Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Moderne Sklavinnen- Das Geschäft mit der Ware Frau
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Hunderttausende Frauen wurden in den vergangenen Jahren über die Balkanroute von Ost- nach Westeuropa geschmuggelt. Ein Milliardengeschäft, ist doch die sexuelle Ausbeutung von Frauen profitabler und weniger riskant als Waffen-und Drogenhandel. - Der Film fragt, wie betroffene Frauen den Ausstieg schaffen können und was getan wird, um diese Verbrechen zu bekämpfen.
Die niedrigste Schätzung der International Organization for Migration (IOM) geht 2003 von 300.000 Frauen aus, die im vergegangenen Jahrzehnt über die Balkanroute von Ost- nach Westeuropa geschmuggelt wurden. Seit Öffnung der Grenzen nimmt der Frauenhandel stetig weiter zu: Ein Milliardengeschäft, ist doch die sexuelle Ausbeutung der Frauen profitabler und weniger riskant als Waffen- und Drogenhandel. So gut wie nie kommen die Menschenhändler und Zuhälter vor Gericht, denn in manchen Ländern ist Menschenhandel nicht einmal strafbar. Die Angst der meisten Opfer auszusagen, ist berechtigt, denn neben mangelhafter oder fehlender Gesetze sehen sie sich vielerorts einer korrupten Polizei und sogar bestechlichen Gerichten gegenüber.
Beispiel Montenegro: Im Oktober 2002 gelang einer Moldawierin die Flucht aus einem Bordell in Podgorica, sie ging zur Polizei. Ihre Aussage belastete Personen in höchsten Staatsämtern. Verhaftet wurde unter anderen der stellvertretende Generalstaatsanwalt, aber das Verfahren wurde nicht einmal eröffnet - angeblich aus Mangel an Beweisen. Dagegen legten EU, OSZE und die USA heftigen Protest ein.
Vergewaltigung - Schläge - so wurde die Rumänin Florinita zur Prostitution gezwungen. Mit falschen Versprechungen von zu Hause fort gelockt, von Bordell zu Bordell verkauft - quer über den Balkan. Nach sechswöchiger Odysee wurde sie von albanischen Menschenhändlern nach Italien gebracht. Heute lebt sie in einem von Carabinieri streng bewachten Flüchtlingsheim bei Lecce /Apulien. Florinita hat ihre Händler angezeigt - und gilt deshalb als gefährdet. Für sie gilt das Zeuginnenschutzprogramm in Italilen. "Ich lerne erst langsam wieder, Menschen zu vertrauen", sagt die 19-Jährige.
Der Film von Ulrike Baur fragt, was betroffenen Frauen Ausstieg und Aussage erleichtert und was in den Transitländern und im Westen getan wird, um diese Verbrechen zu bekämpfen
weiter: (http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/specials/122466/index.html)
Habe den Bericht vorgestern um 21 uhr auf 3SAT gesehen ist wirklich erschreckend was im 21. Jhrd noch abgeht und was für Leute involviert sind.
Kann man wirklich sagen Sklaverei gibts nicht mehr?
die Materie bleibt die Gleiche, nur die Form ändert sich...
schau mal, da der Mensch sich nicht verändert hat in den letzten 5000 Jahren, sind natürlich alle Abarten der menschlichen Seele immer noch hier, so wie vor 5000 Jahren.
Nur die Form hat sich geändert.
Früher folterte man und es war normal, man wußte es
Heute foltert man auch und es ist anrüchig. Also eine Änderung der Form, aber nicht der Materie
Was früher "normal" von den "Oberen Herren" durchgeführt wurde, wird heute "rechtswidrig" von den "oberen Kriminellen" durchgeführt...
oder wie im Beispiel der Folter wird es "rechtlich gemacht".
So daß, sich nicht einmal die Form geändert hat, nur die Durchführung....die Form der Technik....Waterboarding statt Streckbank....
es gab eine Zeit, da hatte jeder, der es sich leisten konnte eine Mätresse, Konkubine...heute nennt man das Geliebte..also eine Hure mit Einzelvertrag.
Puffs gabs schon immer und schon immer arbeiteten Frauen drin, schon immer welche freiwillig und wenn der Bedarf höher als das Angebot wurde, gab es immer schon Sex - Sklaventransporte....also der Freier machts, daß man natürlich aus den ärmeren Schichten die Massenware holt, denn wer kümmert sich schon um so ein rumänisches Mädchen, wenn es verschwindet....niemand.
Wenn sie vor lauter Scham noch 100 € in die Heimat schickt, dann fragt eh kein Hahn mehr nach....
die Freier sinds....ohne Freier keine Sex Sklaven...
ewiges Thema...könnte jetzt schon anfangen über die soziale Verantwortung der Huren zu diskutieren, eigentlich sollte jede Hure zum 25. Jubiläum das Bundesverdienstkreuz bekommen.
Wenn sie vor lauter Scham noch 100 € in die Heimat schickt, dann fragt eh kein Hahn mehr nach....
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Wenn Sie die 100 Euro zurück schicken könnte wäre ja noch gut, laut diesem spezifischen Bericht haben die GAR KEIN Geld bekommen. Die wurden einfach weiter verkauft und landeten irgendwann in einem Zimmer das abgschlossen wurde.
es ist schrecklich
man redet dann immer vom Einzelschicksal....es hat etwas mit dem System Mensch zu tun, ich erzähle das gerne wieder.
Kennst den Spruch
jeder ist seines Glückes Schmied?
Stimmt nicht!
System
Geld
Überleben?
Freunde
Geld
Träume?
Bilder
Geld
Freunde?
Hoffnung
Kennst den Spruch "wer wagt gewinnt?"
stimmt nicht
denn es muß Verlierer geben, ein Wagnis ohne Verlierer wäre kein Gewinn, denn wenn jeder gewinnt, ist das Wagnis gering und ein geringes Wagnis ist gleichbedeutend mit geringem Gewinn....
tja, so stimmen viele viele Sprüche nicht...aber ein Spruch stimmt....
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser....
Es gibt dutzende Organisationen die sich gegen diesen Handel einsetzen, ob es was bringt ?
Aktionsbündnis gegen Frauenhandel (http://www.gegenfrauenhandel.de/typische_opfer.php)
Versuch einer Einordnung
Es mag nicht überraschen, dass die Herkunft der Opfer im klaren Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Lage der Sendeländer zusammenhängt, wie auch mit der persönlichen ökonomischen Misere der einzelnen Frauen. Es ist aber nicht ausschließlich damit zu erklären. Die perfide Taktik der Schlepper, den Frauen Märchen über Jobs im Ausland zu erzählen, führt nicht selten dazu, dass auch Frauen, die nicht am unmittelbaren Existenzminimum darben, den Fängern ins Netz gehen. Behandelt werden sie alle gleich
Interviews und Zeugenaussagen lassen die folgende (sicherlich nicht vollständige, aber für den Bereich Osteuropa durchaus passende) Kategorisierung der Opfer zu:
a) Kidnapping: Die unmittelbare Verschleppung
Mädchen werden schlichtweg auf der Straße gekidnappt, oder von Verwandten/Freunden an die Menschenhändler verraten. Zahlreiche der gerade minderjährigen Opfer waren zuvor von zuhause weggelaufen, oder trieben sich nachts in Bars und Diskotheken herum. Doch nicht zu selten ist der Freund oder der Onkel die Ursache des Unglücks.
b) Der "Job im Westen": Die Verführung ins Ausland unter falschen Versprechungen
Für die Frauenhändler ein leichtes Spiel, da die Opfer mit ihnen freiwillig die Grenze übertreten. Erst im Ausland, wo sie hilflos sind, die Sprache nicht sprechen und keine Orientierung haben, offenbaren sich ihnen die wahren Umstände. Erst da erkennen sie, dass das Versprechen auf einen Job als Kellnerin, Kassiererin oder Friseurin nur eine Lüge war.
c) Die Prostituierten: eine Rechnung, die nicht aufgeht
Was die Trennlinie zwischen regulärer und illegaler Prostitution sicherlich erschwert, ist die Tatsache, dass durchaus viele Frauen sich mit den Schleppern auf die Reise machen, mit der Absicht, im Westen der Prostitution nachzugehen. Doch sie gehen von einer halbwegs autarken Arbeitsweise aus und spekulieren auf das schnelle Geld. Viele von ihnen ernähren mit diesem Geld zu Hause ein eigenes Kind oder eine ganze Familie. Sie ahnen nicht, dass, wenn sie erst an die entsprechenden Zuhälter verkauft werden, sie alle Rechte und Einnahmen verlieren. Was sie im Westen erwartet, sind dieselben Gewaltexzesse und Vergewaltigungen, wie bei jeder anderen Zwangsprostituierten. (Nach TERRE DES FEMMES beträgt der Anteil von Frauen, die vor der Zwangsprostitution der Prostitution nachgingen, weniger als 9%).
Jedes Jahr mindestens 700 000 verschleppt.Jedes Jahr eine gesamte Großstadt
Frauenhandel in Zahlen
Finden wir uns damit ab: Zuverlässiges Zahlenmaterial zum Frauenhandel gibt es nicht. Das zeigt nur die noch unvollkommenen Schnittstellen zwischen Regierungen, Polizeien und den Organisationen, die sich gegen Frauenhandel einsetzen. Viele der Zahlen, die weltweit im Umlauf sind, haben keine Quellenangaben. 775 Opfer von Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung sind im Jahr 2006 in Deutschland offiziell festgestellt worden, so der Lagebericht Menschenhandel des Bundeskriminalamtes vom August 2007. Davon waren 98,5 % weiblichen Geschlechts. (Quelle: Kurzfassung des Bundeslagebildes Menschenhandel 2006 (http://www.bka.de/lageberichte/mh.html))
Gegenwärtig schätzt die UN, dass weltweit fast 700.000 Frauen und Mädchen jedes Jahr verschleppt und zur Prostitution gezwungen werden. In Europa sollen es laut dem Bericht der Parlamentarischen Versammlung vom Januar 2002 allein 500.000 Frauen und Mädchen sein, so auch der UNDP Bericht von 1999 (UNDP=United Nations Development Programme).
Die Zahlen sind nur bedingt repräsentativ, da die wahren Ausmaße des Frauenhandels im Dunkeln liegen. Bislang hat außerdem keine Einigkeit darüber geherrscht, welche Handlungen unter den Begriff Frauenhandel fallen und deshalb in unterschiedliche Statistiken eingeflossen sind. Anti-Slavery International geht europaweit von mehreren 10.000 dokumentierten Fällen im Jahr aus. Eine klare Zahl gab es vor 2 Jahren vom ukrainischen Innenministerium, das zugab während der neunziger Jahre an internationale Menschenhändler und Zuhälter über 400.000 Mädchen und Frauen verloren zu haben!
Profite
Bis zu 15 Milliarden Dollar weltweit, zwischen 7 und 13 Milliarden Dollar europaweit werden pro Jahr durch Frauenhandel und Zwangsprostitution verdient. Die Profite sollen Statistiken internationaler Organisationen zufolge in den letzten 10 Jahren um 400% gestiegen sein. (Quelle: Europarat). Es heißt, dass "illegale Zuhälter und Schlepper nur in Deutschland einen steuerfreien Gewinn von 15.000.000 Euro mit dem Betrügen, Entführen und Verkaufen von Mädchen in die Prostitution ergaunern" (Quelle unbekannt).
Bündnis90/Die Grünen und die SPD veröffentlichten im Juli 2001, dass die EU-Experten die Zahl der von Schleppern jährlich nach Westeuropa gebrachten Frauen auf 120.000 beziffern. Mit geschätzten 7 bis 13 Milliarden US-Dollar Jahresgewinn allein in Europa erweise sich das Geschäft für die Menschenhändler als "äußerst lukrativ".
ich glaube daran, daß man Leid lindern kann, Du wirst es nie verhindern können, nicht auf dieser Welt und nicht mit der Gattung Mensch...auch nicht mit dem System Natur...
Du kannst Leid lindern, indem Du eine Frau nimmst aus armen Völkern, wenn jeder reiche Westeuropäer eine arme Frau aus leidenden Völkern nimmt, würde das auch etwas helfen....aber es heiratet reich mit reich....diese selbstsüchtige und ungerechte Art Mensch kotzt mich an...ich muß immer mehr einen Jesus als göttlich betrachten, wie er so etwas lieben kann...ich verabscheue Menschen, die diese Welt zur Hölle für andere machen oder sie nicht verbessern, obwohl es ihnen im Einzelfall möglich wäre....
da nutzen sie Mädchen aus dem Osten nicht nur als Sexsklavin aus...nein
Alterspflegesklaven und Aupairsklaven....ja ja...
ah ja nochwas...und sie werden mit Bildern und Scheinwelten vollgestopft und enden dann als DSDS und Germany Next Topmodel Sklaven...ist zwar ein geistiges und freiwilliges Sklaventum, aber ändert nichts an der Abhängigkeit und Willenlosigkeit durch Systemtum....d.h. die Menschen wehren sich nicht gegen die Flut an Sinnestäuschungen...so wie sich Sklaven Jahrtausende nicht wehrten gegen Pharao oder Caesar...weil es normal war, sie waren in Sklaverei geboren.
In unserem System sind alle in die geistige Sklaverei geboren, das ist ihre Normalität...die könnte nur durchbrochen werden, wenn Menschen anstatt um das nackte Überleben im System einmal Muße hätten, über wirkliche Freiheit nachzudenken....hoppla....
ich schweife ab....
Hausmädchen 14 Jahre lang als «Sklavin» gehalten
DPA
DPA - Rio de Janeiro (dpa) - Ein Hausmädchen ist in Brasilien nach eigenen Angaben 14 Jahre lang von einem Ehepaar als «Sklavin» gehalten worden.
Sie habe seit ihrem 11. Lebensjahr weder das Haus ihrer Arbeitgeber in der nordöstlichen Landeshauptstadt Salvador verlassen dürfen noch habe sie für ihre Arbeit Lohn bekommen, sagte die heute 25 Jahre alte Gabriela de Jesus nach Medienberichten vom Mittwoch (Ortszeit). Die Polizei habe unterdessen die 55 Jahre alte Lehrerin Maria Helena Silva und ihren Ehemann, den Unternehmer José Carlos Silva (57) wegen Freiheitsberaubung angezeigt, hieß es.
Die Polizei hatte das Hausmädchen nach eigenen Angaben am Dienstag befreit, nachdem sie einen anonymen Hinweis erhalten hatte. «Ich wurde mit Besen und Gürtel verprügelt, und von Maria Helena und ihrem Ehemann auch ins Gesicht geschlagen», klagte Gabriela de Jesus. Die für den Fall zuständige Kommissarin Francineide Moura erklärte: «Das war ein Fall von wahrer Sklavenhaltung im 21. Jahrhundert». Die Lehrerin bestritt jedoch die Vorwürfe und beteuerte, sie habe Gabriela nie für die Hausarbeit bezahlt, weil sie sie «wie eine Tochter behandelt» habe.
Ihre sehr armen Eltern habe sie seit ihrem 11. Lebensjahr nicht mehr gesehen, erzählte unterdessen Gabriela de Jesus. «Sie wohnen auf dem Land in Cansanção (im Bundesstaat Bahia 350 Kilometer von Salvador entfernt) und wollten mir eine bessere Zukunft bieten, deshalb haben sie mich damals diesem Ehepaar übergeben», sagte sie. Von ihren «neuen Eltern» sei sie nur drei Monate lang zur Schule geschickt worden. Danach habe sie all die Jahre täglich von vier Uhr morgens bis spät in die Nacht arbeiten müssen. «Jetzt will ich die verlorene Zeit nachholen, Freunde machen, zur Schule gehen», hofft die junge Frau.
Minderjährige Hausmädchen sind in Brasilien auch in den Metropolen São Paulo oder Rio de Janeiro keine Seltenheit. Nach Schätzungen von Experten arbeiten im größten Land Lateinamerikas mehr als eine Million Mädchen im Alter zwischen 5 und 17 Jahren als Haushaltshilfen. Die meisten haben keinen Urlaub und erhalten einen Lohn unterhalb des Mindestgehalts von 415 Real (umgerechnet etwa 165 Euro) im Monat. Viele sind auch Opfer von sexueller Ausbeutung.
Das sind die die wir mitbekommen, wie sieht die Dunkelziffer aus?
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