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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Engel sollen Scharon töten



canavar
05.03.05, 03:53
Vor wenigen Wochen war Londons Bürgermeister Livingstone dadurch aufgefallen, dass er einen jüdischen Journalisten mit einem KZ-Wächter verglich. Nun sorgt er erneut für Aufregung: Er nannte Israels Ministerpräsident Scharon einen Kriegsverbrecher.

Livingstone: "Scharon gehört ins Gefängnis"
DPA
Livingstone: "Scharon gehört ins Gefängnis"
London - Der Londoner Bürgermeister Ken Livingstone warf Ariel Scharon zudem "ethnische Säuberungen" vor. Israel reagierte kurz angebunden: Die Äußerungen Livingstones seien keiner Reaktion würdig, erklärte ein Außenamtssprecher in Jerusalem.

Der linke Labour-Politiker schrieb in einem Artikel für die Zeitung "The Guardian": "Scharon ist ein Kriegsverbrecher und gehört ins Gefängnis, nicht ins Amt." Er bezog sich dabei auf die Massaker 1982 in den libanesischen Flüchtlingslagern Sabra und Chatilla. Dabei hatten von Israel unterstützte Milizionäre hunderte Palästinenser getötet. Scharon musste danach als Verteidigungsminister abtreten, weil er einer Untersuchungskommission zufolge indirekt verantwortlich war.

"Er organisiert weiterhin Terror", schrieb Livingstone, den das Volk gerne "roten Ken" nennt. "Im derzeitigen Konflikt wurden drei Mal so viele Palästinenser wie Israelis getötet." Zur Expansion Israels gehörten ethnische Säuberungen und Diskriminierung. Zudem heizten die Israelis Wut und Gewalt auf der ganzen Welt an. "Der Bürgermeister von London würde die Bedrohung für die Bürger seiner Stadt ignorieren, würde er die Ungerechtigkeit nicht anprangern", schrieb Livingstone.

Mit dem Artikel sorgte er in Israel zum zweiten Mal in kurzer Zeit für Befremden. Vergangenen Monat hatte er einen jüdischen Journalisten wegen dessen hartnäckigen Fragen mit einem KZ-Wärter verglichen. Mit dem neuerlichen Beitrag reagierte der Bürgermeister auf die Aufforderung britischer Juden, sich für seinen Vergleich zu entschuldigen. Dies lehnt er weiter ab. Er sei nicht antisemitisch, schrieb er im "Guardian". Sein angespanntes Verhältnis zum Rat der britischen Juden sei Ergebnis seiner Kritik an der israelischen Politik.

Das Wortgeplänkel zwischen Livingstone und dem Reporter Oliver Finegold war kürzlich bei einem Empfang in London aufgezeichnet und dann im Londoner Stadtrat vorgespielt worden. Livingstone sagte, der Reporter habe ihn bei der Veranstaltung immer wieder mit der Frage bedrängt, wie denn der Abend gelaufen sei.

Der Bürgermeister fragte Finegold daraufhin, ob er ein deutscher Kriegsverbrecher sei. Der Reporter antwortete, er sei Jude. Livingstone sagte dann zu Finegold, er verhalte sich wie ein KZ-Aufseher. "Sie machen das nur, weil Sie dafür bezahlt werden, nicht wahr?" sagte der Bürgermeister.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,344743,00.html



empfehlen kann icj jedem die dokumentation

"Falken und Tauben - Israels Generäle"
u.a. die vorfälle im Libanon damals...

Der Schakal
28.07.05, 00:52
Engel sollen Scharon töten


Ritual rechtsextremer Israelis macht Sicherheitsbehörden Sorgen

Rechtsextreme Israelis haben einen Todesfluch gegen Premier Scharon ausgesprochen, um mit Hilfe der "Engel der Zerstörung" doch noch den Gaza-Abzug abzuwenden. Die "Pulsa Denura" gab es schon - kurz vor dem Mord an Premier Yitzhak Rabin.

VON INGE GÜNTHER

http://www.fr-aktuell.de/no.gif


Jerusalem · 27. Juli · Nicht der im Kabbalismus verwurzelte Aberglaube, per Gebet jemanden in den Tod zu schicken, beunruhigt die Sicherheitsexperten. Ihre Sorge gilt eher einem aufgeheizten gesellschaftlichen Klima, das einem Kapitalverbrechen wie im Fall der tödlichen Schüsse auf Rabin Vorschub leisten könnte. So forderte die Friedensbewegung "Schalom Achschaf" (Peace Now) den Fernsehkanal 2 auf, die für Mittwochabend geplante Ausstrahlung eines Videos zu verhindern, das der Sender von den Organisatoren des Todesfluchs angekauft hatte. Anderenfalls finanzierten die Fernsehverantwortlichen eine Straftat wie Aufwiegelung zum Mord mit, sagte Peace-Now-Generalsekretär Yariv Oppenheimer.

Offenbar hatten sich zwanzig einschlägig bekannte Rechtsextremisten, darunter Rabbiner und Kabbalisten, vor einer Woche zu einem konspirativen Ritual am Grab eines jüdischen Terroristen getroffen, der 1938 für einen Feuerüberfall auf einen arabischen Bus gehenkt worden war. Während des Treffens wurde die "Pulsa Denura" (Feuerpeitsche) verhängt, die laut einem der Teilnehmer umgehend den Tod über Scharon bringen solle. Da der Sicherheitsring um Scharon "noch zehn mal enger als ehemals der von Hitler oder Stalin" sei, habe man "die Engel der Zerstörung" um Intervention gebeten. Der offizielle Siedlerrat Yescha distanzierte sich davon. Das Schicksal des "üblen Deportationsdekrets" (gemeint ist der Gaza-Abzug) entscheide sich an den "Herzen der Leute", nicht an Ritualen.

Derweil laufen die Abzugsvorbereitungen auf Hochtouren. Auch die Koordinierung zwischen Israelis und Palästinensern soll inzwischen vorangekommen. Bei einem Treffen mit Autonomieminister Mohammed Dahlan gab der israelische Verteidigungsminister Schaul Mofas Radioangaben zufolge grünes Licht für den Bau eines Seehafens in Gaza. Diskutiert wurde weiter eine Landpassage zwischen dem Gaza-Streifen und der Westbank. Zudem will Israel die Besetzung in Gaza ähnlich wie in Libanon komplett beenden, das heißt orientiert an internationalem Recht. Mofas geht davon aus, die israelischen Truppen im Oktober auch von der Philadelphi Road, dem Grenzstreifen zwischen Gaza und Ägypten abzuziehen. Dort sollen 750 ägyptische Grenzpolizisten stationiert werden.


http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/nachrichten/?cnt=704596 (http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/nachrichten/?cnt=704596)





Könnte es einen Anschlag auf Sharon geben=?

Carlito
28.07.05, 07:50
Engel sollen Scharon töten


Ritual rechtsextremer Israelis macht Sicherheitsbehörden Sorgen

Rechtsextreme Israelis haben einen Todesfluch gegen Premier Scharon ausgesprochen, um mit Hilfe der "Engel der Zerstörung" doch noch den Gaza-Abzug abzuwenden. Die "Pulsa Denura" gab es schon - kurz vor dem Mord an Premier Yitzhak Rabin.

VON INGE GÜNTHER

http://www.fr-aktuell.de/no.gif


Jerusalem · 27. Juli · Nicht der im Kabbalismus verwurzelte Aberglaube, per Gebet jemanden in den Tod zu schicken, beunruhigt die Sicherheitsexperten. Ihre Sorge gilt eher einem aufgeheizten gesellschaftlichen Klima, das einem Kapitalverbrechen wie im Fall der tödlichen Schüsse auf Rabin Vorschub leisten könnte. So forderte die Friedensbewegung "Schalom Achschaf" (Peace Now) den Fernsehkanal 2 auf, die für Mittwochabend geplante Ausstrahlung eines Videos zu verhindern, das der Sender von den Organisatoren des Todesfluchs angekauft hatte. Anderenfalls finanzierten die Fernsehverantwortlichen eine Straftat wie Aufwiegelung zum Mord mit, sagte Peace-Now-Generalsekretär Yariv Oppenheimer.

Offenbar hatten sich zwanzig einschlägig bekannte Rechtsextremisten, darunter Rabbiner und Kabbalisten, vor einer Woche zu einem konspirativen Ritual am Grab eines jüdischen Terroristen getroffen, der 1938 für einen Feuerüberfall auf einen arabischen Bus gehenkt worden war. Während des Treffens wurde die "Pulsa Denura" (Feuerpeitsche) verhängt, die laut einem der Teilnehmer umgehend den Tod über Scharon bringen solle. Da der Sicherheitsring um Scharon "noch zehn mal enger als ehemals der von Hitler oder Stalin" sei, habe man "die Engel der Zerstörung" um Intervention gebeten. Der offizielle Siedlerrat Yescha distanzierte sich davon. Das Schicksal des "üblen Deportationsdekrets" (gemeint ist der Gaza-Abzug) entscheide sich an den "Herzen der Leute", nicht an Ritualen.

Derweil laufen die Abzugsvorbereitungen auf Hochtouren. Auch die Koordinierung zwischen Israelis und Palästinensern soll inzwischen vorangekommen. Bei einem Treffen mit Autonomieminister Mohammed Dahlan gab der israelische Verteidigungsminister Schaul Mofas Radioangaben zufolge grünes Licht für den Bau eines Seehafens in Gaza. Diskutiert wurde weiter eine Landpassage zwischen dem Gaza-Streifen und der Westbank. Zudem will Israel die Besetzung in Gaza ähnlich wie in Libanon komplett beenden, das heißt orientiert an internationalem Recht. Mofas geht davon aus, die israelischen Truppen im Oktober auch von der Philadelphi Road, dem Grenzstreifen zwischen Gaza und Ägypten abzuziehen. Dort sollen 750 ägyptische Grenzpolizisten stationiert werden.


http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/nachrichten/?cnt=704596 (http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/nachrichten/?cnt=704596)





Könnte es einen Anschlag auf Sharon geben=?

Jitzhak Rabin war ein israelischer General und Politiker.

Rabin hatte zweimal das Amt des Ministerpräsidenten Israels inne, erstmals von 1974 bis 1977 und nochmals von 1992 bis zu seiner Ermordung im Jahre 1995. Er war der einzige israelische Ministerpräsident, der ermordet wurde, und der zweite, der im Amt starb. Er war verheiratet mit der gebürtigen Königsbergerin Leah Rabin, geborene Schlossberg.

Rabin besuchte Militärschulen und wurde 1941 Mitglied der Palmach-Abteilung der Hagana. Im Oktober 1947 erreichte er dort die Position des obersten Planungsoffiziers. Während des israelischen Unabängigkeitskriegs befehligte er die Verteidigung Jerusalems und kämpfte im Negev gegen die Ägypter. Am 24. Januar 1961 wurde er zum stellvertretenden Generalstabschef und am 1. Januar 1964 zum Generalstabschef der Zahal (Israelische Verteidigungsarmee) ernannt. Unter seinem Kommando errang die Zahal einen umfassenden Sieg über Ägypten, Syrien und Jordanien im Sechstagekrieg. Nachdem die Altstadt von Jerusalem von der Zahal erobert worden war, war Rabin einer der ersten, die die alte Stadt besuchten. Er hielt dort dann eine berühmt gewordene Rede in der Hebräischen Universität auf dem Skopusberg, nachdem er von der Universität eine Ehrendoktorwürde der Philosophie erhalten hatte.

Nach dem Ende seiner militärischen Karriere wurde er 1968 als Botschafter in die Vereinigten Staaten entsandt. 1973 wurde Rabin als Mitglied der Arbeiterpartei in die Knesset gewählt und zum Arbeitsminister ernannt. Am 3. Juni 1974 wurde Rabin Nachfolger Golda Meïrs als Ministerpräsident. In dieser Amtszeit fand die Befreiung der Geiseln eines von Palästinensern entführten Air-France-Flugzeuges in Entebbe (Uganda) statt (Operation Entebbe). Nach zwei großen Krisen musste Rabin sein Amt aufgeben: Zum einen führte die Ankunft von vier F-15-Jets an einem Schabbat zum Zerbrechen seiner Koalitionsregierung, zum anderen wurde ein illegales Dollarvermögen seiner Frau entdeckt. Rabin übernahm die Verantwortung für das Konto seiner Frau und trat vom Amt zurück. Nach seinem Rücktritt wurde der Likud-Politiker Menachem Begin gewählt.

Während der späten 1980er Jahre war Rabin Verteidigungsminister in der Einheitsregierung und setzte raue Methoden ein um die Erste Intifada zu brechen. Er wurde mit dem Ausspruch zitiert "Wir sollten ihre Hände und Beine brechen" (bezogen auf die palästinensischen Aufständischen).

In seiner zweiten Amtszeit von 1993 an spielte Rabin eine tragende Rolle im Oslo-Abkommen, das einen Abzug der israelischen Armee aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen sowie eine palästinensische Selbstverwaltung in diesen Gebieten vorsah. Nach einer Übergangszeit sollte ein dauerhafter Status der Gebiete ausgehandelt werden. Für seine Beteiligung in diesem Prozess erhielt er 1994 zusammen mit Jassir Arafat und Schimon Peres den Friedensnobelpreis.

Rabin wurde am 4. November 1995 von Jigal Amir in Tel Aviv erschossen. Heute gibt es einen nationalen Erinnerungstag am Tag seiner Ermordung.

Jitzhak Rabin wurde posthum der Deutsche Medienpreis 1995 in Baden-Baden verliehen.


Das sollte deine Frage beantworten.

DeLaHoya
28.07.05, 21:40
Na ja, Scharon wird man so leicht nicht umbringen können, immerhin ist er ein Hardliner und man könnte das nicht wie damals bei Rabin "erklären".

Kagan Bulan
13.08.05, 07:38
Engel sollen Scharon töten
Merhaba.





Könnte es einen Anschlag auf Sharon geben=?Hi.In der Geschichte Israels gabs ein einzigen gelungenen Attentat auf israelischen Politikern.Damit steht Israel statistisch gesehen sogar vor dem Schweiz.Ich kann euch versichern,das es nicht so einfach ist Sharon zu töten und das ist auch gut so.Was die Engel betrifft so denke ich die haben andere Beschäftigungsfelder als den Ariel zu belästigen.Günayden.

Ostmanlowca
14.08.05, 00:29
Hi.In der Geschichte Israels gabs ein einzigen gelungenen Attentat auf israelischen Politikern.Damit steht Israel statistisch gesehen sogar vor dem Schweiz.Ich kann euch versichern,das es nicht so einfach ist Sharon zu töten und das ist auch gut so.Was die Engel betrifft so denke ich die haben andere Beschäftigungsfelder als den Ariel zu belästigen.Günayden.


Wer hätte von Ariel Sharon erwartet, daß er sowas tun wird.
Ist es nicht eigentlich Betrug am Wähler?
Schließlich waren ja die Siedler seine grössten Unterstützer.

Telli Baba
06.01.06, 07:53
İran Cumhurbaşkanı: Umarım Şaron ölür

http://www.milliyet.com.tr/2006/01/06/resim/kapak081011.jpg

İran Cumhurbaşkanı Mahmud Ahmedinejat, İsrail Başbakanı Ariel Şaron’un ölmesini umduğunu söyledi.
Yarı resmi öğrenci ajansı İSNA, Ahmedinejat’ın Kum kentinde bir grup Şii din adamına hitaben yaptığı konuşmada, "Umut ederim ki, Sabra ve Şatilla’nın sorumlusunun atalarının yanına gittiği haberi nihayet gelir" dedi.
Şaron, İsrail yanlısı Hıristiyan milislerin 1982’de Beyrut’taki Sabra ve Şatilla mülteci kamplarında 2 bin kadar Filistinli’nin öldürülmesinden sorumlu tutuluyor.
Ahmedinejat, ekim ayında yaptığı bir açıklamada da, İsrail’i koparılıp atılması gereken bir "tümör’ olarak nitelendirmişti.

Milliyet (http://www.milliyet.com.tr/2006/01/06/son/sondun05.html)

persianprince
06.01.06, 14:10
Ich hege bei weitem keinerlei Symphatie für Ahmadinejad, aber
dieser Sheitan Sharon hat soviele Leute auf seinem Gewissen
(wenn er überhaupt ein Gewissen hat).
Hoffentlich sagen die Sabra & Shatilla etwas....
Ich wünsche ihm zwar nicht den Tod, aber jetzt so ein heuchlerisches
"besorgt" sein um den Feind aller Moslems.....

sunx1569
07.03.06, 21:37
Khojaly oder Srebenica, Oradour oder Wounded Knee, My Lai oder Jenin, Sivas oder Sabra und Shatilla sind keine Orte, an denen Völkermorde stattfanden. Verbrechen ja, Massaker wahrscheinlich. Aber kein Völkermord.



sie verwechseln da etwas, hier sind auch Bilder aus Sivas. Und das sieht verdammt nach Massaker und mehr aus.

http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=8172

taycunist
23.06.06, 17:05
Der israelische Staat und die ultrarechte Siedlerbewegung

Ihrem demokratischen Anspruch zum Trotz war die Regierung der Arbeitspartei (AP) verantwortlich für die militärische Besetzung der im Krieg von 1967 eroberten Gebiete, die dazu diente, ihre Politik der Kolonisierung zu verteidigen und die Palästinenser zu unterjochen. Mit dem Widerstand der Palästinenser wurde auch die Besetzung immer brutaler. Die Schergen der Kach spielten dabei eine wichtige Rolle.
Innerhalb Israels selbst wuchsen die sozialen Spannungen, bedingt durch das Ende des langen Nachkriegsbooms, hohe Inflationsraten, die massiven Militärausgaben - die beinahe 50 Prozent des Bruttosozialproduktes betrugen - und die Verarmung der Immigranten, die aus dem Nahen Osten und Nordafrika nach Israel gekommen waren.
Auch zwischen jüdischen und arabischen Israelis nahmen die Spannungen wegen Land und Arbeitsplätzen zu. Zunächst führten die Ankündigung der Regierung im Februar 1967, sie werde Tausende Hektar Land im Westjordanland enteignen, um "Galiläa für seine jüdischen und auch arabischen Bewohner zu entwickeln", zu einem Generalstreik arabischer Israelis und gewaltsamen Zusammenstößen mit der Armee, bei denen sechs arabische Israelis getötet und viele verletzt sowie einige Dutzend Polizisten verwundet wurden. Rechte studentische Aktivisten und spätere Likud-Mitglieder im Parlament benutzten diese Ereignisse, um provokative Zusammenstöße herbeizuführen und ihre eigenen politischen Karrieren zu fördern.
Zusätzlich verschärfte sich der Wettbewerb um schlechter bezahlte Arbeitsplätze, da jüdische Arbeitgeber sich bewusst wurden, dass arabische Israelis wie auch Palästinenser aus den besetzten Gebieten die billigere Alternative zu den größtenteils gewerkschaftlich organisierten jüdischen Arbeitskräften waren.
Die Herut-Partei, die politische Erbin der extrem weit rechts stehenden revisionistischen Bewegung, die sich an Juden aus Osteuropa wandte und von solchen auch geführt wurde, wurde in den Jahren nach dem Krieg von 1967 durch eine Reihe von Zusammenschlüssen und Namensänderungen zum Likud-Block, der jeden territorialen Kompromiss mit den Palästinensern ablehnte. Der Likud arbeitete gezielt daran, die Spaltungen zwischen den armen und etwas besser gestellten Israelis anzuheizen und auszuschlachten. Den sozialen Spaltungen lag teilweise die Herkunft aus dem Nahen Osten, Nordafrika bzw. Europa zugrunde.
1977 taten sich die gesellschaftlichen Kräfte, die durch den Krieg 1967 in Bewegung gesetzt worden waren, zusammen, um die Arbeitspartei, die Israel fast 30 Jahre regiert hatte, zu Fall zu bringen und den Weg freizumachen für einen weiteren Rechtsruck und zunehmende politische Instabilität in Israel. Die Ausdehnung der israelischen Herrschaft durch militärische Eroberungen erforderte einen anderen Typ von Regierung.
Für die kleine Siedlerbewegung war der Wahlsieg der Likud-Regierung die Erfüllung eines Traumes. Die politischen Erben der revisionistischen Bewegung waren an die Macht gelangt. Der ehemaligen Führer der terroristischen Irgun-Gruppe Menachem Begin, der wegen des Massakers im Jahre 1948 an 250 Palästinensern bei Deir Yassin berüchtigt war, stand an der Spitze des Likuds. Er hatte eine politische Linie entwickelt, die die soziale Verbitterung über die privilegierte Elite der Arbeitspartei mit Wirtschaftsliberalismus und "Marktreformen", Ultra-Nationalismus und antiarabischen Chauvinismus zu verschmelzen suchte.
Im Zentrum dieser Ideologie stand das Versprechen, an den besetzten Gebieten als Teil eines Großisraels festzuhalten. Die Likud-Regierung sollte das Wachstum der Siedlerbewegung entscheidend vorantreiben.
Zur Politik der Arbeitspartei hatte in großem Maß der Bau von Siedlungen gehört, die die Palästinenser im Westjordanland und in Ost-Jerusalem umringten. Die Likud-Regierung versuchte jedoch nicht nur, die Zahl der Siedlungen auszuweiten, sondern auch, sie mitten in den besetzten Gebieten anzulegen, um das Leben der arabischen Bevölkerung so beschwerlich wie möglich zu machen und sie schließlich zum Verlassen ihrer Häuser zu bewegen.
Ariel Sharon, der für die Auflösung seiner Partei und dem Beitritt zum Likud mit dem Posten des Ministers für Landwirtschaft belohnt worden war, stellte im September 1977 einen Masterplan mit der Bezeichnung "Eine Vision Israels am Ende des Jahrhunderts" vor. Er forderte, bis Ende des 20. Jahrhunderts Siedlungen für zwei Millionen Juden in den besetzten Gebieten anzulegen und befürwortete eine neue Welle von Zuwanderern, insbesondere aus der Sowjetunion und den USA. Er behauptete, es sei ebenso legitim, eine jüdische Mehrheit im Westjordanland zu schaffen, wie es für die Pioniere des Zionismus legitim gewesen war, dies in den 1920-er und 1930-er Jahren entlang der Mittelmeerküste zu tun.
Solche Siedlungen, meinte Sharon, würden im Westjordanland eine israelische Mehrheit herstellen. Es sei für Israel demnach später unmöglich, die Siedlungen wieder aufzulösen, ohne Hunderttausende von Juden zu vertreiben und einen Bürgerkrieg auszulösen. Auf diese Weise versuchte er jeder Übereinkunft zuvorzukommen, die auf der Gleichung Frieden gegen Land beruhte.
In weniger als vier Jahren ließ Sharon 62 neue Siedlungen für mehr als eine Milliarde US-Dollar bauen und veränderte damit die Landkarte der Besetzten Gebiete vollständig. Nicht ohne Grund ist er als politischer Pate des Siedlungsprojektes bezeichnet worden.
In einem Interview mit einer Zeitung im Jahre 1973 behauptete er, er sei "der Initiator der Idee, jüdische Siedlungen im Gazastreifen zu bauen". Er sagte: "Ich ließ Kfar Darom bauen [die erste Siedlung im Gaza-Streifen] und Netzarim, und schloss ihr Territorium mit Zäunen ein."
Im Bündnis mit den Siedlern half der Likud ein Monster zu erschaffen, das nicht immer leicht unter Kontrolle zu halten war. Die Begin-Regierung versuchte in Camp David 1978 ein Abkommen mit Ägypten zu erzielen, das die Rückgabe des Sinai und von Yamit, einer Siedlung auf der Sinai-Halbinsel, sowie die Autonomie für die Palästinenser im Westjordanland und Gazastreifen vorsah, doch dies brachte die Siedlerbewegung in Rage. Einige rechte Politiker verließen empört den Likud und gründeten die Techya-Partei. Eine Fraktion innerhalb der Gush Emunim gründete den Jüdischen Untergrund, der Bürgerwehr-Terror befürwortete. Sie jagten die Autos der Bürgermeister von Ramallah und Nablus in die Luft und warfen eine Handgranate in eine Moschee, wobei ein Dutzend Araber verletzt wurden. Sie planten sogar einen Sprengstoffanschlag auf die Al-Aksa-Moschee in Jerusalem.
Diese Gräueltaten und andere Gewaltakte blieben straflos. Kiryat Arba nahe Hebron war die Hochburg von Meir Kahane und fungierte als Ausgangspunkt für Gewalt gegen die palästinensische Bevölkerung.
Gush Emunim hatte Begins expansionistische Politik betrieben und war von ihm großzügig finanziert worden - so weigerte er sich, gegen die zionistischen Terroristen vorzugehen oder ihren Aktivitäten zuvorzukommen, obwohl die Geheimdienste ihre Pläne kannten. Gush-Führer, darunter solche, die später wegen terroristischer Aktivität hinter Gitter kamen, waren in Begins Räumen im israelischen Parlament willkommene Gäste.
Eine andere, noch größere Fraktion der Gush Emunim spielte eine wichtige Rolle bei der Radikalisierung der extremen Rechten: die Bewegung Stoppt den Rückzug aus dem Sinai. Sie war entstanden, um sich dem Rückzug Israels aus dem Sinai entgegenzustellen, der in Camp David vereinbart worden war, und mobilisierte etwa 1.000 Aktivisten, um den Abzug aus Yamit und einigen anderen Siedlungen zu verhindern. Der Sinai hatte zwar keine biblische Bedeutung, doch die rechten Siedleraktivisten fürchteten, der Rückzug kündige einen weitergehenden territorialen Kompromiss an. Weitere gewaltsame Konfrontationen folgten, jedoch ohne Erfolg. Sie mussten sich zurückziehen. Doch hatten sie ein Warnsignal gesendet, dass sie jeden Rückzug aus dem Westjordanland noch entschlossener bekämpfen würden.
Der Aufstieg der rechten Kräfte erzeugte auch Widerstand. Kurz nach Präsident Sadats Besuch in Jerusalem 1977 wurde P
eace Now gegründet. Der Startschuss war ein offener Brief an den Likud-Ministerpräsidenten Menachem Begin, der von 350 Reserveoffizieren der israelischen Armee unterzeichnet war, viele von ihnen mit hohen Auszeichnungen versehen, die die Errichtung von zionistischen Siedlungen in den seit 1967 besetzten Gebieten ablehnten. Auch sie vertraten einen zionistischen Standpunkt und erklärten, sie zögen ein kleineres Israel, das mit seinen Nachbarn in Frieden lebe, einem Großisrael vor, das sich permanent im Kriegszustand befinde. Jede andere Politik würde "unsere gerechte Sache in Frage stellen. [...] Wirkliche Sicherheit kann es nur in Frieden geben. Die wirkliche Stärke der israelischen Armee erwächst aus der Identifikation der Bürger und Soldaten mit der Politik des Staates."
Der rechte Flügel verurteilte die Unterzeichner dennoch als Verräter. 40.000 Menschen gingen daraufhin spontan auf die Straße, um sie zu verteidigen. Peace Now stellte vor allem die Siedlungen in der besetzten Gebieten als Haupthindernis für den Frieden dar. Im Juni 1979 organisierte die Bewegung Demonstrationen von mehr als 3.000 Menschen bei Elon Moreh, eine Gush Emunim-Siedlung nahe Nablus. Ihre Kundgebungen gaben palästinensischen Landbesitzern den Mut, in Israel gegen die illegale Landenteignung vor Gericht zu ziehen.
Das Oberste Gericht entschied, dass Elon Moreh aufgelöst werden müsse. Doch der Stabschef der Armee Rafael Eitan und Landwirtschaftsminister Ariel Sharon kämpften verbissen, um das Urteil zu umgehen. Innerhalb von sechs Monaten gab das israelische Kabinett im Widerspruch zum Völkerrecht bekannt, dass künftig alles Land, das vorher Jordanien gehört hatte oder das nicht erfasst oder bebaut war, für Siedlungszwecke enteignet werden konnte. Der große Landraub im Westjordanland hatte begonnen.
Im Wahlkampf 1981, in dem ein Sieg der Arbeitspartei erwartet wurde, warfen Begin und der Likud-Block der Arbeitspartei Korruption sowie Diskriminierung der größtenteils verarmten sephardischen Juden aus dem Nahen Osten oder Nordafrika vor und sprachen damit eine seit langem schwelende Empörung und Verbitterung an. Der Wahlkampf wurde gewalttätig und endete in einem knappen Wahlsieg des Likud, womit dann die Gewalttätigkeiten legitimiert wurden, die von Kach und später Gush Emunim ausgingen.
Rechte bestimmen die Politik des Likud
Nach dem Abschluss des Friedensabkommens mit Ägypten war der Weg für die Likud-Regierung nun frei, die Siedlungen in den besetzten Gebieten weiter auszubauen. Die Regierung enteignete Tausende Hektar palästinensischen Lands im Westjordanland. Der Anteil des in jüdischem Besitz befindlichen Land stieg dadurch von 1967 bis 1984 von 0.5 Prozent auf 40 Prozent. Ein großer Teil davon wurde durch Korruption, Betrug und ungesetzliches Vorgehen erworben, wobei Bodenspekulanten und Bauunternehmer im Umfeld von Sharon zu Reichtum gelangten. Die Regierung beauftragte sogar eigene Verkäufer, um Land im Westjordanland an reiche amerikanische Juden zu verkaufen. Bis 1984 hatte sie 112 Siedlungen bauen lassen.
Im sicheren Wissen, dass Ägypten sich heraushalten würde, hatte die Regierung nun auch freie Hand, gegen die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) vorzugehen, die seit 1970 ihren Sitz im Libanon hatte. Begin förderte den früheren Terroristen der Sternbande Yitzak Shamir und ernannte Ariel Sharon zum Verteidigungsminister. Ein mörderischer, breit angelegter Krieg gegen die PLO und den Libanon war nun nur noch eine Frage der Zeit. Im Juni 1982 marschierte Sharon im Libanon ein, vertrieb die PLO aus dem Südlibanon und bereitete die Belagerung Beiruts vor.
Die ersten Antikriegsproteste brachen kurz nach Beginn des Krieges aus, als Reservisten, die der Peace Now-Bewegung angehörten, einige Tage Urlaub hatten. Antikriegs-Demonstrationen hatten nur deshalb nicht schon vor dem Krieg stattgefunden, weil Begin geleugnet hatte, dass Israel im Libanon einmarschieren wolle. Jetzt gingen 120.000 gegen den Krieg auf die Straße. Es war das erste Mal, dass eine israelische Bewegung es gewagt hatte, gegen einen Krieg zu protestieren, den die israelische Armee führte. Rechte Kräfte taten alles, um Begin und Sharon zu verteidigen.
Es gab auch andere Antikriegsbewegungen, doch die religiöse Rechte und die Ultra-Nationalisten gingen mit Verleumdungen und Einschüchterungsmaßnahmen gegen Peace Now vor, weil diese die Siedlungen in den Besetzten Gebieten ablehnte. Als Peace Now eine gewaltige Kundgebung von 400.000 Israelis organisierte, die sich gegen das Massaker an Palästinensern im September 1982 durch christliche Milizen in den Beiruter Flüchtlingslagern Sabra und Shatila richtete, und eine Untersuchung forderte, welche Rolle die israelische Armee unter Leitung Sharons dabei gespielt hatte, erreichten die Spannungen ihren Höhepunkt. Monatelang nach der Invasion des Libanons hielt Peace Now eine Mahnwache vor dem Amtssitz von Begin ab, forderte den Rückzug aus dem Libanon und zeigte Transparente, auf denen die Zahl der israelischen Opfer zu lesen war. Viele dachten, ihre Aktionen hätten dazu beigetragen, dass Begin 1983 unvermittelt zurücktrat, als gebrochener Mann und ohne jegliche Erklärung, kurz nachdem die Zahl der israelischen Opfer auf 500 gestiegen war. Auf Begin folgte Yitzak Shamir als Ministerpräsident, ein noch weiter rechts stehender ehemaliger Terrorist.
Die rechten Aktivisten waren außer sich vor Wut über Peace Now. 1983 ermorderte ein Fanatiker bei einer Demonstration ein führendes Mitglied von Peace Now, Emil Greentzweig, und verletzte eine Reihe weiterer Demonstranten. Bekannte liberale Akademiker, Künstler und Journalisten wurden Zielscheibe rechter Gewalt. Als ein Journalist eine Umfrage veröffentlichte, wonach die Mehrheit der Israelis Land gegen Frieden eintauschen wollten, wurde seine Wohnung angezündet.
Das Klima der Einschüchterung und Angst wurde von Politikern wie Sharon, der die Mitglieder von Peace Now als "Verräter" und "Defätisten" kritisierte, noch angeheizt. Versammlungen von Linken wurden in einem Stil angegriffen und auseinandergejagt, der an das Vorgehen der Faschisten in den 1920-er und 1930-er Jahren erinnerte. In dieser aufgeheizten Atmosphäre konnte Rabbi Kahane Unterstützung für die Aufhebung eines 10-jährigen Verbots politischer Betätigung mobilisieren und 1984 einen Sitz im israelischen Parlament gewinnen.
Das Ereignis, das wirklich zeigte, wie tief diese extremistischen Kräfte in der israelischen politischen Elite verankert waren, war der Prozess gegen die Bewegung des Jüdischen Untergrunds, der versucht hatte, die drittheiligste Stätte der Moslems, die Al-Aksa-Moschee, in die Luft zu sprengen. Die Al-Aksa-Moschee ist an der Stelle des zweiten hebräischen Tempels erbaut, und diese religiösen Fanatiker glaubten, die verheerenden Unruhen, die nach der Zerstörung der Moschee zu erwarten seien, würden den Weg für die Erlösung Israels und den Bau des dritten Tempels freimachen.
Der Prozess wurde zur cause célèbre für die Rechten. Zwanzig Parlamentsabgeordnete der rechten und nationalistischen Parteien, auch vom Likud, traten offen für die Angeklagten auf. Diese behaupteten, sie hätten die Unterstützung weiterer 25 Abgeordneter der Knesset. Einige Parlamentarier traten sogar als Zeugen der Verteidigung auf. Auch von Rabbis erhielten die Angeklagten Unterstützung.
Drei der Angeklagten wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Strafmaß der anderen zwölf lag zwischen vier Monaten und sieben Jahren. Die meisten der Urteile waren so milde, dass Anhänger des Untergrunds die Parole ausgaben: "Wir haben gewonnen, wir haben gewonnen."
Doch das Siedler-Projekt fand in Israel nicht genügend Unterstützung. Als der Nachschub an religiösen Siedlern einbrach, entschieden Führer der Gush Emunim, die mit der Likud-Regierung zusammenarbeiteten, dass es für die Judäisierung des Westjordanlandes unerlässlich sei, den Juden, die damals in den Grenzen von 1967 lebten, von Seiten des Staates großzügige Subventionen und attraktive Häuser anzubieten. Schon im folgenden Jahr waren die Subventionen pro Kopf für die Siedlungen viermal höher als die für die jüdischen Bewohner von Obergaliläa. Die herrschende Hyperinflatio n und große ökonomische Unsicherheit bildeten zusammen einen wichtigen Anziehungspunkt für Not leidende israelische Familien und schufen im Westjordanland eine breitere politische Basis für die rechten politischen Parteien.

zübeyde
15.07.06, 17:52
Israel: Zahlreiche Kriege gegen Libanon seit 1978


| 13.07.06, 15:55 |


Sechs Jahre nach seinem Abzug aus dem Libanon ist Israel nach Angriffen der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz wieder militärisch gegen Ziele im Nachbarland vorgegangen.
http://ad.de.doubleclick.net/viewad/817-grey.gif (http://ad.de.doubleclick.net/click;h=v6%7C3423%7C0%7C0%7C%2 a%7Cf;44306;0-0;0;10764843;4307-300%7C250;0%7C0%7C0;;%7Esscs=% 3f)
1978 – Nach Angriffen palästinensischer Kämpfer, bei denen 37 Zivilisten sterben, marschiert Israel im Libanon ein. Die meisten Verbände werden binnen Wochen abgezogen. Mit Israel verbündete christliche Milizen übernehmen die Kontrolle eines Grenzstreifens.

1982 – Neuerliche israelische Invasion. Die Truppen marschieren bis Beirut vor. Während des Krieges rücken christliche Milizen in die von Israel bewachten palästinensischen Flüchtlingslager Sabra und Schatila ein. Sie bringen Hunderte Zivilisten um.

1985 – Das Gros der Invasionstruppen wird abgezogen. Es verbleiben 1000 Soldaten im Land. Sie kontrollieren eine Sicherheitszone und sollen Angriffe von Palästinensern verhindern.

1993 – Auf Raketenangriffe der pro-iranischen Hisbollah reagiert Israel mit der „Operation Haftung“, einem wochenlangen Boden-, Luft- und Seebombardement. 130 zumeist libanesische Zivilisten werden getötet.

1996 – Zur Vergeltung von Angriffen auf nordisraelische Städte startet Israel die „Operation Früchte des Zorns“. Während der 17 Tage dauernden Militäroperation sterben über 200 Libanesen.

2000 – Israel zieht sich im Juli aus dem Libanon zurück. Im Oktober töten Hisbollah-Kämpfer drei israelische Soldaten. Im Austausch für ihre Leichen und einen entführten Geschäftsmann lässt Israel 2004 unter deutscher Vermittlung arabische Häftlinge frei.

12. Juli 2006 – Bei den seit Jahren schwersten Gefechten an der Grenze töten Hisbollah-Kämpfer sieben israelische Soldaten und nehmen zwei ihrer Kameraden gefangen. Israel spricht von einer Kriegshandlung des Libanons.

13. Juli 2006 – Israelische Kampfflugzeuge greifen den Beiruter Flughafen an. Bei Angriffen im Südlibanon werden mehr als 40 Zivilisten getötet. Die Hisbollah feuert Dutzende Raketen auf die nordisraelische Stadt Naharija. Mindestens eine Israelin kommt ums Leben.

(it/Reuters)



http://focus.msn.de/politik/ausland/israel_nid_31884.html

Komiker
09.02.07, 20:39
fand keinen Beitrag im Forum darüber, sollte mittlerweile ein Beitrag gestartet worden sein, bitte löschen.



http://news.de.msn.com/Article.aspx?cp-documentid=2891698


Auszug




Heftige Zusammenstöße auf Jerusalemer Tempelberg


Jerusalem (dpa) - Im Streit um Bauarbeiten am Tempelberg in Jerusalem haben sich muslimische Demonstranten und israelische Polizisten nach den Freitagsgebeten vor der Al-Aksa-Moschee heftige Auseinandersetzungen geliefert. Dabei wurden mehr als 30 Menschen verletzt, wie aus Mitteilungen beider Seiten hervorging.




http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,465550,00.html


Auszug


<H3>Muslimische Hetze gegen Bauarbeiten

Von Pierre Heumann (pierre.heumann@weltwoche.ch) , Tel Aviv</I>
Von Indonesien über Jordanien bis nach Ägypten und Marokko werden Proteste gegen die Bauarbeiten am Tempelberg laut. Dabei ist die heilige al-Aksa-Moschee gar nicht berührt. Doch das kümmert die religiösen Fanatiker nicht: Sie wollen den muslimischen Alleinanspruch auf Jerusalem.
</H3>
Wer hat gute Informationen um was es wirklich geht, es geht um eine Baumaßnahme.....ich finde es peinlich...

allerdings ist die Überschrift im 2. Artikel wesentlich schärfer.....

Komiker
09.02.07, 20:40
Das Oberhaupt des einflussreichen Al-Azhar Islam-Instituts in Kairo, Scheich Mohammed Sajjid Tantawi, schrieb in der halbamtlichen ägyptischen Tageszeitung «Al-Ahram» (Freitag): «Der "Dschihad" ist nicht nur das Recht eines jeden Muslimen, sondern sogar seine Pflicht, wenn er seine Heiligtümer, seinen Besitz oder sein Land verteidigt. Jeder Muslim muss das tun, was in seiner Macht steht, um diesen Angriff auf die Al-Aksa-Moschee abzuwehren.»



was für ein Angriff? Tut mir leid ich verstehe das nicht, weiß jemand Hintergründe?

taycunist
09.02.07, 21:15
was für ein Angriff? Tut mir leid ich verstehe das nicht, weiß jemand Hintergründe?

Nur zu Information:
Es ist kein geheimnis, dass verschiedene rechsradikale jüdische Gruppierungen, den Al-aksa Mosche auf dem Tempelberg, den Erdboden gleich machen wollen, somit zum einem; den David-Tempel einzurichten, und in diesem Zusammenhang, die Vorbereitung, des messianische Prophezeiung zu Vollenden.

Genau das ist die grundlegende Logik der radikalen Rechten in Israel. Das Ziel ist, den Tempel in jedem Fall zu erbauen, denn das Kommen des erhofften Messias hängt daran ab. Für das Erbauen des Tempels müssen die islamischen Moscheen vernichtet werden. Der jüdische Staat hat die Frist dieses Attentats verlängert, indem sie den Untergrund der Al-Aksa-Moschee aushöhlen. Vielleicht erwarten sie dann nach diesen Vorbereitungen ein kleines Erdbeben!

Es wurde sogar eine Foundation, mit den, in Amerika lebenden christlichen Evangelisten gegründet. Ziel ist es, eine systematische kaufen Inmobilien, in den umligenden Gebieten des Tempelbergs, somit ein direktes zutritt auf dem Tempelberg zu erschaffen!

Aufgrund, der oben genannte Gründe, ist es durch Nachvollzielbar, warum die Palästineser so allergisch, auf irgendwelchen Baumaßnahmen auf dem Tempelberg, von den seiten der Israelis reagiren..

Komiker
09.02.07, 21:29
Gibt es dafür Quellen von allg. anerkannten Historikern, vielleicht hat jemand den einen oder anderen Artikel parat, mich interessiert das doch erheblich, denn die Reaktionen der Muslime werden so dargestellt, als machten sie halt wieder einmal grundlos Stunk, man ist ja schon dran gewöhnt ( hust ).... Das kann ich nicht wirklich glauben.


Es macht für mich keinen Sinn öffentliche Unruhe zu starten wegen einem Bauvorhaben an uralten Gemäuern, also steckt etwas anderes dahinter!

bigberta
09.02.07, 22:17
Gibt es dafür Quellen von allg. anerkannten Historikern, vielleicht hat jemand den einen oder anderen Artikel parat, mich interessiert das doch erheblich, denn die Reaktionen der Muslime werden so dargestellt, als machten sie halt wieder einmal grundlos Stunk, man ist ja schon dran gewöhnt ( hust ).... Das kann ich nicht wirklich glauben.
Es macht für mich keinen Sinn öffentliche Unruhe zu starten wegen einem Bauvorhaben an uralten Gemäuern, also steckt etwas anderes dahinter!

Es soll angeblich eine alte Rampe erneuert werden. Ein israelisches Gesetz sieht vor, daß zuvor Archäologen graben müssen. Dies soll uralte arabische Mauern gefährden, wie das heute-Journal eben berichtete. Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß man dem Großmufti von Jerusalem nicht gestattet hat, sich vor Ort ein Bild zu machen. Das Video dieses Beitrags wird ja spätestens morgen auf der ZDF-Seite eingestellt. Was man in dem Beitrag auch berichtet hat, ist, dass es Auseinandersetzungen im israelischen Kabinett darüber gegeben habe, und einige Minister dagegen waren. Ich habe mal irgendwo gelesen, unter diesen Baurbeiten litte die Statik der Moschee, ohne daß ich dafür einen Beleg gefunden hätte.
hier mal drei Links:
http://erhard-arendt.de/deutsch/palestina/index.html (http://www.politikcity.de//erhard-arendt.de/deutsch/palestina/index.html)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,465462,00.html
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1170359821325&pagename=JPost/JPArticle/ShowFull


Auf die Verheissung des dritten Tempels komme ich noch.

Yakamoz
09.02.07, 22:21
Wenn die Al Aksa wegen dieser Bauarbeiten zusammen bricht ist das der absolute Supergau. Dann haben wir in der Tat den Weltuntergang.

Yasin
09.02.07, 22:40
Nur zu Information:
Es ist kein geheimnis, dass verschiedene rechsradikale jüdische Gruppierungen, den Al-aksa Mosche auf dem Tempelberg, den Erdboden gleich machen wollen, somit zum einem; den David-Tempel einzurichten, und in diesem Zusammenhang, die Vorbereitung, des messianische Prophezeiung zu Vollenden.

Genau das ist die grundlegende Logik der radikalen Rechten in Israel. Das Ziel ist, den Tempel in jedem Fall zu erbauen, denn das Kommen des erhofften Messias hängt daran ab. Für das Erbauen des Tempels müssen die islamischen Moscheen vernichtet werden. Der jüdische Staat hat die Frist dieses Attentats verlängert, indem sie den Untergrund der Al-Aksa-Moschee aushöhlen. Vielleicht erwarten sie dann nach diesen Vorbereitungen ein kleines Erdbeben!

Es wurde sogar eine Foundation, mit den, in Amerika lebenden christlichen Evangelisten gegründet. Ziel ist es, eine systematische kaufen Inmobilien, in den umligenden Gebieten des Tempelbergs, somit ein direktes zutritt auf dem Tempelberg zu erschaffen!

Aufgrund, der oben genannte Gründe, ist es durch Nachvollzielbar, warum die Palästineser so allergisch, auf irgendwelchen Baumaßnahmen auf dem Tempelberg, von den seiten der Israelis reagiren..

Ist das nicht der Berg unter dem sich angeblich alte Schätze befinden sollen?

bigberta
09.02.07, 22:42
Ich denke, man muss hier unterscheiden zwischen dem, was verschiedene christliche Denomitationen dazu sagen, und was vermutlich hin zu den jüdischen Extremisten ausfranzt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Christlicher_Zionismus

Blöderweise finde ich gerade die Quelle nicht, aber in einem meiner Bücher über das Judentum steht, daß der Dritte Tempel eine Endzeitvision ist, und nichts, was man hier auf Erden durchsetzen muss oder kann. Abgesehen von viel ultrachristlichem Geschwalle habe ich nur diese eine Seite gefunden, die wenigstens einiges an Information bringt, aber das, was ich oben behauptet habe, natürlich nicht belegt. Sobald ich zu dem, was ich oben behauptet habe, eine Quelle finde, poste ich die hier.
http://www.gral.de/index.php?page=2291

Geschwalle:
http://www.israswiss.com/shalom/gottkennen/verheissung/index.html
("Messianische Judenchristen")

bigberta
09.02.07, 22:43
Wenn die Al Aksa wegen dieser Bauarbeiten zusammen bricht ist das der absolute Supergau. Dann haben wir in der Tat den Weltuntergang.

Ganz genau. Das wäre schon ein Gau, wenn da auch nur ein Stein aus der Mauer fällt.

Yakamoz
09.02.07, 22:44
Die Al Aksa Moschee ist nach der Kaaba das heiligste Gebäude des Islam. Wenn dort was passiert wird das den Zorn der gesamten Muslimischen Welt auf Israel richten. Das würde schon zu massiven Zerwürfnissen führen.

Musel
09.02.07, 22:46
Nur zu Information:
Es ist kein geheimnis, dass verschiedene rechsradikale jüdische Gruppierungen, den Al-aksa Mosche auf dem Tempelberg, den Erdboden gleich machen wollen, somit zum einem; den David-Tempel einzurichten, und in diesem Zusammenhang, die Vorbereitung, des messianische Prophezeiung zu Vollenden.

Genau das ist die grundlegende Logik der radikalen Rechten in Israel. Das Ziel ist, den Tempel in jedem Fall zu erbauen, denn das Kommen des erhofften Messias hängt daran ab. Für das Erbauen des Tempels müssen die islamischen Moscheen vernichtet werden. Der jüdische Staat hat die Frist dieses Attentats verlängert, indem sie den Untergrund der Al-Aksa-Moschee aushöhlen. Vielleicht erwarten sie dann nach diesen Vorbereitungen ein kleines Erdbeben!

Es wurde sogar eine Foundation, mit den, in Amerika lebenden christlichen Evangelisten gegründet. Ziel ist es, eine systematische kaufen Inmobilien, in den umligenden Gebieten des Tempelbergs, somit ein direktes zutritt auf dem Tempelberg zu erschaffen!

Aufgrund, der oben genannte Gründe, ist es durch Nachvollzielbar, warum die Palästineser so allergisch, auf irgendwelchen Baumaßnahmen auf dem Tempelberg, von den seiten der Israelis reagiren..

Nur damit ich dich richtig verstehe: Sind also die Juden an allem Schuld? :rolleyes:

taycunist
09.02.07, 22:48
Ludwig Latzal, ist ein Politikwisenschaftler, Uni-Bonn. Er hat ein hervorragendes Buch über Israel-Palästina konflikt geschrieben Feinde des Frieden. Ist sehr lesenswert.

Dan Diner: ein jüdische Stämmiger Politologe, der in der achtziger Jahre an der Uni Frankfurt gelehrt hat. Israel in Palästina heißt sein Werk. Wiederum sehr Lesenswert.

Yakamoz
09.02.07, 22:48
Nur damit ich dich richtig verstehe: Sind also die Juden an allem Schuld? :rolleyes:

Das steht da gar nicht drin!

Bitte hör auf mit deinen blöden Provokationen. Das Thema ist sehr ernst.

bigberta
09.02.07, 22:52
Ist das nicht der Berg unter dem sich angeblich alte Schätze befinden sollen?

Ausnahmsweise habe ich mal den kompletten Abschnitt aus Wikipedia hier gepostet:


Israelitischer Tempelschatz [Bearbeiten (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tempelschatz&action=edit&section=1)]

66 (http://de.wikipedia.org/wiki/66) n.Chr. lehnten die Juden die weitere Zahlung der Steuer an Rom (http://de.wikipedia.org/wiki/Rom) ab. Der römische Statthalter (http://de.wikipedia.org/wiki/Statthalter) Gessius Florius (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gessius_Floriu s&action=edit) drohte, diese dann aus dem israelitischen Tempel (http://de.wikipedia.org/wiki/Israelitischer_Tempel) zu nehmen, konnte aber in Rom Senat und Volk nicht zum Eingreifen bewegen. 67 (http://de.wikipedia.org/wiki/67) schleiften die Juden unter Führung der Zeloten (http://de.wikipedia.org/wiki/Zelot) gegen den Rat ihrer Hohenpriester (http://de.wikipedia.org/wiki/Hoherpriester) den römischen Tempel des Jupiter Capitolinus in Jerusalem (http://de.wikipedia.org/wiki/Jerusalem). 68 (http://de.wikipedia.org/wiki/68)-70 (http://de.wikipedia.org/wiki/70) erzwangen vier römische Legionen (http://de.wikipedia.org/wiki/Legion) die Tributpflicht in Judäa (http://de.wikipedia.org/wiki/Jud%C3%A4a) und nahmen den Tempelschatz als Tribut (http://de.wikipedia.org/wiki/Tribut). Die Forderung der Herausgabe des Tempelschatzes aus dem israelitischen Tempel von Seiten des Statthalters Gessius Florus führte zum Jüdischen Aufstand (http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Aufstand) von 70 (http://de.wikipedia.org/wiki/70) bis 73 (http://de.wikipedia.org/wiki/73). Nach der Zerstörung des israelitischen Tempels nahm Titus (http://de.wikipedia.org/wiki/Titus) den Schatz mit nach Rom und lässt ihn in einem Triumphzug (http://de.wikipedia.org/wiki/Triumphzug) vorführen.
Der Tempelschatz verblieb bis ins 5. Jh.in Rom. 410 raubten die Westgoten unter Alarich I. (http://de.wikipedia.org/wiki/Alarich_I.) einen Teil des Schatzes, 455 die Vandalen unter Geiserich (http://de.wikipedia.org/wiki/Geiserich) den Rest. Einzelne Stücke des Tempelschatzes finden noch bis in das 8. Jh. hinein Erwähnung.
Teil dieses Tempelschatzes war auch die Bundeslade (http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeslade) sowie die Menora (http://de.wikipedia.org/wiki/Menora).


Es dürfte hier um Symbolik gehen:
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienG/Gedenktag_Zerstoerung_Jerusale ms.html


Die Bundeslade haben die Israeliten ja schon aus Ägypten mitgeführt. Zur Menora gibt es auch was Theologisches, habe ich bloß gerade nicht auf'm Radar.

Daß sich dieser Tempelschatz noch in Jerusalem befinden soll, ist esoterische Spekulation:
http://www.amazon.de/Die-Geheimnisse-Jerusalem-Marek-Halter/dp/3352005877


allerdings kann es sich auch um einen angeblich verschollenen Schatz der vom französischen König plattgemachten Tempelritter handeln, was ebenfalls in den Bereich der esoterischen Spekulation zu verweisen wäre:
http://de.wikipedia.org/wiki/Templerorden

taycunist
09.02.07, 22:56
Nur damit ich dich richtig verstehe: Sind also die Juden an allem Schuld? :rolleyes:

Herr Musel, damit wir uns Richtig verstehen; es geht nicht um Schuldbekenntnis der Juden, oder Palästinenser. Sondern, schlicht weg um die Umstände auf dem Tempelberg und der dahinter stehende Intensionen!

Musel
09.02.07, 22:56
Das steht da gar nicht drin!

Bitte hör auf mit deinen blöden Provokationen. Das Thema ist sehr ernst.

Eben darum. Und sorry, all die vielen Worte im von mir monierten Beitrag waren ein einziger Vorwurf an die jüdische Seite. So langsam solltest du mich kennen. Auf Einseitigkeit und mangelnde Objektivität reagiere ich allergisch. So einfach tickt die Welt leider nicht, als dass man immer schwarz und weiß malen könnte....

Musel
09.02.07, 23:00
Herr Musel, damit wir uns Richtig verstehen; es geht nicht um Schuldbekenntnis. Sondern, schlicht weg um die Umstände auf dem Tempelberg und der dahinter stehende Intensionen!

Die Umstände auf dem Tempelberg werden von mannigfaltigen Interessen geprägt. Und da entstehen Konflikte, wie überall auf der Welt. Und es sind immer Menschen beider Seiten, die das Ihre dazu tun. Sieh das bitte mal ein...

Was mich aufregt ist diese ständige Aggression, Gewalt und der Hass. Das stößt mich ab...

Yakamoz
09.02.07, 23:00
Eben darum. Und sorry, all die vielen Worte im von mir monierten Beitrag waren ein einziger Vorwurf an die jüdische Seite. So langsam solltest du mich kennen. Auf Einseitigkeit und mangelnde Objektivität reagiere ich allergisch. So einfach tickt die Welt leider nicht, als dass man immer schwarz und weiß malen könnte....

Du solltest dich etwas mit der Materie beschäftigen bevor du hier zur Mässigung aufruft oder usern irgendetwas vorwirfst.

Komiker
09.02.07, 23:01
Wenn die Al Aksa wegen dieser Bauarbeiten zusammen bricht ist das der absolute Supergau. Dann haben wir in der Tat den Weltuntergang.

Meinst Du das im Ernst?

Welche Staaten würden als Erste direkt eingreifen? Ist die Moschee auch heilig für Shiiten?

taycunist
09.02.07, 23:02
Die Umstände auf dem Tempelberg werden von mannigfaltigen Interessen geprägt. Und da entstehen Konflikte, wie überall auf der Welt. Und es sind immer Menschen beider Seiten, die das Ihre dazu tun. Sieh das bitte mal ein...

Habe nie das Gegenteil behauptet!

Nur, Fachlich bzw. Material gibst Du kein Wissen in deinen sätzen...Kann Du das gegeteil belegen, dass es nicht so ist, wie ich es Dargestellt habe???

Musel
09.02.07, 23:03
Du solltest dich etwas mit der Materie beschäftigen bevor du hier zur Mässigung aufruft oder usern irgendetwas vorwirfst.

Lass das mal meine Sorge sein. Ich kenne mich da besser aus, als du dir wohl so vorstellst. Nur teile ich eben nicht deine Meinung. Deshalb musst du mich nicht abwerten, sondern konträre Ansichten akzeptieren...

Yakamoz
09.02.07, 23:04
Meinst Du das im Ernst?

Welche Staaten würden als Erste direkt eingreifen? Ist die Moschee auch heilig für Shiiten?

Für alle Muslime. Ich glaube damit hätte Israel "ALLE" Muslime der Welt gegen sich aufgebracht. Iran, Pakistan ,Ägypten und Saudi wäre die ersten. Das würde sogar die Türkei vermutlich zu einer Reaktion zwingen.

Musel
09.02.07, 23:04
Habe nie das Gegenteil behauptet!

Gut. Was machen die Palästinenser denn falsch deiner Meinung nach?

Yakamoz
09.02.07, 23:07
Danke fürs niveauvolle Gespräch.... :rolleyes:

Ich habe langsam den Kanal voll. Immer nur die user blöd anmachen. Zu den Themen meistens nichts zu sagen.

Gök Türk
09.02.07, 23:16
Ich habe langsam den Kanal voll. Immer nur die user blöd anmachen. Zu den Themen meistens nichts zu sagen.

Wie soll er denn auch, wenn er keine Ahnung über das Thema hat?

taycunist
09.02.07, 23:17
Gut. Was machen die Palästinenser denn falsch deiner Meinung nach?

Die Palästinenser bzw. Die zivile Bevölkerung lebt unter der militärischen Okkupation und der daraus folgenden Apartheid des Staate Israel. Und der Willkür der 200.000 Rechstradikalen Siedler in den besetzten Gebieten.

Aufgrund der asymetrischen Verhältnisse können die nichst anderes tuen, als zu Kapitulieren.
Was sie ja praktische schon getan haben.

bigberta
09.02.07, 23:18
Vorbemerkung: vieles von dem, was wir meinen, daß es Judentum wäre, ist eigentlich christliche Beimengung. Ich versuche mal und ich hoffe, ich kriege das jetzt richtig zusammen:

Das Judentum hat sich aus einer Bauernreligion entwickelt, deswegen gibt es sehr viel landwirtschaftliche Symbolik, wie die von der "Roten Kuh", the Red Heifer, was eine junge Kuh ist, die noch nie geboren hat. Aus einem Kapitel des jüdischen Alten Testaments (Numeri 19:2):

Numbers Chapter 19

א וַיְדַבֵּר יְהוָה, אֶל-מֹשֶׁה וְאֶל-אַהֲרֹן לֵאמֹר. 1 And the LORD spoke unto Moses and unto Aaron, saying: ב זֹאת חֻקַּת הַתּוֹרָה, אֲשֶׁר-צִוָּה יְהוָה לֵאמֹר: דַּבֵּר אֶל-בְּנֵי יִשְׂרָאֵל, וְיִקְחוּ אֵלֶיךָ פָרָה אֲדֻמָּה תְּמִימָה אֲשֶׁר אֵין-בָּהּ מוּם, אֲשֶׁר לֹא-עָלָה עָלֶיהָ, עֹל. 2 This is the statute of the law which the LORD hath commanded, saying: Speak unto the children of Israel, that they bring thee a red heifer, faultless, wherein is no blemish, and upon which never came yoke. ג וּנְתַתֶּם אֹתָהּ, אֶל-אֶלְעָזָר הַכֹּהֵן; וְהוֹצִיא אֹתָהּ אֶל-מִחוּץ לַמַּחֲנֶה, וְשָׁחַט אֹתָהּ לְפָנָיו. 3 And ye shall give her unto Eleazar the priest, and she shall be brought forth without the camp, and she shall be slain before his face. ד וְלָקַח אֶלְעָזָר הַכֹּהֵן, מִדָּמָהּ--בְּאֶצְבָּעוֹ; וְהִזָּה אֶל-נֹכַח פְּנֵי אֹהֶל-מוֹעֵד, מִדָּמָהּ--שֶׁבַע פְּעָמִים. 4 And Eleazar the priest shall take of her blood with his finger, and sprinkle of her blood toward the front of the tent of meeting seven times. ה וְשָׂרַף אֶת-הַפָּרָה, לְעֵינָיו: אֶת-עֹרָהּ וְאֶת-בְּשָׂרָהּ וְאֶת-דָּמָהּ, עַל-פִּרְשָׁהּ יִשְׂרֹף. 5 And the heifer shall be burnt in his sight; her skin, and her flesh, and her blood, with her dung, shall be burnt.usw.
http://www.mechon-mamre.org/p/pt/pt0419.htm#2

Es geht um das Opfer eines vollkommen perfekten Jungtieres, einer Färse, einer jungen Kuh, die noch nicht gekalbt hat, und die fast nie vorkommt.
Die darf nicht mal ein einziges andersfarbiges Härchen haben (so ein Härchen ist übrigens bei der normalen jüdischen Schlachtung ein Makel, der das Tier für Juden ungeniessbar macht, man kann es dann nur noch an Nicht-Juden verkaufen.
Wenn man wieder eine findet, weiss man, dass die Endzeit nahe ist, und der Dritte Tempel gebaut werden muss. Einige Pfiffikusse versuchen, da nachzuhelfen:
http://www.jewishsf.com/content/2-0-/module/displaystory/story_id/6533/edition_id/122/format/html/displaystory.html

Dann muss man die wiederum verbrennen und opfern in der Weise, wie seinerzeit bei Moses und Aaron beschrieben und den Tempelberg reinigen. Dann kann man den Dritten Tempel bauen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Israelitische_Tempel#Der_salom onische_Tempel
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Third_Temple
http://en.wikipedia.org/wiki/Red_heifer

Nach dem, was ich verstanden habe, ist der Dritte Tempel in der reinen jüdischen Theologie eine ENDZEITVISION und seine Durchsetzung auf Erden ein Ding der jüdischen und christlichen RADIKALINSKIS.

Komiker
09.02.07, 23:19
Für alle Muslime. Ich glaube damit hätte Israel "ALLE" Muslime der Welt gegen sich aufgebracht. Iran, Pakistan ,Ägypten und Saudi wäre die ersten. Das würde sogar die Türkei vermutlich zu einer Reaktion zwingen.

Hast Du irgendeine Vergleichsmöglichkeit...was wäre für andere Religionen von gleichem Wert?

Egal was nun ist, das Mißtrauen gegen Israel ist gigantisch. Man mutmaßt hin und her....

ach es ist schon bitter....

Musel
09.02.07, 23:19
Ganz genau. Das wäre schon ein Gau, wenn da auch nur ein Stein aus der Mauer fällt.

Und eben hierfür kann ich keinerlei Verständnis aufbringen. Gut, ich gebe zu, dass ich da vielleicht zu europäische Ansichten habe und wohl auch ein anderes Werteverständnis. Aber diese übertriebene und hasserfüllte Reaktion erzeugt eine innere Abneigung in mir. Und eben deshalb kommen die palästinensischen Vorgänge und Anliegen in der Welt so schlecht an. Sie spielen damit mittelbar nur den israelischen Interessen in die Tasche....

Yakamoz
09.02.07, 23:22
Hast Du irgendeine Vergleichsmöglichkeit...was wäre für andere Religionen von gleichem Wert?

Egal was nun ist, das Mißtrauen gegen Israel ist gigantisch. Man mutmaßt hin und her....

ach es ist schon bitter....

In etwas so wenn der Iran eine Atombombe auf den Vatikan werfen würde (abgesehen von den Menschenleben)...

bigberta
09.02.07, 23:22
Hast Du irgendeine Vergleichsmöglichkeit...was wäre für andere Religionen von gleichem Wert?

Egal was nun ist, das Mißtrauen gegen Israel ist gigantisch. Man mutmaßt hin und her....

ach es ist schon bitter....

Das wäre in Etwa so, als würden Muslime zwecks Reparatur einer Moschee einen Tunnel unter'm Petersdom bauen, diesen zum Einsturz bringen und Benedetto untersagen, da mal nachzuschauen. Und muslimische Polizisten würden protestierende Italiener mit Tränengas und Gummigeschossen am Protest hindern.

Yakamoz
09.02.07, 23:24
Das wäre in Etwa so, als würden Muslime zwecks Reparatur einer Moschee einen Tunnel unter'm Petersdom bauen, diesen zum Einsturz bringen und Benedetto untersagen, da mal nachzuschauen. Und muslimische Polizisten würden protestierende Italiener mit Tränengas und Gummigeschossen am Protest hindern.


Hat der Petersdom so eine Heilige Bedeutung für die Christen?

Komiker
09.02.07, 23:24
Nach dem, was ich verstanden habe, ist der Dritte Tempel in der reinen jüdischen Theologie eine ENDZEITVISION und seine Durchsetzung auf Erden ein Ding der jüdischen und christlichen RADIKALINSKIS.


ich habe wirklich nichts davon gelesen noch ist es mir irgendwann einmal begegnet in einer Diskussion, es ist mir völlig fremd.
Jedoch erkenne ich eine Möglichkeit zu verknüpfen.

Hat Bush jemals diesen Komplex erwähnt?

Wo kann ich über die reine jüdische Theologie genau diese Vision nachlesen ?

In Deutsch bitte...das englisch ist mir nicht mehr geläufig, ich mag es einfach nicht mehr, mein Gehirn will es nicht mehr übersetzten, seit paar Jahren...

Musel
09.02.07, 23:25
Das wäre in Etwa so, als würden Muslime zwecks Reparatur einer Moschee einen Tunnel unter'm Petersdom bauen, diesen zum Einsturz bringen und Benedetto untersagen, da mal nachzuschauen. Und muslimische Polizisten würden protestierende Italiener mit Tränengas und Gummigeschossen am Protest hindern.

Und so einseitig sieht die Sache doch auch wieder nicht aus. Auch der Vergleich von Vatikan und Atombombe verfehlt die Thematik.

Der Tempelberg ist nicht nur für die Muslime wichtig, vergesst das bitte nicht. Einen der Klagemauer vergleichbaren Ort des muslimischen Glaubens gibt es im Vatikan nicht.

bigberta
09.02.07, 23:35
ich habe wirklich nichts davon gelesen noch ist es mir irgendwann einmal begegnet in einer Diskussion, es ist mir völlig fremd.
Jedoch erkenne ich eine Möglichkeit zu verknüpfen.
Hat Bush jemals diesen Komplex erwähnt?
Wo kann ich über die reine jüdische Theologie genau diese Vision nachlesen ?

Zum Beispiel hier:

http://www.templeinstitute.org/red_heifer/red_heifer_contents.htm
(sorry, aber die israelischen websites sind meistens in Englisch)

oder hier:
http://www.morascha.com/

Oder, falls Du in einer Stadt mit einer Synagoge wohnst, dort im Buchladen schauen.

Yakamoz
09.02.07, 23:38
Es ist wieder so typisch. Da wird in ein Wespennest gestochert und gestochert. Da kannst du warnen, flehen, betteln...hilft alles nicht.

Irgendwann eskaliert das Ganze und man ist wieder ratlos warum und woher die Aggressionen kommen. Jahrhundertelange arabische und türkische Herrschaft hat diese Region als Zentrum dreier Religionen überlebt. Warum muss man jetzt darin rumstochern und zündeln?

Ich finde Jerusalem gehört unter UNO Kontrolle gestellt.

Komiker
09.02.07, 23:40
Ich finde Jerusalem gehört unter UNO Kontrolle gestellt.


Wenn das einen Weltkrieg verhindert bin ich unbedingt dafür!

bigberta
09.02.07, 23:44
Hat der Petersdom so eine Heilige Bedeutung für die Christen?

Ich wollte daraus hinaus, dass es eine unerträgliche politische Provokation wäre. Ansonsten hast Du mit Deiner Nachfrage natürlich recht, Vergleiche hinken immer. Lass es mich so sagen: rein religiös ist er natürlich nur für die Katholiken von Bedeutung:

Nach der Überlieferung wurde der Apostel Petrus (http://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Petrus) im Herbst 64 n. Chr (http://de.wikipedia.org/wiki/64) im Circus des Caligula (http://de.wikipedia.org/wiki/Caligula) mit dem Kopf nach unten gekreuzigt und fand hier seine letzte Ruhestätte.

aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom

Würden alledings irgendwelche Muselmanen dem Petersdom ein Leid tun, bin ich sicher, daß sich auch diejenigen Christen mit den Katholiken soldidarisieren würden, die sie ansonsten für Lateiner- und Papistenpack halten.

Yakamoz
09.02.07, 23:47
Ich wollte daraus hinaus, dass es eine unerträgliche politische Provokation wäre. Ansonsten hast Du mit Deiner Nachfrage natürlich recht, Vergleiche hinken immer. Lass es mich so sagen: rein religiös ist er natürlich nur für die Katholiken von Bedeutung:


aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom

Würden alledings irgendwelche Muselmanen dem Petersdom ein Leid tun, bin ich sicher, daß sich auch diejenigen Christen mit den Katholiken soldidarisieren würden, die sie ansonsten für Lateiner- und Papistenpack halten.

Deshalb bin ich, um die Wirkung auf die Moslems nachvollziehbar zu machen auf das Atombombenbeispiel gegangen. Ein Einsturz der Al Aksa würde vermutlich in der islamischen Welt eben so ein Gefühl auslösen.

Übertrieben?

taycunist
09.02.07, 23:54
Deshalb bin ich, um die Wirkung auf die Moslems nachvollziehbar zu machen auf das Atombombenbeispiel gegangen. Ein Einsturz der Al Aksa würde vermutlich in der islamischen Welt eben so ein Gefühl auslösen.

Übertrieben?

Nein ist nicht übertrieben. Rechstradikale Juden sind sogar in der Überzeugung; Im Falle Einsturz Al-Aksa und der Aufbau des dritten-Tempel, würde den ein totalen Krieg zwischen Moslem und Juden provozieren. Da die Juden von Gott auserwählt sind, würden sie den Krieg gewinnen.

Was für ein Geisteshaltung.:motz:

bigberta
09.02.07, 23:55
Deshalb bin ich, um die Wirkung auf die Moslems nachvollziehbar zu machen auf das Atombombenbeispiel gegangen. Ein Einsturz der Al Aksa würde vermutlich in der islamischen Welt eben so ein Gefühl auslösen.

Übertrieben?

Ich verstehe, was Du meinst, ich denke, dass es auch die Gutwilligen nachvollziehen, aber guck mal hier (aus dem Dunstkreis von PI):
http://xsorbit30.com/users5/station13/index.php?PHPSESSID=1dbe756cdf 3ec6f89ab0503692564280&topic=882.new

"Maitre" hat unter verschiedenen Nicks mal auf meinem blog herumgetrollt...

Yakamoz
09.02.07, 23:55
Und genau diese Reaktion würde vermutlich eintreten.

Musel
09.02.07, 23:57
Deshalb bin ich, um die Wirkung auf die Moslems nachvollziehbar zu machen auf das Atombombenbeispiel gegangen. Ein Einsturz der Al Aksa würde vermutlich in der islamischen Welt eben so ein Gefühl auslösen.

Übertrieben?

Ja. Denn der Tempelberg ist nicht Mekka. Er ist ein Heiligtum aller drei Weltreligionen, Judentum, Islam und Christentum.

Die Juden stellen natürlich darauf ab, dass der Tempelberg schon seit Jahrtausenden ein Heiligtum für sie darstellt und die Moslems sich diesen erst durch eine gewaltsame Einnahme zueigneten.

Das sollte man nie vergessen, wenn man die Tragweite und Hintergründe der verschiedenen Gefühle der Menschen dort verstehen will.

Yakamoz
09.02.07, 23:59
Ja. Denn der Tempelberg ist nicht Mekka. Er ist ein Heiligtum aller drei Weltreligionen, Judentum, Islam und Christentum.

Die Juden stellen natürlich darauf ab, dass der Tempelberg schon seit Jahrtausenden ein Heiligtum für sie darstellt und die Moslems sich diesen erst durch eine gewaltsame Einnahme zueigneten.

Das sollte man nie vergessen, wenn man die Tragweite und Hintergründe der verschiedenen Gefühle der Menschen dort verstehen will.

Genau, also am besten Pfoten weg und never touch a running system.

Yakamoz
09.02.07, 23:59
Ich verstehe, was Du meinst, ich denke, dass es auch die Gutwilligen nachvollziehen, aber guck mal hier (aus dem Dunstkreis von PI):
http://xsorbit30.com/users5/station13/index.php?PHPSESSID=1dbe756cdf 3ec6f89ab0503692564280&topic=882.new

"Maitre" hat unter verschiedenen Nicks mal auf meinem blog herumgetrollt...

Sorry liebe BB aber wenn ich deinen Links nachgehe verliere ich meinen Glauben an die Menschen.

Musel
10.02.07, 00:00
Nein ist nicht übertrieben. Rechstradikale Juden sind sogar in der Überzeugung; Im Falle Einsturz Al-Aksa und der Aufbau des dritten-Tempel, würde den ein totalen Krieg zwischen Moslem und Juden provozieren. Da die Juden von Gott auserwählt sind, würden sie den Krieg gewinnen.

Was für ein Geisteshaltung.:motz:

Ja, aber wieso musst du immer auf diese radikale Sichtweisen abstellen. Es gibt auch Palästinenser, die wünschen allen Juden den Tod. Das alles bringt doch niemanden weiter. Man sollte sich auf die vernünftigen Leute konzentrieren.

Eigentlich könnte man den Tempelberg doch zu einem Museum umgestalten, oder?

Yakamoz
10.02.07, 00:01
Wir könnten auch alles so sein lassen wie es ist und unter UNO Aufsicht stellen.

Musel
10.02.07, 00:04
Wir könnten auch alles so sein lassen wie es ist und unter UNO Aufsicht stellen.

Dies wollen aber sicher auch verschiedene Seiten nicht.

Yakamoz
10.02.07, 00:05
Dies wollen aber sicher auch verschiedene Seiten nicht.

Mir egal, ich rede auch nur für mich.

bigberta
10.02.07, 00:09
Sorry liebe BB aber wenn ich deinen Links nachgehe verliere ich meinen Glauben an die Menschen.
Kann ich verstehen. Allerdings sind das besonders üble Extreme.
@taycunist: auch die, die Du anführst, sind Extreme. es gibt sehr viele Juden und Israelis, die mit diesen Machenschaften nicht einverstanden sind.

taycunist
10.02.07, 00:11
Ja, aber wieso musst du immer auf diese radikale Sichtweisen abstellen. Es gibt auch Palästinenser, die wünschen allen Juden den Tod. Das alles bringt doch niemanden weiter. Man sollte sich auf die vernünftigen Leute konzentrieren.

Diese Radikalen, werden vom Staat selbst in jeder Hinsicht unterschützt! Diese Unterschützung, ist in jeder Regierung vorangetrieben. Seies in der Amtszeit der Likud, seies in der Amtszeit der Arbeiter-partei.

Kommen wir mal auf die Fakten; wie erklärst Du die illegale Besidlung des Westbank??? Woher sind die mehr aus 200.000 tausend Siedler gekommen???? Wie konnte sie sich in einem Gebiet niederassen, wo 3,5Millionen palästinenser Leben?? Von wem wurde sie Unterschützt??

Nenne mir mal bitte, einige vernünftige Personen???

taycunist
10.02.07, 00:24
Ein Explizites Beispiel. Extra für Herrn Musel

1980 erklärte die israelische Regierung ganz Jerusalem zur Hauptstadt und annektierte offiziell den Ostteil der Stadt. Die weiteren Planungen für die Stadt wurden durch den Jerusalem-Master Plan vorgezeichnet, der den Großraum Jerusalem als eine Region definierte, die sowohl arabische Städte wie Ramallah/Al Bireh und Bethlehem als auch zahlreich jüdische Siedlungen umfaßte. Im Norden sollten Givat Zeev, Givon, Beit El und Neeve Yaacov die arabischen Städte Ramallah und al-Bireh einkreisen. Im Osten sollte Maale Adumim auf einem Hügel über der Straße nach Jericho großzügig ausgebaut werden.

Maale Adumim war dabei einer der Kernpunkte im Jerusalem Master Plan, denn dadurch sollte die jordanische Option und der Allon-Plan konterkariert und unmöglich gemacht werden. Im Süden sollten die jüdischen Zentren Efrat, Betar und Kiryat Arba die arabischen Städte Bethlehem und Hebron kontrollieren.
Mit diesen Vororten sollte ein zweiter äußerer Ring um Jerusalem geschlossen werden, der die arabischen Gebiete Ost-Jerusalems völlig umschließt.
Um genügend Siedler für die Verwirklichung dieses Konzeptes anzulocken, wurden die Siedler in der Westbank pro Kopf annähernd doppelt so hoch subventioniert wie die übrige Bevölkerung Israels, womit die Westbank-Siedler einen der höchsten Lebensstandards innerhalb der israelischen Bevölkerung genossen.
Ab 1982 wurde die Siedlungsaktivität schließlich denationalisiert und private Siedlungsgesellschaften erhielten die Genehmigung für eigene Siedlungsprojekte. Mittels niedriger Hypothekenzinsen, günstiger Kredite und Schenkungen übernahm die Regierung bis zu 2/3 der Kosten für einen Häuserkauf in der Westbank. Firmen bekamen sehr hohe Beihilfen und Steuererleichterungen für Investitionen in der Westbank.
Die Subventionspolitik wurde nach drei Ansiedlungszonen gestaffelt:

die erste Zone mit hoher Nachfrage entlang der grünen Grenze,
eine zweite Zone mittlerer Nachfrage in Judäa und Samaria und im Jordantal sowie
eine dritte Zone niedriger Nachfrage in den isolierten Siedlungen in den Bergen Judäas und Samarias, in Ost-Jerusalem sowie in der Region Hebron.Die höchsten Zuwendungen bekam dabei die dritte Zone. Abgesehen davon entstanden dem Staat noch sehr hohe Kosten durch die separaten Dienstleistungen für Juden und Araber in der Westbank.

Diese sehr ideologisch motivierte Finanzpolitik konnte die Regierung aber schon Ende 1983/1984 nicht mehr in vollem Maße aufrechterhalten, da Israel in einer schweren Wirtschaftskrise steckte und die Kritik an der deutlichen Bevorzugung der Westbank auf Kosten der übrigen Bevölkerung immer lauter wurde.
Der Finanzminister forderte in dieser Situation eine einschneidende, einjährige Einschränkung der Bau- und Erschließungstätigkeiten in den besetzten Gebieten, die er aber nicht in vollem Umfang durchsetzen konnte. Im offiziellen Haushalt wurden die Finanzmittel schließlich um 15 % gekürzt und alle Mittel für neue Siedlungen gestrichen.
Als der Likud-Block im Wahlkampf in die Defensive geriet, gab Ministerpräsident Shamir nur acht Tage vor den Wahlen die Genehmigung für die sofortige Errichtung von zehn neuen Siedlungen.
Schätzungen über die staatlichen Investitionen für das Siedlungsprogramm gehen weit auseinander, denn neben den offiziellen Budgets in den verschiedenen Ministerien wurden Großteile der Ausgaben bilanztechnisch versteckt. Die jährlichen Ausgaben beliefen sich jedoch durchschnittlich zwischen 150 und 300 Millionen $ jährlich. M. Benvenisti, Leiter des umfangreichsten Datenprojekts über die Westbank, schätzte die Gesamtausgaben der Regierung und der Jewish Agency bis Ende 1983 (exkl. militärische Kosten) auf ca. 1,5 Milliarden $. Die Bilanz der Likud-Regierungen bis 1984 war für die Apologeten des Siedlungsbaus zwar nicht befriedigend, aber durch die Gründung von 102 Siedlungen wurden genügend Fakten geschaffen, um einen etwaigen Friedensschluß nachhaltig zu erschweren. Zahlreiche Siedlungen hatten zwar Schwierigkeiten genügend Siedler zu rekrutieren, doch die entscheidende Bedeutung der Likud-Maßnahmen lag in der Schaffung einer weitgefächerten Infrastruktur, durch die die spätere schnelle Besiedlung ermöglicht wurde.

taycunist
10.02.07, 00:56
Diese Radikalen, werden vom Staat selbst in jeder Hinsicht unterschützt! Diese Unterschützung, ist in jeder Regierung vorangetrieben. Seies in der Amtszeit der Likud, seies in der Amtszeit der Arbeiter-partei.

Kommen wir mal auf die Fakten; wie erklärst Du die illegale Besidlung des Westbank??? Woher sind die mehr aus 200.000 tausend Siedler gekommen???? Wie konnte sie sich in einem Gebiet niederassen, wo 3,5Millionen palästinenser Leben?? Von wem wurde sie Unterschützt??

Nenne mir mal bitte, einige vernünftige Personen???

Seid mehr als eine 3/4 stunden warte ich antwort auf meine Fragen!! Aber nichst des Gleichen!!

Musel, soll ich Dir mal was sagen: Du hast absolut keine Ahnung von der Fach und Sach lage des Konfliktes!! Deine Beitrage und die dahinter stehende Motivation, ist nur Emotional begründet!

Eigne dir mal Wissen, vielleicht dann können wir darüber Diskutieren..

bigberta
10.02.07, 01:22
Uri Avneri:
http://www.uri-avnery.de/

Felicia Langer
http://www.felicia-langer.de/

Israelische Friedensinitiativen
http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-620/i.html

taycunist
10.02.07, 01:26
Uri Avneri:
http://www.uri-avnery.de/


Habe sehr viele Artikel von Avneri gelesen. Kenne auch seine Meinung sehr Gut.
Sein Mut und sein Einsatz ist wirklich sehr Lobenswert. Nur findet es in der israelische Politik absolut kein Gehör.

bigberta
10.02.07, 01:27
Königin Noor:
http://www.noor.gov.jo/index.htm

Königin Rania (eine gebürtige Palästinenserin):
http://www.queenrania.jo/

Wohlgemerkt nicht wg. Glamour, sondern wegen der Arbeit, die sie machen.

bigberta
10.02.07, 01:28
Habe sehr viele Artikel von Avneri gelesen. Kenne auch seine Meinung sehr Gut.
Sein Mut und sein Einsatz ist wirklich sehr Lobenswert. Nur findet es in der israelische Politik absolut kein Gehör.
"Absolut kein" würde ich nicht sagen, aber solche Leute haben es natürlich sehr schwer.

taycunist
10.02.07, 01:30
"Absolut kein" würde ich nicht sagen, aber solche Leute haben es natürlich sehr schwer.

Es findet unter jene kein Gehör, die Entscheidungsträger sind!

Ingolstädter
10.02.07, 02:25
Nein ist nicht übertrieben. Rechstradikale Juden sind sogar in der Überzeugung; Im Falle Einsturz Al-Aksa und der Aufbau des dritten-Tempel, würde den ein totalen Krieg zwischen Moslem und Juden provozieren. Da die Juden von Gott auserwählt sind, würden sie den Krieg gewinnen.

Was für ein Geisteshaltung.:motz:
tja so sind sie, die abrahamitischen religionen.. völlig aufs jenseits fixiert (muslime die sich und andere in die luft sprengen, christen die märtyrertum toll finden und juden die den weltuntergang herbeisehnen..)

haben doch alle ein rad ab.. es ist aber schon erschreckend welchen effekt ein winziges gebiet in jerusalem bis nach deutschland haben kann..

Komiker
10.02.07, 12:55
tja so sind sie, die abrahamitischen religionen.. völlig aufs jenseits fixiert (muslime die sich und andere in die luft sprengen, christen die märtyrertum toll finden und juden die den weltuntergang herbeisehnen..)

haben doch alle ein rad ab.. es ist aber schon erschreckend welchen effekt ein winziges gebiet in jerusalem bis nach deutschland haben kann..


Stell Dir mal vor es werden Menschen geboren, deren Gehirn nicht infizierbar ist mit solchen Geisteskrankheiten?
Also ich kann dieses religiöse Gegeifere nicht mehr hören, alle wollen sie vor Gott der Erste sein, wie Kinder die sich dem Vater anbiedern indem sie den Bruder verraten....
Wir reden viel über Gerechtigkeit usw.....
Wenn mein Sohn seinen Bruder bei mir anschwärzt schäme ich mich für beide!

ATAK-TÜRK
10.02.07, 13:53
Und eben hierfür kann ich keinerlei Verständnis aufbringen. Gut, ich gebe zu, dass ich da vielleicht zu europäische Ansichten habe und wohl auch ein anderes Werteverständnis. Aber diese übertriebene und hasserfüllte Reaktion erzeugt eine innere Abneigung in mir. Und eben deshalb kommen die palästinensischen Vorgänge und Anliegen in der Welt so schlecht an. Sie spielen damit mittelbar nur den israelischen Interessen in die Tasche....

Alles eine Frage der Perspektive

Musel
10.02.07, 14:51
Seid mehr als eine 3/4 stunden warte ich antwort auf meine Fragen!! Aber nichst des Gleichen!!

Musel, soll ich Dir mal was sagen: Du hast absolut keine Ahnung von der Fach und Sach lage des Konfliktes!! Deine Beitrage und die dahinter stehende Motivation, ist nur Emotional begründet!

Eigne dir mal Wissen, vielleicht dann können wir darüber Diskutieren..

Pass mal auf Freundchen. Bevor du mich dumm anmachst, berücksichtige bitte, dass ich auch noch anderes zu tun habe, als mich mit deinen belanglosen Hinweisen zu befassen.

Es ist nichts Neues, dass man hier den Leuten, deren meinung einem nicht passt, Unwissenheit und Moslemfeindlichkeit vorwirft. Das langweilt mich nur noch. Lass dir mal was Neues einfallen und akzeptiere andere Sichtweisen. Dann darfst du dich auch wieder an mich wenden....

Musel
10.02.07, 14:51
Alles eine Frage der Perspektive

Welche Perspektive hast du denn dazu?

Musel
10.02.07, 14:53
Diese Radikalen, werden vom Staat selbst in jeder Hinsicht unterschützt! Diese Unterschützung, ist in jeder Regierung vorangetrieben. Seies in der Amtszeit der Likud, seies in der Amtszeit der Arbeiter-partei.



Also ist es ja doch der gesamte israelische Staat, dem hier die Schuld zu geben ist. Da lag ich mit meiner Ausgangvermutung zu deinem Erstposting gar nicht so falsch....

Musel
10.02.07, 14:56
Stell Dir mal vor es werden Menschen geboren, deren Gehirn nicht infizierbar ist mit solchen Geisteskrankheiten?
Also ich kann dieses religiöse Gegeifere nicht mehr hören, alle wollen sie vor Gott der Erste sein, wie Kinder die sich dem Vater anbiedern indem sie den Bruder verraten....
Wir reden viel über Gerechtigkeit usw.....
Wenn mein Sohn seinen Bruder bei mir anschwärzt schäme ich mich für beide!

Da stimme auch ich dir voll zu. Dieses ganze religiöse Gegeifere regt ja auch mich maßlos auf. Und dies müsste eigentlich jeder mensch so sehen, der auch nur halbwegs modern und aufgeklärt lebt.

bigberta
10.02.07, 19:54
Da stimme auch ich dir voll zu. Dieses ganze religiöse Gegeifere regt ja auch mich maßlos auf. Und dies müsste eigentlich jeder mensch so sehen, der auch nur halbwegs modern und aufgeklärt lebt.
Religiöses Gegeifere? Für mich hat das - seitens der Israelis - immer mehr die Qualität von Duftmarke - setzen...

Yakamoz
10.02.07, 21:21
Religiöses Gegeifere? Für mich hat das - seitens der Israelis - immer mehr die Qualität von Duftmarke - setzen...

Wie? Soll das etwa heissen die Juden sind an allem Schuld?

Musel
10.02.07, 21:36
Wie? Soll das etwa heissen die Juden sind an allem Schuld?

Wie kommst du auf sowas?

Duftmarken werden im Tierreich meist nur dahin gesetzt, wo zuvor schon ein anderer hingekackt hat....

Turk112
10.02.07, 21:42
Duftmarken werden im Tierreich meist nur dahin gesetzt, wo zuvor schon ein anderer hingekackt hat....

lol wie geil:brüll:

bigberta
10.02.07, 23:52
Wie kommst du auf sowas?

Duftmarken werden im Tierreich meist nur dahin gesetzt, wo zuvor schon ein anderer hingekackt hat....
Nicht zwingend, Musel, nicht zwingend:brüll::brüll:


http://www.malume.de/images/hundenase_160.jpg


http://www.malume.de/uebermich/linksundtipps/diesprachederduefte/

bigberta
10.02.07, 23:54
Wie? Soll das etwa heissen die Juden sind an allem Schuld?
Nein! Nur, dass das für mich den Charakter von "Duftmarke setzen" hat.


http://www.wdr.de/themen/freizeit/freizeitgestaltung/bg_sommertrends/_img/trend_8park2_400q.jpg

Yakamoz
10.02.07, 23:59
Nein!
http://www.wdr.de/themen/freizeit/freizeitgestaltung/bg_sommertrends/_img/trend_8park2_400q.jpg

Heute hat so ein Mistvieh direkt vor unseren Hauseingang geschissen, so daß nur eine Kommandorolle nach rechts schlimmstes verhindern konnte.

Misttöle. :doner:

bigberta
11.02.07, 00:02
Heute hat so ein Mistvieh direkt vor unseren Hauseingang geschissen, so daß nur eine Kommandorolle nach rechts schlimmstes verhindern konnte.

Misttöle. :doner:

Und wenn Du das erst am Schuh hast und nach drinnen auf den Teppich trägst...:lach:

Yakamoz
11.02.07, 00:04
Und wenn Du das erst am Schuh hast und nach drinnen auf den Teppich trägst...:lach:

Eine Anmerkung bevor ich das ganze Off topic lösche...

Ich weiss wem der Hund gehört und ich werde dieser "Dame" demnächst in den Luftungseinlass ihres Autos pinkeln....

Hey musel: Was gibts dafür?

Komiker
11.02.07, 10:37
Heute hat so ein Mistvieh direkt vor unseren Hauseingang geschissen, so daß nur eine Kommandorolle nach rechts schlimmstes verhindern konnte.

Misttöle. :doner:

ernsthaft, das ist ein Problem.....

bei uns lassen die Kinderhasser ihre Hunde mitten auf den Schulweg machen, manchmal wirklich ein Zickzacklauf von Nöten, hunderte Meter Schulweg vollgeschissen von kleinen, mittleren und großen Tölen die von ihren Perücke-tragenden Witwen dazu angehalten werden, die Pralinen des Vortags in den weiteren Verwertungskreislauf zu schicken.

Es sind nicht die Hunde...es sind die Menschen...

Wenn ich eine erwische, dann nimmt sie den Haufen entweder sofort mit oder findet alle Haufen am nächsten Tag im Briefkasten, da kenne ich nichts!

bigberta
11.02.07, 10:56
ernsthaft, das ist ein Problem.....

bei uns lassen die Kinderhasser ihre Hunde mitten auf den Schulweg machen, manchmal wirklich ein Zickzacklauf von Nöten, hunderte Meter Schulweg vollgeschissen von kleinen, mittleren und großen Tölen die von ihren Perücke-tragenden Witwen dazu angehalten werden, die Pralinen des Vortags in den weiteren Verwertungskreislauf zu schicken.

Es sind nicht die Hunde...es sind die Menschen...

Wenn ich eine erwische, dann nimmt sie den Haufen entweder sofort mit oder findet alle Haufen am nächsten Tag im Briefkasten, da kenne ich nichts!

Nee, klar. Das Problem hängt immer am oberen Ende der Leine.

Anmerkung an die Mods: da unsere Unterhaltung hier jetzt wirklich nichts mehr mit dem Thema des Threads zu tun hat, wäre es sicher sinnvoll, die letzten Beiträge als eigenen Thread, z.B. "Das Problem beim Hund hängt immer am oberen Ende der Leine" in die Kahvehane zu verschieben.:lach:

Komiker
11.02.07, 11:00
hast Recht Bigberta, ich wollte nur noch anmerken....

mir sind die Hunde Probleme lieber als alle kriegerischen und mörderischen Glaubens Probleme.

bigberta
11.02.07, 15:47
http://www.islamische-zeitung.de/gifs/izlogo.gif

07.02.2007:
Israelis verteidigen Bauarbeiten am Tempelberg
Proteste gegen das Bauvorhaben

Jerusalem/Kairo (dpa) - In der Altstadt von Jerusalem kann man kaum einen Stein versetzen, ohne dass sich die Anhänger mindestens einer der drei Offenbarungsreligionen in ihren Gefühlen verletzt fühlen. Deshalb ist hier großes Fingerspitzengefühl erforderlich, will man wütende Proteste und Gewalt vermeiden. Genau daran ließen es die Verantwortlichen aber nach Ansicht arabischer und auch israelischer Beobachter fehlen, als sie am Dienstagmorgen einen Trupp mit Baumaschinen zum Tempelberg schickten.

Vor drei Jahren war bei einem Wintersturm ein Abschnitt des Weges zum Mughrabi-Tor beschädigt worden. Eine damals errichtete provisorische Holzbrücke sollte, nachdem es zunächst archäologische Untersuchungen auf dem Gebiet gegeben hatte, nun durch eine feste Konstruktion ersetzt werden. Doch was nach offizieller israelischer Darstellung nur die Ausbesserung eines Weges sein soll, ruft jetzt erboste Muslime auf den Plan, die einander an düsteren Spekulationen überbieten. Von einem Versuch, die auf dem Tempelberg gebaute Al-Aksa-Moschee zum Einsturz zu bringen, ist da die Rede. Marokko, Jordanien und Ägypten protestierten offiziell gegen das Bauvorhaben.

«Spiel mit dem Feuer», kommentiert die auflagenstärkste israelische Tageszeitung «Jediot Achronot» am Mittwoch. Die ganze Aufregung hätte vermieden werden können, wenn die Arbeiten mit der für die Al-Aksa-Moschee zuständigen islamischen Stiftung koordiniert worden wären. «Immer wenn die Palästinenser mit internen Kriegen beschäftigt sind, haben unsere Führer das besondere Talent, sie gegen uns zu einen», schreibt das Blatt. Ausdrücklich wird an den Besuch Ariel Scharons auf dem Tempelberg im Jahr 2000 erinnert, der einen jahrelangen Aufstand der Palästinenser («Intifada») entzündete.

****************************** ****************************
Also doch "Duftmarke"?

Ingolstädter
11.02.07, 18:25
muslime regen sich wieder auf..

genauso wie bei:

- papst-rede
- mohammed-karikaturen
- kurnaz
...


das kindische geschrei zu ignorieren, ist in diesem fall wohl das sinnvollste. was konstruktives ist eh nicht zu erwarten..

Gök Türk
11.02.07, 18:50
muslime regen sich wieder auf..

genauso wie bei:

- papst-rede
- mohammed-karikaturen
- kurnaz
...


das kindische geschrei zu ignorieren, ist in diesem fall wohl das sinnvollste. was konstruktives ist eh nicht zu erwarten..

Hast recht. Von Muslimen kann eh nichts konstruktives erwartet werden.

tokiomotel
11.02.07, 21:13
Das wäre in Etwa so, als würden Muslime zwecks Reparatur einer Moschee einen Tunnel unter'm Petersdom bauen, diesen zum Einsturz bringen und Benedetto untersagen, da mal nachzuschauen.

Guter Vergleich. Ziemlich genau das, was am Tempelberg passiert:

Wikipedia:
"In den letzten Jahren hat die muslimische Waqf begonnen, illegal eine große unterirdische Moschee in den sogenannten Ställen Salomos zu bauen. Dabei wird mit großem Baugerät gearbeitet. Von jüdischer Seite wird der Waqf vorgeworfen, dadurch bedeutende archäologische Zeugnisse der jüdischen Vergangenheit des Heiligen Ortes zu zerstören. Überprüfungen dieses Bereichs durch jüdische Archäologen wurden vom Waqf verboten.
Viele Archäologen fürchten auch, dass diese Arbeiten zur Destabilisierung des Tempelbergs und der Klagemauer führen. Im Herbst 2002 wurde eine Beule von ungefähr 70 cm im südlichen Mauerteil des Komplexes festgestellt. Man fürchtete Schäden oder einen Einsturz des Mauerteils. Da der Waqf keine eingehende israelische Kontrolle erlaubte, kam es zu einer Vereinbarung mit Israel, dass eine Gruppe jordanischer Ingenieure die Mauer im Oktober untersuchen konnte. Nach ihrem Gutachten erfolgten Mitte 2003 die entsprechenden Reparaturen."

bigberta
11.02.07, 21:30
Guter Vergleich. Ziemlich genau das, was am Tempelberg passiert:

Wikipedia:
"In den letzten Jahren hat die muslimische Waqf begonnen, illegal eine große unterirdische Moschee in den sogenannten Ställen Salomos zu bauen. Dabei wird mit großem Baugerät gearbeitet. Von jüdischer Seite wird der Waqf vorgeworfen, dadurch bedeutende archäologische Zeugnisse der jüdischen Vergangenheit des Heiligen Ortes zu zerstören. Überprüfungen dieses Bereichs durch jüdische Archäologen wurden vom Waqf verboten.
Viele Archäologen fürchten auch, dass diese Arbeiten zur Destabilisierung des Tempelbergs und der Klagemauer führen. Im Herbst 2002 wurde eine Beule von ungefähr 70 cm im südlichen Mauerteil des Komplexes festgestellt. Man fürchtete Schäden oder einen Einsturz des Mauerteils. Da der Waqf keine eingehende israelische Kontrolle erlaubte, kam es zu einer Vereinbarung mit Israel, dass eine Gruppe jordanischer Ingenieure die Mauer im Oktober untersuchen konnte. Nach ihrem Gutachten erfolgten Mitte 2003 die entsprechenden Reparaturen."

Sei mir nicht böse :nurdinilu:, aber manchmal lohnt es sich, nachzusehen, wie so eine Aussage zustandekommt, oder anders ausgedrückt: wenn solche Sachen aus einer bestimmten Ecke kommen, dann sehe ich mir immer gerne die Links an (gesetzte Links sehe ich mir immer gerne an):

Dieser Herr




Maître (http://xsorbit30.com/users5/station13/index.php?PHPSESSID=1dbe756cdf 3ec6f89ab0503692564280&action=profile;u=3)
Full Member

Posts: 110



http://www.xsorbit30.com/images/post/xx.gif (http://xsorbit30.com/users5/station13/index.php?PHPSESSID=1dbe756cdf 3ec6f89ab0503692564280&topic=882.msg5515#msg5515) Re: Die Musels habens gern rustikal (http://xsorbit30.com/users5/station13/index.php?PHPSESSID=1dbe756cdf 3ec6f89ab0503692564280&topic=882.msg5515#msg5515)
« Reply #9 on: February 08, 2007, 12:27:32 AM »
Offenbar siegt wieder mal pure Frechheit! Sämtliche Medien heulen mit den Musels wegen der "erneuten Entweihung ihrer heiligen Stätten" durch die pöööhsen Zionisten!
Wenn ich bei Google nach Bauarbeiten und Tempelberg suche bekomme ich erstmal 3 Seiten Ergebnisse zum aktuellen Geflenne der Müslis wegen der Fussgängerrampe, die Israel renovieren will.
Um den wirklichen Skandal zu lesen, nämlich dass die moslemische Verwaltung, die WAQF den Tempelberg seit Jahren destabilisiert und aushöhlt (http://www.israelnetz.de/show.sxp/7671.html?sxpident=663JG-V-8852020R-x-a) , in die von den Kreuzrittern stammenden "Pferdeställe Salomons" eine riesige unterirdische Moschee geklotzt hat und wie Archäologen vermuten, gezielt die Reste und damit Beweise für den von Moslems bestrittenen jüdischen Tempel vernichten (http://www.jesus.ch/index.php/D/article/157-Hintergrund/6045-Ist_der_archaeologischen_Bewei s_fuer_Salomos_Tempel_erbracht/) , davon liest mal so gut wie nichts!

Grimmig, Maître

ist ein ausgewiesener, ziemlich hysterischer Islamhasser, der ängstlich über seine Anomymität wacht und immer irgendwelchen christlichen Extremscheiss zitiert oder verlinkt.. Wegen seiner Spams auf meiner eigenen Seite musste ich bei mir die Kommentarfunktion einschränken. Dei "Tempelberg"-Seite bei Wikipedia weist nicht gerade wenige anonyme Einträge auf (womit ich nicht unterstellen will, daß gerade er das war), aber es sind offensichtlich Leute, die nicht zu dem stehen, was sie da verbraten). Was ich damit sagen will: gerade auf dieser Wikipedia-Seite scheinen sich Leute zu tummeln, die eine - gelinde gesagt - ganz bestimmte Interpretation pflegen.

Die beiden Seiten, die er verlinkt, sind - ebenfalls gelinde gesagt - äusserst katholisch.
Und übrigens: niemand bestreitet, dass dort Salomos Tempel stand.
Mit freundlichen Grüßen
BigBerta

tokiomotel
11.02.07, 21:55
@ bigberta

Ich bin Dir überhaupt nicht böse!
Aber was willst Du damit sagen? Stimmt der zitierte Wikipedia-Abschnitt nicht?

bigberta
12.02.07, 02:26
@ bigberta

Ich bin Dir überhaupt nicht böse!
Aber was willst Du damit sagen? Stimmt der zitierte Wikipedia-Abschnitt nicht?
Ich würde zumindest ein Fragezeichen hinter die Interpretation setzen, die der Artikel versucht, zu transportieren.
Erstens ist so mancher Artikel von Wikipedia ein Tummelplatz von Leuten, die ihre eigenen Ansichten durchbringen wollen, zweitens, wenn dem so wäre, würden die Israelis sowas von palästinensisch-muslimischer Seite niemals hinnehmen.

tokiomotel
12.02.07, 11:21
Ich sehe keine "Interpretation" die der Artikel zu transportieren versucht.
Ich sehe nur Aussagen, die man widerlegen kann oder nicht.
Ich lasse mich gerne jederzeit eines Besseren belehren, die Zeitungsartikel die ich auf die Schnelle gefunden habe scheinen die Aussagen des zitierten Artikels jedenfalls zu bestätigen.

Yassu
12.02.07, 13:16
Geht es hier nur um religiöse Gefühle, oder geht es um Politik?

Die Palästinenser wollen archäologische Ausgrabungen verhindern, weil diese den islamischen Alleinanspruch auf Jerusalems in Frage stellen; aber auch, weil dadurch die historische Verbindung zu Jerusalem bewiesen wird.

Damit kann man dem Jerusalemer Mufti entgegentreten, der gesagt hat, dass es die jüdischen Tempel nie gegeben hat. (Um es mit den Worten vom User Taycunist zu sagen: Was für eine Geisteshaltung)

Yakamoz
12.02.07, 14:13
Egal wer da buddelt oder sich in irgendeiner Form äussert. Ich bin der Meinung, dass ganze Gebiet gehört unter internationaler Kontrolle unter Denkmalschutz gestellt. Zum Thema Geistehaltung: Jerusalem war mehrere Jahrhunderte unter Islamischer Verwaltung. Eine völlige Äuslöschung christlicher und jüdischer Identität wäre damals locker möglich gewesen. Ist aber aus Gründen des Respektes nicht erfolgt. Den Gleichen Respekt erwarte ich auch von heutigen Machthabern.

bigberta
12.02.07, 14:53
Geht es hier nur um religiöse Gefühle, oder geht es um Politik?

Die Palästinenser wollen archäologische Ausgrabungen verhindern, weil diese den islamischen Alleinanspruch auf Jerusalems in Frage stellen; aber auch, weil dadurch die historische Verbindung zu Jerusalem bewiesen wird.

Damit kann man dem Jerusalemer Mufti entgegentreten, der gesagt hat, dass es die jüdischen Tempel nie gegeben hat. (Um es mit den Worten vom User Taycunist zu sagen: Was für eine Geisteshaltung)

Welcher Mufti soll das gesagt haben? Könntest Du mal bitte die Quelle nennen? Hier mal schnell zwei Quellen, ich bin sehr sicher, daß so eine (angebliche) Aussage bei Abgleich mit seriösen auch islamischen Qellen sehr schnell in sich zusammenfällt.

Wieso habe ich den Eindruck, daß hier die Legende von der Abwehr "mohammedanischer Frechheiten" mitschwingt?

http://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_view_of_Solomon
http://anwary-islam.com/prophet-story/solomon.htm

bigberta
12.02.07, 15:07
In Jerusalem, on a huge rock, Sulai'man built a beautiful temple to draw the people to worship Allah. Today this building is known as "The Dome of the Rock." From there, a large band of followers joined Sulai'man on pilgrimage to the Holy Mosque in Mecca. After they had completed their hajj, they traveled to Yemen and arrived in the city of San'a. Sulai'man was impressed by their clever method of channeling water all over their cities. He was keen to build similar water systems in his own country but did not have enough springs.

Daß die Muslime behaupten würden, dass es diesen Tempel nie gegeben habe, behaupten nur die durchgeknalltesten Christlichen Radikalinskis.

Yassu
12.02.07, 15:37
Welcher Mufti soll das gesagt haben? Könntest Du mal bitte die Quelle nennen? Hier mal schnell zwei Quellen, ich bin sehr sicher, daß so eine (angebliche) Aussage bei Abgleich mit seriösen auch islamischen Qellen sehr schnell in sich zusammenfällt.

Ich glaube, es war Scheich Ikrama Sabri, der in einem Interview mit "Die Welt" vom 17.01.2001 sagte: Es gibt nicht das geringste Anzeichen für die frühere Existenz des jüdischen Tempels an diesem Platz. In der gesamten Stadt gibt es keinen einzigen Stein, der auf die jüdische Geschichte verweist.

Yassu
12.02.07, 15:42
Daß die Muslime behaupten würden, dass es diesen Tempel nie gegeben habe, beha upten nur die durchgeknalltesten Christlichen Radikalinskis.
Ich schrieb nicht, dass die Muslime behaupten würden, dass es diesen Tempel nie gegeben habe. Ich schrieb von dem Jerusalemer Mufti.

Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

moxx
12.02.07, 15:51
Egal wer da buddelt oder sich in irgendeiner Form äussert. Ich bin der Meinung, dass ganze Gebiet gehört unter internationaler Kontrolle unter Denkmalschutz gestellt. Zum Thema Geistehaltung: Jerusalem war mehrere Jahrhunderte unter Islamischer Verwaltung. Eine völlige Äuslöschung christlicher und jüdischer Identität wäre damals locker möglich gewesen. Ist aber aus Gründen des Respektes nicht erfolgt. Den Gleichen Respekt erwarte ich auch von heutigen Machthabern.

Ist doch so, sie können ja alle sogar auf dem Tempelberg demonstrieren, sonst gäbe es diesen Strang ja gar nicht.
Was religiöse Toleranz betrifft brauchst du Israel nun wirklich keine Vorwürfe zu machen. Da würde ich bei den Palestinänsern schon mehr aufpassen.

Yakamoz
12.02.07, 16:03
Ich halte von solchen Vergleichen nichts. Die Kritik am isrealischen Vorhaben kommt nicht nur aus Palästinenser Kreisen oder aus dem Munde der üblichen Verdächtigen (Saudi, Iran) sondern auch bspw. aus der Türkei. Es gibt Menschen und Kreise die auf Teufel komm raus den Kampf der Kulturen herbeisehnen. Diese Radikalos sind auf allen Seiten reichlich vertreten. Während die einen die Militärische und Medienmacht haben, mobilisieren die anderen den Mob auf der Strasse. So kämpft jede Seite mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Es ist Aufgabe von uns nicht-radikalos hier mässigend, aber auch warnend einzugreifen.


Eins ist aber auch klar oder? Wer Panzer und Kampfflieger hat der hat es nicht nötig Steine zu werfen.

Yassu
12.02.07, 16:22
Ich halte von solchen Vergleichen nichts. Die Kritik am isrealischen Vorhaben kommt nicht nur aus Palästinenser Kreisen oder aus dem Munde der üblichen Verdächtigen (Saudi, Iran) sondern auch bspw. aus der Türkei. Es gibt Menschen und Kreise die auf Teufel komm raus den Kampf der Kulturen herbeisehnen. Diese Radikalos sind auf allen Seiten reichlich vertreten. Während die einen die Militärische und Medienmacht haben, mobilisieren die anderen den Mob auf der Strasse. So kämpft jede Seite mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Es ist Aufgabe von uns nicht-radikalos hier mässigend, aber auch warnend einzugreifen.


Eins ist aber auch klar oder? Wer Panzer und Kampfflieger hat der hat es nicht nötig Steine zu werfen.
Dem ist im Prinzip zuzustimmen.

Eins ist aber auch klar, oder? Es sind nicht nur Steine, die geworfen werden. Hin und wieder explodiert auch mal ein Sprengstoffgürtel.

Yakamoz
12.02.07, 16:26
Dem ist im Prinzip zuzustimmen.

Eins ist aber auch klar, oder? Es sind nicht nur Steine, die geworfen werden. Hin und wieder explodiert auch mal ein Sprengstoffgürtel.

Es gibt auch den Terrorgruppierungen unter den Palästinensern. Ich weiss was Terrorismus ist. Da wo ich herkomme explodiert ständig etwas.

bigberta
12.02.07, 20:02
Ich glaube, es war Scheich Ikrama Sabri, der in einem Interview mit "Die Welt" vom 17.01.2001 sagte: Es gibt nicht das geringste Anzeichen für die frühere Existenz des jüdischen Tempels an diesem Platz. In der gesamten Stadt gibt es keinen einzigen Stein, der auf die jüdische Geschichte verweist.

Sorry, ich will Dich jetzt nicht ärgern: ich sehe nur, dass die üblichen Verdächtigen schreiben, er habe das gesagt, aber keiner bringt den link dazu. Aber darumgeht es mir jetzt nicht. ich habe Dir die islamischen Quellen gezeigt. Auch sie berichten, dass Salomon einen Tempel gebaut habe. Im übrigen wurden die Bauarbeiten wohl heute eingestellt.

moxx
12.02.07, 20:06
Im übrigen wurden die Bauarbeiten wohl heute eingestellt.

Wenn demnächst ein Palestinänser sich dort ein Bein bricht, werden sie berichten: "Israelis instalierten Bubby-Trap"

bigberta
12.02.07, 20:10
Ich schrieb nicht, dass die Muslime behaupten würden, dass es diesen Tempel nie gegeben habe. Ich schrieb von dem Jerusalemer Mufti.
Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

und ich habe Dir muslimische Quellentexte verlinkt. Es gibt natürlich auch Deppen in der islamischen Welt. So hat der seinerzeit oberste Religionsgelehrte vaon Saudi-Arabien noch 1995 ein Fatwa veröffentlicht, die Erde sei eine Scheibe. Solche Brüller (aber ich bitte trotzdem noch um den link zum "Welt-"Artikel) liest man dann immer als repäsentativ für den Islam. Wenn aber, sagen wir mal, der Serbengeneral Mladic 7.000 bosnische Männer massakriert, wird er korrekt benannt: der Serbengeneral, nicht der Christengeneral.

Diesen Unterschied finde ich persönlich weder klein noch fein.

bigberta
12.02.07, 20:13
Wenn demnächst ein Palestinänser sich dort ein Bein bricht, werden sie berichten: "Israelis instalierten Bubby-Trap"

Nö. Wie Du ja selber sagst. sowas haben die garnicht nötig. Booby-Traps (korrekte Übersetzung wäre hier: unprofessionelle Sprengfalle) benutzt nur der, der keinen Zugang zu ordentlichen Minen hat.:lach:

tokiomotel
12.02.07, 21:18
Es gibt natürlich auch Deppen in der islamischen Welt. So hat der seinerzeit oberste Religionsgelehrte vaon Saudi-Arabien noch 1995 ein Fatwa veröffentlicht, die Erde sei eine Scheibe. Solche Brüller (aber ich bitte trotzdem noch um den link zum "Welt-"Artikel) liest man dann immer als repäsentativ für den Islam.

Der oberste Religionsgelehrte von Saudi-Arabien und der oberste Geistliche von Jerusalem sind nunmal per Definition die höchsten muslimischen Autoritäten ihres Gebietes.
Man fragt sich natürlich was die überhaupt für eine Funktion ausfüllen, wenn ihre Schäfchen auf den Schwachsinn den die verzapfen tatsächlich pfeiffen sollten.


Wenn aber, sagen wir mal, der Serbengeneral Mladic 7.000 bosnische Männer massakriert, wird er korrekt benannt: der Serbengeneral, nicht der Christengeneral.

Aber wenn Kroaten die Opfer sind darf man schon noch "Serbe" sagen, gell? Oder hat dann der Orthodoxengeneral Kroaten massakrieren lassen?

tokiomotel
12.02.07, 21:38
Sorry, ich will Dich jetzt nicht ärgern: ich sehe nur, dass die üblichen Verdächtigen schreiben, er habe das gesagt, aber keiner bringt den link dazu.

Bitte sehr:




Auslöschung jüdischer Geschichte

Wie die palästinensische Führung versucht, Israel zu delegitimieren - Gastkommentar
Von David A. Harris

Knapp außerhalb der Reichweite des politischen Radars der internationalen Gemeinschaft verfolgt die palästinensische Führung acht Jahre nach den Oslo-Verträgen eine hartnäckige Strategie, Israel zu delegitimieren, indem sie die jüdische Geschichte umschreibt.
Der Versuch, die historische jüdische Beziehung zu dem Land, auf dem Israel gegründet wurde, zu negieren, wird verkörpert durch den höchsten islamischen Geistlichen der Palästinenser, Scheich Ikrema Sabri. Seine jüngste Behauptung, die Klagemauer, die heiligste Stätte des Judentums, sei ein muslimisches Bauwerk, steht stellvertretend für Aussagen palästinensischer und anderer Vertreter der arabischen Welt.
Erst vor einem Jahr hatte Sabri, der Mufti von Jerusalem, während der Israelreise des Papstes öffentlich wiederholt, der Holocaust stelle eine gewaltige Übertreibung dar. Glaubt man dem Mufti, dann ist die Vernichtung von sechs Millionen Juden durch die Nazis ein Mythos. Wohlgemerkt, diese Aussagen stammen nicht von der Hamas oder anderen radikal-islamischen Fundamentalisten. Der Mufti spricht als höchster religiöser Repräsentant der Palästinenser, eingesetzt von Jassir Arafat, der es bislang nicht nötig fand, solche Aussagen zu verurteilen. Aber schließlich war es Arafat selbst, der behauptete, Jesus sei als Palästinenser und nicht als Jude zur Welt gekommen.
Der Versuch, die Daseinsberechtigung Israels zu untergraben, gehört zur palästinensischen Strategie, die auf bewaffnete Gewalt und Terrorismus das so genannte Rückkehrrecht der Palästinenser sowie die Isolierung Israels setzt.
Wer leichtfertig die Bedeutung der Klagemauer herunterspielt, der missachtet die Tatsache, dass Jerusalem seit 3500 Jahren das religiöse, spirituelle und geographische Herzstück des Judentums ist. In einem Interview mit der WELT sagte der Mufti unlängst: "Es gibt nicht das geringste Anzeichen für die Existenz eines jüdischen Tempels an dieser Stelle. In der ganzen Stadt gibt es keinen Stein, der auf eine jüdische Geschichte schließen ließe." Neben dem Mufti haben auch Mitglieder von Arafats Kabinett die Existenz des ersten und zweiten jüdischen Tempels bestritten, eine absurde Behauptung angesichts der Tatsache, dass die Tempel im Koran erwähnt werden.
Der Feuereifer, die jüdische Geschichte durch das Leugnen einer historischen Verbindung zwischen Juden und Jerusalem umzuschreiben, spielt denjenigen in die Hände, die dem jüdischen Volk berechtigte Ansprüche auf Israel absprechen und es lediglich in eine lange Reihe fremder Invasoren stellen. So sagte der Minister für Flüchtlingsangelegenheiten, Abdallah al-Hourani der palästinensischen Zeitung "Al-Hayat al-Jedidah": "242 Jahre haben die Kreuzritter in unserem Land gelebt, bis ihre letzten Vorposten befreit waren. Israel ist wie ein Baum, der auf fremden Boden wächst. Egal, wie sehr man ihn düngt, er wird keine Wurzeln schlagen. Wird er nicht mehr gedüngt, dann geht er ein."
Fast hat es den Anschein, als rechtfertige das Leugnen der jüdischen Verbindung zu diesem Land die Entweihung jüdischer Heiligtümer. Das Grab Josephs in Nablus und eine geschichtsträchtige Synagoge in Jericho sind nur zwei der heiligen jüdischen Stätten, die in der jüngsten Vergangenheit geschändet worden sind, in zwei Städten im Westjordanland also, die Israel auf dem Verhandlungsweg in palästinensische Kontrolle übergeben hat. Solche Intoleranz im Namen des Islam ist vergleichbar mit der Zerstörung der Buddhastatuen durch die Taliban.
Die Interpretation der zentralen Bedeutung Jerusalems für das Judentum als Mythos ist genauso niederträchtig wie das Leugnen des Holocaust von Palästinenserseite, eine Behauptung übrigens, die in der gesamten Region, von Kairo bis Damaskus und Teheran, von Politikern, religiösen Führern und regierungstreuen Medien wiederholt wird. Dahinter steht das Bestreben, Israel das Verständnis und die Unterstützung als jüdische Heimat infolge der Endlösung der Nationalsozialisten zu entziehen.
Bezeichnend dafür ist die jüngste Artikelreihe in der "Teheran Times", die den Nobelpreisträger und Holocaust-Überlebenden Elie Wiesel als Beweis dafür anführt, dass es die Auslöschung der Juden nie gegeben habe, denn, nun ja, schließlich "sei er noch am Leben". Der anerkannte islamische Gelehrte Khalid Duran betont in seinem in Kürze erscheinenden Buch "Die Kinder Abrahams", dass die Heilige Schrift die Verfolgung aller Gläubigen und die Zerstörung menschlichen Lebens verurteile. Angesichts dieses moralischen Imperatives ist es eine Schande, dass der Holocaust keine energischere Reaktion der Muslime hervorgerufen hat.
Der arabisch-israelische Konflikt darf nicht als Entschuldigung dienen, dem Holocaust mit Gleichgültigkeit zu begegnen. Wer im Westen Aussagen dieser Art als rein rhetorisch abtut, hat deren Tragweite nicht begriffen. Denn auf Dauer steht das Leugnen der jüdischen Geschichte nicht nur im Gegensatz zu unwiderrufbaren Tatsachen, sondern es rückt gleichzeitig eine friedliche Lösung des Konflikts in immer weitere Ferne.

DIE WELT vom 25.04.2001
http://www.welt.de/data/2001/04/25/488556.html

taycunist
12.02.07, 22:31
Es ist nichts Neues, dass man hier den Leuten, deren meinung einem nicht passt, Unwissenheit und Moslemfeindlichkeit vorwirft. Das langweilt mich nur noch. Lass dir mal was Neues einfallen und akzeptiere andere Sichtweisen. Dann darfst du dich auch wieder an mich wenden....

Wo bitte habe ich Dir Moslemfeindlichkeit vorgeworfen???

Das Du Unwissend und die Tatsachen nicht zu kenntnis nimmst, steht ausser Frage!

Du hast keine Sichtiweise, sondern ignorierst die Gegebenheiten im Nahosten!

Andersrum, hättes Du argumente bzw. Antworten auf meine Fragen gehabt!

taycunist
12.02.07, 22:41
Also ist es ja doch der gesamte israelische Staat, dem hier die Schuld zu geben ist. Da lag ich mit meiner Ausgangvermutung zu deinem Erstposting gar nicht so falsch....

Der Staate Israel hat bist jetzt 6-UN Resolutionen ignoriert!

Der Staate Israel hat Völkerrechtswidrig Land annektiert und enteignet! Und Eignet immer noch, in dem; die illegale-Siedlungen im West-Jordanland vorangetrieben werden!

Wo ist den der von Westen hochgeprisene VÖLKERRECHT ?????

Wer ist den wohl schuld an der ganzen Sache??

Entweder argumentiere fachlich, oder laß es sein!

Musel
12.02.07, 23:05
Der Staate Israel hat bist jetzt 6-UN Resolutionen ignoriert!

Der Staate Israel hat Völkerrechtswidrig Land annektiert und enteignet! Und Eignet immer noch, in dem; die illegale-Siedlungen im West-Jordanland vorangetrieben werden!

Wo ist den der von Westen hochgeprisene VÖLKERRECHT ?????

Wer ist den wohl schuld an der ganzen Sache??

Gute Frage. Genau das habe ich dich mehrfach gefragt. Wer ist denn nun schuld? Du redest andauernd nur von der Schuld Israels. Wenn ich dir das dann vorhalte, weißt du es empört zurück. Entscheide dich mal, was du hier vertrittst. Sonst verschwendest du nur weiter meine und deine Zeit...


Entweder argumentiere fachlich, oder laß es sein!

Gebe ich gerne an dich zurück.

Yakamoz
12.02.07, 23:09
musel: Bevor du die Antisemitismus Keule rausholst....wenn ich mit einem Bagger ein paar Meter von deinem Haus entfernt ein tiefes Loch buddel...wer ist denn dan Schuld wenn dein Fundament dabei beschädigt wird?

Wenn du dann zu mir kommst und sagst, ich würde gerne in das was du machst involviert werden, damit ich sicher gehen kann, dass du nichts kaputt machst und ich sage, nö verzieh dich.....

Wer ist da wohl schuld?

taycunist
12.02.07, 23:10
Gute Frage. Genau das habe ich dich mehrfach gefragt. Wer ist denn nun schuld? Du redest andauernd nur von der Schuld Israels. Wenn ich dir das dann vorhalte, weißt du es empört zurück. Entscheide dich mal, was du hier vertrittst. Sonst verschwendest du nur weiter meine und deine Zeit.

Israel und der Westen, vorallem die USA ist schuld, an den Umständen in Palästina!

Kannst immer noch nicht an meine Argumente eingehen??

Musel
12.02.07, 23:11
musel: Bevor du die Antisemitismus Keule rausholst....wenn ich mit einem Bagger ein paar Meter von deinem Haus entfernt ein tiefes Loch buddel...wer ist denn dan Schuld wenn dein Fundament dabei beschädigt wird?

Wenn du dann zu mir kommst und sagst, ich würde gerne in das was du machst involviert werden, damit ich sicher gehen kann, dass du nichts kaputt machst und ich sage, nö verzieh dich.....

Wer ist da wohl schuld?

Hm, wenn ich mein Haus auf dein Grundstück gebaut habe, müssten wir die Schuldfrage vielleicht anders beurteilen, oder?

hami yildiz
12.02.07, 23:11
Der Staate Israel hat bist jetzt 6-UN Resolutionen ignoriert!

Der Staate Israel hat Völkerrechtswidrig Land annektiert und enteignet! Und Eignet immer noch, in dem; die illegale-Siedlungen im West-Jordanland vorangetrieben werden!

Wo ist den der von Westen hochgeprisene VÖLKERRECHT ?????

Wer ist den wohl schuld an der ganzen Sache??

Entweder argumentiere fachlich, oder laß es sein!Wie kommst Du auf 6-UN resolutionen? ISRAEL hat bisjetzt gar keine eingehalten, wieviele das sind müsste man mal nachforschen.
Schuld an dem Problem , sind hauptsächlich GB,USA und Frankreich, auch wenn es Hitler nicht gegeben hätte, hätten die Juden Palästina zugesprochen bekommen, wie sollte man denn sonst den Nahen Osten direkt kontrollieren?

Diese Länder sind ja auch daran schuld, dass es dort keine Einigung gibt.

Angenommen die Palästinenser bekommen ihren Staat, die Arabisch und Muslimisch stämmigen Israelis vermehren sich in ISRAEL so stark , dass sie ungefähr genauso viele sind wie Juden, dann kannst Du aber schauen wie schnell die Juden aus Israel abziehen, dass sogar freiwillig.

Musel
12.02.07, 23:12
Israel und der Westen, vorallem die USA ist schuld, an den Umständen in Palästina!

Kannst immer noch nicht an meine Argumente eingehen??

Nein. Es erübrigen sich in der Diskussion mit dir jegliche Argumente, weil du deine einseitige Meinung und das Ergenis schon vorgefertigt hast. Also über was sollen wir da noch reden?

Yakamoz
12.02.07, 23:14
Hm, wenn ich mein Haus auf dein Grundstück gebaut habe, müssten wir die Schuldfrage vielleicht anders beurteilen, oder?

Wie kommst du dazu einen Besitzanspruch abzuleiten? Woher? Soll das sozusagen die Strafe sein, dass Jahrhundertelange moslemische Herrschaft nicht alles christliche und jüdische ausgelöscht hat? Selber Schuld?

Es geht darum zu analyisieren wer sich wie verhält um möglichst eine Eskalation zu vermeiden. Jerusalem ist ein wichtiges Zentrum aller drei abrahamistischen Religionen. Zu verlangen hier mit Fingerspitzengefühl vorzugehen um keinen dritten Weltkrieg anzuzetteln wäre zumindest das Mindeste.

Musel
12.02.07, 23:18
Wie kommst du dazu einen Besitzanspruch abzuleiten? Woher? Soll das sozusagen die Strafe sein, dass Jahrhundertelange moslemische Herrschaft nicht alles christliche und jüdische ausgelöscht hat? Selber Schuld?

Es geht darum zu analyisieren wer sich wie verhält um möglichst eine Eskalation zu vermeiden. Jerusalem ist ein wichtiges Zentrum aller drei abrahamistischen Religionen. Zu verlangen hier mit Fingerspitzengefühl vorzugehen um keinen dritten Weltkrieg anzuzetteln wäre zumindest das Mindeste.

Habe ich nichts gegen. Das Einzige was mich stört, ist die Einseitigkeit, die einige bei diesen Problemen an den Tag legen. Wer meint, er könne mit einseitigen Schuldzuweisungen auch nur im Ansatz irgendeines dieser Probleme lösen, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Es geht mir weder um Besitz noch um Schuld. Im Grunde finde ich deine Idee ganz gut, diese ganzen heiligtümer in Museen oder neutrale Schutzzonen umzuwandeln. Mir persönlich wäre es zum Einen ziemlich egal. Für die Menschen dort, wäre es wohl das Sicherste. Für die Fanatisten wäre es aber wohl leider indiskutabel. Schade....

hami yildiz
12.02.07, 23:19
Wie kommst du dazu einen Besitzanspruch abzuleiten? Woher? Soll das sozusagen die Strafe sein, dass Jahrhundertelange moslemische Herrschaft nicht alles christliche und jüdische ausgelöscht hat? Selber Schuld?

Es geht darum zu analyisieren wer sich wie verhält um möglichst eine Eskalation zu vermeiden. Jerusalem ist ein wichtiges Zentrum aller drei abrahamistischen Religionen. Zu verlangen hier mit Fingerspitzengefühl vorzugehen um keinen dritten Weltkrieg anzuzetteln wäre zumindest das Mindeste.Soll nur ein hinweis sein: Abrahamitisch.

Den Krieg befürworten doch die Israelis, die Amerikaner und die Europäer, dass sieht man an deren Haltung auch im moment gegen den IRAN.

Die Juden wollen doch seit eh und je ihren Tempel genau dorthin bauen, wo jetzt die El Aksa Moschee steht.
Aus diesem Grund versuchen sie alles, um die Moschee zum einsturz zu bringen.

Yakamoz
12.02.07, 23:19
Soll nur ein hinweis sein: Abrahamitisch.

Stimmt danke.

taycunist
12.02.07, 23:22
Wie kommst Du auf 6-UN resolutionen? ISRAEL hat bisjetzt gar keine eingehalten, wieviele das sind müsste man mal nachforschen.

Wenn Du richtig gelesen hast, habe ich nicht behauptet, dass Israel irgend eine Resolution eingehalten hat! Das Gegenteil steht in meinem Beitrag.

Es sind insgesamt 6 Resolutionen. Habe nemlich für uns alle Nachgeforscht.:hallo;

Yakamoz
12.02.07, 23:22
Habe ich nichts gegen. Das Einzige was mich stört, ist die Einseitigkeit, die einige bei diesen Problemen an den Tag legen. Wer meint, er könne mit einseitigen Schuldzuweisungen auch nur im Ansatz irgendeines dieser Probleme lösen, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Es geht mir weder um Besitz noch um Schuld. Im Grunde finde ich deine Idee ganz gut, diese ganzen heiligtümer in Museen oder neutrale Schutzzonen umzuwandeln. Mir persönlich wäre es zum Einen ziemlich egal. Für die Menschen dort, wäre es wohl das Sicherste. Für die Fanatisten wäre es aber wohl leider indiskutabel. Schade....

In einem Konflikt gibt es aber auch manchmal einen Auslöser. Dies ist in diesem Fall der Bürgermeister von Jerusalem (der übrigens Mitglied der extremen Rechtspartei ist) der hier sämtliche bisherigen Vorschläge muslimischer Seite ausgeschlagen hat.

Erst als die ersten Steine flogen und das Auslandf Druck gemacht hat hat er heute eingelenkt. Unterschätze nicht, dass es auch in der Israelischen Regierung Kreise gibt die den Konflikt gerne weiter anheizen wollen.

Musel
12.02.07, 23:25
In einem Konflikt gibt es aber auch manchmal einen Auslöser. Dies ist in diesem Fall der Bürgermeister von Jerusalem (der übrigens Mitglied der extremen Rechtspartei ist) der hier sämtliche bisherigen Vorschläge muslimischer Seite ausgeschlagen hat.

Erst als die ersten Steine flogen und das Auslandf Druck gemacht hat hat er heute eingelenkt. Unterschätze nicht, dass es auch in der Israelischen Regierung Kreise gibt die den Konflikt gerne weiter anheizen wollen.

Aber eben diese Leute gibt es doch auf beiden Seiten. Nur darum geht es mir doch...

Yakamoz
12.02.07, 23:27
Aber eben diese Leute gibt es doch auf beiden Seiten. Nur darum geht es mir doch...

Na klar gibt es radikale auf beiden Seiten. Sowas kann doch keiner leugnen. Aber im Moment wird doch etwas ganz konkretes Diskutiert. Da kann man doch Ross und Reiter nennen.

Wenn du vor Gericht bist um die konkrete Sachlage zu klären argumentierst du doch auch nicht nach dem Motto: Schlimme Menschen gibt es überall.

Musel
12.02.07, 23:30
Na klar gibt es radikale auf beiden Seiten. Sowas kann doch keiner leugnen. Aber im Moment wird doch etwas ganz konkretes Diskutiert. Da kann man doch Ross und Reiter nennen.

Wenn du vor Gericht bist um die konkrete Sachlage zu klären argumentierst du doch auch nicht nach dem Motto: Schlimme Menschen gibt es überall.

Na ja, aber auch dort muss man über Hintergründe, Vorgeschichten und Motivationen sprechen. Und auch die sind hier nicht so einseitig oder klar. Das alles ist doch nur ein winziger Teil in einem riesengroßen Problemkomplex.

Yakamoz
12.02.07, 23:33
Na ja, aber auch dort muss man über Hintergründe, Vorgeschichten und Motivationen sprechen. Und auch die sind hier nicht so einseitig oder klar. Das alles ist doch nur ein winziger Teil in einem riesengroßen Problemkomplex.

So kompliziert ist das nicht.

Eine Brücke wird bei einem Sturm beschädigt und muss neu aufgebaut werden. Da setze ich eine Kommision aus christlichen, jüdischen und moslemischen Sachverständigen ein, die einigen sich auf ein Vorgehen und ein jüdischer, ein muslimischer und ein christlicher Inspektor überwachen das Ganze.

Ich möchte nochmals kurz drauf hinweisen, dass der Ärger nicht aufgrund der Bauarbeiten enstanden ist, sondern weil die Bitte des Mufti abgelehnt worden ist Einsicht in die Pläne zu bekommen. Sogar ich wäre dann skeptisch geworden.

taycunist
12.02.07, 23:34
Nein. Es erübrigen sich in der Diskussion mit dir jegliche Argumente, weil du deine einseitige Meinung und das Ergenis schon vorgefertigt hast. Also über was sollen wir da noch reden?

Einseitige Meinung?? Mensch Du schein ja total den Faden verloren zu haben.:lach:

Habe keine einsetige Meinung. Meine beiträge bestehen von FAKTEN FAKTEN FAKTEN!

Das was ich hingeschrieben habe sind, die bestehende Tatsachen! Oder Leugnenst Du etwa die Tatsachen??

Leugnenst Du etwa die Annektionen??

Leugnenst Du etwas den ´Völkerrechstwidrigen Landenteignungen??

Leugnenst Du etwas die bestehenden Apartheid im Westjordanland???

tokiomotel
13.02.07, 00:30
Ich möchte nochmals kurz drauf hinweisen, dass der Ärger nicht aufgrund der Bauarbeiten enstanden ist, sondern weil die Bitte des Mufti abgelehnt worden ist Einsicht in die Pläne zu bekommen. Sogar ich wäre dann skeptisch geworden.

Du meinst den Mufti, der den Holocaust für eine "Übertreibung" hält?
Du meinst den Mufti, der allen Ernstes behauptet es hätte nie einen jüdischen Tempel gegeben?
Du meinst den Mufti, der allen Ernstes behauptet es gäbe in ganz Jerusalem keinen einzigen Stein, der auf eine jüdische Geschichte schließen ließe?
Du meinst den Mufti, der den Tempelberg allen Ernstes für ein "muslimisches" Bauwerk hält?
Du meinst den Mufti, dessen Quasi-Statthalter, der Chef der muslimischen "Waqf", auf dem Tempelberg den gleichen strunzdummen Schwachsinn nachplappert, und dabei ohne Rücksicht auf Statik und Archäologie den Tempelberg kaputtbuddelt um eine unterirdische Moschee zu bauen? Der den Israelis selbst dann nicht erlaubt nachzuschauen, wenn tatsächlich Schäden am Tempelberg entstanden sind? Der unwiederbringliche archäologische Zeugnisse mutwillig zerstört?

Ja, meric, das ist sinnvoll. Den sollte man unbedingt hinzuziehen, wenn ein Fußweg ausgebessert wird. Und zwar als muslimischen Geistlichen, als Hobby-Ingenieur, als Hobby-Archäologen, Hobby-Historiker und Hobby-Vermittler zwischen den Religionen.

Nicht etwa weil da Hetzer der untersten Kategorie am Werk sind, sondern weil die Situation nunmal gottgegeben, ganz natürlich "brenzlig" ist, wenn ein Fußweg ausgebessert wird. Da kann nur noch der gute Mufti helfen.

Musel
13.02.07, 00:57
Du meinst den Mufti, der den Holocaust für eine "Übertreibung" hält?
Du meinst den Mufti, der allen Ernstes behauptet es hätte nie einen jüdischen Tempel gegeben?
Du meinst den Mufti, der allen Ernstes behauptet es gäbe in ganz Jerusalem keinen einzigen Stein, der auf eine jüdische Geschichte schließen ließe?
Du meinst den Mufti, der den Tempelberg allen Ernstes für ein "muslimisches" Bauwerk hält?
Du meinst den Mufti, dessen Quasi-Statthalter, der Chef der muslimischen "Waqf", auf dem Tempelberg den gleichen strunzdummen Schwachsinn nachplappert, und dabei ohne Rücksicht auf Statik und Archäologie den Tempelberg kaputtbuddelt um eine unterirdische Moschee zu bauen? Der den Israelis selbst dann nicht erlaubt nachzuschauen, wenn tatsächlich Schäden am Tempelberg entstanden sind? Der unwiederbringliche archäologische Zeugnisse mutwillig zerstört?

Ja, meric, das ist sinnvoll. Den sollte man unbedingt hinzuziehen, wenn ein Fußweg ausgebessert wird. Und zwar als muslimischen Geistlichen, als Hobby-Ingenieur, als Hobby-Archäologen, Hobby-Historiker und Hobby-Vermittler zwischen den Religionen.

Nicht etwa weil da Hetzer der untersten Kategorie am Werk sind, sondern weil die Situation nunmal gottgegeben, ganz natürlich "brenzlig" ist, wenn ein Fußweg ausgebessert wird. Da kann nur noch der gute Mufti helfen.

Hm, du stimmst mich nachdenklich. Vorhin hatte ich doch hier gelernt, zumindest in diesem Fall wäre die "Schuldfrage" eindeutig.... :confused:

bigberta
13.02.07, 01:05
Du meinst den Mufti, der den Holocaust für eine "Übertreibung" hält?
Du meinst den Mufti, der allen Ernstes behauptet es hätte nie einen jüdischen Tempel gegeben?
Du meinst den Mufti, der allen Ernstes behauptet es gäbe in ganz Jerusalem keinen einzigen Stein, der auf eine jüdische Geschichte schließen ließe?
Du meinst den Mufti, der den Tempelberg allen Ernstes für ein "muslimisches" Bauwerk hält?
Du meinst den Mufti, dessen Quasi-Statthalter, der Chef der muslimischen "Waqf", auf dem Tempelberg den gleichen strunzdummen Schwachsinn nachplappert, und dabei ohne Rücksicht auf Statik und Archäologie den Tempelberg kaputtbuddelt um eine unterirdische Moschee zu bauen? Der den Israelis selbst dann nicht erlaubt nachzuschauen, wenn tatsächlich Schäden am Tempelberg entstanden sind? Der unwiederbringliche archäologische Zeugnisse mutwillig zerstört?

Ja, meric, das ist sinnvoll. Den sollte man unbedingt hinzuziehen, wenn ein Fußweg ausgebessert wird. Und zwar als muslimischen Geistlichen, als Hobby-Ingenieur, als Hobby-Archäologen, Hobby-Historiker und Hobby-Vermittler zwischen den Religionen.

Nicht etwa weil da Hetzer der untersten Kategorie am Werk sind, sondern weil die Situation nunmal gottgegeben, ganz natürlich "brenzlig" ist, wenn ein Fußweg ausgebessert wird. Da kann nur noch der gute Mufti helfen.

Bevor Du jetzt einen Herzinfarkt bekommst: könntest Du uns mal freundlicherweise Deine Quellen nennen?

tokiomotel
13.02.07, 01:34
Hm, du stimmst mich nachdenklich. Vorhin hatte ich doch hier gelernt, zumindest in diesem Fall wäre die "Schuldfrage" eindeutig.... :confused:

Achso! Ok, hast Recht. Der Mufti ist kein übler Hetzer, der ist ein ganz ganz lieber Intellektueller. Ein Mann des Friedens und der Verständigung. Ein Mann Gottes.

Schuld sind die Juden, die USA bzw. der Westen. Fachleute streiten sich noch darüber, ob jetzt die Juden die Marionetten der USA sind, oder die USA die Marionetten der Juden (Stichwort: "internationales Finanzjudentum", zwinker, zwinker, wir verstehen uns).

Unschuldig sind in diesem Fall aber auf alle Fälle die Muslime. Die haben rausgekriegt, daß die Juden gar nicht den Füßweg ausbessern, sondern daß die damit versuchen alle muslimischen Bauwerke zum Einsturz zu bringen. Das ist ein Trick von den Juden. So in die Enge getrieben müssen die auch Gewalt anwenden. Die haben das aber alles irgendwie selber rausgekriegt, der gute Mufti ist da auf jeden Fall unschuldig (s.o.).

Durch Nachdenken bin ich übrigens auf etwas gekommen:
Weil die Juden da auch so ein archäologisches Brimborium veranstalten, glaube ich, daß die da künstlich so Artefakte in die Baustelle schmeissen, und dann so tun, als ob die die Sachen da finden! So uralte jüdische Sachen!
Also ein Doppel-Bluff!

Musel
13.02.07, 01:39
Achso! Ok, hast Recht. Der Mufti ist kein übler Hetzer, der ist ein ganz ganz lieber Intellektueller. Ein Mann des Friedens und der Verständigung. Ein Mann Gottes.

Schuld sind die Juden, die USA bzw. der Westen. Fachleute streiten sich noch darüber, ob jetzt die Juden die Marionetten der USA sind, oder die USA die Marionetten der Juden (Stichwort: "internationales Finanzjudentum", zwinker, zwinker, wir verstehen uns).

Unschuldig sind in diesem Fall aber auf alle Fälle die Muslime. Die haben rausgekriegt, daß die Juden gar nicht den Füßweg ausbessern, sondern daß die damit versuchen alle muslimischen Bauwerke zum Einsturz zu bringen. Das ist ein Trick von den Juden. So in die Enge getrieben müssen die auch Gewalt anwenden. Die haben das aber alles irgendwie selber rausgekriegt, der gute Mufti ist da auf jeden Fall unschuldig (s.o.).

Durch Nachdenken bin ich übrigens auf etwas gekommen:
Weil die Juden da auch so ein archäologisches Brimborium veranstalten, glaube ich, daß die da künstlich so Artefakte in die Baustelle schmeissen, und dann so tun, als ob die die Sachen da finden! So uralte jüdische Sachen!
Also ein Doppel-Bluff!

Puh, na dann bin ich ja jetzt wieder beruhigt und kann ins Bett gehen.... ;)

bigberta
13.02.07, 01:42
Achso! Ok, hast Recht. Der Mufti ist kein übler Hetzer, der ist ein ganz ganz lieber Intellektueller. Ein Mann des Friedens und der Verständigung. Ein Mann Gottes.

Schuld sind die Juden, die USA bzw. der Westen. Fachleute streiten sich noch darüber, ob jetzt die Juden die Marionetten der USA sind, oder die USA die Marionetten der Juden (Stichwort: "internationales Finanzjudentum", zwinker, zwinker, wir verstehen uns).

Unschuldig sind in diesem Fall aber auf alle Fälle die Muslime. Die haben rausgekriegt, daß die Juden gar nicht den Füßweg ausbessern, sondern daß die damit versuchen alle muslimischen Bauwerke zum Einsturz zu bringen. Das ist ein Trick von den Juden. So in die Enge getrieben müssen die auch Gewalt anwenden. Die haben das aber alles irgendwie selber rausgekriegt, der gute Mufti ist da auf jeden Fall unschuldig (s.o.).

Durch Nachdenken bin ich übrigens auf etwas gekommen:
Weil die Juden da auch so ein archäologisches Brimborium veranstalten, glaube ich, daß die da künstlich so Artefakte in die Baustelle schmeissen, und dann so tun, als ob die die Sachen da finden! So uralte jüdische Sachen!
Also ein Doppel-Bluff!

Schatziiii, die Quelle!!!

tokiomotel
13.02.07, 01:48
Schatziiii, die Quelle!!!

Da Du hier jemanden nach einem WELT-Artikel gefragt hast, habe ich nachgeschaut, und ihn "Euch freundlicherweise" schon gegeben, siehe Seite 11.
Falls Bedarf nach mehr besteht:

DIE WELT vom 15.Juli 2001
http://www.welt.de/data/2001/07/15/506168.html
Baufrevel am Tempelberg?
Unter Ausschluss von Behörden und Öffentlichkeit bauen Moslems im Innern des Tempelberges von Jerusalem eine gigantische Moschee. Archäologen befürchten, dass sie dabei historische Substanz in unvorstellbarem Ausmaß zerstören
von Michael Anthony
Nur wenige Orte auf der Welt sind so scharf bewacht wie dieser. Israelische Polizisten, mit kugelsicheren Westen geschützt und bis an die Zähne bewaffnet, stehen vor dem Eingangstor zum Jerusalemer Tempelberg und weisen unmissverständlich jeden ab, der nicht Moslem ist und beten will. Kein Jude, kein Tourist, kein Journalist und kein Archäologe darf den Tempelberg betreten seit jenem Gewaltausbruch im September letzten Jahres, der die bis heute andauernde "Intifada" mit mehr als 400 Todesopfern auslöste. Das Abstruse daran: Die Bewacher von heute gehören genau jener Polizeieinheit an, die seinerzeit am Tempelberg neun Palästinenser erschossen, nachdem Moslems betende Juden mit Steinen attackiert hatten.
"Hier beginnt das teuerste Grundstück der Welt", meint der Archäologe Gareth Gilmour und deutet auf die Fläche hinter dem Eingangstor: "Es kann nur mit Blut bezahlt werden." Auch Gilmour darf nicht hinein, obwohl gerade ihn und seine Kollegen brennend interessiert, was genau jenseits der Bewacher seit Monaten vor sich geht.
Einer weiß es ganz bestimmt: Adnan Husseini, ein freundlicher Palästinenser mit Schnurrbart und einer der mächtigsten Moslems auf dem 15 Hektar großen Territorium. Husseini ist Direktor des Waqf - der muslimischen Autorität, die über die heiligen muslimischen Stätten wacht - und damit gewissermaßen Statthalter des Muftis von Jerusalem, Ikrema-Al-Sabri.
"Willkommen auf dem Haram-al-Sharif", sagt Husseini und benennt damit jenen Ort, von dem aus nach muslimischem Glauben Mohammed in den Himmel aufstieg. Für die Juden indes ist es der Platz des Tempels, auf dem Abraham seinen Sohn Isaak opfern wollte.
"Tempelberg? - Was für ein Tempel?" Husseini tut überrascht; er bestreitet, dass hier jemals ein jüdischer Tempel gestanden hat. Für ihn und seine Glaubensbrüder gilt: Was sich nicht beweisen lässt, wird auch nicht anerkannt. Und da keine unabhängigen Archäologen auf dem Tempelberg graben dürfen, konnten sie bisher auch noch nichts beweisen.
Graben lässt hingegen Husseini, und das nahezu unbehelligt, seit der Tempelberg abgeriegelt wurde. Sein Plan ist, in einem vorhandenen unterirdischen Hohlraum eine riesige Moschee für 11 000 Menschen zu errichten - die "Marawani Moschee". Die Israelis nennen den Raum "die Ställe Salomons". Archäologen vermuten, dass Kreuzfahrer den Raum im 11. Jahrhundert entdeckten.
"Die Al-Aqsa-Moschee ist zu klein, deshalb mussten wir expandieren. Außerdem ist es im Winter zu kalt, um draußen zu beten", erläutert Husseini die Gründe für den Bau. Die unterirdische Moschee sei Platz sparend und wetterfest; elektrische Beleuchtung, Heizung und Klimaanlage würden gerade installiert, sagte er.
Was vorher dort war, wurde vernichtet: Ohne archäologische Aufsicht ließ Husseini tonnenweise historische Bausubstanz entsorgen - größtenteils im Gaza-Streifen und im Westjordanland. Gut erhaltene Fundstücke aus dem Bauschutt tauchen bei Antiquitätenhändlern wieder auf. "Der Markt wird seit den letzten Monaten mit neuen Funden überschwemmt", sagt Archäologe Gilmour.
Bereits vor Wochen hat er ein Flugzeug gechartert und versucht, Näheres über die Ausgrabungen aus der Luft zu erkunden. "Wo früher Bäume standen und Gras wuchs, führt jetzt eine breit angelegte Plaza hinunter zum ausgegrabenen Eingang der unterirdischen Moschee", erklärt Gilmour. Er wirft Husseini vor, kulturellen Raubbau zu betreiben und Geschichte zu vernichten. "Was dort geschieht, kommt der Zerstörung der Buddha-Statuen in Afghanistan durch die Taliban gleich."
Doch die israelische Regierung wagt es nicht, der muslimischen Bauwut Einhalt zu gebieten. Sie hat Sorge, den religiösen Fanatismus auf beiden Seiten weiter zu schüren.
Wohin das führen kann, hat im Herbst 1996 schon der damalige Premier Netanjahu erfahren müssen. Als er einen historischen Tunnel entlang der westlichen Mauer des Tempelberges wieder öffnen ließ, brachen Unruhen zwischen Juden und Palästinensern aus, die 80 Menschen das Leben kosteten. Dabei hatte der Geheimdienst den Regierungschef ausdrücklich davor gewarnt, den Status quo am Tempelberg anzutasten.
Vor genau einem Jahr sah es dann fast so aus, als ob das Problem doch gelöst werden könnte. Bei den Friedensverhandlungen im amerikanischen Camp David unterbreitete der damalige US-Präsident Bill Clinton den Konfliktparteien einen Vorschlag: Die Palästinenser sollten auf dem Tempelberg herrschen, die Israelis darunter. Jedoch: Keine Seite wollte diesen Kompromiss akzeptieren.
Wenig später, am 28. September letzten Jahres, machte Ariel Scharon - heute Premier, damals noch in der Opposition - jenen folgenschweren Besuch auf dem Tempelberg, der die bis zum heutigen Tag andauernde Welle der Gewalt entfachte. Es war, als habe Scharon die Lunte an ein Pulverfass gelegt.
Zuvor hatte er auf juristischem Wege die Regierung Barak zu zwingen versucht, die muslimischen Ausgrabungen auf dem Tempelberg zu stoppen oder mindestens zu überwachen. Er klagte gegen die Regierung. Doch im März dieses Jahres wurde seine Klage vom Obersten Gerichtshof Israels abgewiesen. Der Grund: Der Kläger von einst ist inzwischen selbst der Beklagte - nämlich Regierungschef Scharon.
Zugleich wurde damit deutlich: Die Israelis üben zwar seit der Eroberung Ost-Jerusalems im Jahre 1967 auf dem Tempelberg de jure die Souveränität aus, de facto aber bestimmen dort mehr und mehr die Moslems und damit Jassir Arafats Autonomiebehörde.
Eine friedliche Einigung scheint ferner denn je. "Jeder Versuch, Souveränität auf dem Tempelberg zu teilen, ist zum Scheitern verurteilt", sagt Reuven Merhav, ehemals Generaldirektor des Außenministeriums, der auch in Camp David mitverhandelt hat. Das bedeutet aber nichts anderes, als dass die Palästinenser weiterhin Fakten schaffen können und die Israelis sie dabei wider Willen schützen werden - aus Angst vor Krawallen.

Yassu
13.02.07, 10:11
Sorry, ich will Dich jetzt nicht ärgern: ich sehe nur, dass die üblichen Verdächtigen schreiben, er habe das gesagt, aber keiner bringt den link dazu. Aber darumgeht es mir jetzt nicht. ich habe Dir die islamischen Quellen gezeigt. Auch sie berichten, dass Salomon einen Tempel gebaut habe. Im übrigen wurden die Bauarbeiten wohl heute eingestellt.
Du hast nach Quellen gefragt, ich habe dir die Quelle genannt ("Die Welt" vom 17.01.2001). Wenn du lieber einen link hättest (Macht das die Quelle dann eigentlich glaubwürdiger, weil sie im Internet zu finden ist?) tuts mir Leid.

bigberta
13.02.07, 10:52
Du hast nach Quellen gefragt, ich habe dir die Quelle genannt ("Die Welt" vom 17.01.2001). Wenn du lieber einen link hättest (Macht das die Quelle dann eigentlich glaubwürdiger, weil sie im Internet zu finden ist?) tuts mir Leid.

Nein, aber dann ist sie nachlesbar, d.h., man kann den ganzen Zusammenhang lesen. Und das ist das schon rein formale Minimum. Und sorry, wenn das nicht erfüllt ist, kann man die Info getrost vergessen.
Ich will Dir ja nichts unterstellen, aber kann es sein, daß Du nur die hier gepostete Info hast? Nämlich, daß am
(Nur mal nebenbei: es gibt sogar Foren, da werden Beiträge gelöscht, wenn der Link nicht da ist...)
Aber abgesehen davon: es wird immer nur gepostet, wenn eine Extrembratze irgendwas ablässt. Und ganz abgesehen davon: ein von einer weltlichen Autorität eingesetzter Mufti ist für mich für den Islam in etwa so repräsentativ wie der von der chinesischen KP eingesetzte Pantschen Lama.

Yassu steht sicherlich für einen Griechen? Dann will ich es Dir noch mal verdeutlichen: Wie Du ja weisst, stand ein gewisser Milosevic in Den Haag vor Gericht. Der Herr hieß immer noch MIlosevic, und nicht etwa "der Orthodoxenführer" oder gar "das orthodoxe Christentum". - Kommt rüber, was ich meine?

Yassu
13.02.07, 12:53
Nein, aber dann ist sie nachlesbar, d.h., man kann den ganzen Zusammenhang lesen. Und das ist das schon rein formale Minimum. Und sorry, wenn das nicht erfüllt ist, kann man die Info getrost vergessen.
Ich will Dir ja nichts unterstellen, aber kann es sein, daß Du nur die hier gepostete Info hast? Nämlich, daß am
(Nur mal nebenbei: es gibt sogar Foren, da werden Beiträge gelöscht, wenn der Link nicht da ist...)
Aber abgesehen davon: es wird immer nur gepostet, wenn eine Extrembratze irgendwas ablässt. Und ganz abgesehen davon: ein von einer weltlichen Autorität eingesetzter Mufti ist für mich für den Islam in etwa so repräsentativ wie der von der chinesischen KP eingesetzte Pantschen Lama.

Yassu steht sicherlich für einen Griechen? Dann will ich es Dir noch mal verdeutlichen: Wie Du ja weisst, stand ein gewisser Milosevic in Den Haag vor Gericht. Der Herr hieß immer noch MIlosevic, und nicht etwa "der Orthodoxenführer" oder gar "das orthodoxe Christentum". - Kommt rüber, was ich meine?
BigBerta!

Zu Beginn meines ersten Postings zu diesem Thema stand "Geht es hier nur um religiöse Gefühle, oder geht es um Politik?" Genau das wird hier im Forum fortgesetzt.

PS: Wo wir gerade dabei sind, wo ist die Quelleangabe für deine Aussage: "Daß die Muslime behaupten würden, dass es diesen Tempel nie gegeben habe, behaupten nur die durchgeknalltesten Christlichen Radikalinskis." (Nur mal nebenbei: es gibt sogar Foren, da werden Beiträge gelöscht, wenn der Link nicht da ist...)

Komiker
13.02.07, 15:13
was wahr oder unwahr ist kann ich schon nicht mehr unterscheiden, die Taktik...kannst Du nicht überzeugen, dann verwirre wenigstens bis hin zum Chaos wirkt bei mir umwerfend gut...


....ich würde mich dort nicht zwischen die Stühle setzen, über tausend Jahre geht das schon und noch länger....Merkel bleib bei Deinen Leisten

yerlianadolulu
19.02.07, 20:41
Muslimischer Gebetsraum beim Tempelberg gefunden

Schon vor drei Jahren ist an der Stelle der umstrittenen Ausgrabungen in der Nähe des Tempelbergs ein Gebäude zum Vorschein gekommen, bei dem es sich um einen muslimischen Gebetsraum gehandelt haben könnte, gab der Jerusalemer Bezirksarchäologe Yuval Baruch jetzt auf der Website der israelischen Antikenbehörde bekannt. Bereits der Einsturz des Fußgängeraufgangs zum Tempelberg im Jahr 2004 habe die Fundamente freigelegt, schreibt der Archäologe in seiner Stellungnahme. Der kleine Raum verfüge über eine Art nach Süden ausgerichteter Gebetsnische mit einem Kuppeldach und habe möglicherweise einer nahe gelegenen Koranschule als Gebetsraum gedient.

Bislang waren die Arbeiten am Tempelberg, die für weltweiten Protest von Muslimen gesorgt haben, als reine Routinemaßnahme beschrieben worden. Sie seien im Rahmen der kürzlich begonnenen und mittlerweile verschobenen Renovierung einer Fußgängerbrücke erforderlich. Palästinenser und Vertreter der arabischen Nachbarstaaten hatten die Ausgrabung heftig kritisiert. Dass die Antikenbehörde den drei Jahre alten Fund erst jetzt zugebe, bestärke sie in ihrem Misstrauen, die israelische Regierung wolle Zeugnisse muslimischer Geschichte am Tempelberg verheimlichen oder gar zerstören. "Ständig halten sie irgendwelche Sachen geheim", sagte Adnan Hussein, der Direktor des Waqf, einer mit der Aufsicht über den Tempelbezirk betrauten muslimischen Stiftung.

Offiziell bestreitet die Behörde allerdings, dass sich die Stätte als Gebetsraum identifizieren lasse. Dies wolle man erst bei den laufenden Grabungen herausfinden. Man habe die Öffentlichkeit nicht über seine Existenz informieren wollen, solange seine Funktion nicht geklärt sei. Eine öffentliche Webcam mit einer Live-Übertragung von der Ausgrabung soll demonstrieren, dass die Behörde nichts zu verheimlichen habe.

http://www.abenteuerarchaeologie.de/artikel/865614&_z=798890


Statt einer öffentlichen Webcam könnten sie doch einen palästinensischen Vertreter einsetzten.

taycunist
20.02.07, 19:10
Diskriminierung

Israel muss UN Rede und Antwort stehen

http://www.fr-online.de/no.gif
Genf - Die umstrittenen Bauarbeiten am Jerusalemer Tempelberg beschäftigen jetzt auch den UN-Ausschuss für die Beseitigung der Rassendiskriminierung (Uncerd). Bei einer Anhörung Ende der Woche soll sich Israel dazu äußern, welche Vorkehrungen es für den Schutz heiliger Stätten von Nicht-Juden getroffen hat und wie der arabische Bevölkerungsteil bei öffentlichen Dienstleistungen berücksichtigt wird. Ein entsprechender Fragenkatalog sei der Regierung in Jerusalem zugeleitet worden, hieß es am Montag am Uncerd-Sitz in Genf.

Israel hätte eigentlich schon im vergangenen August turnusgemäß nach vier Jahren vor dem Ausschuss der Vereinten Nationen (UN) erscheinen sollen, doch wurde die Anhörung wegen des Libanon-Feldzugs verschoben. Am Donnerstag und Freitag muss die Regierung nun beantworten, warum sie nur jüdische Heiligtümer für schützenswert erachtet. Uncerd zufolge befindet sich unter rund 120 für heilig erklärten Stätten keine einzige von anderen Religionsgruppen.

Quelle:www.Frankfurter-rundschau.de

Neshama
22.02.07, 15:05
Ich würder gerne erwähnen, dass der Tempelberg unter muslimischer Selbstverwaltung steht und vor ein paar Jahren eine islamistische Gruppe auf die Idee kam heimlich eine unterirdische Moschee zu bauen. Als die israelische Polizei davon erfuhr stellte sich heraus, dass die Klagemauer drohte zusammenzustürzen........

taycunist
22.02.07, 19:44
Ich würder gerne erwähnen, dass der Tempelberg unter muslimischer Selbstverwaltung steht und vor ein paar Jahren eine islamistische Gruppe auf die Idee kam heimlich eine unterirdische Moschee zu bauen. Als die israelische Polizei davon erfuhr stellte sich heraus, dass die Klagemauer drohte zusammenzustürzen........

Quelle bitte??

Neshama
23.02.07, 19:38
Wikipedia, israelische Medien und meine Tante aus Israel.

taycunist
25.02.07, 22:23
Wikipedia, israelische Medien und meine Tante aus Israel.

Deine Tante, Dein Opa, Wikipedia etc..Das sollen deine Quellen sein?? Ein Hirngespennst sind deine Behauptungen!

Finde, Du machst dich nur lächerlich! Zumal Du absolut keine Beweisskette vorhanden hast.:hallo;

Neshama
25.02.07, 22:26
Dann lebe du halt in deiner Traumwelt.

taycunist
25.02.07, 22:40
Dann lebe du halt in deiner Traumwelt.

So sind nun mal Zionisten. Wenn ihnen sie keine Argumente haben, nennen sie als Quelle ihre Verwandten:lach:

Bringt aber zu Sache nichst neues bei..Wiedem auch sein. Ein politischer Zionismus, der den Weg von Jabotinsky, als Leitfaden nimmt und sich im dessen Sinne orintiert. Ist chauvinistisch, somit auch rassistisch; und sofern auch nicht zu akzeptieren!

omar
25.02.07, 22:41
Ich würder gerne erwähnen, dass der Tempelberg unter muslimischer Selbstverwaltung steht und vor ein paar Jahren eine islamistische Gruppe auf die Idee kam heimlich eine unterirdische Moschee zu bauen. Als die israelische Polizei davon erfuhr stellte sich heraus, dass die Klagemauer drohte zusammenzustürzen........
Das ist sehr interessant. Ich bitte Dich wirklich irgendwie einen Zeitungsartikel oder ähnliches zu diesem Thema reinzustellen.

taycunist
25.02.07, 22:43
Das ist sehr interessant. Ich bitte Dich wirklich irgendwie einen Zeitungsartikel oder ähnliches zu diesem Thema reinzustellen.

Du kanns ja mal seine Tante fragen, sie weisst es ja am besten:lach:

Genç Osman
25.02.07, 23:00
Ich würder gerne erwähnen, dass der Tempelberg unter muslimischer Selbstverwaltung steht und vor ein paar Jahren eine islamistische Gruppe auf die Idee kam heimlich eine unterirdische Moschee zu bauen. Als die israelische Polizei davon erfuhr stellte sich heraus, dass die Klagemauer drohte zusammenzustürzen........


Ja ja, vor ein paar Jahren.:gewalt::kafa:

İsrail, bulunan mescidi saklamış


http://www.stargundem.com/files/52089_19.jpg

srail'in Haremüşşerif'teki tarihi köprünün kullanılamaz hale geldiği gerekçesiyle başlattığı kazıların yapıldığı alanda, 3 yıl önce küçük bir 'mescit' bulunduğu ortaya çıktı. İsrail hükümetinin Haremüşşerif'teki tarihi köprünün kullanılamaz hale geldiği gerekçesiyle başlattığı ve dünyadaki Müslümanların tepkisine yol açan kazı çalışmalarının yapıldığı alanda, 3 yıl önce küçük bir "mescit" bulunduğu ortaya çıktı.
[SIZE=2]Filistinli gruplar, mescidin varlığın& riski basit ve sig bir sekilde ele alan Metal Firtina kitabi sayesinde bu konu üzerine ciddi düsüncelerin olusmasini engelliyor, ve bu konuda beyin firtinasi yürütenleri hayalperest diye damgalanmasina yol aciyor- yukarida bazi arkadaslarimizin tepkilerinde görüldügü gibi.

Bu kitabin yazilis sebebi ve niyeti bu olmasi gerek. Benim asil dikkatinizi cekmek istedigim nokta, ABD nin Irak harekatina ilk basladigi günlerde, hatirlarsaniz, Türk topraklarina 2 tane füze düsmüstü. Resmi aciklamalara göre yanlislik olmus. Benim kanima göre bu bir nabiz yoklama. Halkin tepkisini ölcme. Yani, fazla paranoyak olmamakla beraber orta vadede böyle ciddi bir tehdit var.

ABD yapmak istediklerini, Türkiye´yi sessiz sedasiz icten isgal ederek, yani tarihinden uzaklasarak, ulus devletin fonksiyonlarini islevsizlestitrerek, dilinden uzaklasarak, ekonomisini ele gecirerek, yeralti madenlerini ipotek altina alarak yapamazsa, askeri müdahele opsiyonlari dahilindedir.

Ama Türkiye ve Türkler üzerinde rüzgar eken firtina bicer. Kitlesel imha silahlarini öyle uluorta kullanilinca caydiriciligini kaybedecek ve dünyanin su düzensiz düzeni tamamen bozulacak. Ayrica , kitlesel imha silahlari öyle bulunmaz hint kumasi degil. Öyle bir ihtiyac oldugunda kardes ülkelerden tedarik edilir. Kurtulus savasinda ihtiyac olan silahlar öyle veya böyle karsilandi: caldik, yardim aldik, satin aldik, kendimiz yaptik,...

Bu arada tüm dünyaya yayilmis Türklerin öyle uslu uslu durup ta, bu kutsal vatanin küstah düsman cizmesi altinda inlerken, insanlarimizin namuslarini ecnebilerin insafina birakilirken , seyirci kalacagini sanmasin ! Her Türk o zaman o potansiyel düsmani yer ve zaman gözetmeksizin yoketmekle yükümlüdür. Bunu ecdadimiz yapti, Evvelallah bizde yapariz. Gelibolu kahramanlarinin ruhlari bizi yalniz birakmazlar, sayet onlara layik olabilmeye calisirsak !

(Pssst,...Bu Amerika dediginiz öcü aslinda o kadar da güclü degil ya. Hep dezenformasyon ve psikolojik savasla bu etkiyi beynimize empoze ediyorlar. Düsüsnsenize Chicago da birkac sene önce cikan bir keskin nisanci bile bütün sehri rehin almaya, ekonomik hayati yari yariya indirmeye yetmis de artmisti bile,...veya bir zencinin iki polis tarafindan dövülmesi bütün ülkeyi olaganüstü hale sokuyor,...Yani icimizdeki bazi karamsar insanlar rahat olsunlar,....Korkmayin. Ben sahsen bir diskotekte yanimdaki kiz arkadasima asilan koca cüsseli 4 Amerikaliyi yerle bir ettim. Bunu yapabilmek icin fazla bisey gerekmiyor: HAKLI OLMAK, KARARLI OLMAK, HERSEYI GÖZE ALMAK,..)


@meric,.... Nato? erwarte in diesem Fall faktisch NICHTS (!) von der NATO, die ist nämlich Handlanger der USA. Erinnere dich wieviel Wochen vergangen und welche Diskussionen geführt wurden, um der Türkei nach der Drohung Saddams, ein paar lächerliche Patriots zur verfügung zu stellen ! Mehr Kommentare bedarf es hierzu nicht !
http://www.politikcity.de/forum/images/statusicon/user_online.gif http://www.politikcity.de/forum/images/buttons/reputation.gif (http://www.politikcity.de/forum/reputation.php?p=290597) vbrep_register("290597")

omar
25.02.07, 23:39
Du kanns ja mal seine Tante fragen, sie weisst es ja am besten:lach:
Ich finde es gut, dass wir jetzt so einen im Forum haben. Wir lernen dadurch die jüdische Sichtweise der Dinge kennen. Nich das ihm das glaube. Wenn es tatsächlich so wäre , dass Araber die Klagemauer schädigen....puuhh dann würde Israel aber abgehn.

Neshama
26.02.07, 14:32
Zivilisierte Menschen verschanzen sich nicht in G´tteshäusern um so zu protestieren;)

Der Schakal
06.05.07, 16:54
Uri Avnery
5.5.07

Exercise in Escapism

I HAVE BEEN to many demonstrations in Tel-Aviv's Rabin Square, even when it was still called "Kings of Israel Square".

I was at the legendary "Demonstration of the 400 thousand" after the Sabra and Shatila massacre (actually, there were around 200 thousand, which is still an impressive number). I was there when Yitzhak Rabin was shot. I was there when masses of young people sat on the ground, weeping silently and lighting candles for the murdered leader (It was said at the time that the young generation had finally woken up. But the young generation dried its tears and went on its way together with the cameras). I was there when 100 thousand streamed to the square quite spontaneously and erupted in an outburst of joy after Ehud Barak won the elections and delivered Israel from the nightmare of Benjamin Netanyahu (even if many of them regretted it later).

But the demonstration in which I took part the day before yesterday was different from all its predecessors. There were people from the Left and Right, religious and secularists, Orientals and Ashkenazim, settlers and peace activists, young (many young) and elderly. At one point I passed MK Effi Eitam, whom I consider the No. 1 fascist in Israel, and who may well consider me the No. 1 Destroyer of Israel. We ignored each other, but we were both there.

It was an uprising of citizens who came together to shout: Enough chutzpa! After the shameful fiasco in Lebanon, the leaders should have resigned at once. The more so after the scathing report of the Winograd commission. As the writer Meir Shalev, one of the speakers at the rally, declared: "Mr. Olmert, you said that you work for us. You are fired!"

It was a show of force of Israeli democracy. 120 thousand citizens (at least) assembled in the square in order to express frustration and anger. Some of them had a partisan interest in toppling the Olmert government, but most of those present simply came to say that they were fed up.


THE DEMONSTRATION was aimed at three persons: the Prime Minister, the Minister of Defense and the Chief-of-Staff at the time of the war.

Dan Halutz has already drawn the conclusion and resigned. True, in the Book of Proverbs (24,17) the Bible commands us: "Rejoice not when thine enemy falleth, and let not thine heart be glad when he stumbleth", but, frankly, I permitted myself to rejoice and verily mine heart was gladdened.

The story started when Halutz was commander of the Air Force. In order to kill the Hamas leader Salah Shehadeh, he ordered the dropping of a one-ton bomb on his house, which also killed 15 civilians, including nine children.

We sent him and his colleagues letters, warning them that we may sue them for war crimes. When Halutz was asked how he feels when releasing such a bomb, he answered that he feels a slight bump on his wing. He added that we were traitors, and that we should be brought to trial. (Treason is the only crime still punishable by death under Israeli law.)

When Halutz was appointed Chief-of-Staff, we protested in front of the General Staff building. The protest was not only motivated by moral considerations, profound as they were. We also warned against giving the command of the army to a person whose boastful style testified to his being reckless, irresponsible and devoid of judgment.

Now comes the Winograd commission and repeats almost the same words. But in the meantime 119 Israeli soldiers, forty Israeli civilians and about a thousand Lebanese have been killed - because the pitiful political leadership was mesmerized by this winged nincompoop.


THE CROWD in the square directed its anger at Ehud Olmert, and to a lesser degree at the pathetic Amir Peretz. As is usual in the era of television, when the cameras can only focus on faces and not ideas, everything is personal. The entire protest was focused on individuals.

That was quite justified. This man Olmert has proved to be an arrogant and foolhardy leader, who rushed into a war with minimal knowledge of the situation in Lebanon, the capabilities of the army, the vulnerability of Israel's civilian population to rockets. He did not consider any alternatives. His only field of expertise is party manipulations, as he is proving again now.

What is Olmert accused of? That he decided to go to war rashly. That the war had no clearly defined political and military goals. That he did not mobilize the reserves in time and did not make sure that the forces were properly trained and equipped. That he did not deploy the ground forces in time. That he decided on a big ground attack at the last moment, after the UN had already adopted the cease-fire resolution, and thus squandered the lives of 40 more soldiers.

All these accusations are accurate. But they also include a large measure of escapism.

That is a trait of the Israeli people (and perhaps of all peoples): they do all they can to avoid discussing the real disease and busy themselves with secondary, sometimes trivial, symptoms.

After the 1973 war, the people did not ask: Why did Golda Meir not respond to Anwar Sadat's peace offer before the war? Why did we spend, after the 1967 war, six long years on victory festivals, vainglorious speeches and putting up settlements, instead of seizing a unique opportunity for making peace? Why was the Ship of State run like a Ship of Fools?

Instead of posing these questions, the Israeli public focused its frustrations, anger and protests on two questions: "Why were the reserves not called up? Why were the instruments (meaning tanks and artillery) not moved forward (on the eve of the war)?" Valid questions, but secondary ones. The Agranat Commision also focused on them. The masses demonstrated because of them. Menachem Begin rode on them to victory.

The same happened after the First Lebanon War. The condemnation was rightly focused on the Sabra and Shatila massacre. Because of it the Kahan Commision was appointed. Because of it, the legendary mega-demonstration in Kings of Israel square took place. Because of it, Ariel Sharon was driven out of the Ministry of Defense. But the main question was not asked: Why did Begin and Sharon invade Lebanon at all? Why did they prefer the Golan Heights to peace, as Moshe Dayan had previously preferred Sharm-el-Sheikh to peace? Why did they start an adventure that lasted for 18 years, at the price of more than a thousand Israeli soldiers, a war whose only lasting result was the rise to power of Hizbullah?


NOW IT is happening again.

Should we topple Olmert? Perhaps it would be better to replace Olmert with Tzipi Livni or Shimon Peres? (No, I'm not joking.) Or maybe it would be better to hold new elections, even if Netanyahu might win them? Is the failed Netanyahu better than the failed Olmert, or must we bring back the failed Barak? Or perhaps we should leave Olmert in place after all, in the hope that he won't start any more wars without thinking?

But the real question is not why Olmert started the war in haste, but why he started the war at all.

Every right-thinking person understands that Hizbullah can be neutralized only by making peace with Syria, a peace for which we must give back the Golan Heights. What is more important for us - peace or the Golan? The Golan (and the God-forsaken Shebaa Farms) or peace with Lebanon?

About that no serious debate is being held - not in the Knesset, nor in the media, nor in public discussions. That was not the reason the masses assembled in the square. That is too complicated. That is too controversial. That needs cool thinking, drawing conclusions from what has happened. It is easier to shout "Olmert Go Home!"

Yes, Olmert must indeed go home. We need a new leadership, one that understands that Israel will know tranquility only if we make peace with the Palestinians, even when the price is the dismantling of settlements. Is this being discussed seriously? Would this demand draw hundreds of thousands to the square? Of course not.

In Thursday's demonstration, Meir Shalev brought up the subject of the occupation and the settlements, much to the displeasure of the organizers who wanted to preserve unity. Some of the demonstrators protested (while others applauded). After all, that is controversial. So why talk about it on this festive occasion?

Because in the absence of a discussion of the issues that will determine our fate, everything else turns into an exercise in escapism.


STANDING IN the square, between men wearing knitted kippas and men wearing T-shirts, orthodox women with long sleeves and women wearing very un-orthodox tight jeans, I could not avoid a bitter thought: Where the hell were you when your voices could have saved so many lives? Were you saluting Olmert the avenging Hero, when he sent you into the war?

And you journalists who, almost all of you, called upon the people to come and protest, didn't you call upon the people with the same enthusiasm to go to war?

What do we need now: to prepare for the next war - or to prevent the next war? To set up a government that will invade Lebanon again, and perhaps Syria, too, in order to "restore the deterrent power of the army" - or a government that will start serious negotiations to achieve peace?

My answer to myself was something like this: Even if it does not look like this on the surface, our people have already moved a long way - from "there is no Palestinian people", "Greater Israel", "United Jerusalem for all eternity" and "Our brothers the settlers", towards the recognition of reality. In spite of the brain-washing. In spite of the cult of power. In spite of the anxieties.

If you watch the hands of a clock, they do not seem to move. But after looking away for a while, you notice that their position has indeed changed.

In time, the people will assemble in the same square and demand the end of the occupation and peace with the Palestinians, the Syrians and the Lebanese. Most of the crowd will applaud and, perhaps, even sing. Amen.

polatinum
11.09.07, 10:42
Dürfen ihnen etwa deshalb die PKK-Opfer wichtiger sein, als die aus Ruanda? Verstehe ich nicht so ganz. Bitte um Aufklärung.....


Ich persönlich habe ja Ruanda erwähnt, die anderen dürften wahrscheinlich nach dem first things first-Prinzip handeln.

Srebnerica vielleicht noch? Sabra und Shatilla?

polatinum
15.09.07, 23:48
Israel feiert 60ten Jahrestag ihres ersten Terrorakts (http://lastoutpost.twoday.net/stories/2419690/)
Am 22. Juli 1946 eröffnete Israel das Zeitalter des modernen Terrorismus. Die Terroristengruppe Irgun, unter Leitung des späteren Premier Minister von Israel und Friedensnobelpreisempfängers,M enachim Begin sprengte das King David Hotel, mit 350 Kg. Sprengstoff, in Milchkannen (http://de.wikipedia.org/wiki/King_David_Hotel//lDer_Anschlag_vom_22.Juli_1946 ) in die Küche geschmuggelt wurde. Auch der erste Israelische Premier David Ben Gurion (http://de.wikipedia.org/wiki/David_Ben_Gurion) war ein Mitglied von Irgun gewesen. 91 Menschen, hauptsächlich Zivilisten starben in diesen Terror Akt.

Was diesen Akt so abstoßend macht, ist die Tatsache das Irgun wußte das es eine abgemachte Sache mit England war das das halbe Palästinien ein Judenstaat werden sollte, diese Greueltaat diente nur England zu mahnen das ihr Amtschimmel etwas zu langsam ging

Heute in ihrer abgehobenen Selbstgefälligkeit feiert Israel diesen brutalen Akt, sehr zum Ärger der Engländer, (http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/NEWSTICKER/617852.html) die sich kritsch über diese Feier geäussert haben

polatinum
15.09.07, 23:53
Als Terror noch moralisch war
Henning Sietz beschreibt das vereitelte Attentat 1952 von jüdischen Extremisten auf Bundeskanzler Adenauer

Hans-Ulrich Pieper

Der Journalist Henning Sietz, der für FAZ und Die Zeit schreibt, präsentiert in seinem jüngsten Buch einen heute weitgehend unbekannten Fall politischer Kriminalgeschichte der frühen Bundesrepublik, bei dem der durch Ermittlungen offenbarte brisante Täterkreis - ehemalige jüdische Opfer der NS-Gewalt - vom Boulevard-Thema plötzlich in der Geheimhaltung verschwand.
Mitten im Aufbau des zerstörten Landes und bereits erster Ansätze eines Wirtschaftswunders erschüttert am 27. März 1952 die Explosion einer Bombe im Keller des Münchener Polizeipräsidiums die noch junge Republik. Adressiert war diese an Bundeskanzler Konrad Adenauer. Der Sprengmeister Karl Reichert kommt beim Öffnen der Sendung ums Leben. Eine Sonderkommission der Polizei nimmt die Arbeit auf. Gesucht wird ein etwa 30jähriger Mann "mit südländischem Aussehen". Am Münchener Hauptbahnhof hat er zwei Jungen gebeten, ein Paket zur Post zu bringen. Der Botenlohn: drei Mark - mehr als das Taschengeld. Die Buben sind begeistert, aber helle. Als der Fremde ihnen folgt, schöpfen sie Verdacht und liefern das Paket bei der Polizei ab.

Der Anschlag auf Bundeskanzler Adenauer findet im In- und Ausland große Aufmerksamkeit. Die Medien berichten täglich. Aus der Bevölkerung gehen Hunderte von Hinweisen ein. Einige Tage später kommen zwei weitere Bomben per Post. Empfänger ist diesmal der Leiter der deutschen Kommission bei den Wiedergutmachungsverhandlungen in Den Haag, Franz Böhm. Eine "Organisation Jüdischer Partisanen" bekennt sich zu den Anschlägen. Die Hinweise verdichten sich: jüdische Terroristen wollen Adenauers Annäherung an Israel sabotieren. Doch von einem Tag auf den anderen gibt die Sonderkommission der Polizei nichts mehr bekannt. Die Presse muß die Berichterstattung beenden. Investigativer Journalismus ist noch weitgehend unbekannt. 1978 wird schließlich sang- und klanglos das Verfahren eingestellt. Zu einem Prozeß kommt es nicht - obwohl die Täter inzwischen bekannt sind und die Spur heiß ist. Was sind die Hintergründe dieser Geschichte?
Der junge Staat Israel hatte enorme politische und wirtschaftliche Probleme. Lebten im Mai 1948 etwa 645.000 Juden in Palästina, waren es Ende 1951 bereits 1.342.000. Die Araber boykottierten das Land. Die völlig überforderte Wirtschaft kam nicht in Schwung. Die Lage wurde von Monat zu Monat dramatischer. Der Staat stand bereits vor dem Bankrott. Die von Kanzler Adenauer am 27. September 1951 vor dem Bundestag geäußerte "Bereitschaft zur moralischen und materiellen Wiedergutmachung" wurde von der israelischen Regierung in dieser Situation aufgegriffen, um eine Milliarde Dollar aus Bonn zu fordern, Ost-Berlin sollte 500 Millionen Dollar zahlen. Auch die amerikanischen Juden wollten nicht abseits stehen: im Oktober 1951 schlossen sich im New Yorker Hotel Waldorf-Astoria 22 bisher zerstrittene jüdische Organisationen zur Conference on Jewish Claims Against Germany zusammen.

Ihr Vorsitzender, Nahum Goldmann, auch Präsident des Jüdischen Weltkongresses, traf sich am 6. Dezember 1951 unter strengster Geheimhaltung im Londoner Hotel Claridge's mit Adenauer. Goldmann kam durch den Lieferanteneingang. Als er das Nobel-Hotel verlassen hatte, war Israel um eine Milliarde Dollar wohlhabender. Goldmann, der "ausdrücklich nicht über Geldbeträge verhandeln wollte", wie Sietz schreibt, nutzte die Gunst der Stunde. Adenauer stand nach einer zwanzigminütigen Ansprache des klugen "Claims Conference"-Präsidenten unter derartigem moralischen Druck, daß er die jüdischen Forderungen "zur Grundlage künftiger Besprechungen" machte - und nach dem Vier-Augen-Gespräch ohne Kabinetts- Abstimmung schriftlich bestätigen ließ.
Der gewiefte Taktiker aus New York hatte den Alten aus Rhöndorf schlicht über den Tisch gezogen. Ohne jegliche Rechtsgrundlage, ohne Verhandlungen, ohne Gegenleistungen. Allein die moralische Schuld als nicht genauer definierter Titel lieferte die Rechtsgrundlage, die den deutschen Staat in der Folge mehr als 100 Milliarden Mark kosten wird. Die Reaktion der israelischen Regierung auf Adenauers Brief spricht für sich: Zunächst "herrschte ungläubiges Staunen und über die Maßen Verwunderung", dann geradezu Begeisterung, so weist Sietz nach.
Doch in der israelischen Bevölkerung herrscht eine andere Stimmung: Man lehnt das "Blutgeld" ab. Empörung, Protest, Demonstrationen folgen. Als die Knesset am 7. Januar 1952 das Thema debattiert, werden die Scheiben des Hohen Hauses eingeworfen. Sietz beschreibt eingehend die "bürgerkriegsähnliche Situation". Im Parlament setzt sich Ministerpräsident David Ben Gurion knapp durch: mit 61 zu 55 Stimmen billigt die Knesset die Verhandlungen mit der Bundesrepublik.

Doch der antideutsche Protest geht weiter. Sein heftigster Wortführer: Menachem Begin, Chef der Cheruth- Partei. Auf dem Jerusalemer Zionsplatz ruft er die Massen zum Bürgerkrieg auf: "Adenauer ist ein Mörder, jeder Deutsche ist ein Mörder. Das wird ein Krieg auf Leben und Tod." Der spätere Ministerpräsident Israels meint es ernst. Er ist seit den vierziger Jahren Leiter der jüdischen Terror-Organisation Irgun Zwai Leumi (Nationale Militärorganisation), die auch in Europa über ein Netzwerk mit zahlreichen Terror-Zellen und nicht zuletzt über besonders erfolgreiche Attentats-Erfahrungen verfügte: Am 22. Juli 1946 sprengte Begin mit seinen Leuten das britische Hauptquartier im Jerusalemer King David Hotel in die Luft. Dabei starben 91 Menschen. Die Briten sollten zur Zustimmung einer jüdischen Einwanderung und der Staatsgründung Israels gebombt werden. Dafür strebte Begin "eine zweite Front" an. In rascher Folge entstehen Terrorzellen der Irgun in Brüssel, München, Zürich, Wien, Linz und Paris.
Am 31. Oktober 1946 sprengte ein Irgun-Kommando die Fassade der britischen Botschaft in Rom. Die weltweite propagandistische Wirkung war enorm. Die Times titelte: "Irgun bedroht jetzt London". Jüdische Terroristen seien schon im Land. In England breitete sich eine hysterische Stimmung aus. Seinem Ziel, die Briten aus Palästina hinauszubomben, war Begin einen großen Schritt nähergekommen, denn der Londoner Widerstand gegen die Staatsgründung ist gebrochen worden.

Nach München fuhr Jakob Farshtey alias Ely L. Tavin, der mindestens ein halbes Dutzend Decknamen benutzte, selbst. Er war für Irgun als Geheimdienstchef tätig. Die Paketbombe an den deutschen Kanzler war für die Irgun typisch: einerseits eine perfekte, hochwirksame Konstruktion. Andererseits sollte die Bombe deutliche Spuren genau dieser Gruppe hinterlassen. So auch in München: die Decknamen der Täter wurden bewußt schlecht gewählt, für die deutschen Verfolger aufklärbar.
Mitwisser führten auf die heiße Spur. Und damit wirklich kein falscher Verdacht entstehen konnte, bekennt sich der Hauptattentäter später sogar in seinen "akademischen" Lebenserinnerungen: Nach dem Münchener Attentat floh Farshtey nach Paris, wurde - als deutsche Fahnder folgten - aus Frankreich ausgewiesen und lebte danach in Israel. Dort vertrat er Begins Cheruth-Partei in mehreren öffentlichen Ämtern - und kam sogar mit einer Arbeit über den illegalen Irgun-Kampf in Europa zu akademischen Ehren. Ein wohl einmaliger Fall: Ein Terrorist promoviert mit einer historischen Beschreibung seines eigenen Bomben-Kampfes zum Doktor der Geschichte. Farshtey alias Tavin starb schließlich 1994. Eine Verurteilung seiner Person wurde nie ernsthaft erwogen. Selbst das damalige potentielle Opfer, Konrad Adenauer, sprach sich dagegen aus.
Foto: Die aufgeweckten Boten der Bombe mit dem Extrablatt der "Abendzeitung": Ermittlungen wurden 1978 eingestellt

polatinum
15.09.07, 23:56
(glaube von 2003)

Im vergangenen Monat veröffentlichten die Nationalen Archive Großbritanniens, früher "Public Record Office" (Amt für Öffentliche Daten), Akten des britischen Geheimdienstes MI5, denen zufolge zionistische Terrorgruppen geplant hatten, Zellen in London aufzubauen und den Außenminister der britischen Nachkriegs-Labourregierung, Ernest Bevin, zu ermorden.

Ein Memorandum des MI5 von 1946 mit dem Titel "Aktuelle Trends in Palästina" berichtete über die Aktivitäten der Stern-Bande. Diese terroristische Gruppe hatte 1944 Lord Moyne, den britischen Militär- gouverneur in Ägypten, ermordet.

"In den letzten Monaten wurde berichtet, dass sie [die Stern-Gruppe] ausgewählte Mitglieder ausbildete, um in einem Auslandseinsatz eine prominente britische Persönlichkeit zu ermorden; dabei wurde mehrmals in diesem Zusammenhang Bezug auf Mr. Bevin genommen", hieß es in dem Dokument.

Einer der führenden Köpfe der Stern-Gruppe, die sich später Lehi nannte, war Itzak Schamir, der 1983 Premierminister wurde und das höchste Amt Israels nach Ben Gurion am zweitlängsten innehatte.

Ein anderes Dossier mit dem Titel "Angedrohte jüdische Aktivitäten im Vereinigten Königreich, Palästina und anderen Regionen", das als Vorlage für Premierminister Clement Attlee erstellt worden war, behandelte die Aktivitäten der Irgun.

Es stellte fest, dass die Irgun unter Führung von Menachem Begin - der 1977 Premierminister von Israel wurde und auf den damals ein Kopfgeld von 2.000 Pfund ausgesetzt war - "in der Vergangenheit für die Liquidierung von Polizeikräften und Soldaten, deren Maßnahmen den Zorn der Juden in Palästina besonders provoziert hatten, verantwortlich war."

Das Dossier wurde einen Monat nach dem Bombenattentat auf das britische Hauptquartier im König-David-Hotel in Jerusalem erstellt. 91 Menschen - Briten, Araber und Juden - wurden damals getötet und noch viele mehr verletzt.

Weiter stand darin: "Unser Vertreter in Jerusalem hat seitdem Informationen darüber bekommen, dass Irgun und die Stern-Gruppe beschlossen haben, fünf 'Zellen' nach London zu schicken, um nach dem Vorbild der IRA [Irisch Republikanische Armee] vorzugehen. Um ihre eigenen Worte zu benutzen, haben die Terroristen vor, 'den Hund in seiner eigenen Hütte' zu schlagen. Falls die achtzehn Stern-Mitglieder [wegen ihrer Beteiligung am Attentat auf das King- David-Hotel im Juli 1946] exekutiert werden, ist Irgun bereit, mit der Stern-Gruppe zu kooperieren."

Der Geheimdienst war der Meinung, dass es für den Fall, dass die Exekutionen tatsächlich durchgeführt würden, zu mindestens hundert terroristischen Racheakten kommen könne, und dass "damit zu rechnen ist, dass wahllos auf britische Offiziere und Soldaten auf den Straßen Palästinas geschossen werde". In den Akten steht auch, dass die Strafen tatsächlich in lebenslängliche Haft umgewandelt wurden.

Eine Gesprächsnotiz, die für ein Treffen des Premierministers mit dem Leiter von MI5, Peter Sillitoe, vorbereitet worden war, listete auch mögliche Maßnahmen zum Schutz vor Terrorakten auf. Die Polizei werde jüdische Gruppen in Großbritannien observieren und "jüdische Gruppen, die bekanntermaßen mit terroristischen Aktivitäten in Palästina sympathisieren und die Anlaufpunkte für in das Land einwandernde Terroristen bilden könnten", ausspähen. "Alle im Nahen Osten gestellten Anträge für ein Visum für Großbritannien werden von lokalen Sicherheitsbehörden genau geprüft. Beamte der Einwanderungsbehörde im Vereinigten Königreich erstatten einer Spezialabteilung des Innenministerium und dem MI5 Bericht über die besonderen Charakteristika aller aus dem Nahen Osten kommenden Juden, einschließlich der Matrosen."

Die Tatsache, dass der MI5 eine genaue Observierung der britischen, terrorismusfreundlichen zionistischen Gruppen "durch ihre eigenen Quellen" versprach, lässt vermuten, dass sie Informanten hatten, die als V-Leute für sie arbeiteten. Angenommen, die Briten hatten nach dem "Teile-und-herrsche-Prinzip" die Absicht, derartige Gruppen für ihre eigenen Zwecke einzusetzen, liegt es nicht außer- halb des Möglichen, dass Agents provocateurs für den MI5 arbeiteten.

Obwohl seit langem bekannt ist, dass diese zionistischen Gruppen Morde begingen oder Morde, Bombenattentate oder Sabotageakte gegen britische Ziele planten, sind diese Dokumente - die viel später als nach der üblichen 30-Jahre Regelung freigegeben wurden - aus einer Reihe von Gründen bedeutsam.

Erstens sind diese Schriftstücke eine bleibende Erinnerung daran, dass die Zionisten jeglicher Couleur zur Bildung des Staates Israel terroristische Methoden einsetzten - was die heutigen Zionisten vergessen zu haben scheinen, wenn sie sich weigern mit den Palästinensern, die sie üblicherweise als "Terroristen" bezeichnen, zu verhandeln.

Es ist nicht einfach nur so, dass Ariel Scharon und sein Gruppe ein Haufen von Heuchlern sind oder hinsichtlich ihre politischen Vergangenheit unter Amnesie leiden. Wichtiger ist, dass die von Menachem Begin geführte Irgun, die Stern-Gruppe und Lehi, ihr Nachfolger, später die Herut Partei, die Vorgängerin der Likud Partei, aufbauten sowie die ultrarechte Moledet Partei, die heute der wichtigste Koalitionspartner der Scharon-Regierung ist. Die Bande aus ehemaligen Generälen, Ultranationalisten und religiösen Eiferern, die Israel heute führt, ist die politische Erbin von Terroristen, die darüber hinaus auch noch enge Beziehungen mit den Faschisten pflegten. Dabei ähnelten sie auch einigen arabischen Nationalisten in Palästina, in Ägypten und im Irak, die sich mit Deutschland verbanden, um den britischen Imperialismus loszuwerden. Diese Bündnisse führten während des zweiten Weltkriegs zu einem veritablen Bürgerkrieg zwischen den verschiedenen Flügeln der zionistischen Bewegung.

Der politische Ursprung der zionistischen Terrorgruppen

Die verschiedenen zionistischen Terrorgruppen entstanden aus dem äußersten rechten Flügel der revisionistischen Zionistenbewegung, einer ultra-nationalistischen Zionistengruppe. Während alle zio- nistischen Gruppen versuchten, die steigende Flut des Klassenkampfs in Palästina im Namen der nationalen Einheit zu ersticken, erklärten die Revisionisten schon ganz am Anfang des palästinensisch-zio- nistischen Konflikts offen und im Gegensatz zum Haupttrend der zionistischen Bewegung, dass der Aufbau eines zionistischen Staates in Palästina ohne Gewalt und erzwungene Umsiedlung der hier an- sässigen Bevölkerung unmöglich sein werde. Der zionistische Staat könne nur "mit Blut und Feuer" errichtet werden. Sie bekämpften 1922 die Aufteilung Palästinas, als England seinem Verbündeten, dem Haschemiten Emir Abdullah, zum Dank für seine Unterstützung im ersten Weltkrieg das heutige Jordanien überließ. Während die Labour-Zionisten sich an den westlichen Demokratien orientierten, hatten die politischen Ideologen der Revisionisten mehr mit den faschistischen Diktatoren in Europa gemein.

In den späten dreißiger Jahren begannen die Briten, die unter dem Mandat des Völkerbunds Palästina regierten, ihre frühere und eher vage Unterstützung für den Aufbau eines "Heimatlandes für die Juden" in Palästina in Frage zu stellen. Menachem Begin, ein führendes Mitglied der Betar, einer weit rechts stehenden Revisionistengruppe, betrachtete militärische Aktionen gegen die Briten als unvermeidlich und notwendig, um einen jüdischen Staat in Palästina und am Ostufer des Jordans zu ermöglichen.

Als die Situation in Osteuropa für die Juden immer verzweifelter wurde und die Briten sich bemühten, die jüdische Einwanderung in Palästina einzudämmen, weil sie die Unterstützung der Araber im kommenden Krieg gegen Deutschland gewinnen wollten, verbündete sich Betar mit Irgun, der nationalen bewaffneten Organisation und Militärflügel der Revisionisten. Ohne Aussicht auf einen baldigen jüdischen Staat traten sie für den bewaffneten Kampf gegen die Briten als einzigen Weg vorwärts ein.

Die Stern-Gruppe

1939, als zwischen Großbritannien und Deutschland der Krieg ausbrach, verweigerte Abraham Stern, einer der Irgun-Führer, der in Italien studiert hatte und ein Bewunderer Mussolinis war, den Briten jede Unterstützung gegen Deutschland. Er vertrat die Ansicht, die Briten seien der Hauptfeind. Es bestehe kein Unterschied zwischen den nazi-faschistischen Staaten und den westlichen Demokratien, zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten, zwischen Hitler und Chamberlain, oder zwischen dem Einsperren der Juden in Dachau und Buchenwald oder ihrem Aussperren aus Palästina. Als er die Irgun-Mehrheit nicht auf seine Seite gewinnen konnte, brach er mit der Bewegung der Revisionisten, und seine Fraktion wurde als Stern-Gruppe bekannt.

Während sowohl die Haupttendenz der Zionisten wie auch die Revisionisten die Engländer gegen Deutschland unterstützten und in die britische Armee eintraten, lehnte die Stern-Gruppe die Aushebung von Juden ab und setzte bewaffnete Raubüberfälle, Morde und Terroranschläge gegen Briten und Araber fort. Sie führte eine Terrorkampagne, die darauf abzielte, die Briten aus dem Land zu vertreiben und im ganzen biblischen Palästina, inklusive Transjordanien, einen Judenstaat zu errichten. Da die Juden in Palästina die Minderheit waren, konnte ein solcher Staat nur die Vertreibung der arabischen Bevölkerung bedeuten, um seinen jüdischen Charakter zu wahren.

In seiner Unterstützung für den Feind der Briten verschloss Stern die Augen vor dem Antisemitismus der Nazis. Die Politik der Stern- Gruppe und ihre Aktionen wurden von der überwältigenden Mehrheit der Juden in Palästina abgelehnt und verurteilt.

Als Gegenleistung für die Unterstützung zuerst Italiens und später Deutschlands bei der Vertreibung der Briten aus Palästina versprach Stern, der neue jüdische Staat werde zu einem Ableger des deutschen Staats werden, wobei Jerusalem, mit Ausnahme der jüdischen Heiligtümer, zu einer Provinz des Vatikans werden könne. Anders ausgedrückt bedeutete dies, der Errichtung eines Judenstaats sogar Vorrang vor der Sicherheit der europäischen Juden einzuräumen. Seine Gruppe traf sich mit Vertretern des Nazi-Regimes und versuchte, 40.000 Juden aus dem besetzten Europa zu rekrutieren, die in Palästina einwandern und die Briten vertreiben sollten. Aber die Deutschen hatten ebenso wenig Lust wie die Briten, die Araber vor den Kopf zu stoßen und eine Gelegenheit zu versäumen, Zugang zu den Ölressourcen zu erhalten, und schlugen das Angebot aus.

Die Briten erschossen Stern im Februar 1942 und warfen seine engsten Anhänger ins Gefängnis, darunter auch Itzak Schamir, den späteren Ministerpräsidenten.

Die Lehi

Kurz vor Kriegsende gaben sich die Stern-Anhänger, unter ihnen auch Schamir, der aus dem Gefängnis entlassen wurde, den neuen Namen Lehi. Sie verfolgten nach wie vor vergleichbare Ziele und bekannten sich weiterhin zu Sterns "Achtzehn Prinzipien der nationalen Erneuerung", die einen jüdischen Staat vom Nil bis zum Euphrat proklamierten. In ihrem Kampf gegen die Briten bekannten sie sich zu den Methoden der IRA. Schamir wählte als nom de guerre sogar den Namen Michael, nach [dem IRA-Führer] Michael Collins. Die jetzt eher peinliche Verbindung zu den Nazi-Faschisten wurde fallengelassen, und stattdessen wurden Beziehungen zu Großbritanniens jüngstem Feind, der Sowjetunion, angeknüpft, obwohl einige von ihnen lieber eine Allianz mit den arabischen nationalen Befreiungsbewegungen gesehen hätten, die gegen ihre Marionettenregierungen von Gnaden des britischen Imperialismus kämpften.

Lehi verurteilte die Labour-Zionisten und die Haupttendenz der Revisionisten-Bewegung, die auf Verhandlungen mit den Briten setzten. Was Lehi betraf, so setzten sie die Briten gleich der Gestapo gleich, die Labour-Zionisten mit Vichy-Frankreich, und Lehi selbst betrachtete sich dabei als die Resistance. Auf die Frage, ob es möglich sei, nationale Befreiung durch Terrorismus zu erreichen, lautete Lehis Antwort: "Die Antwort ist: Nein! Wenn die Frage lautet, sind terroristische Aktivitäten für den Fortschritt der Revolution und der Befreiung nützlich, dann ist die Antwort: Ja."

Lehis berüchtigtste Tat war 1944 die Ermordung von Lord Moyne, dem britischen Militärkommandanten in Ägypten.

Colin Shindler, ein Experte für israelische Studien an der Schule für orientalische und afrikanische Studien der Universität von London und Autor von "The Land Beyond Promise: Israel, Likud and the Zionist Dream", erklärte, Lehi imitiere die Methoden der IRA. Von September 1942 bis Juli 1946, als Schamir verhaftet und nach Eritrea ausgewiesen war, gab es sieben versuchte Mordanschläge auf das Leben des britischen Hochkommissars in Palästina, und es waren noch einige weitere geplant, zum Beispiel gegen Ernest Bevin, den britischen Außenminister, und gegen Mitglieder des britischen Geheim- dienstes. Schamir plante den Mord an Lord Moyne. Außerdem unternahm Lehi vierzehn Mordversuche gegen Juden, die angeblich oder tat- sächlich für den britischen Geheimdienst arbeiteten. Lehi war nicht abgeneigt, wenn nötig auch ihre eigenen Mitglieder umzubringen.

Obwohl Lehi bei weitem die kleinste der zionistischen Terrorgruppen war, war die Stern/Lehi-Gruppe für 71 Prozent aller politischen Morde von 1940 bis 1948 verantwortlich. Fast die Hälfte davon richtete sich gegen Juden.

Sogar nach der Gründung des zionistischen Staates setzte Lehi ihre mörderischen Aktivitäten fort. Hazit Ha'Moledet, die Vaterländische Front, eine Splittergruppe, die sich von Lehi abspaltete und die später die Moledet-Partei gründen sollte, führte das Attentat auf Graf Folke Bernadotte aus, einen UN-Gesandten, der versucht hatte, ein Friedensabkommen zwischen Israel und den Arabern zu erreichen.

Die Irgun

Im Gegensatz zur Stern/Lehi-Gruppe nahm Irgun den bewaffneten Kampf gegen die Briten erst auf, als die Niederlage Deutschlands bevorstand. Ende 1942 kam Menachem Begin nach Palästina, nachdem er aus einem sowjetischen Arbeitslager in Polen freigekommen war. Er übernahm den Posten des Militärkommandeurs der Irgun und führte den bewaffneten Kampf - die Revolte - um die Briten loszuwerden.

Aber die Aktivitäten der Irgun hatten nichts mit einem revoluti- onären Kampf zu tun, um den Imperialismus in der Region zu stürzen. Sie richteten sich ebenso stark gegen die Araber. In einer ihrer Broschüren hieß es: "Wir müssen die Araber bekämpfen, um sie zu unterjochen und ihren Forderungen die Kraft zu nehmen. Wir müssen sie als politischen Faktor vom Schauplatz entfernen. Dieser Kampf gegen die Araber wird die Diaspora ermutigen und bestärken. Er wird die Aufmerksamkeit der Nationen der Welt auf uns richten, und sie werden gezwungen sein, das Volk zu ehren, das mit Waffen kämpft. Und ein Verbündeter wird sich finden, der die Armee des Volkes in ihrem Kampf unterstützen wird."

Anders als die Stern-Gruppe und Lehi wies Begin die Bezeichnung "Terrorismus" stets zurück und behauptete, die Irgun sei eine Armee, die Krieg gegen eine andere Armee führe. Die Irgun wandte jedoch die gleichen Methoden wie jene zwei Terrorgruppen an, und ihre berüchtigtste Tat gegen die Briten war im Juli 1946 der Bomben- anschlag auf das King-David-Hotel, das britische Hauptquartier in Jerusalem.

Lehis Mordanschlag von 1944 auf Lord Moyne - einen engen Freund Churchills, mit dem Weizman und Ben Gurion, die Führer der Labour- Zionisten, gute Beziehungen pflegten - führte zum gewaltsamen Vorgehen dieser beiden gegen Lehi und Irgun. "Jede organisierte Gruppe muss sie ausspucken..., Zuflucht und Schutz muss diesen wilden Männern strikt verweigert werden... In unsere Herzen - nicht in die Herzen Englands - ist das terroristische Eisen einge- drungen. Also müssen unsere Hände, keine anderen, es herausreißen." [Zitiert nach Colin Shindler, "The Land Beyond Promise: Israel, Likud and the Zionist Dream".]

Die zionistischen Parteien vereinigen sich

Als im Juli 1945 die Labourregierung gewählt wurde, deren Premier- minister, Clement Attlee, darauf bedacht war, die Kontrolle über die Ölressourcen im Nahen Osten zu behalten, kam es zu einer Versöhnung zwischen den Labour-Zionisten und den terroristischen Gruppen.

Diese rivalisierenden Gruppen hatten sich jahrelang aufs Erbittertste politisch bekämpft. Nicht einmal während des Aufstands im Warschauer Ghetto 1943 hatten sie gemeinsam gekämpft. Was sie nun zusammen- brachte, war erstens die veränderte Haltung des britischen Labour- Außenministers Ernest Bevin, der vorher die Gründung eines jüdischen Staates unterstützt hatte. Jetzt wies er die Vorstellung zweier Staaten - einen für Juden und einen für Araber - zurück und befürwortete stattdessen ein arabisches Marionettenregime nach dem gleichen Muster, wie es in Transjordanien, Ägypten und dem Irak aufgebaut worden war, in dem Juden Minderheitsrechte erhalten sollten.

Zweitens lehnte die Labour-Regierung aus ähnlichen Gründen auch die jüdische Einwanderung nach Palästina ab. Unter Bedingungen, wo weder Großbritannien noch die USA bereit waren, den Hunderttausenden Holocaust-Überlebenden ihre Tore zu öffnen, hätten die Juden in den DP-Lagern [für displaced persons, d. h. die von den Nazis Verschleppten] und in den Ländern ihrer Verfolgung bleiben müssen.

Im November 1945 unterzeichneten die Hagana (der militärische Flügel der Labour-Zionisten und bei weitem die größte der drei bewaffneten Gruppen), Irgun und Lehi ein Abkommen zur Gründung der Vereinigten Widerstandsbewegung, um die Briten aus Palästina zu vertreiben. Dies sollte weniger als ein Jahr halten - bis zum Bombenattentat auf das King-David-Hotel, als Ben Gurion die Vereinbarung für beendet erklärte und die Irgun als "Feind des jüdischen Volkes" bezeichnete. Doch trotzdem nahm das Ausmaß der Terroranschläge noch um das Zehnfache zu.

Als sich England mit wachsender Feindschaft und Widerstand in Palästina und der Ablehnung sowohl vonseiten der Araber als auch der Juden konfrontiert sah, brachte es den Konflikt vor die Vereinten Nationen, in der sicheren Erwartung, die UN werde schon Großbritannien selbst damit betrauen, in Palästina für Ordnung zu sorgen. Aber die Hoffnungen Englands, den Konflikt in Palästina nach seinen Wünschen lösen zu können, wurden enttäuscht. Die Großmächte, darunter die USA und die Sowjetunion, hatten ihre eigenen Gründe, die Errichtung eines jüdischen Staates aktiv zu unterstützen: Sie sahen darin einen Weg, Großbritanniens Position im Nahen Osten zu schwächen. Dies und die weltweite Sympathie, die durch die von den europäischen Juden erlittene Katastrophe hervorgerufen wurde, führte im November 1947 dazu, dass die UN eine Teilung Palästinas beschloss. Im Mai 1948 zogen sich die Briten aus Palästina zurück, und sofort riefen die Zionisten die Unabhängigkeit und den Staat Israel aus. Zwischen Israel und den Palästinensern, die unter der Führung arabischer Feudalherren standen, brach Krieg um die Kontrolle über das Land aus.

Die Gruppen der Revisionisten nutzten die Ausbildung und die Methoden, das sie gegen die Briten erworben und angewandt hatten, um nun die Palästinenser zu terrorisieren und einzuschüchtern. Die terroristischen Praktiken, die von Irgun und Lehi angewandt und von den Labour-Zionisten gebilligt wurden, sollten eine wichtige Rolle bei der Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat spielen. Das Massaker von Deir Jassin, bei dem über 200 Männer, Frauen und Kinder abgeschlachtet wurden, ist nur das bekannteste Beispiel. Ben Gurion selbst ermutigte die Hagana, die zum großen Teil unter der Kontrolle der Histadrut/Mapai- Partei stand und Vorläufer der israelischen Armee war, die Palästinenser aus ihren Häusern zu verjagen. Die Vertreibung der Palästinenser, die zu einem Flüchtlingsdasein in den Nach- barländern verurteilt und in die ganze Welt verstreut wurden, und die Beschlagnahmung ihres Landes waren die wesentlichen Vorbereitungen für die Gründung des Staates Israel.

Von terroristischen Untergrundgruppen zum politischen Mainstream

Sofort nach Kriegsende wandelte der Irgun-Führer, Menachem Begin, die Irgun als Alternative zu den offiziellen Revisionisten in die politische Partei Herut um. Begin war vehementer Gegner jeglicher Zugeständnisse an die Araber und weigerte sich, ein Abkommen mit Abdullah zu akzeptieren, das die Westbank in dessen Königreich Transjordanien, neuerdings Jordanien genannt, integrierte. Begin glorifizierte den Untergrundterrorismus der Irgun und ihre Rolle bei der Vertreibung der Briten. Seine aufpeitschende Sprache und der ganze Stil erinnerten deutlich an das nationalistische Pathos, wie man es von Osteuropa kannte, und an Pilsudskis militärischen Nationalismus im Polen der dreißiger Jahre.

Er war der Eroberung Palästinas verpflichtet und denunzierte all jene, die gegen eine solche Perspektive eintraten, als Feinde des jüdischen Volkes, und dasselbe tat die ganze Herut-Partei. Weil kurz zuvor die Labour-Zionisten die Altalena, ein Waffenschiff der Irgun versenkt hatten, wobei mehrere Mitglieder der Irgun ertranken, war diese Rhetorik praktisch eine Bürgerkriegserklärung an Ben Gurion. Nicht wenige dachten, Herut bereite einen Putsch vor.

In den ersten Wahlen, als fast alle politischen Parteien sich in irgend einer Weise auf den Sozialismus beriefen, war Begins Herut-Partei die größte nicht-sozialistische Partei; sie gewann elf Prozent der Stimmen und 14 von 120 Sitzen in der Knesset. Die offiziellen Revisionisten gewannen überhaupt keine Sitze. Begin hängte sich nun den Mantel der Revisionisten um und wurde zum Führer der rechten Opposition gegen den Labour-Zionismus.

In den frühen Jahren des zionistischen Staates sank Herut in der Gunst der Wähler, und Begin musste die folgenden dreißig Jahre in der politischen Wildnis verbringen. Er verwandelte und erweiterte die Herut-Partei 1965 in die Gahal. Für kurze Zeit schloss er sich der Kriegskoalition an, die vor dem Krieg vom Juni 1967 gegen die Araber gebildet wurde und die Situation ausnutzte, die durch den zersetzenden Opportunismus des ägyptischen Führers Nasser entstanden war, um Israels Grenzen erheblich auszuweiten.

Die Eroberung der Westbank und des Gazastreifens hauchte den rechtsradikalen Kräften neues Leben ein und führte 1973 zur Gründung der Likud-Partei, die in den Wahlen von 1977 die meisten Sitze eroberte. So wurde die ultranationalistische, rechte politische Kraft, die immer am Rande gestanden hatte, zur anerkannten politischen Tendenz, die das alte politische Establishment ersetzte.

Währenddessen baute Lehi weiterhin die Moledet-Partei auf, ein noch nationalistischeres Gebilde als Likud, zu deren unheilvoller Politik ethnische Säuberungen gehörten: die Vertreibung der Palästinenser aus dem von Israel besetzten Territorium.

Schamir selbst zog sich in Vierziger Jahren aus der aktiven Politik zurück. Als Ben Gurion das Verbot aufhob, das Lehi-Mitgliedern untersagte, offizielle Ämter zu bekleiden, nahm Isser Harel, der Mossad-Chef, Schamir und andere sofort in den Geheimdienst auf. Es war Schamir, der die Briefbomben-Kampagne gegen deutsche Wissen- schaftler ausheckte, die in den sechziger Jahren für Nassers Ägypten arbeiteten, was ihn in Konflikt mit Shimon Peres brachte, der damals stellvertretender Verteidigungsminister war. Schamir trat der Herut- Partei bei, weil es die einzige Partei war, die die Vorstellung nicht aufgegeben hatte, Israel müsse "vom Nil bis zum Euphrat" reichen. Er pflegte die Beziehungen zu den antisozialistisch gesinnten russischen Juden, die versuchten, aus der Sowjetunion auszuwandern, und brachte sie in die Likud-Partei. Er wurde 1983 Premierminister, als Begin plötzlich zurücktrat, und leitete eine weitere Rechtswende in der israelischen Politik ein.

Die prominentesten Mitglieder des heutigen politischen Establishments in Israel und die wichtigsten Verbündeten der Bush-Regierung in der Region sind die politischen Erben von Terroristen wie Stern, Begin und Schamir. Sie sind jetzt in der Lage, eine Politik umzusetzen, von der ihre Vorfahren höchstens träumen konnten. Ihre Geschichte zeigt außerdem, warum israelische Politik immer so konfliktreich war. Der Bürgerkrieg, der immer kurz vor dem Ausbruch stand, hat eine weit zurückreichende Grundlage.

Der Staat Israel wurde einst freudig als neues und progressives Gebilde begrüßt, dessen Aufgabe es sein sollte, eine demokratische und egalitäre Gesellschaft für das am grausamsten unterdrückte Volk Europas zu schaffen. Doch die Geschichte der Entstehung und Entwicklung des zionistischen Staates zeigt klar, dass dies von Anfang an eine Schimäre war. Es ist unmöglich, eine sozial fortschrittliche Gesellschaft auf der Grundlage einer nationalistischen Perspektive aufzubauen. Die zionistische Perspektive, sei es die der Labour-Zionisten oder die ihrer ultra-reaktionären Alternative, hat eine verheerende Rolle gespielt, weil sie den Imperialismus und Chauvinismus begünstigten, um einerseits die Macht der nationalen Bourgeoisie zu stärken und andrerseits die Arbeiterklasse und armen Bauern zu spalten.

Es ist bemerkenswert, dass die Presse der Veröffentlichung der britischen Geheimdienstdokumente nur wenig Aufmerksamkeit schenkte. Außer einer kurzen Erwähnung ihres Inhalts, hat kein politischer Kommentator versucht, die Aufmerksamkeit auf die Methoden, die beim Aufbau des zionistischen Staats zur Anwendung kamen, oder auf die politischen Wurzeln der israelischen Regierung zu richten.

In Israel selbst brachte die liberale Zeitung Ha'aretz nur einen Reuters-Bericht unter der Überschrift: "Dokumente: Großbritannien fürchtete in der Nachkriegszeit den Einfluss zionistischer Terroristen", als ob der Terrorismus eine Art Abweichung vom Zionismus und nicht ein integraler Teil seiner Perspektive und seines Programms gewesen wäre. Der Artikel selbst konzentrierte sich auf die antijüdischen Maßnahmen, die durch die britischen Behörden ergriffen worden waren, um den zionistischen Terrorismus zu bekämpfen. Es wurde zwar erklärt, dass die Akten nach dem Bombenattentat auf das King-David-Hotel angelegt worden waren, doch enthielt der Artikel keinen Hinweis auf die Irgun und Menachem Begins Rolle bei diesem Attentat - obwohl sogar erwähnt wurde, dass Begin einen Friedensnobelpreis für sein Abkommen mit Ägypten erhalten hat. Auch die Pläne zur Ermordung des Außenministers und prominenter britischer Politiker wurden verschwiegen.

Wirkliche professionelle und politische Aufrichtigkeit hätte die terroristischen Ursprünge und die Rolle des zionistischen politischen Establishments gezeigt, auf das sich die politischen Gangster der Bush-Regierung stützen, und das sie sich als Statthalter hält, um im Nahen Osten zu teilen und zu herrschen.

bigberta
16.09.07, 00:01
Israel feiert 60ten Jahrestag ihres ersten Terrorakts (http://lastoutpost.twoday.net/stories/2419690/)
Am 22. Juli 1946 eröffnete Israel das Zeitalter des modernen Terrorismus. Die Terroristengruppe Irgun, unter Leitung des späteren Premier Minister von Israel und Friedensnobelpreisempfängers,M enachim Begin sprengte das King David Hotel, mit 350 Kg. Sprengstoff, in Milchkannen (http://de.wikipedia.org/wiki/King_David_Hotel//lDer_Anschlag_vom_22.Juli_1946 ) in die Küche geschmuggelt wurde. Auch der erste Israelische Premier David Ben Gurion (http://de.wikipedia.org/wiki/David_Ben_Gurion) war ein Mitglied von Irgun gewesen. 91 Menschen, hauptsächlich Zivilisten starben in diesen Terror Akt.

Was diesen Akt so abstoßend macht, ist die Tatsache das Irgun wußte das es eine abgemachte Sache mit England war das das halbe Palästinien ein Judenstaat werden sollte, diese Greueltaat diente nur England zu mahnen das ihr Amtschimmel etwas zu langsam ging

Heute in ihrer abgehobenen Selbstgefälligkeit feiert Israel diesen brutalen Akt, sehr zum Ärger der Engländer, (http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/NEWSTICKER/617852.html) die sich kritsch über diese Feier geäussert haben
Die Überschrift stört mich: Es gibt nicht "die Juden", sondern es gibt genügend Menschen in Israel, die solchen Terrorakten ebenfalls ablehnend gegenüberstehen, und die stößt man mit einer solchen Überschrift gleich mit vor den Kopf.
So waren es auch nicht "Juden" (http://www.kritische-stimme.de/Deu1/DeirYassin1.htm) die das Massaker von Deir Jassin (http://www.arabmail.de/Nakba12.05.2005.html) verübt haben, sondern die Angehörigen von zwei jüdischen Untergrundorganisationen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Deir_Yasin)
Das ist ein feiner, aber kein kleiner Unterschied.

polatinum
16.09.07, 00:04
Die Überschrift stört mich: Es gibt nicht "die Juden", sondern es gibt genügend Menschen in Israel, die solchen Terrorakten ebenfalls ablehnend gegenüberstehen, und die stößt man mit einer solchen Überschrift gleich mit vor den Kopf.
So waren es auch nicht "Juden" (http://www.kritische-stimme.de/Deu1/DeirYassin1.htm) die das Massaker von Deir Jassin (http://www.arabmail.de/Nakba12.05.2005.html) verübt haben, sondern die Angehörigen von zwei jüdischen Untergrundorganisationen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Deir_Yasin)
Das ist ein feiner, aber kein kleiner Unterschied.


Du meinst also, ich sollte die Islam-hasser nicht als Vorbild nehmen? Hmm..... hast recht.

bigberta
16.09.07, 00:10
Du meinst also, ich sollte die Islam-hasser nicht als Vorbild nehmen? Hmm..... hast recht.
Ganz genau. Wir beanstanden ja auch, wenn jemand wieder "den Islam" für alles verantwortlich macht. Man kann sich zwar auf das gleiche Niveau begeben, aber man ist daszu nicht verpflichtet.
Nebenbeibemerkt: rumgiften während das Ramadan gefährdet das Fasten. Kämpfe ich auch gerade mit.:nurdinilu:

polatinum
16.09.07, 00:13
Nebenbeibemerkt: rumgiften während das Ramadan gefährdet das Fasten. Kämpfe ich auch gerade mit.:nurdinilu:

:brüll:


Menno,

wielange denn noch?

Erst 3.Tag??



Seufz.


Ok

bigberta
16.09.07, 00:19
:brüll:


Menno,

wielange den noch?

Erst 3.Tag??



Seufz.


Ok
Das hätte ich jetzt nicht treffender sagen können.:lach:

polatinum
16.09.07, 00:25
Ok einen noch,aber dann ist erstmal gut,bis Ramadanende:

Sept. 17, 1948, when Jewish terrorists assassinated Count Folke Bernadotte of Sweden as he sought to bring peace to the Middle East. His three-car convoy had been stopped at a small improvised roadblock in Jewish-controlled West Jerusalem when two gunmen began shooting out the tires of the cars and a third gunman thrust a Schmeisser automatic pistol through the open back window of Bernadotte's Chrysler. The 54-year-old diplomat, sitting on the right in the back, was hit by six bullets and died instantly. A French officer sitting next to Bernadotte was killed accidentally.

The assassins were members of Lehi (Lohamei Herut Israel—Fighters for the Freedom of Israel), better known as the Stern Gang. Its three leaders had decided a week earlier to have Bernadotte killed because they believed he was partial to the Arabs. One of those leaders was Yitzhak Shamir, who in 1983 would become prime minister of Israel.1

Bernadotte had been chosen the United Nations mediator for Palestine four months earlier in what was the U.N.'s first serious attempt at peacemaking in the post-World War II world. As a hero of the war, when his mediation efforts on behalf of the International Red Cross saved 20,000 persons, including thousands of Jews, from Nazi concentration camps, Bernadotte seemed a natural choice for the post.2 The terms of the mediator's mandate were to "promote a peaceful adjustment of the future situation in Palestine" and to allow him to mediate beyond the terms of the Partition Plan.3
It had been only on Nov. 29, 1947 that the U.N. General Assembly had voted to partition Palestine into Arab and Jewish states. Yet, as had been widely predicted, that action had led to war. Fighting intensified after elements of five Arab armies moved into Palestine the day after Israel proclaimed its establishment on May 14, 1948. Bernadotte's first action had been to arrange a truce, which lasted from June 11 to July 9.

During the lull, Bernadotte had put forward his first proposal for solving the conflict. Instead, it was to seal his fate. Bernadotte's transgression, in the view of Jewish zealots, was to include in his June 28 proposal the suggestion that Jerusalem be placed under Jordanian rule, since all the area around the city was designated for the Arab state.4

The U.N. partition plan had declared Jerusalem an international city that was to be ruled by neither Arab nor Jew. But the Jewish terrorists, including Shamir and Menachem Begin, the leader of the largest terrorist group, Irgun Zvai Leumi—National Military Organization, also known by the Hebrew acronym "Etzel"—had rejected partition and claimed all of Palestine and Jordan for the Jewish state. These Jewish extremists were horrified at Bernadotte's suggestion.

By July Sternists were already threatening Bernadotte's assassination. New York Times columnist C.L. Sulzberger reported meeting with two Stern members on July 24, who stated: "We intend to kill Bernadotte and any other uniformed United Nations observers who come to Jerusalem." Asked why, "They replied that their organization was determined to seize all of Jerusalem for the state of Israel and would brook no interference by any national or international body."5
Since Bernadotte's first set of proposals had caused criticism from all parties, he spent the rest of the summer working up new proposals, which he finally finished on Sept. 16. Unknown publicly was the fact that in his new suggestions Bernadotte dropped his idea of turning over Jerusalem to Jordan and instead reverted to the partition plan's designation of it as an international city.6 Thus when Shamir's gunmen cut down Bernadotte the next day, they were unaware that he no longer was advocating giving Jerusalem to the Arabs.

The assassination brought an official condemnation from the Israeli government and promises of quick arrests. However, no one was ever brought to trial nor was there any nationwide outcry against the assassination.7 None of Lehi's leaders or the actual gunmen were ever caught, although they were early known to Israel's leaders.8
Israel's obvious reluctance to prosecute the assassins brought the first U.N. Security Council criticism of the new country. On Oct. 19, 1948, the council unanimously passed a resolution expressing its "concern" that Israel had "to date submitted no report to the Security Council or the Acting Mediator regarding the progress of the investigation into the assassination."9 An official inquiry by Sweden produced a report in 1950 that charged Israel's investigation had been so negligent that "doubt must exist as to whether the Israeli authorities really tried to bring the inquiry to a positive result." 10

Israel later admitted the laxity of its investigation and in 1950 paid the United Nations $54,628 in indemnity for Bernadotte's murder.11
The assassination and Israel's failure to punish the culprits struck a hard blow against the fledgling United Nations. The first secretary-general, Trygve Lie, said: "If the Great Powers accepted that this situation in the Middle East could best be settled by leaving the forces concerned to fight it out amongst themselves, it was quite clear that they would be tacitly admitting that the Security Council and the United Nations was a useless instrument in attempting to preserve peace."12 To Secretary of State George Marshall, Lie had written on May 15, 1948 that Egypt had warned him it was about to send troops beyond its borders and against the Jewish state in Palestine, saying: "My primary concern is for the future usefulness of the United Nations and its Security Council...I must do everything to prevent this, otherwise the Security Council will have...created a precedent for any nation to take aggressive action in direct contravention to the Charter of the United Nations." 13

But, as author Kati Marton has observed: "If the United Nations spoke with 'considerable authority' early that summer, by fall its voice was barely above a whisper in Palestine. Unwilling or unable to enforce its own decisions, the U.N. [United Nations Organization, as it was generally called in 1948] became for many Israelis in Ben- Gurion's memorable putdown, 'UNO, schmuno.'" She also observed: "So muted was the world body's reaction, so lacking in any real sanctions against the Jewish state for its failure to pursue the murderers of the United Nations' mediator, that for Israel, 'world opinion' became an empty phrase."14

Indeed, the ideal of the U.N. acting as the world's peacemaker and peacekeeper was badly wounded with Bernadotte's death in Jerusalem. After this display of weakness, other nations did not hesitate to thumb their noses at the U.N. when it suited their purposes. The Serbian successor to the former Yugoslavian government is only the latest in a long list of countries that have contributed to the weakening of the world body that celebrates its 50th anniversary this year.

bigberta
16.09.07, 10:47
http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/aaa/index.189.JPGVorankündigung - Flüchtlingskinder im Libanon e.V. - -Kalender mit Fotos von palästinensischen Flüchtlingskindern, "Heimatlos"
2008 und später, aus Anlass von 60 Jahre Nakba - (http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Archiv/a51.htm#Vo) (das richtige Weihnachtsgeschenk auch für Freunde, Verwandte und Bekannte, die noch nicht viel über den Nahostkonflikt wissen!)
Wir haben einen wunderschönen Kalender mit Fotos von Kindern aus den palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon erstellt. Zu jedem Foto erzählt das (http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Archiv/a51.htm#Vo)
jeweilige Kind auf der Rückseite des Kalenderblattes in 5 Sprachen (deutsch, englisch, französisch, finnisch, arabisch) seine Geschichte: wo seine Großeltern in Palästina herkommen, wo und wie es jetzt im Libanon lebt und welche Träume und Hoffnungen es für seine Zukunft hat. Dazu eine kurze Beschreibung des ursprünglichen Heimatortes. mehr >>> (http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Archiv/a51.htm#Vo)

bigberta
16.09.07, 10:57
http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/bilder/juedis1.jpg
Bild: Amira Haas (http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_Israel_juedische/Haas_Amira.htm)

"Gerade weil uns der Holocaust im Bewusstsein bleibt, können wir nicht zulassen, dass die Millionen Opfer eines Volkes, des jüdischen Volkes, als Rechtfertigung für die Unterdrückung, die Opfer und das Einsperren bzw. die beabsichtigte Vertreibung eines anderen Volkes, des palästinensischen, dienten und dienen (http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_Israel_juedische/european_jews_for_just_peace_p resseerklaerung_september_2006 .htm)." -
JÜDISCHE STIMME FÜR GERECHTEN FRIEDEN IN NAHOST (ÖSTERREICH)" - ERKLÄRUNG - Wir wenden uns an alle Menschen, unabhängig von Konfession und politischer Richtung an, die für einen gerechten Frieden in Nahost eintreten. ... mehr >>> (http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_Israel_juedische/european_jews_for_just_peace_p resseerklaerung_september_2006 .htm)

polatinum
16.09.07, 12:32
BB ich weiß das doch.Ich kenn auch die Geschichten der israelischen Kriegsverweigerer im letzten Libanonkrieg (1996), aber das wäre ein anderer Thread. :)

deryatulga
18.09.07, 12:10
Sabra ve Şatila'yı hatırlıyor muyuz?

http://www.radikal.com.tr/veriler/2007/09/18/yor.gif Sabra ve Şatila katliamları 25 yıl sonra hâlâ zihinlerde. Sorumlular yargı önüne çıkarılamamış olsa da, sırf 'daha aşağılık oldukları için' devletin bir halkı cezalandırması haklı gösterilemez. İsrail'in Filistinlileri yok etmeye yönelik Siyonist planı sürdükçe bu katliamları hatırlamalıyız
18/09/2007 (396 kişi okudu)
Sonja Karkar (Arşivi (http://www.radikal.com.tr/arama.php?ara=1&y=1&edi=Sonja Karkar))
Üzerinden 25 sene geçti; 16 Eylül 1982'de gerçekleşmişti. Öylesine korkunç bir katliamdı ki, bilenler aklından çıkaramıyor. Fotoğraflar yaşananların ürkütücü birer hatırası; kömürleşmiş, kafası kesilmiş, ahlaksızca tecavüz edilmiş cesetler, çürümüş et kokusu, hatırlayanlara yıllarca önceki
gibi iğrenç geliyor. Kurbanlar ve bir avuç kurtulan içinse 36 saat süren acımasız bir soykırım söz konusuydu. Kasıtlı ve gözetim altında yürütülmüş bir eylemdi. Katiller bu güne kadar cezasız kaldı.
Lübnan'daki iki Filistin mülteci kampı, Sabra ve Şatila bu kıyımın yaşandığı yerler. İlki artık yerinde yok, diğeri de insanın insana karşı acımasızlığının, özellikle de İsrail'in insanlıktan uzaklığının, onun taşeronlarının zalimliğinin ve hiçbir şey olmamış gibi davranan dünyanın merhametsizliğinin dehşet verici bir hatırası olarak duruyor. Korkunç sahneleri görmüş doktor, hemşire ve gazetecilerden müteşekkil tanıklar var ve onlar o günden beri yaşananları beyhude biçimde anlatmayı deniyor.


Viski şişeleri arasındaki cesetler...
Oradaki her eylem, korku ve nefrete yol açmak için yeterince barbarcaydı. İnsanlığın vahşetinin uç noktasıydı ve Filistin Kızılayı'yla çalışan Dr. Ang Swee Chai bunlara tanık oldu. Gördükleri öylesine tahayyül ötesiydi ki, suçların acımasızlığını anlamaya başlamak için her birinin ayrı ayrı ele alınması gerekiyor.
İnsanlara işkence edildi: Kalpleri iflas etmeden önce vücutlarını kasan elektrik şoku yüzünden kararmış cesetler kızarmış et kokuyordu. Kablolar hâlâ cansız uzuvlarına dolanmış durumdaydı.
İnsanların gözleri oyuldu: Nihayet hayatları son bulmadan önce gözleri çıkarılarak karanlığa mahkûm edilen tanınmayacak halde suratlar vardı.
Kadınlara tecavüz edildi: Bir değil, iki, üç, dört kez korkunç tecavüzlere maruz kalan kadınların bacakları ahlaksızca ayrılmış haldeydi ve ölüm anında haysiyetlerinden de mahrum etmek için elbiseleri yoktu.
Çocuklar canlı canlı dinamitlendi: Çelimsiz vücutlarından o kadar çok parça etrafa saçıldı ki, neyin kime ait olduğunu bulmak çok zordu. Kan banyosunun içinde üst üste çocuk kafaları ve kanlı uzuvlar vardı.
Aileler katledildi: Evlerin duvarlarında kan, daha fazla kan, daha daha fazla kan vardı. Gelişigüzel veya düzenli bir biçimde aileler katledildi.
Ayrıca katliamın hemen ertesinde orada olan gazeteciler var ama hikâyeleri siyasilerin acil açıklama talep etmesine yol açacak türden feryat eden manşetler olmadı. Gördükleri şeyler, şoka girmiş tanıklıklar yazmalarına yol açtı ki, bunlar şimdi arşivlerde çürümekte ama daha az rahatsız edici değiller. Sistematik işkence ve masumların tek tek katledilmesi kolektif bir ölüm olarak görülmesin diye tüm tanıklıklar da birer birer ele alınmalı.
Kadınlar mutfakta yemek yaparken öldürüldü (James MacManus, the Guardian, 20 Eylül 1982). Bir bebeğin kafasız cesedi iki ölü kadının yanında yatıyordu (Loren Jenkins, Washington Post, 20 Eylül 1982). Çelimsiz bacakları kanla kaplı bir çocuk tek kurşunla vurulmuştu. Bebeklerin morarmış cesetleri İsrail ordu malzemeleri ve boş viski şişelerinden oluşan yığında çürüyordu. Yaşlı bir adam bağırsaklarına kadar iğdiş edilmişti. Çocukların boğazı kesildi. (Robert Fisk)
İnsanın kanını en fazla donduransa kurtulanların hatıraları; deneyimleri öyle travmatik ki, hatırlamak tahayyül ötesinde acı verici olmalı. 35 yaşındaki Nohad Srour şöyle diyor; "Kucağımdaki bir yaşındaki kardeşim 'Anne! Anne!' diye bağırıyordu. Birden sustu. Baktığımda beyninin kafasından fırlamış, kollarıma aktığını gördüm. Bizi vuran adama baktım. Suratını asla unutmayacağım. Sonra omuzumda ve parmağımda iki kurşun hissettim. Bilincimi kaybetmemiştim ama ölü taklidi yaptım". (Lübnan gazetesi Daily Star)
Ölü sayısına ilişkin istatistikler değişiyor ama resmi İsrail rakamlarına göre bile 700 kişi öldürüldü. İsrailli gazeteci Amnon Kapeliouk sayıyı
3 bin 500 olarak veriyor. Filistin Kızılayı'na göre 2 binden fazla. Kaç olursa olsun, hiçbir şey insanlığa karşı işlenen bu suçları hafifletmez. Katliam mahalline ilk gidenlerden biri olan gazeteci Fisk
15 yıl sonra şöyle demişti: "15 yıl önce Filistinliler 2 bin İsrailli'yi katletseydi, dünya basınının bu sabah bu korkunç olayı anıyor olacağından şüphe eden çıkar mı? Buna rağmen bu hafta ABD ve Britanya'da tek bir gazete Sabra ve Şatila'nın yıldönümüne değinmedi."
25 yıl sonra da değişen bir şey yok.
Yaşananları İsrail'in, Londra elçisinin 4 Haziran 1982'de suikast girişimine uğramasına 'misilleme' savıyla, olaylardan birkaç ay önce Lübnan'ı işgal etmesi arka planına yerleştirmeli. İsrail bu girişimden Beyrut'ta üslenen Yaser Arafat'ın Filistin Kurtuluş Örgütü'nü (FKÖ) sorumlu tuttu. Oysa suikast Ebu Nidal liderliğindeki rakip grubun işiydi. FKÖ'yü Lübnan'dan kovmak isteyen İsrail 6 Haziran 1982'de güney Lübnan'da Lübnanlı ve Filistinli sivillere karşı saldırısına başladı. Lübnan hükümeti zaiyatın 19 bin ölü ve 30 bin yaralı civarında olduğunu belirtiyor ama toplu mezarlar ve kaybolan cesetler nedeniyle sayının doğruluğu kesin değil.
1 Eylül'e kadar ABD temsilcisi Philip Habib ateşkesi sağladı ve silah teslim eden Arafat ve adamları, ABD'den geride kalan sivillerin uluslararası bir barış gücü tarafından korunacağı garantisini alarak Beyrut'tan ayrıldı. Ancak bu garanti yerine getirilmedi ve ortaya çıkan boşluk sonradan gelen kıyımlara zemin hazırladı.

İsrail katliamı fenerle aydınlattı
Barış gücü çekilir çekilmez, İsrail Savunma Bakanı Ariel Şaron, Sabra ve Şatila kamplarında saklandığını iddia ettiği '2 bin teröristin' kökünü kazımak için harekete geçti. Kuşattığı kampların topçu ateşine tutulmasını emretti ve bombardıman 15 Eylül'de tüm öğleden sonra sürüp, akşama sarktı ki, bu durum Falanjistler diye bilinen Lübnanlı sağcı Hıristiyan milislerin kampları 'temizlemesine' kapı araladı. Ertesi gün İsrail ordusu tarafından silahlandırılan Falanjistler kamplara girip, sivilleri katletmeye başlarken, Şaron ve adamları operasyonu takip etti. Daha garibi 36 saatlik kıyıma ara verilmemesi için İsrail ordusu gece bölgeyi fenerlerle aydınlattı ve hiçbir sivil terörden kaçamasın diye kampların çevresindeki ablukayı sıklaştırdı.
İsrail'deki soruşturma komisyonu hiçbir İsrailliyi doğrudan sorumlu bulmasa da, Falanjistleri kampa göndermeden önce 'kıyım tehlikesini önleyen veya azaltan önlemler emretmediği' için Şaron'un 'kişisel sorumluluk' taşıdığına hükmetti. Şaron Savunma Bakanlığı'ndan istifa etti ama kabinede kaldı. Ayrıca savunma ve Lübnan'a ilişkin iki parlamento komisyonuna dahil oldu. Chomsky'nin işaret ettiği gibi, 'soruşturmanın gerçek yönünde kaygısı olanlar için yapılmadığına' şüphe yoktu ama yine de ABD'de İsrail'e destek sağladı. İşgal gücü olarak kamplar onun yetkisi dahilinde bulunduğundan İsrail'in 'doğrudan sorumlu' olduğunu tespit etmek için, Sean MacBride başkanlığındaki Uluslararası Araştırma Komisyonu'nu beklemek gerekti. BM, utanç verici operasyonu 'suç teşkil eden bir katliam' diye niteleyip, soykırım eylemi olduğunu ilan etse de, kimse yargılanmadı.
Soykırım bağlamı unutulmamalı
Kurtulanlar ve kurban yakınlarınca Şaron'a 2001'de Belçika'da dava açıldı. Mahkeme savaş suçlularının saklanacağı yerleri ortadan kaldırmayı amaçlayan ve devlet üstü yargılamaya imkân tanıyan 'evrensel muhakemeye' izin vermedi. Davacılar temyizde kazandı ve mahkemenin devamına yeşil ışık yandı ama o dönemde İsrail Başbakanı olan ve dokunulmazlığı bulunan Şaron'un yokluğunda... ABD müdahalesiyle Belçika Parlamentosu evrensel muhakeme yasasını tırpanladı ve ertesi yıl Lahey'deki Uluslararası Ceza Mahkemesi kuruldu. Fakat burada 1 Temmuz 2002'den önceki savaş suçları, insanlığa karşı suçlar veya soykırım davalarına bakılmadığından Sabra ve Şatila'nın failleri yargılanamayacak. Ne Şaron ne de katliamı yapanlar korkuç suçları yüzünden ceza aldı.
Geçen zaman gerçeğin ortaya konulmasını engellememeli. Nazilerin Yahudilere karşı giriştiği kıyımlardan 60 yıl sonra bile dünya yas tutuyor ve soykırım anıtları dikiyor. Nasıl, kime ve kaç kişiye karşı işlendiği suçları daha az veya çok iğrenç kılmaz. Sırf daha aşağılık veya değersiz oldukları için devletin bir halkı cezalandırması haklı gösterilemez. Sabra ve Şatila'daki katliamlar Filistinlilere karşı yürütülen soykırım bağlamında değerlendirilmeli. MacBride raporu katliamların 'İsrail'in Filistin'in siyasi iradesini ve kimliğini yok etmeye yönelik daha geniş niyetleriyle ilgisiz olmadığına' hükmetmişti. Deir Yasin ve 1948'deki katliamlardan kurtulanlar kaçan yüz binlerce Filistinli'ye katılmakta; 1953 ve 1967'deki kıyımlar ve Lübnan işgalindeki gibi, cinayetler sürüyor. Sabra ve Şatila'daki kurbanlar ve kurtulanlar katledilen ve kovulanlara katıldı. Filistin halkını ortadan kaldırmaya yönelik Siyonist plan dahilinde yürütülen etnik temizlik söz konusu. İşte bu yüzden Sabra ve Şatila'yı 25 yıl sonra da hatırlamalıyız.
(ABD merkezli internet sitesi, 16 Eylül 2007)

deryatulga
18.09.07, 12:11
Sabra ve Şatila'yı hatırlıyor muyuz?

http://www.radikal.com.tr/veriler/2007/09/18/yor.gif Sabra ve Şatila katliamları 25 yıl sonra hâlâ zihinlerde. Sorumlular yargı önüne çıkarılamamış olsa da, sırf 'daha aşağılık oldukları için' devletin bir halkı cezalandırması haklı gösterilemez. İsrail'in Filistinlileri yok etmeye yönelik Siyonist planı sürdükçe bu katliamları hatırlamalıyız
18/09/2007 (396 kişi okudu)
Sonja Karkar (Arşivi (http://www.radikal.com.tr/arama.php?ara=1&y=1&edi=Sonja Karkar))
Üzerinden 25 sene geçti; 16 Eylül 1982'de gerçekleşmişti. Öylesine korkunç bir katliamdı ki, bilenler aklından çıkaramıyor. Fotoğraflar yaşananların ürkütücü birer hatırası; kömürleşmiş, kafası kesilmiş, ahlaksızca tecavüz edilmiş cesetler, çürümüş et kokusu, hatırlayanlara yıllarca önceki
gibi iğrenç geliyor. Kurbanlar ve bir avuç kurtulan içinse 36 saat süren acımasız bir soykırım söz konusuydu. Kasıtlı ve gözetim altında yürütülmüş bir eylemdi. Katiller bu güne kadar cezasız kaldı.
Lübnan'daki iki Filistin mülteci kampı, Sabra ve Şatila bu kıyımın yaşandığı yerler. İlki artık yerinde yok, diğeri de insanın insana karşı acımasızlığının, özellikle de İsrail'in insanlıktan uzaklığının, onun taşeronlarının zalimliğinin ve hiçbir şey olmamış gibi davranan dünyanın merhametsizliğinin dehşet verici bir hatırası olarak duruyor. Korkunç sahneleri görmüş doktor, hemşire ve gazetecilerden müteşekkil tanıklar var ve onlar o günden beri yaşananları beyhude biçimde anlatmayı deniyor.


Viski şişeleri arasındaki cesetler...
Oradaki her eylem, korku ve nefrete yol açmak için yeterince barbarcaydı. İnsanlığın vahşetinin uç noktasıydı ve Filistin Kızılayı'yla çalışan Dr. Ang Swee Chai bunlara tanık oldu. Gördükleri öylesine tahayyül ötesiydi ki, suçların acımasızlığını anlamaya başlamak için her birinin ayrı ayrı ele alınması gerekiyor.
İnsanlara işkence edildi: Kalpleri iflas etmeden önce vücutlarını kasan elektrik şoku yüzünden kararmış cesetler kızarmış et kokuyordu. Kablolar hâlâ cansız uzuvlarına dolanmış durumdaydı.
İnsanların gözleri oyuldu: Nihayet hayatları son bulmadan önce gözleri çıkarılarak karanlığa mahkûm edilen tanınmayacak halde suratlar vardı.
Kadınlara tecavüz edildi: Bir değil, iki, üç, dört kez korkunç tecavüzlere maruz kalan kadınların bacakları ahlaksızca ayrılmış haldeydi ve ölüm anında haysiyetlerinden de mahrum etmek için elbiseleri yoktu.
Çocuklar canlı canlı dinamitlendi: Çelimsiz vücutlarından o kadar çok parça etrafa saçıldı ki, neyin kime ait olduğunu bulmak çok zordu. Kan banyosunun içinde üst üste çocuk kafaları ve kanlı uzuvlar vardı.
Aileler katledildi: Evlerin duvarlarında kan, daha fazla kan, daha daha fazla kan vardı. Gelişigüzel veya düzenli bir biçimde aileler katledildi.
Ayrıca katliamın hemen ertesinde orada olan gazeteciler var ama hikâyeleri siyasilerin acil açıklama talep etmesine yol açacak türden feryat eden manşetler olmadı. Gördükleri şeyler, şoka girmiş tanıklıklar yazmalarına yol açtı ki, bunlar şimdi arşivlerde çürümekte ama daha az rahatsız edici değiller. Sistematik işkence ve masumların tek tek katledilmesi kolektif bir ölüm olarak görülmesin diye tüm tanıklıklar da birer birer ele alınmalı.
Kadınlar mutfakta yemek yaparken öldürüldü (James MacManus, the Guardian, 20 Eylül 1982). Bir bebeğin kafasız cesedi iki ölü kadının yanında yatıyordu (Loren Jenkins, Washington Post, 20 Eylül 1982). Çelimsiz bacakları kanla kaplı bir çocuk tek kurşunla vurulmuştu. Bebeklerin morarmış cesetleri İsrail ordu malzemeleri ve boş viski şişelerinden oluşan yığında çürüyordu. Yaşlı bir adam bağırsaklarına kadar iğdiş edilmişti. Çocukların boğazı kesildi. (Robert Fisk)
İnsanın kanını en fazla donduransa kurtulanların hatıraları; deneyimleri öyle travmatik ki, hatırlamak tahayyül ötesinde acı verici olmalı. 35 yaşındaki Nohad Srour şöyle diyor; "Kucağımdaki bir yaşındaki kardeşim 'Anne! Anne!' diye bağırıyordu. Birden sustu. Baktığımda beyninin kafasından fırlamış, kollarıma aktığını gördüm. Bizi vuran adama baktım. Suratını asla unutmayacağım. Sonra omuzumda ve parmağımda iki kurşun hissettim. Bilincimi kaybetmemiştim ama ölü taklidi yaptım". (Lübnan gazetesi Daily Star)
Ölü sayısına ilişkin istatistikler değişiyor ama resmi İsrail rakamlarına göre bile 700 kişi öldürüldü. İsrailli gazeteci Amnon Kapeliouk sayıyı
3 bin 500 olarak veriyor. Filistin Kızılayı'na göre 2 binden fazla. Kaç olursa olsun, hiçbir şey insanlığa karşı işlenen bu suçları hafifletmez. Katliam mahalline ilk gidenlerden biri olan gazeteci Fisk
15 yıl sonra şöyle demişti: "15 yıl önce Filistinliler 2 bin İsrailli'yi katletseydi, dünya basınının bu sabah bu korkunç olayı anıyor olacağından şüphe eden çıkar mı? Buna rağmen bu hafta ABD ve Britanya'da tek bir gazete Sabra ve Şatila'nın yıldönümüne değinmedi."
25 yıl sonra da değişen bir şey yok.
Yaşananları İsrail'in, Londra elçisinin 4 Haziran 1982'de suikast girişimine uğramasına 'misilleme' savıyla, olaylardan birkaç ay önce Lübnan'ı işgal etmesi arka planına yerleştirmeli. İsrail bu girişimden Beyrut'ta üslenen Yaser Arafat'ın Filistin Kurtuluş Örgütü'nü (FKÖ) sorumlu tuttu. Oysa suikast Ebu Nidal liderliğindeki rakip grubun işiydi. FKÖ'yü Lübnan'dan kovmak isteyen İsrail 6 Haziran 1982'de güney Lübnan'da Lübnanlı ve Filistinli sivillere karşı saldırısına başladı. Lübnan hükümeti zaiyatın 19 bin ölü ve 30 bin yaralı civarında olduğunu belirtiyor ama toplu mezarlar ve kaybolan cesetler nedeniyle sayının doğruluğu kesin değil.
1 Eylül'e kadar ABD temsilcisi Philip Habib ateşkesi sağladı ve silah teslim eden Arafat ve adamları, ABD'den geride kalan sivillerin uluslararası bir barış gücü tarafından korunacağı garantisini alarak Beyrut'tan ayrıldı. Ancak bu garanti yerine getirilmedi ve ortaya çıkan boşluk sonradan gelen kıyımlara zemin hazırladı.

İsrail katliamı fenerle aydınlattı
Barış gücü çekilir çekilmez, İsrail Savunma Bakanı Ariel Şaron, Sabra ve Şatila kamplarında saklandığını iddia ettiği '2 bin teröristin' kökünü kazımak için harekete geçti. Kuşattığı kampların topçu ateşine tutulmasını emretti ve bombardıman 15 Eylül'de tüm öğleden sonra sürüp, akşama sarktı ki, bu durum Falanjistler diye bilinen Lübnanlı sağcı Hıristiyan milislerin kampları 'temizlemesine' kapı araladı. Ertesi gün İsrail ordusu tarafından silahlandırılan Falanjistler kamplara girip, sivilleri katletmeye başlarken, Şaron ve adamları operasyonu takip etti. Daha garibi 36 saatlik kıyıma ara verilmemesi için İsrail ordusu gece bölgeyi fenerlerle aydınlattı ve hiçbir sivil terörden kaçamasın diye kampların çevresindeki ablukayı sıklaştırdı.
İsrail'deki soruşturma komisyonu hiçbir İsrailliyi doğrudan sorumlu bulmasa da, Falanjistleri kampa göndermeden önce 'kıyım tehlikesini önleyen veya azaltan önlemler emretmediği' için Şaron'un 'kişisel sorumluluk' taşıdığına hükmetti. Şaron Savunma Bakanlığı'ndan istifa etti ama kabinede kaldı. Ayrıca savunma ve Lübnan'a ilişkin iki parlamento komisyonuna dahil oldu. Chomsky'nin işaret ettiği gibi, 'soruşturmanın gerçek yönünde kaygısı olanlar için yapılmadığına' şüphe yoktu ama yine de ABD'de İsrail'e destek sağladı. İşgal gücü olarak kamplar onun yetkisi dahilinde bulunduğundan İsrail'in 'doğrudan sorumlu' olduğunu tespit etmek için, Sean MacBride başkanlığındaki Uluslararası Araştırma Komisyonu'nu beklemek gerekti. BM, utanç verici operasyonu 'suç teşkil eden bir katliam' diye niteleyip, soykırım eylemi olduğunu ilan etse de, kimse yargılanmadı.
Soykırım bağlamı unutulmamalı
Kurtulanlar ve kurban yakınlarınca Şaron'a 2001'de Belçika'da dava açıldı. Mahkeme savaş suçlularının saklanacağı yerleri ortadan kaldırmayı amaçlayan ve devlet üstü yargılamaya imkân tanıyan 'evrensel muhakemeye' izin vermedi. Davacılar temyizde kazandı ve mahkemenin devamına yeşil ışık yandı ama o dönemde İsrail Başbakanı olan ve dokunulmazlığı bulunan Şaron'un yokluğunda... ABD müdahalesiyle Belçika Parlamentosu evrensel muhakeme yasasını tırpanladı ve ertesi yıl Lahey'deki Uluslararası Ceza Mahkemesi kuruldu. Fakat burada 1 Temmuz 2002'den önceki savaş suçları, insanlığa karşı suçlar veya soykırım davalarına bakılmadığından Sabra ve Şatila'nın failleri yargılanamayacak. Ne Şaron ne de katliamı yapanlar korkuç suçları yüzünden ceza aldı.
Geçen zaman gerçeğin ortaya konulmasını engellememeli. Nazilerin Yahudilere karşı giriştiği kıyımlardan 60 yıl sonra bile dünya yas tutuyor ve soykırım anıtları dikiyor. Nasıl, kime ve kaç kişiye karşı işlendiği suçları daha az veya çok iğrenç kılmaz. Sırf daha aşağılık veya değersiz oldukları için devletin bir halkı cezalandırması haklı gösterilemez. Sabra ve Şatila'daki katliamlar Filistinlilere karşı yürütülen soykırım bağlamında değerlendirilmeli. MacBride raporu katliamların 'İsrail'in Filistin'in siyasi iradesini ve kimliğini yok etmeye yönelik daha geniş niyetleriyle ilgisiz olmadığına' hükmetmişti. Deir Yasin ve 1948'deki katliamlardan kurtulanlar kaçan yüz binlerce Filistinli'ye katılmakta; 1953 ve 1967'deki kıyımlar ve Lübnan işgalindeki gibi, cinayetler sürüyor. Sabra ve Şatila'daki kurbanlar ve kurtulanlar katledilen ve kovulanlara katıldı. Filistin halkını ortadan kaldırmaya yönelik Siyonist plan dahilinde yürütülen etnik temizlik söz konusu. İşte bu yüzden Sabra ve Şatila'yı 25 yıl sonra da hatırlamalıyız.
(ABD merkezli internet sitesi, 16 Eylül 2007)

deryatulga
18.09.07, 12:11
Sabra ve Şatila'yı hatırlıyor muyuz?

http://www.radikal.com.tr/veriler/2007/09/18/yor.gif Sabra ve Şatila katliamları 25 yıl sonra hâlâ zihinlerde. Sorumlular yargı önüne çıkarılamamış olsa da, sırf 'daha aşağılık oldukları için' devletin bir halkı cezalandırması haklı gösterilemez. İsrail'in Filistinlileri yok etmeye yönelik Siyonist planı sürdükçe bu katliamları hatırlamalıyız
18/09/2007 (396 kişi okudu)
Sonja Karkar (Arşivi (http://www.radikal.com.tr/arama.php?ara=1&y=1&edi=Sonja Karkar))
Üzerinden 25 sene geçti; 16 Eylül 1982'de gerçekleşmişti. Öylesine korkunç bir katliamdı ki, bilenler aklından çıkaramıyor. Fotoğraflar yaşananların ürkütücü birer hatırası; kömürleşmiş, kafası kesilmiş, ahlaksızca tecavüz edilmiş cesetler, çürümüş et kokusu, hatırlayanlara yıllarca önceki
gibi iğrenç geliyor. Kurbanlar ve bir avuç kurtulan içinse 36 saat süren acımasız bir soykırım söz konusuydu. Kasıtlı ve gözetim altında yürütülmüş bir eylemdi. Katiller bu güne kadar cezasız kaldı.
Lübnan'daki iki Filistin mülteci kampı, Sabra ve Şatila bu kıyımın yaşandığı yerler. İlki artık yerinde yok, diğeri de insanın insana karşı acımasızlığının, özellikle de İsrail'in insanlıktan uzaklığının, onun taşeronlarının zalimliğinin ve hiçbir şey olmamış gibi davranan dünyanın merhametsizliğinin dehşet verici bir hatırası olarak duruyor. Korkunç sahneleri görmüş doktor, hemşire ve gazetecilerden müteşekkil tanıklar var ve onlar o günden beri yaşananları beyhude biçimde anlatmayı deniyor.


Viski şişeleri arasındaki cesetler...
Oradaki her eylem, korku ve nefrete yol açmak için yeterince barbarcaydı. İnsanlığın vahşetinin uç noktasıydı ve Filistin Kızılayı'yla çalışan Dr. Ang Swee Chai bunlara tanık oldu. Gördükleri öylesine tahayyül ötesiydi ki, suçların acımasızlığını anlamaya başlamak için her birinin ayrı ayrı ele alınması gerekiyor.
İnsanlara işkence edildi: Kalpleri iflas etmeden önce vücutlarını kasan elektrik şoku yüzünden kararmış cesetler kızarmış et kokuyordu. Kablolar hâlâ cansız uzuvlarına dolanmış durumdaydı.
İnsanların gözleri oyuldu: Nihayet hayatları son bulmadan önce gözleri çıkarılarak karanlığa mahkûm edilen tanınmayacak halde suratlar vardı.
Kadınlara tecavüz edildi: Bir değil, iki, üç, dört kez korkunç tecavüzlere maruz kalan kadınların bacakları ahlaksızca ayrılmış haldeydi ve ölüm anında haysiyetlerinden de mahrum etmek için elbiseleri yoktu.
Çocuklar canlı canlı dinamitlendi: Çelimsiz vücutlarından o kadar çok parça etrafa saçıldı ki, neyin kime ait olduğunu bulmak çok zordu. Kan banyosunun içinde üst üste çocuk kafaları ve kanlı uzuvlar vardı.
Aileler katledildi: Evlerin duvarlarında kan, daha fazla kan, daha daha fazla kan vardı. Gelişigüzel veya düzenli bir biçimde aileler katledildi.
Ayrıca katliamın hemen ertesinde orada olan gazeteciler var ama hikâyeleri siyasilerin acil açıklama talep etmesine yol açacak türden feryat eden manşetler olmadı. Gördükleri şeyler, şoka girmiş tanıklıklar yazmalarına yol açtı ki, bunlar şimdi arşivlerde çürümekte ama daha az rahatsız edici değiller. Sistematik işkence ve masumların tek tek katledilmesi kolektif bir ölüm olarak görülmesin diye tüm tanıklıklar da birer birer ele alınmalı.
Kadınlar mutfakta yemek yaparken öldürüldü (James MacManus, the Guardian, 20 Eylül 1982). Bir bebeğin kafasız cesedi iki ölü kadının yanında yatıyordu (Loren Jenkins, Washington Post, 20 Eylül 1982). Çelimsiz bacakları kanla kaplı bir çocuk tek kurşunla vurulmuştu. Bebeklerin morarmış cesetleri İsrail ordu malzemeleri ve boş viski şişelerinden oluşan yığında çürüyordu. Yaşlı bir adam bağırsaklarına kadar iğdiş edilmişti. Çocukların boğazı kesildi. (Robert Fisk)
İnsanın kanını en fazla donduransa kurtulanların hatıraları; deneyimleri öyle travmatik ki, hatırlamak tahayyül ötesinde acı verici olmalı. 35 yaşındaki Nohad Srour şöyle diyor; "Kucağımdaki bir yaşındaki kardeşim 'Anne! Anne!' diye bağırıyordu. Birden sustu. Baktığımda beyninin kafasından fırlamış, kollarıma aktığını gördüm. Bizi vuran adama baktım. Suratını asla unutmayacağım. Sonra omuzumda ve parmağımda iki kurşun hissettim. Bilincimi kaybetmemiştim ama ölü taklidi yaptım". (Lübnan gazetesi Daily Star)
Ölü sayısına ilişkin istatistikler değişiyor ama resmi İsrail rakamlarına göre bile 700 kişi öldürüldü. İsrailli gazeteci Amnon Kapeliouk sayıyı
3 bin 500 olarak veriyor. Filistin Kızılayı'na göre 2 binden fazla. Kaç olursa olsun, hiçbir şey insanlığa karşı işlenen bu suçları hafifletmez. Katliam mahalline ilk gidenlerden biri olan gazeteci Fisk
15 yıl sonra şöyle demişti: "15 yıl önce Filistinliler 2 bin İsrailli'yi katletseydi, dünya basınının bu sabah bu korkunç olayı anıyor olacağından şüphe eden çıkar mı? Buna rağmen bu hafta ABD ve Britanya'da tek bir gazete Sabra ve Şatila'nın yıldönümüne değinmedi."
25 yıl sonra da değişen bir şey yok.
Yaşananları İsrail'in, Londra elçisinin 4 Haziran 1982'de suikast girişimine uğramasına 'misilleme' savıyla, olaylardan birkaç ay önce Lübnan'ı işgal etmesi arka planına yerleştirmeli. İsrail bu girişimden Beyrut'ta üslenen Yaser Arafat'ın Filistin Kurtuluş Örgütü'nü (FKÖ) sorumlu tuttu. Oysa suikast Ebu Nidal liderliğindeki rakip grubun işiydi. FKÖ'yü Lübnan'dan kovmak isteyen İsrail 6 Haziran 1982'de güney Lübnan'da Lübnanlı ve Filistinli sivillere karşı saldırısına başladı. Lübnan hükümeti zaiyatın 19 bin ölü ve 30 bin yaralı civarında olduğunu belirtiyor ama toplu mezarlar ve kaybolan cesetler nedeniyle sayının doğruluğu kesin değil.
1 Eylül'e kadar ABD temsilcisi Philip Habib ateşkesi sağladı ve silah teslim eden Arafat ve adamları, ABD'den geride kalan sivillerin uluslararası bir barış gücü tarafından korunacağı garantisini alarak Beyrut'tan ayrıldı. Ancak bu garanti yerine getirilmedi ve ortaya çıkan boşluk sonradan gelen kıyımlara zemin hazırladı.

İsrail katliamı fenerle aydınlattı
Barış gücü çekilir çekilmez, İsrail Savunma Bakanı Ariel Şaron, Sabra ve Şatila kamplarında saklandığını iddia ettiği '2 bin teröristin' kökünü kazımak için harekete geçti. Kuşattığı kampların topçu ateşine tutulmasını emretti ve bombardıman 15 Eylül'de tüm öğleden sonra sürüp, akşama sarktı ki, bu durum Falanjistler diye bilinen Lübnanlı sağcı Hıristiyan milislerin kampları 'temizlemesine' kapı araladı. Ertesi gün İsrail ordusu tarafından silahlandırılan Falanjistler kamplara girip, sivilleri katletmeye başlarken, Şaron ve adamları operasyonu takip etti. Daha garibi 36 saatlik kıyıma ara verilmemesi için İsrail ordusu gece bölgeyi fenerlerle aydınlattı ve hiçbir sivil terörden kaçamasın diye kampların çevresindeki ablukayı sıklaştırdı.
İsrail'deki soruşturma komisyonu hiçbir İsrailliyi doğrudan sorumlu bulmasa da, Falanjistleri kampa göndermeden önce 'kıyım tehlikesini önleyen veya azaltan önlemler emretmediği' için Şaron'un 'kişisel sorumluluk' taşıdığına hükmetti. Şaron Savunma Bakanlığı'ndan istifa etti ama kabinede kaldı. Ayrıca savunma ve Lübnan'a ilişkin iki parlamento komisyonuna dahil oldu. Chomsky'nin işaret ettiği gibi, 'soruşturmanın gerçek yönünde kaygısı olanlar için yapılmadığına' şüphe yoktu ama yine de ABD'de İsrail'e destek sağladı. İşgal gücü olarak kamplar onun yetkisi dahilinde bulunduğundan İsrail'in 'doğrudan sorumlu' olduğunu tespit etmek için, Sean MacBride başkanlığındaki Uluslararası Araştırma Komisyonu'nu beklemek gerekti. BM, utanç verici operasyonu 'suç teşkil eden bir katliam' diye niteleyip, soykırım eylemi olduğunu ilan etse de, kimse yargılanmadı.
Soykırım bağlamı unutulmamalı
Kurtulanlar ve kurban yakınlarınca Şaron'a 2001'de Belçika'da dava açıldı. Mahkeme savaş suçlularının saklanacağı yerleri ortadan kaldırmayı amaçlayan ve devlet üstü yargılamaya imkân tanıyan 'evrensel muhakemeye' izin vermedi. Davacılar temyizde kazandı ve mahkemenin devamına yeşil ışık yandı ama o dönemde İsrail Başbakanı olan ve dokunulmazlığı bulunan Şaron'un yokluğunda... ABD müdahalesiyle Belçika Parlamentosu evrensel muhakeme yasasını tırpanladı ve ertesi yıl Lahey'deki Uluslararası Ceza Mahkemesi kuruldu. Fakat burada 1 Temmuz 2002'den önceki savaş suçları, insanlığa karşı suçlar veya soykırım davalarına bakılmadığından Sabra ve Şatila'nın failleri yargılanamayacak. Ne Şaron ne de katliamı yapanlar korkuç suçları yüzünden ceza aldı.
Geçen zaman gerçeğin ortaya konulmasını engellememeli. Nazilerin Yahudilere karşı giriştiği kıyımlardan 60 yıl sonra bile dünya yas tutuyor ve soykırım anıtları dikiyor. Nasıl, kime ve kaç kişiye karşı işlendiği suçları daha az veya çok iğrenç kılmaz. Sırf daha aşağılık veya değersiz oldukları için devletin bir halkı cezalandırması haklı gösterilemez. Sabra ve Şatila'daki katliamlar Filistinlilere karşı yürütülen soykırım bağlamında değerlendirilmeli. MacBride raporu katliamların 'İsrail'in Filistin'in siyasi iradesini ve kimliğini yok etmeye yönelik daha geniş niyetleriyle ilgisiz olmadığına' hükmetmişti. Deir Yasin ve 1948'deki katliamlardan kurtulanlar kaçan yüz binlerce Filistinli'ye katılmakta; 1953 ve 1967'deki kıyımlar ve Lübnan işgalindeki gibi, cinayetler sürüyor. Sabra ve Şatila'daki kurbanlar ve kurtulanlar katledilen ve kovulanlara katıldı. Filistin halkını ortadan kaldırmaya yönelik Siyonist plan dahilinde yürütülen etnik temizlik söz konusu. İşte bu yüzden Sabra ve Şatila'yı 25 yıl sonra da hatırlamalıyız.
(ABD merkezli internet sitesi, 16 Eylül 2007)

Yabgu
17.11.07, 13:08
Türkische Expertengruppe: Al-Aksa-Moschee in Gefahr

Untedessen hält erstmals ein israelische Staatschef vor einem Parlament eines muslimischen Landes eine Rede

Eine türkische Expertengruppe hat umstrittene israelische Bauarbeiten am Tempelberg scharf kritisiert und deren Einstellung gefordert. Die Bauarbeiten seien Teil eines geplanten und systematischen Vorgehens, mit dem die Israelis Spuren islamischer Kultur in Jerusalem zerstörten, heißt es in dem Bericht einer Untersuchungskommission, aus dem die türkische Tageszeitung «Zaman» am Freitag zitierte. Offiziell von der Regierung veröffentlicht wurde der Bericht noch nicht. Gegen die Arbeiten hatte es international Proteste gegeben. In Jerusalem war es zu blutigen Zusammenstößen zwischen palästinensischen Muslimen und der israelischen Polizei gekommen.

Die Türken erklärten, es gebe umfangreiche Arbeiten am Tempelberg, bei denen auf dem Platz der Klagemauer die letzten Überbleibsel islamischer Vergangenheit zerstört würden. Die Experten kritisierten auch die Öffentlichkeitsarbeit israelischer Stellen, die den Eindruck erweckten, dass nur Erde und Geröll bewegt würden. Die Geschichte Jerusalems werde aber verzerrt, in dem jüdische Aspekte herausgestellt würden. Die Untersuchungskommission forderte die israelischen Regierungsstellen auf, sich bei weiteren Arbeiten mit den Palästinensern abzusprechen.

Unterdessen hat der sich der israelische Präsident Schimon Peres die bevorstehenden internationale Nahostkonferenz als "historische Chance" für Frieden mit den Palästinensern bezeichnet. Diese Chance dürfe nicht vertan werden, sagte Peres vor dem türkischen Parlament vor einigen Tagen in Ankara.
Peres ist der erste israelische Staatschef, der vor das Parlament eines muslimischen Landes trat. Seine Rede hielt er auf Hebräisch, das von einem Dolmetscher übersetzt wurde. Die Türkei ist einer der wichtigsten Partner Israels in der Region. Die beiden Länder haben enge Wirtschaftsbeziehungen.

Quelle: http://islam.de/9430.php

Ulrich Sahm
17.11.07, 15:13
Türkische Expertengruppe: Al-Aksa-Moschee in Gefahr

Untedessen hält erstmals ein israelische Staatschef vor einem Parlament eines muslimischen Landes eine Rede

Eine türkische Expertengruppe hat umstrittene israelische Bauarbeiten am Tempelberg scharf kritisiert und deren Einstellung gefordert. Die Bauarbeiten seien Teil eines geplanten und systematischen Vorgehens, mit dem die Israelis Spuren islamischer Kultur in Jerusalem zerstörten, heißt es in dem Bericht einer Untersuchungskommission, aus dem die türkische Tageszeitung «Zaman» am Freitag zitierte. Offiziell von der Regierung veröffentlicht wurde der Bericht noch nicht. Gegen die Arbeiten hatte es international Proteste gegeben. In Jerusalem war es zu blutigen Zusammenstößen zwischen palästinensischen Muslimen und der israelischen Polizei gekommen.

Die Türken erklärten, es gebe umfangreiche Arbeiten am Tempelberg, bei denen auf dem Platz der Klagemauer die letzten Überbleibsel islamischer Vergangenheit zerstört würden. Die Experten kritisierten auch die Öffentlichkeitsarbeit israelischer Stellen, die den Eindruck erweckten, dass nur Erde und Geröll bewegt würden. Die Geschichte Jerusalems werde aber verzerrt, in dem jüdische Aspekte herausgestellt würden. Die Untersuchungskommission forderte die israelischen Regierungsstellen auf, sich bei weiteren Arbeiten mit den Palästinensern abzusprechen.

Unterdessen hat der sich der israelische Präsident Schimon Peres die bevorstehenden internationale Nahostkonferenz als "historische Chance" für Frieden mit den Palästinensern bezeichnet. Diese Chance dürfe nicht vertan werden, sagte Peres vor dem türkischen Parlament vor einigen Tagen in Ankara.
Peres ist der erste israelische Staatschef, der vor das Parlament eines muslimischen Landes trat. Seine Rede hielt er auf Hebräisch, das von einem Dolmetscher übersetzt wurde. Die Türkei ist einer der wichtigsten Partner Israels in der Region. Die beiden Länder haben enge Wirtschaftsbeziehungen.

Quelle: http://islam.de/9430.php

Ich hatte von dem Originalbericht in Zaman schon gestern gehört. NIcht wiedergegeben ist, dass es die Unruhen im Februar gab. Dass die türkische Delegation im März den Fall "untersucht" hat und seitdem den total veralteten Bericht nicht veröffentlicht hat. Die ständig gefilmten und ins Internet gestellten Ausgrabungen sind nicht sehr weit gedungen und inzwischen eingestllt worden. Ich war erst vorgestern dort und man sieht dort Mauer der arabischen Wohnhäuser, die nicht alter als 100 Jahre sind. Von Verwischen islamischer Spuren kann da keine Rede sein. Soweit der Stand der Dinge heute.

deryatulga
17.11.07, 21:26
Ich hatte von dem Originalbericht in Zaman schon gestern gehört. .

Islamische Spuren in dieser Tiefe vermute ich auch nicht! Nur wonach suchen dort die Israelis konkret? Haben sie etwas redewertes gefunden?

Sipahi
18.11.07, 01:27
Islamische Spuren in dieser Tiefe vermute ich auch nicht! Nur wonach suchen dort die Israelis konkret? Haben sie etwas redewertes gefunden?

Es existieren da schon einige..'Theorien'..was dort 'ausgegraben' werden soll.Wer sich dafür interessiert,kann sich überall darüber erkundigen.
Bei uns nennt man es zb.: Deccal.Auf gut deutsch: Die Wiedererweckung des Anti-Christen.
Es gibt aber noch ein dutzend anderer 'Theorien' darüber.Ich denke,die Israelis sollten mit diesen Arbeiten sofort aufhören-EGAL was sie dort auch immer 'finden' oder 'tun' wollen.Die haben wahrlich genug 'Feinde' und Probleme..sie sollten sich nicht noch mehr schaffen.

Denn wenn diese Moschee dadurch,mitunter,zusammenbrech en sollte-dann könnte damit etwas auslöst werden,dass wir wirklich ALLE lieber nicht sehen wollen.

"Jeder ist seines Schicksals Schmied.."

Sipahi
18.11.07, 01:45
Das türkische Außenministerium rief Israel dazu auf, alles zu vermeiden, was zu neuen Spannungen führe. Der Tempelberg, auf Arabisch Haram al Scharif (Das edle Heiligtum), ist sowohl für die Muslime als auch für die Juden von höchster Bedeutung. Auf dem Gelände befinden sich der Felsendom und die al-Aksa-Moschee - an diesem Ort stieg der Prophet Mohammed nach islamischer Überlieferung in den Himmel auf.
In biblischer Zeit befand sich dort der Tempel Salomos.

Die vom zweiten Tempel erhaltene Westmauer ist als Klagemauer ein besonders symbolträchtiger Gebetsort der Juden. Konflikte um den Tempelberg waren mehrfach Auslöser heftiger Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis. Bei Zusammenstößen wegen der Öffnung eines Tunnels kamen 1996 etwa 80 Menschen ums Leben. Ein Besuch des damaligen Oppositionsführers Ariel Scharon auf dem Tempelberg löste am 28. September 2000 die zweite Intifada mit mehrjährigen Unruhen aus.
http://www.stern.de/politik/ausland/:Al-Aksa-Moschee-Israel/582347.html

Sipahi
18.11.07, 01:58
Al Aqsa under threat

Halsell writes of a visit to Jerusalem when her Israeli tour guide pointed to Al Aqsa and said: “There, we will build our third temple.” She continues: “As we left the site, I remarked to Clyde, a retired Minneapolis business executive, that the guide said a temple would be built there. But I asked, what about the mosque? It’s one of the three most sacred shines in all Islam”
“Oh”, said Clyde, “the mosque will be destroyed. One way or another it has to be removed”.
Halsell talks about a Temple Mount Foundation established by evangelicals to raise money so that ‘Jewish terrorists’ can destroy Al Aqsa. She said that she spoke with several members of this group including the Reverend James DeLoach of Houston’s Second Baptist Church.
“The Rev. DeLoach visited my apartment in Washington, and was proud to tell me that he had raised and spent tens of thousands of dollars to defend Jewish terrorists charged with assaults on the mosque. He was also pleased to relate that he had entertained, in his Houston home, Jewish Yeshiva students who were studying how to slaughter animals, to be used as sacrifices inside the temple they hope to build.”
Thus far, despite controversial archaeological excavations in tunnels under Al Haram Al Sharif, there is no concrete evidence to suggest that the second Jewish temple ever existed there.
Such an absence of proof, however, did not deter Israel from demanding that the Palestinian President Yasser Arafat sign a document acknowledging that the ruins of the temple lie under Al Haram Al Sharif complex before they would put any peace proposals in writing. This, President Arafat refused to do fully cognizant of the probable consequences such a concession would have engendered.
Sheikh Mohammed Sayyed Tantawi, Al-Azhar’s top cleric, once told a group of university students: “the temple of our Lord Solomon is not to be found underneath Al Aqsa mosque as the Jews claim.”
http://www.alshindagah.com/sepoct2003/extremist.html

Sipahi
18.11.07, 02:01
Diese strenggläubigen Christen glauben an die göttliche Mission von George Bush. Dummerweise glauben sie auch an Armageddon, jenen apokalyptischen Weltenbrand, der dem Zweiten Kommen von Jesus Christus vorangehen soll. Entfacht werden muß Armageddon in Israel - aber erst, nachdem der Tempel Salomos wieder anstelle der Al Aksa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg errichtet worden ist. Deshalb unterstützen diese Christen den Staat Israel vorbehaltlos.
Das wiederum nützen die kriegstreibenden, zionistischen Lehnstuhlfalken in der Bush-Regierung schamlos aus (Paul Wolfowitz, Douglas Feith etc.), ebenso wie die in den USA beinahe allmächtige Israellobby. Der unabhängige Präsidentschaftskandidat Ralph Nader sagte während einer Washingtoner Wahlveranstaltung vom 29. Juni 2004: "Die Tage, an denen der oberste Puppenspieler aus Israel [Ariel Sharon] die Vereinigten Staaten besucht, um mit der Marionette im Weißen Haus zusammenzutreffen und mit den Hunderten von anderen Marionetten auf Capitol Hill, sollten ersetzt werden. Das ganze Washingtoner Puppentheater sollte ausgewechselt werden."
Wen wundert's, daß die zionistische Anti-Diffamierungs-Liga Nader dafür öffentlich als üblen Antisemiten brandmarkte. Wer Israel kritisiert, so die Begründung, kann gar nichts anderes sein als ein Judenhasser.
Da gab sich ‚der mächtigste Mann der Welt' einen Monat zuvor weit staatsmännischer, auch wenn er dabei das Pferd vom Schwanz aufzäumte: Im Mai 2004 sprach Präsident Bush der mächtigsten zionistischen Lobby-Organisation ein dickes Lob aus, als er öffentlich verkündete, das American Israel Public Affairs Committee >AIPAC würde "der Sache Amerikas dienen".

http://www.zeitenschrift.com/magazin/45-usa.ihtml

Sipahi
18.11.07, 02:02
Washington Report on Middle East Affairs, March 2000, Pages 16-17
Anxious for Armageddon Militant Coalition of Christian Fundamentalist and Jewish Orthodox Cults Plots Destruction of Al Aqsa Mosque

By Grace Halsell


For three decades, Gershon Solomon, a militant Israeli who heads an organization dedicated to the destruction of Jerusalem’s most holy Islamic shrine, has led Zionist zealots in armed assaults on the Muslim grounds of Haram al-Sharif, or Noble Sanctuary, that encloses both the Dome of the Rock and Al Aqsa mosque.
No Israeli political leader has spoken out against the assaults on the mosque, holy to a billion Muslims around the world. Moreover, no Israeli rabbi has condemned them. Indeed, beginning in 1967, many of the assaults were led by Jewish rabbis.
I first heard about the Israeli militants’ intent to destroy the mosque in 1979 when I went to Jerusalem. I talked at length with Bobby Brown, a third-generation American from Brooklyn who, flying to the Jewish state and instantly becoming a new citizen, confiscated land from Palestinians to help build an illegal Jewish settlement. “The mosque,” he told me, “has to go. It is a blot on our land.”
Militant Jews such as Brown and Solomon want a Jerusalem that is “pure” Jewish—without evidence of inhabitants of the other monotheistic faiths and their shrines. Surprisingly, millions of U.S. evangelical Christians endorse and financially support this Jewish plan.
Although united in their immediate goal of destroying the mosque, the Israeli militants and Christian zealots have different long-range agendas.
Secular Jews such as Stanley Goldfoot, one of the perpetrators of the dynamiting in 1946 of the King David Hotel which killed some 100 Christian, Muslim and Jewish civilians, want the mosque destroyed for political reasons. Other Jews believe that the building of a temple on the Muslim grounds will usher in the Jewish Messiah.
A growing number of Christians embrace the idea that in all history, Israel is on center stage. They say God has planned epochs of time (“dispensations”) such as an “in-gathering” of Jews in the ancient land of Canaan. One epoch, they say, includes the present time when Jews are obligated to build a Jewish temple and re-institute animal sacrifice. Such epochs or “dispensations” are necessary, they say, before Christ can return. Ironically, while Christian dispensationalists place Israel as the most important nation in all the world, they do not respect or even like Jews—as Jews. Yet, because they believe Christ can only land in a “safe” area near Jerusalem, they make a cult of the land. They thus give total, unquestioned support to Israel.
Goldfoot and Solomon are welcome in countless U.S. pulpits, where Christian Zionists give generous donations of money, as well as their gold wedding rings and gold earrings to finance the mosque’s destruction. They know its destruction might well trigger wars culminating in Armageddon, but they welcome this. They push Armageddon along, saying they, as “Born-Again Christians,” will be spared any suffering, because they will be “Raptured,” wafted up to heaven to view the slaughter below. “I’m not worried,” Lynchburg, Virginia televangelist Jerry Falwell shouts. “You know why? I ain’t gonna be here!”
This dispensationalist doctrine, less than 200 years old, pervades Assemblies of God, Pentecostal and other charismatic churches, as well as the 16 million-member Southern Baptist Convention and countless so-called Bible churches and mega-churches. It’s estimated that at least one out of every 10 Americans is a devotee of this cult.
In both Israel and the U.S., a conspiracy of silence reigns as militants lay siege to the Jerusalem mosque. No political leader—or religious leader—in Israel or the U.S. has addressed the issue. In the case of Israeli rabbis, if they themselves have not aided and abetted planned assaults on the mosque, they have kept silent. In the case of all major U.S. Christian church leaders—the voices that are heard throughout the land—if they themselves are not raising money to destroy the mosque, they keep silent about the conspiracy.
“I don’t favor it,” one Christian told me. “But if it happens” –the destruction of the mosque—“it doesn’t mean I won’t support it.”
Grace Halsell, a Washington, DC-based author, is the author of 15 books, including Journey to Jerusalem and Prophecy and Politics. They, along with her latest book, Forcing God’s Hand, are available through the AET Book Club. (http://www.middleeastbooks.com/)
SIDEBAR Assaults on the Mosque


Two groups in particular are dedicated to the destruction of Jerusalem’s most sacred Islamic shrine: the militant Bloc of the Faithful or Gush Emunim, led by rabbis such as Moshe Levinger; and Ateret Cohanim, a Jewish yeshiva composed of militant Jewish students and their rabbis. Fundamentalist, militant Christians, who also want the mosque destroyed, give support and financial aid to both of these Israeli organizations, as do wealthy American Jews.
Beginning in 1967, when Israel militarily seized Arab East Jerusalem, Jewish terrorists on more than 100 occasions have laid siege to the Muslim mosque. Here are a few of the assaults:
August 1967. Chief Chaplain of the Armed Forces Shlomo Goren—later Israel’s chief rabbi—leads 50 armed extremists onto Haram al-Sharif. “It is a holy commandment,” Goren said, for Jews to go to the Muslim grounds, which Jews call the Temple Mount. Writing in an Israeli publication, Eti Ronel reports: “Many rabbis, including members of the Council of the Chief Rabbinate, support…Jewish sovereignty” over Haram al-Sharif.
August 21, 1969. Jewish extremists set fire to Al Aqsa, destroying a priceless wood and ivory pulpit sent from Aleppo by the Muslim ruler Saladin. The arson prompts the United Nations Security Council to condemn Israel’s failure to curb terrorist attacks on Islam’s shrine. Four months later (12/19/69) a group of militant Jews storm their way to Haram al-Sharif, in order, they claim, “to conduct Hanukkah prayers.”
March 3, 1971. Gershon Solomon leads Temple Mount Faithful followers onto Haram al-Sharif. After struggling with Palestinian guards, they are expelled. Three years later (3/3/74) Solomon again, with followers, storms the mosque. Again (7/14/78) Solomon leads militant Jews onto the Islamic holy grounds. Palestinians stage protests. Israeli troops hurl tear gas to quell the rioting.
August 10, 1980. Three hundred Gush Emunim fanatics, heavily armed, overcome Palestinian police and storm the grounds, but are later dispersed. A month later (9/15/80) armed Gush Emunim settlers associated with Stanley Goldfoot and the Temple Mount Faithful again force their way onto the mosque grounds. After scuffling with police they are evicted.
April 11, 1982. Alan Goodman, an Israeli citizen with a U.S. passport, marches into Al Aqsa with an M-16 rifle and opens fire on worshippers, killing two Palestinians and wounding others. In November 1997, the Israeli government releases Goodman. Unrepentant, Goodman boasts, “I fulfilled my mission.”
July 25, 1982. Yoel Lerner, a member of the militant Meir Kahane Kach movement, storms the mosque grounds with plans to dynamite and destroy the Dome of the Rock.
March 10, 1983. Armed Gush Emunim fanatics climb walls onto Haram al-Sharif, attempting to overcome security guards and take the mosque by storm. They have in their possession large quantities of explosives, automatic rifles and pistols. Twenty-nine are charged and held for trial.
September 21, 1983. An Israeli court acquits the 29 Jewish terrorists who six months earlier had laid siege on the mosque.
January 27, 1984. In the most ambitious plot to dynamite and destroy the mosque, Jewish terrorists, armed with 250 pounds of explosives, including dozens of grenades, boxes of dynamite and 12 rounds of mortar, attempt to dynamite and destroy the mosque. They are led by Rabbi Moshe Levinger, one of the most militant of Jewish extremists.
1994. The Israelis appoint Meir Davidson, a senior official of Ateret Cohanim, as a municipal adviser on Palestinian properties. This signals the Israeli government will work closely with an organization whose aim is destruction of the mosque.
September 1996. Ateret Cohanim, funded largely through tax-exempt dollars donated by rich American Jews, including Miami millionaire Irving Moskowitz, opened a tunnel—excavated in secret night-time operations—that runs the length of the Al Aqsa complex. The controversial tunnel sparked intense fighting which claimed the lives of 60 Palestinians and 15 Israeli soldiers. Israeli Prime Minister Binyamin Netanyahu proudly visited the tunnel, as have fundamentalist Christian leaders.
October 18, 1998. Gershon Solomon, with followers waving Israeli flags and blowing rams’ horns, mounts a ramp to the mosque grounds. “The time has come to rebuild the Jewish Temple,” said Solomon. To underscore his point, Solomon parked near an Old City gate a flatbed truck carrying a 41—G.H.http://www.washington-report.org/backissues/0300/0003016.html

deryatulga
12.03.09, 18:51
12.03.2009

İbrahim Karagül
ibrahimkaragul@gmail.com


Ne çabuk unutuldu, ne ibretlik bir son!

Onu hatırlayan var mı? Yaşarken hiç unutulmayacak kötülüklere imza atmıştı. Dünya tarihinin en karanlık sayfalarında kendine yer edinmişti. Hayatı boyunca insanlık suçu adına ne varsa hepsine ilgi duymuş, pervasızlığı, küstahlığı, acımasızlığı ilke edinmişti.

Onu hatırladınız mı? 4 Ocak 2006'da felç olmuş, beyin kanaması geçirmişti. O günden bu yana bir hastanede yoğun bakımda, aslında 'ölü' halde bekletiliyor. Hayatı boyunca kendisine göre unutulmaz işler yapmıştı. Altında imzası olan icraatları, dünya görüşü, insanlığa bakışı, merhametsizliği, ırkçılığı, yeryüzünü kirletircesine sürdürdüğü katliamları ile unutulmazdı. Ama bugün yaşayıp yaşamadığını merak eden bile kalmadı. Üç yıldır kimse merak etmiyor onu. Ülkesi merak etmiyor, yaşarken arkasından yürüyenler merak etmiyor, cinayet şebekesi merak etmiyor, medya merak etmiyor, hayranları merak etmiyor… Sağlık durumu nasıl, tedavisi nasıl gidiyor, kimse umursamıyor. Hakkında bir küçük haber bile yayınlanmıyor.

Bütün dünya onu tanıyordu, her gün bir şekilde onu hatırlamak zorunda kalıyordu. Hemen her devlet adamının onunla bir hatırası vardı. Ankara'da bile esip gürlemişti. Türkiye'yi rencide edercesine bir pişkinlikle. Şimdi kimse hatırlamıyor onu. Kimse onunla tecrübelerinden bile söz etmek istemiyor. Bir insan olarak hatırlanmıyor. Bir devlet adamı olarak hatırlanmıyor. Bir siyasetçi olarak, bir asker olarak hatırlanmıyor. Katıldığı savaşlar hatırlanırken bile o hatırlanmak istenmiyor. Oysa sağlığında ne kadar kibirliydi. Ne kadar kudretliydi. Tabii mazlumlara karşı. Tabii zavallı insanlara, savunmasız sivillere, kadınlara ve çocuklara karşı. 1928 yılında doğmuştu. Şimdi sekseninin üstündeydi. Ama ben bile bu yaşta nice acımasızlıklarına tanık oldum. Benden öncekiler de oldu. Bugün yaşayanlar da oldu. Hayatını kaybeden binlerce insan da…

Üç yıl sonra bir haber okudum. Ailesi de kabul etmemiş. Yıllardır yoğun bakımda bekletilen, şimdi uğruna bütün bölgeyi ateşe verdiği devleti tarafından bakımı masraflı bulunduğu için istenmeyen, ailesine teslim edilmesi gündeme gelen ama kabul edilmeyen biri o. Yarı ölü haline kimse sahip çıkmak istemiyor. Sanki lanetli gibi…

Düşünüyorum da, acaba öldürdüğü savunmasız insanlar şimdi zihninden geçiyor mu? Parça parça ettirdiği bedenler, yakıp yıktığı şehirlerin enkazında can verenler, evinin önünde oynarken kurşuna dizilen çocuklar aklına geliyor mu? Yaşamı zihninden geçiyor mu? Uğruna bunca katliamlar yaptığı, insanlık suçları işlediği ülkesi ve milletinin vefasızlığını nasıl hissediyor?

Bunca çirkinliğine rağmen 'Barış adamı' ilan edilebilen, 20. yüzyılın en önemli insanlık suçlusu olmaya aday biri.. Öldürmeye, yok etmeye, soykırıma, hukuksuzluğa, acımasızlığa, vahşete ayarlı bir hayat… Askerken de, siyasi liderken de, ölüm döşeğindeyken de terörist olan, bir çete lideri gibi düşünüp hareket eden, hiçbir zaman devlet adamı olamayan kişi.

Dünya ondan çok şey öğrendi. Terörizmin ne olduğunu, soykırımın nasıl planlandığını, okul çocuklarının nasıl kurşunlandığını, masum insanların evlerinin başlarına nasıl yıkılabildiğini, mahallelerin nasıl toplu mezarlara dönüştürülebildiğini, en iğrenç suikast yöntemlerini, uluslararası ilişkilerdeki arsızlıkları, çete yöntemlerini, hukuk ve teamüllerin nasıl çiğnendiğini… 14 yaşından üç yıl öncesine kadar hep kötülük yöntemleri geliştirdi ve uyguladı. Tutuklanma korkusuyla bir çok ülkeye gidemez oldu. Kendisi ve subayları hakkında davalar açıldı. Ama hep korundu.

3-15 Nisan 2002'de 'Köklerini kazıyacağım' diyerek başlattığı kıyım unutulur mu? İnsanlar elleri ve gözleri bağlanarak toplama kamplarına götürüldü, kadınlar ve çocuklar evlerinden kovuldu, genç kızlar işkence altında tutuldu, yüzlerce ev yerle bir edildi, hastaneler çalışamaz hale getirildi, elektrik ve su kesildi, sokaklarda çürüyen cesetlerin gömülmesine ve yaralıların tedavi edilmesine izin verilmedi, ambulanslar askeri hedef gibi ateş altına alındı, kuşatma altındaki insanlara ilaç ve yiyecek yardımları engellendi, sokağa çıkan herkese ateş açıldı, evlere baskın yapılıp insanlar kurşunlandı, esir alınanlar kurşuna dizildi, doğum yapan kadınların hastaneye götürülmesine izin verilmedi, evlerin/hastanelerin bahçelerine mezarlar kazıldı. Bir kilometrekarelik alana yüzlerce füze atıldı, sadece bir saatte 50 füze fırlatıldı. Camiler, yollar, dükkanlar, evler, devlet daireleri yerle bir edildi. Cinayet, yıkım, vandalizm, yağma ve terör dehşetine, katledilen kadın ve çocukların cesetlerinin buldozerlerle toplu mezarlara sürüklenmesine karşı bütün dünya sustu, susturuldu.

Bütün bunları şu an ülkesinin, devletinin, halkının, ailesinin kabul etmediği o adam yaptı.. Ariel Şaron… Şu an kimsenin hatırlamak bile istemediği adam. Uzun zamandır merak ediyordum, neden bu sessizlik diye. İsrailli çevrelere bile sorduğumda sanki konumsak istemezlermişçesine 'hastanede' diyerek geçiştiriyorlardı. En son, birkaç gün önce o haberi okuyunca tekrar düşündüm: İnsan ırkının aslında ne kadar çaresiz olduğunu. Böyle iken nasıl da kibirlenip kendini ilahlaştırabildiğini, güce tapınabildiğini.

16 Eylül 1982'deki o korkunç Sabra ve Şatilla katliamından Cenin kıyımına, 1948'deki 300 bin Filistinli'nin sürgün edilmesinden 1953'te '101. Birlik' adlı ölüm mangasını kurmasına, 1956'da 273 savaş esiri kurşuna dizilip toplu mezara gömmesinden, Rusya'daki Yahudi mafyasını yönetmesine kadar sorumlu olmadığı hiçbir şey yoktu.

'11 Eylül' 2003'te Yaser Arafat için sürgün kararı çıkardı. Karar, 11 Eylül saldırılarının yıl dönümünde alındı. Karara karşı hazırlanan BM tasarısı 16 Eylül'de, yani Sabra ve Şatilla katliamının yıldönümünde ABD tarafından veto edildi. 'Hapiste tecrit etmek' ve 'öldürmek' de seçenekler arasındaydı. İkisini de yaptı. Arafat'ı karargahında tecrit etti, karargahında öldürdü.

20 Mart 2004'te, iğrenç suikast örneklerinden birini daha tezgahladı. 67 yaşında bütün vücudu felç olan, hemen hiç görmeyen ve duyma sorunu çeken, yıllarca İsrail hapishanelerinde işkence gören, tekerlekli sandalyeye mahkum olan Filistin direnişinin sembol öncüsü Şeyh Ahmed Yasin'i şehid etti.

Sağlığında kudretli olanlara, bu kudreti insanlığı karşı silah olarak kullananlara, insanlara acımasızca hükmedenlere, adalet duygusunu kaybedenlere, şiddetten beslenenlere, insan olduğunu unutanlara, güçlerini ilahlaştıranlara trajik bir uyarıdır Şaron örneği. Üç sene sonra, o hastane odasında unutuldu. Kimse hatırlamak bile istemiyor.



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Kaynak: http://yenisafak.com.tr/yazarlar/?i=15739&y=IbrahimKaragul

Coyote
21.04.09, 23:11
Todesfluch gegen Organisatoren der Homosexuellenparade in Jerusalem

Eine Gruppe orthodoxer Juden will die Organisatoren der Homosexuellen-Parade nach dem traditionellen Ritus "Pulsa Denura" verfluchen. Die Folge soll der Tod der Betroffenen sein.

Der rabbinische Rat "Edah Haredit" erklärte am Montag, er rufe zu einem Treffen noch vor der Parade auf, die am Freitag in Jerusalem stattfinden soll. Die Juden, die aus religiösen Gründen anti-zionistisch eingestellt sind, wollen die Organisatoren des Marsches und die Polizei verfluchen, die ihn beschützen sollen. Wie der Sprecher des Rates, Schmuel Poppenheim, erklärte, soll der Fluch voraussichtlich auch Generalstaatsanwalt Menachem Masus treffen. Dieser hatte zuvor erklärt, keine rechtlichen Einwände gegen den Marsch der Homosexuellen entdeckt zu haben. "Die Gemeinschaft der Haredim (Ultra-Orthodoxen) ist sehr zornig über Masus", sagte der Rabbi

Die Zeremonie "Pulsa Denura" geht zurück auf den Babylonischen Talmud und wird im Kabbalah-Buch Zohar erwähnt. Der Ausdruck ist aramäisch und bedeutet "Feuer-Geißel". "Wenn sie von einem kompetenten, gottesfürchtigen rabbinischen Rat wie der Edah Haredit durchgeführt wird, leben die Verfluchten danach nicht mehr länger als ein Jahr", sagte ein Rabbiner aus Jerusalem, der anonym bleiben wollte. Laut den Schriften müsse die "Pulsa Denura" von mindestens zehn Juden ausgesprochen werden, die Bärte tragen, älter als 40 Jahre und verheiratet sind.

Laut Poppenheim hat "Edah Haredit" die Zeremonie seit 50 Jahren nicht mehr gegen jemanden ausgesprochen. Das letzte Mal habe sich der Fluch gegen jene gerichtet, die das erste gemischt-geschlechtliche Schwimmbad in Jerusalem errichtet hatten. Damals war der Fluch auch gegen den damaligen Jerusalemer Bürgermeister Gerschon Agron ausgesprochen worden. "Er lebte kein Jahr mehr", fügt der Rabbiner hinzu. Agron hatte die Tageszeitung "The Palestine Post" gegründet, den Vorgänger der heutigen "Jerusalem Post". Er starb im November 1959.

Rabbi Josef Dajan, ein rechtsgerichteter Siedler aus Psagot, sprach die "Pulsa Denura" über die ehemaligen Premiers Jitzchak Rabin und Ariel Scharon aus. Rabin wurde kurz darauf von einem rechtsradikalen Juden erschossen. Scharon liegt seit elf Monaten im Koma. Auch gegen den regierenden Premier Ehud Olmert sprachen orthodoxe Juden im Juni den Todesfluch aus.

Der Marsch der Homosexuellen soll am Freitag in Jerusalem stattfinden. Das israelische Oberrabbinat rief die Juden dazu auf, für einen Stopp der Parade zu beten, warnte jedoch davor, Gewalt anzuwenden.

IsraelNetz, 07.11.2006.