PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fatwa gegen den Terror



Ingolstädter
20.07.05, 23:01
Von Yassin Musharbash

In hunderten Moscheen Großbritanniens werden die Imame morgen eine Verurteilung des Terrors im Namen des Islam verlesen. Deutsche Islam-Verbände unterstützen diese Fatwa gegen die Gewalt. Auf islamistischen Websites tobt dagegen eine Schlacht um die Legitimität der U-Bahn-Bomben.

Eine Muslimin auf dem Weg zu einem Treffen in "Number 10 Downing Street", dem Amtssitz des britischen Premiers
Großbildansicht
REUTERS
Eine Muslimin auf dem Weg zu einem Treffen in "Number 10 Downing Street", dem Amtssitz des britischen Premiers
Berlin - Es wird eine große, symbolische Geste sein: "Der Koran sagt ganz klar, dass das Töten einer unschuldigen Person dem Töten der gesamten Menschheit gleichkommt", wird es morgen, während des Freitagsgebets, zeitgleich in fast allen Moscheen Großbritanniens von der Kanzel verkündet werden. "Wir sind der festen Überzeugung, dass diese Morde absolut keine Rechtfertigung im Islam finden (....) und dass die Ausführenden der Bombenanschläge von London in keiner Weise als Märtyrer zu betrachten sind."

Die Anti-Gewalt-Fatwa soll klar machen, dass Britanniens Muslime nicht den leisesten Hauch von Genugtuung angesichts der Londoner Terroranschläge verspüren. "Wie alle Londoner und Briten sind wir tief geschockt und traurig", lautet gleich der erste Satz des Dokuments, das dutzende Rechtsgelehrte und Vorbeter auf einer eigens einberufenen Konferenz verabschiedet haben. Sowohl das "Muslim Council of Britain" als auch das "British Muslim Forum" und die - wegen islamistischer Ansichten umstrittene - "Muslim Association of Britain" sind dabei - und damit auch die Mehrheit der islamischen Gebetshäuser im Land.

Zwar haben die Organisatoren darauf verzichtet, die Erklärung offiziell als Fatwa, als islamisches Rechtsgutachten zu kennzeichnen - weil die Muslime im Königreich zum einen nicht über die dafür notwendige religiöse Infrastruktur verfügten und eine Fatwa zum anderen ohnehin nicht verbindlich für die Gläubigen sei, wie es aus London hieß. Die in London erscheinende panarabische Tageszeitung "al-Hayat" bezeichnete sie heute dennoch als Fatwa - denn allen britischen Muslimen ist klar, wie sie gemeint ist: als theologisch untermauerte Absage an den religiösen Extremismus, der offensichtlich auch in den eigenen Reihen zuhause ist.

Denn die vier mutmaßlichen Selbstmordattentäter wuchsen in Großbritannien auf, besuchten dort religiöse Jugendeinrichtungen und wahrscheinlich auch Moscheen. Premier Tony Blair empfing gestern 50 Vertreter der muslimischen Community, man verständigte sich darauf, künftig verstärkt auf radikale Umtriebe in diesem Milieu zu achten.

Misstrauen zwischen Staat und Islam-Verbänden

Islamgelehrte bei Beratung: Fatwa gegen die religiöse Gewalt
Großbildansicht
AP
Islamgelehrte bei Beratung: Fatwa gegen die religiöse Gewalt
"Ob es formal eine Fatwa ist oder nicht, spielt keine Rolle", sagt auch Nadeem Elyas, Vorsitzender des Zentzralsrats der Muslime in Deutschland (ZMD), einem der großen islamischen Dachverbände in Deutschland. "Wichtig ist der Inhalt, und mit dem identifizieren auch wir uns. 'Gott will es nicht': Dass müssen wir alle den Terroristen ins Gesicht schreien." Ali Kizilkaya, Chef des Islamrats (IR), sieht das ähnlich: Die gemeinsame Stellungnahme von IR und ZMD gegen die Londoner Bluttat sei "auch eine Art Fatwa", wenn man so wolle.

Tausendmal haben Kizilkaya und Elyas schon den militanten Islamismus verdammt - immer wieder werden sie und die anderen Führer islamischer Verbände trotzdem aufgefordert, es wieder zu tun und dafür zu sorgen, dass Radikale in ihren Moscheen keine Chance haben. Zuletzt schlug der bayerische Innenminister Günter Beckstein eine flächendeckende Beobachtung der Gebetshäuser und einen Gesinnungstest bei der Einbürgerung vor. "Das macht Angst", sagt Kizilkaya, Elyas warnt vor einem "Generalverdacht gegen Muslime".

ZMD und IR stehen allerdings trotz alle Beteuerungen selbst seit Jahren in der Kritik: Der Zentralrat wird von arabischen Muslimen geleitet, denen immer wieder Kontakte zur islamistischen Muslimbruderschaft nachgesagt werden, der Islamrat wird von der türkischen Islamistenorganisation Milli Görüs dominiert. Zwar hat es bisher noch keine einschlägigen Verbindungen zwischen Moscheen der Verbände und dem Terror der al-Qaida gegeben; Misstrauen aber prägt das Verhältnis zu den staatlichen Behörden.

"Ich habe die Gruppe nie für immun gehalten"

Dabei, so Elyas, tue man, was man könne: Rund ein halbes Dutzend Mal sei er schon von besorgten Gemeindemitgliedern wegen vermuteter radikaler Umtriebe angerufen worden, stets habe er dafür gesorgt, dass die Sorgen an die Behörden weitergeleitet wurden. "Wir können uns nichts vorwerfen lassen", sagt er. "Die meisten Muslime und Moscheen sind sauber." Eine Videoüberwachung lehnt er ab, weil sie zu noch mehr Misstrauen führen würde. Vor einer Ausweitung der Beobachtung hat er aber keine Angst: "Dann werden sie sehen, dass es bei uns nicht viel zu holen gibt." Im Übrigen gehe er davon aus, dass die Behörden schon längst auch verdeckt ihre Arbeit tun - was auch richtig sei.

Verbandschef Elyas: Kurse für Imame
Großbildansicht
DDP
Verbandschef Elyas: Kurse für Imame
Was den deutschen Verbänden Kopfschmerzen macht, ist nicht so sehr die Ausrichtung einzelner Moscheen, sondern eher, dass gelegentlich in deren Umfeld um Nachwuchs für den Terror geworben wird. "Die gehen schließlich nicht in die Kneipe, um Muslime zu rekrutieren", sagt Elyas. Der ZMD habe darauf reagiert: Flugblätter seien längst verboten, private Sitzungen auf dem Moscheegelände auch. Und über 100 Imame habe der Verband weitergebildet, sagte Elyas, bis in die Interpretation einzelner Koranverse hinein. "Niemand darf seine Verfassungsfeindlichkeit bei uns ausleben", bekräftigt der gebürtige Saudi-Araber.

Dass es sich bei den Londoner Tätern zum ersten Mal bei einem Qaida-Anschlag im Westen um geborene Staatsbürger des angegriffenen Landes handelte, verwundert Kizilkaya und Elyas unterdessen nicht besonders. "Ich habe diese Gruppe nie für immun gehalten", sagt Elyas, Kizilkaya konstatiert: "Auch Muslime, die in Deutschland geboren sind, sind vor Kriminalität nicht gefeit." Beide Verbandschefs warnen davor, die Muslime wegen des Terrors auszugrenzen.

Ideolgische Spaltung der al-Qaida?

Während der organisierte Islam in Großbritannien wie in Deutschland seine Ablehnung des Terrors klar zum Ausdruck bringt, spielt sich im Internet dagegen eine erhitzte Debatte darüber ab, ob die U-Bahn-Bomben legitim waren oder nicht. Denn auch militante Islamisten legen Wert darauf, dass einflussreiche, als radikal bekannte Rechtsgelehrte ihre Taten nicht verdammen. Genau das geschah aber in den vergangenen Tagen. In einem Aufsatz zeichnete der israelische Terrorexperte Reuven Paz nach, wie der in London lebende Islamist Mustafa Abu Halima, besser bekannt als Abu Basir al-Tartusi, die Anschläge verurteilte - und damit eine heftige Gegenreaktion eines anderes Islamisten hervorrief.

Al-Tartusi hatte sich in seiner Erklärung geweigert, das britische Volk als kriegsführende Partei einzustufen - für die islamrechtliche Legitimierung der Anschläge eine wichtige Voraussetzung. Die Tat sei eine "Schande, (...) ohne Mut, ohne Moral. Wir können sie nicht begrüßen oder akzeptieren, sie ist islamisch und politisch nicht hinnehmbar."

Die Erwiderung ließ nicht lange auf sich warten, wie Reuen Paz dokumentiert: Wenige Tage später meldete sich auf einer islamistischen Internetseite ein anderer Islamist zu Wort. Sein Hauptargument: Es gebe keinen Grund für Mitleid mit den ungläubigen Feinden des Islams - das sei ein religiöser Grundsatz. Großbritannien sei Alliierter der USA und ein christlich-ungläubiges Land. Alle Beschlüsse, sich an den Kriegen im Irak und in Afghanistan zu beteiligen, habe das Parlament getroffen - die Abgeordneten und ihre Wähler stünden damit in der Verwantwortung.

"Die Anhänger des globalen Dschihad wurden einmal mehr verwirrt allein gelassen", fasst der Terrorforscher Paz zusammen - und hält es für möglich, dass das Terrornetzwerk al-Qaida, in dessen Namen der Anschlag wahrscheinlich verübt wurde, durch solcherlei Kontroversen ideologisch gespalten werden könnte. Das könnte in radikalen Kreisen noch wirksamer sein als die Londoner Anti-Terror-Fatwa.

das ist ein ausgezeichneter schritt... viele menschen werden sich nun dadurch wohl auch bewusst dass europäischer islam mit terror unvereinbar ist :)

viele muslime in deutschland sind der ansicht dass man eh schon so viel gegen terror gesagt hat und man sich nicht jedesmal distanzieren müsste... ich weiß es ist wohl nervig für euch aber ich halte es für unglaublich wichtig, da es den terroristen ihre legitimation unter den füßen wegzieht... in andern worten: sie werden endlich als das betrachtet was sie sind: verwirrte außenseiter.

edit: beinahe die quelle vergessen :eek: ;).

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,366042,00.html

Gökcen
20.07.05, 23:04
es wird nicht bei jedem etwas bringen, leider..
da die meisten das bild des aggressiven moslems im kopf haben..
da liegt es an jedem etwas dran zu änern..
die menschen müssen lernen zwischen islam und extrem islamismus zu lernen..und solche terroristen sind wie jede terrorgruppe dumme menschen die keinen sinn in ihrem leben haben und sich durch falsche taten einen halt im leben suchen..

wenn sie nachdenken würden, wüssten sie das ein mörder nie in den himmel kommen würde, da der islam genauso wie das christentum mord als eine der größten verbote ansieht

Ingolstädter
20.07.05, 23:10
es wird nicht bei jedem etwas bringen, leider..
da die meisten das bild des aggressiven moslems im kopf haben..
da liegt es an jedem etwas dran zu änern..
die menschen müssen lernen zwischen islam und extrem islamismus zu lernen..und solche terroristen sind wie jede terrorgruppe dumme menschen die keinen sinn in ihrem leben haben und sich durch falsche taten einen halt im leben suchen..

wenn sie nachdenken würden, wüssten sie das ein mörder nie in den himmel kommen würde, da der islam genauso wie das christentum mord als eine der größten verbote ansieht

aber schau:

nun könnt ihr sagen: die islamische RELIGION hat sich deutlich gegen diese terroristen gestellt. das konntet ihr zuvor nur in begreztem maße anbringen...

glücklich ist auch dass diese sache in den medien gehör findet... dieser schritt trägt stark dazu bei dass die leute (es geht um die mehrzahl der leute... extremisten gibt es immer und überall aber glücklicherweise meist in der minderheit) zwischen islam und terror unterscheiden können.

Ingolstädter
20.07.05, 23:18
wenn sie nachdenken würden, wüssten sie das ein mörder nie in den himmel kommen würde, da der islam genauso wie das christentum mord als eine der größten verbote ansieht

gökcen da hast du sicher recht... nur die meisten leute kennen den islam/koran nicht so gut wie du...

die meisten (deutschen) leute kennen das was sie über den islam aus den medien hören. das ist zumeist nichts gutes... wenn sich nun endlich ein starkes religiöses bekennen der muslime gegen den terror in die medien durchgeschlagen hat, dann wird das den leuten durchaus helfen zu differenzieren...

schau gökcen die meisten leute haben einfach angst vor dem "islam" in europa (genauer gesagt sie haben angst vor den auswüchsen die sich auf den islam berufen).

diese sache war in meinen augen enorm wichtig... vielleicht merkst du nicht dass das auf fruchtbaren boden fällt (oder zumindest teile der unterschwelligen angst beseitigt), aber es ist so... ich denke diese aktionen der muslime gegen den terror sind wichtig... sehr wichtig für ein friedliches miteinander.

Gökcen
20.07.05, 23:24
ja du hast recht, die meisten kennen den islam nur aus den medien, und dort wird der islam immer mit terror in zusammengang erwähnt..

jedoch geht es nicht nur wenn die moslems sich einsetzen um die missverstöndnisse aus dem weg zu räumen..die menschen in europa müssen auch bereit dazu sein..

weniger terrorislam in den medien und mehr neutraleund objektive dokus die den islam erklären..

denn wenn eine seite nicht bereit und offen ist für das wahre..dann kann man sich als moslem nochso anstrengen es würde nichts bringen..

ist wie mit meiner deutschlehrerin..sie hat auch immer schlecht über dne islam geredet bis ich die möglichkeit hatte 2unterrichtsstunden über dne islam und ihre wahre seite zu reden..danach interessierte sie sich für den richtigen islam und hat sich auch öffentlich vor alles muslimischen schülern entschuldigt..

man muss es einfach nur gut rüberbringen, ohne aggression und arroganz

DeLaHoya
20.07.05, 23:29
In letzter Zeit wird auch die Frage nach der inneren Sicherheit in Deutschland laut und parallel etwas anderes: wie sicher sind wir vor den Muselmanen?



Dann geht es weiter... in Deutschland ist die größte muslimische Gemeinde die türkische Gemeinde.



Aber... alle Attentäter waren bisher Araber oder wie in England evtl. Pakistanis.



Warum keine Türken?



Weil wir über 80 Jahre Türkische Republik, 700 Jahre Osmanisches Reich und ca. 200 Jahre Groß- und Rumscheldschuken Geschichte im Blut fließen haben.

Ingolstädter
20.07.05, 23:34
ja du hast recht, die meisten kennen den islam nur aus den medien, und dort wird der islam immer mit terror in zusammengang erwähnt..

jedoch geht es nicht nur wenn die moslems sich einsetzen um die missverstöndnisse aus dem weg zu räumen..die menschen in europa müssen auch bereit dazu sein..

weniger terrorislam in den medien und mehr neutraleund objektive dokus die den islam erklären..

denn wenn eine seite nicht bereit und offen ist für das wahre..dann kann man sich als moslem nochso anstrengen es würde nichts bringen..

ist wie mit meiner deutschlehrerin..sie hat auch immer schlecht über dne islam geredet bis ich die möglichkeit hatte 2unterrichtsstunden über dne islam und ihre wahre seite zu reden..danach interessierte sie sich für den richtigen islam und hat sich auch öffentlich vor alles muslimischen schülern entschuldigt..

man muss es einfach nur gut rüberbringen, ohne aggression und arroganz

yep, auch wir europäer dürfen nicht zurückfallen ins rudeldenken, sondern müssen auf euch zugehen... anstatt alles so nagativ zu sehen (ja die meinung mancher wird sich wohl nie ändern), freu dich doch lieber darüber dass durch diese nachricht viele leute ihre position zum "islam" zum positiven hin überdenken werden :).

das einzige was noch wirksamer wäre wäre ein "schrei" der europäische muslime gegen den terror der dann auch weltweit (also auch in amerika) deutlich zu hören wäre...

Ingolstädter
20.07.05, 23:37
In letzter Zeit wird auch die Frage nach der inneren Sicherheit in Deutschland laut und parallel etwas anderes: wie sicher sind wir vor den Muselmanen?



Dann geht es weiter... in Deutschland ist die größte muslimische Gemeinde die türkische Gemeinde.



Aber... alle Attentäter waren bisher Araber oder wie in England evtl. Pakistanis.



Warum keine Türken?



Weil wir über 80 Jahre Türkische Republik, 700 Jahre Osmanisches Reich und ca. 200 Jahre Groß- und Rumscheldschuken Geschichte im Blut fließen haben.

ich hab schon mal in einem anderen forum (über radikale "muslime" in schweden) gesagt: "wir können in deutschland froh sein, dass wir keine iraner/iraker/libanesen haben, sondern laizistische türken".

ich denke wenn du irgendjemand auf der straße fragst, was das aufgeklärteste/modernste islamisch geprägte land ist wird er warscheinlich antworten: "die türkei".

General43
25.07.05, 23:17
Hört mal alle zu:
Ich scheiß auf so ne Aktion!!! Warum sprechen die eine Fetva gegen den Terror aus?
Warum wird das ausgerechnet jetzt puplik gemacht?!
Ich finde die Moslems sollten sich gar nicht angesprochen fühlen, denn jeder weiß wer diese Anschläge aus langer Hand plant!!!
Diese Fetva ist irgendwo eine Bestätigung, dass der Terror islamischem Ursprung ist. Mit dieser Fetva kennt die islamische gemeinschaft diesen Vorwurf an!
So geht das nicht! Diese zurückgebliebenen paar von der Britischen Regierung auserwählten dürfen diese Fetva nicht im Namen des Islam aussprechen!
Ich sehe dass nicht ein! Der Terrorismus hat keine Religion!
Wen versuchen die den zu verarschen :mad:
Jaja früher war das immer so, wenn irgendein Osteuropäer ein Verbrechen begann, dass stets in der Gesellschaft, von Türken die Rede war!
Eine hesap burda da görülüyor! Eline Kitap alan ben Müslümanin deyip Terroristleri sahipleniyor!

DeLaHoya
25.07.05, 23:24
Hört mal alle zu:
Ich scheiß auf so ne Aktion!!! Warum sprechen die eine Fetva gegen den Terror aus?
Warum wird das ausgerechnet jetzt puplik gemacht?!
Ich finde die Moslems sollten sich gar nicht angesprochen fühlen, denn jeder weiß wer diese Anschläge aus langer Hand plant!!!
Diese Fetva ist irgendwo eine Bestätigung, dass der Terror islamischem Ursprung ist. Mit dieser Fetva kennt die islamische gemeinschaft diesen Vorwurf an!
So geht das nicht! Diese zurückgebliebenen paar von der Britischen Regierung auserwählten dürfen diese Fetva nicht im Namen des Islam aussprechen!
Ich sehe dass nicht ein! Der Terrorismus hat keine Religion!
Wen versuchen die den zu verarschen :mad:
Jaja früher war das immer so, wenn irgendein Osteuropäer ein Verbrechen begann, dass stets in der Gesellschaft, von Türken die Rede war!
Eine hesap burda da görülüyor! Eline Kitap alan ben Müslümanin deyip Terroristleri sahipleniyor!

Thumbs up!

kemalist
26.07.05, 02:51
das ist ein ausgezeichneter schritt... viele menschen werden sich nun dadurch wohl auch bewusst dass europäischer islam mit terror unvereinbar ist :)



würde mich echt interesieren, was genau du mit europäischem islam meinst...als ob die bisherigen aufspaltungen und strömungen nicht reichen würden..jetzt noch sowas...

Ingolstädter
26.07.05, 13:17
würde mich echt interesieren, was genau du mit europäischem islam meinst...als ob die bisherigen aufspaltungen und strömungen nicht reichen würden..jetzt noch sowas...

ein europäischer islam ist für mich was anderes als z.B. ein iranischer islam der aggressiv auftritt und öffentlich jugendliche hinrichten lässt (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,366338,00.html).

den europäischen islam verstehe ich insofern, dass die leute auch über den koran selber nachdenken und die meinung dahinter verstehen und nicht jedes wort im koran für bare münze halten.

wenn man z.B. nach schweden schaut mit deren teils sehr starken ausländer-problemen fällt gleich auf dass die migranten aus regionen wie iran/irak/libanon kommen und nicht aus der (teileuropäischen) türkei.


Diese Fetva ist irgendwo eine Bestätigung, dass der Terror islamischem Ursprung ist. Mit dieser Fetva kennt die islamische gemeinschaft diesen Vorwurf an!

sehe ich nicht so... fatwas dürfen doch auch gegen nicht-muslime also auch gegen osamas gerichtet werden (oder etwa nicht?). außerdem wenn die muslime in britannien diese fatwa aussprechen ist sie nicht für alle muslime bindend... nur für die muftis die die fatwas ausgesprochen haben und ihre anhänger.

was hat das mit der islamischen gemeinschaft zu tun? wenn irgendein mufti eine fatwa gegen den westen ausspricht dann muss sich die islamische gemeinschaft auch nicht daran halten...

oder versteh ich da was grundsätzliches falsch?

DeLaHoya
26.07.05, 13:37
ein europäischer islam ist für mich was anderes als z.B. ein iranischer islam der aggressiv auftritt und öffentlich jugendliche hinrichten lässt (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,366338,00.html).

den europäischen islam verstehe ich insofern, dass die leute auch über den koran selber nachdenken und die meinung dahinter verstehen und nicht jedes wort im koran für bare münze halten.

wenn man z.B. nach schweden schaut mit deren teils sehr starken ausländer-problemen fällt gleich auf dass die migranten aus regionen wie iran/irak/libanon kommen und nicht aus der (teileuropäischen) türkei.



sehe ich nicht so... fatwas dürfen doch auch gegen nicht-muslime also auch gegen osamas gerichtet werden (oder etwa nicht?). außerdem wenn die muslime in britannien diese fatwa aussprechen ist sie nicht für alle muslime bindend... nur für die muftis die die fatwas ausgesprochen haben und ihre anhänger.

was hat das mit der islamischen gemeinschaft zu tun? wenn irgendein mufti eine fatwa gegen den westen ausspricht dann muss sich die islamische gemeinschaft auch nicht daran halten...

oder versteh ich da was grundsätzliches falsch?

Zu Euro-Islam hat Bassam Tibi eine gute These.

Er war z. B. in Afrika und kam zu dem Schluss, dass dies ein afrikanischer Islam sei, da er Elemente der örtlichen Kultur aufgenommen habe.

Das gleiche gilt auch für die Türkei, da auch dort türkische Elemente in das Islamverständis einflossen.

Von daher die Frage: warum soll es keinen europäischen Islam geben?

General43
26.07.05, 13:44
Zu Euro-Islam hat Bassam Tibi eine gute These.

Er war z. B. in Afrika und kam zu dem Schluss, dass dies ein afrikanischer Islam sei, da er Elemente der örtlichen Kultur aufgenommen habe.

Das gleiche gilt auch für die Türkei, da auch dort türkische Elemente in das Islamverständis einflossen.

Von daher die Frage: warum soll es keinen europäischen Islam geben?


Yok benim hosuma gitmiyor. Es gibt wenn überhaupt europäische Moslems!
Einen europäischen Islam akzeptiere ich nicht.
Latinamerika da Katolikler de misal olarak kendilerini tek katolik olarak tanitiyor.
Biz niye Avrupa Islam`i kabulenecekmissiz?!
Wer garantiert mir, dass diese Affen in London überhaupt Moslems sind?
Yok Efendi bu Bassam Massam Tibi`yi ben tanimiyorum, tanimak da istemiyorum!
Cehenemin dibine kadar yolu var onun!

T.I.M
26.07.05, 13:48
Yok benim hosuma gitmiyor. Es gibt wenn überhaupt europäische Moslems!
Einen europäischen Islam akzeptiere ich nicht.
Latinamerika da Katolikler de misal olarak kendilerini tek katolik olarak tanitiyor.
Biz niye Avrupa Islam`i kabulenecekmissiz?!
Wer garantiert mir, dass diese Affen in London überhaupt Moslems sind?
Yok Efendi bu Bassam Massam Tibi`yi ben tanimiyorum, tanimak da istemiyorum!
Cehenemin dibine kadar yolu var onun!

Das stimmt der Katholizismuss in Südamerika und Afrika ähnelt eher einer Sekte als dem Katholischen Glauben.
Doch nenen sie sich alle Katholiken.

dertli4u
26.07.05, 15:54
den europäischen islam verstehe ich insofern, dass die leute auch über den koran selber nachdenken und die meinung dahinter verstehen und nicht jedes wort im koran für bare münze halten.


ohne "euroislam" kann man auch selber denken..kuran ist nicht für bestimmte regionen oder gruppen...aber ein müslim darf kuran nicht teilweise ändern..entweder ich bin müslim oder kein müslim..."teilweise müslim" gibts nicht.





sehe ich nicht so... fatwas dürfen doch auch gegen nicht-muslime also auch gegen osamas gerichtet werden (oder etwa nicht?). außerdem wenn die muslime in britannien diese fatwa aussprechen ist sie nicht für alle muslime bindend... nur für die muftis die die fatwas ausgesprochen haben und ihre anhänger.


fatwas sind nicht gegen etwas oder jemannd gerichtet..fatwa ist eine entscheidung über bestimmte handeln...ausserdem, fatwa kann nicht gegen islamische regeln sein.



was hat das mit der islamischen gemeinschaft zu tun? wenn irgendein mufti eine fatwa gegen den westen ausspricht dann muss sich die islamische gemeinschaft auch nicht daran halten...



ingo..erstens, wer ist diese mensch der fatwa ausspricht..z.Zt. sehe ich in europa keine müftü oder ähnliches, der fatwa aussprechen kann.

oder besser gesagt, ich kenne überall keine.

dertli4u
26.07.05, 15:59
Zu Euro-Islam hat Bassam Tibi eine gute These.

Er war z. B. in Afrika und kam zu dem Schluss, dass dies ein afrikanischer Islam sei, da er Elemente der örtlichen Kultur aufgenommen habe.

Das gleiche gilt auch für die Türkei, da auch dort türkische Elemente in das Islamverständis einflossen.

Von daher die Frage: warum soll es keinen europäischen Islam geben?

avrupali müslümanlar oder euromüslim okey aber euroislam, ist nicht richtige wort.

islam ist die name der religion...müslim/müslüman ist der jenige der diese weg akzeptiert..

so Euromüslim wäre richtige aber nicht euro islam..islam ist überal islam.

naturlich regionale verhältnisse muss man anpassen..das wird auch in koran empfohlen..

Carlito
26.07.05, 18:01
avrupali müslümanlar oder euromüslim okey aber euroislam, ist nicht richtige wort.

islam ist die name der religion...müslim/müslüman ist der jenige der diese weg akzeptiert..

so Euromüslim wäre richtige aber nicht euro islam..islam ist überal islam.

naturlich regionale verhältnisse muss man anpassen..das wird auch in koran empfohlen..

Bizi kulanmak istiyorlar.Hadi ordan.Ben mi girdim Iraka? Ne hali varsa görsünler.

Ingolstädter
26.07.05, 19:55
okay, dann eben nicht "europäischer islam" sondern "islam mit türkischer/europäischer prägung"... zufrieden?

@dertli4u

ich denke du hast mich weitgehend falsch verstanden...


z.Zt. sehe ich in europa keine müftü oder ähnliches, der fatwa aussprechen kann.

was war dann das in britannien? waren das keine muftis die die fatwa ausgesprochen haben?

auch minosh hat mir mal gesagt dass es in spanien eine fatwa gegen osama bin laden gab... was stimmt jetzt?


fatwa kann nicht gegen islamische regeln sein.

hab ich behauptet dass eine fatwa gegen islamische regeln ist? ist die fatwa in britannien gegen islamische regeln?


aber ein müslim darf kuran nicht teilweise ändern..entweder ich bin müslim oder kein müslim..."teilweise müslim" gibts nicht.

das hört sich ein wenig nach george bush an: "entweder ihr seid für oder gegen uns".
egal... ich sag ja nicht dass die europäischen muslime den koran ändern, sondern dass sie über ihn nachdenken... dass ist denke ich der große unterschied.


fatwas sind nicht gegen etwas oder jemannd gerichtet..

oha... ich fürchte ich hab da was gewaltig missverstanden... aber nach dieser (http://en.wikipedia.org/wiki/Fatwa) quelle können fatwas auch krieg oder ähnliches bedeuten... auch wenn diese fatwas nicht die mehrheit stellen...

bist du sicher dass fatwas nicht gegen "etwas oder jemanden" gerichtet werden können?

dertli4u
26.07.05, 21:50
?

ingo

ich hab misch falsh ausgedrückt.

ich meine, ich sehe keine (kompetente) müfti in europa, der so was machen kann.

naturlich kann mann gegen sowas fetva geben..

aber z.ZT. gibts nicht so ein ülema in europa..sogar nicht mal in viele islamische länder..

es gibts ein stillstand..und leere..

sonnst hätten wir nicht usame bin laden oder zarhawi..

was ladins (usame,zarhawi usw.) tuen, hat kein anhaltspunkte nach meine glaube..

****

hoffentlich jetzt richtig erkläert:D

Ingolstädter
27.07.05, 01:19
ich meine, ich sehe keine (kompetente) müfti in europa, der so was machen kann.

versteh ich immer noch nicht...

du meinst die muftis in britannien durften gar keine fatwas aussprechen?

General43
27.07.05, 12:49
versteh ich immer noch nicht...

du meinst die muftis in britannien durften gar keine fatwas aussprechen?


Nein dürfen sie nicht!!! Ich kenne diese paar Affen nicht an, Punkt Ende aus ;)
Jeder Moslem weiß, wie er die Anschläge einzuordnen hat! Dafür braucht man nicht paar unseriöse Typen, die in London eine Fetva aussprechen!
Ich sprech mal nur für mich als Moslem, nicht falsch verstehen.
Der Islam braucht kein Oberhaupt, wie es bei den Katholiken der Fall ist.
Ein "Moslemischer Papst" ist nicht erwünscht. Ich möchte nicht, dass man den Islam für politische Zwecke missbraucht. Und mit so nem manipuliertem Oberhaupt für die Moslems, kann man dden Islam in seitens der Moslems unerwünschte Gebiete zerren :rolleyes:
Also ein Moslem sollte sich an den Koran anlehnen, mehr braucht der Moslem nicht.
Das die Moslems sowieso keine Menschen umbringen dürfen und somit auch die terroristischen Anschläge verurteilen, müsste schon sich rumgesprochen haben!

Ingolstädter
27.07.05, 20:44
Nein dürfen sie nicht!!! Ich kenne diese paar Affen nicht an, Punkt Ende aus ;)

gut dass du später dazugeschrieben hast dass das deine meinung ist. die "paar affen" sind in sämtlichen moscheen britanniens zu treffen.


Das die Moslems sowieso keine Menschen umbringen dürfen und somit auch die terroristischen Anschläge verurteilen, müsste schon sich rumgesprochen haben!

nein das hat sich nicht rumgesprochen und ist auch soweit ich weiß falsch. es gibt einige stellen im koran wo es muslimen erlaubt ist menschen umzubringen.

dertli4u
27.07.05, 20:54
nein das hat sich nicht rumgesprochen und ist auch soweit ich weiß falsch. es gibt einige stellen im koran wo es muslimen erlaubt ist menschen umzubringen.

naturlich während eine krieg, muss mann ja sich verteidigen..was general meinnt ist was anderes..nicht einfach "menschen töten" ist nicht erlaubt.

aber bei einem selbstmord attentat, tötet man ja auch unschuldige...das meinnte general..

(todes straffe ist wieder was anderes..es ist ja eine entscheidung des gerichtes)

General43
28.07.05, 01:03
naturlich während eine krieg, muss mann ja sich verteidigen..was general meinnt ist was anderes..nicht einfach "menschen töten" ist nicht erlaubt.

aber bei einem selbstmord attentat, tötet man ja auch unschuldige...das meinnte general..

(todes straffe ist wieder was anderes..es ist ja eine entscheidung des gerichtes)


Bruder du redest mir aus der Seele :D
Kommt vor, dass sich der General43 nicht stets einwandfrei ausdrücken kann :)
Aber solange noch man für sowas nicht haftet, sehe ich es akzeptable