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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ironie in der Schweiz



moxx
27.05.07, 15:43
Das muss man sich einfach mal vorstellen, eine erste Mai Demo in Zürich bringt einen wunderbaren Sozialhilfebetrug zum Vorschein.

Die Story ist folgendermaßen; eine Demo gegen die Ungerechtigkeiten dieser Welt läuft einwenig aus dem Ruder und um ein Zeichen dagegen zu setzen, wird ein schöner BMW abgefackelt.
Der gehörte aber einer Sozialhilfeempfängerin, die von ihrer kargen Stütze kaum leben kann. Welche Ironie.

http://www.20min.ch/news/zuerich/story/31055897

Sogar mit Video. Ich find es einfach Klasse!!!:rockon:

Hammercastle
27.05.07, 16:36
Die Story ist folgendermaßen; eine Demo gegen die Ungerechtigkeiten dieser Welt läuft einwenig aus dem Ruder und um ein Zeichen dagegen zu setzen, wird ein schöner BMW abgefackelt.
Der gehörte aber einer Sozialhilfeempfängerin, die von ihrer kargen Stütze kaum leben kann. Welche Ironie.

:brüll: :brüll: Das nennt man wohl 'Friendly Fire'. :brüll: :brüll:

taycunist
25.11.09, 01:45
Schweiz
Das Land der Kuhglocken fürchtet den Muezzin

Genf. "Minarett" prangt auf der grauen Tür. Oben steht es in lateinischer Schrift, darunter auf Arabisch. "Kommen Sie, ich zeige Ihnen das Minarett", sagt Ulysse Moh. Seine Stimme hallt im kalten Keller. Mit der linken Hand streicht er den ergrauten Bart, die rechte Hand geht zum Griff. Die Tür knarrt.

Eine spiralförmige Treppe führt steil nach oben. Es ist eng, feucht, faulig. Die Lampen sind aus. Nach rund 100 Stufen fällt Licht in den schlanken Turm. Die Tür zum Balkon steht offen. Über der Empore ragt die grüne Spitze des Minaretts in den grauen Himmel. Auf der Spitze stehen drei Kugeln, ganz oben liegt ein Halbmond. "Das Minarett hier in Genf ist rund 40 Meter hoch", sagt Moh, der Hausmeister, "der Turm soll den Gläubigen den Weg zur Moschee weisen. In muslimischen Ländern ruft der Muezzin vom Minarett zum Gebet."

Die Genfer Moschee ist das größte islamische Gotteshaus in der Schweiz. Der König von Saudi-Arabien gab das Geld für den Bau und kam zur Eröffnung der Moschee am nördlichen Stadtrand. "Der König kam 1978", erzählt Ulysse stolz. Dann erwähnt er "die Initiative". Seine Augen verlieren den Glanz. Er sagt: "Erst sind es die Minarette, dann die Moscheen, dann die Muslime."

Eine Gruppe rechtsgerichteter Eidgenossen will den Bau von Minaretten per Verfassungsänderung verbieten; die vier bereits errichteten Moscheetürme in der Schweiz wären nicht betroffen. Die größte Partei des Landes, die erzkonservative Schweizerische Volkspartei, trommelt an der Seite der Urheber der Initiative.

Weiterhin..http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2101495_Schweiz-Das-Land-der-Kuhglocken-fuerchtet-den-Muezzin.htm

Maha
25.11.09, 19:57
http://www.merkur-online.de/bilder/2009/10/08/488489/902666059-minarett-initiative-schweiz-plakat.9.jpg

Was soll man dazu noch sagen?!