Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Domino Effekte Finanzkrise: Fall der Giganten
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,596402,00.html
Milliarden-Betrüger Madoff nutzte die Gier seiner Opfer
Von Marc Pitzke, New York
Manche ahnten es, keiner wollte es wahrhaben: Der legendäre Investor Bernard Madoff hat 50 Milliarden Dollar verjubelt - dabei gab es immer wieder Warnungen, schon vor Jahren ermittelte die Börsenaufsicht. Jetzt läuft die Suche nach Komplizen im größten Betrugsfall der Wall-Street-Geschichte.
Donald Trump kämpft mit der Rezession
Von Marc Pitzke, New York
Die Kreditkrise trifft mit Donald Trump nun auch einen der umtriebigsten Unternehmer Amerikas. Etliche seiner Bauprojekte geraten ins Wanken. In einem Fall ist er sogar in einen milliardenschweren Rechtstreit verwickelt. Sein Gegner: die Deutsche Bank.
Erst die Finanzkrise sorgte also dafür, dass Madoff aufflog: Die hohen Verluste an der Wall Street zwang Hedgefonds, ihre Madoff-Investments zurückzufordern. Erst da stellte sich heraus, dass das Geld nur auf dem Papier existierte.
man kann ja mal gespannt sein....zum Glück rennen die Leute bei uns nicht auf die Bank und heben erstmal ab, sonst würden sie auch merken müssen, daß das Geld nur auf Papier existiert....die richtigen Werte
sind andere....:nurdinilu:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,596402,00.html
man kann ja mal gespannt sein....zum Glück rennen die Leute bei uns nicht auf die Bank und heben erstmal ab, sonst würden sie auch merken müssen, daß das Geld nur auf Papier existiert....die richtigen Werte
sind andere....:nurdinilu:
die beste bank ist eine eigenes tresor zuhause oder ein loch in de garten buddeln und das geld bunkern :lach:...
die erde macht nie pleite. zusätzlich noch ein stabilen wachhund zulegen und natürlich das geheimniss geheim halten.
so bekommt man 100% sein geld wieder.:brüll:
ein loch in de garten buddeln und das geld bunkern :lach:...
die erde macht nie pleite. zusätzlich noch ein stabilen wachhund zulegen und natürlich das geheimniss geheim halten.
Sen nerde oturuyordun?? :lach:
Zugreifen solange dein Hündchen noch klein ist :brüll:
...das ist doch erst der Anfang des ganzen..
Zuerst fallen die Papier und Schulden Milliardäre, die mit geliehenem Geld protzten, dann das produzierende Gewerbe (autos etc.). Hier in Deutschland hat es die Dienstleistungsgesellschaft noch nicht erwischt wg x-mas. Aber sobald es die erwischt, gute nacht Deutschland.
Ist schon seltsam , das man bei so ziemlich allen "westlichen" Medien kein Hinweis auf die Religions-Zugehörigkeit dieser Mega-Verbrecher findet ...
Wären es Muslime oder Türken ... was wäre dann blos los !
Ist schon seltsam , das man bei so ziemlich allen "westlichen" Medien kein Hinweis auf die Religions-Zugehörigkeit dieser Mega-Verbrecher findet ... Wären es Muslime oder Türken ... was wäre dann blos los !
Geld hat nun einmal keine Religion.
Ist schon seltsam , das man bei so ziemlich allen "westlichen" Medien kein Hinweis auf die Religions-Zugehörigkeit dieser Mega-Verbrecher findet ...
Wären es Muslime oder Türken ... was wäre dann blos los !
LOL.. wären das Moslems würde sich da zuallererst die türkischen Medien drauf stürzen.. Yobazlar, Yesil sermaye usw.
Geld hat nun einmal keine Religion.
Du kennst die türkischen Medien nicht :D
Yesil Sermaye (Grünes Kapital) heisst es bei uns zulande..
Du kennst die türkischen Medien nicht :D Yesil Semaya (Grünes Kapital) heisst es bei uns zulande..
Ja, interessantes Thema. Heißt es nicht "Yesil Sermaye"? Islamisches Geld? Grüne Geldströme? Ich denke, wenn man dieses Geld in Koffern auf eine Schweizer Bank bringt, sieht man ihnen ihre Herkunft nicht an. :D
Wenn das Geld aus Saudi-Arabien stammt, ist vielleicht ihre Herkunft bezüglich des Zieles in der Türkei interessant - das Geld selbst ist ja nur Geld. Der Einsatzzweck entscheidet dann... die Absicht... ich selbst nehme gern auch grünes Geld! Auch in Koffern! :D
KÖNIGSTIGER
15.12.08, 17:57
Was spielt das für eine Rolle, was der Gauner der das
Geld verheizt hat für einer Religion angehört.!!
Schwein sein ist Religions unabhänig.
Ist schon seltsam , das man bei so ziemlich allen "westlichen" Medien kein Hinweis auf die Religions-Zugehörigkeit dieser Mega-Verbrecher findet ...
Wären es Muslime oder Türken ... was wäre dann blos los !
Ja, interessantes Thema. Heißt es nicht "Yesil Sermaye"? Islamisches Geld? Grüne Geldströme? Ich denke, wenn man dieses Geld in Koffern auf eine Schweizer Bank bringt, sieht man ihnen ihre Herkunft nicht an. :D
Ja war Tippfehler von mir..
Es hat meiner Meinung nach wieder nachgelassen, aber es gab mal eine Zeit da wurden Listen gemacht (zum Boykott).. Ülker zb war darauf.. nur weil die Familie "Konservativ" eingestellt ist. Anstoss dafür gaben Unternehmen und Holdings wie Jet-Pa.. schwarze Schaafe nur litten darunter auch die "ehrlichen".
50 Milliarden verjubelt......was sind das für Beträge? EIN Mann.
Es sterben schon Menschen für ein Handy...
Kann mir nicht helfen, ich mag den Sloterdijk, seine furchtbaren Haare, das doppelte Denkerkinn, sein kauziger Unsinn hinsichtlich mancher Petitessen die ihm widerfahren und die er dann in größere Zusammenhänge pressen mag um sie auf der Weltenbühne zu verhandeln (hier die Chose mit den renitenten Passagieren "das ist der Sound des Jahrzehntes" :brüll:).
ZEIT-Interview mit P. Sloterdijk zur Finanzkrise
ZEITmagazin: Wir würden dennoch gern Puzzlestücke sammeln, aus denen vielleicht ein Bild wird. Gibt es Begriffe, die kennzeichnend sind für unsere Zeit?
Sloterdjik: Gier ist sicher ein zentrales Wort der nuller Jahre. Lassen Sie mich dazu kurz ausholen: Ich habe in meinem Buch Zorn und Zeit unterschieden zwischen Thymos und Eros. Sehr vereinfacht gesagt, ist Thymos das stolzgetriebene Bewusstsein, etwas geben zu können. Eros hingegen ist das Habenwollen, das mangelgetriebene Begehren. Im Idealfall pendeln sich Eros und Thymos aus. Aber wir haben unsere Kultur derart übererotisiert, dass das Habenwollen zum Leitaffekt wurde, es ist jetzt in keiner Weise mehr ausbalanciert durch das Gebenwollen. Der Slogan "Geiz ist geil" passte perfekt in die Zeit.
ZEITmagazin: Man kann wohl sagen: Dieses einseitige Habenwollen hat letztlich den Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems verursacht. Der große Crash kam also gar nicht so überraschend für Sie?
Sloterdjik: Es klingt jetzt vielleicht ein bisschen unangemessen, aber ich lebe seit gut zehn Jahren ständig in der Erwartung der Krise und habe auch in meiner philosophischen Arbeit der letzten Zeit immer wieder davon geschrieben. In meinem Buch Zorn und Zeit gibt es ein Kapitel mit der Überschrift Kollapsverzögerung in gierdynamischen Systemen. Mehr kann man eigentlich von einem lebenden Philosophen nicht verlangen.
ZEITmagazin: Was bedeutet denn diese fundamentale Wirtschafts- und Finanzkrise für unsere Gesellschaft?
Sloterdjik: Seit 1945 gibt es ständig ein Wechselspiel zwischen frivolitätsfördernden und seriositätsfördernden Tendenzen. Früher waren die Tendenzwenden in der Regel etwas milder, jetzt erleben wir einen scharfen Einschnitt, so etwas hat es seit 40 Jahren nicht gegeben.
ZEITmagazin: Sie meinen, jetzt wird’s ernst?
Sloterdjik: Es gibt für Jahrzehnte und Zeitgeister keine Staatsbegräbnisse, aber wenn es sie gäbe, dann würde man jetzt ein Staatsbegräbnis erster Klasse veranstalten für diese sehr erträgliche Leichtigkeit des Seins, für dieses ganze neoliberale Frivolitätssyndrom.
ZEITmagazin: Was gehörte sonst noch zu diesem Syndrom?
Sloterdjik: Ein Leittypus der nuller Jahre ist sicherlich der Kandidat von Castingshows. Einer der konstitutiven Träume der Moderne zeigt sich in ihm ganz besonders deutlich: Man will berühmt werden, allein deshalb, weil man existiert. Die Menschen träumen vom leistungslosen Einkommen, sie wollen reich sein, aber das gratis. Wer bin ich, dass ich arbeiten müsste, um wohlhabend zu werden? Noch mehr träumt man vom leistungslosen Ruhm: Wer bin ich, dass ich etwas können müsste, um eine Celebrity zu sein? Beides kommt bei den Kindern von Prominenten zusammen – wahrscheinlich der repräsentativsten Gruppe dieser Zeit.
ZEITmagazin: Sehen Sie ein bestimmtes Bild vor sich, wenn Sie an die nuller Jahre denken?
Sloterdjik: Ja, den Stapellauf der Queen Mary 2. Sofort hatte ich das Gefühl: Jetzt sehen alle, was los ist. Die Leute wollen zurück in den ganz großen Luxus. Man baut wieder ein Schiff für die ganz Reichen, denen die erste Klasse im Flugzeug zu trivial ist. Ein neues Luxusschiff, das Reiseerlebnisse wie damals verspricht, bevor das Massenzeitalter begann. Die Queen Mary 2 ist das Superartefakt dieser Zeit.
weiter:
http://www.zeit.de/2008/51/Symbole-Sloterdjik-51?page=all
http://www.zeit.de/2008/51/Symbole-Sloterdjik-51?page=all
die Religionszugehörigkeit ist spielt in diesem Fall nur deshalb eine Rolle, weil durch die Zugehörigkeit eine gewissen Klientel besonders betroffen ist.
Der Betrüger ist Jude und genau aus diesem Grund wurde ihm blind vertraut von vielen Großanlegern und auch Stiftungen mit jüdischen Entscheidungsträgern, sogar Steven Spielberg hatte dort angelegt. Hätte jedem passieren können sagte ein Wall Street Insider...
bevor ich das wußte dache ich dennoch bei mir, die Finanzkrise hat auch positive Seiten, sie deckt solche Betrügereien auf....obwohl mancher Anleger darauf auch gerne verzichtet hätte...nach mir die Sintflut ist deren Karma, das sagte ich schon am ersten Tag !
Die Jugend sollte sie alle hängen im Namen ihrer ungeborenen Kinder...meine Meinung, sorry, da kenne ich keinen Spaß mehr !
Verbrechen hat keine Religion stimmt ...
Seltsam , dass bei manchen Verbrechern die Religion permanent in den Vordergrund gestellt wird aber bei anderen noch nicht mal erwähnt wird ...
Die "westl. Medien" von denen ich oben sprach entlarven sich also selbst wenn sie von "Islamistischen Terror" palavern aber gleichzeitig nicht vom "Jüdischen Verbrechertum" schreiben wenn es um 50.000.000.000 US-Dollar-Betrügereien geht ...
Ich persönlich bin der Meinung das Verbrechen keine Religion hat und jeder , der eine künstliche-erzeugte Kausalität herstellen will ein übler Hetzer ist . An diesem Falle kann man ganz deutlich sehen wie die Schein-Öffentlichkeit im Westen selbst tickt und mit dem gewöhnlichem Bürger nicht viel zu tun hat ...
Eine Pseudo-Öffentlichkeit halt .
Türkei
Istanbul ist die Stadt der Superreichen
(9)
Von Boris Kalnoky 15. Dezember 2008, 17:10 Uhr
Die Finanzkrise hat die Türkei erreicht: 22 Prozent Einbruch bei den Exporten, Streiks der Gewerkschaften. Belegschaften, die von sich aus Gehaltskürzungen vorschlagen. Manager, die auch mit weniger Geld zufrieden sind. Entlassungen bei den Banken. Alle leiden. Bis auf eine Gruppe. Die Millionäre feiern die Messe der Superreichen.
Istanbul ist jedes Jahr etwas mehr eine der Stadt der Superreichen, und das Krisenjahr 2008 ist bislang der Gipfel des neuen Trends zum türkischen Millionär.
42.000 Dollarmillionäre lebten in der Türkei 2006, im folgenden Jahr waren es bereits 8000 mehr. Das sind satte 18 Prozent mehr Millionäre in nur einem Jahr, rechnen die Medien vor. Das macht so leicht kein anderes Land nach, vor allem nicht in diesen Krisenzeiten.
Ein europäischer Diplomat meint, dass die tatsächliche Zahl eher höher liegt: 100.000 Dollar-Millionäre. Wer viel Geld hat, zahlt viel Steuern, wer offiziell kein Millionär ist, kann faktisch dennoch einer sein, der Steuern spart.
Fast alle der Superreichen leben in Istanbul. 150.000 Dollar verdienen sie im Durchschnitt, meint das Wirtschaftsmagazin Ekonomist – im Monat, versteht sich. Auch hier gilt, dass die tatsächlichen Zahlen wohl eher höher liegen, wenn das Finanzamt nicht hinschaut. Das Geld dieser Reichen prägt die Luxusviertel der Stadt den Yachthafen Bebek und seine Villen, das schwimmende Schwimmbad Galatasaray-Ada auf dem Bosporus, wo Eintritt und Verzehr den durchschnittlichen Besucher gut 100 Euro kosten.
mehr:
http://www.welt.de/politik/article2882559/Istanbul-ist-die-Stadt-der-Superreichen.html
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