Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unsere Super-Türken
aha "unsere" Super-Türken. Die restlichen "Normalo" Türken sind wohl nicht so wichtig. Aber lest selbst..
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Integration-Unsere-Super-T%FCrken/581626.html
Achso, ich dachte schon, das wird wieder ein Thread über mich.
Naja, was solls? Schauen wir mal, wer die anderen Super-Türken sind:lach:
Link konnte nicht gefunden werden...
Wusste ich es doch, dass es keine anderen Super-Türken gibt, ausser mir und... MANDRAKE!!!!
Von Bernd Volland und Christine Zerwes
Ihre Eltern kamen als Gastarbeiter, ihre Kinder sind erfolgreiche Deutsche. Allen Integrationsproblemen zum Trotz - viele junge Deutsch-Türken haben den beruflichen Aufstieg längst geschafft. Der stern stellt einige von ihnen vor.
1961 war es, da reisten die ersten Anwerber in die Türkei. Männer, die Arbeiter suchten für ein Land, in dem es davon zu wenig gab. Sie sollten für ein paar Jahre in Deutschland bleiben, dann wieder gehen. 750.000 kamen insgesamt, man nannte sie Gastarbeiter.
2006: 2,6 Millionen Türken und Türkischstämmige leben in Deutschland, die Arbeiter hatten ihre Familien nachgeholt oder neue gegründet. Ihre Arbeitslosenquote beträgt heute mehr als 25 Prozent. 18 Prozent der 25-bis 34-Jährigen haben keinen Schulabschluss. Aus dem Gast, der arbeiten sollte, ist ein Problem geworden. /* '); /* ]]> */ http://m.de.2mdn.net/viewad/817-grey.gif (http://ad.de.doubleclick.net/click;h=v8/34ec/0/0/%2a/j;44306;0-0;0;7744657;31-1/1;0/0/0;;%7Esscs=%3f)
Nur ein Problem? "Auch wenn es zu viele gibt, denen die Integration noch nicht gelingt: Es werden immer mehr, die hier erfolgreich leben und das Land voran bringen", sagt Faruk Sen, Leiter des Essener Zentrums für Türkeistudien. "Es gibt durchaus Grund zu Optimismus."
Die Ursachen der Migrationsprobleme werden in Politik und Medien hinlänglich erörtert: Schlecht gebildete Eltern, die einst kamen, um nach ein paar Jahren wieder in die Türkei zurückzukehren, und sich deswegen kaum um eine deutsche Zukunft für ihre Kinder kümmerten. Deutsche Politiker, die das Wort Integration seinerzeit nicht in den Mund nahmen, weil der Gast ja bald wieder geht. Und heute wird über Parallelwelten geklagt. Soviel zu den Problemen. /* '); /* ]]> */ http://m.de.2mdn.net/viewad/817-grey.gif (http://ad.de.doubleclick.net/click;h=v8/34ec/0/0/%2a/f;44306;0-0;0;10754288;31-1/1;0/0/0;;%7Esscs=%3f)
"Integrationsleistung muss gewürdigt werden"
"Aber bei allen Schwierigkeiten: Man darf nicht vergessen, die schon erbrachte Integrationsleistung zu würdigen", sagt Sen. Noch immer haben zu viele junge Türken keine abgeschlossene Berufsausbildung, aber im Vergleich der Generationen sind auch Fortschritte zu sehen: Kamen ihre Väter noch als reine Hilfsarbeiter ins Land, um am Band und in Bergwerkschächten zu schuften, so verdienen mittlerweile fast zwei Drittel der unter 30-jährigen Werktätigen ihr Geld als Facharbeiter, Angestellte und Selbständige, wie das Zentrum für Türkeistudien in seiner letzten Umfrage unter Türkischstämmigen in Nordrhein-Westfalen ermittelte.
"Wir haben an den Universitäten 30.000 türkischstämmige Studenten. Menschen, die hier Karriere machen werden", sagt Sen. 2005 gab es 64.600 türkische Selbständige in Deutschland, die Zahl hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdreifacht, das hat das Zentrum für Türkeistudien in einer bisher unveröffentlichten Studie errechnet. Sie haben 323.000 Arbeitsplätze geschaffen, setzen 29,5 Milliarden Euro um.
Sorry es gibt auch eine Bildergallerie mit neuen Super-Türken.
P.S. Easy wolltest du nicht deutscher werden :-)
loool
super türken
falls ihr irgendwelche probleme mit den super türken habt dan ruft einfach die 112 an
oder besser gesagt den turk112:rockon: lol
aha "unsere" Super-Türken. Die restlichen "Normalo" Türken sind wohl nicht so wichtig. Aber lest selbst..
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Integration-Unsere-Super-T%FCrken/581626.html
Wieder ein schönes Beispiel dafür, wie man eine positive Fotoserie schlechtreden kann. Die neun hatten es auch nicht einfach, aber sie haben das geschafft. Für manche scheint das ein Ärgernis zu sein. Und es sind nicht nur Moderatorinnen dabei. Wer mir aus der Serie am besten gefallen hat:
Zümrüt Gülbay, 36, Professorin für Internationales Wirtschaftsrecht aus Berlin, geboren in Ankara. Ihr Vater arbeitete in einer Schokoladenfabrik
Vater und Mutter schickten uns vier Mädchen aufs Gymnasium, damit wir nicht wie sie am Band arbeiten müssen. Aber zu Hause sollte alles so bleiben, wie meine Eltern sich das vorstellten. Mein Vater beharrte darauf, dass ich Medizin studiere, ich aber wollte unbedingt Juristin werden. Weil er meinen deutschen Freund nicht akzeptierte, zog ich nach dem Abitur aus, heimlich, mit zwei Koffern voller Bücher und Kleider.
Schon als junges Mädchen so schwierige Entscheidungen zu treffen, hat mich geprägt. Ich habe meine Pläne ehrgeizig verfolgt: Mein Jura-Studium zog ich in sechs Semestern durch und mit 28 wurde ich Deutschlands jüngste Professorin. Dass ich die Stelle in meinem Alter wirklich bekam, hat auch mich überrascht.
Ich habe Deutschland viel zu verdanken, ich hatte hier tolle Möglichkeiten und habe mich nie benachteiligt oder diskriminiert gefühlt. Ich weiß, dass das bei Weitem nicht alle Deutsch-Türken sagen können. Aber mir persönlich begegnen Vorurteile nicht deshalb, weil ich türkische Wurzeln habe, sondern eher, weil ich als junge Jura-Professorin in eine Männer-Domäne eingebrochen bin.
Vorbild für andere türkische Frauen möchte ich eigentlich nicht sein. Mein Leben war nicht perfekt. Der Streit mit den Eltern dauerte Jahre und hat mich viele Tränen gekostet. Aber ich wusste, dass ich nur glücklich sein kann, wenn ich so lebe, wie ich es will."
Ich bin in der Lage, eine solche Leistung neidlos anzuerkennen.
Oder hier:
Hatice Akyün, 37, Journalistin und Bestseller-Autorin ("Einmal Hans mit scharfer Soße"), geboren in Akpinar (Zentralanatolien). Ihr Vater arbeitete in Duisburg unter Tage
"Als Untertitel für mein Buch habe ich Leben in zwei Welten gewählt. In, nicht zwischen! Ich bin nicht zerrissen. In meiner Familie bin ich Türkin, bei meinen Freunden und im Beruf Deutsche. Das ist ein Geschenk, keine Last. Ich bin sogar dankbar für die kleinen Hürden, die mir als Türkin in den Weg gestellt wurden. Etwa, dass ich nach der Grundschule automatisch auf die Hauptschule verfrachtet wurde. Dadurch habe ich ganz andere Menschen kennen gelernt als viele Leute mit geraden Gymnasiums- und Studiumslaufbahnen.
Es war manchmal schwer, meinen Eltern meinen Weg zu erklären: Dass ich nicht geheiratet habe, und sie waren enttäuscht, dass ich nicht schon mit Anfang 20 eine Familie gegründet habe. Aber sollte ich ihnen das vorwerfen? Nein. Sie kannten es nicht anders. Mein Vater ist Analphabet, er lebte als Ziegenhirte in Anatolien, bevor er nach Deutschland ging. Und dort arbeitete er dann im Dunkeln, unter Tage. Ein Mann, der bisher nur den freien Himmel kannte. Männer wie er haben geholfen, dieses Land aufzubauen. Ich bin stolz auf ihn. Ich finde, man sollte diese Leistung stärker würdigen. In diesen Tagen kommt meine Tochter auf die Welt. Ich werde darauf achten, dass sie etwas von beiden Welten hat."
oder:
Pinar Yilmaz, 18, Deutsche Meisterin im Juniorinnenboxen und Abiturientin, geboren in Lüdenscheid. Ihr Vater Ahmet, 51, arbeitete in einer Gießerei in Wuppertal
"Als mein Vater aus Anatolien kam, wusste er nichts. Aber er wusste, dass man etwas wissen kann, etwas werden kann. Das brachte er mir bei. Darum bin ich stolz auf ihn. Gerade weil er kein Akademiker ist, sondern ein Hirtensohn, der nur vier Jahre zur Schule gehen durfte. Ich möchte Profiboxerin werden und unbedingt studieren. Ich ackere doch in jungen Jahren nicht in der Schule und im Sport, um Hausfrau zu werden.
Mein Vater unterstützt mich dabei. Er fährt mich zum Training. Und wenn Hausarbeit anfällt, nimmt er das mit meiner Mutter in die Hand. Wir Kinder sollen lieber Hausaufgaben machen und zum Sport gehen, sagt er. Damit aus uns mal etwas wird. Natürlich kenne auch ich türkische Jugendliche, die keine Zukunft sehen und auf der Straße herumhängen. Dabei sind wirklich intelligente junge Leute unter ihnen. Nur sind ihre Eltern nicht aufgeschlossen genug, blicken immer noch in die Türkei. Aber man muss auch sehen, dass es Familien wie unsere gibt: Und wir sind über solche Fälle genauso traurig wie alle Deutschen."oder:
Bülent Arslan, 31, Vorstandsmitglied der CDU in NRW und Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Forums, geboren in Nevsehir. Sein Vater arbeitet in einer Gießerei in Viersen
"An türkischen Stammtischen gibt es nur zwei Themen: Fußball und Politik. Aber für die ältere Generation ist ein Staudammbau in Anatolien oft interessanter als Schäubles Rede zur Innenpolitik. Sie glauben nicht, dass ein deutscher Politiker etwas für Türken tun könnte. Bei uns Jungen verändert sich das. Ich trat schon mit 16 Jahren in die Junge Union ein. Mit 19 wurde ich Vorsitzender des Ausländerbeirats der Stadt Viersen. Von da an war ich automatisch für Integrationspolitik zuständig, obwohl mich Wirtschaftspolitik auch sehr interessiert hätte. Aber bis sich ein türkischstämmiger Politiker um anderes als Integrationspolitik kümmern kann, werden wir noch viel bewegen müssen.
Deutsche und Türken missverstehen Integration oft als Assimilation. Als ob die Menschen ihr Türkischsein komplett aufgeben müssten. Dabei wäre das doch ein Verlust für dieses Land. Nehmen wir zum Beispiel das Thema Familie: Deutschland braucht Zusammengehörigkeitsgefühl, stärker den Glauben voranzukommen, damit es denen, die nachfolgen, besser geht. Und genau das ist doch ein türkisches Ideal: Familie, Gemeinschaft. Am Anfang waren manche Türken mir gegenüber noch etwas misstrauisch, weil sie allen deutschen Politikern misstrauen. Aber dann merkten sie: Der ist auch weiterhin einer von uns. Und neben all den deutschen Eigenschaften, die ich in mir trage, helfen mir auch die türkischen. Auf Menschen zuzugehen, positiv anzuspornen, das ist für Türken sehr wichtig. Diese Eigenschaft würde auch deutschen Politikern gar nicht schaden."
Dogan Gündogdu, 39, Gründer der Finanzberatungsgesellschaft TDVM, geboren in Elasis (Anatolien)
"Anders als mein älterer Bruder bin ich nicht in Deutschland sondern in der Türkei aufgewachsen. Ich hörte von ihm immer: Die Deutschen sind akkurat, ordentlich und fleißig. Da wuchs ein Bild heran, das mich motivierte. Ich habe in der Türkei VWL studiert und später in Barcelona meinen MBA gemacht. Meine Herkunft war bei Bewerbungen kein Hindernis. Ich glaube, manche sahen eher: Dieser Mann kommt aus einer Gastarbeiterfamilie, aber er hat sich weiterentwickelt. Als ich zwischenzeitlich in Frankfurt bei einer türkischen Bank arbeitete und ein Aufbaustudium an der Wirtschaftsakademie machte, saß ich abends oft in der Bibliothek, um zu lernen. Eines Abends kam ein älterer deutscher Herr zu mir und sagte: 'Das finde ich toll, die jungen Deutschen machen das nicht.' Ich wusste diese Möglichkeiten einfach sehr zu schätzen: Mich immer weiter zu bilden. Heute ist meine Herkunft meine Geschäftsgrundlage. Wir beraten Türken in Finanzfragen. Das ist für Deutsche schwer, weil gerade die Älteren ihnen misstrauen und sich auch schämen, zuzugeben, dass sie nicht wissen, was ein Fonds ist. Der Volkswirtschaft geht dadurch unglaublich viel verloren. Manchmal kommen Kunden, die 100 000 Euro auf einem Girokonto einfach brachliegen haben.
Neulich bin ich hier mal angejankert worden, ich - und eigentlich alle Deutschen - würde über deutsch-türkische Fortschritte nicht reden (was ich zurückgewiesen habe). Tut es jemand - und dann noch eine so große Illustrierte wie der stern ist es auch nicht recht.
Ach ja: Sibel Kekilli und Gülcan finden sich nicht in der Aufzählung.
Sorry es gibt auch eine Bildergallerie mit neuen Super-Türken.
P.S. Easy wolltest du nicht deutscher werden :-)
http://www.stern.de/politik/deutschland/581651.html?nv=ct_rl&backref=%2Fpolitik%2Fdeutschla nd%2F%3AIntegration-Unsere-Super-T%25EF%25BF%25BDrken%2F581626. html
Ich finde die Türken die aufgeführt sind auch super. Nicht so super, wie Mandrake und mich, aber nah dran.
Besonders die Boxerin, die von ihrem Vater unterstützt wird, find ich klasse.
Bis ich Deutscher bin, bin ich noch der Super-Türke. Danach bin ich der Super-Deutsch-Türke
Ich finde die Türken die aufgeführt sind auch super. Nicht so super, wie Mandrake und mich, aber nah dran.
Besonders die Boxerin, die von ihrem Vater unterstützt wird, find ich klasse.
Bis ich Deutscher bin, bin ich noch der Super-Türke. Danach bin ich der Super-Deutsch-Türke
Easy, das einzige, was ich bemängele, ist sowieso, daß Du nicht in der Liste stehst...:Bauchtanz:
Ich bin in der Lage, eine solche Leistung neidlos anzuerkennen.
Auch ich erkenne die Leistung dieser Frau an. Bei den meisten anderen "Supertürken" kann ich aber nur schmunzeln. Dies muss nicht unbedingt etwas mit Neid zu tun haben.
Außerdem stört mich, dass sie so sehr darauf bedacht sind, ihre Leistung oder angebliche Leistung durch Hervorhebung von Schwerigkeiten, mit denen sie angeblich in ihrer Kindheit konfrontiert wurden, in einem noch besseren Lichte erscheinen zu lassen.
Steppenwolf
01.02.07, 22:17
Weitere Super-Türken:
Volkan Baydar ("Orange Blue": "He´s got that light"),
MusT., der sich aus Imagegründen nicht Mustafa nennen darf,
Murat Kurnaz, der den dt. Außenminister Pauli bald zum freien Fall bringt,
Gabriele Pauli, die "schöne Landrätin", die es beim Zappel-Stoiber bereits getan hat,
Sibel, die türkische "Phantasie-Schlampe von nebenan" ("Gegen die Wand"),
Der Regisseur von "Gegen die Wand",
Der Erfinder der "Kanack-Attack"-Bewegung,
Eko Fresh und seine Ghetto-Brüder...
Wir sind so stolz auf sie!:brüll:
Danke Deutschland, dass du sie stellvertretend für uns akzeptierst!
Wir sind Deutschland, wir sind angekommen!
Wir sind integriert, danke!
Steppenwolf
01.02.07, 22:20
Wieso wählen wir nicht unsere eigenen Super-Türken, oder am besten unsere "Super-Deutschen" - falls es sie unter unseren dt. Mitbürgern gibt, zur Abwechslung meine ich!
http://img.stern.de/img/1p.gif
Erdal Yildiz, 40, Schauspieler ("Eva Blond"), geboren in Tunceli, Anatolien. Die Familie zog 1974 nach Tübingen, der Vater arbeitete als Gärtner
"Als wir nach Tübingen kamen, war ich sieben und sauer, dass ich weg musste aus meiner Welt, den Bergen, der Natur. Ich erinnere mich kaum an die erste Zeit in Deutschland, ich glaube ich hatte eine Art Kulturschock. Was sich in mein Gedächtnis gebrannt hat, sind die Dinge, die ich zum ersten Mal hier gesehen habe: Coca Cola und Fernsehen. Meine sechs Geschwister und ich waren fasziniert von den amerikanischen Filmen und den Schauspielern. Als ich dann mal im Theater war, hat es "Klick" gemacht und ich fühlte, dass ich spielen möchte.
In Tübingen habe ich mich immer sehr wohl gefühlt, die Schwaben sind warmherzige Menschen..........
In BA-Wü gibt es viele schwäbische Türken die Karriere gemacht haben. Und mit den warmherzigen Menschen in Schwaben hat er bestimmt mich gemeint;)
Es gibt jede Menge Super-Deutsche.
Und die meisten Türken, die du verhöhnst, sind auch superklasse.
Mousse T. - Hat nie verheimlicht, dass er Türke ist. DJ`s geben sich halt solche Synonyme. Und Mousse ist stark seinem Namen Mustafa angelehnt.
Fatih Akin - Einer der besten Regisseure Deutschlands. Hat auch nie verheimlicht, dass er Türke ist. Im Gegenteil.
Feridun - Er könnte gar nicht verheimlichen, dass er Türke ist.
Sibel - Sie war keine Superschlampe. Aber Pornodarstellerin. Ob das besser oder schlechter ist, weiß ich nicht.
Der einzige Super-Türke, der mir Sorgen macht, wäre vielleicht Felix Sturm. Aber naja, wie sagte der Darius: "Ich habe 15 jahre für Deutschland gekämpft und war trotzdem der Polacke für die Deutschen" Auch nach mehreren Kopftreffern immer noch sehr scharfsinnig.
Steppenwolf
01.02.07, 22:33
...ah ja nicht zu vergessen: Necla Kelek - die ihrem Namen alle Ehre macht!
Lang lebe sie! Sie bringt uns der dt. Kultur näher, überwindet vielleicht unüberbrückbare Differenzen.
Danke Necla Hanim, weiter so!
...ah ja nicht zu vergessen: Necla Kelek - die ihrem Namen alle Ehre macht!
Lang lebe sie! Sie birngt uns der dt. Kultur näher, überwindet vielleicht unüberbrückbare Differenzen. Danke Necla Hanim!
Ohhhhh... Die würde ich nicht als Türkin bezeichnen. Die verklagt dich wegen Beleidigung und seelischer Grausamkeit.
Necla, das war nur Spaß, du bist deutsch, Mädchen, deutsch!
Leg die Rasierklinge weg und schau dir zur Sicherheit die Einbürgerungsurkunde im goldenen Rahmen an.
Jetzt beruhig dich.
Atme ein, atme aus.
Ganz ruhig.
Nein, schau nicht zu den Schlaftabletten, schau auf die Urkunde.
Deutsch, deutsch, deutsch...
Einatmen, Ausatmen.
So ist gut. Brav...
Tüühh.. Gari elden gediyordu...
Steppenwolf
01.02.07, 22:44
"Türkische Ehre" sollte es sein von Necla Kelek verklagt zu werden...
Steppenwolf
01.02.07, 22:46
...die türkische Betty Mahmoudi ("Nicht ohne meine Tochter")!
karasevda75
01.02.07, 22:51
Auch ich erkenne die Leistung dieser Frau an. Bei den meisten anderen "Supertürken" kann ich aber nur schmunzeln. Dies muss nicht unbedingt etwas mit Neid zu tun haben.
Außerdem stört mich, dass sie so sehr darauf bedacht sind, ihre Leistung oder angebliche Leistung durch Hervorhebung von Schwerigkeiten, mit denen sie angeblich in ihrer Kindheit konfrontiert wurden, in einem noch besseren Lichte erscheinen zu lassen.
schon witzig, dass du nur auf diese anscheinende Überbewertung der "angeblichen" Schwierigkeiten in der Biographie Bezug nehmen kannst...
Dieses Gefühl mag nicht unbedingt der objektiven Realität entsprechen, aber subjektiv scheint es zum Erleben von Migration dazu zu gehören.. und nicht nur in diesem Forum, sondern auch in den gemachten Interviews, die mit uns rein gar Nichts zu tun haben...
Schwierigkeiten, wie Kränkungen können je nach individuellen Copingmöglichkeiten zum Karrierehindernis oder auch zum Karrieremotor werden...diese Supertürken haben sich für den aktiven Bewältigungsmodus "jetzt erst recht" entschieden...viele entscheiden sich für das genaue Gegenteil bei Deutschen... und bei Türken.
Wenn es einen Super-Türken in Deutschland gibt, dann ist es Mustafa abi im U-Cafe (Uni Duisburg), der die besten Pommes der Welt macht!
Dafür sollte man den Typen fürs Bundesverdienstkreuz vorschlagen!
Flagellum Dei
01.02.07, 22:59
Der einzige Super-Türke, der mir Sorgen macht, wäre vielleicht Felix Sturm. Aber naja, wie sagte der Darius: "Ich habe 15 jahre für Deutschland gekämpft und war trotzdem der Polacke für die Deutschen" Auch nach mehreren Kopftreffern immer noch sehr scharfsinnig.
Felix Sturm ist kein Türke,
sondern Bosnier.
Felix Sturm ist kein Türke,
sondern Bosnier.
Stimmt!
Adnan Ćatić ist sein Name.
Ich kannte nur seinen Vornamen und dachte, er wäre Türke.
Steppenwolf
01.02.07, 23:08
Wer bitte ist dieser Felix?
Flagellum Dei
01.02.07, 23:11
und zum Thema:
meine Super-Türkin ist: Aziza!
http://img4.glowfoto.com/images/2007/02/01-1410027406T.jpg (http://www.glowfoto.com/viewimage.php?img=01-141002L&y=2007&m=02&t=jpg&rand=7406&srv=img4)
Wie ich gerade gelesen habe, unterhaltet ihr euch über die sehr geehrte Frau Kelek. Besucht sie eigentlich auch mal gelegentlich die ach so primitive Türkei? Wenn ja freut mich das. Es wird Zeit, dass sie wegen Beleidigung des Türkentums hinter Gittern kommt.:brüll:
schon witzig, dass du nur auf diese anscheinende Überbewertung der "angeblichen" Schwierigkeiten in der Biographie Bezug nehmen kannst...
Dieses Gefühl mag nicht unbedingt der objektiven Realität entsprechen, aber subjektiv scheint es zum Erleben von Migration dazu zu gehören.. und nicht nur in diesem Forum, sondern auch in den gemachten Interviews, die mit uns rein gar Nichts zu tun haben...
Schwierigkeiten, wie Kränkungen können je nach individuellen Copingmöglichkeiten zum Karrierehindernis oder auch zum Karrieremotor werden...diese Supertürken haben sich für den aktiven Bewältigungsmodus "jetzt erst recht" entschieden...viele entscheiden sich für das genaue Gegenteil bei Deutschen... und bei Türken.
Kann schon sein, dass ich zu hart mit ihnen ins Gericht gehe. Ich persönlich finde es aber unangemessen, wenn man sich unter Ausblendung all der Vorteile, die ieinem das Aufwachsen in diesem Land beschert , so sehr auf Kleinigkeiten fixiert, die jeder Mensch in ähnlicher Art und Weise durchlebt hat. Man kann auch mit dem Erreichten so zufrieden sein, ohne dass man die ewige Leier von der ach so schweren Kindheit aufrollt. Ich bin oft in der Türkei und komme nicht drumherum, die Schwierigkeiten der hiesigen Jugendlichen mit denen dort zu vergleichen. Von daher kann ich derlei nicht ernstnehmen, erst recht nicht, wenn es aus dem Munde von "Musikern" der Marke Muhabbet kommt.
karasevda75
01.02.07, 23:51
Kann schon sein, dass ich zu hart mit ihnen ins Gericht gehe. Ich persönlich finde es aber unangemessen, wenn man sich unter Ausblendung all der Vorteile, die ieinem das Aufwachsen in diesem Land beschert , so sehr auf Kleinigkeiten fixiert, die jeder Mensch in ähnlicher Art und Weise durchlebt hat. Man kann auch mit dem Erreichten so zufrieden sein, ohne dass man die ewige Leier von der ach so schweren Kindheit aufrollt. Ich bin oft in der Türkei und komme nicht drumherum, die Schwierigkeiten der hiesigen Jugendlichen mit denen dort zu vergleichen. Von daher kann ich derlei nicht ernstnehmen, erst recht nicht, wenn es aus dem Munde von "Musikern" der Marke Muhabbet.
Die Vorteile, die du meinst, würden gelten, wenn sich die Jugendlichen der 2. oder 3. Generation mit der Peergroup in der Türkei zum Bsp. von ihrem Heimatdorf vergleichen würden, aber so ist es eben nicht.
Man vergleicht sich immer mit denen, mit denen man lebt, hier mit den deutschen Jugendlichen, die durchaus schon dadurch, dass deren Eltern Deutsch können und im Zweifelsfall ihren Kindern bei den Hausaufgaben helfen können oder direkt mit Lehrern in Kontakt treten können ohne Dolmetscher oder ganz basal die Gepflogenheiten dieses Landes beherrschen, mit Sicherheit bevorteilt sind...schon weil sie von Anfang an mit den hier geltenden Regeln vertraut gemacht werden, was später schwieriger wird...
noch viel schwerer wiegt aber, dass die Kinder mit den Erfahrungen der Eltern aufwachsen, die eben als Gastarbeiter ohne entsprechende Sprachkompetenz oft tatsächlich schwierige Migrationserfahrungen aufzuweisen haben...die sich hier ungerecht behandelt und ausgebeutet fühlen und die sogar manchmal die Konsequenzen ihrer eigenen Lebensentscheidungen dem Aufnahmeland aufbürden...ohne wirklich auch den eigenen Anteil daran voll zu würdigen...
das führt zu einer solchen Prägung schon im Kindesalter... wenn die Erwartung da ist, benachteiligt zu sein, wird man letztlich auch benachteiligt, oder erlebt sich entsprechend, wie eine Art self-fullfilling prophecy...
schwierig ist, dass ganz viele dieser Prozesse unbewusst ablaufen, schambesetzt und daher schwierig mitteilbar sind.
Wusstest du, dass der Hauptgrund für massivste Angststörungen bei Türken hier in Deutschland der Verlust der Arbeitsfähigkeit ist?
Deutsche Menschen hier, erleiden hauptsächlich eine Angststörung beim Verlust nahe stehender Bindungspersonen...Türken in der Türkei ebenso....
Die Türken in Deutschland, wenn sie ihre Arbeitsfähigkeit, also ihre Legitimation für ihren ursprünglichen Aufenthalt hier in Deutschland verlieren... Arbeitsfähigkeit ist die Hauptdefinition des eigenen Selbstbildes und Selbstwertes hier.
Du kannst dir sicher vorstellen, dass die Diagnose Angststörung immer häufiger gestellt werden muss, bei den schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen, unter denen wir alle zur Zeit leiden.
Karasevda,m schön und gut, aber die "Supertürken" (und ich bin sicher, es gibt derer eine ganze Menge) haben es doch auch geschafft: Sicherlich muß man sie nicht mit Türken in der Türkei vergleichen, aber auch nicht mit Deutschen: Aber mit Türken in Deutschland. Die haben es geschafft: Und ganz offensichtlich weder mit A***kriecherei, noch mit Haare blond färben, Bier trinken, Schweinefleisch etc. Also wäre das doch der Maßstab...
Aber bei mir kommt an, daß der ganze Thread wieder runtergezogen worden ist. Keine S** interessiert eine Türkin, die mit 28 schon Professorin ist, man rettet sich ganz schnell wieder zu Necla Kelek und Sibel Kekili. Schade. Die Deutschen reden über "Supertürken", die Türken nicht. Schade.
karasevda75
02.02.07, 00:30
Karasevda,m schön und gut, aber die "Supertürken" (und ich bin sicher, es gibt derer eine ganze Menge) haben es doch auch geschafft: Sicherlich muß man sie nicht mit Türken in der Türkei vergleichen, aber auch nicht mit Deutschen: Aber mit Türken in Deutschland. Die haben es geschafft: Und ganz offensichtlich weder mit A***kriecherei, noch mit Haare blond färben, Bier trinklen, Schweinefleisch etc.
Aber bei mir kommt an, daß der ganze Thread wieder runtergezogen worden ist. Keine S** interessiert eine Türkin, die mit 28 schon Professorin ist, man rettet sich ganz schnell wieder zu Necla Kelek und Sibel Kekili. Schade. Die Deutschen reden über "Supertürken", die Türken nicht. Schade.
Man redet immer eher über Bekanntes...was möchtest du denn über die 28 jährige Proffessorin reden bb? Die Informationen sind relativ allgemein gehalten, keiner von denen möchte verständlicherweise sein Seelenleben vor Massen ausbreiten...
für mich ist auch ein Stück weit entscheidend, warum solche Artikel jetzt in einer Zeitschrift, wie dem Stern erscheinen? Dem Stern, der das Thema über die Integrationsunwilligkeit der Migranten bis aufs Letzte ausschlachten musste...
wir hatten letztes Jahr heftige Diskussionen hier im Forum, so heftig, dass sogar meric, der Integrationsmod mittlerweile davon spricht, dass er in den Reihen der Mehrheitsgesellschaft keine echte Kommunikationsbereitschaft sieht und das Thema für sich abgehakt hat...
Mit dieser Diskussion hat man sich zu einem sehr großen Teil, genau die Leute, die solche Karrieren vorzuweisen hätten vergrault, nicht etwa die Masse der Unterschicht nein...genau die, die versuchten mitzudiskutieren und eine gemeinsame Basis zu finden.
Dieser Artikel ist im Stern nicht etwa erschienen, um tatsächlich die Leistung dıeser Supertürken zu würdigen, oder wenn, dann doch nur zu einem kleinen Teil...
es geht mehr darum, die Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft davon zu überzeugen, dass die Gastarbeiter, die nun mal gekommen sind und nicht zurückkehren werden, nicht nur als Verlustgeschäft dastehen zu lassen...sozusagen eine nachträgliche Legitimation, eine nachträgliche kleine Entschädigung, die das Leben mit dieser Masse erträglicher machen soll, zu schaffen...
eine klitze kleine Relativierung, der vorher als Integrationsunwillig eingestuften Masse, der hier lebenden Türken...
vielleicht auch nur ein Versuch mit solchen "Super-Beispielen" das eigene Gewissen zu beruhigen.... da man ja dadurch, dass man die eigentliche These mit einigen Extrembeispielen relativiert, zeigt, dass man zu einer "scheinbaren" Relativierung in der Lage ist...
das sind meine Ideen dazu...schade, dass ich durch die Diskussion des letzten Jahres, mittlerweile eher bereit bin, quer zu denken, als mich über den Erfolg der beschriebenen Personen freuen zu können.
Die Vorteile, die du meinst, würden gelten, wenn sich die Jugendlichen der 2. oder 3. Generation mit der Peergroup in der Türkei zum Bsp. von ihrem Heimatdorf vergleichen würden, aber so ist es eben nicht.
Das stimmt leider. Wenn sie es tun würden, würden sich die meisten Probleme der Migrantenkinder und -enkel von alleine erledigen, dessen bin ich mir sicher. Und jemand, der sich als Türke, Anatolier oder was auch immer definiert, muss diesen Vergleich auch über sich ergehen lassen. Es ist unangebracht, sich einerseits als ein Teil jener Menschen in der Heimat zu betrachten, und sich gleichzeitig wegen "Luxusproblemen" in diesem Land zu beklagen. Erst recht, wenn dieses Klagen, statt in konkrete Lösungs- und Verbesserungsschritte, in noch größeres Klagen münden.
Man vergleicht sich immer mit denen, mit denen man lebt, hier mit den deutschen Jugendlichen, die durchaus schon dadurch, dass deren Eltern Deutsch können und im Zweifelsfall ihren Kindern bei den Hausaufgaben helfen können oder direkt mit Lehrern in Kontakt treten können ohne Dolmetscher oder ganz basal die Gepflogenheiten dieses Landes beherrschen, mit Sicherheit bevorteilt sind...schon weil sie von Anfang an mit den hier geltenden Regeln vertraut gemacht werden, was später schwieriger wird...
Selbstverständlich sind deutsche Kinder in einigen Bereichen bevorteilt. Mir ging es nur darum, dass diese Nachteile nach meinem Geschmack ein wenig zu sehr aufgebauscht werden, gerade auch von Leuten, welche inzwischen einen gewissen beruflichen Erfolg vorweisen können. Deren Erzählungen decken sich nicht mt meinen persönlichen Erfahrungen.
Die Tatsache, dass man einer Migrantenfamilie entstammt, sollte eher förderlich auf das Selbstbewusstsein der Jugendlichen wirken. Dies wäre auch der Fall, wenn man Abstand davon würde, alle Energien zum Aufzeigen von Missständen aufzuwenden und sich im Gegenteil an den meiner Ansicht nach überwiegenden Vorteilen zu efreuen. Wir sind die Kinder von solch mutigen Menschen, von Pionieren. Haben die Gelegengeit, in zwei Kulturen gleichzeitig aufzuwachsen. Mit zwei Sprachen.
Haben größtenteils noch eine enge Familienbindung, was uns von vielen deutschen Haushalten abhebt. Gleichzeitig hindert uns niemand daran, viel von der deutschen Gesellschaft und Lebensweise zu lernen. Wir haben Möglichkeiten, von denen der Großteil der Menschheit nur träumen kann.
Ich persönlich hatte auch mit einigen typischen Problemen zu kämpfen. Aber ich kann einfach nicht einsehen, dass diese Probleme dergestalt schwerwiegend sein sollen, um Menschen so sehr zu entmutigen, dass sie sich immer weiter abschotten und an ihrem fehlenden Selbstbewusstsein zugrunde gehen.
karasevda75
02.02.07, 00:37
Das stimmt leider. Wenn sie es tun würden, würden sich die meisten Probleme der Migrantenkinder und -enkel von alleine erledigen, dessen bin ich mir sicher. Und jemand, der sich als Türke, Anatolier oder was auch immer definiert, muss diesen Vergleich auch über sich ergehen lassen. Es ist unangebracht, sich einerseits als ein Teil jener Menschen in der Heimat zu betrachten, und sich gleichzeitig wegen "Luxusproblemen" in diesem Land zu beklagen. Erst recht, wenn dieses Klagen, statt in konkrete Lösungs- und Verbesserungsschritte, in noch größeres Klagen münden.
Selbstverständlich sind deutsche Kinder in einigen Bereichen bevorteilt. Mir ging es nur darum, dass diese Nachteile nach meinem Geschmack ein wenig zu sehr aufgebauscht werden, gerade auch von Leuten, welche inzwischen einen gewissen beruflichen Erfolg vorweisen können. Deren Erzählungen decken sich nicht mt meinen persönlichen Erfahrungen.
Die Tatsache, dass man einer Migrantenfamilie entstammt, sollte eher förderlich auf das Selbstbewusstsein der Jugendlichen wirken. Dies wäre auch der Fall, wenn man Abstand davon würde, alle Energien zum Aufzeigen von Missständen aufzuwenden und sich im Gegenzug an den meiner Ansicht nach überwiegenden Vorteilen zu efreuen. Wir sind die Kinder von solch mutigen Menschen, von Pionieren. Haben die Gelegengeit, in zwei Kulturen gleichzeitig aufzuwachsen. Mit zwei Sprachen.
Haben größtenteils noch eine enge Familienbindung, was uns von vielen deutschen Haushalten abhebt. Gleichzeitig hindert uns niemand daran, viel von der deutschen Gesellschaft und Lebensweise zu lernen. Wir haben Möglichkeiten, von denen der Großteil der Menschheit nur träumen kann.
Ich persönlich hatte auch mit einigen typischen Problemen zu kämpfen. Aber ich kann einfach nicht einsehen, dass diese Probleme dergestalt schwerwiegend sein sollen, um Menschen so sehr zu entmutigen, dass sie sich immer weiter abschotten und an ihrem fehlenden Selbstbewusstsein zugrunde gehen.
das nennt sich aktiver Bewältigungsmodus.. gratuliere, du gehörst wahrscheinlich zu der Winner-Seite....
Ich denke aber, auch und obwohl man es geschafft hat, ist bei uns allen das Bedürfnis groß, in unserer Leistung und den dafür gebrachten Entbehrungen gesehen zu werden...aber das gilt letztlich für alle Menschen auf diesem Planeten... so what?
Ich konnte es mir nicht im Detail anschauen. Aber erster Eindruck: Gut! hoffentlich kriegen das die Jugendlichen die in den Schulen ohne Perspektive und Traume "abhangen" auch mit". Aber es ist definitiv gut, wenn die "Deutsche Massengesellschaft" davon lernt- wie schon gesagt, selbst Studenten und Professoren sind was das Thema angeht manchmal total stehen geblieben. Vielleicht kriegen sie in Zukunft ein realisticheres Bild durch solche Kampange (wobei ich auch Kampage erlebt habe, wo man in Rathausern Bilder von "unterdruckten Moslemischen Frauen" aufstellt)- das es solche und solche gibt und vor allem das sie von der turkischen Mentalitat lernen> Es ist nicht primar der "Berufsstand" der den Erfolg oder das Ansehen definiert. Das ist aus der "westlichen" Mentalitat des "Klassendenkens" enstanden.
Das zweite, kleiner Fehler: sie sind keine "Deutsche". Hochstens "Deutschland-Turken". Turken die in Deutschland geboren sind.
Das Deutsche Volk braucht noch ein paar Generation, um auch sowas tolles zu haben wir in der Turkei (wenn sie es uberhaupt wahrhaftig haben wollen ohne andere Hintergedanken): das die Ethnie egal ist, um Turke zu sein oder um Teil der Gesellschaft zu sein.
"Deutsche" hinzuschreiben, spiegelt nicht die Deutsche Gesellschaft wieder. Man hat erst kurzlich das Staatsburgerschaft geandert- wobei das auch aufgrund des internationalen Druckes zustande gekommen ist. Und auch jetzt ist es noch verkorkst und beinhaltet Assmilierungstendenzen, die in der Realitit sowie nicht stattfinden werden- es sei den meine Beobachtungen und Arbeit mit turkischen Kindern tauschen mich, aber ich glaube es nicht.
Sie sind auch keine "Deutsche"- weil bei vielen es wahrscheinlich ihre "Turkische Identitat" war, die sie nach Vorne gepuscht hat - "das anders sein"- "out" zu sein, draussen! Die haben sicherlich nicht gearbeitet, um als DEUTSCH angesehen zu werden, "um in" zu sein. Sondern um es euch zu zeigen (sorry fur das "euch").
Schaue es mir spater nochmal genauer an. Erster Eindruck: Freut mich. Koennen alle was draus lernen.
:brüll: ist jemand von Euch ein begabter Comic Zeichner?
Dann mache ich Dich jetzt wie so manchen anderen zum Millionär mit dieser Idee....
Male Süperali, Batmehmet und Spüydercem und mache `nen lustigen Türkencomic aussenrum, natürlich in Echttürkisch-Deutsch....
das geht wie türkisch Fladenbrot morgens, mittags und abends...kannst Dir sicher sein...:brüll:
am besten im Format wie früher die Tarzanheftchen...die man am Kiosk kaufen konnte...so werden sie in 25 Jahren noch als Sammelobjeckte viel Wert ( Erstdrucke hebe Dir selbst eingeschweißt auf, als Rente )
danach mache Verträge mit chinesischen Plastikspielzeug Herstellern und produziere Plastikfiguren...gleichzeitig arrangiere einen Comic Strip, entweder fürs Fernsehen so 25 Minuten Folgen ( kannst Dir die Zeichner ja dann leisten ) oder mache gleich einen Film...
Süperali I
als die Welt das Dönern lernte.............:brüll:
superali gegen die böse schweinewurst :doner:
superali gegen die böse schweinewurst :doner:
Bild: Döner: Die neue Gefahr und wie die Currywurst assimiliert wurde!
Bild: Döner: Die neue Gefahr und wie die Currywurst assimiliert wurde!
Express: Brutale Türken zwingen Currywurst zur ZWangsehe mit Kalbdöner
Express: Brutale Türken zwingen Currywurst zur ZWangsehe mit Kalbdöner
:brüll::brüll::brüll:
Süperali II
das Schweigen des Gammelfleischs oder
wie Süperali wieder einmal den Wienerwald rettete....
Süperali II
das Schweigen des Gammelfleischs oder
wie Süperali wieder einmal den Wienerwald rettete....
Der Wienerwald ist nicht mehr zu retten,der Borkenkäfer wird ihn Kahl fressen..
Macht der nicht jetzt kitschige Rosamunde Pilcher Filme? Seine Serie fand ich cool.
Weltmeister
02.02.07, 16:10
http://www.radiobremen.de/magazin/politik/kurnaz/_bild/kurnaz_bnd_ua.jpg
Murat Kurnaz dürft ihr auch nicht vergessen hats sogar in die deutsche politik geschaft...:lach:
Steppenwolf
02.02.07, 19:22
Macht der nicht jetzt kitschige Rosamunde Pilcher Filme? Seine Serie fand ich cool.
Du meinst Erol Sander? Er hat jedenfalls den Nachnamen einer seiner Idole angenommen, und den - wie er sagt viel schwierigeren - türkischen abgelegt...Den alten hält er geheim. Er ist in Istanbul geboren. Vielleicht kann man ihm auch keinen ganzen Vorwurf machen: Denn einen Künstlernamen nehmen auch andere an. Allerdings nicht, weil ihr türkischer auffallen würde - was soll´s...
Weltmeister
02.02.07, 19:28
Du meinst Erol Sander? Er hat jedenfalls den Nachnamen einer seiner Idole angenommen, und den - wie er sagt viel schwierigeren - türkischen abgelegt...Den alten hält er geheim. Er ist in Istanbul geboren. Vielleicht kann man ihm auch keinen ganzen Vorwurf machen: Denn einen Künstlernamen nehmen auch andere an. Allerdings nicht, weil ihr türkischer auffallen würde - was soll´s...
gercek soyadi samast olmasin?!...:eek: :D
Steppenwolf
02.02.07, 20:06
...wir können ihm ja einen Nachnamen verpassen, den er nicht mehr "vergisst";)
Flagellum Dei
02.02.07, 21:59
Ganz im Ernst:
Es gibt in der amerikanischen "Marcel-Comic-Super-Helden-Reihe" eine türkische Frauenfigur: The Yanissary! Neben Batman, Super-Man & Co ist sie ebenbührtig und gleichberechtigt: Sie ist rot, trägt einen Schleier - auch weil, ein Super-Held sich schützen muss -...und rettet natürlich die Welt!
Vielleicht kann jemand das Bild runterladen. Ist echt zum Schmunzeln...
wobei schon komisch ist, dass sie einen Schleier trägt, während die allerersten selbstproduzierten Supermoslems da schon "progressiver" sind:
http://www.the99.org/
;
aber ich mag Yanissary trotzdem lieber! habe mir sogar extra das Comic bestellt und zukommen lassen :lach:
ich merke schon, ich werde offtopic :doner:
Es ist erfreulich, wenn man über solche Menschen berichtet. Es ist sicher nur die halbe Wahrheit, aber es ist wichtig, dass man neben all den Problemtürken in Kreuzberg positive Inegrationsbeispiele präsentiert. Daran sieht man, dass es ein Türke trotz all der ahh so schlimmen Diskriminierung aus eigener Kraft schaffen kann. Ich bin optimistisch. Diese Beispiele werden in Zukunft zum Alltag in Deutschland gehören.
Die Frage wäre natürlich immer, inwiefern man diese Leute noch als Türken bezeichnen kann, denn viele sind einfach total assimiliert. Assimiliation ist ein klarer Vorteil um Erfolgreich in Deutschland zu sein und bei der Gesellschaft anzukommen, leider. Wir sollten das immer wieder zum Ausdruck bringen und unsere Ablehnung gegen eine solche Einstellung zeigen.
____________
Heute habe ich eine Kritik über Ausländerstatistik gelesen. Es heist, dass Eingebürgete Deutsche, also Ex- Ausländer, (natürlich) nicht zu den Ausländern zählen- aber genau diese sind meistens besser integriert, haben höhere Schulabschlüsse, die Arbeitslosenzahl ist geringer usw.
Zeigt wieder mal, dass man Statistiken mit Vorsicht genießen sollte.
Gestern hatte ich nur die erste Seite überflogen und hatte mir nicht mal die Bilder angesehen und die Kommentare durchgelesen. Ich bin überrascht, wie "golden richtig" ich doch lag mit meinem ersten Eindruck oder dem posting oben.
Ich wollte euch darauf Aufmerksam machen, dass die Leser-Kommentare auch sehr interessant sind.
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Integration-Unsere-Super-Türken/581626.html?id=581626&rendermode=comment
(Wenn der link nicht klappt, ist er auf jeden Fall auf der selben Seite zu finden, wie der Artikel)
@ Omar: Die sind überhaupt nicht assimiliert.
Du hast dir bestimmt nicht durchgelesen, was unter den Bildern stand. Diese Menschen stehen zu ihren türkischen Wurzeln bzw. es war gerade ihre Identität, das Ausgeschlossen-sein (wie ich es oben in meinem ersten Beitrag geschrieben habe), das sie gepuscht hat! Das Ziel war nicht und niemals "in" zu sein. Man hat für seine Eltern und Familie gleichzeitig auch gekämpft. Damit kann ich mich auch identifizieren.
Und darüber hinaus sagen fast alle, dass sie auf ihre Eltern stolz sind- obwohl die meistens nur wenige Jahre die Schule besucht haben. Obwohl sie es "beruflich" weiter gebracht haben, schauen sie zu ihren Eltern auf und sind dankbar. Es sind gerade diese Aussagen, die mir viele von ihnen sympathisch machen. Ich sag's doch, Erfolg ist bei uns nicht unmittelbar mit dem Berufsstand verbunden, man sollte auch gleichzeitig wissen, woher man kommt und das tun viele dieser Leute.
Da der Comic
http://images.google.de/imgres?imgurl=http://dcworld.itgo.com/janissary.jpg&imgrefurl=http://dcworld.itgo.com/Janissary.html&h=2032&w=1288&sz=138&hl=de&start=1&tbnid=bOhUsC26iB-e_M:&tbnh=150&tbnw=95&prev=/images%3Fq%3DThe%252BJanissary %26svnum%3D10%26hl%3Dde%26sa%3 DX
Schliese mich Asli an. Auch das sie klar sagen das sie Türken sind und gerade das Türkisch sein sie zum erfolg geführt hat.
Auf diese Menshen können wir zurecht Stolz sein.
Aber es waren die Eltern die da auch geholfen habe und unterstützt. Ich hatte nur ein Talk mit mein Vater
eeyyy mach Handwerk =)
Bei meinem Freunden sah das nicht anders aus. Die Eltern schienen shcon fast froh das man gerade die schule schafte. Kein wirkliches Interesse.
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