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Yakamoz
18.03.08, 20:09
Sudetendeutsche schimpfen über Türken-Vergleich

Von Sebastian Fischer, München

Erst die Sudetendeutschen prima integriert, jetzt die Türken, warum soll das nicht auch klappen - fragte sich Bayerns CSU-Fraktionschef Schmid und bekam die Quittung von den Vertriebenen: Mit "zugewanderten Muslimen" wollen die nichts gemein haben. Schmid bedauert jetzt das "Missverständnis".

München - Sie sind die treueste Truppe der CSU, das verlässlichste Wahlvolk in Bayern: die Sudetendeutschen, die nach Krieg und Vertreibung aus der Tschechoslowakei eine neue Heimat im Freistaat fanden. Von den insgesamt 2,8 Millionen sudetendeutschen Vertriebenen kam rund eine Million nach Bayern. Von Anfang an verstand sich die CSU als ihr oberster Schutzherr. Der Ex-Vorsitzende Edmund Stoiber etwa ließ keinen Sudeten-Treff aus, prangerte jedes Jahr das erlittene Unrecht an.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,542122,00.html

*****

Für manche ist eben "Türke" immer noch ein Schimpfwort....ich kann nur den Kopf schütteln. Tja so ist unserer "Aufnahmegesellschaft".

theinsider
18.03.08, 20:15
sarkasmus on

wenn mich jemand mit dahergelaufenen erzkonservativen folkloredeutschen vergleicht, würde ich auch einen hals kriegen....und das ist noch gelinde ausgedrückt...

sarkasmus off

Karl
18.03.08, 20:15
Für manche ist eben "Türke" immer noch ein Schimpfwort....ich kann nur den Kopf schütteln. Tja so ist unserer "Aufnahmegesellschaft".

Den Eindruck bekommt man wenn man die Überschrift liest. Dem Artikel selbst zufolge ist der Grund der Aufregung aber dass man als (gewaltsam) Vertriebene nicht mit (freiwilligen) Einwanderern gleichgesetzt werden möchte.

Yakamoz
18.03.08, 23:29
Den Eindruck bekommt man wenn man die Überschrift liest. Dem Artikel selbst zufolge ist der Grund der Aufregung aber dass man als (gewaltsam) Vertriebene nicht mit (freiwilligen) Einwanderern gleichgesetzt werden möchte.


Das Wort "zugewanderte Muslime" stört mich eher.

fuzzi
19.03.08, 11:28
Den Eindruck bekommt man wenn man die Überschrift liest. Dem Artikel selbst zufolge ist der Grund der Aufregung aber dass man als (gewaltsam) Vertriebene nicht mit (freiwilligen) Einwanderern gleichgesetzt werden möchte.

Es geht um die Integration zweier ethnischer Gruppen in Deutschland.
Wie die hierher gekommen sind spieltprimär doch keine Rolle.

Akinci77
19.03.08, 13:49
Es geht um die Integration zweier ethnischer Gruppen in Deutschland.
Wie die hierher gekommen sind spieltprimär doch keine Rolle.

Finde schon.

Es ist ein Unterschied ob ich jemanden einlade oder die Person freiwillig kommt.

fuzzi
19.03.08, 14:06
Finde schon.

Es ist ein Unterschied ob ich jemanden einlade oder die Person freiwillig kommt.

Jemand den du einlädst kommt doch auch freiwillig.Du zwingst ihn doch nicht dazu.
Ausserdem sagt es doch nichts über den "Wert" der Ethnie aus.

Akinci77
19.03.08, 14:12
Jemand den du einlädst kommt doch auch freiwillig.Du zwingst ihn doch nicht dazu.
Ausserdem sagt es doch nichts über den "Wert" der Ethnie aus.

Das ist richtig. Aber wenn ich jemanden einlade dann wollte ich das er herkommt. Da war ein eindeutiger Bedarf.

Sagt aber nix über den Wert aus wie du schon sagtest.

fuzzi
19.03.08, 14:24
Das ist richtig. Aber wenn ich jemanden einlade dann wollte ich das er herkommt. Da war ein eindeutiger Bedarf.

Sagt aber nix über den Wert aus wie du schon sagtest.


Ja, da hast du recht!

carekanli
19.03.08, 17:43
Finde schon.

Es ist ein Unterschied ob ich jemanden einlade oder die Person freiwillig kommt.

bei den sudetendeutschen handelt sich weder um eingeladene noch um freiwillige sondern um vertriebene und ich denke dieser umstand, das man die sudetendeutsche zu einwandern und nicht flüchtlingen macht stört den herrn.