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Kleine Mädchen als Sklavinnen verkauft
Von SHILA BEHJAT
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/10/07/europa-sklavinnen/mfb-5543230-cezara-sklavin-quer,templateId=renderScaled,p roperty=Bild,width=380.jpg
Kindersklavin Cezara (15) aus Bukarest. Auf ihrer Brust ist der Name ihres Besitzers eintätowiert
Bukarest – Cezara ist 15 und hat Tattoos auf dem Arm und auf der Brust. Das haben so manche Kids in ihrem Alter. Der Unterschied: Cezara hat die Namen von fünf Männern eintätowiert.
Jeder der fünf hat das Mädchen gekauft, für umgerechnet ein paar Tausend Euro. Der erste kam, als die Rumänin sieben Jahre alt war.
Cezara ist Kindersklavin, mitten in Europa!
Für ihre Herren und Meister ging und geht das Mädchen auf den Strich. Einer hielt sie als persönliche Sexsklavin.
Wie konnte es so weit kommen? Der Vater des Mädchens war ein Bauer, der viel trank und spielte. Der Schuldenberg wuchs, mit ihm die Not der Familie. Dann die grausame Idee der Mutter: Sie verhökerte ihre Tochter an den Chef der Spielhölle.
Zuletzt kaufte ein großer Bukarester Zuhälter Cezara. Er schickt sie zum Anschaffen auf die Straße, rund um die Uhr. Cezara ist schon froh, wenn sie nicht geschlagen wird: „Ich brauche nicht viel zum Leben.“
Von den Eltern verkauft, schutzlos ausgeliefert – für 8000 Euro, ein üblicher Preis, gehören die Kinder mit Haut und Haaren ihren Käufern. Das Kinderhilfswerk UNICEF schätzt, dass Zuhälter, Kinderschänder, Pornofilmer jedes Jahr in Ost- und Südeuropa 120 000 junge Frauen und Kinder kaufen. 328 verkaufte Leben pro Tag.
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/10/07/europa-sklavinnen/mfb-5542967-steffi-sklavin-quer,templateId=renderScaled,p roperty=Bild,width=263.jpg
Steffi (8) lebt in einem Roma-Lager. Ihr Vater will sie für 10 000 Euro verkaufen
Kann das wahr sein?
Reporter des „Vice Magazin“ gingen in Rumänien auf Spurensuche, fanden weitere Fälle. In einem Roma-Lager außerhalb Bukarests lebt Steffi (8). Die Roma hausen in schrecklicher Armut, am Rande der Gesellschaft. Sie haben keine Jobs, keine Chance auf Bildung – und ihre eigenen Gesetze.
Steffis Zuhause ist ein heruntergekommener Wohnwagen. Der ist nicht zu verkaufen – aber Steffi. 10 000 Euro als Verhandlungsbasis schweben dem Vater vor. Oder die hübsche Craita (16) mit den roten Locken. Sie will weg. Weg von der Straße, die ihr Zuhause geworden ist. Weg aus Rumänien, diesem Armenhaus.
Craita bietet sich selbst an: „Für 8000 Euro kannst du mich für immer behalten.“ Craita träumt von einer internationalen Modelkarriere. Darum spricht sie nur Ausländer an. „Hallo, ich würde gern dein kleines Mädchen sein“, zirpt sie. „Wenn du mich kaufst, würde ich alles für dich tun.“
Sie weiß nicht, was sie da sagt. Sie weiß nicht, dass es auch ein anderes Leben gibt.
Quelle (http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/10/07/europa-sklavinnen/europa-sklavinnen.html)
BRDemokrat
07.10.06, 07:52
Man beschwert sich über dies und jenes und setzt Schwerpunkte in die Medien, während wahre Probleme ausser Acht gelassen werden.
Kinderpornografie, -missbrauch und -sklaverei sind für mich höchste Schwerverbrechen, die härter bekämpft werden müssen!
Afrika zerbricht in sich > Man spricht nur über den Nahen Osten!
Kinder werden zu Tausenden missbraucht und Millionen sterben jämmerlich > Man spricht über Öl und Sanktionen!
Ich sah einst eine schöne Reportage über Waffenhandel: Ein Prof. behauptete hier: Mit all dem Geld, das für Waffen ausgegeben wird, könnte man jedem Erdenbewohner, vor allem jedem Afrikaner, ein schönes Haus besorgen!
KÖNIGSTIGER
07.10.06, 09:00
Kindermissbrauch das ist das aller letzte.
Das ist der Abschaum der Menschheit die gehören mit dem maximum Bestraft was das Gesetzbuch hergibt , aber das ist meistens zu wenig.
Oder die Richter sind zu Milde oder oder oder.
Oder der Psycho Doktor Attestiert Dachschaden oder oder oder.
Wie oft hört man das es Wiederholungstäter ( Kriminelle , Kranke ,weiß Gott was noch alles) sind.
Einmal muß genug sein die dürfen keine Möglichkeit für ein zweitesmal bekommen.
ekelhaft
ein anderes Indiz dafür, daß ein user mit seiner Einschätzung von Sodom und Gomorrha Recht hatte, Sodom und Gomorrha ist unter uns!
KÖNIGSTIGER
07.10.06, 14:08
Diese Art von Menschen sind Sodom und Gomora.
Sodom und Gomora das waren nur zwei Städte die Menschen machten daraus für was diese Worte stehen.
Man beschwert sich über dies und jenes und setzt Schwerpunkte in die Medien, während wahre Probleme ausser Acht gelassen werden.
Kinderpornografie, -missbrauch und -sklaverei sind für mich höchste Schwerverbrechen, die härter bekämpft werden müssen!
Die Politik scheint da aber anderer Ansicht zu sein. Die holt sich diese Sklavenmärkte nächstes Jahr in die EU. Es lebe die Europäische Wertegemeinschaft!
KÖNIGSTIGER
07.10.06, 15:06
Das gehört weder zur Europäischen noch sonst zu einer Wertegemeinschaft.
Es lebe die Europäische Wertegemeinschaft!
Gähn!
Sagt mal, ist euch diese ständige unbegründete EU-Pöbelei nicht endlich selbst zu doof irgendwann? :rolleyes:
BRDemokrat
07.10.06, 15:16
Es lebe die Europäische Wertegemeinschaft!
Ich bin stolz auf die Europ. Wertegemeinschaft, denn auch wenn sie Fehler aufweist, so gibt es kaum Bessere in dieser Welt.
Ich bin stolz auf die Europ. Wertegemeinschaft, denn auch wenn sie Fehler aufweist, so gibt es kaum Bessere in dieser Welt.
Kaum bessere? Ich wüsste auf Anhieb keine, die ich als "besser" ansehen würde.
Wer hat Vorschläge?
Das bedeutet aber natürlich nicht, dass Europa ohne Fehler ist. Das behauptet niemand. Weiß auch nicht, weshalb hier einige User immer etwas anderes unterstellen....
BRDemokrat
07.10.06, 15:24
Wieviele Kriege verwüsteten Europa, bevor es zu dieser Gemeinschaft kam? Wieviele Kriege verwüsten Europa nun?
Anstatt sich zu bekämpfen, sollten jene Länder, die Europa kritisieren, jedoch dauernd in Gefahr und Zerstörung leben, sich auch zusammenschließen und wirtschaftlich mächtiger agieren, um dem Volk zu dienen und die Wut und den Hass vom Volke zu nehmen.
In Europa herrscht weniger Kriegsgefahr und weniger Armut und nicht wegen europ. Reichtum!
Wieviele Kriege verwüsteten Europa, bevor es zu dieser Gemeinschaft kam? Wieviele Kriege verwüsten Europa nun?
Anstatt sich zu bekämpfen, sollten jene Länder, die Europa kritisieren, jedoch dauernd in Gefahr und Zerstörung leben, sich auch zusammenschließen und wirtschaftlich mächtiger agieren, um dem Volk zu dienen und die Wut und den Hass vom Volke zu nehmen.
In Europa herrscht weniger Kriegsgefahr und weniger Armut und nicht wegen europ. Reichtum!
Das haben sich Kosovaren, Bosnier und Kroaten auch gedacht!
BRDemokrat
07.10.06, 15:32
Das haben sich Kosovaren, Bosnier und Kroaten auch gedacht!
Wer von denen war in der EU und ist nun in der EU?
Hier hätte die EU wirklich von alleine schneller handeln müssen; jedoch nun auf eine Misere zu zeigen, während die Welt außenherum niedergeht...
Wärst du gerne woanders? Fühlst du dich unfrei und von Armut betroffen?
Je stärker die EU wird, desto besser wird es den Menschen in der EU gehen, dh. es werden nur jene hier willkommen, die sich der EU-Werte annehmen...
Das haben sich Kosovaren, Bosnier und Kroaten auch gedacht!
Inwieweit bringst du die (damaligen) Balkan-Konflikte mit der EU in Verbindung?
BRDemokrat hat von "Europa" gesprochen und von der Kriegsgefahr die es nicht mehr gibt. Und doch brach mitten in Europa ein grausamer Krieg aus.
Das Wort "EU", als Club der Reichen, habt ihr erst danach drauf montiert.
Praeparator
07.10.06, 15:36
Die Politik scheint da aber anderer Ansicht zu sein. Die holt sich diese Sklavenmärkte nächstes Jahr in die EU. Es lebe die Europäische Wertegemeinschaft!
sag das nicht so voreilig. ich hoffe, dass sich durch den EU beitritt einiges zum postiven ändert. sich die situation der opfer vielleicht bessert.
uffff........bei solch einem thema wünsche ich mir manchmal wirklich einen kotz-smiley.
BRDemokrat
07.10.06, 15:48
BRDemokrat hat von "Europa" gesprochen und von der Kriegsgefahr die es nicht mehr gibt. Und doch brach mitten in Europa ein grausamer Krieg aus.
Das Wort "EU", als Club der Reichen, habt ihr erst danach drauf montiert.
Ich erwähnte auch eine "Gemeinschaft", die es früher nicht gab!
Die Verbindung war unter anderem mit der Hoffnung verknüpft solche Kriege zu vermeiden und es ist bis jetzt sehr gut gelungen.
EU ist nicht lediglich Club der Reichen - schau, wer in letzter Zeit aufgenommen wurde! Die EU kann diesen Reichtum unter anderem aufgrund ihrer Politik und ihren Werten halten!!
Ich erwähnte auch eine "Gemeinschaft", die es früher nicht gab!
Die Verbindung war unter anderem mit der Hoffnung verknüpft solche Kriege zu vermeiden und es ist bis jetzt sehr gut gelungen.
EU ist nicht lediglich Club der Reichen - schau, wer in letzter Zeit aufgenommen wurde! Die EU kann diesen Reichtum unter anderem aufgrund ihrer Politik und ihren Werten halten!!
Wobei natürlich "kein Krieg auf Europäischem Boden" nicht mit einer pazifistischen Grundeinstellung zu verwechseln ist. EU Soldaten mischen kräftig mit. Halt nur nicht auf eigenem Boden.
Praeparator
07.10.06, 15:56
Ich erwähnte auch eine "Gemeinschaft", die es früher nicht gab!
Die Verbindung war unter anderem mit der Hoffnung verknüpft solche Kriege zu vermeiden und es ist bis jetzt sehr gut gelungen.
EU ist nicht lediglich Club der Reichen - schau, wer in letzter Zeit aufgenommen wurde! Die EU kann diesen Reichtum unter anderem aufgrund ihrer Politik und ihren Werten halten!!
"club der reichen" wäre natürlich ein falscher begriff.
eine interessengemeinschaft, was sonst? wirtschaftliche und politische interessen, die man nach innen und nach außen hin teilt. natürlich gibt es auch mal zoff. aber ich denke, die intention krieg zu verhindern hat die EU erfüllt. wer will schon abstreiten, dass die EU sowohl eine kapitalistische als auch eine humanistische seite hat?
BRDemokrat
07.10.06, 16:00
EU Soldaten mischen kräftig mit. Halt nur nicht auf eigenem Boden.
Ich finde das auch gut, denn in erster Linie wollen diese Konflikte schlichten und hemmen. Oder glaubst du, dass die EU auf Krieg ist?
Und ich hoffe, dass die EU aufhört Waffen in Krisengebiete zu liefern, dh. nicht an Israel und nicht an die Araberstaaten und auch nicht an die Türkei, wenn diese in letzter Zeit auf die Säbeln rasseln lassen.
Schau dir die Chinesen an. Ihre Soldaten sind nirgends; jedoch ist China ein Mitschuldiger an den Morden in Sudan; und China verhindert eine Resolution in der UNO, warum? weil sie an den bestialischen Morden mitverdienen.
So sollte auch China nicht mit Waffen beliefert werden, wenn es auf diese Weise handelt!
Ich finde das auch gut, denn in erster Linie wollen diese Konflikte schlichten und hemmen. Oder glaubst du, dass die EU auf Krieg ist?
Und ich hoffe, dass die EU aufhört Waffen in Krisengebiete zu liefern, dh. nicht an Israel und nicht an die Araberstaaten und auch nicht an die Türkei, wenn diese in letzter Zeit auf die Säbeln rasseln lassen.
Schau dir die Chinesen an. Ihre Soldaten sind nirgends; jedoch ist China ein Mitschuldiger an den Morden in Sudan; und China verhindert eine Resolution in der UNO, warum? weil sie an den bestialischen Morden mitverdienen.
So sollte auch China nicht mit Waffen beliefert werden, wenn es auf diese Weise handelt!
Also ich glaube nicht das Polnische und britische Soldaten im Irak lediglich Konflikte hemmen wollen.
Aber ich sehe, wir haben unterschiedliche Ansichten zum Irak Krieg.
Ich finde du machts es dir einfach die Welt in Gut und Böse aufzuteilen. Aus Sicht eines Chinesen ist u.U. USA der Böse. Auch das ist eine Realität die man akzeptieren muss.
Das Entscheidung was gut und böse ist hängt offensichtlich davon ab auf welcher Seite du geboren bist.
A
Das Entscheidung was gut und böse ist hängt offensichtlich davon ab auf welcher Seite du geboren bist.
Jein. Eher hängt es davon ab, von welcher Seite man herangezogen wurde...
Praeparator
07.10.06, 16:07
was war nochmal thema dieses threads?
sollten wir nicht über die aktuelle situation bezüglich menschenhandel und kinderprostitution sprechen? ich will ja nicht aufmüpfig erscheinen..........
BRDemokrat
07.10.06, 16:09
was war nochmal thema dieses threads?
sollten wir nicht über die aktuelle situation bezüglich menschenhandel und kinderprostitution sprechen? ich will ja nicht aufmüpfig erscheinen..........
Doch..also ich hoffe, dass die Bevölkerung ihre Wut besser zum Ausdruck bringt, denn Kinder haben die höchste Priorität!
was war nochmal thema dieses threads?
sollten wir nicht über die aktuelle situation bezüglich menschenhandel und kinderprostitution sprechen? ich will ja nicht aufmüpfig erscheinen..........
Richtig. Ich frage mich ja auch, wieso man bei solch einem Thema so schnell wieder auf die europäische Wertegemeinschaft umschwenken muss....
Praeparator
07.10.06, 16:20
ich habe hier einen interessanten artikel gefunden. hat auch etwas mit dem thema zu tun, wenn auch nur indirekt. wollte ihn noch schnell reinstellen, bevor ich offline gehe. schönes WE euch allen!
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,440934,00.html (http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,440934,00.html)
"Es ist einfach Schicksal"</B>
Von Bruno Schrep
Bilder mit sexuellen Phantasien überschwemmen zwanghaft sein Hirn: Ralf P. ist pädophil, kämpft gegen seine verhängnisvolle Neigung. Für Männer wie ihn gibt es jetzt Hilfe.
Als sich das Mädchen, sommerlich leicht bekleidet, auf den Platz direkt ihm gegenüber setzt, ihn auch noch freundlich anlächelt, reagiert Ralf P. hektisch. Sein Herz beginnt zu rasen, sein Atem geht schnell und stoßweise. Schweiß bricht ihm aus.
Er versucht wegzugucken, schafft es aber nicht. Starrt das Mädchen an, minutenlang. Steht abrupt auf. Steigt an der nächsten Haltestelle aus dem Bus - obwohl er sein Ziel längst noch nicht erreicht hat. Eine Stunde läuft P. ziellos durch die Stadt, er ist ein Mann auf der Flucht vor sich selbst.
Situationen wie diese erlebt Ralf P. immer wieder. Im Restaurant. Auf einer Kaufhausrolltreppe. Im Aufzug. Mitten im Supermarkt. Und jedes Mal fragt er sich hinterher: "Warum ich? Verdammt noch mal, warum gerade ich?"
Die Mädchen, die ihn in heillose Aufregung versetzen, ihn alles um sich herum vergessen lassen, sind jung, viel zu jung: zehn, elf, höchstens zwölf Jahre alt.
Ralf P. ist pädophil.
"
Ich hasse meine Neigung", stößt er hervor, "ich finde sie zum Kotzen." Und, nach einer kleinen Pause: "Aber ich hab nie ein Kind missbraucht."
Der untersetzte Mittfünfziger, dunkelblond, mit grauen Schläfen, sitzt in einem Raum der Berliner Charité. Ein unauffälliger, umgänglicher Mann mit Allerweltsgesicht. Besondere Kennzeichen: keine.
Vor ihm auf dem Tisch liegt ein Fragebogen. Ralf P. bemüht sich, wahrheitsgemäß auf Fragen zu antworten, die ihm lästig und peinlich sind: "Wie alt sind Ihre Sexualpartner in Ihrer Phantasie?" "Wie bezeichnen Sie sich selbst in sexueller Hinsicht? Als normal? Als pervers?" "Woran denken Sie, wenn Sie onanieren?"
"
Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld" heißt das Forschungsprojekt am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin, an dem Ralf P. teilnimmt. Hinter dem komplizierten Titel verbirgt sich ein ehrgeiziges Ziel: Pädophile Männer sollen dazu gebracht werden, ihre auf kleine Jungen oder kleine Mädchen fixierten sexuellen Wünsche niemals auszuleben.
Auf Plakaten und in Werbespots ("lieben sie kinder mehr, als ihnen lieb ist?") werden betroffene Männer aufgefordert, sich zu melden: "Es gibt Hilfe. Kostenlos und unter Schweigepflicht."
Der Appell richtet sich an eine große Minderheit: Etwa ein Prozent aller Männer zwischen 18 und 70 Jahren gelten nach Hochrechnungen der Sexualwissenschaftler und Schätzungen internationaler Medizingremien als pädophil. Das sind allein in Deutschland rund 290.000 - fast ebenso viele, wie an Parkinson erkrankt sind.
Das Charité-Projekt soll Existenzen retten: Kaum ein Delikt löst mehr Abscheu aus als Kindesmissbrauch, führt für die Täter so schnell zur Vernichtung des Rufes und der Reputation. Und kaum ein Delikt hat für die Opfer so verheerende Folgen.Längst überwunden geglaubte Kindheitserlebnisse lösen oft noch Jahre später Misstrauen und Angst gegenüber Partnern aus, können zu Impotenz, zu Frigidität führen. Häufig sind die Opfer als Erwachsene unfähig, eine sexuelle Bindung einzugehen.
Die Zahlen sind erschreckend. Jedes Jahr registriert die Polizei in Deutschland rund 14.000 Missbrauchsfälle, die Dunkelziffer liegt weit höher. 8,6 Prozent aller Mädchen und 2,8 Prozent aller Jungen werden nach repräsentativen Erhebungen zu Opfern sexueller Übergriffe.
In die Schlagzeilen geraten meist nur aufsehenerregende Morde, etwa acht im Jahr. Oder gruselige Entführungen wie die der taffen Wienerin Natascha Kampusch oder der 14-jährigen Deutschen Stephanie Rudolph. Doch das sind Ausnahmen. Die meisten Taten werden nie angezeigt.
Den Männern, die an dem Projekt in Berlin-Mitte teilnehmen, wird viel abverlangt. In dem alten Backsteinbau der Charité, in dem Robert Koch vor 124 Jahren den Tuberkulose-Erreger entdeckte, ist nämlich vor allem eines gefragt: Offenheit.
Menschen, die ein Leben lang ihre sexuellen Vorlieben geheim gehalten haben, vor den Eltern, den Geschwistern, den Kollegen, manchmal auch vor der eigenen Ehefrau, müssen sich in der Gruppentherapie erstmals vor anderen bekennen: "Ja, ich bin ein Pädophiler."
"Das ist für alle ein Alptraum", berichtet der Psychologe und Projektkoordinator Christoph Joseph Ahlers, der zwei der Therapiegruppen leitet. Der Sexualmediziner, hochgewachsen, distanziert freundlich, weiß aus vielen Gesprächen, dass betroffene Männer ihre Neigung am liebsten vor der Welt und vor sich selbst verbergen würden. Er weiß aber auch, dass ohne Selbsterkenntnis nichts geht: "Nur wenn ich akzeptiere, dass etwas zu mir gehört, kann ich es zuverlässig kontrollieren."
Und um Kontrolle geht es. Die Therapie kreist um die zentrale Frage: Was tun, wenn es mich überkommt?
Viele Antworten sind einfach, jedenfalls in der Theorie: In solchen Momenten keinen Alkohol trinken, keine Drogen nehmen, jede Enthemmung vermeiden. Sich Kindern nicht nähern, Bitten um Schulaufgabenhilfe oder Gefälligkeitsautofahrten strikt ablehnen. Keine Pornos gucken.
Die Praxis ist schwer. Psychologe Ahlers übt mit den Patienten immer wieder Techniken, dem Drang zu widerstehen. Und der Versuchung, die Verantwortung für heikle Situationen auf die Kinder abzuschieben. Der Therapeut hört häufig verräterische Aussagen wie etwa: "Das Mädchen hatte nur ein ganz kurzes T-Shirt an. Und es hat mich die ganze Zeit verführerisch angeguckt." Oder: "Was kann ich dafür, wenn sich dieser Junge im Kino ausgerechnet neben mich hockt?"
In Rollenspielen müssen sich die Männer deshalb in die Situation von Kindern versetzen, sich aus der Sicht ihrer möglichen Opfer wahrnehmen. Kapieren, dass Kinder zwar sexuelle Wesen sind, sich aber niemals und unter keinen Umständen sexuelle Kontakte zu Erwachsenen wünschen.
Untersuchungen haben ergeben, dass jene Kinder häufig zu Opfern werden, denen es an Fürsorge und Liebe fehlt; die verzweifelt versuchen, überhaupt wahrgenommen zu werden. Therapeut Ahlers weiß aus Erzählungen seiner Patienten, wie leicht es ist, das Vertrauen solcher Kinder zu gewinnen: "Manche sind schon glücklich, wenn sie jemand beim Vornamen nennt."
Am Projekt der Charité dürfen nur Männer teilnehmen, die entweder ihr Verlangen bislang erfolgreich kontrolliert haben oder deren Verfahren, so sie verurteilt wurden, nach einer verbüßten Strafe abgeschlossen sind.
Die Erwartungen an die Therapie sind riesig. "Anfangs glaubte ich", erinnert sich Ralf P., "jetzt fängt ein neues Leben an." Sein Traum: endlich nicht mehr den Furien seiner Sexualität ausgeliefert zu sein, den Wachträumen, den Phantasien. Und womöglich so zu werden wie die meisten anderen Männer: eine erwachsene Frau zu begehren, zu lieben. Ganz normal.
Doch der Traum endet schon bei der ersten Sitzung. Als ihm der Psychologe erklärt, dass die Neigung selbst nicht therapierbar sei, sondern nur der Umgang mit ihr, möchte Ralf P. gleich wieder weglaufen, die Therapie schmeißen. Sich die allwöchentliche, mehrstündige Zugfahrt nach Berlin sparen, die quälenden Gruppengespräche sowieso. Drei Worte brennen sich in sein Bewusstsein: "Keine Heilung möglich."
"Viele Teilnehmer sind schockiert, wenn ihnen das klar wird", berichtet Therapeut Ahlers. Und die meisten reagieren verbittert, wenn der Sexualmediziner ihnen Hintergründe erläutert: dass die sexuelle Ausrichtung nach Abschluss der Pubertät feststeht, ohne Wenn und Aber. Und dass niemand die Möglichkeit hat, sich seine erotischen Wünsche auszusuchen, selbst zu entscheiden, ob er etwa hetero oder schwul sein will. Dass es keine Wahl gibt.
"Es ist einfach Schicksal", erklärt der Psychologe, "eine Laune der Natur." Und fügt wie zum Trost hinzu: "Es hat nichts mit Gut und Böse zu tun. Und nichts mit Schuld." Denn er weiß, dass sich fast alle seine Patienten ständig mit heftigen Schuldgefühlen quälen.
Als Ralf P. erstmals spürt, dass ihn unausgereifte Mädchenkörper faszinieren - er ist 16 und Hilfsbetreuer in einem Ferienzeltlager -, versucht er entsetzt, solche Gedanken zu verscheuchen. Als sie immer wiederkehren, ihn nachts nicht mehr schlafen lassen, bekommt er Zorn auf sich selbst.
"Du Schwein", beschimpft er sich. "Du Schwein, du perverses Schwein." Er sieht sich schon vor Gericht, angespuckt, bedroht, verachtet von allen. Ralf, der Kinderschänder.
Um sich abzulenken, knüpft er später Kontakte zu gleichaltrigen Mädchen. Doch die, schon mit Busen, stoßen ihn mit ihren üppigen Formen ab. Seine Phantasien kreisen stets um die gleichen Bilder: Mädchen vor der Pubertät, die mit ihm schmusen wollen, die er streichelt und küsst. Allerdings, darauf legt er Wert, ohne Gewaltanwendung, ohne Penetration.
Aus Furcht, die Kontrolle zu verlieren, einmal doch schwach zu werden, zieht sich Ralf P. immer mehr zurück. Meidet Schwimmbäder, Sportplätze, Kinos, meidet alle Orte, an denen viele Menschen zusammentreffen und viele Kinder sind.
Freunde, denen er sich offenbaren könnte, hat er nicht. Mit den Bildern in seinem Kopf, die ihn mehrfach täglich zwanghaft überfallen, ist er völlig allein, zurückgeworfen auf sich selbst.
Sein Pädagogikstudium bricht er ab, die Gefahr, als Erzieher oder Lehrer ständig mit Kindern konfrontiert zu werden, ist ihm viel zu groß. Stattdessen sucht er Arbeitsplätze fern aller Versuchungen, hockt als Kranführer einsam hoch oben oder fährt als Steuermann von Binnenschiffen über Rhein und Elbe. Spricht oft tagelang mit keinem Menschen.
Sein Hausarzt, dem er sich nach langem Zögern anvertraut, reagiert hilflos: Er verschreibt ihm ein Blutdrucksenkungsmittel, das den Sexualtrieb dämpfen soll, überweist ihn an einen Psychiater.
Der ringt die Hände, guckt Ralf P. nach dessen Geständnis voller Widerwillen an: "Helfen kann ich Ihnen nicht. Ich kann nur sagen: die armen Kinder."
Ralf P. versucht, sich zur Normalität zu zwingen. Als er eine Frau wiedertrifft, die ihm viele Jahre zuvor als zehnjähriges Mädchen gut gefiel, riskiert er erstmals in seinem Leben eine Beziehung zu einer erwachsenen Frau. Um körperliche Nähe auszuhalten, stellt er sich die Partnerin als Kind vor. Das geht nicht lange gut.
Als sich Ralf P. nach mehreren Anläufen endlich offenbart, reagiert die Frau zunächst verständnisvoll: "Sex ist nicht alles", erklärt sie. Doch sie berührt den Mann nie wieder, und er sie auch nicht. Die Beziehung scheitert.
Zweimal versucht Ralf P., sich das Leben zu nehmen. Mit 18 schluckt er eine Überdosis Tabletten, wird nur durch Zufall entdeckt. Mit 52, nach dem Bruch mit der Partnerin, will er sich zu Tode stürzen, Polizisten zerren ihn in letzter Sekunde von einer Brücke. Er muss monatelang in eine Psychiatrie.
Kein Einzelfall. "Fast alle Patienten haben Suizidphantasien", sagt Therapeut Ahlers. Die Notwendigkeit, etwas für die meisten Menschen so Selbstverständliches wie die eigene Sexualität zeitlebens unterdrücken zu müssen, nie sexuelle Erfüllung zu finden, führt zu Depressionen und zu Aggressionen gegen sich selbst. Ahlers nennt das, medizinisch korrekt, "klinisch relevanten Leidensdruck".
Das hinter dem Drang nach Sex auch der verzweifelte Wunsch nach Liebe, Zärtlichkeit und Anerkennung steht, macht die Abstinenz nicht leichter. "Ich weiß, dass es so etwas für mich nie geben wird", resigniert Ralf P.
Damit Menschen wie er den Druck besser aushalten, wird an der Charité nicht nur mit Worten therapiert.
Ralf P. bekommt alle 14 Tage eine Depotspritze des Hormonblockers Androcur. Das Medikament, auch eingesetzt zur Behandlung von Prostatakrebs, wirkt dämpfend auf die Sexualhormone. Seit Verabreichung des Präparates hat P. erstmals das Gefühl, nicht mehr von den Bildern in seinem Kopf hilflos überschwemmt zu werden, sondern seine Sexualität zu beherrschen. Seitdem, sagt er, spüre er so etwas wie Freude am Leben.
Allerdings: Bei einem einzigen Fehltritt, hat er sich geschworen, würde er gegen sich selbst die Todesstrafe verhängen, gnadenlos.
Mit dem ungewöhnlichen Pakt versucht Ralf P., sich zum Verzicht zu zwingen, sein Überleben von seinem künftigen Verhalten abhängig zu machen: "Wenn ich mich je an einem Kind vergreife, bringe ich mich um. Diesmal wird mich niemand retten."
Ich bin stolz auf die Europ. Wertegemeinschaft, denn auch wenn sie Fehler aufweist, so gibt es kaum Bessere in dieser Welt.
was heißt stolz, ich würde das anders ausdrücken.
Ich bin nicht bereit mir eine andere Wertegemeinschaft reindrücken zu lassen, die es nicht mit vernünftigen Argumenten schafft, mich zu überzeugen. Also, wenn der Osten was hat, was vernünftig ist und mir einleuchtet, dann kann es von mir aus schnell in den westlichen Wertekatalog mit rein. Dazu gehört aber nichts, was mit Religion zu tun hat, denn die Religion gibt es seit tausenden von Jahren und sie hat nichts erreicht. Die Demokratie unserer Prägung ist erst knapp 100 Jahre alt...
sag das nicht so voreilig. ich hoffe, dass sich durch den EU beitritt einiges zum postiven ändert. sich die situation der opfer vielleicht bessert.
uffff........bei solch einem thema wünsche ich mir manchmal wirklich einen kotz-smiley.Nicht von Dir, aber von etlichen anderen scheint hier mal wieder einiges durcheinandergebracht zu werden. Es geht nicht darum, daß die Wertegemeinschaft schlecht ist, sondern darum, nicht dauernd mit zweierlei Maß zu messen.
Man sollte diesen Ländern klare Bedingungen stellen: "So nicht, erst in Ordnung bringen, vorher kein Beitritt, notfalls Sanktionen!" Bei der Türkei tut man das wegen jedem Pipifax ja auch. Diese Länder sind so nicht beitrittsreif. Bei anderen hat man gewartet, bis es soweit ist. CZ, SK, HU usw.
Ich finde, man ist unglaubwürdig, wenn man einerseits anderen, auch im eigenen Land, bei jeder Gelegenheit die europäischen Werte um die Ohren haut, andererseits knickt man ein, wenn es um Taten geht. Aus der Zypernaufnahme hat man nichts gelernt. So etwas wie Rumänien und Bulgarien im jetzigen Zustand hat in der EU nichts zu suchen, weit weniger noch als die Türkei.
Und sowas darf in die EU?:lach:
Europäische Werte ....
Da könnt ihr lange drauf warten ,dass wir die übernehmen,eure "Werte"..
Vielleicht werden solche Abartigkeiten mit der Zeit geändert, wenn diese Gesellschaft weniger arm sein wird ? Ist wohl ein langer Weg,
aber eins ist doch auch den Verschlafenen hier klar, Rumänien und Bulgarien sind keine von den westlichen Werten seit Jahrzehnten geprägte Länder....
Sie waren Teil des Ostblocks, also nochmal zum mitdenken
O S T E N
somit....das Gerede von den "westlichen Werten" und die Infragestellung kann ich nachvollziehen, aber bitte mit den richtigen Fallbeispielen!
Praeparator
07.10.06, 19:26
Nicht von Dir, aber von etlichen anderen scheint hier mal wieder einiges durcheinandergebracht zu werden. Es geht nicht darum, daß die Wertegemeinschaft schlecht ist, sondern darum, nicht dauernd mit zweierlei Maß zu messen.
Man sollte diesen Ländern klare Bedingungen stellen: "So nicht, erst in Ordnung bringen, vorher kein Beitritt, notfalls Sanktionen!" Bei der Türkei tut man das wegen jedem Pipifax ja auch. Diese Länder sind so nicht beitrittsreif. Bei anderen hat man gewartet, bis es soweit ist. CZ, SK, HU usw.
Ich finde, man ist unglaubwürdig, wenn man einerseits anderen, auch im eigenen Land, bei jeder Gelegenheit die europäischen Werte um die Ohren haut, andererseits knickt man ein, wenn es um Taten geht. Aus der Zypernaufnahme hat man nichts gelernt. So etwas wie Rumänien und Bulgarien im jetzigen Zustand hat in der EU nichts zu suchen, weit weniger noch als die Türkei.
@mika
ich möchte dir in deiner haltung, dass man bei beitrittskandidaten nicht mit zweierlei maß messen darf, erst einmal zustimmen. ich hätte mir im vorfeld gewünscht, dass vor beginn der beitrittsgespräche mit diesen ländern, etwas in sachen kriminalitätsbekämpfung unternommen worden wäre. dahingehend hätten die europäer unterstützen, helfen können.
andererseits muss ich eingestehen, dass solch ein missbrauchsfall auch hierzulande vorliegen kann - siehe fall pikopril (richtig ausgeschrieben? denke du weißt, wen ich meine). dieser artikel hat eben nicht die beitrittsfähigkeit eines landes beleuchtet, sondern einen kriminellen aspekt. da muss man differenzieren.
über die beitrittsfähigkeit von rumänien und co kann ich leider nicht sinnieren, da weiß ich nicht so viel darüber.
Praeparator
07.10.06, 19:36
Vielleicht werden solche Abartigkeiten mit der Zeit geändert, wenn diese Gesellschaft weniger arm sein wird ? Ist wohl ein langer Weg,
aber eins ist doch auch den Verschlafenen hier klar, Rumänien und Bulgarien sind keine von den westlichen Werten seit Jahrzehnten geprägte Länder....
Sie waren Teil des Ostblocks, also nochmal zum mitdenken
O S T E N
somit....das Gerede von den "westlichen Werten" und die Infragestellung kann ich nachvollziehen, aber bitte mit den richtigen Fallbeispielen!
@komiker
wahrscheinlich hat es auch etwas mit armut zu tun, ja. teilweise dürfte das zurückgehen, wenn der wohlstand wächst. dahingehend könnte die EU eine sehr positive Rolle spielen. aber es gibt da menschen mit krankhaften neigungen, für die zählt nur die befriedigung ihrer fantasie, oder geld, oder beides. will damit sagen, solche devianten sind skrupellos. solche verbrechen wird es wohl immer geben. und in dieser hinsicht braucht man opferschutz - was auch wieder geld braucht!
ich für meinen teil muss zugeben, dass ich nicht viel über die rumänische oder bulgarische kultur weiß. von daher kann ich jetzt nicht sagen, inweiweit diese zur EU gehören oder nicht. ich glaube, dass ist ziemlich schwierig zu beurteilen. sagen wir mal soweit objektiv wie wir einmal können: beitrittskriterien erfüllt? dann willkommen...............ostbl ock hin oder her
Der Schakal
19.06.07, 09:35
Internationaler Kinderporno-Ring zerschlagen
London. Ermittler in Großbritannien und 34 weiteren Ländern haben einen Kinderpornografie-Ring im Internet zerschlagen. Der britische Hauptbetreiber einer Online-Tauschbörse wurde gestern von einem Gericht zu einer unbefristeten Gefängnisstrafe verurteilt. Der 27-Jährige dürfe erst dann entlassen werden, wenn Experten das Risiko seiner Freilassung für die Öffentlichkeit als vertretbar einstufen, verfügte der Richter in Ipswich.
Von den Tätern seien „sehr, sehr junge Kinder – praktisch Babys – bis hin zu solchen im frühen Teenager-alter“ missbraucht worden, erklärte die britische Behörde gegen den Missbrauch sowie für den Schutz von Kindern im Internet (CEOP). Durch die Zerschlagung des Online-Rings seien bislang 31 Kinder vor weiterem Missbrauch bewahrt worden.
Von den insgesamt mehr als 700 Verdächtigen leben laut Behördenauskunft 200 in Großbritannien. Auch die deutsche Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang. Die Untersuchungen konzentrierten sich auf zwei Männer aus Brandenburg und Bayern, hieß es.
Nach Angaben des Landeskriminalamtes Brandenburg ermittelt die Staatsanwaltschaft Cottbus gegen einen 46-jährigen Mann aus dem Spree-Neiße-Kreis, dem der Besitz beziehungsweise die Verbreitung kinderpornografischer Schriften vorgeworfen wird. Kanadische Ermittler waren in einer Tauschbörse im Internet auf die Rechner-Adresse des Mannes gestoßen. (dpa)
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1523460
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