DeLaHoya
15.04.05, 15:45
9. 4. 2005
Artin Akyüz
Fax: 069-97945852
An Herrn
XXXXXXXXX
Fax: 069-XXXXX
Ihr Fax vom 24.3.2005
Sehr geehrter Herr XXXXXX,
Sie haben uns ein Angebot unterbreitet, das auf den ersten Blick sehr attraktiv wirkt, da darin unter dem Schutz der zivilen Form des Dialogs um eine Sache gestritten werden soll, denn - so Ihre Unterstellung - alle Seiten gleich fern von der Wahrheit und es geht um eine objektive Bewertung.
Wir sagen: Es gibt nicht den armenischen Standpunkt (neben dem gleichwertig - aus einem falsch verstandenen Fairness-Gebot heraus - zu stärkenden türkischen Standpunkt), sondern die Wahrheit und Realität des Völkermordes und der Leugnungspolitik der Türkei.
Die Arbeit der Historiker in aller Welt ist getan. Eine Neubewertung zu verlangen und die Erkenntnisse als nicht gründlich zu brandmarken, um diese im Frankfurter Presseclub kompensieren zu wollen und zu können, ist eine ungeheuerliche Dreistigkeit, die wir von der aggressiven Leugnungspolitik der Türkei allzu gut kennen. Diese Haltung und Gesinnung ist die regelrechte Verhöhnung der Opfer des Völkermordes.
Auf Ihr im Kern auf Zeitgewinn hoffendes, auf Relativierung aufbauendes Angebot möchten wir mit einem Zitat eingehen:
Völkermordleugnung? Nein, Danke! Anerkennung Jetzt!
Anstatt zum Sprachrohr der Leugnungspolitik der Türkei zu werden, die diese seit der Republikgründung gewaltförmig verfolgt, sollten Sie zur Aufarbeitung der zum Tabu erklärten Vergangenheit beitragen, denn man muss sich selbst belogen haben, um andere belügen zu können.
Wir meinen, dass unter einem ganz anderen Titel ein Gespräch angebracht wäre:
"Leugnungspolitik der Türkei und die Unfähigkeit zur Vergangenheitsbewältigung der in Deutschland Lebenden und sich als Türken Bezeichnenden"
Artin Akyüz
Artin Akyüz
Fax: 069-97945852
An Herrn
XXXXXXXXX
Fax: 069-XXXXX
Ihr Fax vom 24.3.2005
Sehr geehrter Herr XXXXXX,
Sie haben uns ein Angebot unterbreitet, das auf den ersten Blick sehr attraktiv wirkt, da darin unter dem Schutz der zivilen Form des Dialogs um eine Sache gestritten werden soll, denn - so Ihre Unterstellung - alle Seiten gleich fern von der Wahrheit und es geht um eine objektive Bewertung.
Wir sagen: Es gibt nicht den armenischen Standpunkt (neben dem gleichwertig - aus einem falsch verstandenen Fairness-Gebot heraus - zu stärkenden türkischen Standpunkt), sondern die Wahrheit und Realität des Völkermordes und der Leugnungspolitik der Türkei.
Die Arbeit der Historiker in aller Welt ist getan. Eine Neubewertung zu verlangen und die Erkenntnisse als nicht gründlich zu brandmarken, um diese im Frankfurter Presseclub kompensieren zu wollen und zu können, ist eine ungeheuerliche Dreistigkeit, die wir von der aggressiven Leugnungspolitik der Türkei allzu gut kennen. Diese Haltung und Gesinnung ist die regelrechte Verhöhnung der Opfer des Völkermordes.
Auf Ihr im Kern auf Zeitgewinn hoffendes, auf Relativierung aufbauendes Angebot möchten wir mit einem Zitat eingehen:
Völkermordleugnung? Nein, Danke! Anerkennung Jetzt!
Anstatt zum Sprachrohr der Leugnungspolitik der Türkei zu werden, die diese seit der Republikgründung gewaltförmig verfolgt, sollten Sie zur Aufarbeitung der zum Tabu erklärten Vergangenheit beitragen, denn man muss sich selbst belogen haben, um andere belügen zu können.
Wir meinen, dass unter einem ganz anderen Titel ein Gespräch angebracht wäre:
"Leugnungspolitik der Türkei und die Unfähigkeit zur Vergangenheitsbewältigung der in Deutschland Lebenden und sich als Türken Bezeichnenden"
Artin Akyüz