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Gök Türk
19.06.05, 18:18
Azerbaycan'da 'turuncu' miting




Azerbaycan'da Müsavat, AHCP ve Demokratlar'dan oluşan ''Azatlık'' blokunun düzenlediği mitingde onbinlerce gösterici ''istifa'' ve ''demokratik seçim'' istedi






Azerbaycan'ın önde gelen üç muhalefet partisi Müsavat, Halk Cephesi (AHCP) ve Demokratlar'dan oluşan ''Azatlık'' blokunun düzenlediği mitingde onbinlerce gösterici ''istifa'' ve ''demokratik seçim'' sloganlarıyla yürüdü.
Bakü'nün dış kesimlerindeki 20 Yanvar metro istasyonundan Galebe meydanına kadar olan yaklaşık 3 kilometrelik mesafeyi gruplar halinde, sloganlar atarak geçen göstericiler ile çevrede geniş güvenlik önlemleri alan polisler arasında sık sık gerginlik yaşandı.
Meydanı kordon altına alan polislerin geri çekilmek istememesi, meydana gelenlerin sayısının giderek artmasıyla izdihama neden oldu. Göstericiler, polislerle konuşarak, tartışarak ve artan kalabalığın etkisiyle meydanın birçok yerinde kordonu genişletmeyi başardı.
Mitingin başlangıcında kalabalık ile güvenlik güçleri arasında çıkan tartışmalar ve kalabalığın artması nedeniyle bölgeye birkaç kez takviye güçlerin çağrıldığı da dikkati çekti.
Çok sayıda uluslararası basın ve sivil toplum kuruluşlarından gözlemcilerin de bulunduğu mitinge, yeni kurulan gençlik ve öğrenci dernekleri de katıldı. Kalabalık arasında çoğunluğu teşkil eden gençler ''robocop'' kıyafetli polislere karanfil de verdi.
Muhalefetin Ekim 2003'ten bu yana düzenlediği ikinci miting, Cumhurbaşkanlığı seçimlerinden sonra kaybettiği kendine güveni tekrar kazanmaya başladığının da göstergesi oldu.
Parti bayraklarının yanısıra turuncu renkli giyim, bayrak ve balonların hakim olduğu mitingde taşınan pankartların tamamına yakınında İngilizce olarak başta ABD ve Bush olmak üzere Batı dünyasının Azerbaycan'daki demokratikleşme sürecini desteklemesi talepleri yer aldı.
Bush portreleri de, 4 Haziran'da yapılan ilkinde olduğu gibi ikinci muhalefet mitinginin de ''demirbaşları'' arasındaydı.


Kaynak: GencTürkHaber

Gök Türk
19.06.05, 18:20
Habe gehört, dass es dieses Jahr in Aserbaidschan Wahlen geben soll (habe ich von einem Aserbaidschaner gehört). Weiß jemand inwiefern das richtig ist?

Trotzallem ist der Protest gegen Aliyev erfreulich!

DeLaHoya
19.06.05, 20:34
BAKU

Aseris demonstrieren für freie Wahlen

http://www.azonline.ch/pages/img/trans.gifhttp://www.azonline.ch/upload/images/sda2005/06/20050618200718.jpg http://www.azonline.ch/pages/img/trans.gif Aserbaidschaner fordern freie Wahlen
(Foto: Keystone)

Rund 20 000 Demonstranten haben in Aserbaidschan die Abhaltung freier Wahlen und den Rücktritt von Präsident Ilham Alijew gefordert. Die Anhänger mehrerer Oppositionsparteien versammelten sich vor einem Kino in der Hauptstadt Baku.

Viele von ihnen trugen orangefarbene Kleidung, eine Anspielung auf die «Orangene Revolution» in der Ukraine Ende vergangenen Jahres. Sie forderten vor dem im November geplanten Urnengang eine Änderung des Wahlgesetzes und eine faire Behandlung für die Oppositionskandidaten.

«Das aserbaidschanische Volk wird Wahlfälschungen nicht hinnehmen», sagte Oppositionsführer Ali Kerimli. Alijew müsse im November wirklich «freie» Wahlen abhalten oder zurücktreten.

Die Kundgebung mit tausenden Menschen war von den Behörden genehmigt worden. Die ölreiche frühere Sowjetrepublik Aserbaidschan am Kaspischen Meer wird von Alijew autoritär geführt.

Die Demonstranten forderten zudem die Freilassung aller politischen Gefangenen und die Aufklärung des Mordes an dem regimekritischen Journalisten Elmar Husejnow.

Der Herausgeber einer der wichtigsten regierungskritischen Zeitschriften des Landes war im März vor seinem Haus erschossen worden; es handelte sich möglicherweise um einen Auftragsmord. (sda)
http://www.azonline.ch/pages/index.cfm?dom=2&id=100974243&rub=100004699&arub=100004868&nrub=0&sda=1

dertli4u
19.06.05, 21:13
BAKU

Aseris demonstrieren für freie Wahlen

http://www.azonline.ch/pages/img/trans.gifhttp://www.azonline.ch/upload/images/sda2005/06/20050618200718.jpg http://www.azonline.ch/pages/img/trans.gif Aserbaidschaner fordern freie Wahlen
(Foto: Keystone)



bush un resmi ile yapilan bu gösteri sonuc getirir mi süpheliyim.

su andaki devlet baskani zaten bush un isbasina getirttigi ilham aliyev..

DeLaHoya
20.06.05, 21:29
Aserbaidschan: Alijew unter Druck

BAKU/MOSKAU dpa http://www.taz.de/gifs/bl.gif In der Kaukasusrepublik Aserbaidschan haben rund 20.000 Regierungsgegner bei der größten Kundgebung seit Jahren freie und faire Parlamentswahlen im November gefordert. Das berichteten Augenzeugen der Demonstration am Samstag in der Hauptstadt Baku. Die Proteste richten sich gegen Präsident Ilcham Alijew. Dem Sohn des 2003 gestorbenen Staatsoberhaupts Gaidar Alijew wird vorgeworfen, die reichen Ölvorkommen des Landes unter seinem Clan aufzuteilen und das Volk in die Armut zu treiben. Viele Demonstranten trugen Orange, die Farbe der erfolgreichen Protestbewegung gegen Wahlfälschungen in der Ukraine. "Wir wollen einen demokratischen Staat mit freien und fairen Wahlen. Das aserbaidschanische Volk wird das schon in diesem Jahr erreichen", sagte Oppositionsführer Ali Kerimli von der Partei Volksfront nach Angaben der Agentur Interfax. Die Kundgebung war von den Behörden genehmigt worden. Vor zwei Wochen hatten sich bereits 10.000 Menschen in Baku versammelt, um gegen die Führung zu demonstrieren.

taz Nr. 7694 vom 20.6.2005, Seite 10, 37 Zeilen (Agentur)

http://www.taz.de/pt/2005/06/20/a0101.nf/text.ges,1

DeLaHoya
20.06.05, 22:05
Glosse Politik
Nicht so einfach



20. Juni 2005 rve. Aserbaidschan ist ein weiteres Land, in dem sich zeigen muß, wie ernst es dem Westen mit der Verbreitung der Demokratie auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion ist. Sind es in Usbekistan strategische Interessen im Kampf gegen den Terror, die EU und Nato lange zu Menschenrechtsverletzungen schweigen ließen, so ist es in Aserbaidschan das große Spiel um Öl, das den Regierungen in Washington und Westeuropa Zurückhaltung auferlegte. Vor vier Wochen wurde in Baku feierlich eine Ölleitung in Betrieb genommen, die über Georgien in die Türkei führt - und damit dem kaspischen Öl einen Weg in den Westen schafft, der an Rußland vorbeiführt. In diesem Spiel sind die Interessen des Familienregimes der Alijews in Baku mit denen des Westens, vor allem denen der Vereinigten Staaten, zusammengefallen. Im Falle Usbekistans hat das westliche Beharren auf einer Aufklärung des Massakers von Andischan zu einer Annäherung Taschkents an Moskau geführt. Was wird geschehen, wenn der Westen darauf beharrt, daß die Parlamentswahl in Aserbaidschan im November wirklich frei ist? Es ist nicht überall so einfach, für das Wahre und Gute zu sein, wie es das in der Ukraine war.
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/img/leer.gif

Text: F.A.Z., 21.06.2005, Nr. 141 / Seite 12

http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE 790E1/Doc~EE539504DED454C9CA83FD1F21 C6D7E0D~ATpl~Ecommon~Scontent. html

Abbas Mirza
22.06.05, 00:41
Sehr erfreuliche Nachrichten! Sagol Dela!

Ja, wir sind alle Gegen Alizadeh, aber ein Umsturz käme zu früh, er muss die Kömodie mit der EU geregelt werden.

Mehr als 90% der Bevölkerung hasst Alizadeh, niemand mag ihn, ausser den Freudenmädchen die sich Politiker nennen und sich bezahlen lassen. Bisherefler!

Ich kenne viele der Führungspitze von der Mussawad Partei, und kann euch sagen, das dies die Richtigen Leute sind, nur leider oft unkomptetent, hier bräcuhten man noch Entwicklungshilfe von unseren Brüdern aus der Türkei.
Wenn Aserbaidschan in die Nato aufgenommen wird, und die Musswad als Regierungspartei gewählt wird, werden sich viele weitere positive Enwtciklungen ergeben. Es gilt daran den Ball im spiel zulassen, man muss immer Schritt für Schritt die Treppen hoch gehen, wenn man einige Treppen überspringen will kann es sein das man fällt und sich blse verletzt.

Nix desto trotz, sind das sehr possitive Nachrichten!

T a r k a n
22.06.05, 18:21
Man sollte so schnell wie möglich diese Marionetten aus Aserbaidschan nach Moskau schicken, damit wieder ein Türke regieren kann.

Diese russische Imperialismus muss vernichtet werden.

DeLaHoya
22.06.05, 21:41
Aserbaidschanische Jugendliche wollen den MachtwechselVor den Parlamentswahlen im November formiert sich auch in Aserbaidschan eine Jugend- und Protestbewegung gegen die autoritäre Staatsführung. Ihr Ziel ist ein friedlicher Machtwechsel, ihr Symbol die Farbe grün.




Der 18jährige Ramin schreibt heimlich mit grüner Farbe ein Wort an eine Häuserecke im Zentrum der aserbaischanischen Hauptstadt Baku: „Yox“. Zwei Mitstreiter stehen Schmiere. Ramin versichert: „Bald werden die Menschen überall dieses Grün sehen. Sie werden sagen: Es ist Frühling, und überall ist es grün. Und auch die Farbe unserer Bewegung ist grün. Die Leute werden begeistert sein."



Kampf gegen die Angst



„Yox“ heißt „Nein“ auf Aserbaidschanisch, und "Yox" ist der Name einer Jugend- und Oppositionsbewegung in Aserbaidschan. "Nein zur Korruption", "Nein zur Diktatur", "Nein zum autoritären Regime des herrschenden Alijew-Clans", "Nein zur Arbeitslosigkeit", rufen die Aktivisten. Ramin und seine Mitstreiter spulen die Slogans nur so herunter. Dann ziehen sie weiter, um Aserbaidschans Hauptstadt Baku im Schutze der Nacht mit ihrem grünen Schriftzug vollzusprühen. Aktivist Ramin ist überzeugt: „Die Leute müssen spüren, warum sie 'Nein' sagen müssen. Und wir müssen ihnen die Angst austreiben. Die Menschen hier wurden solange unterdrückt, dass auch wir lange brauchen, um die Angst wieder aus ihnen heraus zu bekommen."



Aserbaidschan wurde über 25 Jahre fast ununterbrochen von Heidar Alijew gelenkt. Der war zunächst Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Aserbaidschanischen Sowjetrepublik, dann Präsident des unabhängigen Aserbaidschan. Vor eineinhalb Jahren übergab er das Präsidentenamt in umstrittenen Wahlen an seinen Sohn Ilham Alijew. Korruption beherrscht das Land. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die Opposition wird verfolgt, unabhängige Journalisten werden behindert.



Friedlicher Protest



Am Nachmittag treffen sich die Aktivisten von „Yox" zur Strategiebesprechung. Eigene Räume haben die Jugendlichen noch nicht. Alle tragen grüne Pullover, T-Shirts oder Jacken. Die Farbskala reicht von Grasgrün bis Petrol. Rasi Nurullajew sitzt am Computer. Es gibt viel zu organisieren: T-Shirts und Handzettel drucken, Schablonen anfertigen, Spender, Unterstützer und Mitglieder werben. Rasi erklärt: „Wir glauben, dass in zwei Monaten ganz Aserbaidschan grün sein wird. Wir haben die Farbe Grün gewählt, weil wir am Anfang des Frühlings gegründet wurden. Und weil wir eine friedliche Aktion machen wollen, nichts Gewalttätiges. Grün ist nun mal die Farbe der Gewaltlosigkeit. Wir wollen diese Botschaft auch an die Polizei geben, dass wir friedlich sind."



Eigene Strategie



Rasi Nurullajew war im Winter in der Ukraine und hat sich die Proteste der „orange Revolution“ in Kiew angeschaut, davor hat er an einem Seminar für gewaltlosen Widerstand in Kanada teilgenommen. Nurullajew ist die Autorität in dem Raum, wo „Yox"-Leute sich treffen: 34 Jahre ist er alt, kurze Haare, breite Schultern, Jeans, Turnschuhe, um die Augen die ersten Falten. Er erklärt die Strategie der Protestbewegung: „Wir bereiten derzeit spezielle Botschaften an die Polizisten vor. Wir sagen ihnen: Eure Chefs befehlen Euch, uns zu schlagen - nur weil sie selbst besser leben wollen, weil sie ihre Ruhe haben, mehr Leute abzocken und ihr eigenes schönes Leben aufbauen wollen. Und wir fragen: 'Ist es in Eurem Interesse, Eure Brüder und Schwestern zu schlagen?!? Euer Sohn ist unter uns - bist Du gekommen, um Deinen Sohn zu schlagen?!?"



Aktivisten werden bedroht



Rasi Nurullajew hat all das nichts genützt. Im Mai wurde der Wortführer von „Yox“ im Vorfeld einer Demonstration verhaftet - wegen angeblichen Widerstands gegen die Polizeigewalt. Nach fünf Tagen und erheblichen Protesten internationaler Vertreter kam er wieder frei. Zwei weitere Aktivisten wurden von Männern in Zivil verhaftet und geschlagen, als sie Flugblätter gegen das autoritäre Regime verteilten. Zwar sind die beiden inzwischen wieder frei, doch die jungen Leute von „Yox" haben Angst. Rasi Nurullajew erzählt, er werde mittlerweile bedroht. Er werde erneut verhaftet und gefoltert werden, wenn er weitermache, habe man ihm klargemacht. Nurullajew will sich davon nicht einschüchtern lassen. Er hofft auf die internationale Öffentlichkeit: „Aserbaidschan ist Mitglied im Europarat. Es hat sich verpflichtet, keine Gewalt anzuwenden und die internationalen Standards einzuhalten."






Gesine Dornblüth


DW-RADIO, 15.6.2005, Fokus Ost-Südost



http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1625726,00.html