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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Darwinismus



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Ingolstädter
02.07.05, 21:21
hier wird über die richtigkeit oder falscheit darwins evolutionstheorie diskutiert.

ich denke darwin hatte recht.

Gökcen
02.07.05, 21:29
hier wird über die richtigkeit oder falscheit darwins evolutionstheorie diskutiert.

ich denke darwin hatte recht.


und ich glaueb er hat vor der evolutiosntheorie die hanfpflanze entdeckt und zu sehr drangeschnuppert
ich glaube an den koran und damit nicht an darwins affentheorie

kanki
02.07.05, 21:52
hier wird über die richtigkeit oder falscheit darwins evolutionstheorie diskutiert.

ich denke darwin hatte recht.

was für einer bist du denn mann ?

derinkuyu
02.07.05, 22:00
Interresantes Thema.Bitte erklär uns die Evolution.Die Entstehung der Art.Wie eine Art zu etwas anderem wird.Vieleicht fängst du mit der Entstehung des Lebens an.
Ich werde alles Wissenschaftlich wieder legen.Das verspreche ich.
Also los.

derinkuyu
02.07.05, 22:17
Naja viel fällt euch nicht ein.Ihr kennt weder den Kuran noch was Evolution Tatsächlich bedeutet.

Das Leben besteht aus Aminosäuren.

Ein durchschnittliches Protein mag etwa 300 Aminosäuren enthalten. Das DNS Gen, das den Aufbau desselben kontrolliert, würde etwa 1000 Nukleotiden in seiner Kette haben. Da es vier Typen von Nukleotiden in einer DNS-Kette gibt, könnte eine Kette mit 1000 Bindungen in 41000 Formen auftreten. Eine kleine algebraische Rechnung zeigt, dass 41000 = 10600. Wenn man Zehn 600 mal mit sich selbst multipliziert erhält man eine Zahl in der der Eins 600 Nullen folgen! Solch eine Zahl überschreitet unser Vorstellungsvermögen absolut.124
Die Zahl 41000 entspricht 10600. Diese Zahl erhält man indem man 600 Nullen hinter eine Eins setzt. Eine Trillion hat 12 Nullen, eine Zahl mit 600 Nullen ist tatsächlich schwer zu erfassen. Die Unmöglichkeit der Bildung von DNS und RNS durch spontane Anhäufung von Nukleotiden wurde von dem französischen Wissenschaftler Paul Auger folgendermaßen zum Ausdruck gebracht:
In der Zufallsbildung von komplexen Molekülen, wie Nukleotiden durch chemische Vorgänge, müssen wir klar zwischen den beiden Phasen unterscheiden: Die Herstellung von einzelnen Nukleotiden – die möglich ist – und die Kombination derselben in spezifischen Folgen. ""Letztere ist absolut unmöglich.""

dertli4u
02.07.05, 22:18
was für einer bist du denn mann ?

bu arkadas, gecenlerde aramiza yeni katilan biri ve alman..seviyeli yazi yazan biri..

derinkuyu
02.07.05, 22:29
Die größten Namen im Fortschritt
der Wissenschaft glaubten alle an die Schöpfung

Ganz gleich, wie sehr Darwinisten auch versuchen, Begriffe wie Innovation und Fortschritt für sich zu vereinnahmen, die Geschichte hat gezeigt, dass alle wirklichen Initiatoren von Innovation und Fortschritt religiöse Wissenschaftler waren, die an die heilige Schöpfung glaubten.
Die Spuren gläubiger Wissenschaftler sind überall in der Geschichte der Wissenschaft zu finden. Leonardo da Vinci, Nikolaus Kopernikus, Johannes Kepler und Galileo Galilei, der eine neue Ära der Astronomie einleitete, George de Cuvier, einer der Begründer der Paläontologie, Carl von Linné, der Begründer der modernen biologischen Systematik, Isaac Newton, der Entdecker des Gravitationsgesetzes, Edwin Hubble, der die Existenz der Galaxien und die Expansion des Universums herausfand und viele andere glaubten an Gott und daran, dass das Universum von Ihm erschaffen worden ist.
Einer der größten Wissenschaftler überhaupt, Albert Einstein, sagte:
Wissenschaft kann nur geschaffen werden von Menschen, die ganz erfüllt sind von dem Streben nach Wahrheit und Begreifen. Diese Gefühlsbasis aber entstammt der religiösen Sphäre... Ohne solchen tiefen Glauben kann ich mir einen wirklichen Forscher nicht vorstellen. Wissenschaft ohne Religion ist lahm...

derinkuyu
02.07.05, 22:35
Wir können die Gültigkeit der Evolutionstheorie anhand dreier grundsätzlicher Fragen erwägen:
1. Wie entstand die erste lebende Zelle?
2. Wie kann sich eine Art in eine andere verwandeln?
3. Enthalten die Fossilienfunde irgendeinen Beweis für einen solchen Prozess?
Während des zwanzigsten Jahrhunderts wurden zu diesen drei Fragen, die die Theorie beantworten muss, ernsthafte, grossangelegte Forschungen unternommen. Diese Forschungen ergaben jedoch, dass die Evolutionstheorie die Existenz des Lebens nicht erklären kann. Dies wird deutlich werden, wenn wir diese Fragen eine nach der anderen abhandeln.
1. Die Frage nach der ersten Zelle ist dass größte Dilemma der Evolutionsanhänger. Forschungen zu diesem Thema haben ergeben, dass es unmöglich ist, die Entstehung der ersten lebenden Zelle mit dem Zufall zu erklären. Fred Hoyle sieht dies so:
"Die Chance, dass höhere Lebensformen durch Zufall entstanden sind, ist vergleichbar der Wahrscheinlichkeit, dass ein Tornado, der über einen Schrottplatz fegt, aus den dort herumliegenden Teilen eine Boeing 747 entstehen lässt." 63
Nehmen wir ein Beispiel, um die Widersprüche der Darwinisten zu beleuchten. Erinnern wir uns an das berühmte Beispiel von William Paley und stellen wir uns vor, jemand, der in seinem Leben noch nie eine Uhr gesehen hat, jemand von einer verlassenen Insel zum Beispiel, sieht eines Tages zum ersten Mal eine Uhr. Wenn er nun aus 100 Metern Entfernung eine Wanduhr sieht, wird er nicht erkennen können, was dies ist, und er wird nicht in der Lage sein, sie von einem natürlichen Phänomen zu unterscheiden. Nähert er sich aber, so wird er die Uhr als ein Objekt erkennen, das "konstruiert" worden ist. Je mehr er sich nähert, desto weniger Zweifel hat er daran. Der nächste Schritt wird sein, dass er die Eigenschaften dieses Objekts zu untersuchen beginnt, und die Handwerkskunst, die sich in ihm manifestiert. Wenn er es öffnet und hineinschaut, so sieht er, dass eine weit größere Anhäufung von Wissen darin steckt, als von außen sichtbar war, und dass es etwas ist, das von einer Intelligenz geschaffen worden ist. Jede weitere Untersuchung wird diese Erkenntnis untermauern.
Mit der Wahrheit, die zum Vorschein kommt, je weiter die Wissenschaft voranschreitet, ist es ähnlich. Wissenschaftliche Entwicklungen haben die Perfektion des Lebens auf allen Ebenen gezeigt, im gesamten Organismus, bei den Organen, beim Gewebe, bei den Zellen und sogar auf molekularer Ebene. Jedes neue Detail, das wir finden, lässt uns die wundervolle Dimension dieses Designs ein wenig klarer erkennen. Darwinisten des 19. Jahrhunderts waren in derselben Situation wie die Person, die die Wanduhr aus 100 Metern Entfernung betrachtet. Heute jedoch findet sich nicht ein einziger Wissenschaftler, der nicht zugeben würde, dass jeder einzelne Bestandteil einer Zelle ein eigenes Wunderwerk an Kunst und Design darstellt. Selbst die Zellmembran, die als selektiver Filter beschrieben wird, repräsentiert ein enormes Maß an Intelligenz und Design. Sie erkennt die Atome, Proteine und Moleküle von denen sie umgeben ist, und lässt nur solche in die Zelle eindringen, die benötigt werden. (Für weitere Details siehe Harun Yahya's Das Bewusstsein in der Zelle) Im Gegensatz zur begrenzten Intelligenz des Designs der Wanduhr sind lebende Organismen erstaunliche Erzeugnisse von Intelligenz und Design. Die einen immer größeren Bereich umfassenden und gleichzeitig detaillierteren Forschungen über das Leben, von dem bisher nur einige Funktionen entdeckt worden sind lassen uns die Wahrheit der Schöpfung immer besser erkennen und sind weit davon entfernt, die Evolution zu beweisen.
2. Evolutionisten behaupten, eine Spezies könne sich durch Mutation und natürliche Auslese in eine andere verwandeln. Alle Forschungsergebnisse zu diesem Thema haben ergeben, dass keiner dieser Mechanismen irgendeinen evolutiven Effekt hat. Colin Patterson Chef-Paläontologe am naturgeschichtlichen Museum in London erklärt diese Tatsache wie folgt:
Niemand hat jemals eine Spezies durch natürliche Auslese hervorgebracht. Niemand kam auch nur in die Nähe dieser Möglichkeit und die meisten Diskussionen des Neo-Darwinismus drehen sich um diese Frage.64
Forschungen über Mutationen zeigen, dass sie keinerlei evolutive Auswirkungen haben. Der amerikanische Genetiker Ranganathan sagt:
Erstens, echte Mutationen kommen in der Natur nur sehr selten vor. Zweitens, die meisten Mutationen sind schädlich, weil sie zufällig erfolgen und die Ordnung in der Genstruktur nicht erneuern; jede zufällige Veränderung in einem hochorganisierten System wird sich zum Schlechten hin auswirken, nicht zum Guten. Ein Erdbeben zum Beispiel, dass eine hochorganisierte Struktur wie ein Gebäude erschüttert, verursacht eine zufällige Neuanordnung der Bestandteile des Gebäudes, die aller Wahrscheinlichkeit nach keine Verbesserung sein wird.65
Wie wir gesehen haben, sind die Mechanismen, die die Evolutionstheorie für die Bildung der Arten anbietet, ineffizient und sogar schädlich. Selbstverständlich haben diese Mechanismen keinen Einfluss auf die Entwicklung und keinen evolutiven Effekt.
3. Auch Fossilien zeigen, dass das Leben nicht durch einen evolutionären Prozess entstand, sondern dass es plötzlich kam, als das Ergebnis eines perfekten "Designs". Alle Fossilien, die bisher gefunden wurde, bestätigen das. Niles Eldredge, der bekannte Paläontologe der Harvard Universität und Kurator des amerikanischen Museums für Naturgeschichte, erklärt, es gebe keine Möglichkeit, dass sich dies durch etwaige in Zukunft gefundene Fossilien ändere:
Der Bestand an Fossilien steigt sprunghaft an und alles weist darauf hin, dass dieser Bestand die Realität repräsentiert. Die Lücken, die wir sehen, reflektieren tatsächliche Ereignisse in der Geschichte des Lebens und nicht die Unvollständigkeit unseres Fundus an Fossilien.66
Ein anderer amerikanischer Wissenschaftler, Robert Wesson, schreibt 1991 in seinem Buch Beyond Natural Selection [Deutsche Ausgabe: Die unberechenbare Ordnung. Chaos, Zufall und Auslese in der Natur], "...die Lücken im Fossilienbestand sind real und wahrnehmbar." Er führt dies näher aus:
Die Lücken im Bestand sind jedoch real. Die Abwesenheit jedweder wichtigen Verzweigung ist ganz phänomenal. Spezies verhalten sich normalerweise für eine lange Zeit nahezu statisch, sie entwickeln sich niemals zu einer neuen Art oder Gattung, sondern sie ersetzen einander, eine nach der anderen, und der Wechsel erfolgt mehr oder weniger abrupt.67
Aus all dem Gesagten ergibt sich: Etwa 150 Jahre sind vergangen, seitdem die Evolutionstheorie aufgestellt wurde, und alle nachfolgenden wissenschaftlichen Entwicklungen haben gegen sie gearbeitet. Je mehr die Wissenschaft die Details des Lebens untersucht hat, umso mehr Beweise für die Perfektion der Schöpfung wurden gefunden, und umso besser wurde verstanden, dass die Entstehung des Lebens und seiner Vielfalt durch Zufall praktisch unmöglich sind. Jedes Forschungsergebnis enthüllt neue Beweise für das intelligente Design, dass in jedem Leben steckt und macht die Realität der Schöpfung klarer. Jedes Jahrzehnt, dass seit Darwin's Zeiten vergangen ist, machte die Ungültigkeit der Evolutionstheorie deutlicher.
In Kürze, der wissenschaftliche Fortschritt arbeitet nicht für die Evolutionstheorie. Es ist auch nicht zu erwarten, dass er dies in Zukunft tun wird, sondern dass er weiterhin die Nichtigkeit dieser Theorie zeigen wird. Es bleibt festzuhalten, dass die Behauptungen der Evolutionstheorie nicht etwas sind, dass die Wissenschaft noch nicht bewiesen oder erklärt hat, dies aber in der Zukunft tun wird. Im Gegenteil, die moderne Wissenschaft hat die Evolutionstheorie auf allen Gebieten widerlegt. Es sind lediglich noch marxistische und materialistische Kreise, die die Evolutionstheorie benutzen, um ihre Ideologien zu untermauern. Eigentlich trösten sie sich nur noch in ihrer Verzweiflung. Deswegen ist die Hoffnung, die Wissenschaft werde die Evolutionstheorie eines Tages beweisen, nicht realistischer, als zu glauben, eines Tages werde die Wissenschaft beweisen, dass die Erde auf dem Rücken eines Elefanten ruht.

LAZ
02.07.05, 22:46
Wenn Darwin Unrecht hatte woher kommen immer diese Funde von Neandertalern und Affenmenschen her?

Woher kommt es, dass Schimpansen mit Menschen genetisch sehr starke Gemeinsamkeiten haben???

Fragen über Fragen...

Ingolstädter
02.07.05, 22:58
Interresantes Thema.Bitte erklär uns die Evolution.Die Entstehung der Art.Wie eine Art zu etwas anderem wird.Vieleicht fängst du mit der Entstehung des Lebens an.
Ich werde alles Wissenschaftlich wieder legen.Das verspreche ich.
Also los.

danke erst mal dass du im gegensatz zu Gökcen und kanki aufgeschlossen bist.

zunächst: was sagt darwin?:

nach darwin ist evolution in 3 sich wiederholende teile aufgespalten:

multiplikation -> mutation -> selektion -> (multiplikation)...

dadurch entstehen bessere strukturen...

streitet ihr dies bereits ab? (das ist wichtig damit ich weiß wie ich weiterargumentieren kann)

Gökcen
02.07.05, 23:00
ich verbessere dich nur ungern es ist die isolation-mutation-selektion

siehe darwin finken die auf den galapagosinseln gelandet sind und durch verschiedene umweltfaktoren isoliert wurden voneinander und sich durch mutation im genpool verändert haben etc etc etc

und meine frage is dies

wer hat denn nun die affen von denne wir angeblich abstammen auf diese erde gesetzt?

derinkuyu
02.07.05, 23:08
Wenn Darwin Unrecht hatte woher kommen immer diese Funde von Neandertalern und Affenmenschen her?

Woher kommt es, dass Schimpansen mit Menschen genetisch sehr starke Gemeinsamkeiten haben???

Fragen über Fragen...

Laz Neandertaler und Affenmenschen sind kein Beweis für die Evolution.
Guckmal das mit den Genen ist einfach.Schau dir einen Affen an:Augen,Haare,Haut,Innrere Organe u.s.w jeder sieht sofort die Ähnlichkeiten.Ein Hun hat auch Augen Organe u.s.w.Beim Hun sind 40% Gene gleich.Beim Schimpansen sind es 95%.Das ist doch Logisch.
Dann erklär mir wie ein Geschömpf zu etwas anderem werden kann.
Ich verpreche dir ich werde es Wiederlegen. Hättest du die Beiträge oben gelesen wüßtest das es Unmöglich ist das Leben zufällig entsteht.
Du hast bestimmt keine Ahnung wie Evolution erklärt wird.

derinkuyu
02.07.05, 23:12
danke erst mal dass du im gegensatz zu Gökcen und kanki aufgeschlossen bist.

zunächst: was sagt darwin?:

nach darwin ist evolution in 3 sich wiederholende teile aufgespalten:

multiplikation -> mutation -> selektion -> (multiplikation)...

dadurch entstehen bessere strukturen...

streitet ihr dies bereits ab? (das ist wichtig damit ich weiß wie ich weiterargumentieren kann)

Nein ich streite nicht Grundsätzlich etwas vorher ab.Wir machen das wie es sich gehört auf Wissenschaftliche weise.Ich werde alles wieder legen mit stichhaltigen Argummenten.

Minosh
02.07.05, 23:18
Laz Neandertaler und Affenmenschen sind kein Beweis für die Evolution.
Guckmal das mit den Genen ist einfach.Schau dir einen Affen an:Augen,Haare,Haut,Innrere Organe u.s.w jeder sieht sofort die Ähnlichkeiten.Ein Hun hat auch Augen Organe u.s.w.Beim Hun sind 40% Gene gleich.Beim Schimpansen sind es 95%.Das ist doch Logisch.
Dann erklär mir wie ein Geschömpf zu etwas anderem werden kann.
Ich verpreche dir ich werde es Wiederlegen. Hättest du die Beiträge oben gelesen wüßtest das es Unmöglich ist das Leben zufällig entsteht.
Du hast bestimmt keine Ahnung wie Evolution erklärt wird.

Bei Mäusen oder Ratten seien es sogar 99% der Gene die mit dem menschlichen identisch seien.
Nur 1 % unterscheidet uns von einer Maus!:D

dertli4u
02.07.05, 23:31
danke erst mal dass du im gegensatz zu Gökcen und kanki aufgeschlossen bist.

zunächst: was sagt darwin?:

nach darwin ist evolution in 3 sich wiederholende teile aufgespalten:

multiplikation -> mutation -> selektion -> (multiplikation)...

dadurch entstehen bessere strukturen...

streitet ihr dies bereits ab? (das ist wichtig damit ich weiß wie ich weiterargumentieren kann)

ingo

meine dt. kenntnisse sind leider nicht genug..

diese diskussion habe ich vor 30 jahren gemacht..sogar in eine gruppe von med. und vet. studenten/dr/profs....

ich glaube das @derinkuyu genug argumente hat...

islamisceh denker haben auch gute argumente..aber wie gesagt, ich kann leider nicht auf deutsch erklären..

derinkuyu
02.07.05, 23:34
Bei Mäusen oder Ratten seien es sogar 99% der Gene die mit dem menschlichen identisch seien.
Nur 1 % unterscheidet uns von einer Maus!:D

Es braucht nur Wissenschaft zu heißen und im Fernsehen kommen.Das reicht aus um die Leute zu überzeugen.
Ingolstadt hat schon einen riesen Fehler gemacht.Darwinisten selbst haben die alte Theorie aufgegeben.Ihre neue ist genau das gegenteil und Heißt jetzt Neo-Darwinismus.
Die Menschliche Zelle ist unteilbar,also kann sie nicht schrittweise Entstanden sein.Die scheitern schon beim beginn.

derinkuyu
02.07.05, 23:48
Der Irrtum der natürlichen Selektion

Die natürliche Selektion, die Darwin als "evolutionären Mechanismus" postulierte, hat keine reale Wirkung. Natürliche Selektion kann keine neuen Lebensformen entstehen lassen.
Lebewesen können weder durch reinen Zufall auf unserer Erde entstanden sein, noch kann eine Art Lebewesen in eine andere Art umgewandelt werden. Denn in der Natur gibt es keine Kraft, die dazu fähig wäre. Was wir als "Die Natur" bezeichnen, ist die Summe der bewusstseinlosen Atome, die Steine, Erde, Luft und Wasser bilden. Dieser unbelebte Materiehaufen besitzt keine Kraft, die zuerst einen Wurm in einen Fisch verwandeln kann, ihn dann als Reptil auf dem Lande aussetzt, ihm anschließend Flügel verleiht und aus dem Vogel zum Schluss einen Menschen macht.
Darwin, der das Gegenteil behauptet, hat als "evolutionären Mechanismus" einen einzigen Begriff geprägt: natürliche Selektion. Natürliche Selektion bedeutet natürliche Auslese. Sie beruht auf dem Gedanken, dass nur die starken Lebewesen, die am besten den natürlichen Bedingungen, unter denen sie leben, angepasst sind, überleben werden. So bleiben in einer Zebraherde, die von Raubtieren bedroht ist, genau die Zebras am Leben, die besonders schnell laufen können. Dieser Mechanismus bringt jedoch keine evolutionären Änderungen bei den Zebras hervor. Er macht aus ihnen keine anderen Lebewesen, z.B. Elefanten.
Seit Darwins Zeiten wurde nicht die geringste Spur eines Beweises erbracht, der gezeigt hätte, dass Lebewesen durch natürliche Auslese zu evolutiver Fortentwicklung veranlasst werden. Colin Patterson, der rangälteste Paläontologe am Museum of Natural History in England, der auch ein prominenter Evolutionist ist, hebt hervor, dass bisher niemals beobachtet wurde, dass natürlichen Auslese die Kraft habe, eine evolutive Fortentwicklung von Organismen zu verursachen:
Niemand hat jemals eine Spezies durch Mechanismen der natürlichen Auslese hervorgebracht. Niemand kam dem auch nur nahe, und der Großteil der gegenwärtigen Debatte im Neo-Darwinismus bewegt sich um diese Frage.

Der Schakal
02.07.05, 23:49
Bei Mäusen oder Ratten seien es sogar 99% der Gene die mit dem menschlichen identisch seien.
Nur 1 % unterscheidet uns von einer Maus!:D


Hahahahaa...und ich hatte mal gelesen 60% mit einer Kartoffel...:D :D :D

derinkuyu
02.07.05, 23:50
Mutationen

Mutationen sind genetische „Unfälle", die in allen lebenden Genstrukturen vorkommen. Wie jeder andere Unfall auch, verursachen Mutationen nichts anderes als Schmerz und Zerstörung. Zu behaupten, „Evolution" fände statt durch Mutation, ist genauso unsinnig, als wollte man die Konstruktion einer Uhr verbessern, indem man mit dem Hammer darauf schlägt.
Als die Evolutionstheoretiker erkannten, dass „natürliche Auslese" keinerlei evolutionäre Funktion hat, führten sie während des zwanzigsten Jahrhunderts das Konzept der „Mutation" ein. Mutationen sind demzufolge plötzliche Veränderungen der Gene eines Organismus durch äußere Einwirkungen, zum Beispiel durch (radioaktive) Strahlung.
Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung widerlegen jedoch diese Behauptung, denn bisher haben alle beobachteten Mutationen zu nichts anderem als zu Verletzungen lebender Organismen geführt. Wenn Menschen Mutationen ausgesetzt sind, führt dies zu mentalen oder physischen Deformationen wie Down Syndrom (Mongolismus), Albinismus, Zwergwuchs oder zu Krankheiten wie Krebs.
Es gibt einen weiteren Grund, warum sich Lebewesen durch Mutationen niemals weiter entwickeln können: Mutationen fügen einem Organismus keinerlei neue genetische Information hinzu. Mutationen verändern genetische Informationen nur insoweit, als etwa ein Kartenspieler einen Stapel Spielkarten mischt: das einzig sich dabei verändernde ist die Reihenfolge der Karten.
Die Evolutionstheorie behauptet jedoch, dass die in einem Lebewesen vorhandene Menge an genetischer Information im Laufe der Zeit zunimmt. Hierzu ein Beispiel: eine simple Bakterie besteht aus rund 2000 verschiedenen Proteinen, ein menschlicher Organismus hingegen besteht aus etwa 100000 verschiedenen Proteinen. Die Bakterie müsste also ihrer DNS 98000 zusätzliche Proteine hinzufügen, um sich zu einem menschlichen Wesen zu entwickeln. Es ist völlig unmöglich, dass diese enorme Zahl erforderlicher Proteine durch Mutationen produziert werden könnte.
Insoweit ist es nicht überraschend, dass bisher keine einzige Mutation beobachtet worden ist, die zur Weiterentwicklung irgendeines Lebewesens geführt hätte. Selbst der ehemalige Präsident der französischen Akademie der Wissenschaften, Pierre-Paul Grassé, ein überzeugter Anhänger der Evolutionstheorie, musste zugeben: "Gleichgültig wie viele Mutationen auch passieren mögen, sie werden niemals die Evolution vorantreiben.

derinkuyu
02.07.05, 23:53
Die nicht reduzierbare Komplexität

Alle Behauptungen von Darwin stützen sich auf das Szenarium der "stufenweisen Entwicklung". Nicht reduzierbare komplexe Organe, eine Entdeckung der Wissenschaft des 20. Jahrhunderts, widerlegen jedoch dieses Szenarium und die gesamte Evolutionstheorie.
Wenn Sie einem Evolutionstheoretiker die Frage stellen, wie die außerordentlich komplexen Organe der Lebewesen entstanden sind, wird er Ihnen dieses Szenarium folgendermaßen erklären:
"Ja, die überaus komplexen Systeme der Lebewesen können nicht plötzlich und zufällig entstehen, aber diese Systeme haben sich stufenweise entwickelt. Zuerst ist ein einziges Teil des Systems durch Zufall aufgetaucht. Da dieses Teil dem Lebewesen Vorteile bringt, wurde dieses Lebewesen durch natürliche Selektion ausgewählt. Danach sind die anderen Teile stufenweise entstanden und letztlich entstand das System das wir heute sehen und das in der Tat sehr kompliziert ist."
Es gibt jedoch eine Eigenschaft, die dieses Szenarium von Anfang an unrealistisch sein lässt und zwar die Eigenschaft der "nicht reduzierbaren Komplexität", die die meisten Systeme aller Lebewesen besitzen. Betrachten wir ein beliebiges, funktionierendes System. Entfernen wir einen Baustein dieses Systems, so wird es möglicherweise immer noch funktionieren; es kann sogar weiterfunktionieren, wenn wir einen zweiten, dritten und vierten Baustein entfernen. Es wird aber der Fall eintreten, dass das System aufhört zu funktionieren, wenn wir einen Baustein zuviel entfernen. Dann nämlich ist der Punkt erreicht, an dem dieses System nicht weiter auf ein noch einfacheres System reduziert werden kann. Diesen Zustand, in dem ein System optimal funktioniert, es aber aufhört zu funktionieren, sobald ein Baustein entfernt wird, nennt man den Zustand der nicht reduzierbaren Komplexität.
Es ist unmöglich, dass ein System, das eine nicht reduzierbare Komplexität besitzt, "stufenweise" durch Zufälle entsteht. Denn wenn das System nicht vollkommen ist, dann wird keine "Zwischenstufe" brauchbar sein. Eine unbrauchbare Zwischenstufe jedoch wird entsprechend der Logik der Evolution von der natürlichen Selektion vernichtet werden.
Als Darwin seine Theorie formulierte, machte er sich Sorgen über dieses Thema. Er war der Meinung, dass die komplizierten Organstrukturen der Lebewesen durch einfacher aufgebaute Organe ersetzt werden könnten, fürchtete aber, diese Behauptung könnte durch spätere Forschungsergebnisse widerlegt werden. Diese Tatsache, die auch die Grundlagen der Evolutionstheorie zerstört, besorgte auch Darwin:
"Wenn gezeigt werden könnte, dass es irgend ein komplexes Organ gibt, das unmöglich durch mehrfache, aufeinanderfolgende, geringfügige Abänderungen geformt werden könnte, würde meine Theorie total zusammenbrechen."19
Heute kann Darwins Theorie als widerlegt angesehen werden, denn wissenschaftliche Erfindungen zeigen, dass die meisten Systeme von Lebewesen nicht reduzierbare komplexe Systeme sind. Zahlreiche Strukturen und Systeme vom menschlichen Auge bis zur Zellstruktur, vom System des Blutgerinnsels bis zu den Proteinen werden völlig unbrauchbar, falls ein einziges ihrer Teile nicht mehr vorhanden ist. Tatsächlich kann kein Vertreter der Evolutionstheorie erklären, mit welchen "Stufen" diese Teile aufgetaucht sind.

KingTurek
03.07.05, 00:31
Wenn Darwin Unrecht hatte woher kommen immer diese Funde von Neandertalern und Affenmenschen her?

Woher kommt es, dass Schimpansen mit Menschen genetisch sehr starke Gemeinsamkeiten haben???

Fragen über Fragen...

Neandertaler und Homosapiens "sollen" sich zwar parallel entwickelt haben, Neandertaler in Europa und Homosapiens in Afrika, aber da die Neandertaler nicht Anpassungsfähig waren sind sie ausgestorben. Also das die Menschen von den Neandertalern abstammen ist völlig falsch.

Gök Türk
03.07.05, 10:14
Naja viel fällt euch nicht ein.Ihr kennt weder den Kuran noch was Evolution Tatsächlich bedeutet.

Und warscheinlich bist du der einzige unter uns, der den Koran und die Evolutionstheorie kennt, nicht wahr?

PS: Falls du deine Angaben nicht aus dem Kopf, sondern aus einer bestimmten Quelle beziehst, würde ich gerne diese Quelle genannt haben!

derinkuyu
03.07.05, 13:34
Und warscheinlich bist du der einzige unter uns, der den Koran und die Evolutionstheorie kennt, nicht wahr?

PS: Falls du deine Angaben nicht aus dem Kopf, sondern aus einer bestimmten Quelle beziehst, würde ich gerne diese Quelle genannt haben!

Bak saten kafam bozuk adami Hasta etme.Hepsi yalan lan var mi diyecen.Ulan bu Dünyada adam kalmis biz adam Oluyoruz.Her taraf Yalanci düzembaz.Senin bugüne Kadar azindan Adam gibi Laf ciktimi. Ach var ya benim Nasil biri Oldugumu bi Görsen öyle bi seker olurdun ki.Internet erkeyi kocum sen Baba yiyitsin bundan Sonra görme beni

Gökcen
03.07.05, 14:20
hopp hoppp agir ol terbiyesizlesmenin anlami yok!

Gök Türk
03.07.05, 14:33
Bak saten kafam bozuk adami Hasta etme.Hepsi yalan lan var mi diyecen.Ulan bu Dünyada adam kalmis biz adam Oluyoruz.Her taraf Yalanci düzembaz.Senin bugüne Kadar azindan Adam gibi Laf ciktimi. Ach var ya benim Nasil biri Oldugumu bi Görsen öyle bi seker olurdun ki.Internet erkeyi kocum sen Baba yiyitsin bundan Sonra görme beni


Du wirst wegen Bedrohung verwarnt!
Hätte ich immernoch gerne Quellen.
Ich liebe dich auch!

Ingolstädter
03.07.05, 14:53
ich verbessere dich nur ungern es ist die isolation-mutation-selektion

siehe darwin finken die auf den galapagosinseln gelandet sind und durch verschiedene umweltfaktoren isoliert wurden voneinander und sich durch mutation im genpool verändert haben etc etc etc

und meine frage is dies

wer hat denn nun die affen von denne wir angeblich abstammen auf diese erde gesetzt?

nun das weiß ich nicht, da ich mich in der materie nicht so gut aus kennt... auch die wissenschaft ist an manchen enden noch offen. dort steht es euch frei gott hineinzu interpretieren. das gegenteil kann ich nämlich nicht beweisen.

ok derinkuyu ich habe gelesen was du geschrieben hast...

meine erste frage: hast du das selber geschrieben oder aus einer quelle kopiert? wenn ja kann ich eine quellenangabe haben?

die argumente sind mir bekannt... wie schon mal gesagt amerikanische christen mit denen ich bereits diskutiert habe vertreten die praktisch die selbe ansicht und haben zufälligerweise (^^) auch genau die gleichen argumente wie du.

aber ich will die argumente nicht schlecht machen, da sie berechtigt sind und ich leider nicht das fachwissen habe um gegenbeispiele zu bringen. das ist ein punkt für dich und die christlichen fundamentalisten die auch die evolution bestreiten.



nun ich denke bei genetischer evolution werden wir nicht viel weiter kommen (du redest nur über gene, obwohl ich darüber kein wort verloren habe... ich möchte über evolution allgemein reden) da diese zu langsam ist und damit schwer zu erkennen und leicht zu bestreiten. es gibt auch schnellere formen der evolution: z.b. die memetische evolution. (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2081/2.html)

die basiert auf darwin (mutation -> selektion -> multiplikation). lol du sagst mutation ist immer was schlechtes... ein bedeutender wissenschaftler sagte mal sinngemäß: 99 von hundert meiner ideen sind schwachsinn, aber die eine idee ist gut.

der mensch ist etwas besonderes: er hat sich neben der genetischen evolution eine zweite (schnellere und damit bessere) evolutionsbasis geschaffen, nämlich die der gedanken/ideen/pläne etc..

wir haben also eine neue idee (also nichts anderes als eine mutation oder mischung alter ideen). diese neue idee wird sich durchsetzen oder nicht (sie wird selektiert. heutzutage fahren wir nicht mit fliegenden autos weil sich die idee nicht durchgesetzt hat. aber wir akzeptieren die mathematik weil sie sich durchgesetzt hat) also wird sie selektiert. dann verbreitet sich die idee/prinzip.

darum gibt es heute so viele autos. ein prinzip das sich durchgesetzt hat, und zwar auf evolutionären wege...

du hast gesagt, dass du bereits das prinzip (mutation -> multiplikation -> selektion) bestreitest... dabei konzentrierst du dich jedoch nur auf die genetik, wobei diese ein schlechtes beispiel ist weil sie so langsam ist und dadurch der gesammtprozess schwer zu beobachten.

als maschinenbauer habe ich jeden tag mit memetischer evolution zu tun. ich sehe die theorie (mutation -> selektion -> multiplikation) jeden tag bestätigt.


du möchtest die evolution bestreiten... bitte bestreite mir die memetische evolution, da die offensichtlicher ist.

Ingolstädter
03.07.05, 14:58
ingo

meine dt. kenntnisse sind leider nicht genug..

diese diskussion habe ich vor 30 jahren gemacht..sogar in eine gruppe von med. und vet. studenten/dr/profs....

ich glaube das @derinkuyu genug argumente hat...

islamisceh denker haben auch gute argumente..aber wie gesagt, ich kann leider nicht auf deutsch erklären..

macht nichts das deine deutschkenntnisse nicht so gut sind ^^. wenn du dich nicht abschottest wirst du die sprache schon lernen ;).

ja ich bestreite gar nicht dass der islam keine argumente hat. ich bin offen aber auch kritisch gegenüber den argumenten des islams.

nun ja dass du mit medizinern diskutiert hast ist zwar interessant, aber nicht ausschlaggebend. mediziner sind auch nur menschen, die hauptsächlich viel auswendig gelernt haben ^^. naja man sollte nicht alle in einen topf werfen außerdem haben sie ein großes fachliches wissen.

Ay_Dogar
03.07.05, 15:19
PS: Falls du deine Angaben nicht aus dem Kopf, sondern aus einer bestimmten Quelle beziehst, würde ich gerne diese Quelle genannt haben!


Die Artikel stammen von Harun Yahya.Ich hab mich an den Namen errinert,wegen des anderen Threads(muslim-markt)
Allerdings sind seine Behauptungen nicht wissenschaftlich belegt,er biegt sich die Sache zurecht und versucht seine Argumente mit einigen wenigen Passagen von anderen Wissenschaftern(Fred Hoyle) zu untermauern was aber keiner sinnvollen Diskussion standhalten könnte.Derinkuyu verstehe das nicht als falsch aber wissenschaftlich widerlegen ist etwa total anderes.

@Ingolstädter,darwinismus ist nicht die Evolutionstheorie an sich,sondern handelt von der Selektion durch die Natur,der stärkere überlebt und entwickelt sich weiter.Wobei auch diese Intepretation sehr ungenau ist,siehe Neo-darwinimus.

Der Mensch braucht schon seit jahrtausenden,seitdem er fähig ist logische Gedankenzüge zu entwickeln irgendetwas voran er glauben kann.
Genau das boten ihm verschiedene Glauben ,genannt Religione.
Aber der Mensch entwickelte sich weiter und erforschte weiter und siehe da,die Erde ist nicht rund,wurde nicht in 7 tagen erschaffen,fliegen ist nicht unmöglich,der Mensch stammt nicht von Adam und Eva ab und die Geschichte von Noah ist nur ein Märchen.
Die heutige Evolutionstheorie erklärt immer noch nicht alles und die Ur-Knalltheroie ist auch nicht zu 100% bewiesen,was aber keinen dazu verleiten sollte sofort an das Übernatürliche zu glauben.

derinkuyu
03.07.05, 15:26
nun das weiß ich nicht, da ich mich in der materie nicht so gut aus kennt... auch die wissenschaft ist an manchen enden noch offen. dort steht es euch frei gott hineinzu interpretieren. das gegenteil kann ich nämlich nicht beweisen.

ok derinkuyu ich habe gelesen was du geschrieben hast...

meine erste frage: hast du das selber geschrieben oder aus einer quelle kopiert? wenn ja kann ich eine quellenangabe haben?

die argumente sind mir bekannt... wie schon mal gesagt amerikanische christen mit denen ich bereits diskutiert habe vertreten die praktisch die selbe ansicht und haben zufälligerweise (^^) auch genau die gleichen argumente wie du.

aber ich will die argumente nicht schlecht machen, da sie berechtigt sind und ich leider nicht das fachwissen habe um gegenbeispiele zu bringen. das ist ein punkt für dich und die christlichen fundamentalisten die auch die evolution bestreiten.



nun ich denke bei genetischer evolution werden wir nicht viel weiter kommen (du redest nur über gene, obwohl ich darüber kein wort verloren habe... ich möchte über evolution allgemein reden) da diese zu langsam ist und damit schwer zu erkennen und leicht zu bestreiten. es gibt auch schnellere formen der evolution: z.b. die memetische evolution. (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2081/2.html)

die basiert auf darwin (mutation -> selektion -> multiplikation). lol du sagst mutation ist immer was schlechtes... ein bedeutender wissenschaftler sagte mal sinngemäß: 99 von hundert meiner ideen sind schwachsinn, aber die eine idee ist gut.

der mensch ist etwas besonderes: er hat sich neben der genetischen evolution eine zweite (schnellere und damit bessere) evolutionsbasis geschaffen, nämlich die der gedanken/ideen/pläne etc..

wir haben also eine neue idee (also nichts anderes als eine mutation oder mischung alter ideen). diese neue idee wird sich durchsetzen oder nicht (sie wird selektiert. heutzutage fahren wir nicht mit fliegenden autos weil sich die idee nicht durchgesetzt hat. aber wir akzeptieren die mathematik weil sie sich durchgesetzt hat) also wird sie selektiert. dann verbreitet sich die idee/prinzip.

darum gibt es heute so viele autos. ein prinzip das sich durchgesetzt hat, und zwar auf evolutionären wege...

du hast gesagt, dass du bereits das prinzip (mutation -> multiplikation -> selektion) bestreitest... dabei konzentrierst du dich jedoch nur auf die genetik, wobei diese ein schlechtes beispiel ist weil sie so langsam ist und dadurch der gesammtprozess schwer zu beobachten.

als maschinenbauer habe ich jeden tag mit memetischer evolution zu tun. ich sehe die theorie (mutation -> selektion -> multiplikation) jeden tag bestätigt.


du möchtest die evolution bestreiten... bitte bestreite mir die memetische evolution, da die offensichtlicher ist.

Kopiert Natürlich.Ich habe vor 2 Jahren angefangen mich damit zu Befassen.Ich dachte auch immer das das Logisch Klingt.Aber wenn man sich damit befasst hat Läuft man Sofort in die Nächste Moschee :D
Harun Yahya z. b aber der ist Religiös falls du bei dem bedenken hast Google mal. Mann findet viel. Ich hab eine bitte an dich.Ich habe folgendes gefunden was mich beunruhigt:Jesus hat sich Geopfert für das Christentum ist wieder auf erstanden und hatte Schriften die die Wissenschaft als Lügner entlarvt haben.Jetzt sind alle Christen Götter.Ergo ein Gott kann keiner Sünden begehen also Narren Freiheit.Woher kommt das Plötzlich? Ich finde die den Link

Gök Türk
03.07.05, 15:29
Die Artikel stammen von Harun Yahya.Ich hab mich an den Namen errinert,wegen des anderen Threads(muslim-markt)
Allerdings sind seine Behauptungen nicht wissenschaftlich belegt,er biegt sich die Sache zurecht und versucht seine Argumente mit einigen wenigen Passagen von anderen Wissenschaftern(Fred Hoyle) zu untermauern was aber keiner sinnvollen Diskussion standhalten könnte.Derinkuyu verstehe das nicht als falsch aber wissenschaftlich widerlegen ist etwa total anderes.


Ich weiß von wem die Texte sind; ich wollte aber, dass derinkuyu es mir sagt.
Ich habe so auf den Quellen beharrt, weil ich mich vor einer Zeit auch mit Harun Yahya beschäftigt und durch Istanbuler darauf hingewiesen worden bin, dass die Arbeiten von ihm nicht wissenschaftlich genug sind. Dies ist mir bei näherem betrachten dann auch aufgefallen.

Ich glaube auch an die Schöpfung, aber wenn man die Evolutionstheorie widerlegen will, dann muss man das mit wissenschaftlichen Mitteln machen!

Untersucht doch mal die Texte von ihm genauer! Es läuft alles auf die These "Dies ist alles so perfekt gemacht, dass es nicht Zufall sein kann" aus, an den ich persönlich glaube, aber der nicht ausreicht um eine der wichtigsten Theorien überhaupt zu widerlegen!

derinkuyu
03.07.05, 15:41
Natürlich muß man bei Harun Yahya dreimal gucken weil der will das mit allen Mitteln wiederlegen.
Geht auf Darwinistische Seiten.
http://www.lrz-muenchen.de/~u7224ac/www/evol.htm

http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2003/11-27-Bayertz.html

Ingolstädter
03.07.05, 16:15
Ich habe folgendes gefunden was mich beunruhigt:Jesus hat sich Geopfert für das Christentum ist wieder auf erstanden und hatte Schriften die die Wissenschaft als Lügner entlarvt haben.Jetzt sind alle Christen Götter.Ergo ein Gott kann keiner Sünden begehen also Narren Freiheit.Woher kommt das Plötzlich? Ich finde die den Link

na und? nun zum WIRKLCH LETZTEN MAL: ICH BIN AUS DER KIRCHE AUSGETRETEN WEIL SIE AUS MEINER SICHT EIN SCHEIß IST!!!!

zufrieden? frag bitte das nächste mal deine frage einen christen und NICHT MICH???


ich glaube das ist bereits das 8te mal das ich darauf hingewiesen habe dass ich kein christ bin und darum das christentum auch nicht verteidigen will.

wollt ihr es nicht verstehen? ich bin ein bayer/deutscher aber kein christ. ich habe keine offizielle religion und brauche sie auch nicht.

Ingolstädter
03.07.05, 16:26
@Ingolstädter,darwinismus ist nicht die Evolutionstheorie an sich,sondern handelt von der Selektion durch die Natur,der stärkere überlebt und entwickelt sich weiter.Wobei auch diese Intepretation sehr ungenau ist,siehe Neo-darwinimus.

^^ genau darum will ich den darwinismus besprechen und nicht die evolutionstheorie (von zelle bis mensch)...

bei mir ist es das sich der "stärkere" gedanke oder die "bessere" idee durchsetzt.

und zwar mit den grundprinzipien darwins. es ist schwierig genetische evolution zu beobachten... bei memetischer ist es umso leichter.

derinkuyu
03.07.05, 18:01
na und? nun zum WIRKLCH LETZTEN MAL: ICH BIN AUS DER KIRCHE AUSGETRETEN WEIL SIE AUS MEINER SICHT EIN SCHEIß IST!!!!

zufrieden? frag bitte das nächste mal deine frage einen christen und NICHT MICH???


ich glaube das ist bereits das 8te mal das ich darauf hingewiesen habe dass ich kein christ bin und darum das christentum auch nicht verteidigen will.

wollt ihr es nicht verstehen? ich bin ein bayer/deutscher aber kein christ. ich habe keine offizielle religion und brauche sie auch nicht.

Wenn ich dich sowas Frage kannst du davon ausgehen das ich von dir Etwas wissen will.Nicht mehr nicht weniger.Ja endlich mal dürfen auch Diskriminieren ;) HR hab ich enfernt. Cool bleiben

Ingolstädter
03.07.05, 18:05
Wenn ich dich sowas Frage kannst du davon ausgehen das ich von dir Etwas wissen will.Nicht mehr nicht weniger.Ja endlich mal dürfen auch Diskriminieren ;) HR hab ich enfernt. Cool bleiben


okay hab mich beruhigt (und ein wenig draußen in die hängematte gelegt)...

ja es stimmt dass das christentum unlogisch aufgebaut ist... ist nun deine frage beantwortet? was hat das mit dem islam zu tun?

derinkuyu
03.07.05, 18:11
okay hab mich beruhigt (und ein wenig draußen in die hängematte gelegt)...

ja es stimmt dass das christentum unlogisch aufgebaut ist... ist nun deine frage beantwortet? was hat das mit dem islam zu tun?

Nein garnichts. Darwin würde das Selbsterhaltungstrieb nennen :) Ist nicht wichtig ich hab das was ich brauchte,Danke

Ingolstädter
03.07.05, 20:36
Nein garnichts. Darwin würde das Selbsterhaltungstrieb nennen :) Ist nicht wichtig ich hab das was ich brauchte,Danke

gut :)

was hältst du von der memetischen evolution? kann diese theorie neben dem islam existieren?

EFE1987
03.07.05, 21:42
Was für ein primitives Bild muss man von sich haben das man der Darwin Studie glauben schenken kann ?

Ingolstädter
03.07.05, 21:57
Was für ein primitives Bild muss man von sich haben das man der Darwin Studie glauben schenken kann ?


achso du meinst das ich minderwertig fühle weil ich aus dem ursüppchen ausgekocht wurde?

nun das gegenteil ist der fall. ich bin das produkt einer jahrMILLIARDEN-langen evolution und auslese und perfekt an die umwelt angepasst. wir menschen sind die krone der schöpfung die das universum verändern und eine ZWEITE evolutionsstufe erschaffen haben.

wir sind einzigartig und wir können alles! wir sind die baldigen herren des universum :D. oder wir schaffen gar noch höhere wesen!

das macht mich sogar ein wenig stolz auf die menschheit ;)

EFE1987
04.07.05, 13:33
achso du meinst das ich minderwertig fühle weil ich aus dem ursüppchen ausgekocht wurde?

nun das gegenteil ist der fall. ich bin das produkt einer jahrMILLIARDEN-langen evolution und auslese und perfekt an die umwelt angepasst. wir menschen sind die krone der schöpfung die das universum verändern und eine ZWEITE evolutionsstufe erschaffen haben.

wir sind einzigartig und wir können alles! wir sind die baldigen herren des universum :D. oder wir schaffen gar noch höhere wesen!

das macht mich sogar ein wenig stolz auf die menschheit ;)

DU WIEDERSPRICHST DIR SELBER
Du bezeichnest den Menschen als Perfekt glaubst aber daran dass er vom Affen stammt

derinkuyu
04.07.05, 15:04
gut :)

was hältst du von der memetischen evolution? kann diese theorie neben dem islam existieren?

Memetisch= die Fähigkeit zu KOPIEREN und Neues zu SCHAFFEN.
Das ist LERNEN.
Von was hat das erste kopiert und geschaffen?

Es gibt Kein ZUFALL. Alles was mit Zufall erklärt wird davor sollte man aufpaßen.
Was ist Zufall? aus der WIKI:
-Je mehr Ordnung und Regelmäßigkeit man in einem System erkennt, desto weniger Zufall verbleibt darin.(SONNENSYSTEM)
-Bevor man ein Ereignis als zufällig ansieht, sollte man sich eingehende Gedanken darüber machen, ob es wirklich rein zufällig ist. Manchmal ist der Zufall eine zu bequeme Erklärungsvariante.

Wenn du mal nach schaust wie Kompliziert der Begriiff Zufall ist.

Ja die memetische Evo. sie ist Richtig.Aber sie verarschen die Leute wieder,weil mit der zuffäligen Entstehungs geschichte wieder spricht sich das Total aber wird als dessen Fortsetzung erklärt.Das machen sie SYSTEMATISCH
Ohne Evolutionstheorie sind die ARBEITSLOS!!

Ich werde das aber weiter Verfolgen weil ich vieleicht etwas nicht berücksichtigt habe.Die Wissenschaft ist es die,die SCHÖPFUNG beweist,aber Menschen SYSTEMATISCH aus eiegen Interresen was anderes erzählen.
Genau dieses Fenomen ist in den schriften Überliefert.
Glaube hin oder her es ist einfach Unglaublich was im Kuran steht.

Auch ein Nichtglaubenist ein glauben,das glauben an nichts.Was ist nichts?WIKI

Ingolstädter
04.07.05, 18:03
DU WIEDERSPRICHST DIR SELBER
Du bezeichnest den Menschen als Perfekt glaubst aber daran dass er vom Affen stammt


mitnichten sage ich dass der mensch perfekt ist... aber er ist das perfekteste wesen das auf der erde und zumindest in unserem sonnensystem ist. das perfekteste wesen weit und breit.

ich bin stolz auf meine affen-vorfahren und fühle mich mit unseren noch lebenden affen-verwandten verbunden. auch die kennen gefühle leid schmerz und freude.

der mensch ist aber überlegen weil er eine zweite (gerade anlaufende) evolutionsschiene aufgebaut hat... ich kenne kein lebewesen dass das auch hat.


hättest du meinen beitrag besser gelesen wäre dir dieser satz aufgefallen: "oder wir schaffen gar noch höhere wesen!"

ich denke dass ich kein primitives bild von mir habe und ich denke auch nicht dass ich mir widersprochen habe... sei stolz auf dich dass dich allah erschaffen hat, ich bin stolz darauf dass ich am ende einer milliarden-jahre-langen evolution stehe... so oder so, wir menschen sind was wunderbares und ich denke nicht dass uns etwas stoppen kann es sei den wir selbst oder bessere wesen die wir schaffen werden.

Ingolstädter
04.07.05, 18:28
1. Von was hat das erste kopiert und geschaffen?

2. Es gibt Kein ZUFALL.

3. Ja die memetische Evo. sie ist Richtig.Aber sie verarschen die Leute wieder,weil mit der zuffäligen Entstehungs geschichte wieder spricht sich das Total aber wird als dessen Fortsetzung erklärt.Das machen sie SYSTEMATISCH
Ohne Evolutionstheorie sind die ARBEITSLOS!!

zu 1: ich kann mir nicht vorstellen dass es etwas erstes von allem gegeben haben soll... woher sollten denn das erste kommen? es gibt für mich keinen anfang und kein ende. natürlich subjektiv werde ich geboren und sterbe ich... aber es weist vieles darauf hin dass das universum schon vor mir da war und auch nach mir da sein wird...
ja ich kann mir auch nicht vorstellen dass der urknall aus dem nichts kam so wie ein paar wissenschaftler behaupten...

zu 2: hm... du denkst also deterministisch... ich denke in diesem zusammenhang ähnlich aber nicht gleich wie du... ich sehe dass das universum deterministisch UND kausal ist. es kommt ganz auf die betrachtungsweise an... ich denke auch lieber deterministisch...

nach meinem weltbild lässt sich alles immer weiter "aufspalten" (auch wenns nur in mathematischer vorstellung ist), und alles kleine kann einen effekt auf das große haben... das heißt wir könnten alles vorraussagen WENN wir alles wüssten... da das universum aber unendlich aufspaltbar ist müssten wir dazu unendlich viel wissen... das heißt es wird immer "zufall" geboren aus dem kleinen geben (auch wenn dies wiederum deterministische hintergründe hat die man halt nur nicht erkennt).

ja in diesem punkt läuft mein weltbild quer zur derzeitigen gängigen quantenmechanik, das ist mir durchaus bewusst. hier geht es wieder um glaubenssache, welche im endeffekt keinen einfluss auf die wissenschaft hat.

darum gibt es ja so viele wissenschaftlich unterschiedliche meinungen die alle freidlich nebeneinander koexistieren... die realität entscheidet dann wer recht hatte.

zu 3: ja es gibt keinen zufall... aber weißt du wieso auch die deterministischen wissenschaftler vom zufall sprechen? weil wir noch nicht alles wissen... was wir nicht wissen/analysieren unterliegt dem "zufall" ist also eine graue zone die es zu erforschen gilt.

naja das mit arbeitslosigkeit zu erklären ist doch ein wenig platt oder? eigentlich wollte ich jetzt was ähnliches über imame schreiben, aber weil ich heute nett drauf bin werde ich den islam nicht kritisieren.

wer vollbring mehr wunder: die imame oder die wissenschaftler? (wobei imame eigentlich alle wissenschaftler sein sollten, da der koran sagt dass sich ein muslim mit wissenschaften beschäftigen sollte... naja für imame langt schon das studium des korans.. das ist wissenschaft genug ^^. und schließlich stehen im koran ja alle antworten warum sich noch mit der "schweren" mathematik abmühen ;))

Ingolstädter
04.07.05, 18:30
Ja die memetische Evo. sie ist Richtig.


was ich noch fragen wollte: wo im koran steht dass die memetische evolution richtig ist? oder sprichst du in diesem sinne nicht für den islam?

Wolf
13.07.05, 21:39
Naja viel fällt euch nicht ein.Ihr kennt weder den Kuran noch was Evolution Tatsächlich bedeutet.

Na dann bin ich ja mal gespannt.



Das Leben besteht aus Aminosäuren.

Was`n das für`n Müll? Warum nicht aus Kohlenstoff, warum nicht aus Wasser? Was ist denn das für eine Aussage "Das Leben besteht aus"?



Ein durchschnittliches Protein mag etwa 300 Aminosäuren enthalten. Das DNS Gen, das den Aufbau desselben kontrolliert, würde etwa 1000 Nukleotiden in seiner Kette haben.

DNS-Gen? Wie kommst Du jetzt auf Nucleotide? 1000 Nucleotide bei welcher Lebensform? Wovon redest Du hier eigentlich?


Da es vier Typen von Nukleotiden in einer DNS-Kette gibt, könnte eine Kette mit 1000 Bindungen in 41000 Formen auftreten.

Wie wurde das denn berechnet? Du kannst nicht einfach irgendwelche Zahlen hier reinwerfen!


Eine kleine algebraische Rechnung zeigt, dass 41000 = 10600.

Ach nein? 41000 = 10600? Das ist ja mal interessant! Fällt Dir noch selber auf, dass das Müll ist?

Wenn nicht, schlage ich Dir folgenden Deal vor: Ich gebe Dir 10600€ und Du gibst mir den gleichen Betrag, nämlich 41000€ zurück.

AU WEIA!


Wenn man Zehn 600 mal mit sich selbst multipliziert erhält man eine Zahl in der der Eins 600 Nullen folgen! Solch eine Zahl überschreitet unser Vorstellungsvermögen absolut.124

Ja, und was hat das mit dem Thema zu tun? Warum nicht 700 oder 800? Wie kommst Du auf 600?


Die Zahl 41000 entspricht 10600.

Selten so einen Schwachsinn gelesen.


Diese Zahl erhält man indem man 600 Nullen hinter eine Eins setzt.

Wenn ich hinter eine eins 600 "Nullen" setze komme ich auf 41000. Das ist ja sehr interessant.


Eine Trillion hat 12 Nullen,

Ach ja? Also eine Million hat 6 Nullen. Eine Milliarde 9. Eine BILLION (nicht Trillion) hat dann tatsächlich die 12. Eine Billiarde 15 und eine Trillion 18, nicht 12.


eine Zahl mit 600 Nullen ist tatsächlich schwer zu erfassen.

Nicht so schwer wie Dein Posting. Das ist noch viel schwerer zu erfassen.


Die Unmöglichkeit der Bildung von DNS und RNS durch spontane Anhäufung von Nukleotiden wurde von dem französischen Wissenschaftler Paul Auger folgendermaßen zum Ausdruck gebracht:

Muss ich den Kerl kennen? Ist der wer? Kann der was? Ein gewisser Herr Stanley Miller ist da z.B. ganz anderer Meinung und DAS ist ein Name!

Sorry, aber Dein Posting ist eine Unverschämtheit und zeigt BILDERBUCHHAFT, wie Moslems an eine derartige Problematik herangehen: Hauptsache Zahlen, die keiner versteht, Hauptsache kernige Sprüche und NICHTS dahinter! Eine Trillion hat 12 Nullen! AU WEIA! :rolleyes:

EFE1987
13.07.05, 21:59
Man muss sich vorstellen wie kann alles aber auch alles
Weltraum,Meer,Natur,usw so aufeinander abgestimmt sein ?
Wenn man bedenkt das sogar eine einfache Honigbiene die nochnichmal ein Gehirn besitzt weiß dass zwischen allen Hohlräumen das Hexagon die geometrische Form ist die eine maximale Ausnützung einer gegebenen Fläche erlaubt.
Wie kann man da an einen Zufall glauben

Oder die architektonischen Bauwerke des Termitenbaus
einfach unfassbar

Hinter all diesem steckt kein Zufall
sondern ALLAH

Ingolstädter
14.07.05, 00:01
Man muss sich vorstellen wie kann alles aber auch alles
Weltraum,Meer,Natur,usw so aufeinander abgestimmt sein ?
Wenn man bedenkt das sogar eine einfache Honigbiene die nochnichmal ein Gehirn besitzt weiß dass zwischen allen Hohlräumen das Hexagon die geometrische Form ist die eine maximale Ausnützung einer gegebenen Fläche erlaubt.
Wie kann man da an einen Zufall glauben

Oder die architektonischen Bauwerke des Termitenbaus
einfach unfassbar

Hinter all diesem steckt kein Zufall
sondern ALLAH

lol ich bin ein bisschen angetrunken aber ich antworte trotzdem mal.

zunächst mal: fein hinter allem steckt allah... da kann ich nicht das gegenteil beweisen. wovon ich das gegenteil zeigen kann, ist dass die sonne am abend nicht in einem tümpel untergeht (wenn du verstehst worauf ich hinaus will).

nun es ist kein zufall dass die biene exakt diese form ausgewählt hat... alle bienenstämme die eine andere form haben haben nämlich weniger überlebenschancen eben weil sie die möglichkeiten nicht ausnutzen...

ich studiere maschinenbau. wenn ich mir jetzt ne pflanze anschaue bin ich manchmal BAFF welche tricks die anwenden die auch bei der statik eine große rolle spielen. jedoch denke ich dass ist einfach aus dem grund da die anderen pflanzen unter großen widrigkeiten eben umgeknickt sind... darum konnte sich die stabile/trickreiche pflanze vermehren und die eigenschaften weitergeben.

ich sehe den prozess der evolution tagtäglich wenn ich mir gedanken über etwas mache und den gedanken verwerfe... dann hab ich ne coole idee die sich auch mal durchsetzt und verbreitet wird... die idee des PCs (mit software etc.) ist für menschen sehr günstig und darum sitzt du gerade vor einem und darum gibt es so viele PCs auf der welt... trotzdem entwickelt sich das weiter.


natürlich wenn alles nach puren zufall ginge wäre die evolution unglaublich langsam... darum nutzen wir menschen auch die möglichkeit gezielt zu forschen. bei dem erfolg spielt jedoch immer noch der zufall eine große rolle...


wenn du meinst dass alles schön und rund und glatt in der welt durch allah ist, dann sag mir doch mal die wurzel von 2 in dezimalzahlen. nein, es ist in der natur auch nicht alles aufeinander abgestimmt... das meiste beeinflusst sich jedoch gegenseitig und findet manchmal ein gleichgewicht.

dass du diese gleichgewichte nicht für zufall hältst macht schon sinn, denn sie basieren auf naturgesetze und formeln; und die sind logisch/mathematisch...

ja die welt ist unfassbar, aber wenn wir etwas grobes fassen können (physik/chemie/biologie/mechanik) dann ist es etwas unglaublich interessantes und auch mächtiges... denn wenn wir die grundlagen verstehen, können wir aus diesen durch unsere kreativität (da spielt oft auch der zufall mit rein) NEUE dinge erschaffen die uns auch nutzen können (einen vorteil geben).


also ich teile deine begeisterung für die schönheit der welt (auch wenn es manchmal häßliche ungeklärte flecken gibt... ich verstehe einstein immer noch nicht völlig), nur verknüpfe ich das nicht mit allah... für mich steht es einzeln.

p.s: es ist etwas schönes abzutauchen (hinaufzusteigen) in eine völlig andere schön richtige sichtweise (mathematik) und mit dieser unser denken über die umwelt zu veredeln (zu klären). ja... es gibt noch viel mehr als nur mathematik... ihr seht die religion wohl als sichtweise... auch sie "klärt" einiges. ja, prinzipiell stehen sich wissenschaft und religion nicht im wege... nur wenn die wissenschaft religiöse ansprüche stellt, oder die religion wissenschaftlich trumpfen will gibt es konflikte.

ums klar zu stellen: ich sage dass es gott geben kann (auch wenn ich es nicht glaube). du sagst dass die religion nichts wissenschaftliches sagt... z.b. dass die sonne in einem tümpel verschwindet :rolleyes: und schon sind wir alle glücklich.

es gibt natürlich grenzgebiete... theorien... z.B. die darwinische evolutionstheorie... klar kommt es hier zu überschneidungen. ich denke dass die religionen (nicht nur muslime... auch viele christen in amerika bestehen auf den kreationismus) hier aus ihrer angestammten wissenschaftlichen erklärung einen schritt zurück machen sollten.

warscheinlich ist vielen wissenschaftlern deswegen der buddhismus so sympathisch. es geht das nur um seele und geist und der geist ist noch weitgehend unerforscht.

derinkuyu
14.07.05, 00:39
Na dann bin ich ja mal gespannt.



Was`n das für`n Müll? Warum nicht aus Kohlenstoff, warum nicht aus Wasser? Was ist denn das für eine Aussage "Das Leben besteht aus"?



DNS-Gen? Wie kommst Du jetzt auf Nucleotide? 1000 Nucleotide bei welcher Lebensform? Wovon redest Du hier eigentlich?



Wie wurde das denn berechnet? Du kannst nicht einfach irgendwelche Zahlen hier reinwerfen!



Ach nein? 41000 = 10600? Das ist ja mal interessant! Fällt Dir noch selber auf, dass das Müll ist?

Wenn nicht, schlage ich Dir folgenden Deal vor: Ich gebe Dir 10600€ und Du gibst mir den gleichen Betrag, nämlich 41000€ zurück.

AU WEIA!



Ja, und was hat das mit dem Thema zu tun? Warum nicht 700 oder 800? Wie kommst Du auf 600?



Selten so einen Schwachsinn gelesen.



Wenn ich hinter eine eins 600 "Nullen" setze komme ich auf 41000. Das ist ja sehr interessant.



Ach ja? Also eine Million hat 6 Nullen. Eine Milliarde 9. Eine BILLION (nicht Trillion) hat dann tatsächlich die 12. Eine Billiarde 15 und eine Trillion 18, nicht 12.



Nicht so schwer wie Dein Posting. Das ist noch viel schwerer zu erfassen.



Muss ich den Kerl kennen? Ist der wer? Kann der was? Ein gewisser Herr Stanley Miller ist da z.B. ganz anderer Meinung und DAS ist ein Name!

Sorry, aber Dein Posting ist eine Unverschämtheit und zeigt BILDERBUCHHAFT, wie Moslems an eine derartige Problematik herangehen: Hauptsache Zahlen, die keiner versteht, Hauptsache kernige Sprüche und NICHTS dahinter! Eine Trillion hat 12 Nullen! AU WEIA! :rolleyes:

Hörmal mein Freund entweder benimst du dich wie ein Zivilisierter Mensch oder verschwinde schnell aus diesem Forum.Wir Mögen keine vorurteile.Hier handelt und Denkt jeder Wissenschaftlich,das ist nicht der PF.
Eine Aminosäure ist nichts anderes als eine Kohlenstoff verbindung(der Kuran sagt:Ich hab den Menschen aus Erde gemacht,mit einem Kleinsten Teil des Wassers)
Du bist nur Sauer weil die Wissenschaft,je Fortschritlicher es wird,den Kuran bestätigt.
Bring hier argumente und keine Gangster gehabe. Die Zelle ist viel Komplizierter als Darwin dachte. Damals war die Zelle die Blackbox.Heute wissen wir das die Zelle wie eine Stadt mit allen drum dran ist.Nimmst etwas weg bricht alles zusammen.

Und das habe ich gerade aus dem Kopf,warte ab wenn ich zuhause bin,ich werde dir Zeigen was der Darwinismus ist. Ej Kolege wir respektieren jede Meinung,aber wir hassen auch Leute,die nicht wissen wie man sich unterhält.Wir stehen nicht auf einen auf Killer im web machen,das ist das gleiche wie Grosse Fresse machen und hinter der Mutter verstecken.

Ich bin einer der schwer zu verdauen ist.Ich bin wie Jessy Owens,ich sorge dafür das der Führer das Stadion verlässt.Alles klar Kolega

Wolf
14.07.05, 00:42
Das ist alles, was Du dazu sagen kannst, Mister "Eine Trillion hat 12 Nullen"? :D

Wolf
14.07.05, 00:43
Eine Aminosäure ist nichts anderes als eine Kohlenstoff verbindung(der Kuran sagt:Ich hab den Menschen aus Erde gemacht,mit einem Kleinsten Teil des Wassers)
Du bist nur Sauer weil die Wissenschaft,je Fortschritlicher es wird,den Kuran bestätigt.

Und gleich noch mehr Müll!

Erde besteht aus Sand, also Siliziumdioxid. Da ist aber gar kein Kohlenstoff drin! :D Sonst noch ein paar Eigentore auf Lager? Dann wird das aber ne kurze Unterhaltung.

BTW: Mittlerweile mal ein paar Nullen gezählt, oder sind 40000 immer noch 10000? :D Und die Trillion..... naja, ich gebe zu, das mit den Nullen ist schon nicht ganz einfach...... für Dich. :D

derinkuyu
14.07.05, 00:55
Das ist alles, was Du dazu sagen kannst, Mister "Eine Trillion hat 12 Nullen"? :D

Also ich sehe hier momentan nur eine mathematische Null. Es ist noch zu klären ob Du das bist oder der ursprüngliche Verfasser! :D

Kollega!

Hörmal du kannst nicht sehr begabt sein.Weil wenn du mehr als 2 Beiträge gelesen hättest würdest du sehen das isch geschrieben habe das dies auf die schnelle erstellte Beiträge sind wo die Zweifel an der Zufälligen entstehung anhand der Mathematik erbracht sind. Wenn dort Falsche zahlen sind,OK da ist ein Fehler drin.Aber das die Entstehung in Mathematischen berechnungen bei Null liegt ist anerkannt!! Oder hast du nicht mitgekriegt das die auf Kometen nach Bakterien suchen! Das geile ist,bis durch Hawkens und Hubble bestätigt haten galt in der wissenschaft,daran auch darwin glaubte,das das Universum ewig sei.Nun das Universum ist nicht ewig,genau so wenig wie unsere sonne für immer scheint. Die wissenschaft ist genau so Dogmaisch geworden,wie man es der religion vorwarf. In dem Kuran steht wort wörtlich,das wir nicht die einzigen sind,und er sagt das das ein beweis für die Denkenden ein hinweis ist. also komm mit fakten,ich mag keine internet prolos und meine freunde meinen warum ich überhaupt mir die mühe mache.keine ahnung aber dir werde ich noch zeigen wer die echten und wer die falschen zahlen dieser Formel hat.

derinkuyu
14.07.05, 01:00
Und gleich noch mehr Müll!

Erde besteht aus Sand, also Siliziumdioxid. Da ist aber gar kein Kohlenstoff drin! :D Sonst noch ein paar Eigentore auf Lager? Dann wird das aber ne kurze Unterhaltung.

BTW: Mittlerweile mal ein paar Nullen gezählt, oder sind 40000 immer noch 10000? :D Und die Trillion..... naja, ich gebe zu, das mit den Nullen ist schon nicht ganz einfach...... für Dich. :D

Ey wo kommst du her.Was entnemen Pflanzen und Bäume dem Boden.Ej du Falsch spieler.Du spinner wie züchtet man gewechs und dies wird durch Lebewesen eingenommen. Geh wieder zur Ostsee bestimmt bescher euch die Natur das wetter das ihr verdient :D Willst du wissen woher ich komme amasra.net Danke Allah danke

Wolfsblut
14.07.05, 01:02
wollte euch nur hallo sagen ;)
zu kompliziert für mich ich wechsle mal den tread wieder :D

derinkuyu
14.07.05, 01:04
wollte euch nur hallo sagen ;)
zu kompliziert für mich ich wechsle mal den tread wieder :D

gitme yozgatli.azinin payini verecem ben onun.

Ingolstädter
14.07.05, 01:05
Du bist nur Sauer weil die Wissenschaft,je Fortschritlicher es wird,den Kuran bestätigt.

achja?

http://www.geocities.com/freethoughtmecca/questions20.htm

Koran 23:13-14
Koran 86:6-7
Koran 41:11
Koran 18:85-86
Koran 36:38
Sahih Bukhari Volume 4, Book 54, Number 421

tut mir leid aber ich denke einige dinge aus dem koran wurden wissenschaftlich widerlegt... der koran braucht einen update oder eine flexible handhabe... die europäischen muslime benutzen eine flexible handhabe (genau wie das christentum im bezug auf die bibel)

Wolf
14.07.05, 01:08
Hörmal du kannst nicht sehr begabt sein.

Leider bist Du offensichtlich nicht in der Lage, dies zu beurteilen!


Wenn dort Falsche zahlen sind,OK da ist ein Fehler drin.

EINER? Du redest wirklich von EINEM Fehler? :D Ich glaube nicht eine einzige Zahl in Deinem Geschreibsel ergab irgendeinen Sinn. Da wurden Fachwörter zusammengewürfelt und mit sinnlosen Zahlen versehen. Das ganze Posting war ein EINZIGER Fehler!


Aber das die Entstehung in Mathematischen berechnungen bei Null liegt ist anerkannt!!

Das ist ein vollkommen sinnloser Satz. "Die Entstehung in mathematischen Berechnungen liegt bei Null." Dieser Satz ist vollkommen sinnloses und unerträgliches Geschwafel.


Oder hast du nicht mitgekriegt das die auf Kometen nach Bakterien suchen!

Und? Was hat das mit Deiner Theorie und Deinen willkürlichen Zahlen zu tun? Wenn die Wahrscheinlichkeit wirklich so gering wäre, wie 10000 = 40000 = XYZ mal Pi,fuffzich, dann würden sie doch kaum suchen, oder?


Das geile ist,bis durch Hawkens und Hubble bestätigt haten galt in der wissenschaft,daran auch darwin glaubte,das das Universum ewig sei.

Ich hoffe Du meinst Stephen Hawking (oder ist Hawkens jemand anderes?) und meinst Du mit Hubble das Forscher-Team ums Teleskop oder den Forscher selber? Ausserdem ist was Darwin bezüglich des Universums glaubte vollkommen irrelevant, denn die ersten wirklichen Berechnungen stellte Einstein auf.

Hast Du überhaupt mal ein Buch von Hawking gelesen oder laberst Du nur einfach das nach, was Dir irgendjemand vorsagt?

Verstehst Du eigentlich, was Du da redest?


Nun das Universum ist nicht ewig,genau so wenig wie unsere sonne für immer scheint.

Ersteres ist noch gar nicht sicher und letzteres weiss man schon seit Ewigkeiten.


In dem Kuran steht wort wörtlich,das wir nicht die einzigen sind,und er sagt das das ein beweis für die Denkenden ein hinweis ist.

Sure und Ayet bitte. Das will ich sehen!


also komm mit fakten,

Habe ich getan: Deine Zahlen sind kompletter Blödsinn und eineTrillion hat 18 Nullen. Was brauchst Du denn noch an Fakten?


keine ahnung aber dir werde ich noch zeigen wer die echten und wer die falschen zahlen dieser Formel hat.

Wo war denn da eine Formel? Da gabs gar keine Formel, nur wirre Zahlen ohne jeglichen Sinn. Wenn Du eine Formel hast, immer her damit, bis jetzt kam nur blabla.

Wolf
14.07.05, 01:14
Ey wo kommst du her.Was entnemen Pflanzen und Bäume dem Boden.

Mineralien! Der Kohlenstoffbedarf wird durch Kohlendioxid gedeckt, welches der Luft entnommen wird. Zusammen mit Wasser wird dieses zu Sacchariden.... die Reaktion nennt man übrigens Photosynthese.

6 H2O + 6 CO2 => C6H12O6

Aber erzähl ruhig weiter wie aus Siliziumdioxid Kohlenstoff wird.......

derinkuyu
14.07.05, 01:14
achja?

http://www.geocities.com/freethoughtmecca/questions20.htm

Koran 23:13-14
Koran 86:6-7
Koran 41:11
Koran 18:85-86
Koran 36:38
Sahih Bukhari Volume 4, Book 54, Number 421

tut mir leid aber ich denke einige dinge aus dem koran wurden wissenschaftlich widerlegt... der koran braucht einen update oder eine flexible handhabe... die europäischen muslime benutzen eine flexible handhabe (genau wie das christentum im bezug auf die bibel)

Komm mir nicht mit irgendwelchen seiten.Hol die kuran suren und wieder leg es. Nimm dir alles was zur verfügung steht. Wenn der Kuran fehler gehabt hätte,wärs ein gefundenes Fressen für alle gegner.Komm laber nicht herum.Fakten zählen. Ich habe nicht gestern angefangen mich damit zu befassen.Erklärt die entstehung kommt ihr besser wisser! Euch gefälst doch auf unterstem nivo zu unterhalten.nicht jeder wird vernünftig erzogen leider

Wolf
14.07.05, 01:16
Fakten zählen. Ich habe nicht gestern angefangen mich damit zu befassen.

Ein bisschen mehr Mathe wäre vielleicht etwas angebracht gewesen, Mister "10000 = 40000". :p

derinkuyu
14.07.05, 01:26
Ein bisschen mehr Mathe wäre vielleicht etwas angebracht gewesen, Mister "10000 = 40000". :p

Wolf,das sind Falsche zahlen.Du hast recht wir sind zufall.So wie der zufall will komunizieren zwei zufälle über die zufälle ihres lebens die zufällig entstanden sind.

derinkuyu
14.07.05, 01:29
Der Kerl ist klasse! :D

Behauptung 1:



Behauptung 2:



Und das alles in EINEM Posting. Der Kerl ist ein Musterreligiöser! :D

Und @Minosh

Nur, falls Du wissen möchtest, was "Beleidigungen" sind:



Mich können allerdings nur Menschen beleidigen, keine evolutionstechnischen Vorstufen. :p

Ey Wolf mach hier nicht einen auf besser wisser.Wir sind Kohlenstoff verbindungen C.Laber hier nicht herum du hast keine ahnung.

Wolf
14.07.05, 01:30
Wolf,das sind Falsche zahlen.Du hast recht wir sind zufall.So wie der zufall will komunizieren zwei zufälle über die zufälle ihres lebens die zufällig entstanden sind.


Erklär mir eins: Wie willst Du in der Lage sein, Wissneschaft gegen Religion abzuwägen, wenn Du seitenlangen Unsinn schreibst (Du gibst ja selber zu, dass die Zahlen Müll sind), aber das selber nicht einmal merkst? Man kann sich mal VERTIPPEN (kann jedem passieren), aber bei Deinem Poisting war ALLES falsch. Wie soll ein Chemiker (bzw. später Chemieingenieur) wie ich so jemanden wie Dich als Gesprächspartner ernstnehmen, wenn Du etwas gegen die Wissenschaft sagst? Du VERSTEHST doch nicht einmal, worum es hier geht, oder was Du sagst.

Minosh
14.07.05, 01:31
Ach, plötzlich siehst du da ne Beleidigung!:rolleyes:

Ich sehe keinen Unterschied zu deinen!

Wolf
14.07.05, 01:32
Ey Wolf mach hier nicht einen auf besser wisser.Wir sind Kohlenstoff verbindungen C.Laber hier nicht herum du hast keine ahnung.

Eben war noch Phosphor und Sauerstoff dabei. Und was ist mit Stickstoff und vor allem Kalzium (für Zähne und Knochen z.B.)?

Könntest Du Dich bitte entscheiden, ob nun CCCCCC oder CHPO? Du änderst alle 20 Sekunden Deine Meinung.

Wolf
14.07.05, 01:34
Ach, plötzlich siehst du da ne Beleidigung!:rolleyes:

Ich sehe keinen Unterschied zu deinen!

Ahs, Du erkennst also Analogien zwischen meinen Postings und "ins Hirn scheissen" und "verprügeln"? Dann hast Du bezüglich Strafrecht aber noch einiges nachzuholen. Derartige Wörter habe ich nie verwendet.

Zumal ich mich frage, wo denn sein Posting überhaupt abgeblieben ist! :D

derinkuyu
14.07.05, 01:34
Erklär mir eins: Wie willst Du in der Lage sein, Wissneschaft gegen Religion abzuwägen, wenn Du seitenlangen Unsinn schreibst (Du gibst ja selber zu, dass die Zahlen Müll sind), aber das selber nicht einmal merkst? Man kann sich mal VERTIPPEN (kann jedem passieren), aber bei Deinem Poisting war ALLES falsch. Wie soll ein Chemiker (bzw. später Chemieingenieur) wie ich so jemanden wie Dich als Gesprächspartner ernstnehmen, wenn Du etwas gegen die Wissenschaft sagst? Du VERSTEHST doch nicht einmal, worum es hier geht, oder was Du sagst.

Hier ist das Problem. Wenn du Chemie Studiert hättest wüßteste du das alle Lebewesen aus auch in der Erde vorhandenen Elementen bestehen.Ohne Evolution seit ihr Arbeitslos. Junge ich kapier alles,Gottes gabe,schick einfach was du zu bieten hast und ich werde alles relativieren und gegenbeweis bringen.Versprochen!!

derinkuyu
14.07.05, 01:35
Ahs, Du erkennst also Analogien zwischen meinen Postings und "ins Hirn scheissen" und "verprügeln"? Dann hast Du bezüglich Strafrecht aber noch einiges nachzuholen. Derartige Wörter habe ich nie verwendet.

Zumal ich mich frage, wo denn sein Posting überhaupt abgeblieben ist! :D

Du bist ein Hochstapler!!!

Ingolstädter
14.07.05, 01:37
Komm mir nicht mit irgendwelchen seiten.Hol die kuran suren und wieder leg es. Nimm dir alles was zur verfügung steht. Wenn der Kuran fehler gehabt hätte,wärs ein gefundenes Fressen für alle gegner.Komm laber nicht herum.Fakten zählen. Ich habe nicht gestern angefangen mich damit zu befassen.Erklärt die entstehung kommt ihr besser wisser! Euch gefälst doch auf unterstem nivo zu unterhalten.nicht jeder wird vernünftig erzogen leider

okay da stimme ich mit dir überein: fakten zählen!

Koran 86:6-7: "He is created from a drop emitted- Proceeding from between the backbone and the ribs." sperma wird aber im hoden hergestellt.

Koran 18:85-86: "One (such) way he followed, until, when he reached the setting
of the sun, he found it set in a spring of murky water." naja die wissenschaft hat widerlegt dass die sonne in einem tümpel untergeht

Minosh
14.07.05, 01:37
Ahs, Du erkennst also Analogien zwischen meinen Postings und "ins Hirn scheissen" und "verprügeln"? Dann hast Du bezüglich Strafrecht aber noch einiges nachzuholen. Derartige Wörter habe ich nie verwendet.

Zumal ich mich frage, wo denn sein Posting überhaupt abgeblieben ist! :D

Spam und Beleidigungen werden absofort gelöscht.

Diskutiert bitte sachliche weiter!

Wolf
14.07.05, 01:38
Hier ist das Problem. Wenn du Chemie Studiert hättest wüßteste du das alle Lebewesen aus auch in der Erde vorhandenen Elementen bestehen.

Du bestehst aus Promethium, Samarium, Polonium und Astat?

Das erklärt natürlich so einiges! :D:D:D

Wolf
14.07.05, 01:39
Du bist ein Hochstapler!!!

Offensichtlich kennst Du die Bedeutung des Wortes "Hochstapler" nicht, denn dieses Wort ergibt in diesem Zusammenhang keinen Sinn.

derinkuyu
14.07.05, 01:42
Spam und Beleidigungen werden absofort gelöscht.

Diskutiert bitte sachliche weiter!


Minosh,ich mach jetzt schluß abla. Die werde ich demnächst Platt machen. Ich habe genug material. Kein wunder das Deutschland den bach herunter geht,nichtmal Chemie sind die am Kapieren.

Ingolstädter
14.07.05, 01:45
Minosh,ich mach jetzt schluß abla. Die werde ich demnächst Platt machen. Ich habe genug material. Kein wunder das Deutschland den bach herunter geht,nichtmal Chemie sind die am Kapieren.

bitte wiederlege noch meinen letzten post...

naja in chemie war ich gar nicht mal so schlecht :p


p.s.:achja warum werden dauernd einträge von mir gelöscht?

Wolf
14.07.05, 01:47
Minosh,ich mach jetzt schluß abla. Die werde ich demnächst Platt machen. Ich habe genug material. Kein wunder das Deutschland den bach herunter geht,nichtmal Chemie sind die am Kapieren.

Fein, darauf freue ich mich! Kleine Empfehlung: Lern ein bisschen Mathe, damit Du weisst, wieviele Nullen eine Trillion hat und das 10000 ganz bestimmt nicht gleich 40000 sind.

Und Du solltest Dich entscheiden, ob wir nun aus CCCCC oder CHPO bestehen (es hätte übrigens N und nicht P sein sollen).

Und dann wollen wir sehen, wie Du mich gerade in Chemie mal so richtig fertigmachst. Ich hol schon mal Popcorn und Cola!

Hey, Ingolstädter, das wird ein Spaß! :D

derinkuyu
14.07.05, 01:49
bitte wiederlege noch meinen letzten post...

naja in chemie war ich gar nicht mal so schlecht :p


p.s.:achja warum werden dauernd einträge von mir gelöscht?


Mit einem Satz:

Biz Insaniz!!!!!!!

Ingolstädter
14.07.05, 01:52
Mit einem Satz:

Biz Insaniz!!!!!!!

den satz verstehe ich nicht :(. kann leider kein türkisch...

Wolf
14.07.05, 01:52
.....nichtmal Chemie sind die am Kapieren.

Ich komm einfach nicht darüber hinweg! Wie soll ich heute Nacht einschlafen, ich bin nur am Kichern! :D:D:D

derinkuyu
14.07.05, 01:55
Ich komm einfach nicht darüber hinweg! Wie soll ich heute Nacht einschlafen, ich bin nur am Kichern! :D:D:D

Wenn das dein Lebens inhalt ist dann lies bitte morgen nicht was kommt.Ich will nicht das jemand wegen mir das leben nimmt Erbse.

Wolf
14.07.05, 01:55
den satz verstehe ich nicht :(. kann leider kein türkisch...

Soll nur heissen "Wir sind Menschen".

Ein Kausalitätszusammenhang erschließt sich mir leider auch nicht. Dafür muss man wahrscheinlich religiös sein. :D

Wolf
14.07.05, 01:56
Wenn das dein Lebens inhalt ist dann lies bitte morgen nicht was kommt.Ich will nicht das jemand wegen mir das leben nimmt Erbse.

Wahrscheinlich kommt sowas wie 8 = 16 = 7364871563478623

und Kohlenstoff ist dasselbe wie Supermans Kryptonid.

Ich bin auf Deine hocwissenschaftlichen Ergüsse wirklich gespannt, ich werde mitlach.... ähh...... mitlesen, verlass Dich drauf.

Ingolstädter
14.07.05, 01:57
Hey, Ingolstädter, das wird ein Spaß! :D

hmm... ich weiß nicht. wir sollten die leute schon mit respekt behandeln... es sind schließlich menschen und haben genauso gefühle wie wir ja auch... trotz, aggression und ähnliches kennen wir ja auch...

ich denke nicht dass wir verächtlich sein sollten, das ist eindeutig der falsche weg... ich denke wir sollten die grenzen zwischen religion und wissenschaft klar abstecken, damit ist jedem geholfen... leider sehen einige religiöse die evolution als "revier" der religion, wobei auch die wissenschaft das für sich beansprucht, da sie erklärungsmodelle ausgearbeitet hat...

ja wir sollten ihnen erklären warum die evolution wissenschaftlich erklärt werden soll und nicht über religionen. wenn uns das gelingt gibt es eine reibungsfläche weniger...

derinkuyu
14.07.05, 02:03
hmm... ich weiß nicht. wir sollten die leute schon mit respekt behandeln... es sind schließlich menschen und haben genauso gefühle wie wir ja auch... trotz, aggression und ähnliches kennen wir ja auch...

ich denke nicht dass wir verächtlich sein sollten, das ist eindeutig der falsche weg... ich denke wir sollten die grenzen zwischen religion und wissenschaft klar abstecken, damit ist jedem geholfen... leider sehen einige religiöse die evolution als "revier" der religion, wobei auch die wissenschaft das für sich beansprucht, da sie erklärungsmodelle ausgearbeitet hat...

ja wir sollten ihnen erklären warum die evolution wissenschaftlich erklärt werden soll und nicht über religionen. wenn uns das gelingt gibt es eine reibungsfläche weniger...

Ingolstädter,du bist einer der Repekt kennt. Das merke ich mir. Der soll mir den Aufbau von Lebewesen erklären und nicht einen sich in die Faust lachen.So können wir zivilisiert darüber Diskutieren was sache ist.Ich warte. Die bildung von Lebewesen,deren aufbau soll Herr Chemie Proffesor erklären. Er ist ja auch noch Biologe wie man sieht. Bis dann

derinkuyu
14.07.05, 02:07
wenn man nur ein wort in zwei verändert dann ergibt sich ein neuer sinn... vielleicht bringt der dich zum nachdenken:

"Wenns die dir nicht in den kram machst du grosse fresse.und von deiner sorte laufen in deutschland viele herum. und wenn einer so einem wie dir auf die fresse haut ist kein wunder.den echte deutsche wissen wem sie eine auf die fresse hauen,wir habens den juden versprochen :D"

Ich bin im Cafe mit 10 anderen.Da lässt man sich manchmal hinreißen.Wenn er wirklich beweise hat,dann bitte schön.Ich Folge der Lehre: Denke.Forsche und lerne.Ich bin gespannt!

Minosh
14.07.05, 02:43
Thread ist vorrübergehend geschlossen!

webmaster
25.01.07, 20:00
wieder offen!

Ingolstädter
25.01.07, 20:01
hurra! :aferin:

danke @ webmaster :nurdinilu:

yerlianadolulu
25.01.07, 23:41
achso du meinst das ich minderwertig fühle weil ich aus dem ursüppchen ausgekocht wurde?

nun das gegenteil ist der fall. ich bin das produkt einer jahrMILLIARDEN-langen evolution und auslese und perfekt an die umwelt angepasst. wir menschen sind die krone der schöpfung die das universum verändern und eine ZWEITE evolutionsstufe erschaffen haben.

wir sind einzigartig und wir können alles! wir sind die baldigen herren des universum :D. oder wir schaffen gar noch höhere wesen!

das macht mich sogar ein wenig stolz auf die menschheit ;)


Ist ja lange her, aber ich würde gerne mal wissen was du mit ZWEITE Evolutionstufe meinst?

@li
25.01.07, 23:45
hier wird über die richtigkeit oder falscheit darwins evolutionstheorie diskutiert.

ich denke darwin hatte recht.


Darwins theorie ist eines der wischtigsten Forchungen Entdeckungen der Menschheit meiner meinung nach.

Steppenwolf
25.01.07, 23:53
Ich konnte jetzt nicht alle lesen, aber wie immer wird es auch hier Leute geben, die Darwins Theorien anzweifeln. Hier hat sich also wieder mal der Kreationismus am Darwinismus entzündet...

Mich würde folgendes interessieren:

An alle unfehlbaren "Islam-Päpste":
Welcher Widerspruch soll zwischen Islam und Darwins Theorien bestehen, welcher?

Danke!

@li
25.01.07, 23:56
Ich konnte jetzt nicht alle lesen, aber wie immer wird es auch hier Leute geben, die Darwins Theorien anzweifeln. Hier hat sich also wieder mal der Kreationismus am Darwinismus entzündet...

Mich würde folgendes interessieren:

An alle unfehlbaren "Islam-Päpste":
Welcher Widerspruch soll zwischen Islam und Darwins Theorien bestehen, welcher?

Danke!

Das frage ich mich auch Darwin sagt ja nicht das nicht GotT uns erschaffen hat

tayfur
26.01.07, 03:15
Ich konnte jetzt nicht alle lesen, aber wie immer wird es auch hier Leute geben, die Darwins Theorien anzweifeln. Hier hat sich also wieder mal der Kreationismus am Darwinismus entzündet...

Mich würde folgendes interessieren:

An alle unfehlbaren "Islam-Päpste":
Welcher Widerspruch soll zwischen Islam und Darwins Theorien bestehen, welcher?

Danke!


das die welt aus reinem zufall entstand?
das wir menschen mal schimpansen gewesen sind oder vlt sogar oran utans?
das darwin unrecht hatte, da men bis heute keinen einzigen zwischenform finden konnte??

Ingolstädter
26.01.07, 12:51
Ist ja lange her, aber ich würde gerne mal wissen was du mit ZWEITE Evolutionstufe meinst?

die memetische evolution (d.h. die evolution von gedanken/ideen/kultur usw..).

diese geht viel schneller als die genetische, was (rein rational gesehen) die evolutionäre überlegenheit von uns menschen gegenüber den anderen tierarten erklärt.

hier mehr info: http://de.wikipedia.org/wiki/Mem#.C3.9Cbersicht


wir menschen sind eben nicht nur "lebewesen", sondern auch "geisteswesen", bei Hönir (http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6nir) und Mimirs' Quell (http://de.wikipedia.org/wiki/Quelle_Mimirs)!

tayfur
26.01.07, 13:10
die memetische evolution (d.h. die evolution von gedanken/ideen/kultur usw..).

diese geht viel schneller als die genetische, was (rein rational gesehen) die evolutionäre überlegenheit von uns menschen gegenüber den anderen tierarten erklärt.

hier mehr info: http://de.wikipedia.org/wiki/Mem#.C3.9Cbersicht


wir menschen sind eben nicht nur "lebewesen", sondern auch "geisteswesen", bei Hönir (http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6nir) und Mimirs' Quell (http://de.wikipedia.org/wiki/Quelle_Mimirs)!

laut darwin sind wir aber die grossen brüder der schimpansen und der anderne primaten, also sind wir tiere :lach: , deren rasse man mensch nennt. :brüll:

Weltmeister
26.01.07, 13:17
Darwins theorie ist eines der wischtigsten Forchungen Entdeckungen der Menschheit meiner meinung nach.

Wenn Darwins Theorie stimmen würde wie erklärst du dir dann die Urwaldgorillas die trotz ihrer immensen Überlegenheit an Kraft keine anderen Tiere ausrotten?! Die größte Bestie auf der Welt ist der Mensch!

@li
26.01.07, 13:38
das die welt aus reinem zufall entstand?
das wir menschen mal schimpansen gewesen sind oder vlt sogar oran utans?
das darwin unrecht hatte, da men bis heute keinen einzigen zwischenform finden konnte??


Darwin sagt nicht das wir vom affen abstammen .Darwins theorie besagt das affen und menschen gleiche vorfahren haben!!

@li
26.01.07, 13:40
Wenn Darwins Theorie stimmen würde wie erklärst du dir dann die Urwaldgorillas die trotz ihrer immensen Überlegenheit an Kraft keine anderen Tiere ausrotten?! Die größte Bestie auf der Welt ist der Mensch!


Ja hast recht aber was hat das mit meiner aussage zu tun ????

Weltmeister
26.01.07, 13:45
Wie entsteht neues Leben?

Wie genau entsteht z.B. ein Kind im Mutterleib das mit den Spermien und dem Eisprung wissen wir ja alle aber kann von euch jemand den genauen Prozess erklären der das Ei dazu bringt sich nach der Befruchtung zu teilen, wodurch passiert das?

@li
26.01.07, 14:02
Wie entsteht neues Leben?

Wie genau entsteht z.B. ein Kind im Mutterleib das mit den Spermien und dem Eisprung wissen wir ja alle aber kann von euch jemand den genauen Prozess erklären der das Ei dazu bringt sich nach der Befruchtung zu teilen, wodurch passiert das?


Bist du in der Lage dir das Nichts Vorzustellen?????

Weltmeister
26.01.07, 14:11
Bist du in der Lage dir das Nichts Vorzustellen?????

:lach:
Du Kindskopf, ich hab nach dem genauen chemischen und biologischen Prozess gefragt und nicht nach XXX...
:Bauchtanz:

Wenn du nichts dazu beisteuern kannst dann schreib lieber nichts...

@li
26.01.07, 14:19
Naja wenn du es so genau haben willst kann ich es dir auch sagen das lernt man in der 7 oder 8. Klasse im Biounterricht.
Der Folikelsprung also Eisprung wir durch die Hormone FSH und LH ausgelöst!

Weltmeister
26.01.07, 14:22
Naja wenn du es so genau haben willst kann ich es dir auch sagen das lernt man in der 7 oder 8. Klasse im Biounterricht.
Der Folikelsprung also Eisprung wir durch die Hormone FSH und LH ausgelöst!
.
.
.

Ist das Alles?!

Dann hast du aber nicht gut aufgepasst?!

setzen 6!

:lach:

Und jetzt bitte jemand anders!

@li
26.01.07, 14:24
Ist das Alles?!

Dann hast du aber nicht gut aufgepasst?!

setzen 6!

:lach:

Und jetzt bitte jemand anders!

Wenn du in der lage bist zu beurteilen ob ich recht habe oder nicht zeigt das das du weißt wie ein Eisprung stadtfindet stellt sich nur die frage wieso fragst du dann???????

Weltmeister
26.01.07, 14:27
Damits vielleicht auch andere wissen und damit ich überprüfen kann ob das was ich weiss nicht überholt ist denn ist leider schon ein paar Jahre her..

also bitte jemand anders!

vanilya
26.01.07, 15:02
Wie entsteht neues Leben?

Wie genau entsteht z.B. ein Kind im Mutterleib das mit den Spermien und dem Eisprung wissen wir ja alle aber kann von euch jemand den genauen Prozess erklären der das Ei dazu bringt sich nach der Befruchtung zu teilen, wodurch passiert das?


Es gibt so wunderbar leichtverständliche, faszinierende populärwissenschaftliche Werke über Genetik, Evolutionslehre und vieles mehr. Menschen, die während ihrer Schulzeit eine Abneigung gegen die Naturwissenschaften entwickelt haben, kann ich derlei nur ans Herz legen. Die Gesetzmäßigkeiten unserer Natur sind um einiges interessanter und unglaublicher als es Adam und Eva je sein könnten, und gleichzeitig doch einem Beweis zugänglich. Es will mir einfach nicht den Kopf rein, wie Menschen die Evolution ohne Hintergrundwissen mit an den Haaren herbeigezogenen "Argumenten" und Lächerlichmachung immer noch zu leugnen versuchen.

Ingolstädter
26.01.07, 17:01
Wie entsteht neues Leben?

Wie genau entsteht z.B. ein Kind im Mutterleib das mit den Spermien und dem Eisprung wissen wir ja alle aber kann von euch jemand den genauen Prozess erklären der das Ei dazu bringt sich nach der Befruchtung zu teilen, wodurch passiert das?

bis zur befruchtung: http://www.pro-leben.de/abtr/entwicklung1.php

ich bin kein biologe, aber soweit ich weiß geht das durch den vorgang der Mitose (http://de.wikipedia.org/wiki/Mitose):

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5e/Gray2.png

oder hier: http://www.huber-erstehilfe.de/RettAss/Die_Zelle/Zellteilung/zellteilung.html

http://www.vcell.de/chromosomenpark/zellteilung_und_mitose.html


"den genauen Prozess erklären der das Ei dazu bringt sich nach der Befruchtung zu teilen"

meinst du wie der "Restriktionspunkt" (also der zeitpunkt des startes des teilungsprozesses) zustande kommt, oder was genau ist deine frage?
zum "Restriktionspunkt" findest du hier gute antworten: http://edoc.hu-berlin.de/habilitationen/daniel-peter-2002-11-05/HTML/chapter3.html (da sind aber leider schon einige fachbegriffe dabei)

Weltmeister
26.01.07, 18:55
;)

Daran sehn wir doch das sich die Menschlichen Zellen doch teilen und selbst reproduzieren, dann hat derinkuyu hier blödsinn gequatscht wenn ichs richtig verstanden hab?!

tayfur
26.01.07, 20:46
die evolution wird von allah kontrolliert....
aber das mit den affen glaube ich trtozdem net.
es gibt aber verschiedene evolutionstheorien zu verschiedenen themen, die durchaus akzeptabel sind.

vanilya
26.01.07, 21:01
die evolution wird von allah kontrolliert....
aber das mit den affen glaube ich trtozdem net.
es gibt aber verschiedene evolutionstheorien zu verschiedenen themen, die durchaus akzeptabel sind.

Die da wären?

Es gibt nur eine Evolutionslehre und keine "verschiedenen Evolutionstheorien". Streitpunkte gibt es nur hinsichtlich der Abstammung und Entwicklung einzelner Lebewesen, Pflanzen etc.

tayfur
26.01.07, 21:02
Die da wären?

Es gibt nur eine Evolutionslehre und keine "verschiedenen Evolutionstheorien". Streitpunkte gibt es nur hinsichtlich der Abstammung und Entwicklung einzelner Lebewesen, Pflanzen etc.


ne ich meine jetzt diese psykalischen theorien usw.. ich weiss jetzt net mehr wie das ganze heisst.

tayfur
26.01.07, 21:09
ich frage mich jedoch, warum bestimmte tiere aussterben durch verschwinden ihres lebensraums. ich meine, wieso passen sie sich nicht an? oder wieso entwickeln sie sich nicht weiter wie das die evolution so behauptet?

wisst ihr, ich glaube eher, das allah über alles bestimmt! er bestimmt darüber welches tier sich weiter entwickeln soll und welches nicht.
aber ich glaueb auch das nicht alle tiere so wie es in der evolution geschildert wird aus dem wasser abstammen.
auf jedenfall hat das alles mit allah zu tun.

das menschen aber von affen abstammen oder den seöben stammbaum haben glaube ich nicht. da glaube ich an den koran, und glaube daran das wir menschen einzigartig sind von allah direkt erschaffen wurde.

Flagellum Dei
26.01.07, 21:24
bis zur befruchtung: http://www.pro-leben.de/abtr/entwicklung1.php

ich bin kein biologe, aber soweit ich weiß geht das durch den vorgang der Mitose (http://de.wikipedia.org/wiki/Mitose):

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5e/Gray2.png

oder hier: http://www.huber-erstehilfe.de/RettAss/Die_Zelle/Zellteilung/zellteilung.html

http://www.vcell.de/chromosomenpark/zellteilung_und_mitose.html


"den genauen Prozess erklären der das Ei dazu bringt sich nach der Befruchtung zu teilen"

meinst du wie der "Restriktionspunkt" (also der zeitpunkt des startes des teilungsprozesses) zustande kommt, oder was genau ist deine frage?
zum "Restriktionspunkt" findest du hier gute antworten: http://edoc.hu-berlin.de/habilitationen/daniel-peter-2002-11-05/HTML/chapter3.html (da sind aber leider schon einige fachbegriffe dabei)



ich bin zwar auch kein Biologe, habe aber Bio LK gehabt, und das reicht noch, um zu sagen: Mitose ist falsch :lach:

Die Mitose ist der Vorgang der regulären Zellteilung, mit einer echten Verdoppelung der Chromosomen und damit des gesamten DNS-Strangs, die durch die Aufteilung der Kette der paarweise auftretenden Basen Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin, und anschließender komplementär ergänzender Reproduktion der erforderlichen Halbkette.
Die so neu entstandene Zelle nennt sich dann Körperzelle.


Was du meinst, ist wohl eher die Meiose , bei der zwar dieselbe Aufspaltung auch stattfindet, jedoch keine Ergänzung zur vollen Kette "aus sich selbst", sprich keine echte Verdoppelung , sondern eine Teilung in zwei genau hälftige Bestandteile;
dies wiederum findet nur in bestimmten Zellen des Organismus statt, den Geschlechtszellen (Eizelle bei der Frau/Weibchen, Samenzelle beim Mann/Männchen); Die Vereinigung dieser beiden Komponenten, die jeweils nur einen haploiden Chromosomensatz haben (im Gegensatz zum dipoliden Chromosomensatz der sich wie oben beschrieben verdoppelnden Körperzelle) ist dann der eigentliche Vorgang der Befruchtung.






















Das war jetzt alles in eigenen Worten; hoffentlich habe ich noch alles richtig rekapituliert, ist immerhin ein Jahrzehnt her.....

Flagellum Dei
26.01.07, 21:27
Es gibt übrigens noch einen Strang quasi zum gleichen Thema:

http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=6206

Gök Türk
26.01.07, 21:31
Ich glaube, dass wir in diesem Punkt einen Bio-Wissenschaftler brauchen. Kennt niemand einen, den er hierhin einladen könnte?

yerlianadolulu
27.01.07, 00:00
Wenn Darwins Theorie stimmen würde wie erklärst du dir dann die Urwaldgorillas die trotz ihrer immensen Überlegenheit an Kraft keine anderen Tiere ausrotten?! Die größte Bestie auf der Welt ist der Mensch!

Mach dir nichts vor! Wir Menschen können nicht alle Tiere ausrotten!

ÖZBEK
27.01.07, 12:43
Beitrag wurde von mir selbst gelöscht!!!

vanilya
27.01.07, 13:19
Darwınnısmus ıst nur eıne teorıe. Es ıst nıcht bewıesen das der Mensch von Affen stammt. Es gıbt ja auch dıe Teorıe das dıe Menschen eventuel von auserırdıschen auf dıe Welt gebracht wurden. Also voran sollte man sıch dan rıchten?

Teorıe kann heıst ja nıcht das es unbedıngt rıchtıg ıst. Es ıst nur eıne Teorıe halt. Mann müsste sıch ja dann auch fragen warum sıch der Mensch nıcht mehr weırter entwıckellt nach dıeser teorıe. Sınd dıe Menschen an Ihrer grenzen gelangt ın der Evulıtıon oder werden wır uns weıter entwıckeln.

Nach dıese teorıe könnte man eınen Fahrad vergraben und nach etwa 100 bıs 200 tausen jahren würde daraus vıeleıcht eın Auto. Also ıch weıs nıcht?
Es sınd zu vıele fragen offen. Mann sollte sıch vıeleıcht nıcht so sehr an eıner teorıe festhalten!


Das alles stimmt hinten und vorne nicht. Die Evolution ist übrigens lange keine Theorie mehr.

yerlianadolulu
27.01.07, 23:42
Darwınnısmus ıst nur eıne teorıe. Es ıst nıcht bewıesen das der Mensch von Affen stammt. Es gıbt ja auch dıe Teorıe das dıe Menschen eventuel von auserırdıschen auf dıe Welt gebracht wurden. Also voran sollte man sıch dan rıchten?

Teorıe kann heıst ja nıcht das es unbedıngt rıchtıg ıst. Es ıst nur eıne Teorıe halt. Mann müsste sıch ja dann auch fragen warum sıch der Mensch nıcht mehr weırter entwıckellt nach dıeser teorıe. Sınd dıe Menschen an Ihrer grenzen gelangt ın der Evulıtıon oder werden wır uns weıter entwıckeln.

Nach dıese teorıe könnte man eınen Fahrad vergraben und nach etwa 100 bıs 200 tausen jahren würde daraus vıeleıcht eın Auto. Also ıch weıs nıcht?
Es sınd zu vıele fragen offen. Mann sollte sıch vıeleıcht nıcht so sehr an eıner teorıe festhalten!

Sorry, aber ich muß sagen, dass mir beim lesen meine Augen geschmerzt haben.
Ich möchte nicht respektlos sein, aber weißt du wirklich etwas über die Evolution bzw. über biologische Vorgänge?

1.) der Mensch verändert sich immer noch.
z.B. werden die meisen Menschen in der Welt größer.
Die Neugeborenen wurden in den letzten Jahrzehnten immer schwerer
und größer.
Wobei die Evolution sehr langsam arbeitet und ein Mensch nicht so
einfach überblicken kann.
Am besten sieht man es bei Lebewesen mit relativ sehr kurzen
Lebenszyklen wie z.B. Bakterien die sich an Antibiotika in wenigen Jahren
anpassen kann. Dies ist Evolution!

2.) wenn du ein Fahrrad für 100000-200000 Jahre eingräbst wird es total verrosten.

yerlianadolulu
27.01.07, 23:44
Ich glaube, dass wir in diesem Punkt einen Bio-Wissenschaftler brauchen. Kennt niemand einen, den er hierhin einladen könnte?

Im welchem Punkt genau? Ich werde versuchen es zu beantworten.

Ingolstädter
28.01.07, 17:53
ich bin zwar auch kein Biologe, habe aber Bio LK gehabt, und das reicht noch, um zu sagen: Mitose ist falsch :lach:

[...]

Was du meinst, ist wohl eher die Meiose , bei der zwar dieselbe Aufspaltung auch stattfindet, jedoch keine Ergänzung zur vollen Kette "aus sich selbst", sprich keine echte Verdoppelung , sondern eine Teilung in zwei genau hälftige Bestandteile;
dies wiederum findet nur in bestimmten Zellen des Organismus statt, den Geschlechtszellen (Eizelle bei der Frau/Weibchen, Samenzelle beim Mann/Männchen); Die Vereinigung dieser beiden Komponenten, die jeweils nur einen haploiden Chromosomensatz haben (im Gegensatz zum dipoliden Chromosomensatz der sich wie oben beschrieben verdoppelnden Körperzelle) ist dann der eigentliche Vorgang der Befruchtung......

hm kann gut sein, dass ich mich irre (habe biologie nach der 11ten klasse abgelegt, bin da also ziemlich schwach auf der brust).. danke also schon mal für die konstruktive kritik.

irgendwas verstehe ich dann aber falsch:
"aber kann von euch jemand den genauen Prozess erklären der das Ei dazu bringt sich nach der Befruchtung zu teilen"

das war die eingangsfrage. teilt sich die zelle also auch nach der befruchtung (und verschmelzung) mittels meiose?

ingo ist verwirrt..

yerlianadolulu
29.01.07, 08:37
hm kann gut sein, dass ich mich irre (habe biologie nach der 11ten klasse abgelegt, bin da also ziemlich schwach auf der brust).. danke also schon mal für die konstruktive kritik.

irgendwas verstehe ich dann aber falsch:
"aber kann von euch jemand den genauen Prozess erklären der das Ei dazu bringt sich nach der Befruchtung zu teilen"

das war die eingangsfrage. teilt sich die zelle also auch nach der befruchtung (und verschmelzung) mittels meiose?

ingo ist verwirrt..

teilt sich die zelle also auch nach der befruchtung (und verschmelzung) mittels meiose Antwort: Nein, sondern durch Mitose

Meiose:
EIne in zwei Schritten verlaufende Form der Zellteilung bei Organismen mit geschlechtlicher Fortpflanzung; führt zur Bildung der Gameten, die nur halb so viele Chromosomen besitzen wie die Zellen, aus denen sie hervorgehen.

Mitose:
Ein Kernteilungsprozess bei Eukaryotenzellen, der üblicherweise in fünf Phasen unterteilt wird: Prophase, Prometaphase, Metaphase, Anaphase und Telophase. Bei der Mitose bleibt im gegensatz zur Meiose, die Chromosomenzahl erhalten, indem die Chromosomen repliziert und gleichmäßig auf die beiden Tochterkerne verteilt werden.

Zu dem Prozess, der das Ei zur Zellteilung bzw. Furchung bringt schreib ich später.

Ingolstädter
29.01.07, 16:01
teilt sich die zelle also auch nach der befruchtung (und verschmelzung) mittels meiose Antwort: Nein, sondern durch Mitose
dann war meine antwort also doch richtig?:confused:

yerlianadolulu
29.01.07, 18:10
teilt sich die zelle also auch nach der befruchtung (und verschmelzung) mittels meiose Antwort: Nein, sondern durch Mitose

Meiose:
EIne in zwei Schritten verlaufende Form der Zellteilung bei Organismen mit geschlechtlicher Fortpflanzung; führt zur Bildung der Gameten, die nur halb so viele Chromosomen besitzen wie die Zellen, aus denen sie hervorgehen.

Mitose:
Ein Kernteilungsprozess bei Eukaryotenzellen, der üblicherweise in fünf Phasen unterteilt wird: Prophase, Prometaphase, Metaphase, Anaphase und Telophase. Bei der Mitose bleibt im gegensatz zur Meiose, die Chromosomenzahl erhalten, indem die Chromosomen repliziert und gleichmäßig auf die beiden Tochterkerne verteilt werden.

Zu dem Prozess, der das Ei zur Zellteilung bzw. Furchung bringt schreib ich später.



Die Besamung aktiviert das Ei und ermöglicht das Verschmelzen von männlichen und weiblichen Vorkernen


Folgende Schritte werden durchlaufen.
Kontakt
Akrosomreaktion
Cortikalreation
Aktivierung des EiesAktivierung des Eies:
Nach der Besamung des Eies verändert sich der Stoffwechsel des Eies.
Die Samenzelle selber trägt nichts stoffliches zur Aktivierung bei.
Es ist daher möglich, unbesamte Eier verschiedener Tierarten künstlich zu aktivieren.
Selbst dann, wenn man Kern aus der Eizelle entfernt, kann sie künstlich aktiviert werden, was zeigt, dass die zur Aktivierung nötigen Moleküle im Cytoplasma liegen (Jedoch stirbt die Zelle ohne kern schnell ab). Die Beobachtung, dass ein entkerntes Ei Proteine synthetiseren kann, beweist die Anwesenheit von mRNA-Beständen, die offensichtlich in inaktiver Form im Cyoplasma der unbesamten Eizelle gespeichert sind.
Fast gleichzeitig zum Hochfahren des Metabolismus in der aktivierten Eizelle beginnt der Kern, der vom Spermium in die Eizelle gebracht wurde, anzuschwellen. Dieser so genannte männliche Vorkern verschmilzt nach ca. 20 Minuten mit dem weiblichen Vorkern.
Nun wird die DNA-Synthese angekurbelt, und etwa 90 Minuten nach der Besamung (diese Zeiten gelten für Frosche und können bei andern Lebewesen variieren) furcht sich das Ei zum ersten mal.


Die Furchung unterteilt die Zygote (befruchtete Ei in haploiden Zustand) in viele keinere Zellen.
Die Furchung beginnt kurz nach der Befruchtung und ist durch eine rasche Abfolge von Zellteilugen (mitotisch) charakterisiert Bei einer Furchung durchlaufen die Zellen die S-Phase (DNA-Synthese) und die M-Phase (Mitose-Phase) eines Zellzyklus, aber die G1- und die G2-Phase (Wachstumsphasen) scheinen ausgelassen zu werden. Deshalb wird das Embryo nicht größer, nur die Zellzahl steigt an.


Die Furchung verteilt das Cytoplasma der großen Zygote auf immer keiner werdende Zellen, die Blastomeren, mit ihrem jeweiligen kern.
Demzufolge werden unterschiedliche Plasmabereiche aus dem ungeteilten Ei unterschiedlichen Blastomeren zugeschlagen. Wenn man bedenkt, dass unterschiedliche Regionen der Zygote auch eine unterschiedliche Zusammensetzung cytoplasmatischer Bestandteile enthalten können, bilden die Mechanismen ihrer Aufteilung eine wichtige Basis für spätere Entwicklungsprozesse.
D.h. durch die unterschiedliche verteilung der ctytoplasmatischer Bestandteile werden die Körperachsen je nach Lebewesen mehr oder weniger streng festgelegt.
Die Polarität wird durch Konzentrationsgefälle cytoplasmatischer Komponenten festgelegt, wie mRNA, Protein und Dotter. Diese Verteilung kann je nach Lebewesen mehr oder weniger zufällig geschehen. Bei Insekten ist sie sehr streng und festgelegt, bei Säugetieren ist sie weniger streng festgelegt.


http://file///media/CANON_DC/DCIM/203CANON/neuIMG_0367.JPG

yerlianadolulu
29.01.07, 18:31
wollte noch ein Bild hochladen, geht aber nicht:confused:

colak
29.01.07, 18:40
dann war meine antwort also doch richtig?:confused:


nein, es geht über in die mitose. die zellen werden dupliziert und nicht wie bei der befruchtung 50:50 komplimentiert. erst recht spät bekommen die zellen ihre spezifikation.

Ingolstädter
29.01.07, 18:52
nein, es geht über in die mitose. die zellen werden dupliziert und nicht wie bei der befruchtung 50:50 komplimentiert. erst recht spät bekommen die zellen ihre spezifikation.

hier (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?p=277806#post27 7806) habe ich das mit der mitose geschrieben..

daraufhin hat Flagellum Dei gesagt, dass was ich geschrieben habe falsch war und es sich bei dem vorgang um eine meiose handelt.. es handelt sich aber anscheinend doch um eine mitose, bei der zellteilung NACH der befruchtung (um welche es ja bei der eingangsfrage ging)..

d.h. ich hatte anscheinend schon recht..

es hat sich also (zumindest für mich) geklärt.. ich habe mich nur etwas verunsichern lassen, weil ich in der materie nicht so fit bin..

tayfur
30.01.07, 09:39
'Hobbit' farklı insan türüymüş

Endonezya'da 2003'te iskeleti bulunan "cüce insan Hobbit"in, farklı bir insan türü olduğu fikrine destek geldi.

ABD'nin Florida üniversitesi uzmanları, kısa boylu "insansının" kafatasını sanal ortamda üç boyutlu olarak görüntüledi. Bilgisayar yardımıyla sanal kafatasının içini ayrıntılı şekilde inceleyen ve bunu 6 normal, 9 da "mikrosefali" hastasının küçük kafatasıyla karşılaştırdı.

Mikrosefali hastalarında beyin gelişimi duruyor ve kafatası büyümüyor.Uzmanlar daha sonra da bir cüceyle bilimsel adı "Homo Floresiensis" olan "Hobbitin" kafatasının içini sanal ortamda oluşturdu.

Bu
http://ads.sabah.com.tr/adserver/view.ads?d2hhdD16b25lOjE5NyZhb XA7bj1hZjJkZjQ0Mw%3D%3D (http://ads.sabah.com.tr/adserver/click.ads?n=af2df443)
yolla elde edilen üç boyutlu farklı görüntüleri karşılaştıran uzmanlar, cüce beyninin mikrosefali hastalığının izlerini yansıttığını, "Hobbitlerin" beyninin ise "normal insan beyninin yapısal özelliklerini arz ettiğini" belirledi.

Bu sonuç, Endonezya'nın Flores bölgesinde bulunan ve R. Tolkien'in romanlarında adı geçen "Hobbit"e benzetilen "insansının" farklı insan türü olduğu görüşünü destekledi.

İskelet bulunduktan sonra, bazı bilimadamları bunun farklı bir insan türüne ait olduğunu söylemiş, bazıları ise bunun mikrosefal bir pigmeye ait olduğunu iddia etmişti.


ich nehme mal an, das neanderthaler auch nur eine menschen rasse gewesen sind.

yerlianadolulu
30.01.07, 21:25
'Hobbit' farklı insan türüymüş

Endonezya'da 2003'te iskeleti bulunan "cüce insan Hobbit"in, farklı bir insan türü olduğu fikrine destek geldi.

ABD'nin Florida üniversitesi uzmanları, kısa boylu "insansının" kafatasını sanal ortamda üç boyutlu olarak görüntüledi. Bilgisayar yardımıyla sanal kafatasının içini ayrıntılı şekilde inceleyen ve bunu 6 normal, 9 da "mikrosefali" hastasının küçük kafatasıyla karşılaştırdı.

Mikrosefali hastalarında beyin gelişimi duruyor ve kafatası büyümüyor.Uzmanlar daha sonra da bir cüceyle bilimsel adı "Homo Floresiensis" olan "Hobbitin" kafatasının içini sanal ortamda oluşturdu.

Bu
http://ads.sabah.com.tr/adserver/view.ads?d2hhdD16b25lOjE5NyZhb XA7bj1hZjJkZjQ0Mw%3D%3D (http://ads.sabah.com.tr/adserver/click.ads?n=af2df443)
yolla elde edilen üç boyutlu farklı görüntüleri karşılaştıran uzmanlar, cüce beyninin mikrosefali hastalığının izlerini yansıttığını, "Hobbitlerin" beyninin ise "normal insan beyninin yapısal özelliklerini arz ettiğini" belirledi.

Bu sonuç, Endonezya'nın Flores bölgesinde bulunan ve R. Tolkien'in romanlarında adı geçen "Hobbit"e benzetilen "insansının" farklı insan türü olduğu görüşünü destekledi.

İskelet bulunduktan sonra, bazı bilimadamları bunun farklı bir insan türüne ait olduğunu söylemiş, bazıları ise bunun mikrosefal bir pigmeye ait olduğunu iddia etmişti.


ich nehme mal an, das neanderthaler auch nur eine menschen rasse gewesen sind.

Danke für den Artikel!
Hatte die Sache nicht weiter verfolgt und bin in der Anthropologie nicht besonders wissend.
Beim Neanderthaler streiten sich die Wissenschaftler immer noch ob es mit dem heutigen moderen Menschen Vermischungen gab, d.h. ob wir auch Gene von Neanderthaler tragen oder nicht.
Man hat jedoch Gene vom Neanderthaler isoliert und ist vorläufig zu diesem Ergebnis gekommen:


http://www.mumieklub.dk/oves-04b47.JPG
Spektrum:
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/842815
07. Juni 2006
Immer weniger immer ähnlicher

Alte Neandertaler waren vielfältiger als ihre jüngeren Nachkommen


Neandertaler lebten mehr als doppelt so lange in Europa wie moderne Menschen es bislang geschafft haben. In der langen Zeit ihrer Vorherrschaft dürfte sich in ihren Populationen dabei so einiges getan haben, vermutete die Altmenschenforschergilde - und konnte nun zum ersten Mal genauer hinschauen.
Der bekannteste aller Bewohner der Düsselklamm zwischen Erkrath und Mettmann ist, je nach Blickwinkel, gleichzeitig alt und jung. Als Bauarbeiter seine uralten sterblichen Überreste 1856 im Neandertal enterdigten, lag er immerhin schon seit rund 40 000 Jahren an dem Platz, an dem er seine letzten Atemzüge getan hatte. Damit aber gehörte das berühmteste, weil erste gefundene Exemplar eines Homo neandertalensis zugleich zu einem eher jungen Vertreter seiner Art-Ahnenreihe. Denn als der heute prominente Urmensch im Neandertal zu verrotten begann, hatte seine Spezies schließlich schon seit vielleicht 300 Jahrtausenden Europas Höhlen bewohnt - und hätte die ersten neun Zehntel dieser Jahre wohl mit keiner anderen Menschenart teilen müssen.

Die Eroberung Europas durch überlegene afrikanische Homo sapiens mit Migrationshintergrund änderte dann vor etwa dreißig Jahrtausenden allerdings vieles. Der expansive Moderne aus Afrika gegen die offenbar hoffnungslos veralterten Neandertal-Europäer - das mündete fast zwangsläufig im ersten Genoizid der Menschheitsgeschichte, in der ersten menschenverschuldeten Ausrottung einer Spezies, deuteln Menschheitsgeschichten-Erforscher schon lange. Ob Neandertaler kämpfend oder still untergingen, ob Homo sapiens daran eine eher aktive oder passive Rolle gespielt hat, bleibt ungewiss. Sicher ist aber: Der letzte aller Neandertaler starb vor langer Zeit, spur- und folgenlos für den Genpool der neuen Herrscher Europas. Eine Vermischung von Homo sapiens und Homo neandertalensis schließen genetische Untersuchungen aus. Soweit herrscht Einvernehmen unter den Früh- und Vormenschenforschern.

Aus der vagen fast-rund-zirka-Jahrtausende-Datierung eine exakte Wissenschaft zu machen, verschafft dem Durchschnittsanthropologen aber weiterhin viele Gegner in der eigenen Zunft. Gut - irgendwann vor rund 35 000 Jahren begann die Invasion der Menschheitsmoderne auf dem alten Kontinent, irgendwann vor zirka 30 000 Jahren tat dann der letzte Homo neandertalensis den letzten Schnaufer. Wann genau, ist aber genauso heftigst umstritten wie die Theorien darüber, wie schnell, wie genau und warum überhaupt sich Homo sapiens flächendeckend durchsetzte.

Auch Catherine Hänni von der staatlichen französischen Forschungsorganisation CNRS und ihre Kollegen beschäftigte eine Frage, die recht schnell mitten in diese Kampfzone der Urmenschen-Wissenschaft führen kann: Wie verwandt waren Mensch und Neandertaler am Anfang und am Ende ihrer europäischen Kohabitation? Was änderte sich seit der Ankunft der Afrikaner genetisch? Rotteten diese wirklich jene aus, oder war ganz Neandertal vielleicht ohnehin schon heruntergewirtschaftet und am Ende, als es sein Rückzugsgefecht gegen Homo sapiens focht?

Hänni und Co umgingen die Kontroverse, indem sie neue Antworten mit weit älteren Knochen liefern - sie untersuchten den fossilen Mahlzahn eines kindlichen Neandertalers, der einst vor zirka 100 000 Jahren in einem heute belgischen Landstrich nahe der Maas gelebt hatte. Das "zirka" stört für die Zwecke der Forscher hier nicht weiter - denn ganz sicher vergingen noch mehr als mindestens fünfzig Jahrtausende, bis hier ein Neandertaler einen Homo sapiens zu Gesicht bekommen konnte. Die DNA des Individuums garantiert daher von der Moderne unverbildete Frühzeit-Neandertaler-Gene.

Derart altes Erbgut fehlerfrei zu sequenzieren, ist auch heute noch ein Meisterstück für sich. Immerhin schien wenigstens der Fundort des Zahnes aber ziemlich DNA-konservierend zu wirken: aus Rhinozeros-Knochen, die in der Fundhöhle entdeckt wurden, konnte bereits mindestens 60 000 Jahre alte DNA sequenziert werden und auch lokale Höhlenbären-Überreste enthielten noch nachweislich verwertbares Erbgut. Der Neandertal-Zahn wurde also hoffnungsvoll in Speziallabors von Technikern behandelt, deren DNA-Sequenzen genau bekannt waren, um eine etwaige Verunreinigung mit ihrem Homo-sapiens-Erbgut erkennen zu können. Schließlich gelang es unzweifelhaft, vier Fragmente aus der Mitochondrien-DNA des lange toten belgischen Neandertalers anzureichern und daraus eine 123 Basenpaare lange DNA-Folge abzuleiten, die für alte Neandertaler typisch gewesen sein muss.

Die Sequenz offenbart große Unterschiede zu vergleichbaren Basenpaar-Folgen moderner Mitochondrien-DNA von Homo sapiens - und bestätigt damit zunächst erneut, was ohnehin nicht mehr umstritten war: Eine Vermischung von Mensch und Neandertaler hat wohl nicht stattgefunden. Die alte DNA unterscheidet sich aber auch nicht wenig von jener der jüngeren Neandertaler-Exemplare, die eher zu Zeiten der flüchtigen Koexistenz von Homo sapiens und neandertalensis gelebt hatten. Jungschicht und Altschicht der Neandertaler sind sich zwar deutlich ähnlicher, als ihresgleichen mit dem Menschen - offenbar aber war die genetische Bandbreite zur Frühzeit der Neandertaler noch recht groß, zur Endzeit um die Ankunft des Homo sapiens dagegen auffällig niedriger.

Anders ausgedrückt: Vielleicht schon vor dem vermeintlichen Genozid durch die einwandernden Afrikaner hatte nur eine genetisch recht einheitliche Ahnenreihe der Ureinwohner-Menschenart überlebt. Ein Ereignis, dass derart aus einer genetisch vielfältigen eine eintönige Spezies macht, heißt bei Evolutionsforschern Flaschenhals - und offenbar mussten auch die Neandertaler einen solchen vor mehr als 42 000 Jahren passieren, mutmaßen Hänni und Co.

Das mühsam erstrittene Forschungsergebnis von Hänni und Kollegen wirft letztlich mehr Fragen auf, als es beantwortet - was ja auch nicht das schlechteste aller Ergebnisse sein muss und Anlass zu vielerlei Spekulation gibt. Vielleicht, so ein Auszug aus dem unbelegten Erklärungspotpourrie der Forscher, wurden ja Subpopulationen der Neandertaler geografisch isoliert und dann selektiv bis auf wenige Äste aufgerieben, vielleicht hat dabei das Klima eine Rolle gespielt. Und vielleicht ist der moderne Mensch auch schon früher als bislang gedacht einmal vorbeigekommen und hat immer mal wieder ein paar zarte darbende Neandertal-Genlinien für immer vom Spielfeld genommen? Um Näheres sagen zu können, müssten dringend ein paar neue möglichst alte Erbgutsequenzen von noch jungen, demnach also wirklich uralten Neandertalern untersucht werden, sagen die Forscher. Womit sie natürlich sagen, was sie auch immer schon gesagt haben.
Jan Osterkamp
http://www.wsu.edu/gened/learn-modules/top_longfor/timeline/neander/images/neander-title.jpeg

Quellen:

Current Biology (http://www.current-biology.com/) 16: R400-R402 (2006), Abstract (http://www.current-biology.com/content/article/fulltext?uid=PIIS0960982206015 594)
Wer den Abstract lesen will: http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6VRT-4K424V9-7&_user=1413242&_coverDate=06%2F06%2F2006&_rdoc=1&_fmt=&_orig=search&_sort=d&view=c&_acct=C000052648&_version=1&_urlVersion=0&_userid=1413242&md5=56322e1cdb4f45dd8b537c3809 c2d88a

yerlianadolulu
30.01.07, 21:49
Bevor ich es vergesse:

Beim Neandertaler wurden nur Fragmente der DNA im Mitochondrium isoliert.
Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen.
Hier auf dem Bild Nummer 9! Der Zellekern beinhaltet den
Haupteil der DNA einer Zelle. Hier Nummer 2!

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1a/Biological_cell.svg/550px-Biological_cell.svg.png (http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Biological_cell.svg)



Zellkern - Das Steuerrad der Zelle:

Der Zellkern (http://de.wikipedia.org/wiki/Zellkern) bildet die Steuerzentrale der eukaryotischen Zelle: er enthält die chromosomale (http://de.wikipedia.org/wiki/Chromosom) DNA (http://de.wikipedia.org/wiki/Desoxyribonukleins%C3%A4ure) und somit die Mehrzahl der Gene (http://de.wikipedia.org/wiki/Gen). Durch die Kernhülle (http://de.wikipedia.org/wiki/Kernh%C3%BClle), eine doppelte Membran (http://de.wikipedia.org/wiki/Biomembran), wird der Kern von Cytoplasma (http://de.wikipedia.org/wiki/Cytoplasma) abgegrenzt. Sie wird von Kernporen (http://de.wikipedia.org/wiki/Kernpore) durchbrochen, wodurch ein Austausch von Molekülen zwischen der Substanz des Kerninneren, dem sogenannten Karyoplasma (http://de.wikipedia.org/wiki/Karyoplasma), und dem Cytoplasma (http://de.wikipedia.org/wiki/Cytoplasma) möglich ist. Die äußere Membran der Kernhülle (http://de.wikipedia.org/wiki/Kernh%C3%BClle) steht mit dem endoplasmatischen Retikulum (http://de.wikipedia.org/wiki/Endoplasmatisches_Retikulum) in Verbindung. Im Zellkern findet die Synthese der RNA (http://de.wikipedia.org/wiki/Ribonukleins%C3%A4ure) statt. Jene RNA-Arten, die für die Proteinsynthese benötigt werden, werden aus dem Zellkern (http://de.wikipedia.org/wiki/Zellkern) durch die Kernporen ins Cytoplasma (http://de.wikipedia.org/wiki/Cytoplasma) transportiert. Lichtmikroskopisch (http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtmikroskop) ist im Kern eine Struktur zu erkennen, die man Kernkörperchen oder Nukleolus (http://de.wikipedia.org/wiki/Nukleolus) nennt. Die DNA in diesem Bereich des Kerns enthält die Baupläne für die ribosomale RNA, also für die katalytische RNA der Ribosomen (http://de.wikipedia.org/wiki/Ribosom).


Die Mitochondrien - Die Kraftwerke der Zelle:

Die Mitochondrien (http://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondrium) gehören zu den selbstvermehrenden Organellen und sind nur in Eukaryoten in unterschiedlicher Anzahl zu finden. Sie enthalten ein eigenes Genom, das viele aber nicht alle der für die Mitochondrien wichtigen Gene enthält. Die anderen Gene befinden sich auf den Chromosomen im Zellkern. Deshalb sind die Mitochondrien semiautonom. Mitochondrien werden als "Energiekraftwerke" der Zelle bezeichnet. In ihnen findet die Oxidation (http://de.wikipedia.org/wiki/Oxidation) organischer Stoffe mit molekularem Sauerstoff statt, wobei Energie freigesetzt und in Form von chemischer Energie (als ATP (http://de.wikipedia.org/wiki/Adenosintriphosphat)) gespeichert wird.

Aus Wikipedia

yerlianadolulu
03.02.07, 01:55
Adnan Hoca’nın kitabı Fransa’da yasaklandı
http://www.hurriyet.com.tr/_newsimages/2823163.jpg
Adnan Hoca’nın kitabı Fransa’da yasaklandı Adnan Hoca adıyla tanınan Adnan Oktar’ın "Harun Yahya" takma adıyla yazdığı ve evrim teorisini reddederek yaratılışçı felsefeyi savunduğu "Yaradılış Atlası" adlı kitap, Fransa Milli Eğitim Bakanlığı’nı harekete geçirdi.

Bakanlık, Fransa’daki hemen hemen bütün okullara gönderilen lüks baskılı 770 sayfalık kitabın öğrencilere dağıtılmamasını istedi. La Figaro Gazetesi de Bakanlığın bu girişimini "İslami kitap skandala yol açtı" başlığıyla haber yaptı. Bir haftadır Fransız kolej, lise ve üniversitelerinde ücretsiz dağıtılan "Yaradılış Atlası", Darvinizm ve evrim teorisi hakkında birçok resim içeriyor. Adnan Hoca tarafından hazırlatılarak binlerce adet basıldığı belirtilen kitabın Türkiye ve Almanya uzerinden Fransa’ya gönderildiği ortaya çıktı. Fransa Milli Eğitim Bakanı Gilles de Robien, bakanlığın hazırladığı program içeriğiyle uyuşmayan bu kitabın okul kütüphanelerinde yer almaması için uyarıda bulundu. Paris Jussieu Üniversitesi biyoloji hocası Herve Le Guyader, Le Figaro’ya yaptığı açıklamada "Kuzey Amerika’ya zarar veren Hıristiyan etkisindeki yaradılışçılık anlayışından daha kurnaz bir yaradışçılık şekli ile karşı karşıyayız" dedi.


http://www.hurriyet.com.tr/gundem/5886011.asp?m=1&gid=112&srid=3432&oid=3

Bunlar parayi nerden aliyor?

ÖZBEK
01.04.07, 23:28
Enbiya süresi

30. İnkâr edenler, göklerle yer bitişik bir halde iken bizim, onları birbirinden kopardığımızı ve her canlı şeyi sudan yarattığımızı görüp düşünmediler mi? Yine de inanmazlar mı?

Cervantes
02.04.07, 00:10
@yerlianadolulu (http://www.politikcity.de/forum/member.php?u=2085)

Kannst du den Artikel über Harun Yahya kurz sinngemäß wiedergeben ?
Was schreibt die hurriyet über den größten Wissenschaftler des 21. Jahrhunderts ?

Danke!

Cervantes

Atahan
02.04.07, 01:11
Enbiya süresi

30. İnkâr edenler, göklerle yer bitişik bir halde iken bizim, onları birbirinden kopardığımızı ve her canlı şeyi sudan yarattığımızı görüp düşünmediler mi? Yine de inanmazlar mı?


auf deutsch:

Haben die Ungläubigen nicht gesehen, dass die Himmel und Erde eine Einheit waren, die Wir dann zerteilt haben? Und Wir machten aus dem Wasser alles Lebendige. Wollen sie denn nicht glauben?

Ingolstädter
02.04.07, 01:41
Haben die Ungläubigen nicht gesehen, dass die Himmel und Erde eine Einheit waren, die Wir dann zerteilt haben? Und Wir machten aus dem Wasser alles Lebendige. Wollen sie denn nicht glauben?
wieso "wir"? haben allahs kollegen ihn bei der schöpfung geholfen?

oder ist das die arabische form des pluralis majestatis?

Atahan
02.04.07, 01:44
wieso "wir"? haben allahs kollegen ihn bei der schöpfung geholfen?

oder ist das die arabische form des pluralis majestatis?





Dass Allah im Koran manchmal von sich in Wir-Form spricht, zeigt Seine Würde und die Hoheit seines Ruhmes. In fast allen Sprachen wird die Pluralform des Pronomens für Ehrung und Ehrerbietung gebraucht.
Wenn die Eigenschaften Allahs im Koran angesprochen werden, wird generell die Singularform verwendet, sonst kommen beide Formen vor.

Beispiele aus dem Koran:

„Wir erschufen euch. Warum wollt ihr dann die Wahrheit nicht annehmen?“ (Sure „das unvermeidliche Ereignis“ 56/57)

„Sehen sie denn nicht zum Himmel über sich empor: Wie Wir ihn erbauten und ausschmückten und dass er keine Risse hat?“ (Sure „Qaf“ 50/6)

„Wahrlich, Wir erschufen den Menschen“ (Sure „Qaf“ 50/16)

„Erschaffen hat Er die Himmel ohne sichtbare Säulen. Und Er stellte festgegründete
Berge auf die Erde, damit sie nicht mit euch wanke. Und Er verteilte allerlei Getier über sie. Und vom Himmel senden Wir Regen herab und lassen auf ihr allerlei Lebewesen gedeihen“ (Sure „Luqman“ 31/10)

„Und Wir machten die Nacht und den Tag zu zwei Symbolen.“ (Sure „Die Nachtreise“ 17/12) In ähnliche Verse wurden sowie Singular auch Pluralformen verwendet. An den Versen aber über seine Persönlichkeit und Göttlichkeit wurde Singularform verwendet:

„Siehe, Ich bin dein Herr.“ (Sure „TA HA“ 20/12) „Siehe, Ich bin Allah; Es ist kein Gott außer Mir. Darum bete mich an und verrichte das Gebet zu Meinem Gedächtnis.“ (Sure „TA HA“ 20/14) „Er ist Allah, außer Dem es keine Gottheit gibt.“(Sure „Die Versammlung“ 59/22)

Ingolstädter
02.04.07, 03:08
ich frage mich wie muslime, die an die evolution glauben damit klar kommen, dass andere muslime den koran (quelle/inspiration ihres glaubens) zitieren um die unbrauchbarkeit der evolution klarzustellen..

„Und Wir machten die Nacht und den Tag zu zwei Symbolen.“
aja, das symbol für den Tag kenne ich übrigens: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/26/Runic_letter_dagaz.svg/66px-Runic_letter_dagaz.svg.png (http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Runic_letter_dagaz.svg) ;).

also ᛞ.. ᚨᚢᚲᚺ ᚹᛖᚾᚾ ᛞᚢ ᛞᚨᛊ ᚹᚨᚱᛊᚲᚺᛇᚾᛚᛁᚲᚺ ᛊᛟ ᚾᛁᚲᚺᛏ ᛚᛖᛊᛖᚾ ᚲᚨᚾᚾᛊᛏ..

Flagellum Dei
02.04.07, 08:45
ich frage mich wie muslime, die an die evolution glauben damit klar kommen, dass andere muslime den koran (quelle/inspiration ihres glaubens) zitieren um die unbrauchbarkeit der evolution klarzustellen..

„Und Wir machten die Nacht und den Tag zu zwei Symbolen.“
aja, das symbol für den Tag kenne ich übrigens: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/26/Runic_letter_dagaz.svg/66px-Runic_letter_dagaz.svg.png (http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Runic_letter_dagaz.svg) ;).

also ᛞ.. ᚨᚢᚲᚺ ᚹᛖᚾᚾ ᛞᚢ ᛞᚨᛊ ᚹᚨᚱᛊᚲᚺᛇᚾᛚᛁᚲᚺ ᛊᛟ ᚾᛁᚲᚺᛏ ᛚᛖᛊᛖᚾ ᚲᚨᚾᚾᛊᛏ..

bis auf das große D sehe ich nur Fragezeichen; die meisten anderen vermutlich auch (Futhark-fonts zählen nicht zur Standard-Ausstattung)......


vielleicht versuchst du es mal als Bilddatei??

Ingolstädter
02.04.07, 12:15
(Futhark-fonts zählen nicht zur Standard-Ausstattung)......
:aferin: nicht schlecht, dass du die heilige schrift erkennst.

aber manchmal schreibe ich dinge eben deswegen, damit die meisten anderen sie nicht lesen können ;).
dafür kann ich ja z.B. auch kein arabisch lesen ;).

yerlianadolulu
02.04.07, 13:49
wieso "wir"? haben allahs kollegen ihn bei der schöpfung geholfen?

oder ist das die arabische form des pluralis majestatis?

Ich glaube das die Autoren sich verraten haben. Vielleicht hat den Koran nicht Gott sondern mehrere Menschen geschrieben. In einem alten ( 60´er Jahre) Koran des türkischen Ministeriums stand geschrieben, dass der Prophet Muhammad nicht schreiben konnte und das er die Verse des Korans seiner Gefolgschaft auswendig lernen lies. Weiterhin war in diesem Koran zu lesen, dass der Koran später zusammengefasst wurde. Welche Version in den Heutigem Koran des türkischen Ministerums geschrieben steht kann ich leider nicht sagen.

bobby
02.04.07, 14:01
Die "wir"-Form (Majesätix) existiert ja auch im Deutschen und im Englischen.

Sollte doch kein Problem sein es zu verstehen.

Es gibt viele derartiger Konstruktem, z.B.:

Your are: "are" Mehrzahl, dennoch, bedeutet Einzahl. Man sagt ja nicht "you is"

bobby
02.04.07, 14:22
im übrigen existieren keine "Versionen" vom Koran.

Es gibt nur ein Koran und das in arabisch. Es gibt aber viele sogennante Übersetzungsversuche (Meal) und Erklärungen (Tafsir) in verschiedenen anderen Sprachen. Diese sind aber im eigentlichen Sinne nicht der Koran. Sondern von Menschen geschrieben zu einer bestimmten Zeit/Ort.

Der Koran ist bereits zu lebzeiten des Propheten vollständig und wiederholt Jedes Jahr im Monat Ramadhan verifiziert worden. Die Ayah wurden sowohl auswendig gelernt als auch niedergeschrieben.

Erst als viele der Hafiz (diejenigen die es komplett auswendig kennen) bei einem Vorfall von Mushrikin getötet wurden, hat Hz. Osman es zu einem Buchform (Mushaf) zusammenbinden lassen und mehrere Abschriften in Buchform machen lassen. Diese wurden dann an verschiedene islamische Zentren versendet, mindestens 2 dieser Abschriften sind sogar heute noch im Museen zu sehen.
Das ist alles. Es gibt keine "Versionen".

Der Koran im heutigen China oder Ghana oder Türkei ist der exakt der gleiche(als materielles Buch) und derselbe(inhaltlich), der auch zur Zeit des Propheten existierte.

Es gab von Anfang an viele Menschen die den Koran auswendig preservieren. In allen Jahrhunderten und auch gegenwärtig.

Zur Zeit soll es etwa 9 Mio. Menschen auf der Welt die es in ihrem Gedächtnis auswendig gelernt haben.

Ingolstädter
02.04.07, 15:48
Zur Zeit soll es etwa 9 Mio. Menschen auf der Welt die es in ihrem Gedächtnis auswendig gelernt haben.
supi

die könnten mit ihrem hirn auch sinnvollere dinge anstellen, anstatt einfach nur 504 Kbyte information zu speichern.

yerlianadolulu
02.04.07, 20:46
supi

die könnten mit ihrem hirn auch sinnvollere dinge anstellen, anstatt einfach nur 504 Kbyte information zu speichern.

So ist es!!! Ich bin immer wieder erstaunt wie gut die Religionen als Speichervernichter funktionieren. Aber nicht nur als Speichervernichter, sondern auch als Unterdrücker des gesunden Menschenverstandes.
Vor allem die abrahamitischen Religionen eigenen sich für diese ideologischen Missbrauch. Zudem darf man nicht vergessen, dass diese Religionen viel Wissen und Kultur vernichtet haben und noch tun. Diese sind für mich wichtige Kritikpunkte.

Ich möchte mich jedoch auch etwas versöhnlich zeigen und die Religionen nicht per se auf diese Kritikpunkte reduzieren.

princesszin
04.04.07, 13:26
bobby


Du hast geschrieben:

"im übrigen existieren keine "Versionen" vom Koran.

Es gibt nur ein Koran und das in arabisch. Es gibt aber viele sogennante Übersetzungsversuche (Meal) und Erklärungen (Tafsir) in verschiedenen anderen Sprachen. Diese sind aber im eigentlichen Sinne nicht der Koran. Sondern von Menschen geschrieben zu einer bestimmten Zeit/Ort.

Der Koran ist bereits zu lebzeiten des Propheten vollständig und wiederholt Jedes Jahr im Monat Ramadhan verifiziert worden. Die Ayah wurden sowohl auswendig gelernt als auch niedergeschrieben.

Erst als viele der Hafiz (diejenigen die es komplett auswendig kennen) bei einem Vorfall von Mushrikin getötet wurden, hat Hz. Osman es zu einem Buchform (Mushaf) zusammenbinden lassen und mehrere Abschriften in Buchform machen lassen. Diese wurden dann an verschiedene islamische Zentren versendet, mindestens 2 dieser Abschriften sind sogar heute noch im Museen zu sehen.
Das ist alles. Es gibt keine "Versionen".

Der Koran im heutigen China oder Ghana oder Türkei ist der exakt der gleiche(als materielles Buch) und derselbe(inhaltlich), der auch zur Zeit des Propheten existierte.

Es gab von Anfang an viele Menschen die den Koran auswendig preservieren. In allen Jahrhunderten und auch gegenwärtig.

Zur Zeit soll es etwa 9 Mio. Menschen auf der Welt die es in ihrem Gedächtnis auswendig gelernt haben."


Es gibt Änderungen im Koran, lies die Literatur darüber.


Andrea

kUmPaRa
04.04.07, 19:46
supi

die könnten mit ihrem hirn auch sinnvollere dinge anstellen, anstatt einfach nur 504 Kbyte information zu speichern.

Ich glaube Einstein war es, der spekulierte dass der Mensch nur 10 % seines Gedächtnisses aktiv nutzt.

Daher sollte es jedem selbst überlassen sein, seine geistigen Kapazitäten, die offensichtlich auch bei einigen von euch nicht voll ausgeschöpft worden sind, dort einzusetzen wo es derjenige vermag.

...

tayfur
04.04.07, 19:48
supi

die könnten mit ihrem hirn auch sinnvollere dinge anstellen, anstatt einfach nur 504 Kbyte information zu speichern.


was die menschen nicht alles für sinnvolleres tun könnten ingolstädter..

tayfur
04.04.07, 19:54
bobby


Du hast geschrieben:

"im übrigen existieren keine "Versionen" vom Koran.

Es gibt nur ein Koran und das in arabisch. Es gibt aber viele sogennante Übersetzungsversuche (Meal) und Erklärungen (Tafsir) in verschiedenen anderen Sprachen. Diese sind aber im eigentlichen Sinne nicht der Koran. Sondern von Menschen geschrieben zu einer bestimmten Zeit/Ort.

Der Koran ist bereits zu lebzeiten des Propheten vollständig und wiederholt Jedes Jahr im Monat Ramadhan verifiziert worden. Die Ayah wurden sowohl auswendig gelernt als auch niedergeschrieben.

Erst als viele der Hafiz (diejenigen die es komplett auswendig kennen) bei einem Vorfall von Mushrikin getötet wurden, hat Hz. Osman es zu einem Buchform (Mushaf) zusammenbinden lassen und mehrere Abschriften in Buchform machen lassen. Diese wurden dann an verschiedene islamische Zentren versendet, mindestens 2 dieser Abschriften sind sogar heute noch im Museen zu sehen.
Das ist alles. Es gibt keine "Versionen".

Der Koran im heutigen China oder Ghana oder Türkei ist der exakt der gleiche(als materielles Buch) und derselbe(inhaltlich), der auch zur Zeit des Propheten existierte.

Es gab von Anfang an viele Menschen die den Koran auswendig preservieren. In allen Jahrhunderten und auch gegenwärtig.

Zur Zeit soll es etwa 9 Mio. Menschen auf der Welt die es in ihrem Gedächtnis auswendig gelernt haben."


Es gibt Änderungen im Koran, lies die Literatur darüber.


Andrea


das will ich sehen..
das kann gar nihct sein! was meinst du was für ein aufruh es geben würde!
ich bin froh einer religion anzugehören dessen koran als das einzige unverfälschte heilige buch der monotheistischen religionen zählt.
das die thora, bibel alt-neu etc... zich mal umgeschrieben und umgeändert wurde wissen ja die christen und juden selber!
es gibt auch genug menschen die genau das wegen aus diesen religionen ausgetretten sind und den islam angenommen haben.

aber würde gerne mal wissen welche wessi diese literatur geschrieben hat..

hallo
04.04.07, 20:31
das will ich sehen..
das kann gar nihct sein! was meinst du was für ein aufruh es geben würde!
ich bin froh einer religion anzugehören dessen koran als das einzige unverfälschte heilige buch der monotheistischen religionen zählt.
das die thora, bibel alt-neu etc... zich mal umgeschrieben und umgeändert wurde wissen ja die christen und juden selber!
es gibt auch genug menschen die genau das wegen aus diesen religionen ausgetretten sind und den islam angenommen haben.

aber würde gerne mal wissen welche wessi diese literatur geschrieben hat..


ist der Koran vom Himmel gefallen:lach:

tayfur
04.04.07, 20:33
ist der Koran vom Himmel gefallen:lach:

JA!
zumindest die suren...:lach:

Der Schakal
04.04.07, 21:49
...

Es gibt Änderungen im Koran, lies die Literatur darüber.


Andrea

Und das behauptet? Soweit ich weiss hat die westliche orientalistik das schon längst anerkannt.

mistermetin
04.04.07, 22:09
Zitat von princesszin http://www.politikcity.de/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?p=308387#post30 8387)
...
Es gibt Änderungen im Koran, lies die Literatur darüber.

Andrea



Und das beste ist das ein katholischer Pfarrer (alias Christoph Luxenburg) den Kuran entschlüsselt hat. Da soll nichts über Jungfrauen stehen nur über Trauben. Das heisst das die Moslems über tausend jahren falsch den Kuran verstanden haben....:-))))
Princesszin glaubst du wirklich was so ein ein Priester sagt????

Abbas Mirza
04.04.07, 23:11
hier wird über die richtigkeit oder falscheit darwins evolutionstheorie diskutiert.

ich denke darwin hatte recht.
Was hälst du vom Sozial-Darwinismus?

kUmPaRa
04.04.07, 23:34
Darwin widmete in seinem Buch "The Origin of Species" ein ganzes Kapitel für die Unzulänglichkeiten und Schwierigkeiten seiner Theorie.

http://www.talkorigins.org/faqs/origin/chapter6.html

Wie auch immer, ich denke der Name Darwin wird für bestimmte Zwecke von einigen Menschen missbraucht. Und zwar zu dem Zwecke die Menschen von ihrer Religion gezielt zu entfremden. Viele nehmen den "Darwinismus" zur Grundlage ihrer Gottlosigkeit.

Es ist nicht schwer zu erkennen, dass irgendetwas für die Existenz von uns Menschen verantworltich ist. Zu glauben, dass dies alles nur ein Zufall wäre ist ziemlich naiv. Man braucht sich nur die Geschöpfe Gottes anzuschauen und man wird seine Existenz erfahren.

...

Cervantes
04.04.07, 23:43
Adnan Hoca’nın kitabı Fransa’da yasaklandı
http://www.hurriyet.com.tr/_newsimages/2823163.jpg
Adnan Hoca’nın kitabı Fransa’da yasaklandı Adnan Hoca adıyla tanınan Adnan Oktar’ın "Harun Yahya" takma adıyla yazdığı ve evrim teorisini reddederek yaratılışçı felsefeyi savunduğu "Yaradılış Atlası" adlı kitap, Fransa Milli Eğitim Bakanlığı’nı harekete geçirdi.

Bakanlık, Fransa’daki hemen hemen bütün okullara gönderilen lüks baskılı 770 sayfalık kitabın öğrencilere dağıtılmamasını istedi. La Figaro Gazetesi de Bakanlığın bu girişimini "İslami kitap skandala yol açtı" başlığıyla haber yaptı. Bir haftadır Fransız kolej, lise ve üniversitelerinde ücretsiz dağıtılan "Yaradılış Atlası", Darvinizm ve evrim teorisi hakkında birçok resim içeriyor. Adnan Hoca tarafından hazırlatılarak binlerce adet basıldığı belirtilen kitabın Türkiye ve Almanya uzerinden Fransa’ya gönderildiği ortaya çıktı. Fransa Milli Eğitim Bakanı Gilles de Robien, bakanlığın hazırladığı program içeriğiyle uyuşmayan bu kitabın okul kütüphanelerinde yer almaması için uyarıda bulundu. Paris Jussieu Üniversitesi biyoloji hocası Herve Le Guyader, Le Figaro’ya yaptığı açıklamada "Kuzey Amerika’ya zarar veren Hıristiyan etkisindeki yaradılışçılık anlayışından daha kurnaz bir yaradışçılık şekli ile karşı karşıyayız" dedi.


http://www.hurriyet.com.tr/gundem/5886011.asp?m=1&gid=112&srid=3432&oid=3

Bunlar parayi nerden aliyor?


Erbarmt sich jemand und fasst den Inhalt dieses Artikels zusammen? Welche Position hat die Hurriyet zu Yahya ?

Danke,
cervantes

Cervantes
04.04.07, 23:53
Man braucht sich nur die Geschöpfe Gottes anzuschauen und man wird seine Existenz erfahren.
...

ARGUMENT FROM BEAUTY, a.k.a. DESIGN/TELEOLOGICAL ARGUMENT (II)
(1) Isn't that baby/sunset/flower/tree beautiful?
(2) Only God could have made them so beautiful.
(3) Therefore, God exists.

http://www.godlessgeeks.com/LINKS/GodProof.htm

Schau sie dir an, die Fehlgeburten,seit Geburt unheilbar Kranken, Viren, Bakterien, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Tsunamis; schau sie dir genau an denn Gott liebt dich Kumpara, er will dich nur ein wenig testen.

kUmPaRa
05.04.07, 00:31
Alles hat seinen Platz in dieser Welt. Gott für sein persönliches Elend verantwortlich zu machen heißt zu verlieren.

...

Ingolstädter
05.04.07, 04:57
[COLOR=black]Was hälst du vom Sozial-Darwinismus?
ist sicher ein interessanter ansatz, wenn man sich kulturelle memplexe (http://de.wikipedia.org/wiki/Memplex) betrachtet.. jedoch ist dieses phänomen bisher weitgehend unerforscht und noch nicht sauber aufgeschlüsselt, also ist es schwer, bei einem so komplexen thema gute aussagen darüber zu treffen.. eigentlich sollte das meiner ansicht nach ja die aufgabe der soziologen sein, saubere (mathematische) modelle für gesellschaftsverhalten zu entwickeln.. aber die schwafeln ja lieber...

die rückschlüsse die die nazis aus der evolutionslehre gezogen haben, sind mit sicherheit zu einseitig und engstirnig.. denn auch altruismus und ein großer gen-pool hat auch seine evolutions-technische berechtigung.

schreibst du eigentlich immer so klein?

yerlianadolulu
05.04.07, 07:12
Erbarmt sich jemand und fasst den Inhalt dieses Artikels zusammen? Welche Position hat die Hurriyet zu Yahya ?

Danke,
cervantes

In dem Artikel vom Hürryet geht es darum, dass das Buch von Adnan Oktar mit dem Titel „Yaradilis Atlasi“ ( Atlas der Schöpfung) das Bildungsministeriums Frankreichs zu Maßnahmen bewogen hat.
Das Buch verneint die Evolution und vertritt die kreationistische Sichtweise.

Das Ministerium in Frankreich möchte nicht, dass das Buch (ein aufwendig „luxuriöses“ gedrucktes Buch mit 770 Seiten), welches kostenlos, an Schüler und Studenten verteilt wird.

Die Zeitung La Figero Berichtete darüber.

Diese Bücher wurden in der Türkei und in Deutschland gedruckt und nach Frankreich verschickt.
Der Bildungsminister Gilles de Robien hat darauf hingewiesen, dass dieses Buch in den Schulbibliotheken nicht vertreten sein darf bzw. soll.


Meine Frage ist von wem und wie sie die vielen Gelder bekommen?
Wer unterstützt diese Menschen?

Ich bin leider kein guter Übersetzer, aber ich habe versucht es grob wiederzugeben.

Die Hürriyet berichtet nur ! Sie befürwortet ihn nicht.

yerlianadolulu
05.04.07, 07:23
Darwin widmete in seinem Buch "The Origin of Species" ein ganzes Kapitel für die Unzulänglichkeiten und Schwierigkeiten seiner Theorie.

Diese Eigenkritik vermisst man leider bei allen gläubigen die den Glauben als Geldquelle nutzen, aber vorallem beim Islam (leider).




http://www.talkorigins.org/faqs/origin/chapter6.html

Wie auch immer, ich denke der Name Darwin wird für bestimmte Zwecke von einigen Menschen missbraucht. Und zwar zu dem Zwecke die Menschen von ihrer Religion gezielt zu entfremden. Viele nehmen den "Darwinismus" zur Grundlage ihrer Gottlosigkeit.

Es soll ja auch Menschen geben, die die Religion missbrauchen z.B. die Leute die den andern sagen, dass sie sich eine Bombe um den Bauch binden sollen. Dabei werden meist unschuldige Menschen getöten.
Es wurden im namen der Religion vielen Arbeitern in Deutschland ihre Ersparnise geraubt.
Schon vergessen???



Es ist nicht schwer zu erkennen, dass irgendetwas für die Existenz von uns Menschen verantworltich ist. Zu glauben, dass dies alles nur ein Zufall wäre ist ziemlich naiv. Man braucht sich nur die Geschöpfe Gottes anzuschauen und man wird seine Existenz erfahren.

...

Naiv finde ich einfach zu glauben! Besser ist es zu wissen! Deshalb Wissenschaft und in der Wissenschaft hat glaube nix zu suchen!

tayfur
05.04.07, 09:48
Diese Eigenkritik vermisst man leider bei allen gläubigen die den Glauben als Geldquelle nutzen, aber vorallem beim Islam (leider).



Es soll ja auch Menschen geben, die die Religion missbrauchen z.B. die Leute die den andern sagen, dass sie sich eine Bombe um den Bauch binden sollen. Dabei werden meist unschuldige Menschen getöten.
Es wurden im namen der Religion vielen Arbeitern in Deutschland ihre Ersparnise geraubt.
Schon vergessen???



Naiv finde ich einfach zu glauben! Besser ist es zu wissen! Deshalb Wissenschaft und in der Wissenschaft hat glaube nix zu suchen!


dann müsstest du ja naiv sein wenn du glaubst das du eine seele hast. denn wissenschaftlich ist das ja auch nicht bewiesen oder?

es gibt genung dinge die wir menschen wissen, die aber unsere sinneorgange nicht wahrnehmen können, das bedeutet aber nihct das es es nicht gibt!
ein hund, katze oder delphin oder ein adler hat 10 mal bessere sinnesporgane als ein mensch! das bedeutet das diese tiere mehr sehen, richen, hören können als wir!
das einzige das uns von ihnen hinabhebt ist unsere inteligenz! das wars aber auch schon..

nur, du kannst niemals behaupten es gibt dies nicht oder das nicht, nur weil du als mensch nicht in der lage bist es wahrzunehmen.. verstehst du?
könnte ein hund sprechen, würde er uns bestimmt einiges erzählen wollen, wo die wissenschaft total versagen würde!

tayfur
05.04.07, 09:50
ich gib dir ein bsp:

wenn ich vom flughafen aus nachhause losfahre, genau dann setzt sich meine katze vor meine haustür und wartet auf mich. woher ich es weis? von meiner frau.
was bedeutet das? ein katze kann vlt 1 km weit riechen, aber bestimmt nicht 15km!

da gibt es noch etwas anderes das sie hat was wir menschen nicht habe... doch die wissenschaft kann das immer noch nicht erklären :lach:

Ingolstädter
05.04.07, 13:19
dann müsstest du ja naiv sein wenn du glaubst das du eine seele hast. denn wissenschaftlich ist das ja auch nicht bewiesen oder?
definiere seele. was verstehst du darunter?

tayfur
05.04.07, 13:20
definiere seele. was verstehst du darunter?


etwas das jeder mensch hat das aber niemand sehen kann :lach:

Gökcen
05.04.07, 13:23
etwas das jeder mensch hat das aber niemand sehen kann :lach:
verstand auch:D

yerlianadolulu
05.04.07, 13:25
dann müsstest du ja naiv sein wenn du glaubst das du eine seele hast. denn wissenschaftlich ist das ja auch nicht bewiesen oder?

In meiner Funktion als Naturwissenschaftler glaube ich nicht an die Seele.
Dieser Begriff Seele kommt in der Naturwissenschaft auch nicht vor.



es gibt genung dinge die wir menschen wissen, die aber unsere sinneorgange nicht wahrnehmen können, das bedeutet aber nihct das es es nicht gibt!
ein hund, katze oder delphin oder ein adler hat 10 mal bessere sinnesporgane als ein mensch! das bedeutet das diese tiere mehr sehen, richen, hören können als wir!

Die Sinnesorgane der Menschen und Tiere basieren auf handfeste physikalischen, chemischen und biologischen Vorgänge und können auch deshalb "nachgebaut" bzw. technisch umgesetzt werden.



das einzige das uns von ihnen hinabhebt ist unsere inteligenz! das wars aber auch schon..

Ja, die Menschen haben eine gewisse Inteligenz und Kultur.
Die Wissenschaft zeigt aber auch, dass die Grenzen zwischen Tieren und Menschen garnicht so groß sind. Einige Tiere haben auch Kultur die sie von Generation zu Generation weitergeben. Einige Tiere können auch Zählen.
Ob es Tiere gibt die Rechnen können kann ich noch nicht sagen, aber ich könnte es mir vorstellen.



nur, du kannst niemals behaupten es gibt dies nicht oder das nicht, nur weil du als mensch nicht in der lage bist es wahrzunehmen.. verstehst du?
könnte ein hund sprechen, würde er uns bestimmt eini ges erzählen wollen, wo die wissenschaft total versagen würde!

Mein Kritikpunkt ist auch nicht sein Glaube an sich. Nur finde ich es zu einfach bzw. "naiv" alles dem Glauben zu überlassen.
Die Wissenschaft "arbeitet" anders als die Religionen, die Wissenschaft kann sich nicht einfach auf Glaube oder Vermutungen berufen.
Am besten ist die Wissenschaft, wenn sie zeigt das man durch Experimente die Theorien oder vorangegangenen Experimente wieder dürchführen kann (d.h das sie reproduzierbar sind !!!). In Fällen, in den man nicht die gesamten Umstände (z.B ursprung des Lebens) "simuliern" kann, muß man sich mit Vereinfachungen und auf die Logik verlassen.
Die Wissenschaft hat doch mit seiner Methode einiges aus dem "dunkel" ins "Licht" geholt, ja sogar aus der Domäne der Religion entrissen.
Andere Domänen werden vorläufig bei der Religion bleiben.

yerlianadolulu
05.04.07, 13:41
Wo Gott wohnt
Was passiert, wenn wir beten, meditieren oder sonst wie „religiös aktiv“ sind?
Neurowissenschaftler bringen mit bildgebenden Verfahren ans Licht, was dabei
im Gehirn geschieht. Wohnt Gott nur in unseren Köpfen?

Von Ulrich Kraft

Gott ist tot.“ Dieser Satz machte
den Philosophen Friedrich
Nietzsche berühmt – bewahrheitet
hat er sich jedoch nicht.
Auch heute, mehr als ein Jahrhundert
nach Nietzsches eigenem Abschied, erfreuen
sich die verschiedenen Religionen,
allen Unkenrufen der Materialisten
und Atheisten zum Trotz, weltweit betrachtet
ungebrochener Beliebtheit. Totgesagte
leben eben länger, möchte man
dem Philosophen da ins Jenseits zurufen.
Die Naturwissenschaften schenkten
dem Glauben an ein höheres Wesen bis
vor wenigen Jahren kaum Beachtung;
Religion galt als ein rein soziokulturelles
Phänomen, als Konstrukt des menschlichen
Geistes. Jetzt scheint die scientific
community aber nicht länger willens, das
Feld den Theologen und Soziologen
kampflos zu überlassen. Eine stetig
wachsende Schar von Hirnforschern,
Psychologen und Radiologen macht sich
auf, die Wurzeln des Glaubens zu finden.
Ihr Suchgebiet ist das Gehirn. Bewaffnet
mit modernsten bildgebenden Verfahren
wollen die so genannten Neurotheologen
das, was ein Gläubiger als transzendente
Realität oder Wirken Gottes beschreiben
würde, mit neuronalen Verschaltungen
und biochemischen Prozessen erklären.
Und siehe da: Die Quintessenz ihrer Bemühungen
ist eine Provokation für all
jene, die an die Existenz eines übergeordneten
Geistes glauben. Religiöse
Empfindungen entspringen demnach,
wie alle anderen menschlichen Gefühlsregungen
auch, dem Wirrwarr der einhundert
Milliarden Nervenzellen unter
unserer Schädeldecke. Ist Gott also
nichts weiter als ein Hirngespinst?
„Viele Eigenschaften machen uns
menschlich, aber keine ist rätselhafter als
die Religion“, meint Vilayanur Ramachandran.
Der bekannte Neurologe von
der University of California in San Diego
hofft aber der Lösung des Rätsels auf der
Spur zu sein. Bereits vor vier Jahren hat
er gemeinsam mit seinen Kollegen eine
Region im Gehirn identifiziert, die allem
Anschein nach mit spirituellen Gedanken
in enger Verbindung steht. Werbe-
wirksam nannten die Forscher das hinter
dem linken Ohr liegende Areal „Gottes-
Modul“.
„Es gibt eine neuronale Basis für religiöse
Erfahrungen.“ Diesen Schluss zieht
Ramachandran aus Studien an Patienten
mit einer Temporallappenepilepsie
(TLE). Bei dieser Krankheit kommt es zu
unkontrollierten, gewitterartigen Erregungen
der Nervenzellen im Bereich des
Schläfenlappens, der anatomisch und
funktionell eng mit dem Hippocampus
und der Amygdala zusammenhängt. Liegt
der epileptische Fokus in einem Hirnareal
hinter dem linken Ohr, berichten die Betroffenen
oft von „spirituellen Visionen“.
Das Erlebte hinterlässt offensichtlich
bleibenden Eindruck: Menschen mit TLE
tendieren auch während der langen Perioden
zwischen den Anfällen überdurchschnittlich
häufig zu tiefer Religiosität.
Viele fesselt die Idee einer übergeordneten
Instanz so sehr, dass ihr Glaube fanatisch,
das Göttliche zur Obsession wird.
„Er sieht das Universum in einem Sandkorn
und schwimmt in einem Meer religiöser
Ekstase.“ So beschreibt Ramachandran
seinen Patienten Paul, bei dem die
Gewitter im Schläfenlappen seit Jahren in
unregelmäßigen Abständen toben.
Ursächlich beteiligt an dieser extremen
Leidenschaft ist das limbische System,
im Speziellen die Amygdala. Diese
Hirnregion hat die Aufgabe, Sinneseindrücke
und Erfahrungen nach ihrer Wertigkeit
zu beurteilen. Zentrale Ereignisse
für das menschliche Überleben, wie beispielsweise
Sex oder der „süße“ Anblick
eines Kindes, werden vom limbischen
System mit Emotionen belegt – ein
Stempel der Gefühle, der garantiert, dass
besonders Bedeutendes sich unvergesslich
in unsere Hirnwindungen brennt.

usw..............

Quelle: GEHIRN & GEIST 02/2002

Atahan
05.04.07, 15:45
Schau sie dir an, die Fehlgeburten,seit Geburt unheilbar Kranken, Viren, Bakterien, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Tsunamis; schau sie dir genau an denn Gott liebt dich Kumpara, er will dich nur ein wenig testen.


Schau, die Dinge die um dich herum passieren sind sowohl eine Prüfung als auch eine erneute Bindung mit der Gott dich wieder zu seinem Licht führen möchte.

Das bedeutet, alles ist stufenweise. Wenn ich nicht weiss,was Krankheit ist, so kann ich nicht wissen, was Gesundheit bedeutet, wenn ich nicht weiss was Hunger ist, kann ich auch nicht wissen, wann ich satt bin.

Alle Dinge haben somit ein Gegenteil. Und dieses Gegenteil, könnte man als die Essenz der Dankbarkeit betrachten, die durch das rituelle Gebet ausgedrückt wird.

Die Katastrophen um einen herum, ist wiederum eine Möglichkeit, jemanden wach zu rütteln.

Es gibt so einige, die danach den Anschluss an die Religion finden. Weiterhin auch eine Möglichkeit für jene, die ein Mitgefühl in sich tragen, dieses zur Geltung zu kommen lassen, somit gibt ihnen Gott auch die Möglichkeit gute Taten zu verrichten.... etc.

Ingolstädter
05.04.07, 16:23
Zu ähnlichen Schlüssen kommen Evolutionspsychologen und Anthropologen. Sie verweisen auf die Tatsache, dass die Menschheit während ihrer Entwicklungsgeschichte stets zur Bildung religiöser Strukturen neigte. Offenbar muss der Glaube an (wie auch immer geartete) höhere Mächte einen Evolutionsvorteil geboten haben; sonst hätte die Spiritualität längst aussterben müssen. Davon kann aber bis heute keine Rede sein. Auch im säkularen Zeitalter nehmen weltweit – mit Ausnahme von Europa – religiöse Strömungen entscheidenden Einfluss; selbst hierzulande wird neuerdings die »Rückkehr der Religionen« beschworen. Offenbar erweist sich, evolutionsbiologisch gesprochen, die Vorstellung einer höheren, transzendenten Wirklichkeit als wirksamer Faktor im Überlebenskampf.
~http://zeus.zeit.de/text/2005/20/Glauben_

dass manche menschen religiöser veranlagt sind habe ich auch schon festgestellt.. ich bin z.B. sicher religiöser veranlagt als meine brüder.

seele ist..

etwas das jeder mensch hat das aber niemand sehen kann :lach:

für mich ist seele die "ganzheit" eines menschen mit schwerpunkt auf das bewusstsein.
wenn man also mal den menschlichen geist emulieren kann und das gehirn vom informationsgehalt auf einen quantencomputer "kopiert", kopiert man also die seele gleich mit.

für mich ist die materielle welt und die spirituelle ein und die selbe.. es gibt eine spirituelle interpretation und eine materialistische, wobei die materialistische fürs verständnis wichtiger ist und die spirituelle zur persöhnlichen orientierung und mit komplexen sozialen vorgängen in verbindung steht.
d.h. im zweifel für ein materielles und rational/aufgeklärtes weltbild, was aber nicht heißen soll, dass man deswegen auf spiritualität verzichten sollte (oder gar muss).

diese vereinbarkeit zwischen rationalität und spiritualität habe ich im christentum leider nicht gefunden und mich deswegen neu orientiert und bin dem ruf der götter gefolgt und schließlich bei einer polytheistischen/pantheistischen weltanschauung angelangt..


dass spiritualität mit dem limbischen system (emotionen) zusammenhängt überrascht mich nicht im geringsten.. denn spirituatlität ist in erster linie ein gefühl, ähnlich wie liebe.
auch wenn man weiß, dass liebe z.B. "nur" auf chemischen vorgängen im gehirn beruht, ändert das absolut nichts am zustand des verliebtseins.

das denke ich ist auch die grundbeführchtung vieler religiöser menschen, dass die religion/spiritualität bei einer rationalen durchleuchtung des gehirns und beim verstehen der entsprechenden vorgänge, plötzlich verschwinden wird.. diese sorge ist aber unberechtigt.

tayfur
05.04.07, 20:07
nur weil man wissenschaftlich NOCH NICHT nachweisen kann das es ein gott gibt heisst es noch lange nicht das es ihn auch nicht gibt.

die wissenschaft kann heute einige sachen nicht nachweisen.
du sagst das die naturwissenschaft die seelenwahrnehmung abstreittet so wie wir es sehen, doch da frage ich mich wieso die naturwissenschaft nicht das gegenteile beweisen kann.

mal abgesehen davon können die naturwissenschaftler oder auch wissenschaftler von anderen bereichen nicht bei jeder sache eine 100%ige einstimme meinung abgeben, da sie selber untersich uneins sind.

ps: das wort UNEINS kommt auch über die ungläubigen im koran vor fällt mir gerade ein :rolleyes:


bin ich froh das allah mein herz nicht verschlossen hat..

princesszin
07.04.07, 08:01
mistermetin



Du hast geschrieben, "Und das beste ist das ein katholischer Pfarrer (alias Christoph Luxenburg) den Kuran entschlüsselt hat. Da soll nichts über Jungfrauen stehen nur über Trauben. Das heisst das die Moslems über tausend jahren falsch den Kuran verstanden haben....:-))))
Princesszin glaubst du wirklich was so ein ein Priester sagt????"

Was? Ich habe von Änderungen im Koran gesprochen.


Andrea

princesszin
07.04.07, 08:04
tayfur


Du hast geschrieben, "das will ich sehen..
das kann gar nihct sein! was meinst du was für ein aufruh es geben würde!
ich bin froh einer religion anzugehören dessen koran als das einzige unverfälschte heilige buch der monotheistischen religionen zählt.
das die thora, bibel alt-neu etc... zich mal umgeschrieben und umgeändert wurde wissen ja die christen und juden selber!
es gibt auch genug menschen die genau das wegen aus diesen religionen ausgetretten sind und den islam angenommen haben.

aber würde gerne mal wissen welche wessi diese literatur geschrieben hat.."


Wenn du es sehen willst, dann lies die Literatur darüber.

Andrea

yerlianadolulu
07.04.07, 10:56
nur weil man wissenschaftlich NOCH NICHT nachweisen kann das es ein gott gibt heisst es noch lange nicht das es ihn auch nicht gibt.
Die Wissenschaft kennt seine heutigen Grenzen, es wird auch Zeit, dass die Religion ihre Grenze akzeptiert. Es gibt Leute, die behaupten, dass z.B im Koran alles erklärt und schon geschrieben steht.
Diese Leute muß ich fragen, wieso sie dann nicht z.B. ADIS heilen können.



die wissenschaft kann heute einige sachen nicht nachweisen.
du sagst das die naturwissenschaft die seelenwahrnehmung abstreittet so wie wir es sehen, doch da frage ich mich wieso die naturwissenschaft nicht das gegenteile beweisen kann.

Ich weiß nicht was du unter Seele verstehtst. Wenn du mir genauer sagst was du darunter verstehst können wir besser reden.
Für mich ist es seltsam, einfach zu glauben was nicht mit meiner Wahrnehmung übereinstimmt. Es könnte ja jeder kommen und mir irgendetwas erzählen und das soll ich einfach glauben.
Du erwartest von der Wissenschaft beweise für das gegenteil und lieferst selber keine.
Die Wissenschaft ist hier nicht in der Beweisschuld sondern die Religion.



mal abgesehen davon können die naturwissenschaftler oder auch wissenschaftler von anderen bereichen nicht bei jeder sache eine 100%ige einstimme meinung abgeben, da sie selber untersich uneins sind.

Die Wissenschaft ist IMMER in einem Prozess. Alte Theorien werden verworfen oder geändert, wenn man neue Erkenntnise hat.
Man kann sehen, dass mit zunehmender besserer technischen Möglichkeiten die Wissenschaft noch bessere und genauere Erklärungen abgelegt hat.



ps: das wort UNEINS kommt auch über die ungläubigen im koran vor fällt mir gerade ein :rolleyes:

Wer ist uneins??? Die Religion ist doch auch nicht uneins, selbst nicht im Islam.

tayfur
07.04.07, 11:58
die wissenschaftler sind uneins... es gibt viele dinge in thema religion in dem die wissenschaftler die als mensch nur eine bestimmte kapazität des denk vermöens besitzen unter sich uneins sind. das ist nicht abzustrieten..

die wissenschaft ist nicht mal in der lage die evolutions theorie zu beweisen. ist und bleibt seit über 100 jahren nur eine theorie..

das big bang ist das einzige das die wissenschaftstheorie und die religion gemeinsam haben. doch danach spalten sie sich in fast allen ebenen.

da frage ich mich jedoch, wer im arabischen halb insel SOOOOO inteligent gewesen ist, das er wusste das die welt durch einen big bang ihren anfag hatte? und warum die wissenschaftler erst bis vor ein paar jahrzenten diese meinung besätigten dann noch unverschämt als eine neue entdeckung bezeichenten?!

man sagt das meine vorfahren affen gewesen ist.. doch nachweisen kann man es mir nicht! doch in den schulen wird es den schülern so eingehämmert!
von wegen die dna strukturen usw... die dna struktur eines schweins ist uns ähnlicher als die von einem affen! sind wir nun schweine??
nach dem LOGISCHEN DENKEN der wissenschaftler müssten doch jetzt die schweine unsere vorfahren sein oder?


ne leute.. um so mehr zeit vergeht, um so mehr kommen die wahrheiten ans tageslicht, und umso mehr verfallen alle theorien der gottlosigkeit...

schade das die medien nie etwas von wissenschaftler berichten die GLÄUBIG sind und auch dadurch erfolgreicher sind..

Ingolstädter
07.04.07, 15:07
das big bang ist das einzige das die wissenschaftstheorie und die religion gemeinsam haben. doch danach spalten sie sich in fast allen ebenen.
unsinn.

es gibt religionen die deutlich besser mit wissenschaft vereinbar sind als die abrahamitischen religionen mit ihren heiligen (wort-wörtlich zu nehmenden) schriften.. schmeiß nicht alle religionen in einen topf!

diese behauptung ist (gut in deinem fall nicht, weil sie auf unwissen beruht) eigentlich eine massive beleidigung für alle konfuzianisten, buddhisten, asentreue, taoisten (http://www.dao-institut.de/dao/taoismus/taoismus.htm) usw..


das grundprinzip "beobachtung der natur" findet sich in enorm vielen (natur-)religionen.. blos weil den abrahamiten ein solches vorgehen unbekannt ist (d.h. sie sich lieber wort-wörtlich an verstaubte bücher halten), heißt es nicht, dass es so für alle religionen gilt.

yerlianadolulu
07.04.07, 15:36
?

Was du hier behauptet ist doch total daneben.

Wo wird den von den abrahamitischen Religionen von BIgBang gesprochen?

Ich finde es nicht ok, wenn du hier Unwahrheiten über die Herkunft der Menschen verbreitest.
Gib uns bitte die Quelle, wo gesagt wird, dass der Mensch genetisch näher dem Schwein ist als dem Affen.

Cervantes
07.04.07, 18:26
tayfur
ich bin froh einer religion anzugehören dessen koran als das einzige unverfälschte heilige buch der monotheistischen religionen zählt.

Der Koran ist genau für eine Personengruppe heilig und gilt ihnen als unverfälscht: Muslimen.


das die thora, bibel alt-neu etc... zich mal umgeschrieben und umgeändert wurde wissen ja die christen und juden selber!
es gibt auch genug menschen die genau das wegen aus diesen religionen ausgetretten sind und den islam angenommen haben.

Die historisch-kritische Forschung zur Bibel auf die sich so mancher gerne beruft ist in islamischen Ländern schlichtweg undenkbar, egal ob Muslim, Christ oder Atheist, wer sich ergebnisoffen und mit analoger Methodik aufmacht auf der Halbinsel zu forschen wird sich nicht allzu lange der körperlichen Unversehrtheit erfreuen. Zumal so oder so Authentizität nicht mit Wahrheit verwechselt werden darf.


aber würde gerne mal wissen welche wessi diese literatur geschrieben hat.."

Welche Literatur ?


tayfur: schade das die medien nie etwas von wissenschaftler berichten die GLÄUBIG sind und auch dadurch erfolgreicher sind..

Welche "Wissenschaftler" schweben dir den da so vor ? Liste doch mal ein paar auf die deiner Ansicht nach von den Medien übergangen werden. Hier ist ein recht bekannter gläubiger Christ bei einer Vorlesung in Princeton: Ken Miller. (http://www.youtube.com/watch?v=JVRsWAjvQSg)


Beste Grüße

Cervantes

tayfur
07.04.07, 19:37
ne leute...
ich bin kein produkt des zufalls!

ich habe den koran gelesen und auf jedenfall das mit dem bigbang auch lesen können... da steht aber net wörtwörtlich BIG BANG, sondern wird anders erfasst.

verlangt nicht jedes mal nach quellen die ihr selber auch finden könnt. ich habe keine zeit nun den koran aufzuschlagen alles innerhalb der nächsten stunden durchzulesen und notizen zu nehmen nur um euch hier zeigen zu können das es doch drin steht..

das leben kann nicht so sinnlos sein wie die atheisten es annehmen.

ich glaube es ist schwachsinnig zu glauben, das die welt einfach mal nur so durch die MUTTER NATUR entstanden ist. nicht mal die wissenschaft kann dies genau erklären!
irgend etwas oder jemand muss den startschuss gegeben haben, das soviel komplexes überhaupt entstehen kann.

leute... ihr werft hier selber behauptungen druch die lüfte ohne mir irgend etwas beweisen zu können..

WARUM ?´:lach:

Cervantes
07.04.07, 20:44
tayfur: da frage ich mich jedoch, wer im arabischen halb insel SOOOOO inteligent gewesen ist, das er wusste das die welt durch einen big bang ihren anfag hatte?Starke Behauptungen erfordern starke Beweise die du weder bringen willst noch bringen kannst; die Theorie des Big Bang wurde sicherlich nicht auf der arabischen Halbinsel vor einigen Jahrhunderten erdacht. Was bei Dir sehr ärgerlich ist ist deine selektive Wahrnehmung und dein sehr abstruser Begriff von Wissenschaft. Und wer wird denn jetzt von den Medien übergangen, welch großartiger gläubiger Wissenschaftler erleidet denn dieses Unrecht ?

BRDemokrat
07.04.07, 21:15
Viele Darwinismus-Anhänger haben sich niemals mit seinen Thesen auseinandergefasst, sondern glauben einfach, da sie zum Beispiel an die Bibel nicht glauben wollen.
Ich habe weder...noch...gelesen und so gebe ich auch keine Meinung über die Bibel und auch nicht über den Darwinismus ab, da ich mir nichts vorheucheln will. Beide Theorien sind mir einfach gleichgültig....

Ingolstädter
08.04.07, 00:15
das leben kann nicht so sinnlos sein wie die atheisten es annehmen.
wieso meinst du das für atheisten das leben sinnlos ist?

das leben ist dem einen voller sinnhaftigkeit und er kann es auch gut erklären.. und dem anderen absolut unsinnig und er kann es ebenso gut erklären..
wie kann diese wiedersprüchlichkeit sein?

der mensch sagt was sinnvoll ist und was nicht. der mensch schafft sinn (sich selbst und auch anderen). egal ob dies z.B. über den umweg der religion geschieht, oder aus eigenem entschluss gefasst.


{allerdings ist der mensch nicht ganz frei in seiner wahl.. denn er ist selbst eine idee von mutter natur und unterliegt somit z.B. trieben, deren nicht-befriedigung ihn unglücklich macht.
dabei ist warscheinlich (sicher bin ich mir nicht) spiritualität/religion eben auch ein normaler trieb (zum evolutionären vorteil der gemeinschaft?), der je nach kultur entsprechend geformt wird..
d.h. ich will dir deinen glauben nicht austreiben, weil es dich vielleicht unglücklich machen könnte..

aber, ich finde es wichtig dass du die vorzüge von wissenschaft und methodischer vorgehensweise begreifst, ohne von deinem glauben lassen zu müssen.}


ich glaube es ist schwachsinnig zu glauben, das die welt einfach mal nur so durch die MUTTER NATUR entstanden ist. nicht mal die wissenschaft kann dies genau erklären!
die welt ist.. war.. wird sein..

hast du schon mal die schillernden farben von öl auf dem wasser gesehen und dabei erkannt wie wenig unterschied vom diesem schillernden öl zu den schillernden galaxien des universums ist?
das öl hat wohl jemand ausgeschüttet.. aber es ist einfach da, ohne erklärung bewegt sich auf dem wasser durch erstaunliche kräfte.. dreht sich um sich selbst, wechselt die farben...
und ist einfach so aufgrund von zufall im zusammenspiel mit den naturgesetzen entstanden..
warum das universum nicht ähnlich?


irgend etwas oder jemand muss den startschuss gegeben haben, das soviel komplexes überhaupt entstehen kann.
möglich.. aber irgendjemand (sage wir mal gott) muss auch von irgendwoher kommen..

anfang und ende gibt es nur in einem vordefiniertem geschlossenem system.. und klar.. das prinzip des lebens hatte einen anfang (so wie es auch ein ende haben wird)

ganz egal ob das universum jetzt unglaublich groß oder unglaublich klein ist (ist sowieso nur das subjektive empfinden des menschen)


leute... ihr werft hier selber behauptungen druch die lüfte ohne mir irgend etwas beweisen zu können..
stimmt was ich in meinem beitrag gerade geschrieben habe ist reine behauptung und nicht wissenschaftlich, sondern nur meine sicht der dinge (nachdem ich mir gerade stundenlang wagners opern reingepfiffen habe :brüll:).

zurück zur evolution:
zugegeben, ich kenne mich bei der biologischen evolution nicht sehr gut aus und mir fehlt einiges an faktenwissen.

aber ich kenne die geistige/gedankliche evolution (http://de.wikipedia.org/wiki/Mem#.C3.9Cbersicht), und sehe sie jeden tag, z.B. in der uni. eine idee entwickelt sich auch evolutionär weiter.. so gibt es ideen die sich nicht durchsetzen, während andere erfolgreich sind..
es macht für mich absolut sinn, dieses beobachtbare prinzip auf die genetische evolution zu übertragen, denn für mich ist die DNA-struktur nichts anderes als eine "idee der natur".

ja, die natur denkt (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=11403) (auf ihre eigene weise). sehr langsam, aber sie tut es.

Ingolstädter
08.04.07, 00:32
das leben kann nicht so sinnlos sein wie die atheisten es annehmen.
wieso meinst du das für atheisten das leben sinnlos ist?

das leben ist dem einen voller sinnhaftigkeit und er kann es auch gut erklären.. und dem anderen absolut unsinnig und er kann es ebenso gut erklären..
wie kann diese wiedersprüchlichkeit sein?

der mensch sagt was sinnvoll ist und was nicht. der mensch schafft sinn (sich selbst und auch anderen). egal ob dies z.B. über den umweg der religion geschieht, oder aus eigenem entschluss gefasst.


{allerdings ist der mensch nicht ganz frei in seiner wahl.. denn er ist selbst eine idee von mutter natur und unterliegt somit z.B. trieben, deren nicht-befriedigung ihn unglücklich macht.
dabei ist warscheinlich (sicher bin ich mir nicht) spiritualität/religion eben auch ein normaler trieb (zum evolutionären vorteil der gemeinschaft?), der je nach kultur entsprechend geformt wird..
d.h. ich will dir deinen glauben nicht austreiben, weil es dich vielleicht unglücklich machen könnte..

aber, ich finde es wichtig dass du die vorzüge von wissenschaft und methodischer vorgehensweise begreifst, ohne von deinem glauben lassen zu müssen.}


ich glaube es ist schwachsinnig zu glauben, das die welt einfach mal nur so durch die MUTTER NATUR entstanden ist. nicht mal die wissenschaft kann dies genau erklären!
die welt ist.. war.. wird sein..

hast du schon mal die schillernden farben von öl auf dem wasser gesehen und dabei erkannt wie wenig unterschied vom diesem schillernden öl zu den schillernden galaxien des universums ist?
das öl hat wohl jemand ausgeschüttet.. aber es ist einfach da, ohne erklärung bewegt sich auf dem wasser durch erstaunliche kräfte.. dreht sich um sich selbst, wechselt die farben...
und ist einfach so aufgrund von zufall im zusammenspiel mit den naturgesetzen entstanden..
warum das universum nicht ähnlich?


irgend etwas oder jemand muss den startschuss gegeben haben, das soviel komplexes überhaupt entstehen kann.
möglich.. aber irgendjemand (sage wir mal gott) muss auch von irgendwoher kommen..

anfang und ende gibt es nur in einem vordefiniertem geschlossenem system.. und klar.. das prinzip des lebens hatte einen anfang (so wie es auch ein ende haben wird)

ganz egal ob das universum jetzt unglaublich groß oder unglaublich klein ist (ist sowieso nur das subjektive empfinden des menschen)


leute... ihr werft hier selber behauptungen druch die lüfte ohne mir irgend etwas beweisen zu können..
stimmt was ich in meinem beitrag gerade geschrieben habe ist reine behauptung und nicht wissenschaftlich, sondern nur meine sicht der dinge (nachdem ich mir gerade stundenlang wagners opern reingepfiffen habe :brüll:).

zurück zur evolution:
zugegeben, ich kenne mich bei der biologischen evolution nicht sehr gut aus und mir fehlt einiges an faktenwissen.

aber ich kenne die geistige/gedankliche evolution (http://de.wikipedia.org/wiki/Mem#.C3.9Cbersicht), und sehe sie jeden tag, z.B. in der uni. eine idee entwickelt sich auch evolutionär weiter.. so gibt es ideen die sich nicht durchsetzen, während andere erfolgreich sind..
es macht für mich absolut sinn, dieses beobachtbare prinzip auf die genetische evolution zu übertragen, denn für mich ist eine DNA-struktur nichts anderes als eine "idee der natur".

ja, die natur denkt (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=11403) (auf ihre eigene weise). sehr langsam, aber sie tut es und ihr fallen immer wieder neue wunderliche dinge ein, wie z.B. der mensch, der selbst denken kann.
in dieser hinsicht ist es fast ironisch dass wir menschen gerade an einer künstlichen intelligenz basteln, welche ebenfalls möglichst selbst denken soll.



aber.. wenn du nicht an die evolution glauben willst, auch wenn man sie täglich sieht.. dann ist das ok für mich.. erwarte aber keinen respekt von mir dafür dass du deinen eigenen verstand nicht gebrauchen willst.. denn damit weist du Hönirs' geschenk achtlos zurück.

tayfur
08.04.07, 16:56
ihr redet so als wäre die natur eine person.
doch die natur ist keine person! die natur wird von allah gelenkt.
allah hat alles in gleichgewicht erschaffen.
sowas wie MUTTER NATUR gibt es nicht! die natur ist ein algemeinbegriff für mich und allah hat die natur eben so erschaffen wie uns menschen und tiere.

das viele von euch nicht an die bibel glauben ist ja auch nicht verwunderlich.
ich glaube an jesus aber nicht an die heutige bibel!
ich glaube auch an moses aber nicht an die heutige thora!
diese bücher wurden zu oft missbraucht für eigene zwecke. das finde ich bedeuernswert!
ich würde mal zu gerne die originale bibel lesen.

meine liebe zu jesus ist mehr als wie die von vielen christen!

und die christen haben jesus seien botschaft heute immer noch nicht verstanden. das sieht man ganz deutlich wenn man in irgend eine kirche geht.
ich frage mich wieviele christen heute überhaupt an gott beten? kaum welche! jeder betet eine statue an die sie als jesus bezeichnen!

sorry aber ich als muslim habe mehr respekt von dem grissen propheten jesus (hz. isa s.a.s) als die christen! ich würde es niemals wagen aus jesus eine götzen statue zu machen und das noch anzubeten!

jesus und alle anderne propheten haben ihren platz in meinem herzen.

und beten tue ich nur dem einzigen der gebetswürdig ist!

an ALLAH!!


die wissenschaft wird nicht versagen, sondern die wahrheit ans tageslich bringen... doch die atheisten werden enttäuscht sein vor dem was sie noch erwartet...

Cervantes
08.04.07, 20:18
allah hat alles in gleichgewicht erschaffen.
sowas wie MUTTER NATUR gibt es nicht! die natur ist ein algemeinbegriff für mich und allah hat die natur eben so erschaffen wie uns menschen und tiere.

Es spricht nicht mehr für Allah als für "Mutter Natur" und das schöne in der Metaphysik ist, dass es komplett irrelevant ist was der letzte Term nun bedeuten soll.


das viele von euch nicht an die bibel glauben ist ja auch nicht verwunderlich.
ich glaube an jesus aber nicht an die heutige bibel!
ich glaube auch an moses aber nicht an die heutige thora!
diese bücher wurden zu oft missbraucht für eigene zwecke. das finde ich bedeuernswert! Stimmt,der Koran ist vor "Missbrauch" sicher, alle die sich auf ihn berufen sind Muslime in deiner Lesart.



meine liebe zu jesus ist mehr als wie die von vielen christen! Das ist natürlich eine Leistung auf die man stolz sein kann, Jesus mehr zu lieben als Christen. Ich persönlich liebe Mars mehr als die Römer und bin da auch furchtbar stolz darauf, egal was gerade Thema ist, das erzähle ich jedem. Passt immer. Und sollte es Jesus gegeben haben hätte er sich bestimmt gefreut von einem höflichen (http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=292592&postcount=202) Menschenfreund (http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=303429&postcount=73) wie Dir geliebt zu werden. Ich glaube er hätte Dich ganz dolle geknuddelt.



und die christen haben jesus seien botschaft heute immer noch nicht verstanden. das sieht man ganz deutlich wenn man in irgend eine kirche geht.
ich frage mich wieviele christen heute überhaupt an gott beten? kaum welche! jeder betet eine statue an die sie als jesus bezeichnen!Wen oder was Christen anbeten hat dich nicht zu tangieren. Sie könnten auch Hubal anbeten und es ginge dich nicht das geringste an, oder eben doch.


sorry aber ich als muslim habe mehr respekt von dem grissen propheten jesus (hz. isa s.a.s) als die christen! ich würde es niemals wagen aus jesus eine götzen statue zu machen und das noch anzubeten!Es ist derart faszinierend wie manch Muslimer die Vereinnahmung von älteren Erzählungen, Fabeln, Sagen und "Propheten" durch den Islam als Feature und Leistung verkaufen möchten. Kein Akteur der Thora, des AT oder NT (historisch verbürgt oder eben auch nicht) konnte sich wirklich wehren von anderen Religionsstiftern weiterverwendet zu werden. De facto wäre es den meisten Christen die Ich kenne lieber der Islam hätte die Finger von ihrem Jesus gelassen.


jesus und alle anderne propheten haben ihren platz in meinem herzen. Da gehören sie auch hin.



die wissenschaft wird nicht versagen, sondern die wahrheit ans tageslich bringen... Wirst Du sie hören wollen ?



Auch noch ausstehend:
Und wer wird denn jetzt von den Medien übergangen, welch großartiger gläubiger Wissenschaftler erleidet denn dieses Unrecht ?Thema dieses Threads: Darwinismus
Bleiben wir on topic?

Rümeysa
08.04.07, 21:59
Hallo,
Ich bin Biologie Studentin und habe manchmal selber Schwierigkeiten den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu folgen. Wissenschaft versteht sich nicht als Gegensatz zum Glauben..Vielmehr ist es ein Beweis dessen..
Evolution hin und her..eines ist nicht zu bestreiten:
Können Millionen von Buchstaben auf eine Ebene hinabfallen und es ergibt sich "zufällig" ein Roman?

Ingolstädter
08.04.07, 22:11
Hallo,
Ich bin Biologie Studentin und habe manchmal selber Schwierigkeiten den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu folgen. Wissenschaft versteht sich nicht als Gegensatz zum Glauben..Vielmehr ist es ein Beweis dessen..
hm.. ich mache mir ernsthaft sorgen über die intellektuelle zukunft deutschlands..


Können Millionen von Buchstaben auf eine Ebene hinabfallen und es ergibt sich "zufällig" ein Roman?
was hat das mit evolution zu tun? ich dachte du bist eine biologie-studentin (also müsste dir der fundamentale unterschied zwischen schrittweiser evolution über jahrmilliarden und einmal buchstaben in die luft werfen doch eigentlich klar sein)?

übrigens, theoretisch kann man aufgrund der quantentheorie auch durch wände gehen.. jedoch ist das eintreffen eines solchen falles äußerst unwarscheinlich.

lass mich raten: du studierst in berlin :lach:

Cervantes
08.04.07, 22:16
Hallo,
Wissenschaft versteht sich nicht als Gegensatz zum Glauben..

Grüß Dich Rümeysa;

DOCH ! WISSENSCHAFT IST DER ANTAGONIST JEGLICHEN GLAUBENS ! Himmelherrgott! Jedoch schaffen es viele TROTZ Wissenschaft zu glauben.

Vielmehr ist es ein Beweis dessen..

Ein Beweis für was ?


Evolution hin und her..eines ist nicht zu bestreiten:
Können Millionen von Buchstaben auf eine Ebene hinabfallen und es ergibt sich "zufällig" ein Roman?

JA!

Mittelprächtige Metapher, Buchstaben die fallen ? Ebene ? Nimm doch lieber die Affen mit Schreibmaschinen oder die Uhrmacher-Analogie.
Nebenbei: Man kann nur Aussagen bestreiten, das ist ein Fragesatz.
Welches Semester studierst du denn? Wolf, bitte übernehmen sie!

Cervantes
08.04.07, 22:17
lass mich raten: du studierst in berlin :lach:
:brüll: Das wollte ich auch schon schreiben und hab´s gelassen

Ingolstädter
08.04.07, 22:19
ihr redet so als wäre die natur eine person.
doch die natur ist keine person! die natur wird von allah gelenkt.
du wirst doch selber auch von allah gelenkt.. bist du jetzt auch keine person?
dass ich die natur personifiziert betrachte, hat etwas mit meinem glauben zu tun, geht jetzt aber deutlich am thema vorbei.


die wissenschaft wird nicht versagen, sondern die wahrheit ans tageslich bringen... doch die atheisten werden enttäuscht sein vor dem was sie noch erwartet...
"ent-täuschen" ist ja eigentlich nichts anderes wie von einer täuschung befreiht werden..
ein echter wissenschaftler wird (in wissenschaftlicher hinsicht) gerne enttäuscht, denn so lernt er dazu.. das heißt er bekommt dadurch mehr wissen..

aber es ist mühselig mit dir darüber zu reden.. für dich bedeutet einmal nicht recht haben warscheinlich einen "ehrverlust" und du versuchst es so hinzubiegen, dass du doch recht hattest.
wissenschaftler dagegen gestehen gerne ein, wenn sie unrecht hatten.

aber das ist eine denkweise die dir wohl immer fremd sein wird.

Ingolstädter
08.04.07, 23:10
aber ich kann jetzt weiterdiskutieren wie ich will.. es ist genauso sinnvoll wie der kampf gegen den eigenen schatten.

http://img403.imageshack.us/img403/3079/testdo8.gif


denn: wer wort-wörtlich an den koran glauben will, der glaubt wortwörtlich an den koran (und kann deswegen die genetische evolution nicht akzeptieren).

schade, dass Hönirs (http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6nir) großartiges und gütiges geschenk so leichtfertig mißachtet wird. wage es deinen eigenen verstand zu gebrauchen!


aja @cervantes: wissenschaft und religion muss nicht konträr sein. es kann sich tatsächlich wunderbar ergänzen.. nur bei den abrahamitischen religionen ist es bekanntlich sehr schwierig..

aber wenn du z.b. nach ostasien (südkorea, japan, china..) schaust, da passt religion und fortschritt/wissenschaft perfekt zusammen.

yerlianadolulu
08.04.07, 23:38
Die abrahamitischen Religionen sagen für sich schon vorraus, dass die Welt unter gehen wird. Es müssen schlaue Menschen gewesen sein, die bermerkt haben müssen, dass wenn man nach den abrahamtdischen Idelogie Lebt, die Welt irgenwann unter gehen muß. Die Frage, welche Welt bzw. wesen Welt untergehen wird. Die Natur als ganzes wird uns bestimmt "überleben" Würden wir Menschen noch wie die Naturvölker leben so wäre unsere Existenz für lange Zeit noch sicherer als es heute der Fall ist.

TomBac
08.04.07, 23:42
Scheinbar habe ich hier die Experten gefunden, die ich schon immer was fragen wollte:

Liebe "Experten" der Evolutionstheorie,

könnten ihr mir bitte die Wahrscheinlichkeit dafür nennen, dass z.B. ein Specht einen langen spitzen Schnabel hat und ihn braucht, ebenso wie eine starke Hinterkopfplatte und einen starken Stützschwanz und noch vieles Organisches mehr?

Hierbei kann man leider nicht annehmen, dass die Faktoren sukzessive, also nacheinander gebildet worden sind. Denn dass sich alle Faktoren nacheinander gebildet hätten würde bedeuten, dass aufgrund mangelnder Funktionstüchtigkeit dieses Tier aussterben müsste. Obendrein nützten dem Specht all seine Werkzeuge nichts, wenn sein Verhalten sich nicht mit anpasst.

Ich habe ein relativ simples Beispiel ausgesucht und sehe hier eine W'keit, die gegen Null tendiert.

Wie läßt sich dieses Phänomen innerhalb der Evolutionstheorie resp. des Darwinismus rationalisieren?

yerlianadolulu
08.04.07, 23:50
Scheinbar habe ich hier die Experten gefunden, die ich schon immer was fragen wollte:

Liebe "Experten" der Evolutionstheorie,

könnten ihr mir bitte die Wahrscheinlichkeit dafür nennen, dass z.B. ein Specht einen langen spitzen Schnabel hat und ihn braucht, ebenso wie eine starke Hinterkopfplatte und einen starken Stützschwanz und noch vieles Organisches mehr?

Hierbei kann man leider nicht annehmen, dass die Faktoren sukzessive, also nacheinander gebildet worden sind. Denn dass sich alle Faktoren nacheinander gebildet hätten würde bedeuten, dass aufgrund mangelnder Funktionstüchtigkeit dieses Tier aussterben müsste. Obendrein nützten dem Specht all seine Werkzeuge nichts, wenn sein Verhalten sich nicht mit anpasst.

Ich habe ein relativ simples Beispiel ausgesucht und sehe hier eine W'keit, die gegen Null tendiert.

Wie läßt sich dieses Phänomen innerhalb der Evolutionstheorie resp. des Darwinismus rationalisieren?

Bevor ich ins Detail gehe, erkläre mir doch bitte warum es Multiresistente Bakterin, Mäuse usw. gibt? Warum hat sich der H1N5-Virus sich schnell an den Menschen angepasst? Warum gibt es Fossilien die Zeigen, wie die Arten sich mit der Zeit (sehr lange) entwickelt haben?

TomBac
08.04.07, 23:56
Multiresistente Bakterin, Mäuse usw... H1N5-Virus

Darum ging es mir nicht. Ich will nur wissen, wie innerhalb der Evolutionstheorie resp. des Darwinismus diese extrem geringen Wahrscheinlichkeiten erklärt werden oder wie mit diesen Wahrscheinlichkeiten umgegangen wird.

Ingolstädter
09.04.07, 00:38
Hierbei kann man leider nicht annehmen, dass die Faktoren sukzessive, also nacheinander gebildet worden sind. Denn dass sich alle Faktoren nacheinander gebildet hätten würde bedeuten, dass aufgrund mangelnder Funktionstüchtigkeit dieses Tier aussterben müsste.
es gibt verschiedene spechtarten die einen entsprechenden schnabel auf unterschiedliche weise nutzen.

z.B. der faulvogel (gehört zu den spechtvögeln): http://www.world-of-animals.de/Bilder/tiere/hg3/faulvogel.JPG

dieser nutzt seinen schnabel um höhlen in die erde zu graben um sich dort fortzupflanzen. oder auch in den bauten von baum-termiten (soviel dazu, dass sie ihr verhalten den gegebenheiten nicht anpassen können.. ich denke mal es ändert sich erst das verhalten und dann die biologische ausstattung)

wir menschen sind ja auch nicht alle gleichartig.. es gibt immer wieder mutationen.
ich z.B. habe mit 21 jahren doch schon erstaunlich viele graue haare.. und das ist erblich bedingt, war bei einigen meiner vorfahren auch schon so.
ich habe z.B. auch einen deformierten brustkorb (der mich nicht sonderlich beeinträchtigt, aber mir eben auch nicht wirklich nützt).
in meiner familie gibt es auch sonst einige symptome für das marfan-syndrom (http://de.wikipedia.org/wiki/Marfan-Syndrom#Merkmale). dafür kann ich z.B. meine gelenke überdehnen (fast jeder in meiner familie kann z.B. einen fuß hinter den kopf bringen).. das hilft mir im alltag auch nicht weiter, ist aber doch interessant.. auch interessant dass es z.B. mit langschädel (http://www.neonet.ch/assets/images/cotm/February_2005_Fig_4.jpg) zusammenhängen kann.. das könnte doch z.B. möglicherweise ein nächster genetischer evolutionsschritt sein ;).

kennst du wirklich keinen menschen der leichte mutationen hat, die ihn von der norm abweichen lassen, aber keinen nutzen für ihn haben? das gibt es massenhaft, sowohl bei menschen als auch bei tieren.
mach mal deine augen auf und schau nicht gleich erschrocken/angewiedert weg, wenn ein mensch eine behinderung hat.. so wirst du nämlich die wunder und vielfältigkeit der natur nie sehen können.

in diesem sinne, hau ich mich jetzt mal aufs ohr:

http://www.alterknacker.supernature-forum.de/6finger.jpg

p.s: wozu braucht gott eigentlich natürliche mutationen wenn es keine evolution gibt?

Cervantes
09.04.07, 09:34
könnten ihr mir bitte die Wahrscheinlichkeit dafür nennen, dass z.B. ein Specht einen langen spitzen Schnabel hat und ihn braucht, ebenso wie eine starke Hinterkopfplatte und einen starken Stützschwanz und noch vieles Organisches mehr?


Hallo TomBac,

hier illustiert sich ein recht verbreiteter Denkfehler nämlich die undifferenzierte ex-post/ex-ante Betrachtung von Gegebenheiten, begib dich mal zu deinem Waschbecken und fülle ein 0,33l Glas mit Wasser, wie groß war zuvor die Wahrscheinlichkeit dass sich eben diese Atome in deinem Glas einfinden?
Wer mit Wahrscheinlichkeits-Berechnungen gegen die Evolutionstheorie (also den gültigen Wissensstand)argumentieren möchte, hat nicht nur alle Bedingungen zu bezeichnen unter denen sich Lebensformen bilden und jede einzelne Art entwickeln könnte, er muss auch darlegen warum gerade diese unter allen denkbaren Bedingungen nahezu nicht enstehen könnten. Man muss den Kreationisten und ID´lern (sofern sie keine spezifische oder generelle wissenschaftliche Ausbildung genossen haben) zugestehen, dass die Evolutionstheorie reichlich kontra-intuitiv ist, sie widerspricht der gängigen Art zu denken (gängig ungleich rational) und dagegen kommt nur Bildung und Wissen an.
Schönes Beispiel für die Tücke der menschlichen Intuition (ohne speziellen Bezug zur ET, davon gibt es Dutzende) :
Das Ziegenproblem (http://de.wikipedia.org/wiki/Ziegenproblem)

Persönliche Frage: Bist du der Ansicht ein/dein Gott hätte die Welt vor 6000-8000 Jahren erschaffen und den Menschen aus Schlamm gerformt (bildlich) ? Meinst Du Noah hat nahezu die komplette Fauna zu einem mehrmonatigen Booze-Cruise eingeladen ? Wäre schön wenn du deine Sicht der Dinge darlegen könntest;


Beste Grüße

Cervantes

kUmPaRa
09.04.07, 10:56
Bevor ich ins Detail gehe, erkläre mir doch bitte warum es Multiresistente Bakterin, Mäuse usw. gibt? Warum hat sich der H1N5-Virus sich schnell an den Menschen angepasst? Warum gibt es Fossilien die Zeigen, wie die Arten sich mit der Zeit (sehr lange) entwickelt haben?

Es kann ja multiresistente Bakterien usw. geben, aber aus einem Bakterium wird niemals z.B. ein Virus werden. Oder aus einer Maus wird nimelas ein Hase werden.
Kein Muslim wird Mutationen bestreiten oder ähnliches. Mutationen sind jedoch arterhaltend und das auch über Millionen Jahre.


Das größte Problem an der westlichen Auslegung des Darwinismuses sind die fehlenden Fossilen Funde, die Übergangsformen darstellen.

Würden die Lebewesen über die Zeit von einer Art zur anderen Mutieren, gäbe es zahlreiche Fossile Übergangsformen. Also nicht nur einen oder 5 oder 10 sondern Millionen müsste es geben. Die gibt es aber nicht. Die Fossilien die millionen Jahre alt sind, sehen genauso aus wie heute. Z.b. Schalentiere aus dem Meer.

...

TomBac
09.04.07, 11:40
Ich lasse mich bezüglich eines Denkfehlers gerne belehren; sehe aber noch nicht den Denkfehler.

Interpretiere ich deine Ausführungen richtig? Gehst du davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit für "den Specht" gar nicht so klein ist?


Persönliche Frage: Bist du der Ansicht ein/dein Gott hätte die Welt vor 6000-8000 Jahren erschaffen und den Menschen aus Schlamm gerformt (bildlich) ? Meinst Du Noah hat nahezu die komplette Fauna zu einem mehrmonatigen Booze-Cruise eingeladen ? Wäre schön wenn du deine Sicht der Dinge darlegen könntest;Das tut nichts zur Sache! Gewinnt meine Frage mehr an Bedeutung, wenn ich "Darwinist" bin? Oder bin ich ungebildet und unwissend ("...dagegen kommt nur Bildung und Wissen an"), wenn ich Kreationist und IDler bin?

Zudem würde ich alle bitten, etwas mehr epistemischen Relativismus an den Tage zu legen!

Ingolstädter
09.04.07, 14:00
Gehst du davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit für "den Specht" gar nicht so klein ist?
wenn der specht sich bereits aus etwas vogelartigem entwickelt hat.. natürlich ist eine gute warscheinlichkeit da gegeben wenn die umstände es erlauben (erfordern).

wie groß ist denn die warscheinlichkeit für einen menschen mit 6 fingern oder einem langschädel (das sind doch deutliche mutationen, die heutzutage keinen besonderen nutzen haben.. nach deiner [mir unverständlichen] interpretation der evolutionstheorie darf es das ja nicht geben: "dass aufgrund mangelnder Funktionstüchtigkeit dieses Tier aussterben müsste")?
trotzdem gibt es das.. du kannst mir nicht weißmachen, dass du keinen menschen ohne mutationen kennst.

natürlich ist der mensch jetzt ein schlechtes beispiel, weil wir aufgrund der memetischen evolution (zweite, bessere/schnellere evolutionsschiene) bereits weitgehend von der genetischen unabhängig sind (auch wenn natürlich die genetische basis stimmen muss).


wir haben auch das glück, dass (memetische) evolution eine solche geschwindigkeit erreicht hat, dass wir sie eben schon locker im alltag sehen können.. z.B. beim computer, vor welchem du sitzt und welcher jedes jahr billiger und besser produziert wird.. (wie groß ist denn die warscheinlichkeit dafür, dass sich die atome zufällig so anordnen, dass ein computer mit entsprechender software daraus entsteht?)

Istanbuli
09.04.07, 16:58
letzendlich ist es doch eine Glaubenssache. Jemand der an Gott und an die Erschaffung glauben "möchte" wird dies genauso tun wie jemand der an die Evolution glauben will.

Ich persönlich habe meine Probleme mit der "Evolutionstheorie". Letzendlich ist sie ja eine Theorie allerdings nimmt sie,nicht nur zeitweise, die Form einer Religion respektive eines Glaubens an.

Sicherlich gibt es Mutationen , es gibt auch Selektion aber weder Mutation noch Selektion ist noch lange keine Evolution.

Ich finde es nicht "ergiebig" sich über Details hin und her zustreiten, obwohl ja insgesamt und auch jedes Detail der Schöpfung oder des Seins auf das "Milliardenste durchdacht" ist ...

Ich will ganz einfach die Sache angehen und mal fragen : Wann beginnt eigentlich die Evolution? Hat sie bereits vor der (ersten) Urzelle zu wirken begonnen? Diese Frage wird mit ja beantwortet , man spricht ja bereits von der "chemischen Evolution" , was aber uns zwangläufig zu der Schlussfolgerung führen lässt das vor der chemischen Evolution bereits eine physikalische Evolution geben müsste, die die physikalischen Möglichkeiten für chemische Prozesse , also den Rahmen in dem diese Prozesse die Möglichkeit zur Bildung von Bestandteilen die die Urzelle bilden können, zur Verfügung stellt.

DIe Wahrscheinlichkeit mE für die Bildung basierend auf Zufall und der späteren Entwicklung von Leben ist "NULL".

Fangen wir mit dem "Urknall" an. Ohne eine bestimmte Geschwindigkeit der "Explosion" wäre unser Universum unmöglich gewesen. Etwas schneller würde das Universum aus Staub bestehen ,etwas langsamer wäre es ein "Riesenklumpen".

Also der Urknall war ausgesprochen fein abgestimmt , der erste Zufall. Was bedeutet das eigentlich? Das bedeutet im Grunde genommen das der Urknall eine absolut "kontrollierte Explosion" war , was in sich , wenn man von einem Schöpfergott absieht, ein Paradox ist.

Die weiteren Zufälle , wie Galaxienbildung mit Sonnen und Planeten , Sonnensystemen wie unsere zB , sind weitere unerhörte Zufälle die weitere Zufällen den Boden der Möglichkeiten bereitet haben. In unserem Sonnensystem wäre zB auf der Erde ein Leben ohne die Giganten Saturn und Juiter praktisch unmöglich ... Sie schützen uns vor den Asteroiden ... Die Sonne schützt uns vor der kosmischen Strahlung und die Erde mit ihrem Magnetmantel vor der Strahlung der Sonne ... All das wiederum in einem "wahnwitzigem Gleichgewicht".

Die Erde soll ja nmach gänger These ein Teil der Sonne einst gewesen sein. Irgendetwas sorgte dafür das von der Sonne ein (relativ) kleiner Klumpen(Geoid) sich löste und sich von der Sonne dann entfernte. Warum der Klumpen dann in ca 149 Mil. km dan anhielt ist zwar nicht ganz klar , aber ein sehr glücklicher Umstand ... Dann musste der Klumpen sich abkühlen und durch einen weiteren grossen Zufall kam dann von irgendwoher Riesenmengen an Wasser und halfen beim Erkalten ...

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür eine Milliarde Jahre lang jede Woche einen Sechser im Lotto zu haben? Nun , ich habe es nicht ausgerechnet , aber die Wahrscheinlichkeit ist sicher höher als das aus "Nichts" Galaxien,Planeten und Leben ensteht ...

Das "Nichts" ? Gott sagt in den Offenbarungen das er aus "dem Nichts" alles erschaffen hat. In einer Hadith heisst es das aus seinem Licht (Nur) ein Licht erschaffen worden ist , womit alles andere erschaffen wurde ...

Sehr kompliziert? Im Grunde genommen schon , aber seit Einstein haben wir im Grunde genommen den Beweis dafür. Wie ?

Nun auf die Frage was vor dem Urknall war ist ja die gängige Antwort "die Singularität" ... Singular , manche mögen das Wort aus dem Deutschunterricht kennen , bedeutet "Eins" und Singularität so etwa "Einssein" ... Also alles war EINS! Was bedeutet das? Das bedeutet das es keinen Raum und damit auch keine Zeit gab. Aber wenn alles "Eins" war , wieso sollte etwas "plötzich" explodieren? , ja was sollte wieso explodieren , wenn doch alles eins war ... Das ist ein weiteres Paradox , weil die Logik uns dahin bringt das alles defakto und sprichwörtlich aus dem Nichts entstanden ist ...

Aber die Evolution mag ja schon vorher existiert haben und möglicherwise hat es ja bereits Miliiarden von Versuchen gegeben den Urknall soweit abzustimmen das es passte .... oder wie oder was?

Noch ein Beispiel : jeder kennt ja Computerprogramme , zumindest kann man sich darunter etwas vorstellen ... Ein kleiner Fehler und es geht gar nichts, obwohl hunderte,tausende von Ingenieuren,Programmieren,Anal ytikern,Elektrikern ect pp daran arbeiten. Die Evolutionisten behaupten aber das die Evolution nicht intelligent ist , kein Wissen hat und die Folgen seines "Wirkens" nicht kennt , aber trotzdem hat er immernoch soviele Geheimnisse und soviel an Wissen das selbst zigtausende und gar hunderttausende von Wissenschaftlern mit all ihrem Equipment wie eben halt Computern und Maschinen und all ihrem Wissen dem Hinterhinken ...

Vielleicht sollten sie sich das Gehirn amputieren lassen , so würden sie zumindest die gleichen Vorraussetzungen wie die Evolution haben ...

Vesselam
Halil

Ohne witere Korrektur abgeschickt, bitte um Nachsicht für fehlende Kommas und Fehler ...

tayfur
09.04.07, 18:27
vielen dank! endlich jemand der mit etwas unterstützung gegeben hat mit dem was ich denke aber nicht zitieren kann.

das universum, die welt, ich , du , wir , die tiere, die pflanzen etc..

dies alles ist wunder gottes! sowas kann niemals aus zufall entstanden sein!
ich glaube nicht an zufälle...

ein mensch mit logischen denken müsste begreifen können das die welt das so in ihren gleichgewicht erschaffen wurde niemals ein billiges produkt des zufalls sein kann.

wir sehen ja auch was passiert wenn wir menschen das verändern wollen was gott erschaffen hat: katastrophe!!


spätestens am tage des gerichts werden sie glauben, doch dann wird es zu spät sein....

yerlianadolulu
09.04.07, 18:32
letzendlich ist es doch eine Glaubenssache. Jemand der an Gott und an die Erschaffung glauben "möchte" wird dies genauso tun wie jemand der an die Evolution glauben will.

Ich persönlich habe meine Probleme mit der "Evolutionstheorie". Letzendlich ist sie ja eine Theorie allerdings nimmt sie,nicht nur zeitweise, die Form einer Religion respektive eines Glaubens an.

Sicherlich gibt es Mutationen , es gibt auch Selektion aber weder Mutation noch Selektion ist noch lange keine Evolution.

Ich finde es nicht "ergiebig" sich über Details hin und her zustreiten, obwohl ja insgesamt und auch jedes Detail der Schöpfung oder des Seins auf das "Milliardenste durchdacht" ist ...

Ich will ganz einfach die Sache angehen und mal fragen : Wann beginnt eigentlich die Evolution? Hat sie bereits vor der (ersten) Urzelle zu wirken begonnen? Diese Frage wird mit ja beantwortet , man spricht ja bereits von der "chemischen Evolution" , was aber uns zwangläufig zu der Schlussfolgerung führen lässt das vor der chemischen Evolution bereits eine physikalische Evolution geben müsste, die die physikalischen Möglichkeiten für chemische Prozesse , also den Rahmen in dem diese Prozesse die Möglichkeit zur Bildung von Bestandteilen die die Urzelle bilden können, zur Verfügung stellt.

DIe Wahrscheinlichkeit mE für die Bildung basierend auf Zufall und der späteren Entwicklung von Leben ist "NULL".

Fangen wir mit dem "Urknall" an. Ohne eine bestimmte Geschwindigkeit der "Explosion" wäre unser Universum unmöglich gewesen. Etwas schneller würde das Universum aus Staub bestehen ,etwas langsamer wäre es ein "Riesenklumpen".

Also der Urknall war ausgesprochen fein abgestimmt , der erste Zufall. Was bedeutet das eigentlich? Das bedeutet im Grunde genommen das der Urknall eine absolut "kontrollierte Explosion" war , was in sich , wenn man von einem Schöpfergott absieht, ein Paradox ist.

Die weiteren Zufälle , wie Galaxienbildung mit Sonnen und Planeten , Sonnensystemen wie unsere zB , sind weitere unerhörte Zufälle die weitere Zufällen den Boden der Möglichkeiten bereitet haben. In unserem Sonnensystem wäre zB auf der Erde ein Leben ohne die Giganten Saturn und Juiter praktisch unmöglich ... Sie schützen uns vor den Asteroiden ... Die Sonne schützt uns vor der kosmischen Strahlung und die Erde mit ihrem Magnetmantel vor der Strahlung der Sonne ... All das wiederum in einem "wahnwitzigem Gleichgewicht".

Die Erde soll ja nmach gänger These ein Teil der Sonne einst gewesen sein. Irgendetwas sorgte dafür das von der Sonne ein (relativ) kleiner Klumpen(Geoid) sich löste und sich von der Sonne dann entfernte. Warum der Klumpen dann in ca 149 Mil. km dan anhielt ist zwar nicht ganz klar , aber ein sehr glücklicher Umstand ... Dann musste der Klumpen sich abkühlen und durch einen weiteren grossen Zufall kam dann von irgendwoher Riesenmengen an Wasser und halfen beim Erkalten ...

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür eine Milliarde Jahre lang jede Woche einen Sechser im Lotto zu haben? Nun , ich habe es nicht ausgerechnet , aber die Wahrscheinlichkeit ist sicher höher als das aus "Nichts" Galaxien,Planeten und Leben ensteht ...

Das "Nichts" ? Gott sagt in den Offenbarungen das er aus "dem Nichts" alles erschaffen hat. In einer Hadith heisst es das aus seinem Licht (Nur) ein Licht erschaffen worden ist , womit alles andere erschaffen wurde ...

Sehr kompliziert? Im Grunde genommen schon , aber seit Einstein haben wir im Grunde genommen den Beweis dafür. Wie ?

Nun auf die Frage was vor dem Urknall war ist ja die gängige Antwort "die Singularität" ... Singular , manche mögen das Wort aus dem Deutschunterricht kennen , bedeutet "Eins" und Singularität so etwa "Einssein" ... Also alles war EINS! Was bedeutet das? Das bedeutet das es keinen Raum und damit auch keine Zeit gab. Aber wenn alles "Eins" war , wieso sollte etwas "plötzich" explodieren? , ja was sollte wieso explodieren , wenn doch alles eins war ... Das ist ein weiteres Paradox , weil die Logik uns dahin bringt das alles defakto und sprichwörtlich aus dem Nichts entstanden ist ...

Aber die Evolution mag ja schon vorher existiert haben und möglicherwise hat es ja bereits Miliiarden von Versuchen gegeben den Urknall soweit abzustimmen das es passte .... oder wie oder was?

Noch ein Beispiel : jeder kennt ja Computerprogramme , zumindest kann man sich darunter etwas vorstellen ... Ein kleiner Fehler und es geht gar nichts, obwohl hunderte,tausende von Ingenieuren,Programmieren,Anal ytikern,Elektrikern ect pp daran arbeiten. Die Evolutionisten behaupten aber das die Evolution nicht intelligent ist , kein Wissen hat und die Folgen seines "Wirkens" nicht kennt , aber trotzdem hat er immernoch soviele Geheimnisse und soviel an Wissen das selbst zigtausende und gar hunderttausende von Wissenschaftlern mit all ihrem Equipment wie eben halt Computern und Maschinen und all ihrem Wissen dem Hinterhinken ...

Vielleicht sollten sie sich das Gehirn amputieren lassen , so würden sie zumindest die gleichen Vorraussetzungen wie die Evolution haben ...

Vesselam
Halil

Ohne witere Korrektur abgeschickt, bitte um Nachsicht für fehlende Kommas und Fehler ...

Danke für den schwachsinnigen Text von Vesselam Halil. Hier sieht man wirklich was die abrahamitische Irrideologie so anstellen kann.
Der "gute" Mann wirft wirklich viele Sachen einfach durcheinander aber er kann auch nicht damit Gott beweisen. Er versucht nur durch seine zusammengewürfelten Behauptungen, den abrahamitischen Gott, wahrscheinlicher als die von der Naturwissenschaft in aufwendiger Arbeit zusammengestellten Theorien zu verifizieren.
Er sollte sich detaiert mit den Theorien auseinander setzten und nicht nur alles zusammenwerfen, er redet nur von Zufall und verkennt die Naturgesetze.
Über Zufall kann man aber auch sagen:

Zufall oder Notwendigkeit?

Wie wahrscheinlich war die Entstehung des Lebens? Vier einfache Gedankenexperimente sollen deutlich machen, wie schwierig der Umgang mit Wahrscheinlichkeiten bei der Frage nach der Rolle von Zufall und Notwendigkeit in Evolutionsprozessen ist. Wir würfeln zunächst mit einem sechsseitigen Würfel zwanzigmal und schreiben die Ergebnisse auf. So erhalten wir eine Reihe aus zwanzig Ziffern zwischen eins und sechs. Wie zufällig ist diese Reihe? Die Wahrscheinlichkeit, genau diese Reihe zu erzeugen, ist 1 in 620, das ist 1 in 100 Billionen, eine 1 mit 14 Nullen, also ziemlich unwahrscheinlich. Diese von uns erwürfelte Reihe hat aber eine Besonderheit: Wir haben sie erzeugt! Sie ist zwar nur eine von 100 Billionen Reihen dieser Art, aber sie ist genau die, die wir erzeugt haben. Wenn man sich, von einem beliebigen Ereignis ausgehend, die Kette von Ursachen veranschaulicht, die zu diesem Ereignis geführt haben, so wird man eingestehen müssen, dass etwas sehr Unwahrscheinliches geschehen ist.


Wir können unser Würfelexperiment verändern, indem wir ein Selektionskriterium einbauen: Die gewürfelte Zahl wird nur aufgeschrieben, wenn sie kleiner oder gleich der vorherigen Zahl ist. Obwohl die so erhaltene Folge immer noch zufällig ist, ist sie doch absehbar: Früher oder später landen wir immer bei einer Folge von Einsen. Durch ein einfaches Selektionskriterium haben wir aus einer völlig chaotischen Folge von Ziffern eine ab einem Punkt völlig



vorhersehbare gemacht.



Diese beiden Gedankenexperimente kennzeichnen die Extrempunkte der Vorstellung davon, wie wahrscheinlich die Entstehung des Lebens war. Entweder ein völlig zufälliger und extrem unwahrscheinlicher Vorgang oder ein Prozess, der früher oder später einen bestimmten Ausgang haben muss: Leben. Nach Jacques Monod (1910—76) sind wir »Zigeuner am Rande des Universums«. Für Christian de Duve (*1917) hingegen ist das Leben eine »kosmische Notwendigkeit«. Jeder setzt die Grenze der Wahrscheinlichkeit dort, wohin ihn seine Wissenschaft trägt. Nach Ansicht von Eörs Szathmäry und John Maynard Smith hätte die Evolution durchaus auch auf der Stufe der Prokaryonten stehen bleiben können.

Wie wir gesehen haben, hängt die Antwort entscheidend von den Auswahlkriterien ab. In einem dritten Gedankenexperiment können wir fordern, dass die gewürfelte Ziffer immer durch zwei teilbar ist. Auf diese Weise ist der mögliche Zahlenraum (die Ziffern 1 bis 6) um 50% eingeschränkt. Der Verlauf unseres Experiments ist aber immer noch unvorhersehbar. Trotzdem hatte diese kleine Einschränkung drastische Folgen. Durch die Beschränkung auf drei statt sechs Ziffern haben wir den möglichen Ergebnisraum auf 3,5 Milliarden mögliche Ergebnisse und damit auf ein Millionstel eingeschränkt.


Es fällt schwer, Entwicklungen zu überblicken, die sich über viele Generationen erstrecken, weil sich dahinter exponentielle Vorgänge verbergen. Ein modernes Bakterium, das sich alle zwanzig Minuten teilt, durchläuft zwanzig Generationen in weniger als sieben Stunden. Für den Menschen sind seit dem Mittelalter, also seit vier Millionen Stunden, gerade mal zwanzig Generationen vergangen. Der Mensch ist aus der Perspektive der Evolution recht träge.



Machen wir ein viertes Gedankenexperiment. Wir würfeln wieder zwanzigmal. Diesmal schreiben wir das Ergebnis aber nur dann auf (Selektion), wenn es kleiner als das vorherige ist. Wahrscheinlich werden wir gar nicht dazu kommen, zwanzig Zahlen aufzuschreiben: Nach der ersten Eins ist unser Experiment beendet. Kleiner geht's nicht. Unsere Art stirbt aus. Die ökologische Katastrophe ist eingetreten.



Wir sehen, wie sorgfältig die Komponenten in unserem Evolutionssystem aufeinander abgestimmt sein müssen. Wie gut das so genannte Leben und die so genannte Umwelt aufeinander eingespielt sind, ist nur schwer zu begreifen. Die Illusion einer bis zum Mars reichenden Autarkie scheint selbst ein Produkt dieses Anpassungsprozesses zu sein. Das von uns als solches wahrgenommene, aber immer nur vorläufige »Ergebnis« von Evolution steht in eigenartigem Widerspruch zu ihrer »Methode«. Evolution ist kein Ingenieur. Nach Francois Jacob (*1920) arbeitet sie wie »ein Bastler, der nicht genau weiß, was er baut, aber all das benutzt, was er in der Nähe findet, sei es ein Bindfaden, ein Holzstück, oder einen alten Karton. Kurz, sie arbeitet wie ein Bastler, der alles unmittelbar Greifbare benutzt, um daraus was Funktionsfähiges zu machen. Ein Ingenieur braucht saubere Materialen und die richtigen Werkzeuge für sein Projekt. Der Bastler muss mit dem Vorhandenen improvisieren können. „Gelegenheiten, nicht Pläne, bestimmen das Ergebnis“.



Im Gegensatz zu der abrahamitischen Ideologie geben die Naturwissenschaftler zu, dass sie noch nicht alles erklären können.
Möglicherweise wird man nie alles erklären können aber das weiß heute keiner.

Das man nicht alles erkären kann und nicht verstehen kann, ist kein Beweis für ein Schöpfer.

Ist der Schöpfer allmächtig?
Im gegensatz zu abrahamitischen Religion kommen meisten Wissenschaftler ganz gut klar damit, dass man nicht alles so einfach erklären kann.

tayfur
09.04.07, 18:38
AL-BAQARAH

6. Die nicht geglaubt haben - und denen es gleich ist, ob du sie warnst oder nicht warnst -, sie werden nicht glauben.

7. Versiegelt hat Allah ihre Herzen und ihre Ohren, und über ihren Augen liegt eine Hülle, und ihnen wird schwere Strafe...



ich glaube wir bemühen uns umsonst...



.

Atahan
09.04.07, 19:11
Persönliche Frage: Bist du der Ansicht ein/dein Gott hätte die Welt vor 6000-8000 Jahren erschaffen und den Menschen aus Schlamm gerformt (bildlich) ? Meinst Du Noah hat nahezu die komplette Fauna zu einem mehrmonatigen Booze-Cruise eingeladen ? Wäre schön wenn du deine Sicht der Dinge darlegen könntest;



Wenn Gott sagt das der Mensch aus Wasser und Schlamm/Lemm/Erde geschaffen ist dann heißt das natürlich das primitiv aufgebaut sind sondern damit sind die Bestandteile unseres Körpers gemeint.

Wir Menschen bestehen ca. aus 63% Wasser und der Rest der Atome die auch unser Körper bilden befindet sich auch in Schlamm/Lemm/Erde.
Damit stimmt die Aussage eigentlich, es ist eine sehr einfach gehaltene Aussage die jeder verstehen kann ohne wissenschaftliches Gerede, vor allem mussten die Menschen der damaligen Zeit es verstehen.

Was Noaha und die Sintflut angeht, nach biblischer Auffassung war die Sintflut global, nach koranischer soll sie aber regional begrenzt gewesen sein.
Weswegen es nicht so unmöglich erscheint die meisten Tierarten einzusammeln, mal davon abgesehen das nach der regionalen Sintflut die Tierwelt und Pflanzenwelt der verschonten Regionen wieder einzug hält und neues Leben bringt.

Atahan
09.04.07, 19:28
Die abrahamitischen Religionen sagen für sich schon vorraus, dass die Welt unter gehen wird. Es müssen schlaue Menschen gewesen sein, die bermerkt haben müssen, dass wenn man nach den abrahamtdischen Idelogie Lebt, die Welt irgenwann unter gehen muß. Die Frage, welche Welt bzw. wesen Welt untergehen wird. Die Natur als ganzes wird uns bestimmt "überleben" Würden wir Menschen noch wie die Naturvölker leben so wäre unsere Existenz für lange Zeit noch sicherer als es heute der Fall ist.

Wieso sollen die Menschen die nach der abrahamtischen Religion leben gemerkt haben das die Welt untergeht?
Etwa weil sie Ausbeutend leben?
Das glaube ich nicht, es sind Lehren von einer besseren Welt...

Naturvölker sind nur deswegen so erträglich für die Natur weil er einfach noch nicht die Fähigkeiten entwickelt hat um den Rohstoffabbau der Natur zu intensiv zu betreiben.
Mehr Menschen brauchen mehr, egal wie Umweltschonend man vorgeht, solange die Erde nicht mehr gibt als jetzt wird ihre Natur weniger umso mehr Menschen es gibt.
Es ist die industrialisierte Wirtschaft die im Grunde nichts anderes macht als die Wirkung von zu vielen Naturvölkern zu zeigen, wenn es so viele Menschen gibt das sogar das wenige was jeder einzelne braucht angesichts der Überbevölkerung für die Natur zu viel wird.

Atahan
09.04.07, 19:43
wozu braucht gott eigentlich natürliche mutationen wenn es keine evolution gibt?

Ich denke Evolution muss einen Schöpfer nicht ausschließen.

Wenn in der heiligen Schrift geschrieben steht, dass Gott Leben gibt und nimmt ist ja damit auch kein Zauberhaftet Vorgang gemeint, sondern das was wir mit den menschlichen Wissenschaften am Leben erkennen.
Wenn Gott leben lässt heißt das er für all jene biologischen Vorgänge verantwortlich ist die uns nach den Erkenntnissen der Medizin am Leben halten.

Und ich denke die klassische Evolutionstheorie ist in Frage stellbar.
Sie erklärt zwar das durch Mutationen und daraufolgender Selektion die Lebewesen neuartige Funktionen bzw. Eigenschaften bilden können, aber ob man eine derartige Vielefalt von Leben möglich ist bzw. der Übergang zu völlig anders erscheinenden Lebewesen kann glaub ich in Frage gestellt werden.

Und man muss mal auch festhalten, dass nach dem atheistischen Weltbild das alles in Produkt des Zufalls ist, daran glaube ich sowieso nicht. Da Zufall stets durch bestehende Werte entschieden wird, oft ist etwas als Zufall bezeichnet, wenn wir nicht ihre gesamte Komplexität einssehen oder vorhersagen können.

Es ist aber Fakt, dass einige wenige sehr feine Werte in den Naturgesetzen erst all das komplexe was wir kennen möglich macht, wäre es ein bisschen anders gäbe es das biologische Leben nicht.

Ob man an Gott glaubt oder nicht, die ordnende und bestimmtende Macht (in Form von den Naturgesetzen) ist da.

Atahan
09.04.07, 20:02
Im Gegensatz zu der abrahamitischen Ideologie geben die Naturwissenschaftler zu, dass sie noch nicht alles erklären können.

Möglicherweise wird man nie alles erklären können aber das weiß heute keiner.


Das man nicht alles erkären kann und nicht verstehen kann, ist kein Beweis für ein Schöpfer.


Ist der Schöpfer allmächtig?
Im gegensatz zu abrahamitischen Religion kommen meisten Wissenschaftler ganz gut klar damit, dass man nicht alles so einfach erklären kann.









Sagen die Angehörigen der abrahamtischen Religion, dass sie alles wissen?

Der Koran beschreibt das Unwissen mit Worten wie wäre das ganze Meer Tinte für die Worte Gottes würde sie nicht ausreichen um all seine Worte aufzuschreiben und würde man ein gleiches dazu nehmen würde es auch nicht reichen (ungefähre Widergabe von mir).

Damit macht Gott klar, dass Mensch vieles nicht wissen kann.
Auch heißt es am jüngsten Tag wird dadrüber aufgeklärt, worüber die Menschen uneins waren.

Es ist also keineswegs so, dass man die Wahrheiten der Welt kennt, gesunde Gläubige gehen zu aller erst von der Existenz Gottes aus, der Rest kann man meistens ausdiskutieren, da auch menschliche Interpretationen auf die Worte Gottes falsch sein könnten sollte auch ein Gläubiger stets mit Vorsicht seine heiligen Schriften behandeln.

Zum anderen glaub ich, dass der Mensch rein biologisch nicht fähig ist alles zu wissen, es wird immer offene Fragen geben, ein Ende findet es wenn man allwissend ist,aber dazu muss man allmächtig sein und nicht das Wesen Mensch mit begrenzten Gehirnfähigkeiten.



Sagen die Angehörigen der abrahamtischen Religion das sie alles wissen?

Istanbuli
09.04.07, 20:24
Wenn lesebehinderte lesen könnten,bräuchte man nicht soviel zu schreiben. Ich schrieb eingangs gleich das "letzendlich (...) es doch eine Glaubenssache ist. Jemand der an Gott und an die Erschaffung glauben "möchte" wird dies genauso tun wie jemand der an die Evolution glauben will."

Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Anscheinend , denn sonst würde man nicht so ein dümmliches Experiment wie mit den zwanzig Würfeln vorbringen ... Die Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Reihe mit 620 STellen zu würfeln ist 1 zu 100 Billionen. Sagen wir das eine solche Zahlenreihe der exakten Geschwindigkeit des Urknalles entsprechen würde , in Wahrheit ist sie unendlich (mehr) , glaubst du wirklich das mit dem ersten Wurf diese Zahlenreihe erreicht werden kann? Aber man kann ja mogeln ...

Ich sehe die Evolution als großen Humbug und als eine Irrlehre an. Alles auf Zufälle zurückzuführen oder nun auch auf "Notwendigkeiten" , was im Grunde Schicksal impliziert, sind nichts weiter als bescheurte Argumente für Bescheuerte ...

Sorry für meine Wortwahl , allerdings "wie man in den Wald hineinschimpft so schallt es heraus" ...

Ingolstädter
09.04.07, 21:13
Und ich denke die klassische Evolutionstheorie ist in Frage stellbar.
je theorie sollte man irgendwann in frage stellen.


Und man muss mal auch festhalten, dass nach dem atheistischen Weltbild das alles in Produkt des Zufalls ist, daran glaube ich sowieso nicht. Da Zufall stets durch bestehende Werte entschieden wird, oft ist etwas als Zufall bezeichnet, wenn wir nicht ihre gesamte Komplexität einssehen oder vorhersagen können.
zufall ist nur im prozess der mutation enthalten.. selektion und multiplikation folgt gewissen regeln. (selektion hat was mit der umwelt zu tun)


Es ist aber Fakt, dass einige wenige sehr feine Werte in den Naturgesetzen erst all das komplexe was wir kennen möglich macht, wäre es ein bisschen anders gäbe es das biologische Leben nicht.

Ob man an Gott glaubt oder nicht, die ordnende und bestimmtende Macht (in Form von den Naturgesetzen) ist da.
die naturgesetze und ordnenden wirkungsweisen wird kaum jemand bestreiten..
evolution ist nicht chaos (zufall) sondern eine mischung aus chaos und ordnung (mutation eher zufall .. selektion eher ordnung).

TomBac
09.04.07, 22:21
Machen wir ein viertes Gedankenexperiment. Wir würfeln wieder zwanzigmal. Diesmal schreiben wir das Ergebnis aber nur dann auf (Selektion), wenn es kleiner als das vorherige ist. Wahrscheinlich werden wir gar nicht dazu kommen, zwanzig Zahlen aufzuschreiben: Nach der ersten Eins ist unser Experiment beendet. Kleiner geht's nicht. Unsere Art stirbt aus. Die ökologische Katastrophe ist eingetreten.


Zwecks Korrektur: Der Autor macht einen unwesentlichen Fehler. Bei dem vierten Gedankenexperiment werden wir mit Sicherheit nicht dazu kommen, zwanzig Zahlen aufzuschreiben. Hierzu bräuchten wir einen 20-seitigen Würfel.

Unabhängig von diesem marginalen Fehler, finde ich den Beitrag sehr gut, weil dieser die beiden Extrempunkte unserer Vorstellungen gut beschreibt (ich hätte mich auch bei dir - Yerli - bedankt; habe es aber aufgrund von "schwachsinnigen" unterlassen).

Nochmal zur Wahrscheinlichkeit: Die Evolution läßt sich auch als ein "stochastischer Prozeß" beschreiben, dessen Merkmalraum aus den "Pfaden" der potenziellen "Zustände" besteht. Das Auftreten neuer Varianten läßt sich als ein Übergang von einem Zustand in einen anderen Zustand auffassen. Die Wahrscheinlichkeit für den gesamten "stochastischen Prozess" von x0 bis xt ergibt sich in einer einfachen Form aus der Multiplikation der Einzelwahrscheinlichkeiten: w(Pfad) = w(0) * w(1) * ... * w(t).
Selbst im für die Evolutionstheoretiker günstigsten Fall ist diese Wahrscheinlichkeit so gering, dass es jenseits von Gut und Böse ist und mich - TomBac - deswegen persönlich nicht überzeugt.

Meine fehlende Überzeugung könnt ihr gern als Unwissenheit und Ungebildetheit (vgl. Cervantes?) bezeichnen. Ihr könnt mich gern als Ignoranten beschimpfen oder fragen, ob ich in Berlin studiert oder promoviert habe (ich weiss immer noch nicht, was diese Frage soll!).

Für mich steht aber eins fest: Epistemisch kann weder die Evolutionstheorie mit ihren verschiedenen Facetten (Theoriesträngen) noch theologische Theorien (erlaubt mir diesen Ausdruck!) die Evolution weder befriedigend und hinreichend erklären noch können sie es beweisen.

Die Annahme eines transzendentalen Prinzips ist genauso wie jede wissenschaftliche Hypothese nur reine philosophische Spekulation. Theorien sind vorläufig und vergänglich, sie stellen nicht die "Wahrheit" dar (das glaubt heute auch nicht mehr der Goßteil der ernst zu nehmenden Wissenschaftler; außer einige, die es werden wollen :) ).

Insofern bitte ich euch, nicht mit der Eifer eines Dorfatheisten ans Werk zu gehen und gegenteilige Ansichten zu respektieren. Schon gar nicht dürft ihr Andersdenkende als unwissend, ungebildet, in-Berlin-studierend bezeichnen (ich bitte diesbezüglich um Aufklärung!).
Die anderen bitte ich inständig, endlich mal ein Buch über diese Thematik zu lesen und nicht ständig "aus der Hüfte" (daneben) zu schießen.

yerlianadolulu
10.04.07, 00:36
Es kann ja multiresistente Bakterien usw. geben, aber aus einem Bakterium wird niemals z.B. ein Virus werden. Oder aus einer Maus wird nimelas ein Hase werden.

Ich wäre mir da nicht so sicher ob von ein Bakterium niemals ein Virus entstehen würde.
Ich bin mit dem Thema Viren nicht gut vertraut aber Grundsätzlich unterscheidet man zwischen DNA-Viren und RNA-Viren.
Viren sind auch keine richtigen Lebewesen. Sie können sich nicht selbstständig Vermehren. Sie brauchen dazu eine Wirtszelle.
Man hat herausgefunden, dass das Genom des Menschen und Vögel zu 8% Ähnlichkeiten mit Retroviren haben.
Man hat Transposable Elemente in den allermeisten Organismen gefunden.
Transposable Elemente sind mobile DNA-Elemente. Sie verusachen Veränderungen in genomischen DNA-Sequenzen und können zusätzlich Rekombinationen im Genom verursachen.
Retrotransposons (zusammenfassende Bezeichnung für Retrovirus-ähnliche, revers-transkribierte DNA-Elemente im Genom von Wirbeltieren) ähneln oft Retrovieren und stammen wahrscheinlich von Retrovien ab.
Man kann sehen, dass die DNA nicht so statisch ist wie man vermutet. Dies spielt bei der Evolution eine wichtige Rolle!
Über die Abstammung der Viren kann man noch nicht 100% festes sagen.
Es gibt verschieden Thorien.

Dazu bemühe ich mal Wikipedia:

1) Abstammung von selbstreplizierenden Molekülen (http://de.wikipedia.org/wiki/Molek%C3%BCl) (Coevolution)Diese Theorie nimmt an, dass Entstehung und Evolution der Viren von den einfachsten Molekülen ausgingen, die überhaupt zur Selbstverdoppelung in der Lage waren. Anschließend haben sich dann manche derartigen Moleküle schließlich zu Organisationseinheiten zusammengefunden, die man als Zellen ansehen kann. Parallel dazu gelang es anderen Molekülen, sich in Viruspartikeln (http://de.wikipedia.org/wiki/Partikel) zu verpacken, die sich parallel zu den Zellen weiterentwickelten und zu ihren Parasiten wurden.
2) Virusentstehung durch Degeneration (http://de.wikipedia.org/wiki/Degeneration) (Parasit (http://de.wikipedia.org/wiki/Parasiten))Diese Theorie basiert auf dem schon oben dargestellten zweiten Möglichkeitsansatz, wonach die ersten Viren ursprünglich aus freilebeneden Organismen wie beispielsweise Bakterien (http://de.wikipedia.org/wiki/Bakterien) hervorgegangen sind, die langsam und kontinuierlich (http://de.wikipedia.org/wiki/Kontinuit%C3%A4t) immer mehr von ihrer genetischen Information verloren haben, bis sie schließlich zu Zellparasiten wurden, die darauf angewiesen sind, dass die Wirtszelle (http://de.wikipedia.org/wiki/Wirt_%28Biologie%29) ihnen die verloren gegangenen Funktionen zur Verfügung stellt.
3) Virusentstehung aus wirtszelleigenen RNA- oder DNA- MolekülenDiese dritte und für die Forschung als am wahrscheinlichsten erscheinende Theorie besagt, dass Viren unmittelbar aus RNA- oder DNA-Molekülen der Wirtszelle entstanden sind. Diese selbständig gewordenen Nukleinsäuren haben zwar als das genetische Material der Viren die Fähigkeit erworben, sich unabhängig vom Genom der Wirtszelle oder ihrer RNA zu vermehren, sind aber letztlich doch Parasiten geblieben (Löffler & Petrides, 1990).Zu Maus und Hase:

Ob jemals von einer Maus ein Hase ist kann ich dir auch nicht sagen aber über die molekulare Evolution habe ich eine oberflächliche Internetseite gefunde die fürs erste reichen sollte.
Die HOX-Gene sind ein gutes Beispiel für evolutionäre Prozesse.

Bedeutung der Hox-Gene

Was ist überhaupt ein Hoxgen?
Schon die Art der Auswirkung einer Mutation solcher Gene ist völlig überraschend und wird seltsamerweise auf der Schule in der Regel nicht behandelt. Durch die Art der Phänotypveränderung können diese Gene auch definiert werden. Wenn so ein Gen vollständig ausgeschaltet wird, treten so genannte homeotische Mutationen auf. Diese wurden zum ersten Mal von Bateson 1894 beschrieben (s. Entdeckungsgeschichte der Hox-Gene (http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/hox-gen-geschichte/hox-gen-geschichte.htm)) und sehen folgendermaßen aus: Es fehlt an einer Stelle des Körpers ein bestimmter Körperteil, er ist aber durch einen anderen ersetzt.
Beispiele:
1. Die Antennapedia-Mutation bei Drosophila (s. Abb.1). Eine Antenne ist durch ein Bein ersetzt.
2. Bei Krebsen ist manchmal ein Auge durch eine Antenne ersetzt,
3. Am zweiten Thoraxsegment von Drosophila fehlen die Halteren, sie sind durch zwei Flügel ersetzt (s. Abb.2).
4. Bei einem Wirbeltier fehlt ein Halswirbel, er ist durch einen Brustwirbel ersetzt, an dem sich nun eine Rippe ausbildet, usw.



Abb.1
Die Antennapedia-Mutation bei Drosophila
Links sieht man den Kopf von Drosophila wie er beim Wildtyp aussieht.
Rechts haben an der Stelle, wo sich beim Wildtyp die Antennen befinden, Beine ausgebildet.
http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/bedeutung-hox-gene/wild-type.gifhttp://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/bedeutung-hox-gene/antennapedia.gif

Abb.2
Die 4-Flügel-Mutation bei Drosophila
Im dritten Thoraxsegment besitzt Drosophila normalerweise zwei kleine Schwingkölbchen (Halteren), die man im linken Bild sehen kann. Diese sind hier im rechten Bild durch zwei Flügel ersetzt.

http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/bedeutung-hox-gene/2-Fluegel-wildtyp.jpghttp://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/bedeutung-hox-gene/4-Fluegel-Imago.gif


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yerlianadolulu
10.04.07, 00:36
Bedeutung der Hox-Gene bzw. der Hox-Gen-cluster

Die folgende Erklärung soll nur einen ganz groben Eindruck von der Bedeutung der Hox-Gene geben. Die Einzelheiten können erst später dazukommen und dann wird man es besser verstehen.
Hox-Gene liegen in clustern auf der DNA (wie auf einer Perlenkette aufgereiht). Wie sie entdeckt wurden können Sie in Entdeckungsgeschichte der Hox-Gene (http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/hox-gen-geschichte/hox-gen-geschichte.htm) nachlesen. Sie sind für die Differenzierung der Körperachse in verschiedene Abschnitte zuständig (AP-Achse von anterior bis posterior). Jedes Gen determiniert einen bestimmten Körperbereich. Die Gene sind auf der DNA kollinear zu den Körperbereichen angeordnet, d.h. das erste Gen ist für die Ausbildung eines vorderen Abschnittes des Körpers zuständig, das zweite für den nächsten usw. Außerdem werden weiter vorn (also am 3-Ende des DNA-Abschnittes) liegende Gene zeitlich vor den hinter ihnen liegenden Genen exprimiert. Das mögen die Abb.3 und 4 verdeutlichen.
Das sollte im Moment nicht so aufgefasst werden, dass das erste Gen den Kopf determiniert und das letzte den hintersten Teil des Rumpfes, vor allem nicht wenn man es auf die Wirbeltiere bezieht (s. dazu die Abb.4 von der Maus). Bei Drosophila trifft das schon eher zu.

Abb.3
Die Hox-Gen-cluster von Drosophila
Die verschiedenen Farben zeigen an, in welchen Körperbereichen welche Hoxgene diffenzierenden Einfluss ausüben. Anders als bei anderen Tieren ist der Cluster hier in zwei Teile getrennt, was für unsere Betrachtung hier unwesentlich ist.
http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/bedeutung-hox-gene/fly_hom-c.jpg

Abb.4
Die Hox-Gen-cluster der Maus
In jedem cluster befinden sich bis zu 13 Hox-Gene. Wie man aber sieht, sind in manchen clustern einige Gene im Laufe der Evolution verloren gegangen. Auch hier wird wieder durch die Farbgebung angedeutet, in welchen Bereichen der Wirbelsäule welche Hox-Gene exprimiert werden.



http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/bedeutung-hox-gene/mouse_hom-c.jpg

Dieser Hox-Gen-cluster ist inzwischen bei Tieren aus allen Tierstämmen entdeckt worden und bietet die Möglichkeit zu erforschen, wie sich die Differenzierung der Körperachse entwickelt hat. Daher ist er extrem wichtig geworden. Säugetiere haben vier solcher cluster HoxA, HoxB, HoxC und HoxD s. dazu Abb.4.

Evolution der Hox-Gene

Da alle Tierstämme Hox-cluster besitzen, kann man sie miteinander vergleichen. Man kann so ermitteln, wann welche der Gene dupliziert wurden, wann welche verloren gingen usw. Dadurch wird der Cluster zu einem wichtigen Hilfsmittel bei der Erforschung der Evolution.
Von Myers wird in Pharyngula eine Skizze entworfen, wie sich bei Arthropoden die Körpergliederung entwickelt hat. Dazu benutzt er folgenden Cartoon, der in Abb.5 dargestellt ist.

Abb.5 Evolution der Körpergliederung bei Gliedertieren
Einfache Gliedertiere sind in Kopf, Rumpf und Körperende gegliedert. Das entspricht in etwa den Tausendfüßern. Die Rumpfsegmente sind einfach Vielfache des gleichen Segmentes mit gleichem Aufbau. An jedem Segment befindet sich ein Beinpaar. Es werden hierfür nur 2-3 Hoxgene benötigt.
Durch Duplikation des Hox-Gens für den Rumpf wird das vordere der beiden in die Lage versetzt den Kopfbereich weiter zu differenzieren. Das verdoppelte Gen sorgt dafür, dass der Rumpf weiterhin korrekt gebildet wird. Im Kopfbereich werden Beinpaare zu Mundwerkzeugen umfunktioniert.
Eine weitere Duplikation erzeugt ein weiteres Hox-Gen, was dazu genutzt werden kann, dass der Rumpf in zwei Körperteile gegliedert wird, Thorax und Abdomen. Im Abdomen wird die Ausbildung der Beinpaare unterdrückt. Es ist ein insektenähnliches Tier entstanden.
Schließlich können durch weitere Duplikationen weitere Hox-Gene entstehen und eine Verfeiunerung der Körpergliederung ermöglichen, zum Beispiel die Bildung von Flügeln am 2. und 3. Thoraxsegment.



http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/bedeutung-hox-gene/Arthropod_evo_cartoon-02.gif




Gebe zu es ist viel und nicht einfach zu verdauen aber vorallem gibt der Abschnitt Evolution der Hox-Gene und Abb.5 einen guten molekularen bzw. genetischen Einblick wie die Evolution im Detai ablaufen kann.

http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/bedeutung-hox-gene/bedeutung-hox-gene.html


Das größte Problem an der westlichen Auslegung des Darwinismuses sind die fehlenden Fossilen Funde, die Übergangsformen darstellen.

Es gibt genug Fossilen Funde um die Evolution zu bestätigen zudem kommen die neuen molekularen Methoden, z.B. durch Aligments von DNA-Sequenzen oder Aligments der Proteinsequenzen.



Würden die Lebewesen über die Zeit von einer Art zur anderen Mutieren, gäbe es zahlreiche Fossile Übergangsformen. Also nicht nur einen oder 5 oder 10 sondern Millionen müsste es geben. Die gibt es aber nicht. Die Fossilien die millionen Jahre alt sind, sehen genauso aus wie heute. Z.b. Schalentiere aus dem Meer.

Dazu hat Darwin selber schon etwas erklärt.

yerlianadolulu
10.04.07, 00:52
Wieso sollen die Menschen die nach der abrahamtischen Religion leben gemerkt haben das die Welt untergeht?
Etwa weil sie Ausbeutend leben?
Das glaube ich nicht, es sind Lehren von einer besseren Welt...


Das glaube ich nicht. Die abrahamiten haben eine Ideologie entwickelt die dem Menschen seine Lebesgrundlage vernichtet (zumindest sieht es so aus)



Naturvölker sind nur deswegen so erträglich für die Natur weil er einfach noch nicht die Fähigkeiten entwickelt hat um den Rohstoffabbau der Natur zu intensiv zu betreiben.
Rohstoffabau? Es ist eine Vergewaltigung! Wenn ich mir den Atommüll vorstelle. Wenn dieser Atommüll massenhaft in die Umwelt kommt, werden für eine lange Zeit Organismen die eine gewisse Größe haben nicht einfach leben können.



Mehr Menschen brauchen mehr, egal wie Umweltschonend man vorgeht, solange die Erde nicht mehr gibt als jetzt wird ihre Natur weniger umso mehr Menschen es gibt.
Es ist die industrialisierte Wirtschaft die im Grunde nichts anderes macht als die Wirkung von zu vielen Naturvölkern zu zeigen, wenn es so viele Menschen gibt das sogar das wenige was jeder einzelne braucht angesichts der Überbevölkerung für die Natur zu viel wird.

Die Naturvölker hatten eine Lebensweise, die der Natur angepasst war und erträglich war.
Du kannst dir sicher sein, dass die Natur nicht verlieren wird! Der Mensch wird verschwinden aber die Natur wird weiter machen.
Selbst alle Atombomben dieser Welt würden die Natur nicht vernichten, nur verändern.

kUmPaRa
10.04.07, 01:04
Es gibt genug Fossilen Funde um die Evolution zu bestätigen zudem kommen die neuen molekularen Methoden, z.B. durch Aligments von DNA-Sequenzen oder Aligments der Proteinsequenzen.


Du musst hier nicht seitenweise den Thread zumüllen. Es ist doch viel schöner selber Sätze zu formulieren. Wie auch immer, wo sind denn die Zahlreichen fossilen Funde !?

...

tayfur
10.04.07, 01:48
Du musst hier nicht seitenweise den Thread zumüllen. Es ist doch viel schöner selber Sätze zu formulieren. Wie auch immer, wo sind denn die Zahlreichen fossilen Funde !?

...


das is der punkt kumpara! wo sind die fossilienfunde!
nirgends! es gibt keine!

darwin sagte mal:

wenn in den nächsten 100 jahren keine (zwischenform)fossilie gefunden wird, dann könnt ihr meine theorie verwerfen..


und wurde schon mal etwas gefunden? nichts oder? GAR NICHTS!


man muss schon naiv und ungebilet sein um zu glauben das es kein gott gibt :lach:

Ingolstädter
10.04.07, 04:35
man muss schon naiv und ungebilet sein um zu glauben das es kein gott gibt :lach:
das spricht eigentlich für sich..


Schon gar nicht dürft ihr Andersdenkende als unwissend, ungebildet, in-Berlin-studierend bezeichnen (ich bitte diesbezüglich um Aufklärung!).
wenn ich vergleiche mit berlin anstelle, meine ich das häufig mit einem halben augenzwinkern (wobei ich auch ernsthaft wirklich viel an berlin zu kritisieren habe).
aber der vergleich, dass evolution eben auf "einen schlag" passiert (metapher: buchstaben die einen roman bilden) und deswegen extrem unwarscheinlich ist (und die selektion und zwischenschritte der evolution einfach ignoriert), erwarte ich eben nicht von einer biologie-studentin..
ich war gelinde gesagt geschockt, und wenn ich da unpassende vergleiche gezogen habe (berliner qualität) tut es mir leid. ich wollte keine mitdiskutanten abwerten.


Selbst im für die Evolutionstheoretiker günstigsten Fall ist diese Wahrscheinlichkeit so gering, dass es jenseits von Gut und Böse ist und mich - TomBac - deswegen persönlich nicht überzeugt.
das sei dir ungenommen.

ich muss zugeben: ein einwand der evolutionskritiker ist durchaus überlegenswert (warscheinlich meint ihr den)..
und zwar die warscheinlichkeit der mutationsschritte zwischen zwei verwandten "arten"..

je weniger einzel-mutationen man dazu braucht (um also von einer evolutions-günstigen art zu einer anderen zu kommen), desto höher ist die warscheinlichkeit und es spricht für die evolutionstheorie..
wenn es jedoch zu viele einzel-mutationen benötigt um von einer funktionierenden art zu einer anderen zu kommen (während die zwischen-schritte recht schnell ausselektiert werden), dann schwächt das durchaus die evolutionstheorie.. dazu fehlen mir aber fakten. wenn das so tatsächlich zutrifft, würde ich auch abstand nehmen von der evo-theorie.

ich denke die natur hat sich aber schon einige "tunnel-effekte" einfallen lassen (z.B. sex, welches eine bessere mutationsrate ermöglicht) um den mutations-warscheinlichkeits-berg von einer art zur nächsten zu verringern.. außerdem hatte die evolution schon immer sehr viel zeit..


was aber auch viele kritiker beim warscheinlichkeitsberg vergessen: die natur hat sich nur eine lösung rausgesucht.. von milliarden und abermilliarden anderen möglichkeiten, die (mehr oder weniger) genauso funktionieren würden.

yerlianadolulu
10.04.07, 12:34
Du musst hier nicht seitenweise den Thread zumüllen. Es ist doch viel schöner selber Sätze zu formulieren. Wie auch immer, wo sind denn die Zahlreichen fossilen Funde !?

...

Du hat gefragt und ich habe geantwortet.
Warum soll ich alles selber schreiben, wenn schon andere gute sachen geschrieben haben?

Du stellt die Fragen und bist zu faul die Antworten zu lesen.
Du solltest die Wahrheit einfach akzeptieren, dass du keine Argumente gegen die Evolution hat!
In Zukunft kannst du deine Fragen selber beantworten.

Etwas Bildung in Biologie kann dir wirklich nicht schaden. Du hat wohl in Biologie geschlafen, sonst würdest du nicht solche Fragen stellen.
Sei nicht so faul und bilde dich in Biologie oder misch dich nicht in Sachen ein, die du nicht verstehst bzw. keine Wissen hast.

Ingolstädter
10.04.07, 16:18
ein paar nette anregungen zur evolution (eher contra. pro kenne ich ja schon ;)):

http://www.youtube.com/watch?v=saxX-Z6w3p4
http://www.youtube.com/watch?v=-Y6db6yQEw0
http://www.youtube.com/watch?v=xvyQRdlKiwI&mode=related&search=
http://www.youtube.com/watch?v=fzGTdfAYMG0&mode=related&search=
http://www.youtube.com/watch?v=7R5lfTPwct4&mode=related&search=
http://www.youtube.com/watch?v=H5sfHz3xyNc&mode=related&search=
http://www.youtube.com/watch?v=q1iCjKWzeEE

sind ein paar lustige videos auch dabei

tayfur
10.04.07, 20:37
ich schau sie mir morgen mal an..

hoffentlich ist es kein jurassic park dokus :lach: .

die fälscherein in der wissenschaftler anfang des 20.jhrs kenne wir ja auch, die dann in den späten 60er aufgedekt wurden :brüll:



ein paar nette anregungen zur evolution (eher contra. pro kenne ich ja schon ;)):

http://www.youtube.com/watch?v=saxX-Z6w3p4
http://www.youtube.com/watch?v=-Y6db6yQEw0
http://www.youtube.com/watch?v=xvyQRdlKiwI&mode=related&search=
http://www.youtube.com/watch?v=fzGTdfAYMG0&mode=related&search=
http://www.youtube.com/watch?v=7R5lfTPwct4&mode=related&search=
http://www.youtube.com/watch?v=H5sfHz3xyNc&mode=related&search=
http://www.youtube.com/watch?v=q1iCjKWzeEE

sind ein paar lustige videos auch dabei

Cervantes
11.04.07, 01:56
TOmBac
Meine fehlende Überzeugung könnt ihr gern als Unwissenheit und Ungebildetheit (vgl. Cervantes?) bezeichnen. Ihr könnt mich gern als Ignoranten beschimpfen oder fragen, ob ich in Berlin studiert oder promoviert habe (ich weiss immer noch nicht, was diese Frage soll!).
Grüß dich TomBac;

Vorab: Du wurdest hier von niemanden als ungebildet bezeichnet, meine Bemerkung zielte viel mehr auf das Verhältnis menschlicher Intuition zur Stochastik ab.
Auch der Hinweis zu Berlin war wohl missverständlich, er bezog sich auf den, mit Verlaub, strunzdummen Beitrag einer vermeintlichen Biologiestudentin (höchstens 1. Semester, eher ein Fake) die meinte sich in diesem Thread erleichtern zu müssen.
Berlin weil ähhmm, wegen uhhmm, *hüstel es da den ein oder anderen Vorbehalt in der restlichen Republik ob der Qualität der Lehre in gewissen Fachrichtungen gibt, die aber keinesfalls pauschal geäußert werden dürfen und schon gar nicht als generellen Einwand gegen eine Person gelten die dort studiert/studiert hat.

Dein Einwand gegen die ET ist natürlich, sofern sauber argumentiert wird absolut zulässig, wie sich im wissenschaftlichen Diskurs eben jede Theorie kritischer Prüfung zu unterziehen hat.
Schwierig wird es wenn Personen ohne die geringste einschlägige Bildung (sei es durch Schul- oder Universitätsabschlüsse ) ODER der Motivation den Gegenstand ihrer Kritik, nämlich eine der bestdokumentieren und in der seriösen (dieser Begriff wird nachher mit Leben erfüllt) Wissenschaft unbestrittenen naturwissenschaftlichen Theorien zu verstehen. Das bedeutet natürlich nicht zwangsläufig, dass man einen Doktor der Biologie oder verwandter Disziplinen innehaben müsste (den halte ich auch nicht inne, noch ;) ) um über die ET zu diskutieren, man muss auch nicht mit allen Ergebnissen und Schlussfolgerungen des wissenschaftlichen Betriebs d´accord gehen, ABER MAN MUSS VERDAMMT NOCH MAL WISSEN WAS MAN KRITISIERT.

Sich mit jemanden zu balgen (und ich spreche hier ausdrücklich nicht von Dir) der nicht den geringsten Plan hat worüber er spricht und sein vermeintliches "Wissen" um die ET von Kreationisten oder anderen Personen bezieht, die zu Lebzeiten keinen einzigen Artikel in irgendeiner ernst zunehmenden Publikation veröffentlichen konnten, weil sie es nicht mal zur peer review geschafft haben hat nicht den geringsten Sinn und ennuiert recht schnell. Man kann ab und an Wissenslücken füllen und auf Einwände hinweisen, man kann Menschen denen es nicht vergönnt war höhere Bildung zu erfahren von ihrem Wissenstand abholen und sich bemühen ihnen zu erklären was Wissenschaft eigentlich ist, was sie leistet und vor allem was eben in keinster Weise auch nur im Ansatz wissenschaftlich ist.
Aber manche Beiträge zeugen einfach nur von erschreckender Unkenntnis der Materie oder, noch schlimmer, sie sind gegen besseres Wissen ins Forum gelangt:

Pauschale Behauptungen es gäbe keine Fossilienfunde (Die Verfasser macht sich nicht einmal die Mühe zu erklären welche Funde es denn nicht gegeben haben sollte)

wo sind die fossilienfunde!
nirgends! es gibt keine!

und wurde schon mal etwas gefunden? nichts oder? GAR NICHTS!

Wie auch immer, wo sind denn die Zahlreichen fossilen Funde !?Oder hier :
Jemand der an Gott und an die Erschaffung glauben "möchte" wird dies genauso tun wie jemand der an die Evolution glauben will."
Hier wird religiöser Glaube ohne jegliche Falsifizierbarkeit oder intersubjektiver Überprüfbarkeit mit wissenschaftlichen Theorien verglichen, die Kategorien, Begriffe und Definitionen von verwendeten Termen hängen oftmals so windschief dass es einfach nur zum weinen ist. Was soll man da machen, Duden verlosen? Wolf kann da ein Lied von singen.

Mal was anderes: Wie stehst Du zu ID oder dem Kreationismus ? Es steht Dir natürlich frei die ET als falsch oder unzureichend belegt anzusehen, es wäre nur interessant zu lesen zu welchen Schlussfolgerungen Du gekommen bist. Thema des Threads: Darwinismus : Hast Du andere Gedankengänge zur Entstehung des Menschen ?


Für mich steht aber eins fest: Epistemisch kann weder die Evolutionstheorie mit ihren verschiedenen Facetten (Theoriesträngen) noch theologische Theorien (erlaubt mir diesen Ausdruck!) die Evolution weder befriedigend und hinreichend erklären noch können sie es beweisen. Theologische Theorien ? Die "die Evolution (nicht) befriedigend und hinreichend erklären" ? Hier stehe ich wirklich auf dem Schlauch, magst Du das näher erläutern ?


Die Annahme eines transzendentalen Prinzips ist genauso wie jede wissenschaftliche Hypothese nur reine philosophische Spekulation. Theorien sind vorläufig und vergänglich, sie stellen nicht die "Wahrheit" dar (das glaubt heute auch nicht mehr der Goßteil der ernst zu nehmenden Wissenschaftler; außer einige, die es werden wollen :) ).
...
Insofern bitte ich euch, nicht mit der Eifer eines Dorfatheisten ans Werk zu gehen und gegenteilige Ansichten zu respektieren.Für einen geglückten Diskurs ist Respekt unter den Diskutanten ein wesentlicher Faktor, jedoch muss, darf und soll festgestellt werden dass ein faktenbasierter und prinzipiell falsifizierbarer "Glaube" (nur um deinen Begriff weiterzuverwenden) sich vom dogmatischen Glauben fundamental unterscheidet. Letzteren respektiere Ich genau so weit, wie ich auch im privaten Umfeld die These meines Gegenübers respektieren würde, dass seine Kinder natürlich wunderschön und überhaupt unglaublich klug wären. Keinen Schritt weiter. (Außer natürlich seine Tochter ist Nobelpreisträgerin und MissWorld :lach: , dann pfeif ich auf das Vokabular und will ein Date mit der Schnitte )


Beste Grüße

cervantes

Cervantes
11.04.07, 02:06
ich schau sie mir morgen mal an..

hoffentlich ist es kein jurassic park dokus :lach: .

die fälscherein in der wissenschaftler anfang des 20.jhrs kenne wir ja auch, die dann in den späten 60er aufgedekt wurden :brüll:


Hallo Tayfur;

diese Links sind, wie von Ingolstädter beschrieben Contra-Evolution weswegen dein Kommentar keinen Sinn ergibt. Und wenn Du mit "Fälscherein" der Wissenschaft zufällig den "Piltdown-Man" meinst so sei festzustellen dass Wissenschaftler (und kein Pfaffe oder Imam) diesen Betrug aufdeckten und heilfroh waren das er gefaked war, da er so gar nicht in die gängige Auffassung der ET passen wollte. Ganz im Gegenteil: Gäbe es bis heute einen vergleichbaren Fund hätte die ET ein massives Problem.


Grüße
Cervantes

Cervantes
11.04.07, 02:15
ein paar nette anregungen zur evolution (eher contra. pro kenne ich ja schon ;)):
sind ein paar lustige videos auch dabei

Auch nett:

Wie Darwin von einem Glas Erdnussbutter widerlegt wird (http://www.youtube.com/watch?v=FZFG5PKw504)

Und hier widerlegt eine Banane die ET (http://www.youtube.com/watch?v=9zwbhAXe5yk)

Wohlgemerkt, das ist alles keine Satire sondern Produktionen von christlichen Netzwerken und Kirchen; aus dem selben Fundus bedient sich auch ein Harun Yahya wenn er nicht gerade Filmmaterial des BBC klaut, der rechtschaffende Gläubige.

Ingolstädter
11.04.07, 05:20
mir ist gerade ein gedanke gekommen..

ich denke ich glaube doch an einen intelligenten schöpfer, denn:

vorraussetzung: lebewesen sind ideen der natur. (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=11403) -> die natur denkt (sie hat viele ideen und überlegt selbst durch selektion welche gut und welche schlecht sind [welche idee man weiterentwickeln kann]).. -> mutter natur ist intelligent.

-> der prozess der evolution ist nichts anderes als der intelligente gedankengang von mutter natur.. d.h. wir sind tatsächlich durch einen intelligenten schöpfer entwickelt wurden.. wir sind tatsächlich kreirt worden..

jedoch: mutter natur denkt (wenn sie mit genen denkt) recht langsam, darum hat es bisher ein-zwei paar milliarden jahre gedauert, bis sie die (durchaus genial zu nennende) idee des modernen menschen hatte..


hm aus der sichtweise hab ich das noch nie betrachtet.. macht aber sinn.
d.h. ja, es gibt einen intelligenten schöpfer.. nur nicht so wie die abrahamisten denken.

Cervantes
11.04.07, 06:24
Isanbuli:
letzendlich ist es doch eine Glaubenssache. Jemand der an Gott und an die Erschaffung glauben "möchte" wird dies genauso tun wie jemand der an die Evolution glauben will.

Ich persönlich habe meine Probleme mit der "Evolutionstheorie". Letzendlich ist sie ja eine Theorie allerdings nimmt sie,nicht nur zeitweise, die Form einer Religion respektive eines Glaubens an.Lieber Istanbuli,

die Evolutionstheorie ist keine "Glaubenssache" wie du es so leichtfertig dahin schreibst, sie ist im Gegensatz zum Glauben (nicht Theologie) ein wissenschaftliche Theorie und da ich es hier wirklich leid bin alle Fehlschlüsse und leichtsinnig verwendeten Floskeln zu korrigieren machen wir es kurz: Inwiefern ist der Glaube an Allah falsifizierbar?

[ironie on] Ich bin mir sicher dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der Menschheit immer noch Christen und Muslime wären wenn Mohammed und Jesus persönlich vorbeischauen würden und hochofiziell verkünden dass sie gar nicht existieren [ironie off]
und nein das ist kein theologie-thread, bitte keine replik,


Danke

Cervantes

TomBac
11.04.07, 10:03
Die Annahme eines transzendentalen Prinzips ist genauso wie jede wissenschaftliche Hypothese nur reine philosophische Spekulation. Theorien sind vorläufig und vergänglich, sie stellen nicht die "Wahrheit" dar (das glaubt heute auch nicht mehr der Goßteil der ernst zu nehmenden Wissenschaftler; außer einige, die es werden wollen ).
...
Insofern bitte ich euch, nicht mit der Eifer eines Dorfatheisten ans Werk zu gehen und gegenteilige Ansichten zu respektieren.

Diese Ausführungen (-> "epistemische Keule") sind immer (und nur) als ein Plädoyer für einen vernünftigen Umgang miteinander zu verstehen. Ich möchte explizit alle bitten, dies auch nur so aufzufassen.

Selbstverständlich besitzen wissenschaftliche Hypothesen und transzentale Prinzipien unterschiedliche Qualitäten. Dies drückt sich beispielsweise in den verwendeten Methoden und Argumentationslogiken aus. Allerdings habe ich erhebliche Zweifel an der prinzipiellen Falsifizierbarkeit von Theorien. Darüber hinaus vermute ich (ich weiss es sogar!), dass Theorien durchaus dogmatische Züge annehmen. Die Qualität ist nur eine andere!

Leider fehlt mir nun die Zeit und die Muße, auf meinen Erkenntnispessimismus oder den Theorien-Holismus im Detail einzugehen. Ich denke auch, dass diese Fragen nicht in diesen Thread gehören, weil der Schwerpunkt auf eine andere, meta-theoretische Ebene gelenkt wird. Gern können wir über die Themen in einem anderen Thread diskutieren.

Noch einmal der Deutlichkeit halber: Die epistemische Keule sollte durch den Verweis auf unsere Thorheit (-> Faust) uns zum vernünftigen Umgang miteinander ermahnen.

tayfur
11.04.07, 10:09
glaubt ihr an das was ihr möchtet... ich glaube an das was real ist.

ihr denkt das die welt aus reinem zufall entstanden ist, doch die natur sagt da was ganz anderes!

ihr denkt das es kein gott gibt, also das dass leben gar kein sinn hat ausser jeden tag feiern, trinken sich berauschen etc..

die natur selber ist ein offenkundiger beweis für die existenz gottes! man muss schon ziemlich blind sein um es nicht sehen zu können!

alles ist auf feinster ebene im gleichgewischt erschaffen worden.. nichts zuviel und nichts zu wenig...

ihr glaubt nur an das was ihr sehen,riechen und hören könnt.. aber ihr denkt keinen augenblick daran das auch unsere sinnesorgane uns täuschen können.

ich bin kein wissenschaftler oder forscher... wäre ich eins, dann würde ich euch mit argumenten bombardieren die euch kalt da stehen lassen würden! hätte ich wenigstens die zeit dafür euch quellen raus zu suchen, alleine das würde schon reichen für die die unter euch verstehen wollen.

aber nein.. es hat kein sinn!

Cervantes
11.04.07, 10:45
Morgen Tayfur,



ich bin kein wissenschaftler oder forscher... wäre ich eins, dann würde ich euch mit argumenten bombardieren die euch kalt da stehen lassen würden!

Genau aus diesem Grund opfern ja die westlich-dekadenten Geheimbünde der Evolutionsbiologen und anderer gottesfernen Disziplinen alle 66 Tage eine 66 Jahre alte Jungfrau, um ihrem Zufallsteufel zu danken, der zusammen mit atheistischen Zionistenjuden dafür gesorgt hat, dass dir eine akademische Laufbahn verwehrt wurde, du hättest sie und uns spielend auch noch im Halbschlaf mit messerscharfer Logik in Grund und Boden argumentiert.


hätte ich wenigstens die zeit dafür euch quellen raus zu suchen, alleine das würde schon reichen für die die unter euch verstehen wollen.Stimmt, es mangelt bestimmt nur an Zeit!
Wie wäre folgendes: Du ersparst dir einfach jetzt mal 2-3 Beiträge und betreibst stattdessen Recherche in einer Fachbibliothek deiner Wahl oder eben im Internet ? Lass Dir ruhig ein paar Tage Zeit, wir sehen ja wann du eingeloggt bist und wie aktiv du warst. Na, wäre das nicht hippostark ?

Fragt

Cervantes

PS: Expetere temeraria!

tayfur
11.04.07, 10:54
ich gebe mir mühe.. :lach:





Morgen Tayfur,



Genau aus diesem Grund opfern ja die westlich-dekadenten Geheimbünde der Evolutionsbiologen und anderer gottesfernen Disziplinen alle 66 Tage eine 66 Jahre alte Jungfrau, um ihrem Zufallsteufel zu danken, der zusammen mit atheistischen Zionistenjuden dafür gesorgt hat, dass dir eine akademische Laufbahn verwehrt wurde, du hättest sie und uns spielend auch noch im Halbschlaf mit messerscharfer Logik in Grund und Boden argumentiert.

Stimmt, es mangelt bestimmt nur an Zeit!
Wie wäre folgendes: Du ersparst dir einfach jetzt mal 2-3 Beiträge und betreibst stattdessen Recherche in einer Fachbibliothek deiner Wahl oder eben im Internet ? Lass Dir ruhig ein paar Tage Zeit, wir sehen ja wann du eingeloggt bist und wie aktiv du warst. Na, wäre das nicht hippostark ?

Fragt

Cervantes

Cervantes
11.04.07, 10:54
-zufälligerweise hat mein browser hier doppelt gepostet-
Bitte um Vergebung.

Istanbuli
11.04.07, 12:46
Lieber Istanbuli,

die Evolutionstheorie ist keine "Glaubenssache" wie du es so leichtfertig dahin schreibst, sie ist im Gegensatz zum Glauben (nicht Theologie) ein wissenschaftliche Theorie ... Inwiefern ist der Glaube an Allah falsifizierbar?

Hallo ,

sicher ist die Evolution eine Glaubenssache , denn sie ist genausowenig ,in einem wissenschaftlichen Sinn ,absolut widerlegbar,wie der Glaube an einen Gott ...

Ein absoluter Beweis für oder gegen die Existens Gottes ist nicht möglich,weil dann ja im Grunde genommen weder Religion noch Glaube einen Sinn haben würden. Man wüsste es ja !

Der Glaube an ein statisches Universum war vor hundert Jahren "Stand der Wissenschaft" bis Einstein bewies das das falsch ist. Soviel zu der Überlegenheit der Wissenschaft ... Im Übrigen haben die alten Religionsgelehrten ... aber lassen wir das.

Evolution ist ja etwas was lebenden Organismen widerfahren soll. Aber auf die Frage wie die Evolution die "erste Zelle" erschaffen haben soll , erweiterte oder teilte man die Evolution und stellte der (nun) biologischen Evolution die chemische dazu ... was aber meiner Meinung nach nicht ausreicht , denn es bräuchte noch die physikalische Evolution ... Dann hätte man die Trinität der Evolution , was ja auch eine Evolution ist ... :)

Es kam ja bereits schon die Einsicht das die Natur "intelligent sein müsste/könnte" um sich aus Möglichkeiten zu bedienen ,vorzuziehen oder zu verwerfen ... Aber das reicht nicht , Intelligenz ohne Bewusstsein ist unmöglich ...

Ich denke das man sich mit der Evolution im Detail verliert und das Ganze aus den Augen verliert. Deswegen gehe ich persönlich die Sache grundsätzlich an ...

Die Tatsache das wir (das Universum) sind , das Wissen das wir einst nicht waren , bedingt das es etwas geben muss was keinen Anfang hat ... Etwas was "IST". Das kann weder die Evolution sein , noch die Natur , noch das Universum ...

So einfach ist das ...

Vesselam
Halil

Ingolstädter
11.04.07, 15:19
ihr denkt das die welt aus reinem zufall entstanden ist, doch die natur sagt da was ganz anderes!
nein, bei der selektion spielt z.B. der zufall eine geringe rolle.. entweder etwas ist nützlich, oder es ist es nicht..

das habe ich aber schon häufiger geschrieben.. trotzdem behauptest du es immer wieder.


ihr denkt das es kein gott gibt, also das dass leben gar kein sinn hat ausser jeden tag feiern, trinken sich berauschen etc..
ich denke schon dass es götter gibt.. diese schließen aber den prozess der evolution nicht im gerningsten aus.

wenn man jeden tagt, trinkt, feiert und sich berauscht, dann hat man bald nichts mehr davon.. ich bin ein gemäßigter trinker.
frau holle sieht es auch nicht gerne, wenn man nicht arbeitet und wird das entsprechend entlohnen (oder eben nicht)..

zur sinnfrage habe ich auch schon gesagt: der mensch schafft sinn


die natur selber ist ein offenkundiger beweis für die existenz gottes! man muss schon ziemlich blind sein um es nicht sehen zu können!
.. ich glaube ich spinne. hier gebe ich dir als tendentieller pantheist völlig recht :lach:. ersetze nur "gott" mit "götter" und streiche die beleidigung mit "dem blind sein" und schon hast du meine meinung.


ihr glaubt nur an das was ihr sehen,riechen und hören könnt.. aber ihr denkt keinen augenblick daran das auch unsere sinnesorgane uns täuschen können.
ich bin mir wohl bewusst, dass meine sinnesorgane täuschbar sind.. auch mein gehirn ist das (erinnernungen usw. sind manipulierbar).

trotzdem, glaube ich als konsequenz nicht an das was ich durch meine sinnesorgane aus dem koran lesen kann, sondern versuche struktur darin zu erkennen, was meine verschiedenen sinnesorgane aus der natur lesen.. und das klappt eigentlich ganz gut und gibt ein relativ stimmiges bild das mir meine sinnesorgane immer wieder bestätigen.


ich bin kein wissenschaftler oder forscher... wäre ich eins, dann würde ich euch mit argumenten bombardieren die euch kalt da stehen lassen würden!
du siehst wissenschaft als eine waffe. das ist es nicht. es ist nur das bestreben wahrheiten/strukturen zu finden, die man eben noch nicht besitzt (triebfeder dafür: die neugierde).. das hat erst dann etwas mit glauben zu tun, wenn gläubige meinen selbst in jeder beziehung die uneingeschränkte wahrheit zu haben, die sich mit den bisherigen wissenschaftlichen erkenntnissen krass widersprechen..


aber wie auch schon der koran richtig erkannt hat: wir hängen beide an unserem weltbild und rücken nicht mehr so leicht davon ab. wir sind beide in diesem sehr stark geprägt durch unsere umwelt.
ich durch meine familie die zum "bildungsbürgertum" gehört (teils gläubig, teils atheistisch).
du durch dein gläubiges umfeld.

du willst glauben und hast das gefühl, dass die evolutionstheorie deinen glauben gefährden könnte und deswegen bekämpft werden muss..
du glaubst ich werde irgendwann in die hölle kommen und in ewigkeit qualen erleiden. trotzdem argumentierst du nicht, damit ich vor höllenqualen befreit werden, sondern weil du die idee des islams verbreiten möchtest..

um es klarzustellen: ich will dir deinen glauben nicht nehmen, aber ich möchte dir zeigen, dass die abrahamistische religion mit dem kreationismus auf dem gebiet der wissenschaft agiert.. und damit ihre kompetenzen überschreitet (genauso wie wissenschaftler die beweisen wollen, dass es gott/die götter nicht gibt)..

Cervantes
12.04.07, 00:30
Hallo Istanbuli;


Hallo ,

sicher ist die Evolution eine Glaubenssache , denn sie ist genausowenig ,in einem wissenschaftlichen Sinn ,absolut widerlegbar,wie der Glaube an einen Gott ...

Das ist fantastisch, sowas habe ich noch nie von einem Gegner der ET gelesen, die ET wäre nicht widerlegbar ? Kinder, was betreibt man im ID-Lager nicht für ein Bohei um die eigenen Anstrengungen wissenschaftlich aussehen zu lassen und verkündet 4x pro Tag dass die ET schon lange widerlegt wäre.
Es ist unfassbar, du stellst eine wissenschaftliche Theorie (die Wissenschaft arbeitet im Gegensatz zur Religion mit Hypothesen, die prinzipiell falsifizierbar,also verwerfbar sind und die ET ist da keine Ausnahme) mit dem Dogma des puren Glaubens gleich.
Die ET ist selbstredend falsifizierbar,es gibt um Himmels Willen eine unbegrenzte Anzahl an Möglichkeiten diese zu widerlegen, wäre zB. ein Formenkontinuum anstelle einer mosaikartigen Merkmalsverteilung vorzufinden wäre die ET widerlegt. Punkt.

Wer behauptet denn dass die ET nicht zu widerlegen wäre ? Woher kommt so ein hahnebüchner Mumpitz ? Ich kenne keinen Wissenschaftler und auch keinen von der Gegenseite der dieser aberwitzigen Auffassung wäre.


Ein absoluter Beweis für oder gegen die Existens Gottes ist nicht möglich,weil dann ja im Grunde genommen weder Religion noch Glaube einen Sinn haben würden. Man wüsste es ja ! Religionen haben natürlich ein vitales Eigeninteresse zu suggerieren, dass Glauben der pure Glauben ja so unsagbar wichtig wäre, als ob Gott den Menschen die Rationalität gegeben hätte, damit sie in wirklich wichtigen Fragen (was sollte wichtiger sein als die ewige Hölle, die sich die Menschheit vor ein paar Jahrtausend Jahren erdacht haben?) dann keinen Gebrauch davon machen. Das Glauben für ein transzendentes Wesen wichtig wäre, ist pure Spekulation. Da Gottes Wege doch unergründlich sind (eine von euren Prämissen,die nebenbei auch unbelegt ist) stützt sich dieses Argument eben auf rein gar nichts, außer auf die Tatsache, dass man sonst keine Beweise hat. Theologische Universalargumente haben in der Wissenschaft nichts verloren und haben mit Darwinismus, dem Thema dieses Threads nichts zu tun, er negiert auch nicht die Möglichkeit eines oder mehrer transzendenter Wesen, er fährt nur den Gottesvorstellungen einiger Religionen in die Parade.


Der Glaube an ein statisches Universum war vor hundert Jahren "Stand der Wissenschaft" bis Einstein bewies das das falsch ist. Soviel zu der Überlegenheit der Wissenschaft ... Im Übrigen haben die alten Religionsgelehrten ... aber lassen wir das. Das ist natürlich ein ganz verwegenes Unterfangen, den ehemaligen Stand der Wissenschaft als Argument für den puren Glauben zu verwenden, WISSENSCHAFTLER HABEN IN DIESEM PROZESS UNSER WISSEN VERMEHRT,NICHT THEOLOGEN,IMAME,PFAFFEN ODER RABBIS. Die sind nur damit beschäftigt nach jeder Runde Prügel die sie aus dem wissenschaftlichen Betrieb erhalten die Scherben zusammen zu kehren und ihr diffuses Weltbild anzupassen. Die Religion musste sich in den letzten 500 Jahren stetig dem aktuellen Wissen unterordnen, nicht umgekehrt (oder ist dir ein Fall bekannt in dem es vice versa war?). Absolut köstlich und ein wirklich schöner Lesetipp sind hier die Veröffentlichungen des Vatikans zur ET. Während Glaube in jeder Form eben im Kern statisch ist, weil er auf vermeintlich sicheren "Glaubenswahrheiten" fusst, die nicht angezweifelt werden dürfen (diverse Prophetenschaften und die Existenz/ Eigenschaften eines Gottes etc...) , ist die Wissenschaft eben dynamisch, weil sie auf der Methodologie des Zweifelns beruht.Sie schliesst eine absolute Sicherheit der Erkenntnis von vornherein aus. Jetzt zeig mir mal eine Religion die analog verfährt?


Evolution ist ja etwas was lebenden Organismen widerfahren soll. Aber auf die Frage wie die Evolution die "erste Zelle" erschaffen haben soll , erweiterte oder teilte man die Evolution und stellte der (nun) biologischen Evolution die chemische dazu ... was aber meiner Meinung nach nicht ausreicht , denn es bräuchte noch die physikalische Evolution ... Dann hätte man die Trinität der Evolution , was ja auch eine Evolution ist ... :)Mal abgesehen davon dass evolutionäre Prozesse eben nicht auf lebende Organismen begrenzt sind, was spricht denn nun in diesen 3 Zeilen gegen die ET, bitte um Präzisierung.


Es kam ja bereits schon die Einsicht das die Natur "intelligent sein müsste/könnte" um sich aus Möglichkeiten zu bedienen ,vorzuziehen oder zu verwerfen ... Aber das reicht nicht , Intelligenz ohne Bewusstsein ist unmöglich ... Diese Ansicht ist leider die exklusive und unbelegte Einzelmeinung von Ingolstädter und mir nach wie vor absolut rätselhaft.



Die Tatsache das wir (das Universum) sind , das Wissen das wir einst nicht waren , bedingt das es etwas geben muss was keinen Anfang hat ... Etwas was "IST". Das kann weder die Evolution sein , noch die Natur , noch das Universum ... Hier driftest du nun in einen vermeintlichen Gottesbeweis ab, der nicht nur mit dem Darwinismus nichts zu tun hat, sondern einfach nur bequem abschliesst und meint, dass ihre Letztbegründung (Gott) eben per Definition keine erste Ursache haben müsste. Von "Nichts kommt Nichts" ist eine Annahme (sie muss ja nicht einmal richtig sein, ich übernehme sie nur von dir), die in unserem Universum gilt, weil es dort eben etwas gibt. Aber wenn eben Nichts ist, dann gibt es dort auch keine Zwangsläufigkeiten, die etwas Derartiges verbieten. Folglich kann das Universum selbstredend aus dem Nichts entstanden sein.


So einfach ist das ... Nicht die Bohne, so einfach und bequem machst du es Dir nur.

Und nun lege bitte dar wieso die ET nicht zu falsifizieren wäre, deine Behauptung hast Du bisher durch rein gar nichts gestützt.


Danke und Grüße

Cervantes

Ingolstädter
12.04.07, 03:09
Es kam ja bereits schon die Einsicht das die Natur "intelligent sein müsste/könnte" um sich aus Möglichkeiten zu bedienen ,vorzuziehen oder zu verwerfen ... Aber das reicht nicht , Intelligenz ohne Bewusstsein ist unmöglich ...
was ist intelligenz? ist ein selbst fahrendes auto (das hindernisse etc. erkennt und selbstständig ausweichen kann) intelligent?
ich denke schon (wenn auch eine äußerst primitive form der intelligenz). intelligenz ist also sehr wohl ohne bewusstsein möglich.

dass die natur intelligent sein "muss/kann" habe ich nie behauptet.. lege mir keine worte in den mund!


Diese Ansicht ist leider die exklusive und unbelegte Einzelmeinung von Ingolstädter und mir nach wie vor absolut rätselhaft.
richtig. es ist eine polytheistische/pantheistische interpretation der evolution, hat also eigentlich nichts mit der evolutionstheorie an sich zu tun (ist nur eine neue idee die darauf basiert)..

nochmal kurz erklärt: ein gedanke verhält sich ähnlich wie die DNA eines lebewesens (vom stoffwechsel abgesehen).
es vermehrt sich (gedanken über bücher/lehren, DNA über nachkommen), mutiert (neue idee, neues lebewesen) und selektiert (idee ist praktisch/umsetzbar und kommt in die lehrbücher, lebewesen überlebt und zeugt nachkommen).

also setze ich mal gedanken-information und DNA-information aufgrund der ähnlichkeit im evolutionären vorgang gleich.

wenn jede DNA-variation also eine neue idee ist, und die selektion, der vorgang ist welcher die neue idee/DNA (informationseinheit wäre ein treffendes wort für beides) nach tauglichkeit prüft.
dann denkt mutter natur, wenn sie sich neue lebewesen ausdenkt und diese nach rationalen gesichtspunkten (anpassungsfähigkeit usw..) selektiert..


da kommt mir noch eine andere idee:
in der genetischen evolution gab es einen riesensprung durch die sexualität.
in der gedanklichen evolution kenne ich aber nichts vergleichbares (oder ich sehe es nur nicht). wenn man also mal an einer künstlichen intelligenz bastelt, die selber auf ideen kommen soll, sollte man sich überlegen, wie sie aus zwei ideen (oder aus den teilen von zwei ideen) eine neue macht..

wow. eigentlich macht das ja der mensch recht häufig.. er bastelt aus zwei gedanken einen neuen gedanken.. ein gedanke für sich mutiert recht selten/langsam...
wie funktioniert das? das ist ja, wenn ich mir das so überlege wirklich erstaunlich und faszinierend..

Cervantes
12.04.07, 10:11
wenn jede DNA-variation also eine neue idee ist, und die selektion, der vorgang ist welcher die neue idee/DNA (informationseinheit wäre ein treffendes wort für beides) nach tauglichkeit prüft.
dann denkt mutter natur, wenn sie sich neue lebewesen ausdenkt und diese nach rationalen gesichtspunkten (anpassungsfähigkeit usw..) selektiert..


Grüß Dich Ingo,

Du kannst Dir vorstellen wie glücklich Ich mit dem Begriff "denken" in Bezug auf Selektion bin.
Wäre der Begriff "Sensemann" nicht treffender als "Mutter Natur" (oder müsste nicht zumindest die Gewichtung auf ersterem liegen ), denn was ist Selektion anderes als der Untergang von "nicht-tauglichen" Lebewesen (um deine Begriffe weiter zu verwenden) ?


Grüße

Cervantes

tayfur
12.04.07, 11:34
also ingolstädter..

ich glaube bestimmt nicht an götter :lach: ... und beleidigt habe ich dich bestimmt nicht!! warum sollte ich auch?!

man sagt, das die tiere sich angeblich aus anpassungsgründen verwandelt haben sozusagen...
doch ich glaube ich nihct das es ein akt von 2sekunden gewesen ist..
sowas bräuchte schon seine zeit..

ok nehmen wir mal an es würde so ca. 1 jahr dauern bis sich ein tier weiter entwickelt hat.
da frage ich mich jedoch, ist denn keines mal von denen gestprben während der verwandlung? normalerweise müssten es doch spuren geben geschweige den die sogenannte zwischenform..

wo sind die? im museum konnte ich keines sehen...


an eine evolution glaube ich! jedoch nicht so wie es darwin geschildert hat.
ich glaube auch nicht das ich aus affen abstamme oder irgend einem anderen tier.

ich finde das die evolution bewusst den menschen falsch beigebracht wird!
die evolution gibt es jedoch ist sie nicht so wie wir es kennen!

die evolution wird von allah kontrolliert..

er erschafft was er will und wie er will...

Cervantes
12.04.07, 12:17
also ingolstädter..
man sagt, das die tiere sich angeblich aus anpassungsgründen verwandelt haben sozusagen...
doch ich glaube ich nihct das es ein akt von 2sekunden gewesen ist..
sowas bräuchte schon seine zeit..

ok nehmen wir mal an es würde so ca. 1 jahr dauern bis sich ein tier weiter entwickelt hat.
da frage ich mich jedoch, ist denn keines mal von denen gestprben während der verwandlung? normalerweise müssten es doch spuren geben geschweige den die sogenannte zwischenform..


Himmelhergott! Du wolltest Dich doch informieren und jetzt kommst mit diesem Gewäsch, "Verwandlung"? 1 Jahr? 1 Jahr??! 1 Jahr !!!!!!????

Hallo Cousin !
http://666kb.com/i/anfikworn4p9ficat.jpg


Und da ich dein Missing-Link Geplärr nun wirklich leid bin werden wir zwei jetzt mal konkret, ok , tayfur ?
Warum sollte beispielsweise Tiktaalik roseae kein Missing Link sein ?

(anhand ihrer Quellen wird man sie erkennen ! HHAARRUNNNN!)
http://www.spektrumdirekt.de/sixcms/media.php/591/thumbnails/05FAORuth-Fossil1.jpg.148746.jpg

Istanbuli
12.04.07, 13:44
Hallo,

>Das ist fantastisch, sowas habe ich noch nie von einem Gegner der ET gelesen, die ET wäre nicht widerlegbar ?

Im Grunde genommen nicht. Wenn auf fehlende Verbindungglieder hingewiesen wird, redet man sich mit "noch nicht gefunden heraus" , wenn Evolution die Weiterentwicklung von Leben bedeutet , wird auf die Frage "wie kann es überhaupt zur erstmaligen Bildung von Leben (ohne Evolution) gekommen sein" , eben halt mit der "Chemischen Evolution" geantwortet ...

Auch wenn der Neandertaler aus der (unsrigen) Ahnenreihe aufgrund von Dna Tests neuerdings herausgeflogen ist , auch wenn die "mitochondriale Eva" (von der "Einen" nachweislich alle Menschen abstammen)erst vor rd. 300.000 Jahren gelebt haben soll , auch wenn neue Arten schlagartig auftauchen ohne das man auf Zwischenformen stösst , auch wenn das Materie/Organismen/Mechanismen nicht so einfach wie man sich dies vor hundert Jahren vorgestellt hat aufgebaut sind , sondern fast unendlich komplex und auf einander ultrafein abgestimmt, werden die die nicht an eine dafür verantwortliche Intellgenz glauben wollen, weiterhin an Zufälle respektive an die Zeit,Natur ,Evolution ... was auch immer glauben , weil sie es glauben wollen !

Der gesunde Menschenverstand , aufgebaut auf Erfahrung sagt uns das ein Wasserglas niemals zufällig entstanden sein kann , auch wenn es sich schlussendlich um eine ganz einfache Form und Material handelt. Allerdings gibt es dafür letzendlich doch eine Wahrscheinlichkeit das es tatsächlich zufällig entstanden sein könnte ... 100 Billionen zu eins? :) Kannst du wirklich ausschliessen das sich ein Wasserglas oder eine Colaflasche nicht doch im Laufe von Milliarden Jahren zufällig hätte entwickeln können?

Vielleicht erinnert man sich an einen Film , wo eine Colaflasche aus einem Flugzeug rausgeworfen wurde und in der Nähe des Dorfes eines Naturvolkes landete. Man machte sich darüber lustig in dem man diese Menschen im Film daran glauben liess das es Gott/Götter gewesen wären die dieses "Etwas" geschickt hätten ... Wären es Atheisten gewesen im Dorf hätten diese wohl geglaubt das der Zufall,Evolution,Natur dieses Stück geformt hätte ...

"Die sind nur damit beschäftigt nach jeder Runde Prügel die sie aus dem wissenschaftlichen Betrieb erhalten die Scherben zusammen zu kehren und ihr diffuses Weltbild anzupassen. Die Religion musste sich in den letzten 500 Jahren stetig dem aktuellen Wissen unterordnen, nicht umgekehrt (oder ist dir ein Fall bekannt in dem es vice versa war?)."

Es ist interessant,das immer wieder christliche Weltbilder uns vor die Nase gehalten werden. Das die Erde eine Scheibe und der Mittelpunkt des Seins sei , haben Muslime niemals geglaubt (auch wenn es zu der Zeit einige gegeben haben mag) hat die Mehrheit der Muslime an eine Kugelform ( genauer "wie ein Straussenei" ) geglaubt,was immer noch richtig ist , denn die Erde ist ein Geoid und keine Kugel. Letzendlich hat sich die Kirche nicht allein gegen eine konkurrierende Wissenschaft dem verweigert , sondern auch weil sie damit das vorherrschende Weltbild der Muslime bestätigt hätte ...

Das "der Mond,die Sonne in Spähren ihre Bahnen ziehen" ,
"das Berge wie Pflöcke"sind und " das sie (die Berge) wie die Wolken wandern" ,
was ein Hinweis auf die Plattentektonik ist,
das das "Universum sich ausdehnt " und letzendlich sterben wird,

wobei der letzte Punkt der! Streitfall zwischen Imam Gazali und Ibni Sina (war es glaube ich) war, das alles steht im Kuran ... Ibni Sina vertrat bis er wiederrufen musste die Ansicht,wie die Wissenschaftler der "modernen Welt noch tausend Jahre nach ihm,das das Universum statisch und ewig ist ...

Auch die Realtivität der Zeit ("vor Allah ist ein Tag tausen Jahre eurer Zeit" oder "das der Engel Gabriel die Strecke von 50tsd Jahren an einem Tag zurücklegt" ), auch das nichts absolut ruht (siehe absolute Minuspunkt) ,sind wahrlich keine grossartigen Neuigkeiten ...

Das es "Strassen zwischen den Sternen gibt" ist etwas was noch nicht entdeckt worden ist , aber ich bin zuversichtlich das die Wissenschaft auch das noch entdecken wird,wie auch , das wir nicht allein im Universum sind , sondern das es noch andere Lebewesen (hier fällt die Zahl 18.000 - wobei das keine "absolute Zahl sein muss), wie wir es sind, gibt und auch das es noch andere Dimensionen als die unserige existieren haben die Wissenschaftler von heute ,auch wenn es dafür keinen direkten Nachweis gibt,als Vorraussetzung für die Erklärung unseres Universums akzeptieren müssen ...

Also glaube ja nicht nicht das unser Weltbild einfach und einfältig ist , das ist es nicht ,auch wenn die meisten Muslime nicht viele Details kennen ...

Muss jetzt los ...

Vesselam
Halil

PS : habe nicht Korrekturgelesen ,bin auch nicht sicher ob ich auf alles geantwortet habe ...

tayfur
13.04.07, 00:00
Himmelhergott! Du wolltest Dich doch informieren und jetzt kommst mit diesem Gewäsch, "Verwandlung"? 1 Jahr? 1 Jahr??! 1 Jahr !!!!!!????

Hallo Cousin !


Und da ich dein Missing-Link Geplärr nun wirklich leid bin werden wir zwei jetzt mal konkret, ok , tayfur ?
Warum sollte beispielsweise Tiktaalik roseae kein Missing Link sein ?

(anhand ihrer Quellen wird man sie erkennen ! HHAARRUNNNN!)











sag mal hast du einen affen der dein cousin ist? :lach:

Cervantes
13.04.07, 00:32
sag mal hast du einen affen der dein cousin ist? :lach:

Selbstredend ! Lieber gehe ich begründet und mit einem massiven wissenschaftlichen Unterbau von diesem fernen "Verwandtschaftsverhältnis" aus,als mich ohne jeden Beweis als Produkt der inzestiösen Triebabfuhr zweier nackter Teenager und ihrer sittenverwilderten Verwandschaft zu sehen.(Schon mal einen Blick ins AT geworfen?:rockon: Du scheinst damit kein Problem zu haben ein Ergebnis von massiver Geschwistervöglerei zu sein und einige theologische Ansätze versuchen ja nebelkerzenwerfend und unter massivsten geistigen Verrenkungen diese unschöne Glatze zu frisieren, das wird dann natürlich ebenso reflexionsfrei geschluckt wie der Kreationistenmüll, aber he! Wenigstens behaupten die nicht es wäre Wissenschaft also was soll der Terz.
Just my 2 cents...

tayfur
13.04.07, 13:14
Selbstredend ! Lieber gehe ich begründet und mit einem massiven wissenschaftlichen Unterbau von diesem fernen "Verwandtschaftsverhältnis" aus,als mich ohne jeden Beweis als Produkt der inzestiösen Triebabfuhr zweier nackter Teenager und ihrer sittenverwilderten Verwandschaft zu sehen.(Schon mal einen Blick ins AT geworfen?:rockon: Du scheinst damit kein Problem zu haben ein Ergebnis von massiver Geschwistervöglerei zu sein und einige theologische Ansätze versuchen ja nebelkerzenwerfend und unter massivsten geistigen Verrenkungen diese unschöne Glatze zu frisieren, das wird dann natürlich ebenso reflexionsfrei geschluckt wie der Kreationistenmüll, aber he! Wenigstens behaupten die nicht es wäre Wissenschaft also was soll der Terz.
Just my 2 cents...



wieso regst du dich denn auf? ich hab doch nur gefragt ob der schimpanse wirklich dein cousin ist :lach: ..

also ich muss es nicht nachweisen können ob affen meine verwandten sind oder nicht. ist doch offensichtlich das sie mit mir als mensch nichts zu tun haben.

wie hoc ist die wahrscheinlichkeit eigentlich, das mit mal flügel wachsen und ich fliegen kann? :brüll:

Cervantes
13.04.07, 13:21
wie hoc ist die wahrscheinlichkeit eigentlich, das mit mal flügel wachsen und ich fliegen kann? :brüll:

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass Du dein Versprechen hältst und dich einschlägig einliest anstatt in einem Strang mit wissenschaftlichen Anspruch zu rotzen ? Du hast in deinen letzten 8 Beiträgen hier nicht einmal einen Nachweis für deine Behauptungen geführt und schreibst jetzt von der Wahrscheinlichkeit deiner Engelwerdung, warum soll man sich das antun ?

Istanbuli
13.04.07, 15:40
Hier mal ein Text den ich vor länger Zeit mal abgespeichert habe,der sich recht plausibel anhört ,auch wenn der Text damals von jemanden war , der die These vertrat das es Ausserirdische gewesen sein sollen,die für die Veränderungen verantwortlich gewesen sein sollen.

Immerhin ist so eine These näher an der Wahrheit, als die These oder Theorie ,das das alles per Zufall oder Notwendigkeit, durch die Natur mittels Mechanismen "gesteuert" (was ja schon ein Wiederspruch ist) wurde, wobei die Natur/Evolution selbst keine Ahnung ,weder von sich selbst ,noch von etwas anderem hat :


"Zunächst einmal muss mit der gängigen Fehlannahme aufgeräumt werden, die Vorfahren des Haushundes seien Wolf und Schakal, die von urzeitlichen Jägern vor etwa 14 000 Jahren gezähmt wurden. Hunde und Wölfe können zwar gekreuzt werden, die Nachkommen beispielsweise eines Schäferhund-Wolfmischlings spalten sich jedoch nach fünf bis sechs Generationen wieder in Wölfe und Hunde.

Dazu kommt die unleugbare Tatsache, dass der Hund - wie auch andere Haustiere - spezifische Fähigkeiten besitzt, die ihn von gezähmten Wildtier unterscheiden. Der springende Punkt ist, dass diese Instinkte ererbt werden. Das heisst, sie sind im Genom des Hundes verankert. Nun ist es aber bei Tieren wie bei Pflanzen gleichermassen unmöglich durch gezielte Selektionen, also durch Züchtung, Angaben zu verändern, die in das Genom eingetragen sind. Das wäre eine Art Lamarckismus nach Jean-Babtiste de Lamarck (1744-1829), der die (falsche) Ansicht vertrat, erworbene körperliche Merkmale wie beispielsweise antrainierte Muskeln, könnten vererbt werden.

Jeder Tierzüchter weiss, dass es praktisch unmöglich ist, einen erbstabilen Zwischenarthybriden zu züchten, wie der Hund ihn darstellt. Dafür bräuchte man wissenschaftliche Methoden, wie Gentechniker sie in ihren kühnsten Träumen für die fernere Zukunft prognostizieren.
Der genaue Zeitpunkt, als der Hund - unser echter Freund und Begleiter - auf der Bildfläche erschienen ist, verbirgt sich im Dunkel der Jahrtausende. Wahrscheinlich liegt er im Mesolithikum, also vor etwa sieben bis dreizehntausend Jahren.

Fachleute, die sich mit der erstaunlichen Genesis des Hundes befassen, denken klarerweise keine Sekunde daran, primitive Jäger und Sammler hätten vor Tausenden von Jahren Techniken der Genmanipulation anwenden können, um für sih und ihre Nachkomen einen treuen Wegbegleiter und Jagdgehilfen zu "fabrizieren". Ein Dilemma, vor dem auch ihre Kollegen stehen, wenn sie der Enstehung der Haustierrassen auf den Grund gehen wollen.

Aus dem Zeitalter des Mesolithikums stammen die ersten uns bekannten Knochenfunde von Hausziegen und Hausschafen; ein wenig später lässt sich Rindvieh nachweisen. Die Fundstätten wurden in den Überresten von Urnomadensiedlungen entdeckt. Dabei müssen wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, dass das Haustier nicht nur einfach eine gezähmte wilde Art darstellt, sondern eine Naturerscheinung ist , die keine Analogie in de wilden Tierwelt hat.

Haustiere unterscheiden sich grundsätzlich von ihren (angeblichen) wilden Vorfahren. Der russische Zoologe B. Zalkin bemerkte zu diesem Phänomen sehr Treffend: "Die Kuh ist eine Kuh, doch kein gezähmter Auerochse". Haustiere verschiedenster Gruppen werden durch eine Reihe von Merkmalen gekenzeichnet, die nach der Meinung vieler Forscher von Gesetzmässigkeiten bestimmt werden, die dem Darwinismus unbekannt sind.

Darunter fallen:
* scharfe morphologische Abänderungen, die eine Art- und sogar Gattungsgrenze erreichen.
* eine allgemeine beträchtliche Verstärkung der Veränderlichkeit, die durch nichts anderes als durch eine Veränderung der Vererbung (Eingriff ins Genom) zu erklären ist.
* eine Vereinfachung der Verhaltensreaktionen, die mit einer Verminderung der Gehirngrösse in Verbindung steht (alle Haustiere sind viel ruhiger als ihre wilden Verwandten).
* eine Erhöhung der Fruchtbarkeit und eine frühzeitige Geschlechtsreife.

Die meisten dieser Abänderungen im Organismus des Haustieres können nur dann erklärt werden, wenn man eine Abänderung der Eintragung in seinem genetischen Code in Betracht zieht. Im Lichte neuerster Erkenntnisse betrachtet, ist die Enstehung der Haustierrassen viel komplizierter als die Wissenschaftler sich das bis vor wenigen Jahrzehnten vorgestellt haben. Scchwer bestreitbar liegt hier die zielgerichtete Schöpfung neuer Tiergattungen mit von vornherein festgelegten Eigenschaften vor. Eine solche zielgerichtete Schöpfung kann aber nur mittels kompliziertester Manipulationen am genetischen Apparat erfolgt sein.

Vor der Frage, wer zu einer solchen künstlichen Änderung im Genpool der Tiere in der Lage gewesen sein könnte, wer also Wildtiere zu Haustieren "umgebaut" haben mag, schrecken "seriöse Forscher" allerdings zurück."

Ingolstädter
13.04.07, 18:34
Immerhin ist so eine These näher an der Wahrheit, als die These oder Theorie ,das das alles per Zufall oder Notwendigkeit, durch die Natur mittels Mechanismen "gesteuert" (was ja schon ein Wiederspruch ist) wurde, wobei die Natur/Evolution selbst keine Ahnung ,weder von sich selbst ,noch von etwas anderem hat :
puren zufall gibt es im prozess der evolution nicht (ich glaube das sage ich jetzt schon das 4te mal).
es gibt in der evolution zufall und notwendigkeit.

zufall spielt hauptsächlich bei der mutation eine rolle.
notwendigkeit hauptsächlich bei der selektion.

ein insekt hat ja auch kein bewusstsein.. trotzdem macht es vieles richtig (ok nicht wenn sie stundenlang gegen eine glasscheibe klatschen. d.h. perfekt sind sie nicht [wie so viele kreationisten immer gerne behaupten])


p.s.: hm.. wenn sich gewisse menschen wirklich mehr vermehren als professoren/professorinnen, dann hat deutschland langfristig ein großes problem, wenn die wichtigste deutsche ressource wegstirbt/verkümmert: die menschliche intelligenz.
denn intelligenz ist zu einem gewissen prozentsatz auch von den genen abhängig..

keine schöne vorstellung :(.
also wolf, cervantes, gökcen: haltet euch ran :lach: :german: (und lasst euch nicht so stark von der arbeit vereinnahmen)

tayfur
13.04.07, 19:16
lol zufall..

also die natur spielt lotto so zusagen... :brüll:

was für ein schwachsinn!

zufall + notwendigkeit= schwachsinn!

das ist voll der wiederspruch.


die natur ist nicht aus zufall entstanden, sondern wurde von gott erschaffen! ob ihr es wahr haben möchtet oder nicht! so ist es nun mal. es ist so wie es ist und nicht wie es nach euren vorstellungen sein sollte!

meine katze verwandelt sich auch nicht aus ZUFALL in ein mutant das auf einmal fliegen kann!

was für ne lustige theorie :brüll:

Ingolstädter
13.04.07, 19:36
die natur ist nicht aus zufall entstanden, sondern wurde von gott erschaffen! ob ihr es wahr haben möchtet oder nicht! so ist es nun mal. es ist so wie es ist und nicht wie es nach euren vorstellungen sein sollte!

meine katze verwandelt sich auch nicht aus ZUFALL in ein mutant das auf einmal fliegen kann!

was für ne lustige theorie :brüll:
du verstehst die theorie nicht im geringsten. warum lachst du über eine theorie deren inhalt du anscheinend noch nicht einmal begreifen kannst?

naja.. ist besser als wenn jemand der bauch aufgeschnitten wird und die gedärme von einem engel in zamzam-wasser gewaschen werden.. (tschuldigung an alle normalen muslime, aber das musste jetzt sein..)

was für ein lustiger glaube.

tayfur
13.04.07, 19:51
mach du dich ruhig lustig über den islam...
am tage der abrechnung wirst du aber nicht mehr viel zu lachen haben.




du verstehst die theorie nicht im geringsten.

naja.. ist besser als wenn jemand der bauch aufgeschnitten wird und die gedärme von einem engel in zamzam-wasser gewaschen werden.. (tschuldigung an alle normalen muslime, aber das musste jetzt sein..)

was für ein lustiger glaube.

yerlianadolulu
13.04.07, 20:52
Hier mal ein Text den ich vor länger Zeit mal abgespeichert habe,der sich recht plausibel anhört ,auch wenn der Text damals von jemanden war , der die These vertrat das es Ausserirdische gewesen sein sollen,die für die Veränderungen verantwortlich gewesen sein sollen.

Immerhin ist so eine These näher an der Wahrheit, als die These oder Theorie ,das das alles per Zufall oder Notwendigkeit, durch die Natur mittels Mechanismen "gesteuert" (was ja schon ein Wiederspruch ist) wurde, wobei die Natur/Evolution selbst keine Ahnung ,weder von sich selbst ,noch von etwas anderem hat :

Wiso lese ich bei dir immer nur Zufall?
Die Evolution nach Darwin hat mit Zufall wenig am Hut!

"Zunächst einmal muss mit der gängigen Fehlannahme aufgeräumt werden, die Vorfahren des Haushundes seien Wolf und Schakal, die von urzeitlichen Jägern vor etwa 14 000 Jahren gezähmt wurden. Hunde und Wölfe können zwar gekreuzt werden, die Nachkommen beispielsweise eines Schäferhund-Wolfmischlings spalten sich jedoch nach fünf bis sechs Generationen wieder in Wölfe und Hunde.

Obwohl ich selber noch nicht so ein Experiment gemacht habe, finde ich diese Aussage falsch. Es sei den, es handelt sich um eine diskontinuierliche Variation.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es eine diskontinuierliche Variation ist. Ich denke, dass es eine kontinuierliche Variation ist .

Dazu kommt die unleugbare Tatsache, dass der Hund - wie auch andere Haustiere - spezifische Fähigkeiten besitzt, die ihn von gezähmten Wildtier unterscheiden.

Welche sind das?

Der springende Punkt ist, dass diese Instinkte ererbt werden. Das heisst, sie sind im Genom des Hundes verankert. Nun ist es aber bei Tieren wie bei Pflanzen gleichermassen unmöglich durch gezielte Selektionen, also durch Züchtung, Angaben zu verändern, die in das Genom eingetragen sind.

Was machen den Züchter den ganzen Tag?
Wie kommt es, dass man z.B. Resistente Apfelsorten gegen Mehltau züchtet usw.

Das wäre eine Art Lamarckismus nach Jean-Babtiste de Lamarck (1744-1829), der die (falsche) Ansicht vertrat, erworbene körperliche Merkmale wie beispielsweise antrainierte Muskeln, könnten vererbt werden.

So Falsch ist es doch nicht!
Schon was von Epigenetik gehört?

Jeder Tierzüchter weiss, dass es praktisch unmöglich ist, einen erbstabilen Zwischenarthybriden zu züchten, wie der Hund ihn darstellt. Dafür bräuchte man wissenschaftliche Methoden, wie Gentechniker sie in ihren kühnsten Träumen für die fernere Zukunft prognostizieren.
Der genaue Zeitpunkt, als der Hund - unser echter Freund und Begleiter - auf der Bildfläche erschienen ist, verbirgt sich im Dunkel der Jahrtausende. Wahrscheinlich liegt er im Mesolithikum, also vor etwa sieben bis dreizehntausend Jahren.

Es ist ganz bestimmt möglich stabile Zwischenarthybriden zu züchten, wobei
es zum glück nicht zwischen allen Lebewesen geht.

z.B. zwischen Braunbär und Eisbär
zwischen verschieden Katzentieren
oder der Rotwolf, eine Mischung zwischen Grauwolf
und Kojoten.

Ein Beispiel wo es nicht geht ist das Maultier, eine Kreuzung zwischen Pferd und Esel.

Auch zwischen Mensch und Affe gab es Vermischungen.
Siehe.

DER SPIEGEL (21/2006) - 22.05.2006 EVOLUTION: Geliebter Affe Neue Erbgut-Vergleiche zeigen: Die Vorfahren von Menschen und Schimpansen hatten artübergreifenden Sex und zeugten Bastarde - aus denen dann der Homo sapiens hervorging.

Aus dem Zeitalter des Mesolithikums stammen die ersten uns bekannten Knochenfunde von Hausziegen und Hausschafen; ein wenig später lässt sich Rindvieh nachweisen. Die Fundstätten wurden in den Überresten von Urnomadensiedlungen entdeckt. Dabei müssen wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, dass das Haustier nicht nur einfach eine gezähmte wilde Art darstellt, sondern eine Naturerscheinung ist , die keine Analogie in de wilden Tierwelt hat.

Haustiere unterscheiden sich grundsätzlich von ihren (angeblichen) wilden Vorfahren. Der russische Zoologe B. Zalkin bemerkte zu diesem Phänomen sehr Treffend: "Die Kuh ist eine Kuh, doch kein gezähmter Auerochse". Haustiere verschiedenster Gruppen werden durch eine Reihe von Merkmalen gekenzeichnet, die nach der Meinung vieler Forscher von Gesetzmässigkeiten bestimmt werden, die dem Darwinismus unbekannt sind.

Weder der Mensch, Haustier noch Wildtier unterscheidet sich GRUNDSÄTZLICH!!!


Darunter fallen:
* scharfe morphologische Abänderungen, die eine Art- und sogar Gattungsgrenze erreichen.
Welche Gattungsgrenzen sind erreicht?
* eine allgemeine beträchtliche Verstärkung der Veränderlichkeit, die durch nichts anderes als durch eine Veränderung der Vererbung (Eingriff ins Genom) zu erklären ist.
Stetiger Tropfen höhlt den Stein
* eine Vereinfachung der Verhaltensreaktionen, die mit einer Verminderung der Gehirngrösse in Verbindung steht (alle Haustiere sind viel ruhiger als ihre wilden Verwandten).
Warum Züchten, wenn man das sowiso nicht will!
Wer braucht beißende Hunde? diese wurden schnell beseitigt. So läuft es Heute immer noch.
* eine Erhöhung der Fruchtbarkeit und eine frühzeitige Geschlechtsreife.
Macht auch sind die Tiere in diese Richtung zu züchten.

Die meisten dieser Abänderungen im Organismus des Haustieres können nur dann erklärt werden, wenn man eine Abänderung der Eintragung in seinem genetischen Code in Betracht zieht.
Ach wirklich? Frag doch mal Bienenzüchter.
In der Türkei hat ein Bienenzüchter Bienen gezüchtet, die
kaum aggressiv sind. Leider ist bei sehr wenig aggressiven Bienen auch die Verteidigung gegen Prasiten geringer.
Im Lichte neuerster Erkenntnisse betrachtet, ist die Enstehung der Haustierrassen viel komplizierter als die Wissenschaftler sich das bis vor wenigen Jahrzehnten vorgestellt haben.
Im welchem Licht?
Scchwer bestreitbar liegt hier die zielgerichtete Schöpfung neuer Tiergattungen mit von vornherein festgelegten Eigenschaften vor. Eine solche zielgerichtete Schöpfung kann aber nur mittels kompliziertester Manipulationen am genetischen Apparat erfolgt sein.
An dem NUR bezeifele ich!

Vor der Frage, wer zu einer solchen künstlichen Änderung im Genpool der Tiere in der Lage gewesen sein könnte, wer also Wildtiere zu Haustieren "umgebaut" haben mag, schrecken "seriöse Forscher" allerdings zurück."

seriöse Forscher beschäftigen sich mit solchen Vermutungen nicht!

Ingolstädter
13.04.07, 22:01
mach du dich ruhig lustig über den islam...
ich mache mich über deine interpretation des islams lustig..
ich sehe keinen grund mich z.B. über alewiten lustig zu machen.


am tage der abrechnung wirst du aber nicht mehr viel zu lachen haben.
ja, denn allah der barmherzige (:brüll:) wird mich in die ewige verdammnis schicken wo ich höllenqualen erleiden werde..

obwohl ich eigentlich ein höflicher und hilfsbereiter mensch bin, mit respekt vor der natur und dem menschen an sich. mein fehler liegt aber darin, dass ich nicht an allah glaube, weswegen er mich (nach meinung der meisten muslime) dereinst auf unglaublich grausame art und weise in ewigkeit bestrafen wird..

mit verlaub: ein so egomanischen, ungerechten und grausamen gott brauch ich nicht und will ich nicht.
da gehe ich lieber in die hölle, als mich so einem diktator zu beugen.


frau Hulda dagegen belohnt alle fleißigen menschen, egal ob sie an sie glauben oder nicht. denn diese ehren sie dadurch bereits.

Kiral52
13.04.07, 22:21
KLARSTELLUNG:

An die Existenz Allahs NICHT zu glauben

UND

An die NICHT-Existenz Allahs zu glauben,

sind zwei verschiedene paar Schuhe.

Das eine wird als Behauptung angesehen an die man nicht glauben mag solange diese nicht bewiesen wurde( wie in der Mathematik) und das andere wird als eine bewiesene Behauptung angesehen obwohl es noch keinen wissenschaftlichen Beweis gab.



MEINE MEINUNG: Der Glaube fängt dort an zu einem Problem zu werden wo die Ängste über die Verantwortung beginnen. Niemand möchte wirklich daran glauben eines Tages für jede Kleinigkeit bestraft (weniger belohnt) zu werden....naja jedem sein eigener Hut.

Auch unter den Häusern "anständiger" Menschen laufen Kanalisationen ;)

Istanbuli
14.04.07, 00:53
...erst einmal zu Grundsätzlichem in dieser Diskussion :

Zu : Zufall und oder Notwendigkeit :

Nun meine Herren von der Evoulutionsfront , entscheiden müsst ihr euch , denn viele Möglichkeiten habt ihr nicht. Entweder war es Zufall,das Leben entstehen konnte oder eine Notwendigkeit ,wobei mE das eine das andere ausschliessen würde.

Zuerst zur Notwendigkeit, wie dieser Begriff es ausdrückt lässt einem die Notwendigkeit keine Wahl als zu etwas "Bestimmten", man könnte dies auch "Schicksal" nennen.

Aber eine Wahl zu haben oder keine Wahl zu haben , setzt Willen vorraus,im Grunde genommen sogar zweierlei Willen ...

Zum einen den Willen das "Etwas" zu etwas gezwungen wird zum Anderen das ein "AnderesEtwas" dem "Etwas" seinen Willen ,in dem es dem "Etwas" keine Wahl lässt, aufzwingt.

Man kann schon sehen, das wenn man von Notwendigkeiten spricht , man sich auf ,was die Evolution respektive die Frage nach dem Sein sich stellt, dünnes Eis begibt.

Denn wenn für Notwendigkeit ein Wille notwendig ist , dann impliziert das auch eine Persönlichkeit für das "Etwas" wie auch für das "AndereEtwas" , darüber hinaus muss das "AndereEtwas" sich seiner selbst bewusst sein , das "Etwas" kann ,muss aber nicht sich seiner bewusst sein. Auch kann, muss aber nicht, das "Etwas" sich über das "AndereEtwas" bewusst sein ...

Weiterhin impliziert diese "Beziehung" ,das das "andereEtwas" sich bewusst ist über über die Möglichkeiten und dem Rahmen dieser Möglichkeiten und ferner braucht es auch Macht und zwar direkte Macht über dem Etwas und im Grunde genommen auch über die Möglichkeiten und den Rahmen dieser Möglichkeiten.

Wir nennen dies "AndereEtwas" Gott und das "Etwas" alles was erschaffen ist ... Ihr nennt dies "AndereEtwas" "Natur/Evolution" und das "Etwas" "Materie" ...

Tatsächlich ist es ja so , das der Zufall im Grunde genommen keinen Platz hat in Anbetracht der Tatsache , wie komplex nicht nur das Leben einzelner Organismen, sondern auch in der Gesamtheit aller Organismen , wie auch in der Micro und Nanowelt wie auch in der Makrowelt(Universen/Dimensionen) ist ...

Wenn der gesunde Menschenverstand es ausschliessen kann und wird , das sich eine Colaflasche sich durch Zufälle hätte entwickeln können , wenn auch mathematisch gesehen das möglich wäre, wird der gesunde Menschenverstand es ausschliessen das sich zB ein Auto durch Zufall hätte selbst entwickeln können,wobei natürlich wieder die mathematische Möglichkeit besteht. Vielleicht 100 Billionen mal 100 Billionen zu EINS??! :)

Ich könnte jetzt auf die anderen Punkte eingehen , aber es scheint mir angeraten erst einmal diesen Punkt zu klären ... Dh , "klären" muss ihn natürlich die Evolutionsfront ... Also "Zufall oder Notwendigkeit" oder "gar Beides" ,aber bitte mit einer etwas detaillierten Begründung , so das man darauf , also auf die Gedanken ,eingehen kann ...

Vesselam
Halil

tayfur
14.04.07, 01:25
ich mache mich über deine interpretation des islams lustig..
ich sehe keinen grund mich z.B. über alewiten lustig zu machen.


ja, denn allah der barmherzige (:brüll:) wird mich in die ewige verdammnis schicken wo ich höllenqualen erleiden werde..

obwohl ich eigentlich ein höflicher und hilfsbereiter mensch bin, mit respekt vor der natur und dem menschen an sich. mein fehler liegt aber darin, dass ich nicht an allah glaube, weswegen er mich (nach meinung der meisten muslime) dereinst auf unglaublich grausame art und weise in ewigkeit bestrafen wird..

mit verlaub: ein so egomanischen, ungerechten und grausamen gott brauch ich nicht und will ich nicht.
da gehe ich lieber in die hölle, als mich so einem diktator zu beugen.


frau Hulda dagegen belohnt alle fleißigen menschen, egal ob sie an sie glauben oder nicht. denn diese ehren sie dadurch bereits.


du vergleichst allah wirklich mit menschen... wie traurig..
leugnest ihn wobei er dich und auch uns erschaffen hat.. wie traurig..
du spottest über ihn wobei es mehr als genung zeichen für seine existenz gibt... wie traurig..
du sagst er sei ein diktator und vergisst dabei das er auch DEIN gott ist... wie traurig...
du sagst er sei ungerecht und vergisst das er der gerechteste ist... wie traurig..

wie kann man bloss so ein ignorant sein!

eure wissenschaft konnte bis heute nichts gaaaar nichts gegen gott beweisen ausser billige inhaltslose theorien!

wie ein luftbalon ist eure wissenschaft! von aussen sind es voll aus... doch in wahrheit ist nichts drin..

yerlianadolulu
14.04.07, 01:32
Also "Zufall oder Notwendigkeit" oder "gar Beides" ,aber bitte mit einer etwas detaillierten Begründung , so das man darauf , also auf die Gedanken ,eingehen kann ...

Vesselam
Halil

vielleicht gehe ich etwas detaillierter ein aber vorerst möchte ich dich fragen, ob du mal überlegt hast, dass es weder reiner Zufall oder nur Notwendigkeit war und ist?
Weder das eine noch das andere berechtigt den Glauben an Gott bzw. beweist ihn.
Hast du schon mal etwas von Naturgesetzen gehört?
z.B Thermodynamik?

Was oft falsch verstanden wird, ist das die darwinischtische Evolution mit dem ursprung des Lebens zusammengebracht wird.
Darwin hat sogar in seinem Buch nur ein Abschnitt eines Stammbaums gezeichnet.

Hast du schon mal was von self assambly gehört?

self assembly s, Bezeichnung für die aufgrund von Moleküleigenschaften selbständig (spontan) auftretende Ausbildung höherer Struktureinheiten bei Biomolekülen (Selbstorganisation). So sind die molekularen Wechselwirkungen innerhalb der Aminosäuren einer Peptidkette für die Ausbildung von Sekundärstrukturen und Tertiärstrukturen verantwortlich (Proteine). Self assembly führt auch zur Bildung von Polymeren, die aus gleichen oder unterschiedlichen Bausteinen aufgebaut sein können. Dies ist z.B. bei Mikrotubuli, Ribosomen und der Zellwand der Fall.

Noch zuletzt die Embryonentabelle.
Es ist doch sehr intressant, dass vom Fisch bis zum Mensch die Embryonen fast gleich aussehen.
Sie machen die "selbe" Entwicklung durch.
Naja, sind ja auch alle Vertebraten :)
http://www.hjp.ch/texte/Haeckel/Bld/HaeckelTab.jpg

Der Schakal
14.04.07, 01:37
obwohl ich eigentlich ein höflicher und hilfsbereiter mensch bin, mit respekt vor der natur und dem menschen an sich. mein fehler liegt aber darin, dass ich nicht an allah glaube, weswegen er mich (nach meinung der meisten muslime) dereinst auf unglaublich grausame art und weise in ewigkeit bestrafen wird..

mit verlaub: ein so egomanischen, ungerechten und grausamen gott brauch ich nicht und will ich nicht.
da gehe ich lieber in die hölle, als mich so einem diktator zu beugen.

Ich versteh garnicht worin dein Problem liegt? Du glaubst nicht an die Hölle und hast Angst davor?

Die Bestrafung ist deine eigene Entscheidung.

yerlianadolulu
14.04.07, 02:43
Wenn der gesunde Menschenverstand es ausschliessen kann und wird , das sich eine Colaflasche sich durch Zufälle hätte entwickeln können , wenn auch mathematisch gesehen das möglich wäre, wird der gesunde Menschenverstand es ausschliessen das sich zB ein Auto durch Zufall hätte selbst entwickeln können,wobei natürlich wieder die mathematische Möglichkeit besteht. Vielleicht 100 Billionen mal 100 Billionen zu EINS??! :)



Mir fällt auf, dass du mit deinem Vergleich zwischen Natur und Colaflasche bzw. Auto auch den einzigen, guten, barmherzigen, allmächtigen Gott widerspirchts.

Die Erfahrung ziegt uns doch, dass Autos bzw. Flaschen nicht von einem Menschen gemacht sind, sondern von mehreren. Diese Menschen sind auch nicht immer gut oder lieb.
Soll ich jetzt auch davon ausgehen, dass es Götter gibt die viele Fehler haben und sogar böse sind?
Mit deinem Vergleich könnte man auch annehmen, dass Gott bzw. Götter werder perfekt noch allmächtig sind.
Ist Gott doch nicht allein bzw. der alleinige Schöpfer?

Sollte es uns jetzt klar werden, dass die Welt so schlimm, schlecht und böse ist?
Hat Gott vielleicht die Mücken und Parasiten (Zecken usw.) "Erfunden" um uns zu ärgern???

Ich frage mich, kann es überhaupt ein allmächtigen Gott geben?

yerlianadolulu
14.04.07, 03:31
Etwas zum Thema Zufall:

Der Hang zu Mustern

Bei der Erzeugung des Zufalls sind wir Menschen also denkbar schlecht. Aber erkennen wir den Zufall wenigstens, wenn wir ihm im Alltag begegnen? Speziell mit dieser Frage hat sich der Neurobiologe Peter Brugger von der Universität Zürich beschäftigt. In einem Verhaltensexperiment wies er Versuchspersonen an, eine Figur mit Hilfe der Cursortasten auf dem Computerbildschirm von der linken unteren in die rechte obere Ecke zu führen. Am Ziel konnten sie damit eine virtuelle Belohnung abholen. Was die Versuchsteil-
nehmer allerdings nicht wussten: Es gab eine Bedingung, um belohnt zu werden: Die Überführung der Figur musste länger als fünf Sekunden dauern. Brauchten die Versuchspersonen weniger als fünf Sekunden dafür, bekamen sie keine Belohnung. Das Ergebnis des Experiments: Die Teilnehmer entwarfen komplizierte Erklärungen. Manche waren überzeugt von ganz bestimmten Tastenkombinationen, andere glaubten felsenfest, jedes Mal kurz vor dem Ziel mit dem Cursor an den Start zurückkehren zu müssen. "Die Leute sehen zu viele Muster, sie sehen zu viele Regelmäßig-
keiten", sagt Peter Brugger. "Das ist nicht nur in diesem Spiel der Fall, sondern wahrscheinlich auch im Spiel 'Leben'." Seiner Meinung nach gibt es kaum jemanden, der an Zufälle glaubt. Brugger ist davon überzeugt, dass wir in unserem Leben zu viele Muster sehen und Zusammenhänge herstellen, während eigentlich oft nur der Zufall regiert.

Unser Gehirn ist darauf programmiert, Zusammenhänge und Ursachen zu erkennen, lautet die These der Psychologen. Nur so lernen wir von Kindesbeinen an, die Welt zu begreifen. Diese Eigenschaft erklärt, warum wir dazu neigen, manchen Ereignissen einen tieferen Grund zuzusprechen, obwohl sie schlicht und ergreifend zufällig sind.

Daniel Münter

Ingolstädter
14.04.07, 03:45
Ich versteh garnicht worin dein Problem liegt? Du glaubst nicht an die Hölle und hast Angst davor?
ich habe keine angst vor der islamischen hölle.

mich ärgert es aber wenn mir muslime und/oder christen predigen, dass ich für immer in der hölle bei ewigen schmerzen schmurgeln werden, nur weil ich nicht an ihren gott glaube.

es ist einfach unsympatisch.


oder fändest du es toll wenn ich immer mal wieder beiläufig sagen würde, dass wotan eines tages wütend bei dir zuhause vorbeischaut und deinen kopf auf seinen speer spießt, weil du nicht an ihn glaubst?

das hinterlässt doch einen ziemlich fahlen geschmack findest du nicht?


Mit deinem Vergleich könnte man auch annehmen, dass Gott bzw. Götter werder perfekt noch allmächtig sind.
Ist Gott doch nicht allein bzw. der alleinige Schöpfer?exakt so ist es auch.
die götter sind gut und den menschen meistens wohl gesonnen. sie stehen den menschen meist gerne bei, ihre macht ist aber beschränkt. sie haben auch nicht minder mächtige gegenspieler, nämlich die (reif-)riesen, die sie ständig bekämpfen müssen..


du vergleichst allah wirklich mit menschen... wie traurig..das ist wieder gravierender unterschied. wir glauben, dass die götter den menschen gar nicht so unähnlich sind, zumindest was den charakter angeht..
manche glauben sogar, dass sie göttliche vorfahren haben (z.B. einige königshäuser lassen sich in den ahnentafeln direkt auf germanische götter zurückführen. d.h. in uns fließt wohl teilweise auch göttliches blut).

aber das musst du jetzt nicht verstehen, geschweige denn nachvollziehen können.

yerlianadolulu
14.04.07, 09:24
@istanbuli

ich verstehe nicht warum etwas notwendiges, Willen vorsetzt und etwas zufälliges nicht.

Wenn ich aus dem 5.Stock eines Hauses eine Kugel fest halte und dann loslasse, wird diese Kugel aufgrund der Erdanziehung notwendigerweise Fallen und nicht schweben.
Welcher Wille steckt in der Kugel? Hat die Kulgel ein willen?
Nein sie hat kein Willen, sie folgt einem Naturgesetzt.

In der Evolution gibt es Zufälle und auch Notwendigkeiten.
Ein Beispiel, wenn zufälligerweise ein Asteorid auf die Welt schlägt oder ein Megavulkan ausbricht ist es Zufall.
Wenn das Klima sich verändert ist es Zufall
Die Oragnismen müssen sich anpassen, dies geschied durch Evolution.
Kein Zufall ist es, wenn Raubtiere scharfe Zähne haben.
Es ist auch kein Zufall, dass Tiere die in Kalten Regionen Leben ein anderes Verhältnis von Körpergewicht zur Körperoberfläche haben, so halten sie sich besser Warm.
Das manche Tiere Farbesehen haben und andere nicht.
Diese Liste könnte man so weiter beschreiben.

Aber man sieht wie egozentisch die Religionen sind, wenn man bedenkt, dass die meiste Biomasse nicht der Mensch oder Säugetier stellt, sondern "niedere" Tiere wie z.B. Insekten. Allein die Masse der auf der Erde Lebenden Ameisen haben die Masse der aller Menschen die auf der Erde leben. Auch von der "Überlebenskraft" ist der Mensch bestimmt nicht der stärkste bzw. beste.
Der Mensch kann zur Zeit schneller Aussterben als die meisten Lebewesen. Ich denke nur an die Ratten, Insekten, Bakterien usw.
Machen wir uns nichts vor, wir sind nicht die Krone der Schöpfung.
Sollte es ein Gott geben, dann hat er sich für den Menschen weniger Zeit und aufwand genommen als für den Rest der Welt.

tayfur
14.04.07, 10:34
ich habe keine angst vor der islamischen hölle.

mich ärgert es aber wenn mir muslime und/oder christen predigen, dass ich für immer in der hölle bei ewigen schmerzen schmurgeln werden, nur weil ich nicht an ihren gott glaube.

es ist einfach unsympatisch.


oder fändest du es toll wenn ich immer mal wieder beiläufig sagen würde, dass wotan eines tages wütend bei dir zuhause vorbeischaut und deinen kopf auf seinen speer spießt, weil du nicht an ihn glaubst?

das hinterlässt doch einen ziemlich fahlen geschmack findest du nicht?

exakt so ist es auch.
die götter sind gut und den menschen meistens wohl gesonnen. sie stehen den menschen meist gerne bei, ihre macht ist aber beschränkt. sie haben auch nicht minder mächtige gegenspieler, nämlich die (reif-)riesen, die sie ständig bekämpfen müssen..

das ist wieder gravierender unterschied. wir glauben, dass die götter den menschen gar nicht so unähnlich sind, zumindest was den charakter angeht..
manche glauben sogar, dass sie göttliche vorfahren haben (z.B. einige königshäuser lassen sich in den ahnentafeln direkt auf germanische götter zurückführen. d.h. in uns fließt wohl teilweise auch göttliches blut).

aber das musst du jetzt nicht verstehen, geschweige denn nachvollziehen können.


sag mal von welchen göttern redest du denn eigentlich? es gibt doch nur ein gott. wie kommst du auf mehrere?

Istanbuli
14.04.07, 11:14
... von einem Thema auf das nächste zu springen.

Zunächst zum Zufall nochmals : Was bedeutet eigentlich Zufall? Bemühen wir Wickipedia dazu : " Umgangssprachlich wird der Begriff Zufall - oder „reiner“ Zufall - verwendet, wenn Ereignisse scheinbar nicht kausal erklärbar sind. Vom heutigen Standpunkt aus sind die Phänomene der Quantenphysik der einzige Bereich, in dem es „reine“ Zufälle geben könnte.

Man spricht auch dann von Zufällen, wenn Ereignisse nur in der Praxis nicht absehbar, vorhersagbar oder berechenbar sind - zum Beispiel Zufallszahlen am Computer, die nicht wirklich zufällig sind, sondern nur auf sehr komplexen Berechnungen basieren.

Zufälligkeit auf der einen Seite und anderseits Unberechenbarkeit oder Unvorhersagbarkeit sind strikt voneinander zu unterscheiden.

Als zufällig gelten Ereignisse wie eine Augenzahl beim Würfeln oder das Ergebnis eines Münzwurfs. Das gilt aber eben nur, solange man davon ausgeht, dass die Messgenauigkeit z.B. beim Vermessen des Würfels bzw. der Münze durch Quanten-Effekte soweit beschränkt ist, dass eine Vorhersage durch klassisch-physikalische Ansätze unmöglich ist.

Heute untersucht die Chaosforschung deterministisch chaotische Systeme; das sind deterministische Systeme, die sich aber aufgrund ihrer großen Komplexität für den Menschen momentan unvorhersagbar verhalten.

Die Quantenphysik hat eine neuerliche Diskussion darüber ausgelöst, ob die Welt fundamental deterministischen oder im innersten zufälligen Prinzipien gehorcht. Eine der vorherrschenden Deutungen der Quantentheorie (Kopenhagener Deutung) legt z.B. nahe, dass identische Experimente unterschiedliche Ergebnisse produzieren können. Ein gutes Beispiel hierfür ist der radioaktive Zerfall. Hier ist zwar bekannt, dass nach dem Vergehen der Halbwertszeit die Hälfte der radioaktiven Atome zerfallen sein wird - welche Atome zerfallen werden, lässt sich momentan aber unmöglich vorhersagen.

Also zusammengefasst,wir bezeichnen als Zufall,all das was wir aufgrund unserer "Beschränkheit" nicht vorhersehen oder berechnen können ,was aber in Wahrheit kein Zufall ist , sondern , wenn wir alle Variabeln kennen würden , sich berechnen lassen würde. Wie zum Beispiel die Lottozahlen ... :)

Kurz zusammengefasst ist unser Universum ,damit auch unser "Sein", im Grunde genommen von Anfang an und bis zum Ende vorherbestimmt ... oder wissenschaftlich ausgedrückt determiniert ...

Diese Aussage ist ein grundlegener Teil des islamischen Katechismus, dem Glauben an Kader , Schicksal ... Aber bevor nun Einwände wie "wo bleibt dann der freie Wille " kommt , ohne darauf einzugehen das es,auch nach islamischen Verständnis,keinen (absoluten) freien Willen (für uns Menschen) gibt, will ich eine kleine geschicht vom Khalife Omar ra erzählen :

Eines Tages machte sich Omar ra auf Jerusalem zu besuchen (oder eine andere Stadt)... auf dem Weg dorthin erreichte ihn die Nachricht , das sich dort eine Seuche ausgebreitet habe,worauf der Khalif seine Reise abbrach. Auf den Einwand von jemanden ob der Khalif vor seinem Schicksal weglaufen würde , entgegnete er , "das er von einem Schicksal in ein anderes Schicksal Allahs cc sich begeben würde" und es sich damit mitnichten von einem Weglaufen oder Entkommen wollen vor dem Schicksal handeln würde ...

Damit erst einmal genug zum Zufall , zur Notwendigkeit hatte ich ja bereits einiges geschrieben ...

Noch einige Fragen und Antworten dazu : "Wenn ich aus dem 5.Stock eines Hauses eine Kugel fest halte und dann loslasse, wird diese Kugel aufgrund der Erdanziehung notwendigerweise Fallen und nicht schweben.
Welcher Wille steckt in der Kugel? Hat die Kulgel ein willen?"

Nein , im Grunde genommen nicht,allerdings hast du einen Willen , fünf Stockwerke hochzulaufen und eine Kugel fallenzulassen , auch bedurfte es Willen ein fünfstöckiges Bauwerk zu bauen und es bedurfte Willen eine Kugel herzustellen ...

Ein Beispiel, wenn zufälligerweise ein Asteorid auf die Welt schlägt oder ein Megavulkan ausbricht ist es Zufall.

Nein im Grunde genommen sind das auch keine Zufälle. Wenn man,wie oben bereits dargelegt,alle Variabelen zur Hand hätte und auch die Werkzeuge mit den Daten etwas anzufangen,dann könnte man all das berechnen,genauso wie man den Sonnenaufgang für einen bestimmten Ort zu einem bestimmten Tag auf die Minute genau berechnen kann ...


"Brugger ist davon überzeugt, dass wir in unserem Leben zu viele Muster sehen und Zusammenhänge herstellen, während eigentlich oft nur der Zufall regiert."

Nun die Belohnung in diesem Experiment aufgrund eines bestimmten Umstandes (Zeit von min. fünf Sekunden bis zum Ziel) ist kein Zufall sondern gewollt. Das manche dieses geschafft haben ,dabei aber das Muster nicht erkannt haben welches dem Experiment zugrunde und ihre Begründungen für den Erfolg beweist im Grunde genommen nichts , ausser der Tatsache das sie,aufgrund von irgendwelchen Überlegungen oder ausprobieren,eben mehr als fünf Sekunden gebraucht oder verbraucht haben ... Ich wiederhole mich , aber wenn man alle psychologischen,kulturellen,in tellektuuellen usw Variabelen eines Menschen kennen würde , könnte man auch berechnen wer aufgrund dieser seiner Vorraussetzungen,aus welchen Gründen auch immer, länger als fünf Sekunden brauchen würde. Würde man die Zeit auf fünf Stunden heraufsetzen wäre die Erfolgsquote praktisch "0" und auf "1" Sekunde reduziert 100 % . Was würde das beweisen?

"Mir fällt auf, dass du mit deinem Vergleich zwischen Natur und Colaflasche bzw. Auto auch den einzigen, guten, barmherzigen, allmächtigen Gott widerspirchts. (..) Soll ich jetzt auch davon ausgehen, dass es Götter gibt die viele Fehler haben und sogar böse sind?"

Nein , natürlich nicht , du solltes davon ausgehen das es einen Urheber gibt, genauso wie ein Kunstwerk ohne einen Künstler nicht vorstellbar ist ...

Auf den Pantheisus will ich , inshallah,später eingehen ... denn die Aufnahmefähigkeit am PC ist begrenzt , wie auch meine Zeit und Lust :)

Vesselam
Halil

Ingolstädter
14.04.07, 17:45
sag mal von welchen göttern redest du denn eigentlich? es gibt doch nur ein gott. wie kommst du auf mehrere?
es macht keinen sinn hier über meinen glauben zu diskutieren, denn der ist hier nicht das thema.

die götter die ich meine sind diese hier (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=12764&page=2&).
in dem thread können wir auch darüber diskutieren.

TomBac
14.04.07, 18:14
Etwas zum Thema Zufall:

Der Hang zu Mustern

Bei der Erzeugung des Zufalls sind wir Menschen also denkbar schlecht. Aber erkennen wir den Zufall wenigstens, wenn wir ihm im Alltag begegnen? Speziell mit dieser Frage hat sich der Neurobiologe Peter Brugger von der Universität Zürich beschäftigt. In einem Verhaltensexperiment wies er Versuchspersonen an, eine Figur mit Hilfe der Cursortasten auf dem Computerbildschirm von der linken unteren in die rechte obere Ecke zu führen. Am Ziel konnten sie damit eine virtuelle Belohnung abholen. Was die Versuchsteil-
nehmer allerdings nicht wussten: Es gab eine Bedingung, um belohnt zu werden: Die Überführung der Figur musste länger als fünf Sekunden dauern. Brauchten die Versuchspersonen weniger als fünf Sekunden dafür, bekamen sie keine Belohnung. Das Ergebnis des Experiments: Die Teilnehmer entwarfen komplizierte Erklärungen. Manche waren überzeugt von ganz bestimmten Tastenkombinationen, andere glaubten felsenfest, jedes Mal kurz vor dem Ziel mit dem Cursor an den Start zurückkehren zu müssen. "Die Leute sehen zu viele Muster, sie sehen zu viele Regelmäßig-
keiten", sagt Peter Brugger. "Das ist nicht nur in diesem Spiel der Fall, sondern wahrscheinlich auch im Spiel 'Leben'." Seiner Meinung nach gibt es kaum jemanden, der an Zufälle glaubt. Brugger ist davon überzeugt, dass wir in unserem Leben zu viele Muster sehen und Zusammenhänge herstellen, während eigentlich oft nur der Zufall regiert.

Unser Gehirn ist darauf programmiert, Zusammenhänge und Ursachen zu erkennen, lautet die These der Psychologen. Nur so lernen wir von Kindesbeinen an, die Welt zu begreifen. Diese Eigenschaft erklärt, warum wir dazu neigen, manchen Ereignissen einen tieferen Grund zuzusprechen, obwohl sie schlicht und ergreifend zufällig sind.

Daniel Münter

Ufff? Entweder Brugger und/ oder Münter haben überhaupt keine Ahnung oder der gesamte Text ist aus dem Zusammenhang gerissen!

Wenn Brugger zeigen möchte, dass der Mensch dazu tendiert, irgendwelche Muster zu erkennen, wo keine Muster sind und stattdessen der Zufall "herrscht", warum greift er aus solch eine Testsituation. Dort herrscht ja nicht der Zufall, sondern ein Muster:

Der Proband erhält eine Belohnung, wenn "[d]ie Überführung der Figur [...] länger als fünf Sekunden" dauert.
Also: WENN Zeit(Überführung) > 5 Sekunden, DANN Belohnung UND
WENN Zeit(Überführung) <= 5 Sekunden, DANN keine Belohnung.

Ich verstehe nicht, wo Brugger und/ oder Münter nun den Zufall einbauen und wie sie zu der folgenden Schlussfolgerungen kommen:

"Brugger ist davon überzeugt, dass wir in unserem Leben zu viele Muster sehen und Zusammenhänge herstellen, während eigentlich oft nur der Zufall regiert."

Vielleicht hilft mir mal jemand!

tayfur
15.04.07, 11:04
lol..

sag mal ist das nur ein spass von dir oder meinst du es ernst? glaubst du wirklich an götzen?




es macht keinen sinn hier über meinen glauben zu diskutieren, denn der ist hier nicht das thema.

die götter die ich meine sind diese hier (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=12764&page=2&).
in dem thread können wir auch darüber diskutieren.

Der Schakal
15.04.07, 13:48
mich ärgert es aber wenn mir muslime und/oder christen predigen, dass ich für immer in der hölle bei ewigen schmerzen schmurgeln werden, nur weil ich nicht an ihren gott glaube.

es ist einfach unsympatisch.


oder fändest du es toll wenn ich immer mal wieder beiläufig sagen würde, dass wotan eines tages wütend bei dir zuhause vorbeischaut und deinen kopf auf seinen speer spießt, weil du nicht an ihn glaubst?

das hinterlässt doch einen ziemlich fahlen geschmack findest du nicht?

Ja. Ich stimme dir vollkommen zu. Es ist vollkommen Schwachsinnig auf dieser Basis zu diskutieren. Kannst du mir sagen wer dir das vorgeworfen hat bzw. wer das gesagt hat?

Istanbuli
16.04.07, 12:13
Zu glauben das Evolution etwas Neues wäre und allein die Moderne beträfe ist falsch :

"Evolutionsgedanken waren seit der Antike im ganzen Orient verbreitet. Von China bis hin nach Kleinasien zu den ionischen Griechen. Dort vertrat ein Schüler des Philosophen Thales von Milet, Anaximander (ca. 611-546 v. u. Z.) die Ansicht, die ersten Tiere haben sich aus dem Meerschlamm, aus ihnen schliesslich auch die Menschen entwickelt.Und Aristoteles war später davon überzeugt, dass sich Leben von allein aus Tümpeln bilden kann. Anaximander und Aristoteles konnten ihre Hyphothesen schon damals nicht Beweisen."

"Darwins Schrift "Entstehung der Arten" fiel in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf fruchtbaren Boden. In einer Zeit, in der die verhasste Kirche nicht mehr die Macht von einst hatte, Marx und Engels zu einer neuen sozialen und gerechteren Ordnung aufriefen, und in der Nietzsche "Gott ist Tod" verkündete. Karl Marx, der die Geschichte der Menschheit als eine Geschichte des Klassenkampfes betrachtete, war von Darwins Buch begeistert. O-Ton Marx: "Sehr bedeutend ist Darwins Schrift und passt mir als naturwissenschaftliche Grundlage des Klassenkampfes."

Mendels Forschungen hingegen wurden im Zeitgeist des Humanismus und der Wissenschaften jenseits religiöser Dogmen etwas unterdrückt. Ernst Haeckel z. B. nahm die Arbeit Mendels garnicht zur Kentniss. Mendel ging, im Gegensatz zu Darwin der von der kontinuirlichen Veränderung der Arten überzeugt war, von der Unveränderlichkeit der Arten aus. Für die Formenkonstanz über einen sehr langen Zeitraum gibt es Beispiele, wie der Quastenflosser, der 200 Millionen Jahre alt sein soll. Lange galt er als evolutionäres Bindeglied zwischen Mensch und seinen Fischvorfahren. Als sich jedoch heraustellte, dass er noch Existiert, gab es Verwirrung unter den Darwinisten.

Haben wir denn Tatsächlich Fischvorfahren?

Beim Menschen ist eine Schicht Unterhautfettgewebe mit der Haut verwachsen. Bei Hunden, Katzen oder bei dem Menschenaffen hingegen kann man die Haut einfach anheben. Unsere Haut weist damit eine Eigenschaft auf, wie sie sonst nur bei Walen oder anderen Meeressäugern vorkommt. Sie lässt sich vielleicht nur durch eine amphibische Phase in der Entwicklungsstufe des Menschen erklären. Denn alle Meeressäuger haben solch ein Unterhautfettgewebe. Sie lässt den Körper stromlinienförmiger werden, speichert Energie und bietet Schutz. Der Mensch besitzt diese "Speckschicht" auch, und wie bei den Meeressäugern hat sie eine Schutzfunktion. Wenn wir mehr Gewicht zulegen, bekommen wir einen dicken Bauch, dicke Finger und Pausbacken. Affen hingegen werden nicht Dick. Was bedeutet das? Etwa das die Affen, die mit uns Genetisch fast hundert Prozent identisch sind, schon viel früher als wir in ihrer Evolutionsgeschichte die Ozeane verlassen haben und dieses Überbleibsel aus dem Fischdasein schon lange vor uns durch die Evolution verschwand? Wir sie aber im laufe der Zeit noch eingeholt und überholt haben?

Die Pioniere der Genetik, wie Karl Korns und Heribert Nielson, haben immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die Selektion an sich nichts neues schaffen kann. Die Selektion kann keine neue Arten schaffen. Sie kann nur das Aussieben was angeboten wird. Aber kann Grundsätzlich keine neue Formen, keine neue Arten erschaffen. Und der Biologe und Nobelpreisträger Karl von Frisch stellte fest:

"Ich bin überzeugt, dass mit Mutationen und Selektionen allein, nicht entfernt die Vorgänge in der lebenden Natur erklärt werden können."

Doch wie entstehen völlig neue Genfunktionen, Genfamilien, Organismen, Arten?

Die bekannte US-Zeitung "New York Times" schrieb treffend:
"Die bekanntesten fossilen Überreste der Vorfahren der Menschen hätten auf einem Billiardtisch Platz. Für einen Blick hinter den Schleier der letzten paar Millionen Jahre sind die eine ungünstige Plattform."

Gibt es überhaupt Beweise für die Evolution? Wie die Existenz einer Zwischenstufe zwischen "gleiche Spezies" und "ungleiche Spezies"?
Pferd und Esel können gemeinsame Nachkommen haben, die ihrerseits sind aber nicht mehr Zeugungsfähig. Bei vielen Vogelspezies gibts ähnliche Verhältnisse.

Der Genetiker Dr. Woff-Ekkerhard Löning vom Max-Planck-Institut kreuzte eine rot- mit einer weissblühenden Pflanze. In der nächsten Generation erhielt er rosablühende Pflanzen. In der folgenden Generation spalteten sich die Merkmale wieder auf. Er erhielt rosablühende Pflanzen, sowie rein rot- und weissblühende Pflanzen im verhältniss 1 - 2 - 1. Die Erbeinheiten sind konstant geblieben.

Weiterhin experimentierte Löning mit Kulturpflanzen wie der Saaterbse. Er veränderte die Saaterbse so, dass die Fiederblätter nicht mehr vorhanden waren und statt dessen sich lauter Ranken ausgebildet haben. Durch die ungeheure Menge an Ranken der mutierten Saaterbse, braucht sie keine zusätzliche Hilfe um aufrecht zu wachsen. Eine Positive Mutation. Doch Positiv für wen? Dem Menschen wird durch diese Mutation eine menge Arbeit ersparrt. In der Natur jedoch ist es ein verlust. Eine solche Erbse hat in der Natur keine Chance sich durchzusetzen. Und das gilt für fast alle Kulturpflanzen. Die Erbse wurde durch einen intelligenten Designer verändert. Durch den Menschen!

Schauen wir uns mal den Mais an. Ein Rätsel der Botaniker bleibt nämlich der Ursprung der Maispflanze. Man hat sie niemals in wildem Zustand gefunden.

Anders jedoch bei den Getreidearten. Dort gibt es die angeblichen "Vorfahren" der Kulturpflanzen. Diese "Wilden Vorfahren" haben Merkmale, über welche die Kulturpflanzen nicht verfügen, wie zum Beispiel die Brüchigkeit der Ähre wodurch das Herabfallen des Korns ganz leicht erfolgt. Diese Eigenschaft ist für wilde Sorten des Roggens oder der Gerste sehr wichtig, da sie das Aussäen der Samen begünstigt. Für die Kulturform dieser Pflanze ist sie unbrauchbar. Es ist kaum anzunehmen, dass der Urackerbauer sich an dem Kultivieren des wilden Roggens interessiert gezeigt haben könnte, denn der grösste Teil des Korns dieser Pflanze fiel - noch nicht vollständig ausgereift - bei der leichtesten Berührung des Halmes herab. Diese Eigenschaft der Brüchigkeit der Blütenstände ist im Genom, der Summe der Erbinformationen festgeschrieben und kann durch keine beliebig lange Selektion beseitigt werden.

Der russische Botaniker N. Wawilov schrieb dazu:

"Mögen wir die wilden brüchigen Gersten- und Weizensorten so lange und so viel wir wollen kultivieren, die ihnen eigenen Merkmale, darunter auch die Brüchigkeit, wird doch von Jahr zu Jahr erhalten bleiben."

Bestätigt wird diese Aussage durch Experimente mit wildem Roggen im botanischen Garten von Sankt Petersburg. Dort wird seit 1837 versucht, wilden Roggen zu kultivieren. Wärend dieser langen Zeit verlor der Roggen keine seiner wilden Merkmale wie Brüchigkeit der Ähre, vieljährige Lebensweise und ein kleines Korn.

In den dreissiger Jahren des 20. Jahrhunderts, als Wawilov seine Studien durchführte, waren die Methoden der Genmanipulation noch nicht bekannt. Aber er kam schon damals zudem Schluss, dass es unmöglich sei, anhand der gewöhnlichen Methoden von Kreuzung und Selektion die Kulturpflanzen aus der Zucht von wilden "Vorgängern" zu erhalten. O-Ton Wawilov:
"Unsere heutigen Kenntnisse über die Erblichkeit und Veränderlichkeit erlauben es uns nicht, solche Übergänge von einer Gattung zur anderen für möglich zu halten."

Der russische Forscher machte den etablierten Vorstellungen der Botaniker den Gar aus, Kulturpflanzen seien von Urackerbauern mittels einer vieljährigen Selektion aus wilden Vorgängern gezüchtet worden. Erstens sind wilde Vorfahren von manchen Kulturpflanzen (z. B. Pflaumen, Zitronen) überhaupt nicht bekannt. Zum anderen erbrachte Wawilov den Beweis, dass jene wilden Pflanzen, die für die Vorfahren des Kulturweizens, der Kulturgerste, des Kulturroggens und anderer gehalten wurden, das de facto gar nicht waren. Vielmehr stellen sie eine enge, genetisch abgesonderte Gruppe dar.
(...)

Interessant ist in diesem Zusammenhang das Ergebnis eines 1998 von der Genindustrie bezahlten Experimentes im Rahmen eines Shuttlefluges. Dabei zeigt sich, dass sich pflanzliche Zellen unter Schwerelosigkeit zehnmal leichter via Bakterien mit Fremdgenen versorgen als in einem irdischen Labor. Die astronomische Zeitschrift "Skyweek" kommentierte das so:
"Dieser drastische Effekt könnte wirtschaftlich bedeutsam sein, denn die künstliche Verbesserung von Nutzpflanzen durch Genspenden ist in der Landwirtschaft längst an der Tagesordnung. Pflanzensamen werden dazu leicht verletzt und in eine Lösung getunkt, in der die Bakterien herumschwimmen, denen man wiederum vorher die Wunschgene eingepflanzt hat. Unter einem g, also der Gravitation der Erde, ist das ein mühsamer Prozess, aber unter Null g, wenn die Zellbestandteile frei herumtreiben und sich nicht abgesetzt haben, gelingt den bakterien das Eindringen wesentlich leichter."

Was Wawilov nicht wissen konnte, wissen - und können - wir heute. Unserer Wissenschaft ist es möglich, das auszuführen, wonach Wawilov suchte. Dazu mussten unsere Forscher aber erst erlernen, auf das Genom einzuwirken, bestimmte Genteile auszuschneiden und sie von einer Pflanze auf eine andere übertragen usw. Einfacher ausgedrückt: Sie mussten die Methoden der Genmanipulation erarbeiten und anwenden können.

Wie steht es mit den berühmten Darwin-Finken?
Die Finken der Galapagos-Inseln unterscheiden sich durch Fressgewohnheiten und Fresstechniken, Gefieder, Grösse und Schnäbel so auffällig voneinander, dass Darwin sie als Höherentwicklung sah.

Der Molekularbiologe, Prof. Dr. Siegfried Scherer sagt über die Darwin-Finken:
"Heute wissen wir, dass Darwin Variationen gesehen hat innerhalb einer Art oder Artebene. Ein Prozess der nicht zu einer höherentwicklung führt, sondern ein Prozess den ich gerne als eine horizontale Evolution betrachte. Auf einer Komplexitätsebene ohne, dass damit verbunden wäre die entwicklung vom niederen zum höheren. Diese entwicklung vom niederen zum höheren, hat Darwin nie beobachtet und die kann man Grundsätzlich nicht ableiten aus einer horizontalen Veränderung innerhalb einer Komplexitätsebene. Wir haben viele Beispiele für eine horizontale Evolution (Mikroevolution) auf einer Komplexitätsebene. Aber es gibt keinen einzigen Beleg für eine vertikale Evolution (Makroevolution), eine Evolution die vom niederen zum höheren geführt hat."

Cervantes
16.04.07, 12:33
Grüß dich,

Scherer nimmt im wissenschaftlichen Betrieb eine Außenseiterrolle ein und konnte in diesem Punkt im Unterschied zu seinem restlichen wissenschaftlichen Wirken bisher nichts reissen, keine brauchbare These entwickeln, keinen Ansatz enstehen lassen; er beschränkt sich auf Negation und ist sich dessen auch bewusst in dem der Christ höchstselbst konstatiert:


Scherer meint zum Intelligent Design (ID), dass dieses Thema nicht in den Naturkundeunterricht gehöre.
http://www.gavagai.de/arbeiten/evo/HHPAE05.htm
Auf einen Ansatz was denn nun wie gelehrt werden sollte kann sich der Mann mit seinem Glauben nicht einig werden, ein Technokrat.

Beipflichtenderweise

Cervantes

Istanbuli
16.04.07, 12:58
Hallo Cervantes ,

der einzige Widerspruch von dir scheint in der Person Scherers zu liegen , allem anderen pflichtest Du bei?

Wahrscheinlich nicht. Wie gesagt , es helfen keine Argumente , denn man glaubt was man will ...

Ich erinnere mich an jemanden mit einem "wissenschaftlichem Hintergrund", mit dem ich vor etlichen Jahren unterhalten habe. Seines Zeichen Atheist, zählte er viele Argumente auf die für seinen "Glauben" sprechen sollten. Ich hörte geduldig zu und sagte dann das alle Argumente für einen Gott sprechen würden.

Auch nach der darauf folgenden etwas längeren Pause konnte er nichts darauf erwiedern , was mich ,bis heute , zu dem Schluss kommen lässt,das das Alles letzendlich eine Glaubenssache ist.

Im Übrigen auch das völlig "Islamkonform" , denn der Mensch wünscht und Allah cc erschafft,in diesem Fall den Glauben respektive den Unglauben.

Veselam
Halil

Cervantes
16.04.07, 13:46
Hallo Istanbuli;

Vorab: Ich oder andere Atheisten/Agnostiker sind nicht für jeden "ungläubigen" verantwortlich, das Gespräch wie du es darstellst wirst du mit den meisten dieser Menschen die ihre Weltanschauung reflektiert haben nicht führen können, poste doch mal ein paar seiner "Argumente" und deine Erwiderungen, dann kann man darüber sprechen; "Third Hand" Erfolge von Muslimen im Dialog mit anderen haben hier keinerlei Relevanz. Und was Scherer betrifft; der ist halt ein leuchtendes Beispiel für die Krux die man auch als vollkommen "wissenschaftsbefreiter" und auch in anderen Fachbereichen Unbedarfter erkennen muss:

DIE EVOLUTIONSTHEORIE HAT SCHON LANGE GEWONNEN.

Plakativ? Frech?

Nöö, sie sieht sich zwei Konkurrenten um die öffentliche (nicht wissenschaftliche! da gibt es eben keinen Dissens) Meinung ausgesetzt : Kreationismus und "Intelligent Design" .

Kreationisten sind die Geisel der meisten ernsthaften Wissenschaftler die trotzallem gläubig geblieben sind, du wirst hier Dutzenden bekennende Christen und Juden im renommierten Wissenschaftsbetrieb finden (Ken Miller in Princeton zum Beispiel, schau dir mal das youtube video an das ein paar Seiten zuvor von mir verlinkt wurde) die ausgemachte und sehr ungemütliche Feinde dieses Irsinns sind, sie sehen es zurecht als Bedrohung für die Glaubwürdigkeit ihrer Religion an.[Spannend wird es wenn die muslimische Welt Forscher auf vergleichbarem Level produziert, wird noch ein paar Jahre dauern und dann schau dir auch da an wer was vertritt :lach:]

ID hat bisher auch nichts geleistet, es kann nichts, erklärt nichts und hat bis auf ein paar Ideologen in der seriösen Wissenschaft keine Fürsprecher und genau das meine Ich auch mit für den "wissenschaftlichen Laien", sofern nicht religiös vorbelastet, verständlich:

Die einzigen die rumschreien sind gläubig, komisch nicht? Es gibt in kaum einem Feld so dicke Fleischtöpfe zu holen wie in der Evolutionskritik in den USA sammeln sie zig-Millionen und würden sie gerne für Kontra-Studien ausgeben um ihrer Gottesvorstellung im Diskurs dicke Eier zu verpassen nur, es meldet sich halt kein Schwanz dafür außer die üblichen Verdächtigen. Schau dir die Pharma Industrie an, bestes Beispiel wie leistungsbereite und unglaublich kluge Leute dem Lockruf des Geldes folgen und ihre Arbeit im Sinne der Industrie gestalten, warum finden sich keine renommierten Forscher die die Forschungsgelder der evangelik. Kirchen abgreifen? Weil Kreationismus und ID einfach keine Wissenschaft ist, der Eindruck entsteht nur dadurch dass Kirchen in den Usa und Deutschland so lange unbelegt behaupten die Evolution wäre nicht wahr bis es bei ein paar Ahnungslosen mit entsprechendem Weltbild halt hängenbleibt. Ich freue mich im Übrigen schon auf den wiss.Betrieb in den Emiraten und Dubai, da wird ordentlich geklönnt und gebaut, mal sehen was die so lehren und forschen (im Gegensatz zu dem was der Imam 10km weiter verkündet), na was glaubst Du ? Kannst Du dich noch an die 2.Auflage des "Affenprozesses" in den USA vor einem Jahr erinnern ? Da musste der ID-Vorkämpfer Behe unter Eid eingestehen dass ID ebenso Wissenschaft sei wie Astrologie


Under cross examination, ID proponent Michael Behe, a biochemist at Lehigh University in Bethlehem, Pennsylvania, admitted his definition of “theory” was so broad it would also include astrology.Ja Kinder, da graust es doch selbst den abgehärteten Beobachter.
http://www.newscientist.com/article.ns?id=dn8178


Meint, gänzlich abgehärtet und mal einen Rundblick verschaffend

Cervantes

Cervantes
16.04.07, 14:37
Grüß dich erneut;



Wahrscheinlich nicht. Wie gesagt , es helfen keine Argumente , denn man glaubt was man will ... Nönö, aber du warum soll ich mir die Mühe machen auf dein ungekenntzeichnetes Copy&paste dezidiert zu antworten? Auf ein weiteres, jetzt muss Du aber auch mal auf meine Fragen liefern:



"Darwins Schrift "Entstehung der Arten" fiel in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf fruchtbaren Boden. In einer Zeit, in der die verhasste Kirche nicht mehr die Macht von einst hatte, Marx und Engels zu einer neuen sozialen und gerechteren Ordnung aufriefen, und in der Nietzsche "Gott ist Tod" verkündete. Karl Marx, der die Geschichte der Menschheit als eine Geschichte des Klassenkampfes betrachtete, war von Darwins Buch begeistert. O-Ton Marx: "Sehr bedeutend ist Darwins Schrift und passt mir als naturwissenschaftliche Grundlage des Klassenkampfes."

Hat nicht das geringste mit der Richtigkeit der ET zu tun, ist die Gravitationstheorie falsch weil Naziforscher sie beim Raketenbau verwendeten?
Ganz im Gegenteil, wer meint eine Theorie wegen ihrer vermeintlichen "Auswirkung" bekämpfen zu müssen zeigt doch schon wo er steht, es ist verdammt nochmal vollkommen Wurst wer sich auf eine wiss. Theorie stützt, sie wird dadurch nicht weniger richtig oder falsch.


Affen hingegen werden nicht Dick. Was bedeutet das? Etwa das die Affen, die mit uns Genetisch fast hundert Prozent identisch sind, schon viel früher als wir in ihrer Evolutionsgeschichte die Ozeane verlassen haben und dieses Überbleibsel aus dem Fischdasein schon lange vor uns durch die Evolution verschwand? Wir sie aber im laufe der Zeit noch eingeholt und überholt haben?Schau mal, genau wegen diesem Abschnitt wollte ich eigentlich nicht en detail darauf eingehen, weil es einfach Bullshit ist (sorry aber freundlicher geht es nicht, unrichtiger wird´s kaum mehr gehen) selbst wenn man dem verquerten Gedankengang folgen würde: Es gibt richtig fette und sogar adipöse Affen, fütter so ein Viech mal mit dem Mist den sich der OttonormalDicke tagtäglich presst und in wenigen Monaten hast du einen beharrten Placido oder eine Rosanne Barr. Wo nimmst Du solche Thesen nur her? Unglaublich, willst Du dem Leser hier verkaufen dass 1.Affen nicht fett werden und 2. dies die ET widerlegen würde? Da muss ich echt einpacken, da bin ich sprachlos,zumindest bist Du immer mal für eine Überraschung gut. Brauchst noch n´Link zu dicken Affen?
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/266263.html


Die Pioniere der Genetik, wie Karl Korns und Heribert Nielson, haben immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die Selektion an sich nichts neues schaffen kann. Die Selektion kann keine neue Arten schaffen. Sie kann nur das Aussieben was angeboten wird. Aber kann Grundsätzlich keine neue Formen, keine neue Arten erschaffen. Zum einen ist hier Nielsons Ansatz nicht einmal angeschnitten worden und zum anderen behauptet das halt auch niemand, ich gebe es dir schwarz auf weiss:Selektion alleine führt nicht zu neuen Arten. Jetzt zeig mal auf wer das denn behaupten würde?


Und der Biologe und Nobelpreisträger Karl von Frisch stellte fest:
"Ich bin überzeugt, dass mit Mutationen und Selektionen allein, nicht entfernt die Vorgänge in der lebenden Natur erklärt werden können."Das ist es eben, du kannst Frisch nicht zuordnen, nicht? Es reicht nicht auf Lönnings Seite ein paar Argumentationslinien aufzugreifen und dann auch noch im Kontext die unglücklicheren zu erwischen, Lönnig würde ja am liebsten in seinen Quellenangaben die Jahreszahlen streichen, so veraltet sind seine kruden Zitatorgien.
Haste hiervon nicht?
http://www.weloennig.de/Utricularia.html
Also an dich: In welchem Kontext fiel Frischs Satz und wie hat er sich nach den 70ern dazu geäußert ? Weste nich gell ?


Die bekannte US-Zeitung "New York Times" schrieb treffend:
"Die bekanntesten fossilen Überreste der Vorfahren der Menschen hätten auf einem Billiardtisch Platz. Für einen Blick hinter den Schleier der letzten paar Millionen Jahre sind die eine ungünstige Plattform."Kontext? Egal!
Stimmt nicht, müsste ein verdammt großer Billardtisch sein und jetzt hast Du sowieso ein Problem denn da hätte ich gerne eine Quellenangabe: Welche Ausgabe der NYT? (man sollte nicht keine fremden Forenbeiträge ohne Plan kopieren oder hast du das selbst geschrieben?:lach:)

Überhaupt bringen Zitate aus Zeitschriften ohne Kontext und Einbindung in eine Argumentation überhaupt nichts, wie die bekannte deutsche Zeitung SZ schreibt:

Der wahre Egoist kooperiertVor 30 Jahren erschien Richard Dawkins' Buch "Das egoistische Gen" - und krempelte das Denken über die Evolution um.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/788/89699 (http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/788/89699/)


Hier hast der Leser wenigstens einen Gesamtzusammenhang;

Rest kommt später muss jetzt in den Biergarten, Affenweibchen treffen !

grüße

Cervantes

Cervantes
16.04.07, 14:41
Auch nach der darauf folgenden etwas längeren Pause konnte er nichts darauf erwiedern , was mich ,bis heute , zu dem Schluss kommen lässt,das das Alles letzendlich eine Glaubenssache ist.

Dass sich ein prinzipiell falsifizierbarer Glaube (um nur ein Merkmal zu nennen) vom bloßen Führwahrhalten fundamental unterscheidet hatten wir zwei schon mal, nicht? In deiner Geisteswelt steht zB. die Gravitationstheorie mit dem Glauben an einen braunen Kobold auf der selben Stufe und das mag Dir Beruhigung verschaffen aber es interessiert halt keinen im wiss. Diskurs.

Grüße
C

yerlianadolulu
16.04.07, 18:19
... von einem Thema auf das nächste zu springen.

Zunächst zum Zufall nochmals : Was bedeutet eigentlich Zufall? Bemühen wir Wickipedia dazu : " Umgangssprachlich wird der Begriff Zufall - oder „reiner“ Zufall - verwendet, wenn Ereignisse scheinbar nicht kausal erklärbar sind. Vom heutigen Standpunkt aus sind die Phänomene der Quantenphysik der einzige Bereich, in dem es „reine“ Zufälle geben könnte.

Man spricht auch dann von Zufällen, wenn Ereignisse nur in der Praxis nicht absehbar, vorhersagbar oder berechenbar sind - zum Beispiel Zufallszahlen am Computer, die nicht wirklich zufällig sind, sondern nur auf sehr komplexen Berechnungen basieren.

Zufälligkeit auf der einen Seite und anderseits Unberechenbarkeit oder Unvorhersagbarkeit sind strikt voneinander zu unterscheiden.

Als zufällig gelten Ereignisse wie eine Augenzahl beim Würfeln oder das Ergebnis eines Münzwurfs. Das gilt aber eben nur, solange man davon ausgeht, dass die Messgenauigkeit z.B. beim Vermessen des Würfels bzw. der Münze durch Quanten-Effekte soweit beschränkt ist, dass eine Vorhersage durch klassisch-physikalische Ansätze unmöglich ist.

Heute untersucht die Chaosforschung deterministisch chaotische Systeme; das sind deterministische Systeme, die sich aber aufgrund ihrer großen Komplexität für den Menschen momentan unvorhersagbar verhalten.

Die Quantenphysik hat eine neuerliche Diskussion darüber ausgelöst, ob die Welt fundamental deterministischen oder im innersten zufälligen Prinzipien gehorcht. Eine der vorherrschenden Deutungen der Quantentheorie (Kopenhagener Deutung) legt z.B. nahe, dass identische Experimente unterschiedliche Ergebnisse produzieren können. Ein gutes Beispiel hierfür ist der radioaktive Zerfall. Hier ist zwar bekannt, dass nach dem Vergehen der Halbwertszeit die Hälfte der radioaktiven Atome zerfallen sein wird - welche Atome zerfallen werden, lässt sich momentan aber unmöglich vorhersagen.

Also zusammengefasst,wir bezeichnen als Zufall,all das was wir aufgrund unserer "Beschränkheit" nicht vorhersehen oder berechnen können ,was aber in Wahrheit kein Zufall ist , sondern , wenn wir alle Variabeln kennen würden , sich berechnen lassen würde. Wie zum Beispiel die Lottozahlen ...

Kurz zusammengefasst ist unser Universum ,damit auch unser "Sein", im Grunde genommen von Anfang an und bis zum Ende vorherbestimmt ... oder wissenschaftlich ausgedrückt determiniert ...

Diese Aussage ist ein grundlegener Teil des islamischen Katechismus, dem Glauben an Kader , Schicksal ... Aber bevor nun Einwände wie "wo bleibt dann der freie Wille " kommt , ohne darauf einzugehen das es,auch nach islamischen Verständnis,keinen (absoluten) freien Willen (für uns Menschen) gibt, will ich eine kleine geschicht vom Khalife Omar ra erzählen :

Eines Tages machte sich Omar ra auf Jerusalem zu besuchen (oder eine andere Stadt)... auf dem Weg dorthin erreichte ihn die Nachricht , das sich dort eine Seuche ausgebreitet habe,worauf der Khalif seine Reise abbrach. Auf den Einwand von jemanden ob der Khalif vor seinem Schicksal weglaufen würde , entgegnete er , "das er von einem Schicksal in ein anderes Schicksal Allahs cc sich begeben würde" und es sich damit mitnichten von einem Weglaufen oder Entkommen wollen vor dem Schicksal handeln würde ...

Damit erst einmal genug zum Zufall , zur Notwendigkeit hatte ich ja bereits einiges geschrieben ...

Noch einige Fragen und Antworten dazu : "Wenn ich aus dem 5.Stock eines Hauses eine Kugel fest halte und dann loslasse, wird diese Kugel aufgrund der Erdanziehung notwendigerweise Fallen und nicht schweben.
Welcher Wille steckt in der Kugel? Hat die Kulgel ein willen?"

Nein , im Grunde genommen nicht,allerdings hast du einen Willen , fünf Stockwerke hochzulaufen und eine Kugel fallenzulassen , auch bedurfte es Willen ein fünfstöckiges Bauwerk zu bauen und es bedurfte Willen eine Kugel herzustellen ...

Ein Beispiel, wenn zufälligerweise ein Asteorid auf die Welt schlägt oder ein Megavulkan ausbricht ist es Zufall.

Nein im Grunde genommen sind das auch keine Zufälle. Wenn man,wie oben bereits dargelegt,alle Variabelen zur Hand hätte und auch die Werkzeuge mit den Daten etwas anzufangen,dann könnte man all das berechnen,genauso wie man den Sonnenaufgang für einen bestimmten Ort zu einem bestimmten Tag auf die Minute genau berechnen kann ...


"Brugger ist davon überzeugt, dass wir in unserem Leben zu viele Muster sehen und Zusammenhänge herstellen, während eigentlich oft nur der Zufall regiert."

Nun die Belohnung in diesem Experiment aufgrund eines bestimmten Umstandes (Zeit von min. fünf Sekunden bis zum Ziel) ist kein Zufall sondern gewollt. Das manche dieses geschafft haben ,dabei aber das Muster nicht erkannt haben welches dem Experiment zugrunde und ihre Begründungen für den Erfolg beweist im Grunde genommen nichts , ausser der Tatsache das sie,aufgrund von irgendwelchen Überlegungen oder ausprobieren,eben mehr als fünf Sekunden gebraucht oder verbraucht haben ... Ich wiederhole mich , aber wenn man alle psychologischen,kulturellen,in tellektuuellen usw Variabelen eines Menschen kennen würde , könnte man auch berechnen wer aufgrund dieser seiner Vorraussetzungen,aus welchen Gründen auch immer, länger als fünf Sekunden brauchen würde. Würde man die Zeit auf fünf Stunden heraufsetzen wäre die Erfolgsquote praktisch "0" und auf "1" Sekunde reduziert 100 % . Was würde das beweisen?

"Mir fällt auf, dass du mit deinem Vergleich zwischen Natur und Colaflasche bzw. Auto auch den einzigen, guten, barmherzigen, allmächtigen Gott widerspirchts. (..) Soll ich jetzt auch davon ausgehen, dass es Götter gibt die viele Fehler haben und sogar böse sind?"

Nein , natürlich nicht , du solltes davon ausgehen das es einen Urheber gibt, genauso wie ein Kunstwerk ohne einen Künstler nicht vorstellbar ist ...

Auf den Pantheisus will ich , inshallah,später eingehen ... denn die Aufnahmefähigkeit am PC ist begrenzt , wie auch meine Zeit und Lust

Vesselam
Halil

Das ist ja ein sehr philosophischer ansatzt!
Eine deterministische Welt würde doch dem Islam sehr widersprechen.
Wenn alles determiniert ist, so könnte sich jeder Mörder darauf berufen.Die Gerichte hätten nichts mehr zu tun.
Jeder "Sündiger" vor Gott könnte sich darauf berufen und sogar Gott dafür verantwortlich machen, dass er diese
Sünde (wenn man dann überhaupt von Sünde noch reden kann) begehen müsste.

Der Determinismus ist aber auch kein Beweis für die existens Gottes. Sie kann auch sogar das gegenteil sein, jenachdem wie stark der
Determinismus seinen soll.
Es muß nicht ein Gott sein der über alles bestimmt, es könnte von sich bestimmt sein, bestimmt druch sein inneres oder besser durch sein Sein.
Wenn es eine absolute Determination ist, so spicht es sogar gegen eienm abarahmitischen Gott. Gott wäre auch determiniert und somit seiner eingenem Willen beraubt.
Eine Alternative wäre, wenn Gott außen vor stehen würde und er alls determinieren würde, aber dann wäre Gott nicht deteminiert und das wäre
auch keine Naturwissenschaft sonder vieleicht Philosophie aber sicher Glaube.
Nemen wir mal ein Geschöpf wie Gott an.
Dann Gilt für die Definition :
Definition:
Für jeden Zeitpunkt gilt: Wenn ein 'Laplacescher Dämon' (ein Wesen mit übermenschlicher Intelligenz) die Naturgesetze und den Zustand der Welt
zu diesem Zeitpunkt bis ins kleinste Detail kennen würde, dann könnte er jedes Ereignis in der Zukunft vorhersagen.
Hier stellt sich das Problem, wenn Vorausagen auf den Verlauf rückwirken.
Alvin Goldman hat dazu ein Beispiel gegeben.
Es soll vorhergesagt werden, welchen Ton ein automatisches Klavier als nächsten von sich geben wird. Die Voraussage erfolgt so,
dass man den Ton, von dem man glaubt, dass er als nächster gespielt werden wird, (auf einem anderen Klavier) anschlägt.
Nun ist das automatische Klavier aber so konstruiert, dass es, wenn in seiner Nähe ein bestimmter Ton gespielt wird, nicht diesen,
sondern einen anderen Ton erklingen lässt. Offenbar ist es unmöglich, auf die genannte Weise vorherzusagen, welchen Ton das
automatische Klavier als nächsten von sich gibt, eben weil die Voraussage dazu führt, dass es einen anderen Ton erklingen lässt
– und das gilt natürlich auch dann, wenn das Verhalten des automatischen Klaviers vollständig determiniert ist.
Zur Quantenphysik
Nach der Quantenphysik scheinde es so zu sein, dass man Determinismus und Kausalität nicht gleichzeitig haben kann.
Das würde ja für die Religion bedeuten, dass es auch möglich wäre, dass der Mensch bzw. eine Bakterie Gott erschafen haben könnte bzw. noch kann.(siehe Bellesche Ungleichung)

Hier bemühe ich mal Wikipedia und sage was der Autor des Artikels Zufall bei Wikipedia nicht geschrieben hat.
Deutung des Zufalls in der Quantenphysik:
Anders als die klassische Physik gestattet die Quantentheorie nicht für alle zugänglichen Messgrößen eine exakte Vorhersage.
Statt dessen sind oft nur Wahrscheinlichkeitsaussagen möglich. Diese scheinbare Unvollkommenheit war insbesondere
in der Zeit der Formulierung dieser Theorie und der Entdeckung der zugrunde liegenden Phänomene heftig umstritten.
Bekannt wurde Albert Einsteins Einwand „Gott würfelt nicht!“
Bis heute ist es trotz großer Anstrengungen jedoch nicht gelungen, eine allgemein akzeptierte und
experimentell bestätigte Theorie für die Beschreibung von Vorgängen im Mikrokosmos zu finden,
die hinsichtlich sämtlicher Messergebnisse deterministisch ist. So gibt es zwar Vorschläge für Theorien mit sogenannten verborgenen Variablen,
die einen deterministischen Ablauf der Vorgänge gewährleisten sollen, sie haben jedoch aus den folgenden Gründen kaum Anhänger:
1.) Sie enthalten Größen, die sich weder direkt noch indirekt beobachten lassen, so dass es keine experimentellen Befunde gibt,
über die sich eine solche Theorie bestätigen oder widerlegen lassen könnte.

2.)Aus der bellschen Ungleichung der Quantenphysik und ihrer experimentellen Bestätigung folgt,
dass eine deterministische Theorie, die nicht im Widerspruch zur experimentellen Datenlage steht,
eine nichtlokale Theorie sein muss. Das bedeutet, dass ein Ereignis Ursache einer sofortigen Wirkung
in beliebiger Entfernung sein könnte. Nach der Relativitätstheorie wäre wegen der Relativität der Gleichzeitigkeit dabei
die zeitliche Reihenfolge von Ursache und Wirkung nicht definiert. Der Preis für den Determinismus wäre daher die Aufgabe der Kausalität.

Obwohl zur Zeit der Formulierung der Kopenhagener Deutung die bellsche Ungleichung nicht bekannt war, vollzieht sie den radikalen Schritt
der Abkehr vom Determinismus. Danach ist der Wahrscheinlichkeitscharakter von beobachteten Vorgängen ein fundamentales Konzept
der Natur und nicht die Folge von derzeit noch unbekannten Mechanismen.

Zur Zeit kann man auch in der Quantenphysik nicht z.B. die Ortskoordinaten eines Teilchens angeben. Da man Teilchen als Wellenfunktion beschreibt.
Diese Wellenfunktion gestattet lediglich für jeden Ort die Angabe einer Wahrscheinlichkeit dafür, bei einer Suche über eine Messung das Teilchen dort zu
finden. Diese Wellenfunktion ist aber für ein einzelnes Teilchen nicht als ganzes vermessbar, da sie bei der ersten Messung vollständig verändert wird, ein
Vorgang, der auch als Kollaps der Wellenfunktion interpretiert und bezeichnet wird.
Der Autor des Themas "Zufall" bei Wikipedia hat sich einfach aus der Quantephysik etwas ausgesucht, dass seiner eigenen Interpretaion am
besten passt. Jedoch vertreten sie nicht die Mehrheit der Quantenphysiker.
Die Quantenphysiker sind sich selber noch nicht ganz einig aber ein Gegeargument ist auch Ensemble-Interpretation:
Die Ensemble-Interpretation ist eine Variante der Kopenhagener Deutung, bei der die Quantentheorie
nicht bezüglich einzelner Systeme, sondern bezüglich Ensembles von identisch präparierten Systemen
betrachtet wird. Der Wellenfunktion kann damit ein höheres Maß an Realität zugewiesen werden, da sie
auf diese Weise der Messung zugänglich wird. Damit wird auch der Kollaps der Wellenfunktion durch die
Messung zu einem realen Vorgang. Diese Interpretation der Quantentheorie ist die am weitesten verbreitete.
Unter der Kopenhagener Deutung wird daher auch oft nur der nichtdeterministische Aspekt der Quantenphysik verstanden

Man spricht auch dann von Zufällen, wenn Ereignisse nur in der Praxis nicht absehbar, vorhersagbar oder berechenbar sind.
Wie der Autor des Textes über Zufall in Wikipedia schon schreibt, müssenw wir, sollange wir die Ereignise nicht berechnen können
als Zufall hinnehmen (d.h. noch sind nichtberechenbare Ereignse Zufälle - punk aus - )
So können wir den Determinismus wieder in die Akten legen und abwarten, ob und wann die Wissenschaft es schaffen wird alles zu brechnen.
Auch die Weltformel bring uns nicht weiter. Sie gilt nur für die Physik, Kunst und Psyschologie sind damit nicht erklärt.
Sie hat zwar einen umfassenden Erklärungsanspruches, jedoch stößt man (möglicherweise für immer) auf Berechenbarkeitsgrenzen.
Somit ist zumindest der Determinismus in der Naturwissenschaft nicht bewiesen.

Hier noch ein Beispiel für die Evolution

Ältestes Schlangenfossil hatte noch Hüften und Beine
Sie fülle damit eine wichtige Lücke in der Evolution der Schlangen, so die Forscher

Forscher haben erstmals versteinerte Reste einer Schlange gefunden, die außer Beinen auch eine richtige Hüfte hatte. Es handle sich zudem um die älteste bekannte Festland- Schlangenart. Das in der argentinischen Provinz Rio Negro im Norden Patagoniens entdeckte Fossil stamme aus der Oberkreidezeit vor rund 65 bis 100 Millionen Jahren, berichten der brasilianische Forscher Hussam Zaher von der Universität Sao Paulo (USP) und Mitarbeiter in der Fachzeitschrift "Nature" (Bd. 440, S. 1037).

http://www.3sat.de/imperia/md/images/nano/2006/04_april/11_20/news/20_snake1_n_310x180.jpg

Im Rahmen der Diskussion über Ursprung der Schlangen stützt Zaher mit seiner Entdeckung die Hypothese, dass diese Tiere auf dem Festland und nicht im Wasser entstanden sind. Die entdeckte Schlange, die Najash getauft wurde, habe ein Kreuzbein, das einen Beckengürtel trage, sowie kräftige und funktionstüchtige Beine außerhalb des Brustkorbs, heißt es. Sie fülle damit eine wichtige Lücke in der Evolution der Schlangen, da die anderen bislang bekannten Schlangenfossile mit gut entwickelten Hinterbeinen (wie etwa Haasiophis, Pachyrhachis und Eupodophis) keine richtigen Hüften aufwiesen. Das nun entdeckte Fossil Najash weise zahlreiche Eigenschaften auf, die auf ein Leben unter oder auf der Erdoberfläche deuteten und auch bei noch existierenden primitiven Schlangenarten anzutreffen seien. Das stütze die Hypothese, dass die Schlangen einen terrestrischen und nicht einen marinen Ursprung gehabt hätten. Auf Grund des Fehlens der Extremitäten beschränkt sich der Skelettaufbau der heute noch lebenden Schlangen auf Schädel, Wirbel und Rippen. Lediglich bei einigen primitiven Arten wie den Riesenschlangen findet man Reste von Becken und Oberschenkel.

3Sat.de

yerlianadolulu
16.04.07, 18:48
Zu glauben das Evolution etwas Neues wäre und allein die Moderne beträfe ist falsch :

"Evolutionsgedanken waren seit der Antike im ganzen Orient verbreitet. Von China bis hin nach Kleinasien zu den ionischen Griechen. Dort vertrat ein Schüler des Philosophen Thales von Milet, Anaximander (ca. 611-546 v. u. Z.) die Ansicht, die ersten Tiere haben sich aus dem Meerschlamm, aus ihnen schliesslich auch die Menschen entwickelt.Und Aristoteles war später davon überzeugt, dass sich Leben von allein aus Tümpeln bilden kann. Anaximander und Aristoteles konnten ihre Hyphothesen schon damals nicht Beweisen."

"Darwins Schrift "Entstehung der Arten" fiel in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf fruchtbaren Boden. In einer Zeit, in der die verhasste Kirche nicht mehr die Macht von einst hatte, Marx und Engels zu einer neuen sozialen und gerechteren Ordnung aufriefen, und in der Nietzsche "Gott ist Tod" verkündete. Karl Marx, der die Geschichte der Menschheit als eine Geschichte des Klassenkampfes betrachtete, war von Darwins Buch begeistert. O-Ton Marx: "Sehr bedeutend ist Darwins Schrift und passt mir als naturwissenschaftliche Grundlage des Klassenkampfes."

Mendels Forschungen hingegen wurden im Zeitgeist des Humanismus und der Wissenschaften jenseits religiöser Dogmen etwas unterdrückt. Ernst Haeckel z. B. nahm die Arbeit Mendels garnicht zur Kentniss. Mendel ging, im Gegensatz zu Darwin der von der kontinuirlichen Veränderung der Arten überzeugt war, von der Unveränderlichkeit der Arten aus. Für die Formenkonstanz über einen sehr langen Zeitraum gibt es Beispiele, wie der Quastenflosser, der 200 Millionen Jahre alt sein soll. Lange galt er als evolutionäres Bindeglied zwischen Mensch und seinen Fischvorfahren. Als sich jedoch heraustellte, dass er noch Existiert, gab es Verwirrung unter den Darwinisten.

Haben wir denn Tatsächlich Fischvorfahren?

Beim Menschen ist eine Schicht Unterhautfettgewebe mit der Haut verwachsen. Bei Hunden, Katzen oder bei dem Menschenaffen hingegen kann man die Haut einfach anheben. Unsere Haut weist damit eine Eigenschaft auf, wie sie sonst nur bei Walen oder anderen Meeressäugern vorkommt. Sie lässt sich vielleicht nur durch eine amphibische Phase in der Entwicklungsstufe des Menschen erklären. Denn alle Meeressäuger haben solch ein Unterhautfettgewebe. Sie lässt den Körper stromlinienförmiger werden, speichert Energie und bietet Schutz. Der Mensch besitzt diese "Speckschicht" auch, und wie bei den Meeressäugern hat sie eine Schutzfunktion. Wenn wir mehr Gewicht zulegen, bekommen wir einen dicken Bauch, dicke Finger und Pausbacken. Affen hingegen werden nicht Dick. Was bedeutet das? Etwa das die Affen, die mit uns Genetisch fast hundert Prozent identisch sind, schon viel früher als wir in ihrer Evolutionsgeschichte die Ozeane verlassen haben und dieses Überbleibsel aus dem Fischdasein schon lange vor uns durch die Evolution verschwand? Wir sie aber im laufe der Zeit noch eingeholt und überholt haben?

Die Pioniere der Genetik, wie Karl Korns und Heribert Nielson, haben immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die Selektion an sich nichts neues schaffen kann. Die Selektion kann keine neue Arten schaffen. Sie kann nur das Aussieben was angeboten wird. Aber kann Grundsätzlich keine neue Formen, keine neue Arten erschaffen. Und der Biologe und Nobelpreisträger Karl von Frisch stellte fest:

"Ich bin überzeugt, dass mit Mutationen und Selektionen allein, nicht entfernt die Vorgänge in der lebenden Natur erklärt werden können."

Doch wie entstehen völlig neue Genfunktionen, Genfamilien, Organismen, Arten?

Die bekannte US-Zeitung "New York Times" schrieb treffend:
"Die bekanntesten fossilen Überreste der Vorfahren der Menschen hätten auf einem Billiardtisch Platz. Für einen Blick hinter den Schleier der letzten paar Millionen Jahre sind die eine ungünstige Plattform."

Gibt es überhaupt Beweise für die Evolution? Wie die Existenz einer Zwischenstufe zwischen "gleiche Spezies" und "ungleiche Spezies"?
Pferd und Esel können gemeinsame Nachkommen haben, die ihrerseits sind aber nicht mehr Zeugungsfähig. Bei vielen Vogelspezies gibts ähnliche Verhältnisse.

Der Genetiker Dr. Woff-Ekkerhard Löning vom Max-Planck-Institut kreuzte eine rot- mit einer weissblühenden Pflanze. In der nächsten Generation erhielt er rosablühende Pflanzen. In der folgenden Generation spalteten sich die Merkmale wieder auf. Er erhielt rosablühende Pflanzen, sowie rein rot- und weissblühende Pflanzen im verhältniss 1 - 2 - 1. Die Erbeinheiten sind konstant geblieben.

Weiterhin experimentierte Löning mit Kulturpflanzen wie der Saaterbse. Er veränderte die Saaterbse so, dass die Fiederblätter nicht mehr vorhanden waren und statt dessen sich lauter Ranken ausgebildet haben. Durch die ungeheure Menge an Ranken der mutierten Saaterbse, braucht sie keine zusätzliche Hilfe um aufrecht zu wachsen. Eine Positive Mutation. Doch Positiv für wen? Dem Menschen wird durch diese Mutation eine menge Arbeit ersparrt. In der Natur jedoch ist es ein verlust. Eine solche Erbse hat in der Natur keine Chance sich durchzusetzen. Und das gilt für fast alle Kulturpflanzen. Die Erbse wurde durch einen intelligenten Designer verändert. Durch den Menschen!

Schauen wir uns mal den Mais an. Ein Rätsel der Botaniker bleibt nämlich der Ursprung der Maispflanze. Man hat sie niemals in wildem Zustand gefunden.

Anders jedoch bei den Getreidearten. Dort gibt es die angeblichen "Vorfahren" der Kulturpflanzen. Diese "Wilden Vorfahren" haben Merkmale, über welche die Kulturpflanzen nicht verfügen, wie zum Beispiel die Brüchigkeit der Ähre wodurch das Herabfallen des Korns ganz leicht erfolgt. Diese Eigenschaft ist für wilde Sorten des Roggens oder der Gerste sehr wichtig, da sie das Aussäen der Samen begünstigt. Für die Kulturform dieser Pflanze ist sie unbrauchbar. Es ist kaum anzunehmen, dass der Urackerbauer sich an dem Kultivieren des wilden Roggens interessiert gezeigt haben könnte, denn der grösste Teil des Korns dieser Pflanze fiel - noch nicht vollständig ausgereift - bei der leichtesten Berührung des Halmes herab. Diese Eigenschaft der Brüchigkeit der Blütenstände ist im Genom, der Summe der Erbinformationen festgeschrieben und kann durch keine beliebig lange Selektion beseitigt werden.

Der russische Botaniker N. Wawilov schrieb dazu:

"Mögen wir die wilden brüchigen Gersten- und Weizensorten so lange und so viel wir wollen kultivieren, die ihnen eigenen Merkmale, darunter auch die Brüchigkeit, wird doch von Jahr zu Jahr erhalten bleiben."

Bestätigt wird diese Aussage durch Experimente mit wildem Roggen im botanischen Garten von Sankt Petersburg. Dort wird seit 1837 versucht, wilden Roggen zu kultivieren. Wärend dieser langen Zeit verlor der Roggen keine seiner wilden Merkmale wie Brüchigkeit der Ähre, vieljährige Lebensweise und ein kleines Korn.

In den dreissiger Jahren des 20. Jahrhunderts, als Wawilov seine Studien durchführte, waren die Methoden der Genmanipulation noch nicht bekannt. Aber er kam schon damals zudem Schluss, dass es unmöglich sei, anhand der gewöhnlichen Methoden von Kreuzung und Selektion die Kulturpflanzen aus der Zucht von wilden "Vorgängern" zu erhalten. O-Ton Wawilov:
"Unsere heutigen Kenntnisse über die Erblichkeit und Veränderlichkeit erlauben es uns nicht, solche Übergänge von einer Gattung zur anderen für möglich zu halten."

Der russische Forscher machte den etablierten Vorstellungen der Botaniker den Gar aus, Kulturpflanzen seien von Urackerbauern mittels einer vieljährigen Selektion aus wilden Vorgängern gezüchtet worden. Erstens sind wilde Vorfahren von manchen Kulturpflanzen (z. B. Pflaumen, Zitronen) überhaupt nicht bekannt. Zum anderen erbrachte Wawilov den Beweis, dass jene wilden Pflanzen, die für die Vorfahren des Kulturweizens, der Kulturgerste, des Kulturroggens und anderer gehalten wurden, das de facto gar nicht waren. Vielmehr stellen sie eine enge, genetisch abgesonderte Gruppe dar.
(...)

Interessant ist in diesem Zusammenhang das Ergebnis eines 1998 von der Genindustrie bezahlten Experimentes im Rahmen eines Shuttlefluges. Dabei zeigt sich, dass sich pflanzliche Zellen unter Schwerelosigkeit zehnmal leichter via Bakterien mit Fremdgenen versorgen als in einem irdischen Labor. Die astronomische Zeitschrift "Skyweek" kommentierte das so:
"Dieser drastische Effekt könnte wirtschaftlich bedeutsam sein, denn die künstliche Verbesserung von Nutzpflanzen durch Genspenden ist in der Landwirtschaft längst an der Tagesordnung. Pflanzensamen werden dazu leicht verletzt und in eine Lösung getunkt, in der die Bakterien herumschwimmen, denen man wiederum vorher die Wunschgene eingepflanzt hat. Unter einem g, also der Gravitation der Erde, ist das ein mühsamer Prozess, aber unter Null g, wenn die Zellbestandteile frei herumtreiben und sich nicht abgesetzt haben, gelingt den bakterien das Eindringen wesentlich leichter."

Was Wawilov nicht wissen konnte, wissen - und können - wir heute. Unserer Wissenschaft ist es möglich, das auszuführen, wonach Wawilov suchte. Dazu mussten unsere Forscher aber erst erlernen, auf das Genom einzuwirken, bestimmte Genteile auszuschneiden und sie von einer Pflanze auf eine andere übertragen usw. Einfacher ausgedrückt: Sie mussten die Methoden der Genmanipulation erarbeiten und anwenden können.

Wie steht es mit den berühmten Darwin-Finken?
Die Finken der Galapagos-Inseln unterscheiden sich durch Fressgewohnheiten und Fresstechniken, Gefieder, Grösse und Schnäbel so auffällig voneinander, dass Darwin sie als Höherentwicklung sah.

Der Molekularbiologe, Prof. Dr. Siegfried Scherer sagt über die Darwin-Finken:
"Heute wissen wir, dass Darwin Variationen gesehen hat innerhalb einer Art oder Artebene. Ein Prozess der nicht zu einer höherentwicklung führt, sondern ein Prozess den ich gerne als eine horizontale Evolution betrachte. Auf einer Komplexitätsebene ohne, dass damit verbunden wäre die entwicklung vom niederen zum höheren. Diese entwicklung vom niederen zum höheren, hat Darwin nie beobachtet und die kann man Grundsätzlich nicht ableiten aus einer horizontalen Veränderung innerhalb einer Komplexitätsebene. Wir haben viele Beispiele für eine horizontale Evolution (Mikroevolution) auf einer Komplexitätsebene. Aber es gibt keinen einzigen Beleg für eine vertikale Evolution (Makroevolution), eine Evolution die vom niederen zum höheren geführt hat."

Ich muß hier sehr scharf protestiren.
Nicht nur, dass du diesen Artikel ohne Quellangaben von einem anderen Forum (http://glaube.de/modules.php?op=modload&name=XForum&file=viewthread&fid=15&tid=5203&page=2&orderdate=DESC von G.bruno) oder sonst irgendwo hast, sondern das biologisch sehr viel einfach schlichtweg Falsch ist.

Hast du bzw. der Autor noch nie eine Fett Katze gesehen?
http://english.people.com.cn/200602/17/images/c1.jpg

Fette Affen sehen so aus:


http://aura.zaadz.com/photos/7/67621/large/Fat_monkey.jpg
http://www.korntravel.de/34_dicker_Affe.JPG

Torz besseres Wissen behauptest du bzw. der Autor, dass es keine Zwischenstufen gibt.
Es wird zudem immer noch behauptet, dass es keine Hybridlebewesen geben kann.
Nur zur Erinnerung, einer Art definiert sich haupsächlich dadurch, dass es nur unter (im Normalfall) sich paaren Kann.

tayfur
16.04.07, 20:18
es gibt ja auch keine zwischenstufen.
die objekte die in der vergangenheit als zwischenstufen präsentiert wurden waren ja auch gefälscht oder gehörte zu einem ganz anderem tier.

yerlianadolulu
16.04.07, 22:04
es gibt ja auch keine zwischenstufen.
die objekte die in der vergangenheit als zwischenstufen präsentiert wurden waren ja auch gefälscht oder gehörte zu einem ganz anderem tier.

Du kannst noch so lange die Tatsachen ignorieren (siehe oben in mein Beitrag mit der Schlange) aber deine Behauptung, dass es keine "Zwischenstugfen" gibt wird dadurch nicht richtiger!http://www.politikcity.de/forum/images/icons/icon12.gif

ÖZBEK
18.04.07, 23:15
Wann werden die Affen endlich wie die Menschen laufen und Sprechen wie in dem Film Planet der Affen???

Cervantes
18.04.07, 23:31
Wann werden die Affen endlich wie die Menschen laufen und Sprechen wie in dem Film Planet der Affen???
Sie können zumindest schon ein Forum benutzen, also warten wir`s mal ab. Dieser Thread startet ab Seite 1 (welch Überraschung) und ist zum Einlesen nachhaltig empfohlen.

ÖZBEK
19.04.07, 22:11
Denks du das die auch wie im Film teilweise auf allen vieren laufen können und weitsprünge machen können?

Cervantes
19.04.07, 22:49
Ich ? Ich meine da momentan gar nichts da sich mir deine Frage nicht erschließt und ich um zu antworten wohl etwas ausladend über deine Intention spekulieren müsste. Spreche leider kein Türkisch, vll. übersetzt es Dir jemand?

TomBac
19.04.07, 22:57
[...] prinzipiell falsifizierbarer [...]
Grüße
C


Ich wollte deswegen keinen eigenen Thread "aufmachen". Damit wir über das gleiche sprechen: Wann ist denn ein Aussagenzusammenhang prinzipiell falisifizerbar? Wann spricht man von "prinzipieller Falisifizierbarkeit"?

Cervantes
19.04.07, 23:10
Popper wird dir natürlich etwas sagen, hast du schon einmal vom theologischem Realismus gehört?
Der Wiki für Popper ist sehr gelungen(nur Hardliner werden als Autoren für den guten Mann geduldet ;) ), oder hier ein Überblick: http://www.law.keio.ac.jp/~popper/v4n1kageyama.html

TomBac
19.04.07, 23:26
Popper wird dir natürlich etwas sagen, hast du schon einmal vom theologischem Realismus gehört?
Der Wiki für Popper ist sehr gelungen(nur Hardliner werden als Autoren für den guten Mann geduldet ;) ), oder hier ein Überblick: http://www.law.keio.ac.jp/~popper/v4n1kageyama.html (http://www.law.keio.ac.jp/%7Epopper/v4n1kageyama.html)

Popper ist mir bekannt. Wann sind denn deiner Meinung nach (oder entsprechend Popper) Theorien prinzipiell falsifizierbar?

Cervantes
19.04.07, 23:33
Scusa TomBac, aber da musst Du dich höchstselbst einlesen, ich wage es sicher nicht Popper in 5 min in einem Forum zusammenzufassen, zumal der Wiki-Eintrag (http://de.wikipedia.org/wiki/Falsifizierbarkeit) wohl einer der akkuratesten im Netz ist.

TomBac
19.04.07, 23:43
Scusa TomBac, aber da musst Du dich höchstselbst einlesen, ich wage es sicher nicht Popper in 5 min in einem Forum zusammenzufassen, zumal derWiki-Eintrag (http://de.wikipedia.org/wiki/Falsifizierbarkeit) wohl einer der akkuratesten im Netz ist.

Ich frage so "naiv", weil es nach meinem Kentnisstand (aus mindestens einem Grund) unmöglich ist, Theorien (prinzipiell) zu falisifizieren (Unmöglichkeitsaussage, die formal-logisch bewiesen werden kann/ und bewiesen worden ist). Dieser Aspekt findet sich weder in dem Common-Man-Artikel zu Popper (Wiki) noch bei Kageyama. Da du allerdings den Ausdruck "prinzipiell falsifizierbar" verwendet hast, hätte ich es von dir gern gewußt (nicht falsch verstehen, Cervantes, das ist keine Provokation oder ähnliches; ausschließlich der Versuch, ggf. eine Bildungslücke zu schließen).

Cervantes
19.04.07, 23:51
Welchen Aspekt manken die Quellen denn in deinen Augen?

TomBac
20.04.07, 00:09
Ein Aspekt der Unmöglichkeit des Falsifikationismus ist im Wiki-Artikel zum Falisfikationismus aufgeführt (dein letzter Link); es handelt sich dabei um den Theorien-Holismus, der auf Duhem (1908!) und Quine zurückgeht.

Wie kann man im Fall eines Widerspruchs zwischen Theorie und Erfahrung und der mit dem Holismus verbundenen Nicht-Lokalisierbarkeit des empirischen Widerspruchs von der Möglichkeit einer prinzipiellen Falsifizierbarkeit ausgehen? Oder verstehe ich diesen Begriff nicht so wie du ihn meinst?
-> Deswegen meine anfängliche Frage!

P.S.:
Hallo Mods, könnt ihr bitte die Beiträge ab #280 in einen anderen Thread reinstellen (Titel: Sind Theorien prinzipiell falsifizierbar? oder ähnlich!), weil es nicht mehr die Thematik "Darwinismus" unmittelbar betrifft.
Danke!
Cervantes, ist das für dich OK?

Istanbuli
22.04.07, 13:32
... mag sein das sich der Author in dem Punkt mit der "Fettleibigkeitkeit" von Affen und Katzen geirrt hat. Ja und?

Ist das nun ein Beweis für die Evolutionstheorie? Es ist doch interressant wie sich hier die Evolutionsbefürworter ergeifern, nur weil sich jemand geirrt bzw. das Wissen veraltet ist.

Jaja , in der Schule wurde uns noch beigebracht das der Neandertaler irgendeine Zwischenstufe oder Bindeglied zum Menschen hin wäre , heute wissen wir das der Neandertaler nichts zu
m Genpool des Menschen beigetragen hat. Aber das war kein Grund für die Befürworter der Evolutionstheorie nun ihren Glauben zu hinterfragen ...

Auch die "Schlange" bzw. das Fossil was ja von "Yerli" immer wieder gepostet wird, ist ja noch lange kein Beleg für eine Evolution. Ganz abgesehen davon, das das Fossil aus der Oberkreide stammt, während Schlangenfossilien bereits aus der Unterkreide, wie die Pachyrhachis gefunden worden sind , wäre die Evolution mE erst bewiesen wenn sich aus einfacher toter Materie lebende Zellen sich bilden würden oder wenn man zB aus Wölfen Hunde züchten könnte ohne in den Genpool einzugreifen ... Noch besser wäre es natürlich aus Einzellern Mehrzeller zu züchten ...

Womit wir bei der Falsifierbarkeit wären ... Da ich dies als praktisch unmöglich ansehe, ich weiss ja nicht ob Cervantes da nicht anderer Meinung ist, ist natürlich die Evolution , wobei ich hier allein von der Entstehung des Lebens spreche und davon das sich aus "Vorformen" also aus einer (Ur)Zelle sich alle anderen Lebewesen und Lebensformen entwickelt haben sollen, defakto nicht wiederlegbar ...

Ähnlich verhält es sich mit den Zwischenformen die es zuhauf geben müsste. Es müsst minestens tausenmal mehr Zwischenformen geben als Endformen,denn wenn "nicht zielgerichtet" unterstellt wird , wo sind dann all die Formen die in eine Sackgasse geführt haben müssten ?

Ich sagte ja bereits das jeder das glauben wird was er glauben möchte ...

Ich war auf der Hannover Messe diese Woche (deswegen hatte ich kaum Zeit) ... Nun eine meiner Lieblingshallen ist die der Universitäten. Seit einigen Jahren nun haben sich einige in dem Feld der Bionik spezialisiert. Der Lotuseffekt,inzwischen ein alter Hut,Haftsysteme , Isolationen ect ...

Was mir auffällt ist dabei, das Menschen die über Intellekt, Erfahrung, Maschinen, Anlagen usw verfügen es trotzdem nicht schaffen zB einen Spinnenfaden zu produzieren , bzw. einen Werkstoff mit ähnlichen Eigenschaften.

Interessant ist auch, das intelligente Menschen die "Natur" sich als Beispiel nehmen,die von manchen hier als "Nichtintelligent" bezeichnet wird . Ich denke das die Lösungen die in der Natur vorkommen alles andere als "zufällig" oder auf "rumprobieren" basieren, sondern das sie auf unendlichem Wissen beruhen , so das es heute noch uns nicht möglich ist einen "lächerlichen Spinnenfaden" zu produzieren ...

Greets
Halil

TomBac
22.04.07, 14:46
...

Womit wir bei der Falsifierbarkeit wären ... Da ich dies als praktisch unmöglich ansehe, ich weiss ja nicht ob Cervantes da nicht anderer Meinung ist, ist natürlich die Evolution , wobei ich hier allein von der Entstehung des Lebens spreche und davon das sich aus "Vorformen" also aus einer (Ur)Zelle sich alle anderen Lebewesen und Lebensformen entwickelt haben sollen, defakto nicht wiederlegbar ...



He? Kannst du bitte diesen Absatz in mehrere Sätze zerlegen und bitte anders formulieren. Ich habe nämlich nicht verstanden, warum er/sie/es deiner Meinung nach nicht falsifizierbar sein soll
(Nur am Rande: Die Evoutionstheorie ist wie jede erfahrungswissenschaftliche Theorie prinzipiell nicht falsifizierbar!).

Istanbuli
22.04.07, 15:33
Dieser Absatz ist nur im Zusammenhang mit dem vorherigen Absatz verständlich.

Kurz gesagt geht darum das Cervantes der Meinung ist, das die Evolution ,weil es Wissenschaft ist, falsifierbar wäre, im Gegensatz zur Religion.

Nun, die Theorie der (biologischen) Evolution hat ja eine Schwachstelle , wie kann es denn überhaupt zur Bildung von Leben gekommen sein , wenn ja die Evolution etwas sein soll was danach!(also nach der Bildung von Leben und weiteren Reproduktion) im Grunde genommen greifen würde,müsste (Mutation>Selektion>Evolution) .

Also wurde kurzerhand die Evolution geteilt und für die Bildung von Leben wurde dann "neuerdings" die "chemische Evolution" als "zuständig" bezeichnet ...

Ich persönlich bin der Meinung das die "Evolutionstheorie" mehr die Züge eines Glaubens oder Religion hat als die einer Wissenschaft... wie eben der Glaube das sich "zwangläufig" oder "notwendigerweise" anstatt "zufällig" Leben entwickelt hat. Damit passt sich der Evolutionsglaube an den Stand der Wissenschaften an (Stw.Deterministisches Universum)...

Für uns Muslime ändert sich im Grunde genommen nicht viel. Das das Universum deterministisch ist , ist ja Teil unseres Katechismus :)

Aber anscheinend haben andere damit Probleme ...

Das diese EvolutionTheorie nicht falsifierbar ist,liegt meiner Meinung nach daran, das es nicht möglich ist alle denkbaren und undenkbaren Möglichkeiten, die dazu führen könnten (also zur Bildung einer Zelle bzw. Leben) experimentel durchzuführen,so das die Unmöglichkeit nachgewiesen werden könnte.

Gruss
Halil

Wolf
24.04.07, 23:38
Selam Rümeysa,


kann es sein, dass Du auf einem Protestmarsch bezüglich des Kindervisums in Bonn mal einen Vortrag auf einer Bühne gehalten hattest? So häufig ist der Name nämlich nicht! Hatte mich sowieso gefragt (fals das stimmen sollte), was aus Dir geworden ist. ;)


Wissenschaft versteht sich nicht als Gegensatz zum Glauben..Vielmehr ist es ein Beweis dessen.

Dann kannst Du aber noch nicht lange studieren.


Evolution hin und her..eines ist nicht zu bestreiten:
Können Millionen von Buchstaben auf eine Ebene hinabfallen und es ergibt sich "zufällig" ein Roman?

Oh, ich sehe, hier ist noch Handlungsbedarf.

Rein von der Vorgehensweise her:

Du sagst, dass eins nicht zu bestreiten ist und stellst dann eine FRAGE. Es hätte an dieser Stelle logischerweise eine These o.ä. kommen müssen. Und als Antwort auf Deine Frage: Das eine oder andere heilige Buch soll schon dabei herausgekommen sein. ;)

Ausserdem kommt es auf die Anzahl der Buchstaben in Relation zur Anzahl der Versuche an. Die Formeln dafür müsstest Du sogar in der Oberstufe schon gehabt haben.

Wolf
24.04.07, 23:41
Also wurde kurzerhand die Evolution geteilt und für die Bildung von Leben wurde dann "neuerdings" die "chemische Evolution" als "zuständig" bezeichnet ...

Wo hast Du denn DAS her?


Ich persönlich bin der Meinung das die "Evolutionstheorie" mehr die Züge eines Glaubens oder Religion hat als die einer Wissenschaft...

Dann hast Du Dich also noch nicht damit beschäftigt.


Das diese EvolutionTheorie nicht falsifierbar ist,liegt meiner Meinung nach daran, das es nicht möglich ist alle denkbaren und undenkbaren Möglichkeiten, die dazu führen könnten (also zur Bildung einer Zelle bzw. Leben) experimentel durchzuführen,so das die Unmöglichkeit nachgewiesen werden könnte.

Und ich dachte schon, diese Sprüche hätten nach dem Miller-Experiment 1953 aufgehört..... naja, Du hast Dich ja nicht damit beschäftigt, dann passt das schon. :)

Atahan
25.04.07, 00:11
hat zwar nichts direkt was mit dem Thema zu tun, aber passt hier schon rein, glaube ich:lach:


Albert Einstein, Physiker (1879-1955):

"Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen ..."




Issak Newton, Mathematiker und Astronom (1643-1727):

"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis."

Wolf
25.04.07, 00:16
Dass viele Naturwissenschaftler die Möglichkeit eines "Schöpfers" durchaus in Betracht ziehen, ist bekannt........ und zwar schon ziemlich lange. :rolleyes:

Nur RELIGIÖS war kaum einer davon. Und am ALLERWENIGSTEN sind sie - entgegen der international anerkannten Fachblätter Tan, Sabah, Günaydin, Türkiye, Akit, Vakit, Makit und Haftasonu - zum islam konvertiert, weil dort die ganzen Wahrheiten zu finden seien.

Nein, auch Captain Cousteau nicht.....

Istanbuli
25.04.07, 00:16
Wo hast Du denn DAS her?

Noch nie was von der "chemischen Evolution" gehört und mir dann das "vorhalten"



Dann hast Du Dich also noch nicht damit beschäftigt.

Bei Google findest du 14.900 Einträge dafür ....

http://www.google.de/search?hl=de&q=%22chemische+evolution%22&btnG=Suche&meta=




Und ich dachte schon, diese Sprüche hätten nach dem Miller-Experiment 1953 aufgehört..... naja, Du hast Dich ja nicht damit beschäftigt, dann passt das schon. :)

Ich denke du benötigst ein Update. Hier etwas aus dem WDR :

"Der legendäre Ursuppen-Versuch (1953) von Stanley Miller, in welchem aus anorganischen Molekülen Aminosäuren entstanden, also die Bausteine der Eiweiße, beinhaltet nach den Worten vieler Kritiker zwei wesentliche Fehler. Zum einen entsprach das von Miller als Ur-Atmosphäre eingesetzte Gasgemisch vermutlich nicht den tatsächlichen Verhältnissen auf der jungen Erde, und zum anderen fanden die Reaktionen unter stark konzentrierten Bedingungen im Reagenzglas statt. Dass es im Ozean jemals zu einer derartigen Anreicherung organischer Moleküle kam, ist jedoch höchst unwahrscheinlich. Deshalb gilt die Ursuppen-Theorie mittlerweile als überholt."

Aber sie reicht ja noch für unbegründete Überheblichkeit ... Ach ja , der Text geht ja weiter , das wollen wir ja "Klickfaulen" nicht vorenthalten

"Der heute plausibelste Erklärungsansatz zur Entstehung des Lebens stammt von Professor Günter Wächtershäuser, einem Chemiker und Patentanwalt aus München. 1988 veröffentlichte er seine erste umfangreiche Arbeit, welche die Ursprünge des Lebens auf dem Meeresgrund, in der Nähe der so genannten Schwarzen Raucher (engl. black smoker) sucht."

http://www.quarks.de/leben2/01.htm

Das gilt wohl so lange wie man etwas besseres zum Lückenfüllen hat ...

Aber ich beschäftige mich ja nicht mit so etwas.

Eine wirklich ernsthafte Frage an dich , da du dich ja damit beschäftigst. Hat die Evolution bereits beim Urknall eine Rolle gespielt?

Greets
Halil

Wolf
25.04.07, 00:28
Noch nie was von der "chemischen Evolution" gehört und mir dann das "vorhalten"

Es ging um das "neuerdings". :rolleyes:


"Der legendäre Ursuppen-Versuch (1953) von Stanley Miller, in welchem aus anorganischen Molekülen Aminosäuren entstanden, also die Bausteine der Eiweiße, beinhaltet nach den Worten vieler Kritiker zwei wesentliche Fehler.

Ja, die Interpretation von Spinnern!

Miller selber hat nie behauptet, es wäre SO abgelaufen, er hat nur bewiesen, dass es offenbar auch OHNE Eingreifen eines Gottes geht. Die päpstliche Akademie der Wissenschaften vertrat damals die Ansicht, dass Aminosäuren ausschließlich unter biologischem Einfluss entstehen könnten. Also durch Leben selber oder aber "in erster Instanz" durch göttliches Einwirken.

Das hat Miller eindrucksvoll widerlegt.


Aber sie reicht ja noch für unbegründete Überheblichkeit ...

Offenbar auch zu mehr. q.e.d.


Eine wirklich ernsthafte Frage an dich , da du dich ja damit beschäftigst. Hat die Evolution bereits beim Urknall eine Rolle gespielt?

Wenn Du damit auf das Antimaterie-Paradoxon anspielst würde ich es eher als "50:50 decision making" bezeichnen, nicht Evolution, aber das ist eine philosophische Frage. Das sollen die Quantenmechaniker unter sich ausmachen.

Oder meintest Du was anderes?

Istanbuli
25.04.07, 01:35
Es ging um das "neuerdings". :rolleyes:

Ich habe das extra in Anführungsstriche gesetzt ...



Miller selber hat nie behauptet, es wäre SO abgelaufen, er hat nur bewiesen, dass es offenbar auch OHNE Eingreifen eines Gottes geht. Die päpstliche Akademie der Wissenschaften vertrat damals die Ansicht, dass Aminosäuren ausschließlich unter biologischem Einfluss entstehen könnten. Also durch Leben selber oder aber "in erster Instanz" durch göttliches Einwirken.

Das hat Miller eindrucksvoll widerlegt.

Weisst du was die "Päpstlichen" sagen ist mir so ziehmlich schurzpiepegal, seinerzeit haben diese ja auch behauptet das die Erde eine Scheibe wäre.

Was Miller mE bewiesen hat,ist, das es Willen,Intelligenz und Erfahrung , von der ganzen Infrastruktur abgesehen(Labor ect),gebraucht hat einige Säuren herzustellen ...



Wenn Du damit auf das Antimaterie-Paradoxon anspielst würde ich es eher als "50:50 decision making" bezeichnen, nicht Evolution, aber das ist eine philosophische Frage. Das sollen die Quantenmechaniker unter sich ausmachen.

Oder meintest Du was anderes?

Ich meine damit die Explosionsgeschwindigkeit. Bemühen wir nochmal die "Öffentlich-Rechtlichen :

"Der Urknall war ausgesprochen fein abgestimmt: Die Geschwindigkeit, mit der sich das Universum seither ausdehnt, hätte weder sehr viel schneller noch sehr viel langsamer sein dürfen. Wäre die Ausdehnung schneller gewesen, hätte die Materie keine Chance gehabt, zu verklumpen - die Gravitationskraft hätte nicht gereicht. Umgekehrt wäre die Gravitationskraft zu hoch gewesen, wenn die Ausdehnung langsamer gewesen wäre: Dann wäre das Universum einfach wieder kollabiert. Nur bei einer Geschwindigkeit, die in etwa der Hubble-Konstanten entspricht, konnten Sterne, Planeten und damit das Leben entstehen."

Naja , wenn die Evolution für das Entstehen von Leben "verantwortlich" ist , warum nicht auch für das Universum :)

Wer weiss schon im wievielten Universum wir leben , vielleicht hat es ja bereits Milliarden oder Billionen von Versuchen gegeben bis die richtige Geschwindigkeit gefunden wurde ... :lach:

Cervantes
25.04.07, 05:03
Naja , wenn die Evolution für das Entstehen von Leben "verantwortlich" ist , warum nicht auch für das Universum :)

Meinst Du der Smilie rettet Dich, alleine für den Satz müsste man Dich in allen Wissenschafts-Threads ächten, deine anderen Klopper kommen bei Zeiten nochmal dran.


Wer weiss schon im wievielten Universum wir leben , vielleicht hat es ja bereits Milliarden oder Billionen von Versuchen gegeben bis die richtige Geschwindigkeit gefunden wurde ... :lach:

Alter Ketzer, ist dein Allah nicht allmächtig?

AtillaHan
25.04.07, 14:56
Dass viele Naturwissenschaftler die Möglichkeit eines "Schöpfers" durchaus in Betracht ziehen, ist bekannt........ und zwar schon ziemlich lange. :rolleyes:

Nur RELIGIÖS war kaum einer davon. Und am ALLERWENIGSTEN sind sie - entgegen der international anerkannten Fachblätter Tan, Sabah, Günaydin, Türkiye, Akit, Vakit, Makit und Haftasonu - zum islam konvertiert, weil dort die ganzen Wahrheiten zu finden seien.

Nein, auch Captain Cousteau nicht.....
Du bist einfach herrlich Wolf.

Cervantes
25.04.07, 15:01
Albert Einstein, Physiker (1879-1955):
"Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen ..."


Athan, magst Du für uns einmal das "Gottesbild" Einsteins darstellen wenn Du dich schon seiner Zitate bemühst, das solltest Du in aller Fairness tun so du dich seiner Aussprüche schmückst. Du bist einer der esten die in Islam-Threads das Verständnis im "Kontext!" fordern und betreibst eben hier das was du zwei Meter weiter anderen vorwirfst, also bitte: Was wollte Einstein deiner Meinung nach damit mitteilen und was haben die Monotheismen damit zu schaffen?

Cervantes
25.04.07, 15:31
... mag sein das sich der Author in dem Punkt mit der "Fettleibigkeitkeit" von Affen und Katzen geirrt hat. Ja und?

Ist das nun ein Beweis für die Evolutionstheorie? Es ist doch interressant wie sich hier die Evolutionsbefürworter ergeifern, nur weil sich jemand geirrt bzw. das Wissen veraltet ist.

Was für ein unsagbarer Unsinn, du machst Dir stupiden fremden Schrieb zu Eigen, rotzt ihn ins Forum und wenn sich jemand erbarmt Dir den Schwachsinn aufzuzeigen fragst Du konsterniert ob das nun die ET belegen würde. Kinder sowas schmerzt doch maximal. Niemand hat behauptet dass die ET bewiesen wäre nur weil Du Schwachfug schreibst, nimm dich mal nicht so wichtig. Oder hat das hier jemand behauptet? Zitat,bitte! Danke.


Jaja , in der Schule wurde uns noch beigebracht das der Neandertaler irgendeine Zwischenstufe oder Bindeglied zum Menschen hin wäre , heute wissen wir das der Neandertaler nichts zum Genpool des Menschen beigetragen hat. Aber das war kein Grund für die Befürworter der Evolutionstheorie nun ihren Glauben zu hinterfragen ...
Die Forschung ist nun mal voran geschritten und außerdem stimmt es nicht dass der Neandertaler "nichts" zu unserem Genpool beigetragen hätte, er hat als Außengruppe nach momentanen Stand bis zu 25% beigesteuert, wenn man es in deinen Worten formulieren möchte.




Ähnlich verhält es sich mit den Zwischenformen die es zuhauf geben müsste. Es müsst minestens tausenmal mehr Zwischenformen geben als Endformen,denn wenn "nicht zielgerichtet" unterstellt wird , wo sind dann all die Formen die in eine Sackgasse geführt haben müssten ? Leg mal dar warum dir die momentan bekannten ZF nicht ausreichen und wieviele man deiner Ansicht nach noch finden müsste, und dann leg mal los wovon man mit dem momentanen Wissenstand ausgehen sollte. Kurzum: Istanbuli, wie ist der Mensch Mensch geworden? Wir warten inbrünstig auf deinen Ansatz.


Ich sagte ja bereits das jeder das glauben wird was er glauben möchte ... Dass Menschen mit anderen Ansichten als Du Glauben ist deine Privatmeinung.


Was mir auffällt ist dabei, das Menschen die über Intellekt, Erfahrung, Maschinen, Anlagen usw verfügen es trotzdem nicht schaffen zB einen Spinnenfaden zu produzieren , bzw. einen Werkstoff mit ähnlichen Eigenschaften. Sind schon dabei das Verfahren zu perfektionieren, und was ändert es an deinen Ansichten wenn sie es in 5 Jahren schaffen?


Interessant ist auch, das intelligente Menschen die "Natur" sich als Beispiel nehmen,die von manchen hier als "Nichtintelligent" bezeichnet wird . Ich denke das die Lösungen die in der Natur vorkommen alles andere als "zufällig" oder auf "rumprobieren" basieren, sondern das sie auf unendlichem Wissen beruhen , so das es heute noch uns nicht möglich ist einen "lächerlichen Spinnenfaden" zu produzieren ...Vor 200 Jahren hätte deine Argumentation wohl in etwa so gelautet: Wir könne nicht fliegen wie die Vögel, --> Es war ein Schöpfer am Werk, dein Gott der Lücke kann einem Leid tun,



Grüße
Cervantes

PS: Du hast bisher immer noch nichts zu den Fragen geschrieben die dir in den letzten Posts gestellt worden sind, Muffensausen?

TomBac
25.04.07, 15:44
Cerv., kommen auf diese Fragen:

http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=315867&postcount=286

noch Antworten?

Cervantes
25.04.07, 15:56
Cerv., kommen auf diese Fragen:

http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=315867&postcount=286

noch Antworten?

Wiewaswo ? Schäm Dich, TomBac! Hier musst du mit einem Mindestmaß an Empathie doch gleich feststellen wie ich mich da drücken will, mein Gott bist du dreist :lach: !
Können wir schon aufmachen, darf man fragen, du bist wohl eher in den Gesellschaftswissenschaften angesiedelt denn in den Naturwissenschaften, nicht? Müsste mich hierzu nochmal gründlichst einlesen, Poppers Replik wird nicht ausreichen und das Semester ist schon zeitaufwändig gennug, wahrscheinlich hast du bei meinem Glück über das Sujet gar noch promoviert ; )
Wie gesagt, probieren können wir es nur müsstest du in beim Entrez mal den Bogen zur ET spannen und Dir mal ein paar Gedanken machen inwiefern dies auch für ID und Kreationismus gilt und was wir schlussendlich wissen dürfen.

Grüße

Cervantes

Ingolstädter
25.04.07, 17:03
Albert Einstein, Physiker (1879-1955):

"Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen ..."
einstein war jedoch mit sicherheit kein kreationist (das wäre wirklich schwer vorstellbar für mich)..

ich persöhnlich bin auch der meinung, dass glauben und wissenschaftliches arbeiten sich nicht im geringsten widersprechen müssen.


wie schon gesagt: glauben ist ein gefühl.
wissenschaft ist rationales vorgehen.

ich bin schließlich auch gläubig. aber deswegen noch lange kein kreationist (wobei ich mich mit "intelligent design" anfreunden könnte, wenn man der natur intelligenz zuspricht und in lebewesen [genomischer information] gedanken dieser natur sieht).
ich sehe (aus religiöser/spiritueller sicht) das "wissen schaffen" (=das schöpfen aus mimirs brunnen (http://de.wikipedia.org/wiki/Quelle_Mimirs)) als eine ehrung an Hönir (http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6nir).


Was mir auffällt ist dabei, das Menschen die über Intellekt, Erfahrung, Maschinen, Anlagen usw verfügen es trotzdem nicht schaffen zB einen Spinnenfaden zu produzieren , bzw. einen Werkstoff mit ähnlichen Eigenschaften.
um dich auf den neuesten forschungsstand zu bringen:
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/astuecke/78189/index.html

jo, wir garchinger habens' drauf :lach:.

Cervantes
25.04.07, 17:13
jo, wir garchinger habens' drauf :lach:.

Echt jetzt? Habe mal ein paar Monate in Garching gewohnt, war grausam in der Nacht mit den Öffentlichen wieder nachhause zu kommen, Taxi-Kosten jenseits von gut und böse!

Ingolstädter
25.04.07, 17:17
Echt jetzt? Habe mal ein paar Monate in Garching gewohnt, war grausam in der Nacht mit den Öffentlichen wieder nachhause zu kommen, Taxi-Kosten jenseits von gut und böse!
wem sagst du das :brüll:

ich musste deswegen sogar einmal bei der uni pennen. ;) (solche taxi-kosten bezahlen? echt nicht, bin ja kein krösus..)

Cervantes
25.04.07, 17:22
wem sagst du das :brüll:

ich musste deswegen sogar einmal bei der uni pennen. ;) (solche taxi-kosten bezahlen? echt nicht, bin ja kein krösus..)

Naja , ab Schwabing war man mit nem 20er dabei, jedoch wohnten alle meine Freunde in München und wenn du mal ein Mädel mitgenommen hast, konntest du sie kaum für die Fahrtkosten mitaufkommen lassen.Nix mit Kosten-Splitting. Schlimm sowas,aber nette Stadt vor München, gediegener als bei den Krautbauern in Ismaning .

TomBac
26.04.07, 09:11
Wiewaswo ? Schäm Dich, TomBac! Hier musst du mit einem Mindestmaß an Empathie doch gleich feststellen wie ich mich da drücken will, mein Gott bist du dreist :lach: !
Können wir schon aufmachen, darf man fragen, du bist wohl eher in den Gesellschaftswissenschaften angesiedelt denn in den Naturwissenschaften, nicht? Müsste mich hierzu nochmal gründlichst einlesen, Poppers Replik wird nicht ausreichen und das Semester ist schon zeitaufwändig gennug, wahrscheinlich hast du bei meinem Glück über das Sujet gar noch promoviert ; )
Wie gesagt, probieren können wir es nur müsstest du in beim Entrez mal den Bogen zur ET spannen und Dir mal ein paar Gedanken machen inwiefern dies auch für ID und Kreationismus gilt und was wir schlussendlich wissen dürfen.

Grüße

Cervantes


Sorry, Cervantes, wollte dich nicht drängen.

Es geht ausschließlich darum, dass Theorien tatsächlich nicht prinzipiell falsifizierbar sind. Allerdings kann es zu einem Widerspruch zwischen Theorie und Erfahrung kommen. Das ist der große Unterschied. Immer wenn man von Falsifikation spricht, meint man eigentlich etwas anderes: nämlich den Beschluss einer Sci-Community, die Ursache für einen Widerspruch in einer bestimten Antezedenzkomponente eines Subjugats zu lokalisieren.

ÖZBEK
07.06.07, 23:11
?

tayfur
08.06.07, 02:08
wir menschen sind schon eine eckelhafte bestialische affen-rasse sodass wir unsere eigenen verwandten in käfige stecken und sie blöd anschauen....

... also so ungefägr müsste man doch denken wenn man an darwin sein schwachsinnige theorie glauben würde oder leute?


naja... wie schon gesagt, bald kommt die neue evolution und ich bekomme dann flügel weil ich kein geld mehr habe um mir ein flugticket zu kaufen und nach istanbul fliegen muss...

dann warte ich und schwupss... wachsen mir flügel aus den rippen raus...


evolution ist das was allah erschafft und erschaffen hat!
evolution geschieht nur dann wenn allah es will!
evolution hat nichts mit uns menschenzu tun

das ist meine theorie an den ich fest dran glaube! basta!

und noch mals:

darwin hatte nicht recht in dem er behauptete das leben sei aus zufall entstanden!

GOTT WÜRFELT NICHT!!

Cervantes
08.06.07, 02:22
wir menschen sind schon eine eckelhafte bestialische affen-rasse sodass wir unsere eigenen verwandten in käfige stecken und sie blöd anschauen....
Stimmt, hast du Singer gelesen :koch: ?


... also so ungefägr müsste man doch denken wenn man an darwin sein schwachsinnige theorie glauben würde oder leute?

Schwachsinnig sagt wer, Tayfur?


naja... wie schon gesagt, bald kommt die neue evolution und ich bekomme dann flügel weil ich kein geld mehr habe um mir ein flugticket zu kaufen und nach istanbul fliegen muss...

dann warte ich und schwupss... wachsen mir flügel aus den rippen raus...
Wer behauptet das ausser Dir ?
Immer dran denken Kinder, Glauben und Vernunft geht zusammen :brüll:


Achso, oben hat Evolution von Tayfurs Gnaden nicht stattgefunden und jetzt:


evolution ist das was allah erschafft und erschaffen hat!

Evolution erklärt den Mensch ohne göttliche Intervention, gewöhn dich dran.


evolution hat nichts mit uns menschenzu tun

Evolution hat dich an deinen Rechner gebracht.


das ist meine theorie an den ich fest dran glaube! basta!
Steht dir frei, aber schimpfe dein Dafürhalten ohne Grundlage nicht Wissenschaft.



darwin hatte nicht recht in dem er behauptete das leben sei aus zufall entstanden!

Bist du bereit im medizinischen Ernstfall für dich und deine Kinder auf alle Behandlungsmethoden zu verzichten die auf Grundlage eben dieser Wissenschaftlichen Methodik und Theorie erlangt wurden?
Eine andere Frage noch zum zu Bett gehen lieber Tayfur, ist der HI-Virus durch evolutionäre Prozesse entstanden oder hat ihn Allah u.a. auch für dich "perfekt designt" ?

Grüße
cervantes

tayfur
08.06.07, 02:31
was hat die medizinische behandlungspraktik etc... mit darwin zu tun?!

nichts!

nichts passiert einfach so! bei den darwinisten anscheinend schon.

ich finde es sehr lächerlich zu glauben das die welt das so krass komplex ist aus reinem zufall entstanden ist!

das hört sich für mich so an als würde jemand behaupten die erde sei ein scheibe.

das schlimme ist ja an der ganzen sache, das darwinisten nichts, aber gar nichts beweisen können!

es passt nicht mal ins menschliche logik hinein zu glauben das aus reinem zufall ohne jegliches eingreifen oder starten so etwas unglaublich komplexes das wirklich so präzise erschaffen wurde aus reinem zufall geschah!

ne ne... das kann nicht sein... ich bin kein produkt des zufalls! es gibt keine zufälle...

Cervantes
08.06.07, 02:42
was hat die medizinische behandlungspraktik etc... mit darwin zu tun?!


*hust

ehhm, mit der Methodik mit welcher Forschung betrieben wird lässt sich die Evolution erklären, mit dem Vorgehen der Kreationisten erklärt man einen Scheiss, man springt in Lücken und sie hat den Aussagewert eines Horoskops in der Bild der Frau.

Forschung gut und richtig wenn Tayfur mediz. Hilfe braucht, Forschung böse und gottlos wenn sie zu anderen Schlüssen kommt als Bauern und Viehtreiber vor Jahrhunderten.



nichts passiert einfach so! bei den darwinisten anscheinend schon.Seit wann ist der ev. Prozess "nichts"?




ich finde es sehr lächerlich zu glauben das die welt das so krass komplex ist aus reinem zufall entstanden ist!Was meinst du mit "Welt" ?




das hört sich für mich so an als würde jemand behaupten die erde sei ein scheibe.Das wurde auch durch beten rausgefunden, tayfur!


das schlimme ist ja an der ganzen sache, das darwinisten nichts, aber gar nichts beweisen können!:doner:

tayfur
08.06.07, 02:47
also bisher hat darwin die gottlosigkeit nicht beweisen können...

oder doch? haben ca. 7 millarden menschen verpennt als die atheistischen wissenschaftler fraktion bewiesen haben das es keinen gott goibt?

weisst du was mich jedesmal lachen lässt?

es gibt genug wissenschaftler die genau das gegenteil behaupten wie ein paar atheistische. ja sogar es beweisen können...

seltsam oder? ich dachte alle wissenschaftler seien gottlos?! ....

anscheinen aber nicht. :rolleyes:

Wolf
08.06.07, 09:36
also bisher hat darwin die gottlosigkeit nicht beweisen können...

Das ist auch nie Darwin's Anliegen gewesen. Es ist zwar nett, dass Du Dich hier outen willst, aber vielleicht solltest Du das nicht ZU offensichtlich tun. Dann macht es keinen Spaß mehr! :lach:


oder doch? haben ca. 7 millarden menschen verpennt als die atheistischen wissenschaftler fraktion bewiesen haben das es keinen gott goibt?

Sie haben auch noch nicht bewiesen, dass es keine fliegenden Teekannen in der Umlaufbahn um den Mars gibt. Das heisst nicht, dass ich mich jetzt auf den Boden werfe und fliegende Teekannen anbeten muss!


weisst du was mich jedesmal lachen lässt?

Leute, die von Dingen reden, von denen sie keine Ahnung haben? ;)


es gibt genug wissenschaftler die genau das gegenteil behaupten wie ein paar atheistische. ja sogar es beweisen können...

Weder die erste noch die zweite Behauptung stimmt.


seltsam oder? ich dachte alle wissenschaftler seien gottlos?! ....

Kommt darauf an, was Du mit "gottlos" meinst. Die meisten Naturwissenschaftler ernstzunehmender Universitäten gehören keiner RELIGION an, wenigstens nicht praktizierend. Wenn das für Dich schon "gottlos" ist, dann ja. Sie selber bezeichnen sich meist als Agnostiker, nicht Atheisten.

Flagellum Dei
08.06.07, 11:35
.Jaja , in der Schule wurde uns noch beigebracht das der Neandertaler irgendeine Zwischenstufe oder Bindeglied zum Menschen hin wäre , heute wissen wir das der Neandertaler nichts zum Genpool des Menschen beigetragen hat. Aber das war kein Grund für die Befürworter der Evolutionstheorie nun ihren Glauben zu hinterfragen ...


hat man dir das wirklich in der schule beigebracht??? :confused:


also, entweder war dein Biologie-Lehrer eine Voll-Niete , oder du bist irgendwann in den Fünfzigern oder so zur Schule gegangen ....

Dass Neanderthaler und moderener Mensch keine konsekutive , sondern parallelle Enwicklungen waren, ist schon seit etlichen Jahrzehnten ein alter Hut :rolleyes:

Ingolstädter
08.06.07, 12:50
hat man dir das wirklich in der schule beigebracht??? :confused:

also, entweder war dein Biologie-Lehrer eine Voll-Niete , oder du bist irgendwann in den Fünfzigern oder so zur Schule gegangen ....
du hast die dritte möglichkeit vergessen: er ist in berlin (oder bremen, oder eine andere versagerstadt) zur schule gegangen.

allerdings: auch mir hat man mal in der grundschule erzählt, dass aufgrund der korioliskraft der strudel beim abfluss immer nur in eine richtung geht..
man lernt also auch viel unsinn und falschinformation in der schule.. was ansich nicht schlecht ist um kritisches denken zu fördern.


ich finde es sehr lächerlich zu glauben das die welt das so krass komplex ist aus reinem zufall entstanden ist!
das behauptet auch niemand.

gerade die selektion hat mit zufall relativ wenig zu tun.. entweder man hat gute anlagen (die zur jeweiligen umgebung passen), oder es fehlt einem halt z.B. von geburt an ein bein, was es deutlich erschwert seine gene weiterzugeben (ein tier kann schlechter jagen, oder fliehen etc..)..


evolution ist ein quasi-intelligenter vorgang (oder treffender formuliert: eine intelligente leistung ist ein evolutionärer vorgang).
d.h. der erste eindruck des menschen ist schon ziemlich treffend, nämlich dass lebewesen etc. intelligent konstruiert wurden.. eben durch den vorgang der evolution.

also: es steht keine intelligenz hinter der genetischen evolution.. die genetische evolution an sich ist bereits quasi-intelligent.

lynxxx
08.06.07, 13:09
...ich finde es sehr lächerlich zu glauben das die welt das so krass komplex ist aus reinem zufall entstanden ist!
...
das schlimme ist ja an der ganzen sache, das darwinisten nichts, aber gar nichts beweisen können!
...
es passt nicht mal ins menschliche logik hinein zu glauben das aus reinem zufall ohne jegliches eingreifen oder starten so etwas unglaublich komplexes das wirklich so präzise erschaffen wurde aus reinem zufall geschah!

ne ne... das kann nicht sein... ich bin kein produkt des zufalls! es gibt keine zufälle...


Moin,

sorry, aber da muss ich dir widersprechen. Ob die "Darwinisten" bzw. Evolutionsbiologen was beweisen können liegt einzig und allein an dir.

1. Wenn du die Zeit und Lust hast zu lesen.
2. Wenn du das was du liest auch verstehen, intellektuell nachvollziehen kannst. (Je einfacher, je mehr du schon über Biologie, Chemie, Mathe, in dern Schule gelernt hast)

Es gibt Methoden, da wird etwas gemessen, schön gehört?
Wenn du Wasser kochst, und ein Instrument, ein Meßgerät hineinsteckst, was ein dünnes Glasröhrchen mit Quecksilber gefüllt darstellt, dann stellst du fest, dass sich das Quecksilber im eingetauchte Glasröhrchen ausdehnt und bei einer gewissen Höhe stehenbleibt. Da machst du dann ein Strich. Und dieses Glasröhrchen, btw. Thermometer genannt ;) kannst du einem Islamisten, einen Atheisten, einen Evangelikalen, einem Pygmäen geben, und überall auf der Welt (auf Meereshöhe) feststellen, dass das Quecksilber bei gekochtem Wasser bei diesem Strich aufhört nach oben zu wandern.
Das ist Wissenschaft.
Nun kannst du sagen, Gott lenkt das Quecksilber nach oben. Das kann schon sein. Du kannst es aber nicht beweisen, indem du z.B. einmal betest, oder eine Million "reine" Gläubiger darum bitten, dass das Quecksilber ein paar Zentimeter höher steigt.
Als Mao im Sterben lag, haben hunderte Millionen Chinesen inbrünstig darum in einem Gebet gebetet, dass er nicht stirbt, genützt hat es nichts.
Du kannst aber das Steigen und Ausdehnen des Quecksilbers auch ohne Gott erklären, das ist der Punkt.
Dieses Beispiel soll verdeutlichen, das das Alter der Erde eben mit 4,5 Milliarden Jahren gemessen wurde.
Es gibt sicher noch immer Rätsel der Naturwissenschaft, aber bisher ist noch jedes "Phänomen" wissenschaftlich im Laufe der Jahrhunderte erklärt worden. Das heißt nicht, dass es Gott nicht gibt, aber das heisst, dass man eine Erklärung auch ohne Gottes Einwirken gefunden hat. Das man Naturgesetze gefunden hat.

Z.B. hat man früher gedacht, Blitz und Donner wären direkte Äusserungen der Götter, heute weiß man, dass sie elektrostatische Entladungen sind. Trotzdem kann es natürlich sein, dass Gott uns damit was sagen will und es ganz gezielt donnern lässt. Aber es ist eigentlich belanglos, denn wir wissen eine rational fassbare und messbare (!) alternative Erklärung und uns fürchtet es seitdem nicht mehr vor Blitz und Donner, weil wir eine andere Erklärung statt Gottes Zorn haben.

Ebenso in der Astronomie und Kosmologie. Früher dachte man, dass Gott im Himmel wohnt. Dann, ausserhalb des Planetensystems, dann ausserhalb der Milchstrasse. Heute läßt sich trotz etlicher noch vorhandener Rätsel vieles bis zum Urknall erklären. Man braucht dabei keinen Gott als Erklärungsmuster mehr.
Man braucht sich nur mal die Wissenschaftsgeschichte anschauen, und wenn man offene Augen und Hirn hat, dann muss man eingestehen, dass es zukünftig weitere Erklärungen für Rätsel der Naturwissenschaft geben wird, die vielleicht vorher noch durch Gottes direktes Einwirken erklärt wurden.


Ähnliches gilt für die Evolution. Zahlreiche Argumente der Kreationisten und "Intelligent Designer" sind einfach Scheinargumente, einfach, weil sie zu faul oder nicht den Grips haben, Fachzeitschriften zu lesen.
Und wenn sie sie gelesen haben, dann ignorieren sie sie, und wenn sie keine "pseudowissenschaftliche" Argumente mehr haben, dann berufen sie sich auf "Weltverschwörungen" oder ähnlichen Schwachsinn.

Insgesamt kann man sagen, dass es Gott durchaus geben kann, aber als Erklärung für die Natur brauchen wir ihn heute nicht mehr, und der Unterschied zwischen Glauben und Wissenschaft ist eben, dass man Gott nicht messen kann.

Außerdem lasse mich noch auf einen Punkt kommen, nämlich dem bei "Laien" verbreiteten Missverständnis über das Wort Theorie:

Oft gehen Leute von dem Begriff "Theorie" als etwas aus, was in der umgangssprachlichen Weise "etwas so sein kann, aber nicht so sein muss": Z.B.: "Theoretisch kommt Ali morgen zum Meeting, vielleicht aber auch nicht, wenn seine Bilanzen nicht fertig werden."

In der (Natur-)Wissenschaft bezeichnet Theorie (http://www.geschichtsforum.de/redirect-to/?redirect=http%3A%2F%2Fde.wiki pedia.org%2Fwiki%2FTheorie)im allgemeinen (grob gesagt) ein wissenschaftliches Aussagensystem, das (z.B. aufgrund empirischer Befunde) in der Lage ist, das Eintreten von Ereignissen vorauszusagen.
Es ist somit Fakt, solange keine anderen gegenteiligen Untersuchungen vorliegen.

Auch hier ein historisches http://www.geschichtsforum.de/images/smilies/blinzel.gif Beispiel zum Verständnis, anhand der sehr berühmten Relativitätstheorie:

Einem System mit der Masse m lässt sich eine Energie E zuordnen und zwar nach

E=m*c²

wobei c die Geschwindigkeit des Lichtes ist. Diese Formel ist eine der berühmtesten in der Physik.

Die Relativitätstheorie gilt, da man sie nach ihrer Entstehung auch nachmessen konnte (empirisch beweisen) konnte, während sie vorher "nur" mathematisch bewiesen werden konnte, ohne dass man ihre Wirkung durch Instrumente "sah".
Ohne sie (http://www.geschichtsforum.de/redirect-to/?redirect=http%3A%2F%2Fde.wiki pedia.org%2Fwiki%2FAllgemeine_ Relativit%25C3%25A4tstheorie), würden heute z.B. keine Navigationsinstrumente durch GPS funktionieren, da die Uhren der Satelliten schneller gehen.
Diese Theorie ist Fakt.

Ebenso verhält es sich mit der Evolutionstheorie. Alle bisher gemachten Erkenntnisse, bewiesen sie nur noch mehr, und es gab nichts, was nicht im Laufe der Zeit durch diese Theorie beschrieben werden konnte, es gab nichts, was sie widerlegte. Sie ist ebenso FAKT.
Sie wurde schon längst bewiesen, Oho!

Übrigens ist die Evolutionstheorie schon längst keine (Hypo-)These mehr! Das besagt ja der Begriff Theorie!

Was glaubst du, warum sich so wenig Wissenschaftler mit den Kreationisten auseinandersetzen? Weil dieses Glaubensbekenntnis (keine Theorie!) so lächerlich ist. Sie haben erst dann angefangen, gaaaanz vereinzelt, als Schulbücher umgeschrieben werden sollten, oder Staatschefs sich dafür engagierten. Vorher betrachteten sie (99,9%) sie als Zeitverschwendung.

Vielleicht sollten wir an den Aberglauben mit den Hexen im Mittelalter erinnern, um zu verstehen, wie die menschliche Psyche funktioniert?
Ich kann da nur Carl Sagans Buch: "Der Drache in meiner Garage oder Die Kunst der Wissenschaft, Unsinn zu entlarven (http://www.geschichtsforum.de/redirect-to/?redirect=http%3A%2F%2Fwww.ama zon.de%2FDrache-meiner-Garage-Wissenschaft-entlarven%2Fdp%2F3426774747)" empfehlen, der sehr schön zeigt, wie so etwas entsteht, wie es in der Historie zugegangen ist (z.B. mit den Hexen, etc.), wie man Wissenschaft lernt, was Wissenschaft ist, was eine Theorie ist, warum die Menschen an Aliens glauben, was Pseudowissenschaft von Wissenschaft unterscheidet, wie man gegen Aberglauben vorgehen kann, usw. Aktueller denn je!



Wenn du über Punkt 1. und 2. verfügst, kannste ja mal folgende Linktipps lesen:

Wenn du nicht viele Vorkenntnisse hast, dann kannste mal diese Seiten besuchen, die die Grundlagen erklären, wie kam man z.B. eigentlich auf das Alter der Erde? Wie lässt es sich bestimmen? Wie ist der Mensch entstanden? (Und viele weitere Themen in diesem "Online Kurs" für Schüler und interessierte Laien, je nach Vorkenntnissen. Es gibt auch auf der Seite Links für niedrigere Klassen, als die 13.)

http://www.merian.fr.bw.schule.de/Beck/skripten/13/


Hier einige free Artikel aus dem GEO Kompakt:
http://www.zum.de/geo/evolution/evolution.html

Etwas mehr Hintergrundwissen sollte man vielleicht bei diesen Zeitungsartikeln haben, die sich speziell mit der Evolution und dem Kreationismus und Intelligent Design beschäftigen, und den Gefahren, die aus dieser Strömung erwächst:


http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/699/89610/
http://www.zeit.de/2005/33/Kreationismus
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21851/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20597/1.html

Noch detaillierter geht es hier zu, wo auch kreationistische Argumente Stück für Stück auseinander genommen werden:

z.B. http://www.martin-neukamm.de/junker.html
hieraus: http://www.martin-neukamm.de/
http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2003/4/intellegentdesigngwup.html
http://www.evolutionsbiologen.de/
http://www.evolutionslehrbuch.com/kreationismus.html
http://www.palaeo.de/edu/kreationismus/why/index.html

und so weiter... das sollte erstmal reichen...

Zum Schluss noch was lustiges:
http://de.wikipedia.org/wiki/Spaghetti-Monster
Diese "Religion", hat ebenso recht, wie die großen Weltreligionen, das Gegenteil ist nicht beweisbar, wenn doch, kannste stinkreich werden, da ein Preis für einen Beweis ausgesetzt wurde.
Sehr lustig, kennste aber wohl schon.

Übrigens habe ich mir diese Arbeit nicht nur für dich gemacht, sondern vielleicht für den einen oder anderen leichtgläubigen, der noch nicht die Bereitschaft zum Lernen verloren hat.
Dabei kann Gott ruhig auch dabei sein, zum Erklären der meisten naturwissenschaftlicher Dinge braucht man ihn hingegen nicht. Das sollte akzeptiert werden.

Ich habe fäärtich, Selam und LG lynxxx

ÖZBEK
10.06.07, 01:31
Muss man an Darwins teorie glauben, und warum?

omar
10.06.07, 01:36
Muss man an Darwins teorie glauben, und warum?
soweit ich das beurteilen kann, ist das keine glaubensfrage. es ist wissenschaftlich bewiesen.
ob man seine schlüsse aus dieser wissenschaftlichen arbeit teilen muss, ist eine andere frage.

Cervantes
10.06.07, 01:44
Muss man an Darwins teorie glauben, und warum?
Ja, weil dich sonst der der Darwin´sche AtheistenGott in einer transzendenten Folterkammer brutzelt, dem ist die Sache mit dem "Glauben" verdammt wichtig.
Nach der atheistischen Offenbarung des großen Nonexistjahchrihlla hat dir ein höheres Wesen zwar keinen vollkommen undeterminierten "freien Willen" gegeben, aber zumindest gewisse kognitive Fähigkeiten, die du ohne Schonung anderslauternder Überlieferungen gebrauchen solltest. Auch wenn es schmerzt.

lynxxx
10.06.07, 01:47
Özbek:
Da kannst auch glauben, dass die Erde eine Scheibe ist... ;)

Ich denke, bei dir ist das Mißverständnis des Begriffs "Theorie" vorhanden, wie bei so manchen, deshalb nochmals die Erläuterung hier:



Außerdem lasse mich noch auf einen Punkt kommen, nämlich dem bei "Laien" verbreiteten Missverständnis über das Wort Theorie:

Oft gehen Leute von dem Begriff "Theorie" als etwas aus, was in der umgangssprachlichen Weise "etwas so sein kann, aber nicht so sein muss": Z.B.: "Theoretisch kommt Ali morgen zum Meeting, vielleicht aber auch nicht, wenn seine Bilanzen nicht fertig werden."

In der (Natur-)Wissenschaft bezeichnet Theorie (http://www.anonym.to/?http://www.geschichtsforum.de/redirect-to/?redirect=http%3A%2F%2Fde.wiki pedia.org%2Fwiki%2FTheorie)im allgemeinen (grob gesagt) ein wissenschaftliches Aussagensystem, das (z.B. aufgrund empirischer Befunde) in der Lage ist, das Eintreten von Ereignissen vorauszusagen.
Es ist somit Fakt, solange keine anderen gegenteiligen Untersuchungen vorliegen.

Auch hier ein historisches http://www.geschichtsforum.de/images/smilies/blinzel.gif Beispiel zum Verständnis, anhand der sehr berühmten Relativitätstheorie:

Einem System mit der Masse m lässt sich eine Energie E zuordnen und zwar nach

E=m*c²

wobei c die Geschwindigkeit des Lichtes ist. Diese Formel ist eine der berühmtesten in der Physik.

Die Relativitätstheorie gilt, da man sie nach ihrer Entstehung auch nachmessen konnte (empirisch beweisen) konnte, während sie vorher "nur" mathematisch bewiesen werden konnte, ohne dass man ihre Wirkung durch Instrumente "sah".
Ohne sie (http://www.anonym.to/?http://www.geschichtsforum.de/redirect-to/?redirect=http%3A%2F%2Fde.wiki pedia.org%2Fwiki%2FAllgemeine_ Relativit%25C3%25A4tstheorie), würden heute z.B. keine Navigationsinstrumente durch GPS funktionieren, da die Uhren der Satelliten schneller gehen.
Diese Theorie ist Fakt.

Ebenso verhält es sich mit der Evolutionstheorie. Alle bisher gemachten Erkenntnisse, bewiesen sie nur noch mehr, und es gab nichts, was nicht im Laufe der Zeit durch diese Theorie beschrieben werden konnte, es gab nichts, was sie widerlegte. Sie ist ebenso FAKT.
Sie wurde schon längst bewiesen, Oho!In meinen Links oben kannst du sehen, dass die Erde eine Kugel ist, und das die Evolution stattgefunden hat, solange kein besseres Aussagesytem (=Theorie) gefunden wird, das neue Erkenntnisse nahtlos in bestehende Erkenntnisse einfügt.

EDIT: Omar, bitte keine Zweifel daran.
Es wurden schon etliche Kämpfe darum ausgefochten, die sind schon weit mehr als hundert Jahre alt.
Es ist so wie mit den Atomen, es ist ein Modell, was alles, was wir um uns herum haben, hinreichend erklärt, doch sehen kann man sie nicht. Ohne das Atommodell/Atomtheorie (und seine Erweiterungen im 20. Jh.) wären wir heute noch in Pferdekutschen, denn die Chemie, Physik, Elektrotechnik, usw. beruhen auf die Faktizität des Atommodell, auf die Aussagekraft, auf deren Berechnungen, auf die Vorhersagbarkeit.
Ebenso bei dem Evolutionsmodell/-theorie/-aussagesystem.

Wolf
10.06.07, 02:00
soweit ich das beurteilen kann, ist das keine glaubensfrage. es ist wissenschaftlich bewiesen.

WAS?????????? :eek:


ob man seine schlüsse aus dieser wissenschaftlichen arbeit teilen muss, ist eine andere frage.


Welche Schlüsse wären denn das so, die man nicht teilen muss? :confused:

omar
10.06.07, 02:09
WAS?????????? :eek:

????





Welche Schlüsse wären denn das so, die man nicht teilen muss? :confused:

ich hab mich mit seiner theorie nicht wirklich auseinandergesetzt, aber bis jetzt kann ich noch sagen, dass seine theorie nicht zwangsläufig dazu führt Gott zu leugnen.



Bei Darwin ist er plötzlich wieder da.:brüll:

ÖZBEK
10.06.07, 02:26
Ich frage mich jetz, was die beruflich machen die mir geantwortet haben auf meine frage!
Die Antworten sind sehr mangelhaft und teilweise auch zu persönlich und beleidigend.
Man muss sagen für die Wissenschaft seit ihr keine guten vertreter, Ihr seit ja auch keine, oder?

Wolf
10.06.07, 02:30
????

Wundert mich, dass Du Evolution einfach so anerkennst. Ich dachte, Du wärst Kreationist? :confused:


ich hab mich mit seiner theorie nicht wirklich auseinandergesetzt, aber bis jetzt kann ich noch sagen, dass seine theorie nicht zwangsläufig dazu führt Gott zu leugnen.

Bis auf Deine Glaubensbrüder und -schwestern behauptet das auch gar keiner! Sonst dürfte es keine gottesgläubigen Biologen mehr geben (nicht "religiös" sondern gottesgläubig, man beachte bitte den Unterschied!!!!!).


Bei Darwin ist er plötzlich wieder da.:brüll:

Eine innere Stimme sagte mir, ich kann beim Arbeiten nochmal ins Forum schauen...... Und schwupps entecke ich einen dämlichen Artikel über Bor..... Darwin war Nebensache. Sorry! ;)

omar
10.06.07, 02:42
Wundert mich, dass Du Evolution einfach so anerkennst. Ich dachte, Du wärst Kreationist? :confused:

Ich erkläre das Leben in vielen Punkten mit der Schöpfung, aber es gibt auch Fakten, welche man nicht leugnen kann.

princesszin
10.06.07, 03:38
Hallo,



Schaut mal dieses Video an. Ich habe es vor ein paar Tagen gesehen.



http://www.youtube.com/watch?v=mcAq9bmCeR0


Andrea

TomBac
10.06.07, 10:25
Zitat:
Außerdem lasse mich noch auf einen Punkt kommen, nämlich dem bei "Laien" verbreiteten Missverständnis über das Wort Theorie:

Oft gehen Leute von dem Begriff "Theorie" als etwas aus, was in der umgangssprachlichen Weise "etwas so sein kann, aber nicht so sein muss": Z.B.: "Theoretisch kommt Ali morgen zum Meeting, vielleicht aber auch nicht, wenn seine Bilanzen nicht fertig werden."

In der (Natur-)Wissenschaft bezeichnet Theorie (http://www.anonym.to/?http://www.anonym.to/?http://www.geschichtsforum.de/redirect-to/?redirect=http%3A%2F%2Fde.wiki pedia.org%2Fwiki%2FTheorie)im allgemeinen (grob gesagt) ein wissenschaftliches Aussagensystem, das (z.B. aufgrund empirischer Befunde) in der Lage ist, das Eintreten von Ereignissen vorauszusagen.
Es ist somit Fakt, solange keine anderen gegenteiligen Untersuchungen vorliegen.

Auch hier ein historisches http://www.geschichtsforum.de/images/smilies/blinzel.gif Beispiel zum Verständnis, anhand der sehr berühmten Relativitätstheorie:

Einem System mit der Masse m lässt sich eine Energie E zuordnen und zwar nach

E=m*c²

wobei c die Geschwindigkeit des Lichtes ist. Diese Formel ist eine der berühmtesten in der Physik.

Die Relativitätstheorie gilt, da man sie nach ihrer Entstehung auch nachmessen konnte (empirisch beweisen) konnte, während sie vorher "nur" mathematisch bewiesen werden konnte, ohne dass man ihre Wirkung durch Instrumente "sah".
Ohne sie (http://www.anonym.to/?http://www.anonym.to/?http://www.geschichtsforum.de/redirect-to/?redirect=http%3A%2F%2Fde.wiki pedia.org%2Fwiki%2FAllgemeine_ Relativit%25C3%25A4tstheorie), würden heute z.B. keine Navigationsinstrumente durch GPS funktionieren, da die Uhren der Satelliten schneller gehen.
Diese Theorie ist Fakt.

Ebenso verhält es sich mit der Evolutionstheorie. Alle bisher gemachten Erkenntnisse, bewiesen sie nur noch mehr, und es gab nichts, was nicht im Laufe der Zeit durch diese Theorie beschrieben werden konnte, es gab nichts, was sie widerlegte. Sie ist ebenso FAKT.
Sie wurde schon längst bewiesen, Oho!

So ein naives Verständnis von einer Theorie kann ich nicht stehen lassen. Als epistemischer Realitivist und wissenschaftstheoretischer Instrumentalist kann ich dir sagen, dass eine empirische Theorie NIEMALS BEWIESEN werden kann. Dies ist eine Illusion! Von daher verbietet sich die Aussage: "Es ist doch bewiesen...oder es ist doch Fakt".

Die simpelsten Argumente gegen das "Beweisen von Theorien" oder die "Faktizität von Theorien" sind in diesem Zusammenhang jene, die in den Kontexten von hypothestischem Realismus und Verifikationismus besprochen werden! Dir und anderen würde eine solche Lektüre solcher logischen Argumente gegen das Beweise sicherlich gut tun!

Im Grund kann man nicht einmal mathematische Theorien beweisen. Aber das ist ein anderes, noch komplizierteres Thema.

Ebenso kann ich Folgendes nicht stehen lassen: Es wird davon ausgegangen, dass Untersuchungen bisher zur Bestätigung einer Theorie X oder Y (Evolutionstheorie oder Relativitätstheorie) geführt haben. Dies stimmt auch nicht.
Ich kenne mich weder mit der Evolutionstheorie noch mit der Relativitätstheorie hinreichend gut aus. Allerdings kann ich euch sagen, dass beide Theorien von einem "Meer von Anomalien" (Feyerabend!) umgeben sein werden. Die Anomalien werden ganz einfach abgefangen. Hierfür gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Einführen von Hilfhypothesen, Ausgliederung des negativen Beispiels aus der Menge der von der Theorie intendierten Anwendungen etc. In diesem Kontext würde ich euch die historischen und logischen Analyse von Kuhn, Lakatos und Stegmüller (sowie Feyerabend!) empfehlen.

Mit einer Theorie werden drei Erkenntnisziele intendiert: Erstens die Beschreibung von bestimmten Phänomenen; zweitens die Erklärung dieser Phänomene und drittens die Prognose zukünftiger Phänomene.
Wie ist es mit der Evolutionstheorie? Ich kenne mich mit der Evolutionstheorie nicht hinreichend gut aus! Daher meine Frage: Welche Phänomene werden durch die Evolutionstheorie adäquat vorhergesagt?

Wolf
10.06.07, 10:52
Mit einer Theorie werden drei Erkenntnisziele intendiert: Erstens die Beschreibung von bestimmten Phänomenen; zweitens die Erklärung dieser Phänomene und drittens die Prognose zukünftiger Phänomene.

Soweit sind wir uns einig.


Wie ist es mit der Evolutionstheorie? Ich kenne mich mit der Evolutionstheorie nicht hinreichend gut aus! Daher meine Frage: Welche Phänomene werden durch die Evolutionstheorie adäquat vorhergesagt?

Es wurde die Existenz von "Missing Links" vorhergesagt und auch tatsächlich bestätigt. Aus den biologischen Eigenschaften aller möglicher Spezies durch alle möglichen Zeiten ließen sich Zwischenstufen ermitteln, auf deren Überreste man bis dato noch nicht gestoßen war. Viele dieser vorausgesagten Zwischenstufen konnte man teilweise Jahrzehnte später auffinden.

Deine "mathematische" Herangehensweise an naturwissenschaftliche Theorien sind zwar ein netten philosophisches Gedankenspiel, aber nicht wirklich zutreffend. Dass Theorien nie ganz "bewiesen" werden können mag bei philosophische Betrachtung durchaus richtig sein, die Naturwissenschaften nähern sich theorien etwas "praktischer".

Mittlerweile ist man so weit, Theorien und Modelle nicht mehr "ersetzen", sondern nur noch verfeinern zu müssen. Die Tatsache, dass man die Quantenmechanik entdeckt hat, macht die Newton'sche Mechanik nicht "falsch" oder "veraltet", sie ergänzt sie lediglich für den Kleinteilbereich. Auch die Konstante "pi" kann man - wenn man sonst nichts zu tun hat - auch noch genauer berechnen als zu Zeiten von Papier und Bleistift. Das macht die bisherigen Berechnungen nicht "falsch", sondern man verfeinert.

Sogar das Bohr'sche Atommodell hat seine "Richtigkeiten", ist aber eben nicht genug, also gibts jetzt das Orbitalmodell als Lösung der Schrödingergleichung (und ich schätze, das ist auch noch nicht die Endstufe).

Dadurch Theorien die "Unbeweisbarkeit" zu unterstellen ist ein Ansatz, der die Naturwissenschaften irgendwo unnötig machen würde. Ganz gleich, was Kuhn, Lakatos und Stegmüller (sowie Feyerabend!) dazu gesagt haben.

TomBac
10.06.07, 12:02
Es wurde die Existenz von "Missing Links" vorhergesagt und auch tatsächlich bestätigt. Aus den biologischen Eigenschaften aller möglicher Spezies durch alle möglichen Zeiten ließen sich Zwischenstufen ermitteln, auf deren Überreste man bis dato noch nicht gestoßen war. Viele dieser vorausgesagten Zwischenstufen konnte man teilweise Jahrzehnte später auffinden.


Deine "mathematische" Herangehensweise an naturwissenschaftliche Theorien sind zwar ein netten philosophisches Gedankenspiel, aber nicht wirklich zutreffend. Dass Theorien nie ganz "bewiesen" werden können mag bei philosophische Betrachtung durchaus richtig sein, die Naturwissenschaften nähern sich theorien etwas "praktischer".


Mittlerweile ist man so weit, Theorien und Modelle nicht mehr "ersetzen", sondern nur noch verfeinern zu müssen. Die Tatsache, dass man die Quantenmechanik entdeckt hat, macht die Newton'sche Mechanik nicht "falsch" oder "veraltet", sie ergänzt sie lediglich für den Kleinteilbereich. Auch die Konstante "pi" kann man - wenn man sonst nichts zu tun hat - auch noch genauer berechnen als zu Zeiten von Papier und Bleistift. Das macht die bisherigen Berechnungen nicht "falsch", sondern man verfeinert.


Sogar das Bohr'sche Atommodell hat seine "Richtigkeiten", ist aber eben nicht genug, also gibts jetzt das Orbitalmodell als Lösung der Schrödingergleichung (und ich schätze, das ist auch noch nicht die Endstufe).





Dadurch Theorien die "Unbeweisbarkeit" zu unterstellen ist ein Ansatz, der die Naturwissenschaften irgendwo unnötig machen würde. Ganz gleich, was Kuhn, Lakatos und Stegmüller (sowie Feyerabend!) dazu gesagt haben.

Nein! Die Feststellung, dass Theorien (im Allgemeinen! also nicht nur naturwissenschaftliche Theorien) nicht die Realität abbilden und Theorien nur solange gut sind, wie sie ihren Dienst adäquat leisten, macht die Wissenschaft im Allgemienen und die Naturwissenschaften im Besonderen NICHT obsolet. Sie - die Feststellung - sensibilisiert uns nur hinsichtlich unseres beschränkten Erkenntnisvermögens. Die weiter gehende Schlussfolgerung muss jeder für sich persönlich ziehen.

Muss jetzt zum Sonntags-Spaziergang. Der Rest zum "Prognose-Beispiel", zur "mathematischen" Herangehensweise und zur Verfeinerung von Theorien kommt heute Abend.

lynxxx
10.06.07, 12:19
So ein naives Verständnis von einer Theorie kann ich nicht stehen lassen.

Hallo,
das die Sache wesentlich komplexer ist, weiß ich auch, deshalb habe ich einleitend auch geschrieben:
"...bezeichnet Theorie (http://www.anonym.to/?http://www.geschichtsforum.de/redirect-to/?redirect=http%3A%2F%2Fde.wiki pedia.org%2Fwiki%2FTheorie)im allgemeinen (grob gesagt) ein wissenschaftliches Aussagensystem..."

Wie du siehst, habe ich extra, für Leute mit mehr Background, oder die es genauer wissen wollen zur Wikipedia verlinkt.

Mir ist klar, dass eine Theorie eine Annäherung bisher erforschtes an die Realität ist, aber wenn einer denkt, "Theorie" sei etwas, wie man umgangssprachlich sagt: "Vielleicht oder eventuell komme ich morgen, wenn nichts dazwischen kommt/Theoretisch komme ich morgen, wenn nichts dazwischen läuft." dann hilft eine wissenschaftliche Abhandlung über den Theoriebegriff erstmal nicht weiter.

Dann schreibe ich erstmal vereinfachend das auf, was man in der 9. oder 10. Klasse lernt, was man später, wenn das erstmal klar ist, durch Präzisierungen der 12. oder 13. Klasse ergänzen kann. Nicht andersrum.

Und wie Wolf zutreffend gesagt hat, sind Daltonssche Atommodelle natürlich veraltet, reichen aber für viele Erklärungen und Experimente erstmal aus (in der 9./10. Klasse), dann kommen andere Atommodelle, je marh man sich dem subatomaren Bereich nähern und dortige Ereignisse berechnen will.

omar und/oder özbek:

Ich hoffe nicht, dass das mein Satz, "die Erde sei keine Scheibe" jemanden verletzt hat, deshalb ja auch mein Smiley.
Ich würde mich freuen, wenn ich erfahren könnte, dass z.B. ein Mißverständnis vorlag, dass ihr das Wort "Theorie" umgangssprachlich bisher gebraucht habt und es auch auf den wissenschaftlichen Begriff angewendet habt, und deshalb gedacht habt, vielleicht ist es so, muss aber nicht so sein?

Und wenn ihr meinen langen Post vorhin durchgelesen habt, dann habt ihr doch gelesen, dass die Evolution Gott nicht verneint? Ich habe auch geschrieben, dass die Existenz Gottes nicht beweisbar ist, oder das Gegenteil auch nicht?

Das die Welt nicht vor z.B. 5000 Jahren in 6 Tagen erschaffen wurde, heisst ja nicht, dass die Bibel lügt, sondern dass dieses eine Parabel, eine Metapher ist, die wie so vieles in der Bibel nicht wörtlich zu nehmen ist, und ein griffiges Bild für die Gläubigen darstellen sollte.
Ich habe weiterhin geschrieben, dass der "Wohnort" Gottes, wie man ihn sich vorstellte, bei der Entwicklung der Naturwissenschaften immer ferner gerückt ist, und Phänomene, die man früher nur durch Gótter/Gott erklären konnte, nun durch Mathematik/Physik/Chemie/etc. erklärbar wurden. Das heisst aber auch nicht, dass es Gott nicht gibt. Vielleicht hat er die Naturgesetze erschaffen, vielleicht hat er den Urknall ausgelöst, vielleicht flüstert er den Menschen ihre Ideen ein, usw. Vielleicht haucht Gott einer befruchteten Eizelle seinen "Segen" ein, wir wissen aber nun , dass es die Spermien sind, die die Eizelle befruchten. Und so weiter....
Beweisen kann man es nicht.

Mir ging es primär darum zur Evolution und dem Darwinismus das aufzuzeigen, was man ab der 12. Klasse in der Schule lernt, dass da keine falschen Mythen aufgrund evtl. mangelnder Bildung (?) hier aufkommen.
(Dass man da nicht auf den Segen der Kirchen (oder der Ulema?) warten kann, zeigt das Beispiel des Galilei, die 400 Jahre (!) später erst die Erkenntnisse des Galilei, dass die Erde sich um die Sonne dreht 1992 anerkannten!)

السلام عليكم und LG lynxxx :)

EDIT:
@tombac:

Ein Tipp für dich: Mach dir nicht die Mühe, hier nun alles zum Theoriebregiff erklären zu wollen, setze lieber einen Link und gut ist. Denn die, die eine gewisse Vorbildung hier haben, wissen schon was du ausdrücken willst, und die die es nicht haben schnallen deine (philosophischen/erkenntnistheoretischen/etc.) Abhandlungen eh nicht sofort und müssten sich erstmal durch viel lesen schlauer machen. (soll bitte nicht arrogant klingen, sondern nur den Zustand unterschiedlicher Vorkenntnisse beschreiben)

levo86
10.06.07, 15:06
ich hab letztens mit einem duetschen freund über dieses thema gesprochen und der ist mir mit der warscheinlichkeitstheorie gekommen das es warscheinlicher wäre das es den urknall gegeben hat als das es einen gott gibt und darwins theorie wäre nach dieser theorie auch warscheinlicher ...

was für ein schwachsinn *lach*

was meint ihr dazu ?

Wolf
10.06.07, 15:10
was meint ihr dazu ?

Dass Dein Freund zwar im Endergebnis Recht hat, aber die Begründung....... nun, da muss er noch einiges nachholen.

lynxxx
10.06.07, 15:40
ich hab letztens mit einem duetschen freund über dieses thema gesprochen und der ist mir mit der warscheinlichkeitstheorie gekommen das es warscheinlicher wäre das es den urknall gegeben hat als das es einen gott gibt und darwins theorie wäre nach dieser theorie auch warscheinlicher ...

was für ein schwachsinn *lach*

was meint ihr dazu ?

Ich versteh nicht ganz, was du genau meinst. Bisher ist in der Tat Urknall und Evolution am wahrscheinlichsten. Solange wir keine Skelette vom Homo Sapiens von vor 3 Millionen Jahren finden...
Gott hat mit dem Thema erstmal nichts zu tun!
(Solange man die Bibel in jedem Vers nicht wörtlich nimmt)
Es kann auch Urknall und Gott, Evolution und Gott geben. Wir brauchen nur nicht Gott, um zu erklären, wie Blitz und Donner entsteht, wie die allgemeine Entwicklung des Homo Sapiens ist.

Bist du einer, der an der Evolution zweifelt? Einer, der wörtlich an die Bibel glaubt, dass z.B. die Erde nur 6000 Jahre alt ist?

Dann schaue dir mal die unteren Links an.



Hallo,
Schaut mal dieses Video an. Ich habe es vor ein paar Tagen gesehen.
http://www.youtube.com/watch?v=mcAq9bmCeR0 (http://www.anonym.to/?http://www.youtube.com/watch?v=mcAq9bmCeR0)
AndreaHallo Prinzessin, danke für den Tipp. Sehr eindrucksvolles Video, wenn auch ohne englischkenntnisse nicht zu verstehen.

Ich hab mir mal die anderen Videos des cdk007 (http://www.youtube.com/user/cdk007) auf youtube angesehen, hier mein Resümee:


http://www.youtube.com/watch?v=aLFKM886l4Q&mode=related&search=
Dieses Video zeigt sehr einfach, warum die Erde mindestens 11000 Jahre alt ist, anhand von Baumringen, auch ohne englisch zu verstehen.

http://www.youtube.com/watch?v=amDERsZUVn0&mode=related&search=
hier wird mal gezeigt, wie sehr sich die "Kreationisten" mit ihrer 6000 Jahre alten Erde geirrt haben, auch ohne englisch verständlich

http://www.youtube.com/watch?v=l8Ii-dpRrXM&mode=related&search=
hier, im zweiten Teil von eben, wird gezeigt, wie man durch unterschiedliche Verfahren das Alter der Erde bestimmen konnte, auf 4,5 Milliarden Jahre (Milliarde heißt im amerik.-engl. Billion), ohne englisch nicht zu verstehen, Vorkenntnisse in Naturwissenschaft erforderlich

http://www.youtube.com/watch?v=EDFJviGQth4&mode=related&search=
Top 10 Liste der häufigsten Anti-Evolution Argumente, und warum diese falsch sind. geringe englisch und naturwissenschaftliche Kenntnisse hilfreich, aber vieles versteht man auch ohne, also insgesamt mittelschwer.

http://www.youtube.com/watch?v=M2SVMKZhV2g&mode=related&search=
und
http://www.youtube.com/watch?v=xx5t5_trnuU&mode=related&search=
Warum Intelligent Design falsch ist, und nicht benötigt wird, Teil 1 und 2. englisch erforderlich, mittelschwer zu schnallen.


Kennt jemand zufällig sowas in deutsch?

Denn anscheinend haben einige User hier keine Lust (oder Zeit) sich meine Links von oben mal durchzulesen, um sich erstmal ein bischen schlauer zu machen... :(
Hieraus:
http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=344779&postcount=318
Dann brauche ich mir auch nicht die Finger wund schreiben... :(

Ciao, LG lynxxx

princesszin
10.06.07, 16:17
TomBac

"Welche Phänomene werden durch die Evolutionstheorie adäquat vorhergesagt?"

Ich fürchte du verstehst nicht was das Wort 'Theorie' bedeutet.

Andrea

princesszin
10.06.07, 16:24
Wolf


"Auch die Konstante "pi" kann man - wenn man sonst nichts zu tun hat - auch noch genauer berechnen als zu Zeiten von Papier und Bleistift. Das macht die bisherigen Berechnungen nicht "falsch", sondern man verfeinert."


Übrigens, schau dir mal dieses Video über die Zahl Pi an:

http://www.youtube.com/watch?v=e8s0wchay_c


Andrea

Wolf
10.06.07, 16:33
EDIT: Upps, das Posting gehörte eigentlich eins drüber!

....hrzngrmpff...... :lach:

princesszin
10.06.07, 16:34
lynxxx


"Hallo Prinzessin, danke für den Tipp. Sehr eindrucksvolles Video, wenn auch ohne englischkenntnisse nicht zu verstehen.

Ich hab mir mal die anderen Videos des cdk007auf youtube angesehen, hier mein Resümee..."

Ja, sie sind alle top. Ich bin ein großer Fan von cdk007 : ))

Übrigens, cdk007 sagt mehmals aus, dass er nicht weiss ob es ein Gott gibt oder nicht. Er will ausschliesslich die Argumente korrigieren, die über Wissenschaft sind.


Andrea

Wolf
10.06.07, 16:41
Übrigens, cdk007 sagt mehmals aus, dass er nicht weiss ob es ein Gott gibt oder nicht.

Das hätte mich auch echt gewundert! :lach:

omar
10.06.07, 17:04
Denn anscheinend haben einige User hier keine Lust (oder Zeit) sich meine Links von oben mal durchzulesen, um sich erstmal ein bischen schlauer zu machen... :(
Hieraus:
http://www.politikcity.de/forum/show...&postcount=318 (http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=344779&postcount=318)
Dann brauche ich mir auch nicht die Finger wund schreiben... :(

Ciao, LG lynxxx


omar und/oder özbek:

Ich hoffe nicht, dass das mein Satz, "die Erde sei keine Scheibe" jemanden verletzt hat, deshalb ja auch mein Smiley.

Beleidigen oder verletzen tust du hier niemanden. Ich finde diesen Theard dank euren hochwertigen Beiträgen sehr lesenswert. Auch wenn ich nicht mitreden kann, lese ich jeden Beitrag mit.

Also bitte bitte lass dich nicht berirren und schreib weiter. :aferin:

lynxxx
10.06.07, 17:15
Danke für deine Ermutigung! :) :aferin:

(Habe ich auch mal vorsorglich geschrieben, weil ich auch von mir weiß, dass ich nicht alle Threads komplett von Anfang an durchlese, und ich später hier mich nicht dauernd wiederholen wollte. Dann lieber schnell einen youtube-Link setzten und gut ist... :))

omar
10.06.07, 19:25
Ich hatte irgendwie das Bedürfnis diesen Artikel hier reinzustellen.

Früher stelle man sich die Erde Als Furzender Schweizer Käse (http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Ausgestorbene-Theorien-Die-Erde-Schweizer-Käse/589985.html) vor und erklärte sich so Erdbeben.

lynxxx
10.06.07, 19:38
Hahaha, danke dir.
der obige Link geht nicht, hier einer der geht:
http://www.stern.de/wissenschaft/natur/589985.html (http://www.stern.de/wissenschaft/natur/589985.html?q=schweizer%20k%C3 %A4se)

TomBac
10.06.07, 20:27
Zitat von Wolf
Es wurde die Existenz von "Missing Links" vorhergesagt und auch tatsächlich bestätigt. Aus den biologischen Eigenschaften aller möglicher Spezies durch alle möglichen Zeiten ließen sich Zwischenstufen ermitteln, auf deren Überreste man bis dato noch nicht gestoßen war. Viele dieser vorausgesagten Zwischenstufen konnte man teilweise Jahrzehnte später auffinden.Hier muss ich einmal intensiver überlegen, ob das Entdecken von Missing Links tatsächlich der Bestätigung einer formulierten Prognose entspricht. Antwort oder Nachfrage kommt.


Zitat von Wolf
Deine "mathematische" Herangehensweise an naturwissenschaftliche Theorien sind zwar ein netten philosophisches Gedankenspiel, aber nicht wirklich zutreffend. Dass Theorien nie ganz "bewiesen" werden können mag bei philosophische Betrachtung durchaus richtig sein, die Naturwissenschaften nähern sich theorien etwas "praktischer".Ein pragmatischer "Cut" ist mir zwar sympathisch. Allerdings kann einem hierbei immer vorgeworfen werden, warum an dieser Stelle pragmatisch reduziert wurde und an anderen Stellen nicht: So könnte man einem vorwerfen, dass an einer Stelle logische Gründe ins Feld geführt werden; hingegen andere logische Gründe aus pragmatischen Erwägungen nicht berücksichtigt werden! Zudem bestimmen solche Gedankenspiele die Methodologie der Wissenschaften, wie z.B.: der Falsifikationismus, der sicherlich innerhalb der Physik und der Chemie verbreitet ist.


Zitat von Wolf
Mittlerweile ist man so weit, Theorien und Modelle nicht mehr "ersetzen", sondern nur noch verfeinern zu müssen. Die Tatsache, dass man die Quantenmechanik entdeckt hat, macht die Newton'sche Mechanik nicht "falsch" oder "veraltet", sie ergänzt sie lediglich für den Kleinteilbereich.Mit dem Ergänzen und Verfeinern habe ich große Probleme. Aufgrund logischer und historischer Analysen kann man davon ausgehen, dass nicht nur der Begriff des Beweisens nicht mehr im Rahmen realwissenschaftlicher Theorien verwendet werden darf, sondern die mit der Idee eines kumulativen Fortschritts verbundene Vorstellung der Realitätsanhäherung aufgegeben werden muss.

Dies liegt an den Mängeln des Verifikationismus einerseits ("Fall n+1") und daran, dass mit jedem "wissenschaftlichen Paradigma" bestimmte Fragestellungen und Probleme, Begriffe und Hypothesen, Operationen und Methoden verbunden sind.

Insbesondere an den Begriffen (heißt: am terminologischen Apparat) einer Theorie wird dieses Problem deutlich.
Vorab: Ich habe von dem "Physikalischen" keine hinreichenden Kenntnisse. Bin mir aber ziehmlich sicher, dass die Newtonsche Mechanik und die Quantenmechanik inkompatible "Theoriestränge" darstellen, weil sie zwar ein und denselben Sachverhalt, aber mit nicht vergleichbaren, "nicht deckungsgleichem" terminologischen Apparat beschreiben (LASSE MICH ABER GERN KORRIGIEREN). So werden die jeweiligen Begriffe in unterschiedlichen Theorien mit verschiedenen Interpretationen versehen. Diese "Inkommensurabilität" hat nun zur Konsequenz, dass durch beide Theorien verschiedene "Welten" erzeugt werden, die scheinbar gleichzeitig ihre Berechtigung haben. Bei tatsächlicher Inkommensurabilität ist es dann nicht mehr möglich, beim Übergang von einer Theorie zur anderen Theorie die Realitätsnähe zu bestimmen. Welche Theorie ist näher an der Realität?

Du vermutest eine Verfeinerungsbeziehung zwischen diesen beiden Theorien. Wenn tatsächlich eine inkommensurable Beziehung besteht, dann handelt es sich um keine Verfeinerung! Eine multiparadigmatische Vorgehensweise wäre in diesem Fall nichts anderes als ein "paradigmatischer Cut". Darüber hinaus handelt es sich um zwei Paradigmata, die ihrerseits ihre Berechtigung haben und mit Hilfe von Schutzhüllen vor Anomalien geschützt werden.

Ungefähr klar geworden, was ich meine?



Zitat von lynxxx
Hallo,
das die Sache wesentlich komplexer ist, weiß ich auch, deshalb habe ich einleitend auch geschrieben:
"...bezeichnet Theorie im allgemeinen (grob gesagt) ein wissenschaftliches Aussagensystem..."Hier hast du Recht! Du hast zwar die Komplexität reduziert, hast aber Unschärfen reingebracht; deswegen mein Einwurf. Ein solche Unschärfe ist Folgender:


Zitat von lynxxx
Mir ist klar, dass eine Theorie eine Annäherung bisher erforschtes an die Realität ist ...
Solche Unschärfen meinte ich. Theorien sind keine Annäherung an die Realität; siehe das Beispiel mit inkommensurablen Theorien.


Zitat von lynxxx
Wie du siehst, habe ich extra, für Leute mit mehr Background, oder die es genauer wissen wollen zur Wikipedia verlinkt.Wenn es geht, bitte nicht WIKIPEDIA verlinken. Die Definition des Begriffs "Theorie" ist teilweise gruselig!


Zitat von lynxxx
EDIT:
@tombac:

Ein Tipp für dich: Mach dir nicht die Mühe, hier nun alles zum Theoriebregiff erklären zu wollen, setze lieber einen Link und gut ist. Denn die, die eine gewisse Vorbildung hier haben, wissen schon was du ausdrücken willst, und die die es nicht haben schnallen deine (philosophischen/erkenntnistheoretischen/etc.) Abhandlungen eh nicht sofort und müssten sich erstmal durch viel lesen schlauer machen. (soll bitte nicht arrogant klingen, sondern nur den Zustand unterschiedlicher Vorkenntnisse beschreiben)Klingt definitiv nicht arrogant.
Aber in diesem Fall ist es sinnvoller, die Sachen selber zu schreiben als zu falschen oder gruseligen Begriffsdefinitionen zu verlinken. Zudem hätte ich im Netz nach einer adäquaten Seite suchen müssen, weil ich ehrlich gesagt keine "zur Hand habe".

TomBac
10.06.07, 20:30
TomBac

"Welche Phänomene werden durch die Evolutionstheorie adäquat vorhergesagt?"

Ich fürchte du verstehst nicht was das Wort 'Theorie' bedeutet.

Andrea

Andrea, magst du deine Befürchtung näher erläutern und mir darstellen, was 'Theorie' für dich bedeutet?

TomBac
10.06.07, 20:36
Zitat von omar
Ich hatte irgendwie das Bedürfnis diesen Artikel hier reinzustellen.

Früher stelle man sich die Erde Als Furzender Schweizer Käse (http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Ausgestorbene-Theorien-Die-Erde-Schweizer-K%C3%A4se/589985.html) vor und erklärte sich so Erdbeben.


Hahaha, danke dir.
der obige Link geht nicht, hier einer der geht:
http://www.stern.de/wissenschaft/natur/589985.html (http://www.stern.de/wissenschaft/natur/589985.html?q=schweizer%20k%C3 %A4se)

Ihr Ungläubigen! :brüll:

lynxxx
10.06.07, 23:03
Hi,
ich würde dich bitten, bevor wir hier weiter über den Theoriebegriff "philosophieren", einen eigenen Thread darüber aufzumachen. In Ordnung?

Darin kannst du dann auch folgende Links reinsetzen, die weitere seriöse Infos bieten. Und wenn dir z.B. Standford University nicht seriös genug ist, dann kannste dort auch erklären, warum nicht.

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/WISSENSCHAFTPAEDAGOGIK/WissenschaftstheorieWarum.shtm l
http://plato.stanford.edu/
http://www.utm.edu/research/iep/

Guten Start in die Woche, LG lynxxx



noch ein Nachtrag vom Brockhaus, damit jeder, der sich mehr dafür interessiert anhand der dortigen Namen weiter googlen kann:

Wissenschaftstheorie,

wichtiges Teilgebiet der zeitgenössischen theoretischen Philosophie; eine philosophische Grundlagendisziplin, die die Methoden der Bildung, Bewährung, Anwendung wissenschaftlicher Theorien und Begriffe sowie Voraussetzungen, Strukturen, Ziele und Auswirkungen von Wissenschaft zum Gegenstand hat. Sie soll Verfahrensregeln für die Wissensgewinnung und Aussagenüberprüfung, aber ebenso für die Erarbeitung von Werturteilen und Handlungsanweisungen formulieren und bedient sich dabei sowohl analytischer als auch historischer Untersuchungen. Als analytische Wissenschaftstheorie entwickelte sie sich infolge der im Rahmen klassischer Denkgewohnheiten nicht erfassbaren Vorstellungen der modernen Physik (Quantenmechanik) seit der Wende zum 20. Jahrhundert unter dem Einfluss der formalen Logik und Sprachphilosophie. Dabei orientiert sich die Wissenschaftstheorie der empirischen Wissenschaften besonders an den methodologischen Grundlagenproblemen der exakten Naturwissenschaften (v. a. der theoretischen Physik). Die Philosophen des Wiener Kreises, aber auch H. Weyl, H. Poincaré, B. Russell, K. R. Popper (kritischer Rationalismus), C. G. Hempel, W. Stegmüller, E. Topitsch, P. Lorenzen, I. Lakatos, T. S. Kuhn, P. Feyerabend u. a. förderten die Wissenschaftstheorie entscheidend.

TomBac
10.06.07, 23:14
Hi,
ich würde dich bitten, bevor wir hier weiter über den Theoriebegriff "philosophieren", einen eigenen Thread darüber aufzumachen. In Ordnung?


Du hast mit dem Sinnieren über Theorien angefangen.

lynxxx
10.06.07, 23:28
Aber doch nur kurz in Bezug auf die Umgangssprache, weshalb solche Fragen kamen, ob man einer wissenschaftlichen Theorie glauben sollte, und das waren keine philosophisch gemeinten Fragen.

princesszin
12.06.07, 17:56
TomBac


"Andrea, magst du deine Befürchtung näher erläutern und mir darstellen, was 'Theorie' für dich bedeutet?"

The allgemeine Erklärung ist, dass 'theory' eine bewiesene Arbeitsmethode ist, während 'law' etwas vorhersagt, zB. man kann sagen, dass wenn du ein Buch fallen lässt, es fällt.

Andrea

omar
12.06.07, 22:25
stern.de - 8.6.2007 - 14:05
URL: http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/590580.html?nv=cb (http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/590580.html?nv=cb)

document.getElementById('rahme n').focus();Beginn des Artikels
"Studiengemeinschaft Wort und Wissen"



"Das ist kein Trick. Ich sehe das wirklich so"


http://img.stern.de/_content/59/05/590580/bild1_250.jpg
© Jörg Gläscher
Wie alt ist die Menschheit? Professor Peter Imming (l.) und Dr. Henrik Ullrich möchten keine knappe Antwort geben



Interview: Christoph Koch

Der Schöpfungsglaube gehört in den Religionsunterricht, finden die Köpfe der "Studiengemeinschaft Wort und Wissen". Für ihre Kritik an der Evolutionslehre hoffen sie dennoch auf allgemeines Gehör.

Herr Ullrich, der Kasseler Biologieprofessor Ulrich Kutschera hat vor Kurzem im stern* geäußert, eines Ihrer Mitglieder habe Schulen Geld angeboten, damit sie ein von Ihrer Organisation verlegtes Buch verwenden. Dem widersprechen Sie?

Ullrich: Ja, das ist eine falsche Tatsachenbehauptung. Die "Studiengemeinschaft Wort und Wissen" hat niemals Schulen das Buch "Evolution. Ein kritisches Lehrbuch" angeboten und ihnen Geld für den Fall zugesagt, dass sie es in ihre Bibliothek stellen oder in den Klassen verwenden. Es ging in dieser Sache um einen Brief eines emeritierten Physikprofessors. Er steht der Studiengemeinschaft sehr nahe, und es war ihm ein Anliegen, Schulen das Lehrbuch anzubieten. Er fragte zunächst bei Gymnasien an, ob Interesse besteht. Nur bei einer positiven Rückmeldung hat er den jeweiligen Lehrern das Buch zugesandt. Daran wurden keinerlei Bedingungen geknüpft und keine Auflagen gemacht.

Tatsächlich sagt der Brief nichts von Geld - aber ist nicht schon das Buch selbst ein Streitpunkt? Ulrich Kutschera sagt: Die Methode der Naturwissenschaft ist atheistisch. Das Buch sei also kein wissenschaftliches Lehrbuch mehr, wenn es Schöpfungslehren nennt.

Ullrich: Es ist richtig und gut, dass innerhalb der Naturwissenschaft mit einem "methodischen Atheismus" gearbeitet wird. Sonst wären wir nicht in der Lage, Ergebnisse zu erzielen und Daten und Theorien zu gewinnen, die diskutiert werden können, die austauschbar und prüfbar sind. Eine Gefahr sehe ich, wenn die Methode überhöht und zur Weltanschauung wird, die sagt, dass alles, was sie nicht erfassen kann, nicht existiert oder irrelevant ist.
Imming: Wenn man sagt, die Methode - die ich methodischen Reduktionismus nennen würde - bestimmt, was es überhaupt geben kann, dann kommt mir das zu wagemutig vor. Es geht über die Naturwissenschaft hinaus. Natürlich akzeptiere ich diese Haltung als eine Glaubensaussage. Wir als Christen machen auch jede Menge Glaubensaussagen, ganz klar.

Professor Werner Gitt, einer Ihrer Vorgänger im Vereinsvorsitz, führt Listen bereits eingetretener biblischer Prophezeihungen. Das empfinden viele als befremdlich hat es nicht wenig Ähnlichkeit mit Wissenschaft?

Imming: Innerhalb der Christenheit gibt es Meinungsvielfalt. Und ich sage: Es gibt tatsächlich viele Dinge, die könnte ich nicht beantworten, weder mit der Bibel in der Hand noch mit der Wissenschaft. Aber: Die Wissenschaft ist etwas, was nie fertig ist. Das gilt auch für mich persönlich, und ich möchte als Christ auch die alte Quelle, die Bibel, hinzunehmen - selbst wenn sie auslegungsbedürftig ist.
Ullrich: Die "Studiengemeinschaft Wort und Wissen" hat es sich zur Aufgabe gemacht, Aussagen, die naturwissenschaftliche Daten integrieren, aber auf bestimmten Glaubensaussagen aufgebaut sind, ganz klar zu markieren. Diese werden als Grenzüberschreitungen kenntlich gemacht wie zum Beispiel in dem Lehrbuch von Junker und Scherer; für jeden Leser deutlich erkennbar.

Wir Deutschen haben säkulare Schulen, die der Staat allen anbietet. Wir haben negative Religionsfreiheit: Wer nichts von Gott wissen will, darf seine Ruhe fordern. Im Biologieunterricht wird Biologie gemacht. Aber wir haben garantierten Religionsunterricht. Den gibt es in Amerika nicht. Ist das nicht bestens?

Imming: Ich finde die Situation in Deutschland sehr gut. Zum Biologieunterricht gehört die für die Biologie so außerordentlich wichtige Evolutionstheorie, die kann man gar nicht weglassen! Aber auch wissenschaftliche Evolutionskritik wie unsere. Das andere, Schöpfungsglaube, gehört unserer Meinung nach in den Religionsunterricht. Es ist prima, wenn die Schule einen Weg findet, in einem vernünftigen Rahmen diese Dinge miteinander zu diskutieren. Das ist kein Trick. Ich sehe das wirklich so.

Angenommen, Sie fänden, wie es der Intelligent-Design-Ansatz vorgibt, Spuren eines Gottes in der Natur. Wer dieser Gott ist, ist in dieser Erkenntnis nicht inbegriffen. Es scheint mir nicht Ihr Wunsch zu sein, dass einer sagt: Danke. Endlich kann ich Vishnu besser begründen. Oder das Fliegende Spaghettimonster.

Ullrich: Tatsächlich ist das die Problematik bei der Intelligent-Design-Diskussion. Durch Forschung kann man zu der Ahnung gelangen, dass eine große Intelligenz hinter der Natur steht. Wer aber diese Intelligenz ist, die sich mir als Mensch zeigt, das werde ich aus der Natur mit wissenschaftlicher Methodik nicht zwingend belegen können. Wir sind als Christen zur Beantwortung der Frage nach Gott auf unsere Überzeugung angewiesen, diesen Gott durch die Bibel offenbart zu bekommen. In Bezug auf die Deutung wissenschaftlicher Daten haben die Christen keinen Alleinvertretungsanspruch. Das muss man betonen, um nicht dogmatisch und fundamentalistisch zu werden.

Die Schöpfungslehre geht in Amerika oft Hand in Hand mit einer typischen politischen Richtung. Überspitzt gesagt: Wer so tickt, hat plötzlich Freunde wie George Bush, der in einen üblen Krieg zieht, obwohl der Papst den schärfstens verurteilt hat.

Imming: Das sind unzulässige Vermischungen, die ich sehr schade finde - und kontraproduktiv. Natürlich hängt an der Einstellung, die man zur Herkunft und zum Sein des Menschen hat, eine Menge Weltanschauliches. Es hat ja auch - das ist aber nicht der Evolutionslehre vorzuwerfen - atheistische, totalitäre Ideologien gegeben, die glaubten, mit gewissen Formen von Wissenschaft ihre Theorien belegen zu können. Ja, am Menschenbild hängt viel. Und deswegen müssen wir auch so vorsichtig damit umgehen, da es ruckzuck politisch und dann womöglich konfrontativ werden kann.

Haben Sie hinreichend wissenschaftliche Publikationen vorzuweisen, um Ihrer Forderung, in einem ernsthaften wissenschaftlichen Dialog mitspielen zu können, Nachdruck zu geben?

Imming: Es muss darauf verwiesen werden, wie der vor Kurzem bekannt gewordene Fall des Redakteurs Sternberg in den USA belegt, dass der Veröffentlichung von Arbeiten, die evolutionskritisch argumentieren oder Intelligent Design als mögliche Alternative anbieten, mit Widerstand begegnet wird und dies auch zu Schwierigkeiten für die Verantwortlichen des wissenschaftlichen Journals führen kann.
Ullrich: Wir können auf entsprechende Publikationen verweisen. Und dem, der sich mit unseren wissenschaftlichen Arbeiten, etwa den "Studium-Integrale"-Bänden oder dem gleichnamigen Journal vorurteilsfrei beschäftigt, wird klar, dass da wissenschaftliche Qualität vorhanden ist. Ich denke an Michael Brandts Arbeiten zur Evolution des Menschen, "Der Ursprung des aufrechten Ganges" oder sein neuestes Buch "Wie alt ist die Menschheit?", wo die Dinge auf höchstem fachwissenschaftlichen Niveau dargestellt werden.



Wie alt ist die Menschheit?


Imming: Da verweise ich auf das eben genannte Buch. Dort finden Sie eine mögliche wissenschaftliche Antwort, natürlich auf dem vorläufigen Stand.

Aber Sie kennen das Buch und können mir sagen, was darin steht: Wie alt ist die Menschheit?

Imming: Wer sich wirklich dafür interessiert, kann es sich dort ansehen.

Sie wollen es mir nicht sagen.

Imming: Ich möchte es nicht verkürzen: Man muss die dort dargelegten Daten und ihre Diskussion in der Gesamtheit betrachten. Mit diesem Vorwissen macht es erst Sinn, sich über das Ergebnis auszutauschen und eine entsprechende Aussage zu machen.

Aber viele Ihrer Publikationen sind populär aufgemacht, wenden sich an Laien. Wenn es derart komplex ist, sollte sich die Debatte nicht auf Fachkreise beschränken?

Imming: Das denke ich nicht.
Ullrich: In der öffentlichen Debatte brauchen wir auch eine allgemein verständliche Aufarbeitung dessen, was Wissenschaft kann und was Wissenschaft nicht kann. Auch deshalb, weil häufig wissenschaftliche Ergebnisse in politische und ethische Diskussionen hineinspielen beziehungsweise zur Begründung einzelner Standpunkte genutzt werden.

Müssen Sie befürchten, dass künftig ein wissenschaftliches Ergebnis gefunden wird, das Ihren Glauben beschädigt, gar zerstört?

Imming: Zerstört? Das glaube ich nicht. Aber dass man infrage gestellt wird? Ja! Es kann auch das Umgekehrte passieren, dass wissenschaftliche Forschung Atheisten infrage stellt. Wissenschaft muss nicht dazu führen, dass Gott immer weniger wird.







Artikel vom 10. Juni 2007

lynxxx
12.06.07, 22:59
omar,
wenn ich das lese, und vor allem die von dir rot markierten Stellen, und dir die Intention unterstelle: "Das sehe ich, Omar, genauso." dann dreht sich mir der Magen um. :kafa:

Warum?

Die beiden sind widersprüchlich.

sie tuen so seriös, dabei sind sie eine Mogelpackung.
Das ist wie bei den Nazis, die nun auch vermehrt in Anzug und Krawatte rumlaufen, und Teile der Bevölkerung denken: "Och, die sind ja gar nicht so schlimm... und wählbar." Dabei haben sie ihre gleichen Parolen zu Springerstiefel-Zeiten nur in schönere Sätze gepackt. Die Intention blieb die gleiche!
So auch bei diesen Kreationisten, Mitglieder bei der Studiengemeinschaft Wort und Wissen e.V. (http://de.wikipedia.org/wiki/Studiengemeinschaft_Wort_und_W issen)

Sie tun so seriös, haben aber überhaupt keine Qualifikation als Arzt, eigene Forschung zu betreiben, und wenn ich mir das Werk von Henrik Ullrich anschaue:
http://de.wikipedia.org/wiki/Henrik_Ullrich
dann erkenne ich, dass er überhaupt keinen blassen Schimmer von der Evolution im 21. Jahrhundert hat.

Warum dürfen wohl die Kreationisten nicht in Fachzeitschriften ihre Artikel stellen??? Weil sie stümperhafte Ergebnisse bringen, die meistens schon jahrealte Ergebnisse widerlegt haben. Manchmal plagiieren sie auch ganz ungeniert, um dann die Ergebnisse in ihr Weltbild umzudeuten.

Wissenschaftliche Evolutionskritik ist in jeder Fachzeitschrift enthalten, aber die Betonung liegt auf Wissenschaftlich!!!
Schaue dir mal Science, Nature, Spektrum der Wissenschaft an!!!

Diese Quacksalber haben nur nicht das Zeug dazu, einen Beitrag zu leisten, wie auch, mit ihrer Ausbildung?
Das wäre so, als wenn ein Reiseverkehrskaufmann in ein Büro eines Anwalts käme, und sofort versuchen würde, vor Gericht einen Mandanten zu verteidigen. Klar kann er deutsch sprechen, klar kann er die Zeugen verstehen, aber er kann seinen Mandanten nicht helfen, weil er keine Ahnung von der Materie hat!

Und noch eine Frage:
Bekanntlich sind ja vielleicht max. 0,1 Promille aller weltweiten Wissenschaftler Kreationisten. Dass ist 1 Kreationist auf 10000 Wissenschaftler weltweit. Wenn dir nun 10000 Wissenschaftler sagen, dein Auto springt nicht an, weil deine Zündkerzen dreckig sind, und einer sagt, weil deine Fensterscheibe dreckig ist (oder was anderes), wem würdest du glauben???
Oder die gleiche Frage beim Rauchen, 10000 sagen es macht krank, einer nicht?

Wissenschaft ist nicht per se Atheistisch! Alles was nicht erklärt werden kann, wird nicht immer als nicht existent beschrieben, sondern wird zur Seite gelegt, damit andere künftige Generationen dieses dann erforschen können.
Die stilisieren sich zu Opfern einer Weltverschwörung, so ein Quatsch!!! Hunderttausende Wissenschaftler weltweit sind gläubige Christen, Muslime, Buddisten, Hindus, usw. Die sind sicher sogar in der Mehrzahl!

Wissenschaft führt überhaupt nicht dazu, dass Gott immer weniger wird. Was soll der Quatsch denn? Die haben wohl nichts geschnallt. Wir haben nur für einige Dinge Erklärungen, dass auch einfach die Schwerkraft den Apfel nach unten auf die Erde zieht. Trotzdem kann Gott dabei selbstverständlich alle Äpfel der Welt immer nach unten ziehen, oder den letzten Ruck von Baum machen, er ist schließlich allmächtig.


Omar, bitte verschone uns mit solchen Berichten.
Danke,
der ziemlich saure lynxxx

omar
12.06.07, 23:04
lynxxx,

die rot markierten stellen spiegeln nicht meine Meinung wider. Ich hab sie nur markiert, weil ich sie wichtig fand und weil das die hauptargumente dieser "forscher" waren.

gruß

verwirrter omar

lynxxx
12.06.07, 23:12
OK, lieber omar, dann entschuldige ich mich hiermit bei dir für meine Vermutungen. :nurdinilu: :aferin::tesk:

Ich dachte nur erst, dass du eine nicht soooo genaue Vorstellung von dem Thema hattest, und dann schreibe ich mir hier die Finger blutig, und schon kommt ein Stern-Interview, und alles war vergebens...

Kannst ja in deinem Post reinschreiben, "rotmarkierte Stellen sind die interessantesten Aussagen, aber nicht meine Meinung", oder so.
Aber ist auch egal,
hab mich schon wieder beruhigt... :)

iyi geceler und LG lynxxx

Wolf
12.06.07, 23:24
Lynxxx, was regst Du Dich so auf?

Jetzt mal im Ernst, Du verkennst diesen Artikel. Schau doch mal hier im Forum, wie jegliche Form IRGENDEINER Evolution abgelehnt wird (sei sie nun designt oder nicht). Da kommen Argumente, Darwin hätte einen Menschenschädel mit Affenunterkiefer gefunden, Fossilien wären gefälscht worden etc. etc. etc.. Hier gibts selbsterklärte Wissenschaftsspezialisten, die nicht einmal ein Abi in der Tasche haben.

Das ist teilweise das Niveau der Diskussionen hier. Da finde ich diesen Prof. noch ganz erträglich. Evolution wurde von Gott designt? Naja, irgendwas muss er ja machen, sponst wärs ja langweilig. :lach:



omar,
wenn ich das lese, und vor allem die von dir rot markierten Stellen, und dir die Intention unterstelle: "Das sehe ich, Omar, genauso." dann dreht sich mir der Magen um. :kafa:

Warum?

Ja, warum denn? Sieh doch selber wie sehr die Naturwissenschaften die Religionen in die Ecke gedrängt haben. Von "Adam und Eva" redet doch keiner ernsthaft mehr. Dabei ist die Darwin'sche Evolution gerade mal 150 Jahre alt und wischt 4000 Jahre Kreationismus einfach weg.

Naja, bei den Arabern hält sich das noch...... noch!

Und jetzt weichen sie auf ein "intelligence design" aus. Na und?


sie tuen so seriös, dabei sind sie eine Mogelpackung.

Ja, deswegen fällt auch kaum einer drauf rein. In Hillsboro wurde die Wahrheit noch verklagt! Und was ist jetzt? Überleg mal aus welcher fast schon absoluten Machtposition heraus die Religionen binnen 150 Jahren die gesamte Schöpfungsgeschichte abgeben mussten.


Sie tun so seriös, haben aber überhaupt keine Qualifikation als Arzt, eigene Forschung zu betreiben, und wenn ich mir das Werk von Henrik Ullrich anschaue:
http://de.wikipedia.org/wiki/Henrik_Ullrich
dann erkenne ich, dass er überhaupt keinen blassen Schimmer von der Evolution im 21. Jahrhundert hat.

Na und? Allein schon die Tatsache, dass das so einfach zu erkennen ist, macht es doch noch viel lustiger. Omar will Biologie studieren. Nach spätestens 2 Semestern wird er bei seinem Talent hier nachts in Forum von einem unbekannten Rechner aus reinkommen und diesen ganzen Unsinn selber löschen.

Gib ihm etwas Zeit.


Warum dürfen wohl die Kreationisten nicht in Fachzeitschriften ihre Artikel stellen??? Weil sie stümperhafte Ergebnisse bringen, die meistens schon jahrealte Ergebnisse widerlegt haben. Manchmal plagiieren sie auch ganz ungeniert, um dann die Ergebnisse in ihr Weltbild umzudeuten.

Was denn sonst? Mit fundierter Forschung Kreationismus zu entdecken ist ja wohl auch etwas schwierig.


Wissenschaftliche Evolutionskritik ist in jeder Fachzeitschrift enthalten, aber die Betonung liegt auf Wissenschaftlich!!!
Schaue dir mal Science, Nature, Spektrum der Wissenschaft an!!!

Jetzt werden die harten Geschütze aufgefahren! Spektrum der Wissenschaft? Au weia..... Ab Vordiplom wirklich interessant, aber vorher?


Das wäre so, als wenn ein Reiseverkehrskaufmann in ein Büro eines Anwalts käme, und sofort versuchen würde, vor Gericht einen Mandanten zu verteidigen. Klar kann er deutsch sprechen, klar kann er die Zeugen verstehen, aber er kann seinen Mandanten nicht helfen, weil er keine Ahnung von der Materie hat!

Haben wir hier im Forum auch.... cool bleiben..... lächeln..... und ab und zu verarschen. :lach:


Die stilisieren sich zu Opfern einer Weltverschwörung, so ein Quatsch!!! Hunderttausende Wissenschaftler weltweit sind gläubige Christen, Muslime, Buddisten, Hindus, usw. Die sind sicher sogar in der Mehrzahl!

Nunja, soziologisch vielleicht. Aber wären sie wirklich "gläubig" wären wir ja wieder bei den Kreationisten.

Cervantes
12.06.07, 23:32
Mann kann im Übrigen die Scharmützel der W+W Fraktion mit den Evolutionsbiologen auf deren Seiten mitverfolgen:

http://www.evolutionsbiologen.de/genesis220507.html
http://www.wort-und-wissen.de/

lynxxx
12.06.07, 23:36
Lynxxx, was regst Du Dich so auf?

Weiß ich nun auch nicht mehr... ;)



Jetzt werden die harten Geschütze aufgefahren! Spektrum der Wissenschaft? Au weia..... Ab Vordiplom wirklich interessant, aber vorher?
Echt? Ich hab schon in der 10. Klasse, spätestens aber in der 11. Klasse regelmäßig Spektrum der Wissenschaft gelesen. :think:
Sehr vielfältig interessante Artikel, wobei ich natürlich nicht alle verstanden habe, aber ich erinnere mich noch an tolle archäologische Artikel z.B. zu den antiken Bauzeichnungen auf der Cella des Apollotempels von Didyma/Türkei, Chaostheorie und Apfelmännchen, Tonbrandtechniken der Iznikfayencen, Lebens- bzw. Wachstumsmodelle (Life) auf dem Computer, mit Basic abgetippt und selber ausprobiert, Relativitätstheorie, atomare Klimakatastrophe und atomarer Winter, Evolution, Quantentheorie und "Unschärfe"-Gedanken, usw....



Nunja, soziologisch vielleicht. Aber wären sie wirklich "gläubig" wären wir ja wieder bei den Kreationisten.Kommt darauf an, ich habe gelesen, dass einige der Kosmologen/Astronomen, die früher nicht so gläubig waren, im Laufe ihrer Forschung wieder den Glauben gefunden haben, ob der Schönheit und Unendlichkeit des Weltalls, ob der Harmonie der Planetenbahnen um die Sonne, wie auf einer Violine in ganzheitlichen Relationen, usw.

Das hat aber überhaupt nichts mit Kreationisten, etc. zu tun, und stört auch nicht bei der wissenschaftlichen Arbeit. (Solange man nicht reinschreibt, die Planeten werden durch Gott angeschubst... ;))

omar
12.06.07, 23:39
Echt? Ich hab schon in der 10. Klasse, spätestens aber in der 11. Klasse regelmäßig Spektrum der Wissenschaft gelesen. :think:

Kann ich bestätigen. Es ist verständlich, auch wenn man kein Fachmann ist.
Bei Nature und Science scheitert es an den englischen Fachbegriffen.

Cervantes
12.06.07, 23:40
Meine Leseerfahrung deckt sich mit Lynnx und Omar

Wolf
12.06.07, 23:45
Echt? Ich hab schon in der 10. Klasse, spätestens aber in der 11. Klasse regelmäßig Spektrum der Wissenschaft gelesen. :think:
Sehr vielfältig interessante Artikel, wobei ich natürlich nicht alle verstanden habe, aber ich erinnere mich noch an tolle archäologische Artikel z.B. zu den antiken Bauzeichnungen auf der Cella des Apollotempels von Didyma/Türkei, Chaostheorie und Apfelmännchen, Tonbrandtechniken der Iznikfayencen, Lebens- bzw. Wachstumsmodelle (Life) auf dem Computer, mit Basic abgetippt und selber ausprobiert, Relativitätstheorie, atomare Klimakatastrophe und atomarer Winter, Evolution, Quantentheorie und "Unschärfe"-Gedanken, usw....

Eben, es hat mich gestört, dass ich so vieles nicht verstanden habe. Ich wollte am Ende eines Artikels immer ein Tick schlauer sein, war aber leider oft verwirrter als vorher. Und teil mal die Anzahl der Artikel, die Du wirklich komplett VERSTANDEN hast durch die Zahl der Gesamtartikel.

Das war mir zu frustrierend! :brüll:

Auch heute verstehe ich vieles nicht. Ich weiss aber von einigen Doktoranden, dass es ihnen da ähnlich geht.


Das hat aber überhaupt nichts mit Kreationisten, etc. zu tun, und stört auch nicht bei der wissenschaftlichen Arbeit. (Solange man nicht reinschreibt, die Planeten werden durch Gott angeschubst... ;))

Naja..... machen wir uns nichts vor. Kein "heiliges Buch" hält einer positivistisch/wissenschaftlichen Betrachtung stand. Wir meinen mit "Gläubig" offenbar was anderes.

Die Existenz eines wie auch immer gearteten "Gottes" ist nicht wirklich Gegenstand der Diskussionen. Es ist der allmächtige Gott der Religionen, die Leute auf der Erde bestrafen (oder auch nicht), Himmel und Hölle erfunden haben und ähnlicher....... solche Theorien halt.

Ein "gläubiger Christ" der die Bibel zu dem erklärt, was sie nunmal ist, ist mir noch nicht untergekommen.

lynxxx
12.06.07, 23:57
also, ich schätze mal, dass ich mich vielleicht für 60% der Artikel überhaupt interessierte, und die habe ich wohl zu 80% geschnallt, Tonglasurtechnik z.B. zu 100%, z.B. Polymerase-Kettenreaktion zu 70%.
Das war aber überwiegend in den 90ern, vielleicht sind sie ja in den 2000er komplizierter geworden...

Und mit Gläubig meine ich wohl auch eher z.B. Kulturchristen, die an eine übernatürliche Macht glauben, keinen Gottvater mit weißem Bart im Thron, und die Bibel sowieso nicht wörtlich.

omar
13.06.07, 00:04
Könnt ihr einige Stichpunkte nennen, die real- wissenschaftlich Darwin kritisieren bzw. gibt es irgendwas, was durch neue Erkenntnisse Darwin widerspricht?

Cervantes
13.06.07, 00:12
Könnt ihr einige Stichpunkte nennen, die real- wissenschaftlich Darwin kritisieren bzw. gibt es irgendwas, was durch neue Erkenntnisse Darwin widerspricht?

Es gibt keinen Punkt der der Darwin´schen Evolution widerspricht (sofern man sich nicht die abenteuerlichen Anforderungen mancher Kreationisten zu eigen macht die hahnebüchenes verlangen und selbst nichts, aber auch gar nicht erklären bzw. so erklären dass selbst Astrologie als Wissenschaft durchgehen müsste) , es gibt aber zahlreiche Erklärungslücken die es noch zu erforschen gilt, insofern sind die Id´ler ja zumindestens in einem Punkt nützlich: Sie zeigen Schwachstellen auf die ab und an wirklich noch weiterer Untersuchung bedürfen. Keine Erklärung mit einem Lückenbüßergott, schlicht weitere Forschung.

omar
13.06.07, 00:17
es gibt aber zahlreiche Erklärungslücken die es noch zu erforschen gilt,
und diese sind nicht relevant für die beweisführung?

lynxxx
13.06.07, 00:17
Heute ist seine Lehre erweitert worden, weil er natürlich damals noch etliches nicht erklären konnte.

aus dem Brockhaus einiges Grundlegendes:

Darwinismus

[nach C. R. Darwin] der, im weiteren Sinn: die Abstammungslehre; im engeren Sinn: die von C. R. Darwin (etwa gleichzeitig mit A. R. Wallace) entwickelte Evolutionstheorie, die in der natürlichen Auslese (Selektion, Auswahl der für die betreffenden Umweltbedingungen am besten geeigneten Lebewesen, »Kampf ums Dasein«) die Hauptursache für die stammesgeschichtliche Entwicklung sieht. Die grundlegenden Gedankengänge bilden einen zentralen Punkt der modernen biologischen Theorie der Evolution. Die Selektionstheorie verhalf dem Entwicklungsgedanken in der Biologie endgültig zum Durchbruch.

Die darwinsche Evolutionstheorie war lange Zeit sehr umstritten, da sie eine Ablehnung der biblischen Schöpfungsgeschichte sowie der Sonderstellung des Menschen im biologischen System (Tierreich, Ordnung der Primaten) beinhaltete. (Sozialdarwinismus)

Charles Darwin trug, wegen seiner chemischen Experimente, in der Schule den Spitznamen »Gas«. Aber Chemiker wurde er nicht. Gleich zu Beginn seines Medizinstudiums warf er nach einer damals noch ohne Betäubungsmittel durchgeführten Operation das Handtuch. Sein nächstes Studium schloss er ab: Theologie.

Dann wandte er sich, begeistert von der Lektüre Humboldts, der Geologie zu und fand prompt mitten in England das Fossil einer tropischen Muschel, was den geologischen Dogmen der Zeit zufolge unmöglich war. Biologie hat er nie studiert. Sein Dilettantismus - sein Vorteil. Systematisch geschult hätte er keine Nase für den Zufall gehabt, den Zufall einer großen Idee.

Als Charles Darwin seine Evolutionslehre entwickelte, brauchte er einen Motor zur Erklärung des Entstehens und Vergehens der Arten im Tier- und Pflanzenreich. Das jahrtausendealte Züchten von Tieren brachte ihn auf die zündende Idee: Er nahm im Analogieschluss an, in der unbeeinflussten Natur wirke ein ähnliches Prinzip der natürlichen Auslese, das dafür sorgt, dass die besonders gut an die Umwelt angepassten Individuen einer Art überleben und ihre Eigenschaften an die Nachkommenschaft weitergeben. Die schlechter angepassten Individuen können das dagegen allenfalls sehr mäßig, weil sie zuvor verenden oder gefressen werden. Man kann dieses Prinzip als eine Art Wechselspiel zwischen den verschiedenen Eigenschaften einer Art und der jeweils herrschenden Umweltbedingungen begreifen.

Als Paradebeispiel dafür gilt der Birkenspanner: Hell mit dunklen Sprenkeln war er auf Birkenstämmen gut getarnt, bis die Industrialisierung Englands mit ihrem Ruß im vorigen Jahrhundert die Stämme schwärzte. Es gab aber unter den Birkenspannern auch eine dunkle Spielart, die nun im Vorteil war, weil die Vögel sie nicht als Beute entdeckten. Schon bald waren dann in jenen Gegenden fast alle Birkenspanner schwarz gefärbt. Der Rückgang der Luftverschmutzung vor zwanzig Jahren begünstigte wieder die Ausbreitung der hellen Form.

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Darwin: Die Evolution der Lebensformen

Im Laufe des 18. Jahrhunderts ging nicht nur der Glaube an die Abgeschlossenheit des Universums verloren, sondern auch seine zeitliche Überschaubarkeit. Zwar gewährte die Idee von der Einmaligkeit der Schöpfung noch den Zusammenhalt ihrer einzelnen, in ungeheurer Vielfalt bekannt gewordenen Glieder (Elemente, Minerale, Pflanzen, Tiere, Menschenrassen), doch auch das hörte mit dem Ende des Jahrhunderts auf. Vor allem durch die Entdeckungen der letzten Jahrhunderte, die die europäische Welt durch zahlreiche neue Welten in allen Teilen des Erdballs ergänzt hatte und bis dahin unbekannte Tier- und Pflanzenarten bekannt machte, war die Vorstellung von einer einheitlichen Schöpfung ins Wanken geraten. Hinzu kam die Annahme bewohnter Welten außerhalb der Erde beziehungsweise ihres Sonnensystems - schon Giordano Bruno hatte die Fixsterne als Sonnen vergleichbarer Planetensysteme angesehen. Dabei war anfangs nicht der Zweifel an Gottes Schöpfungsplan das intellektuelle Problem gewesen, sondern die sich nun ergebende Möglichkeit, dass alle Arten lebendiger Geschöpfe die biblische Sintflut überlebt haben müssten. Obwohl bereits 1559 Johann Butco in seiner Schrift »Über die Arche Noah, ihre Form und ihr Fassungsvermögen« geschlossen hatte, dass vor der Sintflut nur einige Hauptarten der Tiere gelebt hätten, aus denen die heute lebenden (rezenten) Tierarten erst später entstanden seien, hielt man doch bis ins 19. Jahrhundert innerhalb einer allumfassenden »Scala naturae« (Seinskette) an der Konstanz der von Gott erschaffenen Arten fest.

Den Zeitfaktor als zusätzliches Ordnungs- und Erklärungsprinzip des Weltenlaufes führte erstmals 1755 Immanuel Kant in die Kosmologie ein, die damit zur Kosmogonie umgeformt wurde. Sie setzte einen Urzustand lückenlos verteilter Materie voraus, die über den gesamten Raum verteilt war und aus der sich (im Sinne René Descartes') diskrete, aber notwendig bewegte Körper und Körpersysteme »mit der Zeit« gebildet hätten und weiterhin bildeten - in Millionen und »Bergen von Millionen« Jahren. Am Ende des 18. Jahrhunderts stellte Pierre Simon de Laplace dann eine »Nebularhypothese« auf, wonach das Sonnensystem durch Erkalten eines Gasnebels entstanden sei. Sie griff Anregungen von William Herschel auf, der die unterschiedlichen Formen der Tausende von »Nebeln«, die er entdeckt hatte, entwicklungsgeschichtlich deutete. Danach würde der Himmel die Sternindividuen wie Pflanzen in einem »Gewächshaus« in unterschiedlichen Stadien darbieten.

Der Purismus der professionellen Astronomie ließ allerdings solche kosmogonischen Ideen neben der reinen Himmelsmechanik lange Zeit nicht zu. Anders verhielt sich die Wissenschaft im Falle des Individuums »Erde«. Bereits Georges Louis Leclerc de Buffon war 1749 von einem mindestens 75 000 Jahre währenden Abkühlungsprozess der ursprünglich glühenden Erde ausgegangen. In diesem Zusammenhang hatte er die sechs Tage des Schöpfungsberichts zu sechs »Epochen« der Erdgeschichte ausgedehnt, die einer kontinuierlichen, durch die Abkühlung bedingten linearen »Entwicklung« der Erdoberfläche einschließlich des Entstehens ihrer Bewohner unterlagen. Diese Idee beeinflusste bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts die Theorien der Biologie und Geologie, auch in Auseinandersetzung mit theologischen Einwänden, die sich am Wortlaut des biblischen Schöpfungsberichts orientierten. Ab 1775 führten die mineralogischen Beobachtungen von Abraham Gottlob Werner zu dem ersten Versuch einer (»neptunistischen«) Entstehungsgeschichte der Minerale und geologischen Schichtentheorie, wonach sämtliche Gesteine beziehungsweise Gesteinsschichten - außer den vulkanischen Sekundärbildungen - durch allmähliche Ausfällung und Ablagerung aus dem ursprünglich alles überflutenden Urmeer (Sintflut) entstanden sind.

Im Wettstreit mit der Theorie, nach der alle Gesteine vulkanischen Ursprungs seien, und Georges Cuviers Katastrophentheorie, nach der es mehrere gottgewollte sintflutartige Naturkatastrophen mit teilweiser Vernichtung des Tierbestandes und nachfolgenden Neuschöpfungen gegeben habe, entstand im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts auf experimenteller Basis die zwischen beiden Vorstellungen vermittelnde Wissenschaft der Geologie. Sie lehnte die Katastrophentheorie im Sinne von Gott veranlasster Einschnitte in das Geschehen an der Erdoberfläche völlig ab. Stattdessen legte sie nun eine aktuale Sichtweise zugrunde, wonach die gegenwärtigen Naturgesetze die gleichen sind wie in früheren Zeiträumen. Dies führte zwangsläufig zu der Annahme unvorstellbar großer Zeiträume für kleinste Veränderungen - man spricht seither auch in übertragenem Sinne von »geologischen Zeiträumen«. Für die Wohnstatt der Lebewesen war der enge Rahmen des biblischen Schöpfungsberichtes damit endgültig gesprengt; räumliche und zeitliche Unendlichkeit schienen sich aufzutun.

Anfangs hatte man die Fossilien als »Spiele der Natur« gedeutet. Im 17. und frühen 18. Jahrhundert sah man dann in ihnen Versteinerungen von Individuen, die seit der Schöpfung zu den auf der Erde befindlichen Arten gehören. Dementsprechend musste im Falle einer Abweichung von bekannten Tieren entweder davon ausgegangen werden, dass diese Tiere heute in noch unentdeckten Teilen der Erde leben, oder, als dies durch die Entdeckungsreisen weitgehend ausgeschlossen werden konnte, angenommen werden, dass die Fossilien von ausgestorbenen Arten stammen. Da auch das frühe 19. Jahrhundert noch von der Unveränderlichkeit der Arten ausging, schien nur die Möglichkeit einer Vernichtung ganzer Tierarten durch die Sintflut und einer zumindest partiellen Neuschöpfung danach gegeben. Mit der wachsenden Zahl bekannt gewordener unterschiedlicher Fossilien musste dann allerdings auch die Anzahl der hierfür erforderlichen sintflutartigen Katastrophen erhöht werden, zuletzt bis zu 80 angenommenen, was die Theorie selbst ad absurdum führte. Ein weiteres Problem hatte sich im Zuge der romantischen Auffassung ergeben, die die Urwelt in der Vergangenheit entdeckt hatte. Konnten die »wilden« Ureinwohner Asiens, Amerikas und Australiens wirklich in dieselbe Menschheitsgeschichte eingestuft werden wie die ihnen (vermeintlich) überlegenen christlichen Europäer? Für eine unterschiedliche geistige Entwicklung aus einem gemeinsamen Urzustand heraus gab das Sintflutgeschehen keine Deutungsgrundlage, zumal dann alle Menschen inzwischen den Stand der christlichen Europäer hätten erreicht haben müssen. So blieb einerseits nur die Vorstellung von einer partiellen Degeneration, wie sie sich etwa durch die Deutung des von Gott verfluchten Sohns Noahs, Ham, als Stammvater der »Wilden« auch biblisch untermauern ließ. Oder man musste andererseits auch für die Menschen eine Mehrfachschöpfung annehmen, welche die Unterschiede allerdings von vornherein wieder in konstanten Arten festgeschrieben hätte.

Dies war die Diskussionslage, als Charles Darwin auf der Vermessungsfahrt der »Beagle« von 1831 bis 1836 seine wichtigste Forschungsreise unternahm. Vor allem seine Beobachtungen auf den vom Festland isolierten Galapagos-Inseln, zum Beispiel an den nach ihm benannten »Darwin-Finken«, verarbeitete er zu einer Abstammungslehre. Diese ging nun von einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Geschöpfe aus und davon, dass sich Einzelne im Überlebenskampf durchsetzen. 1859 erschien sein Werk »Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl, oder die Erhaltung der vervollkommneten Rassen im Kampf ums Dasein«. Seine dort begründete Selektionstheorie beruhte bei diesem Kampf ums Überleben auf dem Durchsetzen ökologisch geeigneteren Eigenschaften, die durch Zufall erworben, also keineswegs auf etwas hin gerichtet sein sollen. Damit wandte er sich strikt gegen das lineare System Jean-Baptiste de Lamarcks, bei dem die Lebewesen aufgrund ihres Strebens nach dem Vollkommeneren immer wieder (generationsweise) durch Vererbung gewonnene Eigenschaften aufsteigend durchschreiten. Darwin hatte ursprünglich ganz bewusst den Menschen nicht in seine Theorie einbezogen; doch war das sofort von anderen Naturforschern nachgeholt worden, bevor er selbst seine Theorie in »Die Abstammung der Arten« (1871) entsprechend erweiterte: Menschen und Affen stammen danach ebenso wenig wie »verwandte« Tiere voneinander, sondern von gemeinsamen Vorfahren ab.

Die häufig bewusst missverstandene Einbeziehung des Menschen in das Evolutionsgeschehen machte die naturwissenschaftlich begründete Evolutionstheorie Darwins zu den (auch gesellschaftlich) umstrittensten Theorien des 19. und 20. Jahrhunderts. Zumal sie Erklärungslücken aufwies, zum Beispiel hinsichtlich des Erwerbs und der Vererbung der für die Selektion wirksamen Eigenschaften. Sie konnten erst durch die mit den Versuchen Gregor Mendels einsetzende Vererbungslehre geschlossen werden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich dann nach langen Auseinandersetzungen mit dem ursprünglich als atheistischem Materialismus bekämpften Darwinismus auch für das christliche Denken die Möglichkeit ergeben, die im naturwissenschaftlichen Bereich bereits weitgehend anerkannte Theorie zu akzeptieren. Dazu trug sowohl die Ausweitung zu einem Sozialdarwinismus als auch die theologische Umdeutung der Selektionsprozesse als gottgewollte bei. Ließ sich der Schöpfungsakt evolutionär deuten, dann konnte man den christlichen Europäer wieder als Zweck und Ziel des in der Schöpfung mit angelegten Selektionsprozesses ansehen. Damit ließen sich aber auch praktische Konsequenzen eines strikten Sozialdarwinismus wie Eugenik (Rassenhygiene) und Euthanasie scheinbar »naturwissenschaftlich« begründen.

Prof. Dr. Fritz Krafft

.....

Was die wissenschaftliche Frage angeht, so sind die modernen Biologen mit wenigen Ausnahmen einig, dass sich Darwins Theorien der Evolution und der Selektion bewährt haben. Neue Erkenntnisse der Molekularbiologie, der Paläontologie und anderer Wissenschaften führten zwar zur Weiterentwicklung, aber bis heute bilden Darwins Theorien die Grundlage der Evolutionsbiologie.

Dr. Thomas Junker

**********************

Heute sind weitere Ergänzungen zu Darwin hinzugekommen, siehe hier aus der Wiki:

Liste der Evolutionstheorien

Theorie * Wesentliches Merkmal * Sonstiges
Katastrophismus (http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophismus) * Aussterben von Arten durch Katastrophen * historisch
Lamarcksche Evolutionstheorie (http://de.wikipedia.org/wiki/Lamarckismus) * Anpassung durch Gebrauch oder Nichtgebrauch * historisch
Darwinsche Evolutionstheorie (http://de.wikipedia.org/wiki/Darwinismus) *Anpassung durch Selektion
Synthetische Evolutionstheorie (http://de.wikipedia.org/wiki/Synthetische_Evolutionstheorie ) * Populationsgenetik (http://de.wikipedia.org/wiki/Populationsgenetik)
Systemtheorie der Evolution (http://de.wikipedia.org/wiki/Systemtheorie_der_Evolution) * Systemtheorie (http://de.wikipedia.org/wiki/Systemtheorie)

"Kritisiert" werden halt einige Detailfragen, die in wissenschaftlichen Abhandlungen Thema sind. Dort sind dann auch unterschiedliche Meinungen, aber wie gesagt, dass sind Detailfragen, innerhalb der Theorie in der Evolutionsbiologie

Salut, LG lynxxx

Cervantes
13.06.07, 00:26
und diese sind nicht relevant für die beweisführung?

Gute Frage!
Frag einen Kreationisten, der sagt: Natürlich!
Hat er ein besseres Modell zu bieten? Nicht wirklich.

Ich bin sicher der Letzte, der den Jungs von Wort und Wissen ihren Glauben ausreden will, aber man darf sich gegen deren Wissenschaftsanspruch verwehren den sie ihren merkwürdigen Modellen beimessen. Sie vermitteln doch das Bild dass ihr Schöpfungsdogma (Junker ist Zeuge Jehovas, der kann nicht anders!) könnte es mit der ET auf gleicher Augenhöhe aufnehmen, und dabei so gegen ziemlich jedes wiss. Prinzip verstoßen, das es gibt.

Schön nachzulesen:

Neukamm, M. (2007): Wiss. und ontologischer Naturalismus -Eine Kritik antievolutionistischer Argumentation-
Kutschera, U. (Hg.): Kreationismus in Deutschland. Lit-Verl., Münster, S 163-231.

Hatte ich mal rumfliegen aber befinde mich gerade nicht in meinem Haupquartier:lach: ; sollte ich es auch hier auftreiben können scanne ich es dir/bzw. du hast als Schüler doch Zugang zu einer Staatsbibliothek?

omar
13.06.07, 00:40
Gute Frage!
Frag einen Kreationisten, der sagt: Natürlich!
Hat er ein besseres Modell zu bieten? Nicht wirklich.
Kreationisten lassen wir mal beiseite.
Es müsste doch demnach also wissenschaftliche Kritikpunkte geben, wobei diese nicht zur vollständigen Verwerfung der ET führen, weil das Gesamtbild immer noch logisch ist bzw. es wissenschaftlich keine bessere Erklärung gibt. Hab ich das jetzt verstanden?




Hatte ich mal rumfliegen aber befinde mich gerade nicht in meinem Haupquartier:lach: ; sollte ich es auch hier auftreiben können scanne ich es dir/bzw. du hast als Schüler doch Zugang zu einer Staatsbibliothek?
Naja, wenn ich mich in das Thema reinsteigern würde, also nicht nur bei PC sondern richtig mit Bücher lesen und so, würde ich erstmal mit Darwin selbst anfangen.
Zweites Problem ist, dass die Landesbibliothek in Stuttgart ist. Ist zwar nicht weit, aber wenn ich in Stuttgart bin, hat sie schon geschlossen.

Wolf
13.06.07, 00:46
Es müsste doch demnach also wissenschaftliche Kritikpunkte geben, wobei diese nicht zur vollständigen Verwerfung der ET führen, weil das Gesamtbild immer noch logisch ist bzw. es wissenschaftlich keine bessere Erklärung gibt. Hab ich das jetzt verstanden?

Aber natürlich! Es gibt ganze Forschungszweige darüber. Einer der Stars der Biogenik-Forschung ist Evolutionsforscher Prof. Dr. Ingo Rechenberg von der TU-Berlin mit seinen revolutionären Ansätzen der EntwicklungsSTRATEGIE der Natur.

Mit Darwin war die Evolution noch lange nicht zu Ende.

lynxxx
13.06.07, 00:46
hier sind seine ebooks auch auf deutsch, wenn englisch nicht so dein ding ist:
http://caliban.mpiz-koeln.mpg.de/~stueber/library/authors/author_00043_de.html

hier sind hörbücher als MP3s, auf engl.:
http://darwin-online.org.uk/audio_darwin.html

omar
13.06.07, 00:50
Wo sind meine Glaubensbrüder? Ich werde zugebombt mit Atheistischer Propaganda.:lach:

Wolf
13.06.07, 00:55
Wo sind meine Glaubensbrüder? Ich werde zugebombt mit Atheistischer Propaganda.:lach:

1.) Ist man kein Atheist, bloss weil man nicht an Märchen mit Adams, Evas und Äpfeln glaubt.

2.) Naapalim? Kafalari basmiyor! :brüll:

Cervantes
13.06.07, 01:01
Wo sind meine Glaubensbrüder? Ich werde zugebombt mit Atheistischer Propaganda.:lach:

Du weisst ja selbst dass die ET keine Aussagen über eine Gottheit macht, sie funkt nur den Sagen von Bauern und Viehtreibern in die Parade die vor Tausenden von Jahren halt mal eine "Erklärung" gebraucht haben. Schön zu hören dass die alles nur als "Metapher" gemeint war.
Seit wann? Nun, erst seit kurzem hat aber nichts mit dem Wiss. Fortschritt zu tun denn Religion und Wissenschaft ergänzen sich ja so perfekt.
Was sagt der Katholik? :

http://stjosef.at/dokumente/evo_laun.htm

Den vielfach behaupteten Widerspruch zwischen Wissenschaft und Glaube gibt es nicht. Es ist eine katholische Selbstverständlichkeit: Wenn ein wirkliches Ergebnis der Wissenschaft dem Glauben zu widersprechen scheint, dann haben wir den Glauben mißverstanden, oder umgekehrt: Steht ein wirklicher Glaubenssatz im Widerspruch zu wissenschaftlichen Thesen und hat man überprüft, daß es sich wirklich um einen unvereinbaren Gegensatz handelt, können diese „Ergebnisse“ nur falsch sein, und es gilt herauszufinden, wo sich der unerlaubte Übergang von empirischem Faktum zur deutenden und fehlerhaften Folgerung befindet. Denn es gibt nur eine Wahrheit, und Widersprüche zwischen wirklichem Glauben und wirklicher Wissenschaft sind unmöglich. Wenn sie zu bestehen scheinen, muß man mit Geduld den Fehler suchen - genauso, wie wenn man zwischen dem Experiment und der Theorie einen Widerspruch entdeckt: Entweder haben wir unseren Glauben falsch verstanden oder das wissenschaftliche „Ergebnis“ ist kein Ergebnis!


Prof. Dr. Andreas Laun, Weihbischof von Salzburg


Der Mann ist Professor, schön wäre von ihm noch zu hören
warum sich wissenschaftliche Erkentnisse an religiösen Glaubenssätzen messen lassen müssten, bisher dachte man immer, Wissenschaft müsse ergebnisoffen betrieben werden. Inwiefern das jeweilige " religiöse Ergebnis" wissenschaftlichen Prüfungen standhält beziehungweise wie lange es standhält bemisst sich sicher nicht an potenziellen Widersprüchen zu religiösen Vorstellungen. Sonst kann die Wissenschaft die Schotten auch gleich ganz dicht machen.

lynxxx
13.06.07, 01:04
Wo sind meine Glaubensbrüder? Ich werde zugebombt mit Atheistischer Propaganda.:lach:
Wieso?
díe Religionen vertragen sich doch "hervorragend" mit der Wissenschaft.
Wenn, ja, wenn man die Geschichten nicht wörtlich nimmt, egal ob nun Vischnu, Zeus, Noah, Adam und Eva, usw. Das haben die Kirchen seit 100 Jahren auch nicht getan, zumindest überwiegend gehen sie davon aus, dass nicht alle Tiere der Welt in einer Arche Platz nahmen, sondern das eine Metapher darstellt.
Das sehen auch die Gelehrten der Azhar in Kairo so. Da gibt es keinen Widerspruch.

omar
13.06.07, 01:15
2.) Naapalim? Kafalari basmiyor! :brüll:
Du hast ein total falsches Bild von diesen Kreisen.



Der Mann ist Professor, schön wäre von ihm noch zu hören
warum sich wissenschaftliche Erkentnisse an religiösen Glaubenssätzen messen lassen müssten, bisher dachte man immer, Wissenschaft müsse ergebnisoffen betrieben werden. Inwiefern das jeweilige " religiöse Ergebnis" wissenschaftlichen Prüfungen standhält beziehungweise wie lange es standhält bemisst sich sicher nicht an potenziellen Widersprüchen zu religiösen Vorstellungen. Sonst kann die Wissenschaft die Schotten auch gleich ganz dicht machen.

Naja an irgendetwas muss sie sich doch messen, von irgendetwas auf Richtigkeit überprüft werden. Ob es die Naturgesetze oder das religiöse Weltbild ist, liegt im Auge des Betrachters.



Wenn, ja, wenn man die Geschichten nicht wörtlich nimmt, egal ob nun Vischnu, Zeus, Noah, Adam und Eva, usw.

Je nachdem. Oder wenn man die ET nicht wortwörltich nimmt, z.B. kann ich mir nicht vorstellen, dass es eine theologische "Ausrede" dafür gibt, dass der Mensch vom Affen abstammt.


Das sehen auch die Gelehrten der Azhar in Kairo so. Da gibt es keinen Widerspruch.
Danke für den Tipp. Werde danach googlen.
Jetzt muss ich endlich weg vom pc. Muss noch einiges bis morgen für die Schule machen.

Gute Nacht

lynxxx
13.06.07, 01:22
Das der Mensch von Hominiden (nicht Affen) abstammt, ist kein Widerspruch zu Religionen, denn schließlich ist die menschliche Hülle nur Hort der Seele, und, ich weiß es nicht, aber die Kirche denkt sicherlich, dass Gott Lucy eingeflößt hatte, sich nun mal langsam zum Menschen zu entwickeln und ihren Nachfahren eine vorchristliche Seele zu geben...... :)

Cervantes
13.06.07, 01:28
Naja an irgendetwas muss sie sich doch messen, von irgendetwas auf Richtigkeit überprüft werden. Ob es die Naturgesetze oder das religiöse Weltbild ist, liegt im Auge des Betrachters.



Nein Omar, warum? warum ? arrrg, es liegt immer im Auge des Betrachters, diese Floskel zählt aber nicht wenn diese Person es als wiss. Methode gelten lassen möchte, haben sich Meterologen an der Sage von Donar zu messen?
Inwiefern?

lynxxx
13.06.07, 01:44
Das gute an Religionen ist ja, dass alle Schriften immer wieder neu gedeutet werden können. Achso, auf der Arche ist zu wenig Platz? Na, dann ist es halt ne Metapher. Achso, im Herzen ist gar keine Seele zu finden? Nagut, dann ist das eine Metapher... usw.

Der Drache in meiner Garage von Carl Sagan ist ein gutes schon mal erwähntes Buch zu all diesen ganzen Themen. Vielleicht bei google books partiell zu lesen?

"Carl Sagan sinnt über die gegenwärtige Lage des wissenschaftlichen Denkens nach, was ihm wunderbar Gelegenheit bietet, uns mit seinen eigenen Kindheitserfahrungen, Pressearchiven, UFO-Geschichten und dem vielfältigen Strandgut der Pseudowissenschaft zu unterhalten. Zwischendurch entlarvt er Entführungen durch Außerirdische, Gesundbeterei und Channeling als Nonsens; er widerlegt die Behauptung, daß die Wissenschaft die Spiritualität zerstört, und bietet ein "Quatsch-Erkennungs-Kit" für das gründliche Durchdenken von politischen, gesellschaftlichen, religiösen und anderen Fragen."

Wolf
13.06.07, 01:45
Das gute an Religionen ist ja, dass alle Schriften immer wieder neu gedeutet werden können. Achso, auf der Arche ist zu wenig Platz? Na, dann ist es halt ne Metapher. Achso, im Herzen ist gar keine Seele zu finden? Nagut, dann ist das eine Metapher... usw.

Oh, die Erde ist doch keine flache Scheibe auf den Hörnern eines Stieres? Dann müssen die Bilder gefälscht sein! :brüll:

princesszin
13.06.07, 07:24
"Oder wenn man die ET nicht wortwörltich nimmt, z.B. kann ich mir nicht vorstellen, dass es eine theologische 'Ausrede' dafür gibt, dass der Mensch vom Affen abstammt."


BITTE BITTE BITTE BITTE mit dieser Aussage 'Mensch von Affe' aufhören

es ist eine Bitte an alle

TomBac
13.06.07, 09:12
The allgemeine Erklärung ist, dass 'theory' eine bewiesene Arbeitsmethode ist, während 'law' etwas vorhersagt, zB. man kann sagen, dass wenn du ein Buch fallen lässt, es fällt.

Andrea

Tu dir den Gefallen und lies ein Buch darüber!


Zitat von lynxxx
Aber doch nur kurz in Bezug auf die Umgangssprache, weshalb solche Fragen kamen, ob man einer wissenschaftlichen Theorie glauben sollte, und das waren keine philosophisch gemeinten Fragen.

Oki, ich bin weg!

Wolf
13.06.07, 12:18
BITTE BITTE BITTE BITTE mit dieser Aussage 'Mensch von Affe' aufhören

es ist eine Bitte an alle

Damit werden sie nie aufhören! Das ist das Haupt"argument" sämtlicher Religionen im Krieg gegen die Aufklärung. Stimmen muss es nicht, es muss nur jeder Bauer kapieren können.

Karl
13.06.07, 12:41
Könnte mal jemand einem von Naturwissenschaft völlig Ahnungslosen wie mir erklären, was genau "Hominiden" sind und was sie von Affen unterscheidet? Und ist der Mensch mit dem Affen nicht zumindest verwandt? Das dachte ich bisher zumindest, man spricht doch auch von "Menschenaffen".

Ein (für Laien verständlicher) Link tuts auch.

Wolf
13.06.07, 12:46
Könnte mal jemand einem von Naturwissenschaft völlig Ahnungslosen wie mir erklären, was genau "Hominiden" sind und was sie von Affen unterscheidet? Und ist der Mensch mit dem Affen nicht zumindest verwandt? Das dachte ich bisher zumindest, man spricht doch auch von "Menschenaffen".

Ein (für Laien verständlicher) Link tuts auch.

Der HEUTIGE Affe und der HEUTIGE Mensch sind beides Produkte von Jahrmillionen von Evolution, die sich irgendwo überschneidet und einen gemeinsamen Urvater hat. Dieser sah dem HEUTIGEN Affen rein subjektiv ähnlicher als uns. Somit kann der Mensch nicht vom "Affen" abstammen.

Deswegen trifft die typisch religiöse Frage "Warum kommen denn heute nicht aus Affen Menschen raus?" nicht wirklich den Kern der Sache.

Atahan
13.06.07, 13:55
Der HEUTIGE Affe und der HEUTIGE Mensch sind beides Produkte von Jahrmillionen von Evolution, die sich irgendwo überschneidet und einen gemeinsamen Urvater hat. Dieser sah dem HEUTIGEN Affen rein subjektiv ähnlicher als uns. Somit kann der Mensch nicht vom "Affen" abstammen.



Ja, diese Story von den Primaten ist mir durchaus bekannt. Aber der Beweis von den Urvätern, wie es gerne heute dargestellt wird, von wegen das gebückte Laufen ist noch lange nicht erbracht.
Anpassung innerhalb der Arten kann ich mich anfreunden, denn das ist für mich auch bewiesen, aber keine Veränderungen, wo auf einmal eine ganz neue Rasse ensteht.
Was war vor den Primaten?

lynxxx
13.06.07, 14:32
Vielleicht machst du dich nochmal ein wenig schlauer?

Ich habe schon vorher einige gute Links hier eingestellt, für verschiedenen Stand an Vorbildung:

hier zum dritten mal der Hinweis:
http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=344779&postcount=318

z.B. aus diesem Link folgende Abbildungen:
http://www.merian.fr.bw.schule.de/Beck/skripten/13/


http://www.merian.fr.bw.schule.de/Beck/skripten/bilder/affen2.jpg

und

http://www.merian.fr.bw.schule.de/Beck/skripten/bilder/cladohum.gif


weitere genauere Infos zu der Entwicklung des Menschen und seiner Verwandten auch hier:

http://www.biologie.uni-regensburg.de/Zoologie/Schneuwly/Hofbauer/Hubio/hubi11.htm

http://www.primatis.de/evolution/#ursprung

und hier noch ein besonderer Tipp:

http://tolweb.org/Hominidae/16299

Hier kann man in dem "Stammbaum des Lebens" mal ein bischen herumscrollen. Das heist: Der Link ist das Ende des Stammbaums, also bei "Homo (Humans)" endend, und wenn man will, kann man auf den nach links zeigenden Pfeil klicken, und kommt so immer weiter zurück in die Vergangenheit, bis zu Bakterien, usw.
Fotos, umfangreiche Literatur und Links, bereichern diesen Online-Stammbaum des Lebens. Coool... ;)


Und: Wenn Aussagen getroffen werden, wie "...von wegen das gebückte Laufen ist noch lange nicht erbracht." würden mich mal deine Quellen/Literatur interessieren.

Danke schön und
Adios, LG lynxxx

Türkgermane
13.06.07, 14:56
Was war vor den Primaten?

Davor waren vierbeinige Säugetiere, davor Amphibien, davor Fische, davor Schalentiere, davor Bakterien, davor eine Suppe Schlamm.

Wen der Gedanke tod-unglücklich macht, weil seine Vorfahren (im übertragenen Sinne) aus einer Suppe herausgekrochen kamen, der soll weiter an Adam und Eva glauben. Ist auch in meinen Augen nichts schlimmes daran, wenn es zu einem ausgeglicheneren Ich führt. Bloss sollte man tief im inneren immer wissen: Adam&Eva ist nicht die "historische Wahrheit", sondern eine Geschichte der Menschen für Menschen.

Wer es bevorzugt die Wahrheit zu erfahren, auch wenn sie nicht zu bunt und bequem ist wie die Story aus den heiligen Büchern, der muss in Schulbüchern (möglichst keine aus USA-Bible-Belt/Saudi Arabien) lesen ;)

Atahan
13.06.07, 15:15
Davor waren vierbeinige Säugetiere, davor Amphibien, davor Fische, davor Schalentiere, davor Bakterien, davor eine Suppe Schlamm.



Wie kam der Schlamm zustande bzw. wovon war er abhängig und welche Ursachen mussten wirken, damit dort Bakterien entstehen. Was war vor dem Schlamm da?



Wen der Gedanke tod-unglücklich macht, weil seine Vorfahren (im übertragenen Sinne) aus einer Suppe herausgekrochen kamen, der soll weiter an Adam und Eva glauben

Wobei diese Suppe auch so zig Unmöglichkeiten mit sich bringen....Deswegen ist sind beide Ansichten durchaus berechtigt!!!

lynxxx
13.06.07, 15:37
Sag mal! Hast du keine Lust zu lesen, oder was soll diese Verweigerungshaltung???
Schaue hier, zum VIERTEN Mal:
http://www.merian.fr.bw.schule.de/Beck/skripten/13/


Experimente haben gezeigt, dass es gelingt aus Bestandteilen der "Ursuppe" einfache Aminosäuren, wichtige Bestandteile des Lebens, zu generieren.
Wenn man dieses Experiment nun 10000 Jahre fortführen könnte, würde man vielleicht auch komplexere Teile erhalten.

Vielleicht hat ja Gott diese Aminosäuren, Nukleotide, etc. zusammengefügt, beweisen lässt es sich aber nicht. Die Wissenschaftsgeschichte zeigte jedoch, dass Gottes direkter Einfluss immer mehr tausende Jahre in die Vergangenheit gedrängt wurde (bzw. es andere plausible Erklärungen abseits der Metaphysik gibt), warum nicht auch hier?

Türkgermane
13.06.07, 15:55
Wie kam der Schlamm zustande bzw. wovon war er abhängig und welche Ursachen mussten wirken, damit dort Bakterien entstehen. Was war vor dem Schlamm da?


Eigentlich keine unberechtigte Frage, auf die die Wissenschaft momentan natürlich nur Vermutungen anstellen kann.

Wieso entstand das Universum? Wieso gibt es die physikalischen Gesetze, so wie sie jetzt sind?

Da ist die Wissenschaft ganz ehrlich und sagt: "Keine Ahnung".
Ab diesem Punkt kann man ja Philosophen und Theologen fragen.

Atahan
13.06.07, 15:59
Sag mal! Hast du keine Lust zu lesen, oder was soll diese Verweigerungshaltung???
Schaue hier, zum VIERTEN Mal:
http://www.merian.fr.bw.schule.de/Beck/skripten/13/



Ich werte Genetik für mich eher als Gottesbeweis! Aber das gilt mir und natürlich auch anderer Gläubiger...


Experimente haben gezeigt, dass es gelingt aus Bestandteilen der "Ursuppe" einfache Aminosäuren, wichtige Bestandteile des Lebens, zu generieren.
Wenn man dieses Experiment nun 10000 Jahre fortführen könnte, würde man vielleicht auch komplexere Teile erhalten

So, jetzt sprichst du hier von einem Wirken, d.h. dieses Wirken, sprich Wissen, Wille, Energie führen zu einem Ergebnis innerhalb des Experimentes in der Ursuppe. Deswegen die Berechtigung einer Annehmbarkeit des Wirkens eines Schöpfers!



Vielleicht hat ja Gott diese Aminosäuren, Nukleotide, etc. zusammengefügt, beweisen lässt es sich aber nicht

Genausowenig lässt es sich beweisen, dass diese Ursuppe durch taube, stumme und blinde Ursachen ohne jeden Hintergrund zustande kam.
Wenn man so etwas annimmt, dann möchte ich gerne wissen, wie diese Ursachen wirkten, wie diese Energie aufgebracht werden konnte, wie diese Ursachen miteinander wirkten damit ein Ergebnis zustande kam....



Die Wissenschaftsgeschichte zeigte jedoch, dass Gottes direkter Einfluss immer mehr tausende Jahre in die Vergangenheit gedrängt wurde (bzw. es andere plausible Erklärungen abseits der Metaphysik gibt), warum nicht auch hier?

Wie meinst du das ?

lynxxx
13.06.07, 16:21
Ich werte Genetik für mich eher als Gottesbeweis! Aber das gilt mir und natürlich auch anderer Gläubiger...
Könntest du uns den "Beweis" einmal kurz und präzise erläutern? Oder verlinken? Danke schön.


So, jetzt sprichst du hier von einem Wirken, d.h. dieses Wirken, sprich Wissen, Wille, Energie führen zu einem Ergebnis innerhalb des Experimentes in der Ursuppe. Deswegen die Berechtigung einer Annehmbarkeit des Wirkens eines Schöpfers!
Hä??? Sag mal, hast du den Link immer noch nicht gelesen? (Mir wird es hier langsam zu bunt... ;))
Hier für dich nochmal EXTRA der Direktlink, wenn du keinen Bock hast genauer zu schauen:
http://www.merian.fr.bw.schule.de/Beck/skripten/13/bs13-50.htm#cheme
Das "Wirken" waren die enthaltenen chemischen Verbindungen, die man weiß, dazu dann die damaligen Temperaturen, dazu dann Blitze, usw.
Da braucht man keinen Gott, ansonsten wäre man selber einer, wenn man das Experiment wiederholt....



Genausowenig lässt es sich beweisen, dass diese Ursuppe durch taube, stumme und blinde Ursachen ohne jeden Hintergrund zustande kam.
Wenn man so etwas annimmt, dann möchte ich gerne wissen, wie diese Ursachen wirkten, wie diese Energie aufgebracht werden konnte, wie diese Ursachen miteinander wirkten damit ein Ergebnis zustande kam....

siehe Link oben, da lernste, wie aus anorganischer Materie, organische Materie wird. Peppe mal bitte dein Wissen auf, sonst macht das Diskutieren auf Dauer keinen Spass mehr... :)




Wie meinst du das ?
Na, so, wie es hier im Thread schon öfters geschrieben wurde!
Lies dir bitte die vorherigen Post mal durch.
Z.B. Gott wurde als Erzeuger von Blitz und Donner angenommen, weil man es sich nicht anders erklären konnte, dann fand man die Auslöser von Blitz und Donner (z.B. Elektrostatik), Gott wurde als Auslöser von Regenbogen angenommen, dann fand man die Wassertröpfchen und den Brechungsindex an Oberflächen, Gott wurde als Auslöser für Erdbeben angenommen, dann fand man die Plattentektonik, Gott wurde als "Betreiber" für die Planetenbahnen genommen, dann fand man z.B. die Kepplerschen Gesetzte und Schwerkraft, Gott hat man als Schöpfer des fertigen Menschen gehalten, dann fand man Vorläufer des Homosapiens, Gott hat man als Schöpfer aller Tiere gehalten, dann fand man die Evolution, Gott hat man als Erschaffer der Sonne gehalten, dann fand man den Lebenszyklus von Sternen, und so weiter!
Nun kann man sagen, Gott hat die ersten organischen Zellen zu primitiven viren-/bakterienähnlichen Wesen zusammengefügt, aber wenn man die Wissenschaftsgeschichte anschaut, dann kann es eines Tages sein, dass auch hier Gott als einziger Auslöser herausfällt.

Das alles heißt nicht, dass Gott nicht überall seine Finger im Spiel hatte, aber man braucht alleine keine Götter für obige Sachen mehr.

Nun Capisci?
Ansonsten lies dir nochmal den Thread durch, bitte.
Ich möchte mich nämlich nicht dauernd wiederholen.

Danke schön, und
Adios, Lg lynxxx

tayfur
13.06.07, 16:25
gott hat die evolution erfunden und er lenkt sie auch... von nichts kommt eben nichts....

Wolf
13.06.07, 17:05
Wo sidn eigentlich die ganzen Adam und Eva-Vertreter geblieben? Was ist mit dem Koran? Adem ve Havva? Sind denn nur noch Ungläubige hier? :brüll:

Atahan
13.06.07, 20:23
Könntest du uns den "Beweis" einmal kurz und präzise erläutern? Oder verlinken? Danke schön.


Ich brauche nicht zu verlinken. Das lässt sich kurz und knapp erläutern. Erbinformation sind für mich gesehen eine Art Datenträger, die im übertragenen Sinne "aufgeschriebenes/gespeichertes Wissen" beinhalten. Datenträger werden zunächst programiert, damit sie die Funktion des speicherns und der Aufnahme haben...Das lässt sich noch sehr viel weiter ausbreiten.


Hä??? Sag mal, hast du den Link immer noch nicht gelesen? (Mir wird es hier langsam zu bunt... )
Hier für dich nochmal EXTRA der Direktlink, wenn du keinen Bock hast genauer zu schauen:
http://www.merian.fr.bw.schule.de/Be...3-50.htm#cheme

Zu Zeitaufwändig. Das dauert mir jetzt zu lange...



Das "Wirken" waren die enthaltenen chemischen Verbindungen, die man weiß, dazu dann die damaligen Temperaturen, dazu dann Blitze, usw.
Da braucht man keinen Gott, ansonsten wäre man selber einer, wenn man das Experiment wiederholt...
die Energie und woher kam sie?
Achso, du sprichst dann widerum von Ursachen, welche verursacht wurden ;)
Nun sprichst du über das Wirken von den Ursachen ohne deren Ursache zu kennen und die Energie die das aufgebracht und verursacht hat :lach:
Kompliziert....Aber wir wollen wissen wie es damals dazu kam das die Temperaturen so hoch waren.

Noch mal:
Wie entstand die Ursuppe? Was musste passieren das diese enstand und welche Substanzen fanden sich zusammen und woher kamen diese. Wie wirkte die Energie und woher kam sie?



siehe Link oben, da lernste, wie aus anorganischer Materie, organische Materie wird. Peppe mal bitte dein Wissen auf, sonst macht das Diskutieren auf Dauer keinen Spass mehr...

Wir wollen den Ursprung untersuchen und nicht, wie es heute ist und auch rausgefunden wurde. Deswegen bitte ich auf die von mir genannten Fragen einzugehen....


Z.B. Gott wurde als Erzeuger von Blitz und Donner angenommen, weil man es sich nicht anders erklären konnte, dann fand man die Auslöser von Blitz und Donner (z.B. Elektrostatik), Gott wurde als Auslöser von Regenbogen angenommen, dann fand man die Wassertröpfchen und den Brechungsindex an Oberflächen, Gott wurde als Auslöser für Erdbeben angenommen, dann fand man die Plattentektonik, Gott wurde als "Betreiber" für die Planetenbahnen genommen, dann fand man z.B. die Kepplerschen Gesetzte und Schwerkraft, Gott hat man als Schöpfer des fertigen Menschen gehalten, dann fand man Vorläufer des Homosapiens, Gott hat man als Schöpfer aller Tiere gehalten, dann fand man die Evolution, Gott hat man als Erschaffer der Sonne gehalten, dann fand man den Lebenszyklus von Sternen, und so weiter!
Nun kann man sagen, Gott hat die ersten organischen Zellen zu primitiven viren-/bakterienähnlichen Wesen zusammengefügt, aber wenn man die Wissenschaftsgeschichte anschaut, dann kann es eines Tages sein, dass auch hier Gott als einziger Auslöser herausfällt


Lol, das ist doch lächerlich. Für den Gläubigen Menschen offenbart sich das Wirken Gottes durch die Ursachen. Das zeugt von Desinformation, wenn du solche banalen Beispiele nennst, denn diese Art wie du die naturwissenschaftlichen Vorgänge beschreibst, werden so in den religiösen Schriften (vornehmlich Koran) nicht erwähnt.


Das alles heißt nicht, dass Gott nicht überall seine Finger im Spiel hatte, aber man braucht alleine keine Götter für obige Sachen mehr.

Aber selbstverständlich! Denn nix geschieht zufällig, wenn alles physikalischen Gesetzen unterworfen ist, dann kann es keinen tatsächlichen Zufall geben! Kocum benim ;)




Etwas zum Nachdenken:

"Bei jedem kleinsten Teilchen, sowohl bei seinen Bewegungen als auch bei seinem Stillstehen lassen zwei sonnengleiche Strahlen die Einheit (Gottes) erkennen.
Denn:wenn jedes kleinste Teilchen kein Beamter Gottes wäre und sich nicht mit Seiner Erlaubnis, Lenkung und Leitung bewegte und nicht mit Seinem Wissen und Seiner Macht umwandelte, dann müsste jedes kleinste Teilchen über ein unendliches Wissen, eine unbegrenzte Macht, ein alles sehendes Auge, ein nach allem schauendes Gesichtmund über ein alles bewirkendes Wort verfügen,....
Denn: jedes kleinste Teilchen der Elemente kann im Körper eines Lebewesens perfekt arbeiten und tut das auch. Die einzelnen Dinge unterscheiden sich je nach ihrer Funktion und den Grundlagen ihres Aufbaus voneinander. Kennt man ihre Funktionsweise nicht, kann man auch nicht mit ihnen arbeiten. Arbeitet man mit ihnen, kann man es jedoch nicht fehlerfrei tun. Und doch geschieht alles fehlerfrei. Also sind diese kleinen Teilchen, die im Dienst stehen, entweder mit der Erlaubnis, auf Befehl, mit dem Wissen und der Entscheidungsgewalt dessen tätig, der über ein allumfassendes Wissen verfügt, oder aber sie müssen selbst ein allumfassendes Wissen und Macht besitzen. Und es kann in der Tat ein jedes Luftmolekül in den Körper jedes einzelnen Lebewesens, in die Frucht jeder einzelnen Blüte, in den Bau eines jeden Blattes eintreten und dort tätig werden. Ihre Systeme sind aber voneinander verschieden und haben eine unterschiedliche Ordnung. Wenn also, angenommen, eine Fabrik, in der die Früchte eines Feigenbaumes hergestellt werden, wie eine Webmaschine aussehen würde, so sollte auch die Fabrik, in der die Früchte eines Granatapfelbaums produziert werden, wie eine Fabrik, in der Zucker hergestellt wird, aussehen, usw... Die Programme ihres Aufbaus, ihres Körpers sind voneinander verschieden.

Jetzt tritt also ein Luftmolekül in alle diese Dinge ein, oder kann in sie eintreten, nimmt seinen Platz ein und wird mit großer Weisheit und Meisterschaft tätig. (Es arbeitet) einwandfrei und nachdem es seine Aufgabe beendet hat, steht es auf und geht wieder. So müssen also die beweglichen Moleküle der beweglichen Luft entweder alle Formen, mit der die Pflanzen und Tiere, ja sogar deren Früchte und Blüten bekleidet werden, und die Maße, kennen, nach denen sie gebildet und zugeschnitten werden... oder sie müssen Beamte sein, die unter dem Befehl und dem Willen eines Wissenden arbeiten."

Danke schön und
Selam, LG Atahan

Atahan
13.06.07, 20:24
Eigentlich keine unberechtigte Frage, auf die die Wissenschaft momentan natürlich nur Vermutungen anstellen kann.

Wieso entstand das Universum? Wieso gibt es die physikalischen Gesetze, so wie sie jetzt sind?

Da ist die Wissenschaft ganz ehrlich und sagt: "Keine Ahnung".
Ab diesem Punkt kann man ja Philosophen und Theologen fragen.


Warum leugnet man krampfhaft die Möglichkeit, dass diese ganzen physikalischen Gesetze einen Gesetzgeber haben könnten. Denn ein Gesetz erfordert einen der es durchdacht hat und jemanden der es ausführt, oder nicht?

KAHRAMAN
13.06.07, 20:36
Manche glauben halt an Darwins Evolutionstheorie. Lasst die doch, wenn die sich als Affen ansehen ist es deren ihr Probleme. Manche benehmen sich Heut noch wie ihre Urvorfahren :brüll:

Ingolstädter
13.06.07, 20:45
Manche glauben halt an Darwins Evolutionstheorie. Lasst die doch, wenn die sich als Affen ansehen ist es deren ihr Probleme. Manche benehmen sich Heut noch wie ihre Urvorfahren :brüll:

ich habe auch göttliches blut in mir, denn:

".. alterum nobis cum dis, alterum cum beluis commune est"

lynxxx
13.06.07, 20:49
Ich brauche nicht zu verlinken. Das lässt sich kurz und knapp erläutern. Erbinformation sind für mich gesehen eine Art Datenträger, die im übertragenen Sinne "aufgeschriebenes/gespeichertes Wissen" beinhalten. Datenträger werden zunächst programiert, damit sie die Funktion des speicherns und der Aufnahme haben...Das lässt sich noch sehr viel weiter ausbreiten.
Hä? Nix verstehen...:think:
btw: in den Genen befinden sich sehr viele Infos, die unrelevant sind und nicht mehr gebraucht werden. Überreste der Weiterentwicklung.
Wäre ich Gott, hätte ich nicht so einen Buchstabensalat fabriziert...


Aber wir wollen wissen wie es damals dazu kam das die Temperaturen so hoch waren.


Noch mal:
Was musste passieren das diese enstand und welche Substanzen fanden sich zusammen und woher kamen diese. Wie wirkte die Energie und woher kam sie?
http://www.merian.fr.bw.schule.de/Beck/skripten/13/bs13-50.htm
Ansonsten:


Zu Zeitaufwändig. Das dauert mir jetzt zu lange...




Etwas zum Nachdenken:

"Bei jedem kleinsten Teilchen, sowohl bei seinen Bewegungen als auch bei seinem Stillstehen lassen zwei sonnengleiche Strahlen die Einheit (Gottes) erkennen.
Denn:wenn jedes kleinste Teilchen kein Beamter Gottes wäre und sich nicht mit Seiner Erlaubnis, Lenkung und Leitung bewegte und nicht mit Seinem Wissen und Seiner Macht ...blablabla....


Quelle??

Yavrum benim... ;)

lynxxx
13.06.07, 20:54
und für die Analphabeten unter euch ein Bildchen des Experiments: ;)

http://www.merian.fr.bw.schule.de/Beck/skripten/bilder/animmip.gif

Cervantes
13.06.07, 22:57
Etwas zum Nachdenken:

Gerne.



"Bei jedem kleinsten Teilchen, sowohl bei seinen Bewegungen als auch bei seinem Stillstehen lassen zwei sonnengleiche Strahlen die Einheit (Gottes) erkennen.
Denn:wenn jedes kleinste Teilchen kein Beamter Gottes wäre und sich nicht mit Seiner Erlaubnis, Lenkung und Leitung bewegte und nicht mit Seinem Wissen und Seiner Macht umwandelte, dann müsste jedes kleinste Teilchen über ein unendliches Wissen, eine unbegrenzte Macht, ein alles sehendes Auge, ein nach allem schauendes Gesichtmund über ein alles bewirkendes Wort verfügen,....

Beamte Gottes?
Lass ma mal den Dittmar ran, der Mann gefällt mir ob seiner argumentativen Knackigkeit:
______________________
Argument by Design

Dazu dienen (meistens) die sog. "Gottesbeweise". Zwar hält auch eine Mehrheit der Theologen diese Beweise für ungültig, aber in der Diskussion mit Ungläubigen spielen sie immer noch eine große Rolle. Deswegen werde ich im Weiteren zunächst diese Gottesbeweise widerlegen. Kurzformen der Widerlegungen finde sie unter: Ex-Atheisten (http://www.dittmar-online.net/religion/apologetik/woistgott.html).

Die populäre Variante dieses "Beweises" sieht so aus: Sie gehen an einem Strand spazieren und finden dort eine Uhr. Was ist nun plausibler: Dass diese Uhr durch bloßen Zufall entstanden ist, oder das sie ein Uhrmacher hergestellt hat? Wenn man sich vergleichsweise das Universum ansieht, welches sicher noch wunderbarer als eine Uhr ist, muss man dann nicht auch annehmen, dass es von einem "Uhrmacher" hergestellt wurde? Dieser Uhrmacher ist Gott!

Kurz gesagt: Von Dingen, die (vergleichsweise) komplex sind und die eine nichtzufällige Anordnung haben (wie z. B. eine Uhr) schließen wir auf einen Hersteller.

Formal sieht der Beweis so aus - (P1), (P2) sind die Prämissen, (S) ist die Schlussfolgerung:



(P1) Alle komplexen Dinge in ungewöhnlicher Anordnung wurden hergestellt.
(P2) Das Universum ist komplex und ungewöhnlich angeordnet.
(S) Daraus folgt: Das Universum wurde hergestellt - von einem Schöpfer (Gott).

Widerlegung:

(1) Wenn (P1) wahr ist, dann muss auch Gott geschaffen worden sein, der Schöpfer von Gott muss wiederum geschaffen worden sein usw. usf. Wenn man nun einwendet, dass Gott nicht geschaffen worden ist, dann ist (P1) als Annahme falsch, denn dort steht, dass alle komplexen Dinge (wie z. B. Gott) hergestellt wurden. Wenn aber (P1) falsch ist, ist auch die Schlussfolgerung falsch. Wenn man bei Gott eine Ausnahme macht, so ist damit die universelle Gültigkeit von (P1) widerlegt, folglich können komplexe und ungewöhnliche Dinge auch ohne einen Schöpfer entstehen. Das gilt auch für das Universum! Und das Universum hat den Vorteil, dass wir wissen, dass es existiert.

Man kann sogar sagen, dass dieses Argument widerlegt, dass das Universum einen Schöpfer braucht, denn nicht alles benötigt einen Schöpfer.

(2) Der Hauptfehler des Arguments liegt darin, dass es voraussetzt, was es zu beweisen sucht, d. h., es ist zirkulär. Es erklärt keine Komplexität, sondern setzt diese voraus. Komplexes (z. B. Gott) kann Komplexes (z. B. das Universum) schaffen - doch woher kommt die ursprüngliche Komplexität? Wenn man argumentiert, dass nichts Komplexes durch Zufall oder aus dem Nichts entstehen kann, dann hat man ein Argument gegen Gott. Wenn man aber annimmt, dass sich aus einfachen Dingen komplexe Dinge entwickeln können, dann ist es nicht notwendig, einen Gott anzunehmen. Man kann dann argumentieren, dass das Universum genau die Struktur hat, die man erwarten müsste, wenn man davon ausgeht, dass es keinen Gott gibt, denn erstaunlicherweise hat sich das Universum aus einfachsten Objekten gebildet. Oder man müsste einen Gott annehmen, der selbst sehr einfach gestrickt ist, also beispielsweise über kein Bewusstsein verfügt (denn Bewusstsein ist ein komplexes Phänomen). Oder man müsste annehmen, dass Gott selbst einer Evolution unterliegt. Auch diesen Schlussfolgerungen mögen Theisten nicht zustimmen.

(3) (P2) ist ebenfalls falsch (folgt aus (2)). Tatsächlich besteht das Universum aus sehr einfachen Bausteinen. Die aus diesen einfachen Bausteinen entstandene Komplexität hat sich entwickelt. Es lässt sich empirisch nachweisen, dass alle komplexen Objekte sich aus sehr einfachen Objekten zusammensetzen. Man kann also nicht sagen, dass das Universum komplex ist, man kann nur sagen, es hat sich so entwickelt.

(4) Woran erkennen wir Design? Daran, dass sich etwas von natürlichen Gegenständen unterscheidet. Sie finden am Strand eine Uhr und schließen darauf, dass es einen Uhrmacher gegeben haben muss. Bedeutet dies, wenn Sie einen Stein finden, dass es auch einen Steinemacher gegeben haben muss? Das wäre sogar denkbar - ich könnte das Hobby haben, perfekt natürlich aussehende Steine herzustellen, die so gut gemacht sind, dass sie von natürlichen Steinen nicht zu unterscheiden wären. Je perfekter ich arbeite, umso weniger Grund hätten Sie zur Annahme, der Stein sei künstlich hergestellt.

Anders gesagt, Sie können eine hergestellte Uhr von einem nicht hergestellten Stein an bestimmten Unterscheidungsmerkmalen auseinander halten. Beim Stein schließen Sie, dass er natürlich ist, bei der Uhr, dass sie hergestellt wurde. Was Sie benötigen, ist ein Referenzobjekt, um diesen Vergleich durchführen zu können.

Nun die Frage: Mit wie vielen Universen haben wir unser Universum verglichen, um den Schluss auf ein Design ziehen zu können? Wir könnten so einen Schluss nur genau dann ziehen, wenn wir unser Universum mit einem natürlich entstandenen Universum vergleichen. Da wir das nicht können, ist der Schluss nicht gerechtfertigt.

(5) Beim Uhrmachergleichnis wird von der Analogie nur genau der Teil entnommen, der für das spricht, was man zu beweisen sucht. Wenn aber der Teil der Analogie gültig ist, warum dann nicht auch die anderen Teile? Da wären z. B.:



Je komplexer etwas ist, umso mehr "Uhrmacher" waren daran beteiligt. Eine Uhr wird von vielleicht einem Dutzend Menschen hergestellt, ein Flugzeugträger von Tausenden, eine Stadt von Hunderttausenden. Folglich müssen eine sehr große Anzahl von Göttern an der Schöpfung unseres Universums beteiligt gewesen sein, je nach "Schöpfungsvermögen". Es gibt aber keinen Grund, anzunehmen, dass es nur einen einzigen Schöpfer gibt.
Noch nie ist ein Gegenstand wie eine Uhr durch körperlose Wesen geschaffen worden (fehlende empirische Evidenz). Folglich müssen auch die Schöpfer des Universums körperlich gewesen sein.
Noch nie wurde eine Uhr aus dem Nichts geschaffen. Uhren werden durch Reorganisation vorhandener Materie geschaffen, also muss auch unser Universum durch Reorganisation bereits vorhandener Materie geschaffen worden sein.
An den Fehlern der produzierten Dinge kann man erkennen, dass diese Dinge von nicht perfekten, unvollkommenen, fehlerbehafteten Wesen geschaffen wurden. An den Fehlern der Welt kann man also die Fehlerhaftigkeit der Götter ablesen.

Wenn man die Logik aus dem Uhrmachergleichnis anerkennt und auf Gott überträgt, dann ist das nur möglich, wenn dieser Gott derselben Logik gehorcht. Dann sind (a) bis (d) aber ebenfalls plausibel. Erkennt man das nicht an, bedeutet dies, dass man die Logik in unzulässiger Weise überdehnt hat auf einen Bereich, in dem sie nicht gültig ist, folglich ist der Beweis durch Analogie ungültig. Auf der einen Seite behaupten Theisten gerne, sobald man ihren Glauben mit der Logik kritisiert, dass die Logik auf ihren Glauben und besonders auf Gott nicht anwendbar wäre (diese Behauptung wird meist nicht begründet). Wenn dies der Fall wäre, wären gleichzeitig auch alle logischen Gottesbeweise widerlegt - andernfalls wären die theistischen Behauptungen selbst-widersprüchlich. Auch hier versuchen viele Theisten, wieder zwei widersprüchliche Dinge gleichzeitig zu haben: Anwendung zur Logik zum Beweis von Gott, Nichtanwendbarkeit der Logik auf Gott. Sie sollten sich für eine Variante entscheiden. Besonders das Theodizeeproblem (http://www.dittmar-online.net/religion/theodizee.html) deutet darauf hin, dass wir sehr viele Evidenzen für die Richtigkeit von (d) haben.

Um die Widerlegung scheitern zu lassen, müsste man für jeden der fünf Punkte nachweisen, dass die Widerlegung falsch ist. Findet man nur für eine einzige der fünf Widerlegungen kein Gegenargument, so ist der Beweis gescheitert.

Ich schließe daraus, dass der Gottesbeweis widerlegt wurde und gescheitert ist.

Übrigens: Wenn der Gottesbeweis gültig wäre, beweist er nicht die Existenz des christlichen Gottes, sondern nur die Existenz eines Schöpfers. Dies könnte auch der taoistische Gott sein, der deistische Gott, Zeus, die shintoistischen Götter, die hinduistischen Götter, Allah, Manitu, Zarathustra ... oder gar uns völlig unbekannte Götter, oder eine natürliche Kraft. Das wird bei diesen Gottesbeweisen meist gerne übersehen (siehe Gegenargument (5) und siehe Vorbemerkung zu den Gottesbeweisen (http://www.dittmar-online.net/religion/gott/vorbemerkung.html)).

Ich würde mal behaupten, dass die Mehrheit der Theologen heutzutage die Gottesbeweise für gescheitert hält. In Küng 2001 (http://www.dittmar-online.net/note/literatur.html#literatur_k) widerlegt der Theologe Küng übrigens alle gängigen Gottesbeweise.

Der generelle Fehler ist, anzunehmen, dass Planung immer auch einen Planer voraussetzt. Wir sind das so sehr von unserer menschlichen Welt gewohnt, dass es uns schwer fällt, davon abzusehen. Das ist auch der Hauptgrund dafür, dass es Menschen so schwer fällt, die Evolutionstheorie anzuerkennen: Sie widerspricht der Intuition. So wie der Aufbau des Sonnensystems, der Atome, der Quantentheorie usw. usf. unserer Intuition widerspricht. Es wäre daher unklug, unsere Intuition zum Maßstab für Wahrheit zu machen. Aber genau dies geschieht momentan wieder, dieser längst widerlegte Gottesbeweis taucht als eine Pseudo-Theorie über "intelligentes Design" wieder auf - siehe →Intelligentes Design (http://science.orf.at/science/news/10601).

Man muss bereits an Gott glauben, um diesen "Beweis" für gültig zu halten. Man kann das als Indiz sehen, wie der Glauben das Denken verzerrt und uns Dinge für plausibel halten lässt, die logisch falsch sind.

Es kommt aber noch schlimmer: Wenn man die Grundprämissen dieses Gottesbeweises genauer durchdenkt, dann wird daraus ein Argument gegen Gott.
____________________

Dem schließe ich mich an

lynxxx
14.06.07, 11:31
Eines wollte ich auch noch zu bedenken geben:

Wenn einer gläubig ist, dann sollte er sich doch an dem halten, was seine Kirche und seine Ulema ihm empfiehlt, oder nicht?
Maßt ihr euch ein Urteil an, habt ihr ebenso lange und intensiv darüber "geforscht/philosophiert", wie die Gelehrten?

Denn die überwiegende Anzahl der Kirchen, der muslimischen Glaubensrichtungen erkennen die Evolution an.

Ihr befindet euch also nicht nur in der wissenschaftlichen Gemeinde in der Minderheit, sondern auch in der religiösen Gemeinde in der Minderheit, und wenn ihr in den Himmel kommen wollt, solltet ihr noch mal eure Position überdenken... ;)

Sogar die katholische Kirche, die nun wirklich keine Ort der "Fortschrittsgläubigkeit" ist, sieht in der Evolution keinen Widerspruch zum Glauben. Das sollte doch zu denken geben?


"2004 etwa erklärte die Theologenkommission des Vatikan unter dem damaligen Vorsitzenden Kardinal Ratzinger, dass die Evolutionstheorie der Schöpfungslehre nicht widerspreche."http://www.3sat.de/nano/bstuecke/86192/index.html

bye bye, und LG lynxxx

princesszin
14.06.07, 14:59
TomBac

"Tu dir den Gefallen und lies ein Buch darüber!"

Ich verstehe das Wort 'darüber' nicht ganz, über die Evolutiontheorie, über die Definition der Wörter 'theory' und 'law'?

Andrea

princesszin
14.06.07, 15:03
Wolf

"Damit werden sie nie aufhören! Das ist das Haupt"argument" sämtlicher Religionen im Krieg gegen die Aufklärung. Stimmen muss es nicht, es muss nur jeder Bauer kapieren können."

Deshalb habe ich es geschrieben. Ich habe nämlich gedacht, dass es alle hier verstehen...


Andrea

princesszin
14.06.07, 15:10
Atahan


"Ja, diese Story von den Primaten ist mir durchaus bekannt. Aber der Beweis von den Urvätern, wie es gerne heute dargestellt wird, von wegen das gebückte Laufen ist noch lange nicht erbracht.
Anpassung innerhalb der Arten kann ich mich anfreunden, denn das ist für mich auch bewiesen, aber keine Veränderungen, wo auf einmal eine ganz neue Rasse ensteht.
Was war vor den Primaten?"


1. Es ging um Folgendes: Niemand hier soll bitte Mensch VON (!) Affe schreiben. Von! Darum ging es.

2. Und jetzt zu deiner Frage. Schau, bitte, dieses Video an:

http://www.youtube.com/watch?v=AY8SMVPubKo

Besonders um 2.26 Minuten.

Andrea

princesszin
14.06.07, 15:36
Atahan


"Warum leugnet man krampfhaft die Möglichkeit, dass diese ganzen physikalischen Gesetze einen Gesetzgeber haben könnten."

Leugnet? Wer leugnet die Möglichkeit?

"Denn ein Gesetz erfordert einen der es durchdacht hat und jemanden der es ausführt, oder nicht?"

Definiere Gesetz.


Andrea

Wolf
14.06.07, 16:31
Deshalb habe ich es geschrieben. Ich habe nämlich gedacht, dass es alle hier verstehen...

Man merkt, Du bist neu hier! Nur zu Deiner Info: Wir haben sogar noch tatsächlich genug Adam und Eva-Vertreter hier. :lach: Ja, das gibts noch! Zum Glück glaubt (meines Wissens nach) keiner, dass die Erde eine flache Scheibe ist.....

Flagellum Dei
16.06.07, 11:31
........



Etwas zum Nachdenken:

"Bei jedem kleinsten Teilchen, sowohl bei seinen Bewegungen als auch bei seinem Stillstehen lassen zwei sonnengleiche Strahlen die Einheit (Gottes) erkennen.
Denn:wenn jedes kleinste Teilchen kein Beamter Gottes wäre und sich nicht mit Seiner Erlaubnis, Lenkung und Leitung bewegte und nicht mit Seinem Wissen und Seiner Macht umwandelte, dann müsste jedes kleinste Teilchen über ein unendliches Wissen, eine unbegrenzte Macht, ein alles sehendes Auge, ein nach allem schauendes Gesichtmund über ein alles bewirkendes Wort verfügen,....
Denn: jedes kleinste Teilchen der Elemente kann im Körper eines Lebewesens perfekt arbeiten und tut das auch. Die einzelnen Dinge unterscheiden sich je nach ihrer Funktion und den Grundlagen ihres Aufbaus voneinander. Kennt man ihre Funktionsweise nicht, kann man auch nicht mit ihnen arbeiten. Arbeitet man mit ihnen, kann man es jedoch nicht fehlerfrei tun. Und doch geschieht alles fehlerfrei. Also sind diese kleinen Teilchen, die im Dienst stehen, entweder mit der Erlaubnis, auf Befehl, mit dem Wissen und der Entscheidungsgewalt dessen tätig, der über ein allumfassendes Wissen verfügt, oder aber sie müssen selbst ein allumfassendes Wissen und Macht besitzen. Und es kann in der Tat ein jedes Luftmolekül in den Körper jedes einzelnen Lebewesens, in die Frucht jeder einzelnen Blüte, in den Bau eines jeden Blattes eintreten und dort tätig werden. Ihre Systeme sind aber voneinander verschieden und haben eine unterschiedliche Ordnung. Wenn also, angenommen, eine Fabrik, in der die Früchte eines Feigenbaumes hergestellt werden, wie eine Webmaschine aussehen würde, so sollte auch die Fabrik, in der die Früchte eines Granatapfelbaums produziert werden, wie eine Fabrik, in der Zucker hergestellt wird, aussehen, usw... Die Programme ihres Aufbaus, ihres Körpers sind voneinander verschieden.

Jetzt tritt also ein Luftmolekül in alle diese Dinge ein, oder kann in sie eintreten, nimmt seinen Platz ein und wird mit großer Weisheit und Meisterschaft tätig. (Es arbeitet) einwandfrei und nachdem es seine Aufgabe beendet hat, steht es auf und geht wieder. So müssen also die beweglichen Moleküle der beweglichen Luft entweder alle Formen, mit der die Pflanzen und Tiere, ja sogar deren Früchte und Blüten bekleidet werden, und die Maße, kennen, nach denen sie gebildet und zugeschnitten werden... oder sie müssen Beamte sein, die unter dem Befehl und dem Willen eines Wissenden arbeiten."

Danke schön und
Selam, LG Atahan



sag mal, ist nicht dein ernst , oder???

das ist ja wortwörtlich zitiert von ihm hier:

http://img3.glowfoto.com/images/2007/06/16-0215025571T.jpg (http://www.glowfoto.com/viewimage.php?img=16-021502L&y=2007&m=06&t=jpg&rand=5571&srv=img3)



:eek:



hier noch einmal das """"türkische"""" Original:


Her zerrede -hem harekâtında, hem sükûnetinde- iki güneş gibi iki nur-u Tevhid parlıyor. Çünki: Onuncu Söz'ün Birinci İşaretinde icmâlen ve Yirmiikinci Söz'de tafsîlen isbat edildiği gibi; herbir zerre, eğer memur-u İlâhî olmazsa ve Onun izni ve tasarrufu ile hareket etmezse ve İlim ve Kudretiyle tahavvül etmezse; o vakit herbir zerrenin nihayetsiz bir ilmi, hadsiz bir kudreti, herşeyi görür bir gözü, herşeye bakar bir yüzü, herşeye geçer bir sözü bulunmak lâzım gelir. Çünki: Anâsırın herbir zerresi, herbir cism-i zîhayatta muntâzaman işler veya işleyebilir. Eşyanın intizâmatı ve kavânîn-i teşekkülâtı birbirine muhaliftir. Onların nizâmatı bilinmezse, işlenilmez; işlenilse de yanlışsız yapılmaz. Halbuki: Yanlışsız yapılıyor. Öyle ise; o hizmet eden zerreler, ya bir ilm-i muhit sahibinin izin ve emriyle ve ilim ve iradesiyle işliyorlar veyahut kendilerinde öyle bir muhit ilim ve kudret bulunmak lâzım geliyor. Evet, havanın herbir zerresi, herbir zîhayatın cismine, herbir çiçeğin herbir meyvesine, herbir yaprağın binasına girip işleyebilir. Halbuki onların teşkilâtları ayrı ayrı tarzdadır, başka başka nizâmatı var. Bir incir meyvesinin fabrikası, faraza çuha makinesi gibi olsa; bir nar meyvesinin fabrikası da şeker makinesi gibi olacaktır ve hâkezâ.. o binaların, o cisimlerin proğramları birbirinden başkadır. Şimdi şu zerre-i havâiye, bütün onlara girer veya girebilir ve gâyet hakîmane ve üstadane yanlışsız olarak işler, vaziyetler alır. Vazifesi bittikten sonra kalkar gider. İşte müteharrik havanın müteharrik zerresi, ya nebâtata ve hayvanata, hattâ meyvelerine ve çiçeklerine giydirilen Sûretlerin, mikdarların teşkilâtını, biçimini bilmesi lâzımgeldiği veyahut onlar, bir bilenin emir ve iradesiyle memur olması lâzım geldiği gibi; sâkin toprak, sâkin olan herbir zerresi; bütün çiçekli nebâtatın ve meyvedâr ağaçların tohumlarına medâr ve menşe' olmak kabil olduğundan hangi tohum gelse o zerrede, yâni misliyet itibariyle bir zerre hükmünde olan bir avuç toprakta kendine mahsus bir fabrika ve bütün levâzımatına ve teşkilâtına lâzım bütün cihazatı bulunduğundan; o zerrede ve o zerrenin kulübeciği olan o bir avuç toprakta; eşcar ve nebâtat ve çiçekler ve meyveler enva'ı adedince muntâzam mânevî makine ve fabrikaları bulunması veyahut mu'cizekâr, herşeyi hiçten îcad eder ve herşeyin herşeyini ve her cihetini bilir bir ilim ve kudret bulunması lâzımdır veyahut bir Kadîr-i Mutlak, bir Alîm-i Küll-i Şey'in emir ve izniyle, havl ve kuvveti ile o vazifeler gördürülür.





mit Verlaub, aber eine Person , die das Phänomen eines Radiogerätes bzw. der Stimmen daraus mit in ihm drin sitzenden Engeln erläutert, ist wohl nicht wirklich eine Instanz für Argumente naturwissenschaftsbezogener Diskussionen :rolleyes:

Wolf
16.06.07, 12:03
mit Verlaub, aber eine Person , die das Phänomen eines Radiogerätes bzw. der Stimmen daraus mit in ihm drin sitzenden Engeln erläutert, ist wohl nicht wirklich eine Instanz für Argumente naturwissenschaftsbezogener Diskussionen :rolleyes:

Kennst Du die Debatten über "Koran-Wunder", die hier immer angesprochen werden? Es kommt darauf an, woe hoch Du die Messlatte für das Prädikat "naturwissenschaftlich" hängst. Das kann auch durchaus mal "Adam und Eva" heißen.

yerlianadolulu
27.06.07, 12:11
Liebe Leute,

heute habe ich im türkischen Fernsehen Vatan, der über den Türksat gesendet wird, ein Propagandabericht gegen die Evolution gesehen.

Ich kann wirklich nicht glauben wie dumm diese Leute sind und wie sie soviele Wissensachftliche Tatsachen mit nur einem angeblichen Fehler der Evolutionsbefürworter über den haufen werfen wolllen.

Sowas geht zu weit! Man sollte gegen solche Lügner vorgehen und sich beschweren!

Rapunzel
27.06.07, 12:48
jede religion ist für mich reine volksverdummung,ein mittel des kapitals die armen ruhig zu stellen,denn im paradies wird ja alles besser.:kafa:

Ingolstädter
27.06.07, 15:57
jede religion ist für mich reine volksverdummung,ein mittel des kapitals die armen ruhig zu stellen,denn im paradies wird ja alles besser.:kafa:
ein gedankenanstoß:

überlege warum religion bis heute evolutionär überlebt hat, obwohl es enorme ressourcen scheinbar nutzlos frisst (kirchen etc.. kosten geld. und 5-mal am tag beten kostet zeit.. wo ist der nutzen?).
vielleicht kommst du ja auch ähnliche ergebnisse wie ich.

Atahan
27.06.07, 16:12
ein gedankenanstoß:

überlege warum religion bis heute evolutionär überlebt hat, obwohl es enorme ressourcen scheinbar nutzlos frisst (kirchen etc.. kosten geld. und 5-mal am tag beten kostet zeit.. wo ist der nutzen?).
vielleicht kommst du ja auch ähnliche ergebnisse wie ich.

PC-Spiele, Komasaufen, Glücksspiel, Unehelicher Geschlechtsverkehr hat auch seine Schattenseiten.
Da dient die Beschäftigung und der Anhang einer Religion als Schutz.
Weiterhin ist Mode, Sexismus in der Werbung, generell Werbung eine Art von Gehirnwäsche, die schleichend ihre Wirkung erzielt. Man wird nur so geprägt von Ansichten die gut oder schlecht sind, ohne sich damit "objektiv" auseinandersetzen zu können. Auch eine Art der Indoktrination.... :)

Dieser Denkanstoß hat so einige Überlegungsfehler. Der müsste sehr viel besser durchdacht werden....Wenn es nach Ressourcen geht und die nützliche Aufwendung der Zeit, dann dürfte es keine Hobbies geben ;)

Ingolstädter
27.06.07, 16:27
Dieser Denkanstoß hat so einige Überlegungsfehler. Der müsste sehr viel besser durchdacht werden....Wenn es nach Ressourcen geht und die nützliche Aufwendung der Zeit, dann dürfte es keine Hobbies geben ;)
sowohl hobbies als auch religion haben durchaus ihre evolutionäre berechtigung.. ob direkt oder wie in den beiden fällen eher indirekt.
ich denke ressourcen und zeitaufwand sind entsprechende sekundäre effekte (z.B. mehr kinder) durchaus wert.

Rapunzel
27.06.07, 20:51
ein gedankenanstoß:

überlege warum religion bis heute evolutionär überlebt hat, obwohl es enorme ressourcen scheinbar nutzlos frisst (kirchen etc.. kosten geld. und 5-mal am tag beten kostet zeit.. wo ist der nutzen?).
vielleicht kommst du ja auch ähnliche ergebnisse wie ich.

religionen haben bis heute überlebt,weil die kapitalisten überlebt haben.
gäbe es keine armut mehr auf dieser welt,wären die religionen überflüssig.


und denk mal drüber nach ,wie viele verbrechen im namen der religionen in der vergangenheit und heute begangen wurden.
ein grund mehr zu sagen weg damit

Tam
27.06.07, 21:09
hier noch mal ein kleiner leicht zu schnallender Artikel, auch über den Begriff Theorie, Evolution und die Verbreitung des Unwissens:
http://www.nationalgeographic.de/php/magazin/topstories/2004/11/topstory1.htm

Ich bekomme Angst... ;)

Ich auch - bei solchen Ignoranten!

Tam
27.06.07, 21:11
jede religion ist für mich reine volksverdummung,ein mittel des kapitals die armen ruhig zu stellen,denn im paradies wird ja alles besser.:kafa:

Des Kapitals?

Ich sehe eher die Theokratie dahinter.

Rapunzel
27.06.07, 21:25
Des Kapitals?

Ich sehe eher die Theokratie dahinter.

in der welt in der wir leben dreht sich alles um geld und macht.
ganz besonders um macht.
und wie übt man am besten druck auf die menschen aus --man macht ihnen angst.droht ihnen mit der hölle und dem teufel. wenn sie aber brav sind und die schnautze halten gibts im nächsten leben die belohnung:das paradies.

ich würde am liebsten dem oberpfaffen,dem popen.den mullas und den jüdischen rabbis eine reinhauen.man sollte sie zusammen in einen dunklen keller sperren.
sie sind die handlanger des kapitals.

Wolf
27.06.07, 21:40
religionen haben bis heute überlebt,weil die kapitalisten überlebt haben.

Und was denkst Du über kapitalistische Atheisten? :lach:


gäbe es keine armut mehr auf dieser welt,wären die religionen überflüssig.

Ich freue mich auf die Diskussionen zwischen Dir und Omar! Das wird Pfeffer geben! :dans2:


Endlich mal wieder etwas Action! :D

omar
27.06.07, 22:02
in der welt in der wir leben dreht sich alles um geld und macht.
ganz besonders um macht.
und wie übt man am besten druck auf die menschen aus --man macht ihnen angst.droht ihnen mit der hölle und dem teufel. wenn sie aber brav sind und die schnautze halten gibts im nächsten leben die belohnung:das paradies.
naja, teilweise schon richtig. trotzdem reicht es nicht dem phänomen der religion auf den grund zu gehen. ich werde jetzt bestimmt nicht religös argumentieren, weil es hier nicht hingehört und du es sowieso nicht verstehst.
aber feuerbach hat gemeint, dass die religion durchaus vom menschen geschaffen wurde, weil der mensch nunmal nicht alles erklären kann. religion liegt also in der natur des menschen. ich teile seine meinung natürlich nicht.




ich würde am liebsten dem oberpfaffen,dem popen.den mullas und den jüdischen rabbis eine reinhauen.man sollte sie zusammen in einen dunklen keller sperren.
sie sind die handlanger des kapitals.

geld spielt immer eine rolle. das hat nichts mit religionen zu tun.

ahja, willkommen im forum.


Ich freue mich auf die Diskussionen zwischen Dir und Omar! Das wird Pfeffer geben!
Stimmt doch garnicht. ich diskutiere stets ruhig und sachlich.:lach:

theinsider
27.06.07, 22:07
Und was denkst Du über kapitalistische Atheisten? :lach:



Ich freue mich auf die Diskussionen zwischen Dir und Omar! Das wird Pfeffer geben! :dans2:


Endlich mal wieder etwas Action! :D

ich glaube kaum, dass hexi1955 die erste runde überlebt.....ich lasse mich gerne eines besseren belehren:dance:

nilu
27.06.07, 22:11
fehlen nur noch die wetteinsätze :lach:
kizi simdiden korkutmayin, eminim hepimize ates püskürür ;)

Wolf
27.06.07, 22:12
Stimmt doch garnicht. ich diskutiere stets ruhig und sachlich.:lach:

Ach ja?


ich werde jetzt bestimmt nicht religös argumentieren, weil es hier nicht hingehört und du es sowieso nicht verstehst.

Es geht schon los! :aferin: Ich WUSSTE es! :lach:


Das wird ein Spaß! Moment,........ wo sind meine Chips?

Wolf
27.06.07, 22:13
ich glaube kaum, dass hexi1955 die erste runde überlebt.....ich lasse mich gerne eines besseren belehren:dance:

Notfalls greife ich ein bisschen regulierend ein! Omar ist mittlerweile ziemlich fit, der braucht keine Schützenhilfe. :clap:

Rapunzel
27.06.07, 22:19
naja, teilweise schon richtig. trotzdem reicht es nicht dem phänomen der religion auf den grund zu gehen. ich werde jetzt bestimmt nicht religös argumentieren, weil es hier nicht hingehört und du es sowieso nicht verstehst.
aber feuerbach hat gemeint, dass die religion durchaus vom menschen geschaffen wurde, weil der mensch nunmal nicht alles erklären kann. religion liegt also in der natur des menschen. ich teile seine meinung natürlich nicht.



geld spielt immer eine rolle. das hat nichts mit religionen zu tun.

ahja, willkommen im forum.


Stimmt doch garnicht. ich diskutiere stets ruhig und sachlich.:lach:
und ob ich es verstehe
ich sag dir mal was ,ich komme aus einer religiösen familie,auf dem dorf gross geworden,ich habe 11 geschwister,verhütung war ja verboten.wenn ich an meine kindheit zurückdenke erinnere ich mich oft auch an meinen leeren magen.
meine mutter ist heute noch abergläubisch,wie ein grosser teil meiner sippschaft(wir sind deutsche zigeuner).
religion bedeutet für mich unterdrückung,ausbeutung,lügen . betrug.

theinsider
27.06.07, 22:22
hui....der erste richtige giftpfeil von hexi......

omar
27.06.07, 22:23
und ob ich es verstehe
ich sag dir mal was ,ich komme aus einer religiösen familie,auf dem dorf gross geworden,ich habe 11 geschwister,verhütung war ja verboten.wenn ich an meine kindheit zurückdenke erinnere ich mich oft auch an meinen leeren magen.
meine mutter ist heute noch abergläubisch,wie ein grosser teil meiner sippschaft(wir sind deutsche zigeuner).
religion bedeutet für mich unterdrückung,ausbeutung,lügen . betrug.
ohje. aus deinen persönlichen erfahrungen, die wahrscheinlich durchaus schlimm für dich waren, schließt du jetzt auf die gesamte religion???
wäre denn religion etwas positives, wenn die mehrheit der menschen religion als etwas begrüßenswertes sieht, aus welchen gründen auch immer?

Rapunzel
27.06.07, 22:24
ich glaube kaum, dass hexi1955 die erste runde überlebt.....ich lasse mich gerne eines besseren belehren:dance:
hey die kapitalisten sind heimlich alle atheisten,sonst würden sie ja den zorn gottes fürchten müssen!die religion ist nur für den pöbel,um ihn zu manipulieren.
herrr bush schimpft sich ja auch christ,glaubst du das er ein christ ist?
und was ist mit den reichen scheichs in arabien.der islam predigt doch auch die armut.warum verteilen die ihren reichtum nicht unter das volk.oder meinen die sie könnten sich ein sonniges plätzchen im paradies mit ihren öl-geld erkaufen
hallo

omar
27.06.07, 22:25
Notfalls greife ich ein bisschen regulierend ein! Omar ist mittlerweile ziemlich fit, der braucht keine Schützenhilfe. :clap:
pööhhh, dann rufe ich halt schakal.:p

setzt uns mal hier nicht so unter druck. wir wollen doch alle etwas lernen und einfach nur diskutieren.

Rapunzel
27.06.07, 22:33
ohje. aus deinen persönlichen erfahrungen, die wahrscheinlich durchaus schlimm für dich waren, schließt du jetzt auf die gesamte religion???
wäre denn religion etwas positives, wenn die mehrheit der menschen religion als etwas begrüßenswertes sieht, aus welchen gründen auch immer?

sag mir mal was die religion für die menschen getan hat:siehe afrika, südamerika,
der nahe osten und und und.....
die pfaffen ,mullas und judenprediger fordern das volk auf zu beten,
wachset und vermehret euch,auf das ihr entweder verhungert,versklavt oder als kanonenfutter verheizt werdet.
darauf kann die menschheit verzichten.
enteignet die bonzen verteilt das geld unter das volk,und wir brauchen keine religion mehr.
in 300 jahren ist die menschheit vielleicht soweit,oder hat sich ausgerottet.

Wolf
27.06.07, 22:41
pööhhh, dann rufe ich halt schakal.:p

Au ja! :lach:


setzt uns mal hier nicht so unter druck. wir wollen doch alle etwas lernen und einfach nur diskutieren.


Kommt ganz von alleine. Ich bin ja schon still. :)

omar
27.06.07, 22:41
sag mir mal was die religion für die menschen getan hat:siehe afrika, südamerika,
der nahe osten und und und.....

ziehst du jetzt deine gesamte argumentation an den negativ beispielen hoch. sollen wir damit anfangen, welche kriege im namen der demokratie und befreiung geführt wurden? ganz ohne religiöse motivation.
nur weil du religion als etwas schlechtes bewertest und die menschen nicht verstehst, die etwas positives darin finden, ist es keine nachvollziehbarer weg, wenn du zu diesen schlüssen kommst.

[QUOTE]
die pfaffen ,mullas und judenprediger fordern das volk auf zu beten,
wachset und vermehret euch,auf das ihr entweder verhungert,versklavt oder als kanonenfutter verheizt werdet.
darauf kann die menschheit verzichten.

nö, der mensch hat schon gebetet als es keine juden und mullas gab, die irgendetwas von ihnen forderten.


enteignet die bonzen verteilt das geld unter das volk,und wir brauchen keine religion mehr.
die religion wirst du trotzdem nicht auslöschen können. aber die enteignung der bonzen finde ich coool.


in 300 jahren ist die menschheit vielleicht soweit,oder hat sich ausgerottet.
religionen wird es immer geben.
auch wenn wir davon ausgehen, dass eines tages mal ein "beweis" geliefert wird, dass es keine übermenschlichen kräfte gibt, wird es religionen immer geben, da menschen religionen brauchen.

omar
27.06.07, 22:42
hey die kapitalisten sind heimlich alle atheisten,sonst würden sie ja den zorn gottes fürchten müssen!die religion ist nur für den pöbel,um ihn zu manipulieren.
herrr bush schimpft sich ja auch christ,glaubst du das er ein christ ist?
und was ist mit den reichen scheichs in arabien.der islam predigt doch auch die armut.warum verteilen die ihren reichtum nicht unter das volk.oder meinen die sie könnten sich ein sonniges plätzchen im paradies mit ihren öl-geld erkaufen
hallo
dein einfaches weltbild will ich haben.:lach:

Wolf
27.06.07, 22:43
wir sind deutsche zigeuner

Dann bist Du aber der erste, der sich "Zigeuner" nennt. Lass das mal nicht Romani Rose hören, der reagiert da ziemlich allergisch drauf!

Wolf
27.06.07, 22:43
dein einfaches weltbild will ich haben.:lach:

Das habe ich vor einem Jahr noch von Dir auch gedacht! :p

Wolf
27.06.07, 22:44
enteignet die bonzen verteilt das geld unter das volk,und wir brauchen keine religion mehr.

Ich glaube ich brauch einen Tresor! :brüll:

Rapunzel
27.06.07, 22:52
Dann bist Du aber der erste, der sich "Zigeuner" nennt. Lass das mal nicht Romani Rose hören, der reagiert da ziemlich allergisch drauf!
ach was,
die schwarzen nennen sich selbst auch nigger.
das wort zigeuner ist für mich kein negatives wort.

Rapunzel
27.06.07, 22:53
dein einfaches weltbild will ich haben.:lach:
dann klär mich mal über dein weltbild auf

omar
27.06.07, 22:55
dann klär mich mal über dein weltbild auf
es ist egal was für ein weltbild man hat. solange es nicht das gesamte übel auf der welt einem sündenbock zuschiebt.

Wolf
27.06.07, 22:57
es ist egal was für ein weltbild man hat. solange es nicht das gesamte übel auf der welt einem sündenbock zuschiebt.

Ähem...... "Ungläubige? :lach:

omar
27.06.07, 22:58
Ähem...... "Ungläubige? :lach:
Solange sie den "Gläubigen" ihre Freiheiten lassen.:lach:

theinsider
27.06.07, 22:59
Dann bist Du aber der erste, der sich "Zigeuner" nennt. Lass das mal nicht Romani Rose hören, der reagiert da ziemlich allergisch drauf!

was ist wolf......regulierend eingreifen sieht anders aus:lach:

glaubst du nicht ein dein neues pferdchen?...schipass leng

Rapunzel
27.06.07, 22:59
es ist egal was für ein weltbild man hat. solange es nicht das gesamte übel auf der welt einem sündenbock zuschiebt.
jetzt machst du es dir aber einfach.
es gibt nicht nur einen sündenbock,es gibt einige.
und der grösste menschenfeind ist nun mal der kapitalismus.
die religion ist mittel zum zweck.

Wolf
27.06.07, 23:02
Solange sie den "Gläubigen" ihre Freiheiten lassen.:lach:

Welche Freiheit hättest Du gerne in der Türkei und ich sage Dir, welche ICH gerne hätte. Mal sehen, wer wem mehr Freiheit lässt! :rolleyes:

Bis auf Hände abhacken und steinigen darf man eigentlich alles. Sogar die Vielweiberei wird unter der Hand geduldet. Was hättest Du denn gerne "mehr"? Noch ein paar tausend Moscheen?

Rapunzel
27.06.07, 23:02
Solange sie den "Gläubigen" ihre Freiheiten lassen.:lach:
ich glaube daran,das die menschheit durchaus in der lage ist sich weiter zu entwickeln.
und ich glaube an mich.

Rapunzel
27.06.07, 23:03
seit wann ist denn ein "gläubiger"frei.
das lassen doch die pfaffen,mullas und rabbis nicht zu.

Rapunzel
27.06.07, 23:05
Welche Freiheit hättest Du gerne in der Türkei und ich sage Dir, welche ICH gerne hätte. Mal sehen, wer wem mehr Freiheit lässt! :rolleyes:

Bis auf Hände abhacken und steinigen darf man eigentlich alles. Sogar die Vielweiberei wird unter der Hand geduldet. Was hättest Du denn gerne "mehr"? Noch ein paar tausend Moscheen?

vielweiberei gibts doch überall auf der welt,und kirchen und moscheen mehr als genug.
kein mann ist nur mit einer frau zufrieden,das ist nun mal die natur des mannes.sowas hat mich noch nie aufgeregt

omar
27.06.07, 23:08
jetzt machst du es dir aber einfach.
es gibt nicht nur einen sündenbock,es gibt einige.
und der grösste menschenfeind ist nun mal der kapitalismus.
die religion ist mittel zum zweck.
oh gott. der kapitalismus also...meinst du dieses ding, dem du es verdankst nicht mehr als leibeigener arbeiten zu müssen?


Welche Freiheit hättest Du gerne in der Türkei und ich sage Dir, welche ICH gerne hätte. Mal sehen, wer wem mehr Freiheit lässt! :rolleyes:

Gleiches Recht für alle. Keiner wird wegen seinen langen Haaren, seiner Gesinnung oder sonst etwas anders behandelt. damit wirst du doch wohl leben können, oder?


ich glaube daran,das die menschheit durchaus in der lage ist sich weiter zu entwickeln.
und ich glaube an mich.
wäre ja tragisch, wenn dem nicht so wäre.


seit wann ist denn ein "gläubiger"frei.
das lassen doch die pfaffen,mullas und rabbis nicht zu.
frei zu definieren ist schwierig.

Wolf
27.06.07, 23:10
Gleiches Recht für alle. Keiner wird wegen seinen langen Haaren, seiner Gesinnung oder sonst etwas anders behandelt. damit wirst du doch wohl leben können, oder?

Wenn sich alle daran halten, wäre das ja in Ordnung......

Rapunzel
27.06.07, 23:11
was ist wolf......regulierend eingreifen sieht anders aus:lach:

glaubst du nicht ein dein neues pferdchen?...schipass leng

ich bin von niemand der gaul hier,na das wäre ja noch schöner:rockon:

Wolf
27.06.07, 23:12
vielweiberei gibts doch überall auf der welt,und kirchen und moscheen mehr als genug.

Wie definierst Du "Vielweiberei"? In Deutschland gibts sowas schon länger nicht mehr......


kein mann ist nur mit einer frau zufrieden,das ist nun mal die natur des mannes.sowas hat mich noch nie aufgeregt

Darf ich vorsichtig fragen wie alt Du bist?

omar
27.06.07, 23:14
Wenn sich alle daran halten, wäre das ja in Ordnung......
Der Staat, das Gesetz, die Politik muss sich daran halten. Die Bevölkerung braucht Zeit.

Rapunzel
27.06.07, 23:16
oh gott. der kapitalismus also...meinst du dieses ding, dem du es verdankst nicht mehr als leibeigener arbeiten zu müssen?


Gleiches Recht für alle. Keiner wird wegen seinen langen Haaren, seiner Gesinnung oder sonst etwas anders behandelt. damit wirst du doch wohl leben können, oder?


wäre ja tragisch, wenn dem nicht so wäre.


frei zu definieren ist schwierig.

du unterschätzt das kapital.es ist ein wolf,gefrässig und schläft nie.
von der leibeigenschaft ist der gemeine arbeiter ja nicht mehr weit entfernt.
ich habe böse vorahnungen für dieses land

und was tun die pfaffen,und mullas?
sie kriechen den bonzen in den arsch

Wolf
27.06.07, 23:17
du unterschätzt das kapital.es ist ein wolf,gefrässig und schläft nie.

Scheisse, ich bin ertappt! :brüll:

Rapunzel
27.06.07, 23:21
Der Staat, das Gesetz, die Politik muss sich daran halten. Die Bevölkerung braucht Zeit.

die politik,oh jeh.die politiker sind ja wohl mit die grössten gauner,und die justiz ist eh gekauft.
ein gutes beispiel ist italien
dann spanien
deutschland und nicht zu vergessen auch die türkei
oder glaubst du was anderes?

Rapunzel
27.06.07, 23:22
Wie definierst Du "Vielweiberei"? In Deutschland gibts sowas schon länger nicht mehr......



Darf ich vorsichtig fragen wie alt Du bist?
ich bin baujahr 1955
macht das einen unterschied?:dance:

Rapunzel
27.06.07, 23:23
klar gibts hier vielweiberei,
wieviele männer halten sich nebenher noch ne meträsse oder auch zwei.kommt natürlich auf den geldbeutel an.und schon sind wir wieder beim kapital

Wolf
27.06.07, 23:24
ich bin baujahr 1955
macht das einen unterschied?:dance:

Ja, denn derartige Ansichten sind bei der jüngeren Bevölkerung etwas verbreiteter. Ich habe mich da wohl bei Dir um eine Generation verschätzt. :)

omar
27.06.07, 23:25
hexi,

da mag bei allem was du schreibst ein Stück Wahrheit drin stecken. Sowohl beim Kapitalismus, bei den Religionen und bei den Politikern sowieso.
Es bringt nichts, wirklich garnichts, alles aus dieser Freund- Feind Sicht zu sehen. Das ist ein Weltbild, welches sogar meines um einiges übertrifft.
Vorallem solltest du als Kritiker versuchen konstruktive Kritik zu üben, d.h. mach Gegenvorschläge, zeig Wege, Konzepte irgendwas.
Nörgeln kann jeder, das ist nun wirklich keine große Kunst.

omar
27.06.07, 23:25
ich bin baujahr 1955
macht das einen unterschied?:dance:
warst du ein Hippie?:lach:

Rapunzel
27.06.07, 23:26
hexi,

da mag bei allem was du schreibst ein Stück Wahrheit drin stecken. Sowohl beim Kapitalismus, bei den Religionen und bei den Politikern sowieso.
Es bringt nichts, wirklich garnichts, alles aus dieser Freund- Feind Sicht zu sehen. Das ist ein Weltbild, welches sogar meines um einiges übertrifft.
Vorallem solltest du als Kritiker versuchen konstruktive Kritik zu üben, d.h. mach Gegenvorschläge, zeig Wege, Konzepte irgendwas.
Nörgeln kann jeder, das ist nun wirklich keine große Kunst.

nun ich verweise auf die schriften lenins und von marx,da ist doch viel brauchbares drin

Wolf
27.06.07, 23:27
klar gibts hier vielweiberei,
wieviele männer halten sich nebenher noch ne meträsse oder auch zwei.kommt natürlich auf den geldbeutel an.und schon sind wir wieder beim kapital

Ähem.....

Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Das liegt vielleicht daran, dass viele Frauen es lieben, Sex als Waffe zu benutzen.

"Du kaufst mir die Handtasche nicht? Sorry, ich habe heute Nacht keine Lust auf Dich!"

Nunja, der Preis der Handtasche ist fix, da ist Puffbesuch gegen Preis der Handtasche reine betriebswirtschaftliche Kosten/Nutzen-Rechnung. Und ich glaube, Du überschätzt die Männerwelt was die Kaufkraft angeht. Sich eine Vollzeit-Mätresse zu unterhalten übersteigt die meisten wohl etwas. ;)

Rapunzel
27.06.07, 23:27
warst du ein Hippie?:lach:
nee war ich nicht
aber ich sag dir was ich immer war und noch bin.
ein menschenfreund
freiheit gleichheit brüderlichkeit

omar
27.06.07, 23:28
nun ich verweise auf die schriften lenins und von marx,da ist doch viel brauchbares drin
ahaaaaaaa, interessant. ich verweise dich auf folgendes:
http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=18578&highlight=kommunismus

schließlich ist das der darvin theard.

Rapunzel
27.06.07, 23:31
ahaaaaaaa, interessant. ich verweise dich auf folgendes:
http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=18578&highlight=kommunismus

schließlich ist das der darvin theard.
ich habe natürlich auf der stelle abgestimmt.
muss mich eh erst mal durchs forum wühlen.
zuerst wusste ich gar nicht das das hier ein türkisches forum ist.
:brüll:

Wolf
27.06.07, 23:32
zuerst wusste ich gar nicht das das hier ein türkisches forum ist.
:brüll:

Sinthi und Roma sind trotzdem herzlich willkommen, keine Sorge. :):hos:

Rapunzel
27.06.07, 23:33
Ähem.....

Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Das liegt vielleicht daran, dass viele Frauen es lieben, Sex als Waffe zu benutzen.

"Du kaufst mir die Handtasche nicht? Sorry, ich habe heute Nacht keine Lust auf Dich!"

Nunja, der Preis der Handtasche ist fix, da ist Puffbesuch gegen Preis der Handtasche reine betriebswirtschaftliche Kosten/Nutzen-Rechnung. Und ich glaube, Du überschätzt die Männerwelt was die Kaufkraft angeht. Sich eine Vollzeit-Mätresse zu unterhalten übersteigt die meisten wohl etwas. ;)
gibt schon einige,z.b die ganzen profi-fussballer
und der neoliberale schröder ist ja auch schon das 4 mal verh.

Tam
27.06.07, 23:37
Ähem.....

Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Das liegt vielleicht daran, dass viele Frauen es lieben, Sex als Waffe zu benutzen. ;)

Lass' es mich einfach mal so sagen:

Erfolgreiche Männer sind sexy!

;)

Rapunzel
27.06.07, 23:38
aber zum thema frauen
da hab ich auch ne eigene ansicht.
eigendlich passen frauen und männer gar nicht zusammen.
aber viele frauen sehen im mann in erster linie den ernährer
soviel ist sicher.
wie er aussieht ist nicht so wichtig.hauptsache er sorgt für leib und wohl für die frau und die nachkommenschaft.
da sind alle frauen dieser welt gleich.:lach:

Wolf
27.06.07, 23:42
Lass' es mich einfach mal so sagen:

Erfolgreiche Männer sind sexy!

;)

90-60-90 auch! :p

Wolf
27.06.07, 23:43
aber viele frauen sehen im mann in erster linie den ernährer
soviel ist sicher.
wie er aussieht ist nicht so wichtig.hauptsache er sorgt für leib und wohl für die frau und die nachkommenschaft.

Abgesehen davon, dass das nach tiefer persönlicher Frustration klingt, gibts DANN ja an Mätressen nichts auszusetzen. :)

Tam
27.06.07, 23:45
wie er aussieht ist nicht so wichtig.hauptsache er sorgt für leib und wohl für die frau und die nachkommenschaft.
da sind alle frauen dieser welt gleich.:lach:


Das ist uns wohl angeboren, "den Besten" für den Nachwuchs zu nehmen...

Für mich ist das Aussehen allerdings sehr wichtig. Da hatte ich immer eine ganz bestimmte Vorstellung.

Rapunzel
27.06.07, 23:48
90-60-90 auch! :p
das ist geschmacksache.nicht wenige männer mögen flusspferde

Wolf
27.06.07, 23:48
Das ist uns wohl angeboren, "den Besten" für den Nachwuchs zu nehmen...

Für mich ist das Aussehen allerdings sehr wichtig. Da hatte ich immer eine ganz bestimmte Vorstellung.

Ich finde nichts so sexy wie Intelligenz. Das meine ich ganz ehrlich. Ich finde auch wirklich sehr schöne aber dumme Frauen komplett unerotisch.

Letztens habe ich länger beruflich beim Mitagessen mit einer Dr.Chem. und Mitglied einer Forschungsabteilung geredet. Rein vom Äusserlichen konnte ich dieser Frau nicht viel abgewinnen, aber trotzdem fand ich sie sehr sexy..... :)

Wolf
27.06.07, 23:49
das ist geschmacksache.nicht wenige männer mögen flusspferde

Dream on! :p

Rapunzel
27.06.07, 23:49
Das ist uns wohl angeboren, "den Besten" für den Nachwuchs zu nehmen...

Für mich ist das Aussehen allerdings sehr wichtig. Da hatte ich immer eine ganz bestimmte Vorstellung.
hey die besten für den nachwuchs sind frauen mit breitem becken

Rapunzel
27.06.07, 23:50
Dream on! :p
doch ist so

Moe
27.06.07, 23:50
das ist geschmacksache.nicht wenige männer mögen flusspferde

Tatsache! Mein Onkel steht nachweislich auf 60-90-60 und er steht auch dazu!

Rapunzel
27.06.07, 23:52
Ich finde nichts so sexy wie Intelligenz. Das meine ich ganz ehrlich. Ich finde auch wirklich sehr schöne aber dumme Frauen komplett unerotisch.

Letztens habe ich länger beruflich beim Mitagessen mit einer Dr.Chem. und Mitglied einer Forschungsabteilung geredet. Rein vom Äusserlichen konnte ich dieser Frau nicht viel abgewinnen, aber trotzdem fand ich sie sehr sexy..... :)
die meisten männer denken doch eh das alle frauen dumm sind.
tu bloss nicht so scheinheilig:hallo;

Tam
27.06.07, 23:52
Ich finde nichts so sexy wie Intelligenz.

Das geht mir genauso, allerdings meistens in Zusammenhang mit Fernost und Indien.

Wolf
27.06.07, 23:53
die meisten männer denken doch eh das alle frauen dumm sind.
tu bloss nicht so scheinheilig:hallo;

Keine Freundin von mir, die nicht studiert hatte (bis auf die erste). Sorry, Dich enttäuschen zu müssen.

taycunist
27.06.07, 23:53
Darwinismus
hier wird über die richtigkeit oder falscheit darwins evolutionstheorie diskutiert.

ich denke darwin hatte recht.

Ist Darwin nicht dieser Vogel, der Behauptet, die Menschen würden von Affen abstammen!?:lach:

Rapunzel
27.06.07, 23:54
Abgesehen davon, dass das nach tiefer persönlicher Frustration klingt, gibts DANN ja an Mätressen nichts auszusetzen. :)
ich bin nicht frustriert.
war im übrigen nie verh.
meine elten wollten mich als junge frau mit einem alten sack verkuppeln(natürlich ein zigeuner)ich habe mich vom acker gemacht.bin nach england abgehauen,wo ich dann 8 jahre geblieben bin:lach:

Wolf
27.06.07, 23:55
Das geht mir genauso, allerdings meistens in Zusammenhang mit Fernost und Indien.

Oh, hättset Du letztens Deinen Spaß gehabt! Ich war auf Fortbildung im Ausland. U.a. Inder, Pakistani, Asiaten, Araber, Türken.... ausnahmslos alles Ingenieure. :) Da hättest Du Dich richtig austoben können.

Rapunzel
27.06.07, 23:55
Darwinismus
hier wird über die richtigkeit oder falscheit darwins evolutionstheorie diskutiert.

ich denke darwin hatte recht.

Ist Darwin nicht dieser Vogel, der Behauptet, die Menschen würden von Affen abstammen!?:lach:
wir stammen alle vom affen ab.obs dir passt oder nicht

Wolf
27.06.07, 23:55
Ist Darwin nicht dieser Vogel, der Behauptet, die Menschen würden von Affen abstammen!?:lach:

Nein, hat er nicht!

Rapunzel
27.06.07, 23:57
wolf glaubst du etwa das märchen von adam und eva?

Wolf
27.06.07, 23:59
wolf glaubst du etwa das märchen von adam und eva?

Der HEUTIGE Affe und der HEUTIGE Mensch stammen von einem gemeinsamen Vorfahren ab, der dem HEUTIGEN Affen eventuell ähnlicher sieht als dem Menschen.

Dennoch ist der Spruch der Mensch "stamme" vom Affen ab nichts anderes als dumme religiöse Propaganda, um Stimmung gegen Darwin zu machen.

Rapunzel
28.06.07, 00:00
Tatsache! Mein Onkel steht nachweislich auf 60-90-60 und er steht auch dazu!
viele heiraten ein schlankes rehlein und nach 5 jahren und 3 kindern ist das rehlein dann ein walross:hallo;

Rapunzel
28.06.07, 00:01
Der HEUTIGE Affe und der HEUTIGE Mensch stammen von einem gemeinsamen Vorfahren ab, der dem HEUTIGEN Affen eventuell ähnlicher sieht als dem Menschen.

Dennoch ist der Spruch der Mensch "stamme" vom Affen ab nichts anderes als dumme religiöse Propaganda, um Stimmung gegen Darwin zu machen.
ein gemeinsamer uraffe eben.ist doch nicht so wichtig

Tam
28.06.07, 00:02
Oh, hättset Du letztens Deinen Spaß gehabt! Ich war auf Fortbildung im Ausland. U.a. Inder, Pakistani, Asiaten, Araber, Türken.... ausnahmslos alles Ingenieure. :) Da hättest Du Dich richtig austoben können.


Ähem, meine wilden Zeiten sind vorbei, lieber Wolf!

Bin seit 27 Jahren verheiratet (Liebesheirat, der IQ von meinem Schatz ist 138) :)))

Rapunzel
28.06.07, 00:03
Ähem, meine wilden Zeiten sind vorbei, lieber Wolf!

Bin seit 27 Jahren verheiratet (Liebesheirat, der IQ von meinem Schatz ist 138) :)))
und warst du immer treu?
sag die wahrheit

taycunist
28.06.07, 00:04
wir stammen alle vom affen ab.obs dir passt oder nicht

Du vielleicht, ich aber nicht.:dans2:

Rapunzel
28.06.07, 00:06
Du vielleicht, ich aber nicht.:dans2:
du nicht von wem stammst du denn ab?von den klingonen oder den Q?

Wolf
28.06.07, 00:06
ein gemeinsamer uraffe eben.ist doch nicht so wichtig

Das sehe ich naturgegeben natürlich sehr anders. Gerade diese bewusst plakative Verfälschung war das "beste" Argument der Religiösen im Kampf gegen die Vernunft. Gerade Du solltest das einsehen. ;)

Wolf
28.06.07, 00:07
du nicht vin wem stammst du denn ab?von den klingonen oder den Q?

JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA AAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!!! !!!!

:clap::clap::clap:

Von den "Gründern"!

Rapunzel
28.06.07, 00:10
Das sehe ich naturgegeben natürlich sehr anders. Gerade diese bewusst plakative Verfälschung war das "beste" Argument der Religiösen im Kampf gegen die Vernunft. Gerade Du solltest das einsehen. ;)
jedenfalls wars nicht der liebe gott der einen klumpen erde in die hand nahm und dann adam bastelte,und aus der rippe ne frau.und dann kam der teufel,die böse schlange und hat eva verführt und adam und eva flogen aus dem paradies.nein das glaube ich natürlich nicht

Rapunzel
28.06.07, 00:14
also ich glaube wohl das es ausserirdische gibt.

taycunist
28.06.07, 00:15
du nicht von wem stammst du denn ab?von den klingonen oder den Q?

Von den Altai Türken.:doner:

Rapunzel
28.06.07, 00:16
Von den Altai Türken.:doner:
das hab ich ja noch nie gehört diese these.erklär mich das mal ausführlicher:dance:

taycunist
28.06.07, 00:16
also ich glaube wohl das es ausserirdische gibt.

Zb wie Du?:dance:

Rapunzel
28.06.07, 00:18
ich wäre wohl gern ein ausserirdischer.mit einem riesenraumschiff.da könnte ich durchs all fliegen

taycunist
28.06.07, 00:18
das hab ich ja noch nie gehört diese these.erklär mich das mal ausführlicher:dance:

Erklären tue ich Dir gar nichst. Muß Du schon selbst Dir die mühe geben und lernen was Du für eine Abstammung hast.:rockon:

Rapunzel
28.06.07, 00:19
ich stamme vom affen ab.

taycunist
28.06.07, 00:20
ich wäre wohl gern ein ausserirdischer.mit einem riesenraumschiff.da könnte ich durchs all fliegen

Manno Du hast aber Fantasien.:lach: Aber kein Wunder, wenn man behauptet, dass die Ahnen; eins Affen-Menschen waren.:brüll: