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Deutschland ist erneut Exportweltmeister
Deutschland hat seine Position als Exportweltmeister verteidigt. Und das trotz der kräftigen Euro-Aufwertung der vergangenen Jahre. Die USA verloren Marktanteile.
Wie aus am Donnerstag veröffentlichten Statistiken der Welthandelsorganisation WTO hervorgeht, machten die deutschen Warenexporte 10,0 Prozent des globalen Güterhandels aus. Auf Platz zwei folgen die USA, deren Anteil nur noch 9,0 Prozent erreichte, 0,6 Prozentpunkte weniger als 2003. China exportierte erstmals mehr als Japan und erreichte einen Weltmarktanteil von 6,5 Prozent.
Damit deutet sich an, dass Befürchtungen übertrieben waren, Deutschland werde wegen der Euro-Aufwertung schnell Exportmärkte verlieren. Als im Herbst 2003 erstmals abzusehen war, dass Deutschland die USA bei den Warenausfuhren überholen könnte, hatten einige Ökonomen prognostiziert, der deutsche Weltmarktanteil werde wegen der damals einsetzenden Euro-Stärke bald wieder hinter jenem der Vereinigten Staaten zurückfallen.
Quelle: Financial Times Deutschland
Frage an unsere Wirtschafts-Cracks:
Was genau ist in diesem Zusammenhang eigentlich "Export"?
Ist das ausschließlich die Lieferung von in Deutschland produzierten Waren ins Ausland oder sind das auch im Ausland produzierte Waren, die nie in Deutschland waren?
Ich weiss z.B., dass in Deutschland Chemikalien-Pumpen verkauft werden, die komplett in China mit dem Aufdruck "Made in Germany" hergestellt werden. Da sie FÜR Deutschland und IM NAMEN einer deutschen Firma hergestellt werden, ist der Begriff "Made IN Germany" wohl rechtlich ok, auch, wenn ich das kaum glauben möchte.
Von diesen Auslandsprodukten hat Deutschland nämlich nicht viel, ausser Lizenzgebühren. Welcher Betrag geht jetzt in den "Export" rein? Der Netto-Verkaufspreis? Die Lizenzgebühren?
Wie kann Deutschland Export-Weltmeister sein, wenn hier kaum noch was produziert wird?
Bin mir nicht sicher, aber das müssten Produkte sein die in Deutschland produziert wurden und nicht nur in Lizenz im Ausland gebaut wurden.
In Deutschland wird sehr viel Produziert.
All die Automarken, Hochtechnologieprodukte a la Siemens, Bayer, Infineon, Schering, MAN und und und
Das sind alles Spitzenprodukte Weltweit engagierter Firmen die viel Exportieren.
In Deutschland wird sehr viel Produziert.
All die Automarken, Hochtechnologieprodukte a la Siemens, Bayer, Infineon, Schering, MAN und und und
Die Automarken produzieren doch gar nicht mehr soviel und die Zuliefererindustrie ist schon gar nicht mehr deutsch. Jetzt wirds z.B. interessant: Wenn Deutschland ein Auto verkauft, dessen Teile eigentlich zu 80% aus dem Ausland kommen, zählt dann der Preis des Autos als Export?
Gibts auch Gegenrechnungen? Import gegen Export? Vor allem deren zeitlicher Verlauf?
Nicht, dass Du wieder denkst, ich würde Dich irgendwie angreifen. Ich will es wirklich wissen.
Export
Ausländischer Erwerb von Waren, Dienstleistungen und Vermögenstiteln aus dem Inland. Häufig wird der Begriff Export mit Warenausfuhr gleichgesetzt. Warenexporte werden in der Handelsbilanz und Dienstleistungsexporte in der Dienstleistungsbilanz erfasst. Beides führt aus der Sicht des Inlandes zu Zahlungseingängen. Von Kapitalexporten spricht man, wenn Ausländer entweder im Inland Kredit aufnehmen oder wenn sie Kapital durch Abbau von Forderungspositionen gegenüber inländischen Wirtschaftseinheiten abziehen. Beides führt zu Zahlungsausgängen.
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Ich denke wir könnten folgendes Beispiel nehmen (mit einer gewissen Unsicherheit meinserseits);
Deutschland hat China Transrapid verkauft (exportiert). Der Umsatz beträgt c.a. 2 Milliarden Euro.
Diese 2 Milliarden kommen aber wohl niemals in Deutschland tatsächlich an, denn aus dem Geld werden z.B. chinesische Straßenbauarbeiter bezahlt, es werden Vorort hochqualifizierte ingenieure beschäftigt, es werden Teile dort produziert - trotzdem läuft alles ersteinmal über den Gesamtwert des Exports in Deutschland.
das einzigste worin die deutschen weltmeister sind ist in Deutschen export was glaubt ihr wie viel eine willa dank denen bei uns kostet ?? die treiben nur noch die Immpbilienpreise hoch dann behaupten sie auch noch das wir hier in massen leben obwohl das umgekehrt ist Deutschland ist ein Jammervolk !!
In Deutschland wird sehr viel Produziert.
All die Automarken, Hochtechnologieprodukte a la Siemens, Bayer, Infineon, Schering, MAN und und und
Die Automarken produzieren doch gar nicht mehr soviel und die Zuliefererindustrie ist schon gar nicht mehr deutsch. Jetzt wirds z.B. interessant: Wenn Deutschland ein Auto verkauft, dessen Teile eigentlich zu 80% aus dem Ausland kommen, zählt dann der Preis des Autos als Export?
Gibts auch Gegenrechnungen? Import gegen Export? Vor allem deren zeitlicher Verlauf?
Nicht, dass Du wieder denkst, ich würde Dich irgendwie angreifen. Ich will es wirklich wissen.
Ja ein großteil der für den Autobau benötigten Rohstoffe kommen aus dem Ausland aber auch nur weil das Rohstoffe sind, wer Glück hat besitzt sie wer nicht muss sie halt importieren.
Das Auto wird ja dann in Deutschland zusammengefügt.Viele Maschinen kommen ja auch aus Deutschland.
Wenn jetzt deutsche Firmen im Ausland nehmen wir mal als Beispiel an Pipelines bauen sind das dann Dienstleistungsexporte und keine Warenexporte, Warenexporte sind Produkte die in Deutschland gebaut werden und fertig geliefert werden.
Klar gibts Gegenrechnungen. ;)
http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2005/p0990181.htm
Also mehr Exporte als Importe.
Und ich denke nur das jemand mich angreift wenn es der Fall ist, zum Beispiel wenn man persönlich wird!
Ich denke wir könnten folgendes Beispiel nehmen (mit einer gewissen Unsicherheit meinserseits);
Deutschland hat China Transrapid verkauft (exportiert). Der Umsatz beträgt c.a. 2 Milliarden Euro.
Diese 2 Milliarden kommen aber wohl niemals in Deutschland tatsächlich an, denn aus dem Geld werden z.B. chinesische Straßenbauarbeiter bezahlt, es werden Vorort hochqualifizierte ingenieure beschäftigt, es werden Teile dort produziert - trotzdem läuft alles ersteinmal über den Gesamtwert des Exports in Deutschland.
Das wäre dann aber eine Dienstleistungsexport und keine Warenexport und bei der Dienstleistungsexport herrscht in Deutschland ein Nachholbedarf, da ist die USA die Nummer 1.
Habe vorher nicht den ganzen Beitrag kopiert da es sonst zu lang wäre.
Hier der Rest des Artikels:
Wachsende Erfolge der Schwellenländer
Rechnet man die ebenfalls von der WTO veröffentlichten Daten zu Dienstleistungsexporten zu den Warenexporten hinzu, so ergibt sich ein ähnliches Bild: Deutschland landet mit einem Anteil von 9,3 Prozent zwar auf Platz zwei, konnte aber den Weltmarktanteil verteidigen. Der Anteil der USA fiel dagegen im vergangenen Jahr von 10,8 auf 10,1 Prozent.
Ein Grund für den Rückgang des US-Marktanteils ist der wachsende Erfolg der Schwellen- und Entwicklungsländer im globalen Warenaustausch. Die Ausfuhren dieser Länder legten um 26 Prozent zu, der Exportanteil der ärmeren Länder am Welthandel kletterte auf 31 Prozent, den höchsten Wert seit 1950. Insgesamt wuchs der Welthandel um 9,0 Prozent, für 2005 prognostiziert die WTO ein Plus von 6,5 Prozent.
"Der internationale Handel wird zunehmend wichtig für die Entwicklung und die Armutsbekämpfung", sagte WTO-Generaldirektor Supachai Panitchpakdi. Zuletzt sei vor allem der starke Preisanstieg bei Rohstoffen den ärmeren Ländern zugute gekommen, die solche Produkte produzieren. Dies habe dazu beigetragen, dass etwa Afrikas Exporte um kräftige 30 Prozent stiegen, so schnell wie seit 1980 nicht mehr.
"Eine große Rolle beim Rückfall der USA hat auch der innerasiatische Handel gespielt", sagte David Milleker von der Dresdner Bank. Der Handel in der Region wachse überdurchschnittlich rapide. Dies lasse den US-Weltmarktanteil schrumpfen. Gleichzeitig habe dies das chinesische Exportwachstum beflügelt. Dieser Trend dürfte sich dem Experten zufolge auch im laufenden Jahr fortsetzen, sodass der US-Weltmarktanteil weiter schrumpfen dürfte.
Den asiatischen Ländern kam der WTO zufolge auch zugute, dass sich weltweit der Informations- und Telekommunikationssektor erholt habe. In Asien werden besonders viele Elektronikprodukte hergestellt. Allein die Ausfuhren Chinas kletterten um 35 Prozent. Obwohl auch Japan die eigenen Ausfuhren um kräftige 20 Prozent steigern konnte, verlor es damit den dritten Platz in der Handelsrangliste an die Volksrepublik.
Schwächen in der US-Wirtschaftsstruktur
Darüber hinaus zeigten sich laut Milleker in den US-Ausfuhrdaten auch Schwächen in der amerikanischen Wirtschaftsstruktur. "Eigentlich hätten die USA viel stärker von der Dollar-Abwertung profitieren müssen." Problematisch sei, dass die Vereinigten Staaten inzwischen in ganzen Gütersegmenten vom Weltmarkt verdrängt seien. So würden in den USA kaum noch Vorleistungsgüter und Konsumgüter produziert.
Die Euro-Zone und insbesondere Deutschland hätten dieses Problem nicht. "Die Deutschen exportieren eine viel breitere Palette an Produkten", so Milleker. Allerdings müsse man bei der Interpretation der Zahlen auch beachten, dass mit der Dollar-Abwertung die europäischen Güter in Dollar gerechnet teurer geworden seien, was die Zahlen etwas zu Ungunsten der USA verzerrt.
Jürgen Michels von der Citigroup machte für das gute Abschneiden Deutschlands zudem die spezielle Natur des globalen Aufschwungs verantwortlich. "Deutschland ist besonders bei den Kapitalgütern gut aufgestellt." Weltweit hätten im vergangenen Jahr vor allem die Investitionen angezogen - und davon habe Deutschland besonders profitiert. Zudem habe ein Gewinn an Wettbewerbsfähigkeit geholfen, Exportmärkte zu verteidigen. "Seit Mitte der 90er Jahre verbessert sich die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. Das zahlt sich jetzt aus", so der Ökonom.
Quelle: Financial Times Deutschland
Ich hab heute im Spiegel gelesen, dass nicht D Exportweltmeister ist, sondern die USA
Woher kommt das?
In den meisten Statistiken der WTO(World Trade Organisation) werden Dienstleistungen wie Finanzwesen, Unternehmensberatung nicht mit einberechent, sondern nur Produktionsgüter
Korrekterweise lautet es mit Dienstleistungen einberechnet:
1. USA: Exporte summieren sich auf 1,14 Billionen Dollar
2. D: Exporte summieren sich auf 1,04 Billionen Dollar
Die Statistik die meistens verwendet wird, berechnet nur Produktionsgüter!!!
Ich hab heute im Spiegel gelesen, dass nicht D Exportweltmeister ist, sondern die USA
Woher kommt das?
In den meisten Statistiken der WTO(World Trade Organisation) werden Dienstleistungen wie Finanzwesen, Unternehmensberatung nicht mit einberechent, sondern nur Produktionsgüter
Korrekterweise lautet es mit Dienstleistungen einberechnet:
1. USA: Exporte summieren sich auf 1,14 Billionen Dollar
2. D: Exporte summieren sich auf 1,04 Billionen Dollar
Die Statistik die meistens verwendet wird, berechnet nur Produktionsgüter!!!
=) ja, das ist auch gut so,.. die echte Wertschöpfung geschieht ja auch durch die Produktion von Gütern.
Das Problem in den USA ist ja gerade, dass die keine echte Wertschöpfung betreiben, sondern mehr Dienstleistungen verkaufen.
Für Otto normal heisst das, die hocken den ganzen Tag im Büro, oder schleppen Einkaufstüten ausm Supermarkt, die produzieren aber nichts was man halten und sehen kann.
Viele Wirtschaftsweisen der Vergangenheit haben sich ja dazu geäussert, was Wertschöpfung überhaupt bedeutet, Bücher geschrieben und Theorien angestellt, das einem der Kopf platzt.
Klar ist, dass sich de USA aber mit dieser "Dienstleistungspolitik" die ganze Zeit nur Aufbläht. (ich denke dazu wurde aber bestimmt in der Vergangenheit genug gesagt)
Für mich steht fest, Deutschland hat den Titel zu Recht verdient, weil in diesem Land eine echte Wertschöpfung statt findet.
selam_turkey
12.05.11, 14:17
Deutschland blutiger Exportweltmeister 2008
Exportschlager sind (Kampf)Maschinen, Made in Germany...
Deutschland rüstet die Welt auf
Maschinenpistolen, Panzer, Kampfjets: Rund um den Globus reißen sich Armeen um Waffen made in Germany. Deutschland ist mittlerweile zum drittgrößten Rüstungsexporteur der Welt aufgestiegen. Firmen wie Krauss-Maffei Wegmann und Heckler & Koch machen das große Geld - mit Hilfe der Bundesregierung. (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,759092,00.html)
In Deutschland arbeiten rund 80.000 Menschen für die Rüstung.
Wichtigste Kunden sind die Türkei, Griechenland und Südafrika. (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/deutschland-verdoppelt-waffenexporte/3390636.html)
Hoffentlich ersticken sie in ihrer Heuchelei. Von wegen Frieden...
selam_turkey
12.05.11, 14:20
Deutschland Europameister in Waffenexport (http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=5321)
Krieg statt Frieden (http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=5321)
Deutschland ist Europameister im Waffenexport. Mit Rüstungslieferungen in großem Stil heizt unsere Industrie weltweit schwelende Krisen und Kriege an. Militärisches Gerät gelangt in Spannungsgebieten in die Hände von zwielichtigen Truppen. Und der Bundestag schaut weg.
Krieg = Geld
War schon immer so, dass Kriege notwendig waren um Geld zu schaffen oder zu klauen.
Da geht es von der Produktion von Waffen (Gut) bis hin zur bezahlung von Soldaten (Dienstleistung)
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