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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die tschechischen Benesch-Dekrete und die Vertreibung der Sudetendeutschen!



Refa
15.05.05, 22:59
Benesch-Dekrete? was?



Diese Frage hört man immer wieder, wenn man auf die sogenannte "Rechts"-Grundlage für Enteignung und Vertreibung der Sudetendeutschen (und Madyaren) zu sprechen kommt. Was die Benesch-Dekrete bedeutet haben und noch heute bedeuten. Was in diesen Dekreten an Ungeheuerlichkeiten geschrieben steht, das wissen nur die wenigsten. Manchmal löst die Information ein Aha-Erlebnis aus. Man will gar nicht glauben, daß in zwei Staaten, die der Europäischen Union beitreten wollen [Anmerkung schon der EU beigetreten], tatsächlich noch immer derart rassistische Gesetze gelten. Die Forderung nach einer Aufhebung der Benesch-Dekrete in Tschechien und der Slowakei hat nur dann eine Chance, erfüllt zu werden. wenn das Bewußtsein einer breiten Öffentlichkeit dafür geschärft wird. Einen Beitrag dazu bildet diese Broschüre mit einer Auflistung der die Sudetendeutschen betreffenden Benesch-Dekrete. Je mehr Menschen diese Texte lesen und sich dabei wundern, daß so etwas mitten in Europa heutzutage noch immer gültiges Recht sein kann, desto größer wird der Druck auf die Politik, mit diesem himmelschreienden Mißstand endlich aufzuräumen.



Im sogenannten "Kaschauer Statut", dem ersten Programm der tschechoslowakischen Regierung der Nationalen Front vom 5. April 1945, wurde im Artikel VII vorgesehen, fast allen Sudetendeutschen die "tschechoslowakische Staatsbürgerschaft" abzuerkennen, nachdem man sie völkerrechts- und menschenrechtswidrig wieder als tschechoslowakische Staatsbürger bezeichnete und das Sudetenland erneut, wie 1918, mit Gewalt besetzte und annektierte.



Hiervon sollten jedoch jene Personen nicht betroffen werden. die sich "vor und nach München 1938", das heißt dem Münchener Abkommen, loyal und treu zur Tschechoslowakei bekannten, jene, die nach München 1938 ins Exil gingen und als "Antinazisten und Antifaschisten" angesehen wurden. Im "Kaschauer Statut", genannt nach dem ersten Regierungssitz der tschechoslowakischen Regierung nach ihrer Rückkehr aus London über Moskau, wurde also primär nur die Vertreibung für jene Sudetendeutschen vorgesehen, die nach tschechoslowakischer Auffassung "wegen Verbrechen gegen die Republik" zu verurteilen waren und jene, "die nach München 1938 einwanderten".



Jedoch sofort nach Kriegsende wurden die Sudetendeutschen stigmatisiert, indem sie weiße Armbinden oder Stoffteile mit dem schwarzen Aufdruck "N" ("N" als Zeichen für "Nemec" = Deutscher) tragen mußten. Ihre Lebensmittelkarten erhielten einen quergeschriebenen Aufdruck: "Deutsche". Dies führte für sie zu einer völlig unzureichenden Lebensmittelzuteilung. Einkaufen durften sie nur zu bestimmten Stunden. Der größte Teil der Sudetendeutschen wurde aus ihren Wohnungen in Notunterkünfte und Lager getrieben und gepfercht. Das Programm von Kaschau (einer Stadt in der Ostslowakei) änderte sich jedoch binnen weniger Wochen.



Die rund 3,5 Millionen Sudetendeutschen wurden enteignet und bis auf rund 330.000 bis 350.000 völkerrechts- und menschenrechtswidrig ihrer Heimat und ihres Besitzes beraubt und ausgetrieben. Die Massenaustreibung vollzog sich in zwei Phasen, der sogenannten "wilden Austreibung" in den Monaten Mai bis Juni 1945 und der von tschechoslowakischen staatlichen Behörden beziehungsweise den "Nationalausschüssen" organisierten Massenaustreibungen von Juli 1945 bis Oktober 1946.

Es kam zu über 240.000 Vertreibungsopfern, darunter unzählige Pogrom-Tote. Die totale Enteignung, Rechtlosmachung und Zwangsarbeit wurden durch die "Dekrete des Präsidenten der Republik" von Staatspräsident Dr. Edvard Benesch ausgelöst. Zu diesen gesetzgeberischen Akten und zur Regierungsarbeit wurde er durch das "Kaschauer Programm" ermächtigt.



Die menschenverachtenden "Dekrete" wurden zusätzlich von den Mitgliedern der Regierung beziehungsweise den zuständigen Ressortleitern unterzeichnet. Sie wurden im nachhinein von der Nationalversammlung bestätigt und bisher nicht widerrufen und besitzen daher auch heute noch Gesetzeskraft, die auch durch aktuelle Gerichtsurteile indirekt immer wieder bestätigt wird. Folgende Dekrete über Enteignung, Entrechtung und Zwangsarbeit wurden 1945 erlassen:



1. Das Dekret betreffend "die Ungültigkeit einiger vermögensrechtlicher Geschäfte aus der Zeit der Unfreiheit und über die nationale Verwaltung der Vermögenswerte der Deutschen, der Magyaren, der Verräter und Kollaboranten und einiger Organisationen und Anstalten" vom 19. Mai 1945.



Dieses Dekret bildete die Grundlage für die Enteignung des privaten und Volksvermögens der in der Tschechoslowakei lebenden Deutschen. Aufgrund des Dekrets wurde das gesamte Vermögen dieser Personen unter "nationale Verwaltung", das heißt unter die Verwaltung der zuständigen "Nationalausschüsse" (die in der Regel von der Kommunistischen Partei angeführt wurden) gestellt. Mehrere Millionen Sudetendeutsche wurden mit diesem beispiellos brutalen Akt de facto enteignet.



2. Das Dekret betreffend die "Konfiskation und beschleunigte Aufteilung des landwirtschaftlichen Vermögens der Deutschen, Magyaren, wie auch der Verräter und Feinde des tschechischen und slowakischen Volkes" vom 21. Juni 1945.

Dieses Dekret bot die Handhabe zur Beschlagnahme des gesamten landwirtschaftlichen Besitzes der Sudetendeutschen. Dieser wurde einem "nationalen Bodenfonds" unterstellt, der wiederum von Nationalausschüssen gebildet wurde.



3. Die Bekanntmachung des Finanzministeriums vom 22. Juni 1945 über die "Sicherstellung des deutschen Vermögens".

Damit wurde das Gesamtvermögen der Sudetendeutschen, das bei Geldinstituten hinterlegt war (zum Beispiel Geld- und Wertpapierbesitz), konfisziert, außerdem wurden die deutschen Unternehmungen und deutschen Institutionen gezwungen, spätestens innerhalb von 15 Tagen ihr gesamtes Vermögen auf ein vom Finanzministerium bestimmtes Sperrdepot zu hinterlegen.



4. Das Dekret des Präsidenten der Republik vom 20. Juli 1945 über die "Besiedlung des landwirtschaftlichen Bodens der Deutschen, der Magyaren und anderer Staatsfeinde durch tschechische, slowakische und andere slawische Landwirte".

Mit diesem Dekret wurde die Konfiskation des landwirtschaftlichen Besitzes der Sudetendeutschen bestätigt, um ihn möglichst rasch an tschechische und slowakische Neusiedler billig zu verteilen.



5. Das Verfassungsdekret des Präsidenten der Republik vom 2. August 1945 über die "Regelung der tschechoslowakischen Staatsbürgerschaft der Personen deutscher und magyarischer Nationalität".

Veröffentlicht wurde das Dekret am 10. August 1945. Im Paragraph 1, Punkt 1 heißt es: "Tschechoslowakische Staatsbürger deutscher oder magyarischer Nationalität, die nach den Vorschriften der fremden Besatzungsmacht die deutsche oder die ungarische Staatsangehörigkeit erworben haben, haben mit diesem Erwerb die tschechoslowakische Staatsangehörigkeit verloren"; im Punkt 2: "Die übrigen tschechoslowakischen Staatsbürger deutscher und magyarischer Nationalität verlieren die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft mit dem Tage, an welchem dieses Dekret in Kraft tritt."

In einem Kommentar, der vom Abteilungsleiter im tschechoslowakischen Innenministerium, Dr. Vladimir Verner, in der Zeitschrift "Pravni praske" (9/1945) veröffentlicht wurde, heißt es: "Der Zweck des Dekrets ist es, die Deutschen zur Vorbereitung ihres Abschubs aus dem Gebiet der Tschechoslowakei ihrer Staatsbürgerschaft zu entkleiden".



6. Das Dekret vom 19. September 1945 über "die Arbeitspflicht der Personen, welche die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft verloren haben".

Mit diesem Dekret wurde die Zwangsarbeit für alle Personen angeordnet, denen nach dem Dekret vom 2. August 1945 die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft aberkannt worden war. Dieser Zwangsarbeit unterlagen Männer vom vollendeten 14. bis zum vollendeten 60. Lebensjahr und Frauen vom vollendeten 15. bis zum vollendeten 50. Lebensjahr.



7. Auf Grund der Kundmachung des Finanzministeriums vom 22. Juni 1945 mußten sämtliche Zahlungen an Deutsche auf Sperrkonten erfolgen, selbst die Zahlungen aus Löhnen und Dienstbezügen, die den Betrag von 200 Kronen überstiegen.

Über die auf diesen Sperrkonten lagernden Beträge konnte nur mit besonderer behördlicher Genehmigung verfügt werden. Die verbliebenen Sperrkonto-Guthaben wurden später mit Wirkung vom 1. Juli 1953 zugunsten des Staates eingezogen. In Sperrdepots mußten ferner alle Wertpapiere, Wert- und Kunstgegenstände und sonstige Wertsachen hinterlegt werden. Sie wurden ebenfalls entschädigungslos enteignet.



8. Das Dekret vom 25. Oktober 1945 über die "Konfiskation des feindlichen Vermögens und die Fonds der Nationalen Erneuerung".

Dieses Dekret bildete die Grundlage zur Enteignung des übrigen Vermögens der Deutschen, das durch die Dekrete vom 19. Mai bzw. 21. Juni 1945 noch nicht erfaßt war.



9. Das Dekret vom 27. Oktober 1945 über die "Zwangsarbeit-Sonderabteilungen". Ihm zufolge konnten alle als staatlich unzuverlässig erklärten Personen auf unbestimmte Zeit in "Zwangsarbeit-Sonderabteilungen" (Konzentrationslager) inhaftiert werden. Dieses Dekret wurde ergänzt durch die



10. Bekanntmachung des Ministeriums des Inneren vom 2. Dezember 1945 über die "Richtlinien zur Durchführung des Dekrets des Präsidenten der Republik über die Arbeitspflicht von Personen, welche die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft verloren haben".



11. Gesetz über die "Rechtmäßigkeit von Handlungen, die mit dem Kampf um die Wiedergewinnung der Freiheit der Tschechen und Slowaken zusammenhängen."

Eine Handlung, die in der Zeit vom 30. September 1938 bis zum 28. Oktober 1945 vorgenommen wurde und deren Zweck es war, einen Beitrag zum Kampf um die Wiedergewinnung der Freiheit der Tschechen und Slowaken zu leisten, oder die eine gerechte Vergeltung für Taten der Okkupanten oder ihrer Helfershelfer zum Ziel hatte, ist auch dann nicht widerrechtlich, wenn sie sonst nach den geltenden Vorschriften strafbar gewesen wäre.

Mit diesem sogenannten "Amnestiegesetz" wurden praktisch alle an Deutschen und Ungarn im Zuge der Vertreibung begangenen Verbrechen legalisiert.



Die verbrecherischen Anordnungen der Benesch-Dekrete, die mehrere Millionen Menschen ausplünderten und beraubten, sind ohne jedes Beispiel.

Unabdingbare Grundvoraussetzung für jeden sudetendeutsch-tschechischen Ausgleich ist die Aufhebung dieser nach wie vor gültigen rassistischen Gesetze.



Quelle (http://www.mitteleuropa.de/benesch-d04.htm):



(Großteils entnommen aus: "Die Sudetendeutschen und ihre Heimat". ISBN3-928415-00-X)

Die Benesch-Dekrete sowie das Kaschauer Programm sind bereits hier veröffentlicht: gehen Sie mit dem Rückwärts-Zeiger Ihres Brausers zurück!

ML 2000-01-13

Refa
15.05.05, 23:02
Die Europäer haben soviel Dreck am stecken, dass sie sich schämen müßten die Türkei belehren zu wollen.

Wir sind stolz auf unsere Wurzeln und brauchen uns vor nichts und niemand zu verstecken.

dertli4u
15.05.05, 23:27
Arkadaslar



Benes Kararlari diyede bilinen konu, geçmise dayanir..orada yapilmak istenilen bir haksizliga, Mustafa Kemal su cevabi verir.



Savarona yatinda kabul ettigi Romanya Krali Karol 'un, görüsme sirasinda Almanya ile Çekoslovakya arasindaki Südet meselesine temas etmesi ve Atatürk'ten Çekoslovakya Cumhurbaskani Benes 'e bazi telkinlerde bulunmasini rica etmesi üzerine, görüsmeyi dinlemekte olan zamanin Disisleri Bakam Tevfik Rüstü Aras 'a söyledikleri):

Majeste Kral'm söylediklerini dikkatle dinledim. Benden, bir devlet reisine kendi ülkesinden bir parçayi Almanlar'a terk etmesini tavsiye etmekligimi mi istiyorlar? Benim gibi, bütün ömrü boyunca yurdunun bagimsizligi ve bîr karis topragim baskasina vermemek için savasan bir adam, inançlarina aykiri bir seye nasil araci olur? Görüyorum ki Majeste Kral, beni ve karakterimi iyi tanimiyorlar



=============



Ayrica bu konuda diger bir haber...daha yeni tarihli,







Kaynak: hürriyet

Yer: istanbul

Tarih: 11.6.2004






Ferai TINÇ



Fransiz Sosyalist Partisi Genel Sekreteri François Hollande, Ermeni soykirimi konusunun, siyasi kriterler arasina girmesi için çaba harciyor.



Hollande, Tasnak Partisi Merkez Komitesi Baskani Murad Papazyan ile geçen hafta Paris’te düzenledigi basin toplantisinda, ‘Avrupa Parlamentosu’ndaki sosyalist grubun, Türkiye’nin AB ile müzakeresine Ermeni soykiriminin Türkiye tarafindan kabul edilmesinin bir sart, bir kriter oldugunu benimsemesini amaçliyoruz’ sözleriyle dügmeye basti.



* * *



FRANSIZ Sosyalistlerin, Türkiye’nin önüne yeni bir siyasi kriter dayatmaya kalktigi bu günlerde, bazi Alman politikacilar da, yine oy avciligi için bir baska ‘tehcir’ sorununu dillerine dolamislardi.



Konu, Çekoslovakya’nin Ikinci Dünya Savasi sirasinda topraklarindan sürdügü Alman ve Macarlarin haklarinin iadesi idi.







Bu çok ilginç bir öyküdür, anlatayim.



Eduard Benes, Ikinci Dünya Savasi sirasinda Nazi’lerle isbirligi yaptiklari gerekçesiyle ülkede yasayan 3 milyon Alman ve 30 bin kadar Macar asilli Çekoslovak’i vatandasliktan atmis, mal varliklarina el koymus ve sinirdisi etmisti. Bu kararlar Çek Cumhuriyeti Anayasasi’nda hálá duruyordu.



Muhafazakar Alman politikacilarindan Edmund Stoiber ve Macaristan Basbakani Victor Orban, iki yil önce bu kararlarin artik Çek Anayasasi’ndan kaldirilmasini istediler. Bunlar orada durdukça Çek Cumhuriyeti’nin Avrupa Birligi üyeliginin mümkün olmadigini savundular.



Çek Yönetimi kabul etmedi. Bu argüman kabul edilir ve Anayasa’dan Benes kararnameleri kaldirilirsa, milyonlarca Alman ve Macar’a tazminat hakki dogabilirdi. Prag, tarihi kosullarin dayatmasiyla atilmis olan adimlarin bedelini simdi ödemek istemiyordu. Gerekçe böyle açiklandi.



Ve hepimizin bildigi gibi, Çek Cumhuriyeti 1 Mayis 2004’te Avrupa Birligi’ne üye de oldu.



* * *



AB Komisyonu Baskani Prodi, Mayis 2002’de Brüksel’de, ‘Gelecege bakmaliyiz. AB, affetmek ve yeni bir sayfa açmak anlayisi temelinde kurulmustur’ diyordu.



Günter Verheugen ise 11 Nisan 2002’de Prag’da yaptigi açiklamada sunlari söylüyordu:



‘AB Antlasmasina göre, üye ülkeler ve Avrupa Birligi kurumlari aday ülkeler hakkinda, geçmiste yaptiklari ile degil, simdiki uygulamalari ile karar vermek durumundadirlar. Çek Cumhuriyeti’nin basarisi geçmisin meseleleri hakkindaki tartismalarla gölgelenmemeli.’







======







evet arkadaslar



avrupanin bu tavirlarini biliyoruz. genede hatirlatayim dedim...

DeLaHoya
15.05.05, 23:59
Ich will mich jetzt nicht in die Angelegenheiten der Sudentendeutschen einmischen, ich kenne mich da zu wenig aus. Ich kenne das Thema nur vom Fernsehen durch die Vertreterin der Sudetendeutschen, diese blonde Frau.



Was ich hier jedoch lese... nimmt man dies und die Verbrechen bzw. Völkermorde Frankreichs in Algerien, Italiens ins Libyen, des Deutschen Reiches in Afrika und zig andere Beispiele (Belgien), kann man nur den Kopf schütteln über die "Europäische Erinnerungskultur"!



Was für Heuchler!

Bilgisayar
16.05.05, 03:49
Ich will mich jetzt nicht in die Angelegenheiten der Sudentendeutschen einmischen, ich kenne mich da zu wenig aus. Ich kenne das Thema nur vom Fernsehen durch die Vertreterin der Sudetendeutschen, diese blonde Frau.



Was ich hier jedoch lese... nimmt man dies und die Verbrechen bzw. Völkermorde Frankreichs in Algerien, Italiens ins Libyen, des Deutschen Reiches in Afrika und zig andere Beispiele (Belgien), kann man nur den Kopf schütteln über die "Europäische Erinnerungskultur"!



Was für Heuchler!

Was für eine Erinnerungskultur eher eine ausgeprägte Leugnungs- und Verdrängungskultur nicht wahr!

Ostmanlowca
14.08.05, 01:35
Benesch-Dekrete? was?

[...]

Die verbrecherischen Anordnungen der Benesch-Dekrete, die mehrere Millionen Menschen ausplünderten und beraubten, sind ohne jedes Beispiel.
Unabdingbare Grundvoraussetzung für jeden sudetendeutsch-tschechischen Ausgleich ist die Aufhebung dieser nach wie vor gültigen rassistischen Gesetze.


Quelle (http://www.mitteleuropa.de/benesch-d04.htm):


[size=3](Großteils entnommen aus: „Die Sudetendeutschen und ihre Heimat“. ISBN3-928415-00-X)
Die Benesch-Dekrete sowie das Kaschauer Programm sind bereits hier veröffentlicht: gehen Sie mit dem Rückwärts-Zeiger Ihres Brausers zurück!
ML 2000-01-13


Die Dekrete waren doch völlig in Ordnung, wer will schon mit seinem früheren Mörder(z.B. SS) im gleichen Haus wohnen.
Außerdem haben diese Sudetendeutschen Tschechien verraten.

DeLaHoya
14.08.05, 09:55
Die Dekrete waren doch völlig in Ordnung, wer will schon mit seinem früheren Mörder(z.B. SS) im gleichen Haus wohnen.
Außerdem haben diese Sudetendeutschen Tschechien verraten.

Was bist du für ein Landsmann?

Ostmanlowca
14.08.05, 10:03
Was bist du für ein Landsmann?

Warum?

DeLaHoya
14.08.05, 10:06
Warum?

Was denkst du eigentlich über die Auswanderung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Ostgebieten?

Ostmanlowca
14.08.05, 10:12
Was denkst du eigentlich über die Auswanderung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Ostgebieten?


Sag man nicht, Reisende soll man nicht aufhalten?

DeLaHoya
14.08.05, 10:19
Sag man nicht, Reisende soll man nicht aufhalten?

Die Deutschen sind nicht ausgewandert sondern wurden brutal vertrieben.

Aber das ist typisch... bei den Türken schreit jeder "Völkermord!" und wenn es einem nicht passt, heißt es "Auswanderung"...

Heuchelei...

Ostmanlowca
14.08.05, 10:24
Was denkst du eigentlich über die Auswanderung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Ostgebieten?



Die Deutschen sind nicht ausgewandert sondern wurden brutal vertrieben.

Aber das ist typisch... bei den Türken schreit jeder "Völkermord!" und wenn es einem nicht passt, heißt es "Auswanderung"...

Heuchelei...


Sind sie nun ausgewandert oder wurden sie vertrieben, man kann nicht erst das eine schreiben und danach etwas anderes behaupten...

DeLaHoya
14.08.05, 10:30
Sind sie nun ausgewandert oder wurden sie vertrieben, man kann nicht erst das eine schreiben und danach etwas anderes behaupten...

Das war nur ein Test.

Du schreibst über die Benesch-Dekrete und die Armenier, hast aber dennoch keine Ahnung.

Lass es einfach sein.

Ostmanlowca
14.08.05, 10:34
Das war nur ein Test.

Du schreibst über die Benesch-Dekrete und die Armenier, hast aber dennoch keine Ahnung.

Lass es einfach sein.

Warum soll ICH keine Ahnung haben :confused:

Ich behaupte ja nicht, daß die Deutschen ausgewandert sind und später erzähle dann von Vertreibung.


Waren die Ereignisse nicht in Ordnung?

Refa
14.08.05, 11:16
Ostmanlowca Du stinkst - und zwar nach tausendjährigem Verrat.

Kannst gleich mitschreiben;

Keine Versöhnung mit Landesverrätern mehr -
Mit euer Nasenkrümmung seid ihr für die Christen nicht mehr wert als Kanonenfutter gegen die Türkei.

Ostmanlowca
14.08.05, 11:22
Ostmanlowca Du stinkst - und zwar nach tausendjährigem Verrat.

Kannst gleich mitschreiben;

Keine Versöhnung mit Landesverrätern mehr -
Mit euer Nasenkrümmung seid ihr für die Christen nicht mehr wert als Kanonenfutter gegen die Türkei.


Was ist :confused: :confused:
:rolleyes:

Bátor
14.08.05, 13:03
Benesch Dekret ist für mich wie Stalins grosse Vision aus dem
nichts ein neues Volk mit Geschichte und Kultur zu schaffen.
Da nahm man Lüge, Mord, Repressalien und Vetreibung in
Kauf. Prag eine alte deutsche Siedlung, schon im 9. Jahrhundert
erwähnt. Deutsches kulturelles Zentrum, Gründung der ersten
deutschen Universität, Förderung und Gestaltung durch die
Kaiser Deutschlands und Österreichs.
Das moderne Prag rechnen wir seit 1784, die Stadt begann
sich unheimlich zu entwickeln, um 1890 kam es zu einer enormen
slawischen Zuwanderung, aber auch in die umliegende Region.

Bratislawa,Pozsony, Pressburg:http://66.249.93.104/search?q=cache:az9LJbqFcE0J:ww w.lutheran.hu/z/honlapok/protestans/felvidek/pozsony%3Flang%3Dde+trianon+po zsony&hl=de&start=2

Hauptstadt Ungarns, ohne nennenswerte slawische Bevölkerung bis
1918.
Wie kamen jedoch diese Gebiete unter Benesch in die Hand ????

Trianon, derder Vertrag nach dem 1. Weltkrieg , wo Österreich-Ungarn,
Deutschland durch die Alliirten Gebiete mit reinen deutschen und
ungarischen Bevölkerung weggerissen wurden, als Bestrafung.

Hitlers Wiener Entscheidung hat Teile dieses Unrechts wieder
kompensiert, aber die siegreichen Sowjets und slawische Brüder
haben alles Rückgängig gemacht. Benesch Dekret bewirkte, dass
in dem künstlich hergerichtetet Staat Tschechoslowakei die
Nationalitäten verfolgt, verjagt und aus dem Osten Slawen
in die Wohnhäuser der Einheimischen einquartiert wurden.
Benesch war ein faschist, ein rassist und ist verantwortlich
für die Völkervertreibung. Eine Versöhnung wird es nie geben !

Der Schakal
14.08.05, 13:06
Ruhig Blut leute...:)

Die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten ist selbstverständlich ein Verbrechen gewesen. :)

DeLaHoya
14.08.05, 13:19
Ruhig Blut leute...:)

Die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten ist selbstverständlich ein Verbrechen gewesen. :)

Das war auch nur ein Test, wie seriös Ostmanlowca ist.

Er ist unseriös.

Ostmanlowca
14.08.05, 13:42
Ruhig Blut leute...:)

Die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten ist selbstverständlich ein Verbrechen gewesen. :)


Heh?

Die EU sieht es nicht so.

Aber wenn Sie es gerne glauben wollen, was solls, treten Sie doch dem BDV bei. :p

Der Schakal
14.08.05, 13:45
Heh?

Die EU sieht es nicht so.

Aber wenn Sie es gerne glauben wollen, was solls, treten Sie doch dem BDV bei. :p


Es ist nicht entscheidend wie die EU es sieht. Die Tatsachen zählen. :)

Ostmanlowca
14.08.05, 13:46
Es ist nicht entscheidend wie die EU es sieht. Die Tatsachen zählen. :)


Was sind die Tatsachen?

Der Schakal
14.08.05, 13:53
Was sind die Tatsachen?

Tatsache ist, das die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten selbstverständlich ein Verbrechen ist.

Ostmanlowca
14.08.05, 13:57
Tatsache ist, das die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten selbstverständlich ein Verbrechen ist.
Warum?
Sie haben doch soviele Menschen ermordet.
Sie haben die Polen und Tschechen enteignet.
Sie wollten sie auslöschen, sie bauten KZs.

Der Schakal
14.08.05, 14:00
Warum?
Sie haben doch soviele Menschen ermordet.
Sie haben die Polen und Tschechen enteignet.
Sie wollten sie auslöschen, sie bauten KZs.


Das bestreite ich ja garnicht. Trotzdem ist es ein Verbrechen. So wie man "die Polen und Tschechen enteignet" hat, hat man es auch mit den deutschen. Natürlich war auch das Ziel ein anderes. Man könnte sagen, dass die Vertreibung der deutschen aus "Rache" geschah. Vielleicht sogar "verständlich" ist, aber trotzdem ist es ein Verbrechen...:)

Bátor
14.08.05, 14:28
Zum kotzen ist es, niemand spricht von den Verbrechen der Slowaken
und der Tschechen, weil sie Güntslinge der Siegermächte sind.
Zynisch bestehen sie immer noch auf die Gültigkeit der Benesch
Dekrete, sie sind einfach unmoralisch.

DeLaHoya
14.08.05, 14:50
Warum?
Sie haben doch soviele Menschen ermordet.
Sie haben die Polen und Tschechen enteignet.
Sie wollten sie auslöschen, sie bauten KZs.

Aha... alle Deutsche sind also Nazis!

Jetzt müssen die Türken schon die Deutschen in Schutz nehmen vor Leuten wie dir!

Ostmanlowca
14.08.05, 15:04
Aha... alle Deutsche sind also Nazis!

Jetzt müssen die Türken schon die Deutschen in Schutz nehmen vor Leuten wie dir!

Wenn Sie meinen...

Darauf bin ich schon gespannt. :)

bigberta
14.08.05, 17:51
Lest Ihr auch hier: (http://www.20six.de/Martinius/weblogCategory/1vfq93lzbb2d3)

Der Verfasser ist Slowake, ich persönlich finde ihn sehr nett, obwohl ich seine Meinung sehr oft nicht teile.

Obwohl ich gegen allzu griffige Vergleiche bin: eine Ähnlichkeit haben für mich die Armenier/Sudetendeutschen schon: Staatsbürger haben sich in einer schwierigen Lage gegen ihren Staat gestellt. Und in beiden Fällen scheint es mir so zu sein, als ob da Gegenreaktionen, die *eigentlich* ihre Berechtigung hatten, entgleist sind - wenn ich schreibe "scheint", dann heißt das nicht, daß ich auf meine Interpretation bestehe.

Zu den Sudetendeutschen noch folgendes: als "Deutscher" und "Ungar" im Sinne dieser Dekrete wurde man nicht durch Geburt, sondern durch Eintrag auf eine entsprechende Volkstumsliste, bzw. Bemühen um die deutsche oder ungarische Staatsbürgerschaft, d.h., auch Tschechen und Slowaken, die "aufs falsche Pferd" gesetzt hatten, fielen dann plötzlich unter diese Dekrete.

Und ich sehe noch eine Parallele zwischen dem Sudetendeutschen- und dem Armenierproblem: beides wird in Stammtischparolen mißbraucht, besonders von Herrn Stoiber; mittlerweile gelten die Sudetendeutschen bzw. ihre Nachkommen in Bayern als "der 4. bayrische Stamm". Wenngleich man sicherlich ihre Aufbauleistungen nicht hoch genug schätzen kann, so haben sie es - wie alle Vertriebenen - doch immer geschafft, auch eine starke Lobby zu haben. Und die für Herrn S. stärkste Lobby sitzt zu Hause bei ihm am Tisch: seine Frau ist 1945 in Karlsbad geboren.

Und "die Benesch-Dekrete" sind übrigens der komplette Verfassungskorpus jener Zeit. - ich denke, was die Tschechen so abnervt, ist, daß die deutschen zum Teil schon wieder auftreten, wie was Besseres und zum Teil spielen die Tschechen da mit, weil sie das Geld brauchen. So wurden in Tschechien Kur-Betten für die eigenen Leute gekürzt, weil man diese Betten als Einnahmequelle braucht und die Fremdenführer in Böhmen sagen wieder "Eger" anstatt "Cheb" und "Karlsbad" anstatt "Karlový Vary".

Und noch was: es gibt zarte Pflänzchen, auch von Tschechischer Seite das Unrecht anzuerkennen. auf der Brücke von Aussig (an der Elbe)= Usti nad labem wurde eine Gedenktafel angebracht für die Deutschen , die 1945 auf eben dieser Brücke massakriert wurden, weil man ihnen die Explosion eines Munitionsdepots in die Schuhe geschoben hatte.

Bátor
14.08.05, 18:20
Lest Ihr auch hier: (http://www.20six.de/Martinius/weblogCategory/1vfq93lzbb2d3)

Der Verfasser ist Slowake, ich persönlich finde ihn sehr nett, obwohl ich seine Meinung sehr oft nicht teile.

Obwohl ich gegen allzu griffige Vergleiche bin: eine Ähnlichkeit haben für mich die Armenier/Sudetendeutschen schon: Staatsbürger haben sich in einer schwierigen Lage gegen ihren Staat gestellt. Und in beiden Fällen scheint es mir so zu sein, als ob da Gegenreaktionen, die *eigentlich* ihre Berechtigung hatten, entgleist sind - wenn ich schreibe "scheint", dann heißt das nicht, daß ich auf meine Interpretation bestehe.

Zu den Sudetendeutschen noch folgendes: als "Deutscher" und "Ungar" im Sinne dieser Dekrete wurde man nicht durch Geburt, sondern durch Eintrag auf eine entsprechende Volkstumsliste, bzw. Bemühen um die deutsche oder ungarische Staatsbürgerschaft, d.h., auch Tschechen und Slowaken, die "aufs falsche Pferd" gesetzt hatten, fielen dann plötzlich unter diese Dekrete.

Und ich sehe noch eine Parallele zwischen dem Sudetendeutschen- und dem Armenierproblem: beides wird in Stammtischparolen mißbraucht, besonders von Herrn Stoiber; mittlerweile gelten die Sudetendeutschen bzw. ihre Nachkommen in Bayern als "der 4. bayrische Stamm". Wenngleich man sicherlich ihre Aufbauleistungen nicht hoch genug schätzen kann, so haben sie es - wie alle Vertriebenen - doch immer geschafft, auch eine starke Lobby zu haben. Und die für Herrn S. stärkste Lobby sitzt zu Hause bei ihm am Tisch: seine Frau ist 1945 in Karlsbad geboren.

Und "die Benesch-Dekrete" sind übrigens der komplette Verfassungskorpus jener Zeit. - ich denke, was die Tschechen so abnervt, ist, daß die deutschen zum Teil schon wieder auftreten, wie was Besseres und zum Teil spielen die Tschechen da mit, weil sie das Geld brauchen. So wurden in Tschechien Kur-Betten für die eigenen Leute gekürzt, weil man diese Betten als Einnahmequelle braucht und die Fremdenführer in Böhmen sagen wieder "Eger" anstatt "Cheb" und "Karlsbad" anstatt "Karlový Vary".

Und noch was: es gibt zarte Pflänzchen, auch von Tschechischer Seite das Unrecht anzuerkennen. auf der Brücke von Aussig (an der Elbe)= Usti nad labem wurde eine Gedenktafel angebracht für die Deutschen , die 1945 auf eben dieser Brücke massakriert wurden, weil man ihnen die Explosion eines Munitionsdepots in die Schuhe geschoben hatte.
Ich glaube es wird etwas übersehen, man tut so als man mit
dem Wiener Entscheid in 1938 unrecht getan wurde, jedoch ist das Unrecht
in 1918 passiert, wo man diesen Staat auf Kosten der Deutschen
und der Ungarn künstlich bildete. In 1918 wurde aus ungarischen Staatsbürger
durch Gebietsabtrennungen Tschechoslowaken. Das hat mit dem
Armeniern-Problem keine ähnlichkeit. Der Türkei ist wohl nach dem 1.Weltkrieg
nicht viel anderes ergangen, sie hatten halt mehr Glück unter Attatürk.

k

Ostmanlowca
14.08.05, 18:24
1. Quelle?
2. Nicht jeder Mensch ist schlau.
3. Es gab Slowaken, die für die Nazis waren, nicht viele vermutlich, aber es gab sie und diese Nazislowaken wollten sich damals von Tschechien mit Hitlers Hilfe lösen.

4. Armenier haben die Türken nicht in die KZs gesteckt oder ihre Rasse höher gestellt als die türkische, sie haben sie auch nicht vergast oder zu Zwangsarbeit gezwungen.

5. Der Vergleich, wo die Verbrechen der Nazis relativiert werden sollen, müßte für jeden Ausländer in Deutschland alamierend sein.

Ostmanlowca
14.08.05, 18:27
Ich glaube es wird etwas übersehen, man tut so als man mit
dem Wiener Entscheid in 1938 unrecht getan wurde, jedoch ist das Unrecht
in 1918 passiert, wo man diesen Staat auf Kosten der Deutschen
und der Ungarn künstlich bildete. In 1918 wurde aus ungarischen Staatsbürger
durch Gebietsabtrennungen Tschechoslowaken. Das hat mit dem
Armeniern-Problem keine ähnlichkeit. Der Türkei ist wohl nach dem 1.Weltkrieg
nicht viel anderes ergangen, sie hatten halt mehr Glück unter Attatürk.

k

Seit 1918 sind Polen, Teschien, Ungarn, Finnland entstanden, sind Sie der Meinung, daß das ein historischer Fehler war???

Bátor
14.08.05, 18:47
Seit 1918 sind Polen, Teschien, Ungarn, Finnland entstanden, sind Sie der Meinung, daß das ein historischer Fehler war???
Die Ausbildung der polnischen Nation kann man schon ab des 10. jahrhundert
erkennen, Polens goldene Zeitalter geht in das 16. Jahrhundert zurück.
Die Aufteilung des Landes und nach Wiederherstellung der Souverenität
in 1928 soll noch nicht heissen, das Polen früher nicht gegeben hat.
Analog kann man das von der Slowakei und der Tschechei oder derTschechoslowakei nicht erzählen, es sind Kunstgebilden.
Vor allem wurde Polen nicht auf Kosten anderer Nationalitäten aus
dem Boden gestampft. Ungarn wurde 1000 gegründet , der Landraub
durch die Alliirten zugunsten der Slowaken ist ein Unrecht.

bigberta
14.08.05, 18:47
Ich glaube es wird etwas übersehen, man tut so als man mit
dem Wiener Entscheid in 1938 unrecht getan wurde, jedoch ist das Unrecht
in 1918 passiert, wo man diesen Staat auf Kosten der Deutschen
und der Ungarn künstlich bildete. In 1918 wurde aus ungarischen Staatsbürger
durch Gebietsabtrennungen Tschechoslowaken.
k

Ja, das war damals das Problem: die Nachfolgestaaten der Großreiche kamen mit ihren Minderheiten nicht klar. Aber - ich glaube, du bist Ungar? - kann man das denn nicht heute auf sich beruhen lassen? Stell' Dir mal vor, alle wollten jetzt ihre Gebiete wiederhaben...

Ostmanlowca
14.08.05, 18:56
Die Ausbildung der polnischen Nation kann man schon ab des 10. jahrhundert
erkennen, Polens goldene Zeitalter geht in das 16. Jahrhundert zurück.
Die Aufteilung des Landes und nach Wiederherstellung der Souverenität
in 1928 soll noch nicht heissen, das Polen früher nicht gegeben hat.
Analog kann man das von der Slowakei und der Tschechei oder derTschechoslowakei nicht erzählen, es sind Kunstgebilden.
Vor allem wurde Polen nicht auf Kosten anderer Nationalitäten aus
dem Boden gestampft. Ungarn wurde 1000 gegründet , der Landraub
durch die Alliirten zugunsten der Slowaken ist ein Unrecht.

Die Tschechen waren schon vor den Ungarn da und hatten ihr Land.
Sie wurden jedoch dann in das Deutsche Reich eingegliedert(HRDN).
Um 950 gabs dann eine Schlacht, wo die Ungarn besiegt wurden und die Raubzüge einstellen mußten, sie wurden seßhaft, an dieser Schlacht nahmen auch die Tschechen teil.



P.S.:

Außerdem sind die Ungarn nicht turkstämmig, sondern sind finno-ungarischer Absammung.

Bátor
14.08.05, 20:13
Die Tschechen waren schon vor den Ungarn da und hatten ihr Land.


P.S.:

Außerdem sind die Ungarn nicht turkstämmig, sondern sind finno-ungarischer Absammung.

das ist einer der grossen Irrglauben, aber darüber haben einige Ungarn
hier an anderen Stellen geschrieben.

bigberta
14.08.05, 20:39
das ist einer der grossen Irrglauben, aber darüber haben einige Ungarn
hier an anderen Stellen geschrieben.

Hallo, Bator, wärest Du vielleicht mal so nett, hier ein paar links zu setzen? Ich meine nämlich, mich daran zu erinneren, daß Vambéry genau das herausge- funden hätte: nämlich den finno-ugrischen Ursprung der Ungarn (wobei ich natürlich auch dankbar wäre für die Erklärung des Unterschieds zwischen Turkstämmig auf der einen und finno-ugrisch auf der anderen, ich hielt das nämlich immer für zwei Untergruppen einer Großgruppe und hauptsächlich sprchlich unterschieden.

TIA (Thanx in Advance)
Die Dicke Berta

Der Schakal
14.08.05, 20:59
@bigberta


http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?p=43863#post438 63

Bátor
14.08.05, 21:02
Hallo, Bator, wärest Du vielleicht mal so nett, hier ein paar links zu setzen? Ich meine nämlich, mich daran zu erinneren, daß Vambéry genau das herausge- funden hätte: nämlich den finno-ugrischen Ursprung der Ungarn (wobei ich natürlich auch dankbar wäre für die Erklärung des Unterschieds zwischen Turkstämmig auf der einen und finno-ugrisch auf der anderen, ich hielt das nämlich immer für zwei Untergruppen einer Großgruppe und hauptsächlich sprchlich unterschieden.

TIA (Thanx in Advance)
Die Dicke Berta
Nun Vambery war gerade der Überzeugung, dass die Ungarn ein türkisches
Volk ist mit ugorischen Sprachklang. Diese Einsicht setzt sich jetzz immer mehr
bei uns durch , da seit einiger Zeit bekannt ist, da mit den Finnen
keinerlei!!! genetische Verbindung besteht. 50 Finn -Wörter stehen 2000
alttürkischen Worte im Ungarischen gegenüber. Die finnugoristik ist
eine habsburgische Erfindung, die betraf allerdings nur die Sprache und
niemals die Antropologie der Ungarn. Antropologisch waren die Ungarn
ein zentralasiatisches Volk aus dem Onogur Verband.
In Finnlannd sind schon seit einiger Zeit Korrekturen in den Schulbüchern
vorgenommen worden, da sie genetisch sich ,neulich ,dem Germanentum
zugetan fühlen. Man soll ungarische oder ENGLISCHE Seiten studieren,
die sind unpolitisch.http://64.233.183.104/search?q=cache:tAgfWPez_QQJ:ww w.answers.com/topic/hungarian-prehistory+vambery+Hungarians+ of+Turkish+origin+&hl=de

genetik:
http://64.233.183.104/search?q=cache:DeRUFaCNh9YJ:st udentorgs.utexas.edu/husa/origins/genetics.magyar.html+matsumoto +Hungarians+&hl=de

http://64.233.183.104/search?q=cache:YnEXw9shliEJ:ww w.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1 F6632/Doc~E2DF401981C954C3089C905F85 90B3253~ATpl~Ecommon~Scontent. html+vambery+ungarische&hl=de

bigberta
14.08.05, 21:17
Danke! :D

Ostmanlowca
14.08.05, 21:49
Nun Vambery war gerade der Überzeugung, dass die Ungarn ein türkisches
Volk ist mit ugorischen Sprachklang. Diese Einsicht setzt sich jetzz immer mehr
bei uns durch , da seit einiger Zeit bekannt ist, da mit den Finnen
keinerlei!!! genetische Verbindung besteht. 50 Finn -Wörter stehen 2000
alttürkischen Worte im Ungarischen gegenüber. Die finnugoristik ist
eine habsburgische Erfindung, die betraf allerdings nur die Sprache und
niemals die Antropologie der Ungarn. Antropologisch waren die Ungarn
ein zentralasiatisches Volk aus dem Onogur Verband.
In Finnlannd sind schon seit einiger Zeit Korrekturen in den Schulbüchern
vorgenommen worden, da sie genetisch sich ,neulich ,dem Germanentum
zugetan fühlen. Man soll ungarische oder ENGLISCHE Seiten studieren,
die sind unpolitisch.http://64.233.183.104/search?q=cache:tAgfWPez_QQJ:ww w.answers.com/topic/hungarian-prehistory+vambery+Hungarians+ of+Turkish+origin+&hl=de

genetik:
http://64.233.183.104/search?q=cache:DeRUFaCNh9YJ:st udentorgs.utexas.edu/husa/origins/genetics.magyar.html+matsumoto +Hungarians+&hl=de

http://64.233.183.104/search?q=cache:YnEXw9shliEJ:ww w.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1 F6632/Doc~E2DF401981C954C3089C905F85 90B3253~ATpl~Ecommon~Scontent. html+vambery+ungarische&hl=de



Das ist aber nicht offiziell, nicht in der Welt noch in Ungarn selbst.

Es gibt immer einpaar Leute/auch Wissenschaftler, die eine andere Meinung vertreten.

Bátor
14.08.05, 22:45
Das ist aber nicht offiziell, nicht in der Welt noch in Ungarn selbst.

Es gibt immer einpaar Leute/auch Wissenschaftler, die eine andere Meinung vertreten.
Ja sicher, es sind die gutbetuchten Wissenschaftler der kommunistischen
Ära, die zum Glück langsam ableben. Glabe mir, die Garde dieser
Wisenschaftler sind in unserer Geschichte hinlänglich bekannt.
Und ich glaube, du weiss es sogar, was und wer hinter der Türk-Herkunft
(welche Gruppen)stecken.

bigberta
14.08.05, 23:29
Nun Vambery war gerade der Überzeugung, dass die Ungarn ein türkisches
Volk ist mit ugorischen Sprachklang. Diese Einsicht setzt sich jetzz immer mehr
bei uns durch , da seit einiger Zeit bekannt ist, da mit den Finnen
keinerlei!!! genetische Verbindung besteht. 50 Finn -Wörter stehen 2000
alttürkischen Worte im Ungarischen gegenüber. Die finnugoristik ist
eine habsburgische Erfindung, die betraf allerdings nur die Sprache und
niemals die Antropologie der Ungarn. Antropologisch waren die Ungarn
ein zentralasiatisches Volk aus dem Onogur Verband.

@Bátor, weißt Du, daß es in Buchara eine usbekisch-ungarische Vambéry-Freundschaftsgesellschaft gibt? Im Ark-Museum in Buchara habe ich einige Sachen von denen gesehen. - Aber hauptsächlich noach mal danke an alle; jetzt habe ich wieder was zum drauf rumkauen.

Magyar
15.08.05, 00:33
Die Tschechen waren schon vor den Ungarn da und hatten ihr Land.
Sie wurden jedoch dann in das Deutsche Reich eingegliedert(HRDN).
Um 950 gabs dann eine Schlacht, wo die Ungarn besiegt wurden und die Raubzüge einstellen mußten, sie wurden seßhaft, an dieser Schlacht nahmen auch die Tschechen teil.



P.S.:

Außerdem sind die Ungarn nicht turkstämmig, sondern sind finno-ungarischer Absammung.

Die Lechfeldschlacht fand nicht 950, sondern im Herbst 955 n. Chr auf dem Lechfeld, südlich von Augsburg ( bei Königsbrunn + Gunzenlee ) statt. An der Schlacht, die von Otto I. geführt wurde, nahmen Bayern, Sachsen, Thüringer, Lothringer, Böhmen usw. Teil.

In der Schlacht fiel u.A. auch der lothringische Herzog Konrad, der bei der Gefangennahme des Magyaren " Lehel " oder besser bekannt als " Lèl " von Ihm mit seinem Horn erschlagen wurde.

Herzog Konrad sank tödlich zu Boden und wurde, soweit mir bekannt, im Dom zu Worms beigesetzt. Das Horn aus Elfenbein ist noch heute im Museum in Ungarn ( Jàszberèny ) zu besichtigen und es gibt noch heute einen Stadtteil in München ( Lèl ), daß nach dem Magyaren " Lèl " benannt wurde.

Die Magyaren kennt man in Europa offiziell seit ca. 895 n. Chr. Sie zerstörten damals um 907 n. Chr. bei Ihren Raubzügen das Reich des Svatopluk, welches die heutige Slowakei ist. Die Magyaren zogen danach brennend und mordend weiter nach Sachsen und Thüringen, belagerten die Jechaburg ( heute Sondershausen / Thüringen ) und wurden erstmalig in der Schlacht an der Unstrut ( bei Merseburg ) zurückgeschlagen.

Die Magyaren zogen sich daraufhin zurück, attackierten jedoch weiterhin Westeuropa, Ostrom ( Byzanz ) und fielen, wie bereits schon die Hunnen vor Ihnen u.a. auch in Oberitalien ein.

Der entscheidende Sieg über die Magyaren konnte erst 955 n. Chr. unter vereinten Kräften errungen werden. Anschliessend nahmen die Magyaren das Christentum an und krönten um 1001 n. Chr. Ihren ersten christl. König Istvàn, besser bekannt als Stephan I. von Ungarn. Seine Gemahlin war die bayrische Herzogstochter Gisela von Bayern.

Die Magyaren ( Ungarn ) sind Nachfahren der schwarzen Hunnen Attilas, die 375. n. Chr. bis ca. 453 n. Chr. ( unter Attila ) ganz Westeuropa attackiert haben und im Zuge Ihrer damaligen Raubzüge die große Völkerwanderung in Europa auslösten.

Die Hunnen konnten erst 451. n. Chr. auf den katalaunischen Feldern, nördl. von Chalons s. Marne / Frankreich, von Westgoten, Römern, Burgundern, Alanen usw. im Verbund geschlagen werden.

Die Hunnen entstammen dem alttürkisch-onogurischen Stammesverbund der Khara-Bulkhar ( Ugor / Ogur / Onoguren ) sowie den Hunno-Bulgaren, die im
gemeinsamen Verbund West-Europa attackierten.

Aus diesem hunnischen Zweig, der vorwiegend aus alttürkischen wie auch ugrischen ( Ugor=Magyar ) Stämmen bestand, ging später im 9. und 10. Jahrh. n. Chr. letzten Endes das Volk der Magyaren hervor. Erst ab diesem Zeitraum kannte man die Ungarn in Europa als " Magyar ", so daß man ab diesem Zeitpunkt in Europa auch von den Magyaren ( Ungarn ) spricht.

An der Landnahme der Magyaren waren auch alttürkische Kumanen ( Kipcak ) und weitere kabarische Stämme ( türk: Hazar ) beteiligt. Die Kabaren waren abtrünnige Stämme der Khasaren ( Hazar ). Der größte Teil der Kumanen kam jedoch erst später im Zuge des Mongoleneinfalles 1241 n. Chr. nach Ungarn.

Die ungarische Sprache ist, wie die türkische Sprache, eine agglutierende. Es gibt in Europa ( mit Ausnahme d. Finnischen ) kein anderes Volk, daß auch nur im geringsten eine annähernde Ähnlichkeit mit der ungarischen Sprache hat, da die ungarische Sprache der Magyaren keine europäische, sondern eine ural-altaische Sprache ( asiatisch ) ist.

Die finnische Sprache zum ungarischen beträgt gerade mal 0,1 %. Also, so gut wie gar kein Bezug zum ungarischen. Was jedoch nicht heisst, daß die Ungarn die Finnen nicht mögen..! Sie siedelten ja lange Zeit am südlichen Ural friedlich nebeneinader, so daß sich die gute alte Freundschaft noch bis zum heutigen Tage erhalten hat.

Ein Finne kann sich mit einem Ungarn aber genauso wenig unterhalten, wie ein Ungar sich auf finnisch unterhalten kann. Es gibt aber auf der anderen Seite eine Menge alttürk. Worte im ungarischen, welches die Magyaren schon vor über 1000 Jahren aus Asien mitbrachten.

Die Bezeichnung " finn-ugor " bezieht sich lediglich darauf, daß noch vor tausenden von Jahren ein gewisser Anteil des Volkes der Magyaren ( Ugor ) am südlichen Ural mit finnischen Stämmen quasi " Haus an Haus " gesiedelt hat. Aus diesem Grund ist man bislang auch immer davon ausgegangen, daß sich Magyaren und Finnen sprachlich in einem gleichem Einklang gegenüber gestanden haben. Dies ist aber in dieser Form nicht ganz richtig, denn man muß immer zwei Gruppierungen voneinander unterscheiden:

1. Finn ( Die Finnen ) + 2. Ugor ( Die Magyaren ).
Die Sprache der Finnen ist eine nordische, aber die Sprache der Ungarn bzw. der Magyaren ( Ugor ) im Gegensatz zum Finnischen ist eine ugrische. Und ugrisch gehört dem alttürkischen Zweig an.

Das ugrische hat sehr viele alttürkische Wörter in der Sprache, was sicherlich jeder Türke auch hier im Forum bestätigen kann, wenn man z.B. einen Ungarn reden hört.

Man darf aber eines bei den Recherchen über die Magyaren niemals vergessen:

Die Magyaren kennt man in Europa erst seit dem 9. und 10. Jahrh. n. Chr.
Vorher bezeichnetet man die Magyaren immer nur als Hunnen, Hunni, Turk, Tataren, Turk-Tataren, Ongroi, Onogur, Hunogur ( Hun + Ogur ) usw.

Aus byzantinischen Quellen kennt man die Ungarn als " Szabartoi Aszfaloi ". Szabartoi Aszfaloi geht auf das alttürkische Volk der Sabiren ( türk: Sabir / Sabirlar / Sabarlar ) zurück, welches eindeutig alttürkischen Ursprungs ist.

Hungarian ethnic:
http://users.cwnet.com/millenia/magynam.htm

Man sieht schon, daß das Volk der Magyaren ( Ungarn ) aus sehr vielen verschiedenen Stämmen entstanden ist.

Ugoren - Sabiren - Onoguren - Hunno-Bulgaren, Kumanen ( Kipcak ) - die alten Kabaren ( Hazar ) und...und...und..! Somit stammt das Magyarentum zum Großteil aus alttürk.-onogurischen, wie auch von ugrischen Stämmen
ab.

Geht man noch weiter in die ungarische Geschichte zurück, sieht man die Magyaren als Nachfahren der Skythen. Einige Geschichtsforscher vermuten auch Verbindungen zu den Sumerern ( Mesopotamien ). Die Skythen gelten aber wiederum als Vorfahren der Hunnen, dessen Nachfahren wiederum die Awaren und Magyaren sind. Es ist ein immer wiederkehrender Kreislauf, aber um das auch alles plausibel nachvollziehen zu können, muß man sich mit der Geschichte der Ungarn schon intensiver auskennen und auch weiter in die Geschichte zurückgehen, als nur 1000 Jahre bzw. seit der Krönung von Stephan.I um 1001 n. Chr, in Europa.

Gruß Magyar :)

Carlito
15.08.05, 01:12
Hallo Magyar,
ich füge jetzt etwas ein was ich in einem anderen Forum geschrieben habe.Mich würde deine Meinung dazu Interessieren. Es ist aus dem PF es ging um Herkunft, einige PKKler behaupten Arier zu sein u.s.w aber es geht um die Sumerer:
--------------------------------------------------------------------------
Mein vertrauen in Geschichtsschreibung wird immer weniger. Das es nur noch zu gewissen Zwecken missbraucht wird macht nachdenklich. Das Hochkulturen einfach verschwinden ist ja üblich denn wenn die eigenen wurzeln bei der Errichtung nicht in Frage kommen soll es am besten niemand geben der als mögliche nachfahren in betracht gezogen werden können weil es das Weltbild gehörig aufwirbeln könnte. Da ich kein Experte bin, habe ich einpaar Fragen zu den Sumerern. Die Erdgöttin hieß bei den Sumerern Urash, was dem Türkischen Uras ähnelt was soviel wie mühe volles handeln bedeutet. Nun wenn man bedenkt das Erde erst mal umgegraben Bepflanzt und dann mühe voll versorgt werden muss um Nahrungsmittel zu gewinnen entstehen einige Parallelelen die schwer mit Zufall zu erklären sind. Erde gleich Mühevoll ergibt Sinn. Daher meine Frage woher man die Namen der Götter weiß? Wo und wie werden die Namen erwähnt?
Weitere Parallelen gibt es beim Mondgott Nanna und Fruchtbarkeits-Gott Inanna. “In” bedeutet im Türkischen soviel wie komm runter und “anna” Mutter. Fruchtbar ist es wenn die Sonne die Pflanzen wachsen lässt. Da der Mond( Nanna) für Dunkelheit steht ist es sehr gut zu verstehen das man Komm runter Nanna sagt “Inanna” also damit der Tag beginnen kann der mit ihrer Sonne das Gemüse zum reifen bringt. Daher Inanna für “Mond geh unter” und synonym für Fruchtbarkeit!
Ich habe es langsam satt mir erzählen zu lassen die Sumerer seien vom Himmel gefallen und wieder vom Erdboden verschluckt worden. Der Name Sumerer Su- Wasser ist ein weiterer Indiz da das gebiet reich an wasser ist und logischer weise bei namens Gebung an Orte eine sehr wichtige rolle spielt da wir zur Wüste auch wegen seiner Landschaft den Namen geben. Es ist nahe liegend das Su mer wenn man es als Türkisch auslegt Wasser Marmor heißt weil “Mer” findet man ebenfalls im türkischen mer mer. Da Marmor eine Landschaft beschreibt wie Erde oder Gebirge ist es nahe liegend das aus diesem grund dem Ort Wasser-Marmor gegeben wurde. Ich kenne mich nicht sonderlich aus aber alles Zufall? Ich denke nicht und langsam vermute ich hinter der Sumerer seien einfach vom Himmel gefallen und wieder verschwunden Theorie steckt ein unseriöser versuch Geschichte nach eigenem Weltbild zuformen, und ich hoffe sehr das ich mich irre. Wenn vor 3500 Jahren an einem Ort Türkische begriffe rumschwirren dann können die Sprecher nicht weit weg sein. Daher wichtig wie man diese Namen herausgefunden hat.
--------------------------------------------------------------------------

Ist doch Interessant wie vertändlich die namen sind,wenn man sie als türkisch versteht!?

dertli4u
15.08.05, 14:10
Das ist aber nicht offiziell, nicht in der Welt noch in Ungarn selbst.

Es gibt immer einpaar Leute/auch Wissenschaftler, die eine andere Meinung vertreten.

ich empfehle dir die beiträge bei
http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?p=43980#post439 80

da sind echt interressante sachen.

Magyar
15.08.05, 18:15
[QUOTE=Carlito Brigande']Hallo Magyar,
--------------------------------------------------------------------------Selam, Carlito Brigande..! :)

Ich kenne mich wie ich denke, recht gut in ungarischer Geschichte aus,
aber über die alten Sumerer kann ich leider auch keine konkreten Aussagen machen, die geschichtlich ausreichend verwertbar wären. Leider..! Ich weiß nur, daß Verbindungen zwischen Ungarn und Sumerern in irgend einer Form bestanden haben sollen.

Bei uns Ungarn bedeutet aber das Wort Anya " Mutter " und auch im türkischen müsste es Anna / Anne / Anya o.ä. heissen.

Es gibt im Topkapi Museum in Istanbul das Werk " Tarihi Üngürüs ", daß auch sumerisch-magyarische Verbindungen beinhaltet. Ich habe es noch nicht gelesen, habe mir aber sagen lassen, daß die Rückschlüsse der Magyaren auch auf sumerische Einflüsse zurückgehen.

Inwieweit und prozentual, daß weiß ich leider nicht genau, da ich mich hauptsächlich mit den ural-altaischen Völkern beschäftige. Aber vielleicht ist das " Tarihi Üngürüs " ja auch im Internet in türkischer Sprache lesbar. Davon gehe ich zumindest aus. Das Werk ist von Mahmoud Terdjuman geschrieben worden bzw. übersetzt worden, soweit mir bekannt.

Wäre sicherlich interessant, dort mal reinzuschauen. ;)

Gruß @Magyar :)

Carlito
15.08.05, 18:31
Danke Magyar,
ich werde mal nachschauen was ich darüber finden kann.

Bátor
15.08.05, 19:13
Hallo Magyar,
ich füge jetzt etwas ein was ich in einem anderen Forum geschrieben habe.Mich würde deine Meinung dazu Interessieren. Es ist aus dem PF es ging um Herkunft, einige PKKler behaupten Arier zu sein u.s.w aber es geht um die Sumerer:
--------------------------------------------------------------------------
Mein vertrauen in Geschichtsschreibung wird immer weniger. Das es nur noch zu gewissen Zwecken missbraucht wird macht nachdenklich. Das Hochkulturen einfach verschwinden ist ja üblich denn wenn die eigenen wurzeln bei der Errichtung nicht in Frage kommen soll es am besten niemand geben der als mögliche nachfahren in betracht gezogen werden können weil es das Weltbild gehörig aufwirbeln könnte. Da ich kein Experte bin, habe ich einpaar Fragen zu den Sumerern. Die Erdgöttin hieß bei den Sumerern Urash, was dem Türkischen Uras ähnelt was soviel wie mühe volles handeln bedeutet. Nun wenn man bedenkt das Erde erst mal umgegraben Bepflanzt und dann mühe voll versorgt werden muss um Nahrungsmittel zu gewinnen entstehen einige Parallelelen die schwer mit Zufall zu erklären sind. Erde gleich Mühevoll ergibt Sinn. Daher meine Frage woher man die Namen der Götter weiß? Wo und wie werden die Namen erwähnt?
Weitere Parallelen gibt es beim Mondgott Nanna und Fruchtbarkeits-Gott Inanna. “In” bedeutet im Türkischen soviel wie komm runter und “anna” Mutter. Fruchtbar ist es wenn die Sonne die Pflanzen wachsen lässt. Da der Mond( Nanna) für Dunkelheit steht ist es sehr gut zu verstehen das man Komm runter Nanna sagt “Inanna” also damit der Tag beginnen kann der mit ihrer Sonne das Gemüse zum reifen bringt. Daher Inanna für “Mond geh unter” und synonym für Fruchtbarkeit!
Ich habe es langsam satt mir erzählen zu lassen die Sumerer seien vom Himmel gefallen und wieder vom Erdboden verschluckt worden. Der Name Sumerer Su- Wasser ist ein weiterer Indiz da das gebiet reich an wasser ist und logischer weise bei namens Gebung an Orte eine sehr wichtige rolle spielt da wir zur Wüste auch wegen seiner Landschaft den Namen geben. Es ist nahe liegend das Su mer wenn man es als Türkisch auslegt Wasser Marmor heißt weil “Mer” findet man ebenfalls im türkischen mer mer. Da Marmor eine Landschaft beschreibt wie Erde oder Gebirge ist es nahe liegend das aus diesem grund dem Ort Wasser-Marmor gegeben wurde. Ich kenne mich nicht sonderlich aus aber alles Zufall? Ich denke nicht und langsam vermute ich hinter der Sumerer seien einfach vom Himmel gefallen und wieder verschwunden Theorie steckt ein unseriöser versuch Geschichte nach eigenem Weltbild zuformen, und ich hoffe sehr das ich mich irre. Wenn vor 3500 Jahren an einem Ort Türkische begriffe rumschwirren dann können die Sprecher nicht weit weg sein. Daher wichtig wie man diese Namen herausgefunden hat.
--------------------------------------------------------------------------

Ist doch Interessant wie vertändlich die namen sind,wenn man sie als türkisch versteht!?


Ich habe nur gelesen, dass das ungarische über 50% , das türkische
28% sumerische Wörter hat. Das Wort " UR" heisst bei uns der "Herr",
also der Gott. Das andere Wort für Gott bei uns ist "Isten" , aber das
ist galube ich wieder alttürkisch. Beide Begriffe werden für das
Allmächtige verwendet.

Magyar
15.08.05, 19:15
Danke Magyar,
ich werde mal nachschauen was ich darüber finden kann.

Mach das mal...!

Ich bedaure sehr, daß ich Dir keine weiteren Informationen zu den Sumerern geben kann. Aber ich möchte ja auch nur das wiedergeben, was in irgend einer Form der Wahrheit entspricht. In den letzten Jahrhunderten wurde vieles über die Magyaren " verschleiert " , weil man wohl in Europa kein altes " Turkvolk " als Nachbarn haben wollte. Und schon gar kein Volk, dessen Ahnen die schwarzen Hunnen Attilas waren.

So denke ich zumindest.

Gruß @Magyar

Der Schakal
10.09.05, 23:57
Benesch-Dekrete? was?



Diese Frage hört man immer wieder, wenn man auf die sogenannte "Rechts"-Grundlage für Enteignung und Vertreibung der Sudetendeutschen (und Madyaren) zu sprechen kommt. Was die Benesch-Dekrete bedeutet haben und noch heute bedeuten. Was in diesen Dekreten an Ungeheuerlichkeiten geschrieben steht, das wissen nur die wenigsten. Manchmal löst die Information ein Aha-Erlebnis aus. Man will gar nicht glauben, daß in zwei Staaten, die der Europäischen Union beitreten wollen [Anmerkung schon der EU beigetreten], tatsächlich noch immer derart rassistische Gesetze gelten. Die Forderung nach einer Aufhebung der Benesch-Dekrete in Tschechien und der Slowakei hat nur dann eine Chance, erfüllt zu werden. wenn das Bewußtsein einer breiten Öffentlichkeit dafür geschärft wird. Einen Beitrag dazu bildet diese Broschüre mit einer Auflistung der die Sudetendeutschen betreffenden Benesch-Dekrete. Je mehr Menschen diese Texte lesen und sich dabei wundern, daß so etwas mitten in Europa heutzutage noch immer gültiges Recht sein kann, desto größer wird der Druck auf die Politik, mit diesem himmelschreienden Mißstand endlich aufzuräumen.



Im sogenannten "Kaschauer Statut", dem ersten Programm der tschechoslowakischen Regierung der Nationalen Front vom 5. April 1945, wurde im Artikel VII vorgesehen, fast allen Sudetendeutschen die "tschechoslowakische Staatsbürgerschaft" abzuerkennen, nachdem man sie völkerrechts- und menschenrechtswidrig wieder als tschechoslowakische Staatsbürger bezeichnete und das Sudetenland erneut, wie 1918, mit Gewalt besetzte und annektierte.



Hiervon sollten jedoch jene Personen nicht betroffen werden. die sich "vor und nach München 1938", das heißt dem Münchener Abkommen, loyal und treu zur Tschechoslowakei bekannten, jene, die nach München 1938 ins Exil gingen und als "Antinazisten und Antifaschisten" angesehen wurden. Im "Kaschauer Statut", genannt nach dem ersten Regierungssitz der tschechoslowakischen Regierung nach ihrer Rückkehr aus London über Moskau, wurde also primär nur die Vertreibung für jene Sudetendeutschen vorgesehen, die nach tschechoslowakischer Auffassung "wegen Verbrechen gegen die Republik" zu verurteilen waren und jene, "die nach München 1938 einwanderten".



Jedoch sofort nach Kriegsende wurden die Sudetendeutschen stigmatisiert, indem sie weiße Armbinden oder Stoffteile mit dem schwarzen Aufdruck "N" ("N" als Zeichen für "Nemec" = Deutscher) tragen mußten. Ihre Lebensmittelkarten erhielten einen quergeschriebenen Aufdruck: "Deutsche". Dies führte für sie zu einer völlig unzureichenden Lebensmittelzuteilung. Einkaufen durften sie nur zu bestimmten Stunden. Der größte Teil der Sudetendeutschen wurde aus ihren Wohnungen in Notunterkünfte und Lager getrieben und gepfercht. Das Programm von Kaschau (einer Stadt in der Ostslowakei) änderte sich jedoch binnen weniger Wochen.



Die rund 3,5 Millionen Sudetendeutschen wurden enteignet und bis auf rund 330.000 bis 350.000 völkerrechts- und menschenrechtswidrig ihrer Heimat und ihres Besitzes beraubt und ausgetrieben. Die Massenaustreibung vollzog sich in zwei Phasen, der sogenannten "wilden Austreibung" in den Monaten Mai bis Juni 1945 und der von tschechoslowakischen staatlichen Behörden beziehungsweise den "Nationalausschüssen" organisierten Massenaustreibungen von Juli 1945 bis Oktober 1946.

Es kam zu über 240.000 Vertreibungsopfern, darunter unzählige Pogrom-Tote. Die totale Enteignung, Rechtlosmachung und Zwangsarbeit wurden durch die "Dekrete des Präsidenten der Republik" von Staatspräsident Dr. Edvard Benesch ausgelöst. Zu diesen gesetzgeberischen Akten und zur Regierungsarbeit wurde er durch das "Kaschauer Programm" ermächtigt.



Die menschenverachtenden "Dekrete" wurden zusätzlich von den Mitgliedern der Regierung beziehungsweise den zuständigen Ressortleitern unterzeichnet. Sie wurden im nachhinein von der Nationalversammlung bestätigt und bisher nicht widerrufen und besitzen daher auch heute noch Gesetzeskraft, die auch durch aktuelle Gerichtsurteile indirekt immer wieder bestätigt wird. Folgende Dekrete über Enteignung, Entrechtung und Zwangsarbeit wurden 1945 erlassen:



1. Das Dekret betreffend "die Ungültigkeit einiger vermögensrechtlicher Geschäfte aus der Zeit der Unfreiheit und über die nationale Verwaltung der Vermögenswerte der Deutschen, der Magyaren, der Verräter und Kollaboranten und einiger Organisationen und Anstalten" vom 19. Mai 1945.



Dieses Dekret bildete die Grundlage für die Enteignung des privaten und Volksvermögens der in der Tschechoslowakei lebenden Deutschen. Aufgrund des Dekrets wurde das gesamte Vermögen dieser Personen unter "nationale Verwaltung", das heißt unter die Verwaltung der zuständigen "Nationalausschüsse" (die in der Regel von der Kommunistischen Partei angeführt wurden) gestellt. Mehrere Millionen Sudetendeutsche wurden mit diesem beispiellos brutalen Akt de facto enteignet.



2. Das Dekret betreffend die "Konfiskation und beschleunigte Aufteilung des landwirtschaftlichen Vermögens der Deutschen, Magyaren, wie auch der Verräter und Feinde des tschechischen und slowakischen Volkes" vom 21. Juni 1945.

Dieses Dekret bot die Handhabe zur Beschlagnahme des gesamten landwirtschaftlichen Besitzes der Sudetendeutschen. Dieser wurde einem "nationalen Bodenfonds" unterstellt, der wiederum von Nationalausschüssen gebildet wurde.



3. Die Bekanntmachung des Finanzministeriums vom 22. Juni 1945 über die "Sicherstellung des deutschen Vermögens".

Damit wurde das Gesamtvermögen der Sudetendeutschen, das bei Geldinstituten hinterlegt war (zum Beispiel Geld- und Wertpapierbesitz), konfisziert, außerdem wurden die deutschen Unternehmungen und deutschen Institutionen gezwungen, spätestens innerhalb von 15 Tagen ihr gesamtes Vermögen auf ein vom Finanzministerium bestimmtes Sperrdepot zu hinterlegen.



4. Das Dekret des Präsidenten der Republik vom 20. Juli 1945 über die "Besiedlung des landwirtschaftlichen Bodens der Deutschen, der Magyaren und anderer Staatsfeinde durch tschechische, slowakische und andere slawische Landwirte".

Mit diesem Dekret wurde die Konfiskation des landwirtschaftlichen Besitzes der Sudetendeutschen bestätigt, um ihn möglichst rasch an tschechische und slowakische Neusiedler billig zu verteilen.



5. Das Verfassungsdekret des Präsidenten der Republik vom 2. August 1945 über die "Regelung der tschechoslowakischen Staatsbürgerschaft der Personen deutscher und magyarischer Nationalität".

Veröffentlicht wurde das Dekret am 10. August 1945. Im Paragraph 1, Punkt 1 heißt es: "Tschechoslowakische Staatsbürger deutscher oder magyarischer Nationalität, die nach den Vorschriften der fremden Besatzungsmacht die deutsche oder die ungarische Staatsangehörigkeit erworben haben, haben mit diesem Erwerb die tschechoslowakische Staatsangehörigkeit verloren"; im Punkt 2: "Die übrigen tschechoslowakischen Staatsbürger deutscher und magyarischer Nationalität verlieren die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft mit dem Tage, an welchem dieses Dekret in Kraft tritt."

In einem Kommentar, der vom Abteilungsleiter im tschechoslowakischen Innenministerium, Dr. Vladimir Verner, in der Zeitschrift "Pravni praske" (9/1945) veröffentlicht wurde, heißt es: "Der Zweck des Dekrets ist es, die Deutschen zur Vorbereitung ihres Abschubs aus dem Gebiet der Tschechoslowakei ihrer Staatsbürgerschaft zu entkleiden".



6. Das Dekret vom 19. September 1945 über "die Arbeitspflicht der Personen, welche die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft verloren haben".

Mit diesem Dekret wurde die Zwangsarbeit für alle Personen angeordnet, denen nach dem Dekret vom 2. August 1945 die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft aberkannt worden war. Dieser Zwangsarbeit unterlagen Männer vom vollendeten 14. bis zum vollendeten 60. Lebensjahr und Frauen vom vollendeten 15. bis zum vollendeten 50. Lebensjahr.



7. Auf Grund der Kundmachung des Finanzministeriums vom 22. Juni 1945 mußten sämtliche Zahlungen an Deutsche auf Sperrkonten erfolgen, selbst die Zahlungen aus Löhnen und Dienstbezügen, die den Betrag von 200 Kronen überstiegen.

Über die auf diesen Sperrkonten lagernden Beträge konnte nur mit besonderer behördlicher Genehmigung verfügt werden. Die verbliebenen Sperrkonto-Guthaben wurden später mit Wirkung vom 1. Juli 1953 zugunsten des Staates eingezogen. In Sperrdepots mußten ferner alle Wertpapiere, Wert- und Kunstgegenstände und sonstige Wertsachen hinterlegt werden. Sie wurden ebenfalls entschädigungslos enteignet.



8. Das Dekret vom 25. Oktober 1945 über die "Konfiskation des feindlichen Vermögens und die Fonds der Nationalen Erneuerung".

Dieses Dekret bildete die Grundlage zur Enteignung des übrigen Vermögens der Deutschen, das durch die Dekrete vom 19. Mai bzw. 21. Juni 1945 noch nicht erfaßt war.



9. Das Dekret vom 27. Oktober 1945 über die "Zwangsarbeit-Sonderabteilungen". Ihm zufolge konnten alle als staatlich unzuverlässig erklärten Personen auf unbestimmte Zeit in "Zwangsarbeit-Sonderabteilungen" (Konzentrationslager) inhaftiert werden. Dieses Dekret wurde ergänzt durch die



10. Bekanntmachung des Ministeriums des Inneren vom 2. Dezember 1945 über die "Richtlinien zur Durchführung des Dekrets des Präsidenten der Republik über die Arbeitspflicht von Personen, welche die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft verloren haben".



11. Gesetz über die "Rechtmäßigkeit von Handlungen, die mit dem Kampf um die Wiedergewinnung der Freiheit der Tschechen und Slowaken zusammenhängen."

Eine Handlung, die in der Zeit vom 30. September 1938 bis zum 28. Oktober 1945 vorgenommen wurde und deren Zweck es war, einen Beitrag zum Kampf um die Wiedergewinnung der Freiheit der Tschechen und Slowaken zu leisten, oder die eine gerechte Vergeltung für Taten der Okkupanten oder ihrer Helfershelfer zum Ziel hatte, ist auch dann nicht widerrechtlich, wenn sie sonst nach den geltenden Vorschriften strafbar gewesen wäre.

Mit diesem sogenannten "Amnestiegesetz" wurden praktisch alle an Deutschen und Ungarn im Zuge der Vertreibung begangenen Verbrechen legalisiert.



Die verbrecherischen Anordnungen der Benesch-Dekrete, die mehrere Millionen Menschen ausplünderten und beraubten, sind ohne jedes Beispiel.

Unabdingbare Grundvoraussetzung für jeden sudetendeutsch-tschechischen Ausgleich ist die Aufhebung dieser nach wie vor gültigen rassistischen Gesetze.



Quelle (http://www.mitteleuropa.de/benesch-d04.htm):



(Großteils entnommen aus: "Die Sudetendeutschen und ihre Heimat". ISBN3-928415-00-X)

Die Benesch-Dekrete sowie das Kaschauer Programm sind bereits hier veröffentlicht: gehen Sie mit dem Rückwärts-Zeiger Ihres Brausers zurück!

ML 2000-01-13


Die Vertreibung und Massakrierung der deutschen, die Entrechtung etc. der deutschen ist eine Frechheit ! Es wird Zeit das die Benesch-Dekrete abgeschafft werden...!!

Arie-Ben-Kanaan
28.09.05, 18:48
Was denkst du eigentlich über die Auswanderung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Ostgebieten?

Ich persönlich halte die Aussiedelung der Deutschen aus der Tschechoslowakei sowie aus den sog. Deutschen Ostgebeiten für legitim, da die Deutschen vorher den Holocaust angerichtet haben und zwar an meinem Volk und das war bei weitem schlimmer.

Im übrigen war die Umsiedelung nach Westen legitim, denn diese gebeite waren im Zuge der deutschen Ostkolonidation im Mittelalter den slawischen Stäämmen von den deutschen Kreuzrittern gestohlen.

Der Schakal
28.09.05, 20:14
Ich persönlich halte die Aussiedelung der Deutschen aus der Tschechoslowakei sowie aus den sog. Deutschen Ostgebeiten für legitim, da die Deutschen vorher den Holocaust angerichtet haben und zwar an meinem Volk und das war bei weitem schlimmer.

Im übrigen war die Umsiedelung nach Westen legitim, denn diese gebeite waren im Zuge der deutschen Ostkolonidation im Mittelalter den slawischen Stäämmen von den deutschen Kreuzrittern gestohlen.


Shalom,

freut mich dich kennezulernen. Ich halte es nicht für legitim da sich Deutsch schon seit Jahrhunderten dort befanden. Wenn du jetzt mit Mittelalter etc. kommst...dann hat ja niemand recht irgendwo zu leben...

Shalom... :)

Arie-Ben-Kanaan
29.09.05, 08:07
Shalom,

freut mich dich kennezulernen. Ich halte es nicht für legitim da sich Deutsch schon seit Jahrhunderten dort befanden. Wenn du jetzt mit Mittelalter etc. kommst...dann hat ja niemand recht irgendwo zu leben...

Shalom... :)

Man muß bedenken das die Sudentendeutschen den Tschechen scheußliches angetan haben und als eine Art "Fünfte Kolonne"der Nazis im Sudetenland seit der MAchtübernahmen der Nazis in Berlin 1933 fungierten, sie sind der tschechoslowkischen Republik in den Rücken gefallen in ihrer Mehrheit und daher war ein Zusammenleben zwischen Deutschen und Tschechen nicht mehr möglich.

Der Schakal
29.09.05, 15:12
Shalom,

Ja ergibt Sinn. Damals mag es so richtig gewesen sein aber warum existieren diese Gesetze heute noch?

bigberta
29.09.05, 20:08
Was Arie mit 5. Kolonne schreibt, ist aus meiner Sicht richtig. Ich habe mal einen Kommentar gelesen, in dem so sinngemäß stand, es handele sich um einen kompletten Gesetzeskorpus, in dem diejenigen Dekrete, die die Vertreibung regeln, aber das sind nur 5 aus über 130. Guckt Ihr mal hier:

Bundeszentrale für politische Bildung (http://www.bpb.de/publikationen/T80IHC,4,0,Republik_unter_Druc k.html)

Da steht so sinngemäß, daß in der "Verfassungsnot" des ja durch die deutsche Besetzung nur noch virtuell existierenden Staates die Exilregierung mittels dieser Dekrete den Staat überhaupt noch zusammengehalten haben. Interessant ist übrigens eines: Als "Deutsche" und analog in der Slowakei als "Ungarn" wurde man nicht eingestuft, weil man so geboren war, sondern weil man sich, als das noch opportun war, dazu erklärt hatte. Könnt Ihr aber selber nachlesen. Man kann Teilgesetze aus einem Gesetzeskorpus dadurch für unwirksam erklären, daß man sagt, das ist totes Recht, das zwar mal richtig war, aber heute keine Anwendung mehr findet. Arie, Du hast vollkommen recht, zur Vertreibung/Aussiedlung kam es hauptsächlich deswegen, weil die Tschechen mit den Deutschen einfach nicht mehr leben konnten, nach allem, was die deutsche Volksgruppe als Ganzes dort abgezogen hatte. Schließlich waren die Tschechen ja als erste vertrieben worden. Sicherlich war das für einzelne eine Tragödie, aber das hätten die sich eben früher überlegen müssen. Was ich allerdings schlimm finde, ist das deutsche Verhalten heute: da wird ein Kaufvertrag über Atomstrom gemacht (Temelin) und dann wird plötzlich von deutscher Seite nachverhandelt, da werden ihnen die Läden leer gekauft und die Freier der Kinder an der berüchtigten E55 sind überwiegend Deutsche; wegen der Kohle können Tschechen keine Kuren mehr machen und die Fremdenfüher fühlen sich wieder genötigt, Cheb als Eger zu bezeichnen und Usti nad Labem als Aussig. Übrigens redet wieder kein Mensch davon, daß die Tschechen mit einer Gedenktafel auch jener 45 Deutschen gedenkt, die 1945 von einem Tschechischen Mob getötet wurden, weil man sie fälschlicherweise mit einer Explosion in einem Munitonsdepot in Zusammenhang brachte. Davon hörst Du bloß hier fast nix. Und auch nicht davon, daß Havel sich bereits offiziell für das Unrecht (!) entschuldigt hat, was damals den Deutschen zugefügt wurde.

Der Schakal
30.05.09, 16:34
Schäuble: Vertreibung nicht verdrängen

Augsburg (dpa) - Das Leid der Vertriebenen darf nach Auffassung von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nicht vergessen und verschwiegen werden. Beim 60. Sudetendeutschen Tag in Augsburg sagte Schäuble, die Deutschen müssten die Erinnerung an Flucht und Vertreibung wachhalten.

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/650666

Salzkartoffel
30.05.09, 17:31
Warum?
Sie haben die Polen und Tschechen enteignet.
Sie wollten sie auslöschen, sie bauten KZs.

Enteignet wurde vor allem das was nach 1918 geraubt wurde. Man sollte daran erinnern dass Polen nach 1918 gegen fast alle Nachbarländer Krieg geführt und Gebiete geraubt hat. Wo war der Völkerbund damals?

Tschechen enteignet? So ein Quatsch! Bis auf einige Rüstungsfabriken wohl nichts. Die Tschechen bekamen nach der deutschen Besetzung eine Sozialversicherung geschenkt. Sie mußten nicht in den Krieg, hatten Vollbeschäftigung, ihnen gin es "gut". Enteignet wurden sie nach 45 von den ach so lieben Kommunisten.

Die nach dem ersten Weltkrieg geschaffene Tschecheslowakei war ein Kunststaat ohne Existenzberechtigung, weil Tschechen, Deutsche, Slowaken, Ungarn und andere Völker in ein Land gesperrt wurden. Ein Jugoslawien in Mitteleuropa. Ein Land was sich gegen Deutschland wie ein Feindstaat verhalten hat.

An Polen stellte Seutschland lediglich die Forderung dass Danzig wieder zu Deutschland kommt und eine Autobahn nach Ostpreussen gebaut werden darf sowie die Progrome gegen Deutsche aufhören. Der Preis war denen zu hoch. Da sie so blöd waren die Sowjetunion zu überfallen haben die Polen die Quittung für ihr Verhalten bekommen, mit dem Wissen von heute hätte Stalin Polen nach dem Krieg von der Landkarte verschwinden lassen. Was für kranke Typen es gibt kann man gerade an der Wasserballaffäre erkennen.

Salzkartoffel
30.05.09, 17:39
Man muß bedenken das die Sudentendeutschen den Tschechen scheußliches angetan haben und als eine Art "Fünfte Kolonne"der Nazis im Sudetenland seit der MAchtübernahmen der Nazis in Berlin 1933 fungierten, sie sind der tschechoslowkischen Republik in den Rücken gefallen in ihrer Mehrheit und daher war ein Zusammenleben zwischen Deutschen und Tschechen nicht mehr möglich.

Die Tschecheslowakei war ein Kunststaat ohne jede völkerrechtliche Deckung. Ein Völkergefängnis. Es ist vollkommen klar dass sich benachteiligte Minderheiten gegen die Regierugn stellen. Man stelle sich mal folgendes vor:

In Südeuropa ist Krieg. Anschließend werden ein Teil der Türkei, Mazedonien, Bulgarien in einen Staat Großgriechenland integriert weil es irgendwelchen Kriegsgewinnern so gefällt. Den Türken gefällt das nicht und sie wollen logischerweise zurück in die Türkei. Also haben die Türken jetzt die Griechoslowakei verraten oder was?