Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bulgarien:Gegen Roma, Türken und Einmischung von außen
Gegen Roma, Türken und Einmischung von außen
"Ataka" und sein Führer Wolen Siderow gehen genau nach dem Lehrbuch für Rechtsextremisten vor
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Sofia - Ataka (Angriff), formal ein Bündnis rechter Parteien und Bewegungen, hatte seinen Wahlkampf ganz auf eine Führerfigur zugeschnitten: den 49-jährigen Journalisten Wolen Siderow.
Der begabte Rhetoriker entwickelt in seinen Reden und Interviews das Vollbild des rechtsextremen Syndroms: Er schimpft auf die Zigeuner und die türkische Minderheit, beschwört die große Vergangenheit Bulgariens. Dabei legt er Wert darauf, nicht als "Faschist" oder "Nationalsozialist" bezeichnet zu werden,:rolleyes: und wägt seine Worte entsprechend. Hatte er eben noch Lager für Roma gefordert, lenkt er im Gespräch ein: Bulgarien solle, wie die USA, "sich die Arbeitskraft seiner Strafhäftlinge zunutze machen", und das seien nun einmal "mehrheitlich Roma".
"Entschädigungen"
Auch will er keine Gebietsforderungen an die Nachbarn stellen, denkt aber an "Entschädigungen" für verlorenes bulgarisches Land. In seinem Sofioter Ataka-Büro hängt allerdings eine Karte des "ethnischen Bulgarien", zu dem auch ganz Mazedonien, das türkische Edirne,:mad: ein kleiner Teil Nordgriechenlands, Südserbien mit der Großstadt Nis und das ganze rumänische Donaudelta gehören.
Vom französischen "Attac" hat Siderow "gehört", und er kann sich "vorstellen", mit der Bewegung der Globalisierungsgegner Kontakt aufzunehmen. Er preist die Entscheidung der Franzosen und der Niederländer gegen die EU-Verfassung: Beide Völker hätten ihre "Würde" verletzt gesehen und gehandelt, wie auch die Bulgaren handeln sollten, wenn ihnen etwa jemand vorschreiben wolle, sie sollten ihr Atomkraftwerk Kosloduj abschalten. Gegen Bulgariens EU-Beitritt nimmt Siderow aber nicht offen Stellung. Zu seiner festen Entourage gehören einige prominente Nationalisten. Besonders hasserfüllt tritt der 22-jährige Dimitar Stojanow auf, ein Enkel des verstorbenen Dichters Ragoj Rolan.
Chefredakteur
Siderow war Chefredakteur von Demokracija, der Zeitung der antikommunistischen "Union Demokratischer Kräfte", die Bulgarien 1992 und dann wieder von 1997 bis 2001 regiert hat. Ihr damaliger Anführer Iwan Kostow behauptet, man habe Siderow seinerzeit entlassen, weil er sich als Agent der früheren Staatssicherheit entpuppt habe. Beweise präsentiert Kostow nicht. Nach seinem Abschied bei Demokracija widmete sich der Journalist dem Aufbau des privaten Fernsehsenders Skat-TV in der Hafenstadt Burgas, wo die sozialen Verhältnisse besonders prekär sind. Skat-TV, das täglich unter dem Titel "Ataka" politische Sendungen bringt, wurde rasch populär und sendet inzwischen landesweit. (Norbert Mappes-Niediek/DER STANDARD, Printausgabe, 26.6.2005)
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Ich bin gegen einen Beitritt dieses Landes!
Nationalismus-Konservatismus scheint ja überall zu steigen
Nationalismus-Konservatismus scheint ja überall zu steigen
Und dann reden sie ständig von dem Schlimmen türkischen Nationalismus.
Wenigstens ist der ja demokratisch!
Und dann reden sie ständig von dem Schlimmen türkischen Nationalismus.
Wenigstens ist der ja demokratisch!
jeder sollte von schlimmen Seiten seiner Natioalisten reden:)
ich rede von türkischen Nationalisten:D
bulgarische Bürger sollten das eben tun
Heute hat ja der Wahlssieger erklärt, dass seine Partei mit aller Parteien -ausgenommen Ultra Nationalisten- zur Koaltion bereit ist. die Türken werden auch im Koalitionbund sein
jeder sollte von schlimmen Seiten seiner Natioalisten reden:)
ich rede von türkischen Nationalisten:D
bulgarische Bürger sollten das eben tun
Heute hat ja der Wahlssieger erklärt, dass seine Partei mit aller Parteien -ausgenommen Ultra Nationalisten- zur Koaltion bereit ist. die Türken werden auch im Koalitionbund sein
"Unsere Nationalisten" sind die deutschen Neonazis und die rechtsextremen Volksparteien!Meine zumindest.
Faschistische Bulgaren haben in der EU noch gefehlt!:rolleyes:
Bilge Khan
26.06.05, 22:11
B]
Warum waren wir Tolerant??[/B]
Das ist ne Frage also erwartet kein Bericht von mir!
Warum hat das Osmanische Reich nicht versucht den ganzen Balkan zu Türkisieren oder zu Islamisieren, so wie Spanien es in Südamerkia gemacht hat?
Ok, in Nordamerika sind die Azteken fast ausgerottet worden, aber dafür hat Spanien heute beste Beziehungen mit den Süd-Amerikanischen Ländern!
Während die Türkei keine Guten Beziehungen zu einigen Balkanländern hat!
Warum haben wir 1454 die Ortohodoxe Christenheit nicht ausgelöscht, obwohl wir die Macht gehabt hätten?
- Was nützt uns das jetzt?
- Wer redet heute von der Toleranz?
Aber andererseitz bin ich Stolz auf die Tolerante Haltung des Osmanischen Reiches!
- Das Oberhaupt der Orth.Christenheit, der Armenischen Kirche und Juden war lange Zeit im Osmanischen Reich und haben dort in Schutz gelebt!
Am Ende hat jedoch die Europäische Erfindung der imperalmus und der Nationalismus diese einzigartige und Beispielose Harmonie vergiftet!
Sendung in ARTE ( DAs Lied Uskudar giderken):
Bulgare: Türken und ROMA sind die DReckigsten und Scheußlichsten Völker der Welt!
Bulgare: Wen noch eine ROMA unser Bulgarisches Volslied singt hänge ich in auf!
MfG
Der bulgarische Nationalismus ist bei der türk. Minderheit ein Minderwertigkeitskomplex wie er auch bei Griechen, Balkanvölkern allgegenwertig ist (also nichts ungewöhnliches)
Wenn die Nationalisten ernst machen käme es zu Separatismusversuchen von Türken und Roma...natürlich sieht der große südl. Bruder nicht untetig zu :)
T a r k a n
27.06.05, 01:45
Wir hätten den ganzen Balkan türkisieren müssen! Problem weniger!
Es ist fertig mit Grosszügigkeit und Toleranz! Die Katholiken haben es vorgemacht!
Der Schakal
27.06.05, 13:43
Bulgariens Sozialisten suchen Koalitionspartner
Die Sozialisten gewannen bei der Parlamentswahl in Bulgarien 31,2 Prozent der Stimmen. Wichtiges Ziel ist und bleibt der EU-Beitritt 2007. Aber es gibt noch dringenderes. Alexander Andreev analysiert.
Der Erfolg der Sozialisten kam nicht unerwartet: Eine Linkskurve in der Politik der letzten acht Jahre hat sich die Mehrheit der Bulgaren gewünscht. Denn die Reformen auf dem Weg in die EU waren vor allem für die Älteren und die Landbevölkerung schmerzhaft und mit einem sozialen Abstieg verbunden.
Fortschritt teuer erkauft
Die Ex-Kommunisten, die nach der Wende von 1989 schon drei Mal die Regierung in Bulgarien gestellt hatten, wussten im Wahlkampf die Unzufriedenheit sehr geschickt auszunutzen. Sie versprachen einen schnellen Anstieg der Löhne und Renten und eine deutliche Verbesserung im sozialen und im Gesundheitsbereich.
Um diese Versprechen auch in die Tat umsetzen zu können, werden die Sozialisten allerdings den Preis einer makroökonomischen Verschlechterung bezahlen müssen: Steuererhöhungen und teuere Kredite, mit denen sich eine neue Lohn-, Renten- und Gesundheitspolitik bezahlen lässt, werden das bisherige Wirtschaftswachstum von vier bis fünf Prozent jährlich abwürgen, die Inflation in die Höhe treiben und die bitter notwendigen Auslandsinvestitionen von Bulgarien fernhalten.
Rechtspopulisten mit Zulauf
Die Enttäuschung und die Reformmüdigkeit der Bulgaren
haben auch zu einem weiteren besorgniserregenden Wahlergebnis geführt: Die radikal populistische Partei "Ataka" gewann mehr als acht Prozent der Stimmen und wird im neuen Parlament ihr nationalistisches, rassistisches und Europa-feindliches Gedankengut verbreiten können.
Rache an den bisherigen politischen Eliten, Ausgrenzung und Unterdrückung der türkischen und der Roma-Minderheit, zurück zu einem autoritären Nationalstaat, raus aus der Nato und kein EU-Beitritt - für diese "Ataka"-Parolen zeigten sich vor allem jene Bulgaren empfänglich, die von der Marktwirtschaft am wenigsten profitiert und unter der Korruption und Kriminalität im Lande am stärksten gelitten haben.
Nur machen sich diese Wähler offenbar keine Gedanken darüber, dass ihr kleines Land im konfliktgeprüften Balkan keine bessere Alternative hat als den EU-Beitritt und die offene, marktorientierte Gesellschaft. Gar nicht zu reden davon, dass das Personal und die Finanzierung der "Ataka"-Partei aus den dunkelsten Ecken der Vergangenheit kommen: dem Geheimdienstmilieu und dem harten Kern des ehemaligen kommunistischen Regimes, ja sogar aus den Kreisen der Sowjet-Nostalgiker in Russland.
Wer mit wem?
Der Wahlerfolg der Ultranationalisten wird auch die Regierungsbildung in Bulgarien erschweren. Denn die Sozialisten und die drittplatzierte kleine Partei der türkischen Minderheit kommen nicht mehr auf die von beiden Parteien erhofften Mehrheit im Parlament. Auch die zweite Kraft, die bisher regierende Partei des ehemaligen Königs und heutigen Premiers Simeon Sakskoburggotski, kann unter diesen Umständen keine regierungsfähige Koalition mit drei kleineren bürgerlichen Parteien rechts von der Mitte bilden.
Da sich keine der größeren im Parlament vertretenen Parteien auf Verhandlungen mit "Ataka" einlassen wird, bleibt eigentlich nur eine offene Option: eine große Koalition der Sozialisten mit der Nationalen Bewegung Simeon der Zweite. Im Wahlkampf haben sich beide Parteien von einer Koalition distanziert, also werden sie sich jetzt äußerst ungern aufeinander bewegen. Als Katalysator für eine solche Koalition könnte aber eine durchaus denkbare Beteiligung der Partei der türkischen Minderheit eine positive Rolle spielen.
Alle drei Parteien sind sich einig, dass das Land schnell ein handlungsfähiges Parlament braucht, um die für den EU-Betritt notwendigen Reformen noch in diesem Sommer abzuschließen. Die Zeitnot in Sachen EU-Beitritt könnte allerdings auch zu einer Minderheitsregierung führen, die von den restlichen demokratischen Parteien geduldet und in der beitrittsbedingten Gesetzgebung unterstützt wird.
Alexander Andreev, z.Zt. Sofia
http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1629768,00.html
'Türklerin isimlerini değiştireceğiz'
Bulgaristan'da geçen cumartesi günü yapılan parlamento seçimlerinde büyük bir sürprizle oyların yüzde 8'ini alarak, yeni oluşacak parlamentoda 21 milletvekilliği kazanan ırkçı ATAKA ittifakının lideri Volen Siderov, ağzındaki baklayı çıkardı.
Irkçı lider, katıldığı bir radyo programında, komünist diktatör Todor Jivkov döneminde uygulanan asimilasyon kampanyasında olduğu gibi ülkede yaşan Türklerin isimlerini değiştireceklerini söyledi.
Türklerin soyadlarının sonuna ''ov'' ekinin getirileceğini ifade eden Siderov, ''Bulgaristan'ın Bulgarlara ait olduğunu herkes görecek'' diye konuştu.
İktidara gelmeleri durumunda, İtalya'da olduğu gibi ''temiz eller'' operasyonu düzenleyeceklerini kaydeden Siderov, ''vatan hainleri'' olarak nitelediği tüm eski ve yeni politikacılardan hesap sorulacağı tehdidinde bulundu.
Ülkede yaşayan Çingene azınlığın yasalara saygılı Bulgar vatandaşları haline dönüştürüleceğini ifade eden Siderov, bunun için ilk etapta Çingene mahallelerini dağıtacaklarını bildirdi.
Radyo programı sunucusunun ''Peki onlar nereye gidecekler? Nasıl yaşayacaklar?'' sorusunu da ''Nereye isterlerse gitsinler. Yeter ki gittikleri, yaşadıkları yerlerde kiralarını ödesinler'' diye yanıtladı.
Siderov, Bulgaristan'ın Avrupa Birliği ile ilişkilerini değerlendirirken de ''Biz zaten Avrupalıyız. AB bizi değil, biz AB'yi kabul edecek miyiz, bu önemli. Eğer AB bizim çıkarlarımıza aykırı ise orada bizim işimiz ne'' diye konuştu.
Siderov, konuşmasının son bölümünde, NATO, AB üyeliği ve Uluslararası Para Fonu (IMF) konularında referandum yapacaklarını, çıkacak sonuca göre politikalar üreteceklerini söyledi.
@piramses
Bildiğim kadarıyla seçimleri – AB’ye sıca bakan - sosyalist görüşlü bir parti kazandı. Irkçı’lar (neyin ırkçılığını yapıyorlarsa) 21 milletvekili ile bu safsatayı ne kadar gerçekleştirebilirlerki? Onlar havlamaya devam etsin!
Ehrlich gesagt finde ich solche Typen voll O.K Die machen es Öffentlich und nicht wie die "Global-Player" alles aus dem Hintergrund. So Wissen wir wenigstens wer uns den Ball abnehmen will und spielen nicht gegen einen Unsichtbaren.
Bulgaristan'da geçen cumartesi günü yapılan parlamento seçimlerinde büyük bir sürprizle oyların yüzde 8'ini alarak, yeni oluşacak parlamentoda 21 milletvekilliği kazanan ırkçı ATAKA ittifakının lideri Volen Siderov, ağzındaki baklayı çıkardı.
Irkçı lider, katıldığı bir radyo programında, komünist diktatör Todor Jivkov döneminde uygulanan asimilasyon kampanyasında olduğu gibi ülkede yaşan Türklerin isimlerini değiştireceklerini söyledi.
Türklerin soyadlarının sonuna ''ov'' ekinin getirileceğini ifade eden Siderov, ''Bulgaristan'ın Bulgarlara ait olduğunu herkes görecek'' diye konuştu.
İktidara gelmeleri durumunda, İtalya'da olduğu gibi ''temiz eller'' operasyonu düzenleyeceklerini kaydeden Siderov, ''vatan hainleri'' olarak nitelediği tüm eski ve yeni politikacılardan hesap sorulacağı tehdidinde bulundu.
Ülkede yaşayan Çingene azınlığın yasalara saygılı Bulgar vatandaşları haline dönüştürüleceğini ifade eden Siderov, bunun için ilk etapta Çingene mahallelerini dağıtacaklarını bildirdi.
Radyo programı sunucusunun ''Peki onlar nereye gidecekler? Nasıl yaşayacaklar?'' sorusunu da ''Nereye isterlerse gitsinler. Yeter ki gittikleri, yaşadıkları yerlerde kiralarını ödesinler'' diye yanıtladı.
Siderov, Bulgaristan'ın Avrupa Birliği ile ilişkilerini değerlendirirken de ''Biz zaten Avrupalıyız. AB bizi değil, biz AB'yi kabul edecek miyiz, bu önemli. Eğer AB bizim çıkarlarımıza aykırı ise orada bizim işimiz ne'' diye konuştu.
Siderov, konuşmasının son bölümünde, NATO, AB üyeliği ve Uluslararası Para Fonu (IMF) konularında referandum yapacaklarını, çıkacak sonuca göre politikalar üreteceklerini söyledi.
http://www.sabah.com.tr/dun93.html
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bir bu herif eksikti ya , avrupa nereye gidiyor arkaslar ? Fasiszstler neden canlaniyor yine ?
Zaten türklerin ismine "ov" eki getirilmemismiydi?:confused:
Ben öyle biliyorum....
Zaten türklerin ismine "ov" eki getirilmemismiydi?:confused:
Ben öyle biliyorum....
evet ama sonradan birakildi , bu herif tekrare baslatmak istiyor
evet ama sonradan birakildi , bu herif tekrare baslatmak istiyor
Die türkische Minderheit in Bulgarien muss laut EU als Minderheit angesehen werden und demnach unter Schutz stehen.
Der soll es mal wagen!
Ciguli Cigulov mi olacak yani?:D
Die türkische Minderheit in Bulgarien muss laut EU als Minderheit angesehen werden und demnach unter Schutz stehen.
Der soll es mal wagen!
Ciguli Cigulov mi olacak yani?:D
habahahahahahahah cigulov
selam
bin sehr gespannt wie weit die damit gehen,unsere familie hat immer noch verwandte in sofia und ruscuc
meine grosseltern sind in den 50er dort weg aber mussten noch dieses bekloppte "ov" hinten am namen tragen,das hat sich dann geändert
und jetzt werden sie wieder frech
[....]
>Berk<
ps: erster tag hier im forum ,desshalb erstmal selam an alle:),leider gleich bei so einem thema wo mir das blut kocht
Der Schakal
28.06.05, 12:20
selam
bin sehr gespannt wie weit die damit gehen,unsere familie hat immer noch verwandte in sofia und ruscuc
meine grosseltern sind in den 50er dort weg aber mussten noch dieses bekloppte "ov" hinten am namen tragen,das hat sich dann geändert
und jetzt werden sie wieder frech
[....]
>Berk<
ps: erster tag hier im forum ,desshalb erstmal selam an alle:),leider gleich bei so einem thema wo mir das blut kocht
aleykumselam...da bist du ja. Herzlich Willkommen !
Ps
hahahahaaa...erster Beitrag und schon editiert...hahahaa...Rekord !:D
Bilge Khan
28.06.05, 12:21
Nahhhhhhh!! Neyine güveniyor o? Türkleri sahipsizmi sandilar!
YApsin bakalim. bi denesin!!
:D:D
nichts würde ich mehr geben als für mein volk zu kämpfen,ich würde nicht zu sehen wie sie unseren Brüder unterdrücken,aber warten wir mal ab die trauen sich äh nicht denke ich mal.
mal warten Leute
vielleicht werden sie eine neue Deffinition von Staatsbürgerschaft entwerfen..
zB : welch ein Glück ein Bulgare zu sein
wer sich als Bulgare fühlt, ist er Bulgare
wie wir mit Kurden gemacht haben..
dann wäre zusatz "ov" nicht so schlimm oder?
mal warten Leute
vielleicht werden sie eine neue Deffinition von Staatsbürgerschaft entwerfen..
zB : welch ein Glück ein Bulgare zu sein
wer sich als Bulgare fühlt, ist er Bulgare
wie wir mit Kurden gemacht haben..
dann wäre zusatz "ov" nicht so schlimm oder?
bei den bulgaren trifft es nicht zu glücklich zu sein bulgare zu sein :p
mal warten Leute
vielleicht werden sie eine neue Deffinition von Staatsbürgerschaft entwerfen..
zB : welch ein Glück ein Bulgare zu sein
wer sich als Bulgare fühlt, ist er Bulgare
wie wir mit Kurden gemacht haben..
dann wäre zusatz "ov" nicht so schlimm oder?
es gibt sehr viele nette bulgaren die können sich glücklich schätzen,und es gibt die anderen,die sind feindlich eingestellt-dann müssen sie auch mit druck rechnen,so ist die welt..
..was hast DU denn mit den kurden gemacht?
Also ehrlich gesagt habe ich nur schlechte erfahrungen mit bulgaren gemacht.
Die Corbaci Polizisten wollten immer nur Zigaretten oder Geld als wir durch Bulgarien fuhren,auch wen wir kein Schuldgefühle hatten komische Leute dort.Viele Türken haben das Land verlassen weil sie unterdrückt worden sind auch das hat mich genervt.
Also ehrlich gesagt habe ich nur schlechte erfahrungen mit bulgaren gemacht.
Bist du mit dem Auto in die Heimat gefahren?:D
Also ehrlich gesagt habe ich nur schlechte erfahrungen mit bulgaren gemacht.
die regel stimmt ..!, nach dem ende des 2.weltkriegs und in den 80er jahren war es besonders schlimm,wie soll es auch anders sein -hätten meine vorfahren komplette arbeit geleistet wären die reste der bulgaren - und auch vieler anderer >zwergvölker unsere freunde
:D
aber zum eindämmen von dummen aktionen gibts immer noch unser >militär
igi geceler
das stimmt Berk-Han wir sind zu gutmütig gewesen aber den fehler machen wir nicht mehr ;)
iyi geceler
das stimmt Berk-Han wir sind zu gutmütig gewesen aber den fehler machen wir nicht mehr ;)
iyi geceler
dazu sind ja fehler da;),um draus zu lernen>wie man es besser machen kann :D
slm
Berk
das stimmt Berk-Han wir sind zu gutmütig gewesen aber den fehler machen wir nicht mehr ;)
iyi geceler
Jetzt wo es zu spät ist und die großen Eroberungen vorbei sind ist es auch nicht mehr wichtig ob wir gutmütig sind oder nicht:D
Bist du mit dem Auto in die Heimat gefahren?:D
Ich auch mehrere Male!
Siz 3üncü kusak bilmezsiniz neler cekdigimizi:D
Die ganze Fahrt war zwar sehr amüsant für mich als Kind oder Teenie, aber ab der bulgarischen Grenze hörte der Spass auf.
Es muss ein kindlicher Instinkt gewesen sein, aber ich fürchtete mich tatsächlich vor den Bulgaren, ich dachte, dass sie uns irgendwas wollen.
Sie hielten uns häufig an und nahmen uns Dinge weg mit denen wir Kinder nicht immer einverstanden waren ---> Badmintonschläger, Fussball, mein tetris-spiel:mad: - Schokolade, Zigaretten und Geld waren uns egal.
Die bulgarischen Zollbeamten oder Polizisten sahen immer so richtig asozial aus, so versoffen , rosarot und kräftig.
Isleri gücleri türklerden para koparmakti.
Man konnte nirgendswo anhalten ohne dass man ein paar D-Mark abgeben musste fürs Parken.Manchmal gab man gleich mehrerenBulgaren Geld auf dem Parkplatz, weil jeder behauptete, zuständig für den Parkplatz zu sein.
Alles war schmutzig und ekelhaft.
Man war dazu verpflichtet bei der Einreise Geld zu wechseln und durfte das Geld nicht wieder mit rausführen, man musste es sozusagen dort ausgeben, sie zwangen einen dazu.
Daha anlatilacak okadar cok sey varki, benim yasimda olanlar bilir...
Ich habe dort noch nie einen einzigen freundlichen Bulgaren gesehen und wundere mich wenn im Fernsehen immer über die Gastfreundschaft der Bulgaren im Reiseberichten gesprochen wird.
Vielleicht haben sie sich ja geändert!:D
Ama bana en güzel ve en pahali tatili orada parasiz verseler gitmem kesinlikle o ülkeye birdaha!
bei mir liegt es schon ne weile her,das wir das letze mal durchgefahren sind,war am anfang der 90er bis krieg ausbrach danach nur noch geflogen.
mal warten Leute
vielleicht werden sie eine neue Deffinition von Staatsbürgerschaft entwerfen..
zB : welch ein Glück ein Bulgare zu sein
wer sich als Bulgare fühlt, ist er Bulgare
wie wir mit Kurden gemacht haben..
dann wäre zusatz "ov" nicht so schlimm oder?
Wo du Recht hast hast du Recht!;)
So eine ähnliche Frage habe ich mir auch gestellt, als es um die Sprachrechte der aserbaidschanischen Minderheit in Iran ging, für die jeder war.
Ich finde man sollte auch bei diesen Themen die Maßstäbe des eigenen Landes zugrundelegen oder warum nimmt man denn anderen das übel was man selber macht?
bei mir liegt es schon ne weile her,das wir das letze mal durchgefahren sind,war am anfang der 90er bis krieg ausbrach danach nur noch geflogen.
Bei mir war das auch damals das letzte mal, aber ich kann mich trotzdem gut erinnern. :D
Ich habe dort noch nie einen einzigen freundlichen Bulgaren gesehen und wundere mich wenn im Fernsehen immer über die Gastfreundschaft der Bulgaren im Reiseberichten gesprochen wird.
Vielleicht haben sie sich ja geändert!:D
Ama bana en güzel ve en pahali tatili orada parasiz verseler gitmem kesinlikle o ülkeye birdaha!
Glaub mir, die haben sich nicht geändert:D
Mein Onkel und ein Arabischer Freund sind mit dem Auto letztes Jahr in die Heimat gefahren und es hat sich definitiv nichts geändert.
Meine Eltern und Großeltern erzählen mir immer wie es war. Sie sagen das sie nach Geld am meisten auf Bananen aus wahren:D
Glaub mir, die haben sich nicht geändert:D
Mein Onkel und ein Arabischer Freund sind mit dem Auto letztes Jahr in die Heimat gefahren und es hat sich definitiv nichts geändert.
Meine Eltern und Großeltern erzählen mir immer wie es war. Sie sagen das sie nach Geld am meisten auf Bananen aus wahren:D
Die türkische Regierung sollte sie mit Bananen bestechen, so 100 Tonnen dahin schicken, damit sie die Türken in Ruhe lassen!:D
Aber mein Tetris-Spiel werde ich denen nie verzeihen!:mad:
naja affen waren sie zwar nicht aber bananengeil das stimmt :D
Die türkische Regierung sollte sie mit Bananen bestechen, so 100 Tonnen dahin schicken, damit sie die Türken in Ruhe lassen!:D
Aber mein Tetris-Spiel werde ich denen nie verzeihen!:mad:
Wieso haben sie dir Spielzeuge weggenommen? Ohne Grund oder durfte man Spiele nicht über die Grenze bringen?
Wieso haben sie dir Spielzeuge weggenommen? Ohne Grund oder durfte man Spiele nicht über die Grenze bringen?
nicht weil es verboten war, sie wollten den wagen durchsuchen, das tun sie manchmal, sie halten einfach das auto an, nicht am zoll, sondern auf der strasse, dann tun sie so als würden sie den ganzen wagen durchsuchen wollen und da sie wissen, dass das abfuckt, lassen sie sich bestechen in dem sie sagen"gib mir das oder dies" sie zeigten einfach mit dem finger darauf!
So sind wir schon fussball, schlläger etc losgeworden!:D
naja affen waren sie zwar nicht aber ....:D
Da habe ich aber meine Zweifel!:D
Die türkische Regierung sollte sie mit Bananen bestechen, so 100 Tonnen dahin schicken, damit sie die Türken in Ruhe lassen!:D
Aber mein Tetris-Spiel werde ich denen nie verzeihen!:mad:
ich schenkt dir tetris spiel von mein sohn..der spiel nicht mehr:D
ich schenkt dir tetris spiel von mein sohn..der spiel nicht mehr:D
Danke,:D aber das ist bestimmt schon 20 Jahre her, ich habe mir natürlich in der Türkei ein neues gekauft und es auf der Rückfahrt durch Bulgarien in ein Kissen versteckt!Bulamadilar:p
Wo du Recht hast hast du Recht!;)
So eine ähnliche Frage habe ich mir auch gestellt, als es um die Sprachrechte der aserbaidschanischen Minderheit in Iran ging, für die jeder war.
Ich finde man sollte auch bei diesen Themen die Maßstäbe des eigenen Landes zugrundelegen oder warum nimmt man denn anderen das übel was man selber macht?
hallo Minosh,
ganz einfach,
weil es ums eigene volk geht,das geht vor.
oder wie siehst du das?
selamlar
Berk-Han
Bilgisayar
04.07.05, 21:59
Aber mein Tetris-Spiel werde ich denen nie verzeihen!:mad:
Boah das gehört vor dem Gerichtshof für menschenrechte, einem Kleinem Kind Tetris wegzunehmen ist eine ganz schweres verbrechen! – man das ist schon für mich ein Kriegsgrund, niemand nimmt kleinen Kindern ungeschoren Tetris weg, also Geld wegnehmen oder andere Sachen könnte ich denen ja noch vergeben aber Tetris nein niemals, wenn Sie so was noch mal machen heißt es entgültig totaler Krieg!;) :eek: :D
Ach ich finde die neue Werbung von Baktat super.
Corbalar nerde :rolleyes: Anlarsiniz yaa :D
Bringt alles auf den Punkt. Schade dass die anderen Industrievertreter nicht mitziehen.
das montagsinterview
"Hier bin ich zu Hause"
Hikmet Bey
Statistisch existiert er gar nicht. Dabei lebt dieser Mann schon seit 15 Jahren in Deutschland - allerdings illegal. Geboren wurde er in einem Dorf in der Nähe der bulgarischen Stadt Rasgrad. Der Türke aus Bulgarien managt sein Leben zwischen Untergrund und Öffentlichkeit ganz gut. Dabei ist er nicht allein, mindestens 100.000 Menschen, so schätzt der Senat, leben illegal in Berlin. Eigentlich wäre der 36-Jährige hier ganz zufrieden - wenn nur endlich die große Liebe käme. Denn nur eine Heirat kann aus dem Schattenmann noch einen ordentlichen Bürger machen. Wo der Unerwünschte lebt und arbeitet, kann er uns natürlich nicht verraten.
INTERVIEW CEM SEY und
ADRIENNE WOLTERSDORF
taz: Was war wichtig für Sie auf dem Weg zu unserem Treffen?
Aufzupassen, unauffällig angezogen zu sein, nicht aufzufallen und auf keinen Fall schwarz U-Bahn fahren.
Wir nennen Sie mal Hikmet Bey, einverstanden? Sie leben seit 15 Jahren in Berlin, allerdings illegal. Wie offen gehen Sie damit um?
Hikmet Bey: In Berlin ist das so normal, dass sich keiner mehr wirklich wundert. Auf der Arbeit lasse ich die deutschen Kollegen im Glauben, dass ich hier legal lebe, verheiratet bin und Kinder habe. Ich halte Abstand, aber meine Freunde wissen Bescheid. Nur den Frauen sage ich nicht, dass ich illegal bin.
Wie kam es, dass Sie ihre Heimat Bulgarien verließen und nach Deutschland kamen?
Damals hatten wir noch Probleme mit den Kommunisten und viele bulgarische Türken flüchteten in die Türkei. Mein Onkel, der bereits als Gastarbeiter aus der Türkei nach Berlin gegangen war, sagte mir, komm besser nach Deutschland. Ich bin dann nach Nürnberg gegangen und habe dort einen Asylantrag gestellt.
Der wurde offenbar nicht bewilligt.
Nein, als Bulgarien dann demokratisch wurde, lehnten sie meinen Asylantrag ab. Ich hatte mich aber schon an Deutschland gewöhnt. Ich wollte nicht mehr zurück nach Bulgarien, so bin ich zum Illegalen geworden.
Welches Versprechen bedeutete Deutschland für sie?
Die bulgarische Jugend ist fasziniert vom Westen. Autos, Filme, ja sogar die Schokolade. Wir wollen zum Westen gehören. Ich hatte keine Ahnung, wohin ich gehe und wie ich dort lebe. Ich wusste nur, dass ich nicht mehr in Bulgarien bleiben wollte.
Als Sie nach dem gescheiterten Asylantrag wieder einreisten, gingen sie nach Berlin. Wie war es, das erste Mal als Illegaler?
Ich wusste gar nicht, was ich tun soll. Schlafen und Sport machen. Sonst nichts. Ich hab einfach gewartet.
Auf was?
Ich weiß nicht mehr, es war schrecklich. Ich konnte nichts sagen, weil ich kein Deutsch sprach. Aber Türken gibt es ja zum Glück überall, ich lernte eben die kennen.
Ihre Familie sind Türken, die immer in Bulgarien lebten, weil es zum Osmanischen Reich gehörte. Wie war Ihr Leben, als Sie noch zu Hause waren?
Ich ging 13 Jahre zur Schule, man kann sagen, dass ich das Abitur gemacht habe. Nach Schule und Armee bin ich weggegangen, ich hatte dort nichts. Am Anfang wollte ich nur zwei, drei Jahre arbeiten, ein Auto kaufen und nach Bulgarien zurückkehren um dann Biochemiker zu werden.
Wieso Biochemiker?
Wahrscheinlich weil in Bulgarien viele Mädchen dieses Fach studieren.
Bereuen Sie manchmal, die Heimat verlassen zu haben?
Ich habe ja versucht, in Bulgarien ein Leben aufzubauen, aber die Gesetze dort und die Mafia lassen es nicht zu. Die Menschen dort sind ganz anders als hier, dort kannst du nichts richtig anfassen und machen.
Was hat nicht geklappt?
Ich investierte das Geld, dass ich in Nürnberg gespart hatte, in eine kleine Firma, aber ich habe alles verloren. Bulgarien hatte sich in dieser Zeit verändert. Ich war schon zu fremd geworden.
Bulgarien könnte in zwei Jahren EU-Mitglied werden - und Sie werden weiter als Illegaler hier leben müssen. Ist das nicht verrückt?
Ich fühle mich wohl in Deutschland, ich lebe schon seit 15 Jahren in Berlin, ich bin hier zu Hause. Ich wüsste gar nicht, was ich in Bulgarien anfangen soll. Eine Woche halte ich es da aus, aber dann wird mir langweilig. Außer meiner Familie kenne ich da niemanden mehr, alle sind ja weg.
Was sagt Ihre Familie dazu, dass Sie als Illegaler in der Fremde leben?
Meine Mutter ist nicht viel herumgekommen, sie versteht nicht einmal, was es heißt, illegal zu sein.
Offiziell durften Sie nicht mehr nach Deutschland einreisen. Wie kamen Sie trotzdem über die Grenze?
Damals konnte man mit dem bulgarischen Pass nach Tschechien reisen. Dort ist es nicht schwer, Schleuser zu finden, da sie selbst in die Dörfer kommen und ihre Dienste anbieten. Das erste Mal hat es mich 500 Mark gekostet.
Wie kommt man über die Grenze?
Mit dem Auto bis zur Grenze. Dann sind wir in der Nacht zu Fuß rübergelaufen. Auf der deutschen Seite wartet schon jemand auf dich. Es ist ein beschissenes Gefühl, nachts zu laufen. Du hast Angst, weil die Grenze die letzte Hürde ist und du Schiss hast, erwischt zu werden. Du kennst die Schleuser nicht, aber du musst ihnen vertrauen. Einmal musste ich über die Oder schwimmen.Wenn du es über die Grenze schaffst, fahren sie dich auch bis nach Berlin.
Wie oft haben Sie das gemacht?
Schon zehnmal, hin und her. Zweimal bin ich erwischt worden.
Was passierte da?
Weiter nichts. Falls mich ein Polizist nach meinen Papieren fragt, sage ich, dass ich schwarz hier bin. Dann bist du mit der ersten Maschine wieder in Bulgarien, und alles fängt von vorne an.
Wie, so unspektakulär ist das?
Ich hatte mal in Tschechien einen Mann kennengelernt, der mir anbot, mich mitzunehmen, wenn ich seine Reisekosten nach Dresden übernehme. Wir sind tatsächlich über die Grenze gekommen, haben uns umgezogen und alles. Doch dann waren wir zu faul und warteten im ersten Dorf auf den Zug nach Dresden. Im Bahnhof haben sie uns erwischt. Die Polizei hatte unsere Spuren entdeckt. Sie fragten uns, ob wir denn blöd seien und warum wir denn nicht einfach 20 Kilometer weitergelaufen wären.
Manche besorgen sich Papiere.
Ja, danach habe ich mir auch für 1.800 Mark einen gefälschten Pass mit Visum gekauft, das ging damals sehr einfach, die Polizisten haben die Pässe selbst gefälscht.
Die Polizei ist also Teil des Systems?
Ja, sie ist oft korrupt, das ist o.k. so.
Und wie reisen Sie aus?
Ich gehe erst zum bulgarischen Konsulat und lasse mir ein neues Reisedokument geben, dass dann nur für die Rückkehr nach Bulgarien gilt. Ich erzähle, dass ich ein Visum hatte, aber den Pass verloren habe. Die deutschen Grenzbeamten kontrollieren, ob du etwas Kriminelles getan hast, und du lügst ihnen was vor. Zum Beispiel, dass ich ein Auto kaufen wollte, aber mein Geld verloren habe oder so. Dann lassen sie dich gehen, machen aber einen Vermerk, dass du nicht mehr einreisen darfst.
In Berlin leben Sie ein halbwegs normales Leben. Wie sieht das aus?
Erst habe ich Obst und Gemüse verkauft, später fand ich Arbeit in diesem Betrieb. Dort bin ich seit acht Jahren nachts im Lager. Mein Chef weiß nicht, dass ich illegal bin. Erst wollte er mich nicht, aber ich habe ihm erzählt, ich hätte meine Papiere in Ordnung gebracht. Ich hätte eine reguläre Aufenthaltserlaubnis.
Wie bekommen Sie ihr Gehalt, Sie haben doch kein Bankkonto?
Der Chef zahlt mir mein Gehalt jeden Monat bar auf die Hand. Das machen alle so. In dem Betrieb, wo ich arbeite, gibt es bestimmt 15 Illegale.
Weiß die Polizei nicht, wo die Illegalen arbeiten?
Es gab schon Razzien, sie haben auch einige erwischt. Aber wir bekommen meist einige Tage zuvor eine Warnung.
Viele Arbeitgeber nutzen die Lage der Illegalen gern aus, bezahlen sie nicht oder schlecht.
Mir geht es ganz gut, aber viele Illegale haben wirklich große Probleme, weil die Chefs, zum Beispiel auf dem Bau oft am Ende nicht bezahlen. Oder Vermieter bringen mehrere Illegale in einer Wohnung unter und kassieren dann von allen Wuchermieten.
Was ist, wenn Sie krank werden?
Gott sei Dank bin ich noch gesund. Natürlich habe ich keine Krankenversicherung, wenn ich zum Arzt muss, zahle ich halt bar. Als mein Mitbewohner Tbc hatte, hat mich ein Arzt gratis untersucht. Ich musste lediglich versprechen, dass ich nach Bulgarien zurückkehre, falls ich auch Tbc hätte. Selbst das Gesundheitsamt wusste, dass ich illegal bin, aber sie haben mich nicht angezeigt.
Sie fahren zum Beispiel nie schwarz U-Bahn. Welche Tarnstrategien haben Sie sich außerdem ausgedacht?
Als ich Gemüse verkaufte, gab es mal eine Razzia. Alle sind weggelaufen, nur ich ging zu den Polizisten und habe neugierig gefragt, was denn los sei. Da haben sie mich zur Seite geschoben und gesagt, ich solle mich nicht einmischen. Das klappt aber leider nicht immer.
Würden Sie so leben, wenn Sie hier legal sein dürften?
Bestimmt nicht. Ich würde auf keinen Fall mehr nachts arbeiten.
Von was träumen Sie?
Ich würde mich gern selbstständig machen, nie wieder nachts arbeiten. Ich würde bestimmt viel besser Deutsch lernen, eine Familie haben. Im Moment lebe ich nur in den Tag hinein. Ich pflege meine Wohnung nicht richtig, weil ich nicht weiß, was morgen mit mir passiert. Diese Situation erdrückt mich.
Gibt es keinen Ausweg?
Nichts, nur heiraten.
Genau das haben Sie nun vor. Gibt es noch Schwierigkeiten?
Eigentlich nicht, alle notwendigen Papiere sind schon da, bis auf eines. Ein Beamter in Bulgarien stellt sich quer. Deshalb muss ich jetzt wieder ausreisen und herauskriegen, wo das Problem liegt. Wahrscheinlich erwartet er, bestochen zu werden.
Es kann aber sein, dass Ihnen die Rückkehr nach Berlin nicht gelingt?
Das kann passieren. Ich habe aber keine andere Wahl, und bisher habe ich es immer geschafft.
Wie haben Sie ihre zukünftige Ehefrau kennengelernt?
Über einen gemeinsamen Freund. Wir kennen uns aber schon lange und hatten mal ein Verhältnis. Vor ein paar Monaten saßen wir drei mal zusammen, und ich sagte mal wieder, dass ich es satt habe, illegal zu sein. Da bot sie mir die Ehe selber an. Ich hätte sie eigentlich viel früher heiraten können.
Warum haben Sie es nicht getan?
Ich warte wohl auf die richtige Liebe, ich hoffe, die kommt noch. Das ist nicht so einfach in meiner Situation. Jetzt heirate ich nur für die Papiere.
Wie werden Sie ihr offizielles Eheleben arrangieren?
Unser Verhältnis ist zwar vorbei, aber wir küssen uns noch gern. Ich werde bei ihr gemeldet sein, wohne aber getrennt. Ich weiß ja, wie ihre Wohnung aussieht. Wir sehen dann, wie es geht.
Gehören Sie zu dieser Stadt?
Ja. Ich bin ein Berliner. Ich fühle mich nicht besonders ausgeschlossen. Klar, hängt das natürlich von meiner Stimmung ab, aber ich lebe genau so wie alle anderen auch.
Dass heißt, jeder hat so seine Sorgen, und Sie müssen eben immer ein bisschen wachsamer sein als andere?
Die Stadt ist bunt, ich habe hier Freunde und Arbeit. Ich habe mich schon zweimal verliebt. Ich kann auch ein bisschen Deutsch. Also, im Grunde lebe ich hier ganz gut.
taz Berlin lokal Nr. 7712 vom 11.7.2005, Seite 28, 325 Zeilen (TAZ-Bericht), CEM SEY / ADRIENNE WOLTERSDORF
http://www.taz.de/pt/2005/07/11/a0246.nf/text.ges,1
Ingolstädter
11.07.05, 21:17
"Ich kann auch ein bisschen Deutsch."
naja das kann man nach 15 jahren in einem land auch erwarten ;). trotzdem ist das eine wichtige vorraussetzung.
den mann wünsche ich mir als deutschen mitbürger... was im interview rauskam hat sich ehrlich und anständig angehört, gegen solche leute hat niemand etwas.
jedoch ist es auch gut dass nicht jeder nach deutschland kann... denn sonst würde unser soziales system zusammenbrechen (das tut es ja jetzt schon, nur halt recht langsam... doch das knacksen und ächzen der stützpfeiler des sozialen netzes kann man auch überall hören). nunja wenn das soziale system zusammengekracht ist spricht auch nichts mehr gegen eine kontrollierte stärkere einwanderung von allen möglichen menschen.
"Ich kann auch ein bisschen Deutsch."
naja das kann man nach 15 jahren in einem land auch erwarten ;). trotzdem ist das eine wichtige vorraussetzung.
den mann wünsche ich mir als deutschen mitbürger... was im interview rauskam hat sich ehrlich und anständig angehört, gegen solche leute hat niemand etwas.
jedoch ist es auch gut dass nicht jeder nach deutschland kann... denn sonst würde unser soziales system zusammenbrechen (das tut es ja jetzt schon, nur halt recht langsam... doch das knacksen und ächzen der stützpfeiler des sozialen netzes kann man auch überall hören). nunja wenn das soziale system zusammengekracht ist spricht auch nichts mehr gegen eine kontrollierte stärkere einwanderung von allen möglichen menschen.
15 Jahre Deutschland und ein wenig Deutsch sprechen ist so eine Geschichte für sich.
Ich frage mich überhaupt, was das Interview bezweckt.
Studie belegt interethnische Spannungen in Bulgarien
Alarmierende Ergebnisse aus der Hauptstadt Sofiahttp://www.dw-world.de/img/transpa.gifhttp://www.dw-world.de/img/transpa.gif http://www.dw-world.de/dwelle/images/transpa.gifIn der bulgarischen Gesellschaft sind rassistische Einstellungen zu beobachten. Das zeigt eine Studie des Bulgarischen Helsinki-Komitees mit erschreckend deutlichen Ergebnissen.
Fast Einfünftel der bulgarischen Gesellschaft steht den Roma und den Türken (und im geringerem Umfang den Juden) so feindlich gegenüber, dass sie ihnen sogar das Recht abspricht, in einem Staat zusammen mit den „reinen Bulgaren“ zu leben. Die negative Stimmungen gegenüber den Minderheiten, vor allem den Roma und den Türken gegenüber, seien gleichmäßig in allen Alters-, Sozial- und Bildungsschichten vertreten. Dies bedeute, dass es sich um permanente, tief verwurzelte Vorurteile in einem Teil der bulgarischen Gesellschaft handle. Dies ist eine der Hauptschlussfolgerungen der bulgarischen Experten, die die zwischenethnischen Einstellungen und soziale Distanzen in Bulgarien untersucht haben. Der Vorsitzende des Bulgarischen Helsinki-Komitees (BHK), Krassimir Kanev, sagte: „Das alarmierendste Zeichen ist, dass es zu keiner Veränderung gekommen ist oder dass sich nur sporadisch etwas ändert. 1992 haben 63 Prozent der Bulgaren erklärt, dass sie mit den Roma nicht in einem Viertel leben wollen. 2005 war es der gleiche Anteil.“
Eindeutige Ergebnisse
Auf die Frage „Wollen Sie in einem Land mit den Roma leben?“ antworteten 27 Prozent der Bulgaren mit „Nein“. 18 Prozent wollen nicht mit den Türken zusammen leben, 16 Prozent sind gegen ein Zusammenleben mit den Juden und 13 Prozent hätten nichts dagegen, wenn es keine Armenier mehr im Land gäbe.
„Werden Sie persönlich akzeptieren, dass der Leiter der lokalen Polizeidirektion Roma, Türke oder Jude ist?“ – lautete eine andere Frage der BHK-Studie. Für 82 Prozent der Bulgaren ist es unakzeptabel, dass der Polizeichef Roma ist, 70 Prozent sind gegen Türken und 52 Prozent gegen Juden auf diesem Posten.
Auf die Frage, ob sie einverstanden wären, dass ein Angehöriger der genannten Minderheiten Minister wird, sind 76 Prozent der Bulgaren gegen Roma. 59 Prozent gegen Türken und 49 Prozent gegen Juden.
Verschlechterung befürchtet
BHK-Experte Krassimir Kanev warnt: „Fast Einfünftel der Bulgaren neigt zu extremen Maßnahmen gegen die Roma und fast Einsechstel gegen die anderen ethnischen Minderheiten. Es handelt sich um einen harten rassistischen Kern, einen Kern des Fremdenhasses und der Intoleranz in der bulgarischen Gesellschaft. Die momentane politische Konjunktur und insbesondere der Einzug der ultrarechten Koalition „Attaka“ ins Parlament machen alle Hoffnungen auf eine wesentliche Verbesserung des interethnischen Klimas zunichte. Meiner Meinung nach könnte es sogar zu einer Klimaverschlechterung kommen.“
Zum Glück noch kein Blutvergießen
Die bulgarische Gesellschaft ist an Rassismus erkrankt - so fasst Emil Koen, ein anderer BHK-Experte die Studienergebnisse zusammen. Koen betonte: „Die Situation in Bulgarien ist vergleichbar mit anderen Balkanländern, einschließlich der Türkei und Griechenlands. Es ist auch nicht zu erwarten, dass Bulgarien eine Oase der ethnischen Toleranz auf dem Balkan ist. Richtig ist, Gott sei Dank, dass das so genannte bulgarische ethnische Modell eine beachtliche Errungenschaft ist. Im Gegensatz zu Ex-Jugoslawien ist in Bulgarien nicht zu ethnischen Blutvergießen gekommen. Aber sonst ist die Situation mit den anderen Balkanländern vergleichbar“.
Antoineta Nenkova, Sofia
DW-RADIO/Bulgarisch, 21.7.2005, Fokus Ost-Südost
http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1655629,00.html
Abbas Mirza
23.07.05, 18:04
Weiß einer wie es mit dem EU Beirtitt von Bulgarien aussieht?
Falls wir in die Eu kommen sollten in den nächsten 10-20 Jahren und wir eine Gute Wirtschaft haben muß sofort eine Kampagne gestartet werden "Türkler Evinize Dönün" Darauf hoffe ich!
Weiß einer wie es mit dem EU Beirtitt von Bulgarien aussieht?
Die Bulgaren kommen doch erst in die EU, wenn sie ihren Völkermord an den osmanischen Türken aufgearbeitet und ihre Geschichtsbücher korrigiert haben.
Das wird ganz bestimmt als Beitrittsvoraussetzung vertraglich festgeschrieben... ganz sicher...
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=76604&IDC=2
Endlich kommt Stanischew zum Zuge
Sozialisten, Zaristen und Türken bilden eine Regierungskoalition in Bulgarien
Von Frank Stier
Im Schneckentempo und quälend hat sich nach der Wahl der Prozess der Bildung einer Regierung hingeschleppt. Doch plötzlich wendete sich das Blatt, und Sozialistenchef Stanischew hat nun doch eine Koaltion gezimmert.
--------------------------------------------------------------------------------
Fünfzig Tage ließen sich die bulgarischen Politiker nach der Parlamentswahl vom 25. Juni 2005 Zeit zur Regierungsfindung. Dann sollte auf einmal alles ganz schnell gehen und die ursprünglich für heute morgigen Mittwoch angesetzte Wahl des Vorsitzenden der Bulgarischen Sozialistischen Partei Sergej Stanischew zum Ministerpräsidenten wurde auf Dienstag vorverlegt.
Der 39-jährige Historiker Stanischew, Sohn eines früheren Funktionärs der Bulgarischen Kommunistischen Partei, wird nun eine Mitte-Links-Koalition führen. Außer der sozialistischen Koalition für Bulgarien (KfB) gehören ihr die Nationale Bewegung Simeon II (NBS II) des Ex-Zaren und scheidenden Ministerpräsidenten Simeon Sakskoburggotski und die die Interessen der türkischen Minderheit vertretende Bewegung für Rechte und Freiheiten (BRF) von Ahmed Dogan an.
Die koalierenden Sozialisten, Zaristen und Türken vereinigen 169 der 240 Abgeordnetensitze auf sich; 8:5:3 lautet die Formel für die Verteilung der Ministerposten.
Sergej Stanischew schien das Los beschieden, als eine weitere tragische Figur in die bulgarische Geschichte einzugehen, als Ministerpräsident für einen Tag und ohne Kabinett. Er wurde Ende Juli von der 40. Bulgarischen Nationalversammlung zwar mit einer Stimme Mehrheit zum Premier gewählt, da sein Minderheitskabinett aus Sozialisten und Türken bei der Abstimmung am folgenden Tag aber durchfiel, sah er sich zur Rückgabe seines Mandats zur Regierungsbildung genötigt.
Der zu diesem Zeitpunkt bereits vier Wochen andauernde, von taktischen Manövern geprägte Verhandlungszirkus ging in eine neue Runde. Nachdem es anschließend auch der NBS II als zweitstärkster Kraft nicht gelungen war, das ihnen übertragene Mandat zur Bildung einer mehrheitsfähigen Regierung umzusetzen, beauftragte Staatspräsident Georgi Parwanow am Montag schließlich die BRF mit der Regierungsbildung. Sie nominierte Stanischew erneut für das Amt des Premiers, und die Zarenpartei fand sich schließlich zu einer Unterzeichnung einer Koalitionsvereinbarung bereit. Die Realisierung des dritten Mandats galt als letzte Möglichkeit zur Vermeidung vorgezogener Neuwahlen, die den etablierten Parteien vermutlich Stimmen gekostet und die nationalistische Protestpartei Koalition Ataka gestärkt hätten.
Nun wird es aller Voraussicht nach doch Sergej Stanischew sein, der Bulgarien als Regierungschef im Januar 2007 in die Europäische Union führt. Dies setzt allerdings voraus, dass seine Koalitionsregierung die von der Europäischen Kommission angemahnten Reformen vor allem im Justizwesen und bei der Verbrechensbekämpfung zügig und effektiv umsetzt, denn sonst droht die Verschiebung des EU-Beitritts um ein Jahr.
Sein Kabinett, sagte Stanischew gestern, werde eines der EU-Integration, der sozialen Verantwortung und des Wirtschaftswachstums sein. »Ich halte«, so meinte er, »die Bildung dieser Koalition für ein klares Zeichen eines Wechsels im Denken und Handeln der bulgarischen politischen Parteien. Dies erfordert den guten Willen aller Koalitionsmitglieder.«
Zuversicht hat Stanischew denn auch dringend nötig, denn obwohl seine Regierung nun über die breiteste Mehrheit verfügt, die eine Regierung in der fünfzehnjährigen Transformationsphase hatte, ist ihre Stabilität auf Grund der Heterogenität der Koalitionspartner zweifelhaft. Der Verlauf der siebenwöchigen Koalitionsverhandlungen gibt eine Ahnung von den zu erwartenden Spannungen und Auseinandersetzungen.
Die Vertreter der Opposition, Nadeshda Michailowa, Vorsitzende der rechtsgerichteten Vereinigung Demokratischer Kräfte (VDK), und Iwan Kostow, Vorgänger Sakskoburggotskis im Amt des Ministerpräsidenten und Führer der Demokraten für ein starkes Bulgarien (DSB), haben angekündigt, die Wahl Stanischews zum Ministerpräsident vor dem Verfassungsgericht anzufechten. Sie halten es für unzulässig, dass sich ein bereits gescheiterter Kandidat zum zweiten Mal einer Wahl zum Ministerpräsidenten stellt.
Gibt es auch in dieser Frage unterschiedliche Anschauungen, so weist der Konflikt doch darauf hin, dass die politische Szene Bulgariens mit der gestrigen Regierungsbildung, wenn überhaupt, nur vorläufig zur Ruhe gekommen ist.
Der Schakal
19.08.05, 15:07
Endlich kommt Stanischew zum Zuge
Sozialisten, Zaristen und Türken bilden eine Regierungskoalition in Bulgarien
Im Schneckentempo und quälend hat sich nach der Wahl der Prozess der Bildung einer Regierung hingeschleppt. Doch plötzlich wendete sich das Blatt, und Sozialistenchef Stanischew hat nun doch eine Koaltion gezimmert.
Fünfzig Tage ließen sich die bulgarischen Politiker nach der Parlamentswahl vom 25. Juni 2005 Zeit zur Regierungsfindung. Dann sollte auf einmal alles ganz schnell gehen und die ursprünglich für heute morgigen Mittwoch angesetzte Wahl des Vorsitzenden der Bulgarischen Sozialistischen Partei Sergej Stanischew zum Ministerpräsidenten wurde auf Dienstag vorverlegt.
Der 39-jährige Historiker Stanischew, Sohn eines früheren Funktionärs der Bulgarischen Kommunistischen Partei, wird nun eine Mitte-Links-Koalition führen. Außer der sozialistischen Koalition für Bulgarien (KfB) gehören ihr die Nationale Bewegung Simeon II (NBS II) des Ex-Zaren und scheidenden Ministerpräsidenten Simeon Sakskoburggotski und die die Interessen der türkischen Minderheit vertretende Bewegung für Rechte und Freiheiten (BRF) von Ahmed Dogan an.
Die koalierenden Sozialisten, Zaristen und Türken vereinigen 169 der 240 Abgeordnetensitze auf sich; 8:5:3 lautet die Formel für die Verteilung der Ministerposten.
Sergej Stanischew schien das Los beschieden, als eine weitere tragische Figur in die bulgarische Geschichte einzugehen, als Ministerpräsident für einen Tag und ohne Kabinett. Er wurde Ende Juli von der 40. Bulgarischen Nationalversammlung zwar mit einer Stimme Mehrheit zum Premier gewählt, da sein Minderheitskabinett aus Sozialisten und Türken bei der Abstimmung am folgenden Tag aber durchfiel, sah er sich zur Rückgabe seines Mandats zur Regierungsbildung genötigt.
Der zu diesem Zeitpunkt bereits vier Wochen andauernde, von taktischen Manövern geprägte Verhandlungszirkus ging in eine neue Runde. Nachdem es anschließend auch der NBS II als zweitstärkster Kraft nicht gelungen war, das ihnen übertragene Mandat zur Bildung einer mehrheitsfähigen Regierung umzusetzen, beauftragte Staatspräsident Georgi Parwanow am Montag schließlich die BRF mit der Regierungsbildung. Sie nominierte Stanischew erneut für das Amt des Premiers, und die Zarenpartei fand sich schließlich zu einer Unterzeichnung einer Koalitionsvereinbarung bereit. Die Realisierung des dritten Mandats galt als letzte Möglichkeit zur Vermeidung vorgezogener Neuwahlen, die den etablierten Parteien vermutlich Stimmen gekostet und die nationalistische Protestpartei Koalition Ataka gestärkt hätten.
Nun wird es aller Voraussicht nach doch Sergej Stanischew sein, der Bulgarien als Regierungschef im Januar 2007 in die Europäische Union führt. Dies setzt allerdings voraus, dass seine Koalitionsregierung die von der Europäischen Kommission angemahnten Reformen vor allem im Justizwesen und bei der Verbrechensbekämpfung zügig und effektiv umsetzt, denn sonst droht die Verschiebung des EU-Beitritts um ein Jahr.
Sein Kabinett, sagte Stanischew gestern, werde eines der EU-Integration, der sozialen Verantwortung und des Wirtschaftswachstums sein. »Ich halte«, so meinte er, »die Bildung dieser Koalition für ein klares Zeichen eines Wechsels im Denken und Handeln der bulgarischen politischen Parteien. Dies erfordert den guten Willen aller Koalitionsmitglieder.«
Zuversicht hat Stanischew denn auch dringend nötig, denn obwohl seine Regierung nun über die breiteste Mehrheit verfügt, die eine Regierung in der fünfzehnjährigen Transformationsphase hatte, ist ihre Stabilität auf Grund der Heterogenität der Koalitionspartner zweifelhaft. Der Verlauf der siebenwöchigen Koalitionsverhandlungen gibt eine Ahnung von den zu erwartenden Spannungen und Auseinandersetzungen.
Die Vertreter der Opposition, Nadeshda Michailowa, Vorsitzende der rechtsgerichteten Vereinigung Demokratischer Kräfte (VDK), und Iwan Kostow, Vorgänger Sakskoburggotskis im Amt des Ministerpräsidenten und Führer der Demokraten für ein starkes Bulgarien (DSB), haben angekündigt, die Wahl Stanischews zum Ministerpräsident vor dem Verfassungsgericht anzufechten. Sie halten es für unzulässig, dass sich ein bereits gescheiterter Kandidat zum zweiten Mal einer Wahl zum Ministerpräsidenten stellt.
Gibt es auch in dieser Frage unterschiedliche Anschauungen, so weist der Konflikt doch darauf hin, dass die politische Szene Bulgariens mit der gestrigen Regierungsbildung, wenn überhaupt, nur vorläufig zur Ruhe gekommen ist.
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=76604&IDC=2
Der Schakal
23.08.05, 15:52
Das ist purer Faschismus"
Bulgarien: Roma erheben Vorwurf der Diskriminierung gegen TV-Sender
"Das ist purer Faschismus". Diesen Vorwurf erhebt die bulgarische Partei der Roma-Minderheit "Evroroma" gegen den TV-Sender "Skat". "Der Sender betreibt eine Anti-Roma und Anti-Türken-Propaganda, weshalb wir Beschwerde eingelegt haben", bestätigte Partei-Leader Tzwetelin Kanchew entsprechende Medienberichte auf Anfrage der APA am Montag. "Skat" strahlt unter anderem auch eine gleichnamige Sendung der neuen rechtsextremen Bewegung "Ataka" aus, bei der Parteichef Wolen Siderow als Moderator fungiert.
"Das ist purer Faschismus"
"Skat schürt in fast allen seinen Sendungen Hass gegen die Bevölkerungsminderheiten der Roma und Türken. Das ist nicht mal mehr Nationalismus, das ist purer Faschismus", empörte sich Kanchew. "Evroroma" habe nun gemeinsam mit dem "Bulgarischen Helsinki Komitee für Menschenrechte" Beschwerde "wegen Verbreitung von ethnischer Intoleranz" beim "Rat für elektronische Medien" (SEM) eingelegt. "Es liegt hier ein klarer Verstoß gegen die Verfassung vor und wir hoffen daher auf Sanktionen", erläuterte Kanchew. Er erwarte eine Entscheidung noch diese Woche.
Sanktionen denkbar
Die Erlassung eines Sendeverbots für "Skat" ist laut Maria Stefanowa, ein Mitglied des SEM, unwahrscheinlich. Denkbar seien vielmehr Sanktionen in Form von Geldstrafen, erläuterte sie gegenüber dem bulgarischen nationalen Radiosender BNR. (APA
http://derstandard.at/?url=/?id=2150544
Fokus Ost-Südost | 02.03.2006
Vertreter der türkischen Minderheit in Bulgarien kämpfen für mehr Rechte
http://www.dw-world.de/image/0,,1513542_1,00.jpg (http://www.dw-world.de/popups/popup_lupe/0,,1921750,00.html)
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Eine Bürgerinitiative will eine Debatte im bulgarischen Parlament (http://www.dw-world.de/popups/popup_lupe/0,,1921750,00.html)
Schon bald soll Bulgarien Mitglied der EU werden. Unter den mehr als acht Millionen Bulgaren lebt eine große türkische Minderheit - 700.000 Menschen. Eine Initiative will ihnen zu mehr Rechten verhelfen.
Die bulgarische Nation ist im ethnischen Sinne keine vereinte Nation, meint der Initiator der in Bulgarien laufenden Unterschriftenaktion zur Annerkennung der nationaltürkischen Minderheit in Bulgarien. In einem Interview mit der Deutschen Welle sagte Mendeles Kungün, dass diese Aktion nicht auf eine Störung des ethnischen Friedens in Bulgarien abziele. Gleichzeitig wies er Vorwürfe zurück, die von ihm gestartete Unterschriftenkampagne sei der erste Schritt zur türkischen Autonomie in Bulgarien. Er erklärte: "Wir sind nicht diejenigen, die sich für Separatismus oder Autonomie einsetzen. Umso weniger sind wir moslemische Fundamentalisten, wie wir von manchen bezeichnet wurden."
Türkisch als zweite Amtssprache?
Mendeles Kungün hat die bulgarische Staatsbürgerschaft und ist einer der etwa 700.000 bulgarischen Türken im Land. Er war Mitglied der oppositionellen Rechtspartei "Union der Demokratischen Kräfte", die von 1997 bis 2001 in Bulgarien regierte. Heute ist Kungün Vorsitzender der Bürgervereinigung "Millet-Thrakien", die die umstrittene Unterschriftenaktion gestartet hatte. Darin sind zehn Forderungen enthalten, darunter die nach Annerkennung der nationaltürkischen Minderheit in Bulgarien und nach mehr Rechten für die bulgarischen Moslems. Die Autoren der Kampagne fordern die Anerkennung der türkischen Sprache als der zweiten Amts-Sprache und die Eröffnung einer türkischen Staatsuniversität in Bulgarien. Bevor der Aufruf im Parlament zur Debatte gestellt werden kann, muss er von mindestens 6.500 bulgarischen Bürgern unterzeichnet werden.
"Einer der Gründe für unsere Bürgerinitiative ist die Eskalation des ethnischen Nationalismus in Bulgarien", sagt Mendeles Kungün weiter. Politischen Beobachtern in Bulgarien zufolge ist der Aufruf eine Reaktion auf die 2005 gegründete rechtpopulistische Partei "Ataka". Mit rassistischen Parolen gegen die Minderheiten von Türken und Roma sowie gegen die NATO-Mitgliedschaft und den angestrebten EU-Beitritt des Landes konnte "Ataka" bei den Parlaments-Wahlen im Sommer 2005 fast neun Prozent der Stimmen erringen.
Nach einer Reihe von nationalistischen Ausfällen der "Ataka" und dem Aufruf Mendeles Kungüns warnte Bulgariens Ministerpräsident Sergei Stanischev, dies sei ein Spiel mir dem Feuer. "Wer Hass und ethnische Spannungen schürt, spielt mit dem Feuer und dem Schicksal aller bulgarischer Bürger", so der sozialistische Ministerpräsident.
Partei der Türken lehnt Initiative ab
Die Partei der bulgarischen Türken (DPS), die zur regierenden Drei-Parteien-Koalition gehört, grenzte sich von der Bürgerinitiative Kungüns ab. In einer Presse-Erklärung bezeichnete die DPS die Unterschriftenaktion als eine Provokation gegen das jetzige ethnische Modell in Bulgarien, das eine Einbindung der bulgarischen Türken ins politische Leben bereits vorsieht. Doch Mendeles Kungün hält dieses Modell der DPS für überlebt: "Dieses Modell unterstützt uns, bulgarische Türken nicht mehr."
Sollten die Forderungen seiner Bürgerinitiative "Millet-Thrakien" zurückgewiesen werden, würde sich Kungün an europäische Menschenrechtsorganisationen wenden: "Es ist eine ganz andere Frage, dass die bulgarischen Gesetze immer noch nicht an die europäischen angepasst worden sind. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass man uns in Bulgarien letzen Endes eines Vergehens beschuldigen wird."
Denn die bulgarische Verfassung kennt keine nationalen Minderheiten. Und die gemäßigt nationalistische Partei VMRO hat bereits gefordert, gegen die Aktivitäten Kungüns zu ermitteln. Er habe nationalistischen, rassistischen und ethnischen Hass in der bulgarischen Bevölkerung schüren lassen, hieß es von der Partei.
Emiliyan Lilov
DW-RADIO/Bulgarisch, 2.3.2006, Fokus Ost-Südost
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1921750,00.html
Über den bevorstehenden Beitritt von Bulgarien und auch Rumänien in die EU freuen sich die EU-Staaten. Noch wurde vor einem Jahr über Bulgarien mit höchsten Tönen gesprochen. Über die wirtschaftlichen- und innerpolitischen Zustände hört man merkwürdigerweise seit dem nicht viel. Wer regiert in Bulgarien ? Wie regiert Bulgarien ? Das sind fragen, die mich sehr interessieren. Schließlich müssen Maßstäbe eingehalten werden.
Über den bevorstehenden Beitritt von Bulgarien und auch Rumänien in die EU freuen sich die EU-Staaten. Noch wurde vor einem Jahr über Bulgarien mit höchsten Tönen gesprochen. Über die wirtschaftlichen- und innerpolitischen Zustände hört man merkwürdigerweise seit dem nicht viel. Wer regiert in Bulgarien ? Wie regiert Bulgarien ? Das sind fragen, die mich sehr interessieren. Schließlich müssen Maßstäbe eingehalten werden.
Wenn man den Beitritt eines Landes möchte, sind der EU die Minderheiten und deren Lage egal.
Wenn man den Beitritt eines Landes möchte, sind der EU die Minderheiten und deren Lage egal.
bitter sweet symphony..
Abbas Mirza
03.03.06, 21:40
Tjaa wo bleiben den die übereifrigen Menschenrechts Grünen? Hmm lieber Cem? wo sind den die alt 68er wenn es um Rechte der Türken geht?
Beitrittskandidat Bulagrien diskriminiert seine Minderheiten, aber das scheint irgendwie Niemanden zu interessieren was würde wohl passieren wenn die dortigen Türken das gleiche wie die PKK tun würden? Hmmm?
MissUnderstood
03.03.06, 21:44
Tjaa wo bleiben den die übereifrigen Menschenrechts Grünen? Hmm lieber Cem? wo sind den die alt 68er wenn es um Rechte der Türken geht?
Beitrittskandidat Bulagrien diskriminiert seine Minderheiten, aber das scheint irgendwie Niemanden zu interessieren was würde wohl passieren wenn die dortigen Türken das gleiche wie die PKK tun würden? Hmmm?
dann wären die türken auch nicht besser als die PKK. Nämlich Terroristen!!!
dann wären die türken auch nicht besser als die PKK. Nämlich Terroristen!!!
Stimmt.
dann wären die türken auch nicht besser als die PKK. Nämlich Terroristen!!!
aber was sagt man da zur doppelmoral der eu und dessen blashorn cemö?
gibts dazu auch eine kritik?
Abbas Mirza
03.03.06, 22:11
dann wären die türken auch nicht besser als die PKK. Nämlich Terroristen!!!
Aha! Tatsächlich?
aber wieso nur spricht Europa über Terroristen und nicht über unterdrückte Minderheiten vor der Haustür? Muss man dafür erst zu Teorristen werden?
T a r k a n
03.03.06, 22:41
Die Türken ausserhalb der Türkei veranstalten keine Terrorangriffe gegen die Regierungen. Erst wenn sie sich wehren, dann werden die westlichen Medien darüber informieren.
MissUnderstood
03.03.06, 22:45
aber was sagt man da zur doppelmoral der eu und dessen blashorn cemö?
gibts dazu auch eine kritik?
die PKK ist in Deutschland auch verboten! Oder was meinst du ???
die PKK ist in Deutschland auch verboten! Oder was meinst du ???
Erst letztes Jahr wurde eine PKK nahe Zeitung hier in Deutschland verboten. Und das mit Ach und Krach.
Mag sein das die PKK verboten ist. Eingeschritten wird jedoch selten. Die können hier frei ihre Aktivitäten ausüben.
Hoch lebe das Vereinsrecht. :lach:
:europe: Fokus Ost-Südost | 23.02.2006
Neue rechtsradikale Gruppierung in Bulgarien
http://www.dw-world.de/image/0,,1662804_1,00.jpg (http://www.dw-world.de/popups/popup_lupe/0,,1914410,00.html)Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Nationalisten-Demonstration in Sofia (Juli 2005) (http://www.dw-world.de/popups/popup_lupe/0,,1914410,00.html)
Die rechtsradikale Parteienlandschaft in Bulgarien ist zersplittert. Nun soll eine neue Vereinigung gegründet werden. Sie will die bulgarischen Nationalisten im Kampf gegen EU- und NATO-Integration vereinen.
Die Befürchtungen, dass nationalistische Parolen in Bulgarien weiterhin Anklang finden, scheinen sich zu bewahrheiten. Anfang März soll eine neue Vereinigung gebildet werden, die gegen die „Entbulgarisierung des Vaterlandes“ kämpfen und sich als Gegenformation zu der nationalistischen, rechtsradikalen Partei „Ataka“ (Attacke) von Volen Siderov aufspielen will.
Die neue Vereinigung soll „Gvardija“ (deutsch: „Garde“) heißen. Ihr Vorsitzender wird der ehemalige Chef der Bulgarischen Nationalen Union, Bojan Rassate, sein. „Rassate“ ist ein geschichtsträchtiges Pseudonym: Vladimir Rassate war der Sohn des bulgarischen Königs Boris, der im IX. Jahrhundert die christliche Religion in Bulgarien einführte. Während seiner kurzen Herrschaft versuchte Vladimir Rassate die Einführung des Christentums als offizielle Staatsreligion zu revidieren, womit er dem steigenden Einfluss des byzantinischen Klerus in Bulgarien einen Riegel vorschieben und zugleich die heidnischen Bräuche der Bulgaren wieder beleben wollte. Wegen seines Widerstands gegen das Christentum wurde er von seinem Vater Boris geblendet.
Bojan Bojanov, wie sein richtiger Familienname lautet, hat – laut Medienberichten - sein Studium an der Neuen Bulgarischen Universität in Sofia abgebrochen. Gegen ihn wird seit 1999 polizeilich ermittelt. Außerdem wurde er 2002 wegen Körperverletzung an einem Roma angeklagt.
Im Jahr 2001 war Bojanov Mitbegründer der überparteilichen Organisation „Bulgarische Nationale Union“, die bisher lediglich durch ihre Unterschriftenaktion mit der rhetorischen Frage „Wer zahlt die Stromrechnung der Zigeuner“ und mit der Aufforderung „Lasst uns Bulgarien [ethnisch] säubern“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Im Laufe der Jahre profilierte sie sich zum wichtigsten Anwärter auf die Führungsposition aller nationalistischen Formationen in Bulgarien.
Bulgarische Werte statt EU-Integration
Wichtige und emblematische Entscheidungen wurden auf einer gemeinsamen Sitzung von in- und ausländischen Nationalisten im September 2004 getroffen. Die Bildung einer Einheitsfront der bulgarischen Nationalisten gegen die Globalisierung, gegen die NATO, gegen das gegenwärtige Integrationsmodell der EU, gegen die Korruption der bulgarischen Politiker und für die Wiederbelebung der traditionellen bulgarischen Werte – das waren damals ihre wichtigsten Parolen.
Die Versammelten setzten sich für eine Intensivierung der Kontakte der bulgarischen Nationalisten mit Gleichgesinnten aus dem Ausland, und – wohl gemerkt – nicht für die Durchsetzung der Idee des nationalen Sozialismus, sondern für die des „sozialen Nationalismus“ ein.
Unterstützung von Nationalisten aus dem Ausland
Weitaus beachtenswerter sind die internationalen Gäste, die an der Sitzung am Pjassatschnika-See teilgenommen haben. Nach den Worten von Bojan Rassate wird seine Vereinigung von acht nationalistischen Organisationen aus Europa unterstützt. Dies seien das „Deutsche Kollegium“, die NPD (Nationaldemokratische Partei), der „Freie Widerstand“, der belgische „Vlaams Block“, die spanische „La Falange“, die rumänische „Noua Dreapta“ und die holländische „Nationale Alliantie“, deren Gesamtmitgliederzahl 700.000 Menschen übersteige.
Gegenüber der bulgarischen Zeitung „Politika“ (Politik) erklärte Rassate, dass er, genauso wie die traditionellen Parteien in Bulgarien, stolz auf seine Kontakte mit gleich gesinnten europäischen Parteien sei. Die Blauen (die bulgarischen Konservativen) seien Mitglieder in der Europäischen Volkspartei, die Roten (die bulgarische Sozialisten, ehemaligen Kommunisten) der Europäischen Sozialisten, und seine Partei, die Nationalisten, sei Mitglied in der „Front für Gemeinsamen Widerstand“.
Bei den bulgarischen Präsidentschaftswahlen im Jahr 2005 trat Bojanov/Rassate noch als Bündnispartner der national-populistischen Partei „Ataka“ an, die zur viertstärksten Kraft im bulgarischen Parlament wurde. Volen Siderov, der Parteivorsitzende von „Ataka“, beschrieb Bojanov damals als „einen jungen Mann, mit einer klaren und stark nationalistisch geprägten Vision von der Gesellschaft und der Welt, einen Mann, der nichts gegen die staatliche Ordnung, die Gesetzlichkeit und die Autorität der staatlichen Institutionen haben könnte.“ Der Patriotismus sei, so Siderov weiter, die zweite Natur von Rassate, der von Vaterlandsliebe geprägt und vom Wunsch nach einem prosperierenden Bulgarien beseelt sei.
Fackelzüge und Faustkämpfe
Heute, nach der Trennung der Bulgarischen Volksunion von der im Parlament vertretenen „Ataka“, hissten ihre Nachfolger auf dem Berggipfel Mussala die bulgarische Nationalfahne, gerieten in Faustkämpfe mit Abgeordneten von Siderovs Partei, erschienen mit geladenen Gewehren vor anderen Parteizentralen, gedachten mit einem Fackelzug des Todestages des Vorsitzenden der ehemaligen Bulgarischen Nationalen Legionen, des Generals Hristo Lukov, der übrigens auch ein leidenschaftlicher Anhänger des Nationalsozialismus war. Danach beschlossen die Anhänger Rassates nach einem angeblich abgehaltenen „Referendum“, an dem fast 20.000 Leute teilgenommen haben sollen, die Gründung einer neuen Vereinigung mit dem Namen „Gvardija“.
Georgi Papakochev, Sofia
DW-RADIO/Bulgarisch, 21.2.2006, Fokus Ost-Südost
Abbas Mirza
03.03.06, 23:54
die PKK ist in Deutschland auch verboten! Oder was meinst du ???
Wieso gibt es dann soviele PKK aktivitäten in Deutschland vorallem in Celle?
Und wieso sind unsere Freunde von Links stehts voller Sympathie für die PKK!
Die PKK sind Faschisten, und nicht Links! Wusstest du das?
Was weißt du alles über die PKK? Und wieso wird dennoch soviel über die "Kurdenfrage" geredet und sowenig über die Türkenfrage?
MissUnderstood
04.03.06, 00:19
Wieso gibt es dann soviele PKK aktivitäten in Deutschland vorallem in Celle?
Und wieso sind unsere Freunde von Links stehts voller Sympathie für die PKK!
Die PKK sind Faschisten, und nicht Links! Wusstest du das?
Was weißt du alles über die PKK? Und wieso wird dennoch soviel über die "Kurdenfrage" geredet und sowenig über die Türkenfrage?
die PKK interessiert mich überhaupt nicht, dass ist die Sache der Türken nicht meine! Weiss nicht viel über die PKK, nur dass sie hier verboten ist.
die PKK interessiert mich überhaupt nicht, dass ist die Sache der Türken nicht meine! Weiss nicht viel über die PKK, nur dass sie hier verboten ist.
Liebe MissUnderstood,
das ist auch gut so. Bei uns ist die PKK übrigens auch verboten.
Abbas Mirza
04.03.06, 00:33
die PKK interessiert mich überhaupt nicht, dass ist die Sache der Türken nicht meine! Weiss nicht viel über die PKK, nur dass sie hier verboten ist. Aha verstehe dann gehörst du zu denen die einfach nur darauf aus sind den bösen Türken zu sehen alle sandere ist nicht relevant ja?
Hier was sagst du zu solchem Terror?
http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=8178
MissUnderstood
04.03.06, 00:36
Aha verstehe dann gehörst du zu denen die einfach nur darauf aus sind den bösen Türken zu sehen alle sandere ist nicht relevant ja?
Hier was sagst du zu solchem Terror?
http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=8178
ich kann mich nicht zu jedem Terror auf der Welt äußern! Es gibt zuviel Terror. Die bösen Türken ??? Was soll der Quatsch???
Na so schnell scheinen sie doch nicht in die EU zu kommen. Wie das Blatt sich aufeinmal wendet.
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Märkische Allgemeine On-Line
21.02.2006
EU-Beitritte 2007 fraglich
http://www.maerkischeallgemeine.de/g/transp.gif
Rumänien und Bulgarien erfüllen Kriterien nicht / Verschiebung denkbar
DETLEF DREWES
BRÜSSEL Wenige Wochen vor der endgültigen Entscheidung über die nächste Erweiterungsrunde der EU stehen die Chancen für die beiden Kandidaten Bulgarien und Rumänien schlechter denn je. Ursprünglich war geplant, die beiden Balkan-Staaten am 1. Januar 2007 aufzunehmen. Doch inzwischen mehren sich die Signale aus den Hauptstädten, Sofia und Bukarest noch länger warten zu lassen.
Vor allem Frankreich und die Niederlande gehen immer deutlicher auf Distanz. "Keine Regierung kann die öffentliche Meinung übergehen", sagte Ende letzter Woche ein französischer Diplomat in Paris. Man werde "auf keinen Fall" gegen die eigene Bevölkerung entscheiden, sekundierte ein Sprecher des holländischen Außenministeriums. In beiden Ländern waren im Vorjahr die Volksabstimmungen zum EU-Verfassungsvertrag klar gescheitert. Nun wolle man die "früheren Fehler" nicht noch einmal machen und einfach über "die Köpfe der Menschen hinweg entscheiden", hieß es aus Den Haag weiter.
Der ursprüngliche Fahrplan sieht vor, dass die Europäische Kommission im Mai eine letzte Bestandsaufnahme über die Vorbereitung der beiden Länder vorlegt. Dann müssten im Juni die Staats- und Regierungschefs offiziell die Aufnahme absegnen. Dieser Beschluss aber muss einstimmig fallen. Unklar ist bis jetzt noch, ob Erweiterungskommissar Olli Rehn überhaupt einen positiven Bericht vorlegen kann.
Das letzte Papier im Herbst 2005 notierte zwar eine Reihe von Fortschritten bei politischen und wirtschaftlichen Reformen.Vor allem beim Kampf gegen Korruption und Menschenhandel, für Gleichberechtigung der Geschlechter und Minderheiten sowie für den Umbau der Justiz aber hagelte es massive Vorwürfe. Damit nicht genug: Rumänien ist nicht zuletzt durch die Affäre um geheime CIA-Verhörlager in Europa ins Visier der EU geraten.
Ende letzter Woche tagte zum ersten Mal der neu eingesetzte Ausschuss des Europäischen Parlamentes, der bis zur Jahresmitte seinen Bericht vorlegen wird. Schon vorher wird der Ermittler des Europarates, Kurt Marty, seine Auswertung von Satellitenfotos und Aufzeichnungen der Europäischen Flugverkehrszentrale Eurocontrol präsentieren. Marty hat bereits vor einigen Wochen seine Vorwürfe gegen Rumänien verschärft.
Die bisherigen Beitrittsgespräche lassen zwar eine Hintertüre für den Fall auf, dass Rumänien und Bulgarien nicht rechtzeitig EU-reif sind. Dann kann die Erweiterung um ein Jahr auf 2008 verschoben werden. Brüsseler Experten halten es aber für unwahrscheinlich, dass man nach einem Aussetzen der Erweiterung 2007 so schnell die vorhandenen Einwände entkräften könne. "Man kann es drehen, wie man will", sagt ein EU-Diplomat aus dem Erweiterungskommissariat, "die Stimmung der Bürger ist zum jetzigen Zeitpunkt gegen eine Vergrößerung der EU." Einer der Gründe sei dabei auch das monatelange Feilschen um den Finanzrahmen der Gemeinschaft, das immer noch nicht abgeschlossen ist. Das "Gezerre" habe allen deutlich gemacht, wie teuer eine Vergrößerung der Union wirklich ist, weil viele auf Fördermittel zugunsten der ärmeren Regionen verzichten müssen.
Wie schnell eine geplante und bereits beschlossene, dann aber ausgesetzte Aufnahme in die EU in Vergessenheit geraten kann, zeigt das Beispiel Kroatien. Das Land sollte zunächst ebenfalls 2007 zur EU stoßen. Im letzten Frühjahr aber wurde der Beitritt auf Eis gelegt, weil die Gemeinschaft Zagreb vorwarf, den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ante Gotovina nicht an das Tribunal in Den Haag auszuliefern. Inzwischen ist Gotovina zwar überstellt worden, doch von einem EU-Beitritt Kroatiens 2008 redet derzeit in Brüssel niemand mehr.
@Zübeyde
Kannst du bitte (in Zukunft) die Links zu den Artikeln posten?
Zur Zeit habe ich wenig Zeit und drucke interessante Sachen aus, um sie in der S-Bahn zu lesen.
Danke.
DeLaHoya
Habe was interessantes zum Thema bekommen, es gibt in München eine Veranstaltung zu dem Thema. HIer die Details:
Es sind noch ein paar Plätze frei für unsere Südosteuropakonferenz in
München.
Hier noch einmal zur Erinnerung die Details:
"25 + 2
Bulgarien und Rumänien auf dem Weg in die EU"
Samstag, 11.3.2006
Schloss Nymphenburg
Südliches Schlossrondell 1
München
Beginn: 10:00 Uhr
Teilnehmerbeitrag: € 10,- (inklusive Getränke, Kaffee, Mittagessen)
Anmeldung über das Regionalbüro München, am Besten gleich online unter
http://muenchen.fnst.de/webcom/show_all_seminare.php/_c-985/_nr-219/i.html
Die Veranstaltung ist eine "Gemeinschaftsproduktion" der
Hochschulgruppe
München, des Arbeitskreises für Internationales AKI und des
Regionalbüros
München der Friedrich-Naumann-Stiftung.
Wir konnten hochkarätige Referenten aus Politik, Wissenschaft und
Wirtschaft
gewinnen, und die Konferenz verspricht, eine spannende Veranstaltung zu
werden.
Also: Gleich anmelden und einen der letzten Plätze ergattern!
Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen:
Martina Taubenberger
martina.taubenberger@gmx.net
Diana Dimitrova
diana.dimitrova@web.de
Csilla Hatvany
csillahatvany@yahoo.com
Eski Bulgar rejimi altında zoraki asimilasyon polikalarına maruz kalan Bulgaristan Türkleri,
Avrupa kulislerinde hak aramaya çalışıyor.
NTV-MSNBC
Güncelleme: 21:20 TSİ 27 Ocak 2006 Cuma
STRASBOURG -
1980’li yıllarda Bulgar rejiminin zorla isimlerini Bulgarlaştırmak istediği, ancak bu uygulamaya karşı çıktıkları için Tuna Nehri üzerindeki Belene toplama kampında esir tutulan yüzlerce Türkü temsilen bir heyet, Avrupa Konseyi yetkilileriyle görüşmek için Strasbourg’da bulunuyor.
Üç kişilik heyet, Avrupa Konseyi genel sekreteri Terry Davis ve Avrupa Konseyi Parlamenterler Meclisi başkanı Rene van der Linden ile bugün ve yarın ayrı ayrı görüşecekler.
Bulgaristan Türkleri, 80’li yıllarda kendilerine yönelik insanlık dışı uygulamalardan ötürü Bulgar devletinin özür dilemesi ve o dönem el konulan haklarının geri verilmesi için insan hakları ve demokrasi konusunda Avrupa’nın referans kurumu olan Avrupa Konseyi’nden politik destek istiyorlar.
Bulgaristan Türkleri adına Avrupa Konseyi’ne iletilecek belgelerde, eski Bulgar rejiminin 80’li yıllarda Türk azınlığa mesnup kişilerin ad ve soyadlarını zorla değiştirdiği, kendilerinden aslen Bulgar soyundan geldiklerine dair yazılı belgeler alınmaya çalışıldığı, buna karşı çıknalara toplama kamplarında insanlık dışı muamele yapıldığı, ölümle tehdit edildikleri ve sürgüne gönderildikleri hatırlatılıyor.
Belgelerde, Belene toplama kampına gönderilen 517 Bulgaristan Türkü’nün maruz kaldığı feci muamelere özellikle vurguda bulunuluyor. Bulgar rejiminin 90’lı yılların başında değişmesine rağmen, eski rejim tarafından Belene kampına gönderilen ve ardından Türkiye’ye göç etmek zorunda kalan Bulgaristan Türklerinin rehabilitasyonunun sağlanmadığı belirtiliyor.
Belgelerde, zorla isimleri değiştirilenlerin Bulgaristan’a gidip avukat aracılığıyla dava açarak kendi isimlerine kavuşmaları gerektiğine ilişkin Bulgar yasası da hatırlatılıyor. Bu işlemin ekonomik yükünün ağırlığına da işaret ediliyor ve Bulgar devletinin önerdiği tazminat miktarının sadece 1 aylık maaşa eşit olduğuna dikkat çekiliyor.
Bulgaristan Türkleri adına 147 kişilik bir grup 2004 yılında da aynı konu hakkında Avrupa İnsan Hakları Mahkemesine başvurmuş ve Bulgaristan’dan şikayetçi olmuşlardı.
Ancak Avrupa İnsan Hakları Mahkemesi, Bulgaristan’ın Avrupa İnsan Hakları Sözleşmesi’ne olaylar meydana geldikten sonra taraf olmasını gerekçe göstermiş ve bu başvuruyu 2005 yılında geri çevirmişti.
http://http://www.ntvmsnbc.com/news/359130.asp
Manastirli Hamdi
18.04.06, 12:33
http://www.taz.de/pt/2006/04/18/a0119.1/text
Brüssel ist jetzt strenger"
INTERVIEW BARBARA OERTEL
taz: Herr Ministerpräsident, haben Sie im Moment noch Zeit für Ihre Hobbys wie Motorradfahren?
Sergei Stanischew: Leider überhaupt nicht, weder zum Motorradfahren noch für meine anderen Hobbys wie das Tauchen.
Am 16. Mai wird die EU-Kommission den Fortschrittsbericht zu Rumänien und Bulgarien vorlegen. Erwarten Sie grünes Licht für einen EU-Beitritt Bulgariens 2007?
Ich denke, ja, denn wir haben eine Menge erreicht. In den vergangenen acht Monaten hat das Parlament mehr als 60 Gesetze verabschiedet, die direkt mit der Implementierung europäischer Vorschriften verbunden sind. Das ging aber nur, weil wir jetzt eine große Koalition haben, die um die Bedeutung des EU-Beitritts weiß und auch den Willen hat, entsprechend hart zu arbeiten. Vorher wurden immer nur partielle Veränderungen vorgenommen. So wurde das Strafrecht in den vergangenen zehn Jahren 25-mal abgeändert. Aber für ein funktionierendes Rechtssystem braucht es eine stabile Gesetzgebung.
Dennoch macht sich in Brüssel Unmut breit. Offensichtlich gehen die Reformen nicht schnell genug voran.
Bedenken Sie, dass die Situation in der EU jetzt eine ganz andere ist als 2003 vor der Aufnahme von zehn neuen Ländern. Voriges Jahr gab es Probleme in der EU, zwei gescheiterte Referenden in Frankreich und den Niederlanden, und es gab Probleme mit den Finanzen. Die Stimmung in der EU ist jetzt viel pessimistischer, was eine neue Erweiterung angeht. Das beeinflusst natürlich die Kommission. Sie geht jetzt mit Bulgarien und Rumänien viel strenger um als mit den zehn Beitrittsländern. Dennoch denke ich, dass die EU-Kommission und auch das EU-Parlament jetzt klar machen müssen, dass Bulgarien und Rumänien nicht nur aufgrund geostrategischer Erwägungen in die EU kommen, sondern weil sie imstande sind, die Politik der EU auch umzusetzen und effektive Mitglieder der Gemeinschaft zu sein.
Nein, ich bin optimistisch, denn die EU-Kommission war für uns immer ein sehr wichtiger Partner, wenn es darum ging, unsere Fortschritte objektiv zu bewerten, aber auch kritisch zu beurteilen, was noch zu tun bleibt.
Und da scheint es ja noch einiges zu geben, vor allem in den Bereichen Korruption und organisierte Kriminalität. Lag Bulgarien lange mit seinen Reformbemühungen noch vor Rumänien, so hat sich das Verhältnis jetzt umgekehrt.
Ich bezweifle, dass es einen großen Unterschied zwischen den beiden Ländern gibt. Natürlich konzentrieren wir all unsere Kräfte darauf, in den Bereichen voranzukommen, die die EU beunruhigen. Man darf aber nicht vergessen, dass die bulgarische Regierung erst seit August vorigen Jahres im Amt ist. Zudem haben wir, glaube ich, ein echtes Vermittlungsproblem.
Könnten Sie das etwas genauer erklären?
Ich nenne ein Beispiel. Im Falle Rumäniens wird immer betont, dass das Land erfolgreicher im Kampf gegen Korruption ist, weil bereits gegen bekannte Politiker ermittelt wird. Auch in Bulgarien wurde dieser Prozess bereits in Gang gesetzt. Es gibt einen neuen Generalstaatsanwalt, der sein Amt vor einem Monat angetreten hat. Dieser Mann hat den Willen und die Kompetenz, die Generalstaatsanwaltschaft zu reformieren und notwendige Ermittlungen einzuleiten, die jahrelang verschleppt wurden. Er hat eine besondere Abteilung geschaffen, die in der Generalstaatsanwaltschaft Korruption und organisierte Kriminalität bekämpfen soll. Ich bin sicher, dass in Kürze schon konkrete Resultate vorliegen werden.
Einmal abgesehen davon, dass Bulgarien vielleicht wirklich Schwierigkeiten hat, seine Fortschritte deutlich zu machen, hat das Land gerade in Deutschland derzeit eine denkbar schlechte Presse.
Wenn ich europäische Zeitungen lese, erkenne ich unser Land nicht wieder. Man bekommt ja den Eindruck, dass Bulgarien für den einzelnen Bürger gefährlicher ist als jedes andere europäische Land. Wir haben Probleme, das bestreiten wir nicht, versuchen aber, diese in den Griff zu bekommen. Ich kann immer nur sagen: Die Sicherheitslage hier ist nicht schlechter als in vielen anderen EU-Staaten.
Eine große deutsche Boulevardzeitung hat im vorigen Dezember ein vermeintliches Brüsseler Papier zitiert, das offensichtlich seinen Ursprung in Sofia hat. Darin war unter anderem zu lesen, dass die bulgarische Regierung komplett reformunwillig sei. Wer könnte dahinterstecken?
Ich bin kein Ermittlungsorgan, sondern Regierungschef. Es ist bekannt, dass viele negative Informationen, die oft eins zu eins in Brüssel aufgenommen werden, ihren Ursprung in hiesigen politischen Kreisen haben. Als meine Partei in der Opposition war, haben wir die Regierung auch stark kritisiert, jedoch niemals unsere abweichende politische Meinung dazu benutzt, dem Land politisch zu schaden. Was das Material konkret angeht, so gibt es darin viel Rhetorik, die sich aber auf keine Fakten stützt.
Trotzdem scheint diese Panikmache zu greifen. Viele Menschen in Deutschland haben Angst vor einem Beitritt Rumäniens und Bulgariens.
Ich weiß, es gibt Ängste, dass eine Welle von Migranten aus den neuen Beitrittsländern nach Europa kommt, um den Einheimischen Arbeitsplätze streitig zu machen. Doch das ist nach der ersten Erweiterungswelle nicht passiert. Einmal abgesehen davon, dass Bulgaren, die in der EU arbeiten wollen, das bereits jetzt tun. Sagen wir es einmal anders: Die Betriebe der alten EU-Mitglieder erhalten Zugang zu neuen Märkten. Bulgarien ist zwar kein gigantischer Markt, aber es ist ein Markt. Das kurbelt ihre Produktion an und schafft Arbeitsplätze. Die Investitionen der Europäischen Union in Bulgarien wachsen jedes Jahr. 2005 waren das 2 Milliarden Euro. Zudem ist das Gewicht Europas in der Welt durch die neuen Mitglieder gewachsen. Wenn wir diskutieren, wie die EU im 21. Jahrhundert aussehen soll, so ist doch klar, dass kein Land allein der globalen Konkurrenz gewachsen ist. Nur eine Erweiterung der EU kann ein Rezept für ihre effektive Existenz sein.
Man gewinnt manchmal den Eindruck, dass die Frage des Beitrittsdatums eine Schicksalsfrage für Ihr Land ist. Macht es einen so großen Unterschied, ob Bulgarien am 1. Januar 2007 oder ein Jahr später beitritt?
Es geht hier in erster Linie um Psychologie. In vielerlei Hinsicht würde die bulgarische Gesellschaft eine Verschiebung des Beitritts nicht als Verschiebung, sondern als klare Zurückweisung verstehen. Die bulgarische Gesellschaft hat bisher für die Reformen einen hohen Preis bezahlt. Dies war immer von dem Wunsch motiviert, ein gleichberechtigtes Mitglied der EU zu werden. Ich bin davon überzeugt, dass das Beitrittsdatum 1. Januar 2007 die Reformen in Bulgarien stimulieren wird. Die EU ist nicht nur ein gemeinsamer Markt, nicht nur eine Vereinigung verschiedener Staaten. Das ist eine Union von Gesellschaften, die gleiche Werte teilen. Und die Bulgaren sind bereit, europäisch zu denken. Noch sind sie sehr proeuropäisch eingestellt.
Das klingt ja fast wie eine Drohung. Was wären die politischen Konsequenzen einer Verschiebung des Beitritts?
Eine Verschiebung des Beitritts würde denjenigen politischen und wirtschaftlichen Kräften in die Hände spielen, die nicht wollen, dass das Land nach europäischen Regeln lebt und es Stabilität gibt, dafür aber weiter informelle Beziehungen zwischen Wirtschaft und Politik herrschen.
So wie Ataka, eine Gruppe, die total antieuropäisch ist. Die Zustimmung zu Ataka in der Gesellschaft wächst.
Solche Phänomene wie Ataka gibt es in vielen europäischen Ländern. Das ist eine populistische Bewegung, die die Menschen einschüchtert, nach dem Motto: Wenn Bulgarien der EU beitritt, verschwinden Arbeitsplätze, bulgarische Betriebe werden geschlossen, und Ausländer werden bulgarischen Boden kaufen. Viele Reformen wurden schlecht, dumm und manchmal sogar kriminell in Angriff genommen. Eine ganze Generation hat, was ihre weitere Lebensperspektive angeht, den Preis dafür gezahlt. Ataka nutzt diese Unzufriedenheit für ein Protestvotum gegen alle aus. Ataka ist zwar Realität, aber keine, die das politische Leben und die Demokratie in Bulgarien ernsthaft bedroht.
Die Regierungsbildung im August war schwierig. Viele sagen, dass der EU-Beitritt der einzige Konsens ist, der die Koalition zusammenhält. Wie stabil ist Ihre Regierung?
Ich bin kein Hellseher. Natürlich war die Regierungsbildung schwierig, weil es bisher immer Koalitionen gab, in denen eine Partei dominierte. Dennoch hat die Koalition funktioniert, sonst wäre es nie möglich gewesen, so viele Gesetze zu verabschieden. Jetzt geht es doch nicht darum, bis zum 1. Januar 2007 durchzuhalten. Dieser Tag kommt, und wir werden im selben Land aufwachen. Über Nacht geschehen keine Wunder. Im Rahmen der EU werden die beiden ersten Jahre die schwierigsten sein.
Welche Rolle kann und will Bulgarien für den Westbalkan spielen?
Bulgarien kann nicht gedeihen, wenn hinter seinen Grenzen Instabilität und Chaos herrschen. Dieses Jahr ist für die Zukunft des Westbalkans entscheidend. Zwar haben auch wir keine magische Formel für das Kosovo, aber schon die Tatsache des Verhandlungsprozesses ist ein Wert. In seinem Zentrum stehen so wichtige Fragen wie Standards für Minderheiten sowie Dezentralisierung. Ich betone immer, dass die EU eine klare Strategie gegenüber dem Westbalkan braucht, die auch eine europäische Perspektive einschließt. Wenn nicht, wird das sehr negative Folgen auch für die EU haben. Wer will der EU ihre globale Rolle denn abnehmen, wenn sie nicht einmal zur Stabilität bei ihren näheren Nachbarn beitragen kann.
Wie stellen Sie sich Ihr Land in zehn Jahren vor?
Jetzt sieht Bulgarien viel besser aus als vor zehn Jahren. Das ist auch ein Ergebnis des europäischen Integrationsprozesses. Ich sehe, wie sich das Denken meiner Generation verändert hat. Wir als Bulgaren sind selbstbewusst geworden und wissen, dass wir nicht dümmer oder weniger zivilisiert sind als andere europäische Nationen.
taz vom 18.4.2006, S. 5, 333 Z. (Interview), BARBARA OERTEL
deryatulga
01.09.07, 17:21
Bulgar ırkçı kazmayla Türk çeşmesini yıkamadı
01/09/2007 (521 kişi okudu) AA - SOFYA - Bulgaristan'da ırkçı ve aşırı milliyetçiler, Burgaz bölgesindeki Dikenlik (Trınak) köyünde anıt olarak yaptırılan Türk çeşmesine kazmalarla saldırdı. Militanlar, bu saldırıyı kamerayla çekerek dünyanın en büyük görüntü paylaşım sitesi Youtube'da yayına verdi.
Görüntülerde kar maskesi ve atkıyla kapatan iki saldırgan, Komünizm döneminde Türklere yönelik asimilasyon sırasında (1984-1986) 'terör suçlamasıyla' idam edilen Abdullah Çakır, Saffet Recep ve Emin Mehmedali anısına yaptırılan anıt çeşmeyi kazmalarla yıkmaya çalışıyor. Bunu başaramayan saldırganlar, anıta siyah sprey boyayla 'Katiller' ve 'DPS (Hak ve Özgürlükler Hareketi) dışarı' yazdıktan sonra kaçıyor. Görüntüleri YouTube'a 'BulgAryans' adlı bir kullanıcının yüklediği kaydedildi.
Sofya'da rejim değişikliğinden sonra yaptırılan anıt çeşme, aşırı milliyetçilerin 'Teröristler için anıt yapamazsınız' tepkileri üzerine 1998'de savcılık kararıyla yıkılmış ama üyelerinin çoğunluğunu Türklerin oluşturduğu Hak ve Özgürlükler Hareketi'nin (DPS-HÖH) girişimiyle bir yıl sonra yeniden onarılmıştı.
deryatulga
07.09.07, 03:13
7 Eylül 2007 http://www.hurriyet.com.tr/images/siyah_ok.jpg Yalçın BAYER
ybayer@hurriyet.com.tr (ybayer@hurriyet.com.tr)
http://www.hurriyet.com.tr/_yazarlar/images/42b.jpg Bulgaristan’da neler oluyor?
BULGARİSTAN’da 28 Ekim’de yerel seçimler yapılacak.
Seçimler öncesinde, Bulgaristan’ın ’itici gücü’ sayılan Türklere karşı yeni oyunlar sahneye konmaya başlandı. 1997 yılında dönemin İçişleri Bakanı Bogomil Monev, aralarında Türklerin partisi Hak ve Özgürlükler Hareketi (HÖH) lideri Ahmet Doğan ve üç Türk’ün de bulunduğu 23 kişinin komünist dönemde 14 yıl Bulgar Gizli Servisi’nde çalıştığını açıklamıştı.
Geçen hafta da bu belgeler yeniden gündeme getirildi.
Bulgaristan’da 1974-88 yılları arasında 139 eski komünistten bazıları Bulgar Gizli Servisi adına Türkleri ve ’Türkçülük’ yapanları ihbar ediyordu.
Bunlar arasında Ahmet Doğan ile birlikte Osman Oktay, Kemal Eyüp, Osman Lütfü, Lütfü Mestan, Ünal Lütfü gibi isimler yer alıyordu belgelere göre.
Dönem itibarıyla 1990’larda Bulgaristan’ın çözülmesinden sonra ’ajanlık’ yapanlarla ilgili belgelerin ortaya çıkması büyük endişe yaratmıştı. ’Demokrat’ Bulgarlar, bu listenin yayınlanmasını istiyorlardı. Bulgaristan’ın eski Başbakanı Kostov bu konuda bir yasa dahi çıkartmıştı. Bu amaçla komünizm dönemine ait gizli dosyaları araştırmakla oluşturulan ’Dosya Komisyonu’nda, bu isimlerin, 1989 yılına dek ülkeyi yöneten Komünist Partisi’nin kurdurduğu Devlet Güvenlik Servisi adlı istihbarat biriminde çalıştıklarını ortaya çıkarmıştı. Gizli Servis’in arşiv sorumlusu Bozhidar Doychev, 21.10.2006 tarihinde masası başında ölü olarak bulundu. Ancak kendisini tanıyanlara göre Doychev, görevdeki siyasetçi ve bürokratların dosyalarını gizlemesi konusunda tehditler alıyordu. Konu daha sonra ’intihar’ olarak kapatılıyordu.
İlk başta Türklerin partisi HÖH kurulunca, bundan rahatsız olan Bulgar Gizli Servisi, bu kez ’eski bir tanıdık’ olarak partinin başına Ahmet Doğan’ı getirdi. Yani Doğan, sistemin bir azınlık partisi lideri haline geldi.
Konuyu özetledikten sonra ’Deliorman’ yöresinden Türkiye’ye gelmiş bir emekli öğretmen, bu konuda şu değerlendirmeyi yapıyor:
"Jivkov döneminde, 1987’deki göçün arkasında biliniz ki hep Türk ajanlar vardı. ’Bulgaristan’daki Türklerin Bulgar halklarıyla kaynaşması için Türk isimlerinin Bulgar isimleriyle değiştirilmesi’ ile ilgili projenin fikrinin hazırlayıcısı, Bulgar Bilimler Akademisi üyesi Doç. Ahmet Demir Doğan’dır. ’Yeniden Doğuş 1’ adlı proje, Jivkov tarafından devreye sokulmuş ve bunun sonucunda yüz binlerce Türk hep birlikte acılar çekmişizdir. Biz o zaman bu oyunları bilmiyorduk. Kurtarıcı olarak önümüze konulan adamın aslında göçün baş mimarı olduğunu yeni yeni öğrendik. Şimdi ise ’Yeniden Doğuş II’ adlı yeni bir projede devrededir. Bu da nedir? Demokrasiye geçişle birlikte ’elbise değiştiren’ komünistlerin 50 yıl daha Bulgaristan’ı idare etmek için ürettikleri tezdir. Kurdurulan dört parti ile Bulgaristan’ın siyaseti kontrol etmek istenmektedir. Bunlar, eski Komünistlerden oluşan Sosyalist Parti (BSP), Türk düşmanı parti ATAKA (Volen Siderov, gizli servis ajanı), Türklerin partisi HÖH (Ahmet Doğan, kod adı Sava) ve İspanya’dan getirilen Habsburg hanedanından Çar Simeon Saksoburgotski’nin (NDSV) partisi... Nitekim bu proje bugüne kadar ayakta tutulmuştur. Bulgaristan, AB’ye girince işler karışmıştır. AB, Bulgar yönetimine önce ’Mafyayı temizleyin’ demiştir. Bunun sonucunda 15 mafya lideri bir şekilde öldürtülmüştür. En önemlisi de, siyaset ve bürokrasideki komünistlerin ve gizli servis ajanlarının ifşa edilerek görevlerinden uzaklaştırılması talebidir. "Ülkenize Avrupa ölçeğinde bir demokrasi ancak bu temizlik yapılarak sağlanabilir" denilmiştir. İşte, yukarıda sözünü ettiğimiz Bozhidar Doychev’in intiharın ardındaki sır perdesi budur. Bu da ’Yeniden Doğuş II’nin sonu ve Pozitano’nun bittiğinin göstergesidir. ’Pozitano’, Bulgar ’entel komünistlerinin’ ikamet ettiği bölgenin adıdır.
Ankara da, ’Ahmet Doğan’sız Balkan politikası olmaz’ diyerek her seçimde HÖH’ü destekledi. Ne yazık ki bugün Balkanlar politikamız yanlış yönlere sevk edildi ve savunmasız kaldı. Yani Balkan politikamız yeteneksiz bürokratlarca ’Balkanize’ edildi. İnşallah yerel seçimlerde hata yapmayız da devlet olarak ’bağımsızlar’ hareketinin destekçisi oluruz."
deryatulga
09.10.07, 02:34
09.10.2007
http://www.yenisafak.com.tr/resim/bos.gifhttp://www.yenisafak.com.tr/resim/bos.gifhttp://www.yenisafak.com.tr/resim/bos.gifhttp://www.yenisafak.com.tr/resim/bos.gifDavut Dursun
Osmanlı düşmanlığı yerinde duruyor...
Geçtiğimiz hafta medya organlarında yer alan bir haberin, bir ülkenin politikasının kısa denilecek zaman içerisinde nasıl bir değişiklik göstereceğini çok açık bir şekilde ortaya koyma konusunda güzel bir örnek oluşturduğunu gösteriyordu. Haber şuydu:
'Bulgaristan Başmüftüsü Hacı Mustafa AlişDin Girişimleri ve Bulgaristan Cumhurbaşkanı Georgi Pirvanov'un himayelerinde Türkiye Diyanet İşleri Başkanı Ali Bardakoğlu ve yedi Balkan ülkesinden başmüftülerin ve bölge müftülerinin katılımlarıyla, Türklere yönelik baskı ve asimilasyon politikalarıyla bilinen komünist dönemin son cumhurbaşkanı Todor Jivkov'un Boyana Cumhurbaşkanlığı Sarayı'nda iftar yemeği verildi. İftar yemeğinde, Bulgaristan Cumhurbaşkanı Pırvanov'un yanısıra Romanya, Arnavutluk, Gümülcine, İskeçe, Kosova, Karadağ ve Makedonya başmüftüleri, Bulgaristan'da üyelerin çoğunluğunu Türklerin oluşturduğu ve iktidardaki koalisyon hükümetinin ortağı Hak ve Özgürlükler Hareketi'nden (HÖH-DPS) Başbakan Yardımcısı Emel Etem, Diyanet İşleri Başkanı Ali Bardakoğlu ile Türkiye'nin Sofya Büyükelçisi Mehmet Gücük, Bulgar Ortodoks Kilisesi Piskoposu Siyoniy, Bulgaristan Yahudi Şûrâsı Başkanı Roberto Jerosy ile öteki yetkililer katıldı…'
Haberin ayrıntısına gerek yok, işin özü işte bu. Bulgaristan Osmanlı Devleti'nden bağımsızlığını aldığından bu yana derin zikzaklar çizen bir ülke oldu. İkinci Dünya Savaşı sonrasında komünistlerin önderliğinde ve Rusya'nın desteğiyle kurulan Bulgaristan Halk Cumhuriyeti döneminde Türkiye ile ilişkileri maalesef iyi olmadı. Bu dönemdeki en olumsuz yıllar Todor Jivkov dönemi oldu. Hatırlanacağı gibi Jivkov ülkesinde yaşayan Türkleri Bulgarlaştırmak için isimlerini değiştirmeye yönelik zecri politikalar uyguladı ve bunun neticesinde yüzbinlerce Türk Türkiye'ye göç etmek zorunda kaldı. Türk ve Müslümanlara karşı ayrımcı ve asimilasyona yönelik politikalardan bugüne gelindi.
Bugün bu ülkede yaşayan bir milyon civarındaki Türk ve Müslümanların oy verdiği Hak ve Özgürlükler Partisi ülkede faaliyet gösteriyor, koalisyon hükümetinde üç bakanla temsil ediliyor ve ülke siyasetinde önemli bir denge ve istikrar unsuru olarak meşru şekilde siyaset yapıyor. İşte böyle bir ortamda Bulgaristan Türkiye ve Balkan ülkelerindeki diyanet işleri başkanlarına Jivkov'un sarayında iftar veriyor, ezan okunuyor, birlikte namaz kılınıyor ve dostluk ve barış açıklamaları yapılıyor. İster istemez Bulgaristan'ın yakın geçmişini dikkate aldığımızda nereye gelindiğine şaşmamak mümkün değil. Bulgaristan'da seksenli yılların sonunda komünist yönetim çökmüş ve demokrasiye geçilmişti. Bunu takiben ülke önce NATO'ya girmiş arkasından da Avrupa Birliği'ne tam üye olmuştu. Kısa zamanda bir kutuptan tam karşıt kutba geçilmişti. Haberde belirtilen gelişme de bunun bir neticesidir elbette. Şu anda Bulgaristan ile Türkiye arasında son derece iyi işleyen ilişkiler var. İki ülke arasında ciddi bir sorun yok. Ticaret hacmi üç milyar dolar civarında seyrediyor ve bunun yakın gelecekte beş milyar dolara çıkarılmasına çalışılıyor. Bulgaristan'ın Ocak 2007 başından beri Avrupa Birliği üyesi Türkiye'den buraya yönelik bir eğilimin ortaya çıkmasında önemli olmuş. Özellikle bazı yatırımların ve yüksek öğrenim görmek isteyenlerin bu ülkeye kaydığı gözleniyor. Devamlı gelişen iyi ilişkiler geleceğe yönelik umutları güçlendiriyor. Ancak sorunların tamamen bitmiş olduğunu söylemek bazı ayrıntıları görmemek olur. Özellikle Bulgaristan'ın ulus inşasını ve milliyetçiliğini Bulgar halkının değerleri ve tarihe olan katkıları üzerinde değil Türk düşmanlığı ve Osmanlı dönemine yönelik karalamaları üzerinde kurması ve bunu ısrarla sürdürmek istemesi ciddi bir sorun olarak ortada durmaktadır. Mesela Bulgaristan Milli Tarih Müzesi'nde milattan önce yedi sekiz binlerde başlatılan ulusal tarih, 1400-1900 arasında birden karanlık bir döneme giriyor ve Osmanlı dönemi tam bir vahşet ve karanlık bir dönem olarak sunuluyor. Bu dönemle ilgili kocaman müzede hiçbir şey yok. Müzeyi gezen kişi bu ülkenin bu aradaki beş asırlık dönemi hiç yaşamadığını düşünüyor. Bu durum sadece burada değil her yerde karşınıza çıkıyor. Oysa ki en basitinden şehirleri gezdiğiniz, binalara baktığınız, hatta Sofya'nın merkezinde kurulan eski eserler çarşısındaki tezgahları dolaştığınızda bu bakışın nasıl bir kocaman yalan olduğunu görürsünüz. Burada masaların üzerini süsleyen el yazması Kur'an-ı Kerimler, sikkeler ve çeşitli objeler burada değil müzelerde olmalıydı. Giderek iyiye giden Türkiye-Bulgaristan ilişkilerinde Osmanlı dönemine yönelik bu olumsuz ve karalayıcı bakışın tashih edilmesi, bu ülkeye en hızlı bir şekilde bir kültür ataşesinin atanması ve bu döneme ilişkin kültür unsurlarının toparlanarak müzelere kazandırılması zaruretinin altını kalın bir çizgi ile çizmek gerekiyor.
deryatulga
08.12.07, 16:44
Bulgariens Synode kondoliert zu türkischem Genozid an Armeniern von 1915
15:01|07/ 12/ 2007http://img.rian.ru/i/b_print.gif (http://de.rian.ru/world/20071207/91368090-print.html)
JEREWAN, 07. Dezember (RIA Novosti). Die Kirchensynode Bulgariens hat dem Katholikos aller Armenier Karekin II. Nersissian ein Kondolenzschreiben bezüglich des türkischen Völkermordes an den Armeniern im Jahr 1915 geschickt, berichtete der Pressedienst des armenischen Außenamtes am Freitag.
„Das bulgarische Volk und die Kirche haben nicht weniger Leiden und Unterdrückungen unter dem osmanischen Joch durchgestanden, das fünf Jahrhunderte dauerte. Das bekräftigt das gemeinsame Schicksal der beiden christlichen Völker. In Bulgarien leben rund 70 000 Armenier, die Nachfahren von Opfern sind. Die zahlreichen Opfer, die durch das türkische Schwert starben, verdienen ewiges Andenken“, heißt es in dem Schreiben.
Der Pressedienst betont, dass in diesem Dokument erstmalig das Wort „Genozid“ verwendet werde.
Von Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts verfolgte die Türkei im Bestand des Osmanischen Reiches die armenische Bevölkerung. Im Jahr 1915 wurden zum Beispiel mehr als 1,5 Millionen Armenier getötet.
Offiziell anerkannt haben den Genozid die Parlamente folgender Länder: Argentinien, Belgien, Bulgarien, Venezuela, die Niederlande, Griechenland, Italien, Kanada, Zypern, Libanon, Litauen, Polen, Russland, Slowakei, Uruguay, Frankreich, die Schweiz, Schweden sowie 40 US-Bundesstaaten. Uruguay war das erste Land, das den Gnozid anerkannte (1965).
Die Türkei dementiert seit jeher alle Anschuldigungen bezüglich der Massenvernichtung von rund eineinhalb Millionen Armeniern während des Ersten Weltkriegs und reagiert empfindlich auf diesbezügliche Kritik seitens des Westens.
Habe ich das richtig gelesen? "Reine Bulgaren" und Türkenfeindlichkeit?
Das ist doch merkwürdig?!?!?! Die Vorfahren der heutigen Bulgaren sind ua. die turkstämmigen Hunno-Bulgaren / Protobulgaren!:dans2:
10.01.2008
Bulgarien: Gegen Türken und "Zigeuner"
Brüssel. Rechtsextreme Tendenzen gewinnen in der EU an Gewicht. Mit den Hintergründen und Auswirkungen befasst sich unsere neue Serie. Im vierten Teil: Bulgarien.
Zwei Jahre vor seinem Beitritt zur EU bekam Bulgarien etwas, das ihm nach dem Ende des Kommunismus zunächst erspart geblieben war: eine chauvinistische Partei im Parlament. Die stramm nationalistische, gegen Türken und „Zigeuner“ agitierende Partei Ataka gewann bei den Wahlen 2005 fast neun Prozent der Stimmen und 21 von 240 Sitzen in der Volksvertretung in Sofia
Ein Jahr später brachte Ataka-Chef Volen Siderov bei den Präsidentschaftswahlen sogar 21.5 Prozent hinter sich und stieß ins Stechen gegen Amtsinhaber Georgi Parvanov vor. Auch im Europa-Parlament haben die bulgarischen „Angreifer“ mit drei Abgeordneten Fuß gefasst.
Dabei schienen der zivile Umgang mit Minderheiten und die Fähigkeit zum friedlichen Miteinander ein Pluspunkt auf dem schwierigen Weg der 7,7 Millionen Bulgaren in die EU und die Nato. Korruption, Schwarzmarkt und organisierte Kriminalität prägten das Bild des Balkanstaates, der überdies 1997 in eine Wirtschaftskrise mit 600 Prozent Inflation und Massenprotesten stürzte. Aber im Unterschied zu den schweren ethnischen Konflikten im zerfallenden Nachbarstaat Jugoslawien vollzog sich der Systemwechsel friedlich. Die türkische Minderheit, vom kommunistischen Regime zur Annahme slawischer Namen gezwungen, wurde wieder in ihre früheren Rechte eingesetzt.
Mit der Parole „Gebt Bulgarien zurück an die Bulgaren“ profilierte sich Ataka gezielt gegen die Türken und ihre Partei „Bewegung für Rechte und Freiheiten“, die in der gegenwärtigen Regierungskoalition und ihren beiden Vorgängern vertreten ist. Atakas Häuptlinge sind überwiegend Seitenaussteiger der etablierten Parteien. Siderov selbst startete seine Laufbahn Anfang der neunziger Jahre als Chefredakteur von „Demokratsija“, Organ der antikommunistischen „Union Demokratischer Kräfte“.
Ataka wirbt für den Austritt aus der Nato und Neuverhandlungen des EU-Beitrittsvertrags, darunter eine Revision der von Brüssel durchgesetzten Schließung des maroden Atomkraftwerks Kosloduj. Die Partei fordert ein Verbot türkisch-sprachiger Fernsehprogramme und die Erhebung des orthodoxen Glaubens zur Staatsreligion. Im Februar besetzten Siderovs Leute die Büros der Tageszeitung 24 Stunden, die zum WAZ-Konzern gehört.
...
Quelle und Fortsetzung: http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2008/1/10/news-15317161/detail.html
Ein Leser Kommentar zu diesem Artikel
Jivkov’s bulgarische Gräueltaten
1989 hatte der amtierende Staatsminister Jivkov Gorbatschow mitgeteilt, dass er in seinem Land keinen Türken mehr haben möchte.
Im Zuge der zwanghaften Namensänderung der Türken, hat der bulgarische Staat dieses als Überschrift für seine brutale Folterungen und Zwangsumsiedlungen genutzt.
Bulgariens meist gelesene Zeitung Trud, hat in der Ausgabe vom 19.02.2003
die Gesprächsprotokolle 23.06.1989 zwischen dem damals amtierenden Todor Jivkov und Michail Gorbatschow veröffentlicht.
Laut den Protokollen hatte Jivkov zu Gorbatschow öffentlich die zwangsumsiedlung von mind. 500.000 Türken ausgesprochen.
DAS war auch ein Genosse von Schröder.
Die Kommunisten sind die grösste Heuchler der Welt!!!!!! Jetzt spielen die die "Ausländerfreundliche", sie wissen ganz genau wie man die Bevölkerungen provozieren kann. Deren Ziel ist nur der westlichen Wirtschaft zu schaden und die Demokratie zu zerstören.
______________________________ ________
Wirklich eine große Schande das der antidemokratische Staat Bulgarien in die EU aufgenommen wurde.
Bulgarien ist und bleibt leider antidemokratisch!
bu pislikler hangi vatandan söz ediyorlar? türklerin onlara HEDIYE olarak verdikleri toprak parcasini mi?
acaba bizim politikacilarimiz ne yapacak? konusmakla hersey olmuyor sonucta.
Bulgarien in der EU,man sieht wie weit Politiker sehen können.Dieses Land war immer arm und wird es auch weiter sein.
Zum durchfahren reicht es vollkommen aus,die Ossis lieben dieses Land(Goldstrand).
Bundes-Trojaner
11.01.08, 02:43
Nationalismus-Konservatismus scheint ja überall zu steigen
..vielleicht nur in europa?
Warum verbreiten wir dies nicht so um die Welt, wie die Armeniar es auch getan haben? Warum können wir das nicht in den EU-Parlament austragen?
Warum können wir das Thema nciht in die Öffentlichkeite platzieren?
Ich meine in Europa verbreiten und nicht in der Türkei.
Was können wir dagegen tun?
z.B. Demonstrieren, Bilder zeigen, Bilder Zeigen, Bilder zeigen. Mund zu Mund propagander u.s.w.
Eski köye yeni adet getirme.
Wir tuen einfach das was wir schon immer getan haben: Dizi gucken und Tee trinken.
Eski köye yeni adet getirme.
Wir tuen einfach das was wir schon immer getan haben: Dizi gucken und Tee trinken.
Darum wurde ja Politikcity gegründet um unsere Landsleute vor dem bösen Fernsehen wegzuhalten.
Medial wirksam wäre sicherlich die Besetzung der bulgarischen Botschaft. Einmal in den Nachrichten könnte man irgendwelche Forderungen stellen, die dann in der Weltpresse weiterverbreitet werden.
Machen wir jedoch nicht, da es eine illegale Handlung wäre.
Bleibt noch die Hoffnung auf die Entwicklung eines bulgarischen Empfindens für Anstand und Moral. :lach:
24.04.08
Bulgarien muss einem in die Türkei ausgewiesenen Türken und seiner Familie insgesamt rund 35 000 Franken Schmerzensgeld zahlen. Dieses Urteil fällte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte heute in Strassburg.
Mit der Ausweisung des 40-jährigen Mannes habe die Regierung in Sofia gegen Schutzbestimmungen im Fall von Auslieferung und gegen den Schutz des Familienlebens verstossen, hiess es im Urteil. Der Mann lebte seit 1992 in Bulgarien und hatte dort geheiratet. Er war 2005 aus Bulgarien ausgewiesen worden.
Die Behörden hatten eine Bedrohung der nationalen Sicherheit geltend gemacht, jedoch keine konkrete Gründe angeführt. Der Mann, der sich legal in Bulgarien aufgehalten habe, hätte über die Gründe seiner Ausweisung informiert werden müssen, hiess es in der Urteilsbegründung der Strassburger Richter.
...
http://www.20min.ch/news/ausland/story/16072742
Zum ersten mal lese ich das wir auch in den Urteilen von Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gewinnen können.
24.04.08
Bulgarien muss einem in die Türkei ausgewiesenen Türken und seiner Familie insgesamt rund 35 000 Franken Schmerzensgeld zahlen. Dieses Urteil fällte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte heute in Strassburg.
Mit der Ausweisung des 40-jährigen Mannes habe die Regierung in Sofia gegen Schutzbestimmungen im Fall von Auslieferung und gegen den Schutz des Familienlebens verstossen, hiess es im Urteil. Der Mann lebte seit 1992 in Bulgarien und hatte dort geheiratet. Er war 2005 aus Bulgarien ausgewiesen worden.
Die Behörden hatten eine Bedrohung der nationalen Sicherheit geltend gemacht, jedoch keine konkrete Gründe angeführt. Der Mann, der sich legal in Bulgarien aufgehalten habe, hätte über die Gründe seiner Ausweisung informiert werden müssen, hiess es in der Urteilsbegründung der Strassburger Richter.
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http://www.20min.ch/news/ausland/story/16072742
Zum ersten mal lese ich das wir auch in den Urteilen von Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gewinnen können.
vielleicht klagen zu wenige türken:think:
meist steht die türkei als angeklagter dort und selten als kläger.
bosnakoglu
27.04.08, 11:38
ja, soweit ich weiss gehören die bulgaren auch zu den turkvölkern....wie kann
man nur so naiv sein und das ignorieren....
wenn man das so sieht dann hassen die bulgaren ihre brüder..
bosnakoglu
KÖNIGSTIGER
27.04.08, 12:28
habe das hier gefunden
Melancholicus
27.04.08, 18:27
Leider sind auch die Bulgaren rassistischen oder nationalistischen Tendenzen gegenüber nicht immun, wie das Beispiel von Ataka und Wolen Siderow zeigt. In ihrer Mehrheit habe ich die Bulgaren aber als gutmütig, tolerant und wenig nationalistisch erlebt. Zumindest sind sie weniger nationalistisch als andere Völker des Balkan. Sicherlich gibt es Vorbehalte gegenüber Türken und Roma. Das hat vor allem mit der Geschichte zu tun. Bulgarien war schließlich 500 Jahre unter osmanischer Fremdherrschaft. Die Zeit des "türkischen Jochs" ist wenn man mit Bulgaren spricht immer noch allgegenwärtig. Die bulgarischen nichtreligiösen Feiertage sind mit der Befreiung, der Unabhängigkeit und der Wiedervereinigung Bulgariens verbunden. Die Bulgaren glauben außerdem durch die osmanische Herrschaft dauerhaft in ihrer Entwicklung gehemmt worden zu sein. Wie andere Völker des Balkan sind sie heute ein kleines Volk mit einer großen Vergangenheit, die oft die Gegenwart zu dominieren scheint. Und Minderwertigkeitskomplexe haben nun einmal die Eigenschaft leicht in Größenwahn umzuschlagen. Wobei mir letzterer aber bei den Bulgaren geringer ausgeprägt scheint. Bulgaren - obwohl sehr stolze Menschen - sind oft sehr selbstkritisch mit sich, teilweise auch selbstironisch. Sie wissen auch dass sie von ihrer Geschichte her ein Völkergemisch aus Thrakern, Protobulgaren, Slawen und anderen Völkern sind, weshalb bestimmte Spielarten des Rassismus bei ihnen weniger stark ausgeprägt sind.
Die Zeit des Befreiungskampfes gegen die Osmanische Herrschaft, die für das heutige Bewusstsein der Bulgaren prägend war, ist erstaunlicherweise nicht durch eine blutige Türkenfeindschaft geprägt. Die Helden und Märtyrer des Befreiungskampfes wie Hristo Botev oder Wassil Lewski waren vergleichsweise aufgeklärte, idealistische, für heutige Verhältnisse sogar romantisch anmutende Persönlichkeiten, die wie Lewski immer deutlich machten, dass in einem befreiten demokratischen Bulgarien alle Völker – einschließlich der Türken – die selben Rechte haben müssten. Dass das Vermächtnis dieser Widerstandsführer, die fast allesamt im Befreiungskampf fielen, nach der Befreiung nicht immer ernst genommen wurde ist auch wahr. Nach der Befreiung kam es bis zu den Neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zu mehreren Auswanderungswellen von Türken, die auf staatliche Repressionen zurückzuführen waren. Allerdings kam es zu keinen gnadenlosen und vollständigen „ethnischen Säuberungen“ wie etwa zwischen Griechenland und der Türkei. Und als Thoder Shiwkov Ende der Achtziger mit einer antitürkischen Slawisierungskampagne seine Macht zu retten versuchte, biss er damit bei der Mehrheit der Bulgaren auf Granit. Heute sitzt die Partei der türkischen Minderheit in der Regierung. Die Türken mit denen ich in Bulgarien rede, fühlen sich in Bulgarien aufgehoben (das mag auf dem Land, wo die Mehrheit der türkischen Minderheit lebt z.B. in den Rhodopen oder in der Schumen-Targowischte-Region anders sein, größere Konflikte sind mir aber nicht bekannt). Im Radio und selbst auf den Popkanälen werden türkische Lieder gespielt. Überhaupt ist die Kultur – vor allem die Popkultur - seit der politischen Wende viel stärker orientalisch-türkisch beeinflusst. Stichwort Tschalga. Sängerinnen wie Habibie sind auch mit den türkischen Versionen ihrer Lieder erfolgreich.
Wie alle Völker haben auch die Bulgaren ihre Fehler. Beinharte Nationalisten und Rassisten - das kann ich nach mehrjähriger Erfahrung behaupten – sind sie in ihrer Mehrheit nicht.
Übrigens gehören die Bulgaren nicht zu den Turkvölkern. Ob die Protobulgaren ein Turkvolk, ein iranisches Volk oder ein im Lauf der Völkerwanderungszeit entstandenes Mischvolk waren, darüber streiten sich die Gelehrten. Jedenfalls stellten sie aber nach Gründung des bulgarischen Staates nur eine dünne Herrscherschicht und gingen bald in der slawischen Bevölkerungsmehrheit auf. Die Bulgaren sind daher ein slawisches Volk, das sich allerdings seiner heterogenen Herkunft bewußt ist.
Passend zum Thema hier noch ein Link zu einem schönen Youtube-Video von Slavi Trifonov, dem Tausendsassa der bulgarischen Popkultur:
http://www.youtube.com/watch?v=_R4T6Or_58A
„Das ist der Balkan. Hier wurden über 300 Kriege geführt. Hier ist es als ob der Wind die Trauer trägt und die Erde nach Blut riecht. Doch manchmal erwacht aus diesem Blut die Liebe…“
Gruss Melancholicus
Schöner erster Beitrag.
Melancholicus, herzlich Willkommen.
Kannst dich ja wenn du möchtest im Vorstellungsthread mal verewigen.
:hos:
ja, soweit ich weiss gehören die bulgaren auch zu den turkvölkern....wie kann
man nur so naiv sein und das ignorieren....
wenn man das so sieht dann hassen die bulgaren ihre brüder..
bosnakoglu
die urbulgaren waren angehörige eines turkvolkes. aber was so oft passiert wenn ein kleines volk ein grösseres unterwirft und sich mit ihren exponenten vermählt, wurden sie slawisiert. ich schätze das es innert 3 jahr. passierte, bis ihr erster könig sich nicht mehr khan sondern zar nannte und einen christlichen namen trug.
die heutigen bulgaren haben nur noch den namen mit den urbulgaren (protobulgaren) gemein, rassisch sind sie den slawischen völker zuzuordnen, so wie die serben, russen oder mazedonierer.
eu hin, nato her, sollten sich die atake typen zu weit aus dem fester lehnen werden sie stürzen, ich bezweifle das die türkei übergriffe auf ihre landsleute in einem nachbarland einfach so hinnehmen wird. 1989 war eine andere zeit, der eisere vorhang bestand noch und russland stand hinter ihnen. auch schreiben wir nicht mehr das jahr 1913, der kranke mann am bosporus gibt es nicht mehr, jedenfalls was die region und das militärische angeht.
Den Titel des Threads muss man umbenennen. Die Bulgaren sind auch gegen Schwule!
29.06.2008
Homo-Paraden in Tschechien und Bulgarien gestört
Prag/Sofia/Paris (dpa) - Rechtsradikale haben am Samstag Teilnehmer der ersten größeren Homosexuellen-Paraden in Tschechien und Bulgarien attackiert. Dagegen zogen in Paris ebenso wie in Berlin Hunderttausende friedlich und in Partystimmung durch die Straßen.
...
Die in Sofia Festgenommenen hätten versucht, die Veranstaltung zu stören, teilte das Innenministerium mit. Ein großes Polizeiaufgebot an der «Brücke der Verliebten» am Kulturpalast trennte mehrere Dutzend Parade-Teilnehmer von ihren Gegnern aus nationalistischen Gruppen. Die Sicherheitskräfte verhinderten, dass sich die Kritiker dem Umzug durch die Innenstadt anschlossen. Aus Protest warfen Gegendemonstranten Knallkörper.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte zuvor vor Ausschreitungen in Sofia gewarnt. Zur Parade hatte die Schwulen- und Lesbenorganisation Gemini aufgerufen. Ihre Chefin, Aksinija Gentschewa, klagte kurz vor der Parade, sie habe Morddrohungen erhalten. Die christlich-orthodoxe Kirche sowie das Oberhaupt der bulgarischen Muslime hatten die Veranstaltung abgelehnt. Der Austragungsort wurde aus Gründen der Sicherheit und Moral gleich zwei Mal binnen 24 Stunden verlegt. Regierungschef Sergej Stanischew sagte, er sei tolerant gegenüber Menschen, die in religiöser, sozialer oder anderer Hinsicht anders seien, doch die «Demonstration dieser Ausrichtungen» gefalle ihm nicht.
...
Fortsetzung:
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/60849
ja, soweit ich weiss gehören die bulgaren auch zu den turkvölkern....wie kann
man nur so naiv sein und das ignorieren....
wenn man das so sieht dann hassen die bulgaren ihre brüder..
bosnakoglu
Das ist ja absoluter Quatsch.
Die Bulgaren gehören nicht zu den Turkvölkern, sondern zu den Slawen.
Also bitte nicht so einen Quatsch erzählen!
Und was hier in diesem Thread für Unwahrheiten über Bulgaren erzählt werden, ist schon allerhand!
Man darf nicht vergessen: In der bulgarischen Regierung ist eine türkische Partei, die die Interessen der türkischen Minderheit schon stark vertritt. Zudem leben die Bulgaren i.d.R. sehr gut mit ihren türkischen Nachbarn zusammen.
Auch hat sich die Situation der Türken nach Wegfall des Kommunismus in Bulgarien drastisch verbessert. Also anstatt hier wegen irgendwelcher fraglicher Internet-Quellen gegen die Bulgaren zu hetzen, sollte man lieber Leute fragen, die in Bulgarien leben. Ich kenne einige Bulgaren und Türken und diese sehen das Verhältnis untereinander völlig entspannt.
bosnakoglu
10.07.08, 14:41
Das ist ja absoluter Quatsch.
Die Bulgaren gehören nicht zu den Turkvölkern, sondern zu den Slawen.
Also bitte nicht so einen Quatsch erzählen!
doch das ist so.
natürlich sind sie heute "slawen".
allerdings sind sie lediglich slawisierte türken.
wenn der anfüherer der bulgaren im was weiss ich.. 8jhd noch khan hiess, hiess er ein paar jahrhunderte später zar.
natürlich sind sie heute slawen, früher waren es jedoch türken :P
doch das ist so.
natürlich sind sie heute "slawen".
allerdings sind sie lediglich slawisierte türken.
wenn der anfüherer der bulgaren im was weiss ich.. 8jhd noch khan hiess, hiess er ein paar jahrhunderte später zar.
natürlich sind sie heute slawen, früher waren es jedoch türken :P
:muhahahaa:
Sorry, aber das ist wirklich Käse, was du erzählst.
"Slawisierte Türken" ist so ziemlich das Beste, was ich je über Völkerkunde gehört habe. (Ironisch gemeint!) :intelligenz::muhahahaa:
Erzähl das mal einem Bulgaren!!! :brüll:
Es sind Slawen, die im 7. Jh in das Gebiet des heutigen Bulgariens eingewandert sind. Auch Thraker und Protobulgaren (diese meinst du wahrscheinlich) haben vorher auf diesem Gebiet gelebt und sich letztlich unter die slawische Mehrheit gemischt.
Quelle: wikipedia
Stichwort: Bulgaren
:muhahahaa:
Sorry, aber das ist wirklich Käse, was du erzählst.
"Slawisierte Türken" ist so ziemlich das Beste, was ich je über Völkerkunde gehört habe. (Ironisch gemeint!) :intelligenz::muhahahaa:
Erzähl das mal einem Bulgaren!!! :brüll:
Es sind Slawen, die im 7. Jh in das Gebiet des heutigen Bulgariens eingewandert sind. Auch Thraker und Protobulgaren (diese meinst du wahrscheinlich) haben vorher auf diesem Gebiet gelebt und sich letztlich unter die slawische Mehrheit gemischt.
Quelle: wikipedia
Stichwort: Bulgaren
um bei wikipedia zu bleiben: slawisierte türken, z.b. die gagausen, gibts sehr wohl. http://de.wikipedia.org/wiki/Gagausen
nur narren lachen bei unwissenheit...
um bei wikipedia zu bleiben: slawisierte türken, z.b. die gagausen, gibts sehr wohl. http://de.wikipedia.org/wiki/Gagausen
nur narren lachen bei unwissenheit...
Er hat geschrieben, dass die Bulgaren "slawisierte Türken" seien. Deswegen habe ich gelacht.
Also bitte richtig lesen und keine falschen Unterstellungen!
Das Volk ohne Rubrik
Sie fahren ins Ausland, um dort ihre Arbeitskraft billig anzubieten, und sie hoffen, dass die Ausländer in ihre Heimat kommen, um ihnen ihre Häuser abzukaufen. Die Pomaken: Bulgariens verfemte moslemische Minderheit.
Das Gesicht des Mannes neben mir im Bus ist regelrecht verbrannt von der Sonne. In kommunistischen Zeiten nannte man das in Bulgarien einen Arbeiter-und-Bauern-Sonnenbrand, wie man das jetzt nennt, weiß ich nicht. Vielleicht einen europäischen Teint? Der Mann hat ihn sich auf europäischen Feldern geholt. Er kehrt aus Großbritannien zurück. Vier Monate war er weg von zu Hause. Auf Saisonarbeit. Er ist nicht allein, mit ihm reisen noch vier Männer, sie waren gemeinsam in England. „Erdbeeren, du hast sicher davon gehört? Das machen jetzt viele Bulgaren, sie pflücken Erdbeeren in England,“ erzählt mir mein Busnachbar. „Eine anstrengende Arbeit, man muss dabei ständig knien. England ist ein schönes Land, aber nur für Engländer. Ich würde gern zu Hause bleiben, aber was soll ich machen, dort gibt es für mich keine Arbeit!“
Er hat früher im Bergbau in den Ostrhodopen, im Süden Bulgariens, gearbeitet. Doch nach der „Revolution“, wie er die politischen Veränderungen nach 1989 bezeichnet, sperrten die meisten Bergwerke zu, die Arbeiter wurden entlassen und fanden keine neue Beschäftigung. Auch sein Freund ist seit längerer Zeit arbeitslos, er ist Techniker und hat bei der bulgarischen Telekom gearbeitet. Dann wurde eine neue Technologie eingeführt, und er wurde abgebaut. Keine Fortbildung, von einer Abfertigung nicht zu reden. Der Techniker hat zwei Kinder, die beide studieren, er weiß nicht, wo er das nötige Geld hernehmen soll.
Ich frage die Männer, wohin sie fahren. Nach Zlatograd. Ob sie Pomaken seien? „Es gibt im staatlichen Register keine Rubrik für Pomaken“, sagt mein Mitreisender. „Aber ja, wir gehören in diese fehlende Rubrik.“ Ich frage ihn, wie er heißt. „Im Personalausweis steht Methodi, zu Hause nennt man mich Mechmed, die Freunde rufen mich Metho, du kannst also wählen.“
Die Pomaken führen ein gespaltenes Leben, das drückt sich schon in den Namen aus, einem arabischen und einem bulgarischen. Die ersten Versuche, die Pomaken dazu zu bringen, ihre arabischen gegen gute bulgarische Namen zu tauschen, reicht in die Jahre 1912/1913 zurück, gleich nach dem Balkankrieg, als der junge bulgarische Staat ehemals türkische Gebiete vereinnahmte. Die Pomaken sind eine Volksgruppe in den Rhodopen, sie sprechen bulgarisch, sind jedoch nicht christlich-orthodox wie die meisten Bulgaren, sondern Moslems wie die bulgarischen Türken. Es gibt zahlreiche Theorien über ihre Herkunft. Fest steht, dass sie von den Bulgaren wie von den bulgarischen Türken stets als Menschen zweiter Klasse behandelt wurden.
In den Jahren 1937 bis 1944 gab es einen zweiten Versuch, den Pomaken bulgarische Namen aufzuzwingen, eine wichtige Rolle spielte dabei die nationalistische Organisation „Rodina“ (Heimat). Aber auch den Kommunisten waren die Pomaken mit ihren fremd klingenden Namen suspekt, 1971 begannen sie eine Kampagne zur Assimilierung der Pomaken, wieder ging es vor allem darum, die arabischen gegen bulgarische Namen einzutauschen. In den 1980er-Jahren wurde diese Kampagne auf die bulgarischen Türken ausgeweitet, die sich jedoch zur Wehr setzten. In den Westrhodopen kam es zu blutigen Zusammenstößen. In den Ostrhodopen aber gab es kaum nennenswerten Widerstand. Auch nicht in Zlatograd, das nur 20 Kilometer von der griechischen Grenze entfernt liegt. Die Stadt zählt rund 8000 Einwohner. „Vor 1944, als der Zar noch ein richtiger Zar war, durften wir Pomaken nicht einmal als Feldhüter arbeiten“, erzählt mir der 1919 geborene Issein Hasanov aus Zlatograd. „Die Kommunisten waren schlauer. Die Pomaken bekamen sogar staatliche Posten, aber nur, wenn sie sich von ihrer Religion und ihren Namen lossagten. Viele arme Leute haben das getan. In der Miliz gab es viele Pomaken.“
Der ständige Druck von außen, die Repressionen von Seiten des Staates und der Mehrheitsbevölkerung haben die Rhodopen-Pomaken gelehrt, dass es ratsam ist, keinen großen Widerstand zu leisten und sich auf die Seite der Stärkeren zu schlagen. Mit dieser Strategie haben sie seit Jahrhunderten in einer feindlichen Umgebung überlebt. „Es war 1972“, erzählt Issein weiter. „Ich ging zur Kassa, um mein Gehalt abzuholen. Die Frau an der Kassa sagte, ich solle ihr den Ausweis geben, sie wolle meinen Namen in einen bulgarischen ändern, erst dann würde ich mein Geld bekommen. Was sollte ich tun? So wurde ich Assen. Da war noch ein Junge, der weigerte sich. Doch nach fünf Tagen gab er klein bei, schließlich wollte er nicht verhungern. Ich war älter und wusste bereits: Gegen die Macht kann man nicht mit dem Fuß treten, sonst tritt sie zurück, und man bekommt eine ins Maul und verliert die Zähne.“
„Ich war in der siebten Klasse“, berichtet Ramadan Kehayov. „Von der Schule wurden wir ins Kino geführt. In einen Partisanenfilm. Am nächsten Tag kamen ein paar Milizionäre zu uns in die Klasse und fragten, welche bulgarische Namen wir wollten. Wladimir, sagte ich, ohne zu überlegen. So hieß der Partisanenkommandant im Film. Als ich das zu Hause erzählte, erhielt ich vom Vater eine ordentliche Tracht Prügel. Mit dem Gürtel. Zwei Tage später wurde auch sein Name geändert.“
Anfang der 1990er-Jahre erlaubte man den bulgarischen Türken und den Pomaken, wieder ihre türkischen und arabischen Namen anzunehmen. Die Türken nützten das sofort, bei den Pomaken machten meist nur Ältere davon Gebrauch. In Zlatograd nahmen nur 10 Prozent der Pomaken ihre alten Namen an. Bei der jüngsten Volkszählung, 2001, bezeichneten sich insgesamt 131.000 Menschen als „Bulgaren islamischen Glaubens“. In den offiziellen Formularen gibt es keine Rubrik „Pomaken“. Aus Protest bezeichneten sich in den Westrhodopen ganze Dörfer als Türken, in einigen Orten schrieben die Menschen in die Rubrik der ethnischen Zugehörigkeit: „Chinesen“.
„Das Mohammedanische ist für uns keine ethnische Zugehörigkeit wie bei den Türken, sondern nur eine religiöse“, erklärt Ramadan Kechayov. „Das will keiner zugeben. Wenn du Moslem bist und türkisch sprichst, hast du kein Problem. Aber wenn du bulgarisch sprichst und dich zum Islam bekennst, hast du keine Chance. Deshalb nennen die Menschen hier in der Öffentlichkeit lieber ihren bulgarischen Namen, sonst bekommen sie keine Arbeit.“
So leben die Pomaken in Zlatograd immer noch in dieser zwiespältigen Situation. Ein mohammedanischer Name zu Hause, ein bulgarischer in der Öffentlichkeit. Die jüngeren Eltern haben einen billigen Ausweg gefunden, sie geben ihren Kindern englische Namen, wie sie sie vom Fernsehen kennen. Michael, George, Kevin, Britney oder auch Paloma, und zu Hause werden die Kleinen Hassan, Hatidje oder Hayridin genannt.
„Die Firmen, die Leute zur Erdbeerarbeit in England rekrutieren, interessieren sich nicht, wie du heißt,“ sagt mein Nachbar im Bus. „Auch auf dem Feld in England hat mich keiner danach gefragt. Wichtig war nur, wie schnell ich die Arbeit erledige und ob ich das Geld bringe – für den Vermittler und auch für mich.“ Die meisten Familien in Zlatograd haben mindestens einen Mann nach Griechenland, Deutschland, Österreich, Spanien, England oder in andere europäische Länder geschickt. Sie arbeiten dort als Hilfsarbeiter am Bau oder als Feldarbeiter. Sie verdienen zwischen 38 und 40 Euro am Tag, das ist nicht viel, aber besser als nichts. Zu Hause hat man nur das, was man selber im Garten anbaut. Unter Garten versteht man eine einfache Hütte und etwas Land in den Hügeln um die Stadt. Die Hänge sind sehr steil, schwer zu bearbeiten, dort wachsen vor allem Kartoffeln.
...
Fortsetzung:
http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/399581/index.do
03. November 2008
Borissov für erzwungene Bulgarisierung
Bürgermeister von Sofia verteidigt Schivkovs Politik
"Es sollte ein für alle Male klar werden, dass zu Bulgarien bulgarische Bürger gehören, wie zu der Türkei türkische und zu Serbien serbische. Deshalb gibt es ja Grenzen. Wer sich als Türke fühlt, gehört zurück in die Türkei" , postulierte der Bürgermeister von Sofia und Chef der einflussreichsten bulgarischen Partei "Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens" (Gerb), Bojko Borissov, in einem TV-Interview. Darin rechtfertigte er auch die Zwangsbulgarisierung im ehemals kommunistischen Bulgarien. Von 1984 bis 1985 wurden die Namen von etwa 850.000 Menschen geändert. Als Reaktion wanderten 370.000 Türken im Sommer 1989 in die Türkei aus, nachdem die Grenze zum Nachbarland geöffnet worden war. Etwa 155.000 sind später zurückgekehrt.
Premier Sergej Stanischev warnte nun vor "gefährlicher Rhetorik" . Wenn Borissovs Idee umgesetzt würde, "werden die ehtnischen Spannungen eskalieren" , so Stanischev. Präsident Georgi Parwanov bezeichnete die Aussagen Borissovs als großen Fehler.
...
weiter:
http://derstandard.at/?url=/?id=1225358938845
Bulgarien ist ein armes Land in vieler hinsicht,arm am Materiellen und am Geistigen....
Bulgarien ist ein armes Land in vieler hinsicht,arm am Materiellen und am Geistigen....
Absolut. Bin mal in den Ferien über Bulgarien in die Türkei gefahren.
Die sollten mal bessere Autobahnen machen, bevor die Polizeibeamten Autos anhalten und Schmiergeld einsacken.
Absolut. Bin mal in den Ferien über Bulgarien in die Türkei gefahren.
Die sollten mal bessere Autobahnen machen, bevor die Polizeibeamten Autos anhalten und Schmiergeld einsacken.
Und so ein Land ist leider EU-Mitglied !
Unsere Minderheiten in der Türkei leben zum vergleich wie im Paradies.
jensjensen
06.11.08, 21:18
B]
Warum waren wir Tolerant??[/B]
Warum hat das Osmanische Reich nicht versucht den ganzen Balkan zu Türkisieren oder zu Islamisieren, so wie Spanien es in Südamerkia gemacht hat?
MfG
Vermutlich aus ökonomischen Gründen. Mein Eindruck ist, dass das Osmanische Reich überwiegend von der Ausbeutung unterworfener Völker ( Kopfsteuer und andere Sondersteuern, Tribute) gelebt hat, im Falle einer Türkisierung/Islamisierung wäre das wohl nicht möglich gewesen, weil man den Volks/Glaubensgenossen früher oder später hätte Rechtsgleichheit einräumen müssen.
jensjensen
06.11.08, 21:26
Und so ein Land ist leider EU-Mitglied !
Unsere Minderheiten in der Türkei leben zum vergleich wie im Paradies.
Naja, ich will hier nicht den Eindruck hervorrufen, Ressentiments gegen die Türkei zu haben, trotzdem kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass Minderheiten in der Türkei überwiegend entweder gar nicht mehr leben oder nicht in der Türkei, das gilt für Armenier, Griechen, Juden, aramäische Christen, Jeziden
Naja, ich will hier nicht den Eindruck hervorrufen, Ressentiments gegen die Türkei zu haben, trotzdem kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass Minderheiten in der Türkei überwiegend entweder gar nicht mehr leben oder nicht in der Türkei, das gilt für Armenier, Griechen, Juden, aramäische Christen, Jeziden
dıe Türken haben sich bisher verkniffen, die Armenier und Griechen zu Fragen, was mit den Muselmanen geschehen ist, die vormals in diesen Staaten/Regionen gelebt haben. Und was mit den Juden passiert ist? Wirtschaftsflüchtlinge die in die USA, Israel oder andere europäische Länder emigrierten, könnte eine Überlegung Wert sein. Aber man kann natürlich immer mit der Geschichte auftrumpfen. Im Gegenzug Frage ich jetzt nicht, was nach 1940 in Deutschland passierte, um damit den Judenmangel in der BRD aufzuzeigen, denn das wäre kein Argument für den heutigen Zustand.
Und so ein Land ist leider EU-Mitglied !
Unsere Minderheiten in der Türkei leben zum vergleich wie im Paradies.
...entweder bist du hypergebildet oder umgekehrt. Ich neige dazu an letzteres zu glauben.
dıe Türken haben sich bisher verkniffen, die Armenier und Griechen zu Fragen, was mit den Muselmanen geschehen ist,
In der westlich dominierten Geschichstschreibung hat bisher noch keiner die muslimischen Toten notiert, warum sollten die Türken jetzt damit anfangen?
PretzelLogic
07.11.08, 10:13
Weil es legitim ist und weil es wichtig ist.
Es ist wichtig für die "Europäische Erinnerungskultur"
Es müssen die Leiden der Menschen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
In der westlich dominierten Geschichstschreibung hat bisher noch keiner die muslimischen Toten notiert, warum sollten die Türken jetzt damit anfangen?
Weil es legitim ist und weil es wichtig ist.
Es ist wichtig für die "Europäische Erinnerungskultur"
Es müssen die Leiden der Menschen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Was wichtig ist und was nicht werden uns die sahibs schon sagen....:hallo:
Das eigene Leid zählt mehr als das der anderen...
Vermutlich aus ökonomischen Gründen. Mein Eindruck ist, dass das Osmanische Reich überwiegend von der Ausbeutung unterworfener Völker ( Kopfsteuer und andere Sondersteuern, Tribute) gelebt hat, im Falle einer Türkisierung/Islamisierung wäre das wohl nicht möglich gewesen, weil man den Volks/Glaubensgenossen früher oder später hätte Rechtsgleichheit einräumen müssen.
Zu diesem undifferenzierten Beitrag Folgendes: Selbst in Zeiten Luthers wars in Europa so, dass der jeweilige Herrscher (Kurfürst, Herzog etc.) die jeweilige Religion (evangelisch/katholisch) des gesamten Volkes bestimmte. Dass dies bei den Osmanen nicht so war, ist eine eigentliche seinerzeitige Kulturrevolution sondergleichen! Ich nenne es sogar den ersten nicht-christlich EUROPÄISCHEN Schritt zur heutigen Glaubens- und Gewissensfreiheit. Dies kann man aber nur sehen, wenn man ohne Ressentiments gegen Türken oder einfach gesagt vermeintlich Fremdem begegnet. Hat aber auch mit rationaler Intelligenz zu tun. Die einen haben es weniger, die anderen mehr. :döner:
Vermutlich aus ökonomischen Gründen. Mein Eindruck ist, dass das Osmanische Reich überwiegend von der Ausbeutung unterworfener Völker ( Kopfsteuer und andere Sondersteuern, Tribute) gelebt hat, im Falle einer Türkisierung/Islamisierung wäre das wohl nicht möglich gewesen, weil man den Volks/Glaubensgenossen früher oder später hätte Rechtsgleichheit einräumen müssen.
dein eindruck täuscht dich.
tribute zog man von den nachbarstaaten ein, kopfsteuer gab es auf nichtmuslimische völker aber die haupteinnahmequellen des reiches waren die handelseinnahmen. immerhin war das osmanische reich dreh und angelpunkt für den orienthandel, für den handel mit der südrussischen steppe und für den afrikahandel. durch die kolonialzeit gingen diese einnahmequellen zurück so das der staat finazielle geschwächt militärisch auch zurückviel.
verlorenes bulgarisches Land meins du OTTOMANLAND.
Bulgarien ist ein armes Land in vieler hinsicht,arm am Materiellen und am Geistigen....
Deine Hetze gegen Bulgarien ist auch nicht gerade geistreich...
Das eigene Leid zählt mehr als das der anderen...
Wem erzählst du das?
Sag nicht den Deutschen...
verlorenes bulgarisches Land meins du OTTOMANLAND.
Was meinst du mit "verlorenes bulgarisches Land"?
Das, welches von den Bulgaren (unter Mithilfe der Russen) zurückerobert wurde?
03.12.2008
Irkçı ATAKA Partisi'nden Yeni Girişim
Bulgaristan'da ırkçı ve milliyetçi ATAKA partisinin lideri Volen Siderov, başkent Sofya'da kurulacak İslam Eğitim Kültür ve Kongre Merkezi projesini sabote etmeye çalışıyor.
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Bulgar Başmüftülüğü: "Çok normal"
Bulgaristan Müslümanları Başmüftülüğü Genel Sekreteri Hüseyin Hafızov, İslam Konferansı Teşkilatı finansmanıyla yapılacak İslam Eğitim Kültür ve Kongre Merkezi kampüsünde yurt, spor tesisleri ve eğitim tesislerinin yanı sıra bir caminin olmasının normal olduğunu söyledi.
...
Sofya'daki tek cami yetmiyor
Nüfusu yaklaşık 1.5 milyon olan başkent Sofya'da tek bir caminin olması, bu kentteki Müslümanlar için yeterli olmadığını kaydeden Hafızov, "Cuma namazına gelen 200-300 kişi cami dışında namaz kılmak zorunda" dedi.
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http://www.usakgundem.com/haber.php?id=27757
04.12.2008
Ataka wants referendum on second Sofia mosque
Sofia councilors from ultra-nationalist Ataka party will demand a referendum in the city on the planned construction of a second mosque in the Bulgarian capital. Their argument is that Muslims in Sofia have one mosque and that is more than enough, and Sofia does not need a “centre for Islamic education” in the words of Ataka leader Volen Siderov.
...
http://www.sofiaecho.com/article/ataka-wants-referendum-on-second-sofia-mosque/id_33374/catid_66
12. August 2009
Protestaktion gegen Fernsehnachrichten auf Türkisch
Menschen stehen Schlange, um gegen Nachrichten zu unterschreiben
In Bulgarien stehen Menschen Schlange, um sich gegen die Nachrichten in türkischer Sprache, die schon seit fast zehn Jahren im Nationalfernsehen einmal täglich gegen 17.00 Uhr für zehn Minuten ausgestrahlt werden, zu unterschreiben. Das meldete die bulgarische Nachrichtenagentur BGNES am Mittwoch aus Warna, der drittgrößten Stadt des Landes.
Laut Initiator Rossen Markow von der "Partei der bulgarischen Männer" sind allein in der ersten Viertelstunde mehr als 200 Unterschriften gesammelt worden. Er will die Unterschriften dem Chef des Nationalfernsehens zusenden und verlangen, die Ausstrahlung zu stoppen. Sonst droht er mit einer Blockade des Sendergebäudes.
...
http://derstandard.at/fs/1250003315620/Bulgarien-Protestaktion-gegen-Fernsehnachrichten-auf-Tuerkisch
Bulgarlar Türkçe habere 'hayır' dedi
Bulgaristan'da internet üzerinden yapılan bir kamuoyu anketinden, televizyonda Türkçe haber bültenine "hayır" yanıtı çıktı.
"News.bg" adlı haber ağırlıklı yayın yapan internet sitesinin anketine katılan 30 bin 738 kişinin yüzde 52.75'i, Bulgaristan Ulusal Televizyon Kanalı BNT'de halen yayımlanmakta olan Türkçe haber bültenine karşı çıktı.
İnternet kullanıcıları arasında büyük ilgi gören ankette "hayır" yanıtı verenlerin büyük bölümü gerekçe olarak ülkedeki resmi dilin yalnızca Bulgarca olmasını gösterdi. Türkçe haberlere karşı çıkanların yüzde 9,65'i "Türkiye'de Bulgarca haberler yok" gerekçesini kullanırken, yüzde 0,85'i tüm azınlıkların bu haber bültenini örnek alarak kendi ana dillerinde yayın talep edebileceklerini ileri sürdü.
Araştırmaya katılanların yüzde 2,72'si ise Türkçe haberlerin yeterince izlenmediğini, düşük reytingi göz önüne alınınca yayınına gerek bulunmadığını iddia etti.
http://www.hurriyet.com.tr/dunya/13328813.asp
Bulgarien ist eben noch nicht EU-reif. Die sollen erst renkommen dürfen wenn sie die Minderheitenrechte achten. Wie heißt nochmal demokratik Acilim auf bulgarisch? :D
Flagellum Dei
08.01.10, 16:29
die neue Türkische Sklaverei :D :D
NEW TURKISH SLAVERY
E-mail Print PDF
Soaps from the Bosporus have captivated Bulgarian audiences much more than their Venezuelan and Brazilian predecessors
Issue 38, November 2009
by Christopher Buxton*
Bulgarian pensioners in their thousands have become glued to Turkish soap operas and numerous travel firms (presumably unregistered) now offer trips to the colourful locations and sets where these passionate stories are filmed. Each advertisement, of course, hints at the chance of meeting the stars in the flesh.
It's enough to make Ataka leader Volen Siderov require new teeth to gnash.
weiter:
http://www.vagabond-bg.com/index.php?option=com_content&task=view&id=936
Anhänger der extremistischen bulgarischen Partei „Ataka“ haben am Freitag in Sofia gläubige Muslime angegriffen, die sich zum Freitagsgebet vor einer Moschee versammelt hatten. Die Extremisten schlugen mit Stöcken auf die Muslime ein und bewarfen sie mit Eiern. Zudem nahmen sie ihnen die Gebetsteppiche weg und setzten sie in Brand. Bei Handgreiflichkeiten wurden mehrere Personen auf beiden Seiten verletzt. Mindestens ein „Ataka“-Anhänger wurde von der Polizei festgenommen.
Die Nationalisten gingen mit Fahnenstangen auf die Muslime vor, die sich vor der Moschee zum Gebet hingekniet hatten. Sie schlugen auch auf die Lautsprecher ein, um gegen die „zu lauten Gesänge“ des Muezzins zu protestieren. Trotz eines Polizeieinsatzes kam es zu Schlägereien zwischen den Extremisten und den Muslimen mit Verwundeten auf beiden Seiten.
...
Extremisten attackierten Muslime bei Freitagsgebet in Sofia - International - Chronik - Nachrichten | tt.com - aktuelle News - Nachrichten - Tageszeitung (http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikContainer/2773677-8/extremisten-attackierten-muslime-bei-freitagsgebet-in-sofia.csp)
http://www.youtube.com/watch?v=lZxCJ44laNA
Nationalisten scheinen überall gleich zu sein.
ein zigeunerhaufen spielt den nazi
Nichts schlimmes die Opfer sind Muslime.
Stellt euch mal vor Türken greifen eine Kirche in der Türkei an?!?
Scheinen doch organisiert zu sein richtig mit Führung und so.
"Rechts" hatte ich gestern gelesen.
selam_turkey
21.05.11, 14:33
ein zigeunerhaufen spielt den nazi
Ich bitte dich die "Zigeuner" aus dem Spiel zu lassen.
Sie leiden genauso unter den Bulgarischen Nazis wie die Muslime.
Jetzt wo Bulgarien in der EU ist, sollte die EU sich der Sache annehmen und schnell für eine Lösung sorgen.
Komisch das die Ethnischen Unruhen in Bulgarien keine Beitritsvorassetzungen für den Eintritt in die EU war...
Man kann nur für die Muslime und den Minderheiten in Bulgarien beten..
http://www.youtube.com/watch?v=alLoy-FrbGA
Ich bitte dich die "Zigeuner" aus dem Spiel zu lassen.
Sie leiden genauso unter den Bulgarischen Nazis wie die Muslime.
Jetzt wo Bulgarien in der EU ist, sollte die EU sich der Sache annehmen und schnell für eine Lösung sorgen.
Komisch das die Ethnischen Unruhen in Bulgarien keine Beitritsvorassetzungen für den Eintritt in die EU war...
Man kann nur für die Muslime und den Minderheiten in Bulgarien beten..
diese wannabe nazis sind doch allesamt selber roma und sinti, die durch ihre mitgliedschaft zur ataka nur ruhm und anerkennung verschaffen wollen
mein gott, hitler hätte die damals alle ins kz gesteckt und heute eifern sie ihm nach
selam_turkey
21.05.11, 14:45
diese wannabe nazis sind doch allesamt selber roma und sinti, die durch ihre mitgliedschaft zur ataka nur ruhm und anerkennung verschaffen wollen
mein gott, hitler hätte die damals alle ins kz gesteckt und heute eifern sie ihm nach
Viele Bulgarische Roma sind selber Muslime. Wahrscheinlich waren unter den Betenden auch Roma.
Bulgarien ist dafür bekannt, das sie Romadörfer überfallen und sie niederknüppeln, genauso sind sie dafür bekannt wie sie Muslime und Türken unterdrücken...
http://www.youtube.com/watch?v=L54B1xLTJ8Y
selam_turkey
21.05.11, 14:56
http://www.youtube.com/watch?v=QgTP2aKBO_0
Dieses Land ist das letzte. Wer da durchgefahren ist weiß was ich meine. Das sagt schon viel aus
diese wannabe nazis sind doch allesamt selber roma und sinti, die durch ihre mitgliedschaft zur ataka nur ruhm und anerkennung verschaffen wollen
mein gott, hitler hätte die damals alle ins kz gesteckt und heute eifern sie ihm nach
Meine Großmutter väterlicherseits war Roma. Und diese Vorurteile kannst du dir bitte sparen. Wir haben nie unterdrückt, sondern wurden es! Die türkischen Roma sind übrigens größtenteils muslimisch. Und wir trauern auch ganz bestimmt keinem Hitler nach, sondern verachten ihn. Auch wenn meine Großmutter persönlich nicht von diesem Rassenwahn betroffen war, so fürchtete sich ihr Familie dennoch vor die wachsende Macht NS-Deutschlands und hatte Solidarität mit den deutschen Roma und Sinti.
Es gibt diesen Hass auf die "Zigeuner" noch immer. Von Sarkozy bis zu den Bulgaren! Und ich erkenne da auch einige Züge dieses Hasses in dir. Arbeite mal bitte daran, diese auszumerzen. Nicht alle sind gleich...
Erkekseler türklerin cogunlukla yasadiklari kuzey vilayetlerinde böyle olaylar cikarsinlar.
Türkei sollte mal einen kurzen Abstecher nach Bulgarien machen, ich glaube es würde nicht mal einen Tag dauern dieses unnütze Pack niederzumetzeln.
Türk-Khagan
21.05.11, 20:53
Ich sage 12 Stunden..
Toruko-jin
21.05.11, 23:40
gibs dann auch beutefrauen?
01.06.2011
Kampf der Kulturen in Bulgarien?
Nationalistische Ataka macht Front gegen bulgarische Türken
Blumen schmückten vor zwei Wochen das Geländer der Banja Baschi-Moschee im Zentrum Sofias. Über Facebook organisierte Sofioter Bürger überbrachten sie zum Zeichen ihrer Solidarität mit der von Nationalisten angegriffenen muslimischen Gemeinde. Einige Dutzend Anhänger der Partei Ataka hatten die bulgarischen Türken während des Freitagsgebets am 20. Mai mit Fahnenstangen traktiert, mit Eiern und Steinen beworfen und einen Gebetsteppich angezündet. "Hier ist Bulgarien, hier ist Bulgarien!" und "Sieg Ataka, Sieg Ataka!", skandierten sie. Verletzte gab es auf beiden Seiten und in den Reihen der Polizei, die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen drei Ataka-Anhänger wegen Hooliganismus erhoben.
Als "Spiel mit dem Feuer", verurteilte Staatspräsident Georgi Parvanov Atakas Attacke, der Führer der türkischen Bewegung für Rechte und Freiheit (DPS), Ahmed Dogan, forderte ein "Gesetz gegen ethnischen Hass". Fast alle Politiker und Medien gaben den Nationalisten die Schuld an der Gewalteskalation, dagegen sieht Ataka-Führer Volen Siderov sich und seine Gefolgsleute als Opfer. Die Moslems hätten ihre "friedliche Kundgebung"...
Kampf der Kulturen in Bulgarien? | Telepolis (http://www.heise.de/tp/artikel/34/34840/1.html)
Etnienbereinigt könnte Bulgarien vielleicht die 4 Millionengrenze knacken...
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