Der Schakal
29.04.05, 19:52
Presseerklärung der türkischen Vereine
Braunschweig, 29.04.05
Wir, die türkischen Bürger, in Deutschland, protestieren aufs Schärfste gegen die Aufstellung des Denkmals zum Gedenken an den angeblichen Genozid an den Armeniern am 1. Mai um 12.00 Uhr und fordern die Verantwortlichen St. Ulrich – Brüder Kirche auf von diesem Vorhaben umgehend Abstand zu nehmen.
Dieses Denkmal in Braunschweig aufstellen zu lassen käme einer Beleidigung der türkischen Bürgerinnen und Bürger gleich. Durch unseren Protest möchten wir zum Ausdruck bringen, dass wir durch diese Gedenkaktion tief in unseren Gefühlen verletzt werden.
Wir möchten Sie daran erinnern, dass sich bezüglich dieser Thematik die Historiker streiten und wir appellieren an Sie diesen auch die Klärung der Frage zu überlassen.
Anderenfalls fühlen sich mehrere Generationen einer ganzen Nation beschuldigt und angeklagt. Wir fordern Sie deshalb auf ihre Zusage bezogen auf die Teilnahme an dieser Eröffnung noch einmal zu überdenken.
Ein ganzes Volk ohne einen fairen Prozess zu verurteilen würde einerseits für niemanden von Vorteil sein, andererseits trägt dieses Verhalten nicht sonderlich zum Weltfrieden bei – im Gegenteil!
Anstatt alle Kräfte für die gegenseitige Verständigung und das friedliche Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen in diesem Land zu fördern heben Sie neue Gräben aus, die sie voneinander trennen.
Als türkische Bevölkerungsgruppe möchten wir friedlich und glücklich und ohne Angriffe von irgendwelchen Seiten an diesem gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Daher sagen wir: „Die Eröffnung des Denkmals für den so genannten Genozid an den Armeniern bedeutet eine Spaltung der Bevölkerungsgruppen und ist für uns nicht akzeptabel.“
Bitte verhindern Sie diese Spaltung! Tun Sie Ihr Bestes für Frieden und Völkerverständigung!
Tragen Sie nicht zu möglichem Unrecht bei.
Auch wir werden am 1. Mai um 11.00 Uhr in Braunschweig vor Ort sein, um unseren Protest auf demokratische Weise kundzutun.
Türkische Vereine
Braunschweig, 29.04.05
Wir, die türkischen Bürger, in Deutschland, protestieren aufs Schärfste gegen die Aufstellung des Denkmals zum Gedenken an den angeblichen Genozid an den Armeniern am 1. Mai um 12.00 Uhr und fordern die Verantwortlichen St. Ulrich – Brüder Kirche auf von diesem Vorhaben umgehend Abstand zu nehmen.
Dieses Denkmal in Braunschweig aufstellen zu lassen käme einer Beleidigung der türkischen Bürgerinnen und Bürger gleich. Durch unseren Protest möchten wir zum Ausdruck bringen, dass wir durch diese Gedenkaktion tief in unseren Gefühlen verletzt werden.
Wir möchten Sie daran erinnern, dass sich bezüglich dieser Thematik die Historiker streiten und wir appellieren an Sie diesen auch die Klärung der Frage zu überlassen.
Anderenfalls fühlen sich mehrere Generationen einer ganzen Nation beschuldigt und angeklagt. Wir fordern Sie deshalb auf ihre Zusage bezogen auf die Teilnahme an dieser Eröffnung noch einmal zu überdenken.
Ein ganzes Volk ohne einen fairen Prozess zu verurteilen würde einerseits für niemanden von Vorteil sein, andererseits trägt dieses Verhalten nicht sonderlich zum Weltfrieden bei – im Gegenteil!
Anstatt alle Kräfte für die gegenseitige Verständigung und das friedliche Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen in diesem Land zu fördern heben Sie neue Gräben aus, die sie voneinander trennen.
Als türkische Bevölkerungsgruppe möchten wir friedlich und glücklich und ohne Angriffe von irgendwelchen Seiten an diesem gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Daher sagen wir: „Die Eröffnung des Denkmals für den so genannten Genozid an den Armeniern bedeutet eine Spaltung der Bevölkerungsgruppen und ist für uns nicht akzeptabel.“
Bitte verhindern Sie diese Spaltung! Tun Sie Ihr Bestes für Frieden und Völkerverständigung!
Tragen Sie nicht zu möglichem Unrecht bei.
Auch wir werden am 1. Mai um 11.00 Uhr in Braunschweig vor Ort sein, um unseren Protest auf demokratische Weise kundzutun.
Türkische Vereine