Sipahi
31.10.07, 21:36
Die UNO und ihre Probleme mit dem 'Rogue State':
30. Oktober 2007, 08:01
Uno-Bericht kritisiert US-Internierungspraktiken
Die Uno hat die USA aufgefordert, alle «feindlichen Kombattanten» freizulassen oder vor Gericht zu stellen.
Ausserdem solle das Gefangenenlager Guantanamo schnell geschlossen werden, hiess es in einem gestern veröffentlichten Bericht. Der unabhängige Uno-Beobachter für Menschenrechte im Kampf gegen den Terrorismus, Martin Scheinin, äusserte sich darin tief besorgt über die amerikanischen Internierungspraktiken, die Existenz und die Arbeit von Militärgerichten sowie die Verhörtechniken. Scheinin ist ein Rechtsprofessor aus Finnland, der vom Uno-Menschenrechtsrat mit der Erstellung des Berichts beauftragt wurde.
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/808064.html
UNO tadelt Israel
http://www.wienerzeitung.at/bilder/wz2003/rainbowallgemein/wzfeld.gif Gaza-Sanktionen "nicht akzeptabel".
Gaza/Jerusalem. Israel sieht sich wegen der kollektiven Strafmaßnahmen im Gazastreifen wachsender internationaler Kritik ausgesetzt: Nachdem sich die EU über die Drosselung der Treibstofflieferungen äußerst besorgt geäußert hatte, da dadurch in erster Linie die Not der Zivilbevölkerung wächst, sprach am Dienstag UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon von einer "inaktzeptablen" Entscheidung. Israel solle seine Maßnahmen daher überprüfen.
Als Besatzungsmacht ist Israel nach dem Völkerrecht für das Wohl der Zivilbevölkerung verantwortlich. Trotzdem hatte die Regierung nach einer Serie von Raketenangriffen aus dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen am Sonntag die Benzin-Rationen für das Gebiet drastisch reduziert. Dort leben 1,5 Millionen Palästinenser, die meisten unter der Armutsgrenze.
Auch der israelische Generalstaatsanwalt Menachem Mazuz warnte vor weiteren Sanktionen wie der bereits ins Auge gefassten Einschränkung von Stromlieferungen. Die Regierung in Jerusalem verteidigt indes ihr Vorgehen und weist die Vorwürfe der Kollektivstrafe zurück.
Dienstag, 30. Oktober 2007
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=309749
Ende des US-Embargos gegen Kuba gefordert
Mit grosser Mehrheit hat die UNO-Generalversammlung die USA und weitere Staaten erneut dazu aufgefordert, das Wirtschaftsembargo gegen Kuba aufzuheben. Die Sanktionen dauern bereits seit 45 Jahren an.
(sda) 184 der 192 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen stimmten für eine Resolution zur Aufhebung der Wirtschafts-, Finanz- und Handelssanktionen. Sie riefen die Staaten, die das Embargo gegen Kuba aufrecht erhalten, dazu auf, dieses zu stoppen und die UNO-Charta sowie Internationales Recht zur Handelsfreiheit und Schifffahrt zu achten.
Es war bereits das 16. Mal seit 1992, dass sich die Generalversammlung mit dem Thema beschäftigte. Wie im vergangenen Jahr stimmten die USA, Israel sowie die pazifischen Inselstaaten Palau und die Marschallinseln gegen die Resolution. Mikronesien enthielt sich.
Die USA hatten das Embargo gegen Kuba 1962 nach einer fehlgeschlagenen Invasion gegen die Regierung unter Fidel Castro verhängt. Die Zahl der Gegner des Wirtschaftsembargos hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. 1992 gab es erst 59 Befürworter für die Aufhebung des Embargos.
http://www.bielertagblatt.ch/News/Ausland/94909
30. Oktober 2007, 08:01
Uno-Bericht kritisiert US-Internierungspraktiken
Die Uno hat die USA aufgefordert, alle «feindlichen Kombattanten» freizulassen oder vor Gericht zu stellen.
Ausserdem solle das Gefangenenlager Guantanamo schnell geschlossen werden, hiess es in einem gestern veröffentlichten Bericht. Der unabhängige Uno-Beobachter für Menschenrechte im Kampf gegen den Terrorismus, Martin Scheinin, äusserte sich darin tief besorgt über die amerikanischen Internierungspraktiken, die Existenz und die Arbeit von Militärgerichten sowie die Verhörtechniken. Scheinin ist ein Rechtsprofessor aus Finnland, der vom Uno-Menschenrechtsrat mit der Erstellung des Berichts beauftragt wurde.
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/808064.html
UNO tadelt Israel
http://www.wienerzeitung.at/bilder/wz2003/rainbowallgemein/wzfeld.gif Gaza-Sanktionen "nicht akzeptabel".
Gaza/Jerusalem. Israel sieht sich wegen der kollektiven Strafmaßnahmen im Gazastreifen wachsender internationaler Kritik ausgesetzt: Nachdem sich die EU über die Drosselung der Treibstofflieferungen äußerst besorgt geäußert hatte, da dadurch in erster Linie die Not der Zivilbevölkerung wächst, sprach am Dienstag UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon von einer "inaktzeptablen" Entscheidung. Israel solle seine Maßnahmen daher überprüfen.
Als Besatzungsmacht ist Israel nach dem Völkerrecht für das Wohl der Zivilbevölkerung verantwortlich. Trotzdem hatte die Regierung nach einer Serie von Raketenangriffen aus dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen am Sonntag die Benzin-Rationen für das Gebiet drastisch reduziert. Dort leben 1,5 Millionen Palästinenser, die meisten unter der Armutsgrenze.
Auch der israelische Generalstaatsanwalt Menachem Mazuz warnte vor weiteren Sanktionen wie der bereits ins Auge gefassten Einschränkung von Stromlieferungen. Die Regierung in Jerusalem verteidigt indes ihr Vorgehen und weist die Vorwürfe der Kollektivstrafe zurück.
Dienstag, 30. Oktober 2007
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=309749
Ende des US-Embargos gegen Kuba gefordert
Mit grosser Mehrheit hat die UNO-Generalversammlung die USA und weitere Staaten erneut dazu aufgefordert, das Wirtschaftsembargo gegen Kuba aufzuheben. Die Sanktionen dauern bereits seit 45 Jahren an.
(sda) 184 der 192 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen stimmten für eine Resolution zur Aufhebung der Wirtschafts-, Finanz- und Handelssanktionen. Sie riefen die Staaten, die das Embargo gegen Kuba aufrecht erhalten, dazu auf, dieses zu stoppen und die UNO-Charta sowie Internationales Recht zur Handelsfreiheit und Schifffahrt zu achten.
Es war bereits das 16. Mal seit 1992, dass sich die Generalversammlung mit dem Thema beschäftigte. Wie im vergangenen Jahr stimmten die USA, Israel sowie die pazifischen Inselstaaten Palau und die Marschallinseln gegen die Resolution. Mikronesien enthielt sich.
Die USA hatten das Embargo gegen Kuba 1962 nach einer fehlgeschlagenen Invasion gegen die Regierung unter Fidel Castro verhängt. Die Zahl der Gegner des Wirtschaftsembargos hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. 1992 gab es erst 59 Befürworter für die Aufhebung des Embargos.
http://www.bielertagblatt.ch/News/Ausland/94909