Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Türkei orientiert sich nach Osten
Mit der Ernüchterung in EU-Fragen sucht Ankara neue Allianzen
"Europa verliert die Türkei", titelte das US-Nachrichtenmagazin Newsweek (http://www.msnbc.com/news/NW-front_Front.asp) Ende letzten Jahres. Wer diese Schlagzeile für überzogen hielt, braucht sich nur die außenpolitischen Termine der türkischen Regierung in dieser Woche anzuschauen, um sich eines Besseren belehren zu lassen.
In ganzseitigen Anzeigen in allen großen türkischen Zeitungen begrüßt da die "Kuwait Turkish Participation Bank" den Besuch des Premierministers Sheikh Naser Mahammad Al Sabah in Ankara. Während am Tag zuvor Außenminister Abdullah Gül sich bei einem Besuch in Berlin beim amtierenden EU-Ratsvorsitzenden, dem deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier, noch einmal persönlich beklagte, dass die Türkei zum 50-Jahr-Jubiläum der EU nicht eingeladen worden war, diskutierte Ministerpräsident Tayyip Erdogan am gleichen Tag in Damaskus mit Syriens Staatschef Bashar Assad über mögliche Gespräche mit Israel, der Situation im Libanon und einer neuen Gaspipline, die von Ägypten über Syrien in die Türkei führen soll.
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Der Schakal
05.04.07, 21:04
Gut so!
Wozu den Europäern in den Arsch kriechen? Wir sind ein Brückenland und haben Verpflichtungen in unserer Umgebung!
Wir sollten uns sowieso vermehrt nach Osten wenden!
die zukunft liegt im osten... der westen verfällt.
Obwohl ich ganz klar gegen den Eu Beitritt oder dem Fortführen der Verhandlungen unter diesen Bedingungen bin, glaube ich schon, dass die Türkei alles daran setzen sollte um stärker an die Eu gebunden zu werden. Allerdings nicht, wenn sich die Sichtweise der Eu ändert.
Parallel dazu sollte die Türkei ihre Beziehungen zu anderen Ländern natürlich stärken.
Gut so!
Wozu den Europäern in den Arsch kriechen? Wir sind ein Brückenland und haben Verpflichtungen in unserer Umgebung!
Wir sollten uns sowieso vermehrt nach Osten wenden!
stimme ich dir voll zu!!
zudem ist es langsam zeit die "türkische union"zu gründen!
wir haben es eh jahrelang verpasst,durch noch stärkere beziehungen zu unseren brüderstaaten diese union zu gründen!
Obwohl ich ganz klar gegen den Eu Beitritt oder dem Fortführen der Verhandlungen unter diesen Bedingungen bin, glaube ich schon, dass die Türkei alles daran setzen sollte um stärker an die Eu gebunden zu werden. Allerdings nicht, wenn sich die Sichtweise der Eu ändert.
Parallel dazu sollte die Türkei ihre Beziehungen zu anderen Ländern natürlich stärken.
Leute, daß die Türkei im "Osten" aktiv ist, habe ich schon vor 10 bzw. 12 Jahren in Georgien und Usbekistan beobachten können. "Und das ist auch gut so." Niemand, der in der EU bei klarem Verstand ist, wird auf diese Scharnierfunktion verzichten wollen.
"Europa verliert die Türkei"? Wishful thinking unserer amerikanischen Freunde. Weder verliert Europa die Türkei, noch umgekehrt, seid da mal sicher.
stimme ich dir voll zu!!
zudem ist es langsam zeit die "türkische union"zu gründen!
wir haben es eh jahrelang verpasst,durch noch stärkere beziehungen zu unseren brüderstaaten diese union zu gründen!
So sehr ich mir das auch wünsche, glaube ich daran nicht. Um so etwas anzustreben sollte die Türkei wirtschaftlich und technologisch fortgeschrittener sein als sie jetzt ist. Dies sei damit begründet, das sie diesen Ländern dadurch ein erstebenswertes Vorbild sein soll. Und nicht zu vergessen ist der immer noch herrschende russische Einfluss in diesen Ländern.
die zukunft liegt im osten... der westen verfällt.
Noch sind wir euch ja gut genug...
Der Schakal
05.04.07, 21:33
Noch sind wir euch ja gut genug...
Wer ist "euch"?
Wer ist "euch"?
Und wer ist "wir"?
Kemal-Pasa23
05.04.07, 23:06
auf ein europa, dass ohne bedenken wortwörtlich auf uns geschissen hat, indem es zypern zum mitglied machte, kann die türkei verzichten!
einem europa, dass zum aller ersten mal in der menschheitsgeschichte einer nation einen völkermord zuschreibt, ohne irgendwelche nachforschungen zu betreiben, kann man nicht vertrauen!
die derzeitigen handelsbeziehungen reichen doch vollkommen aus, wozu mitglied werden???
ich wünsche mir so sehr, das die türkei nach all den demütigungen selbst vom verhandlungstisch zurücktritt!
wir haben schon genug zeit vergeudet, der osten boomt!
russland, china, südkorea, japan, der kaukasus...
wer wird in 20 jahren noch nach europa fragen???
wir müssen außenpolitisch viel aktiver werden, ansonsten heisst es in naher zukunft wieder nur "der alte mann vom bosporus"!!!
Abbas Mirza
05.04.07, 23:56
Mal sehen welch geniale Strategie sich Tagip und Abdul da ausgedacht haben :rolleyes:
gabs da nicht vor nicht allzu langer Zeit schonmal solch eine Nachricht von wegen die Türkei orientiere sich nun mehr in richtung der arabischen Länder?
Ich weiß nicht ob Türkei stark genug ist um sich aus eigener Kraft richtung Osten zu wenden.. schlecht wäre es sicher nicht. Je reicher die Nachbarn durch den handel werden desto eher kommt die region mal in Schwung.
wieviele Menschen türkischer Nationalität arbeiten eigentlich in den Ländern des Ostens ? Ist diese Zahl gestiegen?
Daran kann man vielleicht einen Orientierungstrend erkennen ?
Also weniger gehen in den Westen mehr gehen in den Osten wäre wohl ein starkes Indiz.
Aber deshalb geht Europa wohl nicht zugrunde, denn Europa handelt auch mit dem Osten und ich denke mal ist auch ein sehr wichtiger Absatzmarkt für die Produkte des Ostens.
Insofern, es würde sich für Europa nicht so viel ändern wenn die Türken sich woanders hinorientieren, oder? Also ich erkenne darin keinen Sargnagel für Europa, ich denke sogar wirschaftlich ist es erst der Anfang für Europa.
Noch sind wir euch ja gut genug...
umsonst geht nur die sonne auf karim :lach: ...
Grünes Licht für Handelsbüro in Kuwait (http://news.northcyprus.de/?p=183)
4. April 2007 http://www.cnnturk.com/images/turkiye/erdooohbr.jpg
Der Premierminister des Emirats Kuwait, Nasser Al-Mohammed Al-Ahmed Al-Sabah, hat bei seinem Besuch in Ankara zusammen mit dem türkischen Premier, Recep Tayyip Erdoğan, eine Pressekonferenz gegeben, wo eindeutig hervorging, das die Türkische Republik Nordzypern Vorbeitungen treffe ein staatliches Handelsbüro im Emirat einzurichten. Das Vorhaben wurde von Al Sabah begrüßt und grünes Licht erteilt. Es werde derzeit geprüft, wo sich in Nordzypern Investitionsmöglichkeiten bieten, so aus kuwaitischer Seite. Bei den Gesprächen der beiden Regierungschefs ging es neben der Zusammenarbeit beider Staaten und internationale Beziehungen auch um die Türkische Republik Nordzypern und den Zypern-Konflikt. Al Sabah wird den türkischen Staatspräsidenten Ahmet Necdet Sezer und den Parlamentspräsidenten Bülent Arınç besuchen. Der zypern-türkische Volksgruppenführer und nordzyprischer Staatspräsident, Mehmet Ali Talat, begrüßte diese freundschaftliche Geste Kuwaits. (CNN Türk/Arca Haber Ajansı)
Quelle: The Northcyprus Times
(http://news.northcyprus.de/)
Grünes Licht für Handelsbüro in Kuwait (http://news.northcyprus.de/?p=183)
4. April 2007 http://www.cnnturk.com/images/turkiye/erdooohbr.jpg
Der Premierminister des Emirats Kuwait, Nasser Al-Mohammed Al-Ahmed Al-Sabah, hat bei seinem Besuch in Ankara zusammen mit dem türkischen Premier, Recep Tayyip Erdoğan, eine Pressekonferenz gegeben, wo eindeutig hervorging, das die Türkische Republik Nordzypern Vorbeitungen treffe ein staatliches Handelsbüro im Emirat einzurichten. Das Vorhaben wurde von Al Sabah begrüßt und grünes Licht erteilt. Es werde derzeit geprüft, wo sich in Nordzypern Investitionsmöglichkeiten bieten, so aus kuwaitischer Seite. Bei den Gesprächen der beiden Regierungschefs ging es neben der Zusammenarbeit beider Staaten und internationale Beziehungen auch um die Türkische Republik Nordzypern und den Zypern-Konflikt. Al Sabah wird den türkischen Staatspräsidenten Ahmet Necdet Sezer und den Parlamentspräsidenten Bülent Arınç besuchen. Der zypern-türkische Volksgruppenführer und nordzyprischer Staatspräsident, Mehmet Ali Talat, begrüßte diese freundschaftliche Geste Kuwaits. (CNN Türk/Arca Haber Ajansı)
Quelle: The Northcyprus Times
(http://news.northcyprus.de/)
Eine sehr gute Taktik. WENN die Araber erstmal in die KKTC investieren, wird die EU da nicht lange Zuschauer bleiben wollen.
KKTC ist wirtschaftlich uninteressant, weil es kein grosser Konsummarkt ist.
KKTC ist wirtschaftlich uninteressant, weil es kein grosser Konsummarkt ist.
Das Ziel ist ja auch nicht das nordzypriotische Volk an sich. Man könnte Nordzypern aber zu einem Tourismusort machen und sehr viel Kohle damit verdienen. Wenn die Araber in der Hinsicht investieren, dann werden die Europäer nicht mehr lange zögern, glaub mir...
KKTC ist wirtschaftlich uninteressant, weil es kein grosser Konsummarkt ist.
Es wird auch sicherlich nicht in Konsumgüter investiert. Zypern könnte, angesichts des Konfliktes in Libanon, die Internationalen Geschäftsabwicklungen übernehmen. Als Drehscheibe für "dubiose" Bankabwicklungen ist die KKTC hochinterressant.
irancologne
06.04.07, 19:16
die türkei ist eine natürliche geschichtlichbedingte grossmacht im nahen osten mit ernorm viel einfluss--die eu wird euch niemals reinlassen weil dann die machtverhältnisse kippen---ihr kommt nur rein wenn die kurdistan erschaffen haben und euch den osten abgenommen haben!
sie haben juguslawien zerstückelt--sie werden es bei türken auch versuchen!
deutschland wird das bevölkerungsreichste land in europa bleiben:german: sie werden ihre macht nur mit frankreich teilen---das wars!
die türkei ist eine natürliche geschichtlichbedingte grossmacht im nahen osten mit ernorm viel einfluss--die eu wird euch niemals reinlassen weil dann die machtverhältnisse kippen---ihr kommt nur rein wenn die kurdistan erschaffen haben und euch den osten abgenommen haben!
sie haben juguslawien zerstückelt--sie werden es bei türken auch versuchen!
deutschland wird das bevölkerungsreichste land in europa bleiben:german: sie werden ihre macht nur mit frankreich teilen---das wars!
Aha, dann trennt sich Südaserbaidschan vom Iran und gliedert sich der Türkei an...Dann gleicht sich das wieder aus! :aferin:
Ich befürchte Tayyeap and Abdul ändern gar nichts an ihrer Außenpolitischen Haltung, die höchste Priorität ist bei denen den Arsch für den Westen hinzuhalten.
Die Arabischen Leader vetreten auch nicht das Volk, sieht in der Türkei nicht anders aus.
AKP versucht die Symphatie der Patrioten zu gewinnen, damit sie überhaupt über der Barage bei den anstehenden Wahlen kommen.
Danach ist wieder für 5 Jahre gut Kirsch essen mit der EU, sprich Ausverkauf der Türkei!
Es wird auch sicherlich nicht in Konsumgüter investiert. Zypern könnte, angesichts des Konfliktes in Libanon, die Internationalen Geschäftsabwicklungen übernehmen. Als Drehscheibe für "dubiose" Bankabwicklungen ist die KKTC hochinterressant.
Na ganz toll. Zockerparadies ist es heute schon. Fehlte noch Geldwäsche.
Na ganz toll. Zockerparadies ist es heute schon. Fehlte noch Geldwäsche.
wenn du es nicht übernimmst, werden es andere tuen, so einfach ist es.
in dieser liga spielen u.a. monaco, libanon, malta, liechtenstein und viele kleine inselstaaten mit. wer es nötig hat, wird sich eines dieser länder aussuchen. ethik ist keine relevanz.
Ich befürchte Tayyeap and Abdul ändern gar nichts an ihrer Außenpolitischen Haltung, die höchste Priorität ist bei denen den Arsch für den Westen hinzuhalten.
Die Arabischen Leader vetreten auch nicht das Volk, sieht in der Türkei nicht anders aus.
AKP versucht die Symphatie der Patrioten zu gewinnen, damit sie überhaupt über der Barage bei den anstehenden Wahlen kommen.
Danach ist wieder für 5 Jahre gut Kirsch essen mit der EU, sprich Ausverkauf der Türkei!
Glaubst du wirklich das die nicht über der Barage kommen? Wenn ja, weiss ich auch nicht mehr....
Es ist erstaunlich, wie stur unsere türkischen Politiker versuchen ein Teil
der EU zu werden. Es ist seit über 40 Jahren das selbse Spiel: Die EU
wirft der Türkei immer einen Knochen vor die Schnauze mit dem Versprechen,
dass so und so eventuell, vielleicht, -sehen wir mal- , theoretisch die Türkei
aufgenommen werden soll. Nach kurzer Zeit jedoch tun sie genau das Gegenteil. Paradebeispiel ist die heutige Armenierdiskussion. Nach dem
die PKK jahrelang z.T. auch von den Deutschen unterstützt wurde, mußten
sie das auflecken, was sie ausgespuckt haben und diese Organisation als terroristisch einstufen. Aber das nächste Thema ließ nicht auf sich warten:
Paff! Die Armenier!. Als ob es die vorher nicht gab. Danach Zypern! und dann........, Ach die bösen Türken!.
Europa ist ein Sarg, das sein Sargdeckel derzeit so fest wie möglich zunagelt. Und unsere Schwachmaten wollen unbedingt da rein.
Wir haben soviel Möglichkeiten. Da wäre das Schwarzmeerbündnis (erst letztens wieder halbherzig reanimiert) oder das Asienbündis.
Die ganze Welt schaut nach Asien, nur wir wollen wieder, dass man uns
leere Versprechungen gibt und hinterher wieder ins Gesicht spuckt.
Die Türkei hat seinen ursprünglichen Geist fast verloren. Wir haben aufgrund
unserer sehr alten Geschichte ein Faktor, den wir benutzen müssen.
Der unendliche Horizont und die Grenzenlosigkeit, was das Türkentum vorallem ausmacht. Wir sind für alle offen, sofern sie nicht versuchen ihre
geistige Beschränktheit auf uns zu projezieren. Wir lassen uns nicht wie
kopflose Sardinen in eine Konservendose packen?
Auf was für einer politischen Basis muß dies geschehen ?
Ich bin der Meinung, dass momentan weder westliche Scheindemokratien
oder türkische Trojanische-Fundamentalistenpferde das geeignete System ist für die Türkei. Beide geben vor etwas zu sein, was sie nicht sind.
Die einen berufen sich auf "christliche Werte", die anderen auf "islamische Werte". Leider sieht keiner, dass alle Religionen im Prinzip eins aussagen und anstreben: Einheit.
Der Schakal
07.04.07, 20:36
Und wer ist "wir"?
Die Türkei! Wer denn sonst?
Der Schakal
07.04.07, 20:38
Eine sehr gute Taktik. WENN die Araber erstmal in die KKTC investieren, wird die EU da nicht lange Zuschauer bleiben wollen.
Die sollten den Staat anerkennen und wirtschaftlich investieren. Vieles was kulturell etc. wichtig ist liegt auf unserer Seite, genauso wie die schönsten Strände. Die Ironie ist das die Griechen damit Werbung machen.
Der Schakal
07.04.07, 20:40
Ich befürchte Tayyeap and Abdul ändern gar nichts an ihrer Außenpolitischen Haltung, die höchste Priorität ist bei denen den Arsch für den Westen hinzuhalten.
Die Arabischen Leader vetreten auch nicht das Volk, sieht in der Türkei nicht anders aus.
AKP versucht die Symphatie der Patrioten zu gewinnen, damit sie überhaupt über der Barage bei den anstehenden Wahlen kommen.
Danach ist wieder für 5 Jahre gut Kirsch essen mit der EU, sprich Ausverkauf der Türkei!
Wenigstens schliessen sie ihre Arschbacken mal im Gegensatz zu anderen Regierungen.
Wenigstens schliessen sie ihre Arschbacken mal im Gegensatz zu anderen Regierungen.
Diyalogculardan bahsediyoruz degil mi?!
man muß doch die Realitäten erkennen, oder?
Die Türkei ist nunmal kein kleines Ländle, sondern eine Macht!
überzeugte Europäer findet man selbst in den EU Mitgliedsstaaten nicht unbedingt an jeder Ecke...dazu noch 70 Millionen Türken wo die Hälfte sicher den Westen verabscheut...nein danke, ich will das nicht!
Kemal-Pasa23
08.04.07, 15:43
hab was schönes beim stöbern entdeckt:
http://www.globaldefence.net/kulturen_im_konflikt/islamische_kulturen_und_israel/turkstaaten___tuerkei_233_27.h tml (http://www.globaldefence.net/kulturen_im_konflikt/islamische_kulturen_und_israel/turkstaaten___tuerkei_233_27.h tml)
hier ein ausschnitt davon...
TÜRKISCHE WIRTSCHAFT:
Die türkische Wirtschaft konnte über mehrere Jahre hin mit deutlichen Wachstumsraten aufwarten - und 2005 ein BIP von 340 Mrd. US-$ erwirtschaften. Ein Anteil von 2/3 des BIP entfiel auf den Dienstleistungssektor, wärend die Landwirtschaft - die unser Bild von der (anatolischen) Türkei prägt - nur 12 % zum BIP beitrug. Bisher hat sich das Wirtschaftsleben des Landes - wie bereits im Teil "Regionen" geschildert - im Wesentlichen im Raum um Istanbul und entlang der westlichen Küsten am Mittelmeer abgespielt. Kein Wunder also, dass sich die Türkei wirtschaftlich nach Europa orientierte.
Mit der Eröffnung einer gigantischen, fast 1.800 km langen Pipeline, die "schwarzes Gold" - Erdöl - von Baku am kaspischen Meer über Georgien und Erzurum bis nach Ceyhan ans Mittelmeer pumpt, ist der Osten des Landes und das "zentralasiatische Hinterland" der verwandten Turkvölker Zentralasiens in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Der 4. Juni 2006 - an dem der erste 600.000 Barrel-Tanker beladen wurde - kann vielleicht als Wendepunkt in der Orientierung des Landes verstanden werden.
Die Pipeline ist zum einen ein strategisches Objekt, das die zentralasiatischen Staaten von russischen Transferleistungen unabhängig macht und einen direkten Absatz der gigantischen Ölreserven in den Westen ermöglicht. Über 100 Mrd. Barrel Erdöl und 600 Mrd. Kubikmeter Gas werden im Einzugsgebiet der Pipeline unter dem Kaspischen Meer vermutet, und ab 2007 sollen die Ölfelder Kaschagan (Kasachstan, 40 Mrd. Barrel) und Tengis an die Leitung angeschlossen werden. Über die Pipeline können täglich bis zu 1 Mio. Barrel Erdöl - an Russland und am Nadelöhr Bosporus vorbei - in den Westen gepumpt werden. Dazu kommt eine parallel verlaufende Gasröhre, mit der ab September 2006 auch Gas transportiert werden kann.
Die Pipeline schafft neue Wirtschaftsbeziehungen - und neue politische Allianzen. Der Handel zwischen Aserbaidschan und der Türkei ist bereits von 2003 bis 2004 um 20 Prozent auf rund 500 Mio. US-Dollar im Jahr gestiegen und wird durch den Erdöltransport - an dem die Türkei kräftig verdienen möchte - noch weit deutlicher steigen. Die Türkei entwickelt sich (neben China) zum wichtigsten Handelspartner der türkischen Staaten Zentralasiens.
Die Türkei, Georgien und Aserbaidschan haben sich in einer durch Stahlröhren verbundenen Allianz zusammen getan, die sich am Westen und nicht mehr am russischen Nachbarn orientiert. Georgien und Aserbaidschan arbeiten - zum Ärger Russlands - zunehmend mit NATO-Organisationen zusammen. Über Aserbaidschan hinaus engagieren sich mehrere hundert türkische Firmen inzwischen zunehmend in Turkmenistan, vor allem im Bereich der Energieindustrie. Die Türkei ist dort größter Investor - und zugleich größter Auftragnehmer für staatliche Aufträge. Von Kraftwerken über Öl- und Gasraffinerien bis zur Regierungsgebäuden wird vieles von türkischen Firmen gebaut. Mit einer Verlängerung der Pipeline bis nach Kasachstan wird auch dieser zentralsiatische Staat unabhängiger von russischer Transfermöglichkeit - und neben China wird der Westen zu einem der wichtigsten Abnehmer der zentralasiatischen Öl- und Gasvorräte werden. Der Weg in den Westen führt für die zentralasiatischen Turkstaaten über die Türkei - die somit zu einem natürlichen Verbindungsglied zwischen Europa und Zentralasien wird.
Die Pipeline entlastet Istanbul - im Jahre 2005 wurden (vor allem auf russischen Tankern) rund 150 Mio. t. Rohöl durch die schwierige Wasserstraße transportiert. Fast im Viertelstundentakt schlängeln sich die behäbigen Tanker bisher an Istanbul vorbei. Die Pipeline entlastet Istanbul, mit jedem Tanker, der sein Öl oder Gas aus Ceyhan holt, wird das Risiko eines katastrophalen Unfalls in Istanbul gemildert. Gleichzeitig entstehen im unterentwickelten Osten des Landes neue Wirtschaftsanlagen. Die Türkei - selbst ohne entsprechende Vorkommen - kann nun als Energiekorridor dienen und an der Pipeline die Industrien ansiedeln, die einen hohen Energieverbrauch haben. Ceyhan wird zu einem zentralen Umschlagplatz, ein "zweites Rotterdam", wie der türkische Energieminister Hilmi Gülmer schwärmt.
Ceyhan entwickelt sich zu einem "Energiedrehkreuz" der Osttürkei. Die volle Wiederinbetriebnahme der beiden Ölpipelines nach Kirkuk und Mossul im (kuridschen) Irak wird eine weitere Energiequelle sein, eine zusätzliche Pipeline, die vom russischen Noworissisk über den türkischen Schwarzmeerhafen Samsun nach Ceyhan führen soll, ist inzwischen projektiert - genauso wie die Verlängerung über das Mittelmeer zum israelischen Aschkelon.
Mit der zunehmenden Enttäuschung über eine zögerliche Aufnahme der Türkei in die EU geht also eine Stärkung der Verbindungen zu den türkischen Staaten Zentralasiens einher. Der Fokus der Türkei richtet sich zunehmend nach Osten. Hier werden zunehmend die natürlichen Verbündeten, die natürlichen Allianzen gesehen - der Ruf nach Turan, der Koalition aller türkisch sprachigen Staaten Asiens, wird lauter.
Verbindungen nach Zentralasien:
In Zentralasien stellen sich die Interessen der Türkei und der USA zunehmend gegensätzlich dar.
Die Türkei sieht sich als Förderer einer panturanischen, großtürkischen Idee. In der Konsequenz müssten die Wirtschaftsbeziehungen untereinander gestärkt und die Wertschöpfung für die Produkte der Region auch auf regionaler Ebene gewonnen werden. Die USA dagegen versuchen (nach dem Motto „divide et impera“), den US-Konzernen und damit sich den Zugriff auf die reichen Erdöl- und Erdgasvorkommen in Zentralasien zu sichern. Die zentralasiatischen Staaten sind dabei, dem Weg der Türkei zu folgen. Sie haben erkannt, dass die bisherige Abhängigkeit von Russland nur über China im Osten - oder die Türkei im Westen - beendet werden kann, denn nur dort befindet sich ein Markt für die Produkte der zentralasiatischen Staaten, für Erdöl und Erdgas.
Die Pipeline über Georgien nach Ceyhan ist nur der erste Schritt einer wesentlich intensiveren Erneuerung der uralten Seidenstraße (http://www.globaldefence.net/artikel___analysen/artikel___analysen/eurasien_263_34_7.html) . Eine Transeurasische Bahn soll auf der Route China – Kasachstan – Türkei – Europa (mit einem Tunnel unter dem Bosporus) die beiden historischen Endpunkte der Seidenstraße verbinden. Die Strecke zwischen Istanbul und Ankara soll dabei zu einer Hochgeschwindigkeitstrasse ausgebaut werden. Das EURASISCHE MAGAZIN (http://www.eurasischerverlag.de/artikel/?artikelID=20040512) hat darüber bereits ausführlich berichtet. In Xinjiang (oder Ostturkistan (http://www.globaldefence.net/artikel___analysen/artikel___analysen/dossier_ostturkistan_262_34.ht ml)) - der künftigen Verkehrsdrehschreibe in Chinas Westen - sind die Arbeiten bereits weit fortgeschritten. Nur Der Westen hängt etwas hinterher.
irancologne
08.04.07, 19:48
Aha, dann trennt sich Südaserbaidschan vom Iran und gliedert sich der Türkei an...Dann gleicht sich das wieder aus! :aferin:
das wird sehr schwer wenn ihr keinen osten mehr habt-könnt ihr südazerbaycan nur an nord azerbaycan angliedern---was aber nicht mal die führer der azeri bewegung wollen.wir haben beide mehr zu verlieren als zu gewinnen wenn sich dieser seperatismus durchsetzt!
KKTC ist wirtschaftlich uninteressant, weil es kein grosser Konsummarkt ist.
Das kann sich nach investitionen sehr schnell ändern. Die Insel ist ein Traum für alle die Natur und Erholung haben wollen. Was der Süden(Griechen) kann, können wir Türken, nach Änderung des Statuts, noch viel besser. Des weiteren wird die Insel (Nordzypern) bald mit Trinkwasser aus dem Festland (Türkei)versorgt (http://www.bmlv.gv.at/omz/galerie.php?id=37).
@Karim, wenn man nichts sinnvolles zu sagen hat, ist es manchmal klug gar nichts zu sagen. Sonst spammt man nämlich, was zu einen Forumsausschluss führen kann. Ich weiss, das ist dir scheiss egal. Mir aber auch!
Halte dich an die Regeln.
VanHelsing
05.05.07, 02:56
ich bin der Ansicht, daß die EU versucht, im großen und ganzen die TR, auf fixem Abstand zu halen. Also weder zu sich holen noch loszulassen. Warum nicht loslassen? Weil es die TR dann nicht mehr in seinem Interesse so gut beeinflussen kann. Und ein von der EU wirtschaftlich weitgehend unabhängiges TR, daß nochdazu auf starke Konkurrenz in den neuen Märkten in Asien sein könnte, daß noch dazu muslimisch mit anderen muslimischen Staaten anbandelt, das ist vermutlich das allerletzte was EU möchte. Solange die mächtige europageile und zu vielen Eingeständnissen bereite Führungsschicht am Verhandlungstisch befindet wird EU sehr viel diktieren können, mal um das land für seine eigenen Interessen zu beeinflussen und mal um mit unannehmbaren Forderungen wieder den Fix-Abstand herzustellen.
Interessant! Sehr viele EU-Gegner hier! Komisch- aber die AKP wird von der EU unterstützt! Wann hat denn schon mal die EU uns einen Gefallen getan? Oder wann hat sie denn je mal eine nützliche Kritik geäußt: Zypern?, Armenierproblem, Kurdistan?, Turkmenen im Irak? Meint ihr ein Volk oder eine Politik, die so viel "Achtung" vor ihren Türkischen Mitbürgern hat, wird wohl mehr Respekt für das Land an sich aufbringen aus dem sie kommen?
Das hätte ich auch unter dem Thread über "Gül soll Staatspräsident" werden schreiben können. Ich hoffe einfach nur, dass manche aufwachen und sehen dass diese Partei nicht gerad unser Heil ist. Vor allem dass sie sich in staatliche Institutionen einpflanzen, darf einfach nicht sein, denn diese sollten ein neutraler Ort sein, die dem Volke dienen und nicht das Personal je nach Partei wechseln.
Die Vereinigten Emirate oder Dubei sind auch "reich"- da gehen auch
200 000 Deutsche pro Jahr zum Urlaub- Menschenrechte, Demokratie, etc., interessieren die nicht. In der Technologie machen sie auch Investitionen und Fortschritte, aber SOZIAL oder Gesellschaftlich! scheinen sie es nicht gerafft zu haben, wenn sie überall Kühlanlagen einrichten, damit die Leute Pullis in 40 Grad Hitze tragen- bloss kein Stück Haut zeigen....man hat nichts gegen sie, weil sie alles tun, was ihre Deutschen Herrn & co von ihnen wollen und dazu kann man ideologisch alles was freiheitlich und tolerant ist als "westliche Werte" verkaufen, denn was der "Islam" im Augen der Konservativen Westler sein soll, verkörpern diese Araber ja! Ich hoffe, dass die EU Gegner wenigstens gleichzeitig auch gerafft haben, was für eine Partei die AKP ist. Gegen die Saudis die ihren Herrn und Meistern dienen, hat man ja schliesslich auch nichts.
Und das andere was ich super komisch finde .... manche haben schön verstanden, dass Herr Özdemirs Kommentare zur Deutschen Migrationspolitik oder Innenpolitik verfehlt sind, aber Aussenpolitisch und was die Unterstützung der AKP angeht, sind sie auf einer Linie mit diesem Herrn (ich bin auch inzwischen Meinung, dass dieser Herr zurücktreten sollte!! Das ist aber ein anderes Thema! ))
Türk Devletini yönlendirem, ama kendimce bir karar aldim ve aldigim Ürünlerin bundan böyle ya Japon ya Kore Mali olmasini sart koydum. :rockon:
Nix mehr mit Nokia oder Benz, ist mit völlig Banane ob bei diesen Firmen auch Türken arbeiten.
Aldigim Nokia 2 sene zaten dayanmiyor, Benz`i sormayin sinir krizi geciriyorum! :motz:
Service de bir Motorkapagni acmak icin 450€ aliyorlar! :buuh:
Handy LG zaten, ilerde Araba alacak olursam yerli mali olmiyacagi kesin!
Türkiye de Dogu`ya yönelsin, mümkünse hemen...
Interessant! Sehr viele EU-Gegner hier! Komisch- aber die AKP wird von der EU unterstützt! Wann hat denn schon mal die EU uns einen Gefallen getan? Oder wann hat sie denn je mal eine nützliche Kritik geäußt: Zypern?, Armenierproblem, Kurdistan?, Turkmenen im Irak? Meint ihr ein Volk oder eine Politik, die so viel "Achtung" vor ihren Türkischen Mitbürgern hat, wird wohl mehr Respekt für das Land an sich aufbringen aus dem sie kommen?
Auf ein Wort: Warum sollten wir euch achten, wenn ihr keine Selbstachtung habt. Selbstachtung würde es verbieten, sich dieser (von euch allseits beklagten) Behandlung durch "Volk und Politik" auszusetzen. Ihr wollt die Vorzüge einer modernen Nation, aber lehnt die Bevölkerung ab. Stolz des Luxus halber zu verkaufen wird von uns nicht geachtet.
Wenn durchscheint, daß das Zusammenleben mit uns nicht einzig und alleine durch unser Geld erträglich gemacht wird, stellt sich auch Achtung ein.
Warum die Türkei achten, die sich trotz offenkundiger jahrzehntelanger Ablehung den Europäern aufdrängt? Von einer stolzen Nation ist das nicht zu erwarten.
1. In der EU sind unheimlich viele Staaten vertreten..
2. Noch kein neues Mitglied oder ein Anwärter hat Veränderungen auf der Seite der EU Staaten verlangt, denn diese wollen niemanden von sich aus aufnehmen, sondern NIcht-EU-Staaten wollen gerne von der EU aufgenommen werden.
3.Die Türkei wollte von sich aus aufgenommen werden und ist unzufrieden dass sie bestimmten Kriterien nicht erfüllt.
4.jetzt tut die türkei so, als hätte die eu was zu verlieren wenn die türkei sich nach osten richtet und dreht den spieß um.. die EU kam nicht zur türkei angekrochen..
diese tatsache wird ewig in den herzen der türken stecken und deren ehrgefühl verletzen.. da kann man schreiben, tippen, kreischen und zerreden wie man will.. diese wahrheit bleibt bestehen!
1. In der EU sind unheimlich viele Staaten vertreten..
2. Noch kein neues Mitglied oder ein Anwärter hat Veränderungen auf der Seite der EU Staaten verlangt, denn diese wollen niemanden von sich aus aufnehmen, sondern NIcht-EU-Staaten wollen gerne von der EU aufgenommen werden.
3.Die Türkei wollte von sich aus aufgenommen werden und ist unzufrieden dass sie bestimmten Kriterien nicht erfüllt.
4.jetzt tut die türkei so, als hätte die eu was zu verlieren wenn die türkei sich nach osten richtet und dreht den spieß um.. die EU kam nicht zur türkei angekrochen..
diese tatsache wird ewig in den herzen der türken stecken und deren ehrgefühl verletzen.. da kann man schreiben, tippen, kreischen und zerreden wie man will.. diese wahrheit bleibt bestehen!
Sandkasten Politiker was?
Sandkasten Politiker was?
ändert nix am letzten satz, der übrigens lediglich bezug auf die andern sandkastenförmchenspieler hier nahm :)
1. In der EU sind unheimlich viele Staaten vertreten..
2. Noch kein neues Mitglied oder ein Anwärter hat Veränderungen auf der Seite der EU Staaten verlangt, denn diese wollen niemanden von sich aus aufnehmen, sondern NIcht-EU-Staaten wollen gerne von der EU aufgenommen werden.
3.Die Türkei wollte von sich aus aufgenommen werden und ist unzufrieden dass sie bestimmten Kriterien nicht erfüllt.
4.jetzt tut die türkei so, als hätte die eu was zu verlieren wenn die türkei sich nach osten richtet und dreht den spieß um.. die EU kam nicht zur türkei angekrochen..
diese tatsache wird ewig in den herzen der türken stecken und deren ehrgefühl verletzen.. da kann man schreiben, tippen, kreischen und zerreden wie man will.. diese wahrheit bleibt bestehen!
so ist es nicht ganz richtig.
die eu vorläuferorganisationen luden die türkei zu einen beitritt ein. diverse putsch`s des militär`s und ein falsches nationalgefühl ( man lehnte es doch tatsächlich ab) verhinderten aber einen beitritt.
und jetzt, läuft man dem hinterher.
die türkei hat viel weniger zu verlieren wenn sie sich nach osten wendet als die eu, nicht mal die zollunion ist für die türkei rentabel
so ist es nicht ganz richtig.
die eu vorläuferorganisationen luden die türkei zu einen beitritt ein. diverse putsch`s des militär`s und ein falsches nationalgefühl ( man lehnte es doch tatsächlich ab) verhinderten aber einen beitritt.
und jetzt, läuft man dem hinterher.
die türkei hat viel weniger zu verlieren wenn sie sich nach osten wendet als die eu, nicht mal die zollunion ist für die türkei rentabel
jo wozu dann die ganzen diskussionen? was finden die türkischen politiker dann daran, der eu betreten zu wollen, wenn all das stimmt was du sagst?
PretzelLogic
08.05.07, 13:25
Auf ein Wort: Warum sollten wir euch achten, wenn ihr keine Selbstachtung habt.
Ihr nehme ich an seit die EU, wir die Tüüürken ?
WIR und DIE anderen kommen wir zum Begriff Selbstachtung......
Selbstachtung würde es verbieten, sich dieser (von euch allseits beklagten) Behandlung durch "Volk und Politik" auszusetzen.
Selbstachtung kommt aus einem selber, wir Türken verstehen uns als Europäer, als die Russischen Panzerarmeen noch vor deiner Tür Standen und das Fuldagap bedroht und der Rhein die einzige Barriere gegen den bösen Russen darstellte sahen deine Europäischen Vorväter das offensichtlich genauso, als man den Türken ein Assoziationsabkommen anbot, sie sahen es auch genauso als man der Türkei im Jahre 1999 den offiziellen Kandidatenstatus zuerkannte.
Die Türken setzen sich diesem erniedrigenden Possenspiel deshalb aus weil Sie sich dadurch versprechen von Ihren Verbündeten endlich auf gleicher Augenhöhe anerkannt zu werden.
Sie setzen sich diesem Spiel mit zweierlei Regelwerk deswegen aus weil Sie in Ihrer grenzenlosen Naivität davon ausgegangen sind dass die aufgestellten Regeln für alle Länder die selben sind.
Wie wir inzwischen festgestellt haben ist das leider mitnichten so......
Ihr wollt die Vorzüge einer modernen Nation, aber lehnt die Bevölkerung ab. Stolz des Luxus halber zu verkaufen wird von uns nicht geachtet.
Versteht diesen obskuren Satz jemand?
Wenn durchscheint, daß das Zusammenleben mit uns nicht einzig und alleine durch unser Geld erträglich gemacht wird, stellt sich auch Achtung ein.
Aha, na wenn dass so ist !
Warum die Türkei achten, die sich trotz offenkundiger jahrzehntelanger Ablehung den Europäern aufdrängt?
Aufdrängt?
Offenbar siehst auch du die Realitäten wie Sie sind:
1. Die EU lehnt die Türkei ab
2. Die bösen Türken haben die Frechheit trotz dieser offenkundigen Ablehnung weiterhin in Europa aufgenommen werden zu wollen.
Was für eine Unverschämtheit von den Türken sich da sooooo "aufzudrängen"
Man könnte ja meinen die Türken hätten mit Panzern gedroht.....
Neeee so geht das nicht ! Die sollen Demut und Unterwürfigkeit zeigen und um Ihrer Selbstachtung willen gefälligst einsehen das es nix bringt.
Von einer stolzen Nation ist das nicht zu erwarten.
Doch nichts anderes ist von einer stolzen Nation die an sich glaubt und für seine Bevölkerung alles Menschennotwendige tut zu erwarten:
Es ist von dieser Nation mit Selbstachtung zu erwarten dass Sie sich an ein gegebenes Wort hält.
1. In der EU sind unheimlich viele Staaten vertreten..
Nun um genau zu sein sind es genau siebenundzwanzig Nationen 27 !
2. Noch kein neues Mitglied oder ein Anwärter hat Veränderungen auf der Seite der EU Staaten verlangt, denn diese wollen niemanden von sich aus aufnehmen, sondern NIcht-EU-Staaten wollen gerne von der EU aufgenommen werden.
Aha....
Frage:
Welche Veränderungen der EU werden denn konkret von der Türkei erwartet?
Wer hat der Türkei 1963 ein Assotiationsabkommen angeboten und unterzeichnet?
Wer hat der Türkei 1999 den Status eines Beitrittskandidaten eingeräumt?
3.Die Türkei wollte von sich aus aufgenommen werden und ist unzufrieden dass sie bestimmten Kriterien nicht erfüllt.
Natürlich wollte und will die Türkei aufgenommen werden, seltsamerweise geht die Türkei davon aus dass diese unheimlich vielen Staaten das auch wollten schliesslich haben 15 davon im Jahre 1999 Ihren Willen dazu bekundet.
Vorraussetzung war die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien......
Das die Türkei unzufrieden ist dass einige der Kriterien nach Meinung einiger EU Apparatschiks nicht erfüllt werden ist doch klar, schliesslich macht man ja weiter damit die erfüllt werden.
Was den Türken aufstösst sind nicht diese Kriterien sondern so seltsam sinnleeres Geschwafel über "Priviligierte Partnerschaften" also Pacta Non Sunt Servanda oder was ?
4.jetzt tut die türkei so, als hätte die eu was zu verlieren wenn die türkei sich nach osten richtet und dreht den spieß um.. die EU kam nicht zur türkei angekrochen..
Also kam die Türkei der EU "angekrochen" ?
Wie so Gewürm oder stinkende bettelnde Tölen es zu tun pflegen?!
Lässt tief blicken.......
Was machst du eigentlich in diesem Forum ?
diese tatsache wird ewig in den herzen der türken stecken und deren ehrgefühl verletzen.. da kann man schreiben, tippen, kreischen und zerreden wie man will.. diese wahrheit bleibt bestehen!
Welche Tatsache?
Die das Teile der Europäer meinen die Türkei sollte oder würde gekrochen kommen oder was genau?
Moon du bist wirklich vernunftfrei......
Ich sachs mal so:
Man muss die Türkei nicht mögen, man muss Sie auch nicht in der EU haben wollen aber wenn man sich auf ein Regelwerk verständigt hat und die Erfüllung der Regeln erfolgt ist muss man sich auch an diese Regeln halten.
Wenn man die Türkei nicht in der EU will was ja hier offenkundig der Fall ist muss man der TÜRKEI das sagen offen und ehrlich wie es sich unter Gentlemen gebührt und von hintenherum seltsamste "Argumente" aufzeigen die einer näheren Prüfung nicht standhalten.
Selbstachtung kommt aus einem selber, wir Türken verstehen uns als Europäer, als die Russischen Panzerarmeen noch vor deiner Tür Standen und das Fuldagap bedroht und der Rhein die einzige Barriere gegen den bösen Russen darstellte sahen deine Europäischen Vorväter das offensichtlich genauso, als man den Türken ein Assoziationsabkommen anbot, sie sahen es auch genauso als man der Türkei im Jahre 1999 den offiziellen Kandidatenstatus zuerkannte.
Du vergisst, daß damals die EWG (der Vorläufer der EG und EU) die Assoziation mit der Türkei einging. Das damalige Projekt zielte auf wirtschaftliche Kooperation ab; die Schaffung eines großen Binnenmarktes. Die Vorzeichen haben sich seitdem grundlegend geändert. Das Vorhaben hat eine neue Qualität angenommen.
Dadurch ist das Mitglied Türkei nicht mehr opportun. Deutschland und Frankreich werden sich ihren Rang nicht ablaufen lassen. Niemand - ausgenommen die Briten - ist daran interessiert, die gewohnten Machtstrukturen zu kippen. Du wirst sehen...
Auch sind die Entscheidungen der Europäer nicht frei. Du weisst sicher: Die USA üben massivsten Druck aus, um die Aufnahme der Türkei im Euroclub zu erreichen... fast zu erzwingen. Wirf einen Blick auf die Vorgänge in 2002, als es um den Termin für die Eröffnung der Beitrittsverhandlungen ging. Daß die Türkei die amerikanische Karte gezogen hat, als sich erneut Widerstand gegen den gesamten Türkeivorgang in Europa regte, war natürlich eine bodenlose politische Patzerei, die prompt nach hinten losging. Stichwort: Beitritt Zypern.
Die Türken setzen sich diesem erniedrigenden Possenspiel deshalb aus weil Sie sich dadurch versprechen von Ihren Verbündeten endlich auf gleicher Augenhöhe anerkannt zu werden.
Sie setzen sich diesem Spiel mit zweierlei Regelwerk deswegen aus weil Sie in Ihrer grenzenlosen Naivität davon ausgegangen sind dass die aufgestellten Regeln für alle Länder die selben sind.
Wie wir inzwischen festgestellt haben ist das leider mitnichten so...... Es gibt nur politische Interessen und Ziele, die gewahrt sein wollen. Wer in politischen Vorgängen "fair play" verlangt, wer nicht versteht, daß Regelwerk unter politischen Gesichtspunkten zum Einsatz kommt... interpretiert wird, hat das Wesen der Politik nicht verstanden.
Äußerungen wie "endlich auf Augenhöhe anerkannt zu werden" sind pathetische Worthülsen, bedeutungslos und nur für platte Stimmungsmache geeignet.
Ich würde der Türkei emphehlen, diese masochistische Politik aufzugeben. Beziehungen werden unnötig belastet. Es entsteht Widerwille auf beiden Seiten. "Die Türken sind lästig, die Europäer doppelzüngig."
Den etwas wehleidigen Rest Deines Beitrags lasse ich unter den Tisch fallen, wenn Du erlaubst.
Um nicht im Mißklang zu enden: Ich bedauere dieses Spiel ebenso. Die Türkei würde ich als engen Verbündeten bzw. "Freund" sehr begrüssen, und ich lege es unseren Politiker zur Last, daß dieses Treiben nicht vor Jahren in einer manierlichen Art und Weise beendet wurde - anstatt Katz und Maus zu spielen. Aber ich habe auch kein Verständnis für das Verhalten der Türkei, die immerhin schon zweimal abgelehnt wurde.... Irgendwann muß die Lektion doch gelernt sein. Wie es scheint, ist der Beitritt zur Ehrenfrage verkommen. Solche Dimensionen haben in der Politik keinen Platz.
jo wozu dann die ganzen diskussionen? was finden die türkischen politiker dann daran, der eu betreten zu wollen, wenn all das stimmt was du sagst?
vielleicht fragst du da de politiker persönlich, was sie daran finden.
PretzelLogic
08.05.07, 17:56
Um nicht im Mißklang zu enden: Ich bedauere dieses Spiel ebenso. Die Türkei würde ich als engen Verbündeten bzw. "Freund" sehr begrüssen, und ich lege es unseren Politiker zur Last, daß dieses Treiben nicht vor Jahren in einer manierlichen Art und Weise beendet wurde - anstatt Katz und Maus zu spielen. Aber ich habe auch kein Verständnis für das Verhalten der Türkei, die immerhin schon zweimal abgelehnt wurde.... Irgendwann muß die Lektion doch gelernt sein. Wie es scheint, ist der Beitritt zur Ehrenfrage verkommen. Solche Dimensionen haben in der Politik keinen Platz.
Verde,
ich sag es erneut:
- Die Türkei hat mehr als einmal bekundet Mitglied der EU werden zu wollen!
Was spricht denn eigentlich dagegen dass die EU so wie zuletzt von Erdogan öffentlich angemahnt wurde KLIPP und KLAR zum Ausdruck bringt:
Türkei in der EU ?
JA oder NEIN ?
Also ist es doch mitnichten so dass die Türkei hier am Drücker wäre, die EU muss sagen was sie will und was nicht.
Einfacher gehts doch gar net !
Und sei versichert die USA werden deswegen der EU nicht den Krieg erklären
Verde,
ich sag es erneut:
- Die Türkei hat mehr als einmal bekundet Mitglied der EU werden zu wollen!
Was spricht denn eigentlich dagegen dass die EU so wie zuletzt von Erdogan öffentlich angemahnt wurde KLIPP und KLAR zum Ausdruck bringt:
Türkei in der EU ?
JA oder NEIN ?
Also ist es doch mitnichten so dass die Türkei hier am Drücker wäre, die EU muss sagen was sie will und was nicht.
Einfacher gehts doch gar net !
Und sei versichert die USA werden deswegen der EU nicht den Krieg erklären
Pretzel, die Türkei hat diese Antwort schon erhalten.
Jetzt geht es nur noch darum, den Schwarzen Peter unterzubringen, um nicht als Buhmann dazustehen. Ein sauberes "Nein" wird daher von der EU niemals kommen.
Abbas Mirza
08.05.07, 18:20
Ich habe die Erfahrung gemacht das wen man sich in der Politiker nicht zu weit aus dem Fenster lehnt man am Ende der Sieger ist. Also das beste wäre Neutralität wie die Schweiz lasst doch alle anderen sich kloppen die Türkei sollte neutral souverän und stark auftretten. Was jetzt geschieht ist von einer Party auf der man zu verstehen bekommen hat das man unerwünscht ist zu einer anderen fake-party! Die Türken sollten doch auf ihrer eigenen Party tanzen.
Weder Osten noch Westen!
Pretzel, die Türkei hat diese Antwort schon erhalten.
Jetzt geht es nur noch darum, den Schwarzen Peter unterzubringen, um nicht als Buhmann dazustehen. Ein sauberes "Nein" wird daher von der EU niemals kommen.
europa wird so oder so als buhmann dastehen. für ein sauberes nein sind sie mind. 20 jahre zu spät. man hätte nicht immer wieder neue forderungen bringen sollen in der hoffnung das die türkei daran scheitern würde.
europa wird so oder so als buhmann dastehen. für ein sauberes nein sind sie mind. 20 jahre zu spät. man hätte nicht immer wieder neue forderungen bringen sollen in der hoffnung das die türkei daran scheitern würde.
Es braucht keine neuen Forderungen, um die Türkei vor ein unlösbares Dilemma zu stellen. Die Forderungen an die Türkei sind dieselben, die alle anderen erfüllen müssen. Nur haben sich andere Staaten nicht in eine solche Situation laviert wie die Türkei. Zypern etc. Noch haben sie so schwierige interne Zustände.
Wer den polit. Schaden haben wird bleibt abzuwarten. Die Türkei ist angreifbar, in der defensive - und die Europäer sind von Hause aus politisch sehr versiert.
PretzelLogic
08.05.07, 19:04
Pretzel, die Türkei hat diese Antwort schon erhalten.
Jetzt geht es nur noch darum, den Schwarzen Peter unterzubringen, um nicht als Buhmann dazustehen. Ein sauberes "Nein" wird daher von der EU niemals kommen.
Siehste Verde,
da samma doch Dáccord wir verstehen uns, und der Türke auf der Strasse versteht uns auch.
Wer den schwarzen Peter bekommt wird die Zeit zeigen, die Türkei erwartet ne Klare Ansage und über kurz oder Lang wird die EU Farbe bekennen müssen........
Wir werden sehen wie die EU dann dasteht........
Auf jeden Fall ist es nicht die Türkei die ummen Heissen Brei Sabbert und von einem Fuss aufn anderen Tritt wie jemand der Dringend mal Pissen müsste.
Die EU ist es und die EU muss sich jedesmal vorhalten lassen:
Watt iss nu Gehts weiter oder Nicht ein JA oder NEIN reicht.
In beiden Fällen geht die Welt nicht unter.
Es braucht keine neuen Forderungen, um die Türkei vor ein unlösbares Dilemma zu stellen. Die Forderungen an die Türkei sind dieselben, die alle anderen erfüllen müssen. Nur haben sich andere Staaten nicht in eine solche Situation laviert wie die Türkei. Zypern etc. Noch haben sie so schwierige interne Zustände.
Wer den polit. Schaden haben wird bleibt abzuwarten. Die Türkei ist angreifbar, in der defensive - und die Europäer sind von Hause aus politisch sehr versiert.
die forderungen sind die gleichen:brüll:
hat man beim beitritt griechenlands von denen verlangt sich zuerst mit den nachbarn zu versöhnen?
hat man das von zypern verlangt?
hohe arbeitslosigkeit, menschenrechtsverstösse, korupte regierungen, all das war bei der aufnahme der emaligen ostblockstaaten kein thema ( siehe polen,slowakei über 10% arbeitslose bulgarien mit ihrer mafiaregierung rumänien mit ihrer unterdrückerischen minderheitspolitik)
hätte die eu wirklich für alle staaten die gleiche messlatte, dann wäre ausser malta, tschechien die baltischen staaten und slowenien keiner der heutigen neumitglieder dabei.
wer den schaden haben wird, das werden wir sehen. aber nicht heute oder morgen oder in 2 jahren. in einem jahrzent wird es sich zeigen, wo die eu steht und wie sie steht.
die türkei soll sich auf ihre wirtschaft konzentrieren und schauen das die wachstumsrate weiterhin hoch bleibt.
@carekanli
Der Forderungskatalog ist in jedem Fall derselbe. Aber der politische Wille? Wo kein Wille, da kein Weg. Das haben die Türken richtig erkannt.
Und das ist alles, was zu diesem Thema gesagt werden muß.
Gerecht? Nö. Wäre die Türkei nicht so groß, würde es anders aussehen, da bin ich sicher.
@Pretzel
Jau, die Welt dreht sich weiter. Darum bitte keinen Rumpelstilzchentanz um Europäer mit Druck auf der Blase. Die Aufregung ist verräterisch.
Hier tänzelt niemand nervös umher. Theater fürs Wahlvolk. Genauso wie in der Türkei, wenn mal ordentlich auf den Tisch gehauen wird. ;) Wer lässt sich davon schon beeindrucken.
Wäre die Türkei nicht so groß, würde es anders aussehen, da bin ich sicher.
So sieht's aus.
deryatulga
08.05.07, 23:12
[quote=Tam;326060]So sieht's aus.[/quote
Einsamkeit ist der Preis der Grösse!:türkiye::gewalt::europ e:
[quote=Tam;326060]So sieht's aus.[/quote
Einsamkeit ist der Preis der Grösse!:türkiye::gewalt::europ e:
Genau, damit muss man leben...:)))
Türkiye, son ve büyük bir hesaplaşmaya doğru gidiyor.
Bu ülke korkulduğu gibi ırka ya da dine dayalı bir bölünme yaşamadı.
Daha korkunç ve daha temel bir bölünmeyle sakatlandı.
Cumhuriyet boyunca süren “kültürel bölünme” artık iyice keskinleşti.
Şimdi bir yanda, ayakkabılarını sokak kapısının önünde çıkaran, kadınlarının başını örttüğü, erkeklerinin sokağa pijamayla da çıkabildiği, erkek çocuklarının kahveye gittiği, kızlarının tam bir baskı altında yaşadığı, türküyle arabesk arası bir müzikten hoşlanan, belki de hiç kitap okumamış, hiç dansetmemiş, hiç karı koca birlikte lokantaya gitmemiş, hiç tiyatro seyretmemiş, evlerinde floresan lamba yakan, iyi eğitim alamamış, dini inançları kuvvetli kalabalık bir kitle var.
Diğer yanda ise kız lisesiyle Robert Kolej yelpazesinde eğitim görmüş, bir düğün salonunda ya da kolej partisinde dansetmiş, sinemaya giden, çok fazla olmasa da kitap okumuş, müzik zevki pop şarkılarla klasik müzik arasında dolaşan, evi nispeten daha zevkli döşenmiş, kızların flörtüne izin verilmese bile göz yumulan, Allah’a inanan ama ibadete pek aldırmayan, kadınlarının başını örtmediği, şarabın kalitesinden pek anlamasa da kadın erkek bir arada gidilen bir gezmede içki de içmiş, gazetelere bakan, magazin haberlerini izleyen, kendini birinci gruba kıyasla çok gelişmiş hisseden, entelektüel düzeyi çok yüksek olmasa da okumuş yazmış, Batı standartlarına yakın bir grup var.
Bu iki grubun yaşam tarzı birbirinden kopuk.
Onları, Batı’daki sınıflar arasında ortak bir zevk yaratan kilise müziği, dini resimler, İncil’in sinemalara bile yansımış hikayeleri gibi birleştirecek kültürel bir zemin yok.
Hayatları, zevkleri, inanışları birbirinden farklı.
Hatta birbirine düşmanca.
Birinci grup Cumhuriyet boyunca horlanmış, aşağılanmış, itilip kakılmış.
Şimdi bu grup siyasal olarak örgütlendi. Kalabalıklar. Ve her seçimi kazanacak siyasi bir güçleri var artık.
İkinci grup ise azınlıkta. Ve artık bir daha seçim kazanma ihtimalleri yok.
Bu noktada da tarihi bir paradoks ortaya çıkıyor.
Daha Batılı olan “ikinci grup”, Batı’nın siyasi değerlerini kabul ederse bir daha asla iktidarı ele geçiremeyeceğini bildiği için Batı’ya ve Batı’nın demokratik değerlerine düşman oluyor.
Yaşam tarzı olarak Batı’ya düşman olan kesim ise iktidarı ancak Batı’nın kriterlerini kabul ederek ele geçirebileceğini bildiği için Batı’yla ilişkileri geliştirmek ve demokrasiyi kabullenmek istiyor.
Bu kültürel parçalanmada “ordu” önemli bir role sahip.
Eğer, birinci grubu desteklerse ve Batı’nın demokrasisi burada kabul görürse, ordu da iktidarını kaybedecek.
Aslında birinci grubun çocuklarından oluşan ordu, kendi iktidarını sürdürebilmek için, kendisine benzemeyen ikinci grupla işbirliği yapıyor. Bir anlamda kendi köklerine ihanet ediyor.
Bu iki grup siyasi iktidar için son kez çarpışmak üzere hareketlenmiş gözüküyorlar.
Birinci grup ekonomik olarak da güçlü artık, Anadolu’da üretim yapıyor, “devletle” arası iyi olmadığı için malını dış dünyaya satıyor. Para kazanıyor. Siyasi örgütünü destekliyor.
İkinci grup parasal güç olarak da kuvvetli değil.
Dış dünyayla iş yapan, dışardan borçlanan büyük burjuvazi, Türkiye’nin ancak demokrasiyle normalleşebileceğine inanan entelektüel kesim, devletin yapısının değişmesi ve dünyayla bütünleşmesi gerektiğini düşünen bir grup bürokrat, birinci grubun destekçileri.
Yargı, ordu, bürokrasinin önemli bir kısmı ikinci grubun arkasında.
İkinci grup, siyasetle, demokrasiyle iktidarı elinde tutmasının mümkün olmadığını kavradığından şimdi siyaset ve demokrasi dışında bir çözümün peşinde.
Cumhurbaşkanı seçimi kavganın keskinliğini ve iki tarafın niyetlerini açıkça ortaya koydu.
Ordu destekli ikinci grup artık seçim de istemiyor.
Ve darbe söylentileri gittikçe artıyor.
Cuntalardan söz ediliyor.
Peki, darbe olursa ne olur?
Yaşam tarzı Batı’ya daha yakın olan grup orduyla birlikte iktidara gelir ve Batı’nın desteğini kaybeder.
Avrupa buna kesinlikle karşı çıkar.
Amerika her zamanki pragmatizmiyle, Kuzey Irak ve Ortadoğu politikalarını desteklemesi karşılığında darbeyi kabullenebilir aslında. Ama Amerika’nın önünde de ciddi bir engel var. “Demokrasi getireceğim” diye Irak’ı işgal eden bir ülke, dünyaya ve kendi kamuoyuna Türkiye’deki “darbeyi” niye desteklediğini açıklayamaz. Ve Irak faciasından sonra ikinci bir “zorlamayı” gerçekleştirecek gücü yok. İstese de istemese de darbeye karşı çıkacak.
Silahını ve parasını Batı’dan alan bir ordu ve ülke, Batı’dan koptuğunda ne yapacak?
Sanırım uzun zamandır bunu düşünüyorlar ve korkarım bunun cevabını buldular.
Türkiye’de darbe olursa, tarihte bugüne kadar hiç gerçekleşmemiş yeni bir oluşumla karşılaşacak dünya.
Türkiye, olası bir darbeden sonra, Rusya ve İran’la ortaklık kurmak isteyecek.
Silahı, enerjiyi ve parayı bu iki ülkeden alacak.
Rusya’yla İran’ın elindeki doğal gaz, petrol ve nükleer güç, Türkiye’yi bir süreliğine de olsa ayakta tutmaya yeter.
Ama Rusya, Türkiye, İran bloku dünyanın bütün dengelerini değiştirir.
Ortadoğu’nun kontrolünü tümüyle ele geçirir.
Avrupa’yı küçük kıtasına hapseder.
Kafkaslar’ı, Afganistan’ı, Pakistan’ı kendi gücüne katar.
Müslüman dünyayla yakın bir ilişki kurar.
Petrol kaynaklarına egemen olur.
Çin’le işbirliği yapabilir.
Bu gelişme, Avrupa, Amerika ve biraz da Japonya’dan oluşan “Batı”nın dünyadaki etkinliğini inanılmaz bir biçimde azaltır.
Yeni blok asker, enerji ve para açısından çok güçlenir.
Böylece, Türkiye’deki çatlama dünyada büyük bir çatlamaya yol açar.
Eğer Üçüncü Dünya Savaşı çıkacaksa, sanırım, bu çatlamadan çıkar.
“Asla böyle bir şey olmaz” diyebilirsiniz… Niye olmayacağına dair elinizde çok kuvvetli veriler varsa, söyleyin.
Ama, ya olursa… Ki bana çok mümkün geliyor.
O zaman ne yapacaksınız?
Bugün Türkiye’de kamplaşan ve bölünen insanların da…
Türkiye’yi Avrupa dışına itmeye çalışan, eski bir imparatorluk olmanın bir yanıyla çok görkemli, bir yanıyla çok zayıf mirasına sahip olan bir ülkeye küstahça davranan, işbirliği yerine “başöğretmenlik” yapmaya kalkan Avrupa’nın da…
Türkiye politikasında “ikili” oynayıp, kurnazlık ettiğini sanan Amerika’nın da…
Bu senaryoyu bir düşünmesini isterim doğrusu.
Türkiye’de yaklaştığı görülen kanlı bir çatışmanın bütün dünyayı yakması sandığınız kadar uzak bir ihtimal değil.
Hiç unutmayın ki ilk dünya savaşı tek bir tabancanın patlamasıyla başlamıştı.
07 Mayıs 2007 Pazartesi
(Ahmet Altan)
Türkiye, son ve büyük bir hesaplaşmaya doğru gidiyor.................
07 Mayıs 2007 Pazartesi
(Ahmet Altan)
Darauf hoffe ich ja fast selbst, das es endlich mal zu einem Bing Bang kommt.Ein Kräftiges Gewitter hat schon manch stickige Luft gereinigt.
Dann würden endlich klare Verhältnisse herschen.
Nur gibt es da ein Problem, die Zukunft dieser Länder ist stark ungewiss.
Russland : was Passiert nach Putin oder nach seinem Nachfolger ?
Iran : Könnte es zu einer Revulution kommen ?
Turkmenenstaaten : Weiss ich ehrlich etwas wenig darüber, gibt bessere Profis auf dem Gebiet. ABer denke auch nicht gerade Demokratie Stark.
China : Da wird es auf jeden fall knallen, das kann nicht so lange gut gehen. Auch sehr ungewisse geschichte, es ist quasi über die Leute im Hintergrund kaum was bekannt.
Inwiefern kann man sich da auf eine Stabile Aussenpolitik verlassen ? Und das wirds die erste Zeit extrem brauchen.
CHATinCEViZ
06.09.07, 11:44
Gürcistan'a giriş için kimlik yetecekGürcistan'a yapımı tamamlanacak özel bir terminalden Türkler nüfus cüzdanlarını göstererek giriş yapabilecek.
Bu yıl 76'ncısı düzenlenen İzmir Enternasyonal Fuarı kapsamında yapılan Gürcistan iş günlerinde, bu ülkedeki yatırım fırsatları anlatıldı. Acaristan Bölgesi'nin Çevre Bakanı Iraklı Goradze ile Turizm Bakanı Temur Dlasamidze Türk yolcuların önümüzdeki yıldan itibaren pasaportsuz olarak Gücistan'ın Batum kentine uçabileceğini söyledi. Acaristan, Gürcistan'ın güneybatısında yer alan özerk bir cumhuriyet ve merkezi yönetime tâbi.
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