Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bassam Tibi??????
Ich schreibe mir immer die besten Stellen aus gelesenen Büchern raus, ich wusste zwar nie wieso, aber inzwischen weiß ich es: um es ins Forum zu posten!
Also hier mein Best-Of zu Bassam Tibi "Islamischer Fundamentalismus, moderne Wissenschaft und Technologie"
Seite 12-13:
Bereits die islamisch-osmanischen Sultan-Kalifen haben seinerzeit erkannt, dass ihre militärischen Niederlagen gegenüber den technologisch überlegenen europäischen Armeen mit der techno-wissenschaftlichen Rückständigkeit der Muslime im modernen Zeitalter zusammenhängen; deshalb entsandten sie ihre ersten Botschafter und Missionäre nach Europa, um das Geheimnis der europäischen Überlegenheit zu erkunden und sich hierüber berichten zu lassen. Als sie entdeckten, dass dieses Geheimnis Wissenschaft und Technologie heißt, finden sie an, ihre Studenten nach Europa zu schicken, um sich diese Quelle der europäischen Überlegenheit anzueignen. Islamische Herrscher haben jedoch nicht erkannt, dass Wissenschaft und Technologie als zivilisatorische Leistungen nicht nur Instrumente sind, sondern auch mit einem neuen Weltbild zusammenhängen, das man von den technischen Gütern der Modernität nicht trennen kann. Seitdem und bis heute noch prägt diese Unfähigkeit das Verhältnis der Muslime zur Moderne, und sie steht deshalb im Mittelpunkt dieses Buches; die Muslime wollen sich die Instrumente der Moderne bei gleichzeitiger Ablehnung ihrer Logik aneignen.
Seite 13-14:
Das Scheitern der Muslime, sich der Moderne anzueignen, korrespondiert eng mit ihrer Vorstellung, kulturelle Moderne und techno-wissenschaftliche Modernität könnten voneinander getrennt werden. Der islamische Fundamentalismus ist trotz aller antiwestlichen Rhetorik kein Traditionalismus, sondern ein Produkt des gescheiterten islamischen Versuchs, sich die Moderne instrumentell anzueignen. Der historische Rahmen dieser Prozesse ist die zivilisatorische Krise des modernen Islams als einer vorindustriellen Kultur in einer Welt, die von Industrienationen mit Hilfe von Wissenschaft und Technologie als Basis einer überlegenen Ökonomie dominiert wird.
Seite 15:
Europäer geben ihr kosmologisches Weltbild auf, das die Entfaltung des Menschen dadurch behindert, dass es ihm keine Schöpfungskraft zukommen lässt und ihn kosmischen, gleichermaßen natürlichen und übernatürlichen Kräften unterordnet. Auf der Basis der Bestimmung subjektiver Freiheit entfalten die Europäer dann ihr „„Könnens-Bewußtsein“„, das ihnen zu den weltgeschichtlich bisher unübertroffenen zivilisatorischen Leistungen verholfen hat. Im Rahmen der sozial verankerten kulturellen Prozesse der Individuation, d. h. der Befreiung des Menschen vom Kollektiv und der Entfaltung eines entsprechenden Menschenbildes, begreift sich der nun von Tradition und äußeren Mächten befreite neuzeitliche Mensch als Schöpfer seiner eigenen natürlichen und sozialen Umwelt. So sehr man heute die Krise der an ihre Grenze gelangten Moderne anerkennen muss, so darf man dennoch die Befreiung des Menschen durch die Moderne nicht übersehen.
Seite 15-16
Durch die militärischen Niederlagen der osmanisch-türkischen Armeen... erkennen Muslime die Realität, in der nicht mehr sie, sondern die Feinde, d. h. die Europäer, die Überlegenen sind. Jedoch haben Muslime damals auf diese Überlegenheit noch nicht mit Fundamentalismus und mit Defensiv-Kultur reagiert, so wie dies in unserer Zeit geschieht. Vielmehr waren die Muslime jener Epoche bemüht, sich durch Reformen die europäischen „„Instrumente“„ anzueignen... Der erste arabo-islamische Student in Paris... bringt die auch heute noch fortdauernden Schwierigkeiten der damaligen Muslime zum Ausdruck: Einerseits erkennt er... die zivilisatorische Überlegenheit der Europäer und somit den Bedarf der Muslime, „„nach fremden Wissenschaften und Künsten und Fertigkeiten zu streben“„. Andererseits erlegt er sich als Muslime die Beschränkung auf, „„nur das, was nicht in direktem Widerspruch... zum Wortlaut unseres islamischen Gesetzes“„ steht, d. h. nur selektiv und instrumentell, zu übernehmen. Moderne Wissenschaft und Technologie sollten übernommen werden, nicht aber die ihnen zugrundeliegende kulturelle Logik der Moderne. Seitdem und bis heute noch ist dies das Dilemma aller Muslime.
Seite 16-17:
Muslime wollen sich seither nur die zivilisatorischen Instrumente (vor allem Kriegstechnologie) aneignen, ohne parallel ihre theozentrische Weltsicht zu verändern; sie lehnen das rationalistisch-menschenzentrierte Weltbild, welches die kulturelle Moderne begründet, ab. Über einen Zeitraum von fast zwei Jahrhunderten erstrecken sich die islamischen Reformen, denen dieses Anliegen zugrunde lag: Sie scheiterten, ja sie mussten scheitern, weil die Moderne sich von ihrem kulturellen Projekt nicht trennen lässt. Die instrumentelle Übernahme von technischen Produkten der Modernität ist noch keine Modernisierung, so lange sie nicht als Ganzes mit der kulturellen Aneignung der Fähigkeit, die Modernität selbst zu schaffen, verbunden ist.
Seite 19:
Der islamische Fundamentalismus weist die Prinzipien der einst für universell gehaltenen europäischen Aufklärung, besonders das der Individuation und des somit damit verbundenen Subjektivitätsprinzips zurück; die Fundamentalisten lehnen das Primat der menschlichen Vernunft ab.
Seite 20-22:
... dass die islamischen Anklagen gegen den Primat der menschlichen Vernunft, gegen das, was sie den „„epistemologischen Imperialismus“„ Europas nennen, eindeutig im Zeichen einer Antiaufklärung stehen. Es geht ihnen darum, die von Descartes begründeten Prinzipien der Erlangung eines durch Zweifel relativierten menschlichen Wissens durch das absolute, vom Menschen unabhängige kosmologische Wissen abzulösen. In diesem Sinne prägten islamische Fundamentalisten den Formel „„Entwestlichung des Wissens“„... Die Entzauberung der Welt soll rückgängig gemacht werden. Vor allem soll das Prinzip, dass jedes Wissen revidierbar ist, aufgehoben werden, um den Weg für den Glauben an die Autorität von Verkündung und Überlieferung und somit das sichere, einer Reflexion nicht mehr untergeordnete absolute Wissen zurückzuerobern...
Der Eingang der Moderne in den Islam scheiterte... am Widerstand der Muslime, das Reflexiv-Werden des Religiösen... zuzulassen. Offenbarung und Tradition (Sunna) sind für Muslime Quellen absoluten und nicht hinterfragbaren Wissens... Ohne die Annahme des Reflexionsprinzips kann in keiner Kultur... Wissenschaftstradition gedeihen. In seiner historischen Entwicklung konnte der Islam nicht zulassen, dass sich die Sphäre des Wissens von der Sphäre des Glaubens absonderte.
Seite 35:
... das Dilemma der muslimischen Fundamentalisten..., das sich in der „„unglücklichen“„ Kombination einer positiven Beurteilung von Wissenschaft und Technologie einerseits und der Forderung nach einer „„Ent-Westlich des Wissen“„, d. h. einer Loslösung vom kulturellen Hintergrund dieser Leistungen, andererseits manifestiert...
Seite 37:
Muslimische Fundamentalisten glauben, die moderne Naturwissenschaft und technologischen Errungenschaften dadurch „„islamisieren“„ zu können, dass sie sie für islamische Zielsetzungen einsetzen bzw. sie von ihrer Normativität „„reinigen“„... ist der islamische Fundamentalismus als eine Gegenbewegung zur vernunftbestimmten Weltsicht der aufklärerischen Tradition der kulturellen Moderne zu deuten.
Seite 39-40:
... Lehrbuch-Definition des Fundamentalismus: Modernität ist nur selektiv auf der Basis der Textgläubigkeit zu übernehmen, wobei der Rückgriff auf den verabsolutierten Text unter raum-zeitlichen Bedingungen ebenso selektiv erfolgt, wenngleich dies ohne Bewusstsein von der Selektivität des Skripturalismus geschieht.
Die ursprünglichen Quellen des Islams dienen als unveränderliche Grundlage für eine eigene Version von Kultur; Fundamentalisten nehmen die ihnen fragmentiert erscheinende, weil durch „„Zweifel und Vermutung“„ eingeschränkte Weltsicht, die aus der fremden Kultur des Westens stammt, als feindlichen Rivalen wahr... sie vertreten beispielsweise die Ansicht, dass die Aspekte moderner Wissenschaft, die sie bereit sind vom Westen zu übernehmen, in Wirklichkeit ihren Ursprung im Islam haben. Die Übernahmen werden also nicht als kulturelle Anleihen gesehen, sondern vielmehr als ein Akt der Wiederaneignung gerechtfertigt. Berücksichtigt man die kritischen Einstellungen der europäischen Aufklärung gegenüber der Religion und setzt diese zu dem Argument muslimischer Fundamentalisten in Beziehung, dass die techno-wissenschaftliche Modernität Europas ihren Ursprung in der islamischen Religion hätte und deshalb dem Islam verpflichtet sei, werden folgende Fragen relevant: Hat Wissenschaft als eine von der Religion unabhängige Disziplin im Islam jemals existiert?... Bekanntlich lässt die islamische Offenbarung keinerlei Raum für Autonomie und Subjektivität des Menschen, da dieser – laut Koran – sein Wissen nur vom Schöpfer/Gott bekommen kann... Im Islam ist – nach dieser Auffassung – das Wissen, welches die Menschen auf „„den richtigen Weg“„... leite, stets göttlichen Ursprungs. Der Muslim kann als frommer Mensch nur der Empfänger göttlicher Anleitungen sein und hat von sich aus keine schöpferische Kraft, weil dies eine Anmaßung göttlicher Eigenschaften darstellen würde.
Seite 60:
Einige islamische Fundamentalisten fordern... die Entfaltung einer... (islamischen Technologie), die jedoch nichts anderes ist als die in „„den Dienst des Islams“„ gestellte, aus dem Westen übernommene Technologie... So ist ein Computer für sie erst dann „„islamisch“„, wenn seine... (Anwendung) im „„Dienste des Islams“„ steht. Aber seine Herstellung erfolgt andernorts. Muslimen bleibt – aufgrund dieser Einstellung – vorenthalten, wie Computer und die entsprechende Software hergestellt werden; ihre Weltsicht steht ihnen im Wege und behindert die Entfaltung eines islamischen Könnens-Bewusstseins.
Seite 61:
1. Wissenschaft und Technologie dienen der militärischen Überlegenheit, daher ist das zentrale Interesse der Muslime, sich diese anzueignen, und 2. Wissenschaft und Technologie sind und waren immer dem Islam... inhärent; sie sich anzueignen ist lediglich ein Akt der Rücknahme, eine Handlung der Wiederaneignung.
Seite 65-66:
Die heutige Woge des arabisch-islamischen Fundamentalismus ist teilweise eine Auswirkung der vernichtenden und demütigenden Niederlage der arabischen Staaten im dritten arabisch-israelischen Krieg im Juni 1967.
Einerseits wurde diese Niederlage als eine Strafe Gottes verstanden, weil Muslime durch die Hinwendung zu nicht-islamischen Systemen vom „„Pfad Gottes“„... abgewichen seien; andererseits jedoch wurde sie – durchaus angemessen – als Versagen der muslimischen Araber, mit moderner Technologie umzugehen und als eine Folge ihres mangelnden technologischen Know-hows angesehen.
Seite 69:
... die Krise des modernen Islams. Diese Krise erwächst aus der Diskrepanz zwischen dem Glauben der Muslime, im Besitz des vollständigen und abschließenden Wissens (Offenbarung) zu sein, und der konkreten Realität, in der sie leben; es ist die Realität eines von den modernen, militärisch überlegenen euroamerikanischen Mächten in seiner Existenz bedrohten Islams.
Seite 79:
Es geht nicht um die Aneignung der Moderne, mit dem Ziel, die Kluft zwischen Orient und Okzident zu schließen, sondern primär darum, die gesamte Welt nach dem eigenen universalistischen Design islamisch zu gestalten. Es ist dabei niemals die Rede von kulturellem Relativismus, geschweige denn von gleichberechtigter Pluralität der Kulturen nach dem Prinzip der Vielfalt. Der Fundamentalismus ist deshalb nicht nur ein Traum von einer „„halben Moderne“„... sondern auch ein Traum von einer islamischen Weltherrschaft.
Seite 81-82:
Weil Muslime glauben, dass der Koran die höchste Offenbarung des vollständigen und endgültigen Wissens darstellt, fühlen sie sich... allen anderen nichtislamischen Kulturen überlegen. Lerntheoretisch gesehen bildet diese Einstellung ein psychologisches Hemmnis, von anderen Kulturen zu lernen.
Seite 82:
Nach islamischer Auffassung liegt die Ursache für den Fortschritt der Europäer in der unterstellen Übernahme islamsicher Wissenschaften... Wissenschaft beruht nach islamischen Glauben auf offenbartem göttlichen Wissen; die höchste Stufe des Wissens ist die islamische Offenbarung. Wenn dem so ist, warum gehören die Muslime im modernen Zeitalter dennoch zu den rückständigen Völkern der Dritten Welt?
Seite 88:
Die islamischen Fundamentalisten zeigen... eine mangelnde Vertrautheit mit der Geschichte der Wissenschaft im Islam. Übersehen wird vor allem die bekannte und von Muslimen des Hochislams selbst vorgenommene Unterscheidung zwischen zwei voneinander verschiedenen Wissenstraditionen im Islam: 1. den islamischen religiösen Wissenschaften und 2. den rationalen Wissenschaften... Im Islam des Mittelalters traf man die klassische Unterscheidung zwischen den „„fremden Wissenschaften“„... dagegen gründeten sich die rationalen, „„fremden“„ Wissenschaften im Islam erkenntnistheoretisch auf die menschliche Vernunft. Hierauf beziehen sich Wissenschaftshistoriker, wenn sie von der Aufnahme des griechischen Erbes im Islam und von seiner Hellenisierung sprechen. Es waren diese rationalen Wissenschaften – und nicht die religiösen Disziplinen -, die im Mittelalter über das arabische Spanien auf Europa wirken.
Seite 90-91:
Nach der vorherrschenden islamischen Interpretation der göttlichen Offenbarung ist der Mensch von sich aus ohne Gott nicht fähig, seine soziale und natürliche Umwelt zu erkennen... Wenn das Wissen falsch ist, dann ist dies eine Folge der entsprechenden menschlichen Unfähigkeit, den Koran richtig zu verstehen...
Im Islam des Mittelalters unterschieden sowohl orthodoxe als auch hellenisierte Muslime klar zwischen diesen wahrhaften islamischen Wissenschaften und dem aus griechischen Quellen erworbenen philosophischen reflexiven Wissen, das als... Wissenschaften der Alten, d. h. fremde Wissenschaften der Griechen) bezeichnet wurde. Islamische Wissenschaften waren im allgemeinen... (Koran-Exegese),... (Lesen des Koran), Wissenschaft des hadith... und (Theorie und Methodologie des göttlichen Gesetzes)... Im islamischen Mittelalter bestand eine Dichotomie zwischen diesen islamischen und den „„fremden Wissenschaften“„, die bereits damals, auf dem Höhepunkt der islamischen Zivilisation, als „„gottlose Wissenschaften“„ inkriminiert wurden und somit vom Curriculum des formalisierten Lernens im Islam ausgeschlossen war...
Europäer... neigen mangels fundierter Information dazu, die beiden aufgeführten konträren Wissentraditionen im Islam zu verwechseln. Nur die eine konnte über das islamische Spanien nach Europa hinübergerettet werden.
Seite 97:
Islamische Fundamentalisten... Zum einen betrachten sie Wissenschaft als eine Totalität und betonen, indem sie auf die islamische Wissenschaftstradition verweisen, dass der Islam primäre Quelle von Wissenschaft überhaupt sei. Sie übersehen damit die... Unterscheidung zwischen den religiösen Wissenschaften im Islam (die Wissenschaften der fiqh) und der im Gegensatz dazu stehenden islamischen Tradition der Philosophie und rationalen Wissenschaften.
Seite 140:
... fundamentalistischer Autor, Husain Sadr...:“„ Das Streben nach Wissen im Islam ist nicht ein Selbstzweck; es ist nur ein Mittel, um Gott zu verstehen und die Probleme der muslimischen Gemeinschaft lösen zu können... Vernunft und Streben nach Wissen haben einen wichtigen Stellenwert in der islamischen Gesellschaft, aber sie sind den Werten und der Ethik des Korans unterworfen. In diesem Bezugsrahmen gehen Vernunft und Offenbarung Hand in Hand. Moderne Wissenschaft dagegen betrachtet Vernunft als übergeordnet.“„ Kurzum: Islamisches Wissen muss sich nach dieser fundamentalistischen Perspektive selbst die Fesseln auferlegen, nicht über den Text der Offenbarung hinauszugehen.
Seite 151:
Aufgrund meiner Analyse teile ich die Sorge..., dass die Islamisierung der Sozialwissenschaft... zu einem „„neuen Zeitalter eines „flat-earthism“„„ führen könnte. „„Flat-earthism“„ bedeutet, dass die Menschen glauben, die Erde sei eine Scheibe, und jedes abweichende Denken als Häresie inkriminieren. Dieses Zeitalter... „„könnte im Nahen Osten anbrechen, wo es möglich ist, die der sozialwissenschaftlichen Analyse zugrundeliegende Epistemologie als kulturell fremden Import zurückzuweisen, als ein Werkzeug des Teufels oder zumindest als ein Werkzeug der Feinde der Araber und des Islams“„.
Seite 156:
Vielmehr geht es hier um die muslimische Aneignung der Moderne und um die Irrwege, die diesen Prozess begleiten, etwa den Glauben, dass Innovation ohne Wandel, vor allem ohne eine Veränderung des kosmologisches Weltbildes, möglich wäre, der zwangsläufig im „„Traum von einer halben Moderne“„ endet.
... Ungeachtet ihrer unerschütterlichen Selbstgewissheit und rhetorischen Wortgewalt erkenn muslimische Fundamentalisten die temporäre Überlegenheit des industrialisierten Westens über das „„Haus des Islams“„ an und erklären dies mit dem wissenschaftlichen Fortschritt des Westens. Damit diese Erklärung vereinbar bleibt mit ihrer theozentrischen Weltsicht, der zufolge die Muslime – dank der ihnen gewährten endgültigen Offenbarung Gottes – allen anderen überlegen sind, betonen sie, dass moderne europäische Wissenschaft ihre Wurzeln im Islam habe... Allerdings erklärt al-Scharqawi nicht, was Europa vom Islam übernahm; er spricht nicht aus, dass es sich dabei um das hellenisierte Erbe und nicht um die fiqh (Sakraljurisprudenz) handelte.
Seite 163:
Muslime Fundamentalisten streben danach, die Priorität der Offenbarung gegen den Vorrang der menschlichen Vernunft zu etablieren. Dies ist eine Spielart des „„postmodernen“„ Phänomens, für das der französische Philosoph und Schriftsteller Alain Finkielkraut den Begriff der Niederlage des Denkens... geprägt hat... Einteilung der Menschscheit in zwei Klassen: jene, die denken, und jene, die glauben.
schwachsinn. Technologie ist eine lebensweise behauptet der autor des buches ,dabei scheint er zu vergessen denken ohne an den erfolg seines denkens zu glauben ist schon beim anfang gescheitert .
schwachsinn. Technologie ist eine lebensweise behauptet der autor des buches ,dabei scheint er zu vergessen denken ohne an den erfolg seines denkens zu glauben ist schon beim anfang gescheitert .
Seite 163:
Muslime Fundamentalisten streben danach, die Priorität der Offenbarung gegen den Vorrang der menschlichen Vernunft zu etablieren. Dies ist eine Spielart des >>postmodernen<< Phänomens, für das der französische Philosoph und Schriftsteller Alain Finkielkraut den Begriff der Niederlage des Denkens... geprägt hat... Einteilung der Menschscheit in zwei Klassen: jene, die denken, und jene, die glauben.
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:04
Bassam Tibi hat wieder einen sechser Lotto getroffen mit diesem Artikel! Er beschreibt detailliert wie die Vorgehensweise der Islamisten ist. Nichts anderes macht auch in der türkischen Seite, die sich vornehmlich auch mit Artikeln von Turan Dursun beschäftigt. Ich hatte diese Unabhängige Seite schoneinmal gepostet, einmal Mehr kann nicht schaden:
www.islamiyetgercekleri.org
Am Anfang mochte ich Bassam Tibi nicht, aber ich mußt ihn nicht mögen, seine Aussagen beschreiben die Situation sehr gut und mehr muß man nicht wissen.
Bassam Tibi hat wieder einen sechser Lotto getroffen mit diesem Artikel! Er beschreibt detailliert wie die Vorgehensweise der Islamisten ist. Nichts anderes macht auch in der türkischen Seite, die sich vornehmlich auch mit Artikeln von Turan Dursun beschäftigt. Ich hatte diese Unabhängige Seite schoneinmal gepostet, einmal Mehr kann nicht schaden:
www.islamiyetgercekleri.org
Am Anfang mochte ich Bassam Tibi nicht, aber ich mußt ihn nicht mögen, seine Aussagen beschreiben die Situation sehr gut und mehr muß man nicht wissen.
Bassam Tibi ist ein syrischer Armenier, der in D den Lerry macht, auch wenn er sagt, er wäre ein Moslem. Aus seiner ganzen Sippe wirst Du mir keinen Moslem nennen können.
Genau solche Leute liebe ich.
Bassam Tibi hat wieder einen sechser Lotto getroffen mit diesem Artikel! Er beschreibt detailliert wie die Vorgehensweise der Islamisten ist....
Am Anfang mochte ich Bassam Tibi nicht, aber ich mußt ihn nicht mögen, seine Aussagen beschreiben die Situation sehr gut und mehr muß man nicht wissen.
Bassam Tibi nicht mögen ist eine Sache, seine Arbeiten nicht mögen, weil sie einem nicht passen und zu sehr den Kern der Sache treffen, ist eine ganz andere Sache.
Ich kenne Bassam Tibi nicht, ich kenne nur seine Bücher und weiß nur zu gut, wovon er da spricht bzw. schreibt
Er hat eigentlich nur zwei Parteien, die gegen ihn sind:
- Islamisten
- Deutsche Multi-Kulti-Gutmenschen bzw. Islamo-Romantiker
Das beschreibt er in seinem Buch "Islamische Zuwanderung", dazu schreibe ich gerade noch die Zusammenfassung.
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:12
Bassam Tibi hat wieder einen sechser Lotto getroffen mit diesem Artikel! Er beschreibt detailliert wie die Vorgehensweise der Islamisten ist. Nichts anderes macht auch in der türkischen Seite, die sich vornehmlich auch mit Artikeln von Turan Dursun beschäftigt. Ich hatte diese Unabhängige Seite schoneinmal gepostet, einmal Mehr kann nicht schaden:
www.islamiyetgercekleri.org
Am Anfang mochte ich Bassam Tibi nicht, aber ich mußt ihn nicht mögen, seine Aussagen beschreiben die Situation sehr gut und mehr muß man nicht wissen.
Bassam Tibi ist ein syrischer Armenier, der in D den Lerry macht, auch wenn er sagt, er wäre ein Moslem. Aus seiner ganzen Sippe wirst Du mir keinen Moslem nennen können.
Genau solche Leute liebe ich.
So gut wie Du kenne ich Bassam Tibi nicht. Also habe ihn auch noch nie Persönlich kennengelernt. Und wenn er Armenier oder Syrer wäre, würde das die Qualität seiner Artikell in keinster Weise in Frage stellen. Er hat nuneinmal leider Recht mit seinen Aussagen... das ist das Schlimme.
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:15
Bassam Tibi hat wieder einen sechser Lotto getroffen mit diesem Artikel! Er beschreibt detailliert wie die Vorgehensweise der Islamisten ist....
Am Anfang mochte ich Bassam Tibi nicht, aber ich mußt ihn nicht mögen, seine Aussagen beschreiben die Situation sehr gut und mehr muß man nicht wissen.
Bassam Tibi nicht mögen ist eine Sache, seine Arbeiten nicht mögen, weil sie einem nicht passen und zu sehr den Kern der Sache treffen, ist eine ganz andere Sache.
Ich kenne Bassam Tibi nicht, ich kenne nur seine Bücher und weiß nur zu gut, wovon er da spricht bzw. schreibt
Er hat eigentlich nur zwei Parteien, die gegen ihn sind:
- Islamisten
- Deutsche Multi-Kulti-Gutmenschen bzw. Islamo-Romantiker
Das beschreibt er in seinem Buch "Islamische Zuwanderung", dazu schreibe ich gerade noch die Zusammenfassung.
Verstehe mich nicht Falsch, ich habe den Mann im Fernsehen gesehen, er ist einfach ein Wissenschaftler, der unverblümt seine Meinung sagt und in Bezug auf den Islam hat er mehr als Recht. Daran bestehen keine Zweifel. Ich kann mir sicher vorstellen, daß er viele Morddrohungen (kennen wir ja alles schon) usw. erhält. Für mich ist dieser Mann eine Referenz und ist ein Augenöffner. :-)
Bassam Tibi hat wieder einen sechser Lotto getroffen mit diesem Artikel! Er beschreibt detailliert wie die Vorgehensweise der Islamisten ist. Nichts anderes macht auch in der türkischen Seite, die sich vornehmlich auch mit Artikeln von Turan Dursun beschäftigt. Ich hatte diese Unabhängige Seite schoneinmal gepostet, einmal Mehr kann nicht schaden:
www.islamiyetgercekleri.org
Am Anfang mochte ich Bassam Tibi nicht, aber ich mußt ihn nicht mögen, seine Aussagen beschreiben die Situation sehr gut und mehr muß man nicht wissen.
Bassam Tibi ist ein syrischer Armenier, der in D den Lerry macht, auch wenn er sagt, er wäre ein Moslem. Aus seiner ganzen Sippe wirst Du mir keinen Moslem nennen können.
Genau solche Leute liebe ich.
Ich mag Bassam Tibi auch nicht. Ist ein Schwätzer. Nur einmal fand ich ihn gut bei Sabine Christiansen, als es um van Gogh ging.
Ansonsten geht er mir mit seinem Euroislam und Deutsche Leitkultur auf den Sack. Und Türkeifreundlich ist er nicht gerade. Typisch Syrer.
Er hat in seinem Buch über die Türkei in der Einleitung geschrieben, daß er aus einer hohen osmanischen Offiziersfamilie in Damaskus stammen würde. :oP
Bassam Tibi ist ein syrischer Armenier, der in D den Lerry macht, auch wenn er sagt, er wäre ein Moslem. Aus seiner ganzen Sippe wirst Du mir keinen Moslem nennen können.
Genau solche Leute liebe ich.
Wieso schreibst du so was?
Hast du je ein Buch von ihm gelesen und bist du auch nur jemand, der den Leuten was nachplappert?
Lese einfach „Islamische Zuwanderung“, das Buch ist z. T. autobiographisch. Er ist sehr hart zu sich selbst und beschreibt, wie er in Amerika gemerkt hat, dass er muslimischer Araber ist und immer bleiben wird und wie sich danach seine deutsche Denkweise geändert hat.
Bassam Tibi hat wieder einen sechser Lotto getroffen mit diesem Artikel! Er beschreibt detailliert wie die Vorgehensweise der Islamisten ist. Nichts anderes macht auch in der türkischen Seite, die sich vornehmlich auch mit Artikeln von Turan Dursun beschäftigt. Ich hatte diese Unabhängige Seite schoneinmal gepostet, einmal Mehr kann nicht schaden:
www.islamiyetgercekleri.org
Am Anfang mochte ich Bassam Tibi nicht, aber ich mußt ihn nicht mögen, seine Aussagen beschreiben die Situation sehr gut und mehr muß man nicht wissen.
Bassam Tibi ist ein syrischer Armenier, der in D den Lerry macht, auch wenn er sagt, er wäre ein Moslem. Aus seiner ganzen Sippe wirst Du mir keinen Moslem nennen können.
Genau solche Leute liebe ich.
So gut wie Du kenne ich Bassam Tibi nicht. Also habe ihn auch noch nie Persönlich kennengelernt. Und wenn er Armenier oder Syrer wäre, würde das die Qualität seiner Artikell in keinster Weise in Frage stellen. Er hat nuneinmal leider Recht mit seinen Aussagen... das ist das Schlimme.
Ich kenne ihn auch nicht.
Seine Aussagen reichen mir. Wenn einer ua sagt, das alle Türken auf dem Lande (Anatolien) islamistisch wären, dann interessiert es mich wenig, ob dieser ein Doktor ist oder Professor, in meinen Augen hat er sich damit schon diqualifiziert.
Bassam Tibi ist immer da, wo die Birgs, Hohmanns, Scholl-Latours und Huntinghtons sind, auch das zeigt mir seine Gesinnung.
Ich mag Bassam Tibi auch nicht. Ist ein Schwätzer. Nur einmal fand ich ihn gut bei Sabine Christiansen, als es um van Gogh ging...
Ich kann mir auch denken, wann du ihn gut fandest: Als er über van Gogh hergezogen ist ("Ich lasse mich keinen Zickenfxxxer nennen usw.")
Ja klar, bei so etwas bekommt er Applaus aber wenn er dann die traurige Wahrheit über die Islamisten sagt, wird er wieder angefeindet.
Das ist typisch.
Man soll ihn weder gut finden, wenn er van Goghs zusammenscheißt noch wenn er die Islamisten zusammenscheißt.
Man sollte einfach Stellung zu seinen Arbeiten nehmen.
Ich mag Bassam Tibi auch nicht. Ist ein Schwätzer. Nur einmal fand ich ihn gut bei Sabine Christiansen, als es um van Gogh ging...
Ich kann mir auch denken, wann du ihn gut fandest: Als er über van Gogh hergezogen ist ("Ich lasse mich keinen Zickenfxxxer nennen usw.")
Ja klar, bei so etwas bekommt er Applaus aber wenn er dann die traurige Wahrheit über die Islamisten sagt, wird er wieder angefeindet.
Das ist typisch.
Man soll ihn weder gut finden, wenn er van Goghs zusammenscheißt noch wenn er die Islamisten zusammenscheißt.
Man sollte einfach Stellung zu seinen Arbeiten nehmen.
Ja genau das fand ich gut.
Mir ist es egal was er über Islamisten sagt. Mich stört an ihm was er über Türken sagt. ;)
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:25
Bassam Tibi hat wieder einen sechser Lotto getroffen mit diesem Artikel! Er beschreibt detailliert wie die Vorgehensweise der Islamisten ist. Nichts anderes macht auch in der türkischen Seite, die sich vornehmlich auch mit Artikeln von Turan Dursun beschäftigt. Ich hatte diese Unabhängige Seite schoneinmal gepostet, einmal Mehr kann nicht schaden:
www.islamiyetgercekleri.org
Am Anfang mochte ich Bassam Tibi nicht, aber ich mußt ihn nicht mögen, seine Aussagen beschreiben die Situation sehr gut und mehr muß man nicht wissen.
Bassam Tibi ist ein syrischer Armenier, der in D den Lerry macht, auch wenn er sagt, er wäre ein Moslem. Aus seiner ganzen Sippe wirst Du mir keinen Moslem nennen können.
Genau solche Leute liebe ich.
So gut wie Du kenne ich Bassam Tibi nicht. Also habe ihn auch noch nie Persönlich kennengelernt. Und wenn er Armenier oder Syrer wäre, würde das die Qualität seiner Artikell in keinster Weise in Frage stellen. Er hat nuneinmal leider Recht mit seinen Aussagen... das ist das Schlimme.
Ich kenne ihn auch nicht.
Seine Aussagen reichen mir. Wenn einer ua sagt, das alle Türken auf dem Lande (Anatolien) islamistisch wären, dann interessiert es mich wenig, ob dieser ein Doktor ist oder Professor, in meinen Augen hat er sich damit schon diqualifiziert.
Bassam Tibi ist immer da, wo die Birgs, Hohmanns, Scholl-Latours und Huntinghtons sind, auch das zeigt mir seine Gesinnung.
Diesbezüglich empfehle ich dir das Buch Kulleteyn von Turan Dursun. Der im Übrigen für seine Denke ermordet wurde - wie auch schon andere Schriftsteller in der Türkei. Irgendetwas stimmt da doch nicht? Wer bringt denn unsere Islamkritiker um? Bassam Tibi ist ein Wissenschaftler, Scholl-Latour, Hohmann nicht.
Bassam Tibi hat wieder einen sechser Lotto getroffen mit diesem Artikel! Er beschreibt detailliert wie die Vorgehensweise der Islamisten ist. Nichts anderes macht auch in der türkischen Seite, die sich vornehmlich auch mit Artikeln von Turan Dursun beschäftigt. Ich hatte diese Unabhängige Seite schoneinmal gepostet, einmal Mehr kann nicht schaden:
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Am Anfang mochte ich Bassam Tibi nicht, aber ich mußt ihn nicht mögen, seine Aussagen beschreiben die Situation sehr gut und mehr muß man nicht wissen.
Bassam Tibi ist ein syrischer Armenier, der in D den Lerry macht, auch wenn er sagt, er wäre ein Moslem. Aus seiner ganzen Sippe wirst Du mir keinen Moslem nennen können.
Genau solche Leute liebe ich.
So gut wie Du kenne ich Bassam Tibi nicht. Also habe ihn auch noch nie Persönlich kennengelernt. Und wenn er Armenier oder Syrer wäre, würde das die Qualität seiner Artikell in keinster Weise in Frage stellen. Er hat nuneinmal leider Recht mit seinen Aussagen... das ist das Schlimme.
Ich kenne ihn auch nicht.
Seine Aussagen reichen mir. Wenn einer ua sagt, das alle Türken auf dem Lande (Anatolien) islamistisch wären, dann interessiert es mich wenig, ob dieser ein Doktor ist oder Professor, in meinen Augen hat er sich damit schon diqualifiziert.
Bassam Tibi ist immer da, wo die Birgs, Hohmanns, Scholl-Latours und Huntinghtons sind, auch das zeigt mir seine Gesinnung.
Diesbezüglich empfehle ich dir das Buch Kulleteyn von Turan Dursun. Der im Übrigen für seine Denke ermordet wurde - wie auch schon andere Schriftsteller in der Türkei. Irgendetwas stimmt da doch nicht? Wer bringt denn unsere Islamkritiker um? Bassam Tibi ist ein Wissenschaftler, Scholl-Latour, Hohmann nicht.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Bassam Tibi verallgemeinert und das mag ich nicht.
Und Leute, zitiert mir aus seinen Büchern, wenigstens ein Zitat, wo es um gute Türken geht.
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:29
Ich mag Bassam Tibi auch nicht. Ist ein Schwätzer. Nur einmal fand ich ihn gut bei Sabine Christiansen, als es um van Gogh ging...
Ich kann mir auch denken, wann du ihn gut fandest: Als er über van Gogh hergezogen ist ("Ich lasse mich keinen Zickenfxxxer nennen usw.")
Ja klar, bei so etwas bekommt er Applaus aber wenn er dann die traurige Wahrheit über die Islamisten sagt, wird er wieder angefeindet.
Das ist typisch.
Man soll ihn weder gut finden, wenn er van Goghs zusammenscheißt noch wenn er die Islamisten zusammenscheißt.
Man sollte einfach Stellung zu seinen Arbeiten nehmen.
Ich habe noch den Chatlog der Sendung!
Und Wischi-Waschi ist ein Diskussionsinstrument für manche.. ;)
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:33
Bassam Tibi hat wieder einen sechser Lotto getroffen mit diesem Artikel! Er beschreibt detailliert wie die Vorgehensweise der Islamisten ist. Nichts anderes macht auch in der türkischen Seite, die sich vornehmlich auch mit Artikeln von Turan Dursun beschäftigt. Ich hatte diese Unabhängige Seite schoneinmal gepostet, einmal Mehr kann nicht schaden:
www.islamiyetgercekleri.org
Am Anfang mochte ich Bassam Tibi nicht, aber ich mußt ihn nicht mögen, seine Aussagen beschreiben die Situation sehr gut und mehr muß man nicht wissen.
Bassam Tibi ist ein syrischer Armenier, der in D den Lerry macht, auch wenn er sagt, er wäre ein Moslem. Aus seiner ganzen Sippe wirst Du mir keinen Moslem nennen können.
Genau solche Leute liebe ich.
So gut wie Du kenne ich Bassam Tibi nicht. Also habe ihn auch noch nie Persönlich kennengelernt. Und wenn er Armenier oder Syrer wäre, würde das die Qualität seiner Artikell in keinster Weise in Frage stellen. Er hat nuneinmal leider Recht mit seinen Aussagen... das ist das Schlimme.
Ich kenne ihn auch nicht.
Seine Aussagen reichen mir. Wenn einer ua sagt, das alle Türken auf dem Lande (Anatolien) islamistisch wären, dann interessiert es mich wenig, ob dieser ein Doktor ist oder Professor, in meinen Augen hat er sich damit schon diqualifiziert.
Bassam Tibi ist immer da, wo die Birgs, Hohmanns, Scholl-Latours und Huntinghtons sind, auch das zeigt mir seine Gesinnung.
Diesbezüglich empfehle ich dir das Buch Kulleteyn von Turan Dursun. Der im Übrigen für seine Denke ermordet wurde - wie auch schon andere Schriftsteller in der Türkei. Irgendetwas stimmt da doch nicht? Wer bringt denn unsere Islamkritiker um? Bassam Tibi ist ein Wissenschaftler, Scholl-Latour, Hohmann nicht.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Bassam Tibi verallgemeinert und das mag ich nicht.
Und Leute, zitiert mir aus seinen Büchern, wenigstens ein Zitat, wo es um gute Türken geht.
Über sein Türkenbild kann man gesondert diskutieren. Sein realistisches Islambild sollte das eigentliche Thema sein denke ich. :-)
Bassam Tibi hat wieder einen sechser Lotto getroffen mit diesem Artikel! Er beschreibt detailliert wie die Vorgehensweise der Islamisten ist. Nichts anderes macht auch in der türkischen Seite, die sich vornehmlich auch mit Artikeln von Turan Dursun beschäftigt. Ich hatte diese Unabhängige Seite schoneinmal gepostet, einmal Mehr kann nicht schaden:
www.islamiyetgercekleri.org
Am Anfang mochte ich Bassam Tibi nicht, aber ich mußt ihn nicht mögen, seine Aussagen beschreiben die Situation sehr gut und mehr muß man nicht wissen.
Bassam Tibi ist ein syrischer Armenier, der in D den Lerry macht, auch wenn er sagt, er wäre ein Moslem. Aus seiner ganzen Sippe wirst Du mir keinen Moslem nennen können.
Genau solche Leute liebe ich.
So gut wie Du kenne ich Bassam Tibi nicht. Also habe ihn auch noch nie Persönlich kennengelernt. Und wenn er Armenier oder Syrer wäre, würde das die Qualität seiner Artikell in keinster Weise in Frage stellen. Er hat nuneinmal leider Recht mit seinen Aussagen... das ist das Schlimme.
Ich kenne ihn auch nicht.
Seine Aussagen reichen mir. Wenn einer ua sagt, das alle Türken auf dem Lande (Anatolien) islamistisch wären, dann interessiert es mich wenig, ob dieser ein Doktor ist oder Professor, in meinen Augen hat er sich damit schon diqualifiziert.
Bassam Tibi ist immer da, wo die Birgs, Hohmanns, Scholl-Latours und Huntinghtons sind, auch das zeigt mir seine Gesinnung.
Diesbezüglich empfehle ich dir das Buch Kulleteyn von Turan Dursun. Der im Übrigen für seine Denke ermordet wurde - wie auch schon andere Schriftsteller in der Türkei. Irgendetwas stimmt da doch nicht? Wer bringt denn unsere Islamkritiker um? Bassam Tibi ist ein Wissenschaftler, Scholl-Latour, Hohmann nicht.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Bassam Tibi verallgemeinert und das mag ich nicht.
Und Leute, zitiert mir aus seinen Büchern, wenigstens ein Zitat, wo es um gute Türken geht.
Ja, diese Verallgeimerungen dieses Typen nerven mich ziemlich, vielleicht sollte er nur für sich und seine Landsleute sprechen und nicht alle Muslime in einen Topf schmeissen.
Ich kann ihn nicht mehr hören!! !ill
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:39
Sehr schön die Threadzersetzung fängt wieder an.
Sehr schön die Threadzersetzung fängt wieder an.
Wieso das?
Sehr schön die Threadzersetzung fängt wieder an.
Wenn es dich stört, dass andere Menschen eine andere Meinung vertreten, dann solltest du nicht in Diskussionsforen schreiben!
Sehr schön die Threadzersetzung fängt wieder an.
Darf man Islamkritiker nicht kritisieren?
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:42
Sehr schön die Threadzersetzung fängt wieder an.
Wieso das?
Das Thema ist mir zu Heilig. :-)
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:43
Sehr schön die Threadzersetzung fängt wieder an.
Darf man Islamkritiker nicht kritisieren?
Rufmord .... ist das Kritik?
Wieso verallgemeinert Bassam Tibi, wen er so und so über IslamISTEN redet?
Kann man ihn Bezug auf Nazis auch verallgemeinern oder ist ein Nazi nur ein Nazi und nichts als ein Nazi?
Dementsprechend ist ein IslamIST ein IslamIST ein IslamIST!
Was soll man da verallgemeinern?
Falls ihr eine Definition von Islamist braucht, bitte schön:
Judith Hoffman „Aufstieg und Wandel des politischen Islam in der Türkei“
Seite 15:
... Islamisten unterscheiden sich dabei von gläubigen Muslimen dadurch, dass sie nicht nur ihren Glauben... praktizieren, sondern durch organisierte kollektive Anstrengungen versuchen, die politische Macht zu erlangen.
Sehr schön die Threadzersetzung fängt wieder an.
Darf man Islamkritiker nicht kritisieren?
Rufmord .... ist das Kritik?
Rufmord??
Bassam Tibi verdient sein Geld, indem er die türkischen Moslems in den Dreck zieht. Das geht in Ordnung oder wie?
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:46
Sehr schön die Threadzersetzung fängt wieder an.
Darf man Islamkritiker nicht kritisieren?
Rufmord .... ist das Kritik?
Rufmord??
Bassam Tibi verdient sein Geld, indem er die türkischen Moslems in den Dreck zieht. Das geht in Ordnung oder wie?
Quelle mit Angabe bitte... :-)
Wieso verallgemeinert Bassam Tibi, wen er so und so über IslamISTEN redet?
Kann man ihn Bezug auf Nazis auch verallgemeinern oder ist ein Nazi nur ein Nazi und nichts als ein Nazi?
Dementsprechend ist ein IslamIST ein IslamIST ein IslamIST!
Was soll man da verallgemeinern?
Falls ihr eine Definition von Islamist braucht, bitte schön:
Judith Hoffman „Aufstieg und Wandel des politischen Islam in der Türkei“
Seite 15:
... Islamisten unterscheiden sich dabei von gläubigen Muslimen dadurch, dass sie nicht nur ihren Glauben... praktizieren, sondern durch organisierte kollektive Anstrengungen versuchen, die politische Macht zu erlangen.
Für Bassam Tibi ist Atatürk auch ein IslamIST. Was sagt BT denn über die türkische Diyanet?
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:47
Wieso verallgemeinert Bassam Tibi, wen er so und so über IslamISTEN redet?
Kann man ihn Bezug auf Nazis auch verallgemeinern oder ist ein Nazi nur ein Nazi und nichts als ein Nazi?
Dementsprechend ist ein IslamIST ein IslamIST ein IslamIST!
Was soll man da verallgemeinern?
Falls ihr eine Definition von Islamist braucht, bitte schön:
Judith Hoffman „Aufstieg und Wandel des politischen Islam in der Türkei“
Seite 15:
... Islamisten unterscheiden sich dabei von gläubigen Muslimen dadurch, dass sie nicht nur ihren Glauben... praktizieren, sondern durch organisierte kollektive Anstrengungen versuchen, die politische Macht zu erlangen.
So ist es...
Yedi Bela Hüsnü
22.02.05, 19:48
Wieso verallgemeinert Bassam Tibi, wen er so und so über IslamISTEN redet?
Kann man ihn Bezug auf Nazis auch verallgemeinern oder ist ein Nazi nur ein Nazi und nichts als ein Nazi?
Dementsprechend ist ein IslamIST ein IslamIST ein IslamIST!
Was soll man da verallgemeinern?
Falls ihr eine Definition von Islamist braucht, bitte schön:
Judith Hoffman „Aufstieg und Wandel des politischen Islam in der Türkei“
Seite 15:
... Islamisten unterscheiden sich dabei von gläubigen Muslimen dadurch, dass sie nicht nur ihren Glauben... praktizieren, sondern durch organisierte kollektive Anstrengungen versuchen, die politische Macht zu erlangen.
Für Bassam Tibi ist Atatürk auch ein IslamIST. Was sagt BT denn über die türkische Diyanet?
Die Diyanet ist dazu da den Islam zu züchtigen. Das war ein geschickter Schachzug. Außerdem Buch und Quelle für deine Behauptungen... :-)
Also in seinem Buch "Aufbruch am Bosporus" läßt Bassam Tibi kaum ein gutes Haar an Türken.
Das fängt schon damit an, daß er das Abbasiden-Kalifat für den kulturellen Höhepunkt im Islam hält. Die Osmanen/Türken hatten seiner Meinung nach keine Kultur. :oP So ein Trottel.
Der hat die Eroberung Syriens 1516 bis heute nicht verkraftet. wie alles Syrer.
Also in seinem Buch "Aufbruch am Bosporus" läßt Bassam Tibi kaum ein gutes Haar an Türken.
Das fängt schon damit an, daß er das Abbasiden-Kalifat für den kulturellen Höhepunkt im Islam hält. Die Osmanen/Türken hatten seiner Meinung nach keine Kultur. :oP So ein Trottel.
Der hat die Eroberung Syriens 1516 bis heute nicht verkraftet. wie alles Syrer.
Sein Buch über die Türkei war wirklich sehr schlecht, hatte für mich eher was von einem Reisebericht.
Es hat auch sehr schlechte Kritiken bekommen. Aber wir reden hier ja über sein Buch über "Islamischer Fundamentalismus usw.".
Aber wie ich sehe, reitet man lieber auf so was rum als auf sein Buch (von 1992) Stellung zu nehmen.
Also in seinem Buch "Aufbruch am Bosporus" läßt Bassam Tibi kaum ein gutes Haar an Türken.
Das fängt schon damit an, daß er das Abbasiden-Kalifat für den kulturellen Höhepunkt im Islam hält. Die Osmanen/Türken hatten seiner Meinung nach keine Kultur. :oP So ein Trottel.
Der hat die Eroberung Syriens 1516 bis heute nicht verkraftet. wie alles Syrer.
Sein Buch über die Türkei war wirklich sehr schlecht, hatte für mich eher was von einem Reisebericht.
Es hat auch sehr schlechte Kritiken bekommen. Aber wir reden hier ja über sein Buch über "Islamischer Fundamentalismus usw.".
Aber wie ich sehe, reitet man lieber auf so was rum als auf sein Buch (von 1992) Stellung zu nehmen.
OK, schuldige dann.
Also in seinem Buch "Aufbruch am Bosporus" läßt Bassam Tibi kaum ein gutes Haar an Türken.
Das fängt schon damit an, daß er das Abbasiden-Kalifat für den kulturellen Höhepunkt im Islam hält. Die Osmanen/Türken hatten seiner Meinung nach keine Kultur. :oP So ein Trottel.
Der hat die Eroberung Syriens 1516 bis heute nicht verkraftet. wie alles Syrer.
Sein Buch über die Türkei war wirklich sehr schlecht, hatte für mich eher was von einem Reisebericht.
Es hat auch sehr schlechte Kritiken bekommen. Aber wir reden hier ja über sein Buch über "Islamischer Fundamentalismus usw.".
Aber wie ich sehe, reitet man lieber auf so was rum als auf sein Buch (von 1992) Stellung zu nehmen.
Gegen seine Kritik an Islamisten hab ich nichts!
Nur schreibt er in seinem Buch über die Türkei auf Seite 19, daß Atatürk für die Menschenrechtsverletzungen heute verantwortlich ist. Ein Trottel wie ich bereits sagte!
Er sagt man müsse den "Kemalismus" reformieren. Und die Schuld am Untergang des Osmanischen Reiches gibt er den Jungtürken, denen Mustafa Kemal narürlich angehörte, usw..
Der Typ hasst Atatürk.
Das wollte ich nur mal klar stellen.
Kennt einer von euch den A.......
. In seinem rezenten Standardwerk und Bestseller16 (2001) sagt er:
„Anders als die Perser (...) waren die Türken (...) primitive Nomaden (...) Die Chinesen (...)
sahen in ihnen eine ‚kriegerische Rasse’ (...) ihre stärkste Waffe waren ihre kämpferische
Natur und die entsprechende Bereitschaft zur Gewalt (...) Das Argument, dass Nomaden wild
(...) seien, ist nicht eurozentristisch; es stammt von dem größten arabischen Historiker und
Sozialphilosophen, Ibn Khaldoun. Diese Ibn Khaldunsche Denkweise aktualisierend, bin ich
in bezug auf die Gegenwart fast geneigt, die Seldjuken mit den integrierten türkischen
Migranten in Europa – in Abgrenzung zum Heer der seitdem einströmenden Migranten
aus dem ländlichen Ostanatolien – zu vergleichen“ (Tibi, 2001, op. cit: 136 – 140)
Der Typ ist das Allerletzte.
Dieser türkenhassende Onkel Tom!
schau mal im religions forum, da ist ein thread über ihn. (glaube ich)
Der Schakal
01.07.05, 19:19
Kennt einer von euch den A.......
wie heisst das Buch aus dem du zitierst...(habs vielleicht überlesen)
Ist dass das Buch über die Türkei? Dieses wurde jedoch 1996 oder so geschrieben und ist sehr schlecht.
Immer sind wir Türken die "Primitivlinge", egal ob wir als Seldschuken den Islam gegen Kreuzritter verteidigen oder als Osmanen den Christen/Juden Religionsfreiheit gewähren oder mit Atatürk den Laizismus einführen in einem isl. Land...nein die Mullah-Perser bleiben Hochkultur wir PRIMITIVLINGE
Guckt Ihr hier:
http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/stores/detail/-/books/3492047947/customer-reviews/qid=1123236137/ref=cm_cr_dp_2_1/028-1308269-8639711
Nicht ärgern, nur wundern.
Ich überlege mir, zu dem Thema mal eine Satire zu schreiben. Einen Titel habe ich schon: Nackt entkam ich dem russischen Eunuchen. Wenn ich das wiki-basiert hinkriegte, dann würde ich anfangen. Bedingung: Geschichte darf nur aus Klischees bestehen.
Anfang und Ende habe ich schon: Webetussi trennt sich von Orientalen. Braucht Kohle. Da kommt ihr der Einfall mit dem Buch. Soll da enden, wo sie's fertig hat und einem Verlag anbieten will. Schaun' ner mal...
wiki-basiert, damit auch andere mitschreiben können.
deryatulga
04.10.06, 14:42
DER SPIEGEL 40/2006 - 02. Oktober 2006
URL: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,440657,00.html
Integration
"Friede, Freude, Eierkuchen"
Von Cordula Meyer und Caroline Schmidt
Der Göttinger Politikwissenschaftler Bassam Tibi über die Islamkonferenz, den religiösen Dogmatismus der Muslime und die deutsche Neigung zur Selbstaufgabe
SPIEGEL: Die Intendantin der Deutschen Oper in Berlin hat die Mozart-Oper "Idomeneo" aus Furcht vor islamistischen Reaktionen vom Spielplan genommen. Ist das ein erstes Zeichen, dass sich Deutschland dem Islam unterwirft?
http://www.spiegel.de/img/0,1020,707917,00.jpg
DDP
Islam-Wissenschaftler Bassam Tibi: "Friede, Freude, Eierkuchen"
Tibi: Nicht ein erstes Zeichen, ein wiederholtes Zeichen. Denn solche Unterwerfung hat es in der letzten Zeit immer wieder gegeben, zuletzt bei der Entschuldigung des Papstes. Beim Thema Islam gibt es in Deutschland keine Pressefreiheit, keine Denkfreiheit. Organisierte Truppen in der Islamgemeinde wollen bestimmen, was hier gesagt werden darf, was hier gemacht werden darf. Ich selbst bin mehrmals von Veranstaltungen ausgeladen worden, weil es Drohungen gab.
SPIEGEL: Sie wollen behaupten, dass in Deutschland Islamkritiker systematisch mundtot gemacht werden?
Tibi: Ja. Selbst die verhältnismäßig moderate türkische Organisation Ditib sagt, es gebe keinen Islamismus, es gebe nur Islam und Muslime - alles andere sei Rassismus. Dann können sie Religionskritik nicht mehr leisten. Der Rassismusvorwurf ist eine in Deutschland sehr wirksame Waffe. Das wissen die Islamisten: Wenn sie den Vorwurf erheben, jemand schüre das "Feindbild Islam", macht die europäische Seite einen Rückzieher. Mich hat man auch mit diesem Dreck beworfen, dabei kann meine Familie ihre Genealogie zurückverfolgen bis Mohammed, und ich selbst kann den Koran auswendig.
SPIEGEL: Sie haben mehrfach davon gesprochen, der Konflikt zwischen der westlichen Welt und islamischen Gruppierungen hier sei ein "weltanschaulicher Krieg".
Tibi, 62, in Damaskus geboren, kam mit 18 Jahren zum Studium nach Frankfurt am Main, 1976 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft.
Tibi: Nach dem Ende des bipolaren Konflikts berufen sich die Menschen auf ihre Kultur und machen damit Politik. In Deutschland versuchen Vertreter der Islamgemeinde, hier geborene Kinder und die gesamte islamische Gemeinschaft zu hijacken, um zu verhindern, dass sie unter Einfluss der Aufnahmegesellschaft geraten. Hier geborene Kinder sind wie weiße Blätter, sie können sie europäisch beschriften oder islamisch. Und muslimische Vertreter versuchen, dass die Kinder so werden, als ob sie gar nicht in Europa lebten.
SPIEGEL: Viele in Deutschland haben die Vorstellung eines friedlichen Zusammenlebens, ohne Parallelgesellschaften. Ist es deshalb richtig, sich kompromissbereit zu zeigen, den Zorn der Muslime nicht unnötig herauszufordern?
Tibi: Im Gegenteil. Die Islamfunktionäre hier sind sehr intelligent, sie werten das als Schwäche. Die Muslime stehen absolut zu ihrer Religion, das ist religiöser Absolutismus. Und die Europäer stehen nicht mehr zu den Werten ihrer Zivilisation. Sie verwechseln Toleranz mit Relativismus.
SPIEGEL: Wenn euch etwas beleidigt, dann lassen wir das lieber - dieser Standpunkt entschärft den Konflikt nicht?
Tibi: Nein, das ist Selbstaufgabe. Und je schwächer die Muslime den Partner einschätzen, desto größer ist der Ärger, der von ihnen ausgeht. Und der ist obendrein oft geplant. Beim Karikaturenstreit war alles orchestriert, da war nichts spontan. Viele Leute dort wissen nicht, ob Dänemark ein Land ist oder ein Käse. Woher haben sie Dänemark-Fahnen? Solche Proteste, das sind die Waffen in diesem Krieg der Ideen. Oder nehmen Sie einen anderen Fall: Der Präsident des iranischen Parlaments war zu Besuch in Belgien, er hatte einen Termin mit seiner belgischen Kollegin. Er hat sich geweigert, ihr die Hand zu geben. Deshalb hat sie ihn nicht empfangen. Er ist abgereist und hat ihr Rassismus vorgeworfen. Der Vorwurf der mangelnden Sensibilität gegenüber den Kulturen ist eine Waffe. Und die muss man neutralisieren.
SPIEGEL: Kann die von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble initiierte Islamkonferenz in diesem grundsätzlichen Konflikt helfen?
Tibi: Nein, weil das oberste Tabu ist, dass es einen solchen Konflikt überhaupt gibt. Der wird verleugnet. Stattdessen redet man von Missverständnissen und, dass man die beheben wird. Aber ein Wertekonflikt ist kein Missverständnis. Islamische Orthodoxie und Grundgesetz, das geht nicht. Und deshalb ist die Islamkonferenz schon jetzt gescheitert.
SPIEGEL: Also was dann?
Tibi: Die Muslime müssen sich von drei Dingen trennen, wenn sie Europäer werden wollen, und zwei Dinge neu definieren. Sie müssen Abschied nehmen von der Pflicht, andere zu missionieren, und vom Dschihad. Denn das bedeutet nicht nur Pflicht zur Selbstanstrengung - Dschihad heißt auch Einsatz von Gewalt zur Verbreitung des Islam. Und die dritte Sache ist die Scharia, das islamische Rechtssystem, das unvereinbar ist mit dem Grundgesetz.
SPIEGEL: Und was müsste umdefiniert werden?
Tibi: Pluralismus und Toleranz sind Bestandteil der Moderne. Damit muss man sich arrangieren. Aber Pluralismus heißt nicht nur Vielfalt, sondern dass wir dieselben Regeln und Werte teilen, aber dennoch anders sind - auf dieser Basis. Im Islam gibt es das nicht. Genauso wenig wie Toleranz. Im Islam bedeutet Toleranz, dass Christen und Juden unter der Herrschaft der Muslime als Schutzbefohlene leben dürfen, aber niemals als gleichberechtigte Bürger. Was die Muslime Toleranz nennen, ist nichts anderes als Diskriminierung.
SPIEGEL: Wie viele der gut drei Millionen Muslime in Deutschland würden diese Forderungen denn unterschreiben?
Tibi: Ein paar tausend vielleicht.
SPIEGEL: Und die Verbände auf der Islamkonferenz? Immerhin haben die doch alle deutlich gesagt, dass die Diskussion auf Basis des Grundgesetzes stattfindet. Sie haben auch erklärt, dass es erlaubt sei, die Religion zu wechseln oder gar keine zu haben, obwohl nach der Scharia der Abfall vom Glauben mit dem Tode bestraft wird. Ein glaubwürdiges Bekenntnis?
Tibi: Ich bezweifele, dass diese Erklärungen stimmen. Bei Schäuble sind fast nur Vertreter des organisierten Islam. Schäubles Problem ist der Terrorismus, und wenn die Verbände ihm sagen: "Wir sind gegen Terrorismus", dann ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Aber das ist keine Politik.
SPIEGEL: Mit wem soll Schäuble denn reden? Mit Ihnen? Sie befürworten seit vielen Jahren einen aufgeklärten Euro-Islam - eine vieldiskutierte Sache -, aber der ist doch bislang fast eine One-Man-Show geblieben.
Tibi: Ich bin Islamreformer, und ich bin nicht allein. Nächsten Monat treffe ich mich in Kopenhagen mit 20 weiteren Islamreformern. Wir versuchen, die Tradition der Aufklärung im Islam neu zu beleben. Aber es ist unser Fehler, dass wir uns nicht vereinigen.
SPIEGEL: Und jenseits dieser Wissenschaftler und Denker?
Tibi: Viel wichtiger wären aufgeklärte Imame. Aber als die Alfred Herrhausen Gesellschaft vor ein paar Jahren einen Imam, der fließend Deutsch spricht und europäisch denkt, zu einer Dialogveranstaltung einladen wollte, hat sie keinen gefunden. Schließlich hat sie den Obermufti von Marseille genommen. Warum gibt es dort solche Menschen? Der französische Staat und die Gesellschaft haben daran gearbeitet.
SPIEGEL: Der deutsche Staat soll den Islam reformieren?
Tibi: Natürlich nicht. Aber der französische Staat hat Geburtshilfe für einen Rat der Muslime geleistet, der hundertprozentig im Einklang mit europäischen Werten steht. Wenn er das nicht getan hätte, wäre der Rat wahrscheinlich in den Händen der Muslimbrüder. Die Zivilgesellschaft ist gefordert, aber der Staat muss helfen. Denn wenn er sich so neutral verhält wie der deutsche, dann gewinnen die Islamisten.
SPIEGEL: Schäuble sucht auf der Islamkonferenz auch Partner für den Islamunterricht an Schulen und für die Ausbildung von Imamen.
Tibi: Das sind gute Ansätze. Wichtig ist: Die Lehrer müssen hier ausgebildet sein, Staat und Gesellschaft müssen das Curriculum bestimmen.
SPIEGEL: Sie haben häufig konstatiert, dass die Integration der Muslime in Deutschland gescheitert ist. Sie könne nur durch eine "Erziehung zur Zivilgesellschaft" erreicht werden. Aber wer soll das machen und wer entscheidet, wer diese Erziehung braucht?
Tibi: Ich denke da an das, was in Deutschland nach dem "Dritten Reich" gemacht wurde, die Re-Education. Die Sozialkundelehrer, die politikwissenschaftlichen Fakultäten sollten junge Menschen zu Demokraten machen. Das hat damals funktioniert, warum sollte das nicht auch ein Modell für Muslime sein? In den Jugendclubs, in der Schule, über den Islamunterricht. Das dauert natürlich lange, 50 Jahre, aber man muss anfangen."Deutschland kann den Fremden keine Identität anbieten, weil die Deutschen selbst keine haben."
SPIEGEL: Aber wie wollen sie die dritte Generation dem Einfluss der Moscheegemeinden entziehen?
Tibi: Ich habe auch kein klares Konzept, wie man das machen soll. Die Lage sieht ja so aus: Die jungen Muslime wollen durchaus "members of the club" sein, Teil der deutschen Gesellschaft, aber sie werden abgestoßen. Und die Parallelgesellschaften bieten Wärme. Es ist ein Teufelskreis.
SPIEGEL: Erstaunlich ist aber doch, dass Sie sich selbst auch als ein Beispiel gescheiterter Integration sehen. Sie lehren seit über 30 Jahren an einer deutschen Universität, Sie haben 26 Bücher auf Deutsch geschrieben, und das Bundesverdienstkreuz haben Sie auch. Warum um alles in der Welt sind Sie nicht integriert?
Tibi: Es geht um ein Gefühl der Zugehörigkeit. In Deutschland ist es kein Widerspruch zu sagen, Herr Tibi ist Syrer und hat einen deutschen Pass. In Frankreich ist es das aber, und in Amerika ist es ein Grund für eine Klage, weil man jemanden von der amerikanischen Gemeinschaft ausschließt. Deutscher, das bin ich auch nach 40 Jahren hier noch nicht. Ich glaube auch, dass ich kein C4-Professor geworden bin, weil ich Ausländer bin. Nach meiner Pensionierung werde ich Deutschland verlassen und an die Cornell University in den USA gehen.
SPIEGEL: Das klingt larmoyant. Was soll Deutschland denn noch tun?
Tibi: Wir brauchen auch bei den Deutschen einen Kulturwandel. Es kann nicht sein, dass nur der, der hier geboren ist und ethnisch deutsche Eltern hat, als Deutscher gesehen wird. Dabei haben schon fast 20 Prozent der Menschen, die in Deutschland leben, einen Migrationshintergrund. Das Problem ist: Deutschland kann den Fremden keine Identität anbieten, weil die Deutschen selbst kaum eine haben. Das ist wohl eine Folge von Auschwitz. Die Stärke Amerikas ist, dass es in eine Gemeinschaft aufnehmen kann.
Der Schakal
04.10.06, 23:37
Ich hasse ihn ...
SPIEGEL: Mit wem soll Schäuble denn reden? Mit Ihnen? Sie befürworten seit vielen Jahren einen aufgeklärten Euro-Islam - eine vieldiskutierte Sache -, aber der ist doch bislang fast eine One-Man-Show geblieben.
Tibi: Ich bin Islamreformer, und ich bin nicht allein. Nächsten Monat treffe ich mich in Kopenhagen mit 20 weiteren Islamreformern.
20 sooo viele:rolleyes:
Die Testerin
10.10.06, 13:07
Die Politik ist wieder religiös geworden, ob wir wollen oder nicht
Eine Welt, aber zwei Weltanschauungen: können das aufgeklärte Europa und der Islam friedlich zueinander finden? / Ein Essay von Bassam Tibi
Die Anschläge vom 11. September 2001 werden mit dem internationalen Kürzel 9/11 erfasst. Fünf Jahre später erinnert eine Reihe aktueller Ereignisse an zwei Tatbestände, die in direkter Linie zu 9/11 stehen.
Erstens, dass man es bei diesem Jahrestag nicht mit abgeschlossener Geschichte zu tun hat - wie etwa bei der alljährlichen Erinnerung an den D-Day in der Normandie, also an die erfolgreiche Landung alliierter Truppen 1944 an der französischen Atlantikküste -, sondern mit einem Prozess, der uns voraussichtlich noch das ganze 21. Jahrhundert begleiten wird, nämlich der Religionisierung der Weltpolitik. Das ist nicht bloß ein von "Religion" abgeleitetes neues Fremdwort, sondern ein Begriff für unsere Weltzeit der Rückkehr des Sakralen in politischer Gestalt. Wer dies nicht wahrnimmt, der kann weder 9/11 verstehen noch die aktuellen außenpolitischen Ereignisse vom Sommer.
Zweitens müssen Europäer verstehen, dass die islamische Religion und alle Entwicklungen in der Welt des Islam auf Europa überschwappen. Nach einer kurzen Zeit der Solidarität der Europäer mit den USA direkt nach den Ereignissen von 9/11 distanzierten sich die meisten Europäer ja wieder von Amerika. Manche entwickelten sogar einen neuen Antiamerikanismus. Sicher, die Bush-Regierung war an dieser Reaktion nicht unschuldig, aber das ist hier nicht das Thema. Entscheidend ist der Irrglaube mancher Europäer, 9/11 sei ein US-Problem, mit dem Europa wenig zu tun habe; es handle sich sozusagen um die Zeche für die von den USA dominierte Globalisierung (ein neuer Begriff für Imperialismus). Nicht nur Europa, so die Behauptung, auch der Islam habe mit alledem im Kern gar nichts zu tun.
Doch das ist falsch. Auf 9/11 folgten die Anschläge vom 11. März 2004 in Madrid und im selben Jahr die öffentliche Hinrichtung des Filmemachers Theo van Gogh in Amsterdam durch ein islamistisches Netzwerk, vollzogen vom Marokkaner Mohammed Bouyeri. Am 7. und am 23. Juli 2005 gab es weitere islamistische Anschläge in London und im ägyptischen Scharm al-Scheich, im Oktober/November folgte die erste Dschihad-Intifada in den 25 Vorstädten von Paris. Beim Brandschatzen von Autos und Schulen riefen die jugendlichen Muslime "Allahu Akbar", das ist der islamische Ruf zum Dschihad, zum heiligen Krieg.
Anfang 2006 entspann sich zunächst lokal in Kopenhagen ein Konflikt, der zu einer globalen Konfrontation eskalierte. Er wurde entfacht, keineswegs aber verursacht durch einige Mohammed-Karikaturen der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten". Es waren insgesamt zwölf Karikaturen, die jedoch im Propagandakrieg der Islamisten gegen Europa auf 120 anwuchsen und in der in islamischen Ländern verbreiteten Version bei weitem schlimmer aussahen, als sie in Wirklichkeit waren. Von Südostasien über Südasien, von Nahost bis Westafrika wurden europäische Einrichtungen brutal angegriffen, in Brand gesetzt und EU-Fahnen symbolisch verbrannt. Selbst im Gazastreifen, wo die EU jährlich eine halbe Milliarde Euro humanitär einsetzt, wurde ihre Vertretung angegriffen und demoliert.
Fest steht also, dies alles geht Europa sehr wohl an. Wie steht es aber mit dem Islam? Alle Täter der angeführten Gewaltakte haben sich mit dem Dschihad legitimiert. Sie berufen sich auf islamische Lehren. Ich als Muslim weiß, dass dies nicht der Geist des Islam ist. Wir haben es hier aber nicht mit Islam als Gottesglauben zu tun, sondern mit dem politischen Islam als einer religiösen Ideologie. Aus diesem Grund habe ich in der deutschen Debatte die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus eingeführt und die Formel geprägt: Dialog dem Islam, Abwehr aber dem Islamismus und seine Bekämpfung durch Sicherheitspolitik!
Zwei weitere aktuelle Ereignisse im Vorfeld des fünften Jahrestags von 9/11 machen deutlich, wie weit die Religionisierung der Politik inzwischen auch Europa erfasst hat. Zunächst ein Blick auf den am 12. Juli provozierten Krieg im Libanon. Er wurde von der vom Iran finanzierten und bewaffneten, klerikal-faschistischen und antisemitischen Bewegung Hisbollah provoziert (durch einen Angriff auf eine Armeeeinheit in Israel und die Entführung zweier israelischer Soldaten in den Süden Libanons; d. Red.). Diese "Partei Gottes" (so die Übersetzung) verfügt über eine irreguläre Armee und steht in einem globalen Netzwerk transnationaler Religion. Das sind Fakten.
Mein Thema lautet Europa und der Islam. Warum dieses scheinbare Abschweifen zum Nahostkonflikt? Weil Europa von diesem Krieg direkt betroffen ist und letztlich kein Konzept hat, damit umzugehen. Auf die Frage, wie sich Deutschland verhalten werde, gestellt von der "New York Times"-Autorin Judy Dempsey, antwortete der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach lapidar mit dem Satz: "Wir müssen vorsichtig sein. Wir haben in Deutschland 900 Mitglieder von Hisbollah und 300 von Hamas." Vorsicht ist sicher gut, aber weder ist sie Politik noch Konzept.
Auch der Journalist Henryk Broder klagte über die Konzeptlosigkeit der Europäer im Umgang mit dem Islamismus. In seinem "Spiegel"-Essay "Hurra, wir kapitulieren" bemerkt er zum internationalen Kampf im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen ironisch-sarkastisch: "Die westlichen Staaten sollten genötigt werden, ihre Form der Meinungsfreiheit der Scharia anzupassen. (. . .) Die europäischen Staaten bemühten sich um Deeskalation. Die Opfer übten sich in Demut und baten die Täter um Nachsicht. Nur nicht weiter provozieren. (. . .) Die Muslime haben bewiesen, wie schnell und wie effektiv sie Massen mobilisieren können. (. . .) Der Westen hat gezeigt, dass er der islamischen Offensive nichts entgegenzusetzen hat, außer Angst, Feigheit." Aus Angst vor den 900 Hisbollah-Mitgliedern in Deutschland hat sich die Politik bei der Parteinahme im Libanon-Krieg zurückgehalten. Dies hat aber dann doch nicht vor einem Terroranschlag auf Züge durch ein libanesisch-islamistisches Netzwerk geschützt; davor bewahrte allein ein technisches Versagen.
Das zweite aktuelle Ereignis in diesem August im Vorfeld des fünften Jahrestages von 9/11 ist der massive Versuch eines weiteren Terroranschlages der Islamisten in London. Zur Erinnerung an 9/11 wollten die Islamisten wieder direkt einen Massenmord verüben. Die Passagiere von zehn Flugzeugen sollten auf dem Flug nach Nordamerika in die Luft gesprengt werden. Dieser durch die britische Polizei vereitelte Massenmord wäre die perfekte Erinnerung an 9/11 gewesen. Laut einer Aussage des Hisbollah-TV-Senders Monar steht der "Sieg der Hisbollah" im Libanon in diesem Geist.
So weit die Analyse der aktuellen Lage und des Grundproblems. Nun einige Antworten auf häufig gestellte, besorgte Fragen zum Zusammenleben der großen Religionen. Der Ausgangspunkt solcher Fragen ist, dass wir in einer Welt leben und eine Menschheit bilden, mehr noch unter den Bedingungen einer global vernetzten Welt. Wenn man nun von Fakten ausgeht und nicht von Gesinnung, dann muss man einräumen, dass die Menschen hier in Europa und dort in der Welt des Islam unterschiedliche Weltanschauungen haben, dass sie deshalb auch die im ersten Teil meines Beitrags skizzierten Zusammenhänge unterschiedlich sehen. Was für die Europäer Terror ist, ist für normale Muslime Widerstand und für Islamisten gar Dschihad gegen die "Juden und Kreuzzügler", so der Jargon der Al-Qaida über 9/11. Die islamische Weltsicht wird nicht neutral bestimmt durch Wahrnehmung der Fakten, sondern von der Religion. Eben dies meint das Stichwort "Religionisierung der Politik".
Weltweit - nicht nur in der islamischen, auch in der christlichen Welt, zum Beispiel in den USA und in Lateinamerika - findet eine Rückkehr des Sakralen statt. Europa dagegen bleibt bis jetzt davon weit gehend bewahrt. Europäer verstehen dieses Phänomen daher nicht. Der Historiker Michael Wolffsohn nennt sie darum "Religionsanalphabeten". Ich halte fest: Die Sicht, ja die Weltsicht der Muslime ist eine andere als jene der Europäer. Dies belegen vielfältige Erfahrungen in beiden Kulturen, die ich gemacht habe. Auf Grundlage dieser These will ich nun weitere Zusammenhänge beleuchten. Ich konzentriere mich hierbei auf die Islam-Diaspora der 20 Millionen Muslime in der Europäischen Union; sie wird sich innerhalb weniger Jahrzehnte verdoppeln und verdreifachen.
Die Terroranschläge von 9/11 wurden in Afghanistan von der Al-Qaida-Führung, ja von bin Laden persönlich geplant. Ausgeführt wurden sie aber aus der europäischen Islam-Diaspora, von einer Hamburger Zelle dieser Bewegung. Das ist Fakt. Alle im ersten Teil meines Beitrags angeführten Dschihad-Terroranschläge wurden in europäischen Moscheen und Islamzentren geplant. Wie verhalten sich nun aber die Führer der europäischen Islamgemeinde?
Ein offener Brief von 36 islamischen Verbänden in Großbritannien an Ministerpräsident Tony Blair macht hier das Muster deutlich. Diese bestreiten nämlich darin, dass die vereitelten Anschläge vom August 2006 oder ihre Vorgänger 2005 irgendetwas mit dem Islam oder mit seiner Politisierung oder Entwicklung zum Dschihadismus zu tun hätten. Sie sehen den Grund vielmehr im Irakkrieg und an der britischen Beteiligung dort, wie auch im britischen Engagement in Afghanistan. Blair hat richtig reagiert, als er auf diesen Brief mit folgender Aussage antwortete: Solange diese Islamgemeinde sich dem Übel im eigenen Kreis, nämlich der Verbreitung der Ideologie des Dschihadismus, nicht stellt und sie wirksam bekämpft, erweist sie sich als unkooperativ. Die Verweigerung von Kooperation ist in diesem Fall aber eine Schuld. Der britische Innenminister warf der islamischen Gemeinde vor, ungewollt den Terror zu rechtfertigen.
Warum fällt es vielen Muslimen so schwer, sich in deutlicher Sprache vom Terror zu distanzieren? Hier muss man klar von einer Art offener oder verdeckter Umma-Kollektivsolidarität sprechen. Das bedeutet: ein Muslim distanziert sich vor Ungläubigen nicht von einem anderen Muslim, auch wenn dieser falsch handelt. Eigentlich wird man dadurch für den Schaden mitverantwortlich. Doch dieser Mitverantwortung entzieht man sich, indem man behauptet, die zu beklagende Handlung habe mit dem Islam ja gar nichts zu tun, eine Distanzierung sei darum unnötig. Doch das ist eine Täuschung!
Welche Folgen hat all das für die Integrationspolitik? Nun, meiner Meinung nach muss man von einer "gescheiterten Integration" der Muslime in Europa sprechen. Der beste Beweis hierfür ist die Existenz von Parallelgesellschaften, die der US-Islamexperte John Kelsay "Enklaven" nennt, die "in Europa existieren, aber nicht zur europäischen Kultur gehören". Das kann man nur dann ändern, wenn Europäer - wie in Frankreich - den Mut zeigen, den Islam zu europäisieren. Andernfalls wird Europa langfristig islamisiert. Doch dieses Thema ist in Europa weit gehend tabu. Es ist richtig, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel die Integrationspolitik zur Chefsache erklärt hat, aber ihr Integrationsgipfel vom Juli blieb ein Medienevent: Außer Spesen nichts gewesen!
Mit 9/11 ist Religion in Europa wichtiger geworden. Das verstehen viele Europäer nicht. Doch die Tatsachen sind leider so: Muslime pflegen eine auf eine imaginäre Umma von 1,6 Milliarden Menschen bezogene Identitätspolitik, die sie in Abgrenzung zu Menschen anderer Religionen treibt. Dies ist praktisch eine Selbstethnisierung und damit eine schwere Hürde auf dem Wege zur Integration. Wenn deutsche Politiker wie der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff fordern, als Instrument der Integration die islamische Identität in Deutschland zu unterstützen, dann zeigen sie, dass sie nichts vom Thema verstehen. Ich wiederhole dagegen meinen Einsatz für die Europäisierung des Islam, die in ein Konzept des Euro-Islam mündet.
Das führt zum letzten Komplex, der Begegnung zwischen Christentum und Islam in Deutschland: Welche Differenz besteht hier zwischen Vision und Wirklichkeit? Mein Motto lautet in diesem Essay: "Eine Welt, zwei Weltanschauungen". Ich habe bereits erläutert, dass die islamische Sicht eine andere ist als die der christlichen oder säkularen Europäer. In diesem Sinne gibt es zwei Versionen ein und derselben Wirklichkeit. Der Chef des Berliner "New York Times"-Büros, Richard Bernstein, hat in der "International Herald Tribune" unlängst die heutige europäische Sicht erläutert: Die Europäer leben in Wohlstand und Demokratie, das ist ihr toskanisches Paradies. Sie möchten nicht wissen, was in der "World beyond", in der Welt jenseits davon geschieht. Sie möchten auch nicht von Warnungen vor dem Dschihad-Islamismus gestört werden.
Weniger polemisch kann man den Sachverhalt so darstellen: Der Durchschnittseuropäer denkt, der demokratische Geist gelte der Lösung von Konflikten durch Verhandlung überall auf der Welt, also nicht nur in Europa. Dem ist aber nicht so; siehe Hisbollah und die Dschihadisten. Nach dem jüngsten Libanon-Krieg ist der Geist des Islamismus dort, so berichten die meisten Reporter, die vorherrschende islamische Denkweise, und dies kann man nicht im Namen der Toleranz hinnehmen. Der Islamismus macht friedliebenden Menschen Sorgen, und zwar Europäern ebenso wie Muslimen.
In dieser Situation muss man aufeinander zugehen, muss über die Probleme im Dialog reden. Dies aber darf nicht so geschehen, wie es viele Führer des organisierten Islam oft tun: Ein Dialog voller Täuschungen und Anklagen führt zu nichts! Die Europäer dürfen nicht mehr nach der Devise handeln "Selig sind die Belogenen", und die Muslime müssen lernen, die Europäer ernster zu nehmen, ihre Intelligenz nicht weiter zu unterschätzen und mit ihnen ohne Anschuldigungen offen über die Probleme zu reden, um Wege für ein friedliches Zusammenleben zu finden. Gelingt dies nicht, dann steuern wir langfristig auf eine Katastrophe zu.
Artikel aus der
Stuttgarter Zeitung
vom 04.09.2006
danke für den Artikel. Es steht ja deutlich alles drin. Sollte man sich ernsthaft durchlesen.
dass er sich mit Tilman Nagel angelegt hat, und daß die Wurzel seines Weggangs in Revier- und Statusstreitigkeiten zu suchen war.
deryatulga
10.10.06, 17:41
dass er sich mit Tilman Nagel angelegt hat, und daß die Wurzel seines Weggangs in Revier- und Statusstreitigkeiten zu suchen war.
Und aus welchem konkreten Grund? Wegen seiner unendlicher Gaukelei bezüglich Orientalistik und Islamistik?
Bassam Tibi ist ein syrischer Armenier, der in D den Lerry macht, auch wenn er sagt, er wäre ein Moslem. Aus seiner ganzen Sippe wirst Du mir keinen Moslem nennen können.
Genau solche Leute liebe ich.
Persönlich werden, wenn man keine Argumente hat? Solche Leute liebe ich nicht.
schwachsinn. Technologie ist eine lebensweise behauptet der autor des buches ,dabei scheint er zu vergessen denken ohne an den erfolg seines denkens zu glauben ist schon beim anfang gescheitert .
Du bist schon daran gescheitert, mir erklären zu wollen, was du eigentlich mit obigen Sätzen sagen willst?
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Bassam Tibi verallgemeinert und das mag ich nicht.
Und Leute, zitiert mir aus seinen Büchern, wenigstens ein Zitat, wo es um gute Türken geht.
Ich kann mich nicht erinnern, daß er in dem Buch etwas über Türken geschrieben hätte. In der Wissenschaft geht es um Erkenntnisse, nicht um gute oder schlechte Menschen, die es überall gibt.
Ja, diese Verallgeimerungen dieses Typen nerven mich ziemlich, vielleicht sollte er nur für sich und seine Landsleute sprechen und nicht alle Muslime in einen Topf schmeissen.
Ich kann ihn nicht mehr hören!! !ill
Ich kann ihn nicht oft genug hören.
[QUOTE]Wieso verallgemeinert Bassam Tibi, wen er so und so über IslamISTEN redet?
Keine Wissenschaft kommt ohne Verallgemeinerungen aus. Sönst versänke man in einer unübersehbaren Faktenflut.
Rufmord??
Bassam Tibi verdient sein Geld, indem er die türkischen Moslems in den Dreck zieht. Das geht in Ordnung oder wie?
In der Wissenschaft geht zunächst alles in Ordnung. Das hast du offenbar nicht verstanden. "Anything goes" (Paul Feyerabend). Aussortiert wird in der Debatte unter Fachkollegen. Aber was eine echte Debatte ist, scheint ja hier ohnehin keiner zu wissen. Man müßte sich einzelne Abschnitte des Exzerptes
vornehmen, um sie hin und her zu wenden und kritisch abzuklopfen. Das geht hin bis zur Wortwahl.
In der Wissenschaft geht zunächst alles in Ordnung. "Anything goes" (Paul Feyerabend). Aussortiert wird in der Debatte.
Lasse mich korrigieren, aber der "Anarchist" hat es nie in dieser Bedeutung gesagt!
[QUOTE=DeLaHoya;3115]
Keine Wissenschaft kommt ohne Verallgemeinerungen aus. Sönst versänke man in einer unübersehbaren Faktenflut.
Vorsicht: Es gibt auch unzulässige Generalisierungen!
[QUOTE] Ein Trottel wie ich bereits sagte!
Wenn du mit dem Finger auf jemanden zeigst, weisen drei andere Finger deiner Hand auf dich zurück.
Lasse mich korrigieren, aber der "Anarchist" hat es nie in dieser Bedeutung gesagt!
Er meinte Methoden der Erkenntnisgewinnung. Ich meine doch dasselbe, oder?
Schön, dich mal wieder anzutreffen, Tombac!
Er meinte Methoden der Erkenntnisgewinnung. Ich meine doch dasselbe, oder?
Schön, dich mal wieder anzutreffen, Tombac!
Die Freude ist ganz meinerseits. Wenn Entdeckungszusammenhang, dann OK.
[QUOTE=stilicho;440446]
Vorsicht: Es gibt auch unzulässige Generalisierungen!
Wer weiß schon von vorneherein, was unzulässig ist. Sogar Fachkollegen stecken häufig in ihren alten Paradigmen fest. Für die ist dann alles unzulässig, was nicht dazu paßt.
[QUOTE=TomBac;440460]
Wer weiß schon von vorneherein, was unzulässig ist. Fachkollegen stecken häufig in ihren alten Paradigmen fest. Für die ist dann alles unzulässig, was nicht dazu paßt.
Habe leider nicht die Zeit (und, um ehrlich zu sein, auch nicht die Muße), um auf die Problematik der Zulässigkeit von Generalisierungen und alquantifizierten Aussagen einzugehen. Statt dessen will ich nur folgendes skizzieren: Eine "entspannte" Diskussion über viele Thematiken im Dunstkreis des Islam wird durch den erkenntnisstrukturierenden Charakter des "eigenen" Padardigma verhindert. Für Außenstehende (outside the paradigm) erscheint die innerhalb eines Paradigmas konstruierte Welt allzu befremdlich. Ich würde es jedem wünschen, mal die Möglichkeit zu erhalten, das eigene Paradigma (eigentlich: Ontologie) für einen Tag abzulegen, um auch mal die andere Position einnehmen zu können.
Und aus welchem konkreten Grund? Wegen seiner unendlicher Gaukelei bezüglich Orientalistik und Islamistik?
Wer gaukelt hier und hat gegaukelt?
Es hat sich sehr viel aufgeschaukelt.
Wenn mal ein Muslim Wahres spricht
und für Euch Eisengitter bricht,
ihr seht es und erkennt es nicht.
Apropos: Eifersüchteleien und Revierkämpfe sind ganz normal an Universitäten.
Es menschelt halt überall. Das ist weder ein Argument für noch gegen Bassam Tibi.
Kennt einer von euch den A.......
Ein Scharlatan , dass seinem Publikum das vorträgt , was es auch hören will ...
Der "Islam-Kritiker" Bassam Tibi kann getrost zu den weiteren "Islam-Kritikern" wie Hirsch Magan alias Hirsi Ali , Broder , Giardano , Raddatz und wie sie alle heissen mögen dazugestellt werden ...
Alles Akteure im Anti-Islam-Business mit niederen Beweggründen wie Habgier , Rache und Wichtigtuerei ...
Ich habe letztens einen weiteren Islam-Hasser aus Syrien persönlich kennengelernt . Der Typ war vorher Kommunist wurde durch das syrische Regime verfolgt und gejagt und ist nun ein glühender Islam-Hasser , dass alle Umstände aus Syrien zu Deutschlands Umständen projezieren möchte ganz gleich wie unvergleichbar Syrien mit Deutschland bzw. die Muslime in Deutschland mit den Muslimen in Syrien sind ...
Genau sowas ist auch Tibi .
Sein arabisches Grossmaul ( oder Schandmaul ) lässt er ab und an raushängen und man merkt schnell was für eine Logik der Typ besitzt ...
Ich hatte mal einen Text zu Tibi geschrieben :
Bassam Tibi und seine "Weisheiten"
Einige Ausschnitte gefunden durch :
http://www.google.de/search?q=%22Bassam+Tibi%22&hl=de&lr=&start=30&sa=N
"Im Gegensatz zur Mehrzahl hier lebender unpolitischer Muslime sind die Vertreter des Islamismus religiöse Fundamentalisten."
Hier erweckte er den Eindruck , dass Muslime , die sich zu politischen Themen äussern pauschal "Islamisten" wären . Demzufolge hat kein Muslime das Recht sich zu politischen Themen zu äussern ohne dabei unter einem Generalverdacht zu landen , er wäre ein "Islamist" [ was auch immer dieser Begriff zu bedeuten hat ] .
Diese These wird immer und immer wiederholt :
"Es gibt in Europa z.Zt. ca. 15 Millionen Muslime. Die organisierten Islamisten unter ihnen - dies sind diejenigen mit einem Sendungsbewußtsein, von dem wir gerade sprachen - schätze ich auf maximal drei bis fünf Prozent. "
Also alle Muslime , die sich in Vereinen und Institutionen organsieren wären "Islamisten" .
Und immer wieder natürlich die Schreckensszenarios :
"Wenn das euro-islamische Szenario scheitert, dann werden wir in zehn bis maximal 20 Jahren hier bosnische Verhältnisse als Ausgeburt eines Islam-Ghettos haben."
später heisst es:
"Im Gegensatz dazu das bereits angeführte Konfliktszenario: Ghettoisierung der Muslime - deren Minderheit dies womöglich gerade will! - mit ungeheurem Gewaltpotential für das 21. Jahrhundert."
Die Ausgrenzung "der Muslime" als eine homogene und "andersartige" Gruppe gegenüber dem "christlich-sekulären Einwohnern" ist ein weiterer Kritikpunkt gegenüber den Äusserungen eines Bassam Tibi .
Sind die Muslime ( eigentlich werden hier die "Ausländer" angesprochen ) ausschliesslich selbst schuld wenn sie keine Wohnungen finden ausser in diesen genannten "Ghettos" ???
"Johannes Paul II. mag ruhig seine Weltreisen durchführen, aber er spielt keine Rolle im Dialog zwischen den Zivilisationen und dieser hat mit den organisierten Kirchen nichts zu tun."
Demzufolge wären "die Muslime" eine andere "Zivilisation" ??? Das kann man vielleicht von Syrien behaupten , wo dieser Bassam Tibi her gekommen ist aber von Muslimen , die in Europa geboren und aufgewachsen sind bestimmt nicht .
Interessant auch immer wieder der Verweis auf sein Buch "Europe ohne Identität?
Die Krise der multikulturellen Gesellschaft"
Will hier jemand etwa nur Publicity für sein Buch machen und hat niedere Beweggründe wie Habgier wenn er derartiges verbreitet ?
Amüsiert scheint er ja zu sein :
http://web.archive.org/web/20010623180456/http://www.tendenzen.de/interviewbilder/close499.jpg
Es ist interessant , immer wieder muss man Authoren lesen , die in ihren Herkunftsländern bestimmte Urteile für sich gefällt haben und diese nun zu ihren Ländern in Europa wo sie jetzt leben projezieren wollen . Ist man nicht verobelastet durch die Erfahrungen in Syrien und somit nicht wirklich fähig ein klares und objektives Bild der hiesigen Umstände treffen zu können ?
Wenn ich ein Jude in Nazi-Deutschland wäre , könnte ich mir ein objektives Bild über die heutige Bunderepublik und über "die Deutschen" machen ???
Immer und immer wieder die Rede von Intoleranten die Toleranz fordern würden ... Sagen sie Hr. Tibi , sind alle Menschen die Toleranz fördern auch gleichzeitig Intolerante und Verfassungsfeinde ? Wenn man ihre Texte liest anscheinend schon .
Seine Sprüche wie "'Muslime sind nicht integrationswillig, Deutsche nicht integrationsfähig'" klingen mehr als Hohn für deutsche Muslime in diesem Land . Wenn ein "Muslime" derartiges behauptet so muss es wohl wahr sein , denkt sich der Leser des Tibi .
"Die Islamisierung der Welt ist ein fester Bestandteil islamischer Weltanschauung."
Ja na klar Hr. Tibi ... Schon mal was von der Weltverschwörung der Juden gehört oder Die Weisen des Zion ?
Diese Stelle finde ich extrem problematisch :
"Neuerdings sprechen selbst Funktionäre des Zentralrates von einem "europäischen Islam" und geben Bekenntnisse zum Grundgesetz ab. Doch verstehen sie darunter dasselbe wie das von mir vertretene Konzept eines "Euroislam", das heißt: eines mit der zivilisatorischen Identität Europas versöhnten Islam? Ist ihr Bekenntnis zu Demokratie und religiösem Pluralismus aufrichtig oder bloß Iham, also bewusste Täuschung der Ungläubigen?"
Was sind wohl die Antworten zu diesen rethorischen Fragen ? Wie stellt der Hr. Professor Tibi die Muslime dar ? Als Personen , die nur Dinge sagen um zu täuschen und diese Täuschung wäre dann sogar islamisch legitimiert ? Haben sie vergessen , dass der Islam das Lügen verbietet ? Nur in den seltensten Ausnahmefällen wie Todesgefahr [ also zum Überleben ] ist das Lügen "islamisch" erlaubt . Naja , der Hr. Tibi scheint ja so oder so nicht viel vom Islam zu wissen ...
"Hier stellt sich freilich die Frage, warum es Islamisten, die ja militante Antisemiten sind, gestattet sein soll, moralisches Kapital aus dem vergangenen Leiden der Juden zu schlagen."
Aha , jetzt sind diese "Islamisten" von denen der Tibi ständig redet auch selbstverständlich "militante Antisemiten" die Kapital aus den Leiden der Juden schlagen wollen ...
"Zweitens: die gesinnungsethisch verordnete Fremdenliebe der Deutschen, die es ihnen verbietet, zwischen demokratischen und undemokratischen Ausländern und Kulturen zu unterscheiden."
Ja stimmt , die Muslime sind alles "undemokartische Ausländer" ...
"Ein aufrichtiger Dialog hat dagegen einige Mindestkriterien zur Voraussetzung: Beide Dialogpartner müssen sich vorurteilsfreies theologisches und historisches Wissen über den anderen aneignen."
Stellt sich jetzt nur die Frage wie vorurteilsfrei ist hierbei der Hr. Tibi selbst ???
"Die Geschäftsgrundlage [ eines Dialoges ] muss die Akzeptanz des religiösen Pluralismus sein, also die Anerkennung der Gleichberechtigung der Religionen. Weder Beschuldigungen noch Selbstbezichtigungen helfen dabei weiter."
Hier gebe ich dem Tibi völlig Recht . Nur , wer sieht in wen keine gleichberechtigten Partner ? Die deutschen Muslime ?
Der grossmäulige syrische Tibi , mal wieder ohne die Sensibilität eines Europäers :
"Muslime betrachten sich von ihrer Religion her als eine überlegene Gemeinschaft, müssen aber in der Realität genau das Gegenteil erfahren. Die Kompensation dieser Schwäche äußert sich in Militanz und Radikalisierung."
Na klar Hr Tibi ... Alle Muslime betrachten sich als überlegene Gemeinschaft [ und nicht als Teil der deutschen Gesellschfat u.a. ] und würden dann natürlich in der Realität genau das Gegenteil erfahren . Pasuchalisierung ohne Ende .
Oh ja , und "die Muslime" wären dann alle radikale Islamisten , die mit Gewalt dann ihre Überlegenheit demonstrieren , oder wie Hr. Tibi ???
"Ein Minimalkonsens zwischen Muslimen und Europäern in Europa muss vor allem Demokratie, individuelle Menschenrechte und die Trennung zwischen Religion und Politik umfassen."
Immer wieder die Trennung der Muslime von den Europäern . Sagen sie Hr. Tibi , nur weil sie selbst Syrer sind können sie sich nicht vorstellen dass es auch Europäer gibt die gleichzeitig Muslime sind ?
"Im Koran und in anderen islamischen Quellen gibt es keine Verpflichtung zum Kopftuch. Ich persönlich halte das Kopftuch als ein Instrument zivilisatorischer Abgrenzung und lehne es deshalb ab."
Oh ja , die islamische Haarbedeckung ist natürlich kein göttliches Gebot und alle muslimischen Frauen , die sich die Haare bedecken wollen sich zivilisatorisch abgrenzen und werden dabei natürlich von ihren Männern und Vätern dazu gewzungen , da sie ja das minderwertigere Geschlecht seien aufgrund ihrer körperlichen Schwäche . Da hat der Tibi alle Hass-"Argumente" gegen muslimische Frauen verwendet , die es überhaupt gibt .
"Nach dem Koran gibt es keine Gleichheit zwischen Mann und Frau. Reformmuslime wie ich sind bemüht, durch Interpretationen eine Gleichheit zwischen Mann und Frau islamisch neu zu begründen."
Wenn es keine Gleichheit von Frauen und Männern im Koran gibt , wie könnte man dann was reininterpretieren ? Ziemlich unweise und unlogisch Hr. Tibi . Der Koran gibt sehr wohl die Gleichwertigkeit von Männern und Frauen vor . Darüber hinaus wäre es interessant herauszufinden ob die Gleichwertigkeit von Frauen und Männern in westl. Systemen tatsächlich vorhanden ist ? Sind Frauen und Männer in der christlichen und jüdischen Religion wirklich gleichwertig ?
Selbstverständlich darf natürlich der Hinweis auf sein Buch niemals und nirgendwo fehlen :
" Ich verabschiede mich von Ihnen und erlaube mir Ihnen die Lektüre meines Buches " Der Islam und Deutschland, Muslime in Deutschland", erschienen bei der Deutschen Verlagsanstalt in München, zu empfehlen. "
FAZIT:
"Islamwissenschaftler" wie Tibi haben ein völlig verzerrtes Bild von den Muslimen in Europa . Er gehört zweifelsohne zu den Islamkritikern die vollbeladen sind mit Vorurteilen , die in ihren Herkunftsländern wie Syrien , Iran oder Türkei entstanden sind . Ihre Projektionen der Umstände in diesen Ländern auf die hiesigen Muslime ist keineswegs objektiv und realistisch .
Der Bassam Tibi sagt , es gibt kein religiöses Gebot sich als Muslimin die Haare zu bedecken . Er sagt , man müsse als Muslim sich nicht an die Gebetszeiten halten . Er sagt der Koran würde Ungleichheit der Frauen und Männer beinhalten . und und und und . Womit nimmt sich dieser Mann das Recht als "Muslime" zu sprechen ? Warum stellt er sich nicht als Syrer vor , oder als Frankfurter oder Humanist oder was weiss ich , warum sagt er in erster Linie er sage dies als Muslime obwohl er alles was muslimisch ist leugnet und verabscheut ?
Meiner Meinung nach hört man hier die Schuldgefühle von nicht-praktizierenden Möchtegern-Muslimen . Wir halten uns nicht an den Islam und leben so wie wir es wollen und deshalb haben wir was gegen euch wenn ihr euch an dem Islam haltet . Es ist eine Art Selbsthass , die man auch bei nicht-praktizierenden Juden gegenüber dem Judentum und praktizierenden Juden zu sehen vermag . Als ob die praktizierenden Gläubigen Schuld an den Schuldgefühlen dieser Unpraktizierenden hätten ...
Ich verstehe diese Menschen nicht . Warum muss jeder der aus einer islamischen Familie stammt auch unbedingt ein Muslime sein ? Warum trauen sich diese Menschen nicht zu sagen :" Ok , ich glaube nicht an den Islam und praktiziere auch nicht und bin somit eben ein Atheist " . Nehmen wir an , man würde dann in Staaten wie Iran oder Syrien Probleme kriegen und es wäre verständlich das man es in diesen unfreiheitlichen Systemen sich nicht traut derartiges zu sagen . Aber in Deutschland ??? Wer interessiert sich schon ob der Hr. Tibi nun sich als Muslime sieht oder als Atheist ? Warum klammern sich diese "Muslime" so sehr an den Islam obwohl sie keineswegs mit dem Islam zu tun haben ?
Ach so , aber dann würde er wohl eines der Islamkritiker sein , die es in Unmengen gibt , die nicht von sich behaupten können "Muslime" zu sein ... Ein kleines Pünktchen innerhalb einer ungeheuer grossen Menge von "Islamkritikern" und dies würde dann wohl seinen Euro-Einnahmen durch den Verkauf seiner Bücher schaden ?
Diese Personen glauben nicht an die islamischen Gebote und verabscheuen die , die es noch tun . Ich meine ok , es ist ihr Recht nicht an die islamischen Gebote zu glauben oder sie anders zu deuten , aber ist es auch ihr Recht sich in die Belange der europäischen Muslime einzumischen und ihnen vor zu diktieren was sie unter Islam zu verstehen haben ?
Zumindest behauptet er von sich "Reformmuslime" zu sein und deutet hier mit auf den Unterschied zu den übrigen europäischen Muslimen . Es gibt so viele Richtungen im Islam und dann könnten sich doch Tibi und Konsorten sich eine neue Richtung eröffnen und von mir aus es Euro-Islam nennen - nur mischt euch dann bitte nicht in die Glaubensbekenntnisse der übrigen europäischen Muslime ein und masst euch nicht an den Glauben dieser Menschen als undemokratisch und verfassungsfeindlich oder sonstwie zu beschimpfen .
Das freundschaftliche Miteinander aller Menschen erreicht man nicht dadurch , dass man versucht alle "gleich" zu machen . Man erreicht es nur , wenn man die Hetzer stoppt , gleiche Bedingungen für alle schafft und das freundschaftliche Miteinander fordert und fördert . Alles andere ist theoretischer Quatsch von Personen , die das freiheitliche System einer rechtsstaatlichen Demokratie mit Ländern wie Syrien verwechselt haben .
Reseller
deryatulga
31.12.07, 18:17
Wer gaukelt hier und hat gegaukelt?
Es hat sich sehr viel aufgeschaukelt.
Wenn mal ein Muslim Wahres spricht
und für Euch Eisengitter bricht,
ihr seht es und erkennt es nicht.
.
Seit wann ist der gute Bassam Moslem geworden? Seitdem dass diese Eigenschaft gutes Geld einbrachte. Er ist weder Islamist, noch Orientalist, so bekam er von den echten Vertretern der Zunft eins auf die Fresse, damit er aufhört, sich mit fremden Federn zu schmücken und diese sind, weiss Gott , keine Muslime!
Du bist ja so ein schlaues Köpchen, hast du seine einzige wirkliche Arbeit "Nationalismus in der III.Welt am arabischen Beispiel" gelesen. Sie ähnelt dir sehr, eine wahre Zumutung!
Back to Topic:
wie ich hier schon schrieb und es dort noch weiter ausführte:
http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?p=442114#post44 2114
Ich würde jedem raten, vor dem Lesen vom sogenannten "Islaminsider" Bassam Tibi, erstmal die 9 Kollegen von ihm zu lesen, die in ihrer Zunft eine weit überlegenere Reputation als er besitzen. Mit diesem wissenschaftlichen Background, kann man sich dann fundierter mit ihm auseinandersetzen und seine Thesen und Erkenntnisse ins rechte Licht seiner teilweisen Minderheitenpositionen rücken.
Dazu erstaunt mich, wie oft er im Buch immer wieder dieselbe Aussage in Variationen wiederholt. Ich hoffe, das Buch ist in anderen Aussagen nicht ebenso aufgebläht, vermute aber, er bleibt seinem wiederholenden Stil treu, wie könnte er auch sonst so viele Bücher zum selben Thema veröffentlichen, ohne neue Aussagen zu verifizieren. Ein Aufguss jagt den anderen... :) Kasse macht man somit jedenfalls gut.
Ich habe dieses Buch aber nicht gelesen, und weiß also nicht, ob es ebenso kritisch gesehen wird, wie einige andere seiner Werke, von denen die Fach-Kritiker meinen, dass sie von Selbstbezogenenheit triefen, trotz gelehrter Verpackung nahe am Stammtisch seien, von persönlichen Erlebnissen statt empirischen Studien geleitet seien, semiwissenschaftlich seien, haarsträubend fahrige Bücher seien, dass er in den 80er Jahren vielleicht eine gewisse Reputation in seiner Zunft gehabt habe, diese aber inzwischen u.a. mit seinem Geltungsdrang aufgebraucht habe.
Ich habe in den 90ern aufgehört Bassam Tibi zu lesen oder gar Geld für Bücher auszugeben, eben weil ich die Kritiken seiner Werke in Zahlreichen Fachzeitschriften gelesen habe, also nicht irgendwelche Laien ihn in Zeitungs-Feuilletons bewerteten, sondern Profis, die sich im Metier auskennen.
Hier z.B. eine der Fach-Rezensionen, die ich über Bassam Tibi las:
http://www.v-r.de/de/titel/1000304/
hab weitere Kritiken von Hafez, Perthes, usw. gelesen.
lest lieber Gilles Kepel, Reinhard Schulze, usw.
Prost Neujahr.
deryatulga
31.12.07, 22:52
Tibi vertrat sogar ewig lang, dass der schiitische Islam eine genuin persische Erscheinung war und hatte natürlich eine passende wissenschaftliche Erklärung dafür. Eherne Stirn muss man haben!
Samstag, 7. Oktober 2006
"Miesepetriges Gastvolk"
Bassam Tibi wandert aus
Der aus Syrien stammende Islamwissenschaftler Bassam Tibi (62) will nach 44 Jahren in Deutschland in die USA auswandern. Seinen Entschluss begründete er im Berliner "Tagesspiegel" mit einer tiefen Frustration über die mangelhafte Integrationsfähigkeit der Deutschen.
"Auf Dauer fühle ich mich fremd in diesem Land und werde entsprechend behandelt", schreibt Tibi, der als Erfinder des Begriffs "Leitkultur" gilt. Er wandere aus, weil er "dieses Fremdsein nach 44 Jahren nicht mehr ertrage".
Er sei kein Einzelfall. "Die Mehrheit der hier lebenden 'Ausländer' ist als fremd einzuordnen; selbst ethnisch Deutsche aus Zentralasien, die auf der Basis ihres angeblich deutschen Blutes hineingelassen wurden, entdecken hier ihr Russischsein und fühlen sich genauso wie ich. Warum? Weil uns dieses Land keine Identität gibt."
Er wandere auch aus, "weil ich glaube, Deutschland mehr zu lieben, als viele Deutsche es je getan haben", schreibt Tibi im "Tagesspiegel" weiter. Aber er habe es satt, "ein 'Syrer mit deutschem Pass' zu sein, der seinem miesepetrigen Gastvolk dafür danken soll, dass ihm die Erfüllung des 'deutschen Bürgertraums' (laut 'Zeit'-Artikel) gewährt wurde". Es sei erbärmlich, das "Leben als C3-Professor an der Provinzuniversität Göttingen als 'deutschen Bürgertraum' zu bezeichnen.
Tibi weist darauf hin, dass er in der "Zeit" als "schwer integrierbar" und "semi-wissenschaftlich" bezeichnet worden sei. Der Autor des "Zeit"-Artikels habe ihn mit hämischen Worten verabschiedet: "Der Erfolg sei ihm gegönnt." Auf noch niedrigerem Niveau habe das "Göttinger Tageblatt" alte Rechnungen beglichen. Die Zeitung habe "einen ehemaligen Doktoranden, der zehn Jahre für seine Dissertation benötigte, unter der Überschrift 'Niemand wird Tibi vermissen'" über ihn schreiben lassen.
In der politischen Kultur Deutschlands fehle das, "was die Amerikaner 'sense of belonging' (Zugehörigkeitsgefühl) nennen". Dennoch wolle er Deutschland nicht verlassen, ohne ein Liebesbekenntnis auszusprechen. "Es ist freilich eine Liebe, die ein kulturpsychologisch beschädigtes, also liebesunfähiges Volk nicht erwidern kann: Trotz aller Kränkungen bedeutet mir dieses Land - und noch mehr seine Sprache und seine Kultur - außerordentlich viel."
http://www.n-tv.de/ (http://www.n-tv.de/718850.html)
Meine Güte habe gerade diesen Text über den Möchtegern "Islam-Experten" Bassam Tibi entdeckt und muss wirklich sagen ... die Kotze kam fast heraus als ich das über unseren "syrisch-muslimischem Islam-Experten" gelesen habe !
Meine Güte ! Sowas wird als "Experte" in den Anti-Islamischen "westlichen" Medien millionenfach zitiert !
Ich wünschte "die Westler" oder "die Deutschen" würden endlich begreifen was das für "Pro-Westliche" oder "Pro-Deutsche" Medien sind , die derartige Scharlatane als Waffe gegen "den Islam" und "die Muslime" benützen um weiterhin Hass und Ängste zu schüren und daraus Kapital zu schlagen ...
Permanent den Faschos in die Hände zündeln , Begriffe wie "die Leitkultur" einführen , die dann für noch mehr Hass und Ängste misbraucht werden , permanent pseudo-wissenschaftliche hetzerische Thesen über "die Muslime" verbreiten , die gesellschaftliche Atmosphäre vergiften aufgrund niederer Beweggründe wie Habgier und Sensations-Macherei und dann "die Deutschen" als "Miesepetriges Gastvolk" beschimpfen . Deutschland sei "Integrations-unfähig" , "Kultur-psychologisch beschädigt" und ein "liebesunfähiges Volk" ...
Er sei zu gross für eine "Provinzuniversität Göttingen" [ Höhenwahnsinnigkeit ] , er spräche für "die Mehrheit der Ausländer" [ sogar der Russland-Deutschen ] und liebe auch Deutschland mehr als "die Deutschen" selbst .
Diesen Grössen-wahnsinnigen , grossmäuligen , pseudo-wissenschaftlichen Schandmaul haben uns die "Pro-Deutschen" Medien als Experte verkauft , ihn tagtäglich zitiert um ihre Hetze gegen "den Islam" und "die Muslime" zu untermauern [ da ja Tibi auch Muslime sei und die Wahrheit sprechen müsse ] und nun ?
So lange sie ihn gefüttert haben wie einen Hund hat der Tibi schön parariert und seine Kunststücke vorgeführt zur Belustigung aller Anti-Muslime ... Als er dann doch einen grösseren Knochen haben wollte und er die Anti-Muslime in den USA gerochen hat ... so ist seine Deutschland-Liebe auf einmal verschwunden und nun pinkelt er auf "die Deutschen" !
Von Menschen wie Tibi , deren Charackter-Eigenschaften niederen Wesen stark ähneln darf man auch gar nichts anderes erwarten . Morgen würde er behaupten , "die Muslime kommen vom Mars um die Erde zu unterwandern" um allein seine eigenen Taschen zu füllen und im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der weltweiten Anti-Muslimiten zu stehen ...
Mögen all die Medien und politischen Gruppierungen , die Scharlatane wie Tibi zu "Experten" erkoren haben um noch mehr Hass und Ängste gegen unschuldige und harmlose Menschen zu schüren , genauso schmachvoll untergehen wie Tibi selbst .
Mögen sie ihre wahren hässligen Fratzen den Menschen entblössen , genauso wie unser Deutsch-Syrer , Anti-Islam-Fanatiker , Anti-Toleranz-Fanatiker Tibi auch .
Bassam Tibi , der millionenfach zitierte und selbsternannte "Islam-Wissenschaftler" meldet sich zurück
http://www.dradio.de/ (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/731478/)
30.01.2008
Wertedebatte als Rezept gegen den Djihadismus
Bassam Tibi: "Die islamische Herausforderung", Primus Verlag 2007, 182 Seiten
Der Professor für Internationale Beziehungen Bassam Tibi meldet sich zurück. In seinem neuen Buch mit dem Titel "Die islamische Herausforderung" sucht er nach Auswegen aus der islamistischen Gewalt, die auch Europa als Schauplatz erreicht hat. Nötig sei eine schonungslose Wertedebatte der Europäer, meint Tibi.
"Entweder europäisiert Europa den Islam oder der Islam islamisiert Europa", formuliert Bassam Tibi in seinem neuen Buch. Es sind starke Worte, die ins Parolenhafte reichen. Sie sind der wütende Beitrag eines Islamwissenschaftlers, der sich nach eigener Einschätzung in Deutschland unverstanden fühlt, und auch von der Politik enttäuscht ist.
"Das Merkwürdige ist, dass viele europäische Politiker wähnen, Integration per Gesetz verordnen zu können. Die Pflicht zur Teilnahme an Sprachkursen soll Integration bewirken. Diese obrigkeitsstaatliche Sicht straft die Tatsache Lügen, dass Fundamentalisten, die eine Ruhezone innerhalb der europäischen Islam-Diaspora aufbauen und nutzen, fließend Deutsch oder Englisch oder Französisch sprechen... Wenn diese Islamisten ungehindert in den Parallelgesellschaften daran wirken, Europa zu verändern, warum nimmt sich Europa nicht das Recht, auf die islamische Gemeinschaft der Diaspora einzuwirken?"
Tibis Forderung: Auf europäischem Boden muss sich der Islam von der Scharia, seinem religiösen Rechtssystems trennen. Vom Koran gutgeheißene Strafen wie Auspeitschen, Handabhacken oder die Todesstrafe seien mit dem westlichen Rechts- und Werteempfinden unvereinbar. Ein solches Zurechtstutzen des Islams, eine Angleichung an hiesige Sitten sei im Übrigen keineswegs vermessen, wie das Beispiel Afrikas zeige, wo sich der Islam mit einheimischen Kulturen vielfältig vermischt hat. Warum, so Tibi, geht das nicht auch hier? Dass der politisierte Islam auch die Europäer angeht, sei unverkennbar, spätestens seit den Anschlägen von Madrid oder dem Mord am niederländischen Filmemacher Theo van Gogh. Dabei fordert Tibi die liberalen Muslime auf, sich aktiv gegen Islamisten zu positionieren. Doch Europa sei auch selbst an den Auswüchsen des Islamismus schuld. Europa sei nach Ende des Kalten Krieges orientierungslos geworden.
"Unsere Zeit der Postbipolarität Europas [treibt] in eine zivilisatorische Krise, so dass Europäer an ihrer Werteorientierung unter dem Deckmantel der Toleranz nicht nur zweifeln, sondern auch ihrer Gültigkeit im Rahmen eines Kulturrelativismus bestreiten. Dies geschieht paradoxerweise parallel zur islamischen Identitätspolitik, besonders in der Diaspora. In dieser Situation kann sich Europa geistige Hilfe ... [bei] Ibn Khaldun holen."
Ibn Khaldun, der große islamische Philosoph des 14. Jahrhunderts, beschreibt das Aufeinandertreffen von Zivilisationen. Durchsetzen kann sich dabei nur eine Zivilisation, die sich ihrer Werte bewusst ist. Diesen Gedanken spinnt Tibi für Europa und den Islam aus: Kein Wunder, dass sich selbst Kinder von Migranten, die in Europa geboren sind, hier nicht heimisch fühlen. Europa liefere ihnen keine Vorbilder. Die hiesigen Errungenschaften - Freiheit, Menschenrechte und Demokratie - würden nicht mehr bewusst wertgeschätzt. Oder wie sonst sei es erklärbar, dass man beispielsweise häusliche Gewalt gegen Frauen hinnimmt mit dem Verweis, dies sei nun mal Teil der islamischen Kultur? Und selbst die Kritik an derartigen Missständen sei tabu.
"(...) Autoren, die über Unterschiede und damit zusammenhängende Konflikte sprechen, [werden] nicht nur geächtet, sondern auch in die Nähe der fremdenfeindlichen Rechtsradikalen gerückt, wie ich, ein Fremder mit einer "linken" Biographie, als Opfer dieser Geisteshaltung wiederholt erfahren musste. Die Unterstellung, dass das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen problemlos verlaufe und nur "Friede, Freude, Eierkuchen" sei, wird oft mit der Aussage verbunden, dass, wer anders denke, zu den Friedensstörern gehöre. Diese Argumentation ist für die Multikulti-Gesinnung charakteristisch."
Tibi, in Syrien geboren, seit 44 Jahren in Deutschland lebend, fühlt sich hier als Fremder. Diese Ausgrenzungserfahrung färbt die Kritik seines Buches. Tibi ist wütend auf Worthülsen wie die, dass Ausländer "Personen mit Migrationshintergrund" genannt werden - eine Political correctness, die den bestehenden Alltagsrassismus vertuscht. Derartige Phrasendrescherei im Umgang mit Migranten falle letztlich auf Deutschland zurück, weil sie verhindern, offen über die Gefahren des islamistischen Terrors zu debattieren. Mit Hellsicht und Biss merkt Tibi an:
"In einer Kombination von christlichen Schuldgefühlen über die koloniale Vergangenheit und Multikulti-Ideologie wurde der islamische Djihadismus dank einer falschen "europäischen Toleranz" geduldet."
Tibis Buch ist flammend geschrieben, meinungsfreudig, mutig, und zugleich akademisch untermauert - doch es liefert dabei nichts neues, nichts, was Tibi selbst zuvor nicht schon so oder ähnlich gesagt hätte. Auch wird es nicht konkret. Wie soll das im Einzelnen aussehen: die Gleichgültigkeit überwinden, die sich als Toleranz ausgibt, um so den Alltagsrassismus zu bekämpfen? Und wie genau soll das geschehen, dass den Migranten die europäischen Werte mit neuem Selbstbewusstsein nahegelegt werden? Hierzu schweigt Tibi, und dennoch ist sein Buch ein wertvoller Beitrag. Dies liegt in der Persönlichkeit Bassam Tibis, der als selbst empfundener Fremder Tabus aufspürt und sich nicht scheut, diese offen anzusprechen. Seine Einblicke mögen dabei nicht originell und unerhört sein, aber sie erreichen eine bewundernswerte Klarheit und Eindringlichkeit. Dem Buch ist zu wünschen, dass es damit einen Impuls bringen kann - und eine schmerzhafte Wertedebatte unterstützt, die in Europa aussteht.
"Die Europäer müssen eine unzensierte Diskussion zulassen, um die aus der Migration hervorgehenden Herausforderungen bewältigen zu können. Das ist das Problem, nicht die Muslime selbst."
Rezensiert von Thilo Guschas
Bassam Tibi: Die islamische Herausforderung. Religion und Politik im Europa des 21. Jahrhunderts
Primus Verlag 2007
182 Seiten, 24,90 Euro
Der Anti-Islam-Hetzer Tibi hat mal wieder ein Buch geschrieben und meldet sich wieder zurück mit seinen hetzerischen Thesen .
Mit Schreckens-Szenarios wie :
"Entweder europäisiert Europa den Islam oder der Islam islamisiert Europa"
macht unser "Islam-Experte" Stimmung gegen eine "Isl-amisierung" Europas um natürlich die Einnahmen durch seine Bücher zu steigern und in den Mittelpunkt der Anti-Muslime zu stehen ... Ein "selbstbekennender Muslime" muss ja die Wahrheit sagen , denkt sich der gewöhnliche Bürger obwohl ja der Tibi alles was "islamisch" ist verurteilt und verteufelt [ also genau das vorführt , wofür er von seinem Islam-Hasser-Klientel geliebt wird ] ...
Zunächst hiess es , "die Muslime" können nicht die Sprache ihrer jeweiligen Länder sprechen und seien deshalb "nicht integriert" ... Nun heisst es :
Diese obrigkeitsstaatliche Sicht straft die Tatsache Lügen, dass Fundamentalisten, die eine Ruhezone innerhalb der europäischen Islam-Diaspora aufbauen und nutzen, fließend Deutsch oder Englisch oder Französisch sprechen... Wenn diese Islamisten ungehindert in den Parallelgesellschaften daran wirken, Europa zu verändern, warum nimmt sich Europa nicht das Recht, auf die islamische Gemeinschaft der Diaspora einzuwirken?
Diese "fundamentalistischen Muslime" nutzen Europa als "Ruhezone" und versuchen mit "Parallelgesellschaften" Europa zu "isl-amisieren" ... Dem zu Folge steht jeder Muslime unter Verdacht eines dieser von Tibi genannten "Isl-amisten" und "Fundamentalisten" zu sein und lediglich darauf warten [ Ruhezone ] um dann wieder gegen "den Westen" zuzuschlagen !
Also wenn das keine Hetze ist !
Vom Koran gutgeheißene Strafen wie Auspeitschen, Handabhacken oder die Todesstrafe seien mit dem westlichen Rechts- und Werteempfinden unvereinbar.
Also ich kenne keinen einzigen europäischen Muslimen der ernshaft verlangt Auspeitschen und Handabhacken in das Straf-Gesetz-Buch einzuführen . Paranoide Wahnvorstellungen nennt man sowas in der Psychologie was der "Isl-amismus-Wissenschaftler" Tibi hegt und pflegt .
Dass der politisierte Islam auch die Europäer angeht, sei unverkennbar, spätestens seit den Anschlägen von Madrid oder dem Mord am niederländischen Filmemacher Theo van Gogh.
Alle Dinge der Welt vermischen und dann sich eine braun-stinkende Anti-Islam-Brühe kochen ist Tibi nicht fremd . Es ist seine Taktik , die er schon immer betrieben hat mit seinem ekelhaftem Schandmaul . Als ob "die Muslime" in ihrer Gesamtheit verantwortlich wären für die Verbrechen jedes einzelnen von 1.500.000.000 Muslimen begangenen Verbrechens ...
Des weiterem sollte es niemanden wundern , dass es untern den 1.500.000.000 Muslimen weltweit es auch einige Geisteskranke gibt [ genauso wie Tibi auch s. seine paranoiden Wahnvorstellungen ] , die sich von Hetzern wie van Gogh provziert fühlen und mit voller Hass derartige Hetzer zur Strecke bringen [ durch Selbst-Justiz ] ... Wenn die Behörden und Staatsanwälte nichts gegen Volksverhetzer unternehmen , die permanent "die Muslime" als "Kamel und Ziegenficker" beschimpfen dann sollte es niemanden wundern , dass es diese Einzelgänger-Psychopathen auch unter "den Muslimen" gibt , die es selbst in die Hand nehmen ...
Dabei fordert Tibi die liberalen Muslime auf, sich aktiv gegen Islamisten zu positionieren.
Ganz gleich was "die Muslime" machen ... für Anti-Islam-Hetzer wie Tibi tun sie trotzdem nicht genug und machen lediglich "Takiya" also bewusste Täuschung von Nicht-Muslimen [ dabei vergisst der Tibi , dass der Islam das Lügen kategorisch verbietet und lediglich zum Überleben erlaubt ... Lügner werden im Jenseits schlimmer bestraft als alle Arten von "Ungläubigen" nach Islamischen Lehren ] .
Doch Europa sei auch selbst an den Auswüchsen des Islamismus schuld. Europa sei nach Ende des Kalten Krieges orientierungslos geworden.
Sein syrisches Schandmaul lässt er permanent raus , in dem er auch "Europa" Schuld zuweist zu den "Auswüchsen des Isl-amismus" ... Bei Anti-Islam-Hetzern wie Tibi verschwindet die Grenze zwischen "Islam" und "Isl-amismus" und diese Verwischung wird auch völlig bewusst von diesem Klientel betrieben ...
"Unsere Zeit der Postbipolarität Europas [treibt] in eine zivilisatorische Krise, so dass Europäer an ihrer Werteorientierung unter dem Deckmantel der Toleranz nicht nur zweifeln, sondern auch ihrer Gültigkeit im Rahmen eines Kulturrelativismus bestreiten. Dies geschieht paradoxerweise parallel zur islamischen Identitätspolitik, besonders in der Diaspora.
Aha ... jetzt sind auch noch "die Muslime" schuldig für den Werte-Verlust "im Westen" ... Meine Güte ... Für Anti-Islam-Hetzer wie der "Deutsch-Syrer" Bassam Tibi sind "die Muslime" anscheinend für alles Schlechte dieser Welt schuldig ... Er scheint nicht nur starke Ähnlichkeiten mit niederen Wesen zu haben sondern auch starke Ähnlichkeiten mit den Antisemiten der letzten 300 - 400 Jahre in Europa ! Wie gefährlich diese hetzerischen Antisemiten waren haben wir spätestens im 2. Weltkrieg gesehen !
Ibn Khaldun, der große islamische Philosoph des 14. Jahrhunderts, beschreibt das Aufeinandertreffen von Zivilisationen. Durchsetzen kann sich dabei nur eine Zivilisation, die sich ihrer Werte bewusst ist. Diesen Gedanken spinnt Tibi für Europa und den Islam aus: Kein Wunder, dass sich selbst Kinder von Migranten, die in Europa geboren sind, hier nicht heimisch fühlen. Europa liefere ihnen keine Vorbilder. Die hiesigen Errungenschaften - Freiheit, Menschenrechte und Demokratie - würden nicht mehr bewusst wertgeschätzt. Oder wie sonst sei es erklärbar, dass man beispielsweise häusliche Gewalt gegen Frauen hinnimmt mit dem Verweis, dies sei nun mal Teil der islamischen Kultur? Und selbst die Kritik an derartigen Missständen sei tabu.
Bla bla bla ... Als ob "der Westen" oder Deutschland eine vollständig homogene Zivilisation sei und im Durchsetzungs-Kampf mit "dem Islam" sich befinde ... Paranoide Wahnvorstellungen halt ...
Hochkomplexe Sachverhalte werden hier mit einer Milch-Mädchen-Rechnung von unserem Gross- und Schandmaul Tibi "erklärt" . Als ob der Tibi für die Errungenschaften wie Freiheit , Menschenrechte und Demokratie sprechen würde !!! Immer gegen die Freiheit der Muslime , immer gegen die Menschenrechte der Muslime , immer gegen Grund-Pfeiler einer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie ( u.a. Toleranz auch gegenüber "den Anderen" ) aber dann sei er auf einmal für Freiheit und Demokratie ...
Paradox , lächerlich und durchsichtig . Das fällt mir zu Tibis Thesen und seinem Wesen ein ... Wenn man dann auch noch seine andere Sprüche wie "die Deutschen sind liebes-unfähig und miesepetrig" im Hinterkopf hat ... dann kann einem nur noch schlecht werden ...
Kein Wunder , das das hiesige Anti-Islam-Gesindel den Tibi zu einem Experten und "Isl-amismus-Wissenschaftler" erkoren hat ...
Und wo wird häuslische Gewalt an Frauen hingenommen mit dem Verweis auf die "islamische Kultur" ???
Nur weil eine deutsche und nichtmuslimische Richterin einem beschleunigtem Scheidungs-Verfahren und Prozess-Kosten-Beihilfe nicht zugestimmt hat mit dem Verweis auf ihre "arabische" Kultur wäre häuslische Gewalt an Frauen in deutschen Gerichten hingenommen mit Verweis auf die "islamische Kultur" ???
Die Anti-Islam-Hetzer haben daraus wochenlang Schlagzeilen gemacht , wie Europa durch "Fundamentalisten" "Isl-amisten" "isl-amisiert" werden würde aufgrund eines Spruches einer nichtmuslimischen Richterin !!! Das war lediglich ein Einzelfall und alle muslimischen Organisationen haben sich von so einer "Begründung" distanziert ... Aber unser Anti-Islam-Gesocks pocht immer und immer wieder darauf ... "die Muslime" sind eben schuld an allem Bösen dieser Welt und haben auch unser Justiz-System unterwandert !!!
[ Die Wahrheit jedoch ist , das man als äusserlich sichtbarer "Ausländer" viel häufiger angezeigt , verhaftet und auch härter verurteilt wird als ein vermeindlicher Deutscher ] .
Hier sieht man auch wie die Anti-Islam-Hetzer von heute argumentieren :
Einzelfälle werden zur Norm erklärt wenn es der Anti-Islamischen Sache dient und es sich als Propaganda-Waffe gegen "die Muslime" und "den Islam" einsetzen lässt ...
Mit der Realität oder mit Wissenschaft haben diese faschistischen Methoden nun gar nichts zu tun ... Und er heult auch noch , dass man seine anti-muslimischen Thesen pseudo-wissenschaftlich nennt ...
"(...) Autoren, die über Unterschiede und damit zusammenhängende Konflikte sprechen, [werden] nicht nur geächtet, sondern auch in die Nähe der fremdenfeindlichen Rechtsradikalen gerückt, wie ich, ein Fremder mit einer "linken" Biographie, als Opfer dieser Geisteshaltung wiederholt erfahren musste. Die Unterstellung, dass das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen problemlos verlaufe und nur "Friede, Freude, Eierkuchen" sei, wird oft mit der Aussage verbunden, dass, wer anders denke, zu den Friedensstörern gehöre. Diese Argumentation ist für die Multikulti-Gesinnung charakteristisch."
Es geht wie eine Ente , es schwimmt wie eine Ente , es quakt wie eine Ente ... Es ist eine Ente !!! Wenn man so redet wie ein fremdenfeindlicher Fascho , solche Hetze verbreitet wie ein rassistischer Rechter oder Ängste und Hass schürt wie ein Anti-Islam-Hetzer dann ist man ein fremdenfeindlicher , rechtsradikaler Anti-Islam-Hetzer ... Warum regt sich denn der Tibi darüber so auf und wirft derartig unberechtigte Dinge "den Deutschen" "Multi-Kulti"-Fanatikern vor ?
Genauso wie die Antisemiten der vergangenen 300 - 400 Jahre die "Mischcultur" [ mit "den Juden" ] verabscheut haben , so verabscheuen heute unsere Anti-Islam-Fanatiker die "Multi-Kultur" als etwas Niederträchtiges und Ekelhaftes !!! Die Parallelen sind derart stark ausgeprägt , dass man es gar nicht übersehen kann !
Und jetzt kommt der beste Witz :
Tibi, in Syrien geboren, seit 44 Jahren in Deutschland lebend, fühlt sich hier als Fremder. Diese Ausgrenzungserfahrung färbt die Kritik seines Buches. Tibi ist wütend auf Worthülsen wie die, dass Ausländer "Personen mit Migrationshintergrund" genannt werden - eine Political correctness, die den bestehenden Alltagsrassismus vertuscht. Derartige Phrasendrescherei im Umgang mit Migranten falle letztlich auf Deutschland zurück, weil sie verhindern, offen über die Gefahren des islamistischen Terrors zu debattieren. Mit Hellsicht und Biss merkt Tibi an:
"In einer Kombination von christlichen Schuldgefühlen über die koloniale Vergangenheit und Multikulti-Ideologie wurde der islamische Djihadismus dank einer falschen "europäischen Toleranz" geduldet."
Du solltest dich nicht wundern Tibi , dass die Nazis , die dir gegen "die Muslime" applaudieren dich im nächsten Moment fallen lassen , da du mindestens genauso minderwertig [ in ihren Augen ] bist wie der Rest an "Ausländern" ! Auch wenn du den schlimmsten Dreck und die schlimmsten Vorwürfe an "die Muslime" machst so macht dich das immer noch nicht zu einem "guten Deutschen" sondern lediglich zu einem unerwünschtem und gehasstem Lakaien , dem man die Drecksarbeit erledigen lässt und fallen lässt wenn man die Dienste nicht mehr benötigt ... Es sollte dich nicht wundern , wenn du dich von Neo-Nazis füttern lässt und den ganzen Tag wie wild geworden bellst [ kotzt und kackst ] und sie dich dann genauso ablehnen , wie du auch "die Muslime" ablehnst ...
Tibi ist wütend auf Worthülsen wie die, dass Ausländer "Personen mit Migrationshintergrund" genannt werden - eine Political correctness, die den bestehenden Alltagsrassismus vertuscht. Derartige Phrasendrescherei im Umgang mit Migranten falle letztlich auf Deutschland zurück, weil sie verhindern, offen über die Gefahren des islamistischen Terrors zu debattieren.
Eigentlich zu lächerlich um darauf einzugehen ... aber der "isl-amistische Terror" hat ca. 5000 Zivilisten seit dem [ und inkl. ] 11. Sep. 2001 getroffen ... Der US-amerikanische und israelische Terror hat über einer Million Zivilisten das Leben gekostet !
Woher kommt der "arabische" [ nicht isl-amistische ] Terror ? Warum bringen sich junge arabische Menschen um , mit dem Glauben sie würden ihrem Volk und ihrem Glauben einen Dienst leisten ? Was sind mit "den Terroristen" in Palästina , Libanon , Irak , Afghanistan usw. die durch feindliche und bestialische Invasoren attackiert werden ? Haben diese Terroristen Langeweile oder sind im wahrsrten Sinne des Wortes "Lebens-müde" ?
Oberflächlicher , lächerlicher Quatsch eines hohlen Gross-Mauls wie Tibi halt ...
"In einer Kombination von christlichen Schuldgefühlen über die koloniale Vergangenheit und Multikulti-Ideologie wurde der islamische Djihadismus dank einer falschen "europäischen Toleranz" geduldet."
LOL !
Eher wird die radikal-zionistische Vorgehensweise , gegenüber den Menschen im Nahen Osten aufgrund von "christlichen Schuldgefühlen" geduldet und aufgrund von Feigheit und Schwäche lässt man den US-Amerikanern Narren- und Straffreiheit zu um mehr als eine Million Menschen allein in den letzten 7 Jahren abzuschlachten , den Rechtsstaat in den USA vollständig zu zerstören und die USA zu Hitler-Nazis von heute zu machen !!!
Wer hat "die Taliban" und auch Saddam aufgebaut , unterstützt , angestiftet und in den Krieg getrieben ? Waren es nicht die US-Regierungen ???
Immer auf die weltweit 1.500.000.000 "die Muslime" raufschlagen [ nur weil der Anti-Islam-Mob es hören will und es sich verkaufen lässt ] und die wahren Schuldigen und Ursachen mit einer extremen Verbohrtheit ignorieren ! Wie lächerlich und unwissenschaftlich !
Auch im Deutschlandradio fragt man sich [ obwohl man für Hetzer wie Tibi Werbung macht und die Aufmerksamkeit auf ihn fokussiert und ihm dazu zu noch mehr Euro-Einnahmen verhilft ] :
Tibis Buch ist flammend geschrieben, meinungsfreudig, mutig, und zugleich akademisch untermauert - doch es liefert dabei nichts neues, nichts, was Tibi selbst zuvor nicht schon so oder ähnlich gesagt hätte. Auch wird es nicht konkret. Wie soll das im Einzelnen aussehen: die Gleichgültigkeit überwinden, die sich als Toleranz ausgibt, um so den Alltagsrassismus zu bekämpfen? Und wie genau soll das geschehen, dass den Migranten die europäischen Werte mit neuem Selbstbewusstsein nahegelegt werden? Hierzu schweigt Tibi, und dennoch ist sein Buch ein wertvoller Beitrag. Dies liegt in der Persönlichkeit Bassam Tibis, der als selbst empfundener Fremder Tabus aufspürt und sich nicht scheut, diese offen anzusprechen. Seine Einblicke mögen dabei nicht originell und unerhört sein, aber sie erreichen eine bewundernswerte Klarheit und Eindringlichkeit. Dem Buch ist zu wünschen, dass es damit einen Impuls bringen kann - und eine schmerzhafte Wertedebatte unterstützt, die in Europa aussteht.
Und jetzt kommt der beste Witz :
Die Europäer müssen eine unzensierte Diskussion zulassen, um die aus der Migration hervorgehenden Herausforderungen bewältigen zu können. Das ist das Problem, nicht die Muslime selbst.
Als ob "die Schuld der Muslime" nicht unzensiert in allen Medien "des Westens" diskutiert würde ... Und auf einmal sind nicht mehr "die Muslime" das Problem ! Wie witzig ! Den ganzen Tag darüber palavern wie schlimm , böse , terroristisch , unterwanderisch , lügnerisch , gewalttätig , demokratiefeindlich , unmodern , ekelhaft und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und "die Muslime" doch sind ... und dann aber behaupten "die Muslime" seien nicht das Problem !
Meine Güte ... Die Menschen müssen tatsächlich alle nicht ganz dicht sein , wenn sie solchen Scharlatanen auch nur ein Wort glauben !
Wenn man das Denken und Hinterfragen pseudo-wissenschaftlichen grossmäuligen Scharlatanen wie Tibi lässt dann kann ja nur so ein Schwachsinn rauskommen ! Dieser zerstörerischer Schwachsinn , dass lediglich mehr Ängste und Hass schürt muss angegangen werden sonst werden solche Typen demnächst behaupten "Kauft nicht bei Muslimen" oder "Ich bin am Ort das grösste Schwein , ich lasse mich mit Muslimen ein" ...
Der Weg , den diese "Experten" beschreiten kann lediglich in KZ`s , Rassismus und Gewalt enden .
Heute müssen alle wahrhaftigen Demokraten sich für allseitigen Respekt und ein freundschaftliches Miteinander einsetzen und sich gegen Anti-Islam-Hetzer wie Tibi stellen - ansonsten werden die selbst-herbei-prophezeiten Schreckens-Szenarios dieser Hetzer tatsächlich eintreffen !
Auffällig auch , dass Angst- und Hass-schürer wie Tibi nichts Konkretes fordern , was man denn nun mit den bösen bösen Muslimen machen müsse oder wozu man sie im "Namen von Freiheit und Demokratie" zwingen müsse ...
Wann sie denn keine Gefahr mehr darstellen würden und man endlich sicher seien könne , dass sie keine "Fundamentalisten" oder "Terroristen" mehr seien würden bzw. "integriert" sein ...
Man sollte sich die Vorwürfe der Juden-Hasser der letzten 300 - 400 Jahre genau ansehen . Die Vorwürfe der Juden-Hasser aus der Vergangenheit und die Vorwürfe der Muslimen-Hasser heute ähneln sich teilweise 1:1 (!!!) .
Wohin führten uns die Juden-Hasser und wohin werden uns die Muslimen-Hasser zwangsmässig führen [ wenn man sie nicht effizient angeht ] ?
"Ein Minimalkonsens zwischen Muslimen und Europäern in Europa muss vor allem Demokratie, individuelle Menschenrechte und die Trennung zwischen Religion und Politik umfassen."
Immer wieder die Trennung der Muslime von den Europäern . Sagen sie Hr. Tibi , nur weil sie selbst Syrer sind können sie sich nicht vorstellen dass es auch Europäer gibt die gleichzeitig Muslime sind ?
Schön, daß du das Tibi-Zitat gleich mitlieferst. So kann man gut erkennen, wie schief du ihn auffaßt und mißverstehst.
Natürlich meint er den Minimalkonsens zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Europäern. Wahrscheinlich hat er zu schnell geschrieben, bzw. diktiert, sodaß ihm nicht aufgefallen ist, daß er so böswillig mißverstanden werden könnte.
deryatulga
24.02.08, 18:58
Wahrscheinlich hat er zu schnell geschrieben, bzw. diktiert, sodaß ihm nicht aufgefallen ist, daß er so böswillig mißverstanden werden könnte.
Mag schon stimmen, er gehört bekanntlich zu denjenigen, die keinen Papierkorb besitzen. So muss er alles veröffentlichen, was er schreibt! Durch die Masse seiner Parolen häufte er sich ein Vermögen an; Papierkorb wäre dabei eine Fehlinvestition!
"Anti-Islam-Hetzer Tibi /Islam-Hasser-Klientel /
braun-stinkende Anti-Islam-Brühe mit seinem ekelhaftem Schandmaul /
Hetzern wie van Gogh / voller Hass derartige Hetzer zur Strecke bringen / "die Muslime" als "Kamel und Ziegenficker" beschimpfen / Anti-Islam-Hetzer wie Tibi / Sein syrisches Schandmaul / Anti-Islam-Hetzer wie der "Deutsch-Syrer" Bassam Tibi /Milch-Mädchen-Rechnung von unserem Gross- und Schandmaul Tibi Paradox , lächerlich und durchsichtig . Das fällt mir zu Tibis Thesen und seinem Wesen ein / das hiesige Anti-Islam-Gesindel /Die Anti-Islam-Hetzer / unser Anti-Islam-Gesocks /
die Anti-Islam-Hetzer von heute / diese faschistischen Methoden / fremdenfeindlicher , rechtsradikaler Anti-Islam-Hetzer
[ kotzt und kackst ]
Oberflächlicher , lächerlicher Quatsch eines hohlen Gross-Mauls wie Tibi halt ...
der Anti-Islam-Mob / pseudo-wissenschaftlichen grossmäuligen Scharlatanen wie Tibi / Dieser zerstörerischer Schwachsinn / solche Typen"
Eine Blütenlese aus deinem Text. Argumente klingen anders als diese Hasstiraden.
Ganz egal, ob ein Islamkritiker Basam Tibi, Hirsi Ali, Necla Kelek, Theo van Gogh, Seyran Ates oder sonstwie heißt, ganz egal aus welcher Ecke der Welt er kommt, ob er fundiert oder weniger fundiert argumentiert, immer werden ihm die gleichen eigensüchtigen Motive unterstellt, immer wird er mit Dreck statt mit wohlfundierten Argumenten beworfen. Das läßt doch nur den Schluß zu, daß Muslime Islamkritik generell für unerlaubt halten und am liebsten verbieten würden, wenn sie nur könnten. Ein deutsches Sprichwort sagt: "Getroffene Hunde bellen." Daraus schließe ich, daß die Islamkritik nur allzu gut trifft und jede, freilich kritische Aufmerksamkeit verdient.
deryatulga
24.02.08, 21:49
Ein deutsches Sprichwort sagt: "Getroffene Hunde bellen." Volltreffer für deinen Fall, meinst du nicht?
Volltreffer für deinen Fall, meinst du nicht?
Als Argument ist das zu wenig,
wer Argumente bringt, ist König!
deryatulga
24.02.08, 22:02
Als Argument ist das zu wenig,
wer Argumente bringt, ist König!
Bitte antworten Sie mit einem "Ja" oder "Nein" verehrter Herr Mitteilungsbedürftiger!
Bitte antworten Sie mit einem "Ja" oder "Nein" verehrter Herr Mitteilungsbedürftiger!
Heißt natürlich "Nein"! Mich wundert die Nachfrage.
Heißt natürlich "Nein"! Mich wundert die Nachfrage.
stilicho du wunderst dich ... aber eine Menge Leute durchschauen die zerstörerischen Anti-Islam-Hetzer von heute .
Gesunder Menschenverstand vs. paranoide Wahnvorstellungen und Geld-Geilheit auf den Rücken unschuldiger/harmloser Menschen eben .
stilicho du wunderst dich ... aber eine Menge Leute durchschauen die zerstörerischen Anti-Islam-Hetzer von heute .
Gesunder Menschenverstand vs. paranoide Wahnvorstellungen und Geld-Geilheit auf den Rücken unschuldiger/harmloser Menschen eben .
Eine Kritik will immer das Schlechte, das Überkommene und Überholte zunächst zerstören, um Platz zu machen für Neues und Besseres. Es handelt sich auch hier im Sinne Schumpeters um eine "Schöpferische Zerstörung."
Menschen müssen sich dadurch nicht als human beeings betroffen fühlen.
Bei dem Argument "Geldgeilheit" sehe ich zuviel Projektion und Neid, um sie als Gegenargument überhaupt ernsthaft in Erwägung zu ziehen.
Gesunder Menschenverstand vs. paranoide Wahnvorstellungen und Geld-Geilheit auf den Rücken unschuldiger/harmloser Menschen eben .
Du solltest verstehen, daß bei einer Religionskritik die Mängel und Fehlerhaftigkeit des kritisierten Glaubens deshalb im Fokus sind, um Anstöße dafür zu geben, die Mißstände zu überdenken und gegebenenfalls abzustellen. Warum identifizierst du dich auch mit den Fehlern der musl. Religionspraxis (Scharia-Islam?) so vollständig, daß du dich immer gleich selbst als Person getroffen fühlst mit dem Ergebnis, daß du emotional überschäumst und in dem Zustand Beiträge absonderst, die so formuliert sind - um mich vorsichtig auszudrücken - , daß sich eine ernsthafte Befassung mit ihnen verbietet?
Siehst du denn nicht, daß du es mir damit im Grunde recht leicht machst, abzuschmettern, was von dir kommt. Ich brauchte ja inhaltlich gar nicht darauf einzugehen, weil die Form deines Beitrages jede Seriösität des Inhaltes implizit dementiert.
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