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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Türkei gehört zu Europa



KingTurek
03.12.06, 15:19
http://www.welt.de/data/2006/12/03/1132783.html?s=2 (http://www.welt.de/data/2006/12/03/1132783.html?s=2)

Unser Autor stellt fest: In einem Europa, wie es Jean Monnet und Konrad Adenauer vorschwebte, wäre die Türkei ein Fremdkörper. Aber die EU hat sich verändert.

Von Ernst Cramer

Im Gedächtnis bleibt als wichtigstes Ergebnis des Besuchs von Benedikt XVI. in der Türkei das päpstliche Ja zu einem Beitritt dieses Landes in die Europäische Union. Was der Papst, der eine "nicht politische, sondern seelsorgerische" Reise unternehmen wollte, wirklich sagte, bleibt ein Geheimnis. Sein Gastgeber, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, berichtete von einer Befürwortung; der Vatikan stellte darauf fest, man werde sich in keiner Weise festlegen.

Fast gleichzeitig hatten die Gegner eines Beitritts ihre Sternstunde. Weil sich die Türkei weigert, ihre Häfen einem EU-Land, Zypern, zu öffnen, sollen die Beitrittsverhandlungen nur beschränkt weitergeführt werden. Dabei ist es nützlich, sich Folgendes ins Gedächtnis zu rufen: 2003 schlug der UN-Generalsekretär eine Volksabstimmung zur Wiederherstellung der Einheit Zyperns vor. Diesem "Annan-Plan" stimmte die türkische Seite mit 65 Prozent zu; die griechischen Zyprioten aber sprachen sich mit 76 Prozent dagegen aus; wären sie damals umsichtiger gewesen, gäbe es wegen Zypern heute kein Zerwürfnis mehr.

Aber der Streit geht eigentlich nicht um diese Insel, sondern um die Türkei, das Brückenland zwischen Europa und Asien. Und jetzt ist ein guter Zeitpunkt, das Verhältnis der Türkei zu Europa zu durchleuchten. Allerdings sollte man sich vorher klarmachen, was Europa heute ist und morgen werden soll und kann.

Als nach dem Zweiten Weltkrieg einige Politiker von Europa sprachen, dachten sie an ein kulturell homogenes Gebilde, das die Nationalstaaten überwinden sollte. An deren statt sollte ein Land namens Europa entstehen. Diese Idee, mit der viele - darunter auch der Schreiber dieser Zeilen - lange sympathisierten, wurde endgültig aufgegeben, als sich diese Gemeinschaft zu einem Bündnis von 25 - bald sind es 27 - Mitgliedstaaten entwickelte. Heute kann man klar sagen: In einem Europa, wie es etwa Jean Monnet und vielleicht auch Konrad Adenauer vorschwebte, wäre die Türkei ein Fremdkörper. In der jetzigen Europäischen Union aber sollte sie unbedingt Vollmitglied werden.

Schon lange sind die Bande zu Europa stärker als manche Bewohner des alten Kontinents glauben. Einmal - im 16. Jahrhundert - beherrschten die Türken die gesamte Balkanhalbinsel und den größten Teil Ungarns. Im Krimkrieg (1853/56) halfen die europäischen Mächte der Türkei, ein Vordringen des Zarenreichs zu den Dardanellen zu vereiteln. Im Ersten Weltkrieg kämpfte das Osmanische Reich an der Seite der Mittelmächte.

Nach dem Krieg kam es in der Türkei unter Mustafa Kemal, bekannt als Kemal Atatürk, zu tief greifenden Umwälzungen: Die Einehe wurde Gesetz; das lateinische Alphabet wurde eingeführt; das islamische Recht wurde abgeschafft; Familiennamen wurden obligatorisch; die Orden der Derwische wurden verboten; und das Kalifat verschwand kurz nach dem Sultanat. All das geschah unter europäischem Einfluss, weil Atatürk sein Land in einen westlichen Staat verwandeln wollte. Und seine Gesetze gelten noch heute.

Oft wird auch als Anti-Beitritts-Begründung angeführt, die Türken seien ethnisch eher Asiaten als Europäer. Ganz abgesehen davon, dass Abstammung keine Rolle spielen darf, endete die Zuwanderung aus Zentralasien schon im 13. Jahrhundert. Außerdem stammen viele Bulgaren und Ungarn ebenfalls von asiatischen Völkern ab, ebenso übrigens manche Finnen, die heute die Präsidentschaft in der EU ausüben.

Außer einer richtigen Mitgliedschaft ist die Türkei schon fest mit dem modernen Europa verbunden. Seit 1996 gibt es eine Zollunion. Die Türkei ist Mitglied des Europarates. Ihren Handel betreibt sie zu 50 Prozent mit europäischen Ländern. Türkische Soldaten stehen neben ihren westlichen Kameraden in Afghanistan, im Kongo, im Kosovo, im Libanon. Ganz abgesehen von den Fußballmannschaften, die oft ein Schreck der europäischen Spitzenteams sind.

Es bleibt noch das Argument, die Türkei sei trotz ihrer säkularisierten Verfassung ein muslimischer Staat, der in das weithin christlich und weltlich geprägte Europa nicht passe. Aber in dieser EU leben heute schon fast 20 Millionen Muslime. Türkische Politiker sprechen nicht - wie manche im Westen - von einem Zusammenstoß, sondern von einer Allianz der Zivilisationen. Eine solche ist leichter zu erreichen, wenn die Türkei volles Mitglied der EU wird. So sieht es auch Benedikt XVI. Darum besuchte er die Türkei.

bigberta
03.12.06, 15:39
Europa ist ohnehin ein dehnbarer Begriff. Man kann es fast schon nicht mehr hören...

omar
03.12.06, 15:49
Ob mit oder ohne Türkei, die EU hat keine Zukunft,
ein Sammelbecken unfähiger, gelähmter und unkompetenter Länder, die keinen Konsens finden können.

Ingolstädter
03.12.06, 16:02
eine türkei voller kemalisten und laizisten wäre mir willkommen...
das ist aber eben nicht die realität, sonst wäre z.B. erdogan ja nicht an der macht.

omar
03.12.06, 16:46
ein europa voller grünen und linken wäre mir willkommen...
das ist aber eben nicht die realität, sonst wäre z.B. merkel ja nicht an der macht.

KÖNIGSTIGER
03.12.06, 17:25
Die Türken haben seit 600 Jahren Anteil an der Geschichte Europas.
Und haben sie zum Teil Fleißig mit bestimmt.
Sie sind ein Teil Europas , auch wen man es dort Ungern zur Kenntnis nimmt. Und alles Tut um die Türkei Auszugrenzen.

Asli
03.12.06, 20:21
Die Türken haben seit 600 Jahren Anteil an der Geschichte Europas.
Und haben sie zum Teil Fleißig mit bestimmt.
Sie sind ein Teil Europas , auch wen man es dort Ungern zur Kenntnis nimmt. Und alles Tut um die Türkei Auszugrenzen.


Mir wurde Europa als ein Projekt des Friedens und des Wohlstands 'verklickert'.

In meiner jugendlischen Naivität oder in meiner Schulzeit habe ich es geglaubt und es als eine positive, gute Sache bewertet.

Aber Fakt ist, das zwei Länder, Deutschland und Frankreich, mit der Europäische Union ihre 'napoleonische Idee' mit legitimen Mitteln verwirklichen wollen und andere Länder beeinflussen und bestimmen wollen- die EU ist imperalistisch ausgerichtet.

Und das erklärt auch warum die Türkei eine Negativschlagzeile nach der anderen reingedrückt kriegt: Die Türkei passt in das Konzept nicht rein: da Parlamente so an sich haben, dass sie versuchen proportionale Verhältnisse zu schaffen, würde das im Fall Türkei bedeuten, dass sie mehr Sitze als Deutschland oder Frankreich hätte.

Das erklärt wirklich alles. Es ist auch kein Zufall, dass im Zusammenhang mit der EU die Türkei nur als Mitglied erwägt wird, wenn sie ihre Armeen der EU zur Verfügung stellen würden. Die EU als 'Plan' und 'Idee' ist ein imperalistisches Projekt deren Führer und Herrscher ganz besonders zwei Länder sein wollen ... wie hat mal Juncker gemeint, die Eu würde auch funktionieren, wenn die Briten nicht dabei wären ...

Heute denke ich, es ist lächerlich, dass die Türkei in die EU sollte, um an Wohlstand zu gewinnen. Was ist das für eine Mentalität in der die Zugehörigkeit zu einem Club den Wohlstand bestimmt und warscheinlich mit dem Blut anatolischer Soldaten oder besser gesagt, Söhne erkauft wird.


Ich sage der EU auch keine ZUkunft voraus...zum Beispiel habe ich letztens gelesen, dass das Französische Gesundheitssystem in ca. 10 Jahren zusammenbrechen soll. Wenn man die Türkei aufnehmen würde, würde ich denen sogar zutrauen, dass sie uns sogar die Schuld für ihre eigene Inkompetenz zuschreiben würden....denen traue ich wirklich alles zu (wie wieder mal hier ein thread zeigt, indem es darum geht, dass Frankreich türkische Sender schliesst aber Terrorgruppen wie die PKK frei gewähren lässt).

Schleunigst auf und davon bitte....diese Bande brauchen wir wirklich nicht. Die Globalisierung bietet viele Chancen von der wir nur gewinnen können...Ich bin auch dagegen, dass EU Gesetze eingeführt werden, um der EU willen....nein, sie sollten auf die Türkei zugeschneidert sein und weil die Institutionen den türkischen Menschen dienen sollten und nicht dieser Bande....was ist das für eine Mentalität...es ist unmöglich einheitliche Gesetze in allen Feldern zu schaffen, da jedes Land ihre eigenen Gegenbenheit hat....darauf sollte man auch Achten.

Komiker
04.12.06, 00:12
Vorredner, da ist viel Wahrheit drin, es geht wie immer um Macht und Einfluß.....aber die Idee einer friedlichen Koexistenz will ich nicht so schnell aufgeben, deshalb ist für mich die Türkei mehr als ein priveligierter Partner, sehr mehr sogar, denn je mehr ich über Geschichte von Rom bis Konstantinopel bis heute erfahre, je europäischer wird die Türkei für mich. Sie ist eine Bereicherung in fast allen Bereichen, es ist eine wache und fleißige Gesellschaft mit erheblichen Synergien, ein kultureller Mittelpunkt mit einzigartiger, interessanter und herausragender Geschichte. Der Papstbesuch sollte einigen Alt- Europäern die Augen öffnen. Europa kann auf die türkische Seele nicht verzichten.

Deshalb, sollen wir alles wegwerfen und den Schwarzen Ewig - Gestrigen überlassen? Soll ich wegen dem prophetischen Gedanken einer Todgeburt kein schönes Kind mehr zeugen?

Nein, ich glaube zwar nicht an das ehrliche Europa des Friedens und der Nächstenliebe, aber ich würde einen Dreck tun dieses Mißtrauen auch noch zu unterstützen indem ich nicht einmal eine geringe Chance nutzen will!

Wir wurden nicht gefragt, weder mit dem Euro noch mit Europa, doch jetzt, wo die neue europäische Beamten Aristrokratie versucht die Türkei zu stoppen, jetzt bin ich um so mehr dafür, daß die Türkei Mitglied wird, denn sie wird ordentlich aufmischen und es kann nicht schlechter werden für mich!

Scipio
11.12.06, 20:06
Zum Papstbesuch möchte ich anmerken, dass er seine Worte weise gewählt hat.
Da ein Teil seiner Zuhörerschaft nicht wissen kann oder nicht wissen will, was ein Zitat ist, was man ja an den Kommentaren zu seiner Regensburger Rede gemerkt hat, hat Papst Benedikt den seeligen Papst Johannes XXIII zitiert, der sagte, er liebe die Türken. Und wie auf Kommando schreibt am nächsten Tag eine türkische Zeitung: „Der Papst liebt die Türken“. Diese Schlagzeile hielt ein Korrespondent am Tag darauf in die Kamera.
Soviel zum Thema interkulturelle Kommunikationsdefizite.

Doch nun zum wichtigen Thema Europäische Union:
Zuvor noch ein Zitat von Otto von Bismarck: „Länder haben keine Freunde, sondern Interessen.“!!!
Am Anfang standen die römischen Verträge, getragen von einem Idealismus, der einen erneuten Krieg in Europa unmöglich machen sollte.
Hinzu kamen die Interessen der USA, die die Expansion des Kommunismus stoppen wollten sowie die Interessen einiger europäischer Staaten, die ein Erstarken Deutschlands durch Einbindung verhindern wollten.
Die europäische Zusammenarbeit hat solange gut funktioniert, bis die Idealisten Europas das trojanische Pferd von der Insel in den Club aufgenommen hatten. Denn die Briten wollten nur eine Freihandelszone und keinen handlungsfähigen Staatenverbund.
Heute ist die Handlungsfreiheit bis auf ein Minimum (Brüsseler Gesetzgebungsmaschine und Bürokratie) eingeschränkt.
Vor diesem Hintergrund ist eine weitere Aufnahme von Beitrittskandidaten, sei es die Türkei oder Andere, kontraproduktiv für eine Vertiefung der Union. Die Aufnahme von Polen, Ungarn und Rumänien war auch schon ein schwerer Fehler. Für diese drei Länder gab es aus ihrer Sicht allerdings keine Alternative zur EU, es sei denn, sie wären wieder heimgekehrt in die Arme des russischen Bären.

Die Türkei hat allerdings sogar zwei sich gegenseitig nicht ausschließende Alternativen! Sie kann nicht nur die Führungsmacht der mittelasiatischen Staaten werden, und mit Russland zusammen ein Bollwerk gegen die erstarkende chinesische Macht werden. Darüber hinaus hat sie auch die Möglichkeit, im arabisch-islamischen Raum eine Führungsrolle zu übernehmen.
Diese Rollen könnte sie nicht einnehmen, wenn sie Mitglied der EU wird, denn dann wäre sie in die quälend langsame Entscheidungsfindung der europäischen Institutionen eingebunden. Ein rasches, effizientes Handeln wäre ihr nicht mehr möglich.

Eine mögliche Entwicklung stellt sich wie folgt dar:
Die EU expandiert weiter, der Begriff Imperialismus passt hier überhaupt nicht, denn ich kenne kein Imperium, dass Finanzmittel je in die Provinzen umgeleitet hätte.
Es treten munter weitere Länder bei: Türkei, Ukraine, Aserbaidschan, Armenien, Georgien, vielleicht sogar Marokko, Algerien, Lybien, Israel.
Die Folge wäre ein Chaos widerstreitender Interessen, dass ich mir heute nicht einmal vorstellen kann. Eine komplette Lähmung der europäischen Innen- und Aussenpolitik würde die Union kollabieren lassen.
Ich habe hier bewusst nur einmal ein aussenpolitisches Szenario beschrieben und wirtschafts-, sozialpolitische u.a. Aspekte ausser Acht gelassen. Sonst wäre mein Artikel zu lang geworden. Wie denkt ihr über meine Sicht der Dinge?

türk87
11.12.06, 20:15
Die Türken haben seit 600 Jahren Anteil an der Geschichte Europas.
Und haben sie zum Teil Fleißig mit bestimmt.
Sie sind ein Teil Europas , auch wen man es dort Ungern zur Kenntnis nimmt. Und alles Tut um die Türkei Auszugrenzen.


Da hast du vollkommen recht!!!!
Ich versteh einfach nciht wie 600 Jahre Geschichte vergessen werden können.....
Bin jetzt seit 13 Jahren auf der Schule, hab leider noch nie im Geschichtsunterricht über das osmanisch Reich erfahren:(
leider.....

atlas1
11.12.06, 20:21
Da hast du vollkommen recht!!!!
Ich versteh einfach nciht wie 600 Jahre Geschichte vergessen werden können.....
Bin jetzt seit 13 Jahren auf der Schule, hab leider noch nie im Geschichtsunterricht über das osmanisch Reich erfahren:(
leider.....

das or hat überhaupt nichts mit der tr geschichte zu tun .wenn ich recht informiert bin, ist die tr gerade mal 75 jahre alt.

türk87
11.12.06, 20:30
das or hat überhaupt nichts mit der tr geschichte zu tun .wenn ich recht informiert bin, ist die tr gerade mal 75 jahre alt.

ja, is das ein Grund 600 Jahre Geschichte zu vergessen und zu vertuschen... ???Ausserdem hat sich Türkei aus dem Osmanischen Reich heraus gegründet....

PretzelLogic
11.12.06, 20:47
das or hat überhaupt nichts mit der tr geschichte zu tun .wenn ich recht informiert bin, ist die tr gerade mal 75 jahre alt.

Ohhh Mann Atlas,

du überraschst mich ein ums andere Mal......

Was ist denn dann mit der BRD oder mit Hellas nach dieser Logik haben die nix aber auch nix mit Ihrer Geschichte zu tun...

Bei Hellas könnte das ja noch stimmern dass die nix mit mehr mit dem Antiken Hellas mag stimmen aber BRD .....

Glaube ich nicht

türk87
11.12.06, 21:04
Ohhh Mann Atlas,

du überraschst mich ein ums andere Mal......

Was ist denn dann mit der BRD oder mit Hellas nach dieser Logik haben die nix aber auch nix mit Ihrer Geschichte zu tun...

Bei Hellas könnte das ja noch stimmern dass die nix mit mehr mit dem Antiken Hellas mag stimmen aber BRD .....

Glaube ich nicht


hehe jaa, bei den Römern würd ich jaa sagen, dass sie wirklich ncihts mit den heutigen Italinern zu tun habn:D hehe

Ingolstädter
12.12.06, 17:08
http://www.cluboftraders.de/images/smilies3/kotz_015.gif
ein europa voller grünen und linken wäre mir willkommen...

emire
12.12.06, 17:20
http://www.cluboftraders.de/images/smilies3/kotz_015.gif



Was soll das rumgereiherere..........Gammel fleisch erwischt ? :koch:

Ingolstädter
12.12.06, 17:24
Was soll das rumgereiherere..........Gammel fleisch erwischt ? :koch:

nein, es war nur eine grafisch interpretierte politische meinungsäußerung. ;)

emire
12.12.06, 17:37
nein, es war nur eine grafisch interpretierte politische meinungsäußerung. ;)



Ich weiß ,zur Zeit ist alles zum Kotzen...

zübeyde
12.12.06, 17:38
wenn ich recht informiert bin, ist die tr gerade mal 75 jahre alt.


Ja, ein sehr junges Volk, diese Türken. In Geschichte scheinst Du Dich auch gut zu kennen.

Ingolstädter
12.12.06, 18:03
Ich weiß ,zur Zeit ist alles zum Kotzen...

so schlimm ist es jetzt auch nicht... aber die vorstellung eines europas voller linker und grüner erzeugt schon einen gewissen brechreiz ;) :hallo;

bilge80
12.12.06, 21:20
Da hast du vollkommen recht!!!!
Ich versteh einfach nciht wie 600 Jahre Geschichte vergessen werden können.....
Bin jetzt seit 13 Jahren auf der Schule, hab leider noch nie im Geschichtsunterricht über das osmanisch Reich erfahren:(
leider.....

Aber etwas über die Seldschuken,sie waren nämlich ein Grund für das Scheitern der Kreuzzüge.
7.Klasse,Zitat einer Mitschülerin,die gerade für den Geschichtstest lernt: "wegen den türkischen Schurken, waren die Kreuzzüge nicht erfolgreich".

türk87
12.12.06, 23:12
Aber etwas über die Seldschuken,sie waren nämlich ein Grund für das Scheitern der Kreuzzüge.
7.Klasse,Zitat einer Mitschülerin,die gerade für den Geschichtstest lernt: "wegen den türkischen Schurken, waren die Kreuzzüge nicht erfolgreich".

Vlt nur kurz erwähnt und angeschnitten, etwa ein paar Sätze, net mehr!!
Also mir reichts das nicht:D

@li
13.12.06, 00:57
Ben simdiye kadar cözebilmis dehilim bu Avrupali olma istegi nerden geliyor. Istek denilemez artik bazilarinin duyduguna Avrupabagimliligi daha dogru olur.
Arkadaslar tabi ki iyi olur Avrupaya girer isek ama Ethnik kurallarimizida unutmayalim. istenmedigimiz yerde kalmak bize yakismaz Avrupaistemiyor bizi biz de girmeyiz AB ye. Bunun icin hic bir taviz vermeye hazir dehilim.

türk87
13.12.06, 01:56
Ben simdiye kadar cözebilmis dehilim bu Avrupali olma istegi nerden geliyor. Istek denilemez artik bazilarinin duyduguna Avrupabagimliligi daha dogru olur.
Arkadaslar tabi ki iyi olur Avrupaya girer isek ama Ethnik kurallarimizida unutmayalim. istenmedigimiz yerde kalmak bize yakismaz Avrupaistemiyor bizi biz de girmeyiz AB ye. Bunun icin hic bir taviz vermeye hazir dehilim.

Da hast du aufjedenfall Recht!
Ich meine, was suchen wir in einer Gemeinschaft, in der unsere kultur und geschichte nicht anerkannt bzw. vertuscht wird? 600 jahre!!!
Die meisten wollen und kennen uns nciht!
Ausserdem sieht man wie die EU den Berg hinabläuft..

emire
13.12.06, 12:52
Die Türken sind Asiaten,die Türkei ist Asiatisch.Asien ist der Ursprung der Zivilisation.

deryatulga
13.12.06, 13:01
Ben simdiye kadar cözebilmis dehilim bu Avrupali olma istegi nerden geliyor. Istek denilemez artik bazilarinin duyduguna Avrupabagimliligi daha dogru olur.
Arkadaslar tabi ki iyi olur Avrupaya girer isek ama Ethnik kurallarimizida unutmayalim. istenmedigimiz yerde kalmak bize yakismaz Avrupaistemiyor bizi biz de girmeyiz AB ye. Bunun icin hic bir taviz vermeye hazir dehilim.

Avrupali olmak istegi XIX. yüzyil boyunca pencelerini eski dünyaya takarak onu sömürgelestiren, bunu mesrulastirmak icin de bir takim irkci kuramlari insanlarin kafasina percinleyen Bati önünde duyulan eziklikten geliyor. Freud'un "Saldirganla özdeslesme" adini verdigi sürece cok benzer.

Error 166
13.12.06, 13:21
Die Türken sind Asiaten,die Türkei ist Asiatisch.Asien ist der Ursprung der Zivilisation.
Zumindest steht die älteste, bislang entdeckte Tempelanlage der Menschheit in der Türkei (http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6bekli_Tepe). Also von wegen, wir sind Papst...am Ende sind wir doch alle Türken :lach:

Kartoffel
13.12.06, 13:21
Die Türken sind Asiaten,die Türkei ist Asiatisch.Asien ist der Ursprung der Zivilisation.

Europa gehört auch zu Asien.

Auszug aus Wikipedia:
Zwischen Europa und Asien (http://de.wikipedia.org/wiki/Asien) gibt es keine eigentliche geographische, geologische oder plattentektonische (http://de.wikipedia.org/wiki/Plattentektonik) Grenze. Deshalb ist eine tatsächliche geo-physikalische Grenze zwischen Europa und Asien eine Frage der Interpretation. Tatsächlich gibt es keine allgemein anerkannte und unumstrittene Definition dieser Grenze. Viel mehr folgte die Grenzfestlegung, die keine völkerrechtliche (http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerrecht) oder praktische Bedeutung hat, wechselnden historischen und weltanschaulichen Kriterien und war daher im Lauf der Zeit immer wieder Änderungen unterworfen.

Tatsächlich gibt es also einen Kontinent namens Europa gar nicht. :eek: :confused:

Ingolstädter
13.12.06, 13:42
Tatsächlich gibt es also einen Kontinent namens Europa gar nicht. :eek: :confused:

aber einen europäischen kulturraum

zwischen chinesen, arabern und europäern ist schon ein deutlicher unterschied..

alleine der kulturelle unterschied zwischen arabern und europäern ist enorm.

PretzelLogic
13.12.06, 15:23
aber einen europäischen kulturraum

zwischen chinesen, arabern und europäern ist schon ein deutlicher unterschied..

alleine der kulturelle unterschied zwischen arabern und europäern ist enorm.

Aha......

Welche kulturellen Gemeinsamkeiten hast du denn als Deutscher Europäer bspw mit einem Malteser oder einem Spanier?

Ich komme auf eine einzige:
Die Religionszugehörigkeit.

Wenn dass die allumfassende und alles definierende Basis Europäischer Kultur sein soll so bin ich mir sicher werden sich die Protagonisten der Aufklärung im Grabe umdrehen.

Ingolstädter
13.12.06, 15:37
Welche kulturellen Gemeinsamkeiten hast du denn als Deutscher Europäer bspw mit einem Malteser oder einem Spanier?

Ich komme auf eine einzige:
Die Religionszugehörigkeit.

ich bin asentreu, also die religion ist schon mal nicht gleich.

seufz.. also dann wieder von vorne:

die lateinische schrift, messer/gabel, mittwinter (feiern sie natürlich etwas anders), mittsommer etc.., eine romanische sprache (ich kann z.B. noch etwas latein), die ideen der aufklärung usw..
ganz zu schweigen von der marienverehrung und den vielen heiligen, die ursprünglich keinen christlichen hintergrund haben.

wobei die ähnlichkeiten zu spanien tatsächlich etwas geringer sind, weil spanien auch erstens ursprünglich von nicht-indo-europäischen iberern bewohnt war und zweitens lange zeit unter dem einfluss des un-europäischen islams stand.


der kulturelle unterschied zwischen einem skandinavier und einem spanier ist zwar groß, aber nicht so groß wie der kulturelle unterschied zwischen einem europäer und einem araber oder chinesen!

PretzelLogic
13.12.06, 16:09
...wobei die ähnlichkeiten zu spanien tatsächlich etwas geringer sind, weil spanien auch erstens ursprünglich von nicht-indo-europäischen iberern bewohnt war und zweitens lange zeit unter dem einfluss des un-europäischen islams stand.

Entschuldige bitte meine Willkürliche Zitierung aus deinem Beitrag, aber ich habe hier mal die wichtigsten Punkte fett markiert.

Ich finde es schön dass du den Spaniern trotz dieser Makel doch einräumst gute Europäer zu sein.
Super ist das und spricht für deine Toleranz.

:europe:

Ingolstädter
13.12.06, 16:14
Ich finde es schön dass du den Spaniern trotz dieser Makel doch einräumst gute Europäer zu sein.
Super ist das und spricht für deine Toleranz.

kein ding ;). ich bin ja als bayer auch kein 100%iger germane/deutscher (der slawische/römische einfluss ist in bayern nicht zu leugnen).

trotzdem sehe ich mich als deutschen (und nicht z.B. als slawen), das ist das wichtigste.. die spanier sehen sich auch als europäer was ebenso wichtig ist..

sehen sich die türken wirklich als europäer? auch im kulturellen sinne? ich muss wirklich mal in die türkei fahren und den einfachen mann auf der straße fragen.. wenn sich die türken als 100%ige europäer sehen, dann macht das eine mitgliedschaft in der EU natürlich deutlich sinnvoller.

Harunobu Horiuchi
13.12.06, 16:19
So, ich mach mich mal wieder unbeliebt, obwohl ich in der Schweiz aufgewachsen bin, nein, ich fühle mich nicht einbischen als ein Europäer und schon gar nicht als Schweizer.

Kartoffel
13.12.06, 16:39
aber einen europäischen kulturraum

zwischen chinesen, arabern und europäern ist schon ein deutlicher unterschied..

alleine der kulturelle unterschied zwischen arabern und europäern ist enorm.

Hier geht es aber nicht um die Unterschiede zu Arabern oder zu Chinesen, sondern zu den Türken.

Scipio
13.12.06, 16:46
Schade, dass niemand auf meinen Beitrag auf Seite 1 reagiert hat.

:europe: :german:

Mirage
13.12.06, 22:32
ich bin asentreu, also die religion ist schon mal nicht gleich.

seufz.. also dann wieder von vorne:

die lateinische schrift, messer/gabel, mittwinter (feiern sie natürlich etwas anders), mittsommer etc.., eine romanische sprache (ich kann z.B. noch etwas latein), (...)
Die maltesische Sprache ist zwar stark vom italienischen beeinflußt, was den Wortschatz betrifft, sie gehört aber keinesfalls zu den romanischen sondern zu den semitischen Sprachen und ist als solche die einzige, die das lateinische Alphabet benutzt.

deryatulga
13.12.06, 22:47
Die maltesische Sprache ist zwar stark vom italienischen beeinflußt, was den Wortschatz betrifft, sie gehört aber keinesfalls zu den romanischen sondern zu den semitischen Sprachen und ist als solche die einzige, die das lateinische Alphabet benutzt.

Maltesisch ist praktisch ein arabisches Dialekt!

Mirage
13.12.06, 22:54
Maltesisch ist praktisch ein arabisches Dialekt!
Ja, aus dem maghrebinischen. Da bricht wohl eine Welt zusammen für Ingolstädter!

yokyav
13.12.06, 22:59
Ja, aus dem maghrebinischen. Da bricht wohl eine Welt zusammen für Ingolstädter!

Er wird schon einen Ausweg finden!

hezarfen
14.12.06, 03:00
bin zufällig auf das hier gestossen, passt zwar nicht so ganz hierhin ama neyse

Quelle (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4805710,00.html)




EU-Beitritt der Türkei
Woran es jetzt noch hakt


Gut zehn Jahre dürften die Verhandlungen über den EU-Beitritt der Türkei dauern. Bisher ist nur eins von 35 Kapiteln abgearbeitet. Und der Ausgang der Gespräche ist offen - heikel sind vor allem die Zypern-Frage, der Status der Menschenrechte und die Aufarbeitung des Genozids an den Armeniern. Ein Überblick über die wichtigsten Streitpunkte.
Zypern

Größter Streitpunkt zwischen der EU und der Türkei ist derzeit der Umgang Ankaras mit Zypern, das in einen griechischen und einen türkischen Teil zerfällt (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6170572,00.html). Der griechische Teil des Inselstaats ist Mitglied der Union. Die Türkei aber hat Zypern völkerrechtlich noch nicht komplett anerkannt. Die EU hat dieses Problem weder vor der Aufnahme Zyperns noch vor dem Beginn der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei geklärt.
Zwar hat die Türkei das so genannte "Ankara-Protokoll" unterzeichnet (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4576190,00.html), dass die Zollunion auch auf die zehn neuen EU-Mitglieder inklusive Zyperns ausdehnt. In einer Zusatzerklärung betonte die Regierung jedoch, dies bedeute nicht die völkerrechtliche Anerkennung. Zyprische Flugzeuge und Schiffe dürfen die Türkei nicht anlaufen. Die EU-Staaten verabschiedeten daraufhin eine Erklärung, wonach die Türkei so schnell wie möglich und noch während des Beitritt-Prozesses den Inselstaat anerkennen müsse. Doch bisher weigert sich die Türkei - und fürchtet gleichzeitig selbst, dass der griechische Teil der Insel die Beitrittsverhandlungen durch immer neue Forderungen belasten wird.
Hintergrund: http://www.tagesschau.de/image/icon_intern_d5e0f7.gif Zypern-Konflikt (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6170572,00.html) Seit 1974 ist die Insel faktisch geteilt. Die Wurzeln des Konflikts reichen bis in die Kolonialzeit zurück. [mehr (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6170572,00.html)]
Menschenrechte

Die türkische Regierung hat auf diesem Gebiet mutige und weitreichende Reformen unternommen. Die Todesstrafe wurde abgeschafft, die Ungleichbehandlung von Frauen verboten, der kurdischen Minderheit mehr Rechte eingeräumt sowie Einschränkungen auf dem Gebiet der Meinungs- und Religionsfreit aufgehoben. Menschenrechtsaktivisten kritisieren aber, dass viele Reformen nicht weit genug gehen und etliche Reformgesetze durch andere Regelungen wieder eingeschränkt werden.
Amnesty International etwa wirft Ankara vor, politische Verfolgung mit Hilfe des Strafrechts sei "nach wie vor an der Tagesordnung". Auch das Verbot von Folter und Misshandlungen sei nur unzureichend in die Tat umgesetzt worden. Die Situation in den kurdischen Gebieten habe sich wieder zugespitzt, seit die PKK 2004 ihre Waffenruhe aufgekündigt hat. Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat seitdem rund ein Dutzend Urteile gegen die Türkei erlassen und ihr dabei Verstöße gegen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit, gegen das Recht auf einen fairen Prozess und auf Schutz des Lebens vorgehalten. Viele Fälle stammen aber aus der ersten Hälfte der neunziger Jahre. Die so genannten "Kopenhagener Kriterien (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID1320960,00.html)" für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen verlangen, dass ein Land Demokratie, Rechtstaatlichkeit, die Achtung der Menschenrechte sowie den Schutz von Minderheiten garantiert.
Völkermord an den Armeniern

Der Genozid an den Armeniern (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4275396,00.html) in der Türkei liegt zwar schon mehr als 90 Jahre zurück, doch noch immer weigert sich Ankara den Völkermord anzuerkennen. Zwischen 1915 und 1916 wurden hunderttausende Armenier vertrieben und ermordet. Nach armenischen Angaben kamen bis zu 1,5 Millionen Menschen ums Leben. Die Türkei spricht dagegen von maximal 10.000 Toten und wirft den Armeniern vor, sie hätten sich gegen das Osmanische Reich erhoben. Die Ermordung der Armenier sei auch nicht gezielt geplant gewesen.
Der Bundestag (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4438966,00.html) rief im die Türkei auf, die Verfolgung der Armenier aufzuarbeiten. Der türkische Außenminister Abdullah Gül nannte die Erklärung "ehrverletzend". Noch weiter ging das Europaparlament. Die Abgeordneten bezeichneten im Gegensatz zum Bundestag die Verfolgungen ausdrücklich als Völkermord und verlangten, die Türkei müsse vor einem EU-Beitritt den Genozid anerkennen. Auf einen französischen Gesetzentwurf zum Völkermord reagierte die Türkei mit dem Abbruch der militärischen Beziehungen.
In der Türkei selbst ist es nach wie vor riskant, sich gegen die offizielle Lesart des Genozids zu stellen. So hatte die Istanbuler Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Schriftsteller Orhan Pamuk erhoben, der in einem Interview von einer Million ermorderter Armenier gesprochen hatte. Pamuk drohten bis zu drei Jahre Haft wegen "öffentlicher Herabsetzung des Türkentums", das Verfahren wurde aber eingestellt.

Kartoffel
14.12.06, 11:26
Ich muß zu geben, das ich keine Ahnung von dem angeblichem Genozid an den Armeniern habe. Nur das, was ich in diesem und ansatzweise in anderen Foren mitbekommen habe. Interessieren tut es mich ehrlich gesagt auch nicht sonderlich.
Es will mir aber einfach nicht in den Kopf, was das ganze mit einem EU-Beitritt zu tun haben soll.

Komiker
14.12.06, 11:41
mir kommt eine Frage in den Sinn


das Thema Völkermord an den Armeniern vor 90 Jahren ist mir glaube ich erst letztes Jahr das erste Mal über den Weg gekommen, durch dieses Forum hier.

in Deutschland hört man alles, selbst wenn in einem Indianderdorf 200 Menschen abgeschlachtet wurden um 1800 hört man das irgendwann....aber Genozid an Armeniern...90 Jahre her und erst sein einem Jahr ein Thema????

Wieso hat man davon nichts vorher gehört? War das nicht bekannt?

Verstehst was ich meine....das kommt mir wirklich so vor wie eine Leiche im Keller, die man ausgräbt.

Also, auch wenn es 10000 Tote waren, sollte man sich im nachhinein entschuldigen können, das ist dann auch Größe.

Kemal Kara
14.12.06, 11:48
mir kommt eine Frage in den Sinn


das Thema Völkermord an den Armeniern vor 90 Jahren ist mir glaube ich erst letztes Jahr das erste Mal über den Weg gekommen, durch dieses Forum hier.

in Deutschland hört man alles, selbst wenn in einem Indianderdorf 200 Menschen abgeschlachtet wurden um 1800 hört man das irgendwann....aber Genozid an Armeniern...90 Jahre her und erst sein einem Jahr ein Thema????

Wieso hat man davon nichts vorher gehört? War das nicht bekannt?

Verstehst was ich meine....das kommt mir wirklich so vor wie eine Leiche im Keller, die man ausgräbt.

Also, auch wenn es 10000 Tote waren, sollte man sich im nachhinein entschuldigen können, das ist dann auch Größe.

Es herschte Krieg. Beide Seiten hatten erheblich hohe Zahlen an gefallenen. Dieses jetzt als Genozid zu bezeichnen halte ich für völlig falsch und entspricht nicht den Tatsachen!

deryatulga
14.12.06, 16:24
mir kommt eine Frage in den Sinn


das Thema Völkermord an den Armeniern vor 90 Jahren ist mir glaube ich erst letztes Jahr das erste Mal über den Weg gekommen, durch dieses Forum hier.

in Deutschland hört man alles, selbst wenn in einem Indianderdorf 200 Menschen abgeschlachtet wurden um 1800 hört man das irgendwann....aber Genozid an Armeniern...90 Jahre her und erst sein einem Jahr ein Thema????

Wieso hat man davon nichts vorher gehört? War das nicht bekannt?

Verstehst was ich meine....das kommt mir wirklich so vor wie eine Leiche im Keller, die man ausgräbt.

Also, auch wenn es 10000 Tote waren, sollte man sich im nachhinein entschuldigen können, das ist dann auch Größe.

Es war der ziemlich antitürkisch gestellte britischer Aussenminister Lord Curzon, der vor dem Oberhaus gesagt hatte, dass die so bedauerte Armenier keine Unschuldslämmer gewesen seien. Es wurden bestimmt sehr viel mehr Armenier als 10000 umgebracht, aber ich sehe mich dennoch nicht zu einer Entschuldigung veranlasst, nicht etwa, weil mir das Quäntchen an Grösse fehlt. Bedauern, sogar betrauern kann man das Geschehene ruhig. Sich von den geschäftstüchtigen Armenien über den Tisch ziehen zu lassen, ist eine ganz andere Geschichte.

deryatulga
14.12.06, 16:49
1000 Dank von mir für die 1000 Danksprüche!

toygun
19.12.06, 03:05
Ein nicht ganz aktuelles Interview


Interview mit Dirk Halm vom Essener Zentrum für Türkeistudien

EU-Beitritt: "Für viele eine Identitätsfrage"

Die EU-Kommission hat am Mittwoch (08.11.06) ihren Türkei-Bericht vorgestellt. Bemängelt wird darin auch das Verhalten Ankaras in der Zypern-Frage. Wie stehen die Chancen auf eine Einigung und welche Stimmung herrscht unter den Türken in Deutschland? WDR.de sprach mit Dirk Halm, dem Sprecher des Zentrums für Türkeistudien in Essen.

Werden sich EU und Türkei einig?

WDR.de: Herr Halm, die Europäische Kommission hat moniert, dass politische Reformen zu langsam voranschreiten und die indirekte Anerkennung Zyperns auf sich warten lässt. Halten Sie eine Lösung der Zypern-Frage für möglich?

Dr. Dirk Halm: Ganz wichtig ist, dass beide Seiten an einer Lösung interessiert sind, was sich in den nächsten Wochen zeigen wird. Die EU-Begeisterung der Türkei ist nicht mehr so groß wie damals, als das Land den Kandidatenstatus erlangte. Und wie groß das Interesse der Europäischen Union ist, da bin ich mir auch nicht ganz sicher.

WDR.de: Wie reagieren die Türken in Deutschland? Macht sich unter ihnen eine EU-müde Stimmung breit?

Halm: Hier handelt es sich nicht um eine einheitliche Gruppe. Jemand, der als kurdischer Flüchtling nach Deutschland gekommen ist, wird zu Fragen der Meinungsfreiheit und Minderheitenrechte eine andere Position haben als vielleicht ein Gastarbeiter der ersten Generation.

Für diejenigen, die sich mit Deutschland identifizieren und ihren Platz hier suchen oder gefunden haben, ist es schon eine wichtige Identitätsfrage, ob ihr Herkunftsland europäisch ist oder nicht. Und das verbindet sich mit dieser Frage. Der Beitritt ist daher für diese große Gruppe wichtig. Es ist nach wie vor eine große Unterstützung für den Beitritt feststellbar.

WDR.de: Die EU-Kommission hat vorerst auf eine Empfehlung über die weiteren Gespräche mit der Türkei verzichtet. Auf welchen Kurs werden sich die EU-Staats- und Regierungschefs einigen, wenn sie sich im Dezember treffen?

Halm: Das ist schwer zu sagen und wird wahrscheinlich an der Zypern-Frage hängen. Man kann ganz klar entwerfen, was passieren müsste: Die Türkei müsste das Zusatzprotokoll zur Zollunion ratifizieren. Das würde die Öffnung der türkischen Häfen für zyprische Schiffe bedeuten, was der EU als Quasi-Anerkennung der Republik Zypern reichen würde. Und die Türkei erwartet im Gegenzug, dass die internationale Isolierung Nordzyperns aufgehoben wird.

Integrativer Prozess

WDR.de: Halten Sie eine Einigung für möglich? Oder sind die Verhandlungen zum Scheitern verurteilt?

Halm: Ich persönlich halte es nicht für unmöglich, sich in diesen Punkten zu einigen. Die gesamte Heranführung der Türkei an die Europäische Union ist ja kein Selbstzweck und kann auch nicht allein das Ziel haben, den Im- und Export um ein paar Prozent zu steigern. Hier geht es um einen integrativen Prozess.

WDR.de: Können Sie das näher erläutern?

Halm: Man hat sich auf den EU-Beitritt der Türkei eingelassen, in dem vollen Wissen, dass der Sinn und Zweck dieses Prozesses ist, die erwarteten Probleme zu lösen. Jetzt tauchen sie auf, und man kann sie doch nicht einfach vom Tisch wischen. Dass wir an diesem Punkt sind, macht den Beitritt nicht wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher als vor zwei oder drei Jahren. Deshalb kann ich nur dafür plädieren, unverzagt an die Lösung der Probleme heranzugehen.

Das Gespräch führte Stefanie Hallberg.

toygun
19.12.06, 03:14
..Dazu die üblichen "passenden" Bilder aus dem Interview:


http://www.wdr.de/themen/politik/europaeische_union/tuerkei_beitrittsverhandlungen/_img/eu_tuerkei_160q.jpg
Ist das der türkische Mond-Stern??


http://www.wdr.de/themen/politik/europaeische_union/tuerkei_beitrittsverhandlungen/_img/flaggen_dpa_160q.jpg
Was ist das, dass wie eine gespenstische, in den Himmel ragende Rakete aussieht? (aus Perspektive eines Europäers)

(Fotos DPA)

Carlito
19.12.06, 14:23
Ich finde diesen Umschwung gut. Dennoch muss die Türkei seinen Reformprozess fortführen. Nicht für die EU, sondern für alle Menschen in der Türkei! Dadurch kann ich doch noch etwas von der EU abgewinnen.
Und wie soll der Reformprozess weiter geführt werden? Sobald der Karren an die Wand gefahren ist, übernehmen wieder andere das Ruder.

Dann gute Nacht. Ufak olsun onların olsun! ;)

verda
19.12.06, 20:27
EU-Beitritt
Deutsche wollen Türkei nicht in der Union

Nur 16 Prozent der Deutschen können sich einer Umfrage zufolge die Türkei als EU-Mitglied vorstellen. 93 Prozent der Deutschen sind davon überzeugt, dass die Türkei vor einem Beitritt Verbesserungen auf den Gebieten der Menschenrechte und des wirtschaftlichen Fortschritts erreichen muss.(...)
http://www.welt.de/data/2006/12/20/1151299.html

nilu
19.12.06, 20:34
EU-Beitritt
Deutsche wollen Türkei nicht in der Union

Nur 16 Prozent der Deutschen können sich einer Umfrage zufolge die Türkei als EU-Mitglied vorstellen. 93 Prozent der Deutschen sind davon überzeugt, dass die Türkei vor einem Beitritt Verbesserungen auf den Gebieten der Menschenrechte und des wirtschaftlichen Fortschritts erreichen muss.(...)
http://www.welt.de/data/2006/12/20/1151299.html

moment mal, wer sagt denn, dass wir es mittlerweile es für gut heissen auf biegen und brechen in die eu reinzukommen? ich glaub, da gibt´s missverständnis:rolleyes: typísch journalisten, drehen den spieß immer so um wie es ihnen grad ma in den kram passt.....hmmm menschenrechte in DE? soviele kinder die in DE missbraucht werden oder aus lust und laune getötet werden etc..was ist mit deren rechten? stimmt, die pseudo-psychos kommen ins gefängnis, nach guter führung (dank dem gutachten des psychologen) werden sie entlassen und werden wiederholungstäter...*komisch komisch*

Kemal Kara
19.12.06, 20:40
Aber wo gehören wir dann hin, wenn nicht nach Europa?
Sind wir nun Europäer oder nicht?

atlas1
19.12.06, 20:40
Ob mit oder ohne Türkei, die EU hat keine Zukunft,
ein Sammelbecken unfähiger, gelähmter und unkompetenter Länder, die keinen Konsens finden können.

mein lieber omar,

wenn europa so schlecht,unfähig,unkompetent,e tc...ist.
was um himmels willen hält dich hier eigentlich.
ich wäre dir beim kofferpacken gerne behilflich!!

tunhayes
19.12.06, 20:49
@ kemal kara

natürlich gehört die türkei zu europa, ob du europäer bist oder nicht kannst nur du beantworten!

@ nilufar

inwiefern kindermörder mit menschenrechte zusammenhängen ist rätselhaft, allerdings hat die türkei (trotz anzuerkennende erfolge) genau in bezug auf menschenrechte leider immer noch nachholbedarf.

http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/51a43250d61caccfc1256aa1003d7d 38/d42b837bc962ffccc12571ab0043ba 48?OpenDocument

Kemal Kara
19.12.06, 21:00
@ kemal kara

natürlich gehört die türkei zu europa, ob du europäer bist oder nicht kannst nur du beantworten!

@ nilufar

inwiefern kindermörder mit menschenrechte zusammenhängen ist rätselhaft, allerdings hat die türkei (trotz anzuerkennende erfolge) genau in bezug auf menschenrechte leider immer noch nachholbedarf.

http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/51a43250d61caccfc1256aa1003d7d 38/d42b837bc962ffccc12571ab0043ba 48?OpenDocument


Ok Türkei gehört zu Europa.
Was ist mit der Bevölkerung? Sind es Europäer?

tunhayes
19.12.06, 21:10
ob jemand ein europäer ist oder nicht kann niemand ausser der betroffene selbst feststellen. so ist es eine frage der türkischen bevölkerung zu entscheiden ob sie sich als europäer sehen oder nicht. (ähnlich wie die zugehörigkeit einer ethnie ist meiner meinung nach, die zugehörigkeit zu europa ein willensakt)


(natürlich gilt dies bei der eu nur für länder auf dem europ. kontinent (siehe beitrittsanfrage von marokko) dieses problem hat die türkei nicht)

nilu
19.12.06, 21:10
@ kemal kara

natürlich gehört die türkei zu europa, ob du europäer bist oder nicht kannst nur du beantworten!

@ nilufar

inwiefern kindermörder mit menschenrechte zusammenhängen ist rätselhaft, allerdings hat die türkei (trotz anzuerkennende erfolge) genau in bezug auf menschenrechte leider immer noch nachholbedarf.

http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/51a43250d61caccfc1256aa1003d7d 38/d42b837bc962ffccc12571ab0043ba 48?OpenDocument


:rolleyes: es bezog sich eher auf die rechte der kinder der hier in deutschland lebenden, muss da nicht weiter draufeingehen, führt zur polemik ;)
einen tip gebe ich dir, verschliesse nicht die augen vor der wahrheit, öffne mal ganz weit deine augen und schau dir deine umwelt mal genauer an...
;)

tunhayes
19.12.06, 21:26
jein ich geb dir zwar recht was die polemik anbelangt, aber wenn in einem staat ein kindermörder nach verwahrung und therapie von psychologen als ungefährlich eingestuft und freigelassen werden kann so ist das keine beschneidung von kinderrechten. im gegensatz dazu würde bspw. die schweiz gegen die emrk verstössen wenn sie die verwahrungsinitiative (mit ursprünglichem wortlaut) umsetzt.

es ist ein grundsatzentscheid: willst du lieber ein "unschuldiger" zuviel im gefängnis als ein "schuldiger" zuviel in freiheit wissen? ich ganz sicher nicht!

hallo
19.12.06, 21:34
Ok Türkei gehört zu Europa.
Was ist mit der Bevölkerung? Sind es Europäer?


also ich würde sagen die Bevölkerung der Türkei sieht in der Mehrheit europäisch aus als asiatisch; sie haben wie die Europäer Kuhaugen. ( Das hat mir eine Japanerin mal gesagt, dass wir Europäer Kuhaugen haben). Die Asiaten haben Schlitzaugen. Afrikanisch sehen die Türken auch nicht aus, haben in der Mehrheit helle Haut wie die Europäer.
Der einzige Unterschied ist die Religion. Jedoch haben die Europäer sowie die Türken jeweils Reliogion von anderen übernommen.

Fazit, Türken sind Europäer, da beißt die Maus keinen Faden ab.
:europe: :türkiye:

Kemal Kara
19.12.06, 23:45
also ich würde sagen die Bevölkerung der Türkei sieht in der Mehrheit europäisch aus als asiatisch; sie haben wie die Europäer Kuhaugen. ( Das hat mir eine Japanerin mal gesagt, dass wir Europäer Kuhaugen haben). Die Asiaten haben Schlitzaugen. Afrikanisch sehen die Türken auch nicht aus, haben in der Mehrheit helle Haut wie die Europäer.
Der einzige Unterschied ist die Religion. Jedoch haben die Europäer sowie die Türken jeweils Reliogion von anderen übernommen.

Fazit, Türken sind Europäer, da beißt die Maus keinen Faden ab.
:europe: :türkiye:

Glaubst du die Ablehnung der Türkei gegenüber, entstammt aus der Religion oder ist es das Gesammtbild das die Türkei abgibt?

omar
20.12.06, 00:02
Glaubst du die Ablehnung der Türkei gegenüber, entstammt aus der Religion oder ist es das Gesammtbild das die Türkei abgibt?
Ich glaube, dass es nicht der Wahrheit entspricht, wenn wir ständig sagen, dass wir aufgrund unserer Religion ausgestoßen werden. Viele Türken verhalten sich nun mal daneben und verdammt viele sind einfach nicht angekommen. Diese hätte auch Probleme in Ankara oder Istanbul zu leben. Deshalb gibt es auch dort wahrscheinlich Parallelgesellschaften.

Trotzdem wäre es sehr wünschenswert, wenn wir es schaffen würden gemeinsam miteinander zu leben. Ich weiss nicht einmal, ob es in der Geschichte ein vergleichbares Beispiel gibt. Die Türkische Kultur unterscheidet sich nunmal sehr von der Abendländischen und wenn man es schafft, dass beide zusammen zur einer Gesellschaft gehören, hat man wirklich etwas großes erreicht.

yokyav
20.12.06, 00:11
Glaubst du die Ablehnung der Türkei gegenüber, entstammt aus der Religion oder ist es das Gesammtbild das die Türkei abgibt?

Was spielt es für eine Rolle auf was die Ablehnung beruht, wenn sie in seiner jetziger Form existent ist.

Ich für mein Teil habe ich immer noch keinen trifftigen Grund gefunden, was am Europäer sein etwas Besonderes darstellen sollte.

Kemal Kara
20.12.06, 00:17
Trotzdem wäre es sehr wünschenswert, wenn wir es schaffen würden gemeinsam miteinander zu leben. Ich weiss nicht einmal, ob es in der Geschichte ein vergleichbares Beispiel gibt. Die Türkische Kultur unterscheidet sich nunmal sehr von der Abendländischen und wenn man es schafft, dass beide zusammen zur einer Gesellschaft gehören, hat man wirklich etwas großes erreicht.


So unterschiedlich ist es nicht. Jedenfalls kann man das nicht für alle Teile der Türkei sagen.
In Deutschland lebende Türken habe explizit dieses von dir beschrieben Problem.

Kemal Kara
20.12.06, 00:21
Was spielt es für eine Rolle auf was die Ablehnung beruht, wenn sie in seiner jetziger Form existent ist.

Ich für mein Teil habe ich immer noch keinen trifftigen Grund gefunden, was am Europäer sein etwas Besonderes darstellen sollte.

Vielleicht kam es so rüber, aber ich hab nicht behauptet, dass Europäer sein etwas besonderes sein soll.

Als was siehst du dich?
EU freundlich scheinst du nicht zu sein.

yokyav
20.12.06, 00:29
Vielleicht kam es so rüber, aber ich hab nicht behauptet, dass Europäer sein etwas besonderes sein soll.

Als was siehst du dich?
EU freundlich scheinst du nicht zu sein.

Ich fühle mich einfach als ein Türke aus Anatolien. Das reicht mir vollkommen. Mehr brauche ich nicht.

Weder bin ich EU freundlich noch feindlich! Sehe lediglich keinen besonderen Grund für den Beitritt der Türkei.

Kemal Kara
20.12.06, 00:34
Ich fühle mich einfach als ein Türke aus Anatolien. Das reicht mir vollkommen. Mehr brauche ich nicht.

Weder bin ich EU freundlich noch feindlich! Sehe lediglich keinen besonderen Grund für den Beitritt der Türkei.

Wie sich das wohl anfühlt?
Kannst du das Gefühl bescheiben?

hallo
20.12.06, 00:44
Glaubst du die Ablehnung der Türkei gegenüber, entstammt aus der Religion oder ist es das Gesammtbild das die Türkei abgibt?


ich denke es hat was mit dem Geld zu tun. Die Türken werden nicht wegen der Religion abgelehnt. Sie werden abgelehnt weil man denkt man muss was abgeben. Guck dir doch mal die Umfragen für Osteuropa an. Die Osteuropäer sind christlich und trotzdem werden auch sie abgelehnt. Die Leute haben um ihren Besitz Angst. Man hört immer wieviel das kostet. Als ob man nichts mehr zu essen hat wenn man die Türken in die EU aufnimmt:brüll: .
Das Gesamtbild der Türken ist nicht schlecht sonst würden ja nicht Millionen in die Türkei in Urlaub fahren.
Die Türken sind nach meiner Erfahrung zu empfindlich. Sie sind gleich eingeschnappt wenn einem mal was nicht passt. Ich habe mal zu einer Türkin ( Mutter einer Schulfreundin) gesagt , dass ich nicht immer essen will wenn ich sie besuche. Jedesmal hat die mich vollgestopft. Ich will essen wenn ich Hunger habe und nicht essen aus Höflichkeit.Schon war sie eingeschnappt. Mehrere Kleinigkeiten so in der Art. Jedesmal war sie eingeschnappt. Mir macht es nix aus wenn sie etwas nicht will. Wir sind halt direkter als Türken. Naja kommt Zeit kommt Rat;) Mittlerweile lässt sie mich mit dem Essen in Ruhe haha. Wir haben uns jetzt mal ausgesprochen. Ich könnte dir storries erzählen.

yokyav
20.12.06, 00:46
Wie sich das wohl anfühlt?
Kannst du das Gefühl bescheiben?

Wäre ich im Stande Gefühle zu beschreiben, so wäre ich Dichter geworden.

Mir ist einfach wohl dabei Das zu sein, was und wer ich bin. Obwohl, wie viele Andere von uns auch ich eine Synthese durchgemacht habe, vermutlich mehr Deutsch bin als viele Deutsche, so bin ich trotzdem mehr mit Anatolien verbunden. Sei es mit der Natur, mit den gesellschaftlichen Strukturen, der Musik, der Satire .....

yerlianadolulu
20.12.06, 08:39
Hallo,

Um zu verstehen was die Türkei für Europa bedeutet(oder umgekehrt) muß man mal in die Vergangenheit schauen.

Kleinasien (heute Türkei) war immer und wird immer eine wichtige Brücke zwischen
dem sogenanten Europa und Asien bleiben.
Sie ist eine Brücke für Kultur, Wirtschaft, Energie, Rohstoffe, Menschen usw..
Die EU hat z.T selber die Wahl ob die Türkei zur Brücke wird oder eine Barriere wird.
Die EU-Länder haben die Türkei nach dem 2.Weltkrieg gegen den Komunismus
genutzt und haben jetzt eine Bringschuld. Der Kampf gegen die Udssr war sehr
blutig und die Türkei leidet immer noch daran.
Wenn die EU-Länder der Meinung sind das sie die Türkei wie eine Kolonie behandeln können, werden sie ziehmlich auf die Nase fallen.
Die Türkei wird dann zur Barriere der EU interessen aber zur Brücke der EU Probleme (z.B. Flüchtlinge, Energieprobleme, Drogen, Sicherheit usw..).
Die EU-Länder sind mit ihrer Uneinigkeit ganz in ihrer langen jahrhundertealten Tradition und das wird sich nicht schnell ändern bzw. sie wird immer wieder ausbrechen.
Im gegensatz zu EU haben sich die Türken immer wieder zu großen Reichen unter einem starken Führer vereinigen können. Warum soll das nicht irgendwann wieder so sein, dazu brauchen die Türken nicht die EU.

Zur Frage wohin die Türkei gehört kann man nur Fragen wo die Kulturen entstanden sind.

Die Kulturen sind weder in Europa entstanden ( dazu gehören noch nicht mal die Griechen und Römer die nachweisslich stark von den Etruskern beeinfußt sind) noch sind diese in Israel/Palestina entstanden.
Mit Israel/Palesina meine ich die Religion als "Kultur". Diese haben dort nur "überlebt".
Die echten Kulturzenteren die das Fundament der Türken, Arabern, Europär, ost-europär, Russen usw. sind in Anatolien, Mesopotamine, Egypten !!!

So sage ich, dass die Türkei kulturell nicht zu Europa gehört sondern das Europa zu Türkei gehört. :türkiye:

Ingolstädter
20.12.06, 09:02
Die maltesische Sprache ist zwar stark vom italienischen beeinflußt, was den Wortschatz betrifft, sie gehört aber keinesfalls zu den romanischen sondern zu den semitischen Sprachen und ist als solche die einzige, die das lateinische Alphabet benutzt.

wie groß ist denn malta?

hat es auch 60 mio. einwohner wie die türkei und ist zu 99% muslimisch?
ein gewisser kulturfremder anteil in europa ist tolerierbar.. solange es nicht übertrieben wird.. die türkei ist nach meiner sicht an der (kulturellen) grenze europas, wenn nicht sogar darüber.

man sollte immer auch den maßstab im auge behalten..
auch wenn die türkei nicht in die EU kommt (was ich ehrlich gesagt hoffe) ist sie aber sicher ein wichtiger partner der EU (eben aufgrund der geografischen lage und der kemalistischen ideale der türkei).

:türkiye: :nurdinilu: :europe:

Ingolstädter
20.12.06, 09:13
also ich würde sagen die Bevölkerung der Türkei sieht in der Mehrheit europäisch aus als asiatisch; sie haben wie die Europäer Kuhaugen. ( Das hat mir eine Japanerin mal gesagt, dass wir Europäer Kuhaugen haben). Die Asiaten haben Schlitzaugen. Afrikanisch sehen die Türken auch nicht aus, haben in der Mehrheit helle Haut wie die Europäer.
Der einzige Unterschied ist die Religion. Jedoch haben die Europäer sowie die Türken jeweils Reliogion von anderen übernommen.

Fazit, Türken sind Europäer, da beißt die Maus keinen Faden ab.
:europe: :türkiye:

rassisch sind die türken sicher nahe mit den meisten europäern verwandt.. (sicher näher als z.B. mit japanern)
aber rasse ist kein argument.
die kultur ist bei einem staat entscheidend und nicht die rasse.


"Jedoch haben die Europäer sowie die Türken jeweils Religion von anderen übernommen."

ich sehe du bist informiert.. ostern, johannisfeuer, weihnachtsmann, tannenbaum, adventskranz, taufe, klausenlauf, die heiligen, maria mit dem jesuskind als symbol, maria lichtmess, allerseelen usw.. das alles ist natürlich ur-christlich und aus dem kanaanitischen raum nach europa importiert. :rolleyes:

das europäische christentum (zumindest das katholische) ist (dank der heiligen) fast schon eine synkretische religion auch wenn die wenigsten das wissen.

yerlianadolulu
20.12.06, 09:18
wer sagt was kulturfremd ist und was nicht?

Ich bin mal so frech und behaupte, dass sich die deutschen sich "ihrer" Kultur fremder sind als Malta.

Wo kommt den die Kultur her.
Die Semiten haben z.T. einen wichtigen Beitrag geleiset.
Was haben den die Germanen aus iherer Kultur mitgebracht?

yerlianadolulu
20.12.06, 09:22
ich bin Türke und glaube nicht "rassisch" mit den deutschen Verwand bin!

Der Begriff Rasse ist auch in dem Zusammenhang Fasch.

Alle Menschen gehören einer einzigen Rasse an (biologisch) !!!

Ingolstädter
20.12.06, 09:26
Alle Menschen gehören einer einzigen Rasse an (biologisch) !!!

gut dann sage mir den korrekten begriff mit dem man die auf der welt offensichtlich lokal unterschiedlichen genetischen verwandtschaftsgrade ausdrücken kann.

ich bin kein biologe und kenne in dem zusammenhang der lokal unterschiedlichen genetischen zusammengehöritgkeit der menschheit nur den begriff "rasse".

Ingolstädter
20.12.06, 09:29
Was haben den die Germanen aus iherer Kultur mitgebracht?

von der sprache abgesehen? mehr als du vermuten würdest..

fast alles was hier alter ("christlicher") brauch ist aber nirgendwo in der bibel erwähnt wird hat germanisch-keltische ursprünge.. und das ist gar nicht mal so wenig..

yerlianadolulu
20.12.06, 09:43
Ich würde hier eher den Beriff Ethnie benutzten.

Es mag sein, dass einiges bzw. vieles von keltisch-germansichen Kultur sammt.
Jedoch kommen die wichtigsten zivilisatorischen Einfüße aus dem alten Orient.

Vom der Bibel bis zum Straßenbau, von der Medizin bis Kunst, Schrift, Zahlen usw... Würde jetzt lange dauern.

Ich denke, die für Europa fundamentalen "Kultur" hat seine ursprung im alten Orient.
Die Orte der Kultur sind nun mal Egypten, Mesopotamien und Anatolien.
Das kann keiner Leugnen.

Ingolstädter
20.12.06, 10:17
Es mag sein, dass einiges bzw. vieles von keltisch-germansichen Kultur sammt.
Jedoch kommen die wichtigsten zivilisatorischen Einfüße aus dem alten Orient.

Vom der Bibel bis zum Straßenbau, von der Medizin bis Kunst, Schrift, Zahlen usw... Würde jetzt lange dauern.

Ich denke, die für Europa fundamentalen "Kultur" hat seine ursprung im alten Orient.
Die Orte der Kultur sind nun mal Egypten, Mesopotamien und Anatolien.
Das kann keiner Leugnen.

klare sache, das sind die ältesten kulturen..

aber:

zahlen: "Die Araber (http://de.wikipedia.org/wiki/Araber) übernahmen im 12. (http://de.wikipedia.org/wiki/12._Jahrhundert) bis 13. Jahrhundert (http://de.wikipedia.org/wiki/13._Jahrhundert) gemeinsam mit vielen mathematischen Grundlagen dieses System von den Indern."

http://de.wikipedia.org/wiki/Indische_Zahlen


schrift: Um etwa 1500 v. Chr. (http://de.wikipedia.org/wiki/1500_v._Chr.) entwickelten im östlichen Mittelmeerraum die Phönizier (http://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%B6nizier) das Alphabet, von dem alle späteren Alphabetschriften und mithin alle modernen europäischen Alphabete, einschließlich des griechischen, lateinischen und des kyrillischen, abstammen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Alphabetschrift


eigentlich sollten wir "indische zahlen" anstelle von "arabischen zahlen" sagen, das wäre passender..
aber da wir grade bei zahlen sind: ich bin kein froßer fan des 10er zahlensystems.. ich würde (aus verschiedenen gründen) ein 8er zahlensystem bevorzugen.

unzweifelhaft ist 2³ (also "8") auch deutlich eleganter und logischer als "zehn".

nieder mit der "9" und mit der "10" :lach:.

im 21 jhdt. sollten wir kein zahlensystem nutzen, welches nur auf der zahl unserer finger beruht während computer ein logischeres binäres system gebrauchen..
in zukunft könnte man ja den daumen beim fingerzählen einfach weglassen ;).

yerlianadolulu
20.12.06, 10:19
Wir als Türken haben eine alte Kultur und mir leuchtet nicht ein
warum wir einer europäischen oder gar einer deutschen Kultur nacheifern sollen.

Die europäische Kultur bringt ja nichts wirklich neues.

Nach meiner Meinung nach kommen wir Türken nur wirklich zur Freiheit, Zufriedenheit, unabhängigkeit, wenn wir unsere Kultur beleben und nicht eine europäische oder arabische.

yerlianadolulu
20.12.06, 10:28
na da haben wir es ja.

Phönizisch und indisch sind nicht unbedingt in Europa.

Mein Problem ist, dass man dem Orient und auch anderen Länder in Europa oft von oben herab schaut und diese als weniger entwickelt dahrstellt.
Das macht zwar nicht jeder aus Europa aber doch leider viele (vor allem die Medien).
Ich will nur hier zeigen, dass ich nicht als gerecht finde und deshalb unserer (altorientalische Kultur) hervorhebe. Ich will sie nicht über anderen stellen!!!

Ingolstädter
20.12.06, 10:28
Wir als Türken haben eine alte Kultur und mir leuchtet nicht ein
warum wir einer europäischen oder gar einer deutschen Kultur nacheifern sollen.

Die europäische Kultur bringt ja nichts wirklich neues.

Nach meiner Meinung nach kommen wir Türken nur wirklich zur Freiheit, Zufriedenheit, unabhängigkeit, wenn wir unsere Kultur beleben und nicht eine europäische oder arabische.

ja, das ist ein lobenswerter ansatz und ich sehe das sehr ähnlich.

übrigens: es gibt nichts "wirklich neues", das hat es auch nie gegeben.. es gibt immer nur eine (weiter-)"entwicklung".

im moment entwickeln wir europäer aber deutlich mehr weiter, als z.B. die araber :lach:.

Ingolstädter
20.12.06, 10:38
na da haben wir es ja.

Phönizisch und indisch sind nicht unbedingt in Europa.

Mein Problem ist, dass man dem Orient und auch anderen Länder in Europa oft von oben herab schaut und diese als weniger entwickelt dahrstellt.
Das macht zwar nicht jeder aus Europa aber doch leider viele (vor allem die Medien).
Ich will nur hier zeigen, dass ich nicht als gerecht finde und deshalb unserer (altorientalische Kultur) hervorhebe. Ich will sie nicht über anderen stellen!!!

phönizier waren im mittelmeerraum, also schon auch europäisch (wobei damals der begriff wohl sinnlos gewesen wäre)..
inder waren indo-europäer :lach:.

aber alte kultur ist eine sache. wichtiger ist aber die zukunft und gegenwart.

mir ist der alte kulturelle reichtum der türkei, des iraks/irans etc.. durchaus bewusst (auch wenn der islam viel kaput gemacht hat).
göbegli tepe ist nur ein beispiel der türkei..

natürlich sind diese hochkulturen älter als die europäischen kulturen, aber in der gegenwart ist europa (als händlernation) nun mal wichtiger und die ehemaligen hochkulturen (von der türkei abgesehen) wie z.B. ägypten/persien wirken wie gelähmt..


ich sehe sicher nicht auf die altorientalische kultur herab.. bei der "neuorientalischen" welt die durch den islam dominiert ist, sehe ich aber nicht viel kulturell erstrebenswertes (mit ausnahme des kinderreichtums und der wertebeachtung welche ich sehr gut finde)..

zwischen dem alten orient und dem neuen orient ist ein riesiger unterschied.. es ist dort viel (an wissenschaftlicher kunst) verloren gegangen :(. hoffen wir dass europa eines tages nicht denselben weg geht..

yerlianadolulu
20.12.06, 10:40
ob sich die europär weiterentwickeln kann ich nicht beurteilen.


Ich sehe nur, dass die Europäer immer noch den Koloniegedanken verfallen sind.
Ich möchte da nicht mitmachen, zumal sie mit dieser Art auch mit der Türkei umgehen. Man will nichts geben aber nur nehmen.

Warum die Araber sich nicht entwickeln können liegt z.T daran, dass die Entwicklung mit
europäischen Waffen (z.B. durch Israel) weggebomt werden.

will damit nicht sagen, dass die Europäer an der Lage schuld sind aber die Europäer haben kein Interesse das die Araber zu mächtig werden bzw. sich vereinen und Israel ist dazu für die Europäer gut geeignet. Dies haben sie schon ausgenutzt!

yerlianadolulu
20.12.06, 10:46
Ich sehe nur, dass die Europäer immer noch den Koloniegedanken verfallen sind.
Ich möchte da nicht mitmachen, zumal sie mit dieser Art auch mit der Türkei umgehen. Man will nichts geben aber nur nehmen.

Warum die Araber sich nicht entwickeln können liegt z.T daran, dass die Entwicklung mit
europäischen Waffen (z.B. durch Israel) weggebomt werden.

will damit nicht sagen, dass die Europäer an der Lage schuld sind aber die Europäer haben kein Interesse das die Araber zu mächtig werden bzw. sich vereinen und Israel ist dazu für die Europäer gut geeignet. Dies haben sie schon ausgenutzt!

Carlito
20.12.06, 10:51
inder waren indo-europäer.
Alter Schwede wenn ich diesen Schwachsinn lese...

Da man selber nichts vorzuweisen hat, schlägt man eine Brücke zu den indern, weil man dort die bisher ältesten Spuren einer zivlisation ausgebudelt hat! So kann man sich ganz nach Herrenmenschen manier mit den errungeschaften anderer schmücken!

Und keine rede von der ganzen Technologie den man der islamischen Welt geklaut hat!


Lass mal uns in ruhe mit deiner scheiß Nazi-Propaganda!

Der Schakal
20.12.06, 10:53
j

...

im moment entwickeln wir europäer aber deutlich mehr weiter, als z.B. die araber :lach:.

Was meinst du damit?

Ingolstädter
20.12.06, 10:56
ob sich die europär weiterentwickeln kann ich nicht beurteilen.

als menschen entwickeln wir uns natürlich nicht weiter.. wir treiben die technologie aber gut vorran. meiner ansicht nach ein deutliches anzeichen für eine hoch stehende kultur.


Ich sehe nur, dass die Europäer immer noch den Koloniegedanken verfallen sind.

verwechselst du jetzt europäer mit amerikanern? wir sind ein teil des amerikanischen imperiums (aber wir mucken langsam auf ;)).. des amerikanischen militärischen einflussbereichs.
europa ist im moment eine händlernation unter dem militärischen schutzmantel der USA und kein imperium.


Warum die Araber sich nicht entwickeln können liegt z.T daran, dass die Entwicklung mit
europäischen Waffen (z.B. durch Israel) weggebomt werden.

ach komm. ich hab dich für intelligenter gehalten. vor israel ist in "arabien" wissenschaftlich auch nichts voran gegangen. das ist fast schon eine peinliche ausrede.


will damit nicht sagen, dass die Europäer an der Lage schuld sind aber die Europäer haben kein Interesse das die Araber zu mächtig werden bzw. sich vereinen und Israel ist dazu für die Europäer gut geeignet. Dies haben sie schon ausgenutzt!

du meinst wir europäer halten die araber unten? lol, dazu haben wir gar nicht die militärischen mittel.. vom militärischen willen ganz zu schweigen.

nein die araber sind einfach zu wenig aufgeklärt, das ist ihr wahres problem.

Carlito
20.12.06, 10:57
Was meinst du damit?
Man der Typ hat sie nicht mehr alle und verbreitet seinen Nazi schund!

Die Germanen sind Nordländer die erst mit hilfe der südlichen Völker aus ihrem tiefen Mittelalter rauskamen!

Da sie das nicht verkraften können zaubern sie sich ahnen aus dem Hut, oder erzählen das sie Inder wären ! :brüll:

Ingolstädter
20.12.06, 11:02
Lass mal uns in ruhe mit deiner scheiß Nazi-Propaganda!

:niko: *heil*





:brüll:

Ingolstädter
20.12.06, 11:05
Was meinst du damit?

dass wir europäer technologisch mehr drauf haben als die araber und mehr "wissen schaffen".

in anderen worten: die meisten naturwissenschaftliche nobelpreise gehen momentan an europäer oder amerikaner (natürlich auch mehr und mehr an japaner und chinesen).

z.B. an der technologie die du gerade nutzt (computer/internet) hatten araber fast keinen entwicklungstechnischen anteil.

verda
20.12.06, 11:21
:niko: *heil*





:brüll:

ingo ,das ist nicht lustig!

Carlito
20.12.06, 11:28
in anderen worten: die meisten naturwissenschaftliche nobelpreise gehen momentan an europäer oder amerikaner (natürlich auch mehr und mehr an japaner und chinesen).
Nach dem der Bärendienst getan war. Würde man die ganze Zeitgeschichte als relevanz nehmen so ergibt sich ein ganz anderes Bild als die Nobelpreise vermitteln!

Der Nobelpreis ist ein typisches Mittel der Herrenmenschen um ihre überlegenheit zu zeigen, wo sie nicht mal wissen das sie noch vor paar jahrhunderten so rückständig waren das sie auf die Straße schissen !

Ingolstädter
20.12.06, 11:28
ingo ,das ist nicht lustig!

ich finde schon :lach:

siehe auch hier: http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=15512&highlight=nikolaus

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/leser-reporter/artikel-aktuell/11/30/weihnachtsmaenner-nazi-gruss/mfb-5820385-nazi-weihnachtsmann-301106-QF,templateId=renderScaled,pro perty=Bild,width=263.jpg

Carlito
20.12.06, 11:29
ingo ,das ist nicht lustig!
Das ist kein Spass, der Typ ist ein Nazi!

verda
20.12.06, 11:33
ich finde schon :lach:

siehe auch hier: http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=15512&highlight=nikolaus

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/leser-reporter/artikel-aktuell/11/30/weihnachtsmaenner-nazi-gruss/mfb-5820385-nazi-weihnachtsmann-301106-QF,templateId=renderScaled,pro perty=Bild,width=263.jpg



ingo,dein vergleich ist arm!

Ingolstädter
20.12.06, 11:37
Nach dem der Bärendienst getan war. Würde man die ganze Zeitgeschichte als relevanz nehmen so ergibt sich ein ganz anderes Bild als die Nobelpreise vermitteln!

so kollege.. wenn du meine beiträge nachliest wirst du feststellen, dass ich den einfluss anderer kulturen gar nicht bestreite.
wir deutsche haben von den römern vieles übernommen. die römer von den griechen. auch griechenland (die wiege der europäischen kultur) hat von den phöniziern geklaut.. und diese von den sumerern.


Der Nobelpreis ist ein typisches Mittel der Herrenmenschen um ihre überlegenheit zu zeigen

ok, jetzt regt mich der begriff wirklich auf. wann geht es in deinen schädel, dass die menschen marginale genetische unterschiede haben!

das wichtige für die entwicklung von dingen sind eben kulturelle strömungen wie z.B. die europäische aufklärung und rationalität und nicht die gene!

die araber versagen heutzutage nicht deswegen so weil sie von geburt an dümmere menschen sind, sondern weil sie nie so etwas wie eine "aufklärung" oder "rationale strömung" gehabt haben wie wir europäer!

Ingolstädter
20.12.06, 11:40
ingo,dein vergleich ist arm!

verstehe ich nicht. was willst du sagen?

ich bezog mich mit dem scherz auf den artikel..



Das ist kein Spass, der Typ ist ein Nazi!

achso.. ähh ja natürlich. der weihnachtsmann ist ein nazi.. das hätte ich bedenken sollen, tut mir leid ;). :rolleyes:

verda
20.12.06, 11:43
ich bezog mich mit dem scherz auf den artikel..


sagt man dann ...
wieso missbrauchst du unseren weihnachtsmann?:motz:

Carlito
20.12.06, 11:48
so kollege.. wenn du meine beiträge nachliest wirst du feststellen, dass ich den einfluss anderer kulturen gar nicht bestreite.
wir deutsche haben von den römern vieles übernommen. die römer von den griechen. auch griechenland (die wiege der europäischen kultur) hat von den phöniziern geklaut.. und diese von den sumerern.

Da ist es wieder, dass abstreiten fundierte Ergebnisse der Wissenschaft.

Der Grund wieso ihr das Dunkle Mittelalter verlassen konntet, war der Technologie und Wissens klau aus dem islamischen Orient. PUNKT!

Soll ich dir dazu Dokumente oder Fernsehberichte von Anerkannten Wissenschaftlern herausholen?


ok, jetzt regt mich der begriff wirklich auf. wann geht es in deinen schädel, dass die menschen marginale genetische unterschiede haben!

Und?



das wichtige für die entwicklung von dingen sind eben kulturelle strömungen wie z.B. die europäische aufklärung und rationalität und nicht die gene!

Entwicklung hat nicht nur eine Ursache. Die meisten Entdeckungen geschahen zufällig!
Es gibt viele dinge die garnichts mit dem Menschen zu tun haben. Auch das Umfeld spielt eine grosse Rolle, was aber jetzt zu weit geht.



die araber versagen heutzutage nicht deswegen so weil sie von geburt an dümmere menschen sind, sondern weil sie nie so etwas wie eine "aufklärung" oder "rationale strömung" gehabt haben wie wir europäer!

Das ist deine These, die ich einfach haltlos finde! Die Aufklärung kam in Europa auf, weil sie herausbekamen das sie die Religion von den Orientalen importiert hatten und deshalb neue wege suchten.

U.a mit dem geklauten wissen und technologie der Araber, die dem Ablendland in allen belangen überlegen waren!

Wenn man sich überlegt das man in Europa höckel Schuhe erfand um nicht bis in die Knie in scheiße zu stecken, waren die Orientalen dabei dem Balkan Kanalsysteme zu bringen!

Auch die Raketentechnologie basiert auf der osmanischen Rakete.


Warte mal ab bis die ganzen Archive der Osmanen ausgearbeitet wurden. Es werden sich noch viele überraschungen finden.

Carlito
20.12.06, 11:50
verstehe ich nicht. was willst du sagen?

ich bezog mich mit dem scherz auf den artikel..




achso.. ähh ja natürlich. das hätte ich bedenken sollen, tut mir leid ;). :rolleyes:
Sicher, wenn du behauptest ein Inder zu sein, weil du zufällig einige gemeinsamkeiten gefunden hast, behaupte ich anhand deiner ideologie das selbe.Du bist vielleicht 1% Inder aber zu 99% ein Nazi!

Ingolstädter
20.12.06, 11:59
Sicher, wenn du behauptest ein Inder zu sein, weil du zufällig einige gemeinsamkeiten gefunden hast, behaupte ich anhand deiner ideologie das selbe.Du bist vielleicht 1% Inder aber zu 99% ein Nazi!

ich finde es krass wie du das :lach:-gesicht hinter dem kommentar überlesen hast..
ich habe das nicht so ernst gemeint wie du es aufgefasst hast. ich bin kein inder, aber die inder entspringen genauso wie die perser der selben kultur wie die germanen.


Der Grund wieso ihr das Dunkle Mittelalter verlassen konntet, war der Technologie und Wissens klau aus dem islamischen Orient. PUNKT!

und weiter? der islamische orient hat diese technologie und das wissen natürlich alles selbst entwickelt und nicht etwa aus dem antiken griechenland oder indien übernommen :rolleyes:.


Die Aufklärung kam in Europa auf, weil sie herausbekamen das sie die Religion von den Orientalen importiert hatten und deshalb neue wege suchten.

... natürlich. nicht weil die einfach zum forschen effizienter war. nein, weil die europäer nicht verkraften konnten dass ihre religion aus dem orient kam, darum haben sie die aufklärung entwickelt. :rolleyes:.
warum waren dann viele aufklärer christlich, oder gar nicht religiös?

kanalsysteme hatten übrigens schon die alten römer und alten griechen.. dieses wissen haben die araber zwar konserviert, aber nicht wirklich selbst entwickelt.

Ingolstädter
20.12.06, 12:02
sagt man dann ...
wieso missbrauchst du unseren weihnachtsmann?:motz:

ich verstehe nicht was du sagen willst.

ich fand die aussage carlitos dass ich hier nazi-parolen verbreite genauso bizarr wie einen weihnachtsmann der winkt, was andere leute als hitler-armgruß interpretieren..

verstehst du jetzt was ich aussagen wollte? kannst du mir mal erklären wie du das verstanden hast?

inwiefern mißbrauche ich den weihnachtsmann?

Carlito
20.12.06, 12:10
Eben, deshalb die Brücke. Da man nicht verkraften kann das man die Entwicklung von seinen Nachbarn, dem islamischen Orient hatte, kommt die Brücke zu den älteren Völkern, zu den Römern oder Griechen.

Lass es einfach, ich beschäftige mich lang genug um zu wissen wer was wieso zu seinen zwecken missbraucht.


warum waren dann viele aufklärer christlich
Wieso wohl waren es meistens Theologen? Weil sie sich eben mit den alten Schriften befasst haben. Wer sonst soll zur Erkenntnis gelangen, das die Bibel ein import ist, wenn nicht Theologen?

Seid froh das die Römer(die heutigen Griechen) sehr spendabel waren und viele Schätze aus dem Orient mitbrachten!

Kein Grieche wollte mir beantworten was sie aus dem Orient alles mitgenommen haben, was zur Renaissance in Europa führte!

Genug off-topic!

Ingolstädter
20.12.06, 12:18
Genug off-topic!

soo offtopic ist das ganze gar nicht.

man sieht in der diskussion der letzten seiten recht deutlich dass die türken sich eindeutig eher zur orientalischen kultur zählen und nicht zur europäischen.

die türkei passt (kulturell) einfach nicht zur EU.

trotzdem: auf eine gute partnerschaft in zukunft!

:türkiye: :nurdinilu: :europe:


euer ingo-nazi :D

yerlianadolulu
20.12.06, 12:40
das mit dem Weihnachtsmann finde ich auch nicht so lustig.

Zum Nobelpreis und die vortschrittliche Technologie der Europäer:

Die vortschrittliche Technologie der Europäer kann es nur geben, weil sie auf das alte Wissen der alten Kultur aufbaut( man denke an die Mathematik usw..)!

Es ist leider mal so, dass die Europäer bzw. der Westen sich gerne selbst feiert.
Die Japaner sind auch gute Forscher und bekommen selten etwas.
Die Chinesen holen stark auf. Sei dir deiner Technologie nicht so sicher.
Außerdem erlauben die Europäer und der westen anderen Ländern nicht
ihre Technologie weiter zu entwicklen. (z.B. Russland damals den Egyptern ihre Kampfflugzeuge, Iran seine Atomstrom, Nordkorea seine Rakten. Dabei prduziert der westen seine Waffen munter weiter. Da stellt sich die Frage warum das andere nicht dürfen.

Zu den Indern: Ich habe lange Zeit mit einer Indischen Familie zutun gehabt.
Sie haben neben Hindu und Englisch noch eine andere Sprache gesprochen und diese konnte ich z.T verstehen da es sehr viele türkische, persische, arabische Wörter hat. Schon mal was von Kushan gehört oder von den Mogulreich in Indien.
In dritten Reich dachte man, dass die Germanen und die Tibter aus Atlantis stammen. Man hob die kriegerische Kultur der Tibeter hevor. Ist doch witzig.

Zu Israel: Die Osmanen haben zwar die verfolgten Juden aus Europa aufgenomen und ihnen erlaubt in Palestina land zu kaufen aber waren dagegen
ihnen eine eigenes Land zu geben. Darauf haben sich einige Juden mit den engländer geeinigt. Die Engländer haben die Araber dazu genutzt die Türken in Arabien zu verjagen und haben nachdem das geschehen war den Juden erlaubt ihr Israel zu gründen. Ist doch ironisch! Und das geht noch weiter. Als die Engländer mit Egypten wegen dem Suezkanal stress hatten, haben sie mit den Franzosen Israel dazu bewegt Egypten anzugreifen, damit sie sagen können, dass der Kanal nicht gesichert ist. So haben die Engländer die Egypter angegriffen
Das sind die Spielchen der Europär die wir kennen und die immer noch laufen!

Deshalb traue ich den Erupäer nicht!

Ingolstädter
20.12.06, 13:14
Die Japaner sind auch gute Forscher und bekommen selten etwas.
Die Chinesen holen stark auf. Sei dir deiner Technologie nicht so sicher.

ja, die chinesen und japaner sind tolle völker! die chinesen wurden vor kurzem von den engländern noch unter drogen gesetzt.. ein paar jahrzehnte später hatten sie kommunismus..

nichtsdestotrotz sind sie auf der überholspur (und haben einen maschinenbauer [spezialgebiet: hydraulik] an der spitze ihres staates.. wirklich sehr sympathisch :lach:. in deutschland wäre sowas äußerst unwarscheinlich)!

die japaner und süd-koreaner sind natürlich auch technologisch brutal kompetent.

die araber dagegen haben öl und wurden die meiste zeit in ruhe gelassen.. und dümpeln trotz riesiger möglichkeiten vor sich hin..


für mich persöhnlich ist da klar welches volk meinen respekt und achtung verdient und welches nicht.

es kann aus meiner sicht gut sein, dass der osten asiens die fackel der aufklärung weiterträgt (und weiter->entwickelt<- :lach:), während europa in seiner dekadenz untergeht..
auf die araber brauchen wir jedenfalls in dieser hinsicht sicher nicht zu zählen.

auch die türken sind wissenschaftlich gar nicht mal so schlecht aufgestellt.


"Deshalb traue ich den Erupäer nicht!"

deshalb seid ihr keine europäer und gehört deswegen nicht in die EU.


die sache mit israel werde ich jetzt als deutscher sicher nicht kommentieren.

hallo
20.12.06, 13:25
wenn die Araber nicht so an der Untertanenkultur hängen würden , wären die Araber nicht auf dem Stand auf dem sie jetzt sind. Die Scheichs , Mullahs usw. machen alles um ihre Macht zu erhalten. An jeder Ecke steht ein Mullah der den Leuten ein schlechtes Gewissen einredet.
Sie stellen außerdem die Verbrechen der Kolonialmächte zu Schau, aber ihr eigenes Hinzutun verbergen sie. Den Scheichs ist jedes Mittel Recht um ihr Volk nieder zu halten. Dazu wird heute der Islam missbraucht.
Der einzige der dies schon damals erkannte war Herr Kemal Atatürk. Er machte der Untertanenkultur ein Ende und trennte Islam und Staat.
In Europa machte die französische Revolution der Untertanenkultur ein Ende. Die Könige und Fürsten hielten das Volk auch nieder.
Die Araber und Iraner haben die Revolution noch vor sich. Ich denke am ehesten wird es den Iranern gelingen. Die Saudischen Scheichs haben schon Angst davor. :lach:

yerlianadolulu
20.12.06, 13:26
wenn wir keine Europäer sind, dann frage ich mich warum die Europäer und der westen sich dann in unserm Intressengebiet einmischen.

Wenn die Türkei keine Zukunft in der EU hat werden die EU und Türkei und samt
sein Intressensgebiet sich mit der EU in Konflikt stehen.

Die Europär sollten sich klar sein, dass die Türkei nicht auf ewig zwischen den Europäern und dem Orient( Arabien bis Grenze zu China) stellen kann.

Eine Partnerschaft erfordert Ehrlichkeit und Respekt aber ich empfinde die EU-Politik als eine art neue Kolonialpolitik.

Musel
20.12.06, 15:43
wenn wir keine Europäer sind, dann frage ich mich warum die Europäer und der westen sich dann in unserm Intressengebiet einmischen.



Sind denn die Türken Zyprer? :confused:

emire
20.12.06, 15:52
Sind denn die Türken Zyprer? :confused:


Sie sind Türkische Zyprer außerdem sprechen sie Türkisch und sind Moslems.Ich finde es sind Unterscheidungsmerkmale das auch den Begriffsstutzigen EU Imperialisten erkennbar sein müssen.Den Rest der Insel teilen sich die Griechen Zyprer und die EU ............

:türkiye: :kibris: :türkiye:

Musel
20.12.06, 16:01
Sie sind Türkische Zyprer außerdem sprechen sie Türkisch und sind Moslems.Ich finde es sind Unterscheidungsmerkmale das auch den Begriffsstutzigen EU Imperialisten erkennbar sein müssen.Den Rest der Insel teilen sich die Griechen Zyprer und die EU ............

:türkiye: :kibris: :türkiye:

Das war nicht die Frage. Es ging nicht um die Zyperntürken, sondern um die Türken selbst. Das sind die, die in der Türkei leben.....

Kemal Kara
20.12.06, 16:53
soo offtopic ist das ganze gar nicht.

man sieht in der diskussion der letzten seiten recht deutlich dass die türken sich eindeutig eher zur orientalischen kultur zählen und nicht zur europäischen.

die türkei passt (kulturell) einfach nicht zur EU.

trotzdem: auf eine gute partnerschaft in zukunft!

:türkiye: :nurdinilu: :europe:


euer ingo-nazi :D


Das ist so nicht "ganz" richtig.
Es gibt genug Türken, bei denen du warscheinlich erst mal in den Pass schauen müsstest, um zu glauben, dass es Türken sind.
Ich rede jetzt nicht nur von der Optik. Sondern auch vom kulturellen Aspekt.

BRDemokrat
20.12.06, 17:00
Umfrage: 84 Prozent der Deutschen gegen EU-Beitritt der Türkei

Bei kaum einem anderen Thema sind sich die Deutschen so einig wie bei der Frage, ob die Türkei EU-Mitglied werden soll oder nicht. Einer Umfrage zufolge können sich nur 16 Prozent die Türkei als EU-Mitglied vorstellen. Was allerdings die SPD und ihren EU-Kommissar Verheugen nicht davon abhalten wird, den eingeschlagenen Weg der Islamisierung Europas konsequent weiterzugehen - gegen den Willen der übergroßen Mehrheit des Volkes!

Die Welt (http://www.welt.de/data/2006/12/20/1151299.html) berichtet heute:



Eine klare Vorstellung haben die Bundesbürger allerdings davon, wie die deutsche Politik in Europa aussehen soll. So sprachen sich zwei Drittel der Befragten gegen eine Fortsetzung der bisherigen Erweiterungsstrategie aus. 64 Prozent sind gegen die Aufnahme weiterer Staaten, nur 30 Prozent dafür. EU-weit befürwortet eine relative Mehrheit von 46 Prozent eine Fortsetzung der Erweiterung, 42 Prozent sprachen sich dagegen aus. Zurückhaltend sind die Deutschen insbesondere gegenüber der Türkei. Nur 16 Prozent der Deutschen können sich der Umfrage zufolge die Türkei als EU-Mitglied vorstellen. Europaweit votieren immerhin 28 Prozent für einen Beitritt. 93 Prozent der Deutschen und 85 Prozent aller Europäer sind davon überzeugt, dass die Türkei vor einem Beitritt Verbesserungen auf den Gebieten der Menschenrechte und des wirtschaftlichen Fortschritts erreichen muss.


Politiker aller Parteien zeigen mit ihrem Verhalten, wie wenig ihnen an den Interessen der Menschen gelegen ist, wenn sie gegen deren Willen ihre unverantwortliche Erweiterungspolitik fortsetzen. Der Mangel an Demokratieverständnis, den sie damit offenbaren, lässt erahnen, auf welchem verhängnisvollen Weg sich Europa mittlerweile befindet.

yerlianadolulu
20.12.06, 17:24
Umfrage: 84 Prozent der Deutschen gegen EU-Beitritt der Türkei

Bei kaum einem anderen Thema sind sich die Deutschen so einig wie bei der Frage, ob die Türkei EU-Mitglied werden soll oder nicht. Einer Umfrage zufolge können sich nur 16 Prozent die Türkei als EU-Mitglied vorstellen. Was allerdings die SPD und ihren EU-Kommissar Verheugen nicht davon abhalten wird, den eingeschlagenen Weg der Islamisierung Europas konsequent weiterzugehen - gegen den Willen der übergroßen Mehrheit des Volkes!

Die Welt (http://www.welt.de/data/2006/12/20/1151299.html) berichtet heute:



Politiker aller Parteien zeigen mit ihrem Verhalten, wie wenig ihnen an den Interessen der Menschen gelegen ist, wenn sie gegen deren Willen ihre unverantwortliche Erweiterungspolitik fortsetzen. Der Mangel an Demokratieverständnis, den sie damit offenbaren, lässt erahnen, auf welchem verhängnisvollen Weg sich Europa mittlerweile befindet.

genau das zeigt mir, dass es mit der EU und seiner Zukunft schlecht steht. Auch ohne die Türkei ist die EU nicht mehr handlungsfähig. Mit der Türkei kann es garnicht schlechter werden.

Ingolstädter
20.12.06, 17:28
Mit der Türkei kann es garnicht schlechter werden.

hmm.. ein blick in die südliche und östliche nachbarschaft der türkei würde mich diesen satz noch einmal überdenken lassen..

aber ja: ein undemokratisches europa ist scheiße.. da würde ich nicht leben wollen (ist jetzt schon grenzwertig, bei einem EU-parlament, welches keine gesetzesinitiative hat!).

Ingolstädter
20.12.06, 17:34
Der Mangel an Demokratieverständnis, den sie damit offenbaren, lässt erahnen, auf welchem verhängnisvollen Weg sich Europa mittlerweile befindet.

was ich mich manchmal frage.. lassen sie das volk absichtlich köcheln und halten sie den deckel deswegen drauf um irgendwann eine explosion zu erreichen?

den deckel behutsam zu entfernen und den angestauten dampf entweichen zu lassen (dem willen des volkes nachzugeben) wäre sinnvoller und würde weniger schaden anrichten.

lieber jetzt ein wenig heißer dampf als irgendwann eine explosion..

Ingolstädter
20.12.06, 17:37
.

yerlianadolulu
20.12.06, 17:38
wenn ich mir die EU anschaue so kann ich sagen, dass es mit der Eu nicht mehr lang gut gehen wird. Mir scheint, dass der Traum von EU und Demokratie langsam die Luft ausgeht.

Der Schakal
20.12.06, 17:42
dass wir europäer technologisch mehr drauf haben als die araber und mehr "wissen schaffen".

in anderen worten: die meisten naturwissenschaftliche nobelpreise gehen momentan an europäer oder amerikaner (natürlich auch mehr und mehr an japaner und chinesen).

z.B. an der technologie die du gerade nutzt (computer/internet) hatten araber fast keinen entwicklungstechnischen anteil.

Aufjedenfall muss die muslimische Welt wieder zu ihren Wurzeln finden und wissenschaftliche Beiträge leisten. Warum du allerdings Araber mit Muslimen gleichsetzt ist mir ein Rätsel, zumal es auch genug christliche Araber gibt. Zudem sollte sich Europa fragen wohin es steuert wenn Menschen nur noch als Singels rumlaufen, die Gemeinschafst-, Verwandschafts- und Familienbande zerstört werden. Sowas nenne ich aufjedenfall keine positive Entwicklung.

yerlianadolulu
20.12.06, 17:50
da muß ich schakal recht geben. Die Überalterung ganz Europas macht die Zunkft der EU noch unwahrscheinlicher.

Ingolstädter
20.12.06, 17:51
Mir scheint, dass der Traum von EU und Demokratie langsam die Luft ausgeht.

demokratie ist kein traum, sondern die für mich einzig akzeptable staatsform (es sei denn natürlich ich wäre ein aristokrat oder monarch, der was zu sagen hätte :lach:. da das aber wohl nicht der fall sein wird, will ich wenigstens mitbestimmen. ich könnte zwar andere staatsformen tolerieren, aber nicht akzeptieren.).

außerdem ist Tiu/Eru (der germanische/bairische gott des krieges und des rechts) auch der bewahrer des things... und das thing (die alt-germanische versammlung) war demokratisch organisiert.


demokratie ist für mich also auch ein religiöses recht und religiös legitimiert. es hat für mich also ein gewisses vorrecht anderen staatssystemen gegenüber.

BRDemokrat
20.12.06, 17:53
.


Glaube ich auch, Ingolstädter...:niko:

BRDemokrat
20.12.06, 17:57
da muß ich schakal recht geben. Die Überalterung ganz Europas macht die Zunkft der EU noch unwahrscheinlicher.


Was für ein Horrorszenario! So schlimm ist es in der EU nicht! In Deutschland steht es um einiges schlechter da und es ist sehr oft in allen hoch entwickelten Ländern so, dass weniger Kinder gezeugt werden, während unterentwickelte Länder ein Kind nach dem anderen auf Fließband-Manier zur Welt bringen.

Ingolstädter
20.12.06, 18:05
Zudem sollte sich Europa fragen wohin es steuert wenn Menschen nur noch als Singels rumlaufen, die Gemeinschafst-, Verwandschafts- und Familienbande zerstört werden. Sowas nenne ich aufjedenfall keine positive Entwicklung.

da gebe ich dir mal zu 100% recht (kommt selten genug vor;))! :aferin:

es ist eine mißachtung von allem wofür frouwe hulda, frija, fro ing, die ahnen und die gemeinschaft der sippe stehen..

europa "versündigt" sich (das ist jetzt für abrahamiten warscheinlich falsch aufzufassen, aber mir fällt gerade kein besseres wort ein) gerade gegen viele wichtige götter und die grundprinzipien der natur.. und für gewöhnlich zeigen die götter recht schnell, was sie von solchen unfruchtbaren/kinderlosen gesellschaftsformen und/oder dekadenz halten :lach: :(.

wie schon gesagt: was diese dinge angeht habe ich respekt vor dem konservativen islam.

Hönir (der gott des geistes/intellekts) ist nicht der einzige gott dem man ehre erweisen sollte. auch wenn dies durch die aufklärung/rationalität und wissenschaft in europa relativ gut geschieht.

Ingolstädter
20.12.06, 18:12
und es ist sehr oft in allen hoch entwickelten Ländern so, dass weniger Kinder gezeugt werden, während unterentwickelte Länder ein Kind nach dem anderen auf Fließband-Manier zur Welt bringen.

typisch deutsche denkweise, als ob das eine ausrede wäre!

wenn hier weniger menschen geboren werden, aber dennoch wohlstand herrscht, werden andere menschen kommen und die reihen unserer ungeborenen kinder füllen (und draußen halten können wir sie nicht.. das wäre einfach nur utopisch). das ist ein einfaches gesetz der natur, über welches man nicht zu diskutieren braucht.

mich regen vor allem menschen auf, die keine kinder haben (und auch nicht vorhaben welche zu bekommen), aber sich beschweren, dass in deutschland immer mehr fremde leben :motz:.

die USA sind auch recht hochentwickelt und bei denen ist die geburtenrate deutlich höher.. und nein, das liegt nicht nur an der immigration!

BRDemokrat
20.12.06, 18:15
Ich rufe auch hiermit die Deutschen auf sich zu lieben und fortzupflanzen; es kann vorteilhaft sein, wenn man die eigenen Söhne als Leibwächter hat und Verwandte hat, die man rufen kann, wenn jemand einem droht...:lach:

Ingolstädter
20.12.06, 18:19
Ich rufe auch hiermit die Deutschen auf sich zu lieben und fortzupflanzen; es kann vorteilhaft sein, wenn man die eigenen Söhne als Leibwächter hat und Verwandte hat, die man rufen kann, wenn jemand einem droht...:lach:

so würde ich es nicht sagen (würdest du wirklich deine söhne als leibwächter nutzen?? dann rate ich dir ganz offen davon ab eine familie zu gründen).. eher so:


Havamal:

[71] Ein Sohn ist besser, ob spät geboren
Nach des Vaters Hinfahrt.
Gedenksteine stehn am Wege selten,
Wenn sie der Freund dem Freund nicht setzt.


übrigens: es ist wirklich schön zu wissen, dass ich im notfall auf meine (groß-)familie zählen kann. ich würde auch cousin und cousine selbstverständlich helfen, wenn sie in not wären. diese sicherheit (die, da bin ich sicher, locker bestand hat auch wenn deutschland in trümmern liegt) ist mir schon etwas wert.

wenn du diese bluts-bande nicht zu schätzen weißt (oder gar nicht erst kennst?) tust du mir aufrichtig leid.

yerlianadolulu
20.12.06, 19:17
demokratie ist kein traum, sondern die für mich einzig akzeptable staatsform (es sei denn natürlich ich wäre ein aristokrat oder monarch, der was zu sagen hätte :lach:. da das aber wohl nicht der fall sein wird, will ich wenigstens mitbestimmen. ich könnte zwar andere staatsformen tolerieren, aber nicht akzeptieren.).

außerdem ist Tiu/Eru (der germanische/bairische gott des krieges und des rechts) auch der bewahrer des things... und das thing (die alt-germanische versammlung) war demokratisch organisiert.


demokratie ist für mich also auch ein religiöses recht und religiös legitimiert. es hat für mich also ein gewisses vorrecht anderen staatssystemen gegenüber.



In der Schule habe ich etwas vom Anspruch der Demokratie gehört (Freiheit, Gleichheit usw...). Im gegensatzt dazu steht die Wirklichkeit.

Der Ruf nach Demokratie wird immer dann laut wenn es jemandem etwas nützt (z.B. Amerika: sie wollte ja die Demokratie in den Irak Bomben oder Frankreich wenn es um die EU-Erweiterung der Türkei geht wollen sie auf einmal ihr Volk fragen oder wenn es um wirtschaftliche Interessen geht usw... ).

Was glaubt ihr wem eigentlich Deutschland gehört? Ich meine von finazieller Sicht. Das meiste Kapital gehört nicht dem Volk sondern Oragnisationen (Firmen) und diese nehmen starken Einfuß auf die " Vertretter des Volkes"

Eine schöne Demokratie haben wir:motz:

Ich bin zwar nicht so religiös von der Demokratie beseelt, aber ich finde sie noch
als kleiners "übel" im verleich zu anderen Staatsformen.:lach:

emire
20.12.06, 19:20
Das war nicht die Frage. Es ging nicht um die Zyperntürken, sondern um die Türken selbst. Das sind die, die in der Türkei leben.....


Dann sind alle Türken die in Deutschland leben doch keine Türken ?

emire
20.12.06, 19:24
demokratie ist kein traum, sondern die für mich einzig akzeptable staatsform (es sei denn natürlich ich wäre ein aristokrat oder monarch, der was zu sagen hätte :lach:. da das aber wohl nicht der fall sein wird, will ich wenigstens mitbestimmen. ich könnte zwar andere staatsformen tolerieren, aber nicht akzeptieren.).

außerdem ist Tiu/Eru (der germanische/bairische gott des krieges und des rechts) auch der bewahrer des things... und das thing (die alt-germanische versammlung) war demokratisch organisiert.



demokratie ist für mich also auch ein religiöses recht und religiös legitimiert. es hat für mich also ein gewisses vorrecht anderen staatssystemen gegenüber.


Du Glaubst an Zeus und seine Sippe ?

Ingolstädter
21.12.06, 14:50
Du Glaubst an Zeus und seine Sippe ?

eher an seine nordischen/deutschen verwandten ;)
und das auch eher mit starken pantheistischen bezug.

Mirage
21.12.06, 16:01
(...)
oder Frankreich wenn es um die EU-Erweiterung der Türkei geht wollen sie auf einmal ihr Volk fragen (...)
Was meinst Du mit "auf einmal"? Dass es bisher noch kein Referendum bezüglich eines neuen Beitritts oder gar überhaupt noch nie Referenden gab??
Referenden haben in Frankreich Tradition (das erste fand 1793 statt!) und sind in der jetzigen Verfassung fest verankert. In bestimmten Fällen sind sie zwingend, in anderen wiederum fakultativ, wie z.B. für die Ratifizierung von Verträgen, was bisher dreimal in EU-Angelgenheiten benutzt wurde. Hier (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?p=259736#post25 9736) steht wann und wofür.
Neu ist jetzt, dass der EU-Beitritt neuer Länder nun nicht mehr ein Kann-Referendum sondern ein Muss-Referendum impliziert.
Ärgerlich ist auf jedem Fall, dass die Türkei wahrscheinlich eines der ersten Länder sein wird, wo diese neue Regelung zum Trage kommt.
Hätte man nämlich ein Referendum für den anstehenden Beitritt von Bulgarien und Rumänien organisiert, wäre es mit größter Wahrscheinlichkeit abgeleht worden. Das wiederum wäre für Frankreich oberpeinlich bezüglich Rumänien gewesen, hatte sich damals Frankreich doch für Beitrittsverhandlungen mit Rumänien stark gemacht als Gegenpol für die von Deutschland bevorzugten osteuropäischen und baltischen Ländern.

emire
23.12.06, 05:33
eher an seine nordischen/deutschen verwandten ;)
und das auch eher mit starken pantheistischen bezug.


Ein Odin,Wotan und Freya Fan ?

Ingolstädter
23.12.06, 18:35
Ein Odin,Wotan und Freya Fan ?

ja. könnte man so sagen ;).

Wotan, Donar und Eru triffts vom namen her aber besser (sind die deutschen/bayrischen namen für Odin, Thor und Tyr).

Odin -> Wotan
Thor -> Donar
Tyr -> Ziu (allemannisch), Eru (bayrisch)
Freya -> Frouwe
Frigg -> Frija
Freyr/Ingvi -> Fro Ing
Sif, Ginnungagap, Surtr, Ragnarök usw.. -> ? tja, da bleibt man wohl besser bei den nordischen namen.. die deutschen namen vieler dinge sind leider verschollen (hier gleich mal einen dank an die saubere arbeit der christlichen missionare :rolleyes::().

Der Schakal
28.12.06, 00:07
Griechischer Premier für Beitritt der Türkei zur EU

Karamanlis fordert höheres Reformtempo - Bayerische Europaministerin nennt Verhandlungen über Mitgliedschaft aussichtslos


Berlin - Der griechische Ministerpräsident Kostas Karamanlis hat sich grundsätzlich für einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union ausgesprochen. Am Ende der Verhandlungen solle nichts anderes als die Vollmitgliedschaft stehen, wenn die Türkei die Beitrittskriterien erfülle, sagte Karamanlis der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe).

Eine "europäische" Türkei sei ein Gewinn für alle, sagte Karamanlis. Er ermahnte Ankara allerdings auch zu einem höheren Reformtempo. Die EU hatte jüngst mehrere Verhandlungskapitel ausgesetzt, da sich die Türkei weigert, ihre Häfen und Flughäfen für Waren aus dem EU-Mitgliedstaat Zypern zu öffnen. Die bayerische Europaministerin Emilia Müller nannte die Verhandlungen indes aussichtslos und plädierte für einen dritten Weg zwischen Zollunion und Vollmitgliedschaft. Müller forderte im AP-Interview eine realistische Basis für die Verhandlungen. "Wir dürfen die guten Beziehungen zur Türkei nicht länger durch aussichtslose Verhandlungen belasten", erklärte die CSU-Politikerin. Die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei müssten eine neue Richtung bekommen, forderte sie.
"Unangenehmer Vorgeschmack"
"Mehr Bürgernähe in Europa bedeutet, die klare Ablehnung der Menschen gegen einen EU-Beitritt der Türkei in politisches Handeln umzusetzen", sagte sie und fügte hinzu: "Ich bin überzeugt, dass es am Ende zu keiner EU-Vollmitgliedschaft der Türkei kommen wird." Die Schwierigkeiten mit Ankara bei der Ausweitung der Zollunion auf Zypern seien ein "unangenehmer Vorgeschmack" auf die weiteren Verhandlungen.
Die Eckpunkte realistischer Verhandlungen mit der Türkei seien klar, erklärte die Europaministerin. "Wir können uns eine engere Anbindung der Türkei an Europa vorstellen als bisher, zum Beispiel auch die Teilnahme der Türkei an einzelnen EU-Förderprogrammen." Unterhalb einer EU-Vollmitgliedschaft der Türkei sei vieles verhandelbar. (APA)



http://derstandard.at/?url=/?id=2709075

yerlianadolulu
28.12.06, 22:20
Griechischer Premier für Beitritt der Türkei zur EU

Karamanlis fordert höheres Reformtempo - Bayerische Europaministerin nennt Verhandlungen über Mitgliedschaft aussichtslos


Berlin - Der griechische Ministerpräsident Kostas Karamanlis hat sich grundsätzlich für einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union ausgesprochen. Am Ende der Verhandlungen solle nichts anderes als die Vollmitgliedschaft stehen, wenn die Türkei die Beitrittskriterien erfülle, sagte Karamanlis der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe).

Eine "europäische" Türkei sei ein Gewinn für alle, sagte Karamanlis. Er ermahnte Ankara allerdings auch zu einem höheren Reformtempo. Die EU hatte jüngst mehrere Verhandlungskapitel ausgesetzt, da sich die Türkei weigert, ihre Häfen und Flughäfen für Waren aus dem EU-Mitgliedstaat Zypern zu öffnen. Die bayerische Europaministerin Emilia Müller nannte die Verhandlungen indes aussichtslos und plädierte für einen dritten Weg zwischen Zollunion und Vollmitgliedschaft. Müller forderte im AP-Interview eine realistische Basis für die Verhandlungen. "Wir dürfen die guten Beziehungen zur Türkei nicht länger durch aussichtslose Verhandlungen belasten", erklärte die CSU-Politikerin. Die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei müssten eine neue Richtung bekommen, forderte sie.
"Unangenehmer Vorgeschmack"
"Mehr Bürgernähe in Europa bedeutet, die klare Ablehnung der Menschen gegen einen EU-Beitritt der Türkei in politisches Handeln umzusetzen", sagte sie und fügte hinzu: "Ich bin überzeugt, dass es am Ende zu keiner EU-Vollmitgliedschaft der Türkei kommen wird." Die Schwierigkeiten mit Ankara bei der Ausweitung der Zollunion auf Zypern seien ein "unangenehmer Vorgeschmack" auf die weiteren Verhandlungen.
Die Eckpunkte realistischer Verhandlungen mit der Türkei seien klar, erklärte die Europaministerin. "Wir können uns eine engere Anbindung der Türkei an Europa vorstellen als bisher, zum Beispiel auch die Teilnahme der Türkei an einzelnen EU-Förderprogrammen." Unterhalb einer EU-Vollmitgliedschaft der Türkei sei vieles verhandelbar. (APA)



http://derstandard.at/?url=/?id=2709075


Der Karamalis kann doch, wenn er der Türkei helfen will die griech. Zyprioten zur vernumft bringt.

Für eine "halben Weg" bin ich kein millimeter zu haben. Ich bin absolut dagegen.
Für mich zählt nur alles oder nichts. Der EU sollte aber klar sein, dass sich die Türkei dann was anderes überlegen muß. Die EU wird auf kurz oder lang ihren Einfußgebiet bis ins Zentalasien verlieren. Türkei kann und sollte es sogar, sich mit den türkischen Staaten verbünden und den asiatischen Markt als alternative betachten. So müssen sie sich mit den EU-Kolonialisten nicht rumplagen.

Wenn es den Menschen in Bayern in der EU nicht gefällt, können sie ja austretten. Es hindert sie ja keiner :brüll:

Ingolstädter
28.12.06, 22:36
Für mich zählt nur alles oder nichts. Der EU sollte aber klar sein, dass sich die Türkei dann was anderes überlegen muß. Die EU wird auf kurz oder lang ihren Einfußgebiet bis ins Zentalasien verlieren.

lol das hört sich ja an als hätten wir europäer imperialistische interessen.


nein, ich sehe gar keine notwendigkeit für europa außerhalb europas ein einflußgebiet aufzubauen.
allerdings eine "stärkung von innen" ist dringend erforderlich.

hami yildiz
28.12.06, 22:41
ein europa voller grünen und linken wäre mir willkommen...
das ist aber eben nicht die realität, sonst wäre z.B. merkel ja nicht an der macht.Lieber ein Haus im Grünen , als einen Grünen im Haus.

hami yildiz
28.12.06, 22:46
Der größte Teil der Türkei befindet sich unbestritten auf dem Asiatischen Teil, die Türken sind Ihres Ursprungs nach Asiaten, ich auch, was scheren mich die Europäer?
Sind die etwas besseres?

yerlianadolulu
29.12.06, 00:34
lol das hört sich ja an als hätten wir europäer imperialistische interessen.


nein, ich sehe gar keine notwendigkeit für europa außerhalb europas ein einflußgebiet aufzubauen.
allerdings eine "stärkung von innen" ist dringend erforderlich.

Ach da muß ich was falsch verstanden haben. Europa braucht keine Rohstoffe und da sie auch nichts porduziert, braucht sie auch keine Absatzmärkte.

Ich hab ja auch vergessen, dass die EU nur zusammengekommen ist weil sie sich alle so lieb hatten und haben :brüll:

Ingolstädter
29.12.06, 15:51
Ach da muß ich was falsch verstanden haben. Europa braucht keine Rohstoffe und da sie auch nichts porduziert, braucht sie auch keine Absatzmärkte.

ok ich dachte du redest von militärischen einfluss. natürlich brauchen wir europäer den handel.

aber ein handel nützt stehts beiden handelspartnern.. drum kommt er ja auch zustande..
ich denke wir brauchen deswegen kein militärisches einflussgebiet außerhalb europas.

wir sollten einfach nur handeln.. so wie z.B. die chinesen mit afrika handeln. einfach nur die ressourcen kaufen (was anderes wertvolles gibts ja nicht in afrika) und sich sonst aus inner-afrikanishen angelegenheiten raushalten.

Belijaal
29.12.06, 16:39
Ein Nein zum EU Beitritt der Türkei - so kann man seine Meinung auch ausdrücken

http://de.rayezlaturquie.com/

Gruß Belijaal

Yakamoz
29.12.06, 16:43
Ein Nein zum EU Beitritt der Türkei - so kann man seine Meinung auch ausdrücken

http://de.rayezlaturquie.com/

Gruß Belijaal

Auweia....du hättest sie unterstützen können und den Text nochmal korrigieren. Versteht doch kein Mensch.

TOZKOPARAN
29.12.06, 16:49
Ein Nein zum EU Beitritt der Türkei - so kann man seine Meinung auch ausdrücken

http://de.rayezlaturquie.com/

Gruß Belijaal

Hi Belijaal,

bist du der eine türkenliebende Mensch von pf, weil du das gleiche Benutzerbild hast wie der.

Ich frag nur aus reiner Neugier und vielleicht eventuell einige deiner geistreichen Ergüsse von pf hier zu veröffentlichen.

toygun
05.01.07, 02:24
Ein Nein zum EU Beitritt der Türkei - so kann man seine Meinung auch ausdrücken

http://de.rayezlaturquie.com/

Gruß Belijaal


http://de.rayezlaturquie.com/
...weisst du und deine Kameraden überhaupt in welcher geograf. Region Zypern schwimmt?

CHATinCEViZ
06.02.07, 07:56
Bu linki sevdim ben! Ne isimiz var AB'de öyle degil mi ?
Natoya girmek icin... 741 sehit 2147 yarali ve 234 tutuklu esir 175 kayip verdik Kore'de öyle belese yoook.
Sen kendini Kibris mi zannetin!!!
Bak hem Avrupaya bizden bölge olarak daha uzak hem kücük anlamsiz bir devlet Türkiye gibi bir gücü hice sayip Kibrisi almalari ve simarik cocuk petrol icin oraya buraya el atsin... Gel kibris geeel Türkiye'nin herkese kapisi acik.
O Kibris ki Osmanlinin Venediklilerden alip kendi insani gibi gördügü Rumlara oturum vermesi ve sonrasi dönen oyun simdiki konuma gelmemize sebep.
Burada bir tuhaflik var derim.
Birileride cikip derin devletten konusuyor. hehe cok komik.
Gecelim arkadaslar biz bizi sevelim tutabilene askolsun. :nurdinilu:
Bütün dünya buna inansa bir inansa hayat bayram olsaaa :hallo;

toygun
12.02.07, 17:31
Während 52 Prozent der 18- bis 30-Jährigen in fünf anderen EU-Staaten beispielsweise den Beitritt der Türkei befürworten, sind es in Deutschland nur 44 Prozent.
Vielleicht kommt es darauf an, welches Land und sein Staatsapparat (oder Staat im Staat) die beste, geübte Anti-Massenpropaganda betreibt, und zB. Themen wie 'Integration' mit 'Islamismus' etc. vermischt.
Die Liste kann unzählig fortgesetzt werden.

sedat
15.02.07, 17:44
Angeblich, %65 die europäer wollen der türkei nicht in EU haben... daß ist verständlich.

Wieder verständlich ist, daß über 80% die türken nicht in EU rein wollen.

Also die mehrheiten auf die beider seiten wollen - verständlicherweiße - dieser suzammenschluß nicht.

Sokrates sagte mal >> Die masse ist unwissend!<< damit meinte er, daß die masse nur auf ihre vorteile bedacht sei.

Also; bringt die suzammenschluß der Türkei mit der EU, für die massen, keiner vorteil. deßhalb wollen sie es nicht! das ist "sogar" sehr gut verständlich.

Aber auf die andere seite, sollte die frage erlaubt sein. WAS WILL DER MASSE??

Tja, die masse möchte "nur" gut leben. Die masse möchte ein arbeit, daß zu mindest alle tägliche bedürfnisse abdekt... noch besser ... Jedes jahr zweimal urlaub machen, ermöglicht. Die masse möchte, in ein einfamiliehaus, mit garten leben das ... noch besser.. ihnen gehört.

Wir können die wünsche von dieser masse, als berechtigt oder als überzogen ansehen. Tatsache ist jedoch das der einzelne in der masse nur an sich denkt!

Also würden die deutschen, nach ein suzammenschluß mit der türkei die möglichkeit sehen, in ein jahr, drei mal urlaub zu machen, würden sie sich für dieser idee "sofort" begeistern lassen. Auf die andere seite würden 85% die türken "sofort" ihre meinung ändern, wenn sie sich in europa frei bewegen könnten.

Wie gesagt >> die masse ist unwissend.<<

Aber es gibt ein kleine elite manschaft. die zwar gegen die massen entscheiden. aber für die masse das beste wollen.

Und das beste ist, daß der türkei in der EU aufgenommen wird! Weil, langfriestig gesehen, das auf beider seiten "nur" vorteile bringen wird

Gruß

toygun
15.02.07, 18:18
Angeblich, %65 die europäer wollen der türkei nicht in EU haben... daß ist verständlich.

Wieder verständlich ist, daß über 80% die türken nicht in EU rein wollen.

Also die mehrheiten auf die beider seiten wollen- verständlicherweiße - dieser suzammenschlußnicht.

[...]

Gruß

Der Rest deines Beitrags gebührt zum grössten Teil Zustimmung.

Aber was meinst du damit genau: "die mehrheiten auf beiden seiten..."
Die mehrheitlich türkische- und europäisch/deutsche gemeinsame Übereinkunft einer Nicht-EU-Türkei?
Nach meinen Infos ist die Mehrheit der Türkei (immernoch) für einen EU-Beitritt.

PretzelLogic
15.02.07, 19:05
Die Menschen in der EU wollen die Türkei nicht weil:

-Sie glauben Sie sei wirtschaftlich ein Fass ohne Boden, und würde in erster Linie Menschen und Obst exportieren.

-Sie glauben dass es Andersgläubigen in der Türkei untersagt wäre Kirchen oder andere Gotteshäuser zu bauen, mit anderen Worten weil Sie glauben es gäbe in der Türkei keine Religionsfreiheit.

-Sie glauben dass Zwangsehen in der Türkei vollkommen normal und gesellschaftlich en Vogue seien, genauso wie Ehrenmorde und Steinigungen von Ehebrecherinnen.


-Sie glauben dass Frauen in der Türkei vollkommen entrechtet seien, und bar fundamentaler Menschenrechte, es gibt europäer die allen Ernstes glauben Frauen in der Türkei würden beschnitten !

-Sie glauben dass die Türkei einfach so und aus heiterem Himmel Ihre Armenische Bevölkerung massakriert hätte nur weil Sie Christen waren.

-Sie glauben dass die Türkei in einem Akt ethnisch/religiösen Nationalwahns sich aller Christen und andersgläubiger jedweder Koleur entledigt hätten.

-Sie glauben dass ethnische Kurden von einer marodierenden Soldateska systematisch verfolgt und ermordet werden.

Bei einer derartigen Wahrnehmung und unter Berücksichtigung der Tatsache dass grosse Teile der Europäischen Bevölkerung massive Existenzängste (Arbeit) haben kann man es diesen Leuten nicht Vorwerfen GEGEN einen Beitritt der EU zu sein.

Wir können uns nur Vorwerfen dass wir offensichtlich darin versagt haben unseren Europäischen "Freunden" klarzumachen dass all diese Dinge nicht oder nicht im vermuteten Umfang eine Rolle spielen.

Das Bild des Türken wird geprägt von Jahrhundertealten Geschichten vom "Terrible" Turk, vom sogenannten Türkenjoch und von unseren Landsleuten hier in diesem Land die es ein ums andere Mal schaffen in die Schlagzeilen zu kommen.

Sei es wegen Kriminalität, Ehrenmorden oder sonstigen Seltsamkeiten.

Problem:

Versucht man sachlich dagegen vorzugehen erntet man Schulterzucken oder bestenfalls ein Nicken, wobei man bereits beim Nicken erkennen kann dass es nicht gefruchtet hat.

Die Türken hier wissen was ich meine die anderen im Forum denken zu grossen Teilen immer noch in der einen oder anderen oben beschriebenen Dimension.........

Meine Meinung ist:

Wenn die EU die Türkei nicht aufnehmen möchte soll Sie es offen und vor allem Ehrlich sagen.

Eine Attitüde a la 1878 und von oben herab funzt bei den Türken nicht, eine EU ohne die Türkei ist kein Weltuntergang für die Türkei.
Es gibt mindestens 25 verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit EU Staaten........

Yasin
15.02.07, 19:26
Ein Nein zum EU Beitritt der Türkei - so kann man seine Meinung auch ausdrücken

http://de.rayezlaturquie.com/

Gruß Belijaal

Muhaha ist das pervers. Zeigt allen eure rassistische Ader indem ihr einfach Länder durchstreicht.
Auch nochmal bildlich dargestellt für die Leute die nichtmal wissen wo Türkei liegt. Genial! :brüll:

sedat
15.02.07, 19:37
Der Rest deines Beitrags gebührt zum grössten Teil Zustimmung.

Aber was meinst du damit genau: "die mehrheiten auf beiden seiten..."
Die mehrheitlich türkische- und europäisch/deutsche gemeinsame Übereinkunft einer Nicht-EU-Türkei?
Nach meinen Infos ist die Mehrheit der Türkei (immernoch) für einen EU-Beitritt.

Über die statistische ergebnisse - können wir uns, ohne die wirklichkeiten spiegelende ergebnise zu kommen - jahre lang streiten.:D

Ich könnte dir jetzt, 10 internet verbindungen darzustellen, die meiner meinung untermauern.

Und du wirst diesbezüglich sicherlich auch keiner probleme haben, 100 link darzustellen, die, deine meinung berechtigen:D

Daß die mehrheiten, auf die beider seiten, ein eintritt der der türkei in der EU nicht wollen. ist, meiner meinung... nachdem ich diesbezüglich auf beider seiten, sehr viel gelesen und anschließend gebildet habe.

Auch dieser meinung kann falsch sein... Denn, es ist nur ein meinung unter 6 millarden menschen. die alle falsch oder richtig sein können.

Aber, es ist meiner meinung... die, habe ich mir erarbeitet!

Gruß


Gruß

toygun
15.02.07, 20:00
Über die statistische ergebnisse - können wir uns, ohne die wirklichkeiten spiegelende ergebnise zu kommen - jahre lang streiten.:D

[...]

Aber, es ist meiner meinung... die, habe ich mir erarbeitet!

Gruß

Diese deine Meinung gönne ich dir selbstverständlich!
Du rechnest wohl grundsächl. per Quantum-Maximum-Globalium.... :lach:

Aber viel interessanter: wenn es kein Berufsgeheimnis ist, poste doch mal demnächst einige deiner selbst-erarbeiteten Statistiken oder sonst. Arbeiten diesbezügl..

toygun
15.02.07, 20:18
Muhaha ist das pervers. Zeigt allen eure rassistische Ader indem ihr einfach Länder durchstreicht.
Yasin, du Schwerverbrecher! Bitte keine antideutsche Hetze :motz: :lach:


Auch nochmal bildlich dargestellt für die Leute die nichtmal wissen wo Türkei liegt. Genial! :brüll:
:brüll:
Deshalb hat der selbe Freischwimmer diese bescheidene Antwort erhalten...




Ein Nein zum EU Beitritt der Türkei - so kann man seine Meinung auch ausdrücken

http://de.rayezlaturquie.com/

http://de.rayezlaturquie.com/

...weisst du und deine Kameraden überhaupt in welcher geograf. Region Zypern schwimmt?
Nur Fliegen ist schöner ...

bigberta
15.02.07, 20:43
Muhaha ist das pervers. Zeigt allen eure rassistische Ader indem ihr einfach Länder durchstreicht.
Auch nochmal bildlich dargestellt für die Leute die nichtmal wissen wo Türkei liegt. Genial! :brüll:
Wessen rassistische Ader?

bigberta
15.02.07, 20:49
Sorry, falls ich den fröhlichen Opferdiskurs mal wieder stören muss: was sagt Ihr denn zu dieser Briefmarke?

http://static.twoday.net/bigberta/images/briefmarke.jpg

verde_sol
15.02.07, 21:11
Die Menschen in der EU wollen die Türkei nicht weil:

-Sie glauben Sie sei wirtschaftlich ein Fass ohne Boden, und würde in erster Linie Menschen und Obst exportieren.

-Sie glauben dass es Andersgläubigen in der Türkei untersagt wäre Kirchen oder andere Gotteshäuser zu bauen, mit anderen Worten weil Sie glauben es gäbe in der Türkei keine Religionsfreiheit.

-Sie glauben dass Zwangsehen in der Türkei vollkommen normal und gesellschaftlich en Vogue seien, genauso wie Ehrenmorde und Steinigungen von Ehebrecherinnen.


-Sie glauben dass Frauen in der Türkei vollkommen entrechtet seien, und bar fundamentaler Menschenrechte, es gibt europäer die allen Ernstes glauben Frauen in der Türkei würden beschnitten !

-Sie glauben dass die Türkei einfach so und aus heiterem Himmel Ihre Armenische Bevölkerung massakriert hätte nur weil Sie Christen waren.

-Sie glauben dass die Türkei in einem Akt ethnisch/religiösen Nationalwahns sich aller Christen und andersgläubiger jedweder Koleur entledigt hätten.

-Sie glauben dass ethnische Kurden von einer marodierenden Soldateska systematisch verfolgt und ermordet werden.

Bei einer derartigen Wahrnehmung und unter Berücksichtigung der Tatsache dass grosse Teile der Europäischen Bevölkerung massive Existenzängste (Arbeit) haben kann man es diesen Leuten nicht Vorwerfen GEGEN einen Beitritt der EU zu sein.

Wir können uns nur Vorwerfen dass wir offensichtlich darin versagt haben unseren Europäischen "Freunden" klarzumachen dass all diese Dinge nicht oder nicht im vermuteten Umfang eine Rolle spielen.

Das Bild des Türken wird geprägt von Jahrhundertealten Geschichten vom "Terrible" Turk, vom sogenannten Türkenjoch und von unseren Landsleuten hier in diesem Land die es ein ums andere Mal schaffen in die Schlagzeilen zu kommen.

Sei es wegen Kriminalität, Ehrenmorden oder sonstigen Seltsamkeiten.

Problem:

Versucht man sachlich dagegen vorzugehen erntet man Schulterzucken oder bestenfalls ein Nicken, wobei man bereits beim Nicken erkennen kann dass es nicht gefruchtet hat.

Die Türken hier wissen was ich meine die anderen im Forum denken zu grossen Teilen immer noch in der einen oder anderen oben beschriebenen Dimension.........

Meine Meinung ist:

Wenn die EU die Türkei nicht aufnehmen möchte soll Sie es offen und vor allem Ehrlich sagen.

Eine Attitüde a la 1878 und von oben herab funzt bei den Türken nicht, eine EU ohne die Türkei ist kein Weltuntergang für die Türkei.
Es gibt mindestens 25 verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit EU Staaten........
Pretzel, ich versichere Dir: Mit Ausnahme der ersten beiden farblich markierten Punkte, daß das ein Zerrbild der europäischen Meinung ist.

Die Europäer sträuben sich gegen den Beitritt, weil

- das Verhältnis zum Islam/Türkei historisch belastet ist (mangelndes Vertrauen)
- Parallelgesellschaften die Menschen beunruhigen; Angst vor weiterem Zuzug
- Geld ein knappes Mittel ist
- die Türkei als Trojaner der USA gilt
- mit der Türkei ein außereuropäisches Entwicklungsland größtes Mitglied würde
- das Projekt einer handlungsfähigen EU behindert würde
- Europa und eine unerfreuliche Auslegung des Islam auf Kollisionskurs sind
- die Amis das wollen! ;)

bigberta
15.02.07, 21:22
Ich denke nicht, dass Eure Ansichten in Widerspruch zueinander stehen.:nurdinilu:

PretzelLogic
15.02.07, 22:57
Pretzel, ich versichere Dir: Mit Ausnahme der ersten beiden farblich markierten Punkte, daß das ein Zerrbild der europäischen Meinung ist.

Verde,
sehr gerne möchte ich auf die Frage der "mangelnden" Religionsfreiheit in der Türkei mit dir in Austausch treten, formuliere einfach mal deine Bedenken und ich werde mich bemühen, diese zu wiederlegen.

Die Europäer sträuben sich gegen den Beitritt, weil


- das Verhältnis zum Islam/Türkei historisch belastet ist (mangelndes Vertrauen)

Siehe meine Analogie zum Terrible Turk oder dem vielzitierten Türkenjoch, der Türke als Alien der über die Jahrhunderte als Mittel zur Integration und Identitätsbildung Europas diente und bis in den heutigen Tag dazu herhalten muss.

Stichwort:
"Europa begründet sich in Christlich Jüdischen Werten"

Ein Unfug ohne Gleichen !


- Parallelgesellschaften die Menschen beunruhigen; Angst vor weiterem Zuzug

Mienenfeld Parallelgesellschaft, Deutschland ist voll von Parallelgesellschaften, die Türkische ist auf der Agenda weil die oben genannten Zerrbilder des Türken die Wahrnehmung bestimmen.

Meine Parallelgesellschaft sieht anders aus.

Die Angst rührt daher dass der Deutsche von Nebenan trotz Jahrzehntelanger Nachbarschaft immer noch NICHTs über seinen Türkischen Mitbürger weiss als dass was er jeden Tag im Fernsehen oder im Kino sieht.


- Geld ein knappes Mittel ist

Aber sicher, niemand hindert die EU daran sich an innere Reformen zu wagen die ein solchen Geldfluss unterbindet.
Dies wäre sicherlich legitim.


- die Türkei als Trojaner der USA gilt
Was zu beweisen wäre. Im übrigen ist die Ausrichtung der 25 EU Nationen mitnichten so homogen wie es erscheint.
Folgende Nationen sind sehr pro amerikanisch:

UK
Polen
Baltikum
Ungarn, Tschechien, Rumänien, Bulgarien, Spanien, Irland


- mit der Türkei ein außereuropäisches Entwicklungsland größtes Mitglied würde

Die Türkei war und ist alles andere als Aussereuropäisch Verde Sol, die Türkei ist seit Jahrhunderten ein Europäisches Land sowohl kulturell als auch geografisch, kulturelle Einflüsse kannst du heute auf Schritt und Tritt in Europa sehen anfassen, essen und hören.
Ob die Türkei ein Entwicklungsland ist, ist in erster Linie eine Frage der Definition und der Vergleiche die man zu schliessen bereit ist.
Können wir gerne in einem weiteren Fred thematisieren, gerne auch mit Quellenangaben.

Fakt ist jedoch die Türkei ist definitiv diversifizierter und bei weitem weiterentwickelt als Länder wie Rumänien oder Bulgarien.

Der Prozentanteil der Verschuldung im Verhältnis zum BIP liegt weit unter der von Spanien, noch weiter unter der von Portugal und meilenweit von der Griechenlands.


- das Projekt einer handlungsfähigen EU behindert würde

Hmmm unter Berücksichtigung der Entscheidungsfindung innerhalb der EU ist dieses Argument das allerschwächste, es ist einfacher ein Land auf Konsens zu trimmen als 10 oder 15 im übrigen ist die EU jetzt schon auch ohne die EU in vielen Dingen alles andere als Entscheidungsfähig, dass war bereit vor der vor vorletzten Erweiterungsrunde der Fall.


- Europa und eine unerfreuliche Auslegung des Islam auf Kollisionskurs sind

Der Türkische Islam unterscheidet sich fundamental von der wahabittischen welche ja die Al Quaida hervorgebracht hat, im übrigen ist trotz der Besinnung auf Religiöses die Türkei ein laizistischer Staat und die Türken nicht gerade für Ihre verknöcherte Frömmigkeit bekannt, ein Blick in den bunten Blätterwald der Türkei öffnet Augen.
Auch in der Türkei hatten die Menschen Opfer durch islamischen Terror zu beklagen.
Alles redet über Madrid und London wen interessieren da die vielen Opfer in Istanbul.......


- die Amis das wollen! ;)

Die EU anscheinend ja auch, sagen sie seit 1964 und nicht zuletzt seit Helsinki wo der Türkei der Status eines Beitrittskandidaten bestätigt wurde.
Also entweder man nimmt auf Seiten der EU klar Stellung oder man lässt es dieses ganze wir zaubern ein weiteres rotweisses Karnickel ausm Zylinder.

verde_sol
16.02.07, 00:51
Nein, Pretzel, ich möchte diese Themen nicht aufrollen. Das war auch nicht die Absicht meines Beitrags. Der Grund für meine Verweigerung ist recht bescheiden: Es bringt nichts, uns hier Fakten, Quellen und Halbwahrheiten um die Ohren zu hauen. Ausgenommen vielleicht die Gänsehaut der Mitleser. Du wirst mich nicht umstimmen, geschätzter Kontrahent. Das ist aussichtslos. Schon gar nicht wirst Du etwas an europäischen Befindlichkeiten und Realitäten ändern. Kann verstehen, wie frustrierend das sein muß. Wirklich. Die Wahrnehmungen sind nun mal die, die sie sind. Ihr, ein Volk aus Kleinasien, mit Wurzeln im Fernen Osten, nun an der Peripherie Europas lebend, könnt euch gerne als Europäer betrachten. Absolut kein Problem. Aber erwartet nicht, daß daraus für uns Kerneuropäer Verpflichtungen erwachsen. Auch die Argumentation über innereuropäische Ausrichtungen vis-a-vis den USA, interne Fehlentwicklungen, religiöser Verstrickungen und gesellschaftlicher Reifeprozesse und Sackgassen, BIP und Pro-Kopf-Einkommen helfen nichts. Der Kern wurde verfehlt.

Tut mir leid.

Nimm es mir bitte nicht übel: Die Türkei ist in Europa nun mal kein Sympathieträger. Argumentiere wie Du willst, was Du willst – es wird nichts ändern. Wobei ich da die BRD noch ausnehmen möchte. Die Türkei und Deutschland teilen ja durchaus ne etwas verbindlichere Geschichte als die Türkei und England. Auch wenn dieses Forum es nicht vermuten lässt. ;) Und natürlich kann man auch im Verhältnis Deutschland/Türkei das Haar in der Suppe finden. Wie überall - es ist nur eine Frage des Willens. Aber das ist ein Spiel, bei dem andere ihren Ärger und ihre Zeit investieren mögen. Keinen Bock auf so was.

Alles Toben wird nichts bringen. Am allerwenigsten die EU-Mitgliedschaft, die die Türkei niemals erlangen wird. Da habe ich keinen Zweifel. Bedauerlich an diesem falschen Spiel ist meiner Ansicht nach nur, daß Beziehungen Schaden nehmen. Ich würde eine gesunde europäisch-türkische Freundschaft für erstrebenswert halten. Sehr gerne eine Allianz. Aber es endet, wo die Frage der Teilhabe an staatlicher Souveränität beginnt. Punkt.

Asli
16.02.07, 01:02
Nein, Pretzel, ich möchte diese Themen nicht aufrollen. Das war auch nicht die Absicht meines Beitrags. Der Grund für meine Verweigerung ist recht bescheiden: Es bringt nichts, uns hier Fakten, Quellen und Halbwahrheiten um die Ohren zu hauen. Ausgenommen vielleicht die Gänsehaut der Mitleser. Du wirst mich nicht umstimmen, geschätzter Kontrahent. Das ist aussichtslos. Schon gar nicht wirst Du etwas an europäischen Befindlichkeiten und Realitäten ändern. Kann verstehen, wie frustrierend das sein muß. Wirklich. Die Wahrnehmungen sind nun mal die, die sie sind. Ihr, ein Volk aus Kleinasien, mit Wurzeln im Fernen Osten, nun an der Peripherie Europas lebend, könnt euch gerne als Europäer betrachten. Absolut kein Problem. Aber erwartet nicht, dass daraus für uns Kerneuropäer Verpflichtungen erwachsen. Auch die Argumentation über innereuropäischer Ausrichtungen vis-a-vis den USA, interne Fehlentwicklungen, religiöser Verstrickungen und gesellschaftlicher Reifeprozesse und Sackgassen, BIP und Pro-Kopf-Einkommen helfen nichts. Der Kern wurde verfehlt.

Tut mir leid.

Nimm es mir bitte nicht übel: Die Türkei ist in Europa nun mal kein Sympathieträger. Argumentiere wie Du willst, was Du willst – es wird nichts ändern. Wobei ich da die BRD noch ausnehmen möchte. Die Türkei und Deutschland teilen ja durchaus ne etwas verbindlichere Geschichte als die Türkei und England. Auch wenn dieses Forum es nicht vermuten lässt. ;) Und natürlich kann man auch im Verhältnis Deutschland/Türkei das Haar in der Suppe finden. Wie überall - es ist nur eine Frage des Willens. Aber das ist ein Spiel, bei dem andere ihren Ärger und ihre Zeit investieren mögen. Keinen Bock auf so was.

Alles Toben wird nichts bringen. Am allerwenigsten die EU-Mitgliedschaft, die die Türkei niemals erlangen wird. Da habe ich keinen Zweifel. Bedauerlich an diesem falschen Spiel ist meiner Ansicht nach nur, daß Beziehungen Schaden nehmen. Ich würde eine gesunde europäisch-türkische Freundschaft für erstrebenswert halten. Sehr gerne eine Allianz. Aber es endet, wo die Frage der Teilhabe an staatlicher Souveränität beginnt. Punkt.


Eins verstehe ich nur nicht: Warum sagen sehr viele Mitgliedstaaten wie Grossbritannien, Spanien, Polen, Italien, Irland, etc., dass sie prinzipiell nichts gegen einen EU-Beitritt der Türkei haben- aber dass die Türkei die Kriterien für eine Aufnahme erfüllen muss und dass dies bei der Entscheidung ausschlaggebend ist. Soweit ich mich erinnere hat das sogar die SPD unter Kanzler Gerhard Schröder vertreten:

WENN die Türkei die Kriterien für eine EU-Aufnahme erfüllt, DANN kann sie Mitglied in der EU werden.

Wir reden hier nicht über einen Beitritt, der in den nächsten Jahren stattfinden soll, sondern über einen Zeitraum von 15-20 Jahren.

Man darf nicht vergessen: Und auch GB wurde zwei mal abgelehnt und auch den anderen EU Ländern wurden seitens mancher bestimmter Mitgliedstaaten Steine in den Weg gerollt (Wer das wohl wieder gewesen sein mag?!? )

Ich denke immer: Europa als kulturelles Konstrukt ist eine Fiktion, die anscheinend am liebsten in Deutschland hochgehalten wird, denn die anderen Mitgliedstaaten sind eher nationalistisch ausgerichtet. Versteh mich nicht falsch- ich sage nicht, dass man in Deutschland nicht nationalistisch wäre, man macht es halt nur anders aufgrund mancher historischer Ereignisse.

P.S. Das Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei könnte man wohl als sehr einseitig beschreiben: Während manche Deutsche Politiker zusehen, dass sie die Verbindungen zur Türkei vertiefen- wirtschaftlich wie sozial - erzählen sie ihrer Bevölkerung zu Hause etwas anderes, wenn es um ein paar Stimme geht! Und jetzt mögen mich manche verschonen, was die "Pluralität" der Eu angeht. Anscheinend reicht diese Pluralität wohl nicht aus extremen Vorurteilen entgegenzuwirken.

Und geh in andere Länder: Die mögen auch über ein paar Vorurteile verfügen, aber meistens habe ich nur gehört: Ich war auch schon mal in der Türkei. Die Türken das sind sehr freundliche Menschen.

Ich befürchte, dass manche Leute in Deutschland unter dem EU Thema ihre Voruteile, die sie gegenüber ihren Türkischen Mitbürgern haben, verstecken. Selbst der "Unpolitische" ist auf einmal Experte in Fragen Aussenpolitik! Super!

Ich wurde hier zwar schon mal doof angemacht für diese Aussage, weil hier manche ein gebrochenes Verhältniss zur Realität haben, aber es ist wirklich so: Die extremen Vorurteile gegenüber Türken sind doch in Mitteleuropa am meistens vertreten. Klar, weil dort Türken leben, hat man ja genug Grund über sie zu sprechen. Denkt doch mal einen Schritt weiter: Rein theoretisch könnte ich doch in Brasilien, England, Japan, Russland- fast überall auf der Welt- leben ohne diesen dummen Sprüchen in einer Bahn, auf der Strasse, im Kaufhaus, etc. - sprich Alltag - zu hören. Man möge mich jetzt auch mit dem dummen Argument verschonen: Warum lebst du dann nicht in deiner Heimat, wenn das so ist. Noch dümmer geht's wohl nicht!

verde_sol
16.02.07, 01:48
Eins verstehe ich nur nicht: Warum sagen sehr viele Mitgliedstaaten wie Grossbritannien, Spanien, Polen, Italien, Irland, etc., dass sie prinzipiell nichts gegen einen EU-Beitritt der Türkei haben- aber dass die Türkei die Kriterien für eine Aufnahme erfüllen muss und dass dies bei der Entscheidung ausschlaggebend ist. Soweit ich mich erinnere hat das sogar die SPD unter Kanzler Gerhard Schröder vertreten:

WENN die Türkei die Kriterien für eine EU-Aufnahme erfüllt, DANN kann sie Mitglied in der EU werden.

Wir reden hier nicht über einen Beitritt, der in den nächsten Jahren stattfinden soll, sondern über einen Zeitraum von 15-20 Jahren.

Man darf nicht vergessen: Und auch GB wurde zwei mal abgelehnt und auch den anderen EU Ländern wurden seitens mancher bestimmter Mitgliedstaaten Steine in den Weg gerollt (Wer das wohl wieder gewesen sei mag?!? )

Ich denke immer: Europa als kulturelles Konstrukt ist eine Fiktion, die anscheinend am liebsten in Deutschland hochgehalten wird, denn die anderen Mitgliedstaaten sind eher nationalistisch ausgerichtet. Versteh mich nicht falsch- ich sage nicht, dass man in Deutschland nicht nationalistisch wäre, man macht es halt nur anders aufgrund mancher historischer Ereignisse.

P.S. Das Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei könnte man wohl als sehr einseitig beschreiben: Während manche Deutsche Politiker zusehen, dass sie die Verbindungen zur Türkei vertiefen- wirtschaftlich wie sozial - erzählen sie ihrer Bevölkerung zu Hause etwas anderes, wenn es um ein paar Stimme geht! Und jetzt mögen mich manche verschonen, was die "Pluralität" der Eu angeht. Anscheinend reicht diese Pluralität wohl nicht aus extremen Vorurteilen entgegenzuwirken.

Und geh in andere Länder: Die mögen auch über ein paar Vorurteile verfügen, aber meistens habe ich nur gehört: Ich war auch schon mal in der Türkei. Die Türken das sind sehr freundliche Menschen.

Ich befürchte, dass manche Leute in Deutschland unter dem EU Thema ihre Voruteile, die sie gegenüber ihren Türkischen Mitbürgern habe, verstecken.

Ich wurde hier zwar schon mal doof angemacht für diese Aussage, weil hier manche ein gebrochenes Verhältniss zur Realität haben, aber es ist wirklich so: Die extremen Vorurteile die es gegen Türken sind in Mitteleuropa am meistens vertreten. Klar, weil dort Türken leben, hat man ja genug Grund über sie sprechen. Denkt doch mal einen Schritt weiter: Rein theoretisch könnte ich doch in Brasilien, England, Japan - fast überall auf der Welt- leben ohne diesen dummen Sprüche einer Bahn, auf der Strasse, im Kaufhaus, etc. - sprich Alltag - zu hören Nun, Asli, es gibt jene, die meinen, Europa wäre für die Deutschen die willkommene Ersatzidentität. Ich für meinen Teil weiß nur, daß ich gerne Deutscher bin. Trotz allem. Ich bin aber auch Europäer, in einer Zeit, in der alle außerhalb Europas vorwiegend von Europäern sprechen. Von der EU. In Zeiten, in der die EU die Interessen der Europäer - meine und Deine Interessen - bei internationalen Handelskonflikten vertritt...

Zum Rest: Ich kann es nicht sagen. Ich weiß nicht, was hinter den Fassaden vor sich geht. Und ich hege meine Zweifel gegen jene, die vorschnell mit Erklärungen und Deutungen aufwarten. Wie wenn das Verhältniss zwischen Deutschland und der Türkei als einseitig geschildert wird. Mir ist nicht ganz klar, worin das begründet sein soll. :/ Wegen dem alten Wilhelm?!

moxx
16.02.07, 17:59
Ich wurde hier zwar schon mal doof angemacht für diese Aussage, weil hier manche ein gebrochenes Verhältniss zur Realität haben, aber es ist wirklich so: Die extremen Vorurteile gegenüber Türken sind doch in Mitteleuropa am meistens vertreten. Klar, weil dort Türken leben, hat man ja genug Grund über sie zu sprechen.

Was ist mit Griechenland, Bulgarien,Serbien, Montenegro, Ungarn und Zypern? Dort ist die Aversion gegen Türken noch um einiges größer.
Dort leben zwar nicht mehr soviele Türken, aber sie standen alle mal unter ihrer Fuchtel.
Es scheint ihnen nicht sosehr gefallen zu haben.

Memphis
16.02.07, 18:18
Was ist mit Griechenland, Bulgarien,Serbien, Montenegro, Ungarn und Zypern? Dort ist die Aversion gegen Türken noch um einiges größer.
Dort leben zwar nicht mehr soviele Türken, aber sie standen alle mal unter ihrer Fuchtel.
Es scheint ihnen nicht sosehr gefallen zu haben.
Das stimmt so definitiv nicht! Bis auf Südzypern wird man überall von den Menschen positiv aufgenommen :nurdinilu:. Der Rest ist Staatspolitik. Schließlich hat man sehr viel gemein.;)

moxx
16.02.07, 19:11
Ich habe auch schon einmal einen Türken in meiner Wohnung aufgenommen und war sehr freundlich.
Ich komme aber mitten aus Mitteleuropa.:lach:

sedat
16.02.07, 19:32
Ah wissen sie herr werde_sol,

Wenn sie zu gerne ein deutsche sind, dann können sie sich über EU kein unparteische meinung bilden. Bzw, wenn für sie ihre identität als deutscher wichtiger ist als ein europeär. Dann sind sie in grunde genommen überhaupt kein eupeär.

Deshalb scheiden sie für mich als ein gesprechpartner von vorne weg aus!

Asli ist aus unerklärlichen gründen auf sie eingegangen... hat sich großer mühe gegeben um ihre bedenken zu zerstreuen ... Und sie weichen Ihn (sie) aus. und als grund geben sie >> daß sie, zu gerne deutsche sind <<

Da kann mann nur lachen.

Echt!

Das ist ein witzt!

Sie machen sich gedanken über EU... Und wollen darüber sprechen. Obwohl sie zu gerne ein deutscher sind.

Wenn das kein witzt ist?? was ist dann ein witzt?

Ich meine. Das kann ja vorkommen. Aber,

Sie sind nicht mal alleine, millionen deutschen denken genauso wie sie.

Es sind millionen witze!

Bei so viel bekannter witze... lacht mann "gewöhlich" nicht mehr!

Danke! daß sie unsere seit in anspruch genommen haben.

Ah! Sie glauben das sie ehrliche sind als die anderen und deshalb ihre bedenken mit uns teilen. daß sie sich "sogar" in höhle der löwe wagen

Nein! das sind sie nicht!

Sie sind nur dermasen davon überzeugt, daß der türkei nicht zur EU gehört. Das sie es nichtmal als unverschämt halten, ihre meinung dene türken ins gesicht zu sagen.

Das macht sie "noch" schlimmer.. Als die anderen, die, ofen zu geben daß die, die türken nicht mögen.

Ihre scheinhaltiger bedenken - Ah, das sind ja nicht mal bedenken. Denn zum bedenken gehört erstmal gedanken. die, sie anscheinend nicht haben... sie geben nur die algemeine meinung, weiter! - sonst nichts!

yücel
16.02.07, 19:37
Was ist mit Griechenland, Bulgarien,Serbien, Montenegro, Ungarn und Zypern? Dort ist die Aversion gegen Türken noch um einiges größer.
Dort leben zwar nicht mehr soviele Türken, aber sie standen alle mal unter ihrer Fuchtel.
Es scheint ihnen nicht sosehr gefallen zu haben.das sollte man die Europäer Fragen, vielleicht haben die eine Antwort darauf.

moxx
16.02.07, 20:03
Was genau sollen wir die Europäer fragen?

adnanlls
16.02.07, 20:46
Die Menschen in der EU wollen die Türkei nicht weil:

-Sie glauben Sie sei wirtschaftlich ein Fass ohne Boden, und würde in erster Linie Menschen und Obst exportieren.

-Sie glauben dass es Andersgläubigen in der Türkei untersagt wäre Kirchen oder andere Gotteshäuser zu bauen, mit anderen Worten weil Sie glauben es gäbe in der Türkei keine Religionsfreiheit.


Ich denke,EU Beitrittsverhandlungen der Türkei kann 10 Jahre dauern.

Memphis
16.02.07, 20:56
Ich habe auch schon einmal einen Türken in meiner Wohnung aufgenommen und war sehr freundlich.
Ich komme aber mitten aus Mitteleuropa.:lach:
Ja, die Polen sind auch ein sehr nettes und gastfreundliches Volk.:lach:

yücel
16.02.07, 20:59
Was genau sollen wir die Europäer fragen?warum die genannten Länder so denken, bzw. auch handeln, das war doch deine Stellung?

moxx
16.02.07, 21:05
Ja, die Polen sind auch ein sehr nettes und gastfreundliches Volk.:lach:

Nun stell dir vor, mein Mitbewohner ist Pole, hat wahrscheinlich abgefärbt.

moxx
16.02.07, 21:07
warum die genannten Länder so denken, bzw. auch handeln, das war doch deine Stellung?


Also wenn du jetzt mich als Europäer fragst, würde ich sagen: Ich denke mal wegen der türkischen Besatzung über mehrere Jahrhunderte. Sowas in der Art.


Es wird aber ganz schön schwer werden alle Europäer über die Türken auszufragen und es gibt ja auch wichtigeres.

yücel
16.02.07, 21:22
Also wenn du jetzt mich als Europäer fragst, würde ich sagen: Ich denke mal wegen der türkischen Besatzung über mehrere Jahrhunderte. Sowas in der Art.


Es wird aber ganz schön schwer werden alle Europäer über die Türken auszufragen und es gibt ja auch wichtigeres.sehen Sie, die gängige antwort darauf, weshalb Türken als "Monster" da stehen. Es gab mal einen sehr schönen Bericht einer deutschen, die ich im Moment nicht finde, aber es hat seinen Ursprung in Wien und kann rückwärts verfolgt werden. Wenn wir Wissen wollen, weshalb diese Länder aber jetzt so reagieren, müssen wir uns auf das 18Jhrt. konzentrieren, da liegt dann der Fortgang dieser "Bewegung".

verde_sol
16.02.07, 23:57
Ah wissen sie herr werde_sol,

Wenn sie zu gerne ein deutsche sind, dann können sie sich über EU kein unparteische meinung bilden. Bzw, wenn für sie ihre identität als deutscher wichtiger ist als ein europeär. Dann sind sie in grunde genommen überhaupt kein eupeär.

Deshalb scheiden sie für mich als ein gesprechpartner von vorne weg aus!

Asli ist aus unerklärlichen gründen auf sie eingegangen... hat sich großer mühe gegeben um ihre bedenken zu zerstreuen ... Und sie weichen Ihn (sie) aus. und als grund geben sie >> daß sie, zu gerne deutsche sind << Tschuldige, aber das hat weder mit meinem noch mit Aslis Beitrag zu tun. Ich erkläre mir das mit Deinen unausgereiften Deutschkenntnissen. Nicht weiter schlimm.



Ah! Sie glauben das sie ehrliche sind als die anderen und deshalb ihre bedenken mit uns teilen. daß sie sich "sogar" in höhle der löwe wagen

Nein! das sind sie nicht!

Sie sind nur dermasen davon überzeugt, daß der türkei nicht zur EU gehört. Das sie es nichtmal als unverschämt halten, ihre meinung dene türken ins gesicht zu sagen.

Das macht sie "noch" schlimmer.. Als die anderen, die, ofen zu geben daß die, die türken nicht mögen.

Ihre scheinhaltiger bedenken - Ah, das sind ja nicht mal bedenken. Denn zum bedenken gehört erstmal gedanken. die, sie anscheinend nicht haben... sie geben nur die algemeine meinung, weiter! - sonst nichts! Jap. Ich habe deutlich erkennen zu geben, europäische Vorbehalte zu transportieren. Selbstverständlich sage ich es den Türken ins Gesicht. Das ist weder schlimm noch unverschämt. Ich breche keine Herzen. Die überwiegende Ablehung gegenüber dem Betritt der Türkei zur EU ist kein Geheimnis. Da mag sich nun jeder seine Gründe selber zusammen suchen. Dieser Ablehung wird früher oder später Rechnung getragen werden müssen. Ich verstehe völlig, daß einige Türken da diskussionsbedarf sehen und es als ungerecht empfinden.

Wenn klar ist, daß man nicht über die Köpfe der Europäer hinweg entscheidet, werden sich die Gemüter entspannen. Reizthemen wie Völkermorde, vermeintliche Wertegemeinschaften, Bemängelung innertürkischer Verhältnisse etc werden schnell überflüssig. Normalität wird eintreten. Türken und Europäer werden erkennen, daß wir doch im Grunde gut miteinander können, wenn uns politische Altlasten nicht länger gegeneinander aufbringen. Ich mags gemütlich und mir hängt die ständige Bedrängnis der Türken und Europäer zum Halse raus. Das heisst aber nicht, daß ich jeden Quark mitmache, weil es Utopisten und Erweiterungsmaniacs so einfällt. Die EU ist zu wichtig für uns, um dieses Projekt 'zerweitern' zu lassen. Wie will man diesen Machtblock noch in irgendeiner Form koordinieren, wenn zuviele widerstreitende Interesse zusammengepfercht werden? Es ist so schon viel zu weit gekommen. Die Europäer sind überfordert und wollen langsam Ruhe im Karton. :nurdinilu:

toygun
17.02.07, 00:38
Was genau sollen wir die Europäer fragen?
Ob Türken immer und automatisch und allgegenwärtig das "Problem" sind...!?
(Wie aus einem Moxxxinischen Manifest zu entnehmen)

toygun
17.02.07, 00:45
In Zeiten, in der die EU die Interessen der Europäer - meine und Deine Interessen - bei internationalen Handelskonflikten vertritt...Kleine Änderung: Handelskonflikt = Handlungskonflikt :lach:
Demnach: Siehe: Der Fall Murat Kurnaz, und die Handlungunfähigkeit, wenn es auch um meine/seine/ihre Interessen handelt (Türkischstämmige Bundesbürger).
Ein (zum Islam konvertierter)deutschstämmiger Bundesbürger und -Selbstmordattentäter musste nicht vier Jahre lang in israelischen Kerkern eingehen, gefoltert und missbraucht werden. Schnell kam die deutsche Befreiungshilfe :german:
Nur so am Rande. Bitte nicht hier weiterdiskutieren,
falls Antwort dazu, dann bitte hier:
http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=7649&page=57

toygun
17.02.07, 00:51
Man darf nicht vergessen: Und auch GB wurde zwei mal abgelehnt [...]
GB abgelehnt?...auch noch zweimal? Wusste das garnicht.
Die Gründe für zweimalige Ablehnungen würden mich interessieren.
Die Engländer wollten bestimmt durchsetzen, dass die Englische Währung und Links-vor-Rechts-Fahr-System in die EU-Verfassung verankert wird :lach:

Ich wurde hier zwar schon mal doof angemacht für diese Aussage, weil hier manche ein gebrochenes Verhältniss zur Realität haben, aber es ist wirklich so [...]
Na dann haben wir was gemeinsames:


nur mal so, was ich immer sage: wenn es hier so schrecklich ist, dann ab ins freiheitliche Ostturkestan
(Niemand hatte behauptet, dass es hier "so schrecklich" ist)
Irgendwann outen sie sich alle, die sog. EU-Demokraten, wenn es spätest. um die "deutsche ehre" und "Beleidigung des Deutschtums" handelt - egal, ob sog. "Humanisten", Liberale, Linke, Rechte, Faschisten (Die Deutschen sind die besseren Patrioten bis bessere treue Nationalisten, liebe monotone Textilfahnenträger).

toygun
17.02.07, 00:59
Problem:
Versucht man sachlich dagegen vorzugehen erntet man Schulterzucken oder bestenfalls ein Nicken, wobei man bereits beim Nicken erkennen kann dass es nicht gefruchtet hat.
Diese Erfahrung mache ich seit Jahren mit meinen sog. gebildeten, intellektuellen Freunden, Bekannten bis Partnerinnen (Ärzte, Lehrer, Künstler usw.)

Die Diskussionen mit ihnen sind programmatisch einsseitig. Es werden lediglich "türkische Defizite" angesprochen. Man kann förmlich wortwörtlich wahrnehmen, dass ihre kontroversen Infos aus den typisch-deutschen antitürkischen Medienorgane stammen.
Systematische, progressive Desinformationspolitik in Bezug auf die TR-EU-Beitrittsdebatten haben in diesem Land nicht nur mehrheitliche "NEIN-Sager" für sich gewonnen, sondern die Nebenwirkungen sind, dass dadurch vermehrt antitürkische Rassisten hochgezüchtet wurden/werden - mit- oder ohne Absicht.

Islamophobie kommt hinzu - also wird ein ganzes Land/Volk (TR) doppelt bestraft und disqualifiziert.

Aufgepasst:
ARD/WDR berichten über die türkische Interesse/Wählerschaft in Deutschland über die EU-Parlametswahlen.
Gezeigte, laufende Bilder dazu:
EINE MENGE KOPFTUCHTRÄGERINNEN (SIND DAS ALLES TÜRKINNEN, UND WO BLEIBEN DIE MEHRHEITLICH KOPFTUCHLOSEN!!). DANACH EINE MOSCHEE, ERST VON AUSSEN, DANN VON INNEN, WO GERADE BETENDE DEN TEPPICH KÜSSEN. DIESE LETZTEN LAUFENDEN BILDER LAUFEN FAST SOLANGE BIS DAS GEBETSRITUAL VOLLENDET IST.
Andere Bidszenen zum Bericht und "Thema" gab es nicht.

Was haben also EU-Parlamentswahlen mit türk. Moscheen(?) und betenden Türken(?) zu tun.
Ach, aber "Moscheen haben etwas mit Türken zu tun!" ?
Entschuldigung, aber wohnt, isst, trinkt, schläft, träumt, scheisst die türkische Mehrheitsgesellschaft in BRD nur noch in den Moscheen und Hinterhöfen???
PERVERSE, GEZIELTE, SYSTEMATISCHE, DISKRIMINIERENDE ANTITÜRKISCHE STAATSMEDIEN UND IHRE TÜRKENSONDERNACHRICHTENPOLITIK .

Wenn ich hier nachfolgend noch einige hunderte ähnliche Beispiele auflisten würde, dann wird klar zu erkennen sein, warum eine Ukraine, Bulgarien, Rumänien bevorzugt wird/wurde. Diese inszenierten, desinformierenden laufenden Bilder existieren/existierten von den letzt-genannten nicht, und nicht in Überfluss.
...Um nur von der rein visuell-inszenierten Berichterstattung zu sprechen (also kein Wunder, wenn taubstumme Deutsche gegen den TR-EU-Beitritt stimmen :lach:), die die grössten antitürkischen- bis rassistisch agierenden deutschen staatsnahen TV-Medienorgane täglich produzieren - Türkei-/TürkenSonderBerichterstattung für die nächsten 15-20 Jahre sind ausgebucht...Für die Masse! Massenpropaganda wirkt, das wissen sie, denn damit hat man seine Erfahrungen und "Erfolge"...und Niederlagen.

Kurzum: Wenn wir, die diskriminierte Türkische Gesellschaft in Deutschland, nicht schläunigst die einseitige Antitürkei/Antitürken-Berichterstattung und systematische Desinformationspolitik ändern, um die Mehrheitsgesellschaft auf unsere Seite zu gewinnen, sieht es für die TR schlecht aus mit dem EU-Beitritt!
Denn; Kerneuropäer wie BRD, FR haben die Zügel in der Hand.
Auch wenn (noch) viele andere EU-Staaten für einen TR-Beitritt sind, werden diese, wenn es drauf ankommt, von den genannten erpresst und gekauft werden, um gegen einen TR-Beitritt zu stimmen.
Wie denkt Ihr?

moxx
17.02.07, 03:20
Ob Türken immer und automatisch und allgegenwärtig das "Problem" sind...!?
(Wie aus einem Moxxxinischen Manifest zu entnehmen)


Wow, dass muss ich wohl noch schreiben; aber mach dir keine Sorgen das erste Kapitel wird heißen:

"Warum Türken immer das Problem sind"

verde_sol
17.02.07, 03:38
Kleine Änderung: Handelskonflikt = Handlungskonflikt :lach:
Demnach: Siehe: Der Fall Murat Kurnaz, und die Handlungunfähigkeit, wenn es auch um meine/seine/ihre Interessen handelt (Türkischstämmige Bundesbürger).
Ein (zum Islam konvertierter)deutschstämmiger Bundesbürger und -Selbstmordattentäter musste nicht vier Jahre lang in israelischen Kerkern eingehen, gefoltert und missbraucht werden. Schnell kam die deutsche Befreiungshilfe :german:
Nur so am Rande. Bitte nicht hier weiterdiskutieren,
falls Antwort dazu, dann bitte hier:
http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=7649&page=57
Nur so am Rande? Doch den Rand der Tatsachen nicht mal streifend?

Und schon geht die überflüssige Randerscheinung über die Kante, frei fallend ins Nichts. :hallo;

toygun
17.02.07, 04:31
Nur so am Rande? Doch den Rand der Tatsachen nicht mal streifend?..
Hat dir wohl nicht ganz geschmeckt, der saftige Rand des Tellers :hallo;

Dein Stichwort war: "Handelskonflikte" und "Eure- und "Unsere" Interessen".

Dass es gravierende Unterschiede gibt zwischen einem deutschstämmigen- und ausländischen Bundesburger, darüber habe ich dir ein Beispiel zeigen wollen, mehr nicht, und dich gebeten im entsprechenden Thread dich zu äussern - falls du möchtest.
Auch andere Beispiele hätten genannt werden können, wo die türkische Minderheitsgesellschaft in Deutschland als "Zweite, Dritte bis Vierte Bürger" dienen müssen.
Und so fängt es systemartig früh an:
Rastatt – Verbot des Türkischunterrichts für 300 türk. Schüler" (http://www.politikcity.de/forum/newreply.php?do=newreply&p=288020)
Seite 17 bis 18 (Stichwort: Ausländer Schulbildungspolitik; System)

sedat
17.02.07, 09:00
Tschuldige, aber das hat weder mit meinem noch mit Aslis Beitrag zu tun. Ich erkläre mir das mit Deinen unausgereiften Deutschkenntnissen. Nicht weiter schlimm.auch mein unausgereifte deutschkentnisse ist ausreichend, um aus ihre bisherigen beiträgen die kernaussage herauszutrennen.


Jap. Ich habe deutlich erkennen zu geben, europäische Vorbehalte zu transportieren. Selbstverständlich sage ich es den Türken ins Gesicht. Das ist weder schlimm noch unverschämt. Ich breche keine Herzen. Die überwiegende Ablehung gegenüber dem Betritt der Türkei zur EU ist kein Geheimnis. Da mag sich nun jeder seine Gründe selber zusammen suchen. Dieser Ablehung wird früher oder später Rechnung getragen werden müssen. Ich verstehe völlig, daß einige Türken da diskussionsbedarf sehen und es als ungerecht empfinden. wenn sie wirklich darüber diskutieren wollten, dann müßten sie auf die gegenargumente eingehen. Das tuen sie aber nicht. Oder das tun sie solange bis ihnen die argumente ausgehen. Dann stellt sich "plötzlich" heraus, das alle ihre bedenken unbegündet sind. Das einziger grund warum sie der türkei nicht in der Eu haben wollen ist, Das sie zugerne ein deutsch sind.

Wenn sie das von anfang an gesagt hatten, dann hatte der asli sich die ganze mühe sparen können. denn gegen dieser argument kann mann nichts machen. weil es in grunde genommen, kein argument, sondern ein meinung ist. der sich über alle argumenten stellt. darüber sollten wir vielleiht - getrennt von dieser theama - diskutieren.



Wenn klar ist, daß man nicht über die Köpfe der Europäer hinweg entscheidet, werden sich die Gemüter entspannen. Reizthemen wie Völkermorde, vermeintliche Wertegemeinschaften, Bemängelung innertürkischer Verhältnisse etc werden schnell überflüssig. Normalität wird eintreten. Türken und Europäer werden erkennen, daß wir doch im Grunde gut miteinander können, wenn uns politische Altlasten nicht länger gegeneinander aufbringen. Ich mags gemütlich und mir hängt die ständige Bedrängnis der Türken und Europäer zum Halse raus. Das heisst aber nicht, daß ich jeden Quark mitmache, weil es Utopisten und Erweiterungsmaniacs so einfällt. Die EU ist zu wichtig für uns, um dieses Projekt 'zerweitern' zu lassen. Wie will man diesen Machtblock noch in irgendeiner Form koordinieren, wenn zuviele widerstreitende Interesse zusammengepfercht werden? Es ist so schon viel zu weit gekommen. Die Europäer sind überfordert und wollen langsam Ruhe im Karton. :nurdinilu:Sie wollen mitentscheiden ob der türkei in EU aufgenommen wird oder nicht. Sie meinen, mit dieser einfache entscheidung, die natürlich von politikern gefällt werden muß, Könnte man dieser problem lösen.

Glauben sie das wirklich?

Dabei steht ihre entscheidung schon felsen fest! Sie sind zu gerne Deutsche... Sie wissen, das auch die mehrheit von französen, sind zu gerne französe. auch die mehrheiten in andere länder sind zu gerne spanier, holländer oder belgier.

Sie wissen also von vorne weg, das wenn die Europäer die entscheidug fallen müssen, das der türkei keine chance hat um in EU aufgenommen zu werden.

Sie müssen zugeben das ihre vorschlag nicht neutral ist! Sie wollen ihre meinung von die mehrheiten bestätigen lassen. Aber auch wenn es so kommen sollte, würde das nicht bedeuten das die mehrheit recht hat! wir haben in europäische geschiehte sehr oft erlebt, das dieser mehrheit auf die sie zugerne zürückgreifen unrecht hatte.

Auch dieser fall ist so! Dieser entscheidung ist dermassen wichtig. daß es nicht von der fußvolk enscheidet werden kann. dieser mehrheit denk nur an sich. an nur an heute. dieser mehrheit, verschwendet keine gedanke an der zukunf.

Und wenn der EU ein zukunf haben kann. Dann braucht es unbedient der türkei... Türkei, ist der zukunf von Europa. Ohne türkei würde der EU irgiendwann suzammen brechen.

Das wissen die "wirklich" klugen. dieser klugen menschen, sind in minderheit. haben aber, gotseidank noch das sagen.

Gruß

verde_sol
17.02.07, 16:11
auch mein unausgereifte deutschkentnisse ist ausreichend, um aus ihre bisherigen beiträgen die kernaussage herauszutrennen.Nein, das ist Dir nicht gelungen. Du hast weder verstanden, worum es Asli in dem fraglichen Absatz ging noch konntest Du meine Antwort interpretieren. Nochmal: Ich dreh Dir keinen Strick draus.


wenn sie wirklich darüber diskutieren wollten, dann müßten sie auf die gegenargumente eingehen. Das tuen sie aber nicht. Oder das tun sie solange bis ihnen die argumente ausgehen. Dann stellt sich "plötzlich" heraus, das alle ihre bedenken unbegündet sind. Das einziger grund warum sie der türkei nicht in der Eu haben wollen ist, Das sie zugerne ein deutsch sind. Oh nee. Die Argumente gegen einen Beitritt gehen mir nicht aus. Ich sehe nur keinen Sinn darin, eine Diskussion zu führen, wie es sie schon hunderte Male gab. Den Diskurs von Gegnern und Befürwortern habe ich sehr aufmerksam verfolgt, habe selbst ein wenig gelesen und gelauscht, bin aber keineswegs überzeugt von den lauteren Absichten der Türkei oder einem ausreichenden Vorteil für die EU. Damit ist es für mich entschieden.
Diese Eindrücke bilden sich im Laufe von Jahren, in denen man politische Prozesse beobachtet und werden ganz sicher nicht von beliebigem Forengeschreibsel umgestoßen.

Würdest Du bitte versuchen, mir diese "gegen Türkei weil zu gerne Deutscher"-öhm-Unterstellung irgendwie plausibel zu machen. Es entbehrt meiner Meinung nach jeglicher Logik.



Sie wollen mitentscheiden ob der türkei in EU aufgenommen wird oder nicht. Sie meinen, mit dieser einfache entscheidung, die natürlich von politikern gefällt werden muß, Könnte man dieser problem lösen.

Glauben sie das wirklich?

Dabei steht ihre entscheidung schon felsen fest! Sie sind zu gerne Deutsche... Sie wissen, das auch die mehrheit von französen, sind zu gerne französe. auch die mehrheiten in andere länder sind zu gerne spanier, holländer oder belgier.
a) Politiker sind keine höheren Wesen, sondern Volksvertreter auf Zeit, aus der Mitte des Volkes gewählt, ein Teil des Volkes, hoffentlich die Werte und das Interesse ihrer Völker vertretend.

b) Wieso sind Deutsche, Franzosen, Spanier, Kaasköppe und Belgier ZU gerne Teil ihrer Nation? Diese Formulierung unterstellt eine Steigerung ungesunden Ausmaßes. Bevor Du am Nationalstolz der Europäer Anstoß nimmst, bitte erst mal den türkischen Ultranationalismus bedenken. Dann nehme ich sowas aus türkischer Richtung ernst.



Sie wissen also von vorne weg, das wenn die Europäer die entscheidug fallen müssen, das der türkei keine chance hat um in EU aufgenommen zu werden. So ist es. Ich weiss auch, daß gegen Volkes Willen auf Dauer kein Staat zu machen ist. Siehe Verfassungsvertrag.



Sie müssen zugeben das ihre vorschlag nicht neutral ist! Sie wollen ihre meinung von die mehrheiten bestätigen lassen. Aber auch wenn es so kommen sollte, würde das nicht bedeuten das die mehrheit recht hat! wir haben in europäische geschiehte sehr oft erlebt, das dieser mehrheit auf die sie zugerne zürückgreifen unrecht hatte. Das gebe ich Dir sofort zu. Ich bin nicht neutral, sondern stehe auf der Seite Deutschlands und Europas. Das bedingt nach meinem Dafürhalten, gegen den türkischen Beitritt zu sein. Ich bemühe mich aber objektiv zu sein.

Die Mehrheit hat nicht das Recht gepachtet, dafür aber die Macht. In diesem Fall passt mir die Mehrheitsmeinung, ebenso wie in den meisten anderen Fällen. Das kann Dich nicht überraschen, weil ich Teil des Gemeinwesens hier bin. Du argumentiert möglicherweise aus der Rolle des Außenseiters.
Stimmt, Fehler wurden und werden immer gemacht. Im Falle Türkei bin ich dafür, einen fatalen Fehlschritt zu verhindern.



Auch dieser fall ist so! Dieser entscheidung ist dermassen wichtig. daß es nicht von der fußvolk enscheidet werden kann. dieser mehrheit denk nur an sich. an nur an heute. dieser mehrheit, verschwendet keine gedanke an der zukunf.

Und wenn der EU ein zukunf haben kann. Dann braucht es unbedient der türkei... Türkei, ist der zukunf von Europa. Ohne türkei würde der EU irgiendwann suzammen brechen.

Das wissen die "wirklich" klugen. dieser klugen menschen, sind in minderheit. haben aber, gotseidank noch das sagen.

Gruß Die Weitsicht der Politiker... naja, das ist leider so ein Thema für sich. ;)

Es ist lobenswert, daß Du selbstlos an unserem Wohl interessiert bist. Die Europäer werden ihr Schicksal schon selber zu meistern wissen. Da der Trend zur Globalisierung geht, ist die EU die Antwort. Und die EU wird nur dann dieser Aufgabe gerecht werden können, wenn sie politische Handlungsfähigkeit erlangt. Je mehr Stimmen desto größer die Dissonanz, vor allem wenn es um einen großen Fremdkörper wie die Türkei geht. Das ist das Kalkül der Amis und Briten, der wichtigsten Befürworter des türkischen Beitritts. Diesen gilt es zu verhindern. (und wir sind da ja auf einem guten Wege)

Daß unsere Zukunft in türkischen Händen liegen soll, spricht von einem gehörigen Maß türkischer Selbstüberschätzung und zeitgenössischer Propaganda. So markige Sprüche mögen bei den Türken Anklang finden, ernten hier aber eher ein Schulterzucken. Und Bürger als Fußvolk zu deklassieren sagt etwas über Dein Gesellschafts- und Demokratieverständnis. Ein weiterer Hinweis auf Unverträglichkeit.

sedat
18.02.07, 11:59
[quote=verde_sol;288158]Nein, das ist Dir nicht gelungen. Du hast weder verstanden, worum es Asli in dem fraglichen Absatz ging noch konntest Du meine Antwort interpretieren. Nochmal: Ich dreh Dir keinen Strick draus.

Ah wissen sie herr werde_sol

Ich lese jeden tag berichte über börse und über die in der börse notierte firmen. Das mache ich schon seit jahren, tagtäglich. Auch in der wochenenden. Ich beobachte die innere und aussere politik sehr intensiv. Weil, die politik die kurse bestimmt. ich prüfe jeder entscheidung von politikern, und prüfe es ab welcher wirkungen es auf der markt haben kann.

Und das alles, was ich gelesen habe, muß ich mit einer satz wieder geben können, wenn ich daraufhin gefragt werde. Also ich muß NICHT die inhalt wiedergeben, sondern das, was wirklich gemeint ist.

Also kommen sie mir nicht, mit dieser >>du hast es nicht verstanden << masche

Ich habe sie sehr gut verstanden.


Oh nee. Die Argumente gegen einen Beitritt gehen mir nicht aus. Ich sehe nur keinen Sinn darin, eine Diskussion zu führen, wie es sie schon hunderte Male gab. Den Diskurs von Gegnern und Befürwortern habe ich sehr aufmerksam verfolgt, habe selbst ein wenig gelesen und gelauscht, bin aber keineswegs überzeugt von den lauteren Absichten der Türkei oder einem ausreichenden Vorteil für die EU. Damit ist es für mich entschieden.
Diese Eindrücke bilden sich im Laufe von Jahren, in denen man politische Prozesse beobachtet und werden ganz sicher nicht von beliebigem Forengeschreibsel umgestoßen.Mir geht es genauso. ich bin es mir leid... immerwieder das selber mist zu lesen. Alle argumente die für oder gegen der eintritt der türkei in der EU sprechen, sind einfache teorien... die so oder so sein können. Das wissen wir erst dann wenn es soweit ist. Die menschen benutzen dieser teorien um ihre eigene meinung zu verteidigen oder zu untermauern


Würdest Du bitte versuchen, mir diese "gegen Türkei weil zu gerne Deutscher"-öhm-Unterstellung irgendwie plausibel zu machen. Es entbehrt meiner Meinung nach jeglicher Logik.Dieser gefallen werde ich ihnen nicht tun. Gehen sie paar seiten zürück und lesen ihre eigene beiträge selbst



a) Politiker sind keine höheren Wesen, sondern Volksvertreter auf Zeit, aus der Mitte des Volkes gewählt, ein Teil des Volkes, hoffentlich die Werte und das Interesse ihrer Völker vertretend. Ich bin kein großer anhänger von demokratie. Aber in dieser fall ist es bemerkungswert das die politiker an dieser selbsmord grenzende entscheidung festhalten (noch) und gegen die unwissende mehrheit entscheiden


b) Wieso sind Deutsche, Franzosen, Spanier, Kaasköppe und Belgier ZU gerne Teil ihrer Nation? Diese Formulierung unterstellt eine Steigerung ungesunden Ausmaßes. Bevor Du am Nationalstolz der Europäer Anstoß nimmst, bitte erst mal den türkischen Ultranationalismus bedenken. Dann nehme ich sowas aus türkischer Richtung ernst.Versuchen sie bitte nicht, das schlechte gut zu reden in dem sie auf die "noch schlechtere" hinweißen. Die nationalisten sind untereinander gespalten aber in dieser frage sind die sich alle einig. die wollen der Türkei nicht dabei haben. auch die türkische nationalisten wollen es nicht. Aber lassen sie sich von deren lauter schreien nicht täuschen, denn auf die beider seiten sind sie in minderheit...


So ist es. Ich weiss auch, daß gegen Volkes Willen auf Dauer kein Staat zu machen ist. Siehe Verfassungsvertrag.Ich wette daß sie keiner ahnung haben was der volk will... das volk schweigt und wartet ab! wenn die erkennen das am ende irgiendeiner vorteil für sie rausspringt, werden sie sofort mit Ja stimmen. Und die politiker werden sie schon dazu bewegen daß sie am ende "ja" sagen... nur es ist aber noch nicht soweit. Ich hoffe, wenn es soweit ist, das sie dieser entscheidung respektieren werden.

Ein volkentscheidung wird es erst dann geben wenn keine gefahr mehr besteht, daß dieser dummköpfe der Türkei ablehnen.


Das gebe ich Dir sofort zu. Ich bin nicht neutral, sondern stehe auf der Seite Deutschlands und Europas. Das bedingt nach meinem Dafürhalten, gegen den türkischen Beitritt zu sein. Ich bemühe mich aber objektiv zu sein. Das können sie nicht! Sie können nicht deutsche und gleichzeitig Europäer sein. wenn sie das sind, wie sich erkennen geben dann haben sie die grundprenzip nicht verstanden. Europäer sein ist nicht so einfach wie sie glauben. Eine frage am rande, wie stehen sie überhaupt bei dieser multikulti frage.

sie sehen es als gescheitert an. gel?

sehen sie s? ich weiß es!


Die Mehrheit hat nicht das Recht gepachtet, dafür aber die Macht. In diesem Fall passt mir die Mehrheitsmeinung, ebenso wie in den meisten anderen Fällen. Das kann Dich nicht überraschen, weil ich Teil des Gemeinwesens hier bin. Du argumentiert möglicherweise aus der Rolle des Außenseiters.
Stimmt, Fehler wurden und werden immer gemacht. Im Falle Türkei bin ich dafür, einen fatalen Fehlschritt zu verhindern.Ich bin kein ausenseiter. Ich bin mitten drin.

Können sie das nicht erkennen?


Die Weitsicht der Politiker... naja, das ist leider so ein Thema für sich. ;)

Es ist lobenswert, daß Du selbstlos an unserem Wohl interessiert bist. Die Europäer werden ihr Schicksal schon selber zu meistern wissen. Da der Trend zur Globalisierung geht, ist die EU die Antwort. Und die EU wird nur dann dieser Aufgabe gerecht werden können, wenn sie politische Handlungsfähigkeit erlangt. Je mehr Stimmen desto größer die Dissonanz, vor allem wenn es um einen großen Fremdkörper wie die Türkei geht. Das ist das Kalkül der Amis und Briten, der wichtigsten Befürworter des türkischen Beitritts. Diesen gilt es zu verhindern. (und wir sind da ja auf einem guten Wege)Wie kommen sie denn überhaupt darauf, das ich ihnen wohlgesonnen bin? Ich denke an erster stelle an meine eigene interessen. Und dieser meiner und auch ihren wohlstand, könnten in gefahr geraten wenn der Türkei nicht aufgenommen wird. Wenn zumbeispiel der türkei als trotzreaktion auf dieser entscheidung wieder Zoll auf die Europäische waren einführt. oder die als bestechung gedachte Airbus flugzeuge nicht mehr haben will. wissen sie wieviel arbeitplätze dadurch verloren gehen würden?

Ich weiß, Sowas interesiert sie nicht. wenn sie überhaupt ein arbeitplatz haben. dann ist es, sicherlich ein nicht gefährdete arbeitplatz.

Aber tausende firmen würden dadurch pleite gehen. Und ich würde dadurch warscheinlich geld verlieren. Oder, vielleicht noch mehr geld gewinnen, wenn ich schort gehen würde.

Sehen sie es? Ich kann nicht neutral sein... Ich kann mir dieser luxus nicht leisten. Aber nicht weil ich Türke oder aussenseiter bin. Oder ihnen wohlgesonnen bin. sondern weil es um meiner zukunft geht!


Daß unsere Zukunft in türkischen Händen liegen soll, spricht von einem gehörigen Maß türkischer Selbstüberschätzung und zeitgenössischer Propaganda. So markige Sprüche mögen bei den Türken Anklang finden, ernten hier aber eher ein Schulterzucken. Und Bürger als Fußvolk zu deklassieren sagt etwas über Dein Gesellschafts- und Demokratieverständnis. Ein weiterer Hinweis auf Unverträglichkeit.Sie verstehen es nicht! Werden es warscheinlich auch nie können. Deshalb weiß ich nicht, warum ich mir dieser mühe mache

Versuchen sie ein moment lang anzuhalten, holen sie tief luft. Und schuan sie sich doch um. Die zukunf die europäer, legen heute schon NICHT MEHR in händen von Europäer. Es liegt zurzeit in händen von russland und china. Dieser beider länder könnten, wenn sie wollten, innerhalb ein monat, ein krize ohne absehbare ende in europa auslösen. EU ist, in ein globalisiernde welt soo klein und wackelig, am ende wird nur die masse vor pleiten schützen!

Also Russland muß in EU aufgenommen werden. Ich bin auch dafür das China in EU aufgenommen wird!

Verstehen sie das?

Warscheinlich nicht!

Versuche andersrum,

Eu ist keine religion oder werte gemeinschaft! wenn sie das, bisher glaubten, dann radieren sie das, aus ihren kopf heraus!

EU ist ein markt! Und wie jedermarkt, schwang auch dieses, hin und her. Auch hier gibt es ungerechtigkeiten. es gibt gewinner und verlierer. Aber es kann nur solange existieren solange es wachsen kann, Um zu größer dieser mark ist, um zu größer ihre überlebenschancen.

Und Türkei bittet sich zur dieser markt an! Ich weiß nicht, warum sie dies tun. Ich habe bis heute - trotz alle mühe - nicht verstehen können, warum sie aus ihnen vielfach gegebene optionen ausgerechnet dieser nutzen wollen. Aber ist ja egal. Wenn sie so dumm sind und unbedient in der EU rein wollen. dann sollten sie das als europäer nicht ablehnen. Sondern ein rote teppich bis bosporus ausrollen.

Gruß

verde_sol
18.02.07, 17:15
Also... Sedat, ich weiss nicht, was ich mit Deinem Beitrag anfangen soll.:nurdinilu:

Man kann nicht Deutscher und Europäer sein? Man ist es aber doch zwangsläufig, per Definition. Auch weiss jeder vernünftige Deutsche, daß es gut für Deutschland ist, Europäer zu sein. Mit Herz und Seele. Das gilt auch für die anderen europäischen Völker... Neben der Erkenntnis, daß wir auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen sind, erfüllen da gemeinsame Werte ne wichtige Klammerfunktion. Weisst, ich glaube die anderen würden nicht gerne mit uns kooperieren, wenn wir uns nen zweiten Führer andrehen liessen, der zivilisatorische Werte mit Füssen tritt.

Es ist ganz, gaaanz einfach ein Europäer zu sein.

Ich glaube, Dein Unverständnis ist auch sonst recht umfassend.

Rußland kann keine Krise in Europa verursachen, ohne hopps zu gehen. Theoretisch könnte sich Europa auch mit den USA überwerfen und den gesamten Globus ins Chaos stürzen. Das wird aber niemals geschehen. Schiere Wirtschaftskraft bzw. gegenseitige Abhängigkeitsverhältnisse schützen uns alle vor solchen Dummheiten.

Rußland muß in die EU?
... ich glaube, die wollen aber nicht. Was nu? Krieg, denn die Massen sind unwissend.

Beitritt Chinas zur EU?

Ahjo.

Der Rote Teppich zum Bosporos, und das möglichst schnell, ohne größere Umstände und Reformen. Dann noch eine dieser "Interventionen" der türk. Militärs... und all Deine Zukunftsinteressen sehen plötzlich bissel schaddig aus, weil Investoren unsichere politische Verhältnisse nicht schätzen. Man sollte annehmen, daß wäre Dir geläufig.

Ja, ja. Was nur machen, wenn die Türkei Zölle auf europäische Produkte erhebt? Hm. Auch Zölle erheben. Was glaubst Du wohl, wem bei so einem kurzlebigen Muskelspiel ganz schnell die Luft ausgehen wird. ;) Selbst die USA müssen sich mit der EU in Handelsfragen gütlich einigen. Der wackeligen, kleinen EU ein Hoch!

Gestehe, Du machst Dir einen kleinen Spaß! Komme mir jedenfalls leiiicht verschaukelt vor. Ist aber kein Problem, denn mir war nach schreiben.
herr werde_sol :doner:

p.s.: Mir is leider zu spät aufgefallen, daß ich irgendwie nicht mehr ganz beim Thema bin... das sind die Jecken schuld... in Köln wird grad die Wutz geschlaaacht... und da simma dabei! :D

Yakamoz
18.02.07, 19:19
verde_sol: Eins musst du mir mal etwas genauer erklären.

Du sagst, du glaubst nicht dass die Türkei lautere Absichten mit einem EU Beitritt verfolgt. Diese Aussage zeugt schon von einem großen Maß an Naivität.

Der türkische Staat handelt wie alle Staaten dieser Welt nach Interessen. Wenn ein Beitritt zur EU de Türkei Vorteile bietet, dann bewirbt sie sich darum. Wenn die EU ein Interesse hat, nimmt es die Türkei auf. Es ist alles reine Interessenspolitik.

Natürlich treibt die Türkei den EU Beitritt voran weil sie sich einen Vorteil erhofft. Was daran soll "unlauter" sein?

verde_sol
18.02.07, 20:49
verde_sol: Eins musst du mir mal etwas genauer erklären.

Du sagst, du glaubst nicht dass die Türkei lautere Absichten mit einem EU Beitritt verfolgt. Diese Aussage zeugt schon von einem großen Maß an Naivität.

Der türkische Staat handelt wie alle Staaten dieser Welt nach Interessen. Wenn ein Beitritt zur EU de Türkei Vorteile bietet, dann bewirbt sie sich darum. Wenn die EU ein Interesse hat, nimmt es die Türkei auf. Es ist alles reine Interessenspolitik.

Natürlich treibt die Türkei den EU Beitritt voran weil sie sich einen Vorteil erhofft. Was daran soll "unlauter" sein?
meric, sicher ist es Interessenpolitik. Naiv wäre es aber, sich mit solch einer trivialen Aussage zufrieden zu geben, ohne einen näheren Blick auf die Interessen und Motive zu riskieren.

Ich habe auf die Re-Islamisierung der Türkei (und auch der Türken in Deutschland) abgestellt; welche Rolle der EU dabei zukommt. Bevor ich mich hier groß auslasse, stelle ich Dir lieber ein paar Quellen dazu. Alles sehr aufschlußreich, wie ich finde.

http://www.islampolitik.info/tuerkeieu.html
http://www.orf.at/040524-74566/74451txt_story.html
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturpresse/331574/
http://www.zeit.de/2005/38/Biedenkopf?page=4
http://zeus.zeit.de/text/2004/49/T_9frkei-Beitritt

toygun
19.02.07, 02:34
1. Sie wissen also von vorne weg, das wenn die Europäer die entscheidug fällen müssen, das die türkei keine chance hat um in die EU aufgenommen zu werden.

2. Sie müssen zugeben das ihr vorschlag nicht neutral ist! Sie wollen ihre meinung von der mehrheit bestätigen lassen. Aber auch wenn es so kommen sollte, würde das nicht bedeuten das die mehrheit recht hat!

1+2+3. Dein Kontrahent ist auch deshalb selbstbewusst in seiner TR-Absage, weil er genau weiss, dass die Mehrheitsgesellschaft genauso eine Absage an die TR erteilt/erteilen wird, die gezielt auf das "NEIN"-Sagen getrimmt und Manipuliert wurde.
..Um mit einem erzwungenen Volksentscheid gegen den Türkischen EU-Beitritt zu stimmen.
Deshalb mit Volkes Entscheidung, weil die "dauer-simulierte Absage" durch jahrelange systematisch-einseitig massenmediale Desinformationspolitik theoretisch entschieden wurde.

Wie man überlaut/intensiv/effizient in den Wald hineingerufen hat, so soll die Waldmasse wieder zurück antworten: "Neeeiiiiiinnn!!"

toygun
19.02.07, 02:49
Eine Eilmeldung aus der Türkei unterbricht gerade die Probearbeiten für eine EU-Premiere: "Jaaaayyynn!"...

"Im Namen der Türkischen Van-Katze; wir kapitulieren!....und schwimmen uns aus dem blutigen EU-Schlachthof zurück!

Bunter Adlerfeder funkt in Rage quickend zurück:
"Was fällt euch kriegsmüden, feigen Türkenminderheiten in Türkurlazarmenistanian ein!! Der Krieg wird weitergeführt, bis der Multimega-Kucken klein ver-zer-teilt ist, klaaaar!!!?
bis dahin sage unsere deutsch Regierung bissken "ja" su EU-Aufnahme, und Osmanistan unterschreibe dan zofort wieder gute Wirtschaft- und euro-strategische Quittungen. Mache dann dicke Geschäft weiter mit bissken "ja" und bissken "neeeiiin!"...damit stimmt die pisycho-logische Dramaturgie."

Ach deshalb wird die Foltermaschine mittelfristig bis dramatisch auf 15-20 Jahre festgeschraubt?! - Zeit ist Germoney.
(Wenn Deutschland/Frankreich Glück im Pech haben, hat die Türkei sich in dieser Zeit in die Luft gesprengt :lach: ..Kleiner Scherz)

Als Deutschland (Ex-Regiereng) vor 2004 der TR zum xxxten Mal "Unterstützung versprochen" hatte um den EU-Beitritt, erhöhten sich die deutschen Exporthandelszahlen mit der TR "plötzlich" um ca. 60 %.

Dennoch wurde nebenher progressiv-massenmediale Antitürkei-Politik getrieben die bis heute andauert. ..Der tiefe Staat als telepathischer Drigentgeist.

Na und, wir haben keine Angst vor bösen Geistern...

Von der türkisch-griechischen Grenze bis Bulgarien, Bosnien-Herzigovina, Kosovo, Rumänien/Moldawien, Südpolen lebt die türkische Kultur und Sprache seit über einem Jahrtausend, angefangen von alttürkisch-hunnischen- bis zu den heutigen euro-osmanischen Türken und den orthodox-christlichen Gagauz-Türken in Moldawien.

Demnach ...
Die euro-asiatische Türkei ist mit ihren historisch-kulturell-ethnischen Zeit- und Gegenwartzeugen in Europa mindestens soviel EUropäisch wie ein geografisch nicht-europäisches EU-Südzypern, die territorial gesehen in ihrer ganzen Form meilenweit und loose ausserhalb EUropas, also: im Nahost schwimmt.

Aber Dafür klebt die TR mit einem (zwar kurzen) Bein festgeankert an EUropa (Ost-Thrakien/Westtürkei; Agäis/Ege....und Schwarzmeer)

Wer A (=Nahost-Südzypern) sagt, sagt auch B und C (=eurasiatisch/christlich/jüdisch/muslimische Türkei ; Türkisch-Nordzypern) = EUropa.
Und wenn wir unsere ethnisch kurdische, bosnische, griechische, armenische Bevölkerung in TR aus indogermanisch-arischer Sicht betrachten, müssen wir wieder feststellen: die Türkei ist Reich an indo-europäischen Wertegemeinschaften - nicht nur in den türkischen Museen als antike Zeitzeugen, sondern auch mitten in der gelebten, belebten pluralistisch/multikulturellen türkischen Gesellschaft.

...Wer immernoch "Nein!" zu EU-Türkei sagt, müsste seine Doppelmoral beiseite tun und zB. jedem Südzyprioten seinen nagelneuen EU-Pass zurück verlangen. Stimmt doch, oder :cool:

sedat
19.02.07, 20:42
Also... Sedat, ich weiss nicht, was ich mit Deinem Beitrag anfangen soll.:nurdinilu:


Sehen sie's herr werde-sol.

Sie tuen es schon wieder. :)

Wenn man sie mit argumenten überzeugen möchte, lehnen sie mit der begründung - das sie zu gerne deutsche sind -, ab!

Wenn man sie aus ihre auswendig gelernter Bla, bla spur rausdrägt, finden sie die strasse nicht mehr. :)

Ich ich schon sagte, sie werden es nie verstehen.

Aber trotzdem, Danke! für die zeit die sie in anspruch genommen haben.

Gruß

taycunist
20.02.07, 20:42
Türkei soll demokratischer werden

Unternehmerverband Tüsiad fordert Verfassungsreform / Kritik an "religiöser Rhetorik" von Premier Erdogan

Der türkische Unternehmerverband Tüsiad, die einflussreichste Wirtschaftsvereinigung des Landes, fordert eine umfassende Verfassungsreform. Tüsiad unterstreicht damit seine Rolle als treibende Kraft bei der Demokratisierung des Landes.

http://www.fr-online.de/no.gif

Athen - Bereits 1997 hatte der Verband einen "Demokratiebericht" vorgelegt, der zahlreiche Empfehlungen enthielt. Zehn Jahre später liegt nun eine Neufassung des Papiers vor. Es verzeichnet zwar auch die inzwischen erzielten Fortschritte bei der Demokratisierung des Landes, zeigt aber auch weiteren Reformbedarf auf.

Dazu gehört vor allem der Ruf nach einer neuen Verfassung. Die geltende wurde 1982 unter der damaligen Militärdiktatur eingeführt. Der Verfassungstext wurde seither zwar in 74 Punkten abgeändert, trägt aber immer noch die Handschrift der Generäle. Tüsiad plädiert deshalb dafür, das türkische Grundgesetz komplett zu ersetzen.

Kritik übt die Unternehmervertretung auch an der immer noch dominanten Rolle der Militärs, die seit 1960 dreimal putschten. "Mit jeder Intervention haben die türkischen Streitkräfte ihre Position im politischen System gestärkt", heißt es in dem Bericht. Das behindere die demokratische Entwicklung. Tüsiad plädiert deshalb für die Abschaffung des Nationalen Sicherheitsrates (MGK), auf dessen Entscheidungen die führenden Militärs bestimmenden Einfluss haben. Die Existenz eines solchen Gremiums sei "unvereinbar mit dem Verständnis einer demokratischen Regierungsform". Der Unternehmerverband fordert auch, den bisher weitgehend autonomen Generalstab dem Verteidigungsministerium zu unterstellen und die Militärgerichte abzuschaffen.

"Stärkere Demokratie" nötig

Ömer Sabanci, bis vor wenigen Wochen Tüsiad-Präsident, in dessen Amtszeit die Empfehlungen ausgearbeitet wurden, sagte bei der Vorstellung des Berichts, eine "stärkere Demokratie" sei die Voraussetzung für "dauerhafte politische und wirtschaftliche Stabilität" der Türkei.

Zur Vertiefung der Demokratie fordert der Verband auch Änderungen des Wahlrechts. So soll die Legislaturperiode des Parlaments von jetzt fünf auf vier Jahre verkürzt und die Zehn-Prozent-Hürde, die bisher den Einzug kleinerer Parteien in die Nationalversammlung verhindert, auf vier oder fünf Prozent herabgesetzt werden.

Lobende Worte findet der Tüsiad-Bericht für die in den vergangenen zehn Jahren erzielten Fortschritte bei der Sicherung der Menschenrechte. Zufrieden sind die Verfasser mit dem Erreichten aber nicht. Als Beispiel nennt der Bericht die Probleme, die der umstrittene Strafrechtsparagraf 301 über "Herabwürdigung des Türkentums" für die Meinungsfreiheit aufwirft.

Kritisch äußert sich der Tüsiad-Bericht auch zu den noch bestehenden Restriktionen beim Demonstrations- und Versammlungsrecht, den eingeschränkten Gewerkschaftsrechten und den Beschränkungen beim Gebrauch der kurdischen Sprache im Bildungswesen und den Medien.

Besonderes Gewicht im Wahljahr

Angesichts der in diesem Jahr bevorstehenden Präsidenten- und Parlamentswahlen bekommt der Tüsiad-Bericht ein besonderes Gewicht. Die Regierung hat sich bisher nicht zu den Reformvorschlägen geäußert.

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan selbst genießt zwar wegen seiner investitionsfreundlichen Wirtschaftspolitik viele Sympathien bei den meisten türkischen Unternehmern. Er stößt aber wegen seiner tiefen Wurzeln im politischen Islam auch auf große Skepsis. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Tüsiad kritisch zur "religiösen Rhetorik" Erdogans geäußert und sich damit den Zorn des Premierministers zugezogen.

Quelle: www.Frankfurter-rundschau.de (http://www.Frankfurter-rundschau.de)

Tüsiad hat aber gut reden!

adnanlls
26.02.07, 10:20
Ich denke,EU Beitritt der Türkei kann 10 Jahre dauern.

toygun
26.02.07, 22:22
Ich denke,EU Beitritt der Türkei kann 10 Jahre dauern.
Falls Länder wie BRD - die ewige "Unterstützung" für den EU-Beitritt der TR versprechen, aber doppelmoralisch wie hinterhältig eine agressive Antitürkei-Nachrichtenpolitik praktizieren (im Namen des Staates) - weiterhin an diesem "Projekt" verdienen wollen, dann dürfte die Wartezeit sich um Einiges erstrecken - Time Is Germoney :cool:

deryatulga
31.05.07, 13:53
Vatikan: Türkiye AB'ye girebilir Vatikan Başbakanı Bertone, Türkiye'nin 'Avrupa'da yeri bulunduğunu' açıklayarak Sarkozy'nin tavrına karşı çıktı
31/05/2007 (342 kişi okudu)
ROMA - Vatikan, Fransa Cumhurbaşkanı Nicolas Sarkozy'nin 'Türkiye'nin Avrupa'da yeri olmadığı' tezine karşı çıkarak sürpriz yaptı. Vatikan'da başbakan konumundaki Devlet Sekreteri Kardinal Tarcisio Bertone, İtalyan La Stampa gazetesine demecinde, Türkiye'nin Avrupa'ya alınması konusunda birbirinden çok farklı yaklaşımlar bulunmakla birlikte, Ankara'nın AB üyeliğinin mümkün olabileceğini vurguladı.
"Farklılıklara karşın, ortak yaşamın temel ilkelerine riayet eden halklar ve hükümetler arasında, hem Avrupa bağlamında hem de uluslararası camia bağlamında, diyalog kurulması ve ortak maslahatın oluşturulması mümkündür" diyen Bertone, 'Avrupa üyeliğiyle de mi' sorusu üzerine "Evet Avrupa üyeliğiyle de" cevabını verdi. La Stampa'nın 'Türkiye, Avrupa'da mı? Kilise, 'Evet' diyor' başlığıyla sunduğu söyleşide Bertona, Avrupa'daki sekülerleşme sürecinden yakınsa da, "Laikçilik anlayışıyla da diyalog mümkün" dedi. Muhabirin 'Biz sekülerleşmeden bahsederken, Türkiye gibi bir ülkenin Avrupa Birliği üyeliği tartışılıyor. Türkiye'de ise bunun tam tersine köktendincilik sorunu var. Ancak buna rağmen Avrupa'ya girmek istiyor' sözleriyle bir çelişkiye dikkat çekince Bertone, şöyle konuştu: "Doğrudur. Ortada biraz çelişkili bir durum var. Türkiye, laik olarak tanımlanan bir ülke. Avrupa'da ise sadece laiklik değil, laikçilik de göğe çıkarılıyor. Bu laikçilik adına da Yahudi-Hıristiyan kökenlere dair hiçbir atıf istenmiyor. Ancak Türkiye de çok ilerleme kaydetti, ilerlemeye de devam ediyor. Demek istediğim şu: Evrim denilebilecek şeyler var."

Vatikan'da bölünmüşlük hâkim
Bernato daha önce de Fransız La Croix gazetesine verdiği demeçte Türkiye'nin AB'ye üyeliğine desteğini açıklamıştı. Ancak Vatikan'dan farklı tepkiler de duymak mümkün. Sözgelimi Fransız Rahip Pierre Brunissen'in Samsun'da uğradığı saldırı sonrası Kardinal Casper, Vatikan'ın tepkisini "Türkiye AB ile bütünleşmeye hazır değil. Gerçek laik devlet olsaydı din özgürlüğünü garanti ederdi" diye dile getirmişti. (aa, afp)

Mirage
01.06.07, 00:53
Vielschichtigkeit und Komplexität der europäischen öffentlichen Meinung bezüglich eines EU-Beitritts der Türkei

Die Perspektiv eines EU-Beitritts der Türkei führte zu zahlreichen Kontroversen sowohl auf nationalen als auch auf europäischen Ebenen. Antonia M. Ruiz-Jimenez von der Universität Pablo Olavida in Sevilla und Jose I. Torreblanca von der UNED, Elcano Royal Institute for International Affairs in Madrid, hinterfragen die Haltungen und die Gründe der durch die EU-Bürger diesbezüglich geäußerten unterschiedlichen Meinungen. Der Artikel beruft sich auf Daten des Instituts Eurobarometer und bescheinigt einen immer stärkeren Rückgang, was die Befürwortung eines EU-Beitritts der Türkei durch die europäische öffentliche Meinung angeht. Anhand einer vergleichenden Analyse werden drei Hauptrichtungen hervorgehoben: die öffentliche Meinung pro Beitritt wird eher durch universalistische Werte und Gründe bestimmt, die Argumente über die (europäische) Identität kommen eher von den Gegnern eines Beitritts, während die Kosten-Nutzungs-Betrachtungsweise eher in den Hintergrund gerät.

Quelle: „European Public Opinion and Turkey’s Accession“, Centre for European Polica Studies, Working Paper Nr. 16, Mai 2007, Seite 48 :
http://shop.ceps.be/downfree.php?item_id=1494 (http://shop.ceps.be/downfree.php?item_id=1494) (direktes Lesen nicht möglich, zuerst die pdf-Datei lokal speichern und dann mit Acrobat-Reader öffnen)

http://www.strategie.gouv.fr/IMG/pdf/NoteVeille58VF.pdf (http://www.strategie.gouv.fr/IMG/pdf/NoteVeille58VF.pdf)

Greyson
01.06.07, 02:04
nunja,was soll man nun dazu noch sagen.jetzt kann sich die politik natürlich anfangen von dieser sache "reinzuwaschen" und einen auf:"ja..am schluss wollten wir euch eigentlich doch-aaabeeer!unsere bevölkerungen wollen euch leider nicht".

nach dem brachialen,medialen "hau den türken" wundert es mich nicht,dass die mehrheitliche bevölkerung von europa es nun nicht mehr will.

raffiniert.

Istanbuli
01.06.07, 04:08
Glaubt hier jemand ernsthaft das die Türkei jemals in die EU als ein vollwertiges Mitglied aufgenommen werden würde?

Ich muss mich doch sehr wundern über soviel Naivität ...

Scipio
13.06.07, 10:57
Stimmt genau, Istambuli,
Die EU ist ja jetzt schon zu groß. Die Aufnahme von Bulgarien und Rumänien war ein Fehler. Und die Quertreiber und egoistischen Schmarotzer, u.a. Großbritannien, Polen, gehören auch nicht hinein.
Aber vielleicht wäre es ja gut, wenn der gesamte Balkan, die Türkei und auch noch die Ukraine in die EU kommen, damit der ganze Laden mit einem lauten Knall auseinander fliegt. Dann könnte ein neuer Phoenix Europa aus der Asche erstehen.

lynxxx
13.06.07, 12:13
durch Polens (und GB) Politik wird sich in Kürze, wenn nichts dazwischnen kommt, sowieso eine neue EU herausbilden.
Wie Joschka Fischer es schon vorraussagte.
Eine Kern-EU, die eine quasi politische Einheit in 50 Jahren anstrebt, und eine äussere Zone, die teilweise nicht im Schengener Abkommen ist, die teilweise nicht die Maastricht-Kriterien erfüllt, die keinen Euro haben, und so weiter.
De Facto haben wir ja schon in einigen Bereichen unterschiedliche "EU-Räume" in Europa, wie an obigen Beispielen zu sehen ist, diese Diversifizierung könnte sich noch ausdehnen, bei gleichzeitiger Konzentrierung einer Kern-EU. Die vielleicht auch dann einen Verfassungsvertrag haben wird.

Hoffentlich tritt dann die Türkei diesem "harten Kern" bei, diesem "Führungskern"... Nur die Harten kommen in den Garten...;)

PS: Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn jetzt rechte Regierungen in der EU an der Macht sind (Sarkozy, Belgien, Merkel,...), die mehrheitlich eher ablehnend der Türkei gegenüber sind, denn im Schnitt findet doch nach 8-10 Jahren ein Richtungswechsel statt, also kommen dann in der entscheidenden Phase des Beitritts vielleicht mehr linke Regierungen, die eher für einen Beitritt sind...

toygun
11.08.07, 02:57
... Eine Kern-EU, die eine quasi politische Einheit in 50 Jahren anstrebt, und eine äussere Zone, die teilweise nicht im Schengener Abkommen ist, die teilweise nicht die Maastricht-Kriterien erfüllt, die keinen Euro haben, und so weiter.
na den euro nehmen die doch bestimmt mit :koch: als unbestritten eigene geistes-urheberrechtliche schöpfungmaterie. oder sie werden den euro nur noch unter lizensierung weiter verwenden lassen, "rest-eu" wird sicher darauf stolz sein..:nurdinilu:


Hoffentlich tritt dann die Türkei diesem "harten Kern" bei, diesem "Führungskern"... Nur die Harten kommen in den Garten...;)sollte wohl ein gutgemeinter witz sein... wenn die tr 40 jahre lang nicht mal in den standart-eu-stall aufgenommen wird, welch einen magischen marathon soll die tr starten, um eine klasse (standart-eu) zu überspringen, und bei der eu-elite mit glänzen zu können??! ein hauptgrund einer kern-eu, die sich abheben, abkoppeln lassen möchte von der rest-eu, durfte auch der sein, sich gegen zukünftige, konkurierende eu-staaten wie die türkei im vorfeld für spätere politisch-vertragsrechtlich-diplomatische beziehungen zu distanzieren.