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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Europarat wacht über Aserbeidschan (und Armenien)



DeLaHoya
27.06.05, 15:55
Der Europarat wacht über Aserbeidschan Parlamentswahlen als Prüfstein für die Demokratie


uth. Strassburg, 26. Juni

Die Parlamentarische Versammlung des Europarats will die auf November angesetzten aserbeidschanischen Parlamentswahlen zum Prüfstein für die demokratische Glaubwürdigkeit und damit für die weitere Mitarbeit Aserbeidschans in der Strassburger Organisation machen. Sie forderte die aserbeidschanischen Behörden und die Opposition auf, die Bedeutung der Wahlen für die demokratische Zukunft des Landes anzuerkennen und sich offiziell zu Gewaltfreiheit und Achtung der Menschenrechte zu bekennen. Im Januar 2006 soll dann - fünf Jahre nach der Aufnahme des Landes in den Europarat und der damit verbundenen Abgabe des Versprechens, dessen Normen zu erfüllen - geprüft werden, ob die weitere Mitarbeit von Abgeordneten aus Aserbeidschan in Strassburg noch sinnvoll ist.

Weder frei noch fair

Alle bisher seit 2001 durchgeführten Wahlen waren weder frei noch fair. Seit den durch Betrug und Gewalttätigkeiten besonders stark beeinträchtigten Präsidentenwahlen von 2003 sei die Stabilität im Lande auf Kosten der Menschenrechte, wie der Versammlungsfreiheit, der freien Meinungsäusserung und des Rechts auf faire Gerichtsverfahren, aufrechterhalten worden. Kundgebungen der Opposition waren verboten, und vor allem die elektronischen Medien standen unter staatlicher Kontrolle. Die Ermordung des Herausgebers des Wochenmagazins «Monitor» habe ein Klima der Angst in der ganzen Oppositionspresse verbreitet, stellt der Schweizer Berichterstatter Andreas Gross fest. In diesem politischen Klima stelle das geltende Wahlgesetz keine ausreichenden Garantien für faire Wahlen dar. Auch seien die Empfehlungen unabhängiger europäischer Demokratie-Institute nicht berücksichtigt worden.

Politische Justiz

Der Europarat begrüsst zwar den letzten Begnadigungserlass Präsident Alijews als Schritt zur Lösung der immer wieder von Strassburg kritisierten Frage der politischen Gefangenen, verurteilt aber gleichzeitig scharf, dass weiterhin Hunderte von Menschen aus eindeutig politischen Beweggründen vor Gericht gestellt würden. Allein 190 Personen seien in Verbindung mit den Ereignissen vom Oktober 2003 verhaftet worden.

In einer weiteren Entschliessung wurde Armenien angehalten, möglichst schnell das Referendum zur Änderung seiner Verfassung durchzuführen. Die gegenwärtige, aus dem Jahr 1995 stammende Verfassung bildete zwar die Grundlage für die Aufnahme des Landes in den Europarat, reichte aber nicht aus, um allen demokratischen und rechtsstaatlichen Anforderungen aus Strassburg gerecht zu werden. Deshalb verpflichtete sich die politische Führung 2000 zu entsprechenden Änderungen. Nachdem ein erster Versuch 2003 gescheitert war, verstrich auch die auf Juni 2005 festgelegte neue Frist.




http://www.nzz.ch/2005/06/27/al/articleCXCIO.html

Gök Türk
27.06.05, 16:14
Das Volk will Aliyev nicht mehr. Eine Koalition von den demokratischen und nationalistischen Oppositionellen müsste an die Macht! Dieser Volltrottel muss einfach weg.

Abbas Mirza
27.06.05, 17:10
Das Volk will Aliyev nicht mehr. Eine Koalition von den demokratischen und nationalistischen Oppositionellen müsste an die Macht! Dieser Volltrottel muss einfach weg.
Ich bin voll deiner Meinung! Alizadeh muss erin für alle mal nach Moskau geschickt werden wo wer auch hingehört!

Niemand will Alizadeh, glaub mir nur ein paar ehrlose die ihr Land verkauft haben und jetzt volle Taschen haben (ehrlose Schweine!)

Es gibt nur ein Problem, British Petroleum und einige andere US-Amerikanischer Ölfirmen die gute Geschäfte mit Alizadeh machen haben kein Interesse an einem Wechsel.

Da Alizadeh schon bezahlt wurde, und die Verträge schon unterschrieben wurden, er hat das Grossteil seines Kapitals im Ausland (wird auf viele Milliarden geschätzt)

Die EU interessiert sich nur für die Oberfläche ansonsten ist ihnen alles egal es sei den man kann es gegen uns einsetzten, dann fangen sie an Interesse zu haben :rolleyes:

Ein Umsturz muss gut üvberlegt sein, Aserbaidaschan darf auf gar keinen Fall destabilsiert werden, es muss zu einem friedlichen Wechsel wie in Georgien kommen.

Gök Türk
27.06.05, 17:20
Ich bin voll deiner Meinung! Alizadeh muss erin für alle mal nach Moskau geschickt werden wo wer auch hingehört!

Niemand will Alizadeh, glaub mir nur ein paar ehrlose die ihr Land verkauft haben und jetzt volle Taschen haben (ehrlose Schweine!)

Es gibt nur ein Problem, British Petroleum und einige andere US-Amerikanischer Ölfirmen die gute Geschäfte mit Alizadeh machen haben kein Interesse an einem Wechsel.

Da Alizadeh schon bezahlt wurde, und die Verträge schon unterschrieben wurden, er hat das Grossteil seines Kapitals im Ausland (wird auf viele Milliarden geschätzt)

Die EU interessiert sich nur für die Oberfläche ansonsten ist ihnen alles egal es sei den man kann es gegen uns einsetzten, dann fangen sie an Interesse zu haben :rolleyes:

Ein Umsturz muss gut üvberlegt sein, Aserbaidaschan darf auf gar keinen Fall destabilsiert werden, es muss zu einem friedlichen Wechsel wie in Georgien kommen.

Ja man muss sich aber auch überlegen, dass eine neue demokratisch gesinnte Regierung auch dem Westen zu wenden würde. Der Westen würde ja Aserbaidschan nicht verlieren; zudem würde sich auch (hoffentlich) die Demokratie im Land verankern.
Das alles muss berücksichtigt werden. Der Machtwechsel sollte unter allen Bedinungen stattfinden. Aserbaidschen verliert wegen diesem Trottel nur Zeit!

Abbas Mirza
28.06.05, 17:27
Ja man muss sich aber auch überlegen, dass eine neue demokratisch gesinnte Regierung auch dem Westen zu wenden würde. Der Westen würde ja Aserbaidschan nicht verlieren; zudem würde sich auch (hoffentlich) die Demokratie im Land verankern.
Das alles muss berücksichtigt werden. Der Machtwechsel sollte unter allen Bedinungen stattfinden. Aserbaidschen verliert wegen diesem Trottel nur Zeit!
Wir dürfen uns nicht auf den Westen verlassen, wir müssen auf eigenen Beinen stehen, die Opposition muss gestärkt werden.

Meine sorge ist nur, das Russland durch Armenien Unruhen nutzen würde um weitere Angriffe zu tätigen, eine Revulotion sollte daher blitz schnell durch geführt werden noch bessere wäre ein Putsch. Die Bevölkerung wurde dahinter stehen, denn wir alle hassen Alizadeh diesen russischen Freundenmädchen über alles!

Wie du sagst muss es schnell wie möglich passieren, und ich sage dir Nord-Aserbaidschan (Azerbaycan Republikasi) wird erst der Anfang sein ;)

Schonmal was vom Domino Effekt gehört?

Diesen gibt es schon Jahrhunderte lang, damals bei der bürgerlichen Revulotion in Frankreich hatte das z.B. auch extremen einfluss auf andere Königreiche.