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Musel
28.05.06, 18:51
USA: "In erster Linie Amerikaner, dann Moslems"

Von unserem Korrespondenten NORBERT RIEF

Warum in den Vereinigten Staaten die Integration von Moslems weitaus besser funktioniert als in Europa.

WASHINGTON. Wenn die Tür in das Büro von Dr. Yahia Tagouri geschlossen ist, hat er nicht vielleicht einen Patienten, sondern dann betet er. Fünf Mal am Tag beugt sich der tiefgläubige Moslem, der Arzt in einem Krankenhaus in Washington ist, in seinem Zimmer gen Osten. "Die meisten meiner Mitarbeiter sind keine Moslems, aber wenn sie sehen, dass meine Türe zu ist, dann wissen sie, dass ich bete. Und das respektieren sie."
Der Respekt vor anderen Kulturen in den USA geht so weit, dass man Sultaana Freeman vor einigen Jahren erlaubte, sich verschleiert für ihren Führerschein fotografieren zu lassen, weil die moslemische Frau ihr Gesicht nicht zeigen wollte (nach dem 11. September änderte man diese Bestimmung).
Und wenn Frauen in Burka durch das riesige Einkaufszentrum Tysons Corner außerhalb von Washington gehen, müssen sie nicht befürchten, angestarrt zu werden. Das gehört hier, wo eine kleinere moslemische Gemeinde lebt, zum Alltag.
"Man ist vermutlich auch deswegen sehr tolerant, weil es wenige sind", meint Douglas Massey, Soziologie-Professor an der Princeton-Universität, über den Umgang der Amerikaner mit Moslems. Nicht einmal ein Prozent der US-Bevölkerung sind Moslems. "Sie machen zudem nur einen Teil der Einwanderer aus, nicht den Großteil, so wie in Europa."
Weil es in den USA so viele verschiedene Einwanderer gebe aus Lateinamerika, aus Indien, China, Korea, Japan, aus der Karibik, aus allen Teilen der Welt seien Moslems nur eine Gruppe unter vielen, meint auch Roger Clegg, Direktor des Think-Tank "Center for Equal Opportunity".
Daher komme es nicht zu den Spannungen wie in Europa, wo sich zwei Kulturen gegenüberstünden. "In Amerika trägt einer einen Turban, ein anderer hat einen komischen Bart, eine Frau eine Burka, eine andere einen Schleier; man toleriert das, weil es so viele verschiedene Eigenheiten sind und die auch bei einem selber toleriert werden."
Soziologie-Professor Massey zieht einen interessanten Vergleich: "Moslems in Europa sind wie Afro-Amerikaner in den USA." Schwarze würden in Amerika noch immer diskriminiert und benachteiligt werden. So ergehe es Moslems in Europa. "Das baut Ärger und Gewalt auf." Wenn junge Menschen sehen, dass sie keine Chance haben, nur weil sie einer bestimmten Bevölkerungsgruppe angehören, dann entlade sich dieser Frust in Form von Gewalt auf der Straße. Amerika habe das mit seiner schwarzen Bevölkerung in der Vergangenheit wiederholt erlebt.
Eine ähnliche Diagnose stellt Samuel Wells, Direktor für westeuropäische Studien am "Woodrow Wilson Center": "Die Jugendlichen, die in Frankreich protestierten, hatten kaum eine Ausbildung. Sie sahen keine Chancen in ihrem Leben." In den Vereinigten Staaten dagegen gebe es noch immer den Traum, vom Tellerwäscher zum Millionär zu werden. "Wenn man nur hart arbeitet, kann man es schaffen. Für diesen Traum leben die Menschen."

Clegg stimmt der Einschätzung zu. Durch das europäische Wohlfahrtssystem erwarteten sich Einwanderer, dass für sie gesorgt werde. Schaffen sie es nicht, machen sie den Staat verantwortlich. In den USA dagegen müssten sie es von sich aus schaffen. Scheitern sie, seien sie dafür selbst verantwortlich. Und es gebe immer die Beispiele von Moslems, die es zu Reichtum gebracht hätten.
Einen Wendepunkt im Zusammenleben in den USA sieht Samuel Wells in den Terroranschlägen vom 11. September. "Damals mussten sich die Moslems in den USA entscheiden, ob sie Amerikaner sein wollen oder Moslems." Alle hätten sich für die USA entschieden, und das habe sich grundlegend auf das Zusammenleben ausgewirkt.
Man habe sich von radikalen Predigern getrennt und von undurchsichtigen Organisationen distanziert. "Amerikanische Moslems sind in erster Linie Amerikaner und erst dann Moslems". Auch diese Identifizierung fehle Europa.


http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=p&ressort=ai&id=561388

Der Schakal
28.05.06, 18:55
"In erster Linie Amerikaner, dann Moslems"


Das glaube ich kaum.

Manastirli Hamdi
28.05.06, 19:00
klar, "super"-kompromiss: kopftuch- und gebetsfreiheit einräumen und dafür keinen stress bei der besetzung und ausplünderung des nahen ostens haben.

ach ja, was ist mit dem nation of islam bzw. mit den "black muslims". sehen die das auch so???

Musel
28.05.06, 19:16
Das glaube ich kaum.

Ich schon.

Der Schakal
28.05.06, 19:20
Ich schon.

Erst mit der Thematik beschäftigen und danach ein Kommentar abgeben bitte.

tralles
28.05.06, 19:23
Ich schon.

Du glaubst an das, was Du hier vermittelt bekommst, zu glauben!

CeMshadow
28.05.06, 19:48
Ich glaube kaum,was da behauptet wird.

ich meine eher,dass Kommunisten/Moslems/und auch Schwarze
alle schlecht behandelt werden.Selbst wenn der Staat die nicht
diskriminiert werden es die Bürger machen.

Yakamoz
28.05.06, 19:52
Irgendwie ist doch die Fragestellung blöd`?

Sind die amerikanischen Juden oder Christen zunächst Amerikaner oder Juden und Christen? Das eine ist der Glaube und das andere die Nationalität?

Fragen wir mal die orthodoxe Minderheit in der Türkei, ob Sie zuerst Christen und dann Türken sind?

CeMshadow
28.05.06, 19:56
Irgendwie ist doch die Fragestellung blöd`?

Sind die amerikanischen Juden oder Christen zunächst Amerikaner oder Juden und Christen? Das eine ist der Glaube und das andere die Nationalität?

Fragen wir mal die orthodoxe Minderheit in der Türkei, ob Sie zuerst Christen und dann Türken sind?

Ich finde erst ist man Mensch...der Rest führt ehh nur zu Konflikten

Yakamoz
28.05.06, 20:02
Ich finde erst ist man Mensch...der Rest führt ehh nur zu Konflikten

Solche Fragen sind einfach nur Quatsch. Man muss sich damit abfinden dass es Menschen mit unterschiedlichen Loyalitäten gibt. Bspw. meine Tochter.

Mutter Lettin, Vater Türke selber deutsche Staatsbürgerschaft! Ob die sich später lettisch, türkisch oder deutsch oder womöglich von allem etwas fühlen wird hängt von Ihrer persönlichen Entwicklung, dem Umfeld und evtl. auch von persönlichen Präferenzen ab.

Man darf und sollte diese Menschen nicht dazu zwingen in ihrem Wertesystem Prioritäten zu setzen.

CeMshadow
28.05.06, 20:07
Solche Fragen sind einfach nur Quatsch. Man muss sich damit abfinden dass es Menschen mit unterschiedlichen Loyalitäten gibt. Bspw. meine Tochter.

Mutter Lettin, Vater Türke selber deutsche Staatsbürgerschaft! Ob die sich später lettisch, türkisch oder deutsch oder womöglich von allem etwas fühlen wird hängt von Ihrer persönlichen Entwicklung, dem Umfeld und evtl. auch von persönlichen Präferenzen ab.

Man darf und sollte diese Menschen nicht dazu zwingen in ihrem Wertesystem Prioritäten zu setzen.

Für mich ist das irrelevant.Wenn Jemand gläubig sein sollte oder nicht,dann
akzeptiere und tolerire ich das.Und zu welcher Nation angehört hat weniger Einfluss auf den Menschen als früher.

Stimme dir auch zu.

Yasin
28.05.06, 21:04
sieht mir nach nem versuch aus die muslimische mehrheit zu spalten.. was für ne dumme Identitätsfrage. :kafa:

omar
28.05.06, 23:22
Naja die überschrift mag für uns dumm erscheinen, aber sie ist berechtigt.
Jede Religion sieht sich als absolute Autorität und alles andere ist untergeordnet, auch das Gesetz. Und bei Moslems ist es so, dass es noch Menschen gibt, die danach leben, deshalb bereichtigte Frage.

moxx
28.05.06, 23:32
Amerikaner haben kein so großes Problem mit Religion, wie es bspw. europäer haben, dies erleichtert natürlich die Identifikation.
In Knoxville gibt es zwar keine traditionellen Muslime (ich habe jedenfalls noch keine gesehen) dafür aber eine recht große Sikh Gemeinde, die durch lange Bärte und Turban durchaus auffallen.
Dies ist aber, selbst hier im konservativen Süden, kein großes Problem. Ich kenne zwei von ihnen, und keiner von ihnen hat jemals von Diskriminierungen wegen seiner Religion berichtet. Anders hingegen ist es mit Schwarzen, wenn ich mich so umsehe, dann glaube ich manchmal, dass die Rassentrennung noch immer in Tackt ist.
Zwar nicht offiziell, aber in den Köpfen der Menschen.

omar
28.05.06, 23:54
Amerikaner haben kein so großes Problem mit Religion, wie es bspw. europäer haben, dies erleichtert natürlich die Identifikation.

Hä?Wie meinst du das?
Ich dachte immer Ammis sind sehr konservative Christen.

Komiker
29.05.06, 00:38
Es ist Propaganda, so wie fast alles....die Mär vom american dream, vom Tellerwäscher zum Milliardär das geht überall wo es genug kaltschnäuzige geschäftstüchtige Menschen gibt, sogar in Russland geht es dreifach schneller wenn man noch paar Leichen mehr schichtet. Und in den Knast gehts hier wie dort genauso geradeaus, wenn man sich erwischen lässt....

darüber wie man Moslems behandelt, denke mal da die Amis garnicht wissen was ein Moslem ist könnte das sogar stimmen....wahrscheinlich ist es ihnen schlicht egal, die Bösen sind ja hier und nicht in den USA...da sind doch alles Gute....

ich glaube nichts mehr von Amerika, je höher die mich glauben ließen an ihre heere feste Grösse...je tiefer sind sie gefallen sodaß ich sogar ihre Sprache nicht mehr weiterlernen will....ich hätte chinesisch lernen sollen, die heucheln wenigstens nicht den ganzen Tag rum und haben eine wirkliche und echte eigene Tradition und Geschichte....da ist mehr Tiefe drin.

Greyson
29.05.06, 02:38
Irgendwie ist doch die Fragestellung blöd`?

Sind die amerikanischen Juden oder Christen zunächst Amerikaner oder Juden und Christen? Das eine ist der Glaube und das andere die Nationalität?

Fragen wir mal die orthodoxe Minderheit in der Türkei, ob Sie zuerst Christen und dann Türken sind?

mericus objektivitus.

Wolf
29.05.06, 04:31
Ausserdem erwarte ich bei einem Professor kaum, dass er sonst irgendwie Probleme macht. Das Gros der Tuerken in Deutschland hat diese angesprochene Bildung natuerlich nicht!

Ich habe mich vor ein paar Tagen mit einer Australierin hier unterhalten, die mir von den Problemen in Australien mit Arabern erzaehlt hatte......

Vor 1-2 Generationen als Fluechtlinge gekommen, 10 Kinder gehabt, entsprechend vermehrt, keinen Wert auf Bildung gelegt, Kinder ohne jegliche Bildung und abgeschottet, grossteils arbeitslos, betrachten blonde Australierinnen als "Huren" und behandeln sie dementsprechend (nachpfeifen, antatschen)...... und nachdem es zu einer "Vergewaltigungs-Gang" von Arabern gekommen ist, ist es dort offen ausgebrochen.......

Nun..... nicht, dass mir die Grundzuege dieser Entwicklung besonders fremd waeren.

Die Amis suchen sich normalerweise die Leute, die von ausserhalb ins Land kommen, auch sehr gut aus!

moxx
29.05.06, 10:38
Hä?Wie meinst du das?
Ich dachte immer Ammis sind sehr konservative Christen.

und konservative Juden, Moslems, Hindus, Sikhs usw. Es geht in diesem Sinne nicht um die jeweilige Religion, sondern eher darum überhaupt religiös zu sein.
Religiöse Toleranz ist eine der Grundfesten der Amerikanischen Gesellschaft, klar hat dies nicht immer einwandfrei funktioniert, aber generell ist dies so.
Ein gutes Beispiel hierfür ist der Staat Pennsylvania, der extra für religiös Verfolgte gegründet wurde.

Musel
29.05.06, 10:42
und konservative Juden, Moslems, Hindus, Sikhs usw. Es geht in diesem Sinne nicht um die jeweilige Religion, sondern eher darum überhaupt religiös zu sein.
Religiöse Toleranz ist eine der Grundfesten der Amerikanischen Gesellschaft, klar hat dies nicht immer einwandfrei funktioniert, aber generell ist dies so.
Ein gutes Beispiel hierfür ist der Staat Pennsylvania, der extra für religiös Verfolgte gegründet wurde.

Man könnte also sagen, des einen Harrisburg ist des anderen Politikcity? :brüll:

Greyson
29.05.06, 16:29
Zitat von meric
Irgendwie ist doch die Fragestellung blöd`?

Sind die amerikanischen Juden oder Christen zunächst Amerikaner oder Juden und Christen? Das eine ist der Glaube und das andere die Nationalität?

Fragen wir mal die orthodoxe Minderheit in der Türkei, ob Sie zuerst Christen und dann Türken sind?


die crux...man muss den UNTERSCHIED zwischen diesen grundverschiedenen dingen anfangen zu VERWISCHEN..dann kann man auch dagegen erfolgreich hetzen.

Çanakkale 1915
29.05.06, 16:40
USA: "In erster Linie Amerikaner, dann Moslems"

Von unserem Korrespondenten NORBERT RIEF

Warum in den Vereinigten Staaten die Integration von Moslems weitaus besser funktioniert als in Europa.

WASHINGTON. Wenn die Tür in das Büro von Dr. Yahia Tagouri geschlossen ist, hat er nicht vielleicht einen Patienten, sondern dann betet er. Fünf Mal am Tag beugt sich der tiefgläubige Moslem, der Arzt in einem Krankenhaus in Washington ist, in seinem Zimmer gen Osten. "Die meisten meiner Mitarbeiter sind keine Moslems, aber wenn sie sehen, dass meine Türe zu ist, dann wissen sie, dass ich bete. Und das respektieren sie."
Der Respekt vor anderen Kulturen in den USA geht so weit, dass man Sultaana Freeman vor einigen Jahren erlaubte, sich verschleiert für ihren Führerschein fotografieren zu lassen, weil die moslemische Frau ihr Gesicht nicht zeigen wollte (nach dem 11. September änderte man diese Bestimmung).
Und wenn Frauen in Burka durch das riesige Einkaufszentrum Tysons Corner außerhalb von Washington gehen, müssen sie nicht befürchten, angestarrt zu werden. Das gehört hier, wo eine kleinere moslemische Gemeinde lebt, zum Alltag.
"Man ist vermutlich auch deswegen sehr tolerant, weil es wenige sind", meint Douglas Massey, Soziologie-Professor an der Princeton-Universität, über den Umgang der Amerikaner mit Moslems. Nicht einmal ein Prozent der US-Bevölkerung sind Moslems. "Sie machen zudem nur einen Teil der Einwanderer aus, nicht den Großteil, so wie in Europa."
Weil es in den USA so viele verschiedene Einwanderer gebe aus Lateinamerika, aus Indien, China, Korea, Japan, aus der Karibik, aus allen Teilen der Welt seien Moslems nur eine Gruppe unter vielen, meint auch Roger Clegg, Direktor des Think-Tank "Center for Equal Opportunity".
Daher komme es nicht zu den Spannungen wie in Europa, wo sich zwei Kulturen gegenüberstünden. "In Amerika trägt einer einen Turban, ein anderer hat einen komischen Bart, eine Frau eine Burka, eine andere einen Schleier; man toleriert das, weil es so viele verschiedene Eigenheiten sind und die auch bei einem selber toleriert werden."
Soziologie-Professor Massey zieht einen interessanten Vergleich: "Moslems in Europa sind wie Afro-Amerikaner in den USA." Schwarze würden in Amerika noch immer diskriminiert und benachteiligt werden. So ergehe es Moslems in Europa. "Das baut Ärger und Gewalt auf." Wenn junge Menschen sehen, dass sie keine Chance haben, nur weil sie einer bestimmten Bevölkerungsgruppe angehören, dann entlade sich dieser Frust in Form von Gewalt auf der Straße. Amerika habe das mit seiner schwarzen Bevölkerung in der Vergangenheit wiederholt erlebt.
Eine ähnliche Diagnose stellt Samuel Wells, Direktor für westeuropäische Studien am "Woodrow Wilson Center": "Die Jugendlichen, die in Frankreich protestierten, hatten kaum eine Ausbildung. Sie sahen keine Chancen in ihrem Leben." In den Vereinigten Staaten dagegen gebe es noch immer den Traum, vom Tellerwäscher zum Millionär zu werden. "Wenn man nur hart arbeitet, kann man es schaffen. Für diesen Traum leben die Menschen."

Clegg stimmt der Einschätzung zu. Durch das europäische Wohlfahrtssystem erwarteten sich Einwanderer, dass für sie gesorgt werde. Schaffen sie es nicht, machen sie den Staat verantwortlich. In den USA dagegen müssten sie es von sich aus schaffen. Scheitern sie, seien sie dafür selbst verantwortlich. Und es gebe immer die Beispiele von Moslems, die es zu Reichtum gebracht hätten.
Einen Wendepunkt im Zusammenleben in den USA sieht Samuel Wells in den Terroranschlägen vom 11. September. "Damals mussten sich die Moslems in den USA entscheiden, ob sie Amerikaner sein wollen oder Moslems." Alle hätten sich für die USA entschieden, und das habe sich grundlegend auf das Zusammenleben ausgewirkt.
Man habe sich von radikalen Predigern getrennt und von undurchsichtigen Organisationen distanziert. "Amerikanische Moslems sind in erster Linie Amerikaner und erst dann Moslems". Auch diese Identifizierung fehle Europa.


http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=p&ressort=ai&id=561388

KEINE MACHT DEN DROGEN! ...Verändert das Wahrnehmungsvermögen!:hallo;

Ingolstädter
29.05.06, 19:37
je mehr ich mich mit dem politischen islam beschäftige umso mehr merke ich dass es mit meiner weltsicht absolut nicht vereinbar ist und verabscheue den politischen islam mehr und mehr.

lebt eure religion bei uns, solange sich die interessen dieser mit unseren westlichen "weltlichen" interessen nicht kreuzen.

aber ich bin immer noch der ansicht dass die situation stark der zur zeit martin luthers ähnelt. dieser zeit folgte der 30-jährige krieg an dessem ende die vernunft siegte und die moral (dieser grausamen geschichte) war: "Mit Krieg lässt sich keine Seele gewinnen". eine für damalige verhältnisse vernünftige und sehr alte regelung wurde getroffen: "cuius regio eius religio" (http://de.wikipedia.org/wiki/Cuius_regio%2C_eius_religio) dies muss heute auch global gelten, da eine anzustrebende religionsfreiheit des individuums immer noch in vielen ländern (iran, china, etc.) undenkbar ist.

ich denke die leute sind heute wieder dumm genug einen "religions"-krieg zu führen (auch im 30-jährigen krieg ging es eigentlich natürlich um politische macht und nicht um religion, so wie es heute offensichtlich ums öl und politischen einfluss geht).

Ingolstädter
29.05.06, 19:41
Das glaube ich kaum.

wundert mich kein bisschen, du türkische version eines stoiber-fans :D.