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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Taliban töten Liebespaar



KÖNIGSTIGER
14.04.09, 17:49
Die Talibanmörder gehören aufgespürt, und mit dem imam
der mosche der dieses verbrechen nicht verhindert hat,
genau an der stelle aufgehängt, wo sie die jungen leute erschossen haben.

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,7554902,00.html

Astra-San
14.04.09, 17:56
Ist etwas drastisch, aber die Richtung stimmt. Angesichts solcher Verbrechen wundert es mich nicht, dass die Islamophoben immer wieder mit ihren Pauschalisierungen Gehör finden. Diese Tat kommt einer mittelalterlichen Hexenverbrennung gleich.

Serden
14.04.09, 19:01
Die Talibanmörder gehören aufgespürt, und mit dem imam
der mosche der dieses verbrechen nicht verhindert hat,
genau an der stelle aufgehängt, wo sie die jungen leute erschossen haben.

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,7554902,00.html


Kranke Leute. Solche Gesindel sollten genauso eliminiert werden, wie Pädophile eingesperrt werden müssen. Das gilt sowohl für die Taliban als auch für den Möchtegern-Imam. Manchmal fragt man sich, ob die ISAF-Truppen dort nur zum ''spazieren'' da sind.

GaziMemo
14.04.09, 19:03
Ich glaube den Deutschen Medien nicht, solange es nicht eindeutige Beweise gibt. Sie sind für ihre einseitige Berichterstattung bekannt.

M4V3R!CK
14.04.09, 19:36
Ich glaube den Deutschen Medien nicht, solange es nicht eindeutige Beweise gibt. Sie sind für ihre einseitige Berichterstattung bekannt.

Buna inanma, suna inanma.......hic birseye inanmayalim ozaman biz :).

KÖNIGSTIGER
14.04.09, 19:41
Und das talibangesindel ist für seine hirn und gottlosen mordtaten bekannt.


Ich glaube den Deutschen Medien nicht, solange es nicht eindeutige Beweise gibt. Sie sind für ihre einseitige Berichterstattung bekannt.

Serden
14.04.09, 19:42
Ich glaube den Deutschen Medien nicht, solange es nicht eindeutige Beweise gibt. Sie sind für ihre einseitige Berichterstattung bekannt.

Mein Gott, lies dir doch mal den Artikel durch. Dort steht, dass der ''Gouverneur Ghulam Dastageer Asad'' diese Aussagen gemacht bzw. bestätigt hat. Wem willst du denn sonst glauben? Findest du den Pressesprecher der Taliban glaubwürdiger als den Gouverneur, oder was?

theinsider
14.04.09, 19:49
Ich glaube den Deutschen Medien nicht, solange es nicht eindeutige Beweise gibt. Sie sind für ihre einseitige Berichterstattung bekannt.

wann glaubst du es denn? notariell beglaubigte todesurkunden und einen polizeibericht wirst du von den taliban sicherlich nicht bekommen. vielleicht könnten wir die eltern zu einem statement bei politikcity bewegen....stimmt, geht ja auch nicht, die hatten ja vermutlich ihre zustimmung zum urteil abgegeben..

btw......was regen wir uns überhaupt auf? mit welchem recht mischen wir uns ein? scheinbar hatten doch alle ihr spässchen an dem treiben, naja bis auf die zwei spielverderber....

Yakamoz
15.04.09, 09:44
Mich würde es mal interessieren wie dieser Mord begründet wurde...Zina scheidet aus.

Tuerk
15.04.09, 10:08
Diese taliban anhänger gehören alleine schon deswegen erschossen weil wegen ihnen die ganze welt uns friedfertigen moslems für Selbstmordattentäter, Frauenunterdrücker und Christenhasser hält.....


An dieser Selle auch schöne grüße an die Presse die solche Geschichten immer wieder gerne hernimmt um zu verallgemeinern.

aMuse
15.04.09, 10:14
Mich würde es mal interessieren wie dieser Mord begründet wurde...Zina scheidet aus.

Brauchen die denn wirklich einen Grund?

Yakamoz
15.04.09, 10:23
Brauchen die denn wirklich einen Grund?

Neulich hat ein Azeri-Vater seine Tochter erschossen, weil sie einen Minirock getragen hat. Das obige Verbrechen erinnert mich mehr an eine "Töre" Cinayeti als tatsächlich ein Sharia-Gemurkse. Es sollte nicht schwierig sein in einem so bettelarmen und rückständigen Land einen korrupten Imam zu finden der jede Art von Fetva auf Bestellung heraus gibt.

Johannes
15.04.09, 14:04
Diese taliban anhänger gehören alleine schon deswegen erschossen weil wegen ihnen die ganze welt uns friedfertigen moslems für Selbstmordattentäter, Frauenunterdrücker und Christenhasser hält.....


An dieser Selle auch schöne grüße an die Presse die solche Geschichten immer wieder gerne hernimmt um zu verallgemeinern.

Das Problem ist, dass die friedfertigen Moslems zu solchen Dingen in der Regel schweigen. Oder gibt gegen die Taliban Protestaktionen in islamischen Ländern, oder gibt es eine Protestnote der türkischen Regierung gegenüber der pakistanischen Regierung wegen des Abkommens mit den Taliban im Swat-Tal. So entsteht der Eindruck einer stillen Zustimmung. Stattdessen gibt es wegen ein paar Karikaturen hysterische Reaktionen (wenn natürlich nicht der moderaten Moslems). Dabei ist es wohl ehrer Faulheit oder auch falsch verstandene Solidarität, d.h. ein muslimisches Land wird nicht kritisiert, wenn es gleichzeitig vom Westen kritisiert wird.

Yakamoz
15.04.09, 14:50
Das Problem ist, dass die friedfertigen Moslems zu solchen Dingen in der Regel schweigen. Oder gibt gegen die Taliban Protestaktionen in islamischen Ländern, oder gibt es eine Protestnote der türkischen Regierung gegenüber der pakistanischen Regierung wegen des Abkommens mit den Taliban im Swat-Tal. So entsteht der Eindruck einer stillen Zustimmung. Stattdessen gibt es wegen ein paar Karikaturen hysterische Reaktionen (wenn natürlich nicht der moderaten Moslems). Dabei ist es wohl ehrer Faulheit oder auch falsch verstandene Solidarität, d.h. ein muslimisches Land wird nicht kritisiert, wenn es gleichzeitig vom Westen kritisiert wird.

Nein, dass Problem ist, dass du/ihr glaubt bei den Moslems handele es sich um eine Personengruppe die aufgrund ihrer Glaubenszugehörigkeit ein Kollektiv bilden. Mit dem Taliban in Pakistan identifiziere ich mich wie im gleichen Masse wie du evtl. mit einem Mormonen in den USA.

Es ist die westliche Denkweise, die glaubt es herrsche irgendein emotionales Band zwischen Muslimen.

Johannes
15.04.09, 15:19
Nein, dass Problem ist, dass du/ihr glaubt bei den Moslems handele es sich um eine Personengruppe die aufgrund ihrer Glaubenszugehörigkeit ein Kollektiv bilden. Mit dem Taliban in Pakistan identifiziere ich mich wie im gleichen Masse wie du evtl. mit einem Mormonen in den USA.

Es ist die westliche Denkweise, die glaubt es herrsche irgendein emotionales Band zwischen Muslimen.

Was ist denn die Ummah und die strenge Unterscheidung zwischen Gläubigen und Ungläubigen anders als ein solches Kollektiv. Ich gebe zu, dem säkularen Kultur-Muslim ist das relativ egal. Die reine Lehre und die politische Praxis sieht da doch etwas anders aus. Wieso gibt es z.B. ein Vereinigung Islamischer Staaten. Eine Vereinigung christlicher Staaten gib es z.B. nicht.

Yakamoz
15.04.09, 15:28
Was ist denn die Ummah und die strenge Unterscheidung zwischen Gläubigen und Ungläubigen anders als ein solches Kollektiv. Ich gebe zu, dem säkularen Kultur-Muslim ist das relativ egal. Die reine Lehre und die politische Praxis sieht da doch etwas anders aus. Wieso gibt es z.B. ein Vereinigung Islamischer Staaten. Eine Vereinigung christlicher Staaten gib es z.B. nicht.

Dieses Ummah Gequatsche höre ich seit ca. 2 Jahren. Vorher, auch in der Zeit als ich in der Türkei gelebt habe gab es solche Gedanken gar nicht. Der saudische Beduine ist mir genauso fremd wie irgendein afrikanischer Zulustamm.

Bzgl. Vereinigung Islamischer Staaten bin ich überfragt. Die Gründe für solche politischen Zusammenschlüsse sind vielfältiger Natur. Tatsache ist, dass dieser Staatenbund keinerlei religiöse Aktivitäten vornimmt sondern rein politisch ist. So etwas wie die OSZE. Wofür braucht man das? Gibt doch die UNO, die EU etc. pp.

bosnakoglu
15.04.09, 17:32
Dieses Ummah Gequatsche höre ich seit ca. 2 Jahren. Vorher, auch in der Zeit als ich in der Türkei gelebt habe gab es solche Gedanken gar nicht. Der saudische Beduine ist mir genauso fremd wie irgendein afrikanischer Zulustamm.

Bzgl. Vereinigung Islamischer Staaten bin ich überfragt. Die Gründe für solche politischen Zusammenschlüsse sind vielfältiger Natur. Tatsache ist, dass dieser Staatenbund keinerlei religiöse Aktivitäten vornimmt sondern rein politisch ist. So etwas wie die OSZE. Wofür braucht man das? Gibt doch die UNO, die EU etc. pp.

Die EU, du sagst es.

Die EU ist offentsichtlich eine Vereinigung christlicher Staaten. Ansonsten würden sie ja nicht immer damit argumentieren, dass die Türkei als islamischer Staat nicht mit hineinpassen würde.
Von wegen Menschenrechte etc. Warum nahm man dann Rumänien und Bulgarien mit auf?

summ0120
15.04.09, 19:37
Ich glaube den Deutschen Medien nicht, solange es nicht eindeutige Beweise gibt. Sie sind für ihre einseitige Berichterstattung bekannt.

genau!

ayyıldız66
15.04.09, 20:06
Die EU, du sagst es.

Die EU ist offentsichtlich eine Vereinigung christlicher Staaten. Ansonsten würden sie ja nicht immer damit argumentieren, dass die Türkei als islamischer Staat nicht mit hineinpassen würde.
Von wegen Menschenrechte etc. Warum nahm man dann Rumänien und Bulgarien mit auf?

Na ja, es ist nur ein klitzekleiner Teil der EU, sogar der unwichtigste. Es geht den Leuten hauptsächlich um politische Interessen und nicht um die Vertretung christlicher Werte. Nicht alle Länder sind für die Osterweiterung der EU, auch wenn die genannten Länder reingelassen wurden.

summ0120
15.04.09, 20:24
Die EU, du sagst es.

Die EU ist offentsichtlich eine Vereinigung christlicher Staaten. Ansonsten würden sie ja nicht immer damit argumentieren, dass die Türkei als islamischer Staat nicht mit hineinpassen würde.
Von wegen Menschenrechte etc. Warum nahm man dann Rumänien und Bulgarien mit auf?Nicht die EU muss sich an die türkei anpassen, nicht an ihre Lebensweise, nicht an ihre Religion. die Türkei hat sich anzupassen, wenn sie in die EU will.
Sind sie. In den Gründungsstaaten der EU werden die Menschenrechte durchaus geachtet. und, was in 3 Gottes Namen will den die Türkei, und das frage ich dch, in der EU? Ich frage dich, warum ein Führer wie Erdogan, eine Politik unter der Religion Islam, was wollen die den in einer christlichen EU? Die arabische Liga, die nimmt die türkei gerne, aber was soll das? Der Türkei gefällt nix an der EU, die sind nur am meckern, Führer Erdoan ist ja nur beleidigt, wie schlimm alles ist in D, FRA, GB. Welchen vorteil verspricht sich die türkei denn davon, das sie in der EU sind? Hä? Nur einen, und der heisst:

GELD!

tricky
15.04.09, 21:03
Ich glaube den Deutschen Medien nicht, solange es nicht eindeutige Beweise gibt. Sie sind für ihre einseitige Berichterstattung bekannt.

Das sagen die Islamophoben aber auch.Oft lleigt die Wahreheit irgendwo in der Mitte.

Aber in diesem Fall glaube ich schon das es so war.Es kommt halt nur drauf an wie man eine sache aufbauscht.

In gewissen Gegenden in Afgahnistan sollte man sowas eben nicht machen,die sind eben kein gutes Pflaster für soche Beziehungen...so traurig das ist .

Tuerk
15.04.09, 21:11
Das Problem ist, dass die friedfertigen Moslems zu solchen Dingen in der Regel schweigen. Oder gibt gegen die Taliban Protestaktionen in islamischen Ländern, oder gibt es eine Protestnote der türkischen Regierung gegenüber der pakistanischen Regierung wegen des Abkommens mit den Taliban im Swat-Tal. So entsteht der Eindruck einer stillen Zustimmung. Stattdessen gibt es wegen ein paar Karikaturen hysterische Reaktionen (wenn natürlich nicht der moderaten Moslems). Dabei ist es wohl ehrer Faulheit oder auch falsch verstandene Solidarität, d.h. ein muslimisches Land wird nicht kritisiert, wenn es gleichzeitig vom Westen kritisiert wird.

Die Demonstrationskultur ist allgemein nicht so ausgeprägt in diesen Ländern als in Europa. Weder ich noch du wissen warscheinlich wie in diesen Ländern seitens der Polizei auf protestanten reagiert wird.

Zweitens warum muss man sich für etwas rechtfertigen mit dem man sich nicht identifiziert? Warum muss man sich für etwas rechtfertigen mit dem man nichts zu tun hat?
Nur weil der Westen von den muslimen im allgemeinen ein schlechtes Bild hat müssen wir noch lange nicht uns ständig rechtfertigen. Wenn uns die Karikaturen nicht passen können wir uns ebenfalls darüber aufregen ohne darüber nachzudenken wie das wohl jetzt in das westliche Bild des Moslems hineinpasst. Wir leben nicht nach euren Vorstellungen.

Danielus
15.04.09, 21:26
In gewissen Gegenden in Afgahnistan sollte man sowas eben nicht machen,die sind eben kein gutes Pflaster für soche Beziehungen...so traurig das ist .

Dann aber hätten die Täter ihr Ziel auch mit diesen Mitteln erreicht, das Recht des patriarchalen Oberhauptes über Leben und Tod zementiert und ihr archaisches Unterdrückersystem fortgeführt. Sich fügen kann keine Lösung sein. Andere Lösungen müssen angedacht werden. Natürlich, wenn die eigenen Eltern, zumindest der Vater, seine Kinder ohne zögern dem Tod übergibt, um diesem Unrechtssystem weiter Leben einzuhauchen, wird jede Aktion gegen dieses unerbittliche und zutiefst unmenschliche Denken schwer. Die Opfer müssen unterstützt werden, diese müssen sich wehren können, die Täter gehören verfolgt und bestraft. Wir reden hier auch nicht über afghanische Kultur oder über Toleranz. Wir reden über Sklaverei, über Zwang- und Mordapparate, über simple Unterdrücker- und Gewaltsysteme, die es aufzubrechen gilt. Wenn wir schon nie verstehen können, welches Gedankensystem dazu führt, die eigenen Kinder zu töten oder dem Tod zu übergeben.

Ein Patentrezept zur Lösung habe ich nicht. Zunächst aber sollte die Strafverfolgung beginnen und sämtliche Täter ohne Zögern verhaftet und gerichtet werden.

tricky
15.04.09, 21:49
Dann aber hätten die Täter ihr Ziel auch mit diesen Mitteln erreicht, das Recht des patriarchalen Oberhauptes über Leben und Tod zementiert und ihr archaisches Unterdrückersystem fortgeführt. Sich fügen kann keine Lösung sein. Andere Lösungen müssen angedacht werden. Natürlich, wenn die eigenen Eltern, zumindest der Vater, seine Kinder ohne zögern dem Tod übergibt, um diesem Unrechtssystem weiter Leben einzuhauchen, wird jede Aktion gegen dieses unerbittliche und zutiefst unmenschliche Denken schwer. Die Opfer müssen unterstützt werden, diese müssen sich wehren können, die Täter gehören verfolgt und bestraft. Wir reden hier auch nicht über afghanische Kultur oder über Toleranz. Wir reden über Sklaverei, über Zwang- und Mordapparate, über simple Unterdrücker- und Gewaltsysteme, die es aufzubrechen gilt. Wenn wir schon nie verstehen können, welches Gedankensystem dazu führt, die eigenen Kinder zu töten oder dem Tod zu übergeben.

Ein Patentrezept zur Lösung habe ich nicht. Zunächst aber sollte die Strafverfolgung beginnen und sämtliche Täter ohne Zögern verhaftet und gerichtet werden.

Wenn sowas Gang und Gäbe ist dann ist das ein teil der Kultur.Möglicherweise eine Kulur der Sklaverei und der Unterdrückung oder was auch immer.Man kann auch das Wort Kultur weglassen wenn man es nicht mag in diesem Zsammenhang.

ich kenne die Afgahnischen Gegebenheiten und gefogenheiten über Ehre,Kindesbeziehung und was weiß ich nicht so gut.Deswegen kann ich dazu nichts großartiges sagen.

aber ich denke wenn es sich ändern soll dann können es nur die Afaghenen ändern.und da helfen auch keine ISAF oder sonst was dort.Und wenn es nun mal eine gweissen "Normalität" hat dann mag das barbarisch sein für uns aber ändern können wir es eben nicht.

Und wenn ein Liebespaar dort zusammenkommt müßen die eben damit rechnen das sowas pasieren kann.Vielicht rüttelt der Fall die dortige Geselschaft ein wenig auf aber ich denke eher nicht,da sie dort tagtäglich ums überleben kämfen müßen.

Danielus
15.04.09, 22:28
Wenn sowas Gang und Gäbe ist dann ist das ein teil der Kultur.

Oder schlicht der Herrschaftsstruktur.


Möglicherweise eine Kulur der Sklaverei und der Unterdrückung oder was auch immer.

Es gibt ja auch das Wort Unkultur. Aber ob Kultur, Unkultur oder Unterdrückersystem, hier darf es keinen Artenschutz geben. Und kein Zusehen, wenn schon vor Ort. Toleranz gegenüber Tätern bedeutet ja Intoleranz gegenüber den Opfern. Wenn Täter versuchen, ihr Unterdrückersystem als interne und zu tolerierende Struktur und Kultur zu bewahren, dann darf ihnen kein Schutz zukommen im Zeichen der Toleranz. Dies wäre stets ein Freibrief für das Recht des Stärkeren, für Sklaverei und Gewalt.

Zudem, wenn diese Täter auf das Recht des Stärkeren und deren Tolerierung pochen, dann sollten sich diese nicht darüber beschweren, wenn noch stärkere kommen und dem ein Ende bereiten - durch das Recht des Stärkeren. Nur einmal zum Andenken. Denn jedes System kann sich auch gegen einen selbst richten.


aber ich denke wenn es sich ändern soll dann können es nur die Afaghenen ändern.und da helfen auch keine ISAF oder sonst was dort.Und wenn es nun mal eine gweissen "Normalität" hat dann mag das barbarisch sein für uns aber ändern können wir es eben nicht.

Mann kann darüber streiten. Aber das Wüten der Roten Khmer wurde auch erst durch das Eingreifen einer außerstaatlichen Streitmacht beendet, wie auch andere Konflikte. Die ISAF hat auch dazu geführt, dass afghanische Frauen sich trauen, Rechte einzufordern, auch gegen das Ehegesetz zu demonstrieren. Dies wäre unter den Taliban nicht möglich. Diese Frauen wären im Stadion geendet.


Und wenn ein Liebespaar dort zusammenkommt müßen die eben damit rechnen das sowas pasieren kann.Vielicht rüttelt der Fall die dortige Geselschaft ein wenig auf aber ich denke eher nicht,da sie dort tagtäglich ums überleben kämfen müßen.

Wer Widerstand leistet, muss immer damit rechnen, dass dieser scheitert. Das aber ist ja kein Grund, dieses aufzugeben. Ein Kampf ums Überleben rechtfertigt keine Unterdrückung und Entrechtung. Es wäre vielmehr eine Motivation, zusammen zu stehen. Natürlich verlieren Herrschende ungern ihre Machtbasis, zumal wenn diese in Teilen so absolut und für einen selbst so angenehm ist. Aber die dortige Gesellschaft darf nicht mit den Machthabern oder der privilegierten Gruppe oder dem privilegiertem Geschlecht gleich gestellt werden. Das ganze afghanische Volk ist es, welches berücksichtigt werden muss. Dieses muss seinen Willen bilden. Und hier wurde die Hälfte des Volkes zu lange schon schlicht ignoriert.

polatinum
15.04.09, 23:47
Also wenns in den deutsche Medien steht glaub ich das. Übrhaupt glaube ich was in den medien steht. Naja ausser es ist die Zaman.

tricky
15.04.09, 23:55
. Toleranz gegenüber Tätern bedeutet ja Intoleranz gegenüber den Opfern. Wenn Täter versuchen, ihr Unterdrückersystem als interne und zu tolerierende Struktur und Kultur zu bewahren, dann darf ihnen kein Schutz zukommen im Zeichen der Toleranz. Dies wäre stets ein Freibrief für das Recht des Stärkeren, für Sklaverei und Gewalt.

Die Frage ist doch wer soll ihnen Schutz zukommen lassen?Wenn in der dortigen Gesellschaft es toleriert wir dann kann ein ausenstehnder,der vieleicht aus der westliche Welt kommt mal gar nichts machen.

Außer einer unendlichen Militärpresänz und einer gewissen Umerziehung.Und beides wird fehl schlagen.Warum?

1.Man kann schlichtweg nicht jeden und alles schützen.Auch keine Leibespaare.ISAF im Dienste der Liebe sozusagen^^.(sorry mußte sein)

2. Umerziehung(oder wie man es sonst nennen will):Man schafft es nicht mal Afgahnischen Polizisten verfassungs und staatskunde beizubringen(haben nur 1 Stunde Unterricht die Woche in dieser Richtung laut einem Bericht von Phönix).

Und einen ganzen Stamm ihre Verhaltensweisen abzugwöhnen kann man in Anbetraht dessen auch vergessen.





Zudem, wenn diese Täter auf das Recht des Stärkeren und deren Tolerierung pochen, dann sollten sich diese nicht darüber beschweren, wenn noch stärkere kommen und dem ein Ende bereiten - durch das Recht des Stärkeren. Nur einmal zum Andenken. Denn jedes System kann sich auch gegen einen selbst richten.

Lief es denn bisher anders an Afgahnistan?Dieses Land erträgt seit Jharzehnten einen Krieg nach dem anderen.Die kennen es wohl nicht anders.Die haben eben diese strukturen



Mann kann darüber streiten. Aber das Wüten der Roten Khmer wurde auch erst durch das Eingreifen einer außerstaatlichen Streitmacht beendet, wie auch andere Konflikte. Die ISAF hat auch dazu geführt, dass afghanische Frauen sich trauen, Rechte einzufordern, auch gegen das Ehegesetz zu demonstrieren. Dies wäre unter den Taliban nicht möglich. Diese Frauen wären im Stadion geendet.

Ja sie trauen sich vieicht das in Kabul(istan) oder in anderen "gesichterten "Regionen.Aber an der Situation der Frauen hat sich dort auch nicht verändert,außer für die Kameras.(laut Peter scholl-Latour)



Wer Widerstand leistet, muss immer damit rechnen, dass dieser scheitert. Das aber ist ja kein Grund, dieses aufzugeben. Ein Kampf ums Überleben rechtfertigt keine Unterdrückung und Entrechtung. Es wäre vielmehr eine Motivation, zusammen zu stehen. Natürlich verlieren Herrschende ungern ihre Machtbasis, zumal wenn diese in Teilen so absolut und für einen selbst so angenehm ist. Aber die dortige Gesellschaft darf nicht mit den Machthabern oder der privilegierten Gruppe oder dem privilegiertem Geschlecht gleich gestellt werden. Das ganze afghanische Volk ist es, welches berücksichtigt werden muss. Dieses muss seinen Willen bilden. Und hier wurde die Hälfte des Volkes zu lange schon schlicht ignoriert.

Das mit dem Wiederstand ist genau der Punkt.Wenn denn den können ihn nur Afgahnen leisten und sie müßen es alleine leisten.Die Afgahnen hatten noch nie einen Herren gehabt und sie werden heute auch nicht damit anfangen auf einen zu hören.Egal wie ideal oder edel die Vorstellungen der Ausländichen Präsenz dort ist.

Und natürlich hast du recht,Armut ist kein Grund nicht aufzustehn gegen aber für die ist in erster Linie wichtig was zu essen auf den Tisch zu kriegen bevor man sich Gedanken über eine neue Gesellschaftsordnung macht denn auch damit kann man sich ne Menge ärger einhandeln

Aber auch da gilt die Afgahnen müßen das alleine sein.es wird sicher ne butige Angelegenheit werden aber anders läuft es da nicht.Aber man kann die Afagahnen nicht ewig an die hand nehmen und sagen:"das Darfst du aber nicht-weil grausam".