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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : War früher wirklich alles besser?



Steppenwolf
01.10.08, 16:17
Oft hört man vor allem von alten Menschen, dass früher alles besser gewesen sei. Woran liegt das, was ist uns abhanden gekommen? Stimmt ihr damit überein?

Ich bin gespannt auf eure Ansichten.

Detan
01.10.08, 16:25
Meistens beklagen sie sich über den fehlenden Respekt der Jugend, ihnen gegenüber (was auch verständlich ist). Zudem gab es ja Damals das Wirtschaftswunder, Vollbeschäftigung und die Welt war etwas simpler.

Es gibt auch Senioren due Meckern über alles, auch wenn die S-Bahn wackelt.

GNUnix
01.10.08, 17:06
Ich glaube nicht unbedingt, dass früher alles besser war, denn damals gab es ja auch Armut, Krieg und ähnliches wie heute. Allerdings denke ich, dass jeder in seinem "eigenen" Zeitalter geboren ist und später mit dem Älterwerden nicht mitkommt und sich nach seiner Jugend sehnt.
Das ist natürlich nur eine Vermutung, so alt bin ich selbst noch nicht, dass ich sagen könnte, früher war alles besser.

Yigit Efe
01.10.08, 17:15
Wenn ich die Gehälter und Löhne im Zusammenhang mit den Preisen vergleiche, war es früher viel viel besser :naugthy:

_Tatar_
01.10.08, 17:22
Ältere Menschen denken früher war alles besser, denn sie altern bewusst. Und wer möchte schon gerne alt werden? Jeder möchte gerne jung bleiben. So ist das nun mal. Da findet man die alten Zeiten natürlich schöner, als man noch alles machen konnte, was man wollte. Heutzutage geht das ja schwer, wenn man dann aufeinmal Coxarthrose oder sonstiges hat.

GNUnix
01.10.08, 17:28
Wenn ich die Gehälter und Löhne im Zusammenhang mit den Preisen vergleiche, war es früher viel viel besser :naugthy:

Das liegt dran wie weit man zurück geht und was man als Kriterium für gut und schlecht nimmt. Vor noch 20 Jahren gab es z.B. den kalten Krieg(obwohl es ja heute auch nicht wirklich anders ist, aber damals war er offensichtlicher).
Außerdem war es ja in Deutschland zu dieser Zeit "besser", wenn man aber andere Länder betrachtet, stimmt das nicht mehr und dort gibt es ja uach Menschen, die behaupten, früher war alles besser.

tilmiz
01.10.08, 18:48
Ich denke dass die Menschen die Vergangenheit immer vermissen... Da dann meistens nur gute Ereignisse in Erinnerung kommen... - Das erste Fahrrad- der erste Schultag, etc... Das heißt aber nicht unbedingt dass es früher schöner war... In 20 Jahren werden wir wahrscheinlich die heutigen Tage vermissen...
Sizce???

Haluk
01.10.08, 19:34
Die Deutsche Mark war besser

ayyıldız66
01.10.08, 20:28
Ich finde, dass Menschen sehr sehr egoistisch geworden sind. Aber vielleicht ist das auch eine Charaktersache und hat mit der Zeit nichts zu tun. Manchmal bekomme ich das Gefühl, dass die Menschlichkeit ausgestorben ist und keiner sich um den Anderen scheren würde, falls man wirklich Hilfe brauchen sollte. Ich denke, dass das eine Charaktersache ist, denn mit Armut oder Reichtum hat meiner Meinung nach Egoismus nichts am Hut.


Muavenet zor. Allah kimseyi kimseye muhtac etmesin.


Naja, Wirtschaft ändert sich ja ständig.

Montag
01.10.08, 20:52
Ich stimme den Herrschaften zu, die den Älteren unterstellen, dass sie "früher" mit ihrer Jugend gleichsetzen - das Leben sieht eben anders, wenn man es durch die Glasscheibe eines Altersheims betrachtet oder nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks in Augenschein nimmt. Andererseits: Wer sagt denn wirklich, dass früher alles besser gewesen sei, und hält diese Aussage komplett aufrecht? Mein Großvater z. b. dürfte sich kaum über das stärker werdende Zittern in seinem linken Arm freuen, aber ganz sicher wünscht er sich weder seine 17 Jahre zurück (Arbeitsdienst, danach bald Ostfront) noch die Nachkriegszeit, in welcher er meine Großmutter kennen lernte (Hunger und Not). Von der Politik ganz zu schweigen...
Übrigens: Das weit verbreitete Meckern über den mangelnden Respekt respektive den Komplettverfall der Jugend hat reiche Tradition. Ich meine, in diesem Ton ("Ach, die Jugend von heute") mal etwas in Platons Sokrates-Dialogen gelesen zu haben (spätestens bei Cicero bin ich aber sicher, dass auch der alternde rhetor in diese Richtung gewettert hat), bin aber sicher, dass sich dazu noch Älteres findet.
Wir befinden uns - wenn man all den jammerlauten Glauben schenkt - also seit mindestens 2300 Jahren in einem Zustand beständiger Degeneration. Komischerweise hat sich für viele Menschen aber doch einiges verbessert. Das spricht doch sehr dafür, dass die Klage über die vermeintlich gute alte Zeit eher die Befindlichkeit der Alten wiedergibt und als Diagnose der Zeitläufte kaum zu gebrauchen ist.

catwheazle
01.10.08, 21:39
Nein!

Heute ist definitiv alles besser!

Deutschland ist wieder vereint, die Nazi sind verschwunden, die Landschaften
blühen, die Integration klappt prima, die Armut und die Arbeitslosigkeit sind
verschwunden, die Kriminalität im Griff...

Den Euro finden wir alle toll, die Regierung auch ( wenn sie noch selbst entscheiden darf, falls die EU es erlaubt).

Die Steuern sinken, die Krankenkassen sind großzügig wie nie...

Von Krieg und Terror hört man kaum noch was, das Klima wird Jahr für Jahr
besser, das Öl ist fast schon zu billig...

Noch was vergessen?

Ach ja, Deutschland ist Fussballweltmeister!

:)

ayyıldız66
01.10.08, 21:41
Kommt drauf an, ob die Frage Länder-bezogen war?!

KingTurek
01.10.08, 21:46
Meistens beklagen sie sich über den fehlenden Respekt der Jugend, ihnen gegenüber (was auch verständlich ist).


Ein sehr kluger man schrieb folgendes:

"Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen."












Aristoteles, 384 - 322 v. Chr.:p

_Tatar_
01.10.08, 22:05
Den Euro finden wir alle toll, die Regierung auch ( wenn sie noch selbst entscheiden darf, falls die EU es erlaubt):)

Was bitte ist an dem Euro denn toll? Durch den Euro ist doch alles nur noch teurer geworden, ich wünsche mir die Deutsche Mark zurück.

BirKul
01.10.08, 22:09
Was bitte ist an dem Euro denn toll? Durch den Euro ist doch alles nur noch teurer geworden, ich wünsche mir die Deutsche Mark zurück.

das ist doch ironie gewesen??!

_Tatar_
01.10.08, 22:21
das ist doch ironie gewesen??!

Oh.. Hab ich übersehen :lach:

Komiker
02.10.08, 00:38
früher war alles besser...
was? Billiger oder bessere Qualität ? Bessere Menschen ? Bessere Nachbarn...`?

weniger Ausländer....? :druck:

für mich ist das so ein verkappter ewig gestriger ... ( Mitläufer, braun und alt...) Spruch...

früher war anders, denn früher war ich jung, aber besser ? Kommt darauf an was man genau damit meint. Alles war nicht besser, oder will mir jemand sagen, daß das III.Reich besser war ?

Bal
02.10.08, 00:52
Die Menschen sagen immer,
die Zeiten werden schlimmer.
Die Zeiten bleiben immer,
die Menschen werden schlimmer.

(Ist nicht von mir! habe es vor Jahren irgendwann mal aufgeschnappt ...)

765R
02.10.08, 06:03
Als ich meinen Führerschein machte Lag der preis für ein Liter diesel bei 48 Pf und mein einkommen bei 2000 DM Netto.

Am monatsende konnte ich locker 1000 DM zur seite legen , heutzutage muss mann sich überlegen wie mann die lezte woche des monats übersteht.

Ob s besser war früher ?

Eindeutig JA !

Mann konnte früher durch Arbeit sich was leisten,mann bekam den gegenwert zürück, heutzutage ist Arbeit nicht mehr so viel wert.

Ich vermisse die DM zeit :buuh:

Ich frage mich wie konnte das Deutsche Volk sich so verarschen lassen und die DM einfach so abschaffen lassen.



PS: Schei... €

Salzkartoffel
02.10.08, 09:48
Früher war alles besser. Trotz DDR.

- Die Menschen haben mehr miteinander geredet und nicht so aneinander vorbeigelebt.
- Das Leben war nicht so kompliziert.
- Das Leben war planbar.
- Keine Angst vor der Zukunft und vorm Altwerden.
- Der Hormonhaushalt war auch irgendwie intensiver.
- Man hatte mehr Spaß.

hallo
02.10.08, 11:04
früher war alles besser sogar die Zukunft:lach:


Früher trugen viele Piraten Augenklappen.Heute verkleiden sie sich mit Hemd und Krawatte und nennen sich Banker.

Früher war Rauchen "in" und die Kassen übernahmen die Raucherbeinprothese.

Früher schrieb man Liebesbriefchen, heute SMS!

Früher machte der Kluges alles selbst, heute der Dumme.

Früher war die Weltplage Pest und heute die globalmentale Verblödung.

Montag
02.10.08, 14:59
Zitat von Salzkartoffel":
"Früher war alles besser. Trotz DDR.

- Die Menschen haben mehr miteinander geredet und nicht so aneinander vorbeigelebt.
- Das Leben war nicht so kompliziert.
- Das Leben war planbar.
- Keine Angst vor der Zukunft und vorm Altwerden.
- Der Hormonhaushalt war auch irgendwie intensiver.
- Man hatte mehr Spaß."

Merken Sie was? Das eigene Leben hat sich verändert und übrigens auch der eigene Körper. Den Euro kann ich nicht für hormonelle, altersbdeingte Veränderungen an mir selbst haftbar machen.
Im Nachhinein glorifiziert man oft die eigene Jugend. Denn wenn ich jung und verliebt bin, ist mir wohl auch der Kalte Krieg egal ("Trotz DDR"). Da meine eigene Jugend nicht so war, dass ich sie noch mal haben möchte, wird zumindest mir eine solche Betrachtungsweise nicht unterlaufen.
Im Übrigen ist die Behauptung "Früher war alles besser" ebenso sinnfrei wie "Früher war alles schlechter". Man müsste genau sagen, welchen Zeitraum man mit "früher" eigentlich meint - und was genau damals eigentlich so viel besser oder schlechter war.
Um auf Salzkartoffel einzugehen: Ich selber finde nicht, dass in dem von Ihnen genannten Zeitraum alles besser war. Ich jedenfalls hatte noch in der zweiten Hälfte der Achtziger Angst vor einem Atomkrieg (ganz gleich, wie niedrig die Chancen dafür waren). Auch wenn es heute jede Menge anderer Sorgen gibt: Auf dieses Gefühl kann ich gut verzichten. Wenn es Ihnen besser gibt, Glückwunsch. Ich meine jedoch, dass gerade die späten Siebziger und Achtziger eine Zeit waren, in der Weltuntergangsangst Hochkonjunktur hatte (so sind gerade in dieser Periode mit Ransmayrs "Die letzte Welt", Grass`"Die Rättin", Jüngers "Eumeswil", Müllers "Totenboot" und etlichen weiteren doch viele Werke entstanden, bei denen Weltuntergangsangst oder zumindest Zweifel an der Zukunft der Menscheit überdeutlich artikuliert werden).

Cervantes
09.10.08, 21:29
Eigentlich eine interessante Fragestellung aber so pauschal gestellt eigentlich auch nur pauschal und eigentlich nichtssagend zu beantworten.

Welchen Zeitraum soll dieses "früher" beschreiben, vor 20 Jahren? Vor 50 Jahren?
Von welcher Region, welchem Land, welchen Gesellschaften sprechen wir?
Welche Daten haben wir zur Verfügung um unsere Ansicht zu untermauern oder pfeifen wir auf Gerichtsakten, Kriminalitätsstatistiken, Analysen zur struktuellen Gewaltausübung etc.. und partizipieren an der oftmals kollektiven Verklärung früherer Zeiten durch ältere Menschen?

Was die Geschichte der Gewalt und deren Akzeptanz in unterschiedlichen Epochen angeht, halte ich Pinkers Essay zur "Geschichte der Gewalt" immer noch für eine lohnenswerte Lektüre:





Eine Geschichte der Gewalt

Wir leben heute in der friedlichsten Zeit, seit es Menschen gibt. Steven Pinker fragt: Warum?

Im Paris des 16. Jahrhunderts war Katzenverbrennen eine beliebte Unterhaltungsform. Dabei wurde auf einer Bühne eine Schlinge um eine Katze gebunden und sie wurde langsam in ein Feuer hinab gelassen. Laut dem Historiker Norman Davies „brüllten die Zuschauer vor Lachen, darunter Könige und Königinnen, als die Tiere, während sie vor Schmerzen schrien, erst angesengt, dann geröstet und schließlich zu Asche verbrannt wurden." Heute wäre ein solcher Sadismus in den meisten Teilen der Erde undenkbar. Wie sich das Einfühlungsvermögens hier verändert hat, ist nur ein Beispiel für den vielleicht wichtigsten und am meisten unterschätzten Trend der menschlichen Geschichte: Die Gewalt nimmt schon seit vielen Jahrzehnten ab und heute leben wir in der wahrscheinlich friedlichsten Zeit, seit es unsere Spezies auf der Erde gibt.

Im Zeitalter von Darfur und Irak und kurz nach dem Jahrhundert von Stalin, Hitler und Mao scheint die Behauptung, dass die Gewalt immer mehr abgenommen hat, irgendwo zwischen halluzinatorisch und obszön zu liegen. Und doch lassen aktuelle Studien, welche versuchen, das Auf und Ab der Gewalt in der Geschichte zu erfassen, genau diesen Schluss zu.

Ein Teil der Belege lag die ganze Zeit vor unserer Nase. Die herkömmliche Geschichtsforschung zeigte schon lange, dass wir in vielerlei Hinsicht immer netter und freundlicher wurden. Grausamkeit als Unterhaltung, Menschenopfer, um dem Aberglauben Genüge zu tun, Sklaverei als Mittel, um sich Arbeit zu ersparen, Eroberung als höchstes Ziel einer Regierung, Völkermord zur Gewinnung von Wohnraum, Folter und Verstümmelung als gewöhnliche Strafe, die Todesstrafe für kleine Vergehen und Meinungsverschiedenheiten, Auftragsmord als Methode der Amtsnachfolge, Vergewaltigung als Kriegslohn, Verfolgungen als Frustrationsventil, Totschlag als Hauptmittel der Konfliktbewältigung - all diese Elemente gehörten für den größten Teil der menschlichen Geschichte zum Leben. Heute jedoch sind sie selten bis nicht existent im Westen, sehr viel weniger gewöhnlich im Rest der Welt als sie es vorher waren, sie werden verschleiert, wenn sie geschehen und breit verurteilt, wenn sie ans Licht kommen.

weiter:
http://hpd.de/node/2498


http://hpd.de/node/2498

AlGhazali
10.10.08, 08:41
Man muss sich fragen weswegen jemand heute den anderen nicht erschlägt...ist es Wertschätzung des Lebens ? Moral ? oder ist es Angst bestraft zu werden mit dem Glauben dass man der Polizei nicht entkommt? Sicherlich gibt es beides oder eins von dem. Was genau überwiegt wird sich wohl nicht empirisch beweisen. Aber deutlich wird es wenn der Staat zerfällt oder massiv geschwächt ist. Daher ist es ein Mass des Zivilisiertheits wie geht der Eroberer mit dem Eroberten um ? Ist der Justiz unabhängig ? Wie werden die Schwachen und Minderheiten behandelt ?

1978 gab es einen grossen Stromausfall in New York...in Minuten entwickelten sich Bürger zu Plünderer !

1989 Mitten in Europa nur ein paar Stunden von uns weg mit Auto wurden Massaker an Tausende begangen und Massenvergewaltigungen gemacht an Bosnier.

Kongo vor paar Jahren : über 3,3 Millionen Opfer durch Massaker und wir sahen weg...mit Flugzeugen lieferten wir Waffen dorthin und dieselben Flugzeuge lieferten uns von dortigen Regionen Blumen und Früchte.

USA bewirken über 1 Million Tote fast alle Zivilisten im Kampf gegen paar tausend Extremisten (!)

So könnte man lange Listen zusammenstellen.

Unser Menschenbild ändert sich dahingehend dass der einzelne Mensch auf "Kosten" und "Nummern" reduziert wird.

Wenn Menschen keinen entwickelten Moralbildung die aus Religion oder Philosophie herrührt haben oder kein entwickeltes Mitgefühl so ist es für sie leichter ihre Werte zu verlieren. Zuerst vergeht Liebe und Dankbarkeit dann irgendwann bedeutet einem der Mensch an sich nichts mehr sondern hat nur insofern einen Wert sofern es einem nützt. Dann sind wir moderne Barbaren geworden.

Komiker
10.10.08, 09:00
Dann sind wir moderne Barbaren geworden.


These

Du tust den "Barbaren" Unrecht, sie haben wenigstens weniger gelogen.


Menschen sind Raubtiere und je nach Jagdgebiet, nach Möglichkeit und nach Einsatzverwendung in der Jagdgruppe verhalten sie sich.

Alles was die Menschheit an kommunikativer Beeinflussung erlernt hat, die Fähigkeiten der geistigen Manipulation durch die Philosophie, die Psychologie, sind politischen Systemordnungen und Religionen usw. nur "erfunden" worden,
wegen dem Menschen ( Jagdgründe sichern )

Weil es nötig ist um im Jagdgrund einen Vorteil zu erhalten gegen den größten Feind ( Mensch ) ist es vonnöten diese zivilisatorischen Elemente und Werkzeuge zu entwickeln.

Wenn Extremfälle auftreten, wie Du sagtest
Kriege
Seuchen
Naturkatastrophen

kommt dieser archaische Jagd und Räubertyp raus, wo das Recht und Gesetz des Stärkeren, die Befriedigung der Lust ohne Moral und Ordnung keine komplizierte Verpackung mehr brauchen um zum "Ziel" zu kommen. Es geht dann auch ohne....

Diese Menschen sind unter uns und vielleicht bist Du oder ich auch so einer und wir wissen es nicht. Weil wir diese Rüstung anhaben, diese Jagdrüstung, die uns im Moment in der Situation heute als bestes Jagdwerkzeug dient.
Ändert sich die Situation wird man erst sehen wer wirklich hinter uns steckt.

Komiker
10.10.08, 09:48
[QUOTE=Salzkartoffel;544662]Früher war alles besser. Trotz DDR.

- Die Menschen haben mehr miteinander geredet und nicht so aneinander vorbeigelebt.

schaffe das Auto ab und Menschen werden anstatt aneinander vorbeizufahren, sich aufzuregen über die Idioten in den anderen Stahlkarossen und vorallem, die Erde langsam zu vergiften, wieder miteinander reden.


- Das Leben war nicht so kompliziert.

Menschen, die ihre soziale Struktur auf Entfernung bauen, müssen kompliziert sein.


- Das Leben war planbar.

Inwiefern? War etwa der Wetterbericht genauer ?


- Keine Angst vor der Zukunft und vorm Altwerden.

man wurde ja nicht sehr alt..... wurde man Anfang des 30 jährigen Krieges geboren hatte man gute Chancen vor der Zukunft sich nicht zu fürchten, weil die Gegenwart über Jahrzehnte unerträglich war.

In den letzten 65 Jahren ging es noch nie einem europäischen Volk so gut, wie uns, nicht ?


- Der Hormonhaushalt war auch irgendwie intensiver.

das kann ich nicht nachvollziehen.


- Man hatte mehr Spaß.

ebenfalls nicht, was ist Spaß überhaupt?