Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Benehmt euch. Ihr seid hier nicht zu Hause!
Hamilkar Barkas
15.11.07, 13:41
Ein Zeit-Artikel, der mir aus der Seele spricht:
http://www.zeit.de/2007/45/Migranten-in-Medien?page=1
Auszug:
Benehmt euch. Ihr seid hier nicht zu Hause
Von Christoph Butterwegge
Seit den Terroranschlägen von 2001 schlagen die Medien gegenüber Migranten schärfere Töne an. Alte Vorurteile und neue Zerrbilder haben Konjunktur. Beobachtungen aus der Mitte der deutschen Gesellschaft.
Über die in der Bundesrepublik lebenden Ausländer berichten deutsche Massenmedien ähnlich wie über das Ausland – nämlich nur im Ausnahmefall, der möglichst spektakulär sein und katastrophische Züge tragen sollte. Meist werden Zuwanderer mit Chaos und Kriminalität in Verbindung gebracht: (Mafia-)Morden, (Banden-)Raub und (Asyl-)Betrug. Das angelsächsische Bonmot »Only bad news is good news« abwandelnd, kann man für deutsche Medien feststellen: Nur böse Ausländer sind gute Ausländer!
[...]
»Ethnisierung« ist ein sozialer Ausgrenzungsmechanismus, der Minderheiten schafft, diese (fast immer) negativ etikettiert und damit die Privilegien einer herrschenden Mehrheit zementiert. Je unerbittlicher im Zuge der Globalisierung das Thema Konkurrenz ins Zentrum zwischenstaatlicher und zwischenmenschlicher Beziehungen rückt, desto leichter lassen sich kulturelle Differenzen politisch aufladen. Die Medien treiben diesen Ausgrenzungsprozess voran, indem sie als Motoren und Multiplikatoren der Ethnisierung wirken.
[...]
Während die Vertreter ethnischer Minderheiten eher im Kollektiv auftauchen, werden Deutsche überwiegend als Einzeltäter dargestellt. Ein gutes Beispiel dafür lieferte die rheinische Boulevardzeitung Express am 21. Oktober 1999. Ihr Aufmacher auf Seite eins lautete: Balkan-Bande hops genommen. Danke, Polizei! – Hunderte Einbrüche in und um Köln aufgeklärt. Hingegen war der Artikel Burgenkönig vor Gericht: Wie oft hat er betrogen? vergleichsweise klein und stand erst auf Seite 28, obwohl es dabei um einen Schaden in Millionenhöhe ging.
[...]
Terrorismus, Fundamentalismus und Islamismus avancierten in vielen Medien zu einer allgegenwärtigen Gefahr, der man gemeinsam mit US-Präsident George W. Bush in kriegerischer Manier entgegentrat. Überwunden geglaubte Klischees beherrschten wieder die Titelseiten großer deutscher Nachrichtenmagazine. Erwähnt seien hier nur das stern-Titelbild vom 27. September 2001, auf dem ein dunkelhäutiger Mann mit Vollbart und Sonnenbrille zu sehen ist, in deren Gläsern sich die brennenden Türme des World Trade Center spiegeln, sowie das Titelbild eines Spiegelspecials (2/2003) zum Thema Allahs blutiges Land. Der Islam und der Nahe Osten, das von verschleierten Musliminnen über einen bärtigen Fanatiker mit bluttriefendem Krummdolch bis zum flammenden Inferno über Juden alle Stereotype bedient.
Auch der vorübergehend liberalere Zeitgeist in der Migrationspolitik wandelte sich nach dem 11. September wieder. Nun bestimmte der »Schläfer« das Zerrbild der muslimischen Migranten. Zuwanderer wurden noch stärker mit Kriminalität, Irrationalität, Rückständigkeit, religiösem Fundamentalismus und ideologischem Fanatismus in Verbindung gebracht. Noch lange nach den Attentaten dominierten in deutschen Massenmedien die Bilder der brennenden Zwillingstürme, militärische Metaphern und eine martialische Sprache. Jetzt droht Kampf der Kulturen (Rheinische Post vom 4.2.2006), Sich rüsten für den Kampf der Kulturen(Welt am Sonntag vom 19.2.2006) oder »Das ist der Krieg der Kulturen« (Kölner Stadt-Anzeiger vom 20.2.2006).
[...]
Auch die kampagnenartige Berichterstattung über »Zwangsverheiratungen« sowie »Ehrenmorde« hatte rassistische Untertöne. Mediendarstellungen wirkten stigmatisierend und verstärkten den Eindruck, dass sich die muslimischen Migranten, Türken zumal, ohne Ausnahme in »Parallelgesellschaften« verschanzen, ihre Frauen unterdrücken, einfach nicht »zu uns« passen und vielmehr dorthin gehören, wo sie herkommen. Immer wieder schlägt das Thema »Migration und mangelnde Integration von Zuwanderern« hohe Wellen. Auslöser waren der so genannte Karikaturenstreit und die fast ausnahmslos mit einem hohen Anteil von Jugendlichen türkischer oder arabischer Herkunft erklärte Brutalität an der Rütli-Oberschule in Berlin-Neukölln. Folgt man der Debatte, dann wurde Integration nur noch als eine mit harten Sanktionsdrohungen durchzusetzende Zwangsveranstaltung begriffen.
[...]
Hamilkar Barkas
15.11.07, 13:44
Teil 2:
Moscheen, Minarette und Muezzins. Der Streit in Köln-Ehrenfeld
Als eine Frankfurter Familienrichterin im März 2007 einer Scheidungswilligen die Aufhebung des Trennungsjahres verweigerte, weil die mit einem gewalttätigen Marokkaner verheiratete Frau habe voraussehen müssen, dass er sein religiös verbrieftes Züchtigungsrecht wahrnehme, empörten sich die Medien nicht etwa über die verkürzte, unhistorische Koran-Auslegung der Juristin, sondern über ihre Rücksichtnahme auf eine fremde Rechtsauffassung. Im Spiegel vom 26. März 2007, dessen Titelbild das Brandenburger Tor unter einem türkischen Halbmond zeigt und die Überschrift Mekka Deutschland. Die stille Islamisierung trägt, wurde die Frage gestellt: »Haben wir schon die Scharia?«
Zuletzt sorgte der Konflikt um den Bau einer Zentralmoschee (http://www.zeit.de/2007/23/Giordano) im Kölner Stadtteil Ehrenfeld bundesweit für Schlagzeilen. Wie üblich, wenn hierzulande ein repräsentatives Gotteshaus für Muslime errichtet werden soll, erregten die Weite der Kuppel, die Höhe der Minarette, die Lautstärke des Muezzin-Rufes und die Zahl der geplanten Parkplätze monatelang die Gemüter. Politisch brisant war der Vorgang, weil die rechtspopulistische »Bürgerbewegung pro Köln« den Widerstand stimulierte. Zwar verurteilten die Massenmedien das Wirken von pro Köln, zeigten aber demonstrativ Verständnis für Bedenken hinsichtlich der Lage, Größe und architektonischen Gestaltung des Bauwerks. In der Lokal- wie auch in der überregionalen Presse tat man so, als ob es sich bei den vorgeschobenen Kritikpunkten an Einzelheiten des Bauplans um triftige Gegenargumente handle, verkannte jedoch völlig, dass selbst Neonazis, wohl wissend um die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit, den Moscheebau gar nicht generell ablehnen, sondern gleichfalls Detailkritik vorschieben, um ihre rassistische Abwehrhaltung dahinter zu verstecken.
Die größte Lokalzeitung, der Kölner Stadt-Anzeiger, ließ eine repräsentative Umfrage zum Moscheebau durchführen, ohne sich die Frage zu stellen, ob je eine Synagoge in Deutschland errichtet worden wäre, wenn man die Bevölkerung darüber hätte abstimmen lassen. Wie unterschiedlich man demoskopische Ergebnisse deuten und verarbeiten kann, zeigte die mediale Präsentation der Umfrageergebnisse. Die Schlagzeile auf Seite eins der Zeitung verkündete am 20. Juni 2007 Kölner gegen Moschee in geplanter Größe. Die Überschrift auf Seite 29 des Lokalteils hatte jedoch den entgegengesetzten Tenor: Zwei Drittel der Kölner halten Bau generell für richtig. Mehrheit sieht darin einen Beitrag zur besseren Integration der Muslime. Hier wurde nach prinzipieller Zustimmung (62,7 Prozent), Zweifeln an der Dimensionierung des geplanten Gebäudes (27,1 Prozent) und Ablehnung (31,4 Prozent) unterschieden.
[...]
Diesem Artikel ist in vollen Zügen zuzustimmen. :aferin:
Jetzt haben wir auch eine Hausordnung.
Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat Einwanderer zur Anpassung an deutsche Gepflogenheiten aufgefordert.
"Wer in Deutschland leben will, muss sich an unsere Hausordnung halten, er muss unsere Leitkultur beachten", sagte er bei einem kleinen Parteitag der CSU in Würzburg. Beckstein forderte ausländische Familien auf, zu Hause Deutsch zu sprechen. "Kein Kind wird auf Dauer gleiche Chancen haben, wenn zu Hause Türkisch oder Serbisch geredet wird."
Kommunen sollten nicht integrierten Einwanderern "nachholende Integrationskurse" verordnen
aus
http://www.n-tv.de/881073.html
"Wer in Deutschland leben will, muss sich an unsere Hausordnung halten, er muss unsere Leitkultur beachten", sagte er bei einem kleinen Parteitag der CSU in Würzburg. Beckstein forderte ausländische Familien auf, zu Hause Deutsch zu sprechen. "Kein Kind wird auf Dauer gleiche Chancen haben, wenn zu Hause Türkisch oder Serbisch geredet wird."
Ha s... lan... Sen bana annenin kizligini ispatla bende evde sadece almanca konusuyum! Evimdemde ne yaparsam yaparim, sanane bundan manyak... Sen bize is ver, nasiyat degil! Is ve Ögretim!
Die CSU kann sich die Assimilationsversuche quer in den Hintern schieben. Eine Tracht Prügel könnte den auch nicht schaden, wieder mal klar zu kommen, frei von diesen paranoiden Gedanken!
Eine Tracht Prügel könnte den auch nicht schaden
Aber, aber!
Wer wird denn gleich handgreiflich werden!?
Aber, aber!
Wer wird denn gleich handgreiflich werden!?
ich natürlich... Ein Schag auf dem Nacken erhöht das Dankvermögen!
ich natürlich... Ein Schag auf dem Nacken erhöht das Dankvermögen!
Bei mir hat das schon wahre Wunder gewirkt =)
Zum glück haben wir unsern Beckstein. Ohne den wäre es nur halb so spannend.
Die CSU kann sich die Assimilationsversuche quer in den Hintern schieben.
Schau mal hier:
http://www.turkishdailynews.com.tr/article.php?enewsid=88801
Hamilkar Barkas
17.11.07, 23:23
Aber, aber!
Wer wird denn gleich handgreiflich werden!?
Wie heißt es doch so schön in vielen deutschen Familien: Ne Tracht Prügel hat noch keinem geschadet. :lach:
Ne Tracht Prügel hat noch keinem geschadet.
Du meinst die Generation über mir. Das wollte die Generation mir immer einreden (einbläuen) - ich hab's nur nie geglaubt.:lach:
Schlagen ist in Deutschland inzwischen gesetzlich verboten.
Geschlagene Kinder schlagen oft wiederum andere Kinder.
Die asozialen Typen kommen aus genauso asozialen Familien, wo Schläge anscheinend an der Tagesordnung sind.
Jetzt haben wir auch eine Hausordnung.
Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat Einwanderer zur Anpassung an deutsche Gepflogenheiten aufgefordert.
"Wer in Deutschland leben will, muss sich an unsere Hausordnung halten, er muss unsere Leitkultur beachten", sagte er bei einem kleinen Parteitag der CSU in Würzburg. Beckstein forderte ausländische Familien auf, zu Hause Deutsch zu sprechen. "Kein Kind wird auf Dauer gleiche Chancen haben, wenn zu Hause Türkisch oder Serbisch geredet wird."
Kommunen sollten nicht integrierten Einwanderern "nachholende Integrationskurse" verordnen
aus
http://www.n-tv.de/881073.html
Es würde ja gerade noch fehlen, dass ein Politiker, noch dazu aus Bayern, mir vorschreiben will, was ich in meinen eigenen vier Wänden zu tun oder lassen habe!:kafa:
Der Herr Beckstein sollte zuerst einmal dafür sorgen, dass bayrische Lehramtstudierende überhaupt in der Lage sind, Hochdeutsch zu sprechen und sich nicht wie vor ein paar Tage bei Jauch "Wer wird Millionär" blamieren, wo eine Kandidatin überhaupt nicht in der Lage war, einen Satz mit 5 bis 7 Wörter in Hochdeutsch von sich zu geben. Nach 3 Wörtern verfiel sie wieder in ihrem für mehr als die Hälfte der Bundesrepublik unverständlichen Dialekt zurück!
Die CSU kann sich die Assimilationsversuche quer in den Hintern schieben.
Die CSU für Assimilation? Schön wärs! Diese Partei hat jahrzehntelang alles getan um jede Art von Integration oder Assimilation zu verhindern. Siehe spezieller Türkeikundeunterricht mit Lehren aus der Türkei für türkischstämmige Schüler oder die Kontakte von Strauß zur MHP. Es gibt keine Partei in Deutschland, die für Assimilation eintritt, das ist leider die traurige Wahrheit.
Die CSU für Assimilation? Schön wärs! Diese Partei hat jahrzehntelang alles getan um jede Art von Integration oder Assimilation zu verhindern. Siehe spezieller Türkeikundeunterricht mit Lehren aus der Türkei für türkischstämmige Schüler oder die Kontakte von Strauß zur MHP. Es gibt keine Partei in Deutschland, die für Assimilation eintritt, das ist leider die traurige Wahrheit.
Jetzt stelle ich mir die Frage wo deine "Grenzen" in Bezug auf soziale, gesellschaftliche und politische Unterdrückungen liegt!
Oder hast du überhaupt welche?
Jetzt stelle ich mir die Frage wo deine "Grenzen" in Bezug auf soziale, gesellschaftliche und politische Unterdrückungen liegt!
Oder hast du überhaupt welche?
Assimilation hat nichts mit Unterdrückung zu tun.
Assimilation hat nichts mit Unterdrückung zu tun.
Was wird denn assimiliert?
Was wird denn assimiliert?
Wo liegt dein Problem? Assimiliationspolitik betreiben Staaten wie die USA, Frankreich und nicht zuletzt die Türkei seit Jahrzehnten gegenüber Minderheiten und Einwanderern und das zum Teil sehr erfolgreich. Als Gleicher unter Gleichen zu leben - das ist der Endpunkt jeder erfolgreichen Assimilation - ist das Gegenteil von Unterdrückung.
Wo liegt dein Problem? Assimiliationspolitik betreiben Staaten wie die USA, Frankreich und nicht zuletzt die Türkei seit Jahrzehnten gegenüber Minderheiten und Einwanderern und das zum Teil sehr erfolgreich. Als Gleicher unter Gleichen zu leben - das ist der Endpunkt jeder erfolgreichen Assimilation - ist das Gegenteil von Unterdrückung.
Gleich sein... Wie interessant.. Um "gleich" sein zu können, müssen "unterschiede" weg... Wieso?
Gleich sein... Wie interessant.. Um "gleich" sein zu können, müssen "unterschiede" weg... Wieso?
Nein, Unterschiede müssen nicht weg, sie müssen nur verringert werden durch Anpassung und Vermischung zweier Kulturen zu einem Ganzen.
Nein, Unterschiede müssen nicht weg, sie müssen nur verringert werden durch Anpassung und Vermischung zweier Kulturen zu einem Ganzen.
Das was du vorhast ist eine "Mutation"... Du willst das wir mutieren... WIeso? Warum? Ich kleide mich ganz normal, ich rede ganz normal, ich habe keine teroristischen Eigenschaften, ich zahle meine Steuern, ich würde es als eine Schande empfinden Sozialhilfe zu empfangen obwohl ich arbeiten kann, ich beachte alle Gesetze und Regeln.... Was also passt noch nicht? Meine Kultur? Meine Tradition? Meine staatlichen und religiösen Feier- und Trauertage?
Wieso soll ein Ruh Kiz gleich Karl so und so sein? Wieso soll ich meine Kultur aufgeben/ vergessen/ nicht beachten?
Das ist mehr als Unterdrückung... Versuche es nicht zu verschönern...
Schau mal! Wo Deutschland noch den zweiten Weltkrieg hinter sich bringen wollte, haben türkische Denker/ Schriftsteller Politiker folgendes appelliert:
„Wir erkennen allen Minoritäten in unserem Land nicht nur das Recht der türkischen Staatsbürgerschaft, sondern auch das Recht, unterschiedslos in Bewusstsein und Kultur, genauso viel Türken zu sein, wie wir. Das sie ihre Sprache und Kultur schützen wollen, dass sie als Minoritätsbürger bleiben wollen, sehen wir auch nicht als eine Widrigkeit an.“ (Falih Rifki Atay - Pazar Konusmasi - 2. 12. 1945......)
Auch heute noch hat kein einziger türkischer Politiker gesagt, was Juden, Christen etc.. in ihren eigenen vier Wänden zu tun haben... Sowas hören wir heute leider immernoch hier in Deutschland... Gott sei Dank gibt es noch weitaus viele Menschen die intellektuell hoch begabt sind, und sowas nicht akzeptieren... Das gibt mir Hoffnung...
Auch heute noch hat kein einziger türkischer Politiker gesagt, was Juden, Christen etc.. in ihren eigenen vier Wänden zu tun haben...
Na ja, manche Christen werden in der Türkei in ihren eigenen vier Wänden erschossen, weil sie angeblich zu viele Bibeln drucken. Keine sehr offene Einstellung, würde ich sagen. Und irgendwie passt auch die Tatsache, dass türkische Staatdiener sich nach einem solchen Mord stolz auf Fotos mit dem Täter postieren, nicht so ganz zu deinen obigen Feststellungen über den toleranten Staat....
Na ja, manche Christen werden in der Türkei in ihren eigenen vier Wänden erschossen, weil sie angeblich zu viele Bibeln drucken. Keine sehr offene Einstellung, würde ich sagen. Und irgendwie passt auch die Tatsache, dass türkische Staatdiener sich nach einem solchen Mord stolz auf Fotos mit dem Täter postieren, nicht so ganz zu deinen obigen Feststellungen über den toleranten Staat....
Bitte keine Vermengungen!!! Dies ist eine unzulässige Argumentation!
Bitte keine Vermengungen!!! Dies ist eine unzulässige Argumentation!
Sehe ich nicht so. Man kann nicht einseitig dem deutschen Staat die größen Vorhaltungen machen und die Türkei als vorbildliches Muster an Toleranz hinischtlich verschiedener Glaubensgruppen darstellen. Da muss man einfach vermengen, um zu einem objektiven Ergebnis zu gelangen...
Hamilkar Barkas
18.11.07, 13:23
Nein, Unterschiede müssen nicht weg, sie müssen nur verringert werden durch Anpassung und Vermischung zweier Kulturen zu einem Ganzen.
Fügst du zwischen "einem" und "Ganzen" "neues" hinzu, landen wir beim Idealtypus von Integration.
Na ja, manche Christen werden in der Türkei in ihren eigenen vier Wänden erschossen, weil sie angeblich zu viele Bibeln drucken. Keine sehr offene Einstellung, würde ich sagen. Und irgendwie passt auch die Tatsache, dass türkische Staatdiener sich nach einem solchen Mord stolz auf Fotos mit dem Täter postieren, nicht so ganz zu deinen obigen Feststellungen über den toleranten Staat....
Musel du musst dir erst einmal einen klaren Kopf verschaffen über die Vorfälle, danach reden... So kommst du nicht weiter...
Ich helfe dir mal:
Das eine hat mir dem anderen nichts zu tun..
Der Tod der Missionare hat nichts mit dem Hrant Dink - Mord zu tun...
Diejenigen welche in der Buchhandlung die Missionare umgebracht haben, waren fünf Freunde aus einer Uni. Sie selber waren in Kontakt, d.h. befreundet mit denen die sie umgebracht haben. Erst im Nachhinein kommt es zu einem Streitgespräch zwischen Ihnen, und die fünf Freunde bringen die anderen um, weil sie behaupten die Missionare hätten Kontakte zu PKK gehabt und während des Streitgespräches zahlreiche Male den Islam beschimpft...
Die Art und Weise wie der Mord vollzogen wurde, zeigt aber noch was anderes... Den Opfern wurde die Kehle durchgeschnitten. Du willst Anwalt werden, oder bist schon einer (ich weiß nicht genau): So nun untersuche mal, in welcher Sekte es üblich ist "Verrätern" in der Gruppe, die Kehle durchzuschneiden? Pssst, ich gebe dir mal einen Tip: Keine islamische;)
Aber seis drum: Wir sagen ja auch nicht, der Staat höchstpersönlich hat das Haus in Solingen in Brand gesetzt!!;)
Und das mit dem "sich fotografieren lassen". Das hat nicht der Staat gemacht...Das waren einige Polizisten, die nicht richtig gehandelt haben und jetzt Ihren Job los sind.. Also geht es auch hierbei nicht um den Staat oder um die Politiker, die regieren... Und der Hrant Dink Mord hat so gesehen keinen Zusammenhang mit den Morden in Malatya...!;)
Sehe ich nicht so. Man kann nicht einseitig dem deutschen Staat die größen Vorhaltungen machen und die Türkei als vorbildliches Muster an Toleranz hinischtlich verschiedener Glaubensgruppen darstellen. Da muss man einfach vermengen, um zu einem objektiven Ergebnis zu gelangen...
Zeig mir einen meiner Sätze wo ich den deutschen Staat "die größten Vorhaltungen" mache?
Ein bayrischer Politiker von hohem Rang stellt eine Forderung, die normalerweise nur zu Schmunzeln führen sollte (haben wir Wahlkampf in Bayern?). Dann wird über dieses Thema diskutiert. Ruhi gibt ihr Beispiel.
Nun kommst du und gibst Folgendes von dir (sinngemäß): 'In der Türkei werden Christen umgebracht und Polizisten lassen sich mit dem Mörder ablichten'.
Wo ist dein Denkfehler? Der Denkfehler ist nicht im unmittelbaren Vergleich zwischen Türkei und Deutschland verortet. Der Vergleich ist ja nicht schlimm - im Gegenteil. Der Denkfehler liegt darin, dass ein hoher Staatsdiener von Bayern 'punktgenau' vorschreiben will, wie sich Menschen zu verhalten haben. Wenn nun in der Türkei ein Ministerpräsident oder ein Abgeordneter vorschreiben wollte, dass man kein Christ mehr sein darf, dann dürftest du hier eine Kritik anbringen. Ungefähr klar geworden?
Den Rest kannst du dir denken!
Vielleicht ist es unser Fehler, dass wir solche Forderungen ernst nehmen und ausdiskuttieren. Denn dann haben die Politiker das erreicht, was sie wollten. Sich in Gespräch gebracht.
Wie welcher Deutscher soll ich mich denn verhalten? Wer ist denn der Maßstab für mich, um in die nächste germanische Stufe aufzusteigen?
Ist es Gerd von der Kneipe nebenan, der sich jeden Abend die Kante gibt und mit vollbepisster Hose nach Hause kriecht?
Oder Martin, der deutsche Arzt, der in seinen Urlaubstagen für "Ärzte ohne Grenzen" tätig ist?
Die islamischen Länder werden kritisiert, weil sie ihren Bürgern ein vorgezeichnetes Leben und Benehmen aufdrücken und im Gegenzug will man mir mitten in Europa im Jahre 2007 vorschreiben, wie ich zu leben habe.
Ein bayrischer Politiker von hohem Rang stellt eine Forderung, die normalerweise nur zu Schmunzeln führen sollte (haben wir Wahlkampf in Bayern?). Dann wird über dieses Thema diskutiert. Ruhi gibt ihr Beispiel.
Nun kommst du und gibst Folgendes von dir (sinngemäß): 'In der Türkei werden Christen umgebracht und Polizisten lassen sich mit dem Mörder ablichten'.
Wo ist dein Denkfehler? Der Denkfehler ist nicht im unmittelbaren Vergleich zwischen Türkei und Deutschland verortet. Der Vergleich ist ja nicht schlimm - im Gegenteil. Der Denkfehler liegt darin, dass ein hoher Staatsdiener von Bayern 'punktgenau' vorschreiben will, wie sich Menschen zu verhalten haben. Wenn nun in der Türkei ein Ministerpräsident oder ein Abgeordneter vorschreiben wollte, dass man kein Christ mehr sein darf, dann dürftest du hier eine Kritik anbringen. Ungefähr klar geworden?
Den Rest kannst du dir denken!
Ich erkenne vielmehr bei dir den Denkfehler. Mein Vergleich war allein auf die Aussage des Users bezogen, nicht auf die des Politikers...
Die Assimilationspolitik, o es jetzt stimmt oder net soll dahin gestellt werden, der Türkei wird kritisiert und man wirft der Türkei vor sie würden Menschenrechte verletzen...
Und jetzt fordert man selbst Assimilation der ausländischen Minderheiten in Deutschland...irgendwo passt doch was net!!!
Ich bin in die deutsche Gesellschaft integriert, ich lass mir aber nicht die deutsche Kultur überstülben..ich selbst entscheide wie weit ich das "deutsche" in meinen Leben mit einbaue...und das für mich selbst zu entscheiden ist mein Recht!
Das lass ich mir von niemanden nehmen!:motz:
Ich erkenne vielmehr bei dir den Denkfehler. Mein Vergleich war allein auf die Aussage des Users bezogen, nicht auf die des Politikers...
Du kannst dich nicht davor drücken indem du einfach weiterredest.. Antworte mir auf meine Frage: In welchem meiner Sätze habe ich dem deutschen Staat "die größten Vorhaltungen" gemacht?
Gleich sein... Wie interessant.. Um "gleich" sein zu können, müssen "unterschiede" weg... Wieso?
Ich denke viele wissens nicht wie viele Menschen in Deutschlan(quer durch alle Nationalitäten) gerade Frauen außer Einkaufen nichts kennen weder
alleine zum Artz ,Schule,.....
zu Hause wird türkisch ferngesehen, gesprochen
sobald sie geschieden sind stehen sie vor gar nichts.
Sie sind nur türkisch oder sonst was.
Da gegen müssen wir was unternehmen diese negative Unterschiede müssen weg
wir müssen nicht immer,das Gefühl haben die Türkei verteidigen zu müssen.
die Türkei den wir in Europa haben den müssen wir verteidigen und an dem müssen wir arbeiten um den auf Vordermann zu bringen. den wir hier sind Spiegel der Türkei,
Wir sollten uns nicht die Zeit vergeuden irgendwelche Länder,etc rechtfertigen.
Unser zu Hause wird lange Zeit Deutschland sein und wenn wir an den Regeln halten, uns wie Frankfurter ,Berliner Kölner....... benehmen und
das Land lieben der wird auch uns lieben .
wichtig ist keine Deutsche ,Türke;italiener.......Aber ein guter Bürger sein.
dan bekommen wir gleiche Voraussetzungen zu Bildung Politik.....vor allem
die Anerkennung.
also ich lasse mich niemals von der cdu und den restlichen radikalos assimilieren. und wenn ich kinder bekomme dann diese schon gar nicht!
sie werden türkisch erzogen und türkisch wird die erste sprache sein was sie sprechen werden! BASTA!!
aaaaber...
da wir eine minderheit hier deutschland sind, können wir auf die minderheistrechte zurück greifen und den staat dazu fordern das türkisch die 2 hauptsprache sein soll.
ich meine die kurden werden ja von den heiligen eu mitgliedern vehement verteidigt nd beschützt.
mal sehen wie sie reagieren wenn es sie mal selber trifft :lach:..
ok.. so in 10 jahren... dann wird es möglich sein denke ich mal.
da wir eine minderheit hier deutschland sind, können wir auf die minderheistrechte zurück greifen und den staat dazu fordern das türkisch die 2 hauptsprache sein soll.
Leider falsch, die Türken in Deutschland sind keine nationale Minderheit, sondern eine Einwanderergruppe. Es gibt circa 220.000 Deutsche die in der Türkei ihren Wohnsitz haben. Trotzdem wird Deutsch nie Amtssprache in der Türkei werden. Weil Deutsche keine nationale Minderheit sind sondern Einwanderer und das ist auch richtig so.
Das was du vorhast ist eine "Mutation"... Du willst das wir mutieren... WIeso? Warum? Ich kleide mich ganz normal, ich rede ganz normal, ich habe keine teroristischen Eigenschaften, ich zahle meine Steuern, ich würde es als eine Schande empfinden Sozialhilfe zu empfangen obwohl ich arbeiten kann, ich beachte alle Gesetze und Regeln.... Was also passt noch nicht? Meine Kultur? Meine Tradition? Meine staatlichen und religiösen Feier- und Trauertage?
Wieso soll ein Ruh Kiz gleich Karl so und so sein? Wieso soll ich meine Kultur aufgeben/ vergessen/ nicht beachten?
Wer hat behauptet das Ruh Kiz gleich Karl sein soll? Mit Gleichheit ist nicht Uniformität gemeint, sondern Schaffung eines gemeinsamen Konsens und einer gemeinsamen identifikatorischen Basis. Dass sich "deine" und "meine" Kultur dabei verändern werden wird sich nicht aufhalten lassen aber sie werden natürlich nicht vollkommen verschmelzen, das ist auch nicht notwendig. Und nichts für ungut, Steuern zu zahlen, Gesetze zu beachten und nicht terroristisch zu sein sind SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN, die nicht weiter der Rede wert sind.
Schau mal! Wo Deutschland noch den zweiten Weltkrieg hinter sich bringen wollte, haben türkische Denker/ Schriftsteller Politiker folgendes appelliert:
„Wir erkennen allen Minoritäten in unserem Land nicht nur das Recht der türkischen Staatsbürgerschaft, sondern auch das Recht, unterschiedslos in Bewusstsein und Kultur, genauso viel Türken zu sein, wie wir. Das sie ihre Sprache und Kultur schützen wollen, dass sie als Minoritätsbürger bleiben wollen, sehen wir auch nicht als eine Widrigkeit an.“ (Falih Rifki Atay - Pazar Konusmasi - 2. 12. 1945......)
Solche schöne Lippenbekenntnisse gibt es auch von deutschen Intellektuellen und Politikern haufenweise. Es geht in diesem Text aber nicht um Einwanderer, sondern um nationale Minderheiten und das ist etwas vollkommen anderes. Nationale Minderheiten genießen in Deutschland genau den Schutz, der in diesem Text gefordert wird. Es ist völlig unmöglich, dass auch auf alle Einwanderer aus 150 verschiedenen Nationen anzuwenden aus naheliegenden Gründen. Wer in ein anderes Land einwandert trifft diese Entscheidung selbst und muss damit rechnen, dass ihm ein gewisses Maß an Anpassung abverlangt wird.
Die entscheidende Formulierung ist aber wohl "genauso viel Türken zu sein wie wir". Das setzt nämlich auch voraus, dass die betreffenden Minoritäten dazu auch bereit sind. Und mir ist bisher kaum ein Türke begegnet, der bereit ist genauso viel Deutscher zu sein wie ich. Für die meisten scheint die dt. Staatsbürgerschaft ein Wisch Papier zu sein, der ein paar Erleichterungen mit sich bringt, ansonsten aber nichts verändert. Die einizige Identifikationsbasis bleibt weiterhin die Türkei, Deutschland ist halt zufällig das Gastgeberland. Dass die so genannte Mehrheitsgesellschaft dabei auch Schuld trifft ist klar, aber ein genau so großer Teil an Schuld trifft die ehemaligen "Gastarbeiter" und ihre Nachkommen selbst, deren Mentalität immer noch sehr stark vom Gastarbeiterstatus geprägt ist.
Auch heute noch hat kein einziger türkischer Politiker gesagt, was Juden, Christen etc.. in ihren eigenen vier Wänden zu tun haben... Sowas hören wir heute leider immernoch hier in Deutschland... Gott sei Dank gibt es noch weitaus viele Menschen die intellektuell hoch begabt sind, und sowas nicht akzeptieren... Das gibt mir Hoffnung...
Ich heiße nicht Beckstein und es ist mir egal, was andere Menschen in ihren vier Wänden machen. Nur so viel ist doch klar: Ein Kind, das nicht richtig deutsch spricht wird in Deutschland eine verbaute Zukunft haben. Wenn die Eltern deutsch können, es ihren Kindern aber nicht beibringen, liegt das in ihrer Verantwortung. Wer dieser Verantwortung nicht nachkommt schließt sich selbst aus und muss nicht damit rechnen, dass ihm Verständnis oder Solidarität entgegengebracht werden.
Leider falsch, die Türken in Deutschland sind keine nationale Minderheit, sondern eine Einwanderergruppe. Es gibt circa 220.000 Deutsche die in der Türkei ihren Wohnsitz haben. Trotzdem wird Deutsch nie Amtssprache in der Türkei werden. Weil Deutsche keine nationale Minderheit sind sondern Einwanderer und das ist auch richtig so.
war ja nur so ne idee...:lach:
Ich denke viele wissens nicht wie viele Menschen in Deutschlan(quer durch alle Nationalitäten) gerade Frauen außer Einkaufen nichts kennen weder
alleine zum Artz ,Schule,.....
zu Hause wird türkisch ferngesehen, gesprochen
sobald sie geschieden sind stehen sie vor gar nichts.
Sie sind nur türkisch oder sonst was.
Da gegen müssen wir was unternehmen diese negative Unterschiede müssen weg
wir müssen nicht immer,das Gefühl haben die Türkei verteidigen zu müssen.
die Türkei den wir in Europa haben den müssen wir verteidigen und an dem müssen wir arbeiten um den auf Vordermann zu bringen. den wir hier sind Spiegel der Türkei,
Wir sollten uns nicht die Zeit vergeuden irgendwelche Länder,etc rechtfertigen.
Unser zu Hause wird lange Zeit Deutschland sein und wenn wir an den Regeln halten, uns wie Frankfurter ,Berliner Kölner....... benehmen und
das Land lieben der wird auch uns lieben .
wichtig ist keine Deutsche ,Türke;italiener.......Aber ein guter Bürger sein.
dan bekommen wir gleiche Voraussetzungen zu Bildung Politik.....vor allem
die Anerkennung.
Ja glaubst du denn wirklich, das man deine Oma und deinen Opa von der 1. Generation assimilieren will?
Ab der 2. höchstens 3. Generation, können sie eh Deutsch sprechen und kennen sich mit Ihren Rechten aus...
Was meinst du mit "nationale Minderheit"...? Also ich kenne soooo viele Begriffe diesbezüglich, sowas höre ich jetzt zum ersten Mal...
Das Wort "National" schließt das Wort "Minderheit" schon aus?!!!!
Nationale Minderheiten sind Völker, die vor der Staatsgründung schon auf dem Staatsgebiet lebten und sich kulturell/sprachlich/usw. unterscheiden. Sie sind somit von Einwanderern verschieden, welche bewusst die Entscheidung treffen in einen schon existierenden Staat zu ziehen. In Deutschland gibt es vier nationale Minderheiten (Sorben, Dänen, Friesen, Sinti und Roma). In der Türkei sind es noch mehr, es werden aber immer weniger.
Wer hat behauptet das Ruh Kiz gleich Karl sein soll?
Du!
Mit Gleichheit ist nicht Uniformität gemeint, sondern Schaffung eines gemeinsamen Konsens und einer gemeinsamen identifikatorischen Basis.
Dat sind sehr hübsche Worte... Zuckersüße Begrifflichkeiten, doch was meinen der Herr mit "gemeinsame identifikatorische Basis"? Ich identifiziere mich mit meiner türkischen Kultur und mit meiner Türkischen Nationalität.- Erwarte von dir auch, dass du dich mit deiner deutschen Kultur und mit deiner deutschen Nation identifizierst! Wieso die Mischung???
Dass sich "deine" und "meine" Kultur dabei verändern werden wird sich nicht aufhalten lassen aber sie werden natürlich nicht vollkommen verschmelzen, das ist auch nicht notwendig.
Wieso sollen sich die Kulturen verändern? Warum? Nicht "vollkommen" verschmelzen, aber trotzdem "verschmelzen"? Warum um Gottes Willen?
Und nichts für ungut, Steuern zu zahlen, Gesetze zu beachten und nicht terroristisch zu sein sind SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN, die nicht weiter der Rede wert sind.
Eben! Diese Selbstverständlichkeiten werden heutzutage leider so sehr missbraucht, dass sie sich zu "Werten und Tugenden" entwickelt haben... Leider...
Solche schöne Lippenbekenntnisse gibt es auch von deutschen Intellektuellen und Politikern haufenweise. Es geht in diesem Text aber nicht um Einwanderer, sondern um nationale Minderheiten und das ist etwas vollkommen anderes. Nationale Minderheiten genießen in Deutschland genau den Schutz, der in diesem Text gefordert wird.
Wieviele Nationale Minderheiten gibt es in Deutschland? Obwohl ich schon vorhin gefragt habe, was denn "national an einer Minderheit sein soll"?!
Es ist völlig unmöglich, dass auch auf alle Einwanderer aus 150 verschiedenen Nationen anzuwenden aus naheliegenden Gründen. Wer in ein anderes Land einwandert trifft diese Entscheidung selbst und muss damit rechnen, dass ihm ein gewisses Maß an Anpassung abverlangt wird.
Kannst du mir genauere "Anpassungsmerkmale" nennen? Wann ist ein Türke angepasst?
Die entscheidende Formulierung ist aber wohl "genauso viel Türken zu sein wie wir". Das setzt nämlich auch voraus, dass die betreffenden Minoritäten dazu auch bereit sind. Und mir ist bisher kaum ein Türke begegnet, der bereit ist genauso viel Deutscher zu sein wie ich.
Folge dem Satz.... Da steht nämlich: "Das sie ihre Sprache und Kultur schützen wollen, dass sie als Minoritätsbürger bleiben wollen, sehen wir auch nicht als eine Widrigkeit an."
Außerdem hat Falih Rifki Atay mit diesen Sätzen die "Türkische Staatsbürgerschaft" gemeint....!
Für die meisten scheint die dt. Staatsbürgerschaft ein Wisch Papier zu sein, der ein paar Erleichterungen mit sich bringt, ansonsten aber nichts verändert.
Nich einmal das! Welche Erleichterungen bringt es denn mit sich?
Die einizige Identifikationsbasis bleibt weiterhin die Türkei, Deutschland ist halt zufällig das Gastgeberland. Dass die so genannte Mehrheitsgesellschaft dabei auch Schuld trifft ist klar, aber ein genau so großer Teil an Schuld trifft die ehemaligen "Gastarbeiter" und ihre Nachkommen selbst, deren Mentalität immer noch sehr stark vom Gastarbeiterstatus geprägt ist.
Die Identifikationsbasis wird auch weiterhin die Türkei bleiben. Daran "kann" sich nichts ändern. Das ist zuviel verlangt....
Ich heiße nicht Beckstein und es ist mir egal, was andere Menschen in ihren vier Wänden machen. Nur so viel ist doch klar: Ein Kind, das nicht richtig deutsch spricht wird in Deutschland eine verbaute Zukunft haben.
Da gebe ich dir Recht!
Wenn die Eltern deutsch können, es ihren Kindern aber nicht beibringen, liegt das in ihrer Verantwortung.
Ich habe bis jetzt nie gehört, dass Eltern die Deutsch können, es ihren Kindern nicht beibringen... Eher war es so, dass die Eltern kein Deutsch konnten und es auch deshalb nicht beibringen konnten...
Wer dieser Verantwortung nicht nachkommt schließt sich selbst aus und muss nicht damit rechnen, dass ihm Verständnis oder Solidarität entgegengebracht werden.
Dieser Verantwortung wird aber nicht nachgegangen, wenn dem Kind die eigene Muttersprache auch in den eigenen vier Wänden entzogen werden soll.....
Nationale Minderheiten sind Völker, die vor der Staatsgründung schon auf dem Staatsgebiet lebten und sich kulturell/sprachlich/usw. unterscheiden. Sie sind somit von Einwanderern verschieden, welche bewusst die Entscheidung treffen in einen schon existierenden Staat zu ziehen. In Deutschland gibt es vier nationale Minderheiten (Sorben, Dänen, Friesen, Sinti und Roma). In der Türkei sind es noch mehr, es werden aber immer weniger.
Ich habe es mal im Internet gesucht und bei Wikipädia folgendes gefunden:
Der Begriff bezeichnet – anders als Volksgruppe (http://de.wikipedia.org/wiki/Volksgruppe) oder ethnische Minderheit (http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnische_Minderheit) – einen juristischen Status, der mit der Garantie bestimmter Rechte u.a. im Bereich des Bildungswesens (http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungswesen) und der Sprachförderung (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sprachf%C3%B6r derung&action=edit) verbunden ist. Dabei ist des unerheblich, ob eine Gruppe ethnisch dem Staatsvolk (http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsvolk) eines Nachbarlands angehört (Dänen, Ungarn, Italiener), ob sie in mehreren Staaten als Minderheiten lebt (Friesen, Roma) oder als geschlossene ethnische Gruppe nur in einem Land beheimatet ist (Sorben).
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hat 1993 folgende Definition für eine nationale Minderheit vorgeschlagen:
Als nationale Minderheit wird eine Gruppe von Personen in einem Staat definiert, die
im Staatsterritorium lebt und dessen Staatsangehörigkeit (http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsangeh%C3%B6rigkeit) besitzt,
langwährende, feste und fortdauernde Verbindungen mit diesem Staat (http://de.wikipedia.org/wiki/Staat) besitzt,
eindeutige ethnische, kulturelle, religiöse oder sprachliche Charakteristika aufweist (Objektive Merkmale),
ausreichend repräsentativ ist, obwohl
ihre Zahl geringer als die der übrigen Bevölkerung dieses Staates oder einer Region dieses Staates ist.[2] (http://de.wikipedia.org/wiki/Nationale_Minderheit#_note-mers) Das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten vom 1. November 1995 enthält dagegen keinerlei Definition des Begriffs. Dieser bleibt den nationalen Übernahmen vorbehalten."
Die Jenische hast wohl vergessen....In Deutschland werden es wohl auch immer weniger!!
Trotzdem schließt der eine Begriff den anderen aus... Rein theoretisch ist dieser Begriff falsch!
Ja glaubst du denn wirklich, das man deine Oma und deinen Opa von der 1. Generation assimilieren will?
Ab der 2. höchstens 3. Generation, können sie eh Deutsch sprechen und kennen sich mit Ihren Rechten aus...
Warum haben eigentlich etliche Türken/Kurden/Jugos/etc. in den 80er gleich die ersten super teuren Videorekorder kaufen müssen, statt das Geld für einen VHS-Deutsch-Kurs und damit ihrer Zukunft auszugeben? Oder einen CD-Player, obwohl der Plattenspieler noch OK war? Oder dann in den 90ern gleich ein Handy, statt einen Kursus? Oder ne fette Karre?
Glücklicherweise haben in der Türkei in der Zwischenzeit die Mentalitäten sich wohl weiterentwickelt, den Wert der Bildung in breiten Schichten erkannt, so dass sie nun nicht mehr ein Schwellenland auf südamerikanischen Niveau ist, wie damals noch.
Ich hoffe, es dauert nicht mehr zwei bis drei Generationen, bis auch der letzte wenigstens deutsch verstehen kann. (Natürlich mit der üblichen durchschnittlichen Analphabetenquote auch bei nicht deutschstämmigen)
Die Identifikationsbasis wird auch weiterhin die Türkei bleiben. Daran "kann" sich nichts ändern. Das ist zuviel verlangt....
Deswegen wird es auch immer wieder heißen "Benehmt euch, ihr seid hier nicht zu Hause!"
Deswegen redet ihr auch aneinander vorbei; Karl geht es um sein Land, dir geht es um deine Person.
Deswegen wird es auch immer wieder heißen "Benehmt euch, ihr seid hier nicht zu Hause!"
Deswegen redet ihr auch aneinander vorbei; Karl geht es um sein Land, dir geht es um deine Person.
Mir geht es um die "Eigenschaften und Werte" die aus mir einen Ruh Kiz, machen... Und das ist nicht "Ruh kiz" selber....
Das wir uns einander vorbei reden, darin bin ich mir im Klaren...
Doch jedesmal wenn ich um konkrete Beispiele bitte, wird wieder verallgemeinert und philosophiert!
Mir geht es um die "Eigenschaften und Werte" die aus mir einen Ruh Kiz, machen... Und das ist nicht "Ruh kiz" selber....
Das wir uns einander vorbei reden, darin bin ich mir im Klaren...
Doch jedesmal wenn ich um konkrete Beispiele bitte, wird wieder verallgemeinert und philosophiert!
Das ist ja auch sehr schwer an Beispielen festzumachen, wie wäre es mit diesem Versuch: Wenn wir nicht mehr drüber reden müssen.
Die Frage ist nun wie wir das erreichen.
Warum haben eigentlich etliche Türken/Kurden/Jugos/etc. in den 80er gleich die ersten super teuren Videorekorder kaufen müssen, statt das Geld für einen VHS-Deutsch-Kurs und damit ihrer Zukunft auszugeben?
Oder einen CD-Player, obwohl der Plattenspieler noch OK war? Oder dann in den 90ern gleich ein Handy, statt einen Kursus? Oder ne fette Karre?
Der deutsche Kollege bei Thyssen hat den Ali der mit ihm zusammenarbeitete, nicht nach den begriffsdefinitorischen Zusammenhängen der Synonyme in der deutschen Sprache gefragt; die Kinder zu Hause aber wollten sich Videos anschauen... Vor Allem die Kinofilme, die gerade in der Türkei liefen: von Türkan Soray, Kemal Sunal und Kadir Inanir zum Beispiel...
Der Sohn z.B. wure älter, und "der Sohn" sollte auch das beste Auto weit und breit fahren... Dafür hat Papa ja schließlich auch den Dreck in der Industrie ertragen...
Die Tochter sollte auch die teuerste Aussteuer haben. Dafür haben sie ja gearbeitet...- Manchmal Mutter und Vater zusammen...
Es ging nur um "Arbeiten" und "Ausgeben"... und soviel zusammenbringen, dass sie ihre Zukunft in der Türkei sichern können.
Doch im Endeffekt hatte Papa auch nicht daran gedacht und den Sohn und die Tochter danach gefragt, ob sie denn überhaupt auch in die Türkei zurück wollen....
Die Beziehung zwischen dem deutschen Kollegen und Ali, fand auch statt in der Beziehung zwischen Ali, dem Papa und seinen Kindern.....
So ungefähr...
Glücklicherweise haben in der Türkei in der Zwischenzeit die Mentalitäten sich wohl weiterentwickelt, den Wert der Bildung in breiten Schichten erkannt, so dass sie nun nicht mehr ein Schwellenland auf südamerikanischen Niveau ist, wie damals noch.
Ich hoffe, es dauert nicht mehr zwei bis drei Generationen, bis auch der letzte wenigstens deutsch verstehen kann. (Natürlich mit der üblichen durchschnittlichen Analphabetenquote auch bei nicht deutschstämmigen)
Meinst du die Türken in Deuschland sind ungebildet, nur weil eine enorme Anzahl aus der 1. generation kein Wort Deutsch spricht?
Ich habe mich letztens mit ein Paar Jugendlichen unterhalten. Sie konnten ihre Hausaufgaben nicht, da kamen sie zu Ruh Kiz und baten um Hilfe...
Ich habe erst im Nachhinein gemerkt, dass wir uns in drei Sprachen unterhielten... Türkisch - Deutsch und Englisch!
Ich habe ihnen versucht die Englisch Hausaufgaben zu erklären, dabei habe ich Deutsch und Englisch geredet und zwischendurch Türkisch... Sie haben mir auf die gleiche Art und Weise geantwortet...Und da redet man noch von einem Sprachenproblem und Analphabetismus?
Ein Deutschsprachen - Problem gibt es längst nicht mehr... Vielleicht nur noch bei denen die durch eine Ehe nach Deutschland kommen...
Das ist ja auch sehr schwer an Beispielen festzumachen, wie wäre es mit diesem Versuch: Wenn wir nicht mehr drüber reden müssen.
Die Frage ist nun wie wir das erreichen.
:D Moxx.....Wenn wir nicht reden, verstehen wir uns nicht. Wenn wir uns nicht verstehen, reden wir auch nicht mehr. Und wenn wir nicht mehr reden, tuen wir uns nicht mehr verstehen...
You understand?
Genauso wie bei der Ei - Problematik:D
Hamilkar Barkas
19.11.07, 21:02
Warum haben eigentlich etliche Türken/Kurden/Jugos/etc. in den 80er gleich die ersten super teuren Videorekorder kaufen müssen, statt das Geld für einen VHS-Deutsch-Kurs und damit ihrer Zukunft auszugeben? Oder einen CD-Player, obwohl der Plattenspieler noch OK war? Oder dann in den 90ern gleich ein Handy, statt einen Kursus? Oder ne fette Karre?
Warum sollten die Gesetze und Regeln einer Konsumgesellschaft vor türkischen Familien halt machen? Sie haben so funktioniert wie man es seinerzeit von ihnen erwartet hat: als Konsumenten, die eines Tages wieder in ihre Heimat zurückkehren.
Powered by vBulletin® Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
SEO by
vBSEO 3.6.0