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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Infos über die Deutsch-Juden ?



yetmisbesoglu
04.11.06, 20:58
Guten Abend,

ich möchte gerne ein thread über die jüdische,deutsche,bevölkerung vor dem 1 WK,während dem 1 WK,nach dem 1 WK und vor dem 2 WK "anfangen".

Es geht mir darum in erfahrung zu bringen wie die jüdische bevölkerung in diesen zeit räumen gedacht und gelebt hat (Parallel könnte man die Armenische Bevölkerung,in diesen zeiträumen, im Osmanischen Reich als beispiel nehmen).


Was ich bis jetzt erfahren und gelernt habe war das "Danach".

Wenn ihr infos darüber habt,her damit.

colak
04.11.06, 21:20
Guten Abend,

ich möchte gerne ein thread über die jüdische,deutsche,bevölkerung vor dem 1 WK,während dem 1 WK,nach dem 1 WK und vor dem 2 WK "anfangen".

Es geht mir darum in erfahrung zu bringen wie die jüdische bevölkerung in diesen zeit räumen gedacht und gelebt hat (Parallel könnte man die Armenische Bevölkerung,in diesen zeiträumen, im Osmanischen Reich als beispiel nehmen).


Was ich bis jetzt erfahren und gelernt habe war das "Danach".

Wenn ihr infos darüber habt,her damit.

die juden waren loyale deutsche staatsbürger, was man von den armeniern nicht sagen kann.

Asli
04.11.06, 21:28
Schliesse mich colak an, dass die Juden loyal waren....sie haben im ersten Weltkrieg gekämpft (für die Deutschen), weil sie sich unter anderem dadurch Akzeptanz versprochen haben...es war für sie eine große Enttäuschung, dass es trotzdem keine Besserungen für ihre Situation gebracht hat nach dem Krieg, sondern alles sogar schlimmer wurde mit der Zeit...

yetmisbesoglu
04.11.06, 21:35
Schliesse mich colak an....sie haben im ersten Weltkrieg gekämpft (für die Deutschen), weil sie sich unter anderem auch Akzeptanz davon versprochen haben...es war eine große Enttäuschung, dass sie merken mussten, dass es trotzdem keine Besserungen für ihre Situation gebracht hat...


Weißt du das aus sicherheit oder nur vom "Hören,sagen.." wie ich es weiß?.

Die frage resultiert aus der erfahrung das ich bis jetzt nirgends etwas darüber gelesen habe.

@colak.

Darum geht es mir ja,wir wissen wie die armenier davor,während und danach gedacht und gelebt haben.
Aber über die deutsch-juden nicht.

bigberta
05.11.06, 00:16
Weißt du das aus sicherheit oder nur vom "Hören,sagen.." wie ich es weiß?.

Die frage resultiert aus der erfahrung das ich bis jetzt nirgends etwas darüber gelesen habe.

@colak.

Darum geht es mir ja,wir wissen wie die armenier davor,während und danach gedacht und gelebt haben.
Aber über die deutsch-juden nicht.
Grüßgott, ich kann Dir hier mit einigen Links aushelfen:
http://ldn-knigi.lib.ru/JUDAICA/JSOLDAT/JSoldaten.htm

Michael Berger ist übrigens Bundeswehroffizier und führt die Ansprechstelle für die Belange der jüdischen Soldaten in der Bundeswehr:
http://www.trafoberlin.de/3-89626-476-1.htm

hier die Info über eine Ausstellung:
http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=540832&CFID=31239024&CFTOKEN=53172406
der Originallink ist mir im Nirwana verschwunden

Jüdische Offiziere gab es seit 1830, ich sehe mal nach, ob ich irgendwo das Bild des jüdischen Feldgottesdienstes 1870 finde. Man hat jedoch schon 1916 angefangen, sie gezielt zu diskriminieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Judenz%C3%A4hlung

1935 wurden sie aus der Reichswehr entfernt.

Ein Kuriosum: frei nach dem Motto: Wer Jude ist, bestimme ich, gab es offenbar auch jüdische Soldaten im II. Weltkrieg: http://www.amazon.de/Hitlers-j%C3%BCdische-Soldaten-Bryan-Rigg/dp/3506701150

Es gab angeblich zwei Feldmarschälle mit jüdischen Vorfahren:
Erhard Milch: http://de.wikipedia.org/wiki/Erhard_Milch
und Erich von Manstein, der unter dem Namen von Lewinski geboren wurde: http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_von_Manstein

Ich hoffe, das hilft Dir weiter.

yetmisbesoglu
05.11.06, 02:43
Grüßgott, ich kann Dir hier mit einigen Links aushelfen:
http://ldn-knigi.lib.ru/JUDAICA/JSOLDAT/JSoldaten.htm

Michael Berger ist übrigens Bundeswehroffizier und führt die Ansprechstelle für die Belange der jüdischen Soldaten in der Bundeswehr:
http://www.trafoberlin.de/3-89626-476-1.htm

hier die Info über eine Ausstellung:
http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=540832&CFID=31239024&CFTOKEN=53172406
der Originallink ist mir im Nirwana verschwunden

Jüdische Offiziere gab es seit 1830, ich sehe mal nach, ob ich irgendwo das Bild des jüdischen Feldgottesdienstes 1870 finde. Man hat jedoch schon 1916 angefangen, sie gezielt zu diskriminieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Judenz%C3%A4hlung

1935 wurden sie aus der Reichswehr entfernt.

Ein Kuriosum: frei nach dem Motto: Wer Jude ist, bestimme ich, gab es offenbar auch jüdische Soldaten im II. Weltkrieg: http://www.amazon.de/Hitlers-j%C3%BCdische-Soldaten-Bryan-Rigg/dp/3506701150

Es gab angeblich zwei Feldmarschälle mit jüdischen Vorfahren:
Erhard Milch: http://de.wikipedia.org/wiki/Erhard_Milch
und Erich von Manstein, der unter dem Namen von Lewinski geboren wurde: http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_von_Manstein

Ich hoffe, das hilft Dir weiter.

Danke für die links bigberta,ich werde sie mir die tage durch lesen :aferin: .

Es geht mir nur darum zu erfahren wie die nazis es schafften den hass zu schürren und zu vebreiten,wenn doch die jüdische bevölkerung loyal war.

Daher die paralelle zum osmanischen reich mit der armenischen minderheit.

Der Schakal
05.11.06, 10:59
Danke für die links bigberta,ich werde sie mir die tage durch lesen :aferin: .

Es geht mir nur darum zu erfahren wie die nazis es schafften den hass zu schürren und zu vebreiten,wenn doch die jüdische bevölkerung loyal war.

Daher die paralelle zum osmanischen reich mit der armenischen minderheit.

Da existiert keine Parallele. Wenn du dich mit der Geschichte der Juden in diesem Zusammenhang beschäftigst solltest du dich lieber mit dem Thema Antisemitismus in diesen Zeiten bechäftigen. Sowas wie AntiArmenismus o.ä. gab es nicht.

bigberta
05.11.06, 13:22
Danke für die links bigberta,ich werde sie mir die tage durch lesen :aferin: .

Es geht mir nur darum zu erfahren wie die nazis es schafften den hass zu schürren und zu vebreiten,wenn doch die jüdische bevölkerung loyal war.

Daher die paralelle zum osmanischen reich mit der armenischen minderheit.

"Antisemitismus" gab es in Europa in wechselnden Wellen. Den ersten "richtig" großen Pogrom (Pogrom ist ein russisches Wort und somit männlich) gab es 1099: die Kreuzritter murxten auf ihrem Weg ins Heilige Land erstmal die Juden ab. 1349 gab es den zweiten Europaweiten: 1347, bei der Belagerung von Kaffa (heute Feodosija/Krim) schmissen die Tataren ihre Pestleichen über die Mauern. Die Belagerten mussten flüchten und schleppten so die Pest nach Europa ein. Alle überlegten sich, wieso die Juden weniger befallen waren (wegen der religiösen Hygienevorschriften), kamen zu dem Schluss, die Juden vergifteten die Brunnen... Viele Juden sind danach ins Königreich Polen geflüchtet, aus ihrem Siedlungsgebiet entstand später der sogenannte "Ansiedlungsrayon" von Katharina der Großen. Christen durften kein Geld verleihen, Juden durften. Das und die Verwaltungsposten in Polen sowie dier Vertreibung aus Spanien führten so gedanklichen Verbindung Jude=Geld. In Preußen bekamen sie 1830 die vollen Bürgerrechte, was vielen nicht passte. Das Wort "Antisemitismus" stammt von einem gewissen Stöcker, einem Hofprediger Kaiser Wilhelms. Hitler hat sich etwa zur gleichen Zeit in Wien vom damals populären Bürgermeister Luger inspirieren lassen, ein russischer Geheimdienstgeneral verfaßte die "Protokolle der Weisen von Zion". Der Rest ist Geschichte...

Karl
05.11.06, 13:25
"Die Juden" gab es nicht. Es gab Loyale und Illoyale, es gab Assimilierte, Integrierte und solche, die sich abgeschottet haben. Es gab deutschnationale, liberale, sozialdemokratische Juden. Was ihnen zum Verhängnis wurde, war, dass es in den Führungsriegen der Bolschewiken und Kommunisten (z.B. in der Münchner Räterepublik) auffallend viele Juden gab, was bei vielen Deutschen, v.a. im Bürgertum, den Eindruck erweckte, dass es sich hierbei um eine Fremdherrschaft handelte. Dass es auch viele jüdische Antikommunisten gab wurde leider nicht so stark beachtet. Diese Ängste machte Hitler sich zunutze um seine rassistischen Pläne zu verwirklichen.

bigberta
05.11.06, 14:13
aber das war es nicht alleine. Du hast vollkommen recht: "Die Juden" gab es nicht, schon das war eine Propaganda-Figur. Aber Hetze und Diskriminierung ging letzendlich immer gegen "die Juden". Besonders augenfällig wird das in Berlin. Im "Westen", im Bayrischen Viertel, wohnten die "Angepassten", denen die "Ostjuden" im Ostberliner Scheunenviertel auch peinlich waren.

Asli
05.11.06, 19:32
Weißt du das aus sicherheit oder nur vom "Hören,sagen.." wie ich es weiß?.

Die frage resultiert aus der erfahrung das ich bis jetzt nirgends etwas darüber gelesen habe.

@colak.

Darum geht es mir ja,wir wissen wie die armenier davor,während und danach gedacht und gelebt haben.
Aber über die deutsch-juden nicht.


Hatte keine Zeit mehr als ich das oben geschrieben hatte....schliesse mich an, was die Loyalitaet angeht wahrend des 1. Weltkrieges (es gab sicherlicher auch Abweichler)...kann dir nicht mehr sagen in welchem Buch ich das gelesen habe, da es einige Jahre her ist, dass ich mich mit dem Thema beschaeftigt habe....aber es gibt Buecher daruber, wenn du nach der Geschichte der Juden in Deutschland suchst, da gibt es unter anderem Kapitel, wie es um den 1.Weltkrieg war, etc.

... allerdings bin ich und war ich mir uber die Pluralitaet die vorherrschte bewusst, nur bezog sich meine Aussage auf den 1. Weltkrieg...

na ja, "die juden"...wirklich kein treffendes labbel, aber ("die integrierten", was ja erst mit Moses Mendelsohn kam und irgendwie gescheitert ist, weil man ihn als assimilierten dann wahrgenommen hat bzw. bestimmt nicht daran interessiert war, seine Idee gross an die Glocke zu haengen) oder "die Assimilierten" war auch nicht gerade einfach oder besser fuer die Menschen, wenn man sich mit den Leiden eines Heinrich Heines beschaeftigt...

Arie-Ben-Kanaan
22.12.06, 15:15
Es geht mir nur darum zu erfahren wie die nazis es schafften den hass zu schürren und zu vebreiten,wenn doch die jüdische bevölkerung loyal war.



Weil der Antisemitismus tief verwurzelt war in der europäischen Bevölkerung und auch unter den Deutschen. Da hatte es auch nichts gebracht das wir Juden uns assimilliert haben. Die Assimillierung war ein schrecklicher Fehler. Wir gaben unsere nationale Identität auf und nahmen die Identität der anderen Völker an und was hat es uns gebracht? Die Gaskammern. Schreckliche Wahrheit.

Deswegen ist der Zionimus, als unsere nationale Befreiungsbewegung und der Staat Israel im Lande Israel, als unsere Heimat, so lebenswichtig.

siggijackson
22.12.06, 18:02
Weil der Antisemitismus tief verwurzelt war in der europäischen Bevölkerung und auch unter den Deutschen. Da hatte es auch nichts gebracht das wir Juden uns assimilliert haben. Die Assimillierung war ein schrecklicher Fehler. Wir gaben unsere nationale Identität auf und nahmen die Identität der anderen Völker an und was hat es uns gebracht? Die Gaskammern. Schreckliche Wahrheit.

Deswegen ist der Zionimus, als unsere nationale Befreiungsbewegung und der Staat Israel im Lande Israel, als unsere Heimat, so lebenswichtig.

Wo habt ihr euch den assimiliert? Erkär mir das mal genauer und wieso müssen araber für "euer" leid büßen raf ich nicht? Das beste wäre gewesen wenn juden und araber einen gemeinsamen Staat gegründet hätten, und die muslime waren noch nie rassisten zum beispiel in marroko ist der aussenminister ein jude. Aber euer zionismus ist die kultur der rassistischen europäer im alten testament steht es auch geschrieben wer hass säht erntet hass.

Harunobu Horiuchi
22.12.06, 18:05
Wo habt ihr euch den assimiliert? Erkär mir das mal genauer und wieso müssen araber für "euer" leid büßen raf ich nicht? Das beste wäre gewesen wenn juden und araber einen gemeinsamen Staat gegründet hätten, und die muslime waren noch nie rassisten zum beispiel in marroko ist der aussenminister ein jude. Aber euer zionismus ist die kultur der rassistischen europäer im alten testament steht es auch geschrieben wer hass säht erntet hass.

Danke, so gelacht habe schon lange nicht mehr, die Araber und nicht rassistisch.

Der Schakal
22.12.06, 18:08
@ Harunobu Horiuchi und siggijackson

Man man man ... Zunächst einmal gibt es nicht "DIE" Araber. Und nicht "DIE" Juden. Zudem haben beide Völker sicherlich unterschiedliche ideologische, religiöse etc. Auffassungen.

siggijackson
22.12.06, 18:08
Danke, so gelacht habe schon lange nicht mehr, die Araber und nicht rassistisch.

Hör mal
Diesen rassismus haben die doch vor lauter verzweiflung sich von den europärn angeeignet.

Harunobu Horiuchi
22.12.06, 18:10
Hör mal
Diesen rassismus haben die doch vor lauter verzweiflung sich von den europärn angeeignet.

Diesen Rassismus haben die Araber von den Europäern übernommen und das mit voller freude und freiem wille, als man sie gegen die Türken im Osmanischen-Reich aufstachelte und auch waren die Palästinenser die besten freunde von Hitler, als man jagt nach den Juden machte.

siggijackson
22.12.06, 18:14
Diesen Rassismus haben die Araber von den Europäern übernommen und das mit voller freude und freiem wille, als man sie gegen die Türken im Osmanischen-Reich aufstachelte und auch waren die Palästinenser die besten freunde von Hitler, als man jagt nach den Juden machte.

Ja das stimmt das war scheisse das die gegen uns gekämpft haben es haben auch aber 200 000 araber auf unserer seite gekämpft im osmanischen reich genauso waren armenier auf unsere seite und viele andere ethnienen ich kene tunesier die haben türkische nachnamen, der aussen minister vom irak war christ der von marroko ist jude

Der Schakal
22.12.06, 18:19
Diesen Rassismus haben die Araber von den Europäern übernommen und das mit voller freude und freiem wille, als man sie gegen die Türken im Osmanischen-Reich aufstachelte und auch waren die Palästinenser die besten freunde von Hitler, als man jagt nach den Juden machte.

Und warum? Von den Vernichtungen in Auschwitz gab es kaum Infos weshalb die Allierten nach dem Einmarsch so schockiert waren. Man wollte die Einwanderung der Juden nach Palästina verhindern. Die Araber haben bestimmt nicht aus rassistischen Gründen einen Aufstand gemacht. Derya Hoca hat schon etliche male darauf hingewiesen das die geschichtswissenschaft dieser These wiederspricht.

Harunobu Horiuchi
22.12.06, 18:32
Und warum? Von den Vernichtungen in Auschwitz gab es kaum Infos weshalb die Allierten nach dem Einmarsch so schockiert waren. Man wollte die Einwanderung der Juden nach Palästina verhindern. Die Araber haben bestimmt nicht aus rassistischen Gründen einen Aufstand gemacht. Derya Hoca hat schon etliche male darauf hingewiesen das die geschichtswissenschaft dieser These wiederspricht.

Ich habe schon mal gesagt, ich bin offen für alles und lasse mich gerne eines besseren belehren, nur weiss ich es so, dass die Araber nach dem zerfall vom Osmanischen-Reich sehr rassistisch wurden, für mich war es der arabischen Nationalsozialismus schlechthin.

Der Schakal
22.12.06, 18:34
Ich habe schon mal gesagt, ich bin offen für alles und lasse mich gerne eines besseren belehren, nur weiss ich es so, dass die Araber nach dem zerfall vom Osmanischen-Reich sehr rassistisch wurden, für mich war es der arabischen Nationalsozialismus schlechthin.

Und warum?

Harunobu Horiuchi
22.12.06, 18:39
Und warum?

An unseren türkischen Vorfahren wird es nicht gelegen haben.

Der Schakal
22.12.06, 18:43
An unseren türkischen Vorfahren wird es nicht gelegen haben.

Wie alt bist du eigentlich? Du schwafelst was von arabischen Nationalsozialismus und sagst das alle Araber nach dem Untergang des Osm. Reichs rassistisch wurden aber begründen oder untermauern kannst du es nicht. Mit Vorurteilen sollte man nicht argumentieren.

siggijackson
22.12.06, 18:48
Wie alt bist du eigentlich? Du schwafelst was von arabischen Nationalsozialismus und sagst das alle Araber nach dem Untergang des Osm. Reichs rassistisch wurden aber begründen oder untermauern kannst du es nicht. Mit Vorurteilen sollte man nicht argumentieren.

Finde deine Meinung politisch korrekt aber wie ich schon meinte ich glaube es wurde grosses unrecht begangen bei der gründung Israels.

Der Schakal
22.12.06, 18:52
Finde deine Meinung politisch korrekt aber wie ich schon meinte ich glaube es wurde grosses unrecht begangen bei der gründung Israels.

Da stimme ich dir zu. Trotzdem ist deine Argumentation etc. schlecht, ungenügend und bissel unwissenschaftlich :lach:. Naja nicht jeder weiss alles. Ich auch nicht. :lach:

Ps

Ich mache auch genug Fehler. :lach:

Harunobu Horiuchi
22.12.06, 18:53
Wie alt bist du eigentlich? Du schwafelst was von arabischen Nationalsozialismus und sagst das alle Araber nach dem Untergang des Osm. Reichs rassistisch wurden aber begründen oder untermauern kannst du es nicht. Mit Vorurteilen sollte man nicht argumentieren.

Ich sehe überhaupt keine Logik in deinem Comment, da kommt ein erbärmliches "wie alt bist du eigendlich" oder "schwafelst".

Man muss sich die zwei letzten Einträge von mir lesen, ich habe dir klar ein Signal gesetzt, dass ich mich von dir gerne korrigieren lasse, aber du scheinst hier eher intressiert zu sein, mich zu beleidigen oder hier deinen Frust abzubauen.

Was soll ich bitte Begründen ? Was soll ich bitte untermauern ? Mit welchen Vorurteilen argumentiere ich ?

Wenn ich mit Vourteilen argumentieren würde, so würde ich simpel und einfach sagen, "die Araber sind linke Ratten" und fertig.

siggijackson
22.12.06, 18:55
Da stimme ich dir zu. Trotzdem ist deine Argumentation etc. schlecht, ungenügend und bissel unwissenschaftlich :lach:. Naja nicht jeder weiss alles. Ich auch nicht. :lach:

Ps

Ich mache auch genug Fehler. :lach:

Es ist auch wichtig zu seinen Argumenten zu stehen das du ich auch nachwievor. Aber respektiere auch deine Meinung vielleicht kann ich ja auch was lernen.

Der Schakal
22.12.06, 18:56
Ich sehe überhaupt keine Logik in deinem Comment, da kommt ein erbärmliches "wie alt bist du eigendlich" oder "schwafelst".

Man muss sich die zwei letzten Einträge von mir lesen, ich habe dir klar ein Signal gesetzt, dass ich mich von dir gerne korrigieren lasse, aber du scheinst hier eher intressiert zu sein, mich zu beleidigen oder hier deinen Frust abzubauen.

Was soll ich bitte Begründen ? Was soll ich bitte untermauern ? Mit welchen Vorurteilen argumentiere ich ?

Wenn ich mit Vourteilen argumentieren würde, so würde ich simpel und einfach sagen, "die Araber sind linke Ratten" und fertig.

Du stellst Behauptungen auf und verlangst das ich unbegründete und argumentationslehre Behauptungen wiederlegen soll? Das wiederlegt sich doch von selbst.

Meine Ausdrucksweise mit "schwafel" war wohl falsch gewählt :).

Der Schakal
22.12.06, 18:57
Es ist auch wichtig zu seinen Argumenten zu stehen das du ich auch nachwievor. Aber respektiere auch deine Meinung vielleicht kann ich ja auch was lernen.

Ich kann ja auch was von dir lernen. Also ruhig blut.

Ingolstädter
22.12.06, 20:11
"Die Juden" gab es nicht. Es gab Loyale und Illoyale, es gab Assimilierte, Integrierte und solche, die sich abgeschottet haben. Es gab deutschnationale, liberale, sozialdemokratische Juden. Was ihnen zum Verhängnis wurde, war, dass es in den Führungsriegen der Bolschewiken und Kommunisten (z.B. in der Münchner Räterepublik) auffallend viele Juden gab, was bei vielen Deutschen, v.a. im Bürgertum, den Eindruck erweckte, dass es sich hierbei um eine Fremdherrschaft handelte. Dass es auch viele jüdische Antikommunisten gab wurde leider nicht so stark beachtet. Diese Ängste machte Hitler sich zunutze um seine rassistischen Pläne zu verwirklichen.

ich denke was den antisemitismus so erfolgreich gemacht hat, ist dass fast jeder irgendeine negative geschichte über juden erzählen konnte.

mein vater hat mir z.B. erzählt, dass seine mutter (also meine oma, die bereits gestorben ist) ihm sagte, dass unseren vorfahren von juden zu einer notzeit der bauernhof unter wert abgekauft wurde..

inwieweit solche geschichten der wahrheit entsprachen ist denke ich unwichtig (könnte mir auch vorstellen dass da so manches dazuerfunden wurde) wichtig ist der eindruck den es damals von den juden gab..
ob berechtigt oder nicht, der eindruck war nicht gut (wobei ich denke dass hauptsächlich die fremdartigkeit der jüdischen rituale und religion die skepsis an den juden nährte.. und zwar europaweit, nicht nur in deutschland).


aber wie churchill schon einmal sagte: antisemitism may be a good starter, but it is a poor sticker.

hunger, arbeitslosigkeit und das empfinden von ungerechtigkeit (z.B. gegenüber dem versailler vertrag) haben aber sicher mehr zur radikalität der menschen beigetragen als das "böse deutsche gen".

Arie-Ben-Kanaan
23.12.06, 14:17
Wo habt ihr euch den assimiliert? Erkär mir das mal genauer


kann ich gerne machen. In den westteuropääischen Ländern haben die Juden sich im 19.Jhr praktisch völlig als eingenständiges Volk aufgelöst und sich auf eine Religionsgemeinschaft reduziert, sie gaben ihre Kultur und Identität zugunsten der Völker auf in den Ländern in denen sie lebten. In Osteuropa war das nicht so, da sie dort unter der Herrschaft des Zaren standen und dieses Regime ohnehin antisemitisch war und eine Assimillierung dort gar nicht möglich war.
In Westeuorpa dagegen schafften viele Juden den Sprung aus der untersten sozialen Schicht bis hinauf ins Bürgertum.
Aber viele Nichtjuden sahen in uns weiter die "Fremden", die "rassisch und völkisch anderen". Schrecklichstes Beispiel dafür war die verbrecherische Dreyfuss-Affäre 1894, wo der jüdische Offizier Alfred Dreyfuss fälschlicherweise der Spionage bezichtigt wurde. Das löste eine schreckliche Welle des Antisemitismus in Frankreich, ausgerechnet indem Land das Ausgangsland der Menschenrechte und der bürgerlichen Emanzipation des jüdischen Volkes während der Französischen Revolution 1789 war.
Genau diese Erlebnis brachte Dr.Theodor Herzl auf Erkennnis das es für Juden keine Rettung in der Assimillierung gab, sondern ausschließlich auf die Besinnung seiner eigenen nationalen Wurzeln als Volk und Nation. Also schuf er 1897 in Basel den Zionismus, der zur nationalen Befreiungsbewegung des jüdischen Volkes werden sollte und in die Gründung des Staates Israel 1948 münden sollte.



und wieso müssen araber für "euer" leid büßen raf ich nicht? Das beste wäre gewesen wenn juden und araber einen gemeinsamen Staat gegründet hätten


Diese Möglichkeit haben die Zionisten immer offen gehalten. Aber das Problem nach dem Krieg war, das ausgerechnet der Großmufti von Jerusalem, Ibrhaim Al-Husseni, der während des Krieges ein Verbündeter Hitlers war, die Führung der Araber in Palästina an sich riß und die arabische Bevölkerung in Panik und Aufruhr versetze. Husseini hetze gegen die zionistische Führung des Jischuw, (wie Jüdische Gemeinschaft vor der Staatsgründung) hieß und verbreitete Lügen wie z.B das die jüdische Bevölkerung nach Abzug der Briten alle Araber umbringen wollten. Das löste eine Flüchtlingswelle nach 1948 aus und so ist die Tragödie des bisher ungelösten Nahostkonfliks enstanden.



und die muslime waren noch nie rassisten zum beispiel in marroko ist der aussenminister ein jude.


Also das es keine Moslems die Rassisten seien bezweifele ich aber sehr stark. Rassisten gibt es in allen Völkern und Kulturen. Was sit mit Osama Bin Laden und Al-Kaida, der Hisbollah und Hamas? Das sind definitiv Rassisten oder Saddam Hussein, Ghadaffi oder Assad? Das sind Rassisten, besonders Antisemiten sind es.



Aber euer zionismus ist die kultur der rassistischen europäer im alten testament steht es auch geschrieben wer hass säht erntet hass.

Der Zionismus Dr.Herzl ist basierend auf den Idealen der Französischen Revolution, der humanistischen Aufklärung und der Toleranz. Dr.Herzl war ein bürgerlicher Liberalkonservativer.

Das es rechtsradikale rassistische faschistische und nationalistische Kräfte innerhalb des Zionismus gibt, ist Tatsache, aber das ist in jeder nationalen Befreiungsbewegung so. Die reicht von links bis ganz rechts.
Man sieht es gerade jetzt im Konflikt der Palästinenser untereinander. Die linke Fattah gegen die rechte Hamas.
Erinnert mich im übrigen sehr stark an die Auseinandersetzungen die Anfang der 30er Jahre im Jischuw unter den Juden damls stattfanden. Damals kam es auch täglich zu Zusammenstößen zwischen den Linken der Arbeiterbewegung der Gewerkschaft Histadrut unter Führung David Ben-Gurions und den Rechtsradikalen der revisionistischen nationalistischen zionistischen Bewegung unter Führung Seev Jabotinskys. Aus den revisionisitschen Zionisten enstand dann die Terrororganisation Irgun und daraus später die rechtsradikale Partei Cherut, die zur Keimzelle des rechtskonservativen Likud wurde.

toygun
23.12.06, 18:25
die juden waren loyale deutsche staatsbürger,

was man von den armeniern nicht sagen kann.
Denke, dass ist eine nicht berechtigte Verallgemeinerung.
Auch in diesem Forum sind über allgemein türkisch-armenische Freundschaften (bis zu den kritischen Kriegszeiten) erzählt worden.

Vergleichsweise ähnlich fatal wäre es, wenn hinsichtlich unserer kurdischen Landsleute so pauschal gedacht würde.

toygun
23.12.06, 18:43
Wo habt ihr (Juden) euch den assimiliert? Erkär mir das mal genauer
Wer das in Frage stellt, müsste seit Jahrhunderten auf dem Mond leben.

Änlich versucht es Deutschland - mit Erfolg - mit der türkischen Minderheit.

Es wird bewusst und systematisch versucht, Türken ihre ethnische Identität zu löschen (Angst um einen deutschen "Türkistan"), in dem der Deutsche Staat diese mit einer ISLAMISCHEN IDENTITÄT mittelfristig zu gewinnen - vielleicht deshalb, weil Deutschland sich nicht mehr einen zweiten Holocoust leisten kann.
(Siehe auch gewachsene Islam-Tendenzen und Kopftuchträgerinnen der türk. Gemeinde in BRD)

siggijackson
25.12.06, 17:09
kann ich gerne machen. In den westteuropääischen Ländern haben die Juden sich im 19.Jhr praktisch völlig als eingenständiges Volk aufgelöst und sich auf eine Religionsgemeinschaft reduziert, sie gaben ihre Kultur und Identität zugunsten der Völker auf in den Ländern in denen sie lebten. In Osteuropa war das nicht so, da sie dort unter der Herrschaft des Zaren standen und dieses Regime ohnehin antisemitisch war und eine Assimillierung dort gar nicht möglich war.
In Westeuorpa dagegen schafften viele Juden den Sprung aus der untersten sozialen Schicht bis hinauf ins Bürgertum.
Aber viele Nichtjuden sahen in uns weiter die "Fremden", die "rassisch und völkisch anderen". Schrecklichstes Beispiel dafür war die verbrecherische Dreyfuss-Affäre 1894, wo der jüdische Offizier Alfred Dreyfuss fälschlicherweise der Spionage bezichtigt wurde. Das löste eine schreckliche Welle des Antisemitismus in Frankreich, ausgerechnet indem Land das Ausgangsland der Menschenrechte und der bürgerlichen Emanzipation des jüdischen Volkes während der Französischen Revolution 1789 war.
Genau diese Erlebnis brachte Dr.Theodor Herzl auf Erkennnis das es für Juden keine Rettung in der Assimillierung gab, sondern ausschließlich auf die Besinnung seiner eigenen nationalen Wurzeln als Volk und Nation. Also schuf er 1897 in Basel den Zionismus, der zur nationalen Befreiungsbewegung des jüdischen Volkes werden sollte und in die Gründung des Staates Israel 1948 münden sollte.



Diese Möglichkeit haben die Zionisten immer offen gehalten. Aber das Problem nach dem Krieg war, das ausgerechnet der Großmufti von Jerusalem, Ibrhaim Al-Husseni, der während des Krieges ein Verbündeter Hitlers war, die Führung der Araber in Palästina an sich riß und die arabische Bevölkerung in Panik und Aufruhr versetze. Husseini hetze gegen die zionistische Führung des Jischuw, (wie Jüdische Gemeinschaft vor der Staatsgründung) hieß und verbreitete Lügen wie z.B das die jüdische Bevölkerung nach Abzug der Briten alle Araber umbringen wollten. Das löste eine Flüchtlingswelle nach 1948 aus und so ist die Tragödie des bisher ungelösten Nahostkonfliks enstanden.



Also das es keine Moslems die Rassisten seien bezweifele ich aber sehr stark. Rassisten gibt es in allen Völkern und Kulturen. Was sit mit Osama Bin Laden und Al-Kaida, der Hisbollah und Hamas? Das sind definitiv Rassisten oder Saddam Hussein, Ghadaffi oder Assad? Das sind Rassisten, besonders Antisemiten sind es.



Der Zionismus Dr.Herzl ist basierend auf den Idealen der Französischen Revolution, der humanistischen Aufklärung und der Toleranz. Dr.Herzl war ein bürgerlicher Liberalkonservativer.

Das es rechtsradikale rassistische faschistische und nationalistische Kräfte innerhalb des Zionismus gibt, ist Tatsache, aber das ist in jeder nationalen Befreiungsbewegung so. Die reicht von links bis ganz rechts.
Man sieht es gerade jetzt im Konflikt der Palästinenser untereinander. Die linke Fattah gegen die rechte Hamas.
Erinnert mich im übrigen sehr stark an die Auseinandersetzungen die Anfang der 30er Jahre im Jischuw unter den Juden damls stattfanden. Damals kam es auch täglich zu Zusammenstößen zwischen den Linken der Arbeiterbewegung der Gewerkschaft Histadrut unter Führung David Ben-Gurions und den Rechtsradikalen der revisionistischen nationalistischen zionistischen Bewegung unter Führung Seev Jabotinskys. Aus den revisionisitschen Zionisten enstand dann die Terrororganisation Irgun und daraus später die rechtsradikale Partei Cherut, die zur Keimzelle des rechtskonservativen Likud wurde.



Naja wenn man Millionen Menschen vertreibt und das damit legitimiert das ein religiöser Pfaffe mit Hitler paktiert hat ist sehr schwach. Und Juden haben immer friedlich in dieser region gelebt und haben sich in die gesellschaft eingebracht. Es gab nie exessive judenverfolgungen in der islamischen Welt wie es im westen üblich war.
Naja wer Hass säht erntet Hass so steht es doch im Testament. Und wenn das öl versiegt dann wird israel auch fallen gelassen. wir werden es nicht mehr erleben.
Es wäre besser gewesen wenn juden und araber einen gemeinsamen Staat gegründet hätten das wäre nämlich ein superstaat gewesen......

siggijackson
27.12.06, 15:03
Wer das in Frage stellt, müsste seit Jahrhunderten auf dem Mond leben.

Änlich versucht es Deutschland - mit Erfolg - mit der türkischen Minderheit.

Es wird bewusst und systematisch versucht, Türken ihre ethnische Identität zu löschen (Angst um einen deutschen "Türkistan"), in dem der Deutsche Staat diese mit einer ISLAMISCHEN IDENTITÄT mittelfristig zu gewinnen - vielleicht deshalb, weil Deutschland sich nicht mehr einen zweiten Holocoust leisten kann.
(Siehe auch gewachsene Islam-Tendenzen und Kopftuchträgerinnen der türk. Gemeinde in BRD)

Das liegt dem deutschen doch in der kultur alles andere zu assimilieren aber nicht dem Türken.

Musel
27.12.06, 15:48
Das liegt dem deutschen doch in der kultur alles andere zu assimilieren aber nicht dem Türken.

Nehmen wir mal an, es wäre so, wie du sagst. Wieso ist man dann nicht so höflich und akzeptiert die hiesige Kultur so wie sie ist?

siggijackson
27.12.06, 15:53
Nehmen wir mal an, es wäre so, wie du sagst. Wieso ist man dann nicht so höflich und akzeptiert die hiesige Kultur so wie sie ist?

Musel man sollte in grossen zeiträumen denken wir sind die ersten Generationen die sich hier angesiedelt haben. Ich denke nichts desto trotz haben wir ein friedliches miteinander. Und muss ich weihnachten und karneval feiern? Ne muss ich nicht. Wir zahlen unsere Steuern gehen zu wahlen sind aktiv in sportvereinen etc. wir sind hier angekommen und wollen uns was bewahren das ist doch ok oder?

Musel
27.12.06, 16:15
Musel man sollte in grossen zeiträumen denken wir sind die ersten Generationen die sich hier angesiedelt haben. Ich denke nichts desto trotz haben wir ein friedliches miteinander.

Na ja, mit der ersten Generation war das Miteinander auf jeden Fall friedlicher als mit der jetzigen, das ist übrigens schon die dritte....

KökBöri
27.12.06, 16:25
Denke, dass ist eine nicht berechtigte Verallgemeinerung.
Auch in diesem Forum sind über allgemein türkisch-armenische Freundschaften (bis zu den kritischen Kriegszeiten) erzählt worden.

Vergleichsweise ähnlich fatal wäre es, wenn hinsichtlich unserer kurdischen Landsleute so pauschal gedacht würde.

wie heisst es so schön? "gercek dost,kötü günde belli olur"

was ist das für eine "freundschaft" wenn sie uns im krieg an die russen verkaufen? dann war ja alles vorgespielt..

natürlich gab es auch eine kleine minderheit die auf der seite der türken war..ausnahmen bestätigen die regel....

kurden und armenier zu vergleichen ist nicht ganz OK..kurden waren im befreiungskrieg auf unsere seite(die meisten auf jedenfall)