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DeLaHoya
07.07.05, 07:52
Neue Kampfmethoden, neue Ziele der PKK

Von unserem Korrespondenten JAN KEETMAN (Die Presse) 07.07.2005

Die kurdische Rebellenbewegung nimmt nun das Militär, die Polizei und die Infrastruktur ins Visier.

ISTANBUL. Jahrelang war die kurdische PKK nur noch in ein paar Lagern im Nordirak aktiv. Dort hat sie aber offenbar dazugelernt. Nachdem sie vor gut einem Jahr den bewaffneten Kampf gegen die Türkei wieder aufgenommen hat, macht sie nun zunehmend mit Minen und fern gezündeten Bomben den türkischen Sicherheitskräften das Leben schwer.

Jüngster Erfolg von Abdullah Öcalans Anhängern ist die Sprengung eines Postzuges bei Bingöl (Osttürkei). Fünf Sicherheitsbeamte starben, 13 Menschen wurden verletzt. Auch ein Zug mit Helfern, der zur Unglücksstelle unterwegs war, wurde durch eine Bombe zum Entgleisen gebracht.

Nicht nur ihre Methoden, auch ihre taktischen Ziele hat die PKK geändert. Früher waren "Kollaborateure", insbesondere die Dorfmilizen und deren Familien Opfer von Überfällen. Damit ähnelte der Kampf der PKK in den neunziger Jahren manchmal eher einem kurdischen Bürgerkrieg als einem Kampf zwischen Separatisten und Staatsschützern. Doch inzwischen konzentrieren die Rebellen ihre Angriffe auf das Militär, die Polizei und wichtige Infrastruktur-Einrichtungen wie Zugverbindungen oder Ölanlagen.

Beerdigungen gefallener Kämpfer werden von der PKK in Demonstrationen für ihren gefangenen Führer Öcalan verwandelt. Um dies zu verhindern, hat die Staatsanwaltschaft jüngst angeordnet, zwei im Kampf getötete PKK-Kämpfer einfach ohne Einwilligung ihrer Familien zu begraben. Darauf brachen in der Kleinstadt bei Van, aus der die Rebellen stammten, Unruhen aus, in deren Verlauf ein 19-jähriger Demonstrant erschossen wurde.

Eine andere Maßnahme hat die Bevölkerung noch mehr aufgebracht. Nachdem im Gebiet von Dogubeyazit im äußersten Nordosten der Türkei eine Mine explodiert war und zwei Soldaten getötet hatte, befahl der dortige Gouverneur der Bevölkerung, ihre Tiere von den Sommerweiden zu treiben. So sollte verhindert werden, dass sich PKK-Rebellen unter den Hirten verstecken und von ihnen Verpflegung bekommen. Auf den Weiden befanden sich etwa 200.000 Tiere, die die Lebensgrundlage für 30.000 Menschen bilden. Die Bauern befürchteten Seuchen, wenn sie die Tiere von den kühlen und saftigen Hochweiden im Gebiet des Ararat jetzt in die heißen Dörfer treiben.

Klagen der Bauern ließ Gouverneur Yusuf Yavascan abprallen. Türkische Medien zitierten ihn so: "Diese Landsleute helfen uns nicht. Sie helfen denen, die unsere Soldaten töten."

Die Vorfälle im Osten geraten mittlerweile auch ins Blickfeld Ankaras. Premier Tayyip Erdogan beschuldigt einige europäische Staaten, die PKK indirekt zu unterstützen. Gemeinden, die von der prokurdischen Partei Dehap geführt würden, hätten Unterstützung aus Deutschland und aus skandinavischen Ländern bekommen, zürnte der Regierungschef.

Europäer und Türken interpretieren die Ursachen des PKK-Terrorismus völlig verschieden: Nach europäischer Auffassung wird die PKK durch die Unterdrückung der kulturellen Identität der Kurden in der Türkei stark gemacht. Nach türkischer Auffassung hingegen ist alles, was dazu beiträgt, Kurden von Türken abzugrenzen, eine Unterstützung für die PKK.

Zugleich zeigt der Ausfall des Premiers, dass die türkisch-europäischen Beziehungen in eine kritische Phase eintreten. Zuletzt wurden ausschließlich die USA kritisiert, weil sie Reste der PKK im Nordirak gewähren ließen. Nun könnte die Türkei die Rebellion im Osten zum Anlass nehmen, schon eingeleitete Liberalisierungen wieder zurückzunehmen. Dies hängt aber wohl auch davon ab, wie realistisch man in der Türkei die europäische Perspektive noch sieht.

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=p&ressort=a&id=493122 (http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=p&ressort=a&id=493122)

Gök Türk
07.07.05, 09:51
Naja, woran das liegt? Warscheinlich liegt es an der Abschwächung der pkk, die sich großflächige Massaker in Dörfern oder Angriffen auf Militärstationen nicht mehr leisten kann. Stattdessen werden auf Straßen und Eisenbahnschienen Minen gelegt, wobei die pkk somit kleine aber "erfolgreiche" Terroranschläge durchführt


Früher waren "Kollaborateure", insbesondere die Dorfmilizen und deren Familien Opfer von Überfällen. Damit ähnelte der Kampf der PKK in den neunziger Jahren manchmal eher einem kurdischen Bürgerkrieg als einem Kampf zwischen Separatisten und Staatsschützern.

Guten Morgen Deutschland!

LAZ
07.07.05, 10:07
Naja, woran das liegt? Warscheinlich liegt es an der Abschwächung der pkk, die sich großflächige Massaker in Dörfern oder Angriffen auf Militärstationen nicht mehr leisten kann. Stattdessen werden auf Straßen und Eisenbahnschienen Minen gelegt, wobei die pkk somit kleine aber "erfolgreiche" Terroranschläge durchführt

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Guten Morgen Deutschland!Na ja die ethnischen Säuberungen an Türken werden in Südostanatolien wieder aufgenommen (PKK bringt nicht mehr ihre eigenen Leute um)...die PKK wird nicht ruhen bis Südostanatolien türken-frei ist...PKKler werden dann so schön das übrig gebliebene Land der der geflüchteten Türken in Besitzt nehmen...

Gökcen
07.07.05, 11:56
Na ja die ethnischen Säuberungen an Türken werden in Südostanatolien wieder aufgenommen (PKK bringt nicht mehr ihre eigenen Leute um)...die PKK wird nicht ruhen bis Südostanatolien türken-frei ist...PKKler werden dann so schön das übrig gebliebene Land der der geflüchteten Türken in Besitzt nehmen...



naja darauf werden diese freaks lange warten müssen,bizim akserlerimiz armutmu topluyo?
allaha sükür agustosda ailemden 2 kuzen daha askere gidicek ve eminim diger mehmetciklerle birlikte köklerini kurutcaklar
bizim vatanimiz 3 teröristemi kalcak?

Osmanisches Reich
07.07.05, 12:51
Ich glaube schon, dass die TSK auch ihre Strategie im kampf gegen die PKK ändern wird.

kanki
07.07.05, 13:00
Na ja die ethnischen Säuberungen an Türken werden in Südostanatolien wieder aufgenommen (PKK bringt nicht mehr ihre eigenen Leute um)...die PKK wird nicht ruhen bis Südostanatolien türken-frei ist...PKKler werden dann so schön das übrig gebliebene Land der der geflüchteten Türken in Besitzt nehmen...
öyle de , bir kac salaga mi vatani birakacagiz .Bizim aslan mehmetcik armut mo topluyor ,elbette kökleri kazilacaktir

DeLaHoya
07.07.05, 13:40
Helal olsun Hasan Cemal'a!




Uzaktan kumandalı!

Yola mayın döşeniyor, asker şehit oluyor. Yola mayın döşeniyor, polis şehit oluyor. Yola mayın döşeniyor, sivil vatandaş hayatını kaybediyor. Yola mayın döşeniyor, insanlar yaralanıyor, korku ve dehşet saçılıyor.
Terör ve şiddet bunun adı...
Kim yapıyor?
PKK...
Uzaktan kumandalı mayın politikası! Özellikle son dört aydır tırmandırılmakta olan saldırı politikası PKK'nın...
PKK sözcülerini izliyorum basından, internetten. Zekâmızla alay ediyorlar.
Neymiş?
Barış ve kardeşlik zemini arıyorlarmış...
Neymiş?
Savaş yanlısı değillermiş...
Neymiş?
Kendilerini savunuyorlarmış...
Neymiş?
Devlet silah bıraksınmış...
Neymiş?
Ankara, hükümetle asker AB konusunda samimi değilmiş...
Akıllarını peynir ekmekle yemişler.
Uzaktan kumandalı mayınlarla insanları öldürüyorsun, sonra barış ve kardeşlikten söz edebiliyorsun.
Aklından zorun mu var?
Silah çekeceksin, sonra da devlete silah bırak diyeceksin.
Hangi gezegende yaşıyorsun?
Hangi devlet kendisine silah çekeni kovalamaz? Hele Türkiye'de... Bu ülke 1984'le 1999 arasında bunca kan ve gözyaşını neden akıttı, bilmiyor musun?
Uzaktan kumandalı mayınları patlatarak, devleti pazarlık masasına mı oturtacaksın? Pes ettireceksin devleti!
Öyle mi?
Bir zamanlar Apo da kurmuştu bu hayalleri. 1993 baharında bir gün, Suriye sınırına yakın Bekaa Vadisi'ndeki bir evde gece sabaha kadar bana anlatmıştı, Türkiye'nin PKK karşısında ekonomik ve siyasal açıdan nasıl havlu atmak zorunda kalacağını, bu kadar yüksek bir faturayı Türkiye'nin ödeyemeyeceğini...
Havlu atan kendisi oldu.
PKK'nın uzaktan kumandalı mayın politikası, çıkmaz sokaktır.
Barış yoluna mayın döşemektir.
Kardeşliği kundaklamaktır.
AB yoluna mayın döşemektir.
Demokrasiyi kundaklamaktır.
Bu ülkede barışı, kardeşliği, demokrasi ve insan haklarını, Avrupa Birliği üyeliğini isteyen herkesin hep birlikte ayağa kalkıp, PKK'nın uzaktan kumandalı mayın politikasını, yeniden başlattığı bu şiddet ve terör politikasını kınaması, lanetlemesi gerekir.
PKK'nın silah bırakmasını, PKK'nın silahtan tümüyle vazgeçmesini istemelidir.
Silah sesi duymayı artık bu ülkede kimse istemiyor. Ne Güneydoğu'da ne Türkiye'nin başka yerinde. İnsanlar barış ve huzur içinde yaşamaktan yana.
Bir elde silah, bir elde zeytin dalı politika yapmanın hayalini bu ülkede kuranlar bir noktayı iyi bilsinler: Bu yol bu ülkede kapalı. Eğer bir başka gezegende yaşamıyorlarsa, bu ülkede silahla politikanın bir arada yürümeyeceğini artık öğrenmiş olmaları gerekir.
Siyaset yapmak isteyenler önce silahla aralarına duvar çekecekler. Önce PKK ile aralarına duvar çekecekler. Önce İmralı ile aralarına duvar çekecekler. Silahla, PKK tabelasıyla, İmralı gölgesiyle bu ülkede siyaset yapılamaz.
Bu öncelikleri yerine getiremeyenlerin, barış ve kardeşlikten de, demokrasiden de, Avrupa Birliği'nden de söz etmeye hakları yoktur.
Bu böyle biline...
Yeterince acı çekilmedi mi, gözyaşı dökülmedi mi?.. Demokrasi yolunda, kalkınma yolunda yeterince zaman kaybetmedik mi?.. Yazık değil mi analara, hepimize, ülkemize?..

http://www.milliyet.com.tr/2005/07/07/yazar/cemal.html

KingTurek
07.07.05, 14:22
Na ja die ethnischen Säuberungen an Türken werden in Südostanatolien wieder aufgenommen (PKK bringt nicht mehr ihre eigenen Leute um)...die PKK wird nicht ruhen bis Südostanatolien türken-frei ist...PKKler werden dann so schön das übrig gebliebene Land der der geflüchteten Türken in Besitzt nehmen...

Wie meinst du das mit den eigenen Leuten?

kanki
07.07.05, 14:42
Wie meinst du das mit den eigenen Leuten?

pkk ler meint er king

LAZ
07.07.05, 14:50
pkk ler meint er kingDamit meinte ich abtrünnige PKK Mitglieder...keine Kurden