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verda
06.07.07, 12:53
Migranten erobern die Gymnasien


05.06.2007 12:32 Uhr
Schon jetzt ist in vielen Gymnasien deutlich zu sehen, dass der Migrantenanteil in den siebten Klassen wesentlich höher ist als in den oberen Klassen. Drei Gymnasien in Berlin haben schon jetzt weniger als 30 Prozent Kinder deutscher Herkunft. Zum Vergleich: Noch vor 30 Jahren machte in Berlin kein einziger ausländischer Schüler Abitur, vor 20 Jahren waren es nur 130. Inzwischen liegt ihre Zahl bei rund 800. Die Verteilungin den Bezirken ist sehr unterschiedlich: Den höchsten Migrantenanteil in Gymnasien hat Mitte (45,1 Prozent), gefolgt von Neukölln (37,7), Friedrichshain-Kreuzberg (30,4) und Charlottenburg-Wilmersdorf (18,8). Berlinweit haben 16,3 Prozent der Gymnasiasten eine andere Sprache als Deutsch als Muttersprache.


Sprachliche Mängel aufheben


Zum Vergleich: Bei den Grundschulen liegt der Anteil bei 33,3, bei den Gesamtschulen bei 26,2 und bei den Hauptschulen bei 42,5 Prozent. Problematisch ist, dass ein Drittel der Migranten die Gymnasien vorzeitig, also ohne Abitur, verlässt. Bei den Kindern deutscher Herkunft liegt dieser Anteil nur bei 14 Prozent: Überproportional viele Migranten scheitern an ihren sprachlichen Mängeln schon in der Probezeit oder auch später, weil sie zu Hause nicht genügend unterstützt werden. Dieses Schicksal teilen sie mit den deutschen Kindern bildungsferner Schichten.


Knappe Mittel setzen Grenzen


Viele Gymnasien würden gern mehr Sprachtraining und auch Förderunterricht anbieten, allerdings werden die knappen Mittel für "Deutsch als Zweitsprache" in den Grund- und Hauptschulen gebraucht, so dass für die Gymnasien kaum etwas übrig bleibt. Viele Gymnasien haben ihre sprachlichen Ansprüche schon herunterschrauben müssen, um überhaupt genügend Schüler zu behalten. So ist es ohne Weiteres möglich, in einer Gymnasialklasse solche Formulierungen wie "Wir machen mal" zu hören, wenn es doch eigentlich ums Multiplizieren geht. Eine Folge dieser miserablen Sprachkenntnisse ist, dass in solchen Schulen überproportional viele Schüler durch das Abitur fallen.

Um das Niveau zu heben, gehen die Schulen unterschiedliche Wege: Einige versuchen, mithilfe von Hochbegabtenklassen bürgerliche Kinder anzuziehen, andere, wie die Albert-Schweitzer-Schule, suchen Lösungen mittels neuer Profile ? um attraktiver zu werden und um die Schüler mehr zu fördern.
Susanne Vieth-Entus
http://www.tagesspiegel.de/magazin/karriere/schule/Schule-Integration;art295,905307


klasse:aferin: ,weiter so!

Ingolstädter
06.07.07, 13:09
mal abgesehen davon, dass das berliner abitur natürlich einen ganz anderen stellenwert hat, als zum beispiel das bayerische, ist das doch ausnahmsweise mal eine gute nachricht!



Viele Gymnasien haben ihre sprachlichen Ansprüche schon herunterschrauben müssen, um überhaupt genügend Schüler zu behalten.
naja, gut.. es handelt sich hier um berlin, man sollte also etwas nachsichtig sein.


Problematisch ist, dass ein Drittel der Migranten die Gymnasien vorzeitig, also ohne Abitur, verlässt.
das ist herb. dagegen sollte man durch frühzeitliche sprachliche förderung/forderung konsequent vorgehen!
aber da wird ja dann wieder wegen der "assimilation" aufgeschrieen:mad:.

polatinum
06.07.07, 13:11
Super,


als ich von der Grundschule aufs Gymnasium wechselte (sehr lange her, muss während der Kaiser-Wilhelm-Zeit gewesen sein), war ich von 2500 Schülern der einzige (!) Türke. Da habe ich dann zum ersten mal direkt Fremdenfeindlichkeit erlebt und zwar von Schülern UND Lehrern.
Türkenwitze gab es JEDEN Tag und die Lehrer haben gerne mitgelacht.
Überlegt mal was das für Auswirkungen auf einen 10-11-jährigen hat.


PS (war anfang 80er)

kUmPaRa
06.07.07, 13:15
Knappe Mittel setzen Grenzen


Viele Gymnasien würden gern mehr Sprachtraining und auch Förderunterricht anbieten, allerdings werden die knappen Mittel für "Deutsch als Zweitsprache" in den Grund- und Hauptschulen gebraucht, so dass für die Gymnasien kaum etwas übrig bleibt. Viele Gymnasien haben ihre sprachlichen Ansprüche schon herunterschrauben müssen, um überhaupt genügend Schüler zu behalten. So ist es ohne Weiteres möglich, in einer Gymnasialklasse solche Formulierungen wie "Wir machen mal" zu hören, wenn es doch eigentlich ums Multiplizieren geht. Eine Folge dieser miserablen Sprachkenntnisse ist, dass in solchen Schulen überproportional viele Schüler durch das Abitur fallen.




Im Gymnasium Sprachtraining ? Lächerlich, da ist es bereits viel zu spät. Sprachliche Förderung muss sehr früh geschehen. Dabei ist es wichtig, dass eine von beiden Sprachen perfekt erlernt wird. Vorzüglich deutsch, wenn man in Deutschland lebt.

Andere Sprachen kann man ja immer noch lernen.


...

Tam
06.07.07, 13:17
und die Lehrer haben gerne mitgelacht.

Schlimm!

Ethnische Witze finde ich immer übel.

nilu
06.07.07, 13:43
Das frage ich mich auch, Nilufar.

Der Sohn meiner Freundin hat in Kiel studiert. Als er ins Ausland ging, hat er mir eine e-Mail geschickt, die gleichzeitig an alle seine Freunde von der Uni ging.

Da waren zu 60% türkische Namen erwähnt.

es war meine erfahrung zu der damaligen zeit, denke schon dass sich das mittlerweile zum positiven gewendet hat, keine frage.
nur versuch es mal einem 10-11 jährigen kind das zu erklären? wie polatinum schon bereits erwähnt hat.
es war nicht schön Tam so´ne krasse erfahrung zu machen.
du bist ganz alleine auf dich gestellt, keine freunde, nichts.
der wechsel zur realschule war für mich so´ne art schockzustand, du hast plötzlich freunde, jeder möchte mit dir befreundet sein, die lehrer sind offen für alle fragen, du hast unterstützung....:nurdinilu:

Tam
06.07.07, 13:53
Ich verstehe, wie Du Dich gefühlt haben musst, Nilufar.

Bei mir (vor vielen Jahren) auf der Realschule war es der fiese Klassenlehrer, der meine Freundin (spätere Mutter des besagten Kieler Studenten, der nun mit einem DAAD-Stipendium im Ausland an seiner Dissertation arbeitet) und mich immer lächerlich machte und ausgrenzte. Wir beiden waren die Zweitletzten in der Klasse! Er sagte mal verächtlich zum mir: "Was aus Dir mal werden soll, weiß ich nicht!!!" (AL!)

Unser Umzug und eine neue Schule haben mich dann aufgebaut...

Bei Klassentreffen der alten Schule hat sich dieser fiese Lehrer danach förmlich überschlagen vor Interesse und Freundlichkeit;(

Meine Freundin hat den Lehrer nach vorzeitigem Abgang sein Leben lang nicht mehr gegrüsst, wenn sie ihm begegnete.

Der Schakal
06.07.07, 15:29
Schlimm!

Ethnische Witze finde ich immer übel.

Es kommt darauf an. Manchmal weiss man der meint das aus Spass.

polatinum
06.07.07, 15:35
Es kommt darauf an. Manchmal weiss man der meint das aus Spass.

Ja,


die können auch sehr witzig sein. Wie Schakal schon sagte kommt es drauf an wie und wer die Witze macht.

Tam
06.07.07, 18:50
Ja,


die können auch sehr witzig sein. Wie Schakal schon sagte kommt es drauf an wie und wer die Witze macht.

Wenn jedes Volk über sich selbst Witze reisst, ist mir das recht:)))

STUDENTT
06.07.07, 18:51
achhhh das kommt mir so bekannt vor.... zum Glück war bei meiner Einweisung ins gymmi mein Bruder schon dort... falls mir jemand ausländerfeindlich kam, kam auch mein großer Bruder hehe

nilu
06.07.07, 19:31
Ich verstehe, wie Du Dich gefühlt haben musst, Nilufar.

Bei mir (vor vielen Jahren) auf der Realschule war es der fiese Klassenlehrer, der meine Freundin (spätere Mutter des besagten Kieler Studenten, der nun mit einem DAAD-Stipendium im Ausland an seiner Dissertation arbeitet) und mich immer lächerlich machte und ausgrenzte. Wir beiden waren die Zweitletzten in der Klasse! Er sagte mal verächtlich zum mir: "Was aus Dir mal werden soll, weiß ich nicht!!!" (AL!)

Unser Umzug und eine neue Schule haben mich dann aufgebaut...

Bei Klassentreffen der alten Schule hat sich dieser fiese Lehrer danach förmlich überschlagen vor Interesse und Freundlichkeit;(

Meine Freundin hat den Lehrer nach vorzeitigem Abgang sein Leben lang nicht mehr gegrüsst, wenn sie ihm begegnete.

:think: verstehe ich nicht so recht, ich bezog mein posting auf den "unterschwelligen rassismus" der damals auf dem gymi präsent war....

es gab diese sog. "rassentrennung" sorry für den ausdruck, auch gab es eine klassengemeinschaft..ja und ich... vielleicht auch nicht.

warum? du bist türkin, passt irgendwie nicht ins bild.

Gökcen
06.07.07, 20:08
ich sag ja oft das das deutsche schulsystem sehr selektiv ist..
mein bruder sollte auch auf die hauptschule!!jetzt ist das kind auf einer der schwersten gymnasien in köln und hat auch dieses jahr als stufenbester abgeschlossen..soviel zu der beurteilung in der grundschule!

also macht nicht den fehler und hört auf die beurteilung der grundschullehrer, sondern lasst eurer kind von psychologen durchchecken und wenn nötig geht rechtlich dagegen vor.denn wenn das kind mal auf der hauptschule landet, gibt das kind sehr sehr schnell auf..

nilu
06.07.07, 20:22
ich sag ja oft das das deutsche schulsystem sehr selektiv ist..
mein bruder sollte auch auf die hauptschule!!jetzt ist das kind auf einer der schwersten gymnasien in köln und hat auch dieses jahr als stufenbester abgeschlossen..soviel zu der beurteilung in der grundschule!

also macht nicht den fehler und hört auf die beurteilung der grundschullehrer, sondern lasst eurer kind von psychologen durchchecken und wenn nötig geht rechtlich dagegen vor.denn wenn das kind mal auf der hauptschule landet, gibt das kind sehr sehr schnell auf..

kurze frage: wie ist mittlerweile der ablauf?
muss ich das kind an der hauptschule anmelden, weil es die empfehlung des lehrers ist? oder steht es den eltern freiwillig zu, wo sie ihr kind anmelden:think:

ayyıldız66
06.07.07, 20:26
kurze frage: wie ist mittlerweile der ablauf?
muss ich das kind an der hauptschule anmelden, weil es die empfehlung des lehrers ist? oder steht es den eltern freiwillig zu, wo sie ihr kind anmelden:think:
Das kannst Du selbst entscheiden, hängt aber von den Noten ab.

Gökcen
06.07.07, 20:28
kurze frage: wie ist mittlerweile der ablauf?
muss ich das kind an der hauptschule anmelden, weil es die empfehlung des lehrers ist? oder steht es den eltern freiwillig zu, wo sie ihr kind anmelden:think:


Der Lehrer schreibt nur eine Empfehlung.Das Problem ist, die weiterführenden Schulen möchten die EMpfehlung sehen. Wenn dein Kind auf die Hauptschule geschickt werden möchte, kriegst du Probleme wenn du es an einer Realschule anmelden möchtest.Deswegen am Besten ein IQ-Test anfordern , zum Psychologen oder zum Anwalt

Rapunzel
06.07.07, 20:28
Migranten erobern die Gymnasien


05.06.2007 12:32 Uhr
Schon jetzt ist in vielen Gymnasien deutlich zu sehen, dass der Migrantenanteil in den siebten Klassen wesentlich höher ist als in den oberen Klassen. Drei Gymnasien in Berlin haben schon jetzt weniger als 30 Prozent Kinder deutscher Herkunft. Zum Vergleich: Noch vor 30 Jahren machte in Berlin kein einziger ausländischer Schüler Abitur, vor 20 Jahren waren es nur 130. Inzwischen liegt ihre Zahl bei rund 800. Die Verteilungin den Bezirken ist sehr unterschiedlich: Den höchsten Migrantenanteil in Gymnasien hat Mitte (45,1 Prozent), gefolgt von Neukölln (37,7), Friedrichshain-Kreuzberg (30,4) und Charlottenburg-Wilmersdorf (18,8). Berlinweit haben 16,3 Prozent der Gymnasiasten eine andere Sprache als Deutsch als Muttersprache.


Sprachliche Mängel aufheben


Zum Vergleich: Bei den Grundschulen liegt der Anteil bei 33,3, bei den Gesamtschulen bei 26,2 und bei den Hauptschulen bei 42,5 Prozent. Problematisch ist, dass ein Drittel der Migranten die Gymnasien vorzeitig, also ohne Abitur, verlässt. Bei den Kindern deutscher Herkunft liegt dieser Anteil nur bei 14 Prozent: Überproportional viele Migranten scheitern an ihren sprachlichen Mängeln schon in der Probezeit oder auch später, weil sie zu Hause nicht genügend unterstützt werden. Dieses Schicksal teilen sie mit den deutschen Kindern bildungsferner Schichten.


Knappe Mittel setzen Grenzen


Viele Gymnasien würden gern mehr Sprachtraining und auch Förderunterricht anbieten, allerdings werden die knappen Mittel für "Deutsch als Zweitsprache" in den Grund- und Hauptschulen gebraucht, so dass für die Gymnasien kaum etwas übrig bleibt. Viele Gymnasien haben ihre sprachlichen Ansprüche schon herunterschrauben müssen, um überhaupt genügend Schüler zu behalten. So ist es ohne Weiteres möglich, in einer Gymnasialklasse solche Formulierungen wie "Wir machen mal" zu hören, wenn es doch eigentlich ums Multiplizieren geht. Eine Folge dieser miserablen Sprachkenntnisse ist, dass in solchen Schulen überproportional viele Schüler durch das Abitur fallen.

Um das Niveau zu heben, gehen die Schulen unterschiedliche Wege: Einige versuchen, mithilfe von Hochbegabtenklassen bürgerliche Kinder anzuziehen, andere, wie die Albert-Schweitzer-Schule, suchen Lösungen mittels neuer Profile ? um attraktiver zu werden und um die Schüler mehr zu fördern.
Susanne Vieth-Entus
http://www.tagesspiegel.de/magazin/karriere/schule/Schule-Integration;art295,905307


klasse:aferin: ,weiter so!

gut nennt ihr das.
viel zu wenige

Tam
06.07.07, 20:30
:think: verstehe ich nicht so recht, ich bezog mein posting auf den "unterschwelligen rassismus" der damals auf dem gymi präsent war....

es gab diese sog. "rassentrennung" sorry für den ausdruck, auch gab es eine klassengemeinschaft..ja und ich... vielleicht auch nicht.

warum? du bist türkin, passt irgendwie nicht ins bild.

Ja, ich habe Dich verstanden und wollte gleichzeitig darauf hinweisen, dass es nicht nur Abneigung seitens der Lehrer gibt, weil jemand aus einem anderen Land stammt.

Lehrer haben ihre "Lieblinge", und das kann leider sehr fies sein. Diese Lieblinge werden meistens in die vorderen Bänke gesetzt, wo man besonders viel mitbekommt, während die Nicht-Lieblinge bei einer Klassenstärke von 32 Kindern auf den hinteren Bänken sitzen "dürfen".

nilu
06.07.07, 20:30
Der Lehrer schreibt nur eine Empfehlung.Das Problem ist, die weiterführenden Schulen möchten die EMpfehlung sehen. Wenn dein Kind auf die Hauptschule geschickt werden möchte, kriegst du Probleme wenn du es an einer Realschule anmelden möchtest.Deswegen am Besten ein IQ-Test anfordern , zum Psychologen oder zum Anwalt

sey...yani......OHA oldum ya....:think:

Rapunzel
06.07.07, 20:31
Der Lehrer schreibt nur eine Empfehlung.Das Problem ist, die weiterführenden Schulen möchten die EMpfehlung sehen. Wenn dein Kind auf die Hauptschule geschickt werden möchte, kriegst du Probleme wenn du es an einer Realschule anmelden möchtest.Deswegen am Besten ein IQ-Test anfordern , zum Psychologen oder zum Anwalt
die gesetzes lage ist so:
will das kind nach der 4ten grundschulklasse auf ein gymn. oder realschule wechseln,haben die eltern die freie wahl,ab der 5ten ist man leider auf die empfehlung angewiesen

Gökcen
06.07.07, 20:32
die gesetzes lage ist so:
will das kind nach der 4ten grundschulklasse auf ein gymn. oder realschule wechseln,haben die eltern die freie wahl,ab der 5ten ist man leider auf die empfehlung angewiesen

ab der 5. klasse??höö?da ist man doch schon ein jahr auf der weiterführenden schule

nilu
06.07.07, 20:32
Ja, ich habe Dich verstanden und wollte gleichzeitig darauf hinweisen, dass es nicht nur Abneigung seitens der Lehrer gibt, weil jemand aus einem anderen Land stammt.

Lehrer haben ihre "Lieblinge", und das kann leider sehr fies sein. Diese Lieblinge werden meistens in die vorderen Bänke gesetzt, wo man besonders viel mitbekommt, während die Nicht-Lieblinge bei einer Klassenstärke von 32 Kindern auf den hinteren Bänken sitzen "dürfen".

ich saß freiwillig immer hinten:lach: besser gesagt, "wir" die ganzen mädels saßen alle hinten, war besser zum fuschen :lach:

Tam
06.07.07, 20:35
ich saß freiwillig immer hinten:lach: besser gesagt, "wir" die ganzen mädels saßen alle hinten, war besser zum fuschen :lach:

Das ist gut:)))

Nö, ich konnte mich nur konzentrieren und lernen, wenn ich vorne saß. Sonst wurde ich zu sehr abgelenkt. Der Lärmpegel war auch meistens ziemlich hoch...

ayyıldız66
06.07.07, 20:37
ab der 5. klasse??höö?da ist man doch schon ein jahr auf der weiterführenden schule
Doch das stimmt. Wegen der Erprobungszeit. Ist das Kind schlechter oder besser, kann es somit auf eine andere Schule wechseln.

Gökcen
06.07.07, 20:39
Doch das stimmt. Wegen der Erprobungszeit. Ist das Kind schlechter oder besser, kann es somit auf eine andere Schule wechseln.


Das höre ich zum ersten Mal. Ich weiß das man nach der 6. Klasse entscheidet!Aber nicht nach der 5. Klasse!Außerdem wird es sehr sehr problematisch wenn das Kind für die Gesamtschule ausgeschrieben wird und man es ins Gym stecken möchte. Da machen die bei der Anmeldung viele Probleme

Rapunzel
06.07.07, 20:41
ab der 5. klasse??höö?da ist man doch schon ein jahr auf der weiterführenden schule
manche wechseln nach der 5ten,müssen dann aber die 5 auf dem gym wiederholen.
leute die auf gesamtschulen sind,können auch nach der 6 wechseln.
früher war das besser geregelt.
es gab ne aufnahmeprüfung.
das stand jedem kind frei

Rapunzel
06.07.07, 20:43
da gabs auch noch keine gesamtschulen.
das alte system war besser.
die alte rechtschreibung auch

Ingolstädter
06.07.07, 20:44
ich sag ja oft das das deutsche schulsystem sehr selektiv ist..
mein bruder sollte auch auf die hauptschule!!jetzt ist das kind auf einer der schwersten gymnasien in köln und hat auch dieses jahr als stufenbester abgeschlossen..soviel zu der beurteilung in der grundschule!
auf dem gymmerl wirds auch nicht besser..

eine lehrerin hat meinen eltern z.B. empfohlen mich vom gymnasium zu nehmen, weil ich das abitur eh nicht schaffen kann.. aufgrund meines unvermögens verknüpfend zu denken..
ich selber habe es übrigens auch nur mit ach und krach (und viel lernen) aufs gymnasium geschafft.

-> auf die bewertung von lehrern kann man sich nicht wirklich verlassen.. ist ja auch logisch, da sie nicht die zeit haben die stärken und schwächen eines kindes zu erkennen bzw. sich ein umfassendes bild über jeden schüler anzueignen.

Rapunzel
06.07.07, 20:45
Das höre ich zum ersten Mal. Ich weiß das man nach der 6. Klasse entscheidet!Aber nicht nach der 5. Klasse!Außerdem wird es sehr sehr problematisch wenn das Kind für die Gesamtschule ausgeschrieben wird und man es ins Gym stecken möchte. Da machen die bei der Anmeldung viele Probleme
nach der 4 klasse kannst du das kind auf ein gym stecken,auch wenn die noten nicht so doll sind

Rapunzel
06.07.07, 20:47
auf dem gymmerl wirds auch nicht besser..

eine lehrerin hat meinen eltern z.B. empfohlen mich vom gymnasium zu nehmen, weil ich das abitur eh nicht schaffen kann.. aufgrund meines unvermögens verknüpfend zu denken..
ich selber habe es übrigens auch nur mit ach und krach (und viel lernen) aufs gymnasium geschafft.

-> auf die bewertung von lehrern kann man sich nicht wirklich verlassen.. ist ja auch logisch, da sie nicht die zeit haben die stärken und schwächen eines kindes zu erkennen bzw. sich ein umfassendes bild über jeden schüler anzueignen.
ich bin nach der 10 kl gym abgegangen,hätte die oberstufe nicht geschafft.
somit hatte ich einen realschulabschluss.
damals war ein realschulabschluss schon sehr gut

Tam
06.07.07, 20:53
damals war ein realschulabschluss schon sehr gut

Das stimmt.

Ich meine auch, dass die Oberschule früher noch schwerer war. Zum Beispiel waren bei den Oberschülern in Reinbek bei Hamburg

Deutsch
Englisch
Latein
Französisch

Pflichtfächer.

Rapunzel
06.07.07, 20:56
Das stimmt.

Ich meine auch, dass die Oberschule früher noch schwerer war. Zum Beispiel waren bei den Oberschülern in Reinbek/Schleswig-Holstein

Deutsch
Englisch
Latein
Französisch

Pflichtfächer.
ich war auf einem katholischen mädchengymnasium
(altsprachl) in baden-würtemberg
pflichtfächer latein,englisch,mathe,deutsch.
in der siebten konnte man altgriechisch,oder hebräisch als wahlfach dazu nehmen,franz. kam dann auch als pflichtf. auch ab der 7

nilu
06.07.07, 21:02
Das ist gut:)))

Nö, ich konnte mich nur konzentrieren und lernen, wenn ich vorne saß. Sonst wurde ich zu sehr abgelenkt. Der Lärmpegel war auch meistens ziemlich hoch...

als ich damals zur realschule wechselte, waren wir mit 32 mann an der spitze, und zum schluss (10. klasse) waren wir immer noch mit 32 dabei :lach:

Rapunzel
06.07.07, 21:04
Das stimmt.

Ich meine auch, dass die Oberschule früher noch schwerer war. Zum Beispiel waren bei den Oberschülern in Reinbek bei Hamburg

Deutsch
Englisch
Latein
Französisch

Pflichtfächer.
hodie mihi, cras tibi!
pax vobiscum!
audi,vide,tace,si tus vis vivere in pace!:aferin:


boni dei mihi faverunt:p periculum enim erat,ne ipse interficicerer, cum servum tardum vehementer acriterque vituperarem.
non accidit,ut homines mali omniadiriperent,delerent,me omnesque servos crudeliter interficerent.
dicere enim vix possum,quot inimicos vilicus probus habeat,quot insidiae ei parentur,quot pericula ei immineant-etiam a domino

Tam
06.07.07, 21:09
hodie mihi, cras tibi!
pax vobiscum!
audi,vide,tace,si tus vis vivere in pace!:aferin::aferin::aferin:: aferin:

Sorry, aber ich war dort auf der Mittelschule und habe kein Latein gehabt.

NS: Mein vorheriger Beitrag bezog sich nur auf die Sprachen. Alle anderen Fächer waren sowieso Pflicht. Da gab es keine Leistungskurse oder Fächer, die man abwählen konnte.

Rapunzel
06.07.07, 21:20
Sorry, aber ich war dort auf der Mittelschule und habe kein Latein gehabt.

NS: Mein vorheriger Beitrag bezog sich nur auf die Sprachen. Alle anderen Fächer waren sowieso Pflicht. Da gab es keine Leistungskurse oder Fächer, die man abwählen konnte.
macht ja nix,dafür kann ich kein türkisch,oder nur das bischen was ich mal in der abendschule hatte(hab mal ein semester türkisch in der vhs gehabt:lach:)

nilu
06.07.07, 21:28
macht ja nix,dafür kann ich kein türkisch,oder nur das bischen was ich mal in der abendschule hatte(hab mal ein semester türkisch in der vhs gehabt:lach:)

Tam kann türkisch? :think:

Rapunzel
06.07.07, 21:34
Tam kann türkisch? :think:
ist er kein türke?

telasch
07.07.07, 01:38
Hab mein Abitur jetzt auch in Berlin-Wedding(Berlin-Mitte) gemacht und kann diesen Trend nur bestätigen, als ich noch auf die Schule kam waren da insg. mehr Deutsche als Ausländer aber jetzt ist es umgekehrt. Aber nicht nur Türken auch viele aus Ostblockländern und immer mehr Asiaten finde ich. Sprachlich gibt es da bestimmt noch viele Defizite, aber ich finde bei zum Beispiel Diskussionen in der Klasse ist es wichtiger die richtigen Gedankengänge zu haben als ein perfektes Deutsch. Diese Meinunge teilen leider nicht viele Lehrer, aber das bessert sich alles mit der Zeit hoffe ich.

Ingolstädter
07.07.07, 02:42
boni dei mihi faverunt:p periculum enim erat,ne ipse interficicerer, cum servum tardum vehementer acriterque vituperarem.
non accidit,ut homines mali omniadiriperent,delerent,me omnesque servos crudeliter interficerent.
dicere enim vix possum,quot inimicos vilicus probus habeat,quot insidiae ei parentur,quot pericula ei immineant-etiam a domino
ich bin überrascht, dass ich doch noch so gut latein kann (eigentlich konnte ich es ja nie)..

"boni dei mihi faverunt" du bist also auch eine polytheistin? :brüll:

quo mihi dei germaniae maximi boni atque perpropinqui videntur.

hey, latein ist ja richig lustig, wenn man nicht gerade cäsar oder vergil lesen muss :aferin:.

Rapunzel
07.07.07, 12:04
[quote=Ingolstädter;360515]ich bin überrascht, dass ich doch noch so gut latein kann (eigentlich konnte ich es ja nie)..

hier hab ich noch was von seneca für dich:
stultitia est venatum ducere invitos canes.
qui tacet,consentire videtur.
navigare necessse est.
nulla dies sine linea.
nullum magnum ingenium sine mixtura dementiae fuit.


medicus curat,natura sanat.

Rapunzel
07.07.07, 12:12
als ich damals zur realschule wechselte, waren wir mit 32 mann an der spitze, und zum schluss (10. klasse) waren wir immer noch mit 32 dabei :lach:
die gleichen schüler,oder waren auch sitzenbleiber aus anderen jahrgängen dabei?

nilu
07.07.07, 15:15
die gleichen schüler,oder waren auch sitzenbleiber aus anderen jahrgängen dabei?

die gleichen schüler :)

kUmPaRa
07.07.07, 22:10
Die klugen Migranten


Von Martin Spiewak
Deutschland entdeckt eine neue Studentenelite. Doch viele Einwandererkinder brechen ihr Studium ab. Es fehlt an Förderung.
http://images.zeit.de/bilder/2007/28/wissen/allgemein/migranten/migranten-artikel.jpg

Interkulturelle Kommunikation (wie hier in Berlin) findet auf dem Campus kaum statt – die Migranten bleiben meist unter sich


Akyildiz Selcuk war vor Kurzem zu Besuch im Kanzleramt. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen gab der türkischstämmige Student Angela Merkel Ratschläge für eine bessere Integrationspolitik. Katheesan Lingeswaran bekam eine Einladung vom Bundespräsidenten. Horst Köhler wollte wissen, wie es der Einser-Abiturient, der einst mit seinen Eltern aus Sri Lanka nach Deutschland kam, so weit gebracht hatte. Und Derya Aydin aus Esslingen, auch sie mit einem Abitur von 1,2, traf Annette Schavan. Die 17-Jährige erzählte der Bundesbildungsministerin von ihren Studienplänen.
Akyildiz Selcuk, Katheesan Lingeswaran, Derya Aydin – die Namen der zukünftigen deutschen Führungskräfte sind noch etwas ungewohnt. Aber die Politiker üben schon. Unabhängig voneinander baten gleich drei hohe Vertreter des Staats besonders vielversprechende Einwandererkinder in den vergangenen Wochen zum persönlichen Gespräch. Die Politiker waren beeindruckt von der Eloquenz und dem Selbstbewusstsein der Ausnahmetalente. Annette Schavan schwärmte von »Vorbildern für viele andere«. Horst Köhler sprach von einem »Schatz, den zu pflegen Deutschland gut beraten ist«.
Bis vor Kurzem freilich wusste niemand, dass dieser Schatz überhaupt existiert. Kaum jemanden interessierte es, wie erfolgreich Kinder aus Migrantenfamilien in der Schule sind und dass viele sogar einen Studienabschluss schaffen – wenn sie entsprechend unterstützt werden. Denn um sich die Bildungsleiter emporzuarbeiten, brauchen Migranten Orientierung und Sprachförderung auf jeder einzelnen Stufe. Selbst an der Universität kämpfen sie mit Problemen, die deutsche Muttersprachler aus gehobenen Schichten nicht kennen.
Andere Nationen versuchen seit Langem, die Zahl der Akademiker aus ethnischen Minderheiten mit gezielten Programmen zu erhöhen (siehe Kasten). In Deutschland dagegen bleibt die politische Aufmerksamkeit der Generation Rütli vorbehalten: den türkischen Kids von der Hauptschule, den russlanddeutschen Jugendlichen ohne Ausbildung, den Kita-Kindern mit schweren Deutschdefiziten.
Die »Deukische Generation« will das Image von Migranten verbessern




Übersehen werden dabei Jugendliche wie Akyildiz Selcuk. Seine Eltern kamen einst nach Alemanya, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen. Dennoch sorgte seine Mutter stets dafür, dass die Schulaufgaben erledigt wurden und die »Kinder nicht zu lange auf der Straße herumhingen«, erinnert sich der Sohn. Heute studiert der 21-jährige Berliner Wirtschaftsrecht. Ist in den Medien von Migranten die Rede, hat er immer das Gefühl, nicht gemeint zu sein. »Da ist nur von Problemen die Rede, nie von Erfolgen.« Um das miserable Image zu korrigieren, hat Selcuk mit Gleichgesinnten die »Deukische Generation« gegründet, einen Zusammenschluss türkischstämmiger Abiturienten und Studenten in Deutschland. Mit Forderungen an die Gesellschaft (»Schafft die Hauptschule ab!«) und Appellen an die eigene Gemeinschaft (»Eltern, kümmert euch mehr um eure Kinder!«) wollen sie sich Gehör verschaffen. Und sie werden beachtet: Gleich drei der Initiatoren der Deukischen Generation waren Anfang Mai beim Jugendgipfel im Kanzleramt dabei. Es scheint, als habe man hierzulande auf die »guten Migranten« gewartet, plötzlich sind sie überall gefragt. Deutschland ist auf der Suche nach einer neuen Migrantenelite. Vorreiter sind die Stiftungen. Seit fünf Jahren unterstützt die Hertie-Stiftung besonders begabte Schüler aus ausländischen Familien mit Geld und Beratung. Etwas später im Lebenslauf setzt die Vodafone-Stiftung an. Sie fördert »außergewöhnliche Migrantenkarrieren« an privaten Universitäten.
Die Begabten-Förderwerke werben gleichfalls um die zukünftige Ausländerelite. So appelliert die Friedrich-Ebert-Stiftung in Anzeigen an Schüler und Studenten mit Migrationshintergrund, sich für ihr Stipendienprogramm zu bewerben. Die Konrad-Adenauer-Stiftung schickt Briefe an Gymnasien mit einem hohen Ausländeranteil. »An diese Zielgruppe wollen zurzeit alle heran«, sagt der Leiter der Studienförderung, Gerd-Dieter Fischer.
Auch der Nationale Integrationsplan, den Angela Merkel am kommenden Donnerstag verkünden wird, soll das unausgeschöpfte Begabungspotenzial beschwören, das in Deutschlands Migrantenjugend schlummert. Vorab verspricht Bildungsministerin Schavan schon einmal, die Zahl der Studenten aus Zuwandererfamilien in den kommenden fünf Jahren zu verdoppeln.
Angesichts der demografischen Entwicklung ist das auch bitter nötig. Denn glaubt man einem in der vergangenen Woche veröffentlichten Bericht der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), droht Deutschland bereits in wenigen Jahren ein gravierender Fachkräftemangel. Schon heute suchen viele Unternehmen verzweifelt nach Ingenieuren, zahlt der Siemens-Konzern für jeden erfolgreich vermittelten Fachmann Kopfprämien von 3000 Euro. Gleichzeitig wächst die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund von Jahrgang zu Jahrgang in einem enormen Tempo. Bei den unter Fünfjährigen beträgt ihr Anteil bereits 32 Prozent, in Großstädten wie Nürnberg, Frankfurt oder Stuttgart gar das Doppelte. Zwei Drittel der Kinder haben mindestens einen Elternteil, der nicht in Deutschland geboren ist. Die Botschaft solcher Zahlen ist klar: Ohne einen gut ausgebildeten Einwanderernachwuchs hat Deutschlands Wirtschaft kaum eine Zukunft.
Bisher jedoch kommt nur ein Bruchteil der Schüler mit ausländischen Wurzeln zu akademischen Weihen. Gerade einmal sieben Prozent der Studenten haben einen Migrationshintergrund, wie die neueste Sozialerhebung des Studentenwerkes feststellt. Welche intellektuellen Ressourcen da brachliegen, rechnet ein Vorbereitungspapier für den Integrationsgipfel vor: Hätten die Migranten die gleichen Chancen in Schule und Hochschule wie ihre deutschen Alterskollegen, so könnten jedes Jahr rund 25000 Ingenieure zusätzlich die Hochschulen verlassen.
Die meisten Einwandererschüler scheitern heute bereits in der Grundschule. Wie schwer der Weg in die oberen Ränge der deutschen Bildungshierarchie ist, machten die Abiturienten und Studenten während des Schlossgesprächs beim Bundespräsidenten klar. Viele von ihnen waren die einzigen Nichtdeutschen auf ihrem Gymnasium. Andere sollten ursprünglich nicht einmal dorthin kommen. Für Katheesan Lingeswaran aus Sri Lanka etwa hatte seine deutsche Grundschullehrerin eine andere Zukunftsempfehlung bereit: die Hauptschule. Heute bekommt er ein Hochbegabtenstipendium von der Robert-Bosch-Stiftung und will Kernphysiker werden.




weiter (http://www.zeit.de/2007/28/Migrantenstudenten?page=2)


...

Rapunzel
08.07.07, 02:57
die gleichen schüler :)
dann seid ihr wirklich fleissig gewesen

Ingolstädter
08.07.07, 11:20
Schon heute suchen viele Unternehmen verzweifelt nach Ingenieuren, zahlt der Siemens-Konzern für jeden erfolgreich vermittelten Fachmann Kopfprämien von 3000 Euro.
nachdem siemens vor 3 jahren massenhaft ingenieure entlassen hat :think:.
aber da ja jetzt ein gravierender mangel an unter 26-jährigen ingenieuren mit auslands- und berufserfahrung (mindestens 3 jahre) herrscht, sollte man am besten möglichst die grenzen öffnen und die massen an ausländischen ingenieuren die nur darauf brennen nach deutschland zu kommen hereinlassen.


Gleichzeitig wächst die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund von Jahrgang zu Jahrgang in einem enormen Tempo. Bei den unter Fünfjährigen beträgt ihr Anteil bereits 32 Prozent, in Großstädten wie Nürnberg, Frankfurt oder Stuttgart gar das Doppelte. Zwei Drittel der Kinder haben mindestens einen Elternteil, der nicht in Deutschland geboren ist.
hier gebührt gleich mehreren dank:
den feministinnen zur senkung der deutschen geburtenrate.
den parteien für die öffnung der grenzen für ausländische billigarbeiter zum wohle der wirtschaft.
den deutschen selbst, welche sich so leicht blenden lassen (und schon immer ließen).

ohne diese drei wäre das alles nicht möglich.. aber wenn das deutsche volk wirklich so schwach ist, dann hat es diesen (gesellschaftlichen und bald auch vermehrt kulturellen) niedergang auch nicht anders verdient.
die sozialen/kulturellen und sprachlichen probleme die sich dadurch ergeben werden wird die gesellschaft tragen/auffangen müssen und nicht die konzerne.


Ohne einen gut ausgebildeten Einwanderernachwuchs hat Deutschlands Wirtschaft kaum eine Zukunft.
jetzt sag blos! das sind ja wirklich erstaunliche neuigkeiten, dass deutschland von bildung als geistige ressource abhängig ist.

aber es stimmt, die situation ist nun mal wie sie ist und man muss das beste daraus machen. dazu gehört mit sicherheit auch in bildung für alle zu investieren.


schade, das deutschland in 20 jahren, wird mit dem deutschland vor 15 jahren nicht viel gemeinsam haben..
ich werde wohl meinen kindern noch erzählen können, wie verblüfft ich war, als ich das erste mal in meinem leben real einen schwarzen gesehen habe und als wir unseren ersten PC bekamen.
sie wie meine ur-oma noch erzählte, wie erstaunt sie war, als sie das erste mal ein fahrendes auto gesehen hat.

Der Schakal
09.06.08, 23:28
"Diversity Management": Immer mehr Unternehmen stellen Migranten
ein - nicht aus Naechstenliebe, sondern weil sie sie brauchen.
Von Sabrina Ebitsch

http://www.zeit.de/2008/23/Diversity-Management

verda
20.05.09, 23:35
NC fürs Gymnasium: Kaum Chancen für Migranten
17.05.2009

...

In Berlin mehren sich die Stimmen gegen strengere Aufnahmebedingungen an Gymnasien. Bildungspolitiker, Eltern und Schüler befürchten einen drastischen Rückgang des Migrantenanteils, sollte die bisher sehr offene Regelung gekippt werden. Die Folge seien „weiße Gymnasien“, also Gymnasien ohne Zuwanderer. Die ersten Warnungen wurden bereits an die Bildungsverwaltung herangetragen. Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) will demnächst über die strengeren Zugangsbedingungen im Rahmen der Strukturreform entscheiden.
weiter (http://www.tagesspiegel.de/berlin/Berliner-Schulen-Integration;art270,2799876)

GaziMemo
20.05.09, 23:43
Früher war eine 2 auch eine 2......aber heutzutage ist es ja einfacher eine gute note zu bekommen, wir merken es immer an unseren Auszubildenden.

ayyıldız66
20.05.09, 23:47
Früher war eine 2 auch eine 2......aber heutzutage ist es ja einfacher eine gute note zu bekommen, wir merken es immer an unseren Auszubildenden.

Heutzutage ist alles verdammt schwieriger. Es besteht doch sowieso ein "NC" von 3.0 für die Zulassung zur gymnasialen Oberstufe. Was wollen die noch haben?

Gökcen
20.05.09, 23:50
bald kommt noch:

wer eltern ohne doktortitel hat, kommt nicht aufs gymnasium.

finde ich ne gute regelung.
menschen aus bildungsnahen familien sollten unter sich bleiben. kein grund um blutschande zu verbreiten.

GaziMemo
20.05.09, 23:54
NC fürs Gymnasium: Kaum Chancen für Migranten
17.05.2009

...

In Berlin mehren sich die Stimmen gegen strengere Aufnahmebedingungen an Gymnasien. Bildungspolitiker, Eltern und Schüler befürchten einen drastischen Rückgang des Migrantenanteils, sollte die bisher sehr offene Regelung gekippt werden. Die Folge seien „weiße Gymnasien“, also Gymnasien ohne Zuwanderer. Die ersten Warnungen wurden bereits an die Bildungsverwaltung herangetragen. Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) will demnächst über die strengeren Zugangsbedingungen im Rahmen der Strukturreform entscheiden.
weiter (http://www.tagesspiegel.de/berlin/Berliner-Schulen-Integration;art270,2799876)
das erinnert mich an meine Kindheit...bevor man was erreichen kann muss man erst springen lernen, damit man die hürden bewältigen kann als migranten kind.

Langirt
21.05.09, 00:16
Bildungspolitik in DE ist schon etwas merkwürdiges, im Kindesalter wird über deine Zukunft entschieden, bei dieser Logik von heute würde sogar Einstein die Hauptschule besuchen.


Meine Tochter geht in die 4te, Notendurchschnitt reicht locker fürs Gym. aber die Schule hat einen besonderen ruf, in ihrer Klasse von 18 Schülern nur 2 Deutsche, mal schauen was da auf uns zukommt.

yücel
21.05.09, 00:32
wenn du Biss gegenüber der Schule hast, wird deine Tochter ohne Probleme durchkommen. Manchmal habe ich das Gefühl, das man das auch erwartet. Am besten jeden Tag anschnauzen, Fehler melden, ständig auf die Nerven gehen.

Langirt
21.05.09, 00:45
Mache ich auch, es wird auch behauptet das im Lehrerzimmer ein Foto von mir als Darttafel missbraucht wird, hab mal einen Reisenaufstand gemacht als sie einen Ägyptischen Kopten für den Reli. Unterricht zum Isl. geschickt haben, bescheuerter gehts nimmer aber das schlimme war das es keinen der anderen Eltern interessiert hat, keiner wollte was machen. Unsere Leute trauen sich selten was zu unternehmen.

Eins habe ich Festgestellt in DE, solange man brav und anständig ist kümmert sich keiner um dich, wenn man sich rührt geht auch was.

yücel
21.05.09, 00:57
ja, so ist das. Man erwartet als Türke, in einem Rechsstaat, das der kleine auch gut behütet und mit dem bestem Bildungssystem seine Schullaufbahn gestaltet und auch gefördert wird. Man kommt erst gar nicht auf die Idee, das man benachteiligt wird, und wenn, verniedlicht man es eine zeitlang. Was der Türkei im Bildungswegen angekreidet wird, ist hier aber Realität. Es gibt keinen Unterschied und das verstehen viele Türken immer noch nicht.

yücel
05.10.09, 20:13
Missionarentum in hessischen Schulen? (http://www.turkishpress.de/content/missionarentum-hessischen-schulen14906)

Weil Schülern in der gymnasialen Oberstufe an manchen Gymnasien kein Alternativfach angeboten wird, besuchen viele widerwillig den Religionsunterricht.

Schüler der Oberstufe dürfen sich entscheiden zwischen evangelischem, katholischem oder ethischem Unterricht. Eines dieser drei Fächer muss man bis zur Klasse 13 belegen. Das gilt im übrigem auch für Schüler mit monotheistischen, polytheistischen und atheistischen Hintergrund. In Hessen erweist sich diese Regelung für viele Schüler als problematisch. Wie viele Schüler davon betroffen sind ist in Zahlen nicht erfasst, weshalb eine entsprechende Beurteilung sich ziemlich schwierig gestaltet. Viele Schüler die nicht dem evangelischen oder der katholischen Glauben angehören, beklagen sich unter der Hand zunehmend über diesen Missstand. Doch das Recht in Anspruch zu nehmen, ein Alternativfach wie den Ethikunterricht zu besuchen, fällt ihnen schwer und erweist sich als ein Hürdenlauf mit hohen Hindernissen....

Tolga'
05.10.09, 20:32
Das stimmt allerdings. Ich bin zwar jetzt im Ethikunterricht und es ist wirklich sehr, sehr schwer. Und zu Religion will auch nicht wechseln, da ich nur wenig Kentnisse über die Bibel etc. habe.

stilicho
05.10.09, 21:02
wenn du Biss gegenüber der Schule hast, wird deine Tochter ohne Probleme durchkommen. Manchmal habe ich das Gefühl, das man das auch erwartet. Am besten jeden Tag anschnauzen, Fehler melden, ständig auf die Nerven gehen.

Du schreibst also den Lehrern die Noten vor und die Sprößlinge brauchen nichts dafür zu tun. So hättest du es wohl gerne, wenn ich mal übertreiben darf?

Mustii
05.10.09, 21:06
Das stimmt allerdings. Ich bin zwar jetzt im Ethikunterricht und es ist wirklich sehr, sehr schwer. Und zu Religion will auch nicht wechseln, da ich nur wenig Kentnisse über die Bibel etc. habe.

Ethik und schwer? Bei uns wurde dort immer nur diskutiert. "Ist aktive Sterbehilfe hinnehmbar" usw. Es war eigentlich immer das einfachste Fach von allen.

yücel
05.10.09, 21:12
Du schreibst also den Lehrern die Noten vor und die Sprößlinge brauchen nichts dafür zu tun. So hättest du es wohl gerne, wenn ich mal übertreiben darf?fühlst du dich angesprochen?
Was denn jetzt,
wenn man sich nicht um den Sprößling kümmert, in dem man den Lehrern Dampf unter den Arsch macht, weil sie hier und da lasch herangehen, dann ist man nicht integriert genug. Tut man es nicht, heißt es danach, man hat zu wenig getan. Ich Glaube, du warst noch nie in einem Elternabend. Was sich deutsche Elternschaften gegenüber Lehrern zutrauen, haben Migranteneltern lange Zeit als übertrieben und unflätig bezeichnet. Jetzt tun sie es entsprechend der Vorbilder und einer deiner fühlt sich angesprochen? :kapital:

stilicho
05.10.09, 21:40
Sprachlich gibt es da bestimmt noch viele Defizite, aber ich finde bei zum Beispiel Diskussionen in der Klasse ist es wichtiger die richtigen Gedankengänge zu haben als ein perfektes Deutsch. Diese Meinunge teilen leider nicht viele Lehrer, aber das bessert sich alles mit der Zeit hoffe ich.

Wenn ich so etwas lese, wird mir ganz schlecht. Die Sprachberrschung auf den Gymnasien war ohnehin nie perfekt.
Ich gebe zwar zu, daß man in der Mathematik und in den Naturwissenschaften wie Physik und Chemie schon mal Sprachfehler vernachlässigen kann. Im übrigen meine ich, daß jemand ohne ausreichende Sprachkenntnisse nicht auf's Gymnasium gehört.
Argumentieren, klar denken und seine Gedanken auch unmißverständlich kundtun, das geht ohne möglichst gute Beherrschung der Landessprache nicht. Wenn hier nachgibt, versündigt sich an der Zukunft derjenigen, die vordergründig ein Interesse an einer lascheren Beurteilung haben, sich aber dabei nicht klar machen, daß sie ohne die entsprechenden sprachlichen Voraussetzungen sowohl an der Uni , als auch im Leben schon verloren haben, welche formalen Abschlüsse sie auch vorweisen mögen.

stilicho
05.10.09, 21:55
fühlst du dich angesprochen?

Natürlich als Lehrer im weitesten Sinn.
Ich wünsche mir Eltern, die im langfristigen Interesse ihres Nachwuchses die Lehrer darin bestärken, hohe Anforderungen zu stellen und bei der Notengebung die gute alte Gaus'sche Normalverteilung anzustreben, um damit ein korrektes Bild vom Leistungsstand abzugeben. Das heißt, sehr gute Noten sollten genauso selten sein wie sehr schlechte.
Dampf machen sollten sie den Lehrern, wenn sie das Gefühl haben, daß die aus Bequemlichkeit oder Angst die Anforderungen zurückschrauben, um möglichst wenig Ärger zu haben. Dampf machen sollten sie, wenn der Staat mit Planstellen spart und unentwegt Stunden ausfallen läßt. Dampf machen sollten sie, wenn ein Lehrer seine Beamtenstelle nur als Sinekure betrachtet und sich für nichts und niemanden mehr engagiert.
Stattdessen höre ich immer wieder von Eltern, die mit erheblichen Druck ihre Sprößlinge über Hürden helfen wollen, die diese nicht aus eigener Kraft schaffen.

stilicho
05.10.09, 22:17
Aber ich bin Akademiker mit Diplom. Trotzdem werde ich nicht akzeptiert.
Ich habe verloren...

Du hast mich verstanden.

Dadas
06.10.09, 17:53
Auf so einen Beitrag habe ich schon lange gewartet danke haste vll noch die Quellen davon P=!?