PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PKK: Der Terror der "Freiheitsfalken"



DeLaHoya
15.07.05, 14:10
PKK




Der Terror der "Freiheitsfalken"

http://img.stern.de/_content/54/30/543033/Cesme_turk500_500.jpg
Explosion im ägäischen Badeort Cesme: Terror als "psychologisches Druckmittel"




Lange war es ruhig um die PKK. Doch die kurdische Arbeiterpartei hat den Kampf gegen türkisches Militär und Polizei wieder aufgenommen. Der Terror hat die touristischen Hochburgen des Landes erreicht.

Ein Jahr ist vergangen, seit die kurdische Arbeiterpartei PKK der Türkei im Sommer 2004 erneut den Krieg erklärt hat. Seither werden Züge durch ferngezündete Sprengsätze zum Entgleisen gebracht, Militärfahrzeuge durch explodierende Minen zerfetzt, Militär- und Polizeiposten beschossen. Doch der Terror der kurdischen Extremisten beschränkt sich nicht länger nur auf entlegene Gebiete im Osten und Südosten des Landes. Im Visier der Terroristen sind ebenso touristische Hochburgen an der Westküste, wie jüngst die Explosion einer Splitterbombe im ägäischen Badeort Cesme gezeigt hat. Zu dem Anschlag hatte sich eine kurdische Gruppe aus dem Umfeld der Arbeiterpartei Kurdistans bekannt. Die Gruppe "Freiheitsfalken Kurdistans" (TAK) kündigte bereits weitere Anschläge an.

Mit jedem Tag, der vergeht, wird die türkische Öffentlichkeit mit Bildern des Terrors konfrontiert, die sie seit der Festnahme des PKK-Chefs Abdullah Öcalan und dem Ende des 15-jährigen Guerillakrieges 1999 hinter sich gelassen glaubte: Verzweifelte Mütter und Väter, die über den Särgen getöteter Soldaten weinen. "Mit Musik verabschieden wir unsere Söhne, tot bekommen wir sie zurück", klagten Angehörige am Sarg eines Wehrpflichtigen, an dessen Beerdigung Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und Generalstabschef Hilmi Özkök teilnahmen. http://ad.de.doubleclick.net/viewad/817-grey.gif (http://ad.de.doubleclick.net/click;h=v5|32b6|0|0|%2a|r;4430 6;0-0;0;7744657;31-1|1;0|0|0;;~sscs=%3f)http://ad.de.doubleclick.net/viewad/817-grey.gif (http://ad.de.doubleclick.net/click;h=v5|32b6|0|0|%2a|f;4430 6;0-0;0;10754288;31-1|1;0|0|0;;~sscs=%3f)


http://img.stern.de/_content/54/30/543033/Abdullah_Oecalan250_250.jpg
© Picture-Alliance
PKK-Chef Abdullah Öcalan sitzt seit 1999 im Gefängnis



Seit dem Ende der waffenruhe starben Hunderte
Seit die PKK Ende Juni 2004 ihre fünfjährige Waffenruhe für beendet erklärt hat, starben laut türkischen Zeitungsberichten mehr als 100 Angehörige der Sicherheitskräfte, die meisten im Gefecht. Fast eben so viele wurden von explodierenden Minen in den Tod gerissen. Auf der anderen Seite wachsen die Spannungen in den osttürkischen Kurdengebieten. Zu blutigen Unruhen kam es Ende Juni in der Stadt Van, als Familienangehörige die Herausgabe von zwei getöteten PKK-Guerilleros verlangten. Tausende zogen wütend durch die Straßen, trugen kurdische Fahnen und Bilder des PKK-Führers Öcalan.

Zerstoben scheinen die Hoffnungen auf eine Lösung des Kurdenkonflikts, die sich an das Ende des Jahrzehnte langen Ausnahmezustandes im Südosten, an die Reformen der Regierung Erdogan für mehr kulturelle Rechte der Kurden und nicht zuletzt an die Haftentlassung der prominenten Kurdenpolitikerin Leyla Zana geknüpft hatten. Anders als von der Regierung in Ankara erhofft, konnte sich die stärker auf Aussöhnung bedachte Zana nicht als neues Leitbild durchsetzen und den auf der Gefängnisinsel Imrali einsitzenden Öcalan in den Hintergrund drängen. Der angebliche Wandel der PKK zu einer gewaltfreien politischen Kraft, den die Namensänderungen in KADEK und Kongra-Gel verdeutlichen sollten, fand nur auf dem Papier statt.





"Legt Bomben, aber haltet Euch von Gefechten fern"
Geändert hat sich allein die Strategie des Terrors, wie die Sprengstoffanschläge der vergangenen Wochen und Monate zeigen. Vor zehn, 15 Jahren habe die PKK eine Politik des "militärischen Sieges" verfolgt, zitiert die türkische Zeitung "Cumhurriyet" einen Terrorismusexperten. Jetzt setzten die kurdischen Extremisten den Terror als "psychologisches Druckmittel" ein. Gestärkt wird diese Einschätzung durch die Aussage zweier PKK-Mitglieder, die der Armee nach einem Gefecht im Südosten mit 25 Kilogramm Plastiksprengstoff lebend in die Hände fielen. Ihre Anweisungen hätten gelautet: "Legt Bomben, aber haltet Euch von Gefechten fern."


Ingo Bierschwale/DPA

http://www.stern.de/politik/ausland/:PKK-Der-Terror-Freiheitsfalken/543033.html

dertli4u
15.07.05, 14:24
naja


die(dt.presse) lernen auch was pkk ist und wie die agieren.

EFE1987
15.07.05, 16:10
In Deutschland werden Terrornetze sowieso erst dann entdeckt wenn es zu spät ist.
Die Al-Qaida konnte vor dem 11. Sebtember hier gemütlich ihre nächsten Schritte planen

TSfalcon
15.07.05, 18:08
Emin ÇÖLAŞAN
Ülkemizde bunlar olurken, insanlar kan ağlarken, bazılarının tek kaygısı var: ‘Aman istikrar bozulmasın, borsa düşmesin, sıcak para gelmeye devam etsin, devletin milletin mallarını satıp günü kurtaralım.’ :D

TOZKOPARAN
15.07.05, 18:49
Ben bunu gene ve gene tekrar edecem. Bunlari yapanlar ve yerleri belli. Sadece ülke chaos düsmesin diye bunlara devlet göz yumuyor. Cünkü arkalari cok güclü bu insanlarin.

DeLaHoya
16.07.05, 10:24
Türkei droht Gewaltwelle

http://www.kurier.at/mmedia/15.07.2005/1121440643_3.jpg Türkische Soldaten, hier auf einem Archivbild, durchkämmen die Berge und Höhlen von Tunceli im Osten des Landes

http://ad.adworx.at/RealMedia/ads/Creatives/OasDefault/default/empty.gif (http://ad.adworx.at/RealMedia/ads/click_lx.ads/international.kurier.at/content/1662781806/x01/OasDefault/default/empty.gif/353461316366653434323238376633 30?) http://ad.adworx.at/RealMedia/ads/adstream_lx.ads/international.kurier.at/content/1662781806/x01/OasDefault/default/empty.gif/353461316366653434323238376633 30?_RM_EMPTY_&



Das war eine offene Provokation für die türkischen Sicherheitskräfte: Anfang der Woche hatten Bewaffnete der kurdischen Untergrundorganisation PKK auf der Straße nach Tunceli im Osten des Landes Dutzende Autos "kontrolliert". Außerdem wurde erstmals seit 1998 ein türkischer Soldat entführt.
Die Armee antwortete mit einer der größten Operationen seit Langem. Bei der Durchsuchung des Höhlensystems in der Region kamen Tausende Uniformierte, Sondereinheiten sowie Kampfhubschrauber zum Einsatz. Auch aus dem Raum Bingöl, wo die PKK mit Sprengfallen drei Güterzüge zum Entgleisen brachte, werden militärische Aktivitäten gemeldet.

PKK-Konflikt wieder "heiß"

Keine Frage, nachdem die PKK 2004 ihren Waffenstillstand für beendet erklärt hat, ist der Konflikt wieder "heiß". Hoffnungen auf ein friedliches Ende der Auseinandersetzungen, denen zwischen 1984 und 1999 bis zu 37.000 Menschen zum Opfer gefallen waren, lösten sich auf.
"Ankara will den Krieg und unsere Kapitulation. Deshalb wird der Widerstand fortgesetzt", sagte der militärische Chef der PKK, Murat Karayilanin, in einem AP-Interview. Wobei eine Neupositionierung vorgenommen wurde. Ziel ist nicht mehr ein eigener Kurdenstaat, sondern Autonomie und eine Amnestie für inhaftierte Kämpfer. Außerdem meidet die PKK direkte Konfrontationen mit den Sicherheitskräften und setzt auf Nadelstiche – und auf Terror. Wie am vergangenen Wochenende, als sie eine Bombe im türkischen Badeort Cesme zündete. 22 Urlauber wurden verletzt.

Sprengstoff

Das traf die Regierung – zum Höhepunkt der Tourismus-Saison – ins Mark. Premier Erdogan musste reagieren. Er kündigte an, die Terroristen-Camps jenseits der Grenze zum Irak ausräuchern zu wollen, sollte das nötig sein. Tatsächlich sind 3500 PKK-Kämpfer im Nordirak untergetaucht – trotz der Präsenz von etwa 1500 türkischen Soldaten (2000 Guerilleros dürften in der Türkei aktiv sein). Terror-Experten gehen davon aus, dass die PKK aus dem Irak bereits mehr als 1000 kg Sprengstoff über die Grenze geschmuggelt hat.

Drohung

Dennoch glaubt der Politologe Nail Alkan nicht, dass Erdogan tatsächlich zum Sturm auf den Nordirak blasen lässt. "Ich halte das eher für eine Drohung. Damit sollen wohl die miserablen Umfragewerte der Regierung und der schlechte Zustand der Partei des Premiers überdeckt werden", so der Leiter der Europa-Abteilung an der Uni Ankara zum KURIER. Die Zeiten grenzüberschreitender Operationen, so der Experte, sollten vorbei sein, denn heutzutage würde das eine "ganz gefährliche Situation heraufbeschwören".
Da sich auch andere Nachbarstaaten Sorgen um die Stabilität im Nordirak machen, werden die Innenminister dieser Länder sowie der irakische Kollege kommende Woche in Istanbul zusammentreffen. Hauptthema: Bessere Grenzsicherung.

Artikel vom 15.07.2005 |KURIER-Printausgabe |Walter Friedl

http://www.kurier.at/ausland/1049500.php

Bilge Khan
16.07.05, 10:40
Explosion in türkischem Ferienort
http://www.handelsblatt.com/s.gif

Der westtürkische Ferienort Kusadasi ist Fernsehberichten zufolge am Samstag von einer Explosion erschüttert worden. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters.
http://www.handelsblatt.com/s.gif
http://www.handelsblatt.com/s.gif
HB ISTANBUL. Bei der Explosion habe es Tote und Verletzte gegeben, berichtet die Nachrichtenagentur, die sich wiederum auf den Fernseh-Sender CNN Türkei beruft. Nähere Angaben seien zunächst nicht erhältlich gewesen, heißt es weiter. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa sind bei der Explosion in einem Minibus mindestens zwei Menschen verletzt worden. dpa bezieht sich auf eine Meldung der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu.

Erst am vergangenen Wochenende waren bei der Detonation einer Splitterbombe im ägäischen Urlaubsort Cesme 20 Menschen verletzt worden, darunter zwei ausländische Touristen. Zu dem Anschlag hatten sich kurdische Extremisten bekannt.

Bilge Khan
16.07.05, 10:42
Das war die PKK keine Zweifel!! :mad:
Langsam verliere ich auch meine Gedult.

EFE1987
16.07.05, 17:42
Das war die PKK keine Zweifel!! :mad:
Langsam verliere ich auch meine Gedult.


Ich kann es kaum erwarten , nach meiner Ausbildung meine 15 Monate bei der Tsk zu verbringen.
Ich werde drauf bestehen das ich nach Sirnak oder Diyarbakir versetzt werde.