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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bericht über Integration



Tam
19.12.07, 15:35
Fast jeder zweite Zuwanderer ohne Berufsabschluss

Für die Integration von Ausländern müssen nach Auffassung der Bundesbeauftragten Maria Böhmer verstärkt Anstrengungen im Bildungsbereich unternommen werden. Die schulische und berufliche Bildungssituation von Migranten müsse deutlich verbessert werden, erklärte Böhmer in Berlin bei der Vorstellung des 7. Berichts zur Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland. 18 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund würden die Schule vorzeitig abbrechen. Nur 23 Prozent absolvierten eine Berufsausbildung. Rund 40 Prozent der Migranten hätten keinen Berufsabschluss.


Das Thema Bildung sei von zentraler Bedeutung für die Integration. In der Bundesrepublik leben ihren Angaben zufolge 15 Millionen Menschen aus Zuwandererfamilien, von denen mehr als die Hälfte die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Diesen Menschen müssten neue Chancen geboten werden. Dazu gehörten die im Nationalen Integrationsplan vorgesehene frühe Sprachförderung in Kindergärten und Schulen, die verbesserte Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, die verstärkte Zusammenarbeit mit den Eltern sowie der leichtere Zugang für ausländische Jugendliche zum BaföG.

Kommunen in der Pflicht

Vor allem in den Kommunen müsse die Integration Chefsache werden, erklärte die Bundesbeauftragte. Dort entscheide sich letztlich, wie das Zusammenleben gelinge. Daher müssten Dienstleistungen und Angebote der Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen besser auf die Bedürfnisse von Zuwanderern ausgerichtet werden. Außerdem müssten mehr Migranten als Mitarbeiter in den Institutionen beschäftigt werden. Entsprechende Initiativen der Kommunen unterstütze die Bundesregierung unter anderem mit dem Programm "Soziale Stadt".


Der Nationale Integrationsplan war im Sommer bei einem Integrationsgipfel vereinbart worden, zu dem Vertreter von Bund, Länder, Kommunen, Migrationsverbänden sowie Wohltätigkeits- und Wirtschaftsorganisationen im Kanzleramt zusammengekommen waren.<


Traurig, traurig.


http://www.tagesschau.de/inland/zuwanderer2.html

emire
23.12.07, 01:00
Bei uns in der Firma werden jedes Jahr an die 50 Praktikanten eingesetzt.Diese Schnupperwochen zeigen starke Mängel an Mathematischen sowie Erdkundlichen wissen.
Es sind nicht nur die Imigranten sondern auch vielfach Deutsche dabei die besondere Schwierigkeiten beim Lesen und verstehen von Listen und Formularen aufweisen.

Das ganze Lehrwesen ist eine Farce,die Schulen Fabrizieren am Wirtschaftsmarkt vorbei,die arbeitslosen Jugendlichen.

hami yildiz
23.12.07, 01:06
Bei uns in der Firma werden jedes Jahr an die 50 Praktikanten eingesetzt.Diese Schnupperwochen zeigen starke Mängel an Mathematischen sowie Erdkundlichen wissen.
Es sind nicht nur die Imigranten sondern auch vielfach Deutsche dabei die besondere Schwierigkeiten beim Lesen und verstehen von Listen und Formularen aufweisen.

Das ganze Lehrwesen ist eine Farce,die Schulen Fabrizieren am Wirtschaftsmarkt vorbei,die arbeitslosen Jugendlichen.Wer ist dran Schuld?

emire
23.12.07, 16:36
Die engstirnigen Politiker,die es versäumten Reformen vorran zu treiben.Reformen hingegen um allen Jugendlichen eine Chance auf Bildung und Arbeit zu verschaffen.Sie haben stattdessen,die Kinder und Jugendlichen in ein altes Kastensystem gezwängt.

Die gefragten Gymniasasten und eventuell die Realschüler haben eine Relative Chance bei der Ausbildungssuche.

Die Hauptschule ist meines erachtens die Vorstufe des Arbeitsamtes....

Alevi_Playa
30.05.08, 13:06
Studie über türkische Migranten in Berlin:

Die Klischees stimmen so nicht mehr

Claus Stille

Eine genaue Zahl kann nicht genannt werden. Aber es wird angenommen, dass in der deutschen Hauptstadt Berlin zirka 200 000 türkische Einwanderer leben.

Viele Migranten aus der Türkei sind inzwischen eingebürgert. Auch hat die Praxis eines jahrzehntelangen Zusammenleben frühere Einschätzungen verändert und manche Definitionen sogar gänzlich abgelöst.

Menschen mit Migrationshintergrund haben sehr oft keinen leichten Stand in der deutschen Gesellschaft. So scheiden ungefähr 17 Prozent der Jugendlichen aus diesem Personenkreis ohne Abschluss aus der Schule aus. Nicht selten stammen diese jungen Leute aus bildungsfernen Haushalten.

Andere Altersgenossen, welche die Schule mit erfolgreichen Abschlüssen absolvieren, haben im Berufsleben dennoch sehr häufig unter Vorurteilen zu leiden.

Gleiche Fachleistungen eröffnen ihnen nicht jene Chancen auf einen Ausbildungsplatz, welche gleichaltrige Jugendliche ohne Migrationshintergrund haben.

Diese Schattenseiten dürfen trotz vermehrt auftretender positiver Aspekte nicht ausgeblendet werden. Dennoch muss unbedingt betont werden: Die landläufigen Klischees, Migranten betreffend, stimmten in vielerlei Hinsicht nicht mehr.

Sie sind von der Wirklichkeit überholt. Man muss das nur registrieren wollen. Türkischstämmige Menschen beiderlei Geschlechts sind in der deutschen Gesellschaft längst als Ärzte, Anwälte, Computerspezialisten, Lebensmittelhändler, Polizisten, Kfz-Meister, Schauspieler, Regisseure, Künstler oder auch als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst anzutreffen.

Ergo: in nahezu allen Bereichen der Gesellschaft. Somit unterscheidet sich die türkische Community in ihrem Facettenreichtum im Grunde genommen kaum noch von der deutschen.

Die Ergebnisse einer Studie, welche kürzlich vom Integrationsbeauftragten des Berliner Senats vorgestellt wurde, belegt das auf insgesamt 94 Seiten.

Autor Martin Greve unternahm darin im Auftrag des Senats den Versuch einer umfassenden Bestandsaufnahme. Die deutsch-türkische Fotografin Kalbiye Nur Orhan steuerte zahlreiche Fotos und Porträts bei und illustriert die Studie auf diese Weise äußerst facettenreich, machte sie doch so die Lebenswirklichkeit vieler Menschen türkischer Herkunft einigermaßen anschaulich.

Einigermaßen deshalb, weil es gleichsam des Versuchs einer Quadratur des Kreises gleichkäme, auf diese Weise die Lebensverhältnisse von 200 000 Menschen treffend (was hieße pauschal) beschreiben zu wollen.

Immerhin kann nach ca. 50 Jahren türkischer Zuwanderung kaum jemand genau definieren, welche Migranten als Deutsch-Türken, welche als Deutsche zu bezeichnen wären.

Hinzu kommt: jede Menge türkischstämmiger junge Einwanderer verbrachten bereits ihr ganzes Leben in Deutschland. In der Türkei fahren sie höchstens zu Verwandtenbesuchen, wissen aber ansonsten herzlich wenig über das Land.

Viele von ihnen sind Sprösslinge binationaler Ehen. Andere haben seit Jahren einen deutschen Pass in der Tasche.

Wie Martin Greve der Presse gegenüber sagte, haben man zunächst nur „ein Update eines Berichts anfertigen (...)“ wollen, „der 1998 über das türkische Berlin erschienen war“. Weil sich aber die Veränderungen im Vergleich zu heute als gravierend erwiesen hätten, musste anders vorgegangen werden.

Ein Beispiel für einen Wandel: unterdessen gibt es vier Mal so viele türkische Senioren, wie 1998 registriert worden waren.

Zudem wird das Berliner Stadtbild unübersehbar von türkischen Unternehmen geprägt. Auch eine türkische Musik- und Alltagskultur hat sich in der Hauptstadt fest verankert.

Zu Besorgnis Anlass gebende Anzeichen einer Parallelgesellschaft wollen die Autoren der Studie bei ihren Untersuchung dagegen nicht entdeckt haben. Man weißt daraufhin, dass sich sogar Moscheen in ständigem Kontakt mit Berliner Behörden befänden.

Derartige und andere Erfolge in puncto Integration würden allerdings durch eine seit den Terror-Anschlägen von 9/11 oftmals einseitige Fixierung der Gesellschaft unter den Medien auf anti-islamische Ressentiments verdeckt.

Wenngleich – schränkt man ein – diese Probleme sehr wohl auch Teil der Realität seien.

Die Tageszeitung „Die Welt“ hat eine in diesem Zusammenhang vielleicht interessante These aufgestellt, wonach an einer „Islamisierung“ der in Europa lebenden Muslime der Westen selbst ein nicht geringen Teil der Schuld trägt.

Ich möchte dazu den Beitrag von Lukas Lehmann auf Readers Edition zur Lektüre empfehlen, der sich mit der „Welt“-These befasst.

http://www.istanbulpost.net/08/05/05/stille.htm

Mutlu
03.06.08, 20:16
Auf Phoenix:

Der Türke im Wunderland.
Die zwei Gesichter Hollands.

hat schon angefangen.

PSYCHO
03.06.08, 21:00
Auf Phoenix:

Der Türke im Wunderland.
Die zwei Gesichter Hollands.

hat schon angefangen.

eine schöne Doku, habs mir gerade eben angeschaut, cok memnun oldum.

Bin mal gespannt, wann der Film der beiden Jungs fertig ist !!!

Das geilste war ja dieser Vogel, der hat den einen Jungen 2 mal angeschissen :brüll:

Rapunzel
04.06.08, 01:40
Wer ist dran Schuld?
leider gibt es auch sehr viele jugendliche , denen die schule am a.... vorbei geht.
playstation, gammeln ist schöner

Mutlu
04.06.08, 18:31
eine schöne Doku, habs mir gerade eben angeschaut, cok memnun oldum.

Bin mal gespannt, wann der Film der beiden Jungs fertig ist !!!

Das geilste war ja dieser Vogel, der hat den einen Jungen 2 mal angeschissen :brüll:

Das bringt Glück.


Mir hat es auch sehr gut gefallen.
Vor allem der Anfang.
Pim Fortyn der Rechtspopulist wird von einem radikalen Tierschützer ermordet.
Wie waren die Reaktionen:
-es war die Tat eines Einzelnen

Van gogh der Nuttenpreller wird von einem Muslim ermordet.
Wie waren die Reaktionen:
-Der Islam ist schuld, die Muslime sind böse.

Danach zeigten sie Ausschnitte von Holländern die gegen die Muslime stänkerten.

Am besten hat mir auch gefallen, wie am Anfang, der Ersin in einer antiislamischen Kundgebung aufgetreten ist.
Erst hat er so getan, als würde er den Redner in seinen Ansichten stützen, deshalb wird er gefragt, ob er auch was am Pult sagen will.
Er tritt auf und sagt, ich habe die Schnauze voll von dieser Intoleranz.
Die Leute klatschen noch.
Er fährt weiter fort und sagt nach kurzer Zeit, ich bin Holländer, ich bin Muslim, wenn jemand gegen mich ist, dann soll „Er“ verschwinden.
Die Menge verstummt, eisiges Schweigen und Ersin tritt von der Bühne ab.


Ersin:
"Früher war ich für sie der stinkende Türke. Es war schlimm, aber ich hatte mich damit abgefunden. Aber seit 9/11 und erst recht seit dem Mord an Theo van Gogh, bin ich nur noch der Muslim und man meint damit, ich bin gefährlich. Bitte Leute, ich will wieder der stinkende Türke sein!"

http://www.presseportal.de/pm/6511/1201575/phoenix

verda
06.11.08, 11:01
Positive Zwischenbilanz des Nationalen Integrationsplans

06.11.08

Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) erklärte, dass der Integrationsplan eine „enorme integrationspolitische Aufbruchstimmung erzeugt“ habe. Der Bund zog eine positive Zwischenbilanz.

[...]

Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) erklärte, der im Juli 2007 vorgestellte Integrationsplan habe eine „enorme integrationspolitische Aufbruchstimmung im ganzen Land erzeugt“. Einen Tag vor dem Integrationsgipfel in Berlin forderten türkische Nichtregierungsorganisationen allerdings eine Rücknahme der Gesetzesverschärfungen bei Zuwanderung und Einbürgerung.

[...]

Böhmer unterstrich, sehr viele der 400 Selbstverpflichtungen seien „bereits umgesetzt, auch darüber hinaus sind viele Projekte und Initiativen angestoßen worden“. „Wir können heute sagen: So viel Integration war nie in unserem Land, und noch nie haben sich so viele Menschen dafür engagiert.“
Die Integrationsbeauftragte verwies auf eine Fülle von Selbstverpflichtungen des Bundes, die bereits umgesetzt beziehungsweise eingeleitet worden seien.

Dazu zähle unter anderem, dass der Umfang der Integrationskurse für spezielle Zielgruppen auf 900 Stunden erweitert worden sei. Bei der frühkindlichen Förderung profitierten Kinder aus Zuwandererfamilien deutlich vom Ausbau der Betreuungsplätze für unter Dreijährige. Auch wollten Bund und Länder die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen erweitern und verbessern. Die Bundesregierung fördere ferner ein Online-Beratungsangebot für Frauen und Mädchen, die von Zwangsverheiratung betroffen oder bedroht seien.

[...]

Türkische Nichtregierungsorganisationen machten hingegen in einer gemeinsamen Erklärung im Vorfeld des Gipfels Änderungsbedarf beim verschärften Zuwanderungsrecht geltend. Besonders die Sprachtests bei Familienzusammenführungen müssten zurückgenommen werden, hieß es in der unter anderem von der Türkischen Gemeinde in Deutschland und der Türkisch-Islamischen Union DITIB unterzeichneten Erklärung. Darin forderten die Organisationen darüber hinaus ein aktives und passives Wahlrecht für Migranten auf kommunaler Ebene.

http://www.focus.de/politik/deutschland/integration-positive-zwischenbilanz-des-nationalen-integrationsplans_aid_346342.h tml

verda
06.11.08, 11:08
06.11.08

Türkische Gemeinde begrüßt Integrationsgipfel

Nachdem die Konflikte des letzten Integrationsgipfels in Deutschland überwunden sind sieht die Türkische Gemeinde der neuerlichen Debatte über eine bessere Einbeziehung von Migranten positiv entgegen. Bundeskanzlerin Merkel empfängt am Donnerstag mittag zum dritten Integrationsgipfel in Deutschland

weiter (http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-tuerkische-gemeinde-begruesst-integrationsgipfel_aid_346562. html)

hürvetek
06.11.08, 15:07
06.11.08

Türkische Gemeinde begrüßt Integrationsgipfel

Nachdem die Konflikte des letzten Integrationsgipfels in Deutschland überwunden sind sieht die Türkische Gemeinde der neuerlichen Debatte über eine bessere Einbeziehung von Migranten positiv entgegen. Bundeskanzlerin Merkel empfängt am Donnerstag mittag zum dritten Integrationsgipfel in Deutschland

weiter (http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-tuerkische-gemeinde-begruesst-integrationsgipfel_aid_346562. html)


hier der LIVESTREAM (http://www.phoenix.de/startseite/1.1.htm#) bei Phoenix jetzt

emire
06.11.08, 21:39
Was wird sich ändern ?

Genau soviel ,wie vor 30 Jahren -nichts !

Nun hat die Bundesregierung den Vorwand und ein Alibi.Wir haben von unserer Seite aus alles getan aber die wollten nicht !


Der Politiker kann sagen was er will,am nächsten tag weiß er darüber nichts !

Die Einstellung der Medien und der Deutschen Bevölkerung muß sich ändern,wenn nciht gibt auch nicht den kleinsten ansatz für eine Intregation !

Deshalb ist alles eine Verarsche nichts weiter,es wird auch nichts weiteres heraus kommen.Alle wird erschwert im Namen der Intregaion,erschwert natürlich für alle Moslems,wie Türken und Araber.