Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Afrika: Europa´s Müllhalde und korrupte Regierungen
Giftmüllskandal in Elfenbeinküste
Es stinkt zum Himmel in Abidjan
Drei Wochen nach dem Giftmüllskandal in Elfenbeinküste ist ein Ende nicht abzusehen:
So ist die medizinische Lage in der Hafenstadt Abidjan weiterhin katastrophal, 15.000 Menschen klagen inzwischen über Vergiftungserscheinungen.
Und der Staat lässt die Menschen allein.
Von Jan Tussing, ARD-Hörfunkstudio Rabat
http://www.tagesschau.de/styles/container/image/style_images_default/0,1307,OID5908204,00.jpg (http://www.tagesschau.de/bildstrecken/0,1203,OID5908078_IMG5908182_H ID5908182_POS0_MTB1_NAV_BAB,00 .html)
Grafik: Tausende Menschen lassen sich in Abidjan immer noch untersuchen
Uniklinik Cocody in Abidjan. In der Hafenmetropole kommen auch nach drei Wochen immer noch täglich tausende Menschen in die Patientenaufnahme, um sich auf Vergiftungserscheinungen untersuchen zu lassen.
"Wir können nicht behaupten, dass wir die Lage unter Kontrolle haben", sagt Akoman Kakou, der zuständige Arzt. "Es kommen jeden Tag mehr Menschen. Wir sind von 5000 auf 7000 auf 10.000 gegangen."
"Sie spuckte Blut und hatte Bauchschmerzen"
Sechs Menschenleben hat der größte Giftmüllskandal in der Geschichte Afrikas bereits gekostet.
Darunter vier Kleinkinder. Zwei dutzend Menschen befinden sich noch im Krankenhaus und mehr als 15.000 weitere klagen über Vergiftungserscheinungen. Pfarrer Charles Delow kommt aus dem akut vergifteten Stadtviertel Acuedo.
Vor zwei Wochen starb ein kleines Mädchen aus seiner Gemeinde. "Sie spuckte Blut und hatte Bauchschmerzen. Die ganze Nacht haben wir versucht in ein Krankenhaus zu kommen, aber ohne Erfolg, und wenige Stunden später starb sie. Man hat uns gesagt sie litt an Anämie, und dabei spuckte sie Blut." Das kleine Mädchen ist in der Opferbilanz nicht enthalten. Aber auf die Statistik in dem westafrikanischen Land ist sowieso kein Verlass.
In Abidjan geraten manche Menschen inzwischen in Panik, denn eine Aufklärungskampagne über Standort und die Folgen des Giftmülls gibt es nicht. Inzwischen haben etliche Menschen aus dem betroffenen Stadtteil Acuedo ihre Wohnungen verlassen. Die Regierung fühlt sich nicht zuständig. Bereits vergangenen Freitag bot Präsident Laurent Gbagbo seinen Rücktritt an, die Regierung trat geschlossen zurück.
Es stinkt im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel
Inzwischen stinkt die Angelegenheit im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel.
Auch normaler Hausmüll wird nämlich nicht mehr abtransportiert, weil die kontaminierten Deponien erst entsorgt werden müssen.
An manchen Straßenecken kaufen sich die Menschen Masken und laufen damit durch die überfüllten Straßen der Hauptstadt.
http://www.tagesschau.de/styles/container/image/style_images_default/0,1307,OID5908266,00.jpg (http://www.tagesschau.de/bildstrecken/0,1203,OID5908078_IMG5908206_H ID5908206_POS1_MTB1_NAV_BAB,00 .html)
Grafik: Auch der normale Müll wird in Abidjan nicht mehr abgeholt]
http://www.tagesschau.de/styles/container/image/style_images_default/0,1307,OID5908294,00.jpg (http://www.tagesschau.de/bildstrecken/0,1203,OID5908078_IMG5908282_H ID5908282_POS2_MTB1_NAV_BAB,00 .html)
Grafik: Mit Masken versuchen sich die Menschen in Abidjan gegen den Gestank zu schützen]
Staat lässt die Menschen und die Ärzte allein
Die Menschen und die Ärzte werden mit ihren Problemen alleine gelassen. Akoman Kakou zum Beispiel hat sich freiwillig gemeldet, um zu helfen. Denn die Krankenhäuser sind mit dem Ansturm der Menschen überfordert. Um sie zu entlasten, hat der zurückgetretene Gesundheitsminister auch alle arbeitslosen Ärzte Abidjans aufgerufen zu helfen.
"Die meisten Ärzte hier sind nicht angestellt, das sind Menschen, die dem Staat freiwillig helfen", so Kakou. "1000 Ärzte sind spontan erschienen, nachdem sie vom Gesundheitsminister aufgerufen worden sind. Ohne Hintergedanken und Bezahlung. Denn die Bevölkerung leidet. Gerade mal vier Ärzte arbeiten hier, um den Menschen zu helfen."
Aufräumarbeiten haben immer noch nicht begonnen
Drei Wochen nach Beginn des Skandals ist ein Ende nicht abzusehen. Inzwischen sind die giftigen Gase verpufft, aber Rückstände scheinen ins Grundwasser gelangt zu sein. Greenpeace warnt nun vor langfristigen Folgen in der Nahrungskette.
Die Aufräumarbeiten haben dagegen immer noch nicht begonnen und die Schuldigen sind nicht gefunden.
Der größte Giftmüllskandal Afrikas ist ein Paradebeispiel für die Unfähigkeit korrupter Regierungen.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5908078,00.html
Elfenbeinküste:
26.000 Menschen nach Giftmüllskandal untersucht
Wegen des Giftmüllskandals in der afrikanischen Republik Elfenbeinküste haben sich bereits 26.000 Menschen auf Gesundheitsschäden untersuchen lassen.
Die Zahl der Todesopfer hat sich auf sieben erhöht.
Abidjan -
23 Betroffene seien in Krankenhäuser eingewiesen worden, sieben seien an den Folgen der Vergiftung gestorben, teilte das ivorische Gesundheitsministerium mit. Am Mittwoch war noch von 15.000 Untersuchungen und sechs Todesopfern die Rede gewesen.
Bürgergruppen forderten eine umfassende Aufklärung über den Giftmüllskandal. "Die Regierung muss die Bevölkerung in allen Sprachen über das Ausmaß der Verschmutzung informieren", sagte der Vorsitzende einer Bürgergruppe im Stadtviertel Akouedo, Fernand Yao.
Ein von einer niederländischen Firma gecharterter Frachter hatte im August 581 Tonnen hochgiftigen Müll in das westafrikanische Land gebracht, der auf mehreren Deponien in und um Abidjan abgeladen wurde.
(tso/AF
http://www.zeit.de/news/artikel/2006/09/14/73999.xml
[QUOTE]Ein von einer niederländischen Firma gecharterter Frachter hatte im August 581 Tonnen hochgiftigen Müll in das westafrikanische Land gebracht, der auf mehreren Deponien in und um Abidjan abgeladen wurde.
Zu irgendwas werden ja die korrupten Regierungen Afrika´s gehalten.
Wenns sein muß, auch für den "Giftmüll Europa´s"
Das sind schlicht und einfach: Verbrecher, Terroristen !
Denn das ist ein Anschlag gegen die Menschlichkeit.
Wertegemeinschaft. Von wegen.
Sollen sie doch ihren Müll bei sich vor der Tür entsorgen, diese Verbrecher.
Verätzte Atmosphäre
Der Giftmüllskandal von Abidjan weitet sich aus. Die Behörden sind paralysiert, die Presse schürt die Angst der Einwohner
von DOMINIC JOHNSON
Seit vier Wochen leidet die Vier-Millionen-Stadt Abidjan in der Elfenbeinküste unter einem der weltweit größten Giftmüllskandale, und es ist kein Ende abzusehen.
Über 15.000 Menschen mussten sich bereits wegen Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, unerträgliche Kopfschmerzen und Herzbeschwerden in ärztliche Behandlung begeben; jeden Tag stürmen Tausende mehr die Krankenhäuser der Stadt.
Die bestätigte Anzahl der Todesfälle liegt bei sechs. Und weil seit dem Rücktritt der gesamten Regierung der Elfenbeinküste am 6. September noch kein neues Kabinett gebildet werden konnte, gibt es keine handlungsfähigen staatlichen Stellen.
Die politische Opposition hat sich geweigert, einer neuen Regierung beizutreten, solange die Affäre nicht aufgeklärt ist.
Die Elfenbeinküste - ein führungsloses Land, der Angst ausgeliefert.
http://http://www.taz.de/pt/2006/09/15/a0210.1/text (http://http//www.taz.de/pt/2006/09/15/a0210.1/text)
Franzosen räumen Hollands Giftmüll in Abidjan
Elfenbeinküste:
Sieben Menschen sind bereits wegen der Chemikalien gestorben
ABIDJAN -
Im Giftmüllskandal im westafrikanischen Staat Elfenbeinküste können die betroffenen Einwohner der Stadt Abidjan bald aufatmen:
Eine französische Spezialfirma soll am Sonntag mit der Entsorgung der 581 Tonnen Giftmüll beginnen, die im vergangenen August auf mehreren Deponien in und um Abidjan abgeladen wurden. "Wir werden sehr bald von diesen gefährlichen Produkten befreit sein", sagte Premierminister Charles Konan Banny.
Ein von einer niederländischen Firma gecharterter Frachter hatte den hochgiftigen Müll an die Elfenbeinküste gebracht. Bei dem Giftmüll handelt es sich um eine mit Ölrückständen und Chemikalien versetzte Flüssigkeit, mit der zuvor die Tanks des Frachters gereinigt worden waren. Aufgrund giftiger Dämpfe starben bisher sieben Menschen, 23 wurden in Krankenhäuser eingewiesen. Bis Freitagabend haben sich 30 000 Bewohner der Millionenstadt auf gesundheitliche Schäden untersuchen lassen. Der Chemieabfall enthält laut Experten eine hohe Konzentration Schwefelwasserstoff, der schon in geringer Menge sehr unangenehm riecht - vergleichbar mit faulen Eiern.
Die Gefahr einer Vergiftung durch Einatmen sei knapp einen Monat nach Abladen des Mülls jedoch deutlich gesunken. Eine Gruppe französischer Experten ist zum Schluss gekommen, dass das Grundwasser in Abidjan durch den Müll vermutlich nicht verseucht wurde.
Präsident Laurent Gbagbo versicherte unterdessen, die Verantwortlichen für das Abladen des Giftmülls seien bekannt und würden "für ihr Verbrechen bezahlen". Die Behörden fahnden derzeit nach Tanklastwagen, die die ätzende Flüssigkeit, in der Nacht zum 20. August durch Abidjan transportiert hatten.
Transportminister Innocent Kobenan Anaky trat bereits aufgrund des Giftmüllskandals zurück - darüber hinaus griffen aufgebrachte Bürger Anaky tätlich an und setzten sein Auto in Brand.
hsplm
erschienen am 16. September 2006
http://www.abendblatt.de/daten/2006/09/16/612588.html
bin mal gespannt, ob sie diese Verbrecher finden. Ich will nicht wissen wo überall Giftmüll abgeladen wird und wir wissen es nicht.
Da gibt es doch schon eine Mafia. Gab es vor 20 Jahren schon einen "Tatort" darüber.
Wenn sie die Verbrecher und deren Hintermänner ( Industriebosse ) finden, dann bin ich mal gespannt welche Strafen verhängt werden, also mindestens gleichhoch wie Kriegsverbrecher müsste das sein. Denn ob ich Menschen im Krieg mit Gift töte oder im Frieden ist doch irgendwie unerheblich, oder?
KÖNIGSTIGER
17.09.06, 11:09
Die Verursacher Firma bekommen die Rechnung für die Entsorgung des Giftmülles.
Die Familien der Toten bzw Ermordeten bekommen eine kleine Entschädigung. 1000 Euro sind in diesem Land ein Vermögen.
Die Korrupten Politiker bekommen nochmal einen Batzen Geld.
Und die Sache hat sich erledigt.
Alles nur eine fragen des Geldes.
Die Verursacher Firma bekommen die Rechnung für die Entsorgung des Giftmülles.
Die Familien der Toten bzw Ermordeten bekommen eine kleine Entschädigung. 1000 Euro sind in diesem Land ein Vermögen.
Die Korrupten Politiker bekommen nochmal einen Batzen Geld.
Und die Sache hat sich erledigt.
Alles nur eine fragen des Geldes.
solange das so ist, wirds kein Frieden geben und der Terrorismus wachsen.
KÖNIGSTIGER
17.09.06, 12:16
Das schlimme an Afrika sind ja die Bürgerkriege ,Stammes bzw Rassefeden.
Angezettelt von Geldgierigen Konzernen denen einziges Intersse nur die Ausbeutung der Rohstoffe ist
Die schwarzen Politiker / Warlords bedienen sich fleißig und leben wie die Maden im Speck und sind so Dumm das sie nicht mal merken das auch sie früher oder später für die Interessen der Multikonzerne über die Klinge springen.
Ingolstädter
17.09.06, 13:11
Das schlimme an Afrika sind ja die Bürgerkriege ,Stammes bzw Rassefeden.
Angezettelt von Geldgierigen Konzernen denen einziges Intersse nur die Ausbeutung der Rohstoffe ist
Die schwarzen Politiker / Warlords bedienen sich fleißig und leben wie die Maden im Speck und sind so Dumm das sie nicht mal merken das auch sie früher oder später für die Interessen der Multikonzerne über die Klinge springen.
ein weiteres problem ist die mangelnde aufklärung der arikaner. wenn sie glauben dass die weißen nur durch dunkle magie so reich geworden sind dann ist das ein problem. aber wollen wir in den ersten jahren nicht zu viel erwarten... wir müssen mal daran denken: vor 200 jahren waren viele afrikanische stämme technisch auf dem stand wie hier vor über 6000 jahren!
afrika hat einiges aufzuholen und das in kurzer zeit. sie müssen erkennen dass sie nicht einfach komplett ihre kultur und bräuche wegwerfen müssen um maschinen und solaranlagen konstruieren zu können.
wir müssen mal daran denken: vor 200 jahren waren viele afrikanische stämme technisch auf dem stand wie hier vor über 6000 jahren!
das Problem sind die Bodenschätze, wären die nicht da, würde sich kein Schwein um die Schwarzen tribals kümmern, sie hätten genug zum Essen und würden noch 12000 Jahre so leben wie es schon immer für sie gut war!
So wie einige Inselbewohner die sogar Artenschutz haben würden sie gehandelt und heuchlerisch beschützt von den ach so zivilisierten und humanistischen Europäern und anderen...wie gesagt...die Bodenschätze verhinderten das!
Ingolstädter
17.09.06, 17:24
das Problem sind die Bodenschätze, wären die nicht da, würde sich kein Schwein um die Schwarzen tribals kümmern, sie hätten genug zum Essen und würden noch 12000 Jahre so leben wie es schon immer für sie gut war!
So wie einige Inselbewohner die sogar Artenschutz haben würden sie gehandelt und heuchlerisch beschützt von den ach so zivilisierten und humanistischen Europäern und anderen...wie gesagt...die Bodenschätze verhinderten das!
tja so ähnlich ist das bei den arabern... die hätten auch die möglichkeit etwas zu schaffen wenn ihre muslim-kaiserfamilien nicht so dekadent auf ihrem öl sitzen würden.
eigentlich bin ich sehr froh darüber dass deutschland keine natürlichen ressourcen hat. das könnte zu bequemlichkeit und ineffizienz (wie fast überall im arabischen raum extrem deutlich zu sehen... vor allem bei den bildern die meine mutter aus dubai mitgebracht hat. modernste straßenlaternen und unbenutzte autobahnen durch die wüste... *schauder*. dazu in manchen städten fast jedes zweite oder dritte gebäude eine unproduktive moschee) führen.
wobei: auch die chinesen haben bodenschätze sind aber produktiv und pragmatisch (in vielen fällen pragmatischer als wir... ich sage nur "flat tax") und lassen sich nichts von "den westlern" sagen. ich denke die kultur spielt da schon auch einen großen einfluss.
man kann sich auch viel archaische kultur in einer post-modernen gesellschaft bewahren. man denke nur an die sonnenwendfeiern (oder bei den christen: johannisfeuer).
-> ich denke das problem sind nur zum teil die bodenschätze. wären die afrikaner in der breiten masse relativ aufgeklärt würden sie:
1. sich nicht so verarschen lassen (von westlichen unternehmern, heimischen diktatoren und abrahamitischen missionaren)
2. mehr wert auf bildung legen (das fundament einer modernen wirtschaft)
3. letztendlich nach beseitigung der probleme im eigenen land keinen zwang sehen nach europa zu gehen
4. ihre wertvolle (großteils) animistische grundkultur mit modernen ideen verbinden und die schlechten dinge ihrer ->eigenen<- kultur relativieren oder ausschließen.
Entsorgung des Giftmülls in Abidjan beginnt
http://www.welt.de/appl/media/newsticker2/dpa_12661550_thumb.jpg (http://www.welt.de/appl/newsticker2/index.php?action=image&file=dpa_12661550)
Abidjan/Nairobi (dpa) -
Knapp einen Monat nachdem ein holländisches Unternehmen 500 Tonnen Giftmüll in der Elfenbeinküste abgeladen hatte, haben französische Experten am Sonntag in Abidjan mit der Entsorgung begonnen.
Die nach faulen Eiern stinkende Flüssigkeit, die Ölrückstände und Reinigungschemikalien enthält, soll in einer französischen Sondermüllanlage verbrannt werden. Der Chef des UN-Umweltprogramms, Achim Steiner, sprach von einem «besonders schmerzhaften Beispiel», wie illegaler Export in Entwicklungsländer «menschliches Leid erzeuge».
Es sei zu befürchten, dass der Schmuggel von Sondermüll sich immer mehr lohnen werde. Die beteiligten Firmen müssten «mit harten Strafen» rechnen, sagte er dem «Spiegel».
Unterdessen stellte Premierminister Charles Konan Banny seine neue Regierungsmannschaft vor. Das Kabinett war vor einer Woche wegen des Giftmüllskandals zurückgetreten. Kritiker warfen Banny jedoch vor, den Skandal zur Umbildung der zerstrittenen Übergangsregierung genutzt zu haben. Die Minister für Umwelt und Transport, die der Mitverantwortung für den Skandal beschuldigt worden waren, wurden ausgewechselt.
Eine aufgebrachte Menge hatte den Transportminister verprügelt und ihn gezwungen, an einer der Müllhalden die übel riechenden Gase einzuatmen.
Nach Angaben der Ölhandelsfirma Trafigura scheiterte eine ordnungsgemäße Entsorgung der Schiffsölabfälle in Europa an der Zahlung von 250 000 Euro und einer drohenden Vertragsstrafe für die verspätete Öllieferung. Die Entsorgung in Abidjan sei danach «auftragsgemäß» erfolgt, berichtete der «Spiegel». Ein vertrauliches Telefax vom Kapitän des betroffenen Öltankers belege, dass die Gefährlichkeit der Tankladung bekannt war.
Infolge des bislang größten bekannt gewordenen Giftmüllskandals in Afrika sind sieben Menschen gestorben. Etwa 36 000 Menschen haben sich nach offiziellen Angaben behandeln lassen. Wie viele von ihnen tatsächlich an Vergiftungserscheinungen litten, lässt sich nicht ermitteln.
Nach europäischem Recht ist die Ausfuhr gefährlichen Mülls in Entwicklungsländer grundsätzlich verboten.
erschienen am 17.09.2006 um 19:19 Uhr
© WELT.de
http://www.welt.de/appl/newsticker2/?channel=ver&module=dpa&id=12661550
[QUOTE]Nach europäischem Recht ist die Ausfuhr gefährlichen Mülls in Entwicklungsländer grundsätzlich verboten.
Wär ja noch was, wenn es erlaubt wäre. Was für eine tolle Anmerkung noch zum Schluß.
Selbstverständlich "muß" es verboten sein. Was denn sonst. Jeder soll mal sein Müll zu Hause entsorgen. Verbrecher !
Wär ja noch was, wenn es erlaubt wäre. Was für eine tolle Anmerkung noch zum Schluß.
Selbstverständlich "muß" es verboten sein. Was denn sonst. Jeder soll mal sein Müll zu Hause entsorgen. Verbrecher !
Von wem sprichst du jetzt? Verbrecher sitzen in dem Unternehmen und in dem Schiff.
Weshalb du immerzu über Europa motzt, wird mir nicht ganz klar in diesem Zusammenhang.
Von wem sprichst du jetzt? Verbrecher sitzen in dem Unternehmen und in dem Schiff.
Weshalb du immerzu über Europa motzt, wird mir nicht ganz klar in diesem Zusammenhang.
Dann wirds Zeit, daß Du aufgeklärt wirst:
1) gegen geldgierige, korrupte, menschenverachtende, primitive Regierungen, die "ausgehalten" werden.
2) gegen geldgierige, korrupte, menschenverachtende, primitiv geführte Unternehmen.
3) gegen EU-Kontrollen, die Gesetzeswidrigkeiten immer wieder erst entdecken, wenns zu spät ist.
4) gegen die Zeitung, die als krönenden Abschluß noch erwähnen muß, daß solche Handlungen "verboten" sind. Was ist das denn ? Klar ist es verboten. Oder wußte das keiner ? Oder kann sich das keiner denken ?
Ich hoffe, ich darf weiter motzen, lieber Musel.
Dann wirds Zeit, daß Du aufgeklärt wirst:
1) gegen geldgierige, korrupte, menschenverachtende, primitive Regierungen, die "ausgehalten" werden.
2) gegen geldgierige, korrupte, menschenverachtende, primitiv geführte Unternehmen.
3) gegen EU-Kontrollen, die Gesetzeswidrigkeiten immer wieder erst entdecken, wenns zu spät ist.
4) gegen die Zeitung, die als krönenden Abschluß noch erwähnen muß, daß solche Handlungen "verboten" sind. Was ist das denn ? Klar ist es verboten. Oder wußte das keiner ? Oder kann sich das keiner denken ?
Ich hoffe, ich darf weiter motzen, lieber Musel.
Natürlich! Ohne dein Motzen würde mir was fehlen.... ;)
Deine generelle EU-Kritik kann ich im obigen Zusammenhang trotzdem nicht nachvollziehen. Aber darauf wird es dir auch nicht ankommen, befürchte ich..... :hallo;
[quote]Natürlich! Ohne dein Motzen würde mir was fehlen.... ;)
Auch zu diesem Thema wünsche ich mir doch mehr Ernsthaftigkeit von Dir lieber Musel. Werd mal nicht gleich wieder persönliich.
Deine generelle EU-Kritik kann ich im obigen Zusammenhang trotzdem nicht nachvollziehen.
Ich schrieb nichst Generelles. Ich schrieb von EU-Kontrollen. Das ist konkret definiert und sollte verständlich sein, auch für Dich.
Aber darauf wird es dir auch nicht ankommen, befürchte ich..... :hallo;
Wenn das die einzige Befürchtung ist, die Du in diesem Thread hast, dann befürchte ich Schlimmeres.
Ich schrieb nichst Generelles. Ich schrieb von EU-Kontrollen. Das ist konkret definiert und sollte verständlich sein, auch für Dich.
Unverständlich ist für mich, wieso man (du) Afrika als Europas Müllhalde bezeichnest. Das ist generell, falsch und hetzerisch. Das stört mich. Es geht am eigentlichen Thema vorbei. Und Leuten, die in diesem Zusammenhang nur ihre übliche Abneigung gegenüber der EU zum Ausdruck bringen wollen, nehme ich ihr Engagement für Afrika nicht ab.
Wenn das die einzige Befürchtung ist, die Du in diesem Thread hast, dann befürchte ich Schlimmeres.
Nein, ich befürchte, dass es den wenigsten Leuten wirklich um die Menschen in Afrika geht. Auch denen nicht, die sich jetzt über den Müll aufregen.
Die Müllablagerung ist eine Sauerei die verfolgt und hart bestraft werden muss. Dafür wird gesorgt, ebenso wie für die Entsorgung des Mülls. Übrigens von der EU....
Unverständlich ist für mich, wieso man (du) Afrika als Europas Müllhalde bezeichnest. Das ist generell, falsch und hetzerisch. Das stört mich. Es geht am eigentlichen Thema vorbei. Und Leuten, die in diesem Zusammenhang nur ihre übliche Abneigung gegenüber der EU zum Ausdruck bringen wollen, nehme ich ihr Engagement für Afrika nicht ab.
ich habe mein 15 Jahre altes Auto einem Libanesen verkauft, auf die Frage was er mit der Schrottkarre eigentlich anstellen will sagte er
" die geht nach Afrika "
Nein, ich befürchte, dass es den wenigsten Leuten wirklich um die Menschen in Afrika geht. Auch denen nicht, die sich jetzt über den Müll aufregen.
kann ich nicht behaupten, ich kenne die Leute, die sich über den Müll aufregen nicht persönlich.
Die Müllablagerung ist eine Sauerei die verfolgt und hart bestraft werden muss. Dafür wird gesorgt, ebenso wie für die Entsorgung des Mülls. Übrigens von der EU
hast einen Link , wo die indictments stehen gegen die Industrie, die den Abfall produziert hat?
Oder glaubst Du, daß es so laufen müsste und deswegen auch so läuft?
[QUOTE]Unverständlich ist für mich, wieso man (du) Afrika als Europas Müllhalde bezeichnest.
Weil es genau das aussagt, was es ist. Und es ist nicht einmal das erste Mal. Deshalb sind die Routen dieser Schiffe immer Richtung Afrika, so ein Bericht aus den Tagesthemen, vor einigen Tagen, und genau auch vom ZDF, wo Herr Claus Kleber, dieses Thema unter "Afrika, Europa´s Giftmüll-Endlager" thematisiert hatte. Da ich diese Überschrift sehr treffend fand, habe ich es hier auch so wiedergegeben.
Was stört Dich daran ? Die Wahrheit ? Stürzt Deine Sandburg ein ? Kannst Du nicht wahrhaben, was die EU sonst noch treibt. Wir haben doch nichts zu verbergen oder ? Deine Bild-Zeitung kannst Du hetzerisch nennen, aber nicht meine Thread-Titel. Es sagt nur das aus, was es auch ist.
Das ist generell, falsch und hetzerisch.
Das ist nicht falsch und erklärt die Situation vor Ort.
Hetzerisch sind Deine Bemühungen, was unterm Teppich zu kehren.
Arm !
Das stört mich. Es geht am eigentlichen Thema vorbei.
Das kann ich mir vorstellen. Warte, bis ich noch solche Themen Dir finde. Mal sehen, wie sehr es Dich dann stört. Willst Du kein Kenntnis davon nehmen ? Wenn es nicht europäisches Giftmüll ist, dann würde sich derzeit nicht die EU damit befassen. Und die Route war Afrika ! Ok.
Das soll am Thema vorbeigehen ? Nein, das trifft das Thema. Sonst kommen die noch drauf, daß es nicht aufgedeckt werden würde, und treiben das wohlmöglich noch so lange, bis die Küste ganz verseucht ist.
Ab in die Nordsee damit !!!
Erst den Leuten alles ausrauben, dann seinen Giftmüll dort ablagern. Jahrhnderte lang nur Elend. Es reicht !
Und Leuten, die in diesem Zusammenhang nur ihre übliche Abneigung gegenüber der EU zum Ausdruck bringen wollen, nehme ich ihr Engagement für Afrika nicht ab.
Das einzige was ich Dir jetzt abnehme, daß Du es nicht erträgst, daß Dein Europa keine reine Weste hat. Anstatt Dich nur über Ehrenmorde zu befassen, befasse Dich auch mal kritisch mit Deinem so tollen Europa. Im übrigen ist es auch mein Europa. Und ich kann darüber thematisieren, was ich will. Ok ?
Unglaublich, alle Welt ist empört, und Du beklagst Dich über den Thread-Titel. Wirklich arm Musel, sehr arm !
Nein, ich befürchte, dass es den wenigsten Leuten wirklich um die Menschen in Afrika geht.
Ja, nur soweit kannst Du auch wohl denken. Schlimm, was Du Menschen unterstellst.
Worum gehts Dir denn eigentlich ? Und lenk hier bloß nicht vom Thema. Dein 11. Sept. Thread war wichtig, ja. Aber dieser Thread ist genauso wichtig. Hier geht es auch um Menschenleben. Respektiere es, oder lass es sein.
Von wem sprichst du jetzt? Verbrecher sitzen in dem Unternehmen und in dem Schiff.
Weshalb du immerzu über Europa motzt, wird mir nicht ganz klar in diesem Zusammenhang.
Vielleicht stört sie sich daran, daß die Unternehmen in Europa sitzen und die Schiffe von Europa losfahren, ohne daß die gefährliche Ladung entdeckt wird.
Aber wenn ein paar Boykott Bananen oder Kokosnüsse aus Hula Hula nach Europa wollen, da wird plötzlich die Kontrollmaschinerie bis zum Anschlag hochgefahren....
Und Musel heuchel nicht hier rum.
Ich habe als Thread Titel des weiteren "....... und korrupte Regierungen" geschrieben. Der Teil stört Dich nicht, was ? Wieso ermahnst Du hier nicht, daß die "Regierungen nicht korrupt" sind.
Wirst Du auch nicht.
Denn die sind für Dich "korrupt". Aber Dein Europa ist lupenrein.
So rein, wie die afrikanischen Diamanten. So funkelnd in Schaufenstern
von Amsterdam.
Schreib bitte, wenn Du zum Thema was beitragen möchtest. Sonst regst Du mich echt auf !
tolles Engagement Zübeyde, Zübeyde, Zübeyde
siehst Du Musel, Du hast sie sauer gemacht, weil Du ohne einen gerechtfertigten Grund als Heuchlerin dargestellt hast. Wie kannst Du nur so ungerecht sein! Du unterstellst ihr unlautere Motive und meinst auch noch, das wären Argumente für Europa? Mein Gott bist Du blind!...
Ich glaube ihr, denn Frauen fühlen anders, Du redest nur von Dir selbst, daß es Dich nicht ernsthaft interessiert ( jeder Psychologe würde das aus Deinen auf andere projezierte Unterstellungen herauslesen )
Ich bin da nicht anders, wenn ich ehrlich bin juckt es mich einen Scheiß ob irgendein Afrikaner meine Schrottkiste noch 3 Tage oder 3 Jahre fährt.
Aber das hätte mich wohl auch nicht interessiert, wenn ein mir unbekannter Deutscher die Kiste gekauft hätte, insofern
Menschen sind so....aber die wenigsten wissen, daß sie so sind !
[quote]tolles Engagement Übertreib nicht, es ist bloß ein "Thread". Es gibt ganz Andere, die engagieren sich richtig !
Zübeye, Zübeye, Zübeye 3 x falsch. "Zübeyde".
siehst Du Musel, Du hast sie sauer gemacht, weil Du ohne einen gerechtfertigten Grund als Heuchlerin dargestellt hast.
Nein. Er hat das Thema nicht ernst genommen. Nach seinen Argumenten, habe ich sein Ego angegriffen mit dem Thread-Titel.
Wie kannst Du nur so ungerecht sein! Du unterstellst ihr unlautere Motive und meinst auch noch, das wären Argumente für Europa? Mein Gott bist Du blind!...
Komiker, Du brauchst auch nicht ironisch zu werden. Ich hoffe, ihr habt irgendwann mal wirklich was zum Thema was zu sagen. Musel´s Leid in diesem Thread interessiert mich nicht.
Ich glaube ihr, denn Frauen fühlen anders
Mich hat dieses Thema nicht deshalb interessiert, weil ich eine "Frau" bin und hier "fühlen" angesagt ist, sondern weil es mich als "Mensch" interessiert. Das hat mit "Gefühlen" nichts zu tun, sondern mit menschlichen Interessen, die ich durchaus mit Männern auch teile. Aber Musel interessiert sich nunmal lediglich für den Titel.
[quote=Komiker;217191]
[QUOTE]Übertreib nicht, es ist bloß ein "Thread". Es gibt ganz Andere, die engagieren sich richtig !
ok, ok....und wiederum andere die engagieren sich nie!
3 x falsch. "Zübeyde".
schon verbessert...:rolleyes:
Nein. Er hat das Thema nicht ernst genommen. Nach seinen Argumenten, habe ich sein Ego angegriffen mit dem Thread-Titel.
ach so ???
Komiker, Du brauchst auch nicht ironisch zu werden. Ich hoffe, ihr habt irgendwann mal wirklich was zum Thema was zu sagen. Musel´s Leid in diesem Thread interessiert mich nicht.
ok, also ich sage immer was zum thread zwischen den Zeilen, aber ich bin keine Beamtenseele, deshalb kann es passieren, daß ich nicht durchgehend "Paragraphen-orientiert" bleibe
Mich hat dieses Thema nicht deshalb interessiert, weil ich eine "Frau" bin und hier "fühlen" angesagt ist, sondern weil es mich als "Mensch" interessiert. Das hat mit "Gefühlen" nichts zu tun, sondern mit menschlichen Interessen, die ich durchaus mit Männern auch teile. Aber Musel interessiert sich nunmal lediglich für den Titel
ach so...ich dachte er unterstellt Dir ideologische Europaschelte unter dem Vorwand der armen Afrikaner, die Dich selbst nicht wirklich interessieren, da sie nur Mittel zum Zweck sind ======> dem bösen Europa eins reinwürgen
Komiker, ich habe Zübeyde nicht als Heuchlerin bezeichnet, sondern sie mich. Das nur mal zur Klarstellung.... :hallo;
Im Übrigen habe ich meine Meinung zu diesem Thema schon geäußert. Und auf das sinnlose Gepöbel habe ich gerade keine Lust.
Dass diese Müllablagerungen nicht zu akzeptieren sind, steht außer Frage. Da lasse ich mir auch nichts anderes unterstellen.
Ich verwehre mich nur gegen die Andeutung, die EU würde die Müllablagerungen begünstigen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die EU als fehlerfrei ansehe. Aber Kritik muss sachlich und angemessen sein. Ansonsten nehme ich sie eben nicht ernst. So einfach ist das.
Dass es wie überall auf der Welt verbrecherische Firmen aus Europa gibt, bestreite ich nicht. Diese muss man ausfindig machen und hart bestrafen. Und wie die EU hierbei vorgeht, können wir ja gemeinsam in der nächsten Zeit beobachten.
Dieser Artikel ist von "Nachrichten für Kinder".
Da werden Kindern die Nachrichten der Welt nähergebracht, um sie auch für ihre Umwelt zu sensibilisieren. Die Sprache ist auch verständlich und deutlich.
Auch die haben dieses Thema aufgegriffen. Und der Titel ist bezeichnend.
Für die, die sich zu diesem Thema:
"Verletzte in Afrika durch Giftmüll aus Europa"
interessieren, habe ich auch diesen Artikel hier reingestellt, damit wir sehen, daß auch Kinder früh genug damit konfrontiert werden.
Bitte Musel informiere Dich auch bezüglich des Thread-Titels !
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Verletzte in Afrika durch Giftmüll aus Europa (http://www.nachrichtenfuerkinder.de/n4k/article.php3?id_article=683)
Hochgiftiger Chemiemüll aus Europa hat in Afrika offenbar hunderte Menschen vergiftethttp://www.nachrichtenfuerkinder.de/n4k/IMG/poison.jpg.
In dem afrikanischen Land Elfenbeinküste mussten in den letzten zwei Wochen hunderte Menschen aus der Großstadt Abidjan wegen
Atembeschwerden, Durchfall und starken Kopfschmerzen ins Krankenhaus.
Einige von ihnen zeigten sogar schlimme Vergiftungserscheinungen.
Sie berichteten später von einem starken und unangenehmen Geruch, der von verschiedenen Mülldeponien ausging. Dort soll zuvor Giftmüll von einem niederländischen Frachter abgeladen worden sein.
Einige Politiker des Landes sehen darin einen großen Giftmüllskandal. Sie vermuten, dass auf den Deponien illegal hochgiftige Schwefelsäure und gefährliches Chlor aus Europa entsorgt wurde.
Sie fordern, dass der Skandal nun schnell aufgeklärt werden soll. Den Verletzten wurden kostenlose Medikamente versprochen.
Ergänzung vom 8. September:
Wie inzwischen bekannt wurde, sind durch den Giftmüll sogar drei Kinder ums Leben gekommen. Insgesamt wurden rund 3.000 Menschen verletzt. Aufgrund des Giftmüllskandals ist die Regierung der Elfenbeinküste am Donnerstag zurückgetreten.
http://www.nachrichtenfuerkinder.de/n4k/IMG/elfenbeinkueste.jpg
Artikel vom: 7.September.2006
http://www.nachrichtenfuerkinder.de/n4k/article.php3?id_article=683
[QUOTE]
Komiker, ich habe Zübeyde nicht als Heuchlerin bezeichnet, sondern sie mich. Das nur mal zur Klarstellung.... :hallo;
Im Übrigen habe ich meine Meinung zu diesem Thema schon geäußert. Und auf das sinnlose Gepöbel habe ich gerade keine Lust.
Hast Dich schon sattgepöbelt und keine Lust mehr ? Ach Göttsche...
Dass diese Müllablagerungen nicht zu akzeptieren sind, steht außer Frage. Da lasse ich mir auch nichts anderes unterstellen.
Ich verwehre mich nur gegen die Andeutung, die EU würde die Müllablagerungen begünstigen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die EU als fehlerfrei ansehe. Aber Kritik muss sachlich und angemessen sein. Ansonsten nehme ich sie eben nicht ernst. So einfach ist das.
Dann lass uns mal abwarten, welches Ausmaß diese Geschichte wirklich hat. Den Vorwurf der bewussten Begünstigung kann ich nicht wirklich erkennen. Probier doch mal paar Tonnen Farbe zu exportieren, ohne den genauen Bestimmungsort nachzuweisen? Und wenn es dort nicht ankommt, dann erkläre das mal den Behörden ? Also irgendwo ist doch der Wurm drin, oder? Export = viele Papiere, davon lebt der Staat und wage Dich mal deine Sachen woanders hinzubringen als den auf den Papieren gekennzeichneten Hafen.
es wie überall auf der Welt verbrecherische Firmen aus Europa gibt, bestreite ich nicht. Diese muss man ausfindig machen und hart bestrafen. Und wie die EU hierbei vorgeht, können wir ja gemeinsam in der nächsten Zeit beobachten.
im nächsten Tatort vielleicht ?
[quote=zübeyde;217196] Den Verletzten wurden kostenlose Medikamente versprochen.
Ich lese zwischen diesen Zeilen, daß nicht einmal Medikamente vorliegen, sie wurden nur versprochen.
Sollte der Fall aufgeklärt werden und die Firma verurteilt, dann wäre es gut für die armen Menschen, wenn der Prozess in den USA stattfinden würde, erstens würden sie ihr Geld noch erleben, zweitens wären es Summen, die wirklich weh tun, selbst große Aktiengesellschaften würde das schmerzen.
Ich bin mal gespannt, an so einem Beispiel muß sich Europa messen lassen!
Psila Vuna
18.09.06, 12:15
Die südliche Halbkugel ist die Mülldeponie der wenigen reichen Europäer und die Amerikaner. Inzwischen sind die Anzahl der Europäischen und die Amerikanischen Bewohner grandios gesunken, anbei sind die Anzahl der Bewohner der südlichen Bewohner explosionsartig angestiegen. Diese Gefälle wird zwangsläufig ein Desaster auslösen der durch keine Mauer und keine Einwanderungsbehörde zu stoppen ist.
Während die Wenigen Reichen im Luxus und relativer Sicherheit leben, sind die Armen immer mehr ärmer und immer mehr unzufriedener.
Hierzulande ist die Müllentsorgung son teurer Spass, so dass die Mülltourismus sehr Lukrativ geworden ist. Man zeichne Schrott als funktionsfähig aus und schonn kann man den hochgiftigen Müll nach Afrika oder sonstwo hinschippern.
Daran sind mit den Regierungen aber auch habgierige Konsortien und Firmen und die Industriebosse dran schuld.
In diesem Sinne: Aus den Augen aus dem Sinn.
Wen kümmern schon die verreckenden Afrikaner?
Profit ist geilllllllll.
Nicht Menschenleben.
Menschen sind eh als diejenigen deklariert die entweder in US of Amerika oder in Europa leben, alles andere sind doch langweilige Statisten und Kanonenfutter und Versuchskarnickel und sonstn Müll.
Die Überschrift ist falsch, Afrika ist die Müllhalde der ganzen Welt.
Meiner Meinung nach gehören die Verantwortlichen dafür mit lebenslanger Haft bestraft. Oder noch besser zu lebenslanger Hilfsarbeit in den betroffenen Gebieten, dann würden sie wenigstens sehen, was sie angerichtet haben.
Die Überschrift ist falsch, Afrika ist die Müllhalde der ganzen Welt.
Meiner Meinung nach gehören die Verantwortlichen dafür mit lebenslanger Haft bestraft. Oder noch besser zu lebenslanger Hilfsarbeit in den betroffenen Gebieten, dann würden sie wenigstens sehen, was sie angerichtet haben.
Die Überschrift ist überhaupt nicht falsch. Wenn Du willst, könnten wir ja noch die USA hinzufügen. Was meinst Du mit "ganzer Welt" ? Wenn mal ein Frachter aus Pakistan oder Sri Lanka dort anläuft, dann wirst Du wohl rechtbehalten. Aber bleiben wir erst mal bei dem holländischen Frachter.
Die Überschrift ist überhaupt nicht falsch. Wenn Du willst, könnten wir ja noch die USA hinzufügen. Was meinst Du mit "ganzer Welt" ? Wenn mal ein Frachter aus Pakistan oder Sri Lanka dort anläuft, dann wirst Du wohl rechtbehalten. Aber bleiben wir erst mal bei dem holländischen Frachter.
Die laufen da schon ständig an. Haben sich bisher nur etwas klüger angestellt als dieser holländische Frachter.
Die laufen da schon ständig an. Haben sich bisher nur etwas klüger angestellt als dieser holländische Frachter.
ja, sie packen ihren atomaren Schrott in die Munitionsarten und Rüstung von Panzerfahrzeugen, sehr clevere Entsorgung....ihre eigenen Soldaten kommen strahlenverseucht nach Hause....diese Welt ist unfassbar perfide.
Die laufen da schon ständig an. Haben sich bisher nur etwas klüger angestellt als dieser holländische Frachter.
Ich meinte damit übrigens Länder wie Pakistan oder Costa Rica. Zum ersten Mal diskutiert wurde dieses Problem 1988 als ein syrischer Frachter versuchte 20.000 Tonnen Uranmüll abzuladen, aber keinen Hafen dafür fand.
Die laufen da schon ständig an. Haben sich bisher nur etwas klüger angestellt als dieser holländische Frachter.
Ich hatte vorher nichts von Versäuchung und Toten gehört. Dann müssen die tatsächlich geschickt gewesen sein. Hast Du irgendwelche Artikel darüber, würde mich interessieren.
Im übrigen ist Europa Europa. Warum sollten wir Europa jetzt mit gesetzeslosen Ländern vergleichen. Wo kommen wir da hin ?
Ich meinte damit übrigens Länder wie Pakistan oder Costa Rica. Zum ersten Mal diskutiert wurde dieses Problem 1988 als ein syrischer Frachter versuchte 20.000 Tonnen Uranmüll abzuladen, aber keinen Hafen dafür fand.
Darüber sollte man mehr erfahren.
Nichtsdestotrotz, wird damit auch der Giftmüllskandal aus Europa nicht schöner.
Die Situation ist so, wie sie ist.
Ich hatte vorher nichts von Versäuchung und Toten gehört. Dann müssen die tatsächlich geschickt gewesen sein. Hast Du irgendwelche Artikel darüber, würde mich interessieren.
Im übrigen ist Europa Europa. Warum sollten wir Europa jetzt mit gesetzeslosen Ländern vergleichen. Wo kommen wir da hin ?
Verbrecher sind Verbrecher und kümmern sich naturgemäß nicht um Gesetze. Von daher ist es auch egal, auch welchem Land sie kommen. Das Ergebnis und dessen Bekämpfung ist wichtig....
Verbrecher sind Verbrecher und kümmern sich naturgemäß nicht um Gesetze. Von daher ist es auch egal, auch welchem Land sie kommen. Das Ergebnis und dessen Bekämpfung ist wichtig....
Nein ! Das hättest Du zwar gerne, ist aber nicht so. Gott sei Dank schreiben die Zeitungen nicht wie Du denkst:
Die Medien haben nicht berichtet, wie etwa:
"Ein Frachter aus dem Egal-Land hat Giftmüll in ein anderes Egal-Land gebracht und Mensch u. Natur versäucht. Und das erstere Egal-Land überprüft nun den Skandal".
Geht wohl schlecht. Europäisches Giftmüll nach Afrika haben die Medien gerufen. Und das hat seine Berechtigung.
Nun Verbrecher sind sie alle. Aber sie haben auch einen Namen.
Nein ! Das hättest Du zwar gerne, ist aber nicht so. Gott sei Dank schreiben die Zeitungen nicht wie Du denkst:
Die Medien haben nicht berichtet, wie etwa:
"Ein Frachter aus dem Egal-Land hat Giftmüll in ein anderes Egal-Land gebracht und Mensch u. Natur versäucht. Und das erstere Egal-Land überprüft nun den Skandal".
Geht wohl schlecht. Europäisches Giftmüll nach Afrika haben die Medien gerufen. Und das hat seine Berechtigung.
Nun Verbrecher sind sie alle. Aber sie haben auch einen Namen.
Benenne doch mal konkret, wen du hier als Verbrecher bezeichnest.
Benenne doch mal konkret, wen du hier als Verbrecher bezeichnest.
Sorry, Musel ich sagte Dir das schon mal in diesem Thred:
Wenn Du die Nachricht nicht vestanden hast und es Dich auch nicht interessiert, dann brauche ich Dir hier nicht noch die "Verbrecher" zu nennen. Ok.
Sorry, Musel ich sagte Dir das schon mal in diesem Thred:
Wenn Du die Nachricht nicht vestanden hast und es Dich auch nicht interessiert, dann brauche ich Dir hier nicht noch die "Verbrecher" zu nennen. Ok.
Doch. Schließlich schimpfst du hier herum und siehst überall Verbrecher.
Ich habe die Nachrichten schon sehr gut verstanden, keine Sorge.
[QUOTE]Doch. Schließlich schimpfst du hier herum und siehst überall Verbrecher.
Da wo welche sind.
Aber da Du eh zur Sache wohl nicht beitragen willst, sondern Dich das Thema stört, dann solltest Du auch das Thema sein lasen. Was willst Du sonst hierzu beitragen, als, was Du bisher von Dir gabst. Nichts wohl.
Ich habe die Nachrichten schon sehr gut verstanden, keine Sorge.
Ist mir im Grunde auch egal.
Ein Ausdruck weißer Überheblichkeit
KOMMENTAR VON DOMINIC JOHNSON
Es wird wohl nie zweifelsfrei zu klären sein, wer genau dafür zu belangen ist, dass zehntausende von Menschen in der Metropole Abidjan in der Elfenbeinküste wegen der Verklappung hochgiftigen Sondermülls aus Europa erkrankt und etliche gestorben sind.
Haben die europäischen Schiffsbetreiber die Behörden der Elfenbeinküste getäuscht? Haben die Behörden wider besseres Wissen das Abladen der giftigen Substanzen erlaubt?
Haben die Entsorger in Abidjan entgegen den Anweisungen das Zeug illegal deponiert? Haben die Anwohner der Deponie gar durch ihre Proteste verursacht, dass der Müll unsachgemäß woanders hingekippt werden musste?
Zunächst zählt eine einzige Frage, und da ist die Antwort eindeutig. Hier in Europa wusste jemand sehr genau, dass der Giftmüll seinen Weg nach Afrika finden würde, und das ist nach europäischem Recht strafbar.
Ob sie die Behörden vor Ort korrumpierten, ignorierten oder täuschten, ist in Europa zweitrangig, wenngleich für die Klärung der Vorfälle in der Elfenbeinküste selbst von höchster Bedeutung.
Auf europäischer Ebene geht es um die Ausfuhr von Giftmüll von Europa nach Afrika. Dies geschieht häufiger als vermutet. Nur weil diesmal die Millionenstadt Abidjan betroffen war und nicht ein fernes Savannengebiet, dessen Bewohner sich kein Gehör verschaffen können, wurde daraus diesmal ein internationaler politischer Skandal.
Wer meint, die Antwort darauf liege allein im juristischen oder technischen Bereich, greift zu kurz.
Der Kern des Problems liegt darin, dass es noch immer Europäer gibt, die sich auf dem südlichen Nachbarkontinent wegen der Armut und der Schwäche der Institutionen dort Verhaltensweisen erlauben, die sie sich zu Hause nie trauen würden.
Dies reicht von Ausbeutung von Angestellten bis zur Forderung nach Sonderbehandlung durch Behörden und der Erwartung, sich mit Geld alles kaufen zu können. Die Überheblichkeit des weißen Mannes, wenn er afrikanischen Boden betritt und dort endlich ungestraft sämtliche niederen Herrscherinstinkte ausleben darf, hinterlässt giftige Spuren auch dort, wo sie chemisch nicht nachweisbar sind. Das ist das eigentlich Beschämende an der Affäre von Abidjan.
taz vom 15.9.2006, S. 1, 62 Z. (Kommentar), DOMINIC JOHNSON
http://www.taz.de/pt/2006/09/15/a0112.1/text
kann dem Artikel nur beipflichten. Die Ausscheidungen des Raubtierkapitalismus ergießen sich über die armen Völker, die hilf- und machtlos sind, durch korrupte Elemente in den eigenen Reihen ( für 30 Silberlinge sozusagen ) und natürlich der Top Manager und ihre Schergen, die jede chance nutzen die Kosten zu minimieren und den Nutzen für sich zu maximieren, ohne Rücksicht auf Mensch und Natur.
Diese Sorte von Unternehmer bringt ganz Europa in Verruf und es wäre wohl angebracht alles daran zu setzen, die Urheber ( Produzenten des Giftmülls ) zu finden. Das ist möglich, man kann einen Mörder finden durch verschiedene technische Methoden der Spurensicherung. Das sollte dort auch möglich sein.
Keine Charge ist gleich, jeder produzierte Stoff unterscheidet sich in der Zusammenstellung, wenn auch nur im Nanobereich.
Aber man sagt, es wäre wohl nicht möglich und gut ist....sehr dünn und irgendwie unterstützt das den Vorwurf der Begünstigung enorm!
Stichwort: Die Baseler Konvention
Internationales Abkommen gegen Giftmüllexporte
Nach dem Giftmüllskandal an der Elfenbeiküste ist sie in aller Munde:
die Baseler Konvention.
Das Übereinkommen vom 22. März 1989 hat zum Ziel, Entwicklungsländer vor Importen von Giftmüll aus Industrienationen zu schützen. Es ist ein internationaler Vertrag, der die "Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung (mit Anlagen)" regeln soll.
18.09.2006
Der Sinn der Vereinbarung besteht darin, weltweit ein umweltgerechtes Abfallmanagement zu betreiben und die Kontrolle der grenzüberschreitenden Transporte gefährlicher Abfälle zu ermöglichen.
Die Konvention stuft den unerlaubten Verkehr mit gefährlichen Abfällen als Straftat ein. Die Bedingungen, unter denen das Übereinkommen den Im- und Export von gefährlichen Abfällen erlaubt, sind streng geregelt. Dazu heißt es in Artikel 9:
Strenge Regeln für Mülltransporte
"Die Vertragsparteien treffen geeignete Massnahmen, damit die grenzüberschreitende Verbringung gefährlicher Abfälle und anderer Abfälle nur zugelassen wird, wenn
a) der Ausfuhrstaat nicht über die technische Fähigkeit und die notwendigen Anlagen, die Mittel oder die geeigneten Deponien verfügt, um die fraglichen Abfälle umweltgerecht und wirksam zu entsorgen,
b) die fraglichen Abfälle als Rohstoff für Verwertungs- und Aufbereitungsindustrien im Einfuhrstaat benötigt werden oder
c) die betreffende grenzüberschreitende Verbringung mit anderen von den Vertragsparteien zu beschliessenden Kriterien übereinstimmt; diese Kriterien dürfen jedoch nicht von den Zielen dieses Übereinkommens abweichen."
Konvention in der EU verbindlich
Die Europäische Union hat 1993 die Richtlinien in der EU-Abfallverbringungsverordnung für alle Mitgliedstaaten rechtsverbindlich umgesetzt. Dem Abkommen sind bisher 168 Staaten beigetreten. Die USA haben das Abkommen als einzige Industrienation bisher nicht ratifiziert.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,3977678,00.html
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