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Refa
21.05.05, 13:28
Völkermord an Tscherkessen am 21. Mai 1864





Sehr geehrte Damen und Herren,



die siegreichen Russen hielten auf der Waldwiese Kbadaa - jetzt die rote Waldwiese" - eine Militärparade ab. Kbadaa die letzte Bastion der Nordkaukasier, fiel am 21 Mai 1864. Dieser Tag gilt als Ende des russisch- kaukasischen Krieges.



Zuvor im Jahre 1859 musste sich der legendäre Imam Schamil den Russen ergeben. 30 Jahre lang kämpfte dieser mit etwa 20.000 Soldaten gegen die russischen Eroberer. Niemand vor und niemand nach ihm drückte dem kaukasischen Freiheitskampf seinen Stempel auf wie Imam Schamil. Mit der Eroberung des Kaukasus erhofften sich die Russen eine leichtere Expansion zum Indischen Ozean hin, gleichzeitig wollten sie diese strategisch wichtige Landbrücke- Kaukasien für sich in Anspruch nehmen, um sich ihrer zu bemächtigen als Grenze zur ihren Nachbarstaaten wie dem osmanischen Reich und Iran. Der russisch- kaukasische Krieg dauerte mehr als 100 Jahre und forderte unzählige Menschenleben. Auf der einen Seite eine hochmoderne Armee mit unerschöpflichen Ressourcen und auf der anderen Bergvölker mit geringen Mitteln die ihre Freiheit und Heimaterde verteidigen wollten. Nach Ende dieser blutigen Kriege begann die eigentliche Katastrophe des tscherkessischen Volkes. Durch gezielte Umsiedlungs- und Vertreibungspolitik wurden die nordwest-kaukasischen Völker dazu veranlasst ihre Heimat zu verlassen.



Etwa 750.000 Nordkaukasier, vor allem Tscherkessen und Abchasen wurden ins osmanische Reich zwangsumgesiedelt. Tausende, die nicht unter dem Joch der Russen leben wollten aber auch nicht ihre Heimat verlassen wollten, legten sich an der Küste des Schwarzen Meeres in der glühenden Hitze zum Sterben in den Sand. Andere stürzten sich von den Felsen in die Schluchten herab um nicht in die Hände der Russen zu fallen. Viele kamen während der Überfahrt auf dem Schwarzen Meer um und manche sprangen aus Sehnsucht von den Schiffen ins Meer um wieder zurück in die Heimat zu kehren. Mit osmanischen und russischen Frachtern wurden die Tscherkessen in verschiedene Küstenstädte des osmanischen Reiches, wie Samsun, Trabzon, Sinop, Varna, Izmir, Izmit, Istanbul, Antalya, Iskenderun, Lazkiye Hayfa und Iskenderiye gebracht. Viele Orte waren klimatisch so ungünstig dass unter den Flüchtligen Seuchen ausbrachen. An manchen Orten starben täglich hunderte von Menschen. Die türkischen Behörden waren auf die Ankunft so vieler Menschen zu keinem Zeitpunkt vorbereitet und so nahm die Tragödie ihren Lauf. Bis heute gibt es nur Schätzungen über die Zahl der Flüchtlinge als auch über die Zahl der Toten während der Zwangsumsiedlung.



Ein Teil der Vertriebenen aus dem Nordwestkaukasus wurde vom osmanischen Reich als Wehrbauern auf dem Balkan angesiedelt. Nachdem russisch - türkischen Krieg 1877-1878 aus dem die Russen siegreich hervorgingen und dem daraus resultierenden Vertag von Berlin, in dem festgelegt wurde, dass alle Tscherkessen und Abchasen den Balkan verlassen müssen, erfolgte eine weitere Zwangsumsiedlung dieser Völker. Diese wurden nun in den Westen der Türkei umgesiedelt, vorwiegend um die Städte Balikesir, Sakarya, Bolu und Eskisehir und mit Schiffen in den Nahen Osten, nach Syrien und Palästina gebracht.


Ein weiterer Teil der Tscherkessen und Abchasen aus dem Kaukasus wurde von der türkischen Schwarzmeer Stadt Samsun über Tokat, Kayseri, Adana, Hatay bis hin nach Amman Jordanien angesiedelt. Durch den Zerfall des osmanischen Reiches und der Entstehung neuer arabischer Länder im 20 Jahrhundert, leben die Tscherkessen heute verstreut und voneinander getrennt innerhalb verschiedener Länder wie der Türkei, Syrien, Jordanien und Israel.



Auf dem ersten Weltkongress der Tscherkessen im Jahre 1991 in Nalchik Kabardino-Balkarien, wurde per sonder Dekret von den Parlamenten der autonomen Republiken Adygeja, Kabardino-Balkarien und Karatschai-Tscherkessien, der 21 Mai als Trauertag des tscherkessischen Volkes ausgerufen. Tschetschenien erklärte im Jahre 1994 den 21 Mai als "Tag der Wiedergeburt der Völker des Nordkaukasus" und regte die Gründung eines "internationalen kaukasischen Gerichtshofes" mit Sitz in Suchumi- Abchasien an, dessen Aufgabe die offizielle Verurteilung " Der Henker der kaukasischen Völker" sein soll.

Das Schicksal der Tscherkessen, dass nur allzu oft den europäischen Machtinteressen im Kaukasus als Spielball diente ist nicht minder leidvoll, als das der Juden oder der Armeniern.

Mit freundlichen Grüßen

Refa

Quelle: Tscherkessischer Kulturverein e.V. Köln - Irfan Genel

admin
21.05.05, 13:33
Ich bezweifle das dies Europa oder ein anderes christliches land interessieren wird.

KingTurek
21.05.05, 13:34
Danke für den Artikel Refa, meine Oma ist eine Tscherkessin. Sie kann sogar Tscherkessisch. Sie lebt in Düzce, früher gehörte Düzce zu Bolu.

Selanik
21.05.05, 17:48
Danke für den Artikel Refa.Meine Oma war Tscherkesin.Wenn ich sowas lese kommt wut und Hass in mir hoch!

LAZ
21.05.05, 17:58
Ich bezweifle das dies Europa oder ein anderes christliches land interessieren wird.Das gleiche denke ich auch...als die Bosnier abgeschlachtet wurden hatte Europa auch zugeschaut...ABER wenn es um Armenier geht, dann steht die ganze Welt auf:love:

kanki
21.05.05, 18:38
ah be canim arkadasim , avrupalilarin yaptigi katliam önemli degil ...onlar icin önemli olan biz Türklerin yaptigi katliamlar .Sanki dünya da adam birakmamisiz , yakinda Avustralya yerlilerine de sizler katliam yapti derler, merak etmeyin ...

AVRUPALILARIN ICIN KATLIAM OLSUNDA CAMURDAN OLSUN ; NASIL OLSA BIR KULP BULUP TÜRK MILLETINE TAKARLAR

kanki
21.05.05, 18:39
sorry doppelpost...

dertli4u
21.05.05, 19:06
ah be canim arkadasim , avrupalilarin yaptigi katliam önemli degil ...onlar icin önemli olan biz Türklerin yaptigi katliamlar .Sanki dünya da adam birakmamisiz , yakinda Avustralya yerlilerine de sizler katliam yapti derler, merak etmeyin ...



Allah Allah....Avusturalya yerlilerini biz kesmedikmi? Hatta Amerikadaki Kizilderilileri, falan biz kesmemismiyiz...

hatta Holacoust u da biz Türkler , sahte Alman üniformalari giyerek yapmisizdir..

eh yani,

"Bir Türk dünyaya bedel degilmi yoksa"

admin
21.05.05, 19:13
Das gleiche denke ich auch...als die Bosnier abgeschlachtet wurden hatte Europa auch zugeschaut...ABER wenn es um Armenier geht, dann steht die ganze Welt auf:love:

hauptsächlich die Christliche welt ;)

Mike Hammer
21.05.05, 19:26
Das gleiche denke ich auch...als die Bosnier abgeschlachtet wurden hatte Europa auch zugeschaut...ABER wenn es um Armenier geht, dann steht die ganze Welt auf:love:

Es waren Christen die die Bosnier gerettet haben. Christen haben die Natojets geflogen und die Serben niedergebombt.
Christen haben die meisten Flüchtlinge aufgenommen.
Christen beschützen sie derzeit und Christen zahlen eine Menge Geld, um das kaputte Land wieder aufzubauen.

Mike Hammer

dertli4u
21.05.05, 19:37
Es waren Christen die die Bosnier gerettet haben. Christen haben die Natojets geflogen und die Serben niedergebombt.
Christen haben die meisten Flüchtlinge aufgenommen.
Christen beschützen sie derzeit und Christen zahlen eine Menge Geld, um das kaputte Land wieder aufzubauen.

Mike Hammer

christen haben zuerst alles erlaubt...nato jets sind nach 120 tausend tote geflogen..vergessen oder was.

holländische und fransösische kommandanten waren da, als die müslims abgeschlahtet worden...

wie kommst du drauf das christen meiste flüchtlinge aufgenommen haben..weiss du überhaupt wie viel bosnische flüchtlinge in der türkei waren.

türkei wollte helfen..die christen waren jenige die es verhindert haben..und trotz dem, türkei hat durch andere wege waffen und medikamente sogar verpflegung gesendet..kenne auch leute die dabei waren.


lese bitte nicht immer westliche quellen
also, sei etwas objektiv...bitte..

dertli4u
26.05.05, 05:22
Arkadaslar

ETU-Europien Turkish Union, asagidaki aciklamayi gondermis.


Liebe freunde,

Die Europäisch Türkische Union Erinnert und Trauert 21 Mai 1864 unserer
1,8-2,0 Millionen Mitbürger der Tcherkessen, am 141'sten Jahrestag die
durch,
Vertreibung,Hunger,Volksmord i.Kaukasus u.auf d.Flucht gestorben sind.


Mit freundlichen Grüssen
Europäisch Türkische Union


*******

Degerli arkadaslar,

Avrupa Türkleri Birligi 21 Mayis 1864'de Cerkez Vatandaslarimizin
Kafkasyada Sürgün, Aclik, Hastalik ve Soykirimda öldürülen 1,8 ile 2,0
Milyon insanlarimizi 141'ci yilinda Üzüntü ve Saygi ile anmaktayiz.


Saygilarimizla
Avrupa Türkleri Birligi

*******

Dear friends,

European Turkish Union is reminding at 141'st anniversary with sadness
on May 21'st 1864 world wide with our circassian citizens, the death of
1,8 up to 2,0 million Circassian people by expulsion, starvation, typhus,
and genocide in Caucasia, and the most welcome of the refugees to Turkey.


Yours sincerely
European Turkish Union

Refa
26.05.05, 09:18
Vielen Dank

Vielen Dank an unseren türkischen Brüdern und Schwestern die durch Aufnahme unserer überlebenden Flüchtlingen das Aussterben meines Volkes verhindert haben.

Wir sind euch immer zu Dank verpflichtet.

MfG
Refa

Bilgisayar
26.05.05, 14:27
Es waren Christen die die Bosnier gerettet haben. Christen haben die Natojets geflogen und die Serben niedergebombt.
Christen haben die meisten Flüchtlinge aufgenommen.
Christen beschützen sie derzeit und Christen zahlen eine Menge Geld, um das kaputte Land wieder aufzubauen.

Mike Hammer

Ja nachdem die Serben getan hatten was sie konnten um die Moslems in den entsprechenden gebieten zu Vernichten, siehe Populationsgebiete der Moslems vor und nach dem Krieg!



Die Europäer taten dies am ende nur, um der Welt auf eine heuchlerische weise sich humanistisch zu zeigen, hätten die wirklich was machen wollen hätten sie sich schon viel früher sich einmischen müssen!

Makaveli
29.05.05, 20:37
Refa erzähl noch mehr, wie dieses armes Volk während des Genozides an Armenier verhalten hat. Bei uns hast du damit kein Glück gehabt "beyazit " lool.

cyber
29.05.05, 20:40
Refa erzähl noch mehr, wie dieses armes Volk während des Genozides an Armenier verhalten hat. Bei uns hast du damit kein Glück gehabt "beyazit " lool.

Du meinst bei Armenien.at?

Refa
29.05.05, 21:06
Armenier sind doch armselige Würstchen - wenn die Rede von den armenischen Rebellen ist, wird der Thread auf armenien.at sofort gelöscht. Lächerlich seid ihr Armenier Makaveli. Nicht in tausend Jahren, werdet ihr uns los. :D

Abbas Mirza
04.06.05, 19:39
Völkermord an Tscherkessen am 21. Mai 1864





Sehr geehrte Damen und Herren,



die siegreichen Russen hielten auf der Waldwiese Kbadaa - jetzt die rote Waldwiese" - eine Militärparade ab. Kbadaa die letzte Bastion der Nordkaukasier, fiel am 21 Mai 1864. Dieser Tag gilt als Ende des russisch- kaukasischen Krieges.



Zuvor im Jahre 1859 musste sich der legendäre Imam Schamil den Russen ergeben. 30 Jahre lang kämpfte dieser mit etwa 20.000 Soldaten gegen die russischen Eroberer. Niemand vor und niemand nach ihm drückte dem kaukasischen Freiheitskampf seinen Stempel auf wie Imam Schamil. Mit der Eroberung des Kaukasus erhofften sich die Russen eine leichtere Expansion zum Indischen Ozean hin, gleichzeitig wollten sie diese strategisch wichtige Landbrücke- Kaukasien für sich in Anspruch nehmen, um sich ihrer zu bemächtigen als Grenze zur ihren Nachbarstaaten wie dem osmanischen Reich und Iran. Der russisch- kaukasische Krieg dauerte mehr als 100 Jahre und forderte unzählige Menschenleben. Auf der einen Seite eine hochmoderne Armee mit unerschöpflichen Ressourcen und auf der anderen Bergvölker mit geringen Mitteln die ihre Freiheit und Heimaterde verteidigen wollten. Nach Ende dieser blutigen Kriege begann die eigentliche Katastrophe des tscherkessischen Volkes. Durch gezielte Umsiedlungs- und Vertreibungspolitik wurden die nordwest-kaukasischen Völker dazu veranlasst ihre Heimat zu verlassen.



Etwa 750.000 Nordkaukasier, vor allem Tscherkessen und Abchasen wurden ins osmanische Reich zwangsumgesiedelt. Tausende, die nicht unter dem Joch der Russen leben wollten aber auch nicht ihre Heimat verlassen wollten, legten sich an der Küste des Schwarzen Meeres in der glühenden Hitze zum Sterben in den Sand. Andere stürzten sich von den Felsen in die Schluchten herab um nicht in die Hände der Russen zu fallen. Viele kamen während der Überfahrt auf dem Schwarzen Meer um und manche sprangen aus Sehnsucht von den Schiffen ins Meer um wieder zurück in die Heimat zu kehren. Mit osmanischen und russischen Frachtern wurden die Tscherkessen in verschiedene Küstenstädte des osmanischen Reiches, wie Samsun, Trabzon, Sinop, Varna, Izmir, Izmit, Istanbul, Antalya, Iskenderun, Lazkiye Hayfa und Iskenderiye gebracht. Viele Orte waren klimatisch so ungünstig dass unter den Flüchtligen Seuchen ausbrachen. An manchen Orten starben täglich hunderte von Menschen. Die türkischen Behörden waren auf die Ankunft so vieler Menschen zu keinem Zeitpunkt vorbereitet und so nahm die Tragödie ihren Lauf. Bis heute gibt es nur Schätzungen über die Zahl der Flüchtlinge als auch über die Zahl der Toten während der Zwangsumsiedlung.



Ein Teil der Vertriebenen aus dem Nordwestkaukasus wurde vom osmanischen Reich als Wehrbauern auf dem Balkan angesiedelt. Nachdem russisch - türkischen Krieg 1877-1878 aus dem die Russen siegreich hervorgingen und dem daraus resultierenden Vertag von Berlin, in dem festgelegt wurde, dass alle Tscherkessen und Abchasen den Balkan verlassen müssen, erfolgte eine weitere Zwangsumsiedlung dieser Völker. Diese wurden nun in den Westen der Türkei umgesiedelt, vorwiegend um die Städte Balikesir, Sakarya, Bolu und Eskisehir und mit Schiffen in den Nahen Osten, nach Syrien und Palästina gebracht.


Ein weiterer Teil der Tscherkessen und Abchasen aus dem Kaukasus wurde von der türkischen Schwarzmeer Stadt Samsun über Tokat, Kayseri, Adana, Hatay bis hin nach Amman Jordanien angesiedelt. Durch den Zerfall des osmanischen Reiches und der Entstehung neuer arabischer Länder im 20 Jahrhundert, leben die Tscherkessen heute verstreut und voneinander getrennt innerhalb verschiedener Länder wie der Türkei, Syrien, Jordanien und Israel.



Auf dem ersten Weltkongress der Tscherkessen im Jahre 1991 in Nalchik Kabardino-Balkarien, wurde per sonder Dekret von den Parlamenten der autonomen Republiken Adygeja, Kabardino-Balkarien und Karatschai-Tscherkessien, der 21 Mai als Trauertag des tscherkessischen Volkes ausgerufen. Tschetschenien erklärte im Jahre 1994 den 21 Mai als "Tag der Wiedergeburt der Völker des Nordkaukasus" und regte die Gründung eines "internationalen kaukasischen Gerichtshofes" mit Sitz in Suchumi- Abchasien an, dessen Aufgabe die offizielle Verurteilung " Der Henker der kaukasischen Völker" sein soll.

Das Schicksal der Tscherkessen, dass nur allzu oft den europäischen Machtinteressen im Kaukasus als Spielball diente ist nicht minder leidvoll, als das der Juden oder der Armeniern.

Mit freundlichen Grüßen

Refa

Quelle: Tscherkessischer Kulturverein e.V. Köln - Irfan Genel
Ich frage mich wann endlich die Russen ihre zig Tausend Völkermorde anerkennen, wann fordert man dies endlich von diesem Volk?

PS: Den Bezug von dem Verein auf das "Leid" der Armenier fande ich unpassend, schließlich waren es die Armenier die "Leid" an andere Völker brachten.

Refa
04.06.05, 20:45
Hallo Abbas Mirza,

für mich steht es fest, ich fühle mich verantwortlich dafür, dass die notwendige und berechtigte Umsiedlung der Armenier als der Menschenfleischwolf unsere Küsten erreichte nicht regelrecht ablief. Es war in der Verantwortung der Osmanischen Regierung, die Armenier waren Schutzbefohlene der Behörden. Die Massaker und Angriffe der kurdischen Banden sind Schande für meine Vorfahren - somit für mich in Persona.

Nichtsdestoweniger wäre ich heute bereit gegen die Hetzer der armenischen Nationalisten bis auf das letzte zu kämpfen. Diese Mörder die selbst Neugeborene mit Hass füllen und unser aller Heimat bekämpfen wollen, verdienen kein Erbarmen.

Die ethnischen Säuberung in Berg-Karabach zeigt zum wiederholten Maße das Gesicht der Agressoren.

Ich habe es schonmal geschrieben; eine Schande für die Türkei 1992 zugesehen zu haben, wie unsere Kinder, Schwester und Brüder in Azerbaycan wiedereinmal von Armeniern bestialisch hingerichtet wurden. Die Angst vor unserem Jahrtausendfeind Russland :mad: hätte sich jedoch damals sicher sich nicht einmischen können.
Insofern hast Du selbstverständlich meine ganze Sympathie.

Abbas Mirza
04.06.05, 21:43
Hallo Abbas Mirza,

für mich steht es fest, ich fühle mich verantwortlich dafür, dass die notwendige und berechtigte Umsiedlung der Armenier als der Menschenfleischwolf unsere Küsten erreichte nicht regelrecht ablief. Es war in der Verantwortung der Osmanischen Regierung, die Armenier waren Schutzbefohlene der Behörden. Die Massaker und Angriffe der kurdischen Banden sind Schande für meine Vorfahren - somit für mich in Persona.

Nichtsdestoweniger wäre ich heute bereit gegen die Hetzer der armenischen Nationalisten bis auf das letzte zu kämpfen. Diese Mörder die selbst Neugeborene mit Hass füllen und unser aller Heimat bekämpfen wollen, verdienen kein Erbarmen.

Die ethnischen Säuberung in Berg-Karabach zeigt zum wiederholten Maße das Gesicht der Agressoren.

Ich habe es schonmal geschrieben; eine Schande für die Türkei 1992 zugesehen zu haben, wie unsere Kinder, Schwester und Brüder in Azerbaycan wiedereinmal von Armeniern bestialisch hingerichtet wurden. Die Angst vor unserem Jahrtausendfeind Russland :mad: hätte sich jedoch damals sicher sich nicht einmischen können.
Insofern hast Du selbstverständlich meine ganze Sympathie.
Hallo Refa,

auch du hast meine ganze Sympathie, erstens wegen der Aufklärung solcher Massaker, denn ich hasse nix so sehr wie mit zweierlei Maß zu messen, überall spricht man von Juden und Armeniern nur diese Massaker die durch die Russen und ander everübt wurden werden nicht erwähnt!

Nirgends werden an die Russen Aufforderungen zur wiedergutmachung gemacht, ich kenne die russischen Grausamkeit serh genau, den auch in Karabach waren es meistens Russen die ihre Schandtaten begangen.

Ich bin in jeder hinsicht auf deiner Seite, wenn es geht diese Taten an unseren Tscherkesischen Brüpdern und Schwestern Publik zu machne.

Zweitens hast du meine Sympathie weil du trotz aller dem objektiv bleiben kannst, ich bin leider nicht so, der Hass in mir sitzt leider zu tief, das kann auch ein Vorteil sein, aber oft ist es leider auch ein Nachteil. Wie dem auch sei nicht allle Menschen können gleich sein, ich kann nur sagen das es sehr gut für unsere Position ist das es auch Leute gibt die objektiv bleiben können.

Das wenn man einen Konflikt diplomatisch beilegen will man auch zugeständnsie in irgendeiner Form machen muss ist mir schon bewusst, jedoch muss man auch alles in seinen Relationen sehen die du ja auch erwähnt hast.

Was die Armenier Frage angeht, bin ichd afür das man den Karbach Konflikt kurz und bündig löst wie im Kosovo (mit welchen mitteln auch immer)
Und dann Armenier weiter mit Georgien und dem hoffentlich bald türkisch regierten Iran weiter isoliert, und das Thema Armenier einfach von der Agenda nimmt! Ausser in den Schulklassen wo alle BEhauptzungen wiederlegt werden können.

PS: In den Häusern voin Tschetschen und Tscherkesen die vetrieben wurden auch Armenier angesiedelt!

Eine Frage war Scheikh Schamil Tschetschene oder Tscherkese? Und ähneln sich die Sprachen?

Abbas Mirza
04.06.05, 21:44
PS: Ich sage es immer wieder, im Karbach Krieg sind Tausende unserer Brüpder aus der Türkei gefallen! Was kann man mehr geben als sein Leben?

Shimdi bizde öldürmeye ölmeye Türkiye ücün hazirirk

Refa
04.06.05, 21:51
Imam Schamil

Imam Schamil (russisch ???? ??????; * ca. 1797 (http://www.netzwelt.de/lexikon/1797.html) in Gimry Dagestan, â€*SYSTEM: Editiert!* März 1871 (http://www.netzwelt.de/lexikon/1871.html) bei Medina (http://www.netzwelt.de/lexikon/Medina.html) in Saudi Arabien (http://www.netzwelt.de/lexikon/Saudi_Arabien.html)) war der Führer der muslimischen (http://www.netzwelt.de/lexikon/Muslim.html) Bergvölker (http://www.netzwelt.de/lexikon/Bergv%C3%B6lker.html) Dagestans (http://www.netzwelt.de/lexikon/Dagestan.html) und Tschetscheniens (http://www.netzwelt.de/lexikon/Tschetschenien.html), deren heftiger Widerstand die russische Eroberung des Kaukasus (http://www.netzwelt.de/lexikon/Kaukasus.html) um 25 Jahre verzögerte.



Leben

Der Sohn eines Landbesitzers studierte Grammatik, Logik, Rhetorik und Arabisch, erwarb sich Ansehen als Gelehrter und trat 1830 (http://www.netzwelt.de/lexikon/1830.html) der Sufi (http://www.netzwelt.de/lexikon/Sufi.html)-Bruderschaft (Tariqa (http://www.netzwelt.de/lexikon/Tariqa.html)) der Muridis bei. Unter Führung von Ghazi Muhammad beteiligte sich die Bruderschaft an einem heiligen Krieg gegen die Russen, die 1813 (http://www.netzwelt.de/lexikon/1813.html) den Persern (http://www.netzwelt.de/lexikon/Perser_%28Volk%29.html) Dagestan (http://www.netzwelt.de/lexikon/Dagestan.html) abgerungen hatten. Nachdem Ghazi Muhammad 1832 (http://www.netzwelt.de/lexikon/1832.html) von den Russen getötet wurde und dessen Nachfolger Gamzat Bek 1834 (http://www.netzwelt.de/lexikon/1834.html) einem Attentat (http://www.netzwelt.de/lexikon/Attentat.html) aus den eigenen Reihen zum Opfer fiel, wurde Schamil zum Imam (http://www.netzwelt.de/lexikon/Imam.html) (politisch-religiösen Führer) Dagestans gewählt und zum Führer der so genannten Murid Kriege.

Um einen unabhängigen Staat in Dagestan zu etablieren, vereinigte Schamil die tschetschenischen und dagestanischen Clans (http://www.netzwelt.de/lexikon/Clan.html) und startete mit den so organisierten Truppen umfangreichen Überfälle gegen russische Stellungen in der Kaukasusregion. Als Reaktion entsandten die Russen 1838 (http://www.netzwelt.de/lexikon/1838.html) eine neue Expedition gegen Schamil. Die Expedition eroberte Ahulgo, die wichtigste Bastion der Bergvölker, Schamil aber konnte entfliehen. Wiederholte Expeditionen vermochten nicht, trotz zahlreicher Eroberungen von Festungen und Städten des Gebietes, Schamil zu besiegen.

Schließlich beschlossen die Russen 1857 (http://www.netzwelt.de/lexikon/1857.html) die endgültige Niederwerfung Schamils; sein Ansehen hatte sich nicht nur unter den Völkern des Kaukasus sondern außerdem auch in Westeuropa verbreitet. Ein gut ausgerüstete 200.000 Mann starkes zaristisches Heer unter den Generälen N. I. Jewdokimow und A. I. Barjatinski kreiste Schamil ein. Allmählich wurde die Situation sowohl für Schamil als auch für seine Unterstützer und Mitkämpfer in den Dörfern aussichtslos, so dass eine stufenweise Kapitulation einsetzte. Schließlich stürmten die Russen im April 1859 (http://www.netzwelt.de/lexikon/1859.html) Schamils Festung bei Wedeno in der Hoffnung auf seine Festnahme. Schamil wurde nicht gefunden, da er die von den Russen gestellt Falle erkannt und sich mit hunderten von Kämpfern auf den Berg Gunib zurückgezogen hatte. Am 25. August (http://www.netzwelt.de/lexikon/25._August.html) 1859 ergab sich Schamil selbst angesichts russischen Übermacht. Er wurde nach St. Petersburg (http://www.netzwelt.de/lexikon/St._Petersburg.html) gebracht.

Von St. Petersburg wurde Schamil nach Kaluga (http://www.netzwelt.de/lexikon/Kaluga.html) im Süden Moskaus verbannt. 1870 unternahm er mit der Erlaubnis des Zaren eine Pilgerreise (http://www.netzwelt.de/lexikon/Pilgerreise.html) nach Mekka (http://www.netzwelt.de/lexikon/Mekka.html). Dort starb er im folgenden Jahr in der Nähe von Medina (http://www.netzwelt.de/lexikon/Medina.html) im heutigen Saudi Arabien (http://www.netzwelt.de/lexikon/Saudi_Arabien.html).

Bis heute existiert besonders bei den Tschetschenen der Heldenmythos von Imam Schamil, dem "Löwen von Dagestanâ€*SYSTEM: Editiert!*Å“. Sein damaliger Konkurrent war der ebenfalls als Volksheld verehrte Hadschi Murat (http://www.netzwelt.de/lexikon/Hadschi_Murat.html).

Personendaten (http://www.netzwelt.de/outbound/http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Personendaten.html) NAME Imam Schamil ALTERNATIVNAMEN ???? ?????? KURZBESCHREIBUNG
GEBURTSDATUM ca. 1797 (http://www.netzwelt.de/lexikon/1797.html) GEBURTSORT Gimry Dagestan STERBEDATUM März 1871 (http://www.netzwelt.de/lexikon/1871.html) STERBEORT Medina (http://www.netzwelt.de/lexikon/Medina.html) in Saudi Arabien (http://www.netzwelt.de/lexikon/Saudi_Arabien.html)
Quelle: (http://www.netzwelt.de/lexikon/Imam_Schamil.html)