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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Armenisches Lobbying im Karabach-Konflikt



Ferhat30
30.06.06, 10:25
Im Oktober des vergangenen Jahres haben einige armenische "Wissenschaftler" eine Lobbyoffensive bezüglich des Karabach-Konflikts gestartet. Hierzu wurde ein kurzes working paper erstellt und an die UN, OSZE, NATO, GUS und an die EU verschickt. Dieses working paper vedreht die Tatsachen im Karabachkonflikt völlig und stellt die Armenier in einer Opferrolle dar. Verfasst wurde diese Arbeit durchweg von armenischen "Gelehrten" in der Diaspora (Sergey Minasyan, Mikhail Aghajanyan, Eleonora Asatryan, Tigranouhi Rouhinian und Edmond Rouhinian). Verschickt wurde diese Propagandaschrift als "hilfreiches Referenz - und Nachschlagematerial für die Verantwortlichen der Organiationen" bezüglich des Karabachkonflikts. Auf der Internetseite des Zentralrats der Armenier in Deutschland wird für dieses working paper Werbung betrieben. Das zeigt ganz deutlich die Verwicklungen des Zentralrats der Armenier mit der Besatzungspolitik der Armenischen Republik.

Nachzulesen ist dieses working paper unter folgendem link:

http://www.nkr.am/eng/kniga_01.htm

Es ist interessant zu beobachten, wie die armenische Diaspora vorgeht und die Tastachen zu verdrehen versucht.

Ferhat30
30.06.06, 10:37
In der Einleitung wird als Ziel die Thematisierung der sozioökonomischen und humanitären Aspekte des Karabach-Konflikts definiert:

"[...] The solution to the Karabakh problem within the humanitarian dimension must be considered as a main goal, which should be sought when the other - military and socioeconomic - aspects of the problem, which are in direct and exceptional dependence from the humanitarian aspect of the conflict, are derivative factors.[...]"

Einige Sätze später jedoch beleuchten die armenischen "Wissenschaftler" die humaniären Aspekte wie folgt:

"[...] The Karabakh conflict (the current phase of which started with a humanitarian disaster, the mass-killings and genocide of Armenians in Baku and Sumgait, as well as the ethnic cleansings, displacement, and deportation of 500,000 Armenian citizens of the Azerbaijani SSR between 1988 and 1990) must first assume the task of reestablishing justice and arranging for reparations for the emotional/moral and material damage caused to individuals [...]"

Die aserischen Opfer des Karabach-Konflikts werden völlig ausgeblendet. Aus ihrer Perspektive haben lediglich die Armenier eine humanitäre Katastrophe erlitten. Ihre eigenen Verbrechen werden fein säuberlich unter den Teppich gekehrt.

Die argumentatorische Vorgehensweise erinnert mich doch sehr stark an die Methodik der armenischen "Gelehrten" in der Thematik um den sog. Völkermord. Diese Methodik hat Cem in seinem Buch "Der Mythos eines Völkermordes" aufgedeckt. Die Singularität des armenischen Leids ist ein Beispiel hierzu. Wie bei der Genozidkontroverse wird auch im Karabach-Konflikt die Singularität des armenischen Leids heraufbeschworen. Die Systematik in der armenischen Argumentation hat sich über die Jahre nicht verändert.

DeLaHoya
30.06.06, 23:02
Also nichts neues aus Hayastan bzw. Heuchelistan.

Yasin
01.07.06, 00:31
Dreist bis zum gehtnichtmehr.. und wiedermal schauen alle stumm zu

azeribalasi
01.07.06, 11:50
tja Armenier, die in Aserbaidschan gelebt haben, verlangen nun 8% Territorium von Azerbaycan und Teil an kaspischen Öil. Die armenier die in Aserbaidschan wie Könige gelebt haben, können es immer noch nicht verkraften, dass alles vorbei ist. :) Ich hoffe sehr das mit armenien auch alles vorbei seien wird, so ein hinterhältiges Land hat kein recht auf existenz.


hier eine schöne seite über Karabach http://www.karabakh.co.uk/