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Bağımsız Türkiye
21.01.07, 10:45
Söldner

Die Hunde des Krieges

Olaf, Dirk und Norman verdienen ihr Geld beim Einsatz Im Irak. Sie eskortieren Ingenieure oder schieben Wache zum Schutz der Armee. Sie fahren wie die Teufel und schießen auch so - drei Deutsche im Dienst des Pentagons.

Bevor es losgeht, hat Dirk sich Handschuhe angezogen, Olaf ein Kaugummi und Norman einen Lolli in den Mund geschoben. Wenn sie fahren, dann möglichst mit 150 km/h und dauerndem Spurwechsel. Wer vor ihnen im Weg ist, wird einmal angehupt. Wer nicht schnell genug von der Straße kommt, wird gerammt, dann beschossen. Sie mögen Autos ohne kugelsichere Scheiben, denn \"da kann man besser durchschießen\". Nach draußen.

Seit über einem Jahr verdienen Dirk G., Olaf B. und Norman B. ihr Geld im Irak. Als Söldner. Drei von mehr als 20 000, die das Pentagon zur Fortsetzung des Krieges mit privaten Truppen bezahlt. Meistens gehen ihre Fahrten gut. Manchmal nicht.

Wie an jenem Mittag des 25. August 2004, als ein Team mit Olaf und Norman in Bagdad zwei Wasserbauingenieure zu ihrer Baustelle eskortierte. Als sie ankamen, sah Norman einen der Bauarbeiter hektisch in sein Mobiltelefon sprechen: \"Da hat er uns wohl angekündigt.\" Kaum waren die Sicherheitsleute mit ihren \"Schutzpersonen\" auf dem Rückweg, tauchte auf einer Brücke 150 Meter vor ihnen eine Gruppe Bewaffneter auf. Olaf gab es gerade per Funk durch, da schossen die Iraker schon. Und die Deutschen schossen zurück, durch die Scheiben. \"Die Iraker hatten mit gepanzerten Fahrzeugen gerechnet\", freut sich Norman. \"Aber die sind zu unbeweglich, und man kann nicht durchs Fenster rausschießen. Bei unseren leichten Jeeps schon.\"

Ihr Konvoi wurde von der Brücke beschossen, aus Häusern zur Rechten, aus Fahrzeugen, die von beiden Seiten auf sie zufuhren. Sie erwiderten das Feuer bei voller Fahrt, während die Männer am Brückengeländer Handgranaten warfen und jemand versuchte, eine Panzerfaust in Position zu bringen.
Norman: \"Den haben wir als Ersten erledigt und dann die Fahrzeuge neutralisiert.\"

Der einzige gepanzerte Wagen mit den beiden Ingenieuren bekam zwei Treffer in den Kühler ab und war nicht mehr fahrfähig. \"Den habe ich bei 130 Stundenkilometern gerammt und anderthalb Kilometer weit geschoben, raus aus der \"kill zone\". Die Amerikaner haben uns dann diesen Namen gegeben: \"The Wall of Steel\", weil es das ist, was wir hinter uns gelassen haben: eine Menge zerstörter Fahrzeuge. Eine Menge verletzter, toter Rebellen. Man sprach so von 25 Angreifern, wobei bestätigt 16 umkamen.\"


Olaf: \"16, bestätigt von der US-Armee.\" Norman: \"Bis dato war das der größte Anschlag auf zivile Beschäftigte. Aber jetzt ist die Zahl auch schon getoppt.\" Für ihn sei es nicht der erste Angriff gewesen, \"aber der beeindruckendste, was die Leistung unseres Teams angeht! Jeder wusste, was er zu tun hatte!\" Datum und Ort des Angriffs haben sie sich auf die eine Seite der Brust tätowieren lassen. Auf der anderen steht die Blutgruppe.

Es sind ihre letzten Tage im frühherbstlichen Deutschland. Sechs Wochen Urlaub, drei Monate Irak, das ist der Rhythmus von Olaf, Norman und Dirk. Bald wird es wieder losgehen: mit dem Zug über Frankfurt zur US-Luftwaffenbasis Ramstein, mit dem Transportflugzeug nach Kuwait, weiter zum Camp Anaconda nördlich von Bagdad, zwischendurch tagelanges Warten, schließlich mit dem Helikopter nach Kasik: in ein gigantisches Armeelager in der Steppe nordwestlich von Mosul. 5000 Soldaten der \"New Iraqi Army\" sollen hier den Krieg lernen. Aber vorsichtshalber werden sie bewacht von 300 kurdischen Peshmerga und 20 internationalen Söldnern im Dienste des Pentagon - darunter Südafrikaner, ein Neuseeländer und die Deutschen. Bezahlt wird ab dem ersten Tag im \"theatre\", wozu bereits Kuwait gehört. Rund 18 000 US-Dollar verdient Norman in einem Monat. Sofern er ihn überlebt. \"Waffen stellt die Firma. Anbauteile bringen wir mit\", sprich Zielfernrohre, Ersatzmagazine, Sturmwesten.

Auch in Deutschland üben sie immer wieder auf einem Schießstand. Vor allem um ihre Bewegungen abzuspulen, ohne nachdenken zu müssen. Sie positionieren sich auf einer Bahn mit versetzten Deckungswänden und stürzen los. Norman ruft: \"Bumm, bumm, bumm.\" Olaf ruft: \"Bumm, bumm.\" Einer läuft vor zur nächsten Deckung, der andere gibt ihm Feuerschutz. Norman: \"Bumm, bumm, bumm.\" Olaf: \"Train hard, fight easy! Man muss das automatisieren, Waffenwechsel, Magazine wechseln, immer wieder.\"

Auf dem Boden liegen Patronenhülsen.
Norman: \"Wenn man beschossen wird, zieht sich alles zusammen. Das Blut geht aus den Händen ins Körperinnere. Das Adrenalin wird literweise reingepumpt, das Gehör ist weg. Unter absolutem Stress muss alles automatisch gehen, auch der Magazinwechsel mit klammen Fingern. Das funktioniert nur, wenn man das geübt hat ohne Ende.\"

Habt ihr Menschen getötet? Norman: \"Wahrscheinlich ja.\" Olaf: \"Genau weiß ich das nicht.\" Norman: \"Doch, sicherlich.\" Olaf: \"Du ja.\" Dirk: \"Man hält in Bagdad nicht an und guckt, was passiert ist. Wo die Kugel ankommt, das ist teilweise nicht nachvollziehbar. Darüber nachdenken kann man hinterher.\" Als Söldner möchte er trotzdem nicht gelten: \"Für mich ist das Selbstverteidigung, das ist nicht mein Krieg. Aber wenn wir einen Konvoi bewachen und angegriffen werden, schießen wir eben zurück\".

Norman sieht das etwas anders: \"Wenn Söldner zu sein bedeutet, dass ich Geld für das bekomme, was ich tue, okay, dann bin ich ein Söldner. Aber ich bin bei einer ganz normalen Firma angestellt. Nur ist mein Arbeitsplatz halt im Irak.\" Ein Arbeitsplatz, für den sie sich per E-Mail beworben haben. Lebenslauf, ein paar Referenzen, \"aber das Wichtigste sind natürlich Empfehlungen von unseren Kollegen\", sagt Norman. Die Firma wollte wissen, wo man schon gearbeitet, gekämpft und geschossen hat. Es gab eine Überprüfung, aber nicht einmal ein Einstellungsgespräch. Sondern nach der Einstellung den Marschbefehl via E-Mail. Man kenne sich halt untereinander.

Während die anderen beiden auf Umwegen in den Krieg kamen, war für Norman schon als Kind klar: \"Ich will Soldat werden. Nicht Feuerwehrmann oder Lokomotivführer, sondern Soldat.\" Nach der Realschule ging er bald zur Bundeswehr, anschließend zu einer US-Eliteeinheit. Dort blieb er ein paar Jahre: als Scharfschütze in Kolumbien gegen Guerrilleros, beim Dschungelkampf-Training in Französisch-Guayana mit der französischen Fremdenlegion, bei Geheimoperationen in Bosnien - wo sich einmal, nach dem Abseilen aus dem Hubschrauber in komplett schwarzer Montur, seine Kontrahenten ohne einen Schuss ergaben, \"weil wir aussahen wie vom Mars\".

Auf und über der Anrichte im heimatlichen Wohnzimmer nehmen US-Orden, Abzeichen und Zeugnisse eine halbe Wand ein. Es gebe da einen Film, fällt ihm ein, \"Eine Frage der Ehre\", wo \"ein Soldat der Marines sagt: Das ist die Art, wie wir leben wollen! Und so will ich auch leben: klare Regeln, denen ich gern folge. Der Spruch der Marines ,semper fidelis\", immer treu - dazu stehe ich\".

Bei der Bundeswehr waren alle drei. Aber während Olaf, der Jüngste, für Jahre dort blieb und Dirk später als Bodyguard auf Ralf Schumacher und andere Formel-1-Fahrer sowie Delegationen der israelischen Botschaft in Berlin aufpasste (\"die hatten meine Nummer aus dem Branchenfernsprechbuch\"), ist Norman seit 1989 von Krieg zu Krieg gezogen.

Für die Branche machte die US-Invasion den Irak zum gelobten Land: Kaum war Bagdad erobert, erkannten die Amerikaner, dass sie viel zu wenig Soldaten hatten. Erst kamen Hunderte, dann Tausende Söldner. Mittlerweile stellen die privaten Kämpfer Dutzender Firmen mit rund 20 000 Mann das zweitgrößte Truppenkontingent, noch vor den Briten. Die großen Firmen heißen \"Custer Battles\" oder \"Blackwater\" und haben über 1000 Kämpfer nebst Hubschraubern vor Ort.

Seit den napoleonischen Kriegen sind Söldner kaum mehr so wichtig gewesen. Der Krieg wird privatisiert - und entgleitet der Kontrolle: Noch immer gilt im Irak jenes Übergangsgesetz, das Paul Bremer, US-Statthalter in Bagdad bis Juni 2004, erlassen hatte. Es erklärt alle \"Private Military Contractors\" im Dienste der Amerikaner für immun gegenüber der irakischen Justiz. Wer eine Gefahr erkennt, darf sich verteidigen. Aber was ist eine Gefahr? \"Wir sind ja nicht dazu verdammt, erst auf uns schießen zu lassen\", sagt Norman. Und: \"Es gibt ja eh noch keine Gerichtsbarkeit.\"

Vor Jahren schon hatten sich die drei bei einem Schutzeinsatz in Bosnien kennen gelernt. Über einen Ex-Kollegen von damals kam Mitte 2004 der goldene Anruf: Ob sie nicht in den Irak kommen wollten? Konvois beschützen. Sie kamen. Nach Taji, in ein US-Lager 30 Kilometer nördlich von Bagdad. Zuständig dafür, ihre \"Schutzpersonen\" lebend von A nach B zu bringen, wobei sie oft mehrmals am Tag beschossen wurden. Einmal raste ein Iraker auf sie zu, hielt nicht, wurde beschossen, rammte eine Betonsperre, kletterte blutüberströmt aus seinem Wrack und sagte nur: \"No brakes.\" Sein Auto hatte keine funktionierenden Bremsen. Ob er überlebt hat, weiß Dirk nicht.

Eigentlich sei er \"ein sehr friedvoller Mensch. Aber was die Verteidigung von mir, meiner Schutzperson oder meinen Kollegen angeht, damit habe ich noch nie einen Gewissenskonflikt gehabt\". Angst schon eher, weiße Knöchel von der Anspannung am Steuer des ersten Wagens im Konvoi, dessen Fahrer entscheiden muss: \"Ramme ich das Auto vor mir? Wechsle ich, wenn sich der Verkehr staut, auf die Gegenfahrbahn? Halte ich gar an?\" Eine Angst, die gläubig mache. Nicht gerade an Gott, aber an kleine Rituale: \"Ich habe immer als Erstes meine Handschuhe angezogen, feucht gemacht, dann das Lenkrad geknetet, um den Griff zum Auto zu fühlen.\" Olaf: \"Ich bin nie ohne Kaugummi losgefahren.\"

Norman: \"Und ich nie ohne Lolli!\"
Olaf: \"Das ist so: Man fährt das erste Mal raus, Kaugummi im Mund, und alles geht gut. Ab dann fährt man immer mit Kaugummi.\" Man glaube, findet Norman, ans Schicksal. \"Ich jedenfalls denke schon daran, dass es irgendwo eine Kugel gibt mit meinem Namen darauf. Wenn es so weit ist, dann ist es so weit. Aber meist sagt man sich: Heute ist kein Tag zum Sterben. Heute wird nichts passieren. Und so ist es dann auch. Man glaubt - an das Team!\" Semper fidelis, immer treu.

Das Team, da sind sie sich einig, \"ist alles für uns, wie Familie, abgesehen von Frau und Kindern, die sind eher heilig. Aber das Team ist die Familie.\" Dass man sich blind aufeinander verlassen könne, dass einem niemand in den Rücken falle! \"Im Ernstfall stirbt das Individuum\", sagt Norman, \"das Team überlebt!\" Mit der zivilen Welt \"habe ich so meine Probleme, definitiv! Zivilisten sehen alles in Grautönen, ich sehe schwarz-weiß. Diese Oberflächlichkeit, und jeder ist nur auf seinen Vorteil aus, furchtbar! Bei uns hat Freundschaft noch einen Wert!\"

Es ist die Suche nach einer heilen Welt. Um die zu finden, ziehen sie in den Krieg. Wenn sie dann heimkommen, \"muss ich ihn manchmal auffangen und unterstützen\", erzählt Normans Freundin Daniela. \"Er ist sehr unsicher im zivilen Leben. Ich denke mal, Männer wie er brauchen eine starke Frau an ihrer Seite.\" Eine Krankenschwester, so wie sie und viele der Frauen seiner Kollegen. Im ausgebauten Bauernhaus steht ein weißes Sofa auf dem Parkettboden, Danielas Sattel hängt über dem Geländer, ein Schaukelpferd für die zweieinhalbjährige Tocher steht neben einem Plüschlöwen, daneben lehnt die schusssichere Weste. Auf der Anrichte steht ein Foto: Norman mit seiner Tochter im Arm.

\"Er ist schon ein Kuschelbär\", sagt Daniela. \"Es heißt ja immer: harte Schale, weicher Kern. Aber bei ihm ist das wirklich so, ich habe mich von Anfang an absolut geborgen gefühlt.\" Was er mache, sei halt \"sein Job. Viele verstehen das nicht, aber für mich wäre es leichter, ihn im Kampf zu verlieren, als wenn er irgendwo vom Auto umgefahren würde. Im Kampf zu sterben ist halt ehrenhaft. Das wäre für mich leichter zu ertragen\".

Anfangs verwirrte der Wechsel von der Front ins Privatleben die Söldner. Als Norman einmal aus Bosnien heimkam und durch einen U-Bahnhof ging, ratterte ein Presslufthammer los: \"Da bin ich zu Boden gehechtet.\" Als Olaf aus Bagdad heimkehrte, hätte er den vor ihnen einscherenden Lieferwagen von der Straße gerammt, \"wenn ich am Steuer gesessen hätte\".

Mittlerweile sei es leichter. \"Wenn wir deutschen Boden betreten, ist der Krieg vorbei.\" Was sie nicht davon abhält, auch in Schleswig-Holstein mit geladener Waffe unterwegs zu sein. Man wisse ja nie. Urlaub in der Ferne hält Norman für \"viel zu gefährlich. Ich kenne die Welt. Die Welt ist schlecht! Urlaub ist für mich, wenn ich zu Hause bin, bei Frau und meiner Tochter\". Auf dem Tisch liegt ein Bierdeckel: \"God will judge our enemies. We'll arrange the meeting.\" Gott wird über unsere Feinde richten. Wir organisieren das Treffen.

\"Söldner\", begeistert sich Norman, \"das ist eine Wachstumsbranche! Alle Armeen der Welt betreiben \"Outsourcing\" und brauchen uns!\" Weil aber selbst im Pentagon langsam die Mittel knapp werden, dürften sich Tausende hochbezahlte Mietkämpfer im Irak demnächst nach neuen Betätigungsfeldern umsehen: etwa in Afrika, um beim einen oder anderen Putsch tatkräftig mitzuhelfen.

\"Aber so was machen wir nicht\", da sind die drei sich einig. Stattdessen haben sie, quasi als Alterssicherung, zusammen mit einem Kollegen in Lübeck eine \"Bodyguard Akademie\" gegründet, um ihresgleichen auszubilden. Norman allerdings würde es reizen, wieder nach Kolumbien zu gehen: \"Großartiges Land! Wunderschön dort, auch mit den Menschen komme ich besser aus. Außerdem gibt es in manchen Gegenden eine 100-prozentige Chance, angegriffen zu werden! Im Irak steht es immer 50 zu 50.\" Wieso sind die 100 Prozent besser?

\"Weil es klarer ist, überschaubarer. Im Irak muss ich mir jedes Mal anhören: Du hast schon wieder auf Zivilisten geschossen! Aber woher soll ich das wissen? Stand doch nicht drauf! Die von der FARC in Kolumbien tragen Uniformen, die sind eine richtige Armee. Wir sind da natürlich auf der guten Seite, die auf der schlechten!\" Eine kurze Pause entsteht. \"Aber letztlich machen die ihren Job und ich meinen. Wenn man großartige Moralvorstellungen hat, sollte man sich von diesem Job fernhalten!\"
Christoph Reuter

Quelle: stern.de

Die in dem Artikel interviewten Leute betreiben ausserdem diese Bodyguard Schule: http://www.bodyguard-akademie.com/

Weltmeister
21.01.07, 13:14
Söldner sind Abschaum!

Soldaten kämpfen weil es Ihnen befohlen wird!

Aufständische kämpfen weil sie ihr land verteidigen wollen!

aber Söldner morden nur für Geld...

bigberta
21.01.07, 13:31
Söldner sind Abschaum!

Soldaten kämpfen weil es Ihnen befohlen wird!

Aufständische kämpfen weil sie ihr land verteidigen wollen!

aber Söldner morden nur für Geld...

Das siehst Du, glaube ich, zu krass. Bis zum 30-jährigen Krieg gab es Söldnerführer, die ihre Heere demjenigen zur Verfügung stellten, der die besten Bedingungen bot - auch für den einzelnen Kämpfer. Auch die christlichen Mitstreiter der Osmanen kann man z.T. durchaus als Söldner bezeichnen, wenn man denn will. Der Begriff ist aber durchaus nicht immer so abwertend, wie er jetzt rüberkommt.
Erst seit dem Westfälischen Frieden werden stehende Heere die Norm, um den Krieg in geordnete Bahnen zu lenken. Danach gab es Söldnerheere explizit nur, um das Blut der Landessöhne zu sparen: meines Wissens steht das im Gründungsdokument der Fremdenlegion so drin, wobei hier ganz interessant ist, daß bei denen auch festgeschrieben ist. daß sie ihren Auftrag erledigen sollen, ohne ihre Gegner zu hassen. Jetzt nimmt man (hier explizit die Amerikaner) wieder Söldner, weil das die politischen und sozialen "Folgekosten" spart. Verstümmelte, ehemals hoffnungsvolle 22-jährige oder aus dem Ruder Gelaufene wie Lyndie England sind schlecht für die Kampfmoral der "Heimat". Übrigens ist es nach deutschem Recht strafbar, als deutscher für einen anderen Staat zu kämpfen. Von "Firma" steht da nichts drin. Übrigens ist die Mitarbeit von Firmen zumindest in den USA nichts Anrüchiges: die US-Streitkräfte "bestellen" ihre Feldlager bei den entsprechenden Firmen, einschließlich Kantine, PX und Muckibude:



http://static.twoday.net/bigberta/images/Muckibude.jpg



Das ist die Muckibude von Camp Bondsteel im Kosovo.


Falls jemand dazu noch was nachlesen will:

http://bigberta.twoday.net/stories/2441302/#2444181
http://begleitschreiben.twoday.net/stories/2453135/

Ach ja, noch was: die Bundeswehr darf nur deutsche Staatsbürger aufnehmen. Bei den Amerikanern können auch Staatsangehörige anderer Nationen Dienst tun. Das sind dann auch reguläre Soldaten. Die Belohnung ist auch hier nicht immer der Pass.

Halten sich dann Leute in anderen Ländern Privatarmeen, sind das natürlich immer Sölnder in des Wortes negativem Sinn. Was will ich damit sagen? Der Begriff hat auch eine Wertung: Die "Guten" sind niemals "Söldner".

Weltmeister
21.01.07, 13:38
Man kann das Mittelalter nicht mit der heutigen Zeit vergleichen damals war Söldner ein Beruf den viel Männer ausüben mussten um Ihre Familien zu versorgen und es war die gängige Armeestruktur aber Heute muss jemand aus einem Industrieland nicht leute ermorden um seinen lebensunterhalt zu verdienen! diese SÖLDNER heute sind nur auf das Geld scharf! und sie sind söldner weil sie in einer regulären Armee als geisteskranke eingestuft würden denen es spaß macht menschen zu erschiessen ein richtiger Soldat tötet nicht weil er will sondern weil er muss! DAS ist der unterschied!!!

bigberta
21.01.07, 13:52
Man kann das Mittelalter nicht mit der heutigen Zeit vergleichen damals war Söldner ein Beruf den viel Männer ausüben mussten um Ihre Familien zu versorgen und es war die gängige Armeestruktur aber Heute muss jemand aus einem Industrieland nicht leute ermorden um seinen lebensunterhalt zu verdienen! diese SÖLDNER heute sind nur auf das Geld scharf! und sie sind söldner weil sie in einer regulären Armee als geisteskranke eingestuft würden denen es spaß macht menschen zu erschiessen ein richtiger Soldat tötet nicht weil er will sondern weil er muss! DAS ist der unterschied!!!

Wir sollten hier unterscheiden zwischen den einzelnen Personen und denen, die sie beschäftigen.


und sie sind söldner weil sie in einer regulären Armee als geisteskranke eingestuft würden
Da hast Du recht. Liest man ja auch in dem Artikel: ich denke, unter diesen Leuten sind sehr viele, die eine reguläre Armee aus irgendeinem Grund nicht weiterverpflichtet hat. Es gab mal ein T-Shirt, auf dem stand: Ich kann nix, bin nix, werde nix sein - gebt mir eine Uniform. Wie ich ja schon im "Kurnaz"-Thread bemerkte: in jedem Land sind die Anforderungen ans Soldat-sein heute abgesenkt worden, sodaß ich eine solche Schwarz-Weiss-Unterscheidung nicht vornehmen würde: in jeder Armee - mal mehr, mal weniger - gibt es Leute, die nicht so unbedingt aus rein hehren Motiven dabei sind.


Heute muss jemand aus einem Industrieland nicht leute ermorden um seinen lebensunterhalt zu verdienen! diese SÖLDNER heute sind nur auf das Geld scharf!
Aufs Geld scharf zu sein, gilt in unserer Gesellschaft nicht unbedingt als unfein...
Und was ist mit den Hartz-4ern und ein-Euro-Jobbern? Guckst Du:


Jobangebot: Deutsche Wachmänner für den Irak

Die Bundesagentur für Arbeit vermittelt auch deutsches Sicherheitspersonal für eine Tätigkeit im Irak. Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) habe eine solche Anzeige in ihrer Zeitschrift "Markt und Chance" verbreitet, bestätigte ZAV-Mitarbeiterin Yvonne Nikolay. "Es handelt sich um die Stellenanzeige eines deutschen Arbeitgebers, der eine erfahrene Sicherheitsfachkraft suche."

(http://onnachrichten.t-online.de/c/23/42/04/2342044.html)

http://f27.parsimony.net/forum66607/messages/388.htm


Rein emotional wäre es mir am Liebsten, wenn Deine scharfe Unterscheidung zuträfe. ich fürchte aber, daß sie das nicht tut.

Bağımsız Türkiye
21.01.07, 17:43
"Sicherheitsfachkräfte" gesucht...jetzt macht das arbeitsamt also auch schon mit um ahnungslose arbeitslose als Kanonenfutter in den Irak zu vermitteln...arme Welt...

Eher Leute die schon Erfahrung im Personen-und Sachschutz haben....

Jedenfalls verdienen diese Leute net schlecht...hab von Leutschen gehört die bis zu 1000 $ am Tag verdienen, die meisten PMC's viedienen jedoch so um die 15.000 bis 18.000 $ im Monat.

Ich jedenfalls würde sicherlich niemals für die Amis im Irak kämpfen, aber an sich sehe ich da nichts verächtliches drann für Geld seine Dienste anderen Ländern zur Verfügung zu stellen. Es haben ja auch viele Türken in Russland in der Waffen-SS und Wehrmacht gekämpft, ganz einfach weil sie unter den Deutschen ihre Kultur, Sprache und Religion besser ausüben durften und sie auch halbwegs gut verpflegt wurden (was in der Roten Armee nicht der Fall war, da müssten sie nähmlich öfters mal als Kanonenfutter herhalten).

Bağımsız Türkiye
22.01.07, 17:25
Hab ich grade bei Youtube gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=b0rJRl9MtUE

idiot
21.09.07, 00:37
Nachdem seit Beginn des Irakkrieges nach Angaben des US-Kongresses bereits vier Milliarden Dollar an private Sicherheitsdienste geflossen sind, will das US-Militär allein 2007 mindestens weitere 1,5 Milliarden Dollar für Aufträge zum Schutz von Personen und Gebäuden an Dritte vergeben.

Die Zahl der im Irak tätigen kommerziellen Kämpfer wird auf 25 000 bis 30 000 geschätzt. Sie werden eingesetzt, um die ausgedünnten US-Truppen zu unterstützen. Militärhistorikern zufolge war weltweit die Zahl der Söldner seit mehreren Hundert Jahren nicht mehr so hoch wie heute.

Die Firma wurde 1997 von ehemaligen Spezialstreitkräften der US Navy Seals gegründet. Mitarbeiter lieferten sich 2004 ein stundenlanges Feuergefecht mit irakischen Aufständischen. Ein von Blackwater geführtes Konsortium erhielt 2006 einen Auftrag zum Schutz von US-Diplomaten für eine Milliarde Dollar.

Sicherheitsfirmen in Krisengebieten beschäftigen meist ehemalige Soldaten. Einige Anbieter werben aber auch Militärfremde an und versprechen „aufregende, gut bezahlte Jobs ohne Langeweile“. Sechsstellige Jahresgehälter sind die Regel, je nach Erfahrung sind Tagessätze von 1000 Dollar und mehr möglich.

http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/Handel-Dienstleistungen/_pv/_p/200040/_t/ft/_b/1325021/default.aspx/wachstumsbranche-krieg.html

http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/Handel-Dienstleistungen/_pv/doc_page/2/_p/200040/_t/ft/_b/1325021/default.aspx/wachstumsbranche-krieg.html

Jack Daniels
21.09.07, 00:52
Sechsstellige Jahresgehälter sind die Regel, je nach Erfahrung sind Tagessätze von 1000 Dollar und mehr möglich. [

Whooaa! Hätte ich das vorher gewußt, hätte ich nie angefangen zu studieren... so nen rotz!

Was nicht ist kann ja noch werden, wozu gibts Semesterferien?

*piupiupiu*

http://zlog.commander-z.de/uploads/hitman_02.jpg

T.I.M
21.09.07, 08:29
Die Fremdenlegion der Franzmänner ist in meinen augen auch eine Söldnertruppe die für moneten Mordet.

Warum sich nur auf die Amis beschränken ?

idiot
21.09.07, 19:31
Die Fremdenlegion der Franzmänner ist in meinen augen auch eine Söldnertruppe die für moneten Mordet.

Warum sich nur auf die Amis beschränken ?

sich nur auf die amerikanischen söldner zu beschränken ist falsch.
amerika arbeitet mit privaten söldnern zusammen, die meisten anderen staaten stellen söldner ein.wenn man es genau betrachtet ist jeder pilot ein hochqualifizierter söldner, das gilt auch für spezialkräfte.
amerikanische söldner sind zurzeit aktuell und werden von der irakischen regierung kritisiert.
auch die vergabe von aufträgen an private "söldner firmen" ist nicht ganz so üblich für den rest der welt, jedenfalls nicht in so einem hohen maße.

das wort privat und private söldnerfirmen/sicherheitsfirmen ist hierbei das brisante.

idiot
22.09.07, 16:16
Waggenschmuggel durch US-Söldner?

Washington (rtr/ap) - Die US-Behörden verdächtigen die private Sicherheitsfirma Blackwater einem Zeitungsbericht zufolge, Waffen in den Irak geschmuggelt zu haben. Es gebe genug Beweise für eine Anklage, teilten Regierungsbeamte der Nachrichtenagentur AP am Freitag in Washington mit. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft in North Carolina geleitet, wo Blackwater seinen Sitz hat. Unterstützt werden sie von Beamten aus der internen Kontrollabteilung des Verteidigungs- und des Außenministeriums.

http://www.fr-online.de/top_news/?sid=348726eb3631aa50f9ff0c3bf d41b6fc&em_cnt=1214694

Hammercastle
23.09.07, 01:44
Die Fremdenlegion der Franzmänner ist in meinen augen auch eine Söldnertruppe die für moneten Mordet.

Warum sich nur auf die Amis beschränken ?

Aha, da haben wir ja wieder mal ein richtig schlaues Kerlchen.

Frankreichs Legionäre morden also für Geld? Wo hast du das denn her?

Ich habe während meiner Zeit dort nicht einen kennengelernt, der wegen des Geldes dort war. Wir wollten alle nur Soldat sein. Reich wird man dort nicht. Außerdem haben wir Frankreich gedient und wurden nicht an den Meistbietenden vermietet.

Schalte bitte vorher mal deine Denkmurmel ein bevor du hier unüberlgeten Dünnsinn postest über Sachen von denen du nicht gas geringste kennst.

polatinum
23.09.07, 01:46
Aha, da haben wir ja wieder mal ein richtig schlaues Kerlchen.

Frankreichs Legionäre morden also für Geld? Wo hast du das denn her?

Dünnsinn postest über Sachen von denen du nicht gas geringste kennst.


Was war das Ziel? Wieso wolltest du Soldat werden?

Hammercastle
23.09.07, 02:05
Was war das Ziel? Wieso wolltest du Soldat werden?

Ich war Fallschirmjäger bei der Bundeswehr. Da ging es schon Dienstmäßig gut zur Sache. Nach zwei Jahren aber hatte ich für mich dann aber erkannt, dass die BW mehr eine Behörde als eine Armee ist aber was will man schon von Bürgern in Uniform erwarten. Was nicht heißen soll, dass sie im Kampf uneffektiv wäre. In Friedenszeiten ist sie jedoch zu beamtenlastig. Ich wollte mich als Soldat aber weiterentwickeln.

Ein weiterer großer Teil war Lust am Abenteuer Außerdem hatte ich keinen Bock darauf irgendwo von 9:00 bis 17:00 Uhr auf die nächste Gehaltserhöhung zu warten. Ich mag das Leben als Soldat das ist selbst heute wo ich nicht mehr aktiv bin immer noch so. Die Erfahrung auf Menschen schießen zu müssen war allerding nicht das was ich suchte.

polatinum
23.09.07, 02:54
Ein weiterer großer Teil war Lust am Abenteuer Außerdem hatte ich keinen Bock darauf irgendwo von 9:00 bis 17:00 Uhr auf die nächste Gehaltserhöhung zu warten. Ich mag das Leben als Soldat das ist selbst heute wo ich nicht mehr aktiv bin immer noch so. Die Erfahrung auf Menschen schießen zu müssen war allerding nicht das was ich suchte.


Nun der Vorposter meinte Söldner sind auf Geld aus und du meinstets er hätte doch keine Ahnung. legionäre sind doch Söldner oder ode rnicht? Als du dich entschlossen hattest der legion beizutreten was war deine Absicht, menschen zu retten? Böse Buben zu jagen? oder annehmen was auch immer kommt?

Hammercastle
23.09.07, 12:19
Nun der Vorposter meinte Söldner sind auf Geld aus und du meinstets er hätte doch keine Ahnung. legionäre sind doch Söldner oder ode rnicht? Als du dich entschlossen hattest der legion beizutreten was war deine Absicht, menschen zu retten? Böse Buben zu jagen? oder annehmen was auch immer kommt?


Nein, Legionäre sind Soldaten Frankreichs und wenn sie Kämpfen, dann kämpfen sie für Frankreich. Ein Söldner kämpft für jeden, der ihm Geld gibt.

Wenn ich hätte Menschen retten wollen wäre ich Arzt geworden, um böse Buben zu jagen wird man besser Polizist. Ich wollte Soldat sein, weil ich den Drill mochte und ich wollte bei den großen Jungs mitspielen, das heißt ich wollte mit Soldaten zusammenarbeiten die Soldat sind weil sie es wollen und nicht weil man sie eigezogen hat. Frage doch mal einen Bäcker, warum er Bäcker wurde.

deryatulga
23.09.07, 15:41
Blackwater'ın marifeti çok

Irak'ta sivilleri öldürünce lisansı askıya alınan ama tekrar Bağdat sokaklarına salınan özel güvenlikçi Blackwater, bir kısmı PKK'lıların eline geçen kayıp Amerikan silahlarından da sorumlu tutuluyor
23/09/2007 (308 kişi okudu) WASHINGTON - Irak'ta pazar günü 11 sivili katlettiği için hükümet tarafından birkaç günlüğüne Bağdat sokaklarından men edilen Amerikan özel güvenlik şirketi Blackwater'ın marifetleri bitmiyor. Irak'ta karaborsaya düşen ve direnişçilerle kuzeydeki PKK'nın eline geçen silahlarla ilgili soruşturma Blackwater'ın kapasına dayandı. Kuzey Carolina Eyalet Savcılığı, kaybolan silahlarla ilgili Blackwater hakkında soruşturma başlattı. Soruşturmanın Blackwater çalışanlarının Amerikan silahlarını çalıp karaborsada satıp satmadığı ve firmaya ait silahların PKK'nın elindeki silahlarla uşuyup uyuşmadığını ortaya koyması bekleniyor.
Savunma ve Dışişleri müfettişlerinin de savcılığa firmayı suçlamak için yeterli delil olduğu bilgisini sunduğu belirtildi. Eyaletteki The News & Observer gazetesi de savcılık soruşturmasının firmanın Irak'a izinsiz olarak silah, gece görüş dürbünü, zırh ve diğer askeri araç-gereç sokup sokmadığına odaklandığını yazdı.
AP'ye konuşan Amerikalı yetkililer, Blackwater çalışanlarının silahları karaborsaya ya da aracılarla PKK'ya sattıkları tespit edilirse hırsızlık ve yasadışı silah ticaretinden daha ciddi suçlamaların yöneltilebileceğini kaydetti.
Soruşturma hafta başında Temsilciler Meclisi Denetim ve Hükümet Reformu Komitesi'nin Demokrat başkanı Henry Waxman'ın, Dışişleri Başmüfettişi Howard Krongard'a bir mektup yazarak, "Özel güvenlikçilerin Irak'ta silah kaçakçılığına ilişkin soruşturmayı engelliyorsun" diye çatmasının ardından başlatıldı.
Firmanın iki eski çalışanı Kenneth Wayne Cashwell ve William Ellsworth halihazırda silah kaçakçılığıyla ilgili suçlarını itiraf etmiş durumda. İkili en fazla 10 yıl hapis ve 250 bin dolar para cezasına karşılık savcıyla işbirliği yapıyor. Blackwater ABD Dışişleri'nin birlikte çalıştığı üç özel güvenlik şirketinin en büyüğü. Diğer iki şirket Dyncorp ve Triple Canopy hakkında soruşturma açılıp açılmadığı meçhul.
Türkiye temmuzda PKK'lılarda ele geçirilen silahların Amerikan yapımı olduğunu Washington'a sunmuştu. Türkiye'nin suçlamalarının ardından Savunma ve Dışişleri bakanlıkları soruşturmayı hızlandırmıştı. (ap, Reuters)

Mirage
24.09.07, 01:53
Nun der Vorposter meinte Söldner sind auf Geld aus und du meinstets er hätte doch keine Ahnung. legionäre sind doch Söldner oder ode rnicht? Als du dich entschlossen hattest der legion beizutreten was war deine Absicht, menschen zu retten? Böse Buben zu jagen? oder annehmen was auch immer kommt?
Söldner kämpfen für Geld heute für Staat A, morgen für Staat B usw. Legionäre (=légionnaires) sind keine Söldner (=mercenaires).
Die französische Fremdenlegion ist Bestandteil der französischen inzwischen Berufsarmee, nur dass sie als einziges Korps Nicht-Franzosen aufnimmt. In der Fremdenlegion können auch Offiziere anderer Armeekorps dienen, darunter findet man die einzigen Frauen der Fremdenlegion, die rein männlich ist, auch wenn es nicht explizit in den Statuten geschrieben steht.
Und was das Geld betrifft, beträgt der Anfangsgehalt eines Legionärs ca. 1050,- Euro, also etwas weniger als der Mindestlohn, dafür mit Kost und Logis frei!

idiot
24.09.07, 02:02
nimmt die fremdenlegion auch keine gesuchten verbrecher auf?

deryatulga
24.09.07, 10:06
24 Eylül 2007 http://www.hurriyet.com.tr/images/siyah_ok.jpg Ferai TINÇ



ftinc@hurriyet.com.tr (ftinc@hurriyet.com.tr)

http://www.hurriyet.com.tr/_yazarlar/images/19b.jpg Kolları uzun operasyonları gizli ordu


BLACKWATER adını ilk kez duymuyoruz. Blackwater, Bush takımının Amerikan askeri doktrinini değiştirmek üzere kurdukları şirketin adı.

Görünen görevi, Irak’ta Amerikan diplomatlarının hayatını korumak. Bir güvenlik şirketi.

Ama 1996 yılında Kuzey Carolina’nın gözlerden uzak bir köşesinde kurulan eğitim kamplarıyla gündeme gelen bu şirket, Irak’ta ayaklanma tahrikinden, kendi halindeki sivilleri öldürmeye kadar birçok olayla duyurdu adını.

Son marifeti geçen hafta Bağdat’ta 11 sivili öldürmek ve 12 kişiyi yaralamak oldu.

Maliki hükümeti Blackwater şirketi görevlileri yani paralı askerleri hakkında soruşturma başlattı.

Ama sonu nereye varır belirsiz. Çünkü Irak’ın Amerikan özel temsilcisi Paul Bremer, 2004 yılında aldığı bir kararla Irak’ta görev yapan güvenlik şirketlerinin ve çalışanlarına dokunulmazlık ilan etti ve bu kararın Irak hukukuna girmesini de sağladı.

PKK SİLAHLARI

PKK’nın elindeki Amerikan menşeli silahların izinin de Blackwater’a uzandığı ileri sürülüyor. Şirket, cumartesi günü yaptığı açıklamayla bu iddiaları reddetti, iki görevlisinin silah kaçakçılığı yaptığının tespit edildiğini ve görevlerine son verildiğini açıkladı.

Soruşturma devam ediyor.

Blackwater yalanlasa da savcılık, soruşturma açmak için elinde yeterli kanıt olduğunu söyledi.

Irak savaşını, konvasiyonel savaşlardan farklı kılan işte bu nokta. Irak’ta hiç kimseye hesap vermeyen, ne yaptığı, hangi operasyonları düzenlediği belli olmayan paralı askerler var.

Bunlar devlete değil, şirketlere bağlı. Büyük paralar dönüyor. Irak’taki Amerikan Büyükelçisi’nin korumaları günde bin dolar alıyorlar. Bu paralar Amerikan askerlerinin aldığı paranın çok üzerinde. Onların işi "emanet"i yerine ulaştırmak. Bu arada insan mı öldürüldü, evler mi tarandı önemli değil. Çünkü kimse onlardan hesap soramıyor.

Güvenlik adı altında askeri operasyonlar da hazırlıyorlar. Yine hesap soran yok.

Böyle bir ortamda ne savaş suçları kavramı kalır ne insan hakları. Hele bir devletin demokratik sistem üzerinde ayağa kaldırılması lafları tamamen boş iddia. Büyük paraların döndüğü alana koşan pervaneler, kimlerle ortaklık yapmaz, kimlerle siyasi pazarlıklara girmez ki.

SAVAŞ SANAYİİNİN YAN KOLU

BLACKWATER, ABD Başkan Yardımcısı Dick Cheney’in bir projesi. Savunma bürokrasisinin özelleştirilmesi kavramından hareketle Cheney’in 1991 yılında, Halliburton şirketine ısmarladığı bir çalışma ile adımları atılıyor.

Daha sonra, Cheney ve Rumsfeld’in Pentagon’un patronları oldukları dönemlerde savunma bürokrasisinde gerçekleştirdikleri büyük tensikatla Pentagon özel güvenlik şirketlerine iş verilmesini teşvik ediyor. Rumsfeld’in 10 Eylül 2001’de, savunma bakanı olduğu zaman yaptığı konuşmada en dikkat çekici olan nokta da buydu. "Pentagon kurtarılmalı. Bir şirket gibi yönetilmeli" demişti.

Blackwater en güçlüsü bu şirketlerin. Deniz Kuvvetleri ile özel kuvvetlerin damgasını taşıyor şirket. Şili diktatörü Pinochet’nin işkencecileri eğitim veriyor ABD’deki üslerinde. Şirket Bush yönetimi ile iç içe. Blacwater’ın eski avukatı daha sonra Bush’un özel avukatı oldu. Şirketin başındaki isim, Eric Prince. Bush’un seçim kampanyası için en yüksek meblağları toplayanlardan biri. Ama daha da önemli özelliği, Uluslararası Hıristiyan Özgürlük örgütünün başkanı olması. Laiklik karşıtı evanjelik misyoner amaçlı bir örgüt.

Bu şirketin düzenlediği operasyonlarda en fazla etkili olan kişi ise Cofer Black. 11 Eylül’de CIA kontr terör bölümü başkanı.

Afganistan’da savaşan, Hazar Denizi’nde İran sınırı yakınlarında geniş bir eğitim üssüne sahip olan Blackwater şirketi için Senato’nun eski Silahlı Kuvvetler Komitesi Başkanı John Warner, "Blackwater, bizim küresel teröre karşı savaşımızdaki sessiz partnerimiz" demişti.

Terör olacak ki savaş olsun, savaş olacak ki ekonomi dönsün. Ürpertici ama gerçek.

Hammercastle
25.09.07, 08:04
nimmt die fremdenlegion auch keine gesuchten verbrecher auf?

Ich weiß nicht was ihr für Vorstellungen ihr von der Fremdenlegion habt. Bevor man heute in die Legion aufgenommen wird muss man sich schon sehr genau auf die Eignung zum Dienst in jeglicher Hinsicht prüfen lassen.

Früher als man noch Soldaten als Kanonenfutter benutzt hat und riesige Heere hatte war die Herkunft und die Vergangenheit eines Legionärs egal. Da die Zeiten von Massenheeren, die im Sprung den Schützengraben zum Sturmangriff verlassen um sich in großer Zahl von Artillerie und Maschinengewehren ummähen zu lassen seit der zweiten Hälfte des letzten Weltkrieges vorbei ist bedient man sich eines recht aufwendigen Auslesverfahrens. Man wird nicht einfach so Legionär.

easydogi
25.09.07, 10:56
Ich kenne nur die alten Filme und Geschichten, wohin sich Betrunkene nach einem Saufgelage nachts im Rekrutierbüro der Legionäre verirren und sich aus Spaß anwerben lassen.
Danach gehen die Filme meistens so weiter, dass denen im Drill der Arsch aufgerissen wird und sie versuchen, aus dem Camp zu fliehen.:lach:

polatinum
25.09.07, 13:25
24 Eylül 2007 http://www.hurriyet.com.tr/images/siyah_ok.jpg Afganistan’da savaşan, Hazar Denizi’nde İran sınırı yakınlarında geniş bir eğitim üssüne sahip olan Blackwater şirketi için Senato’nun eski Silahlı Kuvvetler Komitesi Başkanı John Warner, "Blackwater, bizim küresel teröre karşı savaşımızdaki sessiz partnerimiz" demişti.

Terör olacak ki savaş olsun, savaş olacak ki ekonomi dönsün. Ürpertici ama gerçek.


http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=347845&postcount=29

deryatulga
25.09.07, 18:29
Blackwater olayı


Amerika’da çok tuhaf ve tehlikeli gelişmeler oluyor. Daha önce bu köşede dile getirdiğimiz dini gelişmelerle birlikte gidişat hayli tehlikeli. Bu nedenle yeni başkanlık seçimi çok önem kazandı

PKK’ya silah sağladığı iddiasıyla Türkiye’nin gündemine giren Amerikan özel güvenlik şirketi Blackwater, Avrupa’da uzun zamandır tartışılıyordu. Amerikan demokrat çevrelerin de uzun zamandır takip altına almış olduğu bu şirket, normal demokrasilerde en basitinden ‘ayıp’ diye damgalanması gereken karanlık ilişkiler içine girmiş durumda. ‘Derin devlet’ kavramına da somut bir içerik veriyor bu haliyle.

Paralı askerler ordusunun bir örgütleyicisi olan Blackwater şirketinin anlamını tam kavrayabilmek için aslında ‘Haliburton’ adlı bir başka şirketi anlamak gerekiyor. Haliburton, başkan seçilmeden önce Bush’un valilik yaptığı Teksas eyaletinde kurulmuş. Petrol işleri ve petrol kaynakları güvenliğiyle ilgili çalışma amaçları olan bir kuruluş. Bush ailesinin de koruması altında.

ABD Başkan Yardımcısı Dick Cheney, Amerika Savunma Bakanlığı görevindeyken muhafazakâr devleti küçültme ideolojisi gereği olarak savunma işlerinin özelleştirilmesine karar verdi.

Bu, savunmaya akıtılan olağanüstü miktarda paraların özel sektöre yönlendirilmesi anlamına geliyordu. Blackwater şirketinin bu işten büyük para kazanabileceklerini biliyorlardı. Cheney bakanken, petrol kaynaklarının ve boru hatlarının güvenliğini sağlama işini Haliburton aracılığıyla Blackwater şirketine verdirdi.

Böylece radikal Hıristiyan sağcılar tarafından kurulmuş olan şirket, bir anda büyük paralar kazanmaya başladı. Dick Cheney, Savunma Bakanlığı’nı bırakmasından sonra Haliburton şirketinin başkanı oldu. 1. Körfez Savaşı sonrasında yanan petrol kuyularının söndürme işini de Haliburton’un alt şirketleri büyük paralar karşılığında aldılar.

Dick Cheney ABD Başkan Yardımcısı olabilmek için şirketten ayrıldığında kendisine Haliburton tarafından 33 milyon 700 bin dolar ödendi. Onun başkan yardımcılığıyla birlikte savunma işlerinin özel sektöre bırakılması işi de bir devlet politikasına dönüştürüldü ve Blackwater da büyük bir orduya sahip oldu. Irak’ta ve Kürt bölgesinde güvenliği hep onlar sağlıyor. Haliburton ile birlikte enerji güvenliği için de çalışıyorlar.

Senaryosu insana pes dedirtecek bir film gibi değil mi olan biten ama maalesef gerçek. Amerika’nın demokrasiden vazgeçmeden önceki döneminde bütün bu ilişkiler ayıplanır ve hatta soruşturma konusu bile yapılırdı. Ancak Bush ve Cheney bu tür kaygılar taşımıyor. Cheney, Bush’un onayıyla karanlık bağlantıları koordine ediyor.

Haliburton ve Blackwater gerçekten tehlikeli insanları barındırıyor bünyesinde. Blackwater’ın savaşan bir örgüt olduğu için tehlikeli insanlara sahip olması belki doğaldır ama Haliburton’da da tehlikeli düşünen insanlar pek bol, tehlikenin beyin takımı onlar bir anlamda.

Bu Blackwater sadece yabancı ülkelerde değil Amerika içinde de aktif. Örneğin New Orleans’taki son sel felaketinden sonra sokak güvenliğini bu şirketin elemanları sağlıyordu.

Hapishane yönetimlerinin özelleştirilmesi ile birlikte ele alındığında özel ordu ileride ABD’de sıkıyönetim gerekebildiği durumda bunun da özel milisler tarafından yapılacağını gösteriyor. Olası bir gelişme için gizli özel hapishaneler de oluşturulduğunu bilmenizde yarar var. Fema adlı kuruluş, Amerika’nın çeşitli bölgelerine şimdilik gizli tutulan hapishaneler ve toplama kampları inşa ettirip duruyor.

Gördüğünüz gibi Amerika’da çok tuhaf ve tehlikeli gelişmeler oluyor. Daha önce bu köşede dile getirdiğimiz dini gelişmelerle birlikte gidişat hayli tehlikeli. Bu nedenle yeni başkanlık seçimi çok önem kazandı. Seçilecek başkanın, Bush dönemindeki bu yeni düzene son verip daha önceki demokrat ABD’ye dönüş yolunu açacak bir isim olması umut ediliyor. Clinton döneminde ABD dünyada hayli seviliyordu. Clinton hâlâ seviliyor. O günlere dönüşün başlaması hem Amerika hem de dünya açısından hayırlı olur.

Serdar TURGUT
[/URL] (http://www.aksam.com.tr/haberpop.asp?a=92888,4#) [URL="http://www.aksam.com.tr/yorum.asp?a=92888,4"] 25.09.2007

idiot
25.09.07, 20:34
Ich weiß nicht was ihr für Vorstellungen ihr von der Fremdenlegion habt. Bevor man heute in die Legion aufgenommen wird muss man sich schon sehr genau auf die Eignung zum Dienst in jeglicher Hinsicht prüfen lassen.

Früher als man noch Soldaten als Kanonenfutter benutzt hat und riesige Heere hatte war die Herkunft und die Vergangenheit eines Legionärs egal. Da die Zeiten von Massenheeren, die im Sprung den Schützengraben zum Sturmangriff verlassen um sich in großer Zahl von Artillerie und Maschinengewehren ummähen zu lassen seit der zweiten Hälfte des letzten Weltkrieges vorbei ist bedient man sich eines recht aufwendigen Auslesverfahrens. Man wird nicht einfach so Legionär.

lol was denn das??
das beantwortet nicht meine frage!
nimmt die legion nun kriminelle auf oder nicht??

Mirage
25.09.07, 22:33
nimmt die fremdenlegion auch keine gesuchten verbrecher auf?
Es war einmal!
Als Eliteeinheit mit jährlich 6 bis 8.000 Bewerbungen aber nur ca. 1000 Aufnahmen kann sich heute die Fremdenlegion genau ihre Leute aussuchen. Der Bewerber muss bei der Bewerbung seine Identität offenlegen und während den 3-wöchigen pysischen, psyschichen und sontigen Tests, die er absolvieren muss, wird genau über ihn nachgeforscht. Kleine Delikte können akzeptiert werden, aber keinesfalls Tötungsdelikte oder jemanden, der von Interpol gesucht wird.

idiot
25.09.07, 22:39
danke dafür das du antwortest ohne eine berechtigte frage falsch zu verstehen.
also kleinere kriminelle können sich bewerben und wenn sie geignet sind aufgenommen werden, wobei die chance darauf sehr gering ist.

Hammercastle
26.09.07, 07:26
lol was denn das??
das beantwortet nicht meine frage!
nimmt die legion nun kriminelle auf oder nicht??

Da du es so nicht zu verstehen scheinst hebe ich die wichtigen Textstellen für dich hervor, schließlich soll mir niemand nachsagen dass ich kein Herz für Idioten habe. :lach:


Zitat von Hammercastle http://www.politikcity.de/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?p=400177#post40 0177)
Ich weiß nicht was ihr für Vorstellungen ihr von der Fremdenlegion habt. Bevor man heute in die Legion aufgenommen wird muss man sich schon sehr genau auf die Eignung zum Dienst in jeglicher Hinsicht prüfen lassen.

Früher als man noch Soldaten als Kanonenfutter benutzt hat und riesige Heere hatte war die Herkunft und die Vergangenheit eines Legionärs egal. (Das bedeutet, dass früher Kriminelle aufgenommen wurden.) Da die Zeiten von Massenheeren, die im Sprung den Schützengraben zum Sturmangriff verlassen um sich in großer Zahl von Artillerie und Maschinengewehren ummähen zu lassen seit der zweiten Hälfte des letzten Weltkrieges vorbei ist bedient man sich eines recht aufwendigen Auslesverfahrens. Man wird nicht einfach so Legionär. Damit wollte ich dir Mitteilen, dass sich der Beruf des Soldaten schwer veränderlich hat und dass man heute etwas mehr vorweisen muss als eine kriminelle Vergangenheit.

Hast du vielleicht eine Oma überfallen und willst deshalb zur Légion Étrangère? Denke nicht mal daran, du besudelst meine Fahne.

idiot
26.09.07, 14:06
lol du merkst anscheinend nicht das du nicht auf meine frage eingegangen bist sondern nur etwas über die legion erzählst.

es gibt sogar ein paradoxon in deinem beitrag, ein widerspruch in sich.lol

du schreibst:"

Früher als man noch Soldaten als Kanonenfutter benutzt hat und riesige Heere hatte war die Herkunft und die Vergangenheit eines Legionärs egal. (Das bedeutet, dass früher Kriminelle aufgenommen wurden.)"

1. die herkunft eines legionärs ist immer noch egal.
stimmt dies nicht einfach korrigieren.

2.die vergangenheit eines legionärs hat auch heute keine relevanz, außer er/sie ist hochkriminell.

3.kriminelle werden auch noch heute aufgenommen.

4. riesige armeen gibt es heute nicht mehr?frankreich hat keine riesige armee?

klar war früher die fremdenlegion keine sonderkommando und auch viel größer als heute, aber das wurde von dir nicht erwähnt.

somit wurden 4 widersprüche in einem satz von dir aufgedeckt.:aferin:

mirage hat das schon gut erklärt.im endeffekt sieht es so aus:
kleinere kriminelle können sich bewerben und wenn sie geignet sind aufgenommen werden, wobei die chance darauf sehr gering ist.

bosnakoglu
11.05.08, 00:28
hahahahahaha, dass ich nicht lache hahaha
söldner, die hunde des krieges?
so ein schmarn...
denen geht es doch nur ums geld..
ich meine, sie werden ausgenutzt...allerdings müssen sie das ja auch machen,
wenn sie einen vertrag unterzeichnet haben, allerdings wissen die das doch auch bevor in ein kriegsgebiet gehen.
sie wissen ganz genau was auf sie zukommt, man sollte sie nicht als ach so sehr schuftende und gefährdete hunde darstellen.
diese hunde wissen doch was sie machen müssen.
das ist so als ob man sagen würde dass ein fussballspieler ausgenutzt wird -.-.
der weiß doch auch was auf ihn zukommt wenn er einen vertrag unterschreibt :kafa:

bosnakoglu