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17.12.2008 | 13:59 Uhr
Rüstungsexportbericht 2007 Amnesty und Oxfam: Deutsche Rüstungslieferungen gefährden weltweit Menschenrechte
Berlin (ots) - 17. Dezember 2008. Mit deutlicher Kritik reagieren Amnesty International und Oxfam Deutschland auf den heute veröffentlichten Rüstungsexportbericht 2007 der Bundesregierung. Besorgniserregend seien insbesondere die Genehmigungen für Exporte von Kleinwaffen, Panzern oder Kriegsschiffen in Staaten mit bedenklicher Menschenrechtslage und in Krisengebiete. Deutschland lieferte beispielsweise an die Türkei über einhundert Leopard-2-Panzer trotz des anhaltenden Konfliktes in den kurdischen Gebieten. Für Pakistan genehmigte die Bundesregierung umfangreiche Lieferungen von U-Booten.
Die Bundesregierung beansprucht für sich eine restriktive Rüstungsexportpolitik, dennoch hat sich die Zahl der genehmigten Exporte von Maschinenpistolen und Schnellfeuergewehren gegenüber 2006 fast verdoppelt. Empfänger waren erneut unter anderem Malaysia, die Philippinen, Saudi-Arabien und Mexiko. "Es stellt sich die Frage, was die Bundesregierung dazu bewogen hat, diese Rüstungstransfers in Staaten mit einer so problematischen Menschenrechtslage zu genehmigen" sagt Mathias John, Rüstungsexperte von Amnesty International. Die späte Veröffentlichung des Berichts zeige zudem, dass Transparenz nicht gewollt sei. "Wir brauchen zeitnahe und genaue Informationen über die Empfänger und die gelieferten Waffentypen", so John.
"Die Bundesregierung unterstützt zwar ein restriktives internationales Waffenhandels- abkommen - bei der eigenen Exportpraxis geht sie aber mit schlechtem Beispiel voran", meint Robert Lindner, Leiter der Kampagne Waffen unter Kontrolle für Oxfam Deutschland. "Dies zeigt, wie wichtig international verbindliche Kontrollstandards sind." Nur so ließen sich unverantwortliche Rüstungstransfers künftig verhindern.
Auf Kritik stößt auch die Entscheidung der Bundesregierung, im Rüstungsexportbericht nicht über Dual-use-Güter (die sowohl militärisch wie auch zivil nutzbar sind) sowie so genannte Sicherheitstechnologie (Elektroschockwaffen u.a.) zu berichten. Amnesty International hat dokumentiert, dass insbesondere letztere immer wieder bei Menschenrechtsverletzungen eingesetzt werden.
Amnesty International, Oxfam und das Internationale Aktionsnetz zu Kleinwaffen setzen sich in dem weltweiten Kampagnenbündnis "Waffen unter Kontrolle!" für ein weltweit verbindliches Kontrollabkommen für den Handel mit konventionellen Rüstungsgütern (Arms Trade Treaty) ein.
http://www.presseportal.de/pm/64033/1322388/oxfam_deutschland_e_v_amnesty_ international
17.12.2008 | 13:59 Uhr
Rüstungsexportbericht 2007 Amnesty und Oxfam: Deutsche Rüstungslieferungen gefährden weltweit Menschenrechte
Berlin (ots) - 17. Dezember 2008. Mit deutlicher Kritik reagieren Amnesty International und Oxfam Deutschland auf den heute veröffentlichten Rüstungsexportbericht 2007 der Bundesregierung. Besorgniserregend seien insbesondere die Genehmigungen für Exporte von Kleinwaffen, Panzern oder Kriegsschiffen in Staaten mit bedenklicher Menschenrechtslage und in Krisengebiete. Deutschland lieferte beispielsweise an die Türkei über einhundert Leopard-2-Panzer trotz des anhaltenden Konfliktes in den kurdischen Gebieten. Für Pakistan genehmigte die Bundesregierung umfangreiche Lieferungen von U-Booten.
Die Bundesregierung beansprucht für sich eine restriktive Rüstungsexportpolitik, dennoch hat sich die Zahl der genehmigten Exporte von Maschinenpistolen und Schnellfeuergewehren gegenüber 2006 fast verdoppelt. Empfänger waren erneut unter anderem Malaysia, die Philippinen, Saudi-Arabien und Mexiko. "Es stellt sich die Frage, was die Bundesregierung dazu bewogen hat, diese Rüstungstransfers in Staaten mit einer so problematischen Menschenrechtslage zu genehmigen" sagt Mathias John, Rüstungsexperte von Amnesty International. Die späte Veröffentlichung des Berichts zeige zudem, dass Transparenz nicht gewollt sei. "Wir brauchen zeitnahe und genaue Informationen über die Empfänger und die gelieferten Waffentypen", so John.
"Die Bundesregierung unterstützt zwar ein restriktives internationales Waffenhandels- abkommen - bei der eigenen Exportpraxis geht sie aber mit schlechtem Beispiel voran", meint Robert Lindner, Leiter der Kampagne Waffen unter Kontrolle für Oxfam Deutschland. "Dies zeigt, wie wichtig international verbindliche Kontrollstandards sind." Nur so ließen sich unverantwortliche Rüstungstransfers künftig verhindern.
Auf Kritik stößt auch die Entscheidung der Bundesregierung, im Rüstungsexportbericht nicht über Dual-use-Güter (die sowohl militärisch wie auch zivil nutzbar sind) sowie so genannte Sicherheitstechnologie (Elektroschockwaffen u.a.) zu berichten. Amnesty International hat dokumentiert, dass insbesondere letztere immer wieder bei Menschenrechtsverletzungen eingesetzt werden.
Amnesty International, Oxfam und das Internationale Aktionsnetz zu Kleinwaffen setzen sich in dem weltweiten Kampagnenbündnis "Waffen unter Kontrolle!" für ein weltweit verbindliches Kontrollabkommen für den Handel mit konventionellen Rüstungsgütern (Arms Trade Treaty) ein.
http://www.presseportal.de/pm/64033/1322388/oxfam_deutschland_e_v_amnesty_ international
Tja, pech gehabt. Die Türkei baut ihre Panzer, Schiffe, Helis etc pp nun selbst.
deutschland ist doch vertreter der menschenrechte par exellance und tadelt gerne andere ,stellt sie an den pranger,aber vor der eigenen haustüre kehren kommt wohl nicht in frage...
PretzelLogic
18.12.08, 00:31
Seit wann soll die Türkei 200 Leo 2 im Arsenal haben ?
Ist anscheinend an mir vorbei gegangen ?!
Seit wann soll die Türkei 200 Leo 2 im Arsenal haben ?
Ist anscheinend an mir vorbei gegangen ?!
Hat bereits 298 und 50 weitere werden 2009 geliefert ;)
http://www.defenseindustrydaily.com/germany-to-sell-298-leopard-2-tanks-to-turkey-01473/
wie hoch ist eigentlich der umsatz der deutschen rüstungsindustrie?
Panzer an die Türkei
18.12.2008
Berlin. Deutsche Rüstungskonzerne haben 2007 weniger Kriegswaffen exportiert. Ins Ausland wurden Waffen wie Kampfpanzer und Flugzeuge im Wert von 1,1 Milliarden Euro verkauft, 15 Prozent weniger als 2006. Große Lieferungen des Kampfpanzers Leopard 2 gingen nach Chile, Griechenland und in die Türkei. Das geht aus dem von der Regierung beschlossenen Rüstungsexportbericht hervor. 2007 erteilte die Regierung Einzelgenehmigungen für Waffenexporte im Wert von rund 3,7 Milliarden Euro. Dies sei ein Minus von etwa 500 Millionen Euro, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Auf Entwicklungsländer entfielen 10,3 Prozent (2006: 9,5 Prozent).
weiter (http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1647385_Panzer-an-die-Tuerkei.html)
Hat bereits 298 und 50 weitere werden 2009 geliefert ;)
http://www.defenseindustrydaily.com/germany-to-sell-298-leopard-2-tanks-to-turkey-01473/
Hi Maverick, die Zahl stimmt nicht ganz es sind 298 Leopard 2A4 und es werden 41 weitere aus den Beständen der Bundeswehr geliefert.
Also werden wir 339 Leopard 2A4 besitzen.
http://www.armyvehicles.dk/images/leopard2a4.jpg
Hi Maverick, die Zahl stimmt nicht ganz es sind 298 Leopard 2A4 und es werden 41 weitere aus den Beständen der Bundeswehr geliefert.
Also werden wir 339 Leopard 2A4 besitzen.
http://www.armyvehicles.dk/images/leopard2a4.jpg
Hmm, sind da nicht noch 9 Leopard 2 Brückenlege Panzer dabe? :think:
Danke dir für die Korrektur :)
Ich hab einen im Zug getroffen, der angeblich diese Leopard 2 gewartet hat und meinte diese Leopard 2 A4 sollen ganz schöner schrott sein? Was wird die Türkei an ihr Modernesieren? Vieleicht eine direkte frage an Meverick!
Wie hat er es denn begründet das diese Panzer schrott sind?
Die Leos sind alles andere als "schrott" siehe die Länder die ihn besitzen
http://en.wikipedia.org/wiki/Leopard_2#Operators
Der Exportstärkste moderne Panzer der Welt.
Und modernisieren wird die Türkei an den Leos erstmal nichts, sie sind schon modern.
Die Türkei hat ihre 170- M60T Panzer modernisert - zu Sabra Mark III
http://en.wikipedia.org/wiki/Sabra_(tank (http://en.wikipedia.org/wiki/Sabra_%28tank))
Ausserdem hat die Türkei an ihre 166 Leopard 1A4 Panzer Feuerleitsysteme von Aselsan einbauen lassen.
Das sollte es erstmal gewesen sein da unser neuer, in Kooperation mit den Koreanern gebauter Panzer der Altay auch schon "bald" kommen dürfte.
Deutschland drittgrößter Waffenexporteur
08. Dez 2008 14:32
Rund eine Milliarde Euro mehr als im Vorjahr - das deutsche Rüstungsgeschäft boomt. Weil kaum jemand darüber sprechen möchte, tun es die Kirchen. Sie kritisieren insbesondere die Lieferungen an Entwicklungsländer.
Die deutschen Rüstungsexporte steigen nach Angaben der Kirchen weiter an. Die Regierung habe 2007 Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter im Wert von 8,7 Milliarden Euro erteilt, 2006 seien es 7,7 Milliarden Euro gewesen, berichteten die Vorsitzenden der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), die Prälaten Stephan Reimers und Karl Jüsten. Deutschland sei weiter drittgrößter Rüstungsexporteur - nach den USA und Russland, hieß es unter Bezug auf das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri. Reimers: «Die Welt wird nicht sicherer mit noch mehr Waffen.»
weiter (http://www.netzeitung.de/wirtschaft/1228259.html)
08.12.2008
Der Tod, made in Germany
Deutschland ist der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt - und fast unbemerkt steigt die Ausfuhr kleiner und leichter Waffen. Die Kirchen sind alarmiert.
Von Matthias Drobinski
Die Bilder zeigen eine georgische Spezialeinheit in Südossetien - bewaffnet mit dem Sturmgewehr G36 des deutschen Rüstungskonzerns Heckler & Koch. Wie die Waffen, die eigentlich nur in Nato-Staaten verkauft werden dürfen, in den Kaukasus kommen, ist bislang unklar. Für die Autoren des jährlichen Rüstungsexportberichts der "Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung" (GKKE) ist dies jedoch ein Zeichen: Kleine und leichte Waffen made in Germany, legal oder illegal erworben, sind überall beliebt, wo geschossen wird.
"Exporte von Schiffen und Panzern beherrschen Statistiken und Debatten", sagt Bernhard Moltmann von der hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Rüstungsexport-Fachmann der GKKE, "doch unbemerkt steigt die Ausfuhr von kleinen und leichten Waffen". Dabei habe gerade die deutsche Regierung versprochen, die Verbreitung der Kleinwaffen einzudämmen.
[...]
Offiziell wirbt die Bundesregierung für die Einhaltung des EU-Verhaltenskodexes, wonach Kriegsgerät nicht in Konfliktregionen und an Diktaturen geliefert werden soll. Die Praxis sieht aber oft anders aus: 49 Staaten, in denen die Menschenrechte als bedroht gelten, erhielten ebenso Waffen wie jene 28 Länder, in denen es innere oder grenzüberschreitende Konflikte gibt, die mit Gewalt ausgetragen werden: Afghanistan und Indien, Nigeria, Israel, der Nahe und Mittlere Osten.
[...]
Für besonders problematisch halten die kirchlichen Entwicklungsexperten den geplanten Verkauf von U-Booten nach Pakistan. Eine Voranfrage Pakistans ist bereits positiv entschieden worden, sogar eine Ausfallbürgschaft steht in Aussicht. Allerdings hängen die Verträge derzeit in der Luft, zu offensichtlich ist Pakistan in mörderische innere und äußere Konflikte verwickelt. Prälat Karl Jüsten, der katholische Vorsitzende der GKKE, hat bei der Vorstellung des Berichts die Bundesregierung aufgefordert, den U-Boot-Verkauf zu verbieten. Dass er damit Gehör findet, ist wenig wahrscheinlich. Noch nie hat eine Bundesregierung einen derartigen positiven Bescheid zurückgezogen.
[...]
weiter (http://www.sueddeutsche.de/politik/71/450788/text/)
Hört sich gut an. Hoffentlich werden die Exporte noch weiter steigen. Die Türkei denkt anscheinend auch über den Kauf von U214 U-Booten nach.
Salzkartoffel
06.01.09, 07:44
Lieferungen an militärische Bündnispartner halte ich für legitim, insbesondere wenn es sich um in der Geschichte verläßliche Partner handelt. An alle Länder sollte nichts exportiert werden.
Die meisten Ziviltoten werden heute mit den Kleinwaffen getötet, also mit Gewehren, Pistolen usw. Die dafür verantwortlichen Milizen und kriminellen Banden bekommen ihre Waffen aber nicht direkt, sondern diese Geschäfte werden meist über viele Ecken abgewickelt.
Süd-Korea hat heute 6 weitere U214 Uboote geordert.
http://lh3.ggpht.com/Pedrlucio/Rtottumap6I/AAAAAAAACIA/DJy7UzaYJXo/s400/U214.jpg
http://aktuellasia.toobiz.com/index.php?option=com_content&task=view&id=2823&Itemid=1006
Deutsche Kleinwaffen ohne Grenzen...morden mit in aller Welt
Ob Kenia, Birma, Kolumbien oder Sudan - den blutigsten Konflikten unserer Zeit, die so komplexe wie unterschiedliche Ursachen haben, ist eines gemeinsam: Sie alle werden in erster Linie mit Kleinwaffen ausgetragen, nicht mit Großwaffensystemen. Die massenhafte Verbreitung automatischer Gewehre ist in diesen Krisenregionen ein entscheidendes Hindernis für Frieden. Abermillionen Menschen sind durch diese "Massenvernichtungswaffen" zu Tode gekommen, eine vielfache Zahl wurde verstümmelt, vertrieben und traumatisiert. Hierzulande denkt man in diesem Zusammenhang vielleicht zuerst an die Kalaschnikow und das amerikanische M16-Gewehr mit seinem prägnanten Design. Das zweithäufigste Mordinstrument in jenen Ländern ist jedoch das G3-Sturmgewehr von Heckler & Koch (H&K) aus Oberndorf am Neckar.
Die "Braut" als Filmrequisite
In Kenia wurden bei den Unruhen der vergangenen Wochen laut UN allein in Kisumu 44 Menschen von Polizei und Armee erschossen. Auf Bildern von den Kämpfen ist das G3-Gewehr - früher in der Bundeswehr "die Braut des deutschen Soldaten" genannt - zu identifizieren. Es ist seit über 30 Jahren die Standardwaffe der kenianischen "Sicherheitskräfte". Nach Angaben des Informationsdienstes Jane´s verfügen diese auch über die MP5-Maschinenpistole und das HK21-Maschinengewehr, beides G3-Ableger. Dem Kleinwaffenexperten Edward Ezell zufolge stammen sie aus englischer Lizenzproduktion. Der Vertrag von 1970 mit den Royal Ordnance Factories in Enfield beweist, dass H&K die Kooperation einging, um Märkte zu erschließen, die von der BRD aus nicht zugänglich waren. Das Bundesverteidigungsministerium , das die Entwicklung des G3 finanziert hatte und die Rechte daran hielt, vergab die notwendige Lizenz.
weiter (http://www.einseitig.info/html/content.php?txtid=730)
Der Schakal
12.04.09, 14:12
Das zweithäufigste Mordinstrument in jenen Ländern ist jedoch das G3-Sturmgewehr von Heckler & Koch (H&K) aus Oberndorf am Neckar.
Wer weiss wo der deutsche Geheimdienst sich herumtreibt.
Mir fällt dazu Paul Celans ,Der Tod ist ein Meister aus Deutschland ein....
27.04.09
Deutsche Rüstungsexporte legen um 70 Prozent zu
Die deutschen Rüstungsexporte sind in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 70 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstituts hervor. Damit liegt Deutschland weltweit auf Platz drei der Rüstungsexporteure.
...
57 Prozent aller deutschen Rüstungsexporte gingen an europäische Abnehmer. Die wichtigsten Abnehmerländer waren die Türkei (15,2 Prozent), vor Griechenland (12,9 Prozent) und Südafrika (12,4 Prozent). Vor allem Panzer vom Typ Leopard-2A4 und teilweise im Ausland unter Lizenz hergestellte U-Boote waren besonders gefragt. "Dahinter steckt keine spezielle Strategie", so der zuständige SIPRI-Experte Mark Bromley. "Im Moment sind eben gerade Waffensysteme wie U-Boote gefragt. Da gehört Deutschland zu den wenigen Ländern, die liefern können."
...
http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Studie-Deutsche-R%FCstungsexporte-70-Prozent/662146.html
Deutsche Kleinwaffen ohne Grenzen...morden mit in aller Welt
Ob Kenia, Birma, Kolumbien oder Sudan - den blutigsten Konflikten unserer Zeit, die so komplexe wie unterschiedliche Ursachen haben, ist eines gemeinsam: Sie alle werden in erster Linie mit Kleinwaffen ausgetragen, nicht mit Großwaffensystemen. Die massenhafte Verbreitung automatischer Gewehre ist in diesen Krisenregionen ein entscheidendes Hindernis für Frieden. Abermillionen Menschen sind durch diese "Massenvernichtungswaffen" zu Tode gekommen, eine vielfache Zahl wurde verstümmelt, vertrieben und traumatisiert.weiter (http://www.einseitig.info/html/content.php?txtid=730)
Ich bin empört!
Ich werde sofort die Angela anrufen. Sobald wir mit dem Alle-4-tage-sex Gesetz fertig sind werden wir diese Waffenindustrie bekämpfen.
Hallo Erbse, Scheffermittler, Entarchivar und Obmann.
Also ich bevorzuge ja das AK47-Sturmgewehr.
Für was, karneval?
Hallo Erbse, Scheffermittler, Entarchivar und Obmann.
Für 'nen 1on1 auf cs_assault.
Habe absolut keine Ahnung was das bedeutet.
1on1 ist dieser Internetanbieter oder? Also ein Computerspiel?
Hallo Erbse, Scheffermittler, Entarchivar und Obmann.
Rüstungsexporte: Deutsche Verkaufsschlager
Der deutsche Rüstungsexport boomt. Das meldete am Montag das Internationale Friedensforschungsinstitut in Stockholm. Demnach sind die deutschen Waffenexporte in den Jahren 2004 bis 2008 im Vergleich zu 1999 bis 2003 um 70 Prozent gestiegen.
Berlin - Der deutsche Rüstungsexport boomt. Das meldete am Montag das Internationale Friedensforschungsinstitut in Stockholm (Sipri). Demnach sind die deutschen Waffenexporte in den Jahren 2004 bis 2008 im Vergleich zu 1999 bis 2003 um 70 Prozent gestiegen. Nach den USA (31 Prozent) und Russland (25 Prozent) ist die Bundesrepublik mit einem Marktanteil von rund zehn Prozent der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt – vor Frankreich und Großbritannien. Die Steigerung fällt noch deutlicher ins Gewicht, weil das Rüstungsexportvolumen weltweit zugleich um 21 Prozent wuchs. Auf die fünf größten Exporteure entfallen so zusammen 78 Prozent aller Exporte.
Zwei Kategorien fallen bei den deutschen Waffenexporten besonders ins Gewicht: Dies sind zum einen Kriegsschiffe – vor allem U-Boote – und gepanzerte Fahrzeuge, hauptsächlich Kampfpanzer. In beiden Bereichen gilt die wehrtechnische Industrie Deutschlands als besonders leistungsfähig. Unter Führung der Kieler Werft HDW erobert nun auch die deutsche Marineindustrie den Weltmarkt für nicht nuklear angetriebene U-Boote. Das neue deutsche Export- U-Boot der Klasse 214 kann nicht nur Torpedos, sondern auch Flugkörper verschießen und ist äußerst leise. Auch deshalb verkauft es sich blendend: Griechenland hat bereits vier der Boote gekauft, Südkorea hat neun und Portugal zwei erworben. Auch die Türkei möchte gerne sechs der U-Boote kaufen. Pakistan hätte gerne drei. Weitere Länder zeigen Interesse, so zum Beispiel Indien. Außerdem baut HDW U-Boote für Israel. Drei Boote des Typs Dolphin wurden bereits ausgeliefert, zwei verbesserte mit Brennstoffzelle sind derzeit im Bau, ein weiteres würde Israel gerne noch beschaffen, wenn die Bundesregierung erneut zu großzügiger finanzieller Hilfe bereit wäre.
Da U-Boote sehr teuer sind, findet der Exporterfolg entsprechend starken Niederschlag in den Zahlen der Stockholmer Forscher. Sie machen zudem auf einen wenig beachteten Teil deutscher Marineexporte aufmerksam: Den Verkauf schwerer, langsam laufender Dieselmotoren für Kriegsschiffe und U-Boote. Die deutsche Firma MTU ist bei solchen Antrieben weltweit führend. Ihre Motoren stecken auch in den Kriegsschiffen vieler ausländischer Hersteller, die mit den deutschen Werften konkurrieren. „Made in Germany“ steht dann zwar nicht auf dem Waffensystem, aber im Inneren.
Bei den gepanzerten Fahrzeugen tragen derzeit vor allem drei Produkte dazu bei, dass Deutschland Europameister der Rüstungsexporteure ist: Zum einen wurden in den vergangenen Jahren leichte gepanzerte Fahrzeuge des Typs Dingo und schwere Panzerhaubitzen 2000 in etliche Länder Europas geliefert. Zum anderen verkauft nicht nur die deutsche Industrie schwere Kampfpanzer des Typs Leopard, sondern auch die Bundeswehr. Sie verkaufte in den vergangenen Jahren über tausend überschüssige Leopard-1- und Leopard-2-Panzer ins Ausland. Die Stockholmer Forscher listen 140 Leopard 2 für Chile, 220 Leopard 1 für Brasilien, 150 Leopard 1 und 183 Leopard 2 für Griechenland, 66 – plus 30 zur Ersatzteilgewinnung – für Singapur und 298 Leopard 2 für die Türkei. In den Statistiken von Sipri werden solche Exporte mit einem Restwert bezogen auf die gesamte Lebensdauer der Waffen geführt. Die Bundesregierung dagegen kalkuliert ihren Wert im jährlichen Exportbericht nahe dem Schrottwert. Für alle Überschusswaffen aus Bundeswehrbeständen, die 2007 exportiert wurden, darunter allein 427 Leopard-Panzer, gab sie einen Gesamtwert von 33,8 Millionen Euro an.
Das große statistische Gewicht der gepanzerten Fahrzeuge und Kriegsschiffe erklärt auch, warum die deutschen Rüstungsexporte in andere europäische Länder besonders stark, nämlich um 123 Prozent gestiegen sind. Griechenland und die Türkei sind dabei die wichtigsten Abnehmer. Wie bereits in den 80er und 90er Jahren erweisen sich die Exporte aus Deutschland als Triebkraft, wenn nicht gar die als Brennstoffzelle für den regionalen Rüstungswettlauf der beiden Nachbarn und Nato-Staaten.
Als wichtigsten Wachstumsmarkt erkennen die Stockholmer Forscher den Nahen und Mittleren Osten aus. Die Importe in die Länder dieser Region stiegen demnach in den vergangenen fünf Jahren um 38 Prozent. Israel, die Emirate und der Irak sind wichtige Importeure. Der Iran dagegen belegt unter den Importeuren wichtiger Großwaffen keinen Spitzenplatz. In den letzten fünf Jahren rangierte Teheran in der Sipri-Statistik auf Platz 27.
Quelle (http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Ruestungsexporte-Waffenhandel;art123,2784087)
bosnakoglu
27.04.09, 22:53
Nein, 1on1 bedeutet, dass zwei Spieler gegeneinander antreten. cs_assault ist eine Map in einem Computerspiel, dass Counterstrike genannt wird.
Ich zocke am liebsten auf dust2. Bzw zockte.. war früher mal high (also auf esl). Jetzt habe ich dank der Schule nicht mehr genug Zeit :hallo:
Habe auch ziemlich gerne mit der AK gespielt.. ein Kopfschuss: kaputt.
Aber mein Favorit, zwar etwas teurer, ist die Commando :rockon:
Mit der hatte ich meistens 12.4 14.3 usw stats (gg mediumgamer zumindest, gg highgamer meist im verhältnis 3.2)
Für Nicht-Counter-Strike-Spieler:
Mein Favorit ist ein schweizerisches Sturmgewehr (Basis ist die Sig550, aber diese Version wird Sig552 gennant, verkürzter Lauf usw; für einen Dienst als Sturmgewehr optimiert).
Weiss jemand zufällig, ob auch Waffen aus der Schweiz auch so verbreitet sind wie russische oder deutsche?
bosnakoglu
27.04.09, 22:57
Drei Boote des Typs Dolphin wurden bereits ausgeliefert, zwei verbesserte mit Brennstoffzelle sind derzeit im Bau, ein weiteres würde Israel gerne noch beschaffen, wenn die Bundesregierung erneut zu großzügiger finanzieller Hilfe bereit wäre.
Was hat das denn wieder zu bedeuten? :naugthy:
Was hat das denn wieder zu bedeuten? :naugthy:
ein symbolischer euro als kaufpreis:brüll:
"Neuer Höchststand" bei deutschen Rüstungsausgaben
Friedensforscher kritisiert weltweiten "Trend zur Hochrüstung"
15. Mai 2009
Weltweit steigen die Rüstungsausgaben unvermindert an. Das berichtete der Direktor des Bonner "Internationalen Konversionszentrums" (BICC), Peter Croll, bei der Vorlage des Jahresberichtes 2008/2009 der Friedensforscher am Donnerstag (14. Mai) vor der Presse. Trotz atomarer Abrüstungsinitiativen des neuen US-Präsidenten Barack Obama sei der "Trend zur Hochrüstung im konventionellen Waffenbereich ungebrochen", sagte Croll. Die globalen Militärausgaben im Jahr 2007, dem letzten Jahr für das umfassende Zahlen vorliegen, haben nach Angaben von Croll bei 1339 Milliarden Dollar gelegen. Das sei seit 1998 eine Zunahme um 45 Prozent. Die Militärausgaben der USA seien "einsame Spitze". Auch die deutschen Rüstungsausgaben und -exporte haben einen "neuen Höchststand" erreicht.
Der Verteidigungsetat der Bundesrepublik legt den Friedensforschern zufolge seit drei Jahren kontinuierlich zu. Nach einer Steigerung um 1,7 Milliarden Euro von 2008 auf 2009 sei er jetzt mit rund 31,2 Milliarden Euro auf eine neue Höchstmarke gestiegen. Es sei davon auszugehen, dass sich auch die Ausgaben für die Auslandseinsätze der Bundeswehr, die sich 2007 auf 911 Millionen Euro beliefen, in den nächsten Jahren weiter erhöhen.
weiter (http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=19740)
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