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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 7000 Polizisten für Madonna´s Schutz - Die Kunst u. das Kreuz



zübeyde
19.09.06, 01:19
http://www.welt.de/z/picshow2/p/madonna/i0d609045a8eeec88309138636512f 07c_normal_big.jpg (http://www.welt.de/z/picshow2/index.php/item/madonna/i19ae8cc3cdca8a35cd120b21490d5 1e4/?popup=popup)



Skandaltour

7000 Polizisten sollen Madonna beschützen

Die Tour der Popdiva geht weiter - die Proteste auch. In Moskau soll ein massives Polizeiaufgebot für Ruhe sorgen und in den Niederlanden gab es jetzt eine Anzeige gegen die Sängerin.

http://www.welt.de/media/pic/000/451/45130v1.jpg

Umstritten:
Bei ihrer Tour trifft Madonna auf viel Widerstand
Foto: dpa
Den Haag/Moskau -

Die Jugendbewegung einer streng protestantischen Partei in den Niederlanden hat Anzeige gegen US-Popstar Madonna erstattet.

Rund fünfzig Organisationen unterstützten die Anzeige wegen Beleidigung von Gläubigen, wie der Vorsitzende der SGP, Jan Kloostermann, der Nachrichtenagentur ANP am Montag sagte.

In einer Showeinlage bei den Konzerten ihrer Europa-Tournee wird Madonna mit einem Dornenkranz auf dem Kopf scheinbar ans Kreuz genagelt.

Der niederländische Justizminister Piet Hein Donner hatte bereits vor den Konzerten in Amsterdam in der vergangenen Woche geäußert, er sehe keine Grundlage für eine strafrechtliche Verfolgung.

http://www.welt.de/media/pic/000/433/43382v1.gif (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000B8QEZG/weltde-21/ref=nosim)

In Russland hat die orthodoxe Kirche zum Boykott des anstehenden Madonna-Konzerts aufgerufen. Radikale Gläubige sehen sie „unter Einfluss des Teufels“ und bedrohten den Popstar mit „Inquisition“. Die Moskauer Polizei habe daher 7000 Beamte mobilisiert, die Madonna beschützen sollten, sagte ein Sprecher der Polizei.

Die Hälfte der Polizisten sollte die Sicherheit bei ihrem Konzert im Luschniki-Stadion garantieren, die anderen 3500 Beamten den Weg vom Hotel ins Stadion sichern. Auch 45 Sprengstoff-Spürhunde würden eingesetzt.

Auch in Deutschland hatte die umstrittene Showeinlage die Justiz Ende August beschäftigt.

Madonna verstoße aber nicht gegen deutsche Gesetze, hatte der Düsseldorfer Staatsanwalt Johannes Mocken damals festgestellt.

Hintergrund ist ein Paragraf im Strafgesetzbuch, der die „Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsvereinigungen“ unter Strafe stellt.


WELT.de/AFP


Bilderspecial:
Madonnas Skandal-Tour (http://www.welt.de/z/picshow2/index.php/item/madonna/popup) http://www.welt.de/data/2006/09/12/1033556.html

easydogi
19.09.06, 01:27
Was der Papst kann, kann Madonna schon lange.

zübeyde
19.09.06, 01:29
Bischöfin Käßmann übt scharfe Kritik an Madonna

Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann hat Madonna, die am Sonntag in Düsseldorf und am Dienstag in Hannover auftritt, scharf kritisiert.

Grund für die Kritik ist Madonnas Bühnenshow.

Weiter sagte die Bischöfin, dass man sich "ungeheuer" selbst überschätzt, wenn man sich als Jesus darstellt.

Käßmann hätte so etwas Madonna nicht zugetraut, da sie sagt, sie sei religiös.

Durch die Bühnenshow verletze Madonna religiöse Gefühle.

Käßmann sagte, dass Madonna dadurch Aufmerksamkeit sucht.

Sie forderte, dass die Sängerin ignoriert wird.


http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=634367&CFID=17472569&CFTOKEN=12317755

zübeyde
19.09.06, 01:37
Eigentlich kenne ich diese Streitigkeiten bereits aus meiner Urlaubslektüre aus der Türkei. Da bekommt man ja auch die "BILD". Oh hab ich damals herzlich gelacht. Denn Bischöfin Käßmann hatte sich ja so richtig ins Zeug gelegt und wollte eine Strafanzeige starten. Aber der Staat ist da ja Gott sei Dank gnädiger und sagte "nie so geht das nicht. Das ist Kunst". Und so mußte unsere Bischöfin aus Hannover in diesem Fall noch etwas zurücktreten.

Ich finde Madonna, übrigens bin ich auch ein Fan von ihr, steht dieser Glitzerkreuz ganz gut. Deshalb konnte ich diese ganze Aufruhr, Morddrohungen, Anzeigen etc. nicht verstehen. Es gibt doch Schlimmeres.

Radikale Anschauungen und Missverständnisse können leider nicht immer mit Vernunft besänftigt werden. Deshalb mein Blick immer kritischer Richtung Religionen und Richtung denen, die sich immer als die am "vernünftigsten" ansehen und die Moral hochhalten.

Dem ist aber nicht so.

Die Vernunft schaltet da ein, wo man anfängt über sich lachen zu können. Deshalb wünsche ich Frau Bischöfin Käßmann auch viel Vernunft.
Bei Madonna ist es so: Sie lacht viel. Und ich finde sie lacht sehr charmant.

Musel
19.09.06, 01:40
Alles Geldmacherei. Da würde ich auch charmant lachen, wenn mir mein Manager morgen wieder ne Million aufs Konto überweisen würde.... :lach:

zübeyde
19.09.06, 01:46
Alles Geldmacherei. Da würde ich auch charmant lachen, wenn mir mein Manager morgen wieder ne Million aufs Konto überweisen würde.... :lach:

Wieso ? Willst Du erst so charmant lächeln, wenn Du ne Million hast ?:buuh:
Ich glaube, die schöne Frau hat die Mio. neeeeen bekommen, vielleicht weil sie auch so charmant ist. Geschweige denn intelligent dazu.

Und kein Gram Musel, manche Verkaufen die Kunst, manche Politik, und manche falsche Hoffnungen. Und so entsteht eine "weltliche Welt", wo wir uns mit unseren Religionen zurechtzufinden versuchen.

Also, versuchs mit einem Lächeln. Ist immer vernünftiger.

zübeyde
19.09.06, 01:51
In Russland hat die orthodoxe Kirche zum Boykott des anstehenden Madonna-Konzerts aufgerufen. Radikale Gläubige sehen sie „unter Einfluss des Teufels“ und bedrohten den Popstar mit „Inquisition“. Die Moskauer Polizei habe daher 7000 Beamte mobilisiert, die Madonna beschützen sollten, sagte ein Sprecher der Polizei.


"Teufel" ? :brüll: Doch nicht Madonna !
Aber die sind verrückt dort. Vor einigen Monaten hatten sie doch bei einer homosexuellen Demo, unseren Abgeordneten Beck zusammengeschlagen. Ich glaube das ist ein heißes Pflaster dort.

Nurdan
19.09.06, 02:24
http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/utd_12455190.html?&mantemp=jdeartikel&kein_pdf_anzeigen=1




Diva Madonna hat in Düsseldorf das erste Konzert ihrer Deutschland-Tournee gegeben.

21.08.2006


Düsseldorf - Ihre Kritiker riefen auf, sie zu ignorieren und sie ignorierte ihre Kritiker. US-Superstar Madonna (48) hat am Sonntagabend in Düsseldorf das erste ihrer zwei Deutschland-Konzerte während ihrer «Confessions»-Welttournee gegeben.
45 000 Menschen in der ausverkauften Düsseldorfer Arena sahen eine aufwendige zweistündige Show und zahlten teilweise über 200 Euro für einen Sitzplatz.

Eine umstrittene Kreuzigungs-Szene hatte schon im Vorfeld weltweit für Wirbel und kostenlose Publicity gesorgt. Die Pop-Diva ließ sich unbeeindruckt von der Kritik auch in Düsseldorf an einem überdimensionalen Kreuz auf der Bühne emporziehen, auf ihrem Kopf trug sie einen Dornenkranz.

Nicht nur der Vatikan, der eine langjährige, tiefe Abneigung gegen die Sängerin pflegt, hatte die Szene scharf kritisiert. Auch die deutschen Kirchen riefen dazu auf, dem Konzert fernzubleiben, da es die religiösen Gefühle der Gläubigen beleidige.

Doch die angekündigte Prüfung des Spektakels durch die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wird für die Italo-Amerikanerin folgenlos bleiben: «Wir werden kein Ermittlungsverfahren gegen Madonna einleiten», sagte Staatsanwalt Johannes Mocken. Die Darstellung sei zwar äußerst provokativ, aber nicht strafbar.

In dem Stück («Live to tell») mit der umstrittenen Szene transportiert die Sängerin über riesige Video-Leinwände auch einen ernsten Inhalt: Sie prangert das Leid von Millionen Kindern an, die in Afrika durch Aids zu Waisen wurden und stellt das Leiden Jesu in einen Zusammenhang mit deren Leiden. Dies sei zwar plakativ, ein Beschimpfen religiöser Symbole sei es rechtlich aber nicht, sagte Mocken.

Die katholische Kirche bekräftigte dagegen ihre Kritik: «Sich als Christus darzustellen, ist eine Anmaßung ohnegleichen», sagte ein Sprecher des Erzbistums Köln. Die Inszenierung des Themas Aids auf diese Weise sei unangemessen und «völlig daneben».

Zuschauer verstanden die Passage hingegen auch als Kritik Madonnas an der Anti-Kondom-Politik der Kirche: «Jetzt verstehe ich auch, warum die Kirche so sauer ist», sagte ein 30-jähriger Madonna-Fan aus Neuss. «Ich hatte schon Angst, dass der Staatsanwalt ihr den Strom abdreht», witzelte eine Frau aus dem Ruhrgebiet.

Es blieb nicht die einzige politische und religiöse Provokation der 48-Jährigen, die in streng katholischen Schulen erzogen wurde und nach dem Willen ihrer Mutter Nonne werden sollte: In schnellen Videobildwechseln zeigt sie US-Präsident Bush gleich hinter Hitler und Diktator Pinochet.

Auf der Bühne rangeln zwei Tänzer miteinander: Der eine mit dem jüdischen Davidstern, der andere mit dem islamischen Halbmond auf der nackten Brust. «Beichte auf der Tanzfläche», heißt das neue Album der Pop-Ikone, dass sie zur bestverdienenden Musikerin der Welt machen soll.


In einer riesigen Disco-Kugel war die Sängerin zum Beginn des Konzerts von der Hallendecke auf die Bühne geschwebt, um als schwarz gewandete Herrenreiterin mit knallender Peitsche einen besattelten Tänzer zu besteigen. Für ihre Show greift die Pop-Diva gerne in die Vollen: 1,6 Millionen Euro haben allein die Kristalle auf der Disco-Kugel gekostet. Sieben Mal wechselt sie ihre von Mode-Zar Jean-Paul Gaultier entworfenen Kostüme.

Musik wurde auch gespielt: Der harte Club-Sound ihrer letzten Alben dominierte, begleitet von opulenten, visuellen Effekten und atemberaubenden Einlagen ihrer Tänzer an meterhohen Gerüsten. Madonna ließ die 45 000 Fans frenetisch jubelnd zurück. An diesem Dienstag ist die Sängerin in Hannover zu sehen, bevor der Tour-Tross Deutschland verlässt.

Nurdan
19.09.06, 02:30
"Teufel" ? :brüll: Doch nicht Madonna !
Aber die sind verrückt dort. Vor einigen Monaten hatten sie doch bei einer homosexuellen Demo, unseren Abgeordneten Beck zusammengeschlagen. Ich glaube das ist ein heißes Pflaster dort.

Verletzte religiöse Gefühle scheint ansteckend zu sein:rolleyes:

Regefühlosbeleidigox, so nennt sich das glaube ich in der
Medizinersprache:brüll: .

zübeyde
19.09.06, 02:45
Regefühlosbeleidigox, so nennt sich das glaube ich in der
Medizinersprache:brüll: .

:brüll: tolles Wort ! Aber ein Zungenbrecher !

zübeyde
19.09.06, 02:51
Bischöfin für Boykott von Madonna-Konzerten

19. Aug 2006 10:48

http://www.netzeitung.de/img/0055/201155-1.jpg

Madonna auf Tour
Foto: dpa

Den Vatikan hat sie bereits gegen sich – jetzt kritisierte auch eine evangelische Bischöfin Madonna wegen ihrer Bühnenshow scharf. Landesbischöfin Käßmann meint, die Aktion habe wohl etwas mit dem Alter des Popstars zu tun.

Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann hat zu einem Boykott der Konzerte von Popsängerin Madonna aufgerufen. Grund ist die Bühnenshow, bei der Madonna an einem großen Kreuz hängt und eine Dornenkrone trägt.

«Sich selbst an die Stelle Jesu zu setzen, auch nur symbolisch, ist eine Selbstüberschätzung ungeheuren Ausmaßes», sagte die Bischöfin der Nachrichtenagentur dpa. «Eigentlich hätte ich Madonna mehr zugetraut, gerade weil sie sich ja selbst als religiös bezeichnet.

Aber vielleicht kann ein alternder Star nur noch zusätzliche Aufmerksamkeit erregen, wenn er religiöse Gefühle verletzt», sagte Käßmann über die 47-jährige Sängerin.

Die Provokation der Bühnenshow sollte nicht zugelassen werden, sagte Käßmann. «Ich rate dazu, Madonna zu ignorieren, denn das dürfte sie am meisten treffen. Stars beenden ihre Karriere, der christliche Glaube bleibt.» Zuvor hatten bereits Vertreter des Erzbistums Köln, des Vatikans und der russisch- orthodoxen Kirche Madonna für ihre Show kritisiert.


(nz)



http://www.netzeitung.de/entertainment/people/433578.html

zübeyde
19.09.06, 03:01
[QUOTE]Den Vatikan hat sie bereits gegen sich – jetzt kritisierte auch eine evangelische Bischöfin Madonna wegen ihrer Bühnenshow scharf. Landesbischöfin Käßmann meint, die Aktion habe wohl etwas mit dem Alter des Popstars zu tun.

Das hätte ich nicht gedacht von der Bischöfin. Ich finde das sind ganz schön beleidigende Aussagen, die sie in der Öffentlichkeit macht. Als Bischöfin ist sie auch ein Vorbild für Toleranz und Respekt. Diese Aussagen sind persönlich und beleidigend. Auf der Ebene sollte der öffentliche Umgang und die Kritik wirklich nicht sein. Einfach daneben.


«Ich rate dazu, Madonna zu ignorieren, denn das dürfte sie am meisten treffen. Stars beenden ihre Karriere, der christliche Glaube bleibt.» Zuvor hatten bereits Vertreter des Erzbistums Köln, des Vatikans und der russisch- orthodoxen Kirche Madonna für ihre Show kritisiert.

Falsch gelegen. Dadurch hat sie ja noch mehr Promotion bekommen, die gute Madonna.

Nurdan
19.09.06, 10:29
die Aktion habe wohl etwas mit dem Alter des Popstars zu tun.





Das hätte ich nicht gedacht von der Bischöfin. Ich finde das sind ganz schön beleidigende Aussagen, die sie in der Öffentlichkeit macht. Als Bischöfin ist sie auch ein Vorbild für Toleranz und Respekt. Diese Aussagen sind persönlich und beleidigend. Auf der Ebene sollte der öffentliche Umgang und die Kritik wirklich nicht sein. Einfach daneben.


Falsch gelegen. Dadurch hat sie ja noch mehr Promotion bekommen, die gute Madonna.

Da fragt man sich, wer Aufmerksamkeit nötiger hat

http://www.ekd.de/bilder/kaessmann(2).jpghttp://www.clark04.com/images/pic_madonna.jpg

b.z.w sich übers altern Sorgen machen muss :brüll:

zübeyde
19.09.06, 10:37
Da fragt man sich, wer Aufmerksamkeit nötiger hat

http://www.ekd.de/bilder/kaessmann%282%29.jpghttp://www.clark04.com/images/pic_madonna.jpg

b.z.w sich übers altern Sorgen machen muss


Illahi Nurdan, güldürdün sabah, sabah :brüll:

Naja, wir legen doch kein Wert auf das Äußere ;), aber ich finde Frau Bischöfin Käßmann hat Madonna Unrecht getan, wenn sie "von der alternden Künsterlin spricht". Immernoch schön sieht sie aus, die Madonna.

Yani fistik gibi !