Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Medienbeobachtung" der Trkischen Internet Community
Hamburger Abendblatt, Thomas Frankenfeld und Stefan Fuhr
vonTICamFreitag 06 Mai 2005
Artikel zur "Armenischen Frage"
Abgeschickt am 06.05.2005
Noch keine Antwort erhalten.
Zu Händen Herrn Frankenfeld und Herrn Fuhr
Ihr Artikel "Die Türken wollten sie ausrotten" vom 22. April 2005
http://www.turkcom.org/content.php?article.28
stern.de, Dusko Vukovic
vonTICamFreitag 06 Mai 2005
Artikel zur "Armenischen Frage"
Abgeschickt am 06.05.2005
Noch keine Antwort erhalten.
Ihr Artikel "Der vergessene Völkermord" vom 24. April 2005
http://www.turkcom.org/content.php?article.31
NTV, Ulrich W. Sahm
vonTICamFreitag 06 Mai 2005
Artikel zur "Armenischen Frage"
Abgeschickt am 06.05.2005
Noch keine Antwort erhalten.
Ihr Artikel "Wieder hochaktuell - Völkermord von 1915" vom 17. April 2005
http://www.turkcom.org/content.php?article.32 (http://www.turkcom.org/content.php?article.32)
Hmmm tebrik ederim. Cevap vermeleri mümkün degil. Eger verseler ve deselerki "Belgelerimiz yok" rezil olacaklar, cünki biz yayinliyacagiz ve millet diyecekki "bu ne bicim gazeteci?". Cevap vermesinler, bence daha iyi.... Irgendwie glaube ich, dass das einen Heidenspaß machen wird. :D
Hmmm tebrik ederim. Cevap vermeleri mümkün degil. Eger verseler ve deselerki "Belgelerimiz yok" rezil olacaklar, cünki biz yayinliyacagiz ve millet diyecekki "bu ne bicim gazeteci?". Cevap vermesinler, bence daha iyi.... Irgendwie glaube ich, dass das einen Heidenspaß machen wird. :D
Evvela suna bir cevap versinler:
-- "Tausende türkische Mörder hätten "junge, schöne, gebildete und klavierspielende Armenierinnen" ausgewählt, um sie zu heiraten. Überliefert sei die Frage einer Armenierin: "Warum willst du mich heiraten, während du meine Eltern ermordest?" Der türkische Offizier antwortete: "Um eine moderne türkische Familie zu gründen.""
Sie zitieren Raymond Kevorkian und wir möchten Sie direkt fragen: Glauben Sie diese Schauergeschichten selber und wie seriös erscheinen Ihnen diese?
FAZ, Michael Jeismann
vonTICamSonntag 08 Mai 2005
Zu Händen Herrn Michael Jeismann
Ihr Artikel "Massaker an Armeniern - Das doppelte Fieber" vom 23. April 2005
http://www.turkcom.org/content.php?article.45
Antwort von/an Ulrich W. Sahm:
Antwort der TIC 08.05.2005
Sehr geehrter Herr Sahm,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Zu Werfel schreiben Sie:
"Romane wie der von Werfel oder Filme wie "Schindlers Liste", "Der Pianist" dienen dazu, auf Schicksale hinzuweisen, das Gewissen der Menschen wachzurütteln zu Ereignissen, die ansonsten wenig bekannt sind oder verdrängt werden. Das gilt nicht nur für Genozidverwürfe sondern auch für vergessene Schicksale etwa während der deutschen Massenflucht aus dem Osten, siehe die neuesten Romane von Günther Grass."
Das mag durchaus richtig sein, man darf jedoch nicht vergessen, dass es hier um einen Genozidvorwurf geht. Von daher sollte man die "Anklage" auf seriösere Fakten als auf einen Roman stützen.
Zum Hitler-Zitat schreiben Sie:
"Dieser Satz von Adolf Hitler ist in den Akten des Auswärtigen Amtes dokumentiert. So Hitler am 22.08.1939, zit. nach einer Mitschrift von Admiral Canaris, in: Akten zur deutschen auswärtigen Politik 1918-1945. Aus dem Archiv des deutschen Auswärtigen Amtes, Serie D (1937-45), Bd. 7, S. 171."
Das Hitler-Zitat ist eine Fälschung und wurde bereits damals nicht zu den Nürnberger Prozessen zugelassen. Hierzu empfehlen wir das Buch von Wolfgang Gust "Der Völkermord an den Armeniern, Die Tragödie des ältesten Christenvolkes der Welt", München/Wien 1993, insbesondere das Kapitel "Lehrstück für Hitler?". Hier ein Auszug:
"(...) Von der vierstündigen Ansprache Hitlers gibt es fünf Aufzeichnungen, doch nur in einer kommen die Armenier vor. Sie stammt von dem amerikanischen Journalisten und Pulitzerpreisträger Louis Paul Lochner (...) Lochner hatte das Schriftstück am 25. Oktober der britischen Botschaft in Berlin übergeben. Sein Informant war, nach eigenem Bekunden, der Jugendführer Hermann Maß, der ihm das Dokument auf Veranlassung des gerade als Heeres-Generalstabschef zurückgetretenen Generaloberst Ludwig Beck zukommen ließ. Aber auch Beck war nicht der Autor der Niederschrift, sondern hatte sie von einem ungenannten Offizier. Aller Wahrscheinlichkeit nach war dieser ungenannte Offizier Abwehrchef Wilhelm Canaris (...) In der später publizierten Mitschrift des Admirals Canaris aber kommt die Anspielung auf das Schicksal der Armenier nicht vor. (...) Wenngleich über die Authentizität der Hitlerschen Anspielungen auf die Armenier gestritten werden kann (...)"
Selbst Wolfang Gust hat Zweifel an der Authentizität des Zitates. Des Weiteren verweisen wir auf Yves Ternon:
"To be considered as evidence, a document has to be both valid and correctly interpreted. The Talaat's telegrams and other documents collected by Aram Andonian, although authentic, are not acceptable and this paper explains why. As for the phrase - "Who, still remembers the Armenian massacres ?" - if mentioned by Hitler, it was in a very specific context and has a different meaning than that given by some in establishing a direct link between the two genocides."
http://www.cdca.asso.fr/cdca/colloque/colloquecdca-yves_ternon.htm (http://www.cdca.asso.fr/cdca/colloque/colloquecdca-yves_ternon.htm)
Zu den armenischen Opferzahlen schreiben Sie:
"Es handelt sich um eine allgemein akzeptierte Schätzzahl."
Hierzu zitieren wir aus unserer Stellungnahme:
"Wie man immer wieder feststellen kann, wird nie eine Quelle für die 1,5 Mio. armenischen "Opfer" genannt. Selbst auf hartnäckige Anfrage bekommt man keinerlei seriöse Belege. Diese Zahl gibt die armenische Gesamtbevölkerung um 1915 an bzw. ist das arithmetische Mittel aus unterschiedlichen Zählungen [1]. Hier wird jedoch auf armenischer Seite eine interessante Zahlenrhetorik angewandt: Man spricht von "Opfern" und impliziert insgeheim, dass tatsächlich alle "Opfer" umgekommen sind, ohne dabei zu erwähnen, wie viele die Umsiedlung (...) überlebt haben bzw. von dieser nicht betroffen waren. Es wird nicht erwähnt, dass ca. 600.000 Armenier die Umsiedlung überlebt haben und dass die Armenier Westanatoliens, ca. 150.000, von der Umsiedlung nicht betroffen waren [2]. Hinzu kommen noch ca. 200.000 armenische Konvertiten die zum Islam übergetreten sind bzw. dazu gezwungen wurden [3]. (...) Alleine durch Aufzählung der Überlebendenzahlen kommt man auf 950.000 Armenier, die entweder nicht von der Umsiedlung betroffen waren oder diese nachweislich überlebt haben."
http://www.turkcom.org/content.php?article.23 (http://www.turkcom.org/content.php?article.23)
Zu den "Schauergeschichten" schreiben Sie:
"Ich habe bei der Tagung noch viel grausigere Geschichten gehört, die ich teilweise aus Dokumenten und Geschichten schon vorher gehört hatte. Diese spezielle Geschichte hat Kavorkian berichtet als Beispiel dafür, dass die Türken eben NICHT mit einer blinden Rassentheorie vorgegangen sind, wie es die Nazis gegen Juden und andere getan haben."
Es gibt sicher noch viel grausigere Schauergeschichten. Wir möchten Sie jedoch wieder daran erinnern, das dies in Anbetracht des Genozidvorwurf weder seriös noch in irgendeiner Art und Weise akzeptabel ist. Es ist armenischerseits unredlich aufgrund von Geschichten und Romanen einen Genozid belegen zu wollen, besonders in Anbetracht der permanenten Verschweigung belegter armenischer Gräueltaten an osmanisch-muslimischen Zivilisten.
Zum Talat Pascha Zitat "La question arménienne n'existe plus." schreiben Sie:
"Dieser Satz wurde schon 1915 von der NZZ berichtet. Der geschichtliche Kontext? Ganz einfach: Dass es 1914 etwa 1,8 Millionen Armenier in der Türkei gab und 1915 nur noch ein paar zehntausend."
Das Talat Pascha Zitat wird aus dem historischen Kontext gerissen. Armenische Aufstände (seit ca. 1870) und Kollaboration mit dem Kriegsgegner Russland bedrohten die Existenz des Osmanischen Reiches, in Ostanatolien herrschte eine Art Bürgerkrieg. Das Zitat bezog sich auf die Lösung dieses Konfliktes durch die Umsiedlung der Armenier, um sie von der existenziell wichtigen Ostgrenze bzw. Ostfront zu entfernen und um ihnen den Kontakt mit dem Kriegsgegner Russland zu verwehren. Man hätte die Armenier auch an Ort und Stelle umbringen können, ohne Sie umzusiedeln.
Zum "Anspruch der Türkvölker aus Mittelasien..." schreiben Sie:
"Wie wäre es, wenn Sie selber recherchieren. Sogar das Internet mit Google könnte Ihnen behilflich sein. Es ist wohl nicht meine Aufgabe, Ihnen Ihre eigene Geschichte beizubringen."
Enver Pascha war der einzige namhafte Vertreter unter den Jungtürken, der einen pantürkischen Staat gründen wollte. Er ist 1922 in Zentralasien bei einem Gefecht einsam gestorben. Atatürk und die Gründer der Republik haben sich ausdrücklich von den Jungtürken und allen pantürkischen Plänen distanziert. Noch heute steht in vielen offiziellen Gebäuden in der Türkei: "Friede in der Heimat, Friede in der Welt". Dies ist u. a. eine Absage an die großtürkischen Pläne gewesen und diese Devise gilt noch heute.
Zu den Konzentrationslagern schreiben Sie:
"Unter Konzentrationslagern verstehe ich Lager, in denen zehntausende Menschen ohne Nahrungsmittel mitten in der Wüste festgehalten werden und eines Tages spurlos verschwunden sind, weil tot. Ich verwendete Begriffe, die die Forscher bei der Tagung verwendet haben. Schließlich ist es meine Aufgabe als Journalist, zu berichten, und nicht Geschichten zu erfinden. Sie haben recht: Der Begriff "Vernichtungslager" wäre vielleicht passender gewesen."
Mit dem Begriff "Konzentrationslager" wird der jüdische Holocaust instrumentalisiert. Die Armenier wurden nicht in "Konzentrationslagern" festgehalten sondern in Sammelstellen. Ca. 600.000 Armenier haben die Umsiedlung überlebt. Als Journalist sollten Sie über diese Tatsache berichten und nicht den schrecklichen Begriff "Konzentrationslager" im Raum stehen lassen.
Abschließend möchten wir Sie zu mehr Quellenforschung anregen – soweit dies in der heutigen schnelllebigen Medienzeit noch möglich ist - und Sie davor warnen, blind armenisch-nationalistische Angaben zu übernehmen und im Gegenzug türkische Argumente gänzlich zu ignorieren oder ins Lächerliche zu ziehen. Die ist besonders in Anbetracht der armenischen "Beweise"
- gefälschte Bevölkerungsstatistiken und Opfer-/Totenzahlen
- gefälschtes Hitler-Zitat
- angebliche Atatürk-Reden bzw. "Kronzeuge Atatürk"
- gefälschtes Talat-Pascha-Telegramm (Aram Andonian Dokumente)
- Lepsius' Manipulationen
- Toynbees Kriegspropaganda
- Morgenthaus Kriegspropaganda
- 40 Jahre Daschnak- und Huntschak-Terror sowie die Kollaboration mit Russland werden verschwiegen
- osmanisch-muslimische Ermordete werden ignoriert
- Werfels fiktiver Roman usw.
unseriös.
Man kann der Türkei durchaus vorwerfen, dass sie mit ihrer Nachlässigkeit bezüglich der Armenischen Frage viel Schaden angerichtet und das Feld armenischen Nationalisten überlassen hat. Wir als in Deutschland lebende Türken spüren dies Tag für Tag, da man uns verbal lyncht, wenn wir gegenargumentieren wollen. Vielen in Deutschland ist jedoch nicht klar, dass sie 1:1 die armenisch-nationalistische Sicht wiedergeben und dass es eine wissenschaftliche Opposition dazu gibt, nicht nur in der Türkei.
Wir möchten noch aus unserer Stellungnahme zitieren:
"Abschließend möchten wir bemerken, dass die "Armenische Frage" in der Türkei kein "Tabu" ist. Die Werke vieler von uns zitierter westlicher Autoren sind in der Türkei frei erhältlich, türkische Zeitungen und Fernsehkanäle sind voll mit Beiträgen sowie Berichten von Wissenschaftlern, Historikern und Intellektuellen. Die Diskussion kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis als in Europa und ist für viele Menschen mit schmerzlichen Erinnerungen verbunden. Sei es, dass ihre Familien während des 1. Weltkrieges vertrieben oder dass sie Opfer armenischer Übergriffe wurden oder dass man immer noch versucht, aufgrund widerlegter "Beweise" und ohne Anhörung türkischer Wissenschaftler, Zeitzeugen und Überlebender die Türkei zur Anerkennung eines Genozids zu zwingen sowie jegliche kritische Stellungnahme pauschal und reflexartig als "Genozidleugnung" diffamiert."
http://www.turkcom.org/content.php?article.23 (http://www.turkcom.org/content.php?article.23)
Nochmals vielen Dank für Ihre Antwort Herr Sahm.
Mit freundlichen Grüßen
Olgun Bayrak
Türkische Internet Community
www.turkcom.org
http://www.turkcom.org/content.php?article.32
güzel
cabalar sonuc vermeye basladi...meydan ermeni kiskirticilara birakilmayacak artik.
senelerdir istedikleri gibi yazip cizdiler..
Bilge Khan
08.05.05, 13:25
Noch ein persönlicher Kommentar: Ich halte die Türkei für ein großartiges Land und schätze die Türken. Ich kenne die Türkei seit über dreißig Jahren und habe teilweise sogar in der Türkei gelebt, zumal mein Vater in Ankara mehrere Jahre lang Botschafter war. Ich persönlich würde es begrüßen, wenn die Türkei in die EU aufgenommen würde und auch von Deutschland freundlicher behandelt würde, als es vielfach der Fall ist.
Hiyara bak. Bir de korkuyor. O Hiyar hic Türkiyenin Avrupa Birligne üye olmasini istermi??
Ihr benutzt doch alle die Armenier aus um den Weg der türkei zu blockieren! Armenien ist eure letzte Chance!
Der Standard, Paul Lendvai
vonTICamMontag 09 Mai 2005
Artikel zur "Armenischen Frage"
Abgeschickt am 09.05.2005
Noch keine Antwort erhalten.
Zu Händen Herrn Paul Lendvai
Ihr Artikel "Der verdrängte Völkermord" vom 28. April 2005
http://www.turkcom.org/content.php?article.46
DW-World, Baha Güngör
vonTICamMontag 09 Mai 2005
Artikel zur "Armenischen Frage"
Abgeschickt am 09.05.2005
Noch keine Antwort erhalten.
Zu Händen Herrn Baha Güngör
Ihr Artikel "Die Türkei, Europa und die Armenier-Frage" vom 21. April 2005
http://www.turkcom.org/content.php?article.47
Spiegel Online, Bernhard Zand
vonTICamDienstag 10 Mai 2005
Artikel zur "Armenischen Frage"
Abgeschickt am 10.05.2005
Noch keine Antwort erhalten
Zu Händen Herrn Bernhard Zand
Ihr Artikel "Eine Welt von Feinden" vom 24. April 2005
http://www.turkcom.org/content.php?article.55
Spiegel, Henryk M. Broder
vonTICamDonnerstag 12 Mai 2005
Artikel zur "Armenischen Frage"
Abgeschickt am 12.05.2005
Automatische Antwort am 12.05.2005 erhalten.
Zu Händen Herrn Henryk M. Broder
Ihr Artikel "Armenier in Palästina - Eine Geschichte ohne Ende" vom 26. April 2005 http://www.turkcom.org/content.php?article.58
Die Presse, Christian Ortner
vonTICamDonnerstag 12 Mai 2005
Artikel zur "Armenischen Frage"
Abgeschickt am 12.05.2005
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Ihr Artikel "Quergeschrieben: Recep, John und Siegfried" vom 02. Mai April 2005
http://www.turkcom.org/content.php?article.59
Schwäbische Zeitung Online, Klaus Nachbaur
vonTICamDonnerstag 12 Mai 2005
Artikel zur "Armenischen Frage"
Abgeschickt am 12.05.2005
Noch keine Antwort erhalten.
Zu Händen Herrn Klaus Nachbaur
Ihr Artikel "Ein Völkermord soll verdrängt werden" vom 22. April 2005
http://www.turkcom.org/content.php?article.57
Haydar Isik
Vergangenheit und Gegenwart: Völkermord an Armeniern
von Yücel/www.armenien-ermeni.de amDienstag 17 Mai 2005
http://www.turkcom.org/content.php?article.63
Das Parlament, Aschot Manutscharjan
vonYücel/www.armenien-ermeni.deamDonnerstag 19 Mai 2005
Artikel zur "Armenischen Frage"
Abgeschickt am 19.05.2005
Noch keine Antwort erhalten
http://www.turkcom.org/content.php?article.64
Historisches Seminar der Universität Basel, Oliver Zwahlen
vonTICamDienstag 24 Mai 2005
Lizenziatsarbeit zur "Armenischen Frage"
Abgeschickt am 24.05.2005
Noch keine Antwort erhalten
http://www.turkcom.org/content.php?article.67
Stellungnahme zur Pressemitteilung von Peter Hintze MdB
Sehr geehrter Herr Hintze,
ich habe mit Besorgnis Ihre Pressemitteilung vom 03.05.05 mit der Überschrift "Türkei-Euphorie beenden" gelesen.
Die EU-Beitritssverhandlungen sind im vollem gange, die Resultate sowie deren Ausgang ist nicht absehbar und in weiter ferne. Während dieser Zeit ist die Türkei durchaus in der Lage, Kritik und Lob vollkommen unabhängig zu bewerten und so ein Stück näher in die gemeinsame Zukunft hinzuarbeiten.
In dieser Hinsicht bin ich mit Ihnen einer Meinung. Was ich aber nicht ganz verstehe, sind die nicht relevanten Punkte für einen Beitrittskandidaten, die Sie angeführt haben. U.a. die Armenier-Frage sowie den Verkaufsschlager in der Türkei "Mein Kampf" von A. Hitler. In wie fern sind diese Punkte relevant und wieso werden/wurden diese Punkte nicht an anderen EU-Anwärtern/Neu-Mitgliedern angewandt? Wie Sie sicherlich Wissen, hatten viele EU-Staaten eine nicht glanzvolle Vergangenheit, die man bis heute nicht "abgearbeitet" oder anerkannt hat. Diese Vergangenheit hatte bis dato keine relevante Bedeutung im Hinblick auf die Aufnahmefähigkeit eines Landes. Diese "Erinnerungskultur in der Europäischen Union" ist im Sprachgebrauch erst neu entstanden und wird explizid nur an der Türkei angewandt.
In Ihrer Pressemitteilung haben Sie u.a. noch einige andere Punkte erwähnt, die ich kurz ansprechen möchte. Ich würde Sie bitten, wenn es die Zeit zulässt, diese zu beantworten.
1) "Dass die Regierung Erdogan das EU-Mitglied Zypern weiterhin nicht anerkennt und völkerrechtswidrig mit Truppen besetzt hält sowie wichtige Reformen auf die lange Bank schiebt, ist ein Alarm-Signal für die Europäische Union."
a) Kennen Sie die den Grund für die "Invasion" die vetraglich sogar einen solchen Vorstoss legalisierte?
Hierzu einige Quellen:
Link 1
Wie Stellte die Weltpresse die Massaker der Griechischen Zyprioten an Türken Dar?
Radio Stimme Deutschlands: (30.7.1974)
"Der Menschenverstand kann das, was die Griechen auf Zypern durchführen, niemals annehmen. Griechisch Zypriotische Nationalgarden, die in türkische Häuser einfallen, schießen auf Frauen und Kinder, Erwachsene werden umgebracht und türkische Frauen ausnahmslos vergewaltigt."
ABD, UPİ Agentur, Reporter auf Zypern, Augenzeuge: (24.7.1974)
"Die Griechen haben in Limassol sehr viele Frauen und Kinder getötet. Neben der Strasse habe ich 20 Kinderleichen gesehen. Die griechischen Soldaten warten wie die Geier um in Häuser einzufallen und Frauen zu ermorden."
Reporter der Zeitung France Soir, Augenzeuge: (24.7.1974)
"Ich habe mit eigenen Augen beschämende Taten miterlebt. Die griechischen Zyprioten haben türkische Moscheen in Abgebrannt und in Häuser von Türken in der Nähe von Famagusta in Brand gesteckt. Unbewaffnete und verteidigungslose türkische Dörfer leben unter bestialischer Angst vor griechisch zypriotischen Wegelagerer. Mit Panzerfäuste bewaffnete griechische Zyprioten sorgen für große Wirrwarr in türkischen Dörfer. Diese Haltung der griechischen Zyprioten ist eine Schande für die Menschheit."
Reporter der Zeitung Washington Post, Augenzeuge: (30.7.1974)
"Im Dorf Alaminos bei Larnaka sind 14 Türken im Alter von 25 - 55 ermordet und die Leichen mit Bulldozern in eine Grube verscharrt worden. Bei einem Überfall der griechischen Zyprioten auf ein türkisches Dorf bei Limassol sind 36 von 200 Personen ermordet worden. Die griechischen Zyprioten reden davon, Befehl zur Ermordung aller Türken erhalten zu haben, bis die türkischen Kräfte kommen."
Stimme Deutschlands: (30.7. 1974)
"Der Menschenverstand kann die Massaker der griechischen Zyprioten nicht begreifen. Die Soldaten der Griechisch Zypriotischen National Garden legen in Dörfern um Famagusta eine unbegreiflich Bestialität an den Tag. Sie fallen in türkische Dörfer ein und ermorden Kinder und Frauen unter einem Kugelhagel. Einem Türken haben sie die Kehle aufgeschnitten."
London Times: (22.7.l974)
"Tausende Türken werden als Geiseln festgehalten. Türkische Frauen wurden vergewaltigt, türkische Kinder auf Strassen ermordet. Die türkische Seite von Leymos wurde abgebrannt. Diese Vorkommnisse werden auch von den griechischen Zyprioten bestätigt."
John Akass, Reporter der Zeitung The Sun, Augenzeuge: (30.9.1974)
"Die türkischen Einwohner des Dorfes Murataga wurden am 16 August massakriert. Die meisten von ihnen waren Greise, Frauen und Kinder. Diese Leute waren am zweiten Tag des türkischen Vorstoßes von nichtuniformierten griechischen Zyprioten aus einem benachbarten Dorf ermordet worden. Sie wurden ermordet, als sie Gruben aushuben, zu denen sie gezwungen wurden. Das hier kann kein Krieg sein, es ist etwas niederträchtiges."
Hans Janitscher, Generalsekretär der Sozialist International, Augenzeuge: (25.7.1974)
"Nach Griechenland orientierte Nationalgarde unter der Leitung Sampsons haben innerhalb der letzten Woche während des Putschkampfes mehr als 2000 griechische Zyprioten, Anhänger von Makarios, getötet oder nach dem Putsch hingerichtet."
Lars Harkanson, UN Vertreter der Friedenstruppen auf Zypern: (Oktober 1974)
"Ich habe in meinem ganzen Leben niemals einer solchen Katastrophe und Barbarei gegenüber gestanden. Ich habe in meinem Leben so etwas nicht gesehen. Ich bin erfreut darüber, dass die Untersuchung dieser Sache uns übertragen worden ist. Denn, die ganze Welt wird somit diese Barbarei aus dem Munde der Friedenstrupps erfahren."
BAD, Reporter der UPI Agentur, Augenzeuge: (23.7.1974)
"Die griechischen Zyprioten beschießen alles. Ich ging in ein Haus und sah wie griechische Zyprioten eine türkische Frau vergewaltigten. Ich schloss die Augen und lief davon."
Radio Warschau: (23.7. 1974)
"Die ganze Welt verflucht die blutigen Angriffe und Bestialität der Griechen auf das türkische Volk auf Leoukas und Baf."
Reporter der The New York Times, Augenzeuge: (1.8.1974)
"Türkische Häuser in den Dörfern Serdarlı und Gönendere sind in Brand gesteckt, abgerissen und geplündert, die Tiere von den griechischen Zyprioten gestohlen worden. "
David Lancashinge, Reporter der Agentur AP, Augenzeuge: (1.8.1974)
"Außerhalb des Dorfes Murataga ist ein Massengrab geöffnet worden, worin mehr als 20 türkische Männer, Frauen und Kinder begraben waren. Dies eines der größten an Zivilisten ausgeübte Grausamkeit, das seit dem Ende des Krieges auf Zypern festgestellt worden ist."
USA, Reporter des Fernsehsenders CBS, Augenzeuge: (29. 1.1974)
"Auf einer Müllhalde in Nikosia sind die Leichen von 88 türkischen Zyprioten gefunden worden. Alle dieser Türken wurden vom Kugelhagel der griechischen Zyprioten und der Griechen durchlöchert und bevor sie ermordet wurden, hat min sie mit Drähte festgebunden. An einigen der Leichen war der Kopf vom Rumpf getrennt."
Bugh Dixion, Vorsitzender im Verein Staatsangehöriger der Vereinigten Königreiches auf Zypern, Augenzeuge: (1.8.1974)
"Garturede Loigh, eine 80 Jahre alte englische Frau wurde von den Nationalgarden erbarmungslos ermordet, weil sie im Zypernkrieg einem Türken ein Glas Wasser gegeben hatte."
Reporter der englischen Zeitung Sun, Augenzeuge: (3.9.1974)
"Ich habe die Tragödie in Murataga gesehen. Es ist anders, über derartige Bestialitäten zu berichten. Wie anders kann zum Ausdruck gebracht werden, als dass in Murataga bestialische Morde begangen werden. Was die griechischen Zyprioten und Griechen hier tun, ist etwas niederträchtiges."
Reporter der Zeitung Die Welt, Augenzeuge: (26.7.1974)
"Die Soldaten der Nationalgarde sind in Limassol wie eine Rudel Hunde in türkische Dörfer eingefallen und einen Massaker ausgeübt. Dies sind unmenschliche Taten.."
Reporter der Bild Zeitung, Augenzeuge: (26.7. 1974)
"Die griechischen Zyprioten sind wie blutrünstige Mörder in türkische Dörfer eingefallen und haben auf bestialische Weise Zivilisten ermordet."
Reporter der Zeitung Die Zeit, Augenzeuge: (19.8.1974)
"Die griechischen Zyprioten und Griechen begehen in Baf und Famagusta Massaker an griechisch zypriotischen Putschgegner und Türken."
Bernard Nicolas, Reporter der Agentur AFP, Augenzeuge: (11.2.1974)
"Aus einer Grube im Dorf Atlılar sind die Leichen der von griechischen Zyprioten ermordeten Türken geborgen worden."
Cunnar Hilson, Reporter der Zeitung Expressen, Augenzeuge: (11.2.1974)
"Im Dorf Murataga, in dem im vergangenen August 83 türkische Männer, Frauen und Kinder von den Griechen und griechischen Zyprioten ermordet wurden, leben heute nur noch 15 Menschen. Für die übriggebliebenen 15 Menschen hier gibt es kein Leben mehr. Es scheint, als ob ihre Wunden sich nicht leicht schließen werden."
Aligis (griech. Zypriot), Radio Stimme Deutschlands, Augenzeuge, (24.7. 1974)
"Ich war in Limassol, da gab es 14 Türken, die sich in eine Schule gerettet hatten. Die griechisch zypriotischen Nationalgarden haben die Schule umlagert und nach dem die Türken sich ergeben hatten, haben sie jeden einzelnen von ihnen erschossen."
Kurt Lariken, Reporter der Zeitung Die Welt, Augenzeuge: (24.7. 1974)
"Nationalgareden der griechischen Zyprioten ermorden in türkischen Dörfer alle Zivilisten, ohne Rücksicht auf Frauen und Kinder."
Agentur UPI: (20.8.1974)
"Jede Stunde werden neue Gruben und unzählige Leichen gefunden. Es ist schwer dies auszuhalten".
The Washington Post: (13.7.l97)
"Bei den Angriffen der griechischen Zyprioten auf einen Dorf bei Leymos sind 36 der 200 Anwohner ermordet worden. Die griechischen Zyprioten geben an, Befehl erhalten zu haben, die Bewohner türkischer Dörfer zu töten, bevor die türkische Armee anrückt.."
Wohlgemerkt, diese Presseberichte stammen vor der "Invasion" der türkischen Streitkräfte.
2) "Die Weigerung der Türkei, die historische Tatsache des Massenmordes an den Armeniern anzuerkennen"
a) Würden Sie mir die Quellen nennen, aus denen Sie dies schliessen?
b) Kennen Sie die Tatsachen, damit meine ich auch die Gründe für die Verschickung?
3) "der grassierende Nationalismus in der türkischen Bevölkerung"
a) Können Sie mir die prozentuale Zusammensetzung der "Nationalisten" innnerhalb der Bevölkerung nennen?
b) Hatten die "Nationalisten" bis dato eine Mehrheit im Parlament?
4) "erschreckend hohe Verkaufszahlen von Hitlers "Mein Kampf" sind bedrückende Belege für den tiefen kulturellen Graben"
a) sind das Hinweise darauf, dass die Leser dieses Werkes nationalistisch eingestellt sind?
b) wessen Rechte liegen den auf diesem Werk, wieso werden diese Rechte denn weiterhin veräussert, wenn dieses Werk für das Allgemeinwesen unverantwortbar ist?
5) "unvereinbar mit dem Selbstverständnis und der Erinnerungskultur in der Europäischen Union"
a) Würden Sie diese Aussage auch unterschreiben?
b) Herrscht in der Türkei eine Leugnung der Tragödie?
Ich wäre zutiefst erfreut darüber, wenn Sie mir diese Punkte kurz erläutern und Ihre Meinung dazu geben würden.
Mit freundlichem Gruss,
Yücel Nabi
Inhaber der Webseite armenien-ermeni.de
Die Stellungnahme und deren Antworten wird kurz nach dem versenden/empfangen auch in der Webseite unter "Leserbriefe" zu sehen sein.
zu lesen auch unter http://www.armenianquestion.org/13856/17036.html
Stellungnahme zur Pressemitteilung von Peter Hintze MdB
Sehr geehrter Herr Hintze,
[...]
zu lesen auch unter http://www.armenianquestion.org/13856/17036.html (http://www.armenianquestion.org/13856/17036.html)
Siehe auch hier:
http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?p=53913#post539 13
weitere Antworten auf unsere Stellungnahme zu J. Mangelsen
Antwort von uns:
Sehr geehrter Dr. Jochen Mangelsen,
ich danke Ihnen vorab für die schnelle Antwort, die Sie mir nicht verwehrt haben.
Das ich nicht verwundert bin, soll nicht bedeuten, das ich Ihre Meinung nicht respektiere. In der Frage ob die junge Generation von Türken sich schwer damit tut, Ihre Geschichte aufzuarbeiten, halte ich nicht für angebracht. Besonders, wenn es um eine grössere Tragödie handelt, die sicherlich nicht im verborgenem bleiben konnte und überdies sehr hohe eigene Opfer forderte, halte ich es für unwahrscheinlich, das sich die Türken darüber nicht äussern können oder gar schwer tun, sich zu interpretieren.
Viel mehr sollte berücksichtigt werden, das die Türken, besonders die junge Generation sich nicht in dem Umfang äussern kann, die zu einer "Aufarbeitung" nötig wäre. Daher habe ich eine Frage. Wieso wird die türkische Meinung, kommentarlos, als Lügengeschichte, Verleugnung abgetan, wir sind ja nicht einmal in den Medien vertreten oder werden darüber befragt, es wäre wohl zu befürchten, das gerade türkische Historiker gar als Handlanger des Staates abgetan werden, wurden Sie ja schon. So kann weder ein Meinungsaustausch stattfinden noch eine Aufarbeitung, wie Sie es in ihrem Sinne sehen möchten.
Glauben Sie mir, wäre die Plattform dafür geschaffen und dafür gibt es im Moment noch keinen Anhaltspunkt, wäre dieser historische Zwist, längst Vergangenheit. Ich persönlich, hege keine Greuel gegen Armenier, obwohl die Berichte meiner Urahnen mich immer wieder daran erinnern, das auch die unseren in erheblichem Umfang, Leid ertragen mussten. Ich bin mir bewusst, das in der damaligen Zeit den Armeniern viel Leid zugefügt wurde, ich bin mir aber auch gleichzeitg bewusst, das den muslimischen, jüdischen oder christlichen Bevölkerungsschichten viel Leid zugefügt wurde, insbesondere durch die Politik der Ententemächte aber auch gleichzeitig durch die armenischen Revolutionären Übergriffe und Massaker.
Dieses Bild ist in fast allen Türken wieder zu finden, fast jede Familie hatte eine direkte oder indirekte Berührung mit armenischen Greueltaten und die sind, wie zumeist von Armeniern selbst definiert, keine Verleugner einer Tatsache, sondern die andere Seite der Medaille. Dazu werde ich mich nach dem Haupttext noch ausführlich äussern.
Gerade dies aber wird oftmals mit Erfolg unterdrückt und zwar umso vehementer, je mehr man sich von der Täter- zur Opferrolle begeben will oder sich begibt. Ich würde von Ihnen eines gerne erfahren. Was halten Sie von Rache, die ja gerade den vorrigen Satz überdeutlich erklärt? Ich habe hier bewusst eine Gleichsetzung der Opfer herbeigeführt. Sehen Sie hier einen Unterschied? Ich nicht. Jetzt geht es darum, wer hatte die Schuld oder besser gesagt, wer hatte die Hauptschuld? Ich werde Ihnen hierzu meine Meinung sagen. Ich finde es nicht in Ordnung, das dass Osmanische Reich, insbesondere in einer Kriegszeit, solche Massnahmen ergriff, auch nicht in der Lage war, die Fürsorgepflicht zu gewährleisten. Ich kann mir aber gut vorstellen, insbesondere auch wegen etlichen Quellen, das sich das Reich nicht mehr in der Lage sah, eine innere Unruhe sowie einen Krieg gleichzeitig unter Kontrolle zu halten, die je länger der Konflikt ausgetragen wurde, umso deutlicher zum Vorschein kam. Den Ausgang kann ich mir überaus vorstellen. Hunger, Krankheit, Kälte und herumstreunende Banden forderten Ihre Opfer. Nicht nur unter den Armeniern die besonders darunter gelitten haben müssen, sondern auch die anderen Bevölkerungsteile, die teils den gleichen Umständen unterlegen waren. Deshalb sehe ich auch keinen einzigen Zusammenhang mit dem Holocaust. Dies Extreme wird wohl einzigartig bleiben, ich hoffe es zumindest und werde mich auch gegebenenfalls persönlich dafür einsetzen, wenn es mal dazu kommen sollte.
Ich möchte Ihnen noch eine Anmerkung zukommen lassen. Bitte und das meine ich inständig, hören Sie damit auf, die Türken in Ihrer Gesamtheit, als ein Staatsloyales Volk abzutun, wir sind Nationalloyal, heisst, wir stehen hinter unserer Flagge, aber nicht hinter dem Staatsapparat. Darüber hinaus, meinen Sie nicht, das die junge Generation den Unterschied zwischen "Staatspropaganda" und Fakten sehen kann, insbesondere dann, wenn Sie auch noch hier in Europa Leben? Gerade hier liegt aber das wesentliche Problem.
Ich wünsche ihnen einen erfolgreichen Werdegang.
Mit freundlichen Grüssen aus der Schillerstadt,
Nabi Yücel
Ich werde ihnen unseren Standpunkt in kurzen Aufzählungen verdeutlichen, falls Sie interresse haben, kann ich ihnen auch eine detaillierte Quellenbeschreibung zur Verfügung stellen.
- gefälschte Bevölkerungsstatistiken und Opfer-/Totenzahlen
- gefälschtes Hitler-Zitat
- angebliche Atatürk-Rede bzw. "Kronzeuge Atatürk"
- gefälschtes Talat-Pascha-Telegramm (Aram Andonian Dokumente)
- Joh. Lepsius Manipulationen
- Arnold Toynbees Kriegspropaganda
- Morgenthaus Kriegspropaganda
- 40 Jahre Daschnak- und Huntschak-Terror sowie die Kollaboration mit Russland werden verschwiegen
- osmanisch-muslimische Ermordeten werden ignoriert
- Werfels fiktiver Roman usw.
- Talaat Pascha Zitat "la question arménienne n'existe plus" wird aus dem Kontext gerissen
Das sind nur die Hauptargumente der Armenier. Weitere habe ich nicht hinzugefügt, da alleine diese für die Armenier massgeblich sind. Ich kann ihnen, wie gesagt, ohne eine einzige türkische Quelle vorzulegen, belegen, dass all diese Argumente keinen Hintergrund haben, also keine Fakten sind oder aus dem Kontext gerissen wurden.
Donnerstag, 19. Mai 2005
Antwort an uns:
"Lieber Herr Yücel,
haben Sie das mitbekommen, wie brutal der türkische Justizminister eine Historiker-Tagung der Istanbuler Universität zum Thema des armenischen Genozids als “Dolchstoß in den Rücken der Türkei” abwürgt, weil auch vom Regime unabhängige Wissenschaftler eingeladen waren? Wer so mit dem Schwert der Zensur hantiert, weiß natürlich genau, warum er das tut: Ankaras Justizminister weiß, was damals wirklich geschehen ist, und hat Angst vor der Wahrheit. Öffnen Sie Ihr Herz und und erlauben wenigstens Sie der Wahrheit, einen Lichtschein in das Dunkel Ihrer Tabus zu werfen.
Mit freundlichen Grüßen
Jochen Mangelsen"
Freitag, 27. Mai 2005
Antwort von uns:
Sehr geehrter Herr Dr. Mangelsen,
für Ihre EMail möchte ich mich ganz herzlich bedanken.
Ich gehe mit Ihnen absolut konform, dass die Vorgehensweise des türkischen Justizministers nicht in Ordnung gewesen ist. Von meiner Seite hätte ich es mir auch gewünscht, dass die Konferenz stattgefunden hätte. Bei diesem Thema stehe ich ganz an Ihrer Seite.
Sie sagen, dass ich mein Herz öffnen solle. Möchten Sie damit sagen, dass ich kein Herz hätte? Möchten Sie sagen, dass ich mich nicht mit der Geschichte beschäftigt habe? Leider werde ich sofort mit Unterstellungen konfrontiert, ohne dass Sie mich wirklich kennen. Diese Art von Schubladendenken findet man leider auch vereinzelt in den hiesigen Medien. Ich habe mich ausschliesslich mit westlichen und armenischen Büchern/Quellen auseinandergesetzt. Ich verstehe nicht ganz, was Sie mir eigentlich sagen möchten.
Wir befinden uns in der abstrusen Situation, dass heute die Massaker und Vertreibungen an moslemischen Zivilisten in den ehemaligen osmanischen Gebieten nachwievor verleugnet und sogar in den jeweiligen Ländern, von denen viele EU-Mitglieder sind, legitimiert werden, obwohl diese eindeutig den Tatbestand des Völkermordes erfüllen. Sie sagen, ich solle mein Herz öffnen für die christlichen Opfer, gleichzeitig gehen Sie selbst mit keiner einzigen Silbe auf die Verbrechen der Christen ein, die zeitlich vorher und nachher(!) stattgefunden haben. Ist es nicht erstaunlich, dass diese Verbrechen noch heute in keinster Weise geschichtlich aufgearbeitet worden sind? Ich darf anmerken, dass ich das sehr irritierend finde. Es würde mich sehr interessieren, wie Sie darüber denken.
Abschliessend möchte ich noch Taner Akcam zitieren aus seinem Buch "Armenien und der Völkermord - Die Istanbuler Prozesse und die türkische Nationalbewegung" (2005):
"Man kann mit diesem Komplex nicht so verfahren, wie bei den NS-Verbrechen und der Ausschwitz-Lüge, die geschichtswissenschaftlich und juristisch eindeutig geklärt sind. Bezüglich der türkisch-armenischen Verhältnisse ist man von einer solchen Situation meilenweit entfernt", stellt er im Vorwort des Buches fest.
Mit freundlichen Grüssen,
Yücel Nabi
Sonntag, 29. Mai 2005
Seit heute wird der beste Leserbriefautor mit einer Prämie belohnt. 1 Monat lang werden ausgesuchte Leserbriefe per Voting durch Besucher ermittelt und mit einem Buch belohnt. Also, machen Sie mit und schreiben Sie uns Ihre Meinung / Stellungnahme zum Thema "Armenier-Frage", vielleicht sind auch Sie einer der Gewinner der nächsten Votings.
Dies findet unter armenien-ermeni.de staat, soll aber nicht heissen, dass ich damit nur die eigene seite unterstütze, sondern eigentlich die Leser ermutigen will, eigene Leserbriefe/Medienbeobachtungen zu verfassen. Also, schreibt kräftig mit und stellt Sie im TIC/politicity.de ein, dieser wird dann bei mir in die Votings früher oder später eingestellt und kann somit teilnehmen.
Seit heute wird der beste Leserbriefautor mit einer Prämie belohnt. 1 Monat lang werden ausgesuchte Leserbriefe per Voting durch Besucher ermittelt und mit einem Buch belohnt. Also, machen Sie mit und schreiben Sie uns Ihre Meinung / Stellungnahme zum Thema "Armenier-Frage", vielleicht sind auch Sie einer der Gewinner der nächsten Votings.
Dies findet unter armenien-ermeni.de staat, soll aber nicht heissen, dass ich damit nur die eigene seite unterstütze, sondern eigentlich die Leser ermutigen will, eigene Leserbriefe/Medienbeobachtungen zu verfassen. Also, schreibt kräftig mit und stellt Sie im TIC/politicity.de ein, dieser wird dann bei mir in die Votings früher oder später eingestellt und kann somit teilnehmen.´
Super Idee, yücel.
Wir unterstützen diese Idee.
´
Super Idee, yücel.
Wir unterstützen diese Idee.
Danke schön, im Gegenzug werde ich euch einige Groschen überweisen, ich habe es jetzt gerade mitbekommen mit eurem Problem (Hosting). Denke, dass wird kein Probs darstellen.
Sehr geehrter Herr Broder,
leider haben wir bis heute keine Antwort von Ihnen auf unsere Email an "Spiegel Online" vom 12.05.2005 erhalten. Evtl. haben Sie die Email nicht erhalten. Wir senden Ihnen unsere Email noch einmal zu, mit der Bitte um Beantwortung.
Vielen Dank
Olgun Bayrak
Türkische Internet Community
http://www.turkcom.org/content.php?article.58
Der Schakal
01.06.05, 12:42
Seit heute wird der beste Leserbriefautor mit einer Prämie belohnt. 1 Monat lang werden ausgesuchte Leserbriefe per Voting durch Besucher ermittelt und mit einem Buch belohnt. Also, machen Sie mit und schreiben Sie uns Ihre Meinung / Stellungnahme zum Thema "Armenier-Frage", vielleicht sind auch Sie einer der Gewinner der nächsten Votings.
Dies findet unter armenien-ermeni.de staat, soll aber nicht heissen, dass ich damit nur die eigene seite unterstütze, sondern eigentlich die Leser ermutigen will, eigene Leserbriefe/Medienbeobachtungen zu verfassen. Also, schreibt kräftig mit und stellt Sie im TIC/politicity.de ein, dieser wird dann bei mir in die Votings früher oder später eingestellt und kann somit teilnehmen.
Soll das heißen, dass es ein Wettbewerb gibt oder soll es eines geben? ...dann mach mal ein Neuen thread für den wettbewerb auf....
Erwin Marschewski MdB, CDU/CSU-Bundestagsfraktion
von Nabi Yücel / www.armenien-ermeni.de (http://www.armenien-ermeni.de) amDonnerstag 02 Juni 2005
Menschenrechte
Bekenntnis der Türkei zum Genozid an den Armeniern ist Voraussetzung für Versöhnung
http://www.turkcom.org/content.php?article.71
Sehr geehrter Herr Broder,
leider haben wir bis heute keine Antwort von Ihnen auf unsere Email an "Spiegel Online" vom 12.05.2005 erhalten. Evtl. haben Sie die Email nicht erhalten. Wir senden Ihnen unsere Email noch einmal zu, mit der Bitte um Beantwortung.
Vielen Dank
Olgun Bayrak
Türkische Internet Community
http://www.turkcom.org/content.php?article.58
Sehr gut! Die glauben wohl, dass sie das ganze Thema schweigend aussitzen können?!
Leserbrief an die "Deutsche Welle": "Trkei beweist mangelnde Reife in der Armenier-Frage"
vonTICamSonntag 26 Juni 2005
Sehr geehrter Herr Sollich,
mit Erstaunen habe ich Ihren Kommentar "Trkei beweist mangelnde Reife in der Armenier-Frage" vom 17.06.2005 gelesen. Die berschrift lie schlimmes erahnen, Ihr Kommentar war jedoch ausgewogen und hat mich positiv berrascht.
Zur "Armenischen Frage" wird regelmig sehr viel unqualifiziertes geschrieben und die armenisch-nationalistische Position ohne jegliches Hinterfragen kritiklos bernommen sowie uns Trken (in Deutschland) vorgesetzt. Dass wir darauf verrgert reagieren ist nur allzu verstndlich, da es vielen Journalisten nicht klar zu sein scheint, dass sie uns die armenischen Maximalforderungen vortragen und verlangen, dass wir diese akzeptieren sollen, andernfalls werfen sie uns pauschal und reflexartig "Genozidleugnung" vor.
Als Leser erwarte ich nur, dass man sachlich fundiert Bericht erstattet und nicht - wie anscheinend viele Ihrer Kollegen - bei armenischen Websites abschreibt.
Ich hoffe, dass Ihr Kommentar kein "Ausrutscher" war und Sie auch in Zukunft ausgewogen und objektiv berichten und kommentieren.
Mit freundlichen Gren
Olgun Bayrak
Trkische Internet Community
http://www.turkcom.org/content.php?article.76
Der Schakal
11.07.05, 17:49
Leserbrief der Trkischen Internet Community den ich im Netz gefunden habe...
Trken contra Armenier?
betr.: "Die Mhen des Anfangs", taz Bremen vom 2. Juli 2005
Ich war an diesem Abend anwesend und finde es erschreckend, wie Sie ber die Diskussion berichten. Herr Luchterhandt und Raffi Kebabciyan gingen keinesfalls auf die Ereignisse von 1915 ein. Im Grunde ritten beide nur auf zwei Sachen rum: 1. Es gibt trkische Wissenschaftler, die die Ereignisse um 1915 als Vlkermord werten. 2. Das Osmanische Reich ist nicht die Trkei, also was stellt ihr euch so an?
Muss man eine Lge akzeptieren nur weil das Osmanische Reich nicht die Trkei ist? Warum gedenkt man nicht der muslimischen Opfer? Ist ein muslimisches Leben weniger Wert als ein christliches? Mustafa Colak und Ali Sylemezoglu haben gut argumentiert. Herr Sylemezoglu hat sich nur auf armenische Quellen berufen und diese zitiert. Herr Colak hat bewiesen, dass die Lepsius-Dokumente manipuliert sind und der Missionar Lepsius lange Zeit als glaubhafte Quelle genutzt wurde. Wie kann so etwas "wenig seris" sein, wenn es wenig Serises widerlegt? Ich bin tief erschttert darber, dass Sie meinen, es wurden Fotos ausgestellt, welche "vermeintlich armenische Massaker an Trken darstellen", da bekannt ist, dass 2,5 Millionen Muslime in dieser Zeit starben und mindestens 500.000 von armenischer Seite massakriert wurden.
Isa Gabriel Klein, Trkische Internet Community, Dortmund
taz Bremen Nr. 7712 vom 11.7.2005, Seite 22, 22 Zeilen (LeserInnenbrief)
http://www.taz.de/pt/2005/07/11/a0286.nf/text.ges,1
Ich beglckwnsche die Trkische Internet Community fr diese gute Arbeit...
Leserbrief an NTV zur Armenischen Frage - ("") Freitag 15 Juli 2005
Sehr geehrte N-TV Redaktion,
sehr geehrte Damen und Herren,
in einer Sendung Ihres Programms vom 28. April 2005 wurde ber das Schicksal der armenischen Bevlkerung im Osmanischen Reich in den Jahren 1915-1918 berichtet.
Ich mchte mit Nachdruck gegen die Art und Weise und den Inhalt der Sendung protestieren.
Sie hatten bisher den Ruf ein seriser Nachrichtensender zu sein und ich war auch ein regelmiger Zuschauer. Umso weniger kann ich die Art der Berichterstattung bzw. der Reportage zu diesem Thema verstehen.
In dieser Dokumentation beschuldigen Sie die Trken bzw. die damalige trkische Regierung im Osmanischen Reich des Vlkermordes an der armenischen Bevlkerung. Es ist bemerkenswert wie leichtfertig das Wort Vlkermord in diesen Tagen von verschiedensten Seiten in den Medien und im Zusammenhang mit diesem Thema benutzt wird, obwohl der Nachweis dass dies in der dargestellten Weise stattgefunden hat, sehr fragwrdig ist und in Zweifel gezogen wird.
Es wurde behauptet dass 1,5 Millionen Armenier den Tod fanden und dass dies in geplanter und systematischer Weise stattgefunden hat. In einem Atemzug wurde dies als Vorbild fr die Durchfhrung des deutschen Vlkermordes an den Juden genannt. Als Beweis fhrt man einen Ausspruch Adolf Hitlers an, in dem er gesagt haben soll Wer spricht heute noch von den Armeniern?" Es gibt nirgendwo den Beweis dass er dies tatschlich gesagt hat. Auch Zeitzeugen haben dies nie besttigt. Ihre angefhrten Belege und Dokumente zu diesem Thema sind sehr fragwrdig und werden von Historikern die sich intensiv mit dem Thema befassen, in Zweifel gezogen.
Ihre Reportage zu diesem Thema ist leider so einseitig und verallgemeinernd dass ich mich gezwungen sah, Ihnen diese Zeilen zu schreiben.
Dass es eine menschliche Tragdie gegeben hat, die ohne Zweifel sehr groe Ausmae und Folgen fr diese Volksgruppe hatte, steht auer Zweifel. Sie haben jedoch kein Problem damit, das Wort Vlkermord zu benutzen, obwohl dies nicht der Fall war. Aber als wenn das Schicksal dieser Menschen nicht ausreicht, sind Sie sich nicht zu schade die Berichterstattung dazu zu benutzen, Vergleiche zum historisch nicht widerlegbaren und tatschlich stattgefundenen Vlkermord an den Juden Deutschlands und Europas zu ziehen.
Hier von einem bewussten Vlkermord zu sprechen, ist eine Behauptung die man nur verstehen kann, wenn man sich die Beziehungen Europas mit der Trkei und den Aktivitten der Exilarmenier und deren antitrkische Propaganda vor Augen fhrt.
Die undifferenzierte Berichterstattung ber dieses Thema und die einseitige antitrkische Frbung in verschiedenen deutschen Medien und Berichterstattungen in letzter Zeit, kann man wirklich nur als Hexenjagd bezeichnen. Viele deutsche TV Sender reihen sich leider ein in die wenig hilfreiche und leider berhaupt nicht aufklrende Berichterstattung zu diesem Thema.
Da ich die Sendungen in deutschen TV-Programmen dazu in den letzten Tagen verfolgt habe, komme ich zu dem Schluss, dass es wenige Programme gibt, die einer nchternen und vorurteilsfreien Betrachtungsweise zu diesem historisch schweren Thema Platz einrumen.
Die verstrkte Berichterstattungen und Dokumentationen sind aus Anlass des Jahrestages der Umsiedlung der Armenier aus den Ost-Provinzen und ihrem daraus resultierenden Schicksal zurckzufhren. Man bekommt jedoch den Eindruck, dass , obwohl man in Deutschland bisher nur vage Informationen zu diesem Thema in den Medien zu sehen bekam, es gar nicht um das Gedenken und die tatschlichen Hintergrnde der Ereignisse geht, sondern um eine mglichst schnelle Verurteilung der Trkei und der Trken in der Weltffentlichkeit.
Es ist interessant zu beobachten, wie mit geschichtlich fragwrdigen und bestimmt noch aufzuarbeitenden Dokumenten, die Trkei gezwungen werden soll, eine Schuld anzuerkennen und damit einen Vlkermord zuzugeben, der jeglicher historischen Grundlage entbehrt und in dieser Weise nie stattgefunden hat.
In der Zeit, in der die armenische Bevlkerung ein schweres Schicksal erlitten hat, hatte die muslimisch-trkische Bevlkerung Ost-Anatoliens in Folge des Ersten Weltkrieges ebenfalls die Folgen von Ermordung, Vertreibung und Elend zu ertragen.
Dass dies in den meisten deutschen Reportagen und Berichterstattungen keine Erwhnung findet ist sehr bedauerlich und in Punkto objektiver und nchterner Berichterstattung sehr bedenklich.
Es ist schade, dass sich N-TV in dieser Weise in eine undifferenzierte und einseitige Berichterstattung zu diesem Thema hat hinreien lassen.
Diese Vorverurteilung zu einem solch historisch schwierigen Thema beeinflusst und vergiftet auch die Atmosphre der hier lebenden Trken mit den deutschen Medien und der deutschen ffentlichkeit. Dass z.B. die CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag, eine Vorlage gemacht hat, die zur Anerkennung eines Vlkermordes an den Armeniern durch die Trken fhren soll, ist sehr bedauerlich. Dass die CDU/CSU unter Missachtung jeglicher historischer Hintergrnde, basierend auf falschen und unvollstndigen Belegen, solch einen Schritt durchfhrt, zeigt, dass an einer realen Aufarbeitung des Themas gar kein Interesse besteht, sondern dies einzig und allein aus politischem Kalkl geschieht.
Ich denke es sollte darauf geachtet werden, dass man mit dieser Art des Journalismus und der Politik nicht das kaputtmacht, was man versucht an anderer Stelle mhsam aufzubauen. ber 2 Millionen trkische Mitbrger in Deutschland haben in den letzten Tagen das Gefhl, einer undifferenzierten, auf die Vorverurteilung der Trken zielenden Kampagne zum Opfer zu fallen. Dies giet l auf das Feuer derer die sowieso gegen ein friedliches Zusammenleben mit den trkischen Mitbrgern in Deutschland sind.
Ich empfehle Ihnen dringend eine differenzierte Recherche zu diesen Themen und nicht vorgefertigte Thesen ungefragt zu bernehmen.
Ich denke ich spreche im Namen vieler Menschen mit trkischer Herkunft, wenn ich sage, dass wir uns vorverurteilt und ausgegrenzt fhlen indem man stndig eine Propagandaschlacht mit Behauptungen, historisch erwiesenen Unwahrheiten und puren antitrkischen Hetzkampagnen in den Medien - besonders im Fernsehen - in der dargestellten Weise veranstaltet.
Mit freundlichen Grssen
I. Y.
http://www.turkcom.org/content.php?article.81
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