Ernes
25.07.05, 01:36
mein ausland: Das Kreuz mit den Minderheiten
Die Türkei und die Armenierfrage
http://www.phoenix.de/fm/8/Kreuz1.jpg Im letzten Armenierdorf der Türkei (Quelle: PHOENIX)
Wann immer man mit Türken über Politik spricht, so kann das, je nach politischem Standpunkt, lange Zeit gut gehen. Bis man auf Kurden, Griechen und Armenier zu sprechen kommt.
Die Minderheiten, sofern sie überhaupt noch im Lande existieren, sind ein rotes Tuch für die Türkei. Minderheiten gelten in der Türkei als gefährlich, als etwas Feindliches. Alles, was die Einheit der Nation in Frage stellen könnte, wurde seit den Zeiten der Staatsgründung mit Vehemenz geleugnet, bekämpft und gegebenenfalls vernichtet. Die Zerschlagung des Osmanischen Reichs nach Ende des Ersten Weltkrieges hat eine tief sitzende Angst gegen alles Nichttürkische hinterlassen. Wer in der Türkei kulturelle, ethnische oder religiöse Eigenständigkeit beansprucht, gilt bis heute als Fremdkörper.
http://www.phoenix.de/fm/8/Kreuz2.jpg
Ruine armenischer Kathedrale in Ani (Quelle: PHOENIX)
mein ausland zeigt dies am Beispiel der armenischen und griechischen Minderheit. Besonders die Armenier hatten unter der Minderheiten-Feindlichkeit der Türken zu leiden. Der Großteil der armenischen Bevölkerung wurde zwischen 1915 und 1916, im Vorfeld der türkischen Staatgründung, vertrieben oder umgebracht. Ethnische Säuberung, Massenmord oder Völkermord? Diese Frage wirft bis heute ihren Schatten auf die Türkei bei ihren Bemühungen, Teil Europas zu werden. Der türkische Staat leugnet konsequent jegliche Schuld am Tod hunderttausender Armenier. Der amtierende Regierungschef betonte gerade erneut: Es gibt nichts in unserer Geschichte, wofür wir uns schämen müssten!
Sendetermine
So, 24.07.05, 21.00 Uhr
Sa, 30.07.05, 12.00 Uhr
So, 31.07.05, 03.00 Uhr
So, 31.07.05, 07.30Uhr
So, 31.07.05, 18.00 Uhr
Stephan Hallmann und das Team aus dem ZDF-Studio Istanbul reiste bis ans Ende der Welt, wie man heute die Provinz Kars im Nordosten der Türkei nennt. Wo einst das Siedlungsgebiet der Armenier und früher einmal ihr altes Königreich lag. Noch immer ist die Grenze zwischen der Türkei und der (ehemals sowjetischen) Republik Armenien geschlossen, endet hier die Welt.
Im tiefen Süden, an der syrischen Grenze leben noch Armenier am Fuße des Musa Dagh nach dem Franz Werfel seinen weltberühmten Roman über die Vertreibung und Ermordung der Armenier benannt hat. Das Kamerateam besucht dort das letzte Armenierdorf der Türkei.
http://www.phoenix.de/fm/8/Kreuz3.jpg
Griechisch-orthodoxer Priester (Quelle: PHOENIX)
In Istanbul, dem alten Schmelztiegel der Völker, erzählt uns ein fast 90 Jahre alter Armenier seine Geschichte und das Schicksal seiner Familie. Es ist einsam um ihn geworden in seinem Viertel, in dem es einst von Armeniern, Griechen nur so wimmelte.
Die auf knapp 2000 Menschen geschrumpfte griechisch-orthodoxe Minderheit kämpft um das Recht, ihre Priester ausbilden zu dürfen. Stephan Hallmann und sein Team durfte das seit 30 Jahren von Staats wegen geschlossene griechisch-orthodoxe Priesterseminar auf einer Insel im Meer vor Istanbul besuchen.
http://www.phoenix.de/fm/8/ararat.jpg
Berg Ararat (Quelle: PHOENIX)
Trotz aller offiziellen Beteuerungen der Regierenden führen die Minderheiten in der Türkei ein Schattendasein. Für den mächtigen türkischen Nationalismus sind sie einfach ein Stachel im Fleisch der Nation - ein Kreuz, wie das Symbol ihres Glaubens.
Film von Stephan Hallmann, ZDF-Studio Istanbul
Arkadaslar!
Phoenix kanalinda bugün aksam yayinlanan bu yalan dolu programa kim bakti?
Ya bunlar ne kadar serefsiz biz bunlara ne yaptik ki bu lanetler bize böyle düsman kesilmis?!
Benim kafamatiyor! 6 Milyon musevi öldürmüs ve elerine kana bulamis bir halk gelmis bizden ermenilerin hesabini soruyor.
Ya cenabi Allahim bunlari görmüyor mi???
P.S. Aramizda bir kisi var armenien.at forumunda bizi kötülüyor orda ismi "asker"!
Die Türkei und die Armenierfrage
http://www.phoenix.de/fm/8/Kreuz1.jpg Im letzten Armenierdorf der Türkei (Quelle: PHOENIX)
Wann immer man mit Türken über Politik spricht, so kann das, je nach politischem Standpunkt, lange Zeit gut gehen. Bis man auf Kurden, Griechen und Armenier zu sprechen kommt.
Die Minderheiten, sofern sie überhaupt noch im Lande existieren, sind ein rotes Tuch für die Türkei. Minderheiten gelten in der Türkei als gefährlich, als etwas Feindliches. Alles, was die Einheit der Nation in Frage stellen könnte, wurde seit den Zeiten der Staatsgründung mit Vehemenz geleugnet, bekämpft und gegebenenfalls vernichtet. Die Zerschlagung des Osmanischen Reichs nach Ende des Ersten Weltkrieges hat eine tief sitzende Angst gegen alles Nichttürkische hinterlassen. Wer in der Türkei kulturelle, ethnische oder religiöse Eigenständigkeit beansprucht, gilt bis heute als Fremdkörper.
http://www.phoenix.de/fm/8/Kreuz2.jpg
Ruine armenischer Kathedrale in Ani (Quelle: PHOENIX)
mein ausland zeigt dies am Beispiel der armenischen und griechischen Minderheit. Besonders die Armenier hatten unter der Minderheiten-Feindlichkeit der Türken zu leiden. Der Großteil der armenischen Bevölkerung wurde zwischen 1915 und 1916, im Vorfeld der türkischen Staatgründung, vertrieben oder umgebracht. Ethnische Säuberung, Massenmord oder Völkermord? Diese Frage wirft bis heute ihren Schatten auf die Türkei bei ihren Bemühungen, Teil Europas zu werden. Der türkische Staat leugnet konsequent jegliche Schuld am Tod hunderttausender Armenier. Der amtierende Regierungschef betonte gerade erneut: Es gibt nichts in unserer Geschichte, wofür wir uns schämen müssten!
Sendetermine
So, 24.07.05, 21.00 Uhr
Sa, 30.07.05, 12.00 Uhr
So, 31.07.05, 03.00 Uhr
So, 31.07.05, 07.30Uhr
So, 31.07.05, 18.00 Uhr
Stephan Hallmann und das Team aus dem ZDF-Studio Istanbul reiste bis ans Ende der Welt, wie man heute die Provinz Kars im Nordosten der Türkei nennt. Wo einst das Siedlungsgebiet der Armenier und früher einmal ihr altes Königreich lag. Noch immer ist die Grenze zwischen der Türkei und der (ehemals sowjetischen) Republik Armenien geschlossen, endet hier die Welt.
Im tiefen Süden, an der syrischen Grenze leben noch Armenier am Fuße des Musa Dagh nach dem Franz Werfel seinen weltberühmten Roman über die Vertreibung und Ermordung der Armenier benannt hat. Das Kamerateam besucht dort das letzte Armenierdorf der Türkei.
http://www.phoenix.de/fm/8/Kreuz3.jpg
Griechisch-orthodoxer Priester (Quelle: PHOENIX)
In Istanbul, dem alten Schmelztiegel der Völker, erzählt uns ein fast 90 Jahre alter Armenier seine Geschichte und das Schicksal seiner Familie. Es ist einsam um ihn geworden in seinem Viertel, in dem es einst von Armeniern, Griechen nur so wimmelte.
Die auf knapp 2000 Menschen geschrumpfte griechisch-orthodoxe Minderheit kämpft um das Recht, ihre Priester ausbilden zu dürfen. Stephan Hallmann und sein Team durfte das seit 30 Jahren von Staats wegen geschlossene griechisch-orthodoxe Priesterseminar auf einer Insel im Meer vor Istanbul besuchen.
http://www.phoenix.de/fm/8/ararat.jpg
Berg Ararat (Quelle: PHOENIX)
Trotz aller offiziellen Beteuerungen der Regierenden führen die Minderheiten in der Türkei ein Schattendasein. Für den mächtigen türkischen Nationalismus sind sie einfach ein Stachel im Fleisch der Nation - ein Kreuz, wie das Symbol ihres Glaubens.
Film von Stephan Hallmann, ZDF-Studio Istanbul
Arkadaslar!
Phoenix kanalinda bugün aksam yayinlanan bu yalan dolu programa kim bakti?
Ya bunlar ne kadar serefsiz biz bunlara ne yaptik ki bu lanetler bize böyle düsman kesilmis?!
Benim kafamatiyor! 6 Milyon musevi öldürmüs ve elerine kana bulamis bir halk gelmis bizden ermenilerin hesabini soruyor.
Ya cenabi Allahim bunlari görmüyor mi???
P.S. Aramizda bir kisi var armenien.at forumunda bizi kötülüyor orda ismi "asker"!