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Arpad
05.06.05, 21:10
Standard Gemeinsame Wurzeln der Türken und Ungarn
Magyar
"Ich versuche als Ungar vor allen Dingen auch etwas von der ungarischen Geschichte so weiterzugeben, wie es die Vergangenheit geschrieben hat.
Es wird soviel hinzu erfunden, gelogen, verdreht...daß es einem Magyaren wie mich schon allmählich ankotzt...!

Ich versuche auch eigentlich nur unseren Türken im Forum weiterzugeben,
wie man z.B. die Abstammung der Magyaren besser zuordnen kann, denn
den meisten Türken sind die Ungarn ja nur aus der Zeit des osmanischen Reiches bekannt, aber nicht, daß sie irgendwann auch mal verwandte Völker
in Asien waren."

Ich habe diese Gedanken von Magyar aufgegriffen um hier das
Thema über die gemeinsame Herkunft der Ungarn und Türken
zu diskutieren. Nach der Befreiung von Fremdherrschaft, besteht
bei den Ungarn ein erheblicher Nachholbedarf ihre Geschichte ohne
fremde Bevormundung neu zu erleben und ihre Verwandten kennenzulernen.

Árpád

Magyar
05.06.05, 23:25
Ich persönlich mag Menschen aus Ungarn, habe viele Freunde aus Ungarn und das sind erstklassige Menschen für mich
Würde gerne etwas über eure Geschichte hören
wäre nett wenn du uns etwas genaueres berichten könntest

@Gökcen

Hallo Gökcen..!
es freut mich, daß Du dich über die Geschichte der Magyaren interessierst.
Zum Volk sowie zum Ursprung der Magyaren ( Ungarn ):

Die Magyaren sind vom Ursprung her ein mongolisch-alttürkisch-onogurisches Volk, dessen Ursprung am südöstlichen Ural ( Russland ) lag. Die Magyaren sehen sich als direkte Nachfahren der schwarzen Hunnen Attilas an, da sie
die Nachfahren der alttürkisch-onogurischen Hunnen sind, also die schwarzen Hunnen Attilas, die von 375-451 n- Chr. Europa in Schutt und Asche gelegt haben.

Die Magyaren waren sehr eng mit den alttürkisch-onogurischen Völkern verbunden, sowie auch mit den Chazaren nordöstlich des schwarzen Meeres in Etelköz ( türkisch: Atelközü ).

Als sich die Hunnen 451. n. Chr. nach der Schlacht auf den Katalaunischen Fehlern allmählich wieder nach Asien zurückzogen, vermischten sie sich mit anderen alttürkischen Völkern, die im nördlichen Schwarzmeeraum siedelten.

Aus Ihnen gingen später die Awaren hervor, die bereits nur 1. Jahrhundert
später in Europa wieder Angst und Schrecken verbreiteten, bis sie von Karl dem Großen besiegt wurden und daraufhin ein großer Teil nach kurzer Zeit wieder gen Osten zog.

Die Awaren vermischten sich daraufhin ebenfalls wieder mit weiteren alttürkischen Völkern, aus denen später letzten Endes auch die damals
noch mongoloid aussehenden Magyaren hervorgingen, die dem ehemaligen
Stammesverbund der Onoguren angehörten.

Die Magyaren waren vorher unter Attila ( im 4. und 5. Jahrh. n. Chr. )
noch nicht als Magyaren bekannt, sondern gehörten direkt zum hunnischen Stammesverbund. Die heutige Bezeichnung " Magyar " kam erst später und war erst im 8. und 9. Jahrh. n. Chr geläufig. Man bezeichnete die Magyaren in Europa einfach nur als Turk / Turki, da man sie in Europa versehentlich
mit Türken verwechselte...des Aussehens wegen.

Die Magyaren sahen den Türken sehr ähnlich, jedoch mit eindeutig mehr mongoloiden Gesichtszügen, da ein großer Teil der Magyaren ja vom Ural abstammt, wo heute noch die meisten mit den Ungarn verwandten Völker
( z.B. die Chanten + Mansen ) mongoloid sind. Zum damaligen Zeitpunkt hatten Magyaren zum Großteil noch Schlitzaugen...was ja auch absolut nachvollziehbar ist.

Sie zogen damals als Halbnomaden nach Etelköz ( türk: Atelközü ) und vermischten sich mit alttürkisch-onogurischen Völkern, sowie auch mit
den Chazaren ( türk: Hazar ).

Im 8. und 9. Jahrhundert fielen dann die 10 landnehmenden magyarischen Stämme, wo drunter auch ein Großteil an chasarischen Stämme waren, ins heutige Ungarn + Rumänien ein und besetzten das Land. Dies war der
Beginn der ungarischen Landnahme in Europa.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Magyaren auch noch keine Christen,
sondern bekannten sich zum Schamanismus, wie es z.B. bei den heutigen Indianern in Nord-Amerika noch praktiziert wird.

Als die Mongolen 1241 n. Chr. unter Batu-Khan in Ungarn einfielen, wurden
auch die alttürkischen Kumanen ( Kipcak / Kipcaklar / ungarisch: Kun ) als Verbündete ins Land gerufen und kämpften Seite an Seite mit den Magyaren gegen die wütenden Mongolen am Fluss Sajò, in Nord-Ost Ungarn.

Die Kumanen stammen ursprünglich aus der Altai-Gegend, sowie aus dem westlichen China, quasi auch aus der alten Heimat der Göktürken.

Das Volk der aus dem Altai stammenden Kumanen sowie auch ein
großer Teil der Chazaren ist im Volk der heutigen Magyaren ( Ungarn ) aufgegangen, wie auch die alanischen ( iranischen ) Jazygen, die bereits
seit dem 1. Jahrhundert das ungarische Land besiedelten und damals von den Römern als Schutz gegen germanische Stämme und den Dakern ins
Land gerufen worden.

Hunnen - Awaren - Magyaren sind genetisch gesehen quasi ein und dasselbe Mischvolk gewesen, nur in einer jeweils anderen Epoche.

All diese Stämme ( Hunnen - Awaren - Magyaren ) wählten ja auch immer
wieder denselben Weg nach Westen und man könnte fast schon meinen:
Sie kannten bereits die Route..! All diese Völker liessen sich im heutigen Ungarn nieder, von wo aus sie Ihre grausamen Feldzüge antraten und sprachen eine alttürkisch-onogurische Sprache...!


@Magyar

Magyar
06.06.05, 00:11
Arpad und Magyar!

Solche Leute wie ihr brauchen wir! Ihr siet gute Menschen, weil ihr etwas für den Frieden, ja sogar für die Freundschaft tut.

Also es gibt einige ander Völker im Balkan und in Nordafrika. Die können die Türken immer noch nicht leiden. Obwohl die Herrschaft der Osmanen schon seit 100, 200 Jahre vorbei ist. Ich mein langsam muss man doch die Vergangenheit ruhen lassen, oder? Ich denke nur an die Serben und frage mich wie Nationalistisch kann ein volk nur so sein?


@Ungarn
Also Herlzich Willkomen Freunde. Ich wusste nicht das wir Verwand sind. Gut das ihr mich aufgeklärt habt. Danke!

Dann gibt es uns also wirklich überall auf der Welt.

China, Sibirien, olen, Ungarn, Türkei, Zentralasien ...etc...


Ein hoch auf die Freundschaft!!

MfG

@Bilge Khan

Vielen Dank für Deine netten und freundlichen Worte...!

Die Magyaren sind heutzutage ein friedliebendes Volk, auch wenn uns leider bis heute einige slawische Völker immer noch nicht mögen...mitunter auch ein großer Teil der auf dem Balkan lebenden Serben, sowie teilweise auch
die Rumänen und Slowaken. Aber ich sage bewusst: Nur teilweise...! Diese Problematik ist uns Magyaren hinlänglich bekannt..aber damit können wir gut umgehen. Nun kann man es sicherlich einigen Nationen auch nicht verdenken daß man uns nicht mag.

Die Magyaren haben schliesslich 907 n. Chr. das Großmährische Reich in der heutigen Slowakei ausgelöscht, wo damals zum Großteil Slawen lebten. Und zu Zeiten der ungarischen Landnahme haben die Magyaren und Chazaren das Gebiet der Rumänen erobert. Einige Völker halten uns dies immer noch vor..!
Auch in Serbien gibt es solche und solche Menschen....und zum Teil immer noch ne Menge Nationalsozialisten...aber auch ne Menge vernünftiger Leute, die friedlich zusammenleben wollen.

Bevor der Krieg in Jugoslawien ausbrach, hatten Magyaren und Serben friedlich Tür an Tür zusammen gelebt. Zum Großteil ist dies auch heute
noch so. Jedoch häufen sich leider in der letzten Zeit blutige Übergriffe zwischen Magyaren und Serben in der Provinz Vojvodina, in Nord-Serbien.

Ich hoffe, daß sich dies allmählich beruhigt...ansonsten könnte es auch
dort unter Umständen eines Tages zum Desaster kommen. Aber ich denke
persönlich nicht, daß es soweit kommen wird...Ich denke auch nicht, daß dies der richtige Weg wäre...!

Man sollte in meinen Augen die Geschichte eines Tages auch mal Ruhen lassen und gemeinsam nach vorne schauen. Es gibt leider Gottes immer
noch ne Menge Knallköpfe auf dem Balkan, die immer noch träumen.
Es gibt viele Serben, die immer noch von einem Großserbischen Reich
träumen und die Vergangenheit sowie die Osmanen nicht vergessen
können, weshalb immer noch ein großer Haß besteht..!

Aber dann müssten wir Magyaren ( Ungarn ) uns doch genauso beklagen, denn auch wir haben uns mit den Türken sehr oft gegenseitig den Schädel eingehauen, obwohl wir entferntere Verwandte sind. Man sollte sich doch eines Tages auch mal mit seinen ehemaligen Feinden zusammen an einen Tisch setzen können und gemeinsam mal ne richtig schöne Friedenspfeife rauchen...!

( PS: Ne Wasserpfeife geht natürlich auch..., klar ! )

@Magyar

Magyar
06.06.05, 01:31
magyar

Vielen Dank das du dir die mühe gemacht hast und es hier hin gepostet hast jetzt weiss ich einiges mehr über das ungarische volk und es freut mich das wir soviel gemeinsam haben ok bis auf die religion aber das ist ja nicht das problem
gibt es in der ungarischen kultur und sprache eigentlich auch viele sachen die man mit den türken gemeinsam hat oder hat sich das anderweitig entwickelt

@Gökcen

Magyaren ( Ungarn ) und Türken können sich sprachlich leider nicht mehr miteinander verständigen. Dies liegt aber nur daran, daß die heutigen Türken ( Göktürken / Seldschuken ) oghusicher Abstammung sind und die Magyaren zum Stammesverbund der alttürkischen Onoguren zählen, aus denen Attilas schwarze Hunnen hervorgingen. Sie waren es, die 375 bis ca. 451. n. Chr. in Europa einfielen und die Völkerwanderung ins Rollen brachten.

Aber ich habe etwas gefunden, was durchaus auch für einen Türken sehr interessant sein dürfte:

Etwas zur Sprachverwandschaft ( ungarisch-türkisch ) :

Mutter:
Türkisch: Anne
Ungarisch: Anya

Vater:
Türkisch: Ata ( Baba )
Ungarisch: Apa

Baby:
Türkisch: Bebek
Ungarisch: Baba

Messer:
Türkisch: Bicak
Ungarisch: Bicska

Wolle:
Türkisch: Pamuk ( soweit ich weiß )
Ungarisch: Pamuk


Was fehlt..?
Ungarisch:
Na mi hiányzik?

Türkisch:
Ne mi eksik?


Apfel:
Türkisch: Elma
Ungarisch: Alma


Ein weiteres Beispiel:
Ich habe einen kleinen Apfel in meiner Tasche.

Türkisch:
Cebimde çok küçük elma var

Ungarisch:
Zsebemben sok kicsi alma van

Deutsch: Ungar / Ungarn
Türkisch: Macar / Macaristan
Ungarisch: Magyar / Magyarorszjg

Blau: ( die Farbe )
Türkisch: Kök
Ungarisch: Kék

Die Alttürken werden heute als Köktürken beziehungsweise als Göktürken (Eigenbezeichnung: Köktürkler beziehungsweise Göktürkler) bezeichnet. Das alttürkische Kök beziehungsweise das neutürkische Gök bedeutet eigentlich "Blau" oder auch "Himmel".

Ich denke, daß sagt schon genug aus...


Zur Religion:

Wir Magyaren waren vor etwas mehr als 1000 Jahren noch keine Christen,
sondern gehörten dem Schamanismus an, wie es auch heute noch die Indianer in Nordamerika sind. Erst nach unserer Niederlage um 955 n. Chr gegen Otto. I und seinen Verbündeten ( auf dem Lechfeld bei Augsburg ) waren wir gezwungen, den christlichen Glauben anzuehmen.

Wenn man heutzutage einen Ungarn reden hört, so bekommt man immer wieder als Erstes zu hören: Das klingt wie türkisch...zumindest höre
ich das von den meisten Deutschen, sobald man mich in meiner Sprache reden hört...

Viele Türken wissen, daß sie während des osmanischen Reiches auf dem Balkan gegen die " Macar " gekämpft haben, die wenigstens wissen jedoch, daß Magyaren vom Ursprung her ein alttürkisch-onogurisches Mischvolk sind, daß mit Attilas schwarzen Hunnen verbunden war...

Desweiteren gibt es gentechnische Untersuchungen, wonach festgestellt wurde, daß die Magyaren noch mit weiteren mongoloiden Völkern Asiens verwandt sind.

u.a.

1. Mongolische Burjaten ( leben heute nördl. der Mongolei, am Baikalsee )
2. Chanten + Mansen ( früher: Ostjaken + Wogulen ), stammen vom Ural.
3. Baschkiren
4. Tschuwaschen
5. Samojeden

...und noch einige Völker mehr.

Ausserdem ist ein Großteil der Chazaren sowie die heute noch in Ungarn lebenden alttürkischen Kumanen ( Kipcak / ungar: Kun ) die ursprüngl. aus Westchina und dem Altai stammen, wie auch ein Teil der sarmatischen Jazygen ( ungarisch: Jjsz ) im Volk der Magyaren aufgegangen.

Die Jazygen waren ein nord-iranisches Reitervolk, mit den Skythen verwand, und waren lange Zeit im nördlichen Schwarzmeerraum beheimatet.

Wenn man heute durch Ungarn fährt, so wird kaum noch jemand vermuten, daß die Magyaren ( Ungarn ) mongolische sowie alttürkisch-onogurische Wurzeln haben:

Aber: Sicherlich kennen viele von euch noch die Pop-Gruppe Dschinghis Khan.
Zu dieser Gruppe gehörte damals auch der Ungar Leslie Mandoki. Ich habe hier im Internet mal ein älteres Foto von Ihm heraus gesucht. Schaut euch mal das Foto genau an..!

Hier der Link: http://www.traenenpalast.de/monat/0302LeslieMandoki_a.jpg

Auf diesem Foto kann man, trotz daß die Ungarn bereits seit über 1000 Jahren in Europa leben, immer noch die typisch alttürkisch-mongolischen
Gesichtszüge eines Magyaren erkennen, sowie Ansatzweise und bei näherer
Betrachtung auch die zum Teil noch vorhandenen mongoloiden Augenpartien.



Gruß Magyar

Magyar
06.06.05, 14:07
Die Sache ist jedoch, ob der religiöse Unterschied die gemeinsamen Wurzeln nicht überwiegt?

Mich würde jedoch die sprachliche Nähe von Türkisch und Ungarisch interessieren.

@De La Hoya

Nun, der religiöse Unterschied liegt ja immer im Auge des Betrachters.
Ich denke persönlich nicht, daß es größere Probleme darstellen würde.
Solange man nicht versucht, anderen Menschen einen anderen Glauben aufzuzwingen, denke ich, sollte es keine Probleme geben.

Sicherlich, die Ungarn sind seit 1000 Jahren Christen, römisch-katholisch
und die Türken gehören dem islamischen Glauben an. Aber mir persönlich
ist das ehrlich gesagt wirklich egal, da ich in erster Linie jeden Menschen
als Mensch sehe, ganz gleich welcher Rasse er auch immer angehören mag.
Eine Religion und einen Glauben zu haben ist gut, aber es macht in meinen Augen auch sehr viel kaputt...was man auch an den Kreuzzügen gesehen
hat.

Ich persönlich bin durchaus dafür, daß die Türken endlich eine Chance bekommen sollten und es auch verdienen, endlich in die EG zu kommen.
Das ist meine persönliche Meinung. Türken leben nun mittlerweile seit
40-50 Jahren in der BRD, haben sich hier gut etabliert, Deutschland mit aufgebaut, gestärkt und haben einen berechtigten Anspruch, in der EG aufgenommen zu werden...

Die türkische Wirtschaft boomt, wo auch deutsche Firmen wie
auch andere europäische Staaten wirtschaftlich von profitieren.

Man kann nicht immer nur sagen: O.K., mit den Türken möchten wir
zwar unsere Geschäfte machen, aber mehr auch nicht...das ist eine Milchmädchenrechnung, die nicht aufgeht. Jede Nation hat in meinen
Augen eine Chance verdient...auch Türken !

Sicherlich, der Zuzug von vielen weiteren Türken aus Anatolien
macht der EG sorgen...ein weiteres Problem ist vielleicht immer
noch die unterschiedliche Mentalität sowie die fehlende Wahrung
von Menschenrechten in der Türkei. Aber dies alles kann man doch
an einem gemeinsamen Tisch vernünftig regeln.

Vor allen Dingen sollten sich Christen und Moslems endlich mal die Hand reichen...und nicht immer nur auf das osmanische Reich und auf die schlechten Erfahrungen mit Ihnen schauen.

Und wenn ein islamisches Land wie die Türkei, als erstes islamisches Volk
an die Tür der europäischen Union klopft, so ist das in meinen Augen ein
Zeichen der Vernunft und Freundschaft...welches nicht abgewiesen werden
sollte.

Auch wir Ungarn hätten einen berechtigten Anspruch darauf, die Türken zu hassen, nach den kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Balkan und
in Ungarn. Trotz alledem geben wir Ungarn den Türken unsere Hand, da wir
irgendwo ja auch entferntere Verwandte sind...und durchaus wissen, wo unsere gemeinsamen Ursprünge und Wurzeln liegen.

Die Türken haben eine Chance verdient...!

@Magyar

Magyar
06.06.05, 15:32
Hat es eigentlich irgendwas mit magyar zu tun?
Also macar wird wie ma-dschar aus gesprochen und nicht wie masar.
Wird Magyar auch so ausgesprochen?


Noch eine frage.Kann das sein das ihr einen Panzer baut(oder gebaut hat) mit dem namen Turan?

@Asker

Asker, sei gegrüßt..!

Da hast Du in etwa Recht...mit dem Wort: Magyar und Macar.
Wir Ungarn sagen Magyar, man spricht es als " Madjar " aus.
Das " gy " im Wort Magyar spricht man z.B. deutsch als " dj "
aus....also: Madjar.

Mit dem Turjn-Panzer hast Du ebenfalls Recht, Asker.
Die ungarische Turjn-Baureihe sind Kampfpanzer aus dem II. Weltkrieg,
von denen es mehrere Typen gab. ( Baureihe I, II und III ).

Hier ein Link: http://www.wwiivehicles.com/hungary/turan.htm

Üdvözlek ( Gruß )

Zoltjn ( @Magyar )

Magyar
06.06.05, 16:19
Hi Magyar.Ja genau, bei uns wird es Madjar ausgesprochen.Ich habe weiss nicht warum sch anstelle j benutzt(ma-dschar).Genau.Wie lange nennt ihr euch denn schon Magyar?
Danke für den Link.
mfg Asker

@Asker

Die Magyaren nennen sich in etwa ab dem 7. / 8. Jahrh. n. Chr. " Magyar ".
Der Name Magyar wird abgeleitet von eines Ihrer Stämme, nämlich aus dem Stamme der " Megyer " und war eines von 7 ungarischen Stämmen, die das Karpatenbecken für die Magyaren eroberten.

Die Namen der 7 magyarischen Stammesführer zur Zeit der Landnahme hiessen: Megyer ( Magyar ) - Nyek - Kürtgyarmat - Tarjjn - Jenö - Kèr - Keszi.

Die ersten beiden magyarischen Stämme ( Megyer + Nyek ) sind ugrischer
Abstammung gewesen ( vom südl. Ural abstammend ) während die restlichen 5 Stämme alttürkisch-onogurisch waren.

Hinzu kommen ausserdem noch 3 kabarische Stämme ( Chazaren ),
die mit den Magyaren eng verbündet waren und an der Eroberung
des Karpatenbeckens regen Anteil hatten.

Somit kommen wir insgesamt auf 10 Stämme.

Àrpjd, vom Stamm der Megyer ( Magyar ) ableitend, war Hauptführer
der Magyaren. Ihm gelang es auch letztendlich, die anderen ungarischen
Stämme der Magyaren zu einen, wonach das ungarische Volk noch heute
seinen Stammesnamen trägt: " Magyar ". Von Àrpjd, aus dem Stamm der Megyer, stärkster Führer der Magyaren und Ur-Ahn des heutigen Ungarns.

@Magyar

Magyar
06.06.05, 16:32
Sei auch du gegrüsst Magyar,

kannst du mir vielleicht sagen, wie die Menschen in Ungarn über die Türken so denken und wie ihre Haltung gegenüber uns so ist?

@Osmanisches Reich

Hallo..!

Natürlich trauern auch wir Ungarn noch irgendwo im Inneren über
die Verluste der Magyaren. Aber das ungarische Volk ist durchaus
über eine Versöhnung mit den Türken bereit, daß denke ich schon.
Sie stehen den Türken aufgeschlossen gegenüber...daß sieht man
ja nicht zuletzt auch an Àrpjd und mir, die sich eurem türkischen
Forum angeschlossen haben.

Lassen wir die Vergangenheit zwischen Magyaren und Türken Ruhen
und lasst uns versuchen, es in der Zukunft einfach besser zu machen...!

Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen Türken und Magyaren,
auch wenn wir größtenteils ugrisch-onogurischer Abstammung
sind.

Trotz alledem gehören wir Magyaren auch gentechnisch zu
den alttürkischen Völkern Asiens, die eng mit den schwarzen
Hunnen Attilas verbunden waren.


@Magyar

Arpad
06.06.05, 19:32
@Asker

Die Magyaren nennen sich in etwa ab dem 7. / 8. Jahrh. n. Chr. " Magyar ".
Der Name Magyar wird abgeleitet von eines Ihrer Stämme, nämlich aus dem Stamme der " Megyer " und war eines von 7 ungarischen Stämmen, die das Karpatenbecken für die Magyaren eroberten.

Die Namen der 7 magyarischen Stammesführer zur Zeit der Landnahme hiessen: Megyer ( Magyar ) - Nyek - Kürtgyarmat - Tarjjn - Jenö - Kèr - Keszi.

Die ersten beiden magyarischen Stämme ( Megyer + Nyek ) sind ugrischer
Abstammung gewesen ( vom südl. Ural abstammend ) während die restlichen 5 Stämme alttürkisch-onogurisch waren.

Hinzu kommen ausserdem noch 3 kabarische Stämme ( Chazaren ),
die mit den Magyaren eng verbündet waren und an der Eroberung
des Karpatenbeckens regen Anteil hatten.

Somit kommen wir insgesamt auf 10 Stämme.

Àrpjd, vom Stamm der Megyer ( Magyar ) ableitend, war Hauptführer
der Magyaren. Ihm gelang es auch letztendlich, die anderen ungarischen
Stämme der Magyaren zu einen, wonach das ungarische Volk noch heute
seinen Stammesnamen trägt: " Magyar ". Von Àrpjd, aus dem Stamm der Megyer, stärkster Führer der Magyaren und Ur-Ahn des heutigen Ungarns.

@Magyar

Vielen Dank an Magyar ! Zu seinen Ausführungen kann ich fast 100%
zustimmen. Zu den ungarischen Stämmen würde ich noch so viel
zufügen, daß außer den 10 Hauptstämmen mehrere kleine Stämme
dabei waren, z.B. alanischer Ursprungs.
WICHTIG, Qazag im Politikforum hat auf die Beziehung der Khasaken
und Ungarn hingewiesen. In Russland nenn man die Baskieren oft als
Mojer,Mojeran usw. Viele Russen wissen von der Beziehung zwischen
Baskieren und Ungarn. Zwei der Baskierischen Stämme sind bei
uns zu finden: Gyarmat=Jurmadt ( hier handelt sich um ein fürheren
Verband zwischen zwei kleineren Stämmen Kurt-Jurmadt) und Jenö = Jenej , folglich kommen unsere altürkische Ahnen aus
verschiedenen Gebieten. Schon im frühen Mittelalter gab noch Kontakte zu den verbliebenen Stämmen in Baskirien.
Übringens der Name des 1. Stammesfürhrers Megyer war Arpad.
Der Name stammt aus dem türkisch-ungarischen "arpa", was
wiederrum zweifel an der ugorische Herkunft des Stammes
aufkommen läßt.
Ich hoffe ,daß ihr in Tarjan den Tarkan erkennt! usw.
Die offizielle Versionen der ungarischen Kultus und Ausenministerien ist,
daß die Ungarn sprachlich zu dem Ugor Zweig der Ural-altaischen
Sprachen und ethnisch überwiegend zu den Turk Völkern gehören.
Viele Ausländer, vor allem im deutschsprachigen Raum kennen nicht oder ignorieren die sprachliche und genetische Diskrepanz bei dem
ungarischen Volk, obwohl sie offiziell bekundet ist.

Arpad
06.06.05, 20:14
Die Sache ist jedoch, ob der religiöse Unterschied die gemeinsamen Wurzeln nicht überwiegt?

Mich würde jedoch die sprachliche Nähe von Türkisch und Ungarisch interessieren.

Die Sache ist, ob man in erster Linie Türke oder Ungarn ist !
Dann überwigen die Gemeinsamkeiten. Wenn ihr in erster Linie Moslem
seid und wir Christen, dann sieht es schlechter aus. Wir Ungarn kennen
im Khatolizismus nicht nur die guten Seiten, sondern wir wissen, daß
unser Volk im Jahre 1000 mit den brutalsten Mitteln christianisiert
wurde. Auf Anordnung des Staatsgründers Istvan , heidnischer Name
Vajk, wurden sämtliche alttürkische Runenschriften vernichtet und
unter Todesstrafe wurde der Besuch des Gottesdienstes erzwungen.
Istvan hat seine Familie umbringen lassen und hat seine Macht auf die
Hilfe des deutschen Ritterordens gegen sein Volk gestützt.
Trotzdem ist Istvan, der Mörder, von Rom "heilig" gesprochen wurde
(sein Name trägt den Namen des Stephansdoms in Wien), ist
der große Staatsgründer Ungarns. Seine Verdienste überwiegen, da die
Ungarn zwischen 890 und Ende 900 nach vielen Raubzügen im Westeuropa,
von dem Deutschen Kaiser geschlagen worden sind. Ihnen drohte der
Untergang ,wie allen anderen Turkvölkern in diesem Raum (Hunnen,Awaren)
Da aus Khasarien keine Hilfe mehr zu erwarten war, und der Turkanteil
innerhalb der Ungarn hohe Verluste hatte, haben sich wohl die "friedlicheren"
Ugor-Kräfte sich durchgesetzt. Die Annahme des Christentums bewirkte
den Schutzt von Rom ! Deshalb wurde auf das Bekämpfen und Vernichtung
der Ungarn verzichtet.

Arpad
06.06.05, 20:56
Leute,

was ist jetzt mit der Gemeinsamkeit der Sprache!?

Das ist der Punkt, womit Dinin mich immer ärgert. Warum können sich
die Ungarn bei den Turkvölker in Mittelasien nicht verständigen ?
Es gibt heute die Sumerologen, die behaupten, daß die ungarische
Sprache die meisten sumerische Worte hat, bis zu 60 %.
Also wir sind die nachkommen der Sumerer. Das ist eher eine
Fantasie. Schon sehr früh haben die ersten Turkologen im 19.
Jahrhundert mit dem Phänomen ungarischer Sprache befasst.
Für mich der wichtigste Turkologe des 19.Jahrhunderts, ist der
jüdisch stämmige, hochbegabte VAMBERY, der mehrer Turksprachen
sprach und auch in der Türkei lebte. Vambery sagte die ungarische
Sprache ist "turkicid". Über 1700 Worte sind von alttürkischer
Herkunft. Beim Überlegen, Nachdenken fällt mir selber vieles
auf, neulich "Türkiye Büyük Millet " wir würden sagen
"Török nagy nemzet" , also keine große ähnlichkeit. Aber wir haben
noch das Wort "bö, böly" ,was ausgedehnt, erweiter bedeutet!
Und nun haben wir schon den Zusammenhang."Török bö nemzet",
zwar hört sich ungewöhnlich an, aber verständlich.

Aber Kagan Bulan könnte uns auch mal was zu sagen, weil er beide
Sprachen beherrscht.

Magyar
06.06.05, 21:07
@Magyar danke für die antwort
Unbglaublich das der name Kürt türkischen ursprungs ist.......

@Asker

Was bedeutet denn die Bezeichnung " Kürt " im türkischen..?
In unserer ungarischen Sprache bedeutet Kürt: " Horn ".

Ein Link: http://www.museum.hu/jaszbereny/jasz/images/0450_p0674_maxi.jpg

Eine besagte ungarische Legende:
Dieses Horn gehörte dem Magyaren " Lehel " und ist im ungarischen Museum in Jjszberèny zu sehen. Als die Magyaren 955 n. Chr. auf dem Lechfeld von König Otto I. sowie seinen Verbündeten geschlagen wurden, wurden die ungarischen Rädelsführer daraufhin zur Rede gestellt. Konrad der Rote, Herzog von Lothringen sagte zu den Magyaren: Jetzt, nachdem Ihr eure Schlacht verloren habt, sucht euch einen Tod aus, der euch gebührt: Wie wollt Ihr sterben...?

Daraufhin sagte der Magyare Lehel :
Nun, gebt mir mein Kürt ( Kuh-Horn ). Ich werde zuerst in das Horn blasen und meine Götter befragen...dann sage ich euch, wie ich sterben möchte.
Gut sagte Konrad und man gab Lehel daraufhin den " Kürt ". Lehel trat daraufhin vor den Herzog und bließ in sein Horn. Als er folglich fertig war, drehte er sich um, trat vor den lothringischen Konrad und schlug dem Herzog mit einer solchen Wucht auf den Kopf, daß er mit dem einen Schlag zu Tode sank.

Daraufhin sprach der Magyare Lehel zu Ihm:
Ab jetzt wirst Du vor mir gehen und mich in eine andere Welt begleiten, wo Du für mich dienen wirst...! Dies war übrigens auch derselbe magyarische Glaube, welches bereits schon die Skythen mit sich trugen.

Dies zeugt aber wie ich denke auch von bemerkenswerter Tapferkeit, wenn man auch nur annähernd bedenkt, daß man noch in seinen letzten Minuten die man vielleicht noch zu Leben hat daran denkt, wie man seinem Feind vorher noch mal kurz den Schädel einschlagen kann...was ja durchaus auch gelungen ist..!

Herzog Konrad von Lothringen starb 955 n. Chr. in der Lechfeldschlacht durch die Hand des Magyaren Lehel und die Gebeine von Konrad liegen,
soweit es mir bekannt ist, in der Gruft des Wormser Dom`s.

Die Magyaren haben zwar 955 n. Chr. auf dem Lechfeld verloren, jedoch hüten Sie noch heute mit Argusaugen das Horn ( Kürt ) des Lehel in Jaszberèny / Ungarn.

Man kann noch heute sehr deutlich die Absplitterung des Hornes erkennen...


@Magyar

Arpad
06.06.05, 22:06
@Asker

Was bedeutet denn die Bezeichnung " Kürt " im türkischen..?
In unserer ungarischen Sprache bedeutet Kürt: " Horn ".

@Magyar

Zoltan!

Das Wort Kürt ist aus dem Göktürkischen, es ist ein Kuhhorn.
Schau mal nach http://66.102.9.104/search?q=cache:k0HMz6mZSU4J:we b.cetlink.net/~szittya/olvasmanyok5.htm+k%C3%BCrt+mag yar+szo&hl=de

such nach Kürt

Magyar
07.06.05, 00:12
Ein paar Bilder von den Magyaren...

1. Link: http://www.hung-art.hu/kep/v/vago/muvek/kiev_elo.jpg

2. Link: http://www.aeg.c3.hu/diakok/tanf/ARPA/KEPTAR/arpad.jpg

3. Link: http://www.hunmagyar.org/hungary/history/magyar.htm

4. Link: http://www.hunmagyar.org/turan/index.html

Magyarischer Krieger
5. Link: http://www.reiki.fi/kuvat/GRAFIKA/Sunwarrior_black.jpg

6. Link: http://www.msualum.com/alumni_travel/photo-gallery/danube-03/budapest-magyars.jpg

7. Link: http://darkwing.uoregon.edu/~klio/maps/med/invasions.jpg (http://darkwing.uoregon.edu/%7Eklio/maps/med/invasions.jpg)

Magyaren aus der früheren Epoche...aus Terrakotta gefertigt.
8. Link: http://jozsa.kiskapu.hu/galeria/osmagyar/main.htm


@Magyar

Gök Türk
07.06.05, 13:28
in mittelasia bei kültigin oder orkhun steine, stand auch der name "kürt ilhani"

Nein das stimmt nocht so ganz dertli.

Du meinst die "Eleges" Schriften. Diese Schrift wurde von manchen türkischen Historikern extra umgeändertum um zu "beweisen", dass die Kurden Türkischstämmig sind.

So soll da stehen "Men kürt il kani Alp Urungu"

Tatsächlich steht da jedoch: "Men körtül kan Alp Urungu".

"körtül" bedeutet "mächtig"!

Magyar
07.06.05, 14:55
Boooaaahhh....das Thema ist einfach zu genial....ziemlich interessant...

Es freut mich, daß es Dir gefällt...Schakal.
War ne gute Idee wie ich denke, daß mein ungarischer Landsmann
Àrpjd diesen Ungarn-Thread eröffnet hat.

Es gibt noch einiges aufzuarbeiten...aber ich denke, daß man schon
sehr deutlich erkennen kann, daß die Wurzeln der Ungarn nicht nur
allein im finno-ugrischen zu suchen sind, sondern vor allen Dingen im alttürkisch-onogurischem sowie im chazarischen...

@Magyar

mkader
07.06.05, 15:18
Ich war mehrmals in Ungarn und zwei mal in Budapeste.
Die Historische Museum ist sehr interessant.
Die Ungarische Leute sind nicht so negativ gegenüber Türken eingestellt wie die Griechen, Armenier, Bulgaren und Serben. Eigene Türbes, Osmanische Gräber und Bäder sind noch gut erhalten. Anders als die anderen Nationen die ehemals unter Osmanische Herschaft waren, haben die Ungarn die osmanische Kultur nicht ausgerottet.
Gruss an den Hunnen

Magyar
07.06.05, 15:47
Gab es denn überhaupt keine Vermischungen mit den damals unterworfenen Völkern also den Slaven, Germanen, usw. ?

Mike Hammer

Manche Leute behaupten, daß z.B. Hunnen - Awaren - Magyaren nie Gefangene gemacht, sondern quasi immer gleich " ganze " Arbeit geleistet haben. Diese Meinung vertrete ich persönlich nicht, da ja auch im Zeitalter der Hunnen z.B. die germanischen Ostgoten und Gepiden an der Seite der Hunnen gegen Römer-Alanen-Westgoten auf den katalaun. Feldern in der Champagne ( Frankreich ) gekämpft hatten, so daß Attilas Hunnen ja die germanischen Stämme nicht alle zwangsläufig haben umbringen lassen.

Später, nach Christianisierung der Ungarn gab es auch Vermischungen mit Deutschen und Slawen, gewiß. Ungarn und Deutschland, insbesondere Ungarn und Bayern verbindet heute eine sehr gute, seit über 1000 Jahren bestehende Verbindung und Freundschaft.

Auch der erste ungarische König Istvjn, besser bekannt unter Stephan I.
der um 1001 n. Chr. als erster ungarischer König gekrönt wurde, war mit
seiner deutschen Ehefrau Gisela von Bayern, die später Königin von Ungarn wurde, verheiratet gewesen.

Gisela von Bayern wurde 985 n. Chr. geboren, verstarb am 7. Mai 1060 und ist im Kloster Niedernburg zu Passau beerdigt. Es gab später durchaus auch Vermischungen, sicherlich..!

In wieweit dies aber vorher und in welchem Ausmaß noch zu Zeiten der ungarischen Landnahme war, darüber läßt sich nur spekulieren...

@Magyar

Magyar
07.06.05, 16:08
Ich war mehrmals in Ungarn und zwei mal in Budapeste.
Die Historische Museum ist sehr interessant.
Die Ungarische Leute sind nicht so negativ gegenüber Türken eingestellt wie die Griechen, Armenier, Bulgaren und Serben. Eigene Türbes, Osmanische Gräber und Bäder sind noch gut erhalten. Anders als die anderen Nationen die ehemals unter Osmanische Herschaft waren, haben die Ungarn die osmanische Kultur nicht ausgerottet.
Gruss an den Hunnen

In Eger ( Nord-Ost Ungarn ) steht seit der Osmanenzeit bis zum heutigen Tag immer noch das türkisches Minarett....wie auch in manch anderen Teilen des Landes.

Hier ein Link: http://www.egut.hu/eger/KEPEK/MINARET.JPG

Gül-Baba`s Grab ( Vater der Rosen )...in Budapest / Ungarn.
Link:http://www.museum.hu/budapest/gulbabaturbe/images/0027_intro01_maxi.jpg

Man sagt bei uns: Gül Baba habe die Rose zu uns nach Ungarn gebracht.

@Magyar

dertli4u
07.06.05, 16:36
also, beide threads über ungarn-chasaren usw..gelesen.


ich könnte leider keine fehler finden

ich danke euch....

*****

im 70 er jahren, wir haben auch über gleiche themen oftersmal mit unsere freunde diskutiert..und wirsind ausgelacht worden als wir erzählten dass, ausserhalb türkei, noch türk völker leben..

mann hat uns als TURANIST beschuldigt, dass wir unsere nachbarn dabei als feinde gewinnen werden.

jetzt sehe ich das wir sogar unsere chance verpennt haben...naturlich, udssr zeit war eine verlorene zeit gewesen..es gab nicht genugend kontakte..manschmal haben wir einige bücher gelesen, folklore geschaut..und als manche freunde wegen sport usw..bei hungarn oder russland waren, haben wir immer nach gefragt wie die leben, welche sprachliche zusammenhänge gibt.traditonales, kulturelles usw..und wir haben immer beweise! gefunden das wir recht hätten.

später, vor 7 jahren, haben wir eine gruppenreise organisiert.hungarn,kirim,azer baycan,türkmenistan...das war toll...

und jetzt soviel und sachliche informationen von euch...superrrrrr.

ich möchte noch einiges über diese thema schreiben.

*******

Gulasch, könnte auch von Gül Baba kommen..dervisch aus horasan/yesevi dergah...ich hab mal gehört das er in sein dergah, täglich gülash gekocht und verteilt hat..mann nannte ihm "Gül Baba" weil er schöne gül=rosen garten hatte...sein grab ist immernoch in ungarn...

******

wir sind nicht entfernere verwanten, sondern fern gebliebene verwanten...

*****

kök=gök.. und es ist farbe blau...
gökrengi=himmelfarbe...und es ist blau.

*****

in heutige sprache sagen wir Macaristan..das heiss wo die macaren leben..das heist wir haben nicht das wort Ungarn ins türkisch übersetzt, sonder das wort
Magyar/Macar ins türkisch übersetzt.

*****

die türkvölker/turanvölker, in ihre geschichte, -leider- öftersmal gegenzeitig gekämpft..es ist vielleicht deswegen, das andere armeen nicht kräftigt genug waren

*****

also, bitte diese thread weiter arbeiten..somit haben wir genug archiv materie,
und wir können uns immer informieren.

Arpad
07.06.05, 18:14
Die Hunnen haben sich schon früh mit anderen Völkern vermischt,so auch mit den Slaven im heutigen Ungarn.Das man einander nicht mehr verstehen kann,ist daher völlig natürlich.
Die Bulgaren sind auch ein Turkvolk allerdings hat sich ihre Sprache/Religion auch geändert im laufe der Zeit.

Noch ein Wort zu Vermischungen mit Slawen.
Die große slawische Bevölkerungsanteil läßt den Eindruck aufkommen, daß
eigentlich dort haben andere Völker nicht überleben können. Man führt
immer das Beispiel der Bulgaren vor den Augen, die nach Annahme der
christlichen Ortodoxie, slawen geworden sind. Die panslawische Bewegung
erreichte ihren Höhepunkt mit dem Bolschewismus und mit dem Einmarsch der Russen in die Nachbarländer. Es wurde die Ursprünglichkeit der Slawen
in Südost-Ost und Nordosteuropa propagiert und eine nicht existierende slawische Urkultur erfunden. Die Wahrheit ist ,daß die Gruppe der
Slawen ursprünglich überhaupt nicht hoch war ! Bei der Slawisierung
der Balkans handelt es sich um einer kulturelle Slawisierung durch
CYril und Method, die den ortodoxen Glauben und Kultur mit verbreitet
haben, derer Trägersprache Slawisch war. Genuntersuchungen z.B.
bei den Kroaten ergeben einen hohen altpersischen Anteil.
Man muß sich vor Augen halten was diese kulturelle Slawisierung ist.
Sie hat mit Genen ,Rassen, Völkern nichts zu tun. Wenn die Russenmacht
Jahrhunderte in den sowjetischen Turkgebieten angehalten hätte,
würde man von einer slawische Bevölkerung auch dort sprechen, obwohl
die Einwohner nur die Sprache übenommen haben.

Wie war es bei den Ungarn ?
Als die Ungarn kamen,lebten dort die Nachkommen der Awaren,
Turkobulgaren und Slawen. Nach dem 1. Weltkrieg als Ungarn 2/3
seines Gebietes verlor, verbleib das heutige Mutterland fast ohne
Minderheiten. Das einzige noch Reinungarisches Gebiet was abgetrennt
wurde, ist Transylvanien (Sekler).

Schutzmechanismus der ungarischen Sprache gegen andere Sprachen,
funktioniert besser als das Türkische. Ähnliche Situation wie bei
den Bulgaren hätte es bei uns nicht passieren können.
Das Verhältnis der (finn)ugor und türkischen Wörter in der ungarischen
Sprache ist 1:9. Das heißt wir haben 9x mehr türkische Wörter ,als
ugorische. Warum ist die Sprache dann (finn)ugorisch ? Weil wegen
der komplizierteren,strengeren agglutierenden Art gehört eher zu dem
Ugor Zweig. Strenge Vokalharmonie, akusativ und nominativ Agglutination
und ein absolutes Vermeiden der Doppel-und Mehrfachkonsonaten,
macht die Übernahme des Slawischen unmöglich. Die kleinen Ugor
Völker lassen sich auch nicht slawisieren. Denkt an Esten, wie sie
konsequent das Russische und die Russen bekämpfen.
Die Sprach ist träger der Kultur ! Dank unserer Sprache haben wir die
ganze zentralasiatische Kultur bewahrt: Volkskunst, Handarbeit und die
Musik ist pentatonisch und eng mit dem uyhgurischen verwandt.
Die vorhandenen alten ungarischen Musikinstrumente sind eine Erbschaft
aus Zentralasien. Bela Bartok , unser Komponist und Musiklehrer hat
vor 70 Jahren bei euch in Anatolien geforscht und fand die bis zu
70% identische Gleichheit der alten Volksmusik.

csikós
07.06.05, 20:06
Hallo Àrpjd & Magyar!

Ich hab euch nicht vergessen,
bloß keine Zeit gehabt!

Ist echt klasse hier!


Zur Ähnlichkeit der ungarischen Volkslieder zu denen der asiatischen Turkvölker kann ich nur 1000% zustimmern. Skeptiker wie ich nunmal bin
hab ich angefangen mir eine richtige Kollektion von Volksmusik von Ungarn
und quer durch Asien zuzulegen.
Und ich kann euch sagen: Viele Melodien sind verdammt ähnlich bis ident!
bin sogar über ein paar chinesische Volkslieder gestolpert die die gleichen Melodien besitzen!
Man braucht weder Musiker noch Experte zu sein um die Ähnlichkeiten zu hören!

Ich kann euch übrigens auch versichen, daß wir ein paar Volkslieder mit den Finnen gemeinsam haben!

Wir haben also definitiv musikalische Verbindungen zu beiden Familien,
uralisch wie altaisch.

Lustigerweise assoziieren die meisten Leute die ich kenne, Ungarn mit Zigeunermusik.

Und wenn´s das erste mal ein ungarisches Volkslied hören,
sind´s total verblüfft! :-)

Wollt ich mal loswerden!

Grüße von einem 1/2 Österreicher - 1/2 Magyaren!

Ps: Man hat mich schon locker 2 dutzendmal für einen Türken gehalten.
das ständige korrigieren "Nein, das ist ungarisch!" wird mir allmählich lästig:-D

Magyar
07.06.05, 20:23
Hallo Freunde,
mir ist gerade`n Hunne über`m Weg gelaufen...!

Da isser..!
Ein Link: http://home.freeuk.com/gazkhan/Hun.jpg

@Magyar

Arpad
07.06.05, 21:49
Hallo Csikós !
Schön dass Du auch hier bist.
Das Ungarn sein kann man besonders im Ausland schätzen .
Irgendwie ist es schon komisch ,daß man bei den Türken
gelandet ist, aber unser Urvater Arpad war eben ein Türke und somit
schließt sich der Kreis. Ich gehöre auch zu denen, die erst vor Jahren
die ungarische Geschichte unzensiert und frei durchgearbeitet habe.
Ich war Fassungslos, wie man 50 Jahre unterrichten konnte
" die Landnehmenden Ungarn unter Führung von Arpad kamen in
896 im Karpatenbecken an" und woher ?, wer waren sie ?
50 Jahre stillschweigen in den Schulen und in der Öffentlichkeit.
Betroffen war vor allem die Nachkriegsgeneration, die die Wahrheit
nicht erfahren konnte und durfte.


Es war schon richtig ,daß du auf die Kunstmusik aus Ungarn hingewiesen
hast, die im Westen allgemein bekannt ist. Diese ist entstanden in
Ungarn am Anfang d. 20.Jahrhunderts, die Operetten, Zigeunermusik und
"Magyar Nota ",eine Art künstliche Volksmusik, die überhaupt nichts
mit echter ungarischer Musik zu tun haben. Diese könnte man
mit der türkisch-arabischen Musik vergleichen.

Gruß Árpád

csikós
07.06.05, 22:23
Wie steht ihr (das ungarische Volk) überhaupt zu Atilla und den Hunnen? Seid ihr stolz auf sie?


Ich tät mal googeln...

http://www.google.de/search?hl=de&as_qdr=all&q=attila&btnG=Suche&meta=lr%3Dlang_hu

Der Name Attila beliebt genug? :-)

Arpad
07.06.05, 22:29
Atilla oder Attila , wie ihr wollt. Arpad ist der Vater der Ungarn und
Atilla ist unser Urvater, das ist der Begriff über Atilla bei den Ungarn

Magyar
07.06.05, 22:30
Àrpjd gehörte dem ugrischen Stamm der Megyer ( " Magyar " ) an.
Zwei ugrische Stämme ( vom Ural ) waren an der ungarischen Landnahme mit beteiligt:

1. Der ugrische Stamm der " Megyer " ( dem auch Àrpjd angehörte )
2. Der ugrische Stamm der " Nyèk ".

Die restlichen 5 Stämme waren onogurisch-alttürkischer Herkuft.
Hinzu kamen noch die 3 chasarischen Stämme ( Kabar ).
Insgesamt also: 10 Stämme

Die alttürkischen Onoguren waren direkte Nachkommen der schwarzen Hunnen Attilas.


@Magyar

Magyar
08.06.05, 00:41
"Arpad" ist übrigens auch ein gebrächlicher türkischer Nachname.

Das war mir nicht bekannt, daß der Name Arpad auch im türkischen gebräuchlich ist. Nun, so hab auch ich wieder etwas hinzugelernt.

Danke für die Info...!


@Magyar

DeLaHoya
08.06.05, 01:10
Das war mir nicht bekannt, daß der Name Arpad auch im türkischen gebräuchlich ist. Nun, so hab auch ich wieder etwas hinzugelernt.

Danke für die Info...!


@Magyar

Ich habe gerade nach "Arpad" und "Türkiye" gegoogelt:
http://www.google.de/search?hl=de&lr=&q=arpad&as_q=t%C3%BCrkiye

Du findest einige! Leider habe ich kein Internet-Telefonbuch für die Türkei parat.

csikós
08.06.05, 01:25
Kannst du mir ein paar Musiker empfehlen? Also ungarische.

An einfache "authentische" Aufnahmen aus Ungarn kommt man nicht so leicht ran.

Das meiste Erhältliche sind lustigerweise amerikanische und japanische Importware.

Weltweit bekannt sind wohl Muzsikás & Márta Sebestyén.
http://www.muzsikas.hu/
Márta hat ne fantastische Stimme!
http://dw.com.com/redir?ltype=sclip&siteid=31&edid=3&asId=491160&astId=12&ptId=&ontid=49&ttag=25025&lop=&orderId=&destURL=http%3A%2F%2Fsg1.allmu sic.com%2Fcg%2Fsmp.dll%3Flink% 3D7hyyr1fr154cufvwpcl8ihk%26z% 3DMP3%26r%3D20.asx
Wie wärs mit dem Sebo Ensemble?
http://dw.com.com/redir?ltype=sclip&siteid=31&edid=3&asId=409681&astId=12&ptId=&ontid=49&ttag=23624&lop=&orderId=&destURL=http%3A%2F%2Fsg1.allmu sic.com%2Fcg%2Fsmp.dll%3Flink% 3Du7ip4h764xxsybg7j6jdsfs%26z% 3DMP3%26r%3D20.asx
Hegedos:
http://dw.com.com/redir?ltype=sclip&siteid=31&edid=3&asId=3857353&astId=12&ptId=&ontid=49&ttag=473521&lop=&orderId=&destURL=http%3A%2F%2Fsg1.allmu sic.com%2Fcg%2Fsmp.dll%3Flink% 3Djz5iqmjod1m51ac16g1hzmr%26z% 3DMP3%26r%3D20.asx

Klingt nicht "typisch" europäisch, nicht wahr?
Ein kleiner Melodie Direktvergleich:
ungarisch: http://www.kadril.be/mp3/ludasim.wav
tuvinisch: http://sg1.allmusic.com/cg/smp.dll?link=pz5zzcszmgvg7uivz up1mp2&z=MP3&r=20.asx

Ich hoffe euch gefällt meine kleine Musikstunde!
Hier noch folgender Link: http://www2.4dcomm.com/sarvari/music.htm
Aufschlussreich?

webmaster
08.06.05, 04:37
[QUOTE=Asker]QUOTE]

Asker, was sagt Ihr im türkischen zu: " Axt "
Wir Magyaren sagen zu der Axt: " Balta "

Ich habe mal irgendwo gelesen, daß auch
die Türken " Balta " zu der Axt sagen.

Ist da was dran..?

@Magyar

Stimmt, Magyar! Im türkischen heisst es "Balta".

Arpad
08.06.05, 05:19
Ist schon interessant...ja!

@Magyar

Tja Zoltan(Sultan),

und die angeblichen ugrischen Stämme sind sowieso in Frage gestellt,
allgemein ist bekannt, daß an der Spitze der Stämme türkische
Stammesführer standen. Daher auch, wenn Megyer ugrisch sein
sollte, war Arpad Türke. Der Vater Arpads, der ALMOS ,Türken
ssagen glaube ich Alsmosse u.ä., war gleichfalls türkisch nur
Arpads Mutter die Emese soll eine Ugrin gewesen sein, aber der Name
soll schon wieder aus ENEH evt. stammen.
Was ist denn mit Magor, Maghar und MOJER und MOJERAN wie
die Baschkieren genannt werden ? soll der Name Megyer auch
von dort stammen. Versuchen wir uns von den Dogmen zu
befreien.

Gruß
Arpad

dertli4u
08.06.05, 11:08
als notiz:

in der türkei gibts viele vereinen und stiftungen, die sich mit magyar=macar , kipcak,chasar=hazar türkisch stämme, kultur usw.beschäftigen..

auch viele bücher..

z.Zt, habe ich leider kein liste oder ähnliches...

Magyar
08.06.05, 13:12
Es ist echt interessant was du schreibst. Gibt es noch ähnliche Wörter in Türkisch und Ungarisch? [/QUOTE]


@mkader


Etwas zur Sprachverwandschaft ( ungarisch-türkisch ) :

Mutter:
Türkisch: Anne
Ungarisch: Anya

Vater:
Türkisch: Ata ( Baba )
Ungarisch: Apa

Baby:
Türkisch: Bebek
Ungarisch: Baba

Messer:
Türkisch: Bicak
Ungarisch: Bicska

Wolle:
Türkisch: Pamuk ( soweit ich weiß )
Ungarisch: Pamuk / Gyapjù

Stiefel:
Türkisch: Cizme
Ungarisch: Csizma

Axt:
Türkisch: Balta
Ungarisch: Balta


Fragestellung:
Was fehlt..?

Ungarisch:
Na mi hiányzik?

Türkisch:
Ne mi eksik?


Apfel:
Türkisch: Elma
Ungarisch: Alma


Ein weiteres Beispiel:
Ich habe einen kleinen Apfel in meiner Tasche.


Türkisch:
Cebimde çok küçük elma var

Ungarisch:
Zsebemben sok kicsi alma van


Blau: ( die Farbe )
Türkisch: Kök
Ungarisch: Kék


Die Alttürken werden heute als Köktürken beziehungsweise als Göktürken (Eigenbezeichnung: Köktürkler beziehungsweise Göktürkler) bezeichnet. Das alttürkische Kök beziehungsweise das neutürkische Gök bedeutet
eigentlich " Blau" oder auch " Himmel ".



@Magyar

dertli4u
13.06.05, 10:10
ich habe in mein bibliothek ein buch gefunden.

Kuman Lehcesi sözlügü es ist die wörterbuch der

bei orginale CODEX CUMANICUS steht als datum 11.7.1303..wurde durch ein kommission geschrieben..es ist ein religiöse buch oder besser gesagt wurde damals geschrieben um die Kipcak/kuman türken besser christisieren zu können.

ich habe wörterbuch dafür..Kipcak-Kuman / Türkisch.hat mehr als 2000 wörter.

ich möchte einige beispiele schreiben..naturlich, ich habe keine magyar buchstaben, deswegen schreibe ich Dt.tastatur.

aç = aç

açil- = açilmak
kök barça açilup-tur = gök tamamen açildi

agaç = agaç
zeytin agaç = zeytin agaci
tik agaç = direk

agirla- (-ir) avurla- = agirlamak, sereflendirmek
kim ol atini biz agirlasak, sövsek köngülde tutsak = onun adini agirlasak, sevsek ve gönülde tutsak

alda-,-r = aldatmak
kensimizni aldar-biz = kendimizi aldatiyoruz biz

atlu = atli
atlu kisi = atli kisi, süvari

alma=elma

alganim halalim=evlendigim helalim,karim

satun al- = satin almak

alti = alti

altun=altin

altunçi=sarraf,kuyumcu

amanat=emanet

ambar=ambar

kim ansizin kelse=kim ansizin gelse

arha=arka

kök ari bak= göge dogru bakmak

asuk=asik

islerini ayta bilding=islerini anlatabilirdin

*****

so, ich habe einige wörter aus A geschrieben..

arpad und magyar..schreib doch eine einfache paragraf, die ich übersetzen kann...ich möchte es versuchen..

selam

Magyar
13.06.05, 17:47
ich habe in mein bibliothek ein buch gefunden.

Kuman Lehcesi sözlügü es ist die wörterbuch der

bei orginale CODEX CUMANICUS steht als datum 11.7.1303..wurde durch ein kommission geschrieben..es ist ein religiöse buch oder besser gesagt wurde damals geschrieben um die Kipcak/kuman türken besser christisieren zu können.

ich habe wörterbuch dafür..Kipcak-Kuman / Türkisch.hat mehr als 2000 wörter.

ich möchte einige beispiele schreiben..naturlich, ich habe keine magyar buchstaben, deswegen schreibe ich Dt.tastatur.

aç = aç

açil- = açilmak
kök barça açilup-tur = gök tamamen açildi

agaç = agaç
zeytin agaç = zeytin agaci
tik agaç = direk

agirla- (-ir) avurla- = agirlamak, sereflendirmek
kim ol atini biz agirlasak, sövsek köngülde tutsak = onun adini agirlasak, sevsek ve gönülde tutsak

alda-,-r = aldatmak
kensimizni aldar-biz = kendimizi aldatiyoruz biz

atlu = atli
atlu kisi = atli kisi, süvari

alma=elma

alganim halalim=evlendigim helalim,karim

satun al- = satin almak

alti = alti

altun=altin

altunçi=sarraf,kuyumcu

amanat=emanet

ambar=ambar

kim ansizin kelse=kim ansizin gelse

arha=arka

kök ari bak= göge dogru bakmak

asuk=asik

islerini ayta bilding=islerini anlatabilirdin

*****

so, ich habe einige wörter aus A geschrieben..

arpad und magyar..schreib doch eine einfache paragraf, die ich übersetzen kann...ich möchte es versuchen..

selam

Merhaba, Dertli4U..!

Vielleicht weiß Àrpàd etwas mehr zu den Paralellen, wie man vielleicht einiges direkt ins ungarische übersetzen könnte.

Ich weiß jedoch, das " Kök " im ungarischen " Kèk " ausgesprochen wird.
Kèk bedeutet im ungarischen: " Blau " ( die Farbe ).

Das Wort Ambar kenne ich leider nicht, aber es gibt im ungarischen das Wort " Ember ": Ember bedeutet auf ungarisch " Mann " oder " Mensch ".
Ich vermute ganz stark, daß Amber und Ember gleichbedeutend sind und
aus dem alttürkisch-kiptschakischen kommen könnten.

Korrigiert mich aber bitte, falls ich evtl. falsch liegen sollte.

Ich vermute: Amber = Ember = Mensch / oder Mann.

@Magyar

dertli4u
21.06.05, 01:39
Das Wort Ambar kenne ich leider nicht, aber es gibt im ungarischen das Wort " Ember ": Ember bedeutet auf ungarisch " Mann " oder " Mensch ".
Ich vermute ganz stark, daß Amber und Ember gleichbedeutend sind und
aus dem alttürkisch-kiptschakischen kommen könnten.

Korrigiert mich aber bitte, falls ich evtl. falsch liegen sollte.

Ich vermute: Amber = Ember = Mensch / oder Mann.

@Magyar

man mus nicht davon ausgehen, das die wörter unbedingt gleiche sache erklärt..vielleicht gibst auch bedeutungen, die man für eine sache benutzt.

also, ambar ist eine stelle in ein haus wo die vorräte deponiert wird..

aber ambar heisst auch, kleine häuslein wo die bienenimker seine werkzeuge deponiert..imkern ist eine männer sache..so, vielleich deswegen hat man ambar so umgesetzt das eine mänliche sache ist..

hoffentlich, habe ich richtig erklärt:(

aber ta´tsache ist, diese buch habe ich in türkische sprache..und da sind mehr als 2000 wörter die man für übersetzung benutzen kann um die kuman/kipcak sprache ins türkisch übersetzen kann..

es ist interressant...

Magyar
21.06.05, 01:56
Tatsache ist, diese buch habe ich in türkische sprache..und da sind mehr als 2000 wörter die man für übersetzung benutzen kann um die kuman/kipcak sprache ins türkisch übersetzen kann..

es ist interressant...[/QUOTE]

@dertli4u

Das glaube ich Dir, daß " Kipcak-Türkcesi " sehr interessant ist..!
Mal schauen, was sich sonst noch über kiptschakisch finden läßt.

Für uns Ungarn wäre vor allen Dingen eines sehr interessant:
Aus welcher Sicht die turkstämmigen Völker Asiens die " Macar "
sehen...und zwar ohne jegliche slawische Propaganda und auch
nicht aus Sicht der Europäer.

Mir geht es ja nicht darum, aus einem Magyaren einen Slawen
oder einen Germanen zu machen...was jedoch in keinster Weise
negativ gemeint ist, bestimmt nicht..! Ungarn und Deutschland
verbindet ja auch eine gute, über 1000-jährige Freundschaft,
insbesondere zwischen Ungarn und Bayern. Vielmehr geht es
mir aber um die wahre Identität der Ungarn, von den Ursprüngen
her gesehen.

Noch heute sind Magyaren aus gentechnischer Sicht und trotz Vermischungen " alttürkisch-onogurisch-ugrisch " geprägt.

Der bislang identifizierbare genetische Codex der Magyaren ist ja auch eindeutig alttürkisch-onogurisch-ugrisch geprägt. Zumindest, soweit es sich mit Hilfe der heutigen Genforschung noch weitestgehend rekonstruieren läßt.

Es ist ja auch nachvollziehbar..!
Hunnen - Awaren - Kumanen ( Kipcak ) - Besenyö ( Peceneklar ), kabarische Stämme ( Chazaren / Hazar )...aus diesem bunten Völkergemisch entstand ja das heutige Volk der Magyaren...und alle waren größtenteils alttürkischer wie auch mongoloider Abstammung und Herkunft...zweifellos..!

Nur:
Wo die Magyaren noch vor 2.000-3.000 Jahren siedelten, ob am Ural, dem Altai, am Sajan-Gebirge, am Orchon, im Kaukasus...wer weiß es schon..?

Wer waren die Ungarn früher...? Woher kamen Sie...?

Waren sie Skythen, vielleicht sogar Nachfahren der Sumerer...? Darauf konnte uns bis heute noch niemand eine genaue Antwort drauf geben...!

Gruß Magyar ;)

Arpad
21.06.05, 19:26
Vor kurzem gab es in der Türkei eine Veranstalltung, da wurden Jugendliche aus aller Welt eingeladen die türkisch sprachen, aber nicht unbedingt Türken waren. Im Interview haben die eine Ungarin gezeigt die fast fließend türkisch sprach. Auf die Frage des Reporters, "Bist du Türkin" antwortete sie mit "Ich komme aus Macaristan, naja eigentlich bin ich türkin.". Ihr könnt euch ja denken was sie damit gemeint hat.


Nur mal so am Rande.... :)

Bildhaft würde ich so charakterisiere, mütterlicherseits Ugor und
väterlicherseits Turk. Das ist das ungarische Volk.
Aber die Ungarn wollen Magyaren sein.
Interessant ist der Sprachgebrauch ,wenn man bei uns von
der Abstammung spricht: " előkelő török származás"
d.h. edle türkische Abstammung
die Formulierung würde so manchen Deutschen nicht gefallen

Vielleicht kann Magyar kommentieren, warum galt damals die
Turk Herkunft als edel ?

Magyar
21.06.05, 20:37
Bildhaft würde ich so charakterisiere, mütterlicherseits Ugor und
väterlicherseits Turk. Das ist das ungarische Volk.
Aber die Ungarn wollen Magyaren sein.
Interessant ist der Sprachgebrauch ,wenn man bei uns von
der Abstammung spricht: " előkelő török származás"
d.h. edle türkische Abstammung
die Formulierung würde so manchen Deutschen nicht gefallen

Vielleicht kann Magyar kommentieren, warum galt damals die
Turk Herkunft als edel ?

Üdvözlek, Àrpàd..! :)

Ich wünschte mir, ich könnte es kommentieren..! Dieser Begriff ist
mir zwar auch schon einiges Mal zu Ohren gekommen, jedoch bin
ich in diesem Punkt leider nicht so im Bilde, um es auch plausibel
unseren türkischen Freunden vermitteln zu können, leider..!

Weißt Du mehr darüber..?
Kannst Du mich aufklären..?

Sajnos, nem ismerem Àrpàd..!
Hallodtam màr sokszor, csak nem tudom török nyelven ùgy
elmesèlni, hogy a törökök is megèrtenèk, sajnos..!


Zoltàn ( Magyar ) ;)

Magyar
21.06.05, 21:27
ja und jetzt für die nicht ungarn unter uns , da hätte ich gerne die übersetzung

danke

Der Wortsatz war auf ungarisch an Àrpàd gerichtet.
Aber ich übersetze gern:

Auf Ungarisch:
Sajnos, nem ismerem Àrpàd..!
Hallodtam màr sokszor, csak nem tudom török nyelven ùgy
elmesèlni, hogy a törökök is megèrtenèk, sajnos..!

Und nun auf Deutsch:
Es tut mir Leid, ich weiß es leider nicht genau, Àrpàd..!
Habe schon des öfteren davon gehört, nur weiß ich leider nicht, wie man es ins türkische ( bzw. auf deutsch ) wiedergeben kann, leider..!

Dies bezog sich auf den Beitrag von Àrpàd:

" előkelő török származás"
d.h. edle türkische Abstammung


Magyar :)

Magyar
21.06.05, 21:36
ahaa:))

ok danke für die mühe:))

ehmm kannst du mir auch ma sagen was der name balazs bedeutet?
Keine Ursache, Gökcen..!

Soweit mir bekannt, gibt es für das Wort " Bàlàzs " keine spezifische Bedeutung. Der Nachnahme " Balàzs " ist jedoch ein weit verbreiteter ungarischer Name in Ungarn, in Nord-Serbien ( Vojvodina ),in Rumänien
und soweit mir bekannt, auch in der Slowakei.

;)

Gökcen
21.06.05, 21:38
hmmm:) ok danke, so heisst nämlich ein sher guter freund von mir und er weiss selber auch nicht was der name beduetet:D

Magyar
21.06.05, 21:41
hmmm:) ok danke, so heisst nämlich ein sher guter freund von mir und er weiss selber auch nicht was der name beduetet:D

Habe auch ungarische Freunde, die mit Nachnahmen Balàzs heissen.

Ist weit verbreitet bei uns...!

Arpad
21.06.05, 22:22
Üdvözlek, Àrpàd..! :)

Ich wünschte mir, ich könnte es kommentieren..! Dieser Begriff ist
mir zwar auch schon einiges Mal zu Ohren gekommen, jedoch bin
ich in diesem Punkt leider nicht so im Bilde, um es auch plausibel
unseren türkischen Freunden vermitteln zu können, leider..!

Weißt Du mehr darüber..?
Kannst Du mich aufklären..?

Sajnos, nem ismerem Àrpàd..!
Hallodtam màr sokszor, csak nem tudom török nyelven ùgy
elmesèlni, hogy a törökök is megèrtenèk, sajnos..!


Zoltàn ( Magyar ) ;)

Hallo Zoltan!
Ich habe diese Redewendung oft gelesen, zur damaligen Zeit
waren Türken die Stammesführer.Daher spricht man in der
ungarischen Frühgeschichte immer von den edlen-Herren Türken.
Na ja, daß war damals.Die Ungarn ,wollen wir festhalten, bestanden
von 7+3 Stämmen. Davon waren 2 ugrische,Megyer und Nyek, alle
anderen waren Turks. Die ungrischen waren Ackerbauer , einfaches
Volk. Bei der Landnahme oder Landrücknahme waren die Führer Türken,also sie bildeten die herrschende Klasse. Diese Geschichte aus vergangener
Zeit ist für mich recht amüsant, wenn mann bedenkt , wie großartig
damals die Turks waren. Die Turks , Gyula oder Culas (djula), waren die
militärische Kraft, die gleich alle Grenzen sicherten und sie waren es
die Westeuropa attackierten. Nur die Türken haben nicht gelernt ihre
Kräfte einzuschätzen, aus Übermut kamen bald die großen Verluste,
das Turk Element im ungarischen Volk drohte zu verbluten, aber
Dank der friedlichen Ugor Kräfte kam es zu Versöhnung mit den Nachbarn.
-----

für die Ungarn http://66.102.9.104/search?q=cache:YHl_jPBMPvgJ:ww w.kitalaltkozepkor.hu/szantailajos_koppanykupaja.htm l+n%C5%91nem%C5%B1+nevek+&hl=hu&inlang=pl%20target=nw

Bilge Khan
21.06.05, 23:12
Ich würde mir das gerne durchlesen aber ich habe Morgen Berufsabschlussprüfung, deshalb lese ich es mir mal Morgen durch!!

Bilge Khan
21.06.05, 23:52
Endlich sind sie angekommen (lireDE.jsp?id=119&message=40081) -Arpad [10/12/2004 15:43]
Endlich sind sie angekommen -Arpad [10/12/2004 15:43]
Ich wünsche nichts sehnlicher, als wenn die Türken in die Familie der Europäer einkehren, wo sie schon vor 1000 Jahren ziehen wollten. Wir sind alle hieher gezogen vor geraumer Zeit, manche Völker wie die Ungarn haben halt etwas mehr Glück gehabt.Türkei ist ein Teil der europäischen Geschichte ,Kultur und sie sind mit vielen von uns Verwandt. Eine Vollmitgliedschaft der Türkei wird die EU mit neuer Kraft beflügeln, wir werden alle davon profitieren. Hören wir nicht auf die NEIN Sager, auf die ewig Gestrigen, dies bringen uns nur das Verderben.



Bist du das??????


:D:D:D;)

Magyar
22.06.05, 00:39
Bilge Khan...! :)

Ich habe gehört, Du hast eine eigene Homepage.
Könntest Du mir Deine Domain ( www.-adresse )
vielleicht mitteilen...? Wollte auch gern mal bei Dir
reinschauen ..!

Hoffe, daß mit den Bildern ( verkleinern ) hat bei Dir
mittlerweile halbwegs hingehauen.

Falls die Ladezeiten der Bilder zu lange dauern,
so macht es Sinn, die Foto`s einer Datenreduktion
zu unterziehen bzw. im jpg-File zu komprimieren.

Es gibt dabei z.B. das Programm " Gimp " , was man
sich aus dem Internet runterladen kann.

Ich hab`s selbst auf einer CD. Du kannst Deine Bilder
damit auf ein Minimum der Originalgröße komprimieren
( verkleinern ), ohne das die Bilder dazu optisch groß
leiden müssen.

Funktioniert ähnlich, als wenn Du original Musikdateien
aus dem wav.-Format ins mp-3 Format bringen würdest.

Wenn auf eine normale CD angenommen ca. 20 Musikstücke
als wave-File ( wav. ) drauf passen, so erreichst Du ja
mit einer Komprimierung von wav. auf mp-3 eine etwa
10-Fach grössere Datenmenge an Musikdaten.

Somit hast Du ja dann im mp-3 File rund 200 Musikstücke,
statt vormals lediglich ca. 20 Stücke ( wav. ) auf einer CD.

Das gleiche Prinzip funktioniert auch mit den Bildern..!

Habe selbst lange Zeit Webseiten erstellt und mit dem
Programm oft Bilder komprimiert.

Kann Dir sagen, super Sache...!

Aber vielleicht hat sich das Problem ja auch schon
mittlerweile erledigt. Hatte nur mal gelesen, daß Du
damit Probleme hattest und gern ein paar Bilder
verkleinert haben wolltest.

Das reine abändern von gif oder bmp in`s jpg-format
reicht allein nicht aus, weil die Ladezeiten der Bilder
auf der Webseite, trotz Abänderung, immer noch zu
lange dauern würden.

Bei einem schnellen Rechner oder gar DSL dürfte das Problem
nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, aber manche User haben ja
langsamere Rechner...und dann dauert der Bildaufbau sehr lange.

Hier habe ich noch für Dich ein Ladezeiten-Check, wo Du nur Deine Internet-Adresse eingeben musst und anschliessend ermittelt wird, wie schnell sich Deine Webseite aufbaut.

http://de.webmasterplan.com/cgi-local/router.cgi?l=de&p=wmpde&s=opt_load

Hier kannst Du übrigens auch eine Image-Komprimierung
für die Bilder vornehmen. Dazu musst Du lediglich nur auf
Image-Komprimierung gehen und den entsprechenden Pfad
für Dein gewünschtes ( hochgeladenes ) Bild, welches Du
gern verkleinert haben möchtest, angeben und das System
versucht, dir die höchstmögliche Datenkompression im jpg-Format
zu geben, zwecks schnellerem Bildaufbau.


Gruß Magyar :)

Magyar
22.06.05, 01:56
@Àrpàd

Hallo Zoltan!

Ich habe diese Redewendung oft gelesen, zur damaligen Zeit
waren Türken die Stammesführer.Daher spricht man in der
ungarischen Frühgeschichte immer von den edlen-Herren Türken.
Na ja, daß war damals.Die Ungarn ,wollen wir festhalten, bestanden
von 7+3 Stämmen. Davon waren 2 ugrische,Megyer und Nyek, alle
anderen waren Turks. Die ungrischen waren Ackerbauer , einfaches
Volk. Bei der Landnahme oder Landrücknahme waren die Führer Türken,also sie bildeten die herrschende Klasse. Diese Geschichte aus vergangener
Zeit ist für mich recht amüsant, wenn mann bedenkt , wie großartig
damals die Turks waren. Die Turks , Gyula oder Culas (djula), waren die
militärische Kraft, die gleich alle Grenzen sicherten und sie waren es
die Westeuropa attackierten. Nur die Türken haben nicht gelernt ihre
Kräfte einzuschätzen, aus Übermut kamen bald die großen Verluste,
das Turk Element im ungarischen Volk drohte zu verbluten, aber
Dank der friedlichen Ugor Kräfte kam es zu Versöhnung mit den Nachbarn.
-----

Hallo Àrpàd..!

Isten àldjon, die ungarische Bezeichnung " edler Turk "
konnte ich bisweilen nicht richtig deuten, obwohl ich
es schon des öfteren im Ungarischen gehört habe.
Vielen Dank für die Information, Köszönöm...! ( Danke )

Auch dies ist Korrekt:
Insgesamt waren es 10 alttürkisch-ugrische Stämme.
2 ugrische Stämme vom Ural ( Megyer + Nyèk ) und
8 Stämme waren alttürkisch-onogurisch geprägt.

So ist es auch mir bekannt..!

Demnach zufolge ergibt sich bei uns Magyaren das
nachfolgende Verhältnis: 80 % alttürkisch-onogur,
20 % ugor.

Die Hauptvertreter dieser onogurischen Stämme waren
die Khara Bulkhar, unmittelbare Nachfahren der schwarzen
Hunnen Attila`s .

Man spricht oft von den 7 Stämmen der Magyaren,
die an der Landnahme in Europa beteiligt waren.

Insgesamt waren es aber 10 Stämme, wenn man die
alttürkischen Kabaren ( Chazaren / Hazar ) mit einbezieht,
die einen großen Anteil an der ungarischen Landnahme
hatten.

Ein Link:
http://www.eliznik.org.uk/RomaniaHistory/balkans-map/9b-ad.GIF

Noch einen hab ich:
Selbst in der Eigenbezeichnung " Onogur " wird immer wieder
von 10 onogurischen Stämme gesprochen...!

Hier der 2. Link:
http://lexikon.freenet.de/Onoguren

Bei den Gyula`s ( Vezèr ) hast Du ebenfalls Recht.
Sie waren die militärischen Führer der alttürkischen
Magyaren..!

Wenn ich jetzt mal so Revue passieren lasse, so stelle
ich immer wieder fest, daß unsere Aussagen immer wieder
übereinstimmen, aus welcher Perspektive auch immer...!
Hut ab...!

Eines dürfte aber in jedem Fall unbestritten sein:

Die Magyaren dürften damit wohl das westlichste Volk
in Europa sein, welches alttürkischer Herkunft ist.

Vielleicht nur noch mit Ausnahme der Basken, dessen
Herkunft aber bis zum heutigen Tage noch nicht ganz
geklärt ist.

Ich persönlich vermute ganz stark, daß die heutigen Basken
die Nachfahren der iranischen Alanen sein könnten, die nach
der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern gegen die Hunnen
gekämpft haben. Sie haben ja 451. n. Chr. auf Seiten der Römer,
Westgoten und Burgunder gegen die Hunnen gekämpft.

Link:
http://clionide.free.fr/images/Alains.gif

Man vermutet, daß es sich um ein kaukasisches Volk
handeln könnte. Soweit mir bekannt, leben Alanen noch
heute im Kaukasus. Aber auch die These eines über 5000
Jahre alten Volkes im Baskenland wird in Erwägung gezogen.
Wer weiß..?

Àrpàd, warst Du schon mal auf den katalaunischen
Feldern ( Campus Mauriacus ) in der Champagne?

Arpad
22.06.05, 20:39
Endlich sind sie angekommen (http://lirede.jsp/?id=119&message=40081) -Arpad [10/12/2004 15:43]
Endlich sind sie angekommen -Arpad [10/12/2004 15:43]
Ich wünsche nichts sehnlicher, als wenn die Türken in die Familie der Europäer einkehren, wo sie schon vor 1000 Jahren ziehen wollten. Wir sind alle hieher gezogen vor geraumer Zeit, manche Völker wie die Ungarn haben halt etwas mehr Glück gehabt.Türkei ist ein Teil der europäischen Geschichte ,Kultur und sie sind mit vielen von uns Verwandt. Eine Vollmitgliedschaft der Türkei wird die EU mit neuer Kraft beflügeln, wir werden alle davon profitieren. Hören wir nicht auf die NEIN Sager, auf die ewig Gestrigen, dies bringen uns nur das Verderben.



Bist du das??????


:D:D:D;)

Ja, ich war das. Na ja, wegen der EU Verfassung sehe ich die Dinge
nicht mehr so rosig.Die Ungarn sehen eine Türkei lieber in der EU als
ihre Nachbarn und das mit" neuer Kraft beflügeln" meinte ich ernst,
da ich den Türken mehr zutraue als Serben,Rumänen und Bulgaren.

Arpad
22.06.05, 21:19
@Àrpàd

Hallo Zoltan!

Ich habe diese Redewendung oft gelesen, zur damaligen Zeit
waren Türken die Stammesführer.Daher spricht man in der
ungarischen Frühgeschichte immer von den edlen-Herren Türken.
Na ja, daß war damals.Die Ungarn ,wollen wir festhalten, bestanden
von 7+3 Stämmen. Davon waren 2 ugrische,Megyer und Nyek, alle
anderen waren Turks. Die ungrischen waren Ackerbauer , einfaches
Volk. Bei der Landnahme oder Landrücknahme waren die Führer Türken,also sie bildeten die herrschende Klasse. Diese Geschichte aus vergangener
Zeit ist für mich recht amüsant, wenn mann bedenkt , wie großartig
damals die Turks waren. Die Turks , Gyula oder Culas (djula), waren die
militärische Kraft, die gleich alle Grenzen sicherten und sie waren es
die Westeuropa attackierten. Nur die Türken haben nicht gelernt ihre
Kräfte einzuschätzen, aus Übermut kamen bald die großen Verluste,
das Turk Element im ungarischen Volk drohte zu verbluten, aber
Dank der friedlichen Ugor Kräfte kam es zu Versöhnung mit den Nachbarn.
-----

Hallo Àrpàd..!

Isten àldjon, die ungarische Bezeichnung " edler Turk "
konnte ich bisweilen nicht richtig deuten, obwohl ich
es schon des öfteren im Ungarischen gehört habe.
Vielen Dank für die Information, Köszönöm...! ( Danke )

Auch dies ist Korrekt:
Insgesamt waren es 10 alttürkisch-ugrische Stämme.
2 ugrische Stämme vom Ural ( Megyer + Nyèk ) und
8 Stämme waren alttürkisch-onogurisch geprägt.

So ist es auch mir bekannt..!

Demnach zufolge ergibt sich bei uns Magyaren das
nachfolgende Verhältnis: 80 % alttürkisch-onogur,
20 % ugor.

Die Hauptvertreter dieser onogurischen Stämme waren
die Khara Bulkhar, unmittelbare Nachfahren der schwarzen
Hunnen Attila`s .

Man spricht oft von den 7 Stämmen der Magyaren,
die an der Landnahme in Europa beteiligt waren.

Insgesamt waren es aber 10 Stämme, wenn man die
alttürkischen Kabaren ( Chazaren / Hazar ) mit einbezieht,
die einen großen Anteil an der ungarischen Landnahme
hatten.

Ein Link:
http://www.eliznik.org.uk/RomaniaHistory/balkans-map/9b-ad.GIF

Noch einen hab ich:
Selbst in der Eigenbezeichnung " Onogur " wird immer wieder
von 10 onogurischen Stämme gesprochen...!

Hier der 2. Link:
http://lexikon.freenet.de/Onoguren

Bei den Gyula`s ( Vezèr ) hast Du ebenfalls Recht.
Sie waren die militärischen Führer der alttürkischen
Magyaren..!

Wenn ich jetzt mal so Revue passieren lasse, so stelle
ich immer wieder fest, daß unsere Aussagen immer wieder
übereinstimmen, aus welcher Perspektive auch immer...!
Hut ab...!

Eines dürfte aber in jedem Fall unbestritten sein:

Die Magyaren dürften damit wohl das westlichste Volk
in Europa sein, welches alttürkischer Herkunft ist.

Vielleicht nur noch mit Ausnahme der Basken, dessen
Herkunft aber bis zum heutigen Tage noch nicht ganz
geklärt ist.

Ich persönlich vermute ganz stark, daß die heutigen Basken
die Nachfahren der iranischen Alanen sein könnten, die nach
der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern gegen die Hunnen
gekämpft haben. Sie haben ja 451. n. Chr. auf Seiten der Römer,
Westgoten und Burgunder gegen die Hunnen gekämpft.

Link:
http://clionide.free.fr/images/Alains.gif

Man vermutet, daß es sich um ein kaukasisches Volk
handeln könnte. Soweit mir bekannt, leben Alanen noch
heute im Kaukasus. Aber auch die These eines über 5000
Jahre alten Volkes im Baskenland wird in Erwägung gezogen.
Wer weiß..?

Àrpàd, warst Du schon mal auf den katalaunischen
Feldern ( Campus Mauriacus ) in der Champagne?
Hallo Zoltán!
Ich war noch nicht in Spanien. Baskisch ,wie Etrusk gehören
angeblich (was sicher nicht stimmt)
zu den isolierten Sprachen. Etruskisch ist ausgestorben, jedoch
hat man eine enge Verwandschaft mit der Sumerischen
festgestellt. Ich glaube das diese Völker schon vor den
Hunnen dort gelebt haben.

Die Ungarn
http://www.hungarian-history.hu/lib/timeless/chapter01.htm


Die altungarische Runenschrift, die von dem Heiligen Stephan
(Istvan), dem ersten König der Ungarn ausgerottet wurde.
Istvan und die Christianisierung haben die alten Werte zerstört.
http://www.obib.de/Schriften/AlteSchriften/alte_schriften.php?Vinca/Vinca.html~Text

Gruss Árpád

dertli4u
22.06.05, 21:33
magyar und arpad


kennt ihr das buch "codex Cumanicus" 1880/ budapest/autor:comez geza kuun

Magyar
22.06.05, 22:49
@Àrpàd :)

Das war zuerst auch mein Gedanke gewesen, daß die Basken evtl.
schon vor den Hunnen in Nordwest-Spanien gesiedelt haben.

Wenn man jedoch hingegen eine engere sumerische Verwandschaft vermutet, wo ja auch auch der Ursprung der iranischen Alanen liegen könnte, so wäre ja die These der Basken ( Ursprung ) zu den Alanen sicherlich auch irgendwie denkbar...meinst Du nicht..?

Nun, vielleicht werden wir ja auch darauf eines Tages eine plausible
Antwort bekommen.


Zoltàn ;)

Magyar
22.06.05, 23:11
magyar und arpad

Kennt ihr das buch "codex Cumanicus" 1880/ budapest/autor:comez geza kuun[/QUOTE]

Merhaba,
@dertli4u.

Betr: CODEX CUMANICUS
Meinst Du dieses Buch..?

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.qypchaq.freenet.kz/Docs/Codex%2520Cumanicus/Cover.jpg&imgrefurl=http://www.qypchaq.freenet.kz/Memorials-Rus.htm&h=1574&w=2508&sz=414&tbnid=r7nDvxXmNEYJ:&tbnh=94&tbnw=150&hl=de&start=1&prev=/images%3Fq%3Dcodex%2Bcumanicus %26hl%3Dde%26lr%3Dlang_de%26sa %3DN

In der ungarischen Verfassung habe ich es noch nicht gelesen, würde ich jedoch gern mal tun, zweifelsohne.

Eine Beschreibung des Codex Cumanicus in deutscher Sprache habe ich jedoch mittlerweile gefunden:

Der Codex Cumanicus ist eine aus zwei Teilen bestehende Handschrift aus der ersten Hälfte des 14.Jahrhunderts, die heute in der Marciana in Venedig liegt.

Sein Name erklärt sich aus seinem Inhalt:
Die Kumanen waren ein Turkvolk, das, verdrängt von der mongolischen Großreichsbildung, in der 1.Hälfte des 13. Jahrhunderts bis nach Ungarn vordrang und die für die Lateiner namengebend für die in den Steppen nördlich des Schwarzen Meeres zwischen Ostmitteleuropa und ostzentralasiengesprochene Sprache wurden. Ein Teil des Codex besteht aus einem umfangreichen dreisprachigenLexikon, das neben der lateinischern Wörterliste (v.a. kaufmännischen Vokabulars) und ihrer„kumanischen“ Entsprechung auch noch die persische Übersetzung enthält, sämtlich in lateinischerTransskription. Der zweite Teil enthält Gebete und andere kurze Texte (aus Gesänge) in „Kumanisch“,die offenbar zu Missionszwecken zusammengestellt wurden.So sehr der Codex aus lateinisch-christlichen Bedürfnissen für Missionare und Kaufleute entstandenist und sich in vielerlei Hinsicht in latein-europäische Traditionen und Wissen einfügen lässt, so sehrist er doch auch oder vielleicht noch mehr ein Produkt der multilingualen mongolischen Welt, die durchdie Großreichsbildung des Činggis Khan und seiner Söhne und Enkel zusammengezwungen und–gehalten wurde. Dies soll mit einem Blick auf die dem Mediävisten eher ferne Welt ganz andererWeiten und Sprachgewohnheiten – u.a. auf das etwa zur gleichen Zeit im Jemen entstandene sog.Rasulid Hexaglot – beleuchtet werden. Denn durch die Berührung mit der und die teilweiseEinbeziehung in die mongolische Welt, repräsentiert in der Konfrontation mit und Bewältigung vonneuen Sprachgrenzen, fand die lateinische Christenheit (das nicht zuletzt infolge dieser Berührungentstehende Lateineuropa) erstmals aktiven Anschluß an die „Weltgeschichte“.

Magyar
23.06.05, 00:22
Ja, ich war das. Na ja, wegen der EU Verfassung sehe ich die Dinge
nicht mehr so rosig.Die Ungarn sehen eine Türkei lieber in der EU als
ihre Nachbarn und das mit" neuer Kraft beflügeln" meinte ich ernst,
da ich den Türken mehr zutraue als Serben,Rumänen und Bulgaren.


Dem Zitat von Àrpàd kann ich mich nur anschliessen..!

Ich bin schon seit Jahren dafür, daß Türken in die EU kommen sollten...!
Kann auch die Haltung von einigen Nationen nicht nachvollziehen, daß
man ständig über die Aufnahme der Türkei als EU-Vollmitglied debattieren
muß.

Die Türkei wäre zweifelsohne eine Bereicherung für Europa und für uns Ungarn als alttürkisches Volk sowieso...davon mal ganz abgesehen..!

Die Türkei hat wirtschaftlich sehr viel Potenzial und während im Westen
die Wirtschaft stagniert, nimmt die türkische Wirtschaft sowie auch der
Tourismus von Jahr zu Jahr stetig zu, wovon auch westliche Unternehmen nicht gerade schlecht von profitieren.

Ich glaube langsam, in manchen westlichen Köpfen klebt immer noch das osmanische Reich...!

Für mich als Ungar seit Ihr Türken auf jeden Fall herzlich willkommen und ich denke, daß auch Àrpàd mit mir gleicher Meinung ist...!

dertli4u
23.06.05, 10:24
magyar und arpad

Kennt ihr das buch "codex Cumanicus" 1880/ budapest/autor:comez geza kuun

Merhaba,
@dertli4u.

Betr: CODEX CUMANICUS
Meinst Du dieses Buch..?

Eine Beschreibung des Codex Cumanicus in deutscher Sprache habe ich jedoch mittlerweile gefunden:

Der Codex Cumanicus ist eine aus zwei Teilen bestehende Handschrift aus der ersten Hälfte des 14.Jahrhunderts, die heute in der Marciana in Venedig liegt.

Sein Name erklärt sich aus seinem Inhalt:
Der zweite Teil enthält Gebete und andere kurze Texte (aus Gesänge) in „Kumanisch“,die offenbar zu Missionszwecken zusammengestellt wurden.So sehr der Codex aus lateinisch-christlichen Bedürfnissen für Missionare und Kaufleute entstandenist und sich in vielerlei Hinsicht in latein-europäische “.[/QUOTE]

ich habe es als wörterbuch..von türkische kultus ministerium..da drin sind mehr als 2300 wörter, die ich als türke sofort verstehen kann und einige bedeutungen zuordnen kann..

es ist eine türkische wörter buch:) ..ich hab mich gefreut..

Magyar
23.06.05, 12:16
Codex Cumanicus: ( @dertli4u )

Ich habe es als wörterbuch..von türkische kultus ministerium..da drin sind mehr als 2300 wörter, die ich als türke sofort verstehen kann und einige bedeutungen zuordnen kann...es ist eine türkische wörter buch:) ..ich hab mich gefreut..[/QUOTE]

Kann man die Übersetzung der Wörter ( Kipcak - Turk ) auch im Internet irgendwie ansehen..? Es interessiert mich sehr, dertli.

Oder kannst Du mir zum Vergleich ein paar Worte ( Kipcak - Türkisch )
auflisten..? Würde mich freuen.

@dertli4u,

was bedeutet eigentlich im türkischen " cok güzel " ..?
Ich habe es schon sehr oft gelesen. Das Wort güzel sagt mir leider nichts, aber im ungarischen gibt es das Wort " sok " und klingt in der Aussprache fast wie das türkische " cok ". Das Wort sok bedeutet in unserer ungarischen Sprache: " viel " .

Ein Beispiel: Sok Alma ( auf deutsch: viele Äpfel ).

Magyar :)

KingTurek
23.06.05, 12:38
@dertli4u,

was bedeutet eigentlich im türkischen " cok güzel " ..?
Ich habe es schon sehr oft gelesen. Das Wort güzel sagt mir leider nichts, aber im ungarischen gibt es das Wort " sok " und klingt in der Aussprache fast wie das türkische " cok ". Das Wort sok bedeutet in unserer ungarischen Sprache: " viel " .

Ein Beispiel: Sok Alma ( auf deutsch: viele Äpfel ).

Magyar :)

Ich bin zwar nicht Dertli, aber ich könnte diese Frage auch beantworten:D

Du hast recht, "cok" heißt "viel"
und "güzel" heißt "schön"
cok güzel = sehr schön

Magyar
23.06.05, 12:46
Ich bin zwar nicht Dertli, aber ich könnte diese Frage auch beantworten:D

Du hast recht, "cok" heißt "viel"
und "güzel" heißt "schön"
cok güzel = sehr schön

Merhaba, @King Turek.

Vielen Dank für Deine Info..!
Ich hab`s mir schon fast gedacht, daß das ungarische " sok " die gleiche Bedeutung hat wie bei euch das türkische " cok " .

dertli4u
23.06.05, 15:07
Codex Cumanicus: ( @dertli4u )



Kann man die Übersetzung der Wörter ( Kipcak - Turk ) auch im Internet irgendwie ansehen..? Es interessiert mich sehr, dertli.

Oder kannst Du mir zum Vergleich ein paar Worte ( Kipcak - Türkisch )
auflisten..? Würde mich freuen.

@dertli4u,

was bedeutet eigentlich im türkischen " cok güzel " ..?
Ich habe es schon sehr oft gelesen. Das Wort güzel sagt mir leider nichts, aber im ungarischen gibt es das Wort " sok " und klingt in der Aussprache fast wie das türkische " cok ". Das Wort sok bedeutet in unserer ungarischen Sprache: " viel " .

Ein Beispiel: Sok Alma ( auf deutsch: viele Äpfel ).

Magyar :)[/QUOTE]

vorher, hatte ich einige aus buchstabe A geschrieben

jetzt weiter

mann muss aufpassen..weil bei mansche wörter, die erste buchstabe ist entweder weg gelassen oder neue zugegeben.

und, einige buchstaben gibts nicht bei meine tastatur..

wenn mann etwas vorsichtiger liest, dann versteht man mehr.

dafür muss mann naturlich etwas literaturisch gebildet sein.


kipcak/türkisch/dt

baha/paha,fiyat/preis

bahca,bakca/bahce/garten

bakcaci/bahceci/gärtner

bapas/papaz/pastor

barmak/parmak/finger

covap/cevap/antwort

covap ber-/cevap ver/gibt antwort

ömed/ümid/hoffnung

tang/tan/morgengrauen

taniklat-,(-ir) / bildirmek/wissenlassen

men taniklatir- men sizge ulu sövünc /size büyük bir sevinci,övüncü bildiriyorum/eine grosse freude,ich lasse es ihnen mitteilen

*****

sövünc ist auf heutige türkisch övünc..eigentlich gleiche wort...mann hat nur ein buchstabe weggelassen...

@magyar

bald habe ich mein scanner und achnung wie mann so was benutzt:D

dann du bekommst von mir noch mehr seiten...

Magyar
23.06.05, 15:41
@dertli4u,

Danke für Deine Info ( Codex Cumanicum ) , bezüglich der Ähnlichkeiten in puncto " turk und kiptschakisch !

Leider kann ich selbst aus dem ungarischen keine direkte Ähnlichkeit als Alternative hinzufügen, werde jedoch einige Wörter aus dem ungarischen
als Vergleich mit anhängen.

Soweit ich weiß, ist aber auch die kiptschakische Sprache nochmals unterteilt, so daß evtl. deshalb keine direkte oder ähnliche Übersetzung
aus dem ungarischen möglich ist.


Kipcak / Türkisch / Deutsch / Ungarisch:

baha / paha,fiyat / preis / àr - oder àra

bahca, bakca, bahce / garten / kert

bakcaci / bahceci / gärtner / kertèsz

bapas / papaz / pastor / pàsztor

barmak / parmak / finger / ùj - oder ùjam

covap / cevap / antwort / vàlasz

covap ber- / cevap ver / gibt antwort / vàlaszoljon

taniklat-,(-ir) / bildirmek / wissenlassen / tudomàny, tudomànyos

Arpad
23.06.05, 15:47
Ich bin zwar nicht Dertli, aber ich könnte diese Frage auch beantworten:D

Du hast recht, "cok" heißt "viel"
und "güzel" heißt "schön"
cok güzel = sehr schön

so viel kann ich verraten, daß zum schönsten ungarischen
Wort wurde das Wort "gyönyörü" gewählt. Es kommt aus
dem Stamm "gyönyör". Das Wort ist aus dem Altürkischen
und heisst "schön" (bezaubernd schön)

also es kann auch heissen "sok gyönyör" , ist zwar keine
typische Redewendung,aber man kann verstehen
und heisst dann "viel schönes(wunderschönes)"

dertli4u
23.06.05, 15:51
@dertli4u,

Danke für Deine Info ( Codex Cumanicum ) , bezüglich der Ähnlichkeiten in puncto " turk und kiptschakisch !

Leider kann ich selbst aus dem ungarischen keine direkte Ähnlichkeit als Alternative hinzufügen, werde jedoch einige Wörter aus dem ungarischen
als Vergleich mit anhängen.

Soweit ich weiß, ist aber auch die kiptschakische Sprache nochmals unterteilt, so daß evtl. deshalb keine direkte oder ähnliche Übersetzung
aus dem ungarischen möglich ist.


Kipcak / Türkisch / Deutsch / Ungarisch:

baha / paha,fiyat / preis / àr - oder àra

bahca, bakca, bahce / garten / kert

bakcaci / bahceci / gärtner / kertèsz

bapas / papaz / pastor / pàsztor

barmak / parmak / finger / ùj - oder ùjam

covap / cevap / antwort / vàlasz

covap ber- / cevap ver / gibt antwort / vàlaszoljon

taniklat-,(-ir) / bildirmek / wissenlassen / tudomàny, tudomànyos

es gibts besttimmt wörter die hungarish ähnlich sind..ich habe die wörter ausgesucht, die mit der heutige türkische sprache ähnlichkeiten haben.

es gibts auch andere wörter, die nicht unbedingt ähnlich sind..aber, ich verstehe den zusammenhang wenn ich die übersetzung lese..ich weiss den warum diese wört so ein bedeutung hat...

aber sprache ist ja ein lebendiges kültür, die sich ständigt ändert..

Magyar
23.06.05, 16:09
es gibts besttimmt wörter die hungarish ähnlich sind..ich habe die wörter ausgesucht, die mit der heutige türkische sprache ähnlichkeiten haben.

es gibts auch andere wörter, die nicht unbedingt ähnlich sind..aber, ich verstehe den zusammenhang wenn ich die übersetzung lese..ich weiss den warum diese wört so ein bedeutung hat...

aber sprache ist ja ein lebendiges kültür, die sich ständigt ändert..

@dertli4u

So sehe ich es auch, eine lebendige Kultur bringt oftmals auch Veränderungen mit sich, stimme ich Dir zu.

Ich werde aber auch mal schauen, ob ich etwas im
ungarisch-kiptschakischen finde, die sprachliche Gemeinsamkeiten aufweisen.

Mein ungarischer Freund Àrpàd ist in diesem Bereich auch recht gut bewandert und vielleicht kann mir Àrpàd ein paar Begriffe zukommen
lassen, bzgl. der ungarischen, türkischen und kiptschakischen Sprache.

Mal schauen...!

Magyar
24.06.05, 23:36
Alttürkische und Ungarische Runen:

Liebe Türken hier im Forum, Ihr seid gefragt:
Wie sieht eure alte türkische Runenschrift aus..?

Habe hier etwas gefunden:

Die ungarische Runenschrift:
( Magyar Rovàsìràs )

Auch Sie ist eine alte Kök-Türk Runenschrift,
vermutlich vom Orchon ( Mongolei ).

Sie wurde von den ungarischen Szèkler-Magyaren
im heutigen Rumänien noch bis ca. 1850 n. Chr.
geschrieben und verwendet.

http://www.obib.de/Schriften/AlteSchriften/alte_schriften.php?Runen/Ungarisch/Runen.html~Text


Magyar :)

Bilge Khan
28.06.05, 12:29
Wer von euch ist

Sigurd aus Österreich ??

Vielen Dank für die Netten Worte!!

Arpad
28.06.05, 16:43
Wer von euch ist


Sigurd aus Österreich ??

Vielen Dank für die Netten Worte!!










Hmmmm..... was meinst Du damit ?:confused:

Nette Worte kannst bekommen, aber die Österreicher mag ich
schon mal gar nicht.

Bilge Khan
28.06.05, 16:46
Hmmmm..... was meinst Du damit ?:confused:

Nette Worte kannst bekommen, aber die Österreicher mag ich
schon mal gar nicht.

http://www.ungarnfreundeclub.de.tf/

Arpad
28.06.05, 17:52
http://www.ungarnfreundeclub.de.tf/

Keine schlechte Seite, sogar in deutscher Sprache sehr erstaunlich.

ich habe auf die schnelle "Die Mythologie und Urreligion der Ungarn "durchgelesen.
Leider ist der Autor auch von den dämmlichen Ugoren ausgegangen, die aus
dem" Wald gekrochen sind und die die Türken aufs Pferd gesetzt "haben.

Dieses Bild wird gerade heute in Ungarn sehr kritisiert, da die Südugoren
keine Fischer und Baumbewohner waren. In der ungarischen Sprache und
Mythologie gibt es keinerlei Beziehung zu den nordischen Traditionen !!!

Der Autor zählt die ersten 7 Stämme auf : Meder (Magyar), Tárján, Jen?, Kér, Keszih, Kürt-Gyarmat und Nyek, von
diesen aber waren nur Megyer(Meder) und Nyek
Ugoren, der Rest sind Alttürken.

(z.B. Tarjan=Tarkan, Kurt-Jurmath, diese sind immer noch in Baschkierien zu finden)

Bilge Khan
28.06.05, 19:41
Keine schlechte Seite, sogar in deutscher Sprache sehr erstaunlich.

ich habe auf die schnelle "Die Mythologie und Urreligion der Ungarn "durchgelesen.
Leider ist der Autor auch von den dämmlichen Ugoren ausgegangen, die aus
dem" Wald gekrochen sind und die die Türken aufs Pferd gesetzt "haben.

Dieses Bild wird gerade heute in Ungarn sehr kritisiert, da die Südugoren
keine Fischer und Baumbewohner waren. In der ungarischen Sprache und
Mythologie gibt es keinerlei Beziehung zu den nordischen Traditionen !!!

Der Autor zählt die ersten 7 Stämme auf : Meder (Magyar), Tárján, Jen?, Kér, Keszih, Kürt-Gyarmat und Nyek, von
diesen aber waren nur Megyer(Meder) und Nyek
Ugoren, der Rest sind Alttürken.

(z.B. Tarjan=Tarkan, Kurt-Jurmath, diese sind immer noch in Baschkierien zu finden)

Aha sehr interessant!!

Wolfsblut
28.06.05, 20:13
Alttürkische und Ungarische Runen:

Liebe Türken hier im Forum, Ihr seid gefragt:
Wie sieht eure alte türkische Runenschrift aus..?

Habe hier etwas gefunden:

Die ungarische Runenschrift:
( Magyar Rovàsìràs )

Auch Sie ist eine alte Kök-Türk Runenschrift,
vermutlich vom Orchon ( Mongolei ).

Sie wurde von den ungarischen Szèkler-Magyaren
im heutigen Rumänien noch bis ca. 1850 n. Chr.
geschrieben und verwendet.

http://www.obib.de/Schriften/AlteSchriften/alte_schriften.php?Runen/Ungarisch/Runen.html~Text


Magyar :)


hallo magyar
hier habe ich was für dich

http://www.greekturk-ren.de.vu/deutsch/archaeologie.htm

Arpad
28.06.05, 21:14
hallo magyar
hier habe ich was für dich

http://www.greekturk-ren.de.vu/deutsch/archaeologie.htm


hm.. und wo sind wir ?? Wieso schrieben wir auch mit gök-türkischen
Runen ? Wir sind wohl ,wie Phönix aus der Asche entstanden.
Aber das unsere Kultur sehr alte Spuren führt, das zeigen die
Religiösen Worte in der Sprache z.B. "Isten" für Gott/göttliches,
übringes das Wort kommt aus der Zeit der Verehrung des Khagans
Istemi, der mit göttlichen Eigenschaften ausgestattet war.

@ Magyar, wo sind denn unsere Ursprünge ? Turk oder Ugor ?
Spuren gibt es nur auf der Turk Linie !

Wolfsblut
29.06.05, 13:41
Die Monumente stammen von Orhun oder Orchon aus der innere Mongolei sowie es der Magyar vermutet hat.

Magyar
29.06.05, 19:17
@ Magyar, wo sind denn unsere Ursprünge ? Turk oder Ugor ?
Spuren gibt es nur auf der Turk Linie !

@ Hallo Àrpàd..!

Also wenn ich mal so richtig Revue passieren lasse,
bewusst nicht nur westliche Chroniken in Augenschein
nehme, so komme ich immer wieder zu der einzig und
alleinigen Schlußfolgerung, daß wir Magyaren eindeutig
Alttürken sind...zweifellos..! Wenn sicherlich auch die
ugrischen Stämme der Meder und Nyek eine gewiß
nicht unbedeutende Rolle gespielt haben dürften.

Ich kann das Blatt aber auch immer wieder drehen
und wenden wie ich möchte...und ich ziehe bei meinen
Recherchen auch immer wieder verschiedene Quellen
unterschiedlicher Völker zu Rate, um ein möglichst
kompaktes Motiv von allen Seiten und Völkern zu
bekommen.

Trotzdem: Immer wieder das selbe Fazit:
Magyar = Turk

Die Magyaren sind aus meiner Perspektive eindeutig
ein Turkvolk gewesen..! Und dieser ganze finnische
Kram in puncto " finn-ugor " Sprache...der immer wieder
verbreitet wird, ist für mich einfach nicht bedeutend
und aussagefähig genug, um das Magyarentum mit
den Finnen in einem auch nur halbwegs einvernehmlichen
Einklang miteinander zu bringen.

Ich finde nirgends irgendwelche konkreten Übereinstimmungen
zwischen den Finnen und Magyars.

Vielleicht nur mit einer Ausnahme: Der vermeintlich alten
finn-ugor Nachbarschaft ( Magyar Öshaza ) am Ural, bevor
es zur Abspaltung zwischen den finnischen und ugrischen
Stämmen kam.

Von der prozentualen und minderen Genetik ( 0,1 % ) zwischen
Magyaren und Finnen mal ganz abgesehen..!

Ich finde jedoch verdammt große Übereinstimmungen zwischen
anderen asiatischen Turkstämmen, Tschuwaschen, Baschkiren,
Kasachen, Uiguren und...und...und..!

Unser ganzer ungarischer Brauchtum...all unsere magyarischen
und kumanischen Tänze ( Cumanen / ungarisch: Kun ), alles ist
alttürkisch..! Unsere Sprache heute: Klingt immer noch türkisch,
zweifellos..!

Wir Magyaren sind seit rund 1000 Jahren Christen, waren
vormals Schamanen, wie auch die Türken, bevor sie den
Islam angenommen haben...es gibt in meinen Augen keinen
Zweifel daran, daß wir eindeutig und zum Großteil Alttürken
waren..!

Alles andere wäre von den Haaren herbeigezogen oder es
hat ein westlicher Chronist verfasst, der von Tuten und
Blasen nicht viel Ahnung hat.

Ein weiteres Faktum:
Skythen - Hunnen - Awaren - Magyaren - Kumanen sowie
große Teile der rebellierenden Chazaren ( Kabaren / Hazar ) ,
alle hatten, wenn auch in verschiedenen Epochen, Ihren
Stammes-Sitz im Magyarenland gehabt...! Vielleicht nur mit
Ausnahme der Skythen operierten all diese Völker mit Ihren
blutigen Raubzügen aus dem pannonischen Becken heraus
und attackierten immer wieder Ihre westlichen Nachbarn,
wie auch den gesamten Balkan, Rom, Ostrom bzw. Byzanz.

All diese Fakten sprechen eine eindeutige Sprache, oder
wenn man so will: " Eine eindeutige Turksprache " und all
diese Verbindungen können niemals purer Zufall gewesen
sein...nee, nee...!

Das ist meine ganz persönliche Meinung..!
Ich denke du siehst es ähnlich, denn Deine Berichte sind
immer wieder sehr informativ, sehr aussagefähig, korrekt
und stimmen auch mit meiner These immer wieder überein,
absolut..!

Viszont hallàsra, Àrpàd..!

Gruß
@Magyar

Magyar
29.06.05, 19:44
hallo magyar
hier habe ich was für dich

http://www.greekturk-ren.de.vu/deutsch/archaeologie.htm

Selam, Wolfsblut..!

Vielen Dank von meiner Seite aus für die Übermittlung der
alttürkischen ( Gök-Türk ) Runenschrift. Ich habe verglichen
und konnte feststellen, daß es gemeinsame Ähnlichkeiten mit
den alttürkisch-ungarischen Runen gibt..! Man muß jedoch
sehr genau hinschauen, denn ein Laie wird es nicht gleich
auf Anhieb feststellen können...

Ich hatte mal die alte Orchon-Runenschrift der Gök-Türk
gehabt, jedoch hatte es irgend ein Idiot spiegelverkehrt
ins Internet gesetzt, wie zum Teil auch die ungarische
Runenschrift, was natürlich total verwirrend war.

Vielen Dank nochmals. :)

@Magyar

Magyar
29.06.05, 20:22
@Àrpàd

Habe mir kürzlich eine türkische CD gekauft
von Hande Yener ( ask kadin ruhundan anlamiyor ).
Saugeil, kann ich Dir sagen...! Sind richtig schöne
Stücke drauf, sowohl langsame als auch flottere
Lieder...einfach nur geil...!

Zoltàn

( @ Magyar )

Gök Türk
29.06.05, 21:22
Selam, Wolfsblut..!

Vielen Dank von meiner Seite aus für die Übermittlung der
alttürkischen ( Gök-Türk ) Runenschrift. Ich habe verglichen
und konnte feststellen, daß es gemeinsame Ähnlichkeiten mit
den alttürkisch-ungarischen Runen gibt..! Man muß jedoch
sehr genau hinschauen, denn ein Laie wird es nicht gleich
auf Anhieb feststellen können...

Ich hatte mal die alte Orchon-Runenschrift der Gök-Türk
gehabt, jedoch hatte es irgend ein Idiot spiegelverkehrt
ins Internet gesetzt, wie zum Teil auch die ungarische
Runenschrift, was natürlich total verwirrend war.

Vielen Dank nochmals. :)

@Magyar

Ich hatte mal in einem Buch eine alte Schrift gesehen und habe sofort erkannt, dass es die Orkun-Schrift war. Ehrlich gesagt habe ich nicht schlecht gestaunt, als darunter "Altungarische Schrift in einer Kirche" (:confused: ) stand. Erst bei genauerem Hinsehen habe ich einpaar Unterschiede festgestellt. Darunter war zum Beispiel, dass die Wörter nicht wie im Kök-Türkischen mit einem :
sondern durch einen Doppelten Doppelpunkt also 4 Punkte übereinander getrennt wurden.

LAZ
29.06.05, 21:25
Sieht der ungarische Staat sich als turkvölkischer Staat an? Ich konnte bei Karten über Völkern nicht sehen, dass Ungaren ein Turkvolk sind

Bitte um Aufklärung

Gök Türk
29.06.05, 21:32
Sieht der ungarische Staat sich als turkvölkischer Staat an? Ich konnte bei Karten über Völkern nicht sehen, dass Ungaren ein Turkvolk sind

Bitte um Aufklärung

Offziliel sind die Ungaren weder ein türkisches noch ein turanisches Volk. Sie gehören zu den "Fin-Oghur"

Hier mal ein Schema!

LAZ
29.06.05, 21:34
Offziliel sind die Ungaren weder ein türkisches noch ein turanisches Volk. Sie gehören zu den "Fin-Oghur"

Hier mal ein Schema!Alles klar!

Wolfsblut
29.06.05, 21:45
Offziliel sind die Ungaren weder ein türkisches noch ein turanisches Volk. Sie gehören zu den "Fin-Oghur"

offiziell aber inoffiziel sind sie ein turanisches volk weil wir aus der gleiche Urstamm abstammen.Die Ungarn zählen zu uns wir können auch sagen sie sind unser Onkelskinder ;)

Wolfsblut
29.06.05, 23:15
Selam, Wolfsblut..!

Vielen Dank von meiner Seite aus für die Übermittlung der
alttürkischen ( Gök-Türk ) Runenschrift. Ich habe verglichen
und konnte feststellen, daß es gemeinsame Ähnlichkeiten mit
den alttürkisch-ungarischen Runen gibt..! Man muß jedoch
sehr genau hinschauen, denn ein Laie wird es nicht gleich
auf Anhieb feststellen können...

Ich hatte mal die alte Orchon-Runenschrift der Gök-Türk
gehabt, jedoch hatte es irgend ein Idiot spiegelverkehrt
ins Internet gesetzt, wie zum Teil auch die ungarische
Runenschrift, was natürlich total verwirrend war.

Vielen Dank nochmals. :)

@Magyar

Selam magyar
Gerne ist auch ein sehr interresantes thema,du kennst dich ziemlich gut aus mein respekt an dich :)

Magyar
29.06.05, 23:42
Offziliel sind die Ungaren weder ein türkisches noch ein turanisches Volk. Sie gehören zu den "Fin-Oghur"

Hier mal ein Schema!

Hallo GökTürk..! :)

Wir Magyaren sind zweifelsohne ein altes turanisches Volk, da die Magyaren unmittelbare Nachfahren der schwarzen Hunnen Attilas sind und damit mehr mit alttürkischen Völkern verwandt, als manche Leute vielleicht vermuten..!

Lasst euch bitte nicht davon blenden, daß die Magyaren seit mittlerweile rund 1000 Jahren Christen sind und ein Großteil der Macar durch die über jahrhundertelangen Vermischungen mittlerweile sehr europid aussehen.

Die ungarische Geneologie spricht eine ganz andere Sprache, denn auch nach über 1000 Jahren Ungarntum in Europa, sind die Macar immer noch zu etwa 49 % alttürkisch geprägt, während das ungarisch-finnische gerade mal etwa 0,1 % ausmacht.

Magyaren gehören offiziell zur uralischen Sprachfamilie, jedoch sprechen wir noch heute eine ural-altaische Sprache, was wohl darauf zurückzuführen ist, daß die Magyaren lange Zeit und sehr eng mit den alttürkischen Onoguren und der Khara Bulkhar verbunden waren. In Europa besser bekannt als Attilas schwarzen Hunnen, die 375 n. Chr. in Europa einbrachen und das römische Reich wie auch die Westgoten attackierten.

Man darf bei den Magyaren nur eines nicht ausser Acht lassen,
was in den wenigsten westlichen Chroniken und Büchern geschrieben steht:

Den Namen " Magyar " führen die Magyaren erst seit dem 8. und 9. Jahrh. mit sich. Vormals nannte man sie in allen westlichen Quellen sowie auch in Byzanz immer nur Turk, Turki, Türken, Ungri oder Ongroi. Der Name Magyar leitet sich vom uralischen Stamm der " Meder " ab, eines von 2 uralischen Stämmen ( Meder + Nyèk ), die vor ca. 2000 Jahren noch am südl. Ural im heutigen Russland gelebt haben.

Die Eroberungszüge sowie die Landnahme der Magyaren erfolgte durch mehrere Angriffswellen der Magyaren im 8. und 9. Jahrhundert, in etwa
vergleichbar mit der Stärke der Hunnen Anfang des 4. Jahrhunderts, nur
das die Hunnen bereits schon ein wesentlich größeres Reich mit sich brachten.

Die Magyaren setzten sich damals aus folgenden Stämmen zusammen:

2 ugrische Stämme ( Ugor ) vom Ural:
Diese waren: Meder ( Magyar ) und Nyèk

5 alttürkische Stämme ( Turk ):
Diese waren: Kürt-Gyarmat, Jenö, Kèr, Keszi, Tarjàn, sowie noch 3 weitere kabarische Stämme der Chazaren, die ebenfalls alle alttürkisch waren.
-----------------------------------------------------------------------
Insgesamt waren es 10 alttürkisch-onogurisch-ugrische Stämme, die an der ungarischen Landnahme im 8. und 9. Jahrhundert mit dabei waren, wenn man die 3 kabarischen Stämme ( Hazar ) mit einbezieht, sowie noch einige kumanische Stämme ( Kipcak / Cumans / ungarisch: Kun ) , die ebenfalls alttürkischen Ursprungs waren.
------------------------------------------------------------------------

Daraus kann man schon eindeutig erkennen, daß die Magyaren lediglich zu einem kleineren Teil ugrischer Abstammung waren. Es waren die 2 Stämme, Meder + Nyèk ( Ugor ). Der Rest war alles alttürkisch.

Man kann in etwa sagen:
20 % Ugor + 80 % alttürkisch-onogurisch.

Hier einige Links:
http://www.hunmagyar.org/hungary/history/magyar.htm

http://darkwing.uoregon.edu/~klio/maps/med/invasions.jpg

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.eliznik.org.uk/RomaniaHistory/balkans-map/9b-ad.GIF&imgrefurl=http://www.eliznik.org.uk/RomaniaHistory/balkans-map/9b-ad.htm&h=566&w=696&sz=28&tbnid=Z9Y2Bjma1rEJ:&tbnh=112&tbnw=138&hl=de&start=54&prev=/images%3Fq%3DMagyars%26start%3 D40%26hl%3Dde%26lr%3D%26sa%3DN

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.fanaticus.org/DBA/armies/III30/Arpad.jpg&imgrefurl=http://www.fanaticus.org/DBA/armies/III30/&h=293&w=200&sz=19&tbnid=e-Z4HL7_HEMJ:&tbnh=111&tbnw=75&hl=de&start=21&prev=/images%3Fq%3DMagyars%26start%3 D20%26hl%3Dde%26lr%3D%26sa%3DN


--------------------------------------------------------------------------
Es ist doch auch absolut nachvollziehbar:

Sowohl die Nachfahren der schwarzen Hunnen Attilas ( alttürkisch-onogur ), wie auch die Nachfahren der Awaren, ein Teil der Chazaren ( Hazar ) und auch die Kipcaken ( Cumanen ) und Petschenegen sind im Laufe der vielen Jahrhunderte im ungarischen Volk aufgegangen.
-------------------------------------------------------------------------
Es wurde im Laufe des alten Kommunismus eine Menge aus dem Ungarntum verfälscht, vieles wurde auch germanisiert, slawisiert, romanisiert...usw.
Trotzdem wissen die Magyaren immer noch, wo Ihr Herz schlägt und aus
welcher Ecke Ihre Vorfahren stammen.

Der Unterschied zwischen Türken und Ungarn liegt eigentlich nur darin, daß die heutigen Türken ( Gök-Türk / Seldschuken ) vom oghusischen Zweig abstammen, während die Magyaren den Onogurischen Stämmen angehörten, also den Khara Bulkhar und den schwarzen Hunnen Attilas.

Die Magyaren konnten erst 955 n. Chr. auf dem Lechfeld bei Augsburg von vereinten Kräften ( Bayern, Sachsen, Böhmen, Thüringern, Lothringern usw.)
unter Otto dem I. geschlagen werden und mussten sich dem Christentum anschliessen.

Somit sind die Magyaren letzten Endes auch zu Christen und ein Teil Europas geworden...!


@Magyar

Anadolu
30.06.05, 00:01
Hallo Magyar,

ich hatte mal einen ungarische Kollegen, du glaubst es nicht ich hätte manchmal echt eine reinhauen können. Er kommt ursprünglich aus Deprezen. Ich hab ihm schon oft gesagt das Türken und Ungaren verwandt sind qusi "brüder". Aber er, "ha nein wir sind European" ihr nicht *kotz*. Irgendwann hab ich mal das gezeigt was Arpad im PF geschrieben hat. :D Da hat er gesagt der hat keine Ahnung.


Das mal so neben bei.

Magyar
30.06.05, 01:20
Hallo Magyar,

ich hatte mal einen ungarische Kollegen, du glaubst es nicht ich hätte manchmal echt eine reinhauen können. Er kommt ursprünglich aus Deprezen. Ich hab ihm schon oft gesagt das Türken und Ungaren verwandt sind qusi "brüder". Aber er, "ha nein wir sind European" ihr nicht *kotz*. Irgendwann hab ich mal das gezeigt was Arpad im PF geschrieben hat. :D Da hat er gesagt der hat keine Ahnung.
Das mal so neben bei.

Merhaba, Anadolu..!

Auch bei uns in Ungarn gibt es noch einige Menschen, die zwar nicht dumm oder gar ungebildet sind, sondern in meinen Augen einfach nur unwissend..! Einige Magyaren verbinden immer noch das osmanische Reich mit den Türken,
aber ich bin mir sicher, daß die meisten Ungarn aus heutiger Sicht die Türken eher in der EG haben würden, als so manche Nachbarn. Es ist leider ein sehr trauriges Kapitel gewesen, daß sich Ungarn und Osmanen jahrhundertelang gegenseitig den Schädel auf dem Balkan eingeschlagen haben, obwohl man doch vom Ursprung her ein verwandtes Brudervolk war...zweifellos..!

Deshalb habe ich in meinem letzten Beitrag auch die verschiedenen Quellen des Magyarentums sowie der magyarischen Abstammung und Herkunft als Link mit angehängt, damit man auch aus türkischer Sicht erkennen kann, daß wir vom Ursprung her eine Menge gemeinsam haben und ebenfalls ein sehr altes und turanisches Volk sind.

Ich mache dies eigentlich recht oft, da viele Türken immer wieder fragen und teilweise gar nicht Wissen, das die Macar mit Ihnen verwandt sind. Viele Deutsche Fragen mich z.B. auch immer wieder: Wie, Ihr seid mit den Türken verwandt...? Ihr seid doch hellhäutig und lebt in Europa....aber die Türken sind dunkelhäutig, kommen zum Großteil aus Anatolien und können sich doch gar nicht mit euch Ungarn unterhalten. Womit wir damit aber wieder bei den alttürkischen Oghusen und den alttürkisch-magyarischen Onoguren wären.

Es ist doch auch ganz klar, Anadolu:

Es is zwischen Türken + Magyaren in etwa so, als wenn sich in der BRD ein Bayer mit einem Friesen unterhalten würde, der Plattdeutsch spricht. Beides sind Germanen ( sowohl der Bayer, als auch der Friese ), aber Ihre Sprache
ist unterschiedlich, so daß in der Regel der eine den anderen nicht versteht, sofern nicht zumindest einer es gelernt hat, die Sprache des anderen zu sprechen....oder zumindest ein akzeptables hochdeutsch, welches beide verstehen. Ist zwar jetzt ein etwas blödes Beispiel von mir, aber es trifft doch irgendwo auf den Punkt.

Mein ungarischer Freund Àrpàd hat ebenfalls ein überaus gutes Grundwissen über das Magyarentum. Insbesondere in der ungarischen Literatur kennt er sich sehr gut aus.

Magyaren =
Turk - Onogur ( Turk ) - Ugor
Das sind unsere Ahnen...!

Magyar
30.06.05, 01:42
Selam magyar
Gerne ist auch ein sehr interresantes thema,du kennst dich ziemlich gut aus mein respekt an dich :)

Vielen Dank für Deine netten Worte,
Danke schön..! :)

Ich befasse mich schon sehr lange mit der ungarischen Geschichte, jedoch galt mein Hauptinteresse schon immer den Ur-Stämmen der Magyaren, was die Wurzeln der Magyars im Ural-Altai-Raum anbelangt. Will man etwas über die Macar lernen, so darf man nicht nur europäische Einflüsse und Chroniken in Anbetracht ziehen, sondern muß vielmehr 1500 - 2000 Jahre zurückgehen.

Dort, zwischen dem Ural, dem Altai und Etelköz ( türkisch: Atelközu ) liegen die Wurzeln der Magyaren...und dort muß man recherchieren, um Antworten auf seine Ursprünge zu bekommen.

Und viele europäische Quellen sind mir einfach nicht exakt genug, auch wenn vieles durchaus sehr schön geschildert wird, was auch zu einem großen Teil der Wahrheit entspricht. Aber eben nur soweit, wie man die Magyaren aus Europa kennt und leider nicht, von wo sie kamen, mit welchen Stämmen sie verbunden waren und wo sie früher lebten und siedelten...! ;)


@Magyar

Berk-Han
30.06.05, 02:20
Merhaba, Anadolu..!

Auch bei uns in Ungarn gibt es noch einige Menschen, die zwar nicht dumm oder gar ungebildet sind, sondern in meinen Augen einfach nur unwissend..! Einige Magyaren verbinden immer noch das osmanische Reich mit den Türken,
aber ich bin mir sicher, daß die meisten Ungarn aus heutiger Sicht die Türken eher in der EG haben würden, als so manche Nachbarn. Es ist leider ein sehr trauriges Kapitel gewesen, daß sich Ungarn und Osmanen jahrhundertelang gegenseitig den Schädel auf dem Balkan eingeschlagen haben, obwohl man doch vom Ursprung her ein verwandtes Brudervolk war...zweifellos..!

Deshalb habe ich in meinem letzten Beitrag auch die verschiedenen Quellen des Magyarentums sowie der magyarischen Abstammung und Herkunft als Link mit angehängt, damit man auch aus türkischer Sicht erkennen kann, daß wir vom Ursprung her eine Menge gemeinsam haben und ebenfalls ein sehr altes und turanisches Volk sind.

Ich mache dies eigentlich recht oft, da viele Türken immer wieder fragen und teilweise gar nicht Wissen, das die Macar mit Ihnen verwandt sind. Viele Deutsche Fragen mich z.B. auch immer wieder: Wie, Ihr seid mit den Türken verwandt...? Ihr seid doch hellhäutig und lebt in Europa....aber die Türken sind dunkelhäutig, kommen zum Großteil aus Anatolien und können sich doch gar nicht mit euch Ungarn unterhalten. Womit wir damit aber wieder bei den alttürkischen Oghusen und den alttürkisch-magyarischen Onoguren wären.

Es ist doch auch ganz klar, Anadolu:

Es is zwischen Türken + Magyaren in etwa so, als wenn sich in der BRD ein Bayer mit einem Friesen unterhalten würde, der Plattdeutsch spricht. Beides sind Germanen ( sowohl der Bayer, als auch der Friese ), aber Ihre Sprache
ist unterschiedlich, so daß in der Regel der eine den anderen nicht versteht, sofern nicht zumindest einer es gelernt hat, die Sprache des anderen zu sprechen....oder zumindest ein akzeptables hochdeutsch, welches beide verstehen. Ist zwar jetzt ein etwas blödes Beispiel von mir, aber es trifft doch irgendwo auf den Punkt.

Mein ungarischer Freund Àrpàd hat ebenfalls ein überaus gutes Grundwissen über das Magyarentum. Insbesondere in der ungarischen Literatur kennt er sich sehr gut aus.

Magyaren =
Turk - Onogur ( Turk ) - Ugor
Das sind unsere Ahnen...!


hallo macar:)

so weit auseinander liegen manche völker in der gegend nicht,
meine familien kamen als türkische minderheiten aus bulgarien,ein zweig lebt noch dort ,an der grenze zu rumänien,der ort heisst ruscuk,hab mich immer sehr gewundert das
meine grossmutter einen anderen dialekt spricht als ich das von anderen türkischen menschen kenne,sie hat mir erzählt das mein urgrossvater von viel weiter oben gekommen ist aus der ukraine ,dann nach bulgarien -dort gab es schon türken die da ewig gelebt haben
heute weiss ich das meine ahnen warscheinlich schon türkisch gesprochen haben bevor die osmanen auf dem balkan angekommen sind.
die verbindung zwischen türken und ungarn ist auf alle fälle sehr interessant!


gruss

>Berk<

Arpad
30.06.05, 08:26
Offziliel sind die Ungaren weder ein türkisches noch ein turanisches Volk. Sie gehören zu den "Fin-Oghur"

Hier mal ein Schema!
Das Schema betrifft nur die SPRACHE
Das Schema ist recht einfach, weil die Ural-Altai Sprachen ohne die
Facetten , die entscheidend sind dargestellt werden.
Der Anteil der alttürkischen Worte im Ungarischen ist ein vielfaches
dessen, was wir mit den Finnen gemeinsam haben.
Der unterschied zwischen Oberugrisch (finnisch) und südugrisch
(Vogul,Ostjak). Normalerweise wurde früher ungarisch zwischen
beiden Gruppen platziert. Vambery und Hunsdorfer (Turkologen
des IX. Jahrhunderts) sagten folgerichtig, daß die ungarische
Sprache turkizid ist, sie besteht aus beiden Elementen.
Nach der Indogermanischen Sprachlehre kann eine Sprache
entweder der einen oder der anderen Gruppe angehören, da
wir nach germanischem Gehirn kategorisieren, gibt es keine
Zwischenlösung.

Wie gesagt das Schema betrifft nur die Sprache, ethnisch
waren die Landnehmender Ungarn aber 80% Alttürken.
Die Diskrepanz zwischen sprachlicher und ethnischer Zugehörigkeit
ist offiziell , nur mann redet immer von der Sprache.

Truelove
30.06.05, 08:56
ich habe diesen Thread aufmerksam verfolgt und habe festgestellt das sehr viel bei den Haaren herbeigezogen ist und ausserdem dient das Nationalisieren überhaupt nicht den Europäischen Gedanken . Wir wissen das die Türken ein Mischvolk sind, da sie ihre Janitscharen aus den benachbarten Völkern rekrutiert hat und ein Janitscharenoberst durchaus auch Sultan wurde. Andererseits 300 Jahre Fremdherrschaft auch in Ungarn seine Auswirkungen hatte.

dertli4u
30.06.05, 09:01
ich habe diesen Thread aufmerksam verfolgt und habe festgestellt das sehr viel bei den Haaren herbeigezogen ist und ausserdem dient das Nationalisieren überhaupt nicht den Europäischen Gedanken . Wir wissen das die Türken ein Mischvolk sind, da sie ihre Janitscharen aus den benachbarten Völkern rekrutiert hat und ein Janitscharenoberst durchaus auch Sultan wurde. Andererseits 300 Jahre Fremdherrschaft auch in Ungarn seine Auswirkungen hatte.

ein janitscharenoberst als sultan:confused: nein, du irrst dich..nur kinder von osmanen
dürften und würden sultan..

Arpad
30.06.05, 09:33
Hallo Magyar,

ich hatte mal einen ungarische Kollegen, du glaubst es nicht ich hätte manchmal echt eine reinhauen können. Er kommt ursprünglich aus Deprezen. Ich hab ihm schon oft gesagt das Türken und Ungaren verwandt sind qusi "brüder". Aber er, "ha nein wir sind European" ihr nicht *kotz*. Irgendwann hab ich mal das gezeigt was Arpad im PF geschrieben hat. :D Da hat er gesagt der hat keine Ahnung.


Das mal so neben bei.

Lt. auskunft des Völkerkundlichen Lexikons Ungarns, ist der Name
Debrecen aus dem Alttürkischen und deutet auf ein Siedlungsgebiet
mit Alttürken hin. Genauso, wie unsere grosse Städte im Osten Ungarns
z.B. Kecskemet (sprich ketschkemet) kommt von "keçi", was im
Ungarischen genauso die Ziege bedeutet ,wie im Türkischen.
(weitere Namen Gyula-Cula,Körös usw.)

Das Unglück begann mit Mohacs 1526. Erst die Osmanen, dann die
Östrerreicher/Deutschen und zum Schluß die Russen haben uns
das Genick gebrochen. Ich habe Türken gehört, die gesagt haben,
die Osmanen hätten Ungarn nicht angegriffen, wenn sie gewusst
hätten, daß sie alttürkische Herkunft hatten. Nun den Osmanen
war es bekannt. König Matthias (vor Mohacs, als die Osmanen
bis an die ungarische Grenze rückten) schrieb in seiner
Korrespondenz an den Sultan" wir werden Gegeneinander wohl
keinen Krieg fürhren, da in unseren Adern Skytheblut fließt"
Aber das Werk "Tarihi Üngürüs" immer noch im Topkapipalast
aufbewahrt, ist aus dieser Zeit und beinhaltet die Geschichte
der Ungarn.
Ungarn ist zwischen die Rivalität der Osmanen und Österreicher
geraten. Spätestens 150 Jahre nach Mohacs sind die Osmanen
keine Feinde mehr, sie sind Freunde geworden, da Österreich
begann das Ungarntum auszurotten. Ungarischen Kultur und
Sprache verboten, Amtssprache Deutsch. Ständige Aufstände
und Kriege mit Österreichern, die ungarische Emigration ist
stets in der Türkei. Es ist die Zeit der Wiedergutmachung.

In dieser Zeit ist die Idee geboren über die Finnugoristik.
Die Österreicher wollten die ständigen Kontakte in Richtung
Osten kappen. Deutsche inkompetente (Herr Hunsdorfer und Herr
Budenz , ein Sternkundler)Personen wurden
vom Kaiserhof beauftrag, den Ungarn eine neue Geschichte
zu schreiben. Sie kamen nach Budapest übernahmen die Leitung
der Akademie und bestimmten fortann die Lehre.
Fähige Forscher, Turkologen und national Gesinnten wurden
ausgeschaltet.
Nach dem 1. Weltkrieg, hat Ungarn viel verloren, aber die Habsburger
waren weg. Es war die Zeit des neu erwachten Patriotismus, es
war die Zeit des Turanismus. In der Bewegung waren alle Minister
Teleki,Horthy usw. vertreten (ungarischer Panzer Turan).

Nach 1945, als die Kommunisten (Russen)kamen, haben sie erkannt
das der Turanismus eine große Gefahr für Bolschevizmus war. Alle
Schulbücher wurden gnadenlos umgeschrieben. Turkologische
Fakultäten geschlossen und Turanisten wurden verschleppt.
Autoren, die über Altungarische Geschichte, über türkische
verbindungen geschrieben haben, waren erledigt.
In den 60-er Jahren kamen wieder sporadisch Altungarische
Werke, streng zensiert und die bekannten Autoren/Turkologen
L.Gyula,N.Gyula usw.) konnte sicher sein, daß sie keine
Beförderung bekamen. Als ofizielle Ideologie und statstragendes
Element wurde der Finnugorismus auserkoren. Nur diese Fakultät
und nur die, die diese Lehre verkündeten wurden von Kommunisten
gefördert. Heute , nach meiner Information kann man nicht mal
ein Semester starten in der Finnugor -Fakultät, weil die Studenten
fehlen. Den Finnugoristen wird Landesverrat vorgeworfen, ich
kann euch sagen ,es fliegen die Fetzen.

Jetzt mal zurück zu dem Kollegen. Ich habe selber in der kommunistischen
Zeit mein Abi gemacht. Unsere Geschichtsbücher begannen ab 896,
mit der Ankuft der Ungarn. Woher, warum und wieso .... waren
ein Tabu. Kein Lehrer durfte mehr sagen , als im Buch stand. Wenn man
zu Hause keine Eltern hatte, die noch die Schule vor 1945 (vor den Russen)
besucht haben, konnte das alte Wissen nicht vermittelt werden.
Ich habe nur sporadisch von den Eltern was gehört, mein Vater war
auch in russischer Internierung, sie hatten alle Angst den Kindern
was zu vermitteln. Solche Gedanken ,wie Turan zu vermitteln wäre
beruflich das absolute Ende gewesen.
Solche Seite ,wie http://www.hunmagyar.org/ arbeiteten aus dem
Exil.
Ich hätte dem ungarischen Kollegen nichts vorwerfen können, aber
seit 1990 sind die Bibliotheken, Büchereien und das Internet
für alle offen. Wer heute noch das alte Lied singt, ist entweder
dumm oder der ewig gestrige Bolschewist.

Obwohl heute immer noch die Sozialisten an der macht sind und
sie bestimmen oft die Marschroute an den Akademien, haben sie
sich schon unheimlich bewegt.
In der Stadt Szegen spaltete sich aus der Finnugoristik, die
Fakultät Turkologie (unter der Leitung Rona-Tass) ab. Komisch ?
Was hatte die Finnugoristik mit Turkologie zu tun. Diese Vorgänge
sind nur dann einem klar, wenn man politischen Verstand hat.

Nochmals die heute gültige ofizielle Angabe:
Sprache Finnuforisch, etnisch ugor und alttürkisch.
Hier ein Link zu Wikipedia.hu, falls noch so ein dummer Ungar
kommt sollte man ihm die eigene Quelle vor die Nase reiben.

dertli4u
30.06.05, 09:57
Ich habe Türken gehört, die gesagt haben,
die Osmanen hätten Ungarn nicht angegriffen, wenn sie gewusst
hätten, daß sie alttürkische Herkunft hatten. Nun den Osmanen
war es bekannt. König Matthias (vor Mohacs, als die Osmanen
bis an die ungarische Grenze rückten) schrieb in seiner
Korrespondenz an den Sultan" wir werden Gegeneinander wohl
keinen Krieg fürhren, da in unseren Adern Skytheblut fließt"

Aber das Werk "Tarihi Üngürüs" immer noch im Topkapipalast
aufbewahrt, ist aus dieser Zeit und beinhaltet die Geschichte
der Ungarn.
Ungarn ist zwischen die Rivalität der Osmanen und Österreicher
geraten.

vom Kaiserhof beauftrag, den Ungarn eine neue Geschichte
zu schreiben. Sie kamen nach Budapest übernahmen die Leitung
der Akademie und bestimmten fortann die Lehre.
Fähige Forscher, Turkologen und national Gesinnten wurden
ausgeschaltet.




also, so ein gutes und logisches artikel habe ich nie gelesen..danke.

die türken haben schonmal gegeneinander gekämpft..leider.(z:B temur/bayezit)

das wort "üngürüs"..ist bestimmt "engürüs"..habe ich schon mal bei der werk "oruc beg tarihi" gelesen...

kennst du das wort "laz" oder "lazar"...kommt oft bei oruc beg tarihi und bedeutet eine gruppe von balkan türken die aus altai gebirge gekommen sind.

mit dem geschichte "umschreibung" hast du recht..andere haben unsere geschichte geschrieben und wir haben so gelernt..

ich habe auch glück gehabt das meine vater viele alte bücher hatte..und in gymnasium, hatten wir ein geschichte lehrerin, die offizielle version nicht gelehrt sondern immer andere quellen gesucht..und sie könnte auch osmanisch, deswegen vieles übersetzt..

aber das war auch ein grund dass ich in uni immer mit meine proffessor streiten musste:D der hat mich so oft als "unterricht störere" genannt.weil ich sachen erzählte die offizielle version nicht passte.

mal waren konjukturel gründe für turanisten, mal gegen turanisten...auch unsere grosse brüdern hatten gleiche probleme..wenn ich die bücher/werke von 1908/1920/1938/1946 sehe ich dass mal so mal so war.

du verstehst was ich meine.:cool:

Magyar
30.06.05, 13:59
hallo macar:)

so weit auseinander liegen manche völker in der gegend nicht,
meine familien kamen als türkische minderheiten aus bulgarien,ein zweig lebt noch dort ,an der grenze zu rumänien,der ort heisst ruscuk,hab mich immer sehr gewundert das
meine grossmutter einen anderen dialekt spricht als ich das von anderen türkischen menschen kenne,sie hat mir erzählt das mein urgrossvater von viel weiter oben gekommen ist aus der ukraine ,dann nach bulgarien -dort gab es schon türken die da ewig gelebt haben
heute weiss ich das meine ahnen warscheinlich schon türkisch gesprochen haben bevor die osmanen auf dem balkan angekommen sind.
die verbindung zwischen türken und ungarn ist auf alle fälle sehr interessant!
>Berk<

Hallo Berk-Han..! :)

Das mit Türken und Magyaren ist wirklich ein sehr interessantes Thema, da gebe ich Dir absolut Recht..! So wie Du es mir schilderst Berk-Han, würde ich aus ungarischer Sicht sagen, daß Dein Urgroßvater gewiß einen alttürkisch-onogurischen Ursprung hatte. Nicht zuletzt schon deshalb, weil Du erwähnt hast, daß Dein Urgroßvater ursprünglich aus der Ukraine abstammt und später nach Bulgarien gesiedelt ist. Das spricht für mich schon eine sehr eindeutige Sprache...!

Die heutige Ukraine war lange Zeit das Siedlungsgebiet der Onoguren und Magyaren, als auch der Hazar ( Chazaren ). Man darf auch nicht vergessen, daß sich die Wolga-Bulgaren ( Proto-Bulgaren ) zu einem großen Teil aus vielen alttürkisch-onogurischen Stämmen zusammensetzten.

Hier noch etwas interessantes:
Ein Teil der Wolgabulgaren unter Kotrag wanderte nach Norden und gründete am Zusammenfluss von Wolga und Kama das Reich der „Weißen Bulgaren“ (Akh Bulkhar/Aq Bolqar), den eigentlichen Wolgabulgaren, das zunächst noch von den Chasaren abhängig war.

Man bedenke: Das ursprüngliche Siedlungsgebiet der 2 magyarischen Ugor-Stämme ( Meder + Nyèk ) lag ebenfalls oben am Ural, am Lauf des Kama-Flusses und später am südöstlichen Ural.

Somit lebten die 2 ( ugrischen ) Magyarenstämme auch in unmittelbarer Nachbarschft zu den Wolgabulbaren.
----------------------------------------------------------------------
Es wäre durchaus denkbar, daß es bereits schon oben am Ural zu genetischen Vermischungen zwischen den ( ugrischen ) Magyaren und den turkstämmigen Wolga-Bulgaren ( Onogur / Türk-Bolqar ) kam und nicht erst in Khazarien, bzw. in Etelköz ( türkisch: Atelközü ).

Auch sehr interessant:
türkisch: Atelközü
ungarisch: Etelköz
----------------------------------------------------------------------
Ein paar Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolgabulgaren

http://de.wikipedia.org/wiki/Onoguren


Gruß
@Magyar

Magyar
30.06.05, 21:55
leute
das ist eine interassante thread..bitte die thema nicht umlenken..für politik usw. zu diskutieren gibts andere thread..bitte...

Bin ganz Deiner Meinung, dertli..! :)

Es gibt eine Menge anderer Politik-Plattformen, wo man andere Dinge diskutieren kann.

Das Thema bezieht sich auf die alttürkisch-ungarischen Beziehungen und nicht um irgendwelche anderen Scheiss Politikthemen, die hier eh keine Sau interessiert!

Ich war neulichst in einem Balkanforum gewesen, wo es unter anderem auch um die ungarischen Minderheiten ( ca. 290.000 ) in Nord-Serbien ging. Was dabei heraus kam, war der größte Sperrmüll, daß ich jemals gehört habe...!

Wenn man von serbischer Seite aus mit solchen Argumenten kommt, daß spätestens in 30 Jahren sowieso alle Magyars aus der Vojvodina verschwunden sind und die Magyaren, nach den Kroaten, Bosniern, Albanern eh als nächstes dran wären, so kann ich nur sagen: Jungs, ich öffne schon mal die Pforten..!

So`n verpissten Scheiss muß man sich noch heute von einigen serbischen Hammeln anhören, die immer noch in einer Traumwelt leben...!

Ich bin kein Rassist...habe auch nichts gegen fremde Völker und schon gar nichts gegen vernünftige Serben...! Aber allmählich kotzt mich dieser ganze serbische Nationalistenwahn nur noch an..! :mad:

Magyar
30.06.05, 22:31
hallo Macar,

mein Opa hat mir erzählt das dort wo sie herkamen aus der ukraine viele wie aus unserer familie lebten,z.b auch tataren von den viele richtung süden nach rumänien und bulgarien umgesiedelt sind-,sie haben dort auch mit tataren gelebt aber mein opa sagte immer, wir sind ein anderer "stamm" aber turkska!
beim sprechen betont er die vokale anders und flucht -slavisch-türkisch durcheinander :p
und wir waren IMMER türken,alle meine uropas, hat er gesagt,als sie in den 50er in die türkei mussten war das nicht leicht,erst die kommunisten dann die neue umgebung ,vorallem die türken in der türkei waren schon anders
aber sie wurden sehr herzlich aufgenommen
da sind sie dann gleich weiter nach deutschland-sehr früh 1961,da waren die deutschen auch noch netter,die haben bloss nie gemerkt woher mein opa kommt die dachten immer der wär n russe

:p


regards

>Berk<

Hallo Berk..! :)

Die heutigen Magyaren stehen vom Grundsatz her jedem Volk aufgeschlossen gegenüber, sind ein sehr gastfreundliches Land und ein zuvorkommendes Volk. Selbst das frühere Osmanentum ist für die meisten Ungarn kein Grund, die Türkei nicht in der EG zu sehen. Im Westen werden die Türken oftmals immer nur auf`s Abstellgleis gestellt, mit der Begründung, daß der Zuzug vieler Türken in Westeuropa ein riesiges Problem darstellen würde und nicht bewälltigt werden könnte.

Wenn ich mir aber allein Frankreich anschaue, wo viele Nordafrikaner leben, zum Großteil viele Algerier, so frage ich mich, warum das mit den Türken in Westeuropa nicht klappen sollte..?

Ist denn alles, was aus der Türkei kommt, immer nur schlecht...?
Das sind alles nur blöde Vorurteile, die man jeden Tag auf der Straße hört..!

Die Türkei hat wirtschaftlich sehr viel Potenzial, wovon auch nicht gerade wenige westeuropäische Unternehmen von profitieren.

Jährliche Zuwachsraten in puncto Wirtschaft von 10 - 20 % sind in der Türkei keine Seltenheit. Es ist ein riesiger Markt, was viele hier im Westen vergessen...!

Viele schreien immer nur, wir wollen keine weitere Zuwanderung der Türken. Aber hunderttausende, wenn nicht gar Millionen, fliegen Jahr für Jahr in die Türkei in den Urlaub. Weil es in der Türkei so schlecht ist..? Wohl kaum...!
Ich würde euch gern in der EG sehen, mir ganz egal, was andere Denken und sagen..!

Aber egal:
Geht jetzt wohl wieder zu sehr in die Politik... :)

Gruß Magyar

Magyar
01.07.05, 01:47
egal, alle türen in der türkei sind geöffnet für euch..;)

****

mann nennt balkan siedler als "göcmen" in der türkei..aber ich benutze diese wort nicht..wir sagen "evladi fatihan"=kinder der eroberer...und falls ihr in die türkei kommt dann nennen wir euch auch evladi fatihan...;)

Selam, @dertli4u
Das ist doch mal`n schönes Wort...! :)
Köszönöm ( ungarisch: Vielen Dank ).

Gruß Magyar

dertli4u
01.07.05, 02:02
Selam, @dertli4u
Das ist doch mal`n schönes Wort...! :)
Köszönöm ( ungarisch: Vielen Dank ).

Gruß Magyar

köngül-bile(kumanisch=von vollem herzen)

dertli4u
01.07.05, 02:05
kerek bizge sagislamaga necik, kerek kim biz köngül közi-bile bakkay-biz

kumanisch=wir müssen es wissen, dass wir mit unserem herzen sehen

Magyar
01.07.05, 23:45
Ich denke viele magyaren würden das selbe auch tun,wir haben auch die gleichen wurzeln ;)

selamlar Wolfsblut

@Wolfsblut

Sicherlich würden Sie das tun, natürlich..!

Viele " Macar " sind gar nicht so negativ eingestellt, wie manche vielleicht vermuten. Natürlich, das alte Osmanentum sitzt auch bei den Ungarn noch im Gedächtnis, aber wir Magyaren waren nun beileibe auch keine zarten Lämmer, sondern haben vor rund 1000 Jahren ebenfalls verdammt viel Leid nach Europa gebracht, wofür uns heute noch einige Völker hassen.

Egal: Es ist Vergangenheit und man sollte in meinen Augen in die Zukunft schauen: Wenn jedes Volk in unserer heutigen Zeit nur etwas Verständnis für das andere Volk mitbringt, ohne irgendwelche Vorurteile zu haben, ganz gleich welchem Glauben man angehört, so wäre es daß, was ich mir
persönlich wünschen würde...!

Arpad
02.07.05, 00:27
Selam, @dertli4u
Das ist doch mal`n schönes Wort...! :)
Köszönöm ( ungarisch: Vielen Dank ).

Gruß Magyar

Soltan!

Köszönöm=vielen Dank
Tessékkérem= bitte, bitte sehr aber auch gern geschehen


"Tessékkérem !?" und das ist
verdammt ähnlich dem "teşekkür"

Arpad
02.07.05, 00:56
Hallo Berk..! :)

Die heutigen Magyaren stehen vom Grundsatz her jedem Volk aufgeschlossen gegenüber, sind ein sehr gastfreundliches Land und ein zuvorkommendes Volk. Selbst das frühere Osmanentum ist für die meisten Ungarn kein Grund, die Türkei nicht in der EG zu sehen. Im Westen werden die Türken oftmals immer nur auf`s Abstellgleis gestellt, mit der Begründung, daß der Zuzug vieler Türken in Westeuropa ein riesiges Problem darstellen würde und nicht bewälltigt werden könnte.

Wenn ich mir aber allein Frankreich anschaue, wo viele Nordafrikaner leben, zum Großteil viele Algerier, so frage ich mich, warum das mit den Türken in Westeuropa nicht klappen sollte..?

Ist denn alles, was aus der Türkei kommt, immer nur schlecht...?
Das sind alles nur blöde Vorurteile, die man jeden Tag auf der Straße hört..!

Die Türkei hat wirtschaftlich sehr viel Potenzial, wovon auch nicht gerade wenige westeuropäische Unternehmen von profitieren.

Jährliche Zuwachsraten in puncto Wirtschaft von 10 - 20 % sind in der Türkei keine Seltenheit. Es ist ein riesiger Markt, was viele hier im Westen vergessen...!

Viele schreien immer nur, wir wollen keine weitere Zuwanderung der Türken. Aber hunderttausende, wenn nicht gar Millionen, fliegen Jahr für Jahr in die Türkei in den Urlaub. Weil es in der Türkei so schlecht ist..? Wohl kaum...!
Ich würde euch gern in der EG sehen, mir ganz egal, was andere Denken und sagen..!

Aber egal:
Geht jetzt wohl wieder zu sehr in die Politik... :)

Gruß Magyar

Zoltan ! hast du wieder schön geschrieben. Oft höre ich von Türken,
dass im gesamten Osteuropa sie unerwünscht sind, wahrscheinlich
wegen der osmanischen Bestzung. Ich kann auch nur wiederholen,
daß in Ungarn es nicht so ist. Ich hab nie etwas antitürkisches
zu Hause gehört. Sicher viele Literaten habe die Geschichte
vor 500 Jahren aufgearbeitet und gr0ße Romane geschrieben, aber
gerade unser Romantiker, die das Thema aufgegriffen haben
(@ Zoltan z.B. Gardonyi, Jokai, Arany und Ady) waren verfechter
der türkischen herkunft. Im Falle der Ungarn ist es schon sehr
Paradox, einerseits Konflikt mit den Osmanen , anderseits eine
Sympathie zu den Türken.
Ich habe im Internet den Reisebericht von Sechenyi, der die
berühmte Kettenbrücke in Budapest (und vieles andere) vor
150 Jahren gebaut hat gelesen und er schreibt:

"Ich liebe den Türken , aber ich hasse sie wenn sie in Massen
auftreten." Ich glaube sagen zu dürfen, zwar nicht so krass
ausgedrückt,wie der Sechenyi:
die Ungarn lieben Türken und Italiener und das ist schon
sehr viel, weil die Ungarn vieles nicht mögen. Sie mögen
keine Rumänen, Serben ,Slowaken ,Deutsche und vor allem
Russen. Frage mal einen Ungarn , wenn will er in der EU
haben die Serben oder die Türken ? (als Volk)

Magyar
02.07.05, 02:33
Zoltan ! hast du wieder schön geschrieben. Oft höre ich von Türken,
dass im gesamten Osteuropa sie unerwünscht sind, wahrscheinlich
wegen der osmanischen Bestzung. Ich kann auch nur wiederholen,
daß in Ungarn es nicht so ist. Ich hab nie etwas antitürkisches
zu Hause gehört. Sicher viele Literaten habe die Geschichte
vor 500 Jahren aufgearbeitet und gr0ße Romane geschrieben, aber
gerade unser Romantiker, die das Thema aufgegriffen haben
(@ Zoltan z.B. Gardonyi, Jokai, Arany und Ady) waren verfechter
der türkischen herkunft. Im Falle der Ungarn ist es schon sehr
Paradox, einerseits Konflikt mit den Osmanen , anderseits eine
Sympathie zu den Türken.
Ich habe im Internet den Reisebericht von Sechenyi, der die
berühmte Kettenbrücke in Budapest (und vieles andere) vor
150 Jahren gebaut hat gelesen und er schreibt:

"Ich liebe den Türken , aber ich hasse sie wenn sie in Massen
auftreten." Ich glaube sagen zu dürfen, zwar nicht so krass
ausgedrückt,wie der Sechenyi:
die Ungarn lieben Türken und Italiener und das ist schon
sehr viel, weil die Ungarn vieles nicht mögen. Sie mögen
keine Rumänen, Serben ,Slowaken ,Deutsche und vor allem
Russen. Frage mal einen Ungarn , wenn will er in der EU
haben die Serben oder die Türken ? (als Volk)

Szia Àrpàd..!

Über das ungarische Wort " Tessèk kèrem " habe ich mir auch schon mal
meine Gedanken gemacht. In der Tat klingt das ungarische " Tessèk kèrem " dem türkischen " tesekkür " sehr ähnlich.

Wie Du ja bereits auch schon sagtest, ist es im ungarischen die wörtliche Bezeichnung für: " Bitte sehr " ...oder... " Gern geschehen " !

Was bedeutet das Wort " tessekkür " denn im türkischen...? Ist es dieselbe Bezeichnung wie im ungarischen...( Bitte, oder Bitte sehr..? )..?

Würde mich mal jetzt wahrhaftig interessieren..!
------------------------------------------------------------------------

Sicherlich, viele Leute in Ungarn mögen immer noch keine Rumänen, teilweise auch keine Slowaken, Serben, Russen...usw. Beim Russischen denke ich, war es zum einen der Kommunismus, zum anderen auch der von den Russen 1956 sowie mit Armeegewalt niedergeschlagene Aufstand der Ungarn,wonach auch viele Magyars das Land verlassen haben und ausgewandert sind.

Bei den Rumänen, Serben und Slowaken sind es wahrscheinlich auch noch Elemente von früher ( Österreich-Ungarische Monarchie ) , die teilweise immer noch einen gewissen Hass mit sich bringen. In puncto Slowakei blieb sicherlich auch noch, so denke ich zumindest, das 907 n. Chr. von den Magyaren komplett zerstörte Größmährische Reich ( heutige Slowakei ) des Svatopluk haften.

Bei den Rumänen muß ich leider ein wenig passen, da ich selbst noch nicht im Land der " Daker " war. Ich weiß aber vom Hören und Sagen, daß sich die Magyaren wie auch einige Rumänen bis zum heutigen Tage hassen..! Nun, ich weiß natürlich nicht, wie es sich in Erdèly ( Transsylvanien ) verhält.
Ich denke, dort wird es vielleicht nicht ganz so gravierend sein, denn es
leben auch sehr viele Magyaren ( Szekler ) dort. Ich denke, das gemeinsame Miteinander zwischen Romànen und Magyaren dürfte im Szeklerland nicht ganz so gravierend sein....aber wie gesagt, ich war selbst noch nicht dort, um es z.B. plausibel zu begründen und beurteilen zu können.

Es gibt Rumänen hier im Forum die sagen: Alles super dort...!
Dann gibt es welche, die ganz das Gegenteil behaupten.

Zu den Serben muß ich sagen, da ich viele von Ihnen kenne, unter Ihnen gelebt habe und daß es eigentlich zwei Arten von Serben gibt. Es gibt einige, die kommen in der Vojvodina ( Nord-Serbien ) richtig super mit den Magyaren aus und dann gibt es welche, die das krasse Gegenteil sind, nationalistisch veranlagt und es am liebsten sehen würden, wenn die Magyaren aus der Vojvodina verschwinden würden.
-------------------------------------------------------------------------
Ich persönlich hatte bisweilen keine gravierenden Probleme. Weder mit Serben, noch mit Rumänen oder Slowaken, die in irgend einer Form erwähnenswert wären. Jedoch habe ich auch schon mal ganz andere
Dinge gehört..!
-------------------------------------------------------------------------
Zu den Deutschen muß ich sagen, ich lebe ja auch schon bereits seit über 30 Jahren in der BRD, daß ich mich mit Ihnen neben meinen ungarischen Landsleuten immer Bestens verstanden habe.
-------------------------------------------------------------------------
Jedoch kann ich eines aus reinem Gewissen sagen, Àrpàd:
Ich bin noch in keinem anderem Forum so herzlich aufgenommen wurden, wie im türkischen...!!! Da lass ich auch nichts drauf kommen, allen Unkenrufen zum Trotz. In einem Balkanforum habe ich mal versucht, eine vernünftige Konversation zu führen. Ich war keine 2 Stunden in dem Forum und musste mir bereits schon im Vorfeld mit einem nationalistischen Serben erstmals die volle Kante geben, was einfach nur total unterste Schublade war.

Es war auf halbwegs vernünftiger IQ-Ebene nicht möglich, sich ohne verbale Worte zu unterhalten, da immer nur der alte Scheiss von früher ins Gerede kam. Scheiss Österreich-Ungarn, Scheiss Deutsche, Scheiss Magyars...und so weiter und so fort..!

Aber wie gesagt:
Gibt solche und solche Typen, überall...!!!

Üdvözlek

@Zoltàn

Arpad
02.07.05, 08:45
Zoltán '

Ich teile Deine Meinung, dass man auf halber IQ -Ebene
mit vielen Menschen auskommen kann. Das wir in
Deutschland leben, ergibt den Umstand, daß wir mit
all denen, die sonst nicht auskommen würden, gut
auskommen. Du wirst Dich wundern, als ich in Deutschland
als jugendlicher Einwanderer in einem Sprachkurs mit
verschiedenen Osteuropäer zusammen war, habe mich
mit Rumänen am besten verstanden.

Nun, daß ist die Erfahrung von Mensch zu Mensch.
Aber es gibt auch die Erfahrung, wie ein Volk dem
anderen gegenüber sich verhält, was empfindet.
Im PF gab es schon mehrere Umfragen, wer mag
das und das Volk.Die Ergebnisse, trotz Einfachheit
der Frage, wiedergeben sie die Stimmungen, die auf
Jahrhunderte (oder Tausend) lange Erfahrungen
des nebeneinander Lebens der Nationen wiederspiegeln.

Ich gehöre zu denen, deren Eltern aus Erdely, Bacska
stammen. Ich weis , wie meine Grosseltern aus Trans-
sylvanien geflüchtet sind, wie mein Großvater im
Arbeitsdienst, weil er Ungarn war gezwungen wurde.
So wie in der Slowakei und Rumänien wurden in
reinen ungarischen Städten , Gemeinden ungarische
Schulen geschlossen, Strasse umgetauft usw.
Ich wurde in der Slowakei als Ungarn noch mit meinen
Eltern auf offener Strasse angespuckt und die Züge
nach Ungarn mit Flaschen attackiert.
Die Russen haben in 1848 den ungarischen Freiheitskampf
gemeinsam mit Österreich blutig niedergeschlagen.
Den gröten Nationalaufstand der Ungarn soll man
nicht vergessen !
1919 haben sie die rote Räterrepublik vorrübergehend
in Ungarn eingerichtet. 1945 und 1956 waren weitere
Erfahrungen.
Ich habe meine Schule bis zum 21. Lebensjahr in Budapest
beendet. Ich kann Dir keinen in meinem Umkreis nennen,
der die Deutschen gemocht hätte.Diese Antipathie
beruht auch auf Jahrhundertserfahrungen.
Das sind meine Erfahrungen. Nun könnte man sagen
ich bin ein Nihal Atsiz, der auch nur überall Feinde der
Türkei sah. So meine ich aber das ganze nicht. Ich will
nur nicht in einer Traumwelt schwelgen, dass
alles Friede-Freude-Eierkuchen ist.
Es mag die zwischenmenschliche Beziehung gut funktionieren,
aber die politisch Verwantwortlichen haben ständig
(sie tun es immer noch)die kleine Zelle der Verständigung
unter Völkern, kaputt gemacht. Denke a Jugoslawien, wo
nach 40 Jahren friedliches Nebeneinanderleben, über
Nacht, die Menschen zu Feinden wurden.

Arpad
02.07.05, 08:55
Hi mein Ungarischer Freund.Anscheinend haben wir eine alte Freundschaft.Ich habe einen beitrag von dir Gelesen,wo du erwähntes wie andere Versuchen einem die Geschichte vor zu schreiben. Leider sieht es bei uns noch schlimmer aus.Ich hab wirklich kein vertrauen in die Westlichen Geschichtsverdreher.Kannst du dir vorstellen das mal Blond und Blauäugige einen Breiten grad bewohnten wo 9 Monate die Sonne scheint.Indien gehört auch dazu.Deswegen ja ihre Sprache Indogermanisch.Was mir sorgen macht ist das wieder Toitsche Wissenschaffer(das sind keine Wissenschaftler für mich) alles was sie in Zentralasien finden nach Deutschland bringen. Die werden Natürlich was Brisannt wäre geheim halten und irgend ein Scheiß von Bauern erzählen.Ich entdecke sehr viele dinge die Nicht stimmen können.Wie sieht es bei euch aus?

Asya

Es gibt zwei Arten von Geschichtsverdrehern, die einen tun es
aus Unwissenheit, die anderen tun es bewußt, vielleicht aus
politischen Kalkül.

Ich muß leider pauschalisieren, ich finde die Anglo-Amerikanischen
Forscher (als Ausländer) noch am besten, weil sie nicht aus
hinterhältigen Gründen die Geschichte der Völker umschreiben wollen.
Sie machen natürlich auch Fehler in ihrer Einschätzung, aber diese
sind zu entschuldigen.
Zum Glück treiben Franzosen und Anglo-Amerikaner die Sumer-Forschung
voran. Man soll sich mal vorstellen, wenn die Deutschen es tun würden.
Die Deutschen arisieren, germanisieren . Aus Hunnen werden Goten und
die Skythen werden zu Indogermanen. So wurden aus Ungarn auch
Finnugoren, weil sie und nur sie unsere Geschichte umgeschrieben haben.
Dabei sollten sie mal selber ihre Geschichte forschen, z.B. wo kommen
die Bayern her? Es würde richtig schlimm sein , wenn es doch germanisierte
Awaren waren, also Türken ?:D

Arpad
02.07.05, 12:17
Ja :D .Die Bayer Türken kommen. Ja die schwach Köpfe haben das Arier Ding voll Geschluckt.Weißt du woher das kommt.Die sind so Gezüchtet!Denen hat man ständig erzählt das sie Vögel wären,aber als sie Fliegen wollten Landenten sie auf der Fresse.

Ja Sumer ist für uns echt Interesannt. Noch was schönes. Einige sind auf der suche Woher der Begriff "Rus" abgeleitet von "Rouhses" für die Russen herkommt. Sie sagen sie wissen es nicht.Weißt du auch wieso? "Rouhses" ist aus einem Dialekt Türkisch und bedeutet "Ohne Seele". :) sorry Russen das ist vieleicht nur ein Dummer zufall.
Weißt du was noch seltsam ist.Der Hunnen einfall.Warum gibt es hier keine Mongolide?War die Mittelmeer küste nicht schön genug? Oder sind Hunnen ein anderer Typ Mensch gewesen als behauptet?
Hi Derinkuyu !
Das mit den Bayern war kein Scherz. Es gab nähmlich keinen germanischen
Stamm der Bayern. Das Reich der Awaren war aber sehr ausgedeht.
Es gibt Annahmen das in Bayern lebendes Urvolk awarisch oder
slawisch war . Aber die heldenhaften Preußen können sich nicht
auf Germanentum berufen (sie tun es trotdem), den schauen wir mal
die Namen um Berlin an wie. Pretschen (Spreewald herum) und Pankow.
Wir sind noch gar nicht in Ostpreussen !! Und es tummeln sich die
slawischen Namen. Habt ihr gewusst, dass die Preussen überwiegend
germanisierte Slawen sind ?

Nun die Russen sind eigentlich keine Slawen. Paradox:cool:
Der Name " Rus" ist ein Vikinger Stamm. Sie kamen aus dem
Norden raubten und sauften.(Tradition)Sie schifften über die
Flüsse Itil und kamen immer wieder nach Khasarien.
Sie waren eine Horde und als die Khasaren aus allen Richtungen
bedroht wurden (die Ungarn zogen aus) , war ihre Zeit
gekommen zur totalen Plünderung. Da sie schon früh durch
Alkoholkonsum genetischen und geistigen Schaden hatten:D ,
konnte sie sich als Vikinger nicht halten und sind in dem
slawischen Bauernvolk aufgegangen. Schaut euch
mal viele Russen an; rote Haut,blonde Haare und blauäugig
( Blauäugig heißt dumm ?? Hm..).

Die Mongolen haben sich am Mittelmeer nicht wohl gefühlt,
daß kann ich mir gut vorstellen, sie lieben doch die Tierhäute,
diese sind dort zu warm. Aber trotzdem sie waren auch
bei uns zu Besuch. Im allen ernst in 1224 kamen sie nach
Ungarn , weil sie die Tataren (Kun) verfolgten. Sie blieben
überhaupt keinen Tag. Sie verwüsteten alles in ihrer Wut
ung gingen nach Hause. Bei uns haben sie sich auch unwohl gefühlt.
Trotzdem mit Mongolen haben wir schon etwas zu tun. wir haben
zwar keine Schlitzaugen, aber oft tatarische Züge. Das
Mongolen-Gen ist bei den Ungarn verbreitet, auch der Mongolen-
fleck.Ich denke schon, daß wir mit Mongolen eine Verbindung haben.

Magyar
02.07.05, 17:07
Hi mein Ungarischer Freund.Anscheinend haben wir eine alte Freundschaft.Ich habe einen beitrag von dir Gelesen,wo du erwähntes wie andere Versuchen einem die Geschichte vor zu schreiben. Leider sieht es bei uns noch schlimmer aus.Ich hab wirklich kein vertrauen in die Westlichen Geschichtsverdreher.Kannst du dir vorstellen das mal Blond und Blauäugige einen Breiten grad bewohnten wo 9 Monate die Sonne scheint.Indien gehört auch dazu.Deswegen ja ihre Sprache Indogermanisch.Was mir sorgen macht ist das wieder Toitsche Wissenschaffer(das sind keine Wissenschaftler für mich) alles was sie in Zentralasien finden nach Deutschland bringen. Die werden Natürlich was Brisannt wäre geheim halten und irgend ein Scheiß von Bauern erzählen.Ich entdecke sehr viele dinge die Nicht stimmen können.Wie sieht es bei euch aus?

Asya

Selam, Asya..! :)

Ungarn und Türken sind nicht nur Freunde, sondern vielmehr ein entferntes Brudervolk. Vieles wurde in der ungarischen Geschichte, auch wenn einiges durchaus der Wahrheit entspricht, verfälscht..!

Asya, wenn sich die Osmanen ( Türken ) damals auf dem Balkan im Klaren darüber gewesen wären, daß die Macar ( Ungarn ) sowie auch die Türken ein entfernteres Brudervolk sind, dann hätte auch die Geschichte auf dem Balkan sicherlich eine ganz andere Wendung genommen..! ;)

Gruß Magyar

Magyar
02.07.05, 17:36
Zoltán '

Ich teile Deine Meinung, dass man auf halber IQ -Ebene
mit vielen Menschen auskommen kann. Das wir in
Deutschland leben, ergibt den Umstand, daß wir mit
all denen, die sonst nicht auskommen würden, gut
auskommen. Du wirst Dich wundern, als ich in Deutschland
als jugendlicher Einwanderer in einem Sprachkurs mit
verschiedenen Osteuropäer zusammen war, habe mich
mit Rumänen am besten verstanden.



Szia Àrpàd..!

Ich kann Dich verstehen..! Und da ist ja auch wieder meine Bestätigung, die ich ja schon mal angesprochen habe. Grundsätzlich kann mit einem Ungarn jedes Volk auskommen, wenn man es nur mit dem Herzen will..!

Zu mir könnte mein ärgster Feind kommen..! Wenn ich merke, daß man eine wirklich ehrliche Versöhnung " ohne wenn und aber " wünscht, was denn auch immer irgendwann mal vorgefallen sein mag, so wäre ich der letzte Mensch auf Erden, der darauf verzichten würde. Ganz gleich, welches Volk auch immer..!

Nur:
Die Problematik besteht doch immer wieder darin, daß einem bereits schon im Kindesalter von seitens der Großeltern eingetrichtert wird, wie schlecht doch so manch anderes Nachbarvolk ist. Somit wird einem ja bereits schon im jungen Kindesalter der Hass gegen andere Völker geschürt, welches sich dann auch noch im zunehmenden Alter erheblich ausweitet.

Da brauch ich nur mal auf den Balkan schauen, das langt mir dann schon..!!! Ich pauschalisiere ja grundsätzlich auch keine Serben, Kroaten, Slowenen, Bosnier, Albaner, Türken, Rumänen usw., da ich mit allen schon mal Kontakt hatte und meistens waren es sogar verdammt Gute.

Es wird nur dann immer wieder zu einem großen Problem, wenn ein gewisses Volk versucht, seine geographischen Linien aus zeitgenössischer Zeit wieder in den Vordergrund zu rücken..!

Und am Besten klappt es ja bekanntlicherweise immer wieder dann, wenn auf dem Tisch urplötzlich die Flasche Rakija ( Schnaps ) zum Vorschein kommt..! Dann wird plötzlich aus einem kleinen Land eine bedeutende Weltmacht und alle Barbareien aus der Vergangenheit sollten dann auf einmal wieder gesühnt werden..!

Bestes Beispiel: Der Balkan..!


Üdvözlek tèged

@Magyar

Magyar
02.07.05, 18:23
Hi Magyar,
das hätte uns kein Glück gebracht.Aber man merkt das zwischen uns was ist(soll keine anmache sein :) ) denn man wird schnell Warm mit euch. Gut zu wissen das man Freunde hat in Europa.
Erzähl mal was bei euch so als Traditionell gilt?

Es mag sein, aber vielleicht wäre ein friedlicheres Beieinander auf dem Balkan möglich.

Mit uns Magyaren kann man schnell warm werden, in der Tat! Und: Kaum ein Ungar möchte irgendwelche vorgeschichtlinien Zeiten von Früher wieder aufleben lassen, die sinnlosen Hass schüren. Man möchte einfach in Frieden, mit welchem Volk auch immer, gemeinsam in Europa zusammenleben..!

Nur:
Kein Ungar läßt sich von einem anderen Volk seine Geschichte aufzwängen.
Wir wissen, daß unser Ursprung in Asien liegt und wir alttürkisch-ugrische Wurzeln haben. Unsere Geschichte wurde ja leider zum Großteil in Europa umgeschrieben, aber unsere Ahnen, das kann man nicht leugnen, waren zum Großteil ( etwa zu 80 % ) alttürken, mit ugrischen Elementen ( Ugor ).

Du wirst noch heute in Ungarn sehr viel Ähnlichkeit zu den türkischen Elementen erkennen. Auch unsere Sprache ist immer noch alttürkisch-ugrisch, nur nicht oghusisch ( Gök-Türk / Türkei-türkisch ), sondern alttürkisch-onogurisch sowie ugrisch.

Das ist auch der Unterschied, weshalb es zwar sehr viele gemeinsame Turk-Worte auch in der ungarischen Sprache der Magyars gibt, nur eben halt mit der Tendenz zu der alttürkischen-onogur-ugrischen Sprache, da ja die Magyaren sehr lange mit den alttürkischen-onoguren im Stammesverbund lebten und mit den Stämmen der Khara Bulkhar (die schwarzen Hunnen ) verbunden waren.

Unsere Sprache, unsere Tänze, unsere alte Runenschrift, die übrigens auch eine Ableitung der Göktürkischen ( türkisch ) Runenschrift ist, alles sind sehr vertraute Elemente bei uns.

Das Volk der Kumanen ( türkisch: Kipcak / Kipcaklar ) ist im Volk der Ungarn aufgegangen, wie auch kabarische Stämme ( Khazaren / türkisch: Hazar ).
Auch ein Teil der Petschenegen ( ungarisch: Besenyö / türkisch: Pecenek ) sind im ungarischen Wolk aufgegangen, wie auch die Awaren.

Die Magyaren sind die Nachfahren der schwarzen Hunnen Attilas ( Onogur ), die Europa im Jahre 375 n. Chr. attackierten und damit letzten Endes auch das Ende des römischen Reiches in Europa einläuteten.

Es gibt sehr viele Gemeinsamkeiten, auch wenn sich Magyaren und Osmanen damals leider auf dem Balkan selbst die Köpfe gegenseitig eingeschlagen haben...leider..!

Die Ungarn sind gewiß nicht nachtragend, da wir selbst noch zu Zeiten des Hunnensturms, wie aber auch im 8. und 9. Jahrhundert n. Chr. nicht gerade
die " zarten Lämmer " in Europa waren, um es mal mit netten Worten auszudrücken. Wir haben selbst verdammt viel Leid gegenüber anderen Völkern gebracht und das möchte ich hier auch gar nicht schön reden..!

Es gibt auch kulturisch viele Gemeinsamkeiten. Ausserdem findest Du noch heute türkische Moscheen aus der Osmanenzeit, die von den Ungarn nicht zerstört wurden, sondern noch bis zum heutigen Tage in Ungarn stehen und gepflegt werden.

Auch das Grab " Gül-Baba`s " ( Vater der Rosen ), der aus alten Legenden und Sagen die Rose zu uns Ungarn brachte, steht ebenfalls in Budapest und wird sehr gepflegt..!

Auch ungarische Namen klingen sehr asiatisch oder türkisch: Hier ein paar Beispiele: Attila, Àrpàd, Imre, Zoltàn ( Mein Name / eine Ableitung von Sultan ), Emese, Emöke, Tünde, Zsuzsa, Gyula, Ödön, Anikò, Csaba..und...und..und..! Alles alttürkisch-ungarische Namen.

Klingt schon türkisch, oder..?
Mit absoluter Sicherheit aber nicht europäisch..! :)

Nur um ein paar Auszüge aufzuzählen...


Gruß Magyar

Magyar
02.07.05, 20:29
Auch deine Menschliche art ist uns sehr Vertraut.Danke das du dir die Mühe gemacht hast,und ab jetzt sind die Magyar für mich ein Bruder Volk.Feinde haben wir genug gemacht jetzt ist es an der Zeit Freunde zu machen.

Gruß Asya

Vielen Dank für Deine netten Worte, derinkuyu..! :)

Das hast Du sehr schön gesagt. Ich denke auch, daß man sich im Laufe der letzten Jahrhunderte genug Feinde gemacht hat und es nun wahrhaftig an der Zeit ist, sich wieder als gute Freunde gegenüber zu stehen und sich wieder wie vernünftige Menschen in die Augen sehen zu können.
In der Tat..!

Ich denke, daß man schon erkennen kann, daß ich in keinster Weise negativ gegenüber anderen Völkern eingestellt bin. Und schon gar nicht radikal oder in irgend einer Form nationalistisch veranlagt.

Nationalistische Parolen machen sehr viel in der Menschheit kaputt, auch wenn es leider in der letzten Zeit immer mehr und mehr an überhand nimmt...leider!

Die Mühe hab ich mir gern gemacht, da mich ja auch unsere alte Geschichte interessiert. Obwohl, eigentlich ist es gar keine Mühe gewesen, da ich immer eigentlich sehr offen und freundlich an die Sache herangehe und es mir auch überaus viel Freude bereitet, alttürkische Gemeinsamkeiten dokumentieren zu dürfen.


Gruß Zoltàn :)

Wolfsblut
03.07.05, 01:45
beispiel :
Auch ungarische Namen klingen sehr asiatisch oder türkisch: Hier ein paar Beispiele: Attila, Àrpàd, Imre, Zoltàn ( Mein Name / eine Ableitung von Sultan ), Emese, Emöke, Tünde, Zsuzsa, Gyula, Ödön, Anikò, Csaba..und...und..und..! Alles alttürkisch-ungarische Namen.

Klingt schon türkisch, oder..?
Mit absoluter Sicherheit aber nicht europäisch..! :)

Nur um ein paar Auszüge aufzuzählen...


Gruß Magyar

Hallo Magyar


Ja die Namen kommen mir sehr bekannt vor

Beispiel :

Magyar - Türkisch

Imre = Emre
Emese-Emöke = Emete oder Emine
Zoltan = Sultan
Gyula = Gülay
csaba = Saban
und Attila natürlich.

auf jeden fall ähneln sich die Namen stark beieinander

Magyar
03.07.05, 02:34
also leute


wenn ihr weiter schreibt, dann bin ich bald magyar/kuman experte:D

Man lernt nie aus, dertli4u..! :)

Auch ich nicht..! Das was ich heute weiß, wusste ich früher auch nicht.
In jedem Fall kann es nie schaden, etwas über das andere Volk zu Wissen.

In eurem türkischen Forum fühl ich mich sauwohl, im Balkanforum kommt von den Serben nur Scheisse raus.

War gerade vor einer Stunde in so`m Scheiss Balkanforum.
Da sagte mir ein Serbe wortwörtlich: Ich wusste gar nicht, das Ihr auch zu diesem Scheiss Türkenpack gehört..!!! :mad:

Nur weil ich die gemeinsamen Ursprünge zwischen Türken und Ungarn erwähnt habe.

Anschliessend habe ich denen natürlich auch die volle Kante gegeben, mit dem Ausgang, daß ich plötzlich gesperrt wurde. Verteilen können Sie alle,
nur einstecken nicht...!!!

@Magyar :)

Arpad
03.07.05, 08:56
Man lernt nie aus, dertli4u..! :)

Auch ich nicht..! Das was ich heute weiß, wusste ich früher auch nicht.
In jedem Fall kann es nie schaden, etwas über das andere Volk zu Wissen.

In eurem türkischen Forum fühl ich mich sauwohl, im Balkanforum kommt von den Serben nur Scheisse raus.

War gerade vor einer Stunde in so`m Scheiss Balkanforum.
Da sagte mir ein Serbe wortwörtlich: Ich wusste gar nicht, das Ihr auch zu diesem Scheiss Türkenpack gehört..!!! :mad:

Nur weil ich die gemeinsamen Ursprünge zwischen Türken und Ungarn erwähnt habe.

Anschliessend habe ich denen natürlich auch die volle Kante gegeben, mit dem Ausgang, daß ich plötzlich gesperrt wurde. Verteilen können Sie alle,
nur einstecken nicht...!!!

@Magyar :)


Hallo Zoltan!

jetzt bist ein echter Ungar, schliesslich bist wie deinen Ahnen in
türkischer Exil. "Tekirdag Macar" Nach Tekirdag sind immer die Unarn
vor den Habsburgern geflüchtet. /Rodosto-Rakoczy

Das die türkische Verwandschaft nicht unbedingt vorteile bringt,
das haben Österreichis-ungarische Politiker der Monarchie schon
gewusst, als Herr TREFORT Minister Ende 1880 vor dem Parlament
gesagt hat " wir Ungarn brauchen andere Ahnen, die vom Westen
geachtet werden" so kam es auch zu dem besagten Finnugorismus.
Unter dem Link http://66.249.93.104/search?q=cache:j2JyyhgO7JQJ:ww w.disputa.ro/disputa/ultimatebb.php%3F/topic/3/76/2.html+tr%C3%A9fort++doktr%C3% ADna&hl=de

ist ein interessantes Forum, schau mal nach


Im PF kannst du als Zoltan wiederkommen.

Gruss Arpad

Arpad
03.07.05, 13:46
Hallo Magyar


Ja die Namen kommen mir sehr bekannt vor

Beispiel :

Magyar - Türkisch

Imre = Emre
Emese-Emöke = Emete oder Emine
Zoltan = Sultan
Gyula = Gülay
csaba = Saban
und Attila natürlich.

auf jeden fall ähneln sich die Namen stark beieinander

"Csaba" ist ein sehr gängiger und wichtiger Vorname bei den
Ungarn. Er soll einen Sohn von Attila sein,der hatte schließlich
mehrere Frauen. Csaba soll , wie ich gelesen haben, aus dem
türkischen kommen und heisst etwa wie Wanderschäfer.
Soll natürlich alttürkisch sein.

nicht vergessen CS ist Ç


und Gyula sprich djula am besten cula ?
ist ein Titel, er war der milirärischen Führer der Ungarn.
Muss auch ein alttürkischer Begriff sein.

Arpad
03.07.05, 13:56
hallo Arpad,

das ist eine sehr interessante information,also hat in Ungarn auch aus "politische" sicht eine art "bewusste" verdrängung der kulturellen wurzeln stattgefunden ,
vielleicht ist es nicht das schlechteste wenn ihr als Ungar -gerade aus den gründen eure kulturelle identität pflegt,..

blut "bleibt" dicker als wasser

selamlar

Berk-Han

Natürlich war dass eine politische Entscheidung, mit der Folge, daß
heute eine Menge Leute sich kümmern die puzzle wieder zusammen-
zufügen.Da ungarisch seit 1000 Jahren aus dem türkischen Verband
sich gelöst hat, haben sich die Endungen und Worte ziemlich zu
unkenntlichkeit verkrüppelt. Was dem gewönlichen Menschen fehlt, ist
ein umfangreiche Sammlung alttürkischen Wörter, vielleicht gibt
es mal eine Veröffentlichung im Internet.
Unser sprachlich nächsten türkischen Verwandten sind die Tschuwas
in Baschkirien.

Magyar
03.07.05, 15:07
Hallo Zoltan!

jetzt bist ein echter Ungar, schliesslich bist wie deinen Ahnen in
türkischer Exil. "Tekirdag Macar" Nach Tekirdag sind immer die Unarn
vor den Habsburgern geflüchtet. /Rodosto-Rakoczy

Das die türkische Verwandschaft nicht unbedingt vorteile bringt,
das haben Österreichis-ungarische Politiker der Monarchie schon
gewusst, als Herr TREFORT Minister Ende 1880 vor dem Parlament
gesagt hat " wir Ungarn brauchen andere Ahnen, die vom Westen
geachtet werden" so kam es auch zu dem besagten Finnugorismus.
Unter dem Link http://66.249.93.104/search?q=cache:j2JyyhgO7JQJ:ww w.disputa.ro/disputa/ultimatebb.php%3F/topic/3/76/2.html+tr%C3%A9fort++doktr%C3% ADna&hl=de

ist ein interessantes Forum, schau mal nach


Im PF kannst du als Zoltan wiederkommen.

Gruss Arpad

Hallo Àrpàd..! :)

Wie es bereits schon Berk-Han sehr schön formuliert hat:
" Kan - Ceker "...das Blut zieht...!

Auch wenn mir gerade erst gestern Abend so`n serbischer Hammel im Balkanforum erzählen wollte, daß die Macar doch vermeintlich " slawische " Ursprünge hätten..! Hab mir fast in die Hose gepinkelt, als ich das hörte..!

Deswegen steht unsere Sprache wohl auch dem finno-ugrischen, sowie dem alttürkisch-onogurischen am nächsten...der blöde Hammel..!

Hätte er gesagt, daß sich ein Teil der Slawen, der Romànen und Deutsche mit den Magyaren vermischt hätten, so hätte ich gesagt: O.K., es stimmt..!

Aber selbst wenn:
Das Volk der Hunnen - Chazaren - Awaren - wie auch der Magyaren bestand schon seit je und Gedenken her aus vielen verschiedenen Völkern, nur zum Großteil aus alttürkisch-onogur-ugrischem...das ist der springende Punkt.

Das ist bei den alttürkischen Völkern aber auch nichts neues, da man schon seit ewiger Zeit eine sehr große Familie war sowie ein zusammengewürfeltes Mischvolk.

Aber Einbildung ist ja schliesslich auch eine Bildung..! Ist mal wieder die typische Propaganda-Scheisse, was Du auch schon mal erwähnt hast. Man möchte aus allem etwas anderes machen...!

Man sollte, ganz gleich welchem Volk man auch immer zugehörig ist, bei seinen eigenen Wurzeln bleiben und nicht versuchen, die Geschichte eines anderen Volkes zu schreiben.

Und schon gar nicht, wenn man von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und zum Teil noch nicht mal seine eigene Geschichte kennt..!

Àrpàd, Du bist doch auch ein gebildeter Mensch, hast Dein Abitur in Ungarn
gemacht und auch noch die alten kommunistischen Zeiten in Ungarn erlebt.

Dein persönlicher Eindruck..? Klär doch mal bitte auf, aus welcher Richtung der Wind der " Macar " denn nun wirklich weht..! Slawisch oder alttürkisch..?

Meine Eltern, meine Großeltern, meine Urgroßväter waren seit eh und je her alles Magyaren. Bei uns war auch früher nix groß mit Vermischungen, da man die eigenen Kulturen zusammengehalten hat, wie es auch teilweise noch heute im türkischen der Fall ist.

Desweiteren hatten wir von mütterlicher Seite aus engere Verwandschaften zu den in Rumänien lebenden Ungarn, den " Szeklern ". Die Szekler sind, wie Du es auch schon mal sehr schön formuliert hast, die Magyaren, mit dem noch heute größten Anteil alttürkischen Blutes und sie sind gentechnisch
die von den Ungarn am nächsten zugehörigen Nachfahren der alttürkischen Onogur-Gruppe.

Das Land der " Szekler " ist Transsylvanien ( ungarisch: Erdèly ).


Üdvözlek

Magyar@ :)

Arpad
03.07.05, 17:46
Hallo Àrpàd..! :)



Dein persönlicher Eindruck..? Klär doch mal bitte auf, aus welcher Richtung der Wind der " Macar " denn nun wirklich weht..! Slawisch oder alttürkisch..?


:)

Hallo Zoltan !

Das in Ungarn slawische , aber auch deutsche Elemente assimliert
wurden, ist doch selbstverständlich. Petöfi ist doch Petrovits.
Aber so wie ich oft höre ,sogar auch von Türken, die Ungarn
sind slawisiert, so etwas habe ich natürlich nie gehört und
schon mal garn nich gelernt. Man darf nicht vergessen, um
eine Slawisierung durchzuführen, braucht man grosse slawische
Menschenmassen, die erzwingen das Slawentum.
Das ist in Rumänien passiert, als
in Transylvanien zwangsangesiedelten Rumänen die
Ungarn verdrängen und sich rumänisch als vorherrschende
Sprache durchsetzt. Im Mutterland Ungarn gab es nie
grössere Gebiete mit Minderheiten.
Wir würde heute nicht ungarisch sprechen, wenn wir vom
slawischen Blut durchtränkt worden wären.

Arpad
03.07.05, 17:58
Guckt euch mal diese Ausstellung an

http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1 F6632/Doc~E2DF401981C954C3089C905F85 90B3253~ATpl~Ecommon~Scontent. html


der Satz:
Typisch deutscher Einfluß

Damals wurde viel über die Herkunft der Ungarn spekuliert, und Vambery machte sich auf den Weg nach Khiva. Der dortige Emir interessierte sich sehr für die Spekulationen des Gastes über eine mögliche Blutsverwandtschaft. Man vertiefte sich in die Geheimnisse der Sprache und fand, daß dort tatsächlich etwas sei. Doch die Ähnlichkeiten sind begrenzt, und wer das Türkische kennt, dem erscheint das Ungarische eher als eine recht bäuerische Version, die von einem für das pompöse neunzehnte Jahrhundert typischen deutschen Einfluß überlagert ist.

"bäuerische Version des Türkischen" besagt wohl alles. Zwar ist
das für uns Ungarn nicht schön, aber so hört sich wohl unsere
Sprache an.

Magyar
04.07.05, 23:28
Hallo Magyar,

deine beiträge sind sehr interesant für uns.

in dem Obigen beitrag ist mir etwas wichtiges augefallen. Wie alt bitteschön deine Quelle, dass in der die türkische stämme genau so heissen?

"Kürt-Gyarmat, Jenö, Kèr, Keszi, Tarjàn, sowie noch 3 weitere kabarische Stämme der Chazaren, die ebenfalls alle alttürkisch waren."

kannst du bitte etwas detalierte Imformatitinen über früheren Standort von diesen Stämme geben?

danke im voraus

Ali

Selam, Ali..! :)

Zu den alttürkischen Stämmen weiß ich leider nur noch die o.g.
Namen: Kürt-Gyarmat - Jenö, Kèr, Keszi, Tarjàn ( alttürkisch ) ,
sowie die zwei ugrischen Stämme vom Ural:

Meder ( auch Megyer + Nyèk ), die finno-ugrischer Abstammung
gewesen sind.

Der Magyare Àrpàd, Sohn von Àlmos ( Almus ), hatte die ganzen
7 Stämme + 3 kabarische Stämme ( Hazar ) geeinigt, die später
unter dem Volk der Magyaren bekannt wurden.

Das Wort Magyar kommt von Meder ( auch Megyer ), einem von
2 ugrischen Stämmen, die am Süd-Ural beheimatet waren. Viele
sprechen auch von Tataren, da die Lebensweise ( Halbnomaden )
auch denen der Tataren sehr ähnlich war.

Aber frag doch vielleicht mal meinen ungarischen Landsmann
Àrpàd. Er ist auch sehr bewandert, kennt sich gut aus, und
könnte Dir bestimmt ein paar nähere Infos darüber geben. ;)

Würde Dir gern die Frage beantworten, nur möchte ich Dir natürlich
auch nichts falsches erzählen...!

Eine kleine Info:
In Rumänien leben ebenfalls noch sehr viele Magyaren ( Ungarn ) ,
unter anderem die ungarischen Szèkler und die Csàngo`s.

Die Szekler-Magyaren sind noch heute sehr bedeutsam für das
ungarische Volk, da die Szekler ( ung: szèkely / Mehrzahl: szèkelyek )
sehr viel mit dem alten Ungarntum zu tun haben.

Sie haben sowohl finno-ugrische, als auch alttürkische und
zum Teil iranische Wurzeln.

Info:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sz%C3%A9kler

Ich hoffe, Dir zumindest ein paar Einblicke in das alte Ungarntum
gegeben zu haben. Ist schon ein sehr interessantes Thema, da
gebe ich Dir absolut recht...!

Gruß @Magyar

Arpad
05.07.05, 21:01
Selam, Ali..! :)

Zu den alttürkischen Stämmen weiß ich leider nur noch die o.g.
Namen: Kürt-Gyarmat - Jenö, Kèr, Keszi, Tarjàn ( alttürkisch ) ,
sowie die zwei ugrischen Stämme vom Ural:

Meder ( auch Megyer + Nyèk ), die finno-ugrischer Abstammung
gewesen sind.

Der Magyare Àrpàd, Sohn von Àlmos ( Almus ), hatte die ganzen
7 Stämme + 3 kabarische Stämme ( Hazar ) geeinigt, die später
unter dem Volk der Magyaren bekannt wurden.

Das Wort Magyar kommt von Meder ( auch Megyer ), einem von
2 ugrischen Stämmen, die am Süd-Ural beheimatet waren. Viele
sprechen auch von Tataren, da die Lebensweise ( Halbnomaden )
auch denen der Tataren sehr ähnlich war.

Aber frag doch vielleicht mal meinen ungarischen Landsmann
Àrpàd. Er ist auch sehr bewandert, kennt sich gut aus, und
könnte Dir bestimmt ein paar nähere Infos darüber geben. ;)

Würde Dir gern die Frage beantworten, nur möchte ich Dir natürlich
auch nichts falsches erzählen...!

Eine kleine Info:
In Rumänien leben ebenfalls noch sehr viele Magyaren ( Ungarn ) ,
unter anderem die ungarischen Szèkler und die Csàngo`s.

Die Szekler-Magyaren sind noch heute sehr bedeutsam für das
ungarische Volk, da die Szekler ( ung: szèkely / Mehrzahl: szèkelyek )
sehr viel mit dem alten Ungarntum zu tun haben.

Sie haben sowohl finno-ugrische, als auch alttürkische und
zum Teil iranische Wurzeln.

Info:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sz%C3%A9kler

Ich hoffe, Dir zumindest ein paar Einblicke in das alte Ungarntum
gegeben zu haben. Ist schon ein sehr interessantes Thema, da
gebe ich Dir absolut recht...!

Gruß @Magyar


Zoltan !

Der Mönch Julianus hat im Auftrag des ung. Königs Bela vor dem
Mongolensturm die Urheimat der Ungarn gesucht. Es war noch
vor 1242, De Weg führte über Konstantinopel nach Baschkirien.
Hier fand er noch die Reststämme die ungarisch Sprachen bzw.
er konnte sich mit diesen verständigen.
Im Prinzip hat er hier ein ugro-turko Mischvolk vorgefunden,
dessen Reste noch die Tschuwas bilden.
Die baschkrischen Stämme sind analog zu den ungarischen ,
z.B.Kurt, Jurmat -diese bilden den ungarischen Kürt-Gyarmat.
(Qazag im PF hat mich auf die Verbundenheit der Kasachen
und Ungarn angesprochen, leider ist er nicht mehr online)

Aber schauen wir mal weiter:
Gyula=Yulaman, Jenö=Yeney, Gyarmat=Yurmati

Die Übereinstimmung mit Baschlieren und Kasachen im
Punkto Sagenwelt ist sehr stark.
Die ungarische Sage und Symbol der Arpads ist
TURUL und er ist der TUGRUL bei den Turkvölkern

Ich empfehle dir http://www.terebess.hu/keletkultinfo/ in Ugarisch

Frankenstein
07.07.05, 01:55
Zoltan !

Der Mönch Julianus hat im Auftrag des ung. Königs Bela vor dem
Mongolensturm die Urheimat der Ungarn gesucht. Es war noch
vor 1242, De Weg führte über Konstantinopel nach Baschkirien.
Hier fand er noch die Reststämme die ungarisch Sprachen bzw.
er konnte sich mit diesen verständigen.
Im Prinzip hat er hier ein ugro-turko Mischvolk vorgefunden,
dessen Reste noch die Tschuwas bilden.
Die baschkrischen Stämme sind analog zu den ungarischen ,
z.B.Kurt, Jurmat -diese bilden den ungarischen Kürt-Gyarmat.
(Qazag im PF hat mich auf die Verbundenheit der Kasachen
und Ungarn angesprochen, leider ist er nicht mehr online)

Aber schauen wir mal weiter:
Gyula=Yulaman, Jenö=Yeney, Gyarmat=Yurmati

Die Übereinstimmung mit Baschlieren und Kasachen im
Punkto Sagenwelt ist sehr stark.
Die ungarische Sage und Symbol der Arpads ist
TURUL und er ist der TUGRUL bei den Turkvölkern

Ich empfehle dir http://www.terebess.hu/keletkultinfo/ in Ugarisch



Hallo Arpad, Hallo Magyar,


vielen Dank für die Informationen!


Ich bin Handwerker, war gestern Hunde müde, konnte nicht schreiben. es tut mir Leid!


Über Atilla und Ungaren habe ich 1971 in der Grundschule etwas gelernt, seid dem sagt mir Ungarenturm natürlich ETWAS. Was in der Türkei Lehrern betrifft, bin ich von wenigen glücklichen Kinder. In der Türkei gibt es über 100 Universitäten, die mit Türkologie befassen aber, man findet kaum gutes zu lesen.


"Szèkler und die Csàngo`s." leben in Europa. Ich denke, die müssen nach Europäischen Maßstab mindestens
Selbstverwaltungsrecht haben. Dafür drucke ich meine beide Daumen! In Kosowo leben noch Türken, die heute
von den Albanern mit europäische Hilfe unterdrückt werden, sollten die beider Völker vielleicht politisch kooperieren.


Warum detailiert Geschichte schreiben so sehr wichtig ist, hier besser zu verstehen.

Du schreibst, dass ein wichtinste Stamm von Ungarischem Volk "Kürt-Gyarmat" ist und diese Stamm war Türkisch. Ich habe andere Quellen angesehen, stimmt es. Diese Kürt-Gyarmat muss unsere Kürt-Girmatschi sein. Es kann kein Zufall sein, dass diese Stammesname in Ungarn In der Türkei und in zentral Asien sehr oft vorkommt.


Türkische Stadt äußert sich schon immer schüchtern, dass die Kürden Bergtürken sind. Ich habe Stadlihe angaben über z.B. Kaukasus Konfilikten mit ausländische Quellen verglichen und gesehen, die sind schon glaubwürdig. Für die deutscheart Fälschungen sind türken nicht fähig gewesen. Also, Kürt-Gyarmat=Kürt-Girmantschi.


Warum Kürden heute eine andere Sprache sprähen ist die Frage. Es ist Bekannt, dass die Araber viele türkische Sklaven hatten. Eine von denen hat sich selbstständig gemacht und in Ägipten einene Stadt gegründet.


Meine wichtigste Frage an Alle,........ wo hatten Kürt-Gyarmat=Kürt-Girmantschi frühe Gelebt? Welche Hochland, Bergregion?


Wenn neben den Germanen, ein kleines Volk wie Ungarn, sein Existenz aufbewahren konnte, muss man vor dem Ungaren Respekt haben. Ibrahim Müteferrika, der erste Drückerei gegründete, kam aus Ungarn. Wir Türken haben von den Ungarn noch viel zu lernen.:)

Grüß
Ali

Arpad
07.07.05, 17:05
Hallo Frankenstein !

Ich finde Deinen Beitrag auch sehr interessant, da ich von
Kürt-Girmatschi noch nie etwas gehört habe.
Ich gehöre auch zu den Hobby-Ethnologen, daher ist es
auch nicht verwunderlich.
Das Kürt oft bei den Kurden vorkommt, das habe ich schon
hier im Forum gehört, aber in dieser Kombination noch nicht.

Kürt-Gyarmat ist (so schreiben unsere Gelehrten) eigentlich
nicht ein Stamm, sondern 2 Stämme, die sich vereinigt haben.
Der Ursprung diser ist Baschkirien. Übringens die Russen nennen
heute noch die Baschkieren als "Mojerjan oder Mojer" .
Viele Russen sagen sowieso, dass sind die Ungarn oder die
Ungarn sind ja doch die Mojer. Ich kenne einige Russen
schon seit Jahren und als ich das ersten male dies gehört habe,
war ich empört, was dass für Unsinn ist. Man hat mich
einfach Mojer genannt. Seit dem ich mich mit der Sache
beschäftige, verstehe die Zusammenhänge.

Ich würde gerne nach dem Begriff Kürt Girmatschi (Girmatsi)
googeln, hast Du irgend etwas oder wird der Name anderes
geschrieben ?

Gruß Árpád

Magyar
07.07.05, 17:22
Hallo Arpad, Hallo Magyar,


vielen Dank für die Informationen!


Ich bin Handwerker, war gestern Hunde müde, konnte nicht schreiben. es tut mir Leid!


Über Atilla und Ungaren habe ich 1971 in der Grundschule etwas gelernt, seid dem sagt mir Ungarenturm natürlich ETWAS. Was in der Türkei Lehrern betrifft, bin ich von wenigen glücklichen Kinder. In der Türkei gibt es über 100 Universitäten, die mit Türkologie befassen aber, man findet kaum gutes zu lesen.


"Szèkler und die Csàngo`s." leben in Europa. Ich denke, die müssen nach Europäischen Maßstab mindestens
Selbstverwaltungsrecht haben. Dafür drucke ich meine beide Daumen! In Kosowo leben noch Türken, die heute
von den Albanern mit europäische Hilfe unterdrückt werden, sollten die beider Völker vielleicht politisch kooperieren.


Warum detailiert Geschichte schreiben so sehr wichtig ist, hier besser zu verstehen.

Du schreibst, dass ein wichtinste Stamm von Ungarischem Volk "Kürt-Gyarmat" ist und diese Stamm war Türkisch. Ich habe andere Quellen angesehen, stimmt es. Diese Kürt-Gyarmat muss unsere Kürt-Girmatschi sein. Es kann kein Zufall sein, dass diese Stammesname in Ungarn In der Türkei und in zentral Asien sehr oft vorkommt.


Türkische Stadt äußert sich schon immer schüchtern, dass die Kürden Bergtürken sind. Ich habe Stadlihe angaben über z.B. Kaukasus Konfilikten mit ausländische Quellen verglichen und gesehen, die sind schon glaubwürdig. Für die deutscheart Fälschungen sind türken nicht fähig gewesen. Also, Kürt-Gyarmat=Kürt-Girmantschi.


Warum Kürden heute eine andere Sprache sprähen ist die Frage. Es ist Bekannt, dass die Araber viele türkische Sklaven hatten. Eine von denen hat sich selbstständig gemacht und in Ägipten einene Stadt gegründet.


Meine wichtigste Frage an Alle,........ wo hatten Kürt-Gyarmat=Kürt-Girmantschi frühe Gelebt? Welche Hochland, Bergregion?


Wenn neben den Germanen, ein kleines Volk wie Ungarn, sein Existenz aufbewahren konnte, muss man vor dem Ungaren Respekt haben. Ibrahim Müteferrika, der erste Drückerei gegründete, kam aus Ungarn. Wir Türken haben von den Ungarn noch viel zu lernen.:)

Grüß
Ali


Betr: Kürt-Gyarmat / türk: Kürt-Girmatschi

Hallo Ali..!

Das hast Du sehr schön formuliert,
insbesondere die letzten Zeilen, vielen Dank..!

Sehr interessant..! :)

Also ich persönlich vermute, daß es sich bei den Kürt-Gyarmat um eine enge Verbindung mit den Baschkiren gehandelt hat, wenn ich die ungarische Beschreibung richtig deuten konnte.

Die beiden Stämme Kürt und Gyarmat waren erst ( in Lebèdia ) getrennt und schlossen sich später zu einem gemeinsamen Stamm zusammen, woraus letzten Endes der Stamm " Kürt-Gyarmat " hervorging. So habe ich das entnehmen können. Es wurde auch die Bezeichnung " Jurmati " erwähnt.

Vielleicht kannst Du etwas damit anfangen, Ali.
Es müsste in meinen Augen ein baschkirischer Stamm gewesen sein.
Der Ursprung der Kürt-Gyarmat könnte das heutige Baschkortostan
in Russland sein, mit der Hauptstadt " Ufa ".

Baschkiren und Tschuvaschen haben, soweit mir bekannt, sehr viel mit den Ungarn gemein.

Vielleicht weiß ja Àrpàd etwas dazu..! ;)

Es sollen aber auch kaukasische Stämme im Volk der Magyaren aufgegangen sein. Nur, in wieweit und prozentual...ist natürlich aus heutiger Sicht sehr schwer zu sagen..!

Geschichtlich können die Türken sicherlich einiges von den Ungarn lernen, insbesondere wenn es um die alttürkischen Völker und Gemeinsamkeiten geht, wovon es eine Menge gibt. Da gebe ich Dir absolut recht, Ali..!

Du sagst ja auch selber, wie sehr schon die Bezeichnung und Ähnlichkeit zwischen der ungarischen Bezeichnung " Kürt-Gyarmat " sowie auch dem türkischen " Kürt-Girmatschi " ist.

Das kann niemals ein Zufall sein.
Da bin ich mir äußerst sicher, Ali..!

Gruß Magyar :)

Magyar
07.07.05, 20:44
Zoltan !

Der Mönch Julianus hat im Auftrag des ung. Königs Bela vor dem
Mongolensturm die Urheimat der Ungarn gesucht. Es war noch
vor 1242, De Weg führte über Konstantinopel nach Baschkirien.
Hier fand er noch die Reststämme die ungarisch Sprachen bzw.
er konnte sich mit diesen verständigen.
Im Prinzip hat er hier ein ugro-turko Mischvolk vorgefunden,
dessen Reste noch die Tschuwas bilden.
Die baschkrischen Stämme sind analog zu den ungarischen ,
z.B.Kurt, Jurmat -diese bilden den ungarischen Kürt-Gyarmat.
(Qazag im PF hat mich auf die Verbundenheit der Kasachen
und Ungarn angesprochen, leider ist er nicht mehr online)

Aber schauen wir mal weiter:
Gyula=Yulaman, Jenö=Yeney, Gyarmat=Yurmati

Die Übereinstimmung mit Baschlieren und Kasachen im
Punkto Sagenwelt ist sehr stark.
Die ungarische Sage und Symbol der Arpads ist
TURUL und er ist der TUGRUL bei den Turkvölkern

Ich empfehle dir http://www.terebess.hu/keletkultinfo/ in Ugarisch

Hallo Arpad..!

Vielen Dank für Deine Info..! ;)

Àrpàd, mal was ganz anderes:

Ich werde aus einer Bezeichnung nicht so richtig schlau, was mich immer wieder verwirrt. Ich überlege wahrhaftig, ob es da keine Gemeinsamkeiten
zusammen gibt..? Die Vermutung liegt sehr nach..!

Mir geht es speziell um das Wort: " Meder " ( Megyer / später Magyar ).
Ich weiß, daß eines unserer ungarischen ( uralischen ) Stämme, den Stamm der Meder gebildet hat. Daraus entstand später im 8. und 9. Jahrhundert
das Volk der " Magyar " , welches wir als Ungarn noch heute mit uns führen.

Wenn ich jetzt mal tiefer in die Materie gehe und recherchiere, so entnehme ich aus Wikipedia, daß sich die heutigen Kurden ebenfalls als die Nachfahren der " Meder " sehen.

Das verwirrt mich total, denn das Wort " Meder " lässt mir absolut keine Ruhe..! Nur ein purer Zufall, oder ist doch mehr dran, als bisher vermutet..?

Das verwirrt mich deshalb so, weil ja die Kurden angeblich geographisch schon immer in den heutigen Gebieten der Türkei, des Nord-Irak sowie des nördl. Iran`s gesiedelt haben sollen.

Es wird auf der anderen Seite aber neben den Kurden auch immer wieder von Sumerern bzw. Verbindungen zu den Sumerern gesprochen.

Viele Gelehrte vermuten ja auch sumerische Einflüsse im ungarischen..!

Hier muß ich ehrlich gesagt, passen...!
Nur purer Zufall..( das Wort " Meder " ) ?
Die Türken sagen ja, soweit ich weiß, noch heute " Kürd " zu den Kurden.
Ob nun Kürd / Kürden oder auc Kürdistan ( als Land ) im Dreiländereck der Türkei, Irak, Iran.

Wenn ich das ungarische " Kürt-Gyarmat " damit vergleiche, so ist die Bezeichnung " Kürd / Kürt " sowas von ähnlich, das gibt es schon gar
nicht..! Ebenso das Wort " Meder " , zum ugrischen Stam der Meder,
also des heutigen " Magyar "..!

Wie betrachtest Du das, Àrpàd..?
Das interessiert mich wirklich..!

Hier ein Link: Kurden
http://www.google.de/search?hl=de&q=Kurden%2C+Meder&meta=


Gruß Zoltàn ( Magyar ) :)

Magyar
07.07.05, 20:46
Zoltan !

Der Mönch Julianus hat im Auftrag des ung. Königs Bela vor dem
Mongolensturm die Urheimat der Ungarn gesucht. Es war noch
vor 1242, De Weg führte über Konstantinopel nach Baschkirien.
Hier fand er noch die Reststämme die ungarisch Sprachen bzw.
er konnte sich mit diesen verständigen.
Im Prinzip hat er hier ein ugro-turko Mischvolk vorgefunden,
dessen Reste noch die Tschuwas bilden.
Die baschkrischen Stämme sind analog zu den ungarischen ,
z.B.Kurt, Jurmat -diese bilden den ungarischen Kürt-Gyarmat.
(Qazag im PF hat mich auf die Verbundenheit der Kasachen
und Ungarn angesprochen, leider ist er nicht mehr online)

Aber schauen wir mal weiter:
Gyula=Yulaman, Jenö=Yeney, Gyarmat=Yurmati

Die Übereinstimmung mit Baschlieren und Kasachen im
Punkto Sagenwelt ist sehr stark.
Die ungarische Sage und Symbol der Arpads ist
TURUL und er ist der TUGRUL bei den Turkvölkern

Ich empfehle dir http://www.terebess.hu/keletkultinfo/ in Ugarisch

Hallo Arpad..!

Vielen Dank für Deine Info..! ;)

Àrpàd, mal was ganz anderes:

Ich werde aus einer Bezeichnung nicht so richtig schlau, was mich Hobby-Ethnologe sehr verwirrt. Ich überlege mittlerweile wahrhaftig, ob es da keine Gemeinsamkeiten gibt..?

Mir geht es speziell um das Wort: " Meder " ( Megyer / später Magyar ).
Ich weiß, daß eines unserer ungarischen ( uralischen ) Stämme, den Stamm der Meder gebildet hat. Daraus entstand später im 8. und 9. Jahrhundert
das Volk der " Magyar " , welches wir als Ungarn noch heute mit uns führen.

Wenn ich jetzt mal tiefer in die Materie gehe und recherchiere, so entnehme ich aus Wikipedia, daß sich die heutigen Kurden ebenfalls als die Nachfahren der " Meder " sehen.

Das Wort " Meder " lässt mir keine Ruhe..! Ein purer Zufall, oder doch mehr dran, als bisher vermutet..?

Das verwirrt mich deshalb so, weil ja die Kurden angeblich geographisch schon immer in den heutigen Gebieten der Türkei, des Nord-Irak sowie des nördl. Iran`s gesiedelt haben sollen.

Es wird auf der anderen Seite aber neben den Kurden auch immer wieder von Sumerern bzw. Verbindungen zu den Sumerern gesprochen.

Viele Gelehrte vermuten ja auch sumerische Einflüsse im ungarischen..!

Nur ein purer Zufall..( das Wort " Meder " ) ?
Die Türken sagen doch noch heute, soweit ich weiß, " Kürd " zu den Kurden.

Ob nun Kürd / Kürden oder auch Kürdistan, daß Länderdreieck zwischen der Türkei, dem Nord-Irak oder dem Nord-Iran:

Wenn ich das ungarische " Kürt-Gyarmat " diesem gegenüber stelle, so
ist die Bezeichnung " Kürd / Kürt " sowas von ähnlich, das gibt es schon
gar nicht..! Genau wie das Wort " Magyar " , die ungarische Ableitung
vom ugrischen Stamm der Meder ( Meder + Nyèk ), die früher am Süd-Ural, des heutigen Baschkiriens / Tschuvaschien / Tatarstan`s gesiedelt haben.

Könnten die ( ugrischen ) Stämme der Meder nicht ebenso zum gleichen Stamm, wie die der ( kurdischen ) Meder angehört haben, wenn man die
Wörter " Kürt / Kürd / Kürt-Gyarmat + Kürd Girmatschi " näher betrachtet?
Die Kurden sehen sich ja heute noch als die Nachfahren der Meder an..!

Das interessiert mich jetzt wirklich..!

Hier ein Link: Kurden
http://www.google.de/search?hl=de&q=Kurden%2C+Meder&meta=


Gruß Zoltàn ( Magyar ) :)

Arpad
07.07.05, 21:32
Hallo Arpad..!

Vielen Dank für Deine Info..! ;)

Àrpàd, mal was ganz anderes:

Ich werde aus einer Bezeichnung nicht so richtig schlau, was mich immer wieder verwirrt. Ich überlege wahrhaftig, ob es da keine Gemeinsamkeiten
zusammen gibt..? Die Vermutung liegt sehr nach..!

Mir geht es speziell um das Wort: " Meder " ( Megyer / später Magyar ).
Ich weiß, daß eines unserer ungarischen ( uralischen ) Stämme, den Stamm der Meder gebildet hat. Daraus entstand später im 8. und 9. Jahrhundert
das Volk der " Magyar " , welches wir als Ungarn noch heute mit uns führen.

Wenn ich jetzt mal tiefer in die Materie gehe und recherchiere, so entnehme ich aus Wikipedia, daß sich die heutigen Kurden ebenfalls als die Nachfahren der " Meder " sehen.

Das verwirrt mich total, denn das Wort " Meder " lässt mir absolut keine Ruhe..! Nur ein purer Zufall, oder ist doch mehr dran, als bisher vermutet..?

Das verwirrt mich deshalb so, weil ja die Kurden angeblich geographisch schon immer in den heutigen Gebieten der Türkei, des Nord-Irak sowie des nördl. Iran`s gesiedelt haben sollen.

Es wird auf der anderen Seite aber neben den Kurden auch immer wieder von Sumerern bzw. Verbindungen zu den Sumerern gesprochen.

Viele Gelehrte vermuten ja auch sumerische Einflüsse im ungarischen..!

Hier muß ich ehrlich gesagt, passen...!
Nur purer Zufall..( das Wort " Meder " ) ?
Die Türken sagen ja, soweit ich weiß, noch heute " Kürd " zu den Kurden.
Ob nun Kürd / Kürden oder auch Kürdistan ( als Land ) im Dreiländereck der Türkei, Irak, Iran.

Wenn ich das ungarische " Kürt-Gyarmat " damit vergleiche, so ist die Bezeichnung " Kürd / Kürt " sowas von ähnlich, das gibt es schon gar
nicht..! Ebenso das Wort " Meder " , die Ableitung vom ugrischen Stamm
der Meder, also des heutigen " Magyar " , die früher am Süd-Ural, dem heutigen Baschkirien / Tschuvaschien / Tatarstan gesiedelt haben.

Wie betrachtest Du das, Àrpàd..?
Das interessiert mich wirklich..!

Hier ein Link: Kurden
http://www.google.de/search?hl=de&q=Kurden%2C+Meder&meta=


Gruß Zoltàn ( Magyar ) :)

Zoltan !
http://66.249.93.104/search?q=cache:GxPcs0pUwnAJ:us ers.cwnet.com/millenia/SZUMHIT.htm+kurdok+magyarok+er edete&hl=de)
(
A Kurdok azt álitják hogy ök nem Iráni népek
hanem a Hurritáktol vagy pontossaban a régi
GUTI néptöl származnak és csak késöbb vesztették
nyelvüket el. Igy érthetö az ISTEN szó átvétele
mely valóban nem Iráni mind ahogyan álitják
még akkor sem, ha ismerték a szavat
übersetzt: Die Kurden behaupten, sie sind kein iranisches Volk.
Sie stammen von Hurriten, ganz genau von dem alten GUTI
Volk ab und sie haben ihre alte Sprache verloren, wie Ali das
schon erwähnt hat.
Ich habe eigentlich noch nie etwas gelesen über ungarisch-
kurdische Beziehung. Das Wort Magyar-Macar-Magor-Magar-
Maghar hat , glaube ich, nichts mit Meder (Meden/Kurden)
etwas zu tun.

Etwas anderes ist bei Kürt-Gyarmat, weil die Kurden sollen
in der gegend gelebt haben wo die alten Sabiren lebten.
Kaiser Konstatin von Byzanz (Administrando di Imperio)
schreibt, daß die Turks(Ungarn) haben früher einen
anderen Namen gehabt "Sabartoi asphaloi ".
http://66.249.93.104/search?q=cache:QJHFeWswV5QJ:ww w.answers.com/topic/sabir+asphaloi&hl=de

Also ein Teil der Ungarn sind Sabiren, aber das ist auch bekannt,
Frage ist nur ,ob die Kurden mit ihnen was zu tun hatten ?

Gruß
Arpad

Magyar
07.07.05, 21:46
Zoltan !
http://66.249.93.104/search?q=cache:GxPcs0pUwnAJ:us ers.cwnet.com/millenia/SZUMHIT.htm+kurdok+magyarok+er edete&hl=de)
(
A Kurdok azt álitják hogy ök nem Iráni népek
hanem a Hurritáktol vagy pontossaban a régi
GUTI néptöl származnak és csak késöbb vesztették
nyelvüket el. Igy érthetö az ISTEN szó átvétele
mely valóban nem Iráni mind ahogyan álitják
még akkor sem, ha ismerték a szavat
übersetzt: Die Kurden behaupten, sie sind kein iranisches Volk.
Sie stammen von Hurriten, ganz genau von dem alten GUTI
Volk ab und sie haben ihre alte Sprache verloren, wie Ali das
schon erwähnt hat.
Ich habe eigentlich noch nie etwas gelesen über ungarisch-
kurdische Beziehung. Das Wort Magyar-Macar-Magor-Magar-
Maghar hat , glaube ich, nichts mit Meder (Meden/Kurden)
etwas zu tun.

Etwas anderes ist bei Kürt-Gyarmat, weil die Kurden sollen
in der gegend gelebt haben wo die alten Sabiren lebten.
Kaiser Konstatin von Byzanz (Administrando di Imperio)
schreibt, daß die Turks(Ungarn) haben früher einen
anderen Namen gehabt "Sabartoi asphaloi ".
http://66.249.93.104/search?q=cache:QJHFeWswV5QJ:ww w.answers.com/topic/sabir+asphaloi&hl=de

Also ein Teil der Ungarn sind Sabiren, aber das ist auch bekannt,
Frage ist nur ,ob die Kurden mit ihnen was zu tun hatten ?

Gruß
Arpad

Hallo Arpad..! :)

Das mit den Sabiren wusste ich, nur ist es doch ungemein verwunderlich, daß es sowohl bei den Magyaren den ugrischen Stamm der Meder ( Magyar ) gab, als auch bei den Kurden, die sich ( gemäß Wikipedia ) ebenfalls als Nachfahren der Meder sehen.

So steht es bei Wikipedia geschrieben, wie auch die Guti, die Du bereits erwähnt hattest.

Gruß Magyar

Frankenstein
08.07.05, 05:26
Selam, Ali..!

Zu den alttürkischen Stämmen weiß ich leider nur noch die o.g.
Namen: Kürt-Gyarmat - Jenö, Kèr, Keszi, Tarjàn ( alttürkisch ) ,
sowie die zwei ugrischen Stämme vom Ural:

Meder ( auch Megyer + Nyèk ), die finno-ugrischer Abstammung
gewesen sind.

Der Magyare Àrpàd, Sohn von Àlmos ( Almus ), hatte die ganzen
7 Stämme + 3 kabarische Stämme ( Hazar ) geeinigt, die später
unter dem Volk der Magyaren bekannt wurden.

Das Wort Magyar kommt von Meder ( auch Megyer ), einem von
2 ugrischen Stämmen, die am Süd-Ural beheimatet waren. Viele
sprechen auch von Tataren, da die Lebensweise ( Halbnomaden )
auch denen der Tataren sehr ähnlich war.

Aber frag doch vielleicht mal meinen ungarischen Landsmann
Àrpàd. Er ist auch sehr bewandert, kennt sich gut aus, und
könnte Dir bestimmt ein paar nähere Infos darüber geben.

Würde Dir gern die Frage beantworten, nur möchte ich Dir natürlich
auch nichts falsches erzählen...!

Eine kleine Info:
In Rumänien leben ebenfalls noch sehr viele Magyaren ( Ungarn ) ,
unter anderem die ungarischen Szèkler und die Csàngo`s.

Die Szekler-Magyaren sind noch heute sehr bedeutsam für das
ungarische Volk, da die Szekler ( ung: szèkely / Mehrzahl: szèkelyek )
sehr viel mit dem alten Ungarntum zu tun haben.

Sie haben sowohl finno-ugrische, als auch alttürkische und
zum Teil iranische Wurzeln.

Info:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sz%C3%A9kler

Ich hoffe, Dir zumindest ein paar Einblicke in das alte Ungarntum
gegeben zu haben. Ist schon ein sehr interessantes Thema, da
gebe ich Dir absolut recht...!

Gruß @Magyar

Hallo Magyar, hallo Arpad!:)

ich vermute auch, dass Kürt-Gyarmat / türk: Kürt-Kirmantschi eine Verbindung mit Baschkirien Hat.

Hier ein Link über Sabieren/Sibirler http://lexikon.freenet.de/Sabiren (http://lexikon.freenet.de/Sabiren) und ihr Einzugsgebiet bis Kaukasus und Persien.

Hier ist ein Link über allgemeine Türksprachen http://lexikon.freenet.de/Turksprachen (http://lexikon.freenet.de/Turksprachen) aber, es muss noch Korrigiert werden.
Hier ist ein par Link über Tocharen, wie einige zugegeben haben, muss Geschichte neu geschrieben werden. Wenn in Taklamakan archäologische Forschungen beendet sind, werden wir wohl mehr über Türkenturm wissen. Dort fliegen 4.500 Jahre alte Mumien über die Sandwüste, musste so ein Hochkultür nicht seine Schriften haben???.

http://www.hohewarte.de/MuM/Jahr2001/Tocharistan0116.html#fn (http://www.hohewarte.de/MuM/Jahr2001/Tocharistan0116.html#)

http://www.fletchers-corner.de/portal/forumview_showthread_threadid_ 3670.html (http://www.fletchers-corner.de/portal/forumview_showthread_threadid_ 3670.html)

http://www.politikforen.de/showthread.php?p=92936&mode=threaded (http://www.politikforen.de/showthread.php?p=92936&mode=threaded)

http://www.pbs.org/wgbh/nova/chinamum/taklamakan.html (http://www.pbs.org/wgbh/nova/chinamum/taklamakan.html)

http://geschichtsforum.de/showthread.php?t=2007 (http://geschichtsforum.de/showthread.php?t=2007)

Türken waren schon immer in Anatolien, Amazonen Mythos ist Realität. hier ist zwei Link über Amazonen.

http://www.net4you.co.at/users/poellauerg/Amazons/indexd.html (http://www.net4you.co.at/users/poellauerg/Amazons/indexd.html)

http://www.med-college.de/Freizeit/Amazonen.shtml (http://www.med-college.de/Freizeit/Amazonen.shtml)

Ich habe eurem Link in Wikipedia über Kürden gesehen. Selbst mein Provinz Konya,:D nach Kürden Einzugsgebiet der Kürden. Ich lach mich kaputt über die PKK. Also diese PKK Schmarren kann nicht ernst genommen werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurden (http://de.wikipedia.org/wiki/Kurden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Kurdistan (http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Kurdistan)

http://www.rebir.com/cool/modules.php?name=Kurd&file=1 (http://www.rebir.com/cool/modules.php?name=Kurd&file=1)

Aber wenn Kurden meinen, dass die Ungarn kurdisch sind, müsst ihr es sehr ernst nehmen. Es versteht sich, Kürden sind arisch wie Adolf Hitler.:D

Magyar
08.07.05, 19:59
Frankenstein [/QUOTE]

Hallo Ali..! :)

Danke für Deine Links, sehr interessant..!

Mir ging es bei den Medern lediglich um das eigentliche Wort " Meder " , da eines unserer 7 Stämme ( Ungarn ) ebenfalls " Meder " hieß.

Daraus entwickelte sich das heutige " Magyar " , dessen Führer Àrpàd früher die 7 magyarischen Stämme geeinigt hat.

Die Stämme hiessen: Meder ( Magyar ), Nyèk, Jenö, Kèr, Keszi, Tarjàn und Kürt-Gyarmat.

Das Wort " Kürt " bedeutet im ungarischen: " Horn ".

Man könnte wahrhaft vermuten, das es Zusammenhänge geben könnte,
zum Beispiel beim Wort " Kürt / Kürd " oder Kürt-Gyarmat / Kürt-Girmantschi ".


Gruß Magyar :)

Magyar
09.07.05, 01:05
[QUOTE=Arpad]

@Àrpàd

Jò estèt kivànok, Àrpàd..! :)
Tanàltam egy szèp magyar tudomànyos honlapot,
amely a magyarsàg nèpsègröl ès vàndorlàsàròl szòl.

Übersetzung:
Habe eine sehr schöne ungarische Seite gefunden,
welches die ungarische Abstammung, Herkunft und
Geschichte beschreibt...

Ist aber leider nur in ungarischer Sprache verfasst.
Geh mal unter: " Törtènelem " , sind sehr schöne Bilder
drin, sowie auch historische Karten, die den Wanderweg
der Magyaren vom Süd-Ural ins heutige Ungarn beschreibt.

http://mek.oszk.hu/01900/01992/html/index.html

Kèrem, melyik magyar törzsekböl szàrmaznak
a kaukàzusi " Szavàrd Magyarok "..? Èn ùgy gondolom,
hogy a kaukàzusi vidèkröl szàrmazhatnak a Szabirok.
Te hogy nèzed..?

Üdvözlek

Zoltàn ( Magyar )

Arpad
09.07.05, 10:52
[QUOTE=Arpad]

@Àrpàd

Jò estèt kivànok, Àrpàd..! :)
Tanàltam egy szèp magyar tudomànyos honlapot,
amely a magyarsàg nèpsègröl ès vàndorlàsàròl szòl.

Übersetzung:
Habe eine sehr schöne ungarische Seite gefunden,
welches die ungarische Abstammung, Herkunft und
Geschichte beschreibt...

Ist aber leider nur in ungarischer Sprache verfasst.
Geh mal unter: " Törtènelem " , sind sehr schöne Bilder
drin, sowie auch historische Karten, die den Wanderweg
der Magyaren vom Süd-Ural ins heutige Ungarn beschreibt.

http://mek.oszk.hu/01900/01992/html/index.html

Kèrem, melyik magyar törzsekböl szàrmaznak
a kaukàzusi " Szavàrd Magyarok "..? Èn ùgy gondolom,
hogy a kaukàzusi vidèkröl szàrmazhatnak a Szabirok.
Te hogy nèzed..?

Üdvözlek

Zoltàn ( Magyar )
Hallo Zoltan !
Ich kenne die Seite sehr gut, es handelt sich um
eine Finnugor Webseite. Nette Worte, aber die
bekannte Strategie. Schau dir mal an"ELŐMAGYAR KOR",
wo es z.B. um die Sprache geht. Da hast du jede Menge
Beispiele von angeblich finnugor Grundwortschatz.
Ich habe mir die Mühe nicht gescheut und habe irgendwann
mal ein finnisch-deutsch und ein türkisch-deutsches
Wörterbuch gekauft. Aber der wichtigste ist ein Link,
was ich vom Zerstörer (Yedi) im PF bekommen habe.
http://starling.rinet.ru/cgi-bin/main.cgi?flags=eygtnnl
Altaic etymology view (http://starling.rinet.ru/cgi-bin/response.cgi?root=config&morpho=0&basename=\data\alt\altet&first=1) | query (http://starling.rinet.ru/cgi-bin/query.cgi?root=config&morpho=0&basename=\data\alt\altet) | description (http://starling.rinet.ru/cgi-bin/bdescr.cgi?root=config&morpho=0&basename=\data\alt\altet)

klicke auf "query"


und dann bei "Meaning" das gesuchte Wort in Englisch
eingeben.

Bekommst du alle altaischen Worte für das entsprechen englische.
MEANING--------------finger
z.B. finger =Protoform: *k`[ú]ŕa


Meaning: pole; finger, toe


Turkic protoform: *K[a]ŕguk (http://starling.rinet.ru/cgi-bin/response.cgi?single=1&basename=\data\alt\turcet&text_number=+757&root=config)


Mongolian protoform: *kuruɣu, *-gu (http://starling.rinet.ru/cgi-bin/response.cgi?single=1&basename=\data\alt\monget&text_number=+361&root=config)


Tungus protoform: *xurū (http://starling.rinet.ru/cgi-bin/response.cgi?single=1&basename=\data\alt\tunget&text_number=+482&root=config)


Korean protoform: *kàràk (http://starling.rinet.ru/cgi-bin/response.cgi?single=1&basename=\data\alt\koret&text_number=+316&root=config)

Schau ich mal in das finnische Wörterbuch:
Sormi (ungarisch ujj)
90 % der angeführte Beispiele finde ich nicht im
Finnischen !! aber auffällige Ähnlichkeiten mit
TUNGUS !!

Einige Ungarn behaupten, daß die Sabiren die weissen
Ungarn waren. Du musst wissen es gab die Kara-Magyars
"fekete Magyarok". Die russische Nestroj Chronik
erwähnt beide getrennt als sie an Kiew vorbei zogen.
Ich denke dass die Kara-Ungarn die Onogur Türken waren.


Warum liest du nicht von Dr. Kiszely, sein ganzes Werk
ist im WEB ?

Gruß
Arpad

Arpad
09.07.05, 11:15
Hallo Ali !

Es ist gut, dass sich Türken und Ungarn sprachlich nicht
verstehen. Schon bei den Hunnen (Atilla) gibt es Streit,
wem Atilla gehört. Ich habe deine Links angeschaut, die
Mumie von Taklaman ist bekannt, dass die alten Sumerer,
als die Semiten sich ausgdehnt haben, gezwungen waren
in den Osten abzuwandern. Sie gründeten in Uyghuristan
ein neues Reich. Das heisst, dass die sumerische Kultur
nach zentral Asien gebracht wurde und wohl kulturell
auf der Höhe standen. Das zeigen Ausgrabungen in
Zentralasien, Schmuck Funde etc.Es ist kein Zufall , daß
wie im Türkischen, so auch im Ungarischen der Anteil
der Sumer Wörter sehr hoch ist. Ungarn behaupten , daß über
60% des ungarischen Wortschatzes ist sumerisch.
Die Türken denken bestimmt ebenso.;)


Und natürlich waren die Ungarn die ersten Bewohner Amerikas.
Die Indio Sprache sind verwandt mit dem Ungarischen.
Ich habe Berichte gelesen, dass sich ungarn mit Indios ohne
Dolmetscher verständigen könne.:D



für Zoltan ein Link http://66.249.93.104/search?q=cache:DU73gDnqwhcJ:ar anylaci.freeweb.hu/moricz/moricz01.htm+magyarok+indi%C3% A1nok+%C5%91sei&hl=de

Arpad
09.07.05, 21:44
über diese thema, hat man bei atatürks zeit viele arkeologische untersuchungen gemacht.. später, nicht zu ende geführt,leider,..

auch 70 er jahren, als wir solche sachen erzählten, hat man uns als Turanist beschimpft...

Turanist waren bei uns alle Minister und Persönlichkeiten in
der Vor-Kommunistischen Ära. Das heisst nach der Befreiung von
der österreichische Unterdrückung bis zum Ende des 2. Weltkrieges.
Turanist ist ein national bewusster Ungar der Blockfreien Zeit.
Nach dem 2. Weltkrieg wurden sie von Russen und Kommunisten
verfolgt und Liquidiert. Turanist ist bei uns kein Faschist !
viele unsere Nationaldichter waren Turanisten. Wenn ich heute
sagen würde,ich bin ein Turanist, würde ich als utopist belächelt
werden. Aber auf dem Kongress der Weltungarn im Jahre 2004
wurde eindeutig die Zukunft erklärt, sie heisst die Öffnung
nach Osten. Es ist für die Ungarn endlich die Zeit gekommen,
ohne Angst und Verluste zu ihren Ursprüngen zu blicken und
endlich ihre Verwandten zu treffen.Besonders viele waren
aus Khasachstan vertreten, kumanische Bezirke pflegen
mit Khasachstan enge Kontakte. Der Bund der Weltungarn
tagte in Budapest ,wird aber von der sozialistischen Regierung
gemieden. Die heutige sozialistische Regierung ist ein
Überbleibsel der Kommunisten .

Arpad
09.07.05, 21:52
Ein bischen Werbung für Südungarische Bezirke, die Homepage
ist auf Deutsch, deshalb können türkische User mitlesen.
Was mir auffällt, ist dass das erstenmale lese ich auf der
Webseite eines Regierungsbezirkes einen Klartext:
"Die unter dem namen Ungarn bekanntgewordenen Stammesverband,
aus verschiedenen Völkerschaften asiatischen Ursprungs bestehend,
von einer ungarischen Elite dominiert......"
http://www.somogyi-kuria.info/deutsch/frame2de.htm?http://www.somogyi-kuria.info/deutsch/tourismus/geschichtede.htm

bekommt das ofizielle Ungarn langsam Mut zur wahren Identität ?

Frankenstein
14.07.05, 22:37
Hallo Ali !

Es ist gut, dass sich Türken und Ungarn sprachlich nicht
verstehen. Schon bei den Hunnen (Atilla) gibt es Streit,
wem Atilla gehört. Ich habe deine Links angeschaut, die
Mumie von Taklaman ist bekannt, dass die alten Sumerer,
als die Semiten sich ausgdehnt haben, gezwungen waren
in den Osten abzuwandern. Sie gründeten in Uyghuristan
ein neues Reich. Das heisst, dass die sumerische Kultur
nach zentral Asien gebracht wurde und wohl kulturell
auf der Höhe standen. Das zeigen Ausgrabungen in
Zentralasien, Schmuck Funde etc.Es ist kein Zufall , daß
wie im Türkischen, so auch im Ungarischen der Anteil
der Sumer Wörter sehr hoch ist. Ungarn behaupten , daß über
60% des ungarischen Wortschatzes ist sumerisch.
Die Türken denken bestimmt ebenso.


Und natürlich waren die Ungarn die ersten Bewohner Amerikas.
Die Indio Sprache sind verwandt mit dem Ungarischen.
Ich habe Berichte gelesen, dass sich ungarn mit Indios ohne
Dolmetscher verständigen könne.



für Zoltan ein Link http://66.249.93.104/search?q=cacheU73gDnqwhcJ:aran ylaci.freeweb.hu/moricz/moricz01.htm+magyarok+indi%C3% A1nok+%C5%91sei&hl=de

Hallo Arpad!

Langsam fangen Türken und Ungarn sprachlich verstehen. Streit hält fit, tut gut. Alte Türken haben auch immer untereinander Streit gemacht. Atilla war zweifellos ein Türke!:p Ohne Atilla wahren die Ungaren ja später schwach.

Kannst du über die Mumie von Taklamakan, Sumerer und Schmuck Funde in zentral Asien etwas mehr Info. posten
bitte. Ich sagte doch, wir Türken haben von Ungarn viel zu lernen. sumerische Worte in Türkisch suche ich seid eine Monat wie Verrückt aber, habe kaum Erfolg. Weißt du vielleicht mehr darüber?

Über Indios und Türken habe ich auch etwas gelesen. Sie müssen ohne Dolmetscher nicht gesprochen haben. Ich
Nehme an, sie haben sich verständigen können, indem sie Kopf schüttelten.;)
Ich bin Turanist aber nicht Dumm.

Grüß
Ali

Arpad
15.07.05, 00:02
Hallo Arpad!

Langsam fangen Türken und Ungarn sprachlich verstehen. Streit hält fit, tut gut. Alte Türken haben auch immer untereinander Streit gemacht. Atilla war zweifellos ein Türke!:p Ohne Atilla wahren die Ungaren ja später schwach.

Kannst du über die Mumie von Taklamakan, Sumerer und Schmuck Funde in zentral Asien etwas mehr Info. posten
bitte. Ich sagte doch, wir Türken haben von Ungarn viel zu lernen. sumerische Worte in Türkisch suche ich seid eine Monat wie Verrückt aber, habe kaum Erfolg. Weißt du vielleicht mehr darüber?

Über Indios und Türken habe ich auch etwas gelesen. Sie müssen ohne Dolmetscher nicht gesprochen haben. Ich
Nehme an, sie haben sich verständigen können, indem sie Kopf schüttelten.;)
Ich bin Turanist aber nicht Dumm.

Grüß
Ali


Hallo Ali!

Fred Hamori, Peter Chang & Ümit Ertim

http://66.249.93.104/search?q=cache:YMKpWwkJ110J:us ers.cwnet.com/millenia/adjectiv.htm+sumer+turk+hungar ian&hl=de

Fred Hamori (Ungar aus USA) hat ein sumerisches Wörterbuch im Net.
Die anderen sind auch Fachleute.Mit Fred Hamori und anderen Ungarn
verfolgen wir eigenständig unsere sumerische Verbindung. Die Etrusken
und Basken sollen auch zu unserem Zweig gehören. Mein Kollege Magyar
hat hier schon über die Basken geschrieben, dass sie möglicherweise
Reste von Atillas Leuten sein sollen , die in den katalonischen Feldern
gekämpft haben. Auch die Etrusk Schrift soll merkwürdigerweise der
alttürkischen Runenschrift ähnlich sein. Bei uns in Ungarn nennt man
dieses Forschungsfeld als " alternative Forschung" .
http://www.compmore.net/~tntr/sumerturkc.html

http://66.249.93.104/search?q=cache:qX1ubJSt7e4J:us ers.cwnet.com/millenia/Sumer-phonology.htm+sumer+dictionary +hungarian&hl=de


http://www.hunmagyar.org/hungary/history/controve.htm

Im allgemeinen kann ich sagen, dass was auf die ungarisch-sumerische
Verbindung zu trifft, trifft auch auf die sumerisch-türkische Beziehung zu.

Wenn man die Geschichte objektiv betrachtet und die gegenwärtige
Entwicklung vor Augen hat, muss man zwangsläufig ein Turanist werden.
Deine anderen Fragen werde ich noch beantworten.

Arpad

Frankenstein
16.07.05, 18:28
Hallo Ali!

Fred Hamori, Peter Chang & Ümit Ertim

http://66.249.93.104/search?q=cache:YMKpWwkJ110J:us ers.cwnet.com/millenia/adjectiv.htm+sumer+turk+hungar ian&hl=de

Fred Hamori (Ungar aus USA) hat ein sumerisches Wörterbuch im Net.
Die anderen sind auch Fachleute.Mit Fred Hamori und anderen Ungarn
verfolgen wir eigenständig unsere sumerische Verbindung. Die Etrusken
und Basken sollen auch zu unserem Zweig gehören. Mein Kollege Magyar
hat hier schon über die Basken geschrieben, dass sie möglicherweise
Reste von Atillas Leuten sein sollen , die in den katalonischen Feldern
gekämpft haben. Auch die Etrusk Schrift soll merkwürdigerweise der
alttürkischen Runenschrift ähnlich sein. Bei uns in Ungarn nennt man
dieses Forschungsfeld als " alternative Forschung" .
http://www.compmore.net/~tntr/sumerturkc.html

http://66.249.93.104/search?q=cache:qX1ubJSt7e4J:us ers.cwnet.com/millenia/Sumer-phonology.htm+sumer+dictionary +hungarian&hl=de


http://www.hunmagyar.org/hungary/history/controve.htm

Im allgemeinen kann ich sagen, dass was auf die ungarisch-sumerische
Verbindung zu trifft, trifft auch auf die sumerisch-türkische Beziehung zu.

Wenn man die Geschichte objektiv betrachtet und die gegenwärtige
Entwicklung vor Augen hat, muss man zwangsläufig ein Turanist werden.
Deine anderen Fragen werde ich noch beantworten.

Arpad

Hallo Arpad!

Es ist unglaublich aber war! Die Wörterbücher sind Schlüssig.

Hier viele sind mir neu. Ich dachte, Sumerer kommen aus zentral Asien in die Mesopotamien. Ich weiß aber, ihr seid qualifiziertere als die mir bekannt waren. Über Basken habe ich gehört, Die Etrusken höre ich erstmal. Ich habe Die gemeinsame Wortbildung Faktoren von Latein und Türkisch gelesen. Du weißt sicher davon Bescheid.

Wenn du für uns weitere schöne Informationen hast, brauchst du nicht auf unsere Fragen warten, da wir nicht über die Tema
ausreichend aufgeklärt sind. Wir wären dir dankbar.
Im übrigens, diese Tema ist viel nützliche als Mein Streit von Adolf Hitler.

Natürlich diese Worte gehen nicht auf dich sondern, auf gewisse Türken.

Sau Dumm sind unsere manche Turanisten. Stell dir am türkischen Bazar einen Verkäufer vor, der laut schreit.
Sein Honig schmecke nach Essig! Würdest du von diesem
Mann Honig kaufen? Ich nicht.

Es ist schön zu hören, dass die Ungarn sehr weit aufgeklärt worden sind. Ich hatte nämlich im Jahr 2000 ziemlich
negative Erfahrungen mit den Ungarn gemacht. Aber, ich
habe vor 6 Monaten eine Tschechin aus Karlsbad kennen gelernt. Sie erzählte, wie beschissen die Lage für die Tschechen sind. Da die Russen alle Hotels abgekauft
haben und für die Teschen kaum Arbeit gibt. Abgewanderte deutsche Männer behandeln die Mädchen erniedrigend, Hier bekam sie keine Gelegenheit zu studieren. Natürlich war
sie am Ende eine Nationalisten.

Was können die Ungarn und Türken nach deiner Meinung
für Turan besser machen?

Grüß
Ali

Frankenstein
16.07.05, 23:30
Ali!

Du machst mich neugierig, welche schlechte Erfahrungen hast du
mit Ungarn gemacht ? Kannst du näher die Sache beschreiben, würde
mich interessieren.

Gruss
Arpad

Hallo Arpad!

ah! es war überhaubt nicht schlimm! Arpe war schon fast 50 Jahre alt.
Auf der Baustelle sagte ich, dass wir mit den Ungarn Stambruder sind.
Arpe meinte, Ungarn sind Europer, Hunnen sind aus Ungarn schon damals
verschuwunden. Robert und ein adere Junger war auch da aber, die haben kaum Deutsch verstanden. Arpe hat besser mit den Osis verstanden.

Ich war vor par Tagen in der Lands-Hutter-Alle (München) wo ich frühe gewohnt habe. Ich sah ein Laden steht Magyar Market. Ich sagte mir, schade! Weil in dem Laden 2 türkischen Vorbezitzer Pleite gemacht haben.
Es ist kein gute Ecke.

Ich meine damit,nicht nur hier, organiziert sein auch mit den freundlichen Völkern wie Ungarn schadet gar nicht. Dies bezüglich braucht ihr auch in Ungarn etwas Aufklärunsarbeit zu leisten.

Ich kenne aber freundlichere Magyaren auch, die mir beim Früschtük Schnaps angeboten haben. Es hat mir gut geschmeckt.:)

Liebe Grüße
Ali

Frankenstein
18.07.05, 16:56
@Türken


Rus Arkeolojisinin Atası Arkeolog Nikolsy Şunları Söyler: "sümerlerin Ana Vatanı Aşkabad Kentinin Yakınındadır. Bu Ülkenin Kurganlarından Arkeologlar Taş, Gümüş Ve Kilden Yapılmış Eşyaları Bulmuşlardır Ki Bunlar, Mezopotamya'nın Güneyindeki Sümer Kurganlarındakilere Çok Benzerler. Bütün Bunlar Şu Düşünceye Getirir Ki, Sümerler Büyük Bir Ihtimalle Bu Günkü Türkmenistan'dan Mezopotamya'ya Varmışlardır. Bu Iki Uygarlığın Son Analizi Onların Arasındaki Bir Çok Ortaklıkları Göstermektedir. Sümerlerin Baş Tanrıları Olan En-lil'in Yerleştiği Yer Mezopotamya'nın Güneyindeki Düzlükte Değil, Dağlarda Olmuştur. Belki De Köpet Dağı'nın Etekleri Onların Ana Vatanı Olmuştur"
http://www.tulumba.com/icy_itemdesc.asp?ic=zBK970738C D961


Uygarlığın temelinde "yazı" vardır. Bugüne kadar bilinen gerçek, yazının Sümerler tarafından bulunduğu şeklinde idi. O nedenle, pek çok kitapta "Tarihin Sümer'de başladığı" ileri sürülür. Bu kitapta, ayrıntılarıyla okuyacağınız gibi, ortaya konan "yeni tarih tezi" ile "tarihin Türkler'de başladığı" görülüyor.
Bu kitapta yer alan, karşı çıkanlar tarafından bile çürütülemeyen yeni tarih tezini, Batı'nın Türkiye üzerine oynanan oyunları, Türkleri sevmeyen Türkologları, Türk Tarihinin yabancılardan öğrenmenin üzücü yanını, Türkiye'deki acınacak ilgisizliği, bilimsellik maskesiyle yapılan papağan eğitimi ve oryantalizm'in yıkıcı etkilerini büyük bir ilgiyle okayacağınıza eminim.

http://www.yenisayfa.com/pgs/prdA/prd_detail.asp?PrdID=42754&Ref=new

Gök Türk
19.07.05, 10:17
@Frankenstein

Das Buch "Tarih Türklerde baslar" habe ich gelesen. Es handelt über den türkischen Historiker Kazim Mirsan, der die offiziele Geschichte nicht akzeptiert, sondern ganz andere Vorstellungen von der Geschichte hat.

Ein Beispiel: Wie ihr wisst wurden die Orkun-Schriften von Thomsson gelesen. Heute werden diese Schriften immernoch nach seiner Art gelesen. Nun, Kazim Mirsan hat von ihnen eine andere Versin gefunden.

Das interessante dabei ist: Er meint zum zum Beispiel, dass diese Schriften nicht nach Christus, sondern vor Christus aufgestellt wurden.
Auch sehr interessant ist, dass die heute offiziel als Nomaden gekennzeichneten Kök-Türken nach seiner Auffassung gar nicht Nomaden waren, sondern in Städten wohnten.

Ich habe all seine Bücher hier bei mir zu Hause, doch sie sind leider sehr schwer zu verstehen, da sie richtig wissenschaftliche Forschungen beinhalten, die wir als Laien nicht so leicht verstehen dürften.

Aber eins ist wirklich traurig: Keiner hört diesem Mann zu! Ja, nichteinmal die Türkei.

PS: Dieser Mann behauptet auch, dass die Sumerer und Etrusker Türken waren und hat als erster Mann überhaupt es geschafft, die Schriften der Etrusker zu lesen. Doch auf Grund von seinen Thesen, nimmt ihn keiner Ernst :rolleyes:

Gök Türk
19.07.05, 10:21
PS: Hier ist eine kleine inoffizielle Seite über ihn:

http://kazimmirsan.sitemynet.com/

Arpad
19.07.05, 10:39
Servus Ali Abi,

ich hatte auch einen ungarischen Arbeitskollegen der hat auch gemeint "Ihr seit Türken wir sind European.". Als ich ihm dann die Text von Arpad vorgelegt habe war er "baff", hat aber danach gemeint "der(arpad) hat keine ahnung".

Wo bei ich sagen muss ich hatte mal einen Schulkameraden der war auch Ungar, der war sehr herzlich. Er hat immer erwähnt das Türken und Ungaren sehr viel Gemeinsamtkeiten haben usw.

Hallo Anadolu und Ali !

Wenn die Ungarn sagen, sie sind Europäer, dann stimmt es natürlich.
Wir haben Mitteleuropäsche Nachbarn und ihr aus dem Vorderasiatischen
Bereich. 1000 Jahre unterschiedliche Entwicklung, daher sind wir auch
keine Türken. Aber zum Volk gehört auch die Herkunft, denn die Herkunft
bestimmt unser anderes sein, die Abgrenzung von den slawischen und
germanischen Nachbarn.Die Volkskunst, Musik,Sprache,Bräuche sind asiatisch.
Wenn es noch Ungarn gibt,die ihre Herkunft nicht kennen, zeugt von
einer lükenhafter Bildung.
Die Ungarn sind keine Finnugoren, weil es ein finnugorisches Urvolk nie
gegeben hat.Diese These, von Deutschen aufgestellt, ist schon längst
begraben, vor allem durch die Genutersuchungen der 80-90 er Jahre.
Die Sprache wir noch offiziell zu der finnugorischen Gruppe eingeordnet.
Viele unwissenden machen keinen Unterschied zwischen der genetischen
und sprachlichen Zugehörigkeit. Daher kommen ständig diese Fehlinterprätationen mit der Finnugorischen Verwandschaft.
Die Genutersuchungen zeigen eine 0,1 % Genverwandschaft mit
den Finnen an, damit stehen die Ungarn am entfernsten zu den
Finnen im Vergleich zu allen Europäern.

Ein Anatolischer Bauer, der keine Schule besucht, wird auch nicht
wissen, dass die Türken aus Zentralasien eingewandert sind.
D.h. die Bildung findet in der Schule statt und diese war in Ungarn
bis 1990 von der kommunistischen Partei und der Sowjetunion
geprägt. Ich habe euch erzählt, dass die Schulbücher im Fach
ungarische Geschichte mit der Ankunft der Landnehmer in 896
angefangen haben. Die Zeit davor war Tabu !
An den Universitäten war die Forschung nicht gerne gesehen und
behindert worden. Mehrere Kodexe waren nicht zugänglich, Tarihi
Üngürüs wurde gänzlich verschwiegen und das Drucken verboten.

Heute ist eine ganz andere Situation, da die Quellen sind für
Jedermann erreichbar, dass Internet eröffnet ungeheure Informations-
möglichkeiten. Wenn man immer noch nicht Aufgeklärt ist, ist selber
schuld.

Magyar
19.07.05, 18:47
@Magyaren

Liebe Türken: :)
Es ist tatsächlich so, wie mein Landsmann Àrpàd sagt:

In der kommunistischen Zeit wurde in Ungarn sehr vieles verboten..!
Man wollte die Ungarn unter den Russen wohl auch lieber als ein slawisches, oder anders gesagt, vielleicht als ein " slawisiertes " Volk sehen.

Wenn heutzutage jemand behauptet, Magyaren wären ein europäisches
Volk, ist entweder nicht richtig im Bilde, fachlich nicht ausreichend über das Magyarentum informiert, oder die altkommunistische " Gehirnwäsche " sitzt immer noch im Kopf drin...!

Man wird aus einem Magyaren der sein Volk, seine Abstammung und Herkunft kennt, niemals einen Slawen machen können..!

Wenn man etwas über die Geneologie der Ungarn lernen möchte, so darf
man ja nicht nur die europäische Version sehen, sondern man muß schon etwas weiter ausholen, weiter nach Osten schauen, wo die Magyaren herkommen...aus den Steppen Asiens..!

Die Sprache der Magyaren mag vielleicht zum finno-ugrischen Zweig gehören, aber die Geneologie der Ungarn ist vom Ursprung her eine asiatische...und spricht eine ganz andere Sprache..!

Kommunismus ist ein Werkzeug, indem nicht selten versucht wurde,
aus einem Volk ein anderes zu machen...oder das Volk, was man gern
sehen wollte..!

Politik und Kommunismus ist das letzte, was das ungarische Volk in puncto Genforschung und Sprachforschung braucht, wenn man das Volk von den Wurzeln her kennenlernen und die Gemeinsamkeiten zwischen Türken und Magyaren ein wenig näher bringen möchte.

Diese alttürkische Verbindung existiert seit der Hunnenzeit unter Attila..! Und noch heute verwenden die Ungarn, wie auch die Türken, den Namen Attila in Ihrem Volk als männl. Vornamen.

Natürlich:
Die Osmanen waren damals in Europa unerwünscht und man wollte lieber
das ( alttürkisch ) ungarische Volk an westlicher Seite sehen, als einen Magyaren vielleicht als Verbündeten der Osmanen auf dem Balkan.

Mal ganz abgesehen davon, daß die Magyaren ja selbst vom Ursprung her
ein alttürkisch-ugrisches Volk sind.

Alles andere zeugt von Unwissenheit, oder man hat sich das Magyarentum erst seit dem Erscheinen der Magyaren in Europa ( 895 n. Chr. ) als Ansatz für eigene Chroniken und Niederschriften zu Nutze gemacht.

Man sieht ( aus westlicher Sicht ) das ungarische Volk immer erst seit dem erstmaligen Erscheinen der ungarischen Reiterheere ( 9. Jahrh. n. Chr. ) im
pannonischen Becken ( Ungarn ).

Nur: Wo waren die Magyaren vor dem 9. Jahrhundert..?
Davon wird hier im Westen nie berichtet..!

Ich möchte euch die Frage gern beantworten:
Wem gehörten die Magyaren an..?

Im 4. und 5. Jahrhundert: ( 375 - 453. n. Chr. )
Attilas schwarze Hunnen ( Khara Bulkhar / onogur-türk / Avrupa Hunlari ).

Im 6. und 7. Jahrhundert:
Mit größter Wahrscheinlichkeit, die Stämme der Awaren.

8. und 9. Jahrhundert:
Unter dem Namen " Magyar " , der Ableitung vom ungarischen Stamm der Megyer, sind die Magyaren mit chazarischen Stämmen der Hazar ( Kabar ) und Kipcak-Stämmen in Europa erschienen. Sie attackierten Westeuropa und
leiteten die ungarische Landnahme in Europa ein, bis sie 955 n. Chr. auf dem Lechfeld bei Augsburg letztendlich von Otto I. sowie mit Hilfe seiner Verbündeten, den Bayern, Lothringern, Thüringern und Sachsen geschlagen werden konnten und das Christentum annahmen.

Den Namen " Magyar " führen wir erst seit dem 8. und 9. n. Chr. mit
uns. Vorher, im 4. und 5. Jahrh. n. Chr. gehörten wir den Stämmen der schwarzen Hunnen ( Khara Bulkhar / Avrupa Hunlari ) an. Auch große Teile der in Ungarn ( Pannonien ) verbliebenen Awaren sind später, wie auch die Cumanen ( Kipcak ) im Volk der " Magyaren / türk: Macar ", aufgegangen.

Wenn heutzutage jemand behauptet " Ungarn seien Europäer " , so kann ich sagen: Heutzutage sind wir wohl Europäer, ja..! Aber erst seit dem 8. und 9. Jahrhundert...! Vorher waren wir in den asiatischen Steppen Zuhause und hatten keine europäischen, sondern türkisch-mongoloide Gesichtszüge.

Das ungarische Volk war schon immer ein großes Mischvolk gewesen, wie auch die Hunnen und Awaren, dessen Erbe sie antraten.

Hunnen - Awaren - Kipcak - Pecenek ( Petschenegen ) - kabarische Stämme der Hazar ( Khasaren ) - Teilstämme der Sarmaten ( Jazygen ) sowie andere alttürkische Stämme sind die Ahnen der heutigen Magyaren.

Verwandschaften:
Gök-Türk / Kök-Türk = oguz ( alttürkisch )
Magyaren = onogur / finn-ugor ( alttürkisch-onogur-ugrisch )
-------------------------------------------

Lasst euch bitte nicht blenden...!
Auch unsere Sprache ist eine alttürkische und hat mit dem finnischen kaum etwas gemeinsam, auch wenn oftmals anderes erwähnt wird. Diese These entstammt aus westlichen Chroniken..!

Man braucht alleine nur die vielen ähnlichen Wörter miteinander zu vergleichen, wovon nur ein Bruchteil aus der Osmanenzeit übernommen wurde. Unsere Sprache haben wir schon vor über 1000 Jahren nach Europa mitgebracht..!

Messer:
türkisch: Bicak / ungarisch: Bicska

Baby:
türkisch: Bebek / ungarisch: Baba

Mutter:
türkisch: Ana / ungarisch: Anya

Axt:
türkisch: Balta / ungarisch: Balta

Apfel:
türkisch: Elma / ungarisch: Alma

Viel:
türkisch: cok / ungarisch: sok

klein:
türkisch: kücük / ungarisch: kicsi

Türke:
türkisch: türk / ungarisch: török / Mehrzahl: törökök

Blau ( die Farbe )
türkisch: kök / ungarisch: kèk

In meiner Tasche:
türkisch: cebimden / ungarisch: zsebemben
------------------------------------------

Die ungarische Sprache ist keine europäische,
sondern eine ural-altaische, die genau wie das
türkische eine agglutierende Sprache ist.

Man bezeichnetete die Magyaren auch damals
schon immer als Turk / Turki / Ongroi, weil sie
türkisches und mongolisches Aussehen hatten.
Hohe Wangenknochen, dunkle Haut, teilweise
Schlitzaugen. So kannte man die Magyaren, als
sie erstmalig in Europa mit Ihren Reiterheeren
unter Àrpàd ( Stammesführer ) in Erscheinung
getreten sind.

Schaut euch die alte Runenschrift der Türken
und Magyaren mal an: Diese Runen entstammen
aus der inneren Mongolei ( Orchon ). Die türkischen
Runen sind mit den ungarischen Runen verwandt.

Schaut euch mal die Trachten und die Bewaffnung
der magyarischen Reiter und Ihrer Bogenschützen an:

Reflexbogen, Panzerung, Krummsäbel, Morgenstern,
usw. Alles alttürkische bzw. tatarische Fertigung, wie
man sie damals in den Steppen gefertigt und genutzt
hat.

Dies alles zeugt von einer gemeinsamen Kultur
zwischen alttürkischen und magyarischen Stämmen.

Man darf auch nicht vergessen, daß es auch bei den
Magyaren neben den alttürkischen Stämmen auch zwei
wesentliche Gruppierungen gab:

1. Schwarze Magyaren ( Black Magyars ).
Auf ungarisch: fekete magyarok.

2. Weisse Magyaren ( White Magyars ).
Auf ungarisch: fehèr magyarok.

Auch bei den Hunnen gab es bereits schon die schwarzen Hunnen ( Attila ), wie auch die weissen Hunnen...!
--------------------------------------------------

Ich denke, all diese Punkte sagen teilweise mehr aus, als so manches Buch,
welches unter westlicher Hemisphäre über die Magyaren niedergeschrieben
wurde.

Manche Ungarn konnte man vielleicht von seitens des
Kommunismus zum Slawentum oder zum Germanentum
bekehren, mich jedoch nicht.

Ich kenne meine Wurzeln und die ist eindeutig
Magyarisch ( alttürkisch-onogur-ugor )...!

Mit Finnland hat Ungarn, vielleicht mit Ausnahme
ein paar Ähnlichkeiten in der finn-ugor Sprache,
nicht viel gemeinsam.

Die ungarische Sprache ist dem türkischen, auch
schon von der Aussprache einzelner Wörter weitaus
ähnlicher, als dem finnischen.

Gruß Magyar :)

Arpad
19.07.05, 20:38
@
Gruß Magyar :)

Hallo Zoltan!

Ich danke Dir für diesen Beitrag, der ist aufrichtig und inhaltlich
voll zutreffend. Wir haben eben das Glück, das wir mit Türken
kommunizieren können in einer Sprache und so können wir
gegenseitig mehr voneinander etwas erfahren. Normalerweise
ist diese Tätigkeit für universitäre Leute vorbehalten, die
vielleicht als als Turkologen oder im Fach Mittelalterliche
Geschichte sich spezialisiert haben. Ich habe in den verschiedenen
Fremdsprachigen Foren kaum Ungarn gesehen. Die Diskussion über
diese Themen findet in ungarisch statt, ganz abgeschirmt von der
Welt. Daher finde ich es gut , dass wir aus dieser Isolation heraustreten
und eine Brücke versuchen zu schlagen.
Die ungarisch -türkische Beziehung hat aber viel mehr Geheimnisse
als nur die Herkunft. Durch meine kleinen Recherchen stosse ich immer
wieder auf Vorgänge, die gar nicht so bekannt sind. Ich denke hier
speziell jetzt an die osmanische Zeit, angefangen mit König Matthias,
der mit Hilfe der Osmanen das Römisch-Deutsche -Reich schwächen
versuchte. Das Erdely ,das goldene Zeitalter in der Geschichte hatte,
war auch den Osmanen zu danken. Das ungarische Soldaten bei der
Belagerung von Wien die Osmanen unterstützt haben. 200 Jahre
lang haben die Osmanen die ungarischen Freiheitskämpfer unterstützt.
Eine grosse Anzahl Ungarn haben in der osmanischen Armee gekämpft,
sogar viele freiwillige aus der Seite der Türken in dem russisch-türkischen
Krieg. ( Grosse Demonstrationen in Budapest für die Türkei )
Viele Ingenieure und Intelektuellen standen im Dienst für die Türkei
Ein Teil dieser Daten hat "Terebess" auf der Homepage aufgearbeitet.

Gruss Arpad

Arpad
19.07.05, 21:05
Hallo Arpad!

ah! es war überhaubt nicht schlimm! Arpe war schon fast 50 Jahre alt.
Auf der Baustelle sagte ich, dass wir mit den Ungarn Stambruder sind.
Arpe meinte, Ungarn sind Europer, Hunnen sind aus Ungarn schon damals
verschuwunden. Robert und ein adere Junger war auch da aber, die haben kaum Deutsch verstanden. Arpe hat besser mit den Osis verstanden.

Ich war vor par Tagen in der Lands-Hutter-Alle (München) wo ich frühe gewohnt habe. Ich sah ein Laden steht Magyar Market. Ich sagte mir, schade! Weil in dem Laden 2 türkischen Vorbezitzer Pleite gemacht haben.
Es ist kein gute Ecke.

Ich meine damit,nicht nur hier, organiziert sein auch mit den freundlichen Völkern wie Ungarn schadet gar nicht. Dies bezüglich braucht ihr auch in Ungarn etwas Aufklärunsarbeit zu leisten.

Ich kenne aber freundlichere Magyaren auch, die mir beim Früschtük Schnaps angeboten haben. Es hat mir gut geschmeckt.:)

Liebe Grüße
Ali

Hallo Ali !

Das mit dem Schnaps nimm den Ungarn nicht übel. Sie sind Christen,
trinken Alkohol und essen vorwiegen Schwein.
Ich habe gelesen das ein ostungarische Stadt eine Patenschaft mit
einer türkischen Stadt hatte und die Ungarn haben die türkischen
Gäste mit Schnaps und Schweinefleisch bewirte wollen. Das war nicht
so gut, aber bei der zweiten Einladung habe sie schon gelernt, dass
man das nicht tun sollte. Wie man sieht, die Menschen haben kaum
eine Ahnung von den Sitten. Mein interesse für die ungarisch -türkische
Verwandschaft begann tatsächlich mit der Vorbereitung für einen
Türkei-Urlaub. Ich kaufte mir ein Wörterbuch und suchte im Internet
nach markanten Punkten der türkisch-ungarischen Geschichte.
Ich muss sagen, das hat eine LAVINE ausgelöst und aus dem staunen
bin ich immer noch noch herausgekommen. Es ist eher eine Wut, das
man einem vieles verschwiegen hat. Mich interessiert nur die reine
Wahrheit, auch dann wenn sie unangenehm sein sollte.

An meinem eigenen Beispiel kann ich sagen , dass der Turismus auch
sehr viel positives an sich hat. Ich beobachte oft die ungarischen Foren.
Dabei kann ich feststellen, dass ALLE sehr angetan sind von den Leuten
und der Sprache. Besonders schockiert die Ungarn, wenn sie mit
Verwandten angesprochen werden. Das ist der Punkt, wo die meisten
Ungarn sich genötigt fühlen der Sache auf den Grund zu gehen.

Gruss

Arpad

Frankenstein
20.07.05, 12:42
[QUOTE=Magyar]@Magyaren


Man darf auch nicht vergessen, daß es auch bei den
Magyaren neben den alttürkischen Stämmen auch zwei
wesentliche Gruppierungen gab:

1. Schwarze Magyaren ( Black Magyars ).
Auf ungarisch: fekete magyarok.

2. Weisse Magyaren ( White Magyars ).
Auf ungarisch: fehèr magyarok.

Auch bei den Hunnen gab es bereits schon die schwarzen Hunnen ( Attila ), wie auch die weissen Hunnen...!
--------------------------------------------------


Hallo Magyar!



Es gibt in der Türkei immer noch hunderte nomadische Stämme, die ihre Wurtzeln pflegen. Also ein Teil von Stamm in zenzral Asien leben.



Beispiel: Karakoyunlu Asireti. Mit der selbe Name haben die Karakoyunlu'lar

auch ein stadt gegründet, wo Meder frühe waren.

http://www.enfal.de/starih50.htm
Es gibt auch Akkoyunlu Asireti, die mit der selbe Name am selben Gebit ein Stadt gegründet haben.

http://www.enfal.de/starih49.htm
Kara-koyun-lu=schwarz-Schafe-mit/aus/von

Ak-koyun-lu=weis-Schafe-mit/aus/von

Man weiß nicht, warum diese Stemme so heißen, aber, sie sind Türkmenen.

Ein Teil von Türkmenen leben immer noch in Osttürkistan/Taklamakan
Schau mal rein, ob du einpar Schlüsselworte zichen kannst.

Gruß
Ali

Arpad
20.07.05, 20:12
Hallo Arpad!

Ich habe nichts gegen Schnaps, wie ich sagte, esse ich auch
Salami usw. Du hast es missverstanden.

Ich möchte auch ein Urlaub in Ungarn machen, wenn möglich in einem Kurort.

Wenn du Info hast, würde ich dich Darum bitten.

Da ich sehr müde bin, schreibe ich morgen weiter.

gute Nacht


Hallo Ali !

In Ungarn Urlaub zu machen ist eine schöne Sac

he, selber kann ich
mir nicht leisten, vor allem Budapest ist sündhaft teuer, obwohl
gerade dort findet man interessante Kurbad Möglichkeiten.
Schau mal diese Seite an, sämtliche Bäder sind aus der osmanischen
Zeit. Budapest und ganz Ungarn verfügt über heisse Thermalquellen.
http://wikitravel.org/de/Budapester_Thermalb%C3%A4der#G ell.C3.A9rt-Bad

wenn Du mal in Budapest bist, kannst du auch zu Gül Baba pilgern.

Weitere interessante Orte sind die Stadt PECS
http://64.233.183.104/search?q=cache:XTXGGi9wPa4J:ww w.kia-ora-reisen.de/00UR_Pecs_ProgrE.html+p%C3%A9c s+minarett&hl=de

http://64.233.183.104/search?q=cache:cWe3qWkvU_EJ:ww w.holiday-home.org/de/laender/ungarn/regionen/region_UNGHAR.htm+p%C3%A9cs+th ermalb%C3%A4der&hl=de


aber wo meine Eltern immer hinfahren, ist in Ostungarn ind der Nähe
der Ukraine´
http://www.hajduszoboszlogyogyfurdo.h u/index_ger.php?PHPSESSID=0be544 f8173b0f44b7cce0f8aaa107d2

Alle Bäder sind gut für kaputte Knochen


Gruß Arpad

Frankenstein
20.07.05, 21:44
Hallo Ali !

In Ungarn Urlaub zu machen ist eine schöne Sac

he, selber kann ich
mir nicht leisten, vor allem Budapest ist sündhaft teuer, obwohl
gerade dort findet man interessante Kurbad Möglichkeiten.
Schau mal diese Seite an, sämtliche Bäder sind aus der osmanischen
Zeit. Budapest und ganz Ungarn verfügt über heisse Thermalquellen.
http://wikitravel.org/de/Budapester_Thermalb%C3%A4der#G ell.C3.A9rt-Bad

wenn Du mal in Budapest bist, kannst du auch zu Gül Baba pilgern.

Weitere interessante Orte sind die Stadt PECS
http://64.233.183.104/search?q=cache:XTXGGi9wPa4J:ww w.kia-ora-reisen.de/00UR_Pecs_ProgrE.html+p%C3%A9c s+minarett&hl=de

http://64.233.183.104/search?q=cache:cWe3qWkvU_EJ:ww w.holiday-home.org/de/laender/ungarn/regionen/region_UNGHAR.htm+p%C3%A9cs+th ermalb%C3%A4der&hl=de


aber wo meine Eltern immer hinfahren, ist in Ostungarn ind der Nähe
der Ukraine´
http://www.hajduszoboszlogyogyfurdo.h u/index_ger.php?PHPSESSID=0be544 f8173b0f44b7cce0f8aaa107d2

Alle Bäder sind gut für kaputte Knochen


Gruß Arpad

Hallo Arpad!


Ich habe kaputte Gelenke, wenn alle dafür sind, sind sie für mich richtig. Budapest ist vielleicht für mich erstes mal die beste. Ich möchte etwas auch von der Statt erleben.

Kann ich mit Deutsch dort klarkommen? Mein Englisch ist schlechter als Deutsch.

Vielen Dank!:)

Magyar
21.07.05, 16:51
Hallo Arpad!


Ich habe kaputte Gelenke, wenn alle dafür sind, sind sie für mich richtig. Budapest ist vielleicht für mich erstes mal die beste. Ich möchte etwas auch von der Statt erleben.

Kann ich mit Deutsch dort klarkommen? Mein Englisch ist schlechter als Deutsch.

Vielen Dank!:)

Hallo Ali! ;)

Budapest ist ein sehr guter Ausgangsort und mit Deutsch kommst Du in Ungarn gut klar. Möchte mich nicht festlegen, aber ich meine, daß man in Ungarn sogar mit dem Deutschen besser klar kommt, als mit Englisch.

Es gibt eine Menge in Budapest zu sehen..!
Das Gellèrt-Bad ( Thermalquellen / gut gegen Rheuma ), türkische Bäder,
die Burg ( in Buda ), das Parlament, die Fischerbastei auf dem Burgberg, das Grab von Gül Baba, Kaffeehäuser ohne Ende, Essen und Trinken ( vielleicht einen guten Tokajer ) vom Feinsten...und...und...und..!

Es gibt viele schöne Sehenswürdigkeiten, türkische Minarette aus der Osmanenzeit ( z.B. in Eger ), die Hortobàgy Puszta ist nicht weit ( ungarische Steppe im Osten ), den Plattensee, viele sehenswerte Museen, eine Menge Kultur und noch vieles mehr...

Laß Dich von Ungarn inspirieren, es wird Dir gefallen..! :)

Gruß Magyar

Frankenstein
21.07.05, 20:41
Hallo Ali!

Budapest ist ein sehr guter Ausgangsort und mit Deutsch kommst Du in Ungarn gut klar. Möchte mich nicht festlegen, aber ich meine, daß man in Ungarn sogar mit dem Deutschen besser klar kommt, als mit Englisch.

Es gibt eine Menge in Budapest zu sehen..!
Das Gellèrt-Bad ( Thermalquellen / gut gegen Rheuma ), türkische Bäder,
die Burg ( in Buda ), das Parlament, die Fischerbastei auf dem Burgberg, das Grab von Gül Baba, Kaffeehäuser ohne Ende, Essen und Trinken ( vielleicht einen guten Tokajer ) vom Feinsten...und...und...und..!

Es gibt viele schöne Sehenswürdigkeiten, türkische Minarette aus der Osmanenzeit ( z.B. in Eger ), die Hortobàgy Puszta ist nicht weit ( ungarische Steppe im Osten ), den Plattensee, viele sehenswerte Museen, eine Menge Kultur und noch vieles mehr...

Laß Dich von Ungarn inspirieren, es wird Dir gefallen..!

Gruß Magyar

Hallo Magyar!:)

Genau so habe ich mir mit der Hauptstaat Budapest gedacht. Ich kann von dort aus überall hinfahren. Mit dem Auto Fahren wäre nicht sinvoll in der fremden Statt, deshalb fahre ich höchstwahrscheinlich mit dem Zug. Somit kann ich auch von völkischen Leben mehr sehen.:)

Was Hotel betrifft, muss ich auch etwas auf Preis achten, wie auch Appad schrieb, Preise sind nicht sehr billig. Ich habe die Bilder etwas angesehen, die Hotels sehen aufregend aus.:)

Gül Baba ist auch in der Türkei bekannt, er ist Islamisch/alevitischer Gastiger. Er hat eine Richtung wie „Hoca Ahmet Yesevi" in Türkistan. Für Religion, habe kaum Gedanke im Kopf, nur Geschichte und Kunst würden mich interessieren. Natürlich auch gutes Essen.:p

Danke für Info.

Lebt ihr in Deutschlan oder in ungarn?

Arpad
21.07.05, 21:50
Hallo Magyar!:)

Genau so habe ich mir mit der Hauptstaat Budapest gedacht. Ich kann von dort aus überall hinfahren. Mit dem Auto Fahren wäre nicht sinvoll in der fremden Statt, deshalb fahre ich höchstwahrscheinlich mit dem Zug. Somit kann ich auch von völkischen Leben mehr sehen.:)

Was Hotel betrifft, muss ich auch etwas auf Preis achten, wie auch Appad schrieb, Preise sind nicht sehr billig. Ich habe die Bilder etwas angesehen, die Hotels sehen aufregend aus.:)

Gül Baba ist auch in der Türkei bekannt, er ist Islamisch/alevitischer Gastiger. Er hat eine Richtung wie „Hoca Ahmet Yesevi" in Türkistan. Für Religion, habe kaum Gedanke im Kopf, nur Geschichte und Kunst würden mich interessieren. Natürlich auch gutes Essen.:p

Danke für Info.

Lebt ihr in Deutschlan oder in ungarn?

Ich lebe leider in Deutschland, ich muss das Brot hier verdienen.
Im gegensatz zu den anderen Ungarn, kann ich im Ausland erfahren
wie man über uns denkt. Die Ungarn in Ungarn sind gastfreundlich,
aber sind sehr von sich überzeugt, so wie auch die Türken.
Schliesslich halten sich einige Ungarn für ein biblisches Volk,
nach dem in unseren mittelalterlichen Chroniken die Ungarn von
Magog abgeleitet werden. Aber das auch die Türken in der Sage
von Gog Magog eine Rolle spielen wissen die Ungarn nicht.
Ich kann mich hier kaputt lachen, wie bereits im 19. Jahrhundert
sehr bekannte Forscher (Körösi Csoma) nach Uyghuristan gelangen
wollten ,weil sie dort den Ursprung der Ungarn lokalisierten.
Das ungarische Radio sendet Berichte von den Uighuren, wie
ihre Volksmusik der ungarischen Volksmusik nah steht
und man erzählt, wie die Chinesen die Ungarn für die Nachfolger
der Hunnen halten. Auch die Japaner haben nur die Ungarn
als Verwandten, schliesslich ist das Land Nippon unser
Nap (Sonne). Es könnte alles schön sein wenn die Türkei
Türken nicht wären.
Ich habe das Glück, das ich von Euch Türken vieles auf Deutsch
lesen kann und stelle ich dabei fest, das alles worauf die Ungarn
Anpsruch erheben, ist eigentlich türkisch. Ich glaube, dass Zoltan
auch bestätigen kann, wenn man unsere Geschichte zurückverfolgt,
finden wir in der Steppe nur Türken. Die Frühgeschichte der Ungarn,
ist die Geschichte der Türken und dass können viele nicht fassen.

Magyar
22.07.05, 01:22
Ich lebe leider in Deutschland, ich muss das Brot hier verdienen.
Im gegensatz zu den anderen Ungarn, kann ich im Ausland erfahren
wie man über uns denkt. Die Ungarn in Ungarn sind gastfreundlich,
aber sind sehr von sich überzeugt, so wie auch die Türken.
Schliesslich halten sich einige Ungarn für ein biblisches Volk,
nach dem in unseren mittelalterlichen Chroniken die Ungarn von
Magog abgeleitet werden. Aber das auch die Türken in der Sage
von Gog Magog eine Rolle spielen wissen die Ungarn nicht.
Ich kann mich hier kaputt lachen, wie bereits im 19. Jahrhundert
sehr bekannte Forscher (Körösi Csoma) nach Uyghuristan gelangen
wollten ,weil sie dort den Ursprung der Ungarn lokalisierten.
Das ungarische Radio sendet Berichte von den Uighuren, wie
ihre Volksmusik der ungarischen Volksmusik nah steht
und man erzählt, wie die Chinesen die Ungarn für die Nachfolger
der Hunnen halten. Auch die Japaner haben nur die Ungarn
als Verwandten, schliesslich ist das Land Nippon unser
Nap (Sonne). Es könnte alles schön sein wenn die Türkei
Türken nicht wären.
Ich habe das Glück, das ich von Euch Türken vieles auf Deutsch
lesen kann und stelle ich dabei fest, das alles worauf die Ungarn
Anpsruch erheben, ist eigentlich türkisch. Ich glaube, dass Zoltan
auch bestätigen kann, wenn man unsere Geschichte zurückverfolgt,
finden wir in der Steppe nur Türken. Die Frühgeschichte der Ungarn,
ist die Geschichte der Türken und dass können viele nicht fassen.

Hallo Àrpàd..! ;)

Das hast Du richtig erwähnt und auch sehr schön gesagt:
Wenn man die ungarische Frühgeschichte zurückverfolgt, bestand unser Volk zum Großteil aus alttürkischen Stämmen. Die Frühgeschichte der Ungarn ist die Geschichte der Turkvölker in den Steppen Asiens...absolut..!

Ja, ich weiß: Es können und wollen vielleicht auch einige nicht fassen, aber es ist geschichtlich tatsächlich so gewesen..!

Wer würde auch heutzutage schon vermuten, daß die Magyaren alttürkischer Abstammung sind..?

Ungarn = Turkvolk..?
Halten viele Unwissende für nicht vereinbar, jedoch nur deshalb, weil man die altungarische Geschichte und die Geschichte der magyarischen Stämme aus den Steppen Asiens und aus westlicher Sicht wohl zu wenig kennt, oder zumindest erst ab dem 9. Jahrh. n. Chr., als die Magyaren mit Ihren Horden in Europa erschienen sind.

Ich wohne auch in Deutschland, bin selbst nicht in Ungarn aufgewachsen, so daß an mir auch keine kommunistische " Gehirnwäsche " vollzogen wurde, wie es vielleicht in manch einigen anderen Ostblockländern der Fall war.

Wir beide kennen ja unsere " wahre " Identität sehr gut, Àrpàd..! Und ich finde, daß ist durchaus auch gut so...allen Unkenrufen zum Trotz..!

Türken und Ungarn sollten einfach aufeinander zugehen, insbesondere gerade jetzt, nach dem Verfall des Ostblocks. Man kann nur gemeinsam voneinander lernen..., ganz gleich ob man nun Christ ist oder dem Islam angehört. Die Sprache, die Kultur, türkisch-ungarische Frühgeschichte
und so weiter...es ist immer Wert, einander gegenseitig zu verstehen..!

Das ist in meinen Augen etwas ganz wertvolles, wofür es auch immer Wert ist, sich die Hände zu reichen. Auch nach jahrhundertelanger Trennung zweier Völker, die ehemals Seite an Seite gemeinsam durch die Steppen Asiens sowie unter Attila durch Westeuropa geritten sind.

Türken und Magyaren..!

Gruß Zoltàn :)
( Magyar )

Wolfsblut
22.07.05, 04:12
Hallo

Ich hab eine frage was denken die Magyaren von einer alttürkischen Stämme Vereinigung würden sie so etwas begrüssen oder sich lieber mit der EU abfinden auch wenn es zu früh ist und noch nicht zu ein Wiedervereinigung kommen wird aber wenn die Zeit reif wäre würden sich Magyaren lieber zu den alttürkischen Stämme sich bekennen bzw. Turan oder zu den Europäer ?
Die EU wird es auch nicht mehr lange geben denke ich zu viele Meinungen von zuviel verschiedenen Völker.Ich würde natürlich eure Meinung auch respektieren aber für mich sind die Wurzeln wichtig und kein Schein-Union ich bin lange gegen ein EU beitritt.Bitte nicht falsch verstehen meine Ungarischen Freunde mich interessiert sowas sehr,ich würde es natürlich auch begrüssen wenn die Magyaren auch dabei wären,wir haben ja immerhin auch die gleichen Wurzeln.

mfg wolfsblut

Wolfsblut
22.07.05, 04:24
hab noch was vergessen bevor ich schlafen gehe,

Die Religion sollte kein hinderniss sein,für mich zählen die Wurzeln.

mfg Wolfsblut

Arpad
22.07.05, 08:30
Hallo

Ich hab eine frage was denken die Magyaren von einer alttürkischen Stämme Vereinigung würden sie so etwas begrüssen oder sich lieber mit der EU abfinden auch wenn es zu früh ist und noch nicht zu ein Wiedervereinigung kommen wird aber wenn die Zeit reif wäre würden sich Magyaren lieber zu den alttürkischen Stämme sich bekennen bzw. Turan oder zu den Europäer ?
Die EU wird es auch nicht mehr lange geben denke ich zu viele Meinungen von zuviel verschiedenen Völker.Ich würde natürlich eure Meinung auch respektieren aber für mich sind die Wurzeln wichtig und kein Schein-Union ich bin lange gegen ein EU beitritt.Bitte nicht falsch verstehen meine Ungarischen Freunde mich interessiert sowas sehr,ich würde es natürlich auch begrüssen wenn die Magyaren auch dabei wären,wir haben ja immerhin auch die gleichen Wurzeln.

mfg wolfsblut

In der Politik ist alles auf und ab. In Ungarn war der Turanismus fast
eine politische Religion vor dem Einmarsch der Roten Armee.
Der Turanismus war für die Ungarn Lebenskraft für den Erhalt der
nation zwischen dem slawischen und germanischen Blöcken,

Nach dem 2. Weltkrieg haben die Umerzieher (Kommunisten und Russen)
alles getan um den Turanismus zu verfluchen und deren Anhänger in
die Gefängnissen zu schicken. Es ist klar, dass der Turanismus von
Nationalisten präsentiert wird, aber in so einer eingekesselten
geographischen Situation halte ich diese völlig legitim.

In der ungarischen Regierung sind heute die Sozialisten an der Macht,
da das Volk die erste demokratische Wahl nach 1990, die ersten
Reformen der Konservativen unpopulär fand. Dies beschnitt die Rechte
der alten kommunistischen Garde. Die heutigen Sozialisten, die aus
der früheren KP vorgegangen sind, fürchten sich um jeglichen
Nationalismus. Oft werden in Sozialistischen Medien der Turanismus,
TÜrk-ungarische Herkunftideologie verspottet. Noch haben sie die
Macht, da sie 40 Jahre lang mit Hilfe der Russen nationale und
internationale Schlüsselpositionen in Kulturämtern, Universitäten,
Botschaften besetzt haben. Ihre einzige Hoffnung sind jetzt nicht mehr
die Russen , sondern die EU. Sie erhoffen von der antinationalen Haltung
der EU unterstützung für ihre Politik.

Die EU hat für die Ungarn eine wirtschaftliche Bedeutung , emotionell
sehen wir lieber die Türken in der EU, als die Rumänen oder die Serben.
Ich bin auch der Meinung,daß die EU nicht lange bestand haben wird.
Meine persönliche Meinung ist, dass die ungarischen Nationalisten
von der Türkei-Mitgliedschaft profitieren würden.

Eine sogenannte Wiedervereinigung mit "Alttürken" halte ich
ausgeschlossen, weil die Ungarn ihre Position in Mitteleuropa nicht
aufgeben werden. Es geht vielmehr bei uns um ein geistig-kulturelles-
verwandschaftliches Bündnis mit turanischen Völkern.

Religion ist für mich auch kein Hindernis. Ich glaube, dass wir sie
dorthin gewewiesen haben, wo sie hingehört, in die Privatsphäre.
Selbstverständlich wird eine ungarisch -türkische Annährung mit
grosser Argwohn beobachtet. Ihr wisst es nicht, aber so war das
immer schon in der Geschichte. Seit Ankuft der Ungarn im 896
haben die Germanen und Rom alles versucht um die Kontakte
nach dem Osten zu unterbrechen. Als die Kumanen im 13. Jahrhundert
nach Ungarn eingezogen waren, wurde der Ungarische König
(Kunlaslo) mehrfach von dem Papst Exkommuniziert.
Ein grossteil der Runenschriften sind von der Kirche vernichtet worden
und da die lateinischen Schriftgelehrten Agenten von Rom waren,
haben sie immer mit den Deutschen gegen die ungarische Nation
intrigiert.Die Habsburger haben versucht die ganze Frühgeschichte
umzuschreiben, weil sie verdammt Angst vor den Türken hatte,
zumal unsere Aufständischen (Rakoczy ,Kossuth) immer sich mit
Türken verbündeten und dorthin emmigrierten.
An der Abneigung der Österreicher gegen die Türken hat sich
bis zum heutigen Tag nicht viel geändert. Leider übernehmen
viele österreichische und deutsche Verlage ungarische
Mediengesellscheften und sie versuchen ihre antitürkische Propaganda
ins Land zu tragen. Angstschüren: bankrotte türkische Wirtschaft,
Rückständigkeit und Islamismus.


Gruss Arpad

Frankenstein
23.07.05, 00:32
Ich lebe leider in Deutschland, ich muss das Brot hier verdienen.
Im gegensatz zu den anderen Ungarn, kann ich im Ausland erfahren
wie man über uns denkt. Die Ungarn in Ungarn sind gastfreundlich,
aber sind sehr von sich überzeugt, so wie auch die Türken.
Schliesslich halten sich einige Ungarn für ein biblisches Volk,
nach dem in unseren mittelalterlichen Chroniken die Ungarn von
Magog abgeleitet werden. Aber das auch die Türken in der Sage
von Gog Magog eine Rolle spielen wissen die Ungarn nicht.
Ich kann mich hier kaputt lachen, wie bereits im 19. Jahrhundert
sehr bekannte Forscher (Körösi Csoma) nach Uyghuristan gelangen
wollten ,weil sie dort den Ursprung der Ungarn lokalisierten.
Das ungarische Radio sendet Berichte von den Uighuren, wie
ihre Volksmusik der ungarischen Volksmusik nah steht
und man erzählt, wie die Chinesen die Ungarn für die Nachfolger
der Hunnen halten. Auch die Japaner haben nur die Ungarn
als Verwandten, schliesslich ist das Land Nippon unser
Nap (Sonne). Es könnte alles schön sein wenn die Türkei
Türken nicht wären.
Ich habe das Glück, das ich von Euch Türken vieles auf Deutsch
lesen kann und stelle ich dabei fest, das alles worauf die Ungarn
Anpsruch erheben, ist eigentlich türkisch. Ich glaube, dass Zoltan
auch bestätigen kann, wenn man unsere Geschichte zurückverfolgt,
finden wir in der Steppe nur Türken. Die Frühgeschichte der Ungarn,
ist die Geschichte der Türken und dass können viele nicht fassen.


Hallo Arpad! Hallo Magyar!:)



Hier gebe ich EUCH ein Linck, damit ihr Muzik aus Turan hören könnt.

für mich die besten sind Uygur, von oben zweite und dritte. "DINLE" heißt höre!

http://www.ulkuocaklari.org.tr/muzik/turan/dogutur/index.htm



Wenn DU auch ungarisches Volkmusik hast, kannst du bitte rein damit!

Ich gebe EUCH noch ein Link, damit IHR sich noch bieblischer fühlen Könnt.

Gilgamesch Destani! Es ist fast wie Alte Testament! Manche meinen, im

Kuran viel von Sümer Tableten zitiert.

Hier ist Gilgamesch Destani!

http://www.lyrik.ch/lyrik/spur1/gilgame/gilgam1.htm

Destan schreiben die Türken immer noch. Wenn ich auf Deutsch

etwas finde, gebe ich noch.

Hier ist Die Web Seite von Kultur ministerium.

http://www.amarok-greywolf.de/wlegends-ergenekon.htm

Hier könt IHR noch mal Muzik von Kulturministerium hören.

http://www.discoverturkey.com/german/kultursanat/muzik.html



http://www.discoverturkey.com/german/kultursanat/h-nevruz.html

Ih muss morgen arbeiten.

Also, gute Nacht!:)

Magyar
23.07.05, 01:06
Hallo Frankenstein..! :)

Vielen Dank für Deine Infos..!
Das zweite Stück ( Lieder aus Uyghuristan ) finde ich persönlich sehr schön gelungen.

Leider weiß ich selbst nicht, wie man Lieder ins Net stellen kann, sonst könnte ich ja mal etwas " magyarisches " bzw. ungarisches hochjagen..!

Vielleicht weiß ja mein Freund Àrpàd, wie man solche Lieder einstellen kann.
Bin darin leider nicht sehr bewandert.

Aber es wäre durchaus mal interessant, gewiß..!
Vor allen Dingen etwas " altungarisches " würde mich interessieren. ;)

Gruß Zoltàn :)
( Magyar )

Arpad
23.07.05, 13:12
Ich finde bei den Ungarn nichts vernüftiges

http://www.magtar.hu/
leider ist diese Seite noch nicht fertig.
@ Zoltan, wenn Du eine Homepage hast , kannst du Lieder
hochladen, aber denke an Urheberrecht !

Frankenstein
24.07.05, 22:58
Ich finde bei den Ungarn nichts vernüftiges

http://www.magtar.hu/
leider ist diese Seite noch nicht fertig.
@ Zoltan, wenn Du eine Homepage hast , kannst du Lieder
hochladen, aber denke an Urheberrecht !


Hallo Arpad!

Selbe Melody gibt es bei uns auch, natürlich mit andere Enstrumenten gemacht. Ich kann aber jetzt nicht finden.

Hier habe ich noch ein Linck aus Gagausya, Sie sind Orthodox Christen und schön nationalbewusst. Ihr Volkmusik hört sich mehr ungarisch als türkisch.

Hier kann man mp3 hören. http://gagauziya.sitemynet.com/ (http://gagauziya.sitemynet.com/);)

Magyar
25.07.05, 00:19
Ich finde bei den Ungarn nichts vernüftiges

http://www.magtar.hu/
leider ist diese Seite noch nicht fertig.
@ Zoltan, wenn Du eine Homepage hast , kannst du Lieder
hochladen, aber denke an Urheberrecht !

Köszönöm, Àrpàd..! ) :)
Hab ich leider noch nicht ( Homepage ). Was braucht man
denn eigentlich dazu, um Sounds und Musik hochzuladen.
Eine spezielle Software, oder geht das auch über den
Windows-Media-Player..?

Zoltàn

Arpad
25.07.05, 14:21
Köszönöm, Àrpàd..! ) :)
Hab ich leider noch nicht ( Homepage ). Was braucht man
denn eigentlich dazu, um Sounds und Musik hochzuladen.
Eine spezielle Software, oder geht das auch über den
Windows-Media-Player..?

Zoltàn

Hallo Zoltan !
Meine Homepage
http://home.arcor.de/alink2000/index.htm

aber momentan habe ich keine Zeit zu basteln.

Du kannst Dich bei

http://www.arcor.de/content/index.html
registrieren, verfügst dann über einen Serverplatz.
Arcor bietet Homepage-Baukasten an, ich habe
allerdings hanz einfach mit Frontpageeditor vom MS
gemacht und zum hochladen brauchst einen FTP Client
z.B. WS FTP Pro , aber alles ist bei Arcor beschrieben.

Gruss Arpad !

Arpad
25.07.05, 14:43
Hallo Arpad!

Selbe Melody gibt es bei uns auch, natürlich mit andere Enstrumenten gemacht. Ich kann aber jetzt nicht finden.

Hier habe ich noch ein Linck aus Gagausya, Sie sind Orthodox Christen und schön nationalbewusst. Ihr Volkmusik hört sich mehr ungarisch als türkisch.

Hier kann man mp3 hören. http://gagauziya.sitemynet.com/ (http://gagauziya.sitemynet.com/);)


Hallo Frankenstein !

Sehr verblüffende ähnlichkeit. Ich kann aber mit Gagausen nicht
viel anfangen, erst muss ich mal nachlesen, uns sind
immer
nur die Tschuwas und Baskieren , als ähnliche Kultur eingprägt
worden.

Gruß

Arpad

Magyar
25.07.05, 23:25
Hallo Zoltan !
Meine Homepage
http://home.arcor.de/alink2000/index.htm

aber momentan habe ich keine Zeit zu basteln.

Du kannst Dich bei

http://www.arcor.de/content/index.html
registrieren, verfügst dann über einen Serverplatz.
Arcor bietet Homepage-Baukasten an, ich habe
allerdings hanz einfach mit Frontpageeditor vom MS
gemacht und zum hochladen brauchst einen FTP Client
z.B. WS FTP Pro , aber alles ist bei Arcor beschrieben.

Gruss Arpad !

Hallo Àrpàd..! :)

Danke für Deine Informationen..!

Mal schauen, ob ich da in der nächsten Zeit etwas
hinbekomme ( Homepage ). WS_FTP Pro habe ich zwar
auf meinem System, nur fehlt mir leider momentan
genauso wie bei Dir auch die Zeit, da ich mich beruflich
nebenbei einer Fortbildung unterziehe.

Aber ich werde mir mal bei Arcor ein paar Info`s reinziehen,
bzgl. des Homepage-Baukasten.

Danke nochmals im voraus für die Info.

Gruß Zoltàn :)

Frankenstein
26.07.05, 08:51
Hallo Frankenstein !

Sehr verblüffende ähnlichkeit. Ich kann aber mit Gagausen nicht
viel anfangen, erst muss ich mal nachlesen, uns sind
immer
nur die Tschuwas und Baskieren , als ähnliche Kultur eingprägt
worden.

Gruß

Arpad


Ganauser leben in Moldavien haben ein Autonomiegebiet, Hauptstaat heißt
Komrat. Ihre Sprache wie Balkantürken und wie Türken in TR.

Tschuwaschen kenne ich kaum aber Baschkirten sprechen genau wie Tataren.

Hier kann man Tatarisches Musik hören.

http://www.ulkuocaklari.org.tr/muzi...tatar/index.htm (http://www.ulkuocaklari.org.tr/muzik/turan/tatar/index.htm)

Gruß
Ali

Arpad
26.07.05, 16:36
Die ungarische Geschichte ist recht undurchsichtig, jede interpretiert
die Stämme anderes. Hier eine Seite der Ungarn aus Chicago
http://64.233.183.104/search?q=cache:PAhJEqk0nFMJ:ch icagohungarians.com/radics/Origin2d.htm+almos+turk&hl=de

"The Sabir nations Megyer, Tarján, Jenő and the partial Gyarmat were believed to have spoken Hungarian. The two Onugor nations, Kér and Keszi, and the partial Kök-Türk Kürt nation spoke Turkish, and most likely did the Nyék nation to, which had close ties with the Sabir nations (these nations in the second group may have been under Khazar rule). It is not clear whether Álmos or Árpád married the daughter of the leader of the Nyék nation, but it slowly pulled away from the Khazar Empire sometime after the marriage. If the Onugor nations were under Khazar rule, they had no doubt pulled away by the time of the Vérszerződés (Covenant of Blood, Exhibit 16) which took place between the years 888-891 A.D"


Megyer, Tarján, Jenő sollen ungarisch sprechende Sabiren sein ?
Tarja= Tarkan und Jenö = ? habe auch schon gewusst, soll auch
alttürkisch sein. Nach meinem Wissen, waren die Sabiren doch
auch türkisch.
Ich bin für 2 Tage offline.

Gruss an Alle

Arpad

Arpad
26.07.05, 16:55
@Zoltan!
http://forum.origo.hu/forum?act=show&fid=81175&page=2&order=&hiview=0
"
usánka http://forum.origo.hu/forum-images/new/s.gifadatok (http://forum.origo.hu/forum?act=userdata&userid=118397) | üzenet (javascript:alert('Üzenetet küldeni csak bejelentkezés után lehet !');)válasz (http://forum.origo.hu/forum?act=reply&fid=81175&messid=8441514) |
A későbbi (Árpád-házi) történelmünk ismeretében egyáltalán nem lehet kizárni azt, amit a bolgár-török évkönyvek írnak Almysh (Álmos) és Arbat (Árpád), illetve Almysh és nagybátyja, Lachyn, valamint Djilki (Almysh apja, Lachyn bátyja) viszonyáról.3986.előzmény: (http://forum.origo.hu/forum?act=show&fid=81175&page=2&order=&hiview=0#8441249) Öregkamasz (http://forum.origo.hu/forum?act=userdata&userid=132775)
http://forum.origo.hu/forum-images/new/s.gif
Ich habe diese Anmerkungen schon öfters gelesen. Einige berufen sich
auf Türkisch-Bulgarische Jahrbücher (Turk-Bulgar Codexe ??), ich
weiss aber nicht wo diese zu finden sind und in welcher Zeit sie
aufgezeichnet worden sind. Vermutlich geht es um das Donau
Bulgarien von Khan Kuvrat. Na ,da soll genau stehen , dass bei den
alten Bulgaren an der Wolga, war der Almysh der Herscherr.
Aber Almysh ist ja unser Almos und der Arpad ist der Arbat, mit
anderen Worten der Türk-Bulgarische Almysh ist der Vater von
Arpad. Ich habe erfahren, dass diese Türk-Bulgarischen Quellen
in Ungarn nicht verwendet werden, scheint sehr merkwürdig zu sein !

Gruß
Arpad

mkader
01.08.05, 17:09
Hallo Arpad und Magyar,

Ich war öfters in Ungarn und habe leider bemerkt, daß die Ungarn sehr wenig oder falsche Information und Vorurteile über Türken und Türkei haben. Daher dachte ich es wäre doch toll wenn man eine ungarische Internet Seite über Türkei, Menschen und die gemeinsamen Wurzel erstellen würde.
Ich würde gerne mitmachen und bin sicher viele würden da mithelfen.

was meint ihr?

selam Murat

tralles
01.08.05, 17:54
Szia, hogy vagy, liebe magyarischen Freunde?

Ich hatte während meines Studiums eine ungarische Kommilitonin, die bereits einige Monate mit ihrem Mann zusammen geschäftlich in Istanbul gelebt hat. Im Wohnheim hatte ich dann noch eine ganz nette ungarische Mitbewohnerin.

Ich hatte schon im Vorfeld dazu eine große Interesse an Ungarn, die dann durch die Gespräche mit ihnen größer geworden sind. Ich habe mir diesen hochintersaanten Thread bis Seite 13 durchgelesen, wollte dann aber endlich etwas dazu schreiben.

Wir hatten damasl sehr viele gemeinsame Wörter herausgefunden, einiges wurde hier ja bereits genannt.

Da bigt es noch auf deutsch "Löwe", ung. Araslan, türk. Arslan

"Schuh": ung. pabuc, türk. pabuc

"Kartoffel", ung und türk. "Kumpir"

in Ländlichen Gegenden sagt man zum Apfel auch heute noch "Alma", wie im ungarischen auch (Hier würde mich interessieren, was der Name der Hauptsadt von Kasachstan, Alma-Aty bedeutet)

Ich habe einen Apfel in meiner Tasche ist natürlich ein Spitzensatz. Es gibt eine andere asiatische Sprache Europas, nämlich Finnisch, das zwar nicht im Vokabular, sehr wohl aber grammatikalisch ähnlich mit dem Ungarischen ist. Im Finnischen hört sich der Satz mit dem Apfel auch sehr ähnlich an.

Als letztes wollte ich euch Magyaren fragen, was die Ethimologie des Wortes "Gulasch" ist.

Ein türkischer Journalist hatte mir gesagt, dass dieses Wort gemeinsame Wurzeln mit dem türkischen hat, auf türkisch als "Kulaşı" sprich: [Kulaschı] zu übersetzen werde.

"Kul" heisst "Knecht, Diener,Sklave,Mensch" doch im Wörterbuch findet man als übersetzung auch "Janitschar".

"Aş" bedeutet Essen

Der Suffix "-ı" werwandelt das Wort in einen Substantiv.

Kulasi, "Dieneressen, Sklavenessen, Menschessen, Janitscharenessen"
Entweder war "Kulasi" essen für das Volk, oder essen für Soldaten, dass genauso gewesen sein muss, wie ein Gulasch.

Könnt ihr so etwas ähnliches bestätigen?

dertli4u
01.08.05, 19:29
Als letztes wollte ich euch Magyaren fragen, was die Ethimologie des Wortes "Gulasch" ist.

Ein türkischer Journalist hatte mir gesagt, dass dieses Wort gemeinsame Wurzeln mit dem türkischen hat, auf türkisch als "Kulaşı" sprich: [Kulaschı] zu übersetzen werde.

"Kul" heisst "Knecht, Diener,Sklave,Mensch" doch im Wörterbuch findet man als übersetzung auch "Janitschar".

"Aş" bedeutet Essen

Der Suffix "-ı" werwandelt das Wort in einen Substantiv.

Kulasi, "Dieneressen, Sklavenessen, Menschessen, Janitscharenessen"
Entweder war "Kulasi" essen für das Volk, oder essen für Soldaten, dass genauso gewesen sein muss, wie ein Gulasch.

?


also, du hast deine frage an macaren/magyaren gestellt, aber als bruder türke antworte ich:D

diese thread ist ech interressant..ich besitze auch einige ücher darüber, die ich nur eine kleine teil davon, hier erwähnt habe.

***

gulaschi kommmt (vielleicht) von GÜLBABA..der war eine dervisch der in macaristan/ungarn gelebt und eine dergah geöffnet hat.

er hat immer ash/essen an die arme leute verteillt...

Arpad
01.08.05, 21:36
Hallo Arpad und Magyar,

Ich war öfters in Ungarn und habe leider bemerkt, daß die Ungarn sehr wenig oder falsche Information und Vorurteile über Türken und Türkei haben. Daher dachte ich es wäre doch toll wenn man eine ungarische Internet Seite über Türkei, Menschen und die gemeinsamen Wurzel erstellen würde.
Ich würde gerne mitmachen und bin sicher viele würden da mithelfen.

was meint ihr?

selam Murat

Hallo Murat !

Ich gehörte auch zu den Ungebildeten und zu den Leuten mit
Vorurteilen. Jetzt könnt ihr mich steinigen...
Bis 1990 war kommunistischen Regime ein Tabu die ungarische
Frühgeschichte. Das Thema wurde nicht behandelt, es wurde
nur gesagt: wir sind Finnugoren.Von Kazarien , Onoguren usw.
habe ich nie etwas gehört. Das einzige was geprädigt wurde
in der Schule, waren die Vernichtungen durch die Osmanen.
Türken waren gleicher Massen das Feinbild, wie die Österreicher.
Den Abzug der Russen habe ich nicht mehr in Ungarn erlebt, weil
ich schon früher das Land verlassen habe.
Das einzige was man unter vorgehalter Hand gehört hat war,
unsere Sprache hört sich wie Türkisch an.

Vor 3 Jahren wollte ich in die Türkei und habe im Internet mal
die Sprache und Geschichte mal angeguckt. In der Türkei sprach
man mich auch als Verwandten an. Das hat mich stutzig gemacht
und begann nachzuforschen. Ich muss schon sagen, dass ich
geschockt war, als die ganze Information von Exil-Ungarischen
Verbänden (USA) gelesen habe. Inzwischen ist die Literatur
über altungarische Geschichte auch in Ungarn zugänglich.

Zu den Fakten: ungarische Sprache ist türkisch oder finnugorisch ?

Diese Entscheidung wurde nach dem bekannten Ugor-Török Háború
(Ugor-Türken Krieg) entschieden

(http://64.233.183.104/search?q=cache:J9EDbS-fWFcJ:www.enc.hu/1enciklopedia/fogalmi/nyelvtud/ugortorok.htm+t%C3%B6r%C3%B6k+ ugor+h%C3%A1bor%C3%BA&hl=de)

1869 war von Vambery und von anderen Wissenschaftlern die These
vertreten worden, dass Ungarisch eine Türksprache ist mit finnugorischen
Lehnworte.
Auf Bestelleng des österreichen Kaisers kamen Budenz und Hunsdorfer
nach Ungarn und besetzten die Ungarische Akademie der Wissenschaften.
Diese Deutschen, die nicht mal ungarisch sprachen, begründeten
die Finnugoristik und erklärten das die ungarische Sprache
finnugorisch ist mit türkischen Lehnworten.
Die Begründung ist, das eine Anzahl im Grundwortschatz, die älteren
Charakter haben soll, finnugorischer Herkunft ist.Somit alle spätern
Worte sind Lehnworte aus dem Türkischen.

Vambery und die Anderen wurden ausgeschaltet. Dieser "Krieg", der
kein richtiger Krieg war, sondern nur eine Ideologie !,hält Heute noch
an.
Angeblich ältere Ugor Worte sind : Viz= Wasser, Kez= Hand
aber die Anzahl würde ich persönlich kaum über 50 schätzen.
Zu den späteren türkischen lehnworten gehören:
Ata=apa, Ana= Anya, Kücük=Kicsik,Büyük= bö,biri=ember
usw. man sieht dass diese Worte auch zum Grundwortschatz
gehören müssen, da sie elementare Begriffe sind.
Außerdem die Anzahl der Turk Wörter wird von Experten mehr
als 2000 geschätzt. Man soll natürlich die alttürkischen Worte
dem Vergleich zu Grunde legen.

Es gibt Ungarn, die immer noch in dem Finnugor Mythos leben,
weil sie keine Zeitung, Bücher lesen oder keinen Internetanschluss
haben.
Den negativen Aspekt der osmanischen Besetzung kann man nicht
verschweigen, aber man kann auch nicht die positive Entwicklung
nach 1770 verschweigen, was einige immer noch versuchen zu tun.
In der Hauptsache geht es immer noch um die alten Ressantiment
der Österreicher und der Russen gegen allerlei Turks.
Die Ungarn sind die Opfer, deren Geschichte sollte verdreht werden,
sie sollten keine Turks sein. Bis in das 13. Jahrhundert wurden
alttürkische Völker in Ungarn angesiedelt. Landesregionen in
Ungarn, wie NRW oder Bayern, heissen bei uns z.B. Kis-Kun Megye
d.h. Landesregion "Klein Kumanien" oder Landesregion"Gross-Kumanien"
Auf der Landkarte ist östlich der Donau zu finden.So, wenn aber
ein Ungarn nicht
weiß wer die Kumanen sind, oder sagt ,dass die Ungarn mit
Türken nichts zu tun haben, der kennt sein eigenes Land nicht.
Die ungarische Sprache hat sich natürlich verändert auch in
der Aussprache. Früher haben wir "Gyula" (der Führer) noch
mit dschula gesprochen, heute spricht man als djula aus.

Arpad
01.08.05, 21:41
also, du hast deine frage an macaren/magyaren gestellt, aber als bruder türke antworte ich:D

diese thread ist ech interressant..ich besitze auch einige ücher darüber, die ich nur eine kleine teil davon, hier erwähnt habe.

***

gulaschi kommmt (vielleicht) von GÜLBABA..der war eine dervisch der in macaristan/ungarn gelebt und eine dergah geöffnet hat.

er hat immer ash/essen an die arme leute verteillt...

Hallo dertli4 !

Gulasch ist ungarisch ?? ich habe nachgesehen, es gibt keinen
Aufschluss über die Bedeutung. Gulasch haben die Kumanen
im 13. Jahrhundert mitgebracht, als Steppenspeise.
Gülbaba lebte im 16-17. Jahrhundert.

Arpad
01.08.05, 21:43
Szia, hogy vagy, liebe magyarischen Freunde?

Ich hatte während meines Studiums eine ungarische Kommilitonin, die bereits einige Monate mit ihrem Mann zusammen geschäftlich in Istanbul gelebt hat. Im Wohnheim hatte ich dann noch eine ganz nette ungarische Mitbewohnerin.

Ich hatte schon im Vorfeld dazu eine große Interesse an Ungarn, die dann durch die Gespräche mit ihnen größer geworden sind. Ich habe mir diesen hochintersaanten Thread bis Seite 13 durchgelesen, wollte dann aber endlich etwas dazu schreiben.

Wir hatten damasl sehr viele gemeinsame Wörter herausgefunden, einiges wurde hier ja bereits genannt.

Da bigt es noch auf deutsch "Löwe", ung. Araslan, türk. Arslan

"Schuh": ung. pabuc, türk. pabuc

"Kartoffel", ung und türk. "Kumpir"

in Ländlichen Gegenden sagt man zum Apfel auch heute noch "Alma", wie im ungarischen auch (Hier würde mich interessieren, was der Name der Hauptsadt von Kasachstan, Alma-Aty bedeutet)

Ich habe einen Apfel in meiner Tasche ist natürlich ein Spitzensatz. Es gibt eine andere asiatische Sprache Europas, nämlich Finnisch, das zwar nicht im Vokabular, sehr wohl aber grammatikalisch ähnlich mit dem Ungarischen ist. Im Finnischen hört sich der Satz mit dem Apfel auch sehr ähnlich an.

Als letztes wollte ich euch Magyaren fragen, was die Ethimologie des Wortes "Gulasch" ist.

Ein türkischer Journalist hatte mir gesagt, dass dieses Wort gemeinsame Wurzeln mit dem türkischen hat, auf türkisch als "Kulaşı" sprich: [Kulaschı] zu übersetzen werde.

"Kul" heisst "Knecht, Diener,Sklave,Mensch" doch im Wörterbuch findet man als übersetzung auch "Janitschar".

"Aş" bedeutet Essen

Der Suffix "-ı" werwandelt das Wort in einen Substantiv.

Kulasi, "Dieneressen, Sklavenessen, Menschessen, Janitscharenessen"
Entweder war "Kulasi" essen für das Volk, oder essen für Soldaten, dass genauso gewesen sein muss, wie ein Gulasch.

Könnt ihr so etwas ähnliches bestätigen?

Hallo Tralles!

es gibt nicht nur Löwen, sondern

Majom, Teve, hattyu(Schwan), Juh(Schaf),Kecske(Ziege) und etliches an gemeinsamen Tieren.

dertli4u
01.08.05, 22:26
Hallo dertli4 !

Gulasch ist ungarisch ?? ich habe nachgesehen, es gibt keinen
Aufschluss über die Bedeutung. Gulasch haben die Kumanen
im 13. Jahrhundert mitgebracht, als Steppenspeise.
Gülbaba lebte im 16-17. Jahrhundert.

ok..du hast recht..aber,die dervischen in Horasan, waren schon 12. bzw. 13 jahrhundert aktif..und gülbaba kommt von diese sufi orden.(ahmet yesevi dergahi)..vielleicht irgendwie zusammenhänge?

weil gül und ash(wir sagen auch gulash) irgendwie gleich...

aber sein name kommt von Gül=rose...

hier noch mehr daten in english

http://www.discoverturkey.com/english/yeni/osmanli/mimari/gulbaba.html

****

arpad

es gab 23.07 is 26.07, türkoloji konferenz in frankfurt/goethe üni..da waren auch zwei ungarische türkologen..habt ihr darüber was gehört..ich habe leider erst heute erfahren.

und goethe üniversität schliesst die türkoloji abteilung bald:mad:

Magyar
02.08.05, 00:01
Hallo Arpad und Magyar,

Ich war öfters in Ungarn und habe leider bemerkt, daß die Ungarn sehr wenig oder falsche Information und Vorurteile über Türken und Türkei haben. Daher dachte ich es wäre doch toll wenn man eine ungarische Internet Seite über Türkei, Menschen und die gemeinsamen Wurzel erstellen würde.
Ich würde gerne mitmachen und bin sicher viele würden da mithelfen.

was meint ihr?

selam Murat

Hallo Murat..! :)

Ich habe auch schon mal an eine gemeinsame, türkisch-ungarische Internet-Seite gedacht, welches die gemeinsamen Wurzeln zwischen den Türken und den Magyaren darlegt.

Die Seite müsste jedoch so gestaltet werden, daß sich die Site speziell mit der Ethnogenese, der ural-altaischen Sprache sowie der alttürkischen Völker befasst.

Meine persönliche Meinung:
Es gibt einfach zu viele unwissende Leute, sowohl auf türkischer als auch auf ungarischer Seite, die sich mit der Thematik zwischen Türken und Magyaren nicht richtig auskennen.

Es ist aber auch keine Dummheit der Menschen, sondern einfach nur Unwissenheit über die alttürkischen Verbindungen zwischen Türken und Magyaren.

Ich teile die Meinung meines Landmannes Àrpàd..!
Wenn manch ein Ungar zum Teil nicht mal die Kumanen ( Kipcàk / Kipcaklar ), die im ungarischen Volk aufgegangen sind kennt, kennt sein eigenes Volk nicht...!

Vieles ist im Laufe der Jahrhunderte verfälscht worden..!
Man wollte wohl sicherlich auch damals, nach der grössten Niederlage der Magyaren 955. n. Chr. ( Lechfeldschlacht bei Augsburg) wohl in Europa
kein " offizielles " Turkvolk haben...und schon gar kein Volk, dessen Ahnen die Hunnen sind..!

Desweiteren kamen im Laufe der letzten Jahrhunderte noch die osmanischen Kriege zwischen den Türken und Ungarn, den Habsburgern usw. hinzu, was natürlich bei vielen Leuten die Osmanen in Europa nicht gerade in einem positiven Bild erscheinen ließ.

Aber wie gesagt:
Auch in Ungarn gibt es noch einige unwissende Menschen, die teilweise nicht wissen, daß sie selbst alttürkisch-ugrischen Ursprungs sind.

Die Sprache der Magyaren soll, neben finno-ugrischen Elementen, wohl zu einem großen Teil aus dem alttürkisch-sabirischen ( Sabarlar ) entstanden sein. Viele vermuten auch sumerische Verbindungen und skythische Einflüsse,
was durchaus auch denkbar wäre, denn die Magyaren bestanden, wie auch bereits die Hunnen vor Ihnen, aus vielen ural-altaischen Stämmen.

Leider spreche ich selbst kein türkisch, aber ich würde gerne mal das im Topkapi in Istanbul aufbewahrte Werk " Tarihi Üngürüs " lesen, sofern es
evtl. eine deutsche oder ungarische Übersetzung geben sollte.

Tarihi Üngürüs beschreibt die Abstammung der Magyaren..!

Hier noch etwas ungarisch-türkisches zum Schluß:

Wir Ungarn sagen zu Türken: Török ( Einzahl ) oder Törökök ( Mehrzahl ).
Wenn man das ungarische " Törökök " in zwei Bereiche unterteilt, so ergibt sich: Török & Kök.

Im alttürkischen symbolisiert " Kök " ( soweit mir bekannt ) die Farbe Blau.
Wir Ungarn sagen noch heute zu der Farbe Blau in unserer ungarischen Sprache: " Kèk " , die Ableitung des alttürkischen " Kök " oder " Kök-Türk ".

Dies würde übersetzt bedeuten: Blaue Türken, oder die himmlischen Türken.
Aus Kök-Türk ( oguz-türkisch ) entstand später das " Gök-Türk " .

Somit symbolisiert das ungarische " Törökök " :
Blaue Türken oder himmlische Türken.

Gruß Magyar :)

KingTurek
02.08.05, 01:48
Etwas ungarisch-türkisches noch zum Schluß:
Wir Ungarn sagen zu Türken: Török ( Einzahl ) oder Törökök ( Mehrzahl ).
Wenn man das ungarische " Törökök " in zwei Bereiche unterteilt, so ergibt sich: Török & Kök.

Im alttürkischen symbolisiert " Kök " die Farbe Blau, im ungarischen heisst die farbe Blau: " Kèk " ...die Ableitung vom alttürkischen " Kök ".

Dies bedeutet: Blaue Türken, oder auch " die himmlischen Türken ".
Aus Kök-Türk ( oguz-türkisch ) entstand später das " Gök-Türk " .
Somit symbolisiert das ungarische " Törökök " , bzw. die Wörter
Török & Kök ins türkische übersetzt:

Blaue Türken oder himmlische Türken.

Gruß Magyar :)

wow, ist es nur bei den Türken so, das beim Plural -kök am Ende kommt oder auch bei anderen Völkern?

Magyar
02.08.05, 23:10
wow, ist es nur bei den Türken so, das beim Plural -kök am Ende kommt oder auch bei anderen Völkern?

Hallo @King Turek. :)

Das mehrzahlinge " Kök " am Ende sagen wir nur zu Türken, wie im nachfolgenden Beispiel des " Törökök " ( ungarisch: Türken ).

Ich habe Dir aber mal ein paar Beispiele aufgeführt, zum Vergleich:

Zu dem deutschen Volk sagen wir in Ungarn:
Nèmet ( Einzahl ) oder Németek ( Mehrzahl ).

Zu den Russen sagen wir:
Orosz ( Einzahl ) oder Oroszok ( Mehrzahl ).

Zu uns Ungarn sagen wir:
Magyar ( Einzahl ) oder Magyarok ( Mehrzahl ).

Zu Türken sagen wir:
Török ( Einzahl ) oder Törökök ( Mehrzahl ).

Zu den Italienern sagen wir:
Olasz ( Einzahl ) oder Olaszok ( Mehrzahl ).

Zu den Mongolen sagen wir:
Mongol ( Einzahl ) oder Mongolok ( Mehrzahl ).

Zu den ungarischen Kumanen ( Kipcak ) sagen wir:
Kun ( Einzahl ) oder Kunok ( Mehrzahl ).
--------------------------------------------------
Du siehst sicherlich, daß die ungarische Bedeutung für
Türken ( Törökök ) speziell ist und sich ganz anders
zusammensetzt. Nämlich aus Török & Kök.

Man könnte es auch anders ausdrücken:
Türke = Kök-Türk ( Nicht schlecht, oder..? ).
--------------------------------------------------

Gruß
@Magyar :)

Bátor
14.08.05, 20:23
Hallo @King Turek. :)

Das mehrzahlinge " Kök " am Ende sagen wir nur zu Türken, wie im nachfolgenden Beispiel des " Törökök " ( ungarisch: Türken ).

Ich habe Dir aber mal ein paar Beispiele aufgeführt, zum Vergleich:

Zu dem deutschen Volk sagen wir in Ungarn:
Nèmet ( Einzahl ) oder Németek ( Mehrzahl ).

Zu den Russen sagen wir:
Orosz ( Einzahl ) oder Oroszok ( Mehrzahl ).

Zu uns Ungarn sagen wir:
Magyar ( Einzahl ) oder Magyarok ( Mehrzahl ).

Zu Türken sagen wir:
Török ( Einzahl ) oder Törökök ( Mehrzahl ).

Zu den Italienern sagen wir:
Olasz ( Einzahl ) oder Olaszok ( Mehrzahl ).

Zu den Mongolen sagen wir:
Mongol ( Einzahl ) oder Mongolok ( Mehrzahl ).

Zu den ungarischen Kumanen ( Kipcak ) sagen wir:
Kun ( Einzahl ) oder Kunok ( Mehrzahl ).
--------------------------------------------------
Du siehst sicherlich, daß die ungarische Bedeutung für
Türken ( Törökök ) speziell ist und sich ganz anders
zusammensetzt. Nämlich aus Török & Kök.

Man könnte es auch anders ausdrücken:
Türke = Kök-Türk ( Nicht schlecht, oder..? ).
--------------------------------------------------

Gruß
@Magyar :)
@ Magyar, Arpad, Csikos

Naja, gerade wollte ich "kötekedni" in einem anderen Forum und
sehe ich das "kötek" bei Türken auch streiten, kämpfen heisst,
wie bei uns " kötek, köteks(z)enek"
Schon wieder wollte man mir etwas von diesem "finnugor Märchen"
etwas erzählen, ich glaube die Deutschen sind die größten
Geschichtsverdreher des Universums, noch vor den Russen.
Nathanael , ein angeblicher Ungar aus dem PF, der wohl verstehen
aber nicht ungarisch schreiben kann, erzählt viel misst und vor
allem präsentiert sich als Ungar. Der muss wohl ein Serbe sein, man soll
auf den acht geben.

DeLaHoya
14.08.05, 20:36
Wie ist denn hier der Stand der Dinge?

Den thread könnte man zu einem Artikel zusammenfassen und der TIC (www.turkcom.org (http://www.turkcom.org)) anbieten!

Wäre doch ein interessantes Thema!

KingTurek
14.08.05, 20:54
Hallo @King Turek. :)

Das mehrzahlinge " Kök " am Ende sagen wir nur zu Türken, wie im nachfolgenden Beispiel des " Törökök " ( ungarisch: Türken ).

Ich habe Dir aber mal ein paar Beispiele aufgeführt, zum Vergleich:
....

Du siehst sicherlich, daß die ungarische Bedeutung für
Türken ( Törökök ) speziell ist und sich ganz anders
zusammensetzt. Nämlich aus Török & Kök.

Man könnte es auch anders ausdrücken:
Türke = Kök-Türk ( Nicht schlecht, oder..? ).
--------------------------------------------------

Gruß
@Magyar :)

Danke Magyar. Ist ziemlich interessant dieser Thread. Ich stimme Delahoyas Vorschlag zu aus diesem Thread einen Artikel zu machen.

Gök Türk
14.08.05, 21:17
Danke Magyar. Ist ziemlich interessant dieser Thread. Ich stimme Delahoyas Vorschlag zu aus diesem Thread einen Artikel zu machen.

Ich auch!

@Magyar

Wurden die Türken von euch "Török" genannt, oder werden sie es immernoch?

Das ist meiner Meinung nach interessant, weil sich zum Beispiel die Kök-Türken selbst "Türük" bzw. "Török" genannt haben. Im Kök-Türkischen Alphabet sind die Buchstaben ü und ö gleich => ü=ö

Demnach würden die Magyaren heute noch einen mindestens 1500 Jahre alten Namen für die Türken verwenden, die von den Türkei-Türken selbst nicht einmal verwendet wird.

bigberta
14.08.05, 23:22
Diesen Thread verfolge ich mit Faszination. Ich habe jetzt angefangen, ihn von vorne zu lesen, muß aber zugeben, daß ich bislang nur die Hälfte verstanden habe. Das die Chasaren so eng mit den Ungarn verbunden waren und zum Teil in ihnen aufgegangen sind, fand ich interessant, mit den Chasaren habe ich mich nämlich mal beschäftigt, allerdings im Wesentlichen unter dem Aspekt, daß sie ja das Judentum angenommen haben.

Hier von mir zwei links, die evtl auch interessant sind:

http://www.khazaria.com/

und:

Center for the Study of Eurasian Nomads (http://www.csen.org/) ;)

Sir Victor
15.08.05, 13:16
Liebe Freunde, Wir haben im Jahr 1992 in Ankara "Turk Macar Dostluk Dernegi, die Turkische Ungarische Freunschafts Gesellschaft grunded. Unsere Mitglieder sind die Studenten oder Lehrkraefte, absolventen der Ungarischen Language der Universitaet Ankara.Es gibt natuerlich schoene Ungarische Maedchen, die mit det Tuerken Verheiratet sind. Fuer weitere information Bitte besuchen Sie"Turk Macar Dostluk Dernegi" in der http://www.macaristan.org oder meinen
http://members.virtualtourist.com/m/7d696/
Tosun saral

Sir Victor
15.08.05, 13:35
Wir Tuerken haben einen speciale Leidenschaft an Budapest. Wir nennen diese schoene Stadt "Zarte Budin" Unten finden Sie ein Lied von Gazi Asik Hasan, ein Tuerkischer militaer poet aus Tamesvar ueber der Verluss von Budin gegen habsburger im Jahre 1683 nach der zweiten Wien Belagerung. Diese Lied wurde zum ersten mal durch bekannte Ungarische Turkologe Dr. Ignac Kunos in Adakale Insel von einen Tuerken singend gehoerd und ins Satz geschriben. Original name des Liedes ist "Budin Tuerkuesue. Ich habe das Lied ins English uebersatzt.


Ne énekelj fülemüle

Ne énekelj fülemüle, tavasz lett,
Vidám hangú dalolásod megzebzett,
Rózsavársár idejére érkezett.
Elvette a német ékes Budánkat.

Forrásoknál fürdeni már nem lehet, A dzsámikban imádkozni sem lehet,
Pusztaság lett sog-sok nápes terület.
Elvette a német ékes Budankát.

Városunknak hosszú lett a bajárja,
Fö helyen áll Mehmed szultán szent háza,
Szent Kábához hasonlít a formája.
Elvette a német ékes Budánkat.

Lánya vagyok a vezérnek magának,
Szemefénye atyámnak és anyámnak.
Elvette a német ékes Budánkat.

Löportorony gyúlt ki s eszünk verztettük,
A szultáni dzsámik égtek felettünk,
Sok kisgyerek tüzbeveszett mellentünk.
Elvette a német ékes Budankát.

Végvárak közt mindig elsö volt Buda,
Vérrel volt a földje, köve átgyúrva,
Cserkesz zászlótartó a fö tanúja.
Elvette a német ékes Budánkat.

Három ágyú dörgött, ahogy lehetett,
Csütörtökre szinte minden odalett,
Pénteki nap volt, hogy Buda elesett.
Elvette a német ékes Budankát.

Das Lied in der Englische Sprache:

Legend of Budin

Don’t sing Nightingale, don’t sing, the summer returned to Spring
The laments of Nightingale pierced my breast
It is now the time buying and selling roses
Austrians captured our spoiled girl called Budapest.

Now muslims don’t washing for prayers by her fountains
Nobody is praying in her mosques
The inhabited all ruined
Austrians captured our spoiled girl called Budapest

The long market of Budapest
And The mosque of Sultan Ahmet at the centre.
Looks like the Kaba of Mecca
Austrians captured our spoiled girl called Budapest.

I am the daughter of Pasha of Budapest
I am the dearest two eyes of my parents
I am a lamp in a cage
Austrians captured our spoiled girl called Budapest

Suddenly the arsenal exploded we all surprised
All the mosques with six minarets burned and fired
All the young innocent children fell into fire.
Austrians captured our spoiled girl called Budapest.

Budapest is the capital of all Turkish Frontiers
All her stones and earth kreated with blood
The Banner- bearer the Circassian leads the Mythts
Austrians captured our spoiled girl called Budapest

From the South three guns shotted
It was thustday and solar eclipsed
On Friday Budapest falled
Austrians captured our spoiled girl called Budapest.

Bátor
15.08.05, 21:41
Liebe Freunde, Wir haben im Jahr 1992 in Ankara "Turk Macar Dostluk Dernegi, die Turkische Ungarische Freunschafts Gesellschaft grunded. Unsere Mitglieder sind die Studenten oder Lehrkraefte, absolventen der Ungarischen Language der Universitaet Ankara.Es gibt natuerlich schoene Ungarische Maedchen, die mit det Tuerken Verheiratet sind. Fuer weitere information Bitte besuchen Sie"Turk Macar Dostluk Dernegi" in der http://www.macaristan.org oder meinen
http://members.virtualtourist.com/m/7d696/
Tosun saral

Ja , die ungarischen Zeitungen haben berichtet, dass wegen den
Sparmassnahmen die Fakultäten mit seltenen Sprachen an der
Uni Ankara geschlossen werden. Wegen der guten und besonderen
Beziehung zwischen Ungarn und der Türkei verfügte die türkische
Regierung über den Fortbestand der Hungarologie.

Was anderes, wie sehen die Türken ihre sprachliche Beziehung
zu den Finnen, gibt es da Vergleiche ?

Bátor
15.08.05, 21:49
Wir Tuerken haben einen speciale Leidenschaft an Budapest. Wir nennen diese schoene Stadt "Zarte Budin" Unten finden Sie ein Lied von Gazi Asik Hasan, ein Tuerkischer militaer poet aus Tamesvar ueber der Verluss von Budin gegen habsburger im Jahre 1683 nach der zweiten Wien Belagerung. Diese Lied wurde zum ersten mal durch bekannte Ungarische Turkologe Dr. Ignac Kunos in Adakale Insel von einen Tuerken singend gehoerd und ins Satz geschriben. Original name des Liedes ist "Budin Tuerkuesue. Ich habe das Lied ins English uebersatzt.


Ne énekelj fülemüle

Ne énekelj fülemüle, tavasz lett,
Vidám hangú dalolásod megzebzett,
Rózsavársár idejére érkezett.
Elvette a német ékes Budánkat.

Forrásoknál fürdeni már nem lehet, A dzsámikban imádkozni sem lehet,
Pusztaság lett sog-sok nápes terület.
Elvette a német ékes Budankát.

Városunknak hosszú lett a bajárja,
Fö helyen áll Mehmed szultán szent háza,
Szent Kábához hasonlít a formája.
Elvette a német ékes Budánkat.

Lánya vagyok a vezérnek magának,
Szemefénye atyámnak és anyámnak.
Elvette a német ékes Budánkat.

Löportorony gyúlt ki s eszünk verztettük,
A szultáni dzsámik égtek felettünk,
Sok kisgyerek tüzbeveszett mellentünk.
Elvette a német ékes Budankát.

Végvárak közt mindig elsö volt Buda,
Vérrel volt a földje, köve átgyúrva,
Cserkesz zászlótartó a fö tanúja.
Elvette a német ékes Budánkat.

Három ágyú dörgött, ahogy lehetett,
Csütörtökre szinte minden odalett,
Pénteki nap volt, hogy Buda elesett.
Elvette a német ékes Budankát.

Das Lied in der Englische Sprache:

Legend of Budin

Don’t sing Nightingale, don’t sing, the summer returned to Spring
The laments of Nightingale pierced my breast
It is now the time buying and selling roses
Austrians captured our spoiled girl called Budapest.

Now muslims don’t washing for prayers by her fountains
Nobody is praying in her mosques
The inhabited all ruined
Austrians captured our spoiled girl called Budapest

The long market of Budapest
And The mosque of Sultan Ahmet at the centre.
Looks like the Kaba of Mecca
Austrians captured our spoiled girl called Budapest.

I am the daughter of Pasha of Budapest
I am the dearest two eyes of my parents
I am a lamp in a cage
Austrians captured our spoiled girl called Budapest

Suddenly the arsenal exploded we all surprised
All the mosques with six minarets burned and fired
All the young innocent children fell into fire.
Austrians captured our spoiled girl called Budapest.

Budapest is the capital of all Turkish Frontiers
All her stones and earth kreated with blood
The Banner- bearer the Circassian leads the Mythts
Austrians captured our spoiled girl called Budapest

From the South three guns shotted
It was thustday and solar eclipsed
On Friday Budapest falled
Austrians captured our spoiled girl called Budapest.

echt schönes Gedicht, die sogenannte blumenhafte türkische
Gedichtschreibung hat die ungarischen Lyre beeinflusst.
Viele Balkan Idioten schreiben aus blankem Hass, sie hätten
aus den osmanischen Zeiten nicht profitiert. Ob Kunst, Musik
und vor allem die Küche, ist doch vieles den Türken zu danken.

Die meisten Ungarn ehren die Alttürken, sicher werden wir das
Kreuz nicht gegen den Halbmond tauschen, aber das muss
von beiden Seiten akzeptiert werden, dann sind wir gute
Verwandte.

Sir Victor
16.08.05, 10:25
Kédves Bator, Du hast recht. Die Tuerkische poesi hat Ungarn und balkan sehr viel beeinflusst. Ich gebe hier nun 3 Verse von ein sehr langes Examplare von Ungarischer Held, Tuerkenkaempfer, Tuerkenfreund und Liriker BÁLİNT BALASSİ (1554 – Estergon 1594) Balint Balassi ist leider nicht viel bekannt in der Tuerkei.Balassi wurde waehrend der Belagerung Estergom durch den Tuerken gefallen. Moege Allah rest Ihm in Ruhe. Meine Liebe Freundin Edith Tasnadi hat ueber Balassi vieles geschrieben in der Zeitschrift "Tuerk Kueltuerue"
I. Valahányy Török bejt, kit magyar nyelvre forditottak
(Macar Diline çevrilen birkaç Türk Beyti)
I. Valahányy Török bejt, kit magyar nyelvre forditottak
(Macar Diline çevrilen birkaç Türk Beyti)

1. Âlem çiçeği derer ise birgüle değmez,
Sohbette gözel olmaziken bir pula değmez.

Ez széles világen mennyi virág vagyon,
mindaz sem ér egy rózsát,
Az oly vendégség is, kiben egy kegyes sincs,
mindaz nem ér egy bapkát,
Én is minden süznél, ki ez vilá

2. Bana geda deyenler, devletli hanom yok mıdur?
Yoksa ben âdem değil miyöm ya canom yok mıdur?

Ti kik szegénységet én szememre vettek,
Én hiszem azt tudjátok,
Hogy az vidám szemül s vékony szemüldökü
kegyes rabya nem vagyok,
S hogy ember sem vagyok, s lelkem is egy zsál
sincs talám azt alítjátok ?

3. Yine ebrulerin purmiş kemanı,
Atar gamzın oki, canım, nişanı,
Yoluna komışım ben cismi canı,
Sever dilber beni, ben dahi anı.

Esmét felvetette szemöldök íjébe
szép szemének idegét
Kiböl tüzes nyilat szüvembe ó bocsát,
Lövén mint föltett jegyét;
De bár vesszen fejem tudom, szeret engem,
Szintén mint én személyét.

Sir Victor
16.08.05, 10:44
echt schönes Gedicht, die sogenannte blumenhafte türkische
Gedichtschreibung hat die ungarischen Lyre beeinflusst.
Viele Balkan Idioten schreiben aus blankem Hass, sie hätten
aus den osmanischen Zeiten nicht profitiert. Ob Kunst, Musik
und vor allem die Küche, ist doch vieles den Türken zu danken.

Die meisten Ungarn ehren die Alttürken, sicher werden wir das
Kreuz nicht gegen den Halbmond tauschen, aber das muss
von beiden Seiten akzeptiert werden, dann sind wir gute
Verwandte.

Kedvés Bator, Niemand will das Kreuz gegen den Habmond tauschen.Alle fuer seine eigene. Wir wollen nur Verstaendigung, Kamaradschaft, Freundschaft, Verwandschaft. Ich bin leider keine Turco-Finno experte. Darum kann ich Deine Frage nicht antworten. Die Sprach Fakultetaen der Ankara Uni wurde nicht wegen Geldmangel sondern wegen "keine Studenten" geschlossen. Das gleiche probleme hatte auch Ungarische Fakultaet. Die Junge Absolventen hatten keine Moeglichkeit einen Job zu finden. Darum neue Studenten hatten keine Lust in der Ungarischen Fakultaet zustudieren. Jetzt Ungarn ist Frei un EU Land.Hat viele moechkeiten fuer kommerzielle Beziehungen. In der zukunft viele Ungarische Firmen werden in der Tuerkei kommen. Die Junge Tuerkische Hungorologen werden bei diesen Firmen arbeiten. Zu dieser Zeit Ungarische Regierung lade selten Tuerkische Studenten nach Ungarische Unis ein wegen geld mangel.

Bátor
16.08.05, 21:58
Kedvés Bator, Niemand will das Kreuz gegen den Habmond tauschen.Alle fuer seine eigene. Wir wollen nur Verstaendigung, Kamaradschaft, Freundschaft, Verwandschaft. Ich bin leider keine Turco-Finno experte. Darum kann ich Deine Frage nicht antworten. Die Sprach Fakultetaen der Ankara Uni wurde nicht wegen Geldmangel sondern wegen "keine Studenten" geschlossen. Das gleiche probleme hatte auch Ungarische Fakultaet. Die Junge Absolventen hatten keine Moeglichkeit einen Job zu finden. Darum neue Studenten hatten keine Lust in der Ungarischen Fakultaet zustudieren. Jetzt Ungarn ist Frei un EU Land.Hat viele moechkeiten fuer kommerzielle Beziehungen. In der zukunft viele Ungarische Firmen werden in der Tuerkei kommen. Die Junge Tuerkische Hungorologen werden bei diesen Firmen arbeiten. Zu dieser Zeit Ungarische Regierung lade selten Tuerkische Studenten nach Ungarische Unis ein wegen geld mangel.

Hallo Sir Victor !

Einerseits habe ich Verständnis für die jungen Menschen die
keine Hungarologie studieren wollen, weil die Marktchanchen
schlecht sind. Die Beschäftigung bei einer türkisch-ungarischen
Firma ist nur eine Zwangslösung. Auf der anderen Seite sehe
das Problem, wo wir dieses Forschungsfeld erneut den
"Anderen" überlassen, weil wir die politische Brisanz der Sache
nicht beachten
Ich möchte , wie schon oft meine Vorgänger darauf hinweisen
auf die Geschichte der ungarischen Sprache. Bis in die Mitte
des 19.Jahrhundert galt die ungarische Sprache als eine
Türksprache. Die erste Turkologie der Welt ist in Budapest
gegründet worden und Turkologen beschäftigten sich mit
der ungarischen Frühgeschichte. Vambery ist nur einer von
vielen Persönlichkeiten. Nach Niederwerfung des ungarischen
Volksaufstandes durch die Habsburger und Russen, begann
der Terror gegen das Volk. Deutsche wurden von den Habsburgern
kontrollierten Parlament bestellt um den Ungarn eine neue
Identität zu schaffen. Grund war ,dass die Ungarn sich ständig
mit den Türken verbündeten und nach dem Volksaufstand die
ganze Führung nach Tekirdag flüchtete.
Im ungarischen Parlament hat ein Herr Trefort (Deutscher),
laut Aufzeichnungen, erklärt die Ungarn brauchen andere
Verwandten als diese Türken. Das war die Geburtsstunde
der Finnugoristik. Die Turkologen mit Vambery(ging ins Exil
in die Türkei) wurden kaltgestellt. Viele Turkologen mussten
sich mit der Idee der Finnugor Herkunft einverstanden erklären,
sonst wurde Ihnen der Iehrauftrag entzogen.
Spitzfindige Deutsche haben festgestellt dass im Ural Gebiet
lebende ugrische Völker ca. 50 ähnliche Worte , wie im ungarischen
haben. Weil diese Worte als ältere eines Wortschatzes gehören sollten,
wurde ungarisch ugrisch, die das türkische später aufnahm.
Zu diesen älteren Worten gehört auch : An(y)a, Apa

Das die Ungarn nie in der Nachbarschaft dieser Völker gelebt haben,
dass hat diese Herren nicht gestört. Zwischen den Weltkriegen,
durch den aufkommenden Turanismus, wurde dieser ballast abgeworfen.
Nach der sowjetischen Besatzung griff man die altbewährte Methode
der Habsburger auf und wirden alle Kontakte Richtung Türkei abgeschnitten
Turkologie wurdde vergessen und oft geschlossen.
In den 80 Jahren, als die Reformbewegung aufkam, wurden
turkologische Fakultäten aus der Finnugoristik herausgelöst.
Recht komisch ,denn wie kann Turkologie aus der Finnugoristik
geboren werden, wenn sie miteinander nichts zu tun haben ?
Der Rest der Entwicklung ist bekannt, die Ergebnisse von Vamberis
Zeitgenossen, die ganzen Geschichtlichen Dokumente aus dem
frühen Mittelalter und die Genuntersuchungen beendeten die
finnugorische Machenschaft der Deutschen Betrüger.
Immer wider finde ich Webseiten, wie hier von einem Tschechen
vorgeführt, wo erzählt wird," das die Ungarn so lange unter den
Altürken gelebt haben, dass sie selber gedacht haben, sie wären
Türken."
Dabei wissen diese Idioten nicht mal, dass die " Ungarn " als
Begriff viel später nach der Landbesetzung angenommen wurde,
nach dem die Slawen und Germanen und so genannt haben.
Nich die Ungarn oder Madjyaren kamen nach Pannonien, sondern
ein Bündnis der türkischen und ugor Stämme.

Warum erzähle ich das?, weil wenn wir die Hungarologie oder
Turkologie den Deutschen und Slawen überlassen, kommen nur
Geschichtsfälschungen heraus. Ich behaupte, dass die Türkei
viel freier ist im Punkto der Forschung und Publikation, als die
Ungarn, die immer noch ständig auf kommunistische Elemente,
Russen , Slawen und Deutsche Rücksicht nehmen müssen.
Wenn man bei uns mit der türkischen identität kommt, wird man
schnell als Nationalist, Rassist abgestempelt.
Die sich neu entfaltende Besinnung auf alte Werte und alttürkische
Identität, wird von Slawen ,Juden und Deutschen sehr argwöhnisch
begleitet !!

Ich wünschte mir, dass sich mehr Studentenaustausch zwischen
unseren Ländern stattfinden und beide Sprachen den Schülern
näher gebracht werden, wenigstens in simpler Form.

Bátor

Magyar
16.08.05, 22:37
Wie ist denn hier der Stand der Dinge?

Den thread könnte man zu einem Artikel zusammenfassen und der TIC (www.turkcom.org (http://www.turkcom.org)) anbieten!

Wäre doch ein interessantes Thema!

Wäre sicherlich sehr interessant..! Vor allen Dingen, wenn man die Beiträge aller User miteinander vergleicht und ein Fazit zieht, kommen eindeutig die alttürkisch-ungarischen Ursprünge zum tragen.

Geschichte hin - Geschichte her..!

Aber solche Ähnlichkeiten wie z.B. Cebimden cok kücük elma var ( türkisch ) sowie das ungarische " Zsebemben sok kicsi alma van " ( In meiner Tasche habe ich viele kleine Äpfel ) kommen nicht von irgendwo her.

Da kann man die Geschichte noch so oft verfälschen: Wenn man einen gesunden Menschenverstand hat, wird man die Ähnlichkeiten und Gleichungen zwischen Turk und Magyar immer richtig deuten können.

Gruß @Magyar

Sir Victor
17.08.05, 13:00
Liebe Ungarische und Turkishe Freunde, Da unten finden Sie ein text von mir in der Tuerkischen Sprache uber Einfluss der Magyaren an Turkische Poesie.

Hazırlayan : İsmail Tosun Saral
Em.İş Bankası Müdürü
Türk-Macar Dostluk Derneği Yön.Kur. Sayman Üyesi

TÜRK ŞAİRLERE İLHAM VEREN MACARLAR

Osmanlı Türkleri Rumeli’ye geçtikten bir müddet sonra karşılarında daima Macarları buldular. Aslen Orta Asyalı ve Hun Türklerinin bir kolu olan Macarlar Türklere karşı büyük bir direniş gösterdiler. Takriben 1364 yılında başlayan Türk-Macar savaşları 150 yıllık büyük bir mücadeleden sonra Macarların Mohaç sahrasında yenilmesiyle noktalandı. Bunun sonucu olarak Macaristan 150 yıldan fazla Osmanlı İmparatorluğu idaresinde kaldı. Bu uzun süren birliktelik her iki ulus arasında köklü ve temel bir kültürün oluşmasını sağlamıştır. Bir çok Macar Osmanlı hizmetine girerek faydalı görevler yapmışlardır. Son olarak Cumhuriyet döneminde de Büyük Atatürk’ün istekleri doğrultusunda pek çok Macar bilim adamı genç Türkiye Cumhuriyetinin kurumlarının oluşmasına katkıda bulunmuşlardır.
Osmanlı Türkleri Macaristan sözcüğü yerine “Engürüs” sözcüğünü kullanmayı tercih etmişlerdir.
1300 ila 1500 yılları arasında yazılan manzumelerde “Macar”veya“Engürüs/Üngürüs”
sözcüklerine rastlamıyoruz. Daha ziyade “düşman” “kafir” gibi sözcüklerin kullanıldığını görüyoruz. Buna bir örnek olarak Hoca Sadettin Efendi’yi verebiliriz. Hoca Sadettin Efendi Tacü’t – Tevarih isimli eserinde Sırp Sındığı ve Kosova savaşlarını manzum olarak anlatırken rakip tarafı “düşman” olarak nitelendirmiştir. Bu da çok doğaldır. Çünkü rakip ordu sadece Macarlar’dan değil çeşitli milletlerin askerlerinden teşkil edilmiş bir “Haçlılar” Birliği idi.
Sûzî Çelebi Ulu Ban İstilaçoğlu Mihayil’in Türklere karşı seferini anlattığı manzum eserinde ilk defa “Ungurûs” sözcüğünü kullanan Osmanlı şairi olmuştur.

“Ki cem oldu çerîsi Ungurûsun
Dilir ü bihteri Eflâk ve Rûsun

Bu cem’un baş emiri vü re’isi
Kralın hâsı vü beglerbeğisi

Ulu Ban İstilaçoğlu Mihayil
Ki banlar hâk-i pâyin kıldı menzil

1491 yılında vefat eden Vardar Yeniceli Firdevsî-i Rumî; “Kutb-nâme” isimli eserinde Macarlardan çokça bahseden diğer bir Osmanlı Şairidir. Şair manzum eserinde Macarların kahramanlığını, merdliğini, aslan gibi, pehlevan yapılı askerler olduklarını övmeden edememiştir.
Bir cerî cem’ eyledi Şâh Üngürüs
Kim Ben Asfar iline sığmaz ulus

Her birisi şîr merd ü pehlevân
Tîg-zendi saf-şikendi nev-cevân

İkiyüz bin leşkeriyle ol la’in
Geldi âhir Tuna’ya irdi yakîn

Çün kenâr-ı Tuna’ya irdi ulus
Tutdı dağ u taşı halk-ı Üngürüs

Bu eserin diğer bir özelliği de Osmanlı Ordusundan Türk Ordusu diye bahsetmesidir.
Türke koma intikâmun algıl öç
Gönder altun Üngürüs etsün hurûç

Meyl edince sana Şâh-ı Üngürüs
Türke varmağa virür yüz bin ulus

Laşkerini cem idüb şâh Üngürüs
Kızıl Alma’dan çıkıp çaldırdı kûs

Eyyûbî ; Belgrad fethini anlattığı. “Menâkıb-ı Sultan Süleyman
(Risâle-i Padişâhnâme) isimli eserinde “Engürüs” sözcüğünü kullanan başka bir tarihçi şairdir.
“Gelüp askeri cümle Engürüs’ün
Sipenyâ’nun, Alaman’un Urus’un

Ki bir yerde sinüp oldılar ebsem
Tutılup dilleri kaldılar ebkem”

Tarihçi Kemal Paşazade “Tevarih-i Âli Osman” isimli büyük eserinin X. Cildinde o zaman bir Macar şehri olan Belgrad’ın Kanunî Sultan Süleyman tarafından fethediliş tarihini düşmüştür:
Feth-şud hışn- ı Belgrad ü cihan
Geşt ez-şâdî müzeyyen çün ‘arûs
Âmed în fâl’aceb târîh- i ov
Bad-feth bab-ı mülk-î üngürûs

Kemal Paşazade Mohaç Gazâsı ile ilgili beyanına şöyle başlamaktadır:

“Çekti leşger Engürûs üstüne sultanı
Kaynayup cûs eyledi deryâ-yı’ umman-ı gazâ”

Osmanlı Türk şiirinde ilk defa “Macar” sözcüğünü kullanan Evliya Çelebi’dir. Melek Ahmet Paşa ile Kırım Hanı Mehmet Giray Han tarafından Erdel Kralı Rakoci’nin mağlup edilmesi nedeniyle bu gazâ ile ilgili olarak düştüğü manzum tarihte:
“Hamden lillah bu gazâ oldu binatmışyedide
Bu fütûhâtı müyesser ide Mevlâ Girid’e
Devr-i Âdemden beri olmuş değildir bu gazâ
Seyf-i Muhammed çekildi Macar-ı Pelîde”

1823- 1849 yılları arasında yaşamış olan Büyük Macar Vatan Şairi Sándor Petöfi’nin “Talpra Magyar” (Ayağa Kalk Macar !) isimli Ulusal Türküsü bir çok Türk şairi etkilemiştir.
“Ayağa kalk Macar, yurttur seni çağıran
Vakit geldi, ya şimdi, yada hiçbir zaman”
Büyük Türk Vatan şairi Namık Kemalin “Vatan Şarkısı” da aynı şekilde başlamaktadır.
“Kalkın ey ehl-i vatan biz de şadan olalım
Din ü millet uğruna haydi kurban olalım
Şan günü bu gündür bu milletin aslanları
Çekelim kılıçları dökelim al kanları.”

Namık Kemal “Vatan Türküsü”nde de Petöfi’nin tesiri görülür.
“İşte adû karşıda, hazır silâh,
Arş, yiğitler, vatan imdadına !
Arş ileri, arş, bizimdir Felâh;
Arş, yiğitler, vatan imdadına.”

Büyük Âşık, diplomat, şair, devlet adamı Enis Behiç Koryürek (1892-1949)
1913 yılında Budapeşte başkonsolosluğunda görevli iken yazdığı “Sevgilim ve Kılıçım” isimli manzumesini Petöfi’den ilham alarak yazmıştır.

Büyük eğitimci ve şair Çoşkun Ertepınar yurdumuzda 1968-1980 yılları arasında süre gelen sağ-sol çatışmalarından duyduğu üzüntüyü “Vatan Şairi Şandor Petöfi İle Söyleşme”isimli şiirinde Petöfi’ye yakararak gidermeye çalışmıştır. Bu şiir 1973 yılında Máté Imre tarafından Macarca’ya çevrilmiştir.
“Atatürk’ü bile ters anlayanımız var
Şairimiz var bir kızıl telden çalar,
Şairimiz var yolunu şaşırana ağlar!
Bilir misin Petöfi
Yüz şu kadar yıl geçti henüz ölümünün üzerinden
Dâvâlıktan nasıl çıktı inandığın dâvâlar …
Acı haber Petöfi çok acı,
Hele senin vatanında
Vatan boyu devrildi hürriyet ağacı”

Büyük devlet ve siyaset adamı Şair Şinasi Özdenoğlu “Özgürlük Tek Sevgilim” ve “Özgürlük İçin Ölmek”, Bahri Ersoy “”Macar Işığı”, Çoşkun Zengin “”Biz Sana Oy Özgürlük” isimli şiirleriyle Petöfi’den ilham alan şairlerimizdir.

Niyazi Yıldırım Gençosmanoğlu, “Destanlar Burcu” isimli şiirinde Petöfi’ye seslenmektedir.

“Bir uğultu işitildi”...
Altaylar’dan, Tuna’dan, Karpatlar’dan...
Batı Roma üstüne mahmuzlanan atlardan...
Petöfi Seni dinliyorum.

Davranıp atılırken er meydanına :
“Ya Hürriyet, ya ölüm”, dediğin
Ve ilk kurşunu yediğin
Ânı dinliyorum.

Yirmialtı yaşında
Bir Moskof savaşında
Verdiğin canı dinliyorum.

Dayadım başımı kanlı göğsüne,
Irkınca soyluluk var yatışında...
Büyük yüreğinin son atışında
Ben, beni dinliyorum.

“Bir uğultu işitilir...” derinden...
Gök mü çöker, yer mi oynar yerinden?
Atillâ’dır bu.

Asya göklerinden
Hun’u dinliyorum.
Sonra yüzyıllarca süren, bir koşu...”
Macar ovasında gök nal sesleri...
Vurur Süleyman kösleri...
Dağılıp kara sisleri,
Petöfi:
Derin dinliyorum.

Bu gamlı gönlümün bir gözü sende;
Öbürü doğacak bir kutlu günde
Ve Ankara Kalesi’nin önünde
Tanrı Dağları’ndan kopacak
Ünü bekliyorum !

Türk Şairlere ilham veren diğer bir Macar şairi de Attila József’tir. Onun bir çok şiirini Türkçe’ye kazandıran Sayın Kemal Özer ona karşı hayranlığını ”Budapeşteli Tanıklar” başlıklı makalesinde şu cümlelerle ifade etmektedir:
“Şiirleriyle topluca karşılaştığımda bir kıvılcım gibi kavramıştı beni. Yaralı bir kıvılcım gibi. Okuyanın etini dağlayan, alnında yakıcı bir soluk gezdiren. Gümütünü ararken, kalıba sığmaz yazgısını bir daha düşündüm. Kime sorduksa başka bir yana yolladı bizi. Herkesin başka bir Attila József’i vardı sanki.Başucunda karanfilleri eksik edilmeyen”
Kemal Özer bu duygular içinde “Ararken” isimli şiirini kaleme almıştır.
Metin Demirtaş “Attila Jozsef’le Tanışma”,
Ahmet Oktay “Attila Jozsef”,
Behçet Aysan “Attila Jozsef’i Okurken”
başlıklı şiirleri yazan diğer şairlerimizdir.

Günümüzün diğer bir büyük şairi olan sayın Ataol Behranoğlu “Aşk İki Kişiliktir” isimli şiir kitabında yer verdiği “Attila Jozsef’in Şehrinde bir Köprüden Tuna’ya Bakmak” isimli uzun şiirinde “cebinde bir günlük Macaristan vizesi” ile tek amacının Attila Jozsef’in şehrine gelmek, onun havasın teneffüs etmek olduğunu söylüyor.

Güzel Macar kızları da şairlerimize ilham kaynağı olmuştur.
1791’de Avusturya ile yapılan Ziştovi anlaşmasının 13. maddesi gereğince Viyana’ya Orta Elçi olarak gönderilen Ebûbekir Râtib Efendi o zamanlar Avusturya toprağı olan Macaristan’da büyük bir yakınlık görür. 5 Şubat 1792 günü Macaristan’ın ilk başşehri olan Prestburg’da katıldığı bir balo nedeniyle Macar kızlarının zerafeti ve güzelliğini anlata anlata bitiremez.
“Bu encümen-i rûh-fezâmedhe sezâdır
Dilberleri makbûl- i tıbâ- ı zurefâdır
San’atları hep işve ile nâz u nezâket
Âdetleri uşşâkına hep mihr ü vefâdır
Hânendeleri gerçi değil Rûm’a müşâbih
Sâzendeleri nağme ile başka edâdır
Raks itmededir hûbları el ele virmiş
Bu sâate rakkâs- ı felek gıbta-nümâdır.

Enis Behiç Koryürek Budapeşte’de görevli iken güzel komşu kızına tutulmuş ve Türk şiirinin en güzel aşk şiiri örneklerinden biri olan Budapeşte fantezisi “Anahtar”,ve ”Busenin Sesi” isimli manzumeleri yazmıştır.
Milli Şair Mehmet Emin Yurdakul Birinci Dünya Savaşı içinde ziyaret ettiği Budapeşte’den dönüşünde “Macar Kızına” şöyle seslenmektedir:

“Ey güzel kız, Sen benim hemşireme benziyorsun;
Onun gibi bülbül sesleriyle şakıyor, ormanın.
Burada bir ak güvercin edasıyla geziyorsun;
Onun gibi vuruyor, Tuna’lara gümüş aksin”

Macar ulusunun büyük sevdalısı, Türk-Macar Dostluk Derneği’nin kurucusu Prof. Dr. Vecdet Erkun’da Budapeşte’de öğrenim gördüğü yıllarda 1937 de “Denizlerden mavi, Göklerden derin” gözleri olan İlonka’ya tutulan Türklerden biridir. Bu nedenle “İlonka” ve “Peşte’de Öpüşmek” isimli şiirleri yazmıştır.
“Şimdi ben;
Bir yanda kalp yarası
Özlem yarası bir yanda
Karanlık Budapeşte sokaklarında
Olmasan da yanımda
Resmine baka baka
Yaşıyorum seninle
Güzel İlonka
Macaristan sağ ola!”
Üstad Şinasi Özdenoğlu 1956’da Macaristan’ın uğradığı kanlı işgal ve soykırım günlerinde, suskun dünyanın gözleri önünde, kahraman Macar halkının verdiği onurlu özgürlük savaşının çoşkusuyla, vatanı için canı feda eden bayan doktor Martha’nın anısına “Macar Rapsodisi”ni ve “Bir Macar Kemanında” isimli ölümsüz şiirleri yazmıştır. Sayın Özdenoğlu bu şiirleri ile Almanya’nın Münih şehrinde merkezi bulunan “Macar Özgürlük Savaşı Şair ve Yazarları- Nemzetör’ün uluslar arası ödülünü kazanmıştır.

1956 Macar Ayaklanması birçok Türk şairi etkilemiştir.

Hüseyin Nihal Atsız; “Macar İhtilalcileri” ” Kardeş Kahraman Macarlar”,
Attila İlhan; “Birinci Keman””Hürriyet ve İstiklal Benim Karakterimdir”
Vecdet Erkun; “İnsan Trajedisi”
Ümit Yaşar Oğuzcan; “Birinci Ajans Bülteni”
Ceyhun Atuf Kansu; “Macar Demircisi”, “Macar Hasadı”, Yanık Hava”
Ayhan İnal; “Macarlara Ağıt”
Sezai Karakoç; Kan İçinde Güneş”
Arif Nihat Asya; “Budapeşte’de Sokak Muharebeleri”, “Macaristan”, “
Osman Nuri Sezer; “Macaristan İhtilali 1956”
isimli şiirleri yazmışlardır.
Ayrıca Tevfik A. Tanyolaç “Kimin Günahı Yoksa” isimli şiirinin yer aldığı şiir kitabının bütün gelirini Macar Kızılhaç’ına bağışlamıştır.
Kıymetli şair ve büyük eğitimci Sayın Çoşkun Ertepınar’ın “Güzel Dünya” isimli şiir kitabı içinde yer alan “Macar Türküsü” Türkiye sınırlarını aşmış, Macarların yaralı kalbinde yer etmiştir. Bunun içindir ki, kendilerine; Nemzetör grubu tarafından gümüş “Hürriyet Madalyası ve beratı” verilmiştir.
“Yeşil ovalarımız kadar yeşildi yüreyimiz
Başımız dağlardan yüce..
Ve özgürlük uğrunaydı her şeyimiz,
Üstümüze nasıl çöktü
O kızıl bulut,
O kapkara gece,
Bilemedik !”

Türk Macar ilişkileri üzerine daha bir çok şey yazılabilir. Niyetim bir kapı açarak yeni konuların ortaya çıkmasını sağlamaktır.
Dilerim ki öyle olsun !

Bátor
17.08.05, 17:36
Kédves Bator, Du hast recht. Ich unterschreibe unter deinen text. Aber ıch will noch was addieren. Nicht nur kommunisten, Oesterreicher, oder Russen, Auch die Katholische Kirche will nicht dass die Ungarn ein Turkisches Volk sei.
Dagegen Protestand und judische Ungarn waren immer fur Tuerken. Darum haben viele Akademiker unter einfluss der Katkolische Kirche in der Habsburger Zeit die Idee akzeptierten dass Ungarn ein Finno-Ugor Volk sei. Diese katholische Akademiker wolten statt orientalischen muslimischen Turkischen Verwandschaft an Christliche Finnen vorziehen.

Hallo Sir Victor !

Natürlich hast Du recht, wenn du die katholische Kirche als gegner
der "Türk-Herkunft " siehst. Adererseits, waren es oft die Mönche
im Mittelalter, die die Spuren der Ungarn suchten.
Erwähnenswert ist der Mönch Julianus aus dem frühen 13. Jahrhundert,
bevor noch die Mongolen über Ungarn hergefallen sind. Er besuchte
in Bashkirien im Auftrage des Königs Bela, noch die dort lebenden
Stämme. Der Hofschreiber des Kumanen Königs (Kunlaszlo) ist
ebenfalls Mönch (Anonymus), der beschreibt das ungarische Volk aus kumanischer Sicht, also pro türkisch. Im Mittelalter war der Einfluss
Roms nicht besonders stark, man muss wissen dass gerade der
Cumanen König mehrfach exkommuniziert wurde, weil er sich weigerte
gegen die heidnischen Kumanen vorzugehen.
Die katholische Kirche hat erst mit der habsburger Unterdrückung
an Macht gewonnen. Die Machenschaften der Kirche sind hinlänglich
bekannt, ihr ist zu danken das sämtliche Runenschriften verbrannt
worden sind. Die protestantische Kirche, ich sage hier "ungarische Art"
(Zentrum Debrecen) , hat mehr Einfluss bei den Szeklern gehabt.
Man vertritt die These, das die Landnehmenden Stämme auch
verschiedene Religionen mit sich brachten. Es gab also kein
richtiges Heidentum. In Khasarien war das Christentum bereits
bekannt, deshalb vertritt man die Ansicht, das wir unsere Art
der Maria Verehrung aus dem Osten mitgebracht haben.
Neben Christen waren Manihäer und Moslems mit dabei.
Der König Aba Samuel , 12. Jahrhundert, gehörte zu (Kabar)
Khasarischen Geschlecht und war der Schwager von Istvan des 1.
Er war wohl konvertierter Moslem (lt. Islam. hu), ich glaube eher,
dass er konvertierter Jude war.
Der Schamanismus war in Ungarn im ganzen Mittelalter sehr
verbreitet, trotz Katholizismus.
Das Judentum in der Zeit Vamberys war tatsächlich an der Seite
der Türkenpartei. Leider , wegen dem Holocoust wird jegliche
Art nationaler Bewusstsein mit Argwohn begleitet. Wenn das
Judentum heute die Türkei unterstützt, können wir an
Beispiel Ungarns nicht das gleiche feststellen. Es wäre schön,
wenn sie wieder solche Forscher wie Vambery hervorbringen
könnten.

Magyar
17.08.05, 19:38
Ich habe heute einen sehr interessanten Artikel über die Magyaren
und die Lechfeldschlacht 955. n. Chr. gelesen, welches die Stämme
der Magyaren ( Ungarn ) beschreibt. ;)

Ich stelle dabei immer wieder fest, dass meine Aussagen wie auch
meine These zur Herkunft und Abstammung der Magyaren, sowie
auch die Aussagen meiner ungarischen Landsleute sehr identisch
sind und im Großen und Ganzen zweifellos übereinstimmen.

In dem Artikel werden auch die turksprachigen Gruppen erwähnt, die mit den Ungarn im engen Verbund waren und große Teile von Ihnen im heutigen Volk der Magyaren aufgegangen sind.

Hier der Artikel: ( „ Aus Karfunkel, einer mittelalterlichen Zeitschrift „ ).
****************************** ********************
Das Karpatenbecken zur Zeit der Lechfeldkampagne ( 953-955 n. Chr ).
****************************** ********************
Ursprünglich formierte sich der ungarische Stämmebund im heutigen
Baschkirien. Er umfasste die sieben Stämme der „ weissen Ungarn „ ,
die Magyaren, Nyèk, Kürt-Gyarmat, Tarjàn ( Tarkan ), Jenö, Kèr und
Keszi.

Auf ihren Wanderungen Richtung Westen stießen noch andere Volksteile zu ihnen:

Kaukasische, sarmatische und turksprachige Gruppen wie Tschetschenen, Barselt, Sabiren, Schag, Saka, Ladàny und noch andere wurden zu den drei Kabar oder Ör-Stämmen zusammengefasst.

Diese wurden als „ schwarze Ungarn „ bezeichnet, ebenso alanische Stämme und die im Karpatenbecken vorgefundenen Szekler, Awaren und Bulgaren.

All diesen Ethnien war eine halbnomadische Lebensweise Lebensweise als Reiterkrieger zu eigen.

Sie konnten somit in das Bodun, dem Stämmebund integriert werden.

Dies galt nicht für die Slawen in den gebirgigen, bewaldeten Randgebieten des Karpatenbeckens. Daher galten diese als abgabepflichtige Untertanen.

Die Oberschicht des Staates bestand aus dem Kha-Khan und seinen sieben Vezèr. Der Kha-Khan und die drei Elteber gehörten dem Turul-Clan an, den Nachkommen des Landnehmers Àrpàd;

Der Gyula und der Harka waren Nachkommen des Tudun / Tètèny. Dazu kamen noch die Vezèr aus den Familien des Huba und Ond, die in der rituellen Schlachtordnung die Flügel des Heeres der „ weissen Ungarn " befehligten.

In der Rangordnung folgten die Bö / Bey als Führer der Had, dann die
Tàltos ( Schamanen ) und die Regös ( Barden ).

Die freie Kriegerschicht wurde Jobbàgy genannt, das Gemeinvolk wie z.B. Bauern, Hirten, Handwerker, Fischer hiessen Insèg und die Sklaven Üheg.

Das Reich ( EL ) setzte sich aus den Uruszàg des Kha-Khan und der Vezèr zusammen.

Das Uruszàg des Kha-Khan befand sich in Zentral-Ungarn beiderseits der Donau, das Harkanat in West-Ungarn, das Gyulat in Siebenbürgen.

Das Geschlecht Huba residierte in der kleinen Tiefebene um das heutige Györ und Komàrom, die Familie des Ond an der Theiß im Raum Szeged und Csongràd.

Die Herzögtümer der Elteber hießen " Nitra " ( Slowakei ) - " Bihar " im nord-östlichen Ungarn und der Karpato-Ukraine und Karasu, das heutige Banat in Serbien und Rumänien.

Das ungarische Kerngebiet schützte das Gyepü, ein System aus Verhauen, Akazien-und Brombeerhecken sowie Erdwällen, die Holz-Erde Burgen, Wehrdörfer und natürliche Hindernisse ( Berge, Sümpfe, Flüsse ) miteinander verbanden.

Westlich des Gyepü erstreckte sich als Puffer eine entvölkerte Grenzeinöde bis zur Enns. Die Ostgrenze deckten ein Bündnis mit dem Steppenvolk der Petschenegen ( ungarisch: Besenyö ) und eine Linie von Vorposten in den heutigen Staaten Polen, Ukraine, Moldawien und Rumänien.

Im Norden und Süden befanden sich tributpflichtige slawische
Fürstentümer. Und zwar Mähren und Kleinpolen ( um Krakau )
bzw. Slawonien.

****************************** *********************
Die Magyaren: ( Lechfeldschlacht 955 n. Chr / militärische Ordnung )
Ein weiterer Auszug aus der Zeitschrift „ Karfunkel „ / August 2005.
****************************** *********************
Die taktische Standarteinheit beim alt-ungarischen Heer wurde „ Had „
genannt. Gleichzeitig bedeutet „ Had „ auch Sippe / Stammesteil und
das von ihnen bewohnte Territorium.

Das Had unterstand einem Bö / Bey und gliederte sich in vier
Hundertschaften. Bei kleineren Feldzügen im Feindesland bewachte eine Hundertschaft das Lager mit der Beute und den Gefangenen, währen die übrigen drei im Umland operierten.

Mehrere „ Had „ bildeten einen „Sereg“.

Der typische Jobbàgy ( Krieger ) war mit einem Reflexbogen bewaffnet, dessen Pfeile auf 50 m ein Kettenhemd durchschlugen und als Sperrfeuer noch auf 200 m beträchtlichen Schaden anrichteten.

Den Köcher trug der Krieger am Gürtel, einige verfügten darüber hinaus über einen Wurfspeer als Sekundär-Fernwaffe.

Die Reiter machten den Gegner mit „ hit-and-run „ – Attacken mürbe und gingen erst dann zum Nahkampf über.

Dabei setzten sie dann Säbel, Balta ( Streitaxt ) oder Fokosch, eine leichte, langstielige Kombination aus Axt und Spitzhacke ein.

Für den Notfall steckte ein Messer im Stiefelschaft, hin und wieder kam
auch noch die Wurfschlinge zum Einsatz.

Als leichter Kavallerist schützte sich der Jobbàgy mit einer Mütze aus Filz oder Fell sowie einen leichten Lederharnisch. Nur Vezèr ( Führer ) trugen Helme.

Ansonsten kleideten sich alle in einer Art Kaftan, mittelweite Hosen und
kurze Stiefel. Zur Ausrüstung zählten unter anderem auch eine Tasche mit einem U-förmigem Zierblech ( ungar. Tarsoly ) und eine Feldflasche.

Um den Rücken Ihres Pferdes vor Wundscheuern durch den hölzernen Sattel zu schützen, legten die Ungarn rohe Fleischstreifen unter die Satteldecke.

Als Hauptsaison für die Feldzüge galten der Sommer, wenn das Vieh auf
den heimischen Weiden graste und der Winter, da der Frost Flüsse und
Sümpfe in bequeme Straßen verwandelte.

Bei langen Feldzügen schlugen die „ Schereg “ ihr Hauptquartier gerne in den Burgen verbündeter europäischer Fürsten auf. Ihre Schlagkraft verdankten die Ungarn ihrer Beweglichkeit ( jeder führte mindestens ein Reservepferd mit sich), der Feindaufklärung und brutaler Disziplin.

Im Zivilleben ließ sich der Jobbàgy nicht herumkommandieren, doch im
Krieg durften ihn seine Vorgesetzten peitschen und sogar hinrichten.


Gruß @Magyar :)

Bátor
17.08.05, 22:04
Kédves Bator, Es kann Sein dass di Moenche ueber Ungarish-Tuerkische verwandschat sich bemuehten. Aber ich meine die Kirche zwischen 1444 bis 1900.

Ich wäre kein Ungar, wenn ich nicht immer die zwei Seiten einer Medaille
sehen würde. Einerseits hat die Kirche unsere Werte vernichtet, auf
der anderen Seite hat die Aufnahme des Christentums (durch Rom)
ermöglicht, das die Ungarn als einziges asiatisches Volk im
Mitteleuropa überleben konnten. Dieser Dualismus wird durch alle
Ungarn vertreten ! Zwar hat Istvan der 1. seine ganze Familie
töten lassen (er wurde von der Kirche heilig gesprochen), aber
er gründete den Ungarischen Staat im Jahre 1000 mit Hilfe von
Rom, zum trotz des deutschen Kaisers. Rom garantierte dem jungen
Staat unversehrtheit und schützte damit gegen die deutsche
Expansion. Nach dem die Ungarn auf dem Lechfeld geschlagen
wurden, drohte ihnen das gleiche Schicksal wie den Hunnen und
den Awaren. Nur mit Hilfe von Rom gelang es zu überleben.
Die folgenden Jahre waren ein taktieren zwischen Erhalt der
alten Werte und Durchsetzung der römischen Wünsche.
Ich glaube, dass die Ungarn Überlebungskünstler sind, daher
nannte man unseren Kommunismus als "Gulasch Kommunismus"
weil dieser ein verhältnismäßig mildere Art der Diktatur hatte.
Gegen die Kirche können wir keine Politik machen, aber wir
können die Kirche von unser Eigenart überzeugen und
Freiräume schaffen. In Ungarn gibt es jetzt mehrere private
Universitäten, die in kirchlicher Hand sind und gerade an
diesen Schulen wird offen über Frühgeschichte diskutiert.
Diese Zeit ist noch eine vorislamische Zeit, dürfte für die
Kirche keine Probleme bedeuten.

Sir Victor
17.08.05, 22:05
Liebe Freunde, Ueber Ursprung der Ungarn sagte der bekannte Ungarische Akademiker Lazlo Rasony dass, Tuerken den Vater und Finnen die Mutter der Magyaran sei.(Tuerk Kueltuerue, s.6 Ankara 1983) In den alten Geschiechtsbuecher der Bizanz, Iran und Araben es wurde immer die magyaren als Tuerken genannt. Ein sehr wichtige Beispiel ist heute in den national Museum in Budapest exhibiert wird. Das ist eine Krone. Als Géza Koenig der Ungarn (927-997) wurde, convertierte er sein Volk ins Christanity. Darum presentierte der Emperor der Bizantium Ihm im Jahre 990 einen Krone als ein Geschenk. Auf diesem Krone gibt ein Satz wie folgt: "Ki Ovtis Despotis Pistüs Kralis Tuerkiyas" Das heisst auf deutch " An den Koenig den Tuerken" Tatsaechlich das ist eine sehr interassente Beweiss. Die Bizantiner nannten das Land der Magyaran "Tuerkiya" wie heutige "Tuerkiye" Im 990 die Selcukische Turken waren noch nicht in Anatolia.

Sir Victor
18.08.05, 11:16
Im 990 die Selcukische Turken waren noch nicht in Anatolia.

Ja, richtig..!
Die heutigen Türkei-Türken sind Nachkommen der Seldschuken ( Oguz )
und die Magyaren entstammen aus dem Ugor & Onogur-Verband. Wobei die Onoguren natürlich genauso zu den alten Turkstämmen zählen.

@Magyar[/QUOTE]
Kédves Magyar, der bekannte Turkolog Armin Vambery schriebt die folgende saetze in seinem Buch ueber Uiguren." Fuer uns die Magyaren das Wort "Uigur" hat eine seht wichtige bedeutung. Die Russen nannten die Voelker als "Ugor" die nicht Slawen sind und weit in Oestliche Rusland leben. Das Russisches Word "Ugor" wurde "Unger/Ungar" in der Deutsch. Das Wort "Ugor" umfasste alle Voelker der Ural-Altai Gruppe."
Lazlo Rasonyi sagte in seinem Buch "Magyaren und Tuerken, Budapest, 1944, s.4 " Die magyaren kamen sirca im Jahr 460 aus Ihrem urheimat die im Sueden der Ural Gebirge befinded und nach Kuban Fluss etlang. Die kamen mit der Union der staemme die "Onugur" heissen (Meine note: Die westliche Litaranten nennen "Onugur" als "On-Oguz") Das Wort "Onogur" wurde bis jetz durch den magyaren als eine Wertvolle Erinnerung/Andenken bewaren /beibehalten"

Sir Victor
18.08.05, 11:38
Meine Lieben Freunde Bator und Magyar, Ich arbeite seit 3 jahren uber Guel Baba. Bis jetzt habe 10 akademische Artikeln uber Guel baba veroeffentlicht. Meine Arbeiten dauern noch. Nach der bericht der Evliya Celebi ein anderer Bektaschi Derwisch der Guerz Ilyas/Gerz Ilyas/Gürz ilyas heisst, lebte in Budin und auf dem Saint Géllert berg begaraben. Gürz Ilyas ist nicht viel bekannt in der Tuerkei. Ich will der erste sein ein Artikel ueber Ihm zu schreiben. Dagegen in Bosnien ist sehr bekannt. Waehrend meine Forschungen ich finde die folgende Artikel von Prof. Dr. Marcus Koehbach in der Südost-Forschungen No:37, 1978, S. 130-144
Gellérthegy-Gerz Ilyas Tepesi. Ein Berg und sein Heiliger,
http://www.phil.uni-erlangen.de/~p1ges/zfhm/sof1.html - 113k
Diese Zeitschrift ist nicht in der Tuerkei im Biblioteken befindlich. Wenn Sie ein Photokopie von dieser Artikel an meine privat adresse per Post schichen würden, werde ich sehr dankbar. Darum koennte ein dunkle seite einer Tuerke ins Licht kommen.
Mit Freundlichen Grüssen
Tosun Saral
Adresse: Atac Sokak No: 37/18, 06410 Kizilay/Ankara

Bátor
18.08.05, 21:52
@ Sir Victor, ich werde mal nachsehen ob ich etwas bekommen kann

@Magyar, schau mal in dieses Forum
von 5127 bis 5132 in English, wie viele Magyars gab es denn ??
http://forum.origo.hu/forum?act=show&fid=81175&page=1&order=&hiview=0

Die Zitate sind aus sowjetischen Quellen, wäre schön diese zu bekommen.

Magyar
18.08.05, 23:48
@Magyar, schau mal in dieses Forum
von 5127 bis 5132 in English, wie viele Magyars gab es denn ??
http://forum.origo.hu/forum?act=show&fid=81175&page=1&order=&hiview=0

Die Zitate sind aus sowjetischen Quellen, wäre schön diese zu bekommen.[/QUOTE]
****************************** **********************
Üdvözlek, Bàtor..! :)

Egy nagyon szèp fòrum, köszönöm. Szerintem ez is a legnagyobb baj, hogy a magyarsàg, valamint a magyar nèpsèg egy olyan òriàsi keverèk, hogy most màr nagyon nehèz a magyar genetikàt 100 % - ban megtudni.

Csak szerintem az bisztos, hogy a magyar nèpsèg nagyobkènt török-törzsekböl ( Hun-Avar-Ugor-Onogur-Szabir-Turk ) szàrmazhat le.

A magyar nyelv nagyon " törökössen" hangzik, ha valaki èrt hozzà.

Csak nem a mostani ogùz-török-nyelvre.
Mert a anatol-törökök ogùzok leszàrmazadtai, ès nem turk-onogùr.

Ez miatt nyelv-külömbsègek is voltak a törökök köszt.
Az ugor-magyarok az onogur-törökökkel voltak össze-keveredvel. Te hogy nèzed..?

Sajnos, mèg mindig van anyi szamàr, aki a magyarsàgbòl inkàbb szeretne egy szlàv nèpsèget fejleszteni.

Csak a magyar-östörtènet egy màs nyelvet beszèl..! ;)

****************************** *********************
Gebe Dir Recht, Bàtor..!

Es wäre sehr schön, diese sowjetischen Quellen zu bekommen. Oder zumindest eine Umwandlung oder Übersetzung ins Deutsche, so daß es auch von anderen hier im Forum werden kann. Das wäre der Idealfall, zweifellos.

@Magyar :)

Arpad
19.08.05, 15:52
@ Sir Victor, ich werde mal nachsehen ob ich etwas bekommen kann

@Magyar, schau mal in dieses Forum
von 5127 bis 5132 in English, wie viele Magyars gab es denn ??
http://forum.origo.hu/forum?act=show&fid=81175&page=1&order=&hiview=0

Die Zitate sind aus sowjetischen Quellen, wäre schön diese zu bekommen.




Tut mir schreichlich leid, dass ich nicht die zeit habe schreiben zu können,
aber ich lese jeden Tag fleißig dass Forum (beruflich voll gefordert)

trotzdem ist der belinkte Artikel brisant:


Origin of Türks and Tatars

Moscow
Publishing house "Insan"

2002

BBK 63.3 (2?-6?)
094

Published by the decision of the Bureau
of the Humanities Branch of AN RT

Editor: Doctor of Historical Sciences, Professor Ya.S.Sharapov
Reviewers: Doctor of Philosophy, Professor R.Kh.Bariev
Doctor of Historical Sciences, Professor D.K.Sabirov

Work performed per research plan of NIOKR RT

The first part of this book attempts to reveal the most ancient ethnic roots Türkic-speaking tribes and
peoples: Subars, Sumers, Kangars, Horasmians, Parthians, Sogdians, Arians, Tocharians-Taurians,
Kusans, Sakas-Scythians, Sarmatians, Etrusks, Onogurs, Alans-Ases, Huns-Süns, etc. Only generally
are mentioned the relatively well addressed in other works the ethnic roots of the Türks of the of
authentic Turkic states period. That part of the book can be useful for reconstruction of the ethnic
history not only of the Bulgaro-Tatarians, but also of theothers Türkic-speaking peoples.

23. Etymology, semantics and functions of the ethnonym Madjgar > Magyar .

Research of this question has a special value for Türkology, for an erroneous opinion has ensconced
that the Magyar s, recorded in the historical sources of the Middle Ages, were ostensibly from the
very beginning Finno-Ugro-speaking, that the Arabian travelers wrote ostensibly incorrectly that
Magyar s spoke a Türkic language. This notion always led the scientists to inadequate ethno-genetic
research of both the Hungarians, and the Türks.

About all these questions in the traditional Türkology and Finno-Ugrology many start from the point of
view, according to which the ethnonym Magyar designated from the very beginning the
Finno-Ugro-speaking ancestors of Hungarians, later a part of Magyars ostensibly Türkicized and
began to be called by the ethnonym Mishar. Originally this opinion was expressed in 1849 by
S.Defremeri. He was the first who subjected to the analysis the records of the Arabo-Persian travelers
about Al-Madjgaria and Madjgars, whom he at once attributed to the Finno-Ugro-speaking Hungarians,
for he even had no idea about the existence of the Türkic-speaking Majgars. S.Defremeri's point of
view is unconditionally accepted by both Türkologists and Finno-Ugrologists. Even B.N.Zahoder, who
specifically studied this question and made a compendium of data about Madjars and Al-Madjgaria, on
this subject repeats the information of S.Defremeri, and further on this point of view becomes an
axiom about Magyars [Zahoder B.N., 1967, 47-58; Tolstov S.P., 1929, 158; Kuftin B.A., 1929, 139;
Kuzeev R.G., 1974, 127, etc.]. A Polish scientist T.Levitsky, further developing this concept, comes to
a conclusion that not only the Madjgars, but also Bashgirds, Ungars, Türks, Savarts and others
carrying ethnonyms derivative of them, were originally Finno-Ugro-speaking Magyars [Levitsky ?.,
1978, 56].

Recognizing that the Türkic-speaking Madjgars (Mishars) arose from Türkization of the former
Finno-Ugro-speaking Magyars, both in the Türkology and Finno-Ugrology is building up an opinion
about the existence, until the 9th century AD, of the Big Hungary in those regions where lived
Türkic-speaking Madjgars and Bashkirs, also including there the territories of other Türkic-speaking
peoples, including almost all Ural-Itil region, Northern Caucasus, the basins of Oka-Sura, Oka-Don.
Believing in the true existence of the Great and Big Hungary in the above regions, the Tatar
archeologists A.Kh.Halikov and E.A.Halikova found the "Hungarian" burial places in the territory of
Tatarstan [Halikova E.A., Halikov A.H., 1981], thus "proving" the presence of the Big Hungary also in
the Middle Itil region. Actually, the presence of similar burial places in Hungary and in the Middle Itil
region should not surprise anybody, for till the Middle Ages here and there, lived Huns and Kumans,
and Ürmat tribes, and Alans.

In the presence of the Big Hungary supporters' opinion, after the major part of the
Hungarian-Magyars left from that Hungary, the remaining population Tatarised under the influence of
the newcoming Tatars and the Türkic-speaking Madjgars appeared as a result. If this point of view
agreed with the reality, there would be no contradictions as follows.

First, if in the Middle Itil region and in Northern Caucasus (i.e. in so-called Great Hungary) the
Madjgars were Hungarians, at least some historical source would have noted their
Hungarian-linguality. But these do not exist. All the sources unanimously note their Türkic-linguality.
The supporters of the Magyaro-Hungarian theory try to escape from this contradiction by charging the
Arabo-Persian travelers with ignorance of the Türkic and Finno-Ugric languages which ostensibly
created the confusion. But it is known the information of the Arabo-Persian travelers is marked by
reliability and absolute accuracy, therefore there should not be any talk about a mess. Our task is to
not correct the historical sources, but to try to study and understand them correctly.
Secondly, if the Madjgars were Hungarians, this ethnonym should not sound as Madjgar but as
Madiyar. Madjgar is the ancient name of the Türkic-speaking Mishars.

Thirdly, if the Madjgars were originally Hungarians and Türkicized only later, the language of the
Türkic-speaking Mishars would preserved the Hungarian words, but these do not exist. Hence, the
Madjgars from the very beginning were Türkic-speaking, they were not formed by Türkicizing of the
Hungarians.

Fourthly, if in the Ural-Itil region and in the Northern Caucasus was a Big Hungary, if there lived
Hungarian-speaking Madjgars, in that territory would exist the Hungarian toponymy. But these also do
not exist.

Hence, the described in the Arabo-Persian sources Madjgars were from the very beginning
Türkic-speaking as the Arabo-Persian travelers confidently wrote about it.

This conclusion is also supported by the analysis of the ethnonyms Madjgar and the Hungar. The
Finno-Ugric scientists came to a conclusion that "both names (Magyar, Hungar) themselves are the
words of the Türkic origin; these terms the Hungarians received from those Türkic-speaking tribes
that gave them their Türkic anthropological shade. The Hungar comes from the variation Ungar, its
more ancient form is hungar < hunugor.

The term Magyar can be etymologized as a name of a Türkic tribe (compare majar, the name of the
Uzbek tribe; mador, the name of a clan in the Kamasins, Kachins, Sayan Tatars tribe ) [Gordeev F.I.,
1971, 316-317].
"The names: Modor, Madyr, Mader, Matar, Magyar, Madjar, Mazhar are the variations of the same
Türkic ethnonym widely spread during the time of the Türkic Kaganates", remarks G.P.Samaev in his
special research [Samaev G.P., 1987, 170-171].

The etymology of the ethnonym Madjgar > Mishar leads us to a conclusion that Mishary are the
descendants of the Akadirs (Agathyrs) and Akatsyrs, all these ethnonyms have the same translation
"Forest People" or "people with a tree totem".

How could form the Hungarians - Magyars?

In the basin of the Danube river the Hungarians live for a long time intermixed with Madjgars
(Mishars). The last with time adopt the language of the Hungarians, but succeeded in transferring to
them their ethnonym, and they, in turn, change it in their own way: Madjgar > Magyar. Alongside with
this ethnonym in relation to the Hungarians the other peoples also started applying the name Hunugr,
for in their composition were many Huns and Ugrs (Ugor is also originally a Türkic ethnonym). From
here for the Magyars was arisen an exoethnonym Hungar. When these Finno-Ugro-speaking people
settled in Pannonia, they lived together with the Türkic-speaking Ases-Alans, Komans, Huns and
Madjgars, who then assimilated among the Magyars. Apparently, therefore a part of the Hungarians
for a long time considered themselves to be Türks [Shestakov P.D., 1877, 16].

Thus, ethnonyms Magyar and Hungar historically go back to the most ancient Türkic names.
Described by the Arabo-Persian scientist-travelers Madjgars were Türkic-speaking, and they had no
relation to the Hungarians. There was no Great Hungary in the Ural-Itil and Northern Caucasus region,
there lived the Türks-Majdgars, the ancestors of the modern Mishars, the descendants of the ancient
Akatsyrs.

Ich bin zwar dem englischen sehr schwach mächtig, aber ich verstehe so,
dass es sich um zwei Gruppen handelt :
1.Madiyar> Magyar . finnugor
2.Madjgar > Mishar türkisch

die Verschmeltung der Ugor und der ältesten der Alttürken Mischar?
ergibt die heutigen Magyaren. Das wollen wogl die Sowjets festgestellt
haben. Ehrlich gesagt mir ist es zu kompliziert. Wichtig ist aber
die Feststellung der Russen, dass man die arabischen Quellen nicht
unterschätzen soll. Wir leben heute in einer schrecklichen Zeit, wo
die arabischen Errungenschaften nicht mehr gesehen werden.
Tatsache ist, dass die arabischen Quellen historisch ausserordentlich
als verlässlich gelten, im gegensatz zu alt-russischen oder zu byzantinischen.
Die Araber haben die Turks, also die Ungarn oder Madjaren, als türkisch
sprechendes Volk beschrieben, das noch eine andere Sprache spricht,
das im Dialekt aber sehr abweicht.

Die Frage ist heute nicht, die türk-ugrische Herkunft zu klären, sondern,
welche einzelne türkische Stämme waren beteiligt und wo finden wir
heute deren Spuren.
,

Arpad
19.08.05, 16:14
Sir Victor!

Ich finde die türkische Lyrik wunderschön, Balassa war ein Vertreter
dieser Art. Wir haben ein riesige Quelle des "Terebess" Verlagshauses,
das sämtliche türkisch/alttürkische Quellen , auch Literatur liefert
http://66.249.93.104/search?q=cache:AOtqofuD6b8J:ww w.terebess.hu/keletkultinfo/balassib.html+t%C3%B6r%C3%B6k+ k%C3%B6lt%C3%A9szet&hl=de

weitere
http://66.249.93.104/search?q=cache:AzvZYKCNbpoJ:ww w.terebess.hu/keletkultinfo/torok/horozdzsu.html+t%C3%B6r%C3%B6k +k%C3%B6lt%C3%A9szet&hl=de

Alevitische Gedichte habe ich auch gerne gelesen, ein netter User
Namens " Ali Sadik" hat im Frühjahr im PF schöne Übersetzungen
geschrieben, leider ist er verstummt.

Sir Victor
20.08.05, 09:23
Kédves Arpad, Ich weiss von Terebess.Leider ich kann kein Ungarische Sprache. Aber mein haertz spricht Ungarisch. Ich weiss dass es eine schande fur mich als grunder Turkische-Ungarische Freundschafts Gesellschaft ist. Hier ist noch eine Balint Lirik fur seinem Liebling Julia.
Sensiz bu dünya bana gerekmez sevgilim,
Sağ ol, canım, sen ki yanımdasın şimdi !

Dertli yüreğimin neşesi, gönlümün tatlı özlemi,
Bütün mutluluklar seninledir, sensiz tanrının bereketi !

Şahane hazinem, güzel kokulu kırmızı gülüm,
Tatlı şebboyum, çok yaşa güzel Juliam !

Gönlümün ışığı sende doğdu, karakaşlı tatlı yarim,
İki gözümün aydınlığı çok yaşa sen, ümidim benim !

Aşkından yüreğim yanmış, canım yalnız seni ister,
Gönlüm, canım, aşkım benim, selam sana, sultanım !

Juliamı bulduğumda, sevincimle böyle selamladım,
Diz çöktüm, baş eğdim, o ise yalnızca gülümsedi.

Hogy Juliára talála,
igy köszöne neki :
Az török "Gerekmez dünya sensüz" nótájára

Ez világ sen kell már nekem nálad nélkül, szép szerelmem,
Ki állasz most én mellettem. Egészséggel ! édes lelkem.

Én bus szivem vidámsága, lelkem édes kévánsága,
Te vegy minden boldogsága, veled Isten áldomása.

Én drágalátos palotóm, jó illatu piros rózsám,
Gyönyerö szép kis violám, éll sokáig szép Juliám !

Feltámada napom fénye, szemüldek feket széne,
Két szenem világes fénye, éll, életem reménye !

Szerelmedben meggyultszüvem csak tégedet ohajt lelkem,
Én szüvem, lelkem, szerelmem, idvez légy én fejedelmem !

Juliámra hogy taláték, örömömben igy köszönék,
Térdet fejet neki hajték, kin ö csak elmosolyedék.

Ben seyrana gider iken

Bugünlerde ben seyrana giderken iki dilber karşımdan geçti.
Biri dedi : “Bak, delikanlı, hangimiz daha güzel, o mu yoksa ben mi ? “

Yanıtladım : “Bunu ben çözemiyeceğim, ben suç işlemem,
Gözümde ikinizde güzelsiniz, yanıt vermek istemem.

Sizin gözleriniz kara, gögüslerinde ikişer portakal,
Zatınız güzel, sözleriniz tatlı.”

Sözü gene o aldı : “Söyle, hangimizi alırdın,
Doğru söyle ama, hangimiz için daha fazla para verirdin ?”

“İşte, sizlere güzellikleriniz hakkında kısa, gerçek cevap :
En güzeli, memesinde beni olan : daha küçük olandır.“

Egyy török ének : "Ben seyrana gider iken"

Minap mulatni mentemben jöve két kegyes elömben.
Egyik mondá: “Hallad legény, melyikünk szebb, ez-e vagy én ?”

Felelém : “ez szót nem fejtem, vétekben én nem leledzem,
Nem akarok megfelelnem, mind szépnek tetszetek nekem.

Nektek szemetek fekete, két – két narancs kebletekben,
Vattok szépek személytekben, édesek beszédetekben.”

Mondá ismeg : “Kérelk téged, melyinket vennéd inkább meg ?
Melyinkért adnád több pénzed ? mondd igazán feleleted”.

“De imhol nektet az igaz, szépségtekrül rövid válasz,
Szömölcsöt visel mellyén az ; az ki legszebb, kisebbik az.”

Magyar
20.08.05, 11:34
Kédves Arpad, Ich weiss von Terebess.Leider ich kann kein Ungarische Sprache. Aber mein haertz spricht Ungarisch. Ich weiss dass es eine schande fur mich als grunder Turkische-Ungarische Freundschafts Gesellschaft ist. ”

@Sir Victor. :)

Es ist absolut keine Schande, wenn Du kein Ungarisch sprichst..! Wir Ungarn können in der Regel ja auch kein oguz-türkisch, so daß wir natürlich genauso vor dem gleichen Problem stehen, daß wir türkische Sätze nicht lesen bzw. ins Ungarische übersetzen können, obwohl es noch sehr viele einzelne türkische Worte im ungarischen gibt.

Aber darauf kommt es auch gar nicht an..!
Mir hat mal ein guter Freund ( Türke ) in diesem Forum gesagt, daß es ein Bezeichnung im Türkischen gibt, die sehr vieles miteinander verbindet. Ganz gleich, welche Sprache man spricht:

Die Bezeichnung lautete: " Can Ceker ( das Blut zieht ) ". Ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben. Wer hätte sich denn noch vor hunderten von Jahren denken können, daß sich heute die Macar und Türk wieder so gut miteinander verstehen. Auch wenn das damalige osmanische Reich in ständigen Kämpfen mit den Ungarn und anderen Balkanländern verwickelt war und Macaristan ca. 150 Jahre unter osmanischer Herrschaft stand.

Trotzdem:
Noch heute stehen in Ungarn alte türkische Minarette aus der Osmanenzeit,
noch heute gibt es ( insbesondere in Budapest ) alte türkische Bäder und auch Gül-Baba`s Grab ( Vater der Rosen ) wird in Ungarn sehr gepflegt und ist bis heute erhalten.

Die Osmanen hatten damals viel Leid nach Europa gebracht, aber ich denke, daß wenn man damals gewusst hätte, daß die Magyaren die Nachfahren der alten Skythen, Hunnen-Awaren-Onoguren usw. waren, hätte der Verlauf auf dem Balkan vielleicht einen ganz anderen Weg genommen und Macaristan wäre vielleicht nicht von den Osmanen attackiert und zeitweilig besetzt worden.

Die Magyaren waren im 9. und 10. Jahrh. n. Chr. ein sehr kampfstarkes und asiatisches Reitervolk gewesen, nur wurden später nach dem Mongoleneinfall 1241 von Batu-Khan am Fluss Sajò ( Nord-Ost Ungarn ) große Teile Ungarns entvölkert. An dieser Schlacht 1241 gegen die Mongolen nahmen Magyaren und auch die Kumanen ( Kipcak ) teil, die bei den Magyaren die Elite bildeten.

Nur waren die Magyaren & Kumanen leider zahlenmäßig gegen Batu-Khan unterlegen, zum zweiten herrschte ( wiedermal ) Uneinigkeit zwischen den ungarischen Fürsten und drittens gerieten die Magyaren am Sajò-Fluß in einen bösen Hinterhalt, so daß man diese Schlacht damals blutig und bitter als Verloren hinnehmen musste.

Heute sieht man die Ungarn in Europa als kleines Land, mit einer Fläche von rund 93.000 km2 und ca. 10 Mio. Einwohnern. Aber es gibt noch sehr viele Ungarn ausserhalb des Landes. Über zwei Mio. Magyaren gibt es noch in Rumänien ( Szekler + Csàngò ) , in der Slowakei, in Nord-Serbien, im Banat, in der Karpat-Ukraine usw. Desweiteren noch viele Ungarn in anderen Ländern dieser Erde.

Wenn man jedoch auf die Ursprünge und all die alttürkisch-ugrischen Völker und Verbindungen zurückgeht und man überlegt, aus wie vielen verschieden Nationen und Völkern ( ugor + türk ) die Magyaren entstammen, so ist dies in meinen Augen schon faszinierend.

Skythen, Sabiren, Onoguren, Kara-Hun ( Hunnen ), Awaren, Hunno-Bulgaren, Kumanen ( Kipcak ), Petschenegen ( ungar. Besenyö ), Kabaren ( Hazar ), Szekler, die Csàngò`s im heutigen Rumänien...und...und...und..!

Und zum Großteil haben all diese Völker und Stämme alttürkische Wurzeln, mit ugrischen ( Ugor ) Einflüssen.

Macaristan ( Ungarn ) entstammt aus einem sehr großen Mischvolk, welches zum Großteil aus alttürkischen + ugrischen Stämmen hervorgegangen ist.

Wie schon Ihre Ahnen, die Kara-Hun ( schwarzen Hunnen ) , sind auch die Magyaren als deren Nachfahren aus einem riesigen Mischvolk entstanden,
in denen auch die im Karpatenbecken verblieben Awaren aufgegangen sind.
Nicht umsonst sind die alten Traditionen noch lange bei den Ungarn erhalten geblieben, genauso wie die alte Waffen und Kampfkunst aus hunnischer Zeit.

Reflexbogen - Balta ( Axt ) - Fokosch ( Axt mit langem Stiel ), Krummsäbel, Morgenstern ( ungarisch: Buzogàny ) das traditionelle Messer in den Stiefeln der Ungarn ( eine alte, hunnische Tradition ), die Bestattungen der alten Reiterkrieger und Fürsten, samt Pferd usw.

Dies alles finde ich persönlich und aus geschichtlicher Sicht sehr interessant, da Hunnen wie auch Türken und Magyaren denselben Ursprung haben.

Sie waren zu den damaligen, gegebenen Verhältnissen große Reiterkrieger mit ural-altaiischem Ursprung, auch wenn ich heute schon froh darüber bin, daß man sich in Europa ( auch mit anderen Völkern ) wieder friedlich gegenüber steht, denn es war schon ein sehr trauriges Kapitel damaliger Zeit, welches auch viel Leid und Elend über andere Völker mit sich brachte.



Gruß @Magyar :)

Sir Victor
20.08.05, 12:19
@Sir Victor. :)

Es ist absolut keine Schande, wenn Du kein Ungarisch sprichst..! Wir Ungarn können in der Regel ja auch kein oguz-türkisch, so daß wir natürlich genauso vor dem gleichen Problem stehen, daß wir türkische Sätze nicht lesen bzw. ins Ungarische übersetzen können, obwohl es noch sehr viele einzelne türkische Worte im ungarischen gibt.

Aber darauf kommt es auch gar nicht an..!
Mir hat mal ein guter Freund ( Türke ) in diesem Forum gesagt, daß es ein Bezeichnung im Türkischen gibt, die sehr vieles miteinander verbindet. Ganz gleich, welche Sprache man spricht:

Die Bezeichnung lautete: " Can Ceker ( das Blut zieht ) ". Ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben. Wer hätte sich denn noch vor hunderten von Jahren denken können, daß sich heute die Macar und Türk wieder so gut miteinander verstehen. Auch wenn das damalige osmanische Reich in ständigen Kämpfen mit den Ungarn und anderen Balkanländern verwickelt war und Macaristan ca. 150 Jahre unter osmanischer Herrschaft stand.

Trotzdem:
Noch heute stehen in Ungarn alte türkische Minarette aus der Osmanenzeit,
noch heute gibt es ( insbesondere in Budapest ) alte türkische Bäder und auch Gül-Baba`s Grab ( Vater der Rosen ) wird in Ungarn sehr gepflegt und ist bis heute erhalten.

Die Osmanen hatten damals viel Leid nach Europa gebracht, aber ich denke, daß wenn man damals gewusst hätte, daß die Magyaren die Nachfahren der alten Skythen, Hunnen-Awaren-Onoguren usw. waren, hätte der Verlauf auf dem Balkan vielleicht einen ganz anderen Weg genommen und Macaristan wäre vielleicht nicht von den Osmanen attackiert und zeitweilig besetzt worden.

Die Magyaren waren im 9. und 10. Jahrh. n. Chr. ein sehr kampfstarkes und asiatisches Reitervolk gewesen, nur wurden später nach dem Mongoleneinfall 1241 von Batu-Khan am Fluss Sajò ( Nord-Ost Ungarn ) große Teile Ungarns entvölkert. An dieser Schlacht 1241 gegen die Mongolen nahmen Magyaren und auch die Kumanen ( Kipcak ) teil, die bei den Magyaren die Elite bildeten.

Nur waren die Magyaren & Kumanen leider zahlenmäßig gegen Batu-Khan unterlegen, zum zweiten herrschte ( wiedermal ) Uneinigkeit zwischen den ungarischen Fürsten und drittens gerieten die Magyaren am Sajò-Fluß in einen bösen Hinterhalt, so daß man diese Schlacht damals blutig und bitter als Verloren hinnehmen musste.

Heute sieht man die Ungarn in Europa als kleines Land, mit einer Fläche von rund 93.000 km2 und ca. 10 Mio. Einwohnern. Aber es gibt noch sehr viele Ungarn ausserhalb des Landes. Über zwei Mio. Magyaren gibt es noch in Rumänien ( Szekler + Csàngò ) , in der Slowakei, in Nord-Serbien, im Banat, in der Karpat-Ukraine usw. Desweiteren noch viele Ungarn in anderen Ländern dieser Erde.

Wenn man jedoch auf die Ursprünge und all die alttürkisch-ugrischen Völker und Verbindungen zurückgeht und man überlegt, aus wie vielen verschieden Nationen und Völkern ( ugor + türk ) die Magyaren entstammen, so ist dies in meinen Augen schon faszinierend.

Skythen, Sabiren, Onoguren, Kara-Hun ( Hunnen ), Awaren, Hunno-Bulgaren, Kumanen ( Kipcak ), Petschenegen ( ungar. Besenyö ), Kabaren ( Hazar ), Szekler, die Csàngò`s im heutigen Rumänien...und...und...und..!

Und zum Großteil haben all diese Völker und Stämme alttürkische Wurzeln, mit ugrischen ( Ugor ) Einflüssen.

Macaristan ( Ungarn ) entstammt aus einem sehr großen Mischvolk, welches zum Großteil aus alttürkischen + ugrischen Stämmen hervorgegangen ist.

Wie schon Ihre Ahnen, die Kara-Hun ( schwarzen Hunnen ) , sind auch die Magyaren als deren Nachfahren aus einem riesigen Mischvolk entstanden,
in denen auch die im Karpatenbecken verblieben Awaren aufgegangen sind.
Nicht umsonst sind die alten Traditionen noch lange bei den Ungarn erhalten geblieben, genauso wie die alte Waffen und Kampfkunst aus hunnischer Zeit.

Reflexbogen - Balta ( Axt ) - Fokosch ( Axt mit langem Stiel ), Krummsäbel, Morgenstern ( ungarisch: Buzogàny ) das traditionelle Messer in den Stiefeln der Ungarn ( eine alte, hunnische Tradition ), die Bestattungen der alten Reiterkrieger und Fürsten, samt Pferd usw.

Dies alles finde ich persönlich und aus geschichtlicher Sicht schon sehr interessant, da Hunnen wie auch die Türken und Magyaren denselben Ursprung haben.

Sie waren zu den damaligen gegebenen Verhältnissen große Reiterkrieger mit alttürkisch / ural-altaiischem Ursprung, auch wenn ich heute froh darüber bin, daß man sich in Europa friedlich gegenüber steht, denn es war schon ein sehr trauriges Kapitel der damaligen Zeit, welches sehr viel Leid und Elend über die anderen Völkern mit sich brachte.

Gruß @Magyar :)
"Can ceker" kann auch " das Herzt zieht" bedeuten wie mein Wort "mein Hetzt spricht Ungarisch" Da unten findest Du 2 Poesi von meinem sehr alten Freund Prof. Dr. Vecdet Erkun, der wor dem Krieg im Budapest Studiert hat und ein Ehren madallion der Ungarischen Repuplich fur Freunscaft bezizt.
İnsan Trajedisi (x)

- Amerika Birleşik Devletlerinde yaşayan oğlum Muhittin Erkun’a -

Oğlum bir ülke var bilir misin ?
Orta Avrupa’da, halkı Asya’dan göç etmiş
Bin yıl önce, bizim gibi
Bin yıl kimlikli
Belki !
Orası Macar diyarıdır
Halkı asırların kahramanıdır.
Ama bakarsan yakın geçmişe
Bir takım davetsizler bile, bil
Bu halka kurtarıldınız diyerek
Senaryolar yaptılar.
Ağlarını attılar
Vaadlerde bulundular, bulundular,
Çok halt ettiler, vaadlerini unuttular.
Daha sonra devam etti trajedi.
Biz “asil ayıyız” diyerek (xx)
Peyda oldu bir tuhaf galipler ekibi
Güzel ovalara, şehirlere serildiler
Bağırdılar, haykırdılar ülkeyi kurtardık diye...
Oğlum bak hele !
Sonra neler geldi başlara.
Çalıştırdılar yaralı halkı inşaatlarda, yollarda
Gecede, gündüzde, kışta, karda
Kendi ülkesinde esir gibi...
Böylece yenildi içildi.
Sonuçta kurtarış ziyafeti
Oldu kurtarış afeti.
Nihayet asiller çekildi
Trajedi bitti....
Macaristan’da bir has hürriyet var şimdi.
Türkiye Cumhuriyeti gibi
Bilesin orası yine
Hoşgörülü sevecenler ülkesidir.
Sıcak yaklaşım vardır her canda
İnan ki sevdikçe seveceksin sonuçta
Yaşarsan güzel Macaristan’da
06.02.1996


(x) İnsan Trajedisi (Az Ember Tragediaja) adlı Madach’ın eseri ile ilgili
değildir.
(xx) “Asil ayı” terimi bir Macar gazetesinde çıkan ve bu şiire konu olan
makaleden alınmıştır.

- Az Amerikai Egyesült Államokban élö fiamnak, Muhittin Erkunnak -

Az Ember Tragédiáya (x)

Van egy ország, tudod – e fiam ?
Kösép-Európában, népe Ázsiából vándorolt oda
Ezer esztendeje, akárcsak mi,
Ezer éves nép,
Tudod- e ?
A magyarok földje az,
A nép évszázadok höse.
De a közelmultban
Hivatlanok, tudvan tudva,
Mesét költöttek :
“Fölszabaditottunk titeket.”
Kivetették hálójukat.
İgértek, igérgettek,
Es folytatodott az ember tragédiája.
“Nemes medve” kent lépett föl (xx)
A gyözök e furcsa csapata,
Elözönlötték a szép aldöldeket, városokat,
S hajtogatták, hogy felszabaditották az országot.
Tudod, mi történt aztán, fiam,
Dolgoztatták a sebektöl vérzö népet, épitkezéseken, utakon,
Ejjel és nappal, hóban és fagyban,
Mint a rabszolgákat, a saját országukban...
İgy ettek, ittak,
S végül a felszabadulás lakomája
Végre visszavonultak e nemesek
A tragédia végetért.
Szabadság van most Magyarországon,
Mint a Török Közttirsasában.
Tudnod kell, hogy
Gyengéd és türelmes emberek országa az.
Erzösziv lakik mindenkiben,
Hiddel, ha a szép Magyarországon élnél,
Mindegyre jobban szeretnéd öket.
1996.febr.6.
(x) A cim nem függ össze Madách Az ember tragédiája c. Müvével.
(xx) A “nemes medve” kifejezés egy magyar ujságban megjelenö s e
vers témájául szolgáló cikkböl való.



50 Yıl Bekle
- Bu şiirde ; 1940’larda Macaristan’ın savaşa giriş üzüntülerini ve barış günlerini izleyen, kardeş Macar halkını seven, mütevazı bir Türk’ün his ve görüşleri yansıtılmaya çalışılmıştır. (1994) -
Güzel günler, şen günler
Tuna akıyor gide gide
Neşe var, müzik var
Aşk var Macar sevgilide
Her gönülde dalga dalga esiyor
Tatlı rüzgarlar Gallert dağından
Ama içimdeki kuruntu
Savaş belirtisi gibilerde
Acep gelir mi Batının kötü bulutu.

Esme be savaş rüzgarı bu diyarda
Bin yıllık güneşli ovalarda
Soylu kardeş insanlar
Yaşarlar Macaristan’da
Esme be namert fırtına !
Akmasa Tuna
Burkulur içim
Gelmişse kahpe tarih
Gelmişse zalim düşman
Yok olur neşem sevincim

Ne yazık bu kaderi çekmek gerek
Yıllarca dur da mutluluğu bekle
Macar kardeşim !
Özgürlük yok olmaz öldürmekle
Güller açmasa da Gül Baba Türbesinde
Yurt aşkı eksilmez gür sesinde
Bir gelir, bir gider davetsizler
Yıllarca bekletir özgürlüğü merhametsizler.

50 yıl geçti aradan
Budapeşte’ye geldi güzel günler
Kavuştuk yüz yıllarca süregelen
Özgür Kardeşliğimize
Çağlar yaşar kanımızda
Tanrılar yanımızda



Várj Ötven Évet

Vidám, szép napok
A Duna folyik csöndesen
Vigság, zene és szerelem
Van a magyar kedvesben
Ez árad szét minden szivben
Enyhe szellö a Gellért-hegyröl
De szorongás támad-hegyröl
A háborus elöjelektöl
Vajon mi jön a sölét nyugati felhöböl

Háboru szele ne fujj ezen a tájon
Ezen az ezeréves napsütötte sikon
Derék testvéri nemzet él
Magyarországon
Ne pusztits aljas vihar
Ha nem folyna a Duna
Kedvem elborulna,
Ha lesujtana a kegyetlen sors
Ha jönne az irgalamatlan ellenség
Oda lenne minden boldogságom örömöm

Sajons ezt a csapást el kell viselni
Csak várj évekig a boldogságra
Magyar testvérem
Az öldöklés nem öli meg a szabadságot
Ha nem virágazik is a rózsa a Rózsadombon
A hazaszeretet el nem hallgat
Ahogy jöttek elemennek a hivatlanok
A kegyetlenek évekig varataják a szabadságot

Ötven év mult el közben
Budapestre szép nap virradt
Evszázados testvéri szálaink
Ujra szabadon kötödnek
Vérünkben multak árradnak
Az Istenek velünk vannak
1994

Ebben a rövid versben egy szerény, a magyarokat szeretö Török az 1940-es
Években Magyarország háboruba lépse miatti szomoruságát és békés napok iránti vágyát igyekezett kifejezni.

Sir Victor
20.08.05, 13:27
Danke Magyar Bruder, Tesekkür ederim Macar Kardeş, Bitte besuche meine Budapest, Kütahya, Tekirdag(Rodosto), Kocaeli und Hungary seiten: http://members.virtualtourist.com/m/7d696/1bee7c/

Magyar
20.08.05, 13:52
Tut mir schreichlich leid, dass ich nicht die zeit habe schreiben zu können,
aber ich lese jeden Tag fleißig dass Forum (beruflich voll gefordert)

trotzdem ist der belinkte Artikel brisant:


Origin of Türks and Tatars

Moscow
Publishing house "Insan"

2002

BBK 63.3 (2?-6?)
094

Published by the decision of the Bureau
of the Humanities Branch of AN RT

Editor: Doctor of Historical Sciences, Professor Ya.S.Sharapov
Reviewers: Doctor of Philosophy, Professor R.Kh.Bariev
Doctor of Historical Sciences, Professor D.K.Sabirov

Work performed per research plan of NIOKR RT

The first part of this book attempts to reveal the most ancient ethnic roots Türkic-speaking tribes and
peoples: Subars, Sumers, Kangars, Horasmians, Parthians, Sogdians, Arians, Tocharians-Taurians,
Kusans, Sakas-Scythians, Sarmatians, Etrusks, Onogurs, Alans-Ases, Huns-Süns, etc. Only generally
are mentioned the relatively well addressed in other works the ethnic roots of the Türks of the of
authentic Turkic states period. That part of the book can be useful for reconstruction of the ethnic
history not only of the Bulgaro-Tatarians, but also of theothers Türkic-speaking peoples.

23. Etymology, semantics and functions of the ethnonym Madjgar > Magyar .

Research of this question has a special value for Türkology, for an erroneous opinion has ensconced
that the Magyar s, recorded in the historical sources of the Middle Ages, were ostensibly from the
very beginning Finno-Ugro-speaking, that the Arabian travelers wrote ostensibly incorrectly that
Magyar s spoke a Türkic language. This notion always led the scientists to inadequate ethno-genetic
research of both the Hungarians, and the Türks.

About all these questions in the traditional Türkology and Finno-Ugrology many start from the point of
view, according to which the ethnonym Magyar designated from the very beginning the
Finno-Ugro-speaking ancestors of Hungarians, later a part of Magyars ostensibly Türkicized and
began to be called by the ethnonym Mishar. Originally this opinion was expressed in 1849 by
S.Defremeri. He was the first who subjected to the analysis the records of the Arabo-Persian travelers
about Al-Madjgaria and Madjgars, whom he at once attributed to the Finno-Ugro-speaking Hungarians,
for he even had no idea about the existence of the Türkic-speaking Majgars. S.Defremeri's point of
view is unconditionally accepted by both Türkologists and Finno-Ugrologists. Even B.N.Zahoder, who
specifically studied this question and made a compendium of data about Madjars and Al-Madjgaria, on
this subject repeats the information of S.Defremeri, and further on this point of view becomes an
axiom about Magyars [Zahoder B.N., 1967, 47-58; Tolstov S.P., 1929, 158; Kuftin B.A., 1929, 139;
Kuzeev R.G., 1974, 127, etc.]. A Polish scientist T.Levitsky, further developing this concept, comes to
a conclusion that not only the Madjgars, but also Bashgirds, Ungars, Türks, Savarts and others
carrying ethnonyms derivative of them, were originally Finno-Ugro-speaking Magyars [Levitsky ?.,
1978, 56].

Recognizing that the Türkic-speaking Madjgars (Mishars) arose from Türkization of the former
Finno-Ugro-speaking Magyars, both in the Türkology and Finno-Ugrology is building up an opinion
about the existence, until the 9th century AD, of the Big Hungary in those regions where lived
Türkic-speaking Madjgars and Bashkirs, also including there the territories of other Türkic-speaking
peoples, including almost all Ural-Itil region, Northern Caucasus, the basins of Oka-Sura, Oka-Don.
Believing in the true existence of the Great and Big Hungary in the above regions, the Tatar
archeologists A.Kh.Halikov and E.A.Halikova found the "Hungarian" burial places in the territory of
Tatarstan [Halikova E.A., Halikov A.H., 1981], thus "proving" the presence of the Big Hungary also in
the Middle Itil region. Actually, the presence of similar burial places in Hungary and in the Middle Itil
region should not surprise anybody, for till the Middle Ages here and there, lived Huns and Kumans,
and Ürmat tribes, and Alans.

In the presence of the Big Hungary supporters' opinion, after the major part of the
Hungarian-Magyars left from that Hungary, the remaining population Tatarised under the influence of
the newcoming Tatars and the Türkic-speaking Madjgars appeared as a result. If this point of view
agreed with the reality, there would be no contradictions as follows.

First, if in the Middle Itil region and in Northern Caucasus (i.e. in so-called Great Hungary) the
Madjgars were Hungarians, at least some historical source would have noted their
Hungarian-linguality. But these do not exist. All the sources unanimously note their Türkic-linguality.
The supporters of the Magyaro-Hungarian theory try to escape from this contradiction by charging the
Arabo-Persian travelers with ignorance of the Türkic and Finno-Ugric languages which ostensibly
created the confusion. But it is known the information of the Arabo-Persian travelers is marked by
reliability and absolute accuracy, therefore there should not be any talk about a mess. Our task is to
not correct the historical sources, but to try to study and understand them correctly.
Secondly, if the Madjgars were Hungarians, this ethnonym should not sound as Madjgar but as
Madiyar. Madjgar is the ancient name of the Türkic-speaking Mishars.

Thirdly, if the Madjgars were originally Hungarians and Türkicized only later, the language of the
Türkic-speaking Mishars would preserved the Hungarian words, but these do not exist. Hence, the
Madjgars from the very beginning were Türkic-speaking, they were not formed by Türkicizing of the
Hungarians.

Fourthly, if in the Ural-Itil region and in the Northern Caucasus was a Big Hungary, if there lived
Hungarian-speaking Madjgars, in that territory would exist the Hungarian toponymy. But these also do
not exist.

Hence, the described in the Arabo-Persian sources Madjgars were from the very beginning
Türkic-speaking as the Arabo-Persian travelers confidently wrote about it.

This conclusion is also supported by the analysis of the ethnonyms Madjgar and the Hungar. The
Finno-Ugric scientists came to a conclusion that "both names (Magyar, Hungar) themselves are the
words of the Türkic origin; these terms the Hungarians received from those Türkic-speaking tribes
that gave them their Türkic anthropological shade. The Hungar comes from the variation Ungar, its
more ancient form is hungar < hunugor.

The term Magyar can be etymologized as a name of a Türkic tribe (compare majar, the name of the
Uzbek tribe; mador, the name of a clan in the Kamasins, Kachins, Sayan Tatars tribe ) [Gordeev F.I.,
1971, 316-317].
"The names: Modor, Madyr, Mader, Matar, Magyar, Madjar, Mazhar are the variations of the same
Türkic ethnonym widely spread during the time of the Türkic Kaganates", remarks G.P.Samaev in his
special research [Samaev G.P., 1987, 170-171].

The etymology of the ethnonym Madjgar > Mishar leads us to a conclusion that Mishary are the
descendants of the Akadirs (Agathyrs) and Akatsyrs, all these ethnonyms have the same translation
"Forest People" or "people with a tree totem".

How could form the Hungarians - Magyars?

In the basin of the Danube river the Hungarians live for a long time intermixed with Madjgars
(Mishars). The last with time adopt the language of the Hungarians, but succeeded in transferring to
them their ethnonym, and they, in turn, change it in their own way: Madjgar > Magyar. Alongside with
this ethnonym in relation to the Hungarians the other peoples also started applying the name Hunugr,
for in their composition were many Huns and Ugrs (Ugor is also originally a Türkic ethnonym). From
here for the Magyars was arisen an exoethnonym Hungar. When these Finno-Ugro-speaking people
settled in Pannonia, they lived together with the Türkic-speaking Ases-Alans, Komans, Huns and
Madjgars, who then assimilated among the Magyars. Apparently, therefore a part of the Hungarians
for a long time considered themselves to be Türks [Shestakov P.D., 1877, 16].

Thus, ethnonyms Magyar and Hungar historically go back to the most ancient Türkic names.
Described by the Arabo-Persian scientist-travelers Madjgars were Türkic-speaking, and they had no
relation to the Hungarians. There was no Great Hungary in the Ural-Itil and Northern Caucasus region,
there lived the Türks-Majdgars, the ancestors of the modern Mishars, the descendants of the ancient
Akatsyrs.

Ich bin zwar dem englischen sehr schwach mächtig, aber ich verstehe so,
dass es sich um zwei Gruppen handelt :
1.Madiyar> Magyar . finnugor
2.Madjgar > Mishar türkisch

die Verschmeltung der Ugor und der ältesten der Alttürken Mischar?
ergibt die heutigen Magyaren. Das wollen wogl die Sowjets festgestellt
haben. Ehrlich gesagt mir ist es zu kompliziert. Wichtig ist aber
die Feststellung der Russen, dass man die arabischen Quellen nicht
unterschätzen soll. Wir leben heute in einer schrecklichen Zeit, wo
die arabischen Errungenschaften nicht mehr gesehen werden.
Tatsache ist, dass die arabischen Quellen historisch ausserordentlich
als verlässlich gelten, im gegensatz zu alt-russischen oder zu byzantinischen.
Die Araber haben die Turks, also die Ungarn oder Madjaren, als türkisch
sprechendes Volk beschrieben, das noch eine andere Sprache spricht,
das im Dialekt aber sehr abweicht.

Die Frage ist heute nicht, die türk-ugrische Herkunft zu klären, sondern,
welche einzelne türkische Stämme waren beteiligt und wo finden wir
heute deren Spuren.
,

Szia Àrpàd..!

Ja, das Problem mit der Schule und dem Beruf habe ich auch.
Habe auch zur Zeit etwas wenig Zeit zum schreiben. Klausuren, Referate usw. Na ja, muß ich wohl durch.

Aber Deinen letzten Satz hast Du sehr schön formuliert: Die Frage ist nicht, die türk-ugrische Herkunft zu klären, sondern welche einzelnen türkischen Stämme waren beteiligt und wo finden wir Ihre Spuren..?

Die ungarische Sprache mag, wie einige vermuten, vielleicht finn-ugor sein.
In jedem Fall ist sie aber Ugor, wie ich denke. Die ungarische Sprache gilt als einer der schwersten Sprachen der Welt, aber viel wichtiger wäre wohl Aufschlüsse darüber zu bekommen, woher die ungarische oder alttürkische Sprache der Magyaren genau abstammt.

Nur mit dem Phänomen " finn-ugor " kann ich mich nicht identifizieren, wie einige behaupten. Genauso wenig mit der allgemeinen These der westlichen Geschichtskundler, nach dem Motto: Die Hunnen kamen aus dem nichts und genauso wie sie gekommen sind, verschwanden sie auch wieder.

Ein solch riesiges Volk wie die schwarzen Hunnen ( 375-ca. 453 n. Chr. ), welches fast ein ganzes Jahrhundert Europa in Angst und Schrecken versetzt hat, verschwindet nicht einfach spurlos aus der Weltgeschichte. Die Hunnen sind in anderen Völkern aufgegangen, vermischten sich mit den in Ungarn verbliebenen Awaren und gewiß auch mit den Magyaren, die im Jahre 895. n. Chr. das heutige Ungarn und weite Teile Rumäniens, Slawoniens, die Slowakei ( damals noch Groß-Mähren ) in Besitz nahmen.

Für mich sind die Skythen, Hunnen, Awaren, Magyaren ein und dasselbe Mischvolk gewesen, mit gleichem Ursprung, nur in einer jeweils anderen Epoche.

Was mich jedoch brennend interessieren würde: Aus welchem Stamm oder aus welchen asiatischen Stämmen geht die ungarische Sprache genau hervor oder anders ausgedrückt: Welches asiatische oder alttürkische Volk kommt der ungarischen Sprache der Magyaren heute am nächsten.

Baschkirisch - Uyghurisch - Tatarisch - Tschuvash - Samojedisch...?
Oder sollte man bei der Erforschung der ungarischen Sprache doch lieber die ungarischen Wurzeln im Kaukasus suchen...?

Es gab ja, wie auch überall berichtet wird, zwei Gruppierungen der Ungarn :
Black Magyars ( Schwarze Magyaren ) + White Magyars ( Weisse Magyaren ).

Genauso, wie schon bei Ihren Ahnen, den Hunnen:
Schwarze Hunnen ( Attila ) + Weisse Hunnen.

Und wenn man bedenkt, daß alte Kulturen, Gebräuche und Rituale der Ahnen von den Nachfahren übernommen u. gepflegt wurden, liegt meine Vermutung sehr nahe, daß es sich in der Tat um gleiche Volksgruppierungen gehandelt haben muß, die im Laufe der Jahrhunderte miteinander verschmolzen sind.


Gruß @Magyar

Bátor
20.08.05, 14:23
Ich finde es grosse Klasse, wie dieses Forum sich etwickelt. Trodzdem
wäre es gut #, die Gedanken und Erfahrungen in eine WEB Seite einfliessen
zu lassen, die 3 sprachig (?) und von Ungarn und Türken gefertigt werden
soll. Ich habe schon vorher solche Ideen von türkischen Usern gelesen,
dann hätte man eine Quelle , wo man steets nachlesen, forschen könnte.
Diese WEB-Seite sollte wirklich Türken , Ungarn und Deutsche ansprechen.

Die Zurschriften von Sirvictor sind für uns, eine jüngere (?) Generation,
deshalb so hoch !! wichtig, weil wir erfahren etwas aus der Vorkriegszeit,
wo die ungarisch-türkischen Beziehungen auf der Höhe standen.
(Förderung der Turan Idee, Blockfreiheit zwischen Panslawismus und
Pangermanismus, Besinnung auf die alten turanischen Werte)
Von dieser Zeit wissen wir wegen der kommunistischen Herrschaft
kaum etwas, die öffnung der Bibliotheken ist erst im Gange, es wird
noch eine Zeit vergehen bis das Wissen in die letzte Ecke Einzug
bekommen hat.

Jeder Gedanke und Bericht was mit Ungarn zu hat und hatte ist
für uns vom hohen Gewicht ! Wir wollen alles erfahren, was Türken
dachten, denken und wussten,wissen über uns.

Die Besten Dank an
Sirvictor !!

Magyar
20.08.05, 14:43
Ich finde es grosse Klasse, wie dieses Forum sich etwickelt. Trodzdem
wäre es gut #, die Gedanken und Erfahrungen in eine WEB Seite einfliessen
zu lassen, die 3 sprachig (?) und von Ungarn und Türken gefertigt werden
soll. Ich habe schon vorher solche Ideen von türkischen Usern gelesen,
dann hätte man eine Quelle , wo man steets nachlesen, forschen könnte.
Diese WEB-Seite sollte wirklich Türken , Ungarn und Deutsche ansprechen.

Die Zurschriften von Sirvictor sind für uns, eine jüngere (?) Generation,
deshalb so hoch !! wichtig, weil wir erfahren etwas aus der Vorkriegszeit,
wo die ungarisch-türkischen Beziehungen auf der Höhe standen.
(Förderung der Turan Idee, Blockfreiheit zwischen Panslawismus und
Pangermanismus, Besinnung auf die alten turanischen Werte)
Von dieser Zeit wissen wir wegen der kommunistischen Herrschaft
kaum etwas, die öffnung der Bibliotheken ist erst im Gange, es wird
noch eine Zeit vergehen bis das Wissen in die letzte Ecke Einzug
bekommen hat.

Jeder Gedanke und Bericht was mit Ungarn zu hat und hatte ist
für uns vom hohen Gewicht ! Wir wollen alles erfahren, was Türken
dachten, denken und wussten,wissen über uns.

Die Besten Dank an
Sirvictor !!

Hallo Bàtor..!

Ich kann mich Deiner Argumentation nur anschliessen. Diese Threads und Berichte in diesem Forum über die Ursprünge und Verbindungen zwischen Türken und Ungarn sind äußerst informativ. Insbesondere für all diejenigen, die sich nicht mit der finn-ugoristik und den alttürkischen Völkern ausreichend auskennen und Ihr Wissen darüber gern ein wenig ausweiten möchten.

Auch ich plediere eingehends dafür, daß: Wenn man eine Website über dieses hoch interessante Thema entwickelt, es so gestaltet werden müsste, daß es dreisprachig ist. Sowohl Deutsch - Ungarisch - Türkisch, evtl. auch noch in der englischen Sprache.

Es sollte ferner auf einer Ebene geführt werden, welches insbesondere die ethnischen und sprachlichen Verbindungen miteinander verbindet. Politik, so denke ich, wäre hier fehl am Platz. Geschichtsfälschungen und Wunschdenken über die Magyaren gab es mehr zur Genüge, wie ich denke.

Auch von mir ein großes Dank an @Sir Victor.

@Magyar

Sir Victor
20.08.05, 16:36
Ês ist eine Ehre fuer mich Ihre baratom zu sein. Wir haben hier in der Tuerkei eine sehr grosse Liebe an Magyaren. Die Freunschaftsgeselschaft wurde im Jahre 1870's gegründet. Aber leider, nach dem WWII diese Geselschaft wurde durch den Turkische Regierung geschlossen. Weil Ungarn stehte hinter Eisernen Wand. Erst ab 1991 wurde von den Aussenabteilung einen Erlaubniss gestattet um die gesellschaft wieder zu aktivieren. Wir haben bis jetzt 6 Bücher über Turkische-Ungarische beziehungen veröffentlict. Ich habe auch alle gedichte die von Turken über Magyaren zwischen 1300 bis 2000 geschriben sind, in einem Buch versammelt. Das Buch heisst "Macarlar ve Tuna hakkında Yazılan Şiirler 1300-2000" Sie können ein bild vons Buch unter sehen. Das wurde ein toll werk.
http://66.102.9.104/search?q=cache:qq5Ta3nP6ZUJ:ww w.hbektas.gazi.edu.tr/27.sayi/24.%2520Mehmet%2520K.-Macarlar%2520Kitap%2520Tanitim .htm+%22MACARLAR+VE+TUNA%22&hl=tr
In Budapest gibt es auch eine Freunschaftsgesellschaft. Der President ist Her Prof.Dr. Geza davit, und Tibor Toth und Edith Tasnadi usw. Die bemuehen sich sehr viel auf Akademischem Basis. Bis 3 Monaten die Geselschaft veröffentlichte einen magazin heisst "Török Füzetek" TF wurde von geld mangel seine Veröffentlichung für unbestimmte Zeit geschlossen. Meine viele Artikeln wurde ins ungariche Sprache übersetz und mit original Turkish veröffentlicht.
TASNADIED@uzem.radio.hu ist die e-mail adresse von Edit Tasnadi. Sie kann sehr gut Turkish sprechen. Falls Sie einen Intersse haben einen mitgied der Hungarische- Turkische Freundschaftsgesellschaft wollen, können Sie mit Frau tasnadi ins kontact bekommen.
Ein Turke der in Budapest lebt hat einen webb seite http://www.macaristan.org
Diese seite ist in der Turkische sprache. Aber er kann Ungarisch.
Mit besten Wünchen

Arpad
20.08.05, 21:48
Ês ist eine Ehre fuer mich Ihre baratom zu sein. Wir haben hier in der Tuerkei eine sehr grosse Liebe an Magyaren. Die Freunschaftsgeselschaft wurde im Jahre 1870's gegründet. Aber leider, nach dem WWII diese Geselschaft wurde durch den Turkische Regierung geschlossen. Weil Ungarn stehte hinter Eisernen Wand. Erst ab 1991 wurde von den Aussenabteilung einen Erlaubniss gestattet um die gesellschaft wieder zu aktivieren. Wir haben bis jetzt 6 Bücher über Turkische-Ungarische beziehungen veröffentlict. Ich habe auch alle gedichte die von Turken über Magyaren zwischen 1300 bis 2000 geschriben sind, in einem Buch versammelt. Das Buch heisst "Macarlar ve Tuna hakkında Yazılan Şiirler 1300-2000" Sie können ein bild vons Buch unter sehen. Das wurde ein toll werk.
http://66.102.9.104/search?q=cache:qq5Ta3nP6ZUJ:ww w.hbektas.gazi.edu.tr/27.sayi/24.%2520Mehmet%2520K.-Macarlar%2520Kitap%2520Tanitim .htm+%22MACARLAR+VE+TUNA%22&hl=tr
In Budapest gibt es auch eine Freunschaftsgesellschaft. Der President ist Her Prof.Dr. Geza davit, und Tibor Toth und Edith Tasnadi usw. Die bemuehen sich sehr viel auf Akademischem Basis. Bis 3 Monaten die Geselschaft veröffentlichte einen magazin heisst "Török Füzetek" TF wurde von geld mangel seine Veröffentlichung für unbestimmte Zeit geschlossen. Meine viele Artikeln wurde ins ungariche Sprache übersetz und mit original Turkish veröffentlicht.
TASNADIED@uzem.radio.hu ist die e-mail adresse von Edit Tasnadi. Sie kann sehr gut Turkish sprechen. Falls Sie einen Intersse haben einen mitgied der Hungarische- Turkische Freundschaftsgesellschaft wollen, können Sie mit Frau tasnadi ins kontact bekommen.
Ein Turke der in Budapest lebt hat einen webb seite http://www.macaristan.org (http://www.macaristan.org/)
Diese seite ist in der Turkische sprache. Aber er kann Ungarisch.
Mit besten Wünchen


Sirvictor, mit Dávid Geza hast du uns eine namenhafte Person vorgestellt.
Er ist der Leiter der Fakultät der türkischen philologischen Fakultät der Eötvös Loránd Uni in Budapest, ein
international geachteter Fachmann.


Tasnadi Edit , bei Googel gebe man "Tasnádi Edit török" ein und
erhält man viele schöne Übersetzungen von ihr, auch schöne Märchen.

Es gibt zwei WEB Seiten , die ich meinen Landsleuten empfehle

1. für Türkei freunde:http://torokorszag.blogspot.com/2004/08/magyar-trk-barti-trsasg.html hier ist auch von den "Török füzetek" berichtet

2. für Normalverbraucher:
http://torokorszag.lap.hu/

Sirvictor, wir sind froh dass du als Ungarn Kenner hier im Forum zu
Verfügung stehst und sind dankbar für alle Hinweise , Gedanken und
Informationen, die du uns mitteilst.

Die besten Grüsse

Arpad

Bátor
28.08.05, 12:56
Ein schöner alttürkischer Name: IMRE TÖRÖK (Emre Török)
der neuer Vorsitzender des Deutschen Schriftellerverbandes.
Es scheint so, dass die Deutschen aus eigener Kraft nicht
mehr kreatives vorbringen können.
Ich denke, dass die asiatischen Völker eine Bereicherung
für die verkalkte westliche Gesellschaft sind.


http://66.249.93.104/search?q=cache:sD-76hRGEpoJ:www.literaturbuero.d e/lektorat/Lektor%2520Toeroek.htm+Imre+T% C3%B6r%C3%B6k&hl=de

Sir Victor
28.08.05, 14:12
Ein schöner alttürkischer Name: IMRE TÖRÖK (Emre Török)
der neuer Vorsitzender des Deutschen Schriftellerverbandes.
Es scheint so, dass die Deutschen aus eigener Kraft nicht
mehr kreatives vorbringen können.
Ich denke, dass die asiatischen Völker eine Bereicherung
für die verkalkte westliche Gesellschaft sind.


http://66.249.93.104/search?q=cache:sD-76hRGEpoJ:www.literaturbuero.d e/lektorat/Lektor%2520Toeroek.htm+Imre+T% C3%B6r%C3%B6k&hl=de

Ein Ungar-Tuerke mit dem Name Tuerk wird Vorsitzender der Deutschen Schriftstellerverbandes. Es ist eine Ehre fuer Ungarn und die Tuerkei. Emre= Imre bedauted "Geliebter/Liebhaber oder Asik"(Aschick) in der Turkisch. Ein Asik is der "saz" spieler und volksdichter. Ich habe ein Ungarischer Freund heisst Imre Adorjan. Er ist ein beruehmter Turkolog. Mein jungerer Sohn heisst Emre.
Mit Bruderlichen Gruessen.

Sir Victor
28.08.05, 20:50
Sir Victor!
Ich habe mal eine erstaunte Frage gestellt bekommen aus dem PF Forum
von einem türkischen User aus Antalya, der mich mal gefragt hat, ob
ich ein ungarischer Türke wäre ? Ich habe ihn aber aufgeklärt, dass
es keine ungarischen Türken gibt, sondern die Ungarn tragen türkische
Elemente in sich . Wir Ungarn wissen, aber meistens nicht mehr was
all diese alttürkischen Namen bedeuten, wie. zb. Zoltan,Csaba,Levente,
Sarolta usw.

Die besten Grüsse Bátor
Kédves Bator, Natuerlich gibt es keine Ungarischer Tuerke. Aber hier in der Tuerkei wir haben diesen Ausdruck. z.b. wir nennen die Tuerken die in Deutschland leben und deutschebuergerschaft bekommen haben, als deutsch Tuerke. Aber fuer die Tuerken die nicht Deutschbuergerschaft bekommen sind nur "Almanci" (Deutschlander) nicht deutsch Tuerke.Es gibt auch deutsch Amerikaner, Hungarn canadier oder Ameriikaner. Es gibt viele Turken,denen Vorvaetern Tuerke waren, und nach der Wiener Belagerung in Ungarn gebileben sind. z.b unser Freund Imre Toeroek soll einer von Ihnen sein.Darum sage ich Ungar Tuerke. Ich werde fuer den Namen nach schauen.
Mit meinem bestem Gruessen.

Bátor
29.08.05, 16:43
Kédves Bator, Natuerlich gibt es keine Ungarischer Tuerke. Aber hier in der Tuerkei wir haben diesen Ausdruck. z.b. wir nennen die Tuerken die in Deutschland leben und deutschebuergerschaft bekommen haben, als deutsch Tuerke. Aber fuer die Tuerken die nicht Deutschbuergerschaft bekommen sind nur "Almanci" (Deutschlander) nicht deutsch Tuerke.Es gibt auch deutsch Amerikaner, Hungarn canadier oder Ameriikaner. Es gibt viele Turken,denen Vorvaetern Tuerke waren, und nach der Wiener Belagerung in Ungarn gebileben sind. z.b unser Freund Imre Toeroek soll einer von Ihnen sein.Darum sage ich Ungar Tuerke. Ich werde fuer den Namen nach schauen.
Mit meinem bestem Gruessen.


Kedves Sir Victor, sicher kannst du nachschauen, woher der Name stammt.
Es wird nicht schwierig sein zu erraten. Trodzdem der Name Török
kommt im Ungarischen so oft vor, wie im Deutschen "Mayer".
Dann müssen wohl alle Osmanen in Ungarn geblieben sein, was ich
nicht glaube, weil die neuen Herren , die Österreicher haben keinen
Gnaden Türken gegenüber gekannt.

Üdvözlettel Bator

Magyar
29.08.05, 22:05
Kedves Magyarok ès Törökök.
( Werte Türken und Ungarn ) :) :)

Habe ein paar Info`s für euch, bezüglich alt-ungarischer Namen:
Zoltàn ( türk: Sultan ) , Attila ( türk: Attilla ), Imre ( türk: Emre ),
Levente ( türk: Levent ), Àrpàd, Emese, Csaba usw. sind sehr alte ungarische Namen aus der altertümlichen Magyaren und Hunnenzeit, mit alttürkischen und skythischen Elementen.

Der ungarische Name " Csaba " ist ebenfalls sehr weit verbreitet in Ungarn, genau wie Attila, Zoltàn, Imre und Àrpàd. Csaba ist ebenfalls alt-hunnisch.

Emese z.B. ist ein sehr alter ungarischer Mädchenname. Der Name so wird vermutet, stammt vermutlicherweise aus dem alten Land der Skythen, oder aus dem Ural-Altai.

http://www.pantheon.org/articles/e/emese.html

Emese war die Frau von Ügyek, eines magyarischen Heerführers. Sie gebahr von Ihm einen Sohn ( Àlmos ). Àlmos ( hunnisch ) wiederum war der Vater von König Àrpàd, das Oberhaupt und stärkster Führer der Magyaren, der das Land der Ungarn im Karpatenbecken eroberte. Àrpàds Sohn wiederum hieß Zoltàn ( zumindest einer seiner Söhne ), so ist es bekundet.

Ein paar Links:

http://www.mittelalter-genealogie.de/_voelkerwanderung/c/csaba_hunnen_prinz/csaba_hunnen_prinz_450.html


http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/ungarn/zoltan_ungarischer_grossfuerst _950.html


http://genealogy.euweb.cz/arpad/arpad1.html

http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/ungarn/arpad_grossfuerst_der_magyaren _907.html




Gruß Zoltàn ( @Magyar ) :)

Bátor
29.08.05, 22:54
Kedves Magyarok ès Törökök.
( Werte Türken und Ungarn ) :) :)

Habe ein paar Info`s für euch, bezüglich alt-ungarischer Namen:
Zoltàn ( türk: Sultan ) , Attila ( türk: Attilla ), Imre ( türk: Emre ),
Levente ( türk: Levent ), Àrpàd, Emese, Csaba usw. sind sehr alte ungarische Namen aus der altertümlichen Magyaren und Hunnenzeit, mit alttürkischen und skythischen Elementen.

Der ungarische Name " Csaba " ist ebenfalls sehr weit verbreitet in Ungarn, genau wie Attila, Zoltàn, Imre und Àrpàd. Csaba ist ebenfalls alt-hunnisch.

Emese z.B. ist ein sehr alter ungarischer Mädchenname. Der Name so wird vermutet, stammt vermutlicherweise aus dem alten Land der Skythen, oder aus dem Ural-Altai.

http://www.pantheon.org/articles/e/emese.html

Emese war die Frau von Ügyek, eines magyarischen Heerführers. Sie gebahr von Ihm einen Sohn ( Àlmos ). Àlmos ( hunnisch ) wiederum war der Vater von König Àrpàd, das Oberhaupt und stärkster Führer der Magyaren, der das Land der Ungarn im Karpatenbecken eroberte. Àrpàds Sohn wiederum hieß Zoltàn ( zumindest einer seiner Söhne ), so ist es bekundet.

Ein paar Links:

http://www.mittelalter-genealogie.de/_voelkerwanderung/c/csaba_hunnen_prinz/csaba_hunnen_prinz_450.html


http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/ungarn/zoltan_ungarischer_grossfuerst _950.html


http://genealogy.euweb.cz/arpad/arpad1.html

http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/ungarn/arpad_grossfuerst_der_magyaren _907.html




Gruß Zoltàn ( @Magyar ) :)

Hallo Zoltan ,

vor allem möchte ich auf folgende tatsache ausdrücklich hinweisen,
Arpads Genaologie lautet : Urgrossvater=Ügyek,Vater =Almos

diese sind aber absolut identisch mit Ügyek=Tat-Ugek, Almos=Almysh
,dass heisst das der Vater der Ungarn ist deffinitiv ein TÜRKE.

Kannst du gerne googeln um über Almos=Almysh und Ügyek=Tat-Ugek
etwas zu erfahren. In den Altbulgarischen Kodexen findet man präzise
Angaben darüber. Warum in Ungarn darüber geschwiegen wird, ist
ein Rätsel. Im Übrigen gibt es zwischen den christlichen (proto)Bulgaren
und Ungarn keine Zusammenarbeit über Forschung der gemeinsamen
Herkunft, obwohl wir aus einem Zweig sind.


Gruß Bator

Bátor
29.08.05, 23:39
Hier ist ein Link mit einer Liste der ungarischen Vornamen.
Trotz der veränderten Schreibweise und verzerrungen
sind viele türkische elemente erkennbar.
http://66.249.93.104/search?q=cache:Z9qEv-tSn34J:www.nemnemsoha.hu/egytanulmany.php%3Fhanyas%3D86 +keve+turk&hl=de

Magyar
30.08.05, 01:08
Hallo Zoltan ,

vor allem möchte ich auf folgende tatsache ausdrücklich hinweisen,
Arpads Genaologie lautet : Urgrossvater=Ügyek,Vater =Almos

diese sind aber absolut identisch mit Ügyek=Tat-Ugek, Almos=Almysh
,dass heisst das der Vater der Ungarn ist deffinitiv ein TÜRKE.

Kannst du gerne googeln um über Almos=Almysh und Ügyek=Tat-Ugek
etwas zu erfahren. In den Altbulgarischen Kodexen findet man präzise
Angaben darüber. Warum in Ungarn darüber geschwiegen wird, ist
ein Rätsel. Im Übrigen gibt es zwischen den christlichen (proto)Bulgaren
und Ungarn keine Zusammenarbeit über Forschung der gemeinsamen
Herkunft, obwohl wir aus einem Zweig sind.


Gruß Bator

Szia Bàtor..! :)

Ich hatte Ügyek lediglich im Zusammenspiel mit Emese erwähnt. Àlmos ist der Sohn von Emese und Ügyek, war ein ungarischer Heerführer ( Vezèr ), mit hunnischen Ahnen.

Sein Sohn war Àrpàd, der die Stämme der Magyaren zusammenschloß und im 9. und 10. Jahrh. Westeuropa attackierte.

Natürlich hast Du Recht: Ügyek war der Großvater von Àrpàd..!

Warum es keine gemeinsamen Forschungen zwischen den Bulgaren und Ungarn in dieser Hinsicht gibt, ist mir selbst auch ein Rätsel. Es ist ganz klar, daß die Onoguren und Magyaren im engen Verbund miteinander waren. Und das territoriale Gebiet der Onogur-Gruppe lag zum Großteil auf bulgarischem Territorium, wie auch Rumänien, Moldavien etc.

Nicht umsonst sind ja auch die ungarischen Szekler in Siebenbürgen ( Erdèly ) für uns Magyaren eine sehr bedeutsame, ungarische Volksgruppierung.

Sie tragen noch heute einen Großteil der alten Gene in sich, aus dem Zeitalter des magyarisch-onogurischen Verbandes, den Nachfahren der schwarzen Hunnen.

Gruß @Magyar :)

Magyar
30.08.05, 01:15
Hier ist ein Link mit einer Liste der ungarischen Vornamen.
Trotz der veränderten Schreibweise und verzerrungen
sind viele türkische elemente erkennbar.
http://66.249.93.104/search?q=cache:Z9qEv-tSn34J:www.nemnemsoha.hu/egytanulmany.php%3Fhanyas%3D86 +keve+turk&hl=de

Egy szèp oldal..!

Ùgy nèzem, hogy a magyarsàg legalàbb 80 % török törzsekböl szàrmazik le.
Viele ungarische Namen haben eindeutig alttürkische Elemente, zweifellos..!

@Magyar ( Zoltàn )

Sir Victor
30.08.05, 11:19
Egy szèp oldal..!

Ùgy nèzem, hogy a magyarsàg legalàbb 80 % török törzsekböl szàrmazik le.
Viele ungarische Namen haben eindeutig alttürkische Elemente, zweifellos..!

@Magyar ( Zoltàn )
Der "Turul" heisst auf Tuerkisch: "Tuğrul/Tugrul" Tugrul ist auch eine Tuerkische name. Der bekannte Gross Selcukische Sultansohn Tugrul Bey eroberte Bagdat im 1042(?) Tugrul ist noch heute in der Tuerkei eine sehr beliebter Name. Aber leider in Ungarn keiner hat der Name Turul sondern nur ein symbol.
Mit Freundlichen Gruessen

Sir Victor
30.08.05, 22:21
Meine Ungarische Freunde, Kédves Magyarok, Ich bemuehe mich zeit langem ueber Guel Baba. Ich habe sirca 10 Akademische Artikel ueber Ihn geschriben. Darum erklaerte ich mich als der letzte derwisch von Guel Baba. Kurzlich habe ich die folgende Artikeln aus Ungarischen Quellen gefunden. Leider kann ich kein Ungarisch. Koenten Sie die Artikeln ins Deutsch ubersetzen, waere ich sehr dankbar.

Bálint Aladár:
Gül baba sírja (Nguyat Dergisi, sayı 1 yıl 1915)

A pesti ember szimata csalhatatlan. Halálos pontossággal megérzi, melyik ismeretlen külföldi muzsikus koncertjét, komponista operáját nem érdemes meghallgatni, mi az a látványosság amit nem érdemes megtekinteni. Különösen az utóbbi megérzésben ért el nagy tökéletességet. Hiába történelem, hiába poézis, reklám, ami el van temetve azt õ ki nem ássa.
Például a Gül baba sírját, amely a török fegyverbarátság révén hirtelen aktuálissá vált, úgy elkerüli, mint a leprabeteget. Van is rá oka.
Vándor, aki a rózsadomb felé tévedsz és ifjúkori olvasmányaid unszolgató emléke arra ösztökél, hogy meglátogasd a rózsák költõjének sírját, gyûrd le e kisértést, mert keserves csalódás jár a megvalósulás nyomában. Ha nagy kerülõvel, üggyel bajjal feljutsz a nagy vörös téglareneszánsz épülettömb tövébe, csak hosszas csengetés után nyitja ki a kaput a siket házmester. Nagy csodálkozással fogad, mert öt év óta te vagy a harmadik vendége a sírnak. Keresztül vezet egy kerten és onnan egy másik épületcsoportba tuszkol be. Ebben a pillanatban megszakad benned egy véredény. Úgy érzed, mintha kripta ajtó csapódna rád. Nincs menekvés. Keresztül mentek egy alagúton, öt tornácon, egyik lépcsõn fel, a másikon le. Üres tánctermeken vezet keresztül az út. Újabb folyosók. Térded megroggyan, hideg verejték szivárog le a hátad közepén. Ismét folyosók. Néhány körmagyar és másfél órás bolyongás után egy fehérre meszelt szoba közepén megáll a házmester.
- Hol vagyunk? hörgöd.
- Ez Gül baba sírja, mondja a házmester.
Csodálkozol, itt nincs semmi más, mint csupasz fehér falak, egy piszkos törülközõ, másfél pár papucs és a falon egy viharvert keretben valami elmosódott, penésszel tarkálló török írás, (rossz nyelvek szerint egy bosnyák szilvakereskedõ árjegyzéke.)
Hol a sír? kérded, mert a sima padlón semmiféle emelkedés vagy jel nem látható. Erre a házmester a padlóra mutat. Mintegy félméter hosszú és félméter széles helyen ki van vágva a padló és ugyanolyan nagyságú deszkadarabbal lefedve. Felemeli a deszkafedõt. Ez a sír, mondja a házmester.
Oda nézel és nem látsz egyebet, mint egyenesre taposott sima fekete földet. A legjobb esetben egy lusta kaszás pók mászik a földön.
Ez Gül baba sírja.
Jellemzõ, hogy így van és csodálkoznánk rajta ha másképp lenne. Ez hozzátartozik Budapest történelmi érzékének természetrajzához.
Világháború kellett hozzá, hogy ez megváltozhassék. Az talán elõbbre viszi szegény Gül baba ügyét.
Mecsetet épít a fõváros. Ha az élelmes telektulajdonosok akarata érvényesül, akkor valószínûleg az Erzsébet körúton vagy a Rákóczy út közepén, esetleg a kispesti határban vagy a Szabadság tér mellett épül fel a mecset.
Ennek a mecsetnek Gül baba sírja felett kell épülnie. Le kell bontani azt a tégla monstrumot, mely most felette éktelenkedik.
Kelettel való barátságunk, keletet és nyugatot összekapcsoló hivatásunk szimbóluma lenne ez az épület. A rózsadomb háztömbjének körvonalai gyönyörû lendületben futnának össze a felszökkenõ minaret karcsú törzsében. Természetesen hozzáértõ finom érzésû mûvésznek kellene adni e pompás feladatot. Nehogy egy újabb Anker ház kerüljön Gül bab viszontagságos sírja fölé.
xxxxxxxx
Kosáryné Réz Lola
Gül-Baba kertje (Nyugat, 1923. 11-12. szám)

Osvát Ernõnek
Némely ember ezzel foglalkozik, más ember azzal. Van, akinek kinevetik a munkáját, vagy csodálkoznak rajta. Mindegy. Ha jószándékkal végzi, kedves az Úr elõtt.
Ha valami török kereskedõ, vagy katona, vagy dervis, vagy akár egy nyomorult gyaur elballagott a Gül-Baba kerítése mellett, az is nevetett és csodálkozott. Mert zavaros és nehéz idõk voltak, ki-ki a saját életére vigyázott s minden igyekezetével a napi kenyérhez próbált szerezni valami ízesítõt. Kevésnek sikerült, sok a száraz kenyerét is elvesztette. Gül-Baba pedig mindezzel nem törõdött. A rózsáit oltogatta.
Micsoda nagy kertje volt! Pontosan nem is lehetett a végét látni. És mennyi rózsatõ nõtt benne! Volt olyan, ami apró csemete korától ott fejlõdött a szeme elõtt, nemesítette, nyesegette. Volt olyan is, ami csak úgy egyszerre kiütötte a fejét a gyom közül, ahol nem is várta volna. Gül-Baba mindegyiket szerette, mindegyiknek örült.
Jöttek és mentek a napok, harcok voltak odakint, véres vetekedések. Hol egyik fél jutott uralomra, hol a másik. Gül-Baba a rózsáit oltogatta és nem törõdött a külsõ világgal. És íme különös dolog, a külsõ világ minden lármája elcsöndesült a kapui elõtt. A vásakodás és gyûlölet leghangosabb harsonása is meghajtotta a fejét, mert aki nem volt egészen vaksággal megverve, nem nézhetett be gyönyörködés nélkül Gül-Baba kertjébe. Legfeljebb csodálkozott vagy nevetett, de nem haragudott.
Volt ugyan szóváltás néha. Gül-Baba meghívott idõrõl-idõre néhány béget és basát, hogy nézzék meg a kertet és gyönyörködjenek a rózsákban. Hívatlanul is jöttek a vendégek. És ilyenkor aztán szörnyû veszekedések támadtak. Egyiknek a fehér rózsa tetszett jobban, másiknak a sárga, harmadiknak a piros, kiabáltak az urak, egymás turbánját ráncigálták és nem lehetett köztük igazságot tenni.
Gül-Baba nem vegyült bele a veszekedésbe. Mosolygott és hallgatott. – Milyen bohóság! – gondolta. Minden rózsa szép, ami az én kertemben nõ és én valamennyit szeretem. Oltom és szemezem õket, levágom a vadhajtásokat és óvom õket a túl sok virágtól, de nem méricskélem a szépségüket, hanem örülök nekik.
Ne gondoljátok, hogy Gül-Baba nagyon öreg volt már és talán azért nem esett nehezére a bölcsesség, mert az életet már csak a szemüvege mögül, messzirõl látta. Inkább sohasem öregedett meg. Hiába lett õsz és hiába számolgatták az emberek, hány éve dolgozott a kertjében. Hanem azért tudott jó és bölcs lenni, mert nagyon szerette a szépet. Ezért emelkedett felül minden bohó emberi vetélkedésen, megadta „a császárnak, ami a császáré és az Istennek, ami az Istené” és békességet parancsolt önmagában és mindenütt maga körül. És odakint a többi emberek, törökök, gyaurok, idegen katonák, mind azt mondták:
– Miért is bántsuk Gül-babát? Hiszen szépet és jót cselekszik, senkinek rosszat nem tesz.
És Gül-Babát, csakugyan, nem is bántották a jó emberek, akármilyen nemzetbeliek vagy pártbeliek lettek volna is. Növekedett a kertjében a sok rózsa szépen, semmi viharos idõ nem árthatott nekik.
A rózsák, persze, mással nem tudták neki megköszönni a jóságát, mint hogy virágokat fakasztottak a gyönyörûségére. Ki-ki olyat, amilyen tellett tõle.
Ez a néhány szó is egy csomó apró rózsa szeretne lenni, valahol a kert sarkában, az elvadult bokrok között. Gül-Baba, ha egyszer arra sétál, majd megtalálja.
xxxxxxxxx

SZINI GYULA: JÓKAI •
Egy élet regénye (Befejezõ közl., 12)
A rózsák atyja 1928. 7. szám
Fennmaradt egy svábhegyi fénykép: rózsaszüret kellõs közepén egy bölcs aggastyán szelid, mosolygó arca. Még a híres ásós végû kampósbotja is vele van, ezzel gyomlált, hernyót irtott és ezzel készült bevonulni a halhatatlanságba - a rózsák atyja.
Ki tud szebb rózsákat tenyészteni? Ki tud szebb rózsaregéket mondani? Ez a halvány eperszinû rózsa egyenes utódja azoknak, amelyek Napoléon felesége, Joséphine császárné számára nyíltak és illatoztak Malmaisonban. Ez a másik a híres Maréchal Niel. A harmadik talán Sirászból került a Svábhegyre és illatából Firduszit lehet érezni.
Az égen bárányfelhõk ünnepi menete - áll. Az egész olyan, mint valami hazatérõ nyáj, de nem jut elõbbre. Ki látott már bárányfelhõt vonulni? Ez a könnyed, pihés felhõkép az õ életét jelképezi. Érhetik-e még meglepetések?
Hiszen mindenben része volt, kijutott neki a jóból és rosszból is. Ha az öreg bölcsek nyugalmával szemlét tart élete fölött, el kell ismernie, hogy a sors inkább jó volt hozzá, mint rossz. Nem mindenkinek jut osztályrészül az õ ragyogó, dicsõséggel teljes ifjúsága, eredményekben gazdag férfikora és kiegyensúlyozott, gondoktól mentes öregsége. Hiszen éppen azzal vádolják, hogy nem ismerte meg az élet legmélyebb, legszörnyûbb válságait és költészete olyan, mint a rózsa, amelyet a legmûvészibb tenyésztõi fogásokkal se lehet - egészen feketévé változtatni. Pedig sok kertész képzeletét izgatta, mint épp tõle tudjuk, a bakacsinfekete, bársonyos rózsa problémája.
Nem, nem; béke és csönd vár rá - élete õszén feléje mosolyognak szõlõkertjébõl a sötétszínû bakator, a fekete kadarka, a fehér góhér, a rózsaszínû muskotály és fehér furmint. Pomológusok dícsérik gyümölcsfáit és ampelológusok a bortermõ tõkéit, mintahogy kritikusok magasztalják regényeit. Már nem divat Jókait gáncsolni és a régi ellenségén, Gyulai Pálon csaknem rajtaragad a gúnynév: «a kritikus béka». A fiatalok «atyamesterüknek» nevezgetik a rózsák és legszebb regények atyját.
Már életében elérte azt a dicsõséget, amely rajongó ifjakat nekifeszít a leghálátlanabb, legküzdelmesebb pályának és amelyet oly kevesen érnek el. Történelmi festményeken, amik az ezeréves Magyarország dicsõségét hirdetik, nem hiányozhatik annak az arca, aki nemzete multját a legszebb mesékben tárta fel. Utcákat neveznek el róla országszerte, sõt a legnagyobb népszerûség groteszk jutalmaként borbélymûhelyek címtábláin megjelenik ápolt bajusza, szakálla és - parókája.
Mit kívánhat még?
Saját úri lakában tágas, elõkelõ lakosztálya van, ahol senkise zavarja. A kandallóban tûz ropog. Emlékekben gazdag tárgyak közt a kényelmes íróasztalon ki van készítve a sima fehér papír, jó toll és lila tinta, mint Laborfalvy Róza korában.
Ha kedve tartja, lemehet a földszintre, hol Fesztyék vendégei ünnepnek érzik, mikor köztük megjelenik. Ha únja a vendégeskedést és mégis beszélgetni akar egy drága, õszinte kis lélekkel, akkor felhozathatja «unokáját», a pici Feszty Masát.
Ha elúnja a fõvárost, Balatonfüredre menekülhet. Ha idegen nyelv zengésére, más tájak varázsára vágyik, elutazhat Itáliába vagy akár a Spitzbergákra. (Hiszen oly olcsó akkor az utazás!)
A bölcs, boldog rózsák atyja hálát adhat a sorsnak.
Mire vágyik még?
Mi az, amit eddig még mindig megtagadott tõle jó sorsa?
Mindjárt meg fogjuk tudni.

A rózsák atyja már hetvennégy éves.
Két évvel túlhaladta azt a kort, ameddig a magyar szójáték szerint a férfi még mindig lehet - hetvenkedõ.
És egyszerre - maga se tudja, hogyan - rabja lesz... egy hangnak.
Ez a hang örökké ott zsong a fülében. Lágyan simogatja vagy lelke mélyéig megrázza. Szerelmes ebbe a hangba.
A hang egy fiatal lányé. Szavalt elõtte, mint mások, más ifjú, kezdõ szinésznõk, akik pártfogását keresték. És elment ez a leány is, mint a többiek, akik szívükben tele reménységgel távoztak a rózsák atyjától, mert hisz megdícsérte õket. Jó szó, vigasztalás, tanács nélkül senkise hagyhatta el a rózsák atyjának küszöbét. Õ maga volt a jóság és bizonyára csak azt sajnálta, hogy nincs rendelkezésére annyi állás, mint amennyiért jelentkeztek nála. Épp azok tudnak legkevésbé segíteni, akik a legszívesebben tennének valamit. Az életnek e ridegségével szemben mit tehet mást a bölcs, mint amit ilyenkor szokás tenni: belenyugodni, elfelejteni. És amint a kérvényezõ levette kezét a kilincsrõl és lépései elhangzottak a Bajza-utcai villa kavicsos homokján, a rózsák atyja talán már meg is feledkezett róla.
A leány tehát, akit Bellának hívtak, elment.
És a hangja mégis ott maradt.
Mi volt ez? Varázslat?
Van-e oly bölcs vagy bolond, aki meg tudná mondani, hogy olyan röpke, könnyed, meg nem fogható valami, mint a hang, hogyan lesz minden szilárd testnél tömörebbé és maradandóbbá?
Maga a rózsák atyja is töprengett ezen és eszébe jutott az a szép görög mithosz, hogy valaki beleszeretett egy hangba, Echóba és elindult, ment utána, de hiába, nem tudta utolérni. Echo folyton elõtte volt, de soha egy pillanatra nem vált láthatóvá. Echo, a visszhang menekül az elõl, aki utol akarja érni. Épúgy nem lehet megfogni, mint ahogy a gyermek nem tudja soha elérni a Szivárvány hídját.
És a bölcs aggastyán mégis utol akarta érni ezt a hangot. A hetvennégyéves rózsák atyjából így lett szivárványt kergetõ gyermek.
Nincs szörnyûbb valami, mint ha egy szép mese rút valósággá válik.
A mesében a varangyos békából gyönyörû királyfi lesz. A valóságban ép megfordítva van: a rózsák tisztes atyjából õszfürtû, groteszk gyermek lesz, nevetség és hahota tárgya.
A mesék, ha a fonóból vagy a betûk elvont világából a hétköznapok megvilágításába kerülnek, rút boszorkányokká változnak.
És maga a legszebb mesék írója ne tudná ezt?
Hetvennégy éves szerelmes bolond! Ennek értelmét csak ép az ne tudná, aki megírta - a Szerelem bolondjai-t?
Könnyû okosnak, józannak, gúnyosnak és hétköznapinak lenni vele szemben.
Még könnyebb szellemileg rokkant aggastyánnak tekinteni õt, esetleg elmeorvosi ellenõrzés alá vonni.
De mit szóljunk ahhoz, hogy õ maga jött rá, hogy megfigyelés alá helyezték? Mit szóljunk ahhoz, hogy õ maga ismerte fel, mily végzetes útra lépett második házasságával? És mit szóljunk ahhoz, hogy a sors és a gráciák ez elkényeztetettje épp élete utolsó négy-öt esztendejében döbbent rá amúgy istenigazában az emberi sötétség mélységeire?
Érezte ezt a mélységet már akkor, amikor tizenhárom éves korában megírta a «Zsidó fiú» címû drámáját. De csak érezte. Hetvennégy éves korában aztán ki is tapasztalta saját személyében.
És ez teszi az õ esetét oly rendkívülivé, hogy életének e különös, izgalmas és szomorú fordulatánál valamivel hosszabb ideig idõzünk.

Még az õ lángelméje iránt való kegyeletünk se tehet minket igazságtalanná az élettel szemben.
Akár szidjuk, akár dícsérjük: mindig az életnek van igaza velünk szemben. Nevetséges volna perbeszállni az élettel, amelynek törvényei sokkal inkább megfellebbezhetetlenek, mint bármily fokú és bármily tekintélyû bíróság ítéletei.
Az életnek nekimenni annyi, mint: fejjel a falnak menni.
Legfeljebb alázatos szívvel szabad közelednünk feléje, hogy tanulmányozzuk, hogy okulást merítsünk belõle, hogy - ha késõn, ha korán - megint tanuljunk valamit tõle.
Aki Echót hajszolja és szivárványhidat kerget, elébb-utóbb beleütközik abba a falba, amelyet közönségesen Életnek nevezünk.
De ki teszi ezt? A gyermek? Az õrült? A lángész? Vagy mind a három? Vagyis az a szentháromság, amelynek felelõsségrevonása, mint érezzük, nem nagyon jogosult?

A bölcs ember álláspontja ez: «Mi köze a világnak ahhoz, hogy egy huszonnégy vagy akár hetvennégy éves ember hogyan rendezi el azt a teljesen magántermészetû dolgát, amelyet szerelemnek nevezünk? Ha valami, akkor épp a szerelem olyan magánügy, amelyhez senkinek semmi köze.»
S ép ez a bölcseség az, amelyet az élet nem akar elismerni.

Bátor
15.09.05, 21:22
@Hallo Magyar,

interessante Seite über Runenschrift. Es gibt zwei ungarische
Runenschriften. 1.Sekler 2. Palos
die 2. ist mehr dem alttürkischen ähnlich.

http://66.249.93.104/search?q=cache:Gl9LbSEQ6HEJ:cr owland.uw.hu/images/rovasiras/pelda.html+p%C3%A1los+rov%C3%A 1s%C3%ADr%C3%A1s&hl=de


und dann schau mal auf diese türkische Seite, da oben im Kopf
von recht nach link lesen

http://www.adanaliyig.biz/

die Seite kann ich mal empfehlen:http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?s=&postid=3377939#post3377939

Bátor
17.09.05, 16:39
Übersetzung von unserem Archeologen und Ungarnforscher
Dr. Kiszely
http://66.249.93.104/search?q=cache:tAgfWPez_QQJ:ww w.answers.com/topic/hungarian-prehistory+Hungarian+is+Turkis h+genetic+&hl=de

Erläuternde Notiz: Dieser Artikel erlebt gegenwärtig einen Wechsel. In seiner Originalform wurde "das ungarische alte Land" in Ungarisch von Professor Istvan Kiszely geschrieben und in Englisch von Csaba Hargita übersetzt. Jedoch, wie frühste Versionen in der Artikelgeschichte zeigen, war die ursprüngliche englische Übersetzung sehr schwierig, wirklich, hauptsächlich wegen Unvertrautheit mit dem englischen Idiom zu lesen. Dr. Kiszelys Ziel war es auf die Behauptungen zu antworten, dass Ungarn mit Finno-Ugric enger verwandt sind, als mit Türken. Diese Ansicht hat sich im 19. Jahrhundert während des so genannten "Ugric türkischen Kriegs" durchgesetz. Die Priorität ist bei diesem Artikel
mit der Geschichte aufzuräumen, und ihn dem durchschnittlichen Benutzer lesbar machen. Schließlich wird es auch gehofft, dass all die relevanten Argumente von einem neutralen Standpunkt gezeigt werden. Kodex Sinaiticus 13:52, 21, Jun 2005 (UTC )

"Ungarisch Vorgeschichte" bezieht sich auf Wissen über die Ungarischen Leute
vor 890 nach Chr., vor der Ankunft in Pannonien.
Ungarische Vorgeschichte schließt alle Steppennomaden Scythians, die Sarmatians, die Hunnen, die Avars, die Jazyges, die Pechenegs, Kumanen und andere ein, von denen alle zum ethnogenesis beigetragen haben können.
In modernen Theorien haben politikerideologische Annahmen Art gemacht, in Physiologie (BG, Markierer und mitocondrial DNS), Philologie und klassische Quellen zu forschen.
Die Ungarisch Nation
Die Ungarn kamen hier an von weit her , vermehrten sich bis etwa 15 Millionen und erhielten ihre eigene Sprache, Kultur und Physiologie.
Bei der Suche nach der Volkszugehörigkeiten der Ungarn muss man ein Volk suchen die in der Vergangenheit mit der Gleichen oder ähnlichen Physiologie, Musik, Tanz, Charakter, Folklore, Dichtung,Organisation, Küche, Flora, Fauna und Sprache hatte.
Diese Vergleiche können ausser der schriftlichen Quellen, mit Hilfe der Disziplinen von Anthropologie, Musik, Tanz, Theologie, Dichtung, Typologie, Ethnologie, Gastronomie, Botanik, Zoologie und Linguistik ausgeführt werden. Wissenschaften. Ungarn hat einer des berühmtesten Nicht-Indoeuropäers Bevölkerungen von Europa. Seine Ursprünge können nicht in Europa gesucht werden, da seine physiologischen, kulturellen und sprachlichen Wurzeln verschieden Nicht-Europäer in der Natur sind.
Ungarische Chroniken und Traditionen verfolgen die Anfangsgründe ihrer nationalen Identität zu einer Serie von Stämmen aus zentralem Asien, das das Carpathian Becken in mehreren 'Wellen' erledigte; diese beziehen die von den Römern eingeladenen Hunnen in 361 n.Chr. dann ein, von denen modernen Sekler (Szekely) abstammen, ab zwei spätere Wellen von Avars im Jahr 586 n.Chr. und Madjaren (die Nation von Árpád), sich 895-96 n.Chr., dann einlebend, Iazyges 1235 n.Chr. und Kumanen in 1243 und 1246 n.Chr. sich einfanden.
Die Welle von Árpád wird normalerweise als die Entstehung von modernem Ungarn angenommen. Die verwandten Leute, die das Carpathian Becken vor 890 betraten, werden "alte Ungarn" genannt.
Anthropologie und Genetik
Anthropologie kann auf das Ungarisch Vaterland durch physiologische Forschung zeigen. Das alte Land der Ungarn müssen wir dort suchen, wo die Leute lebten immer noch leben oder, die physiologisch wie Ungarn sind. Der Uyghur Friedhof bei Astana nahe dem Jungar Tor liefert die Lösung . Zwischen 1913 und 1915 wurden von Aurel Bierkrug 1200 Uyghur und im Jahr 1986 weitere Gräber enthüllt.. Die hier begrabenen Leute waren physiologisch die Gleichen wie die Ungarn, die sich im Carpathian Becken niederließen. Auch demonstrativ ist die Tatsache, dass Turanian, Pamirian und Taurid Elemente, die mit dem Carpathian Becken über Ungarn begannen, normalerweise nur unter den Turkic Völkern von zentralem Asien verbreitet sind, sonst NIERGENDS in Europa zu finden.
Abgesehen von physiologischer Forschung hat die neue genetische Forschung weitere Angaben von nationalen Ursprüngen und Verwandtschaften geliefert. Innerhalb des Landsteiner Blutgruppensystems, des Tempos von d normalerweise ungarische "0" und "B" Blutarten (31,05%ig und 17,90%ig) sind ab vom Indoeuropäer und Finno-Ugric Nationen, aber sind innerhalb des unter den zentralen asiatischen Turkic Nationen gefundenen Bereichs. Abgesehen von diesem tritt eine andere Blutart unter Ungarn (das Diego [ein+]), zeigen in keinem anderen Volk von Europa. Die "in Europa fast unbekannte mongolische Stelle" hat 22,6% Auftretens- und Laktoseintoleranz (Laktose vermissen Verdauungsenzym), seltener woanders, sind an 37% unter den "von der Erde schwungvollen" Ungarn, wie in zentralem Asien. Das Hautspreißelsystem von Ungarn hat zentrales asiatisches Merkmal (niedrige Biegungssätze, aber hohe Wirbel). Das Gm Markierer ( http://studentorgs.utexas.edu/husa/origins/matsumoto.lecture.html) Forschung wies auf das hin die Gm abst und Gm afb3 Genmarkierer, die occuring unter Ungarn unter anderen europäischen Bevölkerungen vermissen. Internationale mitochondrial DNS Forschung hat in letzter Zeit auch zusätzliche zentrale asiatische Merkmale unter Ungarn identifiziert.
Linguistik
Linguistik spricht von Lehnenswörtern im Ungarischen , aber hat auf einer objektiv wissenschaftlichen Ebene einheimische Ungarisch Vokabular und Grammatik viel weniger studiert. In diesem Blick kann man das Durchbruchsvolumen konsultieren "von die Ursprünge d Ungarisch Sprache anderer Weg herum" von Peter Sara (1994) und den Arbeiten von Laszlo Maracz (2000); aber d Kodex Isfahani das versah im Jahr 1860 mit einem Belag - ein Hunnic armenisches Wörterbuch und Grammatik, in einem 10tel C . Türkisch Transkription) - sind von oberster Wichtigkeit. Diese Arbeit enthält fast den ganzen ungarischen Grundwortschatz.
Kulturelle Disziplinen
Die materielle und geistliche Kultur einer Nation liefert wertvolle Einblicke über ihre Ursprünge. Eine kritische Prüfung der Kultur ist besonders wichtig, weil sie dazu tendiert, sich lange in unveränderter Form zu erhalten.
Das Schreiben des Systems
Ungarn kamen in Europa mit einer Einzelheit an, die System ( http://fang.fa.gau.hu/~ heves/runic.html schreibt). Obwohl die indoeuropäischen Schriften haben lang seitdem verlassen Charakter schreiben, Formen von ihm bleiben bestehen in Asien z.B. es ist immer noch in Verwendung unter türkisch , wo es normalerweise von rechts nach links und/oder als silbische Schrift geschrieben wird, während die Vokalkur ist, oft zeigte von "Ligaturen" an. D einzig ungarisch Runen am wahrscheinlichsten brachten in zentralem Asien hervor und hätte aus Hieroglyphen entwickeln können zu phonetischen Charakteren so lange her wie 2. Millennium BC. Die verschieden geistigen Beziehungsungarn haben mit ihre Schrift erinnert sich daran, dass von anderen Menschen wie den Etruskern Sogdians, Bactrians usw. diese Schrift nicht nur von Monarchen, sondern auch von Bürgerlichen verwendet wurde. Das 3000 Jahr beweisen von S. Tovuudorj im Jahr 1995 herausgegebene alte zentrale asiatische Schriften, dass ihre Grund13 Konsonanten sich seit dieser Zeit nicht geändert haben. Die Ungarn, die sich Europa niederließen, kamen mit einer entwickelten Schrift an und hätten gerade als ihre bis heute lebendige Sprache die Schrift und ihren Geist leicht behalten können.
Musik
Die Geschichte von Volksmusik und Instrumenten spielt eine wichtige Rolle unter den Wissenschaften, die nach den kulturellen Verwandtschaften suchen. Ungarische Musik ist pentatonisch, Quart- oder Fünflingsgeldwechsler, Niedergehen stellte ein proclitically enden der Türkisch Musik. Die Hauptmerkmale asiatischer Musik sind seine Begeisterung, Diktion, Verwendung von dekorativen Stimmen, Gegenwart von glissando, enger melodischer Bereich von Stimmen, seine trichord-triton tetrachord-tetraton pentachord Modalität, die Existenz von Bardenliedern und Wehklagen, psalmodic Vortrag, Gleichklang und die charakteristischen Rhythmen (Synkope, Ablösen von scharf und prolative Rhythmen, usw.). Auf die Verwandtschaft zwischen Ungarisch und Türkisch Volksmusik wurde von auf der Sammlung von Bela Bartok im Jahr 1939 basiertem Zoltan Kodaly hingewiesen. Dank Sammlern von Ungarisch Volksmusik 200.000 Volkslieder sind angemeldet worden, und etwa 100.000 gab in Druck heraus. Dies macht Ungarn unter den am musikalischsten Fruchtbaren pro Kopf (aufplatzen. 15 Millionen) irgendwo in der Welt. Alte Ungarisch Instrumente, die erhalten worden sind, beinhalten: typische Trommeln, Treffer gardon, Leier, eingeschlagenes Zymbal, Zither, das Rohr (csilinka), paarige Flöte, longflute, Schilf, türkische Pfeife des Schäfers (oder lieber Oboe-mögen shawm), Bardenpfeife und der Ungarisch Dudelsack usw..
Kunst
Unter den Grundmotiven von Ungarisch Volkskunst spielt die Tulpe eine zentrale Rolle neben der Nelke, dem Granatapfel, der Kornblume und dem Pfau. Ungarisch ist Volkskunst mit zuerst in zentralem Asien auf der Grenze von der Gobi Wüste kultiviertem unglaublichem Reichtum um die Tulpe, eine Blume herum gebaut. Dieses unter Ungarn gefundene Tulpenmotiv kann auch in derselben Form in zentralem Asien gefunden werden.
Ungarisch Volkskunst enthält viele andere zentrale asiatische stilistische Elemente: ligamentures, "S"-förmiger brutzelnder Blätterformen, Doppeltes brät knusprig, rosettas, sunwheels, Drehgelenk überqueren Spiralen, geflügelte Sonnen, Verwendung von rosetta und palmetta. Die Symbolik von Ungarisch Volkskunst ist ausdrücklich zentraler Asiat: Pfau - Unsterblichkeit; Tulpe - Frau; Greif - ewiges Licht; Herz - Liebe; blühen Sie in Blume - Fruchtbarkeit; Granatapfel - reichlicher Nachkommen, usw..
Die Liebessymbole, die ornamentale Verwendung der Sonne und des Monds, des Hirsches und Drachenembleme und der Lebensbaum mit den mit diesen verbundenen religiösen Überzeugungen sind in Europa ungewöhnlich. Ungarisch dekorative Bilder sind von einer unzusammenhängenden, reichen Vielfalt, einer Liebe von Blumen, einem tiefen Mitgefühl für die Natur, einem korrekten Sinn des Verhältnisses, "der Kraft, dem Rest, den ernsten Konflikten des lividness' von großen einfachen Bereichen und dem Feuer von überfülltem Verplempern, der männlichen Umgehung von Sabber oder von lächerlichen Tönungen ..." charakterisiert (Aladar Fee, 1941.) Zwei bestimmte Elemente des Ungarisch Volkskunst, die entstand, in zentralem Asien sind das Székely Tor und die hölzerne Plinthe, die in Europa beide einzigartig sind.
Tanz
Ungarisch Tanz ist einzig an Europa reich; "Ungarn konnten etwas von der Tanzkunst abhalten, aus Asien gebrachten und häufig anderen als andere Tanzkünste von Europa - ausdrücklich Ungarisch " ( Laszlo Felfoldi , 1996). Viele Tanzlehrer (besonders György Martin und Sándor Timar) sein in der Lage gewesen, die Kunst zu retten, Ungarisch zu tanzen vom Rand von dissapearance und zu bringen es zu unserem täglichen Leben. Die bestimmten Bewegungen von vielen modernen Ungarisch Tänzen fahren fort, die alte Opferriten und kriegerische Tänze zu reflektieren.
Religion
Trotz zahlreichen und erniedrigenden Behauptungen, waren die Vorfahren der Ungarn nie wirklich "Heiden" . Die alten Ungarn waren monotheistisch, wie andere Nationen der Ebenen war, und waren nahe bei die Natur - die Sonne und der Mond, Regen, Schnee und Wind.
Monotheismus ist unter den stockherding Reitnationen der Steppen verbreitet, und ein centrepiece in der Übung von der Religion der Ungarn war das Modell des zentralen asiatischen Herrschers, geherrscht von der Gnade Gottes, für ihn handelnd. Der König der Hunnen war der "Sohn von Himmeln." Alles mit Gott und Vertrauen verbundene ungarische Vokabular hat einen zentralen asiatischen Turkic Ursprung: esten (isten, Gott), lélek (Seele) imád (lieben), menny (der Himmel), (gesegnete) boldog, böjt (die fasten), vétek (Verstoß), Brötchen (Sünde), bocsát (verzeihen), búcsú der (Tag des Heiligen), Treffer (Vertrauen), teremt (Generierung) örök (ewig), usw..
Natürlich respektierten sie die Elemente - die Sonne, den Mond, das Feuer, das Wasser und die Erde, aber die Form des einen Gottes - Tengris nahm immer über die Welt von Geistern zu. Theophylactos Simocattes schrieb über sie auf diese Art: "Die Türken (Ungarn) respektieren das Feuer, die Luft und das Wasser, wenn sie die Erde mit Hymnen ehren, außer zu beten und Gott nur die eins zu nennen, wer schuf das Universum ..." Und folgendes kann bei Anonymus gelesen werden : "Der Führer Árpád, wessen Helfer der Gott war, von allen ... betete Gott in Tränen ... und der Helfer des Führer Álmos war der heilige Geist ... Tas, Szabolcs und Tétény Säge, als Gott, gaben ihnen Sieg ..."
Das Symbol des Kreuzes kann auf der sabretache Abdeckplatte von Bezdéd und in Gräbern vom Alter der Niederlassung gesehen werden. Es ist sehr wichtig, zu bemerken, dass die Vorfahren der Ungarn shamans(?) nie gehabt haben, wie die sibirischen Nationen zu haben, aber lieber Priester zu erkennen, táltos , wer hatte außergewöhnliches Wissen und "organisierte die geistliche Welt der Ungarn unter dem Gott von Ungarn" ( Imre Harangozó ). "Solche Motive können bekannt in Totemismus sein, jene Rückgrate führen uns in die Welt des Monotheismus von zentralem asiatischem Turkestan" (Béla Gunda).
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Bátor
17.09.05, 16:40
Unsere Vorfahren waren schon mit Christenheit vertraut worden, im Kaukasus. In etwa 530 n.Chr., die armenischen Bischöfen Qaurduct, dann Maq, wandelte die Onogurs um, dann im Jahr 644 ein Türkenmonarch mit all seiner Nation konvertierte zu Christenheit, wie von armenischen Autoren berichtet. Wir können auch über die Christenheit von den Vorfahren der Ungarn in den Legenden von Cyril und der Methode lesen. Im Jahr 948. Bulcsú und Tormás (Termatsu), dann der Häuptling Gyula (Yula)im Jahr 953 wurde in Konstantinople getauft; spätere Ajtony, Géza und István wandelten in Christenheit in Vidin um. Das Ehren des ungarisch en, und zentraler asiatischer Muttergotteskult - die gesegnete Frau oder "Frau von Schönheit" (Babba Maria) Ausdruck im Kult der Jungfrau Mary fand und lebt an sogar heute.
Folklore
Die ungarische Folklore ist ein Schatz in der Suche nach der ungarischen Vergangenheit, die nur in letzter Zeit entdeckt worden ist. Seine Pracht, und Vielfalt ist in der Welt einzigartig. Sein distinguisihing Merkmal ist, sich auf die Universalität vom hinterlassenen urzeitlichen Wissen im Ganzen seiner Reinheit auszuwirken. Die Leute kannten ihre Geschichte einmal genauer als die Autoren von Chroniken.
Ungarisch heldenhafte Geschichten, Märchen und Talismangeschichten haben einen wahrscheinlichen zentralen Asiat- (Turkic) Ursprung, so vor kurzem herausgegebene Sammlungen von Türkisch Geschichten haben dazu tendiert zu bestätigen. Die Helden und Formen der Ungarisch Folklore gehören keinen europäischen Geschichten und werden nicht leicht von einem Eurocentric Verstand ergründet. Das "weite Land", die Welt über oft über dem Himmel oder unter der Erde kann werden durch den "Baum vom Leben" erklärt, und heldenhafte Ungarisch Geschichten können richtig hoch geschätzt sein nur innerhalb des zentralen asiatischen Kontexts von taltos.
Die turul (Togrul)Legenden und der imaginäre Greif wurden ebenso von fast identischen zentralen asiatischen Mythen gezeugt und spielten eine bestimmte rôlle für die Vorfahren von Ungarn. Das turul (Togrul das nie westlich vom Carpathian Becken nistete, wurde sogar das Abzeichen der Ungarisch Herrscher. Ungarn, die aus dem Osten kamen, brachten diese zentralen asiatischen Überzeugungen offensichtlich nach Westen mit, wo sie unbekannt oder wenigstens nicht wahrscheinlich waren, bekannt zu sein.
Spielzeuge
Das Spielzeug von einem Kind springt von den Tiefen des Menschen Seele, die natürliche Manifestation von den urzeitlichen Instinkten des Lebens. Katalin Lázár in den 1990ern war in der Lage, sich über 300 Ungarisch anzusammeln, Volksspielzeuge, ein für Menge und Vielfalt in der Welt unübertroffener einzigartiger Schatz Ungarisch Spielzeuge. Einer der Gründe, warum alt Ungarisch Volksspielzeuge haben, geduldet, sind, dass über einhalb von ihnen vokalisch oder rhythmisch, einzig ungarisch sind.
Die Kinder von Reitstämmen hatten keine "fertigen" Spielzeuge; sie mussten sie allein mit Hilfe von Blumen, Sonnenblumenstiel, Köpfen, Eichel, Kastanie, Schilf, Pfirsichstein, Schafknochen und besonders Filz produzieren. Diese Spielzeuge sind die Knochenfohlen, Vorschlaghämmer, werfende Hölzer, Filzbälle und Filzmarionetten. Analoge Spielzeuge sind auch in alten zentralen asiatischen Gräbern (z.B. Tarlyktag) gefunden worden.
Familienstruktur
Die Frage wird oft aufgebracht, was hat Ungarn zusammen behalten? Die Antwort ist dreifach: Monotheismus, Konzept und Liebe des Mutterlandes und die Familie strukturiert. Ungarisch Vorfahren kamen an im Carpathian Becken, das ihrem identifizierbar zentralen Asiaten familienbasierte Struktur mit ihnen bringt; die 10. Jahrhundertmonarchen Géza und St. Stephen fanden sie später unpraktisch, um mit dieser asiatischen Struktur, Wahlung stattdessen zu bleiben, ein europäischeres Modell Eigenstaatlichkeit.
Die Grundkonzepte der Familie oder Kernfamilie (6-10 Personen) die erweiterte Familie (25-30 Personen) und der "Stamm" (1000-2000 Menschen auf Durchschnitt) war in der Lage, gebracht zu werden, vorwärts von der alten Struktur während der Integration von Städten; aber die Stammeseinheit (40-50 Stämme; 50.000 Menschen liegen ein durchschnittlich) verschwand, nachdem ich die bestimmten Ziele erreicht hatte, die bewirkt hatten, dass diese Stammeseinheiten sich mit einander unter der Führung des Häuptlings verbündet wurden.
Ein solches Ziel war die Wiedererlangung des neuen Landes im Carpathian Becken, das alte Imperium von Attila, wo das Bündnis vom Blutvertrag feierlich begangen wurde, als in zentralem Asien üblich. Die Struktur der Ungarisch Gesellschaft kann als die genaue Spiegelung vom zentralen asiatischen Turkic Modell verstanden werden (der Anzug, "von Mädchen wegtragen", Einführung in den Eltern, Geburt übt usw.). Unsere Familienstruktur und Landwirtschaft, die das 21. Jahrhundert in einer einzigartigen Form auf Anwesen in Europa gelebt sind. Statt des sich Verschlechterns "Reitnomadisch" Art des Lebens, von den Vorfahren der Ungarn hing sich an die stockherding Reitart des Lebens, die geographisch mobile Gesellschaft, die Grundsuche nach Notwendigkeiten und die Fähigkeit des raschen Standortwechsels lange in hohem Maß.
Flora & Fauna
Die Ungarn vom Carpathian Becken nahmen eines der fruchtbarsten Becken von der Welt ein und übten ihre alte Landwirtschaft und ihre stockherding Techniken. Ihre Landwirtschaft und stockherding verwandte Vokabulare haben auch zentrale asiatische Turkic Ursprünge: strecken Sie - rasseln Sie durch; ásó - Spaten; kasza - Sense; sarló - Sichel; csépe - Dreschflegel; árpa - Gerste; búza - Weizen; arat - Ernte; boglya - Stapel; tarló - Stoppeln; oröl - Knirschen; dara - Brise; gyümölcs - Obst; Alma - Apfel; körte - Birne; mogyoró - Nuss; dió - Walnuss; szolo - Weintraube; kocsány - Stiel; szur - zu filtern; bor - Wein; borsó - Erbse; kender - Hanf; kóró - trockener Stiel; tiló - Pflücker; orsó - Spindel; torma - Meerrettich , üröm - Wermut; komló - hüpfen , csalán - reizen; gyom - jäten; gyékény - Rohrkolben; katáng - Chicorée, usw..
Wenn die Vorfahren der Ungarn bloße "nomadische Schäfer" gewesen wären, dann wären sie zu unter den umliegenden Nationen verschwunden, als geschehen mit vielen Stammesnationen während der Zeit der großen Wanderungen. Da noone den Ungarn jederzeit nachging und das Carpathian Becken nicht von Notwendigkeit eingenommen wurde, hatten sie den Luxus, altem Ungarisch Tiere und Pflanzen zu bringen, weiter mit ihnen.
Altes Ungarisch Getreide schloss das wilde einkorn (Triticum monococcum L) ein ., gemeinsamer Weizen (Triticum aestivum subsp. Spelta ) és wildes emmer ( Triticum dicoccoides Körn. Auct.syn. Kcke und Triticum tricoccum Schranck), eine Hirse ( Panicum miliaceum L ) ., Gerste ( Hordeum vulgare subsp. Hexastichum Zoh) ., Roggen ( Secale cereale L. ), lambsquarter ( Chenopodium Album L ). Ernte und Dreschen geschahen nicht auf die europäische Art.
Alte Arten von Pflügen waren der krumme Pflug, der grabende Pflug und der Bettpflug. Transportiert Linse (filmen culinaris), Linsenwicke (Vicia sativa var. Lentisperma ), Erbse ( Pisum sativum ), Kichererbse ( Cicer arietinum L.) , galajt ( Galium spurium ), Flaschenkürbis ( Lagenaria sicenaria Mol. Stadley provar. Clavata ), die asiatische Originalzwiebel ( Allium cepa L.) und Knoblauch ( Allium sativum L.), Kohl ( Brassica oleracea L. convar. Capitata Alef) ., Kohlrabi (Brassica oleracea L. convar. Caulorapa ), der kaukasische Sellerie ( Apium garveolens L. convar. Rapaceum Gaudich), die Ältesten der alten Welt gewährten Pastinak (Pansinaca sativa L. subsp. Sativa ), zerrissener stacheliger Kopfsalat. (Lactuca serriola zerrissen) ., gemeinsamer Fuchs (Rumex rugosus L.), Spinat aus Kleinasien (Spinacea oleracea L.), das kultivierte Radieschen aus Kleinasien (Raphanus sativus L.) und der zentrale Asiat die Besten von dem Chinesisch, der Aubergine (Solanum melongena L.) usw. (Ferenc Gyulai) war bekannt.
Ungarn auch hatte bestimmter zentraler Asiat ("Turanian") Kenntnis von viniculture. Alles ungarische vineyarding und alle winemaking gebundenen Wörter sind von altem Turkic Ursprung. Unsere Vorfahren kamen zusammen mit winerods an, wie die Ungarisch Art von Weintrauben und viniculture der Sphäre von römischem viniculture nicht einmal gehört. "Selbst wenn Römer und frühere Kenntnis von viniculture weiterlebten, wurden jene bald in den Kenntnissen in den Ungarn einfließen gelassen, die ins Carpathian Becken ankamen." (Ferenc Gyulai.) Ungarn hatten auch bestimmte Kenntnis davon, Bienen zu züchten.
Ungarn kamen mit eigenem asiatischem "taki" an oder "Przewalski ist" (Equus Przewalskii przewalski) und so genannte "Achal Teke" Pferde (Achal tekini) und die zugehörige Reitkultur (die zentralen asiatischen Holzsattel, Eisensteigbügel und Bordstein). Die zivilisierte Welt übernahm die Wissenschaft des Reitens von den Vorfahren der Ungarn: der Steigbügel, zu satteln und anzuspornen den lenkbaren Trainer und das leichte Pferd.
Nach viel Diskussion, Ungarisch Forscher (besonders János Matolcsi) bestimmten dass d "armgehörnt ungarischer grauer Ochse (selbst wenn nicht in seiner tatsächlichen Form) war das häusliche Rindfleisch von unseren Gründungsvorfahren". (das Ungarisch grauer Ochse war ein direkter Nachkomme vom wilden Ochsen - Bos primigenius). "Das gerade herumgewirbelte gehörnte Schaf kam mit unseren Vorfahren mit und blieb bis heute" (Béla Hankó.) Nichts scheint Beweise einer beständigen sich zusammendrängenden Kultur besser als die Tatsache, dass die Vorfahren der Ungarn auch Schweine brachten, (der Vorfahr des salonta Schweins) zusammen mit ihnen ins Carpathian Becken zu zeigen. Die von Ungarn gebrachten Hunde - der Tibet Hund, der Schäferhund vom Tarim Becken, den puli, den zwei Wachhunden - dem komondor und dem kuvasz und unsere Jagdhunde, der ungarische Windhund und der pannon Foxhound ist von nicht-europäischem Ursprung. Das zentrale asiatische zwei geschleppte Kamel (Camelus bactrianus) lebte immer noch im 12. Jahrhundert im Carpathian Becken.

Bátor
17.09.05, 16:42
Küche
Die Ahnenküche von Ungarn beschreibend, schrieb Pál Kövi: "Wertschätzen mögen die Volksmusik und das folkdance, ein einzigartiger kultureller Schatz befindet sich in Gastronomie. Dieses Finanzministerium muss ergeben werden, wir müssen in seine Tiefe sinken seit d mehr wir bringen zum Boden davon, wir zu den Höhen des Wissens bringen und zaubern weg umso mehr . "
Ungarisch Küche vom Alter der Niederlassung kann zur Zeit nicht direkt mit der westlichen europäischen Küche verglichen werden, da ihre Philosophie völlig anders war, und spricht gastronomisch. Ungarisch Küche wird erstens durch Kochen charakterisiert und hat eine bedeutsame Berührung des Aromas von Turkic und der anderen östlichen Küchen. Da zu braten mehr im Westen verwendet wird, Kochen mehr im Osten verwendet wird, und dies ein Grundunterschied zwischen kulinarischen Stilen ist.
Die Küche von alten Ungarn war, charakterisiert vom pentathony von Geschmäckern, die Starken als ein separater Geschmack zum süßen, sauren, salzigen, bitteren Streben nach der Harmonie von ihnen nehmend, direkt wie es die zentralen asiatischen Nationen tun. "In der Sphäre der Gastronomie können Traditionen östlich zum Alter der Niederlassung zurückgehend und noch älter und mehr gefunden werden ..." (Robert Gyula Cey Bert.) Die Rezepte von Gulasch und Gulaschsuppe können unter den Beschreibungen von bestimmter Opfernahrung (keng, ta-keng) von chinesischen Autoren gefunden werden. Die Pasten, die Suppen, die Tradition von Fleisch eindosen durch heilen, die Gärung von Milch und der ruhige Lebensunterhalt, der Techniken kocht, die sich von jenen von europäischen Nationen unterscheiden, wurden alle aus dem Osten gebracht.
Metallurgie
Die Metallurgie der Ungarisch Vorfahren übertraf andere Berufe, als sie völlig gegenüber dem Europäer anders war, da ihre Basen nicht andere Art von Mineralen (wie Pyrit), aber die limonite waren, dessen von damaszieren, und mehrfache Faltung wurde geschaffen die nur leichten (500 Gramm) Samuraischwerter von oft verwiesenen Autoren und guten gewollten Säbeln, Kriegsachsen durchbohrt, spontoons, kopja (durchbohren, Hecht), prügelt, hackt Spaten.
Ungarisch Goldschmiede verwendeten zentrale asiatische Motive und Techniken, und ihre Juwelen waren berühmt weit weg. Keine anderen europäischen Nationen machten Rosshaarjuwelen. Unser den zentralen Asiaten gemachtes, der rückständige Reflexbögen schlug, bowmasters, die zuerst entsprechend den schlimmen Artefakten von Gyula Fábián rekonstruiert wurden, zählte immer noch unter den "Besten". Für die Bögen, die Ungarn ' Vorfahren machten Pfeile mit ausdrücklich zentralen asiatischen Pfeilspitzen und speicherten sie in künstlerisch dekoriertem Zittern. Die "östlichen" Taktiken von den Vorfahren der Ungarn wurden im Detail in der Schrift von Kaiser Leo beschrieben, die die Weise "Taktik" berechtigte.
Gewand
Die zivilisierte Welt trägt das chitons von den alten Griechen und Römern heute nicht noch das geheftete Leder trennt von Deutschen, aber dem Anhänger der Moderne Anzug, gebracht von ungarischen Vorfahren nach Europa: Kasachisch und Hose machten von gutem lenvászon oder kendervászon, der Dreiviertelspieler krängte Schuh, der Kaftan (Mantel heute) und die Unterwäsche, das früher nicht die Ausrüstung von Europäer war, kultiviert.
Es gibt eine Menge schriftliche Quellen über die Kleidung von den Vorfahren der Ungarn (Gardhezi, Jayhani Tradition, Istakr, Kaiser Leon die Weise, Papst Sylvester II, usw.), wer hob alle das "spiffiness von den Vorfahren der Ungarn" hervor. Es gab nicht viele Unterschiede zwischen der Kleidung von Männern und den Frauen in zentralen asiatischen Traditionen; Ungarisch Frauen trugen Hose bis zum Ende des 13. Jahrhunderts; beide Geschlechter trugen Unterwäsche. Die Abnutzung der Zusatzmänner der Kaftan, pelzbesetztes Husarenkleid, Mantel, Schaffellweste, szokmány war (und fest zu kurzem Mantel bäuerlicher Kleidung passte), szur (langer gestickter Mantel des ungarischen Schäfers), guba (natürlich verknotetem Tuch gemachter Mantel), Schaffell, backskin, Schaffelljacke, Bärenfellmütze schmeißt raus krängte Schuh (nicht die europäische Sandale oder der europäische Schuh) und der besetzte Gürtel damit, Messer, dekorierte Tasche (tarsoly) und Bogen zu hängen. Die Abnutzung der Frauen basierte auf besserem Material als die Abnutzung der Männer; das aus gutem Material (pendely) gemachte Hemd wurde auf beiden Seiten genäht und auf der Taille gebunden. Frauen trugen auch Dreiviertelspieler (und nahmen in der Taille ab) Kasachisch, niedrige uppered weiche Stiefel, Krone und unglaublich viele Juwelen; flechten Sie Verzierungen (Brustscheibe), Perlen, Ohrringe, Kettchen, kleine Meeresarme, Ringe, Bein und Armbinden. Die Autoren heben die "Eleganten" hervor und "immer reinigen" Kleidung von den Plebejern; der Reiche verwendete viele Seide, Brokat und Samt bei ihrer Kleidung.
Wanderungen vor dem Beginnen mit dem Carpathian Becken
Das alte Land der Ungarn - die Stelle wo bevölkern physiologisch, genetisch, sprachlich und kulturell ähnlich in Ungarn leben - ist das heutige östliche Turkestan, d "Herz von Asien " ("zentrales Asien";) ausdrücklich, die nördlichen und westlichen Ränder der Gobi Wüste, des Jungar Beckens und der Grenzen von Takla Makan.
In diesem Bereich zwischen dem 9. - 8. Jahrhunderte BC, wurde festgestellt das Hunnen- (Hsiung-nu) Imperium von 16, 19 oder 24 Stämmen; unter den Mitgliedern waren Türkisch, Altaic und iranische Nationen, auch die ethnische Gruppe, die unter dem Namen Onogur später die Vorfahren der Ungarn bildete. Die Mitglieder der Hunnic Stammesföderation waren stockherding Reitnationen; Chinesische Almanache erwähnen sie als zu sein, von weren, in Zeiten des Bedarfs, Pferde Schaf und Weizen für Seide, Porzellan, Gold, Silber, schwarze Tinte und Pulver gekauft werden konnten und der, der die Verträge "mit ihren eigenen Charakteren" in Holzplatten und Hundefelle einritzte.
Diese Hunnic Stammesföderation teilte sich im Jahr 91 n.Chr.. Zu dieser Zeit spalteten sich die Hunnen aus dem Westen von ihnen ab, die zuerst durch den zentralen asiatischen Fluss Chu verweilten; später luden sie die Römer im Jahr 361 n.Chr. in die Ungarisch Ebene ein, um das Sarmatians und Gepids in Überprüfung zu halten. Ihr König, Attila war einer der größten Herrscher über die ersten Millennien in Europa. Nach seinem Tod im Jahr 453 n.Chr. gingen die übrigen Hunnen zu Chigle Feld über (Mezoség ); sie sind möglicherweise die Vorfahren von Székelys.
Die erste zentrale asiatische Turkic Stammesföderation wurde mit diesen Bestandteilen eingeführt und schloss die Juan-Juan Nation und das Uar ein ("Kattun //horse//") Nation oder Avars, wer in 568 n.Chr. nahm das Carpathian Becken in zwei neuen Wellen ein. Die Wanderung von den Vorfahren der Ungarn aus zentralem Asien gründete mit der Nation- späteres Onogurs - sich von der zweiten Turkic, zu bewegenden Föderation abspalten westlich und bis dem wieder Einfangen von Pannonia gereicht in 895/96 (890)?Inserat.
Die erste Haltestelle der Ungarisch Vorfahren war angeblich Turan am Ende des 3tels oder Anfangs des 4. Jahrhundertinserats. Die Turan Ebene, erwähnt oft als eine bedeutsame Rolle in der Vergangenheit zu spielen, ist die riesige semiarid Steppe zwischen den Süduraln, dem Kaspischen Meer, dem Aral Meer und dem Tien San. Dieser Bereich war die Kreuzung, die Stelle ausruhte, und eine Art ethnischer schmelzender Topf verschiedene Nationen. Handelswege von vier Welten trafen sich hier: der Einsatz der legendären Seidenstraße vom Osten zu Mesopotamia und dem byzantinischen Imperium im Südwesten und den Südiranischen Strecken, die hier mit jenen der Reitnationen aus dem Norden konvergiert sind.
Unsere Vorfahren verweilten nicht nur im Bereich von Turan, aber verweilt auch in seinem nördlichen Teil für eine Weile in der Nachbarschaft von Khwaresmia, Kangju, Sogdia und Bactria. Winzige Spuren von den Vorfahren der Ungarn hier schließen den ""Madiar" genannten Stamm" und den Standort Majar Kislak ein. Viel konnte über die Vorfahren der Ungarn in diesem Bereich von den Schriften der arabischen Geographen Al-Makdisi und Abu Rayhan al-Biruni aus diesem Bereich wissenschaftlich sein und wäre, wenn sie richtig übersetzt und behandelt wurden. Unter anderen Dingen konnte es gelernt werden, dass die Vorfahren der Ungarn zu dieser Zeit schon irrigative Landwirtschaft hatten und sich entwickelten und sich zusammendrängten.
Die nächste Haltestelle der Ungarisch Vorfahren war im Kaukasus. Xenophon, Prokopios (490-562 n.Chr.), Agathias (536-582 n.Chr.), Beschützer Menandros (6. Jahrhundert) Josua der Säulenheilige (6. Jahrhundert), die Chronik von Edessa, Joannes Ephesinus (6. Jahrhundert) und besonders die armenischen Autoren Agathangelos, Phaustos Byzantios und Lazar von Farp erwähnt die Hunnen und Ungarn, dort verweilend. Sogar der armenische Herrscher St. Gregory "der Buchmaler" (Gregor Lusavoritch) erwähnt die Vorfahren der Ungarn dort in seinen Klerikerarbeiten; bedauerlicherweise vertiefen sich die meisten modernen Forscher nicht in armenische Ressourcen zu tief.
Kornél Bakay (1996) findet Bedeutung in der Tatsache das "der alte Name Sabir von d Ungarn führt uns nach dem Kaukasus ... die alten Ungarn kamen darin, von zwei Ethnizitäten zu sein; die Ungarisch sprechenden Sabir Hunnen und die türkisch sprechenden Onogur Türken "(es wird jetzt bekannt, dass die Sprache der Hunnen auch Onogur Türkisch war.) Die Gruppen, die sich im Kaukasus lösten, sind die Savard Ungarn, in die der Mönch Julianus vor dem Sichnähern von Magna Hungaria reiste. (Ihr Standort hier ist Majar, wo Samuel Turkoly Aufmerksamkeit im Jahr 1825 anzog).
Danach die Vorfahren der Ungarn - oder entsprechend neuere Annahmen, nur ein Teil von ihnen - bewegte sich vom Kaukasus nach Nordosten zu Magna Hungaria, wo sie eine relativ kurze Zeit blieben. Magna Hungaria entspricht dem heutigen Bashkiria und Bereichen nach dem Westen. Genetisch Forschung beweist, dass die Vorfahren der Ungarn hier verweilten und sich zeigten, Ungarisch -bestimmte Markierer unter nahe gelegenen Finno-Ugrian Nationen!!!
Die törichte Ansicht der Vorgeschichte pflanzte sich offiziell im 19. Jahrhundert durch das Österreichisch-Ungarisch Monarchie leitet Ungarisch Ursprünge von hier ab, obwohl viel von ihrer Physiologie, Sprache und Kultur nicht auf diesen Bereich zurückgeführt werden kann. Zur Zeit der Ungarisch Gegenwart dort hatten die Finno-Ugrian Nationen eine zusammentragende Fischereikultur, die die stockherding Reitungarn nie charakterisierte !!
In Bashkiria bestätigt Ingul, ungarische gravesites im Gebiet von Kama und entlang des Flusses, dass die Vorfahren der Ungarn hier verweilen; ein bedeutsam, dass Grabstätte zwischen 850 und 920 Inserat verwendete, ist aufsässiges Tigani mit 150 Gräbern im Volga-Kama Gebiet. Der Mönch Julianus erkundete diesen Bereich im Jahr 1235 n.Chr.. " Ungarisch Stämme schlossen sich mit vom Stamm Megyer - als bis Istvan Fodor lesbar an, bewegt sich vermutlich zu den Südlichen, dann Westlichen vom Bashkirian Magna Hungaria, überquerend, die Wolga, und verweilte im Bereich des Flusses Don."
Für die Ungarn die nächste, relativ sehr kurze Haltestelle der Vorfahren war der Bereich zwischen dem Don Donec Becken und dem Maeotis (Azov) Meer, das Levedia (das Dentumogyer - der "Don Magyar")?, rief nach Hauptlebedias an. In letzter Zeit , Kornel Bakay hat Wurfzweifel dabei, dass die Vorfahren der Ungarn jemals in Levedia verweilen, und behauptet "ein mythic Vorfahr wird in Levedi gesehen ... Levedia kann keine separate Stufe von der Wanderung der Ungarn sein ".

Bátor
17.09.05, 16:43
Zwei Ungarisch Legenden finden hier statt: der Traum von Emese (d "Legende von turul ") und die Legende des wundersamen Hirsches (der Legende von Hunor und Magor). Selbst wenn Hungrians in Levedia - in der Nachbarschaft von Bulgaren und Khazars war, lebten die Vorfahren der Ungarn dort "drei Jahre" insgesamt als Kaiser, Constantin schrieb. Die Ungarn zu dieser Zeit "vermieteten" zwanzigtausend gesockelte Bogenschützen an den Khazar Herrscher und zeigten die starke Armee und Organisation von den Vorfahren der Ungarn an. Ausgrabungen der Ungarisch Grabstätten aus diesem Gebiet haben erst jetzt begonnen.
Für die Ungarn die letzte Haltestelle vor Ankunft im Carpathian Becken war das Östliche-nordöstlicher Vordergrund des Carpathian Beckens, Etelköz' (Etelkuzus), das Gebiet der Flüsse, die Dnieper, Dniester nervt, und Serets. Ungarn herrschten im Gebiet zwischen dem Khazar Khaganate und den Karpaten zu dieser Zeit. Es war nichts, das auf die verglichene Weise der Ungarn zu leben geändert ist, mit zuvor; berichtet Ibn Rusta: "Das Land von Ungarn ist an Bäumen und Wassern reich, ihr Land ist nass. Sie haben viel Bestellungen ... " Viele Autoren schreiben über die Ungarn ' Wohnsitz in Etelköz (Jayhani Tradition, Gardezi, Hudud al Alam, usw.). In Etelköz stirbt Álmos, in zentralem Asien an gemeinsamen Blutvertrag wurde vergeben "das ist vor der Niederlassung ein definitives Ereignis , sich bilden d Ungarisch Stämme zu einer Nation" (Gyula Laszlo). Die Wichtigkeit der Blutvertragsvorstellungen, die die Namen der sieben hohen Männer ("Chefs") (Álmos, Elod, Kend, Ond, Tas, Huba, Tétény) sogar waren, beachtete von Kaiser Bíborbanszületett Konsztantín. Árpád wurde zu Leiter gewählt, der das alte Imperium von Attila absichtlich wieder besetzte. "Die Nation von Árpád war keine zottige Vielzahl von verbannten Horden, aber ein absichtlich und geplant Haus, das Rang ändert, der großen Monarchen Árpád in der Führung hat, wessen Stamm resultierte ausgezeichnete Könige ." (Kornel Bakay)
Das Wort "Niederlassung" ist relativ neue Schmeichelei. Simon Kezai (1283) zieht den Umzug von Arpads Nation zum Carpathian Becken heran eine "remigration", ein Janos Thuroczy eine (1488) eine "Rückkehr", Istvan Szekely (1559) und Gaspar Heltai (1575) ein "zweiter Eingang". Unsere Vorfahren verweilten etwa 45 Jahre in Etelköz, und das genaue Datum der Niederlassung berechnete, nachdem die byzantinische Sonnenfinsternis 895 war. (diese Erklärung kam vor die Diät im Jahr 1892, aber da die Vorbereitungen der millenial Feste nicht bereit waren das Austro- Ungarisch Regierung ernannte zum Jahr von millenial Festen 1896). Europa war zur Zeit der Niederlassung in der Form des "Zerfalls." Das byzantinische Imperium wurde geschwächt, es gab keine zentralisierte Kraft in Italien noch mehr, das heilige römische Imperium wurde einige Jahrzehnte nach der Niederlassung eingeführt, so dass die Ungarn als eine starke Kraft in der europäischen Geschichte betraten. Das Avar Imperium im Carpathian Becken brach etwa hundert gelebte Jahre vor dem Niederlassung, Avars ab, verstreut, ihr ruhiges Dorfleben. Der einfache Teil des Beckens war "leer" außer den autochthonous Einheimischen und dem übrigen Avars, nur das Land einer Moravian Zählung einer Svatopluk genannten sächsischen Küste drang in der nördlichen Region ein, die Transylvanian Salzminen wurden von bulgarischen Gruppen beschützt, und Transdanube gehörte dem östlichen Sporn des offenen Imperiums. Der Anfang von der Niederlassung der Ungarn wurde von anderen Umständen bestimmt: im Jahr 894 n.Chr. strömte ein äußerster moslemischer Angriff , als sich die Ungarn auf dem Balkan verweilten, wurden die daheim gebliebenen von geringfügigen Pecheneg Angriffen attackiert, der Tod von
Swatopluk in 894 .Diese Ereignisse haben den Umzug nach Pannonien beschleunigt,so dass die nördliche Region des Carpathian Beckens "frei" wurde. Die Niederlassung selbst fand im Mai 895 angeblich statt, als die Ungarisch Stämme aus ihren Vierteln in Etelköz auf der nächsten Straße (Verecke, Tömös, Ojtoz, Gyimes, Békás vergehen, Duna senken usw.) den oberen Bereich Tisa einnahmen, den erstes, die drei Gruppen von der Khazars Berufung selbst teilt, nahm "kabar" ("Randalierer") die von Bulgaren behaltenen Transylvania Salzminen dann mit der Behauptung von ins Carpathian Becken gedrückter Endgültigkeit ein. Das Transdanube wurde nach dem Tod von Arnulf, dem fränkischen Herrscher nur von den Ungarn im Jahr 890 n.Chr. eingenommen. Nachdem der Beruf des Transdanubes, des ganzen Carpathian Beckens in die Hände von Ungarn fiel, kann dieses Jahr auf diese Weise als das Endjahr der Niederlassung gebraucht werden? Die europäische Bedeutung von der Niederlassung ist, dass eine Nation von zentralem Asien stammte, entstanden an der Grenze von Europa und Asien, die sich madjarisch nennen - dem "Sohn des Mannes" an ihrer Originalbedeutung, die den Namenstürken von den Griechen bekommt, und die Ungar, das Hungarus, der Hunne von anderen europäischen Nationen einen festen geschaffenen verfassungsmäßigen Staat im Carpathian Becken, dem schaffen konnten, ein relativ friedlich und mit Rechte stellten Symbiose für die Nationen unter der heiligen Krone sicher, in Richtung der europäischen Nationen, die heute Bemühungen machen. Das neue Haus ist eines der fruchtbarsten Becken von der Welt, wo die einhalb eine Million große Nation von Árpád zusammen mit dem 300 Tausend autochthonous Einheimische und Avars, die in Frieden gelebt sind, als mit ihnen und mit den sesshaften Nationen, formten die Ungarisch Nation. Am Ende Mai 895 bei Ópusztaszer fand die erste ungarische Diät statt (oder von 890 n.Chr. nach dem Beruf des Transdanubes), woher ungarisch Vorgeschichte endet, und Geschichte beginnt.
Falsche Theorien in der Suche nach Ungarisch Vorgeschichte
Obwohl Ungarisch Vorgeschichte ist bewiesen, Fakten der Antropologie, Genetik,Kultur und Aufzeichnungen eindeutige Nachweise sind, gab es viele falschen Theorien,die es versucht haben, sie zu ändern . Ein großes Maß dieser Fehldeutungen der Geschichte kam von Linguistik, aber die Theorien von Laien haben es auch viel getan beschädigen. Obwohl die Sprache einer Nation ihren ethnischen Kriterien gehört, kann Sprache sich ändern; sogar ihre Kultur kann sich ändern, aber ihre Physiologie entsprechend den strengen Bestimmungen von Genetik bleibt unverändert.
Die offensichtlichsten Fehler von der Herkunft der Ungarn widerfuhren von der Linguistik. Nach der Tatsache, dem verweilten die Vorfahren der Ungarn im Gebiet, wo Finno-Ugrian Nationen heute leben; sympathische Wörter von ihnen während ihres Aufenthalts stellten die Herkunft der Ungarn zum Bereich Finno-Ugrian.
Der erste größere unwissenschaftliche Stoß auf die Ungarisch Vorgeschichte wurde von Johann Eberhard Fischer (1697-1771) mit seiner unwissenschaftlichen Erklärung (1768)getan "die Sprache von Esten, Finnisch, Lappen, Permis, Vots, Cheremis, Mordvins, Chuvash und Ungarn sind verbreitet". All diese Nationen lebten "geborenen Wildheit und Krassheit in der nahen Vergangenheit" zu seinem Verstand. Erhabener Ludwig Schölzer (1735-1809) brachte Fischers Arbeit in traurige Berühmtheit in seiner im Jahr 1771 herausgegebenen Arbeit angeben, das "nur die Ungarn haben keine Geschichte von ihrem Eigen". Das ungarische Theologen- und Astronomen-, die Janos Sajnovics nach dem Beachten des Vorübergehens von der Venus vor der Sonne auf der Insel Vardö einem Laiensprachlichen Essay über das Finnisch schrieb, - Ungarisch-Lappenbeziehung. Dann holte der Jurist Antal Reguly Volkslieder beim Land von Voguls ab. In 1870 in Budapest war die mit der Unterstützung(Druck) der Akademie in Wien eingeführte Finnougristic Theorie, wo die Sprachuntersuchung nicht länger behandelt wurde,wurde aber der Finnougrian Ursprung verkündet. Der Gipfel kam als Finnougrian Krieger vom 19. Jahrhundert der Sachse von Szepes Kumpel Hunfalvy (Hunsdorfer) mit deinem deutschen Freund Joseph Budenz sich heranmachten,die Ungarn zur Finnougrian Herkunft zu machen.
Sich ihm entgegenzustellen, hielt Ármin Vámbery die Ungarn für " Türkisch " Vámbéry betonte, das "die Basis, das Innere der Ungarischen Sprache, und der Nation ist Türkisch , und, wo ein bisschen Finnougrian Fund kann ja sein, ist Untergeordnetes, sojourner Elemente". Bedauerlicherweise können aus den Arbeiten von beiden Forschungsreisenden (Hunfalvy und Vambery) - tatsächlich viele falschen Elemente und Dilletantenerklärungen gefolgert werden .
So wurde im 19.Jahrhundert auf falsche Grundlage von den Linguistikvergleichen, auf Druck der Habsburger, eine neue Ungarische Herkunft gezaubert. er ideologischen Die ideologische Basis war doppelt, die Monarchie hat erreicht, dass eine Nation nicht stolz auf ihren Ursprung sein konnte. " Die Kraft Finnougrisms unterstützen duldet heute und viele ihrer Vertreter (Peter Hajdu, Kumpel Engel, Janos Pusztay, Antal Bartha, Istvan Fodor, Andras Róna Tas und viele Andere) Gedränge von dieser falschen Theorie. Die "wirkliche" Ungarisch Vorgeschichte vor dem 18. Jahrhundert, das ableitet, dass die Ungarn von Zentrale, die Asien vom Schmelztiegel der Nationen seinem Edelen nimmt, diese Tage wieder stellen. Das Alter der klassischen Finnougrian Vorgeschichte ist vorbei, die moderne Wissenschaft ist serching für die Wahrheit. Als Peter drückt Sara (1994) aus: "Über unsere Sprache bekundete Herkunft der Ungarisch Nation, dass falsche Theorien überdacht, neu entworfen werden müssen, weil die entscheidende Mehrheit der Grundlagen unserer Sprache nicht wegen einer falschen Vorstellung als Stiefkind behandelt werden kann, selbst wenn diese Vorstellung von den stärksten Kräften und Verwaltungen verteidigt wird". Gyula Laszlo dachte sich von der Finnougrian Vorgeschichte wie dies aus: "Wenn Linguistik die Aufmerksamkeit von den Forschungsreisenden auf das Obi-Ugrians nicht lenken würde, würde sie nie nach den Ungarn ' Vorfahren, Verwandte dort von sich durchsuchen ... Die Sprache trennt sich, unser Mensch und unsere Überzeugungen binden uns ..."
Viele andere falsche Theorien erschienen parallel mit Finnougrianism. Manche von ihnen zählen nicht mit wie anders die Ungarn vergleichen mit allen anderen europäischen Nationen, außer , sich auf die autochthonous Einheimischen konzentrierend, dass "die Ungarn, die den Anfang von Anderen bekommen, im Carpathian Becken verweilten" (Adorján Madjar, Lajos Marjalaki küsst), zu verkünden. Die Vorstellung von der ägyptischen Herkunft der Ungarn in neuerer Formulierung gab heraus im 3 geschriebenen Volumenbuch von Tibor Barath (1973:) "Die meisten Nationen aus dem Osten, also ankamen die Ungarn nicht von Mesopotamia, aber vom näheren Ägypter, kultivieren Ära zu den Ländern von Europa". Geza Kun stand für die etruskische Ungarisch Beziehung und zum Verstand von Ferenc Zajti "gab die alte Scythian Hunnennation den Ungarn Geburt."
Die Angeblichen sumerer- ungarisch Beziehung hat zahlreiche Vertreter und Anhänger (+Ida Bobula, +Viktor Padányi, Ferenc Badiny Jós, Kalmans Gosztonyi, Sandor Csoke, +Andras Zakar, Frau Hary usw.) gehabt. Der Ursprung dieser Theorie wurde von Ida Bobula auf diese Weise erklärt: "Wenn in der Mitte des 19. Jahrhunderts unter den Trümmern von Mesopotamia, kerbte die ersten schriftlichen Erinnerungen, das tiletable Keilschrift ein und hieroglyphisch Text begann zu erscheinen, Berufstätige erkannten, dass jene gegen die assyrerbabylonischen Texte in eine nicht-semitische strukturierte Sprache geschrieben wurden. Die Sprache von "artificers zu schreiben" erwies sich, da am Anfang sie benannt wurde, dass sie agglutinierend strukturiert war. Der Pionier orientalists, Oppert, Rawlinson, Sayce sprach über altes Scythian, alte Turanian Sprache; der Geist französischer Wissenschaftler Lenormant pflanzte sich entschieden fort, das die Sprache von "artificers zu schreiben", dass er Akkadian anrief, ist Ungarisch am nächsten

Bátor
18.09.05, 13:31
Das original http://istvandr.kiszely.hu/ostortenet/index.html

Sir Victor
23.09.05, 10:42
Ich will heute ueber einen sehr interassante Erfindung der Tuerkischen Voelker schreiben. Das ist BOZA. Boza ist eine non alchohol Getraenk, die man im Winter drinkt. Bis kurzem dachte ich mir wie viele anderen Tuerken dass Boza einen Albanischen Getraenk waere. Weil Boza nur im Winter durch Fluechlinge Musulmamen von Albanischen Urspruch in Istanbul verkauft wurde. Als ich mir mit der Ungarische Freunschaft interessierte erfahre ich dass Weizen auf Ungarisch "Búza" heisst. Weisen auf Tuerkisch heisst "Buğday" und das Getraenk Boza ist aus weizen gemacht. Die Bulgaren als ein alter Turkvolk sind, kennen Boza auch.(http://66.102.9.104/search?q=cache:vCo8xnmGLEQJ:ww w.omda.bg/engl/cook/boza.htm+Boza&hl=tr)
Dieses Kentniss kann auch nach langen Tuerkischen Herrschaft kommen.
Ich fragte meinen Ungarischen Freunde in Ankara, meist Diplomaten oder Gelehrte ob Sie in Ungarn das Getraenk Boza kennen. Die alle sagten : Nein. Nach meinen Untersuchungen habe ich erfahren dass Ungarn kannten Boza vor vielen jahren. Aber in Folge der Zeit vergessen haben. Ich fand im internet die folgende Zeite:http://66.102.9.104/search?q=cache:IZX6Kp5zdLwJ:me k.oszk.hu/00500/00595/00595.doc+%22epics+of+the+hung arian+plain+%22+Boza&hl=tr

Der Ungarische Dichter JÁNOS ARANY schreibt in seinen langen "Legenden der Ungarischen Ebene"
"The servants open the winter pits filled with golden
millet from loamy fields. They raise the boza and kám
in skins, and ample wine, soul of the feast."

boza and kám: beverages mentioned in the Chronicles.

DEATH OF BUDA
A Hun Legend
http://66.102.9.104/search?q=cache:as4vW64HjdUJ:ww w.mek.iif.hu/porta/szint/human/szepirod/magyar/arany/epics/html/epics1.htm+%22epics+of+the+hun garian+plain+%22+Boza&hl=tr
Fifth Canto
CONTINUATION


EPICS OF THE HUNGARIAN PLAIN
FROM
JÁNOS ARANY
http://66.102.9.104/search?q=cache:IZX6Kp5zdLwJ:me k.oszk.hu/00500/00595/00595.doc+%22epics+of+the+hung arian+plain+%22+Boza&hl=tr

Ich habe hier einen Fenster eroefnet um neue zu finden.
Mit vielen Gruessen

Sir Victor
23.09.05, 12:10
@Sir Victor

Ziemlich interressant,man lernt immer mehr.

So wie es ausschaut,haben die Türken und Ungarn sehr vieles gemeinsam :) .
Der bekannte Wiener Komponist Johann Strauss komponierte ein Weltbekanter Operertte heisst "Wiener Blut" Im Operette singen die schauspiler im chorus "Wiener Blut, Wiener Blut ist mein Blut" nach deinen Zitat ich erklaere hiermit "Wolfsblut, Wolfsblut ist mein Blut".
Spass bei Seite. Ich danke dir. Wenn Du noch einmal meinen text liest, wirds du einem neuen Wort bemerken "kám". Ich glaube "kám" ist "Kımız" der Getraenk aus dem Pferdemilk gemacht wird. Das bedeutet our Ungarische Verwante kannten kımız auch. Uber "kám" habe ich noch keine Durchsuchungen. Fuer meine weitere Artikeln :http://www.macaristan.org
(Turk Macar Dostluk Dernegi)
viele gruesse.

Wolfsblut
23.09.05, 12:43
@ Sir Victor

"Wolfsblut, Wolfsblut ist mein Blut" ein schöner Zitat,gefällt mir :) .

Ich werde http://www.macaristan.org Seite öfters mal nachschauen,danke.

Ich hab auch ein Link über AMOROK kennst du das, ist ein Kampfsport nach alttürkischen art.Die Seite zeigt das die Magyaren und Türken die selben Kampfkünste hatten ;) .

http://www.turkish-fighting.de/ sehr interessant

Arpad
23.09.05, 17:32
Ich will heute ueber einen sehr interassante Erfindung der Tuerkischen Voelker schreiben. Das ist BOZA. Boza ist eine non alchohol Getraenk, die man im Winter drinkt. Bis kurzem dachte ich mir wie viele anderen Tuerken dass Boza einen Albanischen Getraenk waere. Weil Boza nur im Winter durch Fluechlinge Musulmamen von Albanischen Urspruch in Istanbul verkauft wurde. Als ich mir mit der Ungarische Freunschaft interessierte erfahre ich dass Weizen auf Ungarisch "Búza" heisst. Weisen auf Tuerkisch heisst "Buğday" und das Getraenk Boza ist aus weizen gemacht. Die Bulgaren als ein alter Turkvolk sind, kennen Boza auch.(http://66.102.9.104/search?q=cache:vCo8xnmGLEQJ:ww w.omda.bg/engl/cook/boza.htm+Boza&hl=tr)
Dieses Kentniss kann auch nach langen Tuerkischen Herrschaft kommen.
Ich fragte meinen Ungarischen Freunde in Ankara, meist Diplomaten oder Gelehrte ob Sie in Ungarn das Getraenk Boza kennen. Die alle sagten : Nein. Nach meinen Untersuchungen habe ich erfahren dass Ungarn kannten Boza vor vielen jahren. Aber in Folge der Zeit vergessen haben. Ich fand im internet die folgende Zeite:http://66.102.9.104/search?q=cache:IZX6Kp5zdLwJ:me k.oszk.hu/00500/00595/00595.doc+%22epics+of+the+hung arian+plain+%22+Boza&hl=tr

Der Ungarische Dichter JÁNOS ARANY schreibt in seinen langen "Legenden der Ungarischen Ebene"
"The servants open the winter pits filled with golden
millet from loamy fields. They raise the boza and kám
in skins, and ample wine, soul of the feast."

boza and kám: beverages mentioned in the Chronicles.

DEATH OF BUDA
A Hun Legend
http://66.102.9.104/search?q=cache:as4vW64HjdUJ:ww w.mek.iif.hu/porta/szint/human/szepirod/magyar/arany/epics/html/epics1.htm+%22epics+of+the+hun garian+plain+%22+Boza&hl=tr
Fifth Canto
CONTINUATION


EPICS OF THE HUNGARIAN PLAIN
FROM
JÁNOS ARANY
http://66.102.9.104/search?q=cache:IZX6Kp5zdLwJ:me k.oszk.hu/00500/00595/00595.doc+%22epics+of+the+hung arian+plain+%22+Boza&hl=tr

Ich habe hier einen Fenster eroefnet um neue zu finden.
Mit vielen Gruessen

Hallo Sir Victor!

Das Getränk Boza habe ich nie gehört, aber ich habe auf Anhieb im
Internet eine menge Seiten gefunden, es scheint so ,dass für viele,vor allem für Natur und Geschichtskundler doch bekannt ist.
http://64.233.183.104/search?q=cache:is5VOOhqeyIJ:ww w.c3.hu/~magyarnyelv/00-4/guttmann.htm+Boza+ital&hl=de
hie aud der Seite der Wissenschaftlichen Haimatkundlers Balazs Geza, werde ich gleich fündig:"A népi italok kutatástörténete fejezetben a lóser (kumisz, kancatej, lótej) és a boza ősi magyar italok szerepét és elterjedtségét részletezi. A boza szavunk a kölesből erjesztett italt jelentette. Maga a szó kun (török) eredetű. "
Boza gehört zu den Urlaten ungarischen Getränken.Boza wurde aus HIRSE !
durch Gärung hergestellt. Das Wort ist Kumanischer Herkunft ....

Wenn kumanischer Herkunft, dann ist muss vor dem 13. Jahrhundert
schon in Ungarn bekannt gewesen sein.
Hirse bedeutet bei uns " KÖLES" , aber Weizen tatsächlich "buza"
Boza könnte aber auch von Weizen hergestellt werden können, warum abgeblich aus Hirse gemacht wurde ? vielleicht hat man in unsere Region
damals eher Hirse angebaut.

Deine links sind Gold Wert !!

Gruß Arpad

Sir Victor
23.09.05, 20:21
Hallo Sir Victor!

Das Getränk Boza habe ich nie gehört, aber ich habe auf Anhieb im
Internet eine menge Seiten gefunden, es scheint so ,dass für viele,vor allem für Natur und Geschichtskundler doch bekannt ist.
http://64.233.183.104/search?q=cache:is5VOOhqeyIJ:ww w.c3.hu/~magyarnyelv/00-4/guttmann.htm+Boza+ital&hl=de
hie aud der Seite der Wissenschaftlichen Haimatkundlers Balazs Geza, werde ich gleich fündig:"A népi italok kutatástörténete fejezetben a lóser (kumisz, kancatej, lótej) és a boza ősi magyar italok szerepét és elterjedtségét részletezi. A boza szavunk a kölesből erjesztett italt jelentette. Maga a szó kun (török) eredetű. "
Boza gehört zu den Urlaten ungarischen Getränken.Boza wurde aus HIRSE !
durch Gärung hergestellt. Das Wort ist Kumanischer Herkunft ....

Wenn kumanischer Herkunft, dann ist muss vor dem 13. Jahrhundert
schon in Ungarn bekannt gewesen sein.
Hirse bedeutet bei uns " KÖLES" , aber Weizen tatsächlich "buza"
Boza könnte aber auch von Weizen hergestellt werden können, warum abgeblich aus Hirse gemacht wurde ? vielleicht hat man in unsere Region
damals eher Hirse angebaut.

Deine links sind Gold Wert !!

Gruß Arpad
Kédves Arpad, Danke für die information. Ich kann leider kein Ungarisch. Ich bin zu alt dafür zu lernen. kannsd du mir übersetzen?
"A népi italok kutatástörténete fejezetben a lóser (kumisz, kancatej, lótej) és a boza ősi magyar italok szerepét és elterjedtségét részletezi. A boza szavunk a kölesből erjesztett italt jelentette. Maga a szó kun (török) eredetű. A szóval kapcsolatosan kialakult a frazeológia is. Ezt láthatjuk a Föléled, mint a bozacibere szóláshasonlatban. A szó újabb összetétel részévé vált a bozaser alakban, amely már a megcsapolt csertölgy iható levét jelentette, s virics változatban is használatos volt. A megcsapolt nyírfából nyert folyadék a nyírlé, nyírvíz, csiger a Székelyföldön és a Palócságban terjedt el. Édös virics folyik a fából sor szerepel az egyik székely népdalban. "

Arpad
23.09.05, 23:15
Kédves Arpad, Danke für die information. Ich kann leider kein Ungarisch. Ich bin zu alt dafür zu lernen. kannsd du mir übersetzen?
"A népi italok kutatástörténete fejezetben a lóser (kumisz, kancatej, lótej) és a boza ősi magyar italok szerepét és elterjedtségét részletezi. A boza szavunk a kölesből erjesztett italt jelentette. Maga a szó kun (török) eredetű. A szóval kapcsolatosan kialakult a frazeológia is. Ezt láthatjuk a Föléled, mint a bozacibere szóláshasonlatban. A szó újabb összetétel részévé vált a bozaser alakban, amely már a megcsapolt csertölgy iható levét jelentette, s virics változatban is használatos volt. A megcsapolt nyírfából nyert folyadék a nyírlé, nyírvíz, csiger a Székelyföldön és a Palócságban terjedt el. Édös virics folyik a fából sor szerepel az egyik székely népdalban. "
Die Übersetzung:
„ In dem Kapitel der wissenschaftlichen Untersuchung über die Geschichte

des Volkes, werden die rolle und Verbreitung der alten ungarischen

Getränke , der Lóser (gesäuerte, leicht alkoholisch Getränke aus Kuh,

und Pferdemilch : Kumisz, Kancamilch, Pferdemilch) u n d der Boza.

Unser BOZA Wort bedeutet : gesäuertes Getränk aus Hirse.

Das Wort selber ist kumanisch (türkisch)

Mit diesem Wort steht auch das Wort „bozacibere“ fraseologisch

in Verbindung.“ Bozacibere“ steht in der neuen Version schon

für das trinkbare Nektar des Eichenbaumes Quercus cerris,

unter einem anderen Namen als „ virics“ ist dieses Getränk auch bekannt.

„csiger“ ist der Name für den Saft des Birkenbaumes, der bei den Palocen

und Sekerl verbreitet war. Süsser VIRICS fliest aus dem Baum...

so ist in einem Sekerl Volkslied.

Gruss Arpad

Sir Victor
24.09.05, 12:33
Die Übersetzung:
„ In dem Kapitel der wissenschaftlichen Untersuchung über die Geschichte

des Volkes, werden die rolle und Verbreitung der alten ungarischen

Getränke , der Lóser (gesäuerte, leicht alkoholisch Getränke aus Kuh,

und Pferdemilch : Kumisz, Kancamilch, Pferdemilch) u n d der Boza.

Unser BOZA Wort bedeutet : gesäuertes Getränk aus Hirse.

Das Wort selber ist kumanisch (türkisch)

Mit diesem Wort steht auch das Wort „bozacibere“ fraseologisch

in Verbindung.“ Bozacibere“ steht in der neuen Version schon

für das trinkbare Nektar des Eichenbaumes Quercus cerris,

unter einem anderen Namen als „ virics“ ist dieses Getränk auch bekannt.

„csiger“ ist der Name für den Saft des Birkenbaumes, der bei den Palocen

und Sekerl verbreitet war. Süsser VIRICS fliest aus dem Baum...

so ist in einem Sekerl Volkslied.

Gruss Arpad


Köszönöm szépen kédves Arpad, Es wird immer sehr interassant werden. Da entsteht folgende Wöerter:
kám = ?
Lóser= lo ist "at" pferd. Was ist ser?
Bozacibere= in der Turkisch "Bozacı" bedeuted "Boza verkaufer oder macher" Was ist "bere"?
Kumisz, Ein Getrank aus Pferdemilk heisst in Turkish "Kımız" Kımız ist nicht mehr ein beliebter Getraenk in der Tuerkei. Aber in Tuerkistan ist seht beliebt.
kanca = ?
Je wir uns bemuehen finden wir unseren gemeinsamen Wurzeln besser!
Mit Brüderlichen Grüssen
Tosun Saral

Arpad
24.09.05, 15:14
Hallo Sir Victor !



Es ist nicht einfach manches zu verstehen, weil die ungarische

Sprache seit 1000 Jahren sich sehr von ihren asiatischen

Ursprüngen entfernt hat. Viel Lauten haben sich verändert

und alte Worte sind in Vergessenheit geraten. Wenn ich

mal ältere Litaretur ca. vor 100 Jahren aus der bäuerlichen Umgebung

lese, stelle ich fest dass jede Menge kumanische Wörter noch vorhanden waren.

zu "Kám" = ist ein Wein aus Gerste, aber kennt niemand mehr

zu "Loser", Ló= Pferd ; für „ser“ finde ich keine Bedeutung (ich persönlich)



Zu BOZA/CIBERE ; BOZA ist klar und CIBERE ist eine Speise,warum
hier zu einem Wort fabriziert wurde, weiss ich nicht.
(Nachdem die Ungarn von der Steppe abgeschnitten waren, haben
oft selber irgendwelche neue Begriffe aus alten Worten geschaffen)
(eine Speise der Fastenzeit)

was bei den Paloc-Kumanen (KUN) in Nord-Ungarn verbreitet ist/war.

Ein Rezept:

Name des Produktes: CIBERE
Produktsektor: Obst
Region: Mezohegyes und seine Region.
Zusammensetzung: Rote Pflaumen, Zucker
Spezialität: Heutzutage schon vergessene Speise des armen Menschen.

Tradition: Früher fand man Cibere viel öfter auf dem Tische des armen Menschen, als heute. Die heutigen Kinder wissen nicht einmal, was für eine Speise das sein könnte.

Kenntnisse: Cibere muss aus Pflaumen zubereitet werden. Die gut gereiften Pflaumen müssen nach dem Waschen mit Kern zum Kochen aufgesetzt werden. Solange kochen, bis sich der Kern von der Frucht löst, und die Schale sich zusammenrollt. Danach die gekochte Pflaumemasse noch warm durch das Tomatenpassiergerät mit Halbbogen drücken. Wenn dies geschehen ist, erneut zum Kochen aufsetzen. Ist das Pflaumenmus zu sauer, kann Zucker dazugegeben werden, oder solcher Süßstoff, der das Kochen verträgt, aber nur mit Maß süssen, bis es einen pikanten Geschmack bekommt. Nach dem Erhitzen das Mus in warme Gläser füllen und im trockenen Dunst auskühlen. Der trockene Dunst ist einfach: man stellt die warmen Gläser unter die Federdecke und bedeckt sie mit Kissen.Cibere kann zur Suppe oder neben Kartoffeln als Garnierung verwendet werden.

CIBERESUPPE: 1 Glas Cibere, Wasser zum Verdünnen, Zucker nach Geschmack, Zimt, Gewürznelken. Alles zusammen kochen, mit Mehl und Sahne dichten. Diese Speise wird kalt verzehrt.

Produzierte Menge: 70 kg, davon sind 20% Kerne und Schalen, und 10% Wasser. Das gekochte Cibere wiegt etwa 49 kg.

Produzentenkreis: Menschen aus der Gegend und von den Bauernhöfen.

Literatur: Erzählung, mündliche Überlieferung.



zu „Kanca“ = ist ein weibliches Pferd(Stute), „Mén“=männliches Pferd





Gruss Arpad

Sir Victor
24.09.05, 18:29
Hallo Sir Victor !



Es ist nicht einfach manches zu verstehen, weil die ungarische

Sprache seit 1000 Jahren sich sehr von ihren asiatischen

Ursprüngen entfernt hat. Viel Lauten haben sich verändert

und alte Worte sind in Vergessenheit geraten. Wenn ich

mal ältere Litaretur ca. vor 100 Jahren aus der bäuerlichen Umgebung

lese, stelle ich fest dass jede Menge kumanische Wörter noch vorhanden waren.

zu "Kám" = ist ein Wein aus Gerste, aber kennt niemand mehr

zu "Loser", Ló= Pferd ; für „ser“ finde ich keine Bedeutung (ich persönlich)



Zu BOZA/CIBERE ; BOZA ist klar und CIBERE ist eine Speise,warum
hier zu einem Wort fabriziert wurde, weiss ich nicht.
(Nachdem die Ungarn von der Steppe abgeschnitten waren, haben
oft selber irgendwelche neue Begriffe aus alten Worten geschaffen)
(eine Speise der Fastenzeit)

was bei den Paloc-Kumanen (KUN) in Nord-Ungarn verbreitet ist/war.

Ein Rezept:

Name des Produktes: CIBERE
Produktsektor: Obst
Region: Mezohegyes und seine Region.
Zusammensetzung: Rote Pflaumen, Zucker
Spezialität: Heutzutage schon vergessene Speise des armen Menschen.

Tradition: Früher fand man Cibere viel öfter auf dem Tische des armen Menschen, als heute. Die heutigen Kinder wissen nicht einmal, was für eine Speise das sein könnte.

Kenntnisse: Cibere muss aus Pflaumen zubereitet werden. Die gut gereiften Pflaumen müssen nach dem Waschen mit Kern zum Kochen aufgesetzt werden. Solange kochen, bis sich der Kern von der Frucht löst, und die Schale sich zusammenrollt. Danach die gekochte Pflaumemasse noch warm durch das Tomatenpassiergerät mit Halbbogen drücken. Wenn dies geschehen ist, erneut zum Kochen aufsetzen. Ist das Pflaumenmus zu sauer, kann Zucker dazugegeben werden, oder solcher Süßstoff, der das Kochen verträgt, aber nur mit Maß süssen, bis es einen pikanten Geschmack bekommt. Nach dem Erhitzen das Mus in warme Gläser füllen und im trockenen Dunst auskühlen. Der trockene Dunst ist einfach: man stellt die warmen Gläser unter die Federdecke und bedeckt sie mit Kissen.Cibere kann zur Suppe oder neben Kartoffeln als Garnierung verwendet werden.

CIBERESUPPE: 1 Glas Cibere, Wasser zum Verdünnen, Zucker nach Geschmack, Zimt, Gewürznelken. Alles zusammen kochen, mit Mehl und Sahne dichten. Diese Speise wird kalt verzehrt.

Produzierte Menge: 70 kg, davon sind 20% Kerne und Schalen, und 10% Wasser. Das gekochte Cibere wiegt etwa 49 kg.

Produzentenkreis: Menschen aus der Gegend und von den Bauernhöfen.

Literatur: Erzählung, mündliche Überlieferung.



zu „Kanca“ = ist ein weibliches Pferd(Stute), „Mén“=männliches Pferd





Gruss Arpad

Arpad Ich habe vor Freude geweint als ich das deutsches von Kanca gehoerte.
Kancık ist auf Turkisch " weibliches Tier"
Danke fur erlighterung. Ich wuerde mich sehr freuen alle Sie meine Macarische Freunde personlich kennen lernen nicht nur mit code Namen.Kennen Sie mir durch:
http://members.virtualtourist.com/m/7d696/
http://www.macaristan.org
(turk macar dostluk dernegi)

Sir Victor
25.09.05, 10:25
Man fragte an Enrico Fermi, der bekannte Italianische Nobel Price traeger an Phisik bei einen Interview:"Gibt es ausserirdische Wesen?" Er antwortete: "Ja, Sie leben sogar unter uns in Europa. Man nennt diese Aussenirdische die Magyaren" und sagte weiter
"Alle Traumwerke von Hollywood wurde durch Ungarische Producenten, Regiseuren, Kameramenner, Senaristen und Stars gedreht."
"Alle Werke von Bela Bartok ist von vielen Kritikern als "Aussenirdisch" akzeptiert"
"Die Magyaren sind vom God als Reitervolk geschöpft um auf dem Pferd zu sitzen. Ungarische Frauen gebaeren Ihre Kinder auf dem Pferd."
"Die Ungarische Sprache klink komisch ins Ohr und hat keine Aehnlichkeit an keine Eupeanische Sprachen"

Sir Victors Frage: Sind WIR wirklich Aussenirdisch?
Dafür gibt herr Ferench Herceg einen Antwort in seinen Artikel "Die Turaniche Erzaehlungen" der im Jahre 1917 in der Budapester Zeitschrift "Turan" veröffentlicht ist. "Die Königin der Mittelasiatischen Steppen hatte 2 löwen Söhne. Einer hiess Magyar der andere Türke. der Vater dieser Löven babies war der Gott"
Da unten sind einige komisch klingende Ausserirdische Wörter:
ÇEVİRMEK = ÇAVARNİ
YARATMAK = GYARTANİ
KAPMAK = KAPNİ
YALAMAK = YALNİ
SÜPÜRMEK = SÖPÖRNİ
ÖLDÜRMEK = ÖLNİ
YOĞURMAK = YURNİ
TARLA = TARLÖ
BUGDAY = BUUZA
ARPA = ARPA
DARI = DARA
DEDE = DED
ÇANAK = Çanak
KUYU = KUUT

Sir Victor
25.09.05, 12:36
Turanist waren bei uns alle Minister und Persönlichkeiten in
der Vor-Kommunistischen Ära. Das heisst nach der Befreiung von
der österreichische Unterdrückung bis zum Ende des 2. Weltkrieges.
Turanist ist ein national bewusster Ungar der Blockfreien Zeit.
Nach dem 2. Weltkrieg wurden sie von Russen und Kommunisten
verfolgt und Liquidiert. Turanist ist bei uns kein Faschist !
viele unsere Nationaldichter waren Turanisten. Wenn ich heute
sagen würde,ich bin ein Turanist, würde ich als utopist belächelt
werden. Aber auf dem Kongress der Weltungarn im Jahre 2004
wurde eindeutig die Zukunft erklärt, sie heisst die Öffnung
nach Osten. Es ist für die Ungarn endlich die Zeit gekommen,
ohne Angst und Verluste zu ihren Ursprüngen zu blicken und
endlich ihre Verwandten zu treffen.Besonders viele waren
aus Khasachstan vertreten, kumanische Bezirke pflegen
mit Khasachstan enge Kontakte. Der Bund der Weltungarn
tagte in Budapest ,wird aber von der sozialistischen Regierung
gemieden. Die heutige sozialistische Regierung ist ein
Überbleibsel der Kommunisten .

Ein Poesie von Hüseyinzade Ali, der in Turan Zeitschrift im Jahre 1917 veröffentlict ist:
"Sizlersiniz ey kavm-i Macar bizlere ihvaan
Ecdadımızın müştereken menşei Turan
Birdir yolumuz ermek için nur ile hakk'a
Mümkün mü ayırsın bizi Incil ile Kur'an"

zu Deutsch:
Ungarische Nation Sie sind unsere haerzliche Freunde
Unsere Vorvaetern stammen aus Turan
Unser Weg auf der Gerechtigkeit und Licht ist eins
Nor der Bibel oder der Kur'an kann uns vertrennen."

Original Ungarisch:

"Te vagy minékünk igaz testvérünk - O Magyar nemzet,
Ösapainknak szülöhazaja, Turan !
Közas az utunk, s a jövendöben sorsunk is egy lett,
Nem valaszt el mar minket az Indsil (Evangélium), sem az Al-Koran"

Sir Victor's Note:
Vatan Ne Türkiye'dir Türklere ne Türkistan,
Vatan büyük ve müebbed bir ülkedir Turan !"

zu deutch:
"Vaterland ist nich der Türkei oder Türkistan
Vaterland ist ein grosses ewiges land heisst Turan !"
von Ziya Gökalp, der grösste Turanist der Türkei.

Sir Victor
25.09.05, 14:10
[QUOTE=dertli4u]ok..du hast recht..aber,die dervischen in Horasan, waren schon 12. bzw. 13 jahrhundert aktif..und gülbaba kommt von diese sufi orden.(ahmet yesevi dergahi)..vielleicht irgendwie zusammenhänge?

weil gül und ash(wir sagen auch gulash) irgendwie gleich...

aber sein name kommt von Gül=rose...

hier noch mehr daten in english

http://www.discoverturkey.com/english/yeni/osmanli/mimari/gulbaba.html

****
Als der letzte Derwisch von Gül Baba habe ich dass Recht ins Discussion einzumischen.
I- Ich gebe Ihnen Leider in der Englische Sprache Auskunf über Gül Baba: http://members.virtualtourist.com/m/7d696/6aa67/4/
2- Gullaş ist "nothink to to with Gül Baba" Gül Baba ile hiç bir ilişkisi yok.

DeLaHoya
25.09.05, 14:14
Evtl. ist das für euch interessant:


Werden Hunnen versuchen im Jahre 2005 n. Chr. einen Vorstoß auf den Sitz des Europaparlaments in Straßburg zu unternehmen? 625 von ihnen sind dazu offenbar wild entschlossen. Sie wollen in Ungarn als eigene Ethnie anerkannt werden und andernfalls, so ihr Anführer Josua Imre Novák, vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ziehen und dort einfordern, was ihnen ihre Heimat bislang verweigert: die Anerkennung als rechtmäßige Nachfahren des einst in ganz Eurasien gefürchteten Volkes der hunnischen Steppenreiter. Als geschützte Minderheit wollen sie innerhalb des ungarischen Staates eigene verbriefte Rechte erlangen. Das haben Sie kürzlich in einer dem Parlament in Budapest zugeleiteten Petition gefordert.
Sechshundertfünfundzwanzig Mann – so viele bekennen sich in Ungarn zum Hunnentum. Ein verschwindendes Häuflein, das nicht einmal mehr die Bedingungen der Republik für die Anerkennung als ethnische Minderheit erfüllen kann. Dafür müßte, ungarischen Gesetzen zufolge, eine Gemeinschaft von mindestens tausend Personen existieren, die sich mittels eigener Kultur und Sprache von der Mehrheitsbevölkerung unterscheidet. Weder Politiker noch Minderheitenexperten sehen diese Voraussetzungen erfüllt. Fachleute bestreiten schlichtweg die Existenz einer hunnischen Kultur in der Donaurepublik, auch wenn viele von den 625 Petitionsunterzeichnern den Namen des legendären Hunnenkönigs Attila (395 bis 453 n. Chr.) tragen. Experten halten dies für eine Art Modeerscheinung, die man auch in der Türkei beobachten könne. Der Bonner Archäologe und Hunnenspezialist Dr. Michael Schmauder sagt: „Die Ungarn haben mit den Hunnen nichts gemein. Sie gehören zu den finno-ugurischen Völkern. Sind also eher noch mit den Finnen verwandt.“

http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20050313

Sir Victor
25.09.05, 19:26
Im April des Jahres 1877 eine 15 Mann Gesandschaft der Sultan Abdülhamit II brachte die handgeschriebene 35 Baende der Ungarischen Korvina Kodeksen nach Budapest, die zeit 1541 in Istanbuler Topkapi Palast befinden waren. Die Ungarn waren sehr glücklich wieder Ihre wertvolle Korvinas zürückzuhaben. Überall im Lande und staedte schrien die Magyaren "éljenek a Törökök" Uber dieses Ereigniss Dr Erödi Béla veröffentlichte in Budapest im 1877 ein Buch namens "Csok Jasa ! A Török Küldöttség Latogatasanak Emlekkönyve" zu Türkisch: "Çok Yaşa ! Türk Heyetinin Ziyaretinin Hatıra Kitabı" zu deutsch " Es Lebe ! Das Erinnerungsbuch der Türkischen Gesandschaft"
Am Abend Essen in Budapest der Ungar Kalman Toth hat diese Poesi gelesen.

"Mi van itten ? Magyar kalpag,Török fez...
No most itten egyszerriben csata lesz;
Soka igy volt... de mar megjött az eszünk,
Többé ilyen bolondsagot nem teszünk,
Bisony isten nem teszünk

wird folgen

















































es

Arpad
25.09.05, 23:42
Evtl. ist das für euch interessant:


Werden Hunnen versuchen im Jahre 2005 n. Chr. einen Vorstoß auf den Sitz des Europaparlaments in Straßburg zu unternehmen? 625 von ihnen sind dazu offenbar wild entschlossen. Sie wollen in Ungarn als eigene Ethnie anerkannt werden und andernfalls, so ihr Anführer Josua Imre Novák, vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ziehen und dort einfordern, was ihnen ihre Heimat bislang verweigert: die Anerkennung als rechtmäßige Nachfahren des einst in ganz Eurasien gefürchteten Volkes der hunnischen Steppenreiter. Als geschützte Minderheit wollen sie innerhalb des ungarischen Staates eigene verbriefte Rechte erlangen. Das haben Sie kürzlich in einer dem Parlament in Budapest zugeleiteten Petition gefordert.
Sechshundertfünfundzwanzig Mann – so viele bekennen sich in Ungarn zum Hunnentum. Ein verschwindendes Häuflein, das nicht einmal mehr die Bedingungen der Republik für die Anerkennung als ethnische Minderheit erfüllen kann. Dafür müßte, ungarischen Gesetzen zufolge, eine Gemeinschaft von mindestens tausend Personen existieren, die sich mittels eigener Kultur und Sprache von der Mehrheitsbevölkerung unterscheidet. Weder Politiker noch Minderheitenexperten sehen diese Voraussetzungen erfüllt. Fachleute bestreiten schlichtweg die Existenz einer hunnischen Kultur in der Donaurepublik, auch wenn viele von den 625 Petitionsunterzeichnern den Namen des legendären Hunnenkönigs Attila (395 bis 453 n. Chr.) tragen. Experten halten dies für eine Art Modeerscheinung, die man auch in der Türkei beobachten könne. Der Bonner Archäologe und Hunnenspezialist Dr. Michael Schmauder sagt: „Die Ungarn haben mit den Hunnen nichts gemein. Sie gehören zu den finno-ugurischen Völkern. Sind also eher noch mit den Finnen verwandt.“

http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20050313



Nun was dieser Hunnenspezialist sagt ist eine von vielen Meinungen.
Der Satz "Der Bonner Archäologe und Hunnenspezialist Dr. Michael Schmauder sagt: „Die Ungarn haben mit den Hunnen nichts gemein. Sie gehören zu den finno-ugurischen Völkern. Sind also eher noch mit den Finnen verwandt.“
spricht für sich. Seit 15 Jahren ist diese Verwandschaft dadurch
erschüttert, dass die Genuntersuchungen (an den Landnehmenden ungarischen Skeletten) gezeigt haben: die Ungarn haben mit Finnen
0,1 % genetische Verwandschaft. Damit stehen die Finnen genetisch
am entfernsten von allen europäischen Völkern zu den Ungarn !
Genetische Verbindung haben diese Ungaern aber zu den Uyghuren.
Die Untersuchungen sind schon Ende 1980 in Zusammenarbeit
von deutschen,finnischen,unagrisch en, japanischen Universitäten
durchgeführt worden und zwar im Regierungsauftrag.
Aber auch die japanischen Unis haben schon Ergebnisse veröffentlicht
http://66.249.93.104/search?q=cache:msmuJ9YBAgEJ:st udentorgs.utexas.edu/husa/origins/matsumoto.lecture.html+hungari an+genetics+matsumoto&hl=de

Es geht nicht darum, dass wir Türken sein wollen, sondern darum, dass unsere
überlieferte Frühgeschichte ( Dokumente,Berichte, kulturelle Hinterlassenschaften) mit unser Abstammung übereinstimmen muss.
Man kann den Ungarn nicht die finnische Lebensart, also sammeln, fischen,
Bären jagen im Wald aufzwingen. Wir haben in unser Kulturgut keinerlei
Spuren von dieser Lebensart, kein Hauch von KALEWALA und ähnlichem
Zeug. Diese ganze Finn-Ungarische Verwandschaft bezeiht sich auf
ca. 60 Worte, die damals den Grund lieferten für "begabte Deutsche
Wissenschaftler" die Verwandscaft abzuleiten. Wichtig : der Urheber
Hunsdorfer (ungarisierter Name Hunfalvy) hat erst mit 21 Jahren
etwas ungarisch gelernt. Dieser man hat im Auftrage der Habsburger
die Finnugoristik in Budapest geschaffen .Er war ein man des Geheimdienstes.
Warum die österreicher an der Finnugoristik Interesse hatten ???
wer kann die Frage beantworten ?


Deshalb ist die Aussage von Herrn Hunnenspezialist Dr. Michael Schmauder
etwas veraltert, er lebt leider noch in der habsburger Zeit.

Noch etwas, vor der Lehre der Finnugoristik, also vor Ende 1900, war
niemals die Rede von den Ural Völkern. Ungarn sind aus Turan, frühmittelalterliche Kroniker beschreiben "wir zogen aus Skythien her".
Man darf nicht vergessen, dass die Ungarn nie homogen waren. Vor dem
Einzug nach Ungarn waren sie noch keine "Ungarn" sondern Turks, weil
es sich um Sabiren, Alttürkische und vielleicht ugorischen Stämmen
handelte, die in ein Bündnis miteinander eingegangen sind.
Der Name Ungarn kommt von dem führenden Medjer Stamm.

Arpad
25.09.05, 23:52
Ein Poesie von Hüseyinzade Ali, der in Turan Zeitschrift im Jahre 1917 veröffentlict ist:
"Sizlersiniz ey kavm-i Macar bizlere ihvaan
Ecdadımızın müştereken menşei Turan
Birdir yolumuz ermek için nur ile hakk'a
Mümkün mü ayırsın bizi Incil ile Kur'an"

zu Deutsch:
Ungarische Nation Sie sind unsere haerzliche Freunde
Unsere Vorvaetern stammen aus Turan
Unser Weg auf der Gerechtigkeit und Licht ist eins
Nor der Bibel oder der Kur'an kann uns vertrennen."

Original Ungarisch:

"Te vagy minékünk igaz testvérünk - O Magyar nemzet,
Ösapainknak szülöhazaja, Turan !
Közas az utunk, s a jövendöben sorsunk is egy lett,
Nem valaszt el mar minket az Indsil (Evangélium), sem az Al-Koran"

Sir Victor's Note:
Vatan Ne Türkiye'dir Türklere ne Türkistan,
Vatan büyük ve müebbed bir ülkedir Turan !"

zu deutch:
"Vaterland ist nich der Türkei oder Türkistan
Vaterland ist ein grosses ewiges land heisst Turan !"
von Ziya Gökalp, der grösste Turanist der Türkei.



Die Turan Bewegung war besonders zwischen den Weltkriegen
sehr populär. Jeder national denkender Ungar, Politiker und Dichter
dachte turanisch. Es gab die berühmte Zeitschrift "Turan Blätter",
diese (antiquarische) können im Internet (ungarisch) abgerufen werden.
Wenn man bedenkt, dass Minister wie Teleki und Dichter wie Ady,
alles turanisch waren, war es schon eine enorme Kraft.
Nach dem zweiten Weltkrieg war das ganze wie weggeblasen.
Turaner landeten in den Gefängnissen oder wurden liquidiert und
die Kunst wurde verbrannt und verboten. Heute in der postkommunistischen
Zeit ist Turan noch nicht gut gesehen, man hat vor Turan angst,
weil Turanismus ist mit Nationalismus verbunden.

Arpad
26.09.05, 00:01
Im April des Jahres 1877 eine 15 Mann Gesandschaft der Sultan Abdülhamit II brachte die handgeschriebene 35 Baende der Ungarischen Korvina Kodeksen nach Budapest, die zeit 1541 in Istanbuler Topkapi Palast befinden waren. Die Ungarn waren sehr glücklich wieder Ihre wertvolle Korvinas zürückzuhaben. Überall im Lande und staedte schrien die Magyaren "éljenek a Törökök" Uber dieses Ereigniss Dr Erödi Béla veröffentlichte in Budapest im 1877 ein Buch namens "Csok Jasa ! A Török Küldöttség Latogatasanak Emlekkönyve" zu Türkisch: "Çok Yaşa ! Türk Heyetinin Ziyaretinin Hatıra Kitabı" zu deutsch " Es Lebe ! Das Erinnerungsbuch der Türkischen Gesandschaft"
Am Abend Essen in Budapest der Ungar Kalman Toth hat diese Poesi gelesen.

"Mi van itten ? Magyar kalpag,Török fez...
No most itten egyszerriben csata lesz;
Soka igy volt... de mar megjött az eszünk,
Többé ilyen bolondsagot nem teszünk,
Bisony isten nem teszünk

eswird folgen

http://66.249.93.104/search?q=cache:tPF_KGfGMLwJ:ww w.szakkonyv.hu/konyv.php%3Fi%3D3369+csok+jasa&hl=de


A török küldöttség látogatásának emlékkönyve.
Çok yaşa!
Türk heyetinin ziyaretinden hatira kitabi

Das Buch wurde in 2001 neu herausgegeben als Andenken an die die Gründung
des Osmanischen Reiches vor 700 und Gründung des ung. Staates vor 1000 Jahren




























































es[/QUOTE]

Sir Victor
30.09.05, 12:13
Habe in der Süddeutschen Zeitung gelesen, als Kara Mustafa bei
Wien geschlagen wurde, wurden 20000 Türken gefangen genommen.
Diese sollen sich in Österreich (Wien) niedergelassen haben, soll
etwa der in Deutschland geläufige Name "Türk" z.B. Andreas Türk usw.
auf diese assimlierten Türken zurückgehen ?
Kédves Bator, Wie wie alle wissen die Turken (oder die Tuerkische Staemme) haben ins EU oft marschiert haben. Gewonnen oder verloren oder durch einsiedlung oder desertation von der Armeee viele sind in Doerfer ein zuhause gefunden. Es kann sein das viele von diesen Turkic leuten Christliche Glaube angenommen. Fuer die Nicht Tuerken die in Amerikas oder in EU leben alle aus dem Oritent stammen sind Tuerken. zb Die Latin Amerikaner nennen Die Christliche Araber der Ottoman Empire, die nach Sued Amerika eingesielt haben als "Tuerken" El Turco. Vor 6 Jahren ein Ministerpresident von Argentinien heisst "El Turco" weil seine vaetern aus Lebenon gekommen sind. Da unten finden Sie eine seite der Nancy Turk, ein Ami der seine roots sucht. Leider in English.
http://66.249.93.104/search?q=cache:SEcj7sDTuhAJ:ww w.turkgenealogy.com/+turkgenealogy&hl=tr&start=1
und fuer Germany:
http://www.turkgenealogy.com/aworldofturksandresearches/germany.htm
Mit bestem gruessen

Sir Victor
30.09.05, 12:37
:türk: Ein Artikel in Englisher Sprache ueber der erste Magyar in Amerikas. Mann nennte Ihn Tyrkir der Tuerke.
A Hungarian in America before Columbus
http://64.233.183.104/search?q=cache:fp_4VFxU-YgJ:users.cwnet.com/millenia/leiferic.htm+first+hungarian+i n+America&hl=tr&start=5

Sir Victor
30.09.05, 13:25
Lajos Kossuth Freeheitskaempfer
http://members.virtualtourist.com/m/7d696/1bee7c/

und Freimauerer http://members.virtualtourist.com/m/tt/6679d/#TL

gymosan
06.10.05, 22:11
:türk:

Also eines muss ich mal loswerden.
Ich habe vor einigen Wochen mal ein weiteres Buch über das Osmanische Reich gelesen. Mal keinen Einseitigen Müll wie der von Babinger. Die Autoren sind ein Ungar und ein Deutscher. Ich muss ehrlich sagen das war das "Erste" vrnünftige, und relativ neutrale Buch über die Osmanen und das von Christen.

Ich kann es nicht mehr hören das die Osmanen Blutrünstig waren und so weiter... Überlegt mal selber.

Wie kann ein Reich 632 Jahre existiren? Indem die immer nur auf die Bevölkerung draufhauen? Wie könnten so viele Menschen Ihren Glauben frei ausüben? Warum ist das grieschisch Orthodoxe Oberhaupt immer noch in Istanbul und nicht in ATHEN? USW....

Beispiel: Stellen wir uns mal vor das die USA den Orient besetzt mit den heutigen Möglichkeiten. Wie lange könnten die das Aushalten? 632Jahre???

1453 wurden die Grundsteine zu den Menschenrechten von niemand anderem als FATIH SULTAN MEHMET HAN gelegt.
Seit dieser Zeit ist es bei den Türken ins Blut übergegangen anders Gläübigen keinen mehr auf die Birne zu hauen.

Übrigens bin ich auch überzeugt davon das man alle anderen Relegionen Akzeptieren und Respektieren sollte.

Gruß und Aufklärung zu den Osmanen...


Standard Gemeinsame Wurzeln der Türken und Ungarn
Magyar
"Ich versuche als Ungar vor allen Dingen auch etwas von der ungarischen Geschichte so weiterzugeben, wie es die Vergangenheit geschrieben hat.
Es wird soviel hinzu erfunden, gelogen, verdreht...daß es einem Magyaren wie mich schon allmählich ankotzt...!

Ich versuche auch eigentlich nur unseren Türken im Forum weiterzugeben,
wie man z.B. die Abstammung der Magyaren besser zuordnen kann, denn
den meisten Türken sind die Ungarn ja nur aus der Zeit des osmanischen Reiches bekannt, aber nicht, daß sie irgendwann auch mal verwandte Völker
in Asien waren."

Ich habe diese Gedanken von Magyar aufgegriffen um hier das
Thema über die gemeinsame Herkunft der Ungarn und Türken
zu diskutieren. Nach der Befreiung von Fremdherrschaft, besteht
bei den Ungarn ein erheblicher Nachholbedarf ihre Geschichte ohne
fremde Bevormundung neu zu erleben und ihre Verwandten kennenzulernen.

Árpád

Cengizhan
07.10.05, 00:32
Oft erklang das Siegeslied
Von Lippen der Osmanen
Auf Trümmern des zerstörten Heer's
Geschlagener Magyaren

[wenns mich nicht täuscht war es aus der ungarischen Nationalhymne]

Mike Hammer
07.10.05, 10:40
:türk:

Also eines muss ich mal loswerden.
Ich habe vor einigen Wochen mal ein weiteres Buch über das Osmanische Reich gelesen. Mal keinen Einseitigen Müll wie der von Babinger. Die Autoren sind ein Ungar und ein Deutscher. Ich muss ehrlich sagen das war das "Erste" vrnünftige, und relativ neutrale Buch über die Osmanen und das von Christen.

Ich kann es nicht mehr hören das die Osmanen Blutrünstig waren und so weiter... Überlegt mal selber.

Wie kann ein Reich 632 Jahre existiren? Indem die immer nur auf die Bevölkerung draufhauen? Wie könnten so viele Menschen Ihren Glauben frei ausüben? Warum ist das grieschisch Orthodoxe Oberhaupt immer noch in Istanbul und nicht in ATHEN? USW....

Beispiel: Stellen wir uns mal vor das die USA den Orient besetzt mit den heutigen Möglichkeiten. Wie lange könnten die das Aushalten? 632Jahre???

1453 wurden die Grundsteine zu den Menschenrechten von niemand anderem als FATIH SULTAN MEHMET HAN gelegt.
Seit dieser Zeit ist es bei den Türken ins Blut übergegangen anders Gläübigen keinen mehr auf die Birne zu hauen.

Übrigens bin ich auch überzeugt davon das man alle anderen Relegionen Akzeptieren und Respektieren sollte.

Gruß und Aufklärung zu den Osmanen...

Das Buch habe ich auch gelesen. Zwar sehr osmanenfreundlich geschrieben, einiges ist einfach falsch, etliches wird weggelassen, aber dennoch o.k.

Deine Aussage, dass Sultan Fatih die "Menschenrechte" erfunden hat ist ein Witz...dass seither "die Türken" andersgläubige nicht auf die Birne hauen, ist ebenfalls nicht richtig. Und du weist das auch sehr genau. Nach außen hin wird der Schein gewahrt, in Wirklichkeit ist es aber so, das die Türkei, seit ihrer Gründung, alles getan hat um den Anteil der Christen im eigenen Lande zu verringern. Das war im osmanischen Reich übrigens wirklich anders gewesen. Die Türkei seit 1924 ist aber nicht das osmanische Reich des 16-19 Jahrhunderts. Wenn du das Buch gelesen hast, müsstest du das doch jetzt wissen. Oder hast du nur diese Kapitel gelesen, die dir genehm waren ?

Übrigens, welche "Türken", meinst du ? Die heutigen Türken ? Die gibt es doch erst seit Gründung der Republik, oder meinst du das Haus Osman ?

Mike Hammer

Sir Victor
07.10.05, 12:47
Das Buch habe ich auch gelesen. Zwar sehr osmanenfreundlich geschrieben, einiges ist einfach falsch, etliches wird weggelassen, aber dennoch o.k.

Deine Aussage, dass Sultan Fatih die "Menschenrechte" erfunden hat ist ein Witz...dass seither "die Türken" andersgläubige nicht auf die Birne hauen, ist ebenfalls nicht richtig. Und du weist das auch sehr genau. Nach außen hin wird der Schein gewahrt, in Wirklichkeit ist es aber so, das die Türkei, seit ihrer Gründung, alles getan hat um den Anteil der Christen im eigenen Lande zu verringern. Das war im osmanischen Reich übrigens wirklich anders gewesen. Die Türkei seit 1924 ist aber nicht das osmanische Reich des 16-19 Jahrhunderts. Wenn du das Buch gelesen hast, müsstest du das doch jetzt wissen. Oder hast du nur diese Kapitel gelesen, die dir genehm waren ?

Übrigens, welche "Türken", meinst du ? Die heutigen Türken ? Die gibt es doch erst seit Gründung der Republik, oder meinst du das Haus Osman ?

Mike Hammer

Gebrueder, Osmanen waren Tuerken. Osmanen haben Tuerkisch gesprochen. Zwar Sie nannten sich nicht Tuerken aber die Bevoelkerung war Tuerken. Hier ist ein exampler: Als Kara Uveys Pasche den Beylerbey (Herr des Herren) von Budin im Jahre 1578-1580 wurde, hat der Geschictsschreiber folgende Verse notiert: IST DIESE VERSE ENGLISH ODER RUSSİSCH, ODER DEUTSCH?
"Oldı Beğlerbeği Budin'e Uveys
Didiler halk na-sevap oldi
Ehl-i Divana vermis idi elem
Dedi ol kavme de azap oldi
işidüb didi sal--i tarihin"

Nach Eroberung der "nazli Budin" durch den Oesterreicher folgende "Agit/Totenklage" wurde gesungen durch Turkische Frauen die ins Oesterreichisches gefangenschaft geritten:

Budinli Benli Halime Ağıdı (Die Totenklage der Benli Halime aus Budin)

"Adımı sorarsan Benli Halime
Saçımı sorarsan dört domanır belime
Gören ağlar, bakan ağlar, benim halime
Aman padişahım sorusun sen ver"

Gebrüder! das ist rein Tuerkisch. Das ist eine Klage der Tuerkin der in tuerkische Stadt Budin lebte.
Nicht vergessen wir sind Turken. Osmanen waren Turken.

Mike Hammer
07.10.05, 13:01
Gebrueder, Osmanen waren Tuerken. Osmanen haben Tuerkisch gesprochen. Zwar Sie nannten sich nicht Tuerken aber die Bevoe lkerung war Tuerken. Hier ist ein exampler: Als Kara Uveys Pasche den Beylerbey (Herr des Herren) von Budin im Jahre 1578-1580 wurde, hat der Geschictsschreiber folgende Verse notiert: IST DIESE VERSE ENGLISH ODER RUSSİSCH, ODER DEUTSCH?
"Oldı Beğlerbeği Budin'e Uveys
Didiler halk na-sevap oldi
Ehl-i Divana vermis idi elem
Dedi ol kavme de azap oldi
işidüb didi sal--i tarihin"

Nach Eroberung der "nazli Budin" durch den Oesterreicher folgende "Agit/Totenklage" wurde gesungen durch Turkische Frauen die ins Oesterreichisches gefangenschaft geritten:

Budinli Benli Halime Ağıdı (Die Totenklage der Benli Halime aus Budin)

"Adımı sorarsan Benli Halime
Saçımı sorarsan dört domanır belime
Gören ağlar, bakan ağlar, benim halime
Aman padişahım sorusun sen ver"

Gebrüder! das ist rein Tuerkisch. Das ist eine Klage der Tuerkin der in tuerkische Stadt Budin lebte.
Nicht vergessen wir sind Turken. Osmanen waren Turken.

Ich darf dich freundlich darauf aufmerksam machen, dass die Mehrzahl der Bewohner des osmanischen Reiches keine Türken waren. Was ist mit denen ?
Das osmanische Reich war ein echter Vielvölkerstaat, die ehemals Turkmenischen Stämme waren ein Teil davon. Nicht jeder Osmane war ein Türke, im Sinne der ethnischen Abstammung und wie wir heute Türke meinen.
Ein Armenier war auch ein Osmanischer Einwohner und damit Osmane, der dem armenischen Millyet angehörte. Du musst bitte nicht die damalige Definition mit der heutigen Definition durcheinander mischen.

Die heutigen Türken der türkischen Republik sind ethnisch alles mögliche, die durch eine gemeinsame Staatsideologie und Religion zusammengehalten werden (mehr oder weniger...). Genauso wie die kurdischen Bewohner der heutigen Türkei als Türken angesehen werden, genauso hat man einen Armenier, Juden, Griechen, Slawen und Turkmenen als Osmanen damals gesehen.

Deine Gedichte auf türkisch in allen Ehren, aber was soll das jetzt beweisen ?

Mike Hammer

Bilge Khan
08.10.05, 11:08
http://ntv.com.tr/news/206119.jpg
Macar Kralı Tökeli İmre’ye anma
Macar Kralı Tökeli İmre, ölümünün 300. yılında, yaşamını yitirdiği İzmit’te düzenlenen törenle anıldı.


NTV-MSNBC
Güncelleme: 15:09 TSI 13 Eylül 2005 Salı
KOCAELİ - Tökeli İmre için kapatılan SEKA İzmit İşletmesi’nin arazisine yaptırılan anıt açıldı ve Macar kralının adı anıtın bulunduğu caddeye verildi. Tökeli 1681’de Osmanlı himayesinde Macaristan Kralı olmuş, II. Viyana bozgunundan sonra Osmanlı ordusunda görev almıştı.


SEKA Ar-Ge binası önündeki anıtta düzenlenen anma töreni, iki ülkenin milli marşlarının okunmasıyla başladı. Daha sonra Türk-Macar Dostluğu Derneği Üyesi Edit Taşnadi, yaptığı konuşmada, Tökeli İmre’nin hayat öyküsünü anlattı.

Macaristan’ın İstanbul Başkonsolosu Gabriella Zimbaros da İmre için yaptırılan anıt ve anma için Kocaeli Valiliği ile Büyükşehir Belediyesi’ne teşekkür ederek, “Bu anma etkinliğin iki ülkenin ilişkilerinin geliştirilmesine katkı sağladığına inanıyorum” dedi.

Kocaeli Büyükşehir Belediyesi Başkan Vekili İlyas Şeker ise iki ülke arasında tarihsel bir ilişki ve dostluk olduğunu ifade ederek, “Belediye olarak Kral İmre’nin anısına sahip çıktık. Bundan gurur duyuyoruz. Ayrıca SEKA Parkı’nda Türk-Macar Dostluk Evi kurmayı planlıyoruz” diye konuştu.

Konuşmaların ardından Kral İmre’nin ölümünden yıllar sonra ülkesine taşınan mezarının bulunduğu tahmin edilen yere yaptırılan anıtın açılışı yapıldı. İmre’nin mezarından alınan bir parçanın, kaideüzerine konulduğu anıtta, Kral İmre’nin yaşam öyküsü de yer alıyor.

TÖKELİ İMRE KİMDİR
Tökeli İmre, 1657’de Kesmark’da doğdu. Avusturya yönetimindeki Protestan Macarların şefiydi. Protestanlar Avusturya İmparatoru’nun Katolik mezhebine geçmeleri için yaptığı teklifi kabul etmediler ve başlarında Tökeli İmre olduğu halde imparatora karşı ayaklandılar.

İmre, Sadrazam Köprülü Fazıl Ahmed Paşa’ya başvurarak, Osmanlı himayesine girmek istediğini bildirdi. Avusturya ile barışı bozmak istemeyen Sadrazam Köprülü Fazıl Ahmed Paşa, olumlu karşılık vermedi. Buna rağmen savaşa devam eden İmre, yukarı Macaristan’ı ele geçirdi. Fakat taraftarlarından çoğu kendisini terk edince Fazıl Ahmed Paşa’ya yaptığı teklifi, 1681 yılında Kara Mustafa Paşa’ya tekrarladı ve ona hediyeler göndererek yakınlık kurdu.

İmre’ye Orta Macaristan kralı unvanı verildi. Türklerden aldığı kuvvetlerle birçok Avusturya kalesini ele geçirdi. Ancak, İkinci Viyana bozgunundan sonra, önceden aldığı kaleleri kaybetti.

1688 yılında teslim oldu ve Viyana’ya götürüldü. Serbest kaldıktan sonra Osmanlı ordusunda görev aldı. Türk ve Tatar kuvvetlerinin başında Transilvanya’ya girdi ve Germen Ordusu’nu yenilgiye uğrattı. Bu başarısından dolayı Transilvanya prensliği verildi. Zenta yenilgisinden sonra İzmit’e çekildi.

Karlofça barış görüşmelerinde Avusturyalılar, İmre’nin kendilerine teslim edilmesini istedilerse de Osmanlı Devleti bunu kabul etmedi. Tökeli İmre 1705 yılında İzmit’te öldü. 1906 yılında da mezarı Macaristan’a taşındı.

Bátor
21.11.05, 20:19
deutsche Názis nehmen den ungarischen Turanismus
aufs Korn. Abgesehen von unglaublichen Unkenntnis
der ung. Frühgeschichte,(oder bewusste Fehlinfos),
ist die Veröffentlichung passend in die antitürkische
Propaganda.
http://72.14.203.104/search?q=cache:NtG61srvxe4J:ww w.dsz-verlag.de/Artikel_05/NZ43_3.html+ungarn+mit+t%C3%BC rken+verwandt&hl=de

Magyar
23.11.05, 00:08
deutsche Názis nehmen den ungarischen Turanismus
aufs Korn. Abgesehen von unglaublichen Unkenntnis
der ung. Frühgeschichte,(oder bewusste Fehlinfos),
ist die Veröffentlichung passend in die antitürkische
Propaganda.
http://72.14.203.104/search?q=cache:NtG61srvxe4J:ww w.dsz-verlag.de/Artikel_05/NZ43_3.html+ungarn+mit+t%C3%BC rken+verwandt&hl=de

Grüß Dich, Bàtor..!

Mal wieder totale Unkenntnis zur ungarischen Geschichte..! :brüll:
Turanismus ist eine Sache. Man kann darüber diskuttieren und natürlich auch seine eigene, persönliche Meinung bilden. Aber mehr auch nicht..!

Nichts passt mal wieder besser ins europäische Bild, um im Zeitalter von Beitrittsverhandlungen der Türkei alles schlecht zu machen.

@Bàtor

Olyan sok marhasàgot beszèl nèmelyik itt nyugaton, hogy màr lassan sajàt magam se tudom, hogy mi vagyunk. Magyarok, Ugor, Törökök, Tatàr..fene tudya, hogy mi...?

Èn ùgy nèzem a magyar östörtènetet:
Magyar = Hun - Avar - Magyar ( Ugor ) - Onogur ès Kumàn ( Kipcsàk )
Ebböl az àzsiai keverèkböl leszàrmazàsai a Magyar .

Utòbb màr lassan ördögök leszünk ..!
****************************** *************************

Visszont hallàsra..!

Zoltàn ( @ Magyar )

Bátor
23.11.05, 09:26
Grüß Dich, Bàtor..!

Mal wieder totale Unkenntnis zur ungarischen Geschichte..! :brüll:
Turanismus ist eine Sache. Man kann darüber diskuttieren und natürlich auch seine eigene, persönliche Meinung bilden. Aber mehr auch nicht..!

Nichts passt mal wieder besser ins europäische Bild, um im Zeitalter von Beitrittsverhandlungen der Türkei alles schlecht zu machen.

@Bàtor

Olyan sok marhasàgot beszèl nèmelyik itt nyugaton, hogy màr lassan sajàt magam se tudom, hogy mi vagyunk. Magyarok, Ugor, Törökök, Tatàr..fene tudya, hogy mi...?

Èn ùgy nèzem a magyar östörtènetet:
Magyar = Hun - Avar - Magyar ( Ugor ) - Onogur ès Kumàn ( Kipcsàk )
Ebböl az àzsiai keverèkböl leszàrmazàsai a Magyar .

Utòbb màr lassan ördögök leszünk ..!
****************************** *************************

Visszont hallàsra..!

Zoltàn ( @ Magyar )


Hallo Zoltan !

Auch , wenn ich selten schreibe, lese ich fast jeden Tag die Beiträge
hier und im PF. Ich habe gelesen, dass 80 % der Ungarn (in Ungarn)
keine Fremdsprache sprechen. Somit ist für diese die freie Information
sehr eingeschränkt. Wir haben das Glück, dass wir unheimlich viel
erfahren können, wie Türken und andere denken und vor allem ihre
kultur wird uns auch zu Teil. Die Unkenntnis, was du schreibst
betrifft aber auch unsere Landsleute.
Tudom, hogy nem egyszerű a magyar oldalak olvasása, de
itt van a neves Mgyar Nemzet foruma http://www.mno.hu/index.mno?pg=3&action=showmsg&h=150

egy Kombatant, sozol es Zalm borzasztó dolgokat írnak. Ezen a forumon
volt korábban még 2 másik törökös topic amit már bezártak a botrányos
hangnem miatt. Én itt több nickel szerepeltem és a törökpártiság
miatt kizártak, mert állítólag a fórumot offoltam.

Örülök, hogy megint itt vagy


Üdv Bátor

Bátor
23.11.05, 11:27
no comment :))

bleibe bei deiner Information

weist du, die Ungarn mögen die Ortodoxen, wie der
Teufel das Weihwasser. Leider mögen wir auch nicht
die Völker, die diese Religion haben.
Unsere Religiösität kannst nicht mit Latinos oder Polen
vergleichen, ausserdem ist in diesem Christentum
das eingeflochten, was unser Ahnen aus Asien
mitgebracht haben. Das diese Dinge in westlichen
Kulturkreis verschwiegen werden, ist nicht unser Problem

Mike Hammer
23.11.05, 11:34
weist du, die Ungarn mögen die Ortodoxen, wie der
Teufel das Weihwasser. Leider mögen wir auch nicht
die Völker, die diese Religion haben.
Unsere Religiösität kannst nicht mit Latinos oder Polen
vergleichen, ausserdem ist in diesem Christentum
das eingeflochten, was unser Ahnen aus Asien
mitgebracht haben. Das diese Dinge in westlichen
Kulturkreis verschwiegen werden, ist nicht unser Problem

Wie kommt´s ? Durch die Konflikte in der jüngeren Vergangenheit mit den Rumänen ? Oder einfach durch den Einfluss des Papstes = Konflikt römisch-katholisch gg. orthodox ?

Was für heidnische Reste gibt es in der ungarischen Religiösität, die man konkret auf ehemalige animistische/paganistische Traditionen zurückführen kann ? Kann man das konkret machen ?

Zum Thema Verwandschaft mit den alten Nomaden-Turkvölkern kann ich wenig sagen. Ich wundere mich nur, wie man eine Verwandschaft mit den Hunnen haben kann, wenn diese doch mehr oder weniger völlig vernichtet wurden ? Gibt es eigentlich Schriftzeugnisse von den alten Magyaren ?
Haben diese überhaupt irgendwelche Zeugnisse hinterlassen, Gräber etc.?
Und kann man wirklich irgendwelche Reste erkennen, nachdem diese mehr oder weniger völlig in den Slaven aufgegangen sind ? Ich meine damit nicht Blutverwandschaft (das ist eh rassistische Scheiße!) sondern kulturelle Eigenschaften etc. ?

Mike Hammer

Bátor
23.11.05, 18:07
Wie kommt´s ? Durch die Konflikte in der jüngeren Vergangenheit mit den Rumänen ? Oder einfach durch den Einfluss des Papstes = Konflikt römisch-katholisch gg. orthodox ?

Was für heidnische Reste gibt es in der ungarischen Religiösität, die man konkret auf ehemalige animistische/paganistische Traditionen zurückführen kann ? Kann man das konkret machen ?

Zum Thema Verwandschaft mit den alten Nomaden-Turkvölkern kann ich wenig sagen. Ich wundere mich nur, wie man eine Verwandschaft mit den Hunnen haben kann, wenn diese doch mehr oder weniger völlig vernichtet wurden ? Gibt es eigentlich Schriftzeugnisse von den alten Magyaren ?
Haben diese überhaupt irgendwelche Zeugnisse hinterlassen, Gräber etc.?
Und kann man wirklich irgendwelche Reste erkennen, nachdem diese mehr oder weniger völlig in den Slaven aufgegangen sind ? Ich meine damit nicht Blutverwandschaft (das ist eh rassistische Scheiße!) sondern kulturelle Eigenschaften etc. ?

Mike Hammer
Ich denke dass die Abneigung gegen die ortodoxe Kirche schon vor
1000 Jahren zementiert hat,wo Ungarn aus politischen Gründen
(Schutz durch den Papst vor dem Deutschen Kaisserreich),für
den römischen Weg entschlossen hat.
Der zweite Grund ist sicherlich, dass unsere Feinde Russen,Serben und
Rumänen(!!) orthodoxen sind.
Heidnische Elemente sind in der Liturgie nicht zu finden, sie sind in der
ungarischen Sprache, die christliche Begriffe mit heidnischen
Worten deffinieren.
Isten(Istemi) = Gott
ördög=teufel
Mano=Dämon usw.
Die katholischen Orden haben ,trotz christlicher Verzerrungen über
1000 Jahre in Codexen die Bräuche und Herkunft der Ungarn festgehalten.
Also den ungarischen Orden ist zum Teil zu verdanken, dass wir
über die Frühgeschichte wissen.
Die ungarische protestantische Kirche hat einen starken nationalen
Akzent , 90 % der Transylvanier (ung) gehören dieser an und sie pflegt
die alten Bräuche.

Schriften der alten Ungarn ist 1. Szekely Runen 2. Palos Runen
beide sind eine Form der alttürkischen Runenschrift

Ausgrabungen sind exakt aus verschiedenen Jahrhunderten durchgeführt
worden. So aus der Awaren , Landnahmezeit usw.
Festgestellt worden ist das keine antropologische unterschiede gibt zwischen
den Awaren(600) und Landnehmender(800) Gräbern. Typisch ist
die Bestattungsform mit dem Pferd zusammen oder bei den Toten mit
dem metallenen Augenblende usw.)

Ich werde immer nach Slawen befragt, aber wir müssen es so verstehen,dass
die jeweils einströmenden Hunnen--Awaren-- Magyarischen Stammesverbände
ein Keil geschlagen haben zwischen den Nord und Südslawen. Dieser
Bruch ist auch in unser Gegenwart präsent. Wenn wir so eine slawische
masse vorgefunden hätten, hätten wir unsere Sprache ähnlich wie die Bulgaren verloren.

Zur Sprache komme ich noch

Magyar
24.11.05, 00:49
Mal ein wenig Aufklärung
zu den Magyaren..! ;)

Sie sind mittlerweile Christen,
daß stimmt, zweifellos..!

Aber erst seit 1001 n. Chr durch Krönung Ihres ersten christlichen Königs, Istvàn . I ( Stephan. I ).

Nach der Niederlage um 955. n. Chr. auf dem Lechfeld gegen den Verbund der Bayern, Sachsen, Thüringer, Böhmen, Lothringern etc. war man gezwungen, das Christentum anzunehmen.

Vorher hatten die Magyaren jahrzehntelang immer wieder Westeuropa attackiert und weite Teile Europas mit verheerenden, blutigen Raub und Plünderungszügen heimgesucht.

Vorher waren Sie weder katholisch, noch protestantisch, noch Orthodox geprägt. Bis zum 8. und 9. Jahrhundert n. Chr. praktizierte man selbst
noch den Schamanismus, wie es die Indianer in Nordamerika taten.

Magyaren sind nachweislich unmittelbare Nachfahren der schwarzen Hunnen Attilas wie auch der Awaren, was auch Anhand von Ausgrabungen, Ihren gemeinsamen Traditionen, Ihren gemeinsamen Ritualen, Ihrer gleichen Waffen und den damals besonders auch in Europa äußerst gefürchteten Reflexbogen immer wieder aus Ausgrabungen nachweislich belegt und bezeugt wird.

Und zwar nicht nur aus Sicht ungarischer Archäologen, sondern auch von anderen namhaften Wissenschaftlern aus aller Welt.

Unter anderem auch vom jap. Prof. Dr. Matsumoto, der insbesondere die Genealogie der Ungarn tiefgründig untersucht hatte.

Daraus ergab sich, daß die Genealogie der Magyaren sehr viele Elemente aus alttürkischen Völkern zwischen Ural, Altai sowie dem Kaukasus in sich trägt.
Sowohl finno-ugrische, aber zum Großteil auch mongoloide und alttürkische Elemente.

Der Ursprung der Magyaren soll (vermutlich) am südlichen Ural gelegen haben, jedoch ist dies bis heute nur eine objektive Vermutung, weil einige am Ural lebende Völkerschichten ( Ostjaken + Wogulen ) noch Ähnlichkeiten der ungar. Sprache aufweisen.

Es waren ja auch die Ahnen der Magyaren und Alttürken, die schwarzen Hunnen Attila`s, die Westeuropa um 375 n. Chr. attackierten und die große Völkerwanderung auslösten. Hunnen waren genauso, wie auch die Awaren und Magyaren schon immer ein Mischvolk aus vielen Stämmen und Kulturen Innerasiens gewesen.

Und selbst Hunnen waren grundsätzlich nicht nur alttürkisch geprägt, sondern mongoloid und zu weiten Teilen sogar mit europiden Gesichtszügen versehen, da ja mitunter auch germanische Stämme wie z.B. Ostgoten und Gepiden als unterworfenes Volk den Hunnen beitreten mussten.

Die Magyaren bestanden selbst ursprünglich aus 7 Stämmen, wovon aber nur 2 Stämme ugrischen Ursprungs ( vom Ural ) waren. Die restlichen 5 Stämme waren alle samt alttürkischer Prägung, wie es letzlich auch die 3 kabarischen ( Khasaren ) Stämme waren, die sich den Magyaren anschlossen und im 8. und 9. Jahrhundert nach Chr. einen wesentlichen Anteil an der ungarischen Landnahme im Karpatenbecken hatten. Insgesamt waren es also genau 10 Stämme ( On-Ogur ), die sowohl finno-ugrischer als auch alttürkischer Abstammung waren.

Hinzu kommt, daß es zwei Arten von Magyaren gab.
The Black Magyars und the White Magyars ( schwarze und weisse Ungarn ),
welches wohl offensichtlich auf die damalige ( unterschiedliche ) Hautfarbe und Abstammung der Magyaren zu deuten ist.

Daraus ergibt sich, daß es sich schon mal um zwei unterschiedliche Rassen gehandelt haben muß. Selbst bei den Hunnen gab es die schwarzen Hunnen Attilas und die weissen Hunnen, die jedoch zu damaliger Zeit weiter östlich zwischen Kasachsten und dem Altai siedelten. Dies war im übrigen auch das
Herkunftsgebiet der alten Gök-Türken ( oguz ), als dessen Nachfahren man die Seldschuken, später die Osmanen und heute die Türken ansieht. Türken waren nicht immer dem Islam zugehörig, wie auch die Magyaren nicht immer dem Christentum angehörten.

Aber alttürkische Verbindungen gab es schon damals in Asien. Dies bezeugt auch die alte Runenschrift der Magyaren und Gök-Türken, viele sprachliche Ähnlichkeiten in einzelnen Worten, was nur bedingt auf die Zeit in der osman.
zurückgeht. Bewaffnungen, Krummsäbel, der Kaftan, Reflexbogen usw. waren sehr identisch zwischen Skythen, Hunnen, Awaren, Magyaren und Türken.

Die damals verheerenden Angriffe der Magyaren begannen im 8. und 9. Jahrh. aus mehreren Angriffswellen, wobei die südlichen Stämme an der heutigen bulgarisch-rumänischen Donaulinie verliefen und die anderen magyarischen Stämme vom Norden her einfielen, durch den Karpatenpaß bei Uzhgorod.

Unter Ihnen sollen auch kumanische Stämme ( alttürk. ) gewesen sein, die
ebenfalls große Anteile an der Eroberung des ungarischen Tieflandes hatten.
Große Teile der Magyaren gehörtem dem alttürkischen Onoguren-Verbund an.
Und wer sich mit der altungarischen Geschichte ( vor dem 8. und 9. Jahrh. ) auskennt, der weiß, daß weder Hunnen noch die Awaren so einfach von der Bildfläche verschwunden sind, wie oftmals berichtet wird.

Man löscht solche riesigen Mischvölker nicht einfach " nur mal so " aus der Geschichte. Sie zogen sich jedoch allmählich wieder in die Steppen Asiens zurück, wo Sie noch heute als Nachfahren Ihrer Ahnen z.B. als Tataren, als Kasachen etc. in Russland sowie in weiten Teilen Kasachstans, der nördl. Schwarzmeerküste, auf der Krim-Halbinsel sowie auch am Kaukasus leben.

Ein Großteil der alttürk. Kumanen wurde von den Magyaren erst später im 12. und 13. Jahrh. nach Chr. unter Großfürst Gèza im Kampf gegen die Mongolen ins Land gerufen. Sie bildeten bei den Magyaren die vorderse Elite-Einheit im Kampf gegen die Mongolen 1241 n. Chr bei Sajò in Nord-Ost Ungarn, da die Kumanen eine berüchtige Panzerreiterei hatten. Die Kumanen sind seitdem im ungarischen Volk aufgegangen und viele kumanische ( Kipcak ) Städtenamen spiegeln sich noch heute in Süd-und Ostungarn wieder.

Viele Städtenamen und weite Regionen die das ungarische Wort " Kun " auf der ungarischen Landkarte aufweisen, zeugen noch heute von den alttürk. Kumanen. Die heutige Landeshauptstadt der Kumanen ist Karcag, in der östlichen Region Ungarns.

Natürlich mag man heute nicht mehr Glauben, daß große Teile der Magyaren alttürkische Wurzeln hatten. Man sieht ja heutzutage, bedingt durch die seit über 1000-jährige Vermischung mit Europäern, ja auch gar nicht mehr aus wie
ein Türke im heutigen Sinne. Aber die Genealogie spricht definitiv eine ganz andere Sprache, die man heutzutage dank Genforschung sehr genau ermitteln kann.

Trotz alledem sind Magyaren natürlich keine Türken im heutigen Sinne, da zu damaliger Zeit das Siedlungsgebiet der Gök-Türk ( Kök-Türk ) noch am Rande der Mongolei sowie dem Altai lag.

Die Bedeutung der Gök-Türk ( Turkut ) sollte jedoch später noch eine größere und gewichtige Rolle unter Ihrer späteren Eigenbezeichnung als Seldschuken sowie durch die Gründung des osmanischen Reiches erlangen.

Die heutigen Türkei-Türken sind zum Großteil oguzischer Herkunft, während die Magyaren ( Ugor ) lange Zeit mit den alttürkischen Onoguren verbunden waren ( On-Ogur: Bedeutung = Zehn Stämme..! ). Jedoch gehörten sowohl Magyaren als auch weite Teile alttürkischer Völker dem Hunnenverbund an.

Oder anders gesagt: Beteiligung an der ungarischen Landnahme im 8. und 9. Jahrh. n. Chr hatten die 2 ugrischen Stämme der Magyaren unter der Führung von Àrpàd ( Ugor ), desweiteren 5 alttürkische Stämme aus den Steppen Asiens sowie letzten Endes auch noch die 3 abtrünnigen kabarischen Stämme ( türkisch: Hazar ).

Fazit:
Insgesamt: 10 Stämme ( Onogur - bzw. On-Ogur / Bedeutung = 10 Stämme ).
Und genau diese Stämme ( Onoguren ) gelten auch die als Nachfahren der schwarzen Hunnen Attilas.
++++++++++++++++++++++++++++++ +++++++++++++++++++++++++

Ein Auszug aus Wikipedia:

Die Onoguren (Eigenbezeichnung: Onogur) bildeten einen Stammesbund der Hunnen. Hauptvertreter dieser zehn-Stämme (on <=> zehn; og <= >Pfeil <=> Stamm) waren schließlich die "Khara Bulkhar", die Hunnen des Attila.

Die Onoguren zählten zu den älteren Turkvölkern. Sie waren es, die 375 - als Schwarze Hunnen genannt in Europa einfielen und dort das Grauen brachten ( " Hunnensturm " ).

Sie wurden im 6. Jahrhundert zu den Vätern der späteren Hunno-Bulgaren.

Der hauptsächlich in der Heimat verbliebene Volksteil wurde als " Turkut " bekannt und sollte bei der späteren Geschichte der Göktürken eine gewichtige Rolle spielen.
++++++++++++++++++++++++++++++ +++++++++++++++++++++++++


So wie es in Deutschland Bayern, Friesen, Sachsen, Thüringer, Schwaben usw. gibt, so gab es auch bei den alttürkischen Völkern unterschiedliche Schichten.

Man löscht solche riesigen Mischvölker wie die Hunnen nicht einfach aus der Geschichte, wie immer wieder aus Quellen berichtet wird. Und schon gar kein Volk, welches Europa fast 100 Jahre in Atem gehalten hat..!

Hunnen, wie auch große Teile der Awaren zogen sich ebenfalls später im Laufe der Zeit allmählich wieder in die Steppen Asiens zurück, wo Sie noch heute als Nachfahren Ihrer Ahnen, z.B. in Kasachstan und weiten Teilen Russlands existent sind.


Gruß @Magyar

Magyar
24.11.05, 02:10
Wie sieht es eigentlich mit der Verwandtschaft Finnisch und Ungarisch aus? Wie Stark ist diese Verwandtschaft?

Ungarisch und finnisch sind sprachlich zu einem gewissen Teil verwandt,
daß ist richtig. Jedoch nicht in einem solchen Ausmaß, daß man sich unter einander verständigen könnte.

Der prozentuale Anteil der gemeinsamen Sprache ist sehr gering.
Die Verwandschaft kommt daher Zustande, weil Finnen und Magyaren lange Zeit am Ural in Russland quasi " Seite an Seite " gesiedelt haben. Jedoch spaltete sich der finnische Teil recht früh vom ugrischen ab.

Die Finnen zogen nach Nordwesten ( Skandinavien ), während die Magyaren als Halbnomaden und Reitervolk nach Südwesten zogen, in die heutige Ukraine.

Dort vermischten sie sich später auch zum Teil mit anderen alttürkischen Völkern. Das Gebit lag nördlich des schwarzen Meeres. Wir Ungarn sagen dazu Etelköz und auf türkisch heisst es, soweit mir bekannt: Atelközü .

Gruß @Magyar

Telli Baba
24.11.05, 02:22
Ungarisch und finnisch sind sprachlich zu einem gewissen Teil verwandt,
daß ist richtig. Jedoch nicht in einem solchen Ausmaß, daß man sich unter einander verständigen könnte.

Der prozentuale Anteil der gemeinsamen Sprache ist sehr gering.
Die Verwandschaft kommt daher Zustande, weil Finnen und Magyaren lange Zeit am Ural in Russland quasi " Seite an Seite " gesiedelt haben. Jedoch spaltete sich der finnische Teil recht früh vom ugrischen ab.

Die Finnen zogen nach Nordwesten ( Skandinavien ), während die Magyaren als Halbnomaden und Reitervolk nach Südwesten zogen, in die heutige Ukraine.

Dort vermischten sie sich später auch zum Teil mit anderen alttürkischen Völkern. Das Gebit lag nördlich des schwarzen Meeres. Wir Ungarn sagen dazu Etelköz und auf türkisch heisst es, soweit mir bekannt: Atelközü .

Gruß @Magyar

Ich weiß, daß die Ungarn regen KOntakt mit dem Chasaren Reich hatten, dieses Reich liegt in der heutigen Ukraine. Wobei der Begriff Atelközü mir nichts sagt im türkischen gibt es aber köy = dorf köz = ein kleienr Feuersplitter (Lagerfeuer) ->Atelköyü ?!?. Oder meinst Du vielleicht Itil, die chasarische Hauptstadt, die auch am gleichnamigen Fluß liegt?

Kann man sagen, daß die Finnen und Ungarn ein Volk mal waren?

Das witzige ist, daß zwei wichtige Wörter im türkischen nämlich "sein" und "haben/es existiert" im ungarischen wie auch im finnischen zu finden sind.

Im ungarischen ist das van -> türk. var
Im finnischen ist das olla -> türk. olmak -> ola (sei)

Das ist wirklich sehr Interessant!

Bátor
24.11.05, 13:15
Carlito hat in seiner Zuschrift unter # 379 darauf hingewiesen, dass
es eine inhaltliche Diskrepanz gibt zwischen den deutschen und englischen
Seiten. Leider gibt es viele , die englisch nicht mächtig sind, diesen
möchte ich das Programm PT2002 Office Plus empfehlen, es liefert immer
eine gute Übersetzung.

Ich glaube, dass Magyar nicht genau auf die Problematik der Finnougoristik hingewiesen hat. Es gibt nähmlich zwischen beiden Völkern KEINERLEI
genetische, also verwandschaftliche Verbindung.
Bitte unterscheiden wir stets zwischen sprachlicher und genetischer
Verwandschaft. Genau dieses Problem ist die Sackgasse der Finnugoristik,
denn ohne ein gemeinsames Urvolk kann keine gemeinsame Ursprache geben.

Vor 150 Jahren versuchten die Deutsch-Österreicher die Finnugoristik
als eine Abstammungslehre für die Ungarn aufzuzwingen. Politischer
Hintergrund war natürlich der osmanische Besetzung, die man mit
allen mitteln , auch im Geiste ausrotten wollte. Der Begriff TURK war
dämonisiert, daher musste für die Ungarn was geschaffen werden.
Alte ungarische Chroniken , die stets von Hunnen, Skythen und Onogur
Berichte erhielten, wurden von der Kaisermacht als Lügen degradiert.
In der Tat entdeckten die Deutschen unter den Uralvölkern einige
Wortgleicheiten mit dem Ungarischen.
z.B. Hal =fisch=kala
aber die meisten Tieren ausser dem Fisch sind eher türkisch

wie können das Wort Fisch in die Sprache gekommen sein ?
Wo jetzt die genetischen Untersuchungen 100% eine Verbindung
ausschliessen, kann es nur gewesen sein, dass unter den Onogur
Ungarn einige doch Handelskontakte mt Uralvölkern hatten.
Diese lebten vom Jagen im Wald und fischen in den Flüssen, dieser
Wortschatz ist von ihnen wohl geliehen worden.

Mike Hammer
24.11.05, 16:24
@Mike Hammer.

Danke nochmals für die Blumen..! :lach:
Nein, aber mal ganz im Ernst:

Man hört ja oftmals und immer wieder, daß Ungarn und Finnen miteinander verwandt seien. Dies ist zwar irgendwo in einer Form auch richtig, jedoch
wie es bereits mein ungarischer Landsmann Bàtor sowie der User Àrpàd schon mal mal erwähnt hatte, handelt es sich lediglich um den gemeinsamen finno-ugrischen Wortschatz, welches sprachliche Gemeinsamkeiten untereinander aufweist.

Ich vergaß leider in meinem letzten Beitrag, dies noch mit zu erwähnen.
Von der Genealogie aus gesehen haben Magyaren genetisch so gut wie kaum eine gemeinsame und genetische Übereinkunft mit den Finnen untereinander. Sie liegt wohl laut einigen Berichten gerade mal bei etwa 0,1 % .

Gruß @Magyar

Von Genealogie habe ich keine Ahnung, und ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht besonders. Alle Völker haben sich irgendwie mit anderen vermischt... wenn es die Finnen nicht waren, dann waren es eben die Slawen oder die Deutschen. Was solls.
Ansonsten kann das durchaus sein, dass deutsch-österreichische Historiker eher diese Verwandschaft betonten als die Verwandschaft mit altaischen Völkern. Aber hatten die überhaupt eine Ahnung was altaische Völker waren ?
Kann ich mir nicht vorstellen.
Im übrigen lieber Magyar, die Ungarn waren doch die Vorkämpfer der Christenheit was den Kampf gegen die Osmanen anging. Dir muss ich ja nichts sagen. Jetzt mal völlig egal, ob Verwandschaft über die uralte zentralsiatische Schiene vorhanden ist oder nicht. Brauchte es da wirklich die Österreicher, um eine Annimosität zwischen Ungarn und Osmanen zu schaffen ?

(Ich weis, dass ich alles ewig her und alte Probleme sollten überwunden sein, wir reden nicht von heute, sondern von damals.)

Wenn du eine altaische Verwandschaft zwischen Ungarn und den nomadischen Turk-und Mongolenvölkern siehst, dann kann ich auch sagen, dass die meisten Europäischen Staaten auch miteinander verwand sind. Trotzdem gab/gibt es Weltkriege und Erbfeindschaften. Das ist doch keine Frage irgendeiner rassischen Verwandschaft ?! Also mit welchem Argument bauen einige Ungarn ein besonderes Freundschaftsband mit Türken und Mongolen auf ? Ehrlich gesagt verstehe ich das nicht so richtig...

Deinen Beitrag fand ich gut, weil er mir sehr ausgewogen und gut recherchiert erschien.

Grüße,
Mike Hammer

Magyar
24.11.05, 16:32
Ich weiß, daß die Ungarn regen KOntakt mit dem Chasaren Reich hatten, dieses Reich liegt in der heutigen Ukraine. Wobei der Begriff Atelközü mir nichts sagt im türkischen gibt es aber köy = dorf köz = ein kleienr Feuersplitter (Lagerfeuer) ->Atelköyü ?!?. Oder meinst Du vielleicht Itil, die chasarische Hauptstadt, die auch am gleichnamigen Fluß liegt?

Kann man sagen, daß die Finnen und Ungarn ein Volk mal waren?

Das witzige ist, daß zwei wichtige Wörter im türkischen nämlich "sein" und "haben/es existiert" im ungarischen wie auch im finnischen zu finden sind.

Im ungarischen ist das van -> türk. var
Im finnischen ist das olla -> türk. olmak -> ola (sei)

Das ist wirklich sehr Interessant!

Absolut..!

Die Magyaren hatten auch regen Kontakt zum Reich der Khasaren.

Das Chasarische Reich lag ja zum Großteil auch auf dem Territorium der heutigen Ukraine, wie auch das Zwischenstromland, was wir Ungarn selbst noch heute " Etelköz " nennen. Die türkische ( evtl. auch alttürkische ) Bezeichnung dafür hieß " Atelközü ".

Hier zwei Links:
http://ezerszazev.uw.hu/honfoglalas/etelkozmap.jpg

http://member.melbpc.org.au/~tmajlath/khazaria.gif

Im ungarischen bedeutet das Wort " etwas Haben " = " van ".
Und das türkische " var " bedeutet im Ungarischen " Burg " .

Es gibt sehr viele einzelne Wörter im Ungarischen, die noch heute dem Türkischen sehr ähnlich sind. Zum Teil durch Übernahme einzelner Worte
aus Zeiten der damaligen Osmanenzeit. Aber den Großteil brachten die Magyaren bereits schon vor über 1000 Jahren mit, als Ungarn von Ihnen
im 8. und 9. Jahrh. n. Chr. erobert wurde.

@Magyar

Bátor
24.11.05, 16:39
Und es ist nichts untypisches das Begriffe bei Kontakt zwischen zwei Sprachen zum anderen wandern. Wenn das als Maßstab dient ist die Verwandtschaft zum Türkischen viel größer.
So ist es, man nehme als Ungar ein türkisches und ein finnisches
Wörterbuch in die Hand, das Ergebnis wird sein,dass nur ein Handvoll
(auf Anhieb 10,für experten vielleicht mehr) ähnliche Worte gibt.
Sogar mit dem türkei Türkischen kann jeder Laie hunderte von
Wortübereinstimmungen finden.

Ehrlichkeit halber muss aber gesagt werden, dass die Worte wie
Herz -sziv -sydän
Hand -kez -kätevä
Kopf -fej -pää (päh)
Auge - szem -silmä

übereinstimmung aufweisen. Die ungarische Sprache wird aber gerade
wegen diesen Worten, weil sie zu den ÄLTEREN Worten gehören,
zu uralischen Sprachen eingeordnet. Also obwohl Ungarisch ca.2000
(alttürkische) Worte türkischen Herkunft hat, wird wegen einer Handvoll
uralischen Worten in die Finnugorische Gruppe eingeordnet.
Die Problematik ist immer bekannt gewesen, aber Wissenschaftler (Sprach)
erklären, dass eine Sprache nur einer Gruppe zugewiesen werden kann.

Bátor
24.11.05, 17:30
@Zoltán

Ha szédülni akarsz,olvass pár sort ebben a fórumban
http://torzsasztal.hu/Article/showArticle?t=9131487&la=49466756

Magyar
24.11.05, 17:44
Von Genealogie habe ich keine Ahnung, und ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht besonders. Alle Völker haben sich irgendwie mit anderen vermischt... wenn es die Finnen nicht waren, dann waren es eben die Slawen oder die Deutschen. Was solls.
Ansonsten kann das durchaus sein, dass deutsch-österreichische Historiker eher diese Verwandschaft betonten als die Verwandschaft mit altaischen Völkern. Aber hatten die überhaupt eine Ahnung was altaische Völker waren ?
Kann ich mir nicht vorstellen.
Im übrigen lieber Magyar, die Ungarn waren doch die Vorkämpfer der Christenheit was den Kampf gegen die Osmanen anging. Dir muss ich ja nichts sagen. Jetzt mal völlig egal, ob Verwandschaft über die uralte zentralsiatische Schiene vorhanden ist oder nicht. Brauchte es da wirklich die Österreicher, um eine Annimosität zwischen Ungarn und Osmanen zu schaffen ?

(Ich weis, dass ich alles ewig her und alte Probleme sollten überwunden sein, wir reden nicht von heute, sondern von damals.)

Wenn du eine altaische Verwandschaft zwischen Ungarn und den nomadischen Turk-und Mongolenvölkern siehst, dann kann ich auch sagen, dass die meisten Europäischen Staaten auch miteinander verwand sind. Trotzdem gab/gibt es Weltkriege und Erbfeindschaften. Das ist doch keine Frage irgendeiner rassischen Verwandschaft ?! Also mit welchem Argument bauen einige Ungarn ein besonderes Freundschaftsband mit Türken und Mongolen auf ? Ehrlich gesagt verstehe ich das nicht so richtig...

Deinen Beitrag fand ich gut, weil er mir sehr ausgewogen und gut recherchiert erschien.

Grüße,
Mike Hammer


@Mike Hammer,

mir geht es in meinem Beitrag ja in keinster Weise nicht darum, irgendwelche alten Feindschaften wieder in den Vordergrund zu rücken. So in etwa kam es in Deinem letzten Beitrag rüber. Korrigiere mich aber, falls ich evtl. falsch liegen sollte. Das mit dem Osmanentum ist für die Ungarn Schnee von gestern, auch wenn es leider es ein sehr trauriges Kapitel der Zeitgeschichte
ist.

Natürlich haben Magyaren und Osmanen gegeneinander erbittert auf dem Balkan, wie auch in Ungarn gekämpft. Ungarn stand ja später letztlich auch rund 150 Jahre unter osmanischer Oberherrschaft.

Aber man sollte dabei nicht ausser Acht lassen, daß selbst viele türkische Volksgruppierungen und alte Stämme schon damals sehr oft untereinander verfeindet waren. Und dies noch vor Zeiten des osmanischen Reiches.

Natürlich kenne ich auch die europäische Geschichte. Es ist ja auch richtig wenn Du sagst, daß unter diesem Gesichtspunkt dann ja selbst auch die Europäer zum Großteil miteinander verwandt sind.

Ob Westgoten, Ostgoten, Thüringer, Friesen, Burgunder, Angeln oder auch die Sachsen, ...und...und...und..!

Mir geht es in meinen Beiträgen rein um die Zusammenhänge bezüglich der Abstammung der Magyaren zu den anderen Völkern Asiens.

Und dazu gehört, ob man es nun gern hören mag oder auch nicht, nunmal auch alttürkische Völker. Zumindest im Zusammenhang mit den Magyaren.

Als die Magyaren Ihre Schlacht auf dem Lechfeld ( 955 n. Chr. ) gegen die Bayern, Sachsen, Thüringer, Lothringer, Ottonen unter Otto I. verloren haben, wollte man damals schon in Europa kein asiatisches Volk als unmittelbare Nachbarn an seiner Seite haben.

Und schon gar kein Volk, daß hunnisches, awarisches und letzten Endes damit verbunden ja auch " türkisches " Blut in sich trug.

Das Bild vom blutrünstigen Magyaren passte damals natürlich absolut nicht in das europäische Weltbild, weshalb die Magyaren ja später zum Christentum quasi zwangsbekehrt worden sind, wollte man dauerhaft das Fortbestehen des ungarischen Volkes in Europa sichern. So war es damals..!

Dies war im übrigen ja auch die Grundlage für die Krönung des ersten ungar. und christlichen Königs, nämlich Istvàn I. ( Stephan I. ) um 1001 n. Chr.

Mike Hammer,

ich habe selbst niemals nennenswerte Probleme mit Türken, Kurden, Italienern, Spaniern, Griechen, Engländern und auch mit Deutschen nicht gehabt..!

Für mich zählte schon immer in erster Linie als erstes die Person, der Mensch, der mir gegenüber steht. Ganz gleich, welches Aussehen er hat, welcher Rasse oder Konfession er angehört..!

Wenn jeder in unserem Umfeld auch nur einen kleinen Beitrag dazu leisten würde, ob nun Christ oder dem Islam angehörig, so bin ich mir sicher, daß
sich eine Menge im Rahmen der Völkerverständigung zum Positiven ändern könnte. Das ist meine persönliche Meinung..!

Obwohl die Magyaren damals ( 9. Jahrhundert n. Chr. ) in Europa ziemlich verhasst waren, so verbindet doch insbesondere gerade Bayern und Ungarn mittlerweile eine seit über 1000 Jahren bestehende und tiefe Freundschaft.
Obwohl die Bayern zu Zeiten der Magyareneinfälle selbst ziemlich große Verluste haben hinnehmen müssen.

Ein gesamtes bayerisches Heer wurde damals im Zuge der Ungarn-Einfälle komplett von den wütenden Magyaren abgeschlachtet, welches in alten Chroniken niedergeschrieben und belegt wurde.

Trotzdem hatte man uns eines Tages verziehen, uns in Europa mit integriert und aufgenommen. Dies ist jedoch keine Selbstverständlichkeit, selbst nach vielen Jahrhunderten nicht..!

Und nun: Mittlerweile ist Ungarn selbst Vollmitglied der Nato sowie auch
der europäischen Union in Europa zugehörig. Wer hätte dies z.B. noch
vor 20 Jahren gedacht, im Zeitalter des alten Kommunismus..? Es geht
alles, wenn man denn nur möchte...!

Man sollte eines Tages anderen, ehemals verfeindeten Völkern gegenüber auch mal verzeihen können. Und nicht alles, was aus dem Osten kommt,
ist generell immer nur als schlecht anzusehen.

Leider wird dies aber oftmals hier bei uns im Westen negativ dargestellt,
was ich persönlich in einem zivilisierten und vereinten Europa sehr bedaure.

@Magyar

LAWAR
24.11.05, 17:49
@Mike Hammer,

mir geht es in meinem Beitrag ja in keinster Weise nicht darum, irgendwelche alten Feindschaften wieder in den Vordergrund zu rücken. So in etwa kam es in Deinem letzten Beitrag rüber. Korrigiere mich aber, falls ich evtl. falsch liegen sollte. Das mit dem Osmanentum ist für die Ungarn Schnee von gestern, auch wenn leider es ein sehr trauriges Kapitel der Zeitgeschichte
ist.

Natürlich haben Magyaren und Osmanen gegeneinander erbittert auf dem Balkan, wie auch in Ungarn gekämpft. Ungarn stand ja später letztlich auch rund 150 Jahre unter osmanischer Oberherrschaft.

Aber man sollte dabei nicht ausser Acht lassen, daß selbst viele türkische Volksgruppierungen und alte Stämme schon damals sehr oft untereinander verfeindet waren. Und dies noch vor Zeiten des osmanischen Reiches.

Natürlich kenne ich auch die europäische Geschichte. Es ist ja auch richtig wenn Du sagst, daß unter diesem Gesichtspunkt dann ja selbst auch die Europäer zum Großteil miteinander verwandt sind.

Ob Westgoten, Ostgoten, Thüringer, Friesen, Burgunder, Angeln oder auch die Sachsen, ...und...und...und..!

Mir geht es in meinen Beiträgen rein um die Zusammenhänge bezüglich der Abstammung der Magyaren zu den anderen Völkern Asiens.

Und dazu gehört, ob man es nun gern hören mag oder auch nicht, nunmal auch alttürkische Völker. Zumindest im Zusammenhang mit den Magyaren.

Als die Magyaren Ihre Schlacht auf dem Lechfeld ( 955 n. Chr. ) gegen die Bayern, Sachsen, Thüringer, Lothringer, Ottonen unter Otto I. verloren haben, wollte man damals schon in Europa kein asiatisches Volk als Nachbarn an seiner haben. Und schon gar kein Volk, daß hunnisches, awarisches und letzten Ende damit verbunden ja auch " türkisches " Blut in sich trug.

Das Bild vom blutrünstigen Magyaren passte damals natürlich absolut nicht in das europäische Weltbild, weshalb die Magyaren ja später zum Christentum quasi zwangsbekehrt worden sind, wollte man dauerhaft das Fortbestehen des ungarischen Volkes in Europa sichern. So war es damals..!

Dies war im übrigen ja auch die Grundlage für die Krönung des ersten ungar. und christlichen Königs, nämlich Istvàn I. ( Stephan I. ) um 1001 n. Chr.

Mike Hammer,

ich habe selbst niemals nennenswerte Probleme mit den Türken, Kurden, Italienern, Spaniern, Griechen, Engländern und auch mit Deutschen nicht gehabt..!

Für mich zählte schon immer in erster Linie als erstes die Person, der Mensch, der mir gegenüber steht. Ganz gleich, welches Aussehen er hat, welcher Rasse oder Konfession er angehört..!

Wenn jeder in unserem Umfeld auch nur einen kleinen Beitrag dazu leisten würde, ob nun Christ oder dem Islam angehörig, so bin ich mir sicher, daß
sich eine Menge im Rahmen der Völkerverständigung zum positiven ändern könnte. Das ist meine persönliche Meinung..!

Obwohl die Magyaren damals ( 9. Jahrhundert n. Chr. ) in Europa ziemlich verhasst waren, so verbindet doch insbesondere gerade Bayern und Ungarn mittlerweile eine seit über 1000 Jahren bestehende und tiefe Freundschaft.

Obwohl die Bayern damals zu Zeiten der Magyareneinfälle selbst sehr große Verluste haben hinnehmen müssen.

Und nun: Mittlerweile ist Ungarn selbst Vollmitglied der Nato sowie auch
der europäischen Union in Europa angehörig. Wer hätte dies z.B. noch
vor 20 Jahren gedacht, im Zeitalter des alten Kommunismus..?

Man sollte eines Tages anderen Völkern gegenüber auch mal verzeihen können, denn nicht alles was aus dem Osten kommt, ist generell immer
nur schlecht.

Leider wird die aber oftmals hier bei uns im Westen so dargestellt, was ich
persönlich in einem zivilisierten Europa sehr bedaure.

@Magyar

Weise Worte mein Freund.

Magyar
24.11.05, 17:53
@Zoltán

Ha szédülni akarsz,olvass pár sort ebben a fórumban
http://torzsasztal.hu/Article/showArticle?t=9131487&la=49466756

Szia, Bàtor..! :hallo;

Nem felejtettem el neked egy pàr sort ìrni.
Csak ez a hülye iskola sok idöt vesz el tölem. De azèrt èn is minden nap itt vagyok a török fòrumban ès olvasom a magyar-török sorozatokat.

Tàn tanàltàl valamilyen hülye marhasàgot abban a fòrumban..? :rolleyes:

( Zoltàn )

Magyar
24.11.05, 18:08
Weise Worte mein Freund.

Köszönöm ( Danke ) ..! :)

Mike Hammer
24.11.05, 18:17
Magyar, ich habe deinen Beitrag so verstanden, dass du die Verwandschaft der heutigen Ungarn mit den altaischen Nomadenvölker hervorhebst und positiv die Wurzeln mit den heutigen Türken, die ja auch zum größten Teil aus den uralten Oguzen herstammen, darstellst. Habe ich dich richtig verstanden ?

Ansonsten brauchst du wirklich nicht weit auszuholen und mir deinen Wunsch nach universeller Völkerfreundschaft darzustellen, mein Lieber :D Ich glaube dir auch so.

Ich bin froh, dass die Magyaren damals die richtige Entscheidung gefällt haben und sich seßhaft niederließen. Dadurch hatten sie es auch nicht mehr nötig als Nomaden die Besitzungen der Nachbarvölker zu verheeren. Sie wurden ein fester Bestandteil der europäischen Völkerfamilie und das finde ich gut.

Grüße,
Mike Hammer

Telli Baba
24.11.05, 18:45
Berichte erhielten, wurden von der Kaisermacht als Lügen degradiert.In der Tat entdeckten die Deutschen unter den Uralvölkern einige
Wortgleicheiten mit dem Ungarischen.
z.B. Hal =fisch=kala
aber die meisten Tieren ausser dem Fisch sind eher türkisch

wie können das Wort Fisch in die Sprache gekommen sein ?
Wo jetzt die genetischen Untersuchungen 100% eine Verbindung
ausschliessen, kann es nur gewesen sein, dass unter den Onogur
Ungarn einige doch Handelskontakte mt Uralvölkern hatten.
Diese lebten vom Jagen im Wald und fischen in den Flüssen, dieser
Wortschatz ist von ihnen wohl geliehen worden.

Leider muß ich dich enttäuschen, auch Fisch ist dasselbe. Dazu nehmen wir aber nicht Türkeitürkisch sonder Inupiak (Eskimosprache) bei denen heißt Fisch qaluk!

hal = ungarisch
kala = finnisch
qaluk = eskimo-inupiak

Und jetzt Türkei-türkisch:
BALuk bzw. balık!

Unglaublich was?

Und auf mongolisch heisst es bal!

Magyar
24.11.05, 19:39
Magyar, ich habe deinen Beitrag so verstanden, dass du die Verwandschaft der heutigen Ungarn mit den altaischen Nomadenvölker hervorhebst und positiv die Wurzeln mit den heutigen Türken, die ja auch zum größten Teil aus den uralten Oguzen herstammen, darstellst. Habe ich dich richtig verstanden ?

Ansonsten brauchst du wirklich nicht weit auszuholen und mir deinen Wunsch nach universeller Völkerfreundschaft darzustellen, mein Lieber :D Ich glaube dir auch so.

Ich bin froh, dass die Magyaren damals die richtige Entscheidung gefällt haben und sich seßhaft niederließen. Dadurch hatten sie es auch nicht mehr nötig als Nomaden die Besitzungen der Nachbarvölker zu verheeren. Sie wurden ein fester Bestandteil der europäischen Völkerfamilie und das finde ich gut.

Grüße,
Mike Hammer


@Mike Hammer,

ja, so in etwa könnte man es sehen, da unsere finno-ugrischen wie auch alttürkischen Wurzeln nunmal im Osten zwischen dem Ural und dem Altai liegen.

Mit der kleinen Einschränkung, daß die heutigen Türkei-Türken zum Großteil oguzischer Abstammung ( Oguz ) sind, während die Magyaren ja hingegen größtenteils den Khara-Bulkhar ( den späteren Hunno-Bulgaren ) zugehörig waren ( Onogur ).

Viele Völker der Welt sind in irgend einer Form stolz auf Ihre Ahnen.
Ob es der Italiener auf sein damaliges römisches Reich ist, der Mongole auf Dschinghis Khan, die Skandinavier natürlich auf Ihre Wikinger, der Grieche auf Alexander dem Großen, die Türken auf das osmanische Reich, so sind es halt bei den Magyaren die Hunnen und Awaren, sowie im 9. Jahrh. n. Chr. Fürst Àrpàd, der das Land der Magyaren in Europa als neue Heimat für sich und
sein ungarisches Volk eingenommen hatte und diese beanspruchte..

Trotz alledem sollte man dabei natürlich niemals ausser Acht lassen, daß in diesen Epochen natürlich auch verdammt viel Blutzoll, Leid und Elend über andere Völker gebracht wurde.

Trotz alledem:

Die Magyaren sind ja nunmehr seit rund 1000 Jahren mittlerweile ein fester Bestandteil in Europa und man sieht ja, daß es problemlos funktionieren kann, sofern man denn nur gemeinsam will.

Auch die Ungarn gehen schon gern mal zum Griechen und zum Italiener essen, wie auch gern mal zum speisen in eine türkische Gaststätte. Gar kein Thema..!

Oder mit anderen Worten gesagt:
Nach wie vor sind die Ungarn: " Multi-Kulti " veranlagt..! :lach:


Gruß
@Magyar

Telli Baba
24.11.05, 19:42
@Mike Hammer,

ja, so in etwa könnte man es sehen, da unsere finno-ugrischen wie auch alttürkischen Wurzeln nunmal im Osten zwischen dem Ural und dem Altai liegen.

Mit der kleinen Einschränkung, daß die heutigen Türkei-Türken zum Großteil oguzischer Abstammung ( Oguz ) sind, während die Magyaren ja hingegen größtenteils den Khara-Bulkhar ( den späteren Hunno-Bulgaren ) zugehörig waren ( Onogur ).

Viele Völker der Welt sind in irgend einer Form stolz auf Ihre Ahnen.
Ob es der Italiener auf sein damaliges römisches Reich ist, der Mongole auf Dschinghis Khan, die Skandinavier natürlich auf Ihre Wikinger, der Grieche auf Alexander dem Großen, die Türken auf das osmanische Reich, so sind es halt bei den Magyaren die Hunnen und Awaren, sowie im 9. Jahrh. n. Chr. Fürst Àrpàd, der das Land der Magyaren in Europa als neue Heimat für sich und
sein ungarisches Volk eingenommen hatte und diese beanspruchte..

Trotz alledem sollte man dabei natürlich niemals ausser Acht lassen, daß in diesen Epochen natürlich auch verdammt viel Blutzoll, Leid und Elend über andere Völker gebracht wurde.

Trotz alledem:

Die Magyaren sind ja nunmehr seit rund 1000 Jahren mittlerweile ein fester Bestandteil in Europa und man sieht ja, daß es problemlos funktionieren kann, sofern man denn nur gemeinsam will.

Auch die Ungarn gehen schon gern mal zum Griechen und zum Italiener essen, wie auch gern mal zum speisen in eine türkische Gaststätte. Gar kein Thema..!

Oder mit anderen Worten gesagt:
Nach wie vor sind die Ungarn: " Multi-Kulti " veranlagt..! :lach:


Gruß
@Magyar


Mike Hammer meint eigentlich ihr solltet euch von den Türken fernhalten. Das ist sein Anliegen soweit ich das Richtig deute. ;) :D

Bátor
24.11.05, 19:58
Leider muß ich dich enttäuschen, auch Fisch ist dasselbe. Dazu nehmen wir aber nicht Türkeitürkisch sonder Inupiak (Eskimosprache) bei denen heißt Fisch qaluk!

hal = ungarisch
kala = finnisch
qaluk = eskimo-inupiak

Und jetzt Türkei-türkisch:
BALuk bzw. balık!

Unglaublich was?

Und auf mongolisch heisst es bal!
erstaunlich schon ! Aber das mit den Eskimos geniesse ich vorsichtig, da
bei uns in Ungarn gibt es Strömungen, die meinen,die Ungarn waren
die Vorfahren der nordamerikanischen Indianern. Es werden irgendwelche
indianer Sprachen z.B. Dakota mit ungarischem verglichen, und es
gab Berichte das ungarischer Forscher sich ohne Dolmetscher verständigten,
da sie unsre Sprache sprachen :D

Ich kann mir gut vorstellen das vor 10000 Jahren eine ural-altaische Ursprache
gab und Türken, Mongolen, Uralic Völker sich daraus entwickelten.
Im Falle der ungarischen Stämme (2 Uralic+5 alttürkische+3 khasarische)
wurde dises auseinanderdriften wieder vereinigt.

Ganz im kommen ist die Sumerologie, die natürlich von Finnugoristen
und Turkologen attackiert wird. Diese Abstammungslehre passt in
das bekannte Schema überhaupt nicht.

Carlito
24.11.05, 20:09
Ganz im kommen ist die Sumerologie die von Turkologen attackiert wird.

Wir werden dort aus vollen Rohren weiter schießen :D

Jeder soll sein Material sammeln und am Ende wiegt man ab.

Telli Baba
24.11.05, 20:23
erstaunlich schon ! Aber das mit den Eskimos geniesse ich vorsichtig, da
bei uns in Ungarn gibt es Strömungen, die meinen,die Ungarn waren
die Vorfahren der nordamerikanischen Indianern. Es werden irgendwelche
indianer Sprachen z.B. Dakota mit ungarischem verglichen, und es
gab Berichte das ungarischer Forscher sich ohne Dolmetscher verständigten,
da sie unsre Sprache sprachen :D

Solche Forscher haben wir auch, der berühmteste davon ist Saadettin Teksoy! Kennt jeder! :D


Ich kann mir gut vorstellen das vor 10000 Jahren eine ural-altaische Ursprache
gab und Türken, Mongolen, Uralic Völker sich daraus entwickelten.
Im Falle der ungarischen Stämme (2 Uralic+5 alttürkische+3 khasarische)
wurde dises auseinanderdriften wieder vereinigt.

Leider wird die Ural-Altaische These verworfen. Also irgendwoher müssen diese Gemeinsamkeiten herkommen. Ich glaube kaum, daß man Grammatiken und Wörter erfindet. Wobei es durchaus auch Falsefriends gibt. Hier ein Beispiel:

Falsefriends Ungarisch (http://seas3.elte.hu/delg/people/core/lazar/falsefriends.html)


Ganz im kommen ist die Sumerologie, die natürlich von Finnugoristen
und Turkologen attackiert wird. Diese Abstammungslehre passt in
das bekannte Schema überhaupt nicht.

Das sumerische sollte man wirklich im Auge behalten! Auch wenn man mein, es sei ausgestorben. In den nächsten Jahren soll das sumerischer Wörterbuch fertiggestellt werden, in dem alle sumerischen Wörter enthalten sind.

Mike Hammer
24.11.05, 20:28
Mike Hammer meint eigentlich ihr solltet euch von den Türken fernhalten. Das ist sein Anliegen soweit ich das Richtig deute. ;) :D

Nein, das siehst du völlig falsch. Ich habe mich einfach für die Sicht eines Ungarn interessiert und Magyar war so freundlich und hat geantwortet.
Bitte interpretiere nichts negatives in meine Fragen rein, da ich es nicht negativ gemeint habe.

Ich akzeptiere was Magyar sagt, warum auch nicht?

Mike Hammer

dertli4u
24.11.05, 20:40
ich habe ein buch.

Kuman Lehcesi sözlügü es ist die wörterbuch der kumanin..kumanin sind irgendwie verwante von magyaren(?)

bei orginale CODEX CUMANICUS steht als datum 11.7.1303..wurde durch ein kommission geschrieben..es ist ein religiöse buch oder besser gesagt wurde damals geschrieben um die Kipcak/kuman türken besser christisieren zu können.

ich habe wörterbuch dafür..Kipcak-Kuman / Türkisch.hat mehr als 2000 wörter.

ich möchte einige beispiele schreiben..naturlich, ich habe keine magyar buchstaben, deswegen schreibe ich Dt.tastatur.

aç = aç

açil- = açilmak
kök barça açilup-tur = gök tamamen açildi

agaç = agaç
zeytin agaç = zeytin agaci
tik agaç = direk

agirla- (-ir) avurla- = agirlamak, sereflendirmek
kim ol atini biz agirlasak, sövsek köngülde tutsak = onun adini agirlasak, sevsek ve gönülde tutsak

alda-,-r = aldatmak
kensimizni aldar-biz = kendimizi aldatiyoruz biz

atlu = atli
atlu kisi = atli kisi, süvari

alma=elma

alganim halalim=evlendigim helalim,karim

satun al- = satin almak

alti = alti

altun=altin

altunçi=sarraf,kuyumcu

amanat=emanet

ambar=ambar

kim ansizin kelse=kim ansizin gelse

arha=arka

kök ari bak= göge dogru bak

asuk=asik

islerini ayta bilding=islerini anlatabilirdin

*****

so, ich habe einige wörter aus A geschrieben..

wie man selbst feststellen kann, sogar die satzbau ist auch ähnlich.

Mike Hammer
24.11.05, 20:45
Cumanen und Petschenegen sind Turkvölker. Das wussten schon die Byzantiner.

Mike Hammer

dertli4u
24.11.05, 20:50
Cumanen und Petschenegen sind Turkvölker. Das wussten schon die Byzantiner.

Mike Hammer

und ich habe das buch CODEX CUMANICUS durch zufall in istanbuler bücherflohmarkt gefunden..

da sind interaessante sachen drin.

Telli Baba
24.11.05, 20:55
Cumanen und Petschenegen sind Turkvölker. Das wussten schon die Byzantiner.

Mike Hammer

Auch die Magyaran waren Türken laut den Byzantinern!

Übrigens ich habe ein ähnliches Wort gefunden: trinken

ungarisch - inni
türkisch - içmek

Wie wo ist das ähnlich werden sich viele jetzt sagen! Also dann:

Gegenwart

Ungarisch: türkisch

1. PS - Singular:én iszom ben içiyorum
2. PS - Singular:te iszol sen içiyorsun
3. PS - Singular:õ iszik o içiyor
1. PS - Plural:mi iszunk biz içiyoruz
2. PS - Plural:ti isztok siz içiyorsunuz
3. PS - Plural:õk isznak onlar içiyorlar (içiyor)

Mike Hammer
24.11.05, 21:05
Auch die Magyaran waren Türken laut den Byzantinern!


Von den Kumanen (oder auch Kiptchaken) und Petschenegen weis ich es ganz sicher, aber von Magyaren ? Bin unsicher, hast du eine Quelle ?

Ich weis dass die Magyaren zeitweise im Vardartal (heutiges FYROM) siedelten und dass sie zeitweise eine leichte Kavallerie als Gardetruppe für die Byzantiner stellten. Als Söldner natürlich, sie wurden Vardarioten genannt.

Gegen die Kumanen und Petschenegen haben die Byzantiner teilweise gekämpft und teilweise waren sie mit ihnen verbündet.

Soweit ich aus meiner Literatur erkennen kann, wurden die Kumanen nach den Mongoleneinfällen überwiegend von Russen einseits und Magyaren anderseits aufgenommen und assimiliert. Die Reste wurden von Timur vernichtet.

Wer weis, vielleicht waren die ollen Magyaren wirklich ein altes Turkvolk. Hat war nichts mit den heutigen Türken zu tun, aber die Wurzeln waren vielleicht wirklich die selben.

Mike Hammer

Magyar
24.11.05, 22:24
Cumanen und Petschenegen sind Turkvölker. Das wussten schon die Byzantiner.

Mike Hammer

Absolut richtig..!

Weite Teile der Kumanen sind im ungarischen Volk aufgegangen und noch heute zeugen viele Städtenamen und Gegenden in Süd und Ostungarn von Ihnen.

Wenn man heutzutage mal eine ungarische Landkarte aufschlägt, so findet man noch heute sehr viele Städtenamen, die auf Sie zurückgehen. So z.B.
Gebiete wie Kunsàg oder Kiskunsàg. Weitere Städtenamen wären unter anderem Kunszàllàs, Kunszentmiklòs, Kunmadaras, Kiskunfèlegyhàza, Kiskunhalas...usw.

Wir in Ungarn nennen die Kumanen " Kun " ( Einzahl ) oder Kunok ( Mehrzahl ).
Die heutige Hauptstadt der alten Kumanen in Ungarn ist Karcag.

In vielen Städtenamen ist das Wort " Kun " beinhaltet, was nicht zuletzt auch auf die alten Siedlungsgebiete der alttürkischen Kumanen zurückgeht.

Desweiteren gibt es in Ungarn noch die Jazygen ( ungarisch: Jàsz ).
Die Jazygen sind vom Ursprung her ein sarmatischer Stamm gewesen, ebenfalls ein altes Volk und bevölkern das Land in Ungarn bereits seit
dem 1. Jahrh. v. Chr.

Die Hauptstadt der Jazygen ist Jàszberèny, östlich von Budapest.

Einige Teile der alttürk. Petschenegen gingen abenfalls im ungarischen Volk auf. In unserer Sprache nennen wir die Petschenegen. " Besenyö " .
Ausgesprochen wird es: " Beschenjö ".

Ein Link zu den Jazygen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jazygen

@Magyar

Magyar
24.11.05, 22:38
Von den Kumanen (oder auch Kiptchaken) und Petschenegen weis ich es ganz sicher, aber von Magyaren ? Bin unsicher, hast du eine Quelle ?

Ich weis dass die Magyaren zeitweise im Vardartal (heutiges FYROM) siedelten und dass sie zeitweise eine leichte Kavallerie als Gardetruppe für die Byzantiner stellten. Als Söldner natürlich, sie wurden Vardarioten genannt.

Gegen die Kumanen und Petschenegen haben die Byzantiner teilweise gekämpft und teilweise waren sie mit ihnen verbündet.

Soweit ich aus meiner Literatur erkennen kann, wurden die Kumanen nach den Mongoleneinfällen überwiegend von Russen einseits und Magyaren anderseits aufgenommen und assimiliert. Die Reste wurden von Timur vernichtet.

Wer weis, vielleicht waren die ollen Magyaren wirklich ein altes Turkvolk. Hat war nichts mit den heutigen Türken zu tun, aber die Wurzeln waren vielleicht wirklich die selben.

Mike Hammer

In jedem Fall waren beide Schichten ( sowohl ugor als auch turk ) vertreten. Soweit mir bekannt, nannten die alten Byzantiner die Ungarn auch nicht Magyaren, sondern entweder immer nur Turk, Turki, Ongroi oder aber auch Szabartoi Aszfaloi. Ganz genau weiß ich es leider nicht mehr, aber ich bin mir sicher, daß dies ein Ungar hier im Forum auch erklären könnte.

Trotz alledem waren aber die alten Griechen und das muß man Ihnen in jedem Fall lassen, immer recht zuverlässige Geschichtsschreiber der alten Schule.

Wie bereits Iordanes vor Ihnen, der über die Hunnen im Zeitalter des röm. Imperiums Bericht erstattete und vieles niedergeschrieben hat.

Mike Hammer
24.11.05, 22:44
In jedem Fall waren beide Schichten ( sowohl ugor als auch turk ) vertreten. Soweit mir bekannt, nannten die alten Byzantiner die Ungarn auch nicht Magyaren, sondern entweder immer nur Turk, Turki, Ongroi oder aber auch Szabartoi Aszfaloi. Ganz genau weiß ich es leider nicht mehr, aber ich bin mir sicher, daß dies ein Ungar hier im Forum auch erklären könnte.

Trotz alledem waren aber die alten Griechen und das muß man Ihnen in jedem Fall lassen, immer recht zuverlässige Geschichtsschreiber der alten Schule.

Wie bereits Iordanes vor Ihnen, der über die Hunnen im Zeitalter des röm. Imperiums Bericht erstattete und vieles niedergeschrieben hat.

Mal sehen, ich lese gerade die "Alexiade" von Anna Komnena. Das war ja genau die Zeit, wo Byzanz mit allen diesen Reitervölkern klar kommen musste. Bin aber noch beim 2. Buch von 12. Vielleicht kommt ja noch was darüber. Die Dame hat nur eine Angewohnheit die Bezeichungen der Völker etwas ungenau zu gestalten... alle Reitervölker werden abwechselnd Tourkoi, Skythen, Agarenen, etc. genannt... sie antikisiert vieles. Gott sei Dank ist es eine recht gut kommentierte Ausgabe in neuerer Übersetzung und es wird immer schön der Hintergrund und der Zusammenhang erklärt.

Hast du den Iordanes gelesen ? Auf deutsch etwa ?

Mike Hammer

P.S. Ungarn werden auf griechisch Oungroi genannt. ou wird als u ausgesprochen. Das oi am Ende ist der Plural. Oungros wäre die Einzahl.
Oungaria (ausgespr. Ungaria) heißt Ungarn.

Magyar
24.11.05, 22:44
ich habe ein buch.

Kuman Lehcesi sözlügü es ist die wörterbuch der kumanin..kumanin sind irgendwie verwante von magyaren(?)

bei orginale CODEX CUMANICUS steht als datum 11.7.1303..wurde durch ein kommission geschrieben..es ist ein religiöse buch oder besser gesagt wurde damals geschrieben um die Kipcak/kuman türken besser christisieren zu können.

ich habe wörterbuch dafür..Kipcak-Kuman / Türkisch.hat mehr als 2000 wörter.

ich möchte einige beispiele schreiben..naturlich, ich habe keine magyar buchstaben, deswegen schreibe ich Dt.tastatur.

aç = aç

açil- = açilmak
kök barça açilup-tur = gök tamamen açildi

agaç = agaç
zeytin agaç = zeytin agaci
tik agaç = direk

agirla- (-ir) avurla- = agirlamak, sereflendirmek
kim ol atini biz agirlasak, sövsek köngülde tutsak = onun adini agirlasak, sevsek ve gönülde tutsak

alda-,-r = aldatmak
kensimizni aldar-biz = kendimizi aldatiyoruz biz

atlu = atli
atlu kisi = atli kisi, süvari

alma=elma

alganim halalim=evlendigim helalim,karim

satun al- = satin almak

alti = alti

altun=altin

altunçi=sarraf,kuyumcu

amanat=emanet

ambar=ambar

kim ansizin kelse=kim ansizin gelse

arha=arka

kök ari bak= göge dogru bak

asuk=asik

islerini ayta bilding=islerini anlatabilirdin

*****

so, ich habe einige wörter aus A geschrieben..

wie man selbst feststellen kann, sogar die satzbau ist auch ähnlich.

Das Buch " Codex Cumanicus " ist sehr interessant, genau wie das im Topkapi Palast in Istanbul gehütete Werk über die Herkunft der alten Magyaren.
Das Werk heisst " Tarihi Üngürüs " .

Leider habe ich bislang keine Auszüge in ungarischer oder deutscher Sprache finden können. Es muß aber in jedem Fall sehr interessant sein und für einen Ungarn natürlich in jedem Fall..!

Telli Baba
24.11.05, 22:47
Das Buch " Codex Cumanicus " ist sehr interessant, genau wie das im Topkapi Museum in Istanbul gehütete Werk über die Herkunft der alten Magyaren.
Das Werk heisst " Tarihi Üngürüs " .

Es heisst sicher Tarihi Öngörüş! Das bedeutet "Die geschichtliche Vorausschau"!


Leider habe ich bislang keine Auszüge in ungarischer oder deutscher Sprache finden können. Es muß aber in jedem Fall sehr interessant sein und für einen Ungarn natürlich in jedem Fall..!

Ich wußte noch nichtmal von der Existenz eines solchen Buches.

Carlito
24.11.05, 22:58
Ich habe danach gegoogelt und eine PDF gefunden. Sie ist Türkisch und die schreiben das "Tarihi Unguruş"

Telli Baba
24.11.05, 23:01
Was ist Ungurus?

Carlito
24.11.05, 23:03
Was ist Ungurus?

Ich denke wie du, Ön görüş.

Telli Baba
24.11.05, 23:04
Hier (http://turkoloji.cu.edu.tr/ESKI%20TURK%20DILI/hazai_01.pdf) gibt es einen Artikel von einem gewissen György Hazai!

Leider nur auf türkisch! Könnten sich die Osmansich Spezialisten bzgl. Ungurus melden? Es heißt anscheinend wirklich so!

Carlito
24.11.05, 23:06
http://turkoloji.cu.edu.tr/ESKI%20TURK%20DILI/hazai_01.pdf

Telli Baba
24.11.05, 23:09
http://turkoloji.cu.edu.tr/ESKI%20TURK%20DILI/hazai_01.pdf

Das wurde auf der Internationalen Turksprachen Konferenz im Jahre 1988 von Herrn György Hazai abgehalten. Ziemlich lange her.

Mike Hammer
24.11.05, 23:09
Hier (http://turkoloji.cu.edu.tr/ESKI%20TURK%20DILI/hazai_01.pdf) gibt es einen Artikel von einem gewissen György Hazai!

Leider nur auf türkisch! Könnten sich die Osmansich Spezialisten bzgl. Ungurus melden? Es heißt anscheinend wirklich so!

Vielleicht sind damit die Ungarn gemeint ?

Ungarn heißt auf griechisch Oungroi (Plural), Oungros (Einzahl). Oungaria = Ungarn. Wer hat das Buch überhaupt geschrieben ? Vielleicht haben die Osmanen den Namen übernommen ?

Magyar
24.11.05, 23:12
Es heisst sicher Tarihi Öngörüş! Das bedeutet "Die geschichtliche Vorausschau"!



Ich wußte noch nichtmal von der Existenz eines solchen Buches.

Das Werk ist, so glaube ich etwas gelesen zu haben, aus dem 14. oder 15. Jahrhundert und ist später im Zuge der Türkenkriege von den Osmanen nach Istanbul an den Hof des Sultans gebracht worden.

Vielleicht hilft euch der Name " Mahmoud Terdjuman " weiter. Es könnte von Ihm sein, aber ich müsste lügen, denn zu 100 % weiß ich es leider nicht mehr genau.

Das Werk heisst aber in jedemfall " Tarihi Üngürüs " oder " Tarih-I Üngürüs ".
Vielleicht findet Ihr etwas darüber.

Bátor
24.11.05, 23:14
Ich muss ährlich gestehen, dass wir uns keineswegs für ein Turkvolk halten, aber bei unsere Frühgeschichte orientieren uns sehr wohl an Turk-Werten
unabhängig davon ,ob man Finn- ugor(uralic) oder Turk
Anhänger ist. Für beide Gruppen ist die Ethnogenese des ungarischen
Volkes eine Vermischung der beiden Elemente. Diese Vermischung
ist durch spätere Ansiedlungen der Petschegenen und Cumanen bis
zu 13.Jahrhundert noch verstärkt worden.
In der Schule, Büchern und Webseiten in ungarischer Sprache erfahren
wir dass nur WIR werden in Administrando de Imperio in der Zeit um 800
als Turks genannt. Wir lernen wie unsere Abordnung mit Führung von
Tolmac mit dem Kaiser verhandeln. Die Turks, also die Ungarn erzählen
dem Kaiser vieles von unserem Volk. Diese Aufzeichnungen sind die
Grundlagen für die Bewertung der Frühungarn.
Natürlich lese ich im Internet viele Versionen, der Croaten und anderen,
aber ich weis diese nicht zu bewerten, vor allem ist es wichtig um welche
Zeit es sich handelt.

Ich muss ährlich gestehen, dass wir uns keineswegs für ein Turkvolk halten, aber bei unser Frühgeschichte sehr wohl an den Turk-Werten uns
orientieren, unabhängig davon ,ob man den ugor(uralic) oder Turk
Anhänger ist. Für beide Gruppen ist die Ethnogenese des ungarischen
Volkes eine Vermischung der beiden Elemente. Diese Vermischung
ist durch spätere Ansiedlungen der Petschegenen und Cumanen bis
zu 13.Jahrhundert noch verstärkt worden.
In der Schule, Büchern und Webseiten in ungarischer Sprache erfahren
wir dass nur WIR werden in Administrando de Imperio in der Zeit um 800
als Turks genannt. Wir lernen wie unsere Abordnung mit Führung von
Tolmac mit dem Kaiser verhandeln. Die Turks, also die Ungarn erzählen
dem Kaiser vieles von unserem Volk. Diese Aufzeichnungen sind die
Grundlagen der Bewertung der Frühungarn.
Natürlich lese ich im Internet viele Versionen, der Croaten und anderen,
aber ich weis diese nicht zu bewerten, vor allem ist es wichtig um welche
Zeit es sich handelt.

Eine kleine Beschreibung , wie die Ungarn ins Land kamen
http://64.233.183.104/search?q=cache:tNSUCzfz9_sJ:me k.oszk.hu/02100/02113/html/41.html+Vardarioten+genannt.+&hl=de


wenn ich den Text durchgelesen habt, möchte ich gerne wissen wer die Turks sind :D

Telli Baba
24.11.05, 23:17
Vielleicht sind damit die Ungarn gemeint ?

Ungarn heißt auf griechisch Oungroi (Plural), Oungros (Einzahl). Oungaria = Ungarn. Wer hat das Buch überhaupt geschrieben ? Vielleicht haben die Osmanen den Namen übernommen ?

Das kann sogar sehr gut sein Mike!

Geschrieben hat das laut György Hazai - Mitglied der Akadamie der Wissenschaften in Ungarn - Ali Efendi! Es befindet sich in der Revan Bibliothek. Des weiteren wird von einem Franz Babinger berichtet der sich auch mit der Sprache beschäftigt hätte.

Telli Baba
24.11.05, 23:20
Ich muss ährlich gestehen, dass wir uns keineswegs für ein Turkvolk halten, aber bei unsere Frühgeschichte orientieren uns sehr wohl an Turk-Werten
unabhängig davon ,ob man Finn- ugor(uralic) oder Turk
Anhänger ist. Für beide Gruppen ist die Ethnogenese des ungarischen
Volkes eine Vermischung der beiden Elemente. Diese Vermischung
ist durch spätere Ansiedlungen der Petschegenen und Cumanen bis
zu 13.Jahrhundert noch verstärkt worden.
In der Schule, Büchern und Webseiten in ungarischer Sprache erfahren
wir dass nur WIR werden in Administrando de Imperio in der Zeit um 800
als Turks genannt. Wir lernen wie unsere Abordnung mit Führung von
Tolmac mit dem Kaiser verhandeln. Die Turks, also die Ungarn erzählen
dem Kaiser vieles von unserem Volk. Diese Aufzeichnungen sind die
Grundlagen für die Bewertung der Frühungarn.
Natürlich lese ich im Internet viele Versionen, der Croaten und anderen,
aber ich weis diese nicht zu bewerten, vor allem ist es wichtig um welche
Zeit es sich handelt.

Ich muss ährlich gestehen, dass wir uns keineswegs für ein Turkvolk halten, aber bei unser Frühgeschichte sehr wohl an den Turk-Werten uns
orientieren, unabhängig davon ,ob man den ugor(uralic) oder Turk
Anhänger ist. Für beide Gruppen ist die Ethnogenese des ungarischen
Volkes eine Vermischung der beiden Elemente. Diese Vermischung
ist durch spätere Ansiedlungen der Petschegenen und Cumanen bis
zu 13.Jahrhundert noch verstärkt worden.
In der Schule, Büchern und Webseiten in ungarischer Sprache erfahren
wir dass nur WIR werden in Administrando de Imperio in der Zeit um 800
als Turks genannt. Wir lernen wie unsere Abordnung mit Führung von
Tolmac mit dem Kaiser verhandeln. Die Turks, also die Ungarn erzählen
dem Kaiser vieles von unserem Volk. Diese Aufzeichnungen sind die
Grundlagen der Bewertung der Frühungarn.
Natürlich lese ich im Internet viele Versionen, der Croaten und anderen,
aber ich weis diese nicht zu bewerten, vor allem ist es wichtig um welche
Zeit es sich handelt.

Eine kleine Beschreibung , wie die Ungarn ins Land kamen
http://64.233.183.104/search?q=cache:tNSUCzfz9_sJ:me k.oszk.hu/02100/02113/html/41.html+Vardarioten+genannt.+&hl=de


wenn ich den Text durchgelesen habt, möchte ich gerne wissen wer die Turks sind :D

Es geht nicht darum ob die Ungarn ein Turkvolk sind oder nicht, es geht meiner Meinung nach um den sprachlichen Ursprung, der eine Gemeinsamkeit vorweist.

Magyar
24.11.05, 23:21
Vielleicht sind damit die Ungarn gemeint ?

Ungarn heißt auf griechisch Oungroi (Plural), Oungros (Einzahl). Oungaria = Ungarn. Wer hat das Buch überhaupt geschrieben ? Vielleicht haben die Osmanen den Namen übernommen ?

Da gehe ich mal schwer von aus, Mike..!
Wie ich schon ja mal kurz angedeutet hatte, nannten manche Völker früher die alten Ungarn teilweise auch nur Ongroi ( ist vermutlich byzantinisch ).

Und noch heute sagen Italiener zu den Ungarn: Ungria, Ungheria oder Ungherese. Es kann sich dabei eigentlich nur um eine lateinische Sprache handeln, wie z.B. bei den alten Byzantinern praktiziert.

Wäre mal interessant, darüber etwas zu finden.

Gruß @Magyar

echnatonsg75
24.11.05, 23:22
Das Werk ist, so glaube ich etwas gelesen zu haben, aus dem 14. oder 15. Jahrhundert und ist später im Zuge der Türkenkriege von den Osmanen nach Istanbul an den Hof des Sultans gebracht worden.

Vielleicht hilft euch der Name " Mahmoud Terdjuman " weiter. Es könnte von Ihm sein, aber ich müsste lügen, denn zu 100 % weiß ich es leider nicht mehr genau.

Das Werk heisst aber in jedemfall " Tarihi Üngürüs " oder " Tarih-I Üngürüs ".
Vielleicht findet Ihr etwas darüber.

Ich wollte mich erstmal bei denn macaren für die informative information bedanken und bin seitedem ein wenig wissender in dem thema macaren und ihre geschichte vertraut,dank eurer information ;-).
Was mich noch interessieren würde ist das thema "was denken die macaren im allgemeinen über ihre vergangenheit?".
z.bsp. Halten sie menschen wie dich und die anderen macaren im forum als "verrückt" ?????.
Die frage stelle ich aus dem grund da ich mal im fernsehen einen bericht über ungarn gesehen habe wo ein macare, achsel zuckend, gesagt hat "Einige behaupten wir würden aus dem altai gebirge/gegend herstammen ......usw.".
Was natürlich aussah wie "ja die verrückten behaupten das".

Saygilarla

Bátor
24.11.05, 23:40
Ich wollte mich erstmal bei denn macaren für die informative information bedanken und bin seitedem ein wenig wissender in dem thema macaren und ihre geschichte vertraut,dank eurer information ;-).
Was mich noch interessieren würde ist das thema "was denken die macaren im allgemeinen über ihre vergangenheit?".
z.bsp. Halten sie menschen wie dich und die anderen macaren im forum als "verrückt" ?????.
Die frage stelle ich aus dem grund da ich mal im fernsehen einen bericht über ungarn gesehen habe wo ein macare, achsel zuckend, gesagt hat "Einige behaupten wir würden aus dem altai gebirge/gegend herstammen ......usw.".
Was natürlich aussah wie "ja die verrückten behaupten das".

Saygilarla

Magyar kann extra Stellung nehmen, aber ich muss ja schmunzel. Es gibt
überall Menschen die kaum lesen und schreiben können und für manche
reicht es wenn sie einen Vollen Magen haben. Was wir schreiben ist
Schulstoff und sollte für einen allgemeingebildeten Bürger bekannt sein
Wie ich schon oft gesagt habe, es gibt das Missverständnis bei der
Zuordnung der Sprache und der Ethnogenese. Vielen ist es nicht
bekannt, dass bei den Ungarn eine Sonderform existiert, dafür ist aber
die gewaltsame Einordnung der Sprache zu Ural -Sprachen verantwortlich.
Also es gibt kein Finnungrisches Volk, es gibt eine ungarische Sprache
die in die Finnugorische Sprachgruppe gehört, ferner es gibt keine
genetische Verbindung zwischen Ungarn und Finnen, die ungarische
Ethnogenese ist überwiegend Turk (alttürkisch)

Flagellum Dei
24.11.05, 23:51
Ich denke wie du, Ön görüş.



Üngürüs, Üngürûs, Ungurûs ist das im Osmanischen geläufige Wort für "Ungar".
Der Buchtitel "târîh-i Üngürüs" heisst schlicht "Geschichte der Ungarn", wobei es meines issens mehrere (mindestens zwei) Bücher mit diesem Titel gibt: zum einem von Âlî aus Gelibolu (Gelibolulu Âli/Âlî-i Gelenbevî), zum anderen von Mehmed Tercüman.

Magyar
24.11.05, 23:53
Ich wollte mich erstmal bei denn macaren für die informative information bedanken und bin seitedem ein wenig wissender in dem thema macaren und ihre geschichte vertraut,dank eurer information ;-).
Was mich noch interessieren würde ist das thema "was denken die macaren im allgemeinen über ihre vergangenheit?".
z.bsp. Halten sie menschen wie dich und die anderen macaren im forum als "verrückt" ?????.
Die frage stelle ich aus dem grund da ich mal im fernsehen einen bericht über ungarn gesehen habe wo ein macare, achsel zuckend, gesagt hat "Einige behaupten wir würden aus dem altai gebirge/gegend herstammen ......usw.".
Was natürlich aussah wie "ja die verrückten behaupten das".

Saygilarla

@Echnatong75

Nun, es gibt natürlich wie überall anders auch Menschen, so auch in Ungarn, die meinen, daß die Ungarn keine alttürkischen Beziehungen zueinander hätten. Zu Zeiten des osmanischen Reiches waren ja Türken Feinde der Ungarn und vielleicht haben einige Ungarn noch das 15. und 16. Jahrh. in Ihren Gedanken. Da ich selbst nicht in Ungarn aufgewachsen bin, weiß ich leider nicht, was unter der kommunistischen Ära in Ungarn erlaubt war und was nicht. Aber ich gehe mal davon aus, daß man damals nicht einfach so offen reden konnte, wie z.B. in der heutigen Zeit.

Es wäre aber durchaus denkbar, daß die Magyaren zu weiten Teilen auch turanischen Ursprungs waren. Damit wäre auch die Nähe zum Altai gegeben,
der alten türkischen Heimat, im Land der Turkut bzw. Kök-Türk, im Gebiet der westlichen Mongolei.

Bezeugt ist jedoch auch, daß sich zwei Stämme von den Magyaren gelöst haben und nach Süden abwanderten, in den Kaukasus. Wer diese beiden Stämme waren, wer sie heute sind und wo Sie heute im Kaukasus leben,
daß weiß ich leider nicht. Ich werde aber mal rumgoogeln und sehen, ob ich darüber etwas finden kann. :rolleyes:

@Magyar

Magyar
25.11.05, 00:00
Üngürüs, Üngürûs, Ungurûs ist das im Osmanischen geläufige Wort für "Ungar".
Der Buchtitel "târîh-i Üngürüs" heisst schlicht "Geschichte der Ungarn", wobei es meines issens mehrere (mindestens zwei) Bücher mit diesem Titel gibt: zum einem von Âlî aus Gelibolu (Gelibolulu Âli/Âlî-i Gelenbevî), zum anderen von Mehmed Tercüman.

Vielen Dank für die Info und Deine Recherche,
Flagellum Dei..! Das bestätigt, was ich geschrieben
hatte.

Ich hatte Mahmoud Terdjuman irgendwie noch im Hinterkopf, wusste aber nicht, daß Üngürüs die osmanische Bedeutung für einen Ungarn ist. So hab auch ich wieder mal ein wenig hinzu gelernt..!

Vielen Dank nochmals..! :aferin:

@Magyar

echnatonsg75
25.11.05, 00:22
@Echnatong75

Nun, es gibt natürlich wie überall anders auch Menschen, so auch in Ungarn, die meinen, daß die Ungarn keine alttürkischen Beziehungen zueinander hätten. Zu Zeiten des osmanischen Reiches waren ja Türken Feinde der Ungarn und vielleicht haben einige Ungarn noch das 15. und 16. Jahrh. in Ihren Gedanken. Da ich selbst nicht in Ungarn aufgewachsen bin, weiß ich leider nicht, was unter der kommunistischen Ära in Ungarn erlaubt war und was nicht. Aber ich gehe mal davon aus, daß man damals nicht einfach so offen reden konnte, wie z.B. in der heutigen Zeit.

Es wäre aber durchaus denkbar, daß die Magyaren zu weiten Teilen auch turanischen Ursprungs waren. Damit wäre auch die Nähe zum Altai gegeben,
der alten türkischen Heimat, im Land der Turkut bzw. Kök-Türk, im Gebiet der westlichen Mongolei.

Bezeugt ist jedoch auch, daß sich zwei Stämme von den Magyaren gelöst haben und nach Süden abwanderten, in den Kaukasus. Wer diese beiden Stämme waren, wer sie heute sind und wo Sie heute im Kaukasus leben,
daß weiß ich leider nicht. Ich werde aber mal rumgoogeln und sehen, ob ich darüber etwas finden kann. :rolleyes:

@Magyar

Der fernseh bericht ist nicht mal 3 monate alt,daher fragte ich was die macaren über das thema im allgemeinen denken.
Interessieren sie sich dafür oder halten sie es für "verrückt"?.


Falls es die türkischen user interessieren sollte,hier ein link auf türkisch über macaristan guckst du hier (http://www.macaristan.org) (google,das allheilmittel für die verdummung der menschheit)

PS:Ich habe vor einiger zeit einen bericht gelesen das wir ungarn ein geschenk der freundschaft übergeben haben,war es nicht das târîh-i Üngürüs oder was war es genau???

Saygilarla

Magyar
25.11.05, 00:32
Ein paar Links:

http://www.eliznik.org.uk/RomaniaHistory/balkans-map/9b-ad.GIF

http://www.davis-family.co.uk/Web%20Maps/magyarmove.gif

http://sophistikatedkids.com/turkic/btn_GeographyMaps/AD%20550%20Kok%20Turks.gif

http://sophistikatedkids.com/turkic/btn_GeographyMaps/AD%20600%20Altyn%20Oba.jpg

http://sophistikatedkids.com/turkic/btn_GeographyMaps/AD%20600Kyrgyz.gif

echnatonsg75
25.11.05, 00:45
Ein paar Links:

http://www.eliznik.org.uk/RomaniaHistory/balkans-map/9b-ad.GIF

http://www.davis-family.co.uk/Web%20Maps/magyarmove.gif

http://sophistikatedkids.com/turkic/btn_GeographyMaps/AD%20550%20Kok%20Turks.gif

http://sophistikatedkids.com/turkic/btn_GeographyMaps/AD%20600%20Altyn%20Oba.jpg

http://sophistikatedkids.com/turkic/btn_GeographyMaps/AD%20600Kyrgyz.gif

Danke = tesekkürler
:hallo;

Sema
25.11.05, 00:55
@Magyar ich bedanke mich herzlichst für die ausführlichen informationen,
seit jahren habe ich den wunsch nach ungarn zu reisen,und jetzt werde ich im sommer mit allen mitteln ungarn besuchen um meine verwandten zu sehen.

übrigens bemerkenswert wie ausführlich du dich mit der geschichte auskennst,mir war bisher nur bekannt das wir gemeinsame Wurzeln haben mehr aber auch nicht,allerdings geglaubt hat es keiner

nette Grüße

Telli Baba
25.11.05, 00:58
@Magyar ich bedanke mich herzlichst für die ausführlichen informationen,
seit jahren habe ich den wunsch nach ungarn zu reisen,und jetzt werde ich im sommer mit allen mitteln ungarn besuchen um meine verwandten zu sehen.

übrigens bemerkenswert wie ausführlich du dich mit der geschichte auskennst,mir war bisher nur bekannt das wir gemeinsame Wurzeln haben mehr aber auch nicht,allerdings geglaubt hat es keiner

nette Grüße

Du hast Verwandte in Ungarn? Leben die dort schon länger?

Sema
25.11.05, 01:02
Du hast Verwandte in Ungarn? Leben die dort schon länger?

telli dahada uykun gelmedimi:D

Telli Baba
25.11.05, 01:04
telli dahada uykun gelmedimi:D

neden sordun? :rolleyes:

Sema
25.11.05, 01:09
neden sordun? :rolleyes:

habe keine Verwandte in Ungarn,wollte nur meine solidarität zum Ausdruck bringen.Und ich dachte es war eine ironische Frage deinerseits deshalb habe ich gefragt ob du nicht müde bist,nicht im bösen

Telli Baba
25.11.05, 01:13
habe keine Verwandte in Ungarn,wollte nur meine solidarität zum Ausdruck bringen.

Yalan mı söyledin şimdi?


Und ich dachte es war eine ironische Frage deinerseits deshalb habe ich gefragt ob du nicht müde bist,nicht im bösen

Wieso sollte ich dich etwas ironisch fragen? Das ist eine Ernste Frage auf eine Ernste Aussage. Spaß nur bei Spaß-Threads! ;)

Sema
25.11.05, 01:18
Yalan mı söyledin şimdi?

evet yalan söyledim,birdahada yapmam:D



Wieso sollte ich dich etwas ironisch fragen? Das ist eine Ernste Frage auf eine Ernste Aussage. Spaß nur bei Spaß-Threads! ;)

ok

Telli Baba
25.11.05, 01:21
ok

OK o zaman!

@Ungarn

Gibt es eigentlich autochtone Türken in Ungarn?

Magyar
25.11.05, 01:29
Danke = tesekkürler
:hallo;

Habe ich sehr gern getan..! :)
Im Gegensatz zu einigen Balkanforen fühle ich mich in eurem Forum verdammt wohl..! Und wenn ich auch nur zu einem kleinen Anteil zur Aufklärung bezügl. des alten Magyarentum`s mit beitragen kann, so ist dies eine große Freude für mich.

Köszönöm, ès jò èjszakàt kivànok nektek.
( Vielen Dank...und eine gute Nacht wünsche ich allen ). :hallo;

Zoltàn ( @Magyar )

Magyar
25.11.05, 01:42
@Magyar ich bedanke mich herzlichst für die ausführlichen informationen,
seit jahren habe ich den wunsch nach ungarn zu reisen,und jetzt werde ich im sommer mit allen mitteln ungarn besuchen um meine verwandten zu sehen.

übrigens bemerkenswert wie ausführlich du dich mit der geschichte auskennst,mir war bisher nur bekannt das wir gemeinsame Wurzeln haben mehr aber auch nicht,allerdings geglaubt hat es keiner

nette Grüße

Vielen Dank, habe ich gern getan..!

Es gibt viel mehr historische Gemeinsamkeiten zwischen Magyaren und den alten Turkvölkern, als so manche zu Glauben vermögen. Man muß ja gewiß auch kein Prophet sein, um die vielen Zusammenhänge und Vorkommnisse
des Altertums, wenn man alles mit nüchternen Augen betrachtet, richtig deuten zu können.

Allen hier im Forum wünsche ich nunmehr eine gute Nacht...
und: Bis bald..! :hallo;

@Magyar

Telli Baba
25.11.05, 01:44
jò èjszakàt kivànok

iyi geceler dilerim

Bátor
25.11.05, 10:04
Ausser Geschichte kann man auch aktuelles bringen, zwar das würde
den roten Faden zerstören in der Diskussion. Vielleicht gelingt es
uns mit Magyar das wesetliche in einer WEB Seite zusammenfassen.

Ein Beispiel , wie in Ungarn das Gedenken an die alten Werte immer
noch behindert wird
http://csodaszarvas.freeweb.hu/feltetlenul/turul.htm

Die Seite bringt Bilder mit der Überschrift " beschützen wir Turul"
Turul=Togrul ist das uralte Symbol des Hauses Arpad und der
Landnehmern. Es gab in Ungarn vor der kommunistischen Ära immer
und überall Turul Gedenkstätte für Helden . Turul ist sicherlich
ein nationales Symbol, das in der kommunistischen Ära höchst verboten
war. Zur Sache: ungarische Verbände haben in Budapest eine Turul
Gedenkstätte für gefallene ungarische Soldaten im Weltkrieg errichtet
ohne Zustimmung des budapester Stadtrates. Da Budapest immer
noch von Ex- Kommunisten (heute nennen sich Sozialisten, aber sind
die gleichen Personen)regiert wird, wurde die Zerstörung des Turul
Denkmals angeordnet. Die Proteste gegen diesen Beschluss dauern an.

dertli4u
25.11.05, 17:01
Yalan mı söyledin şimdi?



isinize karismis gibi olmiyayim ama mecazi manada akraba kelimsini kullanmis..macarlar bizim akrabamiz degil mi?


Das Buch " Codex Cumanicus " ist sehr interessant, genau wie das im Topkapi Palast in Istanbul gehütete Werk über die Herkunft der alten Magyaren.
Das Werk heisst " Tarihi Üngürüs " .

Leider habe ich bislang keine Auszüge in ungarischer oder deutscher Sprache finden können. Es muß aber in jedem Fall sehr interessant sein und für einen Ungarn natürlich in jedem Fall..!

1-tarihi üngürüs habe ich auf türkisch

2-wörter buch für Codex Cumanicus habe ich auch

wenn ich scanne dann gebe dir bescheid

Bátor
25.11.05, 20:25
Was sind die Palóc
http://www.nograd.net/nmk/nograd/nepvis.html

sie kommen aus dem Palócföld(Palocland) und haben in Ungarn
in den 3 Bergregionen ihre Heimat. Die Palóc bilden die ungarische
Volksgruppe mit 99% katholischem Anteil, sie sprechen einen Dialekt.
Ja die Paloc sind ursprünglich auch ein türkisches Volk , obwohl
einige meinen sie wären mit den Cumanen gleich, so ist es nicht .

Die Cumanen in Ungarn sind die KUN , sie leben in der ungarischen "Steppe"
Die Palóc ausschliesslich in den Bergregionen, sie sollen schon vor der
Ankunft der Landnehmer (896) dort gelebt haben. Es gibt noch weitere
türkische Gruppen, wie Tahó usw. Bei allen diesen Türken handelt es sich
um Alttürken, die heute das Ungarntum bilden, also man kann sie nicht
herausschälen und sagen es sind Türken und die anderen Ungarn.
Ohne Türken wäre auch keine magyarische Nation.
Die bekannte ungarische Volkskunst, Liedgut beruht eigentlich ausschlieslich
auf die leistungen der Paloc (Hollokö) und Kun (Szeged)

Telli Baba
25.11.05, 20:41
Bátor ist das auf deinem Avatar Tuğrul?

Hier (http://www.hbektas.gazi.edu.tr/26.%20sayi%20web/12-E.%20Altinkaynak.htm) eine türkische Seite über den 'Yer Altı Diyarının Kartalı Tuğrul/Turul' über den "Adler der Unterwelt!"

Ist dieser Adler auch in der ungarischen Mythologie vorhanden?

Bátor
25.11.05, 21:16
Auf mein Avatar ist Turul. Turul ist für uns kein Vogel der
Unterwelt.
hier Turul Bilder http://66.249.93.104/search?q=cache:gI-lkMl_Jp0J:home.iae.nl/users/nickl/ume-224.html+Turul+mad%C3%A1r+mond %C3%A1k&hl=de
Auf dem ersten Foto ist Emese (Eneh) die Mutter von Almos (Almussen/Almysh) zu sehen. Sie war in Umständen und imTraum hatte
sie eine göttliche Botschaft durch Turul verkündet erhalten.
Sie war die Frau eines Alanan Fürsten Önedbélia (Eunedbel ?).
Turul verkündete ihr , dass ihr Sohn ein Königskind wird.
Na Almosh war der Vater unser Führers Arpad.
Ich habe irgendwo schon eine Anhandlung gelesen, wo unsere Mythen
mit den der Alttürken am Kaspischen Meer decken.(Ein teil der Sagen
spielen sich am Kaspischen Meer ab)

Telli Baba
25.11.05, 21:25
Auf mein Avatar ist Turul. Turul ist für uns kein Vogel der
Unterwelt.
hier Turul Bilder http://66.249.93.104/search?q=cache:gI-lkMl_Jp0J:home.iae.nl/users/nickl/ume-224.html+Turul+mad%C3%A1r+mond %C3%A1k&hl=de
Auf dem ersten Foto ist Emese (Eneh) die Mutter von Almos (Almussen/Almysh) zu sehen. Sie war in Umständen und imTraum hatte
sie eine göttliche Botschaft durch Turul verkündet erhalten.
Sie war die Frau eines Alanan Fürsten Önedbélia (Eunedbel ?).
Turul verkündete ihr , dass ihr Sohn ein Königskind wird.
Na Almosh war der Vater unser Führers Arpad.
Ich habe irgendwo schon eine Anhandlung gelesen, wo unsere Mythen
mit den der Alttürken am Kaspischen Meer decken.(Ein teil der Sagen
spielen sich am Kaspischen Meer ab)

Hier etwas zu Tuğrul:

Among the expression-based texts, there are sections including “going underground, saving people from drought by killing the underground dragon, rescuing the children of the great bird which is thought to live underground, and coming out to the world with the help of this great bird”. The Anatolian, Gagavuz, Azerbaijan, Kazakh, Kirghiz, Cyprus, Tatar, Bulgarian (ancient), Yakut and Altay expressions of this episode are nearly the same. This episode and the motives based on the episode have found place for themselves not only in expressions peculiar to Turks but also in mythologies of the Greek, Indian, Japanese, Arabian and Egyptian, Armenian, and of Georgian. In this study, examples related to underground and myths based on it are given, evaluations and comparisons are made.

Almış ist also der Sohn von Emese Ana und Vater von Arpad! Gut zu wissen, das ist sogar ein direkter Bezug zur Mythologie.

Übrigens bedeutet Almış = er hat es genommen!

Magyar
25.11.05, 21:45
isinize karismis gibi olmiyayim ama mecazi manada akraba kelimsini kullanmis..macarlar bizim akrabamiz degil mi?



1-tarihi üngürüs habe ich auf türkisch

2-wörter buch für Codex Cumanicus habe ich auch

wenn ich scanne dann gebe dir bescheid

Vielen Dank, dertli..!

Wäre Dir sehr dankbar dafür,
da mich die alten Inhalte schon sehr interessieren..!
Vielleicht könntest Du ja ( sofern es Dir nichts ausmacht ),
ein paar Zeilen auch ins Deutsche Übersetzen.

Leider spreche ich kein türkisch, nur ungarisch und
deutsch.

Gruß
@Magyar

Magyar
25.11.05, 22:13
Was sind die Palóc
http://www.nograd.net/nmk/nograd/nepvis.html

sie kommen aus dem Palócföld(Palocland) und haben in Ungarn
in den 3 Bergregionen ihre Heimat. Die Palóc bilden die ungarische
Volksgruppe mit 99% katholischem Anteil, sie sprechen einen Dialekt.
Ja die Paloc sind ursprünglich auch ein türkisches Volk , obwohl
einige meinen sie wären mit den Cumanen gleich, so ist es nicht .

Die Cumanen in Ungarn sind die KUN , sie leben in der ungarischen "Steppe"
Die Palóc ausschliesslich in den Bergregionen, sie sollen schon vor der
Ankunft der Landnehmer (896) dort gelebt haben. Es gibt noch weitere
türkische Gruppen, wie Tahó usw. Bei allen diesen Türken handelt es sich
um Alttürken, die heute das Ungarntum bilden, also man kann sie nicht
herausschälen und sagen es sind Türken und die anderen Ungarn.
Ohne Türken wäre auch keine magyarische Nation.
Die bekannte ungarische Volkskunst, Liedgut beruht eigentlich ausschlieslich
auf die leistungen der Paloc (Hollokö) und Kun (Szeged)

Absolut korrekt..!

Die Palòc ( auf deutsch: Palotzen ) besiedeln das Land bereits seit dem 1. Jahrh. v. Chr. Man sagt, die Palotzen sind vom Ursprung her ein sarmatischer Stamm, aus der Region am unteren Don in Südrussland. Sie wurden damals, da Sie ebenfalls über eine berüchtigte Panzzerreiterei verfügten, von den Römern unter Marc Aurel ins Land gerufen, um einen Keil zwischen Germanen und Dakern ( den heutigen Rumänen ) als Puffer zu schlagen.

Steht übrigens auch in Wikipedia.

Die Kumanen ( ungarisch: Kun ) leben größtenteils noch heute in den Steppen Ungarns ( u.a. Bugac-Puszta ). Ich selbst stamme selbst aus der Nähe von Szeged, welches früher größtenteils auch noch kumanische Gebiete waren,
die von den ungarischen Fürsten den Kumanen zugesprochen wurden

Ob ich heute sagen kann, meine Vorfahren waren Magyaren oder Kumanen..?
Nein, das weiß ich leider nicht mehr..! Aber eines weiß ich noch heute:

Wir sprachen bei uns z.B. vor einigen Jahrzenhnten noch einen ganz anderen, speziellen, ungarischen Dialekt.

Ich kann es mir selbst nicht erklären.
Ungarisch..? Ja, ganz klar..!

Aber nicht so daß " feine " ungarisch, wie man es im übrigen Ungarn gewohnt ist..!

Insbesondere die alten Magyaren, die noch nicht in die neuen Begriffe und schulischen Wörter sowie Ausdrücke aus dem ungarischen erlernt haben, bei denen merkt man es teilweise noch heute sehr deutlich,

Ist natürlich ungarisch, zweifellos..!
Aber die Aussprache klingt doch irgendwie ganz anders,
wie im übrigen Ungarn

Meine Heimat ist ja eine ungarisch-kumanische Region gewesen, so daß man
sich natürlich hier und dort schon mal so seine Gedanken macht.

Aber im großen und ganzen sind wir alles Magyaren, waren schon immer ein sehr durchmischtes Volk und ich denke, es hat uns auch in keinster Weise geschadet.


@Magyar

Magyar
25.11.05, 22:21
Hier etwas zu Tuğrul:

Among the expression-based texts, there are sections including “going underground, saving people from drought by killing the underground dragon, rescuing the children of the great bird which is thought to live underground, and coming out to the world with the help of this great bird”. The Anatolian, Gagavuz, Azerbaijan, Kazakh, Kirghiz, Cyprus, Tatar, Bulgarian (ancient), Yakut and Altay expressions of this episode are nearly the same. This episode and the motives based on the episode have found place for themselves not only in expressions peculiar to Turks but also in mythologies of the Greek, Indian, Japanese, Arabian and Egyptian, Armenian, and of Georgian. In this study, examples related to underground and myths based on it are given, evaluations and comparisons are made.

Almış ist also der Sohn von Emese Ana und Vater von Arpad! Gut zu wissen, das ist sogar ein direkter Bezug zur Mythologie.

Übrigens bedeutet Almış = er hat es genommen!

Emese war, ganz richtig, wie es auch Bàtor schon kurz beschrieben hatte,
die Mutter von Àlmos ( Almus / Almys ). Àlmos wiederum ist der Vater von Àrpàd gewesen, der das Land der Magyaren im 9. und 10. Jahrh. n. Chr. in Europa eingenommen hatte.

Àlmos bedeutet bei uns in ungarischer Sprache : " müde "

...oder jemand, der immer müde ist..!

Adult
25.11.05, 22:54
habe es mit grosser Aufmerksamkeit gelesen (erste 2 Berichte) und muss feststellen daß ich kaum etwas von den Ungarn wusste, ich dachte die Magyaren kommen aus dem Norden (Richtung finland) aber Deine Ausführungen lassen keinen Zweifel offen daß derjenige der mir die info gab, gelallt hat...wieder was gelernt, Danke

unter anderem hatte mir derjenige der die Magyaren mit den Finnen in Verbindung brachte gesagt, er war schon oft in der Türkei und nachdem der Reiseleiter fertig war mit seinen Ausführungen sagte der Urlauber wörtlich

"wenn ich alles was sie so von sich geben Ernst nehme, dann stammen ja fast alle Europäer von der Türken ab?"

Spartakus
26.11.05, 00:14
@magyar und arpad

ich muss euch sagen, ihr habt eine tolle beiträge gemacht. bin sehr total begeistert und hoffe noch mehr von euch zu hören. ich freue mich schon auf eure weitere beiträge. danke!

kann einer von euch mir erzählen über türbesi von gül baba. wer war gül baba eigentlich? sein name klingt mehr nach alevitisch bektaschi? leben in ungarn auch muslime und bektaschi ?

Bátor
26.11.05, 10:53
Hallo Spartakus !

Hier werde ich lieber ein Link von Sirvictor super Webseiten geben http://members.virtualtourist.com/m/7d696/6aa67/4/

ansonsten gibt es in Ungarn Moslems, aber ich denke in
sehr sehr geringer Anzahl. Es gibt , aber eine Webseite des Ungarn
Islams http://www.magyariszlam.hu/magyartort.htm

Als Einführung erzählt man die ungarische Frühgeschichte, die
Abstammung einiger Stämme aus Khwarezmi/Khalisier (hvaresmi)
und überhaupt die Geschichte Ungarn um und vor 1000, wo
aus Khasarien die Einwanderung begann auch moslems waren
zahlreich unter ihnen. Die nachfolgende Christianisierung
wurde bis zum 14. Jahrhundert relativ abgeschlossen.

Spartakus
26.11.05, 13:40
Hallo Spartakus !

Hier werde ich lieber ein Link von Sirvictor super Webseiten geben http://members.virtualtourist.com/m/7d696/6aa67/4/

ansonsten gibt es in Ungarn Moslems, aber ich denke in
sehr sehr geringer Anzahl. Es gibt , aber eine Webseite des Ungarn
Islams http://www.magyariszlam.hu/magyartort.htm

Als Einführung erzählt man die ungarische Frühgeschichte, die
Abstammung einiger Stämme aus Khwarezmi/Khalisier (hvaresmi)
und überhaupt die Geschichte Ungarn um und vor 1000, wo
aus Khasarien die Einwanderung begann auch moslems waren
zahlreich unter ihnen. Die nachfolgende Christianisierung
wurde bis zum 14. Jahrhundert relativ abgeschlossen.


vielen dank für dein beitrag

gül baba war ein alevi-bektaschi :aferin: aber verehren die ungarn bis heute ihn wie ein nationalheiliger? oder was denken die ungarn über ihn ? gibts da irgendwie ein veranstaltung oder eine feste über gül baba?

Telli Baba
26.11.05, 22:34
vielen dank für dein beitrag

gül baba war ein alevi-bektaschi :aferin: aber verehren die ungarn bis heute ihn wie ein nationalheiliger? oder was denken die ungarn über ihn ? gibts da irgendwie ein veranstaltung oder eine feste über gül baba?

Zu allererst war er ein Osmane und danach ein Bektaschi.

Spartakus
26.11.05, 22:38
Zu allererst war er ein Osmane und danach ein Bektaschi.
es gibt auch osmanische bektaschi

Telli Baba
26.11.05, 22:41
es gibt auch osmanische bektaschi

Selbstverständlich die gesamten Janitscharen waren "Bektaschis".

Spartakus
26.11.05, 23:54
Selbstverständlich die gesamten Janitscharen waren "Bektaschis".

nicht alle janitscharen, sondern die meisten sind bekatschis...was ist mit der zivile bevölkerung ins osmanische reich? leben da auch nicht bektaschis?

Telli Baba
26.11.05, 23:59
nicht alle janitscharen, sondern die meisten sind bekatschis...was ist mit der zivile bevölkerung ins osmanische reich? leben da auch nicht bektaschis?

Doch alle Janitscharen. Auch in der Zivilbevölkerung soll es Bektaschis gegeben haben. Die Bektaschi-Witze sind ja nicht von ungefähr. :D

Sir Victor
27.11.05, 13:52
Liebe Ungarische, Turkische und Politikcityische Bruedern,
Ich war lange nicht im Forum. Als der letzte Derwisch von Gul Baba habe auch was zusagen.
1- Es gibt keine Alevi-Bektaschi. Alevi ist eine religiose protest gegen Ermordung der Ehl-i beht, die Familie Muhammeds (SA) Bektaschismus ist ein Philosophie. Jeder kann Bektaschi werden falls dir Bektaschi einnimmt. Ein Jude, ein Christ, ein feuerworshipper kann Bektaschi werden. der Begriff Alevi-Bektaschi wurde erst in den letzten 30 Jahren im Wort gekommen.
2- Guel Baba war kein Alevi sondern ein echter Bektaschi. Er war ein Kolonizateur, ein Rechtsgeber. Er war beauftragt wie jeder bektaschi die Tuerkische Kultur im Besetzten Gebieten zu erweitern.Nicht mit Gewalt sonder mit Liebe. Darum hatte er in seinen rechten hand Rosen. Die Rose bedauted im Philozophie gut Karakter, reinheit,im linken Hand ein holzernen Schwert. Schwert bedauted Gerechtigkeit. Diese Lehre wurde spaeter von Spanische Monche in Amerikas sehr erfolgreich praktisch durchgefuehrt. Tuerkish kenner bitte lesen sie meinen Artikeln aus dem Magazine der Gazi Universitaet in Ankara:
Ein Artikel ueber Guel Baba und seinen Holzernen Schwert:
http://www.hbektas.gazi.edu.tr/sayi31/17saral.htm

Die Turbe von Gul Baba
http://www.hbektas.gazi.edu.tr/sayi30web/09itsaral.htm

Die uebersetzung des Naerchen von beruehmten Ungarishen Turkologe Ignaz Kunos:
http://www.hbektas.gazi.edu.tr/29.dergi/18-I.T.SARAL.htm

Es gibt viele Gul Baba Turbe in verious Teile der Tuerkei:
http://www.hbektas.gazi.edu.tr/32.sayi/23saral.htm

Es gibt viele various Turbe von Guel baba in Istanbul:
http://www.hbektas.gazi.edu.tr/sayi_34/14saral.htm
Wer war Gul baba:
http://www.hbektas.gazi.edu.tr/sayi_35/16-%20Haci%20Bektas.pdf

Fuer weitere Bektasch und Alevi Artikeln:
http://www.hbektas.gazi.edu.tr/kapak-genel.htm

Es gibt viele Ungarische Legende uber Gul Baba. Falls unsere Ungarische Bruedern diese Legende ins Deutsch fuer uns ubersezt weren, werden wir sehr Glucklich.

Magyar
27.11.05, 21:59
Gül Baba Türbèje ( Gül Babas Shrine / Budapest ( Hungària / Macaristan )

Ein paar Links:
http://www.hungarianembassy.com.my/pictures/gulbaba.jpg

http://www.budapestinfo.hu/de/sehenswurdigkeiten/museen/gul_baba_grabmal#

http://www.ftnnews.com/images/study_budapest/DSCF0078.jpg

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.vandormadar.hu/hazai_tajakon/archiv0405/kepek/100_0031_2_k.jpg&imgrefurl=http://www.vandormadar.hu/hazai_tajakon/archiv0405/&h=120&w=160&sz=22&tbnid=t1D_RtJqYT4J:&tbnh=69&tbnw=92&hl=de&start=96&prev=/images%3Fq%3Dg%25C3%25BCl%2Bba ba,%2B%26start%3D80%26svnum%3D 10%26hl%3Dde%26lr%3Dlang_de%26 sa%3DN

Telli Baba
27.11.05, 22:07
Liebe Ungarische, Turkische und Politikcityische Bruedern,
Ich war lange nicht im Forum. Als der letzte Derwisch von Gul Baba habe auch was zusagen.
1- Es gibt keine Alevi-Bektaschi. Alevi ist eine religiose protest gegen Ermordung der Ehl-i beht, die Familie Muhammeds (SA) Bektaschismus ist ein Philosophie.

Das ist nicht ganz Richtig. Der Hauptunterschied zwischen Aleviten ist der, die Aleviten sind Nachfolger der Kızılbaş des Safawidischen Herrschers Schah İsmail. Bei den Aleviten kann man kein Dede werden, dieser Titel wird in der Familientradition gepflegt. Die Bektaschi widerim haben einen Baba oder Dedebaba, das kann man wiederrum werden. Ansonsten gibt es KEINEN unterschied zwischen Aleviten und Bektaschiten. Die Aleviten sind einen Tick mehr in diese Lebensphilosophie und Weg eingebunden als ein Bektaschi. Ausserdem waren die Bektaschis in Städten anzutreffen und haben sich mit dem Weinbau beschäftigt. Hacı Bektas-i Veli wurde vom Janitscharenkorps verehrt - es hatte schon einen Grund die Janitscharen in der Bektaschiweise zu unterrichten, denn so waren sie keine echten Moslems.

Magyar
29.11.05, 18:09
@Abbas Mirsa

Ich habe hier neulichst einen Bericht entnommen,
aus der mittelalterlichen Zeitschrift „ Karfunkel „ ,
Ausgabe Nr. 59 / 2005 , Seite 9.

Es beschreibt die Zeit um das Jahr 955 n. Chr,
insbesondere die Lechfeldschlacht unter König Otto I.,
gegen die Magyaren.

Hier ein kleiner Auszug:
Ursprünglich formierte sich der ungarische Stämmebund
im heutigen Baschkirien. Er umfasste die 7 Stämme der
„ Weißen Ungarn „ , die Magyaren, Nyèk, Kürt-Gyarmat,
Tarkhan, Jenö, Keri und Keszi.

Auf Ihren Wanderungen Richtung Westen stießen noch
andere Volksteile zu Ihnen. Kaukasische, sarmatische
und turksprachige Gruppen ( Tschetschenen, Barselt,
Sabiren, Schag, Saka, Ladàny u.a. ). Diese wurden zu
den 3 kabarischen ( Hazar ) Stämmen ( Ör-Stämmen )
zusammengefasst.

Diese wurden als „ Schwarze Ungarn „ bezeichnet,
ebenso alanische Stämme und die im Karpatenbecken
vorgefundenen Szekler, Awaren und Bulgaren.

Dies besagt, insbesondere Deine Frage ( @Abbas Mirza )
zu den Saken und Massageten, daß damit wohl die alten
Saken ( Saka ) oder zumindest Teilstämme von Ihnen im
engen Verbund mit den Magyaren waren.

Die Jazygen waren ebenfalls ein sarmatischer Stamm,
bereits seit dem 1. Jahrh. v. Chr. in Ungarn beheimatet.
Sie vermischten sich mit den Magyaren und sind, wie
auch die Kumanen ( Kipcak ) im Volk der Ungarn
aufgegangen.

Noch heute zeugen östlich von Budapest gelegene
Gebiete über die Existenz der Jazygen. Die Hauptstadt
der Jazygen in Ungarn ist Jàszberèny.

Wir in ungarischer Sprache sagen zu den Jazygen:
„ Jàsz „ oder „ Jàszok „ ( Einzahl / Mehrzahl ).

Die Magyaren werden auch immer wieder mit
Magog und dem Reitervolk der alten Skythen
in Verbindung gebracht.

Zu Deiner Frage ( @Abbas Mirsa ) und dem
Wort „ Mag „ :

Das Wort „ Mag „ bedeutet bei uns in ungarischer Sprache
soviel wie „ Kern „ und könnte wohl damit als Stammeskern
der alten Magyaren betrachtet werden.

In der ungarischen Mythologie existiert noch heute die Sage
von Hunor ( Hunnen ) und Magor ( Magyaren ), die sich
zusammenschlossen. ( ung. Emese Àlma / Emese`s Traum ).

Auch daraus lässt sich schon das Wort „ Mag „ ( also der Kern )
ableiten, was wiederum daraufhin Rückschlüsse zieht, daß es
zweifellos einen gemeinsamen Stämmebund ( Bodun ) gab.

Emese war die Mutter von Àlmos ( türk: Almus ) , der wiederum
der Vater von Fürst Àrpàd war, der das Land der Ungarn im 9.
Jahrh. n. Chr. in Besitz nahm.

In lateinischen bzw. byzantinischen Quellen wurden die Magyaren
oftmals auch nur als „Turk“ , Ongroi, Hunogur ( Hun + Ogur ) sowie
teilweise auch im lateinischen als „ Szabartoi Aszfaloi „ bezeichnet.

Die Bezeichnung „ Szabartoi Aszfaloi „ geht in meinen Augen
eindeutig auf die Sabiren zurück.

Noch heute meinen viele Leute, daß ein Großteil der alten Magyaren
ebenfalls auf die alten Sabiren ( türk. Sabarlar / Sabirlar ) zurückgeht.

Für das Wort " Magyar " gibt es verschiedene Ableitungen:
Magyar - Megyer - Meder - Magor - Magog ...usw...usw.

Heutzutage ist es sehr schwer zu sagen, wie sich das Verhältnis
der altmagyarischen Stämme und der alttürkischen Völker bis ins
8. und 9. Jahrh. n. Chr. prozentual entwickelt hat. :rolleyes:

Die Magyaren wurden zu " Ungarn ", vom türkischen
" onogur ", die "Zehnpfeileleute" ( On-Ogur = 10 Pfeile ).

Und genau diese 10 Stämme:
7 magyarische + 3 kabarische ( Hazar ) sollen an der
ungarischen Landnahme im 8. und 9. Jahrh. beteiligt
gewesen sein.

Fazit:
Magyaren = 10 Stämme = On-Ogur = 10 Pfeile.

@Magyar

Artabanos
10.12.05, 14:57
Also ist ein Teil der Sarmaten in Ungarn geblieben. Interessant.

Magyar
10.12.05, 20:12
Also ist ein Teil der Sarmaten in Ungarn geblieben. Interessant.

Ganz richtig,
Artabanos..!

Weite Teile der sarmatischen Jazygen ( ungarisch; Jàsz / Jàszok ) leben im heutigen Ungarn, östlich von Budapest. Die regionale Hauptstadt der Jazygen in Ungarn heisst " Jàszberèny ".

Welche Fahne ist denn das auf Deinem Avatar..?
interessant, die gleichen Landesfarben wie auch
in Ungarn ( Rot-Weiß-Grün ).

@Magyar

Bátor
11.12.05, 08:42
Ganz richtig,
Artabanos..!

Weite Teile der sarmatischen Jazygen ( ungarisch; Jàsz / Jàszok ) leben im heutigen Ungarn, östlich von Budapest. Die regionale Hauptstadt der Jazygen in Ungarn heisst " Jàszberèny ".

Welche Fahne ist denn das auf Deinem Avatar..?
interessant, die gleichen Landesfarben wie auch
in Ungarn ( Rot-Weiß-Grün ).

@Magyar
Hier ist eine Landkarte von Ungarn mit den Komitaten, ähnlich wie
die Bundesländer der BRD

Die Komitate(Landesbezierke) zeigen bis zu heutigen Tag die Ansiedlung
der Stämme vor 1000 Jahren. ZB. JASZ-NAGYKUN-SZOLNOK ist
Siedlungsgebiet der Kumanen und Jazygen, BACS-KISKUN ist von den
Kumanen (KUN), im Norden BORSOD-ABA(UJ)-ZEMPLEN ist das Siedlungsgebiet
der Khasaren unter Führung des Geschlechts ABA(Khan) später König von Ungarn

Artabanos
11.12.05, 12:48
@Magyar




Weite Teile der sarmatischen Jazygen ( ungarisch; Jàsz / Jàszok ) leben im heutigen Ungarn, östlich von Budapest. Die regionale Hauptstadt der Jazygen in Ungarn heisst " Jàszberèny ".

Das verbessert zumindest mein wissen über die gebiete die, die Sarmaten nach ihrer Vertreibung besiedelten.
Bist jetzt weiß ich davon, das ein teil in den Slawen besonders in der Ukraine aufgegangen ist, ein weiterer soll nach Süd Polen gezogen sein und von dort ein größerer teil weiter Südlich nach Kroatien. Im Kaukasus leben die einzigen nachfahren der Sarmaten die noch den Nachfolger der Sarmatischen Sprache sprechen, die Osseten. Gibt es in Ungarn heute noch Menschen die einen Sarmatisches Dialekt sprechen ?



Welche Fahne ist denn das auf Deinem Avatar..?
interessant, die gleichen Landesfarben wie auch
in Ungarn ( Rot-Weiß-Grün ).

Das ist die Iranische und grün steht erst seid jüngerer zeit an erster stelle (wegen dem Islam). Es war ursprünglich auch Rot Weiß Grün, in Tajikestan ist es immer noch so, die Kurden haben auch diese Farben und selbst Indien (ursprünglich Nord West Indien), hat Farben vom gleichen Ursprung sind wie die 3 anderen.
Was sind die Ursprünge der Ungarnische Farben ? Bulgarien hat auch ähnliche Farben.

Der Adler ist das Symbol des ersten vereinigten Iranische reiches und hat von da seinen weg nach Europa gefunden wo es ja heute weit verbreitet ist. Die bildliche Auslegung ist aber überall gleich und der Adler ist auf meiner Fahne um neues mit altem in einer Fahne zu verbinden.

Bátor
11.12.05, 13:25
@Magyar



Das verbessert zumindest mein wissen über die gebiete die, die Sarmaten nach ihrer Vertreibung besiedelten.
Bist jetzt weiß ich davon, das ein teil in den Slawen besonders in der Ukraine aufgegangen ist, ein weiterer soll nach Süd Polen gezogen sein und von dort ein größerer teil weiter Südlich nach Kroatien. Im Kaukasus leben die einzigen nachfahren der Sarmaten die noch den Nachfolger der Sarmatischen Sprache sprechen, die Osseten. Gibt es in Ungarn heute noch Menschen die einen Sarmatisches Dialekt sprechen ?



Das ist die Iranische und grün steht erst seid jüngerer zeit an erster stelle (wegen dem Islam). Es war ursprünglich auch Rot Weiß Grün, in Tajikestan ist es immer noch so, die Kurden haben auch diese Farben und selbst Indien (ursprünglich Nord West Indien), hat Farben vom gleichen Ursprung sind wie die 3 anderen.
Was sind die Ursprünge der Ungarnische Farben ? Bulgarien hat auch ähnliche Farben.

Der Adler ist das Symbol des ersten vereinigten Iranische reiches und hat von da seinen weg nach Europa gefunden wo es ja heute weit verbreitet ist. Die bildliche Auslegung ist aber überall gleich und der Adler ist auf meiner Fahne um neues mit altem in einer Fahne zu verbinden.

Ich würde Dir mal empfehle die ausführungen Avicenna I zu lesen, bezüglich
der Ungarn und Persern, da sind einige recht interessante Aspekte
http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?s=&threadid=65392&perpage=15&pagenumber=27

Magyar
11.12.05, 15:01
Hier ist eine Landkarte von Ungarn mit den Komitaten, ähnlich wie
die Bundesländer der BRD

Die Komitate(Landesbezierke) zeigen bis zu heutigen Tag die Ansiedlung
der Stämme vor 1000 Jahren. ZB. JASZ-NAGYKUN-SZOLNOK ist
Siedlungsgebiet der Kumanen und Jazygen, BACS-KISKUN ist von den
Kumanen (KUN), im Norden BORSOD-ABA(UJ)-ZEMPLEN ist das Siedlungsgebiet
der Khasaren unter Führung des Geschlechts ABA(Khan) später König von Ungarn

Hast Du schön geschrieben, Bàtor..!
Ich stamme selbst aus der kumanischen Region ( Bàcs-Kiskun ).

@Bàtor ( vajdasàgi Magyar vagyok )

Sir Victor
11.12.05, 15:19
Liebe Ungarische und Tuerkisiche Brudern,
Da unten finden sie meinen Artikel, leider in der Tuerkische Sprache "Die Magyaren die die Tuerkische Dichter inspiratiert". Viele Turkische Dicter haben verse ueber Magyaren gedichtet. In alle gedichte waren magyaren tapfere gegner. Die Osmanische Tuerken haben das Wort "Engürüs" statt "Macaristan" benuetzt. In den Gedichte von 1300-1500 haben wir kein Wort "Engürüs" "Macar""Üngürüs" aber die Woerter "Kafir" (Unglaubiger) oder "Düşman" (Gegner) Das ist sehr normal. Weil die Gegner vor Osmanen im Varna und Kosova waren nicht nur Magyaren sonder eine ganze Armee voll mit verschiedenen Christliche Staten.
Geschichtsschreiber und Dichter Sûzî Çelebi war der erste Osmanischer Tuerke den Wort "Ungurus" in seinen Buch benuetzte.
Firdevsi-i Rumi aus Vardar Yenicesi schreibt in seinem Buch die Tapferkeit der Magyaren.
Eyyubi hatte das Wort "Engurus" benutzt.
Evliya Celebi war der erste person das Wort "Macar" benutzte.

Hazırlayan : İsmail Tosun Saral
Em.İş Bankası Müdürü
Türk-Macar Dostluk Derneği Yön.Kur. Sayman Üyesi

TÜRK ŞAİRLERE İLHAM VEREN MACARLAR

Osmanlı Türkleri Rumeli’ye geçtikten bir müddet sonra karşılarında daima Macarları buldular. Aslen Orta Asyalı ve Hun Türklerinin bir kolu olan Macarlar Türklere karşı büyük bir direniş gösterdiler. Takriben 1364 yılında başlayan Türk-Macar savaşları 150 yıllık büyük bir mücadeleden sonra Macarların Mohaç sahrasında yenilmesiyle noktalandı. Bunun sonucu olarak Macaristan 150 yıldan fazla Osmanlı İmparatorluğu idaresinde kaldı. Bu uzun süren birliktelik her iki ulus arasında köklü ve temel bir kültürün oluşmasını sağlamıştır. Bir çok Macar Osmanlı hizmetine girerek faydalı görevler yapmışlardır. Son olarak Cumhuriyet döneminde de Büyük Atatürk’ün istekleri doğrultusunda pek çok Macar bilim adamı genç Türkiye Cumhuriyetinin kurumlarının oluşmasına katkıda bulunmuşlardır.
Osmanlı Türkleri Macaristan sözcüğü yerine “Engürüs” sözcüğünü kullanmayı tercih etmişlerdir.
1300 ila 1500 yılları arasında yazılan manzumelerde “Macar”veya“Engürüs/Üngürüs”
sözcüklerine rastlamıyoruz. Daha ziyade “düşman” “kafir” gibi sözcüklerin kullanıldığını görüyoruz. Buna bir örnek olarak Hoca Sadettin Efendi’yi verebiliriz. Hoca Sadettin Efendi Tacü’t – Tevarih isimli eserinde Sırp Sındığı ve Kosova savaşlarını manzum olarak anlatırken rakip tarafı “düşman” olarak nitelendirmiştir. Bu da çok doğaldır. Çünkü rakip ordu sadece Macarlar’dan değil çeşitli milletlerin askerlerinden teşkil edilmiş bir “Haçlılar” Birliği idi.
Sûzî Çelebi Ulu Ban İstilaçoğlu Mihayil’in Türklere karşı seferini anlattığı manzum eserinde ilk defa “Ungurûs” sözcüğünü kullanan Osmanlı şairi olmuştur.

“Ki cem oldu çerîsi Ungurûsun
Dilir ü bihteri Eflâk ve Rûsun

Bu cem’un baş emiri vü re’isi
Kralın hâsı vü beglerbeğisi

Ulu Ban İstilaçoğlu Mihayil
Ki banlar hâk-i pâyin kıldı menzil

1491 yılında vefat eden Vardar Yeniceli Firdevsî-i Rumî; “Kutb-nâme” isimli eserinde Macarlardan çokça bahseden diğer bir Osmanlı Şairidir. Şair manzum eserinde Macarların kahramanlığını, merdliğini, aslan gibi, pehlevan yapılı askerler olduklarını övmeden edememiştir.
Bir cerî cem’ eyledi Şâh Üngürüs
Kim Ben Asfar iline sığmaz ulus

Her birisi şîr merd ü pehlevân
Tîg-zendi saf-şikendi nev-cevân

İkiyüz bin leşkeriyle ol la’in
Geldi âhir Tuna’ya irdi yakîn

Çün kenâr-ı Tuna’ya irdi ulus
Tutdı dağ u taşı halk-ı Üngürüs

Bu eserin diğer bir özelliği de Osmanlı Ordusundan Türk Ordusu diye bahsetmesidir.
Türke koma intikâmun algıl öç
Gönder altun Üngürüs etsün hurûç

Meyl edince sana Şâh-ı Üngürüs
Türke varmağa virür yüz bin ulus

Laşkerini cem idüb şâh Üngürüs
Kızıl Alma’dan çıkıp çaldırdı kûs

Eyyûbî ; Belgrad fethini anlattığı. “Menâkıb-ı Sultan Süleyman
(Risâle-i Padişâhnâme) isimli eserinde “Engürüs” sözcüğünü kullanan başka bir tarihçi şairdir.
“Gelüp askeri cümle Engürüs’ün
Sipenyâ’nun, Alaman’un Urus’un

Ki bir yerde sinüp oldılar ebsem
Tutılup dilleri kaldılar ebkem”

Tarihçi Kemal Paşazade “Tevarih-i Âli Osman” isimli büyük eserinin X. Cildinde o zaman bir Macar şehri olan Belgrad’ın Kanunî Sultan Süleyman tarafından fethediliş tarihini düşmüştür:
Feth-şud hışn- ı Belgrad ü cihan
Geşt ez-şâdî müzeyyen çün ‘arûs
Âmed în fâl’aceb târîh- i ov
Bad-feth bab-ı mülk-î üngürûs

Kemal Paşazade Mohaç Gazâsı ile ilgili beyanına şöyle başlamaktadır:

“Çekti leşger Engürûs üstüne sultanı
Kaynayup cûs eyledi deryâ-yı’ umman-ı gazâ”

Osmanlı Türk şiirinde ilk defa “Macar” sözcüğünü kullanan Evliya Çelebi’dir. Melek Ahmet Paşa ile Kırım Hanı Mehmet Giray Han tarafından Erdel Kralı Rakoci’nin mağlup edilmesi nedeniyle bu gazâ ile ilgili olarak düştüğü manzum tarihte:
“Hamden lillah bu gazâ oldu binatmışyedide
Bu fütûhâtı müyesser ide Mevlâ Girid’e
Devr-i Âdemden beri olmuş değildir bu gazâ
Seyf-i Muhammed çekildi Macar-ı Pelîde”

1823- 1849 yılları arasında yaşamış olan Büyük Macar Vatan Şairi Sándor Petöfi’nin “Talpra Magyar” (Ayağa Kalk Macar !) isimli Ulusal Türküsü bir çok Türk şairi etkilemiştir.
“Ayağa kalk Macar, yurttur seni çağıran
Vakit geldi, ya şimdi, yada hiçbir zaman”
Büyük Türk Vatan şairi Namık Kemalin “Vatan Şarkısı” da aynı şekilde başlamaktadır.
“Kalkın ey ehl-i vatan biz de şadan olalım
Din ü millet uğruna haydi kurban olalım
Şan günü bu gündür bu milletin aslanları
Çekelim kılıçları dökelim al kanları.”

Namık Kemal “Vatan Türküsü”nde de Petöfi’nin tesiri görülür.
“İşte adû karşıda, hazır silâh,
Arş, yiğitler, vatan imdadına !
Arş ileri, arş, bizimdir Felâh;
Arş, yiğitler, vatan imdadına.”

Büyük Âşık, diplomat, şair, devlet adamı Enis Behiç Koryürek (1892-1949)
1913 yılında Budapeşte başkonsolosluğunda görevli iken yazdığı “Sevgilim ve Kılıçım” isimli manzumesini Petöfi’den ilham alarak yazmıştır.

Büyük eğitimci ve şair Çoşkun Ertepınar yurdumuzda 1968-1980 yılları arasında süre gelen sağ-sol çatışmalarından duyduğu üzüntüyü “Vatan Şairi Şandor Petöfi İle Söyleşme”isimli şiirinde Petöfi’ye yakararak gidermeye çalışmıştır. Bu şiir 1973 yılında Máté Imre tarafından Macarca’ya çevrilmiştir.
“Atatürk’ü bile ters anlayanımız var
Şairimiz var bir kızıl telden çalar,
Şairimiz var yolunu şaşırana ağlar!
Bilir misin Petöfi
Yüz şu kadar yıl geçti henüz ölümünün üzerinden
Dâvâlıktan nasıl çıktı inandığın dâvâlar …
Acı haber Petöfi çok acı,
Hele senin vatanında
Vatan boyu devrildi hürriyet ağacı”

Büyük devlet ve siyaset adamı Şair Şinasi Özdenoğlu “Özgürlük Tek Sevgilim” ve “Özgürlük İçin Ölmek”, Bahri Ersoy “”Macar Işığı”, Çoşkun Zengin “”Biz Sana Oy Özgürlük” isimli şiirleriyle Petöfi’den ilham alan şairlerimizdir.

Niyazi Yıldırım Gençosmanoğlu, “Destanlar Burcu” isimli şiirinde Petöfi’ye seslenmektedir.

“Bir uğultu işitildi”...
Altaylar’dan, Tuna’dan, Karpatlar’dan...
Batı Roma üstüne mahmuzlanan atlardan...
Petöfi Seni dinliyorum.

Davranıp atılırken er meydanına :
“Ya Hürriyet, ya ölüm”, dediğin
Ve ilk kurşunu yediğin
Ânı dinliyorum.

Yirmialtı yaşında
Bir Moskof savaşında
Verdiğin canı dinliyorum.

Dayadım başımı kanlı göğsüne,
Irkınca soyluluk var yatışında...
Büyük yüreğinin son atışında
Ben, beni dinliyorum.

“Bir uğultu işitilir...” derinden...
Gök mü çöker, yer mi oynar yerinden?
Atillâ’dır bu.

Asya göklerinden
Hun’u dinliyorum.
Sonra yüzyıllarca süren, bir koşu...”
Macar ovasında gök nal sesleri...
Vurur Süleyman kösleri...
Dağılıp kara sisleri,
Petöfi:
Derin dinliyorum.

Bu gamlı gönlümün bir gözü sende;
Öbürü doğacak bir kutlu günde
Ve Ankara Kalesi’nin önünde
Tanrı Dağları’ndan kopacak
Ünü bekliyorum !

Türk Şairlere ilham veren diğer bir Macar şairi de Attila József’tir. Onun bir çok şiirini Türkçe’ye kazandıran Sayın Kemal Özer ona karşı hayranlığını ”Budapeşteli Tanıklar” başlıklı makalesinde şu cümlelerle ifade etmektedir:
“Şiirleriyle topluca karşılaştığımda bir kıvılcım gibi kavramıştı beni. Yaralı bir kıvılcım gibi. Okuyanın etini dağlayan, alnında yakıcı bir soluk gezdiren. Gümütünü ararken, kalıba sığmaz yazgısını bir daha düşündüm. Kime sorduksa başka bir yana yolladı bizi. Herkesin başka bir Attila József’i vardı sanki.Başucunda karanfilleri eksik edilmeyen”
Kemal Özer bu duygular içinde “Ararken” isimli şiirini kaleme almıştır.
Metin Demirtaş “Attila Jozsef’le Tanışma”,
Ahmet Oktay “Attila Jozsef”,
Behçet Aysan “Attila Jozsef’i Okurken”
başlıklı şiirleri yazan diğer şairlerimizdir.

Günümüzün diğer bir büyük şairi olan sayın Ataol Behranoğlu “Aşk İki Kişiliktir” isimli şiir kitabında yer verdiği “Attila Jozsef’in Şehrinde bir Köprüden Tuna’ya Bakmak” isimli uzun şiirinde “cebinde bir günlük Macaristan vizesi” ile tek amacının Attila Jozsef’in şehrine gelmek, onun havasın teneffüs etmek olduğunu söylüyor.

Güzel Macar kızları da şairlerimize ilham kaynağı olmuştur.
1791’de Avusturya ile yapılan Ziştovi anlaşmasının 13. maddesi gereğince Viyana’ya Orta Elçi olarak gönderilen Ebûbekir Râtib Efendi o zamanlar Avusturya toprağı olan Macaristan’da büyük bir yakınlık görür. 5 Şubat 1792 günü Macaristan’ın ilk başşehri olan Prestburg’da katıldığı bir balo nedeniyle Macar kızlarının zerafeti ve güzelliğini anlata anlata bitiremez.
“Bu encümen-i rûh-fezâmedhe sezâdır
Dilberleri makbûl- i tıbâ- ı zurefâdır
San’atları hep işve ile nâz u nezâket
Âdetleri uşşâkına hep mihr ü vefâdır
Hânendeleri gerçi değil Rûm’a müşâbih
Sâzendeleri nağme ile başka edâdır
Raks itmededir hûbları el ele virmiş
Bu sâate rakkâs- ı felek gıbta-nümâdır.

Enis Behiç Koryürek Budapeşte’de görevli iken güzel komşu kızına tutulmuş ve Türk şiirinin en güzel aşk şiiri örneklerinden biri olan Budapeşte fantezisi “Anahtar”,ve ”Busenin Sesi” isimli manzumeleri yazmıştır.
Milli Şair Mehmet Emin Yurdakul Birinci Dünya Savaşı içinde ziyaret ettiği Budapeşte’den dönüşünde “Macar Kızına” şöyle seslenmektedir:

“Ey güzel kız, Sen benim hemşireme benziyorsun;
Onun gibi bülbül sesleriyle şakıyor, ormanın.
Burada bir ak güvercin edasıyla geziyorsun;
Onun gibi vuruyor, Tuna’lara gümüş aksin”

Macar ulusunun büyük sevdalısı, Türk-Macar Dostluk Derneği’nin kurucusu Prof. Dr. Vecdet Erkun’da Budapeşte’de öğrenim gördüğü yıllarda 1937 de “Denizlerden mavi, Göklerden derin” gözleri olan İlonka’ya tutulan Türklerden biridir. Bu nedenle “İlonka” ve “Peşte’de Öpüşmek” isimli şiirleri yazmıştır.
“Şimdi ben;
Bir yanda kalp yarası
Özlem yarası bir yanda
Karanlık Budapeşte sokaklarında
Olmasan da yanımda
Resmine baka baka
Yaşıyorum seninle
Güzel İlonka
Macaristan sağ ola!”
Üstad Şinasi Özdenoğlu 1956’da Macaristan’ın uğradığı kanlı işgal ve soykırım günlerinde, suskun dünyanın gözleri önünde, kahraman Macar halkının verdiği onurlu özgürlük savaşının çoşkusuyla, vatanı için canı feda eden bayan doktor Martha’nın anısına “Macar Rapsodisi”ni ve “Bir Macar Kemanında” isimli ölümsüz şiirleri yazmıştır. Sayın Özdenoğlu bu şiirleri ile Almanya’nın Münih şehrinde merkezi bulunan “Macar Özgürlük Savaşı Şair ve Yazarları- Nemzetör’ün uluslar arası ödülünü kazanmıştır.

1956 Macar Ayaklanması birçok Türk şairi etkilemiştir.

Hüseyin Nihal Atsız; “Macar İhtilalcileri” ” Kardeş Kahraman Macarlar”,
Attila İlhan; “Birinci Keman””Hürriyet ve İstiklal Benim Karakterimdir”
Vecdet Erkun; “İnsan Trajedisi”
Ümit Yaşar Oğuzcan; “Birinci Ajans Bülteni”
Ceyhun Atuf Kansu; “Macar Demircisi”, “Macar Hasadı”, Yanık Hava”
Ayhan İnal; “Macarlara Ağıt”
Sezai Karakoç; Kan İçinde Güneş”
Arif Nihat Asya; “Budapeşte’de Sokak Muharebeleri”, “Macaristan”, “
Osman Nuri Sezer; “Macaristan İhtilali 1956”
isimli şiirleri yazmışlardır.
Ayrıca Tevfik A. Tanyolaç “Kimin Günahı Yoksa” isimli şiirinin yer aldığı şiir kitabının bütün gelirini Macar Kızılhaç’ına bağışlamıştır.
Kıymetli şair ve büyük eğitimci Sayın Çoşkun Ertepınar’ın “Güzel Dünya” isimli şiir kitabı içinde yer alan “Macar Türküsü” Türkiye sınırlarını aşmış, Macarların yaralı kalbinde yer etmiştir. Bunun içindir ki, kendilerine; Nemzetör grubu tarafından gümüş “Hürriyet Madalyası ve beratı” verilmiştir.
“Yeşil ovalarımız kadar yeşildi yüreyimiz
Başımız dağlardan yüce..
Ve özgürlük uğrunaydı her şeyimiz,
Üstümüze nasıl çöktü
O kızıl bulut,
O kapkara gece,
Bilemedik !”

Türk Macar ilişkileri üzerine daha bir çok şey yazılabilir. Niyetim bir kapı açarak yeni konuların ortaya çıkmasını sağlamaktır.
Dilerim ki öyle olsun !

Ufuk
11.12.05, 15:57
dann fehlten janos hunyadi und mathias corvinus nur noch die schnauzbärte.

sie wären tapfere janitscharen oder wesire gewesen.




not: sehr interessantes thema, hab alles verschlungen ;-)

Magyar
11.12.05, 15:57
@Magyar



Das verbessert zumindest mein wissen über die gebiete die, die Sarmaten nach ihrer Vertreibung besiedelten.
Bist jetzt weiß ich davon, das ein teil in den Slawen besonders in der Ukraine aufgegangen ist, ein weiterer soll nach Süd Polen gezogen sein und von dort ein größerer teil weiter Südlich nach Kroatien. Im Kaukasus leben die einzigen nachfahren der Sarmaten die noch den Nachfolger der Sarmatischen Sprache sprechen, die Osseten. Gibt es in Ungarn heute noch Menschen die einen Sarmatisches Dialekt sprechen ?



Das ist die Iranische und grün steht erst seid jüngerer zeit an erster stelle (wegen dem Islam). Es war ursprünglich auch Rot Weiß Grün, in Tajikestan ist es immer noch so, die Kurden haben auch diese Farben und selbst Indien (ursprünglich Nord West Indien), hat Farben vom gleichen Ursprung sind wie die 3 anderen.
Was sind die Ursprünge der Ungarnische Farben ? Bulgarien hat auch ähnliche Farben.

Der Adler ist das Symbol des ersten vereinigten Iranische reiches und hat von da seinen weg nach Europa gefunden wo es ja heute weit verbreitet ist. Die bildliche Auslegung ist aber überall gleich und der Adler ist auf meiner Fahne um neues mit altem in einer Fahne zu verbinden.

@Artabanos,

Die Siedlungsgebiete der alten Wolgabulgaren und der Magyaren ( am Ural )
waren damals sehr identisch, da man, na ja, quasi " Tür an Tür " wohnte. Desweiteren gehörten die Magyaren auch dem Onoguren-Verbund an, den Nachfahren der schwarzen Hunnen, zu denen auch bulgarische und andere Stämme zählten.

Nicht jeder Bulgare ist immer Slawe gewesen, denn es leben ja heutzutage z.B. auch noch viele Türken in Bulgarien.

In wieweit die Landesfarben ( Rot-Weiß-Grün ) heutzutage miteinander in Verbindung stehen...ich weiß es leider nicht.

Aber die damaligen Farben der Magyaren bzw. der magyarischen Stämme waren " Rot / Weiß " , wie am Avatar von Bàtor zu sehen. Es sind auch die Farben, die z.B. heute noch für die Landesfarben der Türkei stehen.

Und der Turul ( Adler ) ist ein bedeutsames Symbol der Magyaren.
Sie entstammt der alt-ungarischen Sage ( Emese àlma / Emese`s Traum ) und ist noch heute prägendes Sinnbild für das ungarische Volk, aus der turanischen Zeit. Im türkischen müsste es " Tugrul " o.ä. als Bedeutung
zu verstehen sein.

Wenn man die alten Legenden verfolgt ( Skythen ) , so entstammen wohl einige Teile unserer Ahnen aus dem nördl. Iran, wie auch aus dem Kaukasus.

Warum..?
Weil: Nicht alle ugrischen Stämme, aus dem sich das ungarische Volk gebildet hat, entstammt aus dem Siedlungsgebiet des Süd-Ural.

Die Magyaren waren schon immer ( noch vor über 1000 Jahren ) ein großes, multi-kulturelles Gemisch, aus vielen Stämmen Asiens.

Und wenn man bedenkt, daß mitunter auch Teile von Ihnen skythischen Ursprungs waren, so liegt die Vermutung schon sehr Nah, daß Verbindungen bestanden. Obwohl man bereits seit über 1000 Jahren dem Christentum angehört.

Die Magyaren ( Ungarn ) sind noch heute das einzige Volk in Europa, die zu Ihrem Gott das alt-persische Wort " Isten " benutzen. Und immer werden die Ungarn auch in alten Sagen und Legenden mit Gog und Magog in Verbindung gebracht. Insbesondere mit Magog..! Leider kenne ich mich in diesem Bereich nicht genau aus....Leider..! Ich weiß aber, daß " Mag " in ungarischer Sprache soviel wie " Kern " bedeutet ( vielleicht der Stammeskern der Magyaren ). Und in dem Wort " Magog " steckt ausserdem auch das Wort " Mag " , wie auch in dem Wort Magyar ( Mag ), der ungarischen Bedeutung für das Volk der Magyaren.

Wir Ungarn sagen zu unserem Volk nach wie vor in unserer Sprache immer noch als Eigenbezeichnung " Magyar ".

Was mich persönlich noch interessieren würde ( jedoch nicht politisch..! ) wäre, woher die Bezeichnung bzw. der Name für die Kurden ( Kürt / Kurd ) entstammt..?

Das interessiert mich deshalb, da ich weiß, daß zumindest zwei Stämme der Magyaren ( Kürt + Gyarmat / Kürt-Gyarmat ) ) dem alten Stamm der Ungarn angehört haben. Und mir ist bekannt, daß zumindest zwei Stämme der alten Magyaren in den Kaukasus abgewandert sind.

Mich interessiert insbesondere das Wort " Kürt - Gyarmat ".
Ich habe mal von einem User gehört, daß es in Kasachstan oder im Kaukasus noch heute ein Volk geben soll, daß sich " Kürt-Jurmati o.ä. " nennt oder vom Stamm der " Kürt-Gyarmat " ableitet.

Vielleicht weiß ja jemand hier im Forum näheres...?

@Magyar

Ufuk
11.12.05, 16:09
schön zu wissen, das mitten im fleische der EU noch so manche europäische Länder kanakenblut haben. und das nicht erst durch immigration.



soweit ich weiss, schauen die bulgaren ein bisschen auf ihre türkische minderheit herab.
wir mussten damals in den neunzigern an der bulgarischen grenze 100 mark bezahlen, damit wir passieren durften.
hab noch heute die worte des bulgarischen zollbeamten im kopf:

"pazarlik mi yapacaksin be kardesim, veriyormusun, kaliyormusun?!"

Telli Baba
11.12.05, 16:13
schön zu wissen, das mitten im fleische der EU noch so manche europäische Länder kanakenblut haben. und das nicht erst durch immigration.

Kanake? Bist Du aus Island? :D


soweit ich weiss, schauen die bulgaren ein bisschen auf ihre türkische minderheit herab.
wir mussten damals in den neunzigern an der bulgarischen grenze 100 mark bezahlen, damit wir passieren durften.
hab noch heute die worte des bulgarischen zollbeamten im kopf:

"pazarlik mi yapacaksin be kardesim, veriyormusun, kaliyormusun?!"


Also ich habe folgende Aussagen an der bulgarischen Grenz im Kopf behalten:

Satz 1:

Şeytan Çocuk seni!

Satz 2:

Komşi Marlboro/Sigara var?

Magyar
11.12.05, 16:17
Liebe Ungarische und Tuerkisiche Brudern,
Da unten finden sie meinen Artikel, leider in der Tuerkische Sprache "Die Magyaren die die Tuerkische Dichter inspiratiert". Viele Turkische Dicter haben verse ueber Magyaren gedichtet. In alle gedichte waren magyaren tapfere gegner. Die Osmanische Tuerken haben das Wort "Engürüs" statt "Macaristan" benuetzt. In den Gedichte von 1300-1500 haben wir kein Wort "Engürüs" "Macar""Üngürüs" aber die Woerter "Kafir" (Unglaubiger) oder "Düşman" (Gegner) Das ist sehr normal. Weil die Gegner vor Osmanen im Varna und Kosova waren nicht nur Magyaren sonder eine ganze Armee voll mit verschiedenen Christliche Staten.
Geschichtsschreiber und Dichter Sûzî Çelebi war der erste Osmanischer Tuerke den Wort "Ungurus" in seinen Buch benuetzte.
Firdevsi-i Rumi aus Vardar Yenicesi schreibt in seinem Buch die Tapferkeit der Magyaren.
Eyyubi hatte das Wort "Engurus" benutzt.
Evliya Celebi war der erste person das Wort "Macar" benutzte.

Hazırlayan : İsmail Tosun Saral
Em.İş Bankası Müdürü
Türk-Macar Dostluk Derneği Yön.Kur. Sayman Üyesi

TÜRK ŞAİRLERE İLHAM VEREN MACARLAR

Osmanlı Türkleri Rumeli’ye geçtikten bir müddet sonra karşılarında daima Macarları buldular. Aslen Orta Asyalı ve Hun Türklerinin bir kolu olan Macarlar Türklere karşı büyük bir direniş gösterdiler. Takriben 1364 yılında başlayan Türk-Macar savaşları 150 yıllık büyük bir mücadeleden sonra Macarların Mohaç sahrasında yenilmesiyle noktalandı. Bunun sonucu olarak Macaristan 150 yıldan fazla Osmanlı İmparatorluğu idaresinde kaldı. Bu uzun süren birliktelik her iki ulus arasında köklü ve temel bir kültürün oluşmasını sağlamıştır. Bir çok Macar Osmanlı hizmetine girerek faydalı görevler yapmışlardır. Son olarak Cumhuriyet döneminde de Büyük Atatürk’ün istekleri doğrultusunda pek çok Macar bilim adamı genç Türkiye Cumhuriyetinin kurumlarının oluşmasına katkıda bulunmuşlardır.
Osmanlı Türkleri Macaristan sözcüğü yerine “Engürüs” sözcüğünü kullanmayı tercih etmişlerdir.
1300 ila 1500 yılları arasında yazılan manzumelerde “Macar”veya“Engürüs/Üngürüs”
sözcüklerine rastlamıyoruz. Daha ziyade “düşman” “kafir” gibi sözcüklerin kullanıldığını görüyoruz. Buna bir örnek olarak Hoca Sadettin Efendi’yi verebiliriz. Hoca Sadettin Efendi Tacü’t – Tevarih isimli eserinde Sırp Sındığı ve Kosova savaşlarını manzum olarak anlatırken rakip tarafı “düşman” olarak nitelendirmiştir. Bu da çok doğaldır. Çünkü rakip ordu sadece Macarlar’dan değil çeşitli milletlerin askerlerinden teşkil edilmiş bir “Haçlılar” Birliği idi.
Sûzî Çelebi Ulu Ban İstilaçoğlu Mihayil’in Türklere karşı seferini anlattığı manzum eserinde ilk defa “Ungurûs” sözcüğünü kullanan Osmanlı şairi olmuştur.

“Ki cem oldu çerîsi Ungurûsun
Dilir ü bihteri Eflâk ve Rûsun

Bu cem’un baş emiri vü re’isi
Kralın hâsı vü beglerbeğisi

Ulu Ban İstilaçoğlu Mihayil
Ki banlar hâk-i pâyin kıldı menzil

1491 yılında vefat eden Vardar Yeniceli Firdevsî-i Rumî; “Kutb-nâme” isimli eserinde Macarlardan çokça bahseden diğer bir Osmanlı Şairidir. Şair manzum eserinde Macarların kahramanlığını, merdliğini, aslan gibi, pehlevan yapılı askerler olduklarını övmeden edememiştir.
Bir cerî cem’ eyledi Şâh Üngürüs
Kim Ben Asfar iline sığmaz ulus

Her birisi şîr merd ü pehlevân
Tîg-zendi saf-şikendi nev-cevân

İkiyüz bin leşkeriyle ol la’in
Geldi âhir Tuna’ya irdi yakîn

Çün kenâr-ı Tuna’ya irdi ulus
Tutdı dağ u taşı halk-ı Üngürüs

Bu eserin diğer bir özelliği de Osmanlı Ordusundan Türk Ordusu diye bahsetmesidir.
Türke koma intikâmun algıl öç
Gönder altun Üngürüs etsün hurûç

Meyl edince sana Şâh-ı Üngürüs
Türke varmağa virür yüz bin ulus

Laşkerini cem idüb şâh Üngürüs
Kızıl Alma’dan çıkıp çaldırdı kûs

Eyyûbî ; Belgrad fethini anlattığı. “Menâkıb-ı Sultan Süleyman
(Risâle-i Padişâhnâme) isimli eserinde “Engürüs” sözcüğünü kullanan başka bir tarihçi şairdir.
“Gelüp askeri cümle Engürüs’ün
Sipenyâ’nun, Alaman’un Urus’un

Ki bir yerde sinüp oldılar ebsem
Tutılup dilleri kaldılar ebkem”

Tarihçi Kemal Paşazade “Tevarih-i Âli Osman” isimli büyük eserinin X. Cildinde o zaman bir Macar şehri olan Belgrad’ın Kanunî Sultan Süleyman tarafından fethediliş tarihini düşmüştür:
Feth-şud hışn- ı Belgrad ü cihan
Geşt ez-şâdî müzeyyen çün ‘arûs
Âmed în fâl’aceb târîh- i ov
Bad-feth bab-ı mülk-î üngürûs

Kemal Paşazade Mohaç Gazâsı ile ilgili beyanına şöyle başlamaktadır:

“Çekti leşger Engürûs üstüne sultanı
Kaynayup cûs eyledi deryâ-yı’ umman-ı gazâ”

Osmanlı Türk şiirinde ilk defa “Macar” sözcüğünü kullanan Evliya Çelebi’dir. Melek Ahmet Paşa ile Kırım Hanı Mehmet Giray Han tarafından Erdel Kralı Rakoci’nin mağlup edilmesi nedeniyle bu gazâ ile ilgili olarak düştüğü manzum tarihte:
“Hamden lillah bu gazâ oldu binatmışyedide
Bu fütûhâtı müyesser ide Mevlâ Girid’e
Devr-i Âdemden beri olmuş değildir bu gazâ
Seyf-i Muhammed çekildi Macar-ı Pelîde”

1823- 1849 yılları arasında yaşamış olan Büyük Macar Vatan Şairi Sándor Petöfi’nin “Talpra Magyar” (Ayağa Kalk Macar !) isimli Ulusal Türküsü bir çok Türk şairi etkilemiştir.
“Ayağa kalk Macar, yurttur seni çağıran
Vakit geldi, ya şimdi, yada hiçbir zaman”
Büyük Türk Vatan şairi Namık Kemalin “Vatan Şarkısı” da aynı şekilde başlamaktadır.
“Kalkın ey ehl-i vatan biz de şadan olalım
Din ü millet uğruna haydi kurban olalım
Şan günü bu gündür bu milletin aslanları
Çekelim kılıçları dökelim al kanları.”

Namık Kemal “Vatan Türküsü”nde de Petöfi’nin tesiri görülür.
“İşte adû karşıda, hazır silâh,
Arş, yiğitler, vatan imdadına !
Arş ileri, arş, bizimdir Felâh;
Arş, yiğitler, vatan imdadına.”

Büyük Âşık, diplomat, şair, devlet adamı Enis Behiç Koryürek (1892-1949)
1913 yılında Budapeşte başkonsolosluğunda görevli iken yazdığı “Sevgilim ve Kılıçım” isimli manzumesini Petöfi’den ilham alarak yazmıştır.

Büyük eğitimci ve şair Çoşkun Ertepınar yurdumuzda 1968-1980 yılları arasında süre gelen sağ-sol çatışmalarından duyduğu üzüntüyü “Vatan Şairi Şandor Petöfi İle Söyleşme”isimli şiirinde Petöfi’ye yakararak gidermeye çalışmıştır. Bu şiir 1973 yılında Máté Imre tarafından Macarca’ya çevrilmiştir.
“Atatürk’ü bile ters anlayanımız var
Şairimiz var bir kızıl telden çalar,
Şairimiz var yolunu şaşırana ağlar!
Bilir misin Petöfi
Yüz şu kadar yıl geçti henüz ölümünün üzerinden
Dâvâlıktan nasıl çıktı inandığın dâvâlar …
Acı haber Petöfi çok acı,
Hele senin vatanında
Vatan boyu devrildi hürriyet ağacı”

Büyük devlet ve siyaset adamı Şair Şinasi Özdenoğlu “Özgürlük Tek Sevgilim” ve “Özgürlük İçin Ölmek”, Bahri Ersoy “”Macar Işığı”, Çoşkun Zengin “”Biz Sana Oy Özgürlük” isimli şiirleriyle Petöfi’den ilham alan şairlerimizdir.

Niyazi Yıldırım Gençosmanoğlu, “Destanlar Burcu” isimli şiirinde Petöfi’ye seslenmektedir.

“Bir uğultu işitildi”...
Altaylar’dan, Tuna’dan, Karpatlar’dan...
Batı Roma üstüne mahmuzlanan atlardan...
Petöfi Seni dinliyorum.

Davranıp atılırken er meydanına :
“Ya Hürriyet, ya ölüm”, dediğin
Ve ilk kurşunu yediğin
Ânı dinliyorum.

Yirmialtı yaşında
Bir Moskof savaşında
Verdiğin canı dinliyorum.

Dayadım başımı kanlı göğsüne,
Irkınca soyluluk var yatışında...
Büyük yüreğinin son atışında
Ben, beni dinliyorum.

“Bir uğultu işitilir...” derinden...
Gök mü çöker, yer mi oynar yerinden?
Atillâ’dır bu.

Asya göklerinden
Hun’u dinliyorum.
Sonra yüzyıllarca süren, bir koşu...”
Macar ovasında gök nal sesleri...
Vurur Süleyman kösleri...
Dağılıp kara sisleri,
Petöfi:
Derin dinliyorum.

Bu gamlı gönlümün bir gözü sende;
Öbürü doğacak bir kutlu günde
Ve Ankara Kalesi’nin önünde
Tanrı Dağları’ndan kopacak
Ünü bekliyorum !

Türk Şairlere ilham veren diğer bir Macar şairi de Attila József’tir. Onun bir çok şiirini Türkçe’ye kazandıran Sayın Kemal Özer ona karşı hayranlığını ”Budapeşteli Tanıklar” başlıklı makalesinde şu cümlelerle ifade etmektedir:
“Şiirleriyle topluca karşılaştığımda bir kıvılcım gibi kavramıştı beni. Yaralı bir kıvılcım gibi. Okuyanın etini dağlayan, alnında yakıcı bir soluk gezdiren. Gümütünü ararken, kalıba sığmaz yazgısını bir daha düşündüm. Kime sorduksa başka bir yana yolladı bizi. Herkesin başka bir Attila József’i vardı sanki.Başucunda karanfilleri eksik edilmeyen”
Kemal Özer bu duygular içinde “Ararken” isimli şiirini kaleme almıştır.
Metin Demirtaş “Attila Jozsef’le Tanışma”,
Ahmet Oktay “Attila Jozsef”,
Behçet Aysan “Attila Jozsef’i Okurken”
başlıklı şiirleri yazan diğer şairlerimizdir.

Günümüzün diğer bir büyük şairi olan sayın Ataol Behranoğlu “Aşk İki Kişiliktir” isimli şiir kitabında yer verdiği “Attila Jozsef’in Şehrinde bir Köprüden Tuna’ya Bakmak” isimli uzun şiirinde “cebinde bir günlük Macaristan vizesi” ile tek amacının Attila Jozsef’in şehrine gelmek, onun havasın teneffüs etmek olduğunu söylüyor.

Güzel Macar kızları da şairlerimize ilham kaynağı olmuştur.
1791’de Avusturya ile yapılan Ziştovi anlaşmasının 13. maddesi gereğince Viyana’ya Orta Elçi olarak gönderilen Ebûbekir Râtib Efendi o zamanlar Avusturya toprağı olan Macaristan’da büyük bir yakınlık görür. 5 Şubat 1792 günü Macaristan’ın ilk başşehri olan Prestburg’da katıldığı bir balo nedeniyle Macar kızlarının zerafeti ve güzelliğini anlata anlata bitiremez.
“Bu encümen-i rûh-fezâmedhe sezâdır
Dilberleri makbûl- i tıbâ- ı zurefâdır
San’atları hep işve ile nâz u nezâket
Âdetleri uşşâkına hep mihr ü vefâdır
Hânendeleri gerçi değil Rûm’a müşâbih
Sâzendeleri nağme ile başka edâdır
Raks itmededir hûbları el ele virmiş
Bu sâate rakkâs- ı felek gıbta-nümâdır.

Enis Behiç Koryürek Budapeşte’de görevli iken güzel komşu kızına tutulmuş ve Türk şiirinin en güzel aşk şiiri örneklerinden biri olan Budapeşte fantezisi “Anahtar”,ve ”Busenin Sesi” isimli manzumeleri yazmıştır.
Milli Şair Mehmet Emin Yurdakul Birinci Dünya Savaşı içinde ziyaret ettiği Budapeşte’den dönüşünde “Macar Kızına” şöyle seslenmektedir:

“Ey güzel kız, Sen benim hemşireme benziyorsun;
Onun gibi bülbül sesleriyle şakıyor, ormanın.
Burada bir ak güvercin edasıyla geziyorsun;
Onun gibi vuruyor, Tuna’lara gümüş aksin”

Macar ulusunun büyük sevdalısı, Türk-Macar Dostluk Derneği’nin kurucusu Prof. Dr. Vecdet Erkun’da Budapeşte’de öğrenim gördüğü yıllarda 1937 de “Denizlerden mavi, Göklerden derin” gözleri olan İlonka’ya tutulan Türklerden biridir. Bu nedenle “İlonka” ve “Peşte’de Öpüşmek” isimli şiirleri yazmıştır.
“Şimdi ben;
Bir yanda kalp yarası
Özlem yarası bir yanda
Karanlık Budapeşte sokaklarında
Olmasan da yanımda
Resmine baka baka
Yaşıyorum seninle
Güzel İlonka
Macaristan sağ ola!”
Üstad Şinasi Özdenoğlu 1956’da Macaristan’ın uğradığı kanlı işgal ve soykırım günlerinde, suskun dünyanın gözleri önünde, kahraman Macar halkının verdiği onurlu özgürlük savaşının çoşkusuyla, vatanı için canı feda eden bayan doktor Martha’nın anısına “Macar Rapsodisi”ni ve “Bir Macar Kemanında” isimli ölümsüz şiirleri yazmıştır. Sayın Özdenoğlu bu şiirleri ile Almanya’nın Münih şehrinde merkezi bulunan “Macar Özgürlük Savaşı Şair ve Yazarları- Nemzetör’ün uluslar arası ödülünü kazanmıştır.

1956 Macar Ayaklanması birçok Türk şairi etkilemiştir.

Hüseyin Nihal Atsız; “Macar İhtilalcileri” ” Kardeş Kahraman Macarlar”,
Attila İlhan; “Birinci Keman””Hürriyet ve İstiklal Benim Karakterimdir”
Vecdet Erkun; “İnsan Trajedisi”
Ümit Yaşar Oğuzcan; “Birinci Ajans Bülteni”
Ceyhun Atuf Kansu; “Macar Demircisi”, “Macar Hasadı”, Yanık Hava”
Ayhan İnal; “Macarlara Ağıt”
Sezai Karakoç; Kan İçinde Güneş”
Arif Nihat Asya; “Budapeşte’de Sokak Muharebeleri”, “Macaristan”, “
Osman Nuri Sezer; “Macaristan İhtilali 1956”
isimli şiirleri yazmışlardır.
Ayrıca Tevfik A. Tanyolaç “Kimin Günahı Yoksa” isimli şiirinin yer aldığı şiir kitabının bütün gelirini Macar Kızılhaç’ına bağışlamıştır.
Kıymetli şair ve büyük eğitimci Sayın Çoşkun Ertepınar’ın “Güzel Dünya” isimli şiir kitabı içinde yer alan “Macar Türküsü” Türkiye sınırlarını aşmış, Macarların yaralı kalbinde yer etmiştir. Bunun içindir ki, kendilerine; Nemzetör grubu tarafından gümüş “Hürriyet Madalyası ve beratı” verilmiştir.
“Yeşil ovalarımız kadar yeşildi yüreyimiz
Başımız dağlardan yüce..
Ve özgürlük uğrunaydı her şeyimiz,
Üstümüze nasıl çöktü
O kızıl bulut,
O kapkara gece,
Bilemedik !”

Türk Macar ilişkileri üzerine daha bir çok şey yazılabilir. Niyetim bir kapı açarak yeni konuların ortaya çıkmasını sağlamaktır.
Dilerim ki öyle olsun !

Merhaba, Sir Victor..!

Danke für Ihren Beitrag... :aferin: ich glaube, ich muß als " Macar " doch noch mal die türkische Sprache erlernen... :türk: :D

Gruß @Magyar

Telli Baba
11.12.05, 16:20
Merhaba, Sir Victor..!

Danke für Ihren Beitrag... :aferin: ich glaube, ich muß als " Macar " doch noch mal die türkische Sprache erlernen... :türk: :D

Gruß @Magyar

Das wird dir leichter fallen als jede andere Nicht Ural-Altaische Sprache der Welt! Dazu solltest Du aber auch Ungarisch gut können wegen der Fachterminologie und zum Vergleich.

Ungarisch ist ungemein komplexer als Türkisch. Ich spreche aus Erfahrung. :D

Bátor
11.12.05, 18:14
schön zu wissen, das mitten im fleische der EU noch so manche europäische Länder kanakenblut haben. und das nicht erst durch immigration.



soweit ich weiss, schauen die bulgaren ein bisschen auf ihre türkische minderheit herab.
wir mussten damals in den neunzigern an der bulgarischen grenze 100 mark bezahlen, damit wir passieren durften.
hab noch heute die worte des bulgarischen zollbeamten im kopf:

"pazarlik mi yapacaksin be kardesim, veriyormusun, kaliyormusun?!"

na die Ungarn werden sich nie als "Kanaken "fühlen :))
Obwohl man ihnen oft vorgeworfen hat, sie sind 500 Jahre eher nach Europa
eingebrochen waren, wie die Osmanen.
Um den Rechtsanspruch der Ungarn auf die eroberten Gebiete zu legitimieren, werden heute Lehren verbreitet, die besagen die Ungarn waren die
Ureinwohnen Europas. Begründet wird es z.B. mit Forschungen von
Prof.Mario Alinei aus Italien, der die enge Verbindung der ungarischen zur
etrusk Sprache beweisen will. Dieses Konzept dekt sich mit der Sumerologie,
wonach die Sumerer ihr Reich bis zum heutigen Ungarn hatten.
Nach dieser Konzeption waren die Ungarn immer schon da. Arpad und seine
Stämme haben aber in 896 (geschichtlich korrekt) Pannonien besetzt.
Bei ihnen handelte es sich tatsächlich um alttürkische Stämme, die in
Pannonien lebende Sumer-Etrusk Ureinwohner zum heutigen Ungarn organisiert haben. !! diese Ausführung gehört in den alternativ Bereich,
bewiesen ist nicht!!
zum

Sir Victor
11.12.05, 18:46
Das wird dir leichter fallen als jede andere Nicht Ural-Altaische Sprache der Welt! Dazu solltest Du aber auch Ungarisch gut können wegen der Fachterminologie und zum Vergleich.

Ungarisch ist ungemein komplexer als Türkisch. Ich spreche aus Erfahrung. :D
Mein Lieber Bruther Magyar muss eine Tuerkische Nachtigall(felemüle) finden um Tuerkisch zu lernen. Durch diese Tuerkische Nactigallin die Tuerkische-Ungarische Verwandschaft noch fester wird.

"Ne énekelj fülemüle, tavasz lett,
Vidám hangú dalolásod megzebzett,
Rózsavársár idejére érkezett.
Elvette a német ékes Budánkat."
Viele grüsse

Telli Baba
11.12.05, 18:54
Mein Lieber Bruther Magyar muss eine Tuerkische Nachtigall(felemüle) finden um Tuerkisch zu lernen. Durch diese Tuerkische Nactigallin die Tuerkische-Ungarische Verwandschaft noch fester wird.

"Ne énekelj fülemüle, tavasz lett,
Vidám hangú dalolásod megzebzett,
Rózsavársár idejére érkezett.
Elvette a német ékes Budánkat."
Viele grüsse

Er muß ja nicht gleich einen prosaische und blumenreiche Sprache benützen können! :D

Artabanos
11.12.05, 19:28
@Bátor




Ich würde Dir mal empfehle die ausführungen Avicenna I zu lesen, bezüglich
der Ungarn und Persern, da sind einige recht interessante Aspekte
http://www.politikforum.de/forum/sh...5&pagenumber=27

Ja danke ich werde es mir mal näher angucken.

@Magyar



Die Siedlungsgebite der alten Wolgabulgaren und der Magyaren ( am Ural )
waren damals sehr identisch, da man, na ja, quasi " Tür an Tür " wohnte. Desweiteren gehörten die Magyaren auch dem Onoguren-Verbund an, den Nachfahren der schwarzen Hunnen, zu denen auch bulgarische und andere Stämme zählten.

Also soweit ich erfahren konnte, waren die Hunnen ja erstmal an den Grenzen Chinas, am Altai und in der Mongolei. Irgendwann zwischen 100BC-100AD haben sie sich aber westwärts gewandt und eine reihe von anderen Völkern verdrängt (z.b. Tocharier), dann haben sie einige zeit (paar Jahrhunderte) die Steppen bis zum Ural und jenseits des Syr-Darya Beherrscht, bis ein teil dann als Weiße Hunnen den Oxus überschritten hat und ein größerer dann als Schwarze Hunnen nach Europa gezogen ist.

Die Magyaren sind dann ein teil der Schwarzen Hunnen die sich in Ungarn angesiedelt haben.

Ist das was auch die Ungarn glauben ?




Und der Turul ( Adler ) ist ein bedeutsames Symbol der Magyaren.
Sie entstammt der alt-ungarischen Sage ( Emese àlma / Emese`s Traum ) und ist noch heute prägendes Sinnbild für das ungarische Volk, aus der turanischen Zeit. Im türkischen müsste es " Tugrul " o.ä. als Bedeutung
zu verstehen sein.

Ist die Turanische zeit, die zeit wo sie Hunnen noch am Ural lebten ?



Wenn man die alten Legenden verfolgt ( Skythen ) , so entstammen wohl einige Teile unserer Ahnen aus dem nördl. Iran, wie auch aus dem Kaukasus.

Warum..?
Weil: Nicht alle ugrischen Stämme, aus dem sich das ungarische Volk gebildet hat, entstammt aus dem Siedlungsgebiet des Süd-Ural.

Ja, eine Reihe Sakischer Stämme und Sarmatische sind zu der Zeit des Hunnischen Einfalls in Europa mitgezogen und Skythen Stämme lebten auch an den westlichen Küsten des Kaspischen Meeres. Von Kaukasischen Völkern aber wüsste ich erstmal nix, Saken und Sarmaten waren ja relativ mobil als Steppen Völker.



Die Magyaren ( Ungarn ) sind noch heute das einzige Volk in Europa, die zu Ihrem Gott das alt-persische Wort " Isten " benutzen.

Interessant, obwohl die Achaemeniden bis tief in Trakien vorgedrungen sind und es in der westlichen Gegend Trakiens einer Erzählung nach ein Volkstamm gegeben haben soll das Iranischen (Medischen) Ursprungs war, denke ich sind die Sarmaten und einige Skythen Stämme der Ursprung dieses Wortes.
Avestisch ist eine Alt Iranische Sprache das besonders für religiöse zwecke verwendet wurde, die Soghdier, zumindest einige Saken Stämme und die Sarmaten/Alanen sprachen alle sprachen die vom gleichen Iranischen sprach Familien stammten wie Avestisch.

Wenn "Isten" ein Avestisches Wort sein sollte, könnte es bedeuten das es durch die Sarmaten oder Skythen nach Ungarn gelangte. Die Perser übernahmen das Avestisch nur von den Ost Iraniern wegen religiösen zwecken, die Sarmaten/Skythen aber sprachen eine Sprache die direkt den gleichen nachfahren hatte wie das Avestisch. Ich bin kein Linguistiker und kann kein Avestisch oder Ossetisch, aber das wären Möglichkeiten die das ganze ohne Persischen Einfluss erklären würden.



Was mich persönlich noch interessieren würde ( jedoch nicht politisch..! ) wäre, woher die Bezeichnung bzw. der Name für die Kurden ( Kürt / Kurd ) entstammt..?

Das ist nicht so genau geklärt, aber ich werfe mal wieder einige Theorien in den Raum. Einige Kurden sagen das es von Kurmanci, was angeblich afaik Söhne der Meder (Iranischer Groß Stamm) bedeuten soll. Aber da der Name Kurd anscheinend älter ist, halte ich nix davon. Die ältesten quellen (Sumerer) reden von einem Land namens Kurd vor rund 4000 Jahren soweit ich mich erinnern kann, aber auch das ist sehr wahrscheinlich nur ein Zufall. Die wahrscheinlichste Erklärung ist meines Wissens Anfang des ersten Jahrtausends zu suchen, die Parther haben wohl für nicht weit entwickelte Nomaden (vielleicht ein bestimmter Stamm) Kurde benutzt. Es könnte sein das von diesem Stamm sich der Name besonders in der Islamischen zeit auf andere übertragen hat so das jetzt eine reihe von verschiedenen Stämmen unterschiedlichen Iranischen Ursprungs Kurden genannt werden.

Das ist aber nur was ohne nähere Literatur oder Google in meinem Kopf ist.




Das interessiert mich deshalb, da ich weiß, daß zumindest zwei Stämme der Magyaren ( Kürt + Gyarmat / Kürt-Gyarmat ) ) dem alten Stamm der Ungarn angehört haben. Und mir ist bekannt, daß zumindest zwei Stämme der alten Magyaren in den Kaukasus abgewandert sind.

Also ich halte das eher für unwahrscheinlich da die Kurden eigentlich nicht in diesem gebiet lebten. Solche Name Zufälle gibt es oft.

Ich frage mich aber welche der Kaukasischen Völker mit den Hunnen gezogen sein könnten ?



Mich interessiert insbesondere das Wort " Kürt - Gyarmat ".
Ich habe mal von einem User gehört, daß es in Kasachstan oder im Kaukasus noch heute ein Volk geben soll, daß sich " Kürt-Jurmati o.ä. " nennt oder vom Stamm der " Kürt-Gyarmat " ableitet.

Das ist schon eher wahrscheinlich.

Magyar
11.12.05, 23:07
[QUOTE=Artabanos

@Magyar



Also soweit ich erfahren konnte, waren die Hunnen ja erstmal an den Grenzen Chinas, am Altai und in der Mongolei. Irgendwann zwischen 100BC-100AD haben sie sich aber westwärts gewandt und eine reihe von anderen Völkern verdrängt (z.b. Tocharier), dann haben sie einige zeit (paar Jahrhunderte) die Steppen bis zum Ural und jenseits des Syr-Darya Beherrscht, bis ein teil dann als Weiße Hunnen den Oxus überschritten hat und ein größerer dann als Schwarze Hunnen nach Europa gezogen ist.

Die Magyaren sind dann ein teil der Schwarzen Hunnen die sich in Ungarn angesiedelt haben.

Ist das was auch die Ungarn glauben ?

Genau so ist es, Artabanos..!

Das Ursprungsgebiet der Hunnen ist die Mongolei sowie das chinesische Grenzgebiet am Altai, sowie die Gebiete zwischen dem Ural und dem Altai gewesen.

Also in etwa genau das Siedlungsgebiet der alten Kök-Türk ( Turkut ),
dessen Nachfahren die Seldschuken, die Osmanen sowie im heutigen Sinne die Türken sind. Diese Volksgruppierung ist oghuzisch ( oguz ).

Es gab ja , wie Du es bereits schon engesprochen hattest, sowohl die weissen als auch die schwarzen ( Attila`s ) Hunnen.

Die Magyaren selbst gehörten den schwarzen Hunnen ( Onogur / On-Ogur ) an.

Wollte man ja lange Zeit in Europa gar nichts von wissen. Hunnen haben in Europa ja sehr viel Leid angerichtet, wie auch später im 9. und 10. Jahrh. n. Chr. die nachrückenden Magyaren, die selbst hunnischen Blutes waren, bis sie 955 n. Chr. letztlich auf dem Lechfeld von Otto. I geschlagen werden konnten.

Schwarze Hunnen - Awaren - Kumanen - Sabiren - Magyaren...und...und...!
Zum Großteil waren es alle alttürkische Völker..! Und die Magyaren waren mit absoluter Sicherheit weitaus mehr alttürkisch geprägt, als z.B. finno-ugrisch.
Alles andere ist, wenn man genau recherchiert, einfach nicht zutreffend. Dafür gibt es einfach zu wenig Gemeinsamkeiten mit anderen uralischen Völkern. Mit Ausnahme der Chanten und Mansen ( Ostjaken + Vogulen ) , mit denen es sprachliche Verwandschaften gibt, wie auch mit den Tschuwaschen.

Ich verstehe zwar leider nicht sehr viel türkisch, aber wenn man bedenkt, daß ungarisch als eine der schwersten Sprachen der Welt gilt, so muß ich sagen, daß mir persönlich die Aussprache der türkischen Wörter absolut leicht fällt.

Wir hatten ja am Anfang dieses Threads im Forum schon mal einiges zwischen der ungarischen und der türkischen Sprache verglichen:

Bestes Beispiel ist für mich immer noch der Apfel in meiner Tasche:

türkisch: Cebimden cok kücük elma var
ungarisch: Zsebemben sok kicsi alma van

Die Axt
türkisch: Balta
ungarisch: Balta

Mutter
türkisch: Ana
ungarisch: Anya

und noch vieles mehr..!

Die altmagyarischen Stämme waren so ziemlich " alles " , was aus den Steppen Asiens kam. Hunnisch, Kumanisch, Avarisch, Khasarisch ( Hazar ), Szabir, Saken ( Saka ) ...und...und...und...! Nicht zuletzt waren die Magyaren auch sehr eng mit den jüdischen Hazar ( Khazaren ) verbunden. Auch das Gebiet am Syr-Darja wird immer wieder mit den Magyaren in Verbindung gebracht, welche auch die schwarzen Hunnen besiedelten.

Dies findet man natürlich kaum in westlichen Chroniken, aber ganz gewiß in alten, russischen Niederschriften. Die Magyaren kontrollierten auch lange Zeit die Gebiete um Kiev, in der heutigen Ukraine, dem alten Territorium der Hazar.
Khazaren bekannten sich ja zum Großteil zum jüdischen Glauben und auch heute noch leben in Ungarn mitunter die meisten Juden in Europa.

Vielleicht ist dies ja auch ein Indiz für den Verbund aus alten Zeiten,
wer weiß..?

Das alles hat aber in meinen Augen nicht gerade sehr viel mit der so genannten " finn-ugoristik " zu tun, wie ich denke..!

Natürlich::
Einige Wörter sind aus der osmanischen Zeit übernommen worden, aber vieles hatten die Magyaren bereits vor über 1000 Jahren mit nach Europa gebracht.

Nur: Man wollte halt nach der schweren Niederlage der Magyaren auf dem Lechfeld die heidnischen Ungarn zum Christentum bekennen, was ja letztlich auch mit der Krönung des ersten ungar. Königs Istvàn. I um 1001 n. Chr.
geschah. Seitdem sind die " heidnischen " Magyaren zu Europäern geworden und sind heutzutage größtenteils röm.-kath. Konfession.

Gruß
@Magyar

Magyar
12.12.05, 00:40
Mein Lieber Bruther Magyar muss eine Tuerkische Nachtigall(felemüle) finden um Tuerkisch zu lernen. Durch diese Tuerkische Nactigallin die Tuerkische-Ungarische Verwandschaft noch fester wird.

"Ne énekelj fülemüle, tavasz lett,
Vidám hangú dalolásod megzebzett,
Rózsavársár idejére érkezett.
Elvette a német ékes Budánkat."
Viele grüsse

Jò estèt kivànok..!

Kedves @Sir Victor...,

Das mit dem " Fülemüle " sollte ich mir wohl mal wirklich überlegen..!
Bin ja nun mittlerweile seit ca. 8 Jahren Single und eine hübsche
türkische Nachtigall ( :lach: ) wäre doch sicherlich auch förderlich
für die ungarisch-türkische Freundschaft.!!! :lach:

Man ist ja ohnehin schon ein verwandtes Volk untereinander..!!!

Nein, mal ganz im Ernst:
Das türkische zu lesen ist für mich als Ungarn wirklich sehr einfach..!
Ich verstehe zwar leider nicht viel von der türkischen Sprache, aber
so ergeht es sicherlich auch den meisten Türken , die zum ersten mal
mit der komplexen ungarischen Sprache konfrontiert werden.

Wenn man mir aber mal einen Text in türkischer Sprache vorlegt,
so könnte ich es fast mit der selben Geschwindigkeit lesen, wie z.B.
das Deutsche.

Das hab ich schon einige Male ausprobiert,
klappt wirklich reibungslos...!

Nur wie gesagt:
Wenn ich auch noch alles verstehen könnte, wäre es natürlich noch besser..!

Aber:
Der Wille ist ja bekanntlicherweise das, was zählt..!

Mit Besten Grüßen..!

Zoltàn

(@Magyar )

Ufuk
12.12.05, 16:44
Kanake? Bist Du aus Island? :D




Also ich habe folgende Aussagen an der bulgarischen Grenz im Kopf behalten:

Satz 1:

Şeytan Çocuk seni!

Satz 2:

Komşi Marlboro/Sigara var?





warum fällt mir jetzt sener sen´s grandiose darstellung in "banker bilo" ein?


"sen türko komsi, transit gecmek var?" :p




thema: ungarisch ist doch auch eine agglutinierende sprache oder? also ohne suffixe.
demnach dürfte unser magyarischer freund nicht sehr viele probleme mit dem türkischen haben. ich gebe ihm 2-3 monate für das grundgerüst.

Flagellum Dei
12.12.05, 17:05
warum fällt mir jetzt sener sen´s grandiose darstellung in "banker bilo" ein?


"sen türko komsi, transit gecmek var?"




thema: ungarisch ist doch auch eine agglutinierende sprache oder? also ohne suffixe.
demnach dürfte unser magyarischer freund nicht sehr viele probleme mit dem türkischen haben. ich gebe ihm 2-3 monate für das grundgerüst.






:kafa: :buuh: :kafa: :buuh:
















Himmel hilf.......

Magyar
15.12.05, 00:58
http://www.hungarian-history.hu/lib/hunspir/hsp04.htm

Gök Türk
15.12.05, 01:03
http://www.hungarian-history.hu/lib/hunspir/hsp04.htm

Danke Dir für den Link! :aferin:

Magyar
15.12.05, 01:13
Danke Dir für den Link! :aferin:

Hallo Gök-Türk..!
Wie geht`s Dir..?

Gern geschehen, gar kein Thema..!

Ist leider nur in englischer Sprache verfasst. Mir wäre es lieber, man könnte es in deutsch oder gar auf türkisch lesen, da sicherlich nicht jederman der englischen Sprache mächtig ist. Mein englisch geht, aber könnte auch etwas besser sein.

Aber wer zumindest das englische Grundwissen hat, sollte mit dem Text schon etwas anfangen können.

Sehr interessant, wie ich finde..!

@Magyar

Sir Victor
15.12.05, 13:50
Ich wünche all meine Ungarische Brüdern ein Frohes Weichnacten und ein schönes neues Jahr. Hoffentlich Inschallah haben wir ein besseres Jahr denn je. Ich wünche all meime Türkische Brüdern "Yeni Yılınız Kutlu Olsun, hepinize mutluluklar dilerim"

Wer sind Magyaren?

Man hat den Italianischer Nobel Preistraeger Enrico Erni gefragt: "Gibt es ausser Irdische?"
Er antwortete " Ja, Sie leben sogar unter uns im Mittel Europas. Man nennt dieser Ausserirdische Magyaren" Er geht weiter:
-"Die Magyaren haben eine seltsame Sprache, die nicht unsere Sprache aehnelt.
- Die Magyaren haben eine ausserirdische Muzik die von Bela Bartok komponiert ist
-Die Magyarische Frauen gebaeren ıhre Kinder auf dem Pferd. Pferd und Magyar ist ein trenbarer Einwesen."

Meine Logig: Türken sind auch auserrirdische.

Anadolu
15.12.05, 17:18
Ich wünche all meine Ungarische Brüdern ein Frohes Weichnacten und ein schönes neues Jahr. Hoffentlich Inschallah haben wir ein besseres Jahr denn je. Ich wünche all meime Türkische Brüdern "Yeni Yılınız Kutlu Olsun, hepinize mutluluklar dilerim"

Wer sind Magyaren?

Man hat den Italianischer Nobel Preistraeger Enrico Erni gefragt: "Gibt es ausser Irdische?"
Er antwortete " Ja, Sie leben sogar unter uns im Mittel Europas. Man nennt dieser Ausserirdische Magyaren" Er geht weiter:
-"Die Magyaren haben eine seltsame Sprache, die nicht unsere Sprache aehnelt.
- Die Magyaren haben eine ausserirdische Muzik die von Bela Bartok komponiert ist
-Die Magyarische Frauen gebaeren ıhre Kinder auf dem Pferd. Pferd und Magyar ist ein trenbarer Einwesen."

Meine Logig: Türken sind auch auserrirdische.

LOL:lach:

Magyar
15.12.05, 18:07
Ich wünche all meine Ungarische Brüdern ein Frohes Weichnacten und ein schönes neues Jahr. Hoffentlich Inschallah haben wir ein besseres Jahr denn je. Ich wünche all meime Türkische Brüdern "Yeni Yılınız Kutlu Olsun, hepinize mutluluklar dilerim"

Wer sind Magyaren?

Man hat den Italianischer Nobel Preistraeger Enrico Erni gefragt: "Gibt es ausser Irdische?"
Er antwortete " Ja, Sie leben sogar unter uns im Mittel Europas. Man nennt dieser Ausserirdische Magyaren" Er geht weiter:
-"Die Magyaren haben eine seltsame Sprache, die nicht unsere Sprache aehnelt.
- Die Magyaren haben eine ausserirdische Muzik die von Bela Bartok komponiert ist
-Die Magyarische Frauen gebaeren ıhre Kinder auf dem Pferd. Pferd und Magyar ist ein trenbarer Einwesen."

Meine Logig: Türken sind auch auserrirdische.

Vielen Dank für die netten Worte,
Sir Victor..!

@Magyar

Magyar
19.12.05, 13:30
Ganz interessant der Link, wie ich denke..!

Eine türkische Info über alte Stämme des Ural-Altai.
Vor allen Dingen mal auf türkisch, auch wenn ich die türkische Sprache leider nicht beherrsche. Aber ich vermute, Macar-Tarihi und Türk-Tarihi bedeutet, ungarische und türkische Geschichte, weshalb ich diesen Link mal als Info hier mitgebracht habe.

http://www.ulkuocaklari.org.tr/trktrh/1/diger_devletler.htm

@Magyar

bkalnoky
19.12.05, 14:07
Standard Gemeinsame Wurzeln der Türken und Ungarn
Magyar
"Ich versuche als Ungar vor allen Dingen auch etwas von der ungarischen Geschichte so weiterzugeben, wie es die Vergangenheit geschrieben hat.
Es wird soviel hinzu erfunden, gelogen, verdreht...daß es einem Magyaren wie mich schon allmählich ankotzt...!

Ich versuche auch eigentlich nur unseren Türken im Forum weiterzugeben,
wie man z.B. die Abstammung der Magyaren besser zuordnen kann, denn
den meisten Türken sind die Ungarn ja nur aus der Zeit des osmanischen Reiches bekannt, aber nicht, daß sie irgendwann auch mal verwandte Völker
in Asien waren."

Ich habe diese Gedanken von Magyar aufgegriffen um hier das
Thema über die gemeinsame Herkunft der Ungarn und Türken
zu diskutieren. Nach der Befreiung von Fremdherrschaft, besteht
bei den Ungarn ein erheblicher Nachholbedarf ihre Geschichte ohne
fremde Bevormundung neu zu erleben und ihre Verwandten kennenzulernen.

Árpád

Ich reagiere auf diesen ersten von offenbar sehr vielen Beiträgen, um zu applaudieren. Schönes Thema, und vor allem, unendlich.

Ich lebe als ungarischer Staatsbürger in Istanbul und werde ständig aufs Wärmste als Verwandter bezeichnet. Hier scheinen alle von besagter Verwandtschaft auszugehen, selbst die ungebildetsten Taxifahrer, wenn ich es aber in Ungarn erzähle rufe ich meist nur Kopfschütteln hervor.

oky

Magyar
19.12.05, 18:09
Ich reagiere auf diesen ersten von offenbar sehr vielen Beiträgen, um zu applaudieren. Schönes Thema, und vor allem, unendlich.

Ich lebe als ungarischer Staatsbürger in Istanbul und werde ständig aufs Wärmste als Verwandter bezeichnet. Hier scheinen alle von besagter Verwandtschaft auszugehen, selbst die ungebildetsten Taxifahrer, wenn ich es aber in Ungarn erzähle rufe ich meist nur Kopfschütteln hervor.

oky

@bkalnoky,

Ich bin selbst Ungar.

Natürlich sind Magyaren keine Türken im heutigen Sinne, aber wenn ich Ihre Interpretation richtig zu deuten weiß, so wäre nach Ihrer Meinung das Volk der Ungarn und der alttürkischen Völker keinerlei Gemeinsamkeiten zugrunde gelegt?

Oder, daß die Magyaren mit alttürkischen Völkern nichts gemeinsam hätten..?
So entnehme ich es zumindest aus Ihrem Zitat.

Wir meinen in unseren Beiträgen nicht die Zeiten des osmanischen Reiches, sondern vielmehr die Zeit vom 4. bis zum 10 Jahrh. n. Chr, also beginnend mit dem Hunnensturm, über das Awarenreich bis hin zur Zeit der ungarischen Landnahme im 9. Jahrh. n. Chr. unter Àrpàd.

Selbstverständlich kann jeder seine Meinung dazu äußern, aber ich vertrete genauso die Meinung wie Àrpàd und Bàtor, daß die Ungarn weitaus mehr mit den den alttürkischen Völkern zu tun hatten, als man denkt. Nicht umsonst gingen Kumanen ( Kipcak ) wie auch sarmatische Jazygen ( Jàsz ) im Volk der Magyaren auf, wie auch die 3 kabarischen Stämme der Khasaren ( Hazar ).

Was natürlich nicht bedeuten soll, daß die Magyaren nicht aus dem Ural abstammen. Belegt ist jedoch, daß die Ungarn mit den Onogur-Verbänden verbunden waren, die aus wolga-bulgarischen und alttürkischen Stämmen hervorgingen. Und die Wolgabulgaren siedelten damals ebenfalls am Ural, quasi " Tür an Tür " mit den magyarischen ( ugrischen ) Stämmen und Völkerschichten.

Was aber ist, wenn die Magyaren nun vielleicht doch gar nicht aus dem Ural abstammen..? Ich meine, soweit man zurückrechnen kann, sollen die Ungarn aus dem Ural stammen, das ist richtig. Nur: Was war vorher, wo siedelten sie vorher..? Das ist es, was uns interessiert..! Und nicht, was man evtl. unter Umständen gern hören möchte.

Politische Aspekte möchten wir hier ( zumindest in diesem Thread ) auch nicht hören, da es uns vielmehr darum geht, die wahren Wurzeln der alten Magyaren zu deuten. Sicherlich sind auch wir keine Gelehrten, aber niemand kann heutzutage mehr genau sagen, wo letztlich die Stämme der Magyaren Ihren wahren Ursprung hatten.

Magyaren werden immer wieder mit den Sabiren ( Sabarlar ) in Verbindung gebracht. Viele Ungarn meinen ja heute noch, daß die Magyaren zum Teil von den ( alttürk. ) sabirischen Stämmen abstammen. Oder gar die These, daß man wohl sumerische Verbindungen hatte, dessen Ursprung wohl vermeintlich in Mesopotamien lag.

Es gibt auch Leute die meinen, daß die Magyaren Nachfahren der Skythen
seien. Ob nun als ganzes Volk, oder auch nur als Teilvolk...das mag dahin gestellt sein. Die Magyaren sollen aber lange Zeit auch am Syr-Darja bzw. zwischen dem Syr-Darja, dem Aral-See sowie dem Balkhasch-See gesiedelt haben. Und dies war das besagte Territorium der alten Skythen ( Skythia ),
noch vor der Hunnenzeit.

Es wäre allein deshalb schon zweifellos denkbar, daß neben den mit den Ungarn verwandten ugrischen Völkern wie z.B. den Chanten und Mansen,
bzw. den Ostjaken + Wogulen , noch andere mit den Magyaren verwandte Völker ( immer noch ) in Asien leben. Nur, unter vielleicht einem ganz anderem Namen, die uns leider bis heute noch verborgen sind.

Dies alles muß aber irgendwo schon seinen Grund haben, was auch aus vielen anderen verschiedenen Quellen berichtet wird und weder von mir, noch von Àrpàd als auch von Bàtor stammt.

Desweiteren verwenden die Ungarn als einzigstes Volk in Europa noch heute das Wort " Isten " für Gott, obwohl das Wort Isten altpersischen Ursprungs ist.

Alles Zufall...? Wohl kaum..!

@bkalnoky
Bitte mein Zitat nicht als negativ bewerten....!
Es ist ganz gewiß nicht negativ gemeint.

Natürlich gingen teilweise auch Slawen in den Ungarn auf, aber die Magyaren waren seit eh und je schon immer ein ziemlich großes Völkergemisch , was jedoch aus meinen Augen sicherlich auch keine Schande ist, wie ich denke.
Es kann nur zum positiven Verständnis zwischen diversen, unterschiedlichen Völkerschichten beitragen.

Wir lassen uns selbstverständlich jederzeit gern eines Besseren belehren. Aber die Vermutung liegt schon sehr nahe, daß Magyaren wie auch die Alttürken schon enge Verbindungen untereinander hatten, wenn man auch mal zwischen den Zeilen liest.

Ich verweise als zusätzliche Information sowie in dieser Hinsicht auch auf den nachfolgenden Link, welches selbst von einer ungarischen Website stammt:

http://www.hungarian-history.hu/lib/hunspir/hsp05.htm

Gruß @Magyar

Bátor
20.12.05, 14:18
Ich grüsse Euch,
auch wenn ich selten hier schreibe, könnt ihr davon ausgehen, dass
ich das Thema regelmässig lese.
Ich bin in letzter Zeit oft in dem ungarische Forum und muss
viel von einigen Auslandsungarn anhören. Diese müssen sehr stark
unter den Einfluss der jeweiligen Landes-Politpropaganda geraten sein.
Mein Nick ist HEEMSKERK und versuche gegen ein Vorurteil anzukämpfen
http://www.mno.hu/index.mno?pg=3&action=showmsg&tid=9727

in diesem Forum ist ein Szuleyman, türkischer Herkunft und trotz
seiner Sprachschwierigkeiten, kämpft mutig gegen rechts.

Schöne Grüsse

Bator

Magyar
20.12.05, 21:09
:aferin:
Ich grüsse Euch,
auch wenn ich selten hier schreibe, könnt ihr davon ausgehen, dass
ich das Thema regelmässig lese.
Ich bin in letzter Zeit oft in dem ungarische Forum und muss
viel von einigen Auslandsungarn anhören. Diese müssen sehr stark
unter den Einfluss der jeweiligen Landes-Politpropaganda geraten sein.
Mein Nick ist HEEMSKERK und versuche gegen ein Vorurteil anzukämpfen
http://www.mno.hu/index.mno?pg=3&action=showmsg&tid=9727

in diesem Forum ist ein Szuleyman, türkischer Herkunft und trotz
seiner Sprachschwierigkeiten, kämpft mutig gegen rechts.

Schöne Grüsse

Bator

Anadolu
20.12.05, 21:13
Ich grüsse Euch,
auch wenn ich selten hier schreibe, könnt ihr davon ausgehen, dass
ich das Thema regelmässig lese.
Ich bin in letzter Zeit oft in dem ungarische Forum und muss
viel von einigen Auslandsungarn anhören. Diese müssen sehr stark
unter den Einfluss der jeweiligen Landes-Politpropaganda geraten sein.
Mein Nick ist HEEMSKERK und versuche gegen ein Vorurteil anzukämpfen
http://www.mno.hu/index.mno?pg=3&action=showmsg&tid=9727

in diesem Forum ist ein Szuleyman, türkischer Herkunft und trotz
seiner Sprachschwierigkeiten, kämpft mutig gegen rechts.

Schöne Grüsse

Bator

Ich hab mich heute etwas durch geklickt leider verstehe ich nicht viel, wobei schon einiges entziffern kann. :lach:

MfG

Ps: Wir sollten zu den Smileys auch eine Ungarische Fahne mit aufnehmen.

Magyar
20.12.05, 21:43
:aferin:

Szia Bàtor,

das Phänomaen mit einigen Auslandsungarn kenne ich selbst nur zu gut.
Mir sind selbst so einige bekannt, die sich heutzutage nicht mehr zu Ihren wahren Ursprüngen bekennen wollen.

Das liegt aber, wie Du es bereits auch schon kurz angesprochen hattest, sicherlich zum Teil an der ( vielleicht noch veralteten ) Politik des jeweiligen Landes, in dem man vielleicht aufgewachsen ist und sich, ja wie soll man sagen, so einer Art " politischer Gehirnwäsche " unterziehen musste.

Ich bin ja selbst ein Auslands-Ungar, trotz alledem bekannte ich mich schon
immer zu meinem Volk und habe mir bislang auch von niemandem vorschreiben lassen, wer oder was man zu sein hat.

Ungarn ist mittlerweile seit rund 1000 Jahren zu einem Teil Europas geworden.
Trotz alledem sollte man wie ich finde, seine Ahnen niemals vergessen, die im 8. und 9. Jahrh. n. Chr. das Land der Magyaren erobert haben, welches man heute Magyarorszàg ( Ungarn ) nennt.

Wer seine Ahnen vergisst, ganz gleich welcher Herkunft und Rasse man auch immer ist, der hat für mich kein Herz und ich empfinde es persönlich als eine große Schande gegenüber seinem Volk und seinen Ahnen, die vor hunderten oder gar tausenden von Jahren teilweise einen hohen Blutzoll für all diejenigen gelassen haben, die sich heute nicht mehr zu Ihnen bekennen wollen.

@Magyar

Magyar
20.12.05, 21:54
Ich hab mich heute etwas durch geklickt leider verstehe ich nicht viel, wobei schon einiges entziffern kann. :lach:

MfG

Ps: Wir sollten zu den Smileys auch eine Ungarische Fahne mit aufnehmen.

Tröste dich, Anadolu..!

Ungarisch gilt als 4.-schwerste Sprache der Welt. Es war selbst für mich teilweise noch recht schwierig, auch gleich alles auf Anhieb zu verstehen. Leider hatte ich damals nicht die Möglichkeit gehabt, ungarisch direkt in der Schule zu erlernen. Deshalb musste ich mir alles nach und nach mühsam erarbeiten.

War schon ne ziemlich schwere Geburt..! :kafa:

Hab mir den Thread von Bàtor leider noch nicht angeschaut, aber werde dort mal meine Nase reinhalten..! :rolleyes:

@Magyar

Bátor
20.12.05, 23:43
Tröste dich, Anadolu..!

Ungarisch gilt als 4.-schwerste Sprache der Welt. Es war selbst für mich teilweise noch recht schwierig, auch gleich alles auf Anhieb zu verstehen. Leider hatte ich damals nicht die Möglichkeit gehabt, ungarisch direkt in der Schule zu erlernen. Deshalb musste ich mir alles nach und nach mühsam erarbeiten.

War schon ne ziemlich schwere Geburt..! :kafa:

Hab mir den Thread von Bàtor leider noch nicht angeschaut, aber werde dort mal meine Nase reinhalten..! :rolleyes:

@Magyar
@ Magyar
Ich als Heemskerk, bin erst mal ausgestiegen aus dem MNO forum. Ich glaube,
dass die genannten Auslandsungarn mit einem erzkonservativen katholischen
Kreis in Berührung gekommen sind. Diese sind nicht anderes als die Islamisten.
Wortführer, der Ungarndeutscher
Kombatant 3042# schreibt:
A magyarság esetében az ázsiai származásra hivatkozni tényleg oktalanság. Ami ma magunkénak nevezünk, az egy ezeréves európai történelem terméke, az azelött lévö dolgok -szinte- legendákba vesznek.
"Im Falle der Ungarn ,sich auf den asiatischen Ursprung zu beziehen, ist wirklich Dummheit. All das , was wir als eigenes nennen können, ist das
Produkt der 1000 jährigen europäischen Geschichte, die Dinge davor- sind
fast nur Legenden"
Seine antitürkischen Zitate übersetzt er aus " Die Welt", FAZ -......

Anadolu
21.12.05, 00:17
@ Magyar
Ich als Heemskerk, bin erst mal ausgestiegen aus dem MNO forum. Ich glaube,
dass die genannten Auslandsungarn mit einem erzkonservativen katholischen
Kreis in Berührung gekommen sind. Diese sind nicht anderes als die Islamisten.
Wortführer, der Ungarndeutscher
Kombatant 3042# schreibt:
A magyarság esetében az ázsiai származásra hivatkozni tényleg oktalanság. Ami ma magunkénak nevezünk, az egy ezeréves európai történelem terméke, az azelött lévö dolgok -szinte- legendákba vesznek.
"Im Falle der Ungarn ,sich auf den asiatischen Ursprung zu beziehen, ist wirklich Dummheit. All das , was wir als eigenes nennen können, ist das
Produkt der 1000 jährigen europäischen Geschichte, die Dinge davor- sind
fast nur Legenden"
Seine antitürkischen Zitate übersetzt er aus " Die Welt", FAZ -......

Mein GOTT!!!

Das sind doch keine Ungaren oder? Das gibts doch nicht, eigentlich ist die Geschichte vor 1000 Jahre viel wichtiger, denn zu dieser Zeit haben "wir" alles vor Angst zittern lassen. :lach:

dertli4u
21.12.05, 00:51
Ich hab mich heute etwas durch geklickt leider verstehe ich nicht viel, wobei schon einiges entziffern kann. :lach:

MfG



ich auch..leider nichts verstanden.:motz:

Magyar
21.12.05, 07:50
[QUOTE=Bátor]@ Magyar

Ich als Heemskerk, bin erst mal ausgestiegen aus dem MNO forum. Ich glaube,
dass die genannten Auslandsungarn mit einem erzkonservativen katholischen
Kreis in Berührung gekommen sind. Diese sind nicht anderes als die Islamisten.
Wortführer, der Ungarndeutscher

Komb atant 3042# schreibt:
A magyarság esetében az ázsiai származásra hivatkozni tényleg oktalanság. Ami ma magunkénak nevezünk, az egy ezeréves európai történelem terméke, az azelött lévö dolgok -szinte- legendákba vesznek.
"Im Falle der Ungarn ,sich auf den asiatischen Ursprung zu beziehen, ist wirklich Dummheit. All das , was wir als eigenes nennen können, ist das
Produkt der 1000 jährigen europäischen Geschichte, die Dinge davor- sind
fast nur Legenden" QUOTE] :brüll:

@Bàtor

Die größte Dummheit ist in meinen Augen, wenn man die Geschichte der Ungarn in einem Zeitrahmen von ( lächerlichen ) 1000 Jahren wiederspiegeln möchte. Das Produkt eines 1000 - jährigen Bestehens der Ungarn in Europa war die Grundlage berittener Reiterheere, angefangen vom Zeitalter der schwarzen Hunnen, den Awaren sowie im 9. und 10. Jahrh. n. Chr. letztlich den Magyaren, die sich die Gebiete zwischen Donau und Theiß sowie das Karpatenbecken eroberten, welches man heute Ungarn nennt.

@Magyar

Magyar
21.12.05, 08:23
Mein GOTT!!!

Das sind doch keine Ungaren oder? Das gibts doch nicht, eigentlich ist die Geschichte vor 1000 Jahre viel wichtiger, denn zu dieser Zeit haben "wir" alles vor Angst zittern lassen. :lach:

Da hast Du ganz Recht,
Anadolu..!

Wenn man bedenkt, daß ganze Völkerschichten territorial verschoben worden, große Teile Europas fast 100 Jahre von den Hunnen beherrscht wurden und neben Goten, Germanen und Burgundern selbst die Vandalen nichts mehr zu Lachen hatten, so spricht dies schon für sich...!

Auf der anderen Seite denke ich, wenn man mal das ganze Elend und Leid der leidtragenden Völker zur Hunnenzeit gegenüber stellt, war es schon ein sehr trauriges Kapitel der Zeitgeschichte, wenn man den hohen Blutzoll gegenüber stellt, was durch die Hunnen vergossen wurde.

Trotz alledem:
Es war nun mal eine andere Zeit damals gewesen und wenn man mal die Hunnen aussen vor läßt, so haben sich ja auch die Römer und Germanen gegenseitig recht gut auf die Birne " gezimmert ".

Es war halt ein " Geben und Nehmen " damals..!

Nur haben die schwarzen Hunnen weite Teile Europas im 4. und 5. Jahrhundert
beherrscht, so daß nicht einmal Römer mit Ihren Legionen Ihnen etwas entgegensetzen konnten.

Das Aufhalten der Hunnen auf den katalaunischen Feldern 451. n. Chr. bei Chalons in der Champagne war letztlich nur mit vereinten Kräften sowie durch den Zusammenschluß vieler anderer Völker möglich, wie den Römern, Alanen, Westgoten, Burgundern etc.

Genauso verhielt es sich damals in der Lechfeldschalcht 955. n. Chr. zwischen den Magyaren, Ottonen, Böhmen, Thüringern, Bayern und Sachsen.

Man konnte dauerhaft nur durch den Zusammenschluß der germanischen Völkerschichten die Ungarn letztlich stoppen und sie somit von Ihren weiteren Raub und Plünderungszügen abhalten.

Dies gelang Otto I. 955. n. Chr auf dem Lechfeld. Erst seit dieser Zeit sind die Ungarn in Europa verankert, haben sich etabliert und können sich seitdem als Europäer bezeichnen.


@Magyar

Magyar
21.12.05, 08:57
Mir ist aufgefallen, habe ich auch schon des öfteren gehört, daß
einige Magyaren zu damaliger Zeit ( vor über 1000 Jahren ) eine Art Koteletten ( ungarisch: Pajesz ) trugen, wie es teilweise noch heute
die Juden in Israel praktizieren.

Wäre es denkbar, daß dies u.U. auf die Khazaren ( Hazar ) zurückgeht..?

Mir ist bekannt, daß die Magyaren über einen längeren Zeitraum mit den Khazaren verbündet waren.

Habe mal hier ein paar Fotos aus einer ungarischen Galerie aufgegriffen, indem einige Magyaren genau diese Merkmale aufweisen.

So etwas sieht man in unserem Zeitalter eigentlich nur noch bei den Juden, die z.B. an der Klagemauer in Jerusalem beten.

Wenn man sich die Terrakotta-Figuren auf den Seiten mal anschaut, tragen einige Ungarn wahrhaftig diese Merkmale. Also quasi geflochtene Haare, links und rechts herabhängend, von der Schläfe bzw. hinter dem Ohr aus gesehen.

http://jozsa.kiskapu.hu/galeria/osmagyar/main.htm


@Magyar

Bátor
21.12.05, 11:58
Mir ist aufgefallen, habe ich auch schon des öfteren gehört, daß
einige Magyaren zu damaliger Zeit ( vor über 1000 Jahren ) eine Art Koteletten ( ungarisch: Pajesz ) trugen, wie es teilweise noch heute
die Juden in Israel praktizieren.

Wäre es denkbar, daß dies u.U. auf die Khazaren ( Hazar ) zurückgeht..?

Mir ist bekannt, daß die Magyaren über einen längeren Zeitraum mit den Khazaren verbündet waren.

Habe mal hier ein paar Fotos aus einer ungarischen Galerie aufgegriffen, indem einige Magyaren genau diese Merkmale aufweisen.

So etwas sieht man in unserem Zeitalter eigentlich nur noch bei den Juden, die z.B. an der Klagemauer in Jerusalem beten.

Wenn man sich die Terrakotta-Figuren auf den Seiten mal anschaut, tragen einige Ungarn wahrhaftig diese Merkmale. Also quasi geflochtene Haare, links und rechts herabhängend, von der Schläfe bzw. hinter dem Ohr aus gesehen.

http://jozsa.kiskapu.hu/galeria/osmagyar/main.htm


@Magyar

Hallo Magyar !

Diese schönen Figuren habe ich schon früher betrachtet, eher würde
ich sie tatarisch bezeichenen. Hast du schon von Arthur Köstler
den 13.Stamm gelesen ? ich habe vor geraumer Zeit bei eBay ersteigert.
Köstler war kei Historiker, aber als Jude hat sich sehr bemüht die
khasarische Zeit zu erkunden. Das Werk wird international, als
Geschichtswerk nur belächelt, jedoch gibt es dort Passagen, die
von Interesse sind. Er beschreibt nähmlich den "Ostjuden", nach
seinen Bräuchen und Trachten. Er schreibt das, Kaftan,Kopfbedeckung und Haartracht entsprechen tatarischen bräuchen. Er wollte damit untermauern,
dass Ostjuden zu Teil (!) asiatischen Urpsrungs sind .

Aba Samuel und sein Clan haben bei uns das Komitat (Borsod)ABA(uj)
besetzt, wie bekannt er war aus dem khasarischen Geschlecht und
Schwager von Vajk (Istvan/Stephan ) des Staatsgründers.
Aba wurde selber später ungarischer König. Der Name und Ursprung wird bei uns gänzlich ignoriert, nur Islam.hu weist auf die Tatsache hin, das
Aba aus einem khasarisch-jüdischen Herscherrgeschlecht stammt.

Die katholische Kirche hat tatsächlich über 1000 Jahre hinweg wichtige
Dokumente unterschlagen. Für die Erzkatholiken ist die Zeit vor der Christianisierung ein rotes Tuch , jegliche Diskussion wird abgeblockt,
wie ich eben aus dem forum berichtet habe und eher nimmt man
hin , dass die Ungarn als Auserirdische Wesen plötzlich im Jahre 1000 aus
dem Nichts (Weltall) erschienen waren.

Gruss Bator

Artabanos
21.12.05, 15:57
@Bátor & Magyar

Ich habe gerade eine Diskussion mit dem User Abbas Mirza der eine Türkische Präsenz im Iran/Anatolien vor mehr als 2000 Jahre zu beweisen versucht und dabei folgende Argumente benutzt:

Die Ungarn/Magyaren gab es vor 2700 Jahren im gebiet des heutigen Süd Aserbaidschan/Armeniens und sie sind die so genannten Magier die ein Medischer Stamm waren (Meder wiederum waren ein Iranischer Stamm). Dies begründet er damit das die Azeris im heutigen Aserbaidschan, eine Türksprache reden und weil Magier und Magyar ähnlich klingen.

Argumente wie z.b. das sich Namen oftmals sehr ähnlich sein können aber nix mit einander zutun haben müssen und andere Argumente wurden nicht berücksichtigt.

Deswegen wollte ich euch beide fragen ob es so eine Theorie gibt und ob ihr näheres darüber wisst den ich habe sie zum ersten mal, erst durch Abbas gehört.

Etwas anderes was er sagte war das die Avaren den Kaukasus überschritten haben und in das Genannte Azerbaidschan/Armenien gebiet eingedrungen sind und sich niedergelassen haben. Das Datum der Wanderung der Avaren ist wie es scheint auch ein Streitpunkt.

Deswegen wollte ich euch bitten mir auch darüber was zu erzählen wenn ihr könnt.

Magyar
21.12.05, 20:32
@Bátor & Magyar

Ich habe gerade eine Diskussion mit dem User Abbas Mirza der eine Türkische Präsenz im Iran/Anatolien vor mehr als 2000 Jahre zu beweisen versucht und dabei folgende Argumente benutzt:

Die Ungarn/Magyaren gab es vor 2700 Jahren im gebiet des heutigen Süd Aserbaidschan/Armeniens und sie sind die so genannten Magier die ein Medischer Stamm waren (Meder wiederum waren ein Iranischer Stamm). Dies begründet er damit das die Azeris im heutigen Aserbaidschan, eine Türksprache reden und weil Magier und Magyar ähnlich klingen.

Argumente wie z.b. das sich Namen oftmals sehr ähnlich sein können aber nix mit einander zutun haben müssen und andere Argumente wurden nicht berücksichtigt.

Deswegen wollte ich euch beide fragen ob es so eine Theorie gibt und ob ihr näheres darüber wisst den ich habe sie zum ersten mal, erst durch Abbas gehört.

Etwas anderes was er sagte war das die Avaren den Kaukasus überschritten haben und in das Genannte Azerbaidschan/Armenien gebiet eingedrungen sind und sich niedergelassen haben. Das Datum der Wanderung der Avaren ist wie es scheint auch ein Streitpunkt.

Deswegen wollte ich euch bitten mir auch darüber was zu erzählen wenn ihr könnt.


@Artabanos,

hier ein paar Informationen, was ich auf die schnelle finden konnte:
Ein Auszug aus Wikipedia und aus anderen internationalen Quellen entnommen: Ich hoffe, es hilft Dir bei der Recherche etwas weiter.

Magyar:
Das Wort Magyar (früher megyeri) ist heute die Selbstbezeichnung der Magyaren.

Es taucht schon im 9. und 10. Jahrhundert in mohammedanischen Quellen auf. Es ist wahrscheinlich ein Kompositum aus magy (< ugrisch *mance = Mensch, Mann, Geschlecht) und er(i) (ebenfalls Mensch, Mann, Geschlecht).
Magyaren waren ein asiatisches Reitervolk. Allerdings ist zu beachten, dass das Wort anfangs nur die Bezeichnung eines von sieben (unterschiedlichen) nomadischen Stämmen war, die im 9. Jahrhundert und Anfang des 10. Jahrhundert räuberische Einfälle inEuropa, vor allem in Großmähren , unternahmen.

Die Stämme hießen Meder (Megyer), Tarján, Jeno, Kér, Keszih, Kürt-Gyarmat und Nyék. Gegen Ende des 10. Jahrhunderts ist es dem Stamm der Magyaren – d. h. den Nachkommen Àrpàds gelungen, die restlichen Stämme unter seiner Oberherrschaft zu vereinigen. Von da an kann von Magyaren (wenn auch noch nicht im ethnischen Sinne) gesprochen werden.


Desweiteren:

Ein Link: ( PS: unten rechts kann man das Foto auch etwas vergrössern )
http://www.eliznik.org.uk/RomaniaHistory/balkans-map/9b-ad.GIF

7 Magyarische, 3 kabarische Stämme ( Khazaren / Hazar ) sowie noch
weitere kumanische Stämme ( Cumans ) sollen an der ungar. Landnahme
im 9. Jahrhundert beteiligt gewesen sein.

Eurasia Maps: ( Link )

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.imninalu.net/Eurasia_maps_file/hrvatmigrations_01.gif&imgrefurl=http://www.imninalu.net/Eurasia_maps.htm&h=460&w=697&sz=62&tbnid=57t0Uf57LlMJ:&tbnh=91&tbnw=138&hl=de&start=15&prev=/images%3Fq%3Dhun,%2Bmagyar,%26 svnum%3D10%26hl%3Dde%26lr%3D

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.davis-family.co.uk/Web%2520Maps/magyarmove.gif&imgrefurl=http://www.davis-family.co.uk/hungary/hungarian_history_1.php&h=203&w=415&sz=8&tbnid=ktQbvK8OB_EJ:&tbnh=59&tbnw=121&hl=de&start=14&prev=/images%3Fq%3DHungarian%2BTribe s%26svnum%3D10%26hl%3Dde%26lr% 3D


Artabanos, das Wort " Meder " :
Ist es kurdisch, oder iranisch...? Das würde mich persönlich interessieren, da sich angeblich auch viele Kurden als Nachfahren der Meder sehen. So steht es zumindest in Wikipedia und in anderen Lexika.

Gruß @Magyar

Artabanos
21.12.05, 21:14
@Magyar

Ja, das was du sagtest ist auch die von mir anerkannte Version den ich sehe keine logischen hinweise darauf das die Hunnischen Magyaren irgendwelche reiche in diesem entfernten gebiet hätten und besonders nicht vor 2900 Jahren.

Ich denke der Name Magyar hat sich erst mit dem Zusammenschluss der genannten Stämme Hunnischer Abstammung gebildet, oder es war der Name des Stammes das die anderen anführte.

Letzendlich ist aber keine Verbindung ausmachbar obwohl man so mansche Theorie entwickeln könnte wenn man bedenkt das, zumindest teile der Meder selbst aus den Nördlichen Steppen einwanderten (das ist aber eine historisch nicht fassbare zeit wo dies passiert ist).



Artabanos, das Wort " Meder " :
Ist es kurdisch, oder iranisch...? Das würde mich persönlich interessieren, da sich angeblich auch viele Kurden als Nachfahren der Meder sehen. So steht es zumindest in Wikipedia und in anderen Lexika.

Historisch kann man von Kurdisch nicht reden, den zu der zeit der Meder gab es keine Kurden im heutigen sinne.

Meder waren eines der zwei West Iranischen Hauptstämme, neben den Persern. Beide Namen sind Iranisch und die Kurdische Sprache ist auch Iranisch.

Die Meder lebten vor rund 3000 Jahren unterhalb des Flusses Araz zusammen mit anderen Indo Europäischen Völkern (vorfahren der Armenier und nachfahren der Hethiter) und Kaukasischen Völkern.

Sicherlich haben teile der heutigen Kurden das recht sich Nachfahren der Meder zu nennen aber da sind immer etwas Gefühle mit drin den 1500 Jahre können nicht so einfach übersprungen werden.

Telli Baba
21.12.05, 21:53
@ Magyar
Ich als Heemskerk, bin erst mal ausgestiegen aus dem MNO forum. Ich glaube,
dass die genannten Auslandsungarn mit einem erzkonservativen katholischen
Kreis in Berührung gekommen sind. Diese sind nicht anderes als die Islamisten.
Wortführer, der Ungarndeutscher
Kombatant 3042# schreibt:
A magyarság esetében az ázsiai származásra hivatkozni tényleg oktalanság. Ami ma magunkénak nevezünk, az egy ezeréves európai történelem terméke, az azelött lévö dolgok -szinte- legendákba vesznek.
"Im Falle der Ungarn ,sich auf den asiatischen Ursprung zu beziehen, ist wirklich Dummheit. All das , was wir als eigenes nennen können, ist das
Produkt der 1000 jährigen europäischen Geschichte, die Dinge davor- sind
fast nur Legenden"
Seine antitürkischen Zitate übersetzt er aus " Die Welt", FAZ -......

Es wäre interessant zu erfahren, wie diese Ungarn über die Türken denken. Werden die Türken wie die Russen angesehen oder gänzlich als "Fremdkörper"?

Magyar
21.12.05, 21:57
@Magyar

Ja, das was du sagtest ist auch die von mir anerkannte Version den ich sehe keine logischen hinweise darauf das die Hunnischen Magyaren irgendwelche reiche in diesem entfernten gebiet hätten und besonders nicht vor 2900 Jahren.

Ich denke der Name Magyar hat sich erst mit dem Zusammenschluss der genannten Stämme Hunnischer Abstammung gebildet, oder es war der Name des Stammes das die anderen anführte.

Letzendlich ist aber keine Verbindung ausmachbar obwohl man so mansche Theorie entwickeln könnte wenn man bedenkt das, zumindest teile der Meder selbst aus den Nördlichen Steppen einwanderten (das ist aber eine historisch nicht fassbare zeit wo dies passiert ist).



Historisch kann man von Kurdisch nicht reden, den zu der zeit der Meder gab es keine Kurden im heutigen sinne.

Meder waren eines der zwei West Iranischen Hauptstämme, neben den Persern. Beide Namen sind Iranisch und die Kurdische Sprache ist auch Iranisch.

Die Meder lebten vor rund 3000 Jahren unterhalb des Flusses Araz zusammen mit anderen Indo Europäischen Völkern (vorfahren der Armenier und nachfahren der Hethiter) und Kaukasischen Völkern.

Sicherlich haben teile der heutigen Kurden das recht sich Nachfahren der Meder zu nennen aber da sind immer etwas Gefühle mit drin den 1500 Jahre können nicht so einfach übersprungen werden.

Vielen Dank für Deine Info, Artabanos..!

Mich irritiert immer wieder das Wort " Meder / Megyer " , denn es sollen damals auch kaukasische Stämme unter den alten Ungarn gewesen sein.

Und da der Iran wie auch die Türkei sowie kurdische Gebiete geographisch nicht allzu weit auseinderliegen, lag die Vermutung schon sehr nahe, daß damals vielleicht auch Stämme der Meder unter Ihnen hätten sein können.

Ist aber nur eine These von mir gewesen, welches ich nicht belegen kann.
Deshalb dachte ich mir, frage ich mal Dich als Iraner, um vielleicht näheres darüber an Informationen zu erhalten.

Trotz alledem,
nochmals vielen Dank für Deine Info.

@Magyar

Magyar
21.12.05, 22:16
Es wäre interessant zu erfahren, wie diese Ungarn über die Türken denken. Werden die Türken wie die Russen angesehen oder gänzlich als "Fremdkörper"?

Telli Baba,

wie in jedem anderen Land, so gibt es sicherlich auch in Ungarn " solche und solche " Leute, die halt etwas anders denken. Es liegt aber zum Teil einfach nur an der Unwissenheit einiger Leute über alte ungarischen Stämme sowie deren Verbindungen aus damaliger Zeit mit vielen anderen Völkern Asiens.

Einige haben sicherlich noch immer den Kommunismus im Hinterkopf, andere denken vielleicht an die osmanische Zeit zurück, wo der besagte Türke immer nur " das Schlechte " verkörperte.

Ich habe vor geraumer Zeit mal einen Typen gekannt, der redete permanent nur von den schlechten Türken und Kurden in der BRD, die sich angeblich nicht anpassen könnten oder wollten....und so weiter...und so weiter..!

Und genau diesen Menschen habe ich einige Wochen später selbst in einem türkischen Imbiss gesehen, als er genüßlich einen Döner zu sich nahm. :brüll:

Ist doch genau dasselbe, wenn Leute meinen:
Um Gottes Willen, wie könne man z.B. in einer MC-Donalds Bude arbeiten..?
Aber im nächsten Moment, sobald der Hunger sie packt, sind diese Leute die ersten, die sich bei Mc-Donalds einen Bic-Mac bestellen. :brüll:

Finde ich ziemlich unpassend,
oder..? :gewalt:

@Magyar

Telli Baba
21.12.05, 22:20
Telli Baba,

wie in jedem anderen Land, so gibt es sicherlich auch in Ungarn " solche und solche " Leute, die halt etwas anders denken. Es liegt aber zum Teil einfach nur an der unwissenheit über die alten ungarischen Stämme sowie deren Verbindungen aus damaliger Zeit mit den anderen Völkern Asiens.

Einige haben sicherlich noch immer den Kommunismus im Hinterkopf, andere denken vielleicht an die osmanische Zeit zurück, wo der besagte Türke immer nur " das Schlechte " verkörperte.

Ich habe vor geraumer Zeit mal einen Typen gekannt, der redete permanent nur von den schlechten Türken und Kurden in der BRD, die sich angeblich nicht anpassen könnten oder wollten....und so weiter...und so weiter..!

Und genau diesen Menschen habe ich einige Wochen später selbst in einem türkischen Imbiss gesehen, als er genüßlich einen Döner zu sich nahm. :brüll:

Ist doch genau dasselbe, wenn Leute meinen:
Um Gottes Willen, wie könne man z.B. in einer MC-Donalds Bude arbeiten..?
Aber im nächsten Moment, sobald der Hunger sie packt, sind diese Leute die ersten, die sich bei Mc-Donalds einen Bic-Mac bestellen. :brüll:

Finde ich ziemlich unpassend,
oder..? :gewalt:

@Magyar

Klar, da hast Du Recht aber es gibt so eine Art unterbewußte aber von allen Wahrgenommene Haltung. Muß man sich in Ungarn in Manchen Gegenden Hüten zuzugeben, daß man Türke ist? Wie hoch sind Vorurteile? Verstehe mich nicht Falsch, selbstverständlich gibt es solche und solche Ansichten, aber wie sieht es die Masse?

Was denkt die Masse über die EU-Ambitionen der TÜrkei? Ungarn hat sich zurückgehalten, also nichts direkt zu dem Thema gesagt. Das würde mich Natürlich auch aus der Sicht des Volkes/breiten Masse interessieren.

Magyar
22.12.05, 00:00
Klar, da hast Du Recht aber es gibt so eine Art unterbewußte aber von allen Wahrgenommene Haltung. Muß man sich in Ungarn in Manchen Gegenden Hüten zuzugeben, daß man Türke ist? Wie hoch sind Vorurteile? Verstehe mich nicht Falsch, selbstverständlich gibt es solche und solche Ansichten, aber wie sieht es die Masse?

Was denkt die Masse über die EU-Ambitionen der TÜrkei? Ungarn hat sich zurückgehalten, also nichts direkt zu dem Thema gesagt. Das würde mich Natürlich auch aus der Sicht des Volkes/breiten Masse interessieren.

Telli Baba,

diese Frage könnte Dir sicherlich Àrpàd oder Bàtor besser beantworten als ich, da ich zwar Ungar bin, jedoch nicht in Ungarn geboren und aufgewachsen bin.

Ich kann Dir nur sagen Telli Baba, daß die Ungarn grundsätzlich ein sehr gastfreundliches Volk sind und ich es mir überhaupt nicht vorstellen kann, daß man in Ungarn einen Türken anders behandeln würde als einen Westeuropäer.
Ganz gleich welcher Rasse und Konfession man auch immer angehörig ist..!

Noch heute stehen in Ungarn Minarette aus der osmanischen Zeit und selbst das Grab Gül Baba`s in Buda wird gehegt und gepflegt, obwohl Ungarn ja rund 150 Jahre unter osmanischer Herrschaft stand.

Wären die Ungarn den Türken gegenüber so sehr abgeneigt, so könnte ich mir nicht vorstellen, daß diese historischen Monumente und Gedenkstätten immer noch stehen würden.

Aber da würde ich auch mal Sir Victor fragen.
Er war, so glaube ich, schon des öfteren in Budapest und wird Dir sicherlich auch mit Rat und Tat gegenüber stehen.

Meine Meinung:
Fahr einfach mal nach Ungarn, Du wirst es sicherlich nicht bereuen..!

@Magyar

Artabanos
22.12.05, 00:38
@Magyar

Nix zu danken, es ist ein Austausch ;)

Der Kaukasus stellte für die Völker immer eine Barriere dar, die Iraner nannten es Darband=Verschlossenes Tor.

Das gebiet oberhalb des Kaukasus war auch nicht interessant für die Völker die Südlich des Kaukasus lebten, deswegen halte ich es für sehr unwahrscheinlich das sich teile der Kurden sich den Hunnen/Magyaren angeschlossen haben.

Kaukasier Nördlich des Kaukasus vielleicht, aber im genannten gebiet um Armenien unwahrscheinlich.


Nun weiß ich nicht ob Abbas diese Theorie von dir hat oder nicht, sowieso meint er ja das diese "Proto-Magyaren" vor 2900 Jahren in das genannte gebiet gezogen sind und somit die "alt-Türkische" Bevölkerung in diesem gebiet stellen (er ist Azeri).

Aber ich denke zumindest wir beide wissen das es erst Anfang des ersten Jahrtausends zu den Umstellungen in der Steppe kam, mit der Erstärkung der Hunnen. Völker wurden weg gedrängt durch andere usw. sehr komplexe Bewegungen und erst durch die Schwarz und Weiß Hunnen und Avaren sind zu Magyaren verwandte Völker nach Europa, Oberhalb des Kaukasus und die Östlichen grenzen Irans gelangt.

Das Genannte gebiet aber lag nicht in den gebieten wo die Hunnen/Mayaren vorgestoßen sind, zumindest gibt es Historisch dafür keine Anhaltpunkte und ich sehe eigentlich auch keine quellen die so was behaupten bis auf Abbas.

Bist du mit meiner sicht der Vorgänge einverstanden oder siehst du einige dinge anders ?

Ich meine Namen können sich sehr ähneln, interessantes Beispiel sind die Iranischen Germanen die von Herodot genannt werden aber nix in sachen Namen nix mit den Europäischen Germanen zutun haben.

Würden die Iranischen Sogdier, Magier heißen könnte man über eine entfernte Verbindung zu den Magyaren nachdenken, da es geographisch in alten Zeiten zu Kontakten gekommen sein könnte. Aber das Gerade einer von 5 Medischen Stämmen die alle in der genannten Region lebten eine Verbindung zu den Magyaren der Nördlichen Steppen haben könnte und der Name nach 1500 Jahren immer noch gleich ist, ist einfach ziemlich unwahrscheinlich imho.

Magyar
22.12.05, 01:15
@Magyar

Nix zu danken, es ist ein Austausch ;)

Der Kaukasus stellte für die Völker immer eine Barriere dar, die Iraner nannten es Darband=Verschlossenes Tor.

Das gebiet oberhalb des Kaukasus war auch nicht interessant für die Völker die Südlich des Kaukasus lebten, deswegen halte ich es für sehr unwahrscheinlich das sich teile der Kurden sich den Hunnen/Magyaren angeschlossen haben.

Kaukasier Nördlich des Kaukasus vielleicht, aber im genannten gebiet um Armenien unwahrscheinlich.


Nun weiß ich nicht ob Abbas diese Theorie von dir hat oder nicht, sowieso meint er ja das diese "Proto-Magyaren" vor 2900 Jahren in das genannte gebiet gezogen sind und somit die "alt-Türkische" Bevölkerung in diesem gebiet stellen (er ist Azeri).

Aber ich denke zumindest wir beide wissen das es erst Anfang des ersten Jahrtausends zu den Umstellungen in der Steppe kam, mit der Erstärkung der Hunnen. Völker wurden weg gedrängt durch andere usw. sehr komplexe Bewegungen und erst durch die Schwarz und Weiß Hunnen und Avaren sind zu Magyaren verwandte Völker nach Europa, Oberhalb des Kaukasus und die Östlichen grenzen Irans gelangt.

Das Genannte gebiet aber lag nicht in den gebieten wo die Hunnen/Mayaren vorgestoßen sind, zumindest gibt es Historisch dafür keine Anhaltpunkte und ich sehe eigentlich auch keine quellen die so was behaupten bis auf Abbas.

Bist du mit meiner sicht der Vorgänge einverstanden oder siehst du einige dinge anders ?

Ich meine Namen können sich sehr ähneln, interessantes Beispiel sind die Iranischen Germanen die von Herodot genannt werden aber nix in sachen Namen nix mit den Europäischen Germanen zutun haben.

Würden die Iranischen Sogdier, Magier heißen könnte man über eine entfernte Verbindung zu den Magyaren nachdenken, da es geographisch in alten Zeiten zu Kontakten gekommen sein könnte. Aber das Gerade einer von 5 Medischen Stämmen die alle in der genannten Region lebten eine Verbindung zu den Magyaren der Nördlichen Steppen haben könnte und der Name nach 1500 Jahren immer noch gleich ist, ist einfach ziemlich unwahrscheinlich imho.

Artabanos, ich muß morgen früh nach Thüringen runter, bin aber am Freitag wieder zurück und dann werde ich nochmals zu Deinem letzten Beitrag ein paar Dinge schreiben, wie ich es sehe.

Aber im großen und ganzen kann ich sagen, daß Deine These mit meiner gröstenteils übereinstimmt, was das Zeitalter der Hunnen, Awaren und Magyaren anbelangt. Meine Kenntnisse beziehen sich dabei größtenteils
auf das Zeitalter vom 4. - 10 Jahrhundert n. Chr., also ab der Zeitrechnung mit dem Einbruch der Hunnen, als die schwarzen Hunnen Europa attackierten, bis zur Landnahme der Magyaren im 9. Jahrh. n. Chr.

Aber mich interessiert nebenbei auch das Zeitalter davor sowie welche Verbindungen zwischen den Magyaren, Hunno-Bulgaren, den Alttürken, sowie auch den Khazaren bestanden haben.

Die Magyaren werden neben den Skythen und Sabiren auch mit den Uyguren in Verbindung gebracht, die heute in der chinesichen Provinz Xinjiang leben. Der bekannte ungarische Geschichtsforscher Körösi Csoma Sàndor hatte das Land der Uyguren mehrmals bereist und hatte Ähnlichkeiten zwischen den Ungarn sowie den Uyguren feststellen können, was sich zum Teil auch in der Sprache wiederspiegelte, wie auch in den alten Bräuchen. In der Nähe gibt es ausserdem auch noch die so genannte Dsungarei ( Dzungaria ) , was immer noch ungarische Elemente in der Namensgebung in sich birgt.


Bis Bald,
Artabanos..!

@Magyar

Sir Victor
22.12.05, 12:28
Ich reagiere auf diesen ersten von offenbar sehr vielen Beiträgen, um zu applaudieren. Schönes Thema, und vor allem, unendlich.

Ich lebe als ungarischer Staatsbürger in Istanbul und werde ständig aufs Wärmste als Verwandter bezeichnet. Hier scheinen alle von besagter Verwandtschaft auszugehen, selbst die ungebildetsten Taxifahrer, wenn ich es aber in Ungarn erzähle rufe ich meist nur Kopfschütteln hervor.

oky
Will kommen, Hoş Geldin Bkalnoky, Ich bin Türke aber mein Haertz ist Ungar. Grüsse aus Ankara
Tosun Saral
Turkish Ungarish Freunschaftsgesellschaft
Ex President
http://members.virtualtourist.com/m/7d696/202/

Sir Victor
22.12.05, 12:52
Mir ist aufgefallen, habe ich auch schon des öfteren gehört, daß
einige Magyaren zu damaliger Zeit ( vor über 1000 Jahren ) eine Art Koteletten ( ungarisch: Pajesz ) trugen, wie es teilweise noch heute
die Juden in Israel praktizieren.

Wäre es denkbar, daß dies u.U. auf die Khazaren ( Hazar ) zurückgeht..?

Mir ist bekannt, daß die Magyaren über einen längeren Zeitraum mit den Khazaren verbündet waren.

Habe mal hier ein paar Fotos aus einer ungarischen Galerie aufgegriffen, indem einige Magyaren genau diese Merkmale aufweisen.

So etwas sieht man in unserem Zeitalter eigentlich nur noch bei den Juden, die z.B. an der Klagemauer in Jerusalem beten.

Wenn man sich die Terrakotta-Figuren auf den Seiten mal anschaut, tragen einige Ungarn wahrhaftig diese Merkmale. Also quasi geflochtene Haare, links und rechts herabhängend, von der Schläfe bzw. hinter dem Ohr aus gesehen.

http://jozsa.kiskapu.hu/galeria/osmagyar/main.htm


@Magyar
Kedves Magyar,Die Khazaren ( Hazar ) als ein Turkvolk haben den Glaube Moses vervolgt. Die waren keine Juden aber ans Judische Glaube geglaubt. Heute in Turkmenistan, Ozbekistan manner und frauen alle tragen eine Art Koteletten ( ungarisch: Pajesz ) trugen, wie es teilweise noch heute
die Juden in Israel praktizieren. Diese Koteletten sind rein Turkisch. Durch die Turkische Hazar Juden im Europa verweitert. Mittel Europeanische Juden die von Hitler umgebracht waren, waren alle Turk Hazar Juden.(Polnische, Deutsche, Usw) Die Juden die in Ungarn wohnen, sind auch Hazar Juden. Viele wissen nicht aber Sultan Suleyman zog Krieg gegen Deutsche um die Misbehandlung der Juden durch den Catholischen Kirsche zu retten. Nach Erklaerung Ungarns als ein Eyalet (province) unter einen Pasha als Beylerbeyi im 1541, sielderte er die Ungarische Juden im Balat in Istanbul or ın Selanik/Theselaniki wo Sie sich in Wolh fühlen.
Grüsse.

Telli Baba
22.12.05, 12:57
Kedves Magyar,Die Khazaren ( Hazar ) als ein Turkvolk haben den Glaube Moses vervolgt. Die waren keine Juden aber ans Judische Glaube geglaubt. Heute in Turkmenistan, Ozbekistan manner und frauen alle tragen eine Art Koteletten ( ungarisch: Pajesz ) trugen, wie es teilweise noch heute
die Juden in Israel praktizieren. Diese Koteletten sind rein Turkisch. Durch die Turkische Hazar Juden im Europa verweitert. Mittel Europeanische Juden die von Hitler umgebracht waren, waren alle Turk Hazar Juden.(Polnische, Deutsche, Usw) Die Juden die in Ungarn wohnen, sind auch Hazar Juden. Viele wissen nicht aber Sultan Suleyman zog Krieg gegen Deutsche um die Misbehandlung der Juden durch den Catholischen Kirsche zu retten. Nach Erklaerung Ungarns als ein Eyalet (province) unter einen Pasha als Beylerbeyi im 1541, sielderte er die Ungarische Juden im Balat in Istanbul or ın Selanik/Theselaniki wo Sie sich in Wolh fühlen.
Grüsse.

Wie können Mitteleuropäische Juden Chasaren sein, wenn sie noch nichteinmal ein Turksprache sprechen. Alle Mitteleuropäischen Juden haben es gemein, daß sie Jiddisch sprechen. Jiddisch ist eindeutig kein türkischer Dialekt. Im Übrigen sehen Juden egal ob aus Polen oder aus der Ukraine es als Beleidigung an, wenn sie als Chasaren angesehen werden. Die einzigen Turksprachigen Juden die es noch gibt sind die Karaim.

Sir Victor
22.12.05, 13:29
Telli Baba,

diese Frage könnte Dir sicherlich Àrpàd oder Bàtor besser beantworten als ich, da ich zwar Ungar bin, jedoch nicht in Ungarn geboren und aufgewachsen bin.

Ich kann Dir nur sagen Telli Baba, daß die Ungarn grundsätzlich ein sehr gastfreundliches Volk sind und ich es mir überhaupt nicht vorstellen kann, daß man in Ungarn einen Türken anders behandeln würde als einen Westeuropäer.
Ganz gleich welcher Rasse und Konfession man auch immer angehörig ist..!

Noch heute stehen in Ungarn Minarette aus der osmanischen Zeit und selbst das Grab Gül Baba`s in Buda wird gehegt und gepflegt, obwohl Ungarn ja rund 150 Jahre unter osmanischer Herrschaft stand.

Wären die Ungarn den Türken gegenüber so sehr abgeneigt, so könnte ich mir nicht vorstellen, daß diese historischen Monumente und Gedenkstätten immer noch stehen würden.

Aber da würde ich auch mal Sir Victor fragen.
Er war, so glaube ich, schon des öfteren in Budapest und wird Dir sicherlich auch mit Rat und Tat gegenüber stehen.

Meine Meinung:
Fahr einfach mal nach Ungarn, Du wirst es sicherlich nicht bereuen..!

@Magyar
Als ein schul junge ich habe von Ungarn durch Gesichtsbuecher etwas erfahren. Die Kriege, die jannischaren, Sultane, die zarte Budin, Niederlagen, Tökeli Emre, Kossuth, Racocsi, Hunyadi Janos usw. Als die Russen im 1956 Ungarn besetzte habe ich wie jeder Tuerke geweint. Wir konnten unsere Ungarische Verwantte nichts helfen. Die Turkische Intellektuelle haben gedichte uber Ungarische Tragoedie geschriben. Ich habe einer von diesr Gedichte "Az Ember tragödi" auf diesr forum geschriben. Im Jahre habe ich alle diese gedichte ın einem Buch versamment und veroeffentlicht. "Macarlar ve Tuna hakkında Yazılan Şiirler 1300-2000"http://www.hbektas.gazi.edu.tr/27.sayi/24.%20Mehmet%20K.-Macarlar%20Kitap%20Tanitim.htm
In den Jahren 1960-66 habe ich in Wien studiert. An der Universitaet meine bessere Freunde waren UngarischeWiener. Ein magnet hat uns zuzammen gebracht. Wir hatten das selbe gefuehle. Ungarische Wiener waren freundlich, sympathic, hatten verstaendnis. Wenn wir probleme hatten ein Ungarischer Wiener hat uns immer geholfen als er erfahren habe dass wir Tuerken sind. Mein erster Besuch nach Budapest war im Jahre 1963. Als Galatasaray fussballmanschaft gegen Ujpest spielte hatte ich die möglichkeit Budapest zu Besuchen. In den folgenden jahren habe ich Nach Ungarn 5 mal gereist. Ich hatte die moechlickeit mit alle Buergern zu reden. Alle waren zu uns freundlich, behilflich. Ungarn sind gute leute. Alle Tuerken glauben dass Ungarn Ihre Brudern sind.

Ufuk
24.12.05, 18:08
@magyar, sir_victor
die westlichste von den osmanen erbaute minarette steht doch in ungarn oder?

Sir Victor
24.12.05, 18:34
Wie können Mitteleuropäische Juden Chasaren sein, wenn sie noch nichteinmal ein Turksprache sprechen. Alle Mitteleuropäischen Juden haben es gemein, daß sie Jiddisch sprechen. Jiddisch ist eindeutig kein türkischer Dialekt. Im Übrigen sehen Juden egal ob aus Polen oder aus der Ukraine es als Beleidigung an, wenn sie als Chasaren angesehen werden. Die einzigen Turksprachigen Juden die es noch gibt sind die Karaim.

Arthur Koestner hat in seinem beruemten Buch "Der 13te Stamm" sagte dass "die Hazaren die Aschkenaz von Europa sind. Hitler hat nicht die Juden von Mittlerer Orient ermordet sondern die Hazarische Tuerken die im 8ten Jahrhundert Judische glaube angenommen haben" Es gibt grosse verschiedenheiten zwischen Hazarische und Vorderent Orient Juden. Beim hazarische Juden kann man leicht die spuren der Schamanen bemerken. Die Hazaren sind Karaim. Das Weltberuehmte Ort in Istanbul, Karakoy bedeuted nich "schwarzdorf" sondern Karaykoey, Karaikoey. Karaylar, Karaitler, Karaimler sind gleisches Volk. Die haben Ihre Turkische Sprache durch asimilation vergessen. Darum sprecehen sie Jiddish. Wenn man die alte Grabsteine in Polen genau untersucht kann man merken das es mit det Turkischer Sprache geschriben ist. In Polen es leben noch Karaim Turken die nicht asimiliert leben und sprecehn Turkish untereinander.Karaitler haben nach Untergang des Hazar reiches im Süden des Kirims ein Reich gegruended. Die Lieblings Frau Sultan Suleyman's Hürrem Sultan war auch ein Karaim Hazar. Es konnte sein dass der Sultan den Juden in Ungarn protecte weil Ihre Frau eine Jude war.

Carlito
24.12.05, 19:13
Arthur Koestner hat in seinem beruemten Buch "Der 13te Stamm" sagte dass "die Hazaren die Aschkenaz von Europa sind. Hitler hat nicht die Juden von Mittlerer Orient ermordet sondern die Hazarische Tuerken die im 8ten Jahrhundert Judische glaube angenommen haben" Es gibt grosse verschiedenheiten zwischen Hazarische und Vorderent Orient Juden. Beim hazarische Juden kann man leicht die spuren der Schamanen bemerken. Die Hazaren sind Karaim. Das Weltberuehmte Ort in Istanbul, Karakoy bedeuted nich "schwarzdorf" sondern Karaykoey, Karaikoey. Karaylar, Karaitler, Karaimler sind gleisches Volk. Die haben Ihre Turkische Sprache durch asimilation vergessen. Darum sprecehen sie Jiddish. Wenn man die alte Grabsteine in Polen genau untersucht kann man merken das es mit det Turkischer Sprache geschriben ist. In Polen es leben noch Karaim Turken die nicht asimiliert leben und sprecehn Turkish untereinander.Karaitler haben nach Untergang des Hazar reiches im Süden des Kirims ein Reich gegruended. Die Lieblings Frau Sultan Suleyman's Hürrem Sultan war auch ein Karaim Hazar. Es konnte sein dass der Sultan den Juden in Ungarn protecte weil Ihre Frau eine Jude war.

Das habe ich mir die ganze Zeit schon irgendwie gedacht. Ihr müsst euch bei alten Nazi Dokus die Jüdischen Gesichter mal genauer angucken.

Ich habe eine unendliche Wut in mir!!!

LAWAR
24.12.05, 19:45
Ich mag keine Verschwörungs Theorien aber, die Zahl der in europa lebenden Türken beläuft sich auf ca. 6 Millionen!

Sir Victor
24.12.05, 20:00
Das habe ich mir die ganze Zeit schon irgendwie gedacht. Ihr müsst euch bei alten Nazi Dokus die Jüdischen Gesichter mal genauer angucken.

Ich habe eine unendliche Wut in mir!!!

Warum haben Sie eine undendliche Wut? das habe ich nicht verstanden. Wir befinden uns hier in eine Forum wo man Ihre Meinungen freilich und ausser Druck sagen darf. Aber wir dürfen uns nicht beleidigen. Nur dürfen wir unsere Meinungen aussern. Warum soll ich bei die alten Nazi Dokuments die Judischen Gesichter mal grauer angucken? Was werde ich sehen? Natuerlich werde ich keinen Mittelasiatiches, Mongoliisches Gesichtern sehen. Weil die Gesichter der Hazaren sind wie, Finnen, deutschen, Russen. "Was Sie wissen ist ein Tropfen. Was Sie nicht wissen ist ein Ozean"
Ich wünche ein schoenen neues jahr.

LAWAR
24.12.05, 20:07
Warum haben Sie eine undendliche Wut? das habe ich nicht verstanden. Wir befinden uns hier in eine Forum wo man Ihre Meinungen freilich und ausser Druck sagen darf. Aber wir dürfen uns nicht beleidigen. Nur dürfen wir unsere Meinungen aussern. Warum soll ich bei die alten Nazi Dokuments die Judischen Gesichter mal grauer angucken? Was werde ich sehen? Natuerlich werde ich keinen Mittelasiatiches, Mongoliisches Gesichtern sehen. Weil die Gesichter der Hazaren sind wie, Finnen, deutschen, Russen. "Was Sie wissen ist ein Tropfen. Was Sie nicht wissen ist ein Ozean"
Ich wünche ein schoenen neues jahr.

Sir Victor, sie haben wohl missverstanden was der user carlito meinte. Bei den umgebrachten Juden soll es sich um turkstämige Juden gehandelt haben, und das ist für ihn und auch für mich sehr schockierend. Und das erzeugt Wut, dem schließe ich mich an!!

Danke für ihre Aufmerksamkeit LAWAR

LAWAR
24.12.05, 20:10
Sayin Victor Carlito arkadas Türk, belki bu durumu aydinlatir.

Greyson
24.12.05, 20:28
sayin Sir_Victor

siz bizim arkadas'i yanlis anladiniz galiba.o yaziniz üzerine kötü birsey demek istemedi.
belki yeniden türkce yazarsa anlasirsiniz.

ve benden'den forum'a hosgeldiniz.

sizin yazilarinizi beklerim.türkce olsun almanca olsun.

Sir Victor
24.12.05, 20:37
@magyar, sir_victor
die westlichste von den osmanen erbaute minarette steht doch in ungarn oder?
Liebe Ufuk, Erst wuenche ich ein gutes neuen Jahr. Der Minaret befindet sich im Eger. Wir Tuerken nennen Eger "Egri" oder "Eğre" Als Eger von Turken genommen haben hat dir Tuerkische Dichter Nev'i folgende Verse als Merkmal der Eroberung gedichtet:
"Togruldu Egri fethine lutf-u Hudayı gör
Zamm oldu ana kesr-i adudan hezarfeth"
zu Dutsch:
"Als der (Sultan) Eger Erobern wolte, hat Allah Ihn geholfen
Er konnte von den Feinde Erobern"
In Ungarn waren viele Turkische Baukeiten. Der Minaret war nicht nur einzige. Die Turken haben auch Ungarn gebaut wie alle anderen provincen. Nach Evliya Celebi, der beruemte Turkische reisenden und Gesichtschreiber haben die Türken nur im Budin 25 Moscheen, 47 Mescid, keine mosche, 12 Medrese, die islamische Schule, 16 Schule, 10 Tekke(Kloster) Tekke (wie tekke von Gul Baba) 2 Hamam (Bad), 9 Karawanserai, 8 Dampfbadader, 24 Bezirke, 75 Brunnen, 3500 Hausern, 1 Pulferfabrik, 1 Uhrturm,
Nach der Niederlage bei Wien Budin wurde von den habsburger erobert. Die habsburger haben all Turkische Baudenkmaler in Ungarn zerstört. Es ist ein Sitte unsere feinde alle die Turkische bauen zerstören. Am letzten haben die serben die Brücke über Mostar bombardier und zerstört. Aber Unsere Ungarische Freunde wolten die barbarischer Tat der habsburger nicht teilnehmen. Die Ungarn haben immer dir Turkische Bauten protektiert. Sie haben Turkische Bauten wie Ihre eigene Auge protektiert. Heute Turkische bauten in Ungarn addieren Ungarische Kultur extra Schönheiten. Wir danken nochmals unsere Ungarische Brudern fuer Ihre Bemühung um die Turkische bauten.
Nicht nur Habsburger die Turkische Bauten zerstört! Ein Erdbeben im jahr 1700 (?) hat ganze Budin und Ungarn zerstört. Als er Turkisher Versandler nach Wien Ebubekir Ratip Efendi im Januar 26th 1792 nach Budin kamm sah er noch die Trümmeln der Stad und berichetete in seinem Buch.
Ich wünche alles gute im Neuen Jahr.

Sir Victor
24.12.05, 20:50
Liebe Brüdern, Ich entschuldige mich fuer mein misverstandis. Bitte verzeihen Sie einen alten Onkel. :kafa:
http://www.jacquielawson.com/viewcard.asp?cont=1&hdr=0&pv=XS02EN

Greyson
24.12.05, 21:12
Liebe Ufuk, Erst wuenche ich ein gutes neuen Jahr. Der Minaret befindet sich im Eger. Wir Tuerken nennen Eger "Egri" oder "Eğre" Als Eger von Turken genommen haben hat dir Tuerkische Dichter Nev'i folgende Verse als Merkmal der Eroberung gedichtet:
"Togruldu Egri fethine lutf-u Hudayı gör
Zamm oldu ana kesr-i adudan hezarfeth"
zu Dutsch:
"Als der (Sultan) Eger Erobern wolte, hat Allah Ihn geholfen
Er konnte von den Feinde Erobern"
In Ungarn waren viele Turkische Baukeiten. Der Minaret war nicht nur einzige. Die Turken haben auch Ungarn gebaut wie alle anderen provincen. Nach Evliya Celebi, der beruemte Turkische reisenden und Gesichtschreiber haben die Türken nur im Budin 25 Moscheen, 47 Mescid, keine mosche, 12 Medrese, die islamische Schule, 16 Schule, 10 Tekke(Kloster) Tekke (wie tekke von Gul Baba) 2 Hamam (Bad), 9 Karawanserai, 8 Dampfbadader, 24 Bezirke, 75 Brunnen, 3500 Hausern, 1 Pulferfabrik, 1 Uhrturm,
Nach der Niederlage bei Wien Budin wurde von den habsburger erobert. Die habsburger haben all Turkische Baudenkmaler in Ungarn zerstört. Es ist ein Sitte unsere feinde alle die Turkische bauen zerstören. Am letzten haben die serben die Brücke über Mostar bombardier und zerstört. Aber Unsere Ungarische Freunde wolten die barbarischer Tat der habsburger nicht teilnehmen. Die Ungarn haben immer dir Turkische Bauten protektiert. Sie haben Turkische Bauten wie Ihre eigene Auge protektiert. Heute Turkische bauten in Ungarn addieren Ungarische Kultur extra Schönheiten. Wir danken nochmals unsere Ungarische Brudern fuer Ihre Bemühung um die Turkische bauten.
Nicht nur Habsburger die Turkische Bauten zerstört! Ein Erdbeben im jahr 1700 (?) hat ganze Budin und Ungarn zerstört. Als er Turkisher Versandler nach Wien Ebubekir Ratip Efendi im Januar 26th 1792 nach Budin kamm sah er noch die Trümmeln der Stad und berichetete in seinem Buch.
Ich wünche alles gute im Neuen Jahr.

bunu okudugum'da üzüldüm..biz yaptik ettik..ve onlar yiktilar ve bizi kötü yerine soktular...neyse,cok fazla sessiz kaldik artik.

als ich das gelesen habe hat mich wieder diese >traurigkeit< überrollt...wir haben erbaut und gebaut..aber die anderen haben zerstört und uns als schlechte angesehen...wie auch immer,wir haben zu lange geschwiegen und sind nun zu spät um alles auszukorrigieren.

mkader
24.12.05, 21:14
Liebe Ufuk, Erst wuenche ich ein gutes neuen Jahr. Der Minaret befindet sich im Eger. Wir Tuerken nennen Eger "Egri" oder "Eğre" Als Eger von Turken genommen haben hat dir Tuerkische Dichter Nev'i folgende Verse als Merkmal der Eroberung gedichtet:
"Togruldu Egri fethine lutf-u Hudayı gör
Zamm oldu ana kesr-i adudan hezarfeth"
zu Dutsch:
"Als der (Sultan) Eger Erobern wolte, hat Allah Ihn geholfen
Er konnte von den Feinde Erobern"
In Ungarn waren viele Turkische Baukeiten. Der Minaret war nicht nur einzige. Die Turken haben auch Ungarn gebaut wie alle anderen provincen. Nach Evliya Celebi, der beruemte Turkische reisenden und Gesichtschreiber haben die Türken nur im Budin 25 Moscheen, 47 Mescid, keine mosche, 12 Medrese, die islamische Schule, 16 Schule, 10 Tekke(Kloster) Tekke (wie tekke von Gul Baba) 2 Hamam (Bad), 9 Karawanserai, 8 Dampfbadader, 24 Bezirke, 75 Brunnen, 3500 Hausern, 1 Pulferfabrik, 1 Uhrturm,
Nach der Niederlage bei Wien Budin wurde von den habsburger erobert. Die habsburger haben all Turkische Baudenkmaler in Ungarn zerstört. Es ist ein Sitte unsere feinde alle die Turkische bauen zerstören. Am letzten haben die serben die Brücke über Mostar bombardier und zerstört. Aber Unsere Ungarische Freunde wolten die barbarischer Tat der habsburger nicht teilnehmen. Die Ungarn haben immer dir Turkische Bauten protektiert. Sie haben Turkische Bauten wie Ihre eigene Auge protektiert. Heute Turkische bauten in Ungarn addieren Ungarische Kultur extra Schönheiten. Wir danken nochmals unsere Ungarische Brudern fuer Ihre Bemühung um die Turkische bauten.
Nicht nur Habsburger die Turkische Bauten zerstört! Ein Erdbeben im jahr 1700 (?) hat ganze Budin und Ungarn zerstört. Als er Turkisher Versandler nach Wien Ebubekir Ratip Efendi im Januar 26th 1792 nach Budin kamm sah er noch die Trümmeln der Stad und berichetete in seinem Buch.
Ich wünche alles gute im Neuen Jahr.

Ich war öfters in Ungar, weil meine Fraue Ungarin ist. Ich war auch in Egger, wo man die Minarette von den Osmanen immer noch sehen kann. Ich muss sagen, da0 anders als die Serben und Bulgaren, die Ungarn eine eher positive Einstellung gegen Osmanen haben. Sie sehen die Osmanische Zeit als en Teil ihrer Geschichte und schützen die Bauten die ihnen von den Osmanen geblieben sind. Deswegen will ich alle Ungarische Leute dafür danken. Danke und frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neues Jahr

Greyson
24.12.05, 21:18
Liebe Brüdern, Ich entschuldige mich fuer mein misverstandis. Bitte verzeihen Sie einen alten Onkel. :kafa:
http://www.jacquielawson.com/viewcard.asp?cont=1&hdr=0&pv=XS02EN


kein thema!auch Ihnen und Ihren angehörigen eine wunderschöne weihnachten und ein guten rutsch ins neue jahr.

möge es ein friedvolleres jahr werden wie dieses jahr...aber die chancen stehen leider sehr sehr schlecht..
wir affen werden nie den >knochen< aus der hand legen können-wie es mir scheint...

Sir Victor
25.12.05, 12:34
MKader Kardesim,
imzanda rahmetli sair Yahya Kemal'in dizelerini okuyunca aklima rahmetli sair Kemalettin Kamu'nun siiri geldi. Seninle ve diger kardeslerle paylasmak istedim.

"Daglar agacla dolu, ovalar yesil
Bu yolda konusmak istiyor dil..
Yelesi kabarmıs atlarla degil,
Kotu bir trenle gectim Tuna'dan.
Babamin kanindan damlalar var,
ictim, kana kana ictim Tuna'dan"

zu Deutsch:
"Die Berge sind voll mit Baeume, die ebene ist ganz gruen
Mein Hearzt will erzaehlen..
Nicht auf dem hoch Maehneliges Pferde sondern
passte ich Donau auf einem schlechtem Zug.
Es gibt blut troppen von meinem vater ins Donau
Ich habe gedrunken als ob ich ewig durstig bin."

Başka bir sair Ali Aktas, ise ; ( “Goç”, Masal Çağı Ocak Yayınları, Ankara, 1983)
soyle demis:
"Biz hep atla geçtik Tuna'dan
Böyle geçmedik
Avrat, uşak
Biz hiç böyle göçmedik
Beyler Utansın
Sirkeci'den tren gider
Varım yoğum törem gider."

zu Deutsch:
"wir haben oft auf dem Pferde die Donau gepasst.
Nicht wie Heute
mit Frauen und Kinder
Wir haben nie umhergezogen
mit Frauen und Kinder
Unsere Herren soll sich schemen
Ein Zug geht aus Sikeci Bahnhof
Mein Alles, Meine Sitte geht aus."

Benim Notum: Biz Tuna’dan Macar malı lüks bir “İkarus” marka otobüsle geçtik.
Meine Note. Ich habe auf dem Ungarn made "Ikarus" Bus die Donau durchgegangen. :türkiye: :europe: :kibris: :azerbayca


Lüytfen sayfamı ziyaret edin:
http://members.virtualtourist.com/m/7d696/

Ufuk
25.12.05, 19:36
@sir_victor

sag ol abi.
asagidaki resim bu konuyla ilgili uygun oldugunu düsünüyorum.
isteyen bir göz atsin:

http://home.germany.net/100-108457/Eger94.jpg


köyümüzdeki müezzine haber gönderdim, ona göre. bu isi yarim birakmiyalim:lach:

Magyar
25.12.05, 20:38
Ich war öfters in Ungar, weil meine Fraue Ungarin ist. Ich war auch in Egger, wo man die Minarette von den Osmanen immer noch sehen kann. Ich muss sagen, da0 anders als die Serben und Bulgaren, die Ungarn eine eher positive Einstellung gegen Osmanen haben. Sie sehen die Osmanische Zeit als en Teil ihrer Geschichte und schützen die Bauten die ihnen von den Osmanen geblieben sind. Deswegen will ich alle Ungarische Leute dafür danken. Danke und frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neues Jahr

Vielen Dank für die netten Worte und weihnachtlichen Grüße,
mkader..!

Zoltàn ( @Magyar )

tralles
25.12.05, 20:49
[QUOTE=Bátor]
Ich bin in letzter Zeit oft in dem ungarische Forum und muss
viel von einigen Auslandsungarn anhören. Diese müssen sehr stark
unter den Einfluss der jeweiligen Landes-Politpropaganda geraten sein.
/QUOTE]


@Bator, Magyar, Arpad und natürlich alle anderen,

herzliches szia erst mal!

Wir Türken sind ja als ehemaliges Nomadenvolk bekannt, auch wenn wir in Anatolien sesshaft geworden sind, viele von uns treibt es immer noch in der Regel gen Westen.

Wir haben Untersuchungen vor uns liegen, die besagen, dass z.B. Türken in Deutschland ganz andere Einstellunmgen haben, als Türken in Frankreich. Türken aus den USA sind meistens erschrocken über die Situation der Türken in Deutschland.

In dieser Vielfalt, lässt sich auch sehr selten eine einheitliche Meinung bilden. In Deutschland vor allem, hat sich ein neuer Typ eines Türken entwickelt, den wir hier bei Politikcity "TÜV-Türke" nennen. Eben jene, die sich über das Land in dem sie leben ein Bild über ihr Land bilden, und ohne sich wirklich über ihr Land zu informieren, gegen ihre eigene Kultur, Geschichte und Lebensart vorangehen.

Meine erste Frage:
Wenn Bator Auslandsungarn sagt, meint er dann eben "TÜV-Ungarn"? Also Ungarn, die ohne Informationen über Ungarn aus Ungarn meinen, sie wüssten alles über Ungarn?

Zweite Frage
Innerhalb der Türkei gibt es eine Schicht, die in den Westen verliebt ist, und den Westen als unfehlbar ansieht. Diese Schicht gibt es seit mehreren Jahrzehnten, ja gar Jahrhunderten. Deren Einstellung hat sich so sehr ins (Unter-)Bewusstsein des türkischen Volkes manifestiert, dass es zu einem Automatismus geworden ist zu sagen, das Beste käme aus dem Westen! Früher waren das vielleicht die Maschinen, jetzt ist es auch die Denkweise. Und jetzt glauben sogar viele von uns an deren Geschichtsversion über unsere Nation!

Es herrscht quasi eine Art Minderwertigkeitskompleks gegenüber dem Abendland.

Gibt es auch in Ungarn ähnliche verhältnisse diesbezüglich?

Vielen Dank für die Antworten!

Ufuk
25.12.05, 21:47
danke magyar. wenn ich mal in ungarn bin...du weisst wo du mich findest =)


ich habe übrigens weiter oben ein bild von der minarette gepostet.

Magyar
25.12.05, 22:12
[QUOTE=Bátor]
Ich bin in letzter Zeit oft in dem ungarische Forum und muss
viel von einigen Auslandsungarn anhören. Diese müssen sehr stark
unter den Einfluss der jeweiligen Landes-Politpropaganda geraten sein.
/QUOTE]


@Bator, Magyar, Arpad und natürlich alle anderen,

herzliches szia erst mal!

Wir Türken sind ja als ehemaliges Nomadenvolk bekannt, auch wenn wir in Anatolien sesshaft geworden sind, viele von uns treibt es immer noch in der Regel gen Westen.

Wir haben Untersuchungen vor uns liegen, die besagen, dass z.B. Türken in Deutschland ganz andere Einstellunmgen haben, als Türken in Frankreich. Türken aus den USA sind meistens erschrocken über die Situation der Türken in Deutschland.

In dieser Vielfalt, lässt sich auch sehr selten eine einheitliche Meinung bilden. In Deutschland vor allem, hat sich ein neuer Typ eines Türken entwickelt, den wir hier bei Politikcity "TÜV-Türke" nennen. Eben jene, die sich über das Land in dem sie leben ein Bild über ihr Land bilden, und ohne sich wirklich über ihr Land zu informieren, gegen ihre eigene Kultur, Geschichte und Lebensart vorangehen.

Meine erste Frage:
Wenn Bator Auslandsungarn sagt, meint er dann eben "TÜV-Ungarn"? Also Ungarn, die ohne Informationen über Ungarn aus Ungarn meinen, sie wüssten alles über Ungarn?

Zweite Frage
Innerhalb der Türkei gibt es eine Schicht, die in den Westen verliebt ist, und den Westen als unfehlbar ansieht. Diese Schicht gibt es seit mehreren Jahrzehnten, ja gar Jahrhunderten. Deren Einstellung hat sich so sehr ins (Unter-)Bewusstsein des türkischen Volkes manifestiert, dass es zu einem Automatismus geworden ist zu sagen, das Beste käme aus dem Westen! Früher waren das vielleicht die Maschinen, jetzt ist es auch die Denkweise. Und jetzt glauben sogar viele von uns an deren Geschichtsversion über unsere Nation!

Es herrscht quasi eine Art Minderwertigkeitskompleks gegenüber dem Abendland.

Gibt es auch in Ungarn ähnliche verhältnisse diesbezüglich?

Vielen Dank für die Antworten!

Guten Abend, Tralles..!

Nun, wie in jedem Land gibt es natürlich auch in Ungarn sicherlich solche und solche Menschen. Die einen kennen Ihre Geschichte sehr genau und andere, vielleicht nicht so richtig oder nur die Zeit ab 1000 n. Chr., als die Ungarn in Europa sesshaft wurden.

So eine Art " Tüv-Ungarn " wie Du sagtest, kenne ich persönlich nicht.
Die Ungarn sind ja seit langem schon zu Europäern geworden, aber ich finde trotzdem, daß man seine alte Herkunft und Abstammung niemals vergessen sollte. Das gilt aber nicht nur für die Ungarn, sondern für jedes Volk, wie ich denke.

Richtig ist aber, daß bereits schon Hunnen - Magyaren wie auch Türken wohl immer schon den Weg in den Westen gesucht haben, wenn man sich die alten Vorstöße der vielen Reiterheere mal auf den Karten ansieht.

Deinen Begriff zu den " Tüv-Türken " kenne ich selbst nicht,
Tralles.

Aber ich denke, daß es in der BRD einfach ein falsches Bild vom eigentlichen Türken gibt.

Viele verbinden mit den in der BRD lebenden Türken und Kurden immer nur Gewalt, Haß, Feindschaften, die Mißachtung von Menschenrechten sowie das " sich nicht anpassen wollen " in diesem Land.

Ich persönlich denke, daß es aber nur gewisse Teile der Menschen in diesem Land sind, die teilweise Probleme bereiten und damit das Bild des eigentlichen Türken in Europa verfälschen.

Und wenn Deutsche oder teilweise auch andere Europäer dieses Klischee immer wieder vor Augen haben, zudem noch in Kombination mit den neuen Beitrittsverhandlungen zur EU-Aufnahme der Türkei, dann kommen wohl einigen immer wieder diese Gedanken in den Kopf, welches zu negativen Urteilen gegenüber Türken kommt.

Knallköpfe gibt es überall Tralles, die sich wohl auch niemals belehren lassen werden. :kafa: Es gibt Ungarn ( römisch-katholisch ) , die leben sehr zufrieden in Istanbul und viele Türken ( islamisch ) fühlen sich auch sehr heimisch in Deutschland, in Mitteleuropa.

Es geht alles,
wenn man es denn nur will..!

Wenn jeder die Kultur des anderen akzeptiert und respektiert, so bin ich mir absolut sicher, daß es absolut kein Problem des Zusammenwachsens in Europa zwischen verschiedenen Völkerschichten und Kulturen geben würde.

Wenn solche Vorurteile abgebaut werden und man sich, ganz gleich welcher Volkszugehörigkeit man denn auch immer angehört, sich gemeinsam die Hände reicht, so bin ich mir sicher, daß es mehr als nur eine normale Freundschaft werden kann, ganz gleich welcher Herkunft und Abstammung man auch immer angehört.

Schau mal, Tralles..!

Magyaren und Osmanen waren teilweise auch jahrhunderte lang auf dem Balkan blutige Feinde gewesen, obwohl man damals während der Hunnen und Awarenzeit Seite an Seite in den Steppen Asiens siedelte und sich letztlich
aus Skythen, Hunnen, Magyaren, Türken, Onogor-Wolga-Bulgaren äußerst berüchtigte und kampfstarke Reiterheere entwickelt haben.

Und heute, Tralles: Ungarn und Türken, die sich noch vor hunderten vor Jahren feindselig gegenüber standen, korrespondieren heutzutage in diesem Forum ohne jegliche Vorurteile gegenüber dem anderen, als würde man sich bereits schon ewig kennen. Ich finde das im menschlichen Sinne wirklich sehr gut, denn ich persönlich habe die alten Feindschaften von damals sowieso nicht mehr im Sinn, da ich denke, daß man nur gemeinsam voneinander lernen und verstehen kann.

Man muß es nur wollen,
gemeinsam wollen..! ;)

Gruß
@Magyar

tralles
25.12.05, 22:18
Köszönöm, Magyar!

Magyar
25.12.05, 22:22
danke magyar. wenn ich mal in ungarn bin...du weisst wo du mich findest =)


ich habe übrigens weiter oben ein bild von der minarette gepostet.

Ja, hatte ich gesehen...das Minarett kenne ich auch..!
Also finde ich Dich in Eger, wenn Du mal nach Ungarn fährst..! :lach:

Eger ist ne schöne Stadt, hübsche ungarische Mädchen dort, erstklassige Weine und man kann sich auch in der alten Burg mit leckeren ungarischen und würzigen Speisen so richtig " die Wampe " zuhauen..!

Lass es Dir schmecken,
Ufuk..!

@Magyar

Magyar
25.12.05, 22:23
Köszönöm, Magyar!

Kèrem,
Tralles..! ( Sehr gern )


@Magyar

Telli Baba
25.12.05, 22:29
Arthur Koestner hat in seinem beruemten Buch "Der 13te Stamm" sagte dass "die Hazaren die Aschkenaz von Europa sind. Hitler hat nicht die Juden von Mittlerer Orient ermordet sondern die Hazarische Tuerken die im 8ten Jahrhundert Judische glaube angenommen haben" Es gibt grosse verschiedenheiten zwischen Hazarische und Vorderent Orient Juden.

Hitler hat zunächst die Juden umgebracht bzw. umbringen lassen, die sich in Nächster Nähe zum Reich befanden. Danach wurden Juden aus den Nachbarländern wie Ungarn, Rumänien und selbst noch im türkischen Kreta wurden Juden abgeholt. Diese Juden dann Glücklicherweise vom türkischen Konsul Selahattin Ülkümen gerettet. Deshalb gibt es in einen Platz für die "Gerechten der Welt" dort steht auch sein Name.

Zu den Juden und zu den Nazis noch folgendes, etwas Negatives:

Görmezden gelinen trajedi: Struma
http://www.radikal.com.tr/veriler/2005/12/25/gor.gif

1941 senesi aralık ayının 15'inde Sarayburnu önünde beliren gemiyle başladı Türkiye'nin sıkıntısı.Nazi Almanyası ordularının Romanya'ya girmesi üzerine 769 Yahudi katliamdan kurtulmak için Struma adlı Panama bandıralı eski bir gemiyle Karadeniz'e açılıp İstanbul ve sonrasında karayoluyla Filistin'e gitmek üzere hareket ediyorlar.
Hayatları tehlikede olan insanların ceplerindeki son parayı almak için gemi işletmesinin şatafatlı ilanlarla yolcu toplandığı biliniyor. Temiz, düzgün hatta lüks sayılabilecek kamaralarda seyahat edecekleri umuduyla bilet alan insanların karşılaştığı tablo herhalde 'köle gemisi' tanımıyla tarif edilebilir. Buna rağmen canlarını kurtarma arzusuyla eziyete katlanan yolcuların akıllarına gelmeyen tek şey asla son durağa varamayacakları.

Radikal (http://Milliyet)


Beim hazarische Juden kann man leicht die spuren der Schamanen bemerken. Die Hazaren sind Karaim. Das Weltberuehmte Ort in Istanbul, Karakoy bedeuted nich "schwarzdorf" sondern Karaykoey, Karaikoey. Karaylar, Karaitler, Karaimler sind gleisches Volk. Die haben Ihre Turkische Sprache durch asimilation vergessen. Darum sprecehen sie Jiddish. Wenn man die alte Grabsteine in Polen genau untersucht kann man merken das es mit det Turkischer Sprache geschriben ist. In Polen es leben noch Karaim Turken die nicht asimiliert leben und sprecehn Turkish untereinander.Karaitler haben nach Untergang des Hazar reiches im Süden des Kirims ein Reich gegruended. Die Lieblings Frau Sultan Suleyman's Hürrem Sultan war auch ein Karaim Hazar. Es konnte sein dass der Sultan den Juden in Ungarn protecte weil Ihre Frau eine Jude war.

Ja, die Karaim können Nachfolger der Hazaren sein. Aber jetzt kommt es!! Arthut Koestler hat in dem von Ihnen benanntem Buch auch geschrieben, daß nur die obere Führungsschicht die Religion des Judentums annahm. Und zwar aus politischen Gründen!!! Das Volk wurde nicht weder bekehrt noch missioniert. Das Chasarenreich war laut Arthur Koestler ein Multireligiöser Staat. Also wie das osmanische Reich quasi.
Und deshalb kann es nicht sein, daß die Osteuropäischen Juden Nachfolger der Chasaren sind. Ich meine wie kann es sein, daß ein Jude in der Ukraine Jiddisch sprechen kann - also auf dem Gebiet der Chasaren - aber kein Wort, kein Wort Chasarisch enthalten ist? Das ist sehr Ernsthafte fragen, die gegen die Chasarenabstammung der Osteuropäischen Juden sprechen.

Sir Victor
26.12.05, 21:32
Ungarn ist voll mit Türkischer Evliya/Heiliger. Einer ist Baba Sultan.Liebe Ungarische Brüdern sein mir nicht böse für die Artikel in Türkish. wenn ich ins Deutsch übersetze werde Ich posten.
grüsse

Hazırlayan : İsmail Tosun Saral
Türk-Macar Dostluk Derneği Yönetim Kurulu Üyesi

BABA SULTAN
There is no significant knowledge about Baba Sultan or Dede Sultan buried on a sharp rock on the river Danube. We hear about him only in Evliya Çelebi’s famous Book of Travels.(Danışman, cild 10, s.144,145 ve cild 11 s.146,147) Like the well known Gül Baba he also have Dombs türbe’s in various parts of Anatolia or Rumelia. The most famous of them under the name of Baba Sultan are Demir Baba Sultan, Otman Baba Sultan, Ferhat Baba Sultan who is buried infront of the tranch of the Baç Castle, Veli Baba Sultan in Egridir,Baba Sultan of Babaeski, Baba Sultan of Saframbolu.
Evliya Çelebi wrote in his famous “Book of Travels” that a Ottoman-Turkish derwish called Baba Sultan or Dede Sultan buried in his tomb/türbe on the top of a rock in the river Danube as large as the dome of a Turkish Bath the hamam. This place is called Güvercinlik/ Golubac/Golubaç/Golumbac Kolombac/ Galambócz / Galamboc which means “pigeon”. Every year a strange miracle happens on the shores of this rock. The fish of the river Danube runs ashore; then, the people living near that rock let the fish into the river again. So, this article aims to give some information about this event to the reader.

BABA SULTAN (DEDE SULTAN)

Tuna’da bir sivri kaya üzerinde yatan Baba Sultan veya Dede Sultan hakkında fazla bir bilgi yoktur. Adı ilk defa Evliya Çelebi Seyahatnamesi’nde geçmektedir. Gül Baba gibi Rumeli’nin ve Anadolu’nun bir çok yerinde türbesi vardır.En meşhur Baba Sultanlar Demir Baba Sultan, Otman Baba Sultan, Baç Kalesi’nin hendek kenarı aşırısında bulunan Ferhat Baba Sultan, Uluğbeğ’deki Veli Baba Sultan, Hamza Baba Sultan, Egridir’deki Baba Sultan, Babaeski’deki Baba Sultan, Örgün Köyü Gölçük/Kocaeli’ndeki Baba Sultan, Tire (Erbain Dağı, Bozdağ yaylası)’daki Baba Sultan, Safranbolu’daki Baba Sultan’dır.
Ön isminin bilinmemesi “Dede Sultan” “Baba Sultan” gibi çok rastlanan bir isimle anılması hakkında derin ve ayrıntılı bir açıklamayı mümkün kılmamaktadır. Acaba kimdir ?
Evliya Çelebi Seyahatnamesinin “Eflak Vilayetine Gittiğimiz Konakları Beyan Eder” bölümünde Baba Sultan hakkında kısa bilgi vermekte ve hikâye etmektedir:
“Medova Palangası’ndan bir gemiye binip bir saat Tuna aşağı akıp, karşı Semendire toprağında Güvercinlik kalesi’ne geldik. Rumeli’de Dimetoka’da bir Güvercinlik kalesi var, ama harabtır. İçinde adam yoktur. Ama bu Tuna’daki mâmurdur. Fâtih zamanında Şehîd Koca Mahmud Paşa eliyle fetholunmuştur. Semendire sancağında voyvodalıktır. Kethüdâ-yeri, Yeniçeri serdarı, hisar eri, 50 haraç emini, Bacdar, Muhtesib, Mimarbaşı, İmrahor, Şeyhülislâm, Nakibüleşrâf, cebhânelik ve yedi nefer kale ağaları vardır. 150 akça pâyesiyle kadısı, 140 köyü vardır. Kalesi Tuna kenarında altıgen şeklinde, yedi kuleli bir kaledir. Kalenin dört tarafı yalçın kaya olduğundan hiç bir tarafından lâgım ve metris ile elde etmek mümkün değildir. İç kalede yedi ev, bir zâhire anbarı, bir Mahmud Paşa câmii, batıya bakan bir demir kapısı vardır. Kapının, Tuna’ya inen garip bir su yolu vardır. Kale dışında üç mahalle, üç mihrabı vardır. Hacı Ali câmii Tuna kenarındadır. Mescidleri, medreseleri, tekkeleri, çocuk mektebi, bir hamamı, elli dükkânı vardır. Mahmud Veli Paşa feth sırasında hayır duâ ettiğinden ahalisinin nimetleri bol, mahsulleri bol, tahılları ve bitkileri çoktur. Batı tarafları bağ ve bahçedir. Havası güzeldir. Buradan gemiye binip hemen karşıdaki Tuna içindeki bir ada’da Baba Sultan ziyâreti’ne gittik.
Bir sivri kaya üzerinde Dede Sultan (veya Baba Sultan) yatar. Allahın hikmeti yılda bir kere Tuna’nın bütün balıkları bu Baba Sultan adası kerarına yığılır. Balık kalabalığından Tuna üzerinde balık yağı akar. Balıklar Baba Sultan’ı ziyâret ederler. Balıkların bu ziyâret günlerinde kimse balık avlamaz. O gün balıklar asla insandan kaçmazlar. Birçok kimseler balıkları ellerine alıp yine suya bırakırlar. Burada hakîr gördüm ki, balığın dili yoktur. Çünkü İstanbul Peremesi kayıkları kadar Morina balıkları başlarını Tuna’dan çıkarıp mağara gibi ağızlarını açıp su içtikleri vakit ağızlatı içine baktım. Asla dilleri yoktur. Balığın su içmesi, sudan dışarı başını çıkarıp rüzgâr içmesidir. Balık da insan gibidir. Balık dışarı çıkıp su yerine rüzgâr içse ölür. İnsan da (her şey sudan halkolunduğu) halde suya girip suyu çok içerse boğulur. Ama âdemoğluna rüzgâr zarar vermez Balıklara da su zarar etmez.”
Beğenilen Kıt’a
Şu mâhiler ki deryâ içredir deryâyı bilmezler
Hem âkil olan âdem tehlike deryâya girmezler
Benî âdem dahi bir içre asla rîhi görmezler
Acep sırr-ı Hudâdır kim bu sırra kimse ermezler.
Baba Sultan adasını bütün Güvercinlik halkı daima ziyâret ederler. Bu çok kusurlu hakir de ziyâret edip (bir işte şaşırdığınız vakit kabir ehlinden yardım dileyiniz) hadîs-i şerifine uyarak, ruhlarından yardım dileyip gemiye binerek Tuna aşağı gittik. Yüksek kayalarda binlerce güvercin yuvaları olduğundan buraya güverçinlik demişler. Eflâtun’un bu kayalarda güvercin toplamak için tılsımı vardır derler. Ben görmedim. Yalan haramdır. Allahın garip bir sırrı olarak bu kayalardaki yüzbinlerce güvercin yuvalarında olan yavruları yılan, çiyan, şahin, zağanos, doğan ve balaban kuşları avlamazlar. Hiç bir insan da bu yavruları almaz. Bu güverci kayası boğazı gayet dardır. Tuna burada yıldırım gibi süratli akar. Bu Baba Sultan kayasının bir ok menzili karış tarafında Temeşvar toprağıdır.”
Evliya Çelebi’nin Baba Sultan hakkında yazdıkları bu kadardır.Ayrıca, Evliya Çelebi anlattığı bu garip olayı aşağıdaki şekilde açıklayacaktır:
“Semendire Sancağında voyvodalık ve nâiblik olan Babrinova kasabasından 4 saat ötede “tahtalı girdap”mevkii vardır. Burada her sene 70-80 tuna gemileri parcalanır. Tuna’nın buradaki feryadına canlar dayanmaz. Burada bir transa gemiyi bin adam güçlükle ve iplerle çekerler. Hatta Tuna içindeki morina balıkları bu tahtalı kayalar arasından geçerken sersem olur, bazısının beli kırılıp karaya düşer. Hakikaten girdaptır. Fakat bu tahtalıdan aşağısı selamettir.”
Sırası gelmişken Girdap’la ilgili bir Sırp söylencesini de yazmak isterim.
“Tuna’nın sularına hakim olan dar ve muhteşem hatta ürkütücü geçide “Demir Kapı” denir. Tuna’nın her iki yakasında yüksekliği 200 ila 500 metre olarak değişen sarp ve yalçın kayalıktır. Bu yere oranın halkı “Djerdap” derler. Osmanlıdan miras kalan sözcüklerden biridir ve “Girdap” demektir. Söylenceye göre oralarda Girdap isimki genç, yakışıklı, cesur bir delikanlı yaşarmış. Babası Türklerle yapılan bir çarpışmada ölmüş. Dul kalan annesi yeniden evlenmiş ve ona iki üvey kız kardeş vermiş. Üyey kardeşler Girdap’tan asla hoşlanmamışlar ve onun hayatını zehir etmişler. Genç adam bu nedenle evini terk etmiş ve “babakayası” denilen yere gitmiş. Orada balıkcılık öğrenmiş. Ne yazık ki bir gün küçük bir çocuğu Türklerin elinden kurtarırken ölmüş. O gün bu gün öldüğü yere Girdap denmektedir.”
Moldova adası altında Klisszura Boğazı’nın girişinde Galambócz karşısında 50 metre yüksekliğinde Babakayası/Babacai/Babakaj bulunur. Evliya’nın deyişiyle “hamam kubbesi gibi iri bir taştır.” Burada Tuna çok şiddetli akar. Tuna’nın suları kayaya sanki yıldırım düşmüş gibi gürültülü bir şekilde çarpar. Ne yazık ki, Tuna’nın doğal şekli 1971 yılında biten barajın etkisi ile resimde görüldüğü şekilde durulmuştur.
Muhtemeldir ki Baba Sultan yanda resmini gördüğünüz Baba Kayası üzerinde veya şimdi baraj gölünün suları altında kalan bir çok irili ufaklı kayalar ve adaların birinde ebedî uykusunu uyumaktadır. Belki de balıklarına hâlâ serhadlerdeki eski uzun hikâyemizi anlatmaktadır.

Tıpkı Bir Destan

Baba Sultan adasında
Toplar balıkları
Anlatır benim destanımı
Tıpkı Dedem Korkut gibi

Gül Baba gül suyu serper
Şehidler, yoldan gelip geçenler
Zemzem’den diye içerler
Tıpkı Kevser gibi..

Evliya Çelebi’nin anlattığına çok benzeyen bir söylenceyi de burada yazmadan edemiyeceğim.
“Yahya Baba , II. Bâyezîd Hân zamanında , Edirne Bâyezid Külliyesi'nin aşçılarından biridir. Arkadaşları hoşaf, kebap sebze, bakliyat pişirir. Ama onun ihtisası pilavdır. Mübârek işe giriştimi, ibadet ettiğini sanırsınız. Pirinçleri salavat getire getire ayıklar, yağını tekbirlerle eritir. Tuzunu Besmele ile , suyunu Fatihalarla salar. Zaman zaman gözünü yumar, enbiyayı, evliyayı aracı yapar, Allah'tan bereket arzular. Onun pilavı herkese yeter, hatta artar. Ancak o tek pirinç tanesine bile kıyamaz; artanı Tuna nehrine atar. Balıklar onun geleceği saati bilir, köprü başında toplanırlar. Kilerci, bakar pilav artıyor; pirinci aşçıya az vermeye başlar. Ama Yahya Baba bir kere bile "Bu prinç yeter mi?" demez. Kilerci şaşkındır. Her gün pirinç miktarını biraz daha kısar ama pilav azalmaz, aksine çoğalır. Yine herkes doyar, Tuna'nın balıkları bile nasibini alırlar. Kilerci, bunu izah edecek tek kelime bilir: "Bu bir keramet!" Çok dener ve emin olunca Pâdişaha çıkar. "Bu Yahya Baba boş değil sultanım der, halbuki biz ona amele muamelesi yapıyoruz." Bâyezîd-i Velî gönül ehlidir ve aşçı ile tanışmak ister. Kilerci ile bir plan yaparlar. O gün Yahya Baba'ya çok az, hatta gülünç denilecek kadar az pirinç verilir. O her zamanki gibi okur, âlemlerin Rabbi'nden Halil İbrahim bereketi diler. Pilavı çok lezzetli olur, üstelik kazanlara sığmaz. Yahya Baba artanları yine yüklenir, Tuna'nın yolunu tutar. Tam kepçeyi daldırıp balıklara atarken Padişah ortaya çıkar. "Ne oluyor bre” der ” Yoksa devlet malını israfmı edersin?" Yahya Baba tutulur kalır. Ancak balıklar kafalarını sudan çıkarıp; "Ayıp olmuyormu sultanım” derler. “Koca devletin artığını bize çok mu görüyorsun?" Yahya Baba öylesine mahçup olur ki, anlatılamaz. Utancından secdeye kapanır, Allah'a sığınır. Bâyezîd-i Velî onun kalkmasını bekler, ama geçmiş ola.... Mübarek çoktan rûhunu teslim edip kavuşmuştur.”
Evliya Çelebi Macaristan’daki Eğri kalesi dışında bulunan bir Dede Sultan Tekkesi’nden de bahsetmektedir.
“Hatvan Kapısı’ndan dışarıda, çeşitli kuşların ötüştüğü bir mesire de, köşkleri, fukara evleri ile bir Bektaşî Tekkesi vardır. Bir yüksek kubbe içinde Dede Sultan gömülüdür. Mezarın etrafı çeşitli güzel yazılar, şamdanlar ve kandillerle süslü bir abdallar yeridir. 70-80 fukarası vardır. Çeteye girenler, yağmalarından bunlara verirler, onunla geçinirler.”
Evliya Çelebi Eğri’den bahsederken “7 adet tekke vardır. Baba Sultan Tekkesi meşhurdur” diyerek orada bulunan mubarek kişinin adını hem “Dede Sultan” hem de Baba Sultan” olarak vermiştir. Eğri Kalesinde Hatvan şehrine doğru açılan kapıya “Hatvan Kapısı” deniyordu. Eğri çayının sol kenarında Güney-Batıya açılan kapıydı. Tekke sur dışında kapıya yakın bir yerdeydi. 1873’de Stéchinyi Meydanı düzeltilmesi ve yerine büyük bir kilise yapılabilmesi için yıktırıldı. 1687’de kuşatma sırasında yapılmış bir İtalyan gravüründe tekke bariz bir şekilde görülmektedir.
Güvercinlik/Gügercinlik Türklerce kullanılan askerî bir deyimdir. Kalelerde güvercinliklere benzeyen mahfuz yer ve gözcü kulesi anlamına gelir. Türkiye’nin bir çok bölgelerinde çok rastlanan coğrafi bir isimdir. 1299-1466 yılları arasındaki olayları manzum bir şekilde anlatan Enverî Mahmud Paşa’nın Güvercinlik kalesi fethini anlatmaktadır:

“Hem Gügercinlik Hisârın kıldı sayd
Râyıha feth itdi kıldı ana kayd

İns ü cinile Süleyman gelse ana
Yir ü gökten cenk kılsa her yana

Fethine bulmaz idi anun zafer
Feth ider Mâmud Paşa sâhip- hüner”

Evliya Çelebi’nin bahsettiği Sırbistan’ın doğu kesiminde Tuna ırmağının güney kenarında, Semendire ile Orsova arasındaki yer “Golubac/Golubaç/Golumbac Kolombac/ (Macarca Galambócz / Galamboc) kasabasıdır. Sırpça Golub, Macarca Galamb güvercin demektir. Kasaba uzun yıllar Osmanlı Tuna ince donanmasının üssü olmuştur. Güvercinlik, Macaristan'a açılan yollar üzerinde olduğu gibi bilhassa Sırbistan'ın müdafaa ve elde tutulmasına yarayacak bir mevki işgal ediyordu.
Güvercinlik, 1524-1872 yılları arasında Türk toprağı olarak kaldı. 1718’den kaybedildiği 1872 yılına kadar ise Osmanlı-Avusturya sınırını teşkil ediyordu.
Evliya Çelebi’nin Baba Sultan adasında yazdığı “Beğenilen Kıt’a”nın devamını İsmail İşmen “Köprüler ve İnsanlar” isimli kitabında şöyle vermekte ve tüm şiirin “Edirneli İnce Hayalî’ye ait olduğunu yazmaktadır.

Güneşte zerre görmezler felekte ayı bilmezler,
Hamide kadlerine rişde-i eşki takub bunlar
Atarlar tîr-i maksudu nedendür yayı bilmezler
Hayâli fakr şalına çekenler cism-i üryânı
Anunla fakr ederler atlas-u dibâyı bilmezler

Evliya Çelebi’nin “Beğendiği Kıt’a”sının bir değişiğini Hayalî Bey’in aşağıdaki manzumesinde görüyoruz. Hayalî Bey (?-1557) 16. yüzyıl Divan Edebiyatı’nın değerli bir temsilcisidir. Vardar Yeniceli’dir. Gençliğinde derbeder bir hayat süren Hayali Bey, mala, şöhrete maddi hırslara kapılmamıştır. Divanı bile ölümünden sonra onu sevenlerce düzenlenmiştir.

Cihan - ârâ cihân içindedür arayı bilmezler
O mâhiler ki deryâ içredür deryâyı bilmezler

“Dünyada yaşayanlar, dünyalıdır ama dünyalarını bilmezler
O balıklar ki deniz içindedür, denizi bilmezler”

Harâbât ehline dûzah’azâbın anma ey zâhid
Ki bunlar ibn-i vakt oldu gam-ı ferdâyi bilmezler

“Ergin insanlara cehennem azabından söz etme ey sofu,
Ki bunlar ne zamanın anlamını ne de gelecek günleri bilirler”

Şafak - gûn kan içinde dâğını seyr etse âşıklar,
Güneşte zerre görmezler felekte ayı bilmezler,

“Bir şafağı andıran bağrımdaki yaraları sevgililer seyreder
Ama güneşi görmezler ne de ayı bilirler”

Hamide kadlerine rişde-i eşki takub bunlar
Atarlar tîr-i maksudu nedendür yayı bilmezler

“Bükülmüş boyunlarına gözyaşı ipliğini takarlar da,
Maksut okunu atarlar yayın ne olduğunu bilmezler.”

Hayâli fakr şalına çekenler cism-i üryânı
Anunla fakr ederler atlas-u dibâyı bilmezler

“Ey Hayali, çıplak vücutlarını fakirlik şalıyla örterler
Ve bununla gurur duyarlar ama atlasları ve değerli kumaşları bilmezler”

Bátor
26.12.05, 23:23
[QUOTE=Bátor]
Ich bin in letzter Zeit oft in dem ungarische Forum und muss
viel von einigen Auslandsungarn anhören. Diese müssen sehr stark
unter den Einfluss der jeweiligen Landes-Politpropaganda geraten sein.
/QUOTE]


@Bator, Magyar, Arpad und natürlich alle anderen,

herzliches szia erst mal!

Wir Türken sind ja als ehemaliges Nomadenvolk bekannt, auch wenn wir in Anatolien sesshaft geworden sind, viele von uns treibt es immer noch in der Regel gen Westen.

Wir haben Untersuchungen vor uns liegen, die besagen, dass z.B. Türken in Deutschland ganz andere Einstellunmgen haben, als Türken in Frankreich. Türken aus den USA sind meistens erschrocken über die Situation der Türken in Deutschland.

In dieser Vielfalt, lässt sich auch sehr selten eine einheitliche Meinung bilden. In Deutschland vor allem, hat sich ein neuer Typ eines Türken entwickelt, den wir hier bei Politikcity "TÜV-Türke" nennen. Eben jene, die sich über das Land in dem sie leben ein Bild über ihr Land bilden, und ohne sich wirklich über ihr Land zu informieren, gegen ihre eigene Kultur, Geschichte und Lebensart vorangehen.

Meine erste Frage:
Wenn Bator Auslandsungarn sagt, meint er dann eben "TÜV-Ungarn"? Also Ungarn, die ohne Informationen über Ungarn aus Ungarn meinen, sie wüssten alles über Ungarn?

Zweite Frage
Innerhalb der Türkei gibt es eine Schicht, die in den Westen verliebt ist, und den Westen als unfehlbar ansieht. Diese Schicht gibt es seit mehreren Jahrzehnten, ja gar Jahrhunderten. Deren Einstellung hat sich so sehr ins (Unter-)Bewusstsein des türkischen Volkes manifestiert, dass es zu einem Automatismus geworden ist zu sagen, das Beste käme aus dem Westen! Früher waren das vielleicht die Maschinen, jetzt ist es auch die Denkweise. Und jetzt glauben sogar viele von uns an deren Geschichtsversion über unsere Nation!

Es herrscht quasi eine Art Minderwertigkeitskompleks gegenüber dem Abendland.

Gibt es auch in Ungarn ähnliche verhältnisse diesbezüglich?

Vielen Dank für die Antworten!

Die meisten Auslandsungarn lobigen ihr Gastland. Ungarn aus Übersee
sind deutschfeindlich eingestellt, die aus Deutschland wünschen sich
in Ungarn ähnliche Verhältnisse , wie in Germania. Ich meine, dass die
Ungarn oft sehr schnell sich in ihren Gastländern assimlieren, weil
sie keine Familienclans bilden, wie z.B. Russlandsdeutsche.
Im Herzen fühlen sich alle Auslandsungarn entwurzelt und unglücklich,
aber der Anpassung wird ein höherer Wert beigemessen.

Traditionel hat in der Geschichte immer Österreich-Deutschland versucht auf
Ungarn massiv politisch und militärisch einzuwirken. Die russische Besetzung
hat diesen Einfluss für 50 Jahre aufgehalten, ab nach der Wende versuchen
Politik, Wirtschaft und die Leute wieder auf Ungar Einfluss zu nehmen.

http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=6125&page=43&pp=10
BKalnonky #426 "Ich kann auch nicht sagen daß der Widerstand gegen einen türkischen Beitritt erzkatholischen Kreisen vorbehalten wäre, weit gefehlt. Meine (ungarische) Frau ist buddhistisch (eine erstaunlich große Gemeinde in Budapest) und diese Gruppe ist zum Beispiel vehement gegen den Beitritt. Soviel ich feststellen kann geht der Widerstand durch alle gesellschaftlichen Gruppen. Ich kann aber NICHT sagen ob es eine Mehrheit der Bevölkerung ist."

Dieser Widerstand geht auf das Konto der westlichen Medien zurück.
Nach der Wende waren die Ungar völlig unpolitisch, allmählich kam
das Land immer mehr in die westliche Hämnisphäre , militärisch (NATO)
und poltitisch.Die Stimmung in Ungarn ist nicht eigengemacht, sondern
durch die wetlichen Medien gelenkt. Auch , wenn Herr Kalnoky meint, dass
Springer nur ländliche Blätter im Besitz hat, haben internationale Verleger,
ob Burda oder andere , sämtliche ungarische Zeitungen in der Hand.
In der ungarischen Fernsehlandschaft finden wir die bekannten westeuropäischen Gesellschaften (RTL mit ung. prg.).

Zu der eigentlichen 2. Frage kann ich nur sagen, dass das Beste
nicht aus dem Westen kommt, aber auch nicht aus dem Osten, sondern
haben wir selber geschafffen. Die grossen Ungarischen Denker
haben vor diesen Beinflussungen immer gewarnt, sie haben immer recht
gehabt. Die massive Zuwanderung der Deutschen in dem 19. Jahrhundert
hat dazu geführt, dass sie nicht nur das politische, sondern auch
das kulturelle Leben in Ungarn gelenkt haben. Sie waren es , die
die schändliche Herkunft der Ungarn aus der Geschichte tilgen wollten
und Geschichtsfälschung betrieben haben.
Sie waren es, die versucht haben den Ungarn ein Minderwertigkeitskopmlex
einzupflanzen.
In ungarischen Foren lese ich oft folgendes: ich weis es nicht, ob ich
diese Idee veröffentlichen kann, mann soll immer an die strengen
Massstäbe deutscher Lektoren denken. Offensichtlich sind die
"deutschen Gelehrten" :)), immer noch in den Köpfen der Ungarn
die Halbgötter. Ein trauriger Zustand !

tralles
26.12.05, 23:39
[QUOTE=tralles]

Zu der eigentlichen 2. Frage kann ich nur sagen, dass das Beste
nicht aus dem Westen kommt, aber auch nicht aus dem Osten, sondern
haben wir selber geschafffen. Die grossen Ungarischen Denker
haben vor diesen Beinflussungen immer gewarnt, sie haben immer recht
gehabt. Die massive Zuwanderung der Deutschen in dem 19. Jahrhundert
hat dazu geführt, dass sie nicht nur das politische, sondern auch
das kulturelle Leben in Ungarn gelenkt haben. Sie waren es , die
die schändliche Herkunft der Ungarn aus der Geschichte tilgen wollten
und Geschichtsfälschung betrieben haben.
Sie waren es, die versucht haben den Ungarn ein Minderwertigkeitskopmlex
einzupflanzen.
In ungarischen Foren lese ich oft folgendes: ich weis es nicht, ob ich
diese Idee veröffentlichen kann, mann soll immer an die strengen
Massstäbe deutscher Lektoren denken. Offensichtlich sind die
"deutschen Gelehrten" :)), immer noch in den Köpfen der Ungarn
die Halbgötter. Ein trauriger Zustand !

Danke, sehr aufschlussreicher Beitrag!

Ein sehr guter Freund von mir studiert in Pecs an einer deutschen Uni Medizin. In Deutschland hätte er das nie geschafft. Seitdem frage ich mich, ob denn Ungarn auch so eine Art Auffangland für erfolglose deutsche Schüler und Studenten dient...

Ich habe auch oft ungarische Delegationen von Gymnasialrektoren an unser diakonisches Gymnasium damals kommen sehen. Man besuchte vele Kirchen. Durch den Christentum wird die Eingliederung der Ungarn in die westliche Welt unaufhaltsam sein, denke ich. Im Osten lauern eben zwei alte Feinde... Islam und Russen! Es kann für die Ungarn also nur heissen, ab in den Westen.

Und aus dieser Position heraus, entstehen eben die Minderwertigkeitskomplexe. Das Gefühl, dass die anderen die besseren sind, und man sich ihnen beugen muss. Nur allzu schlimm ist es, wenn eben jene Leute an führenden Positionen des Landes sind. So geht es uns in der Türkei auch.


Zu der eigentlichen 2. Frage kann ich nur sagen, dass das Beste
nicht aus dem Westen kommt, aber auch nicht aus dem Osten, sondern
haben wir selber geschafffen. Die grossen Ungarischen Denker
haben vor diesen Beinflussungen immer gewarnt, sie haben immer recht
gehabt.

Diese Aussage spricht, finde ich, Bände! Es ist in jedem Land, das von äußeren Kräften beeinflußt wird, dasselbe! Ich kann dir da aus ganzem Herzen zustimmen!


Wir sollten ungarisch-türkische Partnerstadt und Partneruni Aktionen starten! Es wäre für viele Menschen wohl eine Erleichterung zu wissen, dass man sich nicht wirklich fremd ist, und das man sehr wohl Alternativen hat...

Patriot
26.12.05, 23:45
ich kenne sehr viele ungarn, keiner dieser konnte mir meine fragen zum thema nicht beantworten, alle meinten nichts mit türken zutun zuhaben und zu wollen, sie fühlen sich bestens wie es ist. ich glaube auch nicht das die ungarn einen komplex haben, wieso sollten sie auch. sie sollten stolz sein ein teil des westens zusein - nicht ein teil des nahen osten oder sonstigem. würden sie noch immer so sehr an den osten gebunden sein, würden sie heute wie weißrussland oder sonstiges unter der herrschaft putins leiden. wirkliche fortschritte kann ich in den alten sowjetländern nicht erkennen.


PS: ich habe mir diesen thread NICHT durchgelesen.

toygun
27.12.05, 00:13
http://gagauziya.sitemynet.com/mynet_resimlerim/gagauzflag.jpg

Das könnte viell. Abbas Mirsa interessieren:

Auf der Suche nach den letzten Gagausen in Baku
Artikel erschienen am 22/03/2005


Von François GREMY in Baku

Ubersetzt von Myriam GOINARD


In Baku und Umgebung leben etwa vierzig Gagausen. Diese kaum bekannten Vertreter dieser Volksgruppe gehören zusammen mit weiteren 45 000 Gagausen zur Gruppe der Auswanderer aus der Region "Gagauz Yeri" (Gagausien), einer autonomen Provinz in Moldawien, 800 km von den europäischen Hauptstädten Prag, Wien und Bratislava entfernt.




Baku. Die Bakuer Gagausen haben so gut wie nie in ihrer unlängst entstandenen autonomen Region gelebt, die im Dezember 1994 vom moldawischen Parlament offiziell anerkannt wurde. Ihre Ankunft in Aserbaidschan liegt wesentlich länger zurück: sie folgte der von Stalin durchgeführten Deportationswelle.

„Wir waren sehr viele Vertriebene“, erinnert sich Günel. Die 67-jährige stammt aus der Stadt Kangaz. „Es war im Jahre 1948, wir waren in zwei Waggons zusammengepfercht, Richtung Baku. Als wir ankamen, wurden wir nach Mechtaxe geschickt – das Dorf liegt 25 Kilometer westlich von Baku, in der Nähe eines riesigen Steinbruchs. An Arbeit hat’s nicht gefehlt.“ Günel ist heute Witwe. Sie erklärt, dass sie die Traditionen ihres Volkes nicht weitergepflegt hat - außer der Sprache, die sie zwar spricht, jedoch weder schreibt noch liest.

„Zahlreiche Gagausen wurden in den Nordkaukasus, nach Kabardino-Balkaria und nach Daghestan deportiert. Auch nach Zentralasien: nach Kirgistan, Kasachstan und Usbekistan“, erzählt sie. Andere waren schon zu Anfang des 20. Jahrhunderts dorthin ausgewandert. Aus wirtschaftlichen Gründen zogen sie damals in den Oblast Tchimbalatinsk im Süden Kasachstans und ins Ferganatal in Kirgistan.

Die dreißigjährige Gagause Güllü ist Doktor der Philologie an der Universität Baku. Sie erklärt, dass „unter Chrustschow zahlreiche Gagausen, die in Aserbaidschan lebten, in ihre Heimat zurückgekehrt sind.“ Heute sollen nur noch etwa 20 ältere Frauen in Baku leben, von denen die meisten mit Aserbaidschanern verheiratet sind. Außerhalb von Baku leben noch drei weitere Familien in Deveç, nördlich der Hauptstadt, sowie eine einzige in Berde, im Zentrum des Landes.

Die Integration und die Assimilation sind in Aserbaidschan wie in den anderen turkophonen Gebieten Zentralasiens und des Nordkaukasus ohne große Schwierigkeiten verlaufen. „Die gagausische Sprache gehört zu den Turksprachen, zu denen auch Türkisch, Turkmenisch, Usbekisch, Uigurisch, Aserbaidschanisch, Kasachisch, Krimtatarisch, Baschkirisch, Jakutisch und Tschuwaschisch gehören“ zählt Güllü auf. Die orthodoxe Konfession sei in Aserbaidschan kein besonderes Problem gewesen.

Die junge und atypische Güllü unterscheidet sich deutlich von den siebzigjährigen Gagausen, die sämtlich Opfer der Deportation wurden. Sie kam 1992 in Bakuan, nach ihrer Heirat mit einem türkischen Journalisten, der eine Zeitlang als Korrespondent für aserbaidschanische Zeitungen in Moldawien tätig war.

Mit einigen anderen jungen Leuten gehört sie zu einer neuen, noch kleinen Gruppe der gagausischen Immigranten in Baku. „Zwischen 1986 und 1992, das heißt bis zum Anfang des Konflikts im Berg-Karabakh, haben die Universitäten von Baku ungefähr fünfzig gagausische Studenten eingeladen, die dort Literatur und Mathematik oder aber eine Polizeiausbildung absolviert haben.“ Etwa zehn von ihnen sollen in Aserbaidschan geblieben sein.

Ein Zeichen für bevorzugte Beziehungen zwischen Baku und Comrat (der Hauptstadt von Gagausien)? Wohl eher nicht: viele Studenten aus anderen Teilen Moldawiens sind damals ebenfalls nach Aserbaidschan gezogen. Nichtsdestotrotz hat am 28. Dezember 1994 – als die Autonomie der gagausischen Region vom moldawischen Parlament beschlossen wurde - der damalige aserbaidschanische Präsident Heider Aliev ein Glückwunschtelegramm an die Gagausen geschrieben, erzählt Güllü begeistert.

Ende 2004 reiste Giorgi Talbalshik, der „Baskan“ (Oberhaupt) der gagausischen Region, mit einer offiziellen Delegation Moldawiens nach Baku. Ein Beweis dafür, dass die „Türkophilie“ doch existiert, und dass sie sich auch im politischen Bereich niederschlägt.

Auf ihre eigene Weise trägt Güllü schließlich auch zu dieser Aufgabe bei. Sie hat letzten Januar ihre Dissertation über den „Alltagswortschatz der gagausischen Sprache“ abgeschlossen. „Viele gagausische Wörter kommen aus dem Arabischen, aus dem Farsi, aus dem Griechischen und aus dem Russischen“, so die Sprachwissenschaftlerin. „Aber ich wollte beweisen, dass einige dieser Wörter eigentlich aus dem Türkischen kommen, wie zum Beispiel das Wort „aaba“ (Mantel), von dem man bisher dachte, es sei arabischen Ursprungs.“ Die Turksprache gagausich wurde vorher mit kyrillischen Buchstaben geschrieben, seit 1995 aber wird das lateinische Alphabet benutzt, so wie für die moldawische Sprache. „Heutzutage schreiben alle jungen Leute mit lateinischen Buchstaben, die älteren Leute immer noch mit kyrillischen.“

Die gagausische Sprache ist das letzte Identitätssymbol eines Volkes, das kein wirkliches politisches Gewicht besitzt. Sie wird deswegen auch jedes Jahr am 31. August („Fest von Ana Dilli“) in allen gagausischen Familien groß gefeiert. Güllü hat vor kurzem das erste azeri-rumänische Wörterbuch veröffentlicht. Sie möchte aber noch einen Schritt weiter gehen: warum nicht ein gagausisches Kulturzentrum in Baku gründen?

In der gagausischen Region selbst lebt die Sprache mehr schlecht als recht durch die Medien weiter. Nur einige Pressetitel auf gagausisch können sich vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Krisensituation in Moldawien über Wasser halten: vier Zeitungen (Ana sosu, Gagaz sesi, Hal Birlii und Acic goz) und zwei Zeitschriften (Sabaa yildizi et Gunescik). In der moldawischen Hauptstadt Chisinau werden zwei weitere Zeitschriften von Gagausen veröffentlicht. Dazu kommen einige seltene Fernsehprogramme auf gagausisch, die von dem staatlichen Sender Teleradio Moldova im Rahmen der Achtung der nationalen Minderheit ausgestrahlt werden. Es gibt zwar in Gagausien einen lokalen Sender - allerdings, so fügt Güllü mit viel Humor hinzu: „Nur die Einwohner der Hauptstadt Comrat können ihn empfangen.“


http://anasozu.com/i/media/u/1120488808.jpg (http://www.anasozu.com)
aus der Gök Oguz/Gagausen-homepage: http://www.anasozu.com

Carlito
27.12.05, 08:34
ich kenne sehr viele ungarn, keiner dieser konnte mir meine fragen zum thema nicht beantworten, alle meinten nichts mit türken zutun zuhaben und zu wollen, sie fühlen sich bestens wie es ist. ich glaube auch nicht das die ungarn einen komplex haben, wieso sollten sie auch. sie sollten stolz sein ein teil des westens zusein - nicht ein teil des nahen osten oder sonstigem. würden sie noch immer so sehr an den osten gebunden sein, würden sie heute wie weißrussland oder sonstiges unter der herrschaft putins leiden. wirkliche fortschritte kann ich in den alten sowjetländern nicht erkennen.


PS: ich habe mir diesen thread NICHT durchgelesen.

Als eine Antwort sollte das für dich erstmal genügen:


Zitat von Bátor
Zu der eigentlichen 2. Frage kann ich nur sagen, dass das Beste
nicht aus dem Westen kommt, aber auch nicht aus dem Osten, sondern
haben wir selber geschafffen. Die grossen Ungarischen Denker
haben vor diesen Beinflussungen immer gewarnt, sie haben immer recht
gehabt. Die massive Zuwanderung der Deutschen in dem 19. Jahrhundert
hat dazu geführt, dass sie nicht nur das politische, sondern auch
das kulturelle Leben in Ungarn gelenkt haben. Sie waren es , die
die schändliche Herkunft der Ungarn aus der Geschichte tilgen wollten
und Geschichtsfälschung betrieben haben.
Sie waren es, die versucht haben den Ungarn ein Minderwertigkeitskopmlex
einzupflanzen.

Bátor
28.12.05, 11:39
[QUOTE=Bátor]


Ein sehr guter Freund von mir studiert in Pecs an einer deutschen Uni Medizin. In Deutschland hätte er das nie geschafft. Seitdem frage ich mich, ob denn Ungarn auch so eine Art Auffangland für erfolglose deutsche Schüler und Studenten dient...

...

Es sieht leider so aus, sogar vor Wende haben Studenten aus der BRD an ung. Unis studiert, die zu Hause wegen Numerus Clausus keine Chanchen hätten. Ungarn braucht jede Menge Geld :))

[QUOTE=Bátor]
Ich habe auch oft ungarische Delegationen von Gymnasialrektoren an unser diakonisches Gymnasium damals kommen sehen. Man besuchte vele Kirchen. Durch den Christentum wird die Eingliederung der Ungarn in die westliche Welt unaufhaltsam sein, denke ich. Im Osten lauern eben zwei alte Feinde... Islam und Russen! Es kann für die Ungarn also nur heissen, ab in den Westen....

Im Osten lauert der grosse Feind, der Russe...........die Aussage stimmt,
obwohl in 40 Jahren hat das kommunistische System genug Russenanhänger
produziert und viele Ungarn mussten/konnten/wollten in der Sowjetunion
studieren, weil für die Karriere es vorteilhaft war. Diese haben oft russische
Frauen nach Ungarn gebracht. Die bilden das Rückgrat der MSZP (früher MSZMP), der Nachfolgepartei der einst herschenden Sozialistischen Arbeiterpartei. Die MSZP ist Dank, der grosse Anzahl ausgebildeten Kader
aus dem alten Regime, ist die heutige Regierungspartei.

Für die nicht Speichellecker ,bleiben die Russen die absolut grösste Gefahr.

Der Islam spielte in Ungarn kaum eine Rolle. Die Ungarn sind keine tiefgläubigen
Polen oder Südländer und recht offen in Religionsfragen. Die eigentliche
nationale ungarische Kirche , ist die Ungarische Reformierte Kirche, mit
einem nationalen Charakter und sie ist sehr tolerant. Ich glaube, das bis
zum "11.September" viele sich für islamische Kultur interessiert haben,
natürlich nicht um zu konvertieren, aber wir können aus allen Religionskulturen
wertvolle Erkenntnisse sammeln.

Ungarn gehört natürlich zum Westen,man hat sich vor 1000 Jahren durch
die Annahme des Christentums für diesen Weg entschieden.
Die ungarische Führung ( Geza,Istvan bzw. Vajk) hat sich nicht deshalb
für das Christentum entschieden, weil sie Christen werden wollten, sondern
weil nur die damalige christliche Staatsideologie hat den Ungarn den Weg
zu einem eigenen Staat ermöglicht.

Aber ein Volk hat nur dann eine Zukunft, wenn sie eine Vergangenheit hat !
Darum ist die Pflege der alt ung. Traditionen, Legenden und die Forschung in
Asien so wichtig, damit wir wissen wer wir sind. Dieses Wissen haben seit
150 Jahren die Habsburger und Russen versucht auszulöschen, vergeblich.

Ich darf nicht verschweigen, dass die Ungarn die Schuld am Niedergang
des Reiches den Osmanen geben. In der tat ist es so, dass nach der
150 Jahren osmanischen Besetzung und Kriege im 16.-17. Jahrhundert,
die Position Ungarns in der Region so geschwächt wurde, dass sie
eine leichte Beute für Österreich und die Russen waren.

Zum Glück haben wir noch eine andere, sehr fruchtbare und lange
Periode mit dem Türkentum gehabt, aus der sich unsere Volkskultur
(Musik, Tänze,Handwerk,Kunst....) und teilweise unsere Sprache
entwickelt hat. Mit sicherheit waren die Urungarn zum grössten Teil
Alttürken, was die Namen der Stämme und ihre Fürhrer zeigen,
somit sind die Ungarn schon ziemlich mit Türken verwandt.

Mein Nachsatz: nie über die Ungarn in den Deutschen Medien lesen, da
sie auf falsche Tatsachen (alte Habsburg politische Dogmen),
immer englische Literatur nehmen.
Als Beispiel Wikipedia. de und Wikipedia. en

http://en.wikipedia.org/wiki/Hungarian_prehistory

Unsere Herr B.Kalnoky, wird wohl nicht mit meinen Ausführungen einverstanden sein, weil er bei mir den für "Exilungarn typisch
übersteigerten Nationalismus" zu erkennen weist. Dafür ist Herr Kalnoky
wohl schon eher eingedeutscht.

Yakamoz
28.12.05, 11:43
Unsere Herr B.Kalnoky, wird wohl nicht mit meinen Ausführungen einverstanden sein, weil er bei mir den für "Exilungarn typisch
übersteigerten Nationalismus" zu erkennen weist. Dafür ist Herr Kalnoky
wohl schon eher eingedeutscht.

Du meinst also ein TÜV-Ungare :lach:

Bátor
28.12.05, 22:34
Ich lese regelmäßig http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=6125
und bin von türkischen Usern sehr angetan, da ich mich mit ihnen sehr
identifizieren kann. Es beeindruckt mich sehr, dass sie auch in der 3. Generation mit der Heimat ihrer Grosseltern sich verbunden fühlen und
sie sich als " das Auge der Türkei" im Westen fühlen. Die ungarische Bevölkerung weist nähmlich auch nicht, wie der Westen z.B. die Deutschen
über sie denken, ich fühle auch eine Notwendigkeit meine Landsleute
vor einer grossen Euphorie zu warnen, alles was deutsch ist zu glorifizieren.
Wir Ungarn brauchen das Stolz und Stärke der Türken, auch in der 3. Generation um noch zu Ungarn zu bleiben. Bin übringens kein Anhänger der
Integration, da ich eine Vielfalt für erstrebenswerter halte.
Es gibt nichts schlimmeres als voll assimlierte Menschen in der 3. Generation.

KingTurek
28.12.05, 22:41
Bin übringens kein Anhänger der
Integration, da ich eine Vielfalt für erstrebenswerter halte.
Es gibt nichts schlimmeres als voll assimlierte Menschen in der 3. Generation.Du solltest jedoch zwischen Integration und Assimilation diferenzieren, denn integration heisst nicht Assimilation und ohne Integration kommst du in einer fremden Gesellschaft nicht weiter.

Bátor
28.12.05, 22:54
Du solltest jedoch zwischen Integration und Assimilation diferenzieren, denn integration heisst nicht Assimilation und ohne Integration kommst du in einer fremden Gesellschaft nicht weiter.
Ja hast du recht, nur ich denke , der deutschen Mentalität wird eure
Integration nicht genügen. Der Deutsche liebt die Gleichmacherei, den
Gleichschritt, mit einer Stimme zu sprechen, daher werden die Forderungen
nach einer erfolgten "Integration" als völlige Assimlation heisen.

KingTurek
28.12.05, 23:28
Ja hast du recht, nur ich denke , der deutschen Mentalität wird eure
Integration nicht genügen. Der Deutsche liebt die Gleichmacherei, den
Gleichschritt, mit einer Stimme zu sprechen, daher werden die Forderungen
nach einer erfolgten "Integration" als völlige Assimlation heisen.Stimmt, leider ist dies so. Viele Deutsche verwechseln da was. Deshalb kommen in Deutschlan auch nur Necla Keleks, Cem Özdemirs und Sibel Kekilis weit und sprechen für uns integrierten, aber nicht assimilierten, auch wenn wir nicht ihrer Meinung sind.

Patriot
28.12.05, 23:43
hetzt nur weiter.

der bator ist kein typischer ungar, er erzählt jede menge aber ob das wirklich stimmt kann keiner von uns wirklich sagen.

ich werde mich mal als afrikaner registrieren (hier) und sagen das wir deutsche lieben und einst deutsche waren, glaubt ihr mit sicherheit auch.

Anadolu
28.12.05, 23:47
hetzt nur weiter.

der bator ist kein typischer ungar, er erzählt jede menge aber ob das wirklich stimmt kann keiner von uns wirklich sagen.

ich werde mich mal als afrikaner registrieren (hier) und sagen das wir deutsche lieben und einst deutsche waren, glaubt ihr mit sicherheit auch.

Das glaube ich nicht ausserdem wo hast du in diesem Strang hetze gelesen?

tralles
28.12.05, 23:50
Szia Bator!

Du siehst, überall begegnet man Geistern wie dem Patrioten, wenn man sich zu seiner Heimat bekennt, dass aus Sicht des Westens nicht Wert ist, geliebt zu werden, ohne diese zu bewundern!

Ich Grüße dich im Namen der uralten magyarisch-türkischen Brüderlichkeit!

Vielleicht ist es tatsächlich Unser gemeinsame Geist von damals, der uns heute gegen jene Leute wie Patriot verbindet!


@Patriot
Kein fake kommt bei politikcity.de durch, keine Sorge!

Magyar
28.12.05, 23:53
@Bàtor

Ich habe hier etwas aus Wikipedia entnehmen können und musste es hier mal unbedingt posten: Dabei ist mir als Erstes sofort ins Auge gefallen und das ist sehr interessant, daß z.B. die Tataren als Bezeichnung für Türke oder Türken vermeintlich die nachfolgenden Wörter verwenden oder zumindest wohl verwendeten:

Tatarisch: Török ⇔ Törköt ⇔ Törk

Ogurisch: Turuk ⇔ Turkut ⇔ Turk;

Oghusisch: Türük ⇔ Türküt ⇔ Türk;

Ich glaubte, mich tritt ein Pferd:

Wir Ungarn sagen doch noch heute " Török " oder als Mehrzahl " Törökök " zu den Türken. Wir sagen ja nicht Turk, Turuk, Türük, Türk etc. sondern immer nur die Bezeichnung " Török oder Törökök..! "

Deine persönlich Meinung, Bàtor..?
Du bist doch auch Ungar, wie siehst Du das..?

Magyaren = alttürkische Tataren..?
Wenn ich mir die alten Siedlungsgebiete am Ural und die Wanderungen der alten Magyaren anschaue, so stelle ich fest, daß z.B. die in Russland liegende Stadt " Kasan " südlich der alt-ungarischen Siedlungsgebiete liegt. Also genau am südlichen Ural. Und auch die Tschuwaschen, ein weiteres verwandtes Volk der Magyaren, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Tatarstan.

Und " Kasan " gilt noch heute als die Hauptstadt der Tataren,
im heutigen Russland.

Und die Tataren sind, soweit mir bekannt,
selbst alttürkischen Ursprungs..!

Reiner Zufall..?
Wohl kaum, oder..!

Wenn ich dann aber immer wieder von einigen Besserwissern höre, die Ungarn hätten nichts mit den alten Türken zu tun, dann kommt mir einfach die Galle hoch..! :kafa:

Ist es denn wirklich immer noch für einige Europäer so schlimm, daß die alten Ungarn mit den Alt-Türken oder mit tatarischen Völkern verwandt waren..?

Das kommt mir teilweise so vor, als wäre man immer noch in irgend einer Form verfeindet, wie vor 1000 Jahren oder so..!

Zum kotzen finde ich das alles,
tut mir Leid..! :motz:

Ob nun hunnisch, awarisch, Kumàn ( Kipcak ), Hazar, Tatarisch usw.
Aus all diesen alten Stämmen sind die Magyaren letztlich hervorgegangen,
das steht für mich persönlich zweifellos fest..!

Und selbst wenn nicht Gök-türkisch, dann aber in jedem Fall tatarisch.
Und tatarisch bedeutet für mich wiederum " alttürkisch ". Also sind nach meiner Recherche in jedem Fall alttürkische Wurzeln bei den Magyaren kaum zu leugnen, wie ich denke..!

Ich kann jede Lektüre lesen, aber ich erkenne Anhand der ungarischen Sprache, unseren alten Traditionen, der agglutierenden Sprache zwischen Turk und Macar, den miteinander verwandten Runenschriften zwischen den alt-ungarischen und türkischen Kök-Türk Runen aus der Inneren Mongolei immer wieder Gemeinsamkeiten, welches ich im Westen einfach nirgendswo finden kann.

Wie siehst Du das,
Bàtor..?

@Magyar

---------------------------------------------------------------------

Aus Wikipedia entnommen:
Die Namensbezeichnung " Türke / Türken "

Namensbedeutung: Der Name Türk hat sich im Laufe der Zeit aus dem Volksnamen Turuk entwickelt. Der Volksname Turuk bedeutet die Tapferen oder auch die Ehrenvollen. Dieser Name wurde ab 300 v. Chr. vom Hsiung-nu-Adel für sich beansprucht und als Volksbezeichnung von dem der Hunnen abgelöst.

Dieser Volksstamm fiel vom Altai ausgehend immer wieder ins nördliche China ein, da es an dessen Nordgrenzen siedelte. Da sie den Kern des späteren Hunnenvolkes bildeten, werden sie mitunter auch als „Turuk-Hunnen“ bezeichnet.

Die Turuk waren von der Herkunft her ein Turkvolk, gehörten zu den Hsiung-nu-Stämmen, und ihre Sprache ist bruchstückhaft seit 1766 v. Chr. in Handschriften aus China überliefert. Dort wurde ihre Sprache in Schriftzeichen niedergeschrieben, aus denen später die türkischen Runen der Göktürken entstehen sollten. Ihre Fürsten nannten sich Yabghu – „Prinz“ – da sie den Khansnamen als Herrschertitel noch nicht kannten. Dieser kam erst in späterer Zeit auf.

Siehe hierzu auch: Hunnische Sprache

Ihre unmittelbaren Erben waren die Turkut, die im 6. Jahrhundert mit anderen Turkstämmen das Volk der Göktürken bilden sollten. Mitte des 11. Jahrhunderts wurden die Turuk letztmalig als Teil dieser Alt-Türken erwähnt, und nur kurze Zeit später verschwanden sie dann endgültig aus der Geschichte.

Die alte Stammesbezeichnung entwickelte sich über mehrere Entwicklungsstufen zum heutigen Volksnamen Türke:

Ogurisch: Turuk ⇔ Turkut ⇔ Turk;

Oghusisch: Türük ⇔ Türküt ⇔ Türk;

Tatarisch: Török ⇔ Törköt ⇔ Törk

Bátor
29.12.05, 00:02
hetzt nur weiter.

der bator ist kein typischer ungar, er erzählt jede menge aber ob das wirklich stimmt kann keiner von uns wirklich sagen.

ich werde mich mal als afrikaner registrieren (hier) und sagen das wir deutsche lieben und einst deutsche waren, glaubt ihr mit sicherheit auch.
Nun ja , es gibt Ungarn die auch andres denken, wir streiten uns auch
viel mehr als die Deutschen, wenn wir eine Karre aus dem Dreck ziehen
sollten, wird es nicht gelingen, weil jeder Ungarn in eine andere Richtung zieht.
Ich bin kein Fake, bin auch im PF als Bator registriert und in dem
MNO.hu als Heemskerk, ist ein konservatives Forum der ung. Nationalzeitung.
Hetzen möchte ich nicht, nur vor grossen Erwartungen möchte ich warnen.

Magyar
29.12.05, 00:16
Nun ja , es gibt Ungarn die auch andres denken, wir streiten uns auch
viel mehr als die Deutschen, wenn wir eine Karre aus dem Dreck ziehen
sollten, wird es nicht gelingen, weil jeder Ungarn in eine andere Richtung zieht.
Ich bin kein Fake, bin auch im PF als Bator registriert und in dem
MNO.hu als Heemskerk, ist ein konservatives Forum der ung. Nationalzeitung.
Hetzen möchte ich nicht, nur vor grossen Erwartungen möchte ich warnen.

Nein, Bàtor..!

Hetzen tut keiner von uns beiden hier, um Gottes Willen..!

Deshalb sind wir ja nun auch nicht hier im Forum und mit solchem Blödsinn würde ich mich persönlich auch gar nicht beschäftigen. Hetzen wäre das letzte für mich und spätestens dann würde ich mich aus solchen Foren heraushalten. Mir geht es allein nur um die Geschichte der alten Ungarn sowie deren alttürkischen-Verbindungen nach Asien. Mehr nicht..!

Aber ich glaube persönlich, daß das immer schon das größte Problem der Ungarn war, daß man sich schon immer uneinig war und quasi jeder irgendwo sein eigenes " Süppchen " kochen wollte. Und wenn man dann irgendwann mal auf der gleichen Welle war, war es oftmals zu spät.

Belehre mich aber eines Besseren, wenn Du meinst, daß ich mit meiner These evtl. falsch liegen sollte..!

Üdvözlek Bàtor..!

Zoltàn ( @Magyar )

Bátor
29.12.05, 00:21
@Bàtor

Ich habe hier etwas aus Wikipedia entnehmen können und musste es hier mal unbedingt posten: Dabei ist mir als Erstes sofort ins Auge gefallen und das ist sehr interessant, daß z.B. die Tataren als Bezeichnung für Türke oder Türken vermeintlich die nachfolgenden Wörter verwenden oder zumindest wohl verwendeten:

Tatarisch: Török ⇔ Törköt ⇔ Törk

Ogurisch: Turuk ⇔ Turkut ⇔ Turk;

Oghusisch: Türük ⇔ Türküt ⇔ Türk;

Ich glaubte, mich tritt ein Pferd:

Wir Ungarn sagen doch noch heute " Török " oder als Mehrzahl " Törökök " zu den Türken. Wir sagen ja nicht Turk, Turuk, Türük, Türk etc. sondern immer nur die Bezeichnung " Török oder Törökök..! "

Deine persönlich Meinung, Bàtor..?
Du bist doch auch Ungar, wie siehst Du das..?

Magyaren = alttürkische Tataren..?
Wenn ich mir die alten Siedlungsgebiete am Ural und die Wanderungen der alten Magyaren anschaue, so stelle ich fest, daß z.B. die in Russland liegende Stadt " Kasan " südlich der alt-ungarischen Siedlungsgebiete liegt. Also genau am südlichen Ural. Und auch die Tschuwaschen, ein weiteres verwandtes Volk der Magyaren, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Tatarstan.

Und " Kasan " gilt noch heute als die Hauptstadt der Tataren,
im heutigen Russland.

Und die Tataren sind, soweit mir bekannt,
selbst alttürkischen Ursprungs..!

Reiner Zufall..?
Wohl kaum, oder..!

Wenn ich dann aber immer wieder von einigen Besserwissern höre, die Ungarn hätten nichts mit den alten Türken zu tun, dann kommt mir einfach die Galle hoch..! :kafa:

Ist es denn wirklich für einige Europäer so schlimm, daß die alten Ungarn mit den Alt-Türken oder evtl. gar mit den Tataren verwandt waren..?

Zum kotzen finde ich das alles, tut mir Leid..! :motz:

Ob nun hunnisch, awarisch, Kumàn ( Kipcak ), Hazar, Tatarisch usw.
Aus all diesen alten Stämmen sind die Magyaren letztlich hervorgegangen,
das steht für mich persönlich zweifellos fest..!

Und selbst wenn nicht Gök-türkisch, dann aber in jedem Fall tatarisch.
Und tatarisch bedeutet für mich wiederum " alttürkisch ". Also sind nach meiner Recherche in jedem Fall alttürkische Wurzeln bei den Magyaren wohl kaum zu leugnen, wie ich denke..!

Ich kann jede Lektüre lesen, aber ich erkenne Anhand der ungarischen Sprache, unseren alten Traditionen, der agglutierenden Sprache zwischen Turk und Macar, den miteinander verwandten Runenschriften zwischen den alt-ungarischen und türkischen Kök-Türk Runen aus der Inneren Mongolei immer wieder Gemeinsamkeiten, welches ich im Westen einfach nirgendswo finden kann.

Wie siehst Du das,
Bàtor..?

@Magyar

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Aus Wikipedia entnommen:
Die Namensbezeichnung " Türke / Türken "

Namensbedeutung: Der Name Türk hat sich im Laufe der Zeit aus dem Volksnamen Turuk entwickelt. Der Volksname Turuk bedeutet die Tapferen oder auch die Ehrenvollen. Dieser Name wurde ab 300 v. Chr. vom Hsiung-nu-Adel für sich beansprucht und als Volksbezeichnung von dem der Hunnen abgelöst.

Dieser Volksstamm fiel vom Altai ausgehend immer wieder ins nördliche China ein, da es an dessen Nordgrenzen siedelte. Da sie den Kern des späteren Hunnenvolkes bildeten, werden sie mitunter auch als „Turuk-Hunnen“ bezeichnet.

Die Turuk waren von der Herkunft her ein Turkvolk, gehörten zu den Hsiung-nu-Stämmen, und ihre Sprache ist bruchstückhaft seit 1766 v. Chr. in Handschriften aus China überliefert. Dort wurde ihre Sprache in Schriftzeichen niedergeschrieben, aus denen später die türkischen Runen der Göktürken entstehen sollten. Ihre Fürsten nannten sich Yabghu – „Prinz“ – da sie den Khansnamen als Herrschertitel noch nicht kannten. Dieser kam erst in späterer Zeit auf.

Siehe hierzu auch: Hunnische Sprache

Ihre unmittelbaren Erben waren die Turkut, die im 6. Jahrhundert mit anderen Turkstämmen das Volk der Göktürken bilden sollten. Mitte des 11. Jahrhunderts wurden die Turuk letztmalig als Teil dieser Alt-Türken erwähnt, und nur kurze Zeit später verschwanden sie dann endgültig aus der Geschichte.

Die alte Stammesbezeichnung entwickelte sich über mehrere Entwicklungsstufen zum heutigen Volksnamen Türke:

Ogurisch: Turuk ⇔ Turkut ⇔ Turk;

Oghusisch: Türük ⇔ Türküt ⇔ Türk;

Tatarisch: Török ⇔ Törköt ⇔ Törk

Szia Magyar !
Szorgalmas voltál , én sajnos az utóbbi időben az MNO.hu figyeltem, főleg
a történelem---kellenek nekünk Sumér Ősök---- topicot.
---ist alles ungarisch@ nur Magyar
http://hu.wikipedia.org/wiki/A_magyar_nyelv_rokons%C3%A1ga_ m%C3%A1s_nyelvekkel

http://www.rkk.hu/forras/0011/kovacs.html

Also Vambery hat schon vor 150 Jahren klargestellt das Ungarisch
eine Turk-tatarische Sprache ist mit Ugor Einschlag. Nach Anonymus,
oder alten ung. Codexen waren die Tataren auch ein Skythen Volk.

Hier habe ich ein Forum von den Bogenschützen, die auch über Turk-Ungarische Vewrwandschaft diskutieren. Wie man sieht, entgegen
mancher Meinungen, ist den Ungarn diese Verwandschaft nicht unbekannt.
http://szip.hu/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&p=18126&highlight=&sid=13520f6b824428fb780926fe93 96f55d

Bátor
29.12.05, 00:37
In unserem Sprachgebrauch wird der Begriff der Tataren mit den
der Mongolen durcheinander gebracht. Wir sprechen im Jahre 1242
von der Tataren Invasion (Tatarjaras) und damit meinen wir die Mongolen.
Unter diesen Tataren fallen fast die armen Kumanen, aber in der Wirklichkeit
war es so, dass die Mongolen die Tataren unterjocht haben und anschließend
sollten noch die Kumanen die Opfern sein. Alle rannten nach Ungarn, an der
Spitze die Kumanen. Als der ungarische König Bela sich weigerte die Kumanen
herauszurücken, machten die Mongolen das Land in Schutt und Asche,
wohl gemerkt die Mongolen und nicht die Tataren. Im Prinzip sind es
alle verwandte Völker, es gibt auch viele Übereinstimmungen zwischen
mongolisch und ungarisch ( Tömeny=tümen).
Aber wir müssen darauf achten, dass wir nicht aus einem einzigen Volk,Rasse,Stamm bei den Ungarn ausgehen. UNGARN ,die Nation ist nur
im Karpatenbecken zustandengekommen aus verschiedenen asiatischen
Ethnien. Deshalb werden wir immer wieder fast zu allen asiatischen Völkern eine Verbindung finden.

Gruss Bator

Magyar
29.12.05, 00:39
Szia Magyar !
Szorgalmas voltál , én sajnos az utóbbi időben az MNO.hu figyeltem, főleg
a történelem---kellenek nekünk Sumér Ősök---- topicot.
---ist alles ungarisch@ nur Magyar
http://hu.wikipedia.org/wiki/A_magyar_nyelv_rokons%C3%A1ga_ m%C3%A1s_nyelvekkel

http://www.rkk.hu/forras/0011/kovacs.html

Also Vambery hat schon vor 150 Jahren klargestellt das Ungarisch
eine Turk-tatarische Sprache ist mit Ugor Einschlag. Nach Anonymus,
oder alten ung. Codexen waren die Tataren auch ein Skythen Volk.

Hier habe ich ein Forum von den Bogenschützen, die auch über Turk-Ungarische Vewrwandschaft diskutieren. Wie man sieht, entgegen
mancher Meinungen, ist den Ungarn diese Verwandschaft nicht unbekannt.
http://szip.hu/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&p=18126&highlight=&sid=13520f6b824428fb780926fe93 96f55d

@Bàtor

Szia Bàtor..!

èn is ùgy nèzem, mint a Vàmbery. Török-Tatàr, Ugor keverèkkel..!

Köszönöm szèpen a linkeket, amit küldtèl nekem..! Valòszinüleg sok informàciòt lehet tanàlni ès soha sem lehet kitanùlni, ùgy gondolom.

Köszönöm,
Bàtor..!
------------------------------------------------------------------
Hallo Bàtor..!

Die These von Vàmbery ist auch meine Vermutung gewesen.
Turk-tatarisch, mit Ugor-Elementen.

Vielen Dank für Deine Links, welche Du mir gesandt hattest. Sind wirklich informative Dinge mit dabei und man lernt ja bekanntlicherweise nie aus, wie ich denke.

Vielen Dank,
Bàtor..!
-------------------------------------------------------------------

Magyar
29.12.05, 00:50
In unserem Sprachgebrauch wird der Begriff der Tataren mit den
der Mongolen durcheinander gebracht. Wir sprechen im Jahre 1242
von der Tataren Invasion (Tatarjaras) und damit meinen wir die Mongolen.
Unter diesen Tataren fallen fast die armen Kumanen, aber in der Wirklichkeit
war es so, dass die Mongolen die Tataren unterjocht haben und anschließend
sollten noch die Kumanen die Opfern sein. Alle rannten nach Ungarn, an der
Spitze die Kumanen. Als der ungarische König Bela sich weigerte die Kumanen
herauszurücken, machten die Mongolen das Land in Schutt und Asche,
wohl gemerkt die Mongolen und nicht die Tataren. Im Prinzip sind es
alle verwandte Völker, es gibt auch viele Übereinstimmungen zwischen
mongolisch und ungarisch ( Tömeny=tümen).
Aber wir müssen darauf achten, dass wir nicht aus einem einzigen Volk,Rasse,Stamm bei den Ungarn ausgehen. UNGARN ,die Nation ist nur
im Karpatenbecken zustandengekommen aus verschiedenen asiatischen
Ethnien. Deshalb werden wir immer wieder fast zu allen asiatischen Völkern eine Verbindung finden.

Gruss Bator

Genau so habe ich es auch in Erinnerung:

Die Ungarn waren schon immer ein ziemlich gemischtes Volk gewesen.
Die Schlacht 1241 am Fluss Sajò in Nord-Ost Ungarn gegen die Mongolen kenne ich. Bèla hatte die Kumanen ins Land gerufen und diese waren, soweit mir bekannt, auch als Elite-Einheit gegen die Mongolen eingesetzt worden.

Leider musste man die Schlacht damals als Verloren hinnehmen, woraufhin die Mongolen ( Batu Khan`s , so glaube ich ) , das Land verwüsteten und weiter nach Süden in Richtung Balkan zogen.

Man bezeichnete ja damals auch schon oftmals die Ungarn als Tataren, da sie als asiatisches Reitervolk typisch alttürkisch bzw. tatarisch aussahen, wie andere halbnomadischen Reiter auch.

Aber die ungarische Bezeichnung " Tatàrjàràs " geht eindeutig auf die Mongolen zurück, wie Du es beschrieben hast. So kenne ich es auch, ja.!

@Magyar

Greyson
29.12.05, 06:35
faszinierend dies alles zu lesen.jetzt wundert es mich auch nicht,dass die eltern eines meines besten freundes zu grundschulzeiten zu mir sehr sehr nett waren..ja..sogar sein vater sich dabei ertappte >sohn< zu mir zu sagen.
schade,dass er vor paar jahren verstorben ist.gott habe ihn selig..feiner mensch.

na denn,willkommen bei brüdern würde ich sagen.
hmm..gibt es eigentlich partnerstädte oder ungarisch/türkische vereine?
das wäre furchtbar wenn nicht...

Magyar
29.12.05, 14:07
faszinierend dies alles zu lesen.jetzt wundert es mich auch nicht,dass die eltern eines meines besten freundes zu grundschulzeiten zu mir sehr sehr nett waren..ja..sogar sein vater sich dabei ertappte >sohn< zu mir zu sagen.
schade,dass er vor paar jahren verstorben ist.gott habe ihn selig..feiner mensch.

na denn,willkommen bei brüdern würde ich sagen.
hmm..gibt es eigentlich partnerstädte oder ungarisch/türkische vereine?
das wäre furchtbar wenn nicht...

Türkisch-Ungarische Vereine gibt es durchaus, Greyson..!
Darüber kann Dir Sir Victor bestimmt auch einige Info`s geben, da er selbst so glaube ich zu Wissen, ehemaliger Vorsitzender im ungarisch-türk. Freundschaftsverein war. Er war auch schon oftmals in Budapest.

Hier ein Link zu Macaristan: ( türkisch ):

http://www.macaristan.org/4.5/index.php?option=content&task=category&sectionid=1&id=19&Itemid=53


@Magyar :hallo;

Sir Victor
29.12.05, 22:08
Danke Magyar,
Liebe Grayson,
Es besteht Turkische Ungarische Vereine zeit 1910. Die erste Turan Gesellschaft (turani tarsasag) wurde in Budapest im 1910 gegrundet von Ungarische Intellektuellen. Im Oktober 16, 1917 wurde in Budapest die Ungarische Tuerkissche Freundschaftsgesellschaft gegrundet. Die Gesellschaft is noch immer im Funksion. Prof Dr. Davit Geza ist der president. Gleich wurde in Istanbul Tuerkishe Ungarische Freundschaftsgesellschaft gegrundet. Die Turken haben diese gesellschatf nach dem WW2 geschlossen weil Ungarn hinter der Eisernen Vorhang geblieben ist. Die Beziehungen zwischen zwei Laender wurde zum ersten mal in der Geschichte im Kühlsbhrank gesetzt. Nach Zerstoerung des Vorhangs hat die Turkische Aussenministerium uns(ich und einige Kollegen von der Ankara Universitaet) geboten die Geselschaft wieder zu funksinieren. Wir haben im 1992 in Ankara gruendet. Wir haben bis jetzt 5 Bücher über Turkische Ungarische Beziehungen veröffentlict. Jeder Monat geben wir an der Uni Konferenzen. Ich habe uber Gul baba viele Artikeln veröffentlict.
http://members.virtualtourist.com/m/7d696/202/
Es gibt natuerlich Staatte: Trabzon-Zigetvar (Gebuertsort und Sterbeort von Sultan Suleyman
Kutahya, http://members.virtualtourist.com/m/7d696/1bee7c/
Tekirdag (Rodosto)http://members.virtualtourist.com/m/7d696/c11/

In Törökkopanny in Ungarn es gibt auch ein Gesellschaft für Gül Baba. Sie baben einn statue von Gül Baba im Stadt Zentrum.:europe:

Bátor
29.12.05, 23:46
Danke Magyar,
Liebe Grayson,
Es besteht Turkische Ungarische Vereine zeit 1910. Die erste Turan Gesellschaft (turani tarsasag) wurde in Budapest im 1910 gegrundet von Ungarische Intellektuellen. Im Oktober 16, 1917 wurde in Budapest die Ungarische Tuerkissche Freundschaftsgesellschaft gegrundet. Die Gesellschaft is noch immer im Funksion. Prof Dr. Davit Geza ist der president. Gleich wurde in Istanbul Tuerkishe Ungarische Freundschaftsgesellschaft gegrundet. Die Turken haben diese gesellschatf nach dem WW2 geschlossen weil Ungarn hinter der Eisernen Vorhang geblieben ist. Die Beziehungen zwischen zwei Laender wurde zum ersten mal in der Geschichte im Kühlsbhrank gesetzt. Nach Zerstoerung des Vorhangs hat die Turkische Aussenministerium uns(ich und einige Kollegen von der Ankara Universitaet) geboten die Geselschaft wieder zu funksinieren. Wir haben im 1992 in Ankara gruendet. Wir haben bis jetzt 5 Bücher über Turkische Ungarische Beziehungen veröffentlict. Jeder Monat geben wir an der Uni Konferenzen. Ich habe uber Gul baba viele Artikeln veröffentlict.
http://members.virtualtourist.com/m/7d696/202/
Es gibt natuerlich Staatte: Trabzon-Zigetvar (Gebuertsort und Sterbeort von Sultan Suleyman
Kutahya, http://members.virtualtourist.com/m/7d696/1bee7c/
Tekirdag (Rodosto)http://members.virtualtourist.com/m/7d696/c11/

In Törökkopanny in Ungarn es gibt auch ein Gesellschaft für Gül Baba. Sie baben einn statue von Gül Baba im Stadt Zentrum.:europe:

Lieber Sir Victor

Von der Gül Baba Gesellschaft in Törökkoppany habe ich nicht gewusst,
aber die Stadt ist Reich an türkischen Baudenkmälern.

Hier noch eine Seite , wo türkische Bauten in Ungarn gezeigt werden:
http://64.233.183.104/search?q=cache:uDg8BpJ98u4J:ww w.magyariszlam.hu/eng/emlekek.html+T%C3%B6r%C3%B6kko pp%C3%A1ny+g%C3%BCl+baba&hl=de
Diese Webseite hat eine Schaltfläche , lohnt sich zu lesen "Islam Historian In Hungary"

Die Webseite der Stadt hat auch einen deutschsprachigen Text
http://www.torokkoppany.hu/

Törökkoppany--- der Name ist interessant Török + Koppany

das bedeutet der türken Koppany (koppan), Koppany war nähmlich
der Kontrahent und Verwandte von dem Staatsgründer Ungarns Istvan I.(Stephan)
Er weigerte sich das Christentum anzunehmen und organisierte einen
Aufstand gegen Istvan, wurde aber besiegt und furchtbar hingerichtet.

Gruss Bator

Sir Victor
31.12.05, 15:25
Kedves Bator, Vielen dank fürs information über Törökkoppany und Türkische baudankmaler. Ich habe immer dedacht dass kapony waere ein Tiger oder "Falle" "Türkischer Tiger oder Türkischer Falle. Weil im Türkisch "kapan" bedeuted Falle. Das Bild des tablets "Memorial tablet of victory of Suleiman sultan int he castle wall of vizivaros." erinnert mich den Buch Evliya Celebi. Evliya Celebi der berühmte Türkischer Reisender und Geschictsschreiber berictete uns als Sultan Suleyman Budin einnah, bewunderte er sich an die schönheit, pracht und reichtum des Ungarn König palastes.Nach Evliya der Palast war einmalig. Als Sultan den palast besichtigte, hörte er einen grözzen Laerm an der Tür. Er wolte wissen. Die Janischaren brachten einen bösen Ungar an sine Presenz. Der Böse Ungar sagte dass er unrecht hbe und misbehandelt sei. Der Sultan Süleyman befahl gleich den arme Ungar freizulassen und gab seine Rechte wieder und entschuldigte für missbehandlung. Er Sultan schriebt folgende verse an die wand des palastes.

"Gaziler meskenidür, bunda beyim gayrulmaz
Bunda zulmedenin akibeti hayrolmaz"

zu Deutch:
"Hier ist das Haus der Ghazi, Meine Herren Hier sind wir auf dem level. Wir sind alle gleich.
Wer misbehandelt hier wird schwer besrtaft"

Evliya schribt auch dass er im 1640's Budin besuchte war der schrift noch auf den Wand.
Darum nennen wir Türken Sultan Suleyman "Kanuni" der rechtsgeber.
Grüsse

Magyar
08.01.06, 02:06
Etwas Geschichte:

Ein paar Info`s über ungarische Steppenreiter, Ihrer Herkunft sowie Info`s
über alte Bewaffnungen während der Ottonenzeit, sowie auch einige Info`s über alttürkische Völker.

Hier ein paar Auszüge aus dem Internet:
Hab ich mal für euch zusammengekramt:

Link 1:
http://www.ottonenzeit.de/musik/bogenst/steppe.htm

Link 2: ( Auszug aus steppenreiter.de )
http://www.steppenreiter.de/landnahme.htm

Link 3: Magyaren und Bayern ( 10. Jahrh. n. Chr. )
http://www.steppenreiter.de/ungarn_in_bayern.htm

Link 4: Hunnen - Mongolen - Turkvölker Asiens.
http://www.steppenreiter.de/turkvölker.htm

Link 5: Alt-Ungarische Runenschrift. Eine verwandte Schriftart der alten Kök-Turk Runen.
http://www.omniglot.com/writing/hungarian_runes.htm

Runenschrift der Kök-Türk vom Orchon ( inneren Mongolei ).
http://www.omniglot.com/writing/orkhon.htm

Viel Spaß beim lesen..!
Interessiert sicherlich den ein oder anderen
von euch..!



Gruß @Magyar

Bátor
08.01.06, 23:14
Etwas Geschichte:

Ein paar Info`s über ungarische Steppenreiter, Ihrer Herkunft sowie Info`s
über alte Bewaffnungen während der Ottonenzeit, sowie auch einige Info`s über alttürkische Völker.

Hier ein paar Auszüge aus dem Internet:
Hab ich mal für euch zusammengekramt:

Link 1:
http://www.ottonenzeit.de/musik/bogenst/steppe.htm

Link 2: ( Auszug aus steppenreiter.de )
http://www.steppenreiter.de/landnahme.htm

Link 3: Magyaren und Bayern ( 10. Jahrh. n. Chr. )
http://www.steppenreiter.de/ungarn_in_bayern.htm

Link 4: Hunnen - Mongolen - Turkvölker Asiens.
http://www.steppenreiter.de/turkvölker.htm

Link 5: Alt-Ungarische Runenschrift. Eine verwandte Schriftart der alten Kök-Turk Runen.
http://www.omniglot.com/writing/hungarian_runes.htm

Runenschrift der Kök-Türk vom Orchon ( inneren Mongolei ).
http://www.omniglot.com/writing/orkhon.htm

Viel Spaß beim lesen..!
Interessiert sicherlich den ein oder anderen
von euch..!



Gruß @Magyar

Kedves Magyar !

Tessékkérem, so habe ich mir vorgestellt, diese infomativen Links, vor
allem über die altungarische Schrift hast du eine gute Seite zitiert.
Auch wenn man nur sporadisch schreibt, werden diese Seiten täglich gelesen.

Vielen Dank !

Bator

Magyar
09.01.06, 00:24
Kedves Magyar !

Tessékkérem, so habe ich mir vorgestellt, diese infomativen Links, vor
allem über die altungarische Schrift hast du eine gute Seite zitiert.
Auch wenn man nur sporadisch schreibt, werden diese Seiten täglich gelesen.

Vielen Dank !

Bator

Kedves Bàtor..!

Du kennst ganz gewiß schon einige dieser Seiten, wie ich denke. Aber ich lese Sie selbst immer wieder gerne. Auch nach vielen Jahren ist es für mich immer wieder irgendwo interessant, diese Informationen zu lesen. Ich denke es geht vielen so, die sich für alttürkische und ungarische Geschichte interessieren.

Die Runenschrift der alten Ungarn bzw. auch der ungarischen Szekler in Erdèly ( Rumänien ) finde ich ebenfalls immer wieder sehr interessant. Nicht zuletzt, weil es auch sehr viele Ähnlichkeiten zu den alten Kök-Türk Runen aus der Mongolei, bzw. vom Orchon aufweist.

PS: @Bàtor ( Sajnos, nem tanàltam több informàciòt török nyelven ).
Sok gyönyörü oldalak vannak az internetben a török-magyarsàg idejèböl, csak keveset tanàltam idàig török nyelven.

Viszont hallàsra, Bàtor..!

Zoltàn ( @Magyar )

Cengizhan
09.01.06, 00:30
ich hab hier was für unsere macar freunde
http://www.tonyukuk.net/macarcayazitlar.htm
die orkun inschriften auf ungarisch

Magyar
09.01.06, 00:41
ich hab hier was für unsere macar freunde
http://www.tonyukuk.net/macarcayazitlar.htm
die orkun inschriften auf ungarisch

Selam, Cengizhan..!

Das ist ja mal interessant...! Habe lange gesucht, aber die Übersetzung noch nicht gefunden. Ist es genau die 1 : 1 Übersetzung der alten Kök-Türk Runen vom Orchon ins ungarische..?

Köszönöm,
Cengizhan..! ( Vielen Dank ).

@Magyar

Cengizhan
09.01.06, 00:48
Selam, Cengizhan..!

Das ist ja mal interessant...! Habe lange gesucht, aber noch nie etwas richtiges gefunden. Ist es die 1 : 1 Übersetzung der original Orchon-Runen ins ungarische..?

Köszönöm,
Cengizhan..! ( Vielen Dank ).

@Magyar
kein problem magyar, bin auch eben erst fündig geworden, ich hoffe das es die 1:1 übersetzung ist.. ungarisch kann ich leider nicht :)

Magyar
09.01.06, 01:06
kein problem magyar, bin auch eben erst fündig geworden, ich hoffe das es die 1:1 übersetzung ist.. ungarisch kann ich leider nicht :)

Vielen Dank,
Cengizhan..!

Ich gehe davon aus, das es wahrlich die 1:1 Übersetzung ist.
Habe hier noch etwas auf türkisch gefunden. Ich spreche zwar leider kein türkisch, aber wenn ich es als Macar soweit richtig deute, so beschreibt es die Awaren, Magyaren, die Jazygen, Kabaren ( abtrünnige Hazar ) , die Osseten usw.

http://www.kafder.org.tr/bilgibelge.php?yazi_id=371

Wir Ungarn sagen zu den ungarischen Jazygen ( Jàsz ).
Es sollen damals jazygische ( sarmatische Stämme ) gewesen sein, die ebenfalls im ungarischen Volk aufgegangen sind.

Die Hauptstadt der ungar. Jazygen ist heute: Jàszberèny ( östlich von Budapest ).
Die Hauptstadt der ungar. Kumanen ( Kipcak ) ist: Karcag ( im östl. Ungarn ).

Kabarische Stämme waren an der ungarischen Landnahme der Magyaren ebenfalls mit beteiligt.
So schreibt es die Geschichte.



Gruß
@Magyar

Sir Victor
15.01.06, 19:54
An Meine Ungarische Bruedern!
Wir wissen schon dass Erdely ein Teil Ungarns war. Ich brauche rapid neue Berichte ueber der situation in Transilvania. Ich weiss die Meinung von meinen Namens Kollege Victor Orban. Aber was denken die Leute in Ungarn?
Ich danke fuer Ihre Bemuehungen.

Magyar
19.01.06, 23:39
http://images.google.de/imgres?imgurl=http://mek.oszk.hu/02700/02791/html/img/a1.jpg&imgrefurl=http://mek.oszk.hu/02700/02791/html/6.html&h=405&w=651&sz=24&tbnid=4Fp1Z8LItejhHM:&tbnh=83&tbnw=135&hl=de&start=4&prev=/images%3Fq%3Dungarische%2Bv%25 C3%25B6lker%26svnum%3D10%26hl% 3Dde%26lr%3D

Magyar
20.01.06, 18:31
An Meine Ungarische Bruedern!
Wir wissen schon dass Erdely ein Teil Ungarns war. Ich brauche rapid neue Berichte ueber der situation in Transilvania. Ich weiss die Meinung von meinen Namens Kollege Victor Orban. Aber was denken die Leute in Ungarn?
Ich danke fuer Ihre Bemuehungen.

Hosgeldiniz,
Sir Victor..!

Leider weiß ich es nicht, da ich selbst nicht direkt aus dem heutigen Ungarn komme und weiß leider deshalb nicht, wie das ungarische Volk über Erdèly und Transsilvanien denkt. Ich denke, es gibt sicherlich gemischte Gefühle. Viele Ungarn kommen wohl schon recht gut mit den Rumänen aus. Vom Hören und sagen weiß ich aber auf der anderen Seite auch, daß genauso viele Ungarn und Rumänen sich bis heute in Transsylvanien nicht leiden können.

Da wäre aber mal die die Meinung von Ungarn gefragt, die direkt aus Ungarn stammen und dies gewiß sicherlich besser kommentieren können, wie man das Zusammenleben der Ungarn und Rumänen in Siebenbürgen aus heutiger Sicht betrachtet.

Ich habe vor geraumer Zeit mit einem Rumänen aus Hunedoara ( ung. Hunyadvàr ) gesprochen, der eigentlich ein recht vernünftiger Junge ist. Er meinte zu mir, es gab vor einigen Jahren mal blutige Auseinandersetzungen zwischen Magyaren und Rumänen...und er meinte, daß ein Grund dafür war, daß man ungarische Namen rumänisieren wollte. Die Ungarn in Siebenbürgen sind dabei wohl auch ziemlich auf die Barrikaden gegangen, so daß es wohl deshalb zu blutigen und starken Ausschreitungen kam.

Üdvözlöm,
Sir Victor...!

@Magyar

Bátor
21.01.06, 16:15
Zu dem Thema werde ich ab Mittwoch Stellung nehmen, da im
Moment im Krankenhaus bin, aber dann melde ich mich wieder,
schliesslich mütterlicherseits stamme ich aus Erdely und ich
glaube die Meinung der dortigen Ungarn wiedergeben zu können.

Gruss Bator

Carlito
21.01.06, 18:44
Mein beileid an das Ungarische Volk wegen dem Flugzeug absturz wo 40 Menschen umkamen. Tragische sache :(

Magyar
21.01.06, 22:04
Mein beileid an das Ungarische Volk wegen dem Flugzeug absturz wo 40 Menschen umkamen. Tragische sache :(

Selam, Arkadaslar..! :hallo;

Grüß Dich, Carlito..!

Dank für Deine Anteilnahme, Carlito. Ist schon eine Tragödie. Es waren soweit ich weiß aber keine Magyaren aus Ungarn an Bord, sondern slowakische Soldaten, die in Pristina im Kosovo stationiert waren. Jedoch leben natürlich auch in der Slowakei sehr viele Ungarn, so daß es durchaus schon denkbar ist, daß sich darunter auch slowakische Ungarn befanden.

Viele der Ungarn in der Slowakei tragen ja zum Teil slowakische Namen, aber wenn ich die slowakische Totenliste sehen könnte, könnte ich natürlich immer sagen, ob es Ungarn oder Slowaken waren. Als Ungar erkennt man es noch heute am Namen.

Traurig ist es natürlich allemal..!

Gruß @Magyar

Magyar
21.01.06, 22:11
Zu dem Thema werde ich ab Mittwoch Stellung nehmen, da im
Moment im Krankenhaus bin, aber dann melde ich mich wieder,
schliesslich mütterlicherseits stamme ich aus Erdely und ich
glaube die Meinung der dortigen Ungarn wiedergeben zu können.

Gruss Bator

Jò estèt Bàtor...!
Mi baj van...mièrt vagy a korhàzban...!
Tàn beteg vagy...?

Zu Erdèly: Schreib mal was dazu.
Ich weiß, daß es ziemlich gemischte Gefühle gibt, was Ungarn und Rumänen anbelangt. Ungarn und Rumänen können sich ja teilweise bis heute nicht riechen...! Woran liegt das...? Oder sind es immer noch die Nachwehen aus alten Zeiten...?

Du dürftest darüber sicherlich näheres Wissen,
wie ich denke.

Wünsche Dir eine gute Besserung.


Zoltàn ( @Magyar )

Sir Victor
22.01.06, 12:16
Liebe Bator, Ich wünche Dir baldige Gesundheit. Take care.
PS: Ich habe die Flugzeugtragoedie nicht gehoert. Beifalls ıch wunche Geduld fuer alle Familien der passagiere.
gruss:europe:

Sir Victor
22.01.06, 12:37
Mein beileid an das Ungarische Volk wegen dem Flugzeug absturz wo 40 Menschen umkamen. Tragische sache :(
Lieber Carlito, Here ist ein tropfen an deine Ocean. Leider in Turkisch.

Tosun Saral’ın sofra konuşmaları No: 7 22.11.2001


BİR DAMLA YAĞMURUN DENİZE FAYDASI VARDIR


Hiç düşündünüz mü yağmur bir anda boşalmak yerine niye damla damla düşer?
Bulutlarda oluşan su damlacıklarının hacmi birbirinden farklıdır. Bu yüzden damlaların düşme seviyesi farklı olduğu için yağmur damla damla düşer. Bu evrenin kuralıdır. Adenoğlu da tanrı gibi tektir. Eşi, benzeri yoktur. Hiç bir kimse diyerine ne karakter ne de görünüş bakımından benzemez. Ancak, Ademoğulları yağmur gibi birleşerek bir büyük güç ortaya çıkarabilir.

Damlaya damlaya göl olur
Aka aka sel olur
Her çok azdan olur
Küçük şeyler birike birike büyük bir varlık veya sorun olur.

Söylenceye göre; bir buluttan bir damla yağmur denize düşmüş. Bu damla denizin genişliğini görünce utanmış. <<Şu deniz denilen yerde ben kim oluyorum. Eğer gerçekten deniz buysa ben hiçim<< diye düşünmüş. Damla böyle düşünürken sedefin biri onu duymuş, koynuna alıp seve seve beslemiş. Feleğin yardımı ile damla güzellere, sultanlara yakışan bir inci olmuş.

Damla bu yüceliğe kibiri, gururu olmadığı için ulaşmış.

Yüce Mevlana bakın ne diyor:

« Topumuz bir tek inciyiz, bir tek.
Başımız da tek, aklımız da tek.
Ne diye iki görür olup kalmışız
İki büklüm gökkubbenin altında ne diye? „

Her damla önemlidir. Bir damla su değip geçmeyin.
Deniz seviyesinde 5 mm çapında bir yağmur damlası saniyede 9 m hızla yere düşer. Çöle dönmüş toprağa tek bir yağmur damlasının düşüşü bile toprağı çatlatmaya, bağrındaki tohumu yeşertmeye yeterlidir. Toprağı yağmur yumuşatır, fidanı insan diker.

Bir damla deniz suyunda milyonlarca canlı bulunduğunu ve dolayısıyla okyanusların ağzına kadar hayat dolu olduğunu unutmayalım Bir damla sudaki çanlıların bir görevi vardır. Yeryüzündeki mevcut oksijenin yaklaşık % 80’i bunlar aracılığı ile üretilir. Bir yağmur damlası yediğimiz balıkların besin kaynağıdır. Efesli Heraklitos yüzyıllar öncesi şöyle demiş : « Domuz için çamur saf sudan daha değerlidir. İster temiz ister çamurlu olsun balıklar için kurtarıcıdır. »




-2-

Ünlü şair Ömer Bedrettin Uşaklı « Deniz Hasreti » isimli şiirinde içindeki coşkuyu şöyle ifade ediyor.

« İçimde bir damla su deniz olup taşıyor
Çöllerde kalmış gibi yanıyor, yanıyorum.
Bütün gemicilerin ruhu sende yaşıyor
Başımda gökleri bir deniz sanıyorum. „

İlmi ile yücelmiş, ince, zarif, sevgi dolu yüreği ile herkese kucak açan, son derece sabırlı, adil, güzel ahlaklı kişilere „ ummanın eşiğinde derya olmuş“ denir. Halife Ömer bu tür insanlardandır. Dicle kenarında otlayan bir koyunu kurt kapınca ilahî adâlet onu Ömer’den sorarmış. Bir kadın ölse, yavruları kimsesiz kalsa sorumlusu Ömer’miş. Talihsizlik nedeniyle yere bir tek damla kan aksa, o kan damlası coşkun bir derya olup dalgaları ile Ömer’i yutarmış.
Yüce Allah’ın bir aciz kulu olan Ömer bu kadar ağır ve çeşitli mesuliyet yükünün altından sadece adâlet ile kalkabilmiş.
Gönül erenlerinin konuşmaları harfsiz ve kelimesizdir. Onlar hep ruhlarıyla konuşurlar. Birbirlerine dilsiz- dudaksız söz söylerler. Onlar arasında „sen“ „ben“ düşüncesi tamamen ortadan kalkmış ve sadece „biz“ kalmıştır. Erenler asla birbirleri ile çekişmezler. Birbirlerinin ışığını söndürmeye çalışmazlar. Çünkü; bahar yeşil ile savaşmaz, derya damlayı yutmaz, derya damlaya ölümsüzlük yolunu açar.

İnsan kişisel benliğine bağlı kaldığı sürece, bir zerre, bir damla, hattâ bir hiç olmadan kurtulamaz. Aksine benlik fânusunu taşa çalarak gönlünün enginliğinde başkalarıyla birleşip kaynaştığı ve kendi dar dünyasının dışında ayrı bir heyete ulaştığında ise, hemen bir güneş, bir umman ve bir kâinat hâlini alır. Birbiriyle birleşen yağmur damlalarının çağlayanlara dönüşmesi gibi onlarda âdeta bir ırmak haline gelerek sonsuzlaşma yoluna girer ve değerler üstü değerlere yükselir.

Yüce Mevlana bakın ne diyor :

« Şu beş duyudan, altı yönden,
Varını yoğunu birliğe çek, birliğe.
Kendine gel, benlikten çık, uzak dur,
İnsanlara karıl, insanlara,
İnsanlarla bir ol.

İnsanlarla bir oldun mu bir madensin, bir ulu deniz.
Kendinde kaldın mı bir damlasın, bir dâne


Kardeşlik denizinde bizim de bir damlamız olsun istedik!









DENİZ HASRETİ
Gözümde bir damla su deniz olup taşıyor,
Çöllerde kalmış gibi yanıyor, yanıyorum.
Bütün gemicilerin ruhu bende yaşıyor,
Başımdaki gökleri bir deniz sanıyorum.

Nasıl yaşayacağım ey deniz senden uzak?
Yanıp sönüyor gibi gözlerimde fenerin...
Uyuyor mu her gece sallanarak,
Altından çivilerle çakılmış gemilerin.

Sevmiyorum suyunda yıkanmamış rüzgarı;
Dalgaların gözümde tütüyor mavi yeşil.
İçimi güldürmüyor sensiz ay ışıkları,
Ufkunda yükselmeyen güneşler güneş değil!.

Bir gün nehirler gibi çağlayarak derinden
Dağlardan ormanlardan sana akacak mıyım?
Ey deniz,Şöyle bir gün sana bakacak mıyım?
Elma bahçelerinden, fındık bahçelerinden...
Ömer Bedrettin Uşaklı

Carlito
22.01.06, 12:55
Kardeşlik denizinde bizim de bir damlamız olsun istedik!


Teşekür ederim abicim.

Magyar
25.01.06, 22:18
Selam,
Arkadaslar..!

Hab noch mal was auf die Schnelle gefunden.
Es spiegelt in kurzer Form die Geschichte Ungarns wieder.

Unter anderem werden hier z.T. auch die Verbindungen der
Magyaren ( Ugor / Oguren ) zu den alttürkischen Völkern
aus alten Zeiten erwähnt, sowie der damals noch genetischen
Vermischung der Ugrier ( Ugor / Magyaren ) mit türkischen
und mongolischen Elementen aus der Vergangenheit.

Magyaren ( Ungarn ) - Ein paar geschichtliche Eckdaten

http://www.urlaub-und-hobby.de/ferienhaus-plattensee/geschichte.html


@Magyar

Magyar
26.01.06, 00:26
Sollten die Magyaren neben finno-ugrischen und alttürkischen Elementen auch sumerische Einflüsse in sich tragen. Es wird von vielen Geschichtsforschern vermutet, nur leider verstehe ich persönlich nicht sehr viel von der alten Sumerologie. Es gibt heutzutage kaum noch sprachliche Übereinstimmungen zwischen Ungarisch und Finnisch ( ca. 200 Wörter ).

Aber viele ungarische Wörter ähneln vom Wortlaut her und der Aussprache dem Türkischen.
Z.B. gibt es im Türkischen das Wort: Tesekkür
Und im Ungarischen gibt es ein sehr ähnliches Wort: Tessèkkèrem

Die ungarische Sprache soll gemäß Dr. Nagy über 2000 Wortlaute beinhalten, welche vermeintlich sumerischen Ursprungs sein soll...!

Sumerer - Skythen - Hunnen - Alttürken - Magyaren.
Ein ehemals gemeinsames, großes gemischtes Volk...?
Denkbar wäre es in jedem Fall, auch wenn das Zeitalter unterschiedliche Epochen aufweist.

Möglich wäre es schon, wenn man bedenkt, wo früher die Heimat der alten Skythen war,
in Mesopotamien. Und auch die sarmatischen Jazygen ( ein ehemals nordiran. Volk ), gelten ja mittlerweile ebenfalls als Magyaren ( Ungarn ), da sie im Volk der Ungarn vor Jahrhunderten aufgegangen sind. Aber die Jazygen waren Sarmaten, also nach heutigem Muster ein ehemals nordiranisches bzw. mesopotanisches Volk. Später wanderten Sie in das Gebiet am Don bzw. zwischen Don und Dnjestr...und dann ins Ungarnland. Und auch der Reflexbogen soll ja vom Ursprung her assyrische bzw. skythische Ursprünge haben. Diese Reflexbögen bzw. Ihre Bauart mit verstärktem Horn verwendeten ja sowohl die Skythen, wie auch die Hunnen, Magyaren und auch die Osmanen.

Wenn ich mir die alten Karten mal aufschlage, so mache ich mir wahrhaftig so meine Gedanken, ob da nicht wahrhaftig näheres dran sein ist, als man vielleicht vermutet...!

Noch heute kennt man in Ungarn die Legende und Sage von Gog und Magog.
Und Magog wird dabei immer wieder mit den Magyaren in Verbindung gebracht.
Ungarisch bedeutet das Wort Mag = Kern. Vielleicht als Stammeskern der Ungarn
zu deuten..?

Habe hier mal einen Auszug über Gog und Magog:

3.1. Die Vorstellung, die europäischen Völker - mit Ausnahme der Ungarn, deren Vorfahren die Hunnen gewesen seien (10./11. Jh.) - seien gleicher Abstammung, wurde auf zwei Wegen entwickelt: 1. aus der Bibel, d.h. aus dem Stammbaum der Söhne Noahs, den die Völkertafel des Buches Genesis (Genesis cap. 9 und 10) enthält; 2. aus der antiken Mythologie, d.h. aus den Herkunftssagen, die aus dem trojanischen Sagenkreis hergeleitet wurden. Der Mythos vom Raub der lybischen Königstochter Europa durch Zeus spielt im Mittelalter keine Rolle.

3.1.1. Im Buch Genesis (9,19) wird berichtet, daß Noah mit drei Söhnen die Arche verlassen habe: mit Sem, Cham und Japhet. Von ihnen stammten alle Menschen ab, d.h. alle Völker. Erst die Bibelexegese seit dem 7. Jahrhundert erklärte dies genauer: Noah habe seinen drei Söhnen die drei bekannten Erdteile zugewiesen: Sem Asien, Cham Afrika und Japhet Europa. Von den sieben Söhnen Japhets, die im Buch Genesis genannt werden, stammten 15 Völker ab. Einer der Söhne Japhets ist Magog. Da von Magog die Goten und die Skythen am Don (Tanais) abstammen sollten (Isidor von Sevilla, + 638) und von den Skythen die Hunnen/Ungarn und die Türken, war es grundsätzlich möglich, auch diese Völker den Nachkommen Japhets zuzuordnen. Gelegentlich wurde dies auch getan. Um 1200 erklärten sich die Ungarn und die Isländer als Nachfahren Magogs. Magog sei der Ahnherr Attilas, der Hunnen und Ungarn, sagten die Ungarn. Und die Isländer behaupteten, Tiras, ein Sohn Magogs und Türkenherrscher, sei ihr, der Isländer, Ahnherr. - Auch aus arabischer Sicht sind die Europäer Nachkommen Japhets.


Wäre schön, wenn sich vielleicht jemand mit Sumerologie ein wenig näher auskennt.
Vielleicht Carlito...?

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://econc10.bu.edu/economic_systems/images/magyars9a.jpg&imgrefurl=http://econc10.bu.edu/economic_systems/NatIdentity/EE/Hungary/magyars2.htm&h=502&w=452&sz=75&tbnid=DxdLcKQrgEVjKM:&tbnh=127&tbnw=114&hl=de&start=107&prev=/images%3Fq%3DMagyars%26start%3 D100%26svnum%3D10%26hl%3Dde%26 lr%3D%26sa%3DN


@Magyar

Magyar
29.01.06, 17:53
Selam, Freunde...!

Ein paar Info`s und Fotos über die alt-ungarische Sage um den Vogel Turul und Emese. Emese war Mutter von Àlmos ( türk. Almus ) und dessen Sohn wiederum war Fürst Àrpàd. Er gilt bis zum heutigen Tage noch als Vater der landnehmenden Magyaren des 9. Jahrhunderts.

http://de.wikipedia.org/wiki/Turul

Emese & Turul:
Eine sehr schöne Malerei, aus dem viele alttürkische bzw. magyrische ( ugor-turk-Elemente ) deutlich sichtbar sind.

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://mek.oszk.hu/01900/01992/html/cd1m/kepek/c0312lsz04.jpg&imgrefurl=http://mek.oszk.hu/01900/01992/html/index1196.html&h=600&w=674&sz=69&tbnid=mpvr-CqgXfEFMM:&tbnh=121&tbnw=137&hl=de&start=52&prev=/images%3Fq%3Demese,%26start%3D 40%26svnum%3D10%26hl%3Dde%26lr %3D%26sa%3DN

Hunor + Magor ( Hun-Magyar / Foto )

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://mek.oszk.hu/01900/01993/html/cd1a/kepek/literature/ir315lsz01.jpg&imgrefurl=http://mek.oszk.hu/01900/01993/html/index350.html&h=467&w=800&sz=61&tbnid=2nU_GAU7hGFnFM:&tbnh=82&tbnw=142&hl=de&start=13&prev=/images%3Fq%3Dhunor%2Bund%2Bmag yar%26svnum%3D10%26hl%3Dde%26l r%3D


@Magyar

Carlito
29.01.06, 19:48
Sollten die Magyaren neben finno-ugrischen und alttürkischen Elementen auch sumerische Einflüsse in sich tragen.



Magyar ließ das mal. http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=94658&postcount=195 Sumerer Thread Post 195-198.

Magyar
29.01.06, 21:01
Magyar ließ das mal. http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=94658&postcount=195 Sumerer Thread Post 195-198.

Tesekkür ederim,
Carlito..!

Leider verstehe ich persönlich nicht viel von der alten Sumerologie, aber ich weiß, daß Du dich mitunter ja auch damit beschäftigst. Es ist aber irgendwo schon interessant, wenn man oftmals liest: Türken = Sumerer..? Magyaren = Sumerer..?

Man wird ja teilweise oftmals belächelt, wenn man dies erwähnt. Aber einiges spricht in gewisser Weise durchaus schon dafür. Ich weiß nur, daß es alte sumerische Worte gibt ( ca. 2000 ) , die dem ungarischen sehr ähnlich sind bzw. teilweise wohl auch identisch. Dies ist im Gegensatz zum finnisch-ugrischen bzw. dem finnisch-ungarischen um ein 10-faches mehr, da es gerade mal in etwa 200 Worte gibt, die heute noch Gemeinsamkeiten zwischen dem finnischem und dem ugrischen aufweisen.

@Magyar

Sir Victor
12.02.06, 13:25
Liebe Freunde, Als ich Material über meinen Artikel über die Magyaren die im Erdely leben suchte, fand ich einen word : "Bozgar"

Bozgar ist das Wort die Rumenen für ihre Magyaren sagen. es ist wie "nigger" oder "black". Das wort bedeuted "wanderer, Nomade, Hirte"

Wir Türken haben auch einen aenhiches Wort. "Bozkır" oder richtig: "Bozgır" (i ohne umlaut) das bedeuted "Steppe"
"Bozgun"= völlige Niederlage
"Bozguncu"= Defaetist
"boz"=aschgeau,braeunlich-grau
Je wir suchen kommen wir naeher!
Grüsse
Tosun

toygun
12.02.06, 15:15
"Bozgun"= völlige Niederlage
"Bozguncu"= Defaetist
"boz"=aschgeau,braeunlich-grau
Je wir suchen kommen wir naeher!
Grüsse
TosunWas mir zusätzlich spontan noch einfällt:
boz = wechseln
boz = spalten

...und natürlich nicht zu vergessen:
Boz-kurt = "der graue türkische Wolf"
kurt-arma = retten, Rettung ..."der Wolf, der Türkenretter":D

...Can-kurtaran =Seelen-retter =Rettungswagen/dienst;
Cankurtaran =Kan-kurtaran = Blut-retter

Interessant, nicht...

PS
Türken haben das Recht, wie jedes andere Volk, Kulturgemeinschaft
ihre historischen Kulturwerte u. -Symbole, mythologische Schätze
zu bewahren ohne dass seitens Deutschland als "Nationalistisch"
("die grauen Wolfe") instrumentalisiert/politisiert/revidiert/gelogen werden darf!

Ich liebe den Wolf. Türken lieben den Wolf. Türken hassen keine Hunde,
nur weil ein arabischer Prophet vor ..........Jahrhunderten seinen Ekel über den Hund verkündet hat.

Deutschland, du wirst jeden Tag belogen über den "Ersatzjuden", denTürken!
Wir sind auch keine "Hundehasser"!
Türken lieben nicht nur ihren Schöpfergott sonder die Schöpfung als ganzes....

Greyson
12.02.06, 15:43
Ich liebe den Wolf. Türken lieben den Wolf. Türken hassen keine Hunde,
nur weil ein arabischer Prophet vor ..........Jahrhunderten seinen Ekel über den Hund verkündet hat.

Deutschland, du wirst jeden Tag belogen über den "Ersatzjuden", denTürken!
Wir sind auch keine "Hundehasser"!
Türken lieben nicht nur ihren Schöpfergott sonder die Schöpfung als ganzes....

du hast etwas sehr wichtiges und fundamentales ausgelassen...
wir türken lieben noch etwas..oder sagen wir mal unser hintern ist dafür gemacht:
http://www.pferde.de/uploads/RTEmagicC_karacabeyer.jpg.jpg
man lese auch den chrarakter:
feinfülig,gutmütig,zäh und ausdauernd..na wenn das mal nicht ein türkisches pferd ist.

Sir Victor
13.02.06, 21:10
Mein Lieber Junger Freund Toygun, dein Zitat:
"Ich liebe den Wolf. Türken lieben den Wolf. Türken hassen keine Hunde,
nur weil ein arabischer Prophet vor ..........Jahrhunderten seinen Ekel über den Hund verkündet hat."
Nach meiner Wissen die Sunni Hanefi Muslime haben keinen hass gegen Kunden. Nur Kurdische Siiten oder Iraner koennen Hunde nicht ertragen. Die duerfen Hunde nicht mit der hand greifen. Aber die Sunniten schon. Aber zeit einem Jahr hier unter bei uns in der Tuerkei einige spider gehirned hodjas oder schwarze Fundamentalisten breiten das Wort dass Prophet SA die Hunde hasst. Ich selber bin ein Hunde liebender Mench. Zu meines Fathers hause hatten wir einen grossen Hund. Aber im Ankara wo ich im Apartment Haus wohne, kann ich kein Hund haben. Der arme Hund gross oder klein kann im Apartment nicht leben.Aber Alle strassen Hunde sind meine Freunde.
Ich futtere all. Alle kennen mich und kommen bei mir freundlich. Der almaectige Allah weiss alles besser. Alle Seine Kreaturen sind schoen.

bkalnoky
14.02.06, 20:20
Nun bin ich seit einem Jahr in Istanbul, bislang Budapest.

In einem hat sich kaum etwas verändert: Jedes Jahr, und auch dieses Jahr, lese ich die komparative Studie über Glück, Unglück, Optimismus und Pessimismus weltweit, wie immer belegt Ungarn stolz den allerletzten Platz und bleibt das unangefochten pessimistischste Volk der Welt.

Zum ersten Mal achte ich aber auch auf die Türkei: An dritter Stelle der schwarzmalerischsten Völker :) Vielleicht sind Ungarn und Türken ja doch verwandt :)

oky

deryatulga
14.02.06, 21:14
Nun bin ich seit einem Jahr in Istanbul, bislang Budapest.

In einem hat sich kaum etwas verändert: Jedes Jahr, und auch dieses Jahr, lese ich die komparative Studie über Glück, Unglück, Optimismus und Pessimismus weltweit, wie immer belegt Ungarn stolz den allerletzten Platz und bleibt das unangefochten pessimistischste Volk der Welt.

Zum ersten Mal achte ich aber auch auf die Türkei: An dritter Stelle der schwarzmalerischsten Völker :) Vielleicht sind Ungarn und Türken ja doch verwandt :)

oky

Die Türken gehörten bis in etwa 1990 zu den optimistischten Völkern der Erde. Schaut euch die statistischen Werte in "Gecekondu" von Kemal Karpat an. Heute sind sie tatsächlich pessimistisch, das kenne ich von mir selbst. Und es gibt bestimmt eine sehr interessante Erklärung für diese seelische Metamorphose.

toygun
15.02.06, 01:43
du hast etwas sehr wichtiges und fundamentales ausgelassen...

wir türken lieben noch etwas..oder sagen wir mal unser hintern ist dafür gemacht:

http://www.pferde.de/uploads/RTEmagicC_karacabeyer.jpg.jpg

na wenn das mal nicht ein türkisches pferd ist.
Na klar, Greyson, alter Hase,

...Na klar ist das ein majestätisch glänzendes türkisches
karaca Vollblut-Toyon (=Pferd auf Saka-türkisch (Sibirisch-türkisch))

...Na klar hat Toygun noch so vieles türkisch-asiatisches Kulturerbe ausgelassen,
worüber der desinformierte Deutsche ein Recht darauf hat,
sich von türkischen Kulturschätzen berauschen und -ausnahmsweise-
positiv insprieren lassen kann...: http://www.bleublancturc.com/Turqueries/Turqueries.htm

..Na klar ist auch das "zum edlen Volksstamm dazu gehörige Pferd"
nicht nur auf meinem Avatar ein historisches-, türkisches Heiligtum.

...Na klar ist der "der Erfinder seiner Hose", der als Erster das Pferd beritten hat - praktisch-locker-besseres Reiten;
..weshalb auch "unser Hintern dafür gemacht wurde";
weshalb das Outfit (Kleidung) des alten Türken mit seiner "Türken-Reiterhose"
schon in frühen Zeiten sich zu den "steinzeitalterlichen Gewändern" des Abendland- und Orientsbürgers unterschied.


..Na klar, es reimt sich, so wie in keiner anderen antiken Volkssprache:


<< a n a >> << a t >> << a t a >>

http://www.subata.de/tur/kultore/turk_altay_ana_ata.jpg]

Arpad
15.02.06, 15:56
Nun bin ich seit einem Jahr in Istanbul, bislang Budapest.

In einem hat sich kaum etwas verändert: Jedes Jahr, und auch dieses Jahr, lese ich die komparative Studie über Glück, Unglück, Optimismus und Pessimismus weltweit, wie immer belegt Ungarn stolz den allerletzten Platz und bleibt das unangefochten pessimistischste Volk der Welt.

Zum ersten Mal achte ich aber auch auf die Türkei: An dritter Stelle der schwarzmalerischsten Völker :) Vielleicht sind Ungarn und Türken ja doch verwandt :)

oky

Lieber Herr Kalnoky !

Für den Pessimismus gibt es bei den Ungarn eine traditionelle Erklärung:

" TURÁNI ÁTOK" . Ich hoffe, dass Ihnen der Begriff bekannt ist, da
in der kommunistischer Zeit derartige Gedanken ausgeschmerzt wurden
und Sie noch recht jung sind.


MfG
Ihr Árpad

Sir Victor
17.02.06, 10:43
Liebe Freunde, Kuerzlich habe ich das memorien Buch "Budapeşte'den Ankara'ya" (Aus Budapest nach Ankara) meines alten Freundes Prof. Dr. Vecdet Erkun wieder gelesen.Prof Erkun ist der gruender der Turkischen_Ungarischen Freundschaftsgesellschaft und hat in Budapester Ueniversitaet waehrend des WW2 studiert. In seinem Buch erzahlte er dass Ungarische Bauern ein Wort "Koma" fuer "Freund" benützen.
Die Tuerkische bauern haben auch aehnliches Wort "Kuma". Das bedeuted wie unehelische Geliebtin eines Mannes, die in der Familie lebt und auch bedeuted wie "dost" freund.
Je wir suchen, wird die Verwandschaft naeher.:europe:

Greyson
17.02.06, 17:55
Liebe Freunde, Kuerzlich habe ich das memorien Buch "Budapeşte'den Ankara'ya" (Aus Budapest nach Ankara) meines alten Freundes Prof. Dr. Vecdet Erkun wieder gelesen.Prof Erkun ist der gruender der Turkischen_Ungarischen Freundschaftsgesellschaft und hat in Budapester Ueniversitaet waehrend des WW2 studiert. In seinem Buch erzahlte er dass Ungarische Bauern ein Wort "Koma" fuer "Freund" benützen.
Die Tuerkische bauern haben auch aehnliches Wort "Kuma". Das bedeuted wie unehelische Geliebtin eines Mannes, die in der Familie lebt und auch bedeuted wie "dost" freund.
Je wir suchen, wird die Verwandschaft naeher.:europe:

ne aramak kardesim?:)

Sir Victor
17.02.06, 19:48
Gemeinsame Wurzeln der Türken und Ungarn

bkalnoky
17.02.06, 20:08
Lieber Herr Kalnoky !

Für den Pessimismus gibt es bei den Ungarn eine traditionelle Erklärung:

" TURÁNI ÁTOK" . Ich hoffe, dass Ihnen der Begriff bekannt ist, da
in der kommunistischer Zeit derartige Gedanken ausgeschmerzt wurden
und Sie noch recht jung sind.


MfG
Ihr Árpad

Wie alt bin ich denn csokolom?

bkalnoky
17.02.06, 20:12
Liebe Freunde, Kuerzlich habe ich das memorien Buch "Budapeşte'den Ankara'ya" (Aus Budapest nach Ankara) meines alten Freundes Prof. Dr. Vecdet Erkun wieder gelesen.Prof Erkun ist der gruender der Turkischen_Ungarischen Freundschaftsgesellschaft und hat in Budapester Ueniversitaet waehrend des WW2 studiert. In seinem Buch erzahlte er dass Ungarische Bauern ein Wort "Koma" fuer "Freund" benützen.
Die Tuerkische bauern haben auch aehnliches Wort "Kuma". Das bedeuted wie unehelische Geliebtin eines Mannes, die in der Familie lebt und auch bedeuted wie "dost" freund.
Je wir suchen, wird die Verwandschaft naeher.:europe:

Koma kenne ich aus den magyar nepmesek, wußte nicht daß auch dieses turkische Wurzeln haben mag :)

deryatulga
18.02.06, 03:45
Koma kenne ich aus den magyar nepmesek, wußte nicht daß auch dieses turkische Wurzeln haben mag :)

Alles Unanständige in Ungarn hat türkische Wurzeln! Und wohl alles Angenehme!

Sir Victor
18.02.06, 10:18
Noch gemeinsame Woertern:

U:Kapni= Tür:Kapmak (nehmen),
Tür:kap= nehme,
kaptım= Ich habe genommen

kapu= t:Kapu, kapı

U:kes= Messer
T:kesmek = mit der Messer schneiden
T:keski=Meisel
T:keser=Querbeil
T:kestirmek= schneiden lassen

Arpad
18.02.06, 14:21
Noch gemeinsame Woertern:

U:Kapni= Tür:Kapmak (nehmen),
Tür:kap= nehme,
kaptım= Ich habe genommen

kapu= t:Kapu, kapı

U:kes= Messer
T:kesmek = mit der Messer schneiden
T:keski=Meisel
T:keser=Querbeil
T:kestirmek= schneiden lassen

Nun es gibt eine ganze Menge Wörter gemeinsamen Ursprungs.
http://www.magtudin.org/MaraczL.htm

In diesem Artikel wird z.B. Sara Peter (ung. Turkologe) zitiert, der
den ungarischen Wortschatz untersuchte und zu dem Ergebnis
kam, dass über 2500 Worte (alt) türkischen Herkunft sind.
Sára Péter; Cím:: A magyar nyelv eredetéről másképpen : magyar - török rokon szavak, szókapcsolatok / Sára Péter ; [... kiadója Arculat Reklám és ...
Sara Peter: die Herkunft der ung. Sprache anderes betrachtet:ung.türk
Wortverwandschaft,Wortverbindu ngen (Arculat Reklam Verlag...)


Das Buch heisst :

Arpad
18.02.06, 14:28
Wie alt bin ich denn csokolom?

Nun, denke ich dass Sie nach dem 2. Weltkrieg die Welt erblickt
haben und das sie nicht vom Gedankengut der Horthy-Zeit
geprägt worden sind. Viele führende ung. Persönlichkeiten
der Politik und Kultur waren in der Turan Bewegung (Ministerelnök Teleki),
die in Ungarn keinen faschistischen Charakter hatte, sondern eher
dem pangermanischen und panslawischen Kräften entgegenwirken
sollte.

bkalnoky
18.02.06, 16:45
Nun, denke ich dass Sie nach dem 2. Weltkrieg die Welt erblickt
haben und das sie nicht vom Gedankengut der Horthy-Zeit
geprägt worden sind. Viele führende ung. Persönlichkeiten
der Politik und Kultur waren in der Turan Bewegung (Ministerelnök Teleki),
die in Ungarn keinen faschistischen Charakter hatte, sondern eher
dem pangermanischen und panslawischen Kräften entgegenwirken
sollte.

Ja das stimmt, ich bin noch nicht über 70 und darf damit offenbar als jung gelten.

Pal Teleki hat die Ehre Ungarns gerettet. Uns allen gebührt Dank. Ich bin übrigens mit den jungen Telekis seit sicher 15 Jahren befreundet (Gabor und Laszlo). Von diesem Turanismus Telekis hatte ich aber nichts gehört. Ich werde mal nachfragen.

Herzlichst oky

Arpad
18.02.06, 18:21
Ja das stimmt, ich bin noch nicht über 70 und darf damit offenbar als jung gelten.

Pal Teleki hat die Ehre Ungarns gerettet. Uns allen gebührt Dank. Ich bin übrigens mit den jungen Telekis seit sicher 15 Jahren befreundet (Gabor und Laszlo). Von diesem Turanismus Telekis hatte ich aber nichts gehört. Ich werde mal nachfragen.

Herzlichst oky

Pál Teleki war sogar der Präsident des Turan Verbandes,
als Poet war z.B. Endre Ady ein turanist

Magyar
02.04.06, 05:36
The Magyars ( Magyaren ) and the Turanian History ( Ural-Altay )

Magyaren ( Finn-Ugor / Sabirlar ) - Skythen - Sumerer - Hun - Avar - Turks

Turanian - Peoples
http://www.hunmagyar.org/turan/magyar/tor/magyar.htm

http://www.hunmagyar.org/turan/magyar/tor/mythist.htm

http://www.hunmagyar.org/turan/index.html

http://www.hunmagyar.org/turan/magyar/tor/scyth.htm

http://www.hunmagyar.org/turan/magyar/mondak/turul.html

The Ethnic of the Tatars
http://www.hunmagyar.org/turan/tatar/tatar-origin.html


@Magyar :ungarn:

Magyar
02.04.06, 05:38
The Magyars ( Magyaren ) and the Turanian History ( Ural-Altay )

Magyaren ( Finn-Ugor / Sabirlar ) - Skythen - Sumerer - Hun - Avar - Turks

Turanian - Peoples
http://www.hunmagyar.org/turan/magyar/tor/magyar.htm

http://www.hunmagyar.org/turan/magyar/tor/mythist.htm

http://www.hunmagyar.org/turan/index.html

http://www.hunmagyar.org/turan/magyar/tor/scyth.htm

http://www.hunmagyar.org/turan/magyar/mondak/turul.html

The Ethnic of the Tatars
http://www.hunmagyar.org/turan/tatar/tatar-origin.html


@Magyar :ungarn: :türkiye:

Orkut
02.04.06, 06:56
Die Ungarner sind keine Türken und fühlen sich auch nicht danach.

Magyar
02.04.06, 23:53
:ungarn:
Die Ungarner sind keine Türken und fühlen sich auch nicht danach.

@Orkut,

natürlich sind die Ungarn keine Türken. Aber: Ungarn und Türken haben die gleichen asiatischen Ursprünge ( Ural - Altai ) und ein Großteil der alten Magyaren vor über 1000 Jahren, noch vor der ungarischen Landnahme um 895 n. Chr., waren sowohl ugrischer als aber auch alttürkischer ( onogur ) Prägung gewesen.

Oder sind Sabiren, die oghuzischen Petschenegen und die alttürkischen Kumanen ( Sabirlar - Peceneklar - Kumanlar / Kipcaklar ) denn etwa keine alttürkischen Stämme...?

Man sagt, daß ein Großteil der alten Magyaren zur Zeit der Landnahme auf die alten Sabiren zurückgeht.

Es gibt genetisch sowohl kumanische als auch Peceneklar-Elemente bei den Ungarn. Die Byzantiner nannten die frühen Ungarn ebenfalls immer nur Turk oder auf lateinisch " Szabartoi Aszfaloi ", was auf die Sabiren zurückzuführen ist.

Und die ( alttürk. ) Kumanen haben sich mit den Magyaren seit dem 13. Jahrh. n. Chr. genetisch vermischt, da die Kumanen ( Kipcak ) im Zuge des Mongoleneinfalls vom ungarischen Großfürst Gèza ins Land gerufen und aufgenommen wurden.

Es zeugen noch heute viele kumanische Ortsnamen von den Kipcaks.
In ungarischer Sprache sagen wir zu den Kumanen " Kun " oder " Kunok ".
Wenn man mal durch Ungarn fährt, so wird man noch heute viele Städte und Gebiete finden, wo ma die alten Siedlungsgebiete der Kumanen entnehmen kann.

Ein paar Beispiele:
Kiskunfèlegyhàza - Kiskunhalas - Kunmadaras - Kiskunsàg - Nagykunsàg

Desweiteren darf man ja auch nicht vergessen, daß bei der damaligen ungarischen Invasion des Karpatenbeckens auch noch zersprengte Teile alttürk. Awaren im Karpatenbecken vorgefunden wurden, die sich später mit den Magyaren ebenfalls assimiliert haben.

Es waren zersprengte Teile der Awaren, die nach der Niederlage durch Karl d. Großen noch im pannonischen Raum gesiedelt haben. Und auch die Awaren waren nach meinem Wissensstand alttürkischer Abstammung gewesen.



Gruß Magyar

Orkut
03.04.06, 00:19
:ungarn:

@Orkut,

natürlich sind die Ungarn keine Türken. Aber: Ungarn und Türken haben die gleichen asiatischen Ursprünge ( Ural - Altai ) und ein Großteil der alten Magyaren vor über 1000 Jahren, noch vor der ungarischen Landnahme um 895 n. Chr., waren sowohl ugrischer als aber auch alttürkischer ( onogur ) Prägung gewesen.

Oder sind Sabiren, die oghuzischen Petschenegen und die alttürkischen Kumanen ( Sabirlar - Peceneklar - Kumanlar / Kipcaklar ) denn etwa keine alttürkischen Stämme...?

Man sagt, daß ein Großteil der alten Magyaren zur Zeit der Landnahme auf die alten Sabiren zurückgeht.

Es gibt genetisch sowohl kumanische als auch Peceneklar-Elemente bei den Ungarn. Die Byzantiner nannten die frühen Ungarn ebenfalls immer nur Turk oder auf lateinisch " Szabartoi Aszfaloi ", was auf die Sabiren zurückzuführen ist.

Und die ( alttürk. ) Kumanen haben sich mit den Magyaren seit dem 13. Jahrh. n. Chr. genetisch vermischt, da die Kumanen ( Kipcak ) im Zuge des Mongoleneinfalls vom ungarischen Großfürst Gèza ins Land gerufen und aufgenommen wurden.

Es zeugen noch heute viele kumanische Ortsnamen von den Kipcaks.
In ungarischer Sprache sagen wir zu den Kumanen " Kun " oder " Kunok ".
Wenn man mal durch Ungarn fährt, so wird man noch heute viele Städte und Gebiete finden, wo ma die alten Siedlungsgebiete der Kumanen entnehmen kann.

Ein paar Beispiele:
Kiskunfèlegyhàza - Kiskunhalas - Kunmadaras - Kiskunsàg - Nagykunsàg

Desweiteren darf man ja auch nicht vergessen, daß bei der damaligen ungarischen Invasion des Karpatenbeckens auch noch zersprengte Teile alttürk. Awaren im Karpatenbecken vorgefunden wurden, die sich später mit den Magyaren ebenfalls assimiliert haben.

Es waren zersprengte Teile der Awaren, die nach der Niederlage durch Karl d. Großen noch im pannonischen Raum gesiedelt haben. Und auch die Awaren waren nach meinem Wissensstand alttürkischer Abstammung gewesen.



Gruß Magyar

Sehr intressant, aber ich finde die Ungarner haben nicht's mehr mit den Alt-Türken gemeinsam und sind europäisch "assimiliert" und ich würde auch sagen, dass die Türkvölker und Ungarner nicht's zusammen verbindet.

Magyar
03.04.06, 00:40
Sehr intressant, aber ich finde die Ungarner haben nicht's mehr mit den Alt-Türken gemeinsam und sind europäisch "assimiliert" und ich würde auch sagen, dass die Türkvölker und Ungarner nicht's zusammen verbindet.

Natürlich bleibt vieles nichts aus, wenn man seit über 1000 Jahren in Europa integriert ist. Gesichtszüge verändern sich automatisch, wenn man sich mit Europäern vermischt, das ist ja ganz normal. Die heutigen Ungarn sehen sich ja auch als Europäer an.

Was jedoch geblieben ist, ist immer noch die alte Sprache der Ungarn. Man sagt, daß die Ungarn mit den Finnen verwandt seien. Ich persönlich sehe das jedoch zum Großteil anders, weil ich kaum gemeinsame Elemente zwischen dem Finnischen und dem Ungarischen feststellen kann. Ähnlichkeiten gibt es zwar in einigen Worten sowie in der Grammatik, aber die ungarische Sprache ist eindeutig " ugor " und nicht " finn ".

Und selbst das Wort Ugor an sich klingt schon weitaus mehr alttürkisch, als finnisch.

Hast du schon mal einen Ungarn reden hören, Orkut...?
Ich spreche sehr oft ungarisch. Aber wenn man mich das erste mal reden hört, so höre ich immer nur: Das klingt total wie türkisch. Das bekomme ich seit meiner Schulzeit auf`s Brot geschmiert.

Könnte Dir eine Menge Beispiele nennen und bin mir sicher, daß auch Du zum ersten sagen würdest: Ungarisch klingt dem türkischen in der Schreibweise und in den Ausdrücken sehr ähnlich.

Wolfsblut
03.04.06, 00:40
Sehr intressant, aber ich finde die Ungarner haben nicht's mehr mit den Alt-Türken gemeinsam und sind europäisch "assimiliert" und ich würde auch sagen, dass die Türkvölker und Ungarner nicht's zusammen verbindet.

Lies doch mal den Thread wenn du mal Zeit hast von Anfang an durch.

Auf jeden Fall ist es sehr interessant, dank Magyar,Bator und Arpad.

:ungarn: :türkiye:

Magyar
03.04.06, 00:47
Lies doch mal den Thread wenn du mal Zeit hast von Anfang an durch.

Auf jeden Fall ist es sehr interessant, dank Magyar,Bator und Arpad.

:ungarn: :türkiye:

Hallo Wolfsblut,
schön das Du mal wieder hier bist. Dachte schon, Du wärst ganz weg hier.

War die letzten Wochen auch nicht mehr regelmäßig hier, weil ich umgezogen bin und einen neuen Internet-Anschluß einrichten musste. Aber ich werde jetzt öfters wieder hier sein.

Schön mal wieder von Dir zu hören.

@Magyar

Orkut
03.04.06, 00:56
Lies doch mal den Thread wenn du mal Zeit hast von Anfang an durch.

Auf jeden Fall ist es sehr interessant, dank Magyar,Bator und Arpad.

:ungarn: :türkiye:

Nagut, werde mich gleich mal durchlesen...

Wolfsblut
03.04.06, 00:59
Hallo Wolfsblut,
schön das Du mal wieder hier bist. Dachte schon, Du wärst ganz weg hier.

War die letzten Wochen auch nicht mehr regelmäßig hier, weil ich umgezogen bin und einen neuen Internet-Anschluß einrichten musste. Aber ich werde jetzt öfters wieder hier sein.

Schön mal wieder von Dir zu hören.

@Magyar

Hallo Magyar.

Ich lese sehr gern diesen Thread hier, es freut mich immer wenn ich weiter von dir lernen kann.:aferin:

Magyar
03.04.06, 01:11
Hallo Magyar.

Ich lese sehr gern diesen Thread hier, es freut mich immer wenn ich weiter von dir lernen kann.:aferin:

Danke für die netten Worte...!
Freut mich, daß Dir der Ungarn-Thread gefällt. Für mich ist es auch immer wieder sehr interessant, es zu lesen.

Schönen Dank auch nochmal an Àrpàd und Bàtor, die mich oftmals auch in meinen Recherchen unterstützt und gemeinsame Parallelen und Vergleiche aufgestellt haben.

Vor allen Dingen, wenn sich auch mehrere Ungarn zu diesem Thread äußern übereinstimmende Vergleiche aufstellen, so kann man zu einem besseren Verständnis beitragen und die Zusammenhänge zwischen dem Ungarischen und anderen ural-altaischen Völkern aufstellen und in Verbindung bringen.

@Magyar :ungarn: :türkiye:

Wolfsblut
03.04.06, 01:19
Danke für die netten Worte...!
Freut mich, daß Dir der Ungarn-Thread gefällt. Für mich ist es auch immer wieder sehr interessant, es zu lesen.

Schönen Dank auch nochmal an Àrpàd und Bàtor, die mich oftmals auch in meinen Recherchen unterstützt und gemeinsame Parallelen und Vergleiche aufgestellt haben.

Vor allen Dingen, wenn sich auch mehrere Ungarn zu diesem Thread äußern übereinstimmende Vergleiche aufstellen, so kann man zu einem besseren Verständnis beitragen und die Zusammenhänge zwischen dem Ungarischen und anderen ural-altaischen Völkern aufstellen und in Verbindung bringen.

@Magyar :ungarn: :türkiye:


Szia Magyar

Ich wusste sehr wenig über Ungarn, aber durch euch weiß ich jetzt das wir zumindest gemeinsame Wurzeln haben.

Interessant auch mit Hunnen.

Hungary :)

tayfur_sökmen
03.04.06, 01:19
@ alle ungarn u. ungarnfreunde


ich bin im herbst irgendwann fürs wochenende in budapest. kannn mir denn jemand vielleicht ein schönes günstiges hotel in zentraler lage empfehlen?
ist es empfehlenswert sich ein mietwagen zu besorgen ??

schonmal danke im voraus