Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Antwort zu Dr. Jochen Mangelsen
Ich habe eine mail abgeschickt.
Sehr geehrter Dr. Jochen Mangelsen,
ich danke Ihnen vorab für die schnelle Antwort, die Sie mir nicht verwehrt haben.
Das ich nicht verwundert bin, soll nicht bedeuten, das ich Ihre Meinung nicht respektiere. In der Frage ob die junge Generation von Türken sich schwer damit tut, Ihre Geschichte aufzuarbeiten, halte ich nicht für angebracht. Besonders, wenn es um eine grössere Tragödie handelt, die sicherlich nicht im verborgenem bleiben konnte und überdies sehr hohe eigene Opfer forderte, halte ich es für unwahrscheinlich, das sich die Türken darüber nicht äussern können oder gar schwer tun, sich zu interpretieren.
Viel mehr sollte berücksichtigt werden, das die Türken, besonders die junge Generation sich nicht in dem Umfang äussern kann, die zu einer "Aufarbeitung" nötig wäre. Daher habe ich eine Frage. Wieso wird die türkische Meinung, kommentarlos, als Lügengeschichte, Verleugnung abgetan, wir sind ja nicht einmal in den Medien vertreten oder werden darüber befragt, es wäre wohl zu befürchten, das gerade türkische Historiker gar als Handlanger des Staates abgetan werden, wurden Sie ja schon. So kann weder ein Meinungsaustausch stattfinden noch eine Aufarbeitung, wie Sie es in ihrem Sinne sehen möchten.
Glauben Sie mir, wäre die Plattform dafür geschaffen und dafür gibt es im Moment noch keinen Anhaltspunkt, wäre dieser historische Zwist, längst Vergangenheit. Ich persönlich, hege keine Greuel gegen Armenier, obwohl die Berichte meiner Urahnen mich immer wieder daran erinnern, das auch die unseren in erheblichem Umfang, Leid ertragen mussten. Ich bin mir bewusst, das in der damaligen Zeit den Armeniern viel Leid zugefügt wurde, ich bin mir aber auch gleichzeitg bewusst, das den muslimischen, jüdischen oder christlichen Bevölkerungsschichten viel Leid zugefügt wurde, insbesondere durch die Politik der Ententemächte aber auch gleichzeitig durch die armenischen Revolutionären Übergriffe und Massaker.
Dieses Bild ist in fast allen Türken wieder zu finden, fast jede Familie hatte eine direkte oder indirekte Berührung mit armenischen Greueltaten und die sind, wie zumeist von Armeniern selbst definiert, keine Verleugner einer Tatsache, sondern die andere Seite der Medaille. Dazu werde ich mich nach dem Haupttext noch ausführlich äussern.
Gerade dies aber wird oftmals mit Erfolg unterdrückt und zwar umso vehementer, je mehr man sich von der Täter- zur Opferrolle begeben will oder sich begibt. Ich würde von Ihnen eines gerne erfahren. Was halten Sie von Rache, die ja gerade den vorrigen Satz überdeutlich erklärt? Ich habe hier bewusst eine Gleichsetzung der Opfer herbeigeführt. Sehen Sie hier einen Unterschied? Ich nicht. Jetzt geht es darum, wer hatte die Schuld oder besser gesagt, wer hatte die Hauptschuld? Ich werde Ihnen hierzu meine Meinung sagen. Ich finde es nicht in Ordnung, das dass Osmanische Reich, insbesondere in einer Kriegszeit, solche Massnahmen ergriff, auch nicht in der Lage war, die Fürsorgepflicht zu gewährleisten. Ich kann mir aber gut vorstellen, insbesondere auch wegen etlichen Quellen, das sich das Reich nicht mehr in der Lage sah, eine innere Unruhe sowie einen Krieg gleichzeitig unter Kontrolle zu halten, die je länger der Konflikt ausgetragen wurde, umso deutlicher zum Vorschein kam. Den Ausgang kann ich mir überaus vorstellen. Hunger, Krankheit, Kälte und herumstreunende Banden forderten Ihre Opfer. Nicht nur unter den Armeniern die besonders darunter gelitten haben müssen, sondern auch die anderen Bevölkerungsteile, die teils den gleichen Umständen unterlegen waren. Deshalb sehe ich auch keinen einzigen Zusammenhang mit dem Holocaust. Dies Extreme wird wohl einzigartig bleiben, ich hoffe es zumindest und werde mich auch gegebenenfalls persönlich dafür einsetzen, wenn es mal dazu kommen sollte.
Ich möchte Ihnen noch eine Anmerkung zukommen lassen. Bitte und das meine ich inständig, hören Sie damit auf, die Türken in Ihrer Gesamtheit, als ein Staatsloyales Volk abzutun, wir sind Nationalloyal, heisst, wir stehen hinter unserer Flagge, aber nicht hinter dem Staatsapparat. Darüber hinaus, meinen Sie nicht, das die junge Generation den Unterschied zwischen "Staatspropaganda" und Fakten sehen kann, insbesondere dann, wenn Sie auch noch hier in Europa Leben? Gerade hier liegt aber das wesentliche Problem.
Ich wünsche ihnen einen erfolgreichen Werdegang.
Mit freundlichen Grüssen aus der Schillerstadt,
Nabi Yücel
Ich werde ihnen unseren Standpunkt in kurzen Aufzählungen verdeutlichen, falls Sie interresse haben, kann ich ihnen auch eine detaillierte Quellenbeschreibung zur Verfügung stellen.
- gefälschte Bevölkerungsstatistiken und Opfer-/Totenzahlen
- gefälschtes Hitler-Zitat
- angebliche Atatürk-Rede bzw. "Kronzeuge Atatürk"
- gefälschtes Talat-Pascha-Telegramm (Aram Andonian Dokumente)
- Joh. Lepsius Manipulationen
- Arnold Toynbees Kriegspropaganda
- Morgenthaus Kriegspropaganda
- 40 Jahre Daschnak- und Huntschak-Terror sowie die Kollaboration mit Russland werden verschwiegen
- osmanisch-muslimische Ermordeten werden ignoriert
- Werfels fiktiver Roman usw.
- Talaat Pascha Zitat "la question arménienne n'existe plus" wird aus dem Kontext gerissen
Das sind nur die Hauptargumente der Armenier. Weitere habe ich nicht hinzugefügt, da alleine diese für die Armenier massgeblich sind. Ich kann ihnen, wie gesagt, ohne eine einzige türkische Quelle vorzulegen, belegen, dass all diese Argumente keinen Hintergrund haben, also keine Fakten sind oder aus dem Kontext gerissen wurden.
In Deutschland wir so gedacht:
1. Weltkrieg = 2. Weltkrieg
Türken = Deutsche
Armenier = Juden
Und denn Rest kann man sich ja denken...
Aslinda Alman´larin yapmak istedigi kendilerine suc oratagi aramak ve bu suclamayla "bakiniz, gördünüzmü, biz yahudilere yaptiklarimizi Türk´ler den gördük, önce onlar yapti" gibi kendilerine cikis yolu aramak. Fakat, Almanya´da ki bu kemiklesmis onyargiyi kirmak zor.
P.S Kaldiki; Almanlar 1904-1907/1911 de Afrika´da Herero ve Nama´lara katliam uygalayarak baslladilar.
Aufruf an das Volk der Herero
"Ich, der große General der deutschen Soldaten, sende diesen Brief an das Volk der Herero. Die Hereros sind nicht mehr deutsche Untertanen. Sie haben gemordet und gestohlen, haben verwundeten Soldaten Ohren und Nasen und andere Körperteile abgeschnitten, und wollen jetzt aus Feigheit nicht mehr kämpfen. Ich sage dem Volk: Jeder der einen der Kapitäne an eine meiner Stationen als Gefangenen abliefert, erhält 1000 Mark, wer Samuel Maharero bringt, erhält 5000 Mark. Das Volk der Herero muss jedoch das Land verlassen.
Wenn das Volk dies nicht tut, so werde ich es mit dem Groot Rohr dazu zwingen. Innerhalb der Deutschen Grenze wird jeder Herero mit und ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück oder lasse auf sie schießen. Dies sind meine Worte an das Volk der Hereros.
Der große General des mächtigen deutschen Kaisers."
Dieser Erlass ist bei den Appells der Truppen mitzuteilen mit dem Hinzufügen, dass auch der Truppe, die einen der Kapitänen fängt, die entsprechende Belohnung zuteil wird und das Schießen auf Weiber und Kinder so zu verstehen ist, dass über sie hinweggeschossen wird, um sie zum Laufen zu zwingen. Ich nehme mit Bestimmtheit an, dass dieser Erlass dazu führen wird, keine männlichen Gefangenen mehr zu machen, aber nicht zu Grausamkeiten gegen Weiber und Kinder ausartet. Diese werden schon fortlaufen, wenn zweimal über sie hinweggeschossen wird. Die Truppe wird sich des guten Rufes des Deutschen Soldaten bewusst bleiben.
Der Kommandeur.
gez. v. Trotha, Generalleutnant.
Aslinda Alman´larin yapmak istedigi kendilerine suc oratagi aramak ve bu suclamayla "bakiniz, gördünüzmü, biz yahudilere yaptiklarimizi Türk´ler den gördük, önce onlar yapti" gibi kendilerine cikis yolu aramak. Fakat, Almanya´da ki bu kemiklesmis onyargiyi kirmak zor.
P.S Kaldiki; Almanlar 1904-1907/1911 de Afrika´da Herero ve Nama´lara katliam uygalayarak baslladilar.
Aufruf an das Volk der Herero
"Ich, der große General der deutschen Soldaten, sende diesen Brief an das Volk der Herero. Die Hereros sind nicht mehr deutsche Untertanen. Sie haben gemordet und gestohlen, haben verwundeten Soldaten Ohren und Nasen und andere Körperteile abgeschnitten, und wollen jetzt aus Feigheit nicht mehr kämpfen. Ich sage dem Volk: Jeder der einen der Kapitäne an eine meiner Stationen als Gefangenen abliefert, erhält 1000 Mark, wer Samuel Maharero bringt, erhält 5000 Mark. Das Volk der Herero muss jedoch das Land verlassen.
Wenn das Volk dies nicht tut, so werde ich es mit dem Groot Rohr dazu zwingen. Innerhalb der Deutschen Grenze wird jeder Herero mit und ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück oder lasse auf sie schießen. Dies sind meine Worte an das Volk der Hereros.
Der große General des mächtigen deutschen Kaisers."
Dieser Erlass ist bei den Appells der Truppen mitzuteilen mit dem Hinzufügen, dass auch der Truppe, die einen der Kapitänen fängt, die entsprechende Belohnung zuteil wird und das Schießen auf Weiber und Kinder so zu verstehen ist, dass über sie hinweggeschossen wird, um sie zum Laufen zu zwingen. Ich nehme mit Bestimmtheit an, dass dieser Erlass dazu führen wird, keine männlichen Gefangenen mehr zu machen, aber nicht zu Grausamkeiten gegen Weiber und Kinder ausartet. Diese werden schon fortlaufen, wenn zweimal über sie hinweggeschossen wird. Die Truppe wird sich des guten Rufes des Deutschen Soldaten bewusst bleiben.
Der Kommandeur.
gez. v. Trotha, Generalleutnant.
Das sit ja wirklich schlimm, hast du eine quellangabe dazu?
und weißt du ob sich die Deutschen bei den Hereos entschuldigt haben?
Wieviele Hereos sind den deutschen zum opfer gefallen?
Offizel haben sie entschuldigt...aber es geht nicht darum zu Entschuldigen...es geht um viel mehr in der Politischen-Arena und in der Welt sein akzeptanz findet. Ich weiss es nicht wie würden Sie Reagieren, wenn in der Türkei eine Mahnmal für Herero´s errichtet worden wäre?
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,2189803,00.html
http://www.deutsche-schutzgebiete.de/schlacht_am_waterberg.htm
Merkel’in gözündeki mertek Oktay Eksi
ŞUNUN şurasında 24 Nisan’a, yani Ermenilerin kendilerine uygulandığını ileri sürdükleri katliamın ‘90’ıncı yıldönümü’ gerekçesiyle dünyayı velveleye vermelerine iki ay kaldı.
Daha doğrusu onların sesi oradan buradan gelmeye başladı ama bizim Türk Tarih Kurumu hálá, Başkan Prof. Dr. Yusuf Halaçoğlu’nun bir kitabını yayınlama dışında dişe dokunur bir şey yapamadı.
Oysa Bülent Ecevit’in son başbakanlığı döneminde, tarihi gerçekleri ortaya çıkartıp dünya kamuoyuna sunmak görevi bu kuruma verilmişti.
Bizimkiler uyuyadursun son Ermeni soykırımı iddiası Ermeni diasporası dışında da önemli taraftarlar kazanarak yoluna devam ediyor. Son olarak, artık siyasi bir liderden çok Türk düşmanı bir Alman dediğimiz Bayan Angela Markel ile dört arkadaşı, Hıristiyan Demokrat/Hıristiyan Sosyal Birlik (CDU/CSU) partileri adına, Alman Federal Meclisi’ne ‘Türkler, Ermenileri soykırıma maruz bıraktılar’ iddiasını dile getiren bir önerge verdiler.
Türkiye Cumhuriyeti, 1915’ten itibaren İttihat ve Terakki yöneticilerinin talimatıyla 1.2 ila 1.5 milyon Ermeni’nin öldürülmesinden sorumlu olmalı, ‘geçmişiyle yüzleşerek özür dilemeli veya suçunun bağışlanmasını sağlamalı’ imiş.
Berlin’deki Büyükelçimiz Mehmet Ali İrtemçelik bu önerge üzerine Türkiye’nin tepkisini sert bir dille ifade etti. O nedenle biz tekrar Merkel ve arkadaş larının iddialarına dönecek değiliz. Ama bu vesileyle, modern çağın ilk ‘soykırım’ suçlusunun hangi millet olduğuna değinmek istiyoruz:
Biliyorsunuz Ermeni soykırımı iddialarını dile getirenler, Hitler’in Yahudi soykırımını savunurken ‘Yirminci yüzyılın ilk soykırımını Osmanlı, Ermenilere karşı yaptı. Bakın onu hiç anımsayan var mı?’ dediğini ileri sürerler.
Hitler’in öyle deyip demediği ayrı konu ama asıl önemlisi yirminci yüzyılın ilk katliamının Almanlar tarafından, Güneybatı Afrika’nın Namibya bölgesinde yapılmış olmasıdır.
‘Batılı Ulusların Tarihlerinde Gerçekleştirilen Soykırım ve Tehcir Olayları’ isimli bilimsel çalışmada Sefa M.Yürükel bu konuda ayrıntılı bilgi veriyor. Örneğin 1904-1907 yılları arasında 80 bin nüfuslu Herero’lar ile 20 bin nüfuslu Nama’ların, sömürgeci Almanlara direnmeleri üzerine Alman askerlerinin Komutanı General Lothar Von Trotha’nın;
‘Almanların egemen olduğu her yerde, silahlı veya silahsız, sığır çobanı olan veya olmayan herkesi vurun. Bundan sonra kadın ve çocuklar da benim için önemsizdir. Bunların hepsinin Almanların yatırım yaptıkları bölgelerden zorla çıkarılmasını istiyorum. Eğer çıkmazlarsa hepsini vurup öldürün’ emri verdiğini, bunun üzerine kadın, çocuk demeden büyük bir soykırım uygulandığını bildiriyor.
Yürükel’intamamen Batılı kaynaklara dayanarak verdiği bilgiye göre 1911’e gelindiğinde 80 bin Herero’dan 15 bin 130 kişi; 20 bin Nama’dan da sadece 9 bin 781 kişi kalmıştı.
Ermeni ne kadar insan ise Namibya yerlileri de o kadar insandır...
Bayan Merkel, Herero ve Nama’lardan özür dilesinde sonra konuşalım.
deryatulga
07.11.07, 15:28
Verehrte Claudia Roth,
das Schöne an des Menschen Liebe ist, dass sie uns manchmal blind macht und uns so davor bewahrt, uns mit lästigen Nebensächlichkeiten herum quälen müssen. Ihre wunderbar wundersame - und über die Medien verbreitete - Liebeserklärung an die Türken und an die Türkei hat mich gerührt, weil wir es ja sonst nicht gewöhnt sind, dass unsere Politiker ihre Gefühlswelt so freimütig offen legen. Besonders schön, dass Sie neben dem Kichererbsenpüree auch Ihren "Freund Hrant" (i.e. Hrant Dink) in Ihr blumiges Bekenntnis aufgenommen haben: Er kann sich Ihrer Liebesbezeugung nun schier gar nicht mehr erwehren, weil er ja leider vor in paar Monaten Opfer eines Ehrenmords türkischer Nationalisten geworden ist. Sie lieben die "Konflikte" in der Türkei, da schließen sie sicher die Polizei mit ein, die den Mörder als Helden gefeiert hat? Ihr "Freund Hrant" musste sterben, weil er Armenier war und weil er darauf hoffte, dass es nach Jahrzehnten tiefer Dunkelheit eine Versöhnung beider Völker auf der Grundlage von Respekt und Anerkennung geben könnte, weil er die - auch von Ihnen in aller Liebe bevorzugte - Politik des Verdrängens und Verschweigens nicht länger mitmachen wollte. Ihre wunderbare Liebe ist in 20 Jahren fröhlicher Türkeipolitik gewachsen und hat sich tief in Ihrem Herzen verwurzelt. So tief, dass Sie, strahlend wie immer, über ein paar Lappalien gern hinweg sehen: Anderthalb Millionen ermordeter Armenier? Egal. Griechen vertrieben? Egal. 92 Jahre Völkermordlüge? Egal. Verfolgung und Erniedrigung der Kurden? Egal. Aramäer auf der Flucht? Egal. Folter? Egal. Schikanierte Christen? Egal. Dominanz des Militärs? Egal. Zypern? Egal. Eine sexistische Tanzperformance in der Heilig Kreuz Kirche von Achtamar?* Egal. Börek? Nicht egal - das Börek knuspert in Ihrem Backofen vor sich hin, und wenn Sie uns irgendwann einmal Ihr Lieblingsrezept schicken, wird es auch unsere Mägen wärmen und unsere Herzen lodern lassen.
Guten Appetit
wünscht Jochen Mangelsen
(Publizist, Bremen)
*Was meinen Sie, wie würden die Muslime in aller Welt reagieren, wenn Sie einen wollüstigen Paarungstanz in der - sagen wir mal - Bremer Fatih-Moschee vollführten und ein solches feinsinniges Dokument ins Netz stellten?
http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,23559,00.html
deryatulga
08.05.08, 02:14
24. April
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nach Anfragen von Zuhörern hier meine Rede auf der Stuttgarter Gedenkveranstaltung zum 24. April, gehalten am 27.4.2008:
„Geschichte vergisst nicht“
Jochen Mangelsen. 24. April 2008, Gedenkfeier Stuttgart
Lassen wir doch einmal einen Film in unseren Köpfen ablaufen. Vielleicht mögen Sie die Augen schließen und sehen dann auch diese Bilder:
Das Meer funkelt, die ersten Sonnenstrahlen des Tages spiegeln sich in der von einem leichten Wind gekräuselten Oberfläche des Wassers, im Hafen wuseln kleine Versorgungsboote zwischen den Frachtern herum, Fischer bringen ihren Fang an Land. Es ist ein schöner Frühlingstag in Konstantinopel, wir schreiben das Jahr 1915. Auf den Märkten bieten die Bauern ihre Waren feil, im Basar wird gefeilscht, Sprachen aus aller Herren Länder. Diese Stadt ist eine aufgeregte Handels-Metropole, Angelpunkt zwischen Okzident und Orient, geistiges Zentrum großer Religionen, ein Ort der Wissenschaften. Wir sehen buntes Leben in den Straßen, Eselkarren kämpfen sich gegen die neumodischen Automobile der vornehmen Herrschaften durch den Verkehr: Eine malerische Kulisse. Eine trügerische Kulisse. Erst auf den zweiten Blick sehen wir die Kriegsschiffe unter Dampf stehen, überall Wachtposten, Militär an jeder Straßenecke, die Brücke über den Bosporus unter scharfer Kontrolle. Und dann, die Kamera wechselt von der Totalen auf die Nahaufnahme, dann sehen wir die Soldaten in ihren langen grauen Mänteln. Sie treiben Männer in Zivil vor sich her, mit ihren Stiefeln treten sie die Kinder beiseite, die sich an die Hosenbeine ihrer Väter klammern. In den Fenstern schreien die Frauen ein stummes Klagelied. Es ist der 24. April. Exodus der armenischen Eliten. Die Männer werden durch die Stadt gejagt, hinaus ins Nichts, wie es der Innenminister befohlen hat. Dann hören wir vereinzelte Schüsse, gebellte Befehle, eine Gewehrsalve – bis sich aus dem tödlichen Lärm unversehens die Stimme des Duduk erhebt. Die Bilder lösen sich ganz langsam auf, verschwimmen, ob es unsere Tränen sind oder die Unmöglichkeit, auf Film zu bannen, was dort geschieht – wir wissen es nicht. Blenden wir uns also erst einmal aus. Es wird noch einen Nachspann geben. Aber dazu später.
Der 24. April 1915 – das ist der dunkelste Tag in der Geschichte des armenischen Volkes. Der 24. April 1915 - das ist der dunkelste Tag in der Geschichte des türkischen Volkes. Dieser Tag markiert den Auftakt eines bis dahin beispiellosen Völkermords. Eines Völkermords, der bis heute, 93 Jahre danach, noch immer Opfer fordert. Wir haben erst vor wenigen Wochen den Jahrestag der Ermordung Hrant Dinks begangen, der das jüngste öffentliche Opfer dieser Katastrophe wurde. Aber es muss nicht immer ein solcher Ehrenmord sein, der ein Leben beendet. Es gab und gibt Zwangsislamisierungen, es gab und gibt Zwangsassimilation, und es gab und es gibt Tausende und Abertausende von Armenierinnen und Armeniern, die – in der Vergangenheit und bis heute - in der Diaspora verbittern, verdorren, verwelken. Nicht, weil sie in der Fremde fremd geblieben wären, nicht, weil sie sich nicht zurecht gefunden hätten in einem neuen Leben – nein, vielmehr, weil sie jeden Tag von Neuem um ihre Ehre kämpfen müssen, weil sie jeden Tag von Neuem um die Würde der Toten kämpfen müssen, weil sie sich wehrlos fühlen müssen gegen Ignoranz und Lügen.
Weil die Türkei sich damals so bedingungslos in die Nachfolge des osmanischen Reiches eingereiht und damit ihre Verfassung gleichsam auf den verschwiegenen Gräberfeldern von anderthalb Millionen Armeniern sowie den Gräbern von Griechen und christlichen Assyrern aufgebaut hat, blieb ihr möglicherweise gar nichts anderes übrig, als den Völkermord zu leugnen und Allianzen für die Lüge zu schmieden. Das ist ihr sehr erfolgreich gelungen –Deutschland hat sich erst vor drei Jahren, und auch da nur halbherzig, zu einer Anerkennung des Völkermords durchringen können. Die USA eiern bis heute peinlich um die Frage herum. Manchmal glaube ich, dass diese Völkermordlüge bis heute mehr Opfer gefordert hat, als der physische Völkermord selbst.
Diese gigantische Lüge aber beraubt auch die Türkei und die Türken selbst ihrer eigenen Geschichte. Das staatlich verordnete Schweigen verhindert, verbietet eine Auseinandersetzung mit dem Genozid, verhindert eine Aufarbeitung, wie wir in Deutschland sie, zugegeben: sehr verzögert und sehr schmerzlich, durchgemacht haben. Ein Blick in diverse türkische Internet-Foren führt uns leicht vor Augen, welche verheerenden Folgen diese Verweigerung hat – tief in die türkischen Communities in Deutschland hinein, tief bis in die dritte und vierte Generation von Migrantenfamilien hinein. Die Weigerung, die eigene Geschichte anzuerkennen, die dunklen Seiten der eigenen Geschichte anzunehmen und aufzuarbeiten, führt zu Gewalt und Aggression und zu einer gefährlichen Mystifizierung des Türkentums. Ich erwähne hier nur schlagwortartig den berüchtigten Paragraphen 301 türkisches Strafgesetzbuch.
Ich denke, wir Deutschen können, gerade aus unserer eigenen historischen Erfahrung heraus, in dieser Frage Mut machen: Erst mit der bedingungslosen Annahme unserer Täterschaft im Holocaust konnte Deutschland das Rückticket in die zivilisierte Welt lösen. Nur mit der Anerkennung des Völkermords durch die Türkei wird eine Versöhnung der Türken mit ihrer eigenen Geschichte und damit eine Versöhnung von Türken und Armeniern möglich sein. Ein Land, das in die EU möchte, muss den europäischen Wertekanon teilen, andernfalls würde es die Union sprengen. Dieser Wertekanon verbietet die Verunglimpfung von Toten, schützt die Würde von Opfern wie von Überlebenden eines Völkermords, verlangt Wiedergutmachung und einen fairen Opfer-Täter-Ausgleich. Die Europäische Union ist gefordert, in dieser Frage ganz klar Position zu beziehen.
Aber natürlich, es bleibt auch hier in Deutschland viel zu tun. Wir haben eine besondere Verantwortung in diesen Fragen. Die deutsche Mitwisserschaft am Völkermord ist fraglos, die Mittäterschaft, aktiv oder passiv, noch nicht endgültig erforscht – aber es ist keine Frage: Wir haben allen Grund zu größter Sensibilität. Und da stößt es bitter auf, dass die Leugnung von Völkermord hierzulande noch immer kein Straftatbestand ist. Da ist dringender Handlungsbedarf angesagt. Wenn etwa im Februar in Berlin eine Konferenz über den „von den Armeniern verübten Völkermord“ angekündigt wurde, muss es ganz klare Rechtsnormen geben, mit denen eine solche Veranstaltung verboten werden kann. Wenn bekennende Genozidleugner wieder einmal öffentlich Zeugnis ablegen, müssen sie strafrechtlich verfolgt werden. Tatsächlich ist dies ein schwieriges und komplexes Thema, bei dem beispielsweise die Grundwerte Menschenwürde und Meinungsfreiheit kontrovers zu einander stehen können. Aber es muss doch eine Lösung geben, die der Würde der Opfer und der Nachfahren gerecht wird. Die Schweiz ist uns da einen Schritt voran gegangen, es wird Zeit für eine Gesetzesnovelle in Deutschland. Die Berliner Arbeitsgruppe Anerkennung hat nun kürzlich eine Initiative gestartet, die in einer Petition an den Bundestag münden und die Strafbewehrung der Leugnung von Völkermorden gesetzlich festschreiben soll. Der Zentralrat der Armenier hat sich dieser Initiative angeschlossen und so können wir nur hoffen, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft zu einem Frieden stiftenden Ergebnis kommen.
Offen, noch immer, ist auch ein anderes Problem. Aus dem Anerkennungsbeschluss des Deutschen Bundestages von 2005 folgt ein ungeteilter Auftrag an die deutsche Öffentlichkeit, das Thema endlich auch in der Bildungspolitik zu verankern. Die Kultusministerkonferenz ist dringlich gefordert, entsprechende Beschlüsse zu fassen und das Thema Völkermord und Gewalt im 20. Jahrhundert in die Ausbildung von Lehrern, in die Lehrpläne der Schulen und in die Schulbücher zu integrieren. Das wird eine Sisyphus-Arbeit sein, aber sie muss getan werden. Es wird eine Aufgabe sein, die hohe Sensibilität verlangt. Es wird Widerstand geben, weil die Kinder vieler Migrantenfamilien unversehens konfrontiert sein werden mit der für sie bitteren Erfahrung, dass Geschichte nicht vergisst. Als ich vor Jahrzehnten begann, mich für armenische Fragen zu interessieren, hörte ich oft: Was soll denn das nun, nach so langer Zeit, wen interessiert denn das noch heute? Damals lag der armenische Genozid ungefähr so weit in der Vergangenheit, wie von heute an gerechnet die Shoah. Niemand käme auf die Idee, dieses Thema doch nun lieber zu vergessen. Und tatsächlich ist auch die Ausrottung des armenischen Volkes heute im historischen Bewusstsein der Menschen tiefer verankert denn je. Ich sehe noch immer eine prominente grüne Türkeipolitikerin – es ist nur wenige Jahre her - in einem Fernsehstudio sitzen und einem türkischen Unternehmer beipflichten, der fand, wir sollten das Thema doch nun lieber ruhen lassen und Geschäfte machen. Beide hatten nicht verstanden: Geschichte vergisst nicht.
Wenn wir junge Menschen mit ihrer Geschichte vertraut machen, dann verbinden wir das natürlich mit der Hoffnung, dass sie daraus lernen. Es geht nicht darum, die einen als Opfer und die anderen als Täter zu stigmatisieren. Das wäre in der Tat, zumal nach so langer Zeit, ein dummer Fehler. Im Gegenteil: Es geht darum, beide Seiten zu sensibilisieren für eine historische Erfahrung: Nie wieder darf so etwas geschehen. Und darum muss das vorrangige Ziel eines solchen bildungspolitischen Projekts sein, Respekt zu vermitteln: Respekt für den bitteren Erfahrungsprozess der einen Seite, dass es Blut gibt auf der vermeintlich weißen Weste ihrer Vorfahren, und ebenso Respekt für die nicht gestillte Trauer der anderen Seite. Wir dürfen unsere Kinder und Jugendlichen, egal welcher ethnischen Herkunft, nicht länger den Demagogen und den Feiglingen überlassen. Es gibt, auch in dieser Frage, einen verpflichtenden Bildungsauftrag.
Eine Bildungspolitik, die den Auftrag der Bundestagsresolution von 2005 in dieser Weise versteht, hilft Gewaltpotentiale abzubauen und Integration zu fördern. Das Bochumer Institut für Diaspora und Genozidforschung hat eine Menge Vorarbeit geleistet, aber es fehlt noch immer das verbindliche Lehrmaterial. Da müssen wissenschaftliche Mitarbeiter honoriert werden, es braucht Geld für die pädagogische Aufbereitung des Materials, es bedarf einer engen Kooperation mit der KMK, mit der Bundeszentrale für politische Bildung, mit den großen Schulbuchverlagen. Es bedarf, und das ist vermutlich das Wesentliche, es bedarf des tatsächlichen Willens der Entscheidungsträger. Und insofern kann ich an dieser Stelle nur an die Bundesbildungsministerin, an den Bundesinnenminister, an die Bildungsminister der Länder und an die Verlage appellieren, den Auftrag des höchsten deutschen Souveräns ernst zu nehmen und endlich aktiv zu werden.
Der 24. April – was ist das eigentlich heute für uns? Ein Tag der Trauer und der Erinnerung? Ein Tag der Mahnung? Ein Tag der politischen Demonstration? Ein Tag gar des Zorns? Wahrscheinlich ist er dies alles. Ich habe vor wenigen Tagen eine junge Frau gefragt, was sie mit diesem Tag verbindet. Sie sagte mir, sie empfinde keine Trauer mehr, das sei das Gefühl ihrer Eltern und Großeltern, sie fühle an diesem Tag nur eine Verpflichtung: Für die Anerkennung dieses Menschheitsverbrechens einzutreten. „So lange ich mich erinnern kann,“ sagt sie, “war das Thema Völkermord für mich immer nur eine Frage der Anerkennung des Völkermords .“ Es ist also die Völkermordlüge, nicht der Völkermord selbst, der ihre politische Sozialisation bestimmt hat. Anerkennung, das heißt für sie, den Armeniern in der Diaspora einen Weg aus der Rolle der verleugneten Opferschaft in die Normalität einer multinationalen Bürgergesellschaft zu ebnen.
Das gilt ganz sicher in ähnlicher Weise für die Armenier, die in der Türkei überlebt haben. Es hängt mit der großen Lebenslüge der Türkei zusammen, dass sich bis heute im Lande keine wirklich im Volk verankerte Bürgergesellschaft herausbilden konnte, dass die intellektuellen Demokraten, die die Gegenwart mit der Geschichte versöhnen wollen, eine immer noch gefährdete Gruppe geblieben sind, dass wir im Gegenteil in letzter Zeit einen beunruhigenden gesellschaftlichen Backlash, eine Rolle rückwärts, beobachten. Die jüngsten Morde an Christen im Lande, unaufgeklärt bis heute, sind da nur die Spitzen des Eisbergs. Gerade in diesen Tagen lesen wir, dass viele Christen fluchtartig das Land verlassen, dass vor allem viele Armenier an Ausreise denken. Dabei könnte die Perspektive der Europäischen Union ja durchaus eine Chance bieten auf eine friedliche Zukunft im Zusammenleben der Völker. Das aber setzt ein Umdenken der politischen Eliten voraus. Solange dieses Land den Armeniern die Trauer verweigert, solange dieses Land jeden verfolgt, der das Dogma der Leugnung durchlöchert, solange dieses Land den Nachfahren der Opfer die Orte der Erinnerung versperrt – solange kann dieses Land keinen Zugang in die Wertegemeinschaft der EU finden.
Vergessen wir nicht: Die Leugnung des Völkermords ist integraler Bestandteil des Genozids, gleichsam dessen letzte Phase.
Aber erlauben Sie mir an dieser Stelle einen kurzen Exkurs. Der Leipziger Philosoph Georg Meggle, vor drei Tagen auf der zentralen Veranstaltung in Frankfurt, hat mich nachdenklich gemacht. Wenn wir die Fragen der Anerkennung des Völkermords durch die Türkei und der Aufnahme der Türkei in die EU miteinander verknüpfen, eröffnen wir zugleich auch die Möglichkeit eines zielgerichteten Lippenbekenntnisses, das keinen Frieden stiften würde. Wir werden also wohl darauf warten müssen, bis die Türkei um ihrer selbst willen und um ihrer eigenen Kinder willen die Wahrheit zulässt. Erst dann können wir darüber reden, ob dieses Land Anschluss an Europa findet. Sagen Sie nun bitte nicht, dies sei nur eine weitere Variante des ewigen philosophischen Streits über die Frage nach der Priorität von Ei oder Henne. Manchmal, wenn wir die richtigen Antworten nicht kennen, müssen wir wenigstens die richtigen Fragen stellen.
Können wir Hoffnung auf Einsichten haben? Leider deutet nichts darauf hin. Im Gegenteil. Die türkische Regierung fordert türkische Schulen in Deutschland, bestückt mit türkischen Lehrern, ausgestattet – das dürfen wir vermuten – mit türkischen Lehrplänen. Und das hieße dann nicht Integration, das hieße dann Verlängerung der türkischen Geschichtsschreibung in das deutsche und in das europäische Bildungssystem. Die Indizien also sprechen momentan nicht für eine Öffnung, eher für das Gegenteil. Bleibt die Hoffnung auf die Intellektuellen, die Künstler, Autoren, Verleger, die sich nicht abschrecken lassen. Denken wird doch an die mutigen Anwälte, Anwältinnen zumal, wie die unerschrockene Eren Keskin. Wenn sie hoffen, so wie Hrant Dink gehofft hat, warum sollten wir es dann nicht auch tun? 93 Jahre sind eine lange Zeit, vielleicht vergehen noch einmal Jahrzehnte, bis in Istanbul das Völkermorddenkmal enthüllt wird. Geschichte ist geduldig. Geschichte vergisst nicht.
Blenden wir uns doch noch einmal für einen Moment ein in den Film, den wir anfangs gesehen haben. Wieder das Meer, die ersten Sonnenstrahlen des Tages spiegeln sich in der von einem leichten Wind gekräuselten Oberfläche des Wassers, im Hafen wuseln kleine Versorgungsboote zwischen den Frachtern herum, Fischer bringen ihren Fang an Land. Es ist ein schöner Frühlingstag in Istanbul, wir schreiben das Jahr 2015 – oder 2065, man kann es nicht so genau erkennen. Auf der großen Brücke wehen Fahnen, der weiße Halbmond auf rotem Grund, das blaue Sternenbanner Europas. Die Stadt hat sich festlich geschmückt. Am Ufer des Bosporus erhebt sich ein neues Bauwerk aus Stahl und Beton, in der Mitte eine Ewige Flamme. Drei würdige ältere Herren nähern sich mit einer überdimensionalen Schere, der Kommissions-Präsident der Europäischen Union, der Staatspräsident der Republik Türkei und der Katholikos der armenisch-apostolischen Kirche. Sie zerschneiden gemeinsam das rote Band und legen gemeinsam einen Kranz nieder. Sie weihen das Völkermord-Denkmal ein, einen Nachbau des Tsitsernakaberd, sie ehren mit einer Seelenmesse die Toten des armenischen Holocaust. Und wieder singt das Duduk. Abspann: eine Produktion der Hochschule für Künste Jerewan, Abteilung Dokumentation/Science-fiction. Film aus. Licht an.
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