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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Oriana Fallaci - Rassistin



Refa
05.06.05, 00:16
hammer was diese Frau über den Islam alles behauptet;

Unterdrückung im Namen der Toleranz

Gott und die Welt

Es ist kein Zufall, daß zwei Frauen derzeit als die schärfsten Kritiker des Islam auftreten: Oriana Fallaci und Ayaan Hirsi Ali. Die prominente italienische Journalistin und die aus Somalia stammende Abgeordnete im niederländischen Parlament kämpfen gegen einen falschverstanden Multikulturalismus, der die Unterdrückung von Frauen im Namen der Toleranz hinnimmt und dabei die eigene Kultur und Identität verrät.


Besonders die 74jährige, krebskranke Bestseller-Autorin Fallaci, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 mit ihren Büchern "Die Wut und der Stolz" (2002) und "Die Kraft der Vernunft" (2004) für Aufsehen gesorgt hatte, provoziert mit einer aggressiven Kampfansage die gesamte islamische Welt. Nach mehreren Morddrohungen muß sie sich jetzt gegen eine Klage wegen Beleidigung der islamischen Religion wehren, die ein Richter im norditalienischen Bergamo zugelassen hat. Grundlage dafür sind Passagen ihres letzten Buches, in denen die in New York lebende Autorin den Islam als eine dem Christentum unterlegene, minderwertige Religion bezeichnet.


Den nach Europa eingewanderten Arabern wirft sie vor, Kultur und Zivilisation der Gastländer zu mißachten und die westlichen Werte zu verhöhnen. Hatte sie schon in "Die Wut und der Stolz" gegen Moslems gewettert, die "fünf Mal am Tag den Hintern in die Luft strecken, um zu beten", so nimmt die selbsternannte "Märtyrerin der Wahrheit" in ihrem jüngsten Buch die hohe Geburtenrate moslemischer Minderheiten ins Visier. Moslemische "Kamelficker" vermehrten sich "wie die Ratten", höhnt sie - ein Tabubruch, der sie viele Sympathien gekostet hat.


Auch wenn das meiste, was die einst linke Publizistin als apokalyptisches Szenario an die Wand malt - siehe die jüngsten Plebiszite in Frankreich und den Niederlanden! -, vielen aus dem Herzen gesprochen sein dürfte, so stößt doch der unflätige, bisweilen rassistische Ton ab, der den allseits gefürchteten "Kampf der Kulturen" geradezu heraufbeschwört.


Ganz anders die gebürtige Somalierin Ali, die ihr Anliegen in einer ruhigen, differenzierten Sprache zu formulieren weiß. Auch sie räumt ein, daß die arabische Kultur im Vergleich zum Westen "in vielerlei Hinsicht rückständig" sei, auch sie ist eine entschiedene Gegnerin des Multikulturalismus. Aber Ayaan Hirsi Ali, die von sich selbst sagt, von ihren Eltern zu einer "guten Muslima" erzogen worden zu sein, verwirft nicht wie ihre viel radikalere italienische Mitstreiterin die gesamte islamische Kultur, sondern betont zurecht die Wohltätigkeit, Gastfreundschaft und Solidarität mit den Schwachen, die den Islam auszeichnet. In ihrem Buch "Ich klage an" (Piper) geht es also nicht um einen Generalangriff auf den Islam, sondern um die Folgen einer frauenfeindlichen Sexualmoral, die für die Autorin auch verantwortlich ist für die kulturelle und wirtschaftliche Rückständigkeit der islamischen Welt.


Mag ja sein, wie moslemische Kritiker jetzt klagen, daß das Bild, das Ayaan Hirsi Ali zeichnet, die "freiwillige" Selbstunterwerfung vieler Frauen unberücksichtigt läßt. Aber die Tatsachen, die sie beschreibt, sprechen für sich: die grausige Praxis der genitalen Verstümmelung, der entwürdigende Kult um die "Jungfräulichkeit", die autoritären Praktiken der Zwangsverheiratung sowie der fatale Ehrenkodex moslemischer Patriarchen, der, mitten in unserer aufgeklärten Gesellschaft, allzu oft in Ehrenmorde mündet. So ist Ayaan Hirsi Alis mutiges Buch auch eine Anklage gegen die Gleichgültigkeit des Westens und dessen bigotte Toleranz. Heimo Schwilk



... Quelle: (http://www.wams.de/data/2005/06/05/727856.html)

http://www.estatevaults.com/lm/images/Oriana.jpg

Minosh
05.06.05, 00:20
Ja, eine geistesgestörte Hasspredigerin!

Gökcen
05.06.05, 00:29
hammer was diese Frau über den Islam alles behauptet;

Unterdrückung im Namen der Toleranz

Gott und die Welt

Es ist kein Zufall, daß zwei Frauen derzeit als die schärfsten Kritiker des Islam auftreten: Oriana Fallaci und Ayaan Hirsi Ali. Die prominente italienische Journalistin und die aus Somalia stammende Abgeordnete im niederländischen Parlament kämpfen gegen einen falschverstanden Multikulturalismus, der die Unterdrückung von Frauen im Namen der Toleranz hinnimmt und dabei die eigene Kultur und Identität verrät.


Besonders die 74jährige, krebskranke Bestseller-Autorin Fallaci, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 mit ihren Büchern "Die Wut und der Stolz" (2002) und "Die Kraft der Vernunft" (2004) für Aufsehen gesorgt hatte, provoziert mit einer aggressiven Kampfansage die gesamte islamische Welt. Nach mehreren Morddrohungen muß sie sich jetzt gegen eine Klage wegen Beleidigung der islamischen Religion wehren, die ein Richter im norditalienischen Bergamo zugelassen hat. Grundlage dafür sind Passagen ihres letzten Buches, in denen die in New York lebende Autorin den Islam als eine dem Christentum unterlegene, minderwertige Religion bezeichnet.


Den nach Europa eingewanderten Arabern wirft sie vor, Kultur und Zivilisation der Gastländer zu mißachten und die westlichen Werte zu verhöhnen. Hatte sie schon in "Die Wut und der Stolz" gegen Moslems gewettert, die "fünf Mal am Tag den Hintern in die Luft strecken, um zu beten", so nimmt die selbsternannte "Märtyrerin der Wahrheit" in ihrem jüngsten Buch die hohe Geburtenrate moslemischer Minderheiten ins Visier. Moslemische "Kamelficker" vermehrten sich "wie die Ratten", höhnt sie - ein Tabubruch, der sie viele Sympathien gekostet hat.


Auch wenn das meiste, was die einst linke Publizistin als apokalyptisches Szenario an die Wand malt - siehe die jüngsten Plebiszite in Frankreich und den Niederlanden! -, vielen aus dem Herzen gesprochen sein dürfte, so stößt doch der unflätige, bisweilen rassistische Ton ab, der den allseits gefürchteten "Kampf der Kulturen" geradezu heraufbeschwört.

... Quelle: (http://www.wams.de/data/2005/06/05/727856.html)

http://www.estatevaults.com/lm/images/Oriana.jpg



tek kelimeyle yazik diyorum baska diyecek bisey bulamiyorum
böyle biseyi bir müslüman yapsa al kaida terrörist diye tikarlar hapise

admin
05.06.05, 00:36
Wenn ich mir nur vorstelle was sie machen würden wenn ein Mosslem über die Christen sowas schreiben würde :rolleyes:

KILIC
05.06.05, 01:06
@admin
schreib doch ein buch



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es ist ein schande das solche bücher nicht verbotten werden

Minosh
05.06.05, 01:08
@admin
schreib doch ein buch



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es ist ein schande das solche bücher nicht verbotten werden

Das liegt hier sogar in der Stadtbibliothek unter "Religion" aus! *kopfschüttel*

admin
05.06.05, 01:10
@admin
schreib doch ein buch



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es ist ein schande das solche bücher nicht verbotten werden

Ich als nicht sprachbegabter und unfähiger autor würde nicht mal so viel hass und hetze zusammenbekommen wie diese frau.

Ihr hass muss sie aufressen, irgendwie habe ich mitleid mit diesem subjekt :rolleyes:

DeLaHoya
05.06.05, 01:26
Bu şahıs ırkçılık yüzünden mahkemelik olmadı mı?

admin
05.06.05, 01:28
Bu şahıs ırkçılık yüzünden mahkemelik olmadı mı?

Bei sowas wird die Meinungsfreiheit groß geschrieben. :rolleyes:

hauptsache hetze gegen den islam.

Minosh
05.06.05, 01:44
Ich als nicht sprachbegabter und unfähiger autor würde nicht mal so viel hass und hetze zusammenbekommen wie diese frau.

Ihr hass muss sie aufressen, irgendwie habe ich mitleid mit diesem subjekt :rolleyes:

Hass macht hässlich wie man deutlich an ihrem Aussehen erkennen kann!

admin
05.06.05, 01:46
Hass macht hässlich wie man deutlich an ihrem Aussehen erkennen kann!

Du sprichst das aus was ich gerade gedacht habe :D

telepatische fähigkeiten?

Minosh
05.06.05, 01:49
Du sprichst das aus was ich gerade gedacht habe :D

telepatische fähigkeiten?

heheh, ich weiss alles was du denkst!:cool: :D

Das Wort "hässlich" stammt doch sicherlich von Hass ab...aber ist das nicht immer so, man siehe die NPD-Mitglieder und Kelek und Co!
:D

admin
05.06.05, 01:51
heheh, ich weiss alles was du denkst!:cool: :D

Das Wort "hässlich" stammt doch sicherlich von Hass ab...aber ist das nicht immer so, man siehe die NPD-Mitglieder und Kelek und Co!
:D

Vieleicht rührt der hass aus der häslichkeit :D

Minosh
05.06.05, 01:58
Vieleicht rührt der hass aus der häslichkeit :D

du meinst also, dass hässliche menschen eher dazu geneigt sind zu hassen, weil sie vielleicht frustriert sind und Aufsehen erregen wollen?:D

Ich denke eher, dass Hass schöne Menschen durchaus hässlich machen kann, wie man an Brigitte Bardot, der zweiten Fallaci, deutlich erkennen kann!
Im Gegensatz zu ihrer Altersgenossin Sophia Loren sieht sie mittlerweile wie eine alte Hexe aus und der Hass spricht aus ihren Augen!

Refa
22.07.05, 14:42
Londra’daki bombalamaların ardından İtalyan gazeteci Oriana Fallaci, Avrupalı Müslümanları “içimizdeki düşman” olarak nitelendirdi. Saldırganlardan 3’ünün İngiltere doğumlu Pakistan asıllılar olduğunun duyurulması ise Avrupa’daki Müslümanları 11 Eylül’den sonra “ben terörist değilim” çabalarından “ben içinizdeki düşman değilim” vurgulamasına yöneltti. Avrupa, resmî rakamlarla 15 milyon olduğu söylenen, gayri resmî rakamlarda 20 milyona kadar çıkan Müslüman toplulukla nasıl sağlıklı bir ilişki kuracağını hâlâ billurlaştırabilmiş değil. Bazıları Müslümanları terörü hâlâ yeteri kadar kınamamakla eleştirirken, bir kısmı da Avrupa’nın Müslümanlardan taleplerini çelişkili buluyor.

Konunun uzmanlarından Leuven Üniversitesi üyesi Prof. Rik Torfs, Batı’nın her terör olayından sonra Müslümanlara dönüp, “terörü yeteri kadar kınamadınız” şikayetinin çelişkili olduğuna işaret ediyor. Avrupa’da derinleşmiş bir ferdiyetçilik olduğuna ve bunun Batı toplumlarının olumlu bir özelliği gibi kabul edildiğine işaret eden Torfs, “Hal böyle iken Müslümanların sanki fert değilmiş gibi algılanıp, topluca bir merkezden emir alan insanlar gibi görülmesi çelişkili bir talep.” diyor. Avrupalı Müslümanların her terör saldırısının ardından hadiseleri tel’in ettiklerini kaydeden Torfs’a göre ‘Müslümanlar terörle aralarına yeteri kadar kalın bir çizgi çizmiyorlar’ eleştirisi yerinde değil. Müslüman liderlerin bütün Müslüman fertleri tek tek kontrol etmelerini talep etmenin Batılı değerlerle de çeliştiğine dikkat çeken Torfs, “Açık toplumlarda terörü tamamen engelleyemezsiniz. Bu, ancak totaliter rejimlerde mümkün. Açık toplumlarda, vatandaş devletin denetiminde olmadığı gibi Müslümanlar da cemaat liderlerinin kontrolü altında tutulamaz.” dedi. Avrupa Parlamentosu’nun Türk asıllı üyesi Cem Özdemir ise eleştirilerini Avrupalı Müslümanlara yöneltiyor. Londra’dan sonra Müslümanların “içimizdeki tehlike” gibi görülmeye başlandığını söyleyen Özdemir, “amasız, fakatsız kınamalara” duyulan ihtiyaca işaret ediyor.

Özdemir: Diyalog için muhatap istendi, gösteremedim

Londra’daki hadiseleri tahlil ederken Batılıların kendi çifte standartlarını gündeme getirebileceklerini; ancak aynı yaklaşımı Müslümanların benimsememesi gerektiğini vurgulayan Özdemir, “Müslümanlar çıkıp ‘dinimize inanıyorsak bu işleri yapanlar cennetlik olamaz’ demeliler. Bunu Irak’tan, İsrail-Filistin çatışmasından bahsetmeden, mazeret bulmaya çalışmadan yapmalılar.” savunması yapıyor. Özdemir, Müslümanların Avrupa’da sesinin yeteri kadar duyulmamasına ilişkin bir de özeleştiri yapıyor: “Avrupa’da iyi eğitim almış Türkler dinle ilgili kurumlardan şimdiye kadar uzak durdular.” Londra olaylarının ardından Berlin’deki İngiliz büyükelçiliğini ziyaret ettiğini, davet etmesine rağmen Diyanet İşleri Türk İslam Birliği’nden hiçbir temsilcinin bu ziyarete iştirak etmediğini kaydeden Özdemir, “İngiliz büyükelçisi ‘Türkler nerede?’ diye sordu. Bu ziyarete gelen Alman Musevileri Hahambaşısı, “Müslümanlarla diyalog kurmak istiyoruz, bize bir isim verin.” dedi. Cevap veremedim.” yorumunu yapıyor.

AP’nin bir diğer Türk asıllı üyesi Emine Bozkurt ise Van Gogh cinayeti dolayısıyla Müslümanlara yönelik eleştirilere âşinâ. Hollandalıların İslam’ı bilmediği gibi öğrenmek için çok da çaba sarf etmediklerinden şikayet eden Bozkurt, “İslam’da Katoliklik’te olduğu gibi merkezi bir otorite olduğunu, bir tür papa olduğunu sananlar var.” diyor. Bozkurt’a göre “terörle mücadelede Batı’nın en iyi müttefikleri Müslümanlar, başkaları değil”. Resmî sıfatı Belçika’daki İslam temsil kurumu geçici komite koordinatörü olan; ancak şu an itibarıyla kurumun başkanlığını yapan Coşkun Beyazgül ise “Bu olayları daha nasıl kınayalım? Zaten yapanları Müslüman olarak görmüyoruz. Birkaç hasta yüzünden 1,5 milyarlık İslam âlemi töhmet altında bırakılamaz.” diyor. Beyazgül, “içimizdeki düşman” fikrinin yaygınlaşmasından son derece rahatsız.

Quelle:
http://www.zaman.com.tr/pics/logo.gif (http://www.zaman.com.tr/?bl=dishaberler&alt=&trh=20050722&hn=194848)

Wolf
24.07.05, 10:37
Wenn ich Euch richtig interpretiere, gibt es also keinerlei Anlass zur Selbstkritik? Die arabische Kultur ist keineswegs rückständig, Ehrenmorde gibts auch nicht, patriarchalische Strukturen auch nicht.

Gut, das wollte ich wissen.

Also noch mal 100 Jahre mehr, bis man dem Westen auch nur ANNÄHERND das Wasser reichen kann. :rolleyes:

deryatulga
13.06.06, 11:23
SPIEGEL ONLINE - 12. Juni 2006, 16:53
URL: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,420874,00.html Islam-Schmähung

Prozess gegen Fallaci verschoben

Von Arndt Breitfeld
Sie ist aggressiv, radikal und polemisch: Die italienische Schriftstellerin Oriana Fallaci hat mit ihrem jüngsten Buch die muslimische Welt provoziert. Heute hat der Prozess wegen "Schmähung des Islam" gegen die 75-Jährige begonnen - und wurde bereits wieder vertagt.
Bergamo - Der islamische Einwanderer uriniere auf die Denkmäler des Westens, die Kirchenstufen würden mit Kot beschmiert und der Islam säe anstelle von Liebe nur Hass. Solch derbe Äußerungen sind es, die Oriana Fallaci vor Gericht gebracht haben. Vor etwa einem Jahr zeigte die Gemeinschaft der italienischen Muslime die 75-jährige Schriftstellerin an, weil ihr 2004 erschienenes Buch "Die Kraft der Vernunft" den Islam beleidige und zum Generalangriff auf die muslimische Religion anstifte. "Die Kraft der Vernunft" ist das Folgebuch von "Die Wut und der Stolz", mit dem Fallaci bereits 2001 ihren öffentlichen Islam-Kreuzzug begonnen hatte. Der Anwalt der Muslime sagte, die Organisation behalte sich vor, die Anzeige um den Tatbestand der Verbreitung von Rassenhass zu erweitern.
http://www.spiegel.de/img/0,1020,517061,00.jpg
AP
Autorin Fallaci: Auf dem Kreuzzug gegen den Islam

Das Gericht im norditalienischen Bergamo hatte zur Eröffnung des Verfahrens eine Zwangsvorführung der Angeklagten zum heutigen Prozessauftakt angeordnet. Doch Fallaci kam nicht: Ihre Anwälte legten ein ärztliches Attest vor, das belegte, dass sie nicht reisefähig sei. Die schwerkranke Autorin leidet seit zehn Jahren an Krebs und lebt in Manhattan. Laut "Süddeutscher Zeitung" ließ Fallaci in New York erklären, dass ihre Zitate aus dem Zusammenhang gerissen seien, dass sie aber "inhaltlich dazu stünde, so lange sie noch zu leben habe". Der Prozess wurde heute, kurz nach Beginn, auf den 26. Juni vertagt, "um die Verfahrensanforderungen prüfen zu können" so die Richterin.Oriana Fallaci vertritt die These, dass Europa islamistisch unterwandert werde und sich im Würgegriff fanatischer Mullahs befinde. Die westliche Staatengemeinschaft sei Ziel islamischer Expansionspolitik, denn Erobern sei "die einzige Kunst, in der die Söhne Allahs stets unübetrefflich waren, die Kunst einzudringen, zu erobern, zu unterwerfen" schreibt Fallaci, und: "Ihre heiß begehrte Beute war stets Europa, die christliche Welt". Ihr Satz "Sie vermehren sich wie Ratten" brachte ihr in Paris bereits eine Anklage wegen Anstiftung zur Volksverhetzung ein.
Warnen und anklagen
Fallaci will den Westen jedoch nicht nur warnen, sondern auch anklagen: In einem Rundumschlag empört sie sich gegen eine "Demokratie, die "anstatt auf die eigenen Bürger zu hören, sie zum Schweigen bringt, dem Feind ausliefert". Europa verkaufe sich "wie eine Hure an die Sultane" und schaue der feindlichen Übernahme einfach nur dumm zu. Eines ihrer Beispiele: Deutschland. Das Flugzeug, das 1988 über dem schottischen Lockerbie explodierte, sei mit der Bombe in Frankfurt gestartet, Mohammed Atta, der Terroristenführer des 11. September, habe in Hamburg studiert und gelebt, die logistische Zentrale von al-Qaida sei in Deutschland - alles Belege dafür, dass Deutschland doch nur noch eine Provinz der islamischen Welt sei.
Oriana Fallaci verallgemeinert, sie schreibt derb, vulgär und beleidigend. Jegliche Art von Diplomatie ist ihr fremd. "Mit populistischem Pathos gibt sie Binsenweisheiten als ihre große Erkenntnis aus" schreibt die "Neue Zürcher Zeitung". Fallaci empfindet ihr Schreiben jedoch als Pflicht, denn es gehe "ums Überleben". Ihre radikalen Thesen finden durchaus eine breite Leserschaft. Die ersten drei Auflagen von "Die Kraft der Vernunft" - rund 150.000 Exemplare - waren innerhalb weniger Wochen vergriffen, insgesamt verkauften sich etwa eine Million Bücher.
Auch im italienischen Wahlkampf fand die radikale Kreuzzüglerin ihren Einsatz: Berlusconis Wochenzeitung "Panorama" und die konservative Zeitung "Corriere della Serra" brachten Vorabdrucke ihres neuen Buchs; die rechtspopulistische italienische Partei "Lega Nord" und Berlusconis konservative "Forza Italia" feierten die wütende Autorin für ihre aggressive Deutlichkeit.
Treffen mit dem Papst
Fallaci war Kriegsberichterstatterin in Vietnam und wurde in den Siebzigern bekannt für ihren aggressiven Interviewstil. Sie sprach mit Chinas Diktator Deng Xiaoping und Irans Ajatollah Chomeini. Das Gespräch mit dem geistlichen Staatsoberhaupt wurde angeblich abgebrochen, weil sie im Interview den Schleier vom Gesicht nahm. Als sie die Anschläge vom 11. September 2001 in New York miterlebte, erwachte in ihr der Drang, sich mitzuteilen und der Welt die Augen zu öffnen.
Nur knappe zwei Wochen soll die zornige Autorin an "Die Wut und der Stolz" gearbeitet haben, angetrieben von Angst und Hass auf die muslimische Welt. Terror-Anschläge wie in Madrid und London ließen sie immer wieder aufs Neue zetern, etwa im "Corriere della Sera": Ziel der Muslime sei es, "uns physisch auszulöschen mit unseren Körpern, unsere Prinzipien und unsere Werte zu zerstören".
Zuletzt machte Fallaci Schlagzeilen, als Papst Benedikt XVI. sie im Vatikan empfing. "Ich fühle mich weniger allein, wenn ich Bücher von Ratzinger lese", hatte sie dem "Wall Street Journal" gesagt. Sie wollte wissen, für wie dialogfähig Benedikt den Islam halte. Was das kurze Gespräch Ende August 2005 ergab, verlautete nicht nach außen, doch laut SPIEGEL wertete der Ratzinger-Biograf John Allen das zuerst geheim gehaltene Treffen als Zeichen, dass der Papst "in seiner Haltung zum Islam eher eine 'Falken-Linie' verfolge als sein Vorgänger."

bigberta
13.06.06, 22:41
Schon alleine die "neutrale" Sprache ist eine Wertung in sich, denn für mich heißt das, wer solches nur als "aggressiv", polemisch etc. beschreibt, billigt dem rassistischen Dreck noch Akzeptabilität zu. In einem fallacifrendlichen Forum wurde schon geweit, weil irgendjemand es gewagt hatte, sie ein einem kritischen Posting als Unmensch zu bezeichnen, Ich würde sagen: "Mediennutte" im Sinne von Harald Schmidt. Wie feige sie wirklich ist, sieht man daran, daß sie sich nicht stellt. Stattdessen kündigt sie in einem Interview an, sie wolle eine Moschee in der Nähe von Carrara in die Luft sprengen bzw. ihre anarchistischen Freunde würden das tun - und nichts passiert. (alle links werde ich nachliefern, geht von diesem Rechner aus jetzt nicht).
Im Übrigen braucht Papa Ratzi dieses Stück nicht, um seine Positionen zu verkünden. Insofern widerlich, daß sie den Besuch, der ihr - aus welchen Gründen auch immer - gewährt worden ist, so missbraucht.

Yakamoz
13.06.06, 23:02
Im Stile eines Göbbels....

deryatulga
14.06.06, 11:23
18 Sätze vor Gericht

Oriana Fallaci soll den Islam beleidigt haben. Gestern begann der Prozess gegen sie

Oliver Meiler
Im Tribunal von Bergamo liegen 18 Sätze zur Verhandlung. Es sind Passagen aus dem Bestseller "Die Kraft der Vernunft". Sätze wie dieser: "Die Terrorattentate der letzten zwanzig Jahre haben sechs tausend Opfer gefordert - zu Ehren des Koran und Gehorsam seinen Versen." So schreibt Oriana Fallaci, 75 Jahre alt und krebskrank, Florentinerin, einst eine der großen Federn des italienischen Politjournalismus, seit langem wohnhaft in Manhattan. Ihre letzten Bücher, erschienen im Nachgang zum 11. September 2001, wurden in zwanzig Sprachen übersetzt, verkauften sich zu Millionen. Es sind überdrehte Pamphlete gegen den Islam und gegen den verweichlichten Westen, gegen Schwule und Immigranten, gegen die Abtreibung.
Sie war nicht zugegen, als gestern der Prozess begann: "Die Richter sind meiner Präsenz nicht würdig", ließ sie ausrichten. Fallaci muss sich wegen "Verunglimpfung der islamischen Religion" verantworten. Sie hält das Verfahren für "illegitim, illegal, kriminell, für eine Schande". Hier werde das Opfer verfolgt, nicht der Schlächter. Angezeigt hatte sie Adel Smith, Präsident der Union der Muslime Italiens. Smith ist eine schillernde und provokante Figur, höchst umstritten selbst in der muslimischen Gemeinde Italiens. Sein Kreuzzug gegen Fallaci ist verbal so intensiv, dass Italiens Innenministerium die Frau bei ihren seltenen Besuchen in der Heimat beschützen lässt.
Einschüchtern lässt sie sich nicht. Erst kürzlich sagte sie in einem Interview zum geplanten Bau einer Moschee in der Toskana: "Ich will kein 24 Meter hohes Minarett sehen in der Landschaft von Giotto. Sollte ich dann noch leben, gehe ich zu meinen Freunden in Carrara, alles Anarchisten. Mit ihnen beschaffe ich Sprengstoff und sprenge die Moschee in die Luft." Eine Drohung? Auch die wäre strafrechtlich relevant.
Berliner Zeitung, 13.06.2006

bigberta
14.06.06, 11:34
Im Stile eines Göbbels....

Da darf ich Dich korrigieren: Goebbels hatte wenigstens noch esprit. Abgesehen davon, daß er ein Verbrecher war und ein zynisches Schwein (eine seiner letzten Aussagen war: ..."wir haben uns den Deutschen doch nicht angedient, die haben uns doch gerufen..." gibt es viele, gerade in der Werbe- und Medienbranche, die ihn studiert und eine ganze Menge gelernt haben.
Was kann man denn von Frau F. lernen? Doch höchstens, wie man sich - geistig - auch dem miesesten Freier prostituiert. Aber wer will das schon lernen...

Ali Ria Ashley
14.06.06, 20:53
Bei sowas wird die Meinungsfreiheit groß geschrieben. :rolleyes:

hauptsache hetze gegen den islam.


...ich glaube es wird Zeit, dass ich wieder ein wenig über das Großartige Christentum berichte... darf ich? Seit einigen Jahrzehnten beschäftige ich mich mit dem Christentum.

Die Damen sollten sich vielleicht mal fragen, was wie viel Leid durch das Christentum in die Welt getragen worden ist. Ich bin Türke, aber kein Moslem. Dennoch sehe ich den Islam, als eine sehr schöne, sehr lebenswerte Religion. Das der Islam an sich friedlich ist, dass kann man ganz einfach Rückverfolgen.

Das einzige was uns vor dem fanatischen Christentum Schützt, und das könnt ihr mir wirklich glauben, ist einzig und allein unsere Verfassung hier und die Demokratischen Kräfte im allgemeinen.

Die Bibel... Ihr solltet Sie einfach mal lesen. Vom Kannibalismus bis zum Inzest, über Völkermord aufrufe bis Hasstiraden ( Hasspredigten ) alles dabei. Wer es mir nicht glaubt... lest selber.

Das ganze hat auch nichts mit dem "Incir" zu tun, da das meiste verfälscht worden ist. Ständig wurde an dem heiligen Buch manipuliert. Noch heute...

Aliria

Wolf
15.06.06, 07:21
Das einzige was uns vor dem fanatischen Christentum Schützt, und das könnt ihr mir wirklich glauben, ist einzig und allein unsere Verfassung hier und die Demokratischen Kräfte im allgemeinen.

Vom Prinzip her nicht falsch, ABER....

Ich habe mir letztens aus Spass mal eine Predigt im Koelner Dom angehoert, weil wir Gaeste aus dme Ausland hatten, die sich den gerne mal ansehen wollten (was soll ich sonst in einer Kirche).

Da waere mir fast das Essen aus dem Gesicht gefallen. Der Kerl hatte ine Reden ueber Christentum und Wissenschaft gehalten (genau das gleiche Gelaber wie hier, nur eine andere Religion) und wie sehr doch die Wissenschaft nur die christliche Religion bestaetigt. Daraus hat er dann abgeleitet, der Wissenschaft vorzuschreiben, was sie forschen duerfen und was nicht. Es ging dann nahtlos ueber in eine stuemperhafte Anti-Genforschung-Richtung.

Da ich sowieso auf der Suche nach Streit war (:lach:), wollte ich den Kerl gerade mal ein bisschen anpfeifen, als ich mich umgesehen habe. KEINER der Zuhoerer war juenger als 60-70 Jahre..... viele davon sahen..... nunja.... nicht besonders helle aus. Da habe ich es vorgezogen, den Leuten ihre Illusionen nicht zu nehmen.

Der rediger haette gut in die Reihen unserer Islamisten gepasst. Sein Fanatismus war ganz aehnlich.

Vor diesem Idioten aber SCHUETZT mich weder die Verfassung noch die demokratischen Organe:

Es SCHUETZT mich davor die Tatsache, dass Religion in Deutschland kein Gewicht hat, weil die Leute sich um wichtigeres kuemmern. Die Partei Bibeltreuer Christen hat eine Waehlerschaft im ppm-Bereich. Die Leute, die sich solche Predigten anhoeren sind 60+.

DAS ist in der Tuerkei anders. Aufgrund von Frustration, mangelnder Bildung, Perspektivlosigkeit und auch guter Organisation von islamistischen Kraeften aus dem In- und Ausland WAEHLEN die AKP/RP/FP/MSP und wie sie alle heissen genug Leute, dass die ein Gewicht bekommen.

Wenn die Partei Bibeltreuer Christen es sich herausnehmen wuerde/koennte, das Verfassungsgericht ueber den Justizminister bestimmen zu koennen, wuerde es hier AUCH anders aussehen.

Deutschland ist besser, weil die Leute gebildeter sind als in der Tuerkei. DAS ist imho der Unterschied!

Psila Vuna
15.06.06, 09:32
Die Frau macht sich eben Luft, und eben eine gebürtige Rassistin. Aber bei allem was die für eine Dr.ck S.u die auch ist, sie vertritt ihre Meinung ohne sich zu ducken. Ohne sich zu ducken? Wo lebt sich noch mal? In USA??
Ah ja, vielleicht duckt sie sich doch ein wenig.
Die Riskiert eben dass man irgendwann aus ihrem Kopf Bleistücke rauspulen muss.

Über die farbige "Holländerin", die aufgrund falscher Tatsachen einen holländischen Pass bekam, da rede ich lieber nichts. Die ist ja bloss eine bl.de Nestbeschmutzerin.

Flagellum Dei
12.07.06, 11:55
bezeichnend , wenn sich sogar bekennende anti-islamisten von ihr abwenden :rolleyes:

:

http://www.iranian.com/Majedi/Images/port.gif (http://www.iranian.com/majedi.html)
Anti-Islamism does not justify racism
An Open Letter to Oriana Fallaci

July 7, 2006
iranian.com
Dear Oriana Fallaci,
As a veteran activist of women’s rights, for liberty and equality, as a first hand victim of political Islam, and a veteran fighter against it, as an atheist who is a staunch believer in a secular state and secular education system, as a woman who has fought against hejab in any form and shape, as a secularist who has defended the latest French secular law to ban bearing of any conspicuous religious symbols in public schools, as a campaigner for banning the veil for underage girls and banning religious schools, as a campaigner against honour killings, Sharia courts in Canada, against Islamism and Islamic terrorism, as a staunch defender of unconditional freedom of expression and criticism who defended the right of those who ridiculed Mohammad in the row over the caricatures, I share some of your beliefs and find some very offensive, and let me make it clear, not to Islam, but to human values, egalitarian and libertarian values which are also part of “European culture”.
When you came to Iran to interview Khomeini, I was fighting against him and Islamic regime for women’s rights, against the hejab, and for freedom. I knew you first and foremost for your interview with the Shah. I admired your courage and frankness then. I feel indignant now when I read some of your comments and your latest interview with Margaret Talbot in New Yorker. Your justified hatred against Islam and Islamism has been extended to all Moslems and everyone living under Islam. I am sure you do not need anyone to remind you that this is racism. I am bewildered when I read your comments against immigrants and immigration from countries under the rule of Islam, and find this in contrast with the justified pride you take in your history for fighting against Nazi-Fascism.
It seems to me that the hate against Islam has pushed you towards Christianity [See: New Yorker, Oriana Fallaci directs her fury toward Islam (http://www.newyorker.com/fact/content/articles/060605fa_fact)]. You have even visited the Pope asking him to take a stronger stance against Islamism. This I find puzzling. How does an atheist in hate of one religion take refuge in another? Your hate against Islamism and political Islam finds expression in Euro centrism. Your disapproval for multiculturalism and cultural relativism has led you to defend “western culture”, instead of universal rights and secular, humanitarian and libertarian values.
As a young girl growing in Iran, under the rule of Islam, I read western philosophers and writers to educate myself with enlightened principles and values regarding equality, freedom and women’s rights. I chose the libertarian and egalitarian side of Western culture, and I am bewildered why, you an atheist, a fighter against fascism, had to resort to Euro centrism and racism in order to defend Western culture.
Your defence of a superior culture goes as far as expressing more concern about the beheading of Buddha’s statue than murdered, maimed women and men in Afghanistan whose rights are violated daily, who are victims of political Islam and American militarism. This perplexes me. I found it offensive that a human being who enjoys a freedom fighter stature in the eyes of many, cares more about the cultural and physical ambiance of her native country than all those men, women and children who are killed, maimed and violated daily in Iraq.
It seems that in defence of “your culture” you, a self-professed atheist, in attacking mosques end up defending the church. As a staunch campaigner against terrorism, I feel indignant when I see our “Western” anti Islamist can only voice condemnation of terrorism taken place in the West. All terrorist acts which take place daily in countries under Islam are mentioned at best only in passing. Are people who have by draw of a lottery been born under the rule of Islam not worthy of your attention, passion and rage?
All these become so ironic when one looks deeply into the root of political Islam. When one remembers how the Western governments unleashed this monster on the people of the region, how they created the Mojahedin in Afghanistan in the cold war era, and then helped the Taliban, how in the fear of a leftist revolution in Iran dumped Khomeini on us and helped bring about an Islamic state, when one remembers these recent historical facts, one cannot help but discern a profound sense of hypocrisy and double standard.
Sadly the saga of helping political Islam and Islamic terrorism by the Western governments is an ongoing effort. Just look at Iraq! The US and Britain, by invading Iraq, helped Islamists grow monstrously therein. Have you forgotten who the friend of Bin laden was? The tragedy is that as long as this monster was strangling the “native” people, our rage could stay under control, our passion not moved. Those people were not worthy of our passion and compassion!
The Western academia and journalists invented and nurtured the concept of cultural relativism, so that on its basis they could justify compulsory veiling, stoning, maiming and torturing of the people under the rule of Islam. That gave justification for turning one’s head while one’s government made deals with those Islamic states. This concept was invented so under the guise of “respect for other cultures” the brutal crimes and violation of human rights will be brushed aside “respectfully”. We have witnessed how European courts have resorted to cultural relativism in defending deportation of immigrants fleeing the rule of Islam. They have gone as far as stating that the prison conditions in those countries are suitable for those people.
I must state that these arrogant, hypocritical and racist attitudes and policies are an important tool to foster political Islam. If one does not distinguish between the Islamic movement, a reactionary and brutal political movement, and ordinary Moslems who are the first hand victims of this, if one does not distinguish between the oppressor and the oppressed, one becomes an accessory to Islamic brutality.
We must try and understand the root causes of Islamic recruitment among the so-called Moslem communities in the West. The dominant racism in state policies and attitude and systematic marginalization of these communities plus the aggression and militarism of the Western governments led by the US against the people in the Middle East, namely, Palestine and Iraq, have directed the youth in these communities to despair and frustration.
The revolt of the “suburb” in France is a vivid and sad example of such policies. By rejecting these communities as part of ”us” we leave them at the mercy of the “leaders of the community”, who foster traditionalism, Islamism, sexism, and glorification of the “home land”. These are poisonous brain washings. And I must say that your stance is aiding this process.
I find it so hard to understand that in despising the oppressor and oppressing ideology you come to despise the victims just as much. No sympathy, no compassion for the victims. No rage and passion provoked for these people who live under these inhumane and brutal conditions. It is amazing that in Mexico witnessing the brutal crushing of a student demonstration, and becoming a victim of it, you came to hate the sufferers just as much as the oppressors. So flippantly, you state you hate “Mexicans” and as a result despise the most impressive show of power and solidarity in the US for the rights of immigrants in recent months.
I was enraged by reading your racist comments. I was indignant by sensing your Euro centrism, by your lack of human compassion for millions who fled the rule of Islam and took refuge in the West in the hope of a better life. I share your despise and indignation for the Islamic movement. But I denounce categorically the racism that is openly expressed by you. And last but not least I must state that I defend the unconditional freedom of expression, and condemn the court which is to try you for what you have expressed in your books. One must be free to express any opinions. This is the pillar of a free society.
About
Azar Majedi (www.azarmajedi.com (http://www.azarmajedi.com/)) is Chairperson of the Organisation of Women's Liberation (http://www.azadizan.com/). and producer-presenter of "No to Political Islam (http://www.newchannel.tv/NoToPolitical-Islam.htm)" an NCTV programme.






http://www.iranian.com/Majedi/2006/July/Fallaci/index.html

bigberta
12.07.06, 23:42
Offener Brief an Oriana Fallaci: Anti-Islamismus rechtfertigt keinen Rassismus (http://bigberta.twoday.net/stories/2338522/)



http://static.twoday.net/bigberta/images/fallaci.jpg




Haßpredigerin Fallaci wird mit ihrem Fäkal- und Gossenstil immer noch von manchen zur Edelfeder hochgejazzt. Den Dreck den sie in ihren zwei Büchern abgesondert hat, sowie ihren dringenden Wunsch, eine Moschee in die Luft zu sprengen, verwechseln einige noch immer mit The Freedom of Speech (http://michellemalkin.com/archives/005470.htm).

So etwas erweckt natürlich den Eindruck, die Madame hätte gottweißwas für eine Lobby. Immer dieselben Haßblogs, wie unsere myblogger oder http://gatesof_remove_vienna.blogspot .com/2006/06/standing-with-heroine.html
(remove _REMOVE_)

sammeln Unterschriften, und sogar "Polnische Politiker" sammeln. Sicher die gleichen die Probleme mit Homosexuellen haben :-)

Das erweckt dann sofort wieder den Eindruck, als hätte sie noch gottweißwas für eine Lobby. Doch mittlerweile nervt sie auch die, deren Verbündete sie eigentlich sein müßte und die sie durchschaut haben. (http://www.iranian.com/Majedi/2006/July/Fallaci/index.html)

Die iranische Emigrantin, Journalistin und Moderatorin, Azar Majedi schreibt auf der linken iranischen website www.iranian com (auf das Bild klicken) den oben verlinkten Artikel, der es wert ist, vollständig aus dem Englischen übersetzt zu werden (wegen seiner Länge werde ich drei Teile draus machen):

****************************** ****************************** *****

Liebe Oriana Fallaci
als eine Veteranin des Kampfes für Frauenrechte, für Freiheit und Gleichheit, als ein Opfer der ersten Stunde des politischen Islam, eine Veteranin des Kampfes gegen ihn, eine Atheistin, die standhaft an den säkularen Staat glaubt, als eine Frau, die gegen den hijab in jeder Form und Gestalt gekämpft hat und die das aktuelle französische Gesetz verteidigt hat, welches das Tragen von allen auffälligen religiösen Zeichen in öffentlichen Schulen verbot, sowie als Aktivistin des Kampfes gegen Ehrenmorde , Sharia-Gerichtshöfe in Kanada, gegen Islamismus und Islamischen Terrorismus, als überzeugte Verteidigerín bedingungsloser Freiheit der Rede und Kritik, die das Recht jener verteidigt hat, Mohammed mit reihenweise Mohammed-Karikaturen lächerlich zu machen, teile ich einige Ihrer Überzeugungen und finde andere äußerst beleidigend. Beleidigend nicht- damit das ganz klar ist - für den Islam, sondern beleidigend für diejenigen menschlichen, egalitären und humanitären Werte, die ebenfalls Teil der "Europäischen Kultur" sind.

Als Sie in den Iran kamen, um Khomeini zu interviewen, käpfte ich gerade gegen ihn und das islamische Regime - für Frauenrechte und Freiheit, gegen den Schleier.
Ich kannte Sie zuallererst aufgrund Ihres Interviews mit dem Schah. Da habe ich ihren Mut und Ihre Offenheit noch bewundert. Nun aber bin ich entrüstet über die Kommentare, die ich von Ihnen gelesen habe sowie Ihr letztes Interview im New Yorker. (http://www.newyorker.com/printables/fact/060605fa_fact)
Ihr berechtigter Hass gegen Islam und Islamismus hat sich nun gegen alle Muslime gewandt sowie gegen alle, die im Herrschaftsbereich des Islam leben. Ich bin sicher, daß Sie eigentlich niemanden benötigen, der Ihnen erklärt, daß das Rassismus ist. Ich bin fassungslos, wenn ich Ihre Kommentare gegen Einwanderer und Einwanderung aus islamischen Ländern lese und finda, daß dies kontrastiert mit dem berechtigten Stolz auf die eigene Geschichte des Kampfes gegen den Nazi-Faschismus.

Mir will es scheinen, als hätte der Hass gegen den Islam Sie Richtung Christentum getrieben. Sie haben sogar den Papst besucht, um ihn dazu zu bringen, eine kompromisslosere Haltung gegen den islam einzunehmen. Dies finde ich verblüffend. Eine Atheistin hasst die eine Religion und flüchtet sich in die andere?
Daß Sie Multikulturalismus und und kulturellen Relativismus mißbilligen, hat Sie dazu gebracht, "die Kultur des Westens" zu verteidigen - anstatt universaler Menschenrechte und säkulare, egalitäre und libertäre Werte.

Fortsetzung folgt.

bigberta
15.07.06, 03:21
Offener Brief an Oriana Fallaci: Anti-Islamismus rechtfertigt keinen Rassismus. Teil 2 (http://bigberta.twoday.net/stories/2350781/)



http://static.twoday.net/bigberta/images/giotto.jpg



Als junges Mädchen, das im Iran unter der Herrschaft des Islam aufwuchs, las ich westliche Philosophen und Autoren um mich in den erleuchteten Prinzipien und Werten zu erziehen, die sich mit Gleichheit, Freiheit und Frauenrechten beschäftigten. Ich habe die libertäre und egalitäre Seite der westlichen Kultur gewählt und ich bin erstaunt, wie Sie, eine Atheistin, die Kämpferin gegen den Faschismus, Zuflucht nehmen mussten zu Eurozentrismus und Rassismus um die westliche Kultur zu verteidigen. Ihre Verteidigung der westlichen Kultur zeigt mehr Sorge um die Enthauptung einer Buddha-Statue als Sorge um die ermordeten und verstümmelten Frauen un Männer in Afghanistan, deren Rechte täglich verletzt werden, und die sowohl Opfer des politschen Islam als auch des amerikanischen Militarismus sind. Das macht mich stutzig. Ich fand es anstößig, daß jemand, denin den Augen von vielen die Aura einer Freiheitskämpferin umgibt, sich mehr um das kulturelle und physische Ambiente des eigenen, des Geburtslandes sorgt, als um all die Männer, Frauen und Kinder, die täglich im Irak ermordet, verstümmelt, vergewaltigt werden.

Es scheint mir, daß Sie, die selbsternannte Atheistin, durch den Angriff auf Moscheen schlußendlich in der Verteidigung der Kirche enden. Es entrüstet mich, wenn ich sehe, daß unsere "Westlichen" Anti-Islamisten sich nur dann zur Verurteilung des Terrorismus aufraffen können, wenn er im Westen stattfindet. All die Terrorakte, die in den unter islamischer Herrschaft stehenden Ländern stattfinden, werden bestenfalls im Vorbeigehen erwähnt. Sind die Leute, denen das Los eine Existenz unter der Herrschaft des islam zugewiesen hat, Ihre Aufmerksamkeit, ihr Mitgefühl, Ihre Wut nicht wert?

Das alles wirkt so ironisch, wenn man tiefer in die Wurzeln des politischen Islam eindringt, und sich daran erinnert, wie die Westlichen Regierungen dieses Monster auf die Menschen in der Region losgelassen haben: wie sie in der Ära des Kalten Krieges die Mujaheddin Afghanistans erschufen und dann den Taliban halfen. Und wie die Angst vor einer linken Revolution im Iran den Müll "Khomeini" über uns auskippte und uns den Islamischen Staat bescherte. Erinnert man sich an diese frischen historischen Fakten, so kann man nicht umhin, ausgeprägte Heuchelei und Doppelstandards festzustellen.

Unglücklicherweise läuft die Geschichte, wie der Westen den politischen Islam und Islamismus unterstützt, weiter. Indem sie in den Irak einmarschierten, verhalfen die USA und Großbritannien den Islamisten, zu monströser Größe aufzuwachsen. Habt Ihr vergessen, wer der Freund Bin Ladens war? Die Tragödie ist, daß dieses Monster, solange es nur die "Eingeborenen" strangulierte, unsere Wut unter Kontrolle bleiben konnte und unsere Emotionen nicht angetastet wurden.

Westliche Akademiker und Journalisten erschufen und förderten das Konzept des kulturellen Relativismus, sodaß sie auf seiner Grundlage die Zwangsverschleierung, Steinigung, Verstümmelung udn Folter des Volkes unter der Herrschaft des Islam rechfertigene konnten. Durch dieses Konzept konnnte man es dann auch rechtfertigen, wegzuschauen, wenn die eigene Regierung Deals mit islamischen Staaten machte. Einmal erfunden, ermöglichte dieses Konzept, daß man in der Verkleidung des "Respekts vor anderen Kulturen" die brutalen Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen "respektvoll" wegwischen konnte. Wir warenZeuge, wie europäische Gerichte zu kulturellem Relativismus Zuflucht nahmen, um Leute zu deportieren, die vor der Herrschaft des Islam geflohen waren.Diese Gerichte gingen dann so weit, festzustellen, daß die Haftbedingungen in jenen Ländern für diese Leute schon in Ordnung gingen.

Ich muß hier feststellen, daß solche arroganten, heuchlerischen und rassistischen Haltungen und Policies ein wichtiges Mittel sind um den politischen Islam zu fördern. Man wird zum Komplizen der islamischen Brutalität, falls man nicht zwischen den brutalen und reaktionären islamischen Bewegungen und dem einfachen Muslim unterscheidet, der ihr erstes Opfer wird, nicht zwischen dem Unterdrücker und den Unterdrückten.

dritter und letzter Teil folgt.

azeribalasi
15.07.06, 03:37
tja das ganze erinnert mich an Hitler, der gegen Juden was hatte. Am ende stellte man fest warum :kafa:

bigberta
15.07.06, 12:43
tja das ganze erinnert mich an Hitler, der gegen Juden was hatte. Am ende stellte man fest warum :kafa:

Neiiiin, bitte nicht schon wieder! So eine Äußerung entzieht jeglicher kritischer Bearbeitung den Boden. :motz:

CeMshadow
15.07.06, 12:57
Ob ihr das gleiche passiert wie dem dänischen Karikaturist?!
was meint ihr?

bigberta
15.07.06, 13:05
Ob ihr das gleiche passiert wie dem dänischen Karikaturist?!
was meint ihr?

Sorry, ich glaube, jetzt stehe ich auf der Leitung. Was ist einem dänischen Karikaturisten passiert?

Ber darum geht es mir garnicht. Sondern mir geht es hier darum, daß einige Leute sie immer noch für eine ernstzunehmende Größe halten.

CeMshadow
15.07.06, 13:07
Sorry, ich glaube, jetzt stehe ich auf der Leitung. Was ist einem dänischen Karikaturisten passiert?

Ber darum geht es mir garnicht. Sondern mir geht es hier darum, daß einige Leute sie immer noch für eine ernstzunehmende Größe halten.

Naja der Karikaturist ist bei einem Brand ums Leben gekommen.Die Frage ist,ob das Zufall ist und ob das überhaupt so passiert ist.
Und ich frage mich,ob man das auch bei Fallaci passieren kann,obwohl die schon bissel älter ist...?

bigberta
15.07.06, 22:30
Offener Brief an Oriana Fallaci: Anti-Islamismus rechtfertigt keinen Rassismus. Teil 3 (http://bigberta.twoday.net/stories/2353510/)



http://static.twoday.net/bigberta/images/campanile_giotto_2big.jpg


Wir müssen den tieferen Grund der islami(sti)schen Rekrutierung unter den sogenannten Muslimgemeinden im Westen zu verstehen versuchen. der im Westen herrschende Rassismus in staatlicher Politik und Haltung sowie die systematische Marginalisierung, dazu die Aggression und der der Militarismus der westlichen Regierungen, angeführt durch die USA und gerichtet gegen die Völker des Nahen Ostens, besonders Palästina und den Irak, haben die Jugendlichen geradewegs in Verzweiflung und Frustration geführt.

Die Revolte der Vororte ("banlieues") in Frankreich ist ein lebendiges und tragisches Beipiel für eine solche Politik. Indem wir diesen Gemeinschaften verweigern, ein Teil von "uns" zu sein, überlassen wir sie ihren "Führern", die Traditionalismus, Islamismus, Sexismus und die Glorifizierung des Heimatlandes betreiben, eine giftige Gehirnwäsche. Und ich muß sagen: Ihre Haltung hilft diesem Prozess.

Für mich ist es hart, zu verstehen, daß Sie darüber, daß Sie die Unterdrückung und die Ideologie der Unterdrücker verachten, dazu gekommen sind, die Opfer gleichermaßen zu verschmähen. Die Sitiation jener Menschen, die unter solch gleichermaßen unmenschlichen wei brutalen Umständen leben müssen, ruft bei Ihnen weder Sympathie noch Mitleid hervor.
Es ist erstaunlich, daß Sie, die in Mexiko Zeuge und Opfer der brutalen Zerschlagung einer Studentendemonstration wurden, dann anfingen, die Opfer genauso zu hassen wie die Unterdrücker. Frivol stellen Sie fest, Sie hassten Mexikaner, und deswegen verachteten Sie auch die kürzlich abgelaufene machtvolle Demonstration von Macht und Solidarität in den USA.

Es hat mích in Wut versetzt, Ihre rassistischen Kommentare zu lesen. Ich entrüstete mich, als ich Ihren Eurozentrismus wahrnahm, Ihren Mangel an menschlicher Anteilnahme gegenüber den Millionen, die der Herrschaft des Islam entflohen sind und sich in der Hoffnung auf ein besseres Leben in den Westen flüchteten. Doch ich prangere kategorisch den Rassismus an, dem Sie so offen Ausdruck verleihen.

Zu guter Letzt stelle ich jedoch noch einmal fest, daß ich die bedingungslose Redefreiheit verteidige und das Gericht verdamme, das sie für das, was Sie in Ihren Büchern gesagt haben, verurteilt. Man muß so frei sein, jegliche Meinung äußern zu können. Dies ist der Grundpfeiler einer freien Gesellschaft.

- Ende -