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(Aus Yves Ternon - Tabu Armenien - Frankfurt a. M.-Berlin 1981, Seite 105-106)
Die fedais
Getreu ihrem Programm von 1892 hatte die Daschnak-Partei die Selbstverteidigung organisiert. In ganz Armenien verbreitete ein Wort Schrecken bei Türken und Kurden: fedai. Im Persischen bedeutet dieses Wort »der Ergebene« und bezeichnet eine Person, die ihr Leben opfert. So nannten die Türken aus Respekt vor deren Tapferkeit die armenischen Kämpfer. Ursprünglich für den Kampf gegen den Zarismus ausgebildet, erhielten diese Kämpfer in den Städten und Dörfern an der russisch-türkischen Grenze, vor allem in Kars, Waffen, und wurden von den Daschnak-Führem ausgebildet. Alle Dörfer der Gegend wurden heimlich von der Partei regiert: Jede Gemeinde wählte drei Mitglieder, die absolute Gewalt hatten. Sie sprachen Recht, erhoben Steuern, unterrichteten die armenische Sprache und sorgten für die Aufnahme der Flüchtlinge. Ein Regionalkomitee war zusammen mit dem Zentralkomitee, dem Exekutivgremium der Partei, für die Koordination verantwortlich. Versammlungen wurden auf »falschen Hochzeiten« abgehalten, wo die Führer zur Bevölkerung sprachen, wobei sich für den Fall, daß die Polizei auf den Plan trat, Musiker bereithielten. Von russischen Basen aus durchstreiften Anwerber Türkisch-Armenien auf der Suche nach Männern, die den Widerstand in den armenischen Dörfern organisieren konnten. In den vilayets Bitlis und Van und insbesondere in der Ebene von Muş wurden alle wehrtüchtigen Bewohner in Gruppen organisiert, die sich für die Verteidigung und Angriff übten. In jedem Dorf wählte die Partei fünf bis acht Vertrauenspersonen, die das »fliegende Kommando« bildeten, das die fedais unterstützte, sie von einem Dorf zum anderen geleitete, Ausbrüche aus Gefängnissen organisierte und von Kurden bedrohten Nachbardörfern zu Hilfe eilte. Außer diesem fliegenden Kommando hatte jedes Dorf eine militärische Gruppe von 30 bis 50 Männern, eine für die Beschaffung von Geld und Waffen zuständige Finanzgruppe sowie eine Frauengruppe, deren Aufgabe die Überbringung von Nachrichten war.
Die fedais waren nach strengen Maßstäben ausgewählt und für die härtesten Kämpfe vorbereitet. Die Abtrennung der Gruppen war vollkommen. Kein Mitglied einer Gruppe kannte die Namen der Mitglieder anderer Gruppen. Alle waren gleich ausgerüstet: Zwei Patronengürtel (280 Patronen), ein Mausergewehr, ein Stock, ein Rucksack mit einem Minimum an Kleidern und Nahrung, einige persönliche Gegenstände und ein Stück von einer Hostie (sie hatten Befehl, sich im Fall der Verhaftung das Leben zu nehmen, und konnten so vorher kommunizieren). Der Chef jeder Kompanie hatte absolute Gewalt über seine Männer: jeder Verstoß gegen die Disziplin wurde mit dem Tode bestraft. Wenn sie nach Türkisch-Armenien eindrangen, folgte ihre Bewegung strengen Regeln: Nur der Anführer kannte den Weg; man schlief bei Tag und wanderte nachts, wobei dann niemand sprechen oder rauchen durfte. Die fedais übernachteten bei den ärmsten Bauern, blieben aber nie länger als sieben Tage, damit man sie nicht aufspüren konnte und sie ihren Gastgebern nicht zu sehr zur Last fielen. Niemand durfte sie beim Verlassen des Dorfes begleiten.
So sind die armenischen fedais zur Legende geworden. Ihr Kampf war aussichtslos; dennoch bewirkte die bloße Existenz dieser nicht zu greifenden nächtlichen Kämpfer, die ganz plötzlich mitten in den Kurdenhorden auftauchten und straften und rächten, ein Gleichgewicht des Schreckens. Türken und Kurden wußten nun, daß ihre Verbrechen nicht ungestraft bleiben würden. Sie bewunderten und fürchteten die fedais.
Diese Männer, russische und türkische Bauern, waren Helden, von denen die meisten ihre Hingabe an die armenische Sache mit dem Leben bezahlten. Einige Gestalten ragen hervor: Serop, »der Löwe von Nemrod«, der jahrelang der Herr der Gebirge von Akhlat und Sason blieb. Jardar, Kevork, Tschawusch, Aram von Van, Ischhan, Murad von Sebastia, Kurken, Sebuh, Andranik, Aram von Muş, Keri, Zohrabian, Vazgen Darayan, Hrair, Hratsch - alle taten sich in ungleichen, grausamen Kämpfen hervor, und alle trugen dazu bei, der verfolgten armenischen Bevölkerung wieder etwas Hoffnung zu geben.
Die fedai-Kompanien nahmen an Kampfhandlungen teil, die regelrechte Kriegszüge waren. Hanassor erlebte die erste von der Daschnak-Partei organisierte Großexpedition. 1896 hatte der kurdische Mazrig-Stamm 800 von Van nach Persien ausgewanderte Armenier getötet. Im folgenden Jahr versammelte sich eine Truppe von 300 Kämpfern in Persien; am 6. August 1897 überfielen sie den Mazrig-Stamm, töteten alle Männer, legten jedoch weder Hand an die Frauen noch an die Kinder und begingen keinerlei Plünderung.
Ihr müsst euch das in aller Ruhe durchlesen, unglaublich!
Ternon schreibt klipp und klar bzw. extrem blumig, dass die Armenier "straften und rächten", "regelrechte Kriegszüge" ("Großexpeditionen"!) durchführten, sich Waffen beschafften, Ausbrüche aus Gefängnissen organisierten, auf falschen Hochzeiten Propaganda betrieben, Bauern anheuerten (von russischen Basen aus!) und kurdische Dörfer überfielen und den Einwohner töteten.
Jedes armenische Dorf hatte demnach eine militärische Truppe von 30-50 Mann!
Und da sie so edel waren, Frauen und Kinder verschonten und nicht Plünderten, hatten die Türken und Kurden Respekt vor der Tapferkeit der "armenischen Kämpfer" und bewunderten sie sogar!
Robin Hood auf Armenisch!
Unglaublich, wie grausame Massaker an der muslimischen Zivilbevölkerung durch Armenier schön geredet werden! Und so etwas nennt sich dann "unabhängige und objektive Geschichtsschreibung"!
kann es sein,dass ich jetzt falsch liege wenn ich behaupte sowas kenne ich heutzutage auch...nämlich die PKK.
TOZKOPARAN
26.01.06, 17:51
So sind die armenischen fedais zur Legende geworden. Ihr Kampf war aussichtslos; dennoch bewirkte die bloße Existenz dieser nicht zu greifenden nächtlichen Kämpfer, die ganz plötzlich mitten in den Kurdenhorden auftauchten und straften und rächten, ein Gleichgewicht des Schreckens. Türken und Kurden wußten nun, daß ihre Verbrechen nicht ungestraft bleiben würden. Sie bewunderten und fürchteten die fedais.
Was ist denn das für ein Text?? Ist das ein Flugblatt um die fedais wieder zum Leben zu erwecken. Zumindest hört es sich extrem danach an. Was geht diesen Menschen durch den Kopf, wenn sie raubende und mordende Banden als Freiheitskämpfer darstellen?? Wir werden es leider nie erfahren.
Was ist denn das für ein Text?? Ist das ein Flugblatt um die fedais wieder zum Leben zu erwecken. Zumindest hört es sich extrem danach an. Was geht diesen Menschen durch den Kopf, wenn sie raubende und mordende Banden als Freiheitskämpfer darstellen?? Wir werden es leider nie erfahren.
Aus Yves Ternon - Tabu Armenien - Frankfurt a. M.-Berlin 1981, Seite 105-106
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3550079281/qid=1138299490/sr=1-1/ref=sr_1_8_1/302-9125982-0186459
Oh man. Ich glaub ich träume. Wie kann man nur so etwas schreiben. Der schlimmste Feind eines Menschen, ist seine Ideologie. :gewalt:
Ja,is' klar, ne? Das beschreibt die "Handvoll" von 60.000 Mann, die gegen den Staat kämpften, während die "Riesenmenge" von 40.000 in der osmanischen Armee diente.
deryatulga
21.03.06, 17:07
Ihr müsst euch das in aller Ruhe durchlesen, unglaublich!
Ternon schreibt klipp und klar bzw. extrem blumig, dass die Armenier "straften und rächten", "regelrechte Kriegszüge" ("Großexpeditionen"!) durchführten, sich Waffen beschafften, Ausbrüche aus Gefängnissen organisierten, auf falschen Hochzeiten Propaganda betrieben, Bauern anheuerten (von russischen Basen aus!) und kurdische Dörfer überfielen und den Einwohner töteten.
Jedes armenische Dorf hatte demnach eine militärische Truppe von 30-50 Mann!
Und da sie so edel waren, Frauen und Kinder verschonten und nicht Plünderten, hatten die Türken und Kurden Respekt vor der Tapferkeit der "armenischen Kämpfer" und bewunderten sie sogar!
Robin Hood auf Armenisch!
Unglaublich, wie grausame Massaker an der muslimischen Zivilbevölkerung durch Armenier schön geredet werden! Und so etwas nennt sich dann "unabhängige und objektive Geschichtsschreibung"!
Man muss die angegebene Zahl auch mit 400-500 multiplizieren, denn nach Ternon's Angaben war ein armenischer Freischärler so viele türkischen Soldaten wert. Die Nähe von Ternon zu Tashnaks werden ihm jetzt zum Verhängnis.
Ich kann mir durchaus vorstellen das sehr viele Leute durch so einen Text sehr beeindruckt sind.
Schließlich ist das ein Aufstand eines kleines Volkes, das Massakriert wurde, gegen das große Osmanische Reich.
Kein Wunder das man so große Sympatien gegenüber Armeniern entwickelt.
Und so etwas nennt sich dann "unabhängige und objektive Geschichtsschreibung"!
Das wird doch nicht wirklich als Geschichtsbuch anerkannt oder?!
deryatulga
21.03.06, 17:29
Ich kann mir durchaus vorstellen das sehr viele Leute durch so einen Text sehr beeindruckt sind.
Schließlich ist das ein Aufstand eines kleines Volkes, das Massakriert wurde, gegen das große Osmanische Reich.
Kein Wunder das man so große Sympatien gegenüber Armeniern entwickelt.
Das wird doch nicht wirklich als Geschichtsbuch anerkannt oder?!
Leider doch! Schuld sind wir trotz alledem!
deryatulga
25.03.06, 02:15
Ben neredeyse 10 tane kitabi bir arada okudugumdan adi gecen eseri tamamlamak yeni nasip oldu. Tam bir elestirisini yapmak yerine, sayin Ayse Hür'ün "radikal" sayfalarinda yaptigi yorumu baz olarak aliyorum. Övünmek gibi olmasin ama ben bu grupta Ittihatci-Ermeni isbirligi ile Krikor Zohrab'in öldürülmesi gibi olaylari bundan neredeyse bir yil kadar önce hem de antitez olarak dile getirmistim. Sakalim da var ama, lafimizi o zamanlar pek dinleyen cikmamisti.
231 sayfalik bir kitabin bilimsel elestirisi en azindan 6-7 sayfa tutar. Sayin Hür'de bunun farkinda ama, bu müskülatin dayattigi ekonomik yazi tarzina hic iltifat etmemis ve kendisine taninan dar alani neredeyse nokta haline getirmis. Yazarlarin istifade ettigi Rus, Ermeni ve Gürcü arsivleri gercekten de cok önemli. Ancak bazi Ermeni yazarlarin daha Sovyetler cökmeden istifade edebildikleri Okhrana arsivlerini gözlerimiz ariyor. Son derece önemli olan basta Ingiliz olmak üzere diger Avrupa arsivlerinin, basilmis olanlari da dahil olmak üzere, ihmal edilmelerinde bir ard niyet aramamak gerekir. Maddi imkansizliklarin dayatmasidir bu bizde de sik sik oldugu gibi!
Ermenilerin bölünmüslügü ile diger Osmanli halklarinin bölünmüslügü arasinda aslinda fazla bir fark yok. Ancak Ermeniler Rusya, Osmanli ve biraz da Iran'da olmak üzere cografi anlamda da bölünmüs olduklarindan, ayrica Dogu ve Bati Ermenileri arasindaki lehce farklarindan biraz daha hendikapliydilar. Birlesmelerine en basta nefes alip vermelerini bile dinleyen Okhrana izin vermezdi. Sultan Abdülhamid de imtiyaz dagitma politikasiyla katolik Ermenilerden baslayarak cogunu kendi tarafina cekmeyi bilmistir. ITCnin hic halk destegine sahip olmadigi artik sona ermesi gereken bir efsane. Hafiyeligin dal budak sardigi, sapik boyutlara ulastigi bir ortamda yillar sonra bu tür sosyolojik saptamalar yapmak cok zordur. Bu arada Ittihatcilarin diger müttefiki IMRO'nun da ic bölünmelerden azade olmadigini ekleyelim. Sayin Hür yer darligi sebebiyle bir tercih yaptiysa burada 4-9 Subat 1902 tarihinde Paris'te yapilan kongreye öncelik vermesi gerekirdi, zira "reformlarin yapilabilmesi icin Batili güclerin müdahalesi" bugün de alenen tartistigimiz ve toplumumuzu kesin cizgilerle ayiran bir mesele. 1907 uzlasmaya aslinda niyetleri olmayan taraflarin bu bazda kendilerini aldatmalaridir. Hincaklar 1907 uzlasmasina katilmadiklarina göre mizikcilik etmeleri anlamsizdi. Patrikhane ise son tahlilde laik Ermeni gücleri ile devamli sürtüsme halinde olmustur. Bu diger gayri müslim gruplarda da asagi yukari ayniydi. Kisacasi bu idealist elestiriye tabi tutulan bölünmüslügün son derece saglam maddi temelleri bulunuyordu. Son patrik seciminde Ermeni cemaati icinde yasanan kavgayi hatirlayanlar, buradan da bir takim sonuclar cikartabilirler. Bölünmüslügün Ermeni "özsavunma"sini engelledigi de, bazilarinin kimlik bunalimini sifaya kavusturmasi amaclanan efsanelerden sayilir. Aslinda Tasnaklarin askeri alanda komuta tekelini elde bulundurmalari ve bu alanda zaten bir varlik gösterememis olan Ramgavar'la, 1909 Adana olaylarindan sonra Ermeni kitleleri arasindaki prestiijini tamamen kaybetmis olan Hincak'lari devreden cikartmalari Ermenilerin direnis gücünü yogunlastirarak pekistirmistir. Ispanya Ic Savasinda yasanan kaosla isteyen burada bir karsilastirmali analiz yapabilir. Buna ragmen yazdiklarindan Avagyan"in pek de Tasnak sempatizani olmadigi anlasiliyor. Ermeni ulusunun kaatili olarak görülen ITC"nin düpe düz müttefiki olmak Tasnaklar icin de pek kolay silinemeyecek bir leke olsa gerek. Yasadigimiz cagda gösterdikleri asiri saldirganligin da arkasinda süphesiz bu derin utanc yatiyor.
Makalesi Agavyan'in tezine eklenmis olan Minassian ise Paris dogumlu bir Tasnak, tarafgirligine sasacak bir sey yok. Yazar tabii ki EDF (Ermeni Demokratik Federasyonu) degil FRA (Federation revolutionnaire armenienne) diyor ki, bu ITC kisalmasi kadar normal bir sey. Onun da Fransizcasi CUP zaten. Tasnaksuyun yerine EDF dese zaten yanlis olurdu, zira onun da acilmisi Hay Hegapokhagan Tasnaksutyan. Tasnaksutyun sadece Federasyon anlamina geliyor Ermenicede. Avagyan belirli belirsiz ITC'yi hakli görmemis, akademik dünyada iyi bir nama sahip olan Erivan Üniversitesinin bilimsel namusunu korumus. Kendisi batili kaynaklardan da yararlanabilseydi dört dörtlük bir eser ortaya koyabilirdi. Sayin Hür Minassian'in sadece Tasnak kaynaklarina ulasabilmesine bakarak kimligini ortaya cikartabilirdi. Gizlilikten gelmek rejimi dönüstürememenin özrü veya bahanesi olsa ITC, IMRO veya EDF'nun kendilerine örnek aldiklari Karbonari hareketinin de ayni kanda bogulmasi gerekirdi. Narodnik etkinin Hincaklari daha derinden etkilemesine karsilik Tasnaklar Carbonari gelenegine daha yakin görünmekteler. ITC tabii ki mason locasi degildi, basta Enver Pasa olmak üzere mason olmayan Ittihatcilar coktu. Komitaci cetesi olduklari ise cum grano salis ele alinmali, cünkü büyük bir blok olan muvazzaf subaylar yaninda, diger cesitli devlet dairelerinden de Ittihatcilar vardi. Salt komitacilik serefi olsa olsa Tasnaksutyun'a aittir. Devrimci oldugu süphe götürmez, modern bir parti olmayi ise tarihten silinene kadar basaramamistir. Cumhuriyete biraktigi en kötü miras da aslinda budur. Yazarlarin söz konusu partileri ideolojik ve kurumsal anlamda yeterince analiz etmedikleri dogru ama, aralarindaki catisma ideolojik olmayan partilerin kavgasini ele alan bir catismanin da sinirlarini zorlamak olurdu bu kanimca. Hele makale boyutunda bir yaziya bunca tezi doldurmak bilimsel olarak mümkün degil.
1909 Adana olaylarinda Dadrian'a göre 7 Ermeniye karsi 147 müslüman asan Ittihatcilardan daha ne beklendigi sorulabilir. Zaten Cemal Pasa'nin burada gösterdigi aculluk sayesinde Ermenilerle arasi hic bozulmamistir. 1912 Sopali Secimleri Tasnaklari da birlikte iktidara getirmisti. Sopa atan militanlar arasinda olmadiklarinin bir garantisi yok, Tasnak arsivleri hayirlisi ile acilirsa bu konudaki bilgilerimizi de tamamlayacagiz. Ittihatcilarin hic bir siyasi, idari ve hukuki reform yapmadigi iddiasi yazarlarin ellerindeki kaynaklari yeterince degerlendirip degerlendirmedikleri sorusunu ortaya atiyor. Maksat Dogu Anadolu'nun Ermeni emellerine uygun bir idareye ulastirilmasi ise, onu yapacak güc hic bir hükümette yoktu, muhtemel bir Prens Sabahaddin iktidarinda bile. Ermeni dostu Cemal'in dahi bunlarin izansizligi yüzünden nasil cileden ciktigini Minassian etrafli olarak anlatiyor. Sayin Hür ise sadece 1909 yilinin Mayis ve Agustos aylari arasi 158 kanunun ITC ve Tasnaklarin ittifakiyle meclisten gecmesinin, yukarida gecen ITC'nin hic bir seyi degistirmedigi saviyla celisip celismedigine hic önem vermiyor. Tasnaksutyun Mesrutiyet sahnesinde her diledigini kopartabilecegini sanacak kadar siyasal gercekcilikten uzaklasmisti. Tasnaklara yakin duran Krikor Zohrab ise ITC'yi uyutarak bir yerlere varmak pesindedir. Önce dost finans cevrelerine baski yapilarak 1913 yilinda Avrupa'da borc arayan Cavit Bey'e kredilerin verilmesinin Ermeni sorununun cözülmesine bagli oldugu bildirilir. Ermenilerin özsavunma dedikleri askeri hazirliklar cetecilikte tecrübeli Rupen, Dro, Aram Manukyan vs. gibilerine tevdi olunur. Ermeni terörü bilfiil yeniden baslar. Krikor Zohrab Balkan Harbi yenilgisi kapiyi calinca gercek emellerini gizlemeye artik hic lüzum görmeden tek tek elcilikleri dolasarak Ermeni tarihcilerin deyimiyle Subat ve Nisan 1914 andlasmasinin gercek mimari olur. Durum Armen Garo'nun Talat Bey'i makaminda tehdit etmesine kadar uzanir. Ermenilerin gözü kendilerine Van, Bitlis ve Erzurum vilayetlerinin, ki bunlari bugünkü il sinirlariyla karistirmamali, verilmesiyle doymamakta, Osmanlilara Ruslarla savasmama nasihatlari vermektedirler. Bütün bu bilgiler Minassian'in makalesinde varken Sayin Hür bunlari atlayarak "Siyasi yasami taraflari uzlastirmakla gecen Krikor Zohrap'in...Mayis 1915'te... basi bir kayaya parcalanarak öldürülmesine kitapta deginilmeden gecilmesi"ne hayiflanir ve bunu "yazarlarin 1915 Tehciri ile ilgili tek laf etmeme kararliliginin kaniti" gibi görür. Oysa ki her iki yazar da bu meseleye ele aldiklari konuya yaklastigi noktalarda hep deginmislerdir. Entellektüel bir tip olan Zohrab'la birlikte seyahat etmekte olup da gercek bir komitaci olan Vartkes bir kursunda öldürülmüstür. Ahmet Refik Altinay'in anlattiklari dogru ise Zohrab'in iki yüzlü siyasetinin bilinip, kendisinden asiri nefret edenlerin de cok oldugu anlasiliyor. Kaatillerin bu suctan dolayi idam edildiklerini söylemesini ise Ayse Hür'den beklemem ben sahsen!
Yazarlar bir noktada Türkiye'de siyasi ahlakin fazla degismedigini saptamislar. Ciddi ideolojik fark olmadan kisisel nefret veya cikar temeline oturan siyasi kavgalar Osmanli etnik katmanlarini dikey olarak kesen bir olguymus. Ayse Hanim Ermeni partilerinin tarihini yakindan incelemis olsa, bu konuda yine Ermeni tarihciler tarafindan verilmis degerli eserler oldugunu görür ve en azindan Hincak'larin bir yerde kurucusu olduklari Tasnaksutyun'dan ayrilmalarinin "egemen Türk unsurunun izledigi böl-yönet politikalarinin bir sonucu" olamayacagini saptardi. Ve dedigimiz gibi 140 sayfalik bir tezle 60 sayfalik bir makaleye bunlari sigdirabilmenin zaten imkani yoktur. Tabii Avagyan ve Minassian da "Bu konuda bolca belge vardir" diyerek kestirmeden gitmesini bilirlerdi ama bu her ülkenin bilimsel ortaminda hos karsilanmayan bir davranis. Ayse Hür daha da ileri giderek Carlik Siyasetleri ve sosyalist ideoloji baglaminda da eksik bulmus yazarlari. Adamlar bir koltuga kac karpuz sikistiracaklar acaba? Minassian Tasnaklarin Carlik Polisi tarafindan nasil hirpalandigini zaten söylüyor. Panslavizm ile Pantürkizm arasinin miladini ise 1909 olarak kabul ediyor. Yani bu ezelden beri gelen bir olusum degil. Her iki yazar da Ermenilerin Osmanli ve Ruslara karsi olan siyasetinin "oynakliginin" farkinda ve bunu gizlemeye de kalkismiyorlar.Tasnaksutyun Minassian'a göre "cesitli kosullar alitinda geri adim atmis olmasina karsin bazan fazlasiyla baski altinda kalmis ya da baskalarini baski altina almistir" Hal böyleyken bize sadece ITC'nin kabahatlerini tesbit etmenin düstügünü iddia eden bir tarih anlayisini ben en azindan yadirgiyorum. Sayin Hür Internet'te Ingilizce cevirilerinin de oldugu Alman belgelerine 4 Nisan 1914 tarihinden itibaren göz atarsa sonucu Kamran Inan'in dedesinin asilmasina kadar varan Bitlis olaylarinin ne oldugunu görür ve "1914'e gelindiginde iyi bir sinav vermeyen ittifak artik kimseye umut vermemektedir" sözünü biraz tartarak söyler. Bitlis ayaklanmasini Ermenilerin sonralari pek sikayetci oldugu Ali Ihsan Sabis bastirmistir. Bitlis'te asilan Kürtler ise yüzlerce sitede Ermeni soykirimi kaniti olarak dolastirilir, Atatürk'ün ayaginin dibinde köpek mi, bebek mi oldugunu kesfeden cevreler nedense bu konuda ciddi arastirmalara yillardir set cekerler. ITC Kürtleri Ermeni müttefiklerine yaranmak icin öylesine ezmistir ki, bunlarin Ruslardan medet umacak hallere geldikleri anlasiliyor. Bütün bu bilgiler isiginda mesela Hamit Bozarslan'in Birikim'deki calismasi okunursa, 1915'de bazi seylerin neden öyle oldugu da daha rahat anlasilabilir. 1915 Tehciri ile dogrudan ilgilenmeyen iki Ermeni yazari bunu yapmadiklari icin defalarca muaheze etmek ise, biraz fazla kacmis benim kanimca. Tarihci tarihciyse tarihe zaten sogukkanli bakar, bu da bizde Ermeni Soykirimi tartismalarina angaje olanlarin asla beceremedigi bir sey. Bunun neden böyle oldugu bile bir kitaplik arastirma doldurur.
Son söz, konunun meraklilari hele yabanci dilde arastirma imkanlari yoksa bu kitabi okumadan gecmesinler.
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