Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : SIND ARMENIER DIE JUDEN DES OSTENS UND DIE NAZIS DIE TüRKEN DES WESTENS?
GEFÄHRLICHE VERGLEICHSVERSUCHE: SIND ARMENIER DIE JUDEN DES OSTENS UND DIE NAZIS DIE TüRKEN DES WESTENS?
1. VERGLEICH DER HISTORISCHEN PERSONEN TALAAT UND HITLER
Wie richtig kann eigentlichder Vergleich zweier Personen sein, die zu unterschiedlichen Zeiten, unter unterschiedlichen Umständen, in verschiedenen Kulturkreisen gelebt, die nicht nur unterschiedliche Motive, sondern auch eine andere weltgeschichtliche Bedeutung gehabt haben? Talaat wird hier nicht mit irgendwem verglichen, sondern mit Hitler: ein Name, der für die größte Katastrophe steht, die die Menschheit je gesehen hat. Und obwohl die geschichtswissenschaftliche Seriosität solcher Vergleiche fragwürdig ist, versuchen einige Fachleute in Deutschland immer wieder diesen Vergleich zu forcieren. Der Regisseur und Journalist Rolf Hosfeld geht in seinem Buch "Operation Nemesis" sogar einen Schritt weiter und behauptet, dass Hitler sich Talaat Pascha zum Vorbild erkoren habe. Auch die Geschichtswissenschaftlerin Tessa Hofmann sieht in Talaat diese Vorbildfunktion. Die Konstruktion solcher Vorbilder erweckt den Verdacht, dass Hitler, bevor er Talaat kannte, eigentlich ein anderer Mensch gewesen ist. Hitler würde damit die Charaktermaske eines anderen "Diktators" tragen, nämlich die des Prototypen "Talaat." Durch solche Vergleiche wird Hitler auf der subjektiven Ebene letztlich entlastet.
2. VERGLEICH DER NüRNBERGER UND ISTANBULER GERICHTSPROZESSE
"Die Istanbuler Prozesse waren der erste Versuch, enschenrechtsprinzipien mit Hilfe einer internationalen Strafgerichtsbarkeit durchzusetzen. Dieser fehlgeschlagene Vorläufer der Nürnberger Prozesse wurde vor allem auf Druck der Sieger-Mächte USA, England und Frankreich durchgeführt."(TAZ 24.04.05) Hinter diesem Vergleich versteckt sich eine Doppelstrategie, die Deutschland durch eine Verschiebung der Geschichtsdeutung entlastet: 1) Die Nürnberger-Prozesse stehen sinnbildlich für die Bestrafung ganz großer Menschheitsverbrechen. Sie sind quasi das Maß aller "Völkermordsgerichte". Jetzt behauptet man aber, die Nürnberger-Prozesse seien kein Novum gewesen. Es hätte bereits ähnliche Prozesse gegen die Türken gegeben, die nur nicht zu Ende geführt worden seien. Völkerrechtlich sei die Türkei dabei gewesen, verurteilt zu werden. Die USA, England und Frankreich hätten etwas angefangen, was sie heute zumindest symbolisch zu Ende führen könnten. Zwar ist in Deutschland derzeit nur die Leugnung des NS-Holocaust strafbar, doch will die Justizministerin Brigitte Zypries dies auf Taten ausweiten, die "unter einer anderen Gewalt- und Willkürherrschaft begangen wurden."(TAZ 04.03.05). Dafür muss das "Völkermord" von einem internationalen Gericht nur noch festgestellt werden. Man sollte sich also nicht wundern, wenn irgendwann die Forderung laut ausgesprochen wird, die Türkei solle sich dem Gericht der Weltöffentlichkeit stellen und die eigenen "Verbrechen" zugeben, denn schließlich hätte es bereits in Istanbul einen Gerichtsprozess gegeben- man müsse international nur noch dem passenden Gerichtsurteil Geltung verschaffen. 2) Andererseits könnte das Scheitern der Istanbuler Prozesse auch für die Entschuldigung eines späteren internationalen Unrechts instrumentalisiert werden. Man könnte auch behaupten, das Scheitern der Istanbuler Prozesse hätte späteren Rechtsbrüchen auf der internationalen Ebene Tür und Tor geöffnet, so dass Diktatoren wie Hitler, den Beschluss fassen konnten, sich über das internationale Recht hinwegzusetzen. "Es hat in der Türkei solche Prozesse gegeben, allerdings sind die Urteile nie vollstreckt worden. Das hat natürlich? das Signal in die Welt ausgesandt: Man kann solche Massaker begehen, ohne dass das große Konsequenzen mit sich bringt, das hat Hitler dazu gebracht zu sagen: Wer redet heute über den Völkermord an den Armeniern?"(Dr. Friedbert Pflüger: Interview mit Radio WDR5, 21.04.05)
3. "WER REDET HEUTE NOCH üBER DIE VERNICHTUNG DER JUDEN?" (HITLER)
Das Hitler-Zitat soll zeigen, wie die fehlende internationale Reaktion auf die Massaker an den Armeniern und das Vergessen-Werden dieser Ereignisse Hitler als Rechtfertigung für die Judenvernichtung gedient haben. Das Hitler-Zitat soll uns folgenden Satz einflüstern: "Wie konnten wir nur die Armenier vergessen und damit erst den Holocaust an den Juden zulassen?" Obwohl die Authentizität des Hitler-Zitats umstritten ist, wird es in Deutschland immer wieder verwendet. Wieso eigentlich? Weil das Hitler-Zitat nicht nur die Brücke für den Vergleich zwischen den beiden Ereignissen ist, sondern darüber hinaus die allgemein symbolische Warnung an die Welt darstellt: "Nie wieder dürfen wir vergessen!" Das Hitler-Zitat hat eine derartige symbolische und politische Bedeutungskraft, dass es auch als moralisches Argument gegen einige Politiker verwendet werden kann: "Die SPD hätte die Sache am liebsten auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben... Das hätte aber am 90. Jahrestag jenes Genozids, der Hitler als Vorbild für die Judenverfolgung diente, ziemlich schäbig ausgesehen."(Jörg Lau: "Deutsche Schmerztherapie", Die Zeit, 17/2005). Auch werden wir ermahnt, uns zu beeilen. Denn "sehr bald wird es überhaupt keine Zeugen mehr für den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts geben, der Hitler als Vorlage für die Endlösung der Judenfrage gedient hat."(Spiegel-online, 26 April 2005)
4. VERGLEICH DES DRITTEN REICHES MIT DEM OSMANISCHEN REICH
Das Osmanische Reich wird auf der ideologisch-organisatorischen Ebene dem Dritten Reich gegenübergestellt. Mit diesem Vergleich wird nicht nur eine vermeintliche ähnlichkeit der Jungtürken mit den Nazis angedeutet, sondern auch die Frage nach dem Beeinflussungsverhältnis zwischen dem Deutschen Kaiserreich und dem Osmanischen Reich gestellt. D.h. die Frage: "Wer hat das Völkermorden von wem gelernt?" Auch wenn derzeit keiner in Deutschland versucht, diese Frage explizit zu beantworten, bewegen sich alle Antworten in folgende Richtung: "Ihr Türken habt es zuerst getan." "Schon Anfang des 20. Jahrhunderts finden sich in der Zeitung des Komitees, Türk, die zentralen Elemente der jungtürkischen Ideologie: ein strammer Nationalismus, eine offensive Thematisierung der überlegenheit der türkischen Rasse und eine eindeutig antisemitische Züge tragende antiarmenische Einstellung. Dort ist die Rede von der armenischen Ausbeuterrasse, die bislang auf Kosten der Türken gelebt habe. Kauf nicht bei den Armeniern, ist der Ratschlag, den Türk seinen Lesern erteilt. Die lange Vorgeschichte antiarmenischer Ressentiments waren allerdings keine Erfindung der jungtürkischen Bewegung? In die Regierungszeit des von Kaiser Wilhelm II. zum Freund erklärten Sultan Abdul Hamid fallen z.B. die Massaker von 1895/96 mit weit mehr als 100.000 armenischen Opfern "(Gottfried Oy, Frankfurter Rundschau 16.03.05) Der Publizist und Autor Wolfgang Gust geht in seinem Vortrag an der Heinrich Böll Stiftung am 18.04.05 auf dieses Beeinflussungsverhältnis indirekt ein. In seiner Rede betont Gust, dass die Massaker an den Armeniern ein unheimlicher Vorläufer des Holocaust und ein Labor für die Deutschen gewesen seien. Es bestünden geistige Verbindungslinien zwischen beiden Ereignissen. Die Wannsee- Konferenz hätte sich schließlich auch nur so angehört wie eine bloße Evakuierungsmaßnahme. Von Tötung sei nirgends die Rede gewesen. Auch in seinem Buch "Der Völkermord an den Armeniern 1915/16" kommt Gust zu ähnlichen Schlussfolgerungen und schreibt, dass die Türken "eine ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche zu zerstören" versucht haben. Beim Lesen des Buches entsteht der Eindruck, als hätten die Türken den "Völkermord" erfunden, und zwar lange bevor die Deutschen überhaupt daran gedacht hätten. Der Regisseur und Journalist, Rolf Hosfeld, sucht in seinem Buch "Operation Nemesis" systematisch nach Parallelen zwischen den beiden Ereignissen. Es sei mehr als ein "übliches" ethnisches Massaker gewesen, so Hosfeld. Die Systematik der Vernichtung weise dieses Verbrechen als einen direkten Vorläufer des Holocaust aus, so z.B. auch die Enteignung armenischer Besitztümer im Zuge der Vertreibungen, die Parallelen
zum Schicksal der Juden aufwiese.
5. VERGLEICH DER "POST-GENOZID-PHASEN"
Die Enteignung armenischer Besitztümer wird häufig als die Geburtsstunde der türkischen Bourgeoisie angesehen und dahinter eine Kontinuität nationalistischer Kräfte in der heutigen Türkei vermutet. Deutschland hätte dagegen kapituliert und dadurch einen Neubeginn gehabt. Deshalb konnte sich Deutschland auch offen mit der eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. "Es ist nämlich, wenn man nach dem Grund spürt, für die Türken auch schwerer, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Denn Deutschland hatte mit dem 8. Mai die totale Niederlage und Kapitulation, den totalen Zusammenbruch?" (Dr. Friedbert Pflüger: Bundestagsrede am 21.04.05) "Während der Nachfolgestaat des NS-Regimes den Holocaust zuzugeben und die Verantwortung für die Folgen übernommen hat, bestreitet die türkische Republik bis heute jegliche Schuld" (TAZ 24.04.2005) "Und das macht den großen Unterschied in der Geschichte der Armenier und den Juden aus, die so viele erstaunliche Parallelen aufweist. Während in Deutschland nur ein paar Revisionisten den Holocaust leugnen, hat der Völkermord an den Armeniern für die Türken nie stattgefunden " (Spiegel-online, 26 April 2005) Die Türkei wiederhole "stur jene Dolchstoß-Verschwörungstheorien, nach welchem die Armenier sich damals kurz vor einer Machtübernahme befanden? " (Die Welt 23.04.05) Auch der Journalist Niels Kadritzke spricht in diesem Zusammenhang von einer türkischen "Dolchstoßlegende" und von der "Erinnerung an Sevres, das türkische Versailles" (Le Monde Diplomatique, April 2005). Einerseits versteckt sich hinter solchen Ausführungen die arrogante und gefährliche Haltung: "Wir Deutsche hatten Glück, haben uns ergeben und können heute problemlos mit unserer eigenen Geschichte umgehen." Andererseits sind solche Kontinuitäts-Diskontinuitäts-Vergleiche besonders gut geeignet, die Türken zu provozieren. Denn Kontinuität bedeutet, dass die Gründungsväter der türkischen Republik, die man in einem anderen Zusammenhang mit Nazis gleichgestellt, ihre Politik in neuem Gewand fortgeführt haben und das die geistigen Nachkommen dieser Menschen immer noch an der Macht sind.
6. "ES GIBT KEINE TüRKISCHE ODER DEUTSCHE KOLLEKTIVSCHULD"
Die Türken sind verständlicherweise über eine solche Gegenüberstellung der Türken mit den Nazis mehr als erbost. Um die entrüsteten Türken zu beruhigen, wird folgendes gesagt: "Es geht auch nicht um eine Kollektivschuld der Türken. Schuld wie Unschuld ist immer persönlich nie kollektiv." (Dr. Friedbert Pflüger: Bundestagsrede am 21.04.05) Noch deutlicher wird der Autor des folgenden Leserbriefs: "Die Türken haben, da stimme ich Ihnen zu, nicht versucht, das armenische Volk auszurotten- genauso wenig wie die Deutschen den Holocaust begangen haben. Solche Kollektivzuweisungen sind immer falsch... Beide [Massaker] wurden von den jeweiligen Regierungen angeordnet und von türkischen bzw. Deutschen Handlangern häufig mit grausamer Begeisterung ausgeführt." (Die Welt 15.02.05) Sollte in Deutschland der falsche Mut obsiegen, jegliche Kollektivzuweisung für den Holocaust von sich zuweisen, werden kommende junge Generationen in Deutschland es relativ leicht haben, eine Distanz zum Holocaust aufzubauen- eine Distanz, die bereits jetzt schon besteht und die mit falschen Völkermordvergleichen noch größer wird.
7.VöLKERMORDVERGLEICHE AN DEN SCHULEN
Das Land Brandenburg wird den "Völkermord an den Armeniern" in seine Lehrpläne aufnehmen. Bis Sommer 2005 soll eine Handreichung zum Unterrichtsthema Genozid veröffentlicht werden. Der Völkermordvergleich wird hier im Mittelpunkt stehen: "Das Thema Vertreibung und Genozid an Armeniern soll einen der historischen Bedeutung und im historischen Vergleich zu anderen Völkermorden angemessenen Platz erhalten." (SPD-Brandenburg Günter Baaske, 08.02.05). "Das Thema Genozid
kann künftig im Unterricht dargestellt werden und das Fallbeispiel Armenien wird neben weiteren wieder explizit aufgeführt und mit den Schülern behandelt werden" (CDU-Brandenburg Thomas Lunacek, 07.02.05).Der Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck betont, dass Brandenburg als erstes Bundesland ein Schulbuch einführen werde, das sich mit dem "ersten Völkermord im 20. Jahrhundert" befasse. (Die Welt 15.02.05)
8. HOLOCAUST-VOKABULAR WIRD EINFACH üBERGESTüLPT!
Hier einige Beispiele mit welchen Begriffen die Ereignisse um 1914 in der deutschen öffentlichkeit dargestellt werden: "türkische Dolchstoßlegende"
"Sevres, das türkische Versailles"
"Lebensraum"
"Heim-ins-Reich-Politik"
"Türkische Herrenrasse"
"Auserwähltes Volk"
"Großtürkisches Reich"
"Vision einer ethnisch reinen Türkei"
"Türkei den Türken!"
"Sozial- Darwinismus"
"Komitee zur Lösung der armenischen Frage"
"Endlösung"
"Ausrottungspolitik"
"Sondereinheiten"
"Pogrome"
"Kristallnacht"
"Kauft nicht bei den Armeniern!"
"Armenische Ausbeuterrasse"
"Fremdköper"
"Innere Tumore"
"Der ewige Armenier"
"Juden des Osten"
"Ghettos"
"Konzentrationslager"
"Deportationszüge"
"Vergasungen"
"Verbrennungen"
"Medizinische Experimente"
"Säuberung"
"Schoah der Armenier"
9. DER WEG ZUM NEUEN GESCHICHTSREVISIONISMUS
Zunächst wird Hitler persönlich entlastet. Sein Mentor Talaat hätte ihm alles beigebracht. Durch das Scheitern der Istanbuler Prozesse wären nicht nur die türkischen Täter der Gerechtigkeit entkommen, sondern auch die Hemmschwelle für internationale Verbrechen durchbrochen worden, so dass aus dieser Nachlässigkeit heraus erst die totalitäre Diktaturen den Mut schöpfen konnten, Völkermorde zu begehen. "Wer würde sich schon an die Armenier erinnern?" hätte sich Hitler gedacht und Millionen von unschuldigen Juden umgebracht. Das Hitler-Zitat wird zum Universalinstrument für alle Völkermordsvergleiche auf der Welt. Universal, weil sich das Argument auch auf andere Zeiten übertragen lässt: "Wenn es möglich ist, solches Grauen in Europa und den angrenzenden Gebieten zu begehen, ohne dass daran heute erinnert wird, dann besteht die Gefahr von Nachfolgeaktionen" (Friedbert Pflüger Bundestagsrede am 21.04.05). Was meint Herr Pflüger hier eigentlich, die Juden während des Holocaust oder die Minderheiten in der heutigen Türkei? Einige Journalisten sprechen Kontinuitäten und "Dolchstoßlegenden" in der heutigen Türkei. Haben die Türken wirklich vor, den Minderheiten in der Türkei Böses anzutun? Wohl kaum. Die Vorwürfe werden sich stattdessen auf wenige Türken reduzieren und gleichzeitig wird man betonen, dass auch damals nicht alle Türken an dem "Völkermord an den Armeniern" beteiligt gewesen seien. Es gehe niemals um eine Kollektivschuld der Türken. Genauso wenig ginge es beim Holocaust um eine Kollektivschuld der Deutschen als Nation: Eine Aussage, die die Deutschen aus der Verantwortung für den Holocaust entlässt, und das in einer Zeit, in der die junge Generation in Deutschland sich immer mehr von der eigenen Vergangenheit distanziert. Es entsteht ein historischer Abgrund, der mit falschen Völkermordsvergleichen größer wird.
http://www.turkcom.org/content.php?article.80
Mann kann das eine überhaupt nicht mit dem anderen vegleichen..Ein Völkermord zielt darauf ab, eine Bevölkerung oder Rasse systematisch auszurotten.. genauso wie es Hitler mit den Juden gemacht hat..Bei der Armenier-Frage kann man überhaupt nicht davon sprechen da sowas nie stattgefunden hat und wenn dann andersherum...Und wenn die Türken die Armenier wirklich hätten ausrotten wollen hätten sie nicht 800 Jahre lang gewartet...
Der Schakal
13.07.05, 19:45
Einen Völkermord an den Armeniern hat es auch nicht gegeben...aber einige Deutsche versuchen den Holocaust zu relativieren bzw. zu verharmlosen...indem sie sagen "Wir habens von den Türken gelernt"
Einen Völkermord an den Armeniern hat es auch nicht gegeben...aber einige Deutsche versuchen den Holocaust zu relativieren bzw. zu verharmlosen...indem sie sagen "Wir habens von den Türken gelernt"
Ja, siehe auch hier:
9. DER WEG ZUM NEUEN GESCHICHTSREVISIONISMUS
Zunächst wird Hitler persönlich entlastet. Sein Mentor Talaat hätte ihm alles beigebracht. Durch das Scheitern der Istanbuler Prozesse wären nicht nur die türkischen Täter der Gerechtigkeit entkommen, sondern auch die Hemmschwelle für internationale Verbrechen durchbrochen worden, so dass aus dieser Nachlässigkeit heraus erst die totalitäre Diktaturen den Mut schöpfen konnten, Völkermorde zu begehen.
... Genauso wenig ginge es beim Holocaust um eine Kollektivschuld der Deutschen als Nation: Eine Aussage, die die Deutschen aus der Verantwortung für den Holocaust entlässt, und das in einer Zeit, in der die junge Generation in Deutschland sich immer mehr von der eigenen Vergangenheit distanziert. Es entsteht ein historischer Abgrund, der mit falschen Völkermordsvergleichen größer wird.
Der Schakal
13.07.05, 20:08
Ich finde das ziemlich gefährlich...mal sehen was die jüdische Gemeinde dazu sagt...
Es war eine große Ehre dem Geschlecht des Davids benannt zu werden. Ich kenne kein "Volksmund" der Armeniern mit Juden vergliechen hätte. Mehr noch sie wurden mit Argwohn betrachtet, weil sie als Armenische Könige öfter judischen Glaubens hatten als Christen.
In den Gebieten in den Armenier hinundher gezogen sind entstand die Rede von Zigeunern Asiens - heute wollen die Herrschaften auch darin die Geschichte neuschreiben, da haben sie ja Übung drin.
Ali Ria Ashley
27.06.06, 17:37
Die Wurzeln des Judenverfolgung hat seine Grundlagen in der Christlichen Wertegemeinschaft und nirgendwo anders! Ich glaub es Hackt!
Guckst Du hier:
http://www.das-weisse-pferd.com/99_05/luther_antisemit.html
http://home.rhein-zeitung.de/~ahipler/kritik/luther.htm
http://www.neo-lutheraner.de/juden.html
http://www.fischer-welt.de/html/martin_luther_und_die_juden.ht ml
http://www.sgipt.org/sonstig/metaph/luther/judens.htm
http://www.ursulahomann.de/MartinLutherUndDieJuden/komplett.html
http://www.nua.de/html/luther.htm
http://www.ursulahomann.de/MartinLutherUndDieJuden/kap004.html
http://www.luther.de/kontext/juden.html
http://www.christen-und-juden.de/html/luther.htm
http://www.sgipt.org/sonstig/metaph/luther/lvdjuil.htm
http://www.sopos.org/aufsaetze/40f9999f0f1d9/1.phtml
http://www.globalfire.tv/nj/04de/religion/luther.htm
http://www.humanist.de/kriminalmuseum/kirche.htm
http://www.humanist.de/religion/luther.html
Viel Spaß beim Augen reiben!
Ali2006
Danke, fuer diesen sehr wertvollen Beitrag!
1) Ich wollte zum Hitler Zitat zufuegen. Tut mir leid, dass ich die Quelle nicht genau bennen kann: Auf Sky TV - vielleicht letztes Jahr- bin mir nicht sicher, war jemand der Dokumente vorgelegt hat, dass Jimmy Carter 1 Millionen US $ von Lobby-Gruppen angenommen hat, damit das Zitat im Museum von Washington steht.
Vielleicht muesste man mal Betriebswirtschaftlich rechnen, wem das ganze hier etwas bingt. In Washington haben sie ja auch ein Mahnmal, die Armenier.
Cui bone? Who benefits?
2) Ich bin neu hier und ihr habt sicherlich schon einen Beitrag erstellt: Aber wie sieht es mit den 100 000 Armeniern aus, die auf der Seite der Deutschen im 2. Weltkrieg gekaempft haben. Von den Sowejts geschickt.
Inwefern koennte man das in die Argumentation einflechten, da das Thema ja ist, ob man Armenier mit Juden vergleichen kann.
Und dann wollte ich noch folgenden Gedankengang hinzufuegen- auch wenn das nicht gerade mein Spezialgebiet ist- habe nur mitgedacht. Bin keine Historikerin.
Das habe ich schon an anderer Stelle geschrieben, aber es lohnt sich es zu wiederholen, dass es ein Problem mit der VERWENDUNG des Begriffs "Genozid" gibt.
A. Eine analytische oder philosophische Zusammenfassung des Kernproblems
(a). Entweder muss man den Begriff "Genozid" umformulieren
oder
(b). Man belasst es bei der bisherigen Definition oder besser Verwendung, die sich hautpsaechlich auf den 2. Weltkrieg bezieht.
B. Konsequenz:
Zu (a) Wenn man den Begriff Genozid re-formuliert:
(1) Aus (a) wuerde, dass es wirklich ein Genozid waere und kein Massaker
(2) Aber dann MUESSTEN sich noch mehr Laender in die LISTE einreihen
(3) Das haette zur Folge, dass die Tuerken trotzdem relativ gut wegkommen, da z.B. 11 Millionen entfuhrte Afrikaner nach Amerika und was der Westen noch alles gemacht hat um seinen heutigen Reichtum zu sichern stellt wirklich alles in den Schatten.
Zu (b) Wenn man die bisherige Definition beibehaelt:
(1) Nach bisherige Definition oder besser "Verwendung" ist es ein "Massaker", kein Genozid
(2) Man muss die Argumente der Tuerken zulassen
C. Strategische Vorgehensweise seitens des "Westens" um "Konsequenz (a-2-3) & (b-2)" zu umgehen
Hier waeren wir bei dem Thema des Beitrags:
(1) Um es wie ein Genozid gelten zu lassen, ist man schon von der urspruenglichen Definition bzw. besser "Verwendung" abgewischen
(2) (1) hat zur Folge: das die Tuerkei berechtigt, z.B. den Tod von 1,5 Millionen Algerien zurecht als Genozid handhabt und auch andere Genozide aufweist (denn man befindet sich auf Ebene "Konsequenz (a-2-3)"
(3) Um "Konzequenz (b) 2" zu umgehen- also die Argumente der Tuerken zulassen - vergleicht man alles mit dem Deutschen Genozid
(4) (3) - also der Vergleich zu Deutschland zwischen 1933-1945- hat zur Folge, dass man die Argumente der Tuerken, die wirklich gut sind, todschweigen kann, DENN Holocoust- Leugner werden auch nicht geduldet.
D. FAZIT:
(1) Es geht nicht nur um die RELATIVIERUNG die die Deutschen der eigenen Taten vornehmen wollen, sondern auch um
(2) eine STRATEGISCHE RECHTFERTIGUNG, warum man die ARGUMENTE DER TUERKEN RAUSLASSEN kann.
Ziel der Analyse war die Einordnung, das Hervorheben und die Begrundung von Punkt (D2). Und die Zusammenfassung des "Schemas" in dem argumentiert wird.
2) Aber wie sieht es mit den 100 000 Armeniern aus, die auf der Seite der Deutschen im 2. Weltkrieg gekaempft haben.
Du meinst die über 20.000 Mann starke Armenische Legion (das 812te armenische Nazibataillon) unter Drastamat "Dro" Kanayan.
Diese setzte sich aus armenischen Freiwilligen und Kriegsgefangenen zusammen, die für die Nazis in Europa und im Kaukasus Juden verfolgten und Polizeidienste übernahmen.
General Dro starb 1956 in den USA. Im Mai 2000 wurden seine sterblichen Überreste auf Initiative des armenischen Präsidenten Robert Kocharian nach Armenien transportiert und mit höchsten staatlichen und militärischen Ehren erneut bestattet.
Die armenische Regierung hat sogar eine Jugendorganisation nach General Dro benannt und 2001 das 65853te Regiment des dritten Korps der armenischen Armee in "General Drastamat Kanayan Regiment" umbenannt.
Der armenische Verteidigungsminister Serge Sarkisian hat ferner im Juli 2001 die Drastamat Kanayan Medaille für besondere militärische Leistungen eingeführt.
So gedenkt man in Armenien an den Holocaust.
General Dro und sein Denkmal in Armenien:
http://www.politikcity.de/mkportal/modules/gallery/album/a_804.jpg
http://www.politikcity.de/mkportal/modules/gallery/album/a_806.jpg
Danke fuer die Info :-) - ich hatte an andere Stelle im i-net auf Englisch gelesen, dass es 100 000 waren ...leider ist das lange her, kann dir die Quelle nicht bennen...aber den Rest wusste ich auch nicht. Echt erschreckend, dass
"die armenische Regierung hat sogar eine Jugendorganisation nach General Dro benannt und 2001 das 65853te Regiment des dritten Korps der armenischen Armee in "General Drastamat Kanayan Regiment" umbenannt"
Anderes Thema: Vielleicht muesste man sich auch mal die Definition von Lemkin anschauen....ich kannte es nur so, dass sein Schwerpunkt auf der Judenverfolung lag (was auch so ist) ... aber er erwaehnt tatsaechlich noch andere Ereignisse nebenbei...
deryatulga
27.06.06, 21:19
Danke fuer die Info :-) - ich hatte an andere Stelle im i-net auf Englisch gelesen, dass es 100 000 waren ...leider ist das lange her, kann dir die Quelle nicht bennen...aber den Rest wusste ich auch nicht. Echt erschreckend, dass
"die armenische Regierung hat sogar eine Jugendorganisation nach General Dro benannt und 2001 das 65853te Regiment des dritten Korps der armenischen Armee in "General Drastamat Kanayan Regiment" umbenannt"
Anderes Thema: Vielleicht muesste man sich auch mal die Definition von Lemkin anschauen....ich kannte es nur so, dass sein Schwerpunkt auf der Judenverfolung lag (was auch so ist) ... aber er erwaehnt tatsaechlich noch andere Ereignisse nebenbei...
Lemkin selbst war ohne wenn und aber ein Vertreter der armenischen These. Vor der sache selbst hatte er aber keine Ahnung. Und darum geht es letztendlich!
Lemkin selbst war ohne wenn und aber ein Vertreter der armenischen These. Vor der sache selbst hatte er aber keine Ahnung. Und darum geht es letztendlich!
Vielen Dank- habe mir auch gedacht, dass er vielleicht keine Ahnung hat. Habe mir gerade seine Schrift zur Definition Genozid genauer durchgelesen.
Denn die Bemerkungen sind auch wirklich sehr kurz und gleicht eher einer Aufzaehlung (er erwaehnt ja unter anderem auch die Griechen- wobei es ja bekanntlich einen vertraglichen Voelkeraustausch gab. Das scheint er nicht zu wissen. Auch nicht die Ereignisse in Izmir. Sykes-Picot, etc.). Er schrankt sich aber auch ein in dem er sagt, dass sich "Diplomaten" und "Staaten" fuer diese Sachen oder bestimmte Voelker eingesetzt haben, aber schreibt nicht seine eigene Evaluierung. ... Ich gebe zu, ich war da falsch informiert - ich dachte immer, er erwaehnt nur die Ereignisse im 2. Weltkrieg. Gut dass ich jetzt Bescheid weiss.
http://www.preventgenocide.org/lemkin/americanscholar1946.htm
AnatolianLion
10.08.06, 01:18
Du meinst die über 20.000 Mann starke Armenische Legion (das 812te armenische Nazibataillon) unter Drastamat "Dro" Kanayan.
Diese setzte sich aus armenischen Freiwilligen und Kriegsgefangenen zusammen, die für die Nazis in Europa und im Kaukasus Juden verfolgten und Polizeidienste übernahmen.
General Dro starb 1956 in den USA. Im Mai 2000 wurden seine sterblichen Überreste auf Initiative des armenischen Präsidenten Robert Kocharian nach Armenien transportiert und mit höchsten staatlichen und militärischen Ehren erneut bestattet.
Die armenische Regierung hat sogar eine Jugendorganisation nach General Dro benannt und 2001 das 65853te Regiment des dritten Korps der armenischen Armee in "General Drastamat Kanayan Regiment" umbenannt.
Der armenische Verteidigungsminister Serge Sarkisian hat ferner im Juli 2001 die Drastamat Kanayan Medaille für besondere militärische Leistungen eingeführt.
So gedenkt man in Armenien an den Holocaust.
General Dro und sein Denkmal in Armenien:
http://www.politikcity.de/mkportal/modules/gallery/album/a_804.jpg
http://www.politikcity.de/mkportal/modules/gallery/album/a_806.jpg
About this Armenian Nazibatallion:
Christopher Walker (he confirms the Armenian allegation) wrote in his
book “ARMENIA: The Survival of a Nation” (1980) on page 357:
"Nevertheless there remains the incontestable fact that relations between the Nazis and Dashnaks living in the occupied areas were close and active. On 30 December 1941 an Armenian battalion was created by a decision of the Wehrmacht, known as the 'Armenian 812th Battalion'. It was commanded by Dro, and was made up of a small number of committed recruits, and a larger number of Armenians from the prisoners of war taken by the Nazis in their sweep eastwards. Early on the total number was 8,000; this number later grew to 20,000. The 812th Battalion was operational in the Crimea and the North Caucasus."
AnatolianLion
10.08.06, 02:16
And remember this:
while Armenians were fighting in Nazi armies, Turks were rescuing jew people:
(from a holocaust site: http://www1.yadvashem.org/odot_pdf/Microsoft%20Word%20-%205819.pdf) (http://www1.yadvashem.org/odot_pdf/Microsoft%20Word%20-%205819.pdf)
Rescue Committee of the Jewish Agency in Turkey
(In Hebrew, Va'ad ha-Hatsala be-Kushta), representatives of the Jewish
Agency's Joint Rescue Committee who were active in Istanbul, Turkey from
late 1942 through 1944. All of the Jewish political movements in Palestine
participated in this committee. Its goals were to make and maintain contact
with the Jewish communities in Nazi-occupied Europe and communicate to
them how concerned the Jews in Palestine were about them, and to
implement aid and rescue operations. The committee worked out of Turkey
because of that country's close proximity to the Balkan region where, when
operations were started in late 1942, there were still Jews to be rescued-Jews
who had not yet been slated for extermination by the Nazis.
The committee's work was divided into three areas of operation: making
contact with Jews in occupied territories and exchanging information with
them; transferring funds to the Jewish communities for various uses (such as
for the Europa Plan, in which the Jewish communities of Europe tried to
ransom Jewish lives by paying the Germans large amounts of money); and
carrying out both "legal" and "illegal" immigration to Palestine. The committee
considered any type of movement to Palestine to be the most reliable way of
rescuing Jews.
Mann kann das eine überhaupt nicht mit dem anderen vegleichen..Ein Völkermord zielt darauf ab, eine Bevölkerung oder Rasse systematisch auszurotten.. genauso wie es Hitler mit den Juden gemacht hat..Bei der Armenier-Frage kann man überhaupt nicht davon sprechen da sowas nie stattgefunden hat und wenn dann andersherum...Und wenn die Türken die Armenier wirklich hätten ausrotten wollen hätten sie nicht 800 Jahre lang gewartet...
Sie meinen mit sicherheit den Herrn FATIH SULTAN MEHMET. Die Ottomanen haben sich ab 18. Jahrhudert ihre verhaltensweise gegenüber nicht Muslimen stark geändert, die schlimmsten waren die Jön Türken. Ist dass so Schwer zuzugeben, dass wir ein Fehler begangen haben. So lange wir unsere Fählern nicht zugeben, werden unsere Nachkommen den gleichen Fählern weitermachen. Wir sollten entlich mal wachwerden.
Ist dass so Schwer zuzugeben, dass wir ein Fehler begangen haben. So lange wir unsere Fählern nicht zugeben, werden unsere Nachkommen den gleichen Fählern weitermachen. Wir sollten entlich mal wachwerden.
Da meines achten kein fehler vorhanden ist, gibt es auch keinen grund irgendwas zu geben zu wollen; geschweige davon zu müssen!
die Zivilisation ist ja so wach, das vor der Haustüre, in Afrika tagtäglich Menschen aufgrund ihrer Ethnie sterben. Scheinbar hat man doch nichts gelernt.
die Zivilisation ist ja so wach, das vor der Haustüre, in Afrika tagtäglich Menschen aufgrund ihrer Ethnie sterben. Scheinbar hat man doch nichts gelernt.
Meinst Du Darfur?
Religionskämpfe...;)
Meinst Du Darfur?
Religionskämpfe...;)ja stimmt, ist ja kein Völkermord, nur ein Gemetzel unter Religionen. Wenn ich aber Wiki mit Völkermord füttere, kommen zig Kämpfe als Pseudo-Völkermord in betracht, die von Usern eingestellt wurden.
Dafur ist ein astreiner ethnischer Völkermord, arabischstämmige Muslime metzeln schwarzafrikanische Muslime nieder. Wobei die Hauptgründe wohl politischer Natur sind. Mit Religion hat das in erster Linie nichts zu tun.
Dafur ist ein astreiner ethnischer Völkermord, arabischstämmige Muslime metzeln schwarzafrikanische Muslime nieder. Wobei die Hauptgründe wohl politischer Natur sind. Mit Religion hat das in erster Linie nichts zu tun.
Vielleicht erklärt dies mehr:
Hintergründe des Konflikts
Seit 50 Jahren, d.h. seit der Sudan seine Unabhängigkeit erlangte, wurde Darfur vernachlässigt. Diese Region im äußersten Westen des Landes ist bis heute von der Hauptstadt aus auf dem Landweg nur in mehrtägiger Reise über eine Piste zu erreichen, und auch sonst fehlt jegliche Infrastruktur. Sie leidet mehr als andere Teile des Landes an Unterentwicklung, worauf die ungenannten Autoren des zweibändigen "Black Book" hinweisen, das im Jahre 2000 erschienen ist und unter der Hand unter Leuten, die sich für die Sache Darfurs engagieren, weiter gereicht wurde.
Der Hauptgrund für die Marginalisierung Darfurs liegt darin, dass seine Bewohner mehrheitlich Schwarzafrikaner sind, die von den arabisch-stämmigen, zu denen auch die Machthaber in Khartum gehören, nicht als Gleichwertige betrachtet werden. Diese Haltung ist ein Erbe aus der Zeit, als die Araber unter den Schwarzen Sklavenjagden verübten. Jahrhunderte des Sklavenhandels ließen sie reich werden. Während der Kolonialzeit verfestigte sich diese Hegemonie, insbesondere als die Briten die Macht in die Hände nordsudanesischer arabisch-stämmiger Gruppen legten. Diese Ungerechtigkeit gegenüber allen nicht-arabischen Sudanesen führte schon bald darauf zum Ausbruch des Bürgerkrieges im Südsudan, der bis heute nicht wirklich beendet ist.
Die arabischen Ethnien wanderten vor einigen Jahrhunderten in den Sudan ein. In Darfur stellen sie heute eine Minderheit dar. Ihr Arabertum ist für sie das wichtigste identitätsstiftende Merkmal, und sie werden gewöhnlich als "'arab" bezeichnet, auch wenn einige von ihnen infolge von Frauen- und Kinderraub aus anderen Ethnien negroide Züge tragen. Weiße Ausländer können in der Regel die unterschiedlichen ethnischen Gruppen nicht voneinander unterscheiden, doch für die Einheimischen ist dies ebenso leicht wie bedeutsam für ihre sozialen Beziehungen.
Der Bürgerkrieg in Darfur ist nicht mit demjenigen zu vergleichen, der seit Jahrzehnten im Südsudan geführt wird. In Darfur handelt es sich um einen Krieg, in welchem Täter wie Opfer Muslime sind, eine Tatsache, die allerdings den tief verwurzelten Rassismus nicht mindern konnte.
http://www.gfbv.it/3dossier/africa/darfur-ibra.html
Der Hauptgrund für die Marginalisierung Darfurs liegt darin, dass seine Bewohner mehrheitlich Schwarzafrikaner sind, die von den arabisch-stämmigen, zu denen auch die Machthaber in Khartum gehören, nicht als Gleichwertige betrachtet werden. Diese Haltung ist ein Erbe aus der Zeit, als die Araber unter den Schwarzen Sklavenjagden verübten. Jahrhunderte des Sklavenhandels ließen sie reich werden. .
Nee, kann gar nicht sein, nur der böse Westen hat sich an Afrika bereichert. Araber, bzw. Muslime würden so etwas nieee tun. :naugthy:
Sie meinen mit sicherheit den Herrn FATIH SULTAN MEHMET. Die Ottomanen haben sich ab 18. Jahrhudert ihre verhaltensweise gegenüber nicht Muslimen stark geändert, die schlimmsten waren die Jön Türken. Ist dass so Schwer zuzugeben, dass wir ein Fehler begangen haben. So lange wir unsere Fählern nicht zugeben, werden unsere Nachkommen den gleichen Fählern weitermachen. Wir sollten entlich mal wachwerden.
ich würde zu gerne verstehen, was du meinst?
deryatulga
25.08.07, 22:34
ich würde zu gerne verstehen, was du meinst?
Bezüglich der neuen deutschen Rechtsschreibung?:lach:
Bezüglich der neuen deutschen Rechtsschreibung?:lach:
die ist doch wieder obsolet. nein, fehler passieren zu genüge. oft schreiben viele in puzzeln (ich eingeschlossen), grammatik ist auch nicht meine stärke, aber ich meine doch, das man halbwegs mich verstehen tut, nicht wahr hocam?:lach:
also zum inhalt, fatih sultan mehmet und 18. jahrhundert, wandel im umgang mit minderheiten? ich glaube, ich habe etwas verpasst.
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