admin
23.07.05, 14:07
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Geht es nach Außenministerin Ursula Plassnik (ÖVP) soll die EU der Türkei eine Alternative zum Vollbeitritt bieten - vorausgesetzt die Türkei könne die Kriterien der EU nicht erfüllen. Mögliche Alternativen sollen explizit festgeschrieben werden, erklärte Plassnik bei einem Treffen der EU-Außenminister.
So soll die Türkei auf jeden Fall an die Europäischen Strukturen angebunden werden. "Es sei verfehlt alles auf die lange Bank schieben zu wollen", sagte Plassnik. Zuletzt hatte Finanzminister Karl Heinz Grasser seine Skepsis zu einem Türkei-Beitritt betont. Plassnik zeigt sich verägert: "Die Außenpolitik werde noch immer vom Bundeskanzler und der Außenministerin gemacht." Auch Grasser müsse sich daran halten.
Die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sollen am 3. Oktober beginnen. Der Ablauf und das Ziel der Verhandlungen müssen von der EU noch im Detail festgelegt werden. (gs)
Quelle (http://www.wienweb.at/content.aspx?id=89211&cat=8&channel=2)
Geht es nach Außenministerin Ursula Plassnik (ÖVP) soll die EU der Türkei eine Alternative zum Vollbeitritt bieten - vorausgesetzt die Türkei könne die Kriterien der EU nicht erfüllen. Mögliche Alternativen sollen explizit festgeschrieben werden, erklärte Plassnik bei einem Treffen der EU-Außenminister.
So soll die Türkei auf jeden Fall an die Europäischen Strukturen angebunden werden. "Es sei verfehlt alles auf die lange Bank schieben zu wollen", sagte Plassnik. Zuletzt hatte Finanzminister Karl Heinz Grasser seine Skepsis zu einem Türkei-Beitritt betont. Plassnik zeigt sich verägert: "Die Außenpolitik werde noch immer vom Bundeskanzler und der Außenministerin gemacht." Auch Grasser müsse sich daran halten.
Die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sollen am 3. Oktober beginnen. Der Ablauf und das Ziel der Verhandlungen müssen von der EU noch im Detail festgelegt werden. (gs)
Quelle (http://www.wienweb.at/content.aspx?id=89211&cat=8&channel=2)