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Papst empört Indianer in Lateinamerika
Papst Benedikt XVI. hat mit Äußerungen zur Christianisierung Lateinamerikas heftige Kritik unter Indianer-Vertretern ausgelöst. Jecinaldo Satere Mawe von der brasilianischen Indianerorganisation Coiab warf dem katholischen Kirchenoberhaupt am Montag (Ortszeit) Arroganz und Respektlosigkeit vor.
Auch Indianer in Mexiko, Kolumbien und Venezuela äußerten sich empört über den Papst. Benedikt XVI. hatte am vergangenen Sonntag bei der Eröffnung der lateinamerikanischen Bischofskonferenz im brasilianischen Aparecida erklärt, den Ureinwohnern sei durch die Verkündung des Evangeliums keine fremde Kultur aufgezwungen worden. Die Indianer hätten die Christianisierung vielmehr "still herbeigesehnt". "Wir können es nicht akzeptieren, dass die Kirche ihre Verantwortung für die Vernichtung unserer Kultur und unserer Identität nicht anerkennt", sagte Luis Evelis Andrade von der nationalen Ureinwohner-Organisation Kolumbiens.
Ministerin spricht von "Völkermord"
Der mexikanische Menschenrechtler Abel Barrera erklärte: "Es ist eine ethnozentrische, rassistische und wenig respektvolle Sicht der indigenen Kulturen." Die venezolanische Ministerin für indigene Völker, die Indianerin Nizia Maldonado, bezeichnete die Kolonisierung Lateinamerikas als Völkermord. Nach Angaben des katholischen Indianermissionsrates in Brasília wurden allein in Brasilien zwischen 1500 und 2001 etwa 1.470 indianische Volksgruppen ausgerottet. (epd)
http://www.n24.de/politik/article.php?articleId=118921&teaserId=121098
Dieses Mal sind es nicht die Moslems die er empört. :lach:
bu adamda sürekli pot kiriyor, adi cikdi 8´e inmez 7´e misali ;)
papaz demeye bin sahit lazim yahu......
bu adamda sürekli pot kiriyor, adi cikdi 8´e inmez 7´e misali ;)
papaz demeye bin sahit lazim yahu......
Ben severim kendilerini. Görüsleri eski papalarinkinden farkli degil, ama en azindan aciksözlü.
Ben severim kendilerini. Görüsleri eski papalarinkinden farkli degil, ama en azindan aciksözlü.
ben sahsen antipati duyuyorum, din/insan ayrimi yapan birini ben sahsen sevemen, insanlari birbirine bagistirmak dahi baristirmak degil niyeti, dogru acik sözlü ve herseferinde dile getiren biridir (unterschwellig oder direkt)
sanirim kimsenin gözünden kacmiyor kirdigi potlar:rolleyes:
Wenn der so weitermacht verliert er die größten katholischen läder der erde.
Wenn der so weitermacht verliert er die größten katholischen läder der erde.
er ist auf dem besten wege, abwarten und tee trinken....
Wenn der so weitermacht verliert er die größten katholischen läder der erde.
Nicht von ungefähr titelt eine mexikanische Zeitung "die lateinamerikanische katholische Kirche ist Waise".
Im übrigen haben nicht nur "Indianer-Vertreter", wie im N24-Meldung steht, ihre Empörung kundgetan, sondern auch viele Politiker und Historiker des südamerikanischen Kontinenten.
er ist auf dem besten wege, abwarten und tee trinken....
"Schlürfffff" der tee schmeckt heute besonders gut :lach:
Nicht von ungefähr titelt eine mexikanische Zeitung "die lateinamerikanische katholische Kirche ist Waise".
Im übrigen haben nicht nur "Indianer-Vertreter", wie im N24-Meldung steht, ihre Empörung kundgetan, sondern auch viele Politiker und Historiker des südamerikanischen Kontinenten.
mal abgesehen davon, dass der papst das sprachrohr der katholischen kirche wie auch immer ist, ist es doch bedauernswert, wenn jemand wie er als oberhaupt ständig bewusst oder unbewusst ins fettnäpfchen tritt, und statt lob ne tracht tadel kriegt, oder?
imageschaden dritten grades.....dem ist nicht mehr zu helfen...
mal abgesehen davon, dass der papst das sprachrohr der katholischen kirche wie auch immer ist, ist es doch bedauernswert, wenn jemand wie er als oberhaupt ständig bewusst oder unbewusst ins fettnäpfchen tritt, und statt lob ne tracht tadel kriegt, oder?
imageschaden dritten grades.....dem ist nicht mehr zu helfen...
Es ist nicht nur bedauernswert sondern empörend, denn diese vermeintlichen Fettnäpfchen sind nichts anderes, als eine Diffamierung seines Vorgängers. Schließlich hatte sich JP II 1992 für das Verhalten der katholischen Kirche bei der Eroberung und Kolonisierung Mittel- und Südamerikas entschuldigt.
Großer Meister
15.05.07, 22:07
mal abgesehen davon, dass der papst das sprachrohr der katholischen kirche wie auch immer ist, ist es doch bedauernswert, wenn jemand wie er als oberhaupt ständig bewusst oder unbewusst ins fettnäpfchen tritt, und statt lob ne tracht tadel kriegt, oder?
ich glaube, da steckt mehr dahinter. das größte problem der katholischen kirche ist verlust ihrer autorität und ihres einflusses. da versucht der papst, sich zu profilieren und sich von anderen glaubensrichtungen abzugrenzen. er versucht der katholischen kirche ein profil zu geben und sie auch stärker in die öffentliche diskussion und somit auch stärker ins bewusstsein der menschen zu bringen.
er ist zu intelligent und zu erfahren, um ständig ins fettnäpfchen zu treten.
mal abgesehen davon, dass der papst das sprachrohr der katholischen kirche wie auch immer ist, ist es doch bedauernswert, wenn jemand wie er als oberhaupt ständig bewusst oder unbewusst ins fettnäpfchen tritt, und statt lob ne tracht tadel kriegt, oder?
imageschaden dritten grades.....dem ist nicht mehr zu helfen...
na na, der pabst ist vertreter gottes auf erden, und er ist unfehlbar.
eigentlich dürften die katholiken in südamerika ihm nicht widersprechen. :lach:
ich glaube, da steckt mehr dahinter. das größte problem der katholischen kirche ist verlust ihrer autorität und ihres einflusses. da versucht der papst, sich zu profilieren und sich von anderen glaubensrichtungen abzugrenzen. er versucht der katholischen kirche ein profil zu geben und sie auch stärker in die öffentliche diskussion und somit auch stärker ins bewusstsein der menschen zu bringen.
er ist zu intelligent und zu erfahren, um ständig ins fettnäpfchen zu treten.
:rolleyes: klingt paradox...auf der einen seite seine ausfälle auf der anderen seite das hervorheben der katholischen kirche....man kann es auf diplomatische art lösen statt direkt in den porzellanladen.......:o like an elephant *trampel trampel*
Großer Meister
15.05.07, 22:17
:rolleyes: klingt paradox...auf der einen seite seine ausfälle auf der anderen seite das hervorheben der katholischen kirche....man kann es auf diplomatische art lösen statt direkt in den porzellanladen.......:o like an elephant *trampel trampel*
nilu, wenn alles friede, freude, eierkuchen ist, dann verschwinden die religionen in der bedeutungslosigkeit. man muss sich gegen andere abgrenzen und seine andersartigkeit in den vordergrund stellen, damit man wieder so etwas wie eine idenditätsstiftende wirkung für die eigene gruppe erzielen kann.
nilu, wenn alles friede, freude, eierkuchen ist, dann verschwinden die religionen in der bedeutungslosigkeit. man muss sich gegen andere abgrenzen und seine andersartigkeit in den vordergrund stellen, damit man wieder so etwas wie eine idenditätsstiftende wirkung für die eigene gruppe erzielen kann.
um ehrlich zu sein, johannes paul II (gott möge ihn selig haben..) war für mich persönlich ein aufgeschlossener mensch, keine diskriminierung anders gläubigen sowie keine rassenunterschiede, er war stets dazu bedacht, die kommunikation der länder zusammen zu halten und hat diese allein durch sein auftreten gefördert, meinen respekt verzolle ich diesem menschen..
aber keinem benedikt!
:rolleyes: klingt paradox...auf der einen seite seine ausfälle auf der anderen seite das hervorheben der katholischen kirche....man kann es auf diplomatische art lösen statt direkt in den porzellanladen.......:o like an elephant *trampel trampel*
Es ist nur bedingt paradox. Die Linie von Benedikt XVI. ist eine ganz andere als die seines Vorgängers. Während JP II die Zukunft der katholische Kirche in den nicht-europäischen Kontinenten, und speziell Afrika, sah, klammert sich Benedikt an eine veraltete Sicht, wonach Europa das führende katholische Kontinent ist. Sein Ziel ist es Europa wiederzuchristianisieren und seine führende Stellung im Katholizismus wieder herzustellen. Insofern sind seine Fettnäpchen gar nicht mal so tollpatschig wie sie auf dem ersten Blick aussehen.
Großer Meister
15.05.07, 22:25
um ehrlich zu sein, johannes paul II (gott möge ihn selig haben..) war für mich persönlich ein aufgeschlossener mensch, keine diskriminierung anders gläubigen sowie keine rassenunterschiede, er war stets dazu bedacht, die kommunikation der länder zusammen zu halten und hat diese allein durch sein auftreten gefördert, meinen respekt verzolle ich diesem menschen..
aber keinem benedikt!
ich habe ja auch das handeln von benedikt beschrieben. johannes paul war, genau wie du auch sagst, das gegenteil von ratzinger.
Großer Meister
15.05.07, 22:26
Es ist nur bedingt paradox. Die Linie von Benedikt XVI. ist eine ganz andere als die seines Vorgängers. Während JP II die Zukunft der katholische Kirche in den nicht-europäischen Kontinenten, und speziell Afrika, sah, klammert sich Benedikt an eine veraltete Sicht, wonach Europa das führende katholische Kontinent ist. Sein Ziel ist es Europa wiederzuchristianisieren und seine führende Stellung im Katholizismus wieder herzustellen. Insofern sind seine Fettnäpchen gar nicht mal so tollpatschig wie sie auf dem ersten Blick aussehen.
ja, genau das ist auch meine meinung.
Es ist nur bedingt paradox. Die Linie von Benedikt XVI. ist eine ganz andere als die seines Vorgängers. Während JP II die Zukunft der katholische Kirche in den nicht-europäischen Kontinenten, und speziell Afrika, sah, klammert sich Benedikt an eine veraltete Sicht, wonach Europa das führende katholische Kontinent ist. Sein Ziel ist es Europa wiederzuchristianisieren und seine führende Stellung im Katholizismus wieder herzustellen. Insofern sind seine Fettnäpchen gar nicht mal so tollpatschig wie sie auf dem ersten Blick aussehen.
ok klingt logisch...dann ist es eine extreme art und weise die er dann bevorzugt? radikal sein ding durchziehen...
Schön dass er mit dieser heuchlerischen Entschuldigungskultur gebrochen hat. Obwohl es klüger gewesen wäre, die Menschen nicht noch absichtlich vor den Kopf zu stoßen.
Der Papst zeigt den Stoiber in sich !!!!:brüll: :brüll:
theinsider
15.05.07, 22:46
man kann es auch pragmatisch sehen...ratzinger ist ein übergangspapst. die katholische kirche war (ist) noch nicht bereit sich auf weiterführende und öffnende schritte einzulassen, die jp second auf seine art eingeleitet hat. die wahl eines südamerikanischen oder afrikanischen kardinales hätte die liberalen, weltoffenen bewegungen innerhalb der katholischen kirche beschleunigt.....ratzinger ist ein vermeintlicher puffer, allerdings wird der "aufschlag auf dem boden der realitäten" nach ratzinger umso heftiger
ok klingt logisch...dann ist es eine extreme art und weise die er dann bevorzugt? radikal sein ding durchziehen...
Auf alle Fälle zielstrebig. Dies ist auch bei anderenen Punkten zu beobachten, die hier in Deutschland kaum erwähnt wurden aber in Frankreich für große Aufregung gesorgt haben.
Schön dass er mit dieser heuchlerischen Entschuldigungskultur gebrochen hat. Obwohl es klüger gewesen wäre, die Menschen nicht noch absichtlich vor den Kopf zu stoßen.
Dabei zeigt ein Mensch doch seine wahre Größe, wenn er fähig ist, sich ehrlich und vom Herzen zu entschuldigen.
die wahl eines südamerikanischen oder afrikanischen kardinales hätte die liberalen, weltoffenen bewegungen innerhalb der katholischen kirche beschleunigt
Dann hast du offenbar noch nie in deinem Leben einen katholischen Afrikaner getroffen. Liberal sieht ganz anders aus, zumal es vor allem auch die afrikanischen Kardinäle gewesen sind, die Benedikt zum Papst gewählt haben. In Südamerika hat die Befreiungstheologie einen recht großen Einfluss, aber wirklich liberal ist die katholische Kirche dort auch nicht. Warum sollte sie auch? Sie besteht seit annähernd 2000 Jahren und es ist Unsinn zu verlangen, dass sie sich alle Jubeljahre an den gerade herrschenden Zeitgeist anzupassen hat.
Auf alle Fälle zielstrebig. Dies ist auch bei anderenen Punkten zu beobachten, die hier in Deutschland kaum erwähnt wurden aber in Frankreich für große Aufregung gesorgt haben.
Dabei zeigt ein Mensch doch seine wahre Größe, wenn er fähig ist, sich ehrlich und vom Herzen zu entschuldigen.
welche punkte mirage? komm da jetzt nicht ganz mit....:o danke vorab...
Dabei zeigt ein Mensch doch seine wahre Größe, wenn er fähig ist, sich ehrlich und vom Herzen zu entschuldigen.
Es ist ein wenig paradox von einem christlichen Oberhaupt zu erwarten sich für die Christianisierung eines Kontinents zu entschuldigen. Auch JP II wird nachts nicht gerade Tränen deswegen vergossen haben, dass die Ureinwohner Teile ihrer indigenen Identität zugunsten des Christentums aufgegeben haben.
Wenn es nur um die nicht gerade christlichen Methoden ginge, die dabei teilweise angewandt wurden, würde ich es verstehen. Aber aus dem Artikel geht in keinster Weise hervor, dass Benedikt diese gutgeheissen oder verteidigt hätte.
welche punkte mirage? komm da jetzt nicht ganz mit....:o danke vorab...
Grob gesagt, die Rehabilitierung der Priester, die teilweise von JP II exkommuniziert wurden, weil sie die Ergebnisse des Konzils Vatikan II radikal ablehnen. Sie wurden durch Ratzinger ganz offiziell in den Schoß der katholischen Kirche zurückgeholt/-empfangen. Sie unterstehen nicht wie üblich dem örtlichen Bischof sondern sind direkt Rom unterstellt.
theinsider
15.05.07, 23:12
Dann hast du offenbar noch nie in deinem Leben einen katholischen Afrikaner getroffen.
..da hast du völlig recht, allerdings hätte es meiner meinung nach eine andere signalwirkung gehabt. wenn aids, hunger und der ausschluss der frauen zur priesterweihe ein vorübergehender zeitgeist ist, hast du natürlich völlig recht.
Es ist ein wenig paradox von einem christlichen Oberhaupt zu erwarten sich für die Christianisierung eines Kontinents zu entschuldigen. Auch JP II wird nachts nicht gerade Tränen deswegen vergossen haben, dass die Ureinwohner Teile ihrer indigenen Identität zugunsten des Christentums aufgegeben haben.
Wenn es nur um die nicht gerade christlichen Methoden ginge, die dabei teilweise angewandt wurden, würde ich es verstehen. Aber aus dem Artikel geht in keinster Weise hervor, dass Benedikt diese gutgeheissen oder verteidigt hätte.
Lese mal bitte alle meine Beiträge wieder genau! JP II hat sich für das Verhalten der Kirche entschuldigt.
Was Ratzinger angeht, ist die N24-Meldung etwas dürftig, aber zum Glück wird in den französischen Medien seit 2 Tagen mehr darüber berichtet. Wenn er leugnet, dass ein Entfremdung, eine Vernichtung der vorkolumbianischen Kultur stattgefunden hat und dass eine fremde Kultur aufgezwungen wurde, ohne dabei auf die Vorgehensweise und somit das Verhalten der katholischen Kirche einzugehen, ist es nicht nur in meinen Augen sondern offensichtlich auch in den Augen von südamerikanischen Historikern eine mindestens stillschweigende Zustimmung dieser Methoden.
Im übrigen wird der Besuch vom Papst in Brasilien als Debakel, totales Fiasko bewertet. Ihm wird Arroganz, Desinteresse und sogar Unkenntnis der Lage vorgeworfen.
Lese mal bitte alle meine Beiträge wieder genau! JP II hat sich für das Verhalten der Kirche entschuldigt.
Was Ratzinger angeht, ist die N24-Meldung etwas dürftig, aber zum Glück wird in den französischen Medien seit 2 Tagen mehr darüber berichtet. Wenn er leugnet, dass ein Entfremdung, eine Vernichtung der vorkolumbianischen Kultur stattgefunden hat und dass eine fremde Kultur aufgezwungen wurde, ohne dabei auf die Vorgehensweise und somit das Verhalten der katholischen Kirche einzugehen, ist es nicht nur in meinen Augen sondern offensichtlich auch in den Augen von südamerikanischen Historiker eine mindestens stillschwiegende Zustimmung dieser Methoden.
Im übrigen wird der Besuch vom Papst in Brasilien als Debakel, totales Fiasko bewertet. Ihm wird Arroganz, Desinteresse und sogar Unkenntnis der Lage vorgeworfen.
ja...das ist schon harter tobak, deshalb wird es auch nicht in deutschen medien breitgetreten.....ich denke die message ist angekommen.....
ja...das ist schon harter tobak, deshalb wird es auch nicht in deutschen medien breitgetreten.....ich denke die message ist angekommen.....
Mein Mann wundert sich schon, dass er im französischen Radio/Fernsehen mehr darüber gehört hat, als in den deutschen.
Mein Mann wundert sich schon, dass er im französischen Radio/Fernsehen mehr darüber gehört hat, als in den deutschen.
:rolleyes: dieses phänomen ist mir gar nicht ma so fremd, schon komisch......
anscheinend heisst in frankreich auch treu dem motto "bad news were good news" was indem fall natürlich nicht DE betreffen mag....
schliesslich ist benny aus de, da kann man sich nicht noch mehr imageschäden an land ziehen..auf unsere nachbarn ist verlass ;)
ja...das ist schon harter tobak, deshalb wird es auch nicht in deutschen medien breitgetreten.....ich denke die message ist angekommen.....
Hallo Nilufar, hier ist der Link zum Bayerischen Rundfunk zu diesem Thema:
http://www.br-online.de/papst/brasilien-reise/index.xml
:)
Hallo Nilufar, hier ist der Link zum Bayerischen Rundfunk zu diesem Thema:
http://www.br-online.de/papst/brasilien-reise/index.xml
:)
danke tam für den link, mir ging es eher darum dass es auf benny wieder ma mächtig kritik gehagelt hat und die kritik nicht in der deutschen medienlandschaft zu worte kam ...irre mich? wenn ja bitte um verbessrung, danke :)
Hallo Nilufar, hier ist der Link zum Bayerischen Rundfunk zu diesem Thema:
http://www.br-online.de/papst/brasilien-reise/index.xml
:)
Da haben die bayrischen Freunde aber schön hohl und einseitig berichtet. Kein Hinweis, darüber wie der Besuch und seine Worte angekommen sind. Schließlich nahm er auch an der lateinamerikanischen Bischofskonferenz und auch diese Herren waren nicht unbedingt erfreut über seine Äußerungen.
danke tam für den link, mir ging es eher darum dass es auf benny wieder ma mächtig kritik gehagelt hat und die kritik nicht in der deutschen medienlandschaft zu worte kam ...irre mich? wenn ja bitte um verbessrung, danke :)
Da hast Du Recht: Kritik kam nicht rüber.
Wenn der so weitermacht verliert er die größten katholischen läder der erde.
Das läuft jetzt schon. Dieselben Evangelikalen, die z.B. in der Türkei und im Sudan missionieren, halten in Lateinamerika bereits jetzt so reiche Ernte, das die katholische Kirche darin ein Problem sieht.
Der Papst zeigt den Stoiber in sich !!!!:brüll: :brüll:
Obwohl ich Benedetto im Prinzip sehr schätze: der war gut!!!
man kann es auch pragmatisch sehen...ratzinger ist ein übergangspapst. die katholische kirche war (ist) noch nicht bereit sich auf weiterführende und öffnende schritte einzulassen, die jp second auf seine art eingeleitet hat. die wahl eines südamerikanischen oder afrikanischen kardinales hätte die liberalen, weltoffenen bewegungen innerhalb der katholischen kirche beschleunigt.....ratzinger ist ein vermeintlicher puffer, allerdings wird der "aufschlag auf dem boden der realitäten" nach ratzinger umso heftiger
Sorry to disagree, aber die beiden mögen sich in der Form unterschieden haben: in der Sache waren sie immer einer Meinung, auch wenn JP II das massenkompatibler rübergebracht hat.
Mein Mann wundert sich schon, dass er im französischen Radio/Fernsehen mehr darüber gehört hat, als in den deutschen.Die Sache mit den Indianern habe ich auch nur bei den Franzosen gesehen. Gewundert hat's mich nicht.
Erstens sind die Franzosen sowieso ungeheuer kirchenkritisch eingestellt, viel mehr als die Deutschen. Jenen fehlt der politisch korrekte Respekt vor der Amtskirche vollkommen und diese Symbiose zwischen Staat und Kirchen gibt es dort ebenfalls nicht.
Zweitens läuft in Deutschland seit einiger Zeit der mediale Wertekrieg gegen alles "Fremde". Da wird man den "deutschen" Papst keinesfalls in ein schiefes Licht stellen wollen. Außerdem interessieren die Empfindlichkeiten der Urwaldindianer hierzulande nicht viel.
Die Erfahrung mit der Auseinandersetzung über die Papstäußerung zur Vernunft in der Religion war ein Schock, der nun verarbeitet ist. Man wird so etwas nicht mehr vorkommen lassen und vermeiden, den Papst zu scharf zu kritisieren. Im Grunde wurde der Ausgang der damaligen Auseinandersetzungen bei den immer auf die "Werte" pochenden Deutschen als Niederlage empfunden. Konsequent übt man nun Selbstzensur. Das konnte man schon immer am besten.
Vielleicht gibt es ein mageres Artikelchen in marginalen Gazetten wie der taz. Auf dem offenen Markt wird das Thema aber sicher nicht diskutiert werden. Selbst bei der normalerweise recht kirchenfernen "Welt" habe ich keine kritischen Schlagzeilen gefunden.
theinsider
16.05.07, 12:22
WORAN PAPST BENEDIKT XVI. AUF SEINER BRASILIEN-REISE GESCHEITERT IST
Dialog als Floskel
Einzig mit seinem schüchternen Lächeln hat Benedikt XVI. die Brasilianer positiv überrascht. Ansonsten aber langweilte der Papst auf seiner Reise durch das "größte katholische Land der Erde" mit der vertrauten Botschaft des Vatikans: politische Enthaltsamkeit für Kirchenleute, sexuelle Abstinenz für alle. So versorgte er die lateinamerikanischen Bischöfe mit einem Katalog, in dem sich jeder nach seinem Gusto etwas herausfischen kann: Ein Ja zur "Option für die Armen", denn die lasse sich bereits aus der Bibel herleiten; ein wenig Kritik am Marxismus und den Auswüchsen des Kapitalismus; die Aufforderung zur mehr Bibelkunde und der Evangelisierung auch über moderne Massenmedien; eine Absage an "Säkularismus, Hedonismus, Indifferenz" und die Anwerbungsmethoden fundamentalistischer Pfingstkirchler.
Mit seiner Pose des erbarmungslosen Besserwissers hilft der Pontifex allerdings nicht jenen tausenden Frauen, die Jahr für Jahr wegen antiquierter Gesetze und mangels Finanzen ihr Leben bei Abtreibungen aufs Spiel setzen. Noch hat er den Jugendlichen aus den Elendsvierteln etwas zu sagen, die wenigstens von Behörden und NGOs über einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität informiert werden. Am allerwenigsten wird es ihm damit gelingen, den Aderlass der Gläubigen aus meist armen Verhältnissen zu stoppen, die oft aus ganz handfesten Gründen bei den Freikirchen landen. Dort nämlich erhalten sie oft jene pragmatische Lebenshilfe, die ihnen katholische Geistliche mangels Masse oder aus dogmatischer Beschränktheit verwehren.
Ebenso realitätsfremd ist sein Blick auf die Geschichte Lateinamerikas und der Karibik. Quasi als Pflichtübung - und anders als sein Vorgänger Johannes Paul II. - speiste Benedikt XVI. die Indígenas und die Schwarzen mit beiläufigen Erwähnungen ab. Kein Wort des Bedauerns für die Mitwirkung der Kirche bei Conquista und Sklavenhandel, im Gegenteil: Die Verkündigung Jesu und seines Evangeliums habe "zu keinem Zeitpunkt eine Entfremdung der präkolumbianischen Kulturen mit sich" gebracht, dozierte Ratzinger eurozentrisch, "ebenso wenig wurde ihnen eine fremde Kultur aufgezwungen". Eine Delegation von Ureinwohnern wollte er gleich gar nicht empfangen.
Damit ist der Papst jenen katholischen Laien und Priestern, die sich in ihrem Alltag mit den Entrechteten der Gesellschaft solidarisieren und damit in Lateinamerika eine wichtige Rolle spielen, viel stärker in den Rücken gefallen als mit seinen recht allgemein gehaltenen Äußerungen gegen politisches Engagement, die man als Kritik an der Befreiungstheologie deuten konnte. Der wohl wichtigste Unterschied zwischen den linken Katholiken und dem Papst liegt in ihrem Realitätsbegriff: Während Erstere in den Unterdrückten den gekreuzigten Christus sehen und ihr eigenes Engagement als Evangelisierung, nimmt Benedikt XVI. den Glauben an Gott als Ausgangspunkt, durch den Wirklichkeit erst begründet werde.
Aus dieser Perspektive wird das Bekenntnis zum interkulturellen - oder auch innerkirchlichen - Dialog zur Floskel. Denn, so schärfte Benedikt XVI. den Bischöfen ein, "die einzige Kirche Christi existiert in der katholischen Kirche, die von Petrus' Nachfolger zusammen mit den Bischöfen regiert wird". Auch an der untergeordneten Rolle der Frauen in der Kirche will der Papst nichts ändern, seiner beklatschten Verurteilung des Machismo zum Trotz. Die von ihm gewünschte Missionsoffensive in Lateinamerika und anderswo muss aber scheitern, weil ihr dogmatisches Fundament in zu vielen Punkten an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigeht: Daran vermag auch seine Kritik an den Auswüchsen der Globalisierung nichts zu ändern.
Über ihre Personalpolitik werden die Reaktionäre aus Rom auch weiterhin versuchen, die Uhr bis vor die Öffnung der katholischen Kirche durch das Vatikanische Konzil in den Sechzigerjahren zurückzudrehen. Die vordemokratische Struktur ihres Apparats hilft ihnen dabei. Je konservativer die Bischöfe, desto schlimmer für die Armen.
Das Kirchenvolk auf dem vielbeschworenen "Kontinent der Hoffnung" dürfte die Direktiven aus Rom auch in Zukunft wie eh und je unbekümmert ignorieren - oder abwandern. Aber dass Europa von der engagierten Religiosität vieler Menschen in Lateinamerika, ihrem vitalen Synkretismus und ihrer ökumenischen Toleranz etwas lernen könnte - auf diese Idee ist der bayerische Dickschädel Ratzinger gar nicht erst gekommen.
GERHARD DILGER
http://www.taz.de/dx/2007/05/15/a0129.1/text.ges,1
um ehrlich zu sein, johannes paul II (gott möge ihn selig haben..) war für mich persönlich ein aufgeschlossener mensch, keine diskriminierung anders gläubigen sowie keine rassenunterschiede, er war stets dazu bedacht, die kommunikation der länder zusammen zu halten und hat diese allein durch sein auftreten gefördert, meinen respekt verzolle ich diesem menschen..
aber keinem benedikt!
Eine Frau soll still zuhören und sich ganz unterordnen. Ich gestatte es keiner Frau zu Lehren und sich über den Mann zu erheben. Zuerst wurde ja Adam erschaffen, und dann erst Eva.
Papst Johannes Paul II. in Bezugnahme auf Paulus, 1988 )
Zu Johannes dem II sei das Buch von Horst Hermann empfohlen:
http://www.amazon.de/Johannes-Wahrer-Mensch-wahrer-Papst/dp/3351026056
Eine Frau soll still zuhören und sich ganz unterordnen. Ich gestatte es keiner Frau zu Lehren und sich über den Mann zu erheben. Zuerst wurde ja Adam erschaffen, und dann erst Eva.
Papst Johannes Paul II. in Bezugnahme auf Paulus, 1988 )
Zu Johannes dem II sei das Buch von Host Hermann empfohlen:
http://www.amazon.de/Johannes-Wahrer-Mensch-wahrer-Papst/dp/3351026056
Immernoch besser als der "HJ Benedikt"
Mika: Selbst bei der normalerweise recht kirchenfernen "Welt" habe ich keine kritischen Schlagzeilen gefunden.
Hä? nur weil die ab und an dem Lüdemann Auslauf gewehren sind die noch lange nicht kirchenfern in meinen Augen.
Wie kommst Du denn darauf?
ich denke dass solche artikel dem forum so oder so recht kommen...
ob er einen positiven oder negativen eindruck hinterlassen hätte, fakt ist, dass er entweder bedrohung .. wegen zu viel missionierung wäre, oder wie jetzt, der fettnäpfchentreter wäre..
er hat garkeine chance es richtig zu machen weil das einzig richtige in euren augen ist, dass er muslim wird und alle anderen christen gleich mitbringt..
somit ist die diskussion von vornerein sinnlos..
"Das Christentum still herbeigesehnt" , Moon !
Kommt ja vll. noch raus dass er dieses Zitat ja nur von Cortes übernommen hat, aber wie auch immer: Lies dich in die fröhliche Missionierung dort ein und dann diskutier hier über so eine menschenverachtende Aussage. Der hat den Arsch offen in diesem Punkt.
ich denke dass solche artikel dem forum so oder so recht kommen...
ob er einen positiven oder negativen eindruck hinterlassen hätte, fakt ist, dass er entweder bedrohung .. wegen zu viel missionierung wäre, oder wie jetzt, der fettnäpfchentreter wäre..
er hat garkeine chance es richtig zu machen weil das einzig richtige in euren augen ist, dass er muslim wird und alle anderen christen gleich mitbringt..
somit ist die diskussion von vornerein sinnlos..
moon? ich glaub du selber bist in einer sackgasse, wenn es nach dir gehen würde, sollte sich niemand zu gewissen threads äussern?
oder aber dein problem ist es, du selbst bist nicht in der lage zu differenzieren und haust alle in einen pott rein und rührst was das zeug hält?
diesma ist es keine ironie auch kein sarkasmus meinerseits, sondern kritik!
So kann man das Leid anderer Völker,während der Missionierung auch sehen.
Nicht umsonst gibt es ab 67 die Rente,wie alt ist der Papst ?
Ich bitte euch, meine aussage zu notieren...
ER WIRD DER LETZTE PAPST AUF ERDEN SEIN !!!
moon? ich glaub du selber bist in einer sackgasse, wenn es nach dir gehen würde, sollte sich niemand zu gewissen threads äussern?
oder aber dein problem ist es, du selbst bist nicht in der lage zu differenzieren und haust alle in einen pott rein und rührst was das zeug hält?
diesma ist es keine ironie auch kein sarkasmus meinerseits, sondern kritik!
mein post entstand auf Grundlage der vorherigen. Somit hab ich nicht alle in einen Pott reingehauen. Differenzieren würde ich dann, wenn die Posts auch differenziert gewesen wären, .. innere Logik.. verstehst du?
Kritik ist wichtig, wenn sie angemessen ist. Trotzdem danke.
Ich bitte euch, meine aussage zu notieren...
ER WIRD DER LETZTE PAPST AUF ERDEN SEIN !!!
Wiso glaubst Du das alle Katholiken zum Islam Konvertieren ?
Und dadurch der pabst nicht mehr benötigt wird ?
Ich bitte euch, meine aussage zu notieren...
ER WIRD DER LETZTE PAPST AUF ERDEN SEIN !!!
Wie kommst du denn da drauf?
Komm, wetten wir um einen Fuffziger.
Ich sage, er wird nicht der letzte Papst auf Erden sein !!!
Ich bitte euch, meine aussage zu notieren...
ER WIRD DER LETZTE PAPST AUF ERDEN SEIN !!!
Endzeitgelüste?
Wenn er leugnet, dass ein Entfremdung, eine Vernichtung der vorkolumbianischen Kultur stattgefunden hat und dass eine fremde Kultur aufgezwungen wurde, ohne dabei auf die Vorgehensweise und somit das Verhalten der katholischen Kirche einzugehen, ist es nicht nur in meinen Augen sondern offensichtlich auch in den Augen von südamerikanischen Historikern eine mindestens stillschweigende Zustimmung dieser Methoden.
Ist es denn wirklich so schade um diese vorkolumbianische Kultur ? Hab da keine Ahnung, aber ich assoziiere damit Grossreiche in permanenten Kriegen mit Versklavung unterlegener und eine Religion, die massenhafte Menschenopfer verlangte. ich mein, wenn Indios ihre alte Kultur so geil finden, können sie gerne wieder die Sonne anbeten , Menschen opfern und Mitteilungen in Knotenschrift verfassen. Machen sie aber nicht, warum wohl?
Ist es denn wirklich so schade um diese vorkolumbianische Kultur ? Hab da keine Ahnung, aber ich assoziiere damit Grossreiche in permanenten Kriegen mit Versklavung unterlegener und eine Religion, die massenhafte Menschenopfer verlangte. ich mein, wenn Indios ihre alte Kultur so geil finden, können sie gerne wieder die Sonne anbeten , Menschen opfern und Mitteilungen in Knotenschrift verfassen. Machen sie aber nicht, warum wohl?
In depperten Kutten herumlaufen, dümmliche Wallfahrten und Fürbitten mittels Kerzenwachs vor Marien- und anderen Götzen/Statuen, Wissenschaftler/"Häretiker" auf den Scheiterhaufen werfen, eine dicke Blutspur durch den Zeitstrang ziehen und Jesus symbolisch mampfen ist zivilisierter? Die Europ. Zivilisation war in Technik, Organisationsformen,Schrift und anderen "harten" Bereichen führend, der christliche Aberglaube und schon erst recht die Lehre waren es nicht.
Endzeitgelüste?
nein er hat sich nur ungenau ausgedrückt...
er meinte
es wird der letzte deutsche Papst auf Erden sein.....:brüll:
In depperten Kutten herumlaufen, dümmliche Wallfahrten und Fürbitten mittels Kerzenwachs vor Marien- und anderen Götzen/Statuen, Wissenschaftler/"Häretiker" auf den Scheiterhaufen werfen, eine dicke Blutspur durch den Zeitstrang ziehen und Jesus symbolisch mampfen ist zivilisierter? Die Europ. Zivilisation war in Technik, Organisationsformen,Schrift und anderen "harten" Bereichen führend, der christliche Aberglaube und schon erst recht die Lehre waren es nicht.
Mal langsam, von dem pc-mässigen Katholen/Christenbashing sollten sich intelligentere Zeitgenossen langsam mal freimachen.
Tatsächlich war es die Kirche, die wissenschaft und Zivilisation in Europa erst möglich machte.
Und zum Topic: die Kolonisation Südamerikas war ein Unternehmen der spanischen/portugiesischen Krone, nicht der Kirche. Ob das gerechtfertigt ist, da von den "Verbrechen der Kirche" zu sprechen, weiss ich mangels fundierter Geschichtskenntnisse in diesem Bereich nicht, Du aber wahrscheinlich auch nicht. Ich weiss allerdings, dass es eine kirchliche Tradition des Schutzes der Eingeborenen dort gab. Spontan fällt mir der Jesuitenstaat in Paraguay ein http://de.wikipedia.org/wiki/Jesuitenreduktionen_der_Guaran %C3%AD , gibt vermutlich noch einiges mehr in der Richtung.
Ich bitte euch, meine aussage zu notieren...
ER WIRD DER LETZTE PAPST AUF ERDEN SEIN !!!
Erzähl doch mal.
Endzeitgelüste?
Insider-Wissen von Al-Kaida?
Insider-Wissen von Al-Kaida?
???
Welches Wissen? Seit wann können die Leute die Zukunft voraussagen?
Übertreibst Du nicht ein bisschen mit der Paranoia?
Damit es der letzte Papst wird, müsste sich die katholische Kirche auflösen oder man würde den heiligen Stuhl (Papst) im Zuge der Vereinigung aller christlicher Kirchen auflösen.
Das Letztere wird nicht so schnell geschehen, ist aber auch nicht unbedingt denkbar...der Papst ist das Staatsoberhaupt des Vatikans...insofern würde er auch wenn er nicht mehr der oberste Hirte wäre zumindest noch Staatsoberhaupt...insofern ist die Behauptung des "Propheten" Kaiser-i auf sehr dünnen Stelzen, eher so eine leuchtende Eingebung schätze ich mal....ich würde das Computerzimmer einmal nach Schimmelpilzen untersuchen, die u.U. halluzinogene Dämpfe aussondern....
Wie kommst du denn da drauf?
Komm, wetten wir um einen Fuffziger.
Ich sage, er wird nicht der letzte Papst auf Erden sein !!!
gibts da nicht eine Werbung wo man privat wetten kann....habs vergessen, denn ich wette nie....
aber diese Wette ist eine sogenannte "todsichere Wette"....:lach: Könnt`mich in Versuchung bringen....
Tatsächlich war es die Kirche, die wissenschaft und Zivilisation in Europa erst möglich machte.
Soso. Womit denn zum Beispiel?
So einen Schwachsinn behaupten nicht einmal Theologen.
Und zum Topic: die Kolonisation Südamerikas war ein Unternehmen der spanischen/portugiesischen Krone, nicht der Kirche. Ja sicher, im 15 und 16 Jh. hatten Krone und Kirche ja auch nicht das Geringste miteinander zu tun!
Für wie blöd hältst du uns hier eigentlich?
PretzelLogic
17.05.07, 18:34
Ist es denn wirklich so schade um diese vorkolumbianische Kultur ?
Hab da keine Ahnung, aber ich assoziiere damit Grossreiche in permanenten Kriegen mit Versklavung unterlegener und eine Religion, die massenhafte Menschenopfer verlangte. ich mein, wenn Indios ihre alte Kultur so geil finden, können sie gerne wieder die Sonne anbeten , Menschen opfern und Mitteilungen in Knotenschrift verfassen. Machen sie aber nicht, warum wohl?
Dieser Beitrag strotzt wieder vor einer derartigen Menschenverachtung dass ich Kotzen könnte !
Da schreibt einer er hätte KEINE AHNUNG und im selben Atemzug wird die Vernichtung einer ganzen Kultur als nicht so schlimm bezeichnet.
Als ob sich die ganze Kultur mit wehenden Fahnen und Saufgelagen der "Überlegenen" Christlichen Zivilisation ergeben hätte !!!!
Unfassbar..........
Da schreibt einer er hätte KEINE AHNUNG
Irgendwie bezweifle ich, dass Du da mehr Ahnung hast. Aber kotz ruhig, wenn Dir danach ist.
???
Welches Wissen? Seit wann können die Leute die Zukunft voraussagen?
Mich wundert, dass Du nicht Kaiser-i fragst;)
Lese mal bitte alle meine Beiträge wieder genau! JP II hat sich für das Verhalten der Kirche entschuldigt.
Was Ratzinger angeht, ist die N24-Meldung etwas dürftig, aber zum Glück wird in den französischen Medien seit 2 Tagen mehr darüber berichtet. Wenn er leugnet, dass ein Entfremdung, eine Vernichtung der vorkolumbianischen Kultur stattgefunden hat und dass eine fremde Kultur aufgezwungen wurde, ohne dabei auf die Vorgehensweise und somit das Verhalten der katholischen Kirche einzugehen, ist es nicht nur in meinen Augen sondern offensichtlich auch in den Augen von südamerikanischen Historikern eine mindestens stillschweigende Zustimmung dieser Methoden.
Im übrigen wird der Besuch vom Papst in Brasilien als Debakel, totales Fiasko bewertet. Ihm wird Arroganz, Desinteresse und sogar Unkenntnis der Lage vorgeworfen.
Ich bin kein Katholik, weshalb es mir auch vollkommen egal ist, ob der Besuch von irgendjemand als Debakel gewertet wird oder nicht.
Fakt ist aber, dass der Papst Katholik ist und wenn er seinen Glauben ernst nimmt, dann verbindet er mit der Christianisierung Südamerikas die Errettung von Millionen von Seelen. Die angebliche "Vernichtung" der vorkolumbianischen Kultur kann für einen Katholiken, der seinen Glauben ernst nimmt allerhöchstens ein nebensächliches Detail sein, zumal diese nicht in erster Linie allein ein Werk der katholischen Kirche war. Dass die dabei angewandten Methoden zum Teil unchristlich waren wird auch Benedikt ablehnen, aber es besteht keine Verpflichtung für ihn das in den Mittelpunkt seiner Rede zu stellen, wenn es aus seiner Sicht Wichtigeres und Erfreulicheres zu berichten gibt. Dafür auch noch Demutsgesten einzufordern ist weltliches Geschwätz und ein Papst der diesem Folge leistet, würde einen aktiven Beitrag zur weiteren Verweltlichung der Kirche und damit ihrer Zerstörung beitragen.
Ein gläubiger Muslim würde ja auch nicht im Traum auf die Idee kommen, dass er sich für die Vernichtung der christlichen, jüdischen, zoroastrischen und naturreligiösen Kulturen im Orient und in Nordafrika zu entschuldigen habe. Schon der Gedanke daran wäre Gotteslästerung.
PretzelLogic
18.05.07, 08:04
Ein gläubiger Muslim würde ja auch nicht im Traum auf die Idee kommen, dass er sich für die Vernichtung der christlichen, jüdischen, zoroastrischen und naturreligiösen Kulturen im Orient und in Nordafrika zu entschuldigen habe. Schon der Gedanke daran wäre Gotteslästerung.
Lieber Karl,
Diese Aussage zeugt leider von einem nur sehr oberflächlichen Kenntnisstand der Geschichte Nordafrikas und insbesondere der des Vorderen Orients.
1.- Nordafrika und insbesondere der Vordere Orient waren bereits vor der Ankunft der Moslems in dieser Region in einem hohen Maße "zivilisiert" sprich entweder Christlich oder Jüdisch geprägt.
2.- Nach Aufkommen des Islam in dieser Region wurden diese Religionen weder missioniert oder in irgend einer Art und Weise dem "RECHTEN GLAUBEN" zugeführt.
Von einer Vernichtung dieser Kulturen kann also mithin keine Rede sein.
Warum?
Nun die Beweise dass es eben keine Vernichtung andersgläubiger gegeben hat siehst du Heute noch in Südspanien im gesamten Nordafrika und insbesondere im vorderen Orient bestes Beispiel ist hier Jerusalem.
Es war sogar so dass die Christen mit Ihren Kreuzzügen und der Rekonquista bestens verstanden haben alle "Ungläubigen" vor die Wahl zu stellen:
Entweder übertritt oder Tot durch das Schwert.
Eine Christliche Tradition bis in den 30 Jährigen Krieg hinein.
Stichwort:
Magdeburgisieren.
Ein Jude und oder Christ ist kein Ungläubiger sondern Inhaber des Buchs somit ist es Gotteslästerung diese Menschen zu töten oder den Islam aufzuzwingen.
Zitat von werwolf http://www.politikcity.de/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?p=331426#post33 1426)
Ist es denn wirklich so schade um diese vorkolumbianische Kultur ?
Hab da keine Ahnung, aber ich assoziiere damit Grossreiche in permanenten Kriegen mit Versklavung unterlegener und eine Religion, die massenhafte Menschenopfer verlangte. ich mein, wenn Indios ihre alte Kultur so geil finden, können sie gerne wieder die Sonne anbeten , Menschen opfern und Mitteilungen in Knotenschrift verfassen. Machen sie aber nicht, warum wohl?
Dieser Beitrag strotzt wieder vor einer derartigen Menschenverachtung dass ich Kotzen könnte !
Da schreibt einer er hätte KEINE AHNUNG und im selben Atemzug wird die Vernichtung einer ganzen Kultur als nicht so schlimm bezeichnet.
Als ob sich die ganze Kultur mit wehenden Fahnen und Saufgelagen der "Überlegenen" Christlichen Zivilisation ergeben hätte !!!!
Unfassbar..........
Diese Diskussion erinnert mich an eine Meldung vor einigen Jahren,wo eine Statue von Columbus durch "Einheimische" in Caracas gestürzt worden ist.
Habe leider keine andere Seite auf deutsch gefunden ...
snip ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sturz einer Kolumbus-Statue ruft Bürokraten auf den Plan
Christoph Kolumbus war wahrlich kein Heiliger und die „Entdeckung“ Amerikas alles andere als ein für beide Seiten erfreuliches Ereignis. So viel hat sich mittlerweile in großen Teilen Lateinamerikas und auch Europas herum gesprochen, auch wenn offizielle Stellen in Spanien oder Italien versuchen die Geschichte in ihrem Sinne als „Begegnung der Kulturen“ umzudeuten.
http://www.nadir.org/nadir/initiativ/fels/images/2004/10/203.jpg
bolivarianische revolution
Ausgerechnet in Venezuela führt nun der Sturz einer Kolumbus-Statue durch Hunderte von Aktivisten verschiedener Basisbewegungen zu einer Zusammenstoß zwischen großen Teilen der Basis des Transformationsprozesses und Vertretern des Staats- und Verwaltungsapparates. Seit dem Sturz der Statue am 12. Oktober in Caracas häufen sich die Stellungnahmen zu dem Ereignis und die drei wegen des Aktion inhaftierten Basisaktivisten erfahren große Solidarität. So schreibt eine Lila Carrizales auf der meistbesuchtesten Basiswebseite www.aporrea.org (http://www.aporrea.org) „letztlich ist die Bevölkerung aufgewacht und es entsteht ein Wert, den unsere Verfassung predigt: Die gesellschaftliche Überprüfung, welche logischerweise auch die Geschichte nicht ausschließt.“
Auf Regierungsseite sind jedoch ganz andere Töne zu hören. Jesse Chacón, Minister für Justiz und Inneres, bezeichnete das Vorgehen gegen die Statue als „abzulehnenden anarchischen Akt“, das wichtigste sei, „das gehandelt wurde, es gibt Verhaftete und sie werden ein Verfahren bekommen, so wie der Rechtsstaat in jedem Land funktioniert.“
Nicht das irgend jemand Kolumbus mögen würde.
Nun war es ja auch Präsident Hugo Chávez, selbst ehemaliger Geschichtsdozent an der Militärakademie, der in den vergangenen Jahren immer wieder die Bevölkerung Venezuelas darauf hinwies, es sei falsch den 1492 begonnen Genozid und die Unterwerfung des Kontinents als „Entdeckung Amerikas“ zu feiern. Dabei griff er auch stets Christoph Kolumbus an. Und der 12. Oktober, der auf dem gesamten Kontinent offiziell als Tag der „Entdeckung Amerikas“ gefeiert wird, wurde in Venezuela unter Chávez zum „Tag des Indigenen Widerstands“ ernannt. Formal aber stellt der Sturz der Statue einen Rechtsbruch dar.
http://www.nadir.org/nadir/initiativ/fels/de/2004/10/202.shtml
Lieber Karl,
Diese Aussage zeugt leider von einem nur sehr oberflächlichen Kenntnisstand der Geschichte Nordafrikas und insbesondere der des Vorderen Orients.
1.- Nordafrika und insbesondere der Vordere Orient waren bereits vor der Ankunft der Moslems in dieser Region in einem hohen Maße "zivilisiert" sprich entweder Christlich oder Jüdisch geprägt.
2.- Nach Aufkommen des Islam in dieser Region wurden diese Religionen weder missioniert oder in irgend einer Art und Weise dem "RECHTEN GLAUBEN" zugeführt.
Von einer Vernichtung dieser Kulturen kann also mithin keine Rede sein.
Warum?
Nun die Beweise dass es eben keine Vernichtung andersgläubiger gegeben hat siehst du Heute noch in Südspanien im gesamten Nordafrika und insbesondere im vorderen Orient bestes Beispiel ist hier Jerusalem.
Es war sogar so dass die Christen mit Ihren Kreuzzügen und der Rekonquista bestens verstanden haben alle "Ungläubigen" vor die Wahl zu stellen:
Entweder übertritt oder Tot durch das Schwert.
Eine Christliche Tradition bis in den 30 Jährigen Krieg hinein.
Stichwort:
Magdeburgisieren.
Ein Jude und oder Christ ist kein Ungläubiger sondern Inhaber des Buchs somit ist es Gotteslästerung diese Menschen zu töten oder den Islam aufzuzwingen.
Nun , hätten die Muslime Kulturen vernichtet respektive hätte es dazu einen religiösen Auftrag gegeben , hätten wir heute keine Probleme mit Armeniern über die wir 800 Jahre , Griechen 400 Jahre (Bulgaren , Serben, Makedonen,Ungarn usw auch einige hundert Jahre) geherrscht haben.
Ist schon interessant zu sehen wie Erziehung den gesunden Menschenverstand ausschalten kann ...
PretzelLogic
18.05.07, 21:13
Nun , hätten die Muslime Kulturen vernichtet respektive hätte es dazu einen religiösen Auftrag gegeben , hätten wir heute keine Probleme mit Armeniern über die wir 800 Jahre , Griechen 400 Jahre (Bulgaren , Serben, Makedonen,Ungarn usw auch einige hundert Jahre) geherrscht haben.
Ist schon interessant zu sehen wie Erziehung den gesunden Menschenverstand ausschalten kann ...
Noch interessanter ist zu beobachten wie man eigene Perzeption von Geschichte auf die Anderen Projiziert :
Ein gläubiger Muslim würde ja auch nicht im Traum auf die Idee kommen, dass er sich für die Vernichtung der christlichen, jüdischen, zoroastrischen und naturreligiösen Kulturen im Orient und in Nordafrika zu entschuldigen habe. Schon der Gedanke daran wäre Gotteslästerung.
Auf welche historischen Erkenntnisse eine derartige Schlussfolgerung fusst bleibt leider offen...
Noch interessanter ist zu beobachten wie man eigene Perzeption von Geschichte auf die Anderen Projiziert :
Auf welche historischen Erkenntnisse eine derartige Schlussfolgerung fusst bleibt leider offen...
Man schliesst gerne von sich auf den Anderen ... kann man überall beobachten.
Dalai Lama beliebter als der Papst
Der Dalai Lama, das Oberhaupt der Tibeter, beeindruckt die Deutschen offenbar mehr als Papst Benedikt XVI. Einer Umfrage zufolge ist der buddhistische Glaubensführer für mehr Deutsche Vorbild als der Papst. In wenigen Tagen besucht der Dalai Lama Deutschland.
Hamburg - Wenn der Dalai Lama am Donnerstag in Hamburg
eintrifft, kann er sich vermutlich auf einen herzlichen Empfang freuen: Eine Umfrage, die der SPIEGEL in Auftrag gegeben hatte, ergab, dass 44 Prozent der Bundesbürger den tibetischen Gottkönig als Vorbild betrachten. Nur 42 Prozent entschieden sich für den Papst. Besonders bei jüngeren und gut ausgebildeten Deutschen steht der Dalai Lama hoch im Kurs.
Die Hälfte aller Befragten glaubt, dass der buddhistische Führer auch "Ratschläge fürs Leben bereithalten könnte". Der Buddhismus scheint den Deutschen generell sympathischer zu sein als das Christentum oder der Islam. Auf die Frage nach der "friedlichsten Religion" führt er mit 43 Prozent zu 41 Prozent vor dem Christentum. Der Islam gilt den Deutschen dagegen offenbar als kriegerisch: Er brachte es in dieser Aufstellung nur auf einen Prozent.
In Deutschland gibt es laut dem Bonner Orientalisten Manfred Hutter etwa eine Viertelmillion Buddhisten. Ungefähr die Hälfte stammt aus asiatischen Ländern, die Tibeter sind darunter allerdings eine Minderheit. Die andere Hälfte sind Deutsche.
Auf der aktuellen Agenda des Dalai Lama steht ein Thema, mit dem auch Papst Benedikt XVI. immer wieder konfrontiert wird: die religiöse Gleichbehandlung von Mann und Frau. Der "Welt am Sonntag" zufolge will das tibetische Oberhaupt die Gleichberechtigung von Frauen im Buddhismus durchsetzen.
Dem Bericht zufolge will er in Hamburg verkünden, dass fortan auch Frauen in die Führungsetage des tibetischen Buddhismus einziehen dürften - deshalb habe er einen zweitägigen Kongress über die Rolle der Frau angeregt, der am Mittwoch in Hamburg beginnen wird. Der politische und religiöse Führer der Tibeter werde die volle Ordination buddhistischer Nonnen verkünden, die ungefähr der katholischen Priesterweihe entspreche.
Als voll Ordinierte können dem Bericht zufolge auch Nonnen religiöse Lehrämter besetzen und entsprechende Abschlüsse an Klosteruniversitäten machen. Bislang ist diese Möglichkeit allein Mönchen vorbehalten.
14. Juli 2007
cis/dpa/AP
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,494452,00.html
660 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer
http://img.stern.de/_content/59/31/593106/kardinal_500_ap_250.jpg (http://www.stern.de/standard/popup_neu.html?id=593106&bildint=0&img=%2F_content%2F59%2F31%2F59 3106%2Fkardinal_500_ap_500.jpg&cred=Reed+Saxon%2FAP&width=500&height=375&bgcol=%23E3E6EA&nv=pp&navid=43)
Kardinal Mahoney steht der Erzdiözese Los Angeles vor
Die katholische Kirche in Kalifornien will den Opfern sexuellen Missbrauchs durch Prieser die Rekordsumme von 660 Millionen Dollar bezahlen. Die Erzdiözese von Los Angeles hat sich mit den mehr als 500 Klägern außergerichtlich geeinigt.
http://www.stern.de/politik/panorama/:Katholische-Kirche-USA-660-Millionen-Dollar-Missbrauchsopfer/593106.html
660 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer
http://img.stern.de/_content/59/31/593106/kardinal_500_ap_250.jpg (http://www.stern.de/standard/popup_neu.html?id=593106&bildint=0&img=%2F_content%2F59%2F31%2F59 3106%2Fkardinal_500_ap_500.jpg&cred=Reed+Saxon%2FAP&width=500&height=375&bgcol=%23E3E6EA&nv=pp&navid=43)
Kardinal Mahoney steht der Erzdiözese Los Angeles vor
Die katholische Kirche in Kalifornien will den Opfern sexuellen Missbrauchs durch Prieser die Rekordsumme von 660 Millionen Dollar bezahlen. Die Erzdiözese von Los Angeles hat sich mit den mehr als 500 Klägern außergerichtlich geeinigt.
http://www.stern.de/politik/panorama/:Katholische-Kirche-USA-660-Millionen-Dollar-Missbrauchsopfer/593106.html
mich wundert das nicht,wie kann man von priestern verlangen,das zöllibat einzuhalten.
das ist doch unnatürlich.dann sollten sie die priester auch gleich kastrieren.
wenn die heiraten dürften,kämen sie vielleicht weniger auf den gedanken sich an schutzbefohlene ranzumachen.
Dalai Lama beliebter als der Papst
Der Dalai Lama, das Oberhaupt der Tibeter, beeindruckt die Deutschen offenbar mehr als Papst Benedikt XVI. Einer Umfrage zufolge ist der buddhistische Glaubensführer für mehr Deutsche Vorbild als der Papst. In wenigen Tagen besucht der Dalai Lama Deutschland.
Hamburg - Wenn der Dalai Lama am Donnerstag in Hamburg
eintrifft, kann er sich vermutlich auf einen herzlichen Empfang freuen: Eine Umfrage, die der SPIEGEL in Auftrag gegeben hatte, ergab, dass 44 Prozent der Bundesbürger den tibetischen Gottkönig als Vorbild betrachten. Nur 42 Prozent entschieden sich für den Papst. Besonders bei jüngeren und gut ausgebildeten Deutschen steht der Dalai Lama hoch im Kurs.
Die Hälfte aller Befragten glaubt, dass der buddhistische Führer auch "Ratschläge fürs Leben bereithalten könnte". Der Buddhismus scheint den Deutschen generell sympathischer zu sein als das Christentum oder der Islam. Auf die Frage nach der "friedlichsten Religion" führt er mit 43 Prozent zu 41 Prozent vor dem Christentum. Der Islam gilt den Deutschen dagegen offenbar als kriegerisch: Er brachte es in dieser Aufstellung nur auf einen Prozent.
In Deutschland gibt es laut dem Bonner Orientalisten Manfred Hutter etwa eine Viertelmillion Buddhisten. Ungefähr die Hälfte stammt aus asiatischen Ländern, die Tibeter sind darunter allerdings eine Minderheit. Die andere Hälfte sind Deutsche.
Auf der aktuellen Agenda des Dalai Lama steht ein Thema, mit dem auch Papst Benedikt XVI. immer wieder konfrontiert wird: die religiöse Gleichbehandlung von Mann und Frau. Der "Welt am Sonntag" zufolge will das tibetische Oberhaupt die Gleichberechtigung von Frauen im Buddhismus durchsetzen.
Dem Bericht zufolge will er in Hamburg verkünden, dass fortan auch Frauen in die Führungsetage des tibetischen Buddhismus einziehen dürften - deshalb habe er einen zweitägigen Kongress über die Rolle der Frau angeregt, der am Mittwoch in Hamburg beginnen wird. Der politische und religiöse Führer der Tibeter werde die volle Ordination buddhistischer Nonnen verkünden, die ungefähr der katholischen Priesterweihe entspreche.
Als voll Ordinierte können dem Bericht zufolge auch Nonnen religiöse Lehrämter besetzen und entsprechende Abschlüsse an Klosteruniversitäten machen. Bislang ist diese Möglichkeit allein Mönchen vorbehalten.
14. Juli 2007
cis/dpa/AP
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,494452,00.html
Wen wunderts? Der Mann ist so toll! Labert keinen Mumpitz und ist einfach nur nett.
mich wundert das nicht,wie kann man von priestern verlangen,das zöllibat einzuhalten.
das ist doch unnatürlich.dann sollten sie die priester auch gleich kastrieren.
wenn die heiraten dürften,kämen sie vielleicht weniger auf den gedanken sich an schutzbefohlene ranzumachen.
Die katholische Sexuallehre ist meines Erachtens unnatürlich. Die allermeisten Katholiken und Priester, Mönche, Bischöfe und Kardinäle sind sexuell normal, natürlich und gesund geboren und verspüren daher mehr oder minder starke sexuelle Bedürfnisse. Beim sexuellen Kindesmissbrauch von Angehörigen des katholoschen Klerus dürfte es sich in den meisten Fällen nicht um ein pädophiles Symptom oder Syndrom handeln, sondern um eine kriminelle Handlung, die zur künftigen Vorbeugung nicht nur nach einer Strafe sondern auch nach psychotherapeutischer Hilfe und Unterstützung verlangt. Ob das Heiraten bzw. Ausleben der eigenen Sexualität, wie dies oben sinngemäss postuliert wird, Abhilfe schafft, wag ich zu bezweifeln - ist aber bestimmt ein Schritt in eine natürlichere Richtung.
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