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Gök Türk
19.04.07, 23:43
Deutsche studieren am Arbeitsmarkt vorbei

Trotz bester Job-Chancen sind junge Leute kaum für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Eine Studie, die WELT ONLINE vorliegt, bekräftigt diesen Trend. Die Wirtschaft klagt schon jetzt über Wachstumseinbußen aufgrund mangelnder Fachkräfte.


Am liebsten würde Cara Mediendesignerin werden. Die 19jährige macht ihr Abitur am Marianum in Warburg. Nächste Woche hat sie ihre letzte Prüfung. Wenn es mit den Medien nicht klappt, dann kann sie sich auch vorstellen, Hotelmanagerin zu werden. Physikerin oder Chemikerin dagegen nicht. Die beiden Fächer hat sie abgewählt. „Das ist mir zu weit weg, zu realitätsfern“, sagt sie. „Da fragt man sich schon, wozu man das eigentlich braucht, diese Formeln und Moleküle.“ So wie Cara sehen das viele.

Trotz bester Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind junge Leute nur schwer für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Vor allem Frauen zeigen diesen Studienfächern die kalte Schulter. Die Wirtschaft klagt schon jetzt über Wachstumseinbußen aufgrund mangelnder Fachkräfte. In Zukunft könnte sich das Problem noch verschärfen – dem Exportweltmeister Deutschland geht der Nachwuchs aus. „Wenn es uns nicht gelingt, mehr junge Menschen für naturwissenschaftliche und technische Fächer zu begeistern, bekommen wir einen riesigen Engpass“, warnt der Präsident Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Ludwig Georg Braun. Jugendliche wollen lieber Lehrer oder Manager werden

Doch eine Besserung ist nicht in Sicht. Das belegt eine aktuelle Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) über die Studierneigung von Abiturienten, die WELT ONLINE vorliegt. „Trotz anhaltend positiver Arbeitsmarktsignale für Ingenieure zeichnet sich für den aktuelle Schulabschlussjahrgang insgesamt keine Trendwende hin zu einer durchgreifend vermehrten Wahl von Maschinenbau und Elektrotechnik ab“, heißt es darin. Die Jugendlichen wollen lieber Lehrer oder Manager werden. Neun Prozent planen ein Lehramtsstudium und acht Prozent wählen Wirtschaftswissenschaften. Maschinenbau (6 Prozent) belegt auf der Wunschskala zusammen mit Medizin nur den dritten Platz. Für Mathematik können sich gerade einmal vier Prozent erwärmen, für Physik und Elektrotechnik sogar nur zwei Prozent. Besonders dramatisch: Nur eine von hundert Abiturientinnen will Maschinenbau studieren. Bei den Männern sind es immerhin elf von Hundert. In den anderen techniknahen Fächern sieht die Lage ähnlich aus: Die Frauen bilden eine verschwindende Minderheit.
Dabei wird Ingenieuren und Mathematikern derzeit auf dem Arbeitsmarkt der rote Teppich ausgerollt. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln kommt auf 48.000 Ingenieursstellen, die in Deutschland in diesem Jahr nicht besetzt werden können. Den höchsten Bedarf melden danach die Dienstleistungsbranche Forschung und Entwicklung, der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Allein der Ingenieurmangel kostet Deutschland 3,5 Milliarden Euro an Wertschöpfung im Jahr.
Am lautesten klagt die Informationstechnologiebranche über einen Mangel an Fachkräften. Branchenverband Bitkom zählt 20.000 offene Stellen, gesucht werden vor allem Softwareentwickler und IT-Berater. Jedes zweite Unternehmen der Branche sah seine Geschäfte beeinträchtigt, weil die Spezialisten fehlen.
Wirtschaft fordert Umdenken in Kindergärten und Schulen

Wie aber lässt sich der Nachwuchsmangel bekämpfen? Die Wirtschaft fordert ein schnelles Umdenken in Kindergärten und Schulen. „Kinder müssten frühzeitig und kontinuierlich mit techniknahen Fächern in Berührung kommen. Schon in der Grundschule sollen Kinder an Naturphänomene geführt werden, fordert DIHK-Präsident Braun. „Mit spannenden Versuchen, Schnupperkursen und Praktika könnte man die Neugier der Schüler an Naturwissenschaften wecken.“ Auch Bildungsforscher plädieren für neue Methoden bei der Vermittlung natuwissenschaftlicher und mathematischer Fächer. Professor Albrecht Beutelspacher, Mathematiker an der Universität Gießen, fordert schon lange eine Reform der Lehrerausbildung. „Eine Gleichung ist keine Schikane“, sagt Beutelspacher. Allerdings würde das Fach Mathematik an den Hochschulen in Deutschland zu abstrakt gelehrt. „Man lernt irgendwelche Regeln und Formeln und wendet diese auch an, aber sie bedeuten einem nicht wirklich etwas“, so Beutelspacher. In Gießen laufe es anders: „Wir beginnen mit anschaulichen Experimenten, also mit realen Erfahrungen, und kommen dann erst zu mathematischen Beschreibungen und eben nicht umgekehrt.“ Die Abbrecherquote unter seinen Studenten ist inzwischen drastisch gesunken.

In vielen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern brechen rund ein Drittel der Studienanfänger das Studium ab. Es sind auch diese hohen Abbrecherquoten, die viele Jugendliche von einem Studium des Maschinenbaus oder der Elektrotechnik abschrecken. Abschreckend muss für Jugendliche auch die Treffsicherheit der Jobprognosen sein. Anfang der 90er Jahre wurde davor gewarnt, Lehrer zu werden. Heute werden Pädagogen händeringend gesucht. Zu Jahrtausendwende waren Informatiker hoch im Kurs. Da der heimische Nachwuchs nicht reichte, sollten per Greencard ausländische Spezialisten angeworben werden. Nach dem Platzen der New-Economy-Blase standen dann viele Computerspezialisten auf der Straße – und die Zahl der Informatikstudenten ging drastisch nach unten. Heute sind sie wieder gefragt – aber wer weiß, was in fünf Jahren ist, wenn die Studienanfänger von heute ihr Diplom in der Tasche haben. Prognosen hin oder her: Insgesamt sind die Chancen für Hochschulabsolventen auf dem Arbeitsmarkt sehr gut – ob sie nun Sprach-, Geistes- oder Ingenieurwissenschaften studieren. Die Arbeitslosenquote der Akademiker stieg auch in Zeiten der Rezession und Massenarbeitslosigkeit nie über fünf Prozent. Auch die viel beschworene „Generation Praktikum“ ausgebeuteter Hochschulabsolventen ist, wie jüngste Studien zeigen, nur ein Mythos. Viele Jugendliche richten sich daher bei der Studienwahl nach ihren Neigungen und Interessen, und nicht nach der Arbeitsmarktlage. Pech für die deutsche Wirtschaft. Ihr Arbeitskräftebedarf ist den Jugendlichen bei ihrer Berufswahl egal.

Quelle (http://www.welt.de/politik/article817796/Deutsche_studieren_am_Arbeitsm arkt_vorbei_.html)

nilu
20.04.07, 10:08
hmmm, schön doof....

zumal sie selber dir die tür vor der nase zu knallen, und wenn dann engpässe sind, tja dann schauen sie dumm aus der röhre :D

meine erfahrung: tut uns leid, sie sind für die stelle überqualifiziert:confused:
aha...sie suchen unterqualifiziertes personal verstehe...danke für das gespräch :)

schulungen / div. kurse etc. alles umsonst fragt man sich dann, nun das wissen kann man euch nicht wegnehmen aber was auf dem arbeitsmarkt los ist sieht derbe beschissen aus....

sollen die sich nicht beklagen, dass es mangelt, sie selber sind´s doch schuld, dass sie einem die chance nicht geben sich beruflich weiter zu entwickeln, oder?

Heinz Ballermann
20.04.07, 10:27
Das schlimmste was man als junger Mensch machen kann, ist das zu studieren was der Arbeitsmarkt braucht.
Wenn ich jetzt Maschinenbau studiere bin ich in 5-6 Jahren fertig. Wer weiß bitte was in 6 Jahren ist?
Es gab doch auch öfter diese Hypes bei Ärzten, Maschinenbauern, Juristen. Die Industrie ruft nach Maschinenbau, alle studieren Maschinenbau, am Ende gibt es natürlich einen Überschuss.

Die Bereitschaft der Industrie in die Bildung zu investieren ist zu gering. Es wird zu wenig ausgebildet, Studenten und Universitäten werden wenig unterstützt und es werden kaum Diplomarbeiten im Unternehmen angeboten. Die Unternehmen müssen weitsichtiger Handeln. Wenn ich 100,000 € an eine technische Universität spende, kommt diese Investition natürlich nicht direkt zurück.

Cervantes
20.04.07, 11:14
Maschinebau ist noch auf absehbare Zeit eins der marktrelevantesten Studienfächer, wer da das Grundstudium überlebt hat beste Chance auf einen gutdotierten Job, der Schweinezyklus grunzt nicht in allen Fachbereichen.

Musel
20.04.07, 12:16
der Schweinezyklus grunzt nicht in allen Fachbereichen.

Hast Recht. So ist es auch bei den Juristen. Da gibt es dauerhaft zu viele Absolventen, egal wie der Markt aussieht..... :rolleyes:

Heinz Ballermann
20.04.07, 12:44
Machinenbau war auch nicht immer gefragt. In den 90ern gab es dort noch einen ordentlichen Überschuss.
Wenn die Firmen spezielle Fachbereiche brauchen, müssen sie eben selbst mal mehr aktiv werden. Mehr Lehrlinge, mehr Diplomarbeiten, oder einfach mal Werbung mit knackigen Argumenten machen, die das Sicherheitsbedürfnis der Menschen erfüllen. "Unteschreib einen Vetrag bei Siemens, studier Elektrotechnik und wenn du in 5 Jahren mit einem Schnitt über 3,0 fertig bist, kannst du direkt bei Siemens mit 40,000 brutto anfangen!"

egotoxic
20.04.07, 13:45
Das heutige Lehrsystem beruht darauf, den Schülern einen
Trichter in den Kopf zu pflanzen und dann dort alles -unter
dem Vorwand Allgemeinbildung- reinzustopfen, was
möglich ist. Hinterher erwartet man, dass dann aus dem
ganzen Müll eigenständiges Denken herauskommt, sprich
Reproduktion und Interpretation.
Das einzige was nicht gelehrt wird ist das Denken selbst.

Es gab mal eine Studie, irgendwo unter meinen 1000 Unterlagen
-keine Lust jetzt jetzt zu suchen-, die bewiesen hat das
ein Mensch vor der Einschulung bis zur Hochschulreife signifikant
an Fantasie und visuell-abstraktes Denkvermögen verloren hat.

Genau das wird aber jetzt am meißten gefordert.
Ich weiß noch als ich anfing zu studieren. Dort haben einige
Leute 2 Semester gebraucht, um festzustellen, dass an einer
Uni Selbstständigkeit gefragt ist und es (fast) kein vorgegebenen
Lehrplan gibt. Also ein Widerspruch zwischen Gymnasium und
Uni.

Ich lese desöfteren Managementmagazine und treffe immer
wieder auf Artikle, wo Geschäftsführer über theoriedümpelnde
Fachidioten aus den Unis klagen.

Deshalb ist man auch dazu übergegangen sogenannte
Assesment-Test durchzuführen, die eigentlich nicht direkt
mit der eigentlichen Tätigkeit im Geschäft zu tun haben.

Ich bin damit immer gut gefahren, die Leute von den Personalabteilungen
vorher zu analysieren (per Internetrecherche, Telefon ...etc..), denn
sie sind es schließlich, die über "Leben und Tod" entscheiden.

Darüber hinaus muß man den Job und dessen Anforderungen genau kennen und bei einem Bewerbungsgespräch auch zeigen, dass man
1. Nicht viel Einarbeitungszeit brauch, da man sowieso alles weiß
und gleich anfangen kann zu arbeiten.
2. Die Strukturen ansprechen und den Eindruck vermitteln, das man
genau das Rädchen im System ist, was die suchen, vorausgesetzt man
will überhaupt ein Rädchen sein.
3. Vitamin B

Tam
19.06.07, 21:07
Ob BWL, Politik oder Biologie - immer mehr Hochschulen stellen ihre Studiengänge auf Englisch um. Wo es hapert, helfen Vereine wie die Toastmasters An Deutschlands Hochschulen wird deutsch gesprochen - wer sich mit solchen Vorstellungen hierzulande an einer Universität einschreibt, wird oft schon im ersten Semester eines Besseren belehrt.

Viele Unis bieten ganze Studiengänge in englischer Sprache an, andere zumindest einen Teil ihrer Seminare. Einige private Hochschulen haben ihr Angebot sogar schon komplett auf Englisch umgestellt. So wird der Bachelor „International Business“ an der Cologne Business School ausschließlich in Englisch unterrichtet, genauso wie die neuen Studienschwerpunkte „Management Consulting“ und „Import & Export Management“. Wer hier studieren möchte, muss vorher in einem Test nachweisen, dass Grammatik und Vokabeln sitzen. „Ohne Englisch geht im Wirtschaftsleben gar nichts mehr“, sagt Markus Raueiser, Leiter der Hochschulverwaltung der Cologne Business School. Viele seiner Studenten wollen später im Ausland arbeiten. Egal, ob in China, Spanien oder Frankreich - „die Verhandlungen werden grundsätzlich auf Englisch geführt“, weiß Raueiser.

Wer sich schon an der Hochschule ein verhandlungssicheres Englisch aneignet, hat es deswegen bei der späteren Jobsuche einfacher. Auch mittelständische Betriebe forderten inzwischen von ihren Betriebswirten gute Englischkenntnisse, so Raueiser.

Die Technische Universität Berlin hat schon fünf englischsprachige Studiengänge im Angebot, alle im Master-Bereich. So gibt es dort zum Beispiel den „Master in Geoinformatic Science“ oder den „Master in Urban Management“. Auch in Biotechnologie finden viele Lehrveranstaltungen in Englisch statt. „Ohne Englisch kann man heute nicht mehr studieren“, sagt Wolfgang Müller-Büssow, Leiter der Studienberatung der TU. Das muss er auch seinen Ingenieurs-Studenten sagen, deren Lieblingsfach meist nicht Englisch war.

Für Juristen ist Englisch nicht nur ein Muss, was die Lektüre betrifft. Beim Berufseinstieg geht nichts mehr ohne englisches Fachvokabular. Denn Juristen gibt es viele, da muss man sich von der Masse absetzen. Deshalb bieten einige Universitäten - darunter Passau und Münster - eine fachspezifische Fremdsprachenausbildung an, in der in mehreren Semestern das Fachvokabular vermittelt wird. Das macht sich gut im Lebenslauf und erhöht nebenbei die Chancen, im Auslandssemester an der Universität der Wahl studieren zu können.

„Die Studenten müssen das englische Fachvokabular können, da führt kein Weg dran vorbei“, sagt auch Uwe Holtz, Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Bonn. Im dem Magisterstudiengang werden deutsche und englische Seminare angeboten. Uwe Holtz macht seinen Studenten nach der Präsentation Verbesserungsvorschläge, die Art des Vortrages in der Fremdsprache geht ganz selbstverständlich in die Gesamtnote ein. Das bedeutet mehr Mühe, aber auch mehr Wissen.
Die Universität Heidelberg hat mehrere naturwissenschaftliche Studiengänge umgestellt. „Das ist ein klares Wettbewerbsmerkmal für unsere Universität“, sagt Dr. Andreas Bartz, zuständig für Studium und Lehre in Heidelberg. Die Universität will nicht nur die deutschen Studenten besser ausbilden, sondern auch internationale Studenten anlocken.

„Englisch ist in den meisten Fächern Wissenschaftssprache“, sagt Bartz.
Wem Grammatikkurse und Vokabelpauken zu wenig sind, kann bei den Toastmasters das freie Sprechen lernen. Die Toastmasters sind ein Rhetorik-Verein, der weltweit in fast jeder Stadt Ableger hat. In Köln darf bei den Toastmasters einmal im Monat nur Englisch gesprochen werden. Zu den Treffen kommen Studenten, Berufstätige und Senioren aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen. Auf einer kleinen Bühne in der Mainzer Straße halten sie vorbereitete Reden, aber auch spontane Ansprachen. „Viele haben totalen Bammel, vor einer Gruppe zu sprechen“, erzählt Toastmaster Olaf Utermöhlen, der als Arzt am Uniklinikum Köln arbeitet. Den Toastmasters kommt es in erster Linie auf eine entspannte Atmosphäre an. „Die Leute sollen die Angst verlieren“, sagt Präsident Wolfgang Horbach. Wenn dem Vortragenden das Wort fehlt, hilft das Publikum nach. Jede der Reden wird eingehend beurteilt, immer anhand der Fragestellung „Was kann man besser machen?“. Ähs und Ohs werden genauso gezählt wie Füllwörter. „Es kommt nicht darauf an, ein perfekter Englisch-Sprecher zu werden. Man sollte sich sicher und selbstbewusst ausdrücken können, das ist alles“, so Utermöhlen.


Mehr zum Thema

Schlechtes Schulenglisch aufpolieren (http://www.ksta.de/html/artikel/1179819776693.shtml)

http://www.ksta.de/html/artikel/1179819750591.shtml

Der Schakal
19.06.07, 21:23
Trotz bester Job-Chancen sind junge Leute kaum für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

Ganz Ehrlich. Chemie fand ich in der Oberstufe einfach geil! Wenn ich mathematisch etc. begabter wäre bzw. wenn die Lehrer mehr aus mir herausgeholt hätten, hätte ich mit Sicherheit naturwissenschaftliche Fächer studiert.

Cervantes
19.06.07, 21:33
Nichts gegen die Quelle aber das war doch schon vor 10 Jahren klar (min.!); die nächsten Reisser sind Chinesisch (mach das mal neben einem ordentl. Studiengang und Praktika; grausam!) und je nach Zielgebiet eine der Osteuropäischen Sprachen, Russisch belegen einige meiner Bekannten und holt ganz passabel auf.

Der Schakal
19.06.07, 21:50
Nichts gegen die Quelle aber das war doch schon vor 10 Jahren klar (min.!); die nächsten Reisser sind Chinesisch (mach das mal neben einem ordentl. Studiengang und Praktika; grausam!) und je nach Zielgebiet eine der Osteuropäischen Sprachen, Russisch belegen einige meiner Bekannten und holt ganz passabel auf.

BWL mit Chinesisch. Ein ehemaliger Klassenkamerad macht ein duales Studium. Er muss chinesisch oder arabisch lernen.

moxx
19.06.07, 22:04
Eigentlich doch sehr erstaunlich, dass sich immernoch 6% auf Maschinenbau einlassen.
Ich hatte neulich erst ein Gespräch mit meiner Schwester, die gehört zu den 0,2% der Absolventinnen die Bauingenieur studiern.
Wie soll denn die Abiturienten darauf kommen; in der Schule wird kaum darauf hingewiesen, dass es sowas überhaupt gibt. Mal ein Uni-Tag (den die meisten blau machen) aber sonst?
Ich denke wenn den Schülern mehr davon beigebracht oder besser näher gebracht wird, ist schon um einiges geholfen.

Gökcen
19.06.07, 22:10
Naja wenn es auf den deutschen Arbeitsmarkt ankommt..Der ändert sich ja von Tag zu Tag, darauf würde ich mich nicht verlassen..Man sollte das studieren was einem SPaß macht..Was bringt es wenn ich Informatik studiere nur weil ich ne gute Jobchance habe, aber es macht mir null Spaß??Da sitzt du da 9 Semester und hast kein Bock drauf..nneeee danke..


an die abiturienten unter uns..lasst euch von diesen komischen menschen in der BIZ (BerufsInformationsZentrum) bloß nichts andrehen..Zu mir meinte die Tante ich solle doch eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten machen..Geht euren eigenen Weg

Cervantes
19.06.07, 22:13
BWL mit Chinesisch. Ein ehemaliger Klassenkamerad macht ein duales Studium. Er muss chinesisch oder arabisch lernen.


Oh da kenne ich auch mehrer, v.a. bei priv. Hochschulen in England eine gängige Kombi; auch zu machen wenn die Studieninhalte abgestimmt sind, für ein Vollzeit-Studium samt Praktika und anderen berufsrelevanten Aktivitäten (DinnerParties,SegelTörns, endlich ein vorzeigbares Handicap) ist es aber ein ziemlicher Aufwand, mal sehen ob ich es im 4 . selbst belege:lach: , Freizeit ist was für Lullen.