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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wasserversorgung im Irak.



KÖNIGSTIGER
16.08.09, 09:55
Da funktioniert wirklich fast gar nichts mehr.

http://www.tagesschau.de/ausland/weltwasserwoche102.html

Keder
16.08.09, 13:14
Was soll man dazu sagen? Wasser haben sie doch genug, soweit ich den Sachverhalt verstanden habe. Wenn die Iraker nicht in der Lage sind ein System aufzubauen, dann können wir auch nicht viel machen.

KÖNIGSTIGER
16.08.09, 16:35
Der zerfall jeglicher ordnung ist erschreckend.


Was soll man dazu sagen? Wasser haben sie doch genug, soweit ich den Sachverhalt verstanden habe. Wenn die Iraker nicht in der Lage sind ein System aufzubauen, dann können wir auch nicht viel machen.

MidnightSun
16.08.09, 17:28
Was soll man dazu sagen? Wasser haben sie doch genug, soweit ich den Sachverhalt verstanden habe. Wenn die Iraker nicht in der Lage sind ein System aufzubauen, dann können wir auch nicht viel machen.

Doch können wir. Iraq hat sehr viel Öl, d.h. sie haben Geld. Soweit ich verstanden habe würde die Instandsetzung 10 Mrd. € betragen. Das ist nichts.
Türkei hat über die Jahre sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln können. Eine Metropole wie Istanbul mit 15 Mil. Einwohnern + Pendler (keine Ahnung wie viele, glaub bis zu 3Mil., bin mir aber nicht sicher) zu versorgen ist nicht leicht. Auf dem Gebiet haben wir über die Jahre viele Wasseringenieure und Technik angehäuft. Was wiederum in Erfahrungs- und Technologietransfer (no credit cards, cash please) umgesetzt werden kann. Wir können Ihnen zeigen wie man so etwas auf die Beine stellt.

Auf der anderen Seite ist der Iraq eines der korruptesten Länder auf diesem Planeten. Und die Herren(rasse) aus Washington haben ein Wörtchen (eigentlich bestimmen sie alles) mitzureden. Dennoch könnte man als Subunternehmer dort agieren.
Siehe Wohnungsbau (Anfang der 90er) für die abziehende ex-sowjet Armee aus der ehemaligen DDR, wo die Türken als Subunternehmer für eine deutsches Unternehmen Wohnungsanlagen in den GUS-Ländern gebaut haben.

Wir können nicht zu sehen wie unser Nachbar verendet. Früher oder später wird es auch unser Problem werden, wenn man die Flüchtlingsströme sich anguckt sind wir eigentlich schon mittendrin. Aus rein humaner Sicht geht es uns SEHR wohl was an.

KÖNIGSTIGER
16.08.09, 17:47
In erbil sind viele türkische und europäische firmen tätig.
Die türken vor allem im baugewerbe.
Dort wird in bar bezahlt.


Doch können wir. Iraq hat sehr viel Öl, d.h. sie haben Geld. Soweit ich verstanden habe würde die Instandsetzung 10 Mrd. € betragen. Das ist nichts.
Türkei hat über die Jahre sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln können. Eine Metropole wie Istanbul mit 15 Mil. Einwohnern + Pendler (keine Ahnung wie viele, glaub bis zu 3Mil., bin mir aber nicht sicher) zu versorgen ist nicht leicht. Auf dem Gebiet haben wir über die Jahre viele Wasseringenieure und Technik angehäuft. Was wiederum in Erfahrungs- und Technologietransfer (no credit cards, cash please) umgesetzt werden kann. Wir können Ihnen zeigen wie man so etwas auf die Beine stellt.

Auf der anderen Seite ist der Iraq eines der korruptesten Länder auf diesem Planeten. Und die Herren(rasse) aus Washington haben ein Wörtchen (eigentlich bestimmen sie alles) mitzureden. Dennoch könnte man als Subunternehmer dort agieren.
Siehe Wohnungsbau (Anfang der 90er) für die abziehende ex-sowjet Armee aus der ehemaligen DDR, wo die Türken als Subunternehmer für eine deutsches Unternehmen Wohnungsanlagen in den GUS-Ländern gebaut haben.

Wir können nicht zu sehen wie unser Nachbar verendet. Früher oder später wird es auch unser Problem werden, wenn man die Flüchtlingsströme sich anguckt sind wir eigentlich schon mittendrin. Aus rein humaner Sicht geht es uns SEHR wohl was an.

Keder
16.08.09, 19:08
Doch können wir. Iraq hat sehr viel Öl, d.h. sie haben Geld. Soweit ich verstanden habe würde die Instandsetzung 10 Mrd. € betragen. Das ist nichts.
Türkei hat über die Jahre sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln können. Eine Metropole wie Istanbul mit 15 Mil. Einwohnern + Pendler (keine Ahnung wie viele, glaub bis zu 3Mil., bin mir aber nicht sicher) zu versorgen ist nicht leicht. Auf dem Gebiet haben wir über die Jahre viele Wasseringenieure und Technik angehäuft. Was wiederum in Erfahrungs- und Technologietransfer (no credit cards, cash please) umgesetzt werden kann. Wir können Ihnen zeigen wie man so etwas auf die Beine stellt.

Auf der anderen Seite ist der Iraq eines der korruptesten Länder auf diesem Planeten. Und die Herren(rasse) aus Washington haben ein Wörtchen (eigentlich bestimmen sie alles) mitzureden. Dennoch könnte man als Subunternehmer dort agieren.
Siehe Wohnungsbau (Anfang der 90er) für die abziehende ex-sowjet Armee aus der ehemaligen DDR, wo die Türken als Subunternehmer für eine deutsches Unternehmen Wohnungsanlagen in den GUS-Ländern gebaut haben.

Wir können nicht zu sehen wie unser Nachbar verendet. Früher oder später wird es auch unser Problem werden, wenn man die Flüchtlingsströme sich anguckt sind wir eigentlich schon mittendrin. Aus rein humaner Sicht geht es uns SEHR wohl was an.

Ok, ich habe mich zu ungenau ausgedrückt. Geld haben sie genug und somit können sie sich auch ein System leisten.
Doch dieses System müssen sie selber instand halten, doch wenn durch Korruption und Selbstverschuldung das System nicht läuft, so können wir nichts dagegen machen.
Gegen Flüchtlingsströme würde es militärische Lösungen geben, aber der Kapitalismus will doch billige Arbeiter und somit können wir wieder nichts machen.
Die US- Regierung heuchelt ihrem Volk auch vor, dass sie die Grenze bei Mexiko gut beschützen würden. Wir wissen aber, die US- Regierung will nichts anderes als diese Billigarbeiter die für einen Hungerlohn arbeiten, weil sie sowieso keine andere Wahl haben.