Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erdogan tritt in Köln auf
20.000 ZUHÖRER IN KÖLN
Die One-Man-Show des Tayyip Erdogan
Von Ferda Ataman, Köln
Der türkische Regierungschef sprach in der Kölnarena vor 20.000 Landsleuten – die erste Volksversammlung dieser Art in Deutschland. Bei seinem durchinszenierten Auftritt wärmt Erdogan die Herzen seiner Zuschauer – doch eine klare Ansage zur Integration in der Bundesrepublik bleibt aus.
Köln – Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan lässt seinem Publikum viel Zeit für den Applaus, bevor er in der überdimensionalen Halle zu seinen "geliebten Brüdern und Schwestern" spricht. Er lächelt viel, winkt selbstbewusst mit den Armen, schüttelt Hände. Rund 20.000 Türken feiern ihr Idol, während draußen vor den Toren der Kölnarena ein paar hundert Kurden gegen den Premier demonstrieren.
[....]
Zuhause werden sie ihren Verwandten berichten, wie der türkische Regierungschef heute ihre Herzen in der Köln-Arena wärmte. Aber wie sie nächste Woche in Deutschland, Belgien oder Holland besser leben können – das können sie nicht erzählen. Denn darüber hat Erdogan ihnen nichts gesagt.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,534336,00.html
*********
Je stärker der Deutsche Assimilationsdruck wird, desto stärker arbeitet der türkische Staat dagegen. Das sollte jedem klar sein.
Vielleicht würde es ja mal helfen wenn Schäuble die Herzen der Migranten wärmen würde. Das ist besser als zu motzen, dass sich der Ministerpräsident der Türkei um Türken kümmert.
anscheinend passt es manchen nicht,dass RTE sein volk für ein friedliches miteinander mit den deutschen mobilisiert...so hab ich das aufgefasst.
was ist daran verwerflich,wenn RTE sagt,dass wir uns um unsere integration bemühen sollen ohne unsere identität aufzugeben?
was ist denn falsch daran,wenn er sagt,dass wir die deutsche sprache erlernen sollen,damit wir uns hier das leben erleichtern und uns auch wehren können,weil wir genauso bürger diese landes sind?
ne demisti RTE :vatan yasadiginiz ülkedir...
wieso wird das verschwiegen?
typisch spiegel!
theinsider
10.02.08, 20:10
ich würde mal behaupten, dass rte ca. 5000 zuschauer weniger erwärmt hat....
..obwohl ich nur einen steinwurf entfernt wohne, habe ich von dieser wärme auch nichts mitbekommen.....vertrauensbild end für eine großveranstaltung in deutschland wäre auch eine teilweise deutsche übersetzung gewesen.....
so hat das ganze ein wenig den touch von insiderveranstaltung gehabt...ups, habe ich insider gesagt....:lach:
ich würde mal behaupten, dass rte ca. 5000 zuschauer weniger erwärmt hat....
..obwohl ich nur einen steinwurf entfernt wohne, habe ich von dieser wärme auch nichts mitbekommen.....vertrauensbild end für eine großveranstaltung in deutschland wäre auch eine teilweise deutsche übersetzung gewesen.....
so hat das ganze ein wenig den touch von insiderveranstaltung gehabt...ups, habe ich insider gesagt....:lach:
das wurde auch schon in einigen zeitungen kritisiert,dass bei veranstaltung nur auf türkisch gesprochen wird.
und wenn ich mir jetzt den spiegelartikel anschaue meine ich zurecht!
hätte man es für deutsche übersetzung gesorgt,gäbe es jetzt keine schwammigen berichte...
wenn man liest was der Erdogan in Köln gesagt hat , war das eine perfekte Wahlshow.
wenn man liest was der Erdogan in Köln gesagt hat , war das eine perfekte Wahlshow.
Dieser Mann hat überhaupt keinen wahlkampf mehr nötig.
Er hat erst vor 8 Monaten die Wahlen zum Ministerpräsidenten gewonnen. Hat alleine die Regierung gegründet. Er hatte wesendlich mehr Stimmen als bei den wahlen davor, wo er wieder gewonnen hatte und die regierung auch damals alleine gegründet hat.
Ya bu adam ne yapsa yanlis anlasiliyor. Ihtiyaci yok böyle seylere artik. Adam ikinci kes tek basina iktidar olmus daha neyin Propagandasini yapsin allah askina. Ki Bu adam türkiyde, öyle bir kac Chpli cikip aleyinde konussada, sevilen bir adam. Isini yapan bir adam. Okadar bitti. Onun Chp gibi Asure dagitmakla oy toplama gibi bir ihtiyaci yok.
Der Schakal
10.02.08, 21:00
wenn man liest was der Erdogan in Köln gesagt hat , war das eine perfekte Wahlshow.
Wo kann man die Rede nachlesen?
@all
Richtig so! GEGEN ASSIMILATION!
ayyıldız66
10.02.08, 21:12
Sevinsem mi, üzülsem mi?:) Garip bir duygu. RTE'nin sözlü dahi olsa bize sahip cikmasi beni mutlu etti.
Wo kann man die Rede nachlesen?
@all
Richtig so! GEGEN ASSIMILATION!
einer der (wenigen) richtig wiedergegebenen artikel über das heutige ereignis...
Sonntag, 10. Februar 2008
"Assimilierung ist Verbrechen"
Erdogan warnt Landsleute
Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat die in Deutschland lebenden Türken in einer von Jubel und tosendem Applaus begleiteten Rede in der Kölnarena vor einer zu starken Anpassung gewarnt. "Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit", sagte er vor etwa 16.000 überwiegend türkischen Zuhörern, die aus ganz Deutschland, aber auch aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden angereist waren. "Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren."
Es sei zwar wichtig, Deutsch zu lernen, aber die türkische Sprache dürfe darüber nicht vernachlässigt werden. Die Türken stünden in Europa vor der Herausforderung, ihre Identität und ihre Kultur zu bewahren. Im Übrigen betonte er die Friedfertigkeit aller im Ausland lebenden Türken: "Wir haben mit Hass überhaupt nichts zu tun, wir haben mit Feindschaft, mit Streit und Gewalt überhaupt nichts zu tun."
weiter (http://www.n-tv.de/916864.html)
ayyıldız66
10.02.08, 21:49
Resimler (http://fotogaleri.hurriyet.com.tr/galeridetay.aspx?cid=9684&p=1&rid=2)
Wow den Politiker der ohne Wahlkampf eine Wahl gewinnt den möchte ich mal erleben. Das gabs zuletzt glaube ich bei der SED . Die haben immer 99% gehabt ;-)
Es ist interessant zu hören das ein RTE davon spricht das Assimilation gegen Menschenrechte verstösst, dies aber in keinster weise auf sein eigenes Land bezieht. Ein RTE der türkischsprachige Schulen, Abgeordnete, öffentliche Präsenzen etc fordert, sollte zuallererst dasselbe Recht für Minderheiten (die übrigens nichtmal zugewandert sind, sondern seit Staatsgründung dort leben) im eigenen Land einräumen. Solche Reden zeigen ir nur weiterhin wie heuchlerisches die Spitzenpolitiker in der Tr allzu oft agieren.
Ich erinnere mich auch nicht daran das ein RTE an irgendeiner Gedenkveranstaltung für die 37 Brandopfer (dort war es eindeutig brandstiftung/Mord an der eigenen Bevölkerung) von Sivas Madimak teilgenommen hat, bzw auch nur einen besuch abgestattet und einen Kranz niedergelegt hat.
Es ist einfach den Dreck vor der eigenen Tür unter den Teppich zu kehren, aber umgekehrt vor fremden Türen nach Sauberkeit fordern.
Der Schakal
10.02.08, 21:59
Wow den Politiker der ohne Wahlkampf eine Wahl gewinnt den möchte ich mal erleben. Das gabs zuletzt glaube ich bei der SED . Die haben immer 99% gehabt ;-)
Es ist interessant zu hören das ein RTE davon spricht das Assimilation gegen Menschenrechte verstösst, dies aber in keinster weise auf sein eigenes Land bezieht. Ein RTE der türkischsprachige Schulen, Abgeordnete, öffentliche Präsenzen etc fordert, sollte zuallererst dasselbe Recht für Minderheiten (die übrigens nichtmal zugewandert sind, sondern seit Staatsgründung dort leben) im eigenen Land einräumen. Solche Reden zeigen ir nur weiterhin wie heuchlerisches die Spitzenpolitiker in der Tr allzu oft agieren.
Ich erinnere mich auch nicht daran das ein RTE an irgendeiner Gedenkveranstaltung für die 37 Brandopfer (dort war es eindeutig brandstiftung/Mord an der eigenen Bevölkerung) von Sivas Madimak teilgenommen hat, bzw auch nur einen besuch abgestattet und einen Kranz niedergelegt hat.
Es ist einfach den Dreck vor der eigenen Tür unter den Teppich zu kehren, aber umgekehrt vor fremden Türen nach Sauberkeit fordern.
Worin besteht der Fehler in der "Logik" deiner Argumentation?
Wow den Politiker der ohne Wahlkampf eine Wahl gewinnt den möchte ich mal erleben. Das gabs zuletzt glaube ich bei der SED . Die haben immer 99% gehabt ;-)
Es ist interessant zu hören das ein RTE davon spricht das Assimilation gegen Menschenrechte verstösst, dies aber in keinster weise auf sein eigenes Land bezieht. Ein RTE der türkischsprachige Schulen, Abgeordnete, öffentliche Präsenzen etc fordert, sollte zuallererst dasselbe Recht für Minderheiten (die übrigens nichtmal zugewandert sind, sondern seit Staatsgründung dort leben) im eigenen Land einräumen. Solche Reden zeigen ir nur weiterhin wie heuchlerisches die Spitzenpolitiker in der Tr allzu oft agieren.
Ich erinnere mich auch nicht daran das ein RTE an irgendeiner Gedenkveranstaltung für die 37 Brandopfer (dort war es eindeutig brandstiftung/Mord an der eigenen Bevölkerung) von Sivas Madimak teilgenommen hat, bzw auch nur einen besuch abgestattet und einen Kranz niedergelegt hat.
Es ist einfach den Dreck vor der eigenen Tür unter den Teppich zu kehren, aber umgekehrt vor fremden Türen nach Sauberkeit fordern.
Das er das garnicht gemacht hat, ist mit nicht bekannt. Soweit ich mich erinnern kann, tat er das in der vergangenheit schon des öfteren.
Adam ne yapsa yaranamiyor dendiginde bu kasediliyor iste. Yaptikalrida görmemezlikten geliniyor. Tayyip erdogan alevi iftarina katildiginda bir cok alevinin buna tepkisini gördük. Tayyip cek ellerini alevilerden diye slogan attildi. Eh daha ne yapsin. Adam birlik ve beraberlik icin,heleki bundan sonra ellinden gelen herseyi yapiyor. Ama yinede yaranamiyor.
Sein wir bitte fair! Wenn Barzani in der Türkei eine Rede hält und man integriert die kurdische Flagge in die türkische, wäre bei uns auch die Hölle heiß!
meinst du das wirklich ernst?
ich hoffe du willst rte nicht mit barzani vergleichen.
was den besuch von ausländischen politikern bei den kurden betrifft, so hat es das doch schon oft gegeben und gibt es immer noch. wo fliegen denn die eu abgeordneten als erstes hin, wenn sie die türkei besuchen. genau, diyarbakir!
kurden in der türkei kannst du auch schwer mit den türken hier in deutschland vergleichen, weil sie schon seit jahrhunderten ein bestandteil der türkischen gesellschaft sind. von deren unmittelbarer gestaltung der politik in der türkei brauchen wir erst gar nicht anzufangen.
das witzige an dieser ganzen geschichte ist doch, dass rte genau das verlangt/macht, was die eu politker von der türkei verlangen.
Bu adam hakketten dengesiz?
Vor deutscher Presse redet Tayip ganz anders als vor seiner eigenen.
Kendi medyasi ve insani önünde "kabadayilik" tasliyor. Wenn ich zu höre was der alles gesagt hat (gelabert hat), war das alles nur billige Propoganda, ich bin genauso schlau wie davor.....
kann es daran liegen, dass man so denkt, weil die medien, die in den letzten tagen zur mässigung gerufen haben, es so suggerieren. man will doch allen ernstes nicht behaupten, dass knapp 3 mio menschen ein land von 80 mio einwohnern übernehmen will. das attribut feindlich sagt auch schon viel aus. aus welchem grund empfindet man die türken als feinde. wenn sie feinde sind, ja warum hat man sie dann in das land aufgenommen oder kann es sein, dass man sich dieses feindbild allmählich selber aufgebaut hat. seit wann existiert dieses feindempfinden?
es ist tatsache, dass die geschichte deutschland von nicht deutschen anders empfunden wird. sie wird in der öffentlichen wahrnehmung durch die jahre 33-45 wiedergegeben. das ist für solche wie dich einfach pech, aber es wird sich auch in den nächsten hundert jahren nicht ändern.
übrigens, so glaube ich es zu wissen, leiten sich die farben der deutschen fahne aus den uniformen der freiwilligenarmee gegen napoleons soldaten her. damals gab es kein deutschland, nicht einmal den gedanken daran.
die schweiz ist natürlich ein schönes land, aber warum verlässt du das land, das dir so sehr am herzen liegt?
Die deutsch-türkische Waffenbrüderschaft und der Austausch von Fachleuten während der Zeit des osmanischen und deutschen Reiches sind sicherlich nicht die Gründe für dieses Feindbild. In Deutschland gab es früher "Mohammed-Zigaretten" und deutsche Marken wie "Salem" mit "SALEM ALEIKUM CIGARETTEN" - damals war alles türkische Kult in Deutschland!!! Wenn man sich mal die Yenidze, also die Tabakmoschee oder die Dampfmaschinenhaus-Moschee in Potsdam anguckt versteht man, dass es früher mal anders war. Spätestens nach der deutschen Wiedervereinigung und der Ermordung von über 100 Menschen von Rechtsradikalen darf man dieses Feindbild nicht leugnen. Die Bekämüfung der Rechten Gewalt sollte eine größere Prorität haben, als die Integration von einigen zehntausend Menschen.
Eigentlich wollte ich schon längst schlafen. Aber jetzt muß ich einfach doch noch antworten!
kann es daran liegen, dass man so denkt, weil die medien, die in den letzten tagen zur mässigung gerufen haben, es so suggerieren. man will doch allen ernstes nicht behaupten, dass knapp 3 mio menschen ein land von 80 mio einwohnern übernehmen will. das attribut feindlich sagt auch schon viel aus. aus welchem grund empfindet man die türken als feinde. wenn sie feinde sind, ja warum hat man sie dann in das land aufgenommen oder kann es sein, dass man sich dieses feindbild allmählich selber aufgebaut hat. seit wann existiert dieses feindempfinden?
Das Merkwürdige ist ja, daß die Deutschen es genau anders sehen. Sie sehen in den Medien "Gehilfen von Claudia Roth und Multikulti-Fanatikern". Zumindest diejenigen, die keinen Kontakt zu Ausländern haben.
Ich kann nicht in die Köpfe anderer Deutscher hinein sehen. Ich merke nur in Gesprächen, daß Türken von Deutschen als Gefahr empfunden werden. Es wird angenommen, daß Politiker eine "Umvolkung" anstreben.
-natürlich wird das nie so gesagt, sondern immer mit typischer Schere im Kopf umschrieben.
Du mußt ja auch bedenken, daß man dachte, daß die Türken wieder gehen, wenn ihre Arbeitserlaubnis abgelaufen ist.
Dann liegt es in der Geschichte begründet. Deutschland ist eine zu spät gekommene Nation. Der Einheitsstaat aller Deutschen wurde erst gegründet als es Staaten wie Frankreich, Spanien etc. schon 300 Jahre gab. Davor war es ein Reich von an die 300 Fürstentümern, Grafschaften etc.
Die Deutschen wollten unter sich sein. Die Michel haben nunmal eine ganz besondere Mentalität: Arbeiten, Häuschen bauen, Besitz mehren, Zaun ums Haus, Ruhe haben. Leider aber auch eine starke Obrigkeitshörigkeit, dieich persönlich nicht verstehen kann.
es ist tatsache, dass die geschichte deutschland von nicht deutschen anders empfunden wird. sie wird in der öffentlichen wahrnehmung durch die jahre 33-45 wiedergegeben. das ist für solche wie dich einfach pech, aber es wird sich auch in den nächsten hundert jahren nicht ändern.
Und das muß sich eben ändern. Und es liegt an den Deutschen das zu ändern.
übrigens, so glaube ich es zu wissen, leiten sich die farben der deutschen fahne aus den uniformen der freiwilligenarmee gegen napoleons soldaten her. damals gab es kein deutschland, nicht einmal den gedanken daran.
Es gab immer den Gedanken an Deutschland. Was Du meinst, ist das Freikorps Lützow. Das Stimmt. Die Uniform war schwarz, mit goldenen Knöpfen und roten Biesen.
Allerdings haben schon die deutschen Kaiser und Könige die Farben Schwarz-Rot-Gold benutzt. Schau dir auch den Adler an: Schwarzes Gefieder, roter Schnabel, gelbe Klauen. Und das schon seit dem Mittelalter.
Die Freikorps waren nicht die ersten Kämpfer für Deutschland. Ohne die Fürstenherrschaft hätte es schon früher ein Deutsches Reich gegeben.
die schweiz ist natürlich ein schönes land, aber warum verlässt du das land, das dir so sehr am herzen liegt?
Tja...die Arbeit und die Liebe :)
Aber ich will wieder zurück. Ich habe Heimweh...
Ich hätte mir hier auch den gleichen Respekt vor der deutschen Flagge gewünscht welcher der türkischen Flagge selbstverständlich entgegengebracht wird.
Bei einer selbst gemachten Fahne zur WM (welche vermutlich wirklich buchstäblich aus den zwei Fahnen zusammengefügt wurde) kann ich diese als Ausdruck einer Identität als Deutsch-Türke/Deutschländer sehen. Wenn aber der türkische Regierungschef sich in Siegerpose davor inszeniert und eine gesamte Stadt damit zuplakatiert wirkt es wie eine Kolonialflagge (ähnlich der Australischen Flagge mit dem britischen Union Jack in der Ecke).
Herr Erdogan sollte besser seine Finger von fremden Fahnen nehmen. So würde wohl die Fahne der islamischen Republik Deutschland aussehen. Er währe gut beraten seine Photoshopfantasien in Zukunft für sich zu behalten. Respekt ist keine Einbahnstrasse.
das problem scheint mir ist nicht die deutsche flagge, sondern erdogan, der türke.
ich stelle mir vor, bush oder clinton würden vor der deutschen flagge mit winkender geste posieren. ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen aufschrei geschweige denn ansatz von kritik geben würde.
erdogan hat mit seinem besuch den deutschen politikern deren versagen mehr als deutlich aufgezeigt: ihr seid zu blöd diese menschen, die knapp ein halbes jahrhundert bei euch leben, in eure gesellschaft aufzunehmen, also nehme ich sie von nun an unter meine fittiche. die deutschen politiker, die seit jahrzehnten an vorderster front stehen und nicht davor zurückschrecken die hier und in der türkei lebenden türken zu brandmarken und auszugrenzen zeigen sich plötzlich empört.
Ingolstädter
11.02.08, 01:22
Richtig so! GEGEN ASSIMILATION!
jo.. und dafür MEHR AUSWEISUNGEN!
wie sieht es denn für die deutschen aus? das würde mich ernsthaft interessieren.
hat man befürchtungen, dass deutschland islamisiert wird? kann man dich etwa islamisieren?
nein, aber die geschichte zeigt, dass multi-kulturelle staaten weit weniger stabil sind als weitgehend mono-kulturelle..
deswegen bin ich dafür eben jene zu vermeiden, wenn es keinen enormen gesellschaftlichen nutzen bringt (und das tut es nicht).
dass deutschland (über generationen) islamisiert wird kann auch durchaus sein, aber das ängstigt mich nicht weiter, denn es wird dann ein deutsch geprägter islam sein.. ebenso wie das deutsch geprägte christentum..
deutlich lieber wäre mir zwar natürlich eine rückbesinnung auf traditionelle werte ohne den islam, aber wenn nur der islam als träger dieser werte von der gesellschaft akzeptiert wird, dann halt eben so..
Türkei
Ist Erdogan doch der Wolf im Schafspelz?
Die Türkei hat das Kopftuchverbot an den Universitäten gelockert. Europa muss deshalb nicht gleich die radikale Islamisierung fürchten. Die Türkei orientiert sich an den Werten der EU. Dennoch: Die provokativen Äußerungen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in Köln müssen Ängste schüren.
Nur keine Panik. Die Türkei hat in einem demokratischen Entscheidungsprozess das Kopftuchverbot an Universitäten gelockert. Das Land hat sich damit von einer überkommenen und mehr als 80 Jahre alten Fessel kemalistischer Gesetzgebung befreit und sich auf seiner Suche nach eigener Identität ein Stück weit ehrlicher
Denn merke: Die Türkei war und ist ein islamisch geprägtes Land. Die überwältigende Mehrheit seiner Bewohner sind Muslime. Zwei Drittel aller Türkinnen tragen ein Kopftuch. Sie alle wegen eines Stückes Stoff von höherer Bildung ausschließen zu wollen, erfüllt den Tatbestand der Diskriminierung. Es ist gut, dass das Land sich in dieser Hinsicht emanzipiert und erwachsen wird. Ein jeder nach seiner Façon.
Es wäre aber nicht gut, wenn die konservativ-islamische Regierungspartei von Premier Erdogan ihre komfortable Parlamentsmehrheit zu weiteren, von den säkular orientierten Türken als Tabubrüche empfundenen Schritten nutzte, etwa zum Verbot von Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit, Bevorzugung der Absolventen religiöser Imam-Hatip-Schulen oder züchtig-rigide Bademode. Es geht schließlich um das Einvernehmen mit der städtischen Elite des Landes.
Europa muss sich zwar keine Sorgen machen: Die Türkei wird kein zweiter Iran. Allein die Orientierung an der Europäischen Union und deren Werten fördert die freie Entfaltung und Öffnung der Türkei hin zu mehr Demokratie und damit den Anschluss an die Moderne. Das wissen Erdogan und seine Parteigenossen, ihre Gesetzesinitiativen lassen diesen Kurs erkennen.
Was den Premier in Köln allerdings geritten haben mag, den Satz „Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ auszustoßen, muss wohl sein Geheimnis bleiben. Es sind Äußerungen dieser Art, die Ängste schüren und den Verdacht aufrechterhalten, Erdogan sei eben doch ein Wolf im Schafspelz.
http://www.welt.de/meinung/article1657531/Ist_Erdogan_doch_der_Wolf_im_S chafspelz.html
Was hat uns der Herr mit seiner Show eigentlich gebracht.
War das ein Anzeichen dafür, dass er sich für seine im Ausland lebenden Bürger einsetzt?
Nein, dann hätte er den Wunsch nach Stimmen nicht stellen müssen, mir direktem Verweis auf die Konsulate.:efendi:
Das was RTE in der Kölnarena von sich gegeben hat müssen wir uns nun immer wieder anhören.Alleine!
"Der Erdogan meinte doch mal...blablabla."
Der Schakal
11.02.08, 09:50
[B]
...
Was den Premier in Köln allerdings geritten haben mag, den Satz „Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ auszustoßen, muss wohl sein Geheimnis bleiben. Es sind Äußerungen dieser Art, die Ängste schüren und den Verdacht aufrechterhalten, Erdogan sei eben doch ein Wolf im Schafspelz.
http://www.welt.de/meinung/article1657531/Ist_Erdogan_doch_der_Wolf_im_S chafspelz.html
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Ein sehr gutes Beispiel dafür das "die Deutschen" Integration sagen und Assimilation meinen. Ich denke kaum das die MHP oder die CHP eine andere Ansicht vertreten in diesem Punkt.
Ein sehr gutes Beispiel dafür das "die Deutschen" Integration sagen und Assimilation meinen. Ich denke kaum das die MHP oder die CHP eine andere Ansicht vertreten in diesem Punkt.
MHP oder CHP ist mir nun in dem Zusammenhang egal, zumal es mich auch dann stören würde. Ist ja toll das RTE uns den Hinweis geben musste, denn wir Türken waren ja kurz davor uns assimilieren zu lassen.
Die Hürde über die Integrationdebatten haben wir noch nicht geschafft und Stichpunkt Assimilation bringt türkische Bürger in Deutschland nun weiter.
Baskanim sen cok yasa..:rolleyes:
Erdogan verbreitet Unbehagen in Deutschland"
Die Rede des türkischen Regierungschefs Recep Tayyip Erdogan, in der er vor zu viel Integration warnt, beäugen die Kommentatoren deutscher Tageszeitungen überwiegend kritisch. Ihrer Ansicht nach hat Erdogan eher die Unterschiede zwischen Türken und Deutschen zementiert
Pforzheimer Zeitung
Erdogan hat nicht nur neuen politischen Debatten Nährstoff geliefert, sondern ein nachhaltiges Gefühl des Unbehagens verbreitet und Zweifel darüber hinterlassen, welches sein wahres Gesicht ist. Denn gestern sprach nicht der überzeugte Europäer Erdogan zu seinen Landsleuten, sondern der überzeugte türkische Nationalist. Wer will danach nicht nur von der deutschen Gesellschaft, sondern vor allem von den hier lebenden türkischen Mitbürgern Integration fordern, wenn ausgerechnet der türkische Regierungschef letztere nachhaltig daran erinnert, dass sie in erster Linie Türken sind? Damit hat Erdogan seinen Landsleuten, aber auch seinem eigenen ehrgeizigen Bestreben, die Türkei zu einem Vollmitglied der EU zu machen, einen Bärendienst erwiesen. Denn der europäische Gedanke ist zuerst, Grenzen aufzuheben - und nicht, bestehende zu zementieren."
Flensburger Tageblatt":
"Was will der türkische Regierungschef mit seiner Stimmungsmache erreichen? Den emotional beeinflussbaren Menschen, die ihm zuhören, erweist Erdogan keinen guten Dienst mit seinen Ratschlägen, die keine Perspektiven aufzeigen. Nach außen erweckt er den Eindruck der Unberechenbarkeit. Er hilft nur sich selbst und verwechselt den Anlass der Trauer mit einer Wahlkampfveranstaltung. Erdogan spielt demonstrativ in Deutschland den starken Mann, um von den Schwierigkeiten abzulenken, die er im Inland hat."
"Dresdner Neueste Nachrichten":
"Wenn in einer deutschen Stadt für den Auftritt eines europäischen Politikers, der mit seinem Land um jeden Preis in die EU aufgenommen werden möchte, ausschließlich auf türkisch geworben wird, dann ist das ein Affront gegen den Gastgeber. Man wollte offensichtlich unter sich bleiben, vom Willen zur Integration keine Spur. Erdogangs markige Aufforderung nach der türkischen Vollmitgliedschaft in der EU liefert einen drohenden Unterton mit. Er entlarvt sich damit aber auch selbst. Denn nach diesem Wochenende und vor allem nach der Aufhebung des Kopftuch-Verbots an türkischen Hochschulen ist klar, dass es von Ankara noch ein sehr weiter Weg nach Europa ist."
"Westdeutsche Zeitung" (Düsseldorf):
"Eine vorverurteilende türkische Presse, ein geschwätziger Erdogan und eine beleidigte Republik: Nein, es waren keine guten Tage für die Menschen in Deutschland, die sich redlich um ein friedliches Miteinander bemühen. Nun sind es die Bilder aus Ludwigshafen, welche die erregten Gemüter verstummen lassen müssten. Eine Mutter weint um ihren Sohn, ein Mann um seine Ehefrau, ein Bruder um seine Schwester: Neun Menschen starben in den Flammen, der Schmerz der Angehörigen muss grenzenlos sein. Die Trauerfeier hätte auch für Erdogan ein Anlass sein können, leise Töne anzuschlagen. Doch er nutzte diesen Tag, um sich erneut mit starken Worten zu inszenieren. Weder den Opfern des Brandes noch den Millionen Zuwanderern in Deutschland wird er damit gerecht."
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Pressestimmen%20Erdogan%20Unb ehagen%20Deutschland/315365.html
Ist es das was mal sich als türkischer Bürger wünscht wenn man im Ausland lebt?
Ein Ministerpräsident der diesen üblen Nachgeschmack hinterläßt, obwohl keiner von uns so etwas gebrauchen kann.
MHP oder CHP ist mir nun in dem Zusammenhang egal, zumal es mich auch dann stören würde. Ist ja toll das RTE uns den Hinweis geben musste, denn wir Türken waren ja kurz davor uns assimilieren zu lassen.
Die Hürde über die Integrationdebatten haben wir noch nicht geschafft und Stichpunkt Assimilation bringt türkische Bürger in Deutschland nun weiter.
Baskanim sen cok yasa..:rolleyes:
Nurdan, aber die Aufregung macht Folgendes deutlich: Die Mehrheitsgesellschaft muss sich KLAR werden, was sie unter Integration versteht.
Bei seiner Rede in der Kölnarena rief Erdogan: „Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren.“ Und weiter: "Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit." Ferner: 'Es sei zwar wichtig, Deutsch zu lernen. Die türkische Sprache dürfe aber nicht vernachlässigt werden. Die Türken stünden in Europa vor der Herausforderung, ihre Identität und ihre Kultur zu bewahren.'
Quelle : Focus (http://www.focus.de/politik/deutschland/integration_aid_237187.html)
Diese Ausführungen werden folgendermaßen interpretiert: Erdogan möchte "nicht zu viel Integration".
Dies bedeutet, dass die Schreiberlinge deutschsprachiger Zeitungen unter (viel!) Integration die Assimilierung verstehen. Dies macht deutlich, dass diese Schreiberlinge GAR NICHTS aber auch GAR NICHTS verstanden haben. Ich sage es immer wieder:
Wir sind noch am Anfang der Diskussion!
Ich habe die Diskussion um die Fahne hier in einen eigenen Thread kopiert.
http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=23163
Dort kann darüber diskutieren ob die Wahl er Plakate gut oder schlecht war.
Hier würde ich gerne mehr über den Inhalt der Rede von Erdogan als um diese Randthemen diskutieren.
aus dem berliner kurier:
Türkei Die beleidigte Nation
Abgrenzung statt Annäherung heißt die neue Gangart gegenüber Deutschen(Anmerkung von mir: hier wäre mal hilfreich, wie der autor wohl die gangart der letzten jahre uns türken gegenüber bezeichnet ;) )
Berlin - Zur selben Zeit, als Premier Recep Tayyip Erdogan auf der Münchner Sicherheitskonferenz seinen flammenden Appell für die EU-Vollmitgliedschaft der Türkei hielt, kippte das Parlament daheim das Kopftuchverbot an Unis – ein Schritt zur Islamisierung am Bosporus. Mit seinem Ruf nach türkischen Schulen und Universitäten in Deutschland erweist Regierungschef Erdogan der Integration einen Bärendienst. Abgrenzung statt Annäherung scheint die neue Gangart Ankaras zu sein. Immer häufiger fühlt man sich dort auf den Schlips getreten, reagiert vergnatzt. Türkei – die beleidigte Nation.
Für die türkische Politik war der Frieden mit Deutschland gestört, seit das Zuwanderungsgesetz vom April 2007 erstmals von türkischen Migranten etwas für die Integration abverlangte. Die "Importbräute" müssen Grundkenntnisse in Deutsch nachweisen. Aus Protest boykottierte die türkische Gemeinde in Deutschland einen Integrationsgipfel mit Kanzlerin Merkel.
Ankara drängt mit Macht in die europäische Familie, die dem Werben keinesfalls vor 2015 nachgeben will. Erdogan platzte gestern in München der Kragen: "Wenn die EU ein Christen-Club ist, darf man nicht von einer Allianz der Kulturen sprechen!" Ankara wirft Merkel & Co vor, die Türkei aus Europa herauszudrängen. Das mündet in dem Ruf: Frau Merkel diskriminiert die Türken!
Der Türken-Premier kritisierte auf der Sicherheitskonferenz das Verhalten "einiger europäischer Staaten" gegenüber der kurdischen "Terrororganisation PKK". Namen nannte er nicht. Doch jeder weiß: Wenn in deutschen Zeitungen die PKK ohne den Zusatz "Terrorbande" genannt wird, schlagen in der Türkei die Wellen hoch. PKK = El Kaida, so Ankaras Gleichung.
Erdogans Appell an die Nato: Keinen Schritt zurück am Hindukusch! Klarer Seitenhieb gegen Deutschland, das im Streit über eine gerechte Lastenverteilung am Pranger steht.
Erdogan will türkische Lehrer nach Deutschland schicken, hierzulande türkische Gymnasien und Unis aus dem Boden stampfen. Türken sollten in Deutschland das Recht haben, ihre eigene Sprache zu lernen, keine fremde Kultur an sich ranzulassen. Klartext: Er betrachtet die hier lebenden Türken als Anhängsel des türkischen Staatsvolkes.
Mehr als acht Monate saß der 17-Jährige aus Niedersachsen im Türken-Knast, wurde in Medien als Vergewaltiger vorverurteilt. Die lange U-Haft rief sogar den Europäischen Gerichtshof auf den Plan. Es schien, als sei Marco eine Art Sündenbock für unterdrückte Rachegefühle gegenüber Deutschen.
Berliner Kurier, 10.02.2008
Quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/politik/206586.html
und das hier aus der FAZ am sonntag:
Kommentar
Hepimiz insaniz
Von Volker Zastrow
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10. Februar 2008 Hepimiz insaniz - das heißt: Wir alle sind Menschen. Diese Worte hat der türkische Ministerpräsident Erdogan in Ludwigshafen den zumeist türkischen Zuhörern zugerufen, über das Fernsehen haben sie Millionen weitere Türken und Deutsche erreicht. Seither hat Erdogan bei den Deutschen vermutlich einen Stein im Brett - und wenn er nicht Türke wäre, sondern Amerikaner oder Franzose, würde man seinen Namen in einem Atemzug mit dem Kennedys und de Gaulles nennen, die es einst auch vermocht hatten, das richtige Wort zum richtigen Zeitpunkt zu finden. Aber auf Türken schaut man in Deutschland und Westeuropa wegen des ökonomischen und zivilisatorischen Rückstands des Landes immer auch ein wenig herab.
Daher fällt es nicht leicht, Erdogans staatsmännische Größe zu erkennen. Man soll den Staatsmann nicht vor seinem politischen Abend loben. Dennoch vertut man sich nicht, Erdogan einen Großen zu nennen, dem nicht viele das Wasser reichen können. Auch innenpolitisch ist er Steuermann eines tiefgreifenden Wandels, unter seiner Führung löst sich die Türkei aus der kemalistischen Ordnung - wobei der „Islamismus“ Erdogans doch unmöglich mit dem fanatischer Terroristen gleichgesetzt werden kann.
„Unsere Zivilisation“
Seine Partei nimmt in Anspruch, ihr Weltbild aus der Religion abzuleiten; das tut die CDU auch. Dass es geboten sei, die Menschen als Gottes Geschöpfe und in ihnen Gott selbst zu lieben, wird man CDU-Politiker allerdings kaum sagen hören; das klingt uns pathetisch.
Aber Erdogan hat es in Ludwigshafen gesagt - und sich dabei auf „unsere Zivilisation“ berufen. Niemals tritt er als derjenige auf, dem Integration abverlangt wird wie eine Leistung; obwohl dieser Anspruch (an Personen) nicht nur die deutsche Ausländerdebatte, sondern auch die Beitrittsverhandlungen mit der EU (an ein ganzes Land) kennzeichnet. Vorschläge wie die, türkische Lehrer nach Deutschland zu senden und türkische Universitäten zu gründen, zeugen von einem Selbstbewusstsein, das nicht in unser vielleicht doch etwas herablassendes Türkenbild passt. Der Mann ist, schluck, eine Art Aufklärer.
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.02.2008, Nr. 6 / Seite 12
Quelle: http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE 790E1/Doc~E68B357028A9D43E396FE26371 9533DA4~ATpl~Ecommon~Scontent. html
Ich habe den Eindruck, dass diejenigen Türken die den Auftritt von Erdogan ablehnen in erster Linie mit der Person Erdogan ein Problem haben.
Ich habe gestern auch den Umgang der Tagesthemen zu diesem Thema mit Befremden aufgenommen.
Tagesthemensprecher: Erdogan warnt vor zu viel Anpassung
Erdogan im Original: Keiner kann von euch eine VOLLSTÄNDIGE Anpassung fordern.
Das sind zwei sehr unterschiedliche Aussagen. Erstens warnt Erdogan nicht, sondern suggeriert den Leuten, dass sie sich nicht völlig aufgeben müssen und zweitens gibt es einen Unterschied zwischen eine Anpassung und einer vollständigen Anpassung (sprich Assimilation).
Und last but not least: Ich kann mich an keinen MP der Türkei erinnern, der so über seine Landsleute im Ausland geredet hat.
Nurdan, aber die Aufregung macht Folgendes deutlich: Die Mehrheitsgesellschaft muss sich KLAR werden, was sie unter Integration versteht.
Das beruht aber auf Gegenseitigkeit!
Bei seiner Rede in der Kölnarena rief Erdogan: „Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren.“ Und weiter: "Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit." Ferner: 'Es sei zwar wichtig, Deutsch zu lernen. Die türkische Sprache dürfe aber nicht vernachlässigt werden. Die Türken stünden in Europa vor der Herausforderung, ihre Identität und ihre Kultur zu bewahren.'
Quelle : Focus (http://www.focus.de/politik/deutschland/integration_aid_237187.html)
Was versteht denn der Erdogan? Diesen Denkanstoß hätte er ich sparen können.Wir können Integration nicht deffinieren aber über Assimilierung können wir vorab schon sprechen?!
Diese Ausführungen werden folgendermaßen interpretiert: Erdogan möchte "nicht zu viel Integration".
Dies bedeutet, dass die Schreiberlinge deutschsprachiger Zeitungen unter (viel!) Integration die Assimilierung verstehen. Dies macht deutlich, dass diese Schreiberlinge GAR NICHTS aber auch GAR NICHTS verstanden haben. Ich sage es immer wieder:
Wir sind noch am Anfang der Diskussion!
Es kann aber auch bedeuten, dass Erdogan unter Integration, Assimilierung versteht! Auch ohne Erdogan ging uns unsere Kultur nicht flöten.
Was denkt er, die Türken in Deutschland haben kein Bedarf an Nudeln und meint uns einen wichtigen Hinweis zu geben, wie wir uns hier zu verhalten haben um damit auf Stimmenfang zu gehen.
Der Schakal
11.02.08, 11:16
MHP oder CHP ist mir nun in dem Zusammenhang egal, zumal es mich auch dann stören würde. Ist ja toll das RTE uns den Hinweis geben musste, denn wir Türken waren ja kurz davor uns assimilieren zu lassen.
Die Hürde über die Integrationdebatten haben wir noch nicht geschafft und Stichpunkt Assimilation bringt türkische Bürger in Deutschland nun weiter.
Baskanim sen cok yasa..:rolleyes:
In 20 Jahren wirst du die Ausmaße der Assimilation sehen und dich für diesen beitrag bei mir entschuldigen.
Ist es das was mal sich als türkischer Bürger wünscht wenn man im Ausland lebt?
Ein Ministerpräsident der diesen üblen Nachgeschmack hinterläßt, obwohl keiner von uns so etwas gebrauchen kann.
Seit wann ist es dir besonders wichtig, wie die Deutsche Presse über die Türken denkt?
Ich werde mein Weltbild nicht deshalb ändern, um den Kommentatoren der Springer-Presse zu gefallen.
In 20 Jahren wirst du die Ausmaße der Assimilation sehen und dich für diesen beitrag bei mir entschuldigen.
Aslinda sana verebilcegim güzel bir cevab aklima geldi, ama büyüklük bende kalsin.
Das beruht aber auf Gegenseitigkeit!
Stimmt! Die Diskussion hat eben begonnen.
Was versteht denn der Erdogan? Diesen Denkanstoß hätte er ich sparen können.Wir können Integration nicht deffinieren aber über Assimilierung können wir vorab schon sprechen?!
Natürlich kannst du ohne etwas genau zu spezifizieren etwas umschreiben, indem du beispielsweise negativ abgrenzt. So kannst du sagen, dass für dich noch nicht exakt definiert ist, was Integration bedeutet, aber du weißt, was es nicht bedeutet, nämlich: Assimilierung.
Es kann aber auch bedeuten, dass Erdogan unter Integration, Assimilierung versteht! Auch ohne Erdogan ging uns unsere Kultur nicht flöten.
???
Was denkt er, die Türken in Deutschland haben kein Bedarf an Nudeln und meint uns einen wichtigen Hinweis zu geben, wie wir uns hier zu verhalten haben um damit auf Stimmenfang zu gehen.
Ich würde die Kritik nicht so hoch aufhängen. Erdogan ist Berufspolitiker. Im Hintergrund arbeiten Tag und Nacht geschickte und kluge Strategen als Gehilfen von Erdogan (übrigens: Im Hintergrund arbeiten wohl die fähigsten Strategen, die ich in der türkischen Politik gesehen habe). Laut der Devise "Es ist jederzeit Wahlkampf" war die Veranstaltung gestern nichts anderes als Wahlkampf.
Der Schakal
11.02.08, 11:28
Aslinda sana verebilcegim güzel bir cevab aklima geldi, ama büyüklük bende kalsin.
1. Die Sprache geht verloren. (Das kann man in der 3 Generation sehr stark wahrnehmen)
Dies wird zu einem wesentlichen Punkt in der Assimilation. Der Rest folgt stetig.
Seit wann ist es dir besonders wichtig, wie die Deutsche Presse über die Türken denkt?
Ich werde mein Weltbild nicht deshalb ändern, um den Kommentatoren der Springer-Presse zu gefallen.
Ach soo...das ist egal.Da könnte sich die TIC den einen oder anderen Leserbrief sparen und wir so manche Diskussionen.
Wenn Erdogans Rede deinem Weltbild entspricht, wird es dir auch egal sein dürfen.
Natürlich kannst du ohne etwas genau zu spezifizieren etwas umschreiben, indem du beispielsweise negativ abgrenzt. So kannst du sagen, dass für dich noch nicht exakt definiert ist, was Integration bedeutet, aber du weißt, was es nicht bedeutet, nämlich: Assimilierung.
Ich kritisiere weil es und nicht hilft.
???
Was genau hast du nicht verstanden?
Ich würde die Kritik nicht so hoch aufhängen. Erdogan ist Berufspolitiker. Im Hintergrund arbeiten Tag und Nacht geschickte und kluge Strategen als Gehilfen von Erdogan (übrigens: Im Hintergrund arbeiten wohl die fähigsten Strategen, die ich in der türkischen Politik gesehen habe). Laut der Devise "Es ist jederzeit Wahlkampf" war die Veranstaltung gestern nichts anderes als Wahlkampf.
Stimmt! Nur ein Wahlkampf,mehr nicht. Um die türkischen Bürger in Deutschland und deren Probleme geht es doch gar nicht.
DY6SUHWH59c
- "Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
- "Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren."
- "Es sei zwar wichtig, Deutsch zu lernen, aber die türkische Sprache dürfe darüber nicht vernachlässigt werden."
- "Die Türken stünden in Europa vor der Herausforderung, ihre Identität und ihre Kultur zu bewahren."
- "Wir haben mit Hass überhaupt nichts zu tun, wir haben mit Feindschaft, mit Streit und Gewalt überhaupt nichts zu tun."
- "Der Brand in Ludwigshafen mit neun Toten habe nicht nur die Türken erschüttert, sondern auch die deutsche Regierung und das deutsche Volk."
- "Das muss aufgeklärt werden"
- ""Es gibt einige Länder, die unseren EU-Beitritt verhindern wollen. Die Türkei hat keine Alternative als die Vollmitgliedschaft."
- "Die Türkei wird ein solches Szenario nicht mitspielen", sagte er. "Bitte verzögert diese Angelegenheit nicht mit fadenscheinigen Vorwänden. Lasst es uns endlich hinter uns bringen."
- "Seit über 40 Jahren tragen Türken zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland bei." Vor diesem Hintergrund frage man sich, warum es noch keinen türkischen Bürgermeister gebe. Auch in den nationalen Parlamenten Deutschlands und anderer EU-Länder und im Europaparlament sollten mehr türkische Abgeordnete sitzen."
****
Liebe Nurdan,
ich habe die Kernaussagen von Erdogan aus dem Artikel von n-tv herausgeschrieben. Mit Welchen dieser konkreten Punkte hast du ein echtes Problem? Ich würde das alles genau so unterschreiben.
Ach soo...das ist egal.Da könnte sich die TIC den einen oder anderen Leserbrief sparen und wir so manche Diskussionen.
Wenn Erdogans Rede deinem Weltbild entspricht, wird es dir auch egal sein dürfen.
Bist du der Meinung die TIC schreibt ihre Leserbriefe um der Springerpresse zu gefallen? Da hatte ich bisher einen anderen Eindruck.
Ich würde freuen, wenn du mit mal die Punkte in Erdogans rede nennst, die nicht deinem Weltbild entsprechen. Vielleicht können wir an diesen Punkten diskutieren.
Mersinlidost
11.02.08, 11:44
Ich habe den Eindruck, dass diejenigen Türken die den Auftritt von Erdogan ablehnen in erster Linie mit der Person Erdogan ein Problem haben.
Ich habe gestern auch den Umgang der Tagesthemen zu diesem Thema mit Befremden aufgenommen.
Tagesthemensprecher: Erdogan warnt vor zu viel Anpassung
Erdogan im Original: Keiner kann von euch eine VOLLSTÄNDIGE Anpassung fordern.
Das sind zwei sehr unterschiedliche Aussagen. Erstens warnt Erdogan nicht, sondern suggeriert den Leuten, dass sie sich nicht völlig aufgeben müssen und zweitens gibt es einen Unterschied zwischen eine Anpassung und einer vollständigen Anpassung (sprich Assimilation).
Und last but not least: Ich kann mich an keinen MP der Türkei erinnern, der so über seine Landsleute im Ausland geredet hat.
Mann kann ja Den Ministerpräsidenten der Türkei nicht mögen, aus welchen Motiven auch immer? Jedoch dauernd stänkern und paranoide Verschwörungen gegen diese Partei zu führen, dass ist nicht nur die Bornierdheit einzelner Quacksalben gegenüber der AKP, sondern zeigt auch welche Psychose dahintersteckt!
An sachlichen Disskussionen kann mann sich auch an dieser Partei reiben, jedoch nicht mit Schwarzer-Untergangsstimmung, die die CHP- Kemalisten hier führen.
Ich kann den Baykal auch nicht leiden, wie er sich so in der Öffentlichkeit gibt( Privat ist er vieleicht symphatischer als Tayip? ), schongarnicht seinen Pit-Bull , den Er immer zu den Abendnachrichten bei A.Kirca und M.A.Birand schickt um dort wie ein 8000 PS Starker Maul rumzukleffen.
Jedoch versuche ich auch diese Partei, mit der ich aber auch NULL Symmphatien habe, aus der Sicht der Objektivität (Wenn es natürlich etwas geben sollte, wo mann sich auf Sachliche Themen reiben kann, bei diese CHP:brüll:Sorry! Ich brauche das haha), der sachlichen Gegebenheit zu sehen, ohne gleich Paranoide Schwarzmalerei zu treiben!
AKP VE BASKAN TAYIP ERDOGAN -TÜRKIYE SENINLE GURUR DUYUYOR!:türkiye::spam:
- "Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
- "Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren."
- "Es sei zwar wichtig, Deutsch zu lernen, aber die türkische Sprache dürfe darüber nicht vernachlässigt werden."
- "Die Türken stünden in Europa vor der Herausforderung, ihre Identität und ihre Kultur zu bewahren."
- "Wir haben mit Hass überhaupt nichts zu tun, wir haben mit Feindschaft, mit Streit und Gewalt überhaupt nichts zu tun."
- "Der Brand in Ludwigshafen mit neun Toten habe nicht nur die Türken erschüttert, sondern auch die deutsche Regierung und das deutsche Volk."
- "Das muss aufgeklärt werden"
- ""Es gibt einige Länder, die unseren EU-Beitritt verhindern wollen. Die Türkei hat keine Alternative als die Vollmitgliedschaft."
- "Die Türkei wird ein solches Szenario nicht mitspielen", sagte er. "Bitte verzögert diese Angelegenheit nicht mit fadenscheinigen Vorwänden. Lasst es uns endlich hinter uns bringen."
- "Seit über 40 Jahren tragen Türken zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland bei." Vor diesem Hintergrund frage man sich, warum es noch keinen türkischen Bürgermeister gebe. Auch in den nationalen Parlamenten Deutschlands und anderer EU-Länder und im Europaparlament sollten mehr türkische Abgeordnete sitzen."
****
Liebe Nurdan,
ich habe die Kernaussagen von Erdogan aus dem Artikel von n-tv herausgeschrieben. Mit Welchen dieser konkreten Punkte hast du ein echtes Problem? Ich würde das alles genau so unterschreiben.
Meric ich habe genug Beiträge geschrieben.Willst du das ich mich wiederhole?
Ich habe kein Einwand, unterschreibe es. Ich muss das nicht.
Meric ich habe genug Beiträge geschrieben.Willst du das ich mich wiederhole?
Ich habe kein Einwand, unterschreibe es. Ich muss das nicht.
Ich habe deine Beiträge auch aufmerksam gelesen und versuche herauszufinden an welchem Punkt du dich störst. Leider konnte ich das nicht, deshalb frage ich nochmal. Schlimm?
Bist du der Meinung die TIC schreibt ihre Leserbriefe um der Springerpresse zu gefallen? Da hatte ich bisher einen anderen Eindruck.
Habe ich das gesagt?Nein!
Ich habe aber den Eindruck sie schreibt oder wir diskutieren auch gerade darüber was geschrieben wird.
Ich würde freuen, wenn du mit mal die Punkte in Erdogans rede nennst, die nicht deinem Weltbild entsprechen. Vielleicht können wir an diesen Punkten diskutieren.
Weltbild war dein Stichwort!
Mein Weltbild baut mir kein Politiker auf.
"Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren."
Diese Worte stören mich.
Wer erwartet das denn bitte?
Der Schakal
11.02.08, 12:00
...
Diese Worte stören mich.
Wer erwartet das denn bitte?
Schonmal was von "Leitkultur" gehört?
Stimmt! Nur ein Wahlkampf,mehr nicht. Um die türkischen Bürger in Deutschland und deren Probleme geht es doch gar nicht.
Ich verstehe deine Politikverdrossenheit und erkenne eine Phobie gegenüber R.T.E. Scheinbar ist für dich Wahlkampf etwas "Unschönes" - in Kombination mit R.T.E ist Wahlkampf sogar etwas Schreckliches. Aber Wahlkampf ist Teil des Politikgeschäfts. Solange Wahlkampf offen und ehrlich und meinetwegen auch etwas "tricky" ist, ist doch alles "tutti".
Erdogan versteht als einziger türkischer Politiker, den ich in meinem Leben gesehen habe, die Menschen außerhalb der Türkei für sich zu gewinnen. Ob deren Probleme ihn wirklich interessieren - also, die neun Toten in LU oder die Integrationsdebatte - vermag ich nicht zu beurteilen.
Diese Worte stören mich.
Wer erwartet das denn bitte?
Siehst du, und ich bin tatsächlich der Meinung, dass viele deutsche (auch die Politiker) Assimilierung meinen, wenn sie Integration meinen. Man erwartet schon in Gewisser Weise, dass man sich Deutsch fühlt. Es reicht nicht die Sprache zu sprechen, seine Steuern brav zu zahlen, die Gesetze fein zu achten und ein guter Mitbürger zu sein.....du sollst auch Ehrenmorde kritisieren, die satanischen Verse in der Moschee lesen etc. pp.
Es ist doch so. Jeder Mensch hat eine eigene Vorstellung von richtig/wahr.
- Es muss gestattet sein vollkommen in dieser Gesellschaft aufzugehen und von mir aus sogar seinen Namen in Hans Meier zu ändern
- Es muss gestattet sein als Deutsch-Türke in einer kulturellen Symbiose leben zu wollen
- Wer will sollte aber auch als Türke in Deutschland leben können. Vorraussetzung ist immer, dass man sich an Recht und Ordnung hält.
Ich verstehe deine Politikverdrossenheit und erkenne eine Phobie gegenüber R.T.E. Scheinbar ist für dich Wahlkampf etwas "Unschönes" - in Kombination mit R.T.E ist Wahlkampf sogar etwas Schreckliches. Aber Wahlkampf ist Teil des Politikgeschäfts. Solange Wahlkampf offen und ehrlich und meinetwegen auch etwas "tricky" ist, ist doch alles "tutti".
Erdogan versteht als einziger türkischer Politiker, den ich in meinem Leben gesehen habe, die Menschen außerhalb der Türkei für sich zu gewinnen. Ob deren Probleme ihn wirklich interessieren - also, die neun Toten in LU oder die Integrationsdebatte - vermag ich nicht zu beurteilen.
Ich habe keine Phobie, ich muss dich leider enttäuschen.
Bei diesen ganzen Argumentationketten um Erdogan(AKP), fallen leider zu oft die selben Stichpunkte.
Phobie, Paranoia, CHP.Du das prallt bei mir ab.
Vor diesem ganzen Rummel, bevor hier diese Diskussion gestartet ist hatte ich ( in einem anderen Thread) zum Ausdruck gebracht, dass ich Wahlkämpfe von türkischen Partein in Deutschland nicht unterstütze.
Ich habe noch nicht einmal eine türkische Partei mir der ich mich indentifizieren kann.
Wenn die alle erst mal hier anfangen, feiern wir schöne Partys auf Großveranstaltungen, ich glaube aber jeder wird Scherben legen und verschwinden.
lese ich hier etwa kritik an dem diskussionsstil der medien ... :think: :
Late Night
Anne Will und die deutsche Inländerfeindlichkeit
Vorschnelle Urteile, Misstrauen und Hysterie: Der Brand in Ludwigshafen hat eine neue Integrationsdebatte ins Rollen gebracht. In der Talkshow von Anne Will fiel neben abgedroschenen Phrasen auch manches harte Wort. Da war die Rede von "Inländerfeindlichkeit" und alternativen Gesellschaftsformen.
[...]
Nur zu gerne stimmte Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit ein, schimpfte sich in Rage über „unverantwortliche“ türkische Zeitungen, die nach dem Brand in dem von türkischen Familien bewohnten Haus, auf ihren Titelseiten von einem Neonazi-Anschlag sprachen, obwohl es bis jetzt noch keinen Hinweis auf die Brandursache gibt. Es seien „falsche Emotionen geschürt“ worden.
Vom Brand in Ludwigshafen zum hessischen Wahlkampf, zum geplanten Moscheebau in Köln und dem Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan vor 16.000 Zuschauern in der Kölnarena: Anne Will hatte Stoff genug, um über das deutsch-türkische Verhältnis zu diskutieren.
Bei vielen Türken sei das Gefühl aufgekommen „Die wollen uns nicht helfen“, versuchte Rechtsanwältin Seyran Ates zu erklären. Es sei kein „Wir“ vorhanden. „Es leben Menschen in unserer Mitte, die wollen hier nicht leben. Sie wollen eine andere Gesellschaft, eine andere Gesellschaftsform“, sagte sie: „Mit ihrem Kopf und ihrem Herzen sind sie in ihrer Heimat, der Türkei."
Journalist Henryk M. Broder sprach gar von „Inländerfeindlichkeit“: Ein neues Phänomen sei, „dass ein Teil der Migranten die Gesellschaft verachtet, in die er gekommen ist.“ Erdogans Auftritt in Köln beurteilte er als schäbig: „Wie er diese Katastrophe für seine politische Ziele ausgenutzt hat. Das war geschmacklos.“
Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, hatte alle Hände voll zu tun, zu beschwichtigen und zeigte sich mit Schäuble einig, dass Kinder, die in Deutschland leben, auch Deutsch lernen müssen. Im Gegenzug erklärte Schäuble, was für eine gute Unterstützung die türkischen Polizisten bei der Ermittlungsarbeit in Ludwigshafen seien. Zusammen mit Schauspieler Andreas Hoppe, dessen einzige Daseins-Berechtigung in der Sendung darauf beruhte, dass die ARD seinen „Tatort“ über einen Ehrenmord in der türkischen Gemeinde Ludwigshafen aus Rücksicht verschoben hatte, lieferte sich Schäuble einen Wettkampf im Verwenden abgedroschener Phrasen.
Während Schäuble davon lamentierte, wie die Katastrophe die Menschen wieder zusammenbringe, schwafelte Hoppe von der Wichtigkeit aufeinander zuzugehen. Im anschließenden Einspielfilm demonstrierten erboste Deutsche gegen den Bau einer Moschee, sprachen von „wir“ und von „denen“. Tarek Al-Wazir, Fraktionschef der Grünen in Hessen, appelliert betroffen an die Werte des Grundgesetzes, die für alle gelten: „Und das bedeutet natürlich auch, dass es Religionsfreiheit gibt."
Das Prinzip der Gleichheit fasste Schäuble noch simpler zusammen: „Es gibt Spinner, Verbrecher und Idioten bei uns und bei anderen auch.“
Quelle: http://www.welt.de/fernsehen/article1658172/Anne_Will_und_die_deutsche_Inl aenderfeindlichkeit_.html
ich hatte mal in einem thread (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=21234&highlight=sahm&page=6)ulrich in einem text versucht zu erklären, wie WIR uns bei der ganzen hilfedietürkenkommen-medienhetze so fühlen. aus gründen der aktualität kopiere ich hier einfach mal einen auszug rein:
also was ich in bisher in meinem leben als ehemals "gut integrierter" und "türkischstämmiger" wehrdienstleistender bundeswehrangehöriger, sitpendiat, student, angestellter, praktikant usw. über identität bis heute in diesem land gelernt habe ist folgendes; es war und wird nie leicht und schon gar nicht trendy sein, ein türke zu sein, vor allem nicht in dieser region der welt ;) .
das führt natürlich dazu, dass WIR hier einfach enorm sensibel und extrem empfindlich sind, wenn es um bestimmte formen und (hinterlistige) kritikmethoden geht. türke, türkei, türkisch ... diese 3 begriffe sind hierulande seit je her so krass und bewusst negativ besetzt worden, dass es einem als türke teilweise die sprache verschlägt.
sie werden auch selber eingestehen müssen, dass ihre kollegen nicht grade vor objektivität oder fairness triefen. sei es nun das armenierthema, ehrenmord, integrations-(assimillations-)debatte, islam, terrorismus, kurdenthematik, mohamedkarrikaturen, zwangsheirat, pkk(war da nich mal ein krieg against the terrorism??), zypern, christen in der türkei und und und ...
wohin man schaut fliegen einem ekelerregend stinkende fetzen der ignoranz, billigster populismus aus der untersten vermoderten schublade oder fast schon komödiantisch wirkende mittelalterliche weltbilder um die ohren.
dem nicht genug blendet die presse meiner meinung nach bewusst tatsachen aus, interessanterweise oftmals türkische terroropfer - sei es nun kurdischer ethnofaschismus, die massaker an türken auf zypern- oder die von armenischen nationalisten ermordeten muslime - und stellt das land so dar, als würde es dort einen volkskrieg zwischen kurden und türken geben - was totaler schwachsinn ist.
manchmal kann man gar nicht soviel essen, wie man am liebsten kotzen würde - einer meiner lieblingssprüche
nun bin ich persönlich durchaus in der lage solche "kritik" einigermaßen zu
vertragen. leider ist es eben keine einfache kritik mehr, sondern meiner
meinung nach eine art gehobene 5 sterne volksverhetzung aller erster güte - ob es auch den rechtlichen rahmen erfüllt ist mir dabei schnuppe. mich widert es teilweise nur noch an, permanent irgendwelche scheisse über türken, türkei oder türkischsein lesen zu müssen.
vor allem in dem bewusstsein, dass das bildugnsbürgertum hierzulande genötigt ist, sich anhand solcher journalisten und konfliktjunkies sein bild über uns türken zusammenschustern muss bereitet einem kopfzerbrechen.
verstehen sie, wenn es wirklich nur irgendwelche unterschichten-reportagen alá BILD zeitung wäre oder meinetwegen nur solche profilneurotiker wie necla kelek und konsorten, dann würde ich (wie bestimmt auch die meisten hier) sagen schwamm drüber und gut ist.
nur es sind eben oftmals gebildete und intellektuelle, die aus reiner
bequemlichkeit, populistischer feigheit oder um bloss nicht dem mainstream
zu widersprechen (in der hoffnung sich vielleicht so das abonnement für die nächsten cocktailempfänge zu sichern) dieses abartige spielchen gegen eine defacto wehrlose randgruppe mitmachen.
das ist in meinen augen eine schande für eine gesellschaft, die sich als
aufgeklärt, modern und demokratisch betrachtet.
es ist meiner meinung nach eine gewissenlosigkeit, perversion und feigheit
ersten grades, wie in diesem land eine minderheit permanent gedemütigt und auf sie medial eingeprügelt wird, die nachweislich ein nicht besonders starkes bildungsniveau vorweisen kann, weil sie nunmal ihren ursprung in ländlichen gebieten hat. der grossteil meiner landsleute in europa sind nunmal eben einfachste menschen die über sehr wenige wirklich ehrliche und mutige lobbyisten verfügen.
jedes kind weiss, wie einfach es ist einen menschen zu demütigen. die elite in diesem land weiss aber noch besser, dass unsere landsleute hier sich einfach nicht auf demselben niveau zur wehr setzen können, auf dem sie angegriffen werden.
dennoch wird auf einem unglaublichen arroganten niveau von gleichheit der menschen und pluralität der medien in diesem lande gelabert (das ich nicht lache) ...
folgendes szenario: man stelle sich mal vor in der mainstreampresse würde auf selben niveau über (bzw. gegen) juden "berichtet" oder die gängigen klischees/ verschwörungstheorien von quasi unantastbaren schriftstellern bis zur neige mit einem breiten grinsen gepflegt, in talkshows unter beifall breitgetreten und diese dann auch noch bei google news abrufbar sein.
nicht auszudenken was dann los wäre.
sofort würde es ZURECHT einen aufstand der anständigen geben. nur im falle meiner landsleute und meines herkunftslandes ist die "freiheit" der hiesigen medien dann dubioserweise sehr weit gediehen - jedenfalls habe ich bisher noch nichts vom "aufstand der anständigen" im land der dichter und denker mitbekommen, wenn es um uns geht.
das fängt von dem unverschämten auftreten einer frau merkel gegenüber migrantenverbänden beim integrationsgipfel an. von wegen der bundesregierung könne man keine ultimaten stellen usw.. von den skandalösen passagen im einwanderungsgesetz wird kaum ein kritisches wort verloren (ach wie schön pluralistisch die medien hier doch sind). geht über das peinliche forcieren einer expornodarstellerin, die auf dem gipfel ihrer karriere im SPIEGEL über die türken und ihre kultur herziehen und "fachsimpeln" kann (danke für die aufklärung über mein land und kultur - die antwort dazu gabs auf (www.turkcom.org (http://www.turkcom.org/page.php?modul=Article&op=read&nid=129&rub=8)) ... bis hin zur "grausamen aufgrund der archaischen kultur bedingten machomentalität" türkischer fussballspieler. denn auf dem fussballfeld prügeln sich ja auch nur die türken (gruss an necla kelek - der name sagt alles).
[...]
mein apell an alle ist, dass wir wirklich ehrlich sein sollten und uns gegenseitig mit respekt behandeln sollten. kritik ist meiner meinung nach immer wichtig und gerade hier bei politikcity erwünscht, nur sollte sie, wenn möglich konstruktiv sein und nicht durch vorurteilsbeschlagene brillen erfolgen.
in diesem sinne. auf in eine neue phase der öffentlichen diskussionskultur. ich HOFFE das die ereignisse der letzten wochen ENDLICH auch mal leute wioe henryk m. broder zum nachdenken bringen. im übrigen würde ich mich sehr freuen, wenn der herr sich mal persönlich einer diskussion mit uns stellen würde, anstatt immer den medialen cowboy zu spielen und dann wieder auf seinem hohen ross in den sonnenuntergang zu reiten
Ich habe keine Phobie, ich muss dich leider enttäuschen.
Bei diesen ganzen Argumentationketten um Erdogan(AKP), fallen leider zu oft die selben Stichpunkte.
Phobie, Paranoia, CHP.Du das prallt bei mir ab.
OK, dann bin ich ja beruhigt. Aber dass du die 'CHP' im gleichen Atemzug mit zwei Geisteskrankheiten nennst, ist schon bezeichnend. :) Das war ein Spaß.
Vor diesem ganzen Rummel, bevor hier diese Diskussion gestartet ist hatte ich ( in einem anderen Thread) zum Ausdruck gebracht, dass ich Wahlkämpfe von türkischen Partein un Deutschland nicht unterstütze.
Ich habe noch nicht einmal eine türkische Partei mir der ich mich indentifizieren kann.
Wenn die alle es mal hier anfangen, feiern wir schöne Partys auf Großveranstaltungen, ich glaube aber jeder wird Scherben legen und verschwinden.
Das halte ich auch für sehr problematisch!
Siehst du, und ich bin tatsächlich der Meinung, dass viele deutsche (auch die Politiker) Assimilierung meinen, wenn sie Integration meinen. Man erwartet schon in Gewisser Weise, dass man sich Deutsch fühlt. Es reicht nicht die Sprache zu sprechen, seine Steuern brav zu zahlen, die Gesetze fein zu achten und ein guter Mitbürger zu sein.....du sollst auch Ehrenmorde kritisieren, die satanischen Verse in der Moschee lesen etc. pp.
Es ist doch so. Jeder Mensch hat eine eigene Vorstellung von richtig/wahr.
- Es muss gestattet sein vollkommen in dieser Gesellschaft aufzugehen und von mir aus sogar seinen Namen in Hans Meier zu ändern
- Es muss gestattet sein als Deutsch-Türke in einer kulturellen Symbiose leben zu wollen
- Wer will sollte aber auch als Türke in Deutschland leben können. Vorraussetzung ist immer, dass man sich an Recht und Ordnung hält.
Ja fein nun hat es Erdogan gesagt und die so denken haben es noch amtlich.
Viele deutsche und paar Politiker, mag viel sein?.Den Deutschen und den Politikern die nicht so denken hat Erdogan damit aber nicht geholfen.
ayyıldız66
11.02.08, 13:48
Merhaba arkadaslar!
Bilirsiniz RTE'yi begenmem ama Köln Arena'da yaptigi konusmanin cok ciddiye alinmasi gerek diye düsünüyorum. Aciklamalarini samimi buluyorum ve düsüncelerini tasvip ediyorum. Yalniz, alayci bir tavirla RTE ve hükümetine bakacak ve hareket edecek olursak biz kaybederiz. Dialog sorunlarimizi ve arzularimizi dile getirmemiz icin büyük önem tasiyor.
Ist das nicht etwas übertrieben... Es ist meiner Meinung nach nur Wahlkampf!!! Mehr nicht.
ayyıldız66
11.02.08, 13:56
Ist das nicht etwas übertrieben... Es ist meiner Meinung nach nur Wahlkampf!!! Mehr nicht.
Dann sage uns wenigstens wann die Wahlen sind und garantiere mir das ich wählen darf!!!
Ist das nicht etwas übertrieben... Es ist meiner Meinung nach nur Wahlkampf!!! Mehr nicht.
Aynen, für mich hat das auch mehr nach AKP-Wahlkampf geklungen.
es wird immer bizarer. ziemlich krasse sache, die da seyran ates und beckstein von sich geben
Erdogan-Rede
Beckstein kritisiert „nationalistische Töne“
Der bayerische Regierungschef Beckstein hat die Rede des türkischen Ministerpräsidenten in Köln scharf kritisiert. Erdogan fördere die Ghettoisierung in Deutschland, so Beckstein.
Günther Beckstein (CSU) erklärte am Montag im Fernsehsender N24, die Mahnung des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, dass die Türken sich in Deutschland nicht assimilieren und ihre Bindung an die Türkei behalten sollten, sei „höchst unerfreulich“ gewesen. Er warf ihm „nationalistische Töne“ vor.
Beckstein sagte: „Das heißt, dass es Ghettoisierungstendenzen auch mit Unterstützung der türkischen Regierung gibt.“ Hierüber müsse „sehr offen und ernst“ mit Ankara gesprochen werden. Der CSU-Politiker betonte: „Das kann nicht so bleiben.“
Beckstein kritisierte zudem, es sei „alles andere als ein guter Stil, wenn ein ausländischer Regierungschef hier praktisch eine interne Veranstaltung in türkischer Sprache macht und sich dann entsprechend feiern lässt“. Erdogan hatte am Sonntag auf einer Großveranstaltung vor rund 16 000 Türken in Köln zwar seine in Deutschland lebenden Landsleute zur Integration aufgefordert. Er warnte aber zugleich vor „Assimilation“.
Ates: Vor der eigenen Tür kehren
Auch die türkischstämmige Rechtsanwältin und Buchautorin Seyran Ates äußerte sich zu Erdogans Aussage, Assimilation sei „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“: „Wenn ein Regierungschef so etwas ausspricht, dann sollte er doch wirklich in sein eigenes Land schauen, wie er andere Minderheiten behandelt und wie Assimilation dort in seinem Land stattfindet. Deshalb ist es sehr widersprüchlich, was er hier kundtut.“ Er sage, wenn es um das Türkisch-Sein gehe, dann sei das gegen die Menschlichkeit. „Aber in der Türkei gibt es sehr viele Minderheiten, ganz explizit das Kurdenproblem, das er noch nicht gelöst hat und auch nicht lösen will, wie es scheint“, so Ates. Dabei habe es sehr viel erzwungene Assimilation gegeben.
Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/erdogan-rede_aid_237340.html
ich will hierbei nur mal erinnern, das seyran ates gern von sich behauptet halbkurdin zu sein.
armenierthematik abgehakt, nun werfen sie die kurdenkarte ins spiel. einfach nurn noch abartig :kotz:
@hezarfen: Lass die doch maulen. (Tun sie ja eh).
Erdogan hat gestern zwei Sginale ausgegeben:
1. in Richtung Deutscher Politiker: Die Türken hier sind nicht schutzlos und wir achten genau darauf was ihr mit ihnen treibt.
2. in Richtung Türken in Deutschland: Ihr seid uns nicht egal.
****
Damit hat er in einer 4 stündigen Session 10 Jahre Assimilationspolitik mit einen Handschlag weggefegt.
Mir schon klar, dass die üblichen Verdächtigen sauer sind.
AKP und CSU/CDU haben schon was gemeinsam.
CSU/CDU - Christ. Demokraten
AKP - Islamische Demokraten
Schon komisch, dass die sich nicht vertragen. :D
INTEGRATION
"Erdogans Auftritt ist ein Ohrfeige für die deutsche Politik"
Scharfe Worte vom Generalsekretär des Zentralrats der Muslime: Es sei kein Wunder, dass der türkische Ministerpräsident Erdogan sich als Schutzmacht der Türken in Deutschland geriere - die Fehler der deutschen Integrationspolitik hätten das möglich gemacht, sagt Aiman Mazyek.
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Berlin - Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, übt deutliche Kritik an der deutschen Politik: "Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat mit seinem Auftritt in ein Vakuum getroffen, das durch die verfehlte Integrationspolitik in Deutschland entstanden ist", so Mazyek zu SPIEGEL ONLINE.
DDP
Generalsekretär Mazyek: "Erdogan hat ein Vakuum getroffen"
Mit seiner Rede in der Köln-Arena vor Zehntausenden Türken habe der türkische Ministerpräsident einen Nerv getroffen. Erdogan hatte unter anderem Assimilierung ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" genannt.
Viele türkische Migranten in Deutschland hätten das Gefühl, dass von ihnen erwartet werde, ihre kulturelle Identität aufzugeben, sagt Mazyek. Es fehle in Deutschland eine Kultur der Anerkennung. Er hätte sich etwa gewünscht, dass die Bundeskanzlerin in Ludwigshafen persönlich kondoliert hätte.
Alle deutschen Politiker, die jetzt Erdogans Auftritt kritisierten, müssten erkennen, dass sie selbst eine Verantwortung für die Stimmung unter den Deutsch-Türken hätten. Durch die ständige Bekrittelung und das Kleinreden der türkischen und muslimischen Verbände in Deutschland, sei der Eindruck entstanden, dass es manchen Politikern nicht darum gehe, konstruktiv miteinander zu reden. "Erdogans Auftritt ist eine Ohrfeige für die gesamte deutsche Politik", so der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime.
Die deutsche Politik müsse die Stimmung unter den Türken in Deutschland ernst nehmen und sich jetzt fragen, wie Vertrauen zurückgewonnen werden könne.
quelle : http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,534472,00.html
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Ich bin auch der Meinung, dass die dt. Politik die Assimilation fordern. Die wird es mit mir definitiv nicht geben. Ich habe in dem türkischen Premier einen Selbstbewussten Politiker Türkei gesehen. Endlich mal. Ich muss eh zu genüge hören, wie ich ach so pööse und sooo anders bin. Das machen die Deutschen sehr gut. Wo waren die gleichen Kritiker, wo ein Populist koch wieder auf unseren Rücken Wahlkampf machen wollte? Wo??? Dafür sind wir gut, und müssen dafür immer herhalten? Warum war die Merkel nicht in Ludwigshafen? Warum hat sie das Feld Erdogan überlassen? Warum hat Merkel Koch unterstützt anstatt zu maßregeln? Warum hat BILD immer wieder finger-pointing Richtung Türken betrieben? Die haben das Feld so gut für Erdogan "vorbereitet" und letztendlich überlassen.
Ja, es waren sachen dabei, die ich auch gerne hören wollte. Und ich stehe dazu. Denn es geht mir hier nicht um die Person Erdogan, sondern um das gesagte.
Ich finde der Erdogan war genauso populistisch wie Roland Koch. Schon die Plakate wirkten populistisch. Man hätte meinen können er wolle Bundeskanzler werden. Mir hat sein Auftreten ehrlich gesagt überhaupt nicht gefallen. Ich fand ihn äußerst unhöflich.
Blablabla....der Erdogan ist scheisse und alle die ihn wählen dumm!!!!
Irgendwie hängt die Platte Leute. Man muss den Menschen nicht mögen. Das sollte einen aber nicht daran hindern über die Vor. und Nachteile einzelner Taten zu sprechen.
Und ganz ehrlich: Hätte diese Sache nicht der Erdogan sonder der Baykal gestern durchgeführt hätten einige Kritiker hier regelrechte Jubelgesänge veranstaltet.
@hezarfen: Lass die doch maulen. (Tun sie ja eh).
Erdogan hat gestern zwei Sginale ausgegeben:
1. in Richtung Deutscher Politiker: Die Türken hier sind nicht schutzlos und wir achten genau darauf was ihr mit ihnen treibt.
2. in Richtung Türken in Deutschland: Ihr seid uns nicht egal.
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Da ich Kritik an Erdogans Rede geübt habe, muss ich dir wiedersprechen.
Denn ich "maule" nicht.
Es wäre schön wenn ein türkischer Politiker, wie du in Punkt 1 und 2 geschrieben hast Einsatz zeigt.
Leider reicht mir eine einstündigen "Wahl"Show dafür nicht.
Mir schon klar, dass die üblichen Verdächtigen sauer sind.
Lass das doch. Die jenigen die "Juhuu...Erdogan", schreien sind auch immer die Gleichen und nu?
Ich finde der Erdogan war genauso populistisch wie Roland Koch. Schon die Plakate wirkten populistisch. Man hätte meinen können er wolle Bundeskanzler werden. Mir hat sein Auftreten ehrlich gesagt überhaupt nicht gefallen. Ich fand ihn äußerst unhöflich.
Weil dir die Deutschen Medien eintrichtern das es so ist.
Welche der Aussagen vor Erdogan fandest du denn äusserst unhöflich?
erdogan redet für mich wie, als wären fast alle türken kurz davor, deutsch zu werden...
erdogan redet für mich auch wie, als sollten wir ja aufpassen auf die deutschen hier in der türkei (das sagt er nicht direkt, es hört sich aber so an...)
erdogan redet für mich wie, als müsse er uns zwanghaft beweisen, dass wir türken in deutschland nicht alleine sind.
...
erdogan redet aber nicht über die vielen nazis in deutschland und wie sie ausländerfeindlich agieren.
erdogan redet auch nict darüber, dass es jedem türken hier in deutschland doch eher frei gestellt ist, wie er sich der deutschen kultur gegenüber verhalten soll.
erdogan redet auch nicht über die vielen türken, die tagtäglich ausgewiesen werden, manche zu unrecht, manche zu recht.
...
alles in allem: erdogan hat keinen blassen schimmer worüber er redet. selbst wnen besucher seiner show sagen (ich zitiere wörtlich): "mir war die rede nicht wichtig! wichtig war mir, dass er da war!" dann kommt bei mir das gefühl hoch, unser schöner toller ministerpräsident ist doch nur hier, um auf stimmfang zu gehen (bei der nächsten wahl dürfen wir ja auch wählen!).
sowas ist selbstverherrlichung. für mich reiht sich erdogan in die bank links neben koch und rechts neben schäuble, den demagogen schlechthin, ein. hauptsache populistisch sein. nonsens hinter den worten. möglichst auffallen und nichts vermitteln.
und zu behaupten, er müsse jetzt deutschlands integrationsproblem in die hand nehmen: pfui teufel! am schluss bin ich wahrscheinlich der einzige türke, der hier in diesem land noch lebt! nein, erdogan sollte man nicht deutschlands integrationsproblem anvertrauen. auf jedenfall muss sich da etwas ändern. die kommunikation ist gestört, davon kann man nicht absehen,
aber erdogan ist nicht der mann, der das regeln kann. nein. erdogans einfluss habe ich seit seinem amtseintritt hier kaum gespürt, und wenn, dann dadurch, dass die türken hier in deutschland ein stück weit konservativer geworden sind, was in der türkei momentan ja hervorragend zur geltung kommt! ich kann auf seinen einfluss hier gerne verzichten! überhaupt hat sich kein politiker aus der türkei hier einzumischen! das türkische parlament, korrupt von vorne bis hinten, und diese leute sollen uns helfen? tss...
Da ich Kritik an Erdogans Rede geübt habe, muss ich dir wiedersprechen.
Denn ich "maule" nicht.
Es wäre schön wenn ein türkischer Politiker, wie du in Punkt 1 und 2 geschrieben hast Einsatz zeigt.
Leider reicht mir eine einstündigen "Wahl"Show dafür nicht.
Lass das doch. Die jenigen die "Juhuu...Erdogan", schreien sind auch immer die Gleichen und nu?
Wenn du der Meinung bist, diese "einstündige" Show von Erdogan sei auf seinem Mist gewachsen dann täuscht du dich. Seit Monaten werden sämtliche Vereine in Deutschland abgefragt, wie es sich mit den Problemen der Ausländer in D. verhält. Erdogan hat das gesagt, was ihm die Meinungsführer der Türken in Deutschland in die Bücher geschrieben haben.
Ist das schon ausreichend? Nö...1 cm in die richtige Richtung ist unendlich mal mehr als Stillstand.
Ich bleibe dabei. Erdogan ist euer Problem. Weder das was er gesagt hat, noch wie er es gesagt hat. Es ist einfach schwer das zuzugeben.
Den demagogischsten Ausfall des Monats hat wohl die SPD-"Islambeauftragte" Lale Akgün gelandet... Einmal davon abgesehen dass die ultrasäkularisierte Akgün "Islambeauftragte" sein kann/darf... Sie fühlte sich auch beauftragt dem türkischen Regierungschef vorzuwerfen er würde die Ludwigshafener Brandkatastrophe für innenpolitische Ziele missbrauchen. Dabei schielte sie selbst mit beiden Glubschaugen in die türkische Innenpolitik. Laut Akgün stünde Erdogan derzeit wegen der "Kopftuchfrage" in der Türkei unter massiven Druck... Soll suggerieren: Erdogan und seine Regierungspartei hätten nicht mal ein halbes Jahr nach dem Wahlerfolg (47% der abgegebenen Stimmen), keine demokratische Legitimation mehr. In Akgüns Phantasiewelt hat sich die demokratische Legitimation inzwischen total zugunsten der militanten türkischen Säkularisten verschoben (diese scheiterten bekanntlich zuletzt mit ihren Putschaufrufen an die türkischen Streitkräfte und bei den Parlamentswahlen).
Akgün wirft also Erdogan genau das vor was sie selbst praktiziert. Sie mischt sich in die Innenpolitik eines anderen Landes ein. Dabei agiert sie auf primitiv-parteiischer Ebene... So könnte sie beispielsweise ihren sozialdemokratischen (ob es in der Türkei eine echte "sozialdemokratische Tradition" gibt sei hier zunächst ausgeklammert) Artgenossen Baykal ebenfalls mit den selben Argumenten kritisieren. Tut sie aber nicht... Denn der steht ja auf der "richtigen" Seite.
Dabei gibt sich Erdogan soviel Mühe... Posiert mit Angela Merkel Propagandawirksam für die "Deutsch-Türkische Freundschaft". Beifall in der "Bild" und "Hürriyet"... Bekenntnisse zur "Ersten Bürgerpflicht" (Ruhe und Ordnung!). Was soll der Mann denn noch tun? Wenn Erdogan "Stimmung machen" wollte hätte er ja beispielsweise mal ansprechen können welche Rolle die Regierungspartei CDU schon seit jahrzehnten mit ihren NPD-Slogans bei "Fremdenfeindlichen Übergriffen" in Deutschland spielt... Möglich das sich Erdogan aber mit der deutschen Innenpolitik nicht so genau auskennt wie Akgün in der türkischen Innenpolitik.
Wenn du der Meinung bist, diese "einstündige" Show von Erdogan sei auf seinem Mist gewachsen dann täuscht du dich. Seit Monaten werden sämtliche Vereine in Deutschland abgefragt, wie es sich mit den Problemen der Ausländer in D. verhält. Erdogan hat das gesagt, was ihm die Meinungsführer der Türken in Deutschland in die Bücher geschrieben haben.
Ach er hat also nur gesagt was alle hören wollten.Abgelsen also..alles nur blablablabla...
Wie war das doch gleich
1. in Richtung Deutscher Politiker: Die Türken hier sind nicht schutzlos und wir achten genau darauf was ihr mit ihnen treibt.
2. in Richtung Türken in Deutschland: Ihr seid uns nicht egal.
Ist das schon ausreichend? Nö...1 cm in die richtige Richtung ist unendlich mal mehr als Stillstand.
1 cm ...und 10 Jahre Assimilationspolitik ist weg, bravo.
Ich bleibe dabei. Erdogan ist euer Problem. Weder das was er gesagt hat, noch wie er es gesagt hat. Es ist einfach schwer das zuzugeben.
Mittlerweile ist "Auf biegen und brechen,Erdogan vor den Bösen in Schutz nehmen" zum Sport geworden, dass einfach alles in die Kategorie "euer" fällt.
der premier hat definitiv miese berater, der braucht sich doch garkeine sorgen machen über unsere assimilation sei wir mal ehrlich, dazu muss man schon äusserst naiv hier in deutschland sein, in einem demokratischen system,
wir vergessen nicht wo wir hergekommen und werden dabei auch noch durch einige unserer deutschen mitbürger ganz besonders durch die menschen im osten, und auch noch durch einige politiker verstärkt durch die im süden, und zu allerletzt durch die medien hier die ja landesweit agieren, unterstützt.
Nein lieber Premier wir werden uns niemals assimilieren, mit dieser unterstützung werden wir standhaft bleiben !!!!
Erdogans gelaber war nix außer Populismus oder wie man es auf türkisch so schön sagt "sirinlik".
Aber wo war Erdogan als uns verboten wurde 2 Pässe zu haben. Also die Deutsche und Türkische. (ich rede hier nicht für mich, sondern für alle. Ich blieb immer TC Bürger :D )
Wenn du einer Gesellschaft sagst, "ihr sollt euch integrieren!", tut mir Leid, da reg ich mich schon auf. Wenn das CDU-Politiker sagen, regen wir uns auf, aber Erdogan hat Recht wenn ers erwähnt.
Natürlich sag ich auch, dass "Integration" wichtig ist....
Aber,
Diese Menschen versuchen alles um sich zu intergrieren. Obwohl schon hier die Jugend mehr Deutsch ist als Türkisch. Und unseren Vätern und Großeltern kannst du nicht vorschreiben, dass sie nach 40 Jahren oder 50 Jahren. Natürlich gibt es viele Gründe, wieso die meisten kaum Deutsch sprechen. Arbeit, keine Zeit zum lernen, keine Notwendigkeit, selber Schuld...usw...egal wie ihr es nennt...man kann einen Menschen nicht zwingen nach 50 Jahren fließend Deutsch zu sprechen....
Außerdem ob man "integriert" ist, wenn man alle Kanzler der BRD auswendig weis, da bin ich mir auch nicht sicher.
Zu dieser "Ghetto" geschichte. Ja es gibt einige "Türkengebiete" in der BRD. Aber so krass wie Erdogan es ausgedrückt hat ist es auch wieder nicht in Deutschland. Sonra demezlermi adama, "sen önce kendi gecekondularina bak"...diye...
Ich denke wir sollten mehr Objektiv bleiben.
Weil dir die Deutschen Medien eintrichtern das es so ist.
Welche der Aussagen vor Erdogan fandest du denn äusserst unhöflich?
könnte jetzt auch zu dir sagen weil die türkischen Medien dir eintrichtern das es so nicht ist:lach:
1.mich haben besonders die Plakate gestört. Kein einziges Wort darauf auf deutsch übersetzt aber die deutsche Fahne im Hintergrund.
2. Er hätte sich wegen der türkischen Schulen die er in Deutschland will mit der deutschen Regierung absprechen sollen, diese Forderung kam für mich sehr arrogant rüber.
Kommentar | 11.02.2008
Kommentar: Gefährliches Spiel Erdogans
Deutschland wird zunehmend zum Schlachtfeld türkischer Innenpolitik. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat auf seinem Deutschlandbesuch viel Staub aufgewirbelt, meint Baha Güngör.
Was der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan im Schilde führt, ist nicht zu erkennen. Will er wirklich die Integration der Türken in Deutschland fördern? Wenn ja, warum warnt er derart heftig vor Assimilation und bezeichnet sie als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und unterstellt Deutschland damit indirekt das Ziel der Assimilation? Warum gibt er nicht Preis, wo für ihn die Grenze zwischen Integration und Assimilation ist?
Warum fordert er türkische Schulen und Universitäten in Deutschland und Vorrang für die türkische Sprache, wenn die Menschen, um die es geht, hier in Deutschland geboren werden und hier ihren Lebensmittelpunkt haben werden wie ihre Eltern und Großeltern? Wer hat in Deutschland verlangt, Türkischstämmige müssten ihre kulturellen und religiösen Wurzeln aufgeben?
Perfektes Türkisch als Integrationsvoraussetzung?
Es ist ein gefährliches Spiel Erdogans, wenn er die Perfektion der türkischen Sprache zur Voraussetzung für die Integration erklärt. Vor allem deshalb, weil nach den Moscheen dann auch in den Schulen und Universitäten starke Einflüsse von Glaubensrichtungen und Sekten befürchtet werden müssen.
Die nahezu 20 000 Menschen in der Kölnarena jubelten Erdogan zu, die Türkei sei stolz auf ihn. Die ganze Türkei? Die Polarisierung in dem NATO-Land zwischen den religiösen und laizistischen Lagern, zwischen Sunniten und Aleviten, zwischen Rechtsnationalisten und Europabefürwortern bedroht nunmehr auch den inneren Frieden in Deutschland, das von Erdogans religiös-konservativer AK-Partei zunehmend zum Schlachtfeld türkischer Innenpolitik erklärt wird.
Spannungen auch innerhalb der türkischen Community
Der Oppositionsführer Deniz Baykal von der laizistischen Republikanischen Volkspartei war am Sonntag in Ludwigshafen. Er nahm an der Trauerfeier vor der Überführung der Särge in die Türkei teil. Das wohl vor allem deshalb, weil es sich bei den betroffenen Familien um Aleviten und damit um klassische Anhänger seiner Partei handelt. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, beendete ihre schwere Woche vor Ort und wird nun ihre Eindrücke von der tiefen Kluft nicht nur zwischen Deutschen und Türken, sondern auch zwischen verschiedenen Lagern unter der türkischstämmigen Bevölkerung aufarbeiten müssen.
Deutsch-türkischer Wahlkampf ?
Erdogan plant, auch Auslandstürken Stimmabgabe bei Wahlen in der Türkei zu ermöglichen. Das bedeutet, dass rund eine Million Menschen mit Lebensmittelpunkt in Deutschland nicht nur die Aussicht erhalten, Abgeordnete aus ihren Reihen nach Ankara zu entsenden. Das bedeutet auch, dass die türkischen Parteien ihren Wahlkampf auch auf deutschem Boden führen werden. Mit allen Risiken für die Integrationsziele und für die Sicherheit Deutschlands. Die Ein-Mann-Schau in der Kölnarena war nur ein Probelauf. Der allerdings ist aus Sicht Erdogans sehr gut gelungen.
Baha Güngör
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3119932,00.html
sorry, wenns etwas offtopic ist, aber kann jemand einen thread/thema dazu erstellen:
http://www.welt.de/politik/article1660102/Erdogan_moechte_tuerkische_Par tei_in_Deutschland.html
aus unerklärlichen gründen kann ich dummerweise keine themen eröffnen!
danke :)
[dieser beitrag kann von moderatoren gelöscht werden, nach erfolgter anwendung ^^]
sorry, wenns etwas offtopic ist, aber kann jemand einen thread/thema dazu erstellen:
http://www.welt.de/politik/article1660102/Erdogan_moechte_tuerkische_Par tei_in_Deutschland.html
aus unerklärlichen gründen kann ich dummerweise keine themen eröffnen!
danke :)
[dieser beitrag kann von moderatoren gelöscht werden, nach erfolgter anwendung ^^]
Deine Beitragszahl reicht noch nicht aus um einen eigenen Thread zu eröffnen.(Regelkatalog bitte lesen!)
Allerdings brauchst du für diesen Artikel keinen neunen Thread.Das kann hier rein.:)
Warum fordert er türkische Schulen und Universitäten in Deutschland und Vorrang für die türkische Sprache, wenn die Menschen, um die es geht, hier in Deutschland geboren werden und hier ihren Lebensmittelpunkt haben werden wie ihre Eltern und Großeltern? Wer hat in Deutschland verlangt, Türkischstämmige müssten ihre kulturellen und religiösen Wurzeln aufgeben?
Perfektes Türkisch als Integrationsvoraussetzung?
Erdogan plant, auch Auslandstürken Stimmabgabe bei Wahlen in der Türkei zu ermöglichen. Das bedeutet, dass rund eine Million Menschen mit Lebensmittelpunkt in Deutschland nicht nur die Aussicht erhalten, Abgeordnete aus ihren Reihen nach Ankara zu entsenden. Das bedeutet auch, dass die türkischen Parteien ihren Wahlkampf auch auf deutschem Boden führen werden. Mit allen Risiken für die Integrationsziele und für die Sicherheit Deutschlands. Die Ein-Mann-Schau in der Kölnarena war nur ein Probelauf. Der allerdings ist aus Sicht Erdogans sehr gut gelungen.
vielleicht will Erdogan auch noch Bundeskanzler von Deutschland werden.:brüll:
Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Das hat er doch mal gesagt der populistische Erdogan. Er ist das Gegenstück von Roland Koch.:vanonym:
Deine Beitragszahl reicht noch nicht aus um einen eigenen Thread zu eröffnen.(Regelkatalog bitte lesen!)
Allerdings brauchst du für diesen Artikel keinen neunen Thread.Das kann hier rein.:)
danke für die info, nun werd ich mal kurz daraus zitieren, für die, die nicht drauf klicken wollen :) :
Markus Söder: Erdogan möchte türkische Partei in Deutschland
Der Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan sorgt weiter für Streit. Bayerns Europaminister Markus Söder wies den Vorstoß des türkischen Ministerpräsidenten, der seine Landsleute in Deutschland bei seiner Rede in der Köln-Arena vor einer zu starken Assimilierung gewarnt hat, entschieden zurück.
„Erdogan geht es mit seinem Vorstoß einzig darum, Politik von Ankara aus zu machen. Er will seine EU-Ziele auch mit dem Druck der Straße durchsetzen“, sagte Söder WELT ONLINE. Er halte es zudem für möglich, dass Erdogan mit seinen Äußerungen den Weg für eine türkische Partei in Deutschland bereiten wolle. „Ich befürchte, dass irgendwann die Aufforderung aus der Türkei kommt, hier eine türkische Partei zu gründen, die dann von der Türkei aus kontrolliert, gesteuert und finanziert wird“, sagte Söder. Die Integrationsprozesse würden damit aber „in die gegenteilige Richtung laufen“. (...)
und nun mein comment dazu:
alles klar! man muss schon arg hinterm mond leben (damit meine ich söder) um in erdogans rede den willen einer türkischen partei hineinzu interpretieren. nicht dass ich erdogan verteidige. aber soviel intelligenz traue ich unserer staatsfront zu, dass ein solches vorhaben nicht nur unsinnig sondern auch mächtig in die hose gehen würde!
eine türkische partei in deutschland. in anderen foren hegen deutsche bürger mächtige angst davor. schließlich würde diese ja von der türkei finanziert und bezahlt und bla bla
zunächst wissen viele nicht, dass eine solche partei nur von türken gewählt werden würde, und selbst wenn man ein super durchdachtes konzept hätte, käme man höchstens zu 500.000 stimmen (soviele türkischstämmige haben einen deutschen pass!). und 500.000 schafft noch nicht mal die 1% hürde. nja, aber hauptsache angst hegen und gegen ausländer hetzen... sonst wäre ja keine würze da
ich habe mal vor einigen monaten (als es noch keinen RTE in deutschland gab) einen türkischstämmigen politiker interviewt, der bei uns im stadtrat sitzt und ihn zu diesem thema befragt, was man denn von einer "Ausländer-Partei" halten sollte. Selbst er würde sowas nicht unterstützen, weil man dadurch keine Mehrheit anspricht und die Interessen der Ausländer keinen Zugang zu etwaigen Kommunen, Landtagen oder Bundestagen finden würde. Nja, hauptsache hetzen... ist wichtiger!
Der nette Herr macht Fehler, viele Fehler
Auf den Plakaten in Türkisch stand:
Der Führer!!!!!!!! der Türkei
Jedem sollte bewusst sein, das Deutsche bei dem Wort "Führer" in zusammenhang mit Politik sofort Ausschlag kriegen
Er redet von "Wir Türken" im gleichem Atemzug sagt er, "die Türken" sollen sich anpassen, aber nicht ihre Identität aufgeben
Dieses klingt für den Deutsche, der seinen Hauptschulabschluss hat, und 40 Jahre geschuftet hat so, als wenn "Die Türken" immer noch nicht in Deutschland angekommen sind.
Die widerwertige Hüriyt schrieb direkt nach dem Brand in LG:
"Schlimmer als Krieg, grösste Schmach seit 63 Jahren"
das ist einfach eine perverse, freche unterstellung....
Desweiteren, der chef der Hürriyt sagte im interview mit spiegel auf die Frage, was haben sie gedacht bei der Nachricht?
Oh gott, haben SIE! wieder gezündelt, und stellt damit alle Deutsche unter Generalverdacht.
Ich kann unterscheiden, was billiges Gelaber ist, und was man ernst nehmen sollte, aber der "Deutsche" weiss es nicht.
Die Hürriyt, Ergogan geben den Nazis und den deutschen Medien viel Futter.
In der NPD Zentrale haben sie nach den Meldungen, sorry, Hetze, der Hürriyt wohl ein Fass aufgemacht.
Mersinlidost
11.02.08, 19:16
NEID und MISSGUNST ist eine typische sozial-Chauvinistische Krankheit aus dem Lager der Cumhuriyetciler , bestätigt jedoch nur den Erfolg der AKP und die Symphatie seitens des Volkes zur AKP! EUERE KRITIK und IDEOLOGIE Verdrossenheit IST NUR DIE BESTÄTIGUNG FÜR DEN ERFOLG DER AKP UND ERDOGAN !
IHR KEMALISTEN, aus dem Lager der Intolarenten türkischen Randgruppe, müsst einfach mal akzeptieren, das es mit der Türkei bergauf geht und das es bis heute keine Kemalisten a la chauvinisten Kaste es geschaft hat diese Land solch ein Selbstbewusstsein zu geben, wie es die AKP es geschaft hat!
Auch ihr werdet noch die leckeren Früchte dieser Regierung geniessen, auch wenn sie eurer Gesinnung nicht entspricht!
erdogan will hier und nicht nur hier in dt türkische lobbys gründen und pushen, um mit diesen unteranderem die interessen der tr zu stärken, um dies zu erreichen, braucht man natürlich "brauchbare" türken, und wenn diese sich assimilieren und die tr diese menschen nicht mehr interessiert ( so nachdem tr was habe ich denn mit der tr am hut, bin deutscher!), kann man keine anständige lobby erwarten, um diese entwicklung einzudämmen rät er massiv von der assimilation ab. wer die rede vollständig verfolgt hat kann das geschilderte leicht und mühelos hinausinterpretieren, voraussetzung ist natürlich dass mann türkisch kann.....
[QUOTE=Rebellica;459329]zunächst wissen viele nicht, dass eine solche partei nur von türken gewählt werden würde, und selbst wenn man ein super durchdachtes konzept hätte, käme man höchstens zu 500.000 stimmen (soviele türkischstämmige haben einen deutschen pass!). und 500.000 schafft noch nicht mal die 1% hürde. nja, aber hauptsache angst hegen und gegen ausländer hetzen... sonst wäre ja keine würze da
[QUOTE]
Naja vielleicht kann ja die Partei drei Überhangmandate kriegen, in dem sie in 3 Wahlkreisen siegt, dann würde sie 5% der Sitze bekommen (müsste so passen, hatte 1 in Politik und in der letzten Arbeit darüber... wenn es falsch ist, Schande über den Lehrer ^.^)... Kreuzberg, Neuköln und iwo in Köln könnte man doch siegen ;-)
Der nette Herr macht Fehler, viele Fehler
Auf den Plakaten in Türkisch stand:
Der Führer!!!!!!!! der Türkei
Jedem sollte bewusst sein, das Deutsche bei dem Wort "Führer" in zusammenhang mit Politik sofort Ausschlag kriegen
Er redet von "Wir Türken" im gleichem Atemzug sagt er, "die Türken" sollen sich anpassen, aber nicht ihre Identität aufgeben
Dieses klingt für den Deutsche, der seinen Hauptschulabschluss hat, und 40 Jahre geschuftet hat so, als wenn "Die Türken" immer noch nicht in Deutschland angekommen sind.
Die widerwertige Hüriyt schrieb direkt nach dem Brand in LG:
"Schlimmer als Krieg, grösste Schmach seit 63 Jahren"
das ist einfach eine perverse, freche unterstellung....
Desweiteren, der chef der Hürriyt sagte im interview mit spiegel auf die Frage, was haben sie gedacht bei der Nachricht?
Oh gott, haben SIE! wieder gezündelt, und stellt damit alle Deutsche unter Generalverdacht.
Ich kann unterscheiden, was billiges Gelaber ist, und was man ernst nehmen sollte, aber der "Deutsche" weiss es nicht.
Die Hürriyt, Ergogan geben den Nazis und den deutschen Medien viel Futter.
In der NPD Zentrale haben sie nach den Meldungen, sorry, Hetze, der Hürriyt wohl ein Fass aufgemacht.
"Lider" ist auch aktuell Galatasaray Istanbul. Der Türke von nebenan, würde bei der Frage, wer den "Lider" in der Bundesliga ist, entsprechend Bayern München nennen. Es ist nicht fair, wenn sie diesen Begriff auf die Gegebenheiten in Deutschland des Adolf Hitlers Projezieren. Dieser Begriff steht eben nicht in irgendeiner Negation. Machen sie also keinen Drama daraus.
Sie sprechen die Hürriyet an. Zurecht kritisieren sie scharf, die Aufmache der Hürriyet. Sind sie auch so sensibel, wenn es um die Bild-Zeitung geht?
NEID und MISSGUNST ist eine typische sozial-Chauvinistische Krankheit aus dem Lager der Cumhuriyetciler , bestätigt jedoch nur den Erfolg der AKP und die Symphatie seitens des Volkes zur AKP! EUERE KRITIK und IDEOLOGIE Verdrossenheit IST NUR DIE BESTÄTIGUNG FÜR DEN ERFOLG DER AKP UND ERDOGAN !
IHR KEMALISTEN, aus dem Lager der Intolarenten türkischen Randgruppe, müsst einfach mal akzeptieren, das es mit der Türkei bergauf geht und das es bis heute keine Kemalisten a la chauvinisten Kaste es geschaft hat diese Land solch ein Selbstbewusstsein zu geben, wie es die AKP es geschaft hat!
Auch ihr werdet noch die leckeren Früchte dieser Regierung geniessen, auch wenn sie eurer Gesinnung nicht entspricht!
Wen willst du eigentlich ständig ansprechen?
Anderen vorwerfen, dass sie gegenüber Erdogan (AKP) "paranoid" sind.
Mustafa Kemal Atatürk verfolgt dich unnötigerweise wohl aber immer noch.:rolleyes:
NEID und MISSGUNST ist eine typische sozial-Chauvinistische Krankheit aus dem Lager der Cumhuriyetciler , bestätigt jedoch nur den Erfolg der AKP und die Symphatie seitens des Volkes zur AKP! EUERE KRITIK und IDEOLOGIE Verdrossenheit IST NUR DIE BESTÄTIGUNG FÜR DEN ERFOLG DER AKP UND ERDOGAN !
IHR KEMALISTEN, aus dem Lager der Intolarenten türkischen Randgruppe, müsst einfach mal akzeptieren, das es mit der Türkei bergauf geht und das es bis heute keine Kemalisten a la chauvinisten Kaste es geschaft hat diese Land solch ein Selbstbewusstsein zu geben, wie es die AKP es geschaft hat!
Auch ihr werdet noch die leckeren Früchte dieser Regierung geniessen, auch wenn sie eurer Gesinnung nicht entspricht!
Wie abwerten und ekeleregend du dich ausdrücks! Schalte mal ein gang runter und hüte deine zunge von solchen perversen ausdrücken!
torstentorstenson
11.02.08, 22:04
So richtig gut angekommen ist Erdogans Auftritt wohl doch nicht :
Merkel knöpft sich Erdogan vor
Die Kanzlerin greift ein: Angela Merkel äußert erstmals deutliche Zweifel am Integrationsverständnis des türkischen Premierministers Recep Tayyip Erdogan. Die CSU will nach dessen Auftritten in Deutschland die EU-Beitrittsverhandlungen zur Debatte stellen.
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Hamburg/Berlin - Der türkische Ministerpräsident Erdogan hatte seine in Deutschland lebenden Landsleute vor Assimilation gewarnt - dagegen wendet sich jetzt Kanzlerin Merkel. Die CDU-Vorsitzende wirft Erdogan eine falsche Vorstellung von Integration vor: Der Begriff bedeute, sich in die Lebensweise eines Landes hineinzufinden, sagte sie heute in Hamburg. Wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitze, sei Staatsbürger ohne Abstriche. "Die Loyalität gehört dann dem deutschen Staat. Deshalb glaube ich, dass wir über das Integrationsverständnis schon auch mit dem türkischen Ministerpräsidenten noch weiter diskutieren müssen."
Bundeskanzlerin Merkel: "Die Loyalität gehört dann dem deutschen Staat"
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Bundeskanzlerin Merkel: "Die Loyalität gehört dann dem deutschen Staat"
Erdogan hatte die Deutsch-Türken gestern auf einer Veranstaltung in Köln vor Assimilation gewarnt - aber zugleich betont, das Erlernen der deutschen Sprache sei wichtig. Merkel begrüßte diese Äußerungen, unterstrich allerdings, das dauerhafte Leben in einem Land bringe es auch mit sich, die Gewohnheiten in diesem Land anzunehmen. "Deshalb, denke ich, sind wir hier noch nicht am Ende der Diskussion."
Nach dem Kölner Auftritt des türkischen Regierungschefs forderte CSU-Chef Erwin Huber eine Überprüfung der EU- Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. "Erdogan hat türkischen Nationalismus auf deutschem Boden gepredigt. Das ist antieuropäisch und belegt unsere Bedenken hinsichtlich eines EU-Beitritts der Türkei", sagte Huber dem "Münchner Merkur". "Man muss jetzt überlegen und prüfen, ob unter diesen Umständen die Fortführung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei überhaupt noch sinnvoll ist", zitiert die Zeitung Huber.
Auch der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein kritisierte die Rede. "Diese Rede war höchst unerfreulich", sagte der CSU-Politiker der "Nürnberger Zeitung". Mit dem Appell an seine Landsleute, sich nicht zu assimilieren, stelle Erdogan die türkische Sprache und Kultur eindeutig über die deutsche. Es sei zwar nicht verboten, wenn sich der Premier bei seinem Deutschland-Besuch an die türkische und türkischstämmige Gemeinschaft wende, die Art und Weise aber, wie er es getan habe, sei "aus deutscher Sicht höchst problematisch", wird Beckstein zitiert.
...
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,534603,00.html
Ich wüsste zu gern, was in den Äusserungen des türkischen Premier-Minister verwerflich sein sollte? Letzenendlich fordert Er die türkisch stämmigen Emigranten auf, dass Sie sich Integrieren sollen. Gleichseitigt mahnt Er vor einer Anpassung bist zu Unerkenntlichkeit. Eine berechtigte und sinnvolle Aufforderung. Ja zu Integration. Nein zu Assimilation.
Eine Anmerkung mal dazu:
Die in Deutschland lebenden Türken "Almancilar" haben doch eh keine Möglichkeit in der Türkei zu wählen, also was soll so eine Wahlveranstaltung?
Ausserdem fände ich es unfair gegenüber den Türken in der Türkei, wenn "Almancilar" in der Türkei wählen dürften. Die Türken in der Türkei müssen mit den Konsequenzen des Wahlausgangs leben, nicht der Türke, der seit 30 Jahren in Deutschland lebt und der jetzt meint, fern von der Heimat mitbestimmen zu müssen, wie der Türke in der Türkei zu leben hat.
So richtig gut angekommen ist Erdogans Auftritt wohl doch nicht :
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,534603,00.html
als ich die überschrift gelesen habe konnte ich mich vor lachen nicht halten.
erdogan kommt hier nach deutschland, verpasst der merkel und den deutschen politikern eine schallende ohrfeige, zieht eine riesen show ab, steigt in seinen flieger und fliegt zurück in die türkei.
und nun, wo erdogan nicht mehr in sichtweite ist, knöpft sich die merkel ihn vor.
:brüll:
die überschrift klingt für mich irgendwie nach gekränktem deutschen stolz, der wieder hergestellt werden muss.
merkel ist nicht die führungsperson, als die sie dargestellt wird. vielleicht sollte sie wieder von den afrikanern mehr menschenrechte einfordern, um pluspunkte zu sammeln.
Ich wüsste zu gern, was in den Äusserungen des türkischen Premier-Minister verwerflich sein sollte? Letzenendlich fordert Er die türkisch stämmigen Emigranten auf, dass Sie sich Integrieren sollen. Gleichseitigt mahnt Er vor einer Anpassung bist zu Unerkenntlichkeit. Eine berechtigte und sinnvolle Aufforderung. Ja zu Integration. Nein zu Assimilation.
deutsche politiker haben angst, dass der rte zuviel einfluss hier hat und bekommt und sind zudem erschreckt von der sympathie für diesen mann, die haben sich doch die rede übersetzten lassen, darin hat der rte die türken auch aufgefordert parteien die der türkei und den türken steine in den weg legen sich ganz genau anzuschauen, er fordert auch mehr engagement im politischen bereich und will das wir hier im interesse der türkei handeln, das stört natürlich ganz besonders die cdu und csu, ansonsten ist nichts verwerfliches an seiner rede oder seinen forderungen .....
als ich die überschrift gelesen habe konnte ich mich vor lachen nicht halten.
erdogan kommt hier nach deutschland, verpasst der merkel und den deutschen politikern eine schallende ohrfeige, zieht eine riesen show ab, steigt in seinen flieger und fliegt zurück in die türkei.
und nun, wo erdogan nicht mehr in sichtweite ist, knöpft sich die merkel ihn vor.
:brüll:
die überschrift klingt für mich irgendwie nach gekränktem deutschen stolz, der wieder hergestellt werden muss.
merkel ist nicht die führungsperson, als die sie dargestellt wird. vielleicht sollte sie wieder von den afrikanern mehr menschenrechte einfordern, um pluspunkte zu sammeln.
genau so sieht es aus, nicht gut angekommen, kommt ganz drauf an welchen standpunkt man vertritt ...
Eine Anmerkung mal dazu:
Die in Deutschland lebenden Türken "Almancilar" haben doch eh keine Möglichkeit in der Türkei zu wählen, also was soll so eine Wahlveranstaltung?
Ausserdem fände ich es unfair gegenüber den Türken in der Türkei, wenn "Almancilar" in der Türkei wählen dürften. Die Türken in der Türkei müssen mit den Konsequenzen des Wahlausgangs leben, nicht der Türke, der seit 30 Jahren in Deutschland lebt und der jetzt meint, fern von der Heimat mitbestimmen zu müssen, wie der Türke in der Türkei zu leben hat.
Ich wollte letztes Jahr in der Türkei zum ersten Mal in meinem Leben, mich an politischen Wahlen beteiligen. Bis auf die Gemeindewahlen habe ich als türkischer Staatsbürger, leider sonst nicht die Möglichkeiten mich an demokratischen Wahlen zu beteiligen. Hatte sogar meinen Urlaub dazu angepasst. Leider gab es auf meinem Zielflughafen keine Urne und im anderen Flughafen war es dann zu spät.
Jeder spricht von Demokratie, aber leider konnte ich mich bisher nie richtig beteiligen.
„Nicht nur mit dem erhobenen Zeigefinger“
Cem Özdemir, Europaabgeordneter der Grünen, sagte, dass Erdogans Auftritte nur deshalb eine so große Resonanz unter den Türken in Deutschland hätten finden können, weil diese sich von deutschen Politikern alleine gelassen fühlten - insbesondere von der Union. „Man kann den Einwanderern nicht immer nur mit dem erhobenen Zeigefinger drohen, man muss sie auch mal umarmen - bildlich gesprochen“, sagte Özdemir.
Für ihn sei Assimilation nichts, zu dem einen jemand zwingen könne, denn das Grundgesetz lasse jedem die Freiheit, sich nicht zu integrieren. „Assimilation findet individuell und freiwillig statt - wenn etwa in einer binationalen Ehe sich die Partner entscheiden, ein Kind zu taufen und nicht zu beschneiden.“ Beherrschung der Sprache, Bildungserfolg, Eingliederung ins Arbeitsleben, ein „grundgesetzkompatibler Lebensstil“ und schließlich die Erlangung der Staatsbürgerschaft seien für ihn Bausteine der Integration.
Die Rede Erdogans in der Köln-Arena wirft Fragen auf
Die Rede Erdogans in der Köln-Arena wirft Fragen auf
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün wies auf die zwei Richtungen der Integration hin. „Wir müssen den Leuten sagen: ,Ihr gehört zu uns.‘ Andererseits muss sich jeder Einwanderer bemühen, sich auf das neue Gemeinwesen einzulassen.“ Deutschland biete Einwanderern größere soziale Sicherheit als Amerika, trotzdem sagten Einwanderer dort nach kurzer Zeit „This is my country“ und hier nicht. Daraus schließt sie: „Wir brauchen eine neue Idee von unserem gemeinsamen Deutschland.“
Ibrahim el Zayat, Präsident der Islamischen Gemeinschaft Deutschlands, einer kleinen, gut vernetzten Gruppe arabischer Einwanderer, definierte Integration vor allem als Bringschuld der Einwanderer. Integriert zu sein bedeute: „Nicht vom Sozialamt zu leben, seine Kinder zu fördern, damit sie aktive Mitglieder der Gesellschaft werden.“ Denn nach einem Wort des Propheten sei derjenige der beste unter den Menschen, der am nüztlichsten sei - „und zwar nicht nur für die Muslime“. Integriert zu sein bedeute auch, „seine Töchter heiraten zu lassen, wen sie lieben“ - wenn auch für das Gelingen einer Ehe ein förderndes familiäres Umfeld hilfreich sei und deshalb arrangierte Ehen „gar nicht schlecht“ sein müssten.
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F0 10EE1/Doc~E0F99A1C8B80A445E84A70B845 3383895~ATpl~Ecommon~Scontent. html
Nach dem Kölner Auftritt des türkischen Regierungschefs forderte CSU-Chef Erwin Huber eine Überprüfung der EU- Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. "Erdogan hat türkischen Nationalismus auf deutschem Boden gepredigt. Das ist antieuropäisch und belegt unsere Bedenken hinsichtlich eines EU-Beitritts der Türkei", sagte Huber dem "Münchner Merkur". "Man muss jetzt überlegen und prüfen, ob unter diesen Umständen die Fortführung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei überhaupt noch sinnvoll ist", zitiert die Zeitung Huber.
Auch der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein kritisierte die Rede. "Diese Rede war höchst unerfreulich", sagte der CSU-Politiker der "Nürnberger Zeitung". Mit dem Appell an seine Landsleute, sich nicht zu assimilieren, stelle Erdogan die türkische Sprache und Kultur eindeutig über die deutsche. Es sei zwar nicht verboten, wenn sich der Premier bei seinem Deutschland-Besuch an die türkische und türkischstämmige Gemeinschaft wende, die Art und Weise aber, wie er es getan habe, sei "aus deutscher Sicht höchst problematisch", wird Beckstein zitiert.
Einfach nur lächerlich!
Es ist an der Zeit die Bayern aus der BRD (incl. EU, NAtO, UN) abzustoßen! Gehören seit so vielen Jahren zu Deutschland, haben sich null integriert, sprechen kein Deutsch, fühlen sich als Bayern und bezeichnen sich so. Bye bye dicker Bayer :efendi:
Eine Anmerkung mal dazu:
Die in Deutschland lebenden Türken "Almancilar" haben doch eh keine Möglichkeit in der Türkei zu wählen, also was soll so eine Wahlveranstaltung? Demnächst wird dies aber möglich sein.
Ausserdem fände ich es unfair gegenüber den Türken in der Türkei, wenn "Almancilar" in der Türkei wählen dürften. Die Türken in der Türkei müssen mit den Konsequenzen des Wahlausgangs leben, nicht der Türke, der seit 30 Jahren in Deutschland lebt und der jetzt meint, fern von der Heimat mitbestimmen zu müssen, wie der Türke in der Türkei zu leben hat.
Derartige vorgehensweisen gibt in vielen Ländern. Es ist auf keinen Fall unfair. Zudem, besitzen aber tausend Türken unabhängig davon wo sie Leben, einen türkischen Paß. Sie haben etliche Familien angehörigen, verwandte etc. Fahren mehrmals im Jahr in die Türkei, haben Eigentümer und sind direkt, oder indirekt Steurzahler. Und letzenendlich, fühlen sie sich ein Teil der türkischen Gesellschaft und zugehörig zu diesem Land. Sofern ist es berechtigte anliegen im Ausland lebende Türken/in, dass Sie in die Wahlurne gehen dürfen.
Tja, kann man so sehen. Viele Freunde wird man damit kaum gewinnen.
ob ich das so sehe, sei mal dahingestellt. aber nach der reaktion der öffentlichkeit zu urteilen hat es den anschein, als ob es zutreffen würde.
diejenigen, die am lautesten aufschreien können den erdogan sowieso nicht leiden, den eu-beitritt der türkei lehnen sie von grund auf ab. alles was ihnen nun bleibt ist nach angriffsflächen zu suchen, um erdogan und die türkei zu attackieren. aber all die argumente die sie nun für sich in anspruch nehmen, können sie später nicht mehr verwenden, wenn sie die türkei kritisieren oder forderungen stellen möchten.
erdogan ist ein gewiefter mann.
torstentorstenson
11.02.08, 23:01
Darf man den Herren Fragen womit man in D als Türke viele Freunde gewinnen?
I
Mit einem vagen Lippenbekenntnis zur "Integration" und konkreten Aufrufen zur ethnischen Segregation jedenfalls nicht, da ziehen selbst Taz-Leser nicht mehr mit:
http://www.taz.de/1/?tx_jkpoll_pi1%5Bgo%5D=savevot e&tx_jkpoll_pi1%5Buid%5D=199
(die Umfrage)
Hamilkar Barkas
11.02.08, 23:14
Integration
Deutschtürken sehen in Erdogan den Erlöser
Mit seiner Rede hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan die Integrationsdebatte neu entfacht: Für seine Warnung vor Assimilation erntet er Applaus bei seinen Landsleuten und Empörung bei den Deutschen. Dabei könnten in seinem Besuch in Deutschland auch Chancen liegen.
Mitten im Rot der schwarz-rot-goldenen Fahne leuchten Halbmond und Stern – die Symbole der türkischen Nation. „So etwas macht den Leuten hier Angst“, hat der Kölner Oberbürger Fritz Schramma (CDU) dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan gesagt. Der hat sich bei dem CDU-Politiker für dessen Hilfe beim Bau der Kölner Moschee bedankt und versprochen, beim nächsten Besuch ein wenig vorsichtiger mit den Symbolen umzugehen. Unterdessen sind die Frauen und Kinder, die bei dem Wohnhausbrand in Ludwigshafen ums Leben kamen, im Süden Anatoliens, in der Kleinstadt Gaziantep, beigesetzt worden. Türkische Fahnen und Rosen schmückten die Särge der Toten.
Doch auch diesen bewegenden Bildern wird es nicht gelingen, das Politikum zu verdrängen, dass sich längst über die Brandkatastrophe gelegt hat. Eine ganze Woche lang hat vor allem der türkische Ministerpräsident – im Konzert mit türkischen Medien – die Öffentlichkeit beider Länder in Atem gehalten, erst von zu Hause in Ankara aus, wo er den deutschen Innenminister gleich mit dem Wort „Solingen“ und einem recht rüden Habitus empfing. Dann in Ludwigshafen, wo die Oberbürgermeisterin um den Landfrieden bangen musste – dort lautete Erdogans Parole „unsere Mentalitäten mögen verschieden sein. Aber wir sind alle Gottes Geschöpfe.“ Auf der Münchener Sicherheitskonferenz wiederum präsentierte der türkische Ministerpräsident sein Land als regionale Großmacht, mit der nicht nur in der Terrorbekämpfung zu rechnen ist – und die sich im Verhältnis zur EU nicht mit einer „Privilegierten Partnerschaft“ abspeisen lassen wird, wie sie die CDU-Vorsitzende Angela Merkel befürwortet. Nun aber hallt vor allem ein Satz aus der Köln-Arena nach, wo Erdogan von 16.000 Türken gefeiert wurde wie ein Erlöser: „Assimilation“, so lautete er in einer Übersetzung, für die niemand die Hand ins Feuer legen will, „Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Der Satz beschäftigte auch das CDU-Präsidium, das sich in Hamburg getroffen hatte, um dem Wahlkämpfer Ole von Beust den Rücken zu stärken. Von Beust gehörte zu den 17 Unterzeichnern eines offenen Briefes, in dem Unions-Politiker die Integrationspolitik ihrer Partei loben. Die Bundeskanzlerin war verärgert. Wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitze, sei Staatsbürger ohne Abstriche, sagte Merkel in Hamburg. „Die Loyalität gehört dann dem deutschen Staat. Deshalb glaube ich, dass wir über das Integrationsverständnis schon auch mit dem türkischen Ministerpräsidenten noch weiter diskutieren müssen.“
Vergleich mit Juden stößt auf Zuspruch
In Deutschland hat der Satz aber naturgemäß noch einen anderen Widerhall. „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ – das war der Begriff, auf den sich die Weltgemeinschaft angesichts des Holocaust geeinigt hatte. Tatsächlich kommt es immer öfter vor, dass Türken in der Bundesrepublik sich mit den Juden während der Machtergreifung der Nazis vergleichen. „Nürnberger Gesetze“ nannten türkische Zeitungen das neue Zuwanderungsgesetz jüngst, und auf Plakaten in Ludwigshafen war zu lesen „Gestern die Juden, heute die Türken“, oder „Hitler war nicht allein, Koch ist es auch nicht.“ Allerdings werde man sich, so ist gelegentlich in Privatgesprächen zu vernehmen, besser zu wehren wissen. „Diesmal haben sie es mit einem anderen Kaliber zu tun“, hieß es bei einem türkischen Unternehmerverband. Wenn man fragt, wie es kommt, dass ein solch bizarrer Vergleich bei den Deutschtürken auf so viel Beifall stößt, findet man vor allem zwei Gründe: Der laute Nationalismus der Türken ist so eine Art Pfeifen im Walde, weil in Wirklichkeit gar nicht mehr so klar ist, wer man denn über achtzig Jahre nach der Staatsgründung eigentlich ist. Mit dem brachialen Laizismus von 1923 lässt sich keine Demokratie mehr vereinbaren, schließlich bezeichnen sich über zwei Drittel der Türken als gläubige Muslime. Gleichzeitig hat man mit dem Nachbarn Iran nur zu deutlich vor Augen, was passiert, wenn die Religion zum Zwang wird.
Deutsche machen auch im Ausland Wahlkampf
Einen anderen Grund sieht der Bremer Politologe Stefan Luft darin, dass ein Hauptcredo der bisherigen Integrationspolitik immer schon „die Bewahrung der Identität“ gewesen sei, die man in jedem Falle über das Deutschsein postiert hat. So sieht es auch die Anwältin Seyran Ates: „Ich durfte alles Mögliche sein, nur nicht Deutsch – das wurde als Verrat empfunden, auch im linken Milieu.“ Dass künftig türkische Politiker öfter in Deutschland Wahlkampf machen werden, stört den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers unterdessen nicht. „Ich habe selbst in Polen Wahlkampf gemacht, Helmut Kohl hat in Frankreich Wahlkampf gemacht. Da sehe ich kein Problem.“ Tatsächlich hat Erdogan zwar eine satte Mehrheit der Türken hinter sich. Aber erstens gibt es in der Spitze der islamischen Regierungspartei AKP einige, die den Ministerpräsidenten lieber heute als morgen beerben würden. Und zweitens beäugt die kemalistische Elite des Landes, vom Universitätsprofessor bis zum General – und vor allem ein Heer großstädtischer Frauen – den rasanten Aufstieg der Islamisten mit Skepsis.
"Mehr Gelassenheit"
Für den CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz, der Erdogan schon traf, als er noch Bürgermeister von Istanbul war, liegt darin aber auch eine Chance. „Ich rate uns da zu mehr Gelassenheit. Es war sehr hilfreich, wie Erdogan in Ludwigshafen aufgetreten ist“, sagte Polenz dieser Zeitung. „Er ist das erste Staatsoberhaupt der Türkei, das überhaupt zur Integration in Deutschland auffordert.“ Positiv aufgefallen sei auch, dass Erdogan in Köln gerade nicht vom Islam gesprochen habe. Auch Polenz glaubt nicht an Assimilation. „Wir vertreten doch hier keinen Kulturalismus“, so der Unionspolitiker, der ebenfalls zu den Unterzeichnern des „Briefes der 17“ gehörte. „Anders als in einer Ehe ist es hier nicht nötig, dass man sich für einen entscheidet.“ Auf der Münchener Sicherheitskonferenz am Wochenende stellte sich auf Nachfragen auch heraus, dass die Kontakte zwischen der türkischen Regierung und dem Iran sehr viel enger sind, als angenommen. „Hätte man die Türkei mehr in unsere außenpolitische Strategie eingebunden“, so Polenz, „dann könnten unsere Sanktionen sehr viel erfolgreicher sein. Wir verschenken da große Chancen.“ Schlagworte
Recep Tayyip Erdogan Integration Türken Assimilation Nationalismus Während die türkischen Zeitungen kurz nach Erdogans Ermahnung zum friedlichen Miteinander in Ludwigshafen etwas mildere Töne angeschlagen hatten, geben sich Migrantenverbände weiterhin gekränkt. Der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime, Bekir Alboga, hat die Trauerfeier in Ludwigshafen geleitet. Zwar sei er guten Mutes, dass die Integration weitergehen werde. Die Muslime würden aber immer wieder vor den Kopf gestoßen. „Warum konfrontiert man uns mit dem Zuwanderungsrecht, ohne dass in der Islamkonferenz auch nur einmal vorab angekündigt wird?“, fragt Alboga. „War die Islam-Konferenz nur ein Vorwand, um unsere Rechte zu beschneiden?“
http://www.welt.de/politik/article1660777/Deutschtuerken_sehen_in_Erdoga n_den_Erloeser.html
Hamilkar Barkas
11.02.08, 23:17
Kommentar
Erdogans Rhetorik ist die eines Demagogen
Noch gibt es keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der Brand von Ludwigshafen auf ein rassistisches Motiv zurückzuführen ist. Dennoch vergleicht der türkische Ministerpräsident Erdogan den Fall mit dem Brand von Solingen. Dies ist die Rhetorik eines Demagogen. Der Integration dient sie wahrlich nicht.
Wer einen nationalistischen Affen hat, der muss ihm um des Friedens willen ab und an Zucker geben. Das mag eine Erklärung für das Verhalten sein, das der türkische Ministerpräsident Erdogan seit dem Brand von Ludwigshafen an den Tag gelegt hat, erst in seinem Heimatland, dann im Gastland.
Vorschnell, in demagogischer Absicht und anmaßend gegenüber dem Rechtsstaat Deutschland verglich er den Brand von Ludwigshafen mit dem von Solingen 1993. Er unterstellte damit ein rassistisches Motiv, für das es bisher keine Anhaltspunkte gibt. Und in seiner Kölner Rede vor 16.000 Türken warnte er die in Deutschland lebenden Türken und Türkischstämmigen vor der Assimilation, die er ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ nannte.
Wie keiner vor ihm, hat Erdogan, der gemäßigte Islamist, für die Annäherung der Türkei an Europa gekämpft. Was er da tat und tut, ist eine Gratwanderung. Seine europafreundliche Politik steht in dem leicht erhitzbaren Land oft genug im Verdacht, in Wahrheit eine Politik des nationalen Ausverkaufs zu sein. Man kann verstehen, dass Erdogan da ab und an ins martialische Fach greifen muss.
Doch das rechtfertigt den Ton seiner Kölner Rede nicht. Wohl war sie auch ein Versuch, den in Deutschland lebenden Türken Integration schmackhaft zu machen. Diesen Versuch hat Erdogan mit seiner Verteufelung der Assimilation aber gleich wieder zerstört.
Denn natürlich bleibt dies als Botschaft hängen: Die Deutschen wollen keine Integration – sie wollen die Türken ihres Türkischseins, ihrer Kultur berauben. Das ist Wasser auf die Mühlen der nicht eben kleinen Zahl jener Türken oder Türkischstämmigen, die kein großes Interesse an ihrer Integration haben und die Schuld dafür bei den Deutschen suchen.
Integration, hat Otto Schily einmal zu Recht gesagt, bedeutet auch Assimilation. Wer in eine neue Kultur hineinwächst, bleibt nicht der Alte. Er lässt viel von seiner Herkunftskultur hinter sich. Er gibt Altes auf, um jemand Neues zu werden: ein schöner, ein schmerzhafter Prozess. Es hat auf Dauer keinen Sinn, sich ihm zu verweigern.
http://www.welt.de/meinung/article1660442/Erdogans_Rhetorik_ist_die_eine s_Demagogen.html
We are Borg, Resistance is futile.
Der markierte Absatz im Kommentar ist exemplarisch für die Denkweise vieler meiner deutschen Mitbürger...
vielleicht will Erdogan auch noch Bundeskanzler von Deutschland werden.
Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Das hat er doch mal gesagt der populistische Erdogan. Er ist das Gegenstück von Roland Koch.
Ja...:D
"Grüne Revolution" heist es so schön. Alternativ-Trickot von Deutschland ist (war) ja auch grün, ge? Da kann man mal mit arabischer Schrift, "bismillah" schreiben und auf gehts aufs "grüne" Feld....:D
Maskottchen ist ne Glühbirne! :D
Der Führer!!!!!!!! der TürkeiOrden,
Mein "Führer" ist er auf jeden Fall nicht!
Außerdem solltest du den Chef von Hürriyet nicht ernst nehmen. In der Türkei kannst du von so welchen Zeitungen nicht erwarten dass sie objektiv bleiben. Ist ja auch der Mann von Erdogans Partei AKP.
Hürriyet hat sich zu einer Zeitung wie Bild entwickelt. "Nievaulos", gehört zum Alltag.
deutsche politiker haben angst,
...klar..:D
Die machen sich bestimmt auch in die Hose.
Spass bei seite, ich wäre auch sauer wenn einer aus dem Ausland in die Türkei kommt und irgendein Müll labert und wieder abhaut. Erdogan hat geredet und ist wieder weg. Und wir sind wieder allein mit "unseren" deutschen Politikern. Was hat Erdogan bitteschön für uns gemacht, dass er einen Einfluss haben sollte?
Deutschtürken sehen in Erdogan den ErlöserOh mein Gott!
Was sind das für Bezeichnungen?
"Erlöser", "Führer" usw...als würde es hier einen Massen-Masakker oder sowas geben. Wie soll Erdogan uns bitte erlösen?
Kommt bleibt doch Realistisch und fair gegenüber den Deutschen.....
Ich wollte letztes Jahr in der Türkei zum ersten Mal in meinem Leben, mich an politischen Wahlen beteiligen. Bis auf die Gemeindewahlen habe ich als türkischer Staatsbürger, leider sonst nicht die Möglichkeiten mich an demokratischen Wahlen zu beteiligen. Hatte sogar meinen Urlaub dazu angepasst. Leider gab es auf meinem Zielflughafen keine Urne und im anderen Flughafen war es dann zu spät.
Jeder spricht von Demokratie, aber leider konnte ich mich bisher nie richtig beteiligen.
Deshalb bin ich auch für das Wahlrecht der Migranten in Deutschland.
Ein Ausweis oder Pass darf nicht Grundlage dafür sein, um politisch mitbestimmen zu dürfen.
Dort wo man sein Lebensmittelpunkt hat, da soll man auch Mitspracherecht haben. Was hat der 20jährige "Deutsch-Türke", der in Deutschland geboren ist und der vielleicht gerade mal 3x in der Heimat seiner Eltern war, denn in der Türkei mitzubestimmen? Weil man dort ein zwei Häuser hat und alle paar Jahre für zwei Wochen da Urlaub macht?
Ihr müsst doch endlich hier ankommen. Engagiert euch hier politisch, versucht Deutschland für euch lebenswerter zu machen, ändert hier für euch etwas.
Die meisten von euch kennen die Türkei doch nicht mal richtig. Ihr seid hier geboren, aufgewachsen, studiert oder arbeitet in Deutschland.
Ich habe in der Türkei als Kind für paar Kurus Eisen für einen Metallhändler gesammelt, mit meinem Bruder auf der Straße Sachen verkauft, für paar Süßigkeiten Wasser geschleppt. Und von solchen Kindern gibt es heute noch jede Menge in der Türkei. Die noch nie richtige feste Schuhe an den Füßen hatten oder Fleisch zu essen.
Was für ein Recht habe ich oder ihr, über diese Menschen entscheiden zu dürfen?
Sie sollen selbst für sich entscheiden. Sie sollen selbst ihre Lebensumstände mit demokratischen Mitteln ändern können. Nicht Ihr. Nicht ich. Es ist deren Leben. Und es ist deren Stimme, die mehr Gewicht haben sollte, als unsere.
Deshalb bin ich auch für das Wahlrecht der Migranten in Deutschland.
Ein Ausweis oder Pass darf nicht Grundlage dafür sein, um politisch mitbestimmen zu dürfen.
Das wäre natürlich besser, aber die CDU/CSU würde so einen Entwurf zu blockieren wissen.
Es ist ja nicht so, dass wenn Wahlen in der Türkei anstehen, dass alle Deutschtürken wählen gehen.
Deshalb ist es so okay, wie es jetzt gerade ist. Wer sich die Mühe macht, wegen den Wahlen in die Türkei zu reisen oder sich schon dort aufhält, sollte auch wählen dürfen. Also auch keine Briefwahl.
Dort wo man sein Lebensmittelpunkt hat, da soll man auch Mitspracherecht haben. Was hat der 20jährige "Deutsch-Türke", der in Deutschland geboren ist und der vielleicht gerade mal 3x in der Heimat seiner Eltern war, denn in der Türkei mitzubestimmen? Weil man dort ein zwei Häuser hat und alle paar Jahre für zwei Wochen da Urlaub macht?
Ihr müsst doch endlich hier ankommen. Engagiert euch hier politisch, versucht Deutschland für euch lebenswerter zu machen, ändert hier für euch etwas.
Die meisten von euch kennen die Türkei doch nicht mal richtig. Ihr seid hier geboren, aufgewachsen, studiert oder arbeitet in Deutschland.
Ich habe in der Türkei als Kind für paar Kurus Eisen für einen Metallhändler gesammelt, mit meinem Bruder auf der Straße Sachen verkauft, für paar Süßigkeiten Wasser geschleppt. Und von solchen Kindern gibt es heute noch jede Menge in der Türkei. Die noch nie richtige feste Schuhe an den Füßen hatten oder Fleisch zu essen.
Was für ein Recht habe ich oder ihr, über diese Menschen entscheiden zu dürfen?
Sie sollen selbst für sich entscheiden. Sie sollen selbst ihre Lebensumstände mit demokratischen Mitteln ändern können. Nicht Ihr. Nicht ich. Es ist deren Leben. Und es ist deren Stimme, die mehr Gewicht haben sollte, als unsere.
Bisher hat mich der Papierkrieg und ein Erbschaftsstreit abgehalten in diese Richtung zu denken.
Und bisher habe ich auch keinen grossartigen Grund gehabt irgendetwas passtechnisch zu ändern.
Wenn Deutschland mich darum bitten würde, würde ich es mir nochmal überlegen.
Erdogan will also türkischen Einfluß in der BRD über Immigranten gewinnen. Das ist nicht wirklich überraschend. Dieser Zusammenhang zeigt wie wichtig es ist die doppelte Staatsbürgerschaft zu verhindern, damit auch un Zukunft deutsche Politik deutsche Interessen vertritt und nicht unnötig auf ausländische Interessen Rücksicht nehmen muß.
Erdogan selbst hat in den letzten Wochen eine Beleidigung nach der anderen vom Stapel gelassen.
Das fing mit der Brandkatastrophe an, bei der in vielen türkischen Medien sofort die bösen deutschen Nazis wieder am Werke waren.
Danach braucht es natürlich ausländische Ermittler um zu verhindern, daß die bösen Nazis in der Polizei am Ende noch etwas vertuschen. Vielen Dank.
Danach braucht man selbstverständlich türkische Universitäten und Schulen in Deutschland. Die deutschen sind anscheinend nicht gut genug.
Wenn sich Immigranten nicht in die bestehende Gesellschaft einfügen wollen sollte man sich nicht wundern wenn als Reaktion ein Zuwanderungsgesetz kommt.
jetzt hamme de Salat. Huber und Co wettern, das Erdogan Misstrauen gesäet habe, und ob das natürlich nicht schlimm genug wäre, die Türkei müsse in Sachen Beitritt erneut überdenkt werden, weil das nicht in das Wertebild der EU passt.
Schön formuliert.
Das heisst also, wenn Erdogan gegen Assimilation ist, tritt er gegen die Menschenwürde, wenn Minderheiten in der TR "assimiliert" werden, das hören wir ja auch ell F... lang, dann ist das schon vor dem EUgH.
Das muss man sich so vorstellen:
Huber reist in die TR aus, lebt als Bayer fortan in der TR und muss die tr. Sprache, Sitten und Gebräuche bzw. Werte inhalieren, ansonsten ist er kein integrierter Mitbürger. Das ist ein Unding und hat mit tr. Werten nichts gemein. Wer von denen die Menschenrechte eher vertritt bzw. den Menschen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht ohne von einem Werte zu fordern, die eventuell nicht mit seinem Wertegefühl übereinstimmen, das ist doch die Frage. Wenn dann aber sowas kommt, ist der Mensch, der Migrant nur noch eine Ware, die die Vorraussetzung nicht erfüllt, in einem Markt der Gesellschaft zu verweilen, weil er nichts konstruktives bzw. Marktwirtschaftliches leistet. So wird suggeriert, der Migrant ist nur schädlich und muss daher von der Gesellschaft fern gehalten werden weil
a) er seine Würde behalten will
Das ist auch das einzige, was ich Huber und Co. anlasste.
Was die deutschen wohl in all Ihren "Kolonien" die sie mit Auswanderung gegründet haben sagen würden, wenn ein Politiker ihre strammen Lederhosen oder ihren Bierkrug einziehen würde? Ich denke da nur an Mallorca, USA und Kanada.
Und weil ich immer noch nicht nicht weis was die deutschen von mir oder anderen Migranten fordern - Lippenbekenntnis? - stelle ich die Frage erneut, Pretzel hat es ja schon, was das sein soll?
torstentorstenson
12.02.08, 09:26
Jetzt hab ich doch noch einen Politiker gefunden, der Erdogans Vorschlag der Gründung von Türkenschulen richtig gut findet :
http://de.altermedia.info/general/mdl-klaus-jurgen-menzel-turken-in-der-brd-jetzt-die-integrationsbremse-betatigen-090208_12895.html#more-12895
Erdogan will also türkischen Einfluß in der BRD über Immigranten gewinnen. Das ist nicht wirklich überraschend. Dieser Zusammenhang zeigt wie wichtig es ist die doppelte Staatsbürgerschaft zu verhindern, damit auch un Zukunft deutsche Politik deutsche Interessen vertritt und nicht unnötig auf ausländische Interessen Rücksicht nehmen muß.
Solange deutsche Politiker, nicht anfangen ihre Mitbürger auch als solche zu behandeln wird Erdogan leichtes Spiel haben.
Im Moment dienen in der deutschen Politik, auländische Mitbürger nur dazu sie als Sündenbock zu betrachten um damit dann zu punkten.
Es gab noch gar keine Integrationspolitik und sie wurde schon als gescheitert erklärt.Gerade dein Zitat ist ein Paradebeispiel!
Erdogan selbst hat in den letzten Wochen eine Beleidigung nach der anderen vom Stapel gelassen.
Das fing mit der Brandkatastrophe an, bei der in vielen türkischen Medien sofort die bösen deutschen Nazis wieder am Werke waren.
Für die türkischen Medien kann Erdogan nichts, zumal er sich davon in Ludwigshafen distanziert hat.Ist doch Müll was du schreibst.
Danach braucht es natürlich ausländische Ermittler um zu verhindern, daß die bösen Nazis in der Polizei am Ende noch etwas vertuschen. Vielen Dank.
Es diente lediglich zur Zusammenarbeit, die von vielen deutschen Politikern begrüßt wurde. Durch das Beisein türkischer Ermittler bot man denjenigen kein Raum, die im nachhinein Vertuschung gerne angesprochen hätten.
Danach braucht man selbstverständlich türkische Universitäten und Schulen in Deutschland. Die deutschen sind anscheinend nicht gut genug.
Auch das ist keine Beleidigung, denn von gut genug oder nicht war nie die Rede.
Wenn sich Immigranten nicht in die bestehende Gesellschaft einfügen wollen sollte man sich nicht wundern wenn als Reaktion ein Zuwanderungsgesetz kommt.
Wenn sich deutsche Politiker ihre ausländischen Mitbürger auch als solche annehmen und nicht immer drohen würden, kann die bestehende Gesellschaft lange darauf warten.
ottoman1299
12.02.08, 11:02
Almanya da yarim asirdir türkler yasiyor ama bir arpa boyu ilerlememis. Bir avuc ermenilerin lobisi, 3 milyon nufusumuza ragmen bizden daha etkili.
Erdogan, konusmasinda bunu dile getirdi. Yasadiginiz ülkenin dilini ögrenin, okuyun, akademisyen olun, parlemontalarina girin, birinci sinif vatandas olun, entegre olun!
pesinden de...
"Korkmayin! Sizden kimse asimile olmanizi beklemiyor. Asimilasyon zaten bir insanlik sucu!"
Buraya entegre olamayisimizin büyük nedenlerden biri, KORKU. Dilimizi, kültürümüzü kayip ederiz diye, yasadigimiz ülkelere mesafeli kalmisiz. "Asimilasyon insanlik sucu" demekle sadece, entegrasyon ve asimilasyonun ayri seyler oldugunu göstermeye calisti. entegre olmaktan korkamamalarini söyledi!
"Su veya bu dernege degil, gönlünüzde hangi dernek varsa gidin oraya ama en azindan birine üye olun!". Pesinden hemen, "Tatort" dizisindeki Alevilere yapilan hakareti hatirlatti ve birlik beraberlik cagrisi yapti. Anlayan icin bu da sünnilere bir sitem idi...
Erdogan daha bir cok konuya degindi. Birakin yag cekmeyi, adam bizlerden sikayetci! Siz kuvvetli olun ki, Türkiye de bundan istifade etsin! Adam sadece bunu dile getirmeye calisti. Almanlarin bunu begenmeyecegi dogal da, bizim türkler neden rahatsiz oluyor onu anlamadim!
Türkiye nin Avrupa üzerinde etkisini artirmak, avrupada yasayan türklerin lobi faaliyetlerinin kuvvetlenmesinden geciyor. bu zaafimizi da herhalde kimse inkar edemez. Türkiye'nin etkili bir devlet olmasi, güclü olmasi da hepimizin ortak görüsü olmali.
Ama ben ne anlatiyorum ki? Almanlar hakli! Erdogan "tü kaka" cünkü Türkiyenin almanya üzerindeki gücünü artirmak istiyor. Türkler burada lobi faaliyetlerini artirmamali, birbirleri ile hep kavgali, ebedi zayif kalmali!
"Lider" ist auch aktuell Galatasaray Istanbul. Der Türke von nebenan, würde bei der Frage, wer den "Lider" in der Bundesliga ist, entsprechend Bayern München nennen. Es ist nicht fair, wenn sie diesen Begriff auf die Gegebenheiten in Deutschland des Adolf Hitlers Projezieren. Dieser Begriff steht eben nicht in irgendeiner Negation. Machen sie also keinen Drama daraus.
Sie sprechen die Hürriyet an. Zurecht kritisieren sie scharf, die Aufmache der Hürriyet. Sind sie auch so sensibel, wenn es um die Bild-Zeitung geht?
Ja, bin ich, den die Bild ist genauso ein Schmierblatt.
Nur weils in der türkischen Sprache normal ist, Lider zu sagen, muss man sich trotzdem bewusst sein, was dieser Wort im Zusammenhang mit der Politik bedeutet.
Wer ist der "Führer" der Türken, und was fällt einem ein wenn man sagt: "Der Führer der Deutschen"?
Da fehlt absolut das Feingefühl. Das eher wie ein Elefant im Porzellanladen..hätte er sich nur im Ansatz mir der deutschen Mentalität beschäftigt, hät er den Teufel getan, sowas aufhängen zu lassen.
Almanya’da Alevi taleplerini dinlemiş
23 Şubat 2008
Almanya’da Alevi taleplerini dinlemiş
Başbakan Tayyip Erdoğan’ın, Almanya gezisi sırasında Köln’de, Cem Vakfı Avrupa Temsilcisi Ali Şan Hızlı ile görüştüğü ortaya çıktı.
Hızlı, Erdoğan’dan, "Avrupa’da cemevi kurulması, bu cemevleri için dedeler ve çocukların eğitimi için de eğitimciler görevlendirilmesi" konularında yardım istedi. Erdoğan, Köln Arena’da gurbetçilerle buluşması öncesinde ikamet ettiği otelinde görüştüğü Hızlı’yı dikkatle dinleyip not aldı. Erdoğan’ın, gezisinde kendisine eşlik eden Çalışma Bakanı Faruk Çelik’ten de Hızlı’nın ilettiği taleplerle ilgilenilmesini istediği öğrenildi.
http://www.hurriyet.com.tr/gundem/8294475.asp
Süleyman77
25.02.08, 10:50
Yorum: Eskiden böyle üclü besli oynayarak insanimizi kandirirlardi ama artik Türk insani calisiyor bilgileniyor medyasi güclü ve meydani bos birakmiyor.
"Ben asimilasyona karþý deðilim"
Erdoðan entegrasyonu yanlýþ anlýyor
Sosyal Demokrat Milletvekili Lale Akgün, Erdoðan'ýn "Asimilasyon suçtur" sözlerini, "Özgürlük, kiþinin istediði zaman kendisini asimile etme hakkýna sahip olmasýdýr" diyerek eleþtirdi
ESRA MAURER Milliyet
Baþbakan Recep Tayyip Erdoðan'ýn, "Asimilasyon insanlýk suçudur" açýklamasýný eleþtiren Sosyal Demokrat Parti (SPD) Federal Milletvekili Lale Akgün, Erdoðan'ýn Almanya'daki Türk kökenli göçmenleri "milliyetçileþtirmek" istediðini söyledi.
Akgün, "Özgürlük, kiþinin istediði zaman kendisini asimile etme hakkýna sahip olmasýdýr" dedi. Önceki gün yayýmlanan Frankfurter Allgemeine Sonntagzeitung gazetesinde, "Biraz asimilasyon gerekiyor" baþlýklý bir yazý yazan Akgün, Erdoðan'ýn iki hafta önce Köln'de yaptýðý konuþmayý eleþtirdi.
Erdoðan'ýn Almanya'da, Türklüðünün bilincinde, ancak, çoðunluk toplumuyla arasýnda sýnýr bulunan bir Türk azýnlýðý istediðini ve "Almanya'da doðsanýz da Türk kalýn" mesajý verdiðini savunan Akgün, "Erdoðan entegrasyondan bunu anlýyor. Ancak bu entegrasyonun tam karþýtý" dedi.
Almanya'da hiçbir ciddi politik gücün, Sýrplar, Ruslar ya da Türklerden kimliklerinden vazgeçmesini istemediðini kaydeden Akgün, "Aksine, çok kültürlü toplumun, daha dinamik ve renkli olduðuna dair bir destek var" dedi.
Akgün, asimilasyonun korkulacak bir kavram olmadýðýný, entegrasyonun ayrýlmaz bir parçasý olduðunu belirtti. Akgün, "Entegrasyonun amacý, Almanya'daki insanlarýn köken, din ve ten renklerinden baðýmsýz olarak topluma eþit katýlýmlarýnýn mümkün kýlýnmasýdýr" ifadelerini kullandý.
Almanya'da yaþayan göçmenlerin sadece yüzde 3'ünün bir siyasi parti üyesi olduðunu vurgulayan Lale Akgün, Türk kökenlilerin politikaya katýlmasý gerektiðini, ancak, bunu "Ankara'nýn lobicisi" deðil, Alman toplumunun bir parçasý olarak yapmalarý gerektiðini vurguladý.
Avrupa Parlamentosu, Yeþil Milletvekili Cem Özdemir de Fransa'nýn önde gelen gazetelerinden Le Monde'da yayýmlanan söyleþisinde, Baþbakan Erdoðan'ýn asimilasyon açýklamalarýna, "Ben asimilasyona karþý deðilim" diye yanýt verdi.
Türken fühlen sich in Deutschland zu Hause
Der Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in der Köln-Arena hat in der deutschen Öffentlichkeit Irritationen über die Identität der Türken in Deutschland und ihr Zugehörigkeitsgefühl zur deutschen Gesellschaft ausgelöst. „Dabei fühlt sich die Mehrheit der Türken durchaus in Deutschland zu Hause, oft aber nicht politisch vertreten“, so Faruk Sen, Direktor der Stiftung Zentrum für Türkeistudien in Essen.
Aus aktuellem Anlass weist das ZfT daher auf die repräsentative Mehrthemenbefragung unter Türkeistämmigen in NRW hin, die wichtige Daten zur Einschätzung der Situation liefert. Eine Mehrheit von 52 Prozent der Türkeistämmigen empfindet auch Deutschland als Heimat, wobei sich knapp ein Drittel (30 Prozent) mit Deutschland und der Türkei heimatlich verbunden fühlen, und nur 22 Prozent ausschließlich Deutschland als Heimat betrachten.
Eine Rückkehr in das Herkunftsland ziehen 60 Prozent nicht mehr in Betracht, ein Drittel hält sich diese Möglichkeit noch offen. Diese Anteile haben sich in den letzten Jahren kaum verändert. Zwei Drittel der Deutschtürken haben deutsche Freunde, und 59 Prozent wünschen sich mehr Kontakte zu Deutschen.
Nur 1 Prozent der türkischen Bevölkerung hat keine Kontakte zu Deutschen und wünscht solche auch nicht, 4 Prozent haben zwar keine Kontakte, wünschen sich diese jedoch.
Allerdings ist der Anteil derjenigen türkeistämmigen Zuwanderer in den letzten Jahren gestiegen, der sich weder in Deutschland noch in der Türkei heimisch fühlt. „Diese Entwicklung ist besorgniserregend, weil das Gefühl der Heimatlosigkeit zu Marginalisierung und Orientierungslosigkeit führen kann“, so Sen. Dringend notwendig sei, die bikulturelle Identität der Zuwanderer anzuerkennen und die Verbundenheit mit der Türkei nicht mit einer Anlehnung Deutschlands gleichzusetzen.
Auch fühlen sich die Türkeistämmigen von der Politik in Deutschland zu wenig vertreten – dies erklärt, warum die Aufmerksamkeit für türkische Politik noch immer vorhanden ist. Nur 14 Prozent der Befragten sehen ihre Interessen voll oder teilweise durch die Bundesregierung und nur ein Viertel durch die Parteien vertreten.
Am ehesten gelten unter den türkeistämmigen Zuwanderern noch Gewerkschaften (29 Prozent) und Migrantenselbstorganisationen (32 Prozent) als institutionelle Interessenvertreter. Die türkische Regierung empfinden immerhin noch 27 Prozent als die Institution, welche die Interessen der Migranten in Deutschland voll oder teilweise vertritt.
Sonntag, 24. Februar 2008
http://www.marlaktuell.de/?p=20827
Mit Interesse hab ich Folgendes gelesen:
http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=1166
Mit Interesse hab ich Folgendes gelesen:
http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=1166
Das auch?
http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=1177
Das auch?
http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=1177
Erklärbar aus der Angst der dort noch verbliebenen Christen, der Karikaturenstreit könne von fanatisierten Moslems auf ihre Kosten ausgetragen werden. Was sie wirklich darüber denken, müssen sie aus Todesangst für sich behalten.
Wie unterschiedlich man doch einen Artikel lesen kann!
Erklärbar aus der Angst der dort noch verbliebenen Christen, der Karikaturenstreit könne von fanatisierten Moslems auf ihre Kosten ausgetragen werden. Was sie wirklich darüber denken, müssen sie aus Todesangst für sich behalten.
Wie unterschiedlich man doch einen Artikel lesen kann!
Ja, wenn man sich Mühe gibt nur das rauszulesen was man möchte kann das passieren.
12.03.2008, 15:23 Uhr
Deutschtürken sehen sich nicht von Merkel vertreten
Umfrage: Mehrheit fühlt sich unerwünscht - Böhmer wirbt um Vertrauen
Berlin (ddp). Eine neue Umfrage heizt die Debatte über die Integration von türkischstämmigen Migranten in Deutschland an. Den Angaben vom Mittwoch zufolge hat jeder zweite Deutschtürke das Gefühl, in der Bundesrepublik unerwünscht zu sein. Eine große Mehrheit sieht sich zudem von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht vertreten.
Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, forderte Merkel in einem ddp-Interview zu verstärkten Integrationsbemühungen auf. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), warb um mehr Vertrauen.
Der Umfrage zufolge glauben 78 Prozent der Deutschtürken nicht an Merkels Versprechen, sie sei auch ihre Kanzlerin. 58 Prozent fühlen sich in Deutschland unerwünscht - bei den Frauen sind es sogar 68 Prozent. 89 Prozent forderten, die deutsche Gesellschaft sollte stärker auf die Gewohnheiten der türkischen Einwanderer Rücksicht nehmen.
Zudem äußerten 92 Prozent die Überzeugung, es sei wichtig, »dass die Türken in Deutschland ihre eigene Kultur bewahren«. Unter dem Strich sind jedoch die meisten Deutschtürken zufrieden mit der Entscheidung, nach Deutschland zu gehen. Knapp zwei Drittel bejahten die Aussage, es sei richtig gewesen, mit der Familie in die Bundesrepublik gekommen zu sein. 31 Prozent sehen das anders.
Böhmer betonte: »Das in der Umfrage dargestellte Meinungsbild zeigt, dass wir noch mehr tun müssen, um das Zugehörigkeitsgefühl der türkeistämmigen Zugewanderten zu Deutschland zu stärken.« Wichtig sei neben Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation ein »herzliches Signal des Willkommens«.
Böhmer fügte hinzu: »Die 2,7 Millionen Menschen aus türkischen Familien, die in Deutschland leben, gehören zu uns, sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.« Gerade türkische Zuwanderer der ersten Generation hätten mit ihrer Arbeitskraft erheblich zum Wohlstand in Deutschland beigetragen.
Kolat mahnte, notwendig seien »vertrauensbildende Maßnahmen« der Bundesregierung. So sollte Merkel die türkischstämmigen Bürger zu einer Großveranstaltung einladen und mit ihnen sprechen. Dies wäre ein »gutes Signal«. Die Türkische Gemeinde sei gerne bereit, eine derartige Veranstaltung gemeinsam mit der Kanzlerin zu organisieren.
Kolat warb zudem für ein kommunales Wahlrecht für Migranten. Damit könne den Menschen ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl vermittelt werden. Insgesamt müssten die »Teilhabechancen« von Menschen nichtdeutscher Herkunft verbessert werden.
Der Vorsitzende des Islamrates, Ali Kizilkaya, forderte von der Bundesregierung eine verstärkte Förderung von Migrantenkindern. Bildung sei eine wichtige Voraussetzung für Integration. Kizilkaya betonte, die Möglichkeiten für einen sozialen Aufstieg von Migranten müssten verbessert werden. Die Migrantenverbände seien zu einer größeren Zusammenarbeit mit der Bundesregierung bereit.
http://www.linie1-magazin.de/linie1/index.php?rubrik=news&ressort=&id=14568
12. März 2008 Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat Bundeskanzlerin Merkel dazu aufgefordert, zusammen mit ihm nach Art der Massenkundgebung in der Kölnarena Anfang Februar vor türkischen Einwanderern aufzutreten.
Erdogan sagte in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Donnerstagausgabe), er habe schon die Kundgebung damals mit Frau Merkel veranstalten wollen. „Ich sagte, die Halle wird voll sein, lasst uns dort gemeinsam sprechen.“ Merkel habe zunächst zugesagt, dann aber doch Abstand von der Idee genommen: „Wären wir da gemeinsam auf der Bühne gestanden, es wäre eine Botschaft an die deutsche Gesellschaft gewesen und eine Motivation für die in Deutschland lebenden Türken.“ Erdogan fügte hinzu: „Wir können das nachholen, wann immer Frau Merkel es will.“
Erdogan hatte in der Kölnarena Assimilation als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet. Im F.A.Z.-Interview lehnte Erdogan jeden Versuch zur Assimilierung ab.
Islamkonferenz: Hitzige Debatten, raffinierte Verhandlungen
Herr Ministerpräsident, in Ihrer Kölner Rede vom 10. Februar hatten Sie gesagt: „Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschheit.“ Weshalb?
Die persönlichen Präferenzen der Menschen gehen uns nichts an. Versuchte man aber, von der Politik der Integration in eine Politik der Assimilation überzugehen, und zwar in eine, die mit Zwang verbunden ist, dann geht es uns etwas an. Unter Assimilation verstehe ich, wenn den Menschen die Möglichkeit vorenthalten wird, ihre eigenen kulturellen Werte und ihre Religion zu leben. Genau das habe ich als Verbrechen gegen die Menschheit bezeichnet. Lasst sie ihre Religion leben, ihre Sprache erlernen, ihre Bräuche praktizieren.
Und so sollen sie sich integrieren?
Indem sie das tun, sollen sie sich in die Gesellschaft integrieren, in der sie leben, und sie haben sich mit ihr zu harmonisieren. Sie müssen dazu sehr gut Deutsch können. Mein Verständnis ist das von der Einheit in der Vielfalt. Gesellschaften, die sich vor dem Anderen fürchten, sind Gesellschaften, die mit ihren eigenen Werten nicht im reinen sind.
In Köln hatten Sie gesagt, von den drei Millionen Türken in Deutschland hätten 800.000 die deutsche Staatsbürgerschaft. Wem sollen sie loyal sein - Deutschland oder der Türkei?
Im Grunde sollten sie gegenüber beiden loyal sein.
Hat Sie die Kritik auf Ihre Kölner Rede überrascht?
Ja, sie hat mich überrascht und stimmte mich traurig. Denn ich hatte meine ehrlichen Empfindungen zu den Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland zur Sprache gebracht. Deutschland fragt mich, deutschsprachige Schulen in der Türkei zu eröffnen. Ich sage: einverstanden. Nichts steht dem entgegen. In der Türkei haben wir ja bereits Schulen, in denen die Unterrichtssprache Deutsch ist. Davon ausgehend sagte ich in Deutschland: Damit sie gut Deutsch lernen, müssen sie zunächst gut Türkisch können. So hatte ich vorgeschlagen, in manchen Bundesländern türkischsprachige Schulen einzurichten. Wer seine Muttersprache nicht spricht, der lernt auch keine andere Sprache. Das ist eine linguistische Regel. Das habe ich gesagt, und das hat man missverstanden.
Warum haben Sie in Köln dieses Großtreffen veranstaltet?
Ich wollte das Treffen zusammen mit Frau Merkel machen. Ich sagte, die Halle wird voll sein, lasst uns dort gemeinsam sprechen. Sie wollte erst kommen, dann nahm sie davon Abstand und schlug vor, im Kanzleramt mit Schülern ein Panel zu veranstalten. Leider waren wir nicht in Köln zusammen. Das Treffen mit den 300 Schülern war aber gut. Bedeutungsvoll wäre gewesen, wenn sie nach Köln gekommen wäre. Sie hätte mühelos ihre Botschaft verkünden können. Und so blickten 20 000 Menschen auf mich. Wären wir da gemeinsam auf der Bühne gestanden, es wäre eine Botschaft an die deutsche Gesellschaft gewesen und eine Motivation für die in Deutschland lebenden Türken. Wir können das nachholen, wann immer Frau Merkel es will.
Vor Köln hatten Sie in Ludwigshafen zur Mäßigung aufgerufen.
In dem Haus starben neun Menschen, fünf von ihnen waren Kinder. In meiner Ansprache vor dem Haus versuchte ich zu besänftigen. Ich dankte den örtlichen und den Bundesinstitutionen für ihr Feingefühl bei der Angelegenheit. Seit ich aus Deutschland zurück bin, hat es an verschiedenen Orten zehn weitere Feuer gegeben. Nun erfahren wir, dass in Briefkästen Hassbotschaften geworfen wurden, zusammen mit Streichhölzern…
… was sich allerdings als Falschmeldung der türkischen Medien entpuppt hat.
Die deutsche Regierung muss aber strenge Maßnahmen ergreifen. Am Tor des Hauses von Ludwigshafen sah ich Nazizeichen. Man sagte mir, es sei vor langer Zeit angebracht worden. Ich habe Verwandte in Deutschland, und sie sagen mir: Wir haben Angst. Wir stammen aus einer Zivilisation, die Respekt gegenüber anderen hervorgebracht hat. Wir lieben die Geschöpfe des Schöpfers wegen. Wenn wir auf Liebe aufbauen, haben wir untereinander Frieden.
Was wollen Sie tun, um die gespannten Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei wieder zu verbessern?
Ich glaube nicht, dass es da Spannungen gibt.
Die Operation der türkischen Armee gegen die PKK im Irak ist abgeschlossen. Sie werden am Wochenende in den kurdischen Südosten der Türkei reisen. Wird das der Beginn einer politischen Lösung des Kurdenkonflikts sein?
Am Wochenende werde ich nach Batman, Siirt, Sanliurfa und Mardin reisen, um an Kongressen der Frauen- und Jugendverbände meiner Partei, der AKP, teilzunehmen. Dabei werde ich über die Probleme der Region sprechen, auch der Türkei. Wir hatten uns bei diesem Thema niemals einer politischen Öffnung verschlossen. Wir haben Maßnahmen ergriffen, die es nie zuvor gegeben hatte. Heute können die Menschen Kurse einrichten, um ihre Muttersprache zu erlernen. Sie können auf den Plakatwänden ihre Sprache verwenden, bei ihrer Unterhaltung und ihren Festivals. Nichts steht dem entgegen. Ein Kanal des Staatssenders TRT wird in jener Region Sendungen in Kurdisch, Persisch und Arabisch ausstrahlen. Wir schauen auf jene Region nicht nur als den Südosten der Türkei, sondern auch auf den Nordirak, auf Iran, wohin der Kanal ausstrahlen wird.
Was wird es darüber hinaus geben?
Wir haben im Südosten 46 000 Sozialwohnungen gebaut, wir investieren in die Urbanisierung der Städte und in die Infrastruktur. In den kommenden fünf Jahren stellen wir das „Südostanatolienprojekt“ mit 12 bis 15 Milliarden Dollar fertig. Wir haben dem Parlament einen Gesetzesentwurf zur Minensäuberung entlang der 780 Kilometer langen Grenze zu Syrien zugeleitet. Alles in allem: Damit wird diese Region eine andere Struktur bekommen.
Ihre Regierung hat seit zweieinhalb Jahren kaum mehr Reformen auf den Weg gebracht. Sie reden von der EU als der obersten Priorität, was tun Sie dafür? Bedeutet das Aufschieben der Reform des Paragraphen 301 über das so genannte Türkentum, dass Sie sich von der EU verabschieden?
Erstens, gerade haben wir das Stiftungsgesetz verabschiedet. Meine letzte Regierung hatte das Gesetz…
... das den Rahmen für die Existenz der nichtmuslimischen Minderheiten absteckt…
…bereits verabschiedet. Der Staatspräsident schickte es damals an das Parlament zurück. Nun unterzeichnete es der neue Staatspräsident Gül. Ich weiß nicht, ob die größte Oppositionspartei Verfassungsklage gegen das Gesetz einlegen wird. Zweitens hat die Parlamentskommission eben das neue Sozialversicherungsgesetz dem Plenum zugeleitet. Wir schaffen die Frühverrentungen ab. Voraussetzung für eine Verrentung sollen 9000 Arbeitstage und ein Alter von 65 Jahren sein. Für mich ist die Einführung der allgemeinen Krankenversicherung sehr wichtig. Jeder Neugeborene soll bis zum Alter von 18 Jahren automatisch in einer allgemeinen Krankenversicherung sein. Drittens, wir haben die Arbeit zum Paragraphen 301 abgeschlossen, der die „Herabsetzung des Türkentums“ ahndet. Wegen der Debatte zur Aufhebung des Kopftuchverbots waren sie aufgeschoben worden. Mit größter Wahrscheinlichkeit kommt der Paragraph 301 in den kommenden Wochen wieder auf die Tagesordnung. Wir haben die Formulierungen reformiert, denken aber nicht an seine Aufhebung.
Zur Aufhebung des Kopftuchverbots an den Universitäten: Kritiker sagen, das sei der erste Schritt in eine Islamisierung.
Das ist falsch. Das Kopftuch ist nicht die einzige Art, den Islam zu leben. Wir beurteilen das Kopftuch unter dem Gesichtspunkt des Rechts und der Freiheit auf Bildung, auch unter dem Gesichtspunkt der Religions- und Gewissensfreiheit. Wohin man in entwickelten Demokratien schaut, man kann eine Universität in der Art betreten wie man will. In unserem Land war das früher auch einmal möglich. Wir sagen immer: der Westen, der Westen, der Westen. Weshalb tut es der Westen, und weshalb ist es ein Problem, wenn wir es hier tun? Ich respektiere beide, die sich verschleiern und die sich nicht verschleiern. Sie sind alle Kinder dieses Landes. Ein laizistisches Land muss gegenüber jeder Glaubensgruppe dieselbe Distanz einnehmen. Es geht nicht, den einen nahe zu sein und anderen entfernt. Gibt es in unserem Land eine Diskriminierung, dann sind die Ursache dafür jene, die die Tore der Universitäten für die geschlossen haben, die sich verschleiern. Im Parlament stimmten von 550 Abgeordneten 411 für die Aufhebung des Kopftuchverbots, dagegen 19. Kann man in einer parlamentarischen Demokratie eine Mehrheit von 411 Abgeordneten mit „Chaos“ gleichsetzen, wie es Teile der Opposition taten? Kann es eine größere Übereinstimmung geben? Der Gesetzgeber geht Probleme eines Landes an, und er hat so entschieden.
Verfolgt Ihre neue Regierung, die seit August 2007 im Amt ist, den EU-Prozess mit demselben Einsatz wie es Ihre erste Regierung?
Mit dem gleichen Einsatz. An der Umsetzung der Verhandlungen arbeiten 2000 Beamte. Sechs der 35 Verhandlungskapitel wurden eröffnet. Wir erwarten, dass in der slowenischen Ratspräsidentschaft drei, vielleicht vier neue Kapitel eröffnet werden. Unser Ziel ist die Vollmitgliedschaft. Für uns gibt es dazu keine Alternative. Während eines Spiels ändert man seine Regeln nicht. Niemand kann sich nun an den Tisch hinzusetzen und Dinge fordern, die über den vorhandenen Acquis hinausgehen. Wir wollen behandelt werden, wie andere behandelt worden sind, und wir wollen, dass jeder ehrlich ist.
Auf technischer Ebene gehen die Verhandlungen reibungslos vorwärts. Aber gilt das auch für die Politik?
Wir stehen in engem Kontakt mit unseren europäischen Freunden. Wir arbeiten über drei Kanäle: den Staatspräsident, mich und den Außenminister. Zudem reisen unsere Minister immer wieder nach Europa. Auch die türkischen Nichtregierungsorganisationen arbeiten daran. Wir werden nicht anhalten, sondern weiterfahren.
Über ein halbes Jahr liegt der AKP der Entwurf einer neuen Verfassung vor, den eine unabhängige Expertenkommission erarbeitet hat. Wann wird er der Öffentlichkeit vorgestellt?
Die Arbeit nähert sich dem Ende. Nach einer sehr kurzen Zeit werden wir den Entwurf einer neuen Verfassung drucken, an die Nichtregierungsorganisationen leiten, an die politischen Parteien, an Akademiker und die Medien, und wir werden sie auf die Webseite der Partei stellen.
Die Fragen stellte Rainer Hermann
Aus Faz (http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F0 10EE1/Doc~EAFEE8611EC414F2B8CCDE8249 D31BF26~ATpl~Ecommon~Scontent. html)
Besonders Interessante stellen habe ich mal hervorgehoben.
Benim sahsi görüsüm sudur ki; sayin Basbakanin bu son gelisi faydadan ziyade hersey beraberinden getirdi..
Erdogan ist ein rechtsextremer Politiker, der auf dem Rücken des friedlichen Zusammenlebens in Deutschland rücksichtslos versucht Machtpolitik zu betreiben. Bei seinem Angebot konnte Merkel nur verlieren, die von ihr gewählte Lösung nicht mit aufzutreten ist wohl die Variante mit dem geringsten Gesichtsverlust.
Ansonsten ist zu beobachten, wie die Argumentation Erdogans und auch einiger türkischer Verbände in Deutschland zunehmend ins Irrationale abgleitet ("erzwungene Assimilation", "Brandserie") und die Aussage, deutsche Staatsbürger sollten zur Türkei genauso loyal sein wie zur BRD weiteres Wasser auf die Mühlen der deutschen Rechtsextremisten ist.
Der Schakal
13.03.08, 07:17
Erdogan ist ein rechtsextremer Politiker, ...
Nach dem ich meinen Lachkrampf überwunden habe ...
der auf dem Rücken des friedlichen Zusammenlebens in Deutschland rücksichtslos versucht Machtpolitik zu betreiben. Bei seinem Angebot konnte Merkel nur verlieren, die von ihr gewählte Lösung nicht mit aufzutreten ist wohl die Variante mit dem geringsten Gesichtsverlust.
Nein. Merkel konnte nicht NUR verlieren. Sie hätte eine Erklärung abgeben können.
Ansonsten ist zu beobachten, wie die Argumentation Erdogans und auch einiger türkischer Verbände in Deutschland zunehmend ins Irrationale abgleitet ("erzwungene Assimilation", "Brandserie") und die Aussage, deutsche Staatsbürger sollten zur Türkei genauso loyal sein wie zur BRD weiteres Wasser auf die Mühlen der deutschen Rechtsextremisten ist.
Wenn interessierts? Ein Jude darf loyal zu Israel sein und ein Türke nicht zur Türkei? Die Rechtsextremisten in Deutschland schustern sich sowieso alles so zusammen wie sie es gerne hätten. Es ist egal was du sagst oder tust.
Erklärbar aus der Angst der dort noch verbliebenen Christen, der Karikaturenstreit könne von fanatisierten Moslems auf ihre Kosten ausgetragen werden. Was sie wirklich darüber denken, müssen sie aus Todesangst für sich behalten.
Wie unterschiedlich man doch einen Artikel lesen kann!
Selektive Wahrnehmung entsteht durch Wirrheit im Kopf, die meistens ausgelöst wird durch Desinformation und Existenzängste...
Wie kann man nur aus diesem Solidaritätsbekenntnis der Christen in Kirkuk strukturelle Gewalt rauslesen? Wenn man dies den tut, warum akzeptiert man sie bei sich selber nicht? Eine typische Eigenart: Den Balken in eigenen Auge zu erkennen fällt einigen nur zu schwer... Wenn du mehr lesen und weniger schreiben würdest, würdest du wissen dass die Christen im Irak schon seit Jh. neben den anderen Religionen koexistieren, bei Ihnen heißt der Gott übrigens Allah...
Im Iran sind die Christen und Juden besser dran als die Moslems in Deutschland... Da frag ich mich doch, warum du hier so einen angsterfüllten Hass verbreitest?
PretzelLogic
13.03.08, 11:32
Erdogan ist ein rechtsextremer Politiker,
Sehe ich anders.....
der auf dem Rücken des friedlichen Zusammenlebens in Deutschland rücksichtslos versucht Machtpolitik zu betreiben.
Naja selbst wenn dem so wäre davon haben wir im "eigenen Lande" ja mehr als Genug die genau dieses praktizieren.......
Köche und sowas......
Bei seinem Angebot konnte Merkel nur verlieren, die von ihr gewählte Lösung nicht mit aufzutreten ist wohl die Variante mit dem geringsten Gesichtsverlust.
Whatever.......
Ansonsten ist zu beobachten, wie die Argumentation Erdogans und auch einiger türkischer Verbände in Deutschland zunehmend ins Irrationale abgleitet ("erzwungene Assimilation", "Brandserie")
Sehe ich anders, es wird offenkundig ein Assimilationsdruck ausgeübt ich werde das im folgenden Absatz gerne detaillierter darlegen Karl.
Denn der Deutsche Hansel will kein Multikulti er will assimilierte brave möchtegern Deutsche die sich schön brav der Leitkultur unterordnen und Ihre Herkunft gefälligst vergessen sollen
und die Aussage, deutsche Staatsbürger sollten zur Türkei genauso loyal sein wie zur BRD weiteres Wasser auf die Mühlen der deutschen Rechtsextremisten ist.
Irrational ist das für einen Menschen der in Deutschland sozialisert wurde, der Deutsch spricht und Deutsch denkt, der seit seiner Geburt ein Dokument hat dass Ihn als Deutschen ausweist. Dieser Deutsche Mensch kann nicht anders als Deutschland gegenüber LOYAL (http://de.wikipedia.org/wiki/Loyalität) zu sein.
Jetzt kommt der Deutsche Hansel und fordert von Menschen die bis vor ein paar Jahren offiziell "GASTarbeiter" waren allen Ernstes Loyalität.
Sie fordern etwas was freiwillig aus freien Stücken aus einem Individuum erwächst.
Sie erwarten allen Ernstes dass dieser Mensch einfach so weil es opportun ist seine Herkunft, seine Bande zu seinem Heimatland über Bord wirft und sich und sein tun dem Deutschen Verständnis von Loyalität unterwirft.
Man erwartet dass der FREMDE beim ERHALT seines Deutschen Staatsbürgerdokuments seine Herkunft beim Herausgehen beim Pförtner abgibt.
Das ist ein Monokultureller Blödsinn ohne gleichen, der Mensch das Individuum entscheidet wem es seine Loyalität schenkt.
Loyalität ist keine Bringschuld sie muss verdient werden, so wie Liebe nichts ist was zu erbringen wäre sie muss erwachsen.
Es ist für mich kein Widerspruch sowohl der Türkei als auch Deutschland gegenüber Loyal zu sein.
Für den Deutschen Ottonomal Hansel ist das ein Paradoxon ohne gleichen.
MultiKulti ist für Ihn ein Alptraum ein Unding etwas bedrohliches seine eigene Kultur untergrabendes Monster, dass verhindert werden muss.
Für einen durchschnittlich kultivierten und sozialisierten Türken ist es das normalste der Welt MIT und NEBEN anderen Kulturen (Reihenfolge) zu leben.
Da ist es normal an Ostern den Christen von nebenan zu besuchen und mit Ihm zu feiern und vice Versa.
Hier zählt offenkundig nur das eine nämlich irgendwann einmal in der Mehrheitsgesellschaft derart aufzugehen dass die eigene Kultur nicht mehr gelebt wird.
Aber es ist leicht aus dem Deutschen Wohnzimmer heraus den diffamierten zu spielen (assimilation hammwa nie gesagt unverschämtheit) und so zu tun als wolle man niemanden Assimilieren Karl obwohl du und ich ganz genau wissen dass für den Deutschen eben diese Assimilation der Garant für Frieden ist.......
Du hast dich hier in mehr als einem Beitrag ganz offen dazu bekannt dass die Assimilation das Endergebnis erfolgreicher Integration sein muss.
Oder habe ich dich da falsch verstanden?
Erdogan ist ein rechtsextremer Politiker, der auf dem Rücken des friedlichen Zusammenlebens in Deutschland rücksichtslos versucht Machtpolitik zu betreiben. Bei seinem Angebot konnte Merkel nur verlieren, die von ihr gewählte Lösung nicht mit aufzutreten ist wohl die Variante mit dem geringsten Gesichtsverlust.
Ansonsten ist zu beobachten, wie die Argumentation Erdogans und auch einiger türkischer Verbände in Deutschland zunehmend ins Irrationale abgleitet ("erzwungene Assimilation", "Brandserie") und die Aussage, deutsche Staatsbürger sollten zur Türkei genauso loyal sein wie zur BRD weiteres Wasser auf die Mühlen der deutschen Rechtsextremisten ist.
was hat denn merkel für die türkischen mitbürger getan?
anscheinend sehr wenig,sonst würde man nicht zu diesem ergebnis kommen...
http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=469804&postcount=112
Naja selbst wenn dem so wäre davon haben wir im "eigenen Lande" ja mehr als Genug die genau dieses praktizieren.......
Köche und sowas......
Sehr richtig. Dass Erdogan sich so profilieren kann liegt nicht zuletzt an der Unfähigkeit der deutschen Politiker, insbesondere der CDU, Einwanderung und Einwanderer zu akzeptieren.
Sehe ich anders, es wird offenkundig ein Assimilationsdruck ausgeübt ich werde das im folgenden Absatz gerne detaillierter darlegen Karl.
Denn der Deutsche Hansel will kein Multikulti er will assimilierte brave möchtegern Deutsche die sich schön brav der Leitkultur unterordnen und Ihre Herkunft gefälligst vergessen sollen
Was der "deutsche Hansel" will ist in einer liberalen Demokratie aber so nicht maßgebend, er kann FORDERN, dass sich "assimilierte Möchtegerndeutsche" einer Leitkultur unterordnen und ihre Herkunft vergessen, ZWINGEN kann er dazu niemandem. Integrationsdruck mag es vielleicht von Seiten einiger Politiker geben, Integrationszwang ist etwas ganz anderes. Und du tust ja geradezu als sei der Begriff "Deutsche Leitkultur" so etwas wie Konsens in Deutschland, das ist er nicht und auch nie gewesen, die Teile der CDU, die ihn aufgebracht haben (als Fehlinterpretation von Bassam Tibis europäischer Leitkultur übrigens, die einen klar definierbaren Wertekonsens darstellte, während "deutsche Leitkultur" so wie er vorgebracht wurde vollkommen schwammig blieb) haben sich damit nie durchsetzen können.
Sie erwarten allen Ernstes dass dieser Mensch einfach so weil es opportun ist seine Herkunft, seine Bande zu seinem Heimatland über Bord wirft und sich und sein tun dem Deutschen Verständnis von Loyalität unterwirft.
Man erwartet dass der FREMDE beim ERHALT seines Deutschen Staatsbürgerdokuments seine Herkunft beim Herausgehen beim Pförtner abgibt.
Das ist ein Monokultureller Blödsinn ohne gleichen, der Mensch das Individuum entscheidet wem es seine Loyalität schenkt.
Loyalität ist keine Bringschuld sie muss verdient werden, so wie Liebe nichts ist was zu erbringen wäre sie muss erwachsen.
Es ist für mich kein Widerspruch sowohl der Türkei als auch Deutschland gegenüber Loyal zu sein.
Für den Deutschen Ottonomal Hansel ist das ein Paradoxon ohne gleichen.
MultiKulti ist für Ihn ein Alptraum ein Unding etwas bedrohliches seine eigene Kultur untergrabendes Monster, dass verhindert werden muss.
Für einen durchschnittlich kultivierten und sozialisierten Türken ist es das normalste der Welt MIT und NEBEN anderen Kulturen (Reihenfolge) zu leben.
Da ist es normal an Ostern den Christen von nebenan zu besuchen und mit Ihm zu feiern und vice Versa.
Hier zählt offenkundig nur das eine nämlich irgendwann einmal in der Mehrheitsgesellschaft derart aufzugehen dass die eigene Kultur nicht mehr gelebt wird.
Du schmeißt hier vollkommen verschiedene Dinge durcheinander. Ich denke mit Loyalität ist hier einfach Staatstreue gemeint. Und es ist eine Selbstverständlichkeit, dass ein deutscher Staatsbürger einem anderen Staat nicht genauso loyal sein kann wie seinem eigenen. Das ist eben die Entscheidung, die man bei Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft treffen muss, da muss jeder durch und wenn die Loyalität eben noch nicht so gewachsen ist wie du schreibst, dann sollte man diese Entscheidung eben nicht treffen.
Von Herkunft beim Pförtner abgeben kann aber überhaupt keine Rede sein und das Ende von Multikulti ist das auch nicht, es geht hier um den Staat und nicht um Kultur. Dem Staat loyal zu sein heißt nicht seine Herkunft und Kultur aufzugeben, deutscher Staatsbürger zu sein und loyal dazu zu stehen heißt nicht die Türkei völlig zu vergessen nur ist eben klar dass ein deutscher Staatsbürger nicht zwei Staaten gleichzeitig und gleichberechtigt loyal sein kann.
Aber es ist leicht aus dem Deutschen Wohnzimmer heraus den diffamierten zu spielen (assimilation hammwa nie gesagt unverschämtheit) und so zu tun als wolle man niemanden Assimilieren Karl obwohl du und ich ganz genau wissen dass für den Deutschen eben diese Assimilation der Garant für Frieden ist.......
Du hast dich hier in mehr als einem Beitrag ganz offen dazu bekannt dass die Assimilation das Endergebnis erfolgreicher Integration sein muss.
Oder habe ich dich da falsch verstanden?
Ich habe hier im Forum schon mehrfach geschrieben, dass ich den Begriff "Assimilation" vorziehe, wobei ich glaube, dass ich etwas anderes darunter verstehe als du. Ich habe aber auch schon mehrfach geschreiben, dass ich als größtes Hindernis für erfolgreiche Assimilation momentan die Mentalität und Einstellung der so genannten deutschen Mehrheitsgesellschaft betrachte, in der viele überhaupt kein Interesse an einem gleichberechtigtem Zusammenleben mit Einwanderern und deren Nachkommen haben.
was hat denn merkel für die türkischen mitbürger getan?
anscheinend sehr wenig,sonst würde man nicht zu diesem ergebnis kommen...
http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=469804&postcount=112
Da hast du vollkommen Recht und mein Mitleid mit Merkel hält sich auch in Grenzen, nur betrachte ich Erdogan als eine Art türkischen Gegenpol zu Merkel und Koch und gerade diess Gegenüberstehen zweier stockkonservativer, national(istisch)er und weit rechts angesiedelter Positionen macht die Angelegenheit ja so unangenehm.
Hilberts Hotel
13.05.08, 20:21
Da ich anscheinend (noch) keine eigenen Themen erstellen kann, möchte ich mal diesen aktuellen Zeit-Blog-Artikel zur Diskussion stellen.
http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2008/05/13/der-turkische-ministerprasident-und-die-npd_305
Thematisch passt es ja eigentlich ganz gut hier rein :rolleyes:
Gruß
Hilbert
Da ich anscheinend (noch) keine eigenen Themen erstellen kann, möchte ich mal diesen aktuellen Zeit-Blog-Artikel zur Diskussion stellen.
http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2008/05/13/der-turkische-ministerprasident-und-die-npd_305
Thematisch passt es ja eigentlich ganz gut hier rein :rolleyes:
Gruß
Hilbert
Ich finde Thematisch passt das irgendwie gar nicht rein....ist irgendwie so ein Versuch die Diskussion umzulenken. Allerdings ein billiger...
Hilberts Hotel
13.05.08, 21:04
Ich finde Thematisch passt das irgendwie gar nicht rein....ist irgendwie so ein Versuch die Diskussion umzulenken. Allerdings ein billiger...
Habe jetzt erst gesehen, dass es einen "Assimilations/Integrations"-Thread gibt. Dann verschiebe doch meinen "billigen Versuch" dorthin. Danke.
Gruß
Hilbert
Habe jetzt erst gesehen, dass es einen "Assimilations/Integrations"-Thread gibt. Dann verschiebe doch meinen "billigen Versuch" dorthin. Danke.
Gruß
Hilbert
Hier passt er prima...geht doch um Erdogan und Köln.
Hilberts Hotel
13.05.08, 21:12
Ooops. Da warst du schneller, als ich schreiben konnte. Habe meine letzte Antwort noch im "Merkel"-Thread verfasst. Ja, hier ist er thematisch auch gut aufgehoben.
Gruß
Hilbert
MustiDeluxe
16.05.08, 17:46
Tayip unterstützt die türken und ihre interessen im ausland wie es sich für ein vertretter des volkes gehört!
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