Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundeswehr fürchtet neue Taliban-Angriffstaktik
Das jüngste Attentat, bei dem in Afghanistan ein deutscher Soldat getötet wurde, war offenbar schon lange geplant. Damit zeichnet sich eine für die Bundeswehr beunruhigende neue Angriffstaktik der Taliban ab. Deutsche Politiker versichern, der Einsatz stehe nicht in Frage – obwohl die Taliban eine Offensive ankündigen.
Weiter (http://www.welt.de/politik/article3652900/Bundeswehr-fuerchtet-neue-Taliban-Angriffstaktik.html)
Das sind schlechte nachrichten. Ich glaube auch das es kein ende nehmen wird mit der "Arbeiterpartei" (Taliban).
Mal schauen wann die deutschen den kompletten rückzug machen.
hauptsache, sie ziehen bald ab,wenn man bedenkt, was für eine steuerverschwendung diese einsätze sind, der deutsche staat braucht das geld für andere dinge, als irgendwo am ende der welt den zampano spielen zu wollen.schon die russen haben von den taliban einen arschvoll bekommen.anscheinend sind in unserer regierung einige grössenwahnsinnig geworden, man sollten denen die pensionen streichen, oder selbst in afganistan aussetzen, am besten hoch zu ross auf einem maultier.
Ich glaube auch das es kein ende nehmen wird mit der "Arbeiterpartei" (Taliban).
Obwohl ich zwar deine Intention verstanden habe, heisst Taliban nicht ''Arbeiterpartei'' sondern ''Student'' (türk.: Talebe). :D
hauptsache, sie ziehen bald ab,wenn man bedenkt, was für eine steuerverschwendung diese einsätze sind, der deutsche staat braucht das geld für andere dinge, als irgendwo am ende der welt den zampano spielen zu wollen.schon die russen haben von den taliban einen arschvoll bekommen.anscheinend sind in unserer regierung einige grössenwahnsinnig geworden, man sollten denen die pensionen streichen, oder selbst in afganistan aussetzen, am besten hoch zu ross auf einem maultier.
Dann reg' dich nicht auf, wenn die Taliban die Macht wiederergreifen, die Al-Qaida unterstützen und diese wiederum Terroranschläge in Deutschland oder in Europa verüben. Und fordere von keinem Moslem, dass er sich von diesen Anschlägen distanzieren soll.
Ich verstehe bis heute nicht, was dort eigentlich die Deutschen verloren haben? Nur weil eine Vielzahl Politiker der Meinung sind, man müsse den Amis in den Arsch kriechen, müssen deutsche Soldaten sterben. Sollen doch die Politiker ihre Kinder und Enkel nach Afghanistan schicken. In ihren warmen Sesseln können Sie natürlich nicht verstehen, was diese Ermordung bei den Soldaten in Afghanistan für psychische Probleme verursacht. Jeder von ihnen ist sich im klaren, dass er der nächste sein kann, obwohl sie sich im vermeintlich sicheren Teil Afghanistan befinden. Sollen die Amis ihre Köpfe hinhalten. In Hindukusch haben Nichtamis nichts verloren!
Obwohl ich zwar deine Intention verstanden habe, heisst Taliban nicht ''Arbeiterpartei'' sondern ''Student'' (türk.: Talebe). :D
Serden ich merke, wir verstehen uns :nilucadi:
Dann reg' dich nicht auf, wenn die Taliban die Macht wiederergreifen, die Al-Qaida unterstützen und diese wiederum Terroranschläge in Deutschland oder in Europa verüben.
Das sind Probleme, die man auch per Airstrike lösen kann.
Aufregen tue ich mich eher darüber wenn tote und verletzte deutsche Soldaten als 'gute Nachricht' gesehen werden.
Wäre Afghanistan etwas bedeutender, als es jetzt ist, dann wären die assozialen Taliban nullkommanix vernichtet.
arbeiterkind
30.04.09, 22:29
Die Taliban kämpfen für das Recht des Stärkeren, um ihre eigene mit der Waffe erzwungene Macht über Land und Menschen, besonders Frauen und Geschäfte, auch Drogengeschäfte, .
lol ich habe nur diesen anfang hier gelesen und ohne scheis habe ich o richtig geschmunzel und gelacht
an hetzte kaum zu übertreffen ist ne hassrede hahahaha
ps:dieses haha ist nicht zu dem tod des soldaten nur zu info
Die Taliban kämpfen für das Recht des Stärkeren, um ihre eigene mit der Waffe erzwungene Macht über Land und Menschen, besonders Frauen und Geschäfte, auch Drogengeschäfte, wieder flächendeckend ausüben zu können.
So what? Erinnerst du dich noch an Morsal Obaidi? Wir können afghanische Frauen nicht mal in unserem eigenen Land beschützen. Wozu Dann noch Menschen und Geld verschwenden um das selbe in Afghanistan zu versuchen
Würde die Koalition abziehen, die anderen Länder, die stets Einfluß nehmen und nahmen, würden bleiben. Pakistan und der pakistanische Geheimdienst ist nur ein Faktor unter vielen. Der unterschied ist nur, dass diese nicht darauf angewiesen sind, sich eine gute Presse zu verschaffen, durch Wahlen, Frauenrechte und wirtschaftlichen Aufbau. Was davon verwirklicht werden kann, wird sich natürlich erst zeigen, partiellen Erfolg gibt es, aber auch Rückschläge.
Es hat in Europa Jahrhunderte gedauert, bis es Frauenrechte geschweige denn eine funktionierende Wirtschaft gab. In Europa ist man sich zuletzt 1939 gegensitig an die Gurgel gegangen, hat den ganzen Kontinent in Schutt und Asche gelegt um danach endlich zu begreifen, dass es nicht gegeneinander sondern nur miteinander geht.
Wenn die Menschen in Afghanistan noch nicht so weit sind muss man das eben hinnehmen.
Es ist Wahnsinn diese Menschen nach unserem Gusto kultivieren zu wollen. Sie wollen unsere Hilfe nicht, zumindest sehe ich dreizehn tote Soldaten als klare Ablehnung seitens der Afghanen.
Niemand in Afghanistan wird sich jeh des Opfers unserer jungen Männer erinnern, denn sie gelten den Menschen dort als Kreuzritter und sind somit nichts als anderes als der Feind.
Das afghanische Volk hat zu entscheiden.
Nein, es sind unsere Soldaten. Wir haben über diesen sinnlosen Einsatz zu entscheiden. In diesem Teil der Welt will und braucht man unsere Hilfe nicht. Diese Menschen dort müssen zu sich selbst finden und den Preis dafür müssen sie alleine bezahlen.
Wir müssen aber auch vom Ist-Zustand ausgehen. Jeder Erfolg der Taliban ist somit in der Tat eine schlechte Nachricht und gegen das afghanische Volk gerichtet.
Das afghanische Volk ist offenbar anderer Meinung.
Wäre Afghanistan etwas bedeutender, als es jetzt ist, dann wären die assozialen Taliban nullkommanix vernichtet.
Das ist ein Guerillakrieg. Mit normalen Mitteln gewinnt man sowas nicht. Hinter jedem Bauern auf dem Feld, der dich freundlich anlächelt kann sich ein Maschinengewehr verstecken mit dem er dich abknallt sobald du ihm den Rücken zudrehst. Du musst ihn also töten, damit er dir nichts mehr tun kann. Das ist das was die Amerikaner im Süden des Landes machen und genau deswegen sieht man in den Koalitionstruppen auch keine Befreier. Ob Afghanistan bedeutend ist oder nicht bleibt dabei völlig unerheblich.
Salzkartoffel
30.04.09, 22:59
Ein paar Dinge sollten wir uns in Erinnerung rufen:
- Die Taliban sind von den USA aufgebaut worden. Ohne die USA hätten wir heute in Kabul vermutlich immer noch ein moderat kommunistisches Regime.
- Die Kriege in Afghanistan sind Stellvertreterkriege gewesen, auf dem Rücken des afghanischen Volkes. Zuerst USA gegen Sowjetunion, jetzt USA + Verbündete gegen diverse Kräfte welche die USA bekämpfen.
- Die Taliban sind nur Mittel zum Zweck.
- Da die USA / BRD hier in der Praxis nicht gegen die Taliban, sondern gegen fast den gesamten Rest der Welt Krieg führen, kann dieser nicht gewonnen werden.
- Wenn die USA und diverse andere Staaten aufhören auf Kosten des Restes der Welt zu leben, sich als Weltgendarm aufzuspielen und Staaten / Gruppen gegeneinander aufzuhetzen dann wird es auch keine Stellvertreterkriege mehr geben. Kein Mensch wird den Taliban dann auch nur eine Steinschleuder mehr liefern.
- Die Taliban sind in der ganzen Welt unbeliebt. Vermutlich sind sie in vielen muslimischen Ländern noch unbeliebter als hier. Ohne Unterstützung von außen sind die schnell weg vom Fenster.
- Mit den USA werden auch die Taliban von der Bühne der Weltgeschichte abtreten.
Ein paar Dinge sollten wir uns in Erinnerung rufen:
- Die Taliban sind von den USA aufgebaut worden. Ohne die USA hätten wir heute in Kabul vermutlich immer noch ein moderat kommunistisches Regime.
- Die Kriege in Afghanistan sind Stellvertreterkriege gewesen, auf dem Rücken des afghanischen Volkes. Zuerst USA gegen Sowjetunion, jetzt USA + Verbündete gegen diverse Kräfte welche die USA bekämpfen.
- Die Taliban sind nur Mittel zum Zweck.
- Da die USA / BRD hier in der Praxis nicht gegen die Taliban, sondern gegen fast den gesamten Rest der Welt Krieg führen, kann dieser nicht gewonnen werden.
- Wenn die USA und diverse andere Staaten aufhören auf Kosten des Restes der Welt zu leben, sich als Weltgendarm aufzuspielen und Staaten / Gruppen gegeneinander aufzuhetzen dann wird es auch keine Stellvertreterkriege mehr geben. Kein Mensch wird den Taliban dann auch nur eine Steinschleuder mehr liefern.
- Die Taliban sind in der ganzen Welt unbeliebt. Vermutlich sind sie in vielen muslimischen Ländern noch unbeliebter als hier. Ohne Unterstützung von außen sind die schnell weg vom Fenster.
- Mit den USA werden auch die Taliban von der Bühne der Weltgeschichte abtreten.
Heißt das, die Sowjets sind 1979 in Afghanistan einmarschiert um mit den Amis einen kleinen Stellvertreterkreig zu führen? Warum haben sie das getan? Hätten sie das Abenteuer ausgelassen gäbe es vielleicht noch die UdSSR. Haben die aus Vietnam denn nichts gelernt?
Das ist ein Guerillakrieg. Mit normalen Mitteln gewinnt man sowas nicht. Hinter jedem Bauern auf dem Feld, der dich freundlich anlächelt kann sich ein Maschinengewehr verstecken mit dem er dich abknallt sobald du ihm den Rücken zudrehst. Du musst ihn also töten, damit er dir nichts mehr tun kann. Das ist das was die Amerikaner im Süden des Landes machen und genau deswegen sieht man in den Koalitionstruppen auch keine Befreier. Ob Afghanistan bedeutend ist oder nicht bleibt dabei völlig unerheblich.
Du hast natürlich recht, ich wollte jedoch darauf hinaus, dass wenn Afghanistan lukrativer für die restlichen Koalitionstruppen wäre, dann würde deren Engagement steigen.
Erst kürzlich habe ich einen Artikel im Spiegel gelesen, wie hoffnungslos überfordert die Truppen in Afghanistan sind. Sei es beim Wiederaufbau, oder bei der Bekämpfung der Taliban. Würde jedes Mitglied anstrengungen erhöhen, könnte man einerseits durch Aufbau und Aufklärung den Radikalen das Wasser abgraben und effektiver die Taliban unschädlich machen.
Man muss akzeptieren das es in besetzten Ländern organisationen gibt die gegen diese Besatzer ankämpfen, stellt euch vor die Türkei würde durch Russland oder die Usa eine Invasion erleiden, und 1 Millionen fremde Soldaten wären in unserem Land, denkt ihr es würde keine Organisationen geben die an die Strassen ferngezündete Bomben legen, mit Scharfschützen-gewehren Besatzer-Soldaten umbringen etc?
Diese wären in EU, US, Oder Russlands Augen genauso Terroristen, nur in unseren Augen wären Sie dies nicht.
Du hast natürlich recht, ich wollte jedoch darauf hinaus, dass wenn Afghanistan lukrativer für die restlichen Koalitionstruppen wäre, dann würde deren Engagement steigen.
Erst kürzlich habe ich einen Artikel im Spiegel gelesen, wie hoffnungslos überfordert die Truppen in Afghanistan sind. Sei es beim Wiederaufbau, oder bei der Bekämpfung der Taliban. Würde jedes Mitglied anstrengungen erhöhen, könnte man einerseits durch Aufbau und Aufklärung den Radikalen das Wasser abgraben und effektiver die Taliban unschädlich machen.
Der später von Russland gekaufte Ex-Kanzler Schröder nahm bereits 1999 an dem völkerrechts- sowie grundgesetztwidrigen Angriff auf Jugoslawien teil. Diese Sauerei wurde dem Volk von der damaligen rot/grünen Chaostruppe als 'Beendigung der Nachkriegszeit' verkauft. Für mich war das bereits damals ein Witz. Unsere Soldaten sind in Afghanistan, weil es globalpolitisch en Vogue ist irgendwo in der Welt Soldaten zu stationieren. Die Botschaft dass diese Soldaten Hilfe leisten wird dem Volk präsentiert damit es Verständnis für die Verschwendung von Geld und Leben aufbringt.
Man muss akzeptieren das es in besetzten Ländern organisationen gibt die gegen diese Besatzer ankämpfen, (...)
Aber offensichtlich wollen es nicht nur Politiker und Medien nicht verstehen! Oder wie ist sonst das Verschwinden bestimmter Beiträge zu erklären?
So what? Erinnerst du dich noch an Morsal Obaidi? Wir können afghanische Frauen nicht mal in unserem eigenen Land beschützen. Wozu Dann noch Menschen und Geld verschwenden um das selbe in Afghanistan zu versuchen
Es wurde viel für Morsal getan. Sie ist jedoch stets wieder zurück gekehrt zu ihrer Familie. Auch traf sie sich wieder mit ihrem Bruder, als dieser Morsal heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen heraus (so das Urteil) tötete. Es ist richtig, sich die Frage zu stellen, ob noch mehr getan hätte werden können. Aber es bedarf auch der Mitarbeit des Opfers. Wichtig ist, jede verfügbare rechtsstaatliche und soziale Hilfe anzubieten. Diese wird nicht immer angenommen oder nicht konsequent genug genutzt. Es ist bekannt, dass misshandelte Frauen nicht selten wieder zu ihren Peinigern zurück kehren. Dem Rechtsstaat sind hier Grenzen gesetzt, denn eine eigenverantwortliche Selbstgefährdung kann grundsätzlich nicht gegen den Willen des Betroffenen (länger) verhindert werden. Eine andere Frage stellt sich dann eventuell im Umgang mit dem Täter und bezüglich konsequenter Strafverfolgung nebst Hafterzwingung.
Es hat in Europa Jahrhunderte gedauert, bis Frauenrechte geschweige denn eine funktionierende Wirtschaft gab. Wenn die Menschen in Afghanistan noch nicht so weit sind muss man das eben hinnehmen.
Da frage ich mich: warum? Warum ist es generell hinzunehmen, wenn Stärkere aus Eigennutz und Machtanspruch die Schwächeren unterwerfen, knechten und erniedrigen? Töten? In Stadien erschiessen? Warum sind diejenigen, die mit der Waffe in der Hand das Recht des Stärkeren und ihre eigene Menschen herabsetzende und entrechtende Ideologie als Recht setzen und anderen durch Gewalt aufzwingen, als Sprachrohr eines Volkes anzusehen, in der die Hälfte des Volkes aufgrund dieses Regimes überhaupt keine Stimme und keine Achtung mehr besitzt und ein weiterer Teil ebenfalls rechtlos gestellt wird?
Was bedeutet es, nicht so weit zu sein? Bedeutet es, darauf zu warten, dass die Despoten Einsicht zeigen und ihre Macht an das Volk abgeben und aufhören, eine Unterdrückungsideologie zu predigen und Menschen völlig zu entrechten? In Afghanistan wurde von den Taliban meiner Meinung nach auch kein "Steinzeitislam" installiert. Denn diese Lehre der Taliban ist in meinen Augen eine Verhöhnung des Korans und der Lehren Mohammeds.
Über die nicht zu entschuldigenden Taten auch auf der Seite der Koalition habe ich ebenfalls gesprochen und diese werden auch nicht durch das Ziel gerechtfertigt. Es bleibt Schuld haften. Aber meiner Ansicht nach schuldet die dort handelnde Koalition dem afghanischen Volk mehr als den reinen Abzug. Viel mehr.
Nebenbei, auch das Regime Pol Pots wurde erst durch den Einmarsch Vietnams gestoppt.
Es ist Wahnsinn diese Menschen nach unserem Gusto kultivieren zu wollen. Sie wollen unsere Hilfe nicht, zumindest sehe ich dreizehn tote Soldaten als klare Ablehnung seitens der Afghanen.
Das afghanische Volk selbst entscheiden zu lassen, ist eine Kultivierung nach unserem Gusto?
Die Taliban selbst wollen selbstverständlich keine Einmischung in ihren eigenen Machtanspruch. Sie wollen einfach wieder die Unfreiheit des afghanischen Volkes durch eigenes Recht und eigene Gewalt sicher stellen und ihre Machtbasis wieder ausbauen. Die Taliban aber sind keine rechtmäßigen Sprecher für das afghanische Volk. Es sind Unterstützer eines Unrechtsregimes, die den Verlust ihrer Macht betrauern.
Dreizehn Tote Soldaten sind keine Ablehnung durch das afghanische Volk, sondern eine Ablehnung durch das ehemalige Unrechtsregime. Dieses besaß nicht die Unterstützung des afghanischen Volkes. Die Taliban aber wollen keine Sicherheit, Freiheit und keine Rechte für andere außer sich selbst. Ihnen ihre Opfer zu nehmen und diese selbst entscheiden zu lassen, ist nicht intolerant.
Niemand in Afghanistan wird sich jeh des Opfers unserer jungen Männer erinnern, denn sie gelten den Menschen dort als Kreuzritter und sind somit nichts als anderes als der Feind.
Das sahen und sehen die Afghanen selbst aber anders. Deine Meinung finde ich in den repräsentativen Umfragen, in Untersuchungen und persönlichen Kontakten unabhängiger Organisationen zur dortigen Bevölkerung nicht wieder. Die Zustimmung des afghanischen Volkes zum Einsatz lag nach umfangreichen und repräsentativen Umfragen im Oktober 2005 bei 77%. Nur 6% waren der Meinung, das Land gehe in die falsche Richtung. Dieser Wert hat seit dem abgenommen.
http://service.tagesschau.de/infografik/deutschlandtrend/index.shtml?afghanistan2009
In diesem Teil der Welt will und braucht man unsere Hilfe nicht.
Generalisierst du da nicht gerade deine eigene Meinung?
Diese Menschen dort müssen zu sich selbst finden und den Preis dafür müssen sie alleine bezahlen.
Wer in Geiselhaft genommen wird, sollte nicht damit allein gelassen werden, dass er und die Geiselnehmer erst zu sich selbst finden sollten. Übrigens ist die absolute Herrschaft des Mannes über die Frau und die Herrschaft des bewaffneten Mannes über den unbewaffneten Mann durchaus angenehm für den jeweils Herrschenden und bringt diesem viele Vorteile. Diesen zu fragen, ob er nicht bitte einmal zur Besinnung kommen kann, ist aus diesem Grunde nicht immer die beste Strategie. :) Zumal wenn es sich hier um Überzeugungstäter handelt, die der Meinung sind, Gott auf ihrer Seite zu haben.
Das afghanische Volk ist offenbar anderer Meinung.
Offenbar ist es das nicht.
Hohe Akzeptanz von Nato und Isaf
Ebenso unterschiedlich wird die Rolle der ausländischen Truppen in den verschiedenen Regionen bewertet: Stieg im Nordosten die Unterstützung für die Nato-Schutztruppe Isaf innerhalb des vergangenen Jahres von 70 auf 72 Prozent, so halbierten sich die Werte im Südwesten nahezu. Gerade noch 45 Prozent (2006: 83) unterstützen die ausländischen Soldaten. Der Grund für diesen Einbruch ist vor allem die Zunahme ziviler Opfer bei US-Angriffen.
Hieraus ist zu erkennen, dass die Taliban keinen wirklichen Rückhalt im Volk hatten und haben. Die Koalition verliert aber ebenfalls stark an Rückhalt.
Umfrage 2007:
http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan92.html
Die Umfrage 2009 zeigt nun auf, dass der mangelnde Erfolg deutliche Spuren hinterläßt, zwar glaubt noch die Mehrheit daran, dass das Land sich in die richtige Richtung entwickelt, aber diese Mehrheit ist keine eigene Mehrheit mehr (40 zu 38 Prozent).
Deutschland ist im Ansehen von 70% 2007 auf 61% 2009 gerutscht - immer noch ein Wert fern von einer Ablehnung.
Hier die aktuelle Umfrage 2009:
http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan772.html
Die Afghanen selbst sind übrigens zahlreich zur letzten Wahl gegangen, trotz aller Hindernisse. Sehen wir, wie sich die veränderte Lage auswirkt.
fremde länder zu besetzen sollte für uns deutsche doch der vergangenheit angehören!
arme soldaten!unnötig für paar amerikanische pläne gestorben!was für ein sinnloser tod!für nix und wieder nix zu sterben!die armen hinterbliebenen können nicht mal sagen dass wa ereicht wurde in dem land!
stellt euch vor die Türkei würde durch Russland oder die Usa eine Invasion erleiden, und 1 Millionen fremde Soldaten wären in unserem Land, denkt ihr es würde keine Organisationen geben die an die Strassen ferngezündete Bomben legen, mit Scharfschützen-gewehren Besatzer-Soldaten umbringen etc?
Würde in Deutschland ein Talibanregime herrschen und die Türkei daraufhin in Deutschland einmarschieren und dieses stürzen, ich würde dieses sofort begrüßen.
lol ich habe nur diesen anfang hier gelesen und ohne scheis habe ich o richtig geschmunzel und gelacht an hetzte kaum zu übertreffen ist ne hassrede hahahaha
Danke, das Wetter war schön heute. Diese Antwort hat nun mit deinem Text nichts zu tun? Macht nichts, deine Aussage mit meinem auch nichts. Wenn du zur Sache etwas beitragen möchtest, würde mich das freuen. Dein obiger Text aber bezieht sich weder auf meinen Text noch auf mich persönlich. Er ist schlicht unerklärlich. Argumente aber sind stets gerne gesehen, auch gegen mich gerichtete.
Würde in Deutschland ein Talibanregime herrschen und die Türkei daraufhin in Deutschland einmarschieren und dieses stürzen, ich würde dieses sofort begrüßen.
Danielus,
glaubst du nicht dass ein teil der afghanischen Bevölkerung "den" Taliban unterstützt und hinter ihm steht?
Was für dich "schlimm" aussehen mag ist der Bevölkerung dort vielleicht recht? Hab schon einige Interviews gesehen (nein nicht im Al Jazeera) wo Menschen in der Bevölkerung die Talibanzeit zurückgewünscht haben.
Das ist ein Guerillakrieg. Mit normalen Mitteln gewinnt man sowas nicht. Hinter jedem Bauern auf dem Feld, der dich freundlich anlächelt kann sich ein Maschinengewehr verstecken mit dem er dich abknallt sobald du ihm den Rücken zudrehst. Du musst ihn also töten, damit er dir nichts mehr tun kann. Das ist das was die Amerikaner im Süden des Landes machen und genau deswegen sieht man in den Koalitionstruppen auch keine Befreier. Ob Afghanistan bedeutend ist oder nicht bleibt dabei völlig unerheblich.
Nicht unberechtigt. Erinnert wohl auch nicht ungewollt an Vietnam. Amerikas Vorgehen im Süden wird hier wohl von keinem Zustimmung erfahren. Das dies neben den Verbrechen an Zivilisten auch kontraproduktiv zur Stabilisierung Afghanistans ist, belegen nicht zuletzt auch meine hier verlinkten Umfragen.
Danielus, glaubst du nicht dass ein teil der afghanischen Bevölkerung "den" Taliban unterstützt und hinter ihm steht?
Einige tun dies, sicherlich. Es gibt ja auch stets Gewinner und Verlierer von Verhältnissen, mögen diese auch noch so unrechtmäßig sein. Und es gibt auch starke Verbundenheit durch uralte Stammesstrukturen. Aber auch diese Strukturen schließen zumeist schon die Hälfte der eigenen Mitglieder aus, die oft weder Stimmrecht, Bildungsrecht noch Meinungsrecht besitzen.
Was für dich "schlimm" aussehen mag ist der Bevölkerung dort vielleicht recht? Hab schon einige Interviews gesehen (nein nicht im Al Jazeera) wo Menschen in der Bevölkerung die Talibanzeit zurückgewünscht haben.
Die Umfragen sprechen für mich persönlich eine andere Sprache. Für mich auch folgerichtig, denn Unterdrückte wünschen sich selten eine weitere Unterdrückung. Dies hängt jedoch auch von Bildung und Erkennung von Alternativen ab. Und ist die Alternative befriedete Unterdrückung oder unfriedliche Freiheit wählen nicht wenige ersteres, auch wenn wir beide wohl letzteres wählen würden - ich ganz sicherlich. Es ist übrigens das alte Teile und Herrsche, den Unterdrückten selbst Rechte über andere Unterdrückte zu übergeben - so weitgehende Rechte des Mannes über die Frau -, die dann selbst die wenigen Rechte der anderen nicht mehr besitzen. Über allen anderen steht dann das Regime.
Würde unter diesen Umständen ein nicht dem Regime verhafteter Imam mit dem Koran von Tür zu Tür ziehen um den Frauen ihre Rechte aus diesem Koran vorzulesen, dieser würde wohl umgehend von den selbsternannten Wahrheitsverkündern als Ungläubiger getötet.
Aber natürlich, ich sehe all dies aus meinem Blickwinkel. Und ich bin mir bewußt, dass auch in Deutschland vor nicht allzu langer Zeit der Mann der Frau eine Arbeit unter Umständen untersagen konnte. Hier aber sprechen wir von einer an sich völligen Entrechtung unter den Taliban. Und es ist altes juristisches Latein, dass es keine Gleichheit im Unrecht gibt. Und andere Länder müssen auch unsere eigenen Fehler nicht fortführen.
Wenigstens sollten wir den Afghanen die Möglichkeit geben, selbst darüber zu entscheiden. Dies aber schließt natürlich das gesamte afghanische Volk ein. Manche müssen auch erst lernen, Rechte in Anspruch zu nehmen und selbst zu entscheiden.
Aber offensichtlich wollen es nicht nur Politiker und Medien nicht verstehen! Oder wie ist sonst das Verschwinden bestimmter Beiträge zu erklären?
Zumindest in Afghanistan kämpfen diese Organisationen aber nicht für die Freiheit eines Volkes, sondern für ihre eigene Freiheit, anderen die Freiheit zu nehmen. Die Freiheit, ein Volk zu unterdrücken, ist keine Freiheit, die Unterstützung verdient. Mag diese Freiheit auch von Teilen dieses Volkes selbst in Anspruch genommen werden.
Aber Danielus, du verstehst doch dass manche es seltsam finden dass man einige Länder "retten" geht andere, wo oft viel schlimmeres passiert (viele Länder in Afrika zb) sich selbst überlässt.
kurz OT
Was für ein RA wirst du? Wenn ich Probleme hab kannse korrekt helfen?
warum rettet man nicht die frauen insaudi arabien die nicht mal auto fahren dürfen!
was ist der untetschied zwichen den wahhabiten in Saudiarabien und den taliban?
die heuschlerische art des westens is zum ......!!!!!
Aber Danielus, du verstehst doch dass manche es seltsam finden dass man einige Länder "retten" geht andere, wo oft viel schlimmeres passiert (viele Länder in Afrika zb) sich selbst überlässt.
Ja, das verstehe ich. Ich persönlich wünschte, der "Westen" würde seine Glaubwürdigkeit nicht immer wieder unterminieren und seine Doppelmoral einschränken. Das würde natürlich konsequentes Handeln erfordern, eine Vorbildfunktion, und Geschäfte behindern, wenn diese auch schon gewissen Restriktionen unterliegen. Immerhin aber kann man das Verhältnis zum eigenen Volk und die eigene Rechtsetzung in den jeweiligen Hoheitsgebieten als Erfolg und für viele andere Länder als Vorbildhaft ansehen, wenn auch hier noch einige Baustellen vorhanden sind - andere Länder aber haben nicht einmal Bauleitpläne, Flächenpläne oder gar ein Baugesetzbuch.
Leider handeln zahlreiche westliche Länder nicht mit dem gleichen Maßstab nach außen wie nach innen. Dies aber wird immerhin in diesen Ländern auch heftig kritisiert. Von mir auch.
Was für ein RA wirst du? Wenn ich Probleme hab kannse korrekt helfen?
Siehe PN.
"Deutschland wird am Hindukusch verteidigt"
Und wir dürfen nicht mal 10 km über die grenze , um unserer Land zu verteidigen !
:think:
Würde in Deutschland ein Talibanregime herrschen und die Türkei daraufhin in Deutschland einmarschieren und dieses stürzen, ich würde dieses sofort begrüßen.
das afghanische volk begrüsst den einmarsch der deutschen(und andern besatzern aus der chrstlichen welt)nicht und ich und viele andere deutsche mitbürger wünschen nicht das deutsche soldaten im ausland polizei spielen wollen oder deutsche steuergelder verschwenden.es gibt sogar meinungen, das der einsatz der bundeswehr nur als übung gilt,um sie dann später gegen das eigene volk im inland einzusetzen--im fall von sozialen unruhen z.b was durchaus denkbar ist, wenn man die lage in de betrachtet.
warum rettet man nicht die frauen insaudi arabien die nicht mal auto fahren dürfen!
was ist der untetschied zwichen den wahhabiten in Saudiarabien und den taliban?
die heuschlerische art des westens is zum ......!!!!!
Die Saudis sind nützlich für die Europär/Amerikaner , sie dürfen ihre frauen unterdrücken :naugthy:
Wenn die Afhgahnen auch mal den EurAmis was zu bieten haben , dürfen sie auch weitermachen :kotz:
theodor werz
01.05.09, 09:54
das afghanische volk begrüsst den einmarsch der deutschen(und andern besatzern aus der chrstlichen welt)nicht und ich und viele andere deutsche mitbürger wünschen nicht das deutsche soldaten im ausland polizei spielen wollen oder deutsche steuergelder verschwenden.es gibt sogar meinungen, das der einsatz der bundeswehr nur als übung gilt,um sie dann später gegen das eigene volk im inland einzusetzen--im fall von sozialen unruhen z.b was durchaus denkbar ist, wenn man die lage in de betrachtet.
Die verfassungsrechtliche Legitimität der Auslandseinsätze ist daher von grundlegender Wichtigkeit
Nach dem unheilvollem "Kriegsschutt" des 2. Weltkrieges gab sich Deutschland ein Versprechen "niemals Krieg" von deutschen Boden ausgehend.
Wir hätten ablehnen können, Nothilfe für kriegswillige
Abenteurer leichtfertig zuzulassen!
Salzkartoffel
01.05.09, 10:02
Zumindest in Afghanistan kämpfen diese Organisationen aber nicht für die Freiheit eines Volkes, sondern für ihre eigene Freiheit, anderen die Freiheit zu nehmen. Die Freiheit, ein Volk zu unterdrücken, ist keine Freiheit, die Unterstützung verdient. Mag diese Freiheit auch von Teilen dieses Volkes selbst in Anspruch genommen werden.
In Afghanistan kämpfen die Taliban in erster Linie gegen die USA. Ein Großteil der Krieger (möglicherweise die Masse) sind in aller Welt angeworbene "Kriegstouristen", die nur dorthin gekommen sind um gegen die Amis zu kämpfen. Sie wären nicht dort wenn die Amis nicht dort wären.
Auch würde ich nicht jeden Anschlage den Taliban zuordnen. Es gibt sicher auch andere Widerstandsgruppen so wie im Irak.
Es wurde viel für Morsal getan. Sie ist jedoch stets wieder zurück gekehrt zu ihrer Familie. Auch traf sie sich wieder mit ihrem Bruder, als dieser Morsal heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen heraus (so das Urteil) tötete. Es ist richtig, sich die Frage zu stellen, ob noch mehr getan hätte werden können. Aber es bedarf auch der Mitarbeit des Opfers. Wichtig ist, jede verfügbare rechtsstaatliche und soziale Hilfe anzubieten. Diese wird nicht immer angenommen oder nicht konsequent genug genutzt. Es ist bekannt, dass misshandelte Frauen nicht selten wieder zu ihren Peinigern zurück kehren. Dem Rechtsstaat sind hier Grenzen gesetzt, denn eine eigenverantwortliche Selbstgefährdung kann grundsätzlich nicht gegen den Willen des Betroffenen (länger) verhindert werden. Eine andere Frage stellt sich dann eventuell im Umgang mit dem Täter und bezüglich konsequenter Strafverfolgung nebst Hafterzwingung.
Die Realität läßt sich am besten in Fakten darlegen. Fakt ist, sie ist tot. Beschützt wurde sie, wie es sich im augenblicklichen Beamtenstaat ziemt, von 08:00 bis 16:30, nicht früher, und erst recht nicht später. Hätten wir eine Justiz, die ihre Arbeit korrekt machen würde, wäre ihr Mörder bereit lange vor der Tat wegen diverser anderer Delikte eingefahren. Vielleicht gelingt es in Zukunft besser derartiges zu verhindern aber dafür muss Justcia erstmal ihre Kontaktlinsen wiederfinden.
Da frage ich mich: warum? Warum ist es generell hinzunehmen, wenn Stärkere aus Eigennutz und Machtanspruch die Schwächeren unterwerfen, knechten und erniedrigen? Töten? In Stadien erschiessen? Warum sind diejenigen, die mit der Waffe in der Hand das Recht des Stärkeren und ihre eigene Menschen herabsetzende und entrechtende Ideologie als Recht setzen und anderen durch Gewalt aufzwingen, als Sprachrohr eines Volkes anzusehen, in der die Hälfte des Volkes aufgrund dieses Regimes überhaupt keine Stimme und keine Achtung mehr besitzt und ein weiterer Teil ebenfalls rechtlos gestellt wird?
Was bedeutet es, nicht so weit zu sein? Bedeutet es, darauf zu warten, dass die Despoten Einsicht zeigen und ihre Macht an das Volk abgeben und aufhören, eine Unterdrückungsideologie zu predigen und Menschen völlig zu entrechten? In Afghanistan wurde von den Taliban meiner Meinung nach auch kein "Steinzeitislam" installiert. Denn diese Lehre der Taliban ist in meinen Augen eine Verhöhnung des Korans und der Lehren Mohammeds.
Sieh es als einen Evolutionsprozess an. Schau dir an wie es in Europa vor vier- bis fünfhundert Jahren aussah. Großgrundbesitzer, Leibeigenschaft, die Dominanz der katholischen Kirche, der Hexenhammer
. Das ist die Entwicklungsstufe auf der man sich zur Zeit in Afghanistan befindet. Ich denke es ist falsch daran etwas ändern zu wollen. Man muss den Menschen die Chance geben ihren eigenen Weg zu gehen. Wir Europäer haben uns auch selbst entwickelt. Die Kirche wurde aus der Politik weitgehend herausgedrängt, die Großgrundbesitzer haben nicht mehr das Recht der ersten Nacht, die Leibeigenschaft wurde abgeschaft, und nach dem Hexenhammer richten wir uns auch nicht mehr.
Nebenbei, auch das Regime Pol Pots wurde erst durch den Einmarsch Vietnams gestoppt.
Nichts für ungut, aber das war ja wohl mehr ein Kampf zwischen Pest und Cholera.
Das afghanische Volk selbst entscheiden zu lassen, ist eine Kultivierung nach unserem Gusto?
Nein, ob unsere Soldaten von religiösen Fanatikern hingeschlachtet werden oder nicht sollen oder nicht sollten wir, die Deutschen, selbst entscheiden, niemand sonst.
Es gibt genug Berichte in den öffentlich rechtlichen Medien wo afghanische Bürger sich darüber beschweren, dass ihnen die europäischen Kreuzritter ihre Lebensweise aufdrängen wollen. Wenn das ihre Befürchtung ist, dann kann man sie ihnen ganz leicht nehmen: Raus da mit unseren Soldaten. Mit den Taliban werden die Afghanen früher oder später schon alleine fertig.
Das sahen und sehen die Afghanen selbst aber anders. Deine Meinung finde ich in den repräsentativen Umfragen, in Untersuchungen und persönlichen Kontakten unabhängiger Organisationen zur dortigen Bevölkerung nicht wieder. Die Zustimmung des afghanischen Volkes zum Einsatz lag nach umfangreichen und repräsentativen Umfragen im Oktober 2005 bei 77%. Nur 6% waren der Meinung, das Land gehe in die falsche Richtung. Dieser Wert hat seit dem abgenommen.
Frei nach Churchill; glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Ich erwähnte bereits dass unsere Regierung uns diesen Einsatz schließlich irgendwie verkaufen muss.
Generalisierst du da nicht gerade deine eigene Meinung?
Natürlich ist es auch meine Meinung, die sich von deiner in diesem Fall fundamental zu unterscheiden scheint. Allerdings hast du die Möglichkeit deiner Überzeugung weit mehr Nachdruck zu verleihen. Melde dich freiwillig zu unserer Armee und kämpfe selbst mit der Waffe in der Hand für die Freiheit des Afghanischen Volkes. Das würde es mir leichter machen dir zu glauben, das dieser Kampf einen Sinn macht. Wenn du nur den Blödsinn nachtutest, den unsere Regierung verbreitet kann ich dir nicht glauben. Von diesen Phrasendreschern befindet sich auch keiner im Schützenloch. Die sitzen alle in klimatisierten Büros und wenn es mal einen unserer tapferen jungen Männer erwischt quetschen sie sich eine Krokodilsträne aus den Augen. Das ist so verlogen, dass ich als ehemaliger Soldat vor diesen Leuten am liebsten ausspucken möchte.
Wer in Geiselhaft genommen wird, sollte nicht damit allein gelassen werden, dass er und die Geiselnehmer erst zu sich selbst finden sollten. Übrigens ist die absolute Herrschaft des Mannes über die Frau und die Herrschaft des bewaffneten Mannes über den unbewaffneten Mann durchaus angenehm für den jeweils Herrschenden und bringt diesem viele Vorteile. Diesen zu fragen, ob er nicht bitte einmal zur Besinnung kommen kann, ist aus diesem Grunde nicht immer die beste Strategie. :) Zumal wenn es sich hier um Überzeugungstäter handelt, die der Meinung sind, Gott auf ihrer Seite zu haben.
Genau so dachte die katholische Kirche hier auch und zwar über Jahrhunderte. Dann kam Martin Luther und der Anfang vom Ende war gemacht.
Hieraus ist zu erkennen, dass die Taliban keinen wirklichen Rückhalt im Volk hatten und haben. Die Koalition verliert aber ebenfalls stark an Rückhalt.
Umfrage 2007:
http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan92.html (http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan92.html)
Die Umfrage 2009 zeigt nun auf, dass der mangelnde Erfolg deutliche Spuren hinterläßt, zwar glaubt noch die Mehrheit daran, dass das Land sich in die richtige Richtung entwickelt, aber diese Mehrheit ist keine eigene Mehrheit mehr (40 zu 38 Prozent).
Deutschland ist im Ansehen von 70% 2007 auf 61% 2009 gerutscht - immer noch ein Wert fern von einer Ablehnung.
Hier die aktuelle Umfrage 2009:
http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan772.html (http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan772.html)
Die Afghanen selbst sind übrigens zahlreich zur letzten Wahl gegangen, trotz aller Hindernisse. Sehen wir, wie sich die veränderte Lage auswirkt.
Diese Zahlen, wenn sie denn stimmen, werden sich noch weiter ins negative entwickeln. Denn wenn die Bundeswehr nicht wöchentlich Zinksärge mit toten Kameraden nach Deutschland transportieren möchte wird sie sich weiter von den Bürgern abschotten müssen um Agriffe auf ihre Soldaten zu vermeiden und wesentlich schneller das Feuer eröffenen müssen als sie es bisher getan haben, damit die Taliban begreifen, dass mit den Deutschen Soldaten nicht zu spaßen ist. Einer Zustimmung der Afghanen dürfte dies eher abträglich sein, denn es wird in jedem Fall mehr tote Zivilisten geben.
In Afghanistan kämpfen die Taliban in erster Linie gegen die USA. Ein Großteil der Krieger (möglicherweise die Masse) sind in aller Welt angeworbene "Kriegstouristen", die nur dorthin gekommen sind um gegen die Amis zu kämpfen. Sie wären nicht dort wenn die Amis nicht dort wären.
Auch würde ich nicht jeden Anschlage den Taliban zuordnen. Es gibt sicher auch andere Widerstandsgruppen so wie im Irak.
Falsch, sie wären auch dort wenn nur ein westlicher Soldat in Afghanistan wäre und sie wären auch dort, wenn kein westlicher Soldat dort wäre, denn sie töten wie Danielus schon schrieb aus Lust und aus der Überzeugung heraus, das ihr Gott ihr töten legitimiert.
Auch würde ich nicht jeden Anschlage den Taliban zuordnen. Es gibt sicher auch andere Widerstandsgruppen so wie im Irak.
Ach! Und wer bitte soll das sein? Die Vereinigung gegen schwere Allradfahrzeuge?
Salzkartoffel
01.05.09, 16:27
Falsch, sie wären auch dort wenn nur ein westlicher Soldat in Afghanistan wäre und sie wären auch dort, wenn kein westlicher Soldat dort wäre, denn sie töten wie Danielus schon schrieb aus Lust und aus der Überzeugung heraus, das ihr Gott ihr töten legitimiert.
Ach! Und wer bitte soll das sein? Die Vereinigung gegen schwere Allradfahrzeuge?
Das sehe ich anders. Ich setze noch einen oben drauf:
Wenn ich ein Staatschef in einem islamischen Land wäre und radikale religiöse Kräfte im Land würden mich bedrohen, dann wäre es für mich die einfachste Lösung denen einen Prediger zu schicken der Sie davon überzeugt ihren gleichgesinnten Brüdern in Afghanistan beizustehen. Ich denke viele Länder "entsorgen" ihre Extremisten einfach dort, möglicherweise noch mit Finanzierung und Waffen. Ein Grund mehr warum dieser Krieg nicht das ist als was er uns verkauft wird.
Sie töten zwar aus der Überzeugung heraus dass Gott ihr Töten legitimiert - das ist bei den Christen in der Bundeswehr / US Army nicht anders - aber zum Töten braucht man nun mal Gegner, und wenn die nicht da sind wird nicht getötet. Sie gehen dahin wo sich der Gegner befindet. Afghanistan, Irak, Tschetschenien, Bosnien oder wo immer sich ein neuer Feind befindet. Nach einem Abzug der Amerikaner werden sich diese Jungs nicht langweilen.
Es gibt in Afghanistan sicher eine Menge Leute welche keine religiösen Fanatiker sind und trotzdem die Besatzer rauswerfen wollen. Es gibt ein gutes Buch über den Widerstand im Irak ("Warum tötest Du, Zaid"). Es sind nicht alles religiöse Fanatiker und notorische Killer die dort kämpfen.
Die Beschreibung des Anschlags als "hinterhältig und verbrecherisch" (Minister Jung) kann ich nicht nachvollziehen. Soldaten kämpfen gegen Soldaten. Die Grundregeln militärischer Auseinandersetzung - dass nicht Zivilisten das Hauptziel sind - wurden eingehalten. Wenn ich Krieg führe muss ich damit rechnen dass sich der Gegner zur Wehr setzt. Partisanenkrieg gehört nun mal dazu. Das hätte man aus der deutschen Geschichte nun wirklich lernen können.
Wenn die Änderung der Taktik darin besteht nicht mehr Zivilisten mit Autobomben hochzujagen sondern Soldat gegen Soldat zu kämpfen, dann ist das gewissermaßen doch eine gute Nachricht. Dann werden keine Unschuldigen mehr getötet.
Wir haben dieses Land überfallen, weil es angeblich einen Führer einer Organisation beherbergte, der angeblich für angebliche Anschläge in den USA verantwortlich sein sollte. Also 1914 war der Fall in Sarajevo klarer.
Wer Krieg führt muss akzeptieren dass der Gegner zurückschießt. Das ist der Normalzustand. Krieg ist kein Videospiel.
Wenn ich ein Staatschef in einem islamischen Land wäre und radikale religiöse Kräfte im Land würden mich bedrohen, dann wäre es für mich die einfachste Lösung denen einen Prediger zu schicken der Sie davon überzeugt ihren gleichgesinnten Brüdern in Afghanistan beizustehen. Ich denke viele Länder "entsorgen" ihre Extremisten einfach dort, möglicherweise noch mit Finanzierung und Waffen. Ein Grund mehr warum dieser Krieg nicht das ist als was er uns verkauft wird.
Das hat der Iran schon lange vor dem 11.09. versucht. Die Taliban schickten den Iranis ihre Parlamentäre ins Streifen geschnitten zurück.
Die heutigen Kämpfer gehen freiwillig dort hin. Manche kommen aus Algerien manche kommen aus Syrien, andere kommen aus Bremen. Sie meinen, dass sie, falls sie den Tod finden als Märtyrer ins Paradis einziehen. Nun, wenn schäh macht. Laßt die Leute sich dort unten gegenseitig umbringen bis der Arzt kommt. Irgendwann werden se schon erkennen, dass dies zu nichts führt, nur müssen sie von selbst drauf kommen.
Sie töten zwar aus der Überzeugung heraus dass Gott ihr Töten legitimiert - das ist bei den Christen in der Bundeswehr / US Army nicht anders -
Hast du gedient? Wenn ja in welcher Armee. Mir wurde als Soldat beigebracht dass der Auftrag mein Land zu verteidigen das Töten legitimiert. Von Gott war da nicht die Rede. Das mag bei den GIs aus dem Bible Belt anders sein aber für die spreche ich hier auch nicht.
Es gibt in Afghanistan sicher eine Menge Leute welche keine religiösen Fanatiker sind und trotzdem die Besatzer rauswerfen wollen. Es gibt ein gutes Buch über den Widerstand im Irak ("Warum tötest Du, Zaid"). Es sind nicht alles religiöse Fanatiker und notorische Killer die dort kämpfen.
Richtig, von genau diesen Leuten rede ich. Die wollen unsere Soldaten genau so wenig dort haben wie die Taliban sie dort haben wollen. Wenn es z.B. Zaid beliebt soll er dort unten töten wie er lustig ist. Ich denke es ist nicht unsere Aufgabe diese Leute dort unten zu zivilisieren. Wenn sie in unsere Hemisphäre kommen um hier zu töten können wir sie immer noch wegpusten, aber es geht uns einen verdammten Käse an wenn sich Afghanen in Afghanistan gegenseitig umbringen. Sie müssen von selbst darauf kommen dass es falsch ist das zu tun.
Die Beschreibung des Anschlags als "hinterhältig und verbrecherisch" (Minister Jung) kann ich nicht nachvollziehen. Soldaten kämpfen gegen Soldaten. Die Grundregeln militärischer Auseinandersetzung - dass nicht Zivilisten das Hauptziel sind - wurden eingehalten. Wenn ich Krieg führe muss ich damit rechnen dass sich der Gegner zur Wehr setzt. Partisanenkrieg gehört nun mal dazu. Das hätte man aus der deutschen Geschichte nun wirklich lernen können.
Nur dass die Angriffe von Zivilisten ausgeführt wurden. Solltest du jede Figur mit Fusselbart und Turban in dieser Gegend für einen feindlichen Soldaten halten dann würde die Operation in ein Massaker ausarten.
Wenn die Änderung der Taktik darin besteht nicht mehr Zivilisten mit Autobomben hochzujagen sondern Soldat gegen Soldat zu kämpfen, dann ist das gewissermaßen doch eine gute Nachricht. Dann werden keine Unschuldigen mehr getötet.
Du scheinst da etwas durcheinander zu bringen. Es jagen Zivilisten andere Zivilisten mit Autobomben in die Luft. Die Taliban sind keine reguläre Armee, deswegen sind sie als Soldaten auch nicht klar erkennbar.
Mit den Flächenbombardierungen von Städten im letzen Weltkrieg ist die Zeit das Zivilisten aus Kampfhandlungen herausgehalten werden ein für alle mal vorbei. Es sei denn man trifft sich in irgendwelchen entlegenen Gegenden um die Sache dort zu regeln.
Wir haben dieses Land überfallen, weil es angeblich einen Führer einer Organisation beherbergte, der angeblich für angebliche Anschläge in den USA verantwortlich sein sollte. Also 1914 war der Fall in Sarajevo klarer.
Wer Krieg führt muss akzeptieren dass der Gegner zurückschießt. Das ist der Normalzustand. Krieg ist kein Videospiel.
Unser Bündnispartner wurde überfallen und er hat uns um Hilfe gebeten. So weit so gut. Er hat uns vierzig Jahre lang die Russen vom Hals gehalten, dafür verdient er unsere Hilfe. Nur hätten wir unserem Bündnispartner auch beraten sollen, dass nach der Zerschlagung der Terrorcamps die Operation hätte beendet werden sollen. Und diese Terrorkamps hätte man mit den heutigen Mitteln locker aus der Luft kurz und klein bomben können.
Übrigens, die Führer jener Terrororganisation haben nach dem Angriff auf die USA auch noch ein paar Deutsche in Tunesien gegrillt ein Blutbad in Istanbul angerichtet und einige Spanier sowie ein paar Briten in ihren U-Bahnen in die Luft gejagt, also verschone mich mit diesem halbgaren Verschwörungsschwachsinn. Einen Anschlag hätte ich als Verschwörung gelten lassen aber an so viele Zufälle glaube ich nicht.
persianprince
01.05.09, 19:51
Obwohl ich zwar deine Intention verstanden habe, heisst Taliban nicht ''Arbeiterpartei'' sondern ''Student'' (türk.: Talebe). :D
Um dich zu korriegieren:
Talab ist ein Wort arabischen Ursprungs - nicht türkischen Ursprungs.
Die Bedeutung ist korrekt.
Um dich zu korriegieren:
Talab ist ein Wort arabischen Ursprungs - nicht türkischen Ursprungs.
Die Bedeutung ist korrekt.
Er meinte dass es das Wort auch im Türkischen gibt, nicht dass es türkischen Ursprung hat.
:nurdinilu:
persianprince
01.05.09, 20:01
Gibt es im Persischen auch - sind halt durch den arabisch islamischen
Einfluß viele arabische Wörter in unsere Sprachen "eingesickert" ;-)
Aber zum eigentlichen Thema:
Meint ihr nicht, dass eine Koalition aus iranischen, türkischen & meinetwegen auch arabischen Soldaten mehr Sicherheit und Frieden in dem Land stiften könnte ?
ayyıldız66
01.05.09, 20:07
Gibt es im Persischen auch - sind halt durch den arabisch islamischen
Einfluß viele arabische Wörter in unsere Sprachen "eingesickert" ;-)
Aber zum eigentlichen Thema:
Meint ihr nicht, dass eine Koalition aus iranischen, türkischen & meinetwegen auch arabischen Soldaten mehr Sicherheit und Frieden in dem Land stiften könnte ?
Türkische Soldaten? Ich bin absolut strikt dagegen. Warum sollte im Afghanistan für den Pseudo-Frieden der USA türkisches Blut fließen?
persianprince
01.05.09, 20:11
Es geht um die Stabilität einer ganzen Region und wenn wir nun es aus der islamischen Perspektive betrachten, lieber ayyildiz, dann gehört auch die Türkei zu dieser Region & Kulturkreis und sollte sich der Verantwortung nicht entziehen. Es sind auch auch islamische Glaubensbrüder in Afghanistan und die Mehrheit von ihren ist unschuldig! Die Gefahr kommt aus Pakistan!
Außerdem war die Türkei schon mal in leitender Rolle in Afghanistan - war da nicht mehr Ruhe gewesen ?
Meint ihr eine Koalition aus dem o.g. Ländern hätte nicht mehr Zugang zu den Afghanen, als westliche Soldaten ?
Türkische Soldaten? Ich bin absolut strikt dagegen. Warum sollte im Afghanistan für den Pseudo-Frieden der USA türkisches Blut fließen?
gebe ich dir recht, genauso wenig wie deutsches, deshalb versteh ich die deutsche regierung auch nicht und es wäre längst überfällig sie abzuwählen.
Es geht um die Stabilität einer ganzen Region und wenn wir nun es aus der islamischen Perspektive betrachten, lieber ayyildiz, dann gehört auch die Türkei zu dieser Region & Kulturkreis und sollte sich der Verantwortung nicht entziehen. Es sind auch auch islamische Glaubensbrüder in Afghanistan und die Mehrheit von ihren ist unschuldig! Die Gefahr kommt aus Pakistan!
Außerdem war die Türkei schon mal in leitender Rolle in Afghanistan - war da nicht mehr Ruhe gewesen ?
Meint ihr eine Koalition aus dem o.g. Ländern hätte nicht mehr Zugang zu den Afghanen, als westliche Soldaten ?
es gäbe auch zopf, am besten wäre die afghanen regeln das allein.
ayyıldız66
01.05.09, 20:21
Es geht um die Stabilität einer ganzen Region und wenn wir nun es aus der islamischen Perspektive betrachten, lieber ayyildiz, dann gehört auch die Türkei zu dieser Region & Kulturkreis und sollte sich der Verantwortung nicht entziehen. Es sind auch auch islamische Glaubensbrüder in Afghanistan und die Mehrheit von ihren ist unschuldig! Die Gefahr kommt aus Pakistan!
Außerdem war die Türkei schon mal in leitender Rolle in Afghanistan - war da nicht mehr Ruhe gewesen ?
Meint ihr eine Koalition aus dem o.g. Ländern hätte nicht mehr Zugang zu den Afghanen, als westliche Soldaten ?
Die Stabilität dieses Gebietes ist mir relativ gleichgültig. Die Türken werden schon lange nicht mehr als vollwertige Moslems betrachtet. Warum sollten meine Brüder und Cousins wegen nichts irgendwo in Afghanistan sterben? Welche Verantwortung. Fakt ist, dass ich den Arabern und Iranern, was militärische Operationen angeht, keinen Fleck vertraue. Die USA verfolgt eigene Interessen, Deutschland als UNO- und Natomitglied ebenfalls. Radikale Araber haben genug PKK-Spackos unterstützt und in ihren Lagern ausgebildet. Nichts Glaubensbrüder. Türkisches Blut wird nicht für die Interessen anderer Völker fliessen, von denen sie nicht einmal Anerkennung geniesst. Die USA und der Rest können uns gestohlen bleiben.
Steppenwolf
01.05.09, 20:32
Die Türken war schon mal in Afghanistan und sie haben ihren Job gut gemacht. Die Türken waren auch schon mal in Korea und haben sich ihr Stelldichein in der NATO gegeben. Die Bedingung um ins Bündnis zu kommen, war die Verteidigung der Demokratie auf der koreanischen Halbinsel.
Nun macht man diese Einsätze nicht, weil es nur um Glaubensbrüder geht, vor allem wenn die sich wehren - oder jemand einen Mist angezettelt hat, den man nun ausbaden soll. Die Türken brauchen jeden ihrer Soldaten im eigenen Land, wo sie echte Terroristen vor sich haben, diese Extremisten von Taliban sind es in ihrem eigenen Land nicht. Die Europäer werden eine Mitbeteiligung der Türken im Afghanistan-Krieg nicht von einem EU-Beitritt abhängig machen dürfen, denn dann wären ihre "Prinzipien" noch lacherlicher. Auch wenn die Amerikaner dahin drängen werden.
Es sollten schon mehr Soldaten an den Hindukusch, aber es sollten keine Türken sein. Wenn die Amerikaner jetzt die Iraner einbinden würden, würden sie dem Mullah-Staat weitere Legitimität verschaffen und sie in der Region stärken. Die shiitischen Iraner sehen in den Taliban ihre Todfeinde. Sie würden von der dortigen Bevölkerung als Ordnungsmacht nicht mehr anerkannt als die Türken.
Um dich zu korriegieren:
Talab ist ein Wort arabischen Ursprungs - nicht türkischen Ursprungs.
Die Bedeutung ist korrekt.
Dass das Wort ''talab'' aus dem arabischen kommt, war und ist mir völlig klar. Ich kann durchaus Wörter ihrem sprachlichen Ursprung zuordnen. Nur im türkischen wird dieses arabische Lehnwort auch gebraucht; deshalb gab ich ein Beispiel aus dem türkischen.
Er meinte dass es das Wort auch im Türkischen gibt, nicht dass es türkischen Ursprung hat.
:nurdinilu:
Danke, ohne dich wäre ich aufgeschmissen. :nilucadi:
Salzkartoffel
01.05.09, 21:35
Hast du gedient? Wenn ja in welcher Armee. Mir wurde als Soldat beigebracht dass der Auftrag mein Land zu verteidigen das Töten legitimiert. Von Gott war da nicht die Rede. Das mag bei den GIs aus dem Bible Belt anders sein aber für die spreche ich hier auch nicht.
Lange genug - mt der Bundeswehr als Feindbild. Da sieht man die Sache kritischer. Du solltest Dir mal ein Koppelschloss aus dem WK2 ansehen. Was machen heute die ganzen Feldgeistlichen in der Armee?
Nur dass die Angriffe von Zivilisten ausgeführt wurden. Solltest du jede Figur mit Fusselbart und Turban in dieser Gegend für einen feindlichen Soldaten halten dann würde die Operation in ein Massaker ausarten.
Das sind keine Zivilisten. In dem Moment wo die sich zusammenschließen und militärische Operationen durchführen sind es Partisanen. Egal ob Uniform oder nicht.
Du scheinst da etwas durcheinander zu bringen. Es jagen Zivilisten andere Zivilisten mit Autobomben in die Luft.
Im konkreten Beispiel geht es eindeutig um angegriffene Soldaten. Partisanen haben Soldaten angegriffen.
Unser Bündnispartner wurde überfallen und er hat uns um Hilfe gebeten.
Unser Bündnispartner hat sich selbst überfallen. Selbst in der offiziellen Version kommen keine Taliban in den Anschlägen vor. Unsere Bündnispartner haben wieder einmal zwei Kriege herbeigelogen.
Er hat uns vierzig Jahre lang die Russen vom Hals gehalten, dafür verdient er unsere Hilfe.
Die Russen haben uns vierzig Jahre lang solche Bündnispartner vom Hals gehalten, dafür bin ich ihnen heute noch dankbar.
Nur hätten wir unserem Bündnispartner auch beraten sollen, dass nach der Zerschlagung der Terrorcamps die Operation hätte beendet werden sollen.
Haben die schon mal in der Geschichte einen Rat angenommen?
Übrigens, die Führer jener Terrororganisation haben nach dem Angriff auf die USA auch noch ein paar Deutsche in Tunesien gegrillt ein Blutbad in Istanbul angerichtet und einige Spanier sowie ein paar Briten in ihren U-Bahnen in die Luft gejagt, also verschone mich mit diesem halbgaren Verschwörungsschwachsinn. Einen Anschlag hätte ich als Verschwörung gelten lassen aber an so viele Zufälle glaube ich nicht.
Ja klar, alles war der Weihnachtsmann. Die Verdächtigen in England hat man gerade wegen Mangel an Beweisen freisprechen müssen. Und mit den Argumenten gegen 9/11 hast Du Dich auch noch nicht auseinander gesetzt. Und Saddam hat Kernwaffen gehortet. Alles klar.
Gibt es im Persischen auch - sind halt durch den arabisch islamischen
Einfluß viele arabische Wörter in unsere Sprachen "eingesickert" ;-)
Aber zum eigentlichen Thema:
Meint ihr nicht, dass eine Koalition aus iranischen, türkischen & meinetwegen auch arabischen Soldaten mehr Sicherheit und Frieden in dem Land stiften könnte ?
Iranische Soldaten haben in Afghanistan nichts zu suchen, Iran versucht sein Religionsmodell in anderen Ländern zu etablieren, daher haben Iranische Soldaten meiner Meinung nach in Islamischen Ländern nichts zu suchen.
Übrigens kam in Afghanistan kein einziger Türkischer Soldat um, das spricht für sich.
Salzkartoffel
01.05.09, 21:53
Meint ihr nicht, dass eine Koalition aus iranischen, türkischen & meinetwegen auch arabischen Soldaten mehr Sicherheit und Frieden in dem Land stiften könnte ?
Da wäre ich dagegen. Afghanistan war ein relativ stabiles Land, bis die US-Amerikaner dort als Brandstifter aufgetreten sind. Nur um prosowjetischen Regierungen zu schaden und einen Stellvertreterkrieg zu führen haben die mit den Taliban die Büchse der Pandora geöffnet. Und jetzt sollen türkische, iranische und arabische Soldaten ihr Leben für die Intrigen Washingtons opfern während die Amis mit Bier und Cornflakes vorm Fernseher zuschauen?
Beim Iran würde ich vielleicht eine Ausnahme machen. Wenn es große Gebiete im Westen Afghanistans gibt wo Schiiten wohnen dann soll man diese Gebeite doch einfach dem Iran zuschlagen. Ein Problem weniger.
Im Norden gibt es Gebiete die von Stämmen aus den Nachbarstaaten bewohnt sind. Diese Staaten sollten ihre Grenzen ebenfalls entsprechend ausdehnen.
Der Rest kann dann zu Pakistan.
Steppenwolf
01.05.09, 21:59
Iranische Soldaten haben in Afghanistan nichts zu suchen, Iran versucht sein Religionsmodell in anderen Ländern zu etablieren, daher haben Iranische Soldaten meiner Meinung nach in Islamischen Ländern nichts zu suchen.
Übrigens kam in Afghanistan kein einziger Türkischer Soldat um, das spricht für sich.
Der afghanische König Amanullah war der 1. Staatschef, der die neu geborene Türkei in Ankara besuchte. Er war sehr interessiert an den türkischen Reformen und ihm schwebte ähnliches für sein Land vor. Das sind eigentlich gute Punkte, an die man in Afghanistan ansetzen könnte. Mir wären türkische Soldaten dort lieber als iranische. Die wären daran ihre Ideologie, die sie auch dem Irak aufdrängen, zu verbreiten.
Die Russen haben uns vierzig Jahre lang solche Bündnispartner vom Hals gehalten, dafür bin ich ihnen heute noch dankbar.
Aha, ein Altsozialist, der immer noch sauer auf die Yanks ist, weil sie tatkräftig dazu beigetragen haben seinen real existierenden Sozialismus, vierundvierzig Jahre nach seinem kleinen Bruder, dem Nationalsozialismus auf dem Müllplatz der Geschichte zu entsorgen. Damit erübrigt sich jede weitere Diskusion mit dir. Warum bist du nicht mit deinen SED-Genossen und den Russen 1995 zusammen abgezogen?
Aha, ein Altsozialist, der immer noch sauer auf die Yanks ist, weil sie tatkräftig dazu beigetragen haben seinen real existierenden Sozialismus, vierundvierzig Jahre nach seinem kleinen Bruder, dem Nationalsozialismus auf dem Müllplatz der Geschichte zu entsorgen. Damit erübrigt sich jede weitere Diskusion mit dir. Warum bist du nicht mit deinen SED-Genossen und den Russen 1995 zusammen abgezogen?
was soll das?wenn er sozialist ist, ist das seine sache. ich bin überzeugte kommunistin , komme nicht aus der ddr und warte auf den systemwechsel.der hoffendlich bald kommt.
Zumindest in Afghanistan kämpfen diese Organisationen aber nicht für die Freiheit eines Volkes, sondern für ihre eigene Freiheit, anderen die Freiheit zu nehmen. Die Freiheit, ein Volk zu unterdrücken, ist keine Freiheit, die Unterstützung verdient. Mag diese Freiheit auch von Teilen dieses Volkes selbst in Anspruch genommen werden.
Blablabla..... Danke für die Antwort. Es wäre aber wirklich nicht nötig gewesen, die imperialistische Propaganda, die wir jeden Tag ausgesetzt werden, hier zu wiederholen. So oder so wird sie in meinen Kopf nicht eindringen!
Und falls es Dir immer noch nicht aufgefallen ist, dieses humanitäre Geschwaffel wird immer erst recht dann benutzt, um die wahren Gründe zu verschlieiern!
Es wäre aber wirklich nicht nötig gewesen, die imperialistische Propaganda, die wir jeden Tag ausgesetzt werden, hier zu wiederholen. So oder so wird sie in meinen Kopf nicht eindringen! Und falls es Dir immer noch nicht aufgefallen ist, dieses humanitäre Geschwaffel wird immer erst recht dann benutzt, um die wahren Gründe zu verschlieiern!
Was ist für dich imperialistische Propaganda? Meinungen, die der deinen nicht gleichen? Wenn du deinen Kopf dagegen verschließt, so wirst du nur noch das hören, was du hören möchtest, das denken, was du bereits dachtest, und das sehen, was du sehen möchtest.
Ich selbst möchte irritiert werden, das denken, was ich vorher nicht dachte, das sehen, was ich vorher nicht sah. Somit würdest du mir einen Gefallen tun, mich argumentativ anzugreifen, mich in einer Diskussion zu stellen.
Du könntest damit anfangen, mir deine Sichtweise über die Taliban näher zu bringen, denn scheinbar weichen in deinen Augen diese Taliban und ihre Motive sowie deren Umsetzung von meiner Ansicht ab. Denn ich sprach davon, dass diese den Afghanen keine Freiheit brachten und keine Freiheit bringen. Du hast dieses angegriffen und imperialistische Propaganda genannt, so wie ich das verstehe. Immerhin hast du dir gerade diesen Text aus meinen Beiträgen herausgesucht. Korrigiere mich, wenn ich das falsch verstanden habe.
Die Türken war schon mal in Afghanistan und sie haben ihren Job gut gemacht. Die Türken waren auch schon mal in Korea und haben sich ihr Stelldichein in der NATO gegeben. Die Bedingung um ins Bündnis zu kommen, war die Verteidigung der Demokratie auf der koreanischen Halbinsel.
Nun macht man diese Einsätze nicht, weil es nur um Glaubensbrüder geht, vor allem wenn die sich wehren - oder jemand einen Mist angezettelt hat, den man nun ausbaden soll. Die Türken brauchen jeden ihrer Soldaten im eigenen Land, wo sie echte Terroristen vor sich haben, diese Extremisten von Taliban sind es in ihrem eigenen Land nicht. Die Europäer werden eine Mitbeteiligung der Türken im Afghanistan-Krieg nicht von einem EU-Beitritt abhängig machen dürfen, denn dann wären ihre "Prinzipien" noch lacherlicher. Auch wenn die Amerikaner dahin drängen werden.
Es sollten schon mehr Soldaten an den Hindukusch, aber es sollten keine Türken sein. Wenn die Amerikaner jetzt die Iraner einbinden würden, würden sie dem Mullah-Staat weitere Legitimität verschaffen und sie in der Region stärken. Die shiitischen Iraner sehen in den Taliban ihre Todfeinde. Sie würden von der dortigen Bevölkerung als Ordnungsmacht nicht mehr anerkannt als die Türken.
die "demokratie" verteidigen wenn es die den wirklich gibt sollte nicht die aufgabe unser soldaten sein
wer die demokratie verteidigen will kann das auch im westen machen
mein rat an alle menschen in europa und den usa ist wenn sie die demokratie verteidigen wollen sollen sie ihr politiker aus den parlamenten holen und an die wand stellen da triffts wenigstens keine unschuldigen
Es gab und gibt in der Geschichte nur 2 von mehrheitlich Moslems bewohnte Länder die niemals von Kolonialmächten erobert und gehalten werden konnten, einer davon ist die Türkei die andere Afghanistan.
Die Afghanen sind ein sehr Stolzes Volk, Fremdherrschaft werden sie egal von wem es kommt niemals akzeptieren, mag sein das die meisten Afghanen des Krieges leid sind aber auf die dauer werden sie alle "Fremden" aus Afghanistan raus haben wollen, egal was für Motive sie haben.
was soll das?wenn er sozialist ist, ist das seine sache.
Sozialisten sind entweder auf Kuba oder in Nordkorea gut aufgehoben. Da können sie alle Vorteile des Sozialismus genießen. Von nichts zu essen bis nichts zu kaufen gibt es dort alle was das Sozialisten herz so begehrt.
ich bin überzeugte kommunistin , komme nicht aus der ddr und warte auf den systemwechsel.
Ich weiß, du lebst in Spanien und wählst per Briefwahl die SEDPDSLINKSPARTEI oder wie die Mauerschützen und Stasispitzel sich auch immer gerade nennen. Sei doch mal konsequent. Werde Spanierin und wähle die spanischen Sozialisten/Kommunisten. Wenn sie rankommen kannst du die Suppe dann wenigstens auch mit auslöffeln die du sonst bloß anderen einbrockst. Aber Konsequenz ist nicht unbedingt eine Stärke von richtigen Kommunisten, oder? Konsequenzen sind immer nur für die anderen da.
Es gab und gibt in der Geschichte nur 2 von mehrheitlich Moslems bewohnte Länder die niemals von Kolonialmächten erobert und gehalten werden konnten, einer davon ist die Türkei die andere Afghanistan.
Die Afghanen sind ein sehr Stolzes Volk, Fremdherrschaft werden sie egal von wem es kommt niemals akzeptieren, mag sein das die meisten Afghanen des Krieges leid sind aber auf die dauer werden sie alle "Fremden" aus Afghanistan raus haben wollen, egal was für Motive sie haben.
In einem Punkt hat Danielus recht. Zieht die ISAF ab, geht das schlachten dort erst richtig los, denn dann werden die Taliban dort wieder die Macht dort erlangen. Nur mal ganz ehrlich gefragt, was juckt es uns hier in Europa wenn man sich in Afghanistan aus reiner Gewohnheit gegenseitig umbringt? Raus da mit unseren Männern, aber flott, die sind nämlich zu schade um als Puffer zwischen unzivilisierten Stämmen verheizt zu werden.
ayyıldız66
02.05.09, 22:41
In einem Punkt hat Danielus recht. Zieht die ISAF ab, geht das schlachten dort erst richtig los, denn dann werden die Taliban dort wieder die Macht dort erlangen. Nur mal ganz ehrlich gefragt, was juckt es uns hier in Europa wenn man sich in Afghanistan aus reiner Gewohnheit gegenseitig umbringt? Raus da mit unseren Männern, aber flott, die sind nämlich zu schade um als Puffer zwischen unzivilisierten Stämmen verheizt zu werden.
Als ob die Europäer und Amerikaner, die seit Jahrzehnen auf Kosten unzivilisisierter Stämme der Welt leben, zivilisierter wären, wenn es um ihre Hausinteressen geht. Etwas mehr von Demokratie, Menschenrechten und Justiz fasseln und schon wird alles gut. Typisch westliche Heuchlerei und imperialistischer Egoismus.
Als ob die Europäer und Amerikaner, die seit Jahrzehnen auf Kosten unzivilisisierter Stämme der Welt leben, zivilisierter wären, wenn es um ihre Hausinteressen geht. Etwas mehr von Demokratie, Menschenrechten und Justiz fasseln und schon wird alles gut. Typisch westliche Heuchlerei und imperialistischer Egoismus.
Ich habe in diesem Tread klar meine Meinung dazu geäußert. Aber für dich tue ich das gerne noch einmal. Ich denke nicht dass wir diesen Leuten, für die töten zum Leben dazugehört, unsere Standarts von Demokratie, Menschenrechten und JUstiz überstülpen sollten. Wir Deutschen sollten schön weiter Entwicklungshilfe Zahlen und gut ist. Vielleicht kauft der eine oder andere Potentat seine Waffen dann bei uns. So kommt dann noch etwas von dem Zaster zurück, das meiste davon verschwindet doch eh in der Schweiz.
ayyıldız66
02.05.09, 22:55
Ich habe in diesem Tread klar meine Meinung dazu geäußert. Aber für dich tue ich das gerne noch einmal. Ich denke nicht dass wir diesen Leuten, für die töten zum Leben dazugehört, unsere Standarts von Demokratie, Menschenrechten und JUstiz überstülpen sollten. Wir Deutschen sollten schön weiter Entwicklungshilfe Zahlen und gut ist. Vielleicht kauft der eine oder andere Potentat seine Waffen dann bei uns. So kommt dann noch etwas von dem Zaster zurück, das meiste davon verschwindet doch eh in der Schweiz.
Hast du dir schon mal das Interview bezüglich deutscher Soldaten in Afghanistan mit Condoleezza Rice durchgelesen? Deutschland ist doch nur eine Marionette der USA. Die USA tun und lassen mit Deutschland, was sie wollen. Im Grunde ist Deutschland ein gefundenes Fressen und wird sicherlich nichts zu sagen haben. Du kannst schön weiter träumen und deine Entwicklungshilfe zahlen. Wehe, Deutschland protestiert gegen die Aufstellung deutscher Soldaten in Afghansitan. Das wird für Deutschland als UNO-Miglied einige Konsequenzen ergeben.
Hast du dir schon mal das Interview bezüglich deutscher Soldaten in Afghanistan mit Condoleezza Rice durchgelesen? Deutschland ist doch nur eine Marionette der USA. Die USA tun und lassen mit Deutschland, was sie wollen. Im Grunde ist Deutschland ein gefundenes Fressen und wird sicherlich nichts zu sagen haben. Du kannst schön weiter träumen und deine Entwicklungshilfe zahlen. Wehe, Deutschland protestiert gegen die Aufstellung deutscher Soldaten in Afghansitan. Das wird für Deutschland als UNO-Miglied einige Konsequenzen ergeben.
Wisch dir mal deinen antideutschen Schaum vom Mund. Wenn wir US- Marionetten wären hätten wir schon einen Friedhof voller toter deutschern Helden, die im Irak ihr leben gelassen hätten. Haben wir aber nicht. Übrigens stellt die Türkei in Afghanisten auch Truppen die für nichts kämpfen. Sind das auch US-Marionetten?
ayyıldız66
02.05.09, 23:09
Wisch dir mal deinen antideutschen Schaum vom Mund. Wenn wir US- Marionetten wären hätten wir schon einen Friedhof voller toter deutschern Helden, die im Irak ihr leben gelassen hätten. Haben wir aber nicht. Übrigens stellt die Türkei in Afghanisten auch Truppen die für nichts kämpfen. Sind das auch US-Marionetten?
Du solltest auf deine Wortwahl achten und mir nichts unterstellen. Ich sagte bereits, du kannst schön weiterträumen, wenn dir die Wahrheit nicht schmeckt. Das ändert aber nichts an den Tatsachen.
Du solltest auf deine Wortwahl achten und mir nichts unterstellen. Ich sagte bereits, du kannst schön weiterträumen, wenn dir die Wahrheit nicht schmeckt. Das ändert aber nichts an den Tatsachen.
Ich lerne gerne immer was dazu und gerade die Wahrheit, wenn sie einem so charmant dargereicht wird interessiert mich brennend. Also, go ahead, ich warte.
ayyıldız66
02.05.09, 23:15
Ich lerne gerne immer was dazu und gerade die Wahrheit, wenn sie einem so charmant dargereicht wird interessiert mich brennend. Also, go ahead, ich warte.
Lesen bildet. :aferin2:
Lesen bildet. :aferin2:
Na dann lege mal los. Fange am besten mit dem Natovertrag an. Kapitel Bündnisfall, dann weißt du warum Türken und Deutsche in Afghanistan kämpfen. Noch ein kleiner Hinweis: Condoleeza Rice hat den Natovertrag nicht ausgearbeitet. Guts Nächtle:halay2:
Die Afghanen sind ein sehr Stolzes Volk, Fremdherrschaft werden sie egal von wem es kommt niemals akzeptieren, mag sein das die meisten Afghanen des Krieges leid sind aber auf die dauer werden sie alle "Fremden" aus Afghanistan raus haben wollen, egal was für Motive sie haben.
So schnell werden die angrenzenden Länder um Afghanistan herum leider nicht ihren Einfluß aufgeben wollen. Allen voran Pakistan. Siehe die Taliban, die vor allem von Pakistan ausgebildet, bewaffnet, ideologisch geschult und vom pakistanischen Geheimdienst beschützt wurden und werden. Mit Pakistan im momentanen Zustand wird Afghanistan es enorm schwer haben, sich überhaupt zu stabilisieren.
Die ersten Versuche diesbezüglich finden ja bereits statt. Unter der Schirmherrschaft der UNO wurde eine afghanische Regierung installiert und durch Wahlen bestätigt. Die nächste steht an. Und die fremd induzierte Herrschaft der Taliban wurde ja bereits beendet. Wenn auch mit fremder Hilfe. Und mit ungewissem Ausgang. Diese Bündnisse sind für Afghanistan insgesamt jedoch nichts neues.
Die Lage selbst ist noch fern von einer Stabilisierung. Es kann wohl jederzeit kippen. Es stellt sich wohl auch die Frage, wie ernst es der Staatengemeinschaft ist, Afghanistan zu stabilisieren. Und unter welchen Bedingungen. Und unter welchem Aufwand.
Fakt ist, sie ist tot. Beschützt wurde sie, wie es sich im augenblicklichen Beamtenstaat ziemt, von 08:00 bis 16:30, nicht früher, und erst recht nicht später. Hätten wir eine Justiz, die ihre Arbeit korrekt machen würde, wäre ihr Mörder bereit lange vor der Tat wegen diverser anderer Delikte eingefahren.
Hier ist Kritik sicher berechtigt. Gegen den eigenen Willen ist Schutz nicht immer möglich, Hilfe muss auch angenommen werden, davon abgesehen aber lässt sich obiges nicht von der Hand weisen.
Sieh es als einen Evolutionsprozess an. Schau dir an wie es in Europa vor vier- bis fünfhundert Jahren aussah. Großgrundbesitzer, Leibeigenschaft, die Dominanz der katholischen Kirche, der Hexenhammer. Das ist die Entwicklungsstufe auf der man sich zur Zeit in Afghanistan befindet. Ich denke es ist falsch daran etwas ändern zu wollen. Man muss den Menschen die Chance geben ihren eigenen Weg zu gehen. Wir Europäer haben uns auch selbst entwickelt (...).
Dennoch gab es stets Austausch von Ideen und Kulturen, zwischen griechischer, römischer, christlicher, islamischer, durch Handel, durch Kriege, durch Besetzungen, Eroberungen. Insofern könnte man sagen, dass hier auch Ideen weiter getragen werden können, auch nach Afghanistan, nicht nur Kriege, Leid und Tod. Oder Drogen. Zumal es in Afghanistan schon vorher große Unterschiede gab zwischen teilweise recht modernem Stadtleben und dem Leben auf dem Lande.
Nein, ob unsere Soldaten von religiösen Fanatikern hingeschlachtet werden oder nicht sollen oder nicht sollten wir, die Deutschen, selbst entscheiden, niemand sonst.
Zustimmung.
Es gibt genug Berichte in den öffentlich rechtlichen Medien wo afghanische Bürger sich darüber beschweren, dass ihnen die europäischen Kreuzritter ihre Lebensweise aufdrängen wollen. Wenn das ihre Befürchtung ist, dann kann man sie ihnen ganz leicht nehmen: Raus da mit unseren Soldaten. Mit den Taliban werden die Afghanen früher oder später schon alleine fertig.
Diese Berichte haben aber auch noch Ende 2005 eine Zustimmungsrate von 77 Prozent ermittelt. Weiterhin können beide Aspekte zutreffen. Wobei diese Lebensweise, die einem aufgedrängt wird, natürlich auch heißt, zu akzeptieren, dass alle Rechte besitzen, nicht nur Männer oder bewaffnete Krieger.
Frei nach Churchill; glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Ich erwähnte bereits dass unsere Regierung uns diesen Einsatz schließlich irgendwie verkaufen muss.
Diese Umfragen sind die bestuntersuchten, repräsentativsten und unter diesen Aspekten sichersten Informationen zur Befindlichkeit der afghanischen Bevölkerung, die wir haben. Wenn wir diese Datenbasis nicht akzeptieren, haben wir keine Basis mehr, auf der wir argumentieren können, nur noch Mutmaßungen und subjektive Meinungen. Stochern im Nebel wäre dann zutreffend. Immerhin hätten wir dann noch die Wahlergebnisse des afghanischen Volkes.
Natürlich ist es auch meine Meinung, die sich von deiner in diesem Fall fundamental zu unterscheiden scheint.
Unterschiedliche Ansichten bereichern ja auch die Diskussion.
Allerdings hast du die Möglichkeit deiner Überzeugung weit mehr Nachdruck zu verleihen. Melde dich freiwillig zu unserer Armee und kämpfe selbst mit der Waffe in der Hand für die Freiheit des Afghanischen Volkes.
Warum sollte ich das tun? Ich bin nicht Soldat. Ich würde andere Soldaten zudem wohl nur gefährden. Dies ist nicht mein Beruf. Verlangst du von mir, wenn ich hungrig bin, Bauer zu werden? Unsere Gesellschaft beruht auf Arbeitsteilung. Wenn meine Überzeugung mir sagt, Kriminalität ist zu bekämpfen, muss ich dann Polizist werden? Wenn mir meine Überzeugung sagt, Menschen verdienen in einem Rechtsstaat Rechtsschutz, dann muss ich sicher nicht Anwalt werden. Aber ich kann dies tun. Alle seine Überzeugungen mit dem jeweiligen Beruf zu untermalen ist sicher nicht möglich, dafür reicht das eine Leben bei weitem nicht aus, welches wir besitzen.
Dies alles unabhängig von der Grundsatzdiskussion über Soldaten, freiwillige Einsätze, beruflichen Druck und Kriegseinsätze außerhalb Deutschlands.
Das würde es mir leichter machen dir zu glauben, das dieser Kampf einen Sinn macht.
Ob dieser Kampf einen Sinn ergibt, wird sich erst noch zeigen. Immerhin wurde das Talibanregime beendet. Afghanistan zu stabilisieren, schien dann wenig Priorität zu besitzen im Gegensatz zum Irakkrieg. Es wurden und werden Fehler gemacht in einem Ausmaß, das mich bisweilen wirklich zweifeln läßt an den strategischen Fähigkeiten der jeweiligen Schaltstellen.
Wenn du nur den Blödsinn nachtutest, den unsere Regierung verbreitet kann ich dir nicht glauben.
Ich denke für mich selbst.
Anderer Meinung zu sein bedeutet nicht, dass man andere Meinungen wiederum unreflektiert oder tatsächlich übernimmt. Für sich selbst zu denken kann immer dazu führen, zu einem anderen Ergebnis zu kommen als ein anderer.
Von diesen Phrasendreschern befindet sich auch keiner im Schützenloch.
So würde ja auch jede Nation jeden Krieg verlieren, jeder Einsatz wäre der letzte. Wir schicken Politiker ja auch nicht zum Feuerlöschen oder zum Brot backen. Ich verstehe, was du meinst. Du möchtest, dass Politiker nicht leichtfertig Entscheidungen treffen. Persönliche Betroffenheit würde dabei helfen. Aber sicher nicht durch einen Out of Area Einsatz unserer Politiker. Wenn sich diesen vielleicht auch viele wünschen mögen.
Die sitzen alle in klimatisierten Büros und wenn es mal einen unserer tapferen jungen Männer erwischt quetschen sie sich eine Krokodilsträne aus den Augen. Das ist so verlogen, dass ich als ehemaliger Soldat vor diesen Leuten am liebsten ausspucken möchte.
Dies trifft sicher auf nicht wenige zu, auf andere wiederum nicht. Auch hier sollten wir nicht pauschalisieren.
Diese Zahlen, wenn sie denn stimmen, werden sich noch weiter ins negative entwickeln. Denn wenn die Bundeswehr nicht wöchentlich Zinksärge mit toten Kameraden nach Deutschland transportieren möchte wird sie sich weiter von den Bürgern abschotten müssen um Agriffe auf ihre Soldaten zu vermeiden und wesentlich schneller das Feuer eröffenen müssen als sie es bisher getan haben, damit die Taliban begreifen, dass mit den Deutschen Soldaten nicht zu spaßen ist. Einer Zustimmung der Afghanen dürfte dies eher abträglich sein, denn es wird in jedem Fall mehr tote Zivilisten geben.
Zumindest sind diese Zahlen die beste Grundlage, die wir haben. Der Rest deines Beitrages zeigt, wie verfahren und schwer die Situation ist. Manche Situationen lassen einem nur die Wahl zwischen zwei Fehlern.
So schnell werden die angrenzenden Länder um Afghanistan herum leider nicht ihren Einfluß aufgeben wollen. Allen voran Pakistan. Siehe die Taliban, die vor allem von Pakistan ausgebildet, bewaffnet, ideologisch geschult und vom pakistanischen Geheimdienst beschützt wurden und werden. Mit Pakistan im momentanen Zustand wird Afghanistan es enorm schwer haben, sich überhaupt zu stabilisieren.
Der Einfluss von Pakistan wird sich in der Zukunft nur um Islamabad begrenzen, im Swat-Tal ist die Taliban allein herscher und Islamabad hat schon jetzt über zwei Drittel des Landes keine macht mehr. Die Frage wäre nicht ob Pakistan Afghanistan in ruhe lassen würde sondern ob die Paschtunen nicht erstmal Pakistan unter Kontrolle bringen und in Afghanistan nachher mit Glanz und Gloria einmarschieren würden.
Die ersten Versuche diesbezüglich finden ja bereits statt. Unter der Schirmherrschaft der UNO wurde eine afghanische Regierung installiert und durch Wahlen bestätigt. Die nächste steht an. Und die fremd induzierte Herrschaft der Taliban wurde ja bereits beendet. Wenn auch mit fremder Hilfe. Und mit ungewissem Ausgang. Diese Bündnisse sind für Afghanistan insgesamt jedoch nichts neues.Welche Regierung? Karzai ist nichts anders als der Dorfvorsteher von Kabul, wer nimmt ihn schon ernst außer den Westliche Medien? Solange der Ami seine Dollar den Warlords rüber reicht halten sie Still und horten mit dem Geld Waffen, für was? Vietnam, Libanon und Lateinamerika lassen grüssen.
Die Lage selbst ist noch fern von einer Stabilisierung. Es kann wohl jederzeit kippen. Es stellt sich wohl auch die Frage, wie ernst es der Staatengemeinschaft ist, Afghanistan zu stabilisieren. Und unter welchen Bedingungen. Und unter welchem Aufwand.Wenn der Westen am Hindukusch scheitert gleich einen Termin beim Proktologen buchen, dann ist nämlich alles im Popo.
Der Einfluss von Pakistan wird sich in der Zukunft nur um Islamabad begrenzen, im Swat-Tal ist die Taliban allein herscher und Islamabad hat schon jetzt über zwei Drittel des Landes keine macht mehr. Die Frage wäre nicht ob Pakistan Afghanistan in ruhe lassen würde sondern ob die Paschtunen nicht erstmal Pakistan unter Kontrolle bringen und in Afghanistan nachher mit Glanz und Gloria einmarschieren würden.
Mit Pakistan meinte ich auch nicht immer die pakistanische Regierung an sich. Die hat nicht einmal Kontrolle über den pakistanischen Geheimdienst, der mit den Taliban immer noch sympathisiert und diese unterstützt. Und ja, die Regierung verliert immer mehr die Kontrolle über das Land. Deine obige Zukunftsvision ist nicht aus der Luft gegriffen, sie zeigt mittlerweile das gesamte Dilemma.
Pakistan gleicht immer mehr einem gescheiterten Staat.
Welche Regierung? Karzai ist nichts anders als der Dorfvorsteher von Kabul
Der immerhin vom afghanischen Volk in Wahlen bestätigt wurde. Dies aber, das ist richtig, gibt ihm noch keine wirkliche Macht. Und über Korruption und Vetternwirtschaft müssen wir uns nicht unterhalten, die ist offensichtlich.
Wenn der Westen am Hindukusch scheitert gleich einen Termin beim Proktologen buchen, dann ist nämlich alles im Popo.
Danke, ich musste laut auflachen und habe sicher meine eigenen Nachbarn gestört. :) Aber du hast hier recht. Merkwürdig, wie wenig immer noch getan wird, um ein Scheitern zu verhindern. Vielleicht haben ja einige den Termin beim Proktologen schon gebucht. :) Dann sollte aber folgendes in die Köpfe der Verantwortlichen eingehämmert werden: Fange nie etwas an, dass du nicht willens bist, zu Ende zu bringen.
Na dann lege mal los. Fange am besten mit dem Natovertrag an. Kapitel Bündnisfall, dann weißt du warum Türken und Deutsche in Afghanistan kämpfen. Noch ein kleiner Hinweis: Condoleeza Rice hat den Natovertrag nicht ausgearbeitet. Guts Nächtle:halay2:
Wusste garnicht das "Afghanistan" in der NATO ist :rolleyes:
Wisch dir mal deinen antideutschen Schaum vom Mund. Wenn wir US- Marionetten wären hätten wir schon einen Friedhof voller toter deutschern Helden, die im Irak ihr leben gelassen hätten. Haben wir aber nicht. Übrigens stellt die Türkei in Afghanisten auch Truppen die für nichts kämpfen. Sind das auch US-Marionetten?
dafür hat die bundeswehr die amikasernen in De bewacht wie es sich für ne vasallentruppe gehört
ja da stimm ich dir zu mit der türkei wenn die amis husten müssen wir leider auch springen so lauft das halt wenn man politik für die eigene tasche macht und nicht fürs volk
ayyıldız66
03.05.09, 14:09
Na dann lege mal los. Fange am besten mit dem Natovertrag an. Kapitel Bündnisfall, dann weißt du warum Türken und Deutsche in Afghanistan kämpfen. Noch ein kleiner Hinweis: Condoleeza Rice hat den Natovertrag nicht ausgearbeitet. Guts Nächtle:halay2:
Das solltest du erst einmal selbst in Angriff nehmen, damit du nicht auf der Strecke bleibst. Übrigens hat keiner außer dir behauptet, dass Rice den Vertrag ausgearbeitet hat. Türkische Soldaten sind längst raus aus Afghansitan und haben ihren Dienst verlustfrei abgeleistet. Deutsche Soldaten müssen auf Wunsch ihrer amerikanischen Freunde weiterhin in Afghanistan bleiben.
Warum muss der "Bündnissfall" für Afghanistan herhalten ?
Ich frage ja nur weil 3000 Amis umgekommen sind ?
Warum ruft die TR nicht diesen "Bündnissfall" auf ?
wir haben 40.000 opfer zu beklagen.
Dann währen einige Nato partner ziehmlich angeschissen , wegen der unterstützung für eine terrortruppe namens P_GAGA.
Insallah wird die NATO bald aus Afghanistan vertrieben und die Marionettenregierung "Karsai" ( gibt es die todesstrafe in Afghanistan?) aufgehängt!
Warum muss der "Bündnissfall" für Afghanistan herhalten ?
Ich frage ja nur weil 3000 Amis umgekommen sind ?
Warum ruft die TR nicht diesen "Bündnissfall" auf ?
wir haben 40.000 opfer zu beklagen.
Dann währen einige Nato partner ziehmlich angeschissen , wegen der unterstützung für eine terrortruppe namens P_GAGA.
Hatte sie ja zu Saddam Zeiten. Die Deutschen und Franzaken hat es nicht interessiert. Die Türkei sollte die NATO verlassen;- die NATO ist es einfach nicht Wert.
Hatte sie ja zu Saddam Zeiten. Die Deutschen und Franzaken hat es nicht interessiert. Die Türkei sollte die NATO verlassen;- die NATO ist es einfach nicht Wert.
Hast Du Quellen dafür ?
Danke !
wen dem so ist ist geschiss....n auf die NATO.
Das solltest du erst einmal selbst in Angriff nehmen, damit du nicht auf der Strecke bleibst. Übrigens hat keiner außer dir behauptet, dass Rice den Vertrag ausgearbeitet hat. Türkische Soldaten sind längst raus aus Afghansitan und haben ihren Dienst verlustfrei abgeleistet. Deutsche Soldaten müssen auf Wunsch ihrer amerikanischen Freunde weiterhin in Afghanistan bleiben.
Ich hatte die Ehre in diesem Bündnis dienen zu dürfen und kenne die Statuten deswegen recht gut. Damals waren es allerdings noch richtige Politiker, die dort den Ton angegeben haben und nicht irgendwelche Flitzpiepen, die meinen unsere Freiheit würde am Hindukush verteidigt werden. Um dort aufzuräumen braucht man dort keine Truppen sondern nur die eine oder andere Daisy Cutter oder Tomahawk. Deutsche Soldaten sind in Afghanistan, weil deutsche Politiker das so wollen. Das mag Frau Rice nicht passen ist aber eine Tatsache, denn die Nato ist ein Bündnis souveräner Staaten.
Zu deiner Erinnerung, du hast behauptet dass die Deutschen nach dem Ton von Frau Rice tanzen würden. Nun, so weit ich weiß ist die Dame nicht mehr im Amt, aber es würde mich brennend interessieren was denn nun genau von sich gegeben hat.
Die Geschichte des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr ging allerdings mit Wella-Gerd Schröder los, jener SPD-Friedenstaube, die, kaum ein halbes Jahr im Amt, erstmal deutsche Truppen in Jugoslawien einmarschieren ließ. Wer hätte gedacht, dass gerade die Sozen, die fast alle den Wehrdienst verweigern so schnell die Truppen marschieren lassen. Wahrscheinlich weil sie selbst nicht mit müssen. Wie dem auch sei, ich bin auch der Meinung, dass die kein Afghane auch nur das Leben eines Bundeswehrsoldaten wert ist, aber meine Regierung ist der Meinung dass man diesen Menschen helfen muss.
Was die aus Afghanistan 'abgezogenen' türkischen Truppen angeht so würde ich gerne von dir wissen ob der Abzug so panikartig erfolgte, dass man die Einheiten bei Wardak vergessen hat?
http://www.nato.int/isaf/docu/epub/pdf/isaf_placemat.pdf
Die PDF-Datei zeigt allerdings den Stand vom April diesen Jahres. Es ist also möglich dass der türkische Rückzug noch nicht abgeschlossen ist. Mehr werde ich diesbezüglich sicherlich von dir erfahren
Hatte sie ja zu Saddam Zeiten. Die Deutschen und Franzaken hat es nicht interessiert. Die Türkei sollte die NATO verlassen;- die NATO ist es einfach nicht Wert.
Meinst du die Anfrage der Regierung Özal vor der Operation Desert Storm? Damals wurden Luftwaffeneinheiten der Bundeswehr in die Türkei verlegt. Die türkische Regierung war entäuscht, dass es nur ein paar Alpha Jets waren aber wenn man sich die Luftwaffe der Irakis einmal näher angesehen hat hätten wohl auch ein paar Me-109 oder FW-190 gelangt. Die Bundesregierung schickte die Kampfflugzeuge damals aber mehr aus symbolischen Gründen. Bis zu Änderung des Grundgesetzes 1995 war die Bundeswehr auch innerhalb der Nato eine reine territoriale Verteidigungsarmee, der Auslandseinsätze untersagt waren. Bis zum Ende des kalten Krieges sollte nämlich Deutschland das Schlachtfeld sein und mal ehrlich da muss man nun wirklich keine Truppen für verlegen.
Hast Du Quellen dafür ?
Danke !
wen dem so ist ist geschiss....n auf die NATO.
Nato fordert mehr Hilfe für Türkei - Berlin stellt sich quer
Zwischen dem Militärbündnis und der Bundesregierung gibt es erneut Meinungsverschiedenheiten. Die Nato hat von den Mitgliedsländern mehr Unterstützung für die Türkei gefordert. Doch Berlin will über die bereits zugesagen Patriot-Raketen nicht hinausgehen.
http://www.handelsblatt.com/archiv/nato-fordert-mehr-hilfe-fuer-tuerkei-berlin-stellt-sich-quer;607718
Bitteschön.
Meinst du die Anfrage der Regierung Özal vor der Operation Desert Storm? Damals wurden Luftwaffeneinheiten der Bundeswehr in die Türkei verlegt. Die türkische Regierung war entäuscht, dass es nur ein paar Alpha Jets waren aber wenn man sich die Luftwaffe der Irakis einmal näher angesehen hat hätten wohl auch ein paar Me-109 oder FW-190 gelangt. Die Bundesregierung schickte die Kampfflugzeuge damals aber mehr aus symbolischen Gründen. Bis zu Änderung des Grundgesetzes 1995 war die Bundeswehr auch innerhalb der Nato eine reine territoriale Verteidigungsarmee, der Auslandseinsätze untersagt waren. Bis zum Ende des kalten Krieges sollte nämlich Deutschland das Schlachtfeld sein und mal ehrlich da muss man nun wirklich keine Truppen für verlegen.
Die Türkei hatte auch schon damals eine recht moderne und große Luftwaffe; darum ging es ja nicht.
Man hatte nur Angst vor den SCUD's und D sowie Frankreich wollten nicht helfen. Ist ja logisch: die SCUDs aus dem Irak könnten D treffen.
Soviel zum Thema "Bündnis"
Bitteschön.
Der Link funktioniert nicht. Ist das aus der Zeit vor dem Angriff der Koalitionstruppen im Jahr 2003?
Die Türkei hatte auch schon damals eine recht moderne und große Luftwaffe; darum ging es ja nicht.
Man hatte nur Angst vor den SCUD's und D sowie Frankreich wollten nicht helfen. Ist ja logisch: die SCUDs aus dem Irak könnten D treffen.
Soviel zum Thema "Bündnis"
Wann hat denn eine Scud überhaupt schon mal getroffen? Nochmal die Frage. Über welchen Zeitraum reden wir?
Der Link funktioniert nicht. Ist das aus der Zeit vor dem Angriff der Koalitionstruppen im Jahr 2003?
Ja, wir reden von 2003
Wann hat denn eine Scud überhaupt schon mal getroffen? Nochmal die Frage. Über welchen Zeitraum reden wir?
Eine SCUD trifft nicht Punkt genau;- soll sie ja auch nicht bzw kann sie nicht.
Nur ist so eine SCUD mit BIO/CHEMIE Sprengkopf nicht zu unterschätzen.
BTW: Der Link funktioniert bei mir. Musst bisschen warten
Eine SCUD trifft nicht Punkt genau;- soll sie ja auch nicht bzw kann sie nicht.
Nur ist so eine SCUD mit BIO/CHEMIE Sprengkopf nicht zu unterschätzen.
BTW: Der Link funktioniert bei mir. Musst bisschen warten
Leider funzt der link bei mir auch nicht :think:
bosnakoglu
03.05.09, 21:25
Leider funzt der link bei mir auch nicht :think:
Ich kann bezeugen, dass es diesen Artikel gab.
Hatte ihn auch gelesen :dance:
die quelle tut es glaub ich auch
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,234557,00.html
Was ist für dich imperialistische Propaganda? Meinungen, die der deinen nicht gleichen? Wenn du deinen Kopf dagegen verschließt, so wirst du nur noch das hören, was du hören möchtest, das denken, was du bereits dachtest, und das sehen, was du sehen möchtest.
Ich selbst möchte irritiert werden, das denken, was ich vorher nicht dachte, das sehen, was ich vorher nicht sah. Somit würdest du mir einen Gefallen tun, mich argumentativ anzugreifen, mich in einer Diskussion zu stellen.
Du könntest damit anfangen, mir deine Sichtweise über die Taliban näher zu bringen, denn scheinbar weichen in deinen Augen diese Taliban und ihre Motive sowie deren Umsetzung von meiner Ansicht ab. Denn ich sprach davon, dass diese den Afghanen keine Freiheit brachten und keine Freiheit bringen. Du hast dieses angegriffen und imperialistische Propaganda genannt, so wie ich das verstehe. Immerhin hast du dir gerade diesen Text aus meinen Beiträgen herausgesucht. Korrigiere mich, wenn ich das falsch verstanden habe.
Irrtum, Danielus, nicht ich habe irgendetwas aus Deinen Beiträgen herausgesucht, sondern Du hast in Deinem Antwort-Rundumschlag auf meinen Beitrag geantwortet, der sich eigentlich auf einem Beitrag von Türk bezog! Und ich habe mich, höfflich wie ich bin, für die Antwort bedankt!
Ich kann Dich übrigens beruhigen, was meine Meinungsbildung angeht. Ich bin eigentlich wirklich schon alt genug, und nach Bekundung auch vieler Deiner Landsleute offensichtlich nicht gerade auf dem Kopf gefallen, um zu wissen, dass man seine Informationen aus möglichst breitgefächerten Quellen holen sollte, um sich eben seine eigene Meinung zu bilden. Daher bin ich ganz sicher nicht auf diese liebgemeinte aber sehr wohl überheblich wirkende Belehrung Deinerseits angewiesen!
Deine ellenlangen Beiträge lese ich übrigens schon lange nicht mehr, höchstens überfliehe ich sie. Denn speziell in diesem Thread servierst Du uns eigentlich nichts anderes, als das was man sowieso tagtäglich zu lesen und hören bekommt. Mag sein, dass hier und da Deine eigene Gewürzmischung zum Vorschein kommt, allerdings bleiben die Zutaten die selben: die Verteidigung der Demokratie, die Rettung der afghanischen Frau, usw.. Also das übliche humanitäre und menschenrechtliche Gefasel, das dem einzigen Zweck dient, die tatsächlichen Gründe einer westlichen Intervention, nämlich einzig und allein die Wahrung rein wirtschaftlichen Interessen, zu verschleiern.
Denn eins ist sicher: wären die Taliban 2001 nicht so geldgierig gewesen und hätten sie den von den USA bzw. dem amerikanischen Ölkonzern Unocal (gehört inzwischen zu Chevron Texaco) vorgelegten Vertrag unterschrieben, würde sich heute im Westen kein Mensch oder besser gesagt kein Politiker darum scheren, wie weit die Demokratie in Afghanistan vorangeschritten ist oder wie es den afghanischen Frauen tatsächlich geht. Genau so wenig, wie man es bei anderen „braven“ Ländern beobachten kann!
Es kommt ebenfalls nicht von ungefähr, dass das Schreckgespenst Taliban seit einigen Monaten im Westen wieder aufgewärmt wird. Abgesehen davon, dass sowohl Politiker als auch Medien der westlichen Öffentlichkeit jeglichen Widerstand egal welcher Couleur oder Clans gegen die Besatzung ihres Landes als „Taliban-Untat“ verkaufen, geht es ihnen wieder einmal ausschließlich um die Wahrung ihrer wirtschaftlichen Interessen, wofür sie natürlich die Wiederwahl ihres Lakai Karzai (soll übrigens in den 1990er Jahren Consultant von Unocal gewesen sein bzw. Verbindungen zu Unocal gehabt haben) und somit ihre verstärkte Präsenz im Lande brauchen. Es geht um nichts anderes, als um die Sicherung des TAPI-Pipeline, zumal 2008 eine Expertise versichert hat, dass Turkmenistan über die entsprechenden Reserven verfügt, um dieses Pipeline zu beliefern.
Wie hieß es nochmals 2008 in einem französischen Forum? „10 französischen Soldaten sind für ein Pipeline gestorben!“
Aber von mir aus kannst Du hier selbstverständlich Deine „Propaganda“ weiter verbreiten. Nur lesen werde ich sie weiterhin nicht!
Ja, wir reden von 2003
Der Angriff auf den Irak im Jahr 2003 war weder durch die UNO noch durch die Natostatuten gedeckt. George W Bush versuchte zwar alles mögliche um die Nato in diese Operation mit hinein zu ziehen, es war ihm allerdings, trotz etlicher gefakter Powerpoint-Präsentationen nicht möglich.
Zu den Franzosen kann ich nicht viel sagen, außer dass die über recht gute Geschäftsbeziehungen zum Saddamregime verfügten und deshalb dem Angriff auf den Irak, vorsichtig ausgedrückt, skeptisch gegenüber standen.
Warum hielten sich die Deutschen aus dem Irakkrieg gänzlich heraus?
Die wichtigste Rolle spielte dabei wohl der Wahlkampf im Jahre 2002. Wella-Gerd wußte, dass wenn er die Truppen nach Kosowo und Afghanistan nun noch einmal marschieren lassen würde selbst der dämlichste Deutsche nicht mehr glauben würde, dass er der Friedenskanzler schlicht hin ist. Wie es ihm auch nur ein Deutscher nach dem Völkerrechtswidrigen Kosowo-Krieg noch glauben konnte war und ist mir schleierhaft, nur steckt man ja nicht in den Leuten drinnen.
Vielleicht wollte der dem damals beliebtesten Politiker Deutschlands, Außenminister Fischer, auch bloß den einen oder anderen Farbbeutel ersparen, wobei dies auch inkonsequent war, denn Fischer gehörte mit zu den Politikern, die den Farbbeutel, den Pflasterstein u.ä. als Verhandlungsargumente in die Bundespolitik mit eingeführt haben. Who knows.
Jedenfalls beschloss die damalige rot/grüne Bundesregierung aus wahlkampftaktischen Gründen den US-Amerikanern jegliche Unterstützung zu verweigern und war damit auch erfolgreich. Nur war diese Entscheidung der Bundesregierung recht kurzsichtig. Was im Jahr 2002, im Kabinett, niemand in Betracht zog waren nämlich eventuelle Anfragen aus Ländern wie z.B. der Türkei nach Unterstützung zur Sicherung ihrer Grenzen. Nun sagen die Natostatuten klar aus, dass die Bündnispartner sich zwar gegenseitig schützen müssen, nur gibt es da einen winzigen Haken. Die Bündnisverpflichtung tritt dann in Kraft, wenn ein Natopartner von einer fremden Macht angegriffen wird, wird es allerdings in Folge eines eigenen Angriffskrieges oder des Angriffskrieges eines anderen Natopartners angegriffen, so gibt es keinen Bündnisfall. Die Schutzverantwortung für die Türkei wäre also alleinige Sache der Türken selbst sowie die der angreifenden Amerikaner gewesen. Deshalb war es mir damals auch völlig schleierhaft, warum die Türkei die Stationierung weiterer US-Truppen nicht zugelassen hat, denn dies wären die Schutztruppen gewesen nach denen sie in Deutschland und Frankreich nachgefragt hatte. Ich empfehle jeden hier wenigstens einmal den Natovertrag genau durchzuarbeiten. Das sind die Fakten.
Meiner Meinung nach hätte die damalige Bundesregierung der Bitte der Türkei nachkommen müssen. Schon um zu demonstrieren, dass man seinen, gerade durch die Schröder-Regierung viel beschworenen, Partnern die Treue hält, leider war dies innenpolitisch nicht vertretbar, weil sich diese Regierung so vor dem eigenen Volk komplett unglaubwürdig gemacht hätte. Durch den populistischen Antikriegskurs aus dem 2002er Wahlkampf steckte man in einer Sackgasse aus der man nun nicht mehr herauskam. Gelernt hat man daraus allerdings auch nicht, denn selbst im 2005er Wahlkampf machten die Sozialdemokraten weiter den Antikriegswahlkampf.
http://www.azrael74.de/uploaded_images/plakat1-762397.jpg
Der Mensch scheint immer wieder schnell zu vergessen....
Bundeswehr tötet Zivilisten
20. Juli 2009 Deutsche Soldaten haben im Norden Afghanistan nach Angaben der Bundeswehr zwei afghanische Zivilisten erschossen und zwei weitere schwer verletzt. Der Gouverneur von Kundus, Mohammad Omar, sprach am Montag sogar von drei Getöteten, darunter ein Kind. Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonntag.
http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26F B23A0/Doc~EA7E430456D5D4E51BE0774644 D9DE4AA~ATpl~Ecommon~Scontent. html
KÖNIGSTIGER
20.07.09, 12:17
Die Bundeswehr rutscht immer tiefer in den dreck.
Drei tote zivilisten.
Es wird keine unterschiede mehr geben für die afghanen
zwischen amerikanern, briten oder deutschen.
Deutschland wieder mit toten bundeswehrsoldaten
bezahlen müßen, leider.
Bundeswehr tötet Zivilisten
20. Juli 2009 Deutsche Soldaten haben im Norden Afghanistan nach Angaben der Bundeswehr zwei afghanische Zivilisten erschossen und zwei weitere schwer verletzt. Der Gouverneur von Kundus, Mohammad Omar, sprach am Montag sogar von drei Getöteten, darunter ein Kind. Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonntag.
http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26F B23A0/Doc~EA7E430456D5D4E51BE0774644 D9DE4AA~ATpl~Ecommon~Scontent. html
theodor werz
20.07.09, 16:21
Zwischenfall in Afghanistan
Bundeswehr erschießt Zivilisten
Weil ein Kleinlaster trotz Warnschüssen nicht anhielt, schossen deutsche Soldaten scharf – und töteten dabei einen Jugendlichen. Im Kleinlaster fanden sich keinerlei Waffen.
KABUL/POTSDAM dpa | Nach der Erschießung eines Jugendlichen durch die Bundeswehr in Afghanistan hat sich die zuständige Staatsanwaltschaft Potsdam eingeschaltet. Die Behörde prüft nach Angaben eines Sprechers vom Montag, ob gegen die beteiligten Soldaten Ermittlungen eingeleitet werden.
Der Jugendliche war am Sonntag in der Nähe des deutschen Feldlagers Kundus erschossen worden. Er saß in einem Kleinlaster, der auf eine deutsche Stellung zuraste. Das genaue Alter des Toten wurde zunächst nicht bekannt. Nach anfänglichen unterschiedlichen Angaben sprachen auch die afghanischen Behörden nur noch von einem Todesopfer.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums ereignete sich der Zwischenfall am Sonntag im Norden Afghanistans, etwa zehn Kilometer von Kundus entfernt. Demnach ließ sich ein mit fünf Menschen besetzter Kleinlaster auch durch Warnschüsse nicht stoppen. Daraufhin hätten die Soldaten gezielt auf das Fahrzeug geschossen, um es zum Stehen zu bringen. Dabei seien der Jugendliche getötet und zwei weitere Insassen schwer verletzt worden. Soldaten kamen nicht zu Schaden.weiter:
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/bundeswehr-erschiesst-zivilisten/
Hatten Melonen geladen,viele Insassen lassen aber nicht auf einen Kamikaze Angriff schließen,Soldaten die tagelang auf eine Ereignis warten, werden naturgemäß nervös und benutzen Combat-Waffen um ein Fahrzeug mit vermutlich defekten
Bremsen anzuhalten. Tragisch ist es für die Zivilisten, die nur Feldfrüchte heimbringen wollten....:mad:
Hatten Melonen geladen,viele Insassen lassen aber nicht auf einen Kamikaze Angriff schließen,Soldaten die tagelang auf eine Ereignis warten, werden naturgemäß nervös und benutzen Combat-Waffen um ein Fahrzeug mit vermutlich defekten
Bremsen anzuhalten. Tragisch ist es für die Zivilisten, die nur Feldfrüchte heimbringen wollten....:mad:
Passiert. Soldaten sind auch nur Menschen.
Passiert. Soldaten sind auch nur Menschen.
sicher?
me:sorry frau meier ich hab aus versehen ihren mann erschoßen wollte meine pistole testen
f.meier: ach sowas passiert schonmal wir sind alle nur menschen
KÖNIGSTIGER
20.07.09, 16:31
Ist es nötig drei afgahnen zu erschiessen, um einen kleinlaster zu stopen?
Die reifen und den motor zu zerschiessen, das hätte wahrscheinlich auch gereicht.
sicher?
me:sorry frau meier ich hab aus versehen ihren mann erschoßen wollte meine pistole testen
f.meier: ach sowas passiert schonmal wir sind alle nur menschen
Nein, du nix verstehen. Die Soldaten konntne ja in dem Augenblick nicht wissen das es nur Zivillisten sind. In so einer Situation hätte ich, und bestimmt auch andere nicht anders reagiert.
KÖNIGSTIGER
20.07.09, 16:41
Mav yegenim, so einfach ist das nicht.
Es gibt genug schweine in uniform,und genau aus diesem grund kann das nicht gelten.
Stell dir vor ein mörder in uniform verteidigt sich mit diesem argument.
Würdest du das von einem SS mann, oder einem cetnik der an den srebrenica massakern beteiligt war akzeptieren?
Ich nicht.
Passiert. Soldaten sind auch nur Menschen.
Nein, du nix verstehen. Die Soldaten konntne ja in dem Augenblick nicht wissen das es nur Zivillisten sind. In so einer Situation hätte ich, und bestimmt auch andere nicht anders reagiert.
ich verstehe schon
die talibankämpfer haben keine uniform das ist dir aber schon klar oder?
naja wir zerreden den thread der junge ist tot ihm kann keiner mehr helfen
theodor werz
20.07.09, 16:53
ich verstehe schon
die talibankämpfer haben keine uniform das ist dir aber schon klar oder?
naja wir zerreden den thread der junge ist tot ihm kann keiner mehr helfen
Es ist aber schon mehrfach von unzulänglicher Ausrüstung der Bundeswehrsoldaten
gesprochen worden.
Für mobile Kontrollpunkte sind einfachste Ausrüstungen wie auch Nagelbänder, die zickzack und rasch ausgelegt sind, einen tatsächlichen Angriff von Gummibereiften Fahrzeugen, auch hätte aufhalten können.
Hier ein Lieferant für das Bundeswehrbeschaffungsreferat:
http://images.google.com/imgres?imgurl=http://www.reuss.at/typo3temp/pics/2dca5b7cdd.jpg&imgrefurl=http://www.reuss.at/industrie_und_behoerden/sondertechnik/nagelbaender/&usg=__t6iTaMeWwMD8sSF-WU1LEWjI9oA=&h=121&w=180&sz=12&hl=de&start=10&sig2=ygx0xCkLWZjEC5lBib9gSA&um=1&tbnid=znPx2klyopLVSM:&tbnh=68&tbnw=101&prev=/images%3Fq%3DNagelb%25C3%25A4n der%26hl%3Dde%26rlz%3D1C1GGLS_ deIT328IT328%26sa%3DN%26um%3D1&ei=8YJkSpmFIYLBsgb2spAB
In ihren warmen Sesseln können Sie natürlich nicht verstehen, was diese Ermordung bei den Soldaten in Afghanistan für psychische Probleme verursacht. Jeder von ihnen ist sich im klaren, dass er der nächste sein kann, obwohl sie sich im vermeintlich sicheren Teil Afghanistan befinden.
Meines Wissens sind die Soldaten in Afghanistan Freiwillige, die für ihren Einsatz gut bezahlt werden, ich meine so 100-150 Euro/ Tag Auslandszuschlag zusätzlich zur normalen Besoldung. Ausserdem können die da endlich mal scharf schiessen, das ist sicher auch spannender als den ganzen Tag in der Kaserne herumzuhängen.
Daher hält sich mein Mitgefühl in Grenzen.
Da ist Deutschland insbesondere die Regierung selbst Schuld. Wer mit den Amis zusammen bescheuerte Kriege führen will, ist am Ende selbst Schuld.
Es ist aber schon mehrfach von unzulänglicher Ausrüstung der Bundeswehrsoldaten
gesprochen worden.
Für mobile Kontrollpunkte sind einfachste Ausrüstungen wie auch Nagelbänder, die zickzack und rasch ausgelegt sind, einen tatsächlichen Angriff von Gummibereiften Fahrzeugen, auch hätte aufhalten können.
Hier ein Lieferant für das Bundeswehrbeschaffungsreferat:
http://images.google.com/imgres?imgurl=http://www.reuss.at/typo3temp/pics/2dca5b7cdd.jpg&imgrefurl=http://www.reuss.at/industrie_und_behoerden/sondertechnik/nagelbaender/&usg=__t6iTaMeWwMD8sSF-WU1LEWjI9oA=&h=121&w=180&sz=12&hl=de&start=10&sig2=ygx0xCkLWZjEC5lBib9gSA&um=1&tbnid=znPx2klyopLVSM:&tbnh=68&tbnw=101&prev=/images%3Fq%3DNagelb%25C3%25A4n der%26hl%3Dde%26rlz%3D1C1GGLS_ deIT328IT328%26sa%3DN%26um%3D1&ei=8YJkSpmFIYLBsgb2spAB
tja bei 80 mrd neuverschuldung müssen halt auch die möchtegern rambos sparen:lach:
Meines Wissens sind die Soldaten in Afghanistan Freiwillige, die für ihren Einsatz gut bezahlt werden, ich meine so 100-150 Euro/ Tag Auslandszuschlag zusätzlich zur normalen Besoldung. Ausserdem können die da endlich mal scharf schiessen, das ist sicher auch spannender als den ganzen Tag in der Kaserne herumzuhängen.
Daher hält sich mein Mitgefühl in Grenzen.
ein wahres wort die soldaten haben eine wahl sie müssen da nicht hin aber die afganen können da leider nicht weg das ist ihre heimat ich heb mir mein mitgefühl für die afganen auf
wenn man sich die geschicht moralisch ankuckt sind das alles söldner in afganistan
tut mir ja sorry aber söldner haben den tod verdient wer für geld kämpft und menschen tötet ist das aller schlimmste
theodor werz
21.07.09, 04:58
ein wahres wort die soldaten haben eine wahl sie müssen da nicht hin aber die afganen können da leider nicht weg das ist ihre heimat ich heb mir mein mitgefühl für die afganen auf
wenn man sich die geschicht moralisch ankuckt sind das alles söldner in afganistan
tut mir ja sorry aber söldner haben den tod verdient wer für geld kämpft und menschen tötet ist das aller schlimmste
Mit dem "Tod verdient" Zitat, kann falsch verstanden werden, besser dürfte sich anhören:
Wer mit der Waffe seinen Lebensunterhalt bestreitet darf seinen eigenen Tod nicht ablehnen!
Hier ist eine etwas älterer Besoldung-Regel :
AUSLANDSEINSÄTZE
Von Sold bis Zulage
Wie Deutschland Soldaten und Beamte für Auslandseinsätze entschädigt
Berlin - Ist Afghanistan gefährlicher als Usbekistan? Gibt es im Kosovo mehr Minen als in Bosnien-Herzegowina? Darüber streiten die Vertreter aus vier Ministerien – Innen, Finanzen, Verteidigung und Außen –, die vor deutschen Auslandseinsätzen zusammensitzen, weil sie entscheiden müssen, welche Stufe gelten soll. Die Stufe bedeutet Geld, sie ist ein Bonus für Soldaten und Beamte wie zum Beispiel Polizisten. Als Entschädigung für ihren Einsatz in Kriegs- und Krisengebieten. Je nach Land erhalten die Staatsdiener zwischen 25 und 92 Euro pro Tag extra (siehe Grafik). Und zwar unabhängig davon, ob sie als Koch oder Kommandeur ihren Dienst leisten. Ein deutscher Soldat in Afghanistan erhält 92,03 Euro am Tag zusätzlich, einer in Usbekistan nur 53,69 Euro. „Die Verhandlungen sind jedes Mal eine Mischung aus Kuhhandel und Diskussion“, sagt Hans-Dieter Schell vom Bundeswehrverband (DBwV).mehr:
http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Auslandseinsaetze;art123,23809 52
KÖNIGSTIGER
22.07.09, 16:02
Wie lange es wohl dauert bis die taliban zurückschlagen werden.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,7607766,00.html
Wie lange es wohl dauert bis die taliban zurückschlagen werden.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,7607766,00.html
das kommt sicher noch jetzt ist die bundeswehr mit dabei wenns scheppert
war wohl nix mit land aufbauen die glaubwürdigkeit ist dahin
Wie lange es wohl dauert bis die taliban zurückschlagen werden.
Man kann die Taliban als solches nicht zurückschlagen. Was in den westlichen Medien als Taliban bezeichnet wird, ist nicht anderes als die Bevölkerug selbst. Es sind normalen Bauern aus dem Land, Händler von der Straße, einfacher Arbeiter und Familien-Väter-Söhne die immer mehr dazu neigen, gegen die Okkupanten zu kämpfen. Der Westen hat zwar die einigen Warlords unter präkeren umständen unter seiner Kontrolle, (Es wird zb. geduldet, dass die Warlords Cannabis-Wälder angelegen dürfen) mehr mehr geriet das Ganze aus dem Ruder. Und den De facto Hamid Karzai soll sollte man auch nicht ausser acht lassen. Der im seinem "Castle" in Kabul lebt und weitgehend von der Bevölkerung zurecht gehasst wird.
KÖNIGSTIGER
22.07.09, 17:11
Man kann nur hoffen, das beim stabilisieren der lage so wenig kolateralschäden wie möglich die gesundheit und das leben verlieren.
Die sind zu feige zuzugeben das sie mitten im krieg gegen die taliban stecken.
das kommt sicher noch jetzt ist die bundeswehr mit dabei wenns scheppert
war wohl nix mit land aufbauen die glaubwürdigkeit ist dahin
KÖNIGSTIGER
01.08.09, 21:50
Da war die BW ja recht erfolglos mit ihrer stabilisierungsgsaktion
Das ganze ist doch so etwas von daneben.
http://http://www.sueddeutsche.de/politik/227/482680/text/
hey der link geht nich xd
ich wuenschte, die bundeswehr wuerde die taliban fuerchten und ihre aersche nach hause bewegen.die soldaten dort sind naemlich freiwillig da, wird ja auch gut bezahlt.
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