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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zur deutschen "Mitschuld"...



DeLaHoya
22.06.05, 22:44
Unbeschreibliches Elend

Das Wilhelminische Kaiserreich duldete 1915/16 den türkischen Völkermord an den Armeniern


20. Juni 2005 Wolfgang Gust (Herausgeber): Der Völkermord an den Armeniern 1915/16. Dokumente aus dem Politischen Archiv des deutschen Auswärtigen Amtes. Zu Klampen Verlag, Springe 2005. 675 Seiten, 39,80 [Euro].
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/img/leer.gif

Die deutsche Regierung wußte sehr genau Bescheid. Sie wußte von vorbeitreibenden Toten auf dem Euphrat, von "grauenvollen Leichenparaden", Verhören und Folter, Arbeitsbataillonen, Konzentrationslagern und Vergewaltigungen. Sie wußte von Frauen, die während der Deportationszüge Kinder bekamen und gezwungen wurden, sie unter Büschen abzulegen und weiterzulaufen; von Menschen, die auf den Märschen in die Syrische Wüste verhungerten; von den drei Zügen, die jede Woche mehr als 1500 Menschen aus Aleppo im Südosten des Osmanischen Reiches abtransportierten. "Es ist", schrieb der Konsul in Aleppo, Walter Rößler, im September 1915 an Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg, "ein Bild unbeschreiblichen Elends".

Diplomaten wie Rößler zeichneten dieses Bild für die Regierung in Berlin nach. Das Auswärtige Amt und der Reichskanzler erhielten in den ersten Jahren des Ersten Weltkriegs eine große Zahl von Berichten über den Völkermord an den Armeniern aus dem Osmanischen Reich. Mit einer reichen Auswahl dieser vom Auswärtigen Amt gesammelten Dokumente gibt der Band Zeugnis über das Leid eines Volkes, das vor dem Ersten Weltkrieg rund zwei Millionen Menschen umfaßte und 1915/16 im ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts um die Hälfte schrumpfte.

Die Lektüre veranschaulicht zugleich die Mitverantwortung des Kaiserreichs, des wichtigsten Alliierten des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg. Die Dokumente waren nicht für den Außengebrauch vorgesehen. Sie sind daher weitgehend unmittelbar und unverstellt. Oft sind die Texte so anschaulich, daß sie den Leser schaudern lassen. Das Bild, das sich aus den Texten zusammensetzt, ist jedoch überwiegend einseitig. Dokumentiert wird im wesentlichen, was Beobachter im Osmanischen Reich sahen, erlebten, empfanden und dachten. Reaktionen der Reichsregierung auf diese Berichte fehlen weitgehend.

Schon damals protestierten Deutsche gegen das Vorgehen der jungtürkischen Regierung. "Solche Maßregeln", schrieb der Armenier-Freund Johannes Lepsius am 22. Juni 1915 an das Auswärtige Amt, "die nur in den Deportationen der alten Assyrer ihresgleichen haben, sind durch militärische Zwecke nicht zu rechtfertigen, sondern laufen auf verschleierte Christenmassacres hinaus." Der Theologe Lepsius, Vorsitzender der Deutsch-Armenischen Gesellschaft, brachte gleich nach Kriegsende ein Werk mit Dokumenten des Auswärtigen Amts zu Armenien heraus. Der Band sollte die deutsche Position während der Pariser Friedensverhandlungen verbessern. Jene Aspekte, die eine deutsche Mitschuld nahelegen, tilgte Lepsius daher weitgehend. Diese in der frühen Publikation fehlenden Dokumente wurden jetzt erstmals veröffentlicht.

Die deutsche Regierung war 1915/16 entschlossen, die Massaker des Verbündeten an den Armeniern zu dulden, und versuchte, Kritiker wie Lepsius möglichst kleinzuhalten. Der Botschafter in Konstantinopel, Hans Freiherr von Wangenheim, berichtete am 2. Juli 1915: "Die mitgeteilten Äußerungen des Dr. Lepsius zur armenischen Frage lassen befürchten, daß seine Reise hierher in diesem Augenblick uns schwere Ungelegenheiten namentlich auch durch Einblick in die schlimme Lage der Armenier bereiten und unsere andersweitigen wichtigeren Interessen schädigen kann." Lepsius durfte dann zwar fahren, mußte aber versprechen, sich sofort nach der Ankunft auf der Botschaft zu melden und deren Weisungen strikt zu befolgen.

Die Frage, welche Verantwortung das Deutsche Reich für die Verschleppung und Ermordung der Armenier trage und wie diese Verantwortung von außen wahrgenommen werde, blitzt im Schriftverkehr zwischen den Konsulaten und Botschaften im Osmanischen Reich, dem Kanzleramt und dem Auswärtigen Amt immer wieder auf. Mitunter muß mit Blick auf die Dokumente nicht nur von einer Mitschuld des Deutschen Reiches, sondern sogar von Mittäterschaft gesprochen werden. Ein Beispiel dafür ist eine Unterschrift des Oberstleutnants Böttrich, Chef des Verkehrswesens (Eisenbahn-Abteilung) im türkischen Großen Hauptquartier, vom Oktober 1915. Böttrich setzte sie eigenhändig unter einen Befehl zur Deportation armenischer Eisenbahnarbeiter. Der Stellvertretende Direktor der Bagdadbahn, Franz J. Günther, schrieb über dieses Schriftstück: "Unsere Gegner werden einmal viel Geld bezahlen, um dieses Schriftstück zu besitzen." Mit jener Unterschrift eines Mitglieds der Militärmission - so vermutete Günther - könnten die anderen Mächte später einmal beweisen, "daß die Deutschen nicht allein nichts getan haben, um die Armenierverfolgung zu verhüten, sondern daß gewisse Befehle zu diesem Ziel sogar von ihnen ausgegangen sind".

Nicht alle Diplomaten beobachteten eine Stimmung im Osmanischen Reich, die den Deutschen aktive Mittäterschaft am Völkermord zuschrieb. Oft wurde die Rolle auch als eine weitgehend passive gesehen, mit der sich das Reich gleichwohl ebenfalls schuldig machte. Der Vizekonsul in Mossul, Walter Holstein, berichtete der Botschaft in Konstantinopel im August 1915: "Hier sind die Äußerungen, wir seien Urheber der Christengreuel, noch nicht zu Ohren gekommen; dagegen ist unter den verschiedenen hiesigen anständigen Bevölkerungselementen zweifellos die Ansicht vertreten, wir täten nichts, damit die Schuldigen bestraft werden und damit die Greueltaten endlich aufhören."

Diejenigen, die sich für ein Einschreiten Deutschlands zugunsten des armenischen Volkes aussprachen, argumentierten nicht nur mit dem Leid der Armenier. Sie warnten auch davor, daß der Ruf des Deutschen Reiches in Gefahr sei. Konsul Rößler empfahl Bethmann Hollweg am 27. Juli 1915, türkische Erklärungen zur "Armenierfrage" nicht weiter in der deutschen Presse zu veröffentlichen, da die Gefahr bestehe, "daß wir durch unseren Verbündeten kompromittiert werden". Die Behandlung des armenischen Volkes werde von weiten Kreisen der Bevölkerung, auch der muslimischen, auf deutsche Einwirkung bei der türkischen Regierung zurückgeführt: "Es heißt, Deutschland sei Anlaß zu dem Entschluß der türkischen Regierung, das armenische Volk bis zur völligen Bedeutungslosigkeit zu zerschmettern."

Die türkische Regierung werde, so Rößler, vermutlich alles tun, um dieser Ansicht Vorschub zu leisten: "Sie wird froh sein, das Odium ihrer Maßregeln auf uns abwälzen zu können. Deutschlands Name aber wird dadurch in den Schmutz gezogen." Seinem Schreiben fügte Rößler einen Bericht eines Bediensteten der Bagdadbahn bei. Dieser berichtet so anschaulich von Vergewaltigungen und von ans Ufer geschwemmten Toten, die von Hunden und Geiern gefressen wurden, daß Rößler die Einzelheiten in seinem eigenen Schreiben nicht wiederholen wollte.

Der Geschäftsträger in Konstantinopel, Konstantin Freiherr von Neurath (der spätere Reichsaußenminister in den Jahren 1932 bis 1938), erwog in einem Brief an Bethmann Hollweg vom 26. Oktober 1915 das mögliche Verhalten des Deutschen Reichs nach Kriegsende. Zwar stelle der Ausfall der Armenier als Vermittler des europäischen Handels einen Verlust dar. "Das Vertrauen der Türkei ist aber für uns zu wichtig, um es durch den Versuch, den Armeniern ihre alte Rolle wiederzuverschaffen, zu gefährden." Um Argwohn der Türken zu vermeiden, dürfe die Hilfstätigkeit proarmenischer Vereine im Krieg nicht über das hinausgehen, was vor Kriegsbeginn 1914 geschehen sei. Auch das zeigt, daß sich die deutsche Haltung gegenüber einem hilflosen Volk pragmatischen Erwägungen fügte.

FLORENTINE FRITZEN


Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.06.2005, Nr. 140 / Seite 7

http://www.faz.net/s/RubA330E54C3C12410780B68403A11 F948B/Doc~E73B8EA7839F04D06B9E8625F0 046823C~ATpl~Ecommon~Scontent. html

DeLaHoya
22.06.05, 22:50
"daß die Deutschen nicht allein nichts getan haben, um die Armenierverfolgung zu verhüten, sondern daß gewisse Befehle zu diesem Ziel sogar von ihnen ausgegangen sind".
...
Die Behandlung des armenischen Volkes werde von weiten Kreisen der Bevölkerung, auch der muslimischen, auf deutsche Einwirkung bei der türkischen Regierung zurückgeführt: "Es heißt, Deutschland sei Anlaß zu dem Entschluß der türkischen Regierung, das armenische Volk bis zur völligen Bedeutungslosigkeit zu zerschmettern."

Der gute alte Gust... er soll nur weiter "aufdecken" und am Ende heißt es: Der deutsche Völkermord an den türkischen Armeniern!

admin
23.06.05, 00:00
Ja merkel und die cdu haben da was losgetreten was nicht mehr zu stoppen sein wird.

sunbeam
23.06.05, 11:42
Ich würde das nicht unbedingt als Pluspunkt für uns sehen. Wir können nicht einerseits bestreiten, dass es sich bei den Geschehnissen um einen Genozid handle und andererseits von einer Mitschuld der Deutschen am Völkermord reden.

Aber es stimmt schon. Die Deutschen neigen dazu uns in Puncto Geschichtsverarbeitung Nachhilfe erteilen zu müssen und übersehen dabei oft ihre Mitschuld. Des Weiteren scheint kein großes Interesse darin zu bestehen den eigenen Völkermord (Hereros) an die Tagesordnung zu bringen. Das allein zeigt wie scheinheilig die deutsche Regierung handelt.

Refa
23.06.05, 12:20
Ich sehe auch das Problem, dass die deutschen wieder einmal dazu neigen werden, Probleme mit Geld zu lösen. Würde mich nicht wundern, wenn die Deutschen demnächst Reparationszahlungen anvisieren, dann aber sind wir in einer recht präkeren Lage - der Welt auch noch erklären zu müssen, wie "Mittäter" sich schuldig bekennen können, und wir aber auf unsere Verluste pochen?!!

Der Schakal
23.06.05, 12:37
Ich möchte nur folgendes sagen, man versucht Deutschland und die Türkei ein Völkermord in die Schuhe zu schieben welchen es nicht gegeben hat.


Es mag sein, dass einige Befehle von Deutschland auskamen aber es ändert nichts an den Tatsachen. Es gab kein Völkermord an den Armeniern.
Wenn sich deutsche und türken nicht langsam zusammentun wars das...!!

dertli4u
23.06.05, 15:43
arkadaslar


1-tehcir yani umsiedlung ile soykirimi/genocide iki degisik olay, bunu biliyoruz.

2-1915 yilinda, osmanliyi idare eden ekip, Ittihat ve terrakki..

3-ittihat ve terrakki, kabine icindeki birkac kisinin karariyla, sivastopol ve batumu bombalamasi icin goben ve bresslau isimli alman gemilerine osmanli bayragini cektirdi..ve bombalama sonucu, osmanli devleti, kendisini savasin icinde buldu.

4-osmanli ordusu tehcir kararini uygularken, baslarinda alman komutanlar var.

5-osmanli devleti, kendi askerini bir yerden biryere götürecek , transport edecek arac ve ulasim sartlarina sahip degildi.

6-tehcir kararinin alinmasini, osmanli genelkurmayina kabul ettiren, alman genelkurmayi..savasta ayni cephede müttefik olarak bulunuyoruz o dönemde.

7-tehcir kararinin uygulanmasinda, yeterli tedbirlerin alinmamasinin suclusu ve sorumlusu, osmanlidan daha fazla alman tarafi ve alman genelkurmayidir.

*****

dünyanin en güzel kadini bayan merkel gibi bir ossinin ortaya attigi meclis karari dilekcesinin sonucuna katlansinlar bakalim.

*****

türkiye, önümüzdeki dönemde, 1.dünya savasi sirasindaki, alman/osmanli ortak savas karargahinin arsivlerini actiginda, bayan merkelin yüzünü merak ediyorum.

DeLaHoya
23.06.05, 17:02
Kaum jemand in der Türkei behauptet, dass es keine Massaker und Übergriffe gab. Aber, was lesen wir in den Medien? "Das Thema wird in der Türkei totgeschwiegen, ist ein Tabu!"

yanlizkurt
23.06.05, 19:15
ich lese das ganze am besten gar nicht! welch ein überschrift da lache ich mich tod... also auf der einen seite lehnen wir es ab und auf der anderen seite nehmen wie es an in dem wir sagen die deutschenhätten uns dafür aufgestachelt...

manch sind mit ihre rhetorik echt nicht weit... :confused: :D

semada
23.06.05, 20:02
ich lese das ganze am besten gar nicht! welch ein überschrift da lache ich mich tod... also auf der einen seite lehnen wir es ab und auf der anderen seite nehmen wie es an in dem wir sagen die deutschenhätten uns dafür aufgestachelt...

manch sind mit ihre rhetorik echt nicht weit... :confused: :D

yalnizkurt

du hast den sinn nicht richtig verstanden..

keine sagt das "garnichtspassiert" sondern tote und verletzte gab es von beide seiten.

umsiedlung und genocide sind zwei verschedene sache.

und, umsiedlungs politik bzw. befehl kamm von deutschen..Bei 1 welt krieg, unsere soldaten und kriegsführung wurde durch deutsche staabchefs geführt.

das ist die wichtigste punkt.

yanlizkurt
23.06.05, 20:51
wir würdest du das beurteilen... wenn man die sagen würde alle die an hitlers seite gekämpft haben ,hätten nur dessen befehl befolgt,also alle kz-aufseher währen demnach unschuldig...

würdest jetzt vielleicht deine meinug überdenken?

DeLaHoya
23.06.05, 21:01
ich lese das ganze am besten gar nicht! welch ein überschrift da lache ich mich tod... also auf der einen seite lehnen wir es ab und auf der anderen seite nehmen wie es an in dem wir sagen die deutschenhätten uns dafür aufgestachelt...

manch sind mit ihre rhetorik echt nicht weit... :confused: :D

Evtl. solltest du es dir doch durchlesen und dein posting revidieren.

DeLaHoya
23.06.05, 21:24
Ich würde das nicht unbedingt als Pluspunkt für uns sehen. Wir können nicht einerseits bestreiten, dass es sich bei den Geschehnissen um einen Genozid handle und andererseits von einer Mitschuld der Deutschen am Völkermord reden.



Diese Diskussion muss geführt werden, um Unklarheiten aus der Welt zu schaffen.





Die Armenier haben aus der Umsiedlung in einer dreisten Art und Weise eine Genozid gemacht, gestützt auf unzähligen Geschichtsverfälschungen (Hitler-Zitat, Talat-Pascha-Telegramm usw.) und Märchengeschichten (schöne, gebildete und klavierspielende Armenierinnen in Ostanatolien usw.)



Wenn die Deutschen mit den Türken nicht gegen die armenische Lügenindustrie antreten, wird man beiden Völkern und Ländern einen erfundenen Genozid in die Geschichtsbücher schreiben!


DAS ist der Kern der Aussage!

Der Schakal
23.06.05, 22:00
Diese Diskussion muss geführt werden, um Unklarheiten aus der Welt zu schaffen.





Die Armenier haben aus der Umsiedlung in einer dreisten Art und Weise eine Genozid gemacht, gestützt auf unzähligen Geschichtsverfälschungen (Hitler-Zitat, Talat-Pascha-Telegramm usw.) und Märchengeschichten (schöne, gebildete und klavierspielende Armenierinnen in Ostanatolien usw.)



Wenn die Deutschen mit den Türken nicht gegen die armenische Lügenindustrie antreten, wird man beiden Völkern und Ländern einen erfundenen Genozid in die Geschichtsbücher schreiben!


DAS ist der Kern der Aussage!


Genau so sieht es aus !!!

yanlizkurt
23.06.05, 22:06
wollt ihr damit dagen das wir auf die hilfe deutschen angewiesen sind um klarheiten zu stellen? :confused:

DeLaHoya
23.06.05, 22:17
wollt ihr damit dagen das wir auf die hilfe deutschen angewiesen sind um klarheiten zu stellen? :confused:

Nein.

Der Schakal
23.06.05, 22:53
wollt ihr damit dagen das wir auf die hilfe deutschen angewiesen sind um klarheiten zu stellen? :confused:

Nein. Ich will damit sagen, dass sich auch deutsche endlich gegen diese sinnlosen Behauptungen entgegenstellen müssen...

yanlizkurt
24.06.05, 12:02
dertli kardes... ich habe das so dargestellt, weil einige versuchen den deutschen mitschuld zu geben... stellen wir mal das dahin sie hätten schuld...
weil wir unter deren befehl waren... jetzt könnten wir sagen wir haben es gemacht aber das befehl kamm von der dt seite...

sind wir dann aus denn schneider? oder haben wir uns mitschuldig gemacht...

ich bin der ansicht das es kein völkermord stattgefunden hat...

und wenn wir nicht in der lage sind uns selber zu verteidigen... dann weiß ich es auch nicht mehr...

dertli4u
24.06.05, 13:39
dertli kardes... ich habe das so dargestellt, weil einige versuchen den deutschen mitschuld zu geben... stellen wir mal das dahin sie hätten schuld...
weil wir unter deren befehl waren... jetzt könnten wir sagen wir haben es gemacht aber das befehl kamm von der dt seite...

sind wir dann aus denn schneider? oder haben wir uns mitschuldig gemacht...

ich bin der ansicht das es kein völkermord stattgefunden hat...

und wenn wir nicht in der lage sind uns selber zu verteidigen... dann weiß ich es auch nicht mehr...

yalnizkurt

wir akzeptieren weder völkermord noch genocide

bu konu, bircok tarafsiz ermeni entellektüelin de söyledigi gibi, "mukatele" yani, birbirini öldürme, kavga, savas....bunu türkiye hicbir zaman inkar etmedi ki.

yüzbinlerce müslüman ve ermeni öldü...

völkermord, bir toplumun tamamini, planli olarak ortadan kaldirmak yada kaldirmaya calismak manasinda kullanilir.uluslararasi tanimi budur...

ermeni tehciri sirasinda, tasnak partisi üye ve sempatizanlari disinda, tehcir edilen yok ki.

binlerce örnekten bir tanesini yazayim.

Dosya no :UK-WO:158/933
Döküman no:5796
Ingiliz karadeniz ordusu istihbarat birimi tarafindan hazirlanan bu belgede, il il Türk Rum ve Ermeni nüfuslari var.

mesela: katliamdan bahsedilen 1914 - 1919 arasinda, Ankara da yasayan ermeni nüfus tam 26 bin kisi artisa sahip!
kayseri sancaginda 2 bin kisi azalmis.
ingiliz belgeleri soykirim demiyor sadece ´göc´ diyor.

Osmanli 1919 da 4 tarafsiz ülkeye (ispanya,danimarka,hollanda,is vec) basvurmus ve ´acele 2 ser hukukcu yollayin, bu konuyu arastirsinlar ´ demis.


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gene diger bazi bilgiler
RUS kuvvetlerinin 1915'in mart ayında bu kez Van yönünde harekât başlatmaları üzerine, 11 Nisan'da Van'da Ermeni isyanı başlamış, Van, Rusların eline düşmüştür. Rus Çarı 1. Nikola, Van'daki Ermeni komitesine 21 Nisan 1915'te bir telgraf göndererek, Rusya'ya yaptığı hizmetler nedeniyle teşekkür etmiştir. Amerika'da yayımlanan Ermeni gazetesi Goçnak 24 Mayıs 1915 tarihli sayısında, Van'da yalnızca 1.500 Türk'ün kaldığını iftiharla yazmıştır

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ve kendi agizlarindan tehcir

Lozan Konferansi'na katilan Ermeni temsilcisi Bogos Nubar, Türkiye'de o gün(lozan sirasinda, yani tehcirden sonra) 280 bin Ermeni oldugunu, 700 bin Ermeni'nin baska ülkelere göc ettigini söylemistir.
Elbette "tehcir"de ölenler de vardir, öksüz, yetim, yurdundan ayri kalanlar da...
Ama 1 milyon, palavradir.