Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Türkei-Beitrittsgespräche haben für Blair Priorität
Der Schakal
04.07.05, 14:45
Türkei-Beitrittsgespräche haben für Blair Priorität
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Ungeachtet der derzeitigen Schwierigkeiten innerhalb der EU will die britische Regierung plangemäß die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei starten.
HB LONDON. Premierminister Tony Blair sagte am Sonntag in Brüssel, die Verhandlungen hätten während der Zeit der britischen EU-Ratspräsidentschaft Priorität. Großbritannien hat am 1. Juli den Ratsvorsitz der Europäischen Union (EU) übernommen. „Es ist wichtig, dass wir als Präsidentschaftsland die uns anvertrauten Verpflichtungen erfüllen“, sagte Blair.
Die Vorbereitungen für den Beginn der Gespräche am 3. Oktober sollen britischen Regierungsvertretern zufolge möglichst unauffällig über die Bühne gehen. So solle EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn während eines EU-Außenministertreffens am 18. Juli zwar den Rahmen für die Verhandlungen erläutern, eine politische Diskussion darüber solle es jedoch nicht geben, sagte der britische Außenminister Jack Straw. Aus Regierungskreisen verlautete zudem, der Entwurf für das Verhandlungsmandat solle im September an das Komitee der EU-Botschafter gegeben werden - in der Hoffnung, dass es bis Ende des Monats ohne weitere Diskussion der Minister abgesegnet wird.
Die geplanten Gespräche mit der Türkei sind in den EU-Ländern zum Teil heftig kritisiert worden. In Frankreich und den Niederlanden waren die Gegner einer EU-Verfassung bei Volksabstimmungen unter anderem wegen ihrer Ablehnung eines Türkei-Beitritts erfolgreich. Die EU befindet sich zudem in der Krise, nachdem im Juni die Verhandlungen über einen EU-Finanzplan für die Jahre 2007 bis 2013 gescheitert waren.
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http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013,200051,922189/SH/0/depot/0/
Bilgisayar
04.07.05, 22:06
Türkei-Beitrittsgespräche haben für Blair Priorität
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Ungeachtet der derzeitigen Schwierigkeiten innerhalb der EU will die britische Regierung plangemäß die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei starten.
HB LONDON. Premierminister Tony Blair sagte am Sonntag in Brüssel, die Verhandlungen hätten während der Zeit der britischen EU-Ratspräsidentschaft Priorität. Großbritannien hat am 1. Juli den Ratsvorsitz der Europäischen Union (EU) übernommen. „Es ist wichtig, dass wir als Präsidentschaftsland die uns anvertrauten Verpflichtungen erfüllen“, sagte Blair.
Die Vorbereitungen für den Beginn der Gespräche am 3. Oktober sollen britischen Regierungsvertretern zufolge möglichst unauffällig über die Bühne gehen. So solle EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn während eines EU-Außenministertreffens am 18. Juli zwar den Rahmen für die Verhandlungen erläutern, eine politische Diskussion darüber solle es jedoch nicht geben, sagte der britische Außenminister Jack Straw. Aus Regierungskreisen verlautete zudem, der Entwurf für das Verhandlungsmandat solle im September an das Komitee der EU-Botschafter gegeben werden - in der Hoffnung, dass es bis Ende des Monats ohne weitere Diskussion der Minister abgesegnet wird.
Die geplanten Gespräche mit der Türkei sind in den EU-Ländern zum Teil heftig kritisiert worden. In Frankreich und den Niederlanden waren die Gegner einer EU-Verfassung bei Volksabstimmungen unter anderem wegen ihrer Ablehnung eines Türkei-Beitritts erfolgreich. Die EU befindet sich zudem in der Krise, nachdem im Juni die Verhandlungen über einen EU-Finanzplan für die Jahre 2007 bis 2013 gescheitert waren.
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Mano wenn wir wegen der Engländer dazu verdammt werden Mitglied der EU zu werden werde ich das denen nie verzeihen also ich kann einiges vergeben aber dies niemals, Allah schütze uns vor Europa!
Der Schakal
04.07.05, 22:49
Mano wenn wir wegen der Engländer dazu verdammt werden Mitglied der EU zu werden werde ich das denen nie verzeihen also ich kann einiges vergeben aber dies niemals, Allah schütze uns vor Europa!
Kardes,
es hat nichts mit den Engländern zu tun. Wenn die Türken nicht wollen werden sie nicht Mitglied.
Seit mal ehrlich, die türkische Regierung wäre doch schön blöd, wenn sie beitreten oder? Für das Land finanziell gesehen und menschenrechltich und regierungsteschnich und wirtschaftlich ok, aber für die "Türken" ein horror oder nicht? Ihr werdet euch dann so einiges gefallen lassen mussen, jaaa das werdet ihr wohl und so einiges ändern, jaaaa das werdet ihr wohl und so einiges eingestehen, jaaaa das werdet ihr wohl......
Seit mal ehrlich, die türkische Regierung wäre doch schön blöd, wenn sie beitreten oder? Für das Land finanziell gesehen und menschenrechltich und regierungsteschnich und wirtschaftlich ok, aber für die "Türken" ein horror oder nicht? Ihr werdet euch dann so einiges gefallen lassen mussen, jaaa das werdet ihr wohl und so einiges ändern, jaaaa das werdet ihr wohl und so einiges eingestehen, jaaaa das werdet ihr wohl......
Keine sorge die Türken werden sich nichts aufzwingen lassen....es wird nicht zum EU beitritt kommen, dafür sorge ich!;)
Keine sorge die Türken werden sich nichts aufzwingen lassen....es wird nicht zum EU beitritt kommen, dafür sorge ich!;)Inoffiziell glaubt keiner mehr bei den Generälen und der Regierung an einen Beitritt der Türkei, die Europäer haben eindeutige Signale für ein Nein gegeben...die EU kann nicht mehr so viel Einfluss nehmen wie vor paar Monaten...
Ingolstädter
05.07.05, 18:15
hmm ich fürchte auch dass die zeiten für einen türkei-beitritt schlecht stehen...
leider hat hauptsächlich der 11. september (da braucht man nicht um den heißen brei reden) die angst vor dem islam geschürt und damit auch die angst vor dem beitritt der türkei (deren mehrzahl der bevölkerung islamisch ist).
ein weiterer grund ist wohl dass viele leute die EU-agrarsubventionen für die türkei die im falle eines türkei-beitritts anstehen nicht zahlen wollen.
jedoch sehe ich da lieber das positive, da die anstrengungen die in der türkei unternommen wurden um von der EU aufgenommen zu werden ja der türkei selbst zu gute kommt.
zudem wissen die meisten europäer auch dass sich in der türkei in den letzten jahren viel (auch menschenrechtliches) getan hat und sehen sie nun in einem postiveren licht...
Der Schakal
05.07.05, 18:46
Ein EU-Beitritt ist ausgeschlossen seit dem Frankreich diesen "Türken-Artikel" durchs Parlament gebracht hat. Wenn soviele Antiturkisten und Islam-,sowie Türkeihasser in einem Parlament sitzen...dann kann daraus nur sowas werden.
Leute, schaut auch mal die demographische Entwicklung in Europa und vor allem Deutschland an. Es gibt immer mehr ältere statt jüngere Menschen. Wer soll in 50 Jahren die Alten noch "durchfüttern". Dazu braucht vor allem Europa Zuwanderung von jenen Ländern, die der "europäischen Kultur" am nähesten stehen. Und hierfür wäre die Türkei ideal. Das wissen die europäischen Bürokraten nur zu gut. Aber um an der Macht zu bleiben und den Zusammenhalt zu stärken, müssen sie immer polarisieren.
Der Schakal
05.07.05, 21:48
Leute, schaut auch mal die demographische Entwicklung in Europa und vor allem Deutschland an. Es gibt immer mehr ältere statt jüngere Menschen. Wer soll in 50 Jahren die Alten noch "durchfüttern". Dazu braucht vor allem Europa Zuwanderung von jenen Ländern, die der "europäischen Kultur" am nähesten stehen. Und hierfür wäre die Türkei ideal. Das wissen die europäischen Bürokraten nur zu gut. Aber um an der Macht zu bleiben und den Zusammenhalt zu stärken, müssen sie immer polarisieren.
wir überlaufen sie einfach in 50 Jahre...:D :mad: :D
deryatulga
27.06.06, 15:45
Türklere asıl biz muhtacız
27 Haziran 2006 Salı
> Dürüst olun
AB Komisyonunun genişlemeden sorumlu üyesi Olli Rehn de, “Avrupa, Türkiye ilişkilerinde dürüst bir çizgi yakalamak istiyorsa taahhütlerine sıkı sıkıya sarılmalıdır. Türkiye’ye karşı sürekli olarak taahhütlerimizi sorgularsak kısır döngü içerisine düşeriz. AB verdiği sözleri tutmalıdır” açıklamasında bulundu.
LONDRA - İngiltere’de yayınlanan The Guardian gazetesi, dün yayınladığı 16 sayfalık Türkiye ekinde, Türkiye’yi Avrupa’nın en hızlı büyüyen pazarı olarak nitelendirdi. Türkiye ekine makale yazan İngiltere Dışişleri Bakanı Margaret Beckett, “Bizim için en büyük tehdit, Türklere kapıyı açmak değil, kapatmak olur” dedi. Türk ekonomisinin 2000 ve 2001 yıllarında yaşanan krizlerin ardından bir istikrar döneminin tadını çıkardığını belirten gazete, bununla birlikte, ülkenin önünde bazı siyasî güçlükler bulunduğunu ve bu güçlüklerin, içinde bulunulan istikrar dönemini tehdit ettiğini savundu.
‘Halklarımızı ikna etmeliyiz’
Türkiye ekinin ilk sayfasında, İngiltere Dışişleri Bakanı Margaret Beckett tarafından kaleme alınan başmakalede, geçen yıl başlatılan AB’ye üyelik müzakereleri sürecine işaret edildi. Beckett, makalesinde önünde “uzun bir AB yolculuğu” bulunan Türkiye’nin bu yolculukta ekonomik ve siyasî reformlarla gelişmiş Avrupa ekonomilerine yakınlaşmaya çalışacağını belirtti. Pek çok Avrupalının Türkiye büyüklüğünde bir ülkenin AB’ye sığdırılamayacağı, AB’nin bunu kaldıramayacağı inancında olduğunu kaydeden Beckett, bu tür düşüncelerin yanlış olduğunu Avrupalı siyasetçiler olarak halklarına gösterebilmeleri gerektiğini ifade etti.
‘Türk ekonomisi mükemmel’
Beckett, Türk ekonomisinin yakın zamanda yapılan reformların da sayesinde gayet iyi durumda olduğunu, yakın zamanda ortaya çıkan küresel dalgalanmalardan etkilenmekle birlikte, ekonominin temel göstergelerinin hâlâ iyi durumda olduğunu belirtti. Beckett yazısında, “Bu Türkiye için gerçekten çok iyi bir durum. Ama sadece Türkiye için değil, Avrupa’nın geri kalanı için de çok iyidir” ifadelerine yer verdi. Avrupa’nın genişlemesinin, geçmişte bu genişlemeye dahil olan bütün ülkeler için olumlu etkiler meydana getirdiğini, bu tepkinin Türkiye için de aynı olacağını yazan Beckett, büyüyen Türk ekonomisi içinde İngiliz şirketleri ağırlığının artmasını bu duruma örnek gösterdi. “Kısacası Avrupa ve Avrupalılar için en büyük tehdit Türkiye gibi canlı ve dinamik bir ekonomiye kapısını açmak değil, içine kapanmaktır” ifadesine yer veren Beckett, içine kapanmanın, özellikle küresel rekabetin arttığı bir dönemde yanlış olacağına işaret etti.
Beckett, Türkiye’nin üyeliğinin sadece ekonomik değil, istikrar ve güvenlik açısından da önem taşıdığını vurgularken, İngiltere’de görülen uyuşturucu ticareti, terörizm ve kanunsuzlukla mücadelede, coğrafî konumu sebebiyle Türkiye’nin yine lider bir rol oynadığına dikkati çekti. Türkiye’de yapılan reformların, ülkenin suçla mücadele gücünü artırdığını kaydeden Beckett, bu çerçevede Avrupa’nın suçla mücadele gücünün de arttığını vurguladı. İngiltere Dışişleri Bakanı, Türkiye’nin Avrupa’nın petrol ve gaz kaynaklarına ulaşmasında önemli bir sıçrama taşı oluşturduğunu, Müslüman Türkiye’nin birliğe üyeliğinin Avrupa ile Asya arasındaki yüzyıllara dayanan farklılıkların ortadan kaldırılmasına yardımcı olacağını belirtti. Beckett, yazısının sonunda, Türkiye’nin üyeliğinin sadece diğer dinlere mensup komşu ülkelere güçlü bir mesaj niteliği taşımakla kalmayarak, halen AB sınırları içinde yaşayan Müslümanlara da olumlu mesaj olacağını kaydederken, “Bu sebeple de Avrupa’da yaşayan herkesin modern Türkiye’ye kapılarını açması gerek” görüşüne yer verdi.
Rehn: Dürüst olun
AB Komisyonunun genişlemeden sorumlu üyesi Olli Rehn de, The Guardian’ın Türkiye ekinde yer alan açıklamasında, Türkiye’de reformların hız kaybetmesinin, Fransa ve Avusturya gibi ülkelerde Türkiye’ye duyulan antipatik süreci tehdit ettiğini belirterek, “Avrupa sözünü tutmalı” dedi. Avrupa’nın Türkiye ile ilişkilerinde dürüst bir çizgi yakalamak ile kısır bir döngü oluşturmak arasında tercih yapmasını isteyen Rehn, Avrupa’nın dürüst bir çizgi yakalamak için taahhütlerine sıkı sıkı sarılması gerektiğini kaydetti. “Ya da sürekli taahhütlerimizi sorgulayarak çok kısır bir döngünün içine de düşebiliriz” diyen Rehn, bunun Avrupa’nın inandırıcılığını zedeleyeceği ve Türkiye’deki reform sürecini zayıflatacağı görüşünü dile getirdi. Rehn, AB’nin bu anlamda Türkiye’deki iç gelişmeleri de etkilediğini, öncelikli mesuliyetin Türk halkı ve liderlerinde olmasına rağmen, Avrupa’nın da bu sorumluluktan kaçamayacağını vurguladı. Guardian’ın 14 sayfalık Türkiye ekinde, çok sayıda fotoğrafla birlikte toplumsal hayattan modaya ve turizme kadar çeşitli alanlarda yapılan röportajlara ve haberlere de yer verildi.
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